„gestohlnen Denkmäler und Kunstwerke nicht wier„ der bekommen, wir werden uns von den Franzosen„die abgepreßten Schatzungen nicht wieder bezahl„ len lassen. " Und ich behielt Recht. O ich armerTeufel werde auch über Wien Recht behalten, undendlich mit dem Trost eines Bettlers zu Grabe ge,hen, der zu spat begriffen hat, daß er in der WeltBankbruch gemacht. — Was Sie mir geschriebenwegen meines Herrn Vetters in W. — o ich mußlachen, daß ein gescheidter Mann von solchen Men<schen noch etwas hoffen kann, die nie einen Gottund ein Vaterland hatten und deren ganze Kunst,womit sie Staaten und Völker zu halten und zugängeln meinen, in «in paür Dutzend Kniffen undPfiffen besteht. Und dem sollte ich ins Herz redenwegen Deutschland ? O mein lieber Herr, wir stünlden besser, wenn man den edlen Grafen FriedrichSt., dessen lebendiger Geist Oestrcich im Jahr 1809so herrlich bewegte, im Winter , 8 i 3 wieder hätteaus der Erde kratzen und an seine Stelle setzen können.
Was Sie mir wegen Preußen schreiben undwegen der festen und deutschen Ansicht und Haltungdes preußischen Ministeriums giebt mir einigenTrost. Sie wissen, ich war vor sechs Monatendarüber noch ganz anderer Meinung; aber wirmüssen wohl alle durch die Noch bekehrt werden.Denn da Oestreich sich von uns immer weiter gegenOsten und Süden zurückzieht, wer soll uns hierhalten als Preusssn?