Druckschrift 
Ueber Preussens rheinische Mark und über Bundesfestungen
Entstehung
Seite
39
Einzelbild herunterladen
 

39

stehen und herrschen: und für diesen königlichenWillen und Skoiz wollen wir ihm danken.

Es verlautet jetzt allgemein, daß bas Landjenseits des Rheins von der Maas bis an dieQueich entweder ganz oder doch größtentheils Preus«sen zufallen wird. Zugleich wird Preußen diesseitsdes Rheins und in Westfalen kheils seine alten Land,schäften wieder erhalten, theils neue erwerben; sodaß es um den Rhein auf einem Abstande von zwan,zig bis dreißig Meilen von dessen Ufern in dieWeite und dreißig bis sünfunddrcißig Meilen in dieLänge eine Volksmenge von zwischen drei und vierMillionen Seelen gewinnen würde. Weil nichtfehlen, die dies eine ungeheure und unverdienteVergrößerung und Entschädigung nennen und sichgebehrden, als wenn des ganzen DeutschlandsSicherheit und Wohl dadurch gefährdet und durch«brochen würde, so scheint es mir nichts Ueberflüssi,ges, wenn ich, indem ich das Vorhergesagte nocheinmal wieder zusammcnfasse, die Lage und dasVerhäitniß dieses Landes zu Deutschland und dannauch die Lage und das Verhäitniß deßelben zuPreussen hier kurz hinstelle.

Dieses Land mögte ich mit einem berühmtenSchriftsteller die Rheinische Mark gegenFrankreich nennen; es steht ungefär indem Ver,hältnisse zu demselben, wie die weiland Hispani,sche Mark der Könige Frankreichs zu den Sara,eenen, als sie in der Fülle ihres jugendlichen Hel,