b2s Bücher der Könige.
rrifft ihn nach einem ganz morgrnlandifchcnGeschinak, weil er an Statur ganz Israel über*traf p). Unter Saul ist der hebräische Hof nochnicht glänzend, man findet nur einige Waffen-träger und Bediente des Königs: David führtsich schon mehr wie Majestät auf, er seht schonRangordnungen fest, hält ein großes Harem,läßt sich eine güldne Krone verfertigen, undsammelt große Schätze, wie es bei seinen Sie-gen über die Edomiter, Syrer und andre Staa-ten bis an den Euphrat zu erwarten war, da ernach der damaligen Gewohnheit der Sieger dieeroberten Länder rein auSplünderke. Aber feinHofstaat ist doch unter aller Vergleichung gegenden, welchen sich Salomo zulegte: unter feinerfriedlichen Regierung fieng der Genuß der Sie-ge und Eroberungen Davids an, und Prachtund Lurus erreichten unter ihm die höchste Stufeu. s. w.
Die größten Schwierigkeiten machen demdenkenden Gefchichtforscher die enormen Zahlen,mit welchen hie und da gerechnet wird. Aberbedenkt man nur die Gefahren, denen Zahlenin allen alten Schrifftstellern ausgesetzt waren,wo sie nicht mit Zahlwörtern, sondern mit Zahl-buchstabcn ausgedrükt waren; und haben sie indiesen Büchern eben dieselben Schikfale, wie inandern Schnfften des Alterthums, betroffen:
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