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die Ermahnung winkr, auf neue Gefahren gerüstetzu scyn. Dieses Ehrengeschenk ziemte des Vaterlan-des erstem Ritter und Helden, es ziemte Preussen;ja Preussen ziemte sogar der schöne Stolz, darumzu werben und zu buhlen und die edle Gefahr keinemAndern znfallen zu lassen. Und wo wäre in Deutsch-land der Andre, der sie zu bestehen wagte der dieKühnheit hätte, hier vorzutrcren und zu sprechen:Heiliges Reich, ich will undichkann deinVorf echter und Gränzhüter gegen dieFranzosen seyn? Preussen muß die RheinischeMark haben, weil eS der stärkste und ritterlichstealler deutschen Staaten ist. Es wird künftig einschöner Name in dem Titel des Königs von Preussenseyn, dieses Enkels und Urenkels so großer Helden,wenn er dem Markgrafen zu Brandenburgnoch hinzusehen kann: Des heiligen deut-
schen Reichs Markgraf bei'm Rhein. Erübernimmt hier am Rheine das Amt gegen die Wäl-schen, was seine Vorfahren in der Mark Branden-burg weiland so ehrenvoll gegen die Slaven undWenden geführt haben.
Wenn nun Preussen, wie wir glauben undhier wenigstens voraussetzen, dieses schöne Gränz,land oder doch den größten Theil desselben bekommt,so bekommt cs sogleich Ehre, Arbeit und Gefahrdie Hülle und Fülle, und für's Erste nichts weiter.Es fragt stch dann nach unfern vorigen Andeutun,gen ganz natürlich: Wie soll es dasselbe er§