Sachsen, der seine deutsche Treue so unzweideutigbewährt hat, dahin zu verlegen, wäre ja unsinnigund hiesie die Franzosen zur offenen Tafel recht ein«laden und rufen: kommt herbei! das Mahlist bereitet. Daß Preuffen aber, wenn cs diesesLand bekommt, auch die Schlüssel dazu haben müsse,versteht sich von selbst. Wie können Sie von demprcussischen Ministerium glauben, daß es sich mitbeiden Deinen in die Luft hinein stellen lassen wird,ohne festen Boden unter sich zu haben? daß es dieschwere Last übernehmen wird, die Thore des Reichszu hüten, ohne die Schlüssel dazu zu haben? Zedergeringste Soldat fühlt die Bedeutung von Mainzund Luxemburg, und Sie können fürchten, diejeni-gen sollten sie übersehen, welche die Schicksale Prcuftsens und Deutschlands zunächst entscheiden Helsen ?
Die Franzosen aber müssen ja die Alten bleibengegen uns; das kann nicht anders seyn, und darübersoll sich billig Keiner wundern. Wie sie den Pelz auchdrehen, der falsche Fuchsschwanz wird immer hervor/gucken. Aber die englische Kramerpolitik, die bloßauf kleinliche Bortheile sieht und darüber die große»Verhältnisse übersieht, ist freilich etwas verdrießlichund beschwerlich, und könnte, wenn man nicht festist, sogar verderblich werden. Es ist traurig genugfür uns und für ganz Europa, daß in Englandjetzt kein Chatam oder Wilhelm Pitt an der Spitzestand; ein solcher würde doch wohl ein bischenanders eingetheilt und Rechnung gehalten haben.