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Vppomren Oraculum
OMr, war zu Salomonis Zeiten eine Land-schaft, von dar er viei Gold aus seinenSchiffen hvssn l:cß, und deren Lage manheuiges Tages nicht >mhr weiß. Jedochist es vermnthlich, daß dasselbe in Jnoien,und vielleicht die Königreiche Pegu, Ben-gal» und Siam, wie auch die Insel Javaund Sumatra gewesen.
Opimruie^, Trotz, Beharrung auf seinemSun, wovon opiniLus, hartnäckig, Hels-star,ig, sich opiniatrircii, halsstarrig wi-dersetzen.
Opmion, der Wahn, die Meinung, dasGutdünken, uriheiien. Er hac sich beyden Leuten jnguteOvinion gesetzt, heißt,die Leute halten mel von ihm, oder ergilt viel bey ihnen, ist bey ihnen wohlängeschricben.
Opocana, Herrenstadt und Schloß im Äo-nigsgrätzerkreis, in Böhmen.
vpolia, Stadt in der Woywodschaft Sen-domir, in Klcinpolen.
Oppa, Fluß in Schlesien, welcher sich beyOderderg in die Oder ergeußc.
Oppau, siehe Tooppau.
Oppeln, Fürstenthum in Schlesien, welchesan de» Polnischen Grannen liegt, und un-ter allen übrigen das größte ist. Es gränztgegen Westen an Neiß und Brieg, gegenNorden an Polen, gegen Osten gleichfallsgn Polen, und gegen Süden an Jagern-dorf, Troppau und Ratibor. Es hat vielPolnische Einwohner, sündigten Boden,und grosse Heiden und Wälder, ist abernichts deftoweniger sehr fruchtbar. Mantheilet es anjetzo in la.Kreile oder Weich-bilder, welches folgende sind , Der Op-xelische,Oberglogauische,Großstrelitzische,Koselische, Tostilche, Rose,ibergische, Lub-linitzische, Neustäötische, Faikenbergische,Zülzische, Gieiwitzische und Schlawenti-»ische. Die Hauptstadt Oppeln, Orxs-/iL, liegt an der Oder, >r.M. von Bres-lau , führet starken Holzhandel aus derOder, und har ein Lol^ium O,nonico-rum, nebst einem alten Schloß. DieleStadt nebst dem ganzen Fürste,ithum ge-höret M 174a. der Krone Preuffen. Esstehet unter der Königs. Oberamtsregie-rung zu Brieg, und unter der Kriegs-u»d Domaincnkammer zu Breslau.
Oppenau, Lftoppenau, kl. Stadt und Amtin der Ottenau, 4. M. von Straßburg,zu deren Stifte sie gehöret. Hier hebetsich der Hobe Steig an, so ein bekann-ter Weg durch den Schwarzwaid in das
Herzogtum Würcemberg ist.
Oppenheim, Stadt und Oberamt m derUnterpfalz, an einem Hügel, nicht weitvom Rhein, dem Churiürstest zu Pfalz ge-hörig. Sie liegt r.M. von Maynz, undist 1669. »on den Franzoien demoiiret
o^iftm'ki. Stadt inNeapSsis, in Lalabriaokra, am Appenninischen Geburge. Sie
har den Tire, einer Grafschaft, und einBlßthum , weiches unter den Erzbischofzu Reggio gehöret. '
rarwn d,e T'beie- des Respondcnien um-zuliosscn, und derselben Gegeniheil dar-zurhun suchen, werden auch daher Oppo-nenten genmnec.
Dppomtz,! ein Amt ln Uncerösterreich ge-legen , und unter die Herrschaft Gleißgehörig.
OpxajM, siehe ^cc-sswnr.
Oppurg, Dorf nebst einem schönen Schloßund Garten auf einem Berge im Ostcr-lande, zwischen dem Städtiein Neustadtan der Orla und Pose,leck gelegen, führetden Tire! einer Herrschaft, und gehöretdem Grafen von Hoym.
Oxrlo , siehe ftnrlu.
Oprics, ist eine Wissenschaft und Kunst inder Mathematik, durch weiche man aller-hand artige, und zum Theii wunderbarscheinende Dinge denen Augen verstellet.Siehe dckmli. I.ox.
Oprilnmsx, es werden die Nelchstc» undEdelsten in einer Republick darunter ver-stände,!.
Opux, Fort auf einer kl. Insel gleiches Na-mens inDalmanen, s» der Fluß Naremamacht, welcher mit zwey Armen in denVenctianischen Meerbusen stießt. DieDeiietianer eroberten solches >684. undbrachten dadurch die umliegende Gegendin ihre Bothmäßigkeit.
Oxu5 ogeruum, , heisset in der Theologiederjenige Jrrthum, wenn man glaubet,daß die wahre Chustenpflicht und dieGnade GOttes gewiß erlanget sey, soferne man nur der Gewohnheit und demausseriichcn Schein nach den Gottesdienstfleißig besuchet, die Sacramenta qenies-set, sich zu einer gewissen Religion öffent-lich bekennet, obgleich im übrigen solchesohne alle gute Bewegung und innerlicheZuneigung geschiehst. Wann die Cakho-lilche von der Würkung der Sacramemeex oxsre oxoraro reden : so werden zurAuslegung andere Bedingnüsse erfordert,als hier angemerket worden.
O^uslu, siehe Ogusls.
Or , suche kerocox.
Or, Oho, Ora, kl. Fluß in Thüringen, inder Grafschaft Gleichen, der bey Ordruffvorbey gehet, und in den Fluß Gerafällt.
Oruculum, war eine insgemein zweydeukigeund dunkele Antwort, welche die heidni-schen Priester dem Volk über zukünftigeDinge ertheilten. Man nennet auch als»denjenigen Ort, wo dergleichen Antwor-ten geholet wurden, wie dann auch derGötze, welcher gefragt wurde, diesen Na-Mn hatte. Das Oisculum Hpollimb zuDelphi»