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2 (1781)
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244 Aap. III. Rrrrische ^ȟlfsnrittel.'

A. T. darf man hoffen, daß sich die meistenFehler unsres vulgären hebräischen Texts wer-den entdeken und verbessern lassen. Mt iedemneuen Zuwachs des kritischen Apparats mußalso auch die Hofnung wachsen, daß der hebräi-sche Text seiner ursprünglichen Richtigkeit wie-der näher komme. Aber die süße Hofnung mußman ausgeben, daß er, selbst bei einem mög-lichst vollständigen kritischen Apparat, zu seinervölligen ursprünglichen Reinigkeit wieder getan-gen werde. Die Geschichte des hebräischen Tex-tes lehrt, daß einige seiner Fehler älter sind, alsalle unsre noch vorhandene kritische Hülfsmittel,und daß unter diesen einige aus den Original-Exemplaren selbst herabgeerbt zu seyn scheinen(§. 84« 85. 86. 95 ff.): also, soll diesen abge-Holsen werden, so muß es durch Vermuthun-gen geschehen.

Schon die Juden haben sich bei aller derSuperstition, mit der sie den hebräischen Textverehren, Conjecturen erlaubt, die unter deinNamen Sebirin bekannt sind ,).

Ihr gemäßigter Gebrauch ist auch so wenig ge-fährlich, und den gereinigten Begriffen von derIntegrität des A. T. so wenig zuwider, daßselbst die unbescholtensten und frömmsten Lehrerunsrer Kirche, ein Luther, Brentius, Osian-

1 ) in liber. e. 10.