Nehemlas. - 68;
stee und Leviten geben, die mit Serubabel zurük-gekehrt sind (Kap. XU. i): was soll in diesemVerzeichnis eine Genealogie von Männern,die erst einige Jahrhunderte nachher gebohrenworden sind? Auch die Geschichte des Buchshört viel früher auf. Seine lezten Nachrichtenfallen kurz nach dem Z2sten RegierungsjahrArtaxerxes Longimanus (Kap. XUI. 6): unddie genannte Genealogie reicht bis auf Alexan-der's Zeit herab: hätte der Verfasser, Nehe-mias, bis dahin gelebt, so würde er auch nochmanche Begebenheit berührt haben, die zwi-schen Artaxerxes Longimanus und Danus Co-domann vorgefallen ist. Endlich fehlt eö auchder Kritik des A. T. nicht an Beispielen ähnli-cher Interpolationen, oder von Fortführungengenealogischer Register. Die Bücher der Chro-nik haben ohne Zweifel von EsraS Hand ihreheutige Form erhalten, und doch lauft Seru-babels Stammbaum (offenbahr auch durch denDienst einer spätem Hand) bis 2 ro Jahre nachdem babylonischen Exil herab.
§. 506.
Aechthert und Glaubwürdigkeit de«
Buchs.
Nach den bisherigen Bemerkungen ist auchdieses Buch durch einen eigenen Geist beseelund mit dem Stempel eines eigenen Characters .
gezeich-