Bücher der Chronik. 6;z
gen Geschichtschreibers zu erhalten: er wollte esbloö durch die Aechtheit seiner Quellen, und dengewissenhaften Gebrauch, den er davon machte,verdienen.
§. 496.
Geschichte Vieser Büchet.
Sind meine bis hieher vorgetragett.en Beob-achtungen über die Bücher der Chronik gegrün-det; so folgt, daß sie nicht lange vor der Samm-lung unsres Kanons des A. T. in ihrer heuti-gen Gestalt erschienen seyn können (§. 5).Nach ihrer Herausgabe sind aber noch mancher-lei Veränderungen mit einzelnen Stellen vor-genommen worden. Vielleicht waren die Ge-schlechtstafeln in den ersten Kapiteln Anfangsgenealogisch unter einander gestellt; späterhinschrieb man sie erst hinter einander weg (§.490. 4): man führte sie auch wohl weiter fort,welches nach aller Wahrscheinlichkeit bei Seru-dabel'S Stammtafel geschehen ist (§. 490. z).
Gleich bei der Ordnung der hebräischen Na-tionalschrifften scheinen sie ihren Platz ganz amEnde erhalten zu haben. Wenigstens findetman im N. T. eine Spur davon. Es will daserste und lezte Beispiel eines unschuldigen Blut-vergießens anführen; und wählt das BeispielAbels und Sacharias, das erste aus der Gene-sis als dem ersten und das lezte aus der Chro-nik
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