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Johann Hübners Neu-vermehrtes und verbessertes Reales Staats- Zeitungs- und Conversations-Lexicon : Darinnen sowohl Die Religionen und geistlichen Orden, die Reiche und Staaten, Meere, Seen ... Als auch Andere in Zeitungen und täglicher Conversation vorkommende aus fremden Sprachen entlehnte Wörter ... klar und deutlich beschrieben werden
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Drange

Orange Oratavia

Niimstrireu lassen würde. Als nun dieserSchluß in der Vcriammluna der General-staaken bekannt wurde, nahmen sich diebrey Statthalterprovinzen, nebst Utrechtlind Dbcryssei, des Prinzen überano an,und kam in Vorschlag, den Prinzen vormajorenn zu erklären, auch sich von dergeführten Lutei los zu machen. Zu An-fang des Decembers wurde auch die Ma-zorenniläc des Prinzen durch die meistenStimmen beliebet, und eine Verordnungbekannt gemacht, daß alle diejenigen, soDomainen oderDranischeErbschastsstückchacken, solche dem Prinzen, welcher in dem

, Alter, sich selbst vorzustehen, wäre, ab-tretken solcen. Beyoen, sowohl der Ma-jorennitacserllarung, als derAusautwor-tung der Güter, widersetzcen sich die Pi o-vinzen Holland und Seeland, weil dieProcestation des Prinzen von Nassau-Sie-gen mußte in Considcrarion gezogen, auchdie von den übrigen Prätendenten aufdiese Dranische Verlassenschafl erregtenProceffe vorher geendiget werden, ehe sichdie Staaten, als Vormünder des Prinzen,von diesen Erbchastsgütern lossagten.Doch, da der Prinz in einer Acre dieGe-neralftaaten schadlos zu halten versprach,und die Acte den übrigen Provinzen hin-länglich schien; so legte sich auch dle Pro-vinzHo'land zum Zweck, und willigte indie Ausantworrung, doch mit Vorbehal-rung der zu erlegenden Schatzungen undCollaceralgeldcr. Seeland bewilligte eingleiches, aber mit Vorbehalt ihrer An-sprüche aus Fließinqen und Beere. Wienun An.-7;r> der König inPrcussen sichdieser Sache angenommen, und auf dieEntcheidung gedrungen, so gieng an denDomainenrach die Verfügung, die Acten,Dokumente», und andere Schriften, sozum Antheil von der Erbschaft auf Sei-ten des Königs gehörten, an dessen Mi-nister suszuancworten. König FriedrichH. von Preussen hat übrigens alle seniein Holland gelegene und aus der Orani-schen Erbschaft herrührende Herrschaftenauf ewig an den Erdstaichalter WilhelmV. für eine beträchtliche Summe Gelderabqecretren. ^ ^ .

GrrmZs, Orenee, HüUptstSöt ttl

vorbesagrem Fürstenthum, liegt am klei-nen Fluß Aigucs, nicht weit von der Rho-ne, und Halle eine Universität, so--stiftet worden, wie auch ein Bißchumunter den Erzbischof zu Arles gehörig.Das befestigte Schloß, welches auf einemBerge liegt, hat der König in Frankreichi SSo. schleißen, auch die Stadtmauerniederreiffen lassen, und >7>9. ist ailhierdenen Ressrmirren die letzte und eniigeKirche, so sie noch bisher in Frankreichgehabt, abqenommen, und denen so ge-nannten kl»nbu5 von der chrcstiichenLehre«siigeräumet WMden-

Oransts, kort ch'Orsng-, siehe AlbAi»

r-raiige-poldor, suche Onanien Polder

Omogsus Heister in vornehmen Götten eineAllee oder Platz, der mit lauterÜ-angen.fruchten, oder mlc Eicron- und Pomeran-zen: ^umen.besetzt ist. '

Ornni, grosse und »ohidewshnte Stadt mit-ten im Königreich Sardinien, am FlußSacer, wo viel Del und Wein gebanecwird-

Dramen, siehe Orcmge.

Oranienbaum, k,. Stadt nebst einem kust.schloß im Fnrstenchmn Änhaik, in einerangenehmen Waldgegend, o.M.vonDes-sau, dem Fürsten von Dessau gekörlg.

Dranienbaom, Ruß. Kaiserl. Pallast undGarren, in einer angenebmen Gegend lnZnqermiuuiiand, beym Elnffttß des Ne«vastromö, Kronstadt gegen über.

Oranienburg , Dr-stir,W Amt

und Städtgen in der Mittelmork Bran«denburg, an der Havel, mir einem an«sehnlichen Kön. Schloß, 4. M. von Berlinund z. von Spandau gelegen. Vor die-sem hieß es Bvzau; als aber ChursürstFriedrich Wilhelm, der Grosse, hier einschönes Schluß bauere, und es seiner Ge«mahün Louise, Prinzeßlu von Dranien,zu Ehren, weiche an der Gegend ihr Ver-gnügen fand, Dranieuburg nannte, be-kam das Städtgen von der Zeit an dennemiichen Namen. König Friedrich U,schenkte das Städtgen und Amt seinemHerrn Bruder, dem hochstseeligen PrinzenAugust Wiibelm von Preussen. Las da-sige vvrcrefllcheWaisenhauö hat cbgedachceEdurfürstln, Louise, gestiftet, und mitreichlichen Einkünften versehen. In demSchivßgarreu sind prächtige Fourainen,auch ist in dem Städtgen eine Porcellain«fabrick befindlich.

Oranienburg, ein kleines Städtgen olm-wett Woroncsch, auf den Gränzen von derUkraine, zoo. Werste hinter Molcau : esgehörte dem Fürsten Menezikoi, und wur-de, als dieser in Ungnade ftel, seine Fa-milie dahin rclegirer,

Oranien-Polder, ein Hafen an der Maas,iNSüdhollaiid, gehöret jetzt dem PrüiMvon Dramen.

Oranienstein, Schloß im Nassauischen Ge-biete, nicht weit vou Dietz, an der Lohnegelegen, allwo die verwicribte Fürstin vonNassau-Dietz residirec.

Oranienwaid, Oranje-Lvoud, schönesLustschloß in Frießland, i» dem QuartiereZevemvolden. Aiberrina Agnes, Gemah-lin des Frießiändischen Statthalters, Wil-helm Friederichs von Nassau-Dietz, hates erbauet. , ^

Draniyen, sind eine Art kl. Schiffe, derenjedes ungefehr > 2. Mann träger, und wer-den sie gemeiniglich auf derDonau von denTürken gebrauchet.

Olmavis, grosse Stadt auf der Eintauschen