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scssen, daß ich, mit dem scherzhaften Philandervon der Sittewalt zu reden^ faß maulhänkolischgeworden bin wie ein alter abgetriebener Gaul undmich zuweilen über mich selbst schäme. Die Zeitist wahrlich nicht zum lachen, und das weiche diplo-matische Dunenbett, was die Herren in Wien fürfünfundzwanzig oder gar für fünfzig Jahre uns zupolstern versprachen und worauf wir un>re wundenKnochen im langen Frieden heilen und aueruhensollen, wird bald wieder zu Lazarethsäcken zerschnit-ten werden müssen, wenn die Dinge den schiefenGang gehen, wie Einige meinen, daß sie ihn ange-fangen haben. Doch sehe ich, wenn ich mich übermich selbst und über die Zeit besinne, die Dingekeinesweges so verzweifelt an, wie Sie sich inIhrem letzten Briefe und in einigen früherenBriefen darüber äussern. Der Geist der gegen,wärtigen Geschichte und der Geist des deutschenVolkes ist zu groß und zu gewaltig, als baß dieKraft, die sich so herrlich und wunderbarlich offen-bart hat ganz wieder in ein schläfriges oder knech,tischeS Nichts versinken könnte. Wir müssen unsauf Gott verlassen. und wir können uns auf ihnverlassen. Vielleicht ist das Glück, was uns jetztUnheil dünkt, vielleicht ist das Weisheit, was wirjetzt als Dummheit anklagen. Denn sind nicht mit-ten in Dummheiten, ja recht eigentlich durch un-beschreibliche Dummheiten die großen Zwecke be-fördert, die wir so lange Zeit nicht sehen konnten?