wart, und einer vernünftigen Beurtheilung ihrer folgendenResultate, aus vorschwebcnden Verhältnissen, Thatbe-ständen und Begebenheiten. Sie beleuchtet mit der Fak-kel unzähliger Erfahrungen die dunkelsten Verhältnisseder Gegenwart, und mit ihrem Blicke durchdrungen wirselbst die Nebel der Zukunft und sehen, wie Thukydidesdas endliche Schicksal Athens, wie Polybios die Autokratieaus dem Grabe der Republik Noms sich erheben; wie Sal-lust das verderbliche Uebergewicht des Kriegsheeres unterden Kaisern, und wie Lacitus die Unfälle, voraus, welcheder Untergang des römischen Reiches über die Völker Ita-liens bringen würde. —
Zn diesem Sinne ist die Statistik die General-Idee vonder Natur und dem Wesen wirklicher Staaten auf gegebe-nen Erdräumen, ihrer Bedingnisse und der Mittel ihrerRealisation, um die sich ein weiter Kenntnißkreis schließt,welcher der Hauptidee durchaus verwandt ist, so verschiedenauch seine Gegenstände und besonderen Zwecke seiner einzel-nen Theile sind. >— In ihr ist die Summe der Staatswis-senschaften begriffen, die sich hier mit ihren gestimmtenHilfswissenschaften zu ihrer Verständlichkeit begegnen, wel-che das Resultat ihres umsichtig und zweckgemäß geordne-ten Zusammenhanges ist. .— Nirgends besser als in ihr,übersieht man die ganze innere Ockonomie des staatswis-senschaftlichen Studiums auf einen bestimmt gegebenenTheil angewandt, und da sie gleichsam die Obduction die-