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lassen; sie erfordern lauter Stunden, wo derGeist auch wach genug ist, sich nichts entgehenzu lassen, was den Schriftsteller characteri-sirt, und den Genius und die Schikfale seinesBuchs entwikelt; sie erfordern ein blos indieser Absicht mehrmals wiederhohltes Stu-dium einer ieden Schrift, und bei demselbeneine Anstrengung des Geistes, die sich nichtlange in Einem fortsetzen läßt.
Ueberhaupt bezeugt mir mein Gewissen,daß ich nirgends Mühe gespart habe, ummeinen Lesern so viel Licht, als möglich war,in den Materien zu schaffen, die ich zubehandeln hatte. Mir selbst überlassen habeich mich in dieselben alle hineinstudirt; durcheigenes mühsames Nachforschen habe ich fastalle hieher gehörigen Bücher erst kennen ler-nen, und überall, wo ich nur Zugang findenkonnte, habe ich aus den ersten Quellengeschöpft. Dankbar erkenne ich zwar dieHülfe, welche mir dabei die allgemeinenGrundsätze der Kritik geleistet haben, die mirmeine großen Lehrer zu Göttingen, HerrRitter Michaelis an biblischen, und HerrHofrath Heyne an griechischen und römischenSchriftstellern gelehrt haben: aber nie habeich eine mündliche Anleitung zu den speciellenUntersuchungen, die ich dem Publikum indiesem und dem ersten Theil meinerCinleitung
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