OramaMir Orange Orange 775
Delphis war Las vornehmste unter allenES wird noch heuc zu Tage von einemMenschen, welcher in grossem Credit undAnsehen ist, gesagt, daß seine Worte Ora-culs gelten. Suche 1 .-x.
Omnien, siehe
Oron, /ro/ro», kl. Stadt IN dek
Provinz Beni-Arax des Königreichs Te-lcnsi», in Ser Afrikanischen Barbarei), ausdeu AIgierischen Granzen, - e.M. von AI«gier, ani Miitelländische» Meer, nebll ei-nem sehr guten Hafen- Diele Stadt istungemeni befestiget, und wird durch funsForlS bedecket, derenjedes mit ^.Kano-nen besetzet, sie heissen St. Philipp, St.Ferdinand, Sc. Andre, St. Crup und Ro-zalcasar. Im Jahr - 50s- wurde dieser -Orkals eine Depeudenz von Algier durch denberühmten Cardinal Timenes den Mohrenabgenommen, welche in den folgenden Zei-ten unterschiedliche mal durch harte, abervergebliche Belagerungen, sülchen wiederunter sich zu bringen getrachtet, so ihnenaber niemals als im Jahr 1708. gelungen,da sie diese» Ort, nach einer 6 . monatlichenBttagerung, erobert, nachdem sich derGouverneur mit seiner Garnison und denbeste» Familien nach der Festung Mazar-qmvir salvirel halte, und bis den i.Zul.>7za. besessen, da ihn die Spanier wiedereingenommen. An. 17-9. hac die Fran-zbsi.chs Nation die Frevheit erhallen,einen Consuk allhier zu setzen, welches bis-hero die Algierer niemals »erstattenwollen.
kKunza, Onanien, ^a^/r-,-
»-'ssss- war ehedessen ein souveraines Für-ftenchiim in der Provence, welches geFenWesten an die Rhone, sonsten aber überallan die ÄiMchast Venaissin granzec, und4. M. in die Lange, z.M. aber in dieBreite hac. Es hat viel Wein, Safran,Seide und Getreide, und wurde in denvorigen Zeiten von demHause Chalonbe-sehe, von dem es hernach an das HausNas-san gekommen. Nach Abstcrben Wilhelmsdes Ul. Königs in Engelland, als letztenPriiizeus von Dramen, entstunden überdie Erbfolge grosse Streitigkeiten. DerKönig von Preußen führte unter seinenübrigen Titeln das Pradicar eines souve-rainen Prinzen von Oranicn, und SerPrinz Fri,o von Naffau-Dietz, Statthal-ter m Fncßland, hatte gleichfalls die-le» Namen angenommen. Indessen be-gab sich Frieöerich Wilhelm, König vonPressen, w.lcher unter den Erben der^7^>ls'.war, An.-?-;.indem-c> Ar-tikel des Utrechterftiedens aller seiner An-Miiche aus das Fürstenthum Orange, zumB-sten der Kroue Frankreich, auf ewig-«ss^o-rinoni es zugleich, dem HauseKMi, wegen iemerAumröerung Genuq--udwig derXIV.(weicher An. 1702. das Fürstenthum dem
Prinzen von Conty überließ,) nahm hier,am von dem Lande unter der BedingungBesitz, daß die reformirten Einwohnerbinnen Jahres Frist abziehen, der KronePreußen aber frey stehen solte, den Titelund Wappen von Oranten zu führen, oderauch demSpanischen Geldern den Nameneines Furstenchums ins künftige beyzule-gen. An- i7zr. den 6. Jul. wurde wegender Oransichen Verlaffcnschaft ein Der»gleich getrosten, vermöge dessen der Prinzvon Nassau das Fürstenthum Orangenebst denen in Frankreich und der Graf,schafc Burgund gelegenen HerrschaftenundOercern aus der Succeßion vonCha,Ions und Chate-Belin dem König inPreußen einmüthjglich zugestanden, undjener die oberwehnteCeßion inFrankreichaut hieß. Und überhaupt ist in diesemVergleich ausgemacht worden, daß derKönig von Preuffen Universalerbe seynsoll von allem dem, was -er König Wii»heim Ul. in denen numnehroOesterreichi-schen Niederlanden besessen ; der Prinzvon Nassau aber alles erhalten, was dem-selben in den vereinigten Niederlanden ei,gen gewesen. Weg«,, Ausantwortung deSauf den Prinzen von Oranje» gekomme,nen Ancheiis der Verlassenschaft Wil-helms Ilk., Königs in Engettand, setztees viel Streitigkeiten : Fünf Provinzensetzten sich durchaus darwiöer, daß manmir dem Prinzen von Dramen so hartverfahren wslte, als es die Heyden Pro-vinzen Holland und Seeland haben wol-ten, indem Seeland wegen Fließingen undVeere aus den Ansprüchen beharrete, undHolland theils öffentlich, theils heimlichdasselbe darin» vertrat, auch deßwegenselbst mir einigen Forderungen an ihn we-gen des Csllaceral-Lehiigelses von seinenihm in dieser Provinz zu Theil geworde-nen Gütern herborrückce. Als nun dieseSache bey den Staaten von Holland imOet. i73Z. in Vortrag kam, wollen ei-nige, und sonderlich der Adel, daß dieAuSantwortung derer dem Prinzen in derProvinz Holland zukommeildeil Guter,schlechterdings geschehe, andere wollen,daß er durchaus das Collateralgeid bezah-len müßte; wiederum andere wollen, daßmau „mit dem Prinzen einen Vergleichtreffen möchte, vermöge dessen er sich vondem Marauisat Metzingen lossagen, undan dessen statt, was er der Provinz Hollandauf vsrerwehiite Welse etwa zu zahlenhabe, behalten solle; endlich waren an-dere der Meinung, daß diese Sache nochans einige Zeit auszusetzen. Dieses fandauch Beyfall. Dennoch aber fasteten dieStaaten von Holland den Schluß, daßder Prinz die ihm anqemnchete Schatzungbezahlen müßte, und wenn er solches bin-nen einer Zeit von 4. Monaten nicht be-werkstelligte, dsr Staat dessen Guter ad»Ccc4 ministri-