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Marienroder Urkundenbuch : [bis zum Jahr 1400]
Entstehung
Seite
VII
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imi 22. Decbr. 1310 erhielt dstsselbe die Seelsvrge in Betreffdieser Kstpelle (Urk. 177). Das Psttroiisttrecht über die Kirchezu »Tossum« wstrd dem Klvstcr am 21. März 1313 eigen(Urf. 190) nebst den Archidiaconatrechten stn den Dörfern»Uossnrn« und Söhre (seht Kirchdorf). Die Kapelle zu Buckel(im K. Hankcnsbüttel), welcher 1300 zn Rum, am 10. Jan. 1329in Maricnrodc und am 3. Nov. 1331 in Bvlkerode ein Ablaßvon je 40 Tagen erlassen wurde (Urk. 118, 269 und 294),scheint ebenfalls in näherer Beziehung zn diesem Kloster ge-standen zn haben (vcrgl. Urk. 307)»). Die Pfarrkirchen zuBockencm und Alfcld erhielt dasselbe am 18. Febr. 1355(Urk. 341, vcrgl. Urk. 360 und 374).

Die Bestätigung dieses Klosters und seiner Besitzungenfindet sich in Urkunden deS Bischofs Bernhard (Urk. 2 und 3vorn 5. Mai 1131), welcher die letztern zugleich und nachher ver-mehrte (vgl. Urk. 4 vom 3. Aug. 1146), der Bischöfe Adelog (Urk. 6vom 7. März 1180) und Konrad (Urk. 11 vom 26. März 1224.

Die Augustiner-Mönche in Backenrodc wurden verflichtct,das Kloster „post regulariter exhibitam professionem" ohnebesondere Erlaubniß nicht zu verlassen, oder eine andere Klei-dung anzulegen (Urk.. 1). Sie werden als „congregatioclericorum seeuiulum regulam Beati Augustini commu-niter in christo uiuenlium" (Urk. 1), ihr Kloster als „cella"(Urk. 2, 3, 4), „ecclesia" (Urk. 6 ff.) nnd „monasterium or-dinis sancti Augustini" (Urk. 15) bezeichnet; der Stifter hatteihnen das Recht der Wahl eines pater verliehen (Urk. 1).Derselbe wird in den Urkunden durchweg als prepositusbenannt (Urk. 7, 9, 11, 12 und 14). Wann dort auchAugustincrinncu eingeführt sein mögen, ist nicht bekannt.Eine Urkunde des Pabstes Alcrander vom 16. März 1260gedenkt derselben in dc>i Worten: „quod fratres et so-

s ) „Zu Bockcl (im K. Hankensbnttel) ist zwar eine Capelle, ohne jc-doch die Eigenschaft eines Filials zu haben." (Harseim nnd SchlülerStatist. Handbuch S. 225). In den Urkunden 18, l!1 de 1248wird sic „ecclesia Bocle" genannt nnd dem Kloster Jsenhagenübertragen, welches 124H schon den Zehnten daselbst erhalten hatte(Urk. 17).