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III. Talmud und Rabbinen.
nen, weil sie zuweilen auch vor wahren Va-rianten hergeht. Tragt man also die Abwei-chungen des Talmudö nur mit eben der Vor-sicht auö, mit welcher man auch die Kirchen-väter für die 70 Dolmetscher und das N. T.vergleichen muß: so kan die Kritik sicher aufseine Lesarten bauen.
§. Z4o.
Armuth des Talmuds an wichtigen Les-arten.
Da nun der Talmud aus antemasorethischenHandschrifften das A. T. citirt; so sollte manwichtige und viele Varianten aus ihm erwar-ten. Aber dieser Erwartung entsprechen diegedrukten Ausgaben desselben gar nicht, und siesind nicht bloö arm an wichtigen, sondern auchsogar arm an Lesarten überhaupt c).
Hier sind alle Lesarten der Mischna, welche Fro«mann, der z Ausgaben zu Rache gezogen, in derMischna gefunden hat- Ics. X. iz ->nviw ^clajim
A z i v. 4.
e) Joh- Gill, der für Kennicokts Dibel die Misch-na und Gemara verglichen hat« fand i» allemnicht gar iocx> Abweichungen, davon die mei-sten Kleinigkeiten betreffen, in
Zener. §. zz. p. 16. vergl. die Lesarten, die inderKennicotlschen Variantensämmlnng selbst un-ter Num. 6;o vorkominen.