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Ein Brief des Grafen vonK- inT.
(§uer rc. sage ich meinen besten Dank, daß Siesich eines alten Mannes noch erinnern wollen, derauf seinem Lehnstuhl sitzt und Grillen fängt, undgern, wie Kaiser Domitianus weiland und andereKaiser und Könige nach ihm, Fliegen und Mückenfangen mögte, wenn er dadurch seiner Grillenfängereilos werden könnte. Aber das geht nicht so leicht,als sich der kaiserlichen und königlichen Gedankenund Geschäfte entschlagen. Man mag diese Grillenund Fliegen und Mücken abschütteln so viel manwill, sie sehen sich gleich wieder auf denselben Fleck,von wo man sie weggescheucht hat. — Wirklich,mein hochgeehrter Herr, komme ich mir selbst oftetwas närrisch vsr, daß mein altes Herz so mitder Jugend in die junge Zeit hincinfliegen will;und die Flügel sind doch lahm. Aber was kann ichdafür? Das Vaterland ist auch ein Gedanke, undmein Vater, der ein sehr redlicher und ein sehrdeutscher Mann war, hat mir von Jugend auf denSpruch eingeprägt: Wer sein Vaterland nichtbis in den Tod liebt, der kann auch jeneLiebe nicht haben, wodurch man in den