69» Esther.
iim seine Zeit erschienen, auch von ihm geschrie-ben seyn könne, mrd hier auf rabbimsche Erfin-dungen, welchen wir das Figment einer 87»-»-magna verdanken. Auf einen bessernGrund war zwar die Meinung gebaut, daßMardochai der Urheber de6 Buchs sei, weilman sie doch durch eine ausdrüklicheAeußerungdes Buchs scheinbar machen konnte. «Diese»Begebenheit,« heißt es Esther !X. 20, »schrieb«Mardochai auf, und sendete Schreiben an«alle Juden in allen nahen und fernen Städ-«ten im Reich des Königs Ahasveruö.« Nureine genaue Prüfung hält auch diese Vermu-tung nicht aus. Denn nicht von der ganzenReihe der Begebenheiten, sondern von demFest, das die Juden zu Susan zum Andenkender vereitelten Anschläge des Haman am i gtenund r zten des Monaths Adar feierten, gab erfeinen Glaubensgenossen im Persischen Reich ineinem Schreiben Nachricht, um sie zur alljähr-lichen Feier dieses Festes mit eben denselbenCeremonien aufzufordern. Und wenn Mar-,dochai Verfasser des Buchs wäre; so würde esnicht so manche Spur einer aus der Traditionniedergeschriehenen Geschichte haben.
Eben so dunkel ist, aller der Bemühungender besten Geschichtforscher und Chronologenvhnerachtet, das Zeitalter, in welches die Be-gebenheiten des Buchs fallen, und welcher Per-sische