Johann Hübners Neu i vermehrtes und verbessertes Reales Staats- Mangs- und cOIMM8^IIOM Darinnen sowohl , Die Religionen und geistlichen Orden, die Reiche und Staaten/ Meere, Seen, Inseln, Flüsse, Städte, Festungen, Schlösser, Hafen, Berge, Vorgebürge, Pässe und Wälder, die Linien Tentscher hohen Häuser, die in verschiedenen Ländern übliche so geistliche alS weltliche Ritter-Orden, Wapen, Reichstäge, gelehrte 8ocietäien, Gerichte, eivil- und MlitLir-OliLr^en zu Wasser und Lande, und der Unterscheid der Meilen, vornehmsten Münzen, Maaß uudGewichte, die zu derKriegsbau» Kunst, Artillerie, Feldlagern, Schlachtordnungen, Belagerungen,Schiffahr» ten, Unterscheid der Schiffe, und der dazu gehörigen Sachen gebräuchlichen Benennungen; Andere in Zeitungen und täglicher LoNverLriou vsrkommende aus fremden Sprachen entlehnte Wörter, nebst den alltäglichen lermialr ^uriäicis und lecünicis. Gelehrten und Ungelehrten zu sonderbarem Nutzen klar und deutlich beschrieben werden. Die allerncueste Auflage- Darinnen alles, was sich m (?e»eer/o- ^rc»,und andern Stücken, verändert, dis ans gegenwärtige Zeit fleißig «ngemerkr, zu finden. Nebst einem angehängren brauchv.-ren Register und neuen Vorrede, auch nützlich- und zur Erläuterung dienenden Kupfern. _ Mit aller- und gnädigsten priiä/eon, versehen. Negensbmg und Wie.°, In Verlegung Emerich Felix Baders , seel. Wittib. 1769. 'IR FRANZ/ vonGOttesGnaden,erwählterRömischex "Kayser, zu aff. „Zeiten Mehrer des Reichs/ :'n Germanien und zu Jerusalem König/Herzvg zu Lothringen und Bar/ Großherzog zu Toftana/Fnrst zn Charlevilie/Marggraf zu Nvmeny/Graf znFalkensicin rc. rc. Bekennen öffentlich mit diesem Brief/ und thnn kund allermänniglich/ daß Uns Unser und des Reichs lieber getreuer/ Emerict) Felix Bader/ Buch. Händler in Unser und des Heil. Nom. Reichs Stadt Rcgensbnrg/ in Unterthä» nigkeit angernffen iind gebethen/daß WIR ihm/das von Unfern, nächsten Herrn Vorfahre,'am Reich, weil. Kayscr Earl dem^//. Christmildester Gedächtniß, erhaltene, und von Uns unterm eilften Vccemdri8 174;. auf andere zehen Jahr/ vom Verlauf der vorigen/ mithin bis den ein und zwanzigsten Hxrilm 1764. prolemZirte Druck-krivileßium über Johann Hübners Kea/es Staats- seirungs- und c 7 »»ver/aU«»r-/i.e.rrco», nach- deme inzwischen/und zwar im jüngst verstoßenen Jahr von diesem Buch eine neue und mit denen nvthigen Aenderungcn in Oencalo^icis L (leozrnpkiiuiz bis auf jetzige Zeit verbesserte und vermehrte Anstage fertig worden/noch auf anderweite zehenIahr ä laMxriornm zu extenäiren gnädigst geruhen mochten; Wann WIR nun mildest angesehen/ solch des RupplicantenZ demüthigstc Bitte: Ais haben WIR erwehntem EmcrichFelixBader, in Ansehung deren auf solches Buch bereits aufgewendeten/ und noch ferner anznwcndendcn Unkosten/Fleiß und Arbeit/ die Gnade gethan, und Frevheit gegeben/ thun solches auch hiemit wissentlich in Kraft dieses Briefs/also und der» gestalt/daß er vorgedachtes UexiLvi, ferner in offenen Druck austegen, aus» gehen/hin und wieder ansgeben/feil haben und verkaufen lassen möge: auch chme solches niemand/ ohne seinen eonßens,Wissen oder Willen innerhalb denen nächsten zehen Jahren, von Dato den ein und zwanzigsten ^prilis sie» benzehenhundert vier und sechzig anzurechnen/ im Heil. Röm. Reich nach» druc en und verkaufe,,/ noch etwas daraus nehme,,/ und zusammen tragen solle/weder in grösser,, noch kleinern korm, unter was gesuchten Schein das immer geschehen möchte. Und gebicthen darauf allen und jeden Unser,, und des Heil. Reichs Unterthanen und Getreuen/ insonderheit aber allen Buch» führern/Buchdruckeri,/Buchbindern und Buchvcrkaufern/ bei) Vermeidung einer koen von sechs Mark löthigen Goldes/ die ein jeder/ so oster sre» ventlich hierwidcr thäte/ Uns halb in Unsere Kavscrl. Kammer/ und den an» dern halben Lheil ihmc, Emerich Felix Bader, oder seinen Erben, un» nachlaßlich zu bezahlen verfallen sei», sollen, hiemit ernstlich, und wollen, daß Ihr, noch einiger ans Euch selbst, oder jemand von Euretwegen, vbangeregtes IRXieOdk innerhalb vbbestimten Jahren nicht „achdrucket/cüürnlmet/feil habet, unitraget oder verkaufet, noch auch solches andern zu thun gestattet, in keine Weiß noch Wege. AlleL bcv Vermeidung Unserer Kayscrl. Ungnade und odbcstiinlcr baen der sechs Mark löthigen Goldes, auch Verlichrzuig des» selben Euern Drucks, den viclgedachtcrEmerich Fet,x Bader, seine Erben, ober deren Besehlhabere, mit Hülse und Zuthun eines jeden Orts Obrig» X / keil. feit/ wo sie dergleichen bei) Euch/ und einem jeden finden würde»/ alsogleich au; eigenen Gewalt/ ohne Verhinderung männiglich/zu sich nehmen/ und damit nach ihrem Gefallen handeln und thnn mögen. Doch soll oft ernanter Bader schuldig und verblu ten sei),,/ von mehrgedachtem Ioh. Hübners Le^rca die gewöhnliche fünfLacem^rm zu Unserm Kayserl. Rekchs-Hofrath/ bey Verlust dieser Unserer Kayferl. Freyhcit/ zu liefern/ und dieses Kayserliche DruckViivile^iuiN dem Buch/ ander» zur Nachricht und Warnung/ voran drucken zu lassen. Mit Urknnd dieses Briefs/ besiegelt mit Unserm Kayserl. aufgedruckten Lccret-Insiegel/ der gegeben istzuWieii/ den 8 sarmarü ^nna fiedenzehenhundcrt zwei) und sechzig/ Unsers Reichs im siebenzehenden. Lrl A ^ (1^.8.) Vd. R. Graf Collorcdo. /^g lVIllNcirwm Äci-se cseszrese xioxrium. Johann Georg Reizer, MARIA THERESIA/ von GOttes Gnaden Rv- misÜ)e KayserlN/ in Germanien/ Hungaril/ BöheiM/ Dalmatien/ Crvatien/ Sclavonien/w. Königin/ Erzherzogin zu Oesterreich/ Herzogin zu Burgund/Steyer/Cärntheii/ Crain und Würtcmberg/ Gräfin znHabspurg/ Flandern/ Tyrol/ Görz und Gradiscc,/ Herzogin zu Lothringen und Baak/ Eroßherzvglu zu Toscana/re.-c. Bekennen öffentlich mit diesem Brief/und thun kund allermännigiich/ daß Uns Emerich Felix Bader/ Burger und Buchhändler in des H. R. Reichs-Stadt Regcnsburg/ allerunterthänigst zu vernehmen gegeben/ was maßen das von weil. Unsers in GOtt Chrisrseciigst ruhend Hochgeehrtesten Herrn und Vaters/Kaysers Carl des VI. Maj. undLiebden Glorwürdigsien Gedächtniß/auf das von ihme mit seinen cigeneu nicht geringen Unkosten zum Nutzen des kudUel in Druck gegebenes Johann Hübners in OLkav und zwei) Theilcn bestehendes /iea/e§ Sraacs- Zei- MNIS- und 6onver/atr'o»t-L.eacrco»,demselben unterm 19ssulü ^nnc> 17z,. auf ZwölfIühr verliehene Imprellorivm privntivnm bereits erloschen/ und derselbe sothanes Buch abermalen auf- und in Druck zu legen gesinnet sey/und hierauf allcrgchorsamst bittend/ 2 LJR,als jetzt regierende Königin/ Frau und Erb-Lands-Fürstin geruheten allergnädigst vorermeldtes krivileßiumlmpreüorium xrivntivum in UnsernOesterreichischenErbländeru noch auf fernere Jahre allergnädigst zu erstrecken und zu crtheilen. Wann 2 LIR dann gnädiglich angesehen/ sein/8upx1icantcns/ allcrunterthänigste Bitte/ auch daß sothanes Buch seither» mit denen darzn dienlichen Kupfern/ nebst Genealogisch-und andern Nutzbarkeiten nicht ohne Verwendung neuer Unkosten vermehret seye; Als haben 26 JR darinnen mit wohlbedachtem Mulhc/ guten Rath/ und rechten Wisse»/ ihme Emerich Felix Bader, die sonderbare Gnad gcthan/ und demselben auf vvrerwchntes in OQav und zweyen Thcilen bestehendes Ioh. Hübners Dealer Scaars-Zcirungs- rrnd OoEr/atic,«^ - I.e.rrcc,» Unser Königl. und Landes-Fürstliches krivi- letzium Imxreübrium privativrim in Unseren Oestcrreichischen Erbländeru von Hür- SÄc ürr, '«i! i«su Mil ÄPIj, d ZN, kss/lll! MII«! Wß iskügsc .m ci-nk» l-hM 'MSkd mbM E;»l» gkiA'ü" r L-l i» 0 ^" von heutigem Dato anzurechnen, auf weitere Zehen Jahr allermildest erstrecket/ und crtheilct; Thnen das auch/ erstrecken und erthcilen ihme ans Konigl. und Landes-Fürsil. Machts-Vollkommenheit hicmil wissentlich in Kraft dieses Briefs/ meynen/ setzen und wollen/ daß er Emericb Felix Bader, und niemand anderer/ ausser deine cs derselbe anvertrauen wollte/ bey Lontitcirung des völligen Drucks/ den er Bader/ seine Erben und Nachkommen/ oder hierzu bestellte/ aller Orten, wo sie davon was finden werden, mit Obrigkeitlicher Elkens ohngehinderk manniglichens hinweg nehmen mögen, das sogenannte Hübneriseh Ken/e Graars-ZeirunIS- und OEer/ätrom-Oerrieo», jedoch mit jedesmalig-vorgehend-gewöhnlicher Lenürr obbewilligte zehen Jahre hindurch in Unseren Oesterreichischen Erb- kändern in Druck verlegen, öffentlich ausgchen lassen, hin und wieder ge- bLudcn oder ungeblindeuer feil haben, ausgeben und versilbern könne, und möge, keiner Dinge aber jemands anderen bey Vermeidung obbemeldter conilkcation und weiters nachgesetzten Poen mehrbesagt Hübnerisches Oe.vrev» in gleichem, klein oder gröfferm Format in besagt Unseren Oestcr- reichischcn Erblandern auflegen, Nachdrucken, also nachgedruckter heim-oder öffentlich feit haben und verkauften zu lassen, sondern er Bader und seine Erben, oder wem es diese anvertrauen mögen, darbey währender Zeit wider männiglich gehandhabct und geschutzet werden sollen. Gebieten daraus N. allen und jeden Unseren nachgesetzten geist-und weltlichen Obrigkeiten, Statthaltern, Land-Marschallen, Lands-Hauptleuten, Kanzlern, Regenten und Kammer-Rathen Unserer gesammten Oesterreichischen Erb-Lan- den, wie nicht weniger N. Burger-Meister, Richter und Rath, insonderheit aber allen und jeden Buchdruckern, Buchführern und Buchbindern dieser Unserer Stadt Wien, und sonst all- anderer Orten in mehr berührt Unseren Oesterreichischen Erblandern hiemit gnädigst, und wollen, daß sie ernannten Emeriti) Felix Bader, und seine Erben bey obbewilligt-und erstreckten keivtleNo xrivativo die bestimmte zehen Jahre hindurch allerdings ruhig bleiben, darbey, wie verstehet, kräftiglich schützen, schirmen und handhaben, darwider nicht drängen, bekümmern oder beschweren lassen, noch das jemand^, anderen zu thun gestatte!, in keine Weiß noch Weg, als lieb einem stcden seye Unsere schwere Ungnad unh Straf, darzu neben abstehender OolMcatinrr noch eine Poen, nemlich fünf Mark löthigen Golds zu vermeiden, die ein jeder, so oft er freventlich Hierwider thäte, Uns halb in Unsere Kammer, und den andern halben Theil denen Beleidigten unnachläßlich zu bezahlen schuldig und verfallen seyn solle. Das meynen WIR ernstlich mit Urkund dieses Briefs, besiegelt mit Unsrem Kayserl. Kon. und Erz- Herzoglich- aufge- drucklen kleinen Zecret-Jnsiegel, der geben ist, in Unserer Residenz-Stadt Wien, den gten Mvnaths-Tag ssanuarü im i74§sten Unserer Reiche im Neunten Jahr. Maria Theresia. (Q.8.) D- F. (§. von Seilern. lVIrnUrtum 8. virj. proprium. Nkatttzias Benedrck Finstcrwald. X 2 Von Won GOttes Gnaden. WIR? CARL MBNECHT, in Ober- und Nieder - Bayern. auch der Obern-Pfalz Herzog. Pfalz. Graf bey Rhein, des H. Rom. Reichs Erz-Truchseß und Chursürst. Land, graf zu Leachtenberg rc. Geben hiermit gnädigst zu vernehmen, nachdem WIR von Emcrich Felix Bader, Burger und Buchs hrern zu Rcgensburg. untcrthanigst gebethen worden, ihme zu seiner Lontinuation des Lügnerischen sogenannten Keal- Zcitungs- und Lo»verstrtwm- I-eaercou iil groß OÄav, irem zu denen bis auf jetzige Zeiten coml meinen kurzen Fragen ans der alt- und neuen 6eo^rapüii, sammt einer nützlichen Einieitung und Vorrede von denen besten Land-Charten in vuocieL, Unser Chur, und Lands - Fürstliches UrivikeAium Imprestorium, damit diese beyde Werke in Unseren Landen nicht anfgeleqct und nachgedrucket werden mvch» ten. gnädigst zu verleihen. WIR auch um so ehe in solch seinen gehör« samsten Gesuch gnädigst gewiliigct. weilen Jhro Kayserl. Majestät deme alibercit dergleichen Gnad allergnadigst ertheiiet haben. Also befehlen WIR Kraft dich allen Unfern nachgesetzten Obrigkeiten. Hoch und Niedern Beamten, daß Sie allen in Unser» Chur- EauOrn zu Bayern. derObern-Pfalz. ansaßigen Buchdruckern kcineswegeS gestatten, obbesagtc Bücher, weder in vor verstandener korma, oder auf andere Meise, nachzudrucken. nnd nachgedrncktcr zu cliürabiren. noch auch darmit von anderen ausländischen Buchiührern herein zu handeln; Und dieses alles bey Vermeidung Churfürstl. Ungnad und ausdrücklicher unnachlässiger Geld-Strafe von hundert Ducatcn im Gold, wovon der halbe Lheil Unserer Hof-Kammer, die andere Hälfte aber ihm Verleger zugchen solle. sammt dem Verlust des Nachdrucks, welchen er. Bader, mit An- handnehmuny jeden Orts Obrigkeit. aufVorweisung dieses Unsers gnädigsten lVlanäaM und Privile-Ji, sogleich eigenen Gcwalts. ohne Jemanden geringste Hinderniß. zu sich nehmen, und damit nach seinem Gefallen thun, und.handeln mag. Gegeben unter vvrgedruckt- Unserem grossen, geheimen Kanzler-8e dermahiigeu Hcrzsallch - Surtandifchen! Wappens mit der Rom. Zadl Ul- weil i das Haus Biron unter dem König August Hl. von Pohlen, zur Hectzoglichen Wür» de gelanget ist- A,sonst auchLonon undSrignou genannt,ist ein kleiner Fluß inFcaukreich,in dbrLaiid- IchastLiio, welcher be» seinem Ursprünge eine Insel m>c, so fast die Figur des Buchstabens A sormiret, und sich unweit ttl-no in den Fluß ö-uveions ergeußr. La, Hecht so viel, als ein nicht qar.qrosses flieffendes Wasser; daher dieser Nähme vielen Flusse» depgeleger wird. itÄrena, Fluß i» der lücLiüiö, welcher in der Grafschaft Üoulunoir, bey dem Srädcleiu k.unüM, entspringet, durch die Grafschaft /nwir in den Ca- rholischen Niederlanden anS. Om-cvor- be» gehet, und bey Grevelingen, inFlgn- dern, in den Kanal fallt. La, Aade, kleiner Fluß im Holländischen Brabant, weicher an denLürcichischen und Geiverischen Granz-n entspringet, und sich unterhalb Herzogenbusch in den Fluß Dommel ergeüßt, mit welchem ec bald hernach den der Festung Lr-v-ca-nr tu die Maas fällt. La, Fluß in der Niederländischen Provinz L)ber-Pssel, fiiesset bey Steenwick vorüber, undbeyBlockzylindieLüder-See, wird sonst auch die Steeiimicker- 2t«. ge« nennet. Es ist noch ein kleiner Fluß dieses Nahmens inDber-Dssei, die Har>«ti,r La genannt, welcher bey Mcppel vorbey gehet, und hernach in denFlußDechc fällt, «a, „och zwey kleine Flüsse in Ober - Mel, welche in der Landschaft Drenke entspringen, sich in den Lmmelanden vereinigen, und hernach in den Dollart ergiessen. Aa, , Fluß in der Schweiß, welcher >m Eaiiton Unterwalden entsprnigcr, und sich in den Lucerner - See erqeußt, allwo er einen kleinen Busen machet, der Al- >r- Ste geuannc. In ei . diesem Canroit ist noch ein 2t i, die aus dem Zngstlerbc-g entspringt, und in den Waldstad' er - See l fällec. Noch zwe» Flüsse disses Nahmens ! sind in der Schweiß: der eine im Canton i Lucer», und oer andere im Cancon Zürch, welcher lekrere be» dem Gvenbad encsvrm- aec, durch den Psäfflcker-Sm gehe:, uns sich endlich in dem Griffen-See verlieret. 2ia, kleincrFluß im B ßthumMünster, welcher bey dem Dorfe Deelen entspringet, und in der Grafschaft Zücphen, unweit Anholt, in die alce Nssel fäktt. Aa, kleiner Fluß , welcher im Stifte Münster entspringet, und auf Goer zugehet. Aa, ^N-er, kleiner Fluß im Bistum Münster, welcher durch die GrafschaftStein- surt fiiesset, und sich oberhalb Bentheim in den Fluß Vecht ergeußt. Eben in dieser Gegend ist noch ein anderer Fluß gleiches Nahmens, der durch die Stadt Münster gehet, und hernach in die Ems fliesset. Aa, kleiner Fluß in Westphalen, in der Grafschaft Lippe, entspringet bey dem Städtiein Horn, an den Paderbornischei» Gränzen, und fallt bey Hervorden in di« Wehr. Aa, Fluß inLiefland, siehe Tre>'dei'-2la. Aach,Släbtgen,nebst cinemBcrgschlosseftn der Landgrafschaft Nellenburg, iwLvchwa- ben, am kleinen Fluß Aach, zwischen Schaafhausen und der Donau. Aach, kleiner Fluß in Schwaben, welcher bey dem Städtlein Aach, in der Landqrafschast Nellenburg, entspringet, und sich hernach in den Boden-See ergeußt. Aachen,Achen, ,^ixlsLimp-Ilo, >ir,m>bey denAiten istdie Reftderiz K. Carls N. gewesen, und daher damals ais die Hauptstadt des Teutschen Reichs geachrerworseii.Sieistiiundieäl» teice,repeRcichsstadt,liegt iinHerzogtbum 5külich.imWe>rphaiische»Kreiße, > c>.Meilen von Cölln, unter den Schutz des Chur- A für Aachen Aad Abacoa Fürsten von der Pfalz, alS Herzog? von Jülich, gehörig, dessen Vogl allhier resi- diret. L»e istEachoiischerReligion; jedoch wohnen auch Lutheraner unöRcfor- mirte darinnen, welch« aber ihre öffentliche Religions Übung! daselbst nicht treiben dürfen; hat berühmte warme Barer, darunter eines dasCompus-Bad, oder das Bad der Armen, aenennet wird. Diese Sradr hak, IM der Güldenen Bulle Carls IV. Cap. as. das knl,!is- xium, daß diö Röm. Könige daselbst ge- crönec wcrdenssöllen, welches aber, weil di« Stadt durch den Brand-Schaden lehr ruiniret worden , nach Carls V. Zeiten nicht mehr geschehen, und der scadt deßwcgen jedesmal von dem neuen Käufer, ödet Rüg,. .Könige, gewisse Reveria- »ien ertheilet worden. Doch hat besagter Earl V- eben deßwegen, weilen Carl bet Grossediest Stadt sehrangedauec, .nicht dahin gebracht werden könnrn,daß er sich anderswo, als zu Aachen, hatte cronen lasset, indem er, der daielbst in etwas gr'ßnten Pest »hnqeachtet, gesprochen: 8e conlianrer äecreviile, nullibi nlsi in »ntlgua Larolorum fecle KeMi cliaä-ma »ssunx-r-: wie aus dem Reichs-Abschiede ,u Worms von An. »rat-in der Vorrede zu ersehen. Es wörden daselbst einige zur Krönung des RöM. Königs Lenothigte Relchs - Kleinodien unö.Znsignien: als das Evangelien-Buch, güldeneCapjel, worinne etwas Erde, aus welcher beS Erzniärtyrers Stephani Blut geflossen, und der Degen, oder Sabel,Käufers Carl des Grossen, aufbehalten, welches die Ursache, warum die Stadt Aachen, nebst Nürnberg, bey der Crönungs - Mahlzeit zur Tafel gezogen wird. Sie hat übrigen- auf dem Reichs - Lage Sitz und Stimme aufder Rheinischen Bank. Auch ist dieses was sonderliches, daß ein neuer Röm. Käufer bey seiner Crönung allezeit als ein Canonicuö bey der Kirche zu unser Lieben Frauen in Aachen ausgenommen wird; wdMtgen er auch den Eid , .derselben Schutz zu leisten, in lateinischer Sprache ableget. „ Sie hat ein Gebiethe von einer Meile rings Um die Stadt, welches het Rock van Lacken , öder das Reich von Aaken, genannt wird, und bey az. Dörfer ui sich begreift. Ferner die, Gtaptl-Ge- rechtigkcic imWoil-Handesswie auch schöne Manufacturen von allerhand Seligen und feinen Tüchern; dabey geniesse» die Bürger für sich und ihre Commercien durch bas ganze Röm. Reich eine Soll- Freyheic,und könne» nirgends, als vor ihrem Schöppenstlihl, belanget und arre- niret werden. An. >6^8. ist der bekannte Aachische Friede zwischen Frankreich und Spanien allhier geschlossen worden. Jn- gleichenAn.i 748 . 0 er bekailnteFriede,welcher denen nach Carls Vi.Tode emstgnde- zren Unruhen em Ende machte. Aad, Ade, siehe Aa. Aakus, siehe Abus. Aalborn, siche Alborg. Aale, siehe Ale. Aalen, siehe Alen. siehe KncrrinF. Aal , AN»', a , Fluß, der in der Eissel, entspringetund innStifre Cöll». oberhalb Bonn, bey Si»sich,in den Rbcl» fallt. Aar, ü/a, »/„, ein berühmter Fluß in der Schweiß, der aus dem hohenGrimsen- Berqe entspringet,in Canto» Betn durch bcn Briiizer - undThuner Sxe, hernach um die >skadt Bern rings herum gehet, und »achdeme er die. Orbe, dleEmme, den Wigat und denRuß, nebst vielen kleinen Flüssen eingenommen, sich zwischenZur- zach und Wald-Hut in den Rhein ergeußt. Aar, kleinerFlußin Hessen, so bey Du- dinckhäusen vorüber gehet, und hernach > in die Eder fället. Aar, Fluß im 4/a stau ischen Gebiete,der bey Bleidenstadt enciprlnget, und bey Dietz - iNdir^ohn Met. Aar, siehe Edrr. Aarau, s. Arau. Aaeberfl, s. Lrberg. Aarbvrn,, s. Arbiircz. s. Luckorfloich Aardnuff, s.Arhuß. Aarwanaen, s. Arn-snflen. Aas, , Festung im Stift Cheistiau- fand, vorm.ahls Stavanger, in Norwegen', nebst einem guten Hafen am « Einfluß des Flusses.Lindal. ist in,Persien der Major, oderWacht- Msister, welcher mit der ihm untergebenen Schaar-Wache des Nachts in der Stadt, allenUnordnnngen vorznbeiigen, Haußsuchunq häit,' und die, so er au per der Seit antrist/ und sich nicht hinlän ssich entschuldigen können, in Arrest nimmt; > «r stehet unter dem riclo^. ein Berg in Armenien, nicht weit von Lrrernm, auf welchem der Euphrat ent- srrinqet: er wird von den Einwohnern AlmZol geneüner. Stadt im glückseeiigen Arabien, in Asien. ^bsesis», ist ein Volk in dem Lande der Amazonen, in Süd-America, welches um den Kluß IVl-cl-rs wohnet. Abach, , Marktflecken und Pfieg-Gericht« ander Donau, in Nleder-Bayern,r.Meileii voiiRegens- burg, allwo ei» Gesundbad und ein altes Berg-Schloß zu finden, welchesLuowig l- Herzog von Bayer» erbauet, und w» Kavser Heinrich ll. 'öfters zu residiren pflegte. Es ist auch ein merckwürdiger Steinbruch allda. LVsco» > eine von den Lueavischen Inseln in Nord - America, denen Engelländern zugehörig, hat aber keine Europäisch« Eoloiiien. sbb» Abaeovre Abamus Abascie Abdachung 3 ^i>,covrs, Berg im glückseligen Arabien, durch welchen eine gesahrlichePassage nach der Stadt Aden gebet, den dessen Lin- gange man zwey Forts sindet, so dieselbe bedecken. .. „ . äkLcu5, heißt eine Rechentafel, Rechen- Tisch , so vor Zeiten gewisse Abheilungen der Zahlen hatte, mittelst deren man alles ohne grosse Mühe ausrechnen konnte. Der gelehrte Ausspurger, lVlarcuc VV-It-ru5, hat diese kbscoe mit ihren Olculiü äuktilibus L reäuLbilil>u8 scgue Scliemmll)U8 wohl beschrieben. ^bacu8 kvrli^ortcus heißt das bekannte Einmal >Pins. ^ , StadtimKönigrejche Agra, ,m Ge- bielhe des grossen Moguls. Ll-aclun, Turckische Stadt in Irack, wo der Euphrat iu den Persianischen Meer-Busen fallet. zbaR, siehe .bbsst. ^bsibe, zpbibe, monter, ein hohes Gebürg, in der Provinz Neu-Lsiw^, in Süd-America. ^dslsba, siebe.-Vppleby. ^bulienuncli für, oder dasVerausserungs- Recht, nach welchem fest geseyet wird, ob und aus was Maasse einem Könige, oder Regenten, erlaubet seye, etwas von dem Reiche zu veralieniren, waiin ein Gesetz »der Pactum vorhanden, so die Verrusse- rung verbierhet. Lat. ?- , gu-r r e-tt, irrt i /«>., , in -/io- nrrr/>to ^» rtia t, an-- Lbulisnuti, heissen soviel als die Malkontenten. Siche diesen Artrckel. z^brllon siehe Xvullon. Stadt in der k'r-mck- Lomrs, zwey oder drey Meilen von öesancon. Lb,nu,FluK in Asien, welcher ausdem Berge Libanon, beyder StadtDamasco^enk» springet, und sich in das Syrische Meer «rgeußt. Xbancry, , Fluß in Süd - America, im Königreiche Peru, äbanllon, ist ein Terminus aus dem Französischen See-Rechce, und bedeutet eine Renuntiation, oder Verzicht, wegen eines Anspruchs, den man sonst auf ein gestrandetes Schiff, «der ausgeworffene und salvirte Maaren zu machen, und die- serwcgen ieine rechtlichen Klagen zu for- "U"» hatte. Und hievon stammt das folgende Wort »kMäonmren, verlassen, Lat. Oes« «e, wird auch gebraucht, wenn der Soldat «ui einem Platz bereiten entweichet, den «such Segen den Feind nicht zu halten ge- -bkmo, kleine Stadt in dem Gc- biethe von Padua, in Italien, denenVe- net,aiier» gehörig, liegt ..Meile van Pa- j ^bslci«, ^voessir, Xtzboilb, b^vssis, > Fatia, Landschaft in Georgieii, in Asien, j zwischen Mingrlien, den Lrcaßilchen Tarrarn, und dem schwartze» Meere. Das Land ha nur einige Flecken, und die ! Einwohner, so man »,oder ^bcus- 1s- „ nnec,sinostark und unqe chickIdayer sienuch dieTürk-n sehr gern, zu SUav-n haben. E-Iiige halten Sieles ebbusci- und für eine Provinz, andere aber untersch.iden selbige. und setzen ^i>Licl? gegen Osten, Xvoguüs gegen Westen in Georgien. ^.bsOjvär, tdömitatrer, Gespanschafc in Ober-Ungarn , an den Polnischen Grenzen, bey dem Larpachi- schen Gcbürge, zwischen oeu Torner-Zem- pliner-und Sarotzer-Gespanschaft. ES liegt darinne die Festung Kascha». ^bl>L, >Kbuä,I - (durir, kleine Insel bey Limxurbiik, auf dem Orientalischen Me-re. kVöduili», siehe ^bulci-. iVbbs, bedeutet oft in Frankreich nur einen Menschen, der schwarz oder vieler gekleidet gehet, und einen kleinen Kragen am Halse .raget, ob er gleich sonst kein geistliches Ai.ir bescher, noch die Vo'iiu,empfangen, öndern n rMin : machet, daß er sich demGMllch- 1 ,Stande wid nen wolle, ^bbekarl, /foes»t,a, kleine Zcadt «II ver Provinz Aqqerhns , in Norwegen. ,obb:I:sr!c, ein kleiner Ott in viord« Holland. ibbbevillL. v-hhatr, t^l//n, , Haupt-StadtderFrmzdäsch-nGrai'schaft konrkieu, in der kicsnsis, am sstuß Zom- ms Sie ist volkreich, Hai gute Handlung, Mimifacturen, undkrsellälal. V bbol - LäclaI, kleine Stadl in OsupKinL, vier Meilen von Ambrun, äbkrs vtstoiss, heissen in der Apostolischen Canzl y diejenigen Prälaten, welche die Aupatze der Bullen machen, so aufdie an denPabstübergebeneSuppliauen aus- qefenigec werde», und wenn solche auf Pergament ins reine geschrieben worden, mit dem Aufsatze nochmals collationiren. Sie sind zugleich Referendar« in beyder» ley Signaturen. ^bbrevislui, , heisset, wenn eine Sache nicht ganz aus, sonder» mit verkürzten Buchstaben geschrieben wird. Es heisset auch das Instrument eines Notar», so noch nicht eptendirek, sondern nur nach seinem Haupc-Imihaite encworffen. kbcriver, siehe ^bslcis. /ibcvnäv, Schloß uiidHerrschaft in derPro- vinz Utrecht, so einer adenchen Familie den Nahmen gegeben; die dabey liegende See wird der Abconder-See genennet. Abdachung, Dossirung, oder Böschung, Lat. ^c«r»itaa, ist A 2 eine 4 Abdal AbenderA Abei via Abergavenny eine sich neigende Fläche!, ». E. die Lseire-n eines Berges, Siche Nssuz. > ^bäsl, oder ^'däsUsL, eine Art Mahome- tanischer Mönche, in Persien, siehe aspeioill. -Vbässt, Totro -r/i-io/ü, also iien- nen die Türken dasjenige oändewaschen, welches sie verrichten, wenn sie bechen, tzcnAlcsran lesen, und in dieMosauecn gehen wollen. Sie waschen sich fast alle Glieder, sonderlich al er und zuerst die Hände und Arme, hernach den Hals, die Stirne, oben das Haupt, bie Ohren, die Zahne, das Gesicht, unter der Nase, und zuletzt die Füsse. Wenn es ilmen aber zu kalt ist, oder sie sich sonst nicht ent- hiössen wollen, so ist genug, daß sie sich mir den Gebcrden also anstellcn, als ob sie sich wüschen. ^ ^ Ldämra, Königreich »I Ost-Indien, IN der Haib-Insel jenseik des Ganges, welches von den» Königreiche Pegu dependiret. Die Hauptstadt führet gleichen Nahmen, und lieget am Fluß Pegu. zsiäicstiori, heißt bey grossen Herren die ftenwillige Niederlegiing ihrer bisher ge- sührten hohen Regierung. WaS Kayser Carl V. und die Königin Chrünna von Schweden dißfalls gethan, ist Welt-bekannt; und die neuesten Epempel hievon haben wir au Vier« Amadeo !l. Könige von Sardinien, und Philipps V.Kvnige in Spanien. Aboingkkofen , reiche Benedictiner-Ab- tey, welche sich mitten in der Stadt Paderborn, nächst derDomkirche befindet, vs, siehe 6clovs. äbcinÄlo, heißt bey den ciuimzir einBein- vruch am Gelenke. . /rdecd, Lk-X, 0!M, heißt die Küste am rochen Meer, in Africa , welche sich von der Meer - Enge Babelmandel bis an Egypten erstrecket, und von einigen Neu - Arabien ge,rennet wird. Sie ist von Türken und Arabern bewohnet - und der Nordische Thcii davon gehöret den Türkei,, welche in der Stadt Suoauen am rsrh-n Meer einen Beglerbeg halten. Sonsten hat das Land ungesunde Lust, grosse Hitze, und Mangel an Wasser, und ist daher meistens wüste. , ^ ^ - -td-corn, Akten Pramonstratenser-Ordens, im Gebiekhe von Olisttrer, in Frankreich. Abellren,Al>ru--iie>, waren ehemalsKetzer ,!, Africa, die zwar Weiber nahmen, aber sich ihrer enthielten, fremde Kinder adop- rircen, und die ihrige für unehrlich auS- gaden. Sie i »ihnen den Nahmen von einer Jüdischen Fabei -, daß nehmlich Adam nach Avels Lode »ro. Jahre iei» Ehebett nicht beschrttren haben loll^, Und gründeten sich auf den Spruch: i. Eor. Vll. ah. Aber,-erg, fälschnch klein Ambcrg, Amt- Schloß und kleine Stadt im Bißthuitz Aichstect, bey Roth - in dem Anspachischen gststegen. ^sionois, kleiner Fluß in Neu-Castillen, welcher sich in die Vusäisns > rg< ußr. Abensprvg, cadt- iein uebll einem alten Schwß uno Psteg- Gerichr i» ^-oe» ve nc - Amts München,an demKlüßleinAbenn, .^eilen von Regenspurg gelegen. Das «a,Ioß wird anitzo nach und nach abgebrochen,und ist vor Seiten deraitc» berühmten Graien rontAbciisverg Residenz gewesen. Das allhier befindliche schöne Carmeliter-Clo- ster ist gleichfalls von diese,'. Grafen gestiftet ; und der berühmte Ge,chichtichreiber , Ioh.AventiiiuS, derzuRegenjpurq begraben lieget, ist althicr gebohren worden. An. >709. ward diele Stadl dem Oester- reichlschen Land-Marschall, Grafenvm Traun, eingeräumec; An. 1714. aber dem Ehur,ürsten vonBnyer» restituiieftder sie als ei» Reichs - Lehen besitzet. Ab.in , kleiner Fluß uMber-Bayer» , der eine Mejie unterhalb Abenspcrz in die Donau ,allc. äker, grosser See in der Nörd-Schottlandi- scheu Provlirzl.vch-äber, weicherbis iN Englftche Mellen lang, »nd durch einen Canal ins Irrländische Meer gehet. ^Lersvon, , kleine Scadt in Süd - Walles, i» Engelland, am Canal von Bristol. ^dLihorn, Stadt IN der Provinz lftorkisn», in Schottland, am Fluß Esck. Lber-Lonvsv,^oer -sion'vonlttm, Stadt ilk Nord-Walles, in Engelland, der Insel Ansl-te^ gegenüber. Sie liegt an der Mundung des FlusseL Lunevsy, und hat einen schrgitte» Haven. ^kLiclon, ?ll>skäocn, oder Alk - Aberdone, Stadt ist Nord-Schottland, in derGrascliasi Maar, wo der Fluß Don in bas Meer fi.ußr. Sie hat eiiieUnwersicac, weiche 14L0 gelüftet, und eine Stimme im Parlament, ehemals war sie der Sitz eines Bischoffs der uncer dem Erz -Bischoff von S.^irNevr stund. ^hvräon, ^horäLsn, vderLteu-Aherdone, Stadt in Nord-Lchoccland, in derGrafschastMaar,».EnglischeMeiievou Alc-Aberdoue,ain Fluß De s. Sie har einen Have», und ist grösserer Reichchum und Handelsch«,r in dieser, als jener,,» ii» ganzen Nord-Schot-land. ^bsrkrLV, L, -r-rr'vü, , Stadt au, ber Insel Anglejey, g.gcn die Küste der Provinz W-lliö, >u Engelland, ist itzo ein schiechlts Dorr, vormals aber die Königliche Residenz in Nord- Walles. , vorSejtenOri- ^.iaoc in Engelland, in.-er Provinz L'bonmoubch am Fluß Qsverviv- Der ' Bi« Abergelke AbLla Beschs führet den Titel des ersten Barons von LngeÜMid. Lb°»..kr, kleine Sradt in der Grastchaft Maar,ittü?ord-Schotl!and/amFlußDeed. Sbcsimv-» stehe Rb-mv»n. >kc>!,uck, Festung aufdersrnsel.^nziLlcy, bcv Engeilnid. Hbcmciiii,vorwe- sem die Haupt-Sradt der Picken iNSUd- Schotftand, rüder Provinz Srimiwins, am Fluß Tay. . ' . Mer-See , ,r. Golfganger-See, ein grosser See auf den OesterreichiMN und Saizdurai-chen Gränzen, theiis dem Lrz- SristeSaizdurg,cyeils den, ÄostcrMon- /rk-s-^irvnn, , einMarkrfle- kcn am Meer, in Engenano, in der Grafschaft LUigsn, im Fürstenthinn Walles. Ab ssü'ii-- , stehe Adystiuien. >bcx, stehe Avf llle^ , sie Afvällen. Abgeordnete , stehe Dcplitlrte. Abflksandrer, wird nach einiger Meynnng bloß derjenige Minister genennct, welcher mir einem Aepräieiikaciv-Characier gc- schickec worden, und sonsten Ambassadeur - heisset. Es ist eigentlich kein Unterscheid zwischen einem Aogesandten und Gesandten ; in dem Reichs-Abschiede von An. - i;7o. werden die Gesandten auch Abgesandten genenii'.t: der Titel Ävgesandter wurde den Uegmis, so im Nahmen des ganzen Reiches nach Holland abgeordnet worden, in dem Reichs-Abschiede von An. rSsj.H. 44.gegeben. Tanni fticum Oiä- torem, Rbie^mum, uw., iogAkuin; LÜi crirm RmnoilsllorLin; 6M Lucsm Lnvsyä. Siebe Gesamdrer, chruntiur. Abgor rr, oder Leeden, kiSloisir-!;, sind, w!che den wahren lebendigen GOTT mchi erkennen , sondern sich selbst einen Gott erdichten, oder dieCre.itnren, auch rr-obi den Leusel, anbethen. Dergleichen gi.er es in asten vierTheilen der Weit,und hapen.eiuige ausscrecinier, daß,wenn man die Weit in zo. gieicheLheiie-ciMheilen wellte, so würde man bestnden, daß die tzhriftcn ».Theste, dieMrhometaner, I nd -p.dieHevden besitzen. Rl lL d-rsilo, Or-rsts,!),, , kleine Handels- Stadt sin He zsgihum Mavland, gegen die Granzen der Grafschaft v^-vimo, an dem Canal iVeviocho xrmrä-' welcher ans dem Fluß Ticino bis nach Mayland gehet. . /rUsok, siebe Dardanellen. ein hohes Gebürgt im Königreiche Fez, in Asrica, weiches nebst dem Berge Cache, der gegen über in Spanien lieget, die Säulen desHerculis geiiemiet, und von der Meer - Kige bey Gibraltar, voneinander getrennetwird. Heuc zu Tage nenuec man dieses Gebürge d>/mtlell». Die Franzosen heisse» e- Abm Aboliren z d.enAstei!be>:g,weii sich viele Assen darauf bestnden, die tziiederiandcr aber Schr-- mlnbeideecr,siebe Lache. ^bin , kleine Stadt in dem glückseeliqen Arabien, im Königreiche Aden,>ti. Meilen von Aden , nicht weit vom Ufer des Meers gelegen. -gbinAlu«, , eine kleine jedoch wohl bewohnte Stadt in Berkshire, in Engelland, am Fluß Ouse. Sie hac einen M >or und das Recht, einen Depu- . tirlen ins Pariamenrzu,oMen. Ans vem Rathhause werden dieVmamiriiigen von der ganzen Grafschaft gehalten. H.L incsibmo, heißt, wenn einer ohne Testament stirbt, und also den nächsten Freunden die Erbschaft überlasset. Abissuiien, siehe Abysfinien. ^birl», KmFluß in Sici!ien,imVaI äi dtvro, der bey der Stadt Koto vorbei) gehet, und bald darauf ins Meersästec. Ablagei.-^ siehe Azunqs-Gerechtigkeit. 2 lblaß, Hnduigenzjeii. Lat. krr^tzrmm- -r,»i sitt»a,, also heisset man ö.ejenige Loslassung von der Strafe der Sünden, weiche die Rom. Kirche ihren Glaubens» Genossen errheilet, wen sic glaubt, saß, nach geschehener Vergebung der Sünden, doch derselben Strafe nicht gänzlich erlaj- ft:i seye. D-./Mv Ablaß verkündigen, Lat. arttsinm Nr omrstonre. ^bli8, Flecken in der Provinz k-aulle > in Frankreich, i r. Meilen von Paris, gegen Süd-West. Hblnn, , Flecken, nebst einem Schlosse an der Seine, in der kft- äs Timic«, 8. Meilen' von Paris. ^hnssti,.ist ein Volk in Neii-Lnqelland,in , Nor.'A:nerica> Abo, S'b-.r, Haupt-Stadt ohne Mauren, in 'Finnland , am Fluß Aurojokr, wo er sich in den Finnischen Meer - Busen er- geußt. Sie hat einen schönen Hafen, Ai schoss und Universität, so vomÄönige Gustav Adolph gestiftet, von seiner Tochter,derKöniginChrlstina,1640»,, völligen Stand gebracht,und An. i-az.renvviret worden. Der Ort ist ziemlich groß und weülaiMig, jedoch v. schlechter Dssension. Er Harro.Feuers-Brünsteausgestanöen, und in der letztemvonAn.«7- z.mußce sich oieje Stadt.an die Russen ergeben, ist aber ,700. an Schweden resticulret worden. Anno -74r. wurde allhisr zwischen Tchw. uiidRiißlandeinFriede geschlossen. Stadtauf einem hohen Bergs im glückseligen Arabien, wo des Sultans Schatz ehmahls verwahret wurde, weit man anders nicht, als durch einen einzigen schmalen Weg, dahin gelangen kan. SdoUren, heißt aufheben , gänzlich abschaffen ; daher» heissen abolirte Gesetze diejenigen, so in vorigen Zeiten zwar im Gebrauch gewesen, »gchgehends aber ihre A, Kraft 6 Abolition Abrogiren Kraft verlohren, und weiter nichts gelten , Lat. e /,»?/. /.boliüvn bedeutet im allgemeinen Verstände die gänzliche Abschaffung einer Sache, in tcsonterem ü erstände aber, eine Be- anadigung des Lcndes-Herrn,wegen eines Verbrechens,eder die Lvssprechuna von einem schweren Laster, daß darüber nicht weiter darr inquirirek werden, Lat. t,o c >!!«:»!/ , ^ra>k .^bon lünce, siehe XkiriäsmiL- ^hürsnr, , Stadt in Ouin-a, in Aftica, am Fluß Volta. AÄiken', I l-ehe ^anUamxi»-. ^horouZk, Flecken in der Grafschaft Suffolk , in Engelland, welcher zwey Depu- tirteinsPa lamenr schielet, äboiiireii, Lat. -k-o- , heißt mißgebahren, eme unjeirige Frucht zur Welt bringen; daberkommc ^borrus.eine unzeitige Geburt. ^koucbiren, Lat. >«eo//c-^«ire-7^e, I, e rr,!» , heisset, sich um jemand mündlich unkerreden; ^houckeinenr, mündliche Unterredung, wird metstencheilsvon hohen Skandcs-Personen, oderdero Abgesandten aebraucket, wenn sie Eonseren- zen mit einander halten. >bo^, ^rkbov, Stadt in Jrrland, in der Grasschast - lVleark in D-instcr, am Lo>ue Fluß. ^brrcmi, oeckuir«», kleine Stadt in Groß-A» menten, am Fluß Mngeal, woselbst sich viele Eaiholische aulhalten. Hbrskmer, also nennen die Einwohner von der Provinz , und andern angran- zendcn Gegenden in Ouines, die gemeinen Weiber und Huren, die von dem Lrocko, oder L)or,-Ddriste», mit besonderen Cere- monien zu dieser Profeßion eingeweyhet werden. ^brambors, Königreich in Nigritien, in Airica, welches stark bewohnet ist. >^/>,ar»tr»!» , kleine Stadt , Nebst einem Schloß in dem Portugiesischen Lirremaclurs, am Fluß Tag», führet den Titel eines Marquisals. ^irre^v, Lx-tome, kurzer Entwurf eines Dinges, oder Auszug einer Schrift. >e,i-irci, Stadt iii Armenien, z. Meilen von discstvan,gehöret rnit noch 20 andern Flecken und Dvr,ern unter den Armenischen Patriarchen. /ikicojv8, smd eincMenge gefährlicher Klippen in dem Hlar cirl diorr, bei) der Insel L.vomin^o. Die Spanische Benennung heißt so viel, als: Thur die Augen auf. Lac. a/>e, I oc»/o/. Siehe Hbrolkor. /ikrer, kleine Stadt in Dauphins, in Frankreich , eine Meile von konc äs L-auvoistn. -Gioviren, ist so viel als eaßiren, adschas- fen, und wirb eigentlich von Aushebung der Gesetze oder Gewohnheiten gebraucht. Abrolbos Abschnitt >brolhc>5, eine gefährliche Gegend, nicht weit von den Brasilianischen Küsten, welche sich über 80. Meilen in die See erstrecket , und voller blinder Klippen lieget. Die Schiffer fürchten sich sehr dafür, und die Holländer lasten ans ihren Schilfen, welche ^drolkos passtet lind, ein Dank-Fest , n, und den Schümmen, einen Trunk Spanstchen Wei., znrErgotz- iichkeit reichen. Das Wort /Vdrolkos, womit die Portugiesen diese Gegend beleget , '„eistet so viel, als: Lchue oi«. Au. gen au . Östron , Fluß in Frankreich, welcher kaus der Provinz Lourbommir kommc, ii> die Landschaft l>avarnuii gehet, und sich in die Loire ergeußt. ^bruA-LLn^»ti/>r,/ venr »aast/ »rr,»r»rk»tr/ rnte, c/r,»« e, ist ein K.ecrsnckllmcm, welches Mit seinen küccn oder 1'oniiiiien einenWinkel in deinjenige» Werke hat, aliwo der Feind das Erdreich Absens AbstinentesAbt Abuna 7 reich Fuß vor Fuß-einn-bmen will ^nachdem er die ersten Defensions-Werke bereits erobert hat? Es sind General-und Parlieuiler - Abschnitts dergleichen man lu Phiiippeville, zu Ypern ujid Mastncht har, und werden auch reiervirce Werke qe- nennrr. Sonst heißt ein Abschnitt auch ein kleiner Fluß,oder Bach, an einem Ort« iM Lande abgestochen, oder abgeleitet , damit er keine» Schaden sondern mehr Nutzen schaffen kan. ' Adlbm. Abwesend, »biei'.r.c-kenr, wer nicht da ist, soll auch nichts' bekommen, Rb- seiner iLnstusm pkeesemex prodikkircit, nennen die Rechts-Geiehrksi,, wenn sie in einer Audienz oder m einem Gerichte abwesende und nicht erschienene Zeugen, eben, als wenn sie nicht abwesend wären, gegenwärtig verstellen oberprs- duciren. ^ ' , Abfeutrren, Lat. Os/cest» e,, ecE» e qe sich davon machen , an einen ander» Ort begeben. Daher kommt Rb- s-n7^l,s»ncs, Abwesenheit, iimleiche»,er hat sich absentirer , aus dem Staube gemacht. M> ^ Plbtenau, Amt und Flecken im Er; - Stifte Salzburg an der Lame , wo das Fluß- leiii Arbenau in dieselbe emfäkt. Abtschwind, feiner Marktsieckeir-in Franken, am Sceiger-Walde, dem Trafen von Castell gehörig. - ^ ^bu°Äns>, Provinz im Afrikanischen Königreiche Angola, weiche dem Abyßimiche« Kayser unterthan «ft. - - Abuna, ein Ehren- Titel des Metropolitan« von Abnßinien, welcher so viet heisset, als Unser Vater- Er wirb von dem Patriarchen zu Alexandria ernannt, und geweihec, hat aber keine.»ilchoite «4 _ -*»« A Ab'.mLantür Äbyßr'nien unter sich. Ucbrigens -st er pon einer solche» Autorität, Laß der König von Abyssmien nicht eher für einen Aöuia erkannt wird , als bis er von diesem Svrrna gc«e'k>«k worden. ^bunÜNiiis, hkotrs Osme ckst^bsi'.clanee, ileine Stadt u,io Al-ceyi» dem HcriogchumDKuolair, inchk we-c von Sem Geb» ge Lv»x. Alburrs, fruchtdcreSTKnl in Nieder-Era- uada, in America , jenseic des Gebürges /knäcr. ^buz-o, ^brlo, ^dvio, eine der Philip- pinilchenInseln, een Syaniern zugehv- ria, und zwüchen den Inseln Ninckanilv unddlanillsgelegen. chb^'äo, .-lvicko, >leh> Den'd^NkllkN. KbMvr, Flecken in der Grafschaft Murrap , in Noro-Schorriand/ amMeerbufen Neffe. ^ofs'., ,csll»o, L/o-'p«, L/oi rre , Kinß im Vsl L Kino, in Sicilien,welcher b:n Lein Flecken Larcl-noe ilsprri:aec,und sich in das Joni che Meer ergeußi. Adyßimen Zip-, 2l, ftini », ^Kr - /rms, iß ein cstrich Landes in Airica, unter Vfudicn, eni Ncko gelegen, weiches von einem Kayser, der auch oer groffeKs^ur^ oder insgernein derPrie- sterJohanncs geiicilnetwird, beherrschet, und in viele kleine Provinzen abgechenec Wird, darüb> r gewisie Gouverneurs ge- setzct sind, welche alle zusammen, nebst bem Feltherrn über die ganze Miiib dis Landes , unter der Aussicht eines Premier-MinisrcrS, den man Rai; nennet, ssebm. Dieses Land iß reich an Gold und Edclgesteiuen, und sehr ftuchtbar, also, daß man an etlichen Orten des Jahres dreymal euchren kan. Sonst har es keine Städte, ist aber desto meyr von Dörfern angebaucc , und hm der Kocher selbst keine beständige Residenz, sondern er veränoen seinHoffsger, welches einer Stadt nicht ungieicy sieher, saß alle Jahre, und sie Kapserin, nebst den Vornehmsten des Landes, folgen ihm zu Kriegs - und Friedens - Seiten überall nach. Ein jeder Unterthan ist ein Soldace seines Vaterlands, ausser dieHandwerksieuce, unhwmn sieÄrieg führen, so wird denen Soldaten, an statt des Soldes, ei» Stück Landes angewiesen , davon sie so lange, ais sie Dienste thmi, ihren Unterhalt haben. Es giebt Juden, Mayomeraner und Heyden unter ihnen; doch gehet di? Coprische, oder Ja- eobitilche Christliche Religion, vor andern im Schwange, und zwar unter der Dl- r-Lt,oi, eines Bischssss, weichen der Patriarch zu Alerandria erwählet, uns nach Abyßmen schicket. Abzug, k^errsire, Latein, /keveptu/, ist sine ehrliche Zurückziehung in Gegen- Abzug Academia wart der feindliche« Armee, welche entweder an Maunichaft, oder wegen Vor- theüdaicigreft des Orcs , der andern üoenegei, i,r, und muß mau dacey :raa>- teli, ek.iche Dejnee» vor >,»! zu brlugeii, od-r ,lch »ist einer Höhe zu berccrea, oder aber durch F »ergeben weinger Sol- dollv der. Fftno au,z-.ha!re» , Laß me andern Seft gewlimen , sich indessen zu lawiren« . „ Abe- 'vp.-ld, ooer Nn »enee, Lat. On- -e/rs, st Ou)rr> Lmss, errrs,-,-. h sw-«/ er miss, srrnra mqZssr. , ist ei» gewistes Geld , welches o.rjc,.ig? erlegen niuß, so unter ulMsen lÄer>ch- tei> eillige Erhichan empfgnger , oder sich auyerhaib Landes » euren lolchen Ort, da dieses Rechr m> Gebrauche ist, vegiebel,uttdwltd vo»Hunoercel!>ge- wif.es gefordert,welch^d -.!» e i-tti.E.keN der zeye«oe,an ander» der sunstePieinili'.g ist. An manche» Orten sonderlich in Frauken, ist un er erilchen venachoarren Hernchaftcu die Nachjieuer ysr Xec-i- lüm gar aistg hoben, fo, daß die Uucer- shanen, jedoch nitt Vorwinen und Bewilligung der Herrschaft, von einer zu der andern, ohne Abzug, ziehen können. Hcsäcmis, hieß vor dicfem der Orr IN der Vorstadt zu Athen , welcher von einem vornehmen Athenienser, .ncs.lemu- genannt, erbauet worden, uns wo Piar» ferne Phüoiophie dscirre. istach-nuiS har man hohe Schulen und Universitäten also geneilUer. Eine Unlveriträc ist hem zu Lage , wo nicht nur Proses- sores in quen FaeUitätel, «nterweifeii, solidem auch i» derLyevtvgic, Jurispru- beuz und Medici» Ovciores, und luder Pylioiophie Llll^llrroL machen können, besonders aber die Univer,ums- Genossen der iliNLciieklvn dev kbeLbe»» IM'gni- sici und Universitäts-Senats Ulnerwür- sig sind. Bio au, dao dreyzeyel.de Jahrhundert war keine fo>u,e yvye Schure, Acaveir,ie oder Uinvernrär, inoeme vor befagtem drey.-chuftel, Se- cuio ikeine Prorestores de» jonel!:»»- ten overn Faculläten gewc>. , wußle von keiner Jurises st,» Studenten, von keine,n Ksekurv Ll-i- Mlüco, von keinem Promsvlreil und Dottor-Macheir: Zu Anfänge des drey- zehenden Secuii aoer siengen am ersten zu Paris die vier Faeuckälen zu flori- reu an, wie des mehre.» kviclmr-ck (Zkrvnicon kariimum ausweiret, sbwoh- lcu> der «Pabst s iouvrlUL Arnro rars. bcy Straft der ^xoommuuication daselbst das Zur Civilv zu lehreii ver- bsthen'hac. Zn Jtaimr ftli.n dir ältesten Academieu zu Bononicn und Zcherno gewesen seyn, und lmsrius, oder Werner, iben Gelegenheit eines Gram- macicalifchen Academm- Academla mailcalischen Streits , wegen des Worts är, am ersten das su5 c:vilo, d. t. das Römische Recht, ä°--retha°en. J> uu« serm Teut chland haken die Lcadem.en erst im 14.32ci^v6tt§efan'§2N / lttlö wük die erste zu Prag An. >7-6°. vom Kayser Carl 7 cm I V. nach der Form der Parner simäner. Es sind daselbst An. ,7--v. bsy »400.'. Studenken qeweien; unter dem lveLboic Johann Hilß aber, weilen die Tcurich, Polnisch-und Bayrische Na« lionen „ich, nnhr so vielals die Böhmische gelten iollten, sind an einem L.aguber -oeo. nach,Leipzig gezogen, nnd inner» halbö.Tagen -4°° - janicht lauge darnach bey 4vc>O. weggegangen. Heut zu Tage heisset man auch eine Academie eine hohe Schule, wo Profeffores die vier ordentliche Facultäken und Disciplinen, auch Adeliche und Militärische lA-rci- tia. ingleichen Mathematische Ärmste nndWiilenschajkeii lehren, aber keinen ispsÄui-rm Nogniticuin , keinen Senat «och Gewalt zu graduiren haben. Es giebl aiich anders Academie», die man ih er Übungen wegen , dstarke- lEiesx und Luriochr nennen kan. Was die IZqueftr-L oder Ritter - Schulen bc« trist, sind die König!. Dänische zu §op- penhaaen, w von Sora dahin rransferiret worden , ingleichen die von JhroKbnigl. Majestac in P-eussen 170z. zu Berlin für Junge von Ad> i und Stands-Personen eingerichtete Rilrer - Acadewie, vor ankern,m Flor gewesen , aber beydc in Abgang geloinmen. Dergleichen Ritter- Schulen sind mehr m und aufferTentsch- laich, zu Wien, Lüneburg, Brandenburg, Licgnitz, Lnrin, Brüpel und Hannover anzutreffen. Wau nennet auch in Temschland und Italien die Gesellschaften der Eek hrtc-n, Akademien,' welch» über gewisse Punkte der Lruclmcm sich »utcrreden, und einen besonder!! Nahmen erkiesen, dergleichen die ^castomici lncvgniri zu Beueoig, .eoäomici h'urku- rarist lsu äslla Orutco, zu Florenz, g li liu- nwcistizu Rom, gli^rrionüzu Neapülis, lilr Iinrviuui zu Siena, igil SonnLcklusi zu Bologna, gli 'IftMxfüiMLil zu May- iand, gll Xiccsrsri ZN Padua, zli ^Ai-ui zu Roveredo, und so weiter; > wie denn fast kein L)rt in Italien ist, da die Gelehrten nicht eine dergleichen Academie und Geielllchafr unter sich aufgenchtec haben. Zn Tentschland ist die Francis- c»che Academie zu Augspurg, welche der Glomürdige Kayser Franz I. privilegi- rec hac, vor einigen Jahren gestiftet wor- den. In Frankreich heissen si« Xlramöls-L. ^»räcmic cso IXrcimeLbure , hat der Staats-Minister, Lift, cloiderr, 1671. zu Paris sundirr, und darüber dem SÜr- incendanten der Königlichen Gebäude die Auiuchc anvercrauet. Leoftornio Lononionsi.'! bonwum mrium 6c chiormoriim , und Llememma donarun, srkium. diese letztere wäre eine Versammlung allerhand gelehrter Personen, welche der Pabst Clemens kX.zu Bologna errichtete, und die Mahler-Bildhauer-und Bau - Kunst excoliren sollte. Ms aber bald daraus An. 171a. aufAnftisten des Grafen von dssaisigli eine andere Academie der Wissenschaften und guten Künste zum Vorschein kam , so wurde die Oo- mominLMlcLonl-n 5 0bgenieldcenPabsts, mit dieser neuen Academie vereiniget. Die Memkr-i bestehen setzund ans 4. Nassen, I )sind die Orcilnsria, KjkssonorLria, z) Xumsrarla > und 4) die Eleven. Die Materien, so darinen cractiret werden,begriffen allerhand Untersuchungen in L^r Physik, Mathematic,Medicin, Anatomie, Chvmie, und natürlichen Historie. ^csäomiL LollnogrZiicz cle gli nrAonLUti. eine berühmte Gesellschaft gelehrter Leute zn Venedig, die sich hauptsächlich um das Ausnehmen der Geographie bemühet. Sie ist gegen dasEnde des vorigen 8ecu!j, auf Veranstaltung des berühmten k. Lo - rvn-lli, errichtet. und hat derselbe zu deren Gebrauch sowohl seinen als l 7 ursnm ^oogrsx>kicum gewldinet. Die InstgnlL dieser Academie sind: Ein Schiff auf der Erd-Kugei, mit der Ueoerschrift: klu^ulri"!. Le-räemio ssr-ncoisi, ist eine Versammlung gelehrter Leute m dem Königlichen Pai- tajt deö alten l-ouvro zu Paris, deren ei- genilicher Zweck dahin gehet, die Französische Sprache und Beredsamkeit zur Vollkommenheit zu bringen, davon has von ihnen A.it'Sg.heraus gegebene treffliche OiKi-mair-: Zeugniß geben kän. Ihre Stistuiig geschähe >«z;. von dem Cardinal Ki-MoHou.mit ^pprokstiondes Königs Ludwig Xkls. und dieser Cardinal war der erste krowkbor, daher sie auch dann und wann I'.^cräsmiLLminsnte ge« nennet worden; anitzo aber ist der König selbst ihr beständiger kroreKor. Die Mitglieder derselben sollen alle Wochen dreymai, nshmlich Montags, Donnerstags und Freytags nach dre» Uhr Nachmittags zusammen kommen, und haben sie, nebst dem krorsLbore, einen virsÄorsm, oder Canzler, welcher alle Viertel - Jahre changlret, einen S-- -i-mrium, der beständig bleibet,> und eine eigene schöne Buchdruckerey. Es haben sich allezeivdie gelehrtesten und geschicktesten Leute, wie auch Hohe Standes- Persöiieu darinn beftinden, welche her König öfters mit besonderen Pensionen zu desto gröfferem Fleiß angettieben: auch sind vonM.LLlrLk und andern unterschiedenen Mitgliedern gewisse jährliche Einkünfte vermachet worden,damit diejenigen ih-« Belohnungen erhalten können,welche «5 * in Academie: rs in den vorgegebenen Materien die beste Probe der Beredsamkeit ableaen würden, welcherPreiß in einer güldenen Lilie, darunter ein Lvkbecr-Zweig mit denen Worten: st i'immormlit--, bestehet, lieber d.ieh werde,: jährlich am Tage desH.hudcwigs, ist der r;. Aug. ?. güldene Medaillen aus- getheilet. Ausder ersten steher and Bild- Nlß desH. Ludewlgs, 7c><-. i.iviLLwcrth,' und ist ein Prelß für das besieSpeelmen in -er Beredsamkeit; die andere ist 220. H- vrs; wertst, zeiget dasBiloniß des regierenden Königs, und ist eine Belohnung für das desteSpecimen in der Poesie.Wöbe y nochzumerke», daß auch fremde Gelehrte ihre Lpecimina clmchicken , und die e Preise erlangen können. IMonm um wurde ,7>6.vonPistvat-Perronen gesn^tct und ,700.00» König Johann V- beftättiget. Ausstr der Derbeneruna ocr S'/r'che und derDichtkunst arbeiten diehstieder oersel^' den auch ad. der Kirchen-nnL Polirischen Geschichte Portugals. . ^«äenu- der wissen f'chaften zu Petersburg, hat Perer derGrosie kurz vor feinem Tode angelegt. Sie cheilc sich in z. Aal- len , in diePhysische, Mathematische und Distorische, und hac bereits die ichonste Werke geliefert. /lcaclemlestc kscirituroLtcisZculxcu- ra, oder eine Soeietär zu Perseetionirung -er Mahler-und Bildhauer - Kunst, hat bgonil-uiä-diuMr,Scaats-Secretaritts, uud Ober-Ausscher der Königl.Gebäude in Frankreich, gestiftet, so hernach aber ,6»7. mit Königl.Privilegien versehen , und mit den berühmtesten Künstlern bestellet worden. Sie haben ihreProseffores, die täglich in dergleichen Künstelt ihre öffentliche Lecciones halte», lnq.cichen die Frechen, überall stn ganzen Königreiche solche Academie» anzulegen, und halten sie ihre Zusammenkunft in dem Palais Royal zu Paris, wo sie die schönste» Säle und Zimmer besitzen. In gedachtem Jahre hat der König in Frankreich auch zu Rom eine dergleichen Academie auf eigene Kosten fundiret, darüber ein Reccor, der von Paris dahin geschicket wird, die Inspektion hat, damit die Französische Nation die zu Rom befindlichen vortreffliche» Palkaste und alten Stacue» nach- zeichnen, und sich in ihrer Kunst vorrreff- Ucher machen könne. Eden dergleichen hat Friederich August i. König von Pohlen und Churfürst zu Sachsen Anno 172;. in Dreßden angeleget, und zu Berlin ist vom König Friedrich l. auch «ine solche Academie, auf Angebeii des Chur-Brandenburgischen Hof-Madiers, I tstst.Is Karle, in derDorotheeii-oder Neu- Stadt aufdemScall-Gebaude angerichtet worden, so Mit einem 1'ro:eckllro,s)ir:eto- re and Lscrestlrio^ auch mit ihren Meüorl- , Academia bu§, krvkeikoilbur, ^stjunÄiü, Orcstnnruz, und konoiurist, annoch versehen ist. Anno -7;-. ist zu Appenhagen ebenfalls eine solche Academie errichtet worden. ^csäemleckersoux stloroux ZüTvillouse, hat Anno >Z24- von sieben Gelehrten ihren Astsang, welche alle benachbarte Poeten durch ein öffentliches schreibe» singela- de», daß sie den >. May Mammen kommen , und mit einander um den Prelß cer- Ilren sollten, welches eine giydcneÄiole war, welche auch bald vv» dem Raihe da- selbst bestättiget, und die Unkosten dazu hergegeden worden. Die berühmte ci°- nionnn Muis'hgr um das Jahr 1540. hierzu einprächtiges Hans, und oasmej. sre Theil ihres Vermögens vermacht, da-' mit die ! ruxWyttux allemal den I .und z, May sollten gehalten werden. Der König ist FrNilkr'eistshar An- >ss,4. -i-ser Zu- saii.meiikttnfr Privilegi'i, als elnerÄcade« mie, aegedeiy und bestinlnit, daß allemal ze. Mliglreder dartzincii seyn sollen, auch die Pransta lu etwas verändert, ' ^c«ste,nlS'st-l Vilcznv, ist zu Rom eine Mahler-B'ldhauer-und Baumeister Aea- demie, so Anno 1^78. '.niker dem Nahmen d.rGesellschascSc.Liieä, atzfgerlchcec worden. - An. >;>,;.arer h,c sieden Nahmen ii.'.d Einrich-ung einer Academie er- hatceii. Der Pabst Clemens xl. hat sie in Äusnehmen gedracht, m.k zu ihrer Zusammenkunft einen Saal aus oem Capl- tolio angewiesen. ^caäsmis' stev Iistckiptlosts Zc lVIonno>'ox äc bollas I-srrrox, isteine Aersammiung gelehrter y-ntiMSriorum, zu Paris, it'üf. durch Förderung des berühmten Skaaks- Miiiijlcrs, Colbert, gestiftet, so die Antiquitäten der FranzösischeiiGeschichce, sonderlich Jnseripsiones und Münzen der alten Könige untersuchen, auch die Medaillen und Devisen auf die vornehmste Thaten und Begebenheiten des Königs iuvenkiren sollen,deijenGedächtniß-Müii- zeu sie in Kupfer mit einer Be'chrel- buiig in Paris 170a. heraus gegeben, unter dem Nahmen, liässtallls; stur Isr principLUX svanomenL clu rsgna str l.nust XlV.bvoy sto branca. AufAnsllchen des Abts Liisnon hat der König dieser Akademie eine ganz andere Gestalt gegeben , -aß sie sich aniebo nicht allem aus die Inskriptionen und Medaill.s, sondern auch aus die Historie, und Lateiu- und Griechische I.lrrormu, erstrecket, und dahero den Zusatz sto dslls? bekommen. Sie bestehet aus vierzig gelehrten Personen, und ihreDersammlung geschie- het in einem grossen Saale des alre» I.on- vre wöchentlich Dieilstags und Freytags, Nachmittags erlich. Stunden. Sie bat einen Präsidenten,Vitt-Präsidenten und Secrecarmm. Akademie Akademie Acapulco n >Hc>emicMIir»ir-,ist eine berühmteKriegs- Schuie,weiche Ludwig XV. An. -7xo.ae- tzlftet/Uiid an derenVerbesserung noch immer gearbeiket wird .. . . . -zcL-ismir dirruiL Lunosorum, ist ein hoch- ansehiiiiches Collegium in Teutschland, so größtencheiis aus berühmten MediciS bestehet, und von dem Kayser Leopold I. nachdem es schon viele Jahre vorher errichtet gewesen, »67». in Schutz genommen, und mit Privilcaiis versehen worden. Sie coiligiren ihre OssiörvLrions: Icksäico-kliylico-^iHitomicL:, und lassen sie unter dem Titel: kf-liemsricke-, drucken , wovon schon verschiedene Decurien heraus sind. Diese Acadcmie hat einen Präsidrm, und zwei) Directores, welche mit viescrWürde zugleich des Reichs Edle, Lom. k»>. c^ 5 . und Kayserl. Leib- Medici werden. -csä-mie äe Is koiitique, ist auf Angeben > des Staats - Ministers , N»r-zuis ä- lorcy, vom Kön. Lud. XIV. angerich- tec worden , darinne die geheimsten Staaissachen und ausländische Sprachen »racciret werden: dahero dieselbe nicht so public, wie die andern Academien ist. Die Migen Leute, so darein ge- »ominen werden, sind meistens von guten» ^(schlechte, seiner Austührung, und guter Hoffnung, müssen l^iilolupkmm und lstumLnioro studiret haben , auch die Historie von Francisco I- an, bis auf gegenwärtige Zer, sich wohl bekannt machen, und Lvminsmsiiv: über den t-wuum cle s ure Lclii L ?acir verfertigen. Ihnen werden alle E- publico und di-zotistiones aus der geheimen Canzley, unter der Ansührung eines geschickten Mannes, unter die Hände gegeben , um sich daraus zu informiren, und zu künitigen und auswärcigenScaats- Geschäiren geschickt zu machen. /br-täsmis äs: dcicnce:, ist von dem berühmten Staats-Minister, Colbert, >66s. zu Paris gestiftet, und >699. von dem Könige Ludwig Xl V. erneuert worden, bestehe- in so. Assessoren, welche sich in gewisse Elasten, als Issonormivs , 6ri- xenäisriv:, Socio: und ^cljunÄos ein- lheiien, und alle Mittwoche und Sonnabend im I^I-i: It,o^»! ihre Zusammen- kun,re halten, und ihre Directores, Präsidenten und Secrerarium habe». Der König Kar darzu in der Vorstadt St. Jacob ein schönes Observatorium bauen lasse,1, um in der Astronomie auf neue Experiment-, sich zu befleißigen, und werden auch ausländische vornehme und gelehrte Leute in diese Academie aufge- Ummen: wie denn An. > 7 -o. 3 hroRuß. Kaiser!. Maiestat zu einem Mitglieds derselben erwählet worden, welches dicsel- de mit beiondern Gnaden angenommen. ^»ä»uue. Layirri. Hof-Mahler, und Bildhauer-Academie zu Wien, ist zwar schon zu Zeiten der deyden Kayser Leopold und Joseph, in Wien errichtet worden, aber auch, nach Absterben deS kr«iobii, üuioi, Peter Äru6ol5, ,7,4. wieder liegen geblieben. Im April 1716. haben weil. Se. Kayserl. Ma,est. Carl VI. diese Academie, um die Mahler-und Bildhauer- Kunst zur höchsten Vollkommenheit zu bringen, unter Ansührung und Ober - Aufsicht des Herrn Traftn Gnndackcr von Aithan, Kayserlichen Generals von der Cavalterie, Gouverneur- zu Raab, und General - Direktors über alle Kayserl. Hos-Lust-und Garten- Gebäude , sorlsühren zu lassen, allergnädigst resviviret, das Decret darüber von der Hos-Canziey ausserriaen lassen, und dm Cammer - Mahler, Johann von Schuppen , wegen seiner grosse» Geschicklichkeit »n der Mahler-Kunst, zum Direktor darüber ernennet, auch in dessen Wohnung'alles so einrichcen lasten, daß die Personen , so diese Academie zu besuchen Willens, daselbst accominodiret werden könne». ^cLä-mi» Oyerolorum, siehe Lanbach. ^cLäsmic IvoVLlc äs: Scisncsr L äs: !>»„- »us:, siehe ^rle:. ^ , ^csäis , siehe 7»cc:ä>s. ^crlLicc, oder ^cslLlks, eine Stadt an dem Gebürge csucoiü:, in Asien, ln der Landschaft Georgien, mit altvaterischen ausgckerdlen Thürnen und doppelten Mauern umgeben, und von zwanzig Hügeln eingeschiossen. Der Fluß Kur stieflet harr daran vordey, und darneben liegt eui Kecken von ungesegr 400. Häusern mit einem alten Schlosse, worinnen Armenier , Georgier, Juden und Griechen wohnen, aber weder Pulver »och Geschütz zu siiiden ist, ^cvmrnrc, sonst auch Lrulocco, und c»po Ai L. LxikLnio genannt, ist ein Norgebürge der Westlichen Seite in der Insel Cypern. gzcLn«,, dieses Rahmens sind zwey Städte in Guinea , am Kusse Volca, davon die eine Groß - Acanes, die andere Klein, Acanes genennet wird. , sind bey denen Türken eine gewisse Art sreywilliaer Soldaten, die zur Kriegs - Zeit keine Löhnung nehmen, dafür aber ungestraft rauben und plündern , was sie kriegen können. ^crmks , oder Krisis, Stadt in Makedo nien , nicht weit vom Berge SlrhoS, dessen Weyh« Bischofs nach Thessaionieir gehöret. ^cspulco, ^gurxulcc», , Stadt im Königreiche Mexico, in Nord-America, nebst einem hohen festen Schlosse von fünf Bastionen, und einem guten Haven an der Süder- See, all«» alle von Mexico nach Heu Philippinischen 12 Acaraga Accara Accompagniren nischeu Insel», und wieder von dar zurück seegeind; Schifte airianöen, , !» dkativitö, lStadt in Süd-Ame- cica , in der Landschaft NarazuL^, in der kleinen Provinz, und an dem Fiusse 1'srrnü. /tc»rr,»niL, siehe Lsmls. ^cstsdsckrn, grosser Klecken in Nord-Ame- nca, in der Provinz kftanäur-», und zwar in der Auälencks vcruI'LL, zo. tieineMci- ten von llumimrls, an einem überaus fischreichen Fiusse, ailwsstch ein Spani- scher Lorrschclvr, als Rezente, besinoec, der auch über die benachdarren Dörfer bis a» den nächsten Meerbusen Doiee zu befehlen hat. Man ftndcr viel Lieh daselbst , , und andere Specereyen, sonderlich aber sehr grojse Melonen. ^ ^caxl, /VliN8, , iStadt in Japan, au, der Insel Niphon^ in dem Königreiche I'arim», an der See - Küste. /lccmlie, also nennen die Franzosen diejenige Prosniz im nördlichen America, welche anietzo een Engellandern gehöret, und von ihnen d ien - Schottland genennct wird. Sie ist eigentlich eine Haib-Infti welche cheils vom St. Lorenz Fluß, rheiiS vom Nordmeer uiNsrrömer wird, und gegen Südwest an Neu-Engeilanö granzet. Die Engelländer entdeckten diese- Land An. >49/. errichteten aber nicht eher alS An-160-. Cslonien daselbst. An -640. liessen sich auch die Franzosen allda nieder, daucten ?on- oder Annavolis, wurden aber bald von den Engeliändxrn vertrieben, und erst durch den Frieden von örecla 1667. wieder in Besitz geletzet. Inzwischen dauerten die Gtrittigkenen über die Ober- Herrschaft die,er Provinz zwischen Frankreich und Lngellanv immer rmr, bis endlich der Utrecht« Friede solche letzterer Krone znerkannre. Nichtsdestoweniger entstunden nachher neue Gränzstreiriqkeite», welche nach oem stell Arcickei des Aachner Friedens durch Eo- miffarien entschieden werden soicen. Die Engelländer behaupteten, daß das Land vom Fluß Pencagec bis zum Sc. Lorenz Fluß, folglich alle-, was zwischen Eanad« und Neu - Engeiland lieget, zu Neu- Schottiand gehöre, alleine die Franzoien behaupteten: das eigentliche A-cadiensey nur einTheil der Halb-Jnsei, und zwar der Strich Landes zwisch-n dem S. Ll»rls und Lax chsatLau, wovon sie noch kort-kho>'Ll und ^nnaz-olie ausllahmen, auch das grosse Land ck'hceksmine von Neu-Engelland abschneiden, und solgiich ihre Gsänze bis Dirqinien erstrecken woi- trn. Alleine der über diese Irrungen An. 17,5. entstandene Krieg lies für Frankreich so unglücklich ab, daß durch den am z. Nov. r7SZ. zu Fontainebleau geschlossenen Frieden Acoadien oder Neu- L-chocciand an Engelland, so wie es diese Krone fob, d'erte, gänzlich adgerrecten werden muste. Leesru , kleines Königreich in Guinea,zwischen den beyden Flüssen lV 1 mi-Lu und Volt», davon Drost- , die Haupt-Stadt. Klein- cs»'st,^kl Er? ^fckmor,ist eine kieineGtadt, Hot aber einen guten Hasen, nnd liegt zwilchen dem Fort Nassau, nnd dem Einflüsse der Volta. ^.ccsptAw ^ heissen Ssijetzo in Frankreich diejenigen von ss>er (Jeiltlichkeit, weiche die bekannte Pädstsiche (tonflimrior, lNu- gemrul! annehnlen. Hingegen werben diejenigen Oxpsillnr qenennec, weiche derselben sich mrderjetzei» , und aus em d,'»uonu!-LonciIllim provoeireu. AccüxlijM, heißt in Nech-e! - Sachen der, jenigo, so den Wechsel - Brief aunimnn, und Kraft seiner Nahmen-- Unterschritt verspricht, solchen um die gesetzte Früu so die Versallzeic heißt, zu zahlen. -Se-xriren, ist ernUmmuc beyden Juri, sten, wen» der Richter eine Schritt, wie auch Arrest, Geld, re. imnünmc, uns Arten-mäßig werden läßt. Ace-rkNcen, sind bey den Kayserlichen Hpf- Aemkern in Wien, auch bey andern Lan- des-Dicasterieli, alle dielenigen, weiche die nächste Anwartschaft haben - bey ereigneter VscanL von demjenigen Amte, unter dessen M-lliicu! sie stehen, wirklichen Besitz zu nehmen. Acclii Huiunmn , ruinirte Stadt ans der Inst! Eorsica. Das Bißthum daseunt ist mir dem zu LHurm,» vereiniget worden. Accläi-liL heißt in der L.munft- Lehre aiieS^ was der SubllunL entgegen gesetzr wird, und sich nur in derselben als Nebeuding besindet: In der Arzney-Knnn dasjenige, was nothrvendig nach der Leibes- Onutti- rmion und Belchassenyeit folgen muß; Man nennecanch.a.c,clflenzdaSsen:g.,wl>s einem ausser seinem Lsl»io zusiiejsec. Accis, ist ejueil! verschiedenen Landen ubii« che Aniagr, ca von Waaren und Lebens- Mitre.n etwa-gewisse-, nach e-mLerch derseihen, gegeben werden muß. Kc-oisll«, Umhaisnng, Lac. Es heisset auch in Engelland die Rittcrschja- gung, weil der König die neuen Ritter umarmet, wenn er sie zuvor mit dem blo!- sen Schwerin über die Schulter, und zu Rittern geschlagen hac. ffcxomlnoäement, ein Vergleich, gütliche Handlung, iiigleichen gute Benstr- thnng. Aceommociiren, beylegeu, nachgeben,, sich vergleichen,-ft oder eine,! wohtbewirchen, Accoinj,r,ttp/--!M«, Stadt itt Morea, in der P. ovinz Belvedere, nicht weit von dein Für e Diagon. A.ccoiiip-izntten,ist soviel, als begleiten,man braucht auch dieses Wort in der Mustc. ^ccorfl. Accord Acha /.ccor^. ist der'Vergleich, in welchen zwey streiriae Parrhcyen einwilligen, Rccorü»- I-uuLcs werden besonders diejenigen Arti- »ei geheissen, welche bey der^ Uebcrgabe einer Gradl zwischen den Belagerern und Belagerten geschlossen werden. Accor- diren, heisset, sich mit seinem Gegenpart in gütlichen Vergleich einlassen, ä'accoiä werden; inaleichen, wenn ein belagerter L>rt sich dem Feinde aufgewisse Punkte ergiebc: wie auch , wenn nch ein Schuld-Mann oder Banauerotirer mit seinen Gläubigern setzet. In der Musst aber heißtAccord dieZusammenstünmung. Lccoumren, zurüsten, zubereiten, anschl- cke», Lar. /n/t,r,-re. Hccrcänirter IVliriiklre, Let. /.--ANtu-, e»! /ü»'« n/»o?> mc che /eeeee st^em, heißt derjenige, welcher Mit einer Vollmacht, oder Lrsäuiv - Schreiben , von seinem Hoheit Principalen versehen ist, um an einem andern Orte oder Hofe etwas in seinem Nahmen zu v rrichcen. Leert, >eo , vlim krolemsis, uralte Stadtim gelobteil Lande, amMittellan- inschen Meer. Sie ist anjetz» schlecht, hat «der noch prächtige Dufter» von Kirchen, und einen P^llast des Groß-Meisters von Malcha, welchem sie An. iapi.v»n den Saracenen obgenommen worden. Lccumuliren, zusammen Haussen, überhäuften , Lat. c ouee? e. >cc2M, ^xum, Lkaxumo, rui« nirte Stadt in Abyßinien, in Africa, sie liegt im Königreiche Tigris, am Flusse dstarribo, und ist vor diesem die Residenz und Brgrabniß der Abyßini- schen Kayser gewesen, anitzo aber sie- het man nur ein Dorf von etwa hundert Häusern daselbst. Lc-zlio, Flecken im Herzygthum Mayland, am Vazo IVlsz-iors, „ichc weit . von der kleinen Stadt Rrona. Lceümo, siehe Xbylu. >c-mc»on, siehe Ascension. Lcepiiali, eine Seeteums Jahr 50s. die fein« Obrigkeit oder Haupt duite» wollte, auch die veyden Naturen in Christo vermischte, und daher von dem Loncilio zu Chaicedo» »ien Verdammer worden. Lcsi-, Fiecken im Herzogthum Mayland, im Gebierhe vonPavia» / cerenLL, stehe Lir-nea. Lc-iu», kleine Stadt des Königreichs Ncapolis in> krincchsro cirra, nebst einem Bißthum, unter den Erz- Bischoss zu <-,a,crno gehörig. ^-errn, kieine^iadt des Königreichs Neapel!» , in I'erro M I.-tvor«, am Fluß kn- rria, nebst einem Bißthum, welches un- ker das Erz-Bißthum Ncapolis gehöret. Ach, siche L.im. 2 icha, kleines Wasser in Ober-Bayern, welches zwilchen Donguwmh und dem Äcbacbriiä ?lcl?etn rz Einfluß des Lechs in die Donau Mt. Noch zwey kleine Flüsse dieses Nahmen» sind in Bayer», davon der eine bey Ingolstadt i» die Donau Mt; der andere aber entspringet theils in Tistot, theii» im Gaizbürgischen, gehet durch den See Chiemiee, und salic nicht weit vom Einstusse der Salza in den Zn». Lcstuckica, kleine Stadt in Mexico, in Nord-America, der Silber-Gruben halben berühmt. ^cKchL, grosse Provinz in Griechenland, s» heut zu Tage Viv»ftm genaum wird, s. Iftvsftir. Vor Zeiten ist auch eine Provinz ün P-Ivi-onnstö oder Morea alm ge- lieunec worden, da wo itzo kurrrsia «iegr, und sich von dem Oolio ch Lorintko, bdet fti k.ej>»nce. längst dem Ionischen Meer, bis an die Provinz k!s,vsfterl- erstreckte. Sie hieß kolmm xroz-:iu und wird heutiges Tages linier der Landschaft Lb.inreri- mit begnsscn. Don erstgemeidter Provinz führec oer Herzog von Savoyen den Titel eures Fürsten von Reimch, weil sich zu Anfang des >4. Seculi GrasPhi. lipp von Savoyen mit VVi!K-!ms FürstenS von ^cbchA iind Lloreu, einziger Tochter und Erbin vermählet har. Achalm, uraltes und verfallenes Berg- Schloß IM Herzog!. Würtemberq,scheu Amte Psulingeii, eine starke Meile von Tübingen, ist das Sramm Haus der alten berühmte» Grasen von Ächaim, weiche es schon An. iz/«. an das Herzog!. Haus Würtemberg verlauster. Rckam, Provinz iu Asrica auf der Küste Lun'Ucdkr, wird von Arabern besessen. .4ck-m, »ehe 1 enftavü. Rcksnftrvin, kleine'Stadt in der Schottischen West-Insel LMIu, an der Noro- Küsse. tLcKamu, Stadt in der Provinz kivadien, in Griechenland, nicht weit von Athen. Lckaile, Ftuß in s-snzuecloc, in der Grass schast Viv-ugii, in Frankreich , der sich in die Rhone ergeum. Rcksres, siche ÜrUlu. Acflbery , «schloß nebst einigen Weilern in Schwaben, an der Oesti. Grenze deriAraf« schasc Mont orc, zu den Commenrhnreyen Robrund Waldsrelceiigehörig. Lckelloui, Fluß in der Griechischen Provinz Thessalien , weicher heut zu Tage kLciiilctiMmo heisset, enupringec aus dem Berge stuifto, und fliessec in das Ionische Meer. Es ist auch ei» Fluß dieses Nahmen»in More«, so anietzoSion-ixr« Heister. Lckem,Lckliii,vA'>ße.>»«!n, ^ckce?W»r, Stadt aus der Nordlpitze der Äsiatiichen Insel Zum»»!», die einen guten Hasen und wichtige Handlung har. Sie ist die Haupt-Stadt eines mächtigen, qebür- gichcen und fruchtbaren Königreich» gleichen Nahmen» , «eiche» auch dir Heyden 14 Achern Act)ts beyden benachbarte» Königreiche kscem und k-chr beherrschet, lind dessen König die Portugiesen >6,6. wieder ausgctrie- bcn haben. Ausser dem festen Lande gehören auch viele Inseln zu diesem Königreiche, welche aber meistcntheiis unde- wohnet sind Diese Stadt soll in s-xx>. auf Pfeilern erbauten, und mit Cocos- Blättern bedeckten Hausern bestehen, sie hat nur eine, aversehr lange Gasse, und a. grosse Marlc-Piähe;ausser derselben befindet sich der besestigce Königliche Paliast. Es wird von verschiedenen Nationen , alS Eiigelländern, Holländern, Danen und Ehinesern grosse Handlung hieher getrieben. Acke r n, Stadt in der Ortenau, an den Badischen Glanzen. -lckeron, ein Morast zwischen Lums und Miibnum, von welchem, weil er ganz schwarz auSsiehek, die alten Hevdnüöhen Poecen gedichtet haben, daß es ein Fluß aus der Hölle sei). Ein Fluß gleiches Nahmens befindet sich in Albanien. AclvLvel, ein Lust-Schloß des grossen Moguls, mit einem vorcresiichen Garten, worninen die herrlichsten Fontaine» an- zulressen. ^ckil, siehe ^Kil. ^ckillca, kleine Insel auf dem schwarzen Meer. , siehe ^cbem. /lckiv, Lat. , «ine reiche Be- nedictiner-Abcey in Hennegau, aus einer Insel des Flusses Lcarfie, nahe ben voULZ'. Rckm-t, ist ein Türkischer Nähme, und heisset so viel als lobwürdig. ^cirouii, ita, kleine Stadt in der Jrrlanoischen Provinz Lonnsu^-, in der Graffchafc Letrim, am Fluß Scncn- nun, hat einen Bischof. Lckriäe, Türkische Stadt in Griechenland, in der Provinz Albanien, am See Ocrifla, 24. Meilen von der Stadt DuraeL« , auf einem Hügel. Sie ist ziemlich groß, und befestiget, hat einen Griechischen Erz- Bischof , und eine» Türkischen S-mziLc, und wird von den Türken 6mib»nckil genennet. Vor diesem hieß sie , weil sie Kaisers/uftimaiu Geburts-Stadt war. Rcluicle, Ocilfle, -ck,/„ /sc«,, /E/, ein See bey der Stadt ^cli- rick-, in Griechenland, in der Landschaft Albanien. Lcksterren, ein Schloß in Schwaben, zwischen Ulm und Bibrach, so seit 16;er- sterer Reicks- Scadt gehöret. Acbl alte Orte , siehe Orr«. Hckrirki, Stadt in der Ukraine, s. Meilen von Sum, bey Rummo. Ack'S-Erklärunn, Reichs-Acht, verfe- stung, Me Sann. Achyr Acslyrhi Rcbz-r, , Stadt in Nleder-Dol- hynie»,nebst einem festenSchloß auseinem Berge, am Fluß Worklv, an den Glänze» des Herzoglhums Worotin, den Russen gehörig. Rci, kleine Stadt in Sicilien, im Val v-mon-l, nebst einem Schloß auf einem Felsen. Rciaxencia, Stabt im Königreiche Aracall, in Ost-Indien, jenseitdes Flusse» lls». 8 ?:, am Oolko cki üenzLl», hat eine» guten Hafen. Rcilmo, siehe Lirjst. ^ckemin, Stadt in Ober-Egypten, aufe>- »er kleine» Höhe, 1. Meile vom Fluß Nilo. Acken, siehe Aachen. Acken, v^«<«-Ki^orrrl-e, kleine Gtadcunb Scknoß im Herzogthum Magdeburg, r. Meilen voll Zerbst an derElbe. Eheoeffen war allda eine Eommenkhurey des deutschen OrdeuS, weicye aber an Ehur-Bra»- denburg verkauft worden. Acke«,ist ein kleinesSchissmiteinein flachen Bote», deren sich die Gasconlei- dedienen, um damit auf den Schlamm zu fahren, wenn sich das Meer zurück gezogen. Acker, Fluß im Herzogthum Bergen. Ackersiind, Insel an der mittäglichen See-Küste von Norwegen, zwischen Friedrichstadt und Tvnsberg. Rckim, Sradt in Äsrica, im ^Königreiche Quine», allwo die Franzosen öfters Handlung treiben, und Gold nebst andern Maaren holen. Achspach, siehe Agspach. Ackstadt, 7 >ckstede, Marktflecken im Her- zogthum Bremen, zur Rechte,: der Lüne, eineMeile von Huder-Brock gelegen. Rcle, kleine Scadtiu Engelland, in der Provinz Durham, z. Meilen von der Stadt Durham. -zcod>s,ü./eobsti 6 ,ü,bo! »övitr,m,kleine Stadt in der Provinz LftrsmLäurs, in Portugal!, 4. Meilen von k.-in-, gegen Mittag. Rcylo, «otadt in Sicilien, welche Lurch das Erdbeben i 6 z»z. sehr ruinirc worden. RcoH-rKi, hiessen diejenigen bey den Griechen , welche auf ihrer Meynung beständig blieben, und es andern, die solches nicht thaten, für die größte Schande hielten. Hernach wurden diejenigen also genennec, welche bey dem Christlichen Glauben unveränderlich blieben: und bey den Cacholischen sind es unter den 7. Geistlichen geringen Orden diejenigen, so in der Kirche oder Proceßion das Licht tragen, und bey dem Altar anzünden, wie auch Wein und Wasser judringen. Bey ihrer Einweichung wird ihnen ein Leuchter mit einem ausgelöschte» Lichte unter folgenden Worte» gegeben : nimm HM den Leuchcer mit der Wgchs- Eil, A>ii«i Mit-: fM« W« >AlN !m jiü !eip> lei m t« Mz. jchM riM ^ «i>» ifteii«« z-M, W»> Will»«' Acowa Acsu Acsu Actie iz Wachs - Kerze, und wisse, daß du die Lichier >tt der Kirche anzuzunden bc- ücller senst- Auch bekvmmen sie ein lediaes Krüglein , mit diesen Worten - Nimm daö -llrüglein , Wein und Wasser Len der Mesie zum Gedächtnuß de- Bluies Christi tu reichen im Nahmen /icomE^' P.Kevsu cl'^coms, ^-o-n ksir- ^ , Stadt ill Neu - Mexico, in Nord - America , hat ein gutes Fort. , /^onis, kleiner, aber sehr fisch-reicher Fluß im Herzögthum Maviand, welcher durch die Landschaften von Kovars , Vie-vano und Dum-Ilmo, fliestet, und zur Wasserung des Bodens durch viele Canale gelei- tec v-ird. fic«p-nä-, 0 /L-Ä, ruinirce Stadt am Ool. k> ä> SsiLlir, in Natolien, oder Klein- Asien , 8 . Meilen von der Stadt L,m- lis, hat vor diesem einen Bischof gehabt. itcorn, siehe Hrorcr. /s cotti, Lac. I» loco, -rea k llt- t»e, Heist bey den Teutschen Kaufleu- ten der Ort, wo man hinschreibec. ä-ou 8 , >G>ü/r»ao. Pfund, hatte. Weil nun jedermann von denen so herrlich scheinenden Privilegien solcher Compagnie zu profittrcn , und die Zahl seiner Acrien , wodurch er zu einem Mitglied.' und Partieipanten werden konnte, zu completiren suchte, so ist leicht zu begreiffen , warum Wiche Ol-ligarinus!. oder Acrien, so hoch gestiegen, und bezahlet worden, indem ein solcher Muster Hoffnung hatte, daß ihm alle solche Unkosten, wenn er ein Wirkliches Mitglied und Participanc der Compagnie würde, reichlich und Mit grossem Profil würden ersetzt werden : dahingegen ein anderer , so dergleichen Mitglied, oder Parlicipant Ntchc ist, sich jährlich mit z, 4 , ober höchstens z. pw L-iir vergnügen lassen mußte. Dergleichen Actien - Handel wurde, unter der vir-LLou des Weitbekannten IVloutic-ur L>svvr, oder der Indianisch - Mißisippischen Compagnie in Frankrelch Anno -7l8. und >7>p. auf das höchste aetrieben, und dadurch un- zähiiche Summen gewonnen, und ver« lohreu; es hat aber der Ausgang erwiesen , daß die Handlung dadurch rui- niret, der Credit gefallen, vieles Geld aus dem Lande gezogen, unzählige Familie» an den Bettelstab gerarhen, und das ganze Königreich in grosses Elend gesetzet worden. Bey der Süd - Compagnie , in Engelland, ward auch dergleichen Actien - Handel ausgerichter, welcher aber gleichfalls diesen schlechten Erfolg gehabt, daß man bisher» fast alle Muhe und Mittel vergebens angewendet j, die dadurch verfallenen Commercien, Finanzen und Credic- Weien wieder in Stand zu bringen: daher» in etlichen grossen HandeiS- Scädten durch die Dbrigkeic gar verkochen worden, dergleichen A«ien-Com- pagnien auszurichten. Aktion, Streit - Sache, ist ein Key de» Juristen uns Soldaten bekanntes Wort. Die Soldaten sprechen: Es kömmt zur , wenn cs an ein Treffen gehet, Lat. Jene sagen : Sie formtreu Eioncm, wenn sie jemanden einen Proceß an de» HalS werfen , Lat. -» -vors, e. AÄioniren, heißt so viel, als eine Klage vor Gericht wider einen anstellen. «M-v. Schulden, siehe ?nFi-v- Schulden- N(tivrtac Actus Actwitat, Hurtigkeit, Munterkeit, daheb einer tL>ache eine eictivunr geben, bejsi sct, dieselbe befördern helfen, Lat. 4>k.c, Deo Kelchs in Polen vertieret ferne Artivrrm, wenn entweder die naü, den Landeö-Ee- setzen hierzu nörhige iveguiü^ ermau- gell!, oder einer von den gegenwärtigen raiidüothen darwider protestircc, s» kan nichts weiter, mir Krait Rechtens, be- schlojseu werden, Lat. ^F-a- KÄÜIM, anjetzo pi^olo, ein Voraebür- ge in der Griechischen Landschaft Lpirur, jo heilt zu Tage mitzu Albanien gerechnet wird. Es liegt gleich bey dem Am fange desOoltocU l.urn,. der Stadtkre- velü gegen über, und ist deßw.ge» merkwürdig, weil aus dasiger Höhe Äugustus das entscheidende See-Treffen gegen de» Antonius gewonnen. A.cbuaiiu5 j ein Gerichtschreiber, der zu den Accen gechworen, daher dieselben wohl verwahre», in Drdnung halten,und aiies- was die Parcheyen schnftlich überg be»/ oder mündlich einbringen, treulich zu denselben legen, uns regipriren woüe. Emu.das ist,so geschehen. Wird gebraucht in Gerichtlichen Procoevlien, Receffeu, Schritten, Urkunden, Contraecen, und andern jurist-undpolitischeiiHaiidluugen-. /Vebum, Ut iuprs, so geichchen an dem Tage und Jahre, wie oben im Eingänge stehet; Ttcbum anno, äie, Null» L loev » ut tüpra , sitzen die deouuii am. Ende des verfertigten Jttstrumcms , da sie schon im Amauge desselben solches ' Jahr, Tag, Stunde mW Lrc ausgezeichnet haoen. E-u- in contlunum , werden in Rechten diejenige Handlungen genennrc, wodurch einer diejenigen Gerechtsame, 10 er wüst zu behaupten vermeinet, durch einen, oder mehr, derselben zuwider iauieude LemL schwächer, uuo asio seine präcen- dirce (Lerechtsaine selbst wiener über deu Hauten wirft. HLbur m^nittLri eines Guts zu behaupten gedenket , als da sind : Feuer auf den Heerd machen, einen Span aus d-r Hsnstkür schneide» , ein Stück Raien aus einem Acker oder Wiesen ansstechen , vom Baun, in einem Garten etwas abhaueu , und zu sich nehmen , u. d. g., welches alles entweder durch Gerichts - Versöhnen, oder vor Nocarien und Zeugen zu geschehen pfleget. ^cumulo, et § iti j5 ! ^ « ji» l, ch kl ßii las. fs '» >e «i « i- sr «i Li, k .k »7 Acumnlo Adare _ Aaumulo, , Flecken im König- >».t leiche Neapons, in ^nmL^o Olcrr, MN W-e Ruß Dronm, zwischen denSiaöcen ^ico- Ilund».l.'u. , ^curi, stehe ^LUII. - l ' er A«»d, ^ruefin,kleine Stadl in der Dal-i !««i,, lachey» am Fluß Kistrwa, der Scadt, »-hi,. Braslow gegen Mittag gelegen. ! ^l«l> Lä ck-lili-l-tnäum net».»en, heißc etwas zu '»jf fernerer Ueverleguug und Beroihlchla- gung aussetzen , Lat. ^-7-r« » -ss- liÜK-l: tei-rmv ^/-öerÄtion«- s»ünn,e. tztzh' PU 5 c^nkz, oder Lä sslos uiue, was zu Wr? milden Sachen, als Kirchen, Schule», „üis Hospitäler», Znchi-»nd Wtylen - H ,n- IM jern vermacht oder gegeben wird. Lar. ll bl/ssmas-ub/nr, i:-gr,e /nr,r, n/r^»r^ ^:- ?!W »liixb r!Ä»t Wijlc Mis. in«»! ItjiilL , liafl- MilMfi -/,«<> ttt , KM , I>M ä «LÜ M «ss, b» Sit «» , «I ,^rl m?» M L« »'!>' iai-E f'K VL,o° .. l n- Aä rekLisnstum annedmrn, Lük. nA n-oi>- Si-il-biN,^1, e, wird von Gesandten, Commlssirten und andern Bevollmächtigten gesagt , wann sie etwas zwar anhüren, aber nichts dmüoer schllessen, sondern ihren Principalen dasselbe zu fernerer l^-iolucion erstlich berichten. chä». grosse Stadt in der Türken, aufder Strasse zwisichenConstantivovel undIspa- han, welche meistens von Armeniern bewohnet wird. kä»c>i uma, grosser Berg in Africa,im Königreiche Fetz. chnlngm. nennen die Mustrl, wenn sie ein Scückstangsani machen wollen , und deswegen den Taer langsam geben. chg-ja, Fluß ln M-Castilien, welcher bey VMa-k'oio entspringet, und sich in den Daum ergeußt. Xll<>in» genenn-t. z clsssrbonrn, Fluß in Wiltülrire, ln der Pro» vm; vvestlex, in Engellano. ,-XlIssi 2 l,H, siche dstiLllö. Aäca, Königreich ln Äskica, ein Theil von Aoußinien, weiches gegen Mittag an das Königreich lV 1 ag>loxu, gegen Abend an Oia, g.gcn Margen a» das Meer, und gegen Mitternacht an ^ä-l gränzet. T>es» lea Königen Einwohner nnd Mahonie« taner, ausgenonitnen das Geöierhe an der Grenze, w lches von Christen undÄööen« Dienern bewohnet wird.Es ist sehr fruchtbar , und hat ,-chöne Dieh-Zuchc. Ade , Kudilas, chiodilliar, ist ein Standes- Borzug, der sich aus den Besitz eines Landes Anfangs gegründet yac', und wird elnqerheller in den hohen und niedrigen Adel. Zu dem kolie» werden ge- rechn-cHerzoqe Fürsten,Gros n,und Herren von ganzen Herrfchaicen; neue oder Tltnlar-Barons, oder Freyherren, gehören zu dem medr-icien, wie die gememeir Eseilcute. Der Adel ist entweder einheimisch , oder frembd : lener ist cu'weder Land-'äßlg, und einemLandes-Herrn nn- terwürsiq,welcher der initliereAvel genen» net wird , vder steyec unmittelbar unter Kameruns Reich, und wnoder Reichs- Adel genennet. Ferner gi-bt esauchelneik personell Adel, welcher gewisse,iPer o»en blos Lebenslang und inAbsichr aui die erhabne Würde welche sie bekleiden zukömt. Adel- 2 riese,Lat.i.»s,.iÄra//nt-e „oö-,!kn- t„, ist das viplt-nm.darnmen der Kay ler, oderein andere gürst,dcr iolchesRecht oat, einen Bürger ,ur en.en Edet-nmni rklä- rer. Am Kayserlichenoio eist die Tapr eingelührer, daß,ür einen Fürsten-Brief ,0222^,ür einen Grasen-Brlet 4->2 -, für, einen Freyh-?rrn-B:ie, ,022, und sür einen Rstter-oder Adel-Brief,,>2 Lhaler, ohne dieAccidentien, so oem Kanzlei, ä»- cr-Mio und der Canzley gehören, bezahlet wcr -en sollen. Dic.e v.ulou,«^ ..üiftir beyBerlustdes neu erlangtenASeiS inner, halb dreyMonachenaus derReichs-Ca iz- leyabgetöser werden. Bor Zelten mußten diejenigen Ritter s-mnldlg semi, oder > 6 . Ahnen habeii/welchezuTurniereuu,!» ig Adel Adelsborn in hohen Stifter» zuPrabendenadmitti- ret seyn wollten. zrä-l, Königreich in A,rie«,o» der Küste von ^j-n, welches gegen Norden an die Meer-Luge von Ba- helmanoe unddaS Königreich Daneali, gegen Morgen an das Indianische Meer, gegen Abend an Abyßinicn, und gegen Mittag an die Küste vonZanguebar grän- zec. Es regnet sehr seilen in diesem Lande, ist aber doch durch Ueberschwem- munq der Flüsse sehr fruchtbar. Es werden viele Schaase und Kühe darinnen gefunden,auch mit Gold, Helfendem,Weyh« rauch, Pfeffer und Sklaven grosser Handel getrieben. Die Einwohner sind der Tmkischen Religion zugethan,und ihr König ist ein grosser Feind der Christen. ,D-e Stadt a clcl, /tverO-rule, ist dl« ordentliche Residenz des KöitigS,und liegt am Flujje gleicher Nahmens. Lde. bursche, Franz. V-nä-l äsiL iVlnilne, nennet man aufden Holländischen Schiffe» diejenigen Soldaten, welche man etwas leidlicher, als andere gemeine Soldaten, hält, ohnqeachtet jie doch mit de« nemeibigen gleiche Dienste thun. Adi-ltüien, Berg - Schloß und Flecken IM Fürstenthum Calenberg, andctthalbe Meile Von Göttinge». EL ist daLStamm- Haus des uralten adelichen Geschlechts dieses Nahmens im Braunschweigischen. Adelsingen, ein Schloß in Schwaben, in dem gebürgigten Lande Harcenfeld. Adcibusc,,, ein reiches Jungfrauen-Kloster und Adtey Benediclincr-Ordenö in Drißaau, unweit Freyburq, welche Stadt die Schutz - Gerechtigkeit darüber hat. Sonst heisset es insgemein zu unserer lieben Kräuen auf der Piützen, weil es im Wa„er liegt. . Adelmannsseiden/ ein Marktflecken und Schlvß mit einer Evangelischen Kirche, welcher nach Abgang de- männlichen Sian.mes der Herren von Vohcnstein, aus die weiblichenDescendenten gefallen, fo, daß nunmehr» die Herren von Nec- telhorst, Hüirlingen, Junten und Bernhard , daran Thell baden. Atzelsberg , grosser Marktflecken im Wür« tembcrg>schen,eineMeile von Schorndorf, allwo ehedessen eine Pramonstrakenscr Abtcy gewesen, wovon das Kloster An. i» eine Land-Schule verwandelt worden. Der Abt daselbst ist einer von den General-Superintendenten des Herzogthums Würlemberg. Atz.i-vorn, Marktflecken, Amt und schönes schloß im Eichsfelde, zwey Meilen von Duderstadc, deiien Freyherren von Witzigerode gehörig. In dein Gebierhe d>e>er Freyhcrre» sind erliche Evangelische Pfarr-Kuchen, wermn die Evangelischen , so im Eichssetde und in Duder- Adelsheim Adersleböi, stade wohnen, ihren Gottesdienst hg, ben. Adelsheim, eine kleine Stadt mit dre» Schlossern, iin Ritter-Canto» Oben, wald, den Herren von Adelsheim gehe» rig. Ädelspera ,, Lat. , krai- nisch, Schloß und Marktflecken im Crainer innern Lheile zwischen Laybach und Fiume,dem Fürstlichen Hau. ,e Äuersberg gehörig, Sticht weit davon ist die berühmte Adelspergcc Höhle si. henswürdlg. Adelsvovf, ein Dorsim Stifte Bamkeca, am Speiftr-Walde, an der Agch, denen Freyherrei. von Bibra gehörig'. Atzrlsdorf, ein kleines DörfleiN von 6. Haushalten, im Bayrcuchischcn, am Fiui- jeZenn. ^ , xsssn, eine schone und grosse Stadt im glückseeligen Arabien, auseiner Halb - Insel, der Insel OriLicissul gegen über , im Königreiche iXäen gelegen. Sie ist eincFestllng und reiche Handels-Stadt, und hat einen guten Hafen,so aus der See- Seite mit guten Mauren, und gegen das Lank mit hohen Bergen umgeben, davon die engen Zugänge mit guten Forts verwahret sind. Sie hat bey sechs tausend Häuser. -tclen, Dvrgtbür- ge auf der südliche» Küste des glück eil« gen Arabiens, der Stadt Aden gegen Abend gelegen. /räcn, ein Gebürge im Königreich Fez, in Africa,in welchem Süver-Bergw.rke sind. Läens, Stadt in Natolien, harre vor diesem einen Erzbischof) der nach Anliochi« unttr den Patriarchen gehörte. Sie liegt am Flusse ^cienn; Fluß in Natolien, welcher in Klein- ArMenicn, oder Aiaduli, entspringet, das Beglcrbeglic von Aleppo durchströh- met, und sich zwilchen den deyten Flüssen , Cydne und tMalmistra, in das Meer crgeust. ^äenäum, Stadt in dem KönigrcicheFez,in der Provinz Temesna, in Airica, bey dem Ommirabus. 2iderber,a, suche Oderberst. Aderbora, war ehemals ei» Fürstliches Lust- Schloß in Vor«Pommern, unweit Stettin, so aber im zojährizcn Kriege wegen dieser Festung abgetragen norden, so daß man jetzo nur die Ruder» sichet. Xrleino , kleine Stadt und Grafschaft am Berge Aecna/ in Sicilien,im Vsl cli Osmuns. Adersbach / siche 2ldorsbach. Adrrslcben, Nounen-Kloster, Cistercien- ser-Drdens, an der Bode, bey Wcgcle- be», jin Fürstenthum Halberstadt. . Zldhasta Adirbeitzan ehemals eine Lcadt, itzoabereiilMckeii im Venerisnijcheu Ge- biethe, in der Landschaft Bergamafto. KM>I, siehe Allb-I. » . v v s- ^äiLvkoia, UittkcidlNAe, Lat.Ke/ uEe- r mte/, welche man ohne Verletzung des Gewissens Und-der Ehrbarkeit thun oder lagen kan. ^ Ldlapdoriften, also wurden >m >s. Se- culo die Meißnischen Theologi genennec, welche einigeLacholilche Leremenien und andere Lehr-Punecen, als das Interim zum Vorschein kam, annahmen, und daher mirandernLheologis grossenSlreit hatten. z-lis/.rn, siehe äMno. . KL-oia, Stadt in Arabien, OM Persischen Meerbusen. , ^ ^ selige, Etsch^-tchs-/- ^tt- ianr,/, grosser Fluß, sowohl in Torsi «S in Italien, entspringtin Graubünoten unweit dem Berge Braulio den einem Dorfe am Lieschen genannt, gegen dis tyrvltsche Glänze. Bey Glureuz kommt er in Torsi, durchströmt das criöenlinischeGebie- lhe, worauf er nach Italien kommt, feinen Lauf durch daS Veronesische nimmt, L Und alsdenn nicht weit von bemPo-Flufle, bey öruliäulv sich in den Lall'« chl Veno- riu ergeufi. Er ist nach dem Po der graste Finß in Italien, hat einen sehr geschwinden Lauf, und wird Key Verona Lächens, ist ein Arm von dem Fluß Adige, in Italien, welcher sich bey lnüncim, in der Veneiiansschen Provinz kol-stn- ä> kt.ovi- gv anfängc, und Key Luvsir-re wieder »ittdem Haupt-Flusse vereiniget, -iäiickisko > Sruhi der Gcrechtigk , a'lo heiiiec jener Thron mir zwölf S uffen, «eichen die Türkischen Sultane im Felde neben ihremGezeltepflegen aufrichten zulasten, umsichausdenfeidenzusitzen, wenn sie jemanden zum Tobe verdammen wouen. Aä inrsrim, unterdessen, aufcine Weile, bis aus weitern Bescheid. zäjvurn-msm,Engl.Nch'ourkiinlnx>Lak.D!- fntis comit-i-, wirb inEn- gcliand bei jmige Anffchub genannt, wenn sich das Parlament auf etliche Tage oder Wochen trennet, oder seine Seßion auf einige Zen weiter hinaus verschiebet. , LÜt, conäicsrs > einen gewsifen Tag, oder gewlf je Zeit undStun« de benennen. A-ürd-.-iLn, sirhe Lrr-rum. Käirbeü-L-n, ^chrb-^ian, ^ärSlhLijsn, Ke- Landschaft in Persien, zwischen den Provinzen Erivan, Liarderl, Hierack, Agemi, KUan und dem Easpiswe» Meere gelegen. Die Haupt,iadl darin- »en heihc Lanriö, und das Land hat vor drefcm Meden geheiffen» Adstmcrns Adker r- -vchillnebus , Lat. n/te.-l«, ist eine Person, s» oem andern der -einem Amte allein nicht gnugsam Vorwehen kan, zur Verrretrung und Hüsie bey- geordnet ist. Daher werden diejenigen Amts- ^chunLLi gsnennec,welche drnAmt- leuten zugesrdnet sind. Jnglerchen heissen diejenigen Priester KchnnLtt, welche dem Superintendenten in seiner lntpa- Lbionan die Seite gesetzet werde,i. Ans Un.verütacenw-rden dieB ysitzerinden Kacuicalen Kchuntti, L >t. v,ssrm nZ- /corpii, aenennet, wel-ze sich Hosnunz machen können, nach ereigneter Ge.egen- heit zu einer Professors - Stelle in ihrer Facuicaczu gelangen. jlchxt.rnl, Lar. ^srets, rn/t, , ist ein Dsscier des kleinen Staabs bey einem Regimente, und ist des Dbnst-Wachr« Meisters Gehnise; daher er auch Französisch ^iäs-Llchor genennec wirb, er holet alle Abend die Parole bey dem Major, bringet dieselbe seinen dreye» Staabs-Dssiciercn, und Lencec ihren Beseh! den Sergeanten vor des Odrin- W -chcmeijkers Quartier an. Den §a- picatn.n deucek er an, wenn sie zu dem Lbristen kommen soll n. Er fordert die Regiments-Kosten ein, liefert dem Major täglich seinen Sturheit zur Wache aus den Parade-Platz, und stellet das Regimen! in Bataille, er deutet auch den Ober- Ossicircn den Arrest an. /sickr ä- Lninx, 6snekal-/pchmgnr, Lat, L'x/ne- ist ein Djslvier bey einer Armee, welchen ein General za Verschickung und Abfertigung der Orö« re» gebrauchet. kckjussiren, heißt eine Sache oder Hmdel besiegen, aus einander stellen, in Ordnung bringen, odereine ganzeRechnnn- sür just un-d richtig erkennen. Ädier, aus denen Wapen, Münzen, Sr» gillen, rc. ist heutiges Tages als das gs° wvhniicheWappeu des röniifcqen deutsche» Reichs bekannt; Die Rainer beliebten Las Bild des Adlers, als ihr vornehmstes Feld »und Kriegs-Regiments-Zeichen , und die berühmte Loiumns ^me>- liini soll die Gestalt eines zweyköpsrgcen Adlers gezciget haben. Bey Ä. Friedrich des Ersten Zeiten findet man zwar der Deutschen ebenmäßige W«hi des Adlers, und im i rteu >tsecuio solchen als ein Feld- Zeichen bey den Heerzüge»: aver nia.. siehst ihn doch nicht als ei, eigentticheö, geschweige besta-ldigeS Lapp n bey denen Lixili,-, in den Lull,»» oder auf un- verwersiichen Münzen. D,c Tier» Kaiserlichen Znsiegei zechen bloß des «aisers Biloniß in »ehenoer o.-er auch sitzender Figur, ohne oaß sich e n anderes oroen» iiches Rsichs-W ippen i.nden iafsen. >Aver Nach dem Imrrrsgns sicng man an, neben des Kaisers B«»o auch S«n Aster auf B a vre 20 AdlholZ Admiräl die Insiegci zu stellen. Küyser Ludwig «uS Bayern soll hiezu den Anfang ge» macht haben. Obwohien nun Hein einziges alles Römisches Wappen, geschweige der 'Adler, in der Thar erweißlich ist: so hat sich dennoch unserS Reichs Wappen von der Zeit hergebracht, und bisbero erhalten, so, daß man nicht nur schlüßig worden, den Adler ganz ohne einiges Kaiserliches Diiduiß in Instegein allein zu gebrauchen; sonder» man jähe auch solchen lÄön zu. Kaisers Albert» Zeiten, wiewsh! nicht beständig, in einen zwey- köpstgten Adler verwandelt, nicht eben durch den einen die ki^k-niim auf daS Griechische Kaisertum amudcucen, sondern vermuthlich die Verbindung des rö- müchen utd deutschen Reiches dadurch an» zuzeigen. In der Münz- Ordnung von An izsv. wird er unser und de« Reichs Rayscrlichcr Adier.mir zwcpen Ropf- f-n qencnnet. , Adliiol;, ein Wildbad in Bayern^?, stunden von Traunstein - unter der Lurghau- sischc^ Regieruoa. Rämmliriawr, diesen Nahmen suhren so» wohl geistliche als weltliche Standes» Personen, und bedeutet derselbe eigentlich denjenigen , der ein Amt in eines andern Nahmen verwaltet; So bedienen sich z. L. des Prinzen Tavers von Sachsen Königliche Hoheit, welche Key drl MinderjahrizkeitdeS jetzigen Durchlauchtigsten Chur-Füriren Kriederich Augusts , die Dormundlchaft führen, des Titels ^chmriltbrmor der Chur Sachsen. Ben oc» Catholischen heißt R-lminittr-coi derjenige, so tolle Kxikcoxali vacanre bas Bißthum, und w S davon depen» direr, verwaltet. In Rußland heijset der ^lctrv>'vllr, ^ äininitbrswr deS Patriar» chalUchen ScuhlS, und hat er zwar die Verrichtung, führet aber dabey nicht den Nahmen eines Patriarchen, oder Vlce- Patriarchen, weil Peter l. und die nach- herigen Rußischen Monarchen keinen Patriarchen llcnominiren wollten. Siehe xostulirtet Rllminllbrarvr. Zldiniral, Rllmirsl, Rmira^io, L-t. ?>-c- c , ist der höchste See- Dffi- eier, wenn man in einem Lande keinen Admiral-General, oder Admiral »Ge« neral-Lieutenanc hat. Widrigenfalls aber stehet er unter dem Admiral-General- und comiliaudiret die Flotte, wenn derselbe nicht in die See gehet. Unterweüen sind in einem Lande mehrere Aomirals, welche mach dem Unterscheide ihrer Flaggen be» nennet wcroen,z.E. in Engellaud- der Admiral von der rochen, weissen und blaue» Flagge. Er har, nebst dem Vl- ce-AdNural und LcNom Ny deaclic, oder iöluiirrL-Äoiiiirai,,.Uü, einenLspiir'M-I.i-u- rcniintUiidzlvey Unter-KiouroiwML, welche ihm nau-geichet sind. Der Groß-Ao- Admiral 2!bmodlakeut miral ist über alle diese hohe Lfficiers ersetzet , und ist einer von den hohen Krön- beachten. Wen» kein jvicher GcoK-Ad» Niirai vorhaliten ist, so wird jeiue Stel» lr durch die Äemiralttats - CeMiniss-ric» verwaltet: Ben den Holla...rn ist der Admiral einer Provinz zugleic., derselben Statthalter, lind der jetzige General» Statthalter Erb-Admiral. ! Zldiiiiini-Grnevnl, Lar. Hüf-emr,» mM« na'v.i/i, O„x,der oberste ^hsticier zu Was- i ser, welcher eine See-Armaoe eli>es Ko» »igreichS,oder einer KexullhijUk,rouiman- biret,u»o oie LlreLtton über olle See-Sachen und Häfen har. Zuwcüen har er einen Vtca-Admiral unter sich, weicher son» sten auch der Admiral-Lieutenanr genen- net wird. Zidmirals-Flagfse, Lat. nar-r wehet von dein gropeli Top oben a«i dem mittelsten Mast ms SchlgeS. Admir<.i»Insel»,^r,/E^m„ck/e,,Insel» in Mica, aufdem Meer von Zanguebar, i der Insel Madagaskar gegen Norden gele» i gen. ! Adniirals-^cstisf, L>it.>Va»!//» -kic» ,a, ist ^ dasjenige, welches die AdmiralS- Flagge ! führet, es sey nun gleich in der See, ober ii> einem Hasen. Admiealttäl, Admiralitärs Loll gnim, Lat, «i/ui-e Ni e, n-n-L,,.- sena- tv» , ist eine Versammlung derjeiügen, welche die vireLiion über die Kec-Sachcn haben, und bey denen es stehet, selbige an- zuordnen, «nd einzurichren. Es vestehed dasselbe auS dem Admiral,A.miral-Licure- nant, Vic- - Admiral, Lckour t>y Igachz, oder Lonne- Admiral, mW andern hohen Sec-DsficierS, Rächen und Beysitzer». ES sind 5. AdmiraiitätS - LoII-gi» j» den vereinigten gsiederlanden, nenstich iit Süd-Holland zil Rotterdam, m ssiord« > Holland zu Amsterdam, in West- Feiest» ! land zu Hs.-r>i und Eukhuise, in Seelaii» zu Middelburg - und in Frießland zu Harlingen. Admiralitärs-Eyland, /„/u/a, Insel in dem Ocranö Lapremrionrli, bey Kvvrjr.Semlu, weiche so» den Holländer» j erfunden worden: j Rämirsnts: oder der Admiral von Lasti« iien, war vordem eine grosse Würde in i Lpanieii, «nd war selbiger der V-n-r»!lK> j muxzu Wasser und Land. Miniraii, Lmrris, Or-:o, il üume lldl'ack- . miragllo, , kleiner F.Uß lM ! Val lli lVIsLara, in Siciiien, weicher sich zü Palermo mS Meer ergeust. ^llmiitii,oni§ ion,, s. F«nta>ne ^ me, rviüe. LllimMon, Zulapung, Verstattung; sähe» . ro saget man: er stehet in guter oll- nallion ben dem und ocm, d-S ist, er ! gilt bey ihm, er ist wohl bey ihm gelitten. ^stnwlliitlLNi , Lat. «a» ' a-e/i-nsnä!», - ill eigentlich jo wohl e>» Admodkre«, Adorsbasb Adsvare Adner 2r ^iuSoilpachcer alsVerpachter , als auch ein Üebernehmer allerhand steigender und fallenderj-brstchen Einkünfte gegen Liefe« rnna ae-olifer Frucht oder Geldes, -lmnckren Heist dcher» solche- Solle, oder Einkünfte,pachten. Zu Kcieg^jeitcn n>i- den sich auch viessäftig solche Personen,welche gegen eine gewisse Lumme Geldes die Lieferung von Pferden, Mirage re. ,ür dre Armeen admodiren; daher hat auch der (domrnktaL sämoäiLriomr jeilicil,! ahmen, Ipelcher müdem LonrrLÄuIucsft concluKi oder Micch-Derrraz überem koinnic. ^gmonr.'Tcadc in Oser-Lceyernmrr, am Flusse Ens, netst einem ,ehr reichen Be- nedicriner-Klostcr, welch-szwijch-n,«hr hohen Bergen lieget, darzuuncerichiede« ne Schlosser und Dörfer gehören. vääolmmMüm, ist dasjenige, was im Newoiitausichen die Lehens «Leute dein Landes«Herrn an Gelds zu Kriegs- Seifen geben müssen. Hdolpiwrck, geringer Flecken an der Aar, -im Nassau - Saarorücksi'chen , unweit C chwalbach. Nicht weit davon liegt auf einein hohen Berge das verwüstete Schloß gleiches Nahmens. - ' . ^ Ado,», 'L'ssft,?» , Eastell und volkreicher F,ecke„ IN Nieder Ungarn, IN der Suchiweissenburqer Gespanichast, liegt 4. Menen nnrerhaib Dsen, an der Dönan. - - ' , kleiner Fluß in lze-mzi-,?. in Frankreich, weicher in die VilLiiw-fällc. >sson:o, /Lro».c , Stadt ganz oocn am -iitoniL, stehe Kuli^r.: ttäapnon.siehe Emwiinschuug. «NoiWon, e»uos neu-eiwählten pab» si'S, tii-t!,, r/cr,/n>.^r -exu-r-m keee.,- st. lei Po-fti/ic „ , ist ein besonderer Ehrendienst, den die Eardi- näle dem Palssre lesiceu, und g-sschiehec es bald nach verrichteter Wahl zu drey umesichieöenen malen. Snm erstenmal M, de», Seilel vor dem Altar, wo ihm die Cardimiie leine rechte Han- und rechten Futz^kniend küssen; zum «ndernmal in der Sftti EapeUe, wenn sie ihn mit der Llc>!» und dem komlsicM - Habit bekleiden ; und zum drittenmal a»f dem Altäre der St. Peters-Kirche , unter ös- ftntiicher Absingung des D- 0-um Uu- ckamur. A!dc>! f, Skadileinim Vogtlands,, an der Elfter, gegen die Böhmische Eranze, ;. Meilen von Eger, stehet, nach Äbsterben des Herzogs von Sachen-Zeitz, unter Ehur-Srchsischer Ho- heit. Es ist An. - 7 ". bis auf die Helft« aogcbrannr. Adsrobach, Dorf in Böhmen im König« grazer Kreise, unweit Trautenau, an der ichle,sichen Mauze. Man sieh«««». da ungeheure Steine von dem Riesengebürge, weicheaus ganzen Stücken bestehen , und öfters ,e>o. ja aoe>. Schuh« hoch, so wie Säulen aufrecht steknn. ^-lovm-. also nennen die Araber in üssa- ro-cu ihre Hütte», mit weiche,, sie herum ziehen. der grosse öt-tour, grosser Fluß in Frankreich, weicher in dem P»- rcliaischen Gebürqe, und eigentlich in den Bergen von Bigorre an einem ->te welcher Tremouia heisset, entspringet, und sich eine Meile von Ls^cmns », Ggs« comscheMeer ergeust. -^liourstr lu Luebe, />,«, «, kleiner Fluß in 6,sieogns in Frankreich, welcher aus drev Quellen entspringet, die aberimThal Lampsn zusammen kommen, und sich in den grossen ^stour ergiessen. pläour clc Lnuclag», »a kleiner Fluß in Lufcogns, in Frankreich, weicher im Thal Sausten entspringet, und sich mit dem grossen rVstuur vereiniget. HäpenM-utten, heissen diejenigen Stücke, so zu einem unbewegüchen Guthe, Haus» oder andern Sachen gehören. kleine Stadt, Schloß und Hasen im Königreiche Vrsnuäa, ,n Spanien , zwischen ^Im-rla und SKobrsiw. Ihr Bißcbum ist nach ^lm-rin verleget worden. tVärmlL, also werden in EngellanL insgemein die Ankworten und Danksagungen genennec, weiche von beyden Häusern des Parlaments Sr. Äonigl. Majestät für Dero gehaltene Anrede abqeft.ft« tec-werden, Überhaupt aber heissen alle Bütschksiren, weiche an den König oder an dasParlament gerichtet werkst»,Adressen. Im cigenclichen Wort-Verstand« Heist ^är-ss° so viel als Hurtigkeit, Geschicklichkeit , Wissenschaft, K-comm-n- ämion an «inen. Aus dem Briefheisset ^ärsils so viel als die Benennung des Orts, allwo: oder die Benennung des Rahmens desjenigen, bey welchem der Brief soll abgegeben werden. Lac. Qck Ii«/ gno in /oco ivssftbnn-e /int, in /iüeirs /akta nnnotntio. - - .särm, siehe tVrri. östlni, Xtri, , Krss^in, Blschüssl- che Stadt in Italien, aus der Halb-Insel tchovi^o, welche der Fluß 'ISiiarv machet. Sie lieget in dem Deiietiaiilschea Gebiethe, allernächst an den Ferrarischrir Gräiizen, iit denen Venelianern unrer- than, und ihr Bischof residirec zu uo, Welcher nach Kavenna gehöret. Don ihr hat das Adriatifche Meer den Namen bekommen, ehemals war sie berühmt uftd haccevieie und reiche Einwohner, ist» aber wird sie meistens von Fischern bewohnet , weil sie das Meer überschwemmet har. Adria« rr Adn'anifcbe Adula Ldvianische Gebürge, s. Sierra ä-ääria- ne. Aeri nisten, waren gewifleKctzcr, welche der sehre des Zauderers Simonis »ccv- folgten. Im >". Leculo gab es auch in EngeUüich und Seels n«> eine ecke dieses Niymens, w iche dem >ärlsno Ham- stadt anhienqen, und sehr ärgerliche und w eeerläuseriichc Lehren hatten. Ldeianopel, stehe Andn-rae-pel. Aeriansäv e Uleer , Lolko L Vcnsria, e ^» lÄeee/m, ein grosser Meerbusen d s Mittslländilchen Mers, an heften Ende die Stadt Venedig iiestct, weiche R public sich der Herrschaft über solches Abriastsche Mecranmassek, und daher» der Loge aiie Jahre am Himmel- fahns-Lage sich tt.ic dcmse.be», vermft» reift eines Ringes, der in die See geworfen wird, verwählet. ES fliestet gegen »den und Westen an 5 , tasten, gegen hi orden an Dalmatien, und geg-n Osten an Albanien. Dieses Meer hat Ebbe und Fluch. ^ älittura , geraden Weges , obne Um- schweif. Dieft Redensart gebrauchen vor- nemlich die Kaufleute, wenn sie im Handel oder Wechsel keine» dritten Ort nö- thig haben, sondern juft von ihrem unmittelbaren Handels-Platz reden. Kärobe, Fluß i» der Rußnchen Tarkgrey, weicher Hey der kleinen Stadl Simmers- ka entspringet, nach Vereinigung mit dem Fluß So? de» Nahmen Usta bekommt, und sich in den Fluß Wolga er- 8-ust. - , . . Pidsi., ^fls-lla, Stadt in Liefland, im Wendschcn Kreise an der Aa, >9. Meilen von Riga gegen Osten gelegen, auf Lettisch Heist sie Ga»ja» Pütts, Adstadr, siehe Ncssastadev. Ddrenau, Leutsche Ordens-Commenthu- rcy in der Eissel. Einige glaube», es sey allda der berusne Vstaoxstrssturstaiacsllul «eoodreli worden, andere hingegen geben Einsiedeln unweieZürich als seinen Geburtsort an. Astv-Nimc, Fr-a , n-ika, zufällige Sache, Daher Ll'aävanam, oder nach ^ävcnanr, so viel heißt, als, nachdem es kommt, als sich» will lhun lassen, gestalten Sachen nach- >clv,^,^chr, Mi,,/ ist ein kleines Schiff, bas ge chwinbe Post bringt, und wohl besege t ist. äclvsto, oder -^vilo Briefe, bey denen Kaufleuten, welche von ihnen so genannt, und über rraßirte oder remittirte Wechsel, anders wohin spedirte Wucher und de» andern D ngen verschickt werden. ^äusar, siche ^ncluxar. ^äuia, grosses Gebürge in Graubündten, in der Grafschaft Elavenna, aus »reichem die südliche Quelle des Rheins ent ft-ringct. Advocatus Aeolien >flvoc»ru5 kccicstL, ist ein Prädicat des Römüchen Kaysers, welches erstlich Cast der Grosse von dem Pabste bekommen, als er Italien wider die Longobarden be- lchüstec. Nach ihm haben es alle Römische Kayftr gebrauchet, und in den Wahl- Capitulationen wird cxxieft- yo» dein neu erwählten versprochen, daß er als -kclvocarur H-ciefl« die Kirche Mid Geistlichkeit in beständigen Schutz nehme, wolle. ^clvoeomr fllci, siche b'isc-ll, ^ävo>er, werden in der Schweitz« uns sonderlich im Canton Bern, vornehme Beamte und Obrigkeitliche Gerichls- Verwafter genennec. ^ä^il-aiean, siche/kciirbeiL-m. Leviltzin, ist eben dieses inci- nem Nonrien-Kloiler,was ein Ahk Hey den Mönchen. Es giebc in Teukschland gefürstete Aebtlßinnen, s» Reichs- Stände sind, und Fürstlichen Rang und Vorrechte in Ansehung ihres Stifts geniesten. S. E. die zu Quedlsnburg, Essen, Reäenspurgw. Eine Äebcißin kan nicht Mehr als einem Kloster vmstehen, weil sie, außer der alleräusserstenNoth undZwang, nicht heraus gehen darf. Z» Italien behalten sie solche Würde nur drei) Jahr, in Teutschland und Frankreich aber Zeit Lebens, Ltzl», Ii'ols ä-IIe Loxr-, oder Zieg en-Insel, liegt auf dem ^nchipelsgo. Aegeifche Vilcer, siehe ^rcliipels^ur, Lffins, ehedessen Qonone, Hvriniclovis, JnsÄ im Xicliixelsoo vm, Griechenland, der Hauptork ber>eiben Heist Rns-ia, har 802. Häuler und ein Castell, auch stehet man noch Musters eine« prächtigen Tempels. Aegypten, siehe Egypten. Aelrn, anlchnlicher Flecken« nebst einem schonen Schlosse im Canchn Bern, ein« starke Meile von 3 . Moritz, am Genfer- Sec. Es gehörte derselbe nebst dem Ge- hieche vor diesem unter dem Titel einer Grafschaft zu Savoyen, ist aber An»» »536. in dem Savoyschen Kriege eigen- thümlich an den Cancon Bern gekommen, weicher anjetzo über das dazu gehörige Gedieche einen Gubernator allda hält. besten, siehe ^Ilcn. siehe ^.lolb. 2 lelt, siehe Atkl, Lmbrclc, siehe Lmbeck. Le,nter, freye, siehe freye Acmter. Aendlkoizen, siehe Tiraunstern. Aenholt, siehe Anhoir. Aenruchte, kleiner Ort im Herzogthum Westphalen, dem Churfürsten von Löl, gehörig. «olicles, siehe Lipapische Inseln. Loiicn. war sonst eine gewisse Landschaft in Klein-Asien, am ^rcstixsiazo, welche anjetz» liff «!!l)s «IIG >>«! Itz », >Uj, "djiAi »lAij« agtz«! l i» L- »Wj »liin.K M« kh«i,m » ttkMl! tz«l«! Z: ye»-Zs>! IrissMi«, iiMMst Wrchil >W»N ,, «M biM»! Krin^ Aequawr Aethropien ""äiijM schlecht angebauet ist, und dem Tüttische!! Käufer gehöret. LE»r, oder die Lüne, einer von den mos. >en beweglichen Lirkcin aufderHiMmels- Äuael,welcher vo» einem ku!o so weil enc- sernet stehet, als vom andern. Daher» »heilet er uns auch die Erde in 2 . haive Kugeln,deren die eine gegen Mitternacht, undoie andere gegen Mittag jtch kehret, und wenn die Sonne am L^uscore stehet, so sind Tag und Nacht in der ganzen 'Welt gleich sannenhero er auch -eqiuno- LtÄi- gegennek, und in zs.Gra,dringe« rheilet wird. Diejenige, l» niiter dem Liu»ior- wohnen, haben stets Tag und Nachtgleich. Di« Liniepaffiren,heißt tey besten Schiffern so viel, als unter dem LgnAvrs, aliws eine grosse Hitze ist, durchfahre l. . . ^ . MüMoWum, ist diejenige Zeit ,m Jahre, wenn i^g und Nacht einander gleich fliid, weiches dcö Jahrs zwenmal, nehm» iich im Frühling und Herbst, geschiehst, siehe Math- chex. - Lguivb'.önr, Lat. Ke, r, enr > ein gleiches, das eben so viel werth ist, als der andereTH'il zu fordern hat. Lauivqe», sind Worte und Redens-Arten, so unterschiedliche Bedeutungen haben, und auf mancherley Art könne:: ausgelegt w-rden- L-siuvvciuion, zwsydehtige Rede. Acrvur g schönes auf einer Höhe gelegene- Schloß in Dber-Desterreich,'im Machland- Viertel, den Grafen von Lavriani gehörig. ^ LrariuM, dse allgemeine Schatz-Kammer in einer L-cadt oder Republic. Aerxc. Schloß und Herrschaft im Stifte Paffs, am St. Jmmerschal, und zu der Grast Imker, am Schuß-Fluß, g-hvrig. 2i«> >chot, siehe Auschot. Ltzhzcher, Stadcin Naroiien, amOoIiö cs 8. karro, iu der.Lanüschast ÄÜdineiii. LlüMAis», das ist der Werrh, die Schatzung oder Preiß einer Sache, weiche man in oder würküch nicht mehr schaf- scnk:n.- Daher» ästimircn die Juristen auch dir erlittene Schmach und Schläge, Verwund-mg:c. und steiieu dieserwegen Lttiviillln Mjurisrum rcstinunoiirun ÜN. Ltbuarium, ist eine Art eines Meer- Busens und ein solcher Ort, wo das Meer brau, sec, und auslritt. Dergleichen begiebt sich meistencheili an den Drten, wo die sieheV.^'^^'»- S- cksrih. Aetlnopic" , der größte Thcil in Africa, M Aegypten und ^'DusteBmca, gegen Westen an dasAt. .Lunche Meer, und gegen Osten an den 1 »dhchenOeean granzet- Dm Ueberrest umgiebt oa» Äethiopische und Indische Meer. Diejes grosse Land wird in Voer- Aechroprsches Affectionirr 2z und Nieder, Aettiropien eingetheiiet, und insgemein das Mohrenland genen- net, wiewohl dieser Nähme eigentlich nur einem Theiie von Ober-Aechiopieu zu« kommt. Siehe Africa. Aethiopisichrs Meer, vrmn», ci,,, , ist ein Theil vüiU grosse» Ocean, unter der Linie bey Africa. Aetianer, sind eiste Art von ketzerischest Arianern, die ihren Nahmen von einem, Aerius genannt, bekamen, und der noch weiter von dem rechten Glauben abwiche, als die andern. Sie wliröen von dem Rom. Kayser, Hockoiio LI. aus allen Orten verjagt, und mußten also in den Wüsteileyen ihre Zusammenkünfte halten. A-rl, siehe Attl. Lm'.t, Lsongili-II-,, ein Feuer - spenendsr und der hpchsteBerg in Sicilien,im V»i äi Ilsmona, dessen Gipfel stets mit Asche und Schnee bedecket ist. Er soll bey die zoooo. Schritte hoch sey», und bey 1000. im Um» fange haben. Oben ist eine grosse Oeff« nung biS in den untersten Abgrund, da» raus ein steter Dampf steiget, der von der fetten und schweflichcen Erde verrühret , weiche durch die innerlichen Höhlen und Luft-Löcher entzündet wird, und also eine besta'ndigeGim verursachet. Er hat oftmals ganz feurige Flüsse ansgesiossen, die alles, was ihnen vorkomnic, verbrennen: auch eine grosse Menge Steine von etlichen Cennicrn ausgeworsen, und mit grausamen Geprassel etliche Meile» ln der Luft fortgerriebcu. Dergleichen h-stige Entzündung geschähe An. > 6 .^. im Jan. durch streiche 4 p. Städte und Flecken sollen rulniret, und pzooo. Menschen gecvdcet worden seyn. Likaopkronrü, waren Ketzer im 7. Seculo, weiche sich zwar für Christen ausaaben; aber dadey Wahrsage» , Zaubere» und anderes heydnisches Wesen trieben. Aeroti-n, hieß vor diesem eine Landschaft in Griechenland, an den Gränzen von Epiro- Aeusierer Graben, Kosssi »/-xiA, exte. rs,-, ist eine Tiefe von Wasftr, welche die Con- trescarpe gegen das Feld umgiebc, und länqstdem Fuß der Abdachung der Mauer herum gehet. AK-ni-a, KtmottE», Sache', Verrichtung, Werk. Affekten, ?ckssrane,, oder Leidenschaften, sind die Neigungen in den Gemächern der Menschen- Nach Affccren gebe,, ist,wenn einRichter oder Oberer sich durch Norurcheile einnehmen lasset, und einem, dem er gewogen ist, durchhüst; dahingegen mit dem andern, dem er zehäßiz ist, allzuhart verfahret. - Affertionirr, geneigt, gewogen, Lat. LeM- campKU,. DiesesWort ist bey grossen Herren sehr im Brauch, B 4 wen» --L4 Asscctiren 2lffnt wenn sie an kicjcuigen schreibe,., ^o «m S «-.-de geringer sind / als sic, oder a„ fremde Lrinffiros, oder änch, ?u «st in Hand«Brie,en, an dero eigen, Rälhc. 2 !ff euren, k-e-xr, sich etwas smnasie», dazu man doch wee-c, Recht noch Käöigkeir d-Ichci, Lai. ,,, D ssi st ^Aö.t.-iio,», eine ft.ze Anmasiring vieler Dinae, denen man doch nicht genn ch-ei, ist. 'Llffeetiren ist auch, sich die.es und j „ s augewöh- nen, wcsnan nicht von N cur har, sowohl in derNede, «leäun-rliLc Geberden, Lük >s/o,s/ienoo iNtttÄUSsJsto. ooi,^m/ «e,u «. M- 2 ir e. i enc,, siebe ekl-iim Lnen-N >, ein Dm" n der Marggrafschast Baden-Baden, nichtweitv-'n Straßourg, allwo sehr guter Wern wachst. 2 -ffer den, eine Etadtuu>.ÄmcimHer-og- thun. l cio.r,., an der M«--s, der Krone Wcuffen, seitdem Ucrcchlcr Frieden, gehörig. ^ffigir n,heißt ein ki oclsmo, ?ricnt,O-ci-t, Obrixkeiri. Be,ell, Zerte- und dergleichen, an, Rachhause, Kirchen-Thoren, Ste- r-Thoren, Bor>en, Sau. > u, o. erir- g-nliwo önentnch anschiagen, damit je- derwannWi-Ieniche t davon h den rönne. >ffm,tat, ^Kn-t 35 , überhaupri-i Freundschaft, insonderheit aber die zwischen des Manns und Weises Freunden entstandene Schwägcrich ft. Aiürmilen, he,sc Ja sagen, eine Sache bekräftigen, erhärten, und sagt man son- drrbch von dien'm, oder jenem, daß er die tzüirmurivsm behaupte. /.ch-x- , nennen die Juristen alles, was Erd - Nied - Wied - Brand - Wand - und Nagel - sest ist. 2 lff >ftew, , die vornehmste MunchS-Abrey, Benedicciner-Ordensstn dem Gcbiuhe von Brüijel, in Brahant, unter d s Erz-Bißrhum von Mccheln gehörig. Dar Erz-Bi>cho,vvn Mechelnssst auch Abt z» Aßligem. ^ftronr, e.onrn^!o/!ä, Schmach, Beschim- pfting; daher assroniiren, beschmipftn, sar. kch, N^!U s/n»! »oller o. Asst > -chnwald,Zudftjruru 5 ?rc,curstsr,ieu sVlonämsims, wenn ein gevvllmachcigccr Sachwalter wieder eurem andern Vollmacht giert, e.ne Sache zu verrichten. Zifti, l ehn, in hene- ^lft,M-?eee/>t!lne!/r«», eonevr /Lu e trorne- /Ltio, ist, wenn ein Vasall das Lehn-Guth mitd-i, Eondirioncn, als er es von seinen: Lehns-Herrn empfangen, einem andern ui Lehn greift. >ft--r,2-»-n>re», heisset insgemein derSchaft eines Schießgewehrs. Insonderheit aber weroen die Lavetten, daran, die Stücke liegen, ai,o guruniet. D»e,eS ftc eine Arr eines hinten niedergcbogeneii Fuhr- werts mit 2. Rädern, deffen man sich beAfrica dienet, entweder das Stück - Geschütz« ' von einem Ort zum andern z« führen,odex aber selbiges zum Feuer - geben zu rich, ren. /zftic»,eines von den 4. Tbeilen des Erdkren- ses, Europa geaen Mittag gelegen. E-j- dle größte Hass-Insel, als hie von dem rothen Meer, VVM Oc-imo und vom Mittelländisch, n Meer mm-ebei, wird- Sie Hänger an Ass n, mumme,,r eines schmale,,Landes, 7 ftbn-..>n>ä-Lu-r genannt. Man rechnet ihren Umfana auf Meilen, ihre r änge ,600. Meilen, V 0 » k-uxo V-rclc bis ZU», Oopu st- 6u«räs- kui>nitd die Breite 1.00. von Ospv rliduv- nLij--irnr.il, bis ansMitteliänbische Meer, Es wird deutiges Tages in sechs Haupr- Tkctieemaelheiiet, als: 1. ^ssi-«umden Luil worzu Egr prk..,'pkubic» undAvei« sinien, gerechnetwird; 2) Die Sarba- r->, wohin die rrgenriiebe Baobarey, uuddie 'MüneSüsa; Z)das vordere Lelk,op>rn, wohin auch noch nedss dem r-or de-nPeit-loprenH'-A, rtm,undVver» OE--, gehöret; 4) das, nrere 2»erluo- ^icn, so Gt>cl'«2c-tl'i >pie,>, nebst den Küsten 2 -rusHound in sich begreift; 5) die Küste der Tester : 6) die I sein. Die vornehmsten Insein in Africa sind die er,dieTanarisch n, Gk/-?-seru,6>v» oi-ro,K.M-E-rr„Nd^pk^a-!5.-/v-!o. Dl? R ligionen der Einwohner siift- die ChriA- liche,Jüdiiche,Mäher,recauische inidHevd- niiche, dieLsM-5 aber haben keine, und lebe» wiedas Vieh. Zn Egypten,Lil-clul- u-ircl und LasrL, wie auch in her Barbarey sind die Afticaner weiß, oder viclm-.hr gelb, io den übrige» Ländern aber schwarz, welche manhi-Fr«? oder Nkohren nennet. Sie sindunkermengtvon natürlichen Assi« ganern und Arabern, sind lasterhaft, wild« grausam und stark, wohnen theils i« Städten, theils in Wüstenenen unter Hütten, theils aber stress en sie vo» einem Orc zum andern, und werden derer eine sehr grosse Menge jährlich als Sclavcn an die Europäer verkauft, und von dar nach America in die Bergwerke gebracht. Sie werden theils von Kaysern und Königen regiere;, theils aber ziehen unter einem gewissen Oberhaupte, als Gemeinden im Lande herum, und theils haben, wie die cssss-k, gar kein Regiment unter sich. Dieser Theil derWelt ist sehr fruchtbar,und an den Meer-Kusten wohl bewohnet, mitt n im Lande aber, sonderlich in der Wüste von Saara und Bares, ist es wüste, eac- weder wegen der grossen Hitze, öder aus Mangel des Wassers, oder wegen der vielen wilde» Thiere, und deS hitzigen Sandes. Es hat viel weiß und rothes Salz, auch vortreffliche Gold-und Sil« ber-Gr„ben, und allerhand rare Früchte, welche in aste vrer Theile der Welk ge- jührec werden. Vor diesem har man - daiur Afsdafors Wades ^»afür gehalten, daß das innerste Mi" ea wegen der allzu groflen H tze nicht b-woh>i', und uuftuchibor sty, odr doch mit aanz w Wen und rngestairen Leu» len, die wie die Huiiho bellen, oder die Anoen n»s der Brust harten , besehet W?r ; s haben ober dieies die neuen Re, e-Beschreibungen, nachdem sich die Portugiesen im > ren Seculo zuerst so w»ir gcwogek, genuin- widerleg rt. Die Psrtngielei! und andere Shristliche Poren- raken in Europa, haben alle Afrikanisch.' Inseln, so etwas bedeuten, ansge- nommen Madagaskar, seit - Jahren her unter sich gebracht, und sich auf den Lüsten von Asrica feste geietzet , auch lcsiher her Groß-Sultan ein schönes §hri! davon, nebmlich Egvpien, und ein Stück von der Barbaren und der Küste von Abcp. 2 if-!da,or-o, Flecken in der Schwedischen Provinz Dalecorlien, an der Dal- Eibe, >,r. Schwedische Meilen ron Srockholm. Ak»aii-N, balc Lciy vslmk, Lat. ,V.-'r>i/ ve/rr Heister dieses, wenn ein »Schiff bey währendem segeln von seinem Lauffe weicher. Dfwestab, hac ein grosses Kuvstrberg« werk, an der Dal-Llbe, in Thal-Land, in Schweben. Aga, siehe Ag», N />wm,wird bey deuenTür- ken gcneuiiec der Here ober .Ncfeklüda- deo, und bedeutet bey der Infanterie eben soviel, wasü-g bey derEavallerie heisset, das ist, ei» General; aber auch in denen Städten werden die Gouverneurs also betitelt, welche einen Baffq über sich haben. ibx» de» itsckarcn, Vingcü Agsfl, oder /enirrcker A°aii, ist der Janicscharen ober,rer Befehlshaber, dessen Gewalt sehr großist, und weicher vordemGroß-Sui- ran mrc ireyeu Armen erscheinen darf; dahingegen die vornehmsten Bedienten der Lcromannischen Pioxte, auch sogar der Groß-Vezier selbst, jederzeit die Arme und Hände creutzweise übereinander geschlagen haben, wenn sie zu der Audienz, kommen. Wenn dieser Ana stirbt, io fallen lcine Güther nicht dem Suiran heim, wie jonsten mit dey andern Danen z» geschehen pfleget, sondern sie gehören zu dem Schatze der Janit charen. Ag-ill, ehemahlige Sradtini gelobten Lande , im Stamme Jsa,char, unten am Berge Hermon. Anjetzo siehek man hievon nur die Ruder«. ^ Königreichin Nigritien, in Africa, dessenHaupt-sradt gleiches Nahmens ist. Es llegt zwischen der Wüste Saara, rein Flusse n»iger, den Königreichen Tum- bar und izano, und ist sehr fruchtbar an Weyde und Manna. Die Stadt Agares hac ein Königliches Schloß, und wird Agars Assen 25 meistens von auswärtigen Kauflenten bewohnet. Der König deS Landes ist dem Könige zu Tombtit rributbar. A-zv§, Königreich, nebst einer Stadt gleiches NahmvnS in Aetbiopien,iir A riea,dem Tsc ä-Lire gcgen Norden gelegen Esgehöreczn dem KönigreichMo« nomotapa, und hat heydnischeEinwohner. A°vn, l'->gLn, Insel des Arckix-I-gi L. I.»rsri, ,n dem O-crno Orienlsii. Azvos, , ein Volk in Asrica, i» dem Königreich Baqamidri, in AbnßMien. Asarhenbuvg, Schloß vor der Stadt Stade, im Herzogthum Bremen, so Ann» 1650. mit adelicher Freyheit begnadiget wurde und damals die Lierh hieß. Den. drrmahligen Nahmen hat es von der Gemahlin des Feld-Marschalls von Königs- Mark Maria Agatha bekommen. Als -7-a. Stade erobert wurde, war allda das Königlich Dänische Hauptquartier, an«,, jetzo gehört eS zu dem Amt Stade, «md ist daselbst das Amthauß. i A§sn Lslc-, ist gm Persischen Hofe der ! Ober-Groß-Hof-Meister. ! Ag-maum, eine Stadt, indem alten Helve- tien,al!wo zuLnde des z. Sec. die Tbebäi- sche Legion,so aus Christen bestanden,hin- gerichker worden. Für diesen Ort halt man den dermahligen Flecken St Moritz im Walliser-Lande, s. Sc. Maurice. AZcis, ^5^2, Stadt und Hafen in Nieder-Languedoc, am Flusse Erant, wo derselbe in den Golf» von Lion fällt,, z- Frau«, zvsiiche Meilen von Montpellier. Sie dar einen Bischofs, der sich zugleich eine« Grafen von Agoe nennet, und unter den Erzbischofs von Narbonne gehöret. Azä-I - Lsltel, siehe Castell. ^Fcicr Verä-ck.siehe. Verdeck. Agdesiden, kleiner Strich Laudesin.dem Stifcantt Ehristiaista,oder Agaerhnus, in Norwegen, welcher aus vier Thälern bestehet, und dariun keine Scadtzu sinden, ^Zefls, Flecken in Portugal!, in der Provinz Beirg, zwischen Aveiro und Visen, am kleinen Flusse Ageoa. Es wird derselbe für das alte Lminium gehalten. Agon, bm., Stadt am Flusse Garonne, tu der Provinz Guienne, in Frankreich, nebst einem kr-ü-liol, S-- nrcliLuflke, und Bißchum, unter das Erz- Bißchum Bourdeaux gehörig. Hier wird noch die Wohnung des berühmten Joseph Scaiigers qezeiget,welcher in dieser Stadt gebohren worden, sowie auch der Bücher-Schrank, worüber er sich mit einem Schreiner, verunwilliget, und hernach mit der Justitz Verdruß bekommen. Die Landschaft herum heisset I'Az-noir, ist die fruchtbarstem ganz Guyennc, und wird von denen Provinzen, Pengord, Quercy, Armagnac und Bazadois umstehen. B ä Agente, 26 Ageme _ Agenre, Ru-N5, ein Bedienter, welcher einer Fürsten, einer Republik, oder Ge» nieinde Angelegenheiten an einem andern Drc oder Hofe beobachtet- Er ist weniger, als ein Resident, jedoch mehr, als ein Fartor. Agi-nre, von ^aus aus, ist derjenige, der eines Potentaten oder andern grossen Herrn Interesse bey sich zu Hause observi» rer, und die Commißiones ausrichtec, ohne daß er Ursache habe, sich an den Hof selbst zu begeben, oder aus der Scadc, wo er wohnet, wegzuziehen. Lx--r, kleine Stadt, nebst einem Schlosse in Caralonie», in Spanien, am Flusse Noguera- Agger, Fluß in Westphalen, welcher in der sdern Gegend der Grafschaft Mark entspringet , den Weg ins Herzogtum Bergen nimmt, und endlich unweit Sicg- berg, in die Sieg fallt. Aggeevuus, , oder Lftr-istiania, ist das größte Stift-Amt im südlichen Theil Norwegens, und daswich- li, ste und vornehmste im ganzen Reiche. Ehemals war» es Hammersstift, und nachmals -Opslo genennet. An der westlichen Seite des Meerbusens liegt die Wichtige Wergfestung AggerhuuS, und gleich unter ihr Christian«« die Hauptstadt, allwo der König!. Statthalter residirt, Aus dieser Provinz wird viel Holz zum Smijfbau in fremde Länder geführt,und gehören zu selbiger folgende Aemter: Aggernuus, ^ridrichsstaVt,Schmaalehne, Braks- Kerg,Ri" gering, HallingdahIen,Eger und ouscberud. Ausser der Küste am Caccegac und dem Meerbusen, ist sie sehr gebürgigund nur in den Thälern bewohnt- 2 lnn,lv e', fine Festung aufeiner Insel gleiches Nahmens, bey Friedrichstadc in Norwegen, deren Werker zur Bormauer letzterer Stadt dienen. Ihr Commendant lieht unter dem von Friedrichsstadt. ^Mulkelrmui, kleine Stadt in Natalien, in Asien, an dem Ursprünge des Flusses Madre, hat vormals einen Bischofs gehabt- , , ^xarakiancli fus, RAi, Fluß in Persien, weicher > Nter all x r die ln der'Provinz Advrbeyza., i-ege. tzl Stadt Taijris duechwässerr. Rgmrn-OAlaip, Sterne r/>:s ssäofi « De, l sind junge Scla- ven/ weichedle Türken'-,m KUegr gefangen, oder vbn den Tari Kn erkauft haben. - Auch werden die Ehklsten-Wnber also -ge-. neuner, welche Mast in -Korea,-Albanien, und anderwärts de» Aeift»,', im lo. oder - , 2 . Jahre ihres Afters -stimmt, zu Hand- werEr/m, eiN ' Hecken im MÄvlänhisGe», i» dem Land, gcn Lkiersä'^ä-ia,zwischen Lodi undBcr- gamo, an dem Lrmrl - commune der oben her Cassano aus der Ädda kommt, und unterhalb ürenia in den Fluß Serie fließt. Ln. izop. und 1725. sind in diejer Ge- gend biljtigc Gefechte votgefallen, ^L nrno, I^seo ä'^^nsno, See in''IeriLäl si,avoro, etliche Meilen von Neapel. Am Ufer desselben iss die berühmte Höhle, Lrcms cls! Luns, Hunds» Höhle genannt, harinn die Thiere in kur» zer Zeit sserben, wenn sie hinein gewor» sen werden. Nahe dabey sind die Tss» - mnur Oei , ima-,0 , ist E ru,'d-s Stück Wachs, fast wie eine Medaille gebildet, auf welchem die Figur des Heil. Lammes mit der SieqS- Sahne, oder i»,ch wohl ein Evangelist Agsas Agramom r? sammt dem Nahmen des Pabsts.und -der Jahrszahl gedruckt zu sehen; dergleichen der Padst eine grosse Menae jährlich am Grünen - Donnerstage zck wcyhen, und damit Fremde, oder andere, denen er gewogen, zu beschenken pfleget. Sie sollen zur Vermehrung der Andacht, und zu aelchwinder Lämpjung der Feuers- Brunste gar vielLeytragen« Siehe ämt- ssuil. I-ex. siehe ^»obel, siehe Mosscot. , Stadt in Abyßinien, in Aftica, dem Berge und derStadk Amara gegen Süden gelegen. äxossimen, eoe/'emrrmiw letzten Zügen liegen, mit dem Tod ringen. In rzons liegen, heißt eben soviel. ^goro, -,m, kleine Stadt am Fluß Cor- derol, ,n der Veneciaiilschen Landschaft Bellmiese, 5. Meilen von Feltri. ^gosio, war eine wohl befestigte und auf einer Halb - Insel gelegene Stadt, nebst einem sichern und mit die» Schlössern verwahrten Hafen in Sicilicn , im VsläikSoro, an der Seitlichen Küste, weiche aber Anno -6uz. durch das Erdbeben gänzlich verwüstet, und ihr Hafen unbrauchbar gemacht worden. Hxosis, eine sehr kleine Insel, oder vielmehr eine Klippe auf dem Adrialischen Meer, an der Küste von Dalmatien, der Republik Nagusa gehörig. Sie ist mityn- gefehr^oo. Liiiwöhnern besetzet, und hat gewisse Oerter, wo die Schisse recht sicher liegen, sonderlich aber einen Hajen Mar- zera genasinc. kleiner Fluß in der Provinz .^u- vcignL, in Frankreich. ^Aout, ^ckc»tr„, , Flußin Languedoc, welcher in dem Gebürge vonCann entspringet, und sich bey Aontauban iw den Fluß Tarn ergeust. , siehe Ncrcrr». ^§rs, Köniareichin der Asiatischen Landschaft Mongoiistän , nebst einer Stadt gleiches Nahmens am Fluß Gemini, weiche die größte in ganz Indien ist, und allwo der Mogel eine» kostbaren Pallast hac, inmsffen sie denn auch die Haupt- Stadt seines Reichs ist. Sie treibet sehr gute Commercie», hat ein Tribunal, vor- rrefliche Palläste, und war sonst des Mo- gvls Residenz, ehe selbige nach Gehana» var verleget wurde. Sie ist mit einer starkenMauervon gehauenen rochenStei- nen, nebst einem hiinderk Ellen breite» Graben umgebe», u»o hat sehr länge Gassen , deren etliche sich auf eine Viertel« Meile erstrecken, und deren viele obe» zugewblbck sind. , siehe öagrab. Xssrimwnr, «Mo««,«»,, kleine Stadt in Cara- ,»8 Agreda Aguas Aguer Ahne« Tatalonien, fünfMeilen von Leridg, am kleine» Flusse Sis. ^^rcclL, kienieScadt, den Spaniern gehö- ' riz, im Königreiche Popgyan, in Sud- America. ^ , HxiLä», Stadtin Alt-Cafti, lieii, in Spanien - an de» Arragonischen Granzcn. sie ist eine sehr alte Stadt, in deren Gegend ehemahis <Ä»ccuiir gestan- den. A xri, -lcii, ^cnio, Fluß im Königreiche NeapoliS, welcher im Apenni- »iichen Gebürge entspringet, die Landschaft Basilicata durchflieget, und sich in den Lolto äl ä'srsnc» ergeiiji. eine von den Lalfvmschen oder Mariänische» Inseln aus 'dem Ocssnu Qrienmii.in Asien, gegen Norden gelegen, weupe dieSpanier, l'l?!s äs Ssmi p'wn- eoir Xsvlsi nennen. Sie ist wohl bewohnet, und eine von den qrößcen, indem sie ;o. Meilen nn l>:nsa»ge haben >oll, siehe Osrzsrui. , geringer Ort in Irrland, ich der Landschaft Connongch, wo lögs. König William einen Sieg wider «einen Schwieger -Dacer , König Jacob U. erhielte, und dadurch ganz Irrland unter seinen Gehör!«!» brachte. ^zriumsia, SLlaiuxris, Hre-eHr«,, Fluß in Griechenland, we,ch.r m dem Berge Mez- zovv entlpringet, und flch »l den ^»iiö äi X^gr»?oncs ergeust, Fixeixxa , ist ein Zunahme, so denenjenigen Kindern veygelegec wird,welche mir denen Fülle» in der Geburt am ersten kommen, z.L- tä-roäs? ^^roinsrno, ^„menkum, war Vor diesem eine Bi«chöflichc Stadl in der Neaplischen Provinz Laülicr»», delsen Bißlhimi aber itzo inic dem zu lVlsrüco vereiniget ist. kleine Stadt in Nea« poiiK, im krlucixLto cltia , am llolko ü' opoli, welcher daß initkqgige Stücke von dem Oolko ßegreiffet. Anspach,wohl-verwahrces Carthe»ser-Klo- ster nebst einem Marktflecken, in Uncer- Oesterreich, un Viertel Oder-Wieirer» Waide,zwilchen Schonpühl uird Rierstors. ^§ujar, , Fluß im Spanischen Königreiche Leon, welcher ln dem Gebürge vo» Xslnms entspringet, bey Nuäsä Kvärigo vorbei, fliesset, und sich in den vouro ergeult. FixusäsLiSillrlsn,, siehe Saläsznr. ^FUal«),, suche Xncüä. X gusr, die Provinz äs Io? ^gus?, oder äs? ktamLgLLirsL,?,or,rnciaS!-r,m,v,njsü?ma^ pr-r-ia, ^.Provinz in Süd-America,welche an Peru, l'oj>avLn und den Anmzonen- Il»ß granzer. Sie begreift von Osten gegen Westen aus r-->. Meisen, ist ein sehr gutes und fruchtbares Land, Harden Nahmen von den vornehmsten Linwoh- nein, XxuL? genannt, und ist denen Spaniern nicht unterworfen. Xguer, Stadt in Africa, am Berge Atlas, die Portugiesen gewannen sie im -6. Gr, rulo von den Türken, verwhren sie aber wieder. ^"u-t?,Lak. /u/hsk-e, der Hinterhalt oder Lmlmsesäs, wann sich der Feind im Kriege irgendwo verbirgst, und auf einen zu hoffendenVortheil ftüiAbsehen hat- Man iiefec oft in Französischen Zeicungen: ?»s»ux äffüs», das ist, aufpassen, im Himerhaice stehen. /ig-u>LUil«, eine von den Inseln IVIm-irms?, «Uf-dem ^rcliij-slazo L.Lnrntt, sonst auch I-leäs8. ^»»eqenannt. Sic har z. Mei, len im Umkreist, ist sehr >och, »ns hat nur a. Orte, wü man inflänven kan. ' ^^ulldr, m, kleine Sradt im Ge- vierhe vo» LK-ilö im Spanischen andenGränzen vo» Z-Oaz », sie führet den Titel einer Grafschaft. ksguikräs! Lsmz,o, kleine Sradc in Alr-Castilien, in Spanien, 15 . Meilen von Largo?, an Sc» Gränzen von ^kkniri äs S»nr,!I->?>s uns fünf Meilen vvn dem l!r,Pniiize d s IL>o. Sie hat Sen Tire! eines Margulsats und gehöret dem Hause von käamngusL. ^j-ulki>, l'-liz ustls, Insei au, dem Ae- rhiopifchen Meere, welche der Insel kär- än^qicsr gegen Norde», der Külte vo»; Lii--usbü!' aoer gegen Osten gelegen, uns von een Poringiesen entdeckst worden. ^§uiL!,äs, ^h;u>-mäs, Stadt in der Fran- zöshchen Provinz Orleans, indem Gouvernement vvn vsrr^. sollst,, fuchs /cgostu. Romika,s.acfuKL, L-astrs, 6/ackrrAä, Venecianische Insel aus oem Oolm äl Vsneriü , gegen der Küste von Ragusa, gehöret zu der Insel und Herzogrhum Curzola. >xynii, waren Ketzer zu Ausgang des achten Seciili, welche vorggben, oaß GOkt verbvthen hätte, Fleisch zu essen, und zu heyrachen. Adam, Aueim, ein schönes Schloß und Ritter-Gm in Unter-Bayern, an der Bits, im Pfteg-Gerlchce Teiicnbach, wovon sich eine vornehme Grästiche Familie schreibet. Ahausen, siehe Abuß. Ab.susen, siehe 2tnhausen. 2ihldu!ki, siehe Alborg. Adldrn, oder Ahlen, siche Ale». Ahlen, siehe Alen. Ahmol, suche Amol. Aknen, vckvik-e »o/>i/ikakr//>n 2 o^e also nennet man die Vorjahren oder A cendenten der Edelleutc und hoher Scandes-Personen. In Polen wird kein SdelmannzueinerGesandtschaft, Senator - oder andern össentiichen Steile gc- biavchet, bis er sechs-schädig stehet, UN' Abrchausen Aibling Aich Aide ry und ü Adeliche gebohrne Ahnen vonvät- «rlicher und z-von mütterlicher Seit« zählen kan. , ^ Adnhaujen, siehe Anhausen. Äür, siehe Aar. Adr^ndelg, siehe Aren-bur». . . . , vHe^n^m, kleine Stadt inFrank- reich / >m Gouvernement Ia Marek--, am Kluffe Licule, hat ein altes Schloß, <-na- rcnu Korber genannt, und eine Abtey. Mus ,StädtgeN inWcstphalen, im Stifte Münster, am Flusse Aa, z. Meilen von Coesfeld. Der weltbekannte Dilchof Bernhard von Galen ist hier den ,§. Sept. >67«. »erstorben. . Mus, war ehemals eine Stadt nebst einem Hasen am Belt, in de-. Schwel», scheu Laichschasc Schonen, am Ausfluß der Helge - A> Jetzt ist es ein Dorf, all- wo die Niederlage der Maaren befindlich, die nach Shristianstadt, so vier Meilen davon liegt, gehören. kleiner Fluß in der Pabstlichen Landichafc Gabina, welcher sich bey Alon ^ rs Koronllo in die Tyster ergeußt. Lz», kleiner Fluß in eben der Landschaft, welcher sich bey M-xli-mo in die Tuber ergeußt H» , wird auf Spanisch die Hofmeisterin der jungen Königlichen Herrschaften ge- nennet. Am Kailerlichen Hofe wird gleichfalls die Ober-Aufseherin über die junge Kaiserliche Herrschaft die Hoge- neimek. Azakire, o,iahyrr, kleine Stadt in der Landschaft Per«, in Süd-Amerika, zwischen der Stadt Cusco und dem See Titicaca. Ajajuni, Hnkkr?o/,Lum/,kleineStadk l» Narolien, in Asien, in der Provinz Alidinelli, ist meistenkheils ruinirec. chpn, siehe lbjan, Stadt im glückseligen Arabien , in Asien. /siMo, ^jsceio, M,/, Stadt in dlatolicn, in dem Bcglerbeglic von Aleppo , der Stadt Älcsindrette gegen Norden gelegen, allwo rin gucer Hafen an dem Lollo ll'Hrreo. Harro, Hs-ec r Mar,/ ä-nr,/,Meer- Busen auf dem Mitteiländischen Meeres zwilchen den Küste» von Syrien, dem alten Eilicie» und der Insel Cypern. Harro,ä)accio,^M«2MU,/inr6. Hof-Markrr gehöre». Aich, kleiner Fluß im Würtembergischen, entspringet oberhalb Waldbuch, uNd er- ^ gießt sich in den N.cker. Aichach, Aicha, kleine aber schone Stadt/ nebst eine», Land-GerichrsnDöer-Bau- ern, am Flusse Par, z»i dem Nent-Auire München gehörig. Sie har einen Wall und gedoppelte Wassergräben nebst einem alten Schloß, «.Meilen von München, ward An. ,704.00» den EnglischciiTrup- pen erobert, und abgebrannt. AichelburA, altes und me,st verfallenes Schieß in Kärnthen, in dem oben. Viertel, zwischen Dßiach und Weinberg, auf einem hohen Berge,sta der Wüdnlß, dem Grafen Galler aiijeho aehorig. Ls liegt mitten in einem Waide, und ist daS Stamm-Haus der FreyhcrreN von Ai- chelburg. Aichfeld, ist ein gewisser Strich Landes um die Stadt Judcnhurg/ in Dder-Steyer- mark. Aichhetm, Schloß, Marktflecken, und Herrschaft m Schwabe» , an der Iller, zwischen Ulm und M mingen in Ser Gras- schafcRech-erg gelegen. Es geholte sonst dem gräflichen Hause Rechberg, ist «der Anno > 77». durch Hcyrathen an die Grafenvon Limburg-Siyrum gekommen» Aichftädt, Blßchuin in Franken, so an dem Altmühlfluß herum lieget und theiis «nVayer», Psaitz, Schwabe» und Las Auspachische gräntzet. Es beträgt nicht über ,s. Meilen i.n Umkreiße, ist aber sehr fruchtbar. Der Bischof,so unter dem Erzbischof von Maynz stetzer, ist ein Fürst des H- R. R. und sitzet im Fürste» - Reihe zwischen Worms und Speyer- Der jetzt regierende ist Ravmund Anco», Graf von Slrasoibo, erwählt 17;-. den 5. Jul. Die Hauptstadt Aichstädt, , üegl -wischen 2. Hügeln, am FlusseAlcmühi. Das Residenz-Schloß des Bischofs wiflidalSs- bvi-q genantfliegrnicht weit von LerStabt auf«iliem Hüge!,Li,d ist prächtig g-. bauet. Inder St. Waibulgis Kirche findet sich das berühmte Walburgis Del, so vielen Krankheiten widerstehen lvll. Hill-ll-LLmp, siehe ^äjur-im. Hille lles Lereinom-r, wird in Frankreich derjenige Dffieier genennet, weicher dem Ceremonien-Meister bey Konini-Krönungen, Taufen, Vermählungen undBe- gräbiiisien, beystehet. Wen.» er seine Lst-erg- verrichtet, !v hält er in seinen Hände» einen Stock, weichet mit rviheni Sammec bebeckec ist, und eine» heisenbei- nern Knopi hat. Der König pfleget »Hw bisweilen insParlamenrzu schicken,damit er seineBefehie daselbst übergeben möge; wodeyer »einen ^itz, mildem Degen alt der Seite, unter den Rächen zu nehmen pfleget» X za Aide Atgue Pfleger. Er wohnet auch der ersten und letzcern Audienz der ^wbsLäLurs exm»- oräinLirer bey, geherein wenig vor dem Ambassadeur her, und zwar aus desselben rechtenHand von der Treppe an bis auf den 3»Ie äer Oarfles, worauf er dem Könige Nachricht giebr,daß derÄmbassadeur bereit sey, Verein zu gehen. /riä--!Vlchvr, ein Kriegs-Officier in Frank, reich , weicher Dienste des Major- verrichtet, wenn dieser nicht zugegen ist, son« ste» aber Leinseiben in allen an die Hand gehet - und fein Gehülfe ist. Doch sind viele Majors , deren jeder verschiedene -Uäe-NchE unter sich hat. Wenn ein Bataillon im E- mehr stehet, ist der Platz des ^iäe-lVlLM^ auf deni linken Flügel, und auf der linken Seite'aller Capilams, hinter dem Obrist-Lieurenant. Bey andern Truppen wird die Stelle eines ^ifle - dflsM von dem ältesten Capital» »errichtet. Siehe Mjumnr. -UäinLlc, , kleine Landschaft in Natolie», an der Meerenge von Oal- iixoll , darin» .-Vüysso derHaupc-Drtist. kU-luni , kleine Stadl im Vsläl l^'vw, in Sicilien. ^ssll», kleiner Orc im Königreich Mapolis im Herzogthum ^bruLro vlus, den Herzogen von Massagehörig. Hjrllo, kleine Stadt und Flecken in LulLvriuci^L in Neapolis, aufeinem Berge. Ajzie, siehe 2lelen. ^Is, kleineZkadt ain FIusseRille,inObe!-Norit>audie,inFkank- reich,nebst dem Titel einer Herrschaft. krigls, oder Inc>, rin Dorf im Her- tüglhum Luxemburg an der Mosel, dem Einflüsse der Saar gegen über, a.Meiien von Trier. Es befindet sich a!da ein alte hohe Säule die zu Zeiten der KaiserDio- cleliani und Constaiitin des grojse» errichtet worden. -rl§!e^'at^-!/e>,Vorgebürge aufdcrKüste von Provence, in Frankreich, zwsichen MarseilleunoToulon. Aign, DorfimErtz-Scifce Salzburg, eine Stunde von Salzburg. Es ist daselbst ein berühmtes Wildbad,welches kalt aus dem Felsen springt, und mit Nutzen gebraucht wird. /^gusbsllo, 6, kleine Stadt in Savoyen, am Flusse Are, zwischen Chambern und Montier. Aus der andern Seite des Flusses Are, eine Meile vou diesem Orte, liegt aufeinem Berge die Festung CMboiimere. kListuebrlietre, kleiner Drt in Savoyen, ohnweft der Rhone,nebst einem daben liegenden esse gleiches Nahmens. ^izu-parcs, -!«t Stadt imGouvernemec Auvergne,inFrankreich, und die Hauptstadt des Herzogrhum» Montpensier. Nicht weit dason „epc Atgues Aindre man dir Ruders des alten Schlöffet Montpensier. mories, kleine Stadt »» Nieder-Languedoc, die wegen ihrer Lage in Morasten fest ist. Sie lag ehemals nahe am Mrere,aiiihv über r. stanz. Meilen davon, und ihrHascn ist verstopft. Sic hat einen grossen Saitzhandel und ist daher» derSch der z. grossen Pachtungen. Vlver,^vL, >ckcr,r,mLÄposi Vorgebirge in Äftiea, an der Küste der Caffres, nicht weit vom Lax ll- bvnn, Lkxeraocc. iigmllsr von Lourclesux, so heiss II die Schisse, welche die Fischer an den Fiüst » Dordogne und Garonne in Frankreich gebrauchen- ^lituillon .Kisulllon, , kleine Stadt, nebst deniTitciemesHerzogthums, in Guieiine, in der Provinz Ageusis, m Frankr.rch,»llwo sich dieFiüsseLok undGa» rönne vereinigen. An. 17 o 4 .Le» -x.Dec. starb di« letziere Herzogin vo» Liguillo», Maria Magdalena, von we.cher es ihres Bruders Sohn,der Marquis deRichelien, vermöge ihreoTestan ents geerdet. ^iZuranäe» siehe /issuranäe. eLlia, ^>Ia, tZiia, H-i, kleine Stadt im steinigten Arabien, in Asien, »ebsremem Schlosse und Haien am r^.yen Meer, nicht weit von der Srabr Ei-Tor. die langen Seite», mit welchen die Ausseiiwerke einer Festung , als Horn« w-rle, Cronenwerke, u.d. g. bejchios- sen werden. -ViIesi>urv,-4>/e/öl„/'r,/- kleine Stadt in Bi-xkiiigkaii.s-Shire am Fluß Tain«, in Engelland,;. Meilen von Qxiord. ^ilrvkllrä, Sladl in der Prooinz Ke»c, i i Engeliand. -Zil!,', kleine Landschaft in der Picardie, in Frankreich. eZilL-, klein« Insel, oder vielmehr ein Felsen auf der Küste von Ealloway, in Schottiand, in dem Meerbuir» vonC.uyd, aus welchem ein Thurn crbauer ist. äinmiz-ue?, kleine Stadt in Languedoc, in derLidccs von NiMes, sührer den Titel einer Baronie, und gehöret dem Herzoge von wetz. ^imeries, grosses Dorfin Hennegau,uurer- haibBarlaimoilk. iln, Dsin,Ln!>iZ»«!r„jO^Lr,Fiuß inFrank- reich, welcher im Berge Iura, in der Bamage von Saline, luder krsnck» Lomrt entspringet, und sich vberhaiv Lion in die Rhone ergeußc. ^iuan, siche tismLii. binäre, Fluß in der Provinz Berry, Airu Aizu Ainöde Airon Zr Berry, >» Frankreich, welcher sich in die Ltnövc, prächtiges Schloß im Trainer Un« tcrlh-.le, am Gurk-Fiusse, 7 . Meilen von Lavbach,de» Grafe» von Gattenberg gehörig. Ls ist dastibst ein sechs,achesEcho, und m einem Berge nahe dadey werden ÄÄal-Sreine gefunden. . -Unra. kleine Stadt t» Spanien, rm Königreiche Arragonien am Flusse Ara. Sie ist die Haupmadt im Fürstemhum So« /Mv^/'kleine Landschaft in der Nord- Schottländischen Provinz Buchau. -riv. also wird der Obrist-Hofmeister der Koiiigl. Spanischen, und der Erz-Herzoglichen Prinzen von Oefrerreich genen- -ljomsmL, ^ziomLw», ssorone, kleine Stadt in glomelien, am Golfo d'Ajomama, in Makedonien. Der Golfo d'Afomama, sso, o»st Knu« , ist ein Stück des Archi- wlagi, auf der Küste von Makedonien, d,w Golfo di Salonichi gegen Norden ge- >,ge», von welchem es nur durch eine Halb - Insel, Lap» Eanistr», adgelheilet wird. Hsvis, siehe k;'vr». >;ouiüLmsk>c, flehe ^äjoutnemeur. / die Lust, icem das äusserliche An« sth.»,Acl,Stellung, Lat. Fo>nm,Feeie-, au, oer Reic-Bahn, oder auf dem Tanz- Boden. Es giedt ein klr ä- gui»lu«-, sii »nslliorre, und alr commun, und Mail sagt von allen den Personen, so dergleichen geschickte Bewegung machen könne» , daß Ilencheineäii geben. Also nennen auch die Mahler die schickliche Stellung und Anlegung eines Bilde», iUr Lclmlrsble. In^ielchen heisset er auch die Melodey «Nie» Liede», Latein. ck»ntr/k»>e msL-e- kaiis. ^lr, siehe ^oe, , p^es/ü/ir,m> vb/crre/drnnm, Stadl in dem Goüserneweiir vouLmöv- gn«, in Frankreich, am Fluß Velour, nebst einem Biöchum, unter das Erz-Bißchum zu ?eux gehörig. "Nc, ^nci>, , Stadt, am Flusse Lis, welcher mitten hindurch fleußt, in der Grastchast Artois, an den Gränzen von Flandern , z. Meilrii von 8. Omer, mit welcher Festung sie durch einen Canal die t-onui>uiucLlisn har. Sie ist des Moraste» wegen sehr wohl befestiget, und mit einer guten Eiradelle, das Fort L.bran- «v,r genannt, an dem linken Ufer der Lis »eriehen. Sic gehöret seit > Ü70. der Krone Frankreich, welche sie auch im Niemä- Suchen und Utrechcischen Frieden behalten hat. ^lr-, stehe ^ir. ^-r°n, Fluß in der Landschaft dlivernüir. in »rankreich, ,o sich j„ die Uvirs er- ^liu, Fluß in Schottland, welcher in der Provinz Lgar, jm Gebnrge Liantstain entspringet, und sich in der Landschaft Lu- gusn in den Fluß Svc), ergieffcr. A.irvaux, ex Augustiner Abtey in der Provinz Poitou, 6. Meilen von Poiliers in Frankreich, ziri, ^ iserrm, Flecken in Frankreich, in der Provinz ^uxrrivl,, j,„ Herzogthum Burgund. ällünce, kleiner Fluß in der Normandie, in Frankreich. A,sch, Fluß in Franken, eutstringt in dem sogenannten Aischloch,im Bayrenthischcn, zwi!chenSchwebheimundOttenhofen,u«d fließt kaum >oo. Schritte da er schon eine ziemliche Breite hat. - Er nimmt sodann seinen Lauff durch den fruchtbare.: Aisch- gruiid, und fallt endlich den Brandlvhe . obvrhalb Forchheim in die Rednid. kleiner Fluß in der Normandie, i» der viceaer von Layeux, in Frankreich, welcher in die Orws fallt. Allste, ^ Fluß in Frankreich, weicher im Herzogthum stxi-, guz 2. Quellen encipringcc, die sich auf den Erauzcn vvnLtwmxx§ne vereinigen, und in Irls äs knuics unrerhalb R'ovsu in den Fluß LH'lc ergiessen. Aistevskriii,, eil! mit Rvndelen, Wassergraben Mid Schlag-Brücke» verwahrte- Schloß im Hans-Bierkel, in Ober-Oe- fterreich, nicht weit vom Marktflecken Hag, an der Bayerischen Eranze, den Grafen von Hohenfeld gehörig. Airenback, Marktflecken in Nieder- Bayern, in der Regierung Landshut, unter der Pflege Vilbyofen, den Fkeyherren von Clüsen gehörig. Nikons, kleine Stadt am Flusse Lczr- i» Caralonien, zwi/che» I.srstla und (sulnenruj führet den Titel eines Mar« qustats, und gehöret dem Haufe kckan« cacls. Llx, Stadtin Savorcn, am See Lour^u-c > nebst dem Tiiel eine- Marquisats, allwo Gesund -Bader sind. Sie ist alt, klein und schlecht gcbauec, und kvumüli. äix , ssi-xt-si, Haupt-Stadt in ?ro- vencs, in Frankreich, am FlußArc, nebst euien^Erz'Bißthum,Parlament und Universität , so Anno vom Pabft Ale. pander V. gestiftet, und vom König Heinrich IV- ,6oz. wieder erneuert worden. Sie hat auch warme Bäder, und ist eine der schönsten Städte in Frankreich, «. Meilen von Nait'sille. zvix!s LliapsIIe, siehe 2 tachen. ^iLLNL, lVli>rk-imLNN, flehe Lialozroä. Lkerillnä > ^er^rrutsÄ, kleine Insel zum StiftaMte Agerhuus, in Norwegen, gehörig , zwischen Friederichstadt und Töns- herg, im Cattegac. Ak-ir-vs > Stadtaufder Insel Maraqnan, in Süd-America , welche zu Brasilien gerechnet wird- -FllkAi, Lat. ?r-e/>lkrrr trir/lnr'o mr/it-^ /-r-ltoira»-: , wird in Cslistanmiopcl der Kammer-Koch «enennec, der die Zanikscharen in der 06» sveiset, und auf ihr Leven und Wandel Ächtung geben , auch nach Befinden ihr verbrechen strafen muß. Er hat einen Unter - Koch neben lich, der die verheyracyekcn und zu Eonstanriiwpel wohnenden Ianitscharen fordert, und vor ihre Ossiciers bescheidet. äLil- TLcKil, zwey kleine Inseln auf der Küste von Jrrland, der Grafschaft Lüayo gegen über, welche durch einen kleinen Canal von einander gelrennet werden. Xkinxi«, siehe /Zanger. Xkrvrin, OroÜLiec, Stadt in der Wüy- wodschaft Masovien, nebst einem festen Schlosse, hak einen Casteilan, und liegt 8. Meilen von Warschau, äkia, .^cLs, Fluß in Asien, in der Provinz Gesrgien, welcher beyderStabtZirrach in da» CaspischeMeer fallet. Ll, suche Atta. , kleine Stadt in Africa, in dem Königreiche Lagomeäri, am dciio, wo eine Brücke über denselben gehet- Alach, ein Chur-Maynzisches Amt, so zum Ge'oierhe von Erfurt gehöret, und von dieser Sradc aäminittrirer wird. Es bestehet aus >g. daherum liegenden Dör- ftrn, diealle, bisauf4.Eva»geli>chsind, und den Herzog von Gotha zum Kirche,i- Pairon haben, übrigens ober zu Rönufch- Cacholischen Klöstern gehören. ^lssrsn-r, sinö drey kleine Inseln in Neu- Spanien, in Nord - America, ro. Meilen von der Küste von Vucacau. Sie sind mir viele» Klippen umgeben, und müssen also von den Schistern vermieden Werden. -Uaäuli, ^'a-Lu/rrr > Asiatische Landschaft in Natolien, an den Granzen von Turco- mannien, Diarbeck, Syrien, und dem Mittelländischen Meere, hat vor diesem eigene Könige gehabt , itz» aber ist es unrer Türkischer, Bothmäßigkeic. Es wird in das Nördliche und Südliche Theil abgesondert, davon jenes das Beg- lerbeglic von Marasch genetinec, dieses aber zudem Beglerbeglic von Aleppo gerechnet wird. ^ Zblagson, >Flr40onm Felde die Dienste der Wachtmeister verrichten. Ein Älai-Bez stehet unter einem Bassa , oder San- giac-Beg, und dieser unter dem Begicr- Beg. Siehe Zaims. , kleiner Fluß in der Landschaft Ni- vernvis, in Frankreich, der m den Fluß Aron fallt. zUairsc, Lm/ii »m irr, Flecken in Nieder Languedoc, zwischen Narbvnne und Careassone, in Frankreich. r^lars, siehe r^Iers. .ililmbiÄ-lor, oder Erleuchtete, /Lrrmirrz- trf, 7>rj)-!, alr^ iu Portllgatt, sind den Englischen Quackern nicht ungleich, treiben aber wegen der Inquisition ihr Religions- LxelCltiuni nicht üssenrUch, sondern sind unter dem Pöbel vervsrgen. ^hi mocle, spricht man, wenn man sagen will, aufitzigeArc lind Welse, oder nach der heutigen Welt und Manier. ein Fluß in der Landschaft Cornwall, in Engeliaiid, weicher sich bey dem Meer-Busen von Bristol in das Meer ergeußt. äkilckr, Stadt in Auvergne, im Herzogthum H/Iarcasur, in Frankreich, dem Hcrzoql.HausevoN Nendome gehörig. rVlancl, eine Insel, Stockholm gegen über- bey dem Eingänge des Boch- nischen Meerbusens, aus welcher die Festung Castciholm das merkwürdigit« ist. Sie gehöret der Krone Schweden, führet den Titel einer Grafschaft, uno ist ». Meilen lang - und fast eben so br.ir. Sie hat einen grossen Norrath anBrenu-und Bau-Holz, davon Stockholm verprovia»- kiret «iro. In öen Scheeren bey dieser Insel ge!chahe Anno i/>4- den ,'6.Juni zwischen den Russe» und Schwebe» ein See-Lressc»,in weichem jene stegre», und darauf die Infel cinnahmeii, solche aber bald wieoer sreyivittia veriicssen. Anno 174 -. sind auf dieser Infel zwischen denen Schwedischen und Rnßlschen Ministern, wegen de» Nordischen Friedens, zu verschiedenen malen Conferenzen gehauen worden, welche aber iruchtloß abqelauf- fen. Aland, Fluß in der alten Mark Br mden- burg^mmmt die Biese zu sich, und fallt bey Sichnackendurg i» die Eide. XlaiMnana, <4,Stadl in Griechen« iand, in der Provinz Epirust kieiiier Ort in der Portugiesischen Propint Äleiuejo, welcher auf einer Höhe Zllangon Alb Alb Albant Ä!! Höhe an einem si chre,chen Flusse,>» helft gleich auf, . gleich UN gleich - Geld für Geld - ein im ll>Uh Ge,d-wechieln gebräuchlicher Ummus. .. . Xlar. Fluß in Persien - der sich ins Caspi- M,ih sg,e Meer ergeußt. , «itm, ^Irircon, lüun a, kleine Tcadt in Nest-Lae stillen, am Flusse Lnear, in Sßäkien, - ;r Mellen von Cuenea. r,!li« Ll»-mi,rn- heißt eine» Lermest machen- Astad geschwind und unverseh-niS erschröckem ^ ^loiv, ön»-»- Fluß in Lnlnbrin olmn, in iLtzk Rrapoi«, welcher im Appennlnijche» Gr» !«!kch turge ent pcingct- und sich in das Jonische Meer ergeußt. «iq» -e ln tbi-, in «n der Spike- hsta« vorne i,u Gesichte» wird sonderlich ge- i». brauchet, wen» sich eln General als tsrs 'hiM seiner Armee ltellet. ^rHld Alillcb-KM, /»/„>.?, , Stadt »/,)< M in v/atolien, st, der Prov.iiz Germlan, welche etliche für das «ileHypsns, andere >HriO aber ,ür Philadelphia halten, ch! tri ^'Ek, Oloirer e -cknstos, grosses Gebürge Mi». >n der Tarcaeey, des sie», vom Unprun- M«l-!> «e dcS F.ustes Zaick längs des Oestll- chen U>eis vis zu feinem Eiufiuß ni das Ca, Pi,che Meer erstrecket - >ii,rer,chiedeiie Naomen aniiim,:,!, und reich «u Eisen, ?» W .^ronali und Alabaster ist. ^ Müll alte Stadt auf h,« b er...in Hügel - in derlmmpsFns L Koius, Em.'Urn-.n-Llaale, 2. Mez e»Ostwärts " von T.. eli, nebst elnem Bißthum-welches UtmuttMar ui.cer den Pä.ftliche» Stuhl al'Es gehöret. . / kleine Land,chrft ist Alt-Ca- E,'"v o'Mste Ebro, inSpanien, deren »i!« HauptEmr Hecht Vittbrlm Bürmals e», I» l,r es zu Navarra, hernach zu Bsteava ge- M rechnet worden, wo aber ch es mit Alt- MV? . Caitiliei, vereiniget. D M Ll»vn, , ehenmss eine Stadt, ltzo aber .„ciiE ein F, ecken in Arra gonlen, >„ Spanien,am uEÄ . »mstc Lilüea,l>n Bißchum Teruel. -f,r. ^Inuvny, ^r,i>n. Flecken im Südlichen »«,i Schottland, in der Gral chaft ' >ey den, Eii.siuffe der Tay. i-M ^ ^"onie»!er-)-.rchi!uBttßüau,derbey Frey- mkli«^ buravvroey gehet, und ii> ieii Rhein -ailt. 2 ^kleiner ssiiß >MDur,.chi,chen, welcher i»l^^ ^ Laur-enchergila-en von Herrn- Alb und Frau n-Alb herko: imt, und be» Mühlberg in den Rhein fällt. 2 lln auf dev Ass-, chg.ch,,, ein gebürqlger Strich Landes ln Schwaben,meisten, mm Herzsgtbmii LmrieMeeggehoiia, ,osich von Reutlingen, Urach uiid Kirchheiii, ge. gen die Donau hin erstreck c, ist -u vieleft Orten rauh, und Hai Mnnq .l an Wu,jer. Rll.s, ^Idano; siehe dielen Arnckei. />!dn, chonrxej.r; kleine feste Stadt ick Italien,am Fm,,eTaiiar»,:m Herzogthum Montserri-t, h n einen Bischss, welche» Unter das Erz-Bchtbnm zu Mayland ge» hvilg. S.e liegt zwl chen Ast, und Che» küics, und das umliegende Läiidgen wird , Albefano geiicstiiet. ^lva, .h.l vn äo Ocirme;, Stadt iw Spanj» scheu KLiiiateicheLco»,»ebft de.-n T°d l ei« ncs Her;ogthnms-am Flnije Toniu'S, dem Getchlechie vo» Tvleöo q.hörig, daraus der bekannte Herzog von Älea enc,prsffeli war, und davon all,zeic dle chttst.,, Sdh- . ne den ülahiueii bon Alba lühreii. Xlknsullo, stehe tv«i»e>rbueru ^lba iHL^Lll!, , s. Srnhl- MeissenviiUI. ^lbncsna, s. ^Ixucerrs: Ali'ack», sieheAileiisiack'; ^.ib-inn, Stadl in de Provinz Albanien, i« Asien, am Caspi,chen Meer., treibet gute Handliing, und wird von einig.» L-iclru geliemut. ^IbnnolLr, wer eine Secte, die im achtest H eculodie 2. ?ckn-l--ln,. n gutes »nd ein böses stamirte, nno ,in, d.eT- nse,ür eiii Sasrnnentp.ßirenli.ß, auch es sonst mit den Manichäern hielte. , i ^lb.ml, ein berüh .t s Gelchlechte ln Jka» lien- welches vor d,c eu, in der , riechi» scheu Provinz Alb ilieii sich aufqchalieil, nachgehends aber in Jta.ieii »ie.xr ge» lassen, und in - Liisie» acget./eilet- deren elnezu B rgamo, die andere aber zu Ur- bino ftoriret. D.rschiedene aus d e,em Geichlechke haben.die C.rdina,s-Wü de und aiwcrc hohe Cyargen zu Nom eth l» teil, bis endlich sonriries b'r2nallcuL^!llN2 tri, ein Sohn Gral Lnioli^lnnn,, An»» >/oo. den azsteii ü^ovember den Pä-st.l» chen Stuhl bestiegen - dm Nahmen Ll^- mcnrK X b: angenommen, und nach einem ic,-jähngs>i Regiment am, 0. Marti dieses Zeiil.chc gesegnet.. S-ui eliizlqer Bruderwar OonOiLtio X'bniu, w lcher >/> 2. gestorben, unddrey Söhne, mH >1» sich bVnn.brlllj Oniolu, und ttls.iMrtro; hinrerlanen. Dererlteistvornmls eil che Jahre als Pnbstsicher ti'ünrmo Lxtinoicsi- Narlusem Kaysekl. und andern oeiit,chen HdlUi g .ws en hat auch ,7, i,d n Cardi» na s-omc bekömmen, und ist zum Ln- merlen§o oer Aomi chen Kirche ernennec wsrdui. Der and re, v»r> Ltniolv h cre sich i7>4.mic,er zweyten Tochter des al» ten Grafen bivrivm 0, oer ehemals Vle». 1 Ho> in Sicrlieil gewe,en, »ermäyict,nnü C Mit Z4 Aldani Albano mit derselben Kinder erzeuget, auch -7-5. das Fürstemhum Luilanu. im Kirchen« Staate, erkanffet,und den Fürstlichen Titel davon angenommen. Er starb den ersten Jnnii 1724. TXr dritte, Don /»Isü'M- ck>o,ist auch in den aeistlichenStaub gccret- ten,mit verschiedenen reichenSsnÄicii- versehen,am -6. Juli» l72'.zunröardinalge- macht, und 17-0 krotcüor der Krone Sardinien worden. Der jetzige FürMv- isclur^lisni, ist 1717. gebühren. zzülwist, stehe /zibsniL, ^INLM, Landschaft in Griechenland,welche gegen Norden Dalmatien und Servien, gegen Dsteu Maeedonien, gegen Süden lststrum, und gegen Westen den Volvo äi V öiwria, z» Granzen hat. Sie gehöret unter Türkische Bsihmäßigkeit, welche dieser Land ^nwur nennen. Jeden- noch und die meisten Einwohner RömilÄ- Cacholische und Griechische Christen. Das Land ist ftuchtbar und volkreich, und die Einwohner geben gute Soldaten zu Pferde ab, welche die Arnauten genennct werden , und meisteiitheils im Lande herum Hhweissen, dabey aber auch die Wege unsicher machen, und manchen Straffenraub begehen. Vor diesem war Albanien ein Stück des Königreichs Maeedonien, und begriff auch die Landschaft Lpiru» unter sich / welche r^IlEla inferior hieß, ingleichen die Insel Lorlu, welche heutiges Tages den Venecianern gehöret. Hievon wird auch der Westliche Theil des Volko är VeneLia, ?/stre ^IdÄistee. UNd V0N den Türken das Meer von Dum; qenennet. ^Ibnnia, alte Provinz in Asien , an dem Cast-sichen Meere,in demOcstlichenThei- le von Georgien, darinne Albania die Hanpt-Scadc war. Heutiges Tages ist dreier Land ein Stück von der Provinz Zuirie, und wird Dagesthan geheissen, darinnendieStaöte, Chipiche undZirra- cha, liegen. Lldsnia, also wurde anch vor diesemganz Schottland geiiennet, und die Krön» Prinzen der Könige hiessen Herzoge von Albanien. Heuriges Tages rühret diese» sttahmen nur die Provinz Lrsick siehe tUt-ivii, Llbano, Stadt in einem fruchtbaren Thal in der Äfialifchen Landschaft Syrien,-nicht weit vom Berge Libanon,weiche vonGrie- chjschen Ehrijten bewohnet wird. ^Idsnv, Monra^Ibsrio, kleine Stadt, nebst dein Tire!eines Fürstenchums, in Sieapo- lis st in der Landschaft Basilicata, welcher -Vrr seiner Fruchtbarkeit und vieler Aöeli- chen Einwohner wegen berühmt ist. Hssiano, kieine und sehr alce Stadt im Päoftiisten Gesierhe, in der OLMfiLguL lli oenr Haufe Savelli, unier dem Titel eines Herzogtums ehshin, scic l6z,7. aber dem Pabsi AlbanopsU Albemarle zugehörig. Ihr Bilchofist allezeit eines voll den 6. Cardinäien Bilchbffen. ^Ilisriof?oli, Türkijchc Stadl am Flusse Drin, in Albanien,in Griechenland, an den Gränzen von Macedvmeiiz 10. Meilen von Ocrida. Ihre lörniic». tlvn ist geschlciffet. Sie war vor diesem dieHanpt-Siadt in Albanien, und soll die Provinz Albanien von ihr seyn benennet worben, itzo aber liegt sie meistens wüste. no-r/n, üö/oni«, Isoit ä'Oinng-» Stadt, Grafschaft und Fcstmigiii Nord-Americ ', u, berProvint Neu-Pork, am Flusse Nort. ^IH.wSLin , ^ fstbete/m, ssü/st, Stadt in Spanien, m Arragonien, nebst emem Bisthum, am Flusse Guadalaviar, unter de» Erz-Bischof zu Saragosta gehörig. Sieucgran den Granzen von Dalcntia und Ait-Ca- stiiien, auf einem Hügel, nnd iii von Natur sowohl Verwahrer, daß sie fast für eine Gränz-Festmig paßircnkam ^Ibsrine, Fluß IN der Prvvuiz Bugey, in Frankreich, welcher in de» Bergen von Nantsta entspringet, und sich in den Fluß Astis ergeußt. XlbnLln, Stadt und Festung in derNiuchi» schen Lattarey,ani Fiusse Pamoursto.Ta« gc-Reisenvo» Pecking. Sie gehörete vgr diesem den Ruhen, gab aber Gelegenheit zum Kriege zwischen China und Rußland, wegen des dortigen Zobclsangs und der Perien-Fischcrcy in dem Pamour. Di» Russen traten alsoAn. ,68p.diesenDrt an > die Chineser ab, und wurde darauf der Friede wieder hergestellet. Aweck, alle und kleine Stadt, Schloß und Herrschaft in Schwaben, der Stadt Ulm gehörig, a.Meilen von derjelben. Sielst A» 1704. von deu Franzosen und Bayer» fast ganz ruinirek worden. ^IbeMi,^!Ätvm,Fliiß in dem Mittlern Thei, le von Italien, welcher in dem Gebieihe von Siena entspringet, und vermitt ist > eines Canals in den Key Drbicell» befind» i iichen See fällt. -Llöejoü, , Fluß in der grossen Tartarey, in der Provinz Zagacbay,zi»st ' scheu der Stadt Samareaub und dem Fiuß Gihur. ' -Llblllua, Flecken in Alt-Castiiien, inSpanien, in dem Gebiethe von Riost, am Flusse Tregna. Albest, Flußin Graubündteii,inl Bunde des Hauses GDcces, welche l sich de» Fürstenau in den Himer-Rhei» ergeußt. 4z>Ibemarst, kleine Stadt in de» -Ober-Normandie,welche itzt Aumaie Heiller. Sie har vor allen Zeiten, nebst der ganzen Normandie,den Engcliändern gehöret ; nachdem sie aber daraus zu westen genoihigel worden, ist auch ein Herr ve» Kiejtt Alben Albi-sNä ^dieser Siadcmit nach Engelland gezogen. Dieser hoc seinen Navmen als Gras von .Awenn'riebehasten/iilid ist von demKoui- üö D^kvhjrö, H>)!» kerneh genant,belehnet worden, s.Rumalo. Liben, sjiuß i.» Herzogthum Crain, weicher aus dem Gebürge entlpringetnind sich zwischen Lriesi und Capo dJstria >u k-cn^oliü lll Van-ri» ergenßt. Alveaj Gebürge in Crain, aus weichemein Marctsiecken gleiches Nahmene. LS hat giiceQueckiiiber'.Minen/Undüegc zwilchen dem Ccirknitzer-See und der Grasichaft Gb.z; wnd souji auch Noms -isl (.»rio geuennec. Nb-nar, siehe Aub-N«. Mo.wnnnr, Stadt an der Genuesischen See-Äüste in Jtaiisn,zwischen b'inoiu uno Onaglia, nebst einem gucen Hasen und Bißnmm, unter da» Er;-Bißchum zu Genua gehörig. Sie ist zwar wohl ge- bauet, aber «egen der nnge,u.noe» Liilt gar ichienzc bewohnet, biichr weitdavoli ist eine kleine Ins«!, Nahmen» liol-n» st' Nn-axo, m, auf we.ch.r inchrS a,S ein Thum zu siuden ist. /ldsrcko, kleiner FtUs:-.r Neu-LaAilie»,,n Spanien/ cer le>) Lalavera in den Lago u'ntt. Alvcena», siehe DIberiikan. Alv.i srors/^,b^/s- ourn, Flecken in Lo- thriiigeii , uiner das Bißthum Metz gehörig ^ vier Meilen von Marsai, gegen Norö-Dsten gelegen, chlboic, siehe äamc. chwriwn, chnsnlomnm, ^/osaksM/m, kleine Stadl >>n Alrieanischen Königreiche Barca, necst einem berühmten Ha,eil/ an, Mittelländischen Meere. Aldeer N'.axn / siei-e D.. »enh.'.li. R!b:sanc>, sie >e .^ldn. ev.b,, /kibn Kl», so, um. kleine Stadt in ^b>- , luvro oll», siebst dem a.icei einer Graf- ichast, im Königreiche Neapel. Nvi, kciby, Erz-Bijchöuiime Residenz- ScadiinDber-La»gneooe,am Flusse Tarne/ in der Diöee» gleiche» Nahmens / vor diesem war Euer ein Vitzthum / welches unter dem Erz-Bischoffe zu BourgeSstun- dö/ PabilJnnocenciuvXk. aber erhob eS zum Erz-Bitzchumchech lnicder Beschwerde, daß der Ecz-Bischou von Bourges sahnich > ;ooo. Livres aus. oiesem ueueu Erz- Bißchum zu genieste» Hasen sollte. Die logenannre Awigeissec Hasen von dieser Stadt ihren Normen »etommM, weil 85r'' ' b?.' "^^ere'liiemCvneilio >ür s Ketzer erkläret woro.ii. s Nhicla, älliuLL, Klo,n„vnie,, Flecken im Herzogthlilue M.nnand, nenn Menen von i der Sradc Maytanb/ gegen dem Lag» ..Maggiore gelegen. j »IbnMno, Stadl i.n Königreiche Neapel in »aiadria llkra, vier Menen oon der See, j Albie Albinss Z5 chll>ie,^/N», kleine Stadt in S-vo:>en,i« l HerzogchumeGenevois. Sie ist dieHanpt- Stadteines Gediechs gleiches Nalnnens, liegt ainkieinen Flusse Seran z zwischen Air und Annecy. Albiyenftr-, siehe Waldenser. Ninzeoir, MaK»/, kleine Landschaft in L>ber-Langüedoc, in Frankreich, welche sehr fruchtbar ist, >,. Meilen in dek Lange / und 8. in der Breite hat. Ndigni, kleine Scadc am Flusse Ner-e, iss der Provinz Berry/ in Frankreich. Nlniwgiuni, Franz. Le L-o-r Lat. ?/ Wvsprr Hc>/ni»/r ve,o!»/ strsiist ein sonderdareSRecht welches die Könige Frankreichs/(und nach dein WiederoergeitungSrechc auch andere Mächte) ansüben, dem znfolge sie oik Erbschalt Oller Ausländer an sich ziehen, weiche in dem Königreiche ohne re hrm rs- sige oarinne erzeugte Kinder >nit Tode ab» gehen. ES soll nach einigerMeynung den Nahnien von Albion, od>r öem Heu- gess Schottland führen, dessen alte Elnwodnet durch die meisten Europäischen Provinzen gewandert Ale andere aber davor aalten , soll es so viel ad. /os mstst no-arun, heissen. Dieses Recht ist kei .er B ri-ih- rniig Uliierworsen / wird durch keili T stameut au gehoben / uno eessit nuraik- dsnn/ wenn ein Ausländer iiutnrellsirt-, odergewisseNstiünen un- S'ävte durch König!. Freyhei's Bric,e hievi». an'geschloffenworden. ES crstrecktsich auch lischt ausdieÄAbassasemKu. MininerS s e.nver Mächte, o w-e auch alle Ausländer dieauf Kranzöstscho» Uiiiversiräwn stlioireri, un) rmmarrieulirt worden, hievon ausgenommen sind. Die Schweizer, Portugiesen, Schottländetund Holländer sind bereits von vielenJahren durch KLnigl Frenheiti Briese dageqvli gesichert. Da au h die, ses Recht bisher von Seiten oeS Kaiser!. HoseS gegen die in den Kaiser!. König!. Ecblanöen verstorbene Franzosen retor- quirt worden , so ist nunmehro durch ein« zwischen beyden Mächten Anno >7»6. z» Wie» ges-chiossne Convention dieses Recht von benden Theilen aufgehoben, und oon Sr. Allerchristi. Machst, in eben diebm Jahre, denZwevbrücktschen lntetehanen und ocn Einwohnern der Reichs-Stadt Aachen ein gleiche» Privil,ginn erkhellet worden. Zwischen den Eug nänderli u:>S Holländern O schon in dem. Ucc echterZ. jeden dieft» Recht ob ge sch affec werden. RIHinLli, grosse Scadc in der P ovunz Seger, im gikcks eeiigen Äravien, in Asien. chltnrivr,/Lcb/szv/ o.bicnutoHaissheiiseN die Portugiesen d.ssenigen we: -en Mohren, weiche von ferne den Europäern gleichen, in derNäheaber so bieich, als Ke Todren aussehen, und keine leben ^.re Far.e haben , daher sie auch von den andern Mohren für Monstra geh,men werben. C a RIM»«, Z6 Albion Tllborgen Alborough Albuzinska Hlbion, ward vor diesem Engelland und Schottland von de» hohen Bergen, welche von ferne weiß aussehen, genenner. Vkeu- Theist heut zu Tage eine Provinz in Nord-America, welche der Englische Admiral Drake Anno i; 78 .zuerst entdecket, und also benennet har. ^Ibimn, grosse und reiche Handels-Stadt in Terra sirma, inSüd-Amerlca. ^.Idilulo, O-cr/i-r, Flecken in Italien, auf der Küsse von Genua, eine Meile von Sevoua. kM-ickav-isü i , war sonst eine Stadt in Eiiieicn, in Klein-Assen, jetzo aber nur cinFieckc» in Natolien,zwischen denStad- ten Sacalia undTachio, oder Antiochia. /clblvs, alter und kleiner Ort in Süd-Holland, eine Meile von Dordrecht, zwilchen der Maas und dem Leck, davon der kleine Dissrict herum das Aiblassek Waerl heisset. -Ubon, kleiner Ort in Unter-Dauphine, in Frankreich, so ehedessen den Titel einer Graischaft hakte. ^Ibonn, Scadl in Istrien, des bekannten Flamen Vaterland. , kZIbono, kl. Stadt tnn Lolfo cki Lsirieio.in Istrien, in einer gesunden Gegend) aufeinem Hügel, und 2.Meilen von dem Einflüsse des Flusses kckis, den Venetianern gehörig., , ) kleiner Fluß in dem Hcrzoglhum Manland, welcher nahe bell der Stadt deovLi'L fliestet, Und sich mit dem Po vereiniget. -bldor, Flecken in dem Portugiesischen Königreiche Algarbicn, ganz nahe Key der Stadt ImMs, hat einen ziemlich guten Hafen, jedoch mit einer schwerenEinsahrt. In der nmjiegendenGe. gend,welche ganz eben ist? Wach/et vörcref- licherWeln. Um dieseGegcnd ioll auch der bep denen alten Scribenren varkömmendr purcus Tl.mnidvlis gewesen seyn. Hldoron, /n/r./-! bi' / Si i-. kleine Znlel aus dem Mitselländisch.'N Meere, an den Küsten tcsKönigreichsFetzssn Asrica- 6 . Meilen vordem Osxo ccs rrvisl'ourctirs; gegen Norden, auf welcher sich nur'einige Fischer-Hütten, nebst einem Thurm wir der die See-Räuber, befindelü Dlvo n, Königlich-Dänisches Stist-AMt in Nord-Jütiand, worinnen die Haupt- Stadt Aldorn, MM i am Ufer des Lpmfurt. Sie ist zwar irrogulaii, aber wohl gebauet,und eine von den bcstenHan- dew-ScädceN in Dänemark. Das allhier besindllche Königliche Schloß hat einen Wall und vier Bastions, ist aber alt, lind von wenigem Ansehen. Eo iir allhier ein berühmterHerings-Fang,u»o dasSchicß- Gewchr, nebst den Satteln, so allhier gemacht werden, sind allenthalben beliebt. Alhornen, Albernen, kleiner Ork ln der Niederländischen Provinz Ober-Issel, in tzetLandlchairVrcv-me. Alborouzn, siehe Alürbrougli. Albest, äP/lo'etLnr, k.eb,etr kleine Stadt in der Französischen Provinz Ga, scogne, mitten im Walde, unozehen Meilen von Luurck-oux gelegen, im Herzog« thmn Llbrct,welches einThcil der Provinz I-s llmmlo-i ansniachet, undmitdenProvinzen ^rm-l-sriTic, A^snois, lssP-snäsr, p-riourä und der See gränzet, dein Hause von IloullloN gehörig. Xlbrsron, siehe Albseron. Alb-, il tzovio, H^pr/.Flnß in Italien, weichet im Floreuciiiim.en Gebiethe ist dem Apenninischen Gebürge entspringet/ durch die Provinz I^omL^rio fliestet, und sich in den Oollb cli Vense-lL ergenßc. Albuoetts, Albscstts, Stadt in Nen-Casli« lien, in Spanien, gegen das Königreich VLlenrÄ Zn« Albuch j kieinerund berqigter Strich Landes in Schwabenam Flusse Brenz, et- wann, wo das UImischr Und Rechbcrgi» sche Gebiethe,lieget? insonderheit aber, wo die Würtcmberaische Herrschaft Hei» . denheim gelegen. Albukeirs, Ln/ssn, kleine Stadt in dem Per» tugiesischen Königreiche AI^mv-, zwischen Tsro und Togos, an der Sec. .^Ibuisra, ^Pr»tkWM.Kizs,^m^klei!icrScein Spanien, welcher sich aus dem Mittellän» dlschcn Meere in das Königreich Valencia erstrecket- dreh Meilen von der Scadt Valencia- Albugubrgue, , kleine befestigte Stadt, nebst dem Titel eines Her- zogthmiis in dem Svansichen Estremadura, an de» Portugiesischen Grgnzen, zwischen den «Stätten st.lvoc und Alcnntsr». Sie gehöret den Grasen von Ledcsma alldem Hause Cueva« Albcir j Lat. Denn, ein halber Batzen, ein Weißpscnniq, ist eine Scheidemünze im Ober - Rheinischen Kreises deren >2. ein Kopfstück, und zo, sechzehe» gute Groschen machen; Au Eöti» und im Nicdcr-Rheiiilfchen Kreise machet er an» dertpalb Fcttinänqcn, und 78. Cölinische AlbuS betragen ,>Rlhir>ll»d >. Radder» AibnSistzr.Heller, oder 4:Fettmangem ZnNieder-Heffen gilt ei» Weiß-Pfenm- tr, Heller Zm Reiche machen zo. halbe und >?. ganze Batzen einen Gulden, ein ganzer Batzen 4. Kreutzer, und ein halber Batzenzwey Kreutzer, oder«. Pfennige, aus. Dahero man in die Obli^-mönso setzet: den Gulden Zu 1;. Batzen, oder 60. Kreutzer, gerechnet. Albukoms,^//,kleine Insel, oder vielmehr ein Felsen in dem Mittelländischen Meere, auf den Küsten des Königreichs Fetz, dem Flecken Aiblifcme gegen über. Alburo, siehe Albicl». AlbnLinsKo, ist die alisscrsteFcstllilg,soRuß- l«nö am Flusse Amur, in der Mungaii- lchen Alby Zllcaide -Alcakro Alcankar« Z7 Aschen Tartarty, besitzet/ n-o. Meilen von der Stadt Mojcau. -kü^^'tzn. kleine fruchtbare Insel ftusdem Caspische» Meere, auf den Kulten „oiiTavarestan. »Icr«,, m.e7!-inr^, also bieffen vor diesem die Mohren ihre Palla- ste, derqleichennoch einerzu Toledo/ m Spanien, zu sehen / den Carl V-! repa- - riren iajsen. ^ ^ ^IxLc»r,das mittMevonden z.Vorgebur- - acn in der Meer-Engevon Gibraltar, auf der Ajrlcanijchen Seite, zrvüchm Cent« «nd Tanger, dep dem alten schloss: Ma- sabala, Tarifs» in Andalusien gleich über gelegen. - - - tlee-Lr O-^urr, oder der kleine pallast, in/-n- kleineSradc im Königreiche Fetz,in der Propin; Hadara, in A,ri- ea, gegen der Meer-Enge von Gibraltar, «ufdem halbenWege zwischen Tanger und Cent«. Sieistvor diesem eine ansehnliche Stadt aewesen-'aber heucigeö^ Tage» ganz ms Äbnehmen getathen, doch wohnet lioch ein Gouverneur daselbst. ' H1cnc2i(0envir.oder der grosse pallast, /n? Stadt inderAskitanischen Barbarei),in der Pro- vinzAsga,imKömgreicheFe;,amFiusseLi!- co, fünf Meilen oom Aliqniische» Meere. - ^Icnc^rNvLol, Kr/se/.r r/»/P Srädtgestin PortU« Kail, am Fluche Sandao, hat eiusehr festes schloß auf einem steilen Berge, wie auch reiche Salz-Brunnen- Zn dieser Geqci-d wachsen viel Binsen,darausMat- tc» gemacht ? und weit verführet werden. Klcsibria, oder das sogenannte JnanisitionS-HauS, ist ein Fort bey Sa- Mgoffa, in Arragonien, woselbst König Car!-er III. nach der bey Saragossa den 26. Äug. 1710--erhaltenen Vietoric, einen grossen Vorrach an KriegSMumiron von den Feinde» bekam. . . äUcrkiiL, siehe Lr-co, »«i, Gebürge in Aftica, im Königreiche Fez, welches sehr fruchtbar und wohl bewohn« ist, und reich: Einwohner hat. sechste, ?/^/ekir,/ r//'S-Mr/§ heisset in Spanien derjenige, welcher sowohl in bürgerlich;!:, alS peinlichen Sachen, daS Richterliche Amt und dieAufsicht über eine Stadt verwaltet. Im Königreiche Fez und Maroceo werden die Gouverneurs der Provinzen, der Armee, und „1 Städte,,, Alcaiden zenennec, davon ei- mge den Titel «iS Brjsa führen, um ihrer Wurde ein grosser Ansehen zu geben, einige aber haben nur den blossen Titel. Auf dem Cap» Verde heissen diejenigen Aicaiden, weiche von dem Könige von Keior in jedem Dorfe bestellet sind, den Lolivon den ankomisteudensrcmdenSchis- k«n tinzuiithme,,. ^Icsiro, siehe Qüro. Xloalg, ,»r- » xo/st«m, sind in Spanien die Gabellen, oder Zölle,? so die Schüfe, wegen der darinnen vorhandenen Maaren, zu entrichten haben. Kl-Ässte Io 5 02 rml-z, alte Stadt in Spanien, in Andalusien, 7. Meilen von Gibraltar. ES schrieb sich auch sonst eine Herzogliche Familie in Spanien also, wohnte zu Devsiieii, stammte aus dem Adelichen Hame Riberas, nndhattejährlich 80202. Linearen Einkommens. HIcol» cle c-ussirlra, kleine Stadt auf einem Hügel, allernächst bry dem Flusse Guadaira, in Andalusien, in Spanien , nebst einem festen Schloss«, zwei» Mellen von Sevilla. AäcsIs äs kstenLiW, ward sonst zu Zeiten Königs sUpkonü 33 piemi§, Xl- csluSLnÄi sust, geneuuet, ist eine Stadt . am Flusse bkonsr- 5 , in Neu-Eastilien, in Spanien , in dem Lande Algarria, in einer schönen und fruchtbaren Ebene, dem Erzbrschoffe von Toledo gehörig. Die berühmte Universität daselbst hat der Tardigal Timenes, Erz-Bischof von Toledo, - i4v4.mestistet, allwodie Bibelin vieien Sprachen gedruckt, und Lilstia Lomxlu- tcnü-c gen eil net worden. An dem Loll-zio sind viele schöne Gemähide zu sehen, auch liegtin der dangen Universitäts-Kirche der Cardinal XimeneS begraben. ^ilczln?v-:Ll,/k/c-!/-l/eoder/ke-m,klei- ne Stadt in Spanien, am Flusse Xenil, in Andalusien, an den Granzen von Granada. Sie liegt in einer bergigten Gegend, und hat eine Abtey von zoos. Dumm Einkommens. KlcrluclilUo, /l-r/rc-, kleiner Ort in Attda- lNsn'», am Flusse Guadalquivir, nicht weit von Sevilla, in Spanien. KIcLmo, kleine Stadt in Sici- , lien, nicht weil von dem Oollo äl Lust-l . s Alsrc:. AlcLML, ^lcanlll», , Stadt in Arragonien,am Flusse Guadalonpe, in der DiöceS von Saragossa , in Spanien. Sie ist eine Commenthurey des Ritter- Ordens von Calmrava. KlcsniLS!, , kleine Stadt im KönigreicheLeon, in Spanien, gegen die Portugiesischen Granze«,dem FiusseDou- ro gegen Norden gelegen. TUcrmmrr, äVsrö« oder be/F- e-, Vsn/ L-'a/onk-«, kleine Stadt auf einem Felsen, in dem Spanischen Estremadura, am Flusse Tags, w» eine schöne Brücke über denselben gehet, weiche zu Zeiten deS KanserS Traian «uf- geführt worden. Sie ist, von den Mauren angelegt, nach alter Manier, mit starken Thürmen und Mauern befestiget, und von ihr hat der Ritter-Orden von Maiicaia den Nahmen. C « ^!c,»- z? Alcanrara ?ll?maer Alcosr 2Lkcsran -lftsn ilts, Ficken in Portugal!, ben Lissabon, in en:cr nun nchiaen Gegend, am Lmo/ailwscinKönial-ch-SLufi-SchloZ, nebstschöllen Gmcril, Groicennnd Wasser Künsten anzncressen. Al^uills, Ritter, Goden in Spanien, siehe Rirre -Orden. ^Icnn srilch, schöner Flocken!» Andaiustcn, in Spanien, -.Meilen von Sevista gelegen, allwo aleichsalis e.ue aiie römische Brückezu sehen, zilem L, xk/ea, n.d», kleine Stadt inRcu- castilie», in Spanien, nes st tinooF-.siUüg ans einem zieinlich hohen Berge, liegt ui eil,er,r»chcbarcn Gegend, das Feld den Monciei genannt, ganz nahe dev hem Ur prullge der Guardamena. Alaais,., ,-Äca> nt,,-'- , Gekürge in Nen-Eastilstn, in Spanien, zwischen dem Ursprünge der bei,den F üste Guadiana «nd Guardamena, ulid den Königreichen Andalusien und Murcia. Xlc-Nar, sithe lliLaeur. -llcsftAl»', aftcs Schloß auf einem Berge, im Königreiche Granada, in Spanien. ES liegt nahe an der Stadt Anlequera, und defeudiret seidige. ^lcLvslL, ist in Span en ein Recht, welches die GrandS des Königltichs aus den Königlichen Cammcr-Gü Hern Hasen, die dem Hose Geld-Summen vorschieffen. ^IcLuckLua.kleiueScadt nebst eiimnLchlvsse im Gebürge, in Andalusien, in Spanien, führet den T kei einer Grafschaft, gblclishur, O.svur, Li-cestLM, 0 >e«r,»i, t.,. Ls,^/rL,-iia, Stadt in der Äsia- ti chen Provinz Diarbes, wo der Fluß Chebur in den Euphrat fället. ? ckMir, siehe Letlir. / Icks^, siche stlrsv. ^lckimio, Goldmacher-Kunst, daher kommt Äichymist, ein Goldmacher, der aus geringerem Metalle, aib Bley, Kupfer re. Gold zu machen suchet. S. Vtaiui -Lcae. / cioo, HiLoIcI»n,^h,r/«e, ssi chftr/Mn, kleine Sttdi in Griechenland, in der Landschaft Livadlc», ander südlichen Seite deS kleinen M ervusrns Port» Piao, am Ionischen Meere, den Türken gehörig. / rirr, siehe ^Irlr». 2 lcken, ^ tädtlcin und Schloß an der Mosel, nn Erz-Stifte Trier, zwey Meilen von Coblenz. 2 ckhe-fe», Marflfiecken in Ober-Oesterreich, nicht weit vom Kloster Wilhering. - rtzmaer, Alr. »int, ^-ft«a,-a,befeslig- tcStaktinNord-Hollaftd,liegt 6 . Meilen von Hartem, uudelwa 2. Meilen von der See. Si> ist zierlich gebguec, und treibe t starke Handlung: An. 1573. »niste sie eine Harle Belagerung von den Spaniern auSstehe». Unter den >s. Städten , so zur Versammlung der Provinz Holland Deputiere schicken, fst sie j» der Ord- «u»g die zwölfte. , kleiner Fluß in der Provinz Elfte- dura, in Pottugall, welcher in de- amstche Meer fieutzt. NftdkMS. , ^ftcsbnila Lö-cos-rttM , cjz Städigen in Portugal!, in der Provinz Estremadura, zwischen den benheu klezncn Wsseii, A.coa und Baza, weiche ihm auch den Rehmen gegeben. ES hat ein reichet Eiftcrcienftr-Kiüift!', und ist das Begräbnis etlicher ab-e>r Kösttige in Portugal!, äftobr-rc.eni Flecken in '.epailien, in dom Königre che A:rcaouicn, wo ein rauher ni.sruchtbaror Boden ist, und die Roß«' marine ganz waldiak wachsen. Flock on inRen-Casti- sicn, in Spanien, in dem C edickhe l, d»Imri:ii3, non welchem doS LändlrinLiMP kt'.5!cor'ar leinen üdohinen hat. ^Ico-:kait?chieiueSradt,!lol st oinemSchlosse in der Porrnguft chon Prov.nzEstren.cbu- ra, 2 . Meilen von Lrstabvn, am Tago- ^!cc,iroIg,kL<>-, ein Volk in America, in r-oLr».o, welche)«» dom User de- IVImscail-u wohnet,sosehr reich und bössch. /ckecile, Fieckcir im Spanüchen Königreiche An. a» Ulsien, ain Flusse Guadaiauivlr, 7. ober 8. Meilen von Sevilla. Llcomicam, ^lcoiuaei,, Estcr/i^, Flecken ilit Königreiche Granada, m Spanien. Llconciial, kleine Stadt in Portugal!, IN der Provinz Alentech an den Spänische» Gräiizen. älc»r--ur, ein Tuch, dsrinncn da» Mahomekanische Gesotz und Religion be- gristen ist, uift bedeutet dieses Wort auf Arabisch das chaftn insonterheir, gleichsam, «iS ob sonst kein Buch iesenSwürdig ftp. Er degreistzo.Ginz,cderTheile,iind ist in Arabischer, prache, uuo zuu:Theil DerSweift verfasset,welches Myhvmet nur Stückweise nach und nach, sein Gefährte, Aditberer, aber it> seuirr Fluchst zusammen getragen hak. Die Mahomelaner.hai- tcn dieses Buch dern.ss en hoch/ oeß,wemi eS ein Ehrnr oder Zuöe nur anrührte, er erstwee-er am Leben gestranec oder zu Lin- nehmnng des TürkinlieuGianbenktiene- lhigrr wtrdfti u,üßte. io glaudrii, der Engel Gabriel Hase cS dem Makoi.iet zu verichieoeuen wäi^ n nach Mecca uno Medina gebracht, Mil die Juden und Christen die Heilige Schrift und das Göttliche Gesetz verfälschet, nuv sen es au, Peoga- meut geschrieben gewesen, welches vollster Haut desjeiijgcn Widders gemacht worden , den Abraham an starr seines Sohn- Jsaae geopfert. ES sind 30. Giuz-ochon, »dcrLescr deSÄleerans in jeglickerMoschee, öderCapelle, welcheuin der Kavftr oder «anderervornehmen Personen Begradniste her sind. Ei» jeder unter diesen zo. Lesern kieset täglich einen Theil, und also bringen sie diesen Alcoran alle Tage einmal ZU Ende, und lvlt dieses die.Ruhe dorjeingel» Alcorucen Albe« Aldea Alegre 39 »«fördern, welche einige Vermächtnisse bieriil gestiftet haben. Drehes mir vielen lächerlichen Fabeln äuge,mitte Buch nehme» die Persianer auch für die Richtschnur des Glaubens an; jedoch geben sie ihm, nach ihres Lehrers, Ali), Auslegung, ln vielen Stücken einen andern Verstand, alS die Türken. alcorucen, siede Al-omic-m. , «Uemista, Gebürge in Spanien, in der kleinen Provinz Alava, l» Alt - Castiiien, welches ein Lhell von dem alten Geburgs Zdubeda auSmachet. Ll-ave.einÖrtin dem Schlaf-Zimmer, da man betyen, liegen, und etwas abgejonr dert schlaffen kan. ^ . kleine aber wohl gebaute Stadt un Königreiche Valencia, jwischen Xatlva «nd Alicante, am Flusse gleiches Nah- menS, der sich bcy Gandla inS Mittelländische Meer ergeußt- Diese scabr ist nur mlt Mauern und trockenen Graben »ersehen, undwurdeAnno >728.von-dem Spanischen General Mahsni auf Dlftre- tcoii erobert. Man sinder hier ein nutz« bareS Essen-Bergwerk, davon die Einwohner die meiste Nahrung haben, und «inen wunderbaren Brunnen-, darinnen 14. biSiz.JahrWasserhervorquillet,hernach aber even so lange wieder trocken bleibet, blS gedachte Zelt vorüber ist. kleine Stadt nebst e-nem festen Ech-osse in dem Portugiesischen Königreiche Algardien, am Flusse Guadiana, welche zu einer Gränz-Festnng dienet. L!cES5, sind ;. oder 6. niedrige und sandige Inseln, vhngefehr, az. Meilen von der Provinz Jucatan, in Nord - America , gegen die Insel Cuba zu. Die größte darunter harzwen Meilen lm Umfange. Sie seynd meistens fruchtbar, liegen etwa zwey Meilen von einander zerstreuet, darzwischenaber gute Durchfahrten sind, uuvchesinden sich allerhand Vögel und grosse Ratzen auf denselben. Kicucke .kleine befestigte Stadt nebst einem guten Hafen, auf der Insel Majorca, an dem kleinen Golw Alcudia. ES ist auch eine Stadt dieses NahmenS im Königreiche Fetz, in Aftica, in der Provinz Garer, bsy den, kleinen Oolko ä-r »018 kourck-r. Jngleicheu liegt ein Flecken dieser Rahmens im Spanischen Königreiche Dalenria,zwischen den Städten Valencia und Xativa. Klcusii^z eine kleine Stadt in Neu-Casti- lien,,n Spanien, z. Meilen von Madrid. A äborougb, Alävuigk, siebe AIä-brouu!t7 Al-w^ geringe und alte Stadt im Spanischen Königreiche Leon. . Aläe» äs korco, siehe AZMk!. ^Usseldgurs. Alä-s ä-I ?u-a, kleine Stadt in Alt-Castilien, an den Glanzen von Arrazonien, ,AIäss -I kiio, )k-Ai, kleine Gtakk in Andalusien, am Flusse Guadalquivir. Alclss Os!-§s, siehe Alles Osl-M. AsilsbroubU, Stadl liebst einem . Hasen in Eiigelland, in der Grafschaft ^ Suffolk, welche das Recht hat, r. De- puctrte lns Parlament zu schicken. Alä-jo, , kleine» Kluß in dem De- roiiesischcn Gebiethe, inJiaUeu, welcher sich ist die Etsch ergeußt. Aldenav, vRsseE rn, kleiüe Stadt im Ecz- Bischoffthum Cölln, am Flusse Ahr. Züdrnauden, oder Auden«eren, siehe Ouclensräs. Aldenbevfl, eine Cistercienser MaunK-Ab- teyssmHerzogthume Bergen,den WormS- kirchen aclege», in weicher viele Berqiiche, ' Mirkische, und Imichische Grasen, auch Herzoge begraben liegen. Aldenburg, siehe Oldenburg.' Aldenhonen, Stadt im Herzogthume Jülich, nicht weit von der Stadt Jülich. AIclsimsn, sG>r hießvük diesem Key den Angel-Sachse» ein alter oder betagter Mann: heut zu Tage aber bedeutet eS eine Obrigkeitliche Person in Engelland, Und einen RathS - Herrn in einer Stadt. In Landen sind 26. AldeemanS, welche, nebst dem Lord- Major , oder Ober-Schuilheissen, den Rath constitulreu, und daS Stadt-Regiment verwalten. Aläems^, suche Oiiglni. Aldersbach, siehe Allensbach. Alämelli, siehe Tarien. Aläuicl-, ^F/^issen/e^msuke-.ei'li StückvoR Pyreiiäischen Gebürge, zwischen Pampe- lona iUld Zk.fssn äe kris ä-Vort, zu dem Spanischen KönigreicheNaparra gehörig. 2i!e, Fluß, siehe Älen. Ais, süß Mer in Engelland, welches ohne Hopfen gebraust wird.; AI-, Königreich in Aftica, in dem Lande der Schwarze», welches mit den Königreichen Zuaia »nd Gambe« gränzet. Die ^ Einwohner sind Abgötter, und ihr König ist ein Vasall des grossen JalofS. Ales, siehe llslvsäor-. Alece.hftiftx, kleiner Fluß in Calabria Ol» lra, in Neapel, der sich Key Reggio in daS Sicilifche Meer ergeußt. Alsbonnei, und Aietsst-r, ein Beamter in Engelland, welcher über die Brauer und Becker die Aufsicht hat, damit keine Un- terschlrisse geschehen., Alcfcld, siebe Astrid. Alsgrsncs, kleine Insel auf dem Atlantischen Meer, gegen die Küste der Landschaft Bileduigerid, i» Aftica, zu den Canarlen-Juftiu gehörig, hat einen guten Haken und festes Schloß. Al-M-, Stadt ln der Französischen Provinz Auvergne, nebst einem Schloß und dem Titel eine- MarquisittS. Sie ist das C 4 ' Stamm- §1» ^kl' "'-ü. Stj /i 40 Alegrere ?llencon A-enftld ?f!epvo Stemm - Haus der berühmten Familie d'Aicgre. ^l-gic.L, ein kleiner artiger Orr in eineui sehr ai.gencss-en Felde in Porcuaaii, und zwar in der Prevfnz Aieurejo, fuhrt den Marggrasschen Lite!. , also heissen die Fahnen der Türkischen Agins, und Tlmarioleü oder Spü- hid,Lal. Kr^eia/ir Alem«»'!, kieincr Fluß in der Schwcitz, im Sanken Frcyrurg, der sich in den Genser- Eee ergcußt. >l-mcl?.^hi, sj.he Ol^mpnx. >IcnEx, e,n See, zo. Meilen lang, in Nord-America, im Westlichen Theilevvu Ncu-Francreich, welchersich durch eine» Fmß gleicher Nabmens mit dem Esc kux»ri>-ar vereiniget- >Ianch»i, a„ü heißt dcrKnvNsaufde» Stangen derRoßichwelse,so vcrt>emGr»p-Lul- raii hergecraaen werden. Lle» Ahlen, Au>c , Ol»,,7-!, alte undkteinefte, e Reichs-Stadt in Schwaben sein A llste Kocher, zwischen dem yst - iie:he dcrR- Stadt Glnund und dcrProb- steyLllwarige». Six soll ihren Nahmen von d n vielen Aalen,so vor diesem haustig daselbst gelangen worden, habe». Im iährigenKriegewurdesievnersgeplllndcrti 2 uen, kleine Siatc in Westphaien, im Stifte Münster. Lien, Ahls«», Ahlen, ein Flecken im Herzogthum Lüneburg, nebst einem tzhür- Hannove-.hchcn Amt-Hau e, und Schlofft, nicht weit von der Aller und z. Meilen Von Zelle. Ausdastgem Schloste hat sich die geicUcdel.e GemahiinKvnig Georgs I. Sophia Dorothea von 1694. bis an ihr An. >716. erfolgtes Ende «ufgchalren. Lien, mittelmäßiger Fluß in Nieder, Sachsen, ln Herzogthum Calenberg,we.chcr au, dem Solling , im Corveyilche», entspringet , und zusamnit der Schwünne beytem KlosteiLppoidesbcrgeui dieWeler stieflet. FlencuKro, eine weitläuskige Faiiiiüe in Poriugall, welche von Königs Johannis H. natürlichen Sohne, Ecorgio, herstam- rnet, un» welcher der Zunahme zum Andenken d«r Eemahliu Iah. I. Phllippä von Lancaster bcygelegec worden. Lleirclie, /-/esre-!, Stadt!» Franl reich, in Dber-Auvergne, aus den Eränzcii von Nieder - Auvergne, liegt zwischen den Bergen, und gehöret dem Herzoge von Dcndome. 41 -ncon, schöne und grosse Stadt in Frankreich, in der Normandie, am Flusse Sarce, aus der Gränze von Maine, nebst dem Titel eines Herzogthums, und Paine, einem PrestdiahBaii- iage, und einem alten Schlosse, darauf die alte» Herzoge von älencon vor diesem restdirec haben. Ludwig XIV. übergab dieses Herzogthum 1/10. seinem Enkel , dem I>u- «lg öerrv, als er sich Wik der AustnaollLiIo ch' (hrlesnr vermählte, nebst,zn^oulr-mezul Appanege. Ansstz, aber gehöret es wiederum hur Krone. Alenfrld, um ö.(denen, eine Maunzisch« Kellepey bey AohLach, in Franken, an, Fluge Japt. ^l-ngoee, kleine Stadt in dem Portugiesischen Lllrenmdura, inchi r^it vom Lag», zwischen Lissabon und Leina, nebst einem weiciäuftigcn Gcbic:he M, cstes N hnu> s, welches der Königin gehöret, und fönst den Titel emes Mar- quisaks führte, wozu es Philipp Ili. erhoben. Alcnsbach, suche Almannsback. stieniabien, kleine Landschaft der Propii.z Estbland, in Liefiand, zw!« scheu dem See Peipus, uns dem Fnni- ländischen Me.rbussu, darinnen Naw« die Hauptstadt ist!' ^somoio, jdnrre s'sga 6 Ous-Iisns, ?-'o,-st». er^ ? 7 o-v!N!>.rint-, Tu- größte Provinz i Per- lu-pal!, zwischen den Fiüst'en Ta o »s Eüadiaim, wsrd, wegen der Fruchtbarkeit, für Porrugalls Korn- Kammer gehalten. Sie hat bey »6. Mosten in der Länge, und Z4.M der Breite, und «>r» in fünf kleinere Geliethc eii-gecheikt, nehmttch iu däs vou Evora, Bej«, Eivaö, Poriaicgre und Estremos. ,-ßEnvicn, kleifi Stad t in der Provinz Nor« thumberiand, inssrngelland. ^>cnxu,^kt,//ezssi, Türkisch« Laudschasl in Asien, weiche den Nördlichen Ldeil von Syrien, and den Dest- lichen Tyeii Von S.iicwn begreift. Sie führet teil TG l eines Begierbeglic, uns hat neun Sagiaeacs, oder kleine Gouvernements , umer sich. Ihre Haupt- Stadl ist dtl-Pj», ssk,>//„,«, LeiiHkrn, T-n rh.i, weiche 6. Italic»»« scho Meile» begreiffei, und aus 4. Berge» erbauet ist, aus dütz. ^ «sf kr- ^47 >Llh Ä«Li M 7>Äss, !i tili, llLIß Axki> !>UI»!»' kNtp l IÄii Ä«I^ UkUNi k,i«ür ckM> Sch, La MV ^iikiD m M >ss«H ridiM ««> I-» », bl", svlilst I Lliiss „,-kl^ ^ikl'S „MI»" >n^ M7' Alerka Mxandrekka rklexandr'kq 7llfur- LD Al-ii-c, verwüst«- Stadrau, der Tnfti Cor- Mca,deren Bischofs unter den Lrz-Bischoff zu Pisa gehör«, und im Flecken Cervioms Ai--" Sca'dt in der Insel Sardinien,, hat - einen Bischaff, der nach Sassari gehöret, «nd ist «egen der unfruchtbaren Gegend so schlecht bewohnet, daß fast niemand, cl» der Bischofs mit seinen Canonicis daselbst sich bestndet. ^ sbury, Siadttn der Grafschaft Ducking» ham,ln L-Mand. Ai-llLnärelt-, siehe Asoxsncii-ett-. Alil'ilnstris äslls I?»L,iL,-^/-x^»ckkk^ .Lr»> ' trb«,E>, ia ^?«/,„, eine feste tz ladt liebst einer trefflichen Modeste in^ Hcrjsgthume Mayland, am Flusse Tana» ro,'nc:st «ncm Bischoffrhum, unter den trz-BischoffznMayiand gehörig, -sie ist die Haupt- Stadt im ÄlexandnnstchenÄe-. sieche , L»l. ^ereatt.-r lne,/ ge- «aim , weiches init den Provinzen Lau- piellin», Tertonefe, und de»! Moncfer- ,«t gränzer, werd »oin Kayierl- General, Prinz Eugenio, den 21. Dctohr. >706-' erobert, und des^. Mart. ,7 >7. von dem' Käufer Joseph , mit Genehmhaltung karl lU- Königs in Spanien, an den Herzog von sayoyen nebst audeni Plätzen erblich überlassen- welcher es hierauf stark forkisteir«, und mit einem guten Magazin versehen hat. Ai-Miro, kleine Grafschaft im Mantuanis scheu, in Italien, unter dgs Hcrzogthum Guastalla gehörig. Alsikmo, kleine Stadt in T'sr- ^ lil AleMo, Alsflo, Stadt in Griechenland, in Albanien, den Türken zuständig- nicht weit vom volsto cl« Drin», allwo der berühmte Scandeubkg begra» bcnnegt., AIs»Ü«r, siehe Asroonnsr. -Aler, -ck/cki«, L/kbk-r, Stadt am Flusse Au, r-, m Lanzu.doc , zwischen Toulouse und Perpignan, nebst einem Bischoff- thum , inner den Erz-Bischoff zu Nar- bonne gehörig. Al-l-, TI-LMisi-, , Stadl in Languedoc, m Frankreich, nebst dem Titel ei- >« Grasichan, am Flusse Garton, und am Eeburae S-vennes, Meilen von M. Ege Bißlhum, welches demErz-B, choffvonN-nbonne stehet, ist An. i6c»2.j!,rBekehrinigdcr vlelenResor- mirien des Orts gestiftet. Der Seiden- Hondcl ln dicserStadr ist sehr beträchtlich. ^t»x,nclr-rrs,Scaiicl-rc>v!>M->sM.r'4 rnche Scodt in Syrien, am Volks ä'.gj,L- A .H".wcgender umliegenden Moräste S«r ungelunde Lust, und die Fraiizosen, Hol!-und Engelländer haben allhi-r iß'« Tice-Consulesk Sie ist zwar ziemlich verwüstet, jedoch wird ihr Ha,en sie ßig besuchet, weil sie am nächsten bcy A.-vv» sieget. Nicht weit davon sollen >,,b Ve- netiamjchen Kausieuce eine neue Stadt am U>cr desMeercs angelegct, lind Neu» Alexandria genenner habe». AI>:x»riäiis, Scrncl-rlle, groMe Türki'che Stadt in Egypten, am Mitteliändi.chcn Meer, nicht allzuwest vom Einflüsse des Nils, welche heut zu Tage gar schlecht gebau« und bewchnet ft, n soll« Sie hat zwei, gute durch eine Halb« Insel abgesonderte Hssen, nebst zwe» festen Cicatellen, liiid lehr ungesund« Luft. Die Coptischei, Christen h vew hiejeibst einen Patriarchen, dessen Geistsiche Gerichtsbarkeit sich biß in Abnßi- nie» erstrecket. Die ehemahliqe gross« Handlung dieser Stadt har sehr abge« nominell, seit dem die Portugiesen einen andern Weg »ach -Ost-JMen über daL (-Lj-iik boiiU Spei gesunken; jedoch wer- Hxn aUcrhandT>riencaisicheStüste,Gpe« eercyeii, auch Mumien von den Europäi« scheu Ziauflemen abgehojec. Hlex-mliis, die See von ällexsriäiis, sieh« öucli-icil. HI-xLnclnz,kleineu>idneueStadtii!Poh!en, ' in Dber-Vochynien, am Flusse Horin. ' ^lexLnäri- clelio kvziiu. siehe ^loll-inclrui. Alexandvyn, , , kleine Sladrin der Pohlniichen Wovwodschaft Braclaw, in Nieder - PoSoiien, sech- M-ilcn von der Stadt Braclaw geae« Süden. Aciexis, killst:, ist heut ZN Tage ei» Dorf, an einem Berge, auf welchem die Ruder« der alten uno be, rühmten Scadr Alize, oder Alexia, davon Casar gedenket, zu sehen sind. Es liegt in der Landschaft Auxois in Bour- gogne. 2Lll-c, Stadt in Africa, liegt iwey Tage» Reisen von Saiee. flclkccli--, AILP, siehe Sr./usn ci' XIL» ck«e. ^Istcx-iio, suche ssscokeris. ^ILilex, eglkuvicto-, kleine Stadt nebst einem guten Schlosse in Portugal!, in de, Provinz Tra los Montes, beyiu Urspmn- ge des Flusses Coa, auf einer Höhe, zwischen lauter Geburgen. ^Iksncl-xu- , siehe kLLrMS. -ild-juc-. lü-focjue-, kleine Scadt im Königreiche Tunis, in der Asricanischeii Barbarey, am Mittelländischen Meer. -rlkP, siehe L.ssusn clUkock-r. kil lioe,, Flecken in Cacaloiiien, in Spanien, z. Meilen von Balaguer, in dem Gebieche von Leriba. AILro, Scadt in Dber-Navarra, in Spa- I nie» , «m Flusse Lbr». C L Alf- -->^1 - 4L Alfdorf Algfrrve Algebrs Algier ^ t ^ 4.l' Züfvouf, ein grosses Dorf, mit zwei) Schlös-' fern , im Ritcer-Canron Kocher,,. Meile von Vchwäbisch-GemünchSeii Herren von Holz g> hörig. Plseio, rUfelden, ^ffft-^ckleine Stadt und ' Schloß i>n Stifte Hildeshelm, a. Meilen von der Stadt Hllseshelm, am Flusse Leine, ist das Stamm - Haus des' berühmten Gräflichen Geschlechts von Alfeld, welches heut zu Tage in Holstern und Tunemark storiret. - Alfenau, Lat. n«D,M, oder das Hochgericht Bellforc ist eines vmr dem Bund der zehen Gerichte, in der Schwei- tzerifchenRepublickderÄranbündter- Las Dorf Alfenau, davon bas Hochgericht den Nahmen-führet,liegt an dem kleinen Fluß N beln, und nicht weit davon sind mineralische Brunnen. , siehe I'LLMt». ^Mo , ^NLP», ,, Fluß in Sicllien, im VK cli dcoro, es ergrußt sich derselbe Hey Syracusa ins Ionische Meer. älkso, suche .rlpküUL. «blklämL, kleine Stadt in ^KruL- L 0 cltiL.im Königreiche Neapel,am Flusse Sangro, gegen die Gränzen von 1-rra äi I.svoio, gehört dem Geschlecht« v. Buca- Kllorä, ^//o- kleine Stadt in der Grafschaft Lincoln, inEngellanö. M-liorä, -Nft-er, Meer-Busen in der Nord-See, aüf der Südlichen Kusse von Island. Alsrewn , , kleine Stadt in Darbishire, in Enqclland. Alfter, Schloß, Flecken und Herrschaft im Erz-Stifte Cölln, eine Meileson Bonn, den Grafen von Salm und Reiffericheid gehörig. UMlola, kleine Stadt aufder Insel Cor- sica, an der See. Klzarria, Landschaft in Neu-Ca- ltilien, in Spanien, welche den nördlichen Theil dieser Provinz ausmacht. Llxsivo, kleines Königreich, der Crone Portugal! gehörig. Seine Gräu- zen sind gegen Norden Alenteso, gegen Osten Andalusien, wovon es durch den Fluß Guadiana geschieden wird, gegen Süden der Meerbusen von Cadix, und gegen Westen- das Atlantische Meer. Es ist reich an Feigen , Oliven, Mandeln und Wlichem Wein, Sect, Pgtav, oder Roman genannt, und hat in die Läng« 27 . und in die Breite acht Spa- ssssche Meilen. Es wird in 2 . Comar- «as, oderGcbiethe, eRigetheilet, nehmlich in das von Tavira, und das von Lagos. ! Dleses Land hat vor diesem ein grosses > Stück von Spanien bis an die Stadt Al- > Meria in Granada, und die Barbarischen Küsten bis an Tremesen in Africa unter sich begriffen. Die Portugiesen begreiffen auch ihre ehemals in Africa gemachte Eon« quetrn unter dem Nahmen Algarbien, daher» es in dem Königlichen Titel heißrj König von Poktugall und Algarbien, dicß- uns senseit des Meers, in Africa. , Hlt-sbi-, Lat. , ist eine Mathenia- tische Wissenschaft, wie man durch Glsi, chungeirüllerhandÄufaaben resolvire» km, und zwar vermittelst Buchstaben oderZah- len, davon die erste, neue und viel voll- köinmeuere rrl-s-bi-s ipoelvck, die andere, ulke, nuiMi-oÄ, sonst die Regel (KT, uich aufHsllänhisch die SwU-leomi heißt.', siehe Algier. KIgrri, ^lgliar, ,! Lo-sx, mittel, mäßige, aber volkreicheunffwohl befestigte Scadc in Sardinien, nebsteinem äulea Hafen, kort cks Lonra, genannt, und -einem Bischofs, unter de« Erz-Blschöss von Sassari gehörig. - ^l^erri, siehe 2!Iper-shcim , liegt zwischen Maynz und Bingen, und hat ein Ehur-Msynzisches Ober-Amt. - -ziALLiis, Stadt in Andalusien, in Sva- nie», :an «nEkkeineir Gslfo vom Elrre- cho di Gibraltar, nebst einem Hafen. Sie ist vor diesem sehr berühmt gewesen, heut zu Tage aber meist rniniren rUg'bsr-miehe rVIlzAr, . 2^,-anr, Stadt im glück- 'seligen Arabien, in Asien, im Fürsten« thumMecca, wo der Fluß Laakic ins ro- the Meer fällt. - ^lstlLti-,/zoliata,^^,'a!t^,-kleine Stadt M Flusse Lambro, lmHcrzogkhum Moyland, dem Marchese Crivelll gehörig. ^IzibarrokiL, siehe ^lfullarorrs. ^lZSsi ^lAsüsr, 6-SLier cks llsoi-dsso- heUligesTa- ges eine Republick nffderBardare», in Africa, gegen Norden an das mittelländische Meer, gegen Süden an Biledulgcnd, gegen Westen an das Königreich Fez, md gegenOstenanTunis gränzend. Siebc- qreifferfünf Landschaften, Telensin, oder Lremesem, Tenez, Alger,Bugie und Con- stantine, ist zwar sehr fruchtbar , aberson Städten wenig angebaurt, auch schM bevölkert, weil sich alles nach der Haupk- ftadt Algier gezogen har. Im ubrig-n stehet sie uincx dem Schutz und Tribut des Türkischen Käufers, der einen Baße daselbst halt, der aber wenig oder nichts zu sprechen hat, und ohne Erfordern nicht in den Staats-Rath kommen dm, weil das Regiment Aristocratisch ist,-darinnen die Ossicler und Janicscharen die größte Gewalt haben, und der Aga der Janicscharen präsidiret in dem grossen Staats-Rath, oder Divan. ^IZier, , O-LLÜ», ^lifLLir , /«c^7,-Ä,Ha Upt- Scadt des Laubes diescsNahmensstiegtan einem Berge, am mikkelländilchei. Meere, so daß man auf der Sec die meisten H»n- seri sehen Iran- Steift bev »a^c u-s Algöw Mereckgebauet, har,rarfe Mauern, feste ThürmeuntBastionen. D.eL'E', 5 "« so enge, ^-,ßui »'eleu '-^czweo Mei.'cher! Straise.' die von dem More Babason nach dein Thore Habievei Höhet, ist Pie breitste- Man zöhiec über , 5000. ZMiler, die ebeii platt, und mit Kalck angeiknchen stna. Der Paüast des.Baffa ist das schpn- Ke Gebäude.' Man zedier «r. Badstuben, und 107- Moscheen. Die Einwohner sind Mauren, Türkei! und Juden, und,dre AliZühider Enropäichen Sclaven belaust sich gemeiniglich auf 4-2^0, Ihr Hastir ist sicher s und wird durch.ein Schloß de« kecker; iedoch dienet er wehr zu Ausrüstung der Schiffe, als zur Handlung, malst,, denn die Algierer die mächtigsten See- Räuberauidem-Wttellandischei'. Meere sind, welche den Christen unzählig viel Schiffe cheanehmen, und grossen Relch- lhum dadurch zujainmeu bringe», auch viel raufend Meinche» in die elendeste Eelavercy setzen. An. ><>87. und >»az. wurde Algier »on dem Franz- Admiral kn Quesne heftig dvwbardiret und der Dev zum Frieden aenörhiaec. An. r»-88- wuste dieses Naubnest von dem Mg r sch all d'Ltrees ein abermahliges Bombardement «Mehen, wobev r Drircel der Scadr, und;. Schisse im Hafen zu Grün, de giengen. An. >7->7. brachen die Algierer ahermahis mit Frankreich, sagten den Franz. Consul Dumomweg, und machte» alle Frenz. G istliche Tnnitarier-Dr- denszu Sclaven; alleine als eine Franz. Flotte von-. Kriegsschiffen sich vordem Hasen v-n Algier einfand, um den Ort zu bomharöiren; ließ sich der Dey sogseich in Traktate» mjt dem zurück- beruffenen Consul ein, und erneuerte den mit der Krone Frankreich muthwiliig gebrochene Friesen. Amserbem hat auch Algier oire-.s mit Engelland, Schweden, Holland, dem Kaiser!. Hofe, dem Großherzog von Toscana, uvd erst kürzlich mit der Republ ek Bengdig Fricdens-Tracta- ten ^"chcer, attciiiees sind dieselben seit, ft :r erneuert worde wbacht^u sie den Fr-i.,„___ gm getreuesten, ^veil sie sich vorzüglich aucnieesilno oieie, den stiller vielmabl ggch dem Gutdüncken dje- ,er >see-Räuber gebrochen, und auch wieder erneuert worden l Key allem dem teobachtt» sie den Frieden mitEngelland am getreuesten, weil sie sich vorzüglich vor der starken Seemacht dieser Krone sehr zu furchten haben. Klgk'w, Landschaft in Schwaben , weiche gegen Westen den Eostni- tzer-See, gegen Oste» den Fluß Lech, SM! Norden die Donau, und gegen Enden Tyrol zu Grunzen hat. ' De, Fluß Iler ft-essec durch dieselbe , und d,e bekanntesten Scadte darinnen sind KeiMen , MemmiM» , Äau,beu- Alksorre Alicants ^oire, kleiner -Ort nebst einem § chloste rn Cutalonien, in Svan?'n. Völker irr Nord- America , in der Provinz Canada, auf einer Halb-Insel, welch- die Flüsse St. Laurent und Jroquos , und die beyden Seen Nisipiricns und cl'OrnÄiio, machen. Hlgus 7 .il , ^ckinr/ken ^>r,blick!/» bedeutet in 'Spainen und bev deneit Arabern, oder Mauren, von welchen dieses Wort herrühret, einen Gerichts- Diener, welcher.schuldig ist, der Obrigkeit Befehl zu vollstrecken. Hlgusck>»r, , ^ck/crkcHetk,«» kieine Landschaft in Aftic« , in der Mützen Barca, geaen die Graiizen von Egvpten und Nubien, welche fruchtbar, und wir Wasser wohl versehen ist. Hlguor, siehe Hsgeri-. Hsguerz-, HlSsrrx, Flecke» IN Satalt» nie» , in Spanien, in dem Gebieche von Balagner, vier Meilen von der Stadt Balagucr. Hlksins., vÄtra», kleine Stadt in Spanien, ln dem Königreiche Granada, har gesunde warme Bader. Hsirwus, st/,s, »Ävi/, kleine Stadt im Spanischen Königreiche Andalusien., /. Meilen von Cordus.l HIbsmz, sckxus Lff>i/iLrno«'r,^, Flecke» i'IL Spanien, im Königreiche Arragonien, am Flusse Talon, unter das Bißthum Ealacajud gehörig., hat sehr-berühmte Gesund-Bader. ällwmbm, Flecken in Neu - Castilien, itr Spanien, in dem schönen Gebiethe Cam- po Wontiei, gegen den Fluß Roidera. Hlbsmbr-, Lat. 0,«Ncktcn/c, ! oiL m^mfstccnir^ manu- mentr/m » heißt ein Quartier der Stadt Granada , worinne das alte und prächtige Schloß, all«» dir Könige der Mauren residirer, und weiches noch heute zu Tage im baulichen Wesen erhalten wird, tVllwnU , kleine Stadt im SpanischenEstrr- madura, dem Nitter-Orden von Sanck Jacob gehörig , auf eiuer Höhe, zwei) Meilen von. Merida gelegen, wird von einem alten festen Schlosse beschützet. HU,'also heisset der Urheber deb Perffani- schpn Secte, die zwar Mahometaner, aber diesem Ali zugethan sind, weicher die Leh- > re des Mahomets besser nach den Lüsten der Menschen accommodiret hat. .Hlihsluck, kleine Insel au, dem Casplschen Meer, gegen den Einfluß des Araxes, den Persianern gehörig. Hhbmsli, ?! ZnciSÄr,/, kleines Fmstenthum im giückiecligen Arabien , i» dem Gebielhe von Leger, nebst einer Hauptstadt gleiches N>ch- mcns , «m Flusse Prim. HsicgM, »ckslcqntq, nuttcimass „ 44 Alicante d'Almges Alingsahs Allegiren kW' ^ sz- Ir- . 1 ^ abcrwohl gebaute Stadt an einem Golfo des Mittelländischen Meeres, lm Äönig- relche Valencia, ln Spanien, nebst ei- ;iem Eastel,sofür unüberwindlich gehalten, aber >709. son den Spaniern erobert worden, und einem Hasen, der etwas von der Stadt entfernet ist; sie treibet berühmte Handlung zur Sec, sonderlich mir dem delicaten Wein. Diesen vortrefilchen Wein hat Carl V. zuerst pflanzen lassen, indem er durch Peter S>- Pion, vom RheineaiisTeutschland,Weinranken nach Spanien bringen lassen, dar- auf Vieler Wein hernach gewachsen. »I-cam-, der Meerbusen von Alicante, Mc-- ' r-m«/ .bin«/, ist ein Stück des Mittellän- dijchen Meeres, welches sich an den Küsten von Valencia in Spanien, laugst hin von Capo Martin bis an das Lsxo ä- ?alo§ erstrecket,und seinen Nahmen von dsrKtad c Alicanre bekpmnien hat. Stadt im Val äi Kots, in Sici- lien , an der See-Küste, allwo ein grosser Frucht-Handel ist. - - Alicsrs, LonvM^ -pksn,, Berg in Sicilien, rm VK ssidiLw, bey herScaot Alicaca. Alice, s', smonts, i«-n, Vorgebürge in LLlabriL<.'ittL, in Neapolis, in der Südlichen Seite desL-olko äiVarsnto. Wicur, L- ierssir, eine von den Liparischen Inseln auf dem Toscanischen Meere, reiche aber sehr klein, und nur mitFischec- Hausern und Palm-Bäumen besetzet ist. Allämsiü, kleine Landschaft in Naloiien , in Ästen, der Insel Rhodis gegen über,nebst derHaupc-Gtadt gleiches Nahmens. Diese Provinz ist das alte Carien, und granzes g-gen Norden an den FlußMadre, gegen Westen a» den ^rclüji-lsZum, und gegen Süden an das Mittelländische Meer. HUcnlren, heißt etwas veräussern, durch Schenkung, Verkauf, Entwendung ec. M-nisuri; komo, eine Person, die Nicht sein vdlligeigener Herr, sondern entweder unter Vaterl. oder Herrlchaftl. Gewalt ist. Affmoma, nennen die Juristen, was zum Leibes-Unterhalc gehvret. Asiisi, alte Stadt in Verra rii Lavaro, amAppenninischenGebürge, am Flusse Volturno,in Neapolis, zwischen Capua und Molise. Ihr unter das Erz- BischofthMBenevencogehörigerBischof residiret im Flecken kie ä! Monte. Ibliinibig, Alimibecong, ein See in Nord-America,in Neu-Frank- reich, in dem Lande der XiiMnsur, dem Lsr Zuperiee^ gegen Norden gelegen. Alineourt, kleiner Srt und Schloß in leiste Prance, in Frankreich, führet den Titel eines Marquisats. Astn-g-ai, Fluß in Groß-Armenien, in Asten. ä'Mngsr, rninirtes Fort in Savoyen, im HerMhnm ckvblsir, nicht weit vom Fluss« Drante, auf einer Hohe, 2. Meilen von der kleinen Stad, Thanon. " Alingsähs, Schwedische Land - Stad' am Flusse Sewelanga, in West-Gothlaud -Vlinubi, siehe ^limibi§. ^I!aa, .bliols, , kleine Insel aus dem Aechiopischen Meere, in Asrica, M. scheu der Küste von Zanguebar, und der Jn>el Madaga>car. Sie gehöret unter dj- Iuseln Comorres. Akisc, stehe ^Isxic. ssljubLrrvts, ^Izibrrrots, StädtgSU indes Portngiestschen Provinz Estremadura,/. Meilen von Leiria. An. 1 z»5. wurden unweit von hier die Castilianer vom König- Johann geschlagen. - Alsucen, kleiner Fluß im Spanischen Estremadura. ist eine Gattung der Winde, welche zu gewissen Zeiten auf den Caribj- schen EylanSen, im Attäntsschen, Actkw- pischen und Indianischen Meere wehen, und ihren ordentlichen Strich haben, .blksi, das Stück gegen Norden von dein Astatischen Gebürge Jmaus. ^lkcbula, sai^ wird von den Arabern Afrika glenenner. - - . -VIKin, vormals grosse Stadl, itzo aber ei» Flecken im Fürstenthum Mecca, im giückseeligen Arabien, in Asien. All« , kleiner Fluß >N> Brand,'nbMjschen Preussen, welcher sich zu V?!a:s'K:t der Pregel vereiniget. Alla, Schloß und grosser Marktflecken im Bißthum Trieur, in Tmol, an den Jta- liänischen Granzen , nicht weit vom Flusse Etsch. Es hesinden sich viele Sam- metwebcr allda, und gehört dieser Ort zu den 4. Vlcariacen , so von den Grasen von Easteibark zu Lehen gehen, ^livhan, suche Lr.ttcl--ZIb>Ln. iVIIa Lieber, heisietdas Gebeth, womitdie Persianer in der Kirche ihren Gottesdienst anfangen, wobey stedie Arme herunter Hängenlassen, dahingegen die Türken ihre Hände an die Brust legen, ällsi, also nennen die Türken einen Feldzug. -Norton, siehe ^Ilcrron. /Ul-n;-r, Prssinziai-Stadt im Nisthneino- oogrodilchen Gouvernement in Rußland, am Flusse gleiches Nahmens, der sich allda mir dcr Siira vereiniget, der Stadt Casan gegen Dsten gelegen. AIIL-N, heissen die lustigen und «»milchigen Gänge in den Gärte», oderauch aufden Strassen, wann zu Heyden Seiten Linde» oder andere Bäume gesetzt sind. , Lichten, werden die kleinen Fahrzeuge qenennet, so im Nothfali den grossen Schiffen im Ansiaden , oder Lichte» behüiflich seyn müssen. AUeZiren, etwas anführen, anziehen, und zu seinem Behuf Vordringen; daher kommen äU-g,L», angeführte Schrift-Stellen. Me»- !>:«7 siüjlr. Wiiz Eilt!« NüSSs Mk:°i !k AlkZ llA,b Nwr 'kilhjl!! -.'.VS« >»ü KglL! M«' " ' - 7 / - Ä»«V- > »Äi Ä siW! Wd-oS cnzch»- ?lklenbach Allersberg_ MenbaHlbach, Städtlein und Amt in der hintern Grafschaft Sponheim,an- derihalve Mene von Birkenfeld, Pialz- Zwer,rücken gehörig, wiewohl auch Baa- dcn einigen Änlheil daran hat. ANenbura, siche AUerbulg. , Allendsrf, , kleine Stadt an der Werra, im Hessen-Caffclischen Gcbie- the, wo guce Salz-Brunnen sind, und daher auch Allcndorf ln de» Sohdeiiziibe- uadmec wird, liegt sehr lustig, und hat Z. Brücken über die Metra, weil sie sich dreyfach theilec, sünfMeile» von Cassel, eine Meile von Eschwege. , All-udol-f, oder Oldendorp, Hessen-Cas- seiisches Städtlein in der Grafschaft Schaumburg, an der Weser, wo e.n - Zoll ist. , ^ ^ AUeudoi von der Lombd, Hessen-Darm- städtisches Stadtlein, zwilchen Marburg und Giessen, 2. bis z- Stunden von Gie>- sen, brannte 172». fast ganz ab., Allenstcin, Pohlnisch Olstinek, kleine Stadt nebst einem Schlosse im Ermeland, im Polnischen Preusscn, - a>n Flusse Alle. , ANmtacken, siehe Alentakien. Aller, Fluß in Nieder-Sachsen, welcher im Herzsglhum Magdeburg bey Ummendors entspringet, durch das Lüe nedurgische und die Stadt Zelle vorbey gehet, und sich unterhalb Verden in dis Weser erneust, nachdem er die Ocker und keine zu sich genommen. . AUerburrs, kleine Stadt im beucschen Deparrement deS Köuigreichs PreUssen s im samländi- schen Districc und zwar im Hauptamts Tapiau,da wo die Alias Schwiene und Almona zusammen kommen, ., Allerchristlichster Lonm,AI!erchpjstlich- 6eNIchestät,/keSr hier- dutch wird allen,al der König in Frankreich berstanken, n.ch hat König Ouclo- VLNr bey >einer Taufe Anno 49p. den Beynahnie» überkommen, weil er der erste Cdriilliche König nach den Römischen Kayscrn war. Allercierre.-e-ft, , odcrAIIernläiibigster, /r'tac Dieser 'Titel wurde An. !,L9. dem Könige in Portugall vom Padlr 8-n-LNo XlV. beygeleqet. Allerheiligen , s 'stockosIvLLunror. Alle- lien" , Dorf, Schloß und Amt, im Fürste,ithum Oeningen , in Schwaben, am Flusse Wernitz, Zwischen Harburg und Oeningen, allwo 164;. die Kayserlichen geMagen wurden. . AUkrsbqch , eine Cistercienser - Abtey im Bißthum Paffau, im Bayerischen Land- Gerichte Vilehose» gelegen. Allersberg, siehe Heilsderg. Allersberg, Marktflecken und Schloß, Hohenburg genannt, in Franken, bey Werr- heim,gehöret umcr daSBißrhumWürzburg. Allersperg Alliirten 4? Allersperg, ein Amt, Flecken und Schloß, in der Pfalz, nach Neiibnrg gehörig, lieget 2. Meilen oo» Neumark. Alieeheiligeo, Marktflecken in der Niedern GrafschastKatzenel»bszen,Heffeii-Rhein- fels gehörig. All-rheimer- Scr.y, liegt bey Rotenburg an der Fulde, in Hessen, und ragee unter allen Bergen dieser Gegend hervor, von dannen man ganz Hcssui übersehen kann« ^IlcitohjXIIaitvN, Qftätrsbisn«,»,, bkonWm, Flecken IN Enqelland, in der Provinz Dorr, am kleinen Fluß WiSke. kleiner Fluß luLKskil» olciu, in Neapolis, welcher sich in denOuI- fo cii L^uuscs ergcußt- 4 IImnc-i oder Bündniß, Miss»,, ist ein Vergleich zweyer oder mehr Potentaten, die nicht nur unter gewissen Bedingungen einander eine gewisse und genaue Freundschaft veriprechcn, sondern sich auch einem feindlichen Ansalle gomeinschaftsich entgegen setze» , oder einen anderen Staat anzugreisten, getreulich und mir Rath und That heissen wollen. Sie ist entweder eine Oelänilv- oder (lllbnüv- Allianz. Wird nun dergleichen eine oder beyde zugleich unter dreyen Mächten ansgerichtet, so heisset es eine T'iipI--^!K- uncs. Also ist der 'Prixls-XIIisnco.'ssiuebiir V0M2Ü. Sepk. An. > 7 ZZ» des Königs in Frankreich, mit Spanien und Sardiniens wider den Kaiser und das Durch!. Erz- Haus Oesterreich geschlossen worden- Siehe unten Dftsse-unö vck>- /mnea, ingleichcn Bey Hoden Srandes-Pcrsonen wird das Wort 8 llmnc- auch von ehelichen Verbindungen mid Dermädlimgen gebraucht. XiIi Kuvvii,(Ksihomss, der Nördliche Theil von Schölriand, welcher die GrasschastAthol, Ros und Loquebar un- rer sich begreisset. lsllier, , Fluß in Frankreich, weicher im Berge Losere, einen; Theile'deS Gebürges Sevennes entspringet, die Provinz Velay und Auvergne durchflieget,und - sich in Nivernois, nicht wett von Nevers, in die Loire ergeußt- ^IligncmLars, Abzeichnungen, Absteckungen , ben einem Schanzen-oder Fe- stungs - Bau , Latein. ftlliiren, corü e iK /oarekÄte^r, sich vereinigen , znsammsniii ein Bündniß treten, sich verschwören. Alliirreo, s-cr-Ä str, Bundesgenossen, sind die, welche mit zusammen gesetzten Kräften, vermöge des unter sich an,gerichteten Bündnisses, einenallqemeiucnFeind bestreiten, oder sich wider dcnseiben de- ftndiren. Und aufsolche Art ist es zu verstehen , wenn von alliirten Schisss-Flok- ren oder Armeen geschrieben wird. Aiimannz 46 Allmann Almabellen_ Almancsr» Alnienarch 2tllma!>-,, ein Berg in, Zürcher-Gebiethe, der sich zwi.chen dem Löß uuö Gaccfluß gegen Lglu«u am Rhein Hinuncer er- . ftrecker. ! Nilnianden, AiMandS-GiitNen, res uni- ^ verA'-niL , deren Eigenchum der Ge- ^ men.e, oer Gebrauch aber allen Bürgern > richgemein zacher, z. E. eine gemeine . , der Markt rc. I Muc.-.n. siede -einan. ^ Hlmnium, heisset ein freyeö eigsnthumliches tzrb-Guch, so kein Lehen-Guth^ist, da-! hero Aknxlmi-Güiher, frene Erb-und Eigei.L?u>nt-Gücher, soverBenhernach Beueoen veräs>iern, «der auf die Loch- ker ue,eiben kan. „ ^ gblinLUL, p.»i^ ä' a.!ioave, kleine Landschaft in Fianoern, am Kusse Liß , mchc weit vau oen Gränzen von Artois, gehöret zur Casreilaney Ryssel« ^livnü'.sur, , kleine Stadt auf der stusel Ceylon, in Africa, am Flusie Lri>.guem«!e, oder Vnilana/im Königreiche Condy. Alm, neue Atme. ^linncumna, »«, dieHaupkstaotüa g:ück,eeligenAra- b.cu, uno dieResidenzdes Fürsten diesG Landes, weiche groß? reich, und feste ift, inden.e sr^ an, einem hohenBerqe liegt,an, «eieven inan nur durch zwey enge Paste kom-nei. i an. Der Fürst wird Sechemir, daö iN, der Heilige Herr genennek, und bei- Äurrettung seiner Regierung von dem Caliphen zu Bagdad beirättigetr X'nn-taurun, kleine befestigte Stadt im Spa- niimen Königreiche Murcia / am Ein- -utz des Flustes GuaoalaN.in, an dem Gons von Carthaqena, 7 . Meilen vonEar- thazena, aliwo vie» Äiaun gefunden wird. Ll-naä», Schloß auf einem Felsen, und ein Kecken gleiches Nah nens-in dem Porcu- S-eiischeii Lstremavura, der Stadt Lisfa- don gegen üoer , an einem kleine» Golf», weichen der Kink! Gonna machet- -UmmU-n, Dorf im Spanisch.»Königreiche Äiidauisie.i, zwischen Sevilla und den Grunzen von Estremadura, ist wegen der Quecksilber-Bergwerke berühmt, welche dein König in Spanien jährlich einige Tonnen Goldes cintragen. Klmsch-, kleine Spanische Fahrzeuge oder Kähne mir Segeln. ^ ^!m.>gro, , kleine stadr in dem Gevieche Manch» in Neu-Castilicn, in Spanien, und der Sitz der Großmeistern! von denen Dames des Ritter - Ordens von Ealakrava. Sielieget a Meilen vom Cmdad-Real, und ist wegen der Gesund-Brunnen wohl bekam,r^ ^IniLgnsr, N , kleine Stadt in Süd-Lmeriea, in oer Provinz Popahan, an emein kleinen Gedürge, w» der Fluß C mca leinen Ursprung Hai. -Ksnioneii-u, werden in Marocrv die Miga- den, oder kleinen Armeen der Araber Senannt, .so die Caravanen der Marocca« ner begleiten, Latt rttt- Fuv KInÄncorn , kleiner Fiuß im spanische» Königreiche Granada, der sich in» M, teiländische Meer ergeußt. ^ImnnäiLlcho, , eineklet- ne Stadt im Spa-i chen Estremadura, zwiich.ii Merida und Meoenm. 2l!mar!,p.'ch, kieine und alte Scaöt»« Costiiitzer-Sce. -Klmairrs, kleines L cädtgen in Neu-Castit lien, in Spanien - an den Graiizent-es Königreichs Baiencia,a!lwo dieFranzsse» An. > /o-. den az. April Wider die er- keichischeÄliiinen eine «lüs.-. eine,» Markte von ,4. Tagen begnadig, t Han ^Inmr-iL, , kleine Sn, am FiufscTaao- in, Spanischen Este-'« ad», ra, zwischen den beyden Städten Place»« tia und Truxillv« festes Castell ans den Afrika»» scheu Küsten der Barbe.rey , nicht weit von L)ra», der Krone Spa.nen g,hörig. AliW, ^llNNL, kleiiii Stadt in der Tolnaer G> p.u, cha>l m Nieder - Ungarn, an der Donau , der Stadt Coiocza gegen über, Dmrlbsi ist ein Gesund-Bad und ein schone- Mönchs-Kloster. AltnnLLr, kleine Stadt und Marquisat am Flusse vom», in AN« Castnien, in Spanien, hat einen groß sen scrich Landes unter sich. Ai.ee , Hn, , kleiner Fluß in Westpbalen, im Stifte Paderborn, weicher sich bey Nienhus in die Lippe ergeußt. Alniegg > ein gropes und auf einer Anhöhe »ach aiterÄr, erbautes Schloß und Ritter« Guth in Ddcr-Oesterreich, im Traun- Viertel,weiches von dem vorbei, flieuendcii Fluffe AiM den Piahn-en hac, und denen Grafe» von Hohemeid gehöret. kleine beseitigteSladr in der Pro« vinz Lra- los Montes, in Portugal!, an den Spam,chen Gränzem Hier legale der König Anno >?zz. eine neue Ritter« Aeaöemie an. ^Imaloo, berühmter abcroffener Flecken im Quartier Twence, in Ober« Nifel, nebst dem Titel einer Herrlichkeit, gehöret der Familie der Grafe» von Rechteren, die siei, von derselben Rechteren von und zu Almelo schreiben. ^lmonsrn, kleiner Ort in Cataionien ,z«i« scheu Lerida und Balagner, ellwo H'; Mi»»- M< >iil« SK Lim-E, kleine Stadt in Valencia, , ^Spanien, führet den Titel enieKMarani saca, nicht weit von dem Mittelländischen Meere. Die Marggraren sliidauö dem Haufe Porcocarrero, und zugleich Grafen von Palma. . ^. >Im-nürs» Stadt auf einem Berge im Spanischen Königreiche Andalusien, «n ve» Porcugiesische'i Gränzen. . -Umsnär-äi-jll > siehe ^IinrnäiLlLjo. ^ Älmerümgen, ein Marktflecken,im Ritter« Cants» Kocher, bey Nordiingen, den Frenhcrreri Schenk vvn iStanssenverg ^fmeri»^^«-i, ?o,k«- n,uxvi«,^ Stadt an den Küsten des Königreichs Granada , nebst einem mit einem Schleife wohl verwahrten Hafen und Bischosthum, unter den Erz-Bischof zu Granada gehörig. Sie liegt in einer fruchtbaren Gegend, ist mir Bergen umgeben, und Hai viel schone Spring-Brunnen, ist aber . nicht stark bewohnet» . /tlmeria, Villa rlco, ^/»lerrc-r, Stadt IN Nord-America, in Mexico, oder Neu- Spanien, nebst einem guten Halen am volkoäidl-xicy.nnd in der Provinz,Tiai- «aia. Die Amerikaner nennen sie Naoch- lan, von dem benachbarten Fiuffe- älm-im, schöner JagL-und Lmifchioß am TAgo, in dem Portugiesischen Estremadura, gegen Lamnoin über, aüwo sich der Hos zur Winterzeit zu divettircn pstegek. Slimeosdach, Flecken und Amt in der Grafschaft Sann,zum Marggraflich-Anspachi- schen Anrhett gehörig. LlmexiM,kleineGcadt in PortUgall, welche Anno >66z. durch die grosse Niederlage der Spanier, so sie von dem Marschall von Schömberg erlitten, berühmt worden. ^Imillö, X/,'M/!,U«,/V^r,» 1 rr,mchieine Stadt und Festung in Dannatien, an der See, gehöret den Lenetianern, und liegec am Fiuffe «Lettin», der Insel Basta ge gen „der. ^ImillchsVI'äivilia, vP)M/,ein Berg und Lorgebürge an, der Insc! Chlo, im Archipeiago, weicher wegen des Malvasier«, so daselbst wachset, berühmt ist. ^Imockrv 3 r,^/§ro^r^ 6 > r6 cken uiid Schloß in Neu-«zchrjiicn, in Span,en, in der Provinz la Nimaste, an; Gedurge Morena, allwo sich Silber Bergwerke den,idea. jblnionLcicl, KeceovL/i/noT,rr kleine Stadt in Spanien, inNeu-Casti- lien, 4. Meiien von Toledo, nlmonäburz-, ^e/„,o»^K,r kleine Stadt IM Herzogthum Kork, in Engeiland,; Meiien von Halifax.^ Nicht weit davon yar die aire beruhmceSradr(.°m!,oLEm, oder eLm»/our,vr Aimunks, schöner lind gro er Flecken lm Sv ,:ich, -inigreiche Arra« güiiie» , zwischen Saragossa und Cab larasud, i» einer anmurhigen Gegend, wo die Flüsse Talon mio Grio» zusam> men kommen. älne, Fluß ln Norrhum» berland, in Engeiiand, welcher sich in ta- deutsche Meer ergenst. -zirisr, henczuTaqeP'lis LZölii kleine Insel rn Engelland, weiche der Fluß Sa» verne bey Glocester machen Alnoviclt, .zlanevick , Anevlck, kleine Stadt am Flusse Llne, iii Northum- berlaud. -ziogimii, war eine Secte- welche Christum nicht für daö ewige Wort de» VarerS erkcnnete, und daS Evange» ünm und Lffcnbahrung JohanniS verwarf. ^lümLluw, , Festung in derTürHschenProplnKoniamen, an der Meer-Enge von Sonuantinopel, bey dem Elnf.ange des schwarzen AleerK in Europa. ES ist vermmhlich derjenige Drc, welcher in Land-Charten t,'->tt-inuo- v« ck'Küiopo genennet wird, mrd der Festung Lsssrel nuuvo ä'Allo gegen über Sieger. -Ziouciroul, kleine Stadt in der Portugiesischen Provinz Aientejo, har e.» Schloß, und liegt L. Meiien von ElvaS. A.lom, war vor diesem ein Theil von der Provinz Helsingen, welche sonst Sunß- hede genennet worden; der Fluß LuiSst» beseuchter selbige. Aivk, ^altb, Stadt und Grafschaft in dem Desterreichischen Fianvern, am Flusse Dendre, auf welchem dir Schistcin die Stadt gehen. Sie liegt 4- Meflen von Brüssel - und ist ist-,7. durch die Franzosen ihrer Festungs-Werke beraubet worden, «eiche aber die vanler liachmals 48 Mom Mpe?» Alpen APusare» nach-mitt von neuen ausgerichkist haben. D-'s umliegende Laub «iro eie Grafschaft Ai.'ü, Aalv oder das Laus von Aelst,lä»»r. /ii/ast ck' ÄjsLLV. Klour.ii , siche 8t. l.ucir - ^N'eft , ,, illpcn, eine Reche hoherBerge,welche Franrreich und Trucschiand von 3ra- lien scheiden- Sie erstrecken sich über die GrafchaftNizza und Provence, sali Ueer ganz Dauphine, über .,oavoven,Mloch, SchwerS, Graubündre», Lyrol, dre Bl- schosschnlner Lrient und Bripen, das Lrz- Bi.chosscyum Salzburg, wie auch üver Kärneren, Crain, einen Theil voit dem Herzog hum Mayiand, und dem Mne- liauiiufcn»ledicche m a. m. Sw sangri, am Genuesischen Meer unweit Nizza an, uno gehen k«S an das Aoriatische Meer bey dum Fluß Arse, nngesehr iz». Meilen in einer Reibe fort, »mV zum Theil MS mit Schnee bedecket,und haben nach ihrer Wege.,o unrersichn.-benesitahmeu. DieUIecr- Alpen, , heissen diestul« gen, welche nächst am Meer liegen, und sich von Monaco biS an den Berg Mo beym Uisspruu.stdeSPo-Flusseserstreckeu: Uncer diesen sind die Berge Camcliou und Lende, so beyde in der Grafschaft Nizza liegen, am berühmtesten. Die Lonsche Alpen, tMt/'-'-in-r, saugen bey dem Berge Viso an, und gehen biS zum Berge E.ms: uucer d.nselben sind nebst dem Ber ,e Biso auch der Berg G-- nesre und ia <8ol äo!:«Quix sehr bekannt« Die-Kmechrsche Tilpan, vck/che- <ä. (A-ac«,/-s».a/,erstrecken sich weiter viS'au den grossen Bernhards-Berg , zwiiHeii Savooenuüö Piemont- und ist der Berg Cenis darunter ammerlwürcuste». s«e pr«»imlc>»»Alpe»- «e.gessn durch das Wailiser-Lan. ,bi-SzumUr,mun- ge öeSRHciu» und der Rohne,amS .Gült. Kards-Berg, nnö ist darum.r der Berg Gempron zu merken, weil er ein Paß a«S dem Walliser-Lande in das Mapiandischr ist. Die bckbro Alpen, gehen von dar au bis zum l-ago W-;§i». ro, sondern Mavland von der Schweih «b, und ist der Sk. GoccoardS-Berg der vornehmste darunter; nächst dieieu sind such merkwürdig-der Erispalt-Berg und Vogels- Be'cg, aus weichen beyden d» Rhein eittiprii.get» hernach der Berg g, ls UvurcKr, daraus die Rboue enkßehet- und euduch der Grimse,, «ns weiche,,,tzjx Flüsse Aar und Ruß kommen. Di« o„ ponriiche2Upen, gen von den Penninischen au, und erstrecken sich den hohen Äipeü gegen zwilchen de«! Leyden Quellen des Rheins, und dem I -'->sto msstgiorc, in das -Uaylä,,. bische,und in vieScyweitz gegen dcnBern- Harts-Berg. Die Aderlsche Lipc-,^/, /khe-ien, sind zwischen Graubündre« und Maviand, und begreif- ftn dcn Ber«hards-Berg und den Brau- iio unter sich, a«S welchen die Flüsse I,M Adige,L)giioundAddüa entspringen. Di« Duldt»«:-,Ische Alp-« , vKchr- f-it, aus den Tr>ro«-und Denetiani'chen Wränzeu sind sehr hoch, und begreifst«! de«, grossen Brenner unter sich. Di- bü«risch« Alpen, befinden sich zwuche«« deiuSaizburgijchen uudVen.-riai Nischen Gebie«he. DieLnunisede lülpik,- rckHe-sind zwischen Karntim uno Fri .nt, de« Norilchen gegen Äor- genst aus welche«, der Fluß S«u entspringet. Die A-usche, oder Denerianische Aipen oder?-r?-n-nüF- erstrecken sich wen zwi chenKärndten, Crain, Fri- aui und Istrien, biS anoeu Meer-Busen Carnero. Die vornehmsten darunter such Mvml ttUIs Vena, dem Czirniizer See gegen Mittag, und ksimii cls Lnarii,, gegen die Grafschaft Gör; gelegen. Alpev- Herrschaft nebst einer Sradt uns Schloß im Cöllnischen, den Gra«e» von Beul heim gehörig. 2Npeusbach, Alp«, sbach. chemablige Be- nediccinerAbtey imH.rzog.hum Würteni- berg «u Schwaben, ain Smwarznmlde nahe eey Hornberg. Anjcho ist s ein evangelisches Kloster, dessen Prälat ein Lant- stand des engern Ausschuss.- ist. KI> 10 , Flecken in Porcugail, in der Provinz A encefv, an ber Straffe von Lissabon nach Eivas. Kicken, SkiöM« j e st. grosser Flecken in Holland, am Rpein, zwischen Leyden uno Wserdem , grosser Fluß in Moree,welcher in dem Berge P'rtcnto enkipriugek- U»d sich in den Gvllo von Arbadia ergcußt, er wird von den Einwohnern L)r>c»,mlö von den Icaliänern Carbon geneiinec; Alvy-^Src, siehe Ai. Aipnack, DorsamLucernerzSee,im Can- ton Uiilenvaiden. Kl^ou vecehio, , Fluß im Vcronc- »ttchen und Venecianischen Gcbiethe, welcher sich mit der Etsch vereiniget. Kip-,, siehe Kuxr. Klynjai'is, IL5 Kij-ux-ttros , n«a>r. t", IMS hohe Lpauilche Gedürgeim Königreiche Granada, zwilchen Granada uns ,!>s 'S Z psi s«' iss V b k p. i« i«i^s ili/Ij. chhii> >»t.-L SViq Estl,' stk. «ds- Mssz/ ü,j>, Ml! ß---s, tt!W . diia <>!»,: Eil! L »Wf ÄlliL '«»!!, ,ÄWls M-K !M. Ästl «'- tzng« i! «ZW' IllMlst ^tlllttü ii,üt üü.» >ss, r-B!-' lilidV' 4 j HAL^ m Mb i»E Liil^ ibW-f !el»ü''" >a »a !-F t>!!>i^ Alre Alsheim und Almeria,dem Mittelländischen Meere und dem Gebürge Sierra Nevada ge- uaniic. Es erstrecket,ich von Mittag gegen Mitternacht au, ,a. und von Margen aeaen Abend au, ao.Meilen,und i,l in ganz Spanien die bewohnteste Gegend, welche der Fleiß der Einwohner sehr fruchtbar Aste" zmß Ni der Grafschaft Hantshire, in Enge,»and, welcher Key Southampton m die See stießet., _...... gblieLkarä, «S, eo/°, «km, kleine Stadt m der Landlchast Haut, in LngeUand, am Flusse A!re. /Incst, Littest, ok/i NM, LV- -e«, Fluß in der Schelrlandi!chcntal!dscha,cTwedalc,welcher sich unterhalb Selitik in den üluß Twede ergeußt. Als, siehe Allna. Llist, l- , Llabu g .,einer Flecken im StisteHildes- heim, aniFlusieFuie, -.Menu,oo>, Hl - drsheiu,, gegen dtord-Ostcn. Llsctwauscn, siehe o.,s!>a„,cn. Lifcn, eine iruchcdare In,eii„ der Ost-See, nahe an der Ost-Küpe des Herzogihuins Schleßwig ge,ege,!, ,o z. die 4. Menen lang,und anoerlh. ll Menen c reit. Sie de- greinet ig.Kiru,--eie, har einen,rucht- daren Getiaio - - o,,n, gu.e üiehznchk, Holzungen, p.e,L-u,P,er »nb >chön/Fi- sqereye». Sie etinwohner und Danen, und legen sich >onoei,,a,ati, o,.i C-arl.n- Bau. Sie hat gute Hchen, und w:ro in dicSüder und Äore» r-Hsroe eingerhLiil. Lrscre gehörte deryerzogl. Sonderbnrgi- schen Lnsie, kaui aper >r>6?. wegen den Schulden des Herzogs Chrisua» Adolphs an das Köiugl. Haus- Letztere oder daö Amt sitordurg gehörte dem Hause Plon, wurde aber von Herzog Friedrich Carl An. 1 7 zo.gieichsallS an denKönig abgcrretten. Do» den Schlossern, Norburg, Auguste,ibmg und Sunderburg, siehe an gehörigen Orten. Assen? , Fluß in der Grafschaft Sponheim in der Umer-Psalz. Alsfeld, kleine und alte Stadt nebst einem Lch.vßundAmke, in Ober- Hessen, am Flusse Schwalm, 4. Meilen von Marburg, und n. von Giesen, dem Landgrafen ron Hessen-Darmstadt gehörig. ÄIldier>stderg!osic?ublicist/2oh. Georg Kulpisiu-, An. ,d; a. den -p. Oec. gebohren worden. L'.Mmn, Fluß in de, Provinz Fragana,in der grossen Tanarey. Alshausen, Al,cl,Hansen, Dorf, nebstei- nemSchioffeinSchwaien, zwey Meilen »0» Diberach, und nicht weil vom Bu- chauer-See gelegen. Es ist der Sitz des Land - Cvmmenchurs der Basten Ai»h«,„>,AboIyhnm,Stadt im Odenwal- Alftng-Gund Alta 4- de, an den Gränzen der Unter«Pfalz, z. Meilen von Mergentheim, dem Chur« fnrlten zu Man»; gehörig. Assi ig-Gund, ^//o- O k/um, fst ln der Ost- See die Meer-Enge bey Smiderbnrg, zwsschen der Insel Aisen nnd dem Herzog« chunt Schleßwig. Sie ist 6 . bis 7 . Mei« len lang, und an manchen Orten kein» Meile breit, und wird auch -er Sünder» blirger-Sund genennet. Alsiy, List-, KIs, eListctll, ^ILr,isüntM, L/r-r, kleiner Fluß im Herzog» thuni Luxemburg, welcher an den Lothrin» glichenGranzen enkmnnge., undben der Stadt Luxemburg sich in den Fluß Lsur ergeußt. Aisicden, Aschleben, altes Städtlein un- Schloß an der Saale, im Magdeburg,« schul, g.Mellen oonH.ll., istvoroie,em eine berühmte Gr«,,.., ,,gewesen, weiche An. , 4 ?>'. asidie von Kroieck erblich per« liehen worden. An., , 47 . v rkau,re-)anS G.orz von Krosecr das Ri,,er-Gutan K.>» Han-Ö.,,'!.. Assvns.Glnd! tu der Provinz Langue-o ,,«m Flusse Kr.gne .,,,1 Frau, reich. Alsiadr, tt.r la sr,, 1 ei„e Ltaüt,Schloß Und Amt iuThnringltt, z.vnche,, S .i jerhau« sei, unöQuer.urr, an oe.» GasserRauege« legen, dem Herzog, zu S.chseu- Deimar gehoug. Es war oer niese.n die Haupt« Sradt oer P,Az-S.chleu. In owsemstni- te w,ro viel Poca,che .gesotten, und in o,e benachbarte Länser gHühree. A s»e , /Sn, lleiiier F,ußin Holstein, entspringet in Scormacn, beyoen, Oorse Geisiibeck, nimmt ver.ch-edene Bache zusich, breitet sich bey Hamburg in e ne See aus, und ergenst sich dase.öjt in di« Elbe. Aijungen, kleiner See in West- Gothland. AlaivanIen, o/.omE^,ein Schloß nebst ememFlecke» in Curla st,an der Ost-See. Air, Allen, Fl iß !M Herzogchum Lancaster, in Eng stand, welcher sich bey Faimouth in das IrrlanLische Me-r ergenst. Air, .„ oer Äag eri.uneTurki a,c„WaIi«ch.yge,etzek. Asti, juki^cstitio tbu st-psnur, h.,ß, ^e« neu Rechtsgelehrken so viel, als oie Ok > r- D Lu.» 12 Alra Al relür A!te-MarkAlcen-Camp c>immsl-oder peinliche Hals - und hohe Gerichte, denen entgegen gesetzet wird Lmlöbbu inferior ssuistäierio, die Nieder- Gerichte, so keine» Blut-Bann haben. Alra, Alten, eine Rhede aufdemOpo 62 Korä, in der Provinz West-Finnmark,in Norwegen- AK«, Flecken in der Schwedischen Provinz Haisingland,am Flusse Worna,welcher sich a.Meilen davon in denFluß Lisna erzenst- Air-Averdon, siehe Lberdon. AlraiÄ), (Ober-) ein berühmtes Benedi- , ctincr-Äiosterin Nieder-Bayern, Rent- Amrs Scraubingen, eine kleine Meile von Straubingen- Es ist allda,wieman sagt, ein Parcickei vom H. Kreuz, und eine vor- trefi'che Bibliotheck. Die umliegende Gegend hat guten Feldbau, und auch etwas Wein-Gewächse. . ... . Altrich, (Nieder-) gleichfalls em schönes Benetictiner-Klostcr in Nieder-Bayern, Renr-Lnils Scraubingen, an der Donau, eine Meile unterhalb Deckende, f gelegen- Es har ein- sehenswürdige Biblischeck und eine wohl angelegte Eremitage. Der hiesige Prälat ist Lsnonicua und Lol- lacci-Ni« xsryLMUL des Bischofs von Bamberg. Alt-N'vrck, sieht Alkra. Alt-Brandenburg, s. Brandenburg. Ait-Decysach, siehe Sreisach. Li.i-Nteyra, s. Hohenmaurl). Al amuri>. Alravills, , kleine Stadt UI der Neapolitanischen Landschaft Bari, nebst dem Titel eines Fürstenchums, ehe- desten dem Herzoge von Parma gehörig. Alr-nnurs, a, Flecken, oder kleine Stadt inMorea,in der Provinz Saccania- Alr-Ankail, siehe 2inhair. Lstar, Flecken in Italien, in dem Herzogtum Alontferrat, an den Gränze» von Genua, und des Marqgrafthums Finale. Almvilln- kleine wüste Stadt am Flusse Selo , im Principato eicra, im Neapolitani- Alcks)', Antsy, Lelstisn, vif/- ist einmaliges Gebürge in der gropen Lartarey, inAsien,welcher sich von den, Flusse Javne und den Chinesischen Granzen Äbend-warts bis an den SeeKi- thay, im Königreiche Min, erstrecket. Alr-LKinzel, siehe Bunzel. Llr-Lasiil-cn, s- Lastillen. Allca- kleine Stadt im Königreiche Laleu- - eia, in Spanien, zwischen Denia und Alicante, allwo v,cl Wein,Flachs, Seweund Honig, auch auölrägliche Glashütten an- gerroijen werden. ^ Mas (.'-ne-,»,groster Flecken in derPortugie- ' Men Provinz Estremadura, an. Flusse Lago, ;> Meilen von Listabon, allwv fast lauter Fischer wohnen. Alr-lm, kleineStaör am Flusse Samo, in l^alavria citra, in Neapous. ! Ailc-N!ark, eine Provinz der Chur-Mark Brandenburg, weiche mir denen Herzog« thnmcr» Lüneburg uudMagdeburg, m, gleichen der Priegnitz und Mir.el-Mark gräuzer, uns in 6. Kreise oder Laiidreithe» reyen, uehmiich, die Stendaiische, Ean- germüudische, Salzwedelische, Eee- linusische, 2irneburrrssck>e,und nren.- feeistt-e, eiligelheiiec wird. Es Ist eilt stuchrbar Land, wird von der Eide lind von vielen andcrnFliisscn önrchströhmer,dessen Hauptstadt heißt Stendal. Zilremark, Marktflecken in Unltr-Stever- mark, am Flusse Feistritz, an den Ungarischen Granzen. Aitemberg, kleine Stadt aus einem Hügel, in Siebenbürgen, in der Gralschalk West» senblirq. Alten, siehe Alka. Alten, s. Alt. , Altena, s. Altona. Alrcna, Stadt in derGrasschast Mark, am Flusse Löhn, in Westphale», in der Grasschast Mark, deni Könige « 0 » Prcussen gehörig,wo viel Eiseir-Dralh gemach: wird- Altena, s-er, kleine Landschaft in Süd-Holland, >o zwilchen der Maas und dem Biesbos lieget, und sich bis »ach Heusbena erstrecket. DasSchioß Alten» ist zerstöhrc, und die Gegend heißt heutiges Tages das Worcumische Gebreche vo» der Stadt Woreum. Ehedesse» gehörte diese Landschaft dem Grasen Philipp von Hoorn, weicher izös.zuBrüsteienchaup, ket wurde, woraus es dessen Wittwe für 2 ooo»o. Gulden an die Scaaieu von Holland verkaulce. Ai! enau,^k/t-,Hannöver. scheBerg- Stadt, mitten im Harz, im Fürsteuthmn Gruveiihagen, a. Mciien von Goßrar gelegen; 1 . Stunde davon ist der morastige Buchberg, aliwo die-Ücker entspringet,!» auch liebenderScadcvorbei)fiiesscr; mib aiihiersindvieieSiiber-Bley-undÄupsei- Bergwerke. Allenberg,uralte Herrschaft und Schloß im Fürftenrhum A.renburg in Thüringen, bey Kahla, denen von Schwarzenfels gehörig. Aftcnverct, ruinirtesSchloß und gcring r ürtin Frauken , in das Ünolzbachstche Übcramr Cadolzberg gehörig, unser» der Biberr und deS ürts Zirndorf. Airenderg, kleine Bergstadc und Amtim ! Erzcgebürgsichen Kreise, in Meisten, vier Meile» von Dreßden, gegen die Böhmischen Gränzen, c.llwo guie ZMn-Berg- werkezu »noen, Chur-Sachsen gehörig. Liten-Äliisrii,ViLux)oncs,2MLi,M/n,.- ce^»^>chö,wLariey »es oeuljcheii Ritter» ürdens, unweit Mas.richl, un Stillt Lüttich. Aiktn.^zruchhauten, s. EKuchNausen. Airen-Lamp, Flecke» nebst einer Manui» Avtey Wz ->Gl W!> 'Sinn chrc» I. ll«,!'s «»sich lsklM). ÜM Lsilstc ilLwp ss«i-Lw cmiiist tmhii. liDktz Airenbmg Altenbmg Altenhofen 51 »MP Mlp- MB DlM «ittOiü N«!' »mMtz >,iii r«r ' !»»W D«A ,»M °-ch>" Äü"> ii-iLr- iii» .ß szi!' Abtev Eistercienser-Ordens- Es liegt der- stlbem dem Eöliiuschen Amte Rheinber- qem..Meile von Alpen. Den is.Octo- j>er .760. eriilten allhier die Allurceii von den Franz-Truppen eine harccNiederlage. Utrenvuc-g, aste zer,lohne Burg in der Schweitz, MiÄrgow, daraus die Grasen vonHabspurg sollen restdirec,mid denLitel davon gesühret haben, ehe das (schloß Hadspurg erbauet worden. Alrcnbuvg, Grasen. Diese Fam-lie hat ihren Anfang von des letzten Grasen zu Oldenburg, Anlho» Günthers, hüilerlasse- nem natürlichen Sohne, Anlhon, welcher ,6,4. vom Kayser ln den Reichr-Gra,en- S-and erhoocn,mic einen, desondernWap- pen deliehen, und Gras von Aicenvurg benennet worden. Er bet am im vatrerlichen Teiian,ente die Herrschaft Knlphauseu, wie auch das Amt und Schloß Varel, worauf er seine Residein »ahm. Dejse» eiu- jigerSoh» gieichesNahmens hat sich > 7 r > - nNl Wiiheimiua Maria, Laudgrgss Fr>de- rich zu Hessen-Homburg Tochter zum an- dernmahl vermahlet,und starb Len z. Zu». I?zs. Er hiiilerließeine Lochcer Sophia Cyarloite, welche die näcterlichen Güter erbte, uns sich an Wichel», Grafen von Deuting vermahlte. Alrcnv.ieg, Hauvlstadt des izüriienrhuiNS gleiches Nahmen», z-Meiien von Leipzig, welches „ach dem liuc Weimar , 672. bei,'gelegten ^ueeeßions>SlreiczuS,ichien-Gocha gehöret. Sie liegt an der Pleisse, hat ein Schloß «»feinem Felsen, Eanzley, Eonsi- storiuui und Ämchaus. Sie war ehemals riueReichs-ScadhuuS die Hauptstadt des Meißner Landes- Lus Schloß ist wegen des >4». vorgegangenen Priuzen-Raubs berühmt. Das Sc.Magdalenen oder ade- licheFräule» Sii,c hat Herzog Friederich von Gotha 170z. aiigeordiicc,und den 4. Dec. feperllch incrodueirer, Labey das von seiner Frau Mucrer, Frauen Magdalenen S.byilen,zuihremWirihum-Sitz angefangene neue Schloß-Gebäude zum Scifts- Hauiegewidniet, den Slisl-Probst,nebst derStilts'Probsti» und Sriirs-Frauiein, mir einem am rothen Bande hangenden und vergüldete»Ordens Zeichen,darinne der Nähme ZEsus mir verzogenen Buchstaben ericheiuer,beschenret,nuddieStistr- Lmcum dergestalt eonfirmirec,daß jederzeit ,z-Adeliche erwachsene Fräulein darinne «interhalcen, und 20. bis 24. dergleichen Kinder von s. dis Zähren weiblichen Geschlechts gottselig sollen auserzogenwer- den. Das Gymiiann», ü.-.ttr-ist, 7oz.ge- stlscec, auch bcsmdet sich ein Waysenhaus undZuchlhauoallda. An. 1727. j,» Zum -.."rannten hier 51. Hauierab. 7P ^ ».tenvurg,g)lvar,/>/,a. 4 ,»r,^vt!l/M», 8 r„« ^ LUV- M Stadt liebst ei- «em Schiofse in Nieoer-Ungarn, st, der ! tha, allwo derselbe in einen Arm der Do- ' , Sw ist mit einem breiten ° Wasser-Graben und Morast umgeben. Alrenburg, zum Unterscheid d-s vorigen Dcutsch-Alrenhu g genannt,ein Markt- stecken in Oesterreich, 2. Meilen von U11- garisch-Ältendurg, de» Herren von Lud- wigsdors gehörig. Alrcnburg, adeliches Frauen-Kloster Pra- moiistratenser-Ordens in der Wercerau, ben Wetzlar. Es sühne ehemahls den Name» Dalberg, und hat eine sehr schone Lage aus einem Berge, wo nncen die Lohne vorbey stießt. Alrenburg, Stadt in Siebenbürgen, auf einemhohen Berge, 2.Meilen von Weis- senburg. Alrcubui-F, einadelicherSltz in Bauern, und zwar in dem unter das Rentamt Straubing gehörigenPfleg-GerichcDier» surr, liegt an der Altmühl. Aitenbu, g an der Lumvd, s. Allendorf. Airensurg, einGerichcund Schloß unter Botzen, in T»roi, bey demFiuste Zun. Wilkenburg, Schloß aus einem Hohen Felse» »1 Hessen, wo die Schwalm m die Eder fallt, dem Freyherrllchen Geschlechts von Boyneburg gehörig. Alrenourg, Schloß unweit der Stadt Bamberg. GS war das Slammhauß ver Grafen gleiches slkahmeiiS, d-neu zugleich Bamberg gehörte. Na -'ihrem Aoslnven steleii lpre Herrschaften an vas Reich, und Kaiser Heinrich errichtete »achyero das Stift Bamberg daraus. Alrenburg, Srary, Marktflecken in dem Bunzlauer-Kreise, in Böhinen, nebst einem alten aderitzoganz wüsten Schiohe. L tenbu g,ei» schönes Benedi.tiner Kloster und Abrey,linstieöer Oeste. reich nebst ei» iiemMarkistecken nicht we t von derScadk Horn. Ls l.egt eigentlich in dem Viertel Obermannharisberg 7. Stunden von CrcmS gegen die Grä ze Mahres. Alienvurg, schönes Schloß in, Herzogthum Erain, woraufvormaisein Gränich>.dGe- schiechte dieses Ärahmens ge-«sse,i, gehöret ansetzo den Herren von Secchal. II,Festung i,i S.rPtoRnzShrops- hire, in Engetland. Alren-Geyßin c- sieheGsxsing. Altenhaiein, Dorf und kleine .- Amt von 4> Dörfern, in der Grafschaft Hanau, eine halbe Stunde oon Gelnhausen, allwo vvr diesem ein Ober-Schuicheiß gewöhnet, anitzo aber wird es vom HananilchenAmk- mamie zu Biber mir verwaltet. Aikkllhofen, Stadt in Ober-Oesterreich, ,n> Müh>- v.eriei an der Donau, 4 .M 'iie..von Li nebst einem schönen Schlosse,den G.asen von Saivurg gehörig. D -» A.k«.,- 52 Altenhofen Alten Allei'bofen, Schloß und Flecken im Her-" zogthum Karnrhen, in das L-rz-Sl.fr Sauourg gehörig. . 2^l!k» Hohenau, /^oZ-ensi-rH ,Dv MI - nicancr-Fcauen-KiosterinOber-Bayern, inderRegrermigBurghauseistzwischenRo- senhein, u. Wasserburg am Inn gelegen. Attenkirchen, Stadt,Herrschaft unoLchlos in der Grafschaft Sayn, am Rhein, ist dmchHeyrathen an vasHausSachlen-Ei- senach,und nach dessen Absterben > 74 '. an Anspach komen,brannte >7is.saftganz ab. Atren - Lloster, ein altes ehemahliges Frauen-Kloster, nahe bey Buxtehude, im Herzogchum Bremen, dessen Einkünfte aberaniSo derKammereiiwerleibetstiid. Alren-Landsberq, s. kTteu-Schwerrn. Alrenmarkt,Marktflecken inUnter-Steyer- mark, an derFeistntz, den Grafe» von Lärrenbach gehörig. . Alrenmark, em Marktflecken,n Ober- Bayern, an der SalzburgstchenGranze, unter das Gericht Trosdurg gehörig. Alken-ruiinstei-, kleiner Marktflecken,liebst einem schönen Kloster, in Ober-Bayern, im Bißchum Freysingen, ist mit vielem Walde umgeben. Alren-Mur, ein schönes Fränkisches Rltter- Guth, an dem Fluss« und im Eanton Altmühl , denen Herren von Lentersheim gehörig, welche die hohe Gerichte da,elbst zu ex-icirc» berechtiget sind. Alren-Plarow, ein Königlich-Preußisches Schloß und Amt im Herzogthum Magdeburg, an den Anhaltischen Granzen. Attcn-Ästenburg, Berg-Schloß in der Vorder Oesterreichischen Grafschaft Hohenberg,«» Schwarz-Walde, ungefehr Meilen von Tübingen gelegen. A-renrvf, -x«, Cistercie»>er-Abtey im Eanron Freyburg,amFlusscSane gelegen. Alten,iaig,kleine Stadt aus einem festigten Berge im Schwarzwalde, am Flusse Nagolt. Sie gehöret feit 160z. dem Herzogl. Hause Würtemberg. Altenstein, Schloß und Herrschaft ,m Würzburgischen, am Coburgstchen, davon sta, oie Freyherren von Sccin zu Alte»- stei» nenne». Alrenstein, Hennebergstches Schloß und Amt, eine Stunde von Salzungen, dem Herzogl. Hause Sachsen-Meinungen gehörig, welchem es An. 172a. nach Abster- den der Herren von Hund zu Wenkheim, als ein Lehn wieder heim gefallen. Alke,iwerder,ein Ehursürstlich-Hannöveri- fches bewohntes Estland in der Elbe, wohin noch andere kleineElb-Ai sein gehören, nicht weit von Hamburg. Astenwied, kleinesGebiethe, darinne «in Ort gleiches Nahniens. Beydes liegt im Herzogchum Jülich,gehört aber dem Hoch- Gräst. Hause Wied, und zwar dessen ältester Lüfte. Alren, stehe örN in Meisten. Alteration Althann Alteration, wird gemeiniglich gesagt, wen» man in eine austerordencliche Beweauaz gebracht wird- Bey denen Natur! suchst gernh.'i!>c e Aendevung, wanneiu natürlicher Körper eine widernimug, Ei-enjchaft annimmc; wiewohl fte gia„- ben, leg leichen klierst,on nicht er» schrhen könne. 3« beydem Verstände saget nmn auch elterirec. Jedoch die Zuriste» sagen auch : Der fto-.r-sKn, 0 -./g. rir. rdabest aber nicht gäuznch ein a»öe- rer errichtet. I. E. wann >u, e.lwm etwas zur Verwahrung, s.doch : der Bewilligung, üver^cde,öah eres brauchen cörse, so schlagetdstst Handlung gw sserinaileu in den Darlehus-Omituft .in. 2 il.-Erlange», s. Lstrisiia, -L langen. -Zlter ego, /ftem heißt l» ispaiiien eine Voll.-.acht, so »an dem Könige erihellec w:rd, Kraft bereu derGevolimächtigre, ohuewe>rereAppei- lation, in allen Lachen decioiren kau. Dergleichen erhielte An. r 70» der Neapo- lltaiwche Viee-Re, C rölnai Gi iuiaah vom Könige Earl oem kll.in Lp. men. ^Iter llo Obuia. kieineStadc iii der Porlugie» sischen Provinz Alentejo, am Fluge Avis, Z. Meilen von Porcalearc. Lltoinire», abwechseln,isteiii Wort, so aus dem Reichs-Convent sehr im B.auch, wann etliche vornchiue Reichs-Glieder Mit ihren Vofts und im Sitzen sstenftreu, z. E. st» Fürst!. Oollsz-io Pommern,Mecklenburg, Würtemberg, Bade», Heuen, Holstein, Lac. ftrstnr-r -trotzZtHr/Tr LL ^Itcitll» .kleine Stadl ln der Provinz Cornwall , in Engelland. ^Itsrum'I'smmn, nennet man die unzulaß- licheZinsen, die naa, und nach so hoch steigen, daß sie dem geliehenen 0-,stwaI gleich sind, und solches gar überste.gen; Daher muß ei» Gläubiger solche nicht,o weil«11- wachscu lassen, wenn gleich «eine Schuldner sich der Einrede des ^Irerl Uri iu der Obligation begeben hätten- zirotH, H> Herr, ist ein Fürstlicher Titel. /LItoftaIb.o>uIe,vderLL>N! gliche ^o!.»li, aberwird Königlichen Kinoern, BrüSem und Schwestern gegeben ; ist auch ein speciaier Titel, wela-er dem Groß-Her- zoge von Florenz bepgeiegec wird, und ehemals auch dem Herzoge von Savoyen, wegen seiner Präce»sivn aus das Königreich Cypern, gegeben worden- Alre wel , wird Europa, AsiaundAftic« zusammen genenner. ^stsLLun, ein schönes Jagd-Schloß des Herzogs von Savoyen, unweit Turin. Aii l arni, ein uraices Gräfliches Geschlecht« in Oesterreich,dahin es stch zu Zeiten Kaviars Ferdinand I. aus Schwabe,, begeben. Eslheiiecflchindieailrve und >uugevr, und die erste wiederum in die rUicharli- sche Neben-Linie, altern und juugerir Alft, »l>L- 4«,, iv», 4>j»t liltnj r>k, L Ä>I ««ft cksü, , L« »l«t siL'll^ >« l»j>!> »ti 8ä llsfio r-,z>-L H»K ! Am,ln i»/t» II g/ici» «M e»,M. lftnl« b ,MÄl KiiiiV ftstoü» »BlE j»-«E Mlck^ ill»s. . dr^'k -W< «S! E ' ,--M Althaus Altmannstc-kn Astö , in die L „ntmische und ckusrack'- ,a,e Neben-Linie. Von der älkernoder Chrisiopyorischen hat Michael Johann, Ritter oesgiuoeiien Miesses und K iyser- sicher erster Camm r-H^rr, An. > 7 - 4 .des Heil. RdlN.Neichs Ervschenken-Amt/nebst dem Prädl.ac Semper-srey, nach Abgang derÄralenvon Limpurgeryalten. Nach dics.m haben Mo Kay,erliche Ma,estat ihm n.chc allein die Dber-Stalimeister- «,ch geheime slalhö-Sceilceonserirec,sondern auch > ^- 7 . nach Abgang deS Eggen- bcrmschen Hlus.s,die gejürssereGrassmast Gttdi,ea gefchenret; er lrarb > 722 . AlA 110 , Polin,ch Srarigorod, Schloß im Polnischen Prenssen/an der Weichsel, zum Bißlhum CntNl gehörig. >Iilnr>, siehe -Xli-t/, Ailytlm, er i!ini>», Flecken in Bayern, im Psieggcrichc Braunau,zwischen Braunau und Riebt. Alli-te» , Doervogtey nebst ejneni Pfarr- darf und Schloß, im Eancon Znrch, in der Schwein. abltieci, eill ans.hnilches Haus i'-l Italien. Dich-Nlgen Herzoge, die es zugleich oon Montnans und Drlolo sind, stammen von Lllchaw?a!u,./.l her, welchen Elemens Xl. abopurce, weil er denen Bruders Tochter M.ura.n clilcri zuk Gemahlin hatte. >Iim, ^7/tr?!«/ /,n »a, ein grosser See in der Äsiutssch m Tarrarey, zwischen den Flüsten Dry Ulis ZriiS. Er ist, 8 . Meilen lang, und - -Meilen breit. Rußlsch Heist er Te- leS! 0 !LMro,vüu einer«» öiesemSee wohnende^ Tarkari,cheuRakion,die sichTeleßi neunen. D-'rFluß Dby gehl mitten durch. An, >, kieme RMsche Münze, weiche drey Eopecken eerragc,und deren >o.eineliGrie- ,e. > 00 . aber ein.-n Rubel machen. ^ldno, , Scadt im Aenecianischen Eebleihe, in dcrMarcaTrevisana,zwi> schnPaduaundEoncordia. Sieistheu- tigcs Tages ganz ruiniret, und sichet inan nur die Rudera noch am Flusse Pivasel- ia: iyr Bi chosrhulli aber ist nach Tor- ecllo verlebt worden. Siaoclein und Schloß nebst einer Herrsch«,i vh„ etlichen dreyßig Dörfern , so ehemals zur Grafschaft itzo «der den Herzogen voll Ma- ! ^ysrec ^welche sie w wie die übri- ^°'^ües Suuügaues umer K. Französischer Hoheit durch einen Doer-Vogc verwalt.,, lasten. ^ Al.lnnd, also wird einer von den ;. Distri- des Konigl. Landes der Sachsen in und wird durch >^uS Alc vo,i dem sogenaiinceu Bor. rc.auo, ooer Wurzeland abgesondert. Es ,'f^nuue o,e Haupt-Stadt des ganzen pg»d-s, Hern.a.inlr ldt, nebst einia-!> aa- ern Marktflecken, g,s Groß-Löskft- w!>, S-Ng, u.d. IN. ^uu.'.j„.e„,, Markt,lecken und Schloß in Altmühl Alrorss 55 Bavern, im Rent-Amte München, am Wasser Schambach, z. Meilen von Ingolstadt- A rmiisil, /-üon,nnn?ea, Flnß lN Franken, welcher in dem Bayreuth, schen Dbcramte Hoheneck unweit dem Dorfe Hornau aus dem Burgveruheimer Walde entspringt, einen Theil des Anspachi- schcn und.Eichstädtischen dnrchströmt,und sich ben Äelheim in die Donau ergießt. Die Gegend herum wird des Srrs Altmühl benähmet, und ist eine von den 6. Ltten der Fränkischen Ritterschaft, welche in der Geaend dieses Flusses unmittelbare Reichs-Eüther hat. Asi-NU-lii-Munster-, Commenthuren der Malcheser-Ritter in Bayer», am Wasser Llcmüh! , in dem Münchnerischen Pfleg-ßlmre Riedenburq gelegen. ^ Altokole, che.ssnrftlrr ftn/nr , ein See ill Natolien, in Asien, bey dem Einflüsse des Chinas in den Archjpelagum, unweit deS Fleckens Airobssco. Air Ve,tl»tie„, siehe 640. nebst der Herrsch«,t Mnnederg an die Krone Dänemark, und velgröfferte sich so, daß es -l>4i- Stadtrechce erhielt., «sie hat gegenwärtig ungesehr zooo. Häuser, und bey zoooo. Einwohner von verschiedenen Religionen, welche keinem Gewissenszwang unterworfen sind. Anno ry-L brannten 200. Häuser ab. Anno ,7>Z. wurde dis Stadt von den Schweden, unter dem General Steinbock, bis au, 100. Häuser abgebrannt. Gegenwärtig ist sie weit mächtiger ansgebanek, und von König Christian VI. mit einem Gymnaft» versehen worden. Die vielen Manufa- cturen machen den Handel beträchtlich, weswegen auch diese Stadt sowohl von Dänemark als Rußland mit vielen Privilegien versehen worden. Alrorss, >ckfto,ss,»m, ft2,7 , wird auch geschrieben, ist eine kleine Stadt, im Nürnbergischen Gebieche, z. Stunden von Nürnberg, nebst einer D z ' Unlver- 54 Alrorff Altjol Universität, die > <-75. den 29. Inn. aufge- richrerworden,aber>62 . erstdasRecht, voctore-insuie undlVIsäicinLzu crciren, vom Kayser Ferdinand II. unöin'1 liaulv- ->L 1096. .von Leopold l. erlangel hat. An. >?2z. har diese Universität ihr erstes äubllseum scoäemlcmn beg, ugeN. A'roess, , f/r wohl gebauccer Haupt-Flecte» des Canto nt Uri, am Fluge Ruß, rings mit Bergen und schonen Gärten umgeben. Es >st allda der Sitz der Landes Regierung, und werden die Landgerichte aul dasigemNath- hauß gehaitcift auch Hallen sich daselbst die vornehmsten L nd.s-Häuprer auf. Altorff, Fl.cken und Kloster im Bißchum Straßburg, unter dasDachsteinsicheLmt gehörig, >. Mene von Molsheim. Airorff, Flecke» nebst einem schonen Schlosse in der Landvogtey ^ chwaven, in dein sogenanntenAlgow, -.Stunde von Ravensburg dem Hause LAsterreich ge- hbrig. Es ist dich Mrt das Stammhauß der ehemals berühmten Grafen vonAlrors. Auf dem Schlosse wird das Kaiserliche Landgericht gehalten. Ällr-Dlienbu g, siehe Ottenburg. Alt-Pilsen, siehe l^IiM,lro. Llt-Ranstädt, Schloß und Dorfim Stifte Merseburg,zwsichen Leipzig und Lützen, mit einem Ritter - Sitze, auf welchem 17o6.dcrKönig vonSchwedcn seinHaupt- Quarticr genommen,und den Frieden mit Auaust H-Könige in Polen gesch ossen hat- Allhier wurde auch 1707. die sogenannte, Alt-Ranstädlische Convention, darinnen j Kavserl. Majestät das ireyeReligions-Ex- erciciu-n,unddie ei,-gezogenen undgesperr- tenKirchen und Schule» denen Protestantischen Rcligions-Derwandreii in Schlesienmach Jnnhalt des WestphälischenFrie- dens, restlluiret, zwilchen dem Könige in Schweden, und dem Kayserlichen Minister, Grafen von Wratislaw geschlossen. Llrvendorsf, siehe Oltrrendorff. ^Itrinubam, , Marktflecken in der Grafschaft Chester, in Engeliand, am Fluß Bingay, an den Gränzen von Lancaster. LIr-Xip, Dorf, im Hochstifte Speyer, >. Stunde von Mannheim, am Rhein hinauf, welches wegen der Ueber- fahrt des Rh,ins bekannt ist. Alt-Ruppm, siehe Kuppin. Ali-Salzwed-I, siche Soltwedrl. Alr-Sax, , siehe Hoher, fax. AIrsol, LsHom, Äönigi. Frey Stadt in der Solieuser Ge« fpanschaft, in Ober - Ungarn, am Flusse Gran, r Meilen unterhalb Neusohist nur mir Pallisaden umgeben und hat ein altes aber ziemlich festes Schloß. In ihremGe- tierhe ist. cwas vonGoid-Silber-Quecksil- ter und Kupfer-Bergwerken, welche aber «uchl sonderlich mehr gegchret «erden, und Altstadt Alvor sindek sich auch daselbst ein wohlschmecke,,« derL-auer-Brunn. Es wohuenäLenon'che, llngarische und Teuc,che Leute daselbst. Altstadt, stehe "Alstadt. Ai stadr , Markisiecken in Mähren, wo der Fluß March, o.er Mvrau, entlprliigci, in, Öllmützer Kreiß, an den Gräuzen der Grastchaft Giay. Alkstette», kleine Scadt in der Schweitzersichen Provinz Rheinthal, 2. Meilen von Appenzell. stit-TStaogard, siehe Srargard. Alr-Treptow, si-che a.mplow. Attwasjer, Dvr, in Schlesien, im Fürsten, lhum Schweidnitz, dessen Sauer-Brun» neu und warmes Bad itziger Zelt sehr besuchet wird, -. Mellen vöu Breßiau. Algen, Flecken in der Schwedischen Provinz Iempc.land. Llyey, Algoein,, Stadt, Ober, Amt und Schloß in derU»cer-Psa!z,a>i der Selz, demEhur,ürstciizuP,aiz gehörig; das umliegende Land, zwilchen Doms und Creutzenach, wird das i^orn s-und Alyev 7 ok. 2. Iahrniärkce bekommen. Alvrrdrsien, abgetheilter Flecken undAmt- Hausin der Gra»cha,l Kippe, allwo ein Graf von der Lippe, aus der Bückcbur- gischen Linie, feine Residenz hat. Anhiev besindet sich ein geistlich Frauiein-Stist,, worinne ledesmal eine gebohrne GräsM von der Lippe Aeblißin ist. F^Ivsinv, bekannter Berg im Fioreiitinsichen, nicht weit vom der Stadt Florenz. oLIvsrwn, kcorr^Iverton,^//,e--ton!^, kiel« ne Stabt im Herzogtum Kork, in Engeiland , davon die umiiegeuoe Gegend Al- venonshire genennec wird. ovivciie, Stadt in Arragonien, in Spanien, eine Meile von Saragossa. ^Iviclons, /.c-2,,ssc>ns, Flecken in Calabria cikra, in Neapoiis, an dein Goi,o R»ta»o, und an den Gränzen von Basilicata. Flumers, siehe I-umer-l. -Plvoi» kleine Stadt im Portugiesischen Kö« liigrej» Alms Amadabae Amadan Amanzinfidm 55 "nigreicheÄIgarve. Nicht weit davon liegen öle/Algardischen warmen Bader- KIv-rkEkVoGsc!c, kleine Stadt ln Lief- lanS, in dem Dörptischen Kreise,am Flusse Aernbeck. K!v, kleine Stadt in der Provinz Georgien, in Ästen, p. Meilen von Cory. Scadc in Irrland, in der Graschast LectriM/i» der Landschaft Coiinaugt. ^ , Klroco, .-k/stnium, v-.a'rntrnn, Flecken im Hcrzsgchnm Maylanö, im Gedieche von Com». Alzenau, Flecken in dem Chur-Maynzlschen AmteFrey-Gerichc, au der Kaal. Aon diese nFreygerichl hatten ehemals dieGra- ftn von Hnnau dieHelfte, wozu Alzenau und , '.Dörfer gehörten. Als >7z->.Hanau aüöstacb, wurden die zwischen Chur- Masnz und Hessen-Cassel entstandene Strittigkelten so beygelcgt, daß Chur- Maonz diesen Flecken und lisch andere Dörfer bckaiN. Siehe Mel»,irft)eim. zziLien, cketohieu/L, kleine Stadt im König elcheBaieneiastnSpanlen,zwilchen zwey Armen des Flusses ssucar. Sie ist wohlgcdau t, treibt starken Seiden-Han- del, und liegt lechS Meilen von der Stadl Valencia. Kma, Haupt-Stadt in Ciiinen, einer kleinen Provinz in Caramanien, in Klein- Asien , den Türken -gehörig. Kmocociiei, , ein gewisseh Volk in Snd-Amerika, in Brasilien, gegen die Capicania vel Rio Janeiro. Kniscso, siehe d-'Iacao. Amack, kle.nc ftuchcbare Insel, der Stadt Coppenh igen gegen über, nnoganz nabe daran. LS liegt daraus die neue Stadt Christians-Hasen, welche mit zu Coppen- hagcn gehöret, u. vermittelst zweyen Zugbrücken daran gehangek ist. Sie ist nur anderthalbe Meilen lang, und eine Meile breit. D.e Jn-ei ist so fruchtbar, daß sie die L?eiß«Äammerund der Wchen-Gar- ren »suCoppenyagen genennet wird. Die Ein oohner sind Frießländer, welche von Chr stlsn ll. zuerst hieher berusseir, und zur Zcic der Reformation Lutherisch wor- HsU' L-!- versorgen Coppenhagen mit Milch, Butter, Kaft und Garren-Ge- wach en, zu deren Verhandlung sie »litten in der Stad: einen eigenen Platz, der Amacker-Markc genannt, haben. Km-imr-, 2 Fluß im Südlichen Am-nca, in der Provinz Euiana, welcher sich Ostwärts, an dem Einflirsse des Orenoguem das MaröeiNorc ergeußc Lnw-um, Königreich, nebst einer Hauptstadt gleiches flkahmens aus der Insel Xinio, m Japan. ^ ^ Kma-MlE , KrmsäLdm , blMsr-lftvLt, , tta-'NKeü'nkmtttm, grosse U volkreiche Sradc in dem Reiche res gros- j scn Moguls, in der Provinz Guzura-e, welche ein grosses Gebreche unrer stch hat, und wo auce Handlung getrieben wt-d, auch der Gouverneur, den inan Raja, d- i. einen Fürsten, neuner, residiret. Kmossan, ft-nchtbares Königrefth in Persien , nebst einer Stadt 'gleiches Nah« mens, welche zwar groß, aber nicht in so gutem Stande ist, als sie vor diesem gewesen. Sie wird meistens von Handels- Leuten bewohnet. Kmaäi-, feine Stadt in Curdistan, in Asien, auf einem hohen Berge, den Türken gehörig , wird von einem Bay regieret, und in ihrer Gegend wachsen viel Galläpfel und Toback. KmastucmL,/s/«s^2-ru-r,---zck-!--ne?A6.elNe v. den Lucayischen Inseln in Nord-America. -amalss, dckalpüi, , kleine Stadtim Principato cftra,am Gosso di Salerno, in Neapolis, nebst einem Erz-Bischsfthum, und dem Titel eines Herzogchums, den das Hauß Picolomini führet. Sie war ehemals eine mächtige Republick, welche ihre Freyheit dis behsilptete. Kmolss, die Küste von Kmakü, O,--r gvstün-r«, einTheilvon d r Provinz Pcinci- pato cirra, in Neapolis, weiches sich an der See von dem Capo deila Minerva bis an dleScadtSalerno erstrecket,und eine übrr, aus schöne und fruchtbare Gegend ist. Kn,an, /M, 2 »rn, See-Hasen.im Königreiche Marsccosin Aftiea, an den Küsten des Atlantischen Meeres. Kman, Scadtin Syrien - am Flusse Oron- tes, ist fast ganz ruiniret, zwischen Damasts und Antiochien. Knum, Klluc-m, Lcaustsrons, Ksror, n«, , Gebürge in A- sien, welches Syrien von Aladuli scheidet, und sich vom Mittelländischen Meere bis an den Euphrat erstrecket. Zwischen den Städten Ajazzo und Alexandre»« befindet sich in dem Gebürge der berühmte Paß, welcher vordiesem?cm« Kmvnlcse, ?ürcs- SMiL, oder Lilicise genennet wurde. Kmnns, eine von den Lucayschen Inseln.in Nord-America, welche denen Engellandern zuqehvret, und sehr gcbürgigt und felsigt ist. Annonce, ein offenes Stadtgen lM Herzogthum Lothringen, an einem kleinen Flusse gleiches Rahmens, r. MsilenNord- wärts von Nancy. KmÄnznc!, , Stadt, nebst einem grossen Hasen ausder Insel Niphon, in Japan, in Asien. Kmimcrs, _^k»rs»1r.'!> kleine Stadt an den See-Küsten in Calabria citra , in Neapolis, am Einflüsse des Flusses Oliva, hat einen Bischoss, der nach Regaio gehöret. Sie hat ein festes Schloß, und gehöret dem Fürst:» von Blsignano. KwanLirlstcllu, siche LirikAn. D 4 Km-ipazs, z6 Amapasa Amarrque L 'Ndschasr in Süd - Amerika IN Nen-Andalnsien, am Flusse Orenoque. ^msxalis, Insel au» dem Mar vel Zur, in Nord-Amerika, gegen die Küsten von N u-Svanien, darauf sich zwei» Städte, und in jeder eine Kirche bcstnden, über «eiche, und die auf der Insel Mangera ein Pater gesetzt ist. Der dabey bcstndüche Goifo von Ampalla ist ein grosser Arm dev Meers, der sich acht bis zehen Meilen ins Land erstrecket. ßiirmi, eine St >dt und festes Schloß in dem Königreiche S ellien gelegen, mit einem kleinen Hafen an dem Mittelländischen Meere, im Val deMazara gelegen. Hmar», Xmlmis, Königreich in Äbvßnnen, in Africa, welches voller Gebürge ist, nebst einerS^adrgl eiches Nahmens,wo ehemals die Königlichen Prinzen verwahret wurden,bis bey ereigneter Vacanz des Throns derjenige, w.lchcr denselben besteigen sollte,wieder heraus gebolet wurde; da inzwischen die andern,züVermeidung innerlicher Kriege, daselbst verbleiben mußten. Das Gebürge Amara, ?-/-e /LtNs/-!c-e, ist sehr hoch,und hat oben eine grosse u.schoneEbe- ne, darinnen bieHaupstadt Amara liegt. Lm'arsms, kleine Stadt am Flusse Douro, in der Portugiesischen Provinz iLmre lViiu- Kc>^ Uvurv. Amarrae, -Thal, siche S. AmLrin. ^msriocoxana, ein überaus lustiges und langes Thal im Königreiche Giliana, in Süd- America, welches sehr reich an Fischen und Wldp ä: ist. ZLmskmockcbi, , Stadt in Africa, in der Provinz Zanguebar, im Königreiche Meiindc, beydemUrsprungedes Flusses Quilimance. )bmsrumLz,,>kmM,E^ür,F!uß inSüd-Ame- rica, welcher in Peru, in der Vilcabamba, entspringet, und sich von dar gegen Nordenin den Amazonen-Fiußergeüßt. siehe gleich Amalön. >msiör>, Stadt in Nigritien, am See Borno, in Äirica, ist die Haupt- Stadt eines kleinen Königreichs gleiches Nahmens. Türkische Provinz in Na- tolien,w vor diesem theils zu Poncus theils zu Cappadocien gehöret, und heuriges Tages das L-^Ierö-glic cts Licvas genennet wird, sshre Granzen sind gegen Norden Las schwarze Meer, gegen Osten Armenien, gegen Abend das eigentliche Naco- lien, uud gegen Süden Caramanien und Aiaduli. Die Haupc-undResidenz-Stadc des Beglerbegs Heist auch Amafan, und ist vor diesem eine der ersten Städte des Königreichs Pontus gewesen^ wiewohl sie noch anjctzo groß und beträchtlich ist. Sie liegt am Flusse Easalmach, zwischen Bergen, und hat ehemals einen Griechischen Erz-Bischoff gehabt. Amarirue Zlmbache eine von den Spaniern i bauere Stadt i>i der Provinz Honduras,j» Nord-America, wird sonst'Qiomasä- üü- Mlia genannt. Sie ist nicht groß, und voll keiner Wichtigkeit. Amaüwc, OSi,,'-,/, Fluß in Neu-L>panien, in Nerv-America, denn das lViarv fAciücum säiit. Am.no , b.nmoio, , Fluß in Oalilbria olrin^ in Neapel, weicher iin Appenninischen Gebürge ent pringelm»- sich in den Oolko m8. d-utLmin ergeußr. Anmcrica, irr,»,, /lnmt, ic ^ t, ree/, Liladl in Abruzzo »lti K im Neapolitanischen , nebst dem Titel e ins Fürstenthums. AMLZM, ,^- e^r-!, Flecken in Spanien , im Kdnigreiche Air-Üastilien, zwischen Burgos und Leon. Amazonen, (dasLaud der) Ke- -ko.ju Süd-America, ein volkreich,grosses und sruchlbares Land, darinnen viel Cocos-Nüste, Ebenholz, Eedern, Brasilien-Zucker, allerhano Farbeii, cochariach- Körner, Baumwolle,u. d. m. anzutrenen, und dessen Einwohner noch allen»,>>m der Abgötterei) ergeöen sind. Es gränzet gegen Norden an Guiana und Terra Firma, gegen Westen an Peru, gegen Süden an Paraguay, und gegen Osten an Brasilien. In diemm grollen Lande sollen bey >zm unterschiedene Nationen wohnen, darunter einige sehr wild und grausam, andere aber ganz freundlich uud gastsiey sind. Es sollen übrigens ungemeine Schätze und Reichthum dariune anzurrehcii >eyn, und ob schon dieses Land unter der L.nie iieg.l, so ist doch die Lust cempenrc, und die Tr- begrünet beständig. DerFiußder Amazonen , , weicher das Land durchströhmec, und gleich deru Nil in Aegypten, daifelbeüvcrichwemmet, ist einer der größten in der Weit, und wird von Joy.Oreiha» der ihn An. ,544. entdecket, auch Dvalynocr gencniier. Er entspringt i» dem Gebürge Corvlllieres n. dis io. Meilen voll Quito und nachdem er be» zcx-. Melle» zurück gelegt, sv sa,lc er in das lVIaräastclorc, Mio inacht bey sei..em Ausfluß eine Menge Inseln. ÄlsOr.iyan etliche Tage auf diesemFiuß geschiffec,traf er eine Menge gewaffneler Weiber an,welche mit ihren NachvarnKrieg führten,und die ganze Armee, worunter viele Männer waren, commandirte». Dieses gab den Spaniern,denen er dieses berichtete, Anlaß,sowohl den Fluß als das Land selbst mit dem Nahmen per Amazone» zu belegen. Die alten kriegerischen Weiber Amazoncs genannt, sollen in Sarmatien am Flusse Thermodon gewohnt haben, werden aber von vielen in Zweifel gezogen. AmösäLrs, Stabt im Königreiche Baga«. mcdri, in Abyßjnien. Amvacht, Heist in den Niederlanden so viel, als » «vr,: «Ik-L ^üjils '"«lkd: ülttii jittlüxi ÄUil' l«u:r- ««ik»A lllAil i/üiii-b Xil/ Llsii. »I.Iilj» !«»c«L rijk«>n Pli Li.'.'. iwA»- --«ai/S-it. M/M tt«D> e Ambardar-Bafei Amblefide Ambleteuse Ambrun 57 >r»^L S W «>?L- Ki- als Key uns ein Amt,Lat- ?/>/ekrn,m. Es ist ein alle» deuiches Wort, zuiammen ge. setzt auSam,oas ist, »m, circum^undach- re,,, das heißt/ ,oige», l-M, westen die alten Gallücheu Amdocbi, oder Lehensmin- nerUlidEliettcen, de»Lehens-Herren zum Lehns-uiid Rittcr-Dienst m de» Krieg zu folgen, ooer / wie man heul zu Tag redet/ Huld uns gewärtig zu >eyn / pflegten und «.ußteii. Also werden die vier Am dachte , der östliche Theil deö Hollandilchen Fl mderns genennet/ und find solche vier Ambachlen,olgende: Bochoute/Affcne- -e, As-el und Hulst. Ambsrst^r-LKci, i,l am Persischen Hose derjenige, welcher die Schlüssel zum Getreyde und andern Lebens-Mitteln sür dieKonig- liche Lasel hat / Lat. /f«m!//-r- -/N /somr- t - er r-r ^ c . Xmdsiiliäe, heisset eine Gesandschalt eines grossen Herrn- Besiehe das Wort Gest, >i>,ec, Amboiüstcur, siehe Gesandter. Amvcr, siehe Amp r. A,»ver-See, siehe Ammer-See. Zimderg / , Hauptstadt in der Dbern-Psäiz, am F>uffe Bus,nebst einein Schlosse. Wie ist mit Wällen, Pasteyen und trockenen Gräben verletze»/ liegt neun Meilen von Regensourg / und gehöret leit der AchlLhurl. Friedrichs V. in derPfaiz, der sich zum König in Böhme» cröuen lassen/oe/u Chur-Hause Bayern. An. >708 wurresie zwar von dem Kayser/ nach ergangener Reichs-Acht des vorigen Chur- furst n zu Bayern/ dem Chursürsten zu stsslzgegeien; > 7 > 4 - aber im Rastädter- Fkiedeii / jenem / nebst der ganzen Dbern- P, lzrestiiuiket. Es iss allhier eine abjon- derliche Regierung / zu weicher ra. Pfteg- Gerichie gehören. Das hier deflndliche Eflenbergwerk / welches unter einem be- sondern Bergamt stehet / iss sehr ergiebig/ u. treibt die Stadt damit grossen Handel, ^in^rskurv, stehe ^tNdre§bui^. »mbian, ^mbrs/rr/m , Königreich in Abyßi nie»/ welch sgleich unter der Linie liegt/ nebst einer Stadt gleiches Nahmens. ^mkiancstivL Königreich in Abyßinien/ langst hem Nil, zwischen Nubien und Ba- ^kahmen' Hauptstadt hat gleichen^ Ambie, tstambic.Ambiborrcr, Flecke»/ Nebst einer Al»ey m der Normandie / in Frankreich-zwischen den Städten, Coutance und Avranches. 'Flecken in Frankreich, m der Landschaft Forez, in dem General- Gouvernement Lyon,an den Gränzen von Bourbonnois. ^mdiius crimen, ist, wenn einer durch Geld, oder andere unziemliche Art, zu einem welches in den Rechten . urasbar ist. Siehe Simonie, »mbicilfle, Flecken in der Grafschaft Weft- morland /An Engelland, am See Winan» Vermeer, zwischen denen Städten, Ken, dal und Kreöwick. Ambicloui-, eine Stadt in der Picardie, im Gouvernenient Bvulonois. Man har in neuern Zeilen den oasige, Hafen für Fregatten von -6. big 46. Kanonen zubereiten wollen, es ist aber die Arbeit liegen geblieben. König Jacob II. von Engeilaiid, hat, als er ><>88. leine Reiche verließ, all» da gelandet. ämblcvs, H/n-r'-A,Fll,ß im Herzogthume Lupemburg,welcher bey Malmedy ». Sca- biv vorbey fliesicl, und sich zwilchen Lüttich undDurbuyin de» FlußDurteergeußt. Ambvmo, Ambonc, eine von den grollen Moluckischen Inseln, aus dem Jndiam» schenMecre. Sie gehöret den Holländern, welche z. Festungen daraus haben, neml. Hicen, Low, und Diccoria, umer denen die letztere dcr Scadc Ambvine a» statt einer Eiradelle dienet ^und imc einer guten Garnison undMiinicion wohl versehen ist; daher sie nach Batavia die beste oMiänoi- sche Coionie in Dst-Jndien ist. Aon ihr werden einige kleine Kniein A>nbvnee,und ein Lheil dev benachbarten Meere-o Archl- pelagus d'Amvvna genennec. Amboiic, ^/»önern, Stadt »I dem Gouvernement Touraine, an der Loire, in Frankreich. Die dazu gehörigeLändereyen sind An. 1764. ineineHerzogiichePairie, zum Beste» des Herzogs von Ehosieul erhoben worden. Das aus einein Festen liegende Äünigl. Schloß hac öfters zum Gesängnis- je sür Srandespersvnen geöienet. Earl Vlik. sano alida >49». leinen Tod und Ludwig Xl. fristete hier An-1469. den Sl. Michaels-Orden, auch sührer von diesem -Orce das berühmte FranzösischeGeschlech« ke von Amboilede»vkahmen. XmborL.kieineStadt iiiSaiiiogitien,i>iPoh- len, am Flusse Warwila, i»chc weit da, von, wo er sich in den Fiuß Wera ergeußc. -Vmbouie, Stadt in einem sruchtbaren Tha- le der Insel Madagascar. Amdounmz/, ^mh/cn/.rcr/m, Flecken, nebst einerBenediccilier-Abtey in verLandschaft Bugey, im Gouvernement v- Bourgogne, Ambras, siehe Amras. Ambro , siehe Amper. Ambrcsbur^, eab«/ a/rr«/, Flecken in Wiltshire, in Engelland, am Flusse Avon, 2. Meilen von Salisbury, welcher das Rechc-hat,Depucirte ins Parlament zu schicken. Ambril,, Fluß im Asricanischen Königreiche So,Igo, der ins Aegypcische Meer fället, und die Königreiche Baniba und Sog»» von einander scheidet. Amkroü, stehe L. Ambrosto. Ambiun,Lmbiuu, L/nsr oLÜ/ri/»r L-r/^-rsE, Lmbe/o-kr/irr/m , , Stadt aus einem hohen Felsen in Dauphine, am griffe Durance,in Frankreich,nebst einem ^8 Tlurbulatoric America .'i ^ > ? i,! Erz-Bischoffkhum. Das umliegende Land wird I'>mbiuno>s, oder!e lislllszs Ivun genennet, weiches mit der Kraft schatt Nizza und den B nllagen von SrlLn- con, Grenoble und Gap umgeben ist- a-nbulswri--, abwechselnd, spatziereus, wandelbar. Daher nennet man vignicstsm »mdu!»toiism, eine solche Ehre, welche man nicht immer, sondern nur ausgewisse Zeit bekleiden kau. Menft smbulmo- riList,wenu man nicht bey einem,sonder» tcy nmerschiedlichen Leuten Dich und tägucheSpeise bekommt. VoluncusLm- duluwriLwirobey denen Rechtsgeletzrcen der bis an das Lebens-Ende sreye Wille eines Menschen, ein Testament zu machen , uno zu andern genennet. gsmsl, , Königreich in Nigritien, am Atlantischen Meere, bcy dem Ausflüge des Nigers, m A,r,ca. . Ainelario, Holländische fliisei auf der Rüste der Provinz Frießland, aus dem tenrschen Meere, nicht weit von der Insel Scheiiing. Aincivuvq, Am nevurg, Stadt, Stlst, und Schloß auf einem hohen Berge in Dber-Hessen, an der Ohm , eine Meile von Marburg, Chur-Maynz gehörig, -sm-üu, rn, kleine Stadt aus einem Berge im Herzogchum Spslcco, im Kirchen Staate , nebst einem Bischoftchume, weiches unmittelbar unter den Paostlichen Stuhl g höret. Amciungoboon, ehemaliges Münchs-Klo- stcrCinercienser-Ordens in der Grafschaft Eberstein, im H-rzogilch-Braunschweigi- schen; bey der Reformation ist es eingezo- gen worden. DasPrioracist ausgeyoben, dagegen ilt der jedesmahüge Rector zu Gandersheim Subpriur. -Lmcr, Stadt in Caralonien, in Spanien, nicht weit von Girona, ist im vorigen Kriege befestiget worden. Amerdach, „ehe Amorbach. Ameoen, siehe Amroeir- H,margo, Toio//iD, kleine Stadt in Aftica, im Königreiche Fez, ungesehr dreyßig Meilen von Fez, Nordwärts. Amcrial, geringes Städtgen in Portugal!. America, einer vo» den vier Theile» des Erd-Kreises, welcher bis auf > 492. unbekannt gewesen; wurde also erst in gedachtem Jahre von Christoph Eolumdo entdecket, (obwohl Martin Behaün noch vorher eine Entdeckung davon gemacht,) und von Americo Vcspucio ,497. wie auch von vielen andern nach und nach völlig entdecket. Es begreiffet alles feste Land der halben Erd-Äugel, die uns entgegen stehet, und bestehet aus drey Theilen, aus dem Nördlichen und Südlichen America, «nd den umliegenden Inseln. Die erstem vevden sr ,d zwey grosse H lb-Jnseln, welche durch die Erd-Enge von Panama, oder lbionchie cke vios, zusammen hängen, und um welche beyde das grosseMelk-Meer gehet, also, daß America sonst nirgend an bas feste Land anstöffcc, sondern durch das Fretuin Anian,von der Asiatischen Tarta- rev, und gegen Osten durch das Atlantische, uno einen Theil deS Aerhiopischen Meers vonLuropa undAsrica abgesondert ist. GegeisSüoen hat es die Magellani- sche Meer-Enge, gegen Westen das Mn cks! 2 ur, vber lVl-we l?uciücum, wodurch es von Asten getrcnnet wird, und gegen Noro-n skiidec man das grojseEiS-Mcer. Ein grosser Thcil dieser iicuen Weil ist durch die Spanier, Engelläuder, Portugiesen, Franzosen, Holländer, Dänen und Schweden eingenommen; seoochsind die ersten beyden Rationen die stärkesmi, absonderlich dieSpanier,welche fast de» dritten Theil des Landes besitzen; und drcy Vicc-Könige daselbst halten, nehnflich i» Mexico,!» Peru und Neu-Granada. Letzteres Königreich nemlichNeu-Granada ist aus Terra strma und Quilo zipammeu gezogen und erst i 7 ss. errichtet worden. Ueberhauptwird America m drcy Stücke, uehmlich in k^ord-und Süd America, und die Amevrcariische» Inlein adgc- theiiet, davon begreift das erste vier grosse Lander,nehnflich A 1 r-Mex,co,odcr oier:- Spanien, Lteu-Nrexico, Florida und Eanada oder LNeu-Fvankreick). Das andere bestehet aus 7. grosse» Ländern, weiche sind Leora Firma,Peru,dasLand der Amazonen, Brasilien , Ll)fli,p. - raftii -.y, lüIdTerra Nragellanica. Die Einwohner sind theils weiß,theils schwärzlich, und meistentheiis mit Güte oder Gewalt von Len Europäern bezwungen worden. Sie waren vor diesem alle zusammen Heyden, weiche ihre verschiedene abgöttische Gebräuche, zum Theil aber gar keine Religion hatten. Anjetzo aber ist durch die Europäer, und zwar durch die Franzosen uiidLngclländerim nördlichen, durch die Spanier aber im südlichen America dicChristliche Religion hin und wieder auSgebrettec worden. Von letzter» sind 4. Erz-Bißkhümer, nemüch zu Mexico, Lima, Sr. Domingo, und Lmua LE, nebst verschiedenenBißthümern angeleget, wie auch dieJnquisicivns-Gerichte und etliche Universitäten gestiftet worden. Die südlichen Provinzen haben einen grossen Ueberfluß an Gold und Silber, sonderlich im Königreiche Peru, und habe» sich die Spanier gerühmet, daß sie jährlich zwölf Millionen heraus ziehen könnten. Dagegen besitzen die nördlichen Länder dieses Welttheiis,sowie auch einige südliche einen Ueberfluß an allerlei) seltsamen Früchten- Es wachst Toback, Zucker, Cacao, Cochenille , Indigo. Canada liefert kostbares Pelzwerk, und ist vornehmlich der Fischfang umTcrre Neuve ein sehr beträchtlicher Gegenstand der Englischen Handlung Pmerlcamsche Inseln Amida Amiens Zlmmerland e- ir^ r-z-ii! Äijl- ll!W' > «!b s-W «L ',Ak>: i>!ssa^ 'ich Kit !«;«! !AAi MN' Ui! «t sie? Kr d-a« M it snmksil' s, 0 rld»I! '«>i>, Ii „Mbl AMbMl M.W LB«' UWv Mi»L! ««Li»- MM s M«»«» MAdÜllU K "Uit««' jjjü KL « «K «!»LE tun«. An dcn Küsten findet man schöne Perlen, auch wird zu Honduras und ^am- peche vieiFarb-Hülz ge,astet,weiches ft w,e alle diese Producten rn Menge nach Europa ge,ührc wird., , ^ . Amkr.can>,che^n,eln,^m«-^»L/»>/-, Lkgreiftcn nicht alle diejenigen Inseln, so au, dem uns entgegen stehenden Hem,- ti'da'rio, oder halbe» Erd-Kugei, liegen, sondern nur diejenigen, ,o aus den Küsten von America zu finden find. Die vornehmste au, dem Mari Pacific» ist die Insel Caliiornia: au, dem Magellani- schen Meere, die Inseln Mocha, Chlioe, Madre di Dios, und Terra de Feu; auf dem Mar del Nsrc die grossen und kleinen Antilliichen In:«,», unter welchen man die Lucayischen, Bermudischen, und Die Insel l errensut begreifet. DiöÄZö- «scheu aber werden insgemein zu Awica gerechnet, weil sie diesem Theile der Welt näher gelegen seyn. Lincvongen, Fleche» und Herrschaft in der Provinz Utrecht, dem adelichen Ge,chlech- te von Rheede gehörig. ^ ^ . Amerssoort, ^mcr-föruiu, ate Stadt der Provinz Utrecht, am kleinen Flusse (rem. tzs werden hier alle Güter,so ausDenc,ch- land kommen, und nach Amsterdam gehören zu Schisse gebracht. Ihr ehemaliger Bier-uud Tobacks-Handel ist sehr in Verfall gerarhen. Amersforrerbrrn, sandichterund fruchtbarer Berg, a. Meilen lang und breir, in der Provinz Utrecht, zwischen Amersfoort und Utrecht. Znncrrksm, ^muncftrkiLM, , Markt stecken ln der Landschaft Buckingham, in Engelland, welcher das Recht hat, zwey Depurirte zu dem Parlament von Groß-Britannien zu schicken. Amersweyler, siehe Ainmerswihr. ^incvllle, kleine Stadt am Flusse Doria Balten, in Piemont, in Italien, welche den Titel einer Baronie führet, ämsy, wii.r Paß in Savoyen, liegt zwischen dem Fluß Bonne UNdUacä'^rmec^. ^mssat »siehe ^iiiklsiculb. >mtora, kleiner Fluß im Frlaul, welcher sich bey Aguileja in den Oolko stl Vensois erzeugt. >mluns, siehe ^w.sig. Am^of, »ehe Sradtam-^of. ^mical)ill 5 compoütio.gütliche Handlung u. Vergleich, d> durch ein bisheriger Streit zwischen den Partheyen beygeleget wird, ckmicla, ein Abgott der Japaner, der auf einem Pferde mit 7. Köpfe«, ln einem Hunds-Kop,e und Aenschen-Lelbe vor- gestellet, und auf beydeli Seiten mit tausend andern Götzen - Bildern umgeben ^SS sind ihmezu Ehren durch das send andern Götzen - Bildern umgeben wird. SS sind ihme zu Ehren durch dal ganze Reich verschiedene Tempel ausge bauet, und wird er bisweilen auch alS ein junger Mann mit einer Crone und güldenen Strahle» präsenliret. ^misN5. Haupt« ssadt in der Picardie, in Frankreich, am Flusse Somme, welcher in drey Armen mitten hindurch fleußi. Sie istsest, und ziemlich groß, und hat ein gutes Arsenal, wie auch eine feste Modelle, nebst einer Oaner»IitL,krssickiLl, LmIIagr, und einem Bißthum, unter den Erz-Bischof von Rheims gehörig, und ist 17 nüc neuen Festungs-Wcrcken verlehen worden. Seit , befindet sich allda eine Akademie der Wissenschaften. Die Landschaft hcrum heisset I'eVmicmoia.^-Esnt»/,- ^nd liegt zwischen der Normandie, äs Trance, Lamerre, -sitvi-, komkieu und Vimsu. -lmlnel, , kleine Stadt in der Afrikanischen Barbarei,, in dem östlichen The,« ie des Königreichs Tripoli. ^mirossllo, siehe Skmiral cle Trance, mr/r- t!« n^/i- das Dberhaupc über die See-Sachen und Floccen in Frankreich. Au. >6-7. ward dftler Titel abgelchaffet, und ein Surinteudant der Französischen Schiffahrt und Handlung erwahiec; Au. i«6p. aber richtete Ludwig der XIV. diese Charge wieder auf, und conseritte selbige seinem natürlichen Sohne, dem Grasen von Thoulyuse, -zmirsme, siehe Adm, als-^nftln. ^micilan, XnmiM, /c,inan, , ein See in Nord-America, in der Provinz Gualimala, 4. Meilen Nordwärts von Sc. Jago. ämi vsm, In lei nebst einem guten Hasen au, dein Aechiopischen Meere, zwischen den Küsten von Zang«ebar, milder Insel Madagaskar, ist gar wohi an«, gebauet. -kwilxocoier, 011, gewisses Volk in Süd-America, in Brasilien, aufderOest- lichen Küste. /kmlcs!!, heißt der grosse Saal in dem Pallast des grossen Moguls, darinneuer seinen Unterthanen Audienz ertheilet, und bey Festins in seinem Prachte auf dem kostbaren Throne erscheinet. Ammeister, also heissen die Bürgermeister in Straßburg. Amine»sieben, ein Cathoiisches Manns- Kloster , Benedictincr-Lftdens, im Her« ^gchume Magdeburg, nahe bey der Stadt Magdeburg gelegen. Ammer, kleiner Fluß im Herzogthum Wür- temberg, in Schwaben, der bey Herren« berg entspringet, und sich nicht weit von Tübingen in den Necker ergeußt. Ammernau, ein Gerichte in Bayern, im Rent-Aime München, an den Tyrolische» Gränzen, zum Kloster Etat gehörig. Ammevlanr>,HofmarkkiiMber-Bayern,air per Würm-SeeMeile« von München, m 6o Ammerswihr Ztmol in einer enaenehinen Gegend unter das Wen - Gericht Wolferzhausen gehörig. Man siehetallda 2. schone. Schlösser und einen trestiche» Lust-Gatten. Lines von diesen eschlössern hat Albrecht Sigmund, Bischof vo»Freysingen,gan; neu au,s tre>- lichste erbauen lagen. Anlme. s>vl!>e , A.nineoow iier,eine kleine Stadt in einem lustigen Thale, nicht weit ron ÄayserSberg, im Elsaß, welche An. in 5. von den Äayserlichen eingenommen worden, anietzo aber Frankreich gehöret. Amm-i buck, Dorf bey Jena, wo gutes Bier gedranec wird. Flecken im Herzog« rhum Jülich, am Flusse Schwalm, eine Meile von Rüremond. Amme l-1,2, ein großer Strich Landes an den Ost-Friesischen Gränzcn, zur Grafschaft Oloeuvurg gehörig. Ls liegen oar- inne die AemcerApe, Rastede, Bierhusen , Westerstede ee^ Ammer- See,grosser L>ee in Ober-Bayern, in der Regierung München, unter der Wege Landsperg. Lr ist -. Meilen lang, und ..Meile breit, auch sehr fi,chreich. War vor diesem srey, nunmehro aber ist eine gewisse Fischer-Zunft an demselben ausgerichcel, welche ihre eigene Ordnung und besonder» See-Richter hat. Am-»-ril,a., grosses Thal im Herzogthum Würtemberg, bey Tübingen, von dem Flusse Ammer also genannt, welcher durch bastelbe Messer. Ammon, ü OnnLLLaro äi lVlsboms, Mammon, Ammon, ck-/ir, kleiner Fluß in der Wüste Barca, in Asriea, wo vor diesem der berühmte heydnische Tempel gestanden, darinnen der Jupiter Hammon verehret wurde. Ammuniiion, Kraut und Loch, oder Pulver und Blcy, welches man lmKricge vonnöchen har. Zuweilen begreift man auch Stücke, Mörser,und altes übrige, was zu der Artillerie gehöret, nur oarunter. Siehe Mark. Dex. Lnm-Kie,^mW/sr-r,eiueVergessunz aller begangenen Beleidigung, welcher man nicht mehr gedenken noch sie rächen will. Und wird diesesWort vornehmlich in FriedenS- Sqlüsseu geocauchet, daß alles, was auf Heyden Seiten widriges vorgeqangen, in «wige Vergessenheit solle gestellet seyn. Sie ist entweder allgemein und general, od.r eine besondere, und unter gewissen Bedmgnissen und Maaßgebunq errichcec. Lm Lpempel der erstern ist in dein lnstru- meurokacis VVesspv. An. 2. befindlich. Amenevm'g, siehe Amelourg. Amosr, siehe Amur. Am-, , Amal, kleine Stadt in Schweden, in der Provinz Dalecarlien, am See Wener. Sie treibt guten Handel mit Bauholz, Brettern, und Teer. Lmot. -ssE-'i-r , kleine Stadt in Persien, in der Provinz Taöarestan. Amona Amphisia Amons, Fluß in Italien, weicher im Apenninischen Gebürqc enlspringer, durch das Klorentinische fiiessec, und sich bey Ravenna in den Po erqeußt. Amonäo, tts/mon, kleiner Fluß in der Schott- ländilchen Provinz Lochiana, weicher sich in den Meerbusen bey Ldenburg ergeujss Amorvach , Lhnr- Maynzlsches Schloß, Stadclein und Amt am Odenwalde, zunächst bey dem Beuedictiner-Kloster gleiches Nahsnens, da wo die Müdt und Bii- bach zusainmeu iauffen. Amorgo, Morgo, lVIorgur, kleine Zn>ei aus dem Archipciaqo, zwuche» den Jnsetu Nacsia uud Skampaiia. Ehemahls hatte sie eine Bischöfliche Stadc, anitzo aber sind nur einige Dörfer nebst einem Schlosse daranfzu finden, und gehöret sie den Türke». Amorrmmio, Droit cl'Amoiüiskion, ist dasjenige Recht, welches die höchste Landes- Obrigkeic den Möllern, Kirchen, geistlichen Stiftern und andern (luipurit>u 5 ; welche gemeiniglich manu; mu.ru»: , oder die todte Hand gcnennc werden, ertheiiek, daß sie unbewegliche Güter cheils durch Kauf, Schenkung, Tausch , oder Der- mächkniß an sich dringe», und auf immer behalten können. Man nennet besagte Lorpom deswegen die todte Hand,weil die Guter,die sie eiumahi uiBesil! genommen, nicht ieichclich wieder an andere gebracht werden,und folglich aufhören im gemeinen Gewerbe zu seyn. Da also dergleichen An- sichbringnng, die von Klöstern, Stiftern re. re. geschiehct, dem gemeinen Weesen höchst nachcheilig ist; so sind nicht nur von verlchiedenen Ständen des Herl. R. R. Gesetze gegeben worden,welche verbieihen, an die Kirchen ohne besondere Lrlaubniß liegende Gründe zu veräufiern, sondern es find auch jeicher selbst in Italien u. Frankreich , allwo doch dieses Recht seinen ersten Ursprung genommen, dergleichen heilsame Amortizacions-Gesetze gegen die Kirchen gegeben worden. Ampauos, ein streitbares Volk aufder Südlichen Küste der Insel Madagafear, zwischen Carcanoßi nndCarambula; bey ihnen findet man viel Baumwolle. Amprla, juche /Sero. Amper, Fluß i» Ober-Bayern, welcher in dem Pfleg-Gerichce Ammerqau an den Tvrolijchen Gränzen entspringt, durch den Ainmer-See gehet, und unter Moßburg bey dem Schlosse Isercck in die Iler fällt. Ampsing, Flecken in Nieder-Bayern, nicht weit von Mühldorf, ins Reiic-Amc Lands- Hut gehörig. Hier weiset man noch das Schlacht-Feld von dem bekannten Treffen da Au. izrr. Ludwig IV. Herzog von Bayern, Frft-nch den Schönen von Oesterreich durch den capser,, General Schweppermann überwand. Awz-Kniü, siehe Salons. Amxki- Amphichearr« Amstel Amftelland 6 i xgc iZ'r 1 «! di 6 ; >?--L siiqp A s ümv A,!!/ iMgi!, ii-d: ii«M, U«n b,ach j!i!S!: smisiv llikit« M!»,i ttMlk lM«I>s liltzaiA Mi'» »Ms» )Ä.K» ilkiich' k HMb. M'i»' ziziiili! sMtüö lM'"' ssbB.'s SD K O F -tmpNictn.-acm, sind grosse steinerne, m die Runde ansgesührce Gebäude, welche aus vielen über einander gebaueten Banken bestellen, daraus man vor dielen, deu Säaustieleu zniähe.' Das graste und Prächtigste Gebäude dieser Art, war das- icnlge, so Vespastanus und Tirus erbauet und das zumTheil noch jetzo inRom stehet. Die Figur desselben war oval und von solchen. Um,anq, daß 87000 Personen sitzen konnten. In der Mitte warein grosser freyer Platz,darausdieFechcer ihreTapser- keit sehe» iiessen, auch disweileii die Ucbel- thater oder die unschuldigen Christen mit wilden Thieren streite» mußten. Diele Gebäude sind zu Grunde gegangen; zu Verona,Rom und besonders zuCapua sind „och Ruder«, oder Reste, M sehen, ämxiglionr, eine ruinirle Stadt im Ktr- chen-Staate, in der Provinz LsmpngnL äi ldvmL, >. Meile von Tivoli, hieß vor diesem LniM/llm, »inpvlla, Flecken in Cacalonlen in Spanien, bey dem Einflüsse des Ebro ins Meer, /tmxoim, Flecken in Eatalonien, in Spanien, aus einem Berge, am Ebro, drey Meile» von Torcosa. Amplitz, oder Amprlitz, ein Flecken, Schloß und Herrschasti» der Nieder-Lausitz, am Wasser Lud«, m dem Gubenischen Kreise, dem Hause Schönaich gehörig, ^.ixuclia, Flecken in, Spanischen Königreiche Leon, im Gediethevon Plazenlia, war vor diesem eine Bischöfliche Stadt- ämpussULna, , Flecken in dem Äestilchen The,je der Insel Corsica, am Fiusse Tavola. , Flecken in der Landschaft Lionnois, in Frankreich, an den Gränzen von Dauphine, >. Meile von Vienne. LmpuräM, D aKl!,, kleine Landschaft, in^Eaiatonieu, in Spanien, darinnen die scadt -kmguiu», oder auch Lsstallo ä'^mxurisr. Lat. lieget- Diese Stadt, so ebemahis ansehnlich gewesen, liegt am Meere bey der Mündung des Fiuvia, har eine» Hasen mit einem nicht weit entlegenen Schlosse, und ist jetzo in geringe» Umstanden. . ^Mssunnr, siehe Le-lini. Amras, Ämvras, Gmbras, Uinbvag, Landesjurul. Lust-Schloß i» Tnrol, auf einem Hügel «m Jnnfluß,eine halbe Meile von 3 n!pruck,al,woeine berühmteKunst- Kanimer lamt eine», Archiv und Biblio- theck befindlich, wovon aber letztere an die Univcrnrat Jnchruck von der ver- wiccibrcn Kaiserin Königin Majestät ge. schenket worden. A nrom, Lmci'um, Amron, kleine Intel in derNord-sec,demHcrzogrhumeSchleß- wig gegen über,zum Ltstce Rypeugehörig. Sie ist gernmeu. nicht sonderlich » uchtbar. An>>te,, klein« Fluß in vor Provinz Holland,wovon die StadtÄt, st er, am ihren Nahmen hat,welch,, durch gemeldte Stadt fliestet, und sich in den Meerbu,c>, Ae ergeußt. Amstel!an0 , ^, ein kleiner Scrich Landes in der Provinz Holland, ParinneAniste, dam lieget. Es gräiizer gegen Ästen an Gvilaud, gegen Süden an Rhinianb und Utrecht, gegen Welten an das Harlemcr Meer, und geg. n Norden an Waterland, davon es durch de» Meerbusen von Ue abgesondert wird. Amsterdam, mn ni, und die g,ss ßre und prächtigste Stadl der v-rcinigt^i Niederlande, i» Nord-Holland, an, Mcerbust» De gelegen, welche an Gisste, Schön, eit und Menge der Linwohn-r wenig, „S,äd- tcn >» der Wett nach;,stetzenist, l» An,e- hung der Handlung und Reichthums rber gar füglich das Torus unstrerZett geiieunt zu werden verdienet. Sie en,stund auS einem Dorfe,welches blos Fstcher bewohnten, und wurde erst im Jahr -gsr. de- mauert. Von >50;. bis >< ze. hac sie sich merklich vergrößert, wozu vorne»,lich die An. i z ;ö. er,oigce Eroberung Antwerpens viel beygelraaeii, ms aus welcher Srapt alieine viele,022. Einwohner sich d.,hin gezogen. DieAmstel g ht mitten durch die Stadt. Sie ist au, tzoähien gerauet, und wird überall oonEanäicnundcKrach» te,r dlirchschnitten. Manzehiel iiebstden Vorstäoren bco 50222. Häuser, und 240020. Einwohner. Gegen der Land- Seite ist sie mir vielen Bastionen und einem weiten und riesten Grabe» verletzen, auch kan man, veunitcclst der Schleusten, das ganze Land unter Wafferseken. Sie ist die Zte in deiÄrdnung derfeii-gei,Städte, welche Leputirre zur Scaäceu-D>r- sannniung der Provinz Holland schicken. Unter ihreMerkwürdigkeiren gehören vor- nehmiich das Rathhauß, die Ärs.nan, oa» Äst-JnoischeHaus, die Börse, dieBan- co, der Priiizen-Hv', oder des Admirali- tärs-Hans, die Inchr-Sostm-und Wey- sen-.Häuser, die vielen Kanäle, die mit Bäumen besetzte Straffen, die Reinlichkeit der Häuser, verschiedene Paliäst, und die Schifswcrsle. Äb sie gleich -im, S> e- handelnichc gurgelegen ist, so böimeu doch alle Städte der Provinzen ihre W mrcn vorkheilhail dahin schick.». Es werden auch alle Religionen gedustet, uni haben dieJuven Svnagogcn, davsneii.e den Porcngicsischeii Juden, weicheaiihier s.hr reich sine, zr.geboret, die andere aber den Deutschen züiieh 1. Dos Stadl-Regi- menr wird von z6 Personen verwaltet, wUche das Raths-Evil, eiu,n e!wähiek,und die svic Lebens oiche Aemtcr behalten. Unter Le», 2. Bürger,n,is,,rn führen aii- zeir 4. die R^,>eiung. D,e Besatzung b«l,eher aus «urr/Z7. enczulidere sich ein Pumrrmagazln, welches de» Rnin vieler Gebäude verursachte. Slinstcoocn», diesen Nahmen führen unterschiedene Inseln, welche die Holländerin Asia und America entdecket, und also benennet haben. Line liegt aus dem Eißmee- re, zwistqen Spitzbergen und Grönland, eineiiu Meer von China, zwischen Japan uno der Insel Formosa; eine andere auf dem Indianischen Meere, zwischen Neu- Hvlland uttd Madagasear, eine auf dem lelar ä-l Sur, zwischen Peru und den Sa- »»monischenJnselu; noch eine auf da», Ju- dlaniichen Meere an der ösnichenKüste oer Insel Ceylon, auf welcher die Holländer ein guied Fort angelegec haben, und welche auch sonst Caradiva aenennetwrrd. Stmftckte», schöner Marktflecken in Unter- Oesterreich , im Viertel Ober- Wiener- Wald , eine Halde Melle von JpS, zum Hochstist Passau gehörig.. A.inck,une,>Anlkruct-r,M-»/r/ntte^^n/tt'i,- u« n, kleine Stadl ui Süd-Schocclano, in der Provinz Fise, all der Meer-Lnge bey LSeuburg. Diese Stadt har daS Recht, Depmircein das Parlementzu schicken. Amr-Sasfcn,also werden in Sachsen und in andern Orten diejenigen Löelleute oder kleine Scädcegenennef/welche in dem Äm- re, unter welchem ihre Gütyer oder Amc- Wige Lehen gelegen, vor Gerichte stehen, und demselben Zinsen und Steuren entrichten müssen. Ueberhaupc bedeutet das Wort Sa>,en, Personen, die an einem Orte ihren beständigenSltz und Wohnung haben. DenAmcsässe» werden dieSchrift- sasse» entgegen gesetzet, davon s. den Ar- kickel Schriftsässrn. Amu, tleiner See in der Provinz Za- gareystn der grosse» Äslacischen Tarcarey. ^muckcL, Scaoc in der Afrikanischen Barbarei) , ini Königreiche Tunis. Amur, also heissen die Russen jenen berühmten Fluß in der Astatischen grossen Laetare» , den die Tartar» Saqhaiien-Ouia, nnö die Chineser Ka-lo»g Kmng,oder den Drachen - Fluß nennen. Lr entspringt aus dem Gebürge Agigire-Äencri, gleich ibey seiner Quelle heißt er Onon, und weiter hinan, Schilka- Lr ergesssl sich in den östlichen Ocean, ist biozur See schissbar, uno ungemein fischreich. Seine Länge betaust slch au, 40a. Metten,u. von ihn, ,ührc der benachbarte Meervusenden Nahmen. Xmuüren, einen aushalten, sussteyen, oie Zeit vertreiben, Lat. «i/r»,»,-. Amuran, siehe Amurnan. Amu^, Staut IN Ost-Indien in der H«lb-Hii>el -enseit -es Gange», am östliche» Ufer des Sees Chiamay, an dest ! Gränzen des Königreichs Känduana. j Anu, siehe Anna. ! Ana, kleiner Fluß im Heßifchen, fällt betz - Cassel in die Fulde. Anaoapttste», siehe Mledeoräufev. ! AnacKiniulL, ein gewisses Volk au, LerOeü- - lichen Küste der Jnse, Madagasear, in Astica, bey dem Ursprünge des Fluge» s Manangyare. Ihr Land ist wohl vewoy- ' »ec, uno reich an Viehzucht und Re,ß. ^ Anaoborci», heisset im Griechischen einer, der sich avsonoerc; und nnoet man in oer Oriencaiischeli und Oeeioentali,che» Kirche Anachorcten, oder Mönche, so sich der Gesellschaft oer Menschen ganz entstehen, und sich nach dem Tempel LiiäundI». hanniS, in die Wüsten vegeben. Anaouje^, ein gewisses Volt»»Brasilien,in Süd-Ältterica, nahe bey der Capirama Seregipe. Anaäir-stoi, Stadt IN dem Asiatischen Theil Rußlands, und zwar in dem Jrkutzk,,ch.» Gediethe von Srberien. Anaka, Auf-, S,adt im Königreiche Fez, m Aftica, am Atiaillischen Meere, »r meist rninirec. ^nszssoions, kleine Stadt in der Jrriändischcn Provinz Ulster, am Fiusje Ban. ziemlich wüste Stadt in der Lamz-agna ä, ivoma, au, einen. Berge im Kircheii-Staace,„ed>t einem Bi« schosthum, welches unmilteibar umer den Padsi gehöret. Anaiauva , Insel auf dem Indianischen Meere, bey oer Insel Ceylan, weich, reich an Austern, und oen Holländern gehörig. Analogie, Lnaiogia, y.ist eine Gletchhest, Proportion,uno Aeyiiiitykelc zw.y.r Dinge , wo eineriey Raison sraci hak. Anan, suche Annan. Anancials, siehe Annanäalr. Ansxius, siehe Alkeo. Anapirtius, alte See-Stadt in Griechenland, in der Provinz Athen, allwo vor Alters viel Silder-Gru.eii w>rren. Anaxo, siehe Alkeo. Anazioclari, , ckst/a- rnLur, kleiner F,uß au, der Insel Canoia, welcher bey dem Ca,len Bonilaelo entspringet, und sich au, der Sn. iiqen Küste zwischen dem (,'mcck n, (-uaj-onm, uno dem Vorgevurgeck- MaciaiainvMeer ergeußck Anaf-LL, , Grasschast liebst einem Flecken gleiches Namens,lmWMoniicheik Ftttnderi., am.FiuneM^rgue,2.Meile» von Ryssel. Anapuya, Landschaft in Süd- Amerika, UI deiii Sebierye von Venezuela» in Tbl,a irr,na, gegen den, Ursprung« oe» Fiuss.s Burlu,ooerBarlqu.e.m. Anaictu-, eiiievetoorvene Deinocrarie, oder ein Regiment, sa man nicht weiß, wer Koch oder Keiler ist. An»- Hi lRG >»ilils R«!lr A»»l ä«,L ss»k !>«I!z stil, tz>O:i Ni»k. li^nZ! jitnjich izichj, »!,< > liiM,» «Alk!» »iK» »mA «M »W iiiüs.w» i»M» GiM st.ssiS» i« W» H/««' id°i>«^ »'K Anathema Anckchale Anchediva Ancker 6Z /rn^uo.na , ist em öKntlicher geistlicher Sluch an die groven «under, daduiL- sie von ihrer Ruchlsflgke.radgeschroe, et, und »ur Busse geleitet werd.n. Be» LenEacho- tisch-» wird es sur eine AuSjchiiestuiigauS der Shristi-che» Gemeine genommen. Zn der Griechische» Kirche wird Vergabst alle Jahre einmal ögenrlichin der Kirche ex- communieirec, wozu die ganze Gemeinde änmb-ms schreyet. An. 170-,. wurde auch der damahlige Hermann der Eojacken, Mazeppa, wegen der an Pecer I. begangenen Verräthercy,i» allen Kirchen Ruß- lanls ercommunicirl. s. Hann. Lmrkor, chemahlige Scadr im gelobten Lande, in Asien. Sie lag im Gramme Benjamin und war das Vaterland Ieremia. Noch j-ho will man Rudera von der Woh- iuing deS Propheten, so wie auch vsn dem Hause HiobS allda stnden. -bnakvl«, flehe kerwlis. /rnmolico, kleine Stadt in der Provinz Despokaro, in Griechenland, be» dem Eingänge des 6 Kls cfl 1.0x21,10, ist mitten >m Wasser aus Prahle, wie Venedig erbauet- -bnsroris, sonst ssst»L/rn, kleine Stadt in der Provinz Acha>a, ,n Griechenland , am Flusse Ajopo,Meilen von diegroponke. ^nSLLiba, flöhe TVcliuAx. aVnbLr,Lnid2r, ^mb^, s, alte Stadt in Asten, am Flusse Euphrat, welcher fle in zwey Thefle absonderc, also, daß die eine Hels- re in Diarbeck, und die andere in Jerack Arabl lieget. äncmn, , Insel auf dem Chine- sischen Meer, in Asten, gegen die Küsten der Landschaft Quancung. ^ircumsrei, ^-nru»-L, r, Volker ist SÜd- America, am Flusse Madera, in dem Amazonen-Lande. äiiCLw-r, , kleine Stadt in LiN- koMrhire, in Engelland. ^nco, kleine Scadt amFlUs,e Saoue,in derLand- schasi LionuiS, 4- Meilen von Lion. /Znco.oder enio, Bucht, unü Hollandirch Bogt, ist eine Art eines Meer-Bu,ens,welcher zwischen zweyVor- gebürge» vorne fast eben so weit ist,alS hinken. Sie wird von einer Bapc darinnen unterschieden, daß diese in dem Eingänge sehr breit, und am Ende gegen dem Lande zu viel enger ist. Dergleichen ist z. E. die Äoeger-Bucht an der Ost-See in Dänemark und an andern Orten mehr. Man nenneres auchLoifo,Lat Gi- ^ 2. ^riccLumo, flehe Lvurdoa stanci. eincemL, kleine Stadt an der Laue, in Bretagne, in Frankreich, zwi- scheu Angers und Nantes. Lncuwle.Sladc in Eflicien, m Nalolien, »0 Sardanapali Grab zu sehen seyn sott. ^nckschvs, ^nckafll ve,, r,.r, ^ - kleineZnselausdemJndianisch n Meer,üi> de» Küsten des Königreichs De- can, ungesehr ia. Meilen erüdwätts von der Gcadt Goa, den Portugiesen geh, ria. Sic ist voller Wälder, und st chreich, und hatten die Porli,gissen vornigst einestar e Festung aus Verleiben, weiche fle aber zu Ersparung der Gar,ii,01, vor einigen Zähren wiederum deinviirec Huben, äiiciimlo, TZnctisIo, Türkisch Kenxis, Türkische Gcadt an der Küste des schwarzen Meere, in Romani«, be» dem En.fiusse d-.s FlussrSErgino, herein Bißchum, unter das Patriarchat zu Con« sp-ncinopil gehörig. knebln, , wichtige Beneditti- ner-Ädtey in der Grasschasc Hennegau, 2. Meile» von Doua», aus einer kleinen Insel, welche der Fluß Scarpe machet, ^irclrora, sonst,^üiu, l arennniin, geringe Stadt i» Moreq,am Meer-Busen Eoron. kkncisixuiirr, siehe ^niizusinr. KneiennecL, das Alter- Daher ist die Redens-Art : Diese oder jene Osj ieierö und Bedienten haben den Rang unter fl.y, nach der ^nviciinelL, uehmilch nach Ser Zeit, wie sie zu ihren Chargen,oder Bedienungen sind erhoben u. be,ordert worden. Lnckenstein, jo jchreibt sich eine Gräfliche Familie in Erain, aus weicher verschiedene Personen die ansehnlichsten Ehrenstelleir am Kaijeri. Hose bekicidec. Zlnckev, grosses eisernes Instrument, dessen unter,rer Theii wie ein halber Mond gestaltet , und mit jpikigen Mderl-asten vrr» sehen ist. Obe» aber har es ein statt eS Ober-Holz, den Anker-esioet genannt, nebst einem starken Rnige, die Eaoel« Tauen, oder Anker-Geste daran zu binden. Man brauchet die Anker st woi auf dem Meer, als auch aus den Flüssen, die Schisse dadurch stehend zu mache», und werden sie am Vordercheste des Schiffs ausgcwvrsen. SieheMatdemat. st>--x. An-rov, heisset in Hofland ein Gesäß vom. bis ». Evmer. Anetcrerdtap^n, Heist, wenn ein Schiff vor Anker liegt, und ein ,chnefler Simm encstehel, da man wegen der grsjscii Wellen dasAnker nicht uijovald «usdrinGriin» de bringen kan, so wird das Änker.Th-ui abgehauen, um geschwinde d«S « chl„ in See zu bringen. Dieses ge^chicht auch, wenn ein Schist, das in der See vor Anker iiegr, urivermulhek von Feiudeii über- salleii wirb, da denn die Anker-Laue ad» gekappl werden, um sich augenbl.ckl.ch ge» gen denstibeu in Positur zu setzen. Anck-v aus, erzen , heisset den,ei»en auf de» Kran-Baikrii bringen. Äneker b,Ne,den, weniiman die Schauf» fein mit Brettern verbindet, da man iir einem schlimmen Grunbc ankern, uns verhindern muß , bgß die Schär,e der Schoss- 64 Ancker werffen Ancre Uniuffelii den Sand nicht zercheiien, noch das Schiffschleppen. ^tnckeo werffen, dieses gejchichet in der Absicht , damit das Schist fülle liegen könne/ und vorne,Mich «iSdeun, wenn das Schi» in einen Hafen eliigelauffen, oder sich mit trischen« Wäger uno Lebe»s-Mitrelii versehen will, aua» östers wegen Windstille vor A«ter liegen muß. Aneeer lichten, heisset das Anker in dieHo- he ziehen/ oder winde«/ um das Schiit lrey zu machen/ und segeln zu können- , Anetcr schleppe,»/ heilt, wenn die Anker lM Grunde nichcfeffe hatten, und den Wind/ oder dieFtttth/SasSchiffwegslihren lasse». Anellam, eme grosse und oe- sestigce Stahc am Flusse Peene / in Dor- Pommern/ zwischen Scercin uno Wolgast gelegen. An. i7>z- ist sie voll den Aussen vöiug ausgeplünderc, und 17----im Nordischen Frieden zwischen Schweden und Preusse» an letztere Krone ausewig abge- trestii worden. An. > 757 . ;8. und So.ist sie während derOperacionen inPommern, Haie von den Schweden, bald von den Preussen besetzt worden. AnchU',,Stä 0 lle,ii/harcebey Zerbst,im Für- ^ stentonn, Anhalt, wird genieiiiiglichjür eine Vorstadt von Zerbst gehalten, hac «der ihre eigene Bürgermeister und Rath- maiineil, uno sreher unmirrelvar unrer Fürstlicher Herrschaft. ^nco, siehe /^NLo. 4 ncon-i, Hauptstadt in der Marca d'Ancona, im Kncheii-Slaale, nebst eniem Hasen am Gono di Venezia, au einem kleinen edapo, Monre Guasco, oder Monte St.Snaco genannt. Sie hat eine Cica- delle, atlw» der Pallast dos Päbstlichen Legaten zu stnoen, nebst einem Bißthum unrer den Erz-Bischost von Ferm» gehörig. Ihre a-anblung yac ziemlich abge- nommett, und ihr Hasen vedars noch einer starken Verbesserung. Clemens Xll.har An-1732. denselben zu einem Frey-Hasen für alle Nationen voiffLnrop» erkläret; wie denn auch den protestantischen Han- delS-Leucen viele Krcyhe.len und Vortheile zugestanden worden- -zncuna, Ir Marca ci'LriconL, ts/iün,r^, eine der grögr-tt Provinzen des Äikchen-Staacs in Icaiien, welche gegen Norden oa» Äpennlliische Gebürge und den Golso di Venezia, gegen fthsren Ab- rnzzo, gegen Süden Spoleco, u„d gegen Westeii Urbino zu Gränzei. hat. ^.ncuuL > ü,/,r, kleine Stadt iiiÄauphine, am Flusse Ayone, in Fraiik- relch, i.Äieilevon Moittmelian. äünsoulwn, , Berg nebst einem Schlosse Uud Flusse gleiches Naymeus in Natolien, rn Asien, in der Provinz Ali- dinclli, an der südlichen Küste, der Insel Rhoöus gegen uoer. An»«, lUbrrc, kleine Stadt «st Mcrum Andaye einem FiUs,e gleiches Nahme»s, st, j Picardie in Franrrelch, zwischen Corble und Bapaume. -tiicruui, kleine Stadt in Süd-Schottland, in per Provmz Teviotia. Xiicuä,uz uuiL>', r/sr^ , ein SlrichLandeo >n der Provinz I,,.per,ale,in Chili, in Süd-America,zwischen dem Lande Dsorno, der Terra Magestauica,oeni Ärchipelago von An.ud/und der Coroillera de los AndeS. Der Archipel,,gns von Än- eud,vder von Cysto-,c/,,/ -A-!nr,o, oder ist eti, Stück von dem Mari Pacifico,welcher mit vielen kleinen Inseln bedecket ist,u. zwi che» berKu- ste von Ancud und der Infti Chiloe lieget. , siehe rVnguur)-. Anczadlch, Fluß in Nleder- Pvdolien; welcher sich ungesehr eine Meile von Oczakow in das schwarze Meer ergeußr. A.rulLg uilÄL, ein Volk in Peru, in «üö-Americ«, zwischen den Fiussen Laura und Adancay, az. Mellen von rer Stadt Cusco gegenNord-W-sten gelegen. AiMaluiM, .iiMMurw, n„nn,r,,s, Provinz ili Spanien, welche den Titel eines Königreichs ,ühret, und die Königreiche Sevilla , Eordvva und 3aeu ln sich begreifet, wozu auch ehemahlSdasKönigie.ch Cna« uaoa gehörte, und T>vei-Ändalusieii ge- licilnc wurde. lOte Gränzen diese» Königreich» sino gegen Westeii Porcugall,gegen Norden Neu-Caststie», gegenDslen Murcia, und gegen Süden Granada, und da» Meer nebst dem Llrrechv di Gibraltar. ES ist zwar sehr gebürgig, aber die fruchtbarste und gesundeste unter allen Provsta- zen in Spailieii/UNd hac allersty Bergwerke an Silber, Gold, und Quecksilber, sonderlich werdendst Pserde aus dieser Provinz sehr hoch gehalten. Es ist So. Mosten lang, mW zo. hrcft, die Hitze ist zwar im Sommer sehr groß, daher die Einwohner bey Tage schiasten, des N -chcS aber reise» und arbeiten, jedoch wehet zu gewissen Zeiten ein erftischender Wind. AncisnsISr 1 OiE-ro-r/a - ziemlich verwüstete Stadt im KönigreicheT>ecan, in Indien, disseit des Ganges, bey oem u» ,prunge deS Flusses Mandona. ^näLULL , kleine Stadt in der Französischen LanojchaftViimrms inLa-,- gueooc. Lml-i^e, Flecken, nebst einem festen Schliffst 1» mrTerre de Labour, in oem G-ne» ral-Gouvernement S-scogne, in Fram- reich, ai> oen Spanischen Grunze,,,der Fe- stUi,g'Fuei,lar.iv>agcg-nüver. Einehaft- Srunoehlevoii imF,u,je Bioaffoa liegt. ie soge,.aiil»le Con.erenz-Insel, nuwo »SSo. bstÄohoiuiigoer Sp. ,.i.chcnIn,ai»li»,ais sie een Königin Frankreich Ludwig Xäv. »ermahlcr worden, geschehen. AnSecsi» 'hliii! W> >>l>L^ l.k U>iß i«i jc- Hst«« PiW »«.ft! klm« n,icKs HPK iM«- -Anvechs Andkl-skow ützi'j. MM! i>D,«> istrvck NI P»«, Mzx iMin« sMik- ik iß -Xi! sti-M !li°i°k' B- ^ HMk zcki«,< nb>^ Ajii>^ M...« -F«: Ändechs, -in Schloß und Stammhaus der cbemakiiaeiiGraie» von -.ndechs, weiche das Herzogihum Meran, uiid noch andere Länder besessen, und davondaS Hauß Sctzeaern eine Neben-Lnue war. Es »egt in Dder-Bavern, zwischen dem Ammer- «nd Wür.»-Sse, 'unfMeücn von Mu> - che», ist ietzund -in prächtiges Benedi- cciner-Kioster, wc.chcd der Heiftgenverg ae»e»n-c wird, dahin viel WMahrt-n Mg-» der daselbst befindliche» Reliquien anqesteliel werden. - . . Andenast, kleiner Ort an einem Seeg e>. chcSNahmens in der Ottenau, nahe bcy dem Stabilem Oppmau,a» den Granzen der Grafschaft Eber,teil,, allwo sich ein berühmter Sauerbrunnen befindet. Ände'.a», siehe And,au. Andelfingen, Landvogteh und Marktflecken, nebst einem Schlosse im Canton Zürich , am Flusse Thur, zwischen Schaihau- sen und Wincerlhur, dem Canton Zürich gehörig, welcher es durch einen Land-Vogt regieren lasset. ^ncl-lül»r, ^E/iscrem, in Frankreich, sind a. Städtgen in Vexm id>«riiiilnck i Liern - liegt an der Seine, und Gc oß-^r^e/i- nicht weit davon,und führet de» Titel einer Vicomrs. ^»ctest^, , kleiner Fluß im Lcmogen Caur, in der Normandie, in Frankreich, weicher sich bey Pont de l'Ar- che in die Seine ergeußt. ^nclelot, Stadt lind Königliche Preoote in Champagne, in Frankreich, i» der Landschaft Bäsigni, e. Meilen von Chainonc, an, Flusse Rougnon. ^näüMLon, /VnäemiM, zzäsiiwn, »-«, Insel in Asien, am Ooliocki LsnzxlL, von welcher i. oder 6. andere kleine Inseln die ÄndemoNische genenner werden. Sie sind klein, von schlechter Wichtigkeit, uno liegen a» den Küsten des Königreichs PegiiundderInselSnmatra. Die Einwohner, so von der Viehzucht und dem Raub der gestrandeten Schiffe leben, sollen von ausserordentlicher Grösse, und Menicheusresser seyn. sr-icwn, ein grosser Ort in der GrafschastNa- mur, an der Maas, hat ein altes Ädeliches Frauen-Srisl, so mit zo. Damen besetzt ist, welche sichverheyrachcn können. Xnclancs, siehe ^N-IX>5. ^mwrlrcin, ist em Flecken unweit Brüssel in Brabant, und wird als eine Vorstadt derselben betrachtet. Andernach, >-niomaer,nr, alte und nahrhafte Stadt im ErzstistcCdlln, nebst einem Chürsürstl. Schlosse am Rhein zwischen Cobien; und Bonn. Sie hat einen beträchtlichen Rheinzoll, auch wird mit Holz mid Tünsteiuer Wasser, wozu allkier vie Krügeverferllqrwcrdeiil ein starker Handel „ach Holland getrieben. Aiidrrskow, Anrworrskow, grosses Kö- Andes Andragiri_65 iiigl. Schloß aufdcr Dänischen InselSee« land, welches unweit Schlagel-See ge» gen Morgen zu lieget. ^närs, OoräilleiLäe los iinss.ss, Ooräillierr, LisrraXevackil, Ostens >itaute« nt-vo/i , eine Reihe grosser und kalter Ge» bürg« i» Süd-Amcrica, welch« sich von der M«gella»ilche»Meer-Enge bis an das Landcks»<2uixor über > 022 .Meilen in die Länge erstrecken, und Peru und Chili von dem übrigen Süd - America absondern. Sie sind fruchtbar, und wohl bewohnet, und finden sich unter denselben gegen Chili auch Feuer-speyeude Berge, so man Mom-igns« Vulaains nennet. Sie sin- sehr hoch, und kalt, und giebt es daselbst s» durchdringende Winde, daß sie die leben» digenKörper alSdald tddten,iind sie so har» te machen, daß sie nicht verwesen. ^nckovsNo,(L»mz>o cl'h kleine Landscha,c in Andalusien, in Ma» nien, an den Portugiesischen Granzen- tVnch->, also heisset eine a!cc Familie, welch« sich Herren von .^ncklL, Mvrckel- ä- Val^ f,sr.>,lo, jchreibet. ^näiurvrostue, siehe Ontario. Andlau,kleine Stadt und Schloß inNieder- Elsas, am Flusse Andlau, den Freyherrew «.Herren voiiAndiauErbrittern deSReicht gehörig. Das dasigeaöeiiche Fräulein» Stift, hat eine gefürstete Abrißin, welche als ein Reichs-Stand Zu den Rheim» scheu Prälaten gehöret, aberkeinen Ma- tricular-Anschlag hat. Sie besitzet zu» gleich die Avtey Hugeftofen am Wüler- Fiußchey Andlau,gegen Lothringen, n. die Herrschaft Freudeneck, den Westhofen, weiche beyde sie auch in ihremTirel führet. Andta», kleiner Fluß im Elsaß, der ia de» Fluß Ist fällt. Fmlom, kleine und etwas befe.stigtr Stadt unweit Onealia, im Genuesischen Gebt«» che, in Italien. .^nclvris, T.rcä'.zimlorls, 1v?.goLoIl»,/.U5k« oder L-itsrcr, ein Seeindev Provinz Lapicanala, ist Neapolis,zwischert den Flüssen, Candalaro und Soropello, >. Meile von Manftedonia. .Lnclorno, Nttm, kieine Stadt, nicht weit von Biella/ ln Piemont, davon die umliegende Gegend den Nahmen einet Marquisats hac. ^n-lo>rs,^n-ko, es, fruchtbares Thal in Languedoc, an den Catalonischen Granzen, liebst einer kleinen Stadt gleiches Nah» mens, z. Meilen von der Stadt Ürquel. Fnckoucsr, stehe kniluxLr. .Fnäo vrr, s, wohlgebauter Burg» Flecken in'Hantsbire, in Eugeüand, a» den Granzen von Wiltshire, weicher zw«' , D-vurirke zu dem Parlament schicker» " ^„ärL, siehe sZickra. iru», kleines Könjs . UiidSiadtaurverIniei Sumatra,» Invie». Ck /inckr«-! 66 Andrümitti Andrianopel kaälÄIiUNl, I-LnänEli, 3. Oimiui , ^ kleine Türkische Stadt in Nato- ! lien, in Asien, der Julei Mecel»io gegen über. Der Ovlko cki Knssi-iluirri, u- mzttenu/.oder Lm„^liegt dabev, und ist ein Stück de- kickipe!m;i, zwischen derJnselMerelino und drnGran- zen von Natalien. Er wird sonst auch Oolkocli Lncrsstico genennet. Andvay, oder daß Gericht Vuchenstein, Lar. ^närscium, liegt in Tsrol, und gehöret zu dem weltlichen Eebiethe des Bischofs von Brixen. . Andoragoreg , Chur - Braunschweigische Berg-Stadc auföem Harze, im Aursten- thmn Grubenhagen, wo gute Silber- Bergwerke anzutreffen sind. Andreas-Schanze, ist eine kleine ror- tr-ü-, in der Betau, in der Niederländischen 4 ,'rsvin» Geldern, welche auf dem Bommler-Werth, wo er am engsten ist, An.iros.vo» dem Cardinal Andreasvon Lesterreich erbauet worden. Sie hat aus einer Seite die Maas, aus verändern die Wahl, und ist ein regulaireS Fünf-Eck. /aukrsclir.ov, oder knärrejov.ift ein Stadt- ge» in Pohlen, in derWoywodschafk Cracau, unweit den schlesischen und ungarischen Granzen gelegen, und wegen des Friedens, so Anno >«67. zwüchen Pohlen und Rußland daselbst auf >Z. Jahre geschlossen worden, bekannt. sinclr-»ck, grosser Flecken in Dagestan, zwischen Terki und Tarku, auf derWest-Ku° sie deö Caspischen MeerS. SS ist allhier die Residenz eines Tarrarischen Fürsten, und weil die Rußischen Truppen, Anno »722. ausder Lxxcssirioii Peters des Grossen nach Persien, an diesem Ort zuerst feindlich angegriffen wurden ; so wurde derselbe geplündert, und verbrannt, -kuclieupolio, siehe 8. /mclree, , Stadt in der Neaplischen Landschaft Bari, liebst einem Bißchum, unter den Srz-Bilchof zu Tranl gehörig. Sie führet den Titel eines HerzogthumS, und gehöret dem Hause Caraffa. Anoel.inopel, Adeianopoii, /,grosse lürkischeStadtlnRo- mama, welche 7. bis a. welsche Meile» im Umfange hat, wenn mau die alte Stadt, «ebst vielen Gärten, dazu lechner. Sie «streich, und unterteil lürkischenStädten nächst Constaminopel die beste in Europa.' ES pflegen sich auch die türkiicheii Kayser oftmals daselbst au,-»hatten,wenn l. e entweder zu Constantinopel eine» Äus- ft wider sich besorgen, ooer wegen der »U, - den Ort verändern, oder fich mir der Pest , sonderlich derBsgei-Beihe, öiver- Jagd ollen. Ihre Befestigung bestehet tiren> Mauern und Thiftme», uno die nur 1 vjole Kansicuce und Handwer- E tadl h» schönes Kau,-Hans, darin- ker,au-eO '„o auslänoi,che Äaaren an- neu al!"h^ Andrs Angamala zutreffen sind. Die Türken heissen sst, Edrene, liegt ii> einem Lhale, und war von >Zso. an, folglich lange cor der Cr- obcrungConstanrlnopelsdleHüupr-Statt des türkischen Reichs. SS sind viele tziüsse um dleSladc, worunter die vornehmsten die Tunqia, über welche z. steinerne Brücken aehen, die Arde und die Maritz. Sie wird von Christen, Juden, Türken, Armeniern, Wallachen, u. a. m. bewohnet, uni nicht weit von der Stadt befindet sich cm Frauenzimmer-Kioirer, ans welchem sich der Groösulcan und die Basic» ihre Gemahlinnen zu nehmen pflegen. Diese Stadt ist zu Ende des > 701 - Jahrs, so wie auch An. 1754. durch Braud lehr beschädigt worden- kir-kru, , kleine türkische Sradt, nebst einem,Schlöffe auf einem hohen Felsen, aus der Insel «leiches Rahmens, in dem Arasipelsgs, hateinBitz- lhum,unter das Erz-Bihthum Athen ge, hörig. kn.lroveiLLlia, siehe kiruolll. kvärosen, kiärostw, StOdt iN der Süd-Schsttländischen Provinz Cuning- ham,an derJrriantischen See. kucirLssorv, siehe kirssreclrLorv. knssuriri, s. knäoiirv. ^nciusL, Scadr am Flusse Oaräon ä'Anäuür, iu Nleder-Languedoc, in Frankreich, knilux-u-, ^nciuM, olnsoL, Stadl, liebst einem festen Schlosse, am Flusie Guadalquivir, in Andalusien, in Spanien, kne, Flecken ln der kiiincke Lvmeö, in Frankreich, kirecj, siche knnee'/. kiregLän, eine unter den Autistischen Insel» «usVemL'luiäelstiurr, in America, oh„- geiehr iZ.Mellenvon^llno^icco, gegen Osten. Anoenssö, Andenoen, kleine Insel aus dem Occsirolbpreirttiviisli,nebst einem Flecken gleiches Nahmcns auf der Küste voll Norwegen, dem Stift- Amt Dronrheüi! gegen über gelegen, kn-c, > Flecken am Flusie Eure, in dem Gouvernement von der Isis -ls stiM- ce, ln Frankreich, nebst dem Titel eines Fürsienchums und einem prächtigen Lusi- Schlosie, gehöret de» Herzoge» von Be»- domc. knecir, siehe koirorh. ^iwvvlvncstM-:,kleine Jnselanfdem Indianischen Meere, gegen die Küste der Insel Ceylon. Kirke-, siehe knaka. Kuko, Stadt in Italien, im Drescianischeil, den Lenelianerii gehörig, kui-aä, Provinz im Königreiche Algier, in Ainea, der Landschaft Tremesen gegen Süden gelegen, wird von ihren eigenen Prinzen regieret. kn^nmin, Sraöl in Ost-Indien, in dem Lande derMalabare», inder Haib-Jnsel dieneitS Angara Anger diesseits des welche von Christen des heiligeil Thomas bewohnet wird. . stehe ^»uuurz-. sind Wichten der Unkerthanen, vermöge deren ste verbunden und,ihrer hohen Landes-Obrigkeit auf begebenden Notbsall,zu FortbrlugUng dererSoldaten, Artillerie, Munition, und dergleichen,mit Wagen, Pferden, und andern zu dienen, und vorzuspanncii, jedoch nur bis an die s Gra'nze. ^ ' Lnj'L-mnjo, > Fluß »I SUv- »meriea, in der Provinz Pvpayan, an den Gränzen von Peru. Angeldern,Schloß und Flecken IM Fürsten» cyumMindelhcim in Schwaden, zwilchen den Flüssen Mlndel und Werrich. kuSI» äv los Xn^lllLS, ^n.?e/sxs- ü>,Stadtund Soanischetroionlc in Nord- America , in der Provinz Tlajcala, welche Stadt ihrer Manusackuren wegen fchr berühmt ist, hac ein Bifchofthum, unter Mexico gehörig, welches jährlich 6000. Kronen Einkommens hat. /kiixMcl, waren Ketzer im zweyten Seculo welche die Engel ängebethec. ^ngellrcr, eine Art von Eabellonischcn Ketzern , welche von einem Platze in Alexandria , ^»gelirws oder genannt, «nd wo sie sich versammelten, diesen Nahmen führecen. Angel», so hleßehedem ein 4. Meilen lang u. breiter Strich Landes auf der Ost-Seite des Herzogthums Schleswig,zwischen dem Flensburger Meerbusen und dam Sley- Fluffe. ES gehörten hiezu verschiedene Gegenden der Aeniter Flensburg, Glücks- tznrg und Gottorf. Die alten Einwohner dieser Provinz sind im fünften Seculo mit ihren Nachbarn, den Sachsen lind Juten, denen Britten wider die Picken zu Hülfe gezogen, haben sich aber endlich von dem Lande selbst Meister gemacht, und es nach ihrem Vaterlande Ängel-odcr Lngeliand genennet. Lngelo-Lsiiro, eine wohl befestigte Stadt 1» Griechenland, allwo der Bischof von Acb-Iou- seine Residenz hat. Lastollu
  • , wel- cher st, Lapland entspringet, und sich an denMedelpadlschen Granzen in denL.cer- bisten von Bothnien erqrußt. Augermünde, kleiner Ort nebst einem festen Schloß, in Curmnd, an der Anger. Angecmist:dc,kiesticLtadtllnd altesSchl.ß an einem See, die Münde genant, in >.r Ucker-Mark, im stvipischen Kreile. Sie wird insgemein Vreri-Anflermunde gc- »ai»n, und gehörte chemähls den Grafen von Stolpe. Angeoordr, Stadtim Herzogthum Bergen, wo der Flnß Anger in den Rhein fällt. Anger«, Haupt» Etadtiu dein Gouvernement von Anjou, i» Frankreich, welche der Fluß Majenne in zwen Thelle absondert. Diese groffe und volkreiche Stadt hat ein festes Schloß nebst einen, Bißthum, unter den Erz-Bi- schosvo» Tours gehörig,wie auch estiLaud-- gcricht, Münzhof, Salz-Niederlaae, und eine berühmte Universität, so >Zp 8 . gestiftet worden. An. iss;, errichtete Ludwig XkV. allda eine Akademie der schöllen Wiffeiischasleii. Die Handlung ist Le, nächtlich, und werden hier auch viele wollene und seidene Zeuge verfertigt. ^nziiWiL, ^„o/k- r/r, Haupt-Stadt in der Graf chasc g e.ches Rahmens, im Herzpg- khum Moyland, dem Hause Oesterreich gehörig. Aligllicrv, , eine wohl bewohnt« und fruchtbare Gr fschasc im Arnyläudischeu, welche geaen norden an dieIcaliaustcheiiDogtepender chweitzer, gegen Süden an die Provinz n Vs> cmiow und Hovviol^ gegen Oste» an aas eigenr-- E 2 „a. 68 Slngirola Angola lich sogenannte Mayland/ und g«sen Westen an das Thal Aosta qränzet. Das ehemalige berühmte Geschlecht der Vice-Gra- sen von Anghier« hat seinen Ursprung daher. Seit 174z. gehöret dem Könige von Sardinien der größte Theil dieser Graf» schast, nemlich alles was an der Westseite des ksxo liegt / was aber an der Ästseite dieses Sees liegt/ gehört »och zum Herzogthum Mayland. /UrLiwI», kleine Stadt in Lsl-bria olrra, in Neapolis / am Flusse gleiches Nahuiens, welcher sich nicht weit davon in den 6 olto 8 . Luxdemi» ergeußt. stingl-, kleine Stadt im Gouvernement Poitou / in Frankreich / am Flusse Anglire/ hat eine Abte» / iing«fehr> Meilen von koiriers gegen Westen. -lnele Ssillsni, ist in der Kriegs-Bau-Kunst ein Winkel / welcher von der Festung nach deni Felde hinaus stehet, Anßl- rsntrunc «der ist, dessen Spitzen einwärts »ach der Festung gehe». sbngle clu klone L st- Io Loumns , lft die Eröffnung / welche die klone und die Lourri- ne machen. iVnzl- st- I'kchsuls , oder Schulter-Winkel / ist dieÄeffnung / welche die klone und die Spitze der k oc- machen. /cngls kionguonr , oder Strich- Winkel/ wird von zwey einander gegen über stehenden koc-n gemacht. lVnzls klongue, oder die keime, entstehet von 2 . kocen in der äussersten Spitze des Bollwerks. ^NAle kol> 80 NS,o 0 erst- Io (kor8-, ist die Oestnunq / weiche zwey von beyden liouttine» lauffende Kehl-Winkel verursachet. Siehe Morkem. k-x. Mn^elcv, , Insel aus dem Jrrlandl- schen Meer / welche durch die Meer-Enge Wenay von der Englischen Landschaft Eaernarvan abgesondert wird. Sie ist 7. Meilen lang/ und ;> breit/ hat viel Korn und Vieh/ und ist dabey wohl bewohnet, hac 0. Städte, 74.Kirchspiele/ und gehöret zu Nord-Wallis. än§!ir-,kleinerFlutz in Poicoii/inFrankreich. äng!u, -,^ng 7 uio,kleine Stadt in Champagne/ in Frankreich/ am Fluß Äube. sbngols, Königreich in Vkicder-Aelhiopieu, dessen König dem Könige von Congo einiger Massen triducbar ist. Jedoch ist allhier die Portugiesische Macht so groß, daß / als selbiger König -667. den Portugiesen etwas zuwider aethan/ er gefangen genommen/ u. sein Haupt, ü >v. nachLissavon geschickt worden. Die Porlugic,en haben hier einige Silber-Grube» undSchanzen, wie auch die Stadt St. Paul/ nebst einem guten Hase»/ deren gröster Handel allhier mit den Sclaven getrieben wird/ welche sie hler kaiiffe»/ und nach America in die Zn- cker-Müdlen undBerswerke schicken. D.« Einwohner sind Heyden / und gehen nackend/ jedoch haben die Portugiesen auch Ehriflenthusi zu pflanzen gngesangen. Angory Anguiklar« Anssvry, siehe ^nzour)-. , " -knzvle, öktAMm, Königreich in Äbyßinien / mir unersteiglichen Bergen umschlossen / welches gegen Ästen an das Königreich Tigre gränzet. /^ngouletme , , knss/.^,n.,, t «/-/!»«, Hauplstact III der Landschaft ^ngoumoir, in Frankreich, auf einem Berge/an dem Flnß Charente. Sie hac ein festes Schloß/ nebst dem Ticei eine» Herzogthums und koiil- nebst ei,/ein Biß- thum, iuncr den Erz-Bischos zu Bour, deanp gehörig. Dcr berühnne Poel,I.oui« 6 ousr, Herr »s» LolDoc, ist allhier ge« bohren worden. Xu^oumvir, Lnoo/irme»/!- «störe /nco/lE»t /!- ?, 0D-/I-m,kleine Landschaft in demGe« neral-Gonvernement von Äriecns. ^n^oui>-, evizvri, ^nx-lr, «Türkisch« Stadrin dem eigentlichen Nacolün / ,n Asien/ bey dem Ursprünge ins Flusses Zangari / nebst einem Lon^iL-m. Sie ist vor diesem eine berühmte und Erz-Bischöfliche Stadt gewesen. ^NLoxor, krimiscsv, lstci-jULL, Inseln an der Zahl 24. über der Sofanscheii stuisie in Asric«/ gegm den Canal von Mozambique gelegen. Sie geben Reiß/ und viel Med, graue» Ambra/ grosse u. kienie Perlen/ iie man aus etüchenSchnetten au:kochec,w>. - durch ihnen lycegiänzende Weisse benon« me»/ und in rothe Farbe vcrwandeir wird, ^ngsy, kiciiie Provinz mit dem Titel eines Kouigreichs in Aethiopien / im Königreiche Eöngo/inAfrica/dessc» Einwohner na, ckend gehen/ u. Heyden sind. Die Engell« undHolländer holen aus dielerGegend viel Sa-mveu / weiche sie gegen gewisse Waarcu tauschen, »no hernach ui America schicken, ^ngis, ist die Hauptstadt aus der Insel Ter« cera / weiche einen guten Haien hat. Angstcl/»st eniekupferne unosuberneSchei« bemünze in der Schwach / welche ungesebr i. Kreutzer gilt/ und eigentlich Angesichter Pfennig von den Gesichtern der Prälaten/ die sonst daraus geprägt waren/ heissen solle/ zusammen gezogen aber / ist Angster daraus geworden. ^no u:lmri«also wird eine kleine Art Aalen zu Venedig genannt/welche daseiest marinirt, und in Fässern verschickt werde». Amzuien, kngklLN, Stadt NUb alte Baryiue imÄest-k/zs«iA-r, »n« Klecken >m Padua» Nischen Gebierhe/ a n der Ersch/Nebst einem kleinen See gleiches Nehmens, den Be- »etianern gehörig. ^nzsuill«», kleine Stadt im Kirchenstaate, und zwar in der Landschaft il kniimiswo L L. ki«>co, fünf Meilen von M», a« Wh, miici s'»kv ltüiliür Lim »i,ssali. MiM »küc »Wa »KO ilütM« MM t«W issäa«^ «M»s Mi>ki>! !tl>. ,.v är>»!?Ä s « gni See von LiÄ-cisiio, wo der Fluß Nrone aus gedachtem See gehet, wur- tze i7ss. von Benedict Xtv. zu einem Herzogtum erhoben. >w'ui»-:, > eine von den Autistischen Ziiseln i» Aurerica, auf dein RIsr äcl Xvrc, den Eng lländern gehörig, und der Jnftl koiloKicco gegen Osteil gelegen. Von ihrer runden Mm nennen ste die Engellander bisweilen tlicLnsics Isionä.odcr hie Dchlaiigen-Jnfel. ^ ^ /ingun , Stadt in der grossen Tartarey, am Flusse Lagos, kineuil, stehe Au;omv. / ngur, Landschaft in Nord-Schottland,welche gegen Olren das deutsche Meer, gegen Norden die Provinzen Mernis unpMaar, gegenWeitenPerlhuud Gouree,und gegen Süden den Fmß Tay zu Grälizenhat. 2 tnr>alc, ,^-rt»/, altes ' Fürsteuthum in Deutschland, im Ober- Sächsischen Kreise,an derEibe undSaale, zwischen Ober-Sachsen gegen Osten, der Grasschaft Mannöseid gegen Süden, dem Fürsteuthum Halverstadt gegen Welten, und dem Herzogchum Magdeburg gegen Norden gelegen, dessen Fürsten in 4. Linien bestehen, nehmirch Dessau, Äern- dueg, Tölhen uns Zrr'>; 7 - Von der Bernburgischen Linie war ehemals die Harzgerooijche abaechciler, weiche 1710. ansgestorbcn. Von den itzt lebenden Füriten dieses Hauses suche unter ihren lpeeialen Benennungen. Zinyair, Aic-Anhait, ein altes, eine halbe M. von Harzgerode, tiesim Waide gelegenes Schloß,am Flusse Eesse,davon das Fürstemhum Anhalt den diahmen führet. Man siehel hievon uichcs mehr aiS mit Strauchwerk bewachsene Sleinhausten, und gehören die Rudera diescoSchlosscs keinem derFürstl. Hauser, sondern sind bey der Landes-Thcilung ge- meinschasil. geblieben. Anhausen, Ahausen, altes Augustiner- KwsterbeyWassertrüdingen, anderWer- niy, im Rieß, im Marggrafthum Anspach, in Franken. Jetzo istes eine Fürstlich An- spachilche Verwaltung oder Amt. Anhausen, Closter bey Heidenheimssm Her- zogthunie Wiirieinberg, an dem Flusse Brenz, war vor der Reformation ein Be- nedietiner-Monchs-Kloster, hat aber seit > 5 ? s. Lutherische Lebte,die zugleich Wür- tembergi,che Land-Stände sind. Anholt, AcnhoIt,^o/tiM.klejne Stadt, schloß und Herrschaft zwischen Münster, Eleve und Zulphen, am alten Pssel-Flusse, dem Furstl. Haule Salm gehörig, ermolr, ^nireuc, kleine Dänische Insel zwi- 'chen Jmwnd und Seeland, iin ssacteqat. Aese Gegend ist für die Schiffe,wegen der Sandgrunde, seyr gefährlich, welche sich ggen Süden eine Meile lang unter der M «uoilrecken. Anian Annabsir Anisn, Detroit ä- Vri-r, Meer-Enge zwischen dem Lande Jesso, der JnselCali,ornia,und der grossenTartarey. -Lnmn, Scadtin China, in der Landschaft Chuauang, in Asien. Anniunn-L. llrnoir, Städtlein in Nieder» Languedoc, in derDnwes Montpellier. Anni»v» . grosses Vorgebürge in dem Lande Jesso, liegt Nordwärts gegen Japan, und ist von den Holländern entdecket worden. Anilco, kleine Stadt in Nord-America, mitten in Florida,nebst einem Gebie» the gleiches Rahmens, welches seinen de» sondern Fürsten hat. Anünseki,, Fluß im Lande der Malabarcu, in Indien, der im Königreiche Calecuc entspringet, und sich 6 . Meil. von Cran- ganor in» Zndcanlschc Meer ergeußc. Animoiltäc, Animotiro, Herzhaftigkeit, Hitze, Verbitterung: daher sagt man: Es ist zwischen beydenPanheyen eiiiegrosso.Ani- mosicäc, das ist, sie sind gegeneinander äusserst aufgcd'-acht. Aissou, sssnsseNui, vm, Oe-cn- , Landschaft unter das General-Gsü« vernemenc vonOrleans gehörig,weiche gegen Norden an l- lVlaln-, gegen Westen an Bretagne, gegen Süden an Poitou,u. gegen Osten an Touraine granzec. sie wird in Vber'-und Llrrder-^nssll getheilek, undist reich an WeinwachsundSchiessr- stein. Der zweyteGvhn des itzigenÄönigs in Frankreich wurde hiervon Duc ä'Aojou geneniiet. Er war gebohren den zo. Aug. 17-0. und starch den 7- April ,73a. AnlL,.ck^c»^r , Gebürge in der Pro« vinzVeiay, in Seveuncs, auf weichem die Stadt Puy erbauet ist. Ankastcn, geriuaer Ort am Flusse Llls, i» Ober-Oesterreich. Anklam, siehe Ancklam. Annu, Handels-stadk im wüsten Arabien, am Euphrat, hat nur eine Gasse, die aber etlicheMeilen lang ist- ^nns, Stadt im wüsten, oder, wie andere wollen, im glücklichen Arabien, am Flusse Astau, as. Meilen von Balssra. Annaverg, Berg-Stadt im Erzgeburgischeu Kreise,in Meissen, allw» guce Erzgruben zu finden, p- Meilen von Dreßden. Äticht weit davon ist derSchrc- ckenberq, davon die Schreckenberger Tba- ler denNamen haben. DieSilbcrgrnbeN zmaren von i sz-s. bis 1720, so ergiebig,daß sie in diesen 4. Jahren > a4S;ü.Gsldgulden Ausbeute gaben. Diese ist jetzo sehr gering. An. 1736. sind in dieser Stadt an die zoo. Häuser vom Feuer verzehret worden. ^nnshon, , Insel auf dem Afrikanischen Meere, welche darum s» heisset, weil sie au einem Neu- Jahrs- Tage soll scyu erfunden worden. Sie hat 6 . Meilen im Umfange, und gehöret den Portugiesen, welche daselbst einen Gouverneur habe». L r Anna» 70 _Anneland Anonymus Nnnal'üSl, lustiger Schloß und Herrschaft im Herzogchum Carnthen. ^ rinnovurtt, sonst Locham ein schönes Lu,l- und I:gd-Sch!oß, ucvst eiliem Siadtgen tmSöchstschcn Cl,ur-Ätcise,4.Aieilcn von Wicceu..erg,undhakes een löigeu Namen von Anna, Churnn stens Äuguui zu Sachse» Genitihlin octommcn, weiche dagelbe erbauet- ESist-iuOocr-ForstNieisterund Amt La st st'st. Ansoer Laben qeiegeneuH«- de, ist 1.547. Chur,ürstJoh. Friedrich von Layjer Carl V. gestngen worden., Lnnacjvus, eiuheimiiche Völker in Brasilien, in Süd-America, in der (fnjiicLnis stc koreu Lsguro. ^nnzj-5, heissen Chroncken, Zeit-Jahr- Bücher, in welchen die Geschichte nach der Ordnung der Jahre beschrieben werden. >NI1LM, ssthe 1 u»MN. Hnnan, , kleiner Fluß in Süd- Schottland , welcher i» der Provinz Twe- dale in dem Gebürge Elmir entspringet, und sich i» den Meerbusen von Solway crgeußt. ginnan, stnn»nst»r>, Haupt« Sradc in der Provinz Annandale, an itzt gedachtem Meerbusen, in Süd- Schottland , weiche das Recht hgc, Deputirte ins Parlament zu schicken. Annrmstale, Provinz in Süo-Schoccland,welche gegen Morgen Eeltalc,gegen Mitternacht Clui- neSdaie, gegen Arend Nidisdale, und gegen Mittag den Meerbusen von Solway zu Gränze» hat. Unnaren, sind die Einkünfte des erstenJahrS,welche derjenige in die Päbst- liche Cammer liefern muß, der zu einem, erledigte» Bißchuni oder Abte» gelanget- Heutiges Tages wird an statt solcher Einkünfte eine grosse SummeGeldes entrichtet. Jedoch sind die Annaten nicht in allen Catholischen Landern gebräuchlich. Anne, urg, kleine Stadl in Curland, in der Provinz Se»>galleii,z. Meil. vonMietau. >nnec;-, Haupistadk im HerzogchumeGene- »oiS,in Savoyen, am See gleiches Nah- mens, eine Meile von Genf. CS ist all- hier ein Bischöflicher Sitz, der An. izz;. von Genf hieher verleget worden, nachdem sich die Stadt sowohl von der Catholischen Religion, alS von dem Herzoge von Savoyen, abgerissen. la Vieux, „,„1 -vktur, kleiner Ort, allernächst bey dem vorhergehenden Annecy, wo vor Zeiten die Einwohner des neuen Ä.uie.y sollen gewöhnet haben. ^nnrc>', /.-La,-, ein See »litten in der Land chafr Genevois, in Savoyen, weicher musste kr 4. Meilen lang,und eine halbe breit ist. Er ist ungenrein rief,u> sehr kaic, daher auch nicht Fisch-reich, indem das Paster von den hoben umliegenden Getingen, weiche beständig mir Schnee bedeck« sind, in diesen See herab fleußt. Anneland, eine Herrschaft in der Nieder. läElchen Provinz Seeland, aufder I», Stadt in dem Gouvernement vo» Orleans, in der Landschaft Bemice. -Lnistv-ickrien, sind die Jahr-Begängnisse verstorbener vornehmer Personen,,o in der Catholischen Lieche uftt Seel-Messen und dergle.che» Ceremonicn begangen werden. Juqleichendie jährlichen soieiicn Gedächt- nijse der GeburchS-NahttieiiS-FrftdeiiS- CronmigS - Siegs - Triumph- und ande, rer Tage. .gnnobon, siehe.gnnabonn ^.»nans^, kleine Stadt in der Landschaft VivaraiS, in Lan, guedoc am Flusse Deume, nebst dem Titel eines MarquimrS, dein Halste »0» Ro- Han-S»ubise gehörig. /Vnnoncirsts, Festung in Savoyen, welche die Herzoge wieder deuloiiren lassen, ännons, kleine Stadt in der Landschaft Alessandria, im Mayländstcheii, a« Flusse Tanaro, zwischen den Heyden Landschatten Casal und Acqui. ES gehöret den Marggrafen von Pozzi. ^nnoiii, Surcmwtli, stmlrvirLiLsliL, Landschaft aufder Insel Madagaskar,!» Asrica, Die Franzosen haben einige Colouicn daselbst, und der Boden ist sehr fruchtbar, ^nnor, ^unor, kleine Stadt in der Französischen Provinz Provence, am kleinen Flusse Vaire, ist bje Hauptstadt von einer Viguerie. AnnuIuL I?itcawriu5, der Fischer- Ring, Also wird daSPäbstiicheJiislegei genemiec, worauf PetruS tu seinem Fischer-Lahne zu sehen, und werden inSgemein die Li-, vis.'Vyoftolica im rochen Wachs damit besiegelt. Dieser Päbftliche Ring wird nach des PabstsTode von dem CardinalCamer« lengo in SlückenHerschlagem, und läßt sich ei» jeder Padst einen neuen machen, ^nnulu-lumverg-lix, ein Somien-Rilig. FimuMren, etwas wieder aufheben,- u, > für null und nichtig; erklären, /snnuncisäa, s. Ritter der Annunclasta. ^miunciML, ist eine gewisse Brüderschaft M Rom,die auS freywiliiqem tyemürhe unter sich eine Summe Geldes zusammen leg«, von welcher jährlich z;o. Jungfern enme- der verheyrathet, oder ins Closter können gechan werden, wiewohl die Zahl der er- stern immer grösser seyn soll.Den Nahmen führet diese Brüderschaft von demFcste der Verkündigung Mariä, weil alle Jahre an diesem Tage die AuSsteurung geschieh«. /Vrmur OimsÄ-ricus, siehe Skiifen-Ialm ^.n»u 88 Lxoiii-:u 8 ,eiiiSächsisch.RechtS'Jah 7 oder Jahr und Tag, da zu einem gemein n Jahre nvch eine Sächsische Frist, nehmlch 6. Wochen und z. Tage gerechnet werden. stmonMus, ein unbekanmerAucor, der«» Buch oder Schrift, ohne Meldung saneS NahinenS, heraus giebt. Hrvlli, Anslove Antay 7r hih Mi», «H «i- 4 ! «Äie -ll>!!ü m»n liNllsl Mi« «l»M: »iM» >- L-P !>- lloiui-i.I- MA>! seÄ!««,: Ansch Airsls 1 ,W^ i»S« KÄ !>§ !?K O °s- >j,il ^ s ^notk, R»-cK > Rnorkia , eine von den Soriingische» Inseln, an dem West-Ende von Eugetzand. ^noutli, siehe Amnolt. . , „ , Rnlh. kleiner Fluß!N Italien, welcher in Friaul entspringet, und sich in den 6 viL äi Vcn--Lia crgeußt, nachdeni er vor Aguileja vorbei) gegangen, >»ko, siche Rnc,-. . ^nllläeniL, Rnsiäoni», Flecken im Sicnl- schen Tcbiethe, im Großherzogchume Floren; , an einem kleinen Golfo, welken der Fluß Peftia bei» seinen, Eingänge in das Toscgnische Meer formiret.s , kleüre Sk^dtlN -Oder-Egypten» in Aftica , aus einem Berge , ohnwsit des Flusses Nilus, zwanzig Me.len von der Stadt Cairo, ü-che M/- 0 NN 4 - Anießigkeit, ccion, thumüte lagen aescha'tzec wird- , sind Völker aus der Insel Madagaskar, in Aftica, der Inscs St. Maria gegen über, RmiNdno, , kleine Etadt in Portugall, zwischen Coimbra und Toniar, R»Iiäo»ia, siehe Rnldsiorua. Rni!gua»s, -^neiagu-iin-i,Völker in Aftica, an de-yHrinzenderÄönsgreicheEongvu.Loan- go,i»OSer-Aethiopien; sollen sehr geschickt im Ringen, und von grosser Treug sey». RnNna, siehe ^nldnne. AnsinnniiAS-ssektel, ist dieSuppligne, darinne ein Vasall, bei) ereignendem Todes- Falle des Lehu-Herrns oder Lehg-Man- nes, nebst den Mirbelehnten die Lehn mu- chec, das ist, in Schriften um die Lehns- Reichung gebührend alisnchct. ^liüvarii, alte deutsche Völker, welche in Wesiphalen in derGrasschastDiepholc um den Dammer-See herum gewöhnet. Sie sollen über den Rhein gegangen senn, und die Römer aus Gallien verjagt haben. «»No, )» 8 lo, Opslo, OnnsiiL- »lu, war ehemahls die Hauptstadt des jetzigen Slijcamts Christjania oder Agger- huuv inlstorwegen. Sie liegt dem Schlosse Aggerhmis gegen über, und ist älter als dasselbe. Zur Zeit der Reformation wurde das Hammerische Bißthum hieher verlegt. An. idzg. brannce >le bis aus wenige Häuser ah, welche hierauf, als K. Christian nemlichenIahre ssdristianin oder «ehr,stiaiisstadc erbaute,mit zu dieserStadt gerechnet , durch mehrere Hauser vermehrt und die Altstadt genennet wurde. Lhei- Ma,na wlbst, ist anjetzo die Haupc-nnd schönste Stadt Norwegens, allws der Vi- re-Wtattbalter, der Stistsanitmann, das Äoerbosgencht, und der Bischof ihren ^S baben. Sie ist groß, gut befestigt, Men Halen?"^""^ ' b-k-'N-n Ruclovs, Meerbusen an der Nord-See bey der ersterwehnten Stabt Anslo, ln Norwegen. Anspach,Dyolzbach, 6>na/- -slnr^, ein Theil des Fürst!. Burggras- thunis Nürnberg, in dem Frankilchen Kreise, so eigentlich der Theil unterhalb des Gedinges genennet wird. Es granzen diese Lande gegen Norden an die Bißthü- mer Würz» arg und Bamberg, wie auch an das Bayreuth-und Schwarzenbergische, gegen Westen an das Hohcniohische nnö an Schwaben, gegen Süden au die Grafschaften Pappenhcim undOettingeu, wir auch au das Bißthum Aichstävc, gegen -Osten aber an die Ober-Pfalz und daS Nürubergische Gebiethe. Eigentlich bestehet dieser Theil des Burggrafthum- Nürnberg, erstlich aus dem Hss-Casten- Aüite^ Onolzbach Niiid folgenden >4. Ober-Aemcern: Anspach, Ladols- burrs,,Schwabach, windspach, Rotl>, Srauf, Gunzcnirausen, ^ohcntriidin« z?en, Wassertrudingeu, Traylslreim, Fepchrwaiigeii, Ustenheim, Bur-t- rhan, »nd Trec;1inesen; hernach gehören dazu die z. Dögt-Äomter, Loimbcrg, Lcutersbauseii und Geyern. Die Ober-Aim-Leute sind allen!«! von Adel, welche gemeiniglich Chargen bey Hofe mit besitzen. Es wird durch einenMarggrafen aus dem Hanse Brandenburg beherrschet, w.'ßwege» auch das Land eins Marggraf- schafc genennet zu werden psieget. Der jetzt lebende daselbst Heist Christian Friedr. Carl Alex. geb. den 24. Fobr. 1736. Seine Geinahiiii istFriedericaCarsiina,Prinzeßin Herzogs Franz Ioslä, zu Sachftn- Coburg-Saaiseid. Anspach, Gnolzbach, Ono/rkirnn, wohlge- bauece Residenz-Stadt der Marggra'en dieses dsahmens, an der Retzat, sunt Meiien von Nürnberg gelegen. Das An. iciiv. erbaute Residenz-Schloß, ist seit dem Brande von 17 >0. weit prächtiger erbauet worden. Die Landesfürstl. Bi- bliokheck, dasMünzcabinec, das Kaiser!. Lanshauß, dasRachhauß, das - 737 - »ach AnfhebuiigderHeilbromierFürsten-Gchule eingerichtete Oym»»stum illutcro sind,!» wie das >727. erbaute Znchthauß,nebst der An. 1700. errichteten Porcellain-Fabrick sehenswürdigeGebaiide. Die in derScadt befindl. Judeuschule, sowie auch die Vorstädte sind gleichfalls zu bemerken. Anspacher-Waid , siehe Nürirdergev- wald. Anstand-Brief, siehe Llorstoiiuni. Rnskwttcr, siehe Rmlkrutter. Rnracbio, siehe Rnriockia. RnrsrLtics: V.s^ionor.sieheR'orr» RnravArsc, eine Ration wilder Völker >1» Südliche» Theile der In,ei M-dagaieay, in Aftica. siehe Rlroy. E 4 7L AmeAntDes . Ant-,lokoisy, kleine Stadt nebst einem H.fenin der Äsricanischei, Provinz Guinea, auf der Gold-Küste, drey Meisen vom Capo de Tres Puntas. Hnl-, kleiner Fluß in der Normandie,, welcher sich in die Dive ergeußt. Anic-I.sptiirii. siehe Luxis-l^xLrii. Ainregast, siehe Andegast. AMS^ 03 , siehe tiuiMs. . Ance-guerr, , kleineStadtim Ko- niareiche Granada in Spanien. Das alle Schloß Älcasasia am dem Berge com- mandirec diese Stadt. Anrsqucis novs, oder ' , >s , Stadt in der Nord-Americani- schen ProvilizQuaxaca,inNen-Spanien, hat einen B jchss, unter Mexico gehörig- AmeNs, remM, Stadt aus der Insel Me- leUins, im Archipeiago, hatte vor diesem einen Bilchoff, unter Metellino gehörig. Anrstkuure, ist ein inEil gemachter Nbichnitt oder Verichanzung, um ein übriges Stuck Grund und Boden, davon der Feind einen Theii schon eingenommen hm, zu dii- puciren. Zn besonderem Verstände heißt es eineVerschanzung mit einer Brnstweh- re von Erde, vorne durch die Bastion gezogen , damit der Feind das übrige Theil nicht einnehmen könne. Antstscis, siehe.vmiockis. Amkil, Flecken in Engestand, in der Grafschaft Bedford, 9. Meilen von der Scadt dieses Rahmens. / nrNtOvoinörxckiccN, rlnäLL-.p, von ihrem >> Urheber Anveus, waren Ketzer, welche GOcc eine menschliche Gestalt, nach welcher er de« Menschen erschaffen hätte, an- dichcecen. Amiiroxopke»!, heissen Leute, welche Men- schen-Flejsch eisen, dergleichen noch heute iii Tage in America, in Brasilien, und der Terra Äagcllänicä, ingleichen in Asrica, in Zanquebar, und aufder Küste der Caff- res anzucreffen sind. Da sie das innerne des Landes bewohnen, so hat man sie' dey aller angewandten Mühe bis jetzo nicht be- zw ngen können. AmiLcligpkoricken, waren im röten Seculo die>enigen, weichesich den Adtaphoristen heftig widersetzcen, weil diese in etlichen Cerenionien und Lehr-Sätzen, so sie für Milcel-Dinge hielten, den Cätholischen Deyfall staben, da jene hingegen Hey ihrer alten Weise des Gottesdienstes be- liändig blieben. Amimii, siehe -lnLism. eine der ältesten Städte, im Gouvernement von Provence, in Frankreich Sie hat eine Citadelle, und eine» guten Hasen, auch flehet man allda viele römische Alterthümer. An. 1707. wurden ihre Festungs-Werker durch ein Bombardement sehr beschädigt, sind aber seither ivleSerhergestellck, und vermehrt MtSen, An r ich« mb re Amille» Am>cb3mbre,also nennet man das Borzjni- mer in den Keniat. und Fürst!. Palläste,is so wie auch in den Hotels des hohen Adels, und der Gesandten , von da man hernach in das Audienj-Zinimer eingeführt wird. HmicixEio, Heister eine Handtiüig, wann ei- nereher, aisdieEdietze es vorschreibeiyet- was zu traeriren unternimmt. Dieses An- ricipiren i/ entweder erlaubet oder nicht. Also darfman die Zinnsen nicht anticipj- ren, oder zuin Voraus nehmen : hingegen ist niemanden verbothe», in einem Procej denBeweiß oder Gegen -Beweiß zu snticff Viren. Es kan auch einMieth-Mami oder Verpachter den Mielh-Lohn anticipircn.' Aberbey denen Aerzken wird anticjpire» von denenKrankheireugesagetstn weichen die Paröxismi sich eher als sonst ernsteste», Azilicoli , Klecken im Kirchen - Staat in Italien, in der Campagnä di Roma. AncicE, Insel in Nord - America an der Mündung des Lsmencii Flusses, zwischen Terre Reuve.nnd denKüsten vonCaiiada.' Sie gehöret anjetzo den Engelländcrn. Amicyrs ,«ne Insel aufdem Archipeiago,im Golso di Zeiton,zwischen der Insel Negro- ponce,und dei> Küsten von Thessalien, wo die schwarze Nießwnrz häusiq wächset. Antiäicomsrisni , oder Ants-lVlLriiD , ein» Art von Ketzern, sonst Helvidiani, von ihrem Urheber Heividius genannt, welche die Jungsrauschaft Mariä laügneten, und vörgabe», daß Joseph mit der Juiia- frau Maria nach des HErrn JTsu Christi Geburth noch Kinder gezeuget. Amcksilo, kleine und schlecht bewohnte Stadt in Natalien, in Asien, zwischen den Scckdcgen Parera und Coranto. AmiziE«, Stadl im österreichischen Ist-, neu, in der Grafschaft Mitterburg, -s. Meilen von Laydach, dem Fürstliche« Hau>e Auersberg gehörig. AiMM, , eine von den Autistischen. Inseln, in dem Mar de! Nort, den Engeiländern gehörig, und ist die Anländiin» üllhier sehr gefährlich, weil die Jnse! ring» um mitFeisen umgeben.' AniiZos, , ki. Stadt in Macedü- nien,in Griechenland,denTürken gehörig. Amii-u-cs , Flecken in Alt-Castilien, in Spanien, in dem Gebiethe von Burqos. Amiiibsnu§,einGebürgeisiSyrien,deinBer- ge Libanon gegen über, von dem es durch ein fruchtbaresThal abgesondert wird. Dir Drusi scheu Christen bewohnen dasselbe, u. der beste Drt daralssheiffet Alban». 7 LnciiIsr,L'Ä,rR/, cE,,ein HauffenJnseln aufdemMar del Norc,zwilchen Süd-America und dem Destiichen Theile der Insel Porto Ricco, welche von ihren vorigen Einwohnern auch dieCaraibtscheiiEylandegeneiinct werden, undiinb der vornehmste» acht und zwanzig« Eigenslich werden sie in zwey Thciie abgesondert, nehmiich in die Mein Baclovemo >°IA' Sk 8" >»»«- >«IU- M« KßM M-« >diÜ« lMiliic ck!»: l»«ÄL Mw AntrmLü'o Anrrpatl-ids Mb MÄ« MV ) » W>^ von Noroen gegen Süden, und IN die Inseln Gottovenco von Osten gegen Westen, und werden meisteathsils heur zutage von ikranwien, Holl-und Eugeliändern beftl- sen. Einige bcgreiffen auch dieLucayischen Z,stein darunker, wie nicht weniger die Inseln Porro Ricco, Hispanioia, Cuba UND Jamaica, und disie vier letztem nennen sie diegroffen Eine jede, so viel deren bekannt sind, wird unter ihrem Anfangs-Buchstaben beschrieben, Hnümilio, ^nte,M/e,, kleine, bergichte und wüste Insel aufdem Archipelago, der Insel Nilo gegen Norden gelegen. ^inmomirner, sind Kester im >6. Seculo gewesen,welche sonderlich statNirten,daß vür nach Erlangung des lLvangeiistkeinG-stetze mehr ponnöthen hatten: hieriiachst menne- ten sie,daß weder quceWerke dieSeeligkeit Leförderten, noch auch böse verhinderen, daßGOcc kein Land wegen der Sunden strafe; daß die gröbsten Sündenhey Den Kindern öerGnade keineSünden wären ec. ^nuaclisno^ntrocsti^Ir^kv Türkische Stadt in Asten, auf destSüdlichen Küste von Narolien, der Insel Cypern gegen über, har einen Beschoss, unter Scleucia gehörig, cknnockiL, etnmckio, Meovo/i-, grosse Türkische Stadt am Flnste Oronco , oder Farsar, in Syrien. Gierst ganz in Abnehinen geröchen, und ob sich schon einGriechijcherPatriarche von dieserScadt schreibet, so darfer sich doch nur in der Scadt Damas aufhaiccn. Kmlocnio,kleine Siaht im NörditchenTheile von Syrien, am Berge Tauro, in Wen. MmockM, VacklLli, i. Türkische Stadt am Flusse Morde, in Racollen, ln Asten. ^Niio-Iiia, , Türkische und schlechrbewohnce Stadt in Caraiitanie»,m Narolien,hac einenMschoff,dcr nach Evn- staininopil unter den Patriarchen gehöret. Lmlvctm, kleine Spanische Stadt in dem Gouvernement von Carchagena, in der Terra Firma,in Süö-Anierica, 15.Meilen von der Stadt lls Lr. sssll'Tnciucliio. LNtioclw, le kertuiL ci' z mloclio, eine kleine Meer-Enge auf dem GgsconichenMeere,zwischen derKü- ste der Heyden Inseln, Oleron und Ree. Sie wird durch das Fort LsrnblLucoau beschützet. ckmlpEu, kleine Insul ohnweit Corsu, Epiro gegen über, Key Griechenland. Imwsiio, kleine Insel ausdem Archipelago, allwo eine berühmte Grotte zu sehen. /nnpiiikls, natürlicher Haß , anqebohrne Semdschaft uns Widrigkeit desTemürhs; ES wird dielem Worte entgegen gesetzec Sympathie, davon an seinem Orte. Sie- he Narür-Ox. ^-wpatriäs, hjesse vor diesem Assur, eins Nntipendium Anroninisthe 7? Stadt in Phönicieii, am Mittelländischen Meere, >6. Meilen von Jaffa, ^M>Eencliuir>, s, dasjenige Tuch, welches an den Cachöli- scheu Älcaren vorne herunter hänget. ^.-ruxd-nnL, der Gcgen-Gesang, ein Text, den die Canonici, oder sonsten zwen Chors, der Geistlichen, die in den Stiftern gegen einander stehen, wechselweise absingen- Dahero wird in der Catholische» Kirche das grosse Lateinische Gesang-Buch Tmi- xlioiwls Komsnum genennek, ans welchem die Canonici und andere Geistliche ihre l-iv >25 abstngeu. ^mixosts5, sinddey uns dielenigen Völker, die aus der andern halben Erd - Kugel wohnen , und also ihre Füsse gegen die linsöngen kehren, welche Nacht haben, wenn es bey uns Tag ist. ^liuciu-is, stehe Tmsguors. Rmchuliäten, heissen Alterthünrer, oder Gebrauche der Alten, die man aus Medaillen, Aufschriften , alten Ruinen der Kirchen , Triumph-Bögen, Schau-Plätzen, und aus der Historie erlernest muß. ^Ulisc,)!,!, stehe Tmicotti. ^mliio, stehe rVmofth. , Ketzer in der Christenheit, die von den Gnostlcls herstammeten, gaben vor, daß die Sünden eher Belohnung als Strafe serdiencen, und lederen also in den Tag hinein. Lmiti-jiMLiii, heissen alle diejenigen, welche die heilige Dreyfaitigkeic laugnen; sonderlich werden die Socinlaner so genennec. ^nilvarft^lnüb^r rnoifteste Stadrüli der Küste des Adriarischen Meers in Dalmatien, denTürken zugehörig,welche ihnen von denen Venetianern Ali. >57 z. gelassen werden muste. ES ist ailhierein Erz-Blschoss. Rittlioxu-uinarica, heisset eine Luft-Pumpe, eine der vornehmltei; Maschinen in der klizftcu LxxLNwonUill. ^Mceci, werden i» der Geographie, diejenigen Völker qenennet, weiche einen Me- ridianum,aber unterschiedliche Parallelen haben,und von demLguatar- eines TheilZ Nord-wärrs, andern Theils Süd-wärlS in gleicher Distanz enrsernet stnd; Daher haben sie zugleich Mittag und Mitternacht , aber ganz unterschiedene Jahrs- Zeiten. Siehe Mark,- /.ex. TLmamg, ein Flecken im Hennegau mir einem alte» Lchloffean der Schelde,-i Meile vonTournay. Nicht weit davon liegt daS Dorf Fontenoy, wo An. 174z. die Alllir» ren vonden Franzosen geschlagen wurven- Rntvn^ll, ein Stuck L-ndes in der Insel Madaqascar, nebst einem Meerbusen gleiches Rahmens- ämonianso aclällloe, stehe Tillerboen. Anronintsche Säule zu Rom, ist ein berühmtes Denkmahl, weiches der Rach za Rom demKayser Antonino Pio zu Ehren L; aus- 74 Aittsrf Anversir Anwald Aofia Kl ' . - Äs >!r auftichtcn, und darauf sein Bildniß setze» lassen, an dessen Start aber anjeko des Apostels Pauli Bild von dem Pabsthin- aufgestcllet worden. Die Höhe ist 226. Stuften, und die erhabene Figuren daran stellen dieses Kaysers denkwürdigste Thaten vor. Antorf, siehe Antwerpen. Anrriff, kleiner Fluß in Hessen, welcher bey dem Dorfe Zell in die Schwalm sich ergeußt- ^nuim, Grafschaft in der Provinz Ulster in Instand, nebst einem Städtgen gleiches Nahmens, an dem grossen See Neagh. Flecken im Herzogthum Mayland, am kleinen Flusse Drssca, in der Grafschaft Anghiera. Die umliegende Gegend wird Vül ä'^ntronn genennet. >i,»»poU, Stadt und Hafen ander Insel Candia, am Flusse Naporal. kurios, siehe LorclauLia. Antwerpen, Antorf, ^nvci?5, grosse und wohlgebautescadt an derSchel- de, im Herzogthum Brabant an denGrän- zen von Flandern. Ihre Festunzswerker sind verfallen, dagegen wird sie von einer sehr regelmäßigen und festen Cicadelle beschützet, welche i;68. der Herzog von Alba als ein Fünfeck anlegen lassen. Der Hafen ist sehr gut,und können die Schifte ausden Kanälen in die Stadt kommen. Das da- sigeÄn. -z;9> qestjfteceBißthum stehet un- ^ ker dem Erz-Bischofvon Mecheln, und ist damit die Abtey St. Bernard verbunden. Die Äomkirchs, das Stadthanß, und die Börse sind prächtige Gebäude. Vor diesem war sie eine der grasten Handelsstädte , ehe sich wegm des Niederländischen Krieges mit den Spaniern und der Religions-Kränkung im 16. Seculo die Handlung nach Amsterdam zöge. Indessen werden noch allda schöne Spitzen und Tapeten verfertigt,und zur Beförderung der Handlungist eineAssecuranzCompagnie angelegt worden. Übrigens hat diese Stadt viele harte Schicksale ausgestande». An. 1^76. plünderten sie die Spanier z. Tage lang. An. '68z. wurde sie ein ganzes Jahr lang belagert. An. 1700. würde sie von dem Herzoge von Marlborough mitAccord eingenommen, und in dem Radstädter und Baadischen Friedens-Schlüsse dem Hause -Oesterreich uberlassen. An. i/n. ist hier zwischen Kayser Carl dem VI. und denen General-Staaten der bekannte Barriere- Traccat geschlossen worden. An. 1746. eroberten sie dleFranzosen; gaben sie aber im Frieden wieder. Das umliegende Land wird ks Ouortier si' rnvsrs, oder die Marg- graffchasl Antwerpen genennet, und ob sie gleich mit Brabant genau vereiniget ist, so ist sie doch ür eine der 17. Niederländischen Provinzen «.rechnet worden. -inverL, Stadt in ^«urro ciem, am Flusse Pe Mg, in Ncapstis. Auwald, istemGeosllmäch-. rigter,der im Nahmen der streicendeiiPar- theyen vor Gericht erscheinet, dieNvth- durfc und Schriften derselben einbringet- dieTerniine abwarrct,die Facaiia beobachtet , und sonst alles chut, was der Principal sechsten chnn und handeln könnte. I, den Hos-unü Land-Gerichten sind gewisse Personen dazu bestellet, welche vergleicht 1 Vollmacht über sich nehmen. ' Auweiler- , kleine^Stadc im Herzogthiiir, Zweyhrücken, z. Stunden von Lgnd.ulM der Queich. Das zerstörte Schloß heiss« Triesse!s,und ist von hohen Quadersteine, vonKaiferFrieoerich demRschbart erbau« worden, worinn auch einmal die Rcichs- Kieinodicn in Verwahrung gewesen. Es ist ein Paß nach Lothringen, und die Einwohner sind cheils Cathoiischer, rheils Re- formircer Religion, und haben vomKay- ser die Zoll-Frepheit im ganzen Mm. Reiche erlanget. Auch ist von hier derQueichi- sche Canal bis nach Landau gesührec. Hncvlcstc. > siehe -Vnoxvicst, Fluß imHerzsgthumeMay- land^welcheran den äusscrsten Gränzen der Schweitz entspringet, und sich in dec Grafschaft Anghiera mit dem Flusse Tosr bey dem Scädcgen Vogogna vereiniget- Die umliegende Gegend wird davon Val d'Anzasca genennet. Hnrermn, Provinz in Süd-America, in dem Königreiche Popayan, „edst einer Scadc gleiches dkahmens, weiche auch St. Anne d'Anzcrma genennet wird, und am Flusse Canca lieget. Lnrissieine Stadt nebst demTitel einesMar- quisats,in der Neapolitanischen Provinz Basilicata, welche dem Fürsten von Belvedere aus dem Hause Caraffa gehöret. ^NLisril, Lst'^rnr' ro also nennet man die neun Raths- Herren zu Lucca, welche nebst dem Gon- faioniere dasRegimencführen. ^nLlo, ist der Nähme eines Vorqebürgesss» von der altenStadt^ncium denNamen hak, und ist mit einem festen Thurm versehen. Es liegt in L.»nr>oML ne/ > 5 a- , Hauptstadt im Herzogthum Ao- sta i» Piemont, am Flusse Doria, uebst einem Bißthum unter den Erz-Bischoftzu Tarancaise gehörig. Dieses Herzogthum bestehet aus dem Thal Aosta, nebst noch 6. andern Thälern zwischen den Alpen- Es granzct gegen Morgen an das Herzogthimt Mayland und die LandschaftBstilä, gegen Mittag an die Grafschaft Canavesc, gegen Abend an die Grafschaft Taran- .taise A-uIa Apenm'mschs Apemade Elponzov 75 >W. k« Ülj,- chiiii- M. ^ «hil« üir-r ÄÜlIL Eli. HW 4 »,A ck»«' iMss iiikiiLl »M. »Mo m ia« Mchlllii MÄt MÄ >d«U rlrUiD »P M' MdlM KlM, ^!Ä>^ l,c»M. ,«nM. ,,jiE SLK-' s -Ä taift, Mid gegen Mitternacht an das WMsn Land. . . . Louis, feste- Schieß in Italien, in der Landschaft Lnneagiana. . Lpuc>>- 5 , eine wilde heydnischc Nation m Nord-Amerika, in Neu-Mcrico,, welche «inen sehr grossen Strich Lande» besitzet, und dahcro vo» den Spaniern in vielerlei) Nation » eiugecheilet wird, nehmiichin die.^pactier cla karillo, ^>-Lclwxsta Xi!I^ Lp 4 clicsclcXova!<,MNVä.p:lc!,--VL§ucr-H. Lp-Kilvs, ein grosser Flecken nebst einem alten Schloß i» Siebenbürgen,in dcrDo- bocker Gespanschaft. Das berühmte und nunmebroverloschtteHans dcrFürstenvon Apafi führte den Nahmen davon. Lxail, ein vornehmes Geschlecht in Siebenbürgen, welches mit dem Hause Ragsczy u:n das Fiirstenthum Siebenbürgen >«»- qe Zeit gestritten, und davon der letzte Fürst, Michael Apafi ll.A». 1713. ohne Kinder;» Wien gestorben, und sein Geschleckte beschlossen hat. Li'ÄacKi- 5 , Volker in der ProvinzIlorida, in Nord-America,gegen dasGebürgeAva« latai, vabin meistencheiiö den Christlichen Glauben -unmchro angenommen. Lxslw, ein Jealiäuisches Wort, bedeutet einen P .chr, oder Verpachtung eines Land- Guches, wie auch Monopolli, Zolles, und dergleichen Herrschaftlichen Periinen- jien. Daher kommt ^ultmorL, ein Pachter ; apalcire», pachten. Lpame», Stadt in Syrien, in Asten, am Fiusse Dreistes, hat einen Bischof, der nach Antiochia gehöret. chxom-L, badc in Nacolien, am Propontis, zwischen Bursa und Cycigue, war ehedes- sen rin Erz-Bischöflicher Sitz. Die Türken heissen ihn itzo Miarlea, Lxunago, siehe Provinz IN Darrg 6 rmn, in Süd- Americ«, zwilchen dem Amazonen-Flussc, und dem Sce Parima. Lpsria, Provinz in dem Lande der Amazone», in Süd-America. LpsnoM-m, Heist ein besonders Zimmer oder Gemach in einen, Hause, wenn man alleine seyn will- Ape, ein altes Schloß, Flecken und Amt, in dem zur Grafschaft Oldenburg gehörigen Ammerlaude, und zwar in der Land- vogtey Neueudurg, 1. Meile von Stickhusen gelegen. Apelern, ein zu dem AmteRsdenburg, in der Grasichaft Schaumdurg , und nach Hessen-Cassel gehöriger Marktflecken. Apenbo: g, schloß und Stadtgen IN der alten Mark Brandenburg, zwischen Garde- leden und Soliwedcl gelegen, denen von der Schulenburq gehörig, als welchen es bereits An. >7.40. von Marqgraf Ludwig dem altern verliehen worden. Avenni'.iscdes Gebiirnr, ist eines von den berühmtesten in Europa. Es nimmt seinen Anfang bcy den Meeralpen im Ge-- nnesilchen Gebiethe, erstrecket sich sodann in einer Krümmung durch ganz Italien, bis an dieMeer-Enqe, welchedasKLiiia- reich Neapel von Sicilien scheidet, und chcilet also Italien fast in 2. gleiche Theile. Apcnrade, eine der »ahrhaftesten und besten Städte, nebst einem Amte im Her- zogthiime Gchleßwig,und einem gutenHa- sen, drei) Meilen von Hadcrsleben. Ausserhalb der Stadt liegt das Schloß und Amt-Haus Brunlund. DieStadt ist wohl gebanec, u. bewohnet, und wachset täglich an Einwohnern, Gebäuden u. Vermögen. Lxeiiopoli, Stadt in der Insel Candia, im Gebiethe von Canea. Lpanui, die Lrosnung, ist ein Juristischer N-rmmur, wenn ein Testainenc eröfnet, oder, wenn ein Leheii-Gnt wegen Mangel rechtmäßiger Erben oder Felonie, dem Lehnsycrrn heiriisällc und offen wird. für »xcttuio- aber, dieOesuungs-Gerechlig- keit, ist ein besonders Neckst, Kraft dessen einen« eine Stadt, Schloß oder Festung zn Krieqs-und Friedens-Zeiten zu seiner Sicherheit , Aufenthalt oder Durchmarsch offen seyn muß,:ucdkan man zu soichemRech. te durch allerhand Verträge, Dienstbarkeit,Verjährung, Belehnung w- gelangen. -lxarou;, Völker IN Brasilien, in Süd-Amerika, welche unter der Land-Vogtey von kusno Laguio stehen. Apfalter», schönes Schloß und Herrschaft in Ober-Crain, z. Mellen von Laybach, so vor diesemEgg bey Puppetsch geheissen, nachdem cs aber im vorige» Seculo an die Freyherren von Apsalrern gelanget,hat es deren Nahmen bekommen. Apfelstädt, kleiner Fluß in Thüringen,welcher bey Tambach, lm Thüringer Walde, entspringet, und bey Molsvors in die Gera fallt. Lpi,iw, kleine Stadt im Herzogthum Moyland, zwischen den beydeik Flüssen Sevese unbOlona, de» Graft» cial kUo gehörig. Apolda , ein Scädtlein in Thüringen, r. Stunden von Jena. Es gehörte chedesseir denen von Vitzthum, und siel, als der letz, re von der Apoldischen Linie starb, An. lüz, .andieHerzoge vonSachsen-Weimar. Diese schenkten solches An. i tzzZ.der Universität Jena, welche es noch besitzt. Ls besindetsich allda seit einigen Jahren ein Gesiind-Brunnen, zu dessen Genuß aller- ! ley Bequemlichkeit verschast worden. Lxsllouw, Scadt indem Ästikanischcn Königreiche Barca, nebst einem bequemen-Hafen. Sie wird meist von Arabern bewohnet, welche sie Bonandre» nennen. Lpoiionw, Vorgebürge auf der Südlichen Küste von Guinea, in Afti.a , wo der Fluß Mauen ins Meer fällt. Lxonr.o^, ist die andere Stadt in Siberien, wenn 't '» k, -f6 Apostafta Apostolischer Appanage Appeklams wenn man aus Rußland kommt. Sie liegt am Flusse gleiches Nahmens. Axoft-ck« , helft der Abiall vom Christ»- ' chen Glauben , und ein solcher Abtrünniger wird Apostat» genennct. ^pottstl» x-ltiäiu.- ist, wenn einer pon dem Chri- ftenchum zu den Juden oder Heyden ab- fälit- RxoftiiÜL inobsclismich heilt, wenn ein Geistlicher feinem Abce, Guardian, oder Superior, nicht mehr gehorchen will. ümj-ulLiilLuo ist , wenn einer von dein einmal angenommenen Orden uns dessen Regeln abtrünnig wird. Dahero ist unter denen Cätholüche» keinem Mönchen erlaubt, aus einem strengem in einen gelindem Orden zu gehen. Lxollulss Venedig, werden zwölf ge- wille Adeliche Fannlien von den ältesten Häusern geneimec, als die contsrm,, lVloroüni , ÜÄ-louLiI, Diepc-ü . lVliclwü, LMuäi, Orb-lenigb!, Memmi, Vallers Donädll, kuluni und, SsroLLl. Hpolwll, Öre^ unterworfen sind, so heißt ei esppLNL^ium improprium oder ksrii^iiiüi. Diese adgesundene Herren behalten den Rang und Titel ihres Hauses, und sind auch bey Abgang der ersten Linie Snc- deßions fähig. i>I ->«»!,F Iei«' «°°L -IU,. "Atz achztz. AppeAiren Approch, !»»h- lijx »»IlikL «»t-V Wir MI tz,: knjiitzüi < Siji c «lSaiU w«ss:: dh'WiL Mchii z^MA »Mi, i jmsiM Me ^ !»W>bn> Mssüo tzM«ch; »UW« >diri>^^ >,W/«>->,! LLili^Ok i,i, Ä M strinr^^ rd-M As-L chK r»»E-!7 ?> - Lpp-tl>ren, hem in Processen,,von einem Unter-Gericht- «ich an ein höheres wenden , wenn man sich daselbst durch ein Ur- tbeii gravirt besindet, da» it iolches von »emOdcr-Richler möge gc».erc werden, und bedienet man sich gemeiniglich,der Kormel; daß wohl appell-ret, »nd ube gesprochen worden, daher» das Urlheu »u resormiren sehe. Es pflegen die Lan- des-Herren gewöhnlich in ihren Residenten, oder an einem andern bequemen Orte die Appellations-Gerichte au;ulegen,und mit Äppellarions-Ratheu zu bestellen,welche im Nahmen der hohen Laudes-Odrig- teite» i» den Rechts-Sachen den letzten Ausspruch ertheilen- Appinzill, Abrs,eil, ^/-^.'„i-Li-Haupt- Orc oderFiecken des Schweitzer, lchenCan- tonö Appenzell, am Flusse Sitter. Dieser Canton ist Cacholisch und Reformirc, liegt gegen Norden an der Abtest St. Gallen, gegen Westen an der Grajschast Toggen- burg, gegen Süden an der Grasichast Werdenberg , und gegen Osten an dem Rheinrhal. Er wird in die innern und äuffern Rode», Lokormk.eingetheill, wovon erstere seit > 597 » von denEatholischen, letztere aber von den Resormircen bewohnt werden. Der Eachoiische Anthcii benetzet aus 6. Roden, der Reformirte aber, wird nicht mehr wie etzedessen in st. Roden, sondern in » 9 . Gemeinen,oder Kirchhörinen «ingetheilt, Lpz-jv, siehe ^gusriccio. Appsiche tz-trassc, via ,Vxxia, berühmter Weg in Italien, welcher von Rom bis »ach Neapel gegangen, und zo. Meilen laug gewesen. Die Steine, womit er gepflairerr, sind groß, uns uieistencheiis blau. Er iss 1 -. Schuy breit, uno an vielen Orten noch unverieket. »xpiMlre», gleich und eben machen, z. E. einen Weg oder Platz, Lat. c.omN§- kleine Stadt in Nort- humberiaud und zwar im DistricteWest- morland, am Flusse Eden. Es werden »lida die Landgerichte gehalleu, auch sen- der sie -. Depucirie zum Parlament, ^pplcäurs, kleiner Flecken in der Englischen Provinz Kcnc, am Flusse Rothe, -bxpomre . heisset in Frankreich «in Soldat von der Infanterie, der wegen seiner Lra- voar und lang geleisteten Dienste. mehr »eiüiduiig, «is ein gemeiner Soldat bekommt. »xpomr-menr, heißt so viel als 6ax-, Lat. ist ein gewisser Soid, oder Geld, s» man moiiathlich oder jährlich « .^"öftngen hat; es Heist auch der Aesch-id oder Befehl, den ei» Richter de» der Verhör gieder. ^ppoimire» Heist auch, sich vergleiche», in Rechnungs- La- che» mir einander Übereinkommen. »Mock», sreeFr,,, oiaus-Hrahen, A propos Aquavwa 77 ist ein Greben, der gegen eine belagerte Festung schief, und durch allerhand Umwege gesühret wird, damit in demieibii die Belagerer sich der Festung nähern, und sie bestürmen können. Die Gang ', weiche die Belagerten i» die Erde machen, um der Belagerer Arbeit zu vernichten, werden Lomes- tVxprockLo genenner. «Siehe lLIalkienn l.ex. /i xroxse, ist die in Lvn veriaklon gar gemei» ne, aber öfters von Unverständigen NlchkS weniger aisuproxoo angebrachte Redens- Art , und Heist, eben recht, das dient zur Sache, davon man redet, oder wenn etwas nach Wunsch gehet. LxiuNl«n>-s, siehe 7Lp» , utz-enti««, Stadt in Provence, in Frantreich, am Fluss« Caiavon, nebst emem Bißthum, unces den Erz-Bischoszu Alp gehörig, und führet der Bilchos zugleich den Titel eine? Fürsten, der ehemals Macht gehabt hac, Münzen zu schlagen. kpul, wilde Völker in Süd - America, in Brasilien, weiche beym Uriprunge de- Flusses äs ssnslio wohnen. ^xuUa, ?ugija, siouiUe, eine von dm 4 . Haupt-Provinzen des KönigreicheNeapo» lis, am (-olto cli Vene«.»», welche jeh» fruchtbar ist,und dreyLandschasten begrei', fet, nenflich c,ss/.tt«>!L^, L«, u»K Otrvrnto. eVxurim», Fluß in der Landschaft Peru, in Süd-America , der in den Fluß Laur« fället. ^guräolce, Flsiß Romanien, fleußt vep SAivrea in den Propsircie. Slädliein im Kirchen-Skaace in dcrLand« schajc Orview, auf einem Felsen au der ssagli», gelegen. Ihren Nahmen har sie von ihren girren Quellen, und weil sie an dem Felsen zu hängen scheinet. Sie hac übrigeus ein altes verfallenes Schloß und einen Bischof, welcher allhie resldiret. ^cjuaxulco, siehe .5ca^uIco. p^uLlia, kleine Stadt SM Flusse Scultenna, in de: Landlchasc Frigna- na, im Herzogthum Modena, 5 . Meilen von der Stadl Modena, allwo Gesund- Brunnen und warme Bäder zu finden. TLgusrii, Ketzer im 9te» Secuio, weiche als, hiessen, weil sie „ut Wasser im H. Abendmahl gebrauchten. ägusrt-Lna, kleine Stadt im Päbstlichcn Ge« diethe, in der LandschaftOmbria, ausei« neu. Berge, nebst einem Schivlfleuiid dem Titel eines Herzoglhums. ^^uaraccio, rsspxiv. , ^57^». kleiner Finß im Kirchen-Staale, in deL ^ dLnipLgiur cii ?vvma, weicher sich isichc weit von Rom in die Tvber ergeust. TZ^uLvivs, kleiner Orl in der Provinz Bisi, l ,D Ncapol's, ist hon einem Erdbeben An. 17 »"'. i 'S- ! < . "-! s' ! . < . >'!- 78 Rqlmviva AquttaE , 7a!>. fast ganz rniniret worden. Dasbe- rü'-üne Jtailanische Eeschlechre Aguaviva führet davon den Nahmen. /^..jULvivs, Flecken sti rstcapolis , in der GrafschastMolisc/ist vor diesem euieStadc gr:s-'lcn Nonär-r^one, K/esyr.nck', oder .'i-nrre/^i.v, berühmte Gesund-Bäder im Königreiche Neapolis, de» dem Flecken ' Mondragon/inder ProvinzI.o- v»m, zwischen den Euisiüsftnder Stroh- me Velcurno nno Garigiiano. ^(ju-Iuncko, großer See in Lsriea / in dem Königreiche Congo und Angola/ daran- viele grosse Flüsse entspringen. >r<;ui, Stadt und Königreich auf der Insel Niphon, im Japanischen. dü/ü.-w.r, chder . befestigte Stadt im Hcrzogchmn Montserrat/ am Flusse Bormida/ und derHanptplatz' des Gebiets von Agni / nebst einem Biß- thnm, unter den Erzbischof zu Mayland gehörig/ und einem herrlichen Gesund- Bade / so sehr stark besuchet wird. Die Landschaft gränzetgegen Norden an die Grafschaft Asti / und die Provinz Easal; gegen Morgen an das Aleraiidrin-sche Gedicthe im Mayläudischeii/gcgen Süden an das Genuesische / und gegen Westen an das Mar- qnisat spigno / und das Gebreche von ^gu^lw!,, , gewisses Volk in Bra- ststen / in Süd-Amerika, bey dein Vouver- n-'-oenr 75 > - das Patriarchat aiisaehobe»/und in r. Er-i- Bißkhümcr vertyeiiet/ deren eines nach Udine / das andere nach Görz verlegt wurde.' Vor alters war Agilstem so berühmt/ das man cs das zweyre Rom nenncte. Hguino, ziemlich wüste Stadt in TNis chs Kovcn-o, in Neapolis / nebst dem Titel einer Grafschaft/ dem Herzoge von Sora zuständig/ und einem Bischof/ unter den Erz- Bischof von Capna gehörig, stfczutt-mls, hieß vor Vielem dasjenige Stück von grgnkrejch/wclchcs zwischen LemPyre- Aqukamsches Arabien näifchen Gebürge/ der Loire / und dem Atlantischen Meere cingelchlossen ist. Aquitanisches Nieer/ ist ein Glück vom Aciankischen Meere / weiches an dasjenig« Stück von Frankreich stosser / das vor di». semAquicania hieß. Fluß in Eacalonien / weicher in de» Pprenästchen Gebürgen entlpringer / und sich bey der Scadr Aiuza mit der Scgie vereiniget. /Lroba, eine von den Autistischen Inseln i» America/ den Holländern gehörig/liegt ». Mesten von Eurassao / und hat so»dei- lich viel Ziegen- -ftrobA , volkreiche Stadt in der Criiimi/ welche Anno i 7 L 7 . von den Russen ei», geäschert worden. . ^osbici, waren Ketzer ittl oten Seculo inAra» bien/welche vorgabe»/ daß die Seele mit dem Leid stürbe / und mich mit demselben wieder auferstehcn werde; sie widcrrieffeir aber hernach ihre Meynung / ais sie ihre- Jrrlhums überzeuget wnrdcu. Arabien / , grosse Landschaft / oder Halv-Jnsel in Asien / weiche gegen WM den Arabischen Meerbusen / vulgo, da- rorhe Meer / gegen Süden das Arabisch« Meer/ gegen Osten den Persischen Seebusen / und gegen Norden das Land Soria, Diarbeck/ und den Euphrat zu Gränzw har. Ls erstrecket sich vey »02. Meilen von Süden gegen Norden / und bestehet andre» Theiieii / neniiich aus dem «Vernichte» / wüsten und giücklichen Arabien, und aufden Küsten an LerSee sinder nia» Perlen / Corallen und Carnioien- Lai steinrchte Arabien gränzet gegen AbeuS an Egypten und an das röche Meer / gegen Mitternacht«»Palästina und Soria, ge» genMorgen wird es von dem wüsten Ae«, bien / und gegen Mittag von dem Mit. iichen Arabien deyderftirs durch weir- läuftigeGcbürge abgesondert. Es ist niest stenrheiis nnsruchrbar / und leben seine Einwohner rheils unter Fürsten / theilS streissen sie herum / alle ab«r sind sie den Türken zinsbar. Das wüste Lrabi » hat gegen Abend das stemicbre / gegen Mittag das glückliche Arabien/ gegen Morgen den Euphrat/ und gegen Mitternacht Diarbeck nebst Soria z» Gränzen. Es ist voller WüsteneneU/ und seine Einwohner / welche gleichfalls gewissen Fürste» untcrworten / aber incisiemheik in Selten wohuen / sind den Türke» ebenfalls zinsbar; jedoch gehören di> jemgen / welche am Persische» Meerbusen wohnen / mei- stcnkheiie unter Persien. Das glückliche Arabien ist drcymal grösser als die andern bcvde/ und auch weit fruchtbarer. Gegen Norden gränzet es an diese beide Arabien,acgenWesten an dasrocheMcck/ gegen Süden an das Arabische Meer, und gegen Osten an den Persischen Meerbusen. Es bestehet aus verschiedenen Für- Arabisches Aragonien Mips liciiL, chl,^ >, «!k Wj«!. «,«K bst üüiLtz iftjkjis. liilhMK ^li«: IW,!lis MkL «iE ÄkWj V, rig- iSoiki-W WllstliV ihiSM!« MM Iw. Ml BSM chm lir«Sn TtiMl MMss iz Bi»! 7 lÄ lslt! Ilstl!. v» , st lll« «Mi/ eckill»!' z wiißt^ «Lrä»' ,sE S«n«i»L ilft r»!k- t>,E «F -ÄZ BZ stenlhüincrn,deren einige Scribenten 14. andere aber weniger Sehlen. dcr Afri- kanischen Barbaren, uiidsonderiich in de- iieii Landern des Kapjcrs von Fetz und Marocco, aiebccs viele rausend Araber/ welche mit Leib, Kind, Vich, und ihren Lwarieb / -der fliegende» Doriern / welche nur in elendcn/ans Linnen over Schilfrohr zusammen gesetzten Hurcen bestehen, vo» einemOilezuist ander», nachdem sie auce Weide u>id Wasser finden / herum ziehen / dem Küsser alle Jahrden 6-E, d. i. den zehende» Theil ihres Vermögend/ Kran eines Gesetzes/ bezahlen / auch wenn sie durch die Kayseri. Befehlshaber / ^ 1 - «ii-Iergenannt/ allzusehr beschweret werden / öfters den gewöhissichen Tribut zu erlegen sich geweigert/ und in die Ge bürge retiriret haben/ also / daß es grosse Muhe gekosset/ sie wieder unter Len Gehorsams» dringen. , Arabisches Gebürgt, liegt in Ärabien, und begreift die z. Berge / Horeb / Sinai/ und de» St. Cathariuen-Berg. Arabisches Meer / ist ein Theil des östlichen Oreans / an den Südlichen Küsten von Arabien. Arabischer Meerbusen / ist eigentlich das sogenannte rothe Meer. Arscun, siehe ÄrrocLM. heißt ein überaus hitziger Weil!/ so in Asien / im Lande des grossen Mogols wachset/ und wegen seiner penetranten Hike und Starke fl fast nicht getrunken werden kan. z»-ii, sonst?0UÄ genannt / Hauptstadt im steinigten Arabien / weiches von diesem Orte den Nahmen bekommen/ liegt ans ei- nein hohen Felsen / und ist dabey sehr feste. Acachaiasch / siehe Arock.Srallas. Arad/ , .Stadt niid Festimg in Ober-Ungarn / in der Arader-Gesxan- schast/ am Fiuss'e Marssch, gegen den Sie- benbürgjschen Gtänze» / ist nach dem Car- lowitzer Friedeil recht befestiget/ mW zu «nier Granz - Festung gegen die Türken gemacht worden- EheTemeswar inChrist- tiche yanöe kam / wurde hier ein starker Handel zwischen Christen und Türken getrieben. Die > Gras - und Gespanschaft Arad/ , siegt zwischen der Theiß, den Siebenbürgjschc» Granzeii/und der Czanader Gespanschaft« Lrozvna, Fluß im Königreich Äragsnien, welcher im Pprenaischen Gebürge entspringet/ und sich in Navarra zwischen Stadtgen Tudela und Calahorra in den Ebro ergeußr. Aragonien / vor diesem Dr/'/rcs- nenn,, genannt, Königreich in Spanien/ welches gegen Norden das Pyrenäische ^.^utge, gegen Westen dkavarra und Aachen/ gegen Süden Valencia / und gegen Osten Catalonien zu Granzen hak. begreift zugleich das kleine König- Aran Aranyos 'H reich Sobrarbia und die Grafschaft Ri- dagorea. Die Einwohner von Arago- iiie» hatten sonst grosse Freyheiten, uu- pflegten den Könige» das Regimeiic mit dieser, Fomml zu übergeben: hvir, die wir Io viel geircn / alsttw, wir machen euch ;u unjevmÄönig und Herr»/ nur dem Bedmge, daß ihr uns un, lere d-ft-DiftFra bewahret, uns unsere Freyheiten lastet, und anders nicht. Aber Philipp V.hat ilmen solche 1722. entzogen, und sie den Sastiiianijchen Gesetzen ri»lerwor,en, weil sie Carl den l il. für ihren König erkannt hatte». Aron, ^ ein sruchtoares Thal in der Französischen Provinz Conserans, in Gascogne, am Pyrenäischen Gebürqc, in weichem die Garoiine eutlpringec. ' ^i»n, -E, eine von den westlichen Inseln Schottlands, Lat. fft-blNde«. Sie ist 24. Engl. Meile» lang, ,6. breit, fruchtbar, wohlbewohul, und liegt in dem Meerbusen von Ciupd. ^isn, ün-L //ft.'-/-?, J„ ftln bey der Westliche» Küste in Irriand, welchem Liorw. und Lvur ^r-m, gcthcilet werden. Jene liegen auf der Küste von Dunaal, diese aber an dem Ooltö fte diuünvvsv, und sinder letzten drey, uehmlichKinenoy,Kil« trono» mW Schere, weiche den Titel eines Herzogchums führe,,. Arauagasch , Stadt in Ober-Ungarn, anderthalb Meilen von Onoch. tbiiurä-ftevourv , ^s/Attstn Or/rü, Stadt am Flusse Douro, in Ait-Castliicn, an der grossen Straffe von Burgcs nach Madrid gelegen. äiMML, schönes Lust-Haus der Könige inSpanien iu Neu-Castilie» in einer schönen Ebne, bey dem Einflüsse der Tamara in de» iTagus, 7. Meilen von Madrid und 6 . von Toledo gelegen. Philipp U. har es erbauet, und Carl 17 . mit mehr als rzoooo. Reichsthaier Unkosten ans« gebessert. Die Gärten sind ungemein prächtig, und die gontainen vorcrcflich. Vermöge der alten Hofordnung Philipps Il.-sosteii sich die Könige eine Zeitiang iin Jahre von Ostern an, allda ausbalc.n. Der jetzige König Carl lU. sinder auch allhier groffcLVergiiügeii/Und har ein kost- baresPorccllain-Cabiiiec errichten l-pe,,. einer von denen s. Gerichisstüh- len der Zeekler in Siebenbürgen, Lat. Lcäes Liculi« genannt. Er liegt unter den Ungarischen Gespaiischasten,nnd zwar zwilchen der Tordacr und Äüiöiier am Flusse Arauyas. ^iLn>o§, der kleine und grosse Aranvos, sind zwey Flüsse in Siebenbürgen, der erste entspringet bey Ciausenbnrg, der andere unweitOstenbanra, und nachdem sie bey St. Scirakly zusammen gekommen, ergiessen sie sich oberhalb L t. Emmerich in den Fluß Marosch. -Liararb, Arbiter Arceg-vm« 8c) Ararach Ardia . ein hoher Berg in Armenien »nicht Mir non der Stadt-Hllvan, auf dessen Gipfel sich der Kasten Noä niedergeiaisin haben soll. Die Armenier halten ihn sehr heilig, küssen bey dessen Erblickung die Erde, und chun ihr Gebeth» KrNcK, Stadt im Afncanische» Königreiche Fez, welche ein gutes Castell und Hafen har- Krs.ist, , kleine Stadt am Meere, im Genuesischen, reiche gute Handlung, sonderlich mir Eorallen lreibet. »rack, Stadt in der Persischen Provinz Shir- van, nach dein Easpischen Meer zu- Krslk, siehe Kcsci. , . ^ Kmck, »der Kros, starker und schneller Fluß in Tureomannien, in Asten, der aus dem Gebürge Arac entspringet, und ins Laspische Meer fallet. Lrar,, kleine und woyibewoynte Stadt aus einem Hügel, am Flusse Aar, im Ar- gow, in der Schwell;, refornnrcer Reli- l gion. Siehat ihreeigeneRegierung,ist aber demCancon Bern, zufolge der ,4-5- errlchtereu Eapiculacion nnterworfeu. ES pflege» allda die refsrmirten CanconS ihre Laäe-Satzunqeii zu halten. Althicr wurde Ais. 1710. Ser Friede zwischen Zürich und Bern, und den alten fünfDrten, Lucern, Uri, Schweitz, Unterwalden und Zug, ge- schiosseu. ^ , . »rauco, Stadt und unfruchtbare Landschaft an einem Filiste gleiches Nahmens, in der Süö-Ämericanischen Provinz Chili, welche sich langst den See- Küsten zwilchen la CoucenciSlmmd Imperiale erstrecket- ^iLviv, kleine Stadt, nedsi einem starken Castcst in Gallicien, in Spanien, aus den Portugiesischen Gränzen. /f roxes, siehe Krack und sienstinrir. Kikx, llul-t zrvilk, Lcrullunr, Insel ailf dein Golsv di Nenezia, an den Moriacki- schen Kulten, den Lenetianern gehörig. Sie hat eine Stadt gleiches Nahmens, ali- tvs ein Brschoff, der unter dem Erz-Bi- schoff von Zara stehet. Krkrze, ein Gebürge in der Schwedischen Provinz Finnland. Krksi, Kvbsr, Stadtim Königreiche dka- varra, bey Sangueca, in Spanien, -zrbecli, KrbeciL, festes Schloß in Eataio- nien, vier Meilen von Lerida- Arben, stehe Arbon. Arberg, N-/nbrnfestes Städtgest und Land-Nogtey im Canton-Bern, sammt einem Schlosse, welches der Fluß Aar allenthalben umgiedt, zwey Mellen von Bern, treibet gute Handlung, und hat pvr diesem nebst der Landschaft eigene Grasen gehabt, jetzo aber gehört eS dem Eancvn Bern, welcher allhier einen Land- Nrbeuls^also schreibet sich eine Fürstliche Familie in den Niederlanden. Kkvla , kleiner Fluß, welcher im Flyrenkini« scheu Gebreche entspringet, und sich jg , de» Fluß Dmbrone crgeußt. Krkirec c»inpron,isiür ur , eillSchiebS-RjKZ ter, dem beyde Theiie ihre Sache zu erörtern anheim stellen. Dessen Ausspruch hejssec, audum, Arbitrage,und müssen et beydeTheiie bey demselben beweliden lasse». DerAuSspruch eines aiidernSchledS- Rlchtersaber,wclcherdurchkejnCompronilß erwählet worden, verbindet dieParcheyen nur so weit, ais cs ihnen beliebt, undge- hören hieher die MediacoreS im Kriege. Kri-U, Fluß m der Provinz Weltermann- land, in Schweden, welcher sich j» best ^ See Mäler erg.ußt. Ardogn, eine ziemliche Stadtii» der Schwedi ci,c» Prvvmz Westermann» laud, am Flusse Stvr-ä, welcher sich in dm Mäler-Fiuß ergiestet. CS liuo va herum schöiieEiseubrüch.,dehrro dieScadceiiien stärken Eisen-Handel.reibet. Kibvis, kleine sraoc am Flu>>e Laustine, i» der Franche Comre, in Frantreich, de- gute» WeluS wegen berühmt. Arvo»,A oe„,N/ bonn,N-, vü, /Äioe.Stadt und alceS Schloß am Boden-See, i» Tür« gow,we>chezwar deiil Bischoffe vonCüsn,.tz gehöret, und deste» Vogt av! dem Schlo - >e daselbst wohnet , aber die Bürger h-dur für sich eine» besonder» Amcmami un» Nach, geniesten verschiedene Freyyener, stehen auch inic denen -0. Drteinn der Schweltz, so Lhell an dem Lürgow haben, in der Eldgenostenlchast. Kikoisn, eine von de» Ptthyusischen Inseln aus dem Mittelländischen Me<,e, nahe an der Insel Pole«. Arou-eu, Scadk Und Schloß im Eantoir Bern, in der schweltz, an, K usse Aar, und denen Gräuzeu des Eaulous Solothurn, zwischen Arwange» und Ärau ge» legen, bei» Eancon Bern gehörig- Krc, ein kleiner Fluß in Provence, in Krank» reich, sällc iu den Meerbusen von Berre. Krc, Kickü, Fluß in Savoyen, welcher an de»Gräuzeu von Aosta entspringet, dmch die Gr«i>chaslM. urieuiie fliestet, undsich in die Zsere ergeußr. Krsnäes, eine gei.hrce Gesellschaft in Italien , deren Absicht dahin gehet, öle scheuen Wissenschaften,und sonderlich dicIn» liäuischePocste inFlor zu dringen. Sie Pt An. lSc> 3 .;>, Rom ihre» Anfang geliomeäf und sich durch ganz Italien auHgebrelie!- Kicxcstv,Proviiizmitleli im Königreiche N-- rea,nebst einer Scadr gleiches Nahmens. Krconum, ein geheimes M.crel. Kress, eine Stadt in Palästina, in Asten, bey weicher der Sabbachs-Fmß vordcy fliessek. Kice^ovms, oder kstercr?vvma, Landschaft in Dalmatien, an Voßnicn und dem Adriacischen Meer, welche die Jcaliäner Lsnr, Zokscs nennen , und gehöret sie theiis Len Bestetianern/lheilö den Türkest. D,e kffAtz ssAitz ü dWisx l>> Äq«, -Hntzj l>HA« »üSiillt! tiMiar etliLL: ssii. lS,ik>A jMII« liVl. chchM sti-LOr ltchWL iieÄss's M jilNIss* M „««iS WD5 S: K-' i!,^ DtE Arcenaw ArchipelaFUs Die Hauptstadt, allwo der Balsa residi rec, hat gleichen Nahmen. Krcennw, zerstich! te Sradc in Pommern. Lrck, siehe Licv. Lrckcmdsuc, siehe Lourbvn. ^rcksne-!, S. lVückae!, .Sl, es,ÄNssttssso/ir, ' Haupcstadt des GouvernenientS gleiches Nahmens in Rußland, «sie l.egt am Eißmeer, da wo die Dwina m daiftibe fällt, Eheniah S war sie eure berühmte HandelSstavt, nuwüeM aber Petersburg erbauet worden, hat sich die Handlung dahin gezogen. Die älradelle, worinne der Gsuverueur wohnet, hat eine hol- zerireMauer, iind uuch alle HM.er der Stadt nach Rußsscher Arr von Hol- ge- bauek, ausser das grosse Gost-nsi Dwor, «der Äaushauß, worinnen die iremden Kaufieute ihre Maaren haben. Diejes ist von Steine» ervaut. Licke, sieheSec. Licke, Flecken und Schloß im Thal Var- cellonerre, in Piemont. Lehrers wurde An. i 7 >°. von den Mitten gesprengt. Lickcius, siehe Sickens, s^rcker Lourc, vder rke Oourt ^rc^ies, Lac. silc-,/, ist daS vornehmste und älteste Äon- sistorlum ln Lngelland, welches dem Erz- Wischof zu Cankelberg zugeyöret, und worinnen die geistlichen Sachen entschieden werden. Lrckiduilren, siehe Sigucbusireli. Lrcki-6iacc>nus, lstin der Äatyslijchen Kirche ein nachgesetzrer des Bischofs , oder Erz-Bischois, welcher «n sehier statt die Vlmukillnm der DiöceS verrichtet; sonst war eS der erste unter denen DMcowsmnd nachgehendS ist dieser Nähme auch den Priestern deygclegec worden. ^rckiäons, Stadt IN Andalusien, in Spanien, aufdenGranzen von Granada. esirciülu-mMila, hat bey Ser Römischen und Griechischen Kirche über «sie Achte und Klöster in einem ganzen Reiche, oder Pro- vinzm gebleihen, dergleichen auch einer . m Siejlisn ist. Sonst ist dieser Titel in derRomjschenKirchr nicht sehr gemein, in Rußland aber wird er »och gebrauchet, ^clumo. ein Flecken mir dem Lite» einer Grasichastim Gebierhe Comv, im May- landischcn. Lrckixclagu5, heisst ein Meer, welches vie- leZnseln hat. Jnlonderheir aber wird durch ten Li cki?clL--um das Aegeische Meer verstanden, weiches gegen Westen zwischen den Küsten vvn Morea, Griechenland und Macedonien, gegen Norden zwischen Romanien, gegen Oste» zwischen Na- rolien, und gegen Süden zwischen Can- vien liegec. Die melsren Inseln,,» sich aufdiesem Srcich-sl^o befinden, sind unter dem Türkischen Joch. Dieser Nah, we wwd auch noch andern Gegenden auf den, Meer beygeleget. Lrcssipclazaz Ni.z- Archipresbrrer Arcklow 8r ckivsrum, ist ei,, LhciideS Indianifche» Meeres, begreiitdieM-ndwischen Inseln aus oen Mai iberischen Kulten. ^ c/,i- S. l,i,f einTheil deS Orlen, caulchen Meeres, zwischenJ-pan und den PhiUppiNischcii Inseln, welcher voller chnseiü liegt. hetz.der grosseMeerduscn in Skoro-Line» nea, b-p Mexico, dermicsehr vielen 3n- leln angefuilec ist. ^ Lctz-i, ist ein Thcil deS Na, ck-1 ^oir, an den Küsten von Neu-Holland, in Nord-America. Srcki^rssbzecce, siche Eich-pi-jestev. LicKicsÄur, die Baukunst, wird l» die ss-ir« sseejtchc und Ärregs-D.mkunzi einge- kheilec. SrcKiccLlus, ein Baumeister. Archiv,Lat. ehemals Srckium, nachgehendS Arckivum, sonst LeLMiimevxk^I-iciuin, 5cc, tskulanum xunlicum, wiewohl das Wort aus de!» Griechischen herilammet. ES heisse: ein Pali.ssr, oder Zi-umer, in wel» che:n alle LÄu public» aufdehaicen werden. Der Unterscheid zwischen einern xubli^uen und keivm-Archiv ist falsch, weil das letztere keinen östencüchen Giau- bcn findet. Sonderlich ist daS Reichs- Archiv zu merken, woselbst stle kchnsis- m.'msi-Gesetze und/Verordnungm, aste Iiiibrum-nrc, vocunwmn, Viz-Iomocs und P'civilci-M, alle lA'agmnmche Lancbioiicr, ksscotPus, sslunckscs, kcäiÄa, lVclciiptii, Oecicca, Lcacucs, Ocnsrilo-icL, issciLiciic«, LcrviluincsrrLcum, Iocoruin,ox-icHonniu, kcuüürum,! iie IkoctLtus, krorocoliL Lon- cilloicicn, Lvn^cncucnn sinxciiniium , Us- xo.müonum, Vssi'mionuiii, alle koeäi,,, und , die Llnrriculs und anders verwahret werden müsse». Chur, Maynz verwahret eS, davon jedoch ist unterschieden daS Archiv des KayserS. ES haben such die Stände deS Reichs ihre Archive besonders, uno derjenige, so darüber die Aussicht har, heiß: .»r-mo»«der gewöhnlicher Lrckivnriu?. Lrciei-Unräc, ist zu Wien die Kayserl. Leib- Garde zu P,eroe genennetworden. Siehe -^nijÄrrc. Lrcim, Stadt in der Wallachey, a:n Flusse Alauta, oder Air. Lrcis, siehe Licil», erssetk, kleine Stadt im Herzog- thum Maytand, an: UrsprungedesFnlistS Lina, de» Mirggrafen Arclmboio und den Grasen Borrsmei gehörig. Aveke, ein vorne spitziges und hinten breites Fahrzeug, rnu einem platten Boden, das am der Dber-Llbe gebraucht wird. Arckel, , ein G:rieche in Brabant, in; Anrwervischen Quariiere, darinne die Seahc Lier liegt. Lrckiocv, Lrcclcio, kleine Seadch nebst eine!» Schlosse,in der Jrrl.moi che» Provinz Leinnee, in der Grasschact W'ck ow, .m Jrriaiidjsche» Meere,nebst einem ^.chlossd flj NUS Arcs 2lrdenne» Ardes Arend «no kleinen Haft», dem Geschlechts von Bukkler gehörig, welches nuiimehro den Herzoglichen Titel von Ormond führet. ^lco,,i Arch, kleine Stadt im Bißthum Trient, am Flusse Sarca, nicht weit von Riva und dem Gardcr - See, x>n einem Berge, auf welchem ein feste» Schloß zu finden ist, und führen die Grafen wen Arco davon ihren Nahmen / welchen es auch gehöret , und die viele schöne Eüther mehr im Tridcnkinischeni besitzen. . sbicos, eeö? , kleine Statt mit dem Zunahmen äelsk'ioin-iu, am Flusse Gua- dalece, in Andalusien, in Spanien, nebst einem Schlosse auf einem geraden Festen, und dem Titel eines Hcrzogthums, davon sich das Geschlechts konc- ä- Ueon nennet. äico-, Flecken am Flusse Xalo!r,in Alt-Casti- lien, in Spanien. IheZionor, stehe r erw Kreeics. ärcueil, , ist ein Dorf in Irls cle Trance, aber wegen der A>iN0 1624. erbauten Wasscr-keicung bekannt, durch welche das gesunde Wasser von Ron- gis nach Paris, roo. Klafter lang, geleitet wird. chicv, kleine Stadt am Flusse Aube, in Champagne, in Frankreich. Ardackev, Marktflecken an der Donau, in Unter-Oesterreich, im Mertel Ob dem Wienerwald, so zu dem nahe dabe» gelegenen Kloster gleiches Nahmens gehöret. HräsZK, Stadt in der Jrrlandischen Grafschaft Longford, nebst ei,'iem Bißrhum unter Armagh gehörig. /rclsrr, Hauptstadt in der Grafschaft Kerry, in der Jrrlandischen Provinz Mvunsicr. SlehalSitzund Stimme im Parian>enr, wie fluch ein Bißthum,unter den Erz-Bstchofvon Cashei gehörig. / räe-i, ein Flecken in der O.mpsznL nttin, änttr-L, kleines Königreich und Srasc in Guinea, ln Ä,nca, welch,- von einem Köiilge beherrsch?r wird, se, seine Unterthanrn sehr hoch veneriren, in. dem niemand bey hoher Strasse, osm specialeii Befehl, in dessen Zimmer km» men darf, auiftr der Maradom, welcher sein vornehmster Scaacs-Ministcr ist. -irrlrorli, siehe.^tlieräe. siehe ^rcl^'ck. bittrer, ä tt-rrm j kleine aber befestigte Stadt in der Picardie, in der Grafschaft Guincs. Sie ist eine Gränz-Festnnq ge» gen die Niederlande,und wird in dieOber- unb Unter-Stadt eingechriiec. ^rstrotöi,, siche ^närvlön, ^räumon, kleine Stadt iii der Provinz Äylt, in Süd-Schstkiand» Lrcälco j kleine Stakt aufder Insel Pott» Rico, in Nord-America, äreclr, Lro, , Fluß in Engelland, iii der Landschaft Dort, welcher sich ln den Fstiß Humber ergcust. itrsclilo, siehe /»rclrlov/. ^ralme; stehe ^rlss. 2irc!ar, Lii elsioirlo; war vor diese», ein Kömgreich, welches Burgund, Lan- phine, Provence- Savoyen, und fast die ganze Schweiß, unter sich dcgrlssen. 2 irembe ug, Fürstcuthu»! ttnd kleine Siadk am Flusse Ahr, in der Eifel, de»Hu- zoqen von Aremberg geydrig, welche zim ÄUcder-RheinischenAreiie gehör-n. Lu jetzt lebende Herzog von Aremberg und Ärschvcc - Carolus Leopold«», der aas dem Hause Llgne entsprossen, ist den 4. Augnst > 72 i.gebohren, und hat sich >74«» mir Lvuift Margaretha, Gräfin von du Mark, vermählet. Arsndlren, siche Ärvendicen. Arrndonck, kleine Stadt in demÖesterrci» ! chlschen Brabant, lm Quartier von M- werpen,zwey kleineMcilen von Turnhonft an den Gränftn von Herzogeiibnfch. Sü ist eine von den Freystadten BrabaniS. Ihre Einwohner iiahren sich zum TM mit Abrichcung der Falke». Arend-See, Amkund kleineStadt insu «ltcn Mark Brandenburg - weiche ln die alle «Ws' «Kitz, HÜtziL !«M >ME. ' Illblü^i jikP^ix- rdi-iHL k L>»l ^s!»»N Nm«o «ßN>ch tziüSiltz ÄklttlttL Miici. I, 7 - 7 Mi! st»ZM Ären» Arg Argan Arg»sct> 85 Ai MSlE KljÄh'-'" «»E kr W'' «e«!>! °- ijinW N> -Sl«t!>"5 ÄK Stz alte und Neue Stadt abgcthcilrwird. Sie hat ein adeliches Fräulein Kloster, so ehe- i ,nah!s Benedicciner-Ordens war. Der., babey gciegene See gleiches Nahmen» hat! «ine kleine Meile im Umsangmid ist gegen zo/Klascer riess, , . . l Aren-'. Scadt und Schloß in Aragsnien, in ^ i er Eraffchaft Kibu^or-s , an den Caralo- nischew Gränzen. ^ ! LU-ns-er-g, Stadt am Flusse RLr, im Hek- »ogthum Westphalen, nebll einem schv- ^ nenSchlvsie. SieistdieHaupcstadt der Grafjchast 2 trersdecit, weiche chedeflen, ihre eigene Grafen gehabt, mmmeyro aber l dem Erzstiste Cölln gehört. An. , 7 - 7 . erklärte sic der Reichs-Hosrary vor llnav- dangig von dem Erzstiste. An. >760. wurde die Scadt von de» Alltitten erobert und nebst dein Chmrürst!. Schlosse grdsten- . rheils in die Äsche geletzt. Arensdcvg, schöner Flecken in dem ANitt Triitow, in Srormarn, in Holftein,viert- haib Meilen von Hamburg gegen Nord- Lsten-. Arensböcke, siehe Arnsdöcke. , Arensbiieg, 2 ihr«nhceg, Hastpt-Skadr liebst einem Schlüsse aus der' zu LieflanS gehörigen Insel Oesei, in der Ost-See, aliwo der Gouverneur über die ganze Insel wohnet. Sie ward ,7,2. von den ,, Russen abgebrannt- AvrnsbaUg, altes schloß aus einemBerge in Osterland,unweit Neustadt an der Or- la; das dasige Amt, so den Nahmen davon ssihret, ist eines von den 4 , assecursr- »en Ämtern, gehörte sonsten dem Herzoge von Sachsen - Zeitz, stehet aber seit , , 7 ,s. unter Chur-Sächsischer Hoheit, Arenswalde, grosse Stadt in der Reümärk Brandenburg - an drey Seen, in einer schönen Gegend, gegen die Pommerischen Gränzen, s. Meilen von Stettin, Sie hat durch Krieg und Brand viel erlitten. Drennhausen, neu erbauetes StödtgeN in der Grafschaft Lützeistein, im Nieder-El- saß, so theiis Chur-Pfalz cheüs Zweybrü- . cken gehöret- Lr«guip», ein« Bischöfliche Stadt in Süd- America, im Königreiche Peru, 26, Mei- 1 len von Lima. Nicht weit davon ist ein guter Hasen am dlsiöel2ur, von dardie Maaren auf dem Flusse Chiia nach der Stadt gebracht weiden. , Insel aus dem Persianischen Meer, gegen der Provinz Kherman, in Auen, l kleine Stadt Nebst einem alten Schlosse, „1 Aic-Castiiien. HrMo, , Stadt im Fiorentini- stlien Gcbiethe, an einem Hügel, »oder Fluß Chiane in den Arno fällt, Sie hat ^ «in Bißthum. ^ , also heissen zwey kleine Flüsse in Schwaben, welche sich bey Achberg vereinigen , und nachmals in den Costnitzerv See fliessen. , Stadt in Neu-Castilien, im Gcbieche von Toledo. ^rxLk-.rs , kleine Stadt nebst e-nem Schloss« in Neu-Castilien, 6 . Meilen von Madrid, dem Herzoge von Lcrma gehörig. ^rzelex, , kleiner Oct in der Grasichaft Roußllion, an der See, in der Nachbarschaft von Collionre. Argen, siehe Langeaaigen. Akgsns, Lenkern, Fluß in Provence, in Frankreich , welcher sich ben Fr, ,u!s in daS Mittelländische Meer ergeußt- ^r^enru, kleiner Orc nähst einem Schloss« nahe bey dem Gebie-He von vomsclüo. im Herzogthum Ferrara, in Italien. Lr§enc»n, kleine aber wohl gebauete Stadt am Flusse Ornez in der Normandie, in Frankreich. Es sind daselbst und in der Gegend viele Leinwand - und Tuch-Fa- brigllen, ^em-msro, lVIonte ^^-.-nraco, kleine Halb» Insel im L»ro si-gü tti-iisiü, in Italien. ^li-eNrsru, zerstörtes Berg-Schloß in den Niederlanden, an der Maas, zwischen Mastricht Mid Lüttich, in der Baronie Hcrstall. . LrLsnreuil, , kleine Stadt in der s-ls ä-krunce, in Frankreich, am Flusse Seine z drey Meilen über Paris/ liebst einer Prioris, welche unter die Äbte» , Sc. Denis gehöret. . Argem!,ai, kleines Städtgen in dem Chur» Pfälzischen Oberamte Simmern, zwischen Kirchberg und Bacharach. iLigsnttsre, , «in Stück«- des Alpen-Gebürges - bey dev Grafschaft Saluzzo, wo eine Strasse aus Frankreich in Italien gehet, kleine Stadt am Flusse Are, in der Grafschaft Maiirttnne/ in Savoyen, k//Meei 7 , Fluß in Albanien ,iil Griechenland, welcher sich in den Volle, ll« V-llSLis ergeust, L.r§A,ion, kleine aber feste Stadt am Flusse Crense, m dem Gouvernement von Berry, in Frankreich, hat ein starkes Schloß Mit 12. Thürmen. .tz,r°Mlvi, kleiner Flußin der FranzLsischeit Prosinz Poicou, der in die Charente fällt- .^Igemrsuil, siehe HtA-m-ui!. ^.rzia, siehe /Vi^os. ^rAile, siehe ^rz^Is. ?.r,;iro-vLitio, eine mittelmäßige Stadt in Griechenland, aliwo ein Griechi cherBi-- schof ist, welcher unter dem Lrz-Btschof von Jamiina stehet. Stadt und Berg-Schloß in det Waiiachey, nahe an den Siebenbürgi- schen Gränzen, aliwo der Fluß Dem-> broriza entlpringet. K r 84 Arglas Argunskoi Argutien Arien i'H SLrglos, Stadt in der Inländischen Provinz Ulster, in der Landschaft Downe, am Irr- ländischen Meere, hat einen kleinen doch sichern Hasen. /ncol, kleine Stadt in dem Herzogthnm Worotin, in West-Rußland, am Flusse Oeca gelegen. ärgcmns, Landschaft in Ober-Champagne in Frankreich. Sie ist oo. Französische Meilen lang, und erstrecket sich »is in Lothringen, und gegen die Maas hin. -kgor, ehemahiiges Königreich im k'elopon- neko, oder dem heutigen Mvrea, am Goi- fo von Napoli äiKoinsnM, welches an- jetzo nebst dem alten Corimh und Sicyon, den Districc Saceania oder klr- schinsk, s» gegen China gränzet, gelegen. Sie ist die ausserste Erauz-Festrmz gegen die Munqaien, liegt am^luiie etrgun, hat starke Besatzung, und treibt eine beträchtliche Handtnüg. Diele Festung ist ,(s!2. angelegt woroen, um die Einnahme des Tribitts von den Tungusenzu befördern- Die Kaice ist in vieler Gegend sehr groß, dem ungeachtet ist das Land fruchtbar, und sind vornemiich di« Ärgunischc Silber. Bergwerke berühmt. Der Fluß Argun entspringt in der grossen Tataren, fällt in den Amu , und macht die Grunze zwilchen Rußland und Cbma. ärzüttLn, heissen scharfe, kluge, auch spitzfindige Redens- Arten. ärss'/l.--, ' Stadt lind Landschaft in Süd-Schottland, nebst dein Tucl einer Grafschaft, und einem Bißthum, unter Glaftow gehörig. Der Gras von Argyle ist der erste Graf in Schottland, Herr zu Kinryre, Cambol und Lorn. /riMn , Fluß in Morca, der sich in oen (lol- ko kop.-kmo äi,>1,2- no genannt, an den Veiietianlichei! Grän- zcii gcieaen, und dem Pabstegehörig. KrlMo, Stadt ausemem rauhen Hügel,im keincij-mo olrw, in Neapülis, nebst dem Titel enicr Grafschaft, nnd einem Biß- thum, unter den Erz-Bnchos zu Bcne- vento gehörig. Diele Scadc wurde > 7z - im December durch ein Erdbeben grösten Theils rnmiret. .^ilca, kleineScadtin Peru, in Süd-Ame- rica, im Quarcier cla Iv- siii'.arcs;, und die Residenz eines Spanisch»! Gouverneurs , nebst einem sestcn und sichern Hasen , woselbst man alles Silber v-n Potosi einschiffec, um selbiges nach Lim» zu bringen. ömiccia, li-ikIvals, Dorf nebst einem neu erbaucken prächligen Püllast, und demTi» rcl eines Herzoar.-nms, in der cmnxsglir äi IZ.0M2, im Päpstliche,I Gedieche, IZ» Meilen von Nom. ^riexa, siehe ^uiiexr. kt 1-1., »che Rii>.-, Ali« Aries Arlesheim Rrleux Armcmenk 8s äri-r, ein ziemlich festes schloß in derLief- ländischen Provinz Leccen. ^ Lmvu. «Mt und Ha-en im Königreiche Limo, m Japan, wo kein Christ sich aus- haicen darf. /cmmm. stehe Kimin,. . -rnmv», Insel in Ästen, bey Neu-Gumca, Niif dem Oeeano Orisnrsii, welche die Holländer »<.it>. cmoeckei, unc von den viele,, umliegenden Inseln gleichen Nay- men stlyren. ^ . A'ckrllwei, enie bornatts IM Herjügthume Saeoyen. ^ . ^riol, kleine Stadt in Provence, in «rank- reich, vier Meilen von Toulon, gegen Nord-Osten gelegen. Anostleine Scadt im Königreiche Preiiinn, und zwar im Lithauischcn Departement im Hau»:-Amce Rhein gelegen. /lrick, stehe Lribt. ^listocrmm, ein Regiment, da die Adclichen und Parricii die Herrschaft führen. Die» s«S gcichiehcc zu Venedig und Genua; in Dmrschiaiid adcrzu dkürnberg, Ulm und in mehrern Reichs-Städten. ^ri7Ul, siehe t'.rila. /cikel, steue Arckil. Türkische Stadt in Bsßnien, wo die j Bsßna in Sie Sa» stcußc. i ^-rlsnea, kleiner Fluß in M-Castilie», im Spanien , welcher an den Granzen von! Rio/a enrlpringec, hernach bey Lermn vorden laust, und endlich bey S-iiöuen- do in den Fn:ß Ärlanzon fällt. >rlaucu!!, Killg IN Alt-Castüidn, in Spanien , welcher auS den« Gebürge-Oeca entspringet,bei) der Stadt Burg-is vorbei» gehet, und sichen de» Gränzen ded Königreichs Leon in den Kluß P.zuerga eigenst. Arle, Stadtteil, am Ursprünge der 22sge, in Liestai,d- in der Provinz Jeccen. Arlcoreq , Lat- Lions n juünrchn , ist eines Ler grösten Gebürge inAchwabci!, liegt an dem grsstcn Lyroter Gebürge, und scheidet Schwan.',, iw-. Tnr.'i und Graneünd- ken. Es ist eine starke deutsche Meile lang und Mit lauter Achten und Buchwert bemachen. Die Vorder-nriebergische Herr- s»l'.f:en ha-en yievon den Nah-nen- ES gehören dazu die Grastchaften Hoheneck, Piudenz, Feldkirchen und daS Bregcnzi- sqe, folglich eingroffer Theii der Lorder- L)e,rerrc,chnchen Lande. ^il-s. kieme Stadt in der GrafschaftRonßil- ion, andeni FiusseTechuS, in Cacaionien. «ries, alle und grosse Stadt ander Rhone, in Provence, nebst einem Erzochchum in Frankreich. Allhier >,r eine Anno >66«. geststrece Akademie der Äijserl-chasteii, auch midetmarr arlda sehr viele Ueberbieidsel von Römischen Alte- chumern. Vor dielen, war sie dicHauvt- Stadt des Königreichs Arelat. ^ Ariesherni, grosser Kecken in der Herrschaft Bnseck, emeMeileoon Basel, dem Bi- schosse daselbst gehörig, ist der Sitz de- CapiteiS, weiche» sonst zu Freyburg im Bußgan war. ^rlenx, kleine Stadt am Flusse Sensec, in der Grafschaft Artois, der Krone Frankreich gehörig, 2 - Meilen von Donay. Sie isti/u.vondenAlliirten, und bald daraus von den Franzosen eingenommen worden- Arlcy, Herrschaft und kleine Stadt in der IHunclw (gonirb, am Flusse Seille, H it vor diesem dem alten Hauke Challou gehöret, davon die Prinz.,, von -Vranienher- stammen, und daher führet es der König in Prenssen noch anjetzs im Ti'el- Arllnzruu, Issarlineftvn, kleiner Flecken in der Englischen Provinz Middlesex, zwischen Drandforc und Coiebroock. ^ ckrlon, Hk, , Or o/ttUll»! , kieine.Skadt aus einem Berge, am Flusse Äasin, nebst dem Titel eines Marquisats, in dem -Oe- sterreichischen Herzsgthum Lnremburg. 2iom, Ltn. Ho-'»«/»«»»,,!-,, also nennet man die Theile eines Finsses, wenn sich derselbe in zwey, oder mehr Fluch-Beete vcr- thenet. Arm», Provinz und Stadt im Köstigreiche Popayau, in Süd-America. ^rmnänbm, siehe /Vinnänbm. Xrmaä«, oder das Regiment der Armade. Dieses ist ein Regiment - welches das vornehmste Thor am Pallast« dcS Königs in Portugall bewachet, und unter andern die Freyheit hat, sein Quartier zu Linäöonzu haben. Annnfts, Heist eine Flotte von Kriegs-Schi,» fen, wird zuweilen auch von einer Armee zu Lande gebraucht. fVrm'.'siille, Q^ssic ,,/-, > also nennet man eme gewisse Anzahl ausgerüsteter Schisse,-welche eine kleine Flotte machen, und dergleichen der König von ^Spanien inNeu-Spa- nien unterhält, die See-Küsten zu bewahren. Eine foicheArmadille gehet atteIaore in Süd-America von Lima nach der Provinz CYareaS, und kommt iin Merz mit Gold oder Silber, so aus Potosi dahn> geliefert wird,von dar wieder znrücke,wclche- hernach im Anfänge des Man- MonatyS von Lima »ach Panama geschickec w.rd. ^rmsäüls!:, !,r auch einsArt klein erFabrzeuge, welche inMn-Spanien gebrauchet werden. , vormals berühmte, jetzr schlechte Stadt in der Provinz Ulster, in der Grafschaft Armagh,!» Jrrland. Sie hat «ist und Stimme im Parlamente von IrrianL, und eine» Erz Bischof, welcher kr»,iss IPe^rii in Jrrlaud ist. ^rmn-iino, Hi, eura,'»«, -ek, me»mee»ss-s La-- m,f-rt,-!-r,Frai!zvsischc,fruchtbare u. volkreiche Ärasschast iuGascogne,rwi chonBearn, B!qorrc,Cominqes u-Lgiiguedoc, hatte vor diesem seine eigene »nd berühmte Grafen. ^rmnnwut, Lat. LA'a,'n^l,»^r>ruma^uieck- r rcnr, heisset in See- Sachen die Ausru- S z ftunz HS^ Kl- f-iK ^"i>, >-" ! ^ A-' -Ü! ,''*l : ^» ßö> Armandiä Armenien stnnq eineK oder mehrerer Schiffe, und dss Lin'Älff.nlg deS darzu bestimmte» K-i-ar Volks. -miLncii^ 1U5, ist ei» Ke^ule, Kraft dessen « L-».oes«Hcrr berechtiget ist »Schanze« «-,.- KeAungottzu bsuen, Soldaten zu wer» be. ' udz»umer»aite»,Seug-undM»ni- lion-Häu er aufznrichten rc. alles nach eigenem Wille», ohne daß jemand »ist Fug darrvwer sprechen könne. ^rmL^r:i,Prvoiuzi»Rorö,Schüttland,welche .Wnriich eui Lyell von der Provinz Roß, und ein bergichtes nnftuchtbares L >»d ist. ^r>usnldn, ^,-mentro, Fluß in Frankreich, welch rimH.-rzoqchumBurgnnd enc prin- get, und oyerhalbJoigssy inoenFluWon- ne schlc, ^imLtaur, Laper-, allst nennet man denjcyl- ge», welcher ei» Kriegs-Schiss coninmndu ret,um hiermit am die feindliche» Schisse zukreutzen. ErmußeineCommißion, das ist,eine »usdrucklicheEclaubnißLon seinem LandeS-Herrn dazu haben,sonst wird er für einen See-Rquber gehalten. 2lrmo;oe-i, siehe viel. , L.xr, i ltrer, ist eine grosse Anzahl in einem Corpo versammleter Truppen zu Pferde und Fuß, nebst zugehöriger Artillerie, so unter einem LsneiLiiLmo,Generai-> Lieutenanr, oder Feld-Marschall stehet. Grinde imv-al-, heilt eine L chiss-Ärinadc, oder Schiss-Florre. ^rmöa volanro, eine ftiegendeÄriilee,oöerleichceSKriegr-Hecr« Armenien, , ein grosses Land in « Asien, welches in Groß-uyd Klein-Armenien eingrcheii'et wird. Jenes wird heutiges TageS Tureomanma genennet, «nd sind sie itzigen Gränzen gegenNorden. die L mdschasc Georgien, gegen Süden Diarbeck, gegen. Westen Klein-Asien, oder Nacoiien, und gegen Osten Erivan und Adirbeizan; Klein-Armenle!! aber,welch, s Amdutt oder Pegian genennet wird, liegt zwischen dein alte» Cappadocien, dem Euphrat und Cilieienl B:yd- Armenien sind fast gänzlich unter Türkischer, wenig davon aber unter des Königs in Persien Bo Mäßigkeit, und halten sich viele Christen darmnui auf. Armenier, Aomenianeo, Christen, welche fast in ganz Asien sich auegebresiet, aber vornemiich inArmenien wol-nen. Einige erkeiinen ^onPabstlichen Stuhl, und haben einen Lrzdisthofzu Napivan, in Persien , me auch noch einen andern zu Lemberg , ln Pohlen. Die meisten aber haben sich gänzlich von der Römischen und Griechischen Kirche getrennet, und liehen unter zwey Patriarchen, deren einer in Gryß-der ankere aber n, Klein-Armenien, und der vornehmste ist, der am Berge Ara- rnrh residiret, «-eichen Berg ste vor andern sehr heilig haften. Hie,e haben auch ihren Psi'chofin Jspahan.' Sie baden Anfangs MN der;PgNigxchel;zu Cy.nDftsilvpel Armenfenle ?krmimanex) gestanden, hernach aber sich von der Gris- «sischen Kirche abgeiöndere, und des Cu- tychis, und der Monophysiten Meynung angenominen. §s ist zwar oftmals sowohl von der Römischen, alS auch von derGrst- chüchen Kirche, und sonderlich von ioner sufdemCön.iliozn Florenz mit allemErn, ste gesuchoc wurden,sich mir den Armeniern wirher zn vLf-ei!>igeii,aber meistens vergeblich gewesen. Im Jahr > 728 . haben M viele von ihnen dem Römischen Stuhre unterworfen , welclsts aber die Türken nicht leiden wollten, daher sie zu Anfänge dieses Jahrs gar hart verfolget, und viele von ihnen hingcrichtet worden. Sie.glauben, daß der Heilige Geist allein vom Pater ausgehe, iängnen die Ober-Herrschaft des Pabsts, bitten für die Lobten, gebe« den kleinenKindcrrr auch die Connmioiistäug- nen daLFegfeuer, und daß die Sacrameu« ce Kraft haben, die Gnade mitzutheiien, halten jährlich drep strenge Faste», imdih« re Priester müssen verheyrachet sey», aus, ser die Mönche und andere Ordens-Leute , welche ohne Weiber leben. Armenier,!-, kleines Dorflm Hildesheinij, schcn, der adelichen Familie von Wrisberg gehörig, zwischen Aiefeld und Bodenlang unweit der Leine gelegen. Ls ist deswegen berühmt,weil Kaiser-Ludwig derFrow medie bekannte Jrmensauie, (wovon auch der Ort den Nahmen har) in einer Kapelle allda wieder ausgerichcec. Eben daselbst ist auch, da besagter Kaiser dieses Götzen, Bild von Corvey hlehsr, und sodann uch Hildeshsim bringen lassen, ein scharfes Tressen zwischen den Sachsen und Frauken vorgesallcnr ' - ^.ruwmiaror, , etwas befestigte Stadt, nebst einem festen Schlosse am Flusse Lis, ln Flandern, der Krone Frankreich gehörig. Dieser Ort ist derTuch- macherev wegen bcrübmc, und liegt drey Messen von Kperv.rind Ryffel- Gegend in der Französischen Provinz Nivernois, davon ein berühmtes Adeii- ches Geschiechte den Nahmen führet. Oupo clolli ^rm!, Mt Küeaiiu» Vorgebürge in der Provinz LKubnusssn, in Neapolis, erstrecket sich bis in den Goss fo von Meßina, gegen Sicilie» über. Armin,qneo, oder Aemoiistranren,einest« cte der Calvinisten, weiche sich von 0. Jacob Armliiius Professor zu Leyden, als» nennen. Ihre Lehre, wodurch sie sich voll denReformirten getrennet,gehet vornehmlich dahin, daß GOitkeinen Mensche» erwählet oder verworfen habe, als nur in s» weit, wett er, vermöge seiner Allwissenheit vorher gesehen, daß der Mensch entweder im Glaube», oder aber im Unglauben m>! ln der Undußfertigkeit verharren werde Sie heissen Reinoustranten wegen eins Buchs, welches sie den General-Staat» A,. MUH, "-ÄL »is«z^ Anno >6,,. unter dem Titel: iVmopttm- lio übergeben. Man giebec ihnen ine übrigen Schuld,daß sie nach Ärminii Tode viel Socinianische Jrrthümer angenommen. Sie dorfen in Holland überall lyren Gst- t»-SieiiK hatten,ausgenomenz:'.Dor:rewt. Emiren, hclssec sich zum Krieg rn!ttn, für feindliche Ansalle sich bewahren, bedecke», rmno, Lcsdt in Thessalien an, Oucko ll Kr- stßLtz nlÄkixs See >lWG nie tz» mlro, ui Griechenland. . zrnMiiun-., Waffen-Stlttstand, IkiäuciT, wenn man alte Femdleeligkelt Lllseure ge- wiffeZeltdeysejte setzet, nach Seren Ver- siieffnng man entweder zu dni Wessen oreiffetssoöer den Frieden völlig Wiener- Armstorf, Schloß Mid Marktflecken iM Stifte Dassau und Bayrischen Pflcg-Ee- rlchte Pfarr-Kirchen, zwilchen Ländshuty und BilKhsfen, am WasserKolinpach, lo wegen oer B-ehzuchc berühmt ift. Arckutt), bry den C,acholischen Bettel-.Or- hen, wird aogetheilet in die hphe, höher,, und allerhöchste. Die stöbe Lr- inuch bestehet darinne, daß ein Kloster zwar etwas von liegenden Gründen besitzen mag, jeeoch nicht mehr, als das Leben zu unterhalten vomihthen ist, womit die Larmellrer und Augustiner zmrieden sind; D,e hoher« Armuth bestehet darinnen, daßeinKlolrer zwar nicht liegende Gründe, aber doch bewegliche S»cheu, als da find Bacher, Kleider, Vorrat») vd-i Speisen und Trank, Renten und dergleichen veftöen mag, worzn sich die Doininlcaner oerpflichtet. Die höchste Armuü) bestehet darinne, daß ein Kloster in der Weit gar nicht-eigenes besitzet, weder bewegliche-, noch unbewegliches, wei- chesoie Franeiiichlier, und unter deneniei- m»" — . . vornehmlich bleEapuckner «nnehmens »stnMs Amruyckrn , kleine und feste »Asßl!!- Stadt ans der Insel Wi'chern in See- taue, deren Haje» von 2er »sce verschleim -w" worden. i« Ms 2>rnau, lielne Stadt in Böhmen, im Kö- L ünB «rZgratzer Kresie, 14 . Meilen von Prag, Ui»o zwey von Hohen-Glb, den Grasen ' , bkli»p Schlick gehörig, hat ein altes Schloß «chsti» MM stestli. »sisiM »iiiemL MM a>. S ift Miisich M-M- MimK t. N«iti»> Ml M " Arni-.urcil, flehe Albsnis, in Griechenland. M>. llem, Arim'ren Arnebnrg Arneburg Arnsburg 87 Amt Tanqermünde gehörig, deren Ein» wohner sich voin Ackerbau , Schiffahrt und Korn-Handel nähren. Man stehet hier dichte an der Elbe die Ruders von einem alten hohen Berg - Schlosse, auf welchem Kaiser Carl IV. eine Seitlang gewohnt, uns davon die adcllche Familie Woldeck vonAmeburg denNahmen führte. Arnsburg, stehe A ensöurg. ä.m25, Dorf in der Schwedischen Provinz Angermanland, am 5»nr, lZorstrllco, wo viele Kupfer-Bergwerke sind. Arnheim, kleine Stadt im Unter-Pfälzischen Amte Alzey, zwischen Creutzensch und Alzey. Arnheim, mncro», Hauptstadt in der Belau, am Rhein, z. Meilen von Utrecht gelegen. Sie ist groß , volkreich und schön, gehöret den -General - Staaten, und haben die Geiderische Stände allhier ihr Landhaus und Canzley. Vor diesem ist cs die Residenz der Herzoge von Geldern gewesen. An,kuftn, Flecken im Herzsgthum Cassu- ben, sti Hniter-Psmmern, denen Herren von Zastrow gehörig. Armoorf, ein aiteS Ädeiiches Geschlechts, deren Stamm-Häuser Gemickau und Cummeram, in Poinmern, nicht «eit von Greifswalds liegen, und welches am Königl-Preußischen Hose in grossem Ansehen ist. Arno, Fluß im Florentlnifthen, ln Italien, welcher im Apxenninischen Gebürge entspringet, und sich nicht weit von Pisa ins Meer ergeußt. 2tt»o!sstel», AbteyBenedictiirer-Drdens, nebst einem schönen Schlosse ans einem Festen, r. Meilen von Villach, in Kärnd- rcn, gehöret dem Stifte Bamberg, und ift sehr lustig gelegen. Arnos, Schloß in Eacalonien, am Flusse Aigas, 6 . Meilen von Torcosa. Ao»oM, langes Gebürge ln Frauken, welches dieses Land von Hessen scheidet. Arns-örts , Flecken nebst einem Schloß und Amt im Herzogthum Holstein ln der Lanhscha-r Wagrien, 2 . Meilen von Lübeck, und eben so weit von Plön. Vor Zeiten ist allhier ein Jungfern - Kloster gewesen, welches von Herzog Gerhard von Schleßwig ln ein Carthäuser-Klostcr verwandelt worden. Herzog Joachim Ernst von derPlönischen Linie erbauete das schöne Schloß , welches nachgehend- den Herzoglichen Wittweil eingeräumet wurde,fiel aber 1761 . nach erfolgtem Äussterben der Holstein-Plönlschen Linie, so wie deren iamtllche Lande, an das Äönlgl. Hans. Arnsburg, Amt IN Thüringen, beyFran- kenhausen, dem Fürst!. Hause Schwarz- burg-Rndelstadc gehörig. Arnsburg, reiche und ftey epentte Cistc-r- cicnser-Abtey ln der Wetterau in der Herrschaft Münzenberg gelegen. F 4 Arnsburg, und okloster. !-vuc, L«rr,m, kleine im oerzogrhum Burgund,lmLa'nd- l-chS Meilen von Aucun. Aii-dal, kleine Stadt und qrosser Lade- tss, Platz am UserdesFluIsArndall! " W'K „n — . L^lfte .. Prvvln. _ starke Handlung mit Holz. ' L!B^2lri> darf, E-b- ndo, f, Markt-Flecken im Subbackiiii-U-i,. ln, 5 ,,.7» .».lnNor- Ehrlstlansand, oder 'Ä"'V Stavanger. Treibt E-L Sulzbächjschen^ im Land-Gerichce Park- ., an der Wald-Nabe. ^ ^'"Fuß, welcher sich ohnweitGenf 'l Ryone verrnuget. E-M^^eborg, kleine Start an der Eibe, in drr alten Mark Brandenburg, rmcer das 88 Arnsburg Avsck-Szallas Arolsen Arpajon Ls ^ Avnobura, siebe Tirensbuixf. Arnsfels, HcrrschaltundFlecken in Steyer- n,«rk, gegen Crain, den Grafen von Dörnbach gehörig. Lrnedavcr, flehe birrnssiaug. Lrvosieini, siehe Arni>cim. Ar,«-pcrn, alles Bergsckioß und Necken in Elsaß und zwar in her Hessen-Darm- städtischen Herrschaft Lichcenderg gcie- Arnsiadt, Sieht am Flus- se Gera, in Thüringen , und ehmalige Residenz der Grafen, nachher» aber Für- sien von Schwarzburg - Arnstadt, zwey Meilen von Eriurc, woselbst ein >cyo- ues Schloß und Garten,, wie auch nie sogenannte Günthers-Mühle von > 9 , Gängen befindlich ist. Das ehemals da'.eftst angelegte kostbare Munz-Cabi- net, welches etliche Tonnen Goldes gekostet , ist an des Herzogs von Gotha Durch!, käuflich überlassen worden. Der letzte Fürst bsseidst, Anton Gunteer/ war den 12. Dcrobcr Anno i6;z. gebühren , und von Käufer Leopold Anno 1697. nebst dem Fürsten von Schwarz- burg-Sondershausen in den Furstenstand «»hüben worden. Anno >725. svlre die Jntroduccion in das Fürstliche Collegium geschehen, unterblieb aber, weil Chur- Sachsen dagegen vrocestirte. Als Anno >?>6. Anton Günther starb, fiel die ganze Landes-Porrion an das Fürstliche Haus Schwarzburg - Svndershau- sen , mit Ausschliessung des Hau,es Rudelstsdt. , ^ Arnstein, Schloß und ehemahlige Herrschaft , nunmehro Aint in der Grasichast Mansfeld, unter Chur- Sächsischer Sequestration , den Freyherren vsn Knigge» zuständig. Arnstein, kleine Stadt, Amt und Schloß am Flusse Werren, im Bißrhume Würz, bürg. Arnstein, Arolfstein,unrecht aberNalnn stein , Amtnud Schloß zwischen Weis mayii und Scheßlitz, im Stifte Bamberg. Arnstein, Schloß und Herrschaft in Hessen , am Eißselde, an der Werra, den Freyhcrren von Bodenhausen gehörig. A nstein , Rioster Arxstem , Prämon strateisser-Abcey, an der Lahn im Erz st„te Trier, welche Graf Ludwig von Arnstein gestiftet. Ari'stcin, siehe Aenoldstein. Arnowai-'k, siehe Arenswalde. Arnt.rc, stehe A^entsee. 2rron, suche Arroe. 2lroch-Szni!as, wohlbewohnte Stadt in Dber-Üngarn, in dem Iazyger Lande, so mit der Heveser Gespan schafc vereinigt ist, 2. Meilen von Hatvany. Aroisstern, siehe Arnstein. Arolsen, Städkgeii nebst einem schh» neu Fürstlichen Schlosse ln der Grafschaft Waldeck, dessen Baumeister Fürst Friederich Anton Ulrich selbst gewesen Es befinden sich alle Fürstliche Collegia «Uda, das Holgericht ausgenommen. , Provinz in Neu - Andalusien, in Süd - America , gränzct an der ckH rlben Land. ^>on», kleiner Fluß im patrimoalo x,. rri, im Äirchel, - Staate, weicher «ns dem See bcv Vraeciano hervvr koni- mer, mnd sich in das mittelländische Meer crgeußr. r^ions, kleine Stadt im Mayländischen, und zwar in der Grafschaft Anghiera, am ä.azu Astaz^icire, gelegen. Sie hat ein festes Schloß und ancen Hafen, und gehöret als ein Lehen der adelichen Bor- romäischen Familie. Vermöge gewisser Verträge, hat allezeit der älteste dieses Geschlechtes das Gouvernement über dag feste Schloß daseldst. Auf demselben ist der berühmte Carolus Borromäu» ge- bohren , welcher unter die Heiligen ansgenommen worden , und dem viele Wunderwerke zuqcschrieben werden: da» her starke Wallsahrcen dahin geschehen. Es hat auch , zu Beförderung derselben, der Cardinal, Fridericus Borromäus, Erz-Bischof von Maxland, Vas Zimmer, darinnen gedachter Heiliger gc< bohren worden, auf einen nicht weit davon gelegenen hohen Berg bringe», und auf die Art, wie das Haus Lorel- lo, zurichten lassen, wvbey eine schönt Kirche, eine 35. Eilen hohe metallen! Bildsäule des Heiligen , 1 verschiedene kleine Capellen, und ein besonderes Seminarium befindlich ist. Dieser Berg wird daher sVlonw cki Lsn (mrlo ge- nemiec. Arosan , wcsieräsis , , Haupl« Stadt in Westermannland, in Schweden , am See Mmer, nebst einer D- tadellc und Blschoss , unter den Lrz- Bilchoff zu Upsal gehörig. Der Bischofs refidlret zu Dingchuna, eine Meiie^ davon. Allhier wurde die Krone Schweden Anno >;40. unter der Regierung Gustavi k. in einer Versauini- lung der Reichs-Stände zu einem Lrb- Königreich erkläret, da es zuvor eil! Wahl-Reich gewesen war. Es ist eiir schönes Gymnasium daselbst, und «u dem Wasser sind viele Ersen - Hütten, auch wird in der Stad? mir Eisin grosser, Handel getrieben. Avofen , ist der Nähme eines Thals in Graubündten , im Zehengericht Bund, und zwar im Hochgerichte Davis. Es befinden sich allda verschiedene Häuser nebst einer Kirche. , Barvnie in der Französischen ssro- l »ins chkigj. k»i^ «li/tz, i« Kir » Ritz " N«Ä z, W«W dkkitG ZAitztz ida >W :r«M!»ij- ÄsitAL i Nmtz i litDir Md d!> >!bk» M: , W ztz ik«m- km !W Lmi! M,d«!l A Ws ',« M! ' LG Di «k ymi P M M-r ^ i W «° « ! l»a? L ri« d«> disi. x sw c« Arpignan Arrayslos Arrestt Arroba 8 g . ssi-su,) rM>!" z-Znh,^ WlN >P S v- ;K-' E.,B' ,D B« viuz Rovcrgue, ward >6;,.zu e.ncmHer- zvgchum erhodcu, t>e!len Herzoge sver ichg. wieder abgestorben. ^i^n«n, Paß in osavoyen, über den Fluß Schloß nebst einer kleinen Stadt, L, vominico genannt, in Lamps^n-i ci> Kvms, im Kirchen-Staate, hiess'e vor diesem Ätclla, und hatte einen Bftchoi, d -r aber nach Aver/a verleget worden, gtrami, Castell im Herzogthun, Parma, »I Jtai.e», am Flusse Lurba. -trausw, Flecken in der Vene» tiannchm LaiidschaftPaduans, inJtasten, allwo der berühmte Dichter Petrarcha gestorben ist. ^ . ziguebule, eine Büchse, davon kommt das Wort arifuevusiern her, einen dnrchUr- tbeil und Recht verdammten Miffechater töd schiessen, welches sonderlich eine Lebens-Strafe unter den Soldaten ist. Arguebusiev-R-uree, also nennt man in Kroatien die Garde desGenerals zukari- stadt. Sie tragen Kürasse, uno haben Liegcr-Haute umhangen. ^rgues, Grafschajt in dcrüdiederlandischen LandschastÄrtois, unweit Sr.Omer, der Abtey Sk-Berthin, zu St.Omer gehörig. ^uex,v-, ivr, Stadt im HerzogthumBar, inLorhrüigen, an der Maas, derKrvne Frankreich gehörig. ^Igue-, --ladt !N der Normandie, in demLaiiSgenkaux, an einem Flusse gleiches Namens. ^rgllico, Stadt nebst einem guten Hafen auf der Küste vonAbex, in der Provinz Zangnebar, in Afrika, wird auch Ercsco gcnennet. Lrracan, >vrrE, Königreich in Indien, jenseit des Ganges, nebst einer grossen und volkreichen Stadt gleiches 'Namens- Das Land ist sehr fruchtbar, und hat einen König , dem auch die Königreiche Ava uMaor zustehen, welcher sehr mächtig,, und nebst seinen Unterthanen ein Gotzen-Dicner ist. Ainagonie», siehe Aragonien. >rran, juche ^ran. /rrraogire,!, heisset in die Ordnung stellen. - r-M, Ateechr, uralte, grosse, wohl beicstigte und reiche Handels-Stadt an; Flusse Searpe, ln der Grafschaft Artois, deren Haupt-Stadt sie ist. Sie wird rn zwei) Städte eingctheilet, davon man die grossere la V UIs, und die kleinere !sci- ko nennet,und werden sie durch eine starke Mau r, Graben und Wall, von einander abgc,ändert. Sie geddrec seit 1640. der KroneFrankreA, und hat eine gute Cita- delle von fünfBastionen, micdarzwischen «igelegten halben Monden und R-veli- nsn, nebst einemBichosthum. unter den Erz-,Bischof zu kamSray gehörig. Arrari', siehe ^ Krrayolor, Stadt und Schloß «uf einem Berge in Portugal!, in der Provinz Ai- n« tew, 3.Meilen vonErora, dem Könige als Herzogen von Braganza gehörig, ^rraru, kleine Stadt in Frankreich, ln der Provinz Armagnac, in eine», Thaie An- re genannt. ^rrocibv, Stadt auf der Insel Porto Rico», in Nord-Amerika. Hrr-cil--, kleine Insel im Indianischen Meer, welche mir laucer Felsen umgebe» ist, zwischen den Inseln Philippines und Larrons. ^i-ieciläx, kknvnM Vorgebürge in Afrika, auf der Küste der Cassres, dem Capo der gute» Hosnung gegen Osten gelegen. ^rran, siehe chran. ^rr-näiren, ein Guth verpachten, und in Pacht nehme», ausieihen. /Vrier, /rntmiin, , heißt in Frankreich ein richterliches Unheil, oder Befehl, und ist nichts bekauucers, al- k^rrat äu , /urei Z 8 o. durch Philipp U. König vo» Spanien vom Thron verjagt worden, cineZ-it lang versteckt gehalten'. Arroux, Fluß in Frankreich, welcher in Burgund entspringet, und sich oberhalb Bourbon in tie Loircergeußt- Lrrvvolos, siehe.^rrchalox. ^I 5 ,'cher»ro, Fluß in Gallicien, welcher sich in den Oceanum erqeußt. ^rks, kleiner Fluß in Italien, welcher aus einem See i» Istrien entstehet, und sich in den Oolko cll Omsro ergeußr. -brs-^gÄ-r, sind diejenigen Bedienten am Türkischen Hofe, welche Sem Groß-Sul- tan die Bittschriften überreichen. Hrlöt, kleines Gebielhe in der Französischen Provinz Rovergue. Arschiue, ist eine Rnßische Elle, so 18. Englische Zoll beträgt, und deren Z. eine Klafter ausmachcn. Arschot, ^iscsk, st^s/trem, kleine befe- ' ftiate Stadt im Oesterreichi scheu Brabant, z.M.von Löwen, amFlasse Denier, das Gebielhe derselben, welches ehedem eine Baronie war, An.';zs.aber zu einen, Herzvgthum erhoben worden,liegt an bey- denSeitcn dieses Flusses. ES gehörte sonst dem Herzoglichen Häuft Crov, ist aber, nebst dem Fürstenthum Chiman, durch Heyrath, an die Herzoge von Aremberg gediehen. Siehe Aremvevg. > ^rk-nLl, oder Zeunbaus, ein Ort in einer > " Stadt, oder Festung, allmo man die! Waffen nebst ihr, m Zugehör verfertiget, I und verwahret. Lat. , Ein See -rknsl, ^ribnal cle IVlaiins.j ^s-- IVIz»2Lis!», Lee-^ämo .iülrsus. Lat. j H/sftrn-r ^ ist ein Hafen, wo ei» Potentat, oder Repnblick, seine See-Hf- ficier, Schiffe, und die zur Ausrüstung derselben benöthigte Sachen hak. Es bedeutet auch einen Platz und absonderlich verschlosseucnOrc, weicher zum Schiffbau und Verfertigung der Waffen bestimmet ist. Ssehe Marl, U-x. Arstdeim , ein Schloß und Markt-Fftssen an der Weser, eine Meile von Bremen. Arr, Flechen im Canton Schweitz, am Zu, ger-See, ist fei» gebauet. /crt», eine schöne und grosse Handelsstadt, in Griechenland, an dem Oos so äi l.um, har einen Erz-Bischof, weicher ehemals zu Lepance gewöhnet, um mehrerer Sicherheit willen aber sich hiehsr qesetzei, und noch viele Bischöffe unter sich hac. eLrr-nstüum, berühmtes Dorgcbürge auf der Insel Negroponte, oder dein alten Eudoä, in Griechenland. Die Flotte der Ache- nienser schlug hier unter dem berühmten Themiftscies die Perser zum erstenmal. -srcsnrv, kleine Stadt i» der ProvinzOrlea- , Nvis,' allwo gute Messer gemacht werden. Arten», kleine Stadt, Amt und Schloß am linken Ufer der Unstrut, m. der Grafschaft Mannsfeid, z-Meilen von Eisleben. Das Amt jstvonChur-Sachsen scquestrirc worden , Stadt und Schloß aber gehört noch den Fürsten von MausisfÄd.' Ls ist auch allda eine Salzsiederei,. Arteys, grosser Fiuß in Siberien, so sich i« de» Fluß Ovi er?;iesset. Er ist fast eine Meile breit, und setzet alle Osrcer, wo er vorbey Messet, bis in.deiiMonac September unter Wasser. tLrmsm , grosse Sradt in der Asiatische» Provinz Turkomannien. ,Vrc>cuIu 5 siehe Ks-ß- rvickische Oausul. .^rciculiren, etwas in gewisse Punkten und Arcickel noch einem jeden Umstand «ringen, speaisiciren. ^iclllcrir, kfrci^lsria, Lüt. Ke/ta-ment-üs-r, bedeutet eigentlich das Geschütz, Stücke, Mörser, und was darzu gehört, dessen man sich im Feld und Belagerungen bedienet; sie steher unter demCommando des Generai-Feidzeugmeisters, weicher sein« Generals, Obristen und andereOsft-ftrS commandiret, und dieser wird i» Frankreich Orsnä MLitie ft'^miiccke genannt. Es wird aber dieses Wort auch für die Wissenschaft genommen, weiche von des Geschützes Zurichtung und Gebrauch handelt, undZeugmeisters-Kunst, Feuerwerker-Kunst, Lat. gcnennct wird. Siehe Math. /.ex. .^ttozns, ein Thai an den Gränzen des Her« zogrhums Avsta, in der Grafschaft Ang- hiera, im Herzogthum Mcwiand. ^Nüia, (somü-rkr,^ Grafschaft, welche eizenritch in deuNiederiende» lieget, und mit zu den 17. Provinzen gerechnet wird. Slmldti, ! lnstahi n-Äijir ?«ek! ' dlB diji sw chik» »POK HUltlk l SÄlii jzMck ilbÄl«.! llMIMI Ä.' Wi>Ic L' KM« MN?« it«Mii x,N««is gMl S M- ?MÄ !k"S^ k Ark. Flecken und 22. Dörfer, uebik dem Schloß Fürstenberg gehören, so.oorZeiten Gräfiich- Ebersteinisch gewesen, anitzo «her Chur- Braunschweiglsch ist. chru, Königreich und Stadt auf der Insel Sumatra, in Ost-Indien. Zvu, kleiner Fluß in Susstr, in Engelland, ' welcher sich jnsBricannifcheMeerergeußt. chru, eine von den Mslnckischen Inseln in Ost-Indiens Von ihr heißen einige kleine umliegende Inseln die Inseln Arsi. Arv-, sest-s Schloß ln Ober-Ungarn, am ' FlusseAiva, hat verschiedene Herren,wir) aber von einem Direktor der Thurzoni- schenFamilie admui.istriret, und gehöret das meiste von der Ärvenser Gespgn- schaft darzu. ... Arvq, Aravn, cvrawa, Fluß in Ober- Ungarn, entspringet an de» Polnischen Granzen, wird hernach schistcich, und fallt in die Mag. Avva, 2 irvrnser Gespanschaft, F- tsoM 7 tÄ„-, liegt in Ober-Ungarn, um den Fsuß Arva, qränzer an Polen, Schlesien und Mahren, wie auch an dieGespan- schafreiiTrentichui, Lipcau, Turoczund Z,ps, ist wenig fruchtbar, und dleEinwoh- ner haben ihre meiste Nahrung voin Salz- nnd Viep-Handcl. Lrvs, Fing in Savoyen, der in der Land- sch'st Fancigni enciprinqet, sich „ich, weit von Genf mit der Rhone vereinigst, und dcs Savoyche und Genuesische Ge- bie-he vni einander scheidet. LrunNs!, ^2, aller Burg-Flecken in d-rLanLlchastSussex, in Lngelland, am Fiuß Äru. Der Ort schickt-.Depurirle ins Parlament, und das dasige Schloß hak das besündereVsrrechc,seinen,Besitzer de» Titel des erircn Grafen und Pairs von Engelsand zu geben, ohne daß es darz» Konigl.Ernennung bedarf. Diejchiqei; Besitzer sind die Herzog-von Nortfolk. ' ^ruiiäcl-sssoock, Vorgeburge in der Land» schast Sussex, in Engclland, strecket sich gegen Süden an das Britannische Meer. Arwangen, Landvogtey in der Schweik, im Canton Bern, welcher es An. i4Z2.er» kauffet. Das Schloß und grosse Pfarr- dorf gleiches Namens liegt an der.Aare, i. Melle unterhalb Wangen. Arweiler, klcineStadt am Flusse Abr, im Erz-Stifte Cölln, z. Meilen von Bonn. Sie hat köstlichen Weinwachs, sonderlich vom rochen- , festes Castell, welches den Ha» fen Falmsutss in der Engellandische» Provinz Cornwall vertheiöiget. ^rvincik lLascir, eine von den 7. Landschaf» teil der Zgckler in Siebenbürgen, welche gegen dis Moldau zu wohnen. Aipleven, siehe Eevleden. Arpß, neu angelegte Stadt im Königreiche Preussen, und zwar in dem sogenannte» Bartenlande, zwischen dem Sperrung und Ar»ß-See. ZZ.IL, heißt eine Türkische Bittschrift., Arzderg, siehe Aryberg« Arze», siehe Actzen. zzrLsrum, siehe Ass-.'MLN- ^.rLsrum, siche sZkL-rnm. zsrLiznLno, wohlgebauter und volkreicher Ort im Venetialiischen, und zwar im Gsbiethe von Vicenza, iin Thak Dreßlna gelegen. zsrLilla, Stadt imKonigreicheFez, inAftjkg, anderSee. Sie ist zwar Nein, aber wohl befestiget, und hat einen guten Hafen. LiLnr, kleine Stadt ln Gallicie», zwischen Compostell und Mondvveds. Asbeck, geringer Ort in Westphalen, im ' Stifte Männer, und zwar im Amt Hers» wert, allw» sich ein altes adeliches Frau» lein-Stisc bsiind-t. Ascanien, eine uralte gefürstete Grafschaft im Fürstenthnme Halberstadt gelegen- Die alte verfallene Aseanienburq, welche nicht weit von Aschersleben am Wolfsber- ae liegt, und wovon die Grafschaft de» Namen hat, ist das Stamm-Hans derer Fürsten von Anhalt, denen es auch vor diesem zugehörte, bis sich das Stift Halberstadt im Jahr >zip.derselben bemächtigte , und, ungeachtet der vom Kaiser und demReich vielmals ergangenen scharfen Mandaten, die Restitution an daS Fürstlich- Anhaltische Haus verweigert hat. Endlich, als das Stift Haiberstadk im Westphälischen Frieden feeu1«risiret, und an das Chur-Haus Brandenburg, nebst der Grafschaft Ascanien , überlasse» wurde, ist iSbz. durch ein allgemeines Reichs, Ascendemes Asthberg Aschberg Asien Re ms-ConclusüM b^iebcc worden, daß die Fürsten von Anhalt vsnLhur-Bran- dnunirg in die e.ftcbelehnschaft dieser Granchafcamgensmiiien werden, und im übrigen aus: . Jahr von allen Reichsund Krie 4 öiAnlen;en befteyt sinn sollten- Ltcon-leniex, oeissen Eitern , Voreltern, und andere Bluts-Freunde in aufsteigen- dcr Linie. ^scsntion, .^comcaon, Insel aufdemAethio- p> >ir ni M-sr, den Portugiesen gehörig, weiche daselvst landen, wenn sie die Insel St. Helena versohlen; auch pfleget die Holländische Rewur - Flotte ihren Lauf da.nn zu richten. Es giebc auf dieser Insel sehr grosse u-wohllchmeckende Schildkröten; sonst ist sie voller Felsen undKiip- Pen, und weil sie die Portugiesen amHim- melfayrtö-Taae entdeckten, haben sie derselben diesen Noamen gegeben. ^fcenlion, Insel auf dem Brasilianischen Me-re, in Süd-Amerika, ag-Meilen von der Küste derCapitania vonLaimLssnc, den Portugiesen gehörig, sie nennen dieseiveÄ-emcaon. /et--«äL, siehe Äschernde. -Ud-rn, ,o wurden diejenigen Christen in der ersten Kirche genennet, welche etwas strenger, als die andern, waren, und ein Pallium trugen. Dergleichen Namen nachgehenös auch den Mönche» gegeben worden. Es werden auch noch Lcrlpw- r-L Aicerici genennet, die zu einelu heiligen Wandel und der Christlichen Vollkommenheit anführen. ^.s-ks, kleine und schöne Stadt im glücklichen Arabien, am 3 mu iZoriicv, in Äsieu. Asch, Herrschaft nebst einem stäStgen gleiches Namens und einigen »o. Dörfern, zwischen de» Marggrast. Bayreu.yftchni Aemtern Hof und-Lunsieöel, demGe- hische von Eger und dem Vsgtiändischen Kreise gelegen. Sie ist ein Böhmisch, s Lehen, und gehöret denen Freyherre» von ZeAwiö. Aiftxr, siehe Aschbach. Asihack , oder Aschan, kschöuer grosser Marktsteckei! und Schloß in Dber - L)e- sierreich, an oer Donau, 4. Mftleu oberhalb Linz, hat einen wichtigen Lochif-Zost, und g Hörer den Grafen von Herrach. AsL« ., AsÄboch, ein Bischöflich- Würz« bucgisches Amt und Schloß in Franien, an der Saale, so vor dftsem denen Grasen von Henneberz gehöeet. As assknblirg, bro. Stadt am Mahn, sin Franken, 5. Meilen oberhalb Franks»!", dein Chur- sürsten zu Maynz gehörig. Liihier rindet man eines der schönsten Schlösser in Deutschland, darinnen der Churfürst öfters zu residiren pfleget. Nahe dabey fljes- set das Wasser Aschaff in den May!!. Afchoach, siege?l!pa b. Asch0erg, unvergleichlich ange.ich.1 gelesenes und wohl eingerichtetes Deljch.j Guth im eigentlichen Herzogthm» .L,. stein, amPlönerGee, eine kl-Meiie«-» Plön, den Grafen von Ranzau gehör» Aschbecg, siebe-siohen-L'chbn'g. Alcu- , kieiue srene Stadt im Deskrrejchj. schen Brabant, im Quartiere vonBrüssss Ajchendorp, schloß im Bißtkum NM ster, in Wcstphalen, an den Dst-FrjM,, di'chen Gränzen. Aschcrade, Lrskrnuklc, eineLicffändW Sradt imWendischenKreise, aii derDLn,z. chseliLl'ue, Alclilluton, kleine Stadt in öer Jrrländischen Provinz Mounster, indr, Grafschaft Limerick, am Flusse Ascherne. Ascherslcben, eine von de» dm Land-Städten des Fnrstenthunis Halftr- stadt, «m Flusse Eme, 6. Meilen vonHah le-Siewar vor diesem eineHansee-stch, und die Hauptstadt der berühmten Grafschaft Aseanien, ist aber Au. >3:0.0,, d,z Stift Halberstadt gekommen. Einehch be Meile davon lag der AschersiebMr oder Gatevslebische Ger, welcher dre» Mellen lang, und zweye breit gewest», aber auf Befehl des Königs in Preuffm 1703. abgelassen, und zu Ackerland M Wiesen gemacht worden. TLiculi, Stadt in du Msrez fl'.gnconu, im Kircheri - Staate, wo der Fluß Castellano in den Tron!» fallet. Sie ist eine grosse, und nach d« alten Manier besestigreStaSt, nebst :.G- tadellen, und einem BiKthum, welchg unmittelbar unter den Pabst gehöret. ^.scull cli Lrrriuno, vssi»/r,vr oder Skadtaufeinem Berge,ia der Landschaft Capitanaca, in N-eapM, nebst dem Drei eines Fürstenthums, uni einem Bißchum, unter den Erz-Mschef zu Benevemo gehörig. Nickis, kleiner Drc in der Persischen W- vinzChorasan,drey Tag-Reisen vonMach- med, ailwo der berühmte Schach-Mdft von einem Schäfer gezeugct worden. Aft! - Essel, ein grosser See von .Meilen lang, in der Schwedischen Provinz SM- land, auf weichem sich viele kleine Inseln befinden, daraus v el Eisen-Mal,11 ze- qrabeii und verarbeitet wird. ^ism, siehe , Peov „z im Afrikanischen Königreiche Fez, durch welche Ser grosse Flui Cebu gehet, und von Ära'-ern beherrsche, wird, Sie aber des Kaisers von M rocco Vasallen sind. ^sknstmvii, Stadt in der Englischen Provinz Esser. ä. 5 kkvrä, ein Marktflecken am Flusse Stom, in der Provinz Kent, in Engellm-d. M > , Fluß IN Italien, entspringet im Apenmnischen Gebürge, und fallt in die Tuber bey Orvieto. Aste», -ck/ia, einer von den a.Theilen der Ek.-Äugel, dessen Granzen sind gegeii Dsteil >1. Asten AssffAsoffisth-s Aspewsa yz 5 'ktz Dsten und Süden der Oc-nnn-OriLnia- 1 ,^. uno gegen Norden das Tartan!che Meer. Gegen Westen aber wird es durch da» rokhe Meer von Afrika, und durch das Milieliändilche, den ^ck,p°Isstum, das dii!» <- Ui Marmors, und das schwarze Meer von Europa abaessndcrt. Es ist der größte linier allen a.Theilen der Erde, wacher sich vom Hrelupelsgo bis an das ausserlie Ende von Indien ans izoo. Weilen in die Länge, und vonMalacea bis an das Tariariiche Meer aus > ;;o. Meilen in der Breitt erlfteckec, und begreift selbiges die grosse T->vtarey, sodann Arabien, die Astatisch eTilrkey, Porsten, Ost-Indien, Edina, und die Astatilchen Inseln, unter welchen die Maldiistsche, Mo- lnckiiche, Philippinische, Japonische, ko- suls, ftnuonum und Ue In Lonäs, wie auch die Insel Cenlon, die vornehmsten sind. Die Monarchen von Asien stnd,derTürk>- sche Kaiser, König in Persien, grosseMo- «sl, .Kaiser in China und Tartar-Chan. Es habe» auch die Porcugieteu, Franzosen, Dänen, und vsrnemlich die Engeiländer und Holländer ansehnliche Länder im Besitze, und da, wüste sich niedergelassen , das Christenthuni anszubreitcn gesucht, obgleich die Heidnische und Maho- meraniiche Religio» noch immer die herrschende vcroliebeu. tlebrigcns ist noch an- zumerken, daß in diesem Weitiveile zuerst nach Erschaffung der Welt das Land bewohnet, CßOttes Dort geoffenbaret, der HenlaiiS gebobren, die drey ersten grossen Monarchien der Weltgestister, die meisten Wissenschaften hervor gebracht, und die vornehmsten Religionen «usge- brester worden. Asten - das tiriliere, , stehe Natülien. ,.... ^slzldmo. kleine Stadt, nahe beyBcrcelii, ili Piemont. ^'»uuu, Lilm^ Hssst/er, Intel auf dem Mittelländischen Meer, nicht weit von der^melSardinien. Sie hateiiien auten Hafen, Porto Escuela geiiannr. kieinc Znlel aus der Schockländischen W-st'.Jnftl Stie. Asterode, st-he Ascheeode. Aokevstiiid, kleine Stadt in der Provinz Nerise, inSchweden, am Nord-Ende des Wetter-Sees, 9. Mell, von Nordkiüping. Asl,n^,fcho-,erMattrss:ckenlmH-rzogihum Crain, dem Grafen vonTrlileck gehörig. ' Stabc iin Königreiche Banda, im Gebiethe des grosse» Mogois, in Asten Al off, Aiow, ehenials berühmte nunmebro aber ge>chleific Festung und Handelsstadt, in deren Gegend vor vielen hundcrc Kahren dieGrieci-e,: die ScadtTanais erbaue- ren, Bon den Türken wird sie Asak oder Miak genenncr. Sieiiegt auseinerAn. hohe nnd lchwalen Insel an; lliikenGestar- re res Don-Flusses, da wo er j» iklik!-,< «rs > !l!!^ K-ftw- 'M-K lliU'ss islWst-v wtzüss »stlsf,^ tckuxn El vti, Ulli« stall- Wiih »IllWii !ll. is,.i st» r »fi-tÄ« lWtl, « UW»- lW bilnrni MiillW l!« W . . N-W»»-- -lAüs- 'lid >!!!«»»' K' aena»iiteli?»IumMsn,ricloin fliesser. Die Schicksale dieses Orcs sind merl würdig. An. nahm sie der berühmte Tin-nr- Leng den Genueser» ab, und An. 1471. wurde ste den Larlarn von- en Tnrle» ab- genomme». An. . eroberten sie die Russen zum erstenmal, beiestigten ste lehr stark, mußt n sie aber i - . bu> ch den Prnther Frieden wieder an die Türken abtreiten. Die Rnffen erob-.rten ste zwar An. >7-6. unter Aniührnng des Generals Lsscv wieder, mußten sie aber, vermöge des Belgrader Friedens, > 7 -!,. wiederum verlassen, und gänzlich schleis-cn, in weiche», schlechten Zustande sich dieser L>rt auch noch jetzo befindet., Akoff sch«--iirccr, stehe^st>Lcbc. Stadt im Denedigstchen Gebiethe, in der Provinz Trevisano. Hloln , kleine und befestigte Stadt in der Vencdigischeii Provinz M-es-stano, am Flusse Chiesg, wo derselbe vüio in den Dgliv fällt. Aipach, Flecken unweit Kaisersiautcrn in der Pfalz am Rhein, zur Reichs - Grafschaft Warrenberg gehörig. Aspach, Benedicliner-Kioster in Nicder- Bayern, Regierung Landshiic, inner Pflege Griesbach, 2. Meilen von Braunau entlegen. Hl PL, Thal in der Französischen Provinz Bearn, in Gaicogne, gegen daS Pyrc» naischeGebnrge. Hst>-i, eine Türkische Münze, womit die Zanitscharen und Spahi bezahlet werden. Es giebt grosse und kleine, von erster» gehen So. aus einen Reichs-Thaier, von den andern gehen 120. aus emen Holländischen Lömen-Thaier. Asperr!,, kleine Stadt in Holland, am Flusse Linqc, im LanceGorkmn an den Granzen des Holiändilche»Geldern, den Herren von Boekiclaer gehörig. Aspern, Marktflecken im Herzogthum Würtemberg, 2. Meilen von Suittg-ird, unter der Festung Hohen-Asperg gelegen. Aiperniont. war ehedem eine Herwchajt in Eraubündten, so eigene Herren dieses Namens hatte, welche ihr Land schon ir?-'. an das Bißthnm Chur vcrtanffet. Sie hatten ihren Sitz auf dem -chon lang verwüsteten und im Gotteshaus Buno gelegenen Schloß Afpernionc. -Au» jetzo nuacheu die Perciucnz - Stücks dieser Herrschaft ein Hochgericht in, Z-» Hengericht-Bnnd, und eines im Gotteshaus Bund aus. Aspcrn, Schloß in Unter-Desterrelch, un» weit Wien, dem Grafen von Bieuner gehörig. Hlpervist, hieß vorAl crs Hl.-lprs. und lag in Thracien, oder dem beutiaen Rou.a- n-en ui der Turkey. Sie war eine de- rühMke Stadr, wo die Pyilosophen Pro- . ragoras un- Dein-aritns zjep-hrm »>or- ben. 91 Äsphnicires AjsafsinLmn ALe Assef teil. Lnjetzo ist sie ein schlechter -Ott, wo sich ein Griechischer Bischof anfhält. Lchkechire-!, siehe Tohfrs tt cee. Kspiäo, Fi,:ß iu der^»rc-»ä'^nco. -MiimPabstlichen Grbicrhc, welcher sich nebst dem Flusse Mu sone, derSradtLo- rettü gegen über, in dcnUoift» äl V-ur- ria crgcust. ^ipkiren, nach etwas trachten. ^i'piL , LNs/» is, Flecken in dein KircheN- Staate in Italien, am Flusse Aja, zwischen Tiveli unhTcrni. -tiprcm-mt, Grsfschaik und Schloß in Lothringen, unweit Mck, ist das Stamm- Haus her uralte» Gräflichen Familie von Aspremont, welche sich in voriaen Seeulis in a.Linien, als in die eigentliche >oge- Iismite Aspremontische, Lindilche u. Reck- heimische vetthellet, wiewohl hie beydcn letzter» sich vonAftremoul zugleich benennet. Die erste Linie aber bat ihren Namen abgelegettundvoii den Herrschaften- darauf sie gesessen - oder hie sie noch besitzet, hen Namen angenommen, und sich khcils Herren von 8uurc>', theilS von V an- >ly, theils von (üoulomn^ nennen iassen- die -weyce und dritte Linie führet noch den Namen, und hie letztere hat nur die R« Scandschäft. ^ipr«.»nc, Gebiethe imHerzoachumLim- bura, davon cs durch einen Tb eil dcrLüt- lichischenLanve abgesondert wird. Es gehöret den Grafen von Linden, die sich davon von Aspremont schreiben. Lss>irui<>m, Schloß iu Savoyen, r. Meile von (chulukorv, an den Granzen von l)uu- Stadtin viwykms, zwischen Bergen- a. Meilen vongelegen. chWri , also wird diejenige Snlta- „in genemict, welche dem Türkischen Kaiser den ersten Sobn qebohren: wenn aber derselbe stirbt, so koinmr diese Dignität an eine andere, von welcher der ältere Sohn lebet. Sie ist des Sultans vornehmste ?.lL>rt-»b und ssuvviirin , und wird auch die Königin der Sulcaninnen ycnennet« i /AliiNinium, ^siLMnLt, ein bestellter Todschlag , Banditercy oder Meuchelmord, wozu sich einer durchGeld, oder andere Belohnung, erkauffen läßr« Derjenige, so den Mord begeht, heißt Emm-o, -euer aber, so ihn anbesiehlt, kttLMnslore. Einige behaupten, es komme dieser Nainc her von denen sogenannten XstblUni-, welche etwa zehen Städte um Phonicien bewohnet« Denn da sie ScrMahometa- nisthen Religion und ihrem Aeltesten, ^r- Lcisto genannt, sehr ergeben waren, hielten sie für den größten Ruhm, wenn sie für ihren HriLclsts und Religions - Formel sterben könnten. Daher» mußten sie die Sprachen der Christen erlernen, und sol- Hcr-estglt- vermittelst eines »ersteilten Umgangs, dieselben unversehens mH" morden trachten. Welche nun semass gegen Empfang eines Lohns umbri»«», werden, nach Anleitung der gemein-. Rechten, gerädert, oder wenigstens n,7, dem Schwerdt hingerichtet, und aus d-i Rad geflochten. Asse , kleiner Fluß in der Grafschaft M,-, in Westphalen, welcher von der Llxpeved schlilngcn wird. Tlssebiiug, altes zscstöhttes schloß Braunschweigischen, Ley Wolseiibütich amHolzeAffe gelegen, davon das bekannte Asseburc,, vteu-rissebueg, König!. Prx^ sischcS Amt- nebst einem alten »crfälchie, Berg-Schloß gleiches Namens, ln Grafschaft Mannsseld, niiweit demDoril Mollenderf gelegen. /ttibcur-Mvn, ^IlecurundL, ist ein Conlrac!, vermöge dessen man sich verbindlich ma, ckct, allen Schaden und Gefahr einer Ea, che zu übernehmen, so ihr durch Unglück«, falle begegnen können- Dieser Contiaä ist vornehmlich ausgrossen Handel-Ma, gewöhnlich, da eine Person es auf sich nimmt, für alle Z-lsaste, welche einan Schiffe und den eiugeladenen Maaren «ns der Reise begegne» können, gegen Einrichtung einer gewissen Summe Gelbe! vom hundert, die der Eigcncüums-Hm des Schiffes voraus bezavlec, gut zusi,. hen, weichen Schaden er cklsdcnn, wm das Schiff verunglücke: , . dem Eigen- thumö - Herrn ersetzen muß. Der ein von denen Contrahenten heisset -ttl-c». raus, der andere /Ulöeurnrur. Jedoch,st jener den Contracr zu halten nicht schuldig - wenn dieser Wissenschaft vo» de» Schiffbruch und veriohrne» Waarea ge- habt, und doch bctttigücher Weise de»a», i der» znr^irecuration verleitet hat, inml- chcm Falle vielmehr keni ^Il-CUEM sein Interesse ersetzet werden muß. D>>! Instrument selbst neuner mau diekoüi- '--am, und werde» dis Umstände M bu ncn öffentlichen «gllbcnrML-OrdnuW ^ und See-Rechccn abgeunhe-ler« Eccurirte 2i-mrev - werden die vier Ämter, Arcilshaug, Ziegenrück, Weida M Sachienburg genennct, davon die erste» dreye im Dogtlande, das IMcreabei!» Thüringen gelegen« Selbige bekam W" sürst Auguftus zu Sächselt von der 8»' rhaischen Landcs-Porrion si'ir aufgM»- dere Unkosten auf die Belagerung der Stadt Gotha, zur Zeit der GrunM" . scheu Handel. 2Umk, sind Statthalter der Provinzen >» Persien , und zwar diej-mgen, wo da Name derer Chan abgeschaffct ist, M die Jntraden z» der Landschafts-Eanurn seschla gen worden,welcher Sieselbem^ Ach. 8' Assel Assessorial Aßiemo Association yZ !>Wsi« -HlSk b!«iK »HM k«c-! ik, rK »M N, WS L«? WM Ä,-Nsi Ed»' r , llrL'b Ä. Ä> r«. M düN O WB» WK Nt IlLüM «Ä-iM -tE Kc'M'l' W?Pr, ä-bL ^Ä- LS7-SsL""^^^^ Assri^^ttcttn'imHerz^ Kedinger Lande nicht weil von der Eibe gelegen. >Nls??eineVer'sammlling oder Zusam- menkunsc, so bev grosser-Herren Hofen, oder vornehmen Ministern geschieh«, all- wosithdicCavaliersundDamesmitSpie- len , Tanzen innd andern Lustbarkeiten Astend kleine- Stadt in Ober-Issef, in der Landschaft Drence, allwo die Stande zusammen kommen. , ^ ^ A,,en, Schloß und Flecken der Freyherrcn von Galen, im Stifte Münster., Asseneke, eine von den vier Holländische» Ambachten, oder Aemkern in Flandern, im Quartier von Gent. Affevv-ini, alte und kleine Stadt in der Wettereu, an der Nidda und Wetter, drit- tehalbe Weifen von Hanau, welche denen Grasest von Hanau, Solms-Rödelheim, und Isenburg- Marienborn gemeinschaftlich zugchörcc, und residiret ein Gras von , Solms-Rödelheim alihier. Asiens, Lßnes, Amt, Stadt und Hafen asts der Dänischen Insel Fünen, am kleinen Belt, wo die Ueberiahrt »ach Holstein ist, vier Meilen von Odensee. Mc-cjuiren, etwas einholen, begreiffcst- vek stehen. /eilera, Stadt «ln Flusse Vera, in Mace- donien. Lll-r-mz Portugiesische Festung auf einem Felsen, in dem Gedierhe des grossen Mo -els, im Königreiche Camba, rz. Spanische Meilen vom Indianische» Meeren Sie ist die Bormauer aller andern Platze, welche die Portugiesen in dieser Gegend besitzen. zss-ttum, Ausspruch, Bejahung, Bekräftigung. Aܰtl»r,Besitzer,alsowerdenbeviiiReichs- Cammcr-Ecrichte, wie auch in den Hos- Gerichren, Consistoriis, und andern Di- casteriis, diejenige» Räche, und von Ob- rigkcics wegen verordn«? Rechcsgelchr- ten qenenn« , so, nebst dem Präsidenten, die Urkhellc Uber die vorkonimende Sa chen jprechen, und dahero in der Cam- mer-Kerichks-Drdnung öfters Urlheiler, oder Richter gcnennel werden, Hsiclloim! - Gerici.r in poklen, bestehe -r«. S ordenclich aus dem Reichs-Canzler, Vice- Sanzler, denen Referendariis, dem Regenten der Cron-Canzley, und einigen dazu be!ian,irenKönigl.Secretariisc wenn aber die Sache von besonderer Wichtigkeit , wird dasselbe ausserordentlich verstärket. Ls erkenn« dasselbe, ausser denen crulirk-iici, und andern Publicis, in Sachen, welche durch Remißion- «der Appellation , aus denen Städten dahin ge- langen, oder wenn ein Stadt-Rach -xW licio vorgcladei, wird. Es kan dasselbe nicht gehalten werden, wo nicht der Kö.-irq an dem Orte selbst, oder doch in derselben Woywodjchaft, zugegen ist. äL-mo j ist cm Spanisches Wort, und heisset eigentlich emeB-w:Uigiiug,odcr Contra«, welchen dieKoiiigei» Spanien mit fremden Nationen auf eine gewisse Zeit machen , und denselben gegen eine Summe Geldes die Kreyhert gestatten, Mit Negern , oder schwarzen Sklaven, aus Afrika nach Amerika zu bandeln. Derq'ei- chcu Contra« haben die Franzosen Änns > 7 °; auf io. Jahre, midi-,;, die En- «eiiander auf x->. Jahre »lit dem Könige in Spanien aufgerichcet. An. 1797. entstunden dcßwegen zwischen Spanien und EngellandJrrungen,welche 17 ZS in einen Kri^ ausbrachen. Im 16. Art. des Aach» net Friedens wurden zwar der KrencEn« gelland ihre Gerechtsame befestiget, alleine durch chne besondere Convention wurde 17ZV. der ^tll-riw ankgehobeii. Aivgnarlon, heisset so viel, als eine Anweisung an jemanden, der die Zahlung thun soll, Mlinskir-, Sstirrstisi, ^Wr,m, Provinz IN Nord.Schottland , Mit dem Titel einer Grafschaft .^küii, llW, Fluß in Nsrd-Cchsttland, welcher sich in dte dkord-See ergeußc. An diesem Flusse liegt die Stadt und Graf- schast Aßin, Mn-, ein von den Holländern angelegtes Castell in Guinea, in Asrice. äNmxvlllLc, ist in Canada, in Amerika, eis ne gewisse Art Völker die ganz srey sind, und keinen, König haben. Mulo, , kleine auf einem Berge gelegene Stadt im Herzogkhum Spoleco, in Italien., In der dangen prächtigen Domkirche ist dssGrabmahl des H-Fran- ciftus von Aßisi, Stifters des Franclsca- »er-Ordens, weßwcgen dahin,und zu der i. Meile von der Stadt gelegenen Kirche der Heil. Maria Portiuncula grosse Wallfahrten geschehen; Der Bischofs allhier, stehet unmittelbar unter dem Pabst. KMmen, heisset beystehen, helfen, an die . Hand gehen. ^üocisrlcm, Vereinigung - Vergesellschaftung. Dieses Wort war vor einiger Zeit sthr gebräuchlich in Engelland, als die Pairs, Städte und Gemeinden sich besonders vereinigten, um ihren König Wilhelm III. wider die damahls entdeckte grosse Verschwörung zu beschützen. Dergleichen Assoeigtwn haben >7o>. einige Kreise im Römischen Reiche unter einander ausqerichtet, deren Absicht dahin gerichtet war, mir »»lammen gesetzten Kräften sowohl an Geld als Maniischask lhrerVer- theiksigung wahrzunehmen. Zu dieser Associgs 96 Association Aster Association machreii die veyden Kreise, Krm.reii uno Schwaden, den Anfang, schmalen ikreOepusirten »ach Nördlmgen, und rlchceteu den >o. Merz >722. einen Neeeß »u,, daß der Fränkische Kre>S 8000. Nuö der Gchwüaische >21,22. Mann Itelicii sollte. Weil sie nun zu dieser Association «uch andere Ä-eie elngeladen hatte», io tyare» solches Ihre Kapserl-Majest. Zuerst mir dem Oesterreichischen, und ervochen sich 1Ü220. Mann, inic gehöriger Gene- ralikac und Feld-Artillerie zu stellen, welchem der Chur-uno L)der-Rheini,cheKreiS folgere, davon jener mit 6:02. dieser aber mi: 3200 Man» zu erscheine» sich verbunden , daß also die Association solcher luus Kresse den achten May geschlossen war. Chur-Banern wollte auch oarzu trete»,es k »aber nicht zuLcande. Die Kanserli- che Racisicarion erfolgte den 2-,. May, und war sowohl Engelland a>SHolla»L brp dieser Ado.iakionmitintereßnet. Lsssiml- che ,7,-.wiederumerneuert worden, und hat man auch darinne nach dein erfolgten Frieden sich wider alle feindliche Anfälle zu bcicyützen verbunden. An. >748. wurde zwischen Oesterreich, Chnr-Rhcin, Franken , -)der-Rhcin, u. Schwaben, eure solche Association geschloffen. ZMocwüvnff'orruza, Insel in Nord-Amerika, der Insel Margarita gegen Westen gelegen, har einen guten Hasen, und gehöret de» Eiigellmicer». lhtlociir-n, sich i» Compagnie, Maßcopey, einlaffeii, sich zu jemand m Gesellschaft begeben. ^illlguer, heissen die Spanischen Schiffe, welche alle Jahre das Quecksilber aus des Königs Rechnung vouCadlp nach Lera Crux »verbringen. /stlönslr, Lat. ein Buch, so der Türken'b'rüäicion-L, oder Satzungen in fich yälcmnd welches sie nach demAlcoran eingeschobenhaben. ^Nöpirc», heißt soviel als beylegcn, stillen. ^ilöranoL, stehe -ttlecurmion. ^ilumpckvn, Qr-Nn- , ist die Residenz de» Gouverneurs in Paraguay und die Haupistadt in der Provinzl» stlm», jnSü0-Amcrica,an dein ilttren Ufer des Flusses Paraguay. ^Ulumpnon - Pinsel stehe '-^Nticosti. zcffur, stehe -^nriptUriele. Astul, kleine Stadt in Ober-Ungarn, s. Meilen von Pest. Ast,uecker, Flecken und Schloß bey Lütz-l- stein, an den Gränzen von NlederElsaß. Astrrlen, große Landschaft in Asten, an den beyden Ufern dcS TiaerstrohmS, welche heut znTage Kurdistan qenenne: wird,und darein sich die Türken und Persianer ge- theilet baden- , Flu« in Asturien, in Spanien, welcher sich bey VlUo. vrcivch i« daS Meer ergeujl. Asiabat Afiursr , groffe und wohlgebaute Stadt,, Tnrc»ma»ttlen,«ndci,PerstanlschenGrM> zcn ln Assen, sst wegen oes guten Weach und der Rvnas-Wurzel deruhmr, wongt ein grosser Handel gelrieb.n wird. Acksclmr, Stadt l» Persien, in der Provinz Farsssta», am F.uffe Bendomir. Affären, siehe ü),t,«rken. -^tbars, eine an der Caspssch.» See gelegene Provinz. -chiraimLst, eine Provinz in Persien, welche dicRuffe.ibiS ir^.sesessen, da sie wiche in dem Frieden den Perssaneru wieder ab« getretten. ^ltsradm, , Provisz, nebst einer Stadt gleiches NahmenS', l» Per. sie», in der Lgnoichgfk Lavaresta», an, Lasplschen Mcer. ^Iberac, stehe Ustarsc. grosse, wohlgebauele und befestigte Scadc am Fluge Tanaro, ln Piemvur, nebit einem festen Castell mib Bißchum/UncerdcnErz-BilchofzuMax- land gehörig. Sie sst die Haup.stadc der Grasschaft Asti. äNo» , Fluß iii» glücklichen Arabien, i« Köiiigre-che Jamama, läuff unlerhssb Bassvra in den Gol,o von Baffora. Ackcviga, vck/lcerre'», Mü-r/snoi , befestigte Sradi am Flusse Tuerto,!M Königreiche Leon, in Spanien, nebst einem Bssjthum, unter den rrrz-M- schoff zu Compostell gehörig. ^-lbrakan,Provinz UildGolivet'MNiellt in dem Astatilchen Lhell des Ruß. Reichs. ES Ä> greift das ehemalige tanarischeKönigreiih Astraean, weiches An. >ZZ4- vom C-M JvanWmiiiewlcich «roberl wurde,-und seitdem beständig lnir dem Ruß. Kasserchum vereinigt geblieben. Sie ichliessec de» nördlichen und einen Thell der westlichen SeitedeS CasplschenMeerS ein,gegen Süden granzcc stc an die Circaßssche, und gegen Osten an die Kalmückischen Lariam. Diel« Provinz nebst Casan wird durch eine» Nuß. Statthalter und U.>ier-Smtt- halter regieret, der zu Casan restöirc. Die Hitze in diesemLande ist seh. groß,daS Eck- reich aber dennoch, an Geira>de, allerie» Gartengewächse», wie auch anWeliiiNid Honig sehr fruchtbar. Die Religioudcr Landes - Einwohner ist meist HcybM, theilö aber auch Mahometanisch. Die Hauptstadt heisse: gleichfalls Astraean, liegt auf der Jissel Dolgo: welche der Amss Wolga machet, ist mit einer dicke» steinernen Mauer umgebe», und sst eine von de» vornehmsten Russischen HandelS- Slädteii. Eon» , ein fruchtbares Thalzwischen Nea- polls und Pozzuolo. Astvp, kleiner Fl ckenauf derJnstl Mors in Dännemark, eine Meile von NyköpW- aVltui«, schlechter Ort >>n Kirchenstaate in der Lamt-uL'orckK.vm», init einem Hvfen- ' Sri )»- >-»>!.» M'.tz WA,, ÄIIN Asrurien Atheisten Achelney Arien;« t ^iüVL ^ n 'Zchit Äl iiL iWlt rÄ!> t rtt«iM° ID. Ä> MM lj. Äli-t r«M kii:««-« HÄM «iÄil/ Mi M';f. M'H» ü meri ^ h«E. -L, M Er bleibt deswegen merkwürdig, weil der berühmte Cicero hier leinen Kork verloh- ren , midConradin, der letzte Erde ans dem Hoheiistaufischen Hause, hier Anno i, 6 s. arretirec worden. Kfluriev, Provinz in Spanien, welche gegen Norden das Meer von Bis-ava , gegen Güden All - Laftilien und Leon , gegen Men Biscaua u. gegen Westen Gallicien zu Gränzen bar. Sie wird eingelhe.iet jN ?,sturi» chOvieio Und -vssstia sss Lsn- tilkna, ist voller Berge und W ilder, auch daher» schlecht bevölkert, jedoch hat sie di« Ehre, daß der Kronprinz in Spanien allemal Prinz von Asturien qenennec wird. KH Ium, eine Freystadt, Frevheit, Zuflucht und besreycer Ort, da man sicher jepu, und sich dahin retiriren kan , wie etwa im Alten Testamente diejenigen Orte, dahin einer fliehen konnte, der ohngefehr, und nicht vorsetzlicherWeije,einen entleibet Harke. PabstBonifacius V. hat allen Kirchen und Altären dieser Privilegium gegeben. Ai'yium ignorant,», neunen die Gelehrten eine Mepnung, welche manche Leute unter denen vermeyntüchen Gelehrten selbst von einer Wissenschaft ober Seche haben, die sie doch nicht recht verstehen, oder gründlich zu erweisen im Stande sind, sondern «ur eine Schein-Ursache und ungereimte Grillen Vorschüben. gltsbsl-, eine Art von Trommeln, welche bey den Mohren gebräuchlich ist. Atacama, Wüste im südlichen Amerika, im Königreiche Peru, welche sich längst dem d-I-ie clel /ur erstrecket. Htsco, ein stets brennender Berg, in der Landschaft Guarimala, in Nord-Amerika. Hrama-iauier, siehe ^ciimmb vulmli. Hreilr, siehe Hrpino. tft-ssa, kleine Stadt in.^brurro cili», nebst dem Titel eines Marquisacs, im Königreiche Neapolis. ^üi, ^sik, Stadt am Flusse Dender, im Hennegau, 6. Meilen von Brüssel, und g. von Mons, ist wegen der guten Leinwand, Aabricken berühmt. Sie ist zwar klein, aber wohl geoauet, volkreich, und gut befestiget, absonderlich, weil gedachter Fluß ihre Grabe» mit Wasser füllet, und das umliegende Land morastig machet. Diese Festung ward >70-,, den a. Oerober vom Holländischen General Overkcrk, und A11.17»;. von de»Franzosen erobert, durch den Aachner - Frieden aber wiederum an Oesterreich resticuirc. Indessen ist die Casteliauev dieser Sradt, unter welcher über ,oo. Dorsschaiten stehen, mir Frankreich getheiler. Hallboy, siehe /Zbny. ^llwistnus , die GOttes-Derläugnung. Acheisien, sind Leute, die entweder keinen GOtt glauben, oder doch keine Religion habe». Atheisten werden auch die genen- «er, welche ein gottloses Lebe,,,ähren. Hnkelney, zZrbeli^nv, Iiistlde, Edelleute, liegt in Sommersetshire, in Engelland. Alken, SN, Ho Sonne-, liegt in der,Provinz Livadia im Griechenland. Sie war eyemais die Hanprstadk in kbriica. mid wegen ihrer Mache, Reichthum und Schönheit, auch weil sie der Sitz der größten Gelehrten und Redner war, ein« der berühmtesten Griechischen S'a>e: alleine durch die verschiedene hftteSchick» sale , die sie betroffen , da sie vornehmlich ,n den neuern Zetten bald von den Nene» tianern, bald von den Türken eingenommen worden, ist sie ein Dorf geworden, doch findet man noch viele prächtige lieber» reste des Alterthums, welche von ihrer ehcmaiigenGrösse zeugen. Anjctzo gehört sie den Türken, und hac noch bey 6000. Einwohner, davon der dritte TheilGrie» chen sind »welche hier einen Metropolitan haben. Der Hafen, so vor Aicerskyrs-tm hieß, und den man anjctzo ?orro , auch porco s.scme nennet, wird, wegen seiner Sicherhett, noch stark von fremden l Schiffen bciuchet. > Hcbene, Stadt!» der Neapolitanischen Pro» ! vin; ?ric>cipuro olcrs, am Flusse Tanagro, ! i» Neapolis, nebst dem Tlrel eines Für» t irciithums. , Hriisnri, siehe .stb Stütz. ' Arhenslel'en, Königlich-Preußisches Amt ! an der Bode, im Herzogtum Magdeburg, > so ehemals dem dasigen Dom-Eapicel zn- ! gehöret. H.tkeräe, Erstreck, klein« Stadt in der Grafschaft Louch, in Leinster in Jr> land. Sie hat Sitz und Stimme im Inländischen Parlament. Htksrittz, Xtkenree, 's, Stadt itl der Grafschaft Gchloway, in ftrrland. Htklone, Stadt, nebst dem Titel einer Baronie, in Eou.iaugbt, in Inland, in der Grafschaft Roftömmon, am Flusse Shannon, welcher sie in zwei» Lheiie, in das Englische undJrss -ndische Arhlone avsoiidert, weiche mir einer Brücke verknüpfet sind , davon d,s letzter« feste ist, und ein gutes Schloß har. Dieser Ort wurde 16p,. vom Könige Wilhelm in Enqeiland, unter dem Conimando des General-Liftikenancs vonGinkei, einge» nommen, welcher, wegen ieiiicr hierbey erwiesenen Tapferkeit , den Titel eines Graft,, von Arh.'eiie von gemeldrem Kö» nige bekam. Erstarb >7>-. ^tkol, ^tLo/rs, bergichke undunfruchtbar« Landschaft in Nord-Schottland, an die Provinzen Loguadyr, Murr-w, Gsrcauns Albanien gränzend. Sie hat den Namen eines Marguisi ts, davon einer aus dem Hause Murray den Tttel führet. Hrko-, siehe Monte San«. Hcicnr.», ki me Stad, iu Alk-Castilien, iir Spanien, unweitSigusnt«, «liwvSaij» Brunne» anzulkche,», G Lü«- 98 Aritlau Arri Acria Attersee -ttick-u, siehe^miklrl-E. Ltlantrsckes Meer, vceanr,/ vc cr-smt.e/r-, heisset zuweilen daSMeeran der Westlich- Spanischen und Afrikanischen Küste vom Vorgebürge kstni; r-rrs- bis andBorge- hürqe 3ieiml^ioiis. Unterweilen aber der beutet es das ganze Meer, zwischen den westlichen Europäischen und Asrieanischcn, und östlichen Americanischen Küsten, vom Eiß-Meer an, und alsdenn gehöret auch das Mar ciel Korr darzu. Urlas, ist eine Menge Land-Charten, darauf der ganze Erdboden mit dem darunter gemischten Wasser abgezeichnec ist,und welche in einen Band zusammen getragen sind. Atlas, grosses Gebürgein Mika, zwischen Biledulgend und der Barbarey, welches sich fast von Marocco biv an Egvpken erstrebet , und i» den grossen und kleinen Atlas aetbeilet wird. Arkmmk vul-rk, ist der höchste Bediente am Persischen Hofe, so wie der Grotz-Vezrer Hey den Türken. Durch seine Hände gehen alle GtaatS-Geschaste deSKömgreichS, und verrichtet er mehr mit der Feder, alS dem Schwerdte, darinnen er von dem Türkischen Groß-Vezier unterschieden ist. Er hat auch nichts» sehr, alS dieser, nothig, ln den Krieg zu gehen, oder sich zu bejurch- te», daß er wegen des geringiren Fehlers den Kops verliehren möchte. Eitiu-iäan, grosser zum Pferd-Lauf gewidmeter Platz zu Eon- stantinopel; ist auch derjenige Mtz, wo die Soldaten exercirec werden. Die Perser gebe» einem jeden öffentlichen Platze diesen Nahmen. . ^^ . ckrmotpii-eio, heisset die von irdischen AuS- dämpfungeu angesiiilce, dicke und unreine Lust, welche der Erde am nächsten ist, oder der Luft-Lreiß,weicher LieLrde umgiebct. Stocka, nuettiL 8enoi» äe ^ivclia» oder die LircheunsererliebenFvauen im Busch, ist die schönste in ganz Madrid, woriune man das 'I'e Osuin UruäLinus absinget, wenn die Könige besondere Soiennitäten hegeben. Man stehet darmne die heilige 'Jungfrau Maria mit demJEsuS Kindiein- Ihr Bildniß ist schwarz,und wird gemeiniglich als eine Spanische Wittib angekieidec; «n hohen Fest-Tagen aber pfleget man eS aus daS kostbareste mit Geschmeide «uözn- zieren, «m ihr Haupt eine sttahlende Son- «e zu machen, und einen grossen Rosen- Kranz in di« Hand zu geben. ^rolkm,heisset «in Haussen kleiner Jssieln auf der See, welche fest an einander hängen, /no-iue, kleine unvewohnte Insel in dem Meerbusen von Panama, in America. ES befinde» sich einige Schwarze daran,, weiche die Fruchte aus dem Felde und duS darauf bcfindiichc Lieh warten müssen. Arvechr, siehe Stadt auf einem rauhen Berge, in äbiu»Ls vir««, j» NeapoliS, nebst Sem Titel eines Hensgth»ms,demHause Aai,a- viva gehörig- ES Harle vor die, ^ m ein Biß, thum, so aber nunmehro dem zu Pari»« einvericibst worden. juche ^ckris. Mü-biib- eine kleine Stadt in Asrica, eine Tagreise von Algier, worinne vor alte» Zeiten ein Bischöflicher Sitz gewesen, und 8cilpeja geheissen. ss.rstmrrs>eine unrer Rußischer Bothmaßigkeit stehende Provinz am Cajpischen Meere. Macbiren, heißt, sich in eine Sache mische», zu etwas verbinden. Httslogov, sind alte Wachk-Thür- me, deren man in Portugal!, sonderlich aa den Spanischen Grcknze», wie auch audera See-Küken, viele findet, und pflegen die Wächter auf denselben, wenn sie die Feinde ansichtig werden, d, nbenachbarten Garnisonen ein Zeichen zu geben. äcwizuc, ist diejenige Arbeit, welche die Belagerer durch Trancheen,Minen, Galierien, Brechen, u. d. m.verrichten, um einen Orr auseincoder andereWerse zu erobern. Die Haupt-Attaque jjt diejenige, wo man den rechten Ernst brauchet, und wo der Ork gemeiniglich am schwächesten ist. Link falsche Attaque ist diejenige, wo man zwar mit grossem Eifer arbeitet, jedoch nur zu dem Ende, daß der Feind genöthiget werde, seine Macht zu checken, und damit die rechten Attaquen desto bessern Fortgang gewinnen mögen, siehe Math. /.ex. ^nLqMren, sagt man anstatt angrriffcn, anfallen. Atrel, suche Attl. Arrclnburq, ein Pfakrdorf im Herzogthuni Sachjen-Lauenburg, an der Lide, 2 . Meile» von Lüneburg,ailwoeineFahrechieWa- gen und Neisendeüberjetzct. Hier hak vor AlcerS deö Schloß Erccnburg gestanden, weich.S Hem ich der Löwe zerstöhret. Msiuporiren, Heist sich in di« Zeit schicken,». Len Mantel nach dem Winde hängen. Mr-näiren,heißt, achcaufetw^s habe», genau ausmerken. Arrcndor ii, eine kleine Stadt im Herzog- thumWestphaien,«» den MärkstchenGrä»- z:n, am Flusse Bigge. Sie har jchöne Marmor-Bergwerke- Arrc „rode, Schloß und Baronie liiBrabant, wozu die Herrjchast Wavre gehöret, mib davon die Familie DanceiL den Frephernl- chen Titel lührec. /snenrsw>Thätiichkeiten, Eingriffein ci«eS andern jein Aechr, Lar, ssämer «uü, -r/r-nr 'vro/atro. ^rrenriren, sich vergreisten. Lttelgöw, ist ein l«,reich Landes in Ober- -Oesterreich, darinnen der schön« Marktflecken S-. Georgien bey dem Schlosse Kogel lieget. Atter,ee, ein See in Lber-Oesterreich, in dem Gebielh« der Grasen von Traun, an den Salzb«rgischen Glänzen. lii >Nk. i!«!r ?!!!«^ »ittitc «fttz »sittii ichüt.:'. >!ii. «lihs«! !M>U HM!» jilttürs !W,»! Ml«!«. «M> ! !,m«n ,M-r Mg« MM iM« h. /->. ,, yrip W« O« « i-KiijW MM M-Sp! -Wirst i«!>- L,i hl' stiB M' ,«> I>>^ l«b ih k ArrLgny Avanciren _Avantage Auch 9- Rmonv, Sladk in der Iran- zösi.chen Provinz Champagne, am Misse Aine, inner derDiöccs des Erz-BlichosS Rnm??Poiittsch- Silber-Münze, so etwa v. Kreutzer betraget. , Arrmgn.'len, Mcken im CantonUri, in der Altt^Acrl, B-n-di-titt-r-Abkcp in Lbcr- Bavern, R. München, im Pfleg-Genchc Wasserburg, am Zn». Sie in An. >28°. von Arnoiph Graft» von Diesten gestiftet ^twst^ Königreich in> Reiche des MogoiS,ai> . die grosse Tarrarey gränzend, wo der Indus emspnnzet. Rmrpplre», ertappen, erhaschen, sich bemächtigen. ^ ., -rmunäla, war einer von den drey Therien, in weiche Upland vor Zetten emgeltzeiiec worden. Au, schloß und Marktflecken im Rent-Am- te LandShuc, an derÄvcnst, weicher sein eigener Land-Gerichte hat. A», Probsteyderreguiircen Chorherren, in Nieser-Bayern, am Fiufle Jl.n, oberhalb Mühidon. . ^ A«>, ist eine Vorstadt der Lttadt München, iiiBaiierii,lensettderZsergeieaen. Man sindet Laftldst lrefliche Gebäude, wie auch ein Kloster derer P. P. Pauttner, und ein a.-iders der Benediekincr-Nounen, so erst 171z. angelegte worden. ^ v», Köiiigreich und Stadt in Japan, in der Insel Xicocs- Rvs, Rbs, Königreich zwischen dem Ganges und China, weiches sehr groß und reich ist, har seinen eigenen König, dem auch Arra- «ui gehöret. Avrlvn, ein Strich Landes auf der Insel Uris neuv«, in Nord-America, zwischenBulis-Ban und den; Lux, welches von Jacob 1 - unter dem Titel Ava- lonzu einerProvinz geniachc worden. Avalon, , Stadt in Bourgogne, am Flusse Cousin, in dem Landgen Avalenois. Es ist daselbst ein Gouverneur,ei» berühmtes Collegium Migleichen eine Königliche krovord, und Salz-Niederiage. /ivalos.ist ein vornehmes Geschleckt im Nea- plischen, daraus viel berühmte Leute entsprossen, die sich im Kriege, und durch Erlangung andererDignttaren slgnalisirer haben. Sie schreiben sichMarquis vonPeseara u. Vasto, und besiken die Würde deö Lber- Canimer-Herrns u» Königreiche erblich. R.v-mcc, siehe k'ruuarcl. Rvunckcs, siehe Rvciick»x. Avanciren, heisteigentlichhohersteigen, befördert werden, sorrrücken; daher Rvun- cemonr, Besörderung. Aus den Feind avanciren, heisset, arisdenseldenlvsgehcn, und ihm eine Schlachtliesern wollen, l'-, -v-mce, hußr, voraus etwas bezahlen, ehe »er Termin ,alüg ist. ^vanrszs, Glück, Vorcheil und Nutzen, so man in einer Sache har. Rvumoxcux, vorcheilhaftig, glücklich UN» nützlich. ^vonr^or-le, ^ im-r, die vördersten oder Vor Truppen einer Armee. Wenn dieselbe in «chiacht-L>rdnung st.hec, so ist es die erste Linie. Rvsmur-, , eine seltsame Begebenheit, wunderiicherZnsaü, Rvonturicr.eluWaae- haiö, verwegener Mensih, Landstreicher. Rvsilc, stehe «äavercy. ^vuux, Mcken, und Grafschaft in Champagne , in Frankreich, nicht weit von Rheims, am Misteln-, dem Geschttcsse tt- lVls- mor gehörig, daraus Claudius, Gras von Avaux, einer der derühmresten ScaacS-^ Ministres in Frankreich, riiid der sich sonderlich durch seiiieGcsanötschzsttii ber..>mc gemacht, enc prouen war. Lud, Auw, kienie Stadt u..d Amt in Franken, nach Wü zbnrq gehörig, am Fmsse Goilach, z. Metten von Rotenburg an der Tauber. Rübsen-, v-MttnMl, ine Stadt in der Provence, in Frankreich, in der DiöccS von Marseille, nebst Sem Titel einer Baronie. Rudainc, siehe Rldinag'lum. Rudanc-, Fluß in Frankreich, in der Provinz Anjou. Rübe, Fluß im Herzogthum Burgund, welcher sich i» die Genie ergeußr, unweit kam tar Leine. Rudcnas, /L-/wror„m, N.MLM, kleine St,.dt und Baronie in der Landschaft V>v«rois,am Flusse Lrde,che, in Frankreich. Auberg, Amt in der Grafschaft DiephPz, Hessen-Castel gehörig. -Lud-t-ii-, kleine Scavcam Fluß Lille, in der Französischen Provinz Laiuronge. Rubl'gn),, eine Baronie und Flecke», mitten in der Landschaft Lrto.s, der Krone Frankreich gehörig. , Stadt in Soiogne an der N.'rre,!» Frankreich , hac de» Titel eines Herlogthums mid Pairie, uno gehörte ssnstPcm vornehmen Geichlech-evon Aubignp. Mbign)-, Stadt in Champagne, in Frankreich, nicht weitvo» Mczieres, hat unten Wein. Rudonne, siehe ^ulttanne. Rudiuc ^ ae r,.'», reiche und alte Aktey nebst einen, berühmte« Hospital, im Biß» thum Rvd-s, in der Französi.chen Provinz Rovergue. Ruuuttvu, volkreiche Stadt an der Crcu-^ ft, uttwo man viele Tupezer yen machet, in der zrauzö,La»v,ch«,t ir M .,- che gelegen , ueoll dem Tire! einer V 1 - comrd, dem Geschlechte vuii Feuillaoe gehörig. Ru comisire, e csnt^M r», im Gegentheil- Ruck. siehe .eux. ' G 2 Ruüuoo, IOV Aucn'sn Aveirs ÄveirHU Ar-kNkinus XuLbloii, ^uSiioniren, wenn etwas öffentlich an die Meislbielhendeii verkauft wird. Xu-!-, Fluß i» Languedoc, in Frankreich , welcher im Pyrenäischcn Hebürge «Nlsprmger, und sich ins Mittellaudsiche Meer eracußc. Der Kanal, welcher durch Narbouue gehet, vereiniget diesen Fluß und den grossen Kanal, welcher unter Ludwigs XIV. Regierung nach des PaulRi- gucts Entwurf von > 66 «. bis ,»82. zu Stande gekommen, und dazu dienet, daß die Schiffe aus dem «bendlandischeiMcean in das mittelländische Meer kommen können , ohne Spanien zu umfahren. Xuä-Niiäe, siehe Ouäenaräe. XuäiLni, siehe äinroxomoipkiten. Xuäi.acier, man nennetI-HuiNi-r Xuälen- cier, oder deuAudienz-Thürhürer, denjenigen in derCanzley des Königs in Frankreich, welcher bey der Audienz ausmartet, die Thüre» auf- und zuzumachen, die ä?- p-Mvioii-s zu hinterbringe», und Stillschweigen zu gebiethe,i.Der 6 rLnä-?-uäien- «ler ist ein vornehmer Bedienter bey der Eanzlev. Es sind derselben vier, welche die wichtigsten Briese dem Canzlcr hinterbringen, z. E. Adels-Briese und dergleichen. Xu-ii-mis, väiLNLL, 6 -^, also nennen die Spanier ihre Tribunalia, oder Eerichrs-HLse in Amerika, welche die letzte Instanz haben , deren jede über gewisse Provinzen gesetzt ist, und nach welchen sie das Land eingetheiiet haben. . XucliekniaLxilcoxslir, ist so viel, als die Gerichrshalcung eines Bischofs. Audienz-Bruder, nennet man am Kaiserlichen Hose diejenige, welche bey dem Kaiser in besondern Audienzen, oder wo sie! ihn sonst anlreffen, um ei» Allmosen an- haltcn, und sich gemeiniglich, wenn sie das Bekommene verthau, wiederum von neuem anmclden. Xu-likcui.^u-x I/, ist gleichsam der Saiizley - Direktor bey einem Regiments Soldaten, welcher die Jnquisiten exami- „jrec, die letzte Stimme beym Äriegs- Rechr hat, und das Unheil vcnerkiget. Xuäiwr
  • n Leon L ,»ca, stro, Herzoge von Banchos in Casiilien-o- erkannt, der 17z 2. dem K. Johann V. h,„, digte. Hierüber entstund ein Proccß, und der damalige Portugiesi-che Min-ster, Vs. lyLrääol'lncamae-son^lleß cs seinein Vetter, von lojejM lVIrlcnrenimi, Marquis 6 ouv-s zusprechen. Dieser wurde wegen Hochverrachs, da er einer der ersten war, die -7Z z. den a.Sept. den König Joseph ermorden wollten, -75p. den Jemer lebendig gerädert, und das Herzogtum denen Krvngütern einverlelbk. Xvsüou, ^-M-o,zlußi„ Noveraue, welch» beySovorac c»tspriiiget,und sich unterhalb Moncauban in den Fluß Tarn crgeußc. XvsIIo, ^vullo, Stadt ill Dorrs (U l^nvoro, in Neapolls, nebst dem Titel eüiec Fnrücn- thums. Ls gehörte sonst dem Herzoge von Tursis, allein Carl III- König in Spanien, hat solches 1710. dem Don Joseph Caraffa, w:gen seiner dem HauseLester- relch geleisteten vielen Dienste, als ein verfallenes Lehn, gescheiikec. Xv-IlE, grosser Flecken in Piemont, war vor diesem eine reiche Handels-Sraoc, ist aber durch denKneg ruiniretwordtli.jedochsii» det man noch ailhierzwey Berg-Schlösser, welche die Passage daselbst bedecken. geringe Sradt im?rm- cixLw olrrs, inNeapolis, nebst dem Titel eines Fürste,ithums, und einem Bischofthum, uuccrden Erz-Bischof zu Beneven- to gehörig. Dieser L>rr litte > 7z >. im De- cember grosse» Schaden voin Erdbeben. zvan,-Vvon, Fiuß iii der Güd-Schottläiidl- schen Provinz Sterling , welcher an dm Granzen von Cluydesdale entspringet, und sich in die Meer-Enge Forch crgeußr. kl. Stadt in Champagne, in Frankreich, „ebst einem Zunäfrauen-Kloster, nicht weit von dem Flusse Marne, fünfMeilen von Rheims. Xvcriclioa, wvhl- gebauete Stadt und Vogte», iinCanioii Bern, in der Schwell;, nahe beym Mm- ter-See, -.Meilen von Freyburg. ^vcnnos, .-Vvein, kletiie Stadt im Herzog- thum Luxemburg. ävenor, ist ein Bedienter des Königliche» Marstalls in Engelland, welcher deiiselde» »iic Haber versorget. Xveminus, grosser »nd vormahls sehr berühmter Berg zu Nom, und einer vou dm 7. Bergen, daraus die Scadr Rom erbauet ist, welcher heut zu Tags Nomsäi S.Ss- dm» genennet wir». Xve»- Aventuriers Auersberg Avertissement Auflegen is* L dEtz llisW 1^, L N«V lkll^ t!» >A>Hv LMilj« ikl«M IKifil-i «L»«1 Iihwik IWlj« fM, Kt Mick «Mi Ä-«8 j»si>iN» iunp>» ,«Mis jili-ÄN» yÄ"" i«iüM iGillK ,W>>» »sK ^.!.Ä "Kl Olf'! Bi »Lvs K" ^.VLNiuciokL, , sind eine Art See-Räuber in Amerika, die vor den Spanischen Hafen den ausländischen Schiffen anfpaffeii, und von der aemach- ttiiBeute leben, auch keinen beständigen Ort zu ihrem Wohß-Platz hab/n. , ^vsnues, vcküitn«, Zugänge, Passe zn einem Orr. Also werden in der Turkey die Jmpo- sten, Zölle oder Mauchen genenner, welche von denen Maaren muffen gegeben, und oft unbeschreiblich gesteigert werden. Auerbach, kleine Stadt midHerrschasc in der Ober-Pfalz, unter die Regierung zu Amberg und Cvur-Baycru gehörig. Alieeb.-.cu, kleiucStadt imVogtlande, ist vor diesem eine Herrschaft geweftu, und gehöret anjeßo den Edlen von der Planitz. Zwey Stunden von diesem Ort wird aus einem hohen Felsen eine Art von Topas, Konigs- Krone genannt, gebrochen, der an Harte die Spanischen und Böhmischen Steine übercrüt, an Feuer- und Gold-Farbe aber den Orientalischen gleich kommen soll. ^veino, fl'^verno , , ei» See bey Pozznslo, in D-Niifli I.LVOIN, in Neapsllö, dessen Wasser sonst w giftig gewesen seyn sdll, daß es dleVögel gecöd- rcr, welche darüber geflogen. Jehund aber find um denselben die schönsten Weinberge, und die Vögel schwimmen darauf, und nähren sich von dessen Kräutern. Kaiser Augustuö hat die umliegenden Wälder ausgerottet, und die Gegend dadurch gesünder gemacht, der See ist an einigen Orten« «o. Fuß tief. chvcitb, kleine Königl. Domainen-Stadt in lerra Ni Oävoro, im Königreiche Neapel. Sie ist der Sitz eines Bischofs, und die Gegend ist wegen der vielen Orangerien, die sich aus den Feldern befinden , vor- treflich. Auersbeeg, Stadtlein und Amt in Franken, an den Hennebergischen Gränzen, zum Stifte Würzburg gehörig. Au-esb-rg, Schloß , Marktflecken und Stamm-Haus der Fürsten dleftsNamens, im Herzogkhum Crain gelegen, z.Meil von Laubach. Die Fürsten von Auersberg sind Erd-Land-Marschälle, und Erb-Cämme- rcr in Crain, und der Windischen Mark, An.iszz. in den Fürsten-Scand erhoben, und >664. mit dem HerzoglhumeMüllsier- terg in Schlesien, wie auch mlt der Burg- Dogrey Wels in Ober-Oesterreich belehnet worden. Siehabenauch dleimmediate Relchs-GrasschastTdengen in Schwaben «n sich gekauft. und nachdem seidige zur gefürsteten Grafschaft gemacht worden, s» haben sie »»4. aus dem Schwäbischen Kreiß-Tage den nächsten Platz nach Hohen- Zsiicrn - Sigmaringen bekoinnren. Der älteste davon ,ühret imr den Fürstlichen, die übrigen alle aber den Gräflichen Titel. Der jes ge Fürst von Äuersherg, Heinrich 3 vfixh Johann, ist iszö. gebohren. Seine jetzige und andereGemahlin, Maria Fra«- cilca, Fürst Johann Leopold Donacs voit Trautsohn Tochter, hat sich am 7. May ,72s. mit ihm vermählet, und sein ältester Prinz, Carl Joseph Anton, ist den ,7-Febr. 1720. gebohren. Der zweyte Sohn, Johann Adam Joseph, geh. den -7.A»q. 1721. ist den 4. Aug. 1746. ror sich und seine Descendenz vom Kaiser Francisco l. in den Reichs-Fürstenstand erhoben worden, da sonst nur der älteste Sohn den Fürst! - Titel führet. Die Grasen von Auersberg thelleu sich in die Pancracische und Volkard-Oesterreichische, diese aber in verschiedene Neben-Linien. ^verütiem-m, Kks-ttio, heilt eine Ansprache, Vorrede, oder Benachrichtiqmig. ^vonicksur, ein Bedienter am Französische« . Hofe, welcher andeutet, wenn der König ' des Mittags zur Tafel gehet. .^vec, kn/,,/«, dleVögel Insel, eine von den Inseln Sottoventü, ln Süd-Amerika- Es sind noch 2. andere Inseln dieses Namens. Eine aus dem Archipeiaq» der Antilllschen Inseln, und eine bey de» lrilu !>5 Hionum. Ttvo,, Fluß ln der Provinz lkntr- Oouro V Ninbo, in Portugal!, welcher sich in das Atlantische Meer ergeußt. , kleine aber schone uns feste Stadt im Hennegau, am Flusse He- pres, nebst dem Titel einer Grafschaft, der Krone Frankreich zugehörig. ^VCZNSL Io Lomes, Flecken und Königl. Amt in der Niederländischen Mafschast Artois, gegen die Granzen der Picardie, 2. Meilen von Durlens gelegen. L v-M, eine von den Inseln Marmors, auf dem Klar äi Marmors. Ausbvinnen, Heist zur See soviel, als ela erobertes Schiss,«» einen Hafen, oder anderwärts in Sicherheit bringen , uns »erkanffen. Ausdiuqen, Heist bey denen Handwerkern und Jnnnngs- Meistern einen Lehr-Jun» gen annchmen. Daher» sind die Auf« dinn-flerrel, oder Äriefe, gebräuchlich. Auffnow, siehe Ufnow. Äussord- m, einer belagerten Stadt Ansagen lassen, daß sie sich ergeben Me. Ausgrborl), siehe L-m, item /rrrisre- 8 »». Aufholen und Ausbringen , sind zwey Schiffs - Wörter, welche in folgendem Verstände gebraucht werden. Z. E> auf offenbarer See lassen sich die kleinen Fahrzeuge, als Boote, Chalouppeii und dergleichen , nicht hinken nachschleppen, weit man sie im Sturme, oder sonst, verlieren, oder doch das Stenern des Schiffes dadurch verhindern würde, sondern man holet oder zeucht sie ins Schiff hinauf, und bringt sie wieder, wenn es nöthiq ist, aus, das ist, laßt sie herunter ins Wasser. Auflaae, siehe Leknwar. Auflegen, ist ei» Schiffs-Wort, und Heist Gz B los Auftirchen Augsburg Augsburg Augustenburg "s t-l ! so, i.'l, als die Schiffe zum überwintern den Hafen bringen , nm sie daselbst bis ans den Frühling stehen zu lassen. Aufkir-üen, Oeccingsscher Marktflecken, .Meilen von Dünceispiel. wilde Miker in Süd-Amerika, in Brasilien, in derLandschaitI?uLttoLe^uio. Augi.crcn, siehe b'rivur,». , kleine Landschaft in der Normandie, am Flusse Seine, in Frankreich. Auge« r> wird ein grosses Stücke der kleinen Smdt Prag genennet, so unter dem Perr>er- oder Lorenz-Berge lieget. Ave« ose. ein Adelich-s Schloß und Rit- ter-G»th im Preußischen Vor-Pommer», unweit Anklam , denen Herren von Schwer«» gehörig. ^ugmentiren, vermehren; ^uZm-mmion, V-rmehruncj, Auw-.chsung. Augsburg, /^He//ro- ,E, freue Reichs-Stadt, Üeqc auf einem kleinen Hügel, der Roseneuberg genannt , in Schwabe», wo die Flüsse Lech undWer- tach zusamnien stieffen, an den Bayerischen Granzen , ,Meile» von Nürnberg , und 9. von Ulm. Sie ist groß, befestiget, volkreich, hat g.Haupt-Tho- re, und 4 . kleine Pforten , ein herrlich Zeughaus , und treibet eine beträchtliche Handlung. Der Raih bestehet aus 4;. Gliedern, davon-z. Cacholisch, und 2-. Lutherisch sind, wenn aber in Religions- Sachen etwas >oll beschlossen werden, io gilt das L-z. Cacholhche Votum nicht. Sonst aber ist alles in der Parität, was nemllch die Verwaltung des Finanz-Wesens und der Gerichte anbctrift. Das Closter St. Afra har einen Abc, der ein Reichs-Stand ist, und das Frey-Adeliche Frauen-Stift zu Sc. Stephan hac eine Aebtißin. Die Dom-Kirche, das Rath- Haus , nebst dem dabey befindlichen Per- lachslhurn , der künstliche Einlaß , die vsrtreflicheWasserkunst und derBsschoss- Hos, wonach das Zimmer qewielen wird, in welchem auf dem Reichs-Tag von « rzo. die Äugsburgische Eonfeßion überleben worden, sind sehenswürdige Gebäude. Zn der Dorstadt, vor dem Jacober-Tdor, liegt die sogenannte Fnqqerey, welches gar viele weithin,cige Gebäude sind, so säst ein.» kleinen Stadt zu vergleichen. Sie bac den Namen von den Gebrüdern Fugger, welche sie erbauet, und bestehet aus mehr als 400. Häusern. S. Fugger. Zu den Merkwürdig eiten dieser Reichs- Stadt gehöret, daß allda 154«. das bekannte Interim ans daS Tapet gekommen, der Religions-Friede geschlossen, und der Passauische Vertrag darimie be- staltigt, auch ittp.unb >zae. auch i 7 >z- Re chs-Tage ailda gehalten worden. Im Jahr - oz. den > 9. Dec. wurde Augsburg »on Chur - Bayern grobe«, und die Fe- stuugs-Werker gesprengt , am iL. 1724. aber gleich »ach der Hechstäocec Schlacht wieder verlassen. An. ,76,.soll, tc allda der Friedens - Congreß gehalten werden,so aber nicht ziiStaude gekommen. Augsburg r Bischofthui» dieses Namens. Es gehöret dessen weltliches Eebiethe zu dem Gchwabischeii Kresse, und erstrecket sich vüii Norde» gegen Süden, längst den, Lech aus 12. die Breite aber bcy ä. Mei, len. Der Kirchsprengel des Bischofs grän- zet mic den Stiftern Costuik undBrftcn, Regensburq, Freysingen, Würzdurg und Aichstadr. Der jetzige Bischof ist Joseph , «ebohrner Lanogras zu Hejfe», Darmstadc, insulirter Abt zu Földwar, in Ungarn, Eanonicns zn Costnik und Lüttich, und der Metropolitan-Kirche zu Cölln, wurde zum Bischof zu Augsburg An. -7ao. den i 8 .Auq. erwählet. Er iß ei» 8 cM»i-Eus des Erzbischofs zuMaynz, und residiret zu Dillingeu. Äugsburgische Lonfefiion, Lo«rfessio^ll- ist das Giaubelis-Bekaniiiniß, welches von Luchero in 17. Arcickeiu, auf Befehl Chursürst Johanns, des Beständigen, zu Sachsen, zu Torgau aufgesetzt, und am Inn. izzo. auf der grossen Reichs-Versammlung in Augsburg öffentlich übergeben und abgelesen worden. Das Original dieser Conseßion wird in dem Kaiserlichen Archiv verwahret, und kommt mit demselben dieWitlenberqische Edition von - 5 Zi. völlig überein; in der neuern von 1542. hat Philipp Meiancb- thon , denen zu gefallen , so Zwingli, anhftngen, aus eigener Autoritär etwas verändert, dahero der Unterschied der unveränderten und r>e> finderrenAuas- bmgsschenConseßioii entstanden, ben welcher erstem die Lutherische Kirche bleibet, dahingegen die Reformirce die letzterean- nimmt. Augst, ein kleines Dorsund berühmter Paß i» der Schweitz, am Rhein, 2. Melle» von Basel, gegen Osten gelegen. Ehemals war es eine ansehnliche Rom. Planzstadt, ist aber im;. Sec. durch die Heerzüge des Attila verwüstet worden. Augustenbui'g, Fürstliches Residenz-Schloß «us derDanischen Insel Assen, eine gme halbe Meile von Sunderdurg. Vor dein Schlosse liegt ein kleiner Flecken, welcher meistentheils von den Fürstlichen Bedienten bewohnet wird. Eine Holstein-Sun- derburgijche Linie führet von diesem Schlosse den Namen, und der jetzige Herzog heisset Friedrich Christian, geboyren den 6.April 171,. Augustenburg, ein prächtiges Lust-Schloß im Fmstenthum Schwarzdurg -SvnderS- haujen, nahe bei, Arnstadt, unter dem wüsten Schlosse Kafernburg, so An. 1700. die Fürstin Augusta Dorothea». Schwarz- burg- Augustiner Avignon^ H-Arnstadt., nach Att desLürstlich- Draun,chweigiich-n Lust-schioiies Sa-j- dalen, erbaue» lassen. In dem dangen Dorochcen-Thale Md schönes Porcelian «,mustr'-l--Msncke, heissen also , weil ihnen die dem H. Augustin» zugeschriebene Regel vom Pabst Alexander-kV- 12x6 zu halten auferieqec worden. Sie sind weißgekleidet, nebst einem Unterrocke von Tuch,'und über demselben einen schwarzen Mantel, weichen sie mit einem ledernen Gürtel binden. Die Augustiner. Erc- nuten hingegen sind ichwarz gekleidet, und dieser ist einer von den vier Bettel-Orden. Ferner giebt eS Barslissee-Augustiurr, welche einen mit einem ledernen Gürtel vmbundene» dicken schwarzen Rock, nebst einem kurzen Nocke von dergleichen groben Tuch tragen. Man sichet auch Au- 8ust:neu, Nonnen. Irmu'.on', , neu erbauete Stadt in P.'dlachstn, am Flusse Brebetz, an den Lithauischen Gränzen, zehen Mellen von Grodno. ^ngusttk.u . Tsal im Walliser Lande, in der Schwelst, über dem St. Gotthards- Berge. Es erstreckt sich bis in das Her- iügthum Savoyen, wie daun die Stadt Aosta noch in demselben lieget. Die Einwohner haben meistens Kröpfe. Nuansiiisbui a, also heisset das Herzogliche Schloß zu Weissenfels, welches auf einem Berge lieget. AugustusbinD berühmtes Schloß und Amt aus dem ScheLenberge, wovon das darunter gelegene Berq-Dtädkgen Schcllcnberg gemeiniglich auch Auaustnsburg genennet wird, im Erzgedürgischeu Kreist, in Meissen- nicht weit vonFranrenberg, an der Zschopau, Chur-Sachsen gehörig. AligustiisbiieinMarggraflich- Badisches Schloß zu Grötzinaen, öhnweitDuriach. Aügst, Angst, Kirchdorfim Cancou Zürich, und dessen Landvogtey Knonari , allwo sich ein berühmtes Gesund-Bad befindet. Lv,a, kleiner Fluß in Gailicreii,wel- cher sich in de» Minho ergeußt. , siebe OorilLnellrnr. ViilEa, kleineStadt nebst einem festen Schlosse in Piemont, und zwar im Marqunatv.Susa, »nweitTttrin gelegen. Avignon, ^euio, , grosse und schone Stadt an der Rhone, in der Provence, in Frankreich, hat eine Universität, so An-'-oz. gestiftet worden, und eui Erz-Bißthum wie auch ein Arsenal. Der Fluß Sorgue gehet mitten durch die Scadt, und die umliegende Gegend wird die Grafschaft Avignon, oder Veuaißin genennet, welche sich von r°m I-801-ms bis an den F.eckenChaumont, wo dleFlusse Rhone und Durance zusammen fliessen, erstrecket. Die Grafschaft Venaißin wurde von Philipp dem Kühnen An. 1-72. Avila Aulen -o; an Pabst Gregorium X. abgetreten, di« Stadt Avignon aber nebst ihrem Gebiethe an Pabst Clemens VI.An. 137h- von Johanna Königin von Sicilien und Grasin von Provence für 80020. fl. überlassen. Beyde werden von einem Vice-Legaten regieret, welcher alle zwey Jahr verändert, oder aufs neue bestätiigt wird. Dieser Ort ist deswegen berühmt, weil im >4. Geculo 7.Rom. Päbste nach einander über 72. Jahre allhier residiret haben. Nahe bey Avignon ist diesberühmteTonminsä» Vauclsust. An. >733. besetzten die Französischen Truppen die Grafschaft, und bi" quirmi Avignon, wegen des von Sa aus mir Toback getriebenen Schleichhandels, so lange, bis der Vice-Legat allen Beschwerden des Französischen Hofes abzu« helffen versprach. , .Tvila, Stadt IN Alt- Castilien, am Flusse Ädaja, nebst einem Bißchum ilnter Comxostell gehörig. Tr Li-rrr ä'.^vila, heisset das grosse Gebur- qe, welches sich vom Königreiche Leon bis m Nen-Castiiien erstrecket, und zwischen welchem die Stadt Avila lieget. 4 vil», zt.vilsr, eine kleine Stadt,nebst einem Hasen in Asturien, -m Gebiethe von Oviedo, an derBaye vonBiscana. .livin , Fmß in der Süd-Schottlandische» Provinz Cinndesdaie, welcher sich zu Hamilton in den Fiuß Ciupd ergeußt. ä vinw.?, schöner Flecken am Flusse Tais, in Porrugall, welcher zur Landung sehr be- ^vtguiiinL, Insel in Süd-Amerika, sm^I» äA 2 ur, bey der Stadt ä-ir Tonc-xuori. an der Küste des Königreichs Chm. zxvft, Jrai. ^vito, Bericht, Meynung- Daher a vUen, die Zeitungen, und iVvUl.- reu, einem etwas zu wissen wachen. Lvw-Jachr, ein kleines und leichtes Schiff, dessen mansich, wie zu Lande der Courier, qedraiichec, um von einem Orte zum andern Briefe und Nachrichten zu bringen. - ... Lvir, 'kleine und feste Stadt am Flusse glei- ch-s Namens, in der Portugiesi,chcn Provinz Alentejo, im Gebiethe von Estremos, weiche der Sitz der Ritter von Avis ist. Siche Ritter-g)rden -LulÄ, eine Festung :m Lunegiannchen, m der Grafschaft Fosdinvvs gelegen. Dieses Fort mußte sich An. >72 :. a» den Herzog von Castro Pignario ergeben, ^ulbviuw, , Stadt, Schloß uns Vogte», ini kaiz cls Vaucl, am Flusse Ale- man, dem Canton Bern gehörig. Auleben, ein schöner Flecken In der sogenannten güldenen Aue, inThuringen, drey Stunden von der Reichs-Stadt Nordhan- sen. Er gehöret in das Schwarzvurg- Rndelftädtisch - und Scolldergsiche gemeinschaftliche Amt Heringen. Aulen, flehe Ulen. «ule«- Aulendorf Aups Au rach Aurolz N Uu'rndo- f, Schloß und Marktflecken in Schwaben, v»weit Buchau, er Gräflichen Linie von Küuigseck - Aulendrrf genor g. >ulo», kleine Stadt in Cataionien, an den Südlichen Manzen der Digucrie von Campr.dvn, an-. Flusse Fluvia gelegen. >ulon, siehe Volono. enie Abtey UI Savoyen. Aum>^> Släe!>.„ im Neustädtischen Krer se, zwi chen Gera und Schlaitz gelegen stehet >eit -7-s. unter Chur-Sächsischer Hoheit. ^umnle, , kleine Stadt in der Normandie, im Ländge» Ceaup, am Flusse Bresie, nebst dem Titel eines Herzog- thumS, hatte vor diesem seine-eigene Herzoge aus dem Hau e Lothringen , und ist nachgehends durch Heyrath «in die Herzo> ge vonNeissours gerommen, welche nunmehr den Titel von Aumale führen, äbumlgnon, , O^mnro, ein Fluß in Frankreich, in der Landschaft Der: mandois, so sich oberhalb Peronue in die Somme ergeußt. >«mcsu, kleine Stadt nebst einem alten Schlosse, in der Landschaft Beausse, ,4.Meil. von Paris, und r-von Chartres, armir, ^ck/nr/ire»,, kleine Landschaft in Frankre.ch, am Aquitanischen Meere, in Laintonqe, darinnen Rochelle die Haupt- Stadl ist. sbunok, liehe ^nnot. ^vocarorka , werden diejenige Befehle ge- nennet, wodurch die Unterthauen aus fremder Herren Diensten zurück beruhen werden. ^vogaNia, siehe ^bakcis. ^vvlo, suche Xvula. ^vsn, -Vvin, Fluß in der Landschaft Wilt, in Lngelland, welcher sich in de» Canal rrgeußc. Lvon, kleiner Fluß in der Grafschaft Marwick , in Euqelland, so sich in Len Fluß Saverne ergeußt sbvon, kleiner Finß in der Grafschaft Mon- mouth, in Engelland, der sich Caerlion gegen über mit dem Flusse Ouske vereiniget, ^vun, si.he ^ven. ckvon, Fluß in der Schottländischen Graf- sch -c Lrgyle, ergeußt sich zu Donstafag ins ZmändücheMeer. ^voita ^ siehe -g.ull'0. wird in einigen Städten desCan« toirs Bern, in derSchweitz, die vornehmste L>I-rigle:cs-Persongeuenner, und soll so vftl heissen, als ein Schuitheiß. Aup!,c Fluß in Schlesien, der ans dem Nie sen-Mbürge eiiyprmgek, durch den Aup- pen-Gri,nü nebst der Elbe Hinfliesset, und ben Jaromir in Böhnwn sich mit ihr vereinbaret. , . , ^u>5, Stadt in der Provence, in der Dio-c-8 ssisju;, in Krankreich, wo die Alpen Mausen. Aurack, siehe Urach. Aurach, Schloß im Stifte Aichstädt, in Franken, bey Warberq. Aurack, Kloster beyTrlmherq, an der Saale, im Bischosthum Würzburg, in Franken. Aur -ck, diesen Namen führen zwey Flüsse in Franken, davon der eine, welcher die grosse Aurach geuennt wird, unweit Claus, aurach imBayreuchischen entspringt, und bey Erlang in die Negniz fällt. Die kleine Aurach aber entspringt im Anspachl« scheu, im Ober-AmtWeinsbach , und fällt bey Roihaurach in die Reduiz. ^niuiokl, Fluß in Fiuuland, der sich be» Abo in den BscnischenMeerbusen ergeußt. , suche Urunu. tviancke 5 , luc^to- , »m, mittelmäßige Stadt in der Nieder- Normandie, in Frankreich, aufeinemBer- ge, daran der Fluß See vorbcy fleußt, nebst einer Ciradelle und Bißchum, unter den Erz-Bischof zu Roue» gehörig. Die Landschaft herum heisset ^vrunckm. Aura», , offenes Städtgen in Nieder-Schiesicn, an der Oder, drey Meilen von Breßlau. Es hat ein Schloß, so ein König!. Burg-Lehn ist, und ist An. 1711. ganz abgebrannt. ^ursv, kleine Stadt in Bretagne, am Meerbusen Morbihan, unweit Vennes. Aucvu » , sehr festes und hohes Berg- Schloß beym Flusse Inn, in Ober- Bayern , an den Tyrolischen Grämen, anderchalbe Meilen vonKusstein. Es ist daselbst ein Land-Gerichte. ^uro, oder Luio, kleiner Fluß im Herzog« thum Berry, so bey Bourqes vorbey gehet, und daselbst die Auron und Aurette zu sich nimmt. , kleiner Fluß an den Gränzen der Normandie, welcher sich in den Fluß Eure ergeußt. Eni anderer Fluß in derNorman» die,glelchfailsAure genannt, vereiniget sich unterhalb Bmeux mit dem FlußDrome. ^urcs Nulls , siehe güldene Äulle. Au.els-Miinftci-, siehe Aurolz-Munstcr. ^uraum Vellur, siehe Ritter-Orden des goldenen Olles. ^urikot, sonst auch das Thal Anre, kieiue Landschaft in Gascogne, und ein Theil vom Gediethe l.er I.rnäcs. Aurick. , Stadt in der Grafschaft Embden, nebst einem schonen Schlüffe, so die Residenz der Fürsten von Ost - Fricß- land gewesen. Die herum liegende Gegend heisset das Änricker-Land. Fluß in der Französischen Provinz Foix, weicher im Pnrenälchen Gebürge eutlprin- gec, und sich oberhalb Toulouse mit der Garonne vereiniget. Er soll etwas Golde Sand bey sich führen, äurillsc, siehe Orillsc. Aurol; - Nliinstel.-, »ortrefli'ches Schloß, nebst einem schönen Marktflecken in Ober- Bay- Mrsn Ausschuß Ausschuß Aussenrverke los Bayern, Negierung Burzhausen, im Pfleg-GerichtRied, an der Anrissen gelesen. Es gehöret dem Gräfliche» Hau'e von Wahl, an welches es An. 1677. von den Baronen v. Thannhausen gekommen. Luwn, kleiner Fluß in der Provinz Berry, der sich uncerhalb Bourges in den Fluß Eure ergeußt. Aurspera, siehe Ursbery. Luks, kleiner Fluß im Kirchen-Staate, in Italien, welcher an den Granzen des Herzogtums Urbino entspringet, und bey Rl- mini in den (lolko ;. LÄ 1IW. stTutz <1 Ka ! W?c. „! K, lim. -Ah«« PiM: ^ FM A>l.»tz, Zust prs, Stadt in Mähren, im BrüNiierKrcise,hat einen bekanncenDieh- markt, ohnwcit Austerlitz. ein Schiff, bestehet darinnen, daß man dasselbe mit Proviant, Muni« «»ii» tw«' Loldacen, Bootsknechten und an- 2 , Nothwendigkeiten zur Reise »nd zum «2 Kriege versorget. "^schreibende -sürsten, ein jeder Kreiß z-AM des H. Rom-Reichs hat einen »der mehr . «usschreibende Fürsten. Deren Amt darinnen bestehet, daß sie, wenn es die Angelegenheiten des gesammcen Kreises, oder des Reichs erfordern, die Stände ihres Kreijes zusammen beruffen, den Dorttag thun, die Vota colligiren, das Conciulum abfassen , und die Exemtion desselben anordnen. Siehe Rreiß« Obeki. Ausschuß, Land ä«s.^E»!>schuß, Land »-iuiuß, aeano-AUS!a>utz , Land» Fakne, heissen diejenigen, welche aus den Burgern und Bauern, eines Landes ausgelesen, und im Gewehr exerci- ret werden, um da» Land im Noth- fall zu beschützen. Ausschuß bedeutet M einm Deputirte» zu den Land- Ausschuß dev Landstände. Im Churs fürstenchum Sachsen sind zweyerley Ausschuß , der enqe und der weite, welche bey Ausschuß-Tagen convsciret werden, und ist der weite Ausschuß von den übrigen Standen, oder der allgemeinen Landschaft, ebenfalls unterschieden , alK weiche nur zu allgemeinen Land-Tagen beruffen wird, und zwar die Schriftsas- sen indivikualiter durch sonderliche Chur- fürstiiche Befehle, oder Mißiven, die Amt,affen aber durch die Beamten, un^ müssen die Amtsassen aus jedem Amts nur zwey oder drei) Oez-mmoi schicken» Bey solchen Ausschuß - und Land-Tagen nun wird die Landschaft in unterschiedliche Collegia eingethcilet: da denn beynr engen Ausschuß i) die Prälaten, Grafe» und Herren, 2) die Universitäten, z) die Ritterjchaft, welche aus 40. Personen bestehet, incl. des Vii-Ltori; , si> allezeit der Chur-Sächsische Erb-Mar- schall ist , welche Charge lange Zeit der älteste von dem Geschlecht« der Löser bekleidete, 4) die Städte, dar;» gehöre» Leipzig, welches allezeit das Dire-toriur» führet, Wittenberg, Dreßden, Zwickau, Freyberg, Chemnitz, Langensalza, Torgau. Aeym weitern Ausschüsse bestehet die Ritterschaft aus 60. Personen, in-!, des Directoris, welcher vorjetz» der Baron von Bodenhaujen zu Mühldorf ist , und ans 18. Städten, als Annaberg, Welffensels, Meissen, Eulcnburg, Hayn, Weissensee , Herzbcrg, Gchmideberg., Schneebera, Liebenwerde, Marienburg, Plaue», Neustadt anderOria, D-- litsch, Wurzen, Tennstädt, Saiiger- hausen. Die allgemeine Landes - Versammlung aber hat noch die sämmtlichs Ritterschaft und Städte, nur mit diesen» Unterscheid, daß die Schrifrsaffen indi» vidualiter, die Amtsaffen aber x-r vs- xut»ror zu erscheinen, erfordert werden, und kommen dabey bis icxx>. Mann vo» der Ritterschaft, und >oz. Städte zufam- men. Im Fürstenchuine Altenburg abev ist nur ein Ausschuß , weicher aus den» Directore, 24. von der Ritterschaft, untz den dreyen Kreiß-Städten, Altenbura, Saalfeid und Essenberg, bestehet, welche nur zu Ausschuß - Tägen , zu allgemeinen Land. Lägen aber die übrige sommt- liche Ritterschaft und Stände erfordert werden. Aussee, seiner Markt in Ober-Steyermark, hat schone Salzwerke. Auffenwerke, l)°korr, werden alle Fortifl- cacions-Werke genennet, welche von der Festung abgesondert sind, nehmlich die- zenigen, welche man entweder in de» Graben, oder an das äusserste Ufer »es Grabens, oder jenfeit des Glacis bauet, z. E. die Raveline, halbe Monden, Horn- werke, Stellwerke, u. d. m. Sie wer- S den ro6 Aussig Austrage den entweder zu dem Ende gebauet, da- mir man eine» schwachen Orc der Festung bat,: cch bedecket, oder damit man ein Ero- reich einnimniet, welches den Belagerten entweder zu den Approchen dienlich seyn od-er aus welchem man die Festung bejchies- seri könnte, «iehe Mark. ö.eo:. Lußm, Austi, Königs. Stadt nebst einem alcen Schlo'Ie an der Elbe, im Leirincritzer Kreise in Böhmen, sechs Mei- len von Drcßden, und s- von^Prag- In dieser Gegend wachtet ein schöner Wern, so für den besten und gesundesten in ganz Böhmen gehalten wird, worunter der logenannte Podskalsky, so unten an einem jähen Felsen wachset, weit und breit berühmt ist. Hulluiw, siehe ^uxone. A .st, kleiner Fluß in Unter-Bayern, messet bcy Au vorbey, und in die Donau. Hulkrirat, die Unfreundlichkeit, Saure: daher man sprich:: Er ist «uster, er stehet crnsthascig, und wie em Sauer-Topf aus. Slnwkaw , Scüdt im Brütt- ner-Kreise, in Mähren, den Grafen von Kaunitz gehörig. Aufti, Anima, Stadt in dem Lertmeritzer- Kreise, in Böhmen, 7. Meilen von Mag, dem Jesuiter-Collegio in der Alc-Stadt Prag gehörig. Lust«, Änscka,StadtimBunzlauer-Kre!- se, in Böhmen, zwischen Kameyk und Dauda. Ls lieget auch eine Stadt Views Nähme,is in dem Königgratzer - Kreise, o'ynweit Landkron. Lusti, Allst! sesc rin, Stadt ln, Bechllier- Kreise, in Böhmen, am Wasser Lusinitz, in einem Walde. , Lusteanen, ein altes Königreich, dessen Hauptstadt war Metz, begriffe ehemals alles zwischen der Schelde, Maas, und dem Rheine unter sich, das ist, Brabant, Lüttich , Luxemburg, Lothringen, Eissel und Trier w. Das Westreich wird noch heutiges Tages Australien genennec. Tusrräge, , von dem deutschen Worte Australien, das ist, beylegen, entscheiden und vergleichen, also genannt,sind diejenigen Richter, welche unmittelbare Reichs-Stände dergestalt erwählen können, daß von denselben ihre Lsttlttigkei- ten in der ersten Instanz enttchieden werden müssen, ohne daß man sie sogleich zu imemNachrheilvoreinemder hohenReichs- G Wichte belangen darf. A.l-Reichs-Stände , sowohl Fürsten, Prälaten, Traien und Herren, ob sie schon nicht regierend sind, als auch die sreye Reichs-Ritterschaft, haben d's R-chc der Auslrage; aber unter de» Reichs- ,- lädten besitzen es nur etliche, als Nürnberg, R genspur-, Schweinfurt, Worms, Ulm, Halte in Schwaben, und andere. Wenn vor diesen Austrage-Ge- richcen eine streitig, Sache auszumachen ist, so wird dieselbe entweder von einem I Amhemique Auk-nsmia Reichs-Fürsten, der zum Richter erwähle! worden, oder vongcwissen ComnMrien, oder auch z. E. von eines beklagten Fürsten Rachen, (die aber erst ihres Lobes m Pflicht erlassen werden,) untersuchet, um entschieden, jedoch so, daß die Execmio, des Unheils dem Cammer- Gerichte v«, bleibet- Es werden diese Austräge eilige, thellet ln , welchem den allgemein!, Reichs-Satzungen constitiurel sind; und in conv-mtionsil:!, welche gewisse gami, llen durch Vergleiche unter sich aufgerich, tet, und von Äayscrl. Majestät conürml- ren lassen, dergleichen fast alle Fürstliche Häuser haben. Man glaubet geineiiiig. llch, daß diese Auöcräge zur Zeit des gros- ftu IntMLgni, wegcü des damals häuhz eingerissenen Faust-Rechts, zuerst in Deutschland eingeführet, und nachnM vom Kayser Maxlmiliano k. consirmün worden, welahcn aber einige PubliG, fälschlich für de» Urheber dieser Gericht ausgeben , weil die Cammer - Gericht!, Ordnung von An. >495. lic. Wie Chur- fürsten re- ausdrücklich ineldet, daß, welche sonderlich gewillkükrt« rechtliche Austrage gegen einander haben, sich lm derselben gegen einander gebrauche» sollen. Jedoch werden bloß Civil-Sachen sür da Austräge gebracht, und erörtert, weicht vermittelst einer Appellation an dieReichs, Cammer gezogen werden könne», nicht aber Lehen-Ehe-und Criminal-Sachen. ^uckomiguL, unverwerflich, glaubwückg, it. das Original, die Haupt--Schr>st, k«. kVmK-uniiren, etwas glaubwürdig, gewiss und unzweifelhaftlg machen. rsurlils, , Fluß in der Picardia, in Frankreich, welcher sich an einem - wissen Orce, Is ?»§ ä'^mkw genannt, ini Meer ergeußt. Tsucs cka l?L-, Glaubens-Handlung, also nen» net man in Portugal! und Spanien, du schrecklichen und scharfe» Exemtionen,welche von den Jnquisitions - Gerichten der Ge istlichkeit seither allda vollzogen, dnrch König!. Verordnungen aber sehr eilige« schränket worden. Siehe Inquisition. -VuwäiäEus, heißt einer, der seine erlangte Wissenschaft und Studia ohne jemaB Beyhülfe und Unterweisung vor sich er» lernet hat. Rmoz'rLxlium, siehe OriglnrI. . E L «li>^ »iLps iiikch Eilwri 7<"^or'strm Auxiliar-Völker ««« >iÄL!i Skj»!^ >i«ik W,> M/«: >mi br I Wb »in hist ÄM 4 j !n«lü lkiidm r kichiil.- erzrimt: HALL »teck«!' lWWI»!« W lk« rü»W Ld«^ .M* LBS'^ M'N lilva M-r l-r» >ir> ^ tzlkhr.'^ iriaOb 0 '^; Ilc-o-ss?, A?! jW' sitzp: M M ihrem Religicns-Epercitio gelassen werden müisen. In bejonoerm Verstände dedcu- tek es auch den sogen annten geijtllchcl'Aor- behausen Kanftr Ferdnmnduö l. in Kra> r vorgejchützcer Kayserl. Vollmacht, ohne Zuitimmung der protestirenden Stande, iir den Reichs-Abschied ä-^nno ,;zz.em- rücken lassen, daß alle Erz-uudBstchosse, so sich nach der Zeit zur Protestankijchcn Religio» begeben würde», eoipio der geilt- lichen Benestcicn sollen verlustig sei,». >moriiiren, gültig machen, einem Macht und Gewalt geben, etwas in seinem Nah- men zu verraten. gbutvn, , ssi-vUL, »-», «lce Stadt am Flusse Arroup, in Bsur- gogne, nebst einem Bißrhum, unter Lion gehörig. .Siehat in derMicceein Schloß, wie ein kleines Stadtlcin. Die Landschaft herum wird l'^umnois gencnnck. ihuvcrgne, nrs, Provinz in Frankreich , welche den Titel einer Grafschaft führet, und ein eigenes Gouvernement «usmachek. Es gränzet dasselbe gegen Norden an Bourbonnoio, gegen Welten «>N IslVIsrcke, In H.otin und ls k^usic^, gegen Süden an I- IpvvsrgllL und Io 6s- vsuclLn, und gegen Osten an I- V-Iry und ls > V,Ü7.. Es werde» viel Spitzen, Tapeten, Zeuge, Papier, Messer, u. d. m. dariune gemacher. Sonderlich haben die Franzosen aUhicr auch Spiegel-Manu- saeturen angclcgrt. Die Tafeln werden gegossen , und wegen ihrer Grösse den Denetianischen weit vorgezogen. Man theiiet die Provinz in Sber-und U irer- Auveegne, welche letztere auch Limague genennct wird, und am Flusse Allier liegt. . Von vieler Provinz führet die Familie der Herzoge von Bouillon den Titel als Pr. von Auvergne. Lvulr, eine kleineStadtinSicilien,in der Provinz Val tux, ^ucb, >a uldh, Stadt am Flusse TcrS, in Gascogne, und die Hauptstadt der Grafschaft Armagnac, nebst einem krrststinl und Erzbißlhum. Luxcrre, .Stadt und Schloß in Burgund, an einem Hügel gelegen, an weichem der Fluß Yonne vorbei, fleußt. Eie ist groß, und die Hauptstadt in der Landlchafl Auxerrois, führet den Ticei einer Grafschalt, und hat ein prsssäisl und Bißthum, welches letztere unter den Erz- Bischof zu Sens gehöret. >uxNiar-V^lker, oder Hillfs-Truppen, coz>-E . sind diejenigen, so einem Krieg-uhrenden PocencacenoderRe- rublick von einem andern zur Hülfe abge Kuder «erden. " Aursis Ay r «7 ^uxoix, trvrkktt/, kleine Landschaft in Burgund, zwischen I'.-rmunmr.ls Ostonoi;, i'^uxsirois und Lkumpague. ^uxvn-, ^Eonr. mittelmäßige und einiger Massen befestigte Sradcan der Saone, in Burgund, nebst dem Titel einer Vicomcs. siehe ^ccum. le Lksr-su, kleine Stadd in der Grafschaft Artois, durch welche der Fluß Authie laust. Sie hat den Titel eines Marquis« rs. -VuLvnce, ei« Castell in der Französischen Provinz Auvergne, am Flusse Allier. tLv, See in Süd-Schottland. ärven-ü-Ior-, kleiner Fluß in der Grafschaft Wiclo, in Jrrland. Axams, ein Gericht in Tyrol, im Viertes Unccr-Innthal bei, Jnjpruck gelegen, ^xaraie, kleine Landjchasc in dem Geviethe der Stadt Sevtlien, in Andalusien. ^xbrläM. , kleine Stadt in der Landschaft Sommerset, in Engelland, am Fluß Ape, welcher sich in die Saverne ergeußt, ,4. Englische Meilen von Bristol. ^xel, ^ssxello, feste Stadt im Holländischen Flandern, nicht weit von Hulst, ist eine von den 4. Holländischen Ambachten. kxstolm, Insel in der Englischen -Provinz Lincoln, welche die Flüsse Trente und Idle machen. ^xim, kleines Ländlein aufder Gold-Küste von Guinea, in Afrika. ^xioma, Ausspruch, Regel, sinnreicher Spruch - ^ xioms kiKoricum, xol ikicum, eine politische Scaacs-oder historische Regel , die man aus dem Erfolge einer gewisse» Geschichte heraus ziehet. Siehe IVIaxime. ^xiopoli, ^ssx-svo/-/, Türkische Stadt an der Donau in Bulgarien. ^xmimlior, eine alte Stadt in dem Englischen HerzogkhumDevonshire, z. Mellen von Lime gelegen. Lxonss, ist in Persien der zweyte Richter in Religions-Sachen, iisid erkennec er über die Heyrathcn, Beschneidungen, Taus- Tausch-und andere Contracte- , mittelmäßige Stadt in der grossen Tar- rarey, im Königreiche Kaschgar, andem Flusse gleiches Nahmens,allwo viele baum- wolleneZeuge gemacht werde». Die Einwohner sind meistens Heyden, und stehe« unter Rußischem Schutze. -Lxum, Stadt in Abyßinie», in Afrika, woselbst der Kayser dieses Reichs pfleget gekrönt zu werden, und zwar erstlich mir einer Dornen-Krone, zur Erinnerung, daß der Welt Heyland auch mit einer solche« gekrönet worden. Hieraufbekommt er eine güldene Krone, und mit solcher den ° Nahmen Beiulgian, da ihm denn zugleich derjenige Ring aimestecket wird, welche« die Königin aus Saba von Salomon bekommen haben 10U. kleine Stadt am Flusse Marne-, rs8 Aya Azem ne, in Champagne. Dieser Ort ist berühmt , weil der beste Champagner-Wein da herum wachset. 2tv'ain»nrL, kleine/aber be- tcstiqcc e-tadr in Andalusien / beym Einflüsse der Guadiana in die Meer - Enge beyCadip. A^an, die Küste Ayan/ oder Neu-Arabieii/ in Afrika / darinne wieder vier absonderliche Küsten zu befinden, nehmlich die Löniarciche und^l^sao- aec>, nebst der Republik Li aa/a. , stehe /Zrl,r>i. Apdeno «/ stehe Aitenpack. kleine Lkadt in Provence/ fünf Meilen von Avignon gelegen, vis, siehe Ms. ^-lcÄLm, kleine Stadt in der Landschaft Nordfolk/in Engelland. ^vnwrzusr, , kleine Stadt IN Languedoc/ am kleinen FlusteMstre. ävm-, /bm-cs, kleine Stadt an der Jsere/ in der Grafschait Tarancaise / in Savoyen/ 2.TeucscheMeilen vonMonkiers gelegen. -i vmarie-,, kleine Stadt lM Henne- gau/ an derSambre/ nebst einem festen Schlüsse / und dem Titel einer Frey- Herrchait. Aynadcki, kleine Stadt in der Grafschaft Sag / in Ober-Ungarn. , klelneScadt/ nebst einem alten festen Schlosse am Flusse Xucar/ nn Spanischen Königreiche Valencia. Flußim HerzogthumBar/ in Lothringen / welcher sich in den Fluß Aio.-e ergeußt. ^r. -L«//» Fluß in der Schottlandischen Grafschaft Kvle / an dessen Einflüsse in den Meer-Busen von ClnyS liegt die Haupcnadt der Grafschaft Kyle/ Lt gena.i Sie ist der Handlung wegen berühmt/ hac einen wetten und sichern Hafen / den eine Citadelle beschützet/ und Sitz und Stimme im Parlamente. , kleine Stadt in der Griechischen Landschaft Livadien / nebst einem Biß- thum / unter den Erz-Bischof zu Lepsn- te gehörig. Hz/Kuu , Schloß und Herrschaft in Brabant / so > 625. zu einem Marguisat gemacht worde». Ovaria, Stadt im Herzogthum Modena/ in Zcalien. Msc!r, siebe Bloss. ^r-mor, feste Stadt im Königreiche Ma- roe 0/ in Afrika/ woderFlußOmmirabi insMeer fallet. kbrsm , Königreich in Ost-Indien / jen- seit dcS Ganges, weiches eines der beAzme-ure Bfrrfxitrr/m, Inseln auf bk« Atlantischen Meere/ zwischen den Küsten von Spanien und Cauada / deren an d» Zahl nur 7-sind/ es liegen aber dabey noch zwey andere kleine/ Flores und Coro», die von einigen mit zu den Moriblu gerechnet/ und v«n vielen Habichte» / s, sich allda aufhalcen / die Habicht-Insel, genennet werden. Man nennet sie auch die flämischen/ -c-e, weil sie»«» den Flamändern entdecket worden / a-r-z aber heissen sie / weil die Juki Tercera die vornehmste unter ihnen Ist. Die andern heissen : i) S. vsssrin. 2) 8. lVli^uol. z) L.forZr. 4) 6i»ciols. j) «)kico. 7)ssloie5. 8) Oorvo. Sie sind felsicht / aber doch fruchtbar, und gehören den Portugiesen. -Vrov, siehe Afoss. . Stadt / nebst einem guten Hafen auf der Autistischen Insel Domingo / in Amerika. -ssLuazu» kleine Stadt/ nebst einer Citadelle in dem Spanischen Estremadura. ^LuuMi-5, ein Volk in den Afrikanischen Königreichen Fez / Tunis und Tremeseu/ welche hin und her zerstreuet sind / mb von den Christen berstairiineii wollen; L» her sie sich ein Creutz an ihrem Leibe mit einem Eisen machen. Azlings-Geeechrrgkert/ Ablager/ A-ü-ie , ist/ Kraft dessen die Unier- lhaneii schuldig sind / ihren Landes-Herm und dessen Comicat/ mit Herberge/ Speise und Trank zu versehen. Bisweilen müssen auch dessen abgeschickte Bediente mit dergleichen frry versorget / ingleiche» für die Jäger die Atz - und Jäger-Zehrung / und für die Hunde das Hmidst- Legin geliefert weichen. Die Publicssiei» pflegen dieses Recht unter die Kaiferl. Reservaten zu rechnen. Muri, Lun, kleine Stadt auf dem6olk> Ä VenoLi, , der Stadt Sebenic» in Dalmatien gegen über/ und den Deneciaiiem gehörig. »Limits-, si> werden die Cathottschen vM den Griechischen Geistlichen genennet/ weil sie ungesäuertes Brvd r» der Mess« gebrauchen. aacken/ Lat. , sind di« hohen Feuer-Zeichen / Wacht - und Leucht« Thürme / auf weiche» an dom Sce« straude desDachcs Feuer aehatteu wird/ den in der See herumschwebenden Schuft» dadurch Nachricht zu geben / wie n< ihren !» Baaden Babenhausen Babenhaustn Dacain ic>- ibren Lauf richten sollen, damit sie nicht in der FmsterniK aufs Land anlauffen, «nd stranden mögen. Dergleichen Baa- Äen zu hatten / werden an vielen -Orten ««wisse Gelder von den ankommende» mid aus^hcnden Schissen erhoben. Siede ktsiur . siehe Baden» waren die Ketzer im sten Secul», die den Namen von ihrem Haupte dem Laan---führten / und dieJrrthumer der Manichäer fottpflanzcen. Laar/ ^ohcn Bar / festes Schloß aus einem Berge benLlsaß-Zabern, in Nie- der-Elsaß., so dem Bstchof von Straß- bura gehöret. . Laarden/ LLsi-l Kn torra, Fischbein, sitzet dem Walisisch innwendig rund herum «n den «bern Lippe» / wie eine Reihe Zahne- Vorne am Munde ist das kleinste / das mittelste aber hat oft die Lanze von 3. bis 4. Klaftern- Siehe Natur-Pex. Laar«»/ heissen aus der See die grossen Welle»/ welche von Sturm/ Ungewitter/ oder auch durch die verborgene Klippen entstehen. „ Laar-Lecht/ ist, wann verdächtige Personen über die Baar eines Entleibten gcführek, und dabey ihres Verdachts und der Missethat ernstlich erinnert werden- Sie müssen ihre Finger «uf den Nabel und die Wunden des Entleibte» legen , und gewisse Worte nach- sprechcn. Fanget nun die Wunde an zu schäumen , oder zu bluten, so wird der Verdächtige für den rechten Thäter des Entleibten gehalten. Dieses Baar- Rechl ist bei) den alten Deutschen bei» »en vielen heimliche» Mord - Handeln «ufkoii'.men , und nachgeheuds an etliche» Orten bepdehalten, «»jetzo aber »leiste,is, als etwas ungewisses, >abge- schaffec worden. Lada, grosser und schöner Flecken in Rumänien , gegen der West-Küste des schwarze» Mers, an einem ziemlich grossen See, weichen die Türken Lr-balon nennen, zwi- M ft scheu und Lulsia. - -»L,bi,er, ist eine von denen Moluckischen Inseln , i» Ost-Indien, welche denen Holländern zusrehec, aber meist von Heyden annoch bewohnt ist. Mcl-IVIanäsI, , berühmte, aber deS Schiffbruchs wegen gefährliche Meer-Enge in dem Oestiichen Oecan, welcher dos Arabische von dem rochen Meer scheidet, und von de» Spaniern ei Ltlbrsabo äs iL iVleccL genennek Wird. Mitten in dieser Meer-Enge lieqc eine Insel gleiches Namens, L-be/mLn- ^ Badend«» n, siehe Bambcrn. M schönes Schloß, Städtleln -cko «nd H«rr,ch»sk, in der Grafschaft Krrch. «h! Alt «t lU ML «««i «ih Wh -L, Luili »- hl lchp sai. IW »h ckakil W. ch'M Kid» Mts»' HE eil. N! berg, am Gunz-Fliiffe, 4. Meilen von Ulm, welches die Grafen von Fuggdk von den Edle» von Rechberg An. >508. erkauft. Babenhausen , siehe Bobenkausen. Bobenrbal, ein der Probstey zu Cron- Weissenburg gehöriger Ort und Paß nach Lothringen , wo der Churfürst zn Pfalz einen Zoll hat. Es ist allda ei» Silber- Bergwerk. Lsbinsgrvpr, Festung IN Sklavonien, auf einem Lyland, im «rau-Fluß, unwcic Brodt. BabinisckeRepublik, siehe Vkavren-Te- - sillschaft. Babitz, kleiner Fluß in Sich men, benHy- lowzyn, der in den Fluß Ordwane fällt. Lablac, Stadt in Opfvrdshlre, i» Engel- land- Lrrbolirr», Esierbns, L-rkokra, L-e.bo/rir-r, <7«/in/«/!a f-a//rr, kleine Stadt inSkia- vonien , nicht weit von der Drau, zwischen Possega und Sigeth. Labor», kleine Stadt i» Ober- Ungarn, 6. Meilen von Pest. Lsboorä, stehe Laclrboorä. Lsbolcs, Baboye, L-ri'Ä/s, Schloß III Nieder-Ungarn , zwischen Canischa und Sigeth, in einem Moraste gelegen, am Flusse Rhimma, wo derselbe in die Drau fällt. Labul, ?Äeo/n> grosse Stadt ül dem Reiche des grosse» Moguls, auf einer Insel, welche der Fluß Indus machet. Babylon , eine in den alten Zeiten sehr mächtige, grosse und berühmte Staot, in Asien, die dem Babylonischen Reiche den Namen gegeben. Sie lag am Euphrat, und wurde von Cyro und Alexander dem grossen erobert, auch sehr durch deyde Belagerungen verwüstet. Heut zu Tage stehet man kaum den Ort mehr, wo sie gestanden. Diele verwechseln, wiewohl unrichtig, das heutige Bagdad mit Babylon, da doch dasselbe eher daö alte Seieucia zu seyn scheinet. Lsc, sVLi/r-r 1/ekio/ rs , heisset ein Ponton, oder Fähre, Wagen undPferde damit über ein Wasser zu setzen; Lac-zun, lUmer, ss» 8ck»vr oc Lovt, ein kleiner Kühn, die Leute über zu fahren. Lac, Lsüin, heißt auch ein Brunnen-Becken, oder Trog. Lao», feste Stadt am Flusse Guadalencia, im Königreiche Granada, in Spanien. Ls», kleiner Fluß in der Provinz Estremadura, in Portugal!, welcher in das Atlantische Meer fleußt Lscsio. Lsilsim, Luremllm, befestigte Handelsstadt in dem Köniarciche v uzurace - in Asien, welches unter die Länder de) grossen Mogols gerechnet wird- Sie liegt an einem Strohine, der die größten Schiffe in den nicht weit entlegenen 60IL äi csisbsysrrägc, hat einen Haien, und gehörst den Portugiesen- La»- Ho Bacala Büchia Lucsst», Stadt aus der Haib-Zusel, dissejts l Gange-, iuZneien, au demvoiko äi L-nguiu, jm Königreiche Arraean. Lucuy, kleines Königreich und Stadt in Allen, au, der Hald-Injet jenieic des Ganzes,am Fiuste Pegu, wckches uncer den König vvnAva gehöret. Lsccsi-iurcu- , stucuiLriu- , war ehedesse» der unrerstc tziraous unter den Gelehrten aus Universitäten, uno wurde denen,eiligen beygeiegt, weiche der Loctor-Würde IN etiier Facuicacam nächsten waren. A-- lcine diese Ghrensieileiit heuczu Tage aus den meisten Akademien nicht mehr üviich; dagegen die Magister - Lieentiacen - und Doclor-Würben, weit gebräuchlicher ftnd. Loccunv, t-i emenn, kleiner FlUßimiSariuiio- n>0 lSceri, im Kirchen- Staate, weicher sich in ine Tyber, unterhalb Renn , ergeufr, und davey ein kleiner See, uno ein Klecken gleiches NamenS lieget. Loccurn, kleine Scaot in Lothringen, ,m Bihrynm Metz, am Fluge Morca, «> Wieilen von Nancy. Bacceuode, siehe rikarienvode. LLceMm-tlm, war ein Fest, welches die Heyden dem Bacho zu Ehren mir allerhand Lustbarkeiten scyercen. Wurde zuerst in Egypten , folgend- in Griechenland, sonderlich zu Achen, und endlich auch in Rom ge,eyert. Heutige- Tages Heister man die Fustnachcö-Ldistssrkeiren üaccim- s!Ltm; suche Lumcvul; siehe Rütiq. Psx. Laccnu-, war bey de» aicen Heysen der Weiu-Gocc, und wurde er von aüen Völkern, ausgenommen den Scythcn, göttlich verehret. Lr wird in Geftaic eine- selten und dicken Zungistigs adgebiider, weil sie Zugend Meisteuryeub der Trunkenheit ergeben ist. Bacchus wird auch der Wein selbst geuennec; stehe L-l/chol. 1>cx. Lucka, stehe üastä. Scadc in der groste» Tartarey,in Ästen, in der Land,chmr Usdeck, an einem Flusse, der sich ohngeschr 42. Meilen davon »n das Eaipijche Meer ergeust. Bachnr ach, öncrsti « , stni i n, NVM», Stadt und Doeramr in der Unter-Pfalz, «n dem Rheni, dem Ehur,ürsten zu Pfalz gehörig / weicher Ort des guten Weuis Halter jehr berühmt ist. Hac auch einen aus- rrägiichcn Rhem-Zol!, u»V gegeli über im Thai ist ein Sauer-Bruiinen. LnckLiÄcy, stehe kiucicllti»^. Lackäsä, stehe ^öiigstsci. Lacke- > siehe Leck. Laciii Laxs OzUni, ein Verschnittener rm Lcragliu des Türkifchen Kayiers, und ist derselbe der oberste Thürhüter im Frauenzimmer. Bachia, Bacs, , Bischöfliche Stadt in Nieöer-Ungarn, nicht weil vo» der Donau gelegen, in der Batlcheroder Bachenser-Gesb»»!chast. Sie halle ege, Bachlan Backofen mais sehr viele Eiuwohner, ist aber in U. nähme gerachen, und dem Lrzdißthmn »o« Colocza uiiterwürstg gemacht worden. LucMan, ÜLcguian, ü-ttgliiimunr, Inst, dein Oceano OiiciNi-.Ii , ,n dem PloiUch- schcnArchipeiago, in'Asien. Sieistkstj», aber sruchcbar, hac eine Hauptstadt gm. ches Nahiueus, und das Fsrt Borne, veir besitzen die Holländer aus derselbe». Aon ihr haben viele andere umliegende de» Nahmen der Inseln Bachian, und gehöre» dem Könige von Bachian. Lscküionc, nrrua,-, Floß des Venerianischen GcbiecS, in Zrailea, welcher sich unterhalb Este in die Lagune des Ovlko äi VencLis ergeust. Lackot-, stehe Lccke. stacku, stehe Lastu. LacKu-.Znsrl, ist eine Insel nicht weit ds, der Mündung de- FiustcS Penragonet, i» ver Provinz Acadien, in 4 kord-Ainerik,. Sie ist wohl bewohnet, und gut angebau«. Lsciclbr-i)-, ljaK.i'ciulttlU^', klacqs.K-a, bst Haupt-und Residenz-Scaöc des Erimmi- schen Tarcar-Ehans, in der Crimm, zwischen zwey Bergen gelege,1, dieihrstatt der Mauer dienen. Sie liegt aus der ,»§.« lichen Seite der Haib-Insti, uno ist vo» Armenianern, Lcriarn, Griechen uiidJ»- den bewohnet. DecPailiftdes LhanSist ein grosses unordentliches, jedoch ziemstch bequemes Gebäude. Sie halte aum schöne Mo-guScn, Bäder, Hans, oder Herberge» für die Reisende; wurde aber An. 17,,. von denRussen eingenommen, geplündett, und daraus i» die Asche geleget. Back, /Äc, M- />!-», «e, in da- vordere inwendige THE de- Schiffe-, allwo sich die Küche und der Bacing befindet, dar«» ma n die Anker-Thauen de,estiget. Jedoch stehec der Bating au, den grsnen Schliff» meifkentheüs unrer dein Deck. Dackanang, siebe Backnanxf. Backawa, Kluß in iLsciavonlen. Lacstboorcl, Zaöoo-a'stst die linke Seite einet Schiffs, oder diejenige Seite, welche nm zur Linken hat, wenn man auf dem Hin- certheil des SchissS, wo nehmüch daS Sinder oder Steuer ist, stehet, nno nach d-M Voroerlheiie de- Schiffs hinsieher. Zur See >vir,c man nur des coöte Vieh auf dieser Seile inS Meer, und wenn Me Meiiichen auf diefer Seite ausg w.ck» werden, so ist eS e n Zeichen, daß sie ke>» ehrliches Begräbniß verdienet haben. Lrcstrvsn, LÄcstcvcnuin, Flecke» IN der btt» einigten Provinz Fri-b.ano, m der La» - >cha,c Dstergoo, gegen die Gränzen vo» Gröttiugeii. , Lack,!..» ., Jackanvliw, Stadt am Flusse Murr, iin Herzogthum Würcemberg. Lock eff s, siche kiÄUclicLL. Baa, .11, eure Maschine, die mit Fast lern von Pulver angeffillec in die ErS« gegraben wird, um laiche st» di« Lust zu spren- Baden in Dackow Baden sprengen, wenn sich der Feind darauf L.ittsw /"s'ratzkow, Braslsw, Larro- --->', türkbche Stadt in der WaUachey, am Flüsse Mlssow» / hac ei» Bißchum unrcr Coiiocz gehörig- öLc^uiLn, flehe ^aclli-LN. La-ocea, siehe Lebolchea. , Baconer-Wald, L-r^ongi, Surr/nt//- dMu, ein grosser Wald iu Viieder-UiWrn, welcher sich von Raab bis hinter Vesprin erstrecket/ »ns mir allerhand Wildprei an- gesüliek ist. Bars / siehe Bachra. ! Leen, siehe LMu. „ . L-äsi, Heydniiche Volker in der Tartan- schen Güsten / welche / nebst der Sonne ein rocheS «Stück Tnch / so sie j» der ruft ausbängen, anberhe». »»ckchor, ?ax ---/-»/ra, die Hauptstadt m dem Spanischen Estremadura/ ain Flusse Guadiana / nebst einem Bißchum, unter de» Erz - Bischof zu Compostell gehörig. Sie ist eine gute Grän; - Festung gegen Porcugall / und wird durch eine gute Cica- delle/wie auch durch dasjenseicdesSlrohms gelegene Fort Sc. «Lhristoval beschützet- Sie liegt >6. Meilen von Sevilla. Es giebt allhier viele Poineranzcn - Feigen- Oel-uud Eltrsnen-Bäume. ^.x Laäulona, Laä-Ir,nv, kleine Stadt in Cata- !MIL! lonien/ Mit einer Fortreffe, liegt am Mit- -nM relländlschen Meere / anderthalb Meilen von Larcellona. .»Äbeäaril, ein lleines Königreich und Stadt in z Indien / kicsselc des Ganges / rm König- '.MA reiche Eaiieut. ^ »K 2mden / eine Grafschaft und Landvogtey in S» k» »lL tliÄ rÄo licht Vilich !l,«i /chir isilTi „z. ailldik 0 ,«^ . «i>!k. ilfi^w »!»» der Schweitz / welche gegen Vkorden an Schwaben / gegen Morgen an den Camon Lürch/gegen Mittag an Zürch und die Frey- Aemcer/ und gegen Abend au den Caiiton Bern gränzet/ ist etwa ;. Stundenlang/ und z. breit. Die Hauptstadt darinnen heißt gleichfalls Baden, zum Unterschiede in Ergau genannt/ , vel 17/« - ML oder H/Pe/ rs/ e,, siegt 2. Melle,, von Zürch / am Flusse Limacr, ?at a. Schlosser / treibet einige Handcl- chalt / iniL sif der Catholischeu Religion zugechan. In dieser Stadt pflegen die Schwacher ihre allgemeine Tag-Sakun- zeu zu halten, und An. i/ig. wurden die zu Rastadl angefanqene Friedcns-Tracta- ren zwsichen dein Kayser und der Krone Frankreich allhier forcaesetzet, und am 7. Sept. geichlossen- Uedrlgens erwählet sich die Stadt ihren eigenen Nach, welcher aus demgrolscrn ».kleinern bestehet, und wird nach ihren eigene» Gesetzen regieret, also, »aß der Landvogc dawlbst nichts zu sprechen hac. Sie war sonst,nebst dem Schlosse,nach der heutigen Art befestiget, und gebörete, neb« der Grafschaft, denen acht alten Cau. ««as; als sie «her Am i? Minden, Log- aenburger Kriege von den Zürcher» nnd Bernern mit Accord erobert wurde, sind die Festungs-Werker, nebst dein Schlosse, geschleifter, und die beyden Cunrons, Bern und Zürch, haben sowohl die Stavc als die Grafschaft Baden, nuc Ausschliessung der Catholilchen Canto,,s, -7-2. im Frieden zu Arau behalten , jedoch , daß dem Cauton Glans sein Recht daran Vorbehalten worden. Zürich und Bei n besitze» also an dieser Grasicha,r 7. Lhelie, undGiarls den achten. Erstere Canrons, habe» euch die Landvogtey auf -g. Jahre, undGiarls auf a.Jahre zu besetzen. Eine Viertel Stunde vor der Stadt sind« man vortresilche warme Gesund-Bädcc, weicher Ort ;u,n Badern genenu«, und stark bestich« wird. Diese Graftchaft enthält z. Städte. Der größte The ii der Eui- wohner ist der Catholischeu, de, geringere aber der Resormirteu Religion zugethan. Daden,LnK->sss-> 1 ck/r,l^is/r/rtr/-,M«irggraf- schüftam Rhein, im Schwaelschen Kr-eise, welche gegen stivrden die Unter-Pftstz und das Bischo'thum Speyer, gegen L sten daS Herzogryum Würremberg und die Graf- fchafc Eberjrein,gegen Süden dieOrtenau/ oder Morienan, '-stid gegen Westen da» Elsaß, wovon sie der Rhein scheib «, zu Gränzcn har. Ihre Fruchtbarkeit bestehet in Weinwachs, GetraydeundOöst / nebst einem Uebersiusse an Flschm und Heize. Obgleich diese Landein dem Franz. Kriege sehr mitgenommen worden, so hat doch der Fleiß der Einwohner «lies wieder ersetzet- Die Einkünfte sind auch beträchtlich , »nd schätzet man die von Baden Dur- lach auf 1. Million »o-cioo. Gulden, die Baadcn-Baadischcn aber aufg. dis zooooo. Gulden, ohne die Elnkünjce, wercze die diesem Hause in Böhmen und Schwaben gehörige Herrschaften einbringen. Insgemein wird diese Margqraftchaft inVbec- und Nieder-Badcn eingetheil«: Cs ist aber im Lande selbst die Eintheiluug in Baden-Baden und Baden-Durlack, gewöhnlicher , indem die um Basel herum gelegene Herrschaften, als Badenweiler, rc. gewöhnlicher auch mit dem Nahmen der Ober- Marggrafschasc , oder der Äberir Herrschaften beleget werde», ob sie schon zu Nieder-Baden und nach Durlach gehören. Das Fürstliche Haus der Marg» grafen von Baden, denen dieses Land zu- stehet, lheilec sich in 2. Linien, nembich die Baden- Badenische, oder Baden- Ra- städtische und Bad-,,-Durinchische, davon jene der Carholischen, diese aber der Lutherischen Religion zugcchan. Don der ersten Linie ist der dcrmahlen regierende HerrMarggrafAugust, Wilhelm, George Simpert, geb.dcn >4. Jen. An. -7e>d. Er vermählte sich An. 17z;. den 7. Dec. mit Maria Wcroria, Herzogs Leopold,Philipp, Egri, von Ärenwerg Tochter, uns lrgc nach üem Baden Därenklauische Barenftlb Baffmgs ' 7 - kl "'isl dem An. 1761. den 22. October erfolgten Absterben seines altern sserrn Bruders, des Marggrasens Ludwig Georg, die Regierung »n. Don der andern Linie zu Ba- den-Durlach, siehe Dnriach. Baden, ss/'tt m-c/,/vi io/ v, , Hauptstadt in Ober-Baden, a» einem bergichtcn aber mit Weinbergen erfülltem Orte, am Gchw-grzwalde,Meilen von Skraßburg, bar in den Französischen Kriegen viel erlitten. Es befinden sich daselbst siedheisse Gesund-Bäder, nebst einem Fürstlichen Residenz-Schlosse. Baden, T/«', ,'-rr-e, oder l^FNno- tti-c, Stadt iiiNieder-Oesterreich, allw» warmeBäderund eine berühmte Meßing- und Spieqel-Fabrique zu finden, 4. Meilen von Men. Bade,cha»>en, ei»Herzoglich-Wolfenbut- telischer Marktflecken , eine Stunde von Osterode, allwoeinePost-Starion ist. Badmderm, ein Evangelisch-Lurhersicher Flecken in der llnrer-Pfalz, welcher den Frei,Herren von Stromberg, alseinPfalz- Zwehbrückisches Lehn gehöret. Gegen diese ihre katholische Herrschaft haben die Einwohner öfters grosse Religions-Beschwerden aesühret. Ssäon«Li>, , kleine Landschaft inMrd-Schöttlaiid, in derProvinzMur- ran, welche der Fluß Spey in 2. Theile absoudert. Badcowerlen» LENE/e- , Herrschaft, Scadt und Schloß Mischen Basel und Freyburq, in Niedcr-Da- den, nach Durlach gehörig, aüwo man ein Gesnnd-Bad findet. Dao^werlao, kleine Stadt in Lothringen, zwischen den ScadcenBaccarat undSalm. Badersleben, Dorf und Rvm.Catholisches Nomien-Klostcr imFürstentbum Halberstadt , unter dem Amte Zilly gelegen. Lsäio, IsLsclis, kleine Stadt und guter Paß am Flusse'Ldigecrv, in derVe- nctianischeitLandschafts'oleiiiieäiksovi^o. Lastia , kleine Stadt im glückseligen Arabien , i» Asien, im Fürstenthum Mccca, 9. Meilen vonMecca. Lsäouls, kleine Stadt im Königreiche Can- dy, aufder Insel Eenlan, etwa 17. Meilen von dem ?ic Käses, Loo/.s, Liottn, grosse Stadt in Andalusien, in Spanien, nebst einer Universität und Bißchum, welches mit dein zu Jaen vereiniget ist, und unter Toledo gehöret. Laak, suche Baacken. Mens, Stadt und Herzogthum in Andalusien, in Spanien, 8 . Meilen von Cordona, dem Hause Cordona gehörig. Ds-nn- . Stadt und Festung in Piemont, nebst einem festen Schlosse. Dä> evklewisckt! , hat ihren Namen von dem unter Karl XI. Könige von Schweden bekannten Staats-Minister, Mathias Bärenklau, oder Mylius, §. widersctzte sich An- "Ss. nebst eini-ea Reichs-Rathen dem Bündniß , welch,; Schweden mit Frankreich, so damahls die Niederlande angrlff, eingehen sollte, ö» kam aber dennoch nach seinem Tode An >671. zu Stande, so daß die cks isv,^' sche Faction wiederum die Oberhand be. hielt. Bürenfeld, Grafe» von, werden des A» 1721. verstorbene» Fürstens Carl Frie^ rlchs zu Anhalt - Beruburg hinterlaffene zwey Söhne, Friedrich, gebohren den Mart. 7 >z. und Carl Leopold, gebohren den 2. Inn. 17 > 7 . genennet Sie sind bi» der Erbfolge ausgeschlossen, und von der zwevkencktzeniabliii obgedachteu Fürstens, Wilhelminem Charlotten, erzeuget wer, den« Siehe Ballenstadt. Bürens- ls ein Chur-Sächsische-' Forst- uns ftagd-HaiiS zwischen Dipvoldiswalda und Altenberq, an der Weiseriz gelegen, elln» ein Ober-Förster seine Wohnung hat- Bürennrieß, siehe ^ernArlest. Bürenstein, kleines Städkgen im Meißnischen Kreise, in Sachsen. Es ist An. >«§;. angelcget worden, und gehöret seit 1711. dem Gräflich« Hoizendorsichen Hause. Gleich dabey befindet sich ein Zinn-Bergwerk, und ein Dorf gleiches Namens. Büringen, Behrungen, Flecken uns kleines Amt im Hennebergischen, an de» Würzburgischen Eränzen, eine Meile von Römhild , Sachseu-Hildburghausen gehörig. Barnwaldisih Lündgen, ein gewisser kleiner District von etwa -. bis z. Meilen in der Mittelmark, hart am Sächsischen Chur-Kreise, zwischen den Chur- Sächsische» Aewtern Jükerbock, Dahme, Schlichen und Schweinitz gelegen. Es hat de» Namen von dem Rittergut Bärwalde, und begreift die Dörfer Herms« dors, Coßin, Meinsdorf, Wippersdurf, weiche etlichen Adelichen Familien unter Chur-Brandenburgischer Hoheit gehöre». Insgemein wird dieser District in dösiger Gegend das Lünscre» genennet. Llzerics, heißt in der alten Geographie ein Stück von Spanien welches Andalusien und ein Theil von Grenada unter sich begriff. Daring, sind z. starke viereckigte lauge Hölzer auf einem Schiffe, zwey davon gehen shnqefehr von der Focke-Mast durch das Verdeck ins Raum hinuii'er, dieEu- dcn aber stehen ober dem Verdecke etwa fünfFußiang, daß die Breite des Schafts dadurch recht in drey gleiche Theile ein- gerheilet wird. Das dkitte Holz aber ist der Queere darüber befestiget, jedoch, daß alle Ende zwei) Fuß sie» bleiben, waren die Anker-Tamii, wenn das Schiff»or Ancker liegt, fest gemacht werden. ein grosser Meerbusen des mw 4 iS,«, r!» «ist- i» -M Äb? t«l»ö «lwi d!S>d iM Weil W?! ,M ,M>ic Mk M- ,p«s !°P, z» A-L E'L- tzl K K. 6-1 Korr» in Amerika, weicher ,62z. von einem Lngeilander,Namens ÄiiheimBaf- »j/ gegen di« dkordischen unbekannten Z-bko^i^'pko-, ?H>^or nsvn, KesMv^srj «lecke» aus der Insel Zypern, den Türken achörig, nebst einem gucen schlösse, Hafen und einem Bischoie, unter Nico,l-n gehörig. DieserSrc war ehemals sehr berühmt- Hier har auch der Apostel Paulus dem Procsnsui SergiuS daS Evangelium geprediget, Und ElyniaS den Zaud rer Mit Aündheir aestrasiel. ^ Halid, Lspo stiüaüö > L^r^rek, num ^/'vmoaio- , Borgedürge aus der Jusel Eppern, welches auch L»?o lilLnco, vdcr Klane gencnner wird. , ^. laea, kleine Stadt in Catalo- nie», am Flusse Lodregat, > z. Meilen von Barcellona, zwischen Urgei und Vie- Hsgage, imf-Aim-ntn > das Reise-Zeug und Geräche, der Trost, so die Soldaten aus Wägen und Thieren de» sich sichren. ljjsgLm-äri, zkeAnam, Königreich in Äeystinien, welches am Nil liegt, und Provinzen unter sich begleichet. ogrr-IIcr» geringschätzige Dinge. ^ 4g6r>6, k^g.ter, Türkische L>tüdt in Lsten, und die Hauptstadt der Landschaft PerackÄrabi, amFlu,sr TigriS, wo »or diesem die berühmte Stadt Seieucia gestanden. Sie ist groß, reich, befestiget,! treibet grosse Handlung, und wird von ! Türken, Juden Und Christen bewohnet,' welche letztere meistenchen» Zacodiicn und Nestor lauer sind. Die Stadt wird von einem Türkischen Bassa regieret, auf dein Castell aber, welches sehr teste ist, restdirct «in Aga der Janirscharen- ES bestnden sich auch daselbst 5. Moscheen, wovon 2. sehr prächtig gebauec sind. Man zehlet such io. Earavanserad oder Herbergen »no unter chicouche Bazars oder Marrce, die ittit gewölbten Gnngen vcriehen sind- Die Perser,de,ien diese Stadt gehörte,thun aus Andacht viele Walltahrrcn dahin, well Ali ihr Prophet sich oa aufgehalteu. An- -6zz. wurde sie von den Türke» erobert, ivayrcnö aiS der Sch.chvon Persien gegen den Mogoi z» Felde lag. »agnn, Türkische Stadl in Servien. Lagnacnvullo, , «4 kleine Stadt im Kirchen-Staate, in dem Herzogthum Ferrara , am Kniffe Seno, zwischen Ravenna und Bolog.ia. > „ehe OolconNa. LsKw^sr, „.ye Lsta-istwl,. nniiick, s. Lanjalaccs. agnara, öazorarn, kleine Stadt in Lolrdns oilro, mNeapotis, an oeii, Tüsc.-nstchen oAeere gelegen, nebst ocm Titel eines -yer- iogtdumS, den das Haus Rucho sühret. »agnakba» La/Ms, t-o-ch^r, ÜMner,M kkeot/, «labt, d«m Pabstezu„anolg, in per Landschaft Drvietaliv, im K-rch n-Staate, nebst einem Bifchosthnm, welches mimic« telbar unter -rm Parste stehet. Sa-Malco» SnmA/.E, u .-ine Stadt in dem Marguilak Ceva, i,i Ple,.;ont, brp dein Flusse Tanaro, an Leu Granzen der Mara- gras,che,c Fmaie. Ürgnor-L, Luij-nm-a, ^. 2 ,/ . , E 1 » . kleine Staat in der schalt Bigorre, in Eia eogne, am Ädrur, hat berühmte miiierak.che Bäder. Lo^tlML 6- Sucii^n, L'ni-ne, ,S, kleine Stadt in her tchrrstchmi Coming.S, ailwoeSkste» junS-Bader giebt. Laesni 6i Zulllcauo , st.he Lolllcana. D „» 0 , eine von den Lorstädten von Con, stantinopei, wo die Sriaven aufhehaltbir werden. Die Cathoü-chcn haben allda 2 die Griechen aber Kirche. Laznolex, Lancorä-S, waren Ketzer IM ach» c.'ii S cuio, w iche das Alte Testalr.cnt, wie auch das Neue zum Theii verwarsen, GDtleL Lorl.hung iaugnecen, die Welt sür ewig hielten, und den Manichäern in ihren Jrrchu.nern nachchigeien. LaFnoies, stehe Lannolas. Lagnvlu, La/neo/r/m, kleine Stadt, nebst dem Ti,ei eines Herzogthums, am Ursprung« , des Flusses Caiore . in, kriucstiaco i in NmpoiiS. : La^nol^, öa/neo/ra, §s/neokr,M. kleine Stadt in der Französischen Provinz Langneo, c, har gute Ha,iplung, liegt 2 . Meilen von l konr 8 . klstilc» und gehört dem Prinze» ' von Conci. Sagvü-, esxo stsgoür, Vsrgebürge ausder JiiiclMinorca, gege,l Westen gelegen, üägoiaiu, siehe öagnAs. Lalia-ua, eine vor. reII Luceuischen Inseln auf dem Mar 6 -, Korc, INI norollchen Ä.iierita, w>lche Anno l;- 2 . von rem Spanier Juan Police de Leon entdecket worden. Don ihr führet die Meere,,ge zwischen Florida und Cuba den Nahmen, weiche wegen der Ebbe und Fluch sehr gefährlich ist. Sie gehört Len EngeUanderii. sieheSucayi, «che Inseln. Lakoium, öolirrm, ssö/lla,ön/,M eMä, Insel in Asien, in dem Persischen Meerbusen, gegen die Küste deS glückseligen ÄraöienS, aliwo ein reicher Perienfang ist. Sie gehöret dem Könige in Persien. LsMirsm, ön/m- tMn, Sradt im glücklichen Äravien, in Asien, an dem Psrst.cheir Meerbusen. Sie hat gute B ssestigungS- Werkc,unö giebt dem umliegend.» La», de Len Nahmen, welches auch oas Be- glerbeglie vo>«Eleatis, oder L»p,a, genen» liec wire. üokio 6 - tostos los Lamas , ein Meerbusen an .erKoste von Brasilien, ,», Ameni a. Er ist o.y 4 -Meile» ire,t, una b,K i». Klarer .n einigen Driell cies. Die Laj>i.oniu 6 La- In», worumen St. Saivaoor, oie H u,c- g- Sia»c H4 Bahnen Bailleul Düilllfs Barst Stad' von ganz Brasilien, lieget, hat von diesem Meerbusen den Rainen. Lahnen, Städtlein im Prenßnchen Vor- Pommern, an einem See, unweit Py- ritz. Es hak dieser Ort durch Feuer-Schaden vieles erlitten. Lskisin, inche lialiLlllm. Dalnis -2 I ->, ?, Provinz in Norwegen, welche auf eer einen Seite an die West-See, am der andern aber an das Westqochische Thailand stößt. Es ist az. Meilen lang , und z. bis 4- Meilen breit. Durch den Rothschildischcn Frieden kam es >6z8. wieder an dicKronc Schweden. Ladus, Sohns. Festung in der Norwegischen Provinz dieses Namens. Sic liegt unweit Gothenburg aus einem Felsen, welchen der,Fluß Gotha-Elbe um- giebt, und gehöret der Krone Schweden, siehe l^ys. Urzaino 3 . 8ulvsror, Lsxssm,! Ornnm L. » , kleine Stadt aus der Antil- lischen Insel Cuba, in Amerika. -LMw, siche ckiürsci. Kujsia, tleineScadt, nebst einem Schlosse, in Ungarn, am Flusse Canischa, welcher in dieser Gegend sehr breit ist. Vufeux, Lassen»,, L-isveWn», cruitass, ?r,/is.bonn, Lr^nc-rssinm, Stadt am Fins- iL Äure, in der Nieder-Normandie. Sie ist ziemlich groß, und die Hauptstadt der Landschaft Beßin, hat auch den Titel einer VlcomrL. Der dasiqe Bischof stehet unter dem Erz-Bischof zu Rouen. Lenere?, siehe ünznelLS. Lsizneux, ö^/»es/nm, Flecken in der Irls äe k'rance, l. Meile von Paris, gegen Mittag. Laignols, siehe Lrznolr. Ssioorri, siehe kixoris. Laiiml. Loika, See in dem Asiatischen Thei- le Rußlands , und zwar in der Provinz Jrkuzkaia, in Ciberien , nicht weit von der Stadt Jrkuzk, a» den Gränzen der Mungalischeu Tarrarn. Er soll von Westen nach Ostess eoo, Werste lang, von Norden nach Süden aber 20. bis zo. Werste breit senn. Rund umher ist er mit Ge- bürgen umgeben,Hai süsses und grünes Helles Wasser, darinnen viele Scvhre und schwärzliche See-Hunde gefangen werden. LailluZa, oder Amt , , ist ,,, Frankreich ein Unter-Gerichte, von welchem an das Parlament appellirer wird; und weilen diesen Untergerichten ein gewisses Gebiekhe anvertrauec ist, so nennet man dasselbe gleichfalls eine Lxillsn!, Zells, Letziossm, oxaupt- Sradr einer EafManey, in Flandern, z. Meile» von Zpern, »nrer das Qnarticr von Cassel gehörig. Sie stehet der Krone Frankreich zu, hat viele Tuchmacher, und lahriich un September einen berühmte» Hahrmartt. Liullchs, ?r -kMr, sind Amt-Leute in Hol» j la»d, welche das Justjtz-Wese» adniinj, j striren. In derSchweitz, ln, V,ux werden die Bernische Lvqce und Schul» heissen auch Zaillift genennet. i Lallo, also nennet man denjenigen Ambassadeur, den die Republik Venedig au die Pforte nach Constantinovel schicket, tzj worden hiezu meistens Edellouie genommen , die in den Diensten des Staat- durch vielen Au,wand zurück gekommen, weil sie bey der E »träglichkeicoie>erWm> de, welche ordentlich mir z. Jahre dauert, mehr als 100000. Thlr- gewinnen können. Die R gierung halt auch ZM zg Aleppo und Alexandria, welche aber blosse Coiisuis sind , und das Interesse dn Handlung zu beobachten haben. H,e Einkünfte sind gleichfalls ansehnlich, un- viele werde - oft Lebenslang zu Wiederaus, Halsung ihrer Familie bey diesen Ehr» stellen gelassen. Lsimmr, sftrimoer»,»,, Schloß lind klein! Stadt in Nieder - Ungarn , unweit on Scadl Neicra gelegen, wo der Kuß Neilra eii'springec, und köstlicher Wein wachst. Es gehört der Palfischen Familie , und sind allda viele Gofund-Bäder. Lsinä, eine Haiipcstadr in der Wallache». Saindr, ö-rüms-sti/ ^/>batck, Nonnen-Kiosttr, Cistercienftr-Oidens, in Schwaben, nicht weit von Weingart,n und Ravensburg, dessen Aebtißin ei» unmittelbarer Reichs - und Schwäbisch» Kreiß-Scand ist. Lchvcc», kl.ine Pabstliche Kupser-Münjk, der.» 10. einen kaolo, oder llml«, mache». öajon, kleine Stadt an der Mosel, ln Lothringen, Meilen von Nancy, gegen Mittag. Lstvrisr, ein breiter Dolch , welchen dir Minqnetiere an der Seile tragen, mi> bey Attaquen oder andern Bor,ästen «ns ihre Mmqnetcn pfianzcn können. Lajonns, siehe Liiv»»ns. Zuliam, ein grosses Fest bey den Türken, so sie des Jahr.s zweymahl begehen: Erstlich alsobald »ach der Fasten desMo- »aths Ramazan, weiches das grosses«- n>m genennet wird, und wie das Dkm Foir- Das andere aber, oder daS kl.ine Lairam , ist 70. Tage nach dem erste«. Das grosse währet z. Tage, und 1» in dem Monath anfangc» , sobald m» nach dem Ramazan den M, »d wM scheinen siehek. Wann es angohek, «>' den z. Stücke vom Seragüo gelöset, d>« Troinpecen geblasen, und die Paniken dazu geschlagen. , . Lala, kleiner Ort in »Luplims, gm F>n>!« Rhone, gegen Tivarez zu. LE, Fluß jn Gafcoqne, in Frankreich, welcher durch eie Landschaft Condom«» ssiesiet, und sich in-ie Eigronne ergcA Lack«, h B«wa Balangr'ar Balantes Balearische H5 --- 'Hi ein Abgott des FeuerS bey den Lapp- ländern, welchen sie um Warme und ^lchr ^»i> anrussen. A» Ssk, siebe ssoKell. , Königreich in dem Gebiekhe deS grossen Mogols in tz dien, am FlusscGanaes, 6c>.Meile» groß. LS gränzec gegen,Norden an Zamba, »- s, «ege» Mittag au G-mball, gegen Mor- M gen an den Flug Ganges, und gegen Abend Kskervell^ kleine Stadt in En. ' aeiiaud, in der Provinz Dervyshire, am ^ Flusse Wye ,KMokr», siehe vabvIlLU. A. Lllcen, siehe Lace-nce-Wald. , »n» eine sehr imporrsnie und feste Stadt, ,'",, 7. in der Persischen Provinz Siroan , am Salpischen Meer, etwa zo. Meilen von Dcrbent. Sie liegt überaus bequem zur >!»« Hmidlunchund giebt dem Caspischen Mee- re eines Theils seinen Namen, weil die GgL Persianer dieses Meer zuweilen das Meer M' lt von Lsku neunen. Bai, ein den seycrlichenGelegenheiten an- gestellter Tanz, siehe D.-.Uer. PW S^lo, eine Stadt in Nord-Wallis, in der iM Provinz Merionetshlre, in Engelland. ltiN ÜLlacastel, KHust, »»,, kleine Stadt in der «x,i Graischafr Murray, in Schottland, am Mai Flusse Spey. n«R Lalacleigti, suche Dublin. Ms». Lolitcur,, Stadt ans der Insel Man, bey > M Engelland, hat einen Bischof. Liiisgaiirko^, Stadt in Siberien , in der likia-M Jrkuzkischen Provinz, am Flusse Angara, isti L Lal-igns, ein Landstrich auf der Insel Cornea, zwischen den, Fluß Lstrv , W, eone und der Stadc Calvi. »Mi Lalagums, Ka/aau.rta- Königreich aus der Indianischen Halb.Znsel dieffeic t 8 - des Ganges, und ein Stück des König. >« M". ^chs Decan, allwo eine grosse Menge Ws Diamanten und andere Eoelgesteine zu „k-N» su'öe» "ud. " Lal>gusr, Lasaguicr, t-. l«: ^ kleine Stadc an einen! Hügel am «r» > Flusse Seqre, in Catalonien, 3. Meilen «et»L vonLerlda. ktlj'v. L,s^ml>usn, Stadt und Ha- ^n aus der JnselZava, an der Meer-En- ge äc Lasambuon, in Asien, stnh'ü Lalance, LÜE, eine Wage, Gleichgewicht, -i«'° , und wird dieses Wvrr in Staats-Sachen -..st'N Gleichniß-weise also gebrauchet, daß in »>d, der Balance Kasten, so viel heisset, als , verhüten, daß ei» Po'rentare, oder Staar, nicht mächtiger wird, als der andere, sg-lss Lalünciren, abwagen,'erwegen, übcrschla. gen. Bey denenKaufieuten beißt es die , Rechnung Messen. So sagt man änch ^ von einem Tänzer, er bolancire nach der «üil' - ssms-nce, nach der Musik, vsck'i Dala der , siehe liulauäre. «»lsngiar, Hauptstadt in der gn der Nord. s,^ Seite des Caspischen Meers gelegenen Tarcarep. LitlLmeL, ein Volk in Afrika, iw Lande der schwarzen, an der See. La Lguisr, siche Luisgucr. Lasurimoie, siebe Lailimo,s. Luimon, Dlntten-See, /,acr.^ /slnlicku,,/ , grosser See in Nieder-Un- garn, zwüchen Vesprin undCan'.scha, iw der Simeghier-Eespanschast, , >. Meilen lang, und r. breit, daraus der Fluß Sar- nis kommt. Er ist um und uni mit Wein» stocken beseht, auch findet man Dtter» und Biber darinsscn. Laldach, altes Schloß kcy Mergentheim, in Franken, welches in dem Bauern- Kriege verwüstet worden. L-i!b»ni:rn, Lim ia sss kchbnnLM, Gebükgv in Ait-C-stilren, in Spanien. L-ilkcc, Stadt aitt Berge Libanon, und der Sitz eiims Metropolitans , der unrer denPatriartlpm zu Anriochia gehöret. Ln Ick Kufen, kleine Stadt im Herzsg'hnnr Jüiich, am Flusse Baick, welcher 3. Meilen davon in den Rhein fallt. VKcvn, ein offener Ercker eines Hanfes mit einem Gitter, oder Grlcric, vor eliiemFen» ster, vor welches man heraus treten kan. L-üMckin, ein Himmel über einer T. el, oder Bette; dergleichen wird auch iw Proceßionen über die Monstranz, und iw bssentlichcn Aufzügen über grosse Herrew getragen. Baideck, Dorf nebst einem schon An. >41'. zerstörten Schlosse, in dem LantonLucern, an einem Sec, der den Namen davon hat. Baldenacd, Stadt im Erz-Stifte Trier, an den Pfälzischen Gränzen. Baldeven , Schloß und grosses Dorf im Elsaß, so sonst denen Herren von Raih- samshausen zum Stein als ein Mömpel- gardisches Lehe» gehörte. Nach Abster- den der einen Linie von Stein konnte dlv andere nicht znm Besitzdieses Lehens kommen, sondern der König von Frankreich verliehe es seinem Krieqs-Rache, Mr.ck« OiMälicu. der auch in dein Rvswickischcn Frieden darinnen bestättigec worden. Dnib.r.k ^ol)«i,b.,lde! i,,Ail't und ^ chlc? in Schwaben , i . halbe Meile vom Ursprünge der Zagst, im Oettiiigisch,',! Ge» biethe, von welchem eine Grafilch-Oet» tingi 'che Linie den Titel führet. L-lIc>o, L^r,, Gebürge imVenetia»' Nischen Gcbiethe, in der PrövinzVervn-s-, weiches sich zwischen dem Garder-Sec und dein Ecsch-Fliiß bis in Tyrol erstrecket. -B.ckdrm, kieme Znsel in derNcrd-S e, z» der Ost-Fi ießiändi ch n Haup st»d! Emb- den gehörig., Dalco iftbc Zn757. erobert/ sie wurde aber im letzte» Friedensschiuß wieder an Engelland abgetretten. Lolerne, Abtei) in der k'iuncNe Lomrs,in der Baillage von Poligny/ in Frankreich / am kleinen Flusse Ai»/ ;.Meilen von salins gegen Mittag. I-rlss», Flecken / altes Schloß und Haupt- Amt/ im deutschen Departement des Königreichs Prenssen Sm Wasser Wolitte/ «nd dem Frischen Haff / Pillau gegen über gelegen. L»Ii, Keonr/M, Königreich und Stadt in Abplnnien"/ inAfrika, gegen dieErän- jcn der Königreiche Adel / Fatigara und Dobas. Loli, Insel und Königreich nebst einer Stadt gleiches Rahmens / auf dem Indianischen Meere / gegen die Küste der Insel Java/ welcherejchan Ciironen und Gold-Minen ist. Die Einwohner sind Heyden / die ihre» König sehr hoch verehren. , . Laimccui, Baroniei» der Jrrlandljcheii Grafschaft Wichlvw- „ . ^ Balingen, kleineStadt und Amtnn Her- zogchum Würtemberg / 4. Meißen von Tübingen gelegen. ^ ^ . kleine Stadt in Syrien/ in Asten / zehen Meile» von Aleppo gegen Rorden. Lalle, Stadt in der grossen Tartarey / Ni der Provinz Usbeck, welche unter einem ab« sonderilchenEhan stehet/ Herwegen dieses Orl° öfters mit de» Persern Krieg führet/ well er ror diesem zu der Persilchen Provinz Ehvrasa» gehöret hat. LsIUgsrs, siehe Lol»z»-»e. Baiiasi, c^uiiuistags, Lat. bestehet aus Sand / Steinen und andern schweren Sache» / welche man unten ins Schiff leget/ damit cs auftechrim Wasser stei-eu bleibet und leine rechte Tiefe behalt. D«Ue»stadr / ehemalige Grafschaft und nunmehriges Amt >m Fürstenthum Anhalt / an den Quedlindurgifcheu Gränzen, dem Fürsten zu Anhalr-Bernburg gehörig. Dahin gehöret das Schloß Ballenliädt/ welches «ui einem hohen Felsen liegt/UUdAn. >704. von den Fürsten Mctor Amadeus/ und Victor Friedlich sehr verbessert worden ist. Nicht weit davon im Grunde liegt das Ecadtgen Ballenstadt/ durch welches der kleine Fluß Gecel stießt- Es liegt 2. Meilen von Harzgerode und ist allda der Sitz des Amts. Des Annv > 72 > - verstorbenen Fürsten zu Berneurg , Earl Friberich/ -weyce Gemahlin/ Wilhelmina Eharlot- tü/ gebohrne Nüßleriii/ eines Eanzley- Raths in Harzgerode Tochter/ erhielt An. ,719, da sie i„ den Reichs-Grafen-Stand erhoben woreen / den Titel einer Gräfin von Ballenstadt. Ballenstadt / siehe Bcssastadee. Baller / nennet mau eine Art von Tänzen, dadey g-wiffe vermummte, oder masquir- le Per'f«,en etwas vorstellen. Dahn kommt die Redens-Arc, einen Ball ge. ben, d.s ist, eme solche Zusammenkunft anstellen, dabey dergleichen Tanzen exer- ciret wird. Siehe B.:ll gehen. Baller, ö>aüri-/atr/r, o?///üqt ^l/est/er/!», dedeuteti» Deutschland ein ge. wisses Gebieche oder Amt eines Ritter- Ordens , Eommenthureyen des deutsche,, und Johanniter-Ordens. D.r deutsche Orden hat n. au der Zahl, nehmst.chdft Eifaßische, Oesterreich-sche - Tyrolische, Frä»kische,kiezuAiteii-BieseN)diezu Cob- lenz,die Mestphalilche, Lothringische,Heßj, sche, Thüringische und Sachsiiche, davoß die örey letzten meistens der Lurheriichen Religion zngethan sind. Vor diesem mr noch eine zu Utrecht, weiche aber von dm vereinigten Riederlanden, alles Limren- drns ungeachtet, eingezogen worden. Lallm-^iv, Stadt im Königreiche NeapM, ! in Oder-Ealabricli- LalUbrir > />'astib,ita, Barenie uiidFleckeni» ! der Jrrländischen Kings-Cvuncyoder Ko- ! iiigs-Grasichaft, in Leinster, 7. Meile»von Oueelistowue, welche Sitz uiid Stimme ! im Parlament Hat. Lsllicors.kleine Stadt in derZrrländistheii Provinz Wounster) in der Gra,schalt Eork. Lullimor-, kleine Stadt in West-Meach, in der Provinz Leinster, inJrriand; ein anderer Ort gleich, s Rahmens liegt in Sei Grafschaft Gallway. Luilmvil, Flecken in der Grafschaft Qucerch zwichen Quee-ftiowne und Kükeiiliy/ml- cher Sitz und Stimme im Parlamente vc» Jrrland hat» L»lllv, ein Landvogt überhaupt, oder auch sin Lommenthur - der eines Ritter-Ordens Balley aoministriret. LKIote, stnd kleine gezeichnete Kugeln-wodurch man bey der Wahl des Herzogs zu Venedig seine Stimme giebt. Derjen-ge Knabe, so die Kugeln aus dem GeM langet, wird ÜLlIvciiio genauut/ unbycr- nach, wenn er zu einem Amrs-iahigeil Alter gelanget, iu die Zahl der Sckretaricn eingeschrieben. Bey der Pabstliche» Wahl gebrauchet man sich gleichfalls des Worts dallotircn, jedoch geichiehct felbiges »ichl durch Kugeln, sondern durch versiegeln Zeltet. L-cilmiren/ das Loos werfen- ziehe», den Bast spiele». Balm, ein Dorfund zerstöhrtes Schloß, >» der Laudvogtey Flumenthal , im Eanton Solothurn Es ist der Sitz der berühmten, alten Freyherren von Balm gewe>en, und gehört jetzo denen Grafe» von Su j. Lslme, kleine SLadt und Amt im Herzog« khum Genevois, in Savoyen, nicht mit von Annecy. rann» SV!» VÄ- l! !>«p i. Lf süi Msp. Atz' Wse KK ÄltlI Laln« Bsltagr Balrhazar Bamberg n7 Mn-, kleine Stadt i» Neu-Schottland, m der Provinz Scrathnavern. Kslon, ist eine Brigantine von Siam, welche ohne Segel mir allein mit Rudern fortgebrachc wird. Sie ist aus einem einzigen Baume gezimmert, sehr lang, und ^nd aus jeder Seite i;o. Ruder-Knechie kalouM "alst werden etliche Knabe» in Venedig genennet, welche man brauchet, wen» das ganze 6ran-Lo»sig1io votiret, »ehmlich, sie haben in den Händen ein Smlblo, oder Büchse, mit einem lange» istütst qsi «i jichü'. -Äligis. liii-ZL >tz M MV iS« Mil* va! in dieses aber die n-galiva geworfen. Diese'Knaben gehen v-n einem keobsi! zum andern, deren jeder einen kleinen Ball, oder von Zeug gemachtes Kügei- chÄi in die Buchse hinein stecket, und sol- ches entweder in das weiße oder grüne Fach sstlen lasset. Der Hais der Büchse ist deswegen so lang, und beyden Facher» gemein, daß einer dje ganze Hand recht ries hinein stechen kan , zu welchem Fache er wist. Wenn als» alle V«a oder Äugeln gesammelt sind', werden die Büchsen zu dem conibil des Doge getragen, daselbst die Stimmen gezahiec, und wer die meisten hat, trügt unter vier Compecencen die Charge davon. - LMxo.'ist der Fiscal in den Niederlanden. 2^"'' Königüch-Spanilches Lust-Schloß " ,» >» Neu-Castilchn,nichtweitvonMadrid- Balsam , kie,n>rFuiß in oerAst-Mark Brandenburg, davon die umliegende Gegend das Balsamerl >nd genennet wird, entspringet unweit Krusemark, gehet bcy Kositce dinch einen Morast, worauf er auch die Roiilrr genennec wird', und füllet bei) ' Dstenburg in oje Biese. MbN-Lällonl, Kultei«, L-tisora, grosse Stadt lN ilü' der Asiatischen Lalidschafr Diardeck, wo sich der Tigris und Luphrac vereinigen, welche bepde Flüge zusammen hernach Schartel-Arab genennec werden. Sie ist befestiget, hac ei» gutes Schloß und vsr- trestichen Hafen, wodurch sie in Asien und Guropa grosse Handlung treibet. DaS umliegende Tand ist ein Fürstenchuin, stehet unter Türkischem Schutze, und wird durch einen Baffa regieret, dessen Amt as,.»" ^einiger maNen erblich ist. Flecken im Canto» Sü- ^ . l"hur», oer schweitz, weicher gute Ei- sen-B.rgw rkehak. «W bÄsp, siuü Bediente am Türkischen Hofe, che lange Zimmecfarbene Mützen rra- ' die wie ein Ziickerhuc geststcct sind. i>«Ä7 Sie hacken rhnls das Holz, cheils sitzen ilid'L- ru.P'wde, wenn der Groß-Sultan sich "Uo dem Seraglio begiebt, und ein Theil sen Derschnittene seyn müs- A , wachen an der Pforte des ersten und l» »liM andern Platzes des Seraglio. Diese letzter,, heissen Capigi, daher der Befehlshaber Capigi Bafchi genennec wird, dessen sich der Grsß-Sulkan bedienet, seine Befehle vollziehen zu lassen. LalclmLnv, Zollhaus und kleiner Hafen in Frankreich, in der Provence, an der Rhone. Laltimora, Saüacimore, kleine Insel auf der Jrrlündischen See, an der Küste der Grafschaften Desmund und Corcke, zur Provinz Mouillier gehörig. Es befindet sich daraus ein Flecken gleiches Nahmens mit einem ziemlich guten Hafen, und in der dabey gelegene!! Lay- sil Salumor- liegen über 20 . andere kleine Inseln. Saltmxlalss:, Kn/in?/»/?«, kleine Stadt in Leinster, in Irrland, in der Grafschaft Wicklow, hat Sitz und Stimme im Parlamente. Baltische» Meev, der Brlk, oder die Vst« See, Ostler,»,, -br'M, ist eigentlich ein grosser Meerbiiseii, zwischen den Küsten von Dänemark, Deutschland, Preussen, Curland, Rnßttnd und Schweden. Dieses Meer hac keine Ebbe und Finch, auch ist dos Wasser nicht so salzig, weil viele Flüsse hinein fallen. Die Weilen sind nicht so hoch und lang wie in der Nordsee, auch ist der Fischfang darinne sehr beträchtlich. Wenn diese See unruhig ist, wirst sie an den Küsten von Cnriand und Preussen, den so berühmten Bernstein in grosser Menge aus. Lälucläv, feste Stadt und Ha- ftn am Meere, i» der Europäischen Tar- tarey,'aus der Crimmischen Halb-Insel, am schwarzen Meere, ailwo viel Schisse sur den Türkischen Kayser gebauec werden. Balve, Stadt und Amt in dem eigentlich sogenannten Herzogthum West- phalen, dcey Meilen von Äreiisderg. stalv, ü.st-).-., Insel in Asien, welche die Meer-Enge Baiumbnan von der Insel Java scheidet- Sie hat ihren eigenen König, und ist zwar klein, aber fruchtbar, hac eine Hauptstadt gleiches Rahmens, und ist stark bewohnet. SalLr- , kleiner Strich Landes am Flusse Charente, in der Französischen Provinz Angolimois. LalLvla, ein geringer Ort im Herzogthum Montferrac, in Italien. Samba, Provinz und Stadt im Königreiche Conao, in Nieder-Aechiopien, in Afrika, weiche ihren eigenen Fürste» hat, der dem Könige von Congo unterworfen ist, uns» darinnen die Portugiesen i-oan-l, 8. kaol» besitzen. Samba, Landschaft in Süd-Amerika, im Königreiche Popayan, den Spaniern gehörig. Samba, s, ziemlich grosses Königreich im Lande der Schwarzen, in Afrika. Bnmbevci, , oder ss-imas!'- -en/ia Bißlhum im Früiiki- H 3 tchell i 's'. I. 218 BamberA ^ schon Kreise, zwischen Cnlmbach, Anspach, Würzburg uns Coburg gelegen. Der Bische, sichet in Ä.rchcn-Sachen uinnittc!- dar unter dem Pat-ste, und genicjset daher» Erz-B-ichofschc Vorrechte. Cr ist zugleich auchchreibeudcr Fürst und Di- reccor des Fränkischen Kreises, wie auch Director in den z. Kreisen, weiche wegen der Münze correchvndiren. DieLan- de dieses Höchst,.is gehörten vor Alters meistens Len mächtigen Grafen von Babenberg, und als dieselbe nach ihrem Aussterben An. 8op. dem Reiche anheim sielen, beschloß Kaiser Heinrich II. die Grafschaft Babenberg in ein Bißthum zu verwandeln , welches auch An. loos. geschähe. Der Kaiser und seine Gemahlin Kn- mgunda bereicherten dieses Hochstift ansehnlich, und der Kaiser!. Canzler Eber- h rd wurde An. 1007. der erste Bischof, obgleich Pabst Benedict VIII. als welcher sich aniänglich sehr gegen die Errichtung diesis Stifts gesetzec hatte, die Einwey- hung destelbenbis 1220. verzögerte. Heinrich Il.vcrordncke auch denKvnig vonBöh- men zuui Lber-Schenke», den Chursür- sten von P,al; zum Ober-Truchseß, de» Ehurfürsten von Sächsin zum Ober-Mar- schalk, und den Churfürsten von Brandenburg zum Over-Kämmerer SesBißchums, so daß sie diese Aemrer von jedem regierenden Bischoste zu Lehen empfangen sollen. Die.e Lhurfürsten belehnen anjetzo wiederum 4. alte Geschlechter in Franken mir den 4. Unter-Aemccrn. Das Unler- Schenken-Amt haben die von Ausseß. Das Uutcr-Truchseß-Amt die von Bibra. Das Uutcr-Marschall-Amt hatten die von Ebnet, und das Unter-Kammerer-Amt die von Rothenbehn- Das Fürstenchum Bamberg enthalt 18. Städte und >5. Marklfl-cken., Der Reichs Matrieular- Aufchlag betragt anjetzo nur 4Z7. st. und zu einem Kammer-Zieler zahlt es 574. Lhlr. ?L. kr. Das Hochwuroige Dom- Capicel besteht aus 20. Capimlär-Herren und >4.Domiecllaren. Der jetzige Fürst und Bijcho, ist Friedrich Joseph , Gras von Seine heim , erwählt 1757. den 21. April, und ist zugleich Bischof von .Würzburg. BamveeZ, Haupt- und Re- sidenj-^tadt des Bißthums diejes Namens , am Flusse Rednij > welcher hindurch fleußt, und sich nicht weit davon mit Sem May» vereiniget, v. Meilen von Nnrncerg g.legen. Die Gegend herum ist >epr angenehiu und fruchtbar. Sie wird unier die vier Reichs-Dörfer gerechnet,ist weicläustig, und hat keine Mauer», welches daher kommt , well die Bürger Ln. > 4 z?. ihren Bl chosaus der Stadt vertrieben H uken , w swegcu sie das Con- eilium zu Ba el da hu eoudemniret, daß ße ihre Stadl-Mauern nirherreissell muß- Bamberg Bancalls teu. Die neue Fürst!. Residenz Petersburg , welche BischosLotharius An. ,704. aufs prächtigste erbaue» lassen, sind, s, wie die Dom-Kirche, wo Heinrich II. und dessen Geinahlin begraben liegen, liebst dem alten Bischöfl. Schloß Genest, werrh und einigen Klöstern, seheuswer- the Gebäude. Die Universitär daselbst ist >;s;. gestiftet morde». An. >7Z8.«mde sie von den Preußischen Truppen besetzet, und nebst demBißihum zur Erlegung ei, ner starken Coutribuiiou genöthiget. Ein gleiches geschähe Au. 1762. den 26. Non. als diese Truppen aufs neue in Franke« vorrückten. Bamberg, siehe Wamberg. Lnrnbur^, kleine Stadt am Flusse Charwell, in der Grafschaft Oxford, iu Enqelland, hat Sitz und Stimme im Pai- lamente. Lan , heißt das Anfgeboth des Königs i» Frankreich, wodurch diejenigen, so «n> mittelbare Lehen unter ihm besitze», verbunden werden, sich zu rüsten , ulidini Felde zu erscheinen. Dieses geschieht durch ausgeichickre König!- Patente, welche uu diebrnllisi! undLensoKsux, oder Eouver- neurs, ergehen. Einige erklären es also, daß durch den Non die ordentlichen Dienste , welche jeder Lehensmanii, nach der Eigenschaft der Lehens-Gücher, zu thuu schuldig, durch den Rrricie-Lrm über die ausserordentlichen Dienste, weiche die Lehensieure dem Könige thun , zu ver- l stehen sind. Lnnaber, öannöer-r. Flecken in der Pronini > Leinster, in Jrrlanb, welcher Sitz Mid i Stimme im Parlamente von Jrriand hu. > krinsis, Stadt im Gebielhe des grossen M«- qols, im Königreiche Bengaiä, nicht weit vom Flusse Ganges. Lunc, rbe icliigiiL-IIand,, oder die Königs- Bank , ist ein hohes Gerichte i» Engest laud, weiches in dem Paltaste von Wesi- münster gehalten wird, ailwo über diejenigen Sachen, so die Krone betreffen, und über die größten Verbrechen, fthas Leben , oder den Vertust eines Glieds anqehen, geurcheilet wird. Sic bestehet aus einem Präsidenten und drcy Most« tzern. Ein anderes Gerichte ist die Bank in eben diesem Pallaste, welche rlw common ?ILS5, oder Ina Louil ok Lommon klass, qenennet wird, allwo man die geringen Verbrechen und gemciiiLN RechlS- Händel pfleget abzuthun. Sie bestehet gleichfalls in einem Präsidenten und dreh Beysitzern. LrnoL , Insel in Ost-Indien, nebst estier scadt gleiches Namens, an der Mche" Seite der Insel Sumatra gelegen- Lsncrlln , kteine Stadt auf der Insel Sumatra , in Asien, am Flusse Racan, an der Ost-Seite, allwo viel Pfeffer-Hand» Setrieben wird. Ich ÜL. Bancalitat Band« Bande Bands 119 iG-, Ahi '«4 NÄ, WK Ails >ir,, >NL iZINl W!L Wv, l«n Mtz !l»,» a, Atz jkMll MN/» Mi? N-kNk ie, M chm, i« MW WM «O X zaitz^ d,«»° «rk> E! en Kitz!» hi,«E» .-c°^ Ltz j.zÄ Ss -S -ancalirär, sieheOeneral-Lancal-lnsticucum. Banck, eil, zum Sitzen zuqenchte.es Bret aus einer Galeere, und beuadeii iich auf irder Bank a. dis z. Ruder-Knemre, welche eii, eiuziges/Ruder ziehen. Jede Galeere hat z . Baute/ »ud durch diese Auz hl wird sie von andern Ruder-Schiffe» unterschieden. , i Dan?, 8at^f- -er, ist ein Hügel oderttn- kiese im Meer / welcye entweder aus dem - Wasser hervor raget, oder unter 0en„el- ^ beuverdütgen ist/ und sind einiqe derfel- ben so gefährlich, daß die Schifte daraus scheitern. Man findet Smd-Bäiike, und auch Bänkevou Stein. Dir ich.-zenann re gross- Sank ist eine Untiefe in dem Mr st,-! Xorr, gegen die Kniie von Ca- naoa uiAinerlka, w-'lche sich in die Länge aus roo-und IN die Breite ans ar. biszo. Meilen erstrecket. Die Europäer komme» aiieJahre mit kleinen Schissen dahin , und sangen eine »nzäblbare Menge Fische / weiche man Monws nennet. Die f'ogenamire kleine Bank ist der Krossen gegen Osten gelegen» und hat oyn- gefthr »o. Meilen in der Lange, und m- in derBreike, aus welcher gieichsasts eine grosse Menge Morues, Oer Stockfische, gefangen werden. Bane? heissen bey den Reichs-Tagen die Sitze, worauf die Stände nach ihrem Range sitzen, alodieFürsten-Bank, Grasen Bank, Släoce-Bank rc. lancu, Ist ein durch Obrigkeitliche Macht besteilcer Orr, wo mau Geld gegen Interesse genehm bekommen, und auch gegen Jnieresfe anslechen kan. Dergleichen »»der inan in Venedig, Amsterdam, Mrnberg, Hamburg, Wien und rudern Orten mehr. L-mco-Gelo bestehet in Sorten, welche die Lanco ounuumc, und zahlet. Lancock, wichtige Festung im Königreiche Siam, in Asten, aus der Haib-Jnfet, jen- -b.^O's Ganges, bey den, Eingang- des Flusses Menan kaust. siehe üaimo. LE^DrdeiiäalaLsnäer, siehe Ritter- der Halb-Jnfel diesseits ^ im Königreichs D'.oan , mUche def gtigct ist. rLmIa-uii eli, , sind etliche vierzig kleine A^'-H'bUche Ziueln, welche mir zu den Mo uckuche,« In,ein gerechnet werden, uno der H»i,anöi,chen Ost-JndischcnCom- Paguie gehören, Der HpstänölscheGou- Haup.stadc era. Sie haben dieses voran-! deru vorm-,daß siealleineMnfeaten-Nüs- tzu M,»caten-Binumgeben, dahero die s M.t«? "eit entlegensten die! Musiiucn-Baume ausrolten lassen, da- i mitkeine andere sskation sich darauf setzen und ihrem Museaten - Handel Abbruch thun möge. Lauste , ssr,, b-r. dieses Wort hak verschiedene Bedeutungen, den» also benennet man eine Rotte, eine Parthey Soldaten, eine Anzahl Spitzbuben, eine zu ainmen geschworne Gesellschaft. Es ist auch hievon der Name Banditen entstanden. Siehe Lansticen. Bande , heissen auch grosse und krumme Quer-Höizer, welche zu Befestigung eines Schiffes dienen. Lanstellcr, heisset der Riemen, daran di« Soldaten ihre Pacron-Tasche hängen. Bandellen, aiso worden die Mährischen Häfen des Königreichs Ar» racan, i» Indien, genennet. Lauster, iviauora, Festung in dem Gebie- lhe des grossen Mogols, in Asien, im Königreiche Cambaye, an der See-Küste, den Portugiesen gehörig. Lauster-VuEi, Laustsr-tiomrou, A-uraa-'» grosse, sehr reiche und berühmte Handels-Stadt in Persien, am Oolw stistal- Idrs, der Insel Ormus gegen über, in der Provinz Farsistan, allwo die Engcl- länder und Holländer ihre Comcoirs oder Schreibstuben haben, und die meisten aus Indien kommende Schiffe anianden. Die Lust ist hier sehr ungeumd, vsrnemüch aber in de» Monachen April und May, Eepce:nher und Dekoder. Die Hitze ist auch vom Junio an bis zu Ense Lngimt so unerträglich, daß die Vornehmen sich auf das Laus begeben, um derselben «uv» zuweichen. Sie soll von dem Juruaprel- lender Sonnenstrahlen vou-eiaem nördlich gelegenen Berg entstehen, und sogar das Meer um diese Zeit einen unerrragitche« Gestank von sich gebe». . Lauster-Loist--^, Onzxr, Kaieaei-a t/ougr, ei5. LÄNclvnbri^-, Städtge» in der Provinz M. unsur, in ^er Grafschaft Corke, in Jrrlane, welche Ditz und Stinmie im Parlament ht. rsnclouli-i , war vor diesem eine Art hölzerner P>c st.ii, in ocren jeher ein Schui-Pulver lag/ un hatte cm jeglicher Musque- tier deren, eine gewisse Zahl, io viel er nehmlich Schuß Pulver für se.» Feucr- Rohroder Lmilen-Buchse brauchte. Nachdem aber die p.-'v -uiid fü-ieon-eha- sch.ii auskomwen, har mail die Bandou- licrs bey der Mllitz abgeschaffer, B'''d -cn, sinh eine Arrvo» ungarischer Nakiönal-Jniünierle, «nd haben sich sowohl in dem Krieg von >?42, zwischen Oesterreich und Beyern, als auch in dem letztem zwischen diesem tzrzhause und Preußen bekannt gewacht. Sie tragen Mancel, l-nge Beinkleider und Mützen. Ihr Gewehr oestiheraus einer Flinte, einem Säbel, erlichen Pistolen >M Gurte und ei» m lange» Messer. P-nsiLanffä, Flecken am Einflüsse des Flusses Doverne in den Meerbusen von Murray, ^ in ssiork-Schottland. Es ist der Haupt- i Ort in der Viconns ksn5, und hat Sitz und Stimme im Parlamente s isnj-or, §-r»°ei t,!,qr, kleine Stadt in der Grafschaft Eaernaryan, in Nord-Walles , i» Engelland, an der Meer-Enge Me- nay, nebst einem Bißthum, unter den Erz-Bischofzu E°ncerbury gehörig. Noch eine Stadt dieses Namens ist in Norhr Walles, in der Grafschaft Fliinshire. vMkläs, kleine Stadt in Ungarn, zwischen Ose» und Stuhlweissenburg, D->n)3, Sradkin der Wallachey. Honschuccs, , Türkische Festung in Boßnien, an dem F.ujse Verbas, da/ wo die Derbania in denselben einsällt. Es residirec «Wer der B glerbeg von Boß- nien. An. >7L7-kam es bey dieser Festung zu einem hitzigen Treffen zwischen den Kaiserlichen und Türken, so aber zum d-achtheil der erster» ablicf. KorisMx, Heydnüch-Völker in Indien, sonderlich aber im Königreiche Guzurace, welche, nebstGOlt' auch denTeusel verehren , weil sie glauben, daß er erschaffen sey, um die Welt zu regieren, und die Menschen zu plagen. Sie habe» noch sehr vittAberglauben, und bey 8z. Seele» unter sich. Die Europäer bedienen sich ihrer als Dollmepcher und Fwtore», weil sieiin Handel und Wandei geschickt sind. Ban , oder Reicho-Ackir, ?r'o/ir^tro, ist im H.R. Reiche, eine Skrase'öersenigen, welche dem Land-F.icdeii zuwider gehandelt haben, und werden die Aechter hierdurch aus dem Frieden in den Unfrieden gesetzt, ihr Leih, Haab und Güther jeder- N. änniglich erlaubt, dergestalt, daß sie von niemanden in Schutz genoss, men werden Dann Bannerer dürfen. Die Kayser haben in vorigen Zeiten., unterschiedene Reichs-Stände für sich in die Acht zu erklären, kein Bedenken getragen. Es ist aber iiachgeyendi in der Wahl-Eapirul-itio» dahin verminest worden, daß die Chursürsten ihren Conseils darzrr allemal geben sollen - womit aber das Fürsten-Collegium michr zujrlc- pe» gewesen« sondern bcgehrer, daß mm dessen Einwilligung auch hiezu erfordern mochte. Ed wurde daher im Westphäli- scheii Friedens-Schluffe bewilliget, dcß aufdeni nächsten Reichs-Tage von der Art und Welse, eine» Reichs-Stand in die Acht zu erklären, ei» Schluß sollte ge- sassctwerde», n»d dahin ist nunmehroder XX- Arlickei der Wahl-CapilulationFra»- cisoi l, epcendiret worden. Ban», Änchen. Bann, ist eine Ausschließung von der Christlichen Kirche eines groben und offenbaren Sünders, bis daß er durch rechte Kennzeichen der Busse seine Besserung an Tag legte, welche Gewohnheit in der ersten Kirche ist ausgeüdet worden. Nachgehends hat der Pabst selbige auch wider Könige und Kayser gebrauchet, und gehet auch noch bis auf den heutigen Tag bey der Rom. Kirche jm Schwange, wiewohl die jetzigen Zeiten grosse Behutsamkeit in diesem Stücke erfordern. Dieser Kirchen-Ba»n ist auch noch in Engelland gebräuchlich, womit man die Verächter der Religion bestraffet , und tke xulssicst pLSAncs geneil« net wird. Nächst diesem hat die Englische Kirche auch den g-oss-n Bann, da einer nicht nur von der öffentlichen Kir- chen-Dersammlinia, sondern auch von allen öffentliche» Aemlern ausgeschlossen wird; wie auch den TVnstkomiuNinum, da einem der Fluch angekündiget, und er, gis ein Feind GOltes, dem Teufel übergeben wird. Lärme, tzimä, Fluß in Ulster, in Inland, welcher ans dem See Neaugh entspringet, und sich ohnweitColariie ins Meer ergeust. Lärme > Lmnorv, , Slädtgen IN Lein- ster, i» Inland, in der Grafschaft Wex- ford, welches «>itz und Stimme im Parlamente von Inland hat. Banner« Herren , hießen vor diesem in Deutschland diejenige», welche eine Fahne oder ganze Compagnie von Vasallen aus ihren Herrschaften stellen konnten. Es wird solcher Titel noch heut zu Tage von dem Kayser wohlverdienten Personenge- geben. Sie scheinen mit den Bannerets in Frankreich überein zu komme». Laune,ec, Rnizln>ü»imei-t > ein Banneret- Ritter heisset m Engelland derjenige, welcher , wegen einer ritterlichen That unter einer Fahne bey der Armee, zum Ritter gemacht worden. Vormals nennete man m Frankreich Bannerers alle diejenige Herrei, »c Vd ich. Uap ! chj d«ss i«L jiM ^Pü ch.r, Ässt llM» rM'j »!«L SM Ws! d«K' i kipi !»lM ^ Kr ^Herren, welche das Recht hatten, die Fahne, oder das Panier, fliege» ZN lauen,, das ist, welche ihre Lehens-Leuce Main« men fordern koniicen, um eine Compagnie zu Pferde daraus zu machen, wenn der Xiri-re-D» aufgebotheil wurde. »Lun-rävvus, Lne^E-r-Berg ln derGraf- schail Sammcrset, in Eugelland, an dessen Fuß die Stadt Bach erbauet ist, -Mister-, siehe flagge. - . .. 6 rnno^ 35 , Scadt in Calaionic», in Spanien, an- derlhalbe Meilen von Äirona, gegen Norden , ist in dem Succeßions Kriege befestiget worden. Z-lnnov, suche Lonne, ionnur, siehe Konus. ZÄNockdourri, öännoc^) kleiner Außin der Provinz Sterling, in Süd«' Schottland, weicher zwischen sehr hohen Usern nach dem Meer-Busen Förth zuläuft. Vrngucr, also nennet man im. nördlichen Amerika, und voinemifch auf der Bank von Terre Nenve i die Fahrzeuge, welche -um dortigen Fang der Stockfische, des Rochen und anderer Fische gebraucht werden. Lawzuec, ÜMnusne, , das Bänk- leiriin der ?aMmgibucir, Stadt in Engelland, in der » ^ovinz,Hanr. . »-Mch v^m-uv, Hanpt-und Residenz - Stadt eines " - grossen Königreichs, auf der Insel Java in Ostindien. Der König daselbst war ehemals souverain; Alleine seit >üuz. muß er die Over-Herrlchasc der Holländer er- kenuen, und wird von ihnen in dem sogenannten Königs-Castell in her ScahtBan- tam gleichsam eingesperrt gehalt-ns Es darf auch keine Nation ohne Bewilligung der Holländer hieher einige Handlung treiben. Bantam selbst ist groß, hat einen gucen Hafen, und ist von den Hüllandern wiewohl unregelmäßig befestigt worden, Pie Einwohner sind meistens ^ ge' . <))e!)öen» ^ Ä, «i^BantamisÄe Sache , also wird von den Seribenten jene Strittigkeit qenennet, die Anno iS«a. zwischen den Lngelländern und Holland-.ru entstanden , da crstere von leztern aus Bantam vertrieben wor- den, und die bey nahe in Europa zwischen beyden Machten einen Krieg veranlasset itichht »itilW - Mt eM« IMS D 8 - tzAi« v.. M ,N !!»>' der Philippinischen Inseln. Sie ^ klein, und gevorec den Spaniern. '^a 'l), Benedickiner-Abkey, im k'Mte Bamberg, aus einem hohen Ber- Banus Dap ge,, am Mayn, zwischen Lichtensels und Staffelsteiu, davon die ganze Gegend das Banygau genennet wird. Die Kirche nebst dem »leisten Theil des Klosters sind einige Jahre daher treflich ge- bauet worden. Kanus, also werden die Ungarischen drey Dice-KölNige, oder Statthalter, in Dalmatien, Sclavsnien und Croatien genennet, welche im Namen des König-, über aste Beamten qesetzec sind, und ihnen die Aemter conferlren, auch zu Kriegs- Zeiten das Ober- Command» führen. Es kommt diese Benennung ohne Zweifel von dem Worte Kan her, welches in der Sclavonischen Sprache einen Herrn bedeutet. Danzova, siehe panzova. Lapauins, Sa/mn, kleine aber wohl befestigte Stadt in der Picardie, der Krone Frankreich zugehörig^ Sie lieg; sechs Meilen von Arras. Bar, Baar, Landgrafschaft in Schwaben, 'in dem Fürstenberglsche» Gebiethe, zwischen dem Schwarzwalde und dein Wür- tembergischen, an einem Flusse gleiche- Namens. Das darinnen befindliche Ge- bürge, aus welchem die Donau entspringet , wird aus der Baar genennet. Lol-, Stadt ln Obcr-Podoilen, am Flusse Kow, 12. Mellen von Caminieck, welche die Natur durch den Morest befestiget hat. Sie har eine Cstadelle auf einem Felftn,. wodurch sie kan beschützet werden. k»i, Durstt,/ L«, , Herzogthum,welches gegen Osten Lothringen, gegen Norden Luxemburg, gegen Westen Champagne , und gegen Süden die kruncko Oom- rS zu Gränzen har, und Vermahlen von den Franzosen in Harrois mouvsm, so ehedem von Frankreich zu Lehen gegangen, Und in Larrois non mouvsm, so Nicht ZU Lehen gegangen, einaetheilet wird. ES gehörte dem Herzoglichen Hause Lothringen , weßwegen auch der Herzog Leopold Joseph, nachdem es Frankreich ganzer 2/. Jahre besessen, durch den Frieden zu Ryswick An. >697. wieder in sein väterliches Herzögthum eingesetzt wurde. Alleine unter der Regierung seines Sohne- Fra»; Stephans, nahm Frankreich An. i7zz. abermals Bar nebst Lothringen, nur die Herrschaft Falkenstein ausgenommen, hinweg, behielt es auch durch die Friedens Präliminarien von >73;. unter der Bedingung, daß es der König Stanislaus von Pohlen Lebenslang besitzen, nach seinem Tode aber es an die Krone falle» sollte. Der Herzog von Lothringen bekam dagegen Toscana und Florenz, und >7Z7. nahmen beyde Thelle von den besagte» Provinzen Besitz. ' > Bar, oder va.-r, schöner, nahrhafter Klecken in dem Weingebürgeim Elsaß, welcher mit einigen darzu gehörigen Dörfern H z ein« 122 Bar Barbados Barbados Barbarey eine Herrschair!- acht. Es ist jetzo eiuNmt, so zu der StadtStraßburq gehöret. Dar, schöner Flecken, nebst einem Amte in der Schweiß, welches einen Tbeii des Can- rvns Zuq ausmachet, und das Barer Land gensnm wird- Dsr-Io-Duc, , Hauptstadt dis HerzogkhllNis Bar, ein FlusseOrnep. DieFestuugs-Werkean der Stadt und am Schlosse sind alle geschleift. Lsr-lur-Xube, § 6 , ^ ^ mittelmäßige Stadt am FlusseAude, in Champagne , welche, des köstlichen Weins wegen , berühmt ist. ' Lar-lür-Zeme, WShl- gebauereFranzLstscheScaVlittBourgügne, an der Seine. Baraba, Landschaft inSiberien, welche auch die Barabinzische Steppe genennet wird , liegt zwischen demJrtilch-.und Obv-Fluß, oder zwischen den Städten Tara und Tschauskoi-Ostroq, hat viele Seen, wenig Holz, und gures Ackerland, ist aber nicht bevölkert. rsraeLn. Gackern, Stadtgcn in Ober-Ungarn, Gran geg n über, wo der Fluß Gran in die Lonau fallt. Sie war ehemals eine Festung, und wurde ><>84. von den Kaiser!, mir Sturm erobert. SsizcoL, kleine Scavt in Nord-Amerika, an einem kleinen Golso, welcherganz nahe dey der Oestlicheu Spitze der Jujel Cuba liegt. KLrsnene, siehe Lorgu-ie>I-. Baranow, Stadt und Schloß am Flusse Sluks, in der Woywodlchaft Sandsmir, in Pohlen. ^ . Baranprvar, Stadt neblt einem Schlosse in Nieder-Ungarn, am Flusse Crasso, davon die Gra>lcha,k Sarany- »var, oen Namei! hat, welche zwischen oervLouau und Drau liegt, uno >;,ic «klavonien, und denen Grafschaften Bodrog und Bach granzet. P-irague», siehe L-iL-rno; r-»rn, ösevL, wiro das D.cret genennet, welches die Patriarchen, Erz-Bischösse wie auch Priores und Guardiai.s der Griechischen Kirche von dem Türkischen Kaiser erhalten müssen, wenn sie vey ihrer >ra- genden Gewalt gelchntzec sepn wollen. Siiruc, Porlo-Larmo, Lsrf, nebst einem guten Hasen im Fürstenthum Piombin», am Toicanischen Meer, in I alien. Daran, Ännarn.n, Sca>,tIeinimPrachi- ner-Kreise, in Böhmen, am Flusse Bla- ,,ib, „ichtweic davon liegt das groiseund vor diesem feste, ja für unüberwindlich gehaltene Berg Sch oß Hels-iburg. Lrruvelio, ÜÄ, ur,c/,r,m> seines Schloß, ganz nahe vei)Csmo,lu. ->rj)gth. Manland. Lsrbuclu,, e ne von den Jnieln Bar.sventü, in Nord-Amerika, uncer welchen sie die-, ieniae -st- welche am weitest.» gegen Osten! lieget. Die Engest inder besitzen sie, und Haben die Städte ÄrrdZttown, Lar- j lcsrown, Jamestown und oltln-tzcj« srol darauf gebauet. Sie ist unqesehr so groß wie die Intel Wight , har eine» Gouverneur, und unterhalt eine starke Anzahl Truppen. Sie ist auch srnchrdar an Toback, Ingber, Baumwolle, Zucker, Orange uiidCltrsuen. LsrdWo-', enie andere von den Inseln Bar- lovenro, welche von der ersten weiter gegen Nord--» liegt. Sie gehöret gleichfalls den Engländern , welche einige Colonien daraus haben. Larlsuü, ein grosser Strich Landes auf der Insel Sardinien, weicher in drey Theile eingecheilel wird, nehmlich in L-n-bsiral.». Io;.', LurdLirüZac'ola, und L n buiiL Üei vj. Lurkimcon, Schloß und schönes Dorf, nebst dem Titel eines Fürstenthums im Henne- gau, an den Granzeu von Ramur gelegen. Hievon führten die schsitÄn. > 6 ^z. ausgestorbencn Herzoge von LurkL-co» den Titel, welche aus dem Fürstlichen Hause Aremberg abstammecen. Es wer. den sehr schöne gläserne Trink-Geschirre daselbst gemacht. Lzrbaruno, Stadt und Amt in der Venecianischen Provinz Mcenrnw. Barbaren, hierdurch werden insaemein die Einwohner der AsrikanifchenKüste an dem Mittelländischen Meer verstanden. Vor diesem wurden von den Römern undGrie« chen alle andere Völker, so nicht ihrer Nation waren, also genennet. Dnrvarcp, ist ein grosser Theil von Afrika, welcher gegen Osten Egypien, gegen Wellen das Atlantische Meer, gegen Norden das Mitteliandiche Meer, gggen 'L>üöeni 1 kigrlrla, im weitern und engem Verstände aber die Wüste Saarazu Gränzen hak. Die Barbaren wno von chreye» der Mahometanischen Reiigion zu- gethanen Nationen , nehmlich Arabern, Türken und Afrikanern, bewohnet, weiche letztere gegen dse See-Küste weiß, in Bstednlgerid aber schwarz sind- So giebc es auch viele Juden darinnen, weiche grossere Freyheic als in Europa gemessen. Äste Christen aber, so sich hie« selbst befinden, sind klaven, ausgenommen wenige Ordens-Leute, Handels-Leute, und die Einwohner von 2. oder z. Oer- kern, welche die Spanier und Portugiesen in der Barbarei) besitzen. Sie bestehet aus r.Haupc-Theilen, als die eigentliche L-ivbae e;-, und die Müsse Sam a; jene bestehet wiederum aus 6 . Königreichen , welche sind: Lvea, L rsvs/i, ss»- , ißt-r und oeco. Die ersten viere sind der Ottomannsschen P orte entweder unterworsen, oder doch zum wenigsten unter dcrosciben Schutz ; die letzten beyde aber stcbcn unter einem eigenen Könige, welcher souverain ist. Ferner qieot es auch noch die beyden kleine» Könige von Eonco und Labez, weiche Vasallen '.kl, l, lc. «llj,. « 1 ^ A»r «Ä: achs- -«!« l» KP iM, «,L?> «! p: i»ÄL W be, Kl M »L Whkl Aplip. »l^Ka M:« «KL WkL jM-u ML-d MM« Whi: ,W»' , M7.. KeE PIIjO ftE >i in ^ ii«! V. !l«E >»«>!!: !?^' ?!K ,r^' Barbarrcim Darberms Darbery Barca irß von Algier sind, und einige Arabsiche Fstr- ,le„,.,o man Legues nennet, und nach >ek:- gedachtem Algier Tribut geben muhe». DaL Land ist ,-hr lnicytbar an G-crayde, „ich wird auch grosse Handlung mit wuchern, Och' „-Hauten, Feige,'./ Roiinen und Datteln getrieben; ihr aropcerReich- thum aber bestehet in der Beule, »eiche die barbarische,i Lee-Räucer vo» den Eu- rr-päischen Schissen zu Algier, Tuniö und andern Orten zusammen bringen. Rorbarioinl, jiehe Sarbuiia. Lorbarini, siche Laiberino. Barbarisches Nkecr,^.-,, Sa, sa>!be,oder ^/-enm, hierdurch rvlrdunlerweile» derjenige ganze Theil des Mittelländischen M:rrs verstände»/ welcher die Küsten der Königreiche Tunis / Algier und Fetz benetzet / und sich bis an die Insel» Lneincn und Sardinien erstrecket. Unlerweilcn aber bedeutet es nur denjenigen Theil. welcher an die Küsten der Königreiche Algier und Fez reichet. Lurdarod/ Marktflecken in Unter-Eisaß/ ins Stist Speyer gehörig. Laii/aldo, Sa/o.rss.um, Sa, säst, um, Stadt inAiragonien/ am KusseDere, nebst einem Brßlhum, unter den Erz-Bischof zuSara- gosja gehörig, >;. Meii. von Saragüsta. Lorbmi, siehe Lrrbew. Lribiiw, Su/bukn, ei» kleiner Ort und Hafen in An.aiusien, in Spanien, am Kusse Barbaco, wo er sich ins Atlantische Meer crgeuß., zwischen Eadix undTarissa. LurdÄLen, kleine Stadt in Portugal,. Loibeoux, Sa>öe//r„n, So, tu^, Abtey in Frankreich, i» der Provinz Brie, am FlupeScine, eine Meile von Mein». Hwi-emMe, kleine Stadt in Provence, in dem Gebielhe von Taraseon, wo sich der Fluß Dourance in die Rhone erzeugt, «>„e Meile von Avignon. Keibcronv , Sa, srranum, kleine Stadt im Pavstl.'chen Gebielhe, i„i kouimsnio ko- rrl,am KusseBieda, zwischen Lendenden Seen Bra'eciano und Boise,1a. »»Iderino, Sa. sr,-,,LM, Marktflecken im Sivreiilmisch.en, zwischen Florenz und Sie. na, davou da§ vornehme Ztaiianjsche Ge. schlechte von B-rberino den Namen führet / weiches Las Aurstenchmi, Paiestrina im Kirche,,-Scaate besitzet, und daraus Pabst Urban der VZZ. und unterschiedliche Cardmale ent,prosten sind. Dieses Ge chlechte hac unter andern das Ehren- Amc, la krLterluiu cliMomsl, von gedachtem Padste Urban erhalten, welcheHaupc- manmchajt noch von den Rüm. Kaiser» herrudrec, und mußte dieser hohe Beamte bey.Kanerl.Einzügen in d,e Stadt Rom de» Reichö-L>tab vorfuhren. »aibermo, Lars,, !NUM, eine kleine Stadt -ÄrgcheU^^ »m Küste Lievr. und sunfe von Florenz^ ^.srbcr>-, Abkcy in der Normandie, im Ge-> bielhe von Lsvsux, in Frankreich. Larb-twux, flehe Ssrberioux. LLri>-ts,Lsrb»U, Wasser Hu-'de, also nennen dieCachoi, che„ in Frankreich und Savoyen Verlpottiings-weise die I^elission- nulrcs, oder Reform» en, welche in den Plcmonteflschcn Thäler», Lueern, Pro- gelaK re. wt-hueu, eben sv, wie dre Prvrr testanten in Brabanc Guesen, oder arme Leute, Bettler genennet werden, hingegen werden sie von andern, die eS mtt ihnen halten, oder sie nicht beschimpfen wollen, Daudois, Waldenser, Berg-Leute, oder KsIi^onnwrcL geheissen. Sorbette, ist ein erhabenes Stück des Walles, ans dem vordersten Theil eines Bollwerks, welches darzu dienet, daß man eine herum liegende Höhe desto besser aus der Festung bcichiessen kan. Lorberkeux, Sarsrrrstum, kleine Stadt und Marquisat in Frankreich, in der Provinz Saincogne, an den Granzen von Angou» mois, dem Hause Louvois gehörig. Sarbicks, flehe Lerbice. Lsibois, Insel aus dein rothen Meer, der Stadt Barbora gegen über, ist fruchtbar, und hat gute Viehzucht. Die Einwohner sind schwarz , und die.Dornehmsten gehe» bekleidet, und Sie andern halb bloß- Barby, Sarsrenstr k.sn,-,iat„-, Grafschaft »n Ober-Sachsen, an der Elbe, zwischen Magdeburg und Anhalt, so aus vier Aemtern, nehmlich Barby an sich selbst, Rosenourg , Walther - Nienburg und Wulstige» bestehet. Das Gräfliche Hand Barby starb An- 165z,. mit Grafen August Ludwlg aus, woraus die Lande und Güter desselben sehr verthciit worden. Die eigentliche Grafschaft Barby kam an das Churhaus Sachsen, von welchem sie zu Lehen gegangen, und zwar anfangi- an die Weissenselflsche Linie desselben. Müh- linqen und Walther-Nienburg kam ald Chur-Sächsisches Lehen an Anhalt-Zerbst, dieHerrschalten Roftnburg undEgeln aber sielen an Magdeburg, wiewohl letztere schon An. >4,7. diesem damahiigen Erz» Bißthum beimsiel. Die Haupt-Stadt Barvy, Zn kW«, liegt an der Elbe, . weiche in dieser Gegend die Saale ans» nimmt. Sie ist wohl gebauec, hat ein altes Schloß und cine Superintrndentur, unter weicher die 8 . Kirchen der Grafschaft stehen, welche so, wie die Stadt H Chur-Sachsen gehöret. Laien, weitiäuftiqe Landschaft in der Bar-, barey, deren Nördlicher Theil unter dem Titel eines Königreichs gleichfalls Bare» heisset, der Südliche «her insgemein die Wüsten Barca genennet wird. Es gehöret unter Türkische Bvchmäßigkeft, und in der Hauptstadt Barca restdire. einSan« aiac; wie denn auch die Einwohner Ma- hometanischer Religion sind. Luro». " 7 '- 4 >. ' i2L Barcalon Barchfeld Barchrn-na Bardewich Dsrciiipi,, ist ein Nähme, welchen man dem höchsten und vornehmsten Bedienten am Hote des Königs von Siam beylezet. D-wcan, stehe LorLcan. Lsrcoiom , (Villa nusv» sse) kleine Stadt mit einem feinen Schlosse und dem Titel emeS Marguisats im Spanischen Estremadura , an den Portugiesischen Kränzen. Larcellvrm, ösieins, Hauptstadt von Ca- talonien, und der Sitz des Statthalters , liegt am mittelländischen Meere, ist wohl befestigt, groß, und wird in die alte und neue Stadt abqerheilc. Es find allda viele ansehnliche Häuser, eine schö- «e Karhedralkirche nebst noch andern schönen Kirchen, Klöstern und Plätzen. Der Bischossteht unter dem Erzbischof vonTar-, ragona. Es ist auch eine Universität, eine Akademie der Wissenschaften und ein Znguisittonsgericht allda. Die Handlung ist wegen des guten Häsens, den das nahe gelegene Schloß Moujoui und ein anders Kort bedecket, sehr beträchtlich- Es sind auch An. >7Zz. noch ;. neue Forts aus dem Berge Moujoui angelegt wordeni An. 70;- im manisch.» Slieceßtö»s-Kner ge wurde dieser Ork vom Könige Carl III. erobert, muste stch aber >7>4- »ach einer harren Belagerung wieder an den König Philipp V. aus Diskretion ergeben,dieFor- tisicationen wurden lödenn mit 2. Cicta- dellen vermehrt, die dem Erzhause Oe- sterreich getreue Catalonier aber, welche ihr Vaterland verlassen müssen, von weiland Kaiser Carl Vl. in Dero Erblan- den reichlich versorget, liucsllonimc: , PV-uikUt»,, kleine Landschaft und Fürstenthum, welches in fruchtbaren Thälern bestehet, in den Alpen lieget, und an Dauphine und die Grafschaft N>zza gränzet- DiesesThal gehörte schon ehedem an Savoyen, ist aber im Utrechrer Frieden i7>Z. an Frankreich abgecrecten, und 1714. zur Provence geschlagen worden, 176-. aber kam es durch «inen Tausch-Vertrag wiederum an Piemont. Die Hauptstadt lZarccIIon-tt-, Lat. Lai nnE, liegt am Fluß Hubaye, und ist von Raymund Verenger, Grafen von Provence, -azo. erbauet worden, der sie zum Andenken des Ursprungs seiner Vorfahren , welche aus Barcellona waren, B.rcellonette nennte. Larcelor, ö«, re/orittm, Stadt in Ost-In- dieu ,, auf der Malabarischen Küste, in dem Königreiche Bisnagar, den Holländern gehörig. Larc-lvr, Stadtgen in Portugall, in oer Provinz Lmre vouro ^ IVlmKo, am Flusse Capado, nebst dem Titel eines Herzogldums. Srrcksrr-5, siehe I-Lgo 725- hat diese Stadt vom Feuer grossen Schaden ge» 1 .Älis. h'tln !>»k str.tzi R»jz ! Lch MW, Ml. »IlE », «i !l,»i sch»!^ M/ ,k' lOllffs mai-L «!ihei!i> » W I s>H!^ Bardi Bargeny Barges Barmherzige rrz >» fr>Ä> M ^ i« »>>» pjM ÄlE > ZiiiP« , »Ul' ! «i> »'^5 ML °S§ i ,iiß> , «Lrä-, .kleine Stadt im ^ Herzoglhum Parnia, in Italien, und die Hauptstadt eines Marquisatö, de» Fürsten von Doria ^gehörig, welche daselbst ein prächtiges Schloß zur Residenz haben. »Liäin-L^, . Fluß MI Herzog« tdum Mavland,welcher an den Piacelitlm- schen Granzen, lm Gebtelhe von Pavi» encsoriiiaec, und nachdem er etwa 4- deutsche Mellen gelausten, ln den Po fallet. L^o, L-i'Ium, kleine Stadt nebst einem festen Schlösse im Fürstenthum Piemont, mid Zwar im Herzogchum Aosta , nicht weil vom Fluste Doria Balcea gelegen. ,->r-ili-v. ^- or, kleine Insel auf Sem Irr ländischen Meere- nicht weit von Caek Dace^kleiner Fluß, der die eine Vorstadt von Leiptzig benetzet, und in die Pleisse fallet. ,zrcäzc> Sareftoma kleine Landschaft nebst einem Siecke» in Bigorre, in der Französischen Provinz Gascogne', «Uwe Gesund-Brunnen und Bader zu finden. Daren, kleiner Fluß in der Grasichaft Mark, in Westphaleu, welcher sich in die Roer ergeusr. Darenburs , Amt und Flecken , in der dem Chur-Hause Braumchweig gehörige» Grafschaft Hoya, in Westphaleu. Laisuovv. ei» Drt unö Schloß vey Saudo- unr, in der Woywodjchafr dieses Nah- . mens, in Klein-Pohlen. . Larüllcbo. Stadt in Ober-Ungarn, gegen Siebenbürgen zst, Darculv, stehe Öayveüthr Larco, Stadt in Nieder - Ungarn, an der , Drau. LorU-ur, LM oMIkch. Flecken mit dem Titel einer Vicoune. in per Normandie «in Kanäle, mir einem kleinen Hafen, welcher ehedeffen der beste in dieser Provinz war. ^ Lars-, kleine L>tadt am Flusse Serchio- im FiorenlinstchenGevierhe- gegen Lueea zu, gelegen. Largesorf, Dergdorf, kleine Stade und Ä!,:c, den beyden Srädren, Hamburg und Lübeck, geineiulchaftlich gehörig, 2 . Messen von Hamburg. Barge-Grid, Fahr-Recht, le äroit äs Lauv^-:. wird aenennet, wenn die ver- UliZlückre» Schiffer vor würkiicher Absol- gung ihrer an Strand gerricbenenWaaren und Güther, der LandeS-Herrschaft, wlL theiiS Lrcen eingerühret, ein gewiß Geld entrichten, mufscli. LsiZemon, Larjomoir. Lar--Monst»,. kleine Stadt an einem mit Wemstöcken und Oel» Baumen bepftanzcen Hügel, in Provence, rn dem Gebiechc von Frcfuls. La, kleine Stadl in Süd« Schottland, in der Grafschaft Carrick, »ler Meiien von Siyr, gegen Mittag. Lsrxes, dieser N.me wird Len Lust-schissen sti Engelland gegeben. Lmi, kts, ra»,,/, Ls, Landschaft des Königreichs NeapoliS, welche gegen Norden an den Goifo vou Nen.- dig, gegen Osten an Narr» ä'Orronco, gegen Süden an Basilicata, und gegen Westen an EapitaNata gränzet. Die Hauptstadt , welche am Eviso von Lftnedig lieget, heisset gleichfalls Bari , Ls-um, LUm, und ist wohl beiestiget, auch des Hafens wegen eine volkreiche HauchlS- Stadc- Sie hat den Titel einch Herzog» thumS, Und ein Trz-Blßchum. Lsi-Mnon , siehe Lrrzemvn. Lmi^ello, der Hauptmann derer Sbirri,oder Hascher, ln den Jtaliänische» Landschaften und Städten. Bnrillswiy, befestigter Ort in dem Kai« serl. Croatien, allwo gemeiniglich ein Obrister mit einer starken Besatzung sich . aufhait. borjols, kleine ab« nahrhafte Stadt am Ursprünge des Flusses ArgeuS, in Provence, ln Frankreich. ES ist da- selbst eine L-ssllsxe. Lsricfuimeccro , Landschaft IN 1'rrra ürnrs, in Süd-Amerika, in dem t-suvernsmcm VsusLusls.am Fluß Baria. öarismont, Lmlemom, Grafschaft IM Französischen Hennegau, an der Sambre, zwischen Maubestge und Landrecv, weiche vor diesein ihre eigene Grafen gehabt- Der Haupt-Ort gleiches NahmenS ist e,n grosses Dorf nebst einem Schlosse, und einem Convente von regulairen Canoinßinneu, , Augustiner-OrdellS. Li!min3,gleckenlmAhaylandischeii,amF!»ft seSevese, zwischen Maylandund Como. LLrlacluc, siehe ÜLi-is-Ouc. Lmlsmonb, siehe Loilumoub. , kleine Insel in Portugall- de» Küsten des Gebiethes von Leiria gegen über. Do» ihr werden noch viele kleinere gegen Norden liegende die Oarlinglschc,, Inseln , genennet-. Lailer», L« kleine Stadt am Oolkc» Vanews, nebst einem guten Hasen, in der Neapolitanischen Laudschaft Bari, welche dem Erz- Bißkhum von Nazareth einverleu et worden, und Ler Sitz dieses Lrz-BijcholS ist. LsrlinguSs, siehe Lurlsn^g. Lorlovento , also wird der nördliche Theil von den Antillischen Inseln, en denE« ckal Xoir , in Amerika b.nenner, derert . 28 . sind. Larmack j hohes Gebürge in Persien, in der Provinz Schirvan, nicht weit von dein Caspjschen Meere. Lonumier, arvffe Stadt in der Persischen Provinz Kirman. Barmherzige De »der, V, ae, Li» 126 Barmstedc Barndorf Barneuquen Barque , , Drdens-Lcute, welche zu den gewöhnlichen z. Geiüvden, der Ärmuch, Keuichheir , uiid des Gehorsams, »och das Re hinzu gechan, nehmlich den Kranke» auszuwarceii. Sic rragen ein graues K,e;b, und werden in Italien k sra den lUnr-lli genennec , weil der Stifter ,lo- IlLnnse sie Qeo betteln gieng, und aus- rief: Eyuk Bnces, ihr Brüder! «rmstedr, oder dieGrasschafl Ranzau, bestehet auS dem Hoi Ranzau, demMarkt- flecken Barnisredr und einige» Dörfern. Sie liegt iin Hcrzogthum Holstein, und gehörte ehemahis zur Hemchasc Piune- derg. Herzog Friedrich von Hüljteiu-Got- lorp bekam »e in der Lheilung uiic Christian iK. König v. Dannemark, verkaufte sl^ au dcnÄ'hnrgt.Stßttnaiter Christian veil Ranzau für 201020. Rthlr. Kaiser Ferdinand befl-nrigte den Kauf, und erhub de» voll Ranzau in de» Gra- sen-Stand. und das Autt Barmlledt zu einer Reichs - Grafschaft. Graf Detlev, des erstcril rsohn , machte eine Diipost der an Dänemark,allen ionre. Ais nun i-2>. Graf Christian Detlev von seinem jünger» Bruder erschossen, und dieser «ach Norwegen zur ewigen Gefangenschaft vernrcheüc wurde, allwo er auch «ojror- s de» , »ahm An- i?aü. die Krone Dane- s mark , Kraft obiger Disposition, von ' Kiefer GrafschaftBesitz, überließ «der der - «matren Schwester des fttzrern unglücklichen Grafen, der vermahlten Gräfin von Castell Rüdenhausen, die Herrschaft Brei- lenburq. Siehe Ranzau. Baenatnren, Drdens-veme von der Con- aregacisn der regniircen Chor-Herren von Sc. Pauk, dessen Episteln ihre erste München fleißig erklärten. Sie erzeigen Sem Apostel Barnabas grosse Ehre, sind vom Gabst kLuIu IIl. Anno >Z4Z- «onflrmirec Worden, und rraaen ein schwarzes langes Kleid, ingleichen besitzen sie zu Rom ein schönes Kloster und eine Kirche, In O,,-:- jh cki Lurlo cka Ln-.ünavi genannt, und haben federzeit einen Cardinal zum Patron ihres -Ordens. rsinRiuu, diesen Namen g,ebt man spott- weise denen armen H'oüM ä, Va-iMn, und zwar deswegen, weil in dem Kirchspiele von L,kunwb«zu Venedig eine grosse Anzahl von dergleichen unvermögenden Edclleuten wohnet. »zrnsCot., ösmsgoils, Königreich Ni Abys- Snieu , in Afrika , zwischen dem rochen Meer und dem Mio, welches groß, aber schlecht bewohnt ist , und seinen eigenen LzmLrcft-LMa , Stadt in der Provinz Durham, tn Lngetland. Harndorf, Barenrvup, Stadt nebst einem Schloß und Amte, am Flusse Hon,, zwischen Hameln und Lemgow, denen Grasen von der Lippe gehörig. Bal-n-nckcn, Marktflecken in dR Mittel, mark Brandenburg. Lurnevelftt, kleine Insel in Süd-Amerika, an der Mittelländischen Meer-Enge, den Holländern gehörig. Baeniya, festes uns aufeinem hohenBer- ge gelegenes schloß, in Dber-Ungarn. Barnsiorf, Marktflecken an d rHnme iik der Grafschaft Diepholt, in Westphaien, Chur-Brauinchwftg geyörch. Lnruciie, Ln, oea, Stadt im Königreiche Guzurate, zehen Icaiia'» Nische Meilen von Surate, ain Flusse Nar- dabach, in dem Lande des grossen Mogols. Sie liegt an einem Berge, und hat zwe» Vorstädte, darinnen viel Weder und Kollo» -Handier wohnen. Die Holl - und Engelländer haben idreComwirs darinne, und beflnder sich auch dir schönste Bleies im ganzen Laude daselbst. Liii-ujs, Castell in Portugal!. Baron, oder .fiepHeer, per nachsteAdcl- istand nach den Grafen und Vicomtes, weicher sich in Deutschland und Frank, reich schon von alten Zeiten her bessndet, und wurden vor diesem alle diejenigen Barones genennec, welche ganze Herrschaften eigenthüiniich, oder als k.hne be, fassen. H» Engeiland sind die Baronen Lords und Glieder des Dber-Hauses. Lmonet, ist in Engelland die erste erlasse unter dem kleinen Adel, weiche Würde erblich, und erst An. 1612. unter Jacob l. auftommen ist. Denn als derselbe zu dein Jrriaudl chen Kriege Geld brauchte, ver- vronete er, daß ein jeder, derzuBeschü- tzung des Königre.chö Instand, und sonderlich der Provinz Ulster, z. Jahr zo. Mann auf seine Kosten halten würde, Karonet ssyn sollte. Nach der Einsetzung sollcen derselben nur aoo. ft-yn, allein nach der Zeit sind deren gar viel gemacht worden, so daß sich ihre jetzige Anzahl aus 700. erstrecker, nud für diese Lhren-Scel- le müssen sie beu 1200. Pf. Sterling in die Königl. Kanuncr bezahlen. Laras, kleine Stadt ausder Insel Sumatra, in Asien, ausder West-Seice gelegen, ai!» wo die meisten Kampfer-Baume wachsen. Larjjue, ist eine Art Schiffe von Mlttelmäs- siger Grösse, unqe,ehrz--.Fußiana, welche einen, oder auch zumöscern a. Masten hat, und meiirenrlftilsauf demArchipela- go gebraucher wirs. Diejenigen Barquen, deren man sich auf demM-c.eUäüSifche« Meere bedienet, haben nebst dein gromn M..st noch zw v andere, und führen die größten nicht über io-, Tonnen. Eine Barg ne ist auch ein mittelmäßiges Schiff, Lessen man sich gebraucht, Munition darauf zu führen, um ein grosser Schiff z« beladen, oder auszuiaoem L-r- II > läe> «nz/! W:si ', «ss A-'L DiN Wss !»W> »rL-! !E »«;- achsia. ill! l>L t: S«IÜ »Mi; > stk L-« r-Msä. üMiA «Kste M 'z«Ä Barquerole Barry Bars Bartsch rr s Mi > M,» >tkiM ».P!' ,:«M ,vM" Wps i>Wn^' W>»>.ss !S? :ß ?Ei ».7°ucwl°, öMn-mc, ein mittelmäßiges ' Lastschiis ohne Maste» /, weiches nur bey aurem AZelter am dem Meer, jedoch nicht weit vom User, gebrauchet wird. L3.ije.c1-, klemesSchlii, so nur 4.Ruder hat. »SMeinc'von^den Inseln Westernes/ bey Schottland / welche sehr fruchtbar«»Ge- rravde, und/.Meiien lang ist. S-e hat z. kleine Scnote / und es wird allhier der Stockst chm grosser Menge gefangen. , L»im, kleines Königreich in Afrika, in Guinea/ weiches seinen eigenen König hat. Liumur, einMarquifacinGliienne. Zurrsux, b'vrr Lorresux , von der Natur und Kunst befestigter Drc / am Flusse Z er / in Dauphine/ an denSavovischen Eräiizen/ -.MeilevonMontnielia». Es befindet sich allda ein besonderer Gouverneur Ulis Unter-Statthalter. LAr-m-, ein Kecken in Ober-Provence / in Frankreich/ 4-Meiten vonDignc, Sud- Oeftüch gelegen. Barren / Silber-Barre», also wird das Silber gencnnet/ welches noch nicht verarbeitet ist / und in Stangen/ Kuchen / oder Klumpen, bestehet. »ariinno , kleine Stadt im Venetianischen Gebiethe/ in Ztaüen/ in derProoii.z Ber- gamafco/ an den Maylänbifchen Grauzen. Larricucki.- , Hecht eine geringe Befestigung wider den Anlauf der Feinde» Li.ii.cMe, ein scster Posten in Piemont. Luirlere, siehe FaU-Gatrer. Lmil-re-Lraetat/ heißt nach dem wörtlichen V-rstande eine Versicherung gegen einen gefährlichen und fenidliche» Nachbar/ ingleichen oicSchadioßhaltung/so pacifeiren- deTyeile einander zu geben psiegen. Der bekannte Barrierc-Lraetac inden Nieser- landeii/ zwischen dem Kaiser und den Holländern/ bestehet «ne og. Attickeln, die Zusammenkunft ward den g.Dcloberi/ich. angefange»/ nach 48. Confereiizen /71t. den >;-Nov. geschlossen / und 171s. ans- gewechseit, vermöge dessen die Holländer ihr«Besatzung/ welche dem Erz-Hause -Oesterreich mit schwören muß / in denen Städten unüKestungeN/ Namur/ Tour- nav/ Pter.in/ Fnrnes/ Warnet»»/ Pper» und Fmk Knock«/ zu ihrer Gränz-Aersiche- rung haben / in Dendermonde und Rü- remonde aber halb Oesterreichlschc u,id halb Holländische Besatzung liegen solle. AlledieieBarrierePläkekamen - 74 ;. »ach kurzen Belagerungen üiFranzLsischcHa,,- de/ und wurde» zum Theil rasirc. Au,10 174z. aber wurde» sie insgcsammt durch den Auchuer-Frieden wieder au Holland reslicmret. Larrav, ön/ - s/r/ 7 , Fluß inLeinster/in Irr- lanü / welcher»-» i» den Meerbuss,ssvon Water,ord erqcust. kieineIusel auf de» Küsten derEna- stlchen Provinz South-Mstes, bey dem Einflüsse der Saverne, zwischen Laudas und Eardis. Bar 0/ Barsenburg,oltesSchloß inNlcoer-iliigarii/amFlus'eGran/ davon dieGe'panschast Bars. /l-, den Name» führet / weiche zwischen den Zöllner- Honten,er- Comorrer- und Grgner-Gespai.schajren lieget. Barsingi>ausen / eiu Lutherisches adeliches " Frauiein-Klostcr jm Fürstenchum Calenberg / z. Meilen v0i> Hannover. Die Aebtißin hat Sitz ausden Lmdiagen. Barre« / kleine Grabt/ mir einem Schieß und Amt im Barreniande/ in der Provssz Naiangen / in Pr u.,en, die .iadt ist durcheilte» hohen Berg von demSchloste abgesondert. Barreniand, kleine Landschaft Im Königreiche Preuflen, in der La.dschosc N«ta>.- ge»/ welche an die Flüsse Lila/ Pregel und Anqerab gränzel/ und den andern Kre.ß ausmachec / in welche die Provinz N«r»n- gen verrheilet wird. Vautrüstein / Stadt und Haupt-Amt ant Flusse Ali«/nebst einem ruinircen Schlosse in Nacangen/ es gehört zu dem mren Barleniand. Barrcnflem, Schloß/ Dorf und Amt in Franken / dem Fürsten von Hohenlohe- Barcei,stein zuständig. Barkfeld/ Bartsa / feste König!. Frcrstadt in der Saroi'cher Gespanschast / in Ober« Ungarn/ auf einem Hügel/ ift ninst sel r groß/ hat aber weitläustige Vorstäote/ w,.» che durch g. Flüfle befeuchtet werde». S.e ist ein wichtiger Paß gegen Pohle» / pf.d von ihren dreyThoren wird aste Tage nur eines wechselsweise erösnec. Barth / üa-a-r/,»^ Stadl und Schis! im Fütstenchum Barch/ ulBor-Po.r,.z. Meilen von Gkralsund/ liegcan einem U.:- nen Meerbusen/ und hateinen Hasen. DaS Barthische Gebiethe gräi.zet mit Mcüic»- burg/ verGrasschaslGutzkow/ derInsol Rüge»/ und der Dst-Gee/ ist -c-. Meile» lang/ und 8 . breit/ und im Frieden >7-s- der Krone Schwed nresticuiret worden. Seit > 7 Z 8 .istein adeiichFcäulein-Stisk allda. Lorrii, Festung in Savovc»/im Augstcbal. Barthe/Üs/ F^ kleiner Fluß in!Lor-PoM-> mer» / welcher Hey Sir.usund enriprin» get / und sich ii-chr roeic von der S'.adt Barch in einen kleinen Meerbusen der L>st-See ergeust. Lmivn , Stadt in der Engli- l scheu Pr.vinzLincvlN/ am FiUi.eHumk>er. Barrl.i. / ch,'s/f//a , /kr-,/>2 , I Fluß i» Schkesie» / w lcher in s Grog-Poblen entsoriiig-t / durch da- j Sraotgei, Militsch laust / Und sich im Für» : stenchmn Glogau in die Dder ergeuß ; ist seiner wohlschmeckenden Hechte wegen berühmt. Dartick,, ein vornehmes Sch oZ in Niedey» > Ungarn, nicht «eit von Babvlsch. I _ k' ' I HL 8 Darvä BaschL Basel D«M« K»rv» , ein kleines Königreich in Äbyßi- inen, in A,rika, «m Flusse Metahu, ist die Haupt-Stadt des Königreichs Bar- uagas. M.rruth ^ eine kleine Stadt und Herrschaft in. Sächsischen Chur - Kreise, an den BrandenburgüchenGraiize», den Reichs- Grafen von Solms, -LvunenWaidischer Li- die gehörig, deren einer aühicr residtret. Sie liegt 6. Meiden von Berlin,und so viel von Wittenberg. Bar Uth, ein Flecken in der L)bcr-Lausitz, m, Queiß-Kreise. Koiuw , > schlechte und unter das Pacnarchac zu Änriochia, in Asien, gehörige Stadl, ui Soria, an der See-Küste, woselbst derjenige Lindwurm, dcir der Ritter Sc. George erleget, in einer am Meere liegenden Höhle soll gewöhnet haben. Karevick , Lenvlcst, Stadt «Ist Einflüsse des Flustes Twede , welche eigentlich in Schottland lieget, alteiue zur Provinz Norlhumdcrlanö gerechnet wird» Sie ist groß, volkreich, und wohl befestiget, uno har eines der festesten Schlösser in Lngellaild. Sie hat den Titel eii.es Herzoglhums, wovon vorzüglich der natürliche -.ohn, den König Jacob kl. mit Arabella Ehurchili des Herzogs .von Marl- > boronghSchwestcrgezeugec,Zaee>bFitz-2a- mesHerzog vor,Berwlckgeb..b 7 >. berühmt ist. Er m.gre leinen, unglücklichen Barer nach Frankreich, wurde i?c> '. Marschali vonFrankreich, und commandli ce in Spanien , und am Rheinstrom die Franz. Armeen mit vieler Tapiertelc, wurde aber 1724. als er Phistppsdurg belagerte, erschösse». Er hiurerließ 7. stköhne, Jacob Kitz James der als Herzog von Lina beraunc geworden, und Franz FitzjameS. Der jetzige Herzog von Berwick uno Lina, Jacobus, ist ged. >, il>. denaü. Dec. Narzod, Stadt in der Grafschaft gleiches Nahmen», am Flusse Hernekh, in L)ber- Jliigar!!» Sv!, Flecken in Cataloniöu, nebst dem Titel einer Vlcvimo , st, dem Pyreuäische» Tebürge. Kse,kleine Insel auf dem Britannischen Meere, au den Küste» von Klein-Bretagne. kleine Stadtln der Französischen Provinz Velav und ScvcniicS. AaiöluLro , kleine Stadt in der Landschaft Aleffandrla, iin Mai)ländischeii,an den Genuesischen Graiizen, deyde»,Fluge Lein». Sie gehöret den Grafen von Visconti. talöirilMilc»eine bey den Türke» deri HMtt Stadt in Romanien am Flusse Maritz.! Sie ist gut gebauec, und treibt starke» ! Handel- Oabe-lra, kleine Stadt in Cacaionien, unweit Roses und Giro»», am Flusse Flu- via gelegeu. dalcstii heisset bey best Türken ein Bedien-z ter, so Sie Aufsicht üoer rlw»s p«r. La., icKi-Lsxou-OLl-ml. ist der Lber-Auffeb« über die Thürhüter de- Srauenzimmers. Bafel, Lat. st-rrcir,- einer voll deu >z. Schweitzer - Cautons, uub der neunte in der L>r 0 iiung, weicher gegen Westen an das Guudgau , gegen gf»r. den an das Brißgau, gegen Hstcu and» Wald-Scadre, und gegen Süden an Solothurn glänzet. Er ln einer der fruchi» baresteu, hac 7. Bogceye», z. Sradrez 07. Pfarren,und ist Reformircer Religion, Bafel, F^/i/e-r, LW-, Haupcstadr im Canto» dieses Nahmeus, und die grvsteSM in der Schweltz. Der Rhein theiiei sn in die grössere und kleinere Stadt, ms- che durch Sie Rhenibrücke, sh 6 c>o.Schuh lang ist, verbunden werden. DaS Mäu- ster ist, so wie das Rarohauß und Zeug, hauß, sehenswüröig- Die An. >4; in ge» filstece Universitär, hat einen schönen Bio chersaal, Münz-Eabinet »11b bocanischc» Garten. Die Handlung ist sehr berrächu llch. Die höchste Gewalt fteht bey Rai grossen Raih, aus welchem der kleine Rach, so aus «0. Raths- Herren Weher, besetzt wird. Lste adelicheu Gejchmh, rer haven keinen Antritt zum Regimen!, Merkwürdig ist, daß hier die Uhreu un> r-. Stunde früher schlagen, a>s ander» warlß. Ehemais war Basct eine Reichs- Stüdt, trat abet ,501. in daSSchmi- tzerifche Bündmß. Bon -rri. bis >zzi. i,r allda das berühmte Concilium gehn- ten worden. , Basel, L-e/i/een/rr LPr/csk-Ä:,,, Bischsh thum, gegen Norden au dem SundM, gegen Liste» an dem Eancon Basel, gegen Susen au dem Eanro» Solothurn, und gegen Welten an der k'rsncl,« LomiS gelegen. Der Bischof, welcher unrer den Arz- Bischof zu Laümcon gehöret, heifjct an- fetzo Simon, Mcolaus, Eusebius, Ignatius, Gras von Froberg, welcher de» Wien L)cr. 1767. erwählet worden. Er »lein unmittelbarer Reichsstand, und stehekmit den sieben Catholischeu Canronr im Bund» niß. Luüenrv, Fluß in Neapolis, weichet ist det Landschaft Basilicata emspr.ngcc, und sich in deu ö-ult'c, cü Hc-mur ergeußt» BafUew, Stadt in Dolhynieu, in Roch» Reusse». Laülico, ist ei» Griechisches Wort, Und bedeutet ein Köiilgi. Gebäude. Insgemein aber werde» die grossen und Prächtige» Kirchen-Gebaude, so unter Eonstann»» lV 1 > zu bauen angesangen worden, anogc- immer. Wie denn noch heur zu Tage di« hohen StiftS-und Dom-Änchc» diese» Nahmen führen. Bor diesem hiesse mast zu Rom LoliliW die grossen vl.rcckigttn, noch eimuat so iai.g ats breil gemachre» Gebäude, in weichen nicht nur der Rach zusammen kam, und die Richter Recht Machen, sonder» auch, in Abwesenheit Lersel- M. >N Ekkliiltt iliii, ^ kjülilj^ i>l!L„ wilri» k«»L S'ßichlc UWj, !W dl' >r-hN UgtG: l ßs!,ji i-ihtllle M,»!i tzsgmü iil siSL »».kill «M ' il-i, M M Mdi »Mi f M»i»l Üi LE-! flUilik »Itl, Mi L»Ml. »lr», ^ »illsslM MI» ili»!« K'! Wi»E! >ich- ?.' llB Enss -K Aastlicara Ba^ues_Dasquevktte Bäßignans 12- derselben, die Wechsler und Kausseme ihr We m hatten; 'Sr- Anzahl bestes sich au. Nicht weniger wurde das Schiss, oder der mittlere Theil der T-mvei, ingleichen die G-spräch-Säle ln denPrivat-Haul-rii mit diesem Nahmen beleget. »Mi«:»». Landschaft im Königreiche Nea- volie, welche gegen Norden Ke, nmd <-»?«- ieaa«, gegen Wellen >1 knncipmu vlrra und cilw, wie auch-in Theil dekToftanl» scheu Meeres, gegen Süden Calalmen,und «eaeiiösren den llollolli1»r»mc> zu Gran- zen hat. Sie ist der Gebürge wegen nicht qar zu fruchtbar, und wird lonsten auch sirovincia äi Lirsnra > «dar krovincm ^ck-rvnün» genenust. Bafilldianer, Ketzer, welche von Basilide, aus Alexandria, herksmen. Diejer lebcce im andern Seeulo, langnete die Auferstehung, hegete die Zauderen und alle fleifu,- iiche Lust, und hatte seltsame Nennungen von den Engeln. „ Bastlii-ssrvrn, hat seinen Namen von Ba- silio, Bischöfen zu Cäsarea, der sich ums Jahr zl 7 . eines einsamen Lebens sonder- iich beflissen, und denen, so ihm nachsolge- ten, gewisseRegeln vorgeichrieben, welche im >z. Seeulo von dem Cardinal Beffarion inaz. Artickel verfasset worden. Dieser Orden ist einer der ältesten, welcher >tch sonderlich in Orient ausqebreikec Hit. rulstin, Stadt im Herzoglhum Ferrara, im " che» Gebiethe, in Italien. Lrülogaiost, stehe ^V-NHorzoroll. jiLÜNxomm, Valilixommo, grosser Fluß in Morea, welcher »litten durch Misitra flies- set,und sich hernach in denüullo ä, LKocKi- ur ergeust. Bor Zeiten hieß er Eurotas. lastlors-o, //e, /„lu/a, ön/i/r/As,. eine von den Liparischen Insel» auf dem Tyrrhenischen Meer, welche aber uubewoh- nei ist. »»flri, Fluß in Persien, in der Provinz Kcr- man, welcher sich in den Meerbusen vo» OrmuS ergeußc. Batzklecrsche Pqrrarn, sind eine der Rußi- scheu Monarchie unterworfene Nation, sie wohnen in dem Gouvernement von Kasan, zwischen dem Kama-Fluß und der Wolga. Sie sind wehr Heyden als Ma- hometaner, von wsscheid>?tztern sie die Be- schneidung angenommen naben. Anno i7zz. empörten /.-sich wider Rußland, sind aber zum Gehe,man, gebrasst, und ihren Distrikten und Döner» M fische Amtleute vorgesetzr, auwtt-^^^^ wieder Festungen angelegt wor.vn. rachua^lssvachuas, sssffcitÄU,«, vk-ii,, Landschaft in Gascogne, welche gegen Westen an das Biseayiche Meer, gegen Norde» an I-s Usnäss,gegen Osten an Bear», und gegen Süden an das Pyre- naische Gedürae granzcr. Sie bestehet aus den;. Gebiethe,,! I-sdourst, Nieder-dla- "»r», und dem Landgen Souls, LschueviU-^ grosser Flecken in derNorman» die, iin Landgen Laux, an, Wasser Bienne, welches m die S» »e fallt. Serra, Stadt lM Königreiche Fetz,in Aftika, in der Provinz Habata, 2 . Meilen vo» der Stadt Gala. üchiö, kleine Insel in Schottland, ans dem M erbujcnvvn E^eriburg, auswölcherein feiles B.rg-Schloö zu finden. Basta, sta-im, oder ssaciiL, ist ein Türki- Icher vornehmer Bedienter, w-sicher im Nahmen des Groß-Sultans über eine Provinz regieret. Sonst.-» ist es auch ei» Eyren - Titel, welcher alien vornehmen Perfone,, geg.-beu wird, wenn sie schön in keinen^ wurklichen A.nitern stehen. Lall», Stadt in Persien, an der See, in der Provinz Lara. kmlbc, Saiss-, r,m> Abtey in der Landschaft Saiittogne, am Flusse Charente, in Frankreich- Lattö.iln, siehe Lacalm. B»?,'an, kleine Stadt in der Ukraine, de» Cosacken gehörig, g-o. Meilen von Bia-> logrodko geqe,^ Westen gelegen, kstlüno, kleine Stadt in der Mar ia Trevi» qi iia, den Deuelianern zuachöriq, am Flusse Brenra gelegen. Sie ist dieHaupt» Stadt des Landgens Bassauese. Lvtluno, LsilanaHo, kleine Stadt im Kir» cheu-Staate, im Patriinoniv Petri, eine Meile von der Tyber. Von diesem Orte hat der sss-goss KEno den Nahmen, aas welchem der Fluß la ö-arc-, kommt, so ehe» deffen Cremera hieß, und wegen der Nie» Verlage der Fabier bekannt ist. Laim, kleine Insel auf dein Fluß Förth, i» Schottland, von der In ei May 8. Meilen gelegen,ist sehr hoch, und voll er Felsen, an deren M-plel ein fest s C-st ll sieget. RailL-, , eine befestigte Stadt anft Flusse Deule, in Flandern, welche der Kro» »e Frankreich gehöret. Sie liegecanden Granzen vonArtvis, und vier Meilen von Ryffel. Bassel, StadtimStiste Münster, in West» phalcn. B ssen, Bassum, Flecken und Lutherisches Adeliches Stift, nebst einer Herr chastun» Schloß, Freudenberq genannc, in der Grasichafk Hona, z. Meilen von Bremeir» DerFleckenBassiim,gehöret zu demHessen» easselischen Autheil au ^Grafschaft Hoya» das Stift aber »ebst desse»>Ge-äudeu stehek unter Churbraunschweiq>iü?r Hoheit. Bastenste.m, siehe Passe ste.., Lallsncv, ,F,uß in Cadhria eitra» inReapolis, weicher sich mitöiq Flusse Crace vereiniget. Lmlstsso, Niedrigkeit, unanständige That,sowohl dem hvheii sscande, als dem Ä -russr nach, so einer h t. ' Lau>gn->n», Skädclein, unweit Balei^a,!« ^ He, zoethum Mayland, an, Flu,se Po, »» der Tanarv hinein lauft. 3 r»L.-r>^. .fl izo Baßigny Bastion Bastion Bacavia Lullizn^, , Landschaft und Scadt in Champagne, gegen Lothringen zu, ein Theil liegt in dem Herzogthum Bar, und das übrige in Champagne. MNri, grosse Stadt in der Persianischen Provinz Kirman , in Asten. Lassore, stehe LsUors. LLÜmsie, das grosse Seegel auf einerGaleere. LLift-rsi-, ein altes Geschütz, mittelmäßiger Grösse, welches man viel leichter forcbringen kan , als die andern. Sie sind sehr bequem, sich seidiger, mitCar- tetschen geladen, im flachen Felde unter wahrender Schlacht zu gebrauchen. Lssssn, ein Kind , so ausser der Ehe ge- zeuget worden, oder, wie man jetzo redet, ein natürlicher Sohn. LEnsc, siehe SLibvizne. Law»,Hauptstadt aus derZnselCorstka,nebst einem guten Hasen, und einer festen Ci- tadelle. Sie ist dieResiden; des Genue- sischenStatihalters über die Insel, und 745 . wurde sie von den Engellandsrn bombardirt und erobert. An. 1748. aber von den Kaiserlichen und Piemvntesern vergeblich belagert. ^ . DEa, kleine Stadt, oder grosser Flecken im Herzogtum Modena, auf einer kleinen Insel, welche der Fluß Panaro machet. DEs, Scadt in der Griechischen Provinz Epiro , an einem Meerbusen, zwischen Burrinto und Perga, der Insel Corfu ge- üen üöök. Basne.ndcrn, Berg-Stadtlein in Böhmen, a. Meilen von Marienberg. DslncUän, also nennen die Burger zu Marseille ihre um die Gegend liegende Lust- Däuser , derer viele sausend seyn sollen. LE!,c s, Flecken auf der Insel Corsica, der S'adr Adjazzo gegen Nord-Osten gelegen. LEsie , - ist ein altes Schloß zu Paris von s. Tdurmen und einem Bollwerk, so schon '.inter König Karl V. An. uz?,.erbaut worden. Dacsviel zuklein ist, die Stadt zu beschützen , so dienet es bloß zu einem Gefängniß, welches immer sebr stark beseht ist.. Die Kanonen auf der Bastille werden bey freudigen Vorfällen abgefeuert. LEmemos , kleine. Insel ans dem Nsr siel ddorr, in Nord-Amerika, nicht weit von koi-o-Lollo. LEon, Bollrverk , ist an einer Festung ein dickes Gebäude von Erde, welches un- tenveilen auswendig mit Steinen bekleidet wird. Es bestehet aus i.k'seen, oder Gesichts-Linien, und r. Flanquön, oder Strichen. Ein halbes LEon ist ein Wevk nur von einer k »ce und einer kstsnc. Man setzet diese halbe Bastions gemeiniglich vorne an die Schwalben-Schwäii- ze , oder an die Kronenwerke. Ein abgeschnittenes Bollwerk, LEon couxs, mach« gegen der Spitze ein einwärts gehendes Eck, jedoch wird sie heutiges Tg, ges nicht mehr gebrauchet, weil sie ein ausser Defensiv» stehendes Eck hat. Ein plattes Bastion ist auf eine gerade Linie gebauet, an statt daß die andern aufEckm gesetzec sind. Dergleichen wird aber nicht geachtet, weil man ihre Defensiv» von der Courtine hernehmen muß, und weil das Eck der Eontrescarpe gar zu weit in den Graben gehet , so benimmt er das Gesicht und die Defension der entgegen gesetzten Flanquen. LEvn sie WI'LII«, eine von den Franzosen i 6 zz. angelegte Festung in der Afrikanische» Barbaren, auf de» Gränzen der Königreiche Algier und Tunis. LEon sie s. Nickel-, Schloß im Herzogthum Mantua, in Italien. B-rsto, siehe Buffo. LsftWne, Last-nsc, Lä/tom'^, L>radt bcymArdenner-Wald, im Herzogthum Luxemburg. Sie war chemahlS blühender als jetzo, ist aber dennoch nach Luxemburg die größte und beste Stadt in diesem Herzogthum. Sie gehört zum Oesterreichischc» Antheil, und liegt s. Meilen von Luxemburg. An.i 6 z 3 . Weiften die Franzosen ihre Fortisicacion, und wird sie von ihnen gemeiniglich ksik «, -prsisone genennet. Luston, siehe Loston. Las Ville, Stadt, nebst einem grossen Hefen, welche die Franzosen aus der Instl Martinique erbauet. LruscLlo, suche Lutecslo. Lmsills, heisset im eigentlichen Verstände eine Schlacht, Treffen, öfters aber wirses für die Schlachtordnung selbst genommen. Lsrsillon, ist der halbe, dritte oder viertle Theil eines Regiment zu Fuß , und bestehet in z. 4. bis 5. und mehr >oo. Mann. LLksMoir cLrre, wird genannt, wenn man dasVvlk ins Gevierte stellet, daßsiealle einander den Rücken zukehren. LLtolkL, kleine Stadt in der Portugiesische» Provinz Estremadura, nahe bey Leiria. Batafrck, siehe Bathasrck. Lamvis, vo. mahlö Jacatra genannt, ist die wichtigste und größte Scadt aller Länder die die Holländer in Ost-Indien besitzen. Sie iiegcausder nördlichen Küste der Insei Java, und hat einen sichern Hafen,!» von 17. kleinen Inseln umgeben wird. Diese Stadt, welche die Holländer An. 1619. eingenommen und sehr befestiget haben, ist seither ungemein erweitert uns volkreich geworden, und bestehen die Em» idohner nicht allein guS Europäern, lon- dern auch ans Malayern, Amboinern uns Chinesern , weiche letztere den größten Theil ausmachen. Im Umkreise nebst de» Vorstädten beträgt Bacavia bey r.Deal- sche Meilen, die Mauern sind sehr hoch» die Gebäude prächtig, und nach einer g»' ten Bauart aufseführet. Man zehlet day Asd.' Aaravka Bach _Bachmünster Batterie izr >» t»>- innen 7.Resormirteund..LmhenscheKir- che, das Nachhalls, des Gene. ai-Gou- »erneurs Haus, das Ambachrs- oder Handwerks-Quartier , wo alle mögliche Hand-. werter wohnen, sind sehr schone Gebäude. '5 Da Bacavia auch das Haupt-Lager aller Ost-Indischen Maaren l>r, so enthalt es § auch viele Magazine und Packhau,er, >n L 5 deren einem s-ets uber i°°°. Kanonen liegen. Sonst beftnden sich allhier d e ^ edle» Herren von Indien, welche s.Col- »legien ausmachcn, und so viel zu sagen haben alS dieGeneral Staaten inHolland. Las erste bestehr ans den Rathen von Indien , wobey der General-Gouverneur den Vorsitz hat. Dieser führet einen säst Königlichen Staat, und har sehr groste Einkünfte, wie denn noch 8 . andere Gou- ,. rerncurs unter ihm stehen. Das zweyte «lchp,-. Collegium bestehet aus dem Justiz-Rath, Äh iH »,nd formirct die höchsteJnstanz in bürgerl. »« ch und peinlichen Sachen. Das dritte Colle- liül« «in», ist der Schöppen - Stuhl, so die nikürgerl-Sachen der Stadt eut>cheidet, und Ai ich: dem ein Unter-Gericht nachgesetzct ist, so il, Bl» »iber dic geringen Sache» erkennet. I» LM>: Kriegs - Sachen hat nach dem General- WA»- Gouverneur der General-Major das mei- mWkr - sre zu sprechen, und werden gewöhnlich , 7000. Mann regulircer Völker und Schisse unterhalten. Dle Stadt litte imM den ,r. Jan. einigen Schaden vom -5 Msa' Erdbeben, und -740. erregten dieChine- ,er eme gesahrl.Conspiration, Key welcher das unweit Batavia gelegene FortJacatra fast gänzlich verbrannt, nach glücklich ge« iNlÄri« dämpfter Unruhe aber wieder hcrgestellet Em Fluß in Asien, in der Landschaft M r Earpeniaria,welche eines von den neu ent- decktenLändcrn gegen Süden, und ist dic- ser Fluß zuerst von den Holländern gefun E"! nl den, und also benennet worden. ^»tccslo, stehe Lmicals. '" - «Er Varocalo, Lrucilo, LsracLlo, Stadt und Fell stung au, der Insel Ceylon, in Indien, am , Flusse gleiches Namens. Die Citadelle M ..- - - --- -- M ^ liegt auf einer kleinen Insel, hat hohe frei -iiti-iA. nerne Mauern, und drcy ziemlich stark Bollwerke, den Holländern gehörig. AÄE v^tenbourz, ! rum, Flecken an der Maas, welcher ein an- sehnliches Schloß har. Er liegt-.Meilen >,.» chv vonNimwegen,und gehöret nebst derHerr- L ki'Ä von der er der Haupr-Ort ist, dem Grast. Hau,e Bentheim Steinfurr. Die Gegend da herum heißt Las Amk lVlssr- t»« >M Vg-LÜ. B M^Bachaszrck, LakM«v!, Stadt am Flusse Sarwitz, in der Gespanschaft Tolna , in Nieder-Ungarn, nebsteinemBißihum,un- » werden Erz-BischoszuColocragehörig. rt in Ungarn, nahe an Stuhlweiffenburg gelegen, und ist derselbe das Stamm-Haus der Grafen von Lmiu- ni, oder Lollis»,. kscwM, siehe Barocken. S-ru-cos, sind gewisse Thaler in dem Spanischen Königreiche Leon, in der Gegend Salamanca, nicht weit von den Portugiesischen Gra'nzen, hinter den stei- leste» Gebürgen , in welche etwann bey dem Linsalle der alten Gothen einige alte Spanier geflüchtet, und von aller übrige» Menschen Umgang abgesondert gc- lebet haben. Endlich lsind sie unter Philipp II- durch einen flüchtigen Edelmann entdecket, und von den dahin gesandten Geistlichen zum Christlichen Glauben und guten Sitten gebracht worden, wiewohl sie noch sehr roh sind, und die Spanier von einem unhöflichen Menschen jm Sprichwort sagen, daß er aus den Thalern Batuecos herstamme. Srnnin, eine Stadt auf einem Hügel in der Ukraine, und zwar in dem Gouvernc- menr von Kiow am L,em Flusse gelegen. Auf dem dösigen Schloß residiret der Hertmann oder Feldherr der Cosacken. Anno 1708. als Matzeppa der damahlige Heitmann an den König Carl XU. von Schweden übergienq, wurde diese Stadt von den Russe» mit dem Degen in der Faust erobert, geplündert, niedergebrannt und alles ermordet. Indessen ist diescrDrc seither »leistens wieder erbauet worden. Bayen, siehe Ba,en. , Ba», ist ein sehr hartes Gefangniß in der Chursürstl. Sächsischen Residenz-Stadt Dreßoen, unterm Walle, darinnen die boßhaslige» Missethater, als Diebe, die wider das Duell-Mandat gehandelt, u. d. m. sehr genau verwahret, mit ichlech- ter Kost nnterhalten, und zum Festungs- Bau , auch zu anderer harten und unflätigen Arbeit augestrenget werden. Bavarow, siehe Barau. Hgvu v, kleine und alte Stadt an dem kleinen Flusse Dsneau, in der Grafschaft Hennegau, 4. Meilen von Mons, der Krone Frankreich gehörig. Sie ist die Hauptstadt von einer Gev-ule, litte >738. Feuer-Schaden. Laubul», Flecken im Königreiche Aragonien, am Flusse Xalon, eine halbe Meile von Lauco.öL-r -i/E, eine kleine Stadt IM Pabst- lichen Tebiethe, ln der Lsn-i ^ni>äi5vvnu». Bauge Bauske Lsujxe, Lesuxe, kleine Stadt, ins» Provinz Anjou, am Fiusse Coesnon,;. N«. len von Angers. Lsuxo,Lenu^.,kleineStadkinder Französische» Landschaft Bressc, nebst dc» Titel eines Marguisats, so dem Hause v°,i Urso gehöret. Luuzenc),, , kleine Stadt i» dem Gouvernement von Orleans, a» der Loire, allwo eine steinerne Brücke hinüber gehet, ohnqefehr 4. Meilen von Drlcaist. Sie har eiste Abtey. Lsujz-rslr, Abtey in der Frag, zösischen Provinz Touraine, 3. Meiieg voll öinrillon turi'lncire. Lauge,';. ein Amt um den kleine» Fluß Bourbvillon herum, in dem Herzsz, thuni Savoyen. kruläi'),, siche Louflrz,. Lsulm-, Lrlume.üesumo 1-8 Xonn-8, K kleine Stadt am Flusse Ooux, in der lftsn- du- Ovmls, lii Frankreich, s. Meilen Lslüncon, allwo eine berühmte Höhle, daraus die Einwohner im Sommer das Lis hohlen. Es ist daselbst eine reiche weltliche Abte», Bencdictiner-Ordeiis. Lsuix, siehe Lsux. Baum, ist di jenigc hölzerne Maschine, Mi- mit die Hafen geschlossen werden. Baumanns-^ödle, 6^r,mnMia. no, eine berübmce Höhle, nicht weit von Goßlar, im Fürstenthum Blankenburg, in einem Felsen , allwo man allerhand Knochen von Thieren und wundersamze- bildetcTrops-Steine findet, welche durch das langsam und Tropfen-weise h.nb fallende Wasserformirecwerten, und sind 6. bis 7. finstere Höhlen hinter einandtk zu sehen. Baumgarten, paumgarten, altes adelst ches und miiimehro Reichs-Gräfliches Ge- schiechce in Bayern, von weichem der jetzige Chur-Bayerische Staats-Münster, Franz Maximilian, Gras von Paumgar- ccn berühmt ist. Baumgarten, schönes Kloster im Bechiiitt- Kreise, in Böhmen, unweit Nenhauß. Baumgarrenberg, ein Cistercienftr-M» srer, in Ober- Oesterreich, an den Rieder-Desterreichischen Gränzen. Es hat einen Abc, weicher ein vornehmer Land- Lvtand ist. Baur-ack,, geringer Fluß in Franken, ü" Stifte Bamberg, woran ein Bambergst scher Flecken und Amt gleiches Nähme«» gelegen, und davon auch einer unter de" sechs Orten der Fränkischen freuen ReW- Ritterschaft den Nahmen Baunack l"d- r« , deren Ritter-Hauptnian zuDch Hausen wohnet. Bausch und Bogen, bedeutet so viel, ist» überhaupt. Bauske, Stadt und Amt in Semgallem oder im östlichen Theile von Curland,M' schm den Flüssen Mus und Mümel, »M einem KL üÄisi il!i?>»>-! «!»- lL» «n»,ss hmx.iitz illlss.L L««l si«Ä mM» «Atz «i«M -/«ö» -ik, ck»c « MK i»«««!>l AI, Mj M»-«r Bamersem Barem einem mm, Schloß auf einem Fesen, die Bausieuburg genannt. Ei» Theil der Fottincacioucn wurde 1726. durch die Russe,, qe>pre-, keuste Au. -6;o. diese alte Baronie von der Fürstin Elisabeth von Hohenzollern, und wurde hiedurch zur Würde eines Barons erhoben. B -.litzlu, D-ruyke, siehe panyke, Loux , üvulx , s?Ä»r,r,« , Katt'«« , Flecken IN Provence, nebst dem Titel eines Mar- quisats und festen Castell, dem Jtalia- nischeu Fürsten von Monaco zugehörig. Sie liegt in der Wgu-erie von Arles, und har ein Schloß auf einem Felsen. Bautzen, BlidiZin, Hauptstadt im Narggcafthum Ober-Lausitz, uno die ersteunrer den sechs Städten, 6. Meilen von Görst!!, und ?. von Dresden. Sie ist groß und wohlgebauec,liegt an der Spree, hat ein Schloß auf einem Felsen, «rien- burg genannt, auf welchem der Land- Vogt residiret, wie auch ein Catholisches Stift, und gehöret Chur-Sachfen. Das Rachhanß, das Gymnasium, die Raths- Bibstotcheck, das Waifen-und Zuchthaus, sind sehenswürdigeGebäude. DieHand- lung wird durch die verschiedene Manu- faccuren anlehnlich, auch werden iu dieser Scadc ordentlich die Landtage der Lausitz von den, Churmrstl. Lanövsgtc und dessen Bensihern, von der Ritterschaft und den Städten gehalten. An. i?ou. und >760. hat Bautzen durch Feuersbrunste grossen Schaden erlitten. An. 1757. wurde sie von den Preuffen besetzt, gleich darauf von den Kaiser!. König!. Truppen eingenommen, welche auch die im Schlosse Omnburg gelegene Preußische Besatzung zur Uebergabe nörhigten, Day, üakia, siehe Lolch. öaul-t, tzsia, ein Castell in der Neapolitanischen Provinz DenaM l.avoro am Oolü) sti Rsxoli gelegen. Sie hat warme Bader, und ist von Pozzuolo durch einen kleinen Meerbusenzwey oder dreyMeile» breit abgesondert, Bayern, Kar-M, Herzogthum, im Bayrischen Kreise gelegen, welches ge« gen Osten a» O sterreich, Salzburg und Paffau, gegen Süden an Tyrol, gegen Westen an Schwaben, und gegen Norden an Neuburg und die Ober - Pfalz granzet. Ober-Bayern ist theiis bergjchc «nd waldichc, theils voll von groffenund kleinen Seen , daher zur Viehzucht qe- sch ckcer als zum Ackerbau, Nieder-B yern hu,gegen, ist ebener und fruchtbarer, bev- de aber haben einen Überfluß am Getreide, Baum,ruchten und Holzungen. Man Met in ganz Bayern z6. Städte, 95. Marktflecken, und 1170z. Dörfer und Bayerischer Areiß 15Z Einöden. Die Landstände in Bayern, bestehe» aus dem Prälaten- Ritter- und Adel- und Burgerstande in den Städten, auch wird im ganzen Lande keine andere , als die Römisch- Catholische Religion qedultet. Die Manusacturen werden an- jetzo sehr in Ausnahme gebracht, dieLan- des-ÄuSfuhr aber, besteht vornemlich in Vieh, Getreide, Holz, Salz und Eisen. WaS die politische Einrichtung becrist, so sind in Bayern 4. Haupc-Regiernngen. In Ober-Bayern sind die zu München und Burgi-ausen, und in Nieder-Bayern die zu Landshut und ^rraudingen- Der Churfürst als Landesherr hat das suz clr iiow Lpp-Il-mclo, und führet, Kraft des mit Chur-Pfai; nach Kaisers Carl Vl. Tode Au. ,742. getroffenen Vergleichs, bey einem lmerrrgno das Reichs Vics- rmr mit Chur-Pfalz gemeinschaftlich. Er ist nebst dem E>z-Bischofe von Salzburg Director und Kreißausschreibender Fürst des Bayerischen Kreises. Boy der Kayserlichen Wahl giebt er seine Stimme unmittelbar nach dem Könige in Böhmen, und wegen des Heil. Röm. Reichs Erz- Truchsessen-Amts trägt er bey Kayserli- chen Solennitäcen dem Kayser den Reichs- Apfel vor, bey der Krönung aber setzeter vier silberne Schüsseln mit Braten von dem gebratenen Ochsen auf die Kayserl. Tafel, welches iu seiner Abwesenheit durch den Lrd-Truchseß, Grafen von WaiSpmg, verrichtet wird. Der Chursürst in auch ein Mitglied des Reichssürstl. Collegii, und hat in demselben wegen Bayern und der Landqrafschaft Leuchtenberz 2. Stimmen. Wegen der unmittelbare» Graf- und Herrschaften, welche Lhnr-Bayem besitzet, hält es sich nur wegen Wiesensteg zum Schwäbischen Reichs-Grafen Cslie- gio, Churfürst Cari Aibrecht wurde 1742. zum Römischen Kaiser erwählet, und da das Cyurhanß Bayern , nach Äbsterben Carls Vl. 1742. Anspruch ans die österreichische Erbschaft machte, kam es zu einem weitläufigen Kriege, in welchem die Bayerischen Lande von Oesterreich iu Besitz genommen, und erst nach Kaisers Carl Vll. Tode durch den zu Fuessen An. i 74 l>. geschlossenen Frieden völlig wieder restituirt worden. Der sohn weiland Sr. Kaiser! Majest. Carls Vll. sind Se. jetztregierende Churfürftl. Durch!. Maximilian Joseph qebohren 1727. den absteu Merz. Dero Durch!. Gemahlin ist Maria Anna, Königs Augusti Ill.jn Pole» Tochter, mit welcher sie sich Anno - 747 . den 12. Jul. vermählecen. Bayerischer Ar,iss, (L e«/«, einer von den Kreisen des R. Reichs, dazu gehöret Ober-und Nieder-Bayern, das Erz-Stift Salzburg, die Ober- Pfalz, die Bißthümer Passau, Zrevsingen und Reqensburg, die Probstcy Berchloisga- 3 ; de», IZ4 Baversdsrf Bayreuth Bayreuth Bazas den, die Abtep Kaisersheim, St. Emm» ran, OKr-undNieder-Mü»stcr, welche drey letzter» ln Regensourq befindlich, daS HerzoAchumN uuirg, oder junge Pfalz, das Furstenthum suizbach, die Landgraf- schasrLeuchccnberg, nebst den Graf- und Herrschaften de, Fürsten, Grafen undFrey- Herren zu Lobkowch, Orcenburg, Ehrcn- sels, Wöllstein, Mapelrain, Hohcnwal- deck, Haag, u. d.m- wie auch die Reichs- Stadt Reaenspura. I» diesem Krei e sind der Churfürst zu Bayern, und der Erzbischof von Salzburg, Kreiß-vireLboi-s, und Kreißausichreibende Fürsten. Bayerssoef, siehe Beyersdorf. Bayerischer Hof, siehe Stadt am Hof. Bayerisch-Dettingen, stehe Dettingen. Bayerische See, ist von ziemlichen Umfange, und liegt auf der Gränze zwischen Nie- der-Bayern und dem Prachenfer-Kreije Böhmens, gegen dem Passauer-Wald zu, und zwar an einem Orte, den man In jener Welt nennet. Nsyoux, siehe Lajsux. Lavon, §a/onir,m, kleine Stadt an der Mosel, in Lothringen, drey Meilen von Nancy, gegen Mittag- »Lyons, mittelmäßige Stadt, nebst einem Hafen an einem kleinen Meerbusen des Atlantischen Meeres, in dem Königreiche Gallicien, wo der F uß Minho in die See gehet. Sie ist eine guteGränz-Fe- ftung gegen Portugal!. »Lyons, SsjE, Flecken in Neu-Castilien, zwischen Toledo UNd ^.IcLls är lksnsrsL, nicht weit von den Flüssen Larama und Tainma. »syonne, , Hauptstadt der Landschaft Labourd in Gascogne, nebst zwey ziemlich festen Schlössern. Sie liegt «m Biscarischen Meere, der Fluß Nive aber fiiesset mitten hindurch, auf welchem die Schiffe bis mitten in die Stadt gehen können, und der sich am Ende der Stadt «ic dem Adour vereiniget, welche beyde Flüsse einen bequemen Hafen machen. Ueber dieses ist sie eine grosse, reiche und wohl befestigte Handels-Sradt, und hat «inen Bischof, unter Las Erz-Bißthum zu Auch gehörig. Während des Spanischen Eucceßions Krieges hacKönigsCarl Hin Spanien huiterlasseneWittwe, aus dem Hause Pfalz-Neubura, allhier residiret. N yonüifche Inseln, Oeo- , , sind viele kleine Inseln aus dem Atlantischen Meere, nicht weit von Bayonna, gegen die Küste von Gallicien. Davonnischer Meerbusen, ist ein kleines Stück von dem Gasconischen Meere, in Frankreich , gegen die Küste der Landschaft Labourd , welches sonst auchlVIeicI«L>5^ULr genannt wird. »AyiLM 5 -Fcsi, siehe Lmrsm. Bayreuth , Fürftenttzum im Fränkische» Kreise, welches gegen Osten an die Ober« chsaf, und Böhmen, gegen Süden an das Nürnbergifche und Ansvachische, gegen Westen an das Schwarzenbergnche und Bambergsche, und gegen Norden an das Voigtländifche gra'nzek. Es ist ein Theil de» BurggraflhumsNnrnberg,wirddasBurg- grafthum oberhalb Gebürges genannt,u„d in das Oberland und Unterland «erhebet. ZUinOverlande gehören die Amts-Haupt- mannschaftcn Bayreuth, Culmbach, Won« siedel, und die Landee-Hanptmamischasr Hof. Zum Uncerlande gehören dieLandeZ- HauptmanlifchaftNeustadc,unddieAin!f« Haupcmannschaft Erlangen, welche alle in ihre besondere Aemccr abgetheilec sind; das Land ist gebürgicht, hat Mineralien, Marmor, Bruchsteine, Wild, Waldungen, etwas Weinbau, mittelmäßigen Kornbau, gute Viehzucht, und ziemliche Fischere«. Der Margqras vo» Brandenburg - Ba>>, reurh ist mitausschreibender Fürst dst Fränkischen Kreises. Der regierende heis, sec Friedrich Christian, geb. den 17. Jul. 1708. Nachdem ohne männliche Erbe» An. 176z. erfolgten tödtiichen Hintrnr desDurchi.MarggrafensFriederich, trat» te erden -7.Fcbr. besagten Jahres die Negierung an. Er residirte ehedem zu WanS- deck bey Hannover, und war mit Victoria Charlocca , einer Prinzeßin von An- Halt-Bernburg, vermählet, von der er sich aber An. >7Z!>- scheide» ließ. Bayreuth, die Hauptstadt in diesem gür- stenthume, und die Residenz desMargzr«- sen von Brandenburg-Bayreuth. Sie liegt am rotheu-May», >>. Meilen von Nür»- berg, und ist mit Mauern und Thürme» verwahret. Das Fürst!. Residenz-Schloß ist zwar > 75 Z.abgebrannc, aber ansehnlich und schön wieder erbauet worden. Es sind allda eine Lutherische Haupt-Kirche, die Spital-Kirche, eine Reformirte Kirche, und eine Carhol. Kapelle. Das Gymnasium illustre hat Christian Ernst 1674. gestiftet!, auch befindet sich daselbst ein Se- minarium, ein mittelmäßiges Spical, und ein schönes neugebauetes Waysen- haus. In den Vorstädten sind hie und da prächtige Gebäude zu sehen. Die vornehmste Nahrung hat die Stadt von der Hofstaat, Wirchjchaft, Brauerey:c. ÜLr.», übel bewohnte Stadt, nicht weit vo» dem Flusse Guadalencin, im Königreiche Granada, ist vor diesem befestiget gewesen, und hat einen Bischof gehabt. LLLssiois, s/Äen/i/ /lse,. ein gewisses Ge- biekhein Guienne, inFrankreich, welches unfruchtbar, und voller Wälder ist. LLLL 5 , 60,7-0, 6aM«, s^s/ertiea, Stadt in dem Gediclhe Bazadois, inFrankreich, am FlusseBenve, 8. Meilen von Bourdcaur. Sie hat eine ZLnscliLuMs, und ein Bißchum, unter den Erzbischof von Auch gehörig. Batzen, lr r l«««d ÄW hMv «ck»U Oj« 'LP i»L Ljllss» «uWstc »lchKij! Batzen Beaufort Beaufort Beaune IZ5 Banen, ist eine kleine Scheide-Münze in Deutschland, deren es ichwere und leichte aiebet. Diese sind am Rhein, in Bayern und inSchwabeiigcbräuchlich, undgilcei- „er 4.Kreutzer, daß also 22. u. ein halber einen Reichs-Thaler machen. Jene aber sind in Franken gangbar, u. gilt ein ganzer Batzen 1«. schwere, oder 20. leichte Pfennige, ein halber «. schwere, oder -o.leichte Pfennigs. Sie kommen mit den Lüneburgijchen Marien-Groschen überein, und stehet ein halber Batzen und ein Marien - Groschen in gleichem Werthe. Also machen 2. Batzen ein halb, und 4- Batzen ein ganz Kopsstücke. Drey Batzen betragen vier gute Meißnisch-Groschen, und achtzchen machen einen Thaler courant. Zr,.,sgs5, kleine Stadt in Languedoc, zwischen Toulouse und Carcaffone. Lsssks, Dorgebürge IN Engclland, in der Landschaft Sussep. L-Krk, tzulilb, klcineStadt im Fürste,tthume Walles, in Engelland, in der Grafschaft Brecknock, am Flusse Wye. L-om, Le» »in, Landschaft in Gascogne, welche vor diesem den Titel eines Fürstenthums führcte, ist etwa - «.Meilenlang, 16. breit, und hak viele Berge, aber dabei) gute Viehzucht. Sie grunzet gegen Abend an die Provinz I-sLürguss, gegen Heroen an oao eigentliche Gascogne und les l.onck-5, gegen Morgen an Armagnac und Biqsrre, gegen Mittag aber an das Pyrenäische Gebürge. LoatiKeLtio, die Seligsprechung, geschlehet durch eiiien Pädstl- Schluß, Kraft dessen die verstorbenen Heiligen, die etwa von etlichen Bischöffen dafür erkannt worden, so lange den Titel Learu; behalten, und einigermaßen als Heilige verehret werden, bi» nach zo. Jahre« der Pübstliche Stuhl erkenne, ob sie würklich zu canonisiren, und für Heilige zu sprechen seyen. Es erfordert weniger Unkosten und Cercmonien als dieCanonisation. Lsmikoc, Lc/L/Lear,/, Clstercienscr-Ab- tey in der Normandie. Leaucmro, Stadt an derRho ne, IN Nieder-Languedoc, allwo ein berühmter Jahrmarkt vom -a.Jul. bis im Äug. ge- halten wird, 10. Meilen von Nimes. L-zuc-, L-Luiis,Ls//i^ Landschaft unter das General-Gouvernement von Orleans qe- horig,. Zwischen Paris und Orleans, welche die Lander Charcrain, Vendomois, Blai- sois, DunviS und ein Stück von Orleans unter sich begreiffet. Vor diesem wurde unter Beauce alles, was zwischen l-le äs t laues, der Loire, Bretagne und Nor- mandie gelegen war, verstanden. L-aukorr sn Vallse, , kleine Stadt in dem Gouvernement Anjou, nebst d-m Titel ettier Grafschaft, 4. Meilen von ^ gegen Morgen. MM d'-aukon, Stadt und Amt in dem «igentli- ilM ß, SkttOli! , jkUltt kMMlitzj iWüch liiKW! stlliMÄ, ittB-uji'. WM'- P,,«i MG. >sti»»» daiftci»! SS AM»' «i«G! WM«! ,il«i>Sss «HÄ! iSH SS» chen Herzogthum Savoyen, 5. Meilen von der Stadt Moussier. L-aukoit, Stadt und Schloß nebst dem Titel eines Herzegthums in Champagne, dem Herzoge von Dendome gehörig. Lssugs, siehe Luuzs. Lssu^su, , kleine Stadt nebst einem alten Schlosse am Flusse Ardiere, in dem Gcbiethe Beaujo- lois, «. Meilen von Lion, Nordwärts.^ Lsaujolois, Ls//o/oa,imst- , ös//r/acsir/i^ kleine Provinz in Frankreich, in dem General-Gouvernement von Lion, zwischen der Loire und Saone. Lsaulls, kleine Stadt in der Grafschaft Roß, in Nord-Schottland, wo sich der Fluß Fer- ray in den Meerbusen vsnMurra» ergeußk. Lsrulisu, Lsf/Al-Stadt in der Französischen Provinz Limosin, am Flusse Dor- dogne, hat eine Abtev, unter den Crz-Bi- schofzu Bourges gehörig. Es giebet anch zwcy Abteyen dieses Namens in Champagne, eine Cistercienser-Ordens, 2. Meilen von Oslmom SN ^.rzoune, und die andere Pramonstratenser-Ordens, in dem Gebieche von Troyes. LLLUMli 5 , r/l Haupt-Stadt auf der Engelländischen Insel Anglesey, nebst einem gutenHafen u. einem festenSchlosse. Sie hat Sitz und Stimme im Parlament. Lesums Iss dlonnrr, siehe öaulms. Lsaumoir, Stadt und Hafen IN Poitou, in Frankreich. Lrsumonr, Lr/Zomoutttm, kleine Stadt auf einem Hügel im Hennegau, nebst dem Titel einer Grafschaft, an den Gränzen von Lüttich, 7.Meilen vonMons. Ihr Schloß aber ist geschleifter. Lssumoiac, Dorf im Landgen Vaud, in der Schweitz, und ist dasselbe der Haupc-Ort eines kleinenGebiechs, so dem Cancvn Bern gehöret. L-suwo»r, kleine Scabt in dem Gebiethe Coutentin, in der Normandie, an der See. Lssumom sri ^rFonias, ru Zona, kleine Stadt im Ländgen Urgone, in Champagne, 1. Meile von Mouinn. Lssumuut Is L.og)sr , Ls/ZomoiiiiÄm /?»- Fkleine Stadt am Flusse Rille, in der Diöces Evreux, in der Normandie, nebst dem Titel einer Grafschaft. Lssumonc iür l'O/ls, kleine Stadt in der Isis äs b'ianSS, nebst dem Titel einer Grafschaft , sie lieget auf einem Hügel, und erstrecket sich bis an den Fluß Oyse, allw» eine Brücke hinüber gehet. Lsuumonr Is Vicnmrs , kleine aber schöne Stadt am FlusseSarce, in der Landschaft Maine, nebst dem Titel eines Herzog- thums, in Frankreich. Lruumom-Vills, kleine Stadt in der Normandie, in Frankreich. L-aun-, Lstns, Stadtandem'leinenFlusse Bourgeoise, in Burgund, hat ein altes Schloß, und ihre-Eegend ist des Weü.s 3 4 «rgen rz6 Beaune Bebenhausen wegen berühmt. Sie bst eine kuillszs, L»ÄncsUeris, Und schönes Hospital. Desune, kleine ScadrinFr nkreich, ln d rki,i..en Landschafr Garuw L. Deauxorl,?vrls b' kiuolo,/^c>, ttt- k-o, mM/, Festung uebsi einen« guten Hafen au, her Insel ^e t. Domingo, den Spaniern zugehörig , iu Nord-Amerika- VLäUj)OLt, ^ Hs^ro, ein Pieer-Busen in dem südlichen Theile der Küste der Castros, in Asrika, zwilchen demBorqevürge vergüten Hoffnung,und ' dem Flusse ä'bniomL. Lesuxreau , öei/r,»r. Stadt Mit dem Titel eines Herzoglhums in der Französischen Provinz Äu,ou, am Flusse Jlere- Lsamoxaire, kleine Stadt in Frankreich, in Bourgoane, in der Vicomri- von Aupon- ne und Gerichtbarkeit von St. Laurent. Leaursvoir, Flecken in der Pieardie, zwey Meilen von Chaceiet. Pssutlö, siehe LSLUCL. Laauvsi5, befestigte aber zugleich von hohen Bergen umgebene Sta. r m dem Ländgen Beauvais, >11 der IrlL lkL Francs, nebst einem Präsidial und B-ßlhum, unter den Erz-Bischof jU Rheims gehörig. Der Bsichos hat zugleich die weltliche Gerichtbarkeit, und ist der höchste unter den Gräflichen Paris von Frankreich geistliche» Standes. reauvLis, kleine Stadt in Ober-Languedoc, amFluffeTescou<3. Mell. vonMontauban. LesuvMs, öeüar--recn/r- , kleine Landschaft in dem Gouvernement von Isla Ns k'iancs, welche zwilchen Compiegne, De- pin, Normandie und Picardie eingeschlos- sen wird. Beaväsv, Stadt in Engelland, in der Provinz Woreester, nicht weit von dem Flusse Saverne, hat Sltz und Scunme im Parlamente. Doauvoir, ein geringer Ort in vsuxbiuö. Dieses Nahmens sind noch zwey Städte in Frankreich, eine in Nieöer-Poitou, die airüere in Auperrois. Keaux > oder k UPS, iheissetman in Engelland diejenigen Manns-Personen, so auf eine weibische Art, allerhand Eitelkeiten, dem Putz, den Moden, und dem Frauenzimmer ergeben, und eben diejenige«! sind, die man iii Frankreich kem-Mmu-cr nennet. Brdenyauft',. , ehemaliges Cistercienser- Kloster im Herzogchum Würtemderg, eine Stunde von Tübingen, welches Psalz- gras Rudolph L- von Tübingen An. ,,3-. gestickt. Seit 1560. hat es Evangelische Uevie- Der jedesmalige Abc ist zugleich einer von oen 4- Generai-Superincenden- ten des Herzvgthums, und hat 9. Spe- eii l- L up.rinreudenlen unter sich. Es ist auch allhier eine von den höher» Kioster- Schuien des Landes, worinne sich 20. A.unne befinden, eie von 2- Kloster-Pro- ftstvrn ««cerrichlec, und von da iu Las _Böblingen Dec7e Fürstliche Stipendium nach Tübingens mooiret werden. B-Ui-flen , Amr und sehr alre Stadt, jm Herzogchum Würccmderq, welche schM An. 12,-0. den Grafen von Tübingen gehöret. Sie ist etwas bcrgichr gelegen, u. nicht jonocriich groß, hac aber ein Waes Schloß auj eine«» Berge, und eine sehr fruchtbare Gegend, s-evv-r, siehe oKova. kibrL- Leckes, Ostckrs, kleiner Fluß ln der Französischen Provinz Vom. bonnois, welcher Bourdon - Lancy gegen über in die Loire Mer. Los, SeevE, Flecken nebst einer reichen Bencdicilner-Abtcy, aistder Rille, iwder Norniantie. Lsccsbess , siehe Lsiw.j Lec-Llrasixri > Flecken und Schloß nebst driis Titel emer Baronie, im Ländgen Caiix, in der Normandie. ösc bkslüvm , ökeiE ske/'l-W, Abtey m dem Gebiethe von Rouen, in der Norman, die 7. Meilen von Rouen. L-c cls Kioux, Flecken in Nieder- Languedoc , in der Diöces von Buziers, sechs Franzvsi che Meilen von Narbonne gegen Osten. Bechbuvr,, Schloß und Land-Vogtev in der Schweiß, dem Cancon-Solochurn gehörig. Becke , Schloß in Ober-Ungarn, an der Theijse, in der Grafschaft Temeswar. Decke, Segye, kleiner Fluß in Obcr-U»- garu, weicher zwischen Ticul u«w Beigra» in dieDonau fällt. Dieser Fluß ist unter Direccion des Graftus von Mercy «chiKdae gemacht worden, daß im Noveinber 17z:. das erste Schiff nach Banczvra abgega««- gen; man kan also nunmehro überBetS- kerec,nach Saiani einem,und bisBauezoisn in die Donau auf-und abwärts fahren. Lseksr, Liwstss, odcr Lackots» sind kleine Schiffe, weiche man zu Lion aufderSao- ne gebrauchet, davon die größten, mit weichen man kleine Reisen verrichten kan, Sapines genennet werden. Deckt,ofen, Marktflecken, im AnfpachischM Oberamt Feuchrwangen, so ehemahls ei« , ne Stadt gewesen. Anjetzo ist eine zahlreiche Judenschast allda. Beckinec-Lf eis, einer von den 12. Kreisen in Böhmen, welcher gegen Morgen an den Czasiauer-Kreis und an Mähren, gegen Mittag an Oesterreich, gegen Adens an den Prachenser, und gegen Mitternacht an den Moldauer-und Caurzuner- Kms gräiizet. Er hat den dkahmen von der Stadt Becktn, Bechynic, > Le- , welche ein altes festes Schloß hat, und 12. Meilen von Prag zwnästs der Luznlce und Mulda gelegen ist- B cke, Böcke, adeliches Gut in Westpha- len, und zwar im Fürstenthum Minden, und dessen Amte Hausbcrgegeiegen. E>- ne gbgelheiite Herzog!. Holstein Sünder- bürgt- Li;. W, »lLi, Mil-/, Ast, «stchn K>-iiL " »s. Beckem Beder A»ich M r«G, ükiÄli, k I M>b mW« «U» SiSiihmp i-llSIM,« ist le««k Misl)»c sillililllich» .ipWiA »chükn KlME !d «jMülh Mk s» LS KK N«i atEv-S kurqische Linie vom Äönigi. Hause , führet hen N-chmen hi.von. Es gehöret aber dieser Gur aisi-tz» nebst dem Gnte Mleii- bura dem adeiichen Han,e von Wüsten, welches über beyde die Gerichte hat. , Le.rcm, Beckum, Z-^ena» kleine Stadt im Stifte Münster, i» Westphalen, zwischen der Stadt Münster und Lippstadt. Be.iinriedt, ein Ort im Cankon Unterwalden, allwo ei» Ufer oder Schiff-Lan- duua des Lucerner Sees ist, wenn man von Uri und Schwitz reiset- Es versammeln sich daselbst die Eantons Lucer», Uri, Schwitz und Unterwalden in wichtigen Angelegenheiten. ^ ^ ^ r-ci-e», kleine Insel m Zrrland, bey der Stadt Wexsord, in Leinster. r-ckl-s, Flecken in Engelland, in der Grafschaft Suffolk, 5. Meile» von Norwich. Beckum, stehe Becken. „ Beckwa, kleiner Fluß in Mahren, entspringet nicht weit von Palauka, und ergieffet sich in die Morawa. Psc» ä- Loiüüi, war eine Leib-Garde des Königs in Frankreich von zc>o. Edelleucen, welchebey Cercmonien je 2. und 2. vor dem König hergienge», und ihre v--cr äa Loc- bin, oder Raben-Schnäbel, welches eine Art von Hellebarden ist, in der Hand trugen. Die sind An. >727. abgeschaft worden- Derraseturr ,,, eine gewisse Arc Türkischer Mönche, welche weiß gekleidet sind, und die Einigkeit GOcces preisen, mit Ausrüstung des Worts liiu! das ist, Er lebe! Alle Zanitscharen halten es mit diesem Orden. Bcczau, Stadt und Schloß im Elnbogner- Gebierhe, in Böhme,1, an der Töpel, auf einem hohen Berg gelegen. L-cLk-rk, Flecken in Ober-Ungarn, in der Temeswarer-Gespanschast an einem kleinen See gleiches Nahniens. Die Teines Aiessec mitten hindurch, und ergeußt sich fünf Meileii gegen Süden von hier in die Donau. Soäarkln, Flecken in der Grafschaft VcmLiMn, in Provence. Bedpura, Scadt, Schloß und Herrschaft Mi Herzogchiml Jülich, an den Cöllnstche» Granze». Das Adelichc Frauen - Stift Bcoburg lieget im Herzogthmne Cleve, ohnweit Calcar. Bedeckter woeg, Olicmin cvuvsic > oder Coil-lor, ist eui Gang in der coniralrar- xa, welcher drey oder 4. Ruthen breit ist, und außerhalb des Grabens ringsum d>e Festung gehet. Er wird deßwegen bedeckt genennec, weil er mit Brustwehren und Banken versehen, auch Unterwelten noch über dieses verpailifadiret ist. Sein Glacis muß sich »ach und nach ins Feld hinaus »erl,ehren. L-Üoi, kleine Stadt in derHalb- 3 n« Bederkesa Befsrt iZ? sei Meit des Ganges, in dem Königreiche Decan, in der Provinz Balaguate, is Asien. Bedoobesa, Flecke», nebst einem Amt, ss drey Meilen lang, und 2. breit ist, lm Her- zoglhume Bremen, am Fiilsse Geeste und den Granze» des Hadeierlandes. Lassoio-krvnco, Lebest/, Fluß in Italien, welcher „> Toscana enrsprinqec, und sich unterhalb Ravenna in den Oulko -u VEL» ergeußt. Soäkorä, LeUaL,««, Stadt am FlusseOufa,in der Grafschaft Bedford, i» Lngelland, davon sich eine Englische Familie Herzoge und Grafen von Bedford schreibet. LocikorckMrs, , eins Grafschaft in Engeiland,zwischen denGraf- schäften Cambridge, Norohampcon, Huntington und Harford gelegen. Lasskorl, siehe Lokurt. üeclis, Koclls-Veler, Stadt in der Bar- barey, in Afrika, im Königreiche Fez, am, Micrelländsschen Meere. Sie hac eine Eftadelie und guten Hafen. Bedka, kleine Stadt an der Dsnau in Ser- vien. Lsilmsr, ein Fort in Flandern. L-clouln, Flecken in der Grafschaft Venaissin , in Provence. L-äouin§, sind eine Art Araber, welche in der Wüsten herum ziehen, und den Karavanen, so von Mecha kommen, austaurcn. Lsel, Flecken ln der Provinz Lochia», m Süd-Schottland, n. Mell, von Edenburg» Beelike, kleine Scadt am Flusse Mö», ln» Herzogthum Wefiphalen, oem Erz-Stifts Cölln gehörig. Beemsieo, ei» durch Windmühlen ausge« mahlnes und in Land verwandeltes Meer in Ngrd-Holland,welches-?, biss.Messens im Umkreise hat. Beern, siehe Bärengrieß. Beerwaide, kleine Stadt in der Neumark Brandenburg, na'hret sich von Braue» und Tuchmachen. Beerwaldisch Landgen , siehe Bävwal- difch Ländyen. Beerwalde, kleine Stadt in Hinter-Psm- mern, nicht weit von Neu-Stettin, womit die Herren von Zastrvw, und Wsi- dow belehnet sind. Bees, Burrssoß, Festung in Siebenbürgen, am Flusse Samos. Ssiokorc, Lotkoiä, Lk/ö- sr«^ A,/ö,trSr, eins Stadt und Oder-Amc im Sundgau, an dem Fiüßlein Hall, ist ein Paß aus den» Ober-Elsaß in die kr-mci,--Lomrs, und daher immer, sonderlich aber bas dabey befindliche Schloß, befestiget qehalcer» worden. Ludwig XI V. König in Frankreich, hatbeydesdie Stadrund das Ober- Amt dem Herzoge von Mazarin geschenket. Allhier giedec es viel Eisen-Hämmer, oa» von man das Eisen verführet- 3 L L-S, Behlem Bemheim iZ8 Beg Beher Lsg , ist eine Art Türkischer Beamten, deren viele unter einem Beglerbeg stehe». L-gM, Ltxar -r'rrtm, Abtey in demGebiethe von Treguier, in der Provinz Bretagne, in Frankreich. Le^-kn, kleine Insel in Zrrland, beydcr Stadt Wepford, in einem kleinen Meerbusen , welchen der Fluß Slane bcy seinem Einflüße formiret. Berche, siehe Beche. Lsgis, Lezgiü, Stadt in der Afrikanischen Barbare», im Königreiche Tunis, am Flusse Guadilbarbar, 18. Meile» von Tunis , gegen Westen gelegen. Leglerl-egs , sind Türkische hohe Beamte, welche als Statthalter über grosse Landschaften gesetzet sind, und hat ein jeder verschiedene Ssngiscr, Lsg§, -tgs, und andere geringe Beamten unter sich. Das Wort Lsglerbsg aber heisset eigentlich ein Herr dev Herren. Sein Gouvernement wird genennet LsZI-rbszic. Aeauardev , Beguiner, sollen Ketzer in Deutschland und in den Niederlanden zu Ende des rz. Seculi gewesen seyn,undge- lehrechaben, daß ein Mann in diesemLeben vollkommen werden könne,und daher» das Heilige Nachtmahl zu gebrauchen weiter nicht nöchig wäre, auch keiner menschlichen Ordnuilgunterworsen sey; ingleichen daß fleischliche Vermischung nir keineSün- de zu halten. Es ist ihre Lehre aber vom eoncilio Visunenfl zu Anfang des vierzehenden Seculi verdammet worden. Beginnen, nennet man in den Niederlanden eine gewisse Art Frauenzimmer, so entweder alsWittwen oder unverheyrathec leben, jedoch die ordentliche Kloster-Gelübde nicht annehmen. Zu ihrer Ausnehmung haben sie nicht mehr nöthig, alsein gutes Zeugniß, und so viel Mittel, daß sie davon leben können. Es kan eine jede ihr besonderes Haus und Haushaltung haben, oder es können deren mehrere zusammen treten, auch sich nach ihrem'Gefallen wieder daraus begeben, wenn sie Lust sich zu verheyrathen haben, oder aus andern Ursachen. Sie tragen eine besondere schwarze Kleidung, und beobachten mit Bethen in ihren Zusammenkünften, und sonst in andern Handlungen, gewisseRegeln, haben auch ihre besondereBeguinen-Häuser, und warten die Kranken. Es wäre ehemals noch eine Art solcher Weibs-Personen in den Niederlanden, welche aber.keiner Ordens-Regel folgeren, sondern den Beguar- deu in ihren Greueln Beyfall gaben. Diese hat Pabst Johannes derXll. von den erstem unterschieden, und sind überall ausgerorcet worben. Dehalren Schiff, heisset dasjenige, so aus der Gefahr des Sturms, der See-Muber, oder anderer Noch errettet, und glücklich in den Hafen gebracht worden. Beher, Stadt in Semgalleii, ln Carland. LeKIsm, siehe Lslsm. Behringen, siehe Baringe». üsM, SsM, eine sehr fruchtbare Gegend in der Afrikanischen Barbarei), wo das ir,eiste Getreyde in Tunis wacher, sh, man meynet, wenn dergleichen Städte noch mehr wären, so könnte man stv-el Getreyde als Sand im Königreiche Tunis haben. ZsjL , , Stadt und Gebiethe mir dem Titel einesHerzogthuins inPortugall, in der Provinz Aleucejo. L-jsr, kleine Stadt in dem Spanische» Estremadura. An. >44». ist sie zu einen, Herzogchum erhoben worden, wovon bas Haus Solomajor den Titel führet. Sie ist vornemlich wegen ihrer Bäder berühmt, davon cin.e Quelle warm, die andere kalt ist. Unweit davon besindec sich ein stille, See, welcher, wenn Ungewitter bev«, stehet, sehr unruhig wird. Lsjsr, Liar, stuor, , kleine Stadt im Königreiche Valencia, in Spanien. Lejor cls Llslsns, n ^7e/m-e , kleine Stadt in Andalusien, an derSee-Küste, in Spanien. Beichimgen, Q-M-tÄ«,, Grafschaft in Thüringen, an der Unstrut, und von dem Lsssa-Fluß, der dinier Leubingen in die Unstrut fallt, fast ganz eingeschlossen. Sie harte ehemahls eigene Grafen, welche Erbmarschalle von Thüringen waren , und zugleich bas Reichs Erb-Thürhücer-Amt befassen, An. >;§?. aber ausgestorbe» sind. Ihre Güter haben die Gra,cn von Werchern käuflich an sich gebracht, und darüber von Chm- Sachsen schon An. 1520. die Belehnung erhalten. DaS alte ganz verfallene hohe Berg-Schloß und Stammhaus der Grafen von Beichlingen, LerMn-n, hat >;7p. Graf Wolfgang von Wertem wiederaufbauen lassen. Es liegt nicht M von Heldrungen, und f.Meil. von Lr,nrt. Schis, L-ys, , Stadt in Afrika , im Königreiche Tunis , in ein» überaus fruchtbaren Gegend an Getrayde gelegen. Lsil», Stadt in Piemont, in Italien, in der LandschaftVercellois, an einem Hügel. Beilckenland, oder Boldeckevland, gewisser Strich Landes, ohnweit Gijfhorn, im Herzogthum Zelle gelegen. Beilstcin, kleine Scadc, Schloß und Aust im Westerwalde, im Naffauischeii Gebiethe , zwey Stunden von Herborn, beul Fürsten von Nassau-Dietz zuständig. . Berlstein, kleine Scadc nebst einem Schloße und Amte im Herzogthum Würtemberg, nicht weit von o)eilbrunn. Beilstein , Li/rst-num, Herrschaft, kleine Stadt und Schloß an der Mosel, im Lrz- Stiste Trier gelegen, und dem Grafe» vo» Metternich-Äeilstein gehörig. Beinheim , kleine StUdl ohn- 1 > Beir« Oelho Belcsstro Belestar l«. Hif, «!h *!hik; «itr kB i-stji. !IK»Hd killltzk. NM-- IklilL Aßc lI»M Ä. M,kl»> L, iiÄl »iiK>Ä. tili »ilhlli Äi,s>«n k kfach:! ikDiln« AM!! öD, L Akk M MiM Ma »M - i«.UW «iiM »W"' ui» ^ R.L-W°! „HL« Min« MW- O >^'5 i, itdkE LSR M ohnweit k'oit I^ouir, am Flusse Sur' in Nieder-Llsaß, den Marggrafen von Baden gehörig. ,. Vs-ir-». größte Provinz in Portugal!, welche gegen Norden die Provinz 'Irarvk und knrre Oouro e IVlinko, gegen Sude» daö Portugiesische Estremadura, gegen -Osten das Spanische Estremadura, und gegen Westen das Atlantische Meer zu Grauzen bat. Sie wird in Ober- und Unter-Beira eingetheilet, und bestehet aus ».Gerichtsbarkeiten. Sic ist fruchtbar an Korn, Hirsen und Castanien. Die Hauptstadt darinnen heisset Sc. Vincence de Beira, und gehöret zur Corrieao von Eestel-Branco. Der An. 176'. den a>. Aug. von der Prinzeßin von Brasilien ge- tohrnePrinz, Joseph Franz Xaver, führet anjetzo den Titel eines Prinzen von Beira. Belrbktg, Bayerberg, Probstey der rc- gulirten Chor-Herren des Heil. Auqustini, in Ober-Bayern, nicht weit vom Wurm- See, und in das Münchenische Pfleg-Ge- richte Wolfershausen gehörig, vennm, siehe Lsiram. Beigcnburg, siehe Boiyenburg. B-kes, Stadt in Ungarn, am Flusse Körös, von welcher die Bekescher Gespanschaft den Namen hat. -eki-, eine von den Inseln Barlovento, auf dem !> 1 ar clel Koicl, in Nord-Amerika, welche den Caribes, einer gewissen innlan- diichen Nation, zugehöret, und einen gu- ten Hafen hak. Sie begreiffet, a. Meilen im Umfange, und hat ein süsses Wasser. Bela, weitläuffige, aber durch Feuersdrün- ste sehr herunter gekommene Stadt, in der Zjpser Gespanschast, in Ungarn. Sie gehöret mit zu den Städte», welche An. '4> r. an Pohlen verpfändet worden, und noch nicht wieder eingelöset sind. --ln, siehe Lolin. Delagorod, siehe Bialogrodko. .t^l-oezr, ium, kleine Stadl IM Königreiche Andalusien, in Spanien, zwischen Cordona und Truxillo. as^nür-, LinnonlMäor, eine Art kleiner Schiffe mtt einem stachen Boden , und welche an Masten und Seegeln einem Heu gleich sind. Man gebraucht sich derselben zwischen Engelland und Frankreich zu Fortbringnng der Maaren , und können die größten , welche achzig Tonnen fuhren, von drey bis vier Personen fortge- bracht werden , Flecken in Auka , in Aeavpten, a» einem Einstuff, des Ni 1, der Siaot Damiate gegen über e- d° , F ug iin HerzogrhnmMiy, land, welcher an Pen Granzen von FiM ie entspringet, durch die>Montferr tische, Landschaften Alba und Agni stiesset, un! sich n-cht weit von Alessandrla in den P, o-geußc. S-Iesttro, kleine Stadt in La- IsbilL olrra , in Neapolis , nicht weit vom llollo sti Z^uilnce. Sie hat einen Bischof, welcher unter das Erz-Bißthum von S-mts L-veita» gehöret. Lalcbirr, , kleine Stadt am Fluss« Agnas, in dcrDiöces von Saragossa, in Arragonien, in einer fruchtbaren Gegend, gehöret unter dem Titel einer Grafschaft den Herzogen von Hijar. B lezs, Delskie, oe/ren/i, , Woywodschaft im Königreiche Pohlen, welche gegen Süden Lemberg, gegen Norden Chelm, gegen Westen Klein-Pohlen, und gegen Osten Volhynien zu Gränzen hat. Sie begreift z. Powiacy oder Ge- hiethe, nemlich Belcz, Lubaczorv, iSusk, ^orodla und Grabowiec. Darinnen ist Delcz, Beiz, Se/rs, Le/rirem, die Hauptstadt , so wciclauffig, aber meistens von Holz gcbauek ist. Sie ist der Sitz eines Woywoden, Castellans, Starosten, Landtages und Landgerichtes. LrlezuLkice, Königreich in Afrika, zwischen dem Flusse Abanbus, und den Königrei, chen Bagamedri und Amara. Leism, Letklem, Lellem, Le/emLM, kleiner aber fester Flecken, nebst einem reichen Kloster, Hieronvmiten-Ordens, in Portugal!, nahe bey Lissabon, am Tag», ist vom Könige Emanuel erbauet, und der Jungfrau Maria, unter dem Namen der Geburt Christi, gewidmet, weswegen es auch Bethlehem genennec worden. In der 17;;. dem.Nov. durch Erdbeben eingestürzten und wieder erbauten kostbaren Kirche, ist das Begräbniß der Könige von Portugal!,und nicht weit davon stehet mitten im Tago ein Viereckigcer Thurm, wor- jnnen die StaatS-Gefangenen verwahret werden. An.,7z 8 . den z.Sepc. wäre der jetzige König unweit diesem Flecken durch einige verkappte Reuter beynahe ermordet worden. Siehe Aveivo und Llffavc»». Lel-is», eine von den Pithyusische» Inseln auf dem Mittelländischen Meere , nahe beyWica. Leies, Leier, Le/est«, strrvi«/, kleiner Fluß IN Cacalonien, in Spanien, welcher sich zwischen Barcellona und Tarragona in das Mittelländische Meer ergeußt. Leieime, Lr/i/mrem, kleine Stadt in der Landschaft Perche, nebst einem Schlosse an den Granzen von Normandie und Maine, in Frankreich. Lei-ftar, kleiner Ort in Ober-Languedoc, in der Diöces von Mirepoix. Nicht weit davon ist die berühmte Quelle k'omeck- OiLe , d. i. die unterbrochene genannt. Sie kömmt aus dem felsigrcn Gebürge, - und bey trockener Hitze stießt sie nicht. Solcher Stillstand geschiehet gemeiniglich in den Sommer-Monalhen u.imSeptem- i her, wenn es aber einige Tage stark regnet, r4« Belfast Belgrad Belgrads Bella» net, so fließt sie >o. bis >r. Tage, ist der Sommer regenhast, s» hört sie gar nicht auf zu fliesten. r-Ikut, Stadt, nebst einem Schlosse und Hast» an einem Golf», in der Grafschaft Antrini , in Irrland, reiche Sitz und Summe im Parlamente hat. An- >760. landete allhier der berühmte Französische Armateur Thurot. Delkort, kleine Stadt in Languedoc , in Frankreich. Leikoni:, Flecken in LsIsLns olris, in Neapolis, nicht weit vom Flusse -Metramno. L-Ifyccc, öl/for'trr,»,, feine Stadt am Flusse Taro, im Herzogchume Parma, inJtalien. Belge.rd, ^, Stadt, Schloß und Amt am Flusse Persanre , in Hinier- Pommern , und zwar in Caffuben gelegen- Sie ist wegen des berühmten Dieh- und Pferde-Markis bekannt. L-Igoit , Lo/ss-6, ^/X vo//r L-Iuigu-, Holländische Festung auf der Insel Nera, in Asien , welche eine von den Moluccischen Inseln ist. Beiger», kleine Stadt an der Elbe , IN Dber-Sachsen, im Ehur-Kreise, zwischen Strehlen und Torgau, allwo ein Chur- Sächsisches Schloß nebst einem schonen Garten sich befindet. LcluM, siehe Alcs^. LelAojois, L-Isou^eul-, LeAofiem, §e/- 0-0/^, Flecken, nebst einem Schlosse, in oer Landschaft Pavesano, im Mayländi- schen Gebieche, 2.Meilen von Pavia. S-lgiguL, siehe Lstzolt. Belgr.ro, Griechistti- Mcisscnburg, einewichtige Stadt und berühmte Haupt-Festung in Servien, an der Donau , da wo die Sau in dieselbe fallet. Sie hat ein überaus festes Castell, und ist nach dem Passarowitzischen Frieden re- aulair befestiget, und in den vortreflich- ften Dcfensions - Stand gesebec worden. Sie liegt 2z. Tagreisen von Ccmstanlino- pel, und wird in das Castell, Stadt und Festung, in die Wasser-Skadc, und in die Vorstädte, unter welchen auch die Rai- tzenstadc mitbegriffen ist, eingetheilet- Wird von ilngarn, Raitzen, Dalmaricrn und Juden bewohnet, welche von hieraus einestarkeHandlung nach Dalmatien und der Türken treiben. An. 1688. wurde sie von den Kaiserlichen Truppen unter Maximilian Emanuel, Churfürsten vonBayern, den Türken abgenommen, gienqe aber An. ,690. wieder verlohren, und blieb in Türkischen Händen bis An. 177. da der > Prinz Eugen-us den 16. August wider! die zum Entsatz ««gerückte und wohl verschanzte Türkische Armee eine völlige Dictorie erhielte, und darausden-<-. Auq. die Stadt mit Axord eroberte, weiche ^ auch im Paffarowitzer Frkden ,718. dem Aöm. Kaiser verblieben. Bey dem An. ,787. abermahls entstandenen Ärieaemiir. de diese Festung, nach der bey Grotzka er. folgten unglücklichenSchlacht, am a'z. as.Jun. 17-p. aufs neue von den Türken belagert, welche derselben heftig mitFeuer zusetzten. Ehe es aber noch zmnHa,,,,,, sturm käme, brachte der Kaiserliche Ge, neral Graf von Neuperg den Friedeaz- Schluß am 1. Sept. aus dem Türkische« Lager nach Belgrad , nach welchem die neuen Korlificatioues dieser Festung rast, ret, und die Stadt mit ihrer alten Hs«, faffung den Türken überlassen worden Der allda befindliche Haupt - Zoll kra'« der Pforte jährlich über 100200. Rchlr-em. voltfrsäo, Flecken am Flusse Tojamcnto, io, Friaul, vier Meilen von lldiue, denM, netianern gehörig. Lslgrsllo, ein kleiner Fluß in der Türkischen Provch Romainen, welcher sich in den Fluß CH«, tericon erZeußt. Lolicsürr, siehe öolcskkrs. Loli-o, kffMar, grosser Fluß im Val äiM. 7.srs , in Sieilien, welcher sich zwischen Mazara und Saecs ins Afrikanische Mcrr ergeußc. Beiin, siehe Bilin. LKmAuer, kleine Insel auf der Küste den Bretagne, in Krankreich, zwischen drr Insel Duessant, und dem festen Lande. L-UNLONL, LollinLonne, Äcllentz, Li/i- tro, kleine Stadt und Schwei- tzerische Land-Vogtey am Flusse Test«, rm Mayländischen Gebieche, nebst du» guten Schlössern, womit man die Pas», ge über die Alpen sperren kan, und ms welchem die z. Castellans der Cancons Uri, Schwitz und Unterwalden wohnen, als welchen diese Landvogcey gemeinstlW- lich gehöret. L-Ijoco, öo/foellm, Flecken in Arragonie», in Spanien , nicht weit von der Stadt Boria. kislii», kleiner Fluß in Catalonien, der im Pyrenäischen Gebürge entspringet, und sich unweit Urgel in die See ergeußt- Belitz , kleine Stadt in der Mark Brandenburg, am kleinen Flusse Ada, sechs Meilen von Berlin. Lolis lVIsie, siehe Wrisses Meer. Lolis, Lols, Insel auf dem Oolko äid'r- poli, in Morea. öcstlsc, Lolsc, kleine Stadt IN Lionnois, im Herzogrhume la Marche, in Frankreich, am FlusseGarstempe. Bellamoreskoy - Leporie , k-rfock« , Provinz im Rußtschea Lappland, am weisse» Meere gelegen. LKIsno , kleine Stadt oder Flecken, am Ca- mer-See, im Herzogthum Mapland. Lollsst, Schloß und Herrschaft auf dem Nannsberge, i» Tvrol, dem Frepherrliche» Eeschlechte von Khüou gehörig. Lcllav, kleine Stadt, nicht weil von ^!l>' »V' L >ke il-L- !«.»> ««.tz :ÄL Iliitgl «> K »Eildt >>j»L itkiAx lfiikiA ich, M »fchüL M«?! Bellay Bellenz ! ih«, >W »!«h «c !!II WP» z«, W- M» »-«ilikE j-A-Z M »Mp O Ax V s- soll der Rhone, kn der Französischen Landschaft Bngey , kn Bourgogne, nebst einer Bailiaae u. einem Bischof,welcher zugleich die weltliche Gerlchcbarkeithat, und unter dasErz-Bißthnm zu Besaneon gehöret, r-iliev, schönes Schloß in Histerrcich, zur Grafschaft Müterburg gehörig. keile, siehe LmIIeuI. LeNe ^>§ue, Lccks^a«-?, Abteyin Nieder- Auverane, in Frankreich. Selle-LslU-uI, siehe Lwlleul. , Lells LrÄncve, LecksS-^nc»!, Abte» Hl der Provinz Maine, am kleinen Flusse Vergelte, in Frankreich. , Lell-court, lustiger Ort IN der Landlchaft Lioniiois, in Frankreich. . L-Ile Lüoile, L»cka Keck§ , Abtey IN der Normandie , in der Landschaft Beßin, in Frankreich. ^ ^ L-llensräs, öckck- 7 Ä,^-a, kleine Stadt am Flusse Saone, im Herzoglhume Burgund/ nebst dem Titel eines Marquisats, dem Haus Bonrbon-Conde gehörig. Lellegmcls, kleine Stadt / nebst dem Titel einer Baronie/ in der Diöces von Ni- mes/ in Nieder-Languedoc, dem Herzoge von Uzes gehörig. Dieses Namens sind noch drey werter in Frankreich: einer in der Provinz Marche/ der andere/ welcher ein Schloß ist/ in der Grafschaft Estarac/ in Gascogne/ und der dritte in der Landschaft Ronßillon. Dieser ist sehr befestiget / und ein Paß über das Pyrenai- sche Gebürge. 8 -llskleine Französtsche und fruchtbare Insel aufdem Gaseonischen Meere/ vier Meilen von den Küsten von Bretagne / der Stadt Blavec gegen über / hac sechs Meilen in der Lange / und zweye in der Breite/ und bestehet aus vier Kirchspielen. Sie hat einen guten Hafen/ und etliche Schlösser/ welche zum Theil forri- si-iret sind / führet den Titel eines Mar- qvnacs/ und gehörte dem nunmehr» erloschenen und im Krieg und Frieden sehr berühmten Geschlechte gleiches Namens, welches aber diese Insel an Frankreich gegen die zu einem Herzogthum und Pairie erhobene Grafschaft Gisors An. 1719.0er- kausthet hak. An. 1757. ward ste von den tzmgrllandern erobert, durch den Frieden von Fontainebleau aber wieder restituiret. Lells-Iile, siehe k's^rrkll. kleine Insel ln Nord-Amerika, Mischen 1-1,3 i.i'brLclor und der Insel Tcrrenenf, an einem Golf», welcher hier- von kLlloss- -l- st-lle-Isi- genennet wird. Lslls^ftle, siehe l ormoü. SsIIsm, siehe Leiem. Bellenberg, eineLerrschast in Schwaben, an der Iller, beyÄeiffenhorn, dem Grafen von Pappenheim gekörig. ' DeUrnstcin , festes Schloß in Nieder-Un- garn, unweit Preßburg. ' V«>len;, siehe LHuiol», Delle Deik 14^ Seils-ksrclie, Flecken in der Französischen Provinz Bourbonnois, am Fluß Allier. Selle-Serclie, Abtey ln Gg- ftogne, in Frankreich, an der Garonne, z. Meilen von Montauban, gegen Westen. Seile Is.iv-, ei» Fort, welches der Herzog von Savoyen der Republik Genf zum Nach- theil, am Ufer Scs Genfer-Sees aufbau.n lassen. Es liegt in der Lmlls§s ä- Nsl- Ilsrä, und kaum anderthalb deutsche Meilen von Genf. Seile vllle. Lecker ickcker, kleine Stadt und Ab« ley in der Französ. Landschaft Sssujolol-, s- Meilen von Lion an der Saone. Bestich, siehe Belli-t. Sellli-amme, eine Landschaft in dem König» reiche Jafnapatnam, aus der Insel Ceylon , in Ost-Indien. Bellin, ist ein kleines Städtgen am Rhin- Flusse, in der Mittel-Mark, im Haveltän- dischen Kreise, 7. Meilen von Berlin, nnd weil daselbst eine Fähre befindlich war, heißt es auch Fahr - Bellin. Es ist aber ,s, 6 . statt der Fähre eine Brücke über den Fluß gebauec. An. 167z. schmg hier Chmfürst Friedrich Wilhelm mit 60c,-. Reutern izooo. Schweden unter dem General Wrangel. An. >768. wurde diese Stadt von den Schweden sehr mitgenommen. Bellingerwsldee- Schanz, Lecki»?»-s/- Festung beym Dollert, in dessPro- vinz Groningen, an den Ost-Frletzlaiidi- schen Gränzen. LeUmom, ein Schloß und Herrschaft in der Schweitz, im Canton Bern, davon sich vormahlö eine Freyherrliche F.aml!le ge- nennet, dieErb-Kammerer desBißchums Chur, in Graubündten, und Beisitzer des Kanserlichen Land-Gerichts zu Rang« wyll gewesen. Ein Schloß gleiches Namens liegt in Lothringen. Sellunsts, Leck«nen/L , ein Gebiethe in Ser Marca Trevigiana , in Italien, den Venetianern zugehörig, allwo gute Eisen-Bergwerke sind. Lelluno, Leckr/..:«/», kleine aber schöneStadt, im Venetianischen GebietheÄelluneft, am Flusse Piave, nebst einem Bißthum, unter den Bischof von Aquileja gehörig. Lelmsr, klein ausgewahien Meer in Nord- Holland , in dem sogenannten Wasterian- de, unweit dem Staötlein Munickeildam. Selmonre, LeckoMs»tMM> eine kleine Stadt in (kslskrls citis, in Neapollö, an dem Toftanischen Meere. Leimont, siehe L-Ilwom» Bels, suche Belczo. Brlsko, siehe Belczo. Beit, der grosse Belt, L^/ckcr/r» ma/A», ist die berühmte Meer-Enge zqH, scheu den Inseln Seeland und Führen. Der klcineLelr, Lsckrc«m aber ist dieMeer-Engezwischenher Insel Sühnen und den IütiqOischeir Küsten, «n» ,42 Belrurber Benares BenascaÄ Denedk« und kommt man durch denselben aus dem Deutschen in das Baltische Mesr. V-Iwiöec, Sradtlein in der Jrrlandischen Grafschaft Cavan, dar Sitz und Stimme im Parlamente hat. Lei vsän-, ist ein Jtaiianisch Wort, und wird von solchen Oercern gebraucht, von dannen man sehr weit sehen, und angenehme Gegenden entdecken kan. Lat. ssömxe. Kalvecleri:, heißt in Rom der Garten und das Gebäude, wo oben die Vatikanische Bibliothek, und unten das Pabstliche Zeughaus stehet, an der «eite der St. Peters-Kirche. , ^ ^. VelveciorL, Stüöt m Sftüien, nicht weit von Syracusa. K-Iv-ä-r-, eine von den drev Cicadellen zu Florenz, darinnen des Groß »Herzogs Schal; verwahret wird. ^ , Lelvsäsre, ein Lust-Schloß, unweit Salzburg , irsm ohnweit Weimar. S-Ivsäen-, LL, Stadt in Morea, am Flusse Pennea. Sie liegt in der Landichaft L-Iv-äLi-, die eine von den größten und fruchcbaresten Provinzen in Morea ist. Anjetzo gehöret sie nebst der Stadt den Türken. Ksiulgisn, siehe ^xum, L-Ivvir, Schloß in der Provinz Lincoln, tN Engeliand. . .. L-Iur-n, eine Art von räuberischen Völkern, weiche in Zeiten wobnen, und bey Canda- har, am den Granzen von Persien und dem Reiche des grollen Mogols, anzutreffen sind. Deizeiingen, kleinerOrt in der Schweitz, im Canton Uri, eine halbe Meile von Altöls. Bcizic, kl. Stadt in dcr Wüywodschaft Lublin, in Klein-Polen, 4. Meilen von Lublin, dem Herrn von Woronicz anjetzo gehörig. Belzig, Smdc, Schloß und Amt im Sächsischen Chur-Krei>e, 4 . Meilen von Wittenberg, an den Markijchen und Anhalt- Zerbstischen Granzen. Lemveeg, Kasten-Amt, Schloß und Dorf im Anspachischen, gegen Kirchberg. K-iru, L-ccabsna, Königreich in Niqritien, welches seinen eigenen König hat, und von abgöttischen Völkern bewohnet wird, die man 3 suko» nennet. Lens, Kens, Lemm, kleine Stadt in Piemont, an den Montferrati- schen Gränzen , hat ein festes Schloß, gehörte vormals unter dem Titel einer Grafschaft dem Herrn cl-coik, jetzo aber dem Herzoge von Savoyen. SZenadks, schönes Berg-Schloß und Städt- lein, im Bunzlauer-Kreiie, in Böhmen. k-a-n, Lspo äi Lanar, Voraebürge aus der Küste von Provence, so sich drey viertel Meile in das Mittelländische Meer erstrecket. Menarsr, Stadt am Flusse Ganges, in der Provinz Jnoostan, in dem Reiche des grossen Mogols , allwo die Heydnischr» Lehrer, Brammes genannt, ihre Lektion« halten, und aijo die vornehmste Schulst! Indien ist.- ^ ° S<-»Lscsil, eine «and-See im wüsten Ar», bien. " öensrgu«, siehe Vonasgur. L-nsvsiri, kleine Stadt nebst einer Cito, dclle, an den Cacalonischen Grcknzen, n, Arraqonien. Sie ist die Hauptstadt j, der Grafschaft Ribagorca. ^ " L-nsvsnlr, kleine Stadt nebst einer Ein,« delle, am Flusse Esla, im Königreiche Leon. Sie lieget in einer überaus lu> fügen Gegend, und hat den Titel eine, Grafschaft. L-nrv-nre, kleine Stadt im Portugiesische» Estremadura, am Flusse Tajo. Lenaus, üe-rstzis, ein gewisses Gebich in Guienn«, am Flusse Garonne, « Frankreich. Der Flecken Cadillac ist de, vornehmste Ort darinnc. L-»ck, llis Xinx-Lonci,, siehe Lsnc. L-ncos!, kleiner Ort an der West-Seite de« Insel Sumatra, in Asien, allw« die En, qellander eine Festung haben. Lenoouli, ein Ort auf der WeWchen KUe der Insel Sumatra, st, Asien. Leir-M , Türkische Stadt in Makedonien, hat einen Bischof, der unter Durazzo«. höret. Lsnä-r, D-lrln, Vszins, Türkische Festen« in Bessarabien , amNiester, wohin sich der König Un Schweden , Carl der XIl. nach der bey Puirawa mit de» U, sen unglücklich gehaltenen Schlacht .?->s. im Jun. mit dem Rest seiner Armee retirir« te, und daselbst bis >7 >z. blieb, woraus n sich nachgchendö meistens zu Demoti«, bis zurRückkehr in seineLande 17>4.aukr> haften. Siche Deme-rica. LsnäLiick, ist der erste Hafen in dem Per« sianischen Meerbusen, wenn man m Baisora nach Persien reisen will. Leuäiirür, Loncl-Lmir, TVrsxss, »r,- , Fluß in Persien , in der Provinz Fars , welcher bey der Stadt Schiras vorbey fleußt, und in den llolta cli LeirsÄL fällt. Bendorf, Flecken nebst einer Herrschaft auf dem Westerwaide, in der Grafschaft Say». Er gehöret zum Theil zu der Sayn-Alte»' kirchischen Landes-Porüon, welche anjetz» Brandenburg-Anspach besitzet. Bends bin, Ober Schlesisches Städkgeni« Kaiserl. König!. Antheil vom Kursten- thuni Jägerndors, an den Mährisch-» Granzen gelegen. Lene, siehe Lens. Benedict-Bayern, prächtiges Benedicti' ner-Kloster in Ober-B»yern, Rgierinst München, unter der Pflege Weüh im, ge» gen dem Walchen- und Cochl-Sen »»< derkhalbe Stunden davon ist das beruh»»« Wilobao Herivruni,. Es ist alft-" ^ schone Hi »L Äliü i»L «öer MW ,8« IÄL i, -Ni M. AM M is M MN WA^ jia, «ich si, Ä« »Mit!« »Mm M«k >«i!»'Sr >MN>l Mi«« , i«E M ^ jls ck«' Ek Benedictiner Beneficium schöne Bibllöcheck, und am Pfiligst-Dien- iaa aeschehe» jährlich zu einem Particul vom Heiligen Creutz grosse Wallfahrten bi her. Kaiser Rndoipk verliehe Anno ,27;. den Achten dieses Klosters denFurst- licke» Titel, alleine nachdem sie ,lch unter den Herzoal. Bayerischen Schlitz begeben, haben ,ie die Unmittelbarkeit ver- lobren. Es hat sonsten, ge,reyeces Gericht, schöne Fisch-Wasser, grosseJagd- barkeit, und vortrefliche Vieh-Wenden., Benedictiner, Ordens-Leute, welche eine schwarze weite Kutte mit grossen und weiten Ermeln tragen, nebst einer Kap- «e, welche idnen das Haupt bedecket, oben aber zuqespitzet ist , mid ihnen auf den Rücken hänget. Ihr Stifter ist der Heil. Bencdictus im «teil Seculo gewesen , welcher die Mönche, so bisher meist zerstreuet gelebet, in gewisse Kloster und Gesellschaften zusammen gebracht, und ihnen gewisse Regeln vorge,chriebeu, auch «ms Jahr 540. erstlich ein Kloster in Camps,lien , am Berge Casino, gebauet. Von den Benedictiner» sind nachgehcnds die Carrheuser, Camaldulenser, Colesti- nianer, Snlvestriauer, und andere Orden mehr hergekommen. Benedicrine.-Nonnen, sind schwarz gekleidet, und folgen der Regel des Bene- dictiner-Ordens. Denedicrion der güldenen Rose, geschicht, wenn der Pabst auf La'tare in der St. Peters-Kirche zu Rom eine güldene Rose mit besonder!! Ceremonien weyhet , die er hernach vornehmen Potentaten und deren Gemahlinnen, oder grossen Städten und Officicren zu verehren pfleget. Desgleichen geschieht auch in der Christ-Nacht mit Hüten und Schwerölen,, die gleichfalls hernach verschenket werden. Nenediclio» geben, wird insgemein vom Pabste gesagt, (auch wobl von Cardinä- len, Bischoffen und Päbstlichen Nun- riis,) wen» er oder sie dem Volke, oder einer Privat-Pcrson in derKirche und auf derGaffe, mit dem Zeichen des Crcutzcs den Seegen ertheilet. Der Pabst giebet die solenne Benediction des Jahrs drey- mal, als nehmlich am grünen Donnerstage, Ostern und Himmelfahrts-Fest. Auch kommt alle Jahre am Michaelis-Tage die Pabstliche Armee mit der Artillerie auf dem Platze vor dem Pallast zusammen , «nd empfängt die öffentliche Benediclion ' von dem Pabste. Beiiediction, oder Seegen in der Rirche, P' S.eschiehek theils bey der Taufe, und dem 1 i' Heil. Abendmahl, theils nach geendigtem Gottesdienste, theils bey Ordinirung jun- j..gk ser Prediger, sowohl durch ein absonderli- «! 8' ches Gebech, als durchSprechuna des drey- VV Seegens, aus dem 4ten Buch Mo- . siS,m c-ten Cap. ein geistliches Amt, «ebstgewis- Deneschau Bcngala 14 ftn Einkünften, besten jn derCatholische Kirche diejenigen fähig sind, welche die Tonsur empfangen haben, oder in einem gewissen Orden sind. heissen die, welche! den ciericiL Scc^- Iibu5, so keinen gewissen Orden angenommen, gegeben werden, alsProbsteyen, Dechaneyen, Canonicate, Capellen und dergleichen. Lenerer sind, welchen die I^LZulsior, oder die geistlichen Ordens-Personen, vorstehen, als Ab. teyen , Priorate w. Ln-eK-a sind, die in vollständigen Parochien gegeben werden. öencffc-A sinh die, welche der Luxeckor, aus erheblichen Ursachen, wieder nehmen kan. sind, welche an keine andere Geistlichen, als eingebohrne Lan- des-Kinder, vergeben werden können. LeneFcrei sind, von deren Vergebung allein der Pabst, mir Zuziehung der Cardinäle, im Consistorio zu Roin zu sprechen hat. cke ist, was auf ewig mit der Tafel des Bischofs, oder Abts, vereiniget i c, und also niemals erlediget wird. Lernst- rium cke ist, wenn eine austräg- liche Stelle mit einer magern verwechselt wird- Lktte/irib heisset, wenn ein Prälat nur ein einziges zu vergeben hat. Beneschau, Benessow, kleine Stadt im Caurzimer-Krcise, in Böhmen, z. Meilen von Prag. Beneschau, siehe Bensen. Benessow, Marktflecken im Bcchiner-Krei« se, in Böhmen. ösnevertto, Stadt In?iinci- Molollrn, in Neapoiis, wo sich die Flüsse Sabato und Colore vereinigen. Sie hat ein Erz-Bißthum , liebst dem Titel eines Herzogthums, und gehöret dem Päbstlichen Stuhle, nebst dem umliegenden Gebiethe. Benfeld , kleine wohlbefestigte Stadt am Flusse Zll, in Elsaß, Z. Meilen von Straßburg, ins Blßthum daselbst gehörig. 8-nzsIr, LeArnm, Königreich in Asien, so von dem Ganges burchströmet wird , der auch an den Küsten desselben in die See ,gehet. ES stehet unter der Hoheit des grossen Mogols, hat aber je. derzeit seine besondere Nababs oder Fürsten gehabt, welche das Land regieret, s» inBenqala an und für sich, in die Provinz Beran und Patna abgetheilcc wird, Da diese Nababs den Engelländern, welche in Äengala grosse Etablissements harte» , allerlei) Verdruß erregten , so kam es zum Kriege, woriime letztere dieOber- hand behielten, und den unruhigen Na- bab vom Throne Messen , und einem Anverwandten von ihm die Regierung übergaben. Da aber auch dieser den Engel» ländern Untreue bewieß , so soll es der raps«- L.44 Bengal« BenLmager Benlmaraz Bentivogliv Tapfere mW kluqe Lord Clive so weit ge» brecht haben , daß anjetzo Bengaia und das Königreich OriraEngeüaiids Hoheit erkennen, und der Nabab mir einer jährlichen Pension zufrieden seyn muß. Die Hauptstadt von Bengaia heißt Decan, und lieat am Ganges. OoikacULcnMlz, 8 eno>,/«c! 6«u»et!cr^ , ist ein grosser Meer- Busen des Indianischen Meers, in Asien, weicher von dem Königreiche Bengaia den Namen hat, und zwischen den beyden Halb-Inseln dieffeic und jenseil des Ganges sich erstrecket. L-n-elE, gewisse Art Volker in Arabien, die keine Wohnplatze haben, sondern im Lande herunstchweiffen, und gemeiniglich den Caravanen , so von Mecha ankom- mcn, ausiauren. . . L-nzuela, Königreich in Äthiopien, in Afrika, in dem Königreiche Angola, nebst einer Stadt gleiches Namens , welche ei- nen ^uten Ha en am Meer vr)N Cvngv hat, und den Holländern gehöret. L-ml-^mx, LemÄEs, ein Strich Landes in Afrika, so nach Algier gehöret, nebst einer Statt gleiches Namens, mderPro- v'n; Telensin. Kenibsckul, . Stadt im Königreiche Fez, in der Barbarey, i» Afrika, in der Provinz Chans- , Keni-LoiÄra, grosse Landschaft in Biledul- qerid, in Afrika, am Berge Atlas. Sie ist der Nördliche Theil von der Provinz Segelmesse. lkcmcusLLvsl, öemssv-ba-«/«, Ge- türge im Königreiche Fetz, in Airika, in der Provinz Lrnsis, auf welchem dicStadt Guazeval lieget, davon die höchste Spitze aleich dem Aetna Feuer auswirst. 8oni - l-erüba, Lem-6usliä, fruchibaresGebürge iinKönigrei- chc Fek,, in Afrika, ist von den einheimischen Völker» stark bewoduel, welche jederzeit ihre Frevheit erhalten, weil man ihnen in den Gebürgen nicht beykoinmen kan. Damit sie aber au, Sem ebenen Lande handeln dörfen, bezahlen sie ihren Tribut a» den König zu Fetz. KkMghcjm, Binniken, Bönnightim, kleine Stadt im Würcembergischeu , in Schwaben, nicht weit vom Neckar, in einer Gegend, Zabergau genannt. Sie «ar ehemals eineGan-Lrbfchaft, als aber die Liebensteinische Linie,welche ihren An- lheii von Chiir-Mavnz zu Lehen trug, ausfturb, handelte Chur-Mamiz auch den übrigen Gan-Erben ihre Antheiie ab, so daß cs nun der einzige Eigenchmns-Herr von Bönigheim ist- Loiue'uml, Landkchaft inBi- ledulqerid, in Afrika, welche der Südliche Theil der Provinz Segelmesse ist. D-miELi, Lft, »Plan», Gebürge im Kö- riigreiche Maro«», m der Provinz Ducala. LonimarsL, Laniur-r-vr/,»/ Gebürge im Königreiche Fetz, in der Barbarey, in Afrika, in derPw, vinz Habara. Lenin, Königreich und die größte Stadt in Guinea, im Lande der Ne- gres, an einem Flusse gleiches Namens, der sich in den Meerbusen von St. Tho, mas, 8eniur,§ genannt, ergeußi, welcher sich vom LspksrinsfL bis an das (?LP » ManSseldischen Gränzen. Benratft, Chur - Pfälzisches Lust - Schieß im Herzoathum Bergen, zwey Stunde» von Düsseldorf. Densberg, Bcnsburg, ein Flecken ini Herzogtbum Bergen, allwo der Churfürst zu Pfalz, Johann Wilhelm, Anno i?°z. ein schönes Jagd-.Lchloß angeleget. Bensen, Benneschau , kleine Stadt im Leitmerltzer-Kreise, in Bödmen , an der Pulsnitz, den Grafen von Thun aehöna, s. Meilen von Prag gelegen. Es wird allsa das beste Papier in ganz Böhmen gemacht. Benshausen, siehe Benzbarrfen. Ben sh «im , mäßiae Stadt in der Berg« Strasse, Chur-Maynz gehörig. Benrdicm, Eres« schast, nebst einer Stadt und festen schleife im Westphaiischen Kreise, zwischen dem Bißthum Münster und der Provinz Hdei- Dssel, den Gra,cn von Bentheim gehörig. Diese Grafen Geilen sich in die Tecklen- durgische und Bencheimische Linie, und die letztere wieder in zwcy Aeste, in den Bentheim-Bentheim! che» und Sreinfur- tischen. Aus ersterer Linie überließ An. I7ZZ. Graf Friedrich Carl Philipp sein« Grafschaft mit aller Landes-Hoheit a» Chur-Bramischwcig Pfand-weise auf ?c. Jahr, wurde aber in den Ärieqs-Unruheir An. 17 ;?. durch Frankreich wieder in den Besitz derselben geseker, alleine i7;r. wurde die Graiftnafc wieder von lshun Braunschweiq eingenommen. 8onriv<>»!io, , ein befestigtet Paliast in dem Bölognesischen Gebieth« in Italien, dem Pabste zugehörig, davov -Sb Benzhausen Aerchrolsgaden_Bercka Berg -45 t»s »r, !l. kiüIiL l. Slmiä^ iW: 8«lp' l>>MN !>»U l«!. jrttchi j«S: MM MN n, M «PlrB !»Ä«! ü-r». x peiii^ «Miss .E ''V Kr Ä> >»dM K' Las berühmte Geschlecht«, Beiitlvoglio, -en Name» sührec, welches vor die,cm Bologna besessen hat. Die,es Gejchlechre d«t daher den Name» bekommen , weil ei» Kaiser zu einem ihrer Dvrsahrer ge- sagck: ^>ch will dir gut sexn. Be„;dause", Bensdausen , «in grosser Flecken, Cent und Amt, z. Stunden von Schleusingcn, in der gesürstece» GrafschaftHeimeberg, gehörte sonst zurSeitzi- scheu Lrb-Landes-Porcio», und stehet an- ,eko, nach Absterben des Herzogs zu Sach- ,en-Zeltz, unter Chur-Sachftsci,er Hoheit. Lcriu, LttMkvi /teanum, Königreich im Reiche des Mogols, in Wen, zwischen Beugala, Goikonda und Canins gelegen, dessen Hauptstadt Shapor heiiser. Keraun, Ke, nun», -rsn», Ädnigl. Stadt j,n Berauner - Kreise des Königreichs Böhmen, drey Meilen von Prag. Der Kreis, welcher von dieser Stadl der Berauner- oder gemeiniglich der podibra- der-Lreis, O-c«/«- oder bscen/l» genennet wird, lieget an dem Flusse Muloa, zwischen dem Prachen» ser- Pilsner- Slaner- Rackonitzer- u.Eaur- znner-Kreise, und hat gute Bergwerke. L-iber, siehe üilber. D.ibica, Läidlcti-, Fluß in Süd-Amerika, in der Provinz Euiane, weicher sich in das Nur clal Kon ergeußk. Längst diesem Flusse haben die Holländer mehr als loo.Psianz-iscädte angelegt , die durch kleine Festungen i.«schützet werden. Diese isolonie gehörte von >670. an einigen Kaufieureii, denen ,ie An, i6>,o.von deii Franzoie» weggenomme», und r - Herren, Sc. Augustiner-Ordens, weiche alle au- derRmerchaft des Landes sind. Es sie.» hier gute Salz-Bergwerke. Bcrcka , siehe D rk S-rckcl, ein Fluß, welcher im BißthUM Munlker entspringet, und sich zu Zücphei» mit dein Flusse JjscI vereiniget. Bereden, ssseosycim, Sradc und Amd in Ober-Elsaß, ohnweic Schlerstadc. Sie hat die Freyheit, daß sich ein Todti'chlä» ger 100. Jahre und einen Tag daselbst sicher auskalren kan. L--,cKlL>-, , Stadt ln der Provint Glocester, in Engelland, anderOestli» chcn Seite des Flusses Saverne, davor» die umliegende Gegend Berckley-Hund» red genenuec wird. Lllecledliiro, siehe öarclc.chlre. Berdii'ch, ist eine An von einer Axt, welche die Russen als ein Gewehr ben sich führen. ösiäieLov, alte Stadt in Nslhynien, am Flusse Slucz, -a. Meilen von Luczko. LecäoL, grosses und wüstes Land in Afrikas in der Wüsten Sara, welches voller Sand und ungeheuerer Thiereist. Lei-eck, Ltadtln Siebenbürgen, s. Meile» von Cronst.adt, gegen Osten. Derelrsch .sk , siehe Livusc. öar-n-i, kleine Stadt kn Siebenbürgen, s. Meilen voriSZombor. Derennen, siehe Bioguiren. Üerelino, Lerer. vn->, Fluß, welcher iN dek Lirthauischen Woywobschaft Minsks entspringet , und sich zwischen dem Scädlgeir Rohaczow Rzericza mit dem Niep er vereiniget. Lor-iov, Stadt in Siberien, in Rußlands am linken User des Flusses Oby, wo der Fluß Soswa hinein fallet. Allhicr starb > 7 Z«. der Fürst Menzikow im Exilio. Jir dieser Gegend wohnen die Samojeden. L-rochzlom, siehe Llrrllelin. Dereykausen, Flecke», nebst einem Pfleg» Gericht, im Neudurgischen, an der Laders z. Meilen von Regensburg. Eine Stunde davon sind noch die alten prächtigen Ru» dcra von dem i-schloff« Lhrenfels zu sehen. Derg, siehe kflons. Serg, oder Bergen, Lat. tu»r,r Orrrutnr, Herzogthum im West» phallschen Kreise, welches gegen Nordei» an die Era>schafr Mark und Herzoglhum Westphaleu, gegen Süden an den Weiter» wald, und gegen Weste» an das Erz-Stift Cölln gränzet, und >:.Städte, auch s» viel Flecken, in sich begreiffer. Es gehöret dem Ehunürsten z« Pfalz. Die Einwohner sind cheiis der Procestanti chen, rheiis der Eatholifchen Religion zugeihan. Berg, s^errenberg, t-onki- , freye Reichs. Grasscha,r in Zücphen, weiche sonst ihre «igeue Grase» auK K dem 4 146 Berg Bergen Bergen Bergen dem Geschlecht« der Wassenaer gehabt, ^ als aber dieselben An. 17". mit Grafen Z -Oswald IN. ausstarben, siel diese Grafschaft an das Reichs-Fürst!. Haus Hohen- zollem-Sigmaringen, so deswegen auf der Wetceraulschen Grafeii-Bank Sitz und Stimme har , und den Erb-Fähndrichs Titel von Zütphen führet. Der Haupt- Ort heißt gleichfalls s'Herrenberg, und ist eine kleine Stadt mit einem Schlosse. Beug, L. kT»ox, siehe Lsr^ueL. ^ B-' , Beugen, ein Landes - Fürstlicher Marktflecken in Ober-Oesterreich , vier Me len uncerhalb Linz, ben der Donau. Es ist auch ein Sctzloß und Herrschaft dieses Namens in Schwaben, gegen Edin- guf, 10 zur Vorder-Oesterreichischen Regierung gehöret. Beuge,, kleine Stavt im Dogtlande, an der Elster, drey Meilen von Zwickau, gegen Westen gelegen, welche denen von Watzdorf gehöret. x-n;s, kleine Sradc am Flusse Lobregat, in Cacaionien, in der Vizweulo fte Msucils, in Spanien, 5. Meilen vonLuiccciäs. Lsrzsmssco, Tu, uitor in», « Landschaft in Italien, den Mnecianern gehöria , welche gegen Osten an das Breseianische, gegen Norden an das Dal- teiin. gegen Weste» und Süden aber an das Mavländi.che granzec. Sie hac Eisen-Bergwerke und guten Marmorstein. rerguwo, üta-oomr-m, Haupt-Stadt in der Landschaft Bergamaico. Sie ist befestiget , lieget an einem Hügel, zwilchen den Heppen Flüssen, Bremdro undSerio, und hat eine Citadelle, nebst einem Bißchum, so unter den Erz-Bischof zu Moyland gehörig. ^ , Bee-r - Bftrendelm, Bcrgbreten, ein Marktflecken in Unter-Elsaß , ins Amt Dachstein, und zum Bißchum Straßburg gehörig. B ugde-uf, siehe Bavgedouf. Berge?, Mark-Berael, groster Marktflecken in Franken, 1. Meile von Windsheim, in das Brandenburgs - Bapreuthsiche Ober-Amt oder Hauptmaniilchaft Ho- heireck gehörig. Beegeiobn , siehe Bargegeld, item Slvand-Reckl. Beugeirval , L, e-xn/in , Thai in Graubündteu , im Bunde des Hauses GOttcs, weiches, bis an die Grafschaft Clavenna gehet. . Berne,l, kleine Stadt, Schloß lind Lutherisches Jungsr-men-Kloster, in Vor-Pom- mcr», am der Insel-Rügen, an einem kftmen See, der Stadt ccraisund gegen über. Die Gegend herum wird das Land Bergen geneniiet. Beuge", Herzsgthum, siehe Berg. Beuge,,, imHemiegau, siehe Lions. Beugen, Flecken undAmc im Hepzogchum Lüneburg. Bergen, siche -Kauehergrir. Beugen, siehe Pergen. Beugen, , Hauptstadt des S-js.« Amtes gleiches Namens, und die «roßte und vornehmste Handelsstadt im Nujg. reiche Norwegen. Sie liegt an dem st« sten Lande in Gestalt eines halben Mondes , hat einen guten Hasen, welche durch die Forts Christiausholm und das Schieß. Zriederichsberq beichützct wnz, von der Landftite aber ist sie durch die Hohen Berge dergestalt befestiget, daß sich nicht leicht ein Feind nähern kau. Sie ist zugleich wesen ibrer Handlung berühmt, und war ehemals dgs allgemeine Colntvir aller Hansee-Siädte, «je dann die Städte Lübeck, Bremen und Hamburg , noch ihre KausmanuSstubm allda haben. Sie hat auch einen Bischof, der unter demErz-Bifchoj zu Drm- heim sicher. Die Gränzen des Suft- Amcs Bergen , so an de. Nord-See lieget, sind gegen Abend die Provinz Ägg«- huus, gegen Norden Dron'heim, gegen Süden undOsteu aber die Nord-See. Beugen, Lutherisches Kloster vor der Stadt Magdeburg, hac einen Abt, der ein Laub- Stand des Herzoqrhums Magdeburg ist, und werden 6 . Conventualen darinnen uncerhaften. An. 1577. wurde «Wer lü« kvrmuls Loncoifties von denen Luttzcri- schenl'vcolozl» revidircl. Beugen, Gräflich-Ha,naurscher Flecken und Amt, anderthalbe Skundcii von Frankfurt. Er liest auscrncr Höhe, und istwegenks guten Welnwachscs, und dem An. 17;?. den 1 z. April zwischen den Frünzostn und Allürcen, zum Dsrtheil der erster", vsrze- fallenen blutigen Treffen berühmt. Beuge;, Amrs-DogicyimLüneburglscheii. Beugende,us, siehe Baugcdorf. Bergenhuus, Heusen/r-' Amt in'dem Stifte Bergen, in Norwegen, dazu 7. Probsteycn, 54 - Kirchspiele, >64. Kirchen und > Z. Kapellen gehören. Lrrffon ox «Soom, Leu!fs,Lck 2 »iuk>m, §em- -omn« Marquiftt in dem Holländischen Amheil von Brabant, an der Scheide gelegen, und wird durch denFluß Eendracht von Seeland geschieden. Es (bestehet aus 4. Quartieren, und hatte seit nüft- da sie Herzog Johann I. von Brabant trennte, verschiedene Herren. WA». 1712. der letzte Besitzer desselben, Franz Egon äs Is'Oour, ftrinco vergift, verstarb, siel dieses Marquisat an denen hinterlassene einzige Tochter, Maria Henriette, die sich An. >7ra. mitPsaizgraft» Johann Christian von Sulzbach vermahlet hatte, so daß anjetzo dessen Sohn- Carl Theodor, Churfürst von Pfalz, sia noch besitzet. Die Hauptstadt darinne ist Beugen opäoom, einerequiaireuns sehr starke Festung, durchweiche der kleine Fluß Zoom Messet, und sich «> bne Osster- Nergerrchal Berka Berka Berlin 147 s .li-s. .Kk iss» -ils, Mi ' lüi! Ililbl is'L L«: »L; ich i: chii-e Pikij Rssi ssis:> ii'hii. iMb Misst! ssssich Wb i:!i» k »Mss l kMülk >jssM M«G WÄ>> ,NsD k!iis>N>» li-W. «KM «diss. ft»- „ltt? LiiÄs- iesOss , «isti'Z WeL H »K Doster-Schelde ergießt, mit. welcher die Scadt, mittelst eines guten Hafen», Es- mtiNschafc hat, der vou den Holländern mir starken Fortifieacionen Anno >7-7. versehen werden. Die General-Staaten belegen diese Scadt mit einer starken Besatzung / und haben auch einen Gouverneur allda. An. izaa. und , 6 --. wurde sie vergeblich belagert. An. - 747 . aber von den Franzos',:, nach einer s-inonath- lichen tapfer» Gegenwehr , mir Scurm «ingenommen, und - 749 - in wüstem Zu stände zurück gegeben. Es ist «ber alles wieder aufgebauec. ^ ^ . Lergcnchai, schönes Lust - Haus nebst einem Fasanen - Barren, nahe bey Cleve, welches der ehemalige Statthalter, Fürst Mauritius von Drauien , auf eine gar «urieuse Art hat bauen lassen. iri^LlLc, nn, Ätüdt SM Flusse Dordogne, in der Provinz Perigord, in Frankreich, allwo eins Brücke und Paß, wie auch ein Königlicher jL-netbss»! an- zucressen. Ber'L.Gjeßlsubel, siehe Bärengrieß. Berggesetz, siehe Därennrreß. Dennhausen, Schloß im Erz-Stifte Cölln, nahe bey Lechenich. Dergreicher.ftern, Stadt im Prachenser- Kreise, in Böhmen. De-g-Eräbte, in Dber-Ungarn, liegen zu Heyden Seiten des Fi. Ws Gran, uno werden folgende 7.alfoge»eniiecr Scheinnitz, «Ldciniiiy, vtciijöi, TyHenssPugtziwz, Li-Mlisverg und dilifol. Sie habe» sehr reiche GoiS - Silber - und Kupser- Lerawerke. Bergstrr, Amt und Flecken im Herzogkhmn ,Bremen. Drrgsiraise, ä'ssgüAmovt»»», kleineLand- schaftund einmitNußbänmen ausbeyden Eeitenbesetzrer Weg, diesseits des Rheins, weicher sich vonDarmstadt an bis Heidelberg auf «.Messe» erstrecket, und gehöret «in Theil davon nach Hessen-Darmstadk, «twas dem Grafen von Erpgch, daö meiste tirche» und Cassel, in dem Quartiere äs I srosk Ecks gelegen. Sie ist der Sitz eine» Amts und Vicunus. Bergzabern, ssab«i,ck montan-e, kleine Amrs-Skadc am kleinen Flusse Erlebach, »N Nreder-Elsaß, r. Messe von Cron- Weistenbnrg. Sie gehöret zu dem Her- zoglhum Zweybrucken. Devingen, kleineSradt im Stifte pütkicb, an den Brabant, scheu Granzen. " " 'Berich, cu, Kloster im Chm-Trierjschen, „bey Saarbrück, en der Saar. Berka, Scädrlein und Amt in Thüringen, ander 3 lm, zwischen Weimar undKra- nichseld, Sachsen - Weimar gehörig, ist An- . 7 --. fast ganz abgebrannt. ' Berka, kleine Stadt an der Werra, in Thüringen, theiiS Sachsen-Weimar, theiiS Hessen-Cassel gehörssr, doch hat elfteres Haus die Landes-Hoheit. Berekesz, kleine Scadt in Ungarn, km Kovarlchcr Districc, an der Gränze von Siebenbürgen. L-rlissomsson, Stadt in Herfortshirc, iil Engelland. LsiIsmoM, stehe Karlsmonr. Lsilanzs, Verlongs, kleine Stadt und Marauiiac in Alt-Casti- iien, in dcmGebürge laSieris ä'slibion, in Spanien. Berleburg, Wladt am Flusse Eder, Inder Wetteran, in der Eraischaft Wicgenstein, nebst einem ichönen Schlosse, welches der Grasen van Wirgenstessi-Berleburg Residenz ssr. Sie liegt Messen von Witgeii» stein, und».vonMerourg. Lcrlmz».. siehe üsilsugL. Berlepsch, eineAdeliche und Gräfliche Familie , so sich aus Mähren nach Hessen gezogen, und schon An. -57^. das Schloß B-rkpich an der Werra erbauet. Joh. von Berlepich war Commendcm am der Feiiung Wartburg, und brachte Luther», als er von dem Wormser Reichs-Lage zurück kam, dahin in Sicherheit. Maria Gertrud , verwittibtc Gräfin von Ber, lepsch, war die Favoritin der Königin in Spanien, Gemahlin Carls Ik. einer Chur- Plälzischeii Prssizeßin , verließ aber An. 1702.Spanien, undkauste für ihreSöh- ne die sreyc Reichs-Herrschast Möllen» donk, und wurde die erste gefürstete Aeb-- tißin des Euglischen weltt. Stifts zuPrag. B-rlitbinnen, Bevlingen, altes Schloß Hey Rvmhild in Francken. Es ist daS Stamm-Haus der alten Freyhcrrlichcn Fäniilie dieses Namens, welche auch das eine Stunde von Windsheini gelegene Gnth Jllesheim besitzt. Berlin, kie- o/mnm, grosse und sehr volkreiche Stadt in der Mittel-Mark Brandenburg, an der Spree, aus einem sündigten Boden. Sie ist die Hauptstadt aller Königs Preußisch- und Chur-Bran- denbmgischcn Lande, ocr Sitz des Königs und Churfürstl. Harists und der höchsten Landes - Collegien. Sie bestehet eigentlich aus ;. Städten , welche seil -7-4. die Königs Residenz-Städte heissen, ihre eigene Vorstädte habe», und unter einem einzigen Stadt-Rache verbunden sind. Die schönen und langen Strassen , die grossen Platze, die prächtigen und ansehnlichen Paliäste, Kirchen und andere Gebäude, machen diese Statt zu einer der schönsten Deucschlandes. Man zclssec 2;. Kirchen, davon -». der Lutherischen, lind i>. der Reformirten Gemeinde gehören , auch haben die Cathslischen eine Kirche. Es befinden sich auch allda viele »ortrcfiiche Mgnusaerure» und Sabricken, K » e„ic Berlin 148 Berlin eine Akademie der Wissen schasteil, «ine Kunst« und Mahler-Akademie, ein anatomisch- chirurgisches Collegium, s- Gymnasien und r. Dücher-Sale, so daß Berlin zugleich ein Sitz der schönsten Künste ist. Ihr Umsang ist nicht kleiner als der von Paris, auch zahlte man An. 1755. an Einwohnern 126661. Seelen, welche sich seither ungemein vermebret haben. Die Policen ist vorkreflich , und die Accise tragt jährlich 4. bis ;. Tonnen Goldes. WaS eigentlich die , 5 . Städte selbst berrift, woraus diele Hauptstadt zusammen gesetzt ist, so sind solche: >) das eigentliche Berlin, welches An. >> 6 z. von Marggras Albert dem Bären erbauet worden. Die Stadt hat Z?. Strassen. In der Köniqsstraffe st.hc das Rardhaus, wo sich der Scadt- Rard aller c.Residenzen versammelt, und das Gouverneur-Haus. In der Joachims- Strasse ist das reformiere Zoachimsthali- sche Gymnasium. In der Spandauer- Strasse ist die kostbare Besatzungs-Kirche, so 721. eingeweyhetworden. Die Lutherische Pfarr - Kirche St. Nicolai ist eine Peobstey. In dem grossen Landschafts- Hause versammelt sich jährlich die Landschaft von Brandenburg. Aus der Heide- renter-Sirasse sieht die Synagoge der Juden. Auf dem grossen neuen Markt befindet sich die lutherische St.MarieuPsarr- ! Kirche. Am Eck dcrRosen-Straffe ist die j Nene Hauptwache. In der Kloster-Gasse liegt die reformirte Pfarr - Kirche , die Französische Kirche, und das König!. Lagerhaus. Dieses ist ein mit roher Wolle angesülltes Magazin, woraus Zeuge Verse, cigel werden, und ist die Anstalt hierüber dem Potsdamer grossen Waysenhau- se überlassen worden. In dem grossen Friedrichs-Hospital werden über soo. Kinder srcy unterrichtet. DaS ehemahlige Commendanren-Haus ist jetzo eine Porcei- lain-Fabrik, und sind »och ausserdem der Cadetten-Hof, wo ein ganzes Corps Ca- dorren ften wohnet und gefteiftt wird,nebst dem König!. Proviant - Hans am Strc- lauer-Thore merkwürdig. Die Vorstädte dieser Stadt werben eingelheilc >) in dasLönigs-Vierrel, 2) j„ dasSpan- dauer-Vierrel, welches auch dieSo- phicnstadr geneimet wird, und worinne der Grast. ReußsscheGarten, daS Königl. Lust-Haus und Garten Monbiio», und die ror dem Spandauer-Thore befindliche (.'barkä merkwürdig sind. Z) Das S-ue- iauer-v,errel, darinnen der vorrrestiche Grast. Haakische Garcen, das Haus Belvedere und der Krausische Garren- Vor dem Sranienourger-Thore siebet das grosse Invalide,i-H-'uS, welches König Frie- derich ll. Au. ,74«. erbcuen lasse,,, u.wo bey ,000. Seele» ikre» Unterhalt finde». Ueber den Haupt-Arm der Spree, zwischen dem eigentlichen Berlin und Cotlu, ist die lange Brücke, so von Quadersteines erbauet, ;. Bögen hat, > 6 °. Schuh lang, und mit der trestich metallenen Statue des Cburfnrsten Friedrich Wilhclin dcS grossen gezieret ist. Cölln an dev Spree, s, gieichsalls Marggras Albert errauel, w« ebekesscn eine besondere Sradc, deren Mauern aber nach und nach abgebrochen worden. Die Spree schließt sie durch 2. Arme rin, Und macht eine Insel dararZ. Sie hac ac. Strassen. Wenn man vm Berlin über die lange Brücke kömmt, trjjt man nächst dem Schloß-Platze das prächtige Äöniql. Schloß an. Es ist 4. Stockwerk hoch, aber nicht durchgängig regelmäßig gebauct. Die Staat-- und andere Zimmer, welche die König!. Personen bewohnen, sind mit den kostbarcsten Tapete», Eemäblden, u. gold- und silbernen Meublcn ausserordentlich gezieret. Z, hem Schlosse findet man auch dic Köchl. Kunst-». Nacuralien-Kammer u. Könial. Bibliothek. Nicht weit vom Schlosse stehet die neue Dom-Kirche, welche 17W. eingeweyhet worden. Aus der mit schönen Gebäuden gezierten breiten Strasse befindet sich der Konigl-Marstall und die nen- stiitter - Akademie. Unweit der Pcreri- Kirche ist das Cöllnische Gymnasium, s» Lutherisch ist. Uebrigens sind der Mark!, die Friedrichs-Graft, die neue Srechbah» und der Mühlcndamm wegen der Gebäude sehenSwürdiq. Ne»-Lölln ist ein Theil der alten StadsCölln, besteh! ans 4-Strassen, welche langst der Spree mt dem Wall liegen. Der Salzhos, die rin Krosigkische Sternwarte, und die Spiitl- aerberi/chc Zuckersiederey sind allda st- henswurdig. Die Cöllniscke ^orst-dt liegt in einer schönen Gegend, und wurde >756. mit in die äusseke Mauer gezogen. Die Röpenicker-Vovstadr vor dem Thore gleicher Namens, allwo dcS Raihi Mayerey befindlich, liegt längst der Spree. D«r fviedvichen-cvder ist von demsshur« fürsten Friedrich Wilhelm dem grossen angelegt worden, hat >>>. Strassen, darunter die Leipziger die schönste-ist. Die Lutherische Kirche und Hospital zu St. Gertraud , das Fürsten-Haus, das Gymnasium, die Deutsche und FranzdsischeKir« che, die Spiegel-Niederläge, die neu« Münze, der Pack-Hos, der Jäger-Hof, das vsrtrcfljche Königi. Zeughaus, das Königs. Gießhaus, der Pallast des Prinzen von Preussen, und das Französisch« Rathhaus, sind sehenswürdiq. Die Do« rotdeen - oder Neustadt hat Churmrst Friedrich Wilhelm angelegt, und nach seiner Gemahlin benennet- Sie liegt zwischen dem FriedrichSwerder» Friedrich»« stadr und der Spree. Sie ist nicht groß, har nur 6 . regelmäßige Strasse» , aber schöne und prächtige Häuser. Es befindet sich Mtza der Paliast des PrillieiiHemuchS. lL »sf «kL »ssij- M V!i> r-!ix, >«L '«cktz öM M «W , «!^ stülp. >Wi «lllüidk !!>! ta ll Küiik: Dis» ««Lkt «kech -äÄ»i l», tnZM Ä»i> iir OK« i W D MÄ>« sktz»^ v»rDk iMR üp-^ l.Schff OB'! 4 Ä Ä «V 7 tz H?k S^> Berlriücken Brrmudes Der prächtiae Königl. Marstall, so An. 174;. zum Theil abgebrannt, alleine bereit- wieder hergestellet worden. Die An. >700. errichtete Akademie der Wissenschaften hält allda ihre Versammlungen. Die Sternwarte, der anatomische Schmplatz, der Pallast des Marg- graftn von Schwedt, der Königl. Bauhof, die »222. Schritt lange Linden-Allee, das prächtige Opern-Haus, die «eueCa- thollsche Kirche, und der ehemalige Thiergarten , verdienen gesehen ;u werden. D>e Feiedrichsstadl ist von Churfürst Friedrich Ul. An. iSss. angelegt worden. Eie übercrist die 4. übrigen Residenz- Ecädrs an Grösse, hat 25. breite wshi- tedauce Straffen, worunter dieFriedrichS- Slrasse allein eine halbe Stunde lang ist. W befindet sich allda die dem Potsdamer Waysenhause gehörige Gold - nnd Silber, Kabricke, der Gräfl. Rcußische Pallast, der Pallast des Johanniter-Ordens, die Jerusalems, neue, und Drey- faltigkeüö-Kirchen, die Realschule, und «ine Kirche der vertriebenen lutherischen Böhmen, Bethlehem genannt. Än.17;;. zehlceman 5826. Häuser, und hat überhaupt der grosse Anwachs von Berlin und der Flor der sasigen Handlung und Künste mit > 68 ;. da die vertriebenen Franzolen dahin kamen, den Anfang genommen, wie denn noch bis jetzo durch die Manu- saccuren die Handlung im blühenden Stande ist. Zu den Merkwürdigkeiten gehöret, daß An. >722. den la.Aug. der durch uugesehren Zufall in die Lust geflogene Puwerchurn grossen Schaden ge- thau, daß An. , 7 ;-. ein CorpS Kaiser!. Koujgl. Truppen in die Köpemcker Vorstadt einen Einfall gethan, und eine starke Contribution erhoben, und daß endlich Au. > 7 üv. de,, p. Oec. diese Scaöt von einem Kamen. König!. Corps unter dem GeueralLascy, uud einemRußlschcu, unter dem General Grafen von Tottleben, mit Capitulatlon eingenommen worden. V Scadt in der neuen -^» Brandenburg, «->, den Pommerischen Gräuzm. Lerms , I.NIere , Eclair, che stzurir oder jst ein Gang, oder viel- dem Graben unten um den Wall herum, ohugefehr 4. bis 6. Schuhe breit, damit, wenn etwas von h" E^de des Walles herunter weicher, Elches auf die Berme, nicht aber in den Graben fallen möge. ^ L-rmuN-8, oder bi- Inseln Summer, haben den erster» Namen von dem Spanier Juan Bermuda;, berste entdeckte, und den letztem von dem Englischen Ritter Summer, s.> An. >6,2. dahin kam, und von welcher Z-lc an sich dieEugelländer l-stgeietzek. Sie liegen im dcks, ä-lRon ge,cn Ser nör-licheii Küste von Bern Bernau 149 Amerika, zoo.See-Meilen von Carolina, und sind deren eine grosse Anzahl. Sie sind voller Klippen, liegen in Gestalt eines halben MondeS, haben gesunde Luft, und bringe» Ledern, Palmen, Cicrouen, Pomeranzen und Melonen. Der Hasen Southampton, der SeedusenHariiugton, und der grosse Sund, sind darauf berühmt. Ären, §„»„,/!, , der größte unter den Schweitzerischen Cancons , als welcher in der größten Ausdehnung 6„.Sku»» den lang, und zo. Stunden breit ist. Seine Grunzen sind gegen Westen die Caissons Bafel und Solothurn, dt-Grafschaft Neufchacel und bis kftan-ck-LoimS, gegen Norden die Wald - Städte , der Rhein und der Cankon Zürch, gegen Osten Lucern, Unterwalden und Uri, gegen Süden aber das Ländgen Gex, der Gen- fer-See und das Walliser-Land. Es wird in den Deutschen und .framösi'chei, oder welschen Theil abgesondert, davon jener um den Fluß Aar ;ux Rechten, dieser aber um den Genfer- und Neuburger-See zur Linken lieget, und insgemein !s flo Vom! genennet wird. Der ganze Cancon bestehet aus zo-Vog- teyen, auch vielen Städten undAmtem, welche durch die vonBern dahin ge>chickten Venner-oder Panner - Herren , Land- Vögte uns Schuftheissen regieret werden. Die Anzahl der Flecken und Dörfer wird aufmehr 'als >302. und die sämmmchen U»terchanen auf 400232. Seelen gsscha- tzet. Da es wegen der Verwaltung der Landvvqcenen i» diesem Cancon vieles Streit setzte, so wurde An. -711-beschlossen , solche künftig durch das Loos zu vergeben. Es ist auch 1712. der Anjang damit gemachek worden, und soll ein jeder Landvogt 6. Jahre regieren. Dieser Canto» ist der ftuchtbareste unter allen, und bekennet sich izur Reformirken Religion. Die höchste Gewalt stehet bey dem grossen Rath von Bern, welcher aus 29s. Gue- dem bestehen soll, weil sich aber gewöhnlich nur 222. versammeln, so nennet man dieses Conseil die Zwepkunven. Bern, L« , Hauptstadt des Caissons dieses NamenS, siegt ans einer Anhohe, so daß sie unten schmal, oben aber immer breiter wird, und sehr schöne Strassen hat. Die Aar fliestet «Ufa. Seiten herum, und auf der größten Höhe gegen Abend ist die Stadt mit Mauern, Gräben und Schanzen umgeben. Sie ist groß, hat sehr schöne Gebäude, wohlhabend , und hat ein ttefliches Zeughaus, worinne >ur 22222. Man» Gewehr bestndlich. Bernau, Lernna» , ist letzt ein Dorf, im Suitzgau, an den Fränkischen Gran- ;en, nicht weit von Neumark. Berns», Grädtleui und Pfleggencht an der ' Nabe, in der Ober-Pfalz, zwischen Leuch" tenberg und Tachau. K s »°r- rzo Bernay Berns , i,e:ue Star , .,-!. dem Titel einer Grasichast ln der Ooer- Mrniandie. . ^ ^ Dernbur-^, ein Marqqraflich- Anspachisches Kasten-Amc in Franken. Dernvura, Stadc und Schloß auf einem Berge, an der Saale, wo die Wipper hinein Messet, im Kürstenkhume Anhalt. Sie hat eine steinerne Brücke, und ist die Residenz der Fürsten von Anhalc-Bernburg. Der jetzige Fürst heißt Friedrich Albrecht, geb.dcn > 5. August 17Zl>. er vermählte sich den 4. Jun. -76z. mir Louise Aibertins, Friedrich Carlö, des letzten Herzogs von Hoistein-Plsn Tochter, geb- den 24. Jul. 174». und tratt nach dem An. 17^5. den ,8. May erfolgten Absterben seines Herrn Vaters, Victor Friedrich, die Regierung an. Berncastrl, Stadt, Amt und Schloß an der Mosel, imSrz- Stifte Trier. Berneck!, Sta'dtlein U. Schloß im Schwarz- rvalde, der Adelichen Familie von Güit- llngen gehörig. ^ , D-r-neck, kleme Stadt m Franken, nach Bayreuth gehörig, zwischen Bayreuth und Hof, am müssen Mayn gelegen. Bei-neck, kleine Stadt in Steyermark, fünf Meilen von Grätz, den Herren von Rackenitz zuständig- Bern -ck, Pramonstratenser-Kloster in Unter-Oesterreich , im Quartier Ober- Mannhardsherg zwischen Drosendorf und Horn. Har einen infulirten Probst, welcher ein Oesterreichifcher Landstand ist. p,msc, Stadt inHcrfordshire, inEngelland. Berneucken, Bernöwi^c» , ein Dorf und adelicheS Gnt der Herren von Born, 1. Meile von Ciistrin, in derNeu-Mark gelegen. LeruLLLo, Lern-llo, kleine Stadt in Piemont, in der Provinz Eoni. Beengen,, siehe Bernau. Berngriest, Sielngriest, kleine Stadt im Blßchum Aichstädt, im Ober - Amt Hirschberg , an der Altmühl,, wo nicht weit davon die Suiza hinein fallt, in einem fruchtbaren Thal gelegen. Be> nhardiner, Ordens-Leute, welche von Robert, Abt zu Mslecne, nachmals Ci- teaurc. in Burgund, ihren Ursprung haben, der Regel des Heil. Benedicci folgen, und diesen Namen daher bekommen, weil St. Bernhard diesen Orden sonderlich in Aufnahme gebracht. Sie haben einen müssen Nock, nebst einem sihwartzen OLer- Mantel, und even also sindauch die Bernhardiner-Nonnen gekleidet. In Polen werden die Franciscaner stüebloiM vlubr. vomiR Bernhardiner genennet- Dernn, feines Stäelein in Pommerellen, von Bouta auS gegen Morgen gelegen, an Leu Pommerischen Granzen. Berns, kleine ScaLl in der Mittelmark Bernried Berry Brandenburg, z. Meilen von Berlin. U hat sich allda eine Fra,Mische Colonie niedergelassen , auch wirb daselbst gutes Wer gebranet. Bernried, Bayerische Probstey und Kloster der regulirren Cbor-Herren, Augustiner, Ordens, im Stifte Augspurg, und in dem MünchnerischenPfieg-GerichteWellheill,, an dem Wurmjee gelegen. Bei'nsvurn, stehe Bierneburg. Berqgd eingüheilec, und ist der ^ schönen Bersch Besirens Besagns Deslis^ schonen Wolle u. daraus zubereiteten Tücher wegen berühmt. Der zwevte Prinz des verstorbenen Dauphins, geb. den 13. Aug. 1754. führet jetzo den Titel eines Herzogs von Berry. ^ ^ . Bersch. kleine Ätadr in Nieder-Elsaß, in dem Tcraßburgischen Gebierhe. Berschen, feine Stadt im Histerreich, am Adriatischcn Meere, zur Grafschaft Mittsrbmg gehörig. xersebe, Hafen in der Schwedrjchen Provinz Schonen. Loriello, LrosceNo, flflfcüo, Siieec/wnr, kleine befestigte Stadt, nebst einer Eica- delle am Po, im Herzogthnm Reggio, an de» Mantuanischen und Psrmesanijcheu Grunzen. Sie gehöret dem Herzoge von Modena , welcher sie von dem Herzoge von Mantua , «zogen Lieferung em paar Sporen, zu Lehen traget. Bersothn, altes Schloß in Liesiand, im Mndcnjschen Kreiß, 15. Meilen von Riga , gegen Osten. D-.ftadr ein Flecken in Hessen , unwett Gchwalbach', an den Maynz- und Nas- sauischen Gränzen, welcher, wegen eines eine halbe Meile dabeo imMalde entspringender! warmen Bades, berühmt ist. Bevrenüein, Bernstein, Psteg-Gericht und Schloß, in Ober-Bayern, unter der Regierung Straubing, und dem Ritter-Orden des Heil. Georgio gehörig. Beerl-aln!, siehe Brrtd^lmen. Bertstelsgaden, siehe Berchtolsgaden. Lsitinvio, ri, kleine Stadt auf einem Berge, in der Landschaft Romagna, im Kftchen-Staate, nichtweit vom Flusse Roses- Sie hat ein Bißthum, unter den Erz-Bischof zu Ravenna gehörig. Lervsn, , Stad! im Königreiche Thibet, ui der grossen Tartarey, in Asien, nicht weit vom ttac cio LaivM. Lcrvi, cil! Strich Landes in Sardinien. L-rvi, Necken in Nord-Schottland , in der Grafschaft Mernis, weicher Sitz und Stimme im Pariamente hat. Loiu/.!ü-at>, kleine Stadt im Gebiethe des grossen Mogols, 12.Meilen vonAgra. B.nw.üde,sicheBärnwaidisch-Länogen. Device, ÜLs^iLo. Be'wi.r, siche Bärwiek. k°ml, Vorgebürge in Engelland, in der Provinz Devonshire, gegen Osten. Lueyrus, siche LanÄa. kleine Stadt inNieder-Unaarn, m der Grafschaft Sigeth, am Flusse Draw. Lerzkc-w y, schönes Schloß in einer lustigen Gegend an der Elbe, in, Slaner- Äreije, in Böhmen. Br^kiis-lNast, siehe Masti . BeMens-Seae. ist dasjenige Seeqel, wel-' cheg ve„ Besaens-Mast befestiget ist. B ' ien» Scdoor , > heisset das «est, durch welches d»s Besaens-Segel, vermittelst des Winds , das Schiff fsrt- ziehen hilft. Lciägsno, Lisagno, Arstrmm/, Fluß im Genuesischen Gebierhe, weicher im Appen- nino entspringet, und sich an den Mauern der Stadt Genua ins Mittelländische Meer eraeußt. , Lsialu, Lrjst/6EE, kleine Stadt am Flusse Fluviä, in Catalon.en, unter die Graf- schaftBarcelloiia gehörig, z.Meilen von Girona. Lsstincon, ZrstMtrÄm, ^sa^o/r^, Lc/o»- tro / , Haupniad'c in der k'rancii- Lomröin Frankreich , welche der Fluß Doux mitten durchströhmet, und noch iüzi. eine sreye Reichs-Stadt gewesen. Sie ist weitlauftig, wie auch befestiget, hat eine Citadelle auf einem Hügel, welche die übrige Theile der Stadt csmmandirec. Ueberdiefes hat sie eine Universität, Par- lamentüberdie I'ranckc Lomrs, und einen Erz-Bischof, welcher sich noch einen Fürsten des H. R. R. nennet , alleme seit ' dem Ryswickischen Frieden , da er von Frankreich ernennet wird, nicht mehr ans dem Reichs-Tage erscheinet. Losbro, siehe Lsbra. LcscKeirL, Nenetianische Festung in Friaul. Beschlag , Schiffe in Beschlag nehmen, geschiehst, wenn ein Herr des Landes alle Schiffe in den Haien aushaiten, und sie nicht ausiauffen lasset, damit er sich derselben im Norhsali selbst bedienen kan. Jngleichen, wenn er sie sonst, wegen pra- tendirrer Satisfaction, arretiren lasset. Beschützer des «Plauoens , ist ein Okel der Könige von Großbritannien, welchen der Pabst König Heinrich Vlll. wegen seines Eifers wider 0. Luthern ertyeiiet hat. Es bedeutet also einen Beschützer der Cacholischen Religion. LLiL-LlN, also wird von den Indianern Afrika genennet. Besecan, siehe Beßkau. ^ . Beselich , eine ehemalige Pramonstraten- ser - Nonnen - Abtey , im Fürsmtthume Nassau, nunmehr» den Jesutten zu Hadamar gehörig. Besen, siehe Bezdecz. Lster, Losoz, Lest«, öctrfto, Letr,/«,, Fluß in Cstaionien, in Spanien, weicher sich nicht weit von Barecllona ins Mittelländische Meer ergeußt. ^ . Lrlistrascü, ein Pallast unweit Constanti- nopel , allwo sich die Groß-Sultane öfters den Sommer« über suszuhalle» pflegen. Lcstsr.-!, siehe L-Llors. , Besiglrrun , LcstioHnm««» , kleine Stadt nebst zwey alten Schlössern , am F.usse Ens, oder Enz, wo derselbe in die Neckar fället, im Hcrzogthume Würtembcrg., LciiAnano, siehe ölilMllLno. Lsslrs , sind in der Türkey der Beglerbeas und Baffe« Bediente, weiche, weil sie K 4 dürr,« rzr Besmelian Betelfaguv Bechsnia Bettbrunn hurtig auf den Füssen sind , oftmals zu Janil.chare» aemachc werden. r»5m«Iian, Flecken iin Spanischen Königreiche Granada, an der See-Küsse. Selör, Fluß i» der Türke», in Palästina, welcher >.Meile von Gaza iNsMiltellän- di che Meer fället. Delvr, siehe üekss. LsL/.Lv, , Flecken lm Mayländi- schen, am I.Lgo SäZMoie. Lelfan, L-Ic-M!«, Flecken IN der Französischen Provinz Gumine, ohngesehr». Meilen von Bourdeaup. Gessarabico, auch Luä/.Älc, Türkische Provinz in Europa , welche gegen Norden an Podolien , gegen Wessen an die Donau, und gegen Osten an das schwarze Meer gränzet. Sie wird l» drey S«n- giacats eingethcilet. gzeisassadrr-, Bkssessed, kleiner Ort im südlichen Viertel der Dänischen Insel Island. Es befindet sich allda der Sitz des Königs. Amtmanns, eine Zeug-Aabricke und eine Walkmühle. r-m, eine Benekianische Münze. Es werden die Halden Soläi also genennek, deren 40. aus eine Lira gehen. LeMn, Dorf und See-Hafen an der Nor« mandncheu Küsse inFrankreich , wo der Fiuß Drome ins Meer fället. L-MIO, F-rincenss, D-iKr,-, ein gewisses Gebieche in Frankreich. Denk u feine Stadt, Amt, Schloß und Herrschaft an der Spree, in der Nieder. Lausitz, an deu Mittelmckrkische» Grä». zen, zwischen Lübben und Frankfurt. Sie kam « ezo. an das Chur-Haus Brandenburg, und wird durch einenLandes-Haupc- maiin regieret. Indessen befindet sich allda ein Chur-Sächsischer Zoll. Destelingen , ein Schloß im Erz-Stifte Trier, nahe bey Freubenberg. Destei ze, Brstrry, ÄLnigl. Freyftadt in Siebenbürgen, am Flusse Bissritz, welcher sich in die Samos ergeußt. VerLcLsssie, siehe Leiancor, kleine Stadt und Hafen in Galli- cien, am FlusseMandeo, der Stadt Coruu- na gegen über, 4. Meilen von derselben. Betau , öeruva, , stet,-r> c/l-r H'esm-rFe»/r- , ei» Theil vom Holländi- scheu Geldern, a» der Maas, welches gegen Osten an Cleve, gegen Süden an Brabant, gegen Wessen an Holland, und gegen Norden an Utrecht gränzet. Es besteht au»Geblethen, welche sind: -re Betau im besonder» Verstände, TilUermard, t'Rpk, oder das Reich Nienilgen, Maeswael undBomnrel- rv:erd. Lstalfa^uzt, HandelS-Stadt in Arabien, z. Meilen vom rotheu Meere gegen Mec- ca, unter dessen Gouverneur sie auch gehöret , iss nicht befestiget, sonder» wird durch eiu altes Castell bedecket- Allhler wird aller Caffee eingekauffet, und nach der Turkey verführet. ^ L^rkLnla, wird eju Theil deS Oelberges i« gelobten Lande genennec, welcher da an- grhct, wo Berphage eiuEndeilhat. Lüch-I, kleine Insel in Ost-Indien, aufdc« 0»I lo äi Lamksjs, har eine Mene im Begriff, ist durch eine sehr enge Straffe von, festen Lande abgelonderk, und überall mit Felsen und Klippen umgeben. Betklehem, vormals eine Stadt, jetzo el» Dorf, im gelobten Lande, so wegen dy Geburt Christi bekannt, liegt etwa eine Meile von Jerusalem , und ist jetzo nur ein Kloster und altes Gebäude daselbst,«» die Christen undArmeniersich aushaltrn, und Rosenkränze für die Pilgrime machen. Derlsiehemitisthe Bruder, stndOrdtui- Leute in der Catholischen Kirche, deren Stifter-, Peter von Bekhencourt, ei» Frailzösischer Edelmann, gewesen, welcher auf den canarischen Inseln nebst seinen Nachfolgern die Kranken in de» He« fpirälern warteteunbpsiegece. Pabstsin« nocentius Xl. hat diesen Orden >ssf. confirmiret, und ihm die Regel St. Anau- stini vorgeschriebe». ZhrHabit iss in mW von den Capueinern unterschieden, ausser, -aß sie keine härene, sondern lederne Gürtel und rechte Schuhe tragen , auch «uf der Brust ein Schlldlein hangen haben , daraus die Geburt Christi zu Best, lehem vorgessellet wird. L-tfilsm, siehe Lssiii,. Betdlen, Setb/emttm, altes Schloß in Siebenbürgen , 7. bis«. Meilen von Clausen- bürg, davon die berühmte Gräfl. Familie Bechleu den Namen und Titel führet. Leckunr, kleine von Natur M Kunst wohlverwahrte Stadt, in der Grafschaft Artois, nebst einem sehr festen Schlosse am Fluß Bietre. Di« Haust: und Strassen sind von schlechter Beschaffenheit , der Markt aber ist ein grosses Viereck. Die Franzosen eroberten diese Stadt An. 1645. und behielten sie durch den Utrechter Frieden von 171 r. Es sind allda viel schöne Kirchen, auch ist daselbst die sogenannte Brüderschaft der Christlichen Liebe, dkaritsr Lüssums merkwürdig, die jährlich einige Männer verordnet, so alleBerstorbene beerdigen müssen. Die berühmte Französische Familie von Belhu« ne hac von dieser Stadt gleichfalls den Namen. Bettler:-Schanze , siehe LanÄMcKuc!- Schanze. L-rlw , Stadt in CurtzistiM , welche ihren eigenen Fürsten hat, der sehr mächtig und souveraln ist. Betschqu , Stadt in Böhmen, im Ege» rische» Gebiethe , allw» es Zinn-Bergwerke giebec. Bcttbennn , K'rühmtes Gorres-Haus i» Bayern, 0. M.- lei, von Jt.-sistadt, wird auch k». »iiig M ilDiii liiiS! lja» PNÄ.. Miss lüiiiir M.W «Il)i!o WL'. Blijil! Mit Mwü »Wi, Ä!»M Wi«i T-liiiiL Vettel-Orden Beuchen Beuchen Bedersdorf iZZ WÄ- se« ikisA n. W) erlü.-- ^ ZK pt- in ii.^ auch Dt.Salvator zum Seerbrunn geilen- uec, und geschehen zu dem dösige» wuii« derchatigeii Bilde viele Wallfahrten. B-rtel-Vrden, siche Armuth. Aeitkum, suche Perrkum. L.-ruvv, siehe Oerau. Leyen, suche Bezdecz. Beyendorf , ein Marktflecken im Lune- burglschen. Ein anderer Flecken gleiches NameuS liegt in der alten Mark Brandenburg, am Flusse Jetze, den Herren von der Schulenburg gehörig. Dcykow, kleine Stadt nebst einem Schlosse , in der Trenlschiiicr Gespanschast, in Niedcr-Ungarn, am FlnsseWaag, liegt auf dem grossen Bscker-See. An. 170s. eroberten und verbrannten sie die Mal» coiitenten. Benchlmgen, siehe Beichlingen. Beveland, Insel der Niederländischen Provinz Seeland. Sie wird eingecheilec in Nort-Beveland, allwo ein Dorf gleiches NamenS, in Ziud.Bcveland, uiid in den Wslfer-Dick. Dever, , kleiner Fluß im Stiite Paderborn, welcher in die Weser fällt. Bevergern , kleine Stadt in dem Bißthum Münster, welche einem gewisten Gebiethe längst dem FlusseTnS seinenNa- men ertheilcr. Bevern , Pfarrdorf im Herzogthume Bremen. Bevern, Schloß, Flecken und Amt im Fürstenthuiii Wolsenbürtel, am Bache Bevern, unter dem Sollinger- Walde, nicht weit von Holzminden. AlS Anno ' 7 Z 5 . Herzog Ferdinand Albrecht zur Braunschweig- Wolsenbüttelischen Regierung kam , überließ er seinem lungern Herrn Bruder , Ernst Ferdinand, die Apanage von Bevern. Der jetzige Herzog von der Braunschweig, Beverischen Linie ist August Wilhelm, Künlgl. Preus- sischer General - Lieutenant und Gouverneur zu Stettin. Siehe wslfenbürtel. Beverungen, kleine Stadt im Bißthum Paderborn , wo sich der Fluß Wesel mit der Werra vereiniget. Beverwyck , schöner grosser Flecken nebst einem guten Hafen in Holland, an dem Wycker-Mrer, zwischen Alcmar und Hartem. LeviH siehe Logijo. Lavik 745. Graf Carl Joseph von Henkel, Freyherr von Donnerst- mark dsö Unglück hatte, daß König Frie- derich II. von Preussen seine Herrjchaft und Güter einzog , gab der König dem Grafen Leo Maximilian Henkel von Donnersmark v. derTarnowitzischen Linie diese freyeSkandeS-Herrschaft. DieHauvcstadr ist Beuchen, Vber-Beuthen, ausPoht- nischLilKois» hat ein Schloß, undinder Gegend sind ergiebige Silber-Bergwerke. Beuchnitz, Flecken im Fürsteiithum Crossen , an einem See, dem GM. Hause Rothenburg gehörig. Lexväle^, Les/iVslk-, Flecken am Flusse Taverne , in der Grafschaft Worchester, iw Engelland, welcher Sitz unö Slimme im Parlamente hat. L-vsrlv, kleine Stadt in der Landschaft Dork, in Engellaiid. LcvLivicst, siehe Levervick. Levlnäkeber, werden die DlrectoreS und Ober-Aufseher bey derOA- und West-Jn- dijchenCompagnie in Holland geneimet. ö-v, also nennet man die Fürsten oder obersten Befehlshaber der Republicken, Tu? iilö, Tripolis und Algier. Keys, kleine Stadl in Andalusien, inSpa-, nien, auf einem Berge, «m Meer, sieben Meilen von Cadix. Beydinnen, ist iein lgewissts Gericht im Brandenburgischen Preussen, vor welchem die peinlichen Sachen abgehandelc werden, doch können auch Civil-Sachen daselbst lractiret werden. Beyerland, Stück LanderIin Süd-Holland , nicht weit von der Insel Göree> welches in vier Theile abgesondert wird, und darin»« daS Dorf Oud-Beyeeiand der vornehmste Platz ist. Beyern , grosser Flecken in Schwaben, iw der Landgrafschafl Fürstenberq. Beyernaumburg, Schloß und Amt in Thüringen, bey Sangerhausen, anjch» den Herren von Bülow gehörig. Beyersdorf, grosser Marktflecken, Ober- Amt und alles Schloß in der Marggraf- schaft Bayreuth, zwischen Forchheim und Erlangen, vier Meilen von Nürnberg, an der Regnitz gelegen. ES befindet sich ein Kasten- uiid Richter-Amt und eine Su« veriukendeiitur daselbst, u.da dieMargqra- sen VW Brandt,Iburg-Culmbach über die K ä Kessel« i54 Beyhareing Bialogrodks Bialy-Aamien Biblis Kesselmacher im deutschen Reiche das Ober-Nichcer-Amt führen , so ist solches dem Beyerdorfer Ober-Amtmann aujge- tragen. Es ist auch eine Synagoge für di« zahlreichen Juden allhier. zze/dartincr, Kloster der regulirten Dom- Herren St. Augustin in Ober-Bayern. zzrykircche, heisset im Tyrolischen so viel, als in Sachsen eine Filial-Kirche. Dcylager, ist bey hohen und erlauchten Personen eben dasjenige, was man bey AdelichenVermählung, und bey gemeinen Leuten Hochzeit nennet. zzeylegen, Bexstechcn, heisset bey den Schissleuten das Schiff in den Wind drehen , daß es seine Fahrt eine Weile vermehrt, und einen bessern Wind abwartet. Bevlstein, siehe Beckstein. LsL-msy, Stadt in der Diöces von Nimes in Rieder-Languedoc. Bezdecz, Bezea, L>esen, oder Treffen« bach, ein von Natur sehr befestigtes Berg-Schloß im Bunzlaucr-Keile, in Böhmen, nicht weit von Bicla, wird an- jebo von Benediktinern bewohnet. Bezindorf, siehe Beyendorf. Lersibm, also nennen die Türken in den Städten die Marktplätze, so meistens abgesonderte gewölbte Platze oder Kauf- Häuser sind, darinne nicht nur die Türken, sondern auch Juden, Armenier und Griechen ihren Handel treiben. LeÄ-15, LÄ» , L, Li» , grosse und schöne Scadt , amFlußOrbe, in Nieder- Languedoc, nebst dem Titel einer Vicomte , deren Gegend sehr fruchtbar ist. Sie hat ein Presidial und ein Bißkhum, unter den Erz-Bischof zu Narbonne gehörig. Bezig, kleiner Ort in dem Fürstenthum Alcenburg, z. Meilen von Alcenburg. B-;c >v, zerstöhrces Schloß in dem Elnbog- ner Gebieche, in Böhmen. Berira, Fluß in Mähren, der in die Moral! fället- Lisima, Königreich in Nieder-Aethiopien, in Afrika, dessen Einwohner schwarz, wild und abgöttisch sind. Bial a, kleine Stadt in Preußisch- Lithauen, im Haupc-Amte Johannes Burg. Bialla, Fürstl. Radzivllisches Städtgen, in der Woywodschaft Brzesc, in Lithauen. Aus dem allda befindlichen Pallast ist nach- gehends cinGymnasium gemachct worden. Bialacerfie,v , Lin/o^^c-cn, heisset so viel, als xv.ifikir,»-, ist eine mittelmäs- siqe und befestigte Scadt in der Woywod- schaft Kiow , seit dein Carlowltzer Frieden der Krone Pohlen gehörig, äm Flusse Rost. Hier erlitten die Tarc rn An. i 6 ,s. eine grosse Niederlage. Bi lo cod, 'ilkermau «n,, Türkische feste Stadt in Bessarabien, wo der Fluß Dniester ins schwarze Meer siiesset. Bia.obusdks, kleine und durch den Brand von 1706. fast gänzlich in Ruin geratb^ Stadt, in der Woywodschafc Kwn!, w Pohlen. Eie liegt an dem Fluß Dom» welcher unweit davon in de» Don zwischen zwcy hohen Bergen. ^ Namen, da sie auf dcu'ich weiffe G M heisset, hat sie von dem nicht weit emstm ten Kreidcn-Berge bekommen. Bialp-Aamlen, Lrubldam-ä. heisset als bvnssenfels , und ist eine kleine Stadt am Flusse Bug , in Rolh-Reuss,,. 20. Meilen von Lemberg, gegen Dsien. Bialystock, eineScadc inPodi«ch-en, h» ein vortrefliches Schloß undGärrcu, dca Grafen Branicki gehörig. An. i7;z. »j die Stadt fast ganz abgebrannt. kianco, Lspo Lianco, siehe Lasso. Llsnstmtc, Lisnbr n, kleine Stadt i» kn Mayläuöischen Herrfchast Novarese, d« Grafen von Torniclli gehörig. Liar, siehe Leja. BiVen, , Stadt iin Hi- sterreich, in der Grafschaft Mtterblug, liebst einem Bißrhume, unter den P,, Märchen zu lliquijefa gehörig. Biber, Flecken nebst einem Amte III kn Grafschaft Hanau, von daraus das kl« Amt Alcenhafelu mit verwaltet wird. Biber, kleiner Fluß im Hcrzogkhum Mg, deburg. Biverach, freyeReichs-SM, In einem Thale, in Alqow, in Schmst«, 4. Meilen von Ulm, am kleinen Fluß W. Hieselbsi wird viel Barchet gemacht. Ln Stadt-Rach ist halb Lutherisch, uiidhck Catholifch. Zn ihrem Gebicche gehört» 5. Dörfer und einige Höfe. Bivcrach, H^rschaft und Schloß in Schwa- ben, an der Echnuccer, r.Meüen von äng- svucg, den Grafen von Fugger geyörig. Biverich , Dorf im dkassau- Usingischtii Gebiethe, 8. Stunden von Frankfurt cm Mayn , und eine halbe Stunde von Mavnz, disscit des Rheins. Auf dem Schlöffe, welches Fürst Georg von Nassau-Usingen erbaue» lassen, haben die Fürsten von dieser Linie ihre ordentliche Residenz. Bibrritch, kleiner Fluß in Meissen, welcher bey Nossen in die Muida faste!- Bibcrsteni, Schloß und Vogccy im EalM Bern, eine Stunde von Ärau. Biberstein, Schloß u. Herrsch. inKärndten. Biberstein , Amt in der Wetter»», de« Bischof und Abt von Fulda gehörig- Bibrrt, siehe Marck-Biberr. Bibcrrrici,, kleiner Ort im Fürstentbunie Crossen, in Schlesien. Libicns, Flecken in Piemont, in der Grafschaft Lnceriie. kibliv, kleiner Ort in Portugals, nicht wen von Braga.-za. ,Biblis- Hl; Biblisches Bidenc«p? BidgHsti Bielosers rff i 4 is<- ivi? »!>!« S. L.i lüü-L ÄLL !>K LA Mmi M , St.I sittzL , Qu! iOi«. z»'Z« illinsti «Mr B-blistheck, nennet man im allgemeinen Verstände jede ^amrrilung von Büchern. LS aiebc aber sowohl öffentliche ms Pri- vac-Biblirrbecke». ,Srstere findet man an arslienHofi-n - ln Lnadten, und auf Akademien , lemere aber bey Gelehrten, dre solche zu ihrem Gebrauch bestmimet haben. Derjenige, ss über Bncherjale die Aufsicht bar, wirdNKIlorkccmmr qenennec. Bivra, Beben, Chur-Sächsisches Stadt- aen im Thüringischen Kreise, und zwar im Amte Lckardsberg , 2. Meilen von Naunibnra. Bibra , Schloß im Stifte Würzburg / an der Tauber, unweit Rötiugen gelegen , ist das Stamm-Haus der alten Freyyerrl. tzamilie dieses Namens. ^ Biburg, eine Residenz oder Land-Sitz der Jesuiten zu Ingolstadt, in Ober-Bayern, R-München, in der Pflege Voburg, nicht weit von Äbensbera. Bor diesem war cö ein Bencdictiner-Kloster, wurde aber im izte» Jahrhundert durch Krieg u.Feners- brünste ruiuiret, und An.-zsp. gedachten Jesuiten eingeraumet. Es gehört hierzu eine Hosmark und Brauerei), von der mehr als 30. Lener ihr Bier nehmen müssen. kicuner, Stadt in der Landschaft Baear, in Asien, im Reiche des grossen Mogols, am Flusse Ganges. ÜVjche ricesri, kleine Stadt iM VsI äi LllLLa», in „,, Sicilien. PNM LlcLtt-, sehr weitlauffiges und wohl ver- wbStz wahrtes Schloß bey Paris , in welchem bey 4220. Personen , theils Arme und Kranke, theils würklich Gefangene, «us- ft behalten werden. tzMikiebs, siche B-tich. W> Bichow, liehe Bychow. LWißiBiekenbnch, Schloß nndFlecken, nebst dem , «M Titel einer Herrschaft, im Hessen-Darm- stadtsichen Gebiethe. W<ßeico«, eniDorsin oer Landschaft Milanese, .» Mli- Hafen, wo An. die Franzosen 2 M von Sen Kaiser!, geschlagen wurden. i jbicsgue, hsiffet bey den Franzosen ein ge- -Ä 'iir ringer Ort, Blockhaus, oder Festung, so 'Ä H ^>1 einen feindlichen Angriff nicht lilv", halten kan. iiilii >!»' Mcuiü, kleiner Fluß in Isl- ll-b'Mcs, dessen - .«l- ö>>m k'fbe'' Scharlach-Tücher lilh . sehr dienlich seyn soll. N« l» LillucS, kleine Stadt um Flusse Bidonsse, in MM'' der Landlchair Labour, nebst einem ftsteu Schlosse, und dem Titel eines Fürsten- ', E thu-iis, de,» Hause Grammonl gehör«,. LiämLit, Fluß, welcher IM M- renai>chcnGedü-ge entspringet, Spa.iien Frankreich i-midet, die Fasanen-Jn- Nr und den Fontarabia in das > ^Bneayi.che Meer fliestet. ^ , kleine Stadt und >»k" ^ - ,«chl,ß >m Herzogthume Luxemburg, «ideneapp, B-edeukvps, Hessen-Darm- städtisches Amt und kl. Stadt, auf einem Berge,so wegen ihrer guten Eisen-Hütte» und Schmelz-Oefeu bekannt ist, liegt 3. Meilen von Marburg, an derLahne. Bidgosti, siehe Bedgosti. Li-Iuns , Ssliüvuäi, , eine von den Iniulis Ostronum, ans dem O-esno OriLMsli , wohin die Europäer noch keine Colouie aeführec haben. Lillouils, kleiner Fluß in Nieder-Langue« boc, welcher sich bey Montpellier inS Mittelländische Meer ergeußt. Liäouib, Fluß in Gascogne, in Frankreich, der sich unweit Bayonne in den Fluß Gave stürzet. Li-, Oblo, ein sehr schönes Schloß in Hen- negau, unweit Antoinq. Brec;, öer-a , kleine Stadt in der-Woy» wodschast Cracau, am Flusse Wieseioke, in Klein-Pohlen. Biedburg, siehe Siäburss. Bieyen , Äönigl- Preußisches Amt in der Mtttelmark, eine Meile von Frankfurt a» derOder, imLebuserKreise. Biel, Lienns, Stadt in derSchweitz, am Flusse Schüß, zwischen Solothurn und Neuschatei, ist einer von denen zugewaudtcn Orten oder Gchweitzerischen Bunösgenossen, und der Reformieren Religion zugethan. Der Bischofzu Basel, den die Stadt für ihre» Odcrherrn erkennet, und ihm bep Antritt seiner Regierung huldiget, hat das-lbsc einen sogenannten Meyer , der ans dem Stadt-Rache seyn muß, in peinliche» und Particuiier-Sache» der Scadt aber keine Stimme hat. Nahe dabcy liegt der fischreiche Bieler-See, weicher auf bey» den Betten mir Weinstückeiibesetzcc ilr. Leis ) Lbe/Änr,!» , kleine Stadt III Spanien , im Königreiche Arragpnien. Biela, Xveißwajscr, Stadt IM BUllz- lauer-Kreise, unweit Znng-Buuzei, 7. Meilen vd» Prag. Biela, seiner Marktflecken im Czaslauer« Kreise, in Böhmen. Biela, Schloß im Bechiner-Kreise, in Böhmen, unweit Polna, 12. Meilen von Prag. Brela , kleiner Fluß im Neißischen, so »r diesein Lande in dieNeysa fället. Biela, ein kleiner Fluß in Ober-Schlesien, der durch die fteve Standes-Herrschaft Pieß lausset, und sich im Fürftenthumg Auschwitz mit der Weichsel vereinbaret. Llelo NLIL, siehe 'Mcifscs Nleer. Bielof.ro , Provinz in Rußland, in dem Gouvernement vo» Nowgorod, zwischen den Provinzen No- wogrod-Wsiiki undWologda. DieHaupt- Sradc darinnen heisset gleichfalls Bielo- sero, weiche mit Moraste und einem Erdwalle umgeben ist- Bevde haben ihre Benennung von einem L>ee gleiches , Namens, weicher miaefehr;o. Werste lang ist, und auf deutsch der weisse iLsee heiffec. tMele- If6 Bielefeld Biese Biestnberg Bilbao D^lrfetd, Hauptstadt der Grafschaft Ravensberg , in Westphalen, 5. Meilen von Minden, ist ehemals eine Hansee-Sradt gewesen, und > 7 >p. mit dem Fürstenthum Minden combinirec worden. Es wird viel Leinwand daselbst gemacht, niid liegt an der Sradt aus einem Hügel ein festes Schloß, Svaeembevfl genannt. kielgoross, siehe Lislogroälco. Dleiica, kleine Stadt i» der Wovwodschaft Wilna, in Lirhaue», am Flusse Nieme». Bleliy, siehe Belitz. Wells, , grosse, aber mit wenig Häusern versehene Sradt, am Flusse Eer- vs, in Piemont, in der Landlchask Ver- celli, in Italien, und wird bah umliegende Gehierhe Biellese genannt. Bieivt, Lre/c«, grosse, aber von Holz ge« bauete Stadt, nebst einem Schloße, in -er Wovwodschast Bielks, oder Pohlachien, gm Flusse Piala, in Pohlen. Sie ist die Hauptstadt in dieser Woywodschast, zwischen Brzesc undGrodn». Bi-lsky, 6 -^i-r, Fürstenchum, nebst einer Stadt gleiches Namens , am Flusse Dpsro, inRußland, zw.scheu Neschow, Smolensk», Nowogrod u. Lichauen. Die Stadt ist belestiger, hak ein gutes Schloß, undliegi in einer Gegend von Waldung. Bnn Be>o, siche B-eo-Bos. Bier ne, siehe B-eu Licntins, ö-eMEm, Flecken im Florenti- Nischen Geditthe, ben einem See gleiches Namens, zwischen Florenz und Lueca. Bierveeck, Baronie, Schloß und Flecken in Brabant, den Herzogen von Arsch«c gehörig. Brerinock, ein Dorfunweit Sarstedt, im Bißlhum Hildesheim, wird von einigen als ei» Paß über die Innerste angegeben. Dierno , in Finnland am Meere, ist ein Kirchspiel, erliche Meilen von Abo. Bierssein, Flecken und Schloß in der Grafschaft Isenburg, in derWeceerau, davon eine Furstl.Linie den Name» führet. Bir erstick, , ein Lstädtgen auf einer Insel gleiches Namens , im Holländischen Flandern , z. Meilen vonGeiit, zwischen Sluys und Axel, an der Wester- Schelde, r. Meile von Mndick. Sie war ehemals eine Festung, ist aber » 688 . geschleift worden. Wilhelm Benckel, ein Fischer, har allda im >r- Geculo die Kunst erfunden, wte die Heringe einzusalzsn und einzupscken- C- rl V. hat demselben nach seinem Tode deswegen ein Grab - Maai «ustschte» lassen. Bi> -;', siehe B 'st n. B' - -Bc>!», L^/- »a, ein grosser Morast o«r Meerbusen, zwischenDordrechk und Gettruydenburg, in Sud-Holland. Bes , Fluß in der Alten-Mark, entspringet Key Besesege, gehet bey Kai- Hst und Diierburg vorbei,, nimmt Sie Uchr an sich , und fallt hernach j» den Aland-Fluß. , " BicsenoclI, Gräflich Trannisches Schioi an der Lonau, nicht weit vom tzlostn dkeururg , aiiwo ein schöner Irrgmie» mir vorireflichen Wasser-Künsten, ' tc» und Ästcen zu sehen. Biese,leovt, Schloß auf dem Harze, ! an den Aiihaltlfcheii Gränzen, ist tat Stamm-Haus der Adelichen Familie «m l I)iesenrvor. l Biesentpcu, kleineSradt lindAmfindn . Mittel-Marz Brandenburg an der FZ», 4. Meilen vsn Berlin. Das dabey liegen, ! de Geholze heißt die Bieseiirhaler-Heyde. i L>25-8csäi, 8,e-ssf«ssinr ist ein Sin, ! cke des Earpacischen Gebürge? , Mltzz Roth-Reuffen v. Siebenbürgen absondm. Blessen , ein Flecken in Dder-Elssß, Nitz l weit von Neu-Brensach. Blessen, siehe Air- Biesscn. Liecsls, Festung aus dem Gipfel eine-BeH s» der grossen Tanarey, an denäuss«, sten Gränze» des Königreichs Baranich, allwo einer von de» he»den Königen bei Landes , weicher der grosse Lama , ob« der Priester ihres Geschlechts genenn« wird, seinen ordentlichen Sitz hat. Bienghrim, Amt und kleine Sradt and« Enz, i» dem Herzogrhnm Würreinberz. Lirvre, kleiner Fluß iii der i.sta sse kiMc-, welcher sich bey Paris in dieiseine erzenst Lstrrnc, ssssbi N«/, 8/,rFluß in dik Neapolitanischen Grafschast Moiisc, welcher sich j» den 6olko äi V-n-ris ergciK. Sig-,, . Königreich nebst elil« Stadt gleiches NamenS in Japan, ms der Insel Niphon. öigenis, Staht in Sicilien, i« Val lli Oemons, am Fluß il Lsibeo reslc. Ligorrc, GrNllÄest in Eascogne, weiche fast ganz i» oeiiiPb- renäischeii Gebürge sieget, und daburlh von Ärragouien abgeschieden wird. Sie ist 10. Meilen lang, und drey breit, unb wird in das Gebürge, ebene Land, nnd den Rnstais eingethriiet. W»ubs, Königreich inNigritien, «mW» se Niger, in Afrika, kikscb, siehe wiessitzstch. Bldai--, Bysiav, Marktflecken und wüD Scifloß i» Dber-Ungarn, g. Meilen von Sr. Job, dason die Gespanichaft Bybar, Kison'ren/issbenennet wirb. Diese liegt zwischen de» Kraßnenser,Za- bolczeiiser, Zolnocker, und Torantelcr- Gespanschaften, und Siebenbürgen, östsriärr, siehe L-Isnssre, L.lsno, „SU angelegtes Kloster IN Pohle» I a»derthalbe Stunde von Warschau. WIbso, 8i/b«re^r, , 8/aviS' grosse und wohlgebauekeHandelb- Stadk, am Emflusse desNervio, ln der Spanischen Landschaft Blscaya, darinne» sie die H«uptstadc ist. Lilb-r, Bilder Bill Bitt Dinasco r57 Ab! !s»>i Ich». «j>b°r. L-rb-r, Li/L«s, Stadt in Persien, in demGebiethe Higista«, bey dem Ur> Bißthum Zgen/ in Andalusien- ? - Meilen von Ubeda. «iidd'.u>ki,, schöner und reia,es Eister- cienser-Kioster, imBißthum Wurzburg, unweit Münnerstadt, und z. Stunden ron Äönigshoftn gelegen. Lllcäulusriä, stilsäslgsiiä, Ln>-A,tze-!S,S, eine g esse Landschaft in Afrika. Sie wird zur Barbarei, gerechnet. Ihr meist« Reichtlmm bestehet in Gersten, Datteln, Cameelen, Pferden und anderem Tiehe. Dir Einwohner sind Mahometa- ner und Juden, und ihre Könige, deren Verschiedene gefunden werden , sind fast «llesammt den Türken zu Algier, Tunis und Tripolis zinsbar. Die Granzen dieser Landschaft sind gegen Norden Tunis, gegen Abend Algier und die Wüste Sara-, gegen Mittag die Wüste von Sara, und gegen Morgen Tripolis, tlmon, Mion, Ln/imnnm) kleine Stadl am kleinen Flusse Rieocher, in Auvergne, in Frankreich, gehöret dem Bischoffe zu Slermsnt, u-hac berühmte Manufaeruren. Iilldeno > Hafen an der Donau, in Ecla» voinen, in Ungarn, nicht weit von Esseck, darinnen die Kaiserl. Kriegs- und Trans- . pon-Schiff« zu überwintern pflegen. Vilm, Belm, Li/ins , Stadtgen, nebst einem schönen neu-gcbaueren Schlosse im Leütlnerlyer-Krelfe, in Böhmen, -.Meilen von Prag, dem Fürsten von Lobkowitz gehörig Al,!, M- iki-ss liepz. !- M. Eisil« ?, Dtzlk ÄuLr Wim üW f !«W lliÄVi: jAM >», Dl i>GM iVMiae iM Ä «ümlolca, Stakt in der Moldau. Ü ^ Biliaa, See und Fluß in der Schwedischen Provinz Helsnigland. '«stillTiv A>-tz, siehe p-iyc). Bnltz, L-/ili„n- , kleines Fürstenthum In Ober-Schlesien, welches von der Sran- des-Hecrschaic Pftße, Lei» Fürstenrhnm Teichen, und von Pohlen umqranzet wird. Es war ehemals eine Minder-Herrschaft, als aber dieselbe an den Fürsten von Sui- kowskv gekommen, wurde sie An. » 7 ;o. von Raster Frgnz l, zu einen, Fmstenrhum erhoben. Die Sradr Biiiy hareinSchlsß, liegt an der Biala, und wird für «inen ... wicotigen Paß gehalcen. «II, heißt in Lngeliand so viel als ein im UM"; Parlament gen,achter Entwurf eiiies i i neuen Gesetzes. Hierzu kan jedes Parlc- meucs-Gücd Vorschläge khun. Dleseaber müssen schriftlich Verfasser seyn, und werden eigentlich Bills geiiennet, sowie der Name Acte einen wurklichen Parlemems- SchlUß bedeutet. EineBill muß sowohl ,m Ober- als Unter-Hanse z.mahl an z verchjede»-» Tagen abgelese» werden, und gebilligt worden sevii, bevor man sie dem Könige verlegen kan. Wird die Bill «ng«,omineii, so heißt es, sie sey paßstk, «» Ncht, >» heißt sj« v««or,en. Bepoe .1^ j!, tl «. I. W K MM Hauser schicken sich einander ihre Bills oder Entwürfe zu, wenn sie sich aber nicht darüber v.r-inigen können, s» wird durch eine niedcrgesetzceEo.nmißion oöer Lom^ »ninsr ein Vergleich bewürket, still ok Occasionrl-Lvnloimiiz,, siehe Occa- sional (lunfoimir^. B'lle, LiLens, kleiner Fluß zwischen Holstein unddemLauenvurgiichcii, entspringet im Amte Steüihorst, macht liebst einein ArmderElbe die Insel Bili-verorr, und fällt bei) Hamburg in die Eibe. Bill-rbeck, Lil/e^oerrcm, kleine Stadt im Bißthum Münster, in Weftphalen. B-Ucr, nennet man den Zerrei, sodieFou- riers und Mssterschreider den gemeinen Soldaten ercheiien, wenn sie ihnen anzei- gen, wo sie ihre Quartiere nehmen sotten. Sonst werden auch diejenigen kurzen Briesgen also genemiet, wodurch man sich bey einer nahe wohneliden Person wegen etwa» erkundiget, oder ihr in Eil etwas berichtet. > Billichgrän, schönes Schloß und Herrschaft i in Ober-Crain, Z. Meilen von Laobach, ist ! «in Stammhaus derFreyberreir dieses Na- ! mens, weiche eS amioch besitzen. . Blliick, Bellich, L'i/Ürs, Flecken im Herzogthum Bergen, diesseirs am Rhein, zwi- ,. schenDi'isscidors undNuyß. B,ttlckhc!m, kleine Lcadt, r.Meilen von > Landau, in der Unter-Pfaiz, im Äince Ger« j mersheim- > SMnjjNÄM, kleine Stadt in der Provinz Norchumberlmid, inNord-Engelland. Billingstausen, siehe Bulltnghausen. stillon, siehe Lilston. Lillontoir, siehe Loluren. Biliwerder, »ehe Lilie. Bilsen, kleine Stadt lm Bißthum Lüttich, zwischen Mastrichrund Haffei. Nahe da- bey liegt ein berühmtes weltliches Scist ü. Lbcey für Fürstl. und Grafl. Kraiienzini- mer, so UUi!.ste>-Sillen gcnennet wird. Lil,.ier, kleine Stadt in Romanien, in der Europaijchen Türkey, Meilen von Adrianopel, gegen Osten. Limillpown, Stadt aus der Halb-Insel dies« seit des Ganges, in Indien, im Köilig- reicheGoleonda, amLEo ttistenALi». Liniini, «ine von den Lucaystchen Imeiil in Nsord-Amerika, welche fruchtbar und lustig ist, von der Insel Bahama gegen Mittag» Bimmen, Bynen, Flecken in» Hcrzogthum Cleve , am Flusse Wahai, 4, Meilen von Arnheim- Lina, Flecke» am Flusse Oglio, ln der May- landischen Grafschaft Cremona. Linaros, Linmux, Lins- ^ , kleine Stadt im Königreiche Dalcntia, in Spanien, Mi den Cetalonischen Gränzen. Linsico, Lins ssLsckns/, kleine Gradl im HerzogrbumeMayland» auf d-m halben Weg« zwischen Mavland uns Paria, Line!, 1 58 Bmch Bipp Jinck.Linclc, 8!»^ Linc/ist.-m, alte Stadt IM Hennegau, am Flusse Hape, z. Meilen vonststons, hat eine schöne Süfts-Kirche nebst einem CollcgioCanonicorum, ist einiger Massen forcisteiret, und gehöret nunmehr» dem Hause Oesterreich. Blnoste-fen, niäßlgeStabt in der Englischen Provinz Carling,ord. binnen, Sradt im Rhingan, wo die Nahe in de» Rhein fallt, zwischen Mannz undBacharach, in das Erz-Stift Wann; gehörig. Nahe haben ist das D>n- nerlc>ch, welches, der Felsen wegen, ein für die Schiffe gefährlicher Orr im Rhein jst. Auf einer kleinen Insel aber, nicht weit I davon, stehetderNiäuft.Tburn, aufwel- j chen sich der Erzbischof von Mannz, Harro N. jnr den Mäusen retirirec Haien soll. Siehe lNäuse-Tkuun. Bincrenherni, Hessen-Darmstädtischer Flechen , Amt nnd Schloß in der Wetterau, dessen Bezirk sonst auch die Fuldiswe rliaik geneniiec wird, gehörte sonst dem Landgraien von Hessen-Homburg. Linclr. stehe Linck. KiuäonlLN.lor, suche L-l^ncliü. Güiicken, siehe Beo,gherm. Lins, suche öincnc. B "Adorf, eine kleine Stadt in Unter- Scenerniark, in öcrHerrlcheft Hohenberg, dem Hause Oesterreich gehörig. Lint:nMaorr, kleine Stakt und schöner Hasen auf der Schotkiändischen Insel Iia. BiukS, Att-i-n, ehemals schönes, nunmeh- Birkenau Bisäoci- Birkenau, stehe Läkrn. Biri cnfeid , Amt, Schloß und WM ^ der hintern Eraffchaft Sponheim, >«, Ober-Rheinischen Kresse- Hievoirfühm eine Linie der Herzoge von Zroevbiüch» den Namen, nnd residirre auf den, W, genSchlosse; Als aber der letzr-reglero«^ Herzog vonMaiz-Zwepbrucken,, San>uel, An- >7L>- unbeerbt «orsiasi, succedirre Christian III. von der Birst»-, fclbischcn Linie, »ach vorgängigcmNr, gleich mit Chur - Pfalz in den Zvcydck ckss'chen Landen. Non dem jetzt-regm«, den Herzoge stehe Zu-cybriicken. tzm, Dirke »sc sche Toztey, nicht weit von Anspach. Dickstem, lustiger -Orr im Tunzlavtt- Kreise, in Boomen, Sem Grafen«« Kokor-owecz gehörig, allwo in einem bni, reu Thaie ein sandigtcr Felsen anziitt«, ftn, darinnen eine voliksnnnene W- iinng von Stuben, Kammern, Kaprll, und Keller eingegraben, und oben «,! einem Garten bedeckt ist. Lirxi, ^cilino , kleiner Fluß im Vs! Zl in Sieiiie» , weicher sich zm, schen Nraponi und Laxo Loco ins Mm «rgeußr. Brralry, König!. Derg-Schloß im Roko, Mer-Kreise, in Whmcu, unweit B» raun, weiches man sonst «is ein Snali- Gesangniß gebrauchet. ro durch Feuersbrünste sehr beschädigtes s Brrra, Birkoriv, schlechter Ort in d» Echiofi in der Wesssenburgcr - Gespa»- saiaft, in Siebenbürgen. Biörtö/JnseiausdemFiiiniandiichenMcer- busen, der Mündung des FinssesNieoa gegen über, z. Messen von Stockholm.. BiornebiN'g, BernsvurN,Lrll-urhrttM»r> Hsso/-o/,s, Stadt in Nord-Finnianv, IN Schweden, wo der Fluß Kümo in den Linum Lorknicum säur. Die Einwohner treiben starkeHandiung mit Holz und dem Lachssanqe, weichen sie häustg dörren, und in ganz Schweden verführen. Krörno, kleine Sraöc im mittägigen Finnland , in Schweden, nebst einem Hasen, bey dem Eingänge des Finnländsschcn Meerbusens, z. Schwedische Mess. v. Abo. Lioxkio, Liobiv, Fiuß in der Süd-Ameri- kanischcn Provinz Chili, weicher in das ZVlar clcl 2ur fället. Liouuc, Lecetth,ottla»d, am Flusse Dee. Birs, Fiuß in der Schweitz, der 6. Meilen von Basel aus dem Berge Iura enk- fpringck, und bey der Stadl Basel in den Rhein fällt. Dirfen, Biroe, kleine Stadt und Schlot in Samogitien, in Litthanen, zwischen Mietan und Braslaw, dem Fürsten von Radzivil gehörig. Birtsscfnr, Bererhalom, weiklauffiSe Stadt in Siebenbürgen, im K. Lande der Sachsen , 2 . Meilen von Medwi sch, allwo der Evangelische BiM seinen Sitz hat. Die Kirche, allwo alle Prediger ördiiuret werden, liegt mss einen, Felsen , und in der Gegeild wächll guter Wein. Brrrniy, siehe pirnitz. Lirviei'ca, "vec-k , kleine Stadt l» M' Castiiien , und die Hauptstadt bei Ee- bieths Bure»«. Laiidvogtev, dem Cantoii Bmi gehörig, ^ B-rz-ss siehe Birlen. «ne Meile von Solothurn» > Liü,«,o, Llü»»», kleine Stabt in- kiinci- ! xaio Etz, stiif, hfikj !ü:^- Ässt liiiöf i»K Blsagno Bischof Bischofheim Bischofs- 159 :ks «Rill' >, ür i 'Uh wt-ic ^Lmni! m, « 'ftiSÄ: tjli 0ä si>l ssn>>>^ iß stv ur >»E »M- ««?- dKI»t p ,S«B' n'tll' erM'.' L-r< PSW °lcm, inNcapolis, nebst dem Titel eines tzerzoKhmns, und einem Bißthum, unter den Erz-Bischos zu Cvnza.gehörig. Das Haus Pignalelii besitzet sie jetzo- Lüögnv, siehe k-'lsKno. Rlian7, stehe Letsncon. xichsl, kleine Stadt in Eatalonlen , in xi^vs^Viic^. CsiitLbn», Provinz in Spanien, reiche gegen Norden an das Biscavische Meer, gegen Westen an -bstu- ii, äe SMüII-iiiL , gegen Süden anAit- Castiiicn, uich gegen Osten an Frankreich und Navarra qranzct. Sie ist reich an ^e'lr, Bleu und Eisen-Bergwerken. Wein findet maliwenig, hingegen sind die Küsten reich an Citroneii und Pomeranzen, lilcav- , Neu-Discaya , Provinz,n der Audienza Guadalapara , i» Mexico, in dtord-Amerika, aUwo reichhaltige Sstber- Erzte zu finden. Sie gehöret den Spaniern, welche die Oerter St, Barbara, St. Juan und Parral daselbst erbauet haben- , Biscapisches Meer, Qrntao» ist ein Theil vom Atlantischen Meere, und benetz« selbiges die Nördliche Küste von Spanien. , , Bnchbuen, Bischossbvrg, ein offenes Stäktleiu in Ermland, «m Pohlnischen Preuffen. Bisckmerk, kleine Stadt in Pommcrellen, unweit Stargard. Bischof, ist ein hoher Geistlicher, welcher die Aussicht über eine Diöces oder über » ein Bchlhum hat. Das Recht, eine» Bischof zu erwählen, hat in der ersten Kirche bcy der Gemeinde und den Nettesten gestanden, hernach ist cs auf die Eanonicos der Cathedra!-Kirchen gekommen, sind, vor AltcrS in Deutschland von den Kai-' ser» und Königen ernennet worden, bis endlich der Pabst solches Recht im zwölften Jahrhundert an sich gebracht. Was den heutige» Zustand betrist, so werten die Bischöffe in Deutschland von den Capiteln erwählet, und von dem Pabst csnfirmi- rel, mit den Weltlichen Regalien aber von dem Römischen Kaiser belehnet; inFrank- reich ernennet sie der König, und der Pabst erlkeiit die Confirmation; in Spanien wird solches Ernciinungs-Rccht den Könige» auf Lebzeiten »erstattet. Zn Engelland werden sie, auf vorher erhaltene Permißion, von den Capiteln erwählet, hernach in solcher Wahl vom Könige con- fimiiret, und aus dessen Befehl der Erwählte von dem Erz - Bischof Ist' HF" In Italien aber setzet der Pabst die Bi- schosse absolute ei». Ei» Bischof inx-r-,'- t>°^ , jst derjenige, der zwar den Rang und Lire! eines Bischofs hat, oesen Dioces aber vo» den Ungläubigen «»noch besessen wird, zum Exempei, der «stchof von Utiea, Tripoli, und d. m. Dergleichen Titel führen insgemein die Wcyh-M chöfte, und diePäbstl.Nuncii, damit sie die Bischöfliche» Fm,ctiones zugleich an demOrre, dahin sie abgeschickct werden, verrichten können. Ls werden auch Bijchösse die vornehmsten Geistlichen in der Lutherischen Kirche, in Schweden, Dmineniark, und in den Preußischen Landen genennet. Bijel'ofheim, ein Sladtgen in Schwaben, im Kreichgow, welches den Herren von Helnistadt gehöret. Bischosdeim , Würzburailche Stadt und Amt unweit Fladungen und Ostheim, in Franken, an der Röhn, weiches eui grosses Gedurge ist, jo sich zwilchen dasHen- nebcrgische, Fuldische und Würzburgische Gebiethe erstrecket. Bischofkeim, Stadt und Amt an der Tauber, in Franken, dem Ehurfürsten von Map»; gehörig. Blsch os.osen, ein schlechter Ort im Salzburgischen , am Flusse Salzach, unter Werfen. Bischöfliche, siehe klxiicoxsl«. Bischof mit feiner Lieritey , I'Uv-wn- L Icr Llorcs , sind ein Haussen gefährliche Klippen in der See, bcy den Sor- lingifchen Inseln, zum Ausgange des Canals und dem Lands - Ende von En- gelland gegenüber gelegen, üufwelchen der Englijche Admiral Schovcl 1727. im November mit seinem Schiffe scheiterte, und nebst 900. Personen jämmerlich um das Leben kam Bischotsderg, oder St. Johannisbern, ein Kirchdorf, nebst einer Probstcy im Rhcingau , so dem Capitcl zu May»! gehöret. Bifchofsberg, siche DanM. Bischossburg, siehe Bisckvurcf. Bischofskeim, grosser Marktflecken ,'M Ober - Elsaß , ins Bißthum Straßburg gehörig. Die Herren von Landsberg, und die vo» Hngen , haben Adciiche Schlösser darinnen- Oberhalb diesem Markte, auf dem Bischofsberge, ist zu der dasigenFranciscaner-Äirche eine grosse Wallfahrt. Bischosflack, choc-oxo/,'/, Stadt inOber- Crain, nebst einer Herrschaft, dem Bi- schoffe zu Freysingen gehörig , Z. Meiieir von Laubach, lM ein Schloß, und liegt zwischen den beyden Wasser» , Pollent und Zäher. Bischofs-Mütze, kp/sss- M/k/ , ist eine kostbare, oben in zwe» Thcile gespaltene und mir Edelgesteinen versetzte Mütze, welche die Eathol. gewcph- ten Bischöffe bey Verrichtung ib' cs Ainrs auf dem Haupte tragen, und über ihren Wappen führen. Bischofs,Gr->b, , ist ein langer und oben eingekrümmter Hirten-^käd, welchen die gewcyhelcn Cathol. Bischöffe m »6s Bischofstein Dlstgnano Biekupiec Dieonr» t>i ihren Wappen führen, und bey Der» i richtung einer Priester-Weyhe gemeiniglich in der einen Hand haben. Biswofsrern, kleine Scadc in Preuffen, in Trmiand , nebst einem Schlosse, so Pohinisch Bischting heissec. NilckV'fsrverda, /»/»/«, Stadl in Meissen, und zwar im Meißnischen Kreise, 4. Meilen von Dreßden, im Amte Stülpen, an der Weifcritz, Chur-Sach» scn gehörig. Hat eine Superintendur. Biswofswerdtr, Pohinisch Li-str-orer, feiner «lädriein im Königreich Preuffen, am Flusse Asse, welcher sich in die Weich» sei ergcußt. , ^ ^ , Lpr/co/>i ce//^r, Stß?t ÜM Türaow , in der Schweitz, am Fluss« Silrer, wo derselbe in den Fluß Thur fället, nebst einem Schlosse, isttheil» freu, theils dem Bisihoffe zu Costnitz un« terrhan, welcher in dem Schlosse daselbst «inen Ober-Vogt har, und gehet die Catbolische und Resormirte Religion >m Gchwanae. Der berühmte Melchior Goldastüs von Haiminrfeld ist allhier ge» dodren worden. W,schling, siehe Bisebofstern. _ A, schwellen, Lxijcs^r , kleine Stadt in Nieder-Llsaß, z. Meilen von Srrüß- burg mit einem Schloß, aus welchem un vorigen Jahrhundert Psalzgras Christian von Birkenseid residirel, an den es von Zwcnbrücke» versetzet war. Schweden losere cS An. >6^-. wieder ein, und an- jctzo gehöret ei ohnehin , da beyde Landes-Theile zusammen gekommen sind, dem Herzoge v. Zweybrücken-Birkenseld. tzllcitt-n, gehe L-LSlia,,. LUculr, Zweybaek, eine Art sehr trockenen Brodes, welches zwey- »der dreymal gebacken werden muß, um die Schiffe damit zu verxroviqntiren. Bise, siehe Biese. Liiere, Stadt in der Landschaft Bari, in Äeapolis, am Meer, nebst einem Bißthum , unter Sen Erz-Bischof von Trüni gehörig. Bisentdal, siche Biesentbal. Lllöarin», kleine Stadl in dem See Bol« sena, tm Patrimoni« Petri, im Päpstlichen Gebieche. ^ Lisait», grosse und feste Stadt in der Küste des Königreichs Tunis , welche voller See-Räuber ist. Kilkopr drittle, , kleiner, Markt-und Burqssecken in der Englischen j Provinz Shrop-Shire, schickt 0. Dexu-, kirre zumPariamenr. Lifl^nrno, öe/r-ü-e, L-Manrem, volkreiche Sradr in Calabria citra , in Neapolis, an einem Hügel, wo sich die Flüsse CorN, und Erato vereinigen, nebst cmem Schlofft und dem Titel eines Fürstenkhumr, wie auch einem Bißthum, unmittelbar unter den Pabst gehörig. i kl-stpipisc, siehe Bischofswerdrr. Ll-u-^i-r. Königreich auf der Küste von ss», romandei, in Ost-Indien, zwischen de» Königreichen Deean, Malabar „ndEoi. eonda, ist reich an Saphiren, und ander, kostbaren Steinen. Die Haupt darin» führet gleichen Name», liegt einem Berge, und hat ei» festes Schloß Bissendo>-f, Amrs-Vogcey im künebiir, gischen, dessen Einwohner stark mit Pier, den handeln. " " Bißinsen , Herrschaft, Amr und Fleche, in Schwaben, und zwar in den Träg Oeccingen- Wallersteinischen Landen. ' Bißmsrck, Scädclein an der Biese, j,der alten Mark Brandenburg, davon dar aste Adeliche Geschlecht voiiBißiuark sei,!, Name« führet, gehöret aber jetzo de, Herren vonAlvensleben. Biftra, siche Bist-irz. Littric-, Flecken im Glatzer - Kreist, i, Böhmen. Bisiracr , Nöscnstndt, kleine und na- alter Art befestigte Stadt, am Flusse Li. striez, in Siebenbürgen, hat vor diese» starke Handlung mit Pohlen und der Mol« dau getrieben, welche aber Misch» ga'uj, lich darnieder lieget. Sie ist die smmeu», rer denen Sächsischen Städten, Luthers, scher Religion, hat ein Gymnasium, uich iu den König!. Bergwerken daselbst M ein guter Borax gesunden. Littilcr, 2 ,ss-rcss, Stadt in Niedrr>lli>« garn, an dem Flusse Waag. Blstoic;, Neu Bislrier, sieheBistrzice. Blssritz, wistoitz, kleiner Fluß inL!l«> vonien , der oberhalb Veronitza iu di« Drau fällt. üi ii-etti-, LecLrttie, also nennen die RH, die Strafte, so auf dir Injurie« gesetzt ist, welche inGclde und nachdemSla«> de des Beleidigten mutz erleget werde». So aber der Injuriant« nicht zu bejahten hat, so wird er dem Beleidigkeniat Haus geschicket, der ihn entweder M Sklaven machet, oder die KnukpeiM geben lasset- Lircliu, Liicon , Litlprmm, Stadtrnifdck Insel Niphon, in Japan, welche dleHiNipi« stadr eines kleinen Königreichs gleiches Namens ist, ÜM Volks ä, A-rco. > Literw, schlecht bewohnte Stadt in der M' politanische» Provinz Bar,, nebst mm Bißthum, unter Bari gehörig. Sitkyni» , «ine Provinz in Klein-AsiM welche heuriges Tages unter Nalolimb«- griffe« wird. Liiillia, Türkische Stadt in Georgien, >« Asien, nicht wir vo» den Persische« Granzen. Lko, Königreich un- Stadt im Lande der Mohren, in Afrika, gegen dem Niger. Lsivmv, kleine, aber wohl bewohnte, euH mit Mauern und einem Schlosse, »ersehene Stadl i« der Neapolir "»«<» r-M tz "S-i: l>i« «Kt »Nil- lktz >ä:jL «lch- / üiiir >k!, «j: li, k» Mn» iKliH üiA»': Kilim: ZOlTI« al,i> stö e». stlil W Am inN-N» Birsch Blagay Blainville Dlanckenberg r6r iiif Äige Bsichof Ae» her »nrer dem Erz-Bischof von Bari. Lirsch, Lnö,, Grellchasc im Westerreich, «eiche die Gratschasc Sarwerden gegen Weste», Elsaß gegen Süden, und das Herzogrhum Zweydrücken gegen Osten und Norden zu Granzen hat, gehörete sonsten denen Grasen von Hanau, als ein Lothringisches Lehen, wurde aber nachher »on den Herzogen von Lothringen eilige- zogeiH und kam daraus Anno 1679. an Frankreich. Die Hauptstadt darinnen heißt Wichsalls Bicsch, und hat ein festes Berg-Schloß. Büschen, siehe Pirschen- B rren, ein gewisser District in Curland- Bttrerseld, kleine Stadt und Amt an der Mulda im Sächsische» Chur-Kreise. Sie har Sitz und Grimme aus den Landtagen und eine Superintendur. Bikrrckhenn, siehe Bicttgdeim. Bivar, Stadt in Sklavonien, auf einer Insel, Metadar genannt, welche der Sau- Fluß machet. Ilurlicic, §at/»^eo/pr,§ , , La- , kleiner Fluß in der Türkischen Provinz Romainen, weicher sich in das ^ksic Ni Llarmllia ergeußt, und den kleinen Meerbusen von Bluthere formirek. Il/sbonl, o-er LiLLksnu, sind 40. von Natur stumme und caude Personen am Türkischen Hose, welche durch Zeichen Mit den Händen und dem Kopse nicht nur allgemeine Dinge zu verstehen geben, sondern auch ganze Historie» erzählen könne». Unter ihnen müssen acht, oder neun, weiche die ältesten sind, und welche man die stummen Favoriten nenuet, dein Groß-Sulcan, an statt derer Schalks- Narren allerhand Kurzweil machen, »lrclrbourn-, kleine Stadt IN der Landschaft Lancaster, in Lngelland. LlscK-iVIsil-, heißt jeneEontributioninEii- genano, >0 wegen des Schutzes wider die Räuber in der Nördlichen Provinz des Königreichs bezahlet wirte. riocievLi,--!, Fluß in Ulster, in Inland, der sich rn die See Reaug ergeußk-j Slackvar-r, Fluß in der Landschaft Moun- ster, in Irrnind, der sich durch einen breiten Cinsinß, die Bane von Doughal genannt, ins Meer erqeußr. riacstvLc-r, kleiner Fluß in der Landschaft Essex, in Engelland, welcher sich in das deutsche Meer ergeußt. »lamwck, ein Fluß ui der Grafschaft Gallo- way, in Süd-Schottland, welcher sich zwischen der Stadl Wlrhern und dem kleinen Meerbusen Ferrylown ins Jrrländi- sche Meer ergeußt. ehemalig festes, nunmehro wü- »es Gränz-Schloß im Türkischen Kroatien, an der Sau, zwischen Sluin und Carlstadt, nicht weit vom Ursprünge des Flusses Cormia, woben ein warmes Bad und berühmter Sauerbrunnen. Ls ist das Scawm-Haus des vornehmen Gräflichen Geschlechts derer Ursiner von Blagay, in Crain. Llalnville, kleine Stadt im Herzogthuvk Lothringen, an der Murre. L aln, kleine Scadt, nebst einem Schlosse, in der Schoctländtschen Grafschaft Aihol. SlaNöiL, kleine Landschaft in dem General-Gouvernement von Orleans, welche die Loire in zwey Thrile absonderc. Slum-, Beschimpfung, Vorwurf, Schandfleck. LIsmonc, Blanckenbur-fl, kleine Stadt und Schloß, nebst dem Titel einer Grafschaft, am Flusse Vezouse, in Lothringen, 8 . Meilen von Nancy. Llsmont, kleine Scadt und festes Schloß, beyde auf einem Felsen, in der Grafschaft Mümpelgard, zwey Meilen von Müm- peigard, dem Herzog- von Würteniber- 8 >Mc, ^»poLIsnco, siehe LE,. LIsnc, Lrpo ölsnco, Dorgebürge in Nord- Amerika, in Neu-Spanien, von zwey weissen Felsen, so inan von wetten wie hohe Thürme siehec, also genannt. Dessen Ufer, weiches sich von Nord-Westen gegen Nord-Osten auf 4. Meilen erltrecket, machet eine kleineBucht, weiche die Spanier lsLsläcirs nennen. Noch ein Vor» gebürge, so Lsxs LIsnc gettemwt wird, liegt in Süd-Amerika, ».erstrecket sich von derLandschastQutto gegen Westen in das Nsr clel ltlur. LIsnc, eine von den Ancilljschen Inseln, in Amerika, tst niedrig, trocken und unbewohnt, hat aber die besten Schild-Kröten in ganz Amerika. Msnc cn Leir^ , , eine kleine Stadt am Flusse Creuse, in der Landschaft Berry, in Frankreich. Llsncke, klsncs, also lienliet man die Wiktwen der Könige in Frankreich, weil sie, sobald ihr Gemahl gestorben, sich in weiß kleiden, und chr Lebenlang also gehen müssen, da sie sonst bey Lebzeiten d,s Königs allezeitCastanien-brau» tragen, gleichwie der König stets Dwiec-tiau. Wenn aber der Prinz den Thron besteiget, wird sie MeinL IVtLLL, oder die Königliche Frau Mutter, genennet. Ll-mclw Ls^s, ein Meerbusen rn der Insel Terreneus, in Nord-Amenka, erst» ecket sich gegen Osten. Bianck, hat 6 .Deut, und >.Deut s.Pfenninge nach Hostänoischer Münze, Bkanckeno cg, kleine Lcade, nebst einem guten Hase» und festen Schlosse, an der See, im OesterreitbisMe» Flgn-erii zwi- L scheu r6a Blancdenberg Dlanckenstätt Blanckcnsiein Dlarn« scheu Ostende «nd Sluis, zwey Meilen von Brügge. ^ K>^net.»:-erg, kleine Stadt IM Herzogthum Berg, am Flusse Sieg. Nt..n -'knl>erks, siehe Blanckenbiira. B>anrteui'»i-n, Fürstenthum im Nieder- Sächsischen Kreise, am Unter-Harz, w-iches gegen Osten mit dein Halber- ftadtischen und Anhaitischcn, gegen Süden mit dem Swllbergischen iindHohen- steinischen, gegen Westen mit dem Für- stenlhnm Grubenhagen, der Grasichait Wernigeroda und dem Ober-H«rz, und gegen Norden shermal mit dem Halber- stadti chen gränzet. Das Land hat nur schlechten Feldbau, aber desto schönere Waldungen, viel Wildpret, köstliche Lrzce, Mineralien, Marmor und Erd-Arren. Dor diesem war es eine Grasichait, und ward An. i6--o. von Herzog Anton Ulrich von Braun,chweig-Wolfeiibüttel seinem Prinzen, Ludwig Rudolph, eingeraumet. An. >7»7. ward sie vom Kayscr Joseph in «in Reichs-Fürstenthum, unter dem Namen Braunschweig-Blanckenburg, erhoben, ui,d sollte das Grubenhagische Dorum dem Herzoge Ludewig Rudolphen imccr gewissen Bedingungen von Hannover überlassen werden. Es verzögerte sich aber mir der wirklichen Jntroduetion, und endlich gelangte mehrbesagter Herzog An, zur Suceeffion der gesammten Braunschweigisch-WolfenbücreiiichenLan- de, da dann die Sache aus einmal in einen andern Stand versetzet wurde. In die-em Aürstenlhum ist Bianckenburg, die Hauptstadt, 2. Meilen von Halberstatn gelegen. Das vortrcf- liche Residenz-S-chivß liegt auf einem Felsen-Berge, und kan in der That für eines von de» schönsten und prächtigste» Bcrg-Schlöstcrn in Deutschland paßiren. Die Scaoc liegt am Friste des Schloß- Berges, ist zwar nicht prächtig, aber doch begnemlich gebauec. Sie ist der Sitz der JnsiiS-Eanzley, des stonsistorii und der Superintendur des Fürsteiilhums. Bla ierenduoct, suche Liumonr. Blanctcnvurks, Bianttenoerg, Städtlein und Amt im Thüringischen, eine Meile vonSaalseld,nebst einen, wüsten Schioste, - an der Rinne, ,o ehemals i der Grase» von Schwarzenberg Residenz gewesen, gehöret anitzo den, Fürsten von Rudel- st-dc. Blanckenhayn, Schloß und Stadtlein in der Eraschatt Gleichen, den Grafen von Hatzfeld gehörig, vier Meilen von Erfurt, und zwei) von Jena. Dlanckenberm, eine kleine Scadt und Residenz eines Grafen von Manderscheid, in der Estel, am Unten User des Aehr- Fliistes gelegen B>a"ckeniiaiie,, Amt und Dorf nebst einem Benedicciiieri Manns-Kloster,, ,m ober» Stifte Aichstädt, in Franken, der Sulz. ' Blaiickenftein, ein altes Schloß auf einem Felsen, nebst einem Anne, in Obcr.^s feil, i. Meile von Marpurg, nach Darnk stadt gehörig. Bianckenftein, Schloß und Herrschaft,'» Unccr-Oesterreich, nnweit Milk. Nanc^ir-m, kleine Stadt in Süd-Schott« iand, in der Provinz Sterling. Llanctoest, Marktflecken in Dorsckshire, in Engeiland, am Fiuste Stour, aiiwo die beste» Spitzen gemacht werden. Llanäin, eine von den 4. fteyen und vornehin sten Arceveii, Benediccincr-Ordens, in den Niederi«ndeii,nahe bey Gent, in Flandern, auf dem Blandinberg gelegen, tzj, ist sonsten St. Pierre gelicnncr worden. Llon-s, See-Hafen in Catalvnien, im Ge> biethe Girona, in Spaliieii. LI2NK05, kleine Insel ans dem Meerblis,« von Mepico, in Nord-Amerika, auf st, Küste der Provinz Tlaiöala, nicht west»»» Dera Erur. Sie har den Namen von de« wersten,Sande, und ist sehr klippicht. Llsnst-bieiosio, siehe Blanckenbevti. Bla"kenl>etm , siehe Bl.,iickenbkjm. Llsnstil, kieine Silber-Münze im Köniz- reiche Fetz nndMarocco, mit desKawtti Biidniß gepraget, einen guten GroM» nach deutschem Eeide werrh, und deren dreue eine Barbarische Unze, weiches eine Münze, so nur in der Einbildung bestehet, ausmachen. Ll-MPisr, Lorca stlsncs, (Krrri binricr.jß ein weisses Papier, unten mit dem Ne« men allein, oder zugleich mit dem ZnsW desjenigen bezeichnet, welcher solches einem andern, deine er zu einer gewissen Sache Vollmacht gießt, ausstellcn wül, damit dieier etwas gewisses daran? ichrei« ben, und in dessen Namen verrichte» könne. LiNilöc, kleine Stadt am Flusse Mb, l» dem Landgei: Angoumois, in Franckreich, uucer das Generai-Gouverneinent 00» Guienue gehörig. LlLiun, oder Mapen-Runst, ist eine Auslegung der Scann»-WM», weiche gewisse Zeichen ritterlicher TeM- keit und Helden-Thaten sind, auch diese- nsqen Köiiigreiche, Fürstemhümcr und Lander, so grosse Herren entweder wirü Uch besitzen oder darauf eine PräteuM haben, «»zeigen. SlLsvniü, heißt unter den Kaiserlichen M' dienten derjenige, weicher die MM Kunst traccirec, und aus oieWape» Achtung gieber, daß hierinne wegen der via« faltigen Ädels-Briese, kein Jrrlhui» oder Eonsusion entstehe. Blassinourr,, siche Eulmbach. Binrna , Stadt, und an einem See ne» gendes seines Schloß, im Prache»stb> Kreise, in Böhmen. Bla»»' Llh. ru«!, N- «kl. !««y >m-^ i°W^. st sitz Ml« ki!iH>!!'! V>«. Ü»!:,r ickilx Blarren Bleidenstadt .»ÄlKll >W«Il lKttt ßP'tch «idl N! '«Zt, M s,m da« «SM !!« i« !>«« ^ Mlh D: M djja!« e >ki! Al^d mi-B il»^" r°"^ B D) SK Alatten-See, siehe SalMn. Blan-Srrolim, ein Ftuß i» Schwabe», welcher Key Blanbeuren unten amB rge entspringet, und »»weit Ulm ln die Donau fällt. Der Drt, da er hervor quillt, wttb ber olaue chopf geneuncl, wel, er aanz blau aussiehec, u-ib uuerqrliüdlich ist, wie beim auch der Fluß wenige Schritte vo» seinem Ursprünge gleich etliche Mühlen treibet. , «lauveneen, Bl^uöeyren, Lr„,chsnMm, , K/Sttör,! MM, kleine Scadt im Herzogrhum Würcemberq, am kleinen Flusse Ach, wo derselbe in die Blau lallet, a. Meilen von Ulm. Das Schloß,, weiches ausserhalb der Stadt auf ciuem Hügel lieget, wiro der Ruck genennet', und in der Kloster-Schule daselbst werden erliche und ao.jznrstüche Alumni, unter der Aufsicht des Akts und zweyer Kloster-l?rX- cexwrum, iunterhatten und infornuret. Llavot, siehe kurt-lllvuis. Biaumiifer, Münze, wornach im Cöllni- sche», Clev- und Münsterischen gerechnet wird, und d>e so viel ais örey gute Groschen ausirägt. Llsye, kleine Stadt mit einer Citadells auf emem Felsen, am Flusse Garonne, in Guienne. Sie ist ein wichtiger Paß an diesem Flusse, und verhindert, mittelst der auf einer Fusel angelegten Batterie, daß die feinvltchen ischipe nicht bis nach Bourdeaux hinaus kommen können; Es niüisen auch alle ausländischen Schiffe, weiche nach Bourdeaup wollen, allhler ihr Gechütz ausladen- ^o ist auch hieseibst ein grosser Wcni-Hanbcl. ri-auzi-s, Dors im Desterreichischen Hennegau , zwüchcu Mono und Manbeugc, ailwo zwischen den Allnrcen und Franzosen den > -. Sepc. ,7-^. ein sehr bmnges fressen vorstei, in weichem erstere den Lieg erhielten. ES wird auch die Schlacht bey Laniers und Maiplaquec genenuer. Bleckede, Schloß, ^lädtgen uuü Amt au der Elbe, im Herzogrhu», Lüneburg,! eine Meile vou Lauenburg. Es ssr allda ei» wichtiger Elb-Zoll. Dietingen, Schwedische Landschaft ander Dst-See, in Luoer-Güthiand, weiche gegen Norde» an Smalanb,l uiid. gegen Westeli an Schonen gränzec. Bklvurg, plcivurg, schönes Schloß und Smdt am Flusse Feistritz, in Unter- Karnlhen. Bleicheroda, kleine Stadt in der Grafschaft Hohenstein, in Thüringen, zwischen der Bode und Wipper, zwey Stunden von Nordhanicn, zum Kürsteuchum Haiber- siadt gehörig, aliwo ein Superiurendent , ist, der ,n oem Haiberstadtischeu Eonsi- storio, Seßiou har. ^leichfelo, pieicd'cid, Dorf im Bißthum Wurzburg, ohnwejc dieser Stadt, -vleideiijiadr, ei» Fiecken «II der Aar, bey Bleinheim Blindes 16z I weichem ein Kivster der sogenannten re- aulirten Chor-Herren, zwey Meilen von ! Maynz, über dem Rhein gelegen. ! Bieinheim, siehe Vilsheim. Lstmlla kleine Insel des Archipclagi, «N dem Ovllu ll'kiii^iL. Blendungen, siehe lVI-mtrists. Llssnau, L/ttMDMm, kleine Stadt in der Französischen Landschaft Gacinois, an dem Flusse Loing. Llatla, siehe B.kess Lleiiel, kleines Eaftell in der Niederländischen Grafschaft ArcoiS, am kleinen Flusse Laquele, nicht weit von Aire. ülersiLns, kleine Französische Scadt in der lAancliL OumlL, in der öniil-lffe ^val, am Finsse S>eille, welche von einigen mit Llicsrrc: verwechselt wird. Biexum, ein Jagd-Hans und Vogte» in der Grafschaft Didenvurg, mitten zwischen Alpen und der Stadt Oldenburg gelegen. Biepftast, Berg-Skädtlcln im Elnbog, ncr-Kreise, in Böhmen, ailwo man Zinn und Bley schmelzet. Bicysiein, ein Srndtgen, hinter Weiden, gegen Böhmen, gehört zum Nemur- gifchen.. Bleyivuvf, 3onlla, ist ein Stück Bley, in Gestalt eines,Kegels, an ein langes Seil gebunden, welches man in das Meer Hinuncer läßt, sowohl dieTieffe, als auch die Eigenschaft des Grundes zu erforschen. Denn man be,chmieret das unterste Thell des Bieywmfs mir Unschiitc; dadcy er etwas von Sand, oder was sich sonst auf dem Grunde sinder, mit herauf bringek. Wenn er ganz sauber bleibet, so ist cS ein« Anzeigung, oaß der Grund ! ieselstelnichr, oder fetsicht ist- Ein solcher Bieywurf wiegt ine gemein , 8. Pfund. L lestealt-», vor Alters die Grafschaft Castelle, eine ansehtiiiche Herrfchaft im Westerreich, den Grafen von der Leyen zuständig. Sie ist ein Ehur-Trierisches Lehen, und geboren hchzu ausser dem Schloß nn» Mecken Biieseastell an der Blies noa-ver- fchiedne andere Oerter. Btlkst, Lmssff-.Fluß im W »erreich, welcher bey Sargliemiiics in die Saar fastet. Blinde, siehe t'aiksvoisnrx. Llmsse, Qvalliere, also wird das Seegel des Boegspriet genennek. Bitndendur.n, siehe Vlecstrad. .Blindeo Antfrlff, geschiehec, dem Feinde eine Diveision zu machen, daß er seine Macht zertheilen muß, um den rechten Angriff oesto besser zu beseioern- LImllos, sind Queerbaiken in der Fortlfica» tion, weiche man qneerüder die Ltencheen legt, wenn man sie gerade gegen die Festung zu führen genochiget wird, da sie sonst schräge ge,üyrec werden, düst man nicht fo leichte aus der Festung hinein schiene» kan- Ssiche Balte» ««.den ms- L 2 oeii» 164 Dlindesteng BloLs Blomberg Dodenhausen denn mitFaschinen, Weiden, Reisern oder Erde bedecket, damit die Soldaten unter denselben vor dem feindlichen,Geschütze sicher seyn mögen. L r»s«,'>e„«, ist aufjeinem Schiffe derjenige Mastbaum, welcher an die Boeg- spriec gesetzet wird. Dlindderm, ein Dorf, unweit Höchstädt, in Schwaben, «o der Herzog von Marlbs- rough nebst dem Prinz Eugen am >z. Aug. 1704. die Französische und Bayerische Armee aufs Haupt geichlagen, und den Marschall von Tallard nebst 12200. Mann gefangen bekommen. Suche Weßt. Loi§, schone und volkreiche Stadt ' in Frankreich, in der kleinen Land,cha,t «laisois, an einem Hügel, und erstrecket siesich dis an die Loire. Sie har ein Biß- khum, unter de« Erz-Büch», zu Paris uehöriq, ferner ein Präsidial, Baillaae, «edst einem prächtigen Schloß undBrüüe. Sie führte ehemals de» Licel einer Graf- scha-t, und liegt in einer lustigen und srnchtbaren G.geno. Es sind vor diele!» die König«. Kinder allhier erzogen worden. Sie bar viel Künstler, davon sonderlich idle Uhren von Biors dclanm sind, auch sollen die Einwohner me beste Proiniueia- ki»„ von der Frgnrösischei, Sprache haben. An. 1707. und An. , 7 Z'z. likteUck. Gegend eine Uebcrschwemmlmg. ^ bbloinbcrg, siehe Dlumocrc,. Llonirld, kleiner Fluß in Schlesien, in Fürstenchum Oppeln, läuft anderthalb» Meile» unccr Oppeln ln die Oder. Sluzre, O onsk, kleine, volkreiche, aber hölzerne Sradt, ln der WvywobichaftCznst, inGros-Pohlen, 4. Melle» vo,i Warschau Hloqurr-en, oder berennen, heisset einen Ort von weiten rings umher dergestalt einfchiiessen, daß nichts heraus, hinein kommen kan. Und eine solche en« Eiiüchliesiüng nennet man eine Bl« gnade. Bluml-kvg, Franz, fflonmonr, kleineSkcft und Herrschaft mit fünf Dörfern, jg -Ober-Esiaß, vier Meilen von Basel. Jetzo gehöret sie der alten Freyherrlichen Familie von Pfird. Blumvera, Bamberg, Stadt, Schliß und Amt in der Grafschaft Lippe, demTra« ftn zur Lippe-Schauenburg gehörig. Vftimverg, Reichr-Gra,schaß i» Italien, im Bvlognesüchen Gebieie, dem ehemaligen Kaiserlichen Ambaffabear zu Venedig, Fürs,en Ercoloni gehörig,in kesse» Faveur sie Aniig > 6 ^. zu einen, Reichs-Für,renchiim erhoben werden. Blumenau, Chnrsiirsmch Amt-HauS an der Aue, 2. Weite» von Hannover. Blume,-,ck, uraltes Schloß und Herrsche,! in der Grafschaft Bregenz, im WaUg«, dem Abte von Weingärten gehörig. Stmncmdal, Schloß in Greübündccn, unweit Jianz, ist das Stamm-Haus fff Gräsiichen Geschlechts von Bluineiirhal. Blumenrhal, Schloß und Amt im Herzaz- rhum Bremen. Linmrnrhal, plomenrkai, Commenthn- rey des deutschen Ordens in Ober- Bayer» , R. München , in der We« Aicha, am Wafjer Ecknach , allwo ein Commenthur gedachten Ordens seine Hofhaltung har. Bi mentNeii , ei» Kloster der reguline» Shor-Herren, im Stifte Augspurz, ia dem Bamerischen Pfiea-Gerichte Weil- heim, fiilcht weit von Aug,purg, «n Sem Flusse Ammer. / Lo^vists, siehe Lormvists. Lubblo, kobiv, üobi, Loüstem, kleine Stabt mit dem Titel einer Graslchaft, am Fliif Trebla, im Herzogkhum Manland, »edst einem Bißthum, unter de» Erz-BüM zu Genua gehörig. Sie lst die Haupüiabt eines Gebiets gleiches Namens, welches sehr berqicht ist. Lot,, Grafschaft im Fürstenthum Pit' monk, in Italien , an den Granzen von Provence, dem Herzog von Savoyen gehörig. . . Bcbendernsim, irsm Dobendaufe», He» nauischcs festes Schloß und Srädrleiii aM kleinen FluffeGeriisprenz, -.Meilen vor Hang» -l»! «ltzV W 1, »t!l» «lil»! lkchÄc , Lül'i im». SiÄ-H W« >>»!»« !!!>->« j-i! »>»V> !> Kt!»!» «h S»4> ««bi»U 'jjt, l!tl Ä ic««M zi.İU »«Wk Lwu«? Litt»» >> du» ^ M Ä !l,W«!n -°»K E "H M Bs ber Bschhsle Hanau. Dor^etten ist allda eine Münze gewesen, so nachhero »ach Hanau verlegt, und von Äay er Carl IV. An. >z68.alseiii Reichs-Lehn dem Hause Hanau conferiret worden. Jetzo gehöret Stadt und Herrschaft »u Heffen-Lastel. Dover, ziemi cher Fluß in Nieder-Schle- sic», weicher Lev Schatzlar, in dem Fursien- thum Schweidnitz, an de» Böhmiichen Granzcn entspringet,Lev Saga» sorbey gehet, u. stch bey Crossen in die Oder ergeust. Dooerau, kleiner Ort im Fürst/Mthume Jägerndorf. ^ Doversberg, kl. Stadt in dem zur Neu- mark gehörigen Fürstenthume Crossen, an den Lausitzer Granzen, längst einem Berge hinauf,an welchem VieBober vorbey fliestet. Sie qehöretun-erdos Amt Crossen, lebet vom Ackerbau, Lemenwederep, Schuh-und Htieselmachen. Die umliegende Gegend, so eine gute Anzahl Dörfer begreiffec, Heilset das Bsdersbergische Ländgen, oder Weichbild. Dobel stein, Schloß und einträgliches Klo- ster-Gukh, im Furstenchnme Zauer, in s Schlesien, unweit Schmiedeberg , den Jesuiten zu Hirschberg gehörig. »obio , kleine Stadt mit dem Titel einer Grafschaft,am Flusse Lrebbia,gehöret nebst ihrem Gcbiechc seit >743. dem König von Sardinien. Dovruysk, kleine Stadt in der Woywod- schafc Minskie, in Lichauen. Bobrowa, Marktflecken in Mähren, im Brunner Kreise, dem Cistercienser-Klo- ster zu Sara gehörig. Loccs äellL Verics, dcr Mmid der Wahrheit, wird zu Rom ei» alter steinerner heydni- scher Kopf mit offenem Munde nächst dey -er Kirche 5. M,» ln Lorm^flin genennec, von welchem gedichtet wird, daß die Weiber zu Rom ihre Hembder, wenn sie ihren ei- ferluchtigen Männern ihre Redlichkeit und Unschuld beweisen wollen, darein stecken, und wenn sie nicht richtig befunden wer- den, dieser Mund sich zuschliessen solle, »occs ä lnksrno, der Höllen-Rachen, wird ein gewisses Ner-oion, oder Lust-Zeichen, ßenemm, welches in Italien, um die Stadt Bologna herum, wenn es unstäk ist, sich öfters >ehen lasset. Es ist eigentlich ein Feuer, kugelrund, und führet dieReisen- den osters in die tiesesten Abgründe. La-liri-' Lvrkorn, Handels-Stadt in Zaqa- tay, Asien, nahe beym Flusse Alviamu, ^»che,a, Bock.a, eine in Ungarn, nicht weit von der Donau, gelegene Festung. «ockAL, LacckR«, ein für unüberwindlich gehaltener fester Paß im Gebürqe ge-' gen Genua, welchen die Kayserlichen An >746. und 1747. eingenommen. -vockm., - o.tma, Stadt in Kkein-Pob- derWoywodschaftCracau, istwe- gen ,yrer S.sizbergwerke berühmt. Dochhoik, siehe Bockholr. t Bocholt Bodenburg Bockölt, siehe Lsuekouc. Bockouke, eine von den vier Ambachteinm Hosiändlschen Flandern, unweit Sas von Genc. Bockr, Buckt, ö-M/, ist so viel, als eine Bay, ober kleiner Meerbusen. üociao, öucino, kleine StadtiM krnreixLrv circa, in Neapolis, mit dem Titel eines Fürstenthums, wo sich die Flüsse Negro und Segro vereinigen. Bockel-n, öockenrm, Stadt und Schloß in der Grafschaft Woldenberg, am Flusse Nette, vienhalb Meilen von Hilbeshenn, gegen Süd-Dsten, und «um Stifte Hildesheim gehörig. . Bockelnbur-fl, Klecken in dem Südlichen Theile von Diethmarsen, in Hollstein, all- wo vor diesem der Grafen von Dielhmar- sen festes Schloß Bocklenburq gestanden, welches i zzy. geschleift worden. Bockelol,, ein Ämc im Hannöverischen. Bocken!,eim, kleine Stadt und Schloß in der Nieder-Pfalz, anjetzs seit dem Absterbe» derGrafen von Leiningen-BsckenhelM, Chur-Psalz gehörig. Bockensieim, Sanv-Bockenherm, kleine Stadt an der Saar, im Weßerreich, dem Herzoge von Lothringen gehörig. Bockenyerm, grosses Hanauilches Don, bey Frankfurt, dahin die Reformirten dieser Stadt zur Kirche gehen. Bockenried, siehe Buckenried. Bockftolr, Bockhoir, Amc und grosser Strich Landes im Stifte Munster , dann-- ne eine Scadc gleiches Nahryens,, am Flusse Aa, gegen die Cievischen Granzen. Bockhovst, ein Flecken im Holsteinischen, in dem Amte Hanrow, 3- Meilen von Itzehoe, und zu dem dasigen Adesichen Fräulein-Kloster gehörig. Bockia, siehe Bochcja. Bocknia , siehe Bocknia. Bocks-Insel, siehe Lsdrer. Bodaner;, Scadt in Böhmen, im König- qrätzer - Kreise, anderthalb Meilen von Pardubitz. Bode, Bude, , ein Fluß,welcher aufdem Blocksbergs entspringet , über den Stackeiberg von zwey hohen Kelsen herunter fällt, durch das Qued- linburgjscho, Halberstädtische undMagde- burqische gehet, und im Anhalksschen, bey Nienburg, in die Saale fliestet. Loä-grsve, Flecken am Rhein, in Holland, zwischen Leyden und Woerken. Bovelsckwinn, Stammhaus desFreyherr- licheu Geschlechts die'es Nabm ns in der Grafschaft Mark, welches das Erz-Thür- Hüter-Amt im Erz-Stifte Cölln besitzet. Bodrnvu,-fl, Schloß und Srädclein in dem Färstenthum Braunschweig-Woifenhütkel, einer vornehmen Adeiichen Familie von Steinberq gehörig, davon eine Linie den Nahmen führet. „ L, Loden» i66 Bsdendick Bodrog Bodr-g Böhmen Bodend'ck, Amt »iid Flecken im Herzog- lhume Lüneburg, Chur-Brauipchweig ge» hörig. Ls ist d^r Stamm-Ort der >666. ausgestorbenen Familie von Bsdenreich. Bodendufc , Städileln in Nlebcr-Hes- seu, an den Braunschweigischen Gränzcn, ist das Scammhauß des bekannten Frey» herrlichen und Adelichen Geschlechts von Bodenhanleii, welches seine Güther in dieser Gegend, wie auch in Meiste» und Thüringen har. Die eine Freyherriiche Linie residiert zu Arnstein, und die andere zu Mühstroff, in Tyüringcn. Bodealei^e, siehe Ächiiiaen. Boden-See,/.neu/ /ioKMllr,/, weicher auch der chonnry-r-oder Brrgcn»cr- See genennet wiro, ist ein fischreicher See, sechs bis 7. Meilen lang, zwilchen Schwaben und der Schweitz, durch welchen oer Rhein fliestet. ^^ Bodenftein, podenstein, Stadt, Schloß und Amt zwischen vielen Bergen , am Fmste Putloch, drey Meilen von Bayreuth , im Bißchume Bamberg, zu weichem es auch gehöret. Bodenstei» , Schloß auf dem Eichsselde, den Herren von Winzingerobe zugehörig. Bodtnrcich, siehe Lobn-ick. Bodenwerder, kleine Stadt an der Weser, im Fürstenthume Calenberg, Chur-Han- Nvver gehörig. Bodickbe»»» , Bodicke, ein berühmtes Zuugsern-Sflsc regulirter Canonißinnen, na Bißchume Paderborn, unweit We- velsburg. Dodni, »ehe Budi'. Bodman , altes Schloß , nicht weit vom Scockach Fluste, am Boden-See wei» cher daher /.ucuL stuclumicuL heisset. zzodmerey, iji ein Concraec, vermöge^des- sen dem Schiff-Patron eine gewisse Sum- me Geldes aus den Boden des Schiffes , oder die darinnen geladenen Güther, geliehen wird, mit der Bedingung, oaß, wenn das Schiff wiederum glücklich nach Hauie kömmt, dem Gläubiger, weicher folches Schiff unceroeffen zum U,sterp,an- de hac, sein Capital, nevst den ssnlerel- sen, die man, in Ansehung der Ge,ahr und Weite der Reise, so hoch bedingen kan, als man will, wieder bezahlet werden muß, so ferne aber das Schiff oder Euch in ,eibiger Zeit und Reise, wie die Bodmerey besungen, untergeyet, so ist der Schuldner von aller Anforderung srey. Soämm, Stadt in der Lngeilän- dischen Landschaft Cornwall, nicht weit vom Flusse Alan. . Bosnischer Meeroujen, siehe Bothnir scher bileerru en Dovowmczi, dieses ist der Nähme eines gewissen Bemmen in Polen, welcher zur Anordnung er Gebäude bestellet ist. Bodrorz , Fluß in Oder-Ungarn, welcher «g iM Polnilchen Granzen, i» Carpatilchen Geburge entspringet, stch zu Tvkay in die Theisse ergeußi. Bodrog , Ge'svlNi schascin NiedeL-Uugaru, zwischen der Do! nan und Theiffe, bis dahin, wo sie bew> zusammenfllesieu. Das Schloß «.edrog, , davon die Gespanschasi den Nahmen führet, liegt an einen, Arm der Donau. Bodkfcld, siehe Bootfeld. Bodungen, Grosi-ein Marktflecken,SM und Ainc an der Bode, z. Meilen Söndcröhaujen,dem Fürsten vonSchwan. burg-Sondershaulen gehörig. Bolriingcn, siehe Beoinigen. Böcke, seines Schloß in Vor-Pomnin,, im Stcttinischen Lisiricte, zwilchen Clm- penow und Demmili Böcke, siehe Becke. Böckelhrim, Chur-Pfälzisches Amtin f,, Untern-Psalz, darzu Monzingen und bernheim gehörig, und worüber sich Chm Mayuz micChur-Psalz >7,4- verglichen Hai. üoeg-, sind zwey kleine SMe ln der LandlchastFaueiqu», inSavoxen, an den Granzen des Herzogchu.ns ChadlO gelegen. Losgistriar, Leuuprd.ist das vorne ausffeheuff Rund-Holz, oder kleine Mast eines Schis, fes, welcher zwey Seegel hac, so die oi>eP und grosse Blinde genennet werden. Bödmen, Bösteim, öoffe,nla,Königreich i» Europa, mit weichem das Marggraflhm Mähren verknüpft ist, und wozuauchm, maisSchlesienund dieLansitz gehörten. Ä gränzet gegen Westen an Franken lind an dieOber-P,aiz, gegen Olten an Mren und Schlesien, gegen Norden an Mai» sitz und Meilsen, und gegen Süden«» Oesterreich und Bayern. Wasdiepchii' sche Abrhcisting des Königreichs beirni, welche >7,4. durchÄayler Larl VI.teliö tigr worden, so besteht daffelbe ansder Hauptstadt Prag und <2. Kreijen, Mi» aber die lucorporirte Landschast --.ger inchl gehöret. Die Grafichmt Giay ist Ln 1742. dcr^Krone Preußen überlaste»und Nieder-Schlesien einverleibt worden- Ä sind dahero oer Kreise folgende - La Laurzrmer, pniner, L.itmerffiy Löniggräyer, Lrudimer, prackuny Bunzlaucr, Tfekaslaucr, Deckinn, Bcrauneroder podiebradec Kreiß,>»>! welchem An. >7>4- der Nloidauer-Krm vereiniget worden, ferner der Rackomtzer, mit weichem der ehemalige Slaner, und Venn der Saazer Kreiß, mit welche»! gleichsallsAn. >?>4. das Llnbogner GW' the ver.nniden worden. Dieses König«« ist rings um mir Wäldern und Geburge» umgeben, und hat einen guten GeirM Boden. In dem Gebürqe giebt es g" Bergwerke und kostbare Steine, darum« sonderlich die Böhmischen Diamanten kannt sind. Die Religion darinnen uN-»' Böhmen tbolisch. Dieses Erb-Konigrsich gehöret dem Er;-Hause Österreich, und ist der König >u Bödmen der erst-unter den weltlichen Cburmcsien des Heil. Rum. Reichs, daben auch desselben Erz-Schen- ke- in seiner Abwefenheic aber verrichtet solches Amt der Erb Schenke, welche Bedienung s,onst die Grafen von Limpurq beneideten, als sie im Jahr -704. ausac- storben , baden weylaud Jhro Kasierhche Majestät Earl VI. dieses Reichs - Erb- Schenkeü-Amt An. >714. dem Grasen Michael Johann v.Älthann allerqnadigir con- ftrirec. Vor diesem erschienen die Könige von Böhmen, weil» sie wollten, auf allen Reichs-Tagen, ob sie wohl dar;» nicht verbunden waren,wenn dieselben ausserNurn- Lerg und Bamberg gehalten wurden; allein seit Wencesläi Zeiten hatten sie keinen Reichs- und Esllegial-Tagen beyge« wohnet, sondern allein dieKasier-Wah- len verrichten helfen, ohne bcy Verfassung der Wahl-Eapiculation zu csncurriren. Nachdem aber >728. die Readmißio» zu allen und jeden Rechten eines vollkommenen Reichs-Standes, so Böhmen ehemals gehabt, durch einen Reichs-Schluß und daraus erfolgte Introduktion des Böhmischen Gesandten in das Churfürstl. Collegium aus dem Reichs-Tage zu Regen- spurg geschehen ; so ist dißsalls kein Unterschied mehr zwischen demselben und andern Ehursürstenchümeril. Es wird auch Böhme» zu keinem von de» Deutschen Reichs-Kreisen gerechnet, jedoch har es bey gedachter Reaömißion einen Chursür- steu-Anschcag von z-o. si. an Reichs- und Äreis-Äniagen übernommen. Uebrigens sitzet der König und Chursürst von Böhmen de>n Kaiser oöerRöm. Könige nach dem Chursürften oon Maynz oder Cölln zur rechten Seite, u»d in solennen Pro- ceäionen gehet er unmittelbar hinter dem Kaiser. An. 1740. wurde durch eine Kais. Äonigl. Verordnung die ebemaiigec Regierungs-Form merklich verändert- Die Böhmische Hof-Kanzle» wurde mit der Oesterreichischen unter dem Namen der Obersten Justiz-Stelle vereiniget. Die Statthalrerey zu Prag ist aufgehoben, und die Staats- und Kammer-Ängeiegenhei- ten werden zuletzt in dem 1742. zn Wien errichteten Dircktorio in pullllcis und La- mcrslillu 8 überlegt. Zu Prag sind die K. Reprajencation und Kammer, das König!, grossere und kleinere Landrechk, die Kön. Landkafei, das Köniql. Kammerrecht, das Hof-Lehn-Gerichc, das Appellations-Gericht, das Oöerburggras-A ntsgericht und das Ober« S ene:-Amt. DloKrsiie und SkU'tehaben ihre vessiidere Gerichte, und da» Königreich seine eigene Landes-OO-- iiung. Usrigens bestehen dic Land-Stän- te o^sscl^Lil auK den pual re«:, ^eeeen, Rittern und Städten, die Reichs-Aeu«-- _Böhmis che Börse 16 7 ter werden dem Herrn-Stande allein verliehen- Nach Carl Vl- Tod entstund wegen dem Anspruch, den Chur-Bayern an die Oesterreichftche Erbschaft machte, ein blutiger Krieg, iu weichem Böhmen sehr mitgenommeii wurde, alleine -742. wieder unter -Oesterreichische Bothmäßig- keit kam. Au. 1744. tbccen die Preussen einen unvermurheteu Einfall, mußten sich aber im nehmlichen Jahre retiuren. In dem An. ifM. entstandenen aoermah- ligen Kriege zwischm Oesterreich iu-d Preusseii, ist dieses Königreich aufs neve mitgenomuien worden. Böhmische criitveiie B-ille, wird das Privilegium genennet, welches der Kaiser Carl ÜV. IZ48. dem Königreiche Böhmen ertheilec, und darinnen das Privilegium, so Kaiser Friederich kl. Könige von Böhmen gegeben, bestätiget hak. Bökmi'che Dörfer' , ist ein bekanntes Sprichwort, und kommt daher, weil die Böhmischen Dörfer in der Böhmischen Sprache w ungewöhnliche Namen haben, so die Deutschen nicht wohl aussprechen können , und nicht verstehen, wenn sie dieselben hören; daher sagt man von einem einsaitigen Menschen, der nicht viel von andern Ländern gesehen oder gehöret; Dieses sind ihm böhmische oder Spanische Dörfer. Böhmisch-t)re>d 6 , o-fz LosivMicm, Stadt im Kaurzimer-Kreise, in Böhmen, vier Meilen von Prag. Böhmisich-Aämr.itz, siehe sshemnitz. -Böhmisch- tvefthofc», suche vverrhsfen. Böh insch-XVerer , Sradt im Pilsner- Kreise, an einem See, in Böhmen. Böhmisch-Wlcsenrhni, siehe'Miesenrka!. Böhmischer Wald, schiiessec Böhmen um und um ein, wie eine Krone- Böhmistcn, sind die Anhänger des bekannten Jacob Böhmens, welcher >;7H;uAft- Seidenderg, einem Flecken bey Görlitz, in der Ober-Lausitz, von BJuerslemen ge- bohreu worden, und ein Schuhmacher zu Gorüh gewesen, auch ,624.allda gestorben. Er soll unterschiedliche geistliche Entzückungen , auch tiefe Einsicht in die mystische Theologie gehabt haben. Kall, Luuöa, suche Bav. Oömiinnhcim, siehe Äenixiheim. Bürde, ?n5cc-s, hieß bey den alten Deutschen so viel, als eiu Gaw, oder Strich Landes- Böriie, Flecke» in der ProvinzGestriklanö, in -Schweden. Börnecke, Flecken und Amt auf dem Harz, ! im Fiirstenthum Bcankendurq. - Börse , ein gewisses Gebäude, oder Ort in einigen Handeisstchtec, wo die H »- deisleuke zusammen kommer , nn: sich, ihrer Gr schifte wegm , st. iteinaiide» r» Mikcrreden. Der erst - O.c selber V r- sanuillungen, welchen man ocue Börse ge- L 4- nennet, 168 Böschung Bosansv« Bosar Botlweiler nennet, ist zu Brügge qewesen, allwo ein grosses und prächtiges Haus durch das Adeliche Geschlecht« derer von Bourse er- tauet worden war. Alldieweilen sich nun die Kauficute ungemein vor demselben versammelten, so wurde derselbe Platz lo LourlL, oder die Börse, genennet. Bösck-ng, siehe 1Äur. Doyau, siehe De nienburg. 2vötze»b»«kl, siehe Boitzrnbuvg, Städt- lein in der Ucker-Mark, nicht weit von der Ucker-Tee, allwo zwcv adeliche Ritter- Sitze , so nebst dem Städtlein denen von Arnimb gehören. Zsog, mittelmäßiger Fluß in Pohlen, welcner aus einem See aus den Podolilchen Gränzen entspringet, und sich ohnweitOckzakow in denDnieper ergeußc. La? äs Oicki, kleine Stadt am Flusse Spei, ,n Nord - Schottland, in der Vicoims Lsnk, nebst einen, festen Schlosse. Lo^eiä-, siehe Oalu-ine. , kleine Landschaft in Sina, deren Einwohner mit Zobel-Fetten und schwarzen Fuchs-Bälge» starken Handel treiben. Bonen, siehe ponen. Bogesund, jetzt Ulrieähamn, kleine Stadt in der Schwedischen Provinz West-Goth- land, am SeeAsunda. AoAlisi'co, , kleine Stadt an dem Ligustichen Meere, lm Genuesischen Gebiethe, -.Meilen von Genua. Pozlion, seiner Marktflecken i» Histerreich, a.Me len von Biben, zur Grafschaft Mit- rerburg gehörig. Loxlio, Lcuil, Stadt in der Grafschaft Nizza, an, Flusse Var, nebst dem Tiiel einer Grafschaft, in Italien. Lv?ns, S^-Ä,Fluß imMaylckndischeii,welcher in der Grafschaft Anghiera entsprin- aet, und nachdem er ohngesehr 4. deutsche Meilen gelauffen in eben derselben Graf- schalt bev Oomo ä'Oicslla in den Fluß To- sa fället. Die umliegende Gegend wird davon Vsl LoznLlco genennet. KoUMLli» waren Ketzer imOrient, im i-ten Seculo, welche die Heil. Dreyfaltigkeit läugiicten. Boguslaw, Stadt in der Woywodschaft Kiow, in Klein-Reussen. 2Sohu«, siehe Bakus- LoliLin»eine kleine Stadt in der Picardie, zwilchen St. Quentin und Guise, dem Marquis de Nelle gehörig , hat 172z. grossen Brand-Schaden erlitten. Loliemsl, siehe 8o,:imss. Lokol, LoHo/ia » eine von den Philippinischen Inseln, auf dem Oessno Orismsli, in Asien, zwischen denJnseln Mindanao undAbuyo- ^ loiano, öoa-r-rnr,«, Stadt IN der Grafschaft Molise, im Königreiche Neapolis, nebst einem Bißthum, unter den Erz-Bischof von Beuevento gehörig. VoMovs, Stadt in Groß-Pvhlen, an den Schlesischen Granzen , in her schaft Possn, jst Lutherisch, und Hat ,^ le Tuchmacher. 8ojse , siehe öov-r. Lolemerr, siehe ö^Ansrer. koilerl , siehe Zaileal. Soinebures, siebe BoynebuvA. Boinin, festes Schloß in Nieder-Unaar», in der Grafschaft Trentschin. 8oj; äsVinssnncr, siehe Vliicennsrg ttoisbclls, läsnncksmllnt, öo/cobeütt«, sM verainesFürstenthum in derFranz.Pro»,« Berry, dem Herzoge von Sully aus de« HaukeBethune gehörig. Es hat ungefthr Französische Meilen im Umfang. Avis äs li-kilo», oder äs 6-nslon » ein bekannter Wald in der leie är kiL»cs> Dj, scheu Paris und Poncoise, am Ufer btt Seine. 8oi; I- äuc, siehe ^erzogenbosch. Lolly, Herrschaft in der Savoyischen Land, schafc Dbsdisix. Boitzanburg, Stadt und Amt in der Mech lenburgischen Graffchasr Schwerin, anbw Boitze, wobey dieselbe in die Elbe fäll«, 7-Meilen von Hamburg. Es ist daselbst ei» einträglicher Zoll, aus welchem dem Hause Strelitz jährlich po-x-.Rthlr. gezahlet werden. Die Stadt ist eine von den artigste» und nahrhaftesten in Mecklenburg, uns hat sich, nach dem 170p. erlittenen grossen Brand, ziemlich wieder erholet. LolsÄne;, ^r,/cE , eine von den ka- tstlls l.-rronum, in Asien,welche klein,aber wohl gebauet ist, und von ihren natürliche« Einwohnern besessen wird. Sie hat einen Feuerspeyenden Berg. Bolkenkayn, kleine Stadt in Schlesien, in dem Fürstenthume Schweidnitz, nebst einem Schlosse. Bolckwry, polckwiy , kleine Stadt i« Fürstenthume Glogau, zwey Meilen oo» Glogau, ii^Schlesien. Bolemav, scäbclein in der Woywodschaft Slawa, in Groß-Pohle». Bolduä«, Flecken in der Schwedisches»» vinz Helsingen, am Flusse Liusua. Lolens, kleine Stadt in der Grafschaft V-- nrlllm, in Provence, am Flusse Letz, de« Päbstlichen Stuhle zugehörig. Bolenberg, kleine Stadl im Herzogthume Mecklenburg, an einem kleinen Meerbusen der Dst-See. 8ol°»r, siehe Bulgar. BoUervad, bekannter Gesirnd-Brunne» im Herzoglhume Würtemberg, im Linke Göppingen. 8ollicuno, äi LMcrm« , berühmte Gesund-Bader zwischen IVlonre kUkc«»» und Virsrbv, im Kirchen-Sraate. Böttingen, Städcl.am Eeller-See, im Biß» thum Eostanz, 3. M-von Eostanz gelegen- Bollwerlee, schönes Schloß nebst einer Herrschaft in Dber-Elsaß, ohnweit Sn», de» Grafen »ou Rothenburg gehörig. Bau- 0 «tzlh't OriL« !j,k-» >lt i «i Dcktz Bosswerk Bombay Itzt«!» Illllilil sAW! ichM llsli.G limbir >-.tM!« ,MM> lihliM »i. W> »;> > M«W WM I, ^«W W. MW? , «i»i"^' SS 8 SM M Bollwerk siehe LEon. Bollwev^rzedrei,, siehe Lonri-xarclex. ,olo> «isölo, ?olo > befestigte St«örInder Grafschaft Roußiilsn, am Flusse Tech, in dem Gebierhe von Perpianan. lolozns, L»nsn,^ Hauptstadt im Bologne- fischen Gebierhe, wie auch in ganz Ro« magna, am Flusse Reno. Sie ist eine her vornehmsten, größten und reichestcn Städte in Italien, hat ein Lrz-Bißthum, wie auch eine Universität, welche An. 447- Kaiser Theodosius der tl. gestiftet, daraus hernach die Pansische, von dieser die Pra- gische, und endlich daher die deutsche Akademien entsprossen. Ihrer fruchtbaren Gegend wegen wird sie Is cracks, oder »je Felle , genennet. Sie gehöret zum Kirchen-Staate, hat aber viele Privilc- qia, und sonderlich das Recht, einen Ambassadeur zu Rom zu haben. Sie wird durch einen Päbstlichen Legaten regieret, und ihre Fortificacion ist ziemlich conside- rable, indem sie mit Mauren und Thürnen wohl versehen ist. Sie hat auch eine kostbare Bibliotheck, und seit > 7 >a. eine von dem gelehrten Grasen von Marsigli angelegt« Akademie der Wissenschaften. FvIvAnete, , dasBologne- suche Gebieche in Italien, liegt gcgenNor- den an dem Ferrari scheu, gegen Osten an Siomaqna, gegen Süden an Toscana, und gegen Westen an dem Modenefischen Gebieche, dem Päbstlichen Stuhle seit izrz. zugehörig. Bolondiwor, Balantwar, Castell in Niedcr-Unqarn, am Blatten See, fünf Mein n von Canischa. Lollano, siebe Boyen. LvU-ns, Fli/stnMn, kleine Stadt im k»tri- monic ?«r>, im Kirchen-Staate, an einem grossen See, ll Usgo cli LoltLns genannt, auf welchem zwey kleine Inseln, nehmlich Bisentina und Martina, anzutreffen. »olvwavr, Stadt in der Provinz Frießland, im Westergoe, nicht weit von derSüder- Gee, «.Meilen von Franecker. Bolstee, siehe Bolyers. »olwn, Marktflecken in der Landschaft Längster, an einem kleinen Meerbusen, in Engelland. Alrsm,, sieh« Bozen. Bolzers, Boltrster, ein Kaiser!. Schloß im Rheiuthal, in der Grafschaft Feldkirch.». kvstLplir, heisset auf Englisch eine Art von Mastm, welche auf dem Spom imDor- dercheil des Schiffes gepflanzet werde». Bomas, siehe Bonamas. SakLwcl, Stadrim Herzogthume Luxemburg, am Flusse Sun. - Insel in Ost- Indien, an den Men des Königreichs Decan, und dem Meerbusen von Csmbaya gelegen. Sie «ehvret den Engelländern. Die darauf «csindliche Stabt führet gleichen Ranicn, Bombcrdiren Bona r6y ist ziemlich groß, aber schlecht qebauet, und hat ein Fort, so sehr requlair, aber wegen Wasser-Mangel nicht haltbar ist. Der Hafen ist zur Handlung vsrcreflich gelegen. Tombardire» , heisset eine Stadt oder Festung mit Bomben und anderem Feucr- Einwerfen beängstigen. Bombardirr-Galiorte, stehe Galiott«. Lombarjobn , LiMr, also heisset an dem Hofe des Kaisers von Fetz und Marocc» ein schwarzer Derlchnittener, welcher, als Schatzmeister, des Kaisers Gold, Silber und Juwelen bewahret. Bombe, ist eine grosse innwendig hohle Kugel von Eisen, welche zwey Handhaben aus beyden Seiten des Zünd- Lochs hat, und auf diese wird eine Raqueke gepflanzet, nachdem die Bombe mit Kunst- Feuern angefüllet worden ist. Uncen auf dem Boden derselben ist der Pulver- Schlag von lauter Pulver, wodurch sie, wenn der übrige Satz verbrennet ist, endlich zerspringet. Die Bomben werden auS Feuermörsern geworfen, welche auf ihren besondern Laveccen stehen. Der leere Platz zwischen dein Mörser und der Bombe wird mit Werg und Erde angefüllet , oben aber verwahret man sie mit einem hölzernen Zapfen. Alsdann richtet der Constabler den Mörser, und zündet mit brennender Lunte, welche er in der einen Hand hat, die Raquece über dem Zünd-Loch an. So bald nun selbige an- fänget zu brennen, hält er ein ander Stück brennende Lunte ans Zünd-Pulver des Mörsers, wodurch die Bombe in die Luft getrieben wird. Bommel, eine nicht gar grosse und unhaltbare Stadt aus der Insel Bommelwert , in der Becau , im Herzogthume Geldern , an der Wael- Nahe dabey liegen die beyden festes Schanzen Sr- Andreas und Nassau. Dommelwert, Bommeler-Warrd, Insel in der Betau, in Geldern, welche von der Wael und Maas gemacher wird- Bommene, kleiner Orr in den'vereiniqten Niederlanden, auf der Insel Schouwen, gleich da wo die durch Wassers-Fluch ver» nichteteGcadt Bommene gestanden. Gehört zur Provinz Seeland. L»n», vormals bllppcm, Stadt und Hafen im Königreiche Algier, in Afrika , in der Provinz Constancine, allwo St. Augustinus Bischof gewesen. Gegen Osten von der Stadt haben die Genueser am Meer- Strande eine Corallen-Fischerey, und ei« Fort auf einer Klippe, um solche Fische- rey gegen die Corsaren zu versichern. Lonse Spei Lsxut, suche Lax tl» Sonn» Llxerance. Sons» 8xei Insuls, Insel der guten Hof» nung, lieget auf dem Alar ä-I2ur, be» Amerika, Per» gegen über, und ist vor L r kurzer 17» Bcmair Bonef Bsnekle Bsnnetee kurzer Zeit von den Holländern entdecket worden. Icmsir, öo,d 6 k>-, eine von den Atlantischen Jnkeln Smtovsmo, in Amerika, hat is- vis - 7 . Meilen im Umfange, lieget io. Meile» von Osten von Cnraffao, und gehöret den Holländern. Sie bat viel Dieb und Salz, und wird Cnraffao von dieser Insel verproviantiret. Es befindet sich auch ein Gouverneur aus selbiger, welcher von Curaffao dependiret. Sonsurr, siehe Luenos ^z-res. Konamäs, Bomäs, Flecken und Paß am Flusse Nidda, in ber Wetteran, der Stadt Frankfurt am Mayn gehörig. Lonsvemnrs, Lobi^ cko Lonsvonrurs, Meer- Busen in der Provinz Popayan, in Süd- Amerika , daran ein Hafen gleiches Namens lieget, von dar die Maaren von den wilden Einwohnern, welche den Spaniern unterthan sind, und sehr grosse Last tragen können, über die Gebür- ge nach Cali auf dem Rücken getragen werden. AoiwvK», Lonvists, Insel auf dem Atlantischen Meer, und eine unter den Inseln von Capo Verde. Sie hat ao. Meilen tm Umfange, u. an der Süd-West-Seice einen ichönen Hasen, allwo die Schiffe auf >z. dis >7. Klaftern ankern können; sonst aber sind in ihrer Gegend viel gefährliche Sand-Bänke. Sie gehöret den Portugiesen. Lonavogns, also wird derjenige genennet, welcher sich für ein gewisses Geld, u. mit gewissen Bedingungen, auf die Galeeren begiebt, um unier den Sklaven mir Ruder» Dienste zu thun. Lonconvemo, kleine Stadt auf einem Hügel, nicht weit von dem FlusseOmdrone, in deni-Gebiethe von Siena , an der Land-Straffe nach Rom, im Florenci- nischen. Bonden , ist eine wunderbare Klippe im Bochnischen Meerbusen, welche sich von ferne als ein schönes hochgemutes Schiff präsentiret, in der Nähe aber aus hervor ragenden Aieinen ^ abgebrochenen Felsen- Stücken, und einer Menge kleiner Berge und Hügel bestehet. Lonü-no , kleine Päbstl. Stadt und Paß im Ferranschen Gebierhe , in Italien, wo sich der Fluß Panaro in den Po ergeußt, dritthalbe deutsche Meilen von der Haupt- Stadt Ferrara , und grä.ize- dessen zugehöriges Gebielhe an das Fürstenthum j Mnanoola. l Bondsrf, Städtlein und Grafschaft im Schwarzwalde, der Benedicciner-Äbtey St.Bl .sti gehörig, welche sie i Si z.erkauft. vons, siehe Sons. Lonak, SoM/a, Flecken nebst einer berühmten Abtev, Prämonstraieiiser Ordens, in der Grafschaft Namur, an den Granzen von Brabant, und dem Fluffe Mehaigne^ 8->n°II-, Flecken in der Französischen Pr»«/«, IÄ2 <1- brsuc-, s- Meilen von Paris. * Boneisschany, siehe üevr>si§-8cl»m.' Lc>n§-y , üung-v , Flecken in Engelland in der Graffchaft Suffolk, am zluff- Waveney. ^ Lolli, konnv, kleine sstadt ln der Französischen Provinz Gacinois, der Loire. Scmiksaill, öoni/ssc-LM, kleine Handelsstadt auf der Insel Corssia , auf einer kleinen Halb - Insel, an der Südlichen Kinic Sie ist ziemlich befestiget, und har einen guten Hafen. Die Meer-Enge zwischen dieser Stadt und der Insel Sardinien wird Io Koccl>2 cli Lomlnclo, oder der LariLlüoniiucii, , L.i,. ge, nennet. Lonikacill, ein Castell in der Insel und Fr, bleche Eandia. Bonn, ÜEM, . Chnrsmß, sich-Cöllnifche Residenz-Stadt am Rhein, vier Mellen oberhalb Cölln gelegen, iß wohl befestiget , und hat ein festes Schloß. Anno 1702. wurde sie durch die Holländer und ihre Alliircen, „nier dem berühmten Holländischen General Cöhorn , belagert, und ist hierauf biS 1717. mit Holländischer Garnison best, her gewesen. Es hat auch, vermöge des Ücrechcischcn Friedens, die Fortistcanon geschieiffer werden sollen, welches aber, we.l dieser Ort als eine Vormauer gegen Frankreich aiigelchen wird, vom Kaiser nicht zugeiaffen worden. Dahero iniNa- ftädter und Badischen Frieden >?,c. ac- cordiret worden, daß sie zwar deuiishm- fürsten von Cölln restituirec , aber zu Friedens-Zeiten keine Besatzung darum gehalten, und zu Kriegs-Zeiten nurs» viel Garnison, als es die Noch ersordeu, von dem Kaiser und dem Reiche hinein geleget werden solle. Lonne, kleine feste Stadt in Zavoven, in der Landschaft Fauciqni, am kleine» M- se Menoge, r. Meilen von Genese. Loiinecomlch, Abccy in Frankreich , in der Landschaft Rouergue. Lonnsc, ist ein Ltück Scegei, welches man den antem Wetter 0» das greife Mars-Focken- undBesaens-Seegeimachen ka» , die Seegel dadurch etwas jii verlängern. öunn-lt-, Festungs-Werk, welches man jenseit der Contrescacpe, auf Art eines kleinen hervor ragenden Lorps ck 6-1- » einen/Vn^Is-SnillLnr, oder cincu Duikesi welcher seine Spitze gegen das Feld kehret, also, daß es gemacht ist, me eM kl.incs bvuvalin, jedoch ohne Graben. Seine Höhe ist von z. Fuß, und uiicM' lsiadenumgeben, nebst nock einer Lerpalktiadirung, zehr» »der «i» > Iliff Alp >«, y. «, - i-L-c i ltrxf- d-lZli: kÄlii! Kll» r» Ä t»l , i. M!k > irLkii«: stM'u M >>! k W,kir , W Ar A/ »ck eK« ml/ »» l. M» >K8i«r sie M i>- .! Mi" W-Ä» ikiiN- i i« W Mi »-5 pl-d-s E 5 iä L->!? '! :!ji> ui ,... E -z . ^-j" l,^ Bonner-ük! Bopftngen Boppzrd Borckbolm 171 von der erstell entfernet. Man nennet es sonsten 51 -clis. . ' lonnovo.g, kleine Stadt in der Provinz Beauce, am Flusse Loire, ungcfehr sechs Franzöfssche Meilen von Chartres. Lonn-E, stehe Lonsvosslis. ^ ^ Lomi-viilo, S-E/o/i-, kleine feste Stadt am Flusse Arve, in Savonen, und die Hauptstadt von Faucigni, nebst einem alten festen Schlosse. „. Lonn/rviiio, kleine Stadt im Bißthum Basel, am Bieler-See- Lvnny, stehe Lonl. Lononls, stehe LoloAv». Bonzeiden, l 3 s»eri^. Ko^-kel-f/r, schönes, aber nunmchro ruinirtes Schloß in Siebenbürgen , in der Koloscher Gespan- schast, drey Meilen oberhalb Clauien- burg, dem Grasen Georgio Banst smtzo gehörig. LEl,.-iL, heissen in Th na die Psaffen, welche stch auf allerley Art martern, um die Sünden d rer zu buffen, die ihnen dafür Geld geben. loonM-ScliiM, Festung in der Provinz Groningen, an den Gränzen von Dst- Frießland. Lourcl, stehe Bord. Luvlb, koukk, kleine Schottländische Insel auf dem Golfo von Cluyd, zwischen Ar- gyle und der Insel Aram. Boor, eine Art kleiner Fahrzeuge, welche vorne breiter, als hinken sind. Ein jedes grosses Schiff hac ein Boor, und eine Chaluppe bey stch, und dienet das Boot zu Lichtung der Anker, ingleichen Holz, grosse Wasser-Fässer, und andere schwere Sachen in das Schiff zu bringen. Dessen Platz ist, wenn die Schiffe unter Seegel sind, zwischen dem grossen und Lem Focken-Mast im Schiffe; wenn ste aber im Hafen liegen, wird es, vermittelst des BsotS-Tawes, hinten angehängec. Loor, kleines in Ost-Indien gebräuchliches Schiff, wiewohl auch eine gewisse Art grosser Holländischer Schisse also ge- nenuec wird. Boor, ein Spanisches Wein-Gefäffe, hält sechs Eimer, und werden sonderlich die Lerestschen Seece darinnen aus Spanien gebracht. Booklet», eine grosse Wiese, eine halbe Meile von Elbingerode Sie ist in der Geschichte bekannt, weil stch vor Zeiten «»hier die alten Sächsischen Kaiser zuweilen mit der Hirsch-Jagd erlustigek, auch unweit davon die nunmehro verfallene Konigsburg gestanden. Loors-Rnccht, siche Matrose. Loors-Mo»n, stehe Loiftmcmn. Looks Ta v, ist ein Strick, damit das Boor hinten an dem Schiffe, wenn eS im Hafen liegt, angehänget wird. Lopstngcii, kleine freye Reichs-Stadt, eine Meile von Nördlinqe», in Schwaben, am Flusse Egcr, im Rieß. Diese Stadt ist Lutherisch, und liegt in einer fruchtbaren Geaend. Loppard, mäs- siqe aber alte Ska t und Amt am Rhein, vier Meilen über Coblenz; hat die Gerechtigkeit des Rhein-Zolls, und auf dem nahe gelegenen 2opparrs« Vrrne stehet das adeliche Nonnen-Klofter Marienburg, Benedictiner-Ordens, ste gehöret in das Erz-Stift Trier, war ehedem eine Reichs-Sradc, ist aber von Kai,er Heinrich VIl. an das Erz-Stift verpfändet worden. Logucrsoo, kleine Insel in Asten, auf dem Indianischen Meer, den Inseln von Mindanao gegen über, üor, siehe ^eyde. Lora, kleiner Fluß in Meissen, welcher bey Pirna in die Elbe fällt. Bötähs, LoLrokm, Stadt in West-Goth» land, in Schweden. Lor-au, Schlesisches Städtlein in dem Weichbilde Screlen. Lords, kleine und befestigte Stadt iir Portugal!, liegt zwischen Estremos und Elvas, in einer anmuthigen und fruchtbaren Gegend. Lordos, kleiner Fluß, welcher im Gebiete Csnavez, in Piemont entspringet, und sich bey Asti in den Tanaro ergeußt. Borborite», Ketzer im jweyten Sekulo, welche insonderheit den Jüngsten Tag läugneten. Borckboim, Festung auf der Insel Oeland, in der Ost-See, der Krone Schweden zugehörig, hat einen guten Hasen. Lorchttol;, eine Stadt im Mßthums Paderborn, am Flusse Bevcr, welcher nicht weit davon in die Weser fällt. Borchworm, Flecken in der Grafschaft Hasbain, im Stifte Lüttich, am Flusse Jecker. Lorckdorf, stehe Lurgdorf. Loeckeloo, Stadt und Herrschaft, seit 1742.'dem Grafen vonFiem- ming als ein Holländisch Lehen gehörig. Sie liegt in der Grafschaft Zütphen, am Flusse Borckei. Lorcken, kleine Stadt und Amt in der Grafschaft Ziegenhavn, m Nieder-Hes« sen, am Flusse Schwalm, eine Melle von Homburg, dem Landgrafen von Hesseu-Cassel gehörig. Loucken, kleine Stadt am Flusse Aa, im Amt Ahaus, im Bißchum Münster, nicht weit von Wesel. Loc-ckfoer, Festung in der Grafschaft Oldenburg. Borckholm, war ein Schloß i« Licfland, so Anno '482. erbauet worden, nunmehro ist es ein Landgut, der Familie von Tiesenhausen gehörig. Lorcstlorv, 17 » D-rckloen D-rgi Borg- Borkum , o-c ocn, siehe Dootr. Lorcoya, siche Lonars. V^,rcum, siehe Loikum. Lod ös-c-s, heißc das ausserste oder der Rand eines Dinges, ingieichsn das obere Shell des Schiffes, kaber am Nord seyn, so viel heisset, als im Schice seyn. An Bord gehen, das ist, ins schiff rreten. Ueber Bord werfen, das ist, aus dem Schiffe etwas ins Meer werfen. Soistdcm^ , Königreich und Stabs in S a«, l» Asien, am Meerbinen von SiaM, nebst einem gucen Hasen, in der Halbiniel jensett des Ganges. Lordesooim, Lint und geringer Flecken an einem kleinen See, im eigentlich sogenannten Herzogihume Hollstein, z. Meile» von Kiel, dem Herzoge von Hollstein-Gottsrp gehörig, hat vor diesem ein vornehmes Kloster und Gymnasium gehabt, deswegen es noch berühmt ist. Kor.liimcki, Thal in Savoyen. Sore, Lrs, kleiner, aber fester Ort im Stifte Lüttich. Dc-vrck, siehe Iorgao. Loreio, siehe lVIag-lLin. S.-ret'cho, eine Festung auf den Ungarisch- und Giebenbürgischen Granzen. Ao'.'g, die einige Stadt auf der Insel Femern, und fast mitten im Lande gelegen. Sie gebraucht sich seit >490. Lü- becklschen Rechts, wannenhero die Ap- pellakiones von hier zuerst an die vier Städte zehen. Uebrigens ist sie nahrhaft , und mit der Insel anitzo in Dänischen Händen. >or§, eine kleine Stadt und Hafen auf der kleinen Schottlandischen West-Insel Bara, im Südlichen Theile gelegen. Hoigk-Iö, ein Fürstliches Geschlecht in Italien, welches seinen Ursprung aus der Scadt Siena hat, und die beyden Fürstenthümer, Rossano und Sulmone, im Neapolitanischen besitzet. Norzksrw, ist der letzte Ort im Bißthnme Trident, gegen die Gränzen deS Vene- tianstchen Gebiets. Sorzkotto, Stadt im Deronischen Gebiete , an dem Mincio und Mantuani- fchen Gränzen. Lorzliotto, , kleine Stadt in der Maisi ind.'-chen Grafschaft Lodi, am F>usse La ndro gelegen, und de» Grasen von Rho gehörig. Die Pacres Oiioecani haben eine reiche Ablev daselbst. Bo«'ni>-st;kl,uien, kleine Stadt in der Grafschaft Ravensberg, dem Könige von Preussen gehörig. Sor-gi, S^adt IN Afrika, in Numidien, in der Provinz Zeh. Borns, Soroo, Stadt und Hafen j» der Fi,inländischen Provinz Nyland, am Goifo von Finnland- Sie hat einen Bischof. ' Lorxc» cU S. ^nxelo , sonst Viwriols ge, nannc, berühmte Festung auf der ZW Malta. Largo c!i 8. Domino, kleine Stadt, NM einem Castell, am Flusse Stirone, i« Smw kollzvicino, dem Herzoge von Parma gehörig, liegt 15. Meilen von Parma, und 20. von Piacenza, hat«, neu Bijchof, der unter dem Erzbischof von Bologna stehet. Lor^o ci'Oims, Stadt in Alt-Castilien, am Flusse Duero, in Spanien. Lor^o cli Z.Zopolcio, Stadt an der Tyier, iin Floreiicinischen Gebiekbe, an de, Gränzen des Herzoqthums Urbinv, »eist einem Bißthum, unter den Erzbischof von Florenz gehörig. Loi^o <1i Zalffs , , kleine Stadt im Thale, und am Flusse Seßia, gehöret zwar zum Herzogthum Moyland, ist aber An. 170z. an Savoyen abgccret- ten worden. Largo cli Vsl cli Taro , kleine Stadt am Flusse Taro, nebst einer guten Zitadelle im Vsl cli '1"»cc>, an den Genuesischen Gränzen, zum Herzogthum Parma gehörig. Lo,sofort-, Src,-»r,i , kieme Stadt an, Po, im Herzogthum Mantua, samt einem Castell, und schönen gr«L, Thier-Garten, zwischen Mantua M . Novellarg. Lorgosisnco, /innerem, kleine Stadt am Flusse Po, in der Mayländi« schen Landlchafk Laumellino. 8ol §ommioro, kleine Stadt in der Mavländischen Provinz Nova«, dem Marchese von Este gehörig. Lori», kleine und befestigte Stadt in Ar- ragoiiien, in der Dioces von Tarrg- gona, in Spanien, unweit von dem Berge Mont Cayo genannt, und zehen Mellen von Saragossa. Ihre Gegend ist an Wein, Oel und Flachs frücht- bar. Philipp V., ha- ihr Aiino >7°r. den Namen einer edlen und sehr getreuen Stadt bey geleget, und eine Lilie, nebst einem Löwen, in ihr Wappen zu setzen erlaubet. Loriffuon, eine von den Inseln Barlo- vento, auf dem Nur-lc-I dboic. bey Amerika. Sie ist klein, aber fruchtbar an Zucker, Inqber-und Simmet, und gehört den Spaniern. ! övciiuv, kleine Stadt im Moscowische» Gouvernement in Rußland. Borkum, Lorcksrm, kleine Insel aus dem Teut chen M er, nicht weit von der Provinz Groningen, zu welcher sie auch gehöret. Lor- li»!- s-L» § rchf; ? r»Ä K«. Aiikf «SN akch «nßbi Omü: Dormes Bornholm Dorno Doreange 17- rkWid Sn Km tzmstr f- 1 >! W M Mi Mi >«u , c»B^ ri§ E g! 7» -dl-« si» ^ Ms Soi!u--, kleiner Flecken auf einem Berge, in Provence, ln Frankreich. ! Lvrinia, üeriincl», all» heissen zwei) kleine^ Slüs« in Italien, welche alle bei,de in > de», Marquisat Finale entspringen,bev Seflana zufammen kommen, und sich in d-n Tanaro ergiefsen. , ^ .. »ormio, Worms, Grafschaft an den Ty- rollschen Gränze», den Graubündcern un- ketthan, und em Thell des Valceline,welche um und um mit Bergen umgeben nt, in d in '. Gemeinden abaecheilet wlrd. f Die Hauptstadt darinnen belßr gleichfaus L-u mw, liegt an dem Flusse Adda, istbe-, festiget, und Hai ein gutes Schloß. Non > dreier Sradt werden n, dieser Gegend die hohen Alpen, das Wormferwoch, Lat. oderm-nnn, genannt. Nicht weit davon sind die berühmten Gr- sund-Böder. Dorna, eine kleine Stadt und Amr »n Leipziger-Kreise, an der WvraundPleis- se, z. Meilen von Leipzig, in der sogenannten g»ld»nrn Aue und Schmatz- Grube des alten Pleißner-Landes, Chur-Sachsen gehörig. Dornawetr, siehe Lsossirn. »orn-, Flecken m Engelland, in der Provinz Lincoln. Lornro, eine von den Inseln äells Zi-ncla, auf dem Oceiilio Orienmli , welche für die größte in ganz Asien gehalten wird. Sie liegt iinter der Lequi»octial-Linie, und ist verschiedenen Königen unterworfen, welche der Mahomecanischen Religion zugelhan sind. Hier findet man den besten Camp,er in Asien , wie auch Bezoar, Pfeffer, Ingwer, Zimmer, Gold und Diamanten. Aus der Nördlichen Seite liegt Borneo, als die Hauptstadt «ines Königreichs gleiches Nahmens, welche auf Pfahle gebauet ist, und eine» sehr «eite» Hasen hat.: »ornes, klein« Skadc im Herzogthum Arcos, in Andalusien, in Spanien. Dörnhagen, Flecken im Hessischen Ge- bieche, an der Werra, unten am alcen Schlosse Haustein gelegen, den Herren von Haustein gehörig. Dornheim, Schloß, Flecken und freye Herrschaft im Erz-Stifte Cölln, zwischen Bonn und Briet, dem Freyherrn von Walpot- Bassenheim gehörig. Dorndem, Grafschaft nebst einem Dorfe und Castell in Flandern, zwischen den Flüssen Schelde und Rüpel, auf den Braban- tischen Granzen. Dornhstivet, berühmtes Dsrfin Wagrien, allwo vor Alters der Holsteinische Adel au, steyem Felde seine Zusammenkünfte ange. stellet. »oenhoi'n, Insel auf der Ost-See, d?r ÄtoneDenemark gehörig, 20. Meilen von den Schonischeu Küsten gegen Osten, »>d «nd in vier Aemcer eingechellet. Ls lst wenig merkwürdiges an, , r e^>,, ausser die Schlösser Hamme-Hus, w.-.n- nik», und das Statzrlein Röna-, oder eeöneby. Lomo , ein Königreich nebst einer Stadt gleiches Nahniens, im Lande der Mohren, in Äsijra, durch weiches der Fluß Niger messet. Die Einwohner h.ben e n.-u König, sonst abe» weder Gesetz noch Religion- Lornv , ei» Fluß in Savoyen, welcher in den Fluß Arve falltt Lorno , ein grosser «vee in Nigririen , in Afrika. Bornstadt, kleine Stadt in Siebenbürgen, 2. Meilen von Hermannstaoc gegen Osten. Dornstadk, ist heutiges Tage? nur ein Dorf nebst einem alten Berg-Schlo>- se, davon man nur die Ruder« noch siehet, in der Grafschaft Mansfeld, wovon die Cathollsche Linie der Gra,cn und Fürsten von Mansfeld den Napmcn führet- Loiougkkriäge, eine Stadt IN der Provinz Jork, in Engeiiand, am F^fch Ure, darüber alihier eine steinerne Brücke gehet. Borowaimy-fai-bas, Stadt und ichvncs Stift r.uulirrer Chor-Herren, in. !p-a- chiner- Kreise, in Böhmen. Boereiisien, eine gewisse Art Chris, n in Holland, weiche ihren Nahmen rrii Adam Barrel, einem gelehrren oo.aune, bekommen. Ihre Leo-ns- Art ist sehr strenge, und wenden sie ihre meisten Gü- ther zu Allmosen an. Sie haben nu.er Sakramente, öffentliche Gebethe, »och einigen andern öffentlichen Gottesdienst. So dulcen sie auch bey Lesung der heiligen Schrift keine meiiichliche Auslegungen. Borromäische Inseln, sind zwey kleine lustige Inseln auf dem Südlichen The,- !e des MlMivrc, im Manländi- sche» , de». Gräflichen Geschlechte von Borromäo gehörig. Ihre Nahmen sino Itblabells und lVlostre. ltzie weroen auch wegen der vielen darauf vesiiidi.chen Ca- ninichen, lioss ;z2. vom Wasser über- schwentmct worden. Boi-sye, Sradt in Westphaien, im Biß, rhuw Osnabrück. Lore, kleine Grabt in der Provinz Limosin, am Flusse Dordogue, i» Frankreich. Larmn^s, Lourrauife,-Fort, F.stung Miko ten «uf dein «ettlausiisen Morast Bor» lagne, i74 Borchwich Bossonvikle Bossu Bonchain tagne, Inder Herrschaft Grönmgen, an den Mmisterische» Glanzen. Luwstvicst, Stadt in Süd-Schottland, in der Provinz Lvihiane. LorwlM«, befestigter Flecken im Cremoni- ichen Gebiekhe, in Mayiand. ftllin, kleine Stadt in der Portugiesischen Provinz Lleniejv , 2. Meilen von Villa Viciolü, hat ein Castell. Lon-mia, Berg-Festung in lOber-Ungarn, bev Eris. Lorvftksnes, siehe Dnicster. Llliä, Luft, alte Stadt ausder Insel Sardinien , wo der Fluß Boi« ins Meer fällt. Sie hat einen guren Hafen, eine Cicadeiie, ddahincns SaiavsII- , nebst einein Bi- schvfrdum, unter den Erz-Bischofvon Tore gehörig. Ksftft , einr kie ne Insel in der Nord-See, an den Krießu livischen-Gränzen, zwischen den Znseln Schiermoinkooge und Rottum. Loiclii, Lofto, Lnr^us, lustiger Flecken und Ldrep , rniccen st» Waide gelegen , im Aierandriiuschui Gebiekhe des Herzog- thüinö Mayianö. Er liegt nicht weit von Alestandria, und har vor Vielem eigene Grafen gehabt.> an,etzo ab.r gehöret er dem Marggrasen Bonello. Lütonimni, Srabr in Super, in Engelland. B ftncien, Stadt in der Schwelst, im Cantvn Krenburg, am Fluste Seinen. Loiiiü, Kluß , n Bosnien, weicher sich zu Arki in die Sau ergeust. Suinu Larsi, siche 8-rrsio. Bosnien, , ein Europäisches Königreich , weia-es ehemals zu Ungarn gehörte, aniyo aver unter Türkischer Bochmäßigkeir stehet , und gegen Norden Seiavonien, gegen Westen Cromien, gegen Süden Dalmatien, und gegen Olren Servien zu Gränzen hat- Etz wird in Ober-und Nieder« Bosnien getheilet, davon dieses auch manchMal Herzegowina, oder LasHerzog- khum St-Saba, genennec wird; hat 3. Saiigiaeats uno einen Basta , der zu Bagnialuc residiret, und das ganze Land regiert. Es giedc viel Ruid-u»d Schaaf- Vieh, wie auch Gold und Silber-Bergwerke darinne. kolxkorux, stehe kiemm. Lotj-Kurur Lunmeriu«, suche Lsftä. Lochlioius Nkracire, stehe Eoiistantinopel. Lulczus, suche Lotcki. Luftu, stehe Loltsret. Bo,jemann, ein Schiff-Bedienter, welcher die Anker-Seile verwahret, und Anordnung stnachec, wenn die Anker geworfen , oder aufgehoben werden foiien. Laftsret, Lo/,-r, Stadt in dem steinigten Arabien, in Asten. Lotionenx, eine Stadt in der Schweitz, in der Gegend Lamanne. «oljonvist» , Deutich Busendorf, kleine Stadt und berühmte ALcey in Loibrin. gen , am Nied-Flusse, z. Meilen»», Mest. Luftä, lloüch, Luftur, kleine Stad' und schönes Schloß im Hennegau, nah! bey DaiencieuueS , davvn eine Gräftj^ Familie den Nahmen führet. Die Grafen von Bossu sind durch Heyrach zu:» Fürstenthum Ehimay gelanget, und süh, reu davon den Fürstlichen Titel. Sieh, Clftumz'. stuft, siehe stuft. Lüftung! üuctii, ist der Ober-Aufseher üker die Lust-Gärten und Fontanien deSTm- kischeu Eroß-Suitaus. Loftvn , Hauptstadt von Neu - Engelland, im nördlichen Amerika. Sie ist ch gröste vo» allen Englischen Städten i» jenem Weic-Theiie, und treibt die M, ste Handlung. Der Hasen ist vorcrefiiq, und die Anzahl der Einwohner dicht Stadt, weiche 2. Engiifche Meilen laig ist, belauft sich auf 32002. Seelen. L,r Hauser und Strassen sind schön gebain. Der Statthalter der Provinz nwhnc allda ; auch bennLec sich hier eine Universität und Puchdruckerey. Bosuei a, kleiner Fluß in Sciavviiieii, welcher sich in die Sau ergeust. Lm, siche Lu-r. Lumda, eine von den lntulft Imuonum, ans dem ftic!,iz--I->gu von 8. Imamo. Lomäun, kiciue Stadt in Enge stand, in der Provinz Cornwall. Doch, kleine Stadt in Ober-Ungarn, Df Meilen von Harrwan. Bonner er, si-ye sodmerey. Lorstiükl, Borro, grosse Landschaft in der Schwedischen Provinz Noröland, am Bülhni.chen Meerbusen, ist ei» kastei, schlecht bewohntes und übel gebautes Land. Botanischer Ueeerbuien, Oumsskalkchi- M- LseH, .ftr,a, ist der Nördliche L Heilder Ostsee, dcroon der ProvinzBochliiende» Nahmen har. Borbschtifrer , stehe Gesandter. Lott-Iisr, suche Lucbäuüur. Aortenleubeil, ein Bischöflich-Würzbnr- gisches Amt i» Frauken. Bortiva-, Stadl und Amt amFiusseDdtt- war, im Herzogchum Würcemberg. Botzen, stehe Bozen. Lovu, kleine Scadt in LasuLris olr»,in Neapoiis, nebst einem Bißrhum unter den Erz-Bi!chos von Reggio gchörig. Loucumurs, ai>o nennet man die Camb«, heur zu Tage Lunib-,!«, weiche wilde Volker aus den Autistische» Imel» in Amerika sind. Nachmahis hat man düsen Nahmen auch den daraus Kindlichen Spanischen und FrauzöstM» Jägern, iiigleiche» den See-Räuber» gegeben. Loucnam, Louck, kleine befestigte Stadt und sestes Schioß im Heimegau, am Bouchour Bvvino >» !tz> hi!,s lil^r kDz «lloli «> «. >-!» ü ililÄIl Pchie dich- listzL >>Ä itin NlssssL Aiiv »i> i! I-WN ,WW. stP»! tick. , WlN ÄiÄ«- °l «°! am linken Ufer der Schelde, der Krone Framrelch geyorig. . . „ ^ . L "uckueil, SchiüH und Baronie IN Brabant. LoucliV, kk^tii.cky, kleine ScSdt 7-6. vermäyire sich den I. April 1724. nut der Anno 1740. verstorbenen Prinzessin Maria Charloire einer Tochter Jacobi Ludovici Prinzen von Sobiesky, und seines verstorbenen Bruders, Friedrich Mauricii, Wittwe, von weicher l,2S. ein Prinz gebühren worden, »ousilvn, kleine Stadl am Flusse SemoiS, nebll einem sesren Schlüße, so in Felsen gebaner, und die Hauptstadt deS Herzog- NahmenS ist, im Stifte » Luttich gelegen. . »vom, KvD-Mm, kleine Insel ln dem Her- -cE iogthmn Retz, i» der Provinz Bretagne, . i" Frankreich , unterhalb dem Einflüsse -,-est , der Loire. " iuitiger Flecken in der Französischen MM sts-M - Provinz Fvreti, am Flusse Liquor,. ,.»i «svmex, üvvignee, öu^i,siLer,M,kleille Stadt an der Maas, in der Grai chafc Namur. kleine Stadt m NeapoliS, in der !!» l -bi"' Landschaft Capitanaka, ain Flusse Cerva- r», aliernachstam Appenninischen Gebür- ' s'^st einen, Bißihum, unter den Err- »Uchvf zu Benevenro gehörig. " Douldry Bombonne 175 Loulär^, siehe Lllucli;-. Louloxno. Lo/onr^, Hauptstadtjder Grafschaft Boulonnois, i» der Picardie, in Frankreich, wo der Fluß Laine in da» Brftannische Meer fällt. ES „nv zwey Städte: Ober-Bouiogne liegt au, cmcm Hügel, und bey -;e>. Schritte von Uuter- Boulogne, hat eine guce Citavel.e, For- tisication und Hafen, nebst einer Baiila- ge und Bischof, unter Rheims gehörig. LouloZno , .iue kleine Stadl in Frankreich,inGascogne,andemF!usteGerö. Lvulvnnoli, Grafschaft in der Pieardie, welche vor diesem berühmte Grasen gehavt. Loulon, ein Flecken in Roußillon. Llivolontu, Flecken am kleinenFm>ie Bachi- ltone, in der Le,iestamsü,«n Landschaft Paduano. Doaobonlschcr Familien - Vertrag, ist daö merkwürdige kactum/welches Anno 1761. vou dem Hofe zu V.rsaiiles , mir dem Durch!. Erzyausc Oesterreich, Spanien, Neapel und Parm» geschlosst» wurde , uud Swels..Sohne nicht mir die Freuuchchast und Ms Juuere Interesse der hohen Coulraheuceu, sondern auch daSDerhälriuß gegen andere Machte zum Gegenstände hat. Lvurbon, lViustoronste. 8. ^ ^ollonia, Insel in Airika, aus dem Aethiopischen Meere. Sie har eine» Feuer - speyendtn Berg , sonsten aber ist sie sevr fruchtbar, und gehöret den Franzosen zu. sthre Lange ist iz. und die Breite io. Meilen , sie hat gesunde Lu-t, giebc viel weissen P,e»cr, Aloe, Even-und ander Holz, viele Land-und See-Schildkröten , udd Hst die lchöufteu Papageyen von der Welt. Hier landen eie Lichisfe, wann sie aus Ost - Inest» zurücke kommen, gcmeinlgiill) a». öourkun l'eVnci , üc-urdon I'^ncion , I'eLn- couunra , Aoihonrn»» Stadl im Herzogchume Burguiiö, mcht weit von der Loire, nebst einem alten Felsen- Schlosse, bey welchem berühmte warme Bader aiizutreffen. Louibon l'2Zicksml>sucI , Lo,'honr«nr /A'- Stadl in der Landschaft Bour- dünnols, i» Frankreich. Sie hat den Titel einer Herzogliche» Pairie, und w,rd durch ein nach der alten Arr befestigtes Schloß beschützet ; auch linden sich allhier Gesund- Bäder. ES har oaK alte und berühmte Geschleckte von Bourbon, in Frankreich , den Nahmen hiervon bekommen, aus welchem daS heutige König!. Haus entsprossen ist, und welches sich ln BouroonConde und Bourdon Eomn rhellet. Den Titel eines Herzogs von Bourdon führet anitzo ln Frankreich Imclovicus hoidjMus , au» dem Halls« LonäS, welcher den yren Aug. 17s». j,e- bohren ist. Loutboour- I«i Liiösr, kleine aller wohl ge? bgllote 176 Boutzbonnois Bourganeuf Bourges Bo«r« bauere Stadt an eiucm Berge in Champagne , in Frankreich, an den Gräuzen von Burgund und Lothringen, hat berühmte Gesund-Bäder- Obe» aus dem Berge stehet ein aices mit dicken Mauern und einein Graden umgebenes Schloß, und unren liegen die Bao-Häuser, welche für die Fremden gar bequem zugerichcet find. Am >. Mai) >7> 7. wurde diese Stadt meistens in die Asche geieget. Lonrbonnoi;, ft, ovrftvr« , Landschaft im General-Eouvernemxnt Lipn, in Frankreich, welche gegen Norden und Westen an die Landschaften Nivernais und Berry , gegen Süden an Auvergne , und gegen Osten an die Landschaft Forez und das Herzogthum Burgund gräuzet- Man entdeckte vor kurzem ein in dieser Landschaft gelegenes Bley- Bergwerk. L«uri,vulg , Französische Stadt in Flandern , nebst einer Castelianey, -.Meile von Grevcungen ; ihre Forcificacion ist dcmoliret worden. Lonrä-Ma, Flecken in der Französischen Provinz Perigvrd, in Guienne, davon ei» berühmtes Geschlecht in Frankreich den Nahmen führet. Louräanux, , Hauptstadt der Provinz Guienn«, am Flusse Garonne, weiche eine der größten, schönsten und reichcstel. Handels - Städte in Frankreich in, und zwei) Cftadelle» hat, das Schloß Ha, und das Schloß Trompete genannt. Sie hat ein Erz- Bißthum, Parlament, Universität, welche Anno ,441. gestiftet worden, und einen guten Hasen, allwo viele Schiffe mit dem in selbiger Gegend wachsenden Wein beladen werden. Ihr Erz-Bischof hat den Titel eines Primas von Aquitanien, und die umiiegende Gegend wird l« Lour- ft-mir genennec. Lvu-äei-ux, Lu, , grosser Flecken am Flusse k^.oub>ou, in Oaupkmö. Lourclsloir , , kleine Landschaft in dein eigentlichen Ernenne, um die Stadt Bourdeaux herum gelegen. »ourZ, .also nennet man in Frankreich die Oerter, so weder Städte noch Dörfer sind- Einige sind mit Mauern umgeben, einige aber auch nicht; dabey Hallen sie insgemein Jahrmärkte, dergestalt , daß sie so viel als die Bdarktflecken in Deutschland fl,10. Sourg ti-l IVis, , Ueiiie Stadt am Flusse Dordogne, in Guienne. kommen LrsiL, Hauptstadt der Landschaft Breffe, am Flusse Reissouse, nebst einer ÜLlllilAa und kivchciiri. 8oor§ä'0^ftn§, kleine aber nahrhafte Stadt MN Flu sie I^om-ircks, in ÜLuxliiiis. Sourx»»««, nev«/, kleine Stadt in der Landschaft Marche, amH Taurion. Lourg-i, L-rtt- !ar,m , Haupt. Stadl d» Provinz Bern- , an einem moraM» Orte, wo die Flüsse Eure und Lurs» zusammen kommen. Sie ist groß, »» ein Erz-Bischofthum , Laillax-, üml, und führet der Erz-Bischof ds« Titel eines Primas von Aquitanien. Zz ist hier eine Universität und eine »e- stling, la zranäslour genannt, in Ml. cher zuweilen Staats-Gefangene verwahret werden. Lourg-c, LK,Fekr,m, Flecken nicht weit«,, der Rhone, in Savoyen, zwölf Meile, von Chambery, an einem See gleiche» Nähme,is, welcher 4. Meilen lang, u»z sehr stichreich ist. Lourgogn-, Nieder - Burgund, oder H'I -Zerzogthnm Burgund , , welches gegen Osten an dii b'rsncko Lomes, gegen Süden an hi Landschaft Lrefts und Lescholoi'., gegen Westen an Lourbonnoir und Büvemoi!, und gegen Norden an Llw,npL2xo grä>ijet. Es wird in 8. Baillagen ciiigelheiiet,welche sind ! I'^uxoir, I'Buxareoii. uoir, le Oizoniroi-, oder das eigentilch sogenannte Loui^oziNL , I- Lluiciwi!, Iv Lharoloir, Is IVlLlconnol! UNd Is Ls>I- l3°e cl- IVIoncagne. Dieses Herzogthum gehöret der Krone Frankreich. Ehedes- sen hatte es seine^igene Herzoge. Al aber der Manns-«stamm ausstarb, und die Erb-Prinzeßin, Maria, sich ml! dem Erz - Herzog, Maximilian , der hernach Rom. Kayser worden, vermählele, zag Frankreich daS Herzogthum ein. Diese Provinz hat die Ehre, daß der älteste Prinz des Dauphins davon benennet wird. Lourzogn-, Ober- Burgund, siehe kttli- ckv Lomcö. Lourzoin. , L» , kleine «Stadt in der Landschaft Vi-rmoü, i, O^uxkiiis, ist wegen des Hanf-Handel- berühmt. Lonr^oil, , kleine Stadt in der Provinz ^nsou , hac ein Schloß und eine Benedictlner-Abtey. Lourmom, , eine kleine Stadt im Herzogthum Bar, in Lothrin« gen, 7. Meilen von Nancy, gegen Eüd« Westen, unweit der Maas. Louruonvillv, ein kleiner Ort in der G»f- schaftlluulonnoiL, in der Picardie, an de» Granzen von Brrsiv, ist «ne Pairie, und führet den Titel eines Herzogchums. Lourou, Türkische Stadt in Rvmanien, l>» e i.em > ee gleiches NahmenS- Lourtrnzs Port, siehe Soic-iNM, Bour >, grosser, jedoch schlecht bewohnter Ort in Pommercllen, an der Gränze von Pommern. SouM Htx tlWp> ^ilÄf Doman Bsyer BsKez Brsr i?7 No «kW»!» »Id, ft NiLis ui 8e ÜNWL. A! M li' liMMf limMjc >t!l siils -,I-L M»iill! W-D ML i ir M ««! MiÄ> Mid»! s,Me xhW !>>>. rijrnils WMllt >rz«id,P § 5 ?«^ ni>^ Ep --«U M »ÜMSN, ein Königreich in der Dst-Larka- reo, in Asten, hinter ves gko,en Moavl- Landen, d-lt>us msrr ere beste Ryäbur- hara und Bisam bringet. rmmLi'°Ilo . liehe Larraiells. Louwn, Lmon, Lsta-.'/a- eine von de» Moluckischcn binsein in Aiieu, vier Meilen von der 3 »iei Celebes , ist 25. l Meilen lang, und 22. breit. Sve istf voller Wewer, und hsc eine grosse Stcdr, ^ Lll'lionns, ckr--sss-,nn, Fluß in Frankreich,! welcher in Poitou enlspringet, und sich j >nll der Charente vereiniget. Bowcns, siche Bor-cnsse. Lorberg, kleine Stadt und Amt in Franken , nahe de» der Stadt Lanba, am ^Ooenwalde, dem Churfürsten zu Pstuz ü^b^riü» Ajormcer, Herrschaft und Stadt in der Holländischen Grafschaft Aütphen, an den Clevischen Granzcn, »en Grafen von s'Herrnberg gehörig. Wopredude, Buprehudc, Stadt und Festung im Herzogthum Bremen, am Flusse Esse, nicht weit davon, wo er in die Elbe fallt, drei, Meilen unterhalb Harburg- Es gcschiehet hier die meiste Uebersshrt über die E-be, wenn mau von Hamburg nach Breme» reifen will. Loxcel, ein Flecken und Herrschaft in Brabant, am Dommci-Flnsse, a Meilen von Hcrzogenbulch. Boy, ist ein Fäßlein, oder Stack Holz, mit einem Seile an dem Anker fest gemacht , und zeiget dasselbe den Ort an, wo der Anker im Grunde liegt. Loyar, war ehemals ein Titel in Rußland, welchen diejenigen führten, so die vornehmsten Bedienungen bey der Hofstatt und in den hohen ColiegiiS verwalteten. Ihre Anzahl erstreckte sich nicht viel über vierzig, darunter die »leisten Kncrsen, oder Fürsten, waren, wie denn nur die ältesten und ansehnlichsten Häuser zu dieser Würde qelangetcn. Pecer der Grosse aber hat diesen Titel ganz eingehen lassen, und sichren ihn nur einige alte Herren, die ihn noch unter oer alten Reglerungs - Form er- halren. Lvynu, ein mit einer Brustwehr versehener Greben, weicher von cincm Lüns- ' graben zum andern gezogen wirs, damit man von einem in den andern kommen könne. Sonsten heisset auch öo^stu eine Wurf» von Leinewanö, deren man sich zu einen, Legeseuer und Anzündung der Minen gebrauchet. »oya, ist eine Ecke, oder ein Winkel, aus einem Schisse, wo die Bootsleute chr Lager haben. «os-r>!ist eine ChalouPpe in Flandern, mit cliiem doppelten Boden und Eichel- Mast versehen. Lv; , hexdoische Priester in Amerika, öctcn sich die Minen gebrauchen, um ihre Götzen ihens mit Gesang, thciis mir Tov-cks-Ranch h.rbcy zu rnssen. Luzme, F,-„ß m xsts ftrr-' landnchen Lemd chafi Leinster, welcher sich uur.rhald Droghrda in das Zrrl.'n» tische Meer ergenßt. Boyneburg, alles Berg-Schloß in Hessen , unweit Sontra. Es ist das Stamm-Haus des uralten Ade,schon, nnnn.chro Frenhcrrlrchen und Grästi- chen Gefchieehis dieses N. n.ens. LvLL, Berg-L-radt in Uitgaru, in der Lipraucr Gcfpanschaft. Diedasigen Berz- werke liefern -war vorrrefl,«ncs Gold, sind aber in schlechtem Znstmid. Ne-zon, cko//L!,o, , berühmte Hände,s-Stadt, init Bergen inngeben, an« Flusse Li-ack , in, BißtlniM Trient, >74-6. ohne Leides-Erben eksöigien Tobe aonrde es von S«m.r Maj f:ac oer Kaiserin Königin eing-zog.a. Anno , 4 ^ aber, im Ä'chner--Fr eden, an Do» Philipp, Herzogen von Parma, avge» trctten. Lra. L.üinss, feine Stadt in Piemont, nicht weit von dem Flusse Tanaro. esie M HAi« t?8 Brat Brabanrische Brckdcck Bracke hatte vor diesem ein festes Schloß, allein >'s .st demoliret,! uni> Anno ,Sa. ein Capuciner-Kloster daraus «gemacht morden- Lrae-ipir, Lst-onron, eine Art einer Halden Pique, deren man sich, sonderlich auf den Schiffen, bedienet, wenn man entert. Brabant, Herzogthum und «ine von den 17. Provinzen der Niederlande , welche gegen Norden an Holland und Geldern, gegen Westen an Seeland und Flandern, gegen Süden an die Grafschaft Heiinegau und Na- nmr, gegen Osten aber an daö Stift Lüttich und an Geldern glanzet. Sie gehöret kheils dem Häuft Oesterreich, vormalS der Krone Spanien, theiiS den vereinigten Niederlanden; daher« sie in daß Spanische , nunmehr» Gestenreich Ische und Holländische Brabai-l'cin- gctheiiet wird. Jenes ist der südliche und qrößte, dieses aber der nördliche Lheil, und befindet sich in dem Oester- reichtschen Theist ein- Gegend, welch« Las Wallonische Brake..'r, kMLo ö--!- bankin, gencnnet wird. Vermöge einer andern Äbrheiiung aber bestehet diese Provinz aus vier Quartieren, welche sind: Löwen, Brilffel, Anrwerpcn und Her-onenbusch. Gleich »ach Ab» sterben Cars« des ll. Königs in Spanien , hatte die Krone Frankreich im Namen des pracendirenden Königs tn Spanien, Philipps V. von dem ganzen Spanischen Brabant Posseßion genommen , bis sich dasselbe nach der Schlacht bey Ramillfts der Bothmäs- sigkert des Königs in Spanien, Carls tu. unterworfen, und auch im Rasräd- ter-Frieden Anno 1714. höchstgedachkem Könige Carl lU. als damaligen Römi» scheu Kaiser, zugerheilet worden. Es beareiffet dasselbe ad. Städte und 702. Dörfer. Zum Holländischen Brabant gehören Herzozenbusch, Bergen op Zoom, Breda :c. Anno 1746. nahmen die Franzosen das Oesterreichische Brabant hinweg, mußten aber solches, nach dem Anno »74«. zu Aachen erfolgten Frieden, wieder an das Haus Oesterreich abtretten. Drabanrische riiilbrne Bulle, ist ein gewisses Privilegium, weiches Kaiser Carl IV. izsv- der Regierung zu Brüffcl.gegeben , vermöge dessen kein llnkcrchnn und Vasall aus Brabant, Limburg und Antwerpen, vor andere Gerichte evscj- ret, «egen Schulden anderswo verar- restirer, oder sonst beschweret werden kan. Dieses Privilegium i,r nachgehends sehr eptcndirer, und deswegen von den Chur - Rheinischen und Weftphälischen Reichs-Ständen grosse Klage aus den Reichs-Lage» gesühret worden. Brobeck, Schloß und Flecken j„ phalen, eine Meile von Dorste», L die Frcyhcrrliche Familie von Brakes den Nsn-en führet. LrablliA, ein Kron-Guth IN der PkMtt. Ost-Eotbland in Schweden, 4 Mi.ss von Linköpmg, gegen Nord-Osten. LracoiLiio, »stt'xs. mäßige Slüdt an einem Sec, im kÄist monia ksti!,im kleinen Herzsgthun, ciano, im Kirchcn-Staate, welches bei» Fürste» LivioOdcschalchi, einem Nepote» Pabstes InnocenkiiXI. gehörte, nachh«', ft» Tode aber, An. >7-2. an dssHchz VidL-Oäeftbslcdi kam. Nicht weit VW der Stadt Braccians sind warme Fe, sund-Bader. Lrsccio äi lVIains, die größte von de» viel Provinzen in Morea, aber sehr mst Hitzen Berge» angcsüllet, sonsten anchZ,- coiiia genannt. Lrsckbsnl, das ^lelii-Omcrznrr, Bros, band oder Llrln-Bimbank, ein gewisses Gcbiethe im Heimegau, darunic» sj, Städce Conte und Lense, liegen. Bvachlmsrn, siche Bruchbausen, M.Lckipu!k-?oinr, siehe llrs^ck^xiult. Lrsckium ftculme , heisset die Gewölk, oder der Bepstand der weltlichen Obriz- kelr. LiLÄMiauee, sstmkwsth/ii/r-e, IlrsmM, h-a- ir.Inc-, IndissnsschcPh.ioftphl, undRaih, folgcr der altsn Brachmancn, weit! glauben, daß der erste Mensch, den sie Brachme nennen, acht Welten geschissen habe, die unserer Leit gleich stad, und welche er durch seine Starrhsliei regiere. Sie glauben ferner, daß kie Seele aus einem Leibe ln den anbei» fahre, auch halten sie lehr strenge Wen, und meyncn, daß man xkcine lebenkige Crcaruren tödten, oder essen soll. Haie» einen sonderlichen Respcek für Kühe inst Pjaucn, und easteyen sich aus asterdanü Weise, wodurch sie beym geinttne» Volle in groß Ansehen kommen, sie sind l» erfahren ln der Stern-Kunst, daß siel» Ausrechnung der Finsternisse keine Minute fehlen. Zum Zeichen ihrer Dufte tragen sie über die Schultern am blossen Leibe fünf oder vier Schnüre, olm Strickst:», welche sie Zeit ihres Lebens liichc von sich legen. Die Samanici weiden unter ihnen für die Weiseste» gehalten , und rühmen sich, daß sie «» des Patriarchen Abraham- Keds-Deibeni herstammen. Bracke, Dorf, Schloß und Amt i» der Graf'chast Lippe, etwan eine Viertel« Stunde von Lemgo aelegen, alwo eu abgerhcilte Erästiche Linie 1729. de»o>- Febr. ausgcstorbcn, und hat der regierende Gras zu Lippe-Dermold kraft oe» Primogenitur-Rechtes, Besitz von de» erledigten Eüthera genominem ^ ilb, 'lilss !>'»«s t ^7. «Kri! ^ k!ü r si Rr, ^NL> r-d«>-L P/ l-o kMuK lnitd« ! kuiis,. M >? «E 's»L- ;nt!» M M 2ii NiSss Ü!I iS ick!?' UeÄv» s« !S- KßiH»" ßl» sta' dS«i»' B«» n°;E Bracke! Drahrlov» Li««, W-5' »'V B» 7^'L -K ÜK Lrackrl, kleine Stadt am Flusse Nette, war ehemals eine R. Stadt, kam aber 1250^ an die Grafen von Eberstein, n»d als diese erloschen, An. 1423. an das Bißthum Paderborn. ^ ^ Boackrl, eine kleine Stakt IM Stifte Hn B-Äenbel-n, Lhurfürstl. Hannoverisches Amt im Fürstenrhum Calenberg. Drackenheini, Stadt und Amt am Flusse Zaber, im Sabergöw, zwey Mellen von Hellbraun, dem Herzoge von Würtcmberg §ehöng. Lwckley, L^/e-rem, kleine Stadt in der Grafschaft Norkhamptou, in Engelland, welche Sitz und Stimme «m Parlamente hüt. Br^cklow, siehe Braslorv. LrsÄe-ü, stehe dlumini LrsÄasti. Lnäono, Fluß in der Landschaft Basilicata, «n Neapolis, welcher im Apennins entspringet , und sich in den OolL L H iLnro ergeußc. Br.idev, ein cingeschlossener Lust - Wald. nicht weil von Dien. Lrssikvr-l. kleine Stadt in der Provinz Wiltshire , in Engelland, zwey Mellen von Glocester. Lmäy , Scadl am Flusse Pruth, in der Moldau. Bra-mstede, siehe Bramstede. Bräy , König!. Pohlnische Stadt in der Woywsdschaic Posen, ln Pohlen. Lro^a, vkuokst-i, Hauptstadt der Provinz omro ldouw >- lVIlnko, in Portugal!, am Flusse Desse, nicht weit vom Flusse Cavado. Sie ist groß und volkreich, auch hat sie einen Erz-Bischof, welcher zugleich die weltliche Gerichrdarkeit über die Stadt besitzet, und sich einen Primas von Spanien nennet, wiewohl ihm dieser Titel von dem Erz-Bischoffe zu Toledo streitig gemacher worden. Der jetzige Erz-Bijcho,, Don Caspar, geb., 7 >6. ist ein natürlicher Sohn K. Johannis V. Lrs^MLv, L,„aamia, Stadt zwischen dem . Geburge, am Flusse Sabor, ln der Provinz l'iaiuxllDiucL, ui Portugal!, ist die Haupt-Stadl eines Herzogchums, daraus seit >^. die heutigen Könige herstam- meii. Die Herzoge von Braganza harren vor andern Grandes in Spanien den Vorzug , sich öffentlich unter den Thron- Himmci der Spanischen Könige zn setzen , und ihre ordentliche Residenz war vieStadt Villo viciois. rr^LNLL,, L-rssnt-or > grosser Flecken an , den Granzen der Marca Lrcvisana, in der Venelianische» Provinz Licentin», »Uwo sehr guter Wein wachst. Bradelund, stehe Grenna. «rskiiov, lbrscli, Beaiia, kleine Stadt in derWaliachen, wo sich der FiußSer-c in me Donau ergeußc, 20. Ungarische Mei- mi von Tergovssr gegen Dsten» DraLd Dramsteng i7y Lralä-^Itzan, /tllsoom, kleine Pro» vinz in Nord-Lchotkland , zwilchen d'N Landschaften Loquabyr, Athol, SlrathttN, Mentheit, Lennox, und Argyle, wo der Fluß Tan entspringet. Braila, siehe Krslillov. Leailow, ö, Äi/o^rs, kleine Stadt am Flus- se Bar, in Nicder-Podolicn, in Pohlen. Lrsino, Lienno, kleine Stadt am Flusse Desle, in der i lo äo I>s„ce. Lriunc i- Lomre, o?rr/«m, L, tie, kleine Stadt im Desterrejchischen Hennegau, nebst einer Castellanen, 6. Meilen von Mous. Lrslns l'etlou , , kftjiit Stadt im südlichen Brabant, den Nlvel» le. Eine halbe Stunde davon liegt eine Abtey gleiches Namens, gemeiniglich VVouftor krslne genannt. Krslne lo Lliswsu, siehe T'our L IstLe. Luait, siehe Breit. krslrsrnas, ein klenierOrt in Norwegen, im Srist-Amke Agaerhus, am Flusse Bramme, 4. Meilen von Christianla gelegen. Bralln, mittelmäßige «cadt neost einem Schlosse in der freyen Standes-Herrschaft Warrcnberg, in Nieder-Schlcsion, an» derthalbe Meilen von der Scadc Warlen- berg gegen Morgen. Krams , Stadt in der Halb-Insel jenfelt des Ganges, in Asien, am Flusse Me» nan, gegen die Gränzen des K önigreich- Tunguin , ist dem Könige von Ava un» terrhan. krsmam, L, -r-Eas/rpE ^ ein Flecken in Savoyen, in der Provinz Maurienue, am Flusse Arc. Lramsism > ö,, Fl-cken in dem Canton Bern , im ksls <1- Vsuä, am Eenfer-See. Brambach, Flecken in der Untern-Pfalz, «m Herzsgkhum Simmerii, unter das Amt zn Birkenseid gehörig. Ein andererFlecken dieses Namens liegt im Vogtland«, un» weit Asch. Braivbelg, siehe Bromberg. krsmlnce, siehe Lrsc!imsne5. Lrrmpour, , Stadt im Reiche des grossen Mogoie, in der Provinz Cair» dis, nebst einem Schlosse, aus welchem der Gouverneur dieser Landschaft residi- rek. Es wird allda viel baumwollene Leinwand gemacht. Lismjwon , ö- , Flecken in der Provinz Cnmberiand, in Engelland, am Flusse Icching. Brau» - Segel, ^»0 mHo, ck, derer zwey an einem Schisse sind , an Heyden Bramstangen befestiget. Bramstede, König!. Dänischer Flecken in Stormar». Krsiiiir-NT , die Vor- un- grosse Bramsteng , sind ttelne Masten, welche man zu oberst an den grone» und Focken-Mast setzet. M» Laui- l8o Bpancastre Brandenburg Brandenburg LiMc-lKre, , Flecken in der Provinz Nortsolk', in Engelland, am. Ovlso lleLe/.boi,. Ll-ncion, Stadt im Herzogthnm Burgund, i.ebft dem Titel einer Erastchast- B anv. cii.Bcra-Fiecken im Erztgebürgi- schcll Kreise, in Meiste», eine halbe Melle vs» Frexberg, i» basKreiß-Anil daselbst gehörig. Dra - ««, festes Schloß und Amt in Boßmen , i» Ungarn. LmiäM , Stadt auf der Insel Java, in Asien, welche dem Könige von «urubah« untMhan ist. , ^ ^ Binders, kleine Stadt und Schloß ini Kaurzimer-Krcise, in Böhmen , an derElbe, 4. Meilen von Praß , welches wevland Kaiser Earl VN als König von Bödmen, An. 17a-!. seiner Gemahlin zum Leib-Gedinge ausgeleket hat- Noch ein Marktflecken dieses Namens liegt im KLnigqraker-Kreise, an der Or- litz, unwert Ehotzen , den Grasen von Trammann-dors gehörig. DvKNdenBing, L-mnlleniMx-- c-r, die Ulark Brandendurn , eine der größten Landschaften, in dem Ober-Lachst chen Kreise, in Deutschland,, weiche gegen Westen an das Herzogchum Lüneburg , gegen Norden an Mecklenburg und Pommern , gegen Osten an Eroß-Poh- len, und gegen Süden an Schlesien, die Lausitz i Chur-Sachsen., und das Herzoglhüm Magdeburg grunzet. Es ist meistcmhells fruchtbar an Getrapde, l reich anHolz, Wolle, FischereyenEisen, Flachs, Hans, Hopsen, Tooack, Viehzucht, und sehr vielen Mauutacm- ren , Künsten u-^d Handwerkern, welche unter der vorigen Königlichen Regierung am das höchste geirieben worden ; es ist auch zur Handlung lehr bequem, indem cs nicht allein mit vielen Strehmrii und Flügen, versehen, nnd viele daran liegende Städte har, londern auch durch den neuen Canal bexMnhlrsse die Spree und die Oder mit einander vereiniget, und dadurch zwischen der Nord- und Ost-See eine Communieacion gemacht worden. Die meisten Einwohner sind der Lutherischen , d«e übrigen aber derResormirrel! Religion zugethan, und haben sich sonderlich um das Jahr >e> 8 z. viele Französische Flüchtlinge, Mälzer «nd Reichsstädter in diesen Landen nieder gelassen. Sie hat 6 . Lhclle, 1) die «Ire Mark, zwischen der Priegml-, und den Herzogthümcrn Magdeburg und Lüneburg. r) die P '.eunin, zwilchen der Alt- und Mittel-Mark und Herzogthum Mecklenburg, O D:e Mitcer- rii.-.rk, welche an die Nen-Merr, Lausitz , Ehur-Sachleii u»d Priegnitz gran- zer. O Die Ucker r.i.arr, zwilchen der Mittel-Mark, Grafschaft Ruppm, Herzogil'um Mecklenburg und Ponnuem Sä Oie süe Nrare, welche gegeoM-ä Ken die Mittel - Mark, gegen Südm Schlesten, gegen Osten Pohien, - gen Norden, " -'en, und ge- - ^ Psumiern zu ErL-sn äc 0) Daö Herz§mi':m! beuch», ln Nieder - Schlesien gelegen. Diese - 5 . tzg-,^ ichalten sind eigene Provinzen geblieben, die andsreü kleinen aber, s» und nach -n der Mark gekommen , mH«, li«: das Land >-oren.l'err;, bar bild Ee.rbus , die Herrschaft Grastchaft Me.ninerc.de , das H>,„S Lcup.-y, die kand-Dsgtcy Schlkstj, b-iu , das Land Börse io , das Lwd Boverslwex, das Land Sc mmeestid, und die Herrschaften SckWed , B-r,- si«!N, Vicrrndc!:, haften, Beskau M Storkau:c. find in die Kreise «er, theilet, und der Mark Brandenburg «i ewig einve: leibet worden. ^ Von dlch> grosse,, und mächtigen Provinz fsme« die Marggrasen von Brandeuburg P» Nanien , welche anjcyo ii. dr.n Haupt. Linien gekhciiet werden, uchiniuh i» die Röiniglich- preußische , oder Our. Linie, weicher die ganze Merk zügelst, rel, in die Bayreutoiftde oder Liilm» b.tchijche, und m die Gnoitzbochische, oder K'Upackusck e ülrue. Die crse ist der Ncssrmirten, die bexden ietzlem aber sind der Lutherischen Rellaioss zu. . gcihan. Es ^ Brande:.ourc;, Ll'uefurst zu Branden, bürg, ist der vjerdteweltliche Churiürß, und des H. R. Reichs Erz-Kmlüücrer, hat die üte Ktimme den der Kalcrilch-n Wahl, tragt Hey Kaiser!. Procesmim den Zepter, reichet hernach dein Kai!« bas Wasser zum Händewaschen, ehe sich derselbe zur Tafel setzet, hat des krivl- leHmu lls nc>n welches nicht nur die Chur-Mark, sondern euch seit einiger Zeit alle andere Provinze» »»gehet , zu dem Ende ein Sder-s.Mii«- lions - Gerichte für alle LandschaM! i» Berlin angeleget worden. Ferner Hüter das Privilegium, neue Zölle auftmich-, ten, und die alten zu v.rstlM- nndi» erhöhen , welches Recht -hm aber Chur- Pfslz und die Braunschweig-- Lünebiirgö scheu Häuser nicht zustehe« wollen: ach sind all- Keßler, welche sich in dcn ReiÄs- Provinzeu aegsn Oitce, befinden, untcr sei- - nein Schutze: icem ist er befugt. ausaM Strökmen Mühlen aufzurichren, und m neu Iohannttcr-Me-ster durch die Mm, Pommern und Sachsen zu bestellen. Sela Erb-Kämmercr ist der Fürst von Hohen« zollern, welcher in seiner Abwesenheit, i» Verwaltung dieses hohen Amts, stiue Stelle vertritt. Von dem jetztlcknd« ci.i.»e-'5«u,c rjehe unter p-e-isscn- Bvans-enbrivg, stÄ nnstenN/ralte uiio grolle Sttidc in der Mnl.tmark, M Fiust Brandenburg Brand-Rohren Brandjoe Bratski 181 Flusse Havel, welcher fis ln zwe» Thei.e absondcrt, nemlich in Alt- und Neu- Boandknburg, zeben Mellen von Magdeburg. Bessde Städte werde,! «illyo nur von einem Magistrate regieret, und in der Neustadt befindet sich ein Schoppenstuhl; die Anwohner aber nähren sich vom Ackerbau, Brauwesen, Laich-und Strumpmachen , Manufactmen und Handlung, welche letztere sonderlich von der Colonic der Französischen Flüchtlinge, so sich allhier niedergelassen, in gute» Auwehmen gebracht worden. Dieser Ort hatte vor diesem ein Bißclmm, welches unter das Erz-Stift Magdeburg gehörete, es ist aber -zssr. einaezöqen worden; der Dom und das Dom-Capikel aber ist noch allda aus der Burg zu finden, und von dem'eibcn eine Ritter-Schule aufge- richret worden. Brandenburg, (Neu-) eine seine und u chrhafre Stadt in Mecklenburg, im Stargardsschen Kreise, au dem grossen See > die Tollensee genannt, eine kleine Meile von Scarqard, und 8 . M. von Güstrow gelegen. Sie ist mit guten Mauern umgtten, und hat noch einige Ueberbleibsel von schaden und Wallen. Ihre Gassen sind breit, gerade, die Hanpt-Äirche zu Sc. Mrrien ist ein grosses, und bas Rath- Han- ein ansehnliches Gebäude. Anno i7Z7. den 04. April giengen allda durch eine entstandene Feuers-Brunst 211. der besten Häuser verlohren. Brandend»,-,«, Haupt-Amt im Königreiche Preussen, am «rischen Haff, wo der Prcgel hinein sälli, in der Provinz Rotaugen, fünf Mellen ^vo» Königsberg. Der dabei) legende Flecken Brandenburg wird meistens von Fischern bewohnet) daS Schloß ist alt und weitläusiiq, und die Gegend ziemlich >ruchtbar. Der Haupt« mann über, das DSer-Amk daselbst ist Direecor des Land-Raths. Brandenburg, Herrschaft in Schwaben, unterhalb Kttchberg, in dem Eräsiich- Fuggeriichen Gebiethe gelegen. Brandenburg, fiepe Herrschaft und festes Schloß mi Herzogthum Luremburg. Sie gehöret den Grasen von Salm- Brandenstem, Schloß und Amt in der Grafichaft Hanau, davon das Adeliche Geschlecht von Brandstem seinen Ursprung und Namen haben soll. Brander, siehe krular. Brandis, ein Gtädtgen ln Meissen, eine Meile von Wurzen, dem Herrn von Bodenhausen gehörig. Brandig, Schloß MidLandvogtep MI §e„- tüii Bern, l» der Schwech, am Flusse Emma, davon die Gräfliche Familie vonBran- dls, weiche sich aniho in Tprol befindet, herstammec, »iid den Namen führet gebraucht, die Mulen «nzuzunden. Braudsoe, kleine Insel in dem kleine» Belt, zu 'der Insel Fühnen gehörig. Brandung, heißt auf der See ein gefährlicher Drt, gemeiniglich für dem Wall oder Land, ingleichen beydemAus- lansse der Flüsse, und w» verborgene Klippen sind, da das Wasser auS dem seichten Grunde prudelc nnd schäumet, daß man es von weitem sehen kau, und dahero von denen Schissern aufs beste vermieden werden muß. Brand-Wache, heisset in der See die grosse Wache vor einer Flotte gegen den Feind. Branska,Brani>vil;ka,Brann!g, Schloß in Siebenbürgen, am Flusse Marosch, 3. Mellen von Dcva. Bransko, L, kleine Stadt in Rußland, am Flusse Dezna, im Herzogchum , Novogrod Sewierski. - Bransk, Sradt in Podlachien, am Flusse j Nar w, haneln Hot-Gericht. ! Bransko, Stadt in Voihvnien. Branteicb, Festung am Flusse Marosch, in - Siebenbürgen. Lionwnre, önrnto/omeru,, Flecken in der l Französischen Provinz Perigord, an dem > kleinen Flusse Droune, hat eine Abcey. Bra'irwryva, siehe Bra»ska. LWcluiclc, so heissest die Feyertage in Rußland, und die hohen Feste werben wallst! ÜmLünicst genennec. Brasilien, siehe llrsül. Braskou, siehe Backdw. Braslaw, Braclaw, Bercaslorv, /n vm, Stadt und Wovwodschafc in Podesten, an den Tartarischen Gränzen. Die Stadt liegt am Flusse Bog, und hat meistens hölzerne Häuser. Braslaw, öl -tti/lninbr, grosse Stadt IN Polnisch Lithauen, in der Woywodschafc Wilna. Sie liegt an den Eurländsichen Gräuzeu, an eiiieui grossen See, nicht weit von dem Fliisse Dwina, 20. M. von Wilna. Ü125I0V, kleine Stadt i» der Wallachcp, nicht weit von den Moldauischen Gräuzeu. Brasselshcim, siehe prcstelzfieim. Brassen, sind an eine»! Schisse diejenigen Seile, durch welche die ReeS, woran die Seegel befestiget, bald rechcö, bald links können gelenker werden. Brassou, siehe Kronstadt. Lrow, kleine Stadt im Königreiche Tripoli, in Afrika, zwischen Lebeda lind dem üolk) äi Llclrtt. Lrsrellao, siehe kmtoll'no. Braker, siehe Brader. Bralvian, Stadt IM Polnischen Preussen- Brakislaw, siehe Braslaw. Bratonice, prachatie«, Stadt in Böhmen, im Prachenser-Äreise, de.» Fürsten von Schwarzenberg gehörig. Braroki, Brari, sind eine ArcTartarn in j Siberien, welche sich gegen Norden der M 3 Pro- 182 Brav« Braunsberg Draunschrvirg Draycbypulte Provinz Jrknzk niedergelassen, den Russen unterthan sind, und die Stadt Brars- ksy anqeieget haben. kiav», Stadt und Repubiik an der Küste von Ajan und Afrika, nicht weit von der Küste Zanquebsr, zwischen den Städten Magadoxo und Msiinde. Liovr, eine von den Inseln des Opo v-rcle, aüwo so guter Wein wächst, als auf den SanM'jschen Inseln. Sie gehöret den Portugiesen. Lrsvitste, Hochmnth, Pralerey, Stolzi- rung, Hohn, Schimpf, Spott, Schabernack, Trotz. D-aubach, Beeubacb, Amt und kleine Scadk am Rheine, in der Nieder-Graf- schaftCsbencliibogen, dem Landgrafen von Hessen-Darnistadt gehörig. Dabey liegt das feste Schloß Mavcksburg, wie auch das Schloß Philipps!»»-», und giebt es da herum viele Sauerbrunnen. riavi, werde» in Italien diejenigen qenen- net, welche sich für eine gewisse Belohnung gebrauchen lassen, einen umzubringen, oder auf andere Weise zu beleidigen. xrsviren, heisset soviel als stolz thun, prahlen, sich breit machen, it. einen verhöhnen, ver-potten, ihm Trotz biethen, trotzen. MsSulio, grosser Berg i>n Alpen-Gebürge in Graubundten, ben der EtadtBormio, an denTyrolischenGlänzen. Er ist unter den Rhckrischen Alpen der vorne! mste. Kuaunau, wohlgebauele Stadt und regu- laire Festung in Ober-Bayern, im Stifte Passau, unterhalb Burghansen, am Flusse Inn gelegen, hat ihr eigenes zum Rent- Amce Burghausen gehöriges Land-Gerichte. An. > 742. mußte sie von der Oester- reichischen Armee eine Belagerung ausstehen, und den 7. May 174z. in zwischen diesen und den Bayern eine blutige Action, zumVortheil der erstem, allda vorgefallen. Dr-nmau, Stadt und schöne Benedictincr- Abtey im KöniggrätzerKreise, in Böhmen. Br nuneck, siehe Beunegg. Nrannfels, kleineStadt nebst einem festen Berg-Schlosse in der Grafschaft Solms, im Ober-Rheinischen Kreise, 6 . Meilen von Frank,urt, und - .Meile von Wetzlar. Diese Stadt, nebst der dazu gehörigen Grafschaft, ist nach Absterben des Grafen von Solms-Braunfels, an den Grafen Wilhelm Moritz von Goims-Greisenstein erblich gefallen, welcher auch seine Residenz hieher verleget hat, dessen Sohn Friedrich Wilhelm ist An. 1742. von Kaiser Carl VII. in den Reichs-Fürstenstand erhoben worden. Mraussber», Brunsberg, L-Stadt und Amt in Wörmeland, in Polin sch-Preusse», wo der Fluß Passarge in den frischen Hafffällt, und ist die Residenz LeS Bischofs von Wermeiaud. Hieselbst haben die Jesuiten ein Collegium, und vor der Stadr sind die Grenzen des Polnischen nnd des Brandenbur- gischen Prcussens abgezeichnet. Benunschweirj, §- Hcrzogthum und grosse Provinz lmNie'- der-Sachsische» Krefte, welche gegen Norde» an das Herzogthum Lüneburg, gegen Westen a» de» WestplMschen Kreiß, «0,1 welchem es dieWcler scheidet, gegen W. den an Hessen und das Eichsfeld, gegen Osten aber an Thüringen, Anhalt, Holberstadt und das Herzvgthum Magdeburg gränzet. Die Herzoge von Braunschnmg und Lüneburg theilen sich jetzo in Haupt-Liuien, nemüch in dre --'annövi. rische oder Eirur-Linie, und in die woifenbiitkllsche. Diese leztere theilek sich wiederum in die woifcnbulrliiche, Biankenviirgische und Beoerische. Die Blankenvurnische starb An. 17;;. d« 1. Mer; mit Herzog Ludwig Rudolph au«, als weicher seinem Herrn Bruder, dm An. > 7 Z>- verstorbenen Herzog AuM Wilhelm, in der Regierung der Wolfe», büttiischen Lande gesolget war. Es s»l> cedirke ihm also Ferdinand Albert von der Beverischen Linie, und als auch dieser An. > 7 Zt. den z.Sept. mitTod abgleug, folgte ihm sein Prinz, der jezcregiereudt Herzog Carl, gebohren An. -7-5. den,. Aug. S. U)c>ifenvi,ttei. Braunichweifl, l-r, vierer, grosse Ulld befestigte Stadt am Flusse Ocker, im Herzog,!,»« Braunschweiq, -.Meile von WolleiM« tel, und z. Metten von Helmstädt, hat unter andern Sehenswürdigkeiten auch ein nach der neuesten An herrlich gebam- tes, und mit allem wohl versehenes Zeughaus, und aus dem Walle liegt eine Ca- none, die faule Metze genannt, welche An.- 4 --. gegossen, 137. Cent,«er wiegt, ;. Eilen weit ist, und ,'zur Ladung ??. Pfund Pulver brauchet: auch sind allda des Jahrs zwey berühmte Messen, die eine auf de» Svnnrag nach Lichtmeß, und die andere auf den Sonntag, »ach kan- rentii. An. 174;. wurde ailhier das berühmte Gymnasium, coll-zium num genannt, errichtet. An.-76-. im Oct. wurde diese Stadt von den Franzosen , wiewohl vergeblich, belagert. Braunseiffen, kleiner Ort lm Schlesischen Fürstenthum Troppau, an den Mährischen Gränzen. Buaunweilev , Benediktiner - Abkey ii>> Erz-Stisie Cölln, -. Meile von Cölln. k-s^, kleine Stadt am Flusse Somme, ln der Picardie. Lrny, kl.Stadt an der Seine, in Champagne, nebst dem Titel eines Herzogthums. Borgedurgk im Fürstenchum Walles, in Engelland. lllLLL», Brazza Breda -ff Ms, »Kitz, ">! «ül AiM! ^w'j, ui ^!- «ß«!: , MI« kl Hs«! »M >>U »! «V Ät>M »>lH« >ihlW Akn>; M>> »s««> - Mßlkr kchiii« «»IL lPis«^ ky!«s >,-.M WlS'^ -z E i, «M§ §ISL^, Lettin, ö^^c/-!Ä, Insel, nebst ei- liem »lecken gleicher Nadmens Lus dem llo!L> cli VrnsLis, der Stadc Spalacro gegen über, und den Venetianern gehörig. vr- , siehe Lore. Lresinxor, suche Lrsmxour. Lr-Lne, ö-e-rn^, Lenin, Sresin-n, flehe Sreöerä, fester Ort in Mst-Fneßland. Drebcz, Fluß, welcher in Peinlich-Preus- sen entsprmgec, und in Majov-enin den Fluß Mrew Met. ürsbd- 5 , eine gewisse Nation in dem Atlantischen Gebürge, m Ä,rika, weiche au» sonderbarer Andacht und Heiligkeit sich in beyde Backen ein Creutz ichnei- dek, damit man sie vor andern kennen möge. Gie sind der Mahometamschen Religion zugechan, und wird ihr oberster Prwster Manbsut genennet. Lrsci'.e. ist eine weite Eröffnung, welche die Belagerer durch Minen oder Cano- nen, Schüsse an einem Werke einer Festung machen, um daselbst zu stürmen. Wenn bey erfolgter ttebergabe der Garnison , durch die Breche aubzuziehen, erlaubet wird, ist es eine Ehrefür sie. xi-cb2-?Lrwn-, ist eine Batterie, welche zu Ende einer Belagerung auf die Eon- lresearpe angeleget wird, um von dar die nächst liegende Mauer oder Bastion in Gruno zu Messen, und dadurch die Breche zum Scurm zu öffnen. Lrecbin , llfeeS/bnirE , kleine Stadt IN der Nord-Schottla'ndischen Landschaft Anguö, nicht weit von dem deutschen Meere, nebst einem Bischosthume, unter den Erz - Bischof zu Sc. Andrew gehörig. Br-ckerfeld, kleine Stadt Mid Amt in der Graffchefc Mark, in Westfalen. LlLcknock, L'ecöinin , ürLcicaockskire, Landschaft in Süd-Walles, in Engelland, welche gegen Osten an die Landschaft Hereford, gegen Norden an Radnor, gegen Westen an Cardigan und Caermar- then, gegen Süden aber an Glamorgan und Montmouch gränzet. Die Haupc- Scadr hesisel gleichfalls Brecknock, am Flusse Uske, uud hat Sitz und Stimme im Parlament. ürosse Stadt am Flusse Merke, im Holländischen Brabant, acht Meilen von Antwerpen. Sielst theils durch die Natur, cheils durch die Kunst befestiget, indem sie in einem morastigen Lande lie. aet, welches man unter Wasser setzen kan, sowohl mit Bastionen, als auch mir einem sehr festen Schlosse versehen, und die H-up-stadt einer Frey. Hern-Haft, ttMoniä Lecknnn, weiche »sch Absterben de» Königs Wilhelm lil. in Euael- dem Prinzen von Nassau-Dieb zu- gefailen. Die Festung ist reguiair , die Garnison Holländisch, und >007. wurde hier zwischen Eugellauö und Holland Friede gejchlossen. Lrsclsiorc, siehe kr-kort. Bvedenöerg, siehe Beerdenbui.-». Boederode, ruinirces Schloß, bey dem Dorf- Beizen, in der Grafschaft Holland, ohnweit Harlem, an den Dünen, davon daS alte und berühmte aber ,47p. ausgestorbcne Gräfliche Geschlechts von Brederode benennet worden. Lretör, L-/.re-n, eine von den Sorlingl- sch-n Inseln, gegen die Küste von Cornwall, in Engellaud- Lrsksrt, Li-säswn, »rsvoort, kleine Stadt in der Grafschaft Zücphen, ist wegen des Morastes feste, und durch ein gutes Schloß bedecket. Lrsgrncon, LMnconin , Festung in der Provence, aufeiner kleinen felsigten Insel eines Gslfo, den Inseln Hieres gegen Norden gelegen. Bregeny, (.o,K,rnir,^ L Herrschasti» Schwaben, am Boden-See, dem Hause Oesterreich gehörig. Die Haupt- Stadt heisset gleichfalls Bregruy, L-- §n»rin, L-esentt«»,, nebst einem alten Schlosse auf einer Höhe, lieget am Flusse gleiches Rahmens, wo derselbe in den Boden-See fallet. Diese Stadt ernähret sich meistenthrils von dem Eilen, ss man dabey schmelzet. Boeyentzei-See, siehe Boden-See. Lre§lmm, kleine Stadt in der Grafschaft Nizza, in Piemont, alldem kleinen Flusse Rsj» gelegen. Lrsgno , L-enn-e Thal oder kleine Landschaft in den vier Italiäuischen Ämtern der Schweitz gelegen, zwischen den Quellen des Rheins und der Stadt Bellinzone. LrsgM, Lennn/, Fluß in den 4. Jtaliänl- schen Aemlern der Schweitzer, im Her- zogthume Moyland, zwischen den Tha- lrrn Bregna und Belleuts , welcher sich in den Fluß Test» ergeußt. Lrsxnsno, L^ninnttm, kleine Stadt am Flusse Seßia, im MaylänSischen, denen Herren von Visconti gehörig. ki-KsngA, siehe iiriliusg^. Brehn.r, kleine Stadt im Amte Bitter- feld, im Sächsischen Chur-Kreise, drey Meilen von Leipzig, ist vor Alters eine berühmte Grafschaft gewesen, Massen das Haus Sachsen noch vis dato das Brehnlsche Wapen führet, durch die Erbthsilung aber an das Haus Merseburg kommen. Als dieses ausstarb, siel es an Chur-Sachse» zu'ücke. Breidenbiirg, Her-schatt im Holsteinischen und zwar im District von Itzehoe gelegen. Sie gehörte der jünger» und in den Gräftnstand erhobene» Linie derer von Ranzan, wurde aber An. 1721. nach dem bekannten unglückliche» M 4 Vorfälle Drcrn^ Bremen Brersl-fDartcn Dorsale VS . Kt'isig Friedrich IV . II- gez.gen un. der Schwester ..o vemg. .. Grs,.... eine. G.maht,,, ves Grs,.u von tzui-et, - Rao.uh-.ulen verliehe,!,. deren N-S.-inmeu sie noch gehöre. Das Schluß vücha wer cheiisio rege, iiuumeh- ko av.r ganz ver-r.ilen. An -62/. wurde er von Leu Kayserilchen mir Slirrm erob n. Kre», Maeck-auch Untcv>B>'clk, kleine iu der Mitte Lee FSiilen- Landes zwi- fchenK.hiugen und Schkeiifurl am May» gelegene S ad-, Lein Fluge» von Schwärs zenberg g> yer-g. Kvcir-- .lt, , Stadl im Erz-Bißthutn Cölln, ani Rhein. A«-eir">oe!«i,, Srädtlein und altes Schloß ln Thünnge» , zum 8ürsti. Schwarzburgisch-N Amte Gehren grhvrig. Sv ist des Stamm-Hans des Adelichen Geschlech-S dieses deshuiens. Vvelrenoriig, siehe Breideubsrg. Kreucneck ', lind Bvaileiieer, Reichs- Herrschaft , Schloß und Marktflecken in der Benerischen Lbcru-Psaiz, iiu- Amte- Neumark, !,ac den Grasen von Tvlli gehöret , und iß dein Chur-Hause Bayern h.-imgesailen. Bc-erre Stücke, siehe ^aksbs-Slircke. Bveüstedc, siehe B-erlsted«. Kvclövovs, pvcleeovf, eine Bischöf- lich-Würzburgische Dogtcy au der rauhen Eberach. IILINL , Königreich und Stadt am Flusse Meng» , in Indien, jenseit des Ganges. Itröins, siehe troinme. Drearo, Schloß, Flecken »nd grosse Herr- schait im HerzogihumeSrain, den« Fürst.» von Porcia a , orig. Kvcmoa.t- , stehe B ur-clckadt. Li-mbsna cli äaicv, A vmöslL-n rn/er kleine sladc >n der Neneciaustcheu Land- schasc Berg inaseo, nicht weit davon, wo der Fluß Brenido in die Adda füllet. Lrcinbo, , Fluß im Veucciani- scheu Gelueihe, welcher ini Berge 'Mor- begi o , an de» Valcelinisch/u Gräuzeu enc yringet, und sich unterhalb Bergamo Mir der Adda vereiniget. Klein ,1 , Frv?.-,an/i^ , Herzog- lhum im Nieder - Sächsischen Kreise, zwilchen der We,cr und Elbe, also, daß »S gegen Westen au d-s Hsdlerland, und gegr., Lste» au das Herzogchum Lüneburg und Fürjreuthum Norden grunzet. Las Land, lv an der Elbe und Leser lieget, ist sehr fruchte ar , in der Micken aber rauh und sandig. Vor diesem wer/ es ein Erz-Bißlhui» , ist aber im W iissail che» Frieden Anno 1648- seeui. rssiret, und unier dem Titel eines H rz.g humS der Krone Schweden über- Uisc» worden, welche eine Regierung darüber zu Suade angelegec. Im »or- d-ch-u. r:ege.uüh-ncu die DäüenA». i 7 >-'. diescs g)ei-o.jiyum »rost Ler^ weg, Ui... K-n.g Ftiid-rich lV. n«- vcyde Anno i 7 >r. an da» Char-Hs»» Draunschweig für sieben Tonnen Relchs-Lt/aier ao. Beyde Herzogihü,»« wurden auch A». >/-/>. IUI Srouhoai'tt Frieoeuvsn der KroueSchweeen a„ Chm« B.auuschweig am ewig mir allem Zug» hör und Gerechtsamen abgtkieiceii, U, gegen Chur-Brauiischweig au Sch-»«s>->, noch 1. Million Reichs- Tyalcr bezahue. An. ,,z2.crh«.»tdar Ctzur-HauS Brm- schweig zum erltcim.ahi die Kaiserl. Je- iehuuug über Dcen»eii und Verden, »ich zugleich wegen ölestr Laude, Sitz « Stimme in dem Fürsti. Coltegw. tzz hadcn auch die Herzoge von Braiiuschirch, Woifenbüttcl ui er benieldc.- Herzogchx- Mer, die Mitbeiehmchast v»Hütten. Bvemcn, , ireye Reichs-Liq: im Herzogchume Äremen, weiche buch die Weser in zwey Theüe abgessiilvr wird , uud au beyde» Lheilcu bescM ist, auch einen Hasen hat, iM« drey Stunden uucerhmb der Stadt lii> gcc.^ Sie gehöret unter die Haus«- Städte, ist groß , treibet viele Hanl- lung, hat ein berühmtes Gymnasium, und ist rheils Lutherisch , cheils Acht, nsirc. Zhr Raths-Collegium har in geistlichen und weltlichen Sachen zu spreche», und dessen Zurisdictiou erstrecket sich über ein Geoierh von einer Meile M die Stadt. Sie wird in die alte N» neue Stadt einqecheiiec, und IW -e. Meilen von Zelle, zwölf von H«m- burg, uns zehen von Winde». 5 »« übrigen Harle >ie sich gegen die Kw.ie Schweden, vermöge des Ämu Mr-. zu Havenhauseu geschiolienen Friedoch verbindlich gemacht, biS auf daS W 1700. sich der Stimme uud deS SMs auf oeu Reichs-und Nieder - SächslM Kreis-Tagen zu euchKleii; als Ä» das Herzogchum Brenien an Chur-Hau- nover gekommen , wurde dieser Md Luno > 7 Z-. die Reichs -Freyheil W- standen. Anno i7Zv- gieug durch ei»e» in den Pulver - Tbusu ge,ahmen Mater- Strahl fast ein Viertel der Mt lm Rauch ans. An. i/z?. wurde sie «B den Frauzofe»,, und >7Z8. vo» deuHs"' novrraueru bc'letzt, welche sic noch -?°'- inue hatten, An. ,762. aber, nach p schlossencin Frieden , wieder verliessen. Bvcuiev-r-civde, Flecken lm HerzogtM Breme», dessen GniwoßnerBürger-M- re haben- Er liegt an der Del» z- Äa- len von Stade und 7. von Bremen,«« ehedem die Residenz der Bremische M' Bifchöffe, nachgchends der Schwedisch«' Statthalter. Bveiii-D.rvrcn , Nvemor-rvitt« > ss ^ kleine lustige ScaK w en u«. ?S A -Sa »i< !^at^ --' H - - L -N-rr ch-i- NpjttN )«x ieö !!D!- IHlÜU. ÜMSp Ä4 > ijii !i»>i,7L!: .! AIÄI i- u- i«t »i üü M,rr- , B - «. s>4 pi",z iljl lü- Kl )kv.Ü^ nn -s> K >» r-, l>.^ "Äl- MÄ Msilp !j!i"^.z> K!l^ r^L Bremme Brenz Bresule Bresil i8> Schwcitz, ?. Stunde» von Zurch, am Fluge Rcuß, der sie wie eine H« 1 s-Insel nmgiebec. Es gehöret dazu «m gewisse- Gebiethe, Io das Kener-Nmt aencnuei wird. Sie w.r vor diesem eine freue Reichs - Stadt, iss hernach au die Graft» von Habspurg, und >4>S. an die acht alten Letter der Schwcitz gedie-. Heu, wiche sie bis Ali. -7>o. besehen, da sie dtt Concons Zurch und Bern eingenommen, und in den: darauf erfolgten Frieden behalten; doch sind den, Canton Glaris seine Rechte daran resecviret woroen. krsiuwe, ö, en.M«, §> , feine Stadt am Po, wo die Seßia hinein fliestet, in der Mapiandischcn Herrschaft Laumellino, dem Herrn VIiev«ri cle e olliono gehörig.^ Breme, L, em-f-r, Flecken im Er- - Stifte Trier, an der Mowl. LreoNbbios, siehe NicLMisbroo. Prenäela, L, V„L,-SM .kleine Scadt nebst einem Hefen auf einer kleinen Insel in der Denecianischcn Lagune,zwischen der Stadt Venedig , und de!» Einflüsse des Po. Brene, siehe B-chna. Lreos Io LuiMo, suche L,»!no Io Loiinö. IlronnL , §rro,rm/,T vH» , eilt I, gewisser Gebreche in her Prvvinz'Tourai- ne, ln Frankreich, krrnno, siehe IttsiyL. Brenner, suche ksiulor. Brenner, k-be-Mi,/ vt/ona, grosser Berg in Tprol, zwischen den Flüssen Inn, Lochs und Etim, jensiic Jnspruck. Er ist ein Theil von den Tridentimschen Alpen. Blttmikirche,,, Flttsin ohnweitder Donau, in Unter-Lesserreich, an den Ungarischen Granzen^ krono, ö, MM»,, feiner Flecken in der Provinz Breseiano, in dem Lcnetianlschen Gebiethe, am Flusse Lglio. Er ist der vornehmste Drc in dem sogenannten Val m (,öMi 07 r cu. Brensk, Bcenski, Stadt im Fürstenthn- me Severien, an« Flusse Deßua, 6^. Meilen von Bialogrodko, den Russen - gehörig. Lrema, -nnsor, Aenf/?^, Fluß, welcher lm Bisthuine Trient e,ll springet, ,nd sich un-erhalb Pad-na in den Ovlkc, -U V onoLm crgeußr. Die Regierung z» Venedig har,/>o. diesen Fluß verliefen lasten, um dadurch die von Padua nach Vicenza und ande a Lrcen gehende Schiffahrt zu belordcrn, ^ rionifmc, wohl bewohnte Markstadt in d r Landjchast MjLUesep, j„ Engelland, am »iw e^Brent, wo derselbe in die Tem- unler zehen Leiter gehöre». Nuß , en!sprn,g.u b v dem aLurttinbergiiche» Kiosser Äönigsbroiiii, und ergeußt sich Hey Löningen >u die Donau ; von ihm hak der Marktflecken Brenz und das Brenzthal den Nahmen. Liosulo, Schloß in LLeriProvence, in der ViZnono cls Lrino, an den Glanzen »on OouptiMll. Nrosoollo, siehe kcrkollo. Bresche schiessen , suche 8i-al,s. LisfLi-i» LisiL, , Hauptstadt lkk der Landlchast Breseiano, im Venelianjschew Gebiethe, am Flusse Garza , oder Go- zo, weicher zeriheilec durch die Gasse» lstuffec. Sie ist wohl befestiget, hat ein lchones Arsenal, wird durch eine gute Cicadelle auf emem Felsen beschützet, und hat ein Bißthnm, unter den Erzbischof zn Mayland gehörig. Es wird allhier gutes Gew hr gemacht, uud sie daher l'tti- mom genaiilic. Lralciono, S-txr.-Mr, Landschaft in Italien, den Nenetianern gehörig, welche gegen Norden die Graubimdter, gegen Westen Bergamaseo, gegen Süden das e-remonesische, und gegen Lstsn das Mantuanische, Deronische und Triden- tinische Gebiethe zn Gränzen hac. Lroicon, L/v/äomn, kleine felsichte Insel, ausTwelcher ein Fort gebauer ist. Sie lieget am Golfo von Llüii, nahe an den Küsten von Languedoc, in Fraukrelch. Brcsecke, Brese>, Städtleiu in der Ucker- Mark, am Ucker-Flusse, zwilchen Preuz- low, und Pastewalk. Lreiil, Brnsilien , L,nF/r.'., Provinz im südiichen^Amerika, an dein Aechlopischen Meere. L>ie «ranzt gegen Msicernacht a» das iVlar ckel Plorä, gegen Abend an das Land der Amazonen und an Paraguay, gegen Mittag ebenfalls an Paraguay, ülid gegen Morgen an das Brasilianische Meer. Es ist ein vonrefitches Land, ob man gleich dessen eigentliche Grösse noch bis jetzo nicht angeben kan. Dann ob schon die Portugiesen sich über 250. Jahre ln dem Besitz desselben befinden, so haben sie sich doch nicht in das Innerste hinein gewagt, allwo die Einge- bohrnen des Landes in ahgekheiite» Haussen wohnen, u. Tonbinampons,MariagaS? Lneiaeas -c. w. von den Portugiesen ge- uennt werden. Viele derselben sind zwar von den Mlßionarienznr Christlichen Religion bekehrt worden, alleine der grosse Thefl befindet sich noch ln heidnischer BUndbest. Cs sind verschiedene grosse liströme im Lande, und eaS was die Portugiesen noch bis jetzo be- ' sitze» , besieht aus der schönen 2ee- Änste, welche auf etliche ,oo. Meüeir in der Länge, lind ans 60. M.stl n 1» der Bttlte bsiragc» mag, und in XlV, eLzstumlas, oder Hauptma.nischeln- getheitt't w.rd. Die kossbaress.n nndrin- trla ichsten Waaren , welche die Porcil- glesi che» Füllen jährlich aus Brasiiieii M 0 na.-tz r86 Brasilianisches Breslau Bresle Brest 1- 4. V '." II. V 7' 'M! iE ssjNstH -I' - -K; nach Europa bringen, bestehen in Ambra, Baljam, Taback, Safran, Baumwolle, Crjstall, alleriey Thierhauken, edlen Steinen, besonders aber Diamanten, Gold, Brasiiienhoiz und Zucker. Ame- rikus De pucius war es, welcher Anno i;o>. unter der Regierung Königs Ema- nuel, dieses Land im Nahmen desselben in Besitz nahm, nachdem es bereits vor- hero von Christoph Columbs und dessen Gefährten , wie auch von dem Portugiesischen Admiral Petro Alvaretz Capralis war entdeckt worden. Als unter König Philipp II. Portugal! mit Spanien vereiniget wurde, verbsthe derselbe den Holländern die Handlung mit Portugal!, sie gieugen aber selbst nach Brasilien, und nahmen ums Jahr is-z. eine»grossen Theil davon ein. Und als Portugal! Anno l'>4o. das Spanische Joch wieder Obschüttelce , so wurde im Frieden ein grosses Stück in Brasilien den Holländern überlassen; doch eS dauerte nicht lange, so sielen die Holländischen Städte den Portugiesen wieder zu, und seitdem haben diese das Land alleine besessen. Don dieser Landschaft hat Johann IV. zuerst dem Krön - Prinzen von Portugal! den Titel eines Prinzen von B asi icn beygeleget. Der Handel nach diesemLande ist beträchtlich, und schicket der König jährlich vier Flotten dahin. Brasilianisches Meer, ist ein Theil vom lVIar ciel le'orä, an den Küsten von Brasilien. Brest-:» , , Fur- stenthum in Nieder - Schlesien, ehemals dem Erz-Hause -Oesterreich, nunmehro aber seit dem Breslauer Frieden dem Könige in Preussen gehörig. Es liegt zwischen den Fürstencl'ümern Wolau, Ocls, Brieg, Schweidnitz, und Liegnitz- Kristall, , kp'p-itrr/nrnn, §2- ckorZi,, Hauptstadt im Fürstenthume dieses Nahmens, am linken Ufer der Oder, acht Meilen von Liegnitz , und za- von Prag gelegen, mitten hindurch fliestet der kleine Fluß -Ohle, der sich daselbst mit der Oder vereinbaret. Sie ist groß, reich, und befestiget, treibet starke Handlung, und bat einen Bischof, welcher ein Fürst in Schlesien wegen Neisse ist, und gemeiniglich, so lange es unter die Oester- reichische Herrschaft gehörete, zugleich die Regierung von ganz Schlesien, oder das Ober-Amt verwaltete, auch Obrlster Haupcmann im Herzsgkhume Ober-und Nieder-Schlesien qenennet ward. Der Stadt-Rach und meiste Bürgerschaft ist Lutheri'ch, und hat zwey Kymnasta. Zu Ende d-'s Jahrs 1702. ist auch eine Cachollsche Universität daselbst gestiftet, und die Leopoldlnische qenennet worden , über welche die Jesuiten allein die Direktion haben. Anno -74'. kam diese Stadt unter Preußische BotynM?. ke,t, und nach erfolgtem Frieden der König An. -742. eine Ober-SmU Regierung, ein Ober - Consistoriuni und eine Ober-Äriegs-lind Domaine,i-Kan>- mer alloa an. Sie ist mit 2. »rdem u chen Messen versehen, und ist zur dr . ten Haupt-Scadt der König!. Preußisch-, Lande gemacht worden- Das Bißch,,« zu Breslau, ist das einige in Schleif,,, und dem Päbstlichen Stuhle mimir-el!:« unterworfen , nachdem cs sich von dem Erz - Stifte Gnese» in Pohlen eximiin har. Der fetzige Bischof ist Philipp Hpti, hard, Graf von Schasqotfch, welcher 17, als Coadfukor succedirce. In dem An 1756. zwischen Oesterreich und Preuff« entstandenen Kriege, mußte sich dersilsi von seinem Bißihnm entfernen. Am, 1757. den 22. Nov. wurde die Stadt««, den Kayserl. Königl. Truppen, nach!«, sie vorhero das unter dem Prinzen «„ Bevern allda gestandene Preuß. C«yj zum weichen geuökhigec , eingenommen, mußte sich aber nach der Bataillebcy LG und zwarben 20. Dec. wieder an die Viens, sen ergeben. An- > 759- brannte dieDoni- Kirche nebst der Halden Dom - Dechant, ab- An. - 760. wurde die Stadt aufs me von dem Kaiser!. König!. General Land«, berennet, de: sich aber nach Hineuinmhm einiger Bomben wieder zurück zog. Lrssl-, Fluß in Frankreich, entspringet i, der Norniandie, und ergeußt sich in de, Ocean. Bresna, siehe Lresim. Bresniy, Brzezmce, Stadt nebst einem treflichen Schlosse im Prachenser-KW, in Böhmen, denen Grafen vsn Kolomat gehörig. Es besindec sich daselbst ein Jeniiter-CsUegium, wie auch ein List»- Bergwerk. Bresiiiez, Brreznice, Stadtim Zatzek. Kreise, in Böhmen, au dem Böhniü-en Walde , am Flusse Egery, ist ein scher Paß, und hat ein gut Eisenbergwerk. vroil-, , Provinz in Frankreich, weiche die kleinen Landschaften Buge», Valromcy und Gep hegreiffel, so oor diesem zu Savoyen gehöret, und von dem Könige von Frankreich -So«. gegen die Marggrafscharc Saluzzo vertäutet worden. Sie hat gegen Osten und Enten die Rhone, gegen Westen die Seine , und gegen Norden Burgund, und das Ländgen Daup. Sle wird in Dlm- und Nieder-Bresse eingethellec, und Hot einen fruchtbaren Boden. Lreils, siehe llrolcis. Lr-M-Io, siehe llersello. Lrrisuirs, , kleine Stadt am tieinen Flusse Aegent n, >» Poitou, ln Frankreich. ^ ^ . öresi, L,e/k,fr, > Oe/rorrl- kate, klein« und wohl befestigte bKn» s d Dd »üss, »Ä> «A- !Wlx» »i-li: > wir: Mlß,,:- -Ä«c ÜS?Ig .«ckk lz.ii»! itirxLl »G>M NüthiN kNMii.« Id Mi»! W>t i, 1i! , Miillk . s-zük k/ 2' L, ,!iia^ ll! «E,f ,, i»°s- -D!kk§ - Brest Breeren ,st-»L i A, Kx Bretaqne auf einem Hügel. Sie erstrecket sich bi» an eine große Baye, welche der Franzosen bester und sicherster Hasen amOccan ist, indem der Canal,, wodurch die Schisse einlaustcn, voller Felsen, welche man nicht eher stehet, als wenn Ebbe ist, und durch ein festes Schloß auf einem Felsen verwahret wird. Sie ist das Magazin der Französischen Admiralschast über den Oceau. An. -744. ist dasselbe groß- teniheils weggebrannt. Llüib, eine Celonie der Franzosen in Canada, in Nord-Amcrika, an, Meerbusen St. Laurent«, stehet anjetzo unter Englischer- Hoheit. Brestevr, siehe Brettsiede. L-rsgns- Flecken inGallicien, zwey Meilen von Msndonedo, war vor diesem eine Bischostiche Stadt. Kr-kLzne, minsr, «,o, Ns, Provinz in Frankreich, und eine grosse Halb-Jnsel, welche gegen Norde» an dasBrirannifcheMecrstöffet; ge- ger der Landseste aber grckizet sie an Poitou , Anjoii, Maine, und einen Theil von der Normandie. Sie ist eine der größten Provinzen in Frankreich, welche vor- trefllchen Ackerbau und Wcyde, aber wenig Wein besitzet. Sie hat auch sehr schöne Hasen, aber keine schiffbare Flüsse, die Loire und Maine ausgenommen. Die Einwohner werden auch für die besten See-Leuce in Frankreich gehalten. Zu Cernoc ist ein irestiches Blcy-Bergwcrk, auch findet man Sceinkohlen-Brüche, die aber nicht so gut als die Englischen sind. An der Küste werden viele Sardellen und Austern gefangen, auch mit Pserden ein starker Handel getrieben. Man theiler sie in Dper- und Unter Bret-Iyne. Brerche»,Städtgen, Schloß und Akarostcy im Pohln. Preußen, im Ländles» Miche- low, zwischen Straßburg und Osterode- Lr-cenlutm, Flecken in der Grafschaft Suf- solk, in Engelland. Prsrenout, stehe (snibeln-m strLretrnour. Lxueml, 8- -tastu?», L> etr/ium, kleine Stadt an, Flusse Icon, in der Ober-Normandie, rrougnv. Li Stadt i»! General- Gouvernement von Orleans, in Beauce. Lreton , !- l>ern>^ Lreron, Li it^nutcll?» kleineMeer-Engean dem Gasco- nischen Meere, zwischen der Insel Re und Poitou. Lraion, siehe Lrp-örnon. Lirron5, Li itonr^, Li ktünni, heissen die Einwohner der Provinz Bretagne, und zwar in Unter-Bretagne, welche eben eine solche Sprache reden, wie die Einwohner des Furstenthums Walles in Engeliand. »r-rie. war ehchin eine Stadt in derSchwe- Men Provinz West Gozhland, deren Emwohner sich nach Wenersborg begeben. muhen, daher» jetzo dieser Ort wüste liegt. Drenen, B.erste»,», Lhur-P,älzjsche Stadl Brettige Breyberg iZ'? und Amt im Creichqow, an den Wür« tembergischen Gräuzen, am Flusse Sal- za, der bekannten Philipp MelanchchonS Vaterland. Brrttit,«-, kleiner Ort in Siebenbürgen, r. Meile» von der Ungarischen Gränze. Brertigau, siehe Prettin»,,. Brertin, Städtlei» im Sächsischen Chur» Kreise, a» der Elbe, Domltsch gegenüber gelegen. Von dem dabey gelegenenSchlos» se Lichtenburg siehe an seinem Orte. Brcttstede , grosser, wshlgebaneter und volkreicher Flecken i» der Gchleßwigischen Stlfcs-Vogtey Borium, eine gute Meile Nordwärts von Hnsum. Brendach, siehe Braub»ch. Breuberg, L,e«dtt-Fe»/ö Oominkn«, eine kleine Stadt, sestes'Schloß ».Herrschaft in Franken am May», welche de» Grasen ». Erbach und dem Fürsten von Löwenstcin« Wertheim gemeiuschastlich zuqchöret. Breve, ist ein Schreiben, welches der Pabst an einen König, Fürsten, Republik, und an eine oder die andereObrigkeic in solchen Sachen abgehen lasset, welche das gemeine Wesen betreffen. Zu solchem Ende sind gewisse Bediente zu Rom bestellet, welche L-cremrii Lrsvium genennet werden. Diejenigen Lra vis, welche dievsksris, oder Lecretsli» ausgesertiget, werden aus Pergament geschrieben, und mit dem Fischer- Ringe in roth Wachs besiegelt. Lrsve Nells Liuclscks, siehe Lrur-säs. Licvs rsststum, ist ein Lehen-Brief, öder Lehen-Schein. örevssiium , ist ein geistliches Buch in der Cathol. Kirche, darinnen auf jeden Tag einige Texte aus der Bibel, und gewisse Gedeihe enthalten , welche alle Caihol. Geistliche zu lese» u. zu bethen verbunden sind- Es bestehet aus Gebethen, Vorbitten, Biblischen Capitein, Liedern, Gesängen, Psalmen, Collecten, srncipkonir, K»- kponiörür, L^mdoli! Ulis LoiisMsmbu«. Lievi ms»u, heißt in den Rechten , etwas ohne Weitläuftigkeik, durch Worte oder Zeichen übergeben. Brenner, ist eine Grass. Familie in Oesterreich, welche das Obriste Erb-Cämmerer- und Obrist-Spiei-Grafen-Amt in Oesterreich unter der Ens, ingleichen dasObrist- Erb-Cämmercr-Amt in der gefürsteten Grafschaft Görz besitzet, und daraus viele vornehme Kaiserliche Ministri und Generals entsprossen gewesen- Breuningen, kleine Stadt im Brißgau. Lrcvoork, siehe Lrosort. Brensch, Brusch, Fluß in Nieder-Elsaß, welcher auf den Lothringischen Gränze« entspringet, und Hey Scraßburg in die Jll fället. Er ist von den Franzosen zur Schiffahrt zubereitek worden. Lrcx, s, vL, kleine Stadt in der Grafschaft Lootz, im Stifte Lüttich Breyderg, siehe Breuberg. Vr-PNj c Lrcz-N, KurE, K,r^s, kleine Stadt in der Grafschaft Aßint, ju Nord-Schottland, an einem kl- Meerbusen gleiches ssrgmens. AZrryftich, siehe Brriach. Bceeftcd, fteheB-istch. Brezm, Stadt in der Woywüdschast Len- czitz, in Groß-Pohlen. Veeyendeiin, unmittelbare Reichs-Herrschaft und Schloß in der Nieder-Ps«!;,,«!» Hunderück gelegen, welche von Chur-Cölln An- i? 44 . den FreyLerren von Roll zu Bernau verliehen worden. Doetzs.Äe.u, Herrschaft in Böhmen, unter daS Erz-Bißchui» zu Prag gehörig, darinne Gold-Bergwerke zu finde,'. Lriancsn, Kr kl. und alte Stadt am Fluche Durance, aufden Alpen, inDauphi- ue, neblt einerBaülage,meinem allernächst dsbey gelegenen feste» Felsen-Schiofie. Die umliegende Gegend wird !c Lrumcow- uvi8 genennet, welche einenTheii derMeer- Aipen begreifet, zwischen Piemont, Mau- rienne, u. oem Gebiethe von Änkrunn lieget, u. in sieben Tyaler elnqechcilec wird. einem festen Castell auf einem hohen und unersteiglichen Felsen, an dein Fniste 5ne- re, m der Landschaft Taramasse, in Savoyen, i. Meile von Monriers. LiiLiLL, K-S-rMM ^h/arNer, ein Gebürgt in dem Mayländischen Gebiethe, gegen den Comer-See. stitzns, Kr , Kr rksoöar , kleine Stadt an der Loire, in der LanbschaftGati- uols- Ein wenig unterhalb dieser Sradtist an der boire ein Canal zu machen angefan- qen worden, welcher vorMoncargls v»-- Ley, und nachmals in den Fluß Loing, letzt!, aber in oie Seine gehet. C r wird der Lirnsl ckestnaro, K,er/e Kr i-uo-rr,, e,sie genennet- Lrlaruha, L'rteeet,, , kleine csradt in Languedoc, am Flusse Dadou, in der Landschaft Albigems. TriNrsenstadt, siehe prircnstadt. LM-g-a, kleine Sradt ln Süd-Walles, am Meere, ln Engellend. Driä'g^vMr, siehe kn^cvatir. Liiäzn> rrli ^kleine Stadt in der Englischen Provinz Thropshire, am Flusse Saverne, ist mit einem Wall und Graben, wie auch einemCaste!! versehen. Sie ist besugt, zwey Depulirce ins Parlament zu schicken. Lrifiilngton , Kr irt/,',rakorrr„m, Kr,//^ri^„- »AM, kleine Stabt in tzer Provinz Dork, in Engelland. riiäpllit , kleine Stadt in der Landschaft Dorcesier, in Engelland, wclcheSitzund Stimme im Parlamente har. Lrio, örrkr, kleine Landlchast in Frankreich, zwischen Champagne und den beyden Flüssen, Seine». Marne, wird halb zu K.rmce, und halb z» Champagne gerechiiet. strie Lomte-K.ol>srt, Kr is La rMK Kober-tr, kleine S adt in der Fra izösischen Landschaft Brie, ;. Meilen von Paris- Bt «ec,, ein gewisteö Gebiech in der L. wodlchafc Cracau, in Kleni-Pohlen. ' 8«ex, wohlgebauere Sradt inHser-Dallei in Engeliand, nebst einem warmen Me' Hmeg , K- ^eNrr Fürste,p tbum in ssKeoer-Schuften, s» von der Oder öurchströhmer, und von den Für, stenkhüiuern Oeis, Brefsia«, SchveiM, Münirerberq, stkessj und Oppeln umgebt wird. Es ist bey > -. M.-ilcn lang, mz ,5. breit, enthältp. Städte und 2 . Flecken, ist iriichtbar an Getreude, und Hai «affe Waldungen. Es hatte chedessen eigen! Herzoge von plastischem Stannue. zr,e< bei ich ll. Herzog voi« Liegnitz undBiieg, schloß >Z87. niic Joachim ll. Churchrsie, zu Brandenburg eine Erb-Verbrüder»ng, Als aber der letzte Herzog Georg MH«,, so Liegnitz, Brieg und Wolau znqleickte, saß, 1675 . verstarb, fielen dieft Fürst«» thümer an den Kaiser. Anjetzo aber zu höret dieses Fürstenihum seit >742. de« Könige in Preusten, in in '>. lvcrchbim abqetheiit, und steht sowohl unter der L». Dbec-Alms-Regienlug, als Äklegs- rch Domainen-Kammer zu Br-Aau. Boreg, K-H.r, Hauptstadt INI Küksrenkhni» dieses Nainenss wel»-e wohl geöauet, vel!< reich, und an der Oder, 6. Weil, von Bus- lau , gelegen ist. dieser die Heer stcbg eine schöne und starke hölzerne Bruck, § und ist von z. Vorstädten umgebe». Los vormahlige Herzogliche Aesidem-LchU ist - 74i.ahgebraniit, sonfi befindet sich allda ein llz-mssürim illurks, dieEviuiM- IchrHauprkirche St. Nicolas, eig Ze» rer-Coilegium, ein Kapuziner-Llesm, und eine Pohlnlsche Klrcye. Ls i« m ein Zucht- und Spinndaiiv angelkgr «- den. An. - 74 >. wurde sie von denPreMn erobert, uudnachge-eiios lehr teningl. Lilol, strieH», kleine Stadt in der C-rMO Hoüand , ant der rieinen Ziisel Pt«- Sie ist wohl befestiget, hat eine» gntai Hasen am Essistusie der Maas, mid!»>n ciifre in der ssördiiung de> leingen achizreA Städte, welche zur Versamkiluiig k« Provinz Holland Depufirie schicke». Boiei, ii» Cöllnische», sieke Demi. Lriomis, kleine Sradt neijt Le«. Titel«»!« Grafichaft, am FlusseAu >e, iiitz'haiWM Bricny, schöner Flechen imCamonBenn an einem See gleiches Namens, >» weit von bei.: Ursprünge der Aar. Bmeftr, Schloß iiii Fürstenthn-n Oels, dal Barone» von Kotculinsrl gehörig. B> ics,eh, siehe Beiftch. striez,, K,ie,k,m, kleine Stadt IM HerP' lhnm Bar, ln Lothnngen, zwln<>e»chi" dun und Thtouville, der Krone Kelil' reich gehörig. , Vriezeo, wriezen, Chur-Brande>ikms>' sche Stadt in der Miccelmar?, im,H,ca» Barniniischen Kreise, zwischen Fnedi.« und Freywalde, treibt starten Fi'ch' Dc.e> Briczen Dng D^I^meine kleine Stadt in der Mitlcl- M^it Brandenburg,- am Kmj»e Ni^'elitz, -wischen Boizig unoZüterbock, «.Meilen rsi! Berlin, und «.Meli, von Wittenverg. S.o wiro eigentlich Lveucii-Bo lezen genannt, wegcn der Treue, welche sie dem Marggraten Ludwig dem Römer erwiesen. LUN>-^ Dorf nebst ciiiem grossen alle» Schlosse in der Graf chasc Hennegau, s. j,iS l4. LscadrouS, oder eiiiSorpo Infanterie vonbib s. Bataillons. InSgomein «heiler man eine Armee in «.Brigaden, nemilch 4- -u Pferd, und 4- zn Fuß. In- ; gleiciM, wenn 2. oder mehrere Regimenter zulainmen gcstosscn, und von einem Brigadier commandirer werden, nennet - man es auch eine Brigade. Die Brigade «Mer Compagnie zu Pferd ist der dritte Theii der Compagnie, soscrne sie ans zo. P>erden bestehet; ist sie aber ,oo. Pferde stark , so rechnet man eine Brigade !ür - den lechstc» Thcil. ^ ist ein Ossicier, welcher zwey, drey, oder mehr Regimenter unter feinem Lommandö hac. - - st. ein schlechtes Schiss zur See, mir emem niedrigen Boort, weicheS auf U eiueMöeite -o, ,2, oder r;,Ruber hat, c- im»' find die Brigantinen inrgeniein Rauv-Seliijfe, welche die Rhodiser, ihrem Borgrbo» nach, erfunden habe». Sie könne» ,ast,o2.Manii in siol, jagen, bey st jeden, Ruder aber ist nur ein einziger -n Älauii, welcher rudcrl, und zugleich Sol- dacon-Dicnire thur, und seine Mufqueie unter der Ruder-Bank verwahret. Sie 'e haben si reu vstamee. von der Stadt Co- ^ ruuna, r>, Galiicien, weiche vor diesem von den Römern Lilprurmum genennec ste werden, und wo viel dergleichen Fahret zeuge anzucressen gewesen. In, übrigen tan man auf c-n Brigantinen auch Leeste gel gebrauchen, st Lupen-» t, stehe LiläZuortst, > Lug-vLier, Zii-i^-nvnt-r, LrlFnLter. wohlgebauter und volkreicher Burgflecken mit einem Hasen am Fluß« Parrek. Er liegt ,inSommerjet-Shire in Engelland, treibt r-st gute Handlung, und schickt 2. Deputate ist. ms Pariement. Len von ihr abhanoen- st" deu oirei e,ncr Grafschaft rühret jch» die . Familie von Egerto». »ug kleine Stadt in der Grafte lcha,c Liaconi, i» Engeiiaiid. Brignais Briou kn'Pisis, Srlaisle, s2,-i/ei»stre«m, sse-m, ein Flecken i» der Französischen Landschaft LionnoiS, am kleinen Flusse Garon, a. Meilen von Lion. Liii-nollv, L, ör mom'ttnr, eine kleine Stadt am Flusse Caramie, in der Provence, nebst einer Baillage, wo der Land- Vogt von Provence seinen Sitz hat. In dieser Gegend sind sehr schone Pflaumen, welche man Urignoilcs neuner. Lristual, L-'iso/ittm, kleine Stadt in der Landschaft -Marche, in Frankreich. Liikueflv, kleine Scadt nebst einem festen Schlosse inNeu-Castilicn, am Flusse Ta« juna, ,7. Meilen von Madrid, ist weaen seines starken Tuch - und Woll-Handcl- berühmt. Krill», stehe Lrlel. Brilon, kleine Stadt im H rzogthllM Wcst. phalen, Chur-Lölln gehörig. Liinrrn, Flecken in der Picardie, nicht weit so» Addeville. Lrinälfl, Stadt in der Neapolitanischen Provinz O-rr» ä'OlrLMv. am 6 vl,o cli V-n-LlA, nebst einem ehemals grossen und sichern, nunmchro aber verstopften Hase», welcher durch ein inS Meer gebautes Schloß, wie auch durch zwey andere Schanzen beschützet worden. Sie hat ein Erz-Bißchum, und in ihrem Gebieche sind ganze Wälder von Ooi- baumen anZ'.itressen. Lrwiaix, siche üu;;nvi§. Bvinn, Lr i.ii», befestigte und vornehmste Stadt im Brinner-'Kreise, i» Mahren, aliwo sich die Flüsse Svarczava und Spicava vereinigen, und die Residenz des Land-HauptmannS nebst öerRe- gierung in Mahren anzutreffen ist. Ausserhalb der L cadt liegt das sehr feste Schloß Spielbery, aus welchem vor diesem der Kaiserliche Hof die SlamS-Gesangenen verwahren lassen. An. 1-42. wurde sie von den Preuiicn vergeblich beiaaert. Dvinniy, Fluß in Schlesien, der sich Hey Lrchnurgas in die Oder ergcußt. Lciolon, fester Ort an der Donau, in der Wallache». tznon-, Flecken in der Normandie, am Flusse Rille, in Frankreich. Lrio:is5, Si-Em, kleine Stadt in Alt°§a- stilien, am Fnisse Ebro, an den Grunzen vonBiscaya« Lriom, i-e sind drey den Ve- netianern zugehörige Inseln, auf dem Adriatijchen Meer, an der Oestlichen Küste von Istrien. Die größte unter ihnen wird imonderheit Brioni, die Key- den andern aber Coseba und Sk. Giro» lam» genennet. vriorcl, ein Schloß in Frankreich , in der Provinz Bugey, auf einem Festen, nicht weil von der Rhone. Liiou, Flocken in , oi.ou, zwischen PoitiarK und Sam ros, in Franrrorch. Lriouflr, Brioude Bristol Bristol Brivio Limucks, örra,^/, , ö? kT-Lten/ec ^-cr.-F, Stadt am Flusse Allier, in der Franz. Provinz Auvergne, liebst eine», ubeiichen Coliegiac-Srifte. Lrl^uens^, , Lngr/ms/vrn, Flecken in der Landschaft Rheinois, in Champagne. krilzuer»!,, öri^ne-^rnn, berühmter Flechen in Piemont, 6 .Keile» von Piemont. LrULc, Lii/äonm, eine kleine Stadt in der Provinz Anjou, an dem kleinen Flusse Annonce, in Frankreich- Sie hac ein schönes Schloß, und führet den Titel eines Herzogchums und k»iri-. Drillich, Alc-Äc-isach, Breisachs ö-i/ü- crrm, alte und nunnikhro ossene iStadt im Bnßgan, an der festlichen Seite deö Rheins, zwischen Basel und Scraßburg. Sie war ehemals eine der besten Festui,- gcn. An-> 6 s 8 . eroberten sie die Franzosen, gaben sie aber im Rvswickische» Frieden An. i üz-7. wieder an das Erz-Haus festerreich zurücke. An. > 70z. eroberten sie die Franzosen durch Untreue deS Commendan- tenS «bermalS, trattcn sie aber An. >7>4. imRastadter-Frieoen wiederum an fester- reich ab- Ln. > 74 >- wurden ihre Werker geschleift, und die Besatzung nebst der Artillerie nach Freyburg abgesührt. Auf der andern Seile des Rheins liegt die Festung Lre»-L-risic>. und ihre Breite 2. Meile». Brisich, öi'i/ücenrt§ s^rr,/, Herrschaft und Flecken rm Herzogthum Jülich, dem Stifte Essen gehörig. Lriirglr-IIs, kleine und wohl gcbauete Stadt in der Landschaft Romagna, im Kirchen- Staate, allwo stark mir Seide gehandelt wird, dem Pabste gehörig. ^ Drrstadt, Srixenstadr. kleine Stadt in der Margqrasschaft Ankpach, 9. Meilen von Anspach. Es ist hier eine Kaiser!. Freyung, für die, welche unverfehenS einen Todtschlaq begangen. Sristol, öl isio/urm, Stadt am Flusse Avon, in Engelland, und stieffet ein anderer, Na- rnenS Frome, mitten hindurch. Sie siegt ichSlun.'en von London, zum The» «io« Provinz Gloccsrer, zum Thein» Somn,». sct, und gehöret unter die Gerlchibarm, dieser leztern- Sie ist groß, wohl gchcuer, treibet gross« Handlung, weil mu Fluch die größte» Schiffe dahin konwicn können, und ist nächst Loiiben und die voruehii.ste Stadt in Engclland, «uch bat sie einen Bischof, welcher unter im Erzbischof zu Cancervnry gehörig. LriftsI, Lieci-Brisiol, öi-/iockckm kl. Stadt an der Bane Gaillarde, «ufk,' JiiseiBarbados.denEugellanderngchnig. kriirol, la Mmcke cke Lriftol, oder der 6 vlg> cko Is §»vorne,^/a,nt aö- -mmK. Oeo,^ii, r?r-r, wie auch der Canal S.Gecrgli, genannt, isi», Theü des Irrländlichcn MecreS, an da, Engeilandischen Küsten, wo die Sm«e hinein siiestc't, !-4. Englische Meiieu larc. Lrjftllv, siche ftofton. Britannien, rie Inseln von Großbritannien bestehen aus 6 . Theiien, welche sind ,) Geoß-Lritannien, wodurch EngellM und Schorrland verstanden wird,H^> land, z) dieSorilnnische ^ nfti», Hst, /nefi-6s/7e/, oder ödeste, z) die Or cÄse,, welchen 6) dieSchottlac- dischen Inseln beygesüget werden. Sie sind allesamt dem Groß-Britannische» Lhw>>« unterthan. -st iehe Glosi-Bcitanni r. Drirannlkn, Vtcu Dockanruc , Landsäast im uördl. Amerika, so gegen Norde» dii.'Ä die Hudsonsbay und Meerenge, weiche ci von den Lander» gegen den Nordrol absondern, gegen Morgen durch das Nord- nieer, gegen Süden durch Canadaurbben Meerbusen St. Lorenz und gegen Alerd durch noch inibekam'.teLändcremgejchM' kec wird. Der Tbeil, so der Hudlsn-stp gegen Morgen lieget, wird auch und das Land der L^r.-mar-ac geiicim«. Die Krone Gngeiiand ist in dem BeO dieser Landschaft, welche überaus kalt, ivc> ge» des Pelzhsndels mit de» Wilden aber sehr beträchtlich ist. BritannischesUlecr, lalVIasche, oberst! Canal, ^p/anic«,ist eine grosse g)kcer-§»ge deS AclaiitlschenMeers, und erstreck« M zwischen den Englischen und FrenzösisäM Küsten von der Insel Quells»!, biö a>> die Meerenge I- ck.^i-ÜL, genannt, bey weichem sich das deutsche Meer ansäugl. Liitio^a, kleine Insel an den Küste» derart« tugiesische» LLpitsnis 8. Vlncenr, in B«* silien. Es ist aus selbiger eine Festung m.» qeleget, welche den Hasen der Stadt Lt. Vincent beschützet. Lriv-.Is Oziilarcli:, ckieoi eftn, oirra- ten/i,^lcr„,aite aber lustigeScadt amFiu» Couretze,iii Nieder-Linivsi», inFrankrenst Lrlvieickl Flecken in Alt-Castisieu, dt« Haule Lelasc» gehörig. ^ Lnvio, kleine Stadt aw Fmlft Adda, ,m Herzvgrhum Mayland. -»rft, »!>» ck v!- «R II! jL. d'k^: ÄK Dn'x Drömsebroe Drix, Mssr, Pons, Königl. Stadt im Sazer-Kreise, Böhmen, r. Meilen von Töplitz, und -o. von Prag, hak eine Conimenchnrep des Ritterlichen Äreutz- LrdcnS niic dem rochen Stern. Arche» , Air-mensr/ L/isccxerir/^, Bißthum in Tmol, zwischen dem eigentlich sogenannten Tyrol, dem Bißthum Trient, NclMianischen Gebieche, mid Erz-Biß- khum Salzburg. Der Bischof gehöret unter den Erz-Bischof zu Salzburg, und ist ein unmittelbarer Stand des Römischen Reichs. Ter jetzige ist Leopold Joseph, Graf von Spam, welcher An. > 747 - erwählet worden. Br ixen, L, -»no, , Hauptstadt dcsWßchums dieses Namens, am Brenner , wo sich die Rienz und Eisack vereinigen , p. Meilen von Zuspruch. Sie ist überall mit hohen Bergen umgeben, und ihr rorher Weiu ist berühmt. Vrixenstad-, stehe Bristadt. Lio, ein Flnß ini PohInischcn Preussen, her durch Pommerellen fließet, und von der Weichsel verschlungen wird. Lrvill!, , ein See in Inland , in der Provinz Ulster, auf welchem sich 4. kleine Iusein befinden. Liuc , eine Sradt in der Woywodschast Masovien. ZiocLlv, L, oes/ir^n KesMm, kleines Königreich "in Nigritien^, in Afrika, Hey dem Einflüsse des Nigers. Brocciven, stehe pvocelden. L-ecN-, Lwcliis, suche L^rocke. Lwck^u, ein kleiner Fluß in der Holsteini- ...Ichcn Provinz Wiigrien. «tzd»/ Brochru-Merv, in Nord-Holland, zwl- IcheiiBluiilcheiidam unLBuyckslor. BroSkauien, stehe Briieddaisten. ü-lilSk Br-achhouien , Schloß und Flechen ln West. sLÄr >> Pia «ML! .»ilich mW n, xd «ksts «link NM' Atjir» ÄlMste lrchb» Ik«M! ! UstL F lkü ?7 ai stitt «W>' kM' phaien, in der Adley Corvey. . LrvcwrL , befestigte Sradt IN Dji-Indien, in dem Lande des grossen Mogols , im Königreiche Guznrare. Sieliegt«.Meilen gegen «südcn von Amadabst, und ihre Einwohner find meistens Catiun-Weber- .LiocU, »ine Stadl und Festung i» Roch Rcnsscn. Lro-imeL , Stadt in der Woywodschast ,§>c«S Cuim, im Pohlniichen Preussen. .Alkifl! brväio, kleine!L>tadt im Eebiethe , 0 crK-' des großen Mogols im 5dön>greiche Guzu- (st,E rate, gegen den üolko ä« LLiwdaye. Mp' Lwilr, eine kleine und befestigte Stadt an der Sau, in Sklavonien, 8. Meilen von Poffega. slrockul«:, eine kleine Stadt in der Wov- wodnhaft Minskie, in Litthauen , am >> - «MffeBerezina. siehe Briiel. »zr, vrömksbea- , Li-om/kb-'i-a, FKcLn in Sma» ^ iand, in Schweden, unweit Calmar, w» >6«Z. ein Friede zwischen Dänemark und «chwerm geschloffen Worden. B-Ä. Bro glio Dreß 19^ Lro§Iio , der Plafi, wo die Kodilnzu Venedig aus dem Marcus-Piatze ihre Vcr- sammiiingen halte». Wenn sie daselbst Vormittags zusammen kommen, nehmen sie den köruco, oder verdeckten Pb b, unter dem NsIsLLv äilvisrco, wie auch den dritten Theil des Platzes auf selbiger Seite ein. Wann aber die Versammlung Nachmittags geMeher, so ist der Liogbo unter dem korrico der erste« Seite der neuen Procuratien , liebst dem dritten Lheile aus selbiger s eite, damit sie vor der Sonnen-Hitze bewahret sind, da dann mittlerweile niemand au, solchen znmLrvi-- lio bestimmten Platzen zu gehen pfleget, als nur allein dk Kol-ili «>- schaff, davon die Grasen von Bronchorff zu Gronsseid und Eberstein den Titel führten. Sie gekörten zu der Westphä- iischen Bank, und belassen auch die Grafschaft Gronsfeld, imLimburgischen. Jetzo gehöret sie derFamiiie von Raesfeld, im Herzogihum Cleve- Brondrnt, L-MÄ'r,/!-!, korentru, Residenz-Stadt und Schloß des Bischofs zu Ba>el, am dem Flusse Hallan, an den Gegenden des Sundgaues- Lims, klelneSkadt in Nord-Schsttkand, in der Grafschaft Souiberland , wo der Fluß Brora in die Nord-See fallt. Broß, Drooß, SLslr-Vsros, Lrosflk, ^»rb,-o/iox>o/r/, eineKönfiil. Frcyitadt, nebst einem Cr stell, in Siebenbürgen , am Flusse Merosch, Z. Mulen von Weissendura, in den sogem in ten Lande vor dem Waid. Dieser L>c har Sitz und Stimme auk denen Land-- j Tagen, desteher aus Sächsstch-Lmheri- schen ;§L Brorrersdck Bruckhausen Bruchsal Brüderschaft Zeii, mw «»jetzo zur Grafschaft H»x» 17 rechnet werde». ' Bruchsal , kleine Stadt am Fmsse s.,, za , diesseits des Rheins, im Biß:h„g, scheu und Huugarisch- Rcsormirtcn Gin- wohneru, wie auch der Rach daselbst aus dergleichen Religions-Verwandten. Beorreroda, Heßischer Schloß und Vogte» in der gefürsteten Grafschaft Heu- neberq. Lrou, kleine Stadt am Flusse Donraine, in der Landschaft Percho, ln Frankreich. ZroclS^« , ssguevillc , D-oreawm, kleine und befestigte Stadt in Saincogne, an der Ges -.st äste, zwischen dem Einflüsse der Garsnne und Charente, ailwo sie einen gncen Hafen hat. Sie ist mit einem salzigren Moraste umgeben, aus welchem viel Salz gesotten wird. x,in sv, Sradt am Flusse Biette, nebst dem Lüei einer Cirafschafk, unweit Bethune, in der Grafschaft ArtviS, der Krone Frankreich gehörig. Drouck, siehe Rroich. ^ , ,, Zkv^Hlsr, ttrsuilliren, heißt soviel, als unter.inander werfen, in Verwirrung b lnam, ass Papier, Schriften re. un- ordenillch seyi>, Freunde uneins nrachen- Ilrvuülemonc, ein Mischmasch, Verwirrung. k-rouilierlo, Zank, Uneinigkeit. LcouZnsm, Flechen in der Graf chaftWest- morland, in Engelland, am Flusse Eden. LrouZion - üroL»to-rr,,n, Flecken in der Grastchast Haut, inEngellsud, Zwilchen Salisburi und Winchester. §rou»ors, , eine Mecr- Eiige auf dem MagclianischeuMeer, in Süo-Amerika, der Meer-Enge l- d/Isicc gegen Mittag geiegeu, hat feine» Namen von einem Holländer, der selbige !Ü 4 „.. entdeme. DiomvcrdUsvc-» , tzrevciftisc'cn, /g-'on-r-s, i eine kleine und zierlich gebauere Scadc, aus der nordlich-m Seite der Insel Schonen, ln Seeland, nebst einem Hasen. Drchrvniften, von Robert Brown alfo genannt, eine Score, weiche im >6ten Lc- «n!o in Engeliand enftiendcn , sich von andern Reformieren Rirchcu abgesonder: hat, ussd seidige für verdorben hält, nicht zwar wegen der Lehre, sondern wegen der äusserliche» Ordnung. Dw/.o-v , eine Stadt in der Wovwodschaft Reussen, i» Pohien. Lrucs, kieiner Füisi im Vsl äi Roro , in Sicilie», welcher sich in den Ooüo -1,0,- rsuc» ergeußt. Diu cs, kleine Stadt im Vsl äl deoro , in Steiften , riebst einem Hafen an der ezsüdlichen See-Küste des Oollo äi (7s- rsnes, Bruchhausen , eine ehemalige Grafschaft in Weskphalen, an der Weser , gegen das Bremische Gebicche, dem Churfürsteu von Praunschweig - Lüneburg gehörig, bestehet aus den zwey Schlvneru, Aem- rern unö Flecken, Alt- uud Neu-Bruch- hause», so eine Meile von einander ile- .. .. Otenhch mische genesniet, weil es von Ödendem» hichcr verleget worden. Bruch, stehe pruck an der Aniper. Bruckbercr, Flecken, nebst einemSchM, in Franken, bcy Kloster HeilSbromi. Bruder, l rskcr, sft-re, also nennet WM Ordens-Leute in den Klöstern, nulte keine Priester stnd. Drudrnick, ci» kleiner Fluß in SchlM, entspringet im Fürstenthum Gross«, oder Nelffe, und fällt bey Äruppitz j, die Oder. Lrugsr, kleine Stadt am Ursxim, ge des kleinen Flusseö Ncs, in der z» zöstschen Provinz Bearn. Beuktn«, Fl'cken in dem eigentlich sogesiE, ten Holstein, im Amts Bordesholni. ftrug'mvilc, suche Lrlä^uorku. Lragneio, §,„nmac,M, kleine S^Ldk lpl Geuuesi'chei! Gebie-bs, in Italien, j, AppennliiischeiiGesürge, am FlufeM, ra , nebst einein Bißtbum , unter ha, Erz-Bischos zu Genua gehörig. -. Bri'ichreU'A-ijchl -cf, wird dev bei: Usikcr, Gerichten inWestphalengenemiet, ncsi» eii> Tag zur Taxation der Straf-KOle angescherwird. Berich, Städilein im Sächsischen Chm« Kreise, unweit Belzig. Drück, ichönesS.'äblgeiiim A gvw, am Flusse Aar, über welchen eine steinerne Brücke gehet. Sie hat ihn» eigenen Schultheiß und Aach, die Avprb iation aber gehet au den Caircon Peni, weicher sie >g iz. eingenomine», und hernach als einen Pfand-Schilling vom oiei- ser «Agmund erhalien har. Brück an dcrFöckle, siehe Oöcklabriek. Brück cn der 2errl>a . stehe knick. Brück an der Muer, stehe.Pruck. Brück an die Roer , LrraÄraii « kkrnLM . Sch oß usid Herrschaft a» der Roer, in Westphglen , ist ein cher Sitz. ^ . Brücke > 7 Flecken, Schloß und H-rrjW in Tbüriiigen, denen zerren von ßvs- thern gehörig. „ ^ Brücker.a» , kleine Stadt am AMk Sinn, im Stifte Fulda. Brückensiadi, stehe Briperstaht. B ftider in Böhme i, stehe Hutzina- B-i'derückaft der rsii-en Werk-, SlE- r . den Römisch-Cacholischen diejeiiM'M- biudlichkeit, wenn ein gewisser Orden eflieu Laven inir allen ss»e»M gehörigen in den Genuß aller der M-- 'Werke gusiiimmt, welche selsiger P s l! 'e l «Ü1. B-» «> i,» Atz, ichch >U ^ ^2 - Lliüb iöiriai Brüe! Brüssel zer Orden jemals gechau und noch thun wird. Lrüel, kleine Stadt im Erzstiste Colln, nebst einem Schlosse, aus welchen, der Chursürst unterweüen zu residiren pflegt. Lriinne, ö-n-«, eine der beiten Stadt« im Sesterreichischen Flandern, welche weiiläunig, und wohl befestiget ist- Sie liegt «.Meilen von Gent, an vielen Canälen, welche nachOstende, Gent, Sluys und anders wohin gehen. Sie treibet starke Handlung, und hat einen Bischof, unter das Erzbißkhum zu Mecheln gehörig. Die umliegende Gegend heisset Ir kraue- ä- Lru^-! , 1'Iauä van ä-N Vrven, oder das Dliarrier und die Frexheit von Brucrne, 7 e- ir- De- - f, kZ ane-!. Brünnerfahrk, Lssn L, n/en,r/, ist der grosse Canal, so sich zu Brügge in viele Arme und durch viele Srrasten theilec, und von daraus bis z. Meilen »ach Ostende in die See gehet. Er tragt bei) der Fiulh des Meeres die Schiffe mit -Ätt K lllA ii» LÄt jlli 7 . llt ^ M- b- L»,«" Kiff! -Kf i'lAf «« " .s 400. Lonne» beladeii bis nach Brügge. Driignen, kleine Stadt im Herzogthum Jülich, «n den Gelderischen Granzen. lvt iinlrngen, Slaollein aus dem Schwarzwald?, nicht weit von Dillingen, dem Erz-Herzoglichen Hause Oesterreich gehörig. Brünertdal, siehe palenyerthal. Brünn, siehe Brian. Brüssel, L,„xr//-! , Lrux-IIer, Haupt- Skadt im Herzogthum Braoanc, am Flusse Sienne, oder Senne, aus welchem viele Canäle in die Stadt gehen. Sie ist groß, wohl grbouec, aber nicht so schon wie Antwerpen, volkreich u.,b nahrhaft, sowohl wegen der H uu ftch-it, als auch wegen der Manusectlirm. Die Psarr- und Collegiar-Äirche S-. Mieoael ist ein ansehnliches Gebäude, u^d ausser verschiedenen prächtigen Pliästea ist auch das dem Stadthaus« geue» über gelegene Brodhauß merkwürdig, vor wei-s chem An. >z6z. die devdeii Gre e» oyorn s und Egmont enthauptet worde . Der ^ General-Gouverneur der Oe,i rreichi- schen Niederlande, welche Wurde aistebo der Herzog Carl von Lothringen bekleidet, residirc in dem ^ipi. Oransschen Pallaste, weil der Lan L,üisti. Hof An. i7z«. mit allen Kostbarkeiten n,»s Archiven abgebrannt, und »och nicht amge- bauek ist. Im Nastädter-grieoen 17,4. ist diese Stadt mit den gesanni ten Spa- l Nische» dkiederianden dem E z-Hause Oesterreich zugesprocheu worven. L.n.o '746. mitten im Winter, wurde sie von de» Franzosen eingenommen, „ach e>- solgkeni Aachijchen Friede» Anno ,74«. ober an das Erz-Haus Oesterreich wie- eer abgettecren. Sonst bennoe» sich „och allhier alle Collegia,, als der Siaaio- Drüx Drrmnen ?9Z Rath, die Cammer, der Äriegs-Rath» die Kanzle», ,md die Regierung, oder der Hof von Brabant. Das umliegende Land ist eines von den vier Theilen de» Herzogrhums Brabanr, und heisset da» Muarrier von Brüssel, Anxe/ienstk ? »^rgL. Brüx , siehe Buir. Lrulot, Lrsnckor, Brenner, rncrn- ist ein leichtes Schiff von altem Schissholze, mit allerhand zum Brennen dienlichen Materialien, als Schwefel, Pech, Pulver, und dergleichen, an» gesullet, um hierdurch die feindliche Schisse anzuzunden. Die Franzosen pflegen dergleichen Schiffe sonst auch dlavl» ie; 3 oicisr;, oder Zauber- 2 -üi re, zu nennen. Man besetzet sie mir zehen oder zwölf Mann, welche, wegen der Gefahr, so sie ausstehen müssen, doppelten Sold gemessen. Ferner werden ihnen einige kmI--volLnts, oder Blinden, zugegeben, und im Hincerlheile des Schiffes stedeir zwey eiserne Stücke, sich wider die Cha- luppen zu wehre». Brumst, siehe Brumpr. Bruwbach, C-stercienser-Kloster, in der Grafschaft Wertheim, unter das Biß» rhum Würzdurg gehörig. Br» nmer, siehe polvrack. Brumpr, Bvumat, Flecken am Flusse Sott, in Umer-Elsaß, in der Gras» fchast L chtenverg, zwischen StraßburK und Hagenau, welche dem Landgrmeu von Di.stadt gehöret, mrd ein Lehn vom oscisce Metz ist. Brniidrut, siche Brand,nt. Brundu«, ' sgbt in Böhmen, im Chru» diiner-Krejke. Bruiicg, Schloß im S irke Würzbnrg. Bruncng, B 'aiintn ft, k!ftne Stadt, B rg-Sch!üß und Anit >,» tzsti* ster-Thale, in Tvrol, vier Meilen von Brixei, , am Flusse R eich, dem Bi» schosse von Br x n gehörig. Sw liegt in einer grossen Er,, ne, we che a geneign, >ruchchar, nno mir Berg n am» geoen ist, auch mevt es in ihrer Gegend gu-c Gesuno-Bader. Brunerzk, ai-ee und grösienrheiis zerstörtes Bergschioß in der Schw itz, und zwar im Canton Bern gei g n. Vor Liters war es Las ettanmchanß einer davon beiiannteii adelrchen Familie. Lruneriii, starkes nnö von der Natur sowohl als Kunst ,ehr beseitigtes Fort in Piemont, eine halbe Vier.eistnude von Susa gelegen, weichem Orc es auch zur B.rrheidiguiig dienet, und als der Pas, v.i, Lanphine nach Diemoiic betrachte-c w:rd. Es bestndec sich auch immer eip.e starke Besatzung allda. Brun., Markcft.ckeii in Unter-Oesterreich. B > n„en , zum Avunnei, ^ Sugoß l» ^ - ^<" .»> : -k- - - -^s - f'' 194 Brunn Brzesc_ Schloß im Canton Schweitz, am Wald- stailer-Sce, wo der Fluß Murcon hinein sa'llec, und davon eine alte adeliche Familie den Namen führet. Brrmn zu unjer lieben Frauen, siehe L indfiraß. BrimntUd. siche Grau-2lu. Bruno, Fluß im Gebiethe von Siena , im Florentinischen, welcher im Berge Maßi entspringet, und sich in den See von Castigiione ergeußt. Nt-unnveru, siche Brauneberg. Brunsberg, bey Hvpter, an der Weser, war ehemals ei« fester Ort, itzo aber liegt er meist wüste, und gehöret dem Abre von Corvey. BrilNsbtirret, LrrMvnttr! , Flecken im Süder-Thcile von Ditwarsen, wo die Elbe in die See fallt, der Krone Dan- ncmark gehörig. Er ist vor diesen, befestiget gewesen. B> uusbaumu, Lutherisches Frauen-Stist im Herzogthum Braunschwcig, unter die Äbten Gandersheim gcböriq. Es befinden sich hier dre» Evnventualinnen, und eine Domina. , Brunsfiuser-Schanze, siehe Schwinger- Schau,e. Brunsrode, ein Schloß und Flecken der adclichen Familie von Bülow, liegt im Herzogthum Braunschweig, eine Meile von Braunschweig. Brünste,» >, Chur - Braunschweigisches Schloß, Flecken und Amt am Ruhme Flusse, im Fürstenthum Calenberg, nahe Key Nordheini, wozu das ehemalige Nonnen - Kloster Wibrechtshauscn gehöre'. Srunrvknä, kleine Stadt in Si'id-Schott- Mud, in der Grafschaft Fifc, der Stadt Edcnburg «chvrig. Brunyeny Nieydan, Stadt und Granz- Festung «ege» die Türken, in Croa- rien, nahe am Unna-Fluss^, welche Anno >«z>z. die Christen mit Sturm eroberten- Br»s, Lurch, kleiner Fluß in derSchweitz, der bey Lucern in den Lucerucr - See fallt. Brufch, siehe Brensch. Briisiairer, waren Ketzer im zwölften Se- culo , welche von Petro Brusio herkamen, und belchnldlgct worden, daß sie die Kinder - Tauie, die Kirchen , das Meß-Opfer, und die Fürbitte für die Verstorbenen, inqlcichen die Verehrung des Kreuzes verworfen. Brusilow, Stadt i» der Woywodschaft Kiorv, in Polen. B.-uüow, Scädtgen in der Ucker-Mark, Oo/e/m, Woywodschaft in Lichauen, weiche ge- geyvrec den Grafen von Rami» Brustwebr, siehe kaiox-r. BrLclc, , Br;esc Buccari gen Norden an die Wonwodsck-r. döovogrodeck und Trocki, «cg-., an die Wonwodschastcn B.clölo und N lin, gegen Süden an Odsr-Volhmu und die Woywodschaft Chelm, und -' gen Osten an die Landschaft «ranzet. Sie wird die CM" Brzeskie und Pinski cingerheiler ^ LrL-.-lc, Lrrstmm, Hauptstadt der ÄfM. wodlchaft dieses Namens in Lub2' nerst einem festen Felsen-Schloße,«« Flusse Bug, und haben ailhier die den ihre vornehmste Schule in Eurm, dahin sie von weit ciitsernren Oriea neben , und allda in dem Talwuo W. ren, auch Gradus annclinicu, damisi, hcruach als Rabinen können gebrach werden. Briest , Brzestie, Brrsch, Woywodschaft üi Cuj««,^ in Groß-Poleu, welche vier Kieiiktz- greift, nervlich Brzcst, Lri-swochf«, val und Predeck, und Mit den La- wodschastcn Wladisla» , Plosko Gncsna grnnzet. Briest, Br;estie, Stadt, welche,» da Woywodschaft Brzest, in Cujaviem i, Groß-Polen, an einem Moraste Ile,,,, und mit einigen Testungs-Werken va- sehen ist. Lrrs/.lriv, L, arm-r, Stadt IN der Ws»! wodschast Lenczicz, in Groß-Polen, llG in einer morastigen Gegend, und ha! hölzerne Hauser. L>7.e?.nicL, siehe Bresnin. Lun, Clüovn, Jnkel auf dem 6vlko-llVe- ncLiL, an den Küsten von Dalimim, den Venetianern zugehörig. Lussta, kleine Insel in dcord-Amerlka, i» dem östliche», Theile des Sees Omans. Lu-ar, siehe Lcfur. Luaecox, kleine und volkreiche Stadt in Portugall, in der Provinz Vena, 7 . Meilen von Coimbra, best dem CinßO des Mvndego, hat einen guten M». Bubeiin, Flecken unweit Prag, n>aM ein schöner Thiergarten angelegei ist. Buble, kleine Insel dey Nord-Iü.laad. Bublln , kleine Stadt im Fürstcntha Can.iii, in Hintcr-Pommern, deniL«- nige in Prcussen gehörig. Luccurl, Lvkari, LuccLil/.s, Stadt in M bingarischen Dalmatien, mit einem M guten Hafen, lan dem Eolfo von M kariza , aus welchem viel Pich.,« Italien gefchiffct, auch über dieses M Handlung getrieben wird. Diese Wn gehörte ehestesten, nebst andern Min- genden Oercern, dem Grastiche» Serini; als aber An. >«7>. GrafW, Serini, wegen der geschmideten M spiration , entbaupcec wurde, ifi d,n Stadt liebst seinen ander» Gütern e,a gezogen worden. Luc-an», ," uilh- 0 >tz > 1 «! !>, »!M^ Lfte. 1 l-L SÄ.i Mx chkij chi» Ec-: Ä,it Ai.« H°ik »L ^L»iL Z7tic! 7^1' , 7 bB Ä' ..-hik- k »!?:>-. i »ss-ns '-. 1^" -! -S? Mi- stI«B B s/ Ki: Sß B -«L- L>-'' Buccariza Buchau K r^c-rsiiLL, stehe Luccsri. Lu-ck-r, kkein»>Scadt am Flusse Mali), IM Vul äi keow, j,i Sieisieu, nebst dem Tlcel eines Fürlteuchuiiis. xuc-nuuw, als» wird das grosse und prächtige Schiss genemiec, welches der Herzog zu Venedig jährlich !>ey d,r Lernlähiung mic deiN Aoriatifcheu Meere auf daS Fegt der Himmelfahrc brauchet, und ist cS von der Grösse einer Gaicazza, auf deoden Seiten mit güldenen Sesseln versehen. Es ist veralndec, und aufs prächtigste gelieret-, auf dem Ober-Deck stehet ein Lvron, auf weichem der Herzog zwischen den Gesandten und Senatoren fitzet. Auf dem Unter-Deck sind 28. Ruder, jedes mit 6. Manu versehen , von welchen man nichts, als die Bewegung der Ruder schauer. Am Vordertheile >reyec eine ver- güldete Gerechtigkeit, nebst dem Schweröle und der Waage in den Händen. Wenn der Doge den Ring ins Meer wirft, sitzet er am H-niercheile und spricht folgende Worte: Osi'ponm.uusrs, IN-US, iwstgmum xarj>ecui Mmmi,. Der Eapilaiu diejeS Schisses, muß, wenn er angenommen wird, mir einem evrperlichen Eid, und de» Verlust semeö Lebens die wunderliche Versicherung cyim, das er daS Schiss wieder unverletzt zurück bringen wolle, die Hee mag auch so liürmstch seyn wie sie will. Du.«, ein Ritter-Guch dcy Leißnig gelegen , der Land - und Fürsten - Schule Grimma gehörig. Buch, Kecken >n der alten Mark an der Elbe, wo eine Fähre darüber gehet, ist der Uebcrichweminung sehr unterworfen. Lucil, Locus, öofÄum, Luc/i/ir,«, ein Kecken auf einer ))aib- 2 n>el in Giuen- ne, in der Landschaft Bourdeivis. Die umliegende Gegend wirs !s Oopmlur äs Lucn gcnennec, und Hai ein Lorgcbürge. Lucw-rn, liehe I!u>;oon. LucNou-rn, kleine Stadt iil Süd-Schottiand, in d.r Provinz Lorhian. Luc.mu-H.ois , Vorgedürge in der Nord- ^chorllandisch.n Proviiiz Buqnan. Luciöuri, flehe Luccori. st)uchau, , eine freue Reichs- -i-cadr in Schwaden, 2. Menen vonBi- bera.h, «in Federsee, nebst einer Abrey, darft.ue neun Gräfliche und Freyherrliche Frauisin, welche,ich daraus »ach Belieben verheyrathen rönnen, unrerhalten werden, und deren Aevtißin ei., unmitteibarer Stand des Reich», und anitzo seit Anno i 4a. Maria Earolina , eine Gräst» von Komgseck- Rochen,eis ist , gedohren den >). 2un. 170«. lvuchuu, Hucheoau, ph»on-ck,ist xj„ Ulrich Landes zwilchen Hegen und Franle», dar- 'E" Sie Ä-rey Fmda liegt, uno durch weiches oer Fluß FuiSafiiesset. ' ^-chiog uno Sindklein in Böhmen, „„ Satzer-alreile, 10 ehemals die Duchaw Duckno' 195 Freyherren, Prinzen voll Buch u , ba-- lessen, nilnniehro aber den Grasen von igzernüi gehöret. Hncha.,', S adc in der Wovwod'chait M,e,s»>n, in, Licch. n,scheu Reiiss.ii. Locus, liehe öu/I's. Äncheck, Schloss, sre-e Herrschaft und Dog- rey in der ^s.hweitz, zw:sch..i Bern und Solothurn. Siche auch H.i ! sgun. Lucu-wa, der See von Biichelra, oder Alexandria, grosser See in Lgvpten, in Airi- ka , ungejeyr 7. Meilen von der S:adt Alexandria, davon die kleine Stadt Bu« cheira nicht weit entlegen. Suchen, Stadt am Odenwaide, Cour- Maynz gehörig. Huchenuu, siehe Buch an. Hu. enbcvg, siehe ckeinpre». Duchenbrr-ft, Bogrey,!! der Schweitz, dem Cancon Solothurn zuständig, daß Recht aber in Malest;-und Religions-Sachen geyvrc nach Bern. Bucheoest, d.',,eo>-chn, grosse und schlecht befestigte Start n! der Wallachen, aiiwo der Fürst vo-er Hofpodar, welcher unter Türkischem Schutze stehet, zu restöl en pfleget. Sie liegt am Kusse Dcnibro- witz, >echs Ungarische Meilen von Tergo- v'.st, gegen Süd-Osten. Es si.-s uver 40. groste Kireyen und Älvlier daselbst, und die Haupt - Religion ist Griechisch. Siehe s^ofpodar. Bochern,e.l, K.ecken und Amt ln der Grafschaft Hanau , unweit Frank,urt am Mann. Buchkgoi;, Flecken und Herrschaft in der Mittel-Mark Brandenburg, an den Nieder - Lausitzischen Gränzen, ehemals zu dem Amte Teupnitz, jetzo aber ziim Äö- nigl.Lust-Schloß Wiisterh.nijeli gehörig. Buchhs.'z, siehe E.-ih.iri-.endero. Buchhorn, kleine freue Reichs - Stadt ist Schwaben, im Algow, am Boden-See, ailws eine bekannte Niederlage ,ür die Kausincm-iS - Waaren ist. Sie hat die Herrschaft Baumgarte» unter sich, und stehet uiircr dem schütze der Stadt Uber, singen. öucki, grosser Flecken im Ländgen Caux, in der Normandie, fünf Meilen von Rouen. Locus, liehe Lock,. Buchs, auch Buochs, und Ruxercn, Pfarr-Dorf im Ca,non Uniermulden in der Schweitz, am vier Waldstadier L-ee gelegen. l Buchkee, Sch.oß im Cankon Bern, zwilchen Eriach Uno Lanoer.n, den dem B.e. ltk-See, wird durch einen Lano-Vogt von Bern v.rw. iret. .Bumonau, L. »dgraflchafnn der Schweitz, in« Eanlvn Solothurn, w von einem a.ren Schlosse und H-rrfchaft Buche» oen pi«h- i.... hat. Lnrino, siehe Locmo. N - Luck, k^Buc? Budjadinger-Land Budmgen Buu Ducs, kleine Stadt in Roth - Reuffen, IN Pehlen, in der Woywodschaft Belcz, wo sich die Flüsse Buck und Potraw vereinigen» Duck, siehe Lug. Duckarest, siehe Buchcrest., Buckau, Buckow / Mittelmäßige Stadt in der Mittel-Mark Brandenburg, im Ober- Barnimischen Kreise, au einem kleinen See, denen Reichs-Grase» ronFlemming gehörig, welche daselbst ein schönes Schloß erbauet- ruckslälsn-, eine gewisse Secte von Anabaptisten in Engelland. ^ ,, B ckenried, Bockeoried, ein berühmter Flecken im Canton Unterwalden, in der Schweiß, wo ein Convent dreyer Wald- Städte, und Hof, an dem Luccrner-See, zwischen Stanzstadt und Schwitz. LuctrinZluun, LrcoFms^mic?, Grafschaft in Engelland , welche gegen Norden die Provinz Nordhampton, gegen Westen L)rfort, gegen Süden Bark, und gegen Osten Middlesex, Hartford undBed- fort zu Gränzen hat. Hieselbst giebt es die beste Wolle, und die Hauptstadt, am Flusse Ouse gelegen, heißt gleichfalls Buckingham. ^ Bucknesiord, Aardalfiord, L-M-, Meerbusen in der Nord- See an den Norwegischen Küsten, bey der Stadt Scavanger. Sucllor, wohl anqebautes Königreich , im Reiche des Mogols, nebst der Haupt-Stadt gleiches Nahmens, am Flusse Zndus.i Buckow, (Neu-) Stadtlein und Amt in Mecklenburg, zwischen Wißmar und Rostock. Nicht weil davon liegt Air-Buchow, welches nur ein Kirch-Dorf ist. Lucorcli», siehe Buctieresi. Lucorrs, Lr-c/,-oll,,, kleiner Fluß in OulsLns olri», welcher sich in den Ooliu llr l-lisce erqcust, i» Neavolis- ^ ^ ^ Duc;.,«, Stadt in der Landschaft Halles, in Roth-Rcuffen. Luss», siehe Ofen. " Busnck, Stadt in Kroatien, in der Provinz Corbavia, in Ungar». Budarin , festes Schloß in Nieder-Ungarn , in der Grasfchast Trencichin, nicht weit von der Stadt Silem- Lucillolisr, Lorr-Iier!, lölllcrs Vslct, ein gewisser Schiss-Bediencer, welcher über die lloltclerijs, oder Speise-Kammer, und! über allen Proviant des Schisses bestellet ist, und diesen unter das Volk «uscyeiiet. Zn den Kriegs-Schiffen ist die Lorr-Ieiiss insgemein in dem Raume bei) der Küche, und ist ein Loch darinnen, durch welches man den Proviant heraus giebt. Bude, siehe Bode. , BndeliM, kleine Sradl im Erz-Stifte Trier- Buden, siehe Buöpmc. , , , . DnssadinLev-Äand, ist ein Stück von der Grafjchast Oldenburg,welches derMn?» ui Oanmmark von den Herzogen Braunschwcig »ud Lüneburg zu Lebe» tragt. Es har vortrcfliche Pferde, iwa liegt Zwilchen dem Einfiusse der D-si! und Jade, dahero cs der Ueberschw-m. mnng oslerS unterworfen ist. Budrnge», siehe Bnd:nk;co. Budißrn, siehe Bauyen. Kudnock, Purnock, Lttinoor-M, O„t»o^i»r,m , kleine Scadt am Fluss« Gaya, in der Ober-Ungarischen Grafschaft Gömor. Lucio», Lr,/-N6, , kleine und befestigte Stadt an der Küste von Dalnmiiu, den Venekianern gehörig, n.bst mau Bißchum, weiches unter dem E z-U- schvf z» Antivari stehet. Lucivcvieu, kleiner Fluß IN Litlhaucn, fibei Woywodschaft Poloczk, crgeust sich ia die Oboia. Budweisi, On^uiorum, Lr,»vr,,)/ö, M, und nach alter Art befestigieSraötaaier Moldau, im Bechnier-Kreise, in Böhm, 16. Meilen von Prag. ^ Budweiß, Stadt in Mahren, im Znainm, Kreise,den Freyhcrre» von Wallis gehcrtz Dudynie, Buden, Lll,ssm.r,Sladknebstti> nein trefiichen Schlosse im Rakomhn- Krcise, in Böhmen,;. Meilen »onPrah a» der Lger, gehört dem Fürsten von Lie. trichstein. Bndzrac, siehe Tnrtarn von Budziass, auch Bessorobie». Lueirk, suche Leiilk. Lusno Dsldo, kioni Oe/?»e, ii Dorgebürge in Neu-Guinea, den Min Latronum gegen über, in Süd-Amerika. Lucnor^^isr,Lon»iiLr, L. Omi^/i-, Haupt Stadt in West-Indien, in dcrLanbschaftParagiiap, aniLn!- finffe des Slrohmcs Plato, denen Stainern gehörig, von denen der beste schwarze Todack nach Europa gebracht wird, «ie ist eine berühmte Handels - Stadt, ailiro die Regierung des ganzen Landes, nndeni Bißthlim, unter den Erz-Bischofzn W' ta gehörig, sich befindet. Lusnretiro, Köuigl. Lust - Schloß nahe bch Liadrit, in Spanien, wobey sich ein M- trcfiicher Garcen und Lustw id desscheb König Philipp IV. hac cs erbanek. kuei-rong, siehe Lorcungs. LuffÄlLiu, kleine Stadl in LslaLrin cina,»! dfeapolis , wo der^ Fiuß Sibari in d<» Oolio äi l'orsmo fället. . Luller , Or,/nr/s,'e,m /.„cr,/ , grösst S" in Neu-Frankreich, in Nvrd-AM- Bug, , grosser Fluß in PM' welcher ui Roih- Reuffen bey entspringet, und sich bey Wissgroo in die Weichsel crgeust. . .... B>>ki - also nennet man daS vorn« rund« Theit eines Schiffes, am Büren BützSw 197 H!:». »s «p! - «!x^ Ailigj K lai^ ^'CiL. Aü.'kk> L; kli.ÄL^. U - L-E ^!LiU icrim Bugen Büren ircli-js^ l, e^r- x„s, iF ff- auch die vier ersten Stücke Geschütz in selbigem die Bug - Stücke gencnnek gu§« ^Königreich auf der Insel Ximo, in Japan, an einem Meer-Busen, i» Asten. Vusay, , ö«ss-^, Landschaft in Frankreich , zwischen dem Flusse Lain, welcher sie von Bresse scheidet, und zwischen der Rhone, wodurch sie von Dauphine und Savoyen abgesondert wird. kugle, Stadt im Königreiche Algier, in Afrika, an der See-Küste, und die Hauptstadt des Königreichs Bügle, an einem Golfo gleiches NamenS, hat einen guten Hafen und Schloß. Laxkia, Scadc in Nubien, in Afrika, liegt gegen die Aeqnvtifchen Grauzen. Buchau, ehemaliges Cistercienler - Kloster in Meissen, bep Leißnig, an der Mulde, jebund aber ist es ein Chur - Sächsisches Cammer-Vorwerk. Biichsen-Schress. v, sind zehen oder zwölf Personen auf einem Schiffe, welche dem Csnsrabel zur Hand gehen. Biickel'Ul-g, Stadt, Schloß und Amt in der Erafichast Schanmburg, am Flusse Au, anderthalb Meilen von Minden, gebäret den Grafen von der Lippe, Bü- ckeburgilcher Linie. Der jetzt allhier re- sidirende Graf ist Friedrich Wilhelm Ernst, gebohren den s- 3 717. hat dieses Städtgen durch eine Feuers- brunst viel gelitten. Bürgerdingen, sind gewisse Civil-Gerich- te in Preussen, deren alle Monarde eines gehalten wird , und vor welchen die Sa- , chen, so unter den Bürgern entstehen, , als Erbschaften, Käuffe und Schulden ! betreffend, abgehandelc werden. Büvgrrliches Recht, L-i-i/e, begreif- ' set diejenigen Gesetze, welche von der 1 Obrigkeit den Unterthanen vorgeschrie- ! den werden. Bürglen, Schloß und Flecken an der Thur, in dem Tnrqow, in der Schweitz, deren Unter-Gerichte der Stadt St. Gatten zugehoren. Kui 5 , , kleine Stadt in Nieder- Dauvhnie , nebst einem Gebiethe gleiches Namens, am Flusse Ouveze, in der LalÜLv r äu kuir. Luiilomsl, ist ein Beamter in einigen Städten in Frankreich, welcher den Schöppen Bericht erstattet, wenn etwas Venen 'Schiffahrten nachtheiiiges ge- fchiehet. Bürhlingen, ein Amt im Lüneburgilchen. Bütow, OomMkur, Herrschaft und kleine Stadt am Flusse Scolpe, im Herzsgthume Cassuben, >o. Meilen von Danzig , hart an den Pohlni'chen Eränzen, der Krone Preussen , als ein Pohlnisches Lehen, gehörig. Lultrsuo, kleine Stadt in Neu-Castilicn, zwölf Meilen von Madric, auf einem Felsen , ist von Natur sehr feste, har ein wohlgebauetes Schloß, und gehöret den Herzogen von Infantado. Bükterr, ein Bischöflich - Würzburgisches Amt und Flecken in Franken , zwischen Würzburg und Mergentheim. Büttlingcn, Amt und Flecken im Herzogthum Lüneburg, an der Neze, welche hier den sogenannten Barumer-See macht, eine Stunde von Lüneburg gelegen. Büyorv , Fürstliches Schloß und nahrhaftes Städtlein im Fürstenthum Schwerin, 2. Meilen von Güstrow, und 4. Meilen von Wißmar. An. 165,7. und > 7 >6. brannte es ab, hat sich aber wiederum erhoier. Unter Herzog Friedrich Wilhelms R gie- rung liessen jlch hier viele reformirte Franzosen nieder, welche Manufacturen «n- leqken. Der umliegende District Landes wird das Stift genennet, und auf dem Schlosse haben vor Zeiten die Bischöffe von Schwerin residiret. N r Buko- 198 Bukovnny Bulla Bullarmm Bullen I§"!-'c>v>, Sc»,dl im Pruchenler-Kreile, in Bübinen. Buact>, kleine L ladt und Amt, nicht weit vom Füilse Na>,old, im Herzoglbume Mürr-'n-vcrg , welche ln All- und Neu« Bulach gccheüek wird. si>s S rädtgen wird mclstenlheiiLNeu-Bulach genenner, und Alt-Bulech ist »nr ein geringes Fi- lial, eine Viertel-Stunde davon. LulszunLlroi, Rußische Festung in Siberien, an dem Flusse Angara , in der Landschaft der Buratten. Lulskuaim, kleine Stadt im Königreiche Marocco, in Afrika, in der Provinz Dueaia. Bulgar , verwüstete Stadt, von welcher »unmehro bloß dieUeberbleibsel zn sehen. Sic liegt in dem Rnßischen Gouvernement von Kasan, und ungesehr 70. Werste von der Stadt Ka an. Sie war die Haupt« stcdt deS anen Königreichs Bulgarien, dessen noch in dem Titel der Monarchen Rußlands gedacht wird. Es gränzce gegen Norden anKa-an, gegen Süden an Lstraca», gegen Oste» aber an dreBas- kirischen und Kaimuki scheu Tartarn., Diilkia, i-m, Bulflg'. ev, Türkische Provüu in Europa , welche gegen Westen an Servien, gegen Osten an das schwarze Meer, gegen bilden «» Romania nndMacedonien, gegen Norden aber an die Donau grunzet, wiewohl einige die Grenzen über die Donau hinaus strecken. Es gehöret unrer das grosse Gou- v r„ mein oder Beqlerbeglic von Romainen, und die Hauptstadt darinnen heißt Sophia. Bnl ern, kleine Stadt in M ihren. I r, ke>rvn, Gross,Bulkowa, Flecken im Fürstenchume servien, in Ungarn, sieben Meilen von Belgrad, gegen Süden. L-sts, kleiner Fluß in der i rovin; sivadien, in Griechenland, welcher in seit tstusto < 1 i Dopanro sich er- geußt. Lu! 0 , Bulle, , ist ein Pävsttiches Schreiben oder Instrument, am Pergament, mit einem bleyernen Siegel bekrchtiget. Siewerden bloß in wich tigeu Sachen ausgesertigt, und bestehen ili Deereten, Befehlen, und anderen Verordnungen, welche theils Glaubens- Sachen, cheils solche Geschäfte betreffen, die oaS Znceresse der Kirche zum Gegenstände Huven. Die Cardiuals-Diploma. ra , so gleichfalls Bullen qenennet werdest , sind mir einem goldenen Siegel beh ngen. Lullu m t-oenaDomini, isteineBulle, welche viele stlxcumniunicmiuner, wodurci, die ^tzer, und andere, als See-Räuber, D r äffcher der Pävstl. Bullen, Besitze, der Klrch n-Güther, sie mögen Kaiser, Könige, oder Fürsten seyn, in den Bann getha» werden, und viele Oalu» retsivn-l ro« in l,ch hält. Sie wird alle Jahr „ Rom aus den grüne» Donnerstag hffe»,, sich durch einen (,'sr-stnnl - Din-onum m Gegenwart des Pabsrs verlesen, nach he, re» Endigung der Pabst eine brenne», de Kerze uncer das Volk wirst, den Do,1- ner des darin» enthaltenen Fluches ei. wann vorzustelleu ; in Frankreich aber ist sie nicht augcnommc» worden, und hat man öfters darwider prolestjrek, Nst des Königs Prärogativen und die Frey, beit der Französischen Kirche dadurch ge- kränket würden. Der König von nien und Cbur-Maynz haben sic gleich, falls nicht angenommen. ES werden dieser Kuli» ausdrücklich auch die8cbikm. tici , wodurch sie die Griechische Kirchs verstehen, exeommuuicirec, derwegench allen Griechischen Kirchen in Mose«», durch Repressalien, die Lateinische Lnche, und absonderlich der Pabst nebst sk,U Clcrisey, aus den grünen Donners,«, wieder cxcommunicirec wird. Lustsrium, heißt bei) den Cachülische» -st, jenige Buch, darinnen alle Bulle» -n Römischen Päbste zusammen gettW werden. Bulle, güldene Hülle, ik> deutet insgemein ein Diplom« , »eichst mit einem güldenen Siegel bekräftig« ist. In besonderem Verstände ab» wird die Verordnung Kaisers Carl IV. also genenner, welche unter die Reich-, Fnndaniencal-Gc'etze, so der neu-cmM- re Kaiser in der Capitulation besch«eli muß, gerechnet wird, und An. izss.j» Nürnberg in Lateinischer Sprache pnbll« cirec worden. Die ersten 2z. Capilll kamen im Januario, die übrigen oz. im October selbigen Jahres heraus, mb führet sie den Namen von dem anhangeii- den runden doppelten mit Gold au-p qossenen Bleche, woraus des Kaiser- H der Stadt Rom Bildniß getrieben iß- Darinnen sit zu Ablehnung der derben Kaiserlichen Wahle» entstandenen Sml> tigkeiten versehen, wie es be» denjelbch soll gehalten werden, und die Prärogativen der Ehurfürste» sind darinne M diret. Es sind davon so viel Orig»m< Epemplare ausgeserciget, als lshmB' sten waren , welche- sich noch i» dem Archiven befinden. ... Küste, ist eine Art von Schiffe» , MM vorne und hinten,wie auch oben undUliM platt sind, mit einem Mast ohne Sga- Man gebraucht sich derselben, die'M auf andere Schiffe zu bringen, oder am wenn sie gekiehlhahlet, oder aus d>eso legewunden werten, um stezucaMM' oder dichte zu machen. Hullen-Gelder, isteine gewisseEteuen Spanien , welche von den Uulestha für die Päbstlichen Bullen erst Kraft deren sie die Freyheir incli, A-sst ja»! Isst« In,«.-, I« « ».2 Mi «ich vK- K,Zi- ÄiL« brr fl, L Äjo.) lik; M «l ü'stzl AL: »,,!U Bullerborn Busy men, FrcytagS und Sonnabends Fleisch zu eilen. Bullerboi n, lä,»- Quelle oder Brunnen im Stiice Paderborn. Sr hat unweit Altenbecken in einem Walde seinen Ursprung, und bey Nienbcckcn verkriecht sich das Wasser wieder unter die Erde. Den Namen hat er von dem Geräusche des Wassers. Man erzehlc auch von diesem Bullerborn, daß er vor Zeiten, wie das Meer, Ebbe und Fluch gehabt, und, sooft das Wasser im Anzüge gewesen, habe ein entstandener Wind' die Gipse! der umstehenden Baume beweget; alleine seit -638. hat man bemerket , daß diese Quelle iinmer siiesse. rulüngbioock, kleine Stadt und Gras- schaft in Lincolnshire, in Engelland. Die Familie Lw. JohnS, und der unter Georg l. Regierung berühmte Staacs- Secrekair Boiingbroock, haben hievon den Gräflichen Tire! gesühret. BuHinghausen, B Ilrnghauscn , Dorf in Franken, in der Grafschaft Castell. Bullow, kleine Ort in her Unter-Pfalz, bey der Berg- Straffe. Lungcv, siehe Königreich auf der Insel Ximo , in Japan, dessen König-stch nebst seinen Uuterthanen im ,6ten Ve- cuio zum Christlichen Glauben gewendet, soll aber nachqehends bey der entstandenen Christen - Verfolgung solchen wieder verlassen haben. -Mum, ist aus Englisch derjenige Theil des "Mp °°-ki W. A«h>, KÄS? «Wo ü chrh tjlit«!!. »Li. i !«« ÄLr« ü>Kr> lnm^ eliln »ü lik W ^.Seegels, welchen der Wind aufblähet. . ! Flecken auf dem Harz, am Flusse Di" Rodow, -. Meile von Goßiar gegen Süd- Iung-Bunzlau, ^1«' Stadt im Bunzlauer- Krene, i» Böhmen, am Flusse Gizera, ptlE, 7-Meilen von Prag. Eine andere Stadt in derselben Gegend heiffec Alr-Sunz- ^ Ml s lau , welches die Hauptstadt im Bunz- laiwr-Äreise-ist, und gleichfalls am Flus- W>E ft Gizera lieget, wo er in die Elbe fallet, »E a. Meilen von Prag. W, ^ Schlesisch. Bunzel, .iliE ... gM.' el»»»»' kleine Stadt am Flusse Bober, im Fursteuthume Zauer, z. Meilen von Lieguitz , war des berühmten Deutschen Posten Martin Opizens Vaterland. Eme Meile davon reiset man über den . der Schlesien von der Lausitz .. - scheidet. I>EL-Bu zlauer-Rreis , Lu-c-u/u/ «ei'V Allier von den größten Kreisen in Böhmen,,granzet gegen Morgen an Konlggratzer, gegen Mittag an den , ^ ^urznner , gegen Abend an den Leutine- si.ho üoiillsaa. >^:-.euoy, „ehz Lov. -.kl-« Buquan Buren 199 Luguan , , Provinz in Nord- Schottland , welche« gegen Norden und Osten am Meer, gegen Süden an der Grafschaft Marr, und gegen Westen an Murray lieget. Man findet in dieser Gegend Agtstein im Meer, aber keine Mause, welche gleich sterben, wenn sie von andern Orten dahin gebracht werden. Der beste Reichthum des Landes bestehet in der Wolle. Luguo)', Grafschaft in Artois, in den Niederlanden, auf den Picardi- scheu Gränzen, davon das berühmte Gräfliche Geschlecht Longueval den Namen führet. Lumgrag , , RN-! , Fluß im Königreich Fez, in Afrika, welcher im Gedürge Atlas entspringet, und sich in das Atlantische Meer ergeußt, allwo er bey seinem Einflüsse einen Hafen machet. Buralten , lM-'nü , eine wilde heydnische Nation und Landschaft in Si- berien , nebst einer Festung gleiches Namens ss welche mit einer Russischen Garnison besetzet ist. Burvach, ein Nassau - Dillenbukgischer Flecken, Schloß und Amt, im freyen Grunde, zwey Meilen von Siegen. Burvach, siehe Borborch. Lurcia, siehe Burcza. Burckersdorf, kleines Städtgen bey Wien, in Oesterreich. Burckhausen, Stadt am Flusse Salza, M Ober-Bayern, nebst einem auf einem Berge gelegenen alten festen Schlosse, 1;. Meilen von München- In dieser Stadt ist auch eine Churfürstliche Regierung und ein Rent-Amt. Burckthann, siehe Burgrhann. . Burcza, Burczelland, kleine Landschaft in Siebenbürgen, am Flusse Burcza,.an den Wallachischen «.MoldauischenGranzen, welche mit vielen Bergen und Wäldern , als ein besonderes Landgen umgeben , und durch den Fluß Alt von dem sogenannten Altlande abgesondert wird. Cronstadt, nebst vielen Marktflecken und schönen Dörfern, lieget darinne; es bat guten Kornbau , aber keinen Weinwachs. Der Fluß Burcza entspringet in diejcm Ländgen, und fället »hnweic Marienburg in den Alt-Fluß. Lursila, kleine Stadt , nicht weit vom Flusse Sangro, in ^.ViurLo cicrs, in Neapolis. ^ Buren, Büren, kleine Stadt in der Betau, im Holländischen Geldern, liegt,an einem Arm der Linge, welcher der Muh- lengraben genannt wird , hat ein festes Schloß, den Titel einer Grafschaft, und gehöret aus der Erbschaft des Königs in Engclland Wilhelm Hl. dem Prinzen von Oranien. N 4 Dores- »«s Buresheim Durg-Frio-d Burg-Gerichte Burg- Brrresdenn, Schloß , Flecke» und Herrschaft in der Eifel, an den Trierlschen Granze». Durkorcl, Stadt in OpsordShire, ln Engelland. B»rp, Stadt im Herzogtum Magdeburg, ohnweir der Elbe, und a. Meilen von Magdeburg. Die war eine von den vier Städ'en des Fürstenthums Qnerfurk, und gehörte dem Herzoge von Weiffen- fels. Wie sich aber dießfalls Streitigkeiten hervor -Haren, ward sie dem Chur- Haufe Brandenburg überlasse». 2>üvn , Sradt an der alten Issel, in der Grafschaft Züchen. Acury, eine Schanze im Herzogthume Bremen , eine Meile von Bremen. Es lst dieselbe An. > <7. verdesterl worden. Burg , Schloß, Residenz und Herrschaft im Vogtlande, ohnweft Schlaitz, den Grafen von Reussen gehörig^ 2 >»raa», Margqrasschaik in Schwaben-an der Donau , zwischen demLech und der Iler, dem Heu e Oesterreich gehörig. Sie ist 8. Meile,, breit, und eben solang, und sänget bcy Augspurg beym kleinen Wasser Herrenbach an. Ein Theil derselben wird da» Landlein Rlchsnau ge- nennet. ^ ^urgäv , kleine Stadt am Flusse MiN- del, und die Hauptstadt der Marggraf- schaft dieses Namens, 4. Meilen von Ulm. Burgvernbeim, Marktflecken m dem Banreuthischen Ober-Amte Hoheneck. Das nahe gelegene mineralijche Wildtad hat viele Privilegien , und ist mit schönen Gebäuden gezieret. Am gt^ork, Amt und kleine Stadt, mit einem Fürstlichen Schlosse und Amchause, lm Lüneburqischen , am kleinen Flusse Owe, zwi-chen Zelle und Hannover, dem Chursürstcn von Hannover gehörig. Burgdsrs, kleine Stadt und Vogte» , nebst einem Schlosse, im Cankon Bern, darauf der Schultheiß wohnet, -.Meilen von Bern. Burg-Ebrach , Flecken, nebst einem Amte, im Stifte Bamberg. Aurgemünd-n, ein Amt im Hessen-Darmstädtischen Ge-steche, nebst einem hohen Felsen-Schlosse an der Ohm, so mit r. Mauern und einem in Felsen gehauenen tiefen Graben ver ehe» ist. ZNir-q- sried , war in den altenZeiten ein gewisser Vergleich zwischen etlichen Ade- liche-i Familie» , weicher in sich hielte, daß, wenn eine oder die andere Familie unter ihn.» aba enqe, die annoch lebende suc-edirce; Item, daß sie ihre Schlösser wider die feindlichen lieber,alle zu- fä.Nlme-! beschützen wollten. Bura-Lehe» ist , für welche- sich der Vasall , als Burg-Nau», zur Lerlheidigung einer Burg veri.'Mt. Burg-Ger- chtc ;u urnt-n-g , s-nk^, Vielem in der Reichs - Era'dt Mrnl>». müssen gehalten werde», blS Kaiser»,^, rlch ill. erlaubet har, es auch ausinbün der Stadt an einem andern Orte zu d»,. teil. Die vornehmsten Sachen, so ^. selbst gehandelt wurden, waren pemli»-- Klagen, AuSsordernngcn zum Duc» ,,-id Faust-Recht. Ansetzo pfleget der Fr«,m, sche ReichS-Adel einander vor deiuseli» zu belangen. Burggrafen, s-i,,',, sse//.-e^k, besitzen rhcilS die FürMjf Dignität. Die vornehmsten wäre» dst zu Magdeburg, Nürnberg, Slronitn« und Rheineck- Sie waren vor dich, Kaiserliche Hauptleute über eine ge>M Stadt und Schloß, vornemllch adtt,» den geistlichen hohen Stiftern als D», Walter der Jurisdiction vom Kaiser zeihet. Bey den Ga» - Erbschaften 11M dieienigen auch Burqgraseu gen«, welche »nker den Adeliche» Familien «i» die gemeinschaftlichen Gan-Erben-U, ther die Regierung verwalten , und s« Ansehung dcS Gan-Erben-Schloffck,Nl, cheS die Gan-Erbe» von dem Reiches« Lehen tragen, und von dem Kaiser cm, sirmiret werden , dergleichen der Kurz, graf zu Friedberg in der Wetterau isi. In Pohlen sind die Burggrafen N< nlgliche Bediente , welche die Ävfficht über die Schlösser, Festungen und 8«, nisone» derselben haben, und denSta- rosren unterworfen sind. Die Stadt Nimwegen hat auch ihren BmMse», der dev Versammlung der Prcmpal- Staaten von Gelder» und Zuckde» die Ober-Scellehat. Von denOber-Bmz- grasen in .Böhmen siehe unten elm- Burggras. Bu> gbaun , Flecken und Schloß ln dt« Ländgen Buchau, ,m Stisk Fulda, m Flusse Hau». Burg»aus, eine Gräfl. Familie >n Schlk' sie», welche, nebst andern Güchern, auch die sreye Herrschaft Sulau besibet. Buc-gk-ausen, siehe Burcki'auftn. üENclli , sind kleine Venetianisrlie W- Schisse, mit einem proper» Saale in der Mitten , deren sich gemeiniglich ne Compagnie, wenn sie z.E. zur» nach Padua, oder sonst wohin wi!l,«b dienet. Werden auch Lsrcke und klenü Sucemr-uri geneiiiiek. Burg-Runstadr, Bischöflich- Bamder-n scher Flecken am Ma»n, in Franken. Burglengenfeld, kleine, aberwohlgebsut' te und feste Sradc im Herzogthume M' bürg, zwischen Amberg und ReqensMft an her Nabe; brauet gutes Bier- Burg los, siehe Bee -. . llurno, Burgow, kleine ans schöne S adt in Tyrol, an der Trident-M schen Straffe nach Venedig, em KM Bren- »klh "kih Al« «!n.: ikisiü» Üiill!' > Ui», »W„ lWW >chU «ÜRli KlAljr ««Ä14 l «IW ML <>i«l«> IWllls Z-urgo Burlakajos hl Air !II sck ! Ild M liUj lr' .^i» «st Wlck «ickk« j«I«E ,ßLM^ !i!»^ M.L B ven«!^ „»-F Olt >-! ,sll«^> Brenta, z. Meilen von Trient, und wird «uch sonst Worchen genennet. Es ist allda e,n schönes Bergschloß, darauf der Ocirer- relchische Land-Hauptmann wohnet. Durao, stehe S'rao. «ur?öi, öll-F-, Hauptstadt in Alk-Castilien, an einem Hügel, auf wolchem ein altes festes Schloß lieget, unten aber «>esset der Fluß Arlanza vorbey, über welchen 2. steinerne Brücken gehen. Sie ist eine der größten Städte in Spanien, aber schlecht gebauet, und hat ein Erzbißthum, welches izo. kleine Städte und Dörfer unter sich begreifsct, davon es aber der König!. Kammer ein gewisses Antheil der Einkünfte jährlich lie,crn muß. Luegoiv, stehe Largo und Burg». Burg-Scheidungen, Flecken an der Unstrut, in Thüringen, Ehur-Sachsen gehörig. Dieser Ort war vor Liters eine Stadt und die Residenz der alten Könige in Thüringen. ^ . Burg-Schn»albach, Schloß und istadt- gen im Fürstenkhume Nassau-Idstein, zwischen Wißoaden und Diey, r. Meilen von Langen-Schwalbach gelegen. B»rg,Sinn, Dorf in Franken, in der Grafschaft Rheineck, oberhalb Nheineck, denen von Thüngen gehörig. Burg-Solms, ein Dorf, ohnweit Braunfels in der Wettcrau, allwo ehemals ein Schloß als das Stammhaus der Grafen von Solms gestanden. Burgstädtel, kleine Stadt in Meissen, zwischen Rochlitz und Penick, den Grafen von Schönburg gehörig. Buvgstail, kleines Schloß und Marktflecken im Herzogthume Crain, z. Meilen von Laybach. Es ist der Graft» von Burgstall Slammhauß, gehöret aber nunmehro den Freyherren von Apffalcern. Burgthann, Berg chloß und Obcramt in Franken, im Margqrafthum Anspach, am Schwarzach, Flusse. Burg-.Tonna, stehe Tonna. Burql.nd, stehe Leur^ogss, und k'rsueke Lomrs. Burgundilcher Nreis, Lirrr,/»/ §^7. einer von den zehen Kreiftn des Rom. Reichs, zu welchem die kisncka clomrs, wovon er den Namen hat, nebst den >7. Provinzen der Niederlande gehöret hat. Er war al ö ehemals weit ansehnlicher als jetzo , da er blos die österreichischen Niederlande in sich beareiffet. Burgundjjcher N!ünz-Fuß stehe Areun Tka>er. Lurg - Wald, grosser Wald in Hessen, zwey Meilen lang, langer bey Franken, bergan, und gehet bis Marburg. Bnrn-Wedei, Amtsvogrey und Markt- Burgdorf'" H'^gchum Zelle, ohnweit kleiner Orr in Aragonien, in «ner wüsten Gegelid, darin»! weder Burrans Burv ssr Bäume, Gras noch Wasser anzucreffen, und daher von den S panier» die Wüste von Arago genennec wird. Lurlsn-i, Seö im Gebicthe von Siena, nicht weit von der Meerküste, im Flo« rentinischen. Burick, kleine und feste Stadt am Rhein, im Herzogthume Cleve, dem Könige in Preussen gehörig. Lurl-riju-, kurzweilig und lustiges Spiel, dergleichen bey Höfen angesieller werden. Vers burlesgue heissen Knittel-Reime, kurzweilige Verse. üurliiiAwn, stehe Lrinälm^cnri. öuronro, Ls- ontwm, kleine Stadt an den Granzen des Fürstenthums Masserano, in der Plemoutischen Herrschaft Dercellt. Lurrlonr, kleine Stadt am Ufer des Meeres, im Spani chcn Königreiche Valencia. Lurro, eine von den Msluckischen Insel« auf dsin Ost-Indischen Meere. Bursche,d, Abte» im Herzogthume Jülich, nicht weit von Acken, deren Aebrißin ein Stand des Röm-Reichs ist. Die Refor, mirten hatten sonsten eine Kirche allhler, we.che aber >714. auf Kaiserlichen Be» sehl niedergeriffeii worden. Lurü, kleine Insel in Griechenland, nicht weit von der Insel Corfu. Vmtia, s, r,siL, Stadt in Nacolren, in Asten, welche vormals des Grrß-Sultaiis Rest» den; war. Ist eine der vornehmsten Städte der Türkey. Sie hat ein Schloß und einen Erzbischof. Bursfeld-, ehemaliges Benedictiner-Klo» ster an der Weser, ,. Meile von Minden , im Fürstenchume Calenberg, unter Chur-Braunschweig gehörig, allwo gegen die Mitte des > t. Scculi die Reformation der Statuten des Beiiedicciner-Or- dens vorgegangen, welche über hundert B nedictiner-Klöüer angenommen, imd daher die berühmte Unlo, s. kvokormmio Lurskeläcnst-, bey de» Cachoülchen den Namen hat. Die ersten Mönche kamen aus der Abtey Corvey dahin. Im > 6 . Seculo bekam das Kloster Evangelische Acbre. Jetzt sind zwar die Kloster-Guter an einen Amtmann verpachtet, alleine der Titel eines Abts von BursselS wird noch ercheilet. Burstarr, Flecken in Franken, zum Amte Miltenberg gehörig. Burrendach, ein Schloß und Gtädklein in Schwaben, am Mindel-Flusse, zwischen Augspiirq und Ulm. Es ist vaS Scamm-HauK der Freyherren Schertet von Burcenbach. Buryland, siehe Burcza. 3 . Lclmuncts-Lur),, kleine Stadt lir der Englischen Provinz Lancaster, am Flusse Jcwel, in der Gegend von Saisorp. Lurv, Scaht in der Englischen Provinz Suffolk, sieben bis acht Englische Mer» len von Newmarker, M; Lu-, LOL . Bus Bussa Lu-, Insel auf der Nord-See, zwischen Jrrland »d Tsrrs novo, ist nicht lange entdecket worden. Lulcs, kleine Stadt in Piemont, am Flusse Macra, weiche vormals eine gute Festung war, so aber geschleisset worden. Sie ist vor diesem die Hauptstadt eines gewissen Marggrafthums gewesen. Busch, ganz kleine Insel ans der Nord- See , nach Groningen gehörig. Buschau, Gewichte in Hamburg, ohnge- fehr -so. Pfund. BusÄmeiler, Hauptstadt in der Grafschaft Lichtenherg, in Unter-Elsaß, so vor diesem dem Gräflichen Hause Hanau gehöret. Jetzo besitzet Hessen-Darmstadt diese Grafschaft, dem es von dem letzten Grafen von Hanau noch vor seinein Tode abgeiretten worden. Buseck , (alten) Burg und Herrschaft im Busecker-Thal, nähe an den Heffen- Darmstadtischen Gränzen. Diese Burg ist das Stamm-Haus der sogenannten Gan-Erben von Buseck, allwo der Ding- stuel, oder das Gericht ist, gehet aber von Hessen-Darmstadt zu Lehen. ^ Busecker-Thal, ein Gebiethe von 9. Dörfern in Dber-Hessen, im Amte Giessen, denen von Buseck und Trohe gehörig. Es wurde, nach langwieriger Rechtfertigung mit dein Landgrafen zu Hessen- Darmstadt, vomKaiserl. Relchs-Hofrache zu Men 170?. für ein unmittelbares Kaisers Lehe», und dessen Besitzer die von Buseck für Reichs-Sassen, unter die Mittel-Rheinische' Reichs- freye Ritterschaft gehörig, erkläret, vbschon die Landgrafen von Hesscn-Darmstadt seit >?7K die Landcs-FürstlicheJura darinne ungehindert ausgeübet, und die von Buseck als Lanbsaffen von Hessen angesehen hatten. Es hat sich aber hierauf der Landgraf an die Reichs-Mrsammlung zuiRe- gcnspurg gewendet, und endlich vor dem Reichs - Kammer - Gerichte zu Wetzlar 1724. den Pryceß, und dadurch izoo. Unterthanen gewonnen. Busendoef, siehe Loilonvillr. Lulsmo, kleiner Fluß im krin- ciMo ckru, in Neapolls, welcher sich ins Toscanische Meer ergeußt. Duieto, loLsro älLutbco, Aeoio 8Laccftun2, kleine Landschaft in Italien, zwischen Parma, Pieeenza und dem Po gelegen, dem Herzog.' von Parma zugehörig. Sie wird auch 8»ko krlsvlcmo geneniiet. Luieto, kleine Stadt am Flusse Orgina, im Scsco äi LuLto, eine Meile vom Po, in Italien. Buss, Stadt in der Woywodschaft Belsk, . in Polen- Bus h, siche Buczava. Lull), , Vorgebürge auf der Insel Candia, gegen Mores über. Lussa, siehe LuLL. , Buffen Buttima Dussen, siehe Dirmcnringen. Lnil-:csck, Türkliche Stadt im steinigten Arabien, in Asten. öuilst-rs, 8„^t »ft«,» kleine Stadt in Frankreich, in der Provinz Marche. Lmlv va, eine Stadt in der Wallachey, am Flusse Migikovo, neun Ungarische Meilen von Tcrgovlst, gegen Osten. Lust, 8-/r, eine Scadc in Persien, und die Hauptstadt in der Landschaft Sablestan, nebst einem Schlosse, welches für die beste Festung lü Persien gehalten wird- Lusto zmmla, 8^/f«« eine kleine Stadt zwischen den Flüssen Olana und Arno, im Mayländischen, welche de. Grasen Marilanl gehöret. Busum, Kirchspiel u. Bvgtey in Holstein, in Norder-Ditmarsen, war vor diesem eine Insel, ist aber nachher landfest gemacht worden. Lusvulram, Stadt in der Provinz Barks- . hire, in Tnqelland. Sure, eine von den westlichen Inseln Schottlands ,; so Lat. lftsdriäss genennet werden. Sie ist ihres Heringfangs wegen berühmt, und gehört einer Linie des Hamiitonischen Hanfes, die davon den Gräflichen Titel sichrer, und z» welcher der in unfern Zelten bekannte Graf Bucs gehöret, Rurem, kleine Stadt auf dem Berge im Vul L lVoto, in Sicilien,, nebst dein Titel eines Fürstenthums. Lucke, stehe Looc. Luton, siehe Louckon. Lmiinro, Lucincro, Stadt und Hafen amGolfo dieses Namens in Lpiro, in Griechenland, jetzo den Denettanem gehörig. Sie war ehemals eine ansehnliche Stadt, ist aber, nachdem sie von de» Türken rulmret worden, m schlechtem Stande- Lmrinw, 6olko äi Lucrinto, eine kleine Meerenge auf dem Griechische» Meere, zwischen Corfu und Lpirvll Burschav, Flecken im Herzogthum Mich, nahe bey Aachen, welcher meist Lutherisch- und Reformlrte Einwohner hat. Vutsckin, wichtiger Paß, Schloß und Stadt m Sklavonien, ohnweft Postegg und Carlstadk. Luttst-ila, ist das erste Zeichen mit der Trompete, wenn sich die Reuter zum Marsche fertig machen sollen, und heisset so viel, als de» Sattel auflegen. Buttbus, siehe putrbus. Buttelstädt, kleine Stadt in Thüringen, zwey Meilen von Weimar gelegen, und dem Herzoge von Sachsen-Weimar gehörig. Das hiesige Amt, worzu viele Dorfschaften gehören, wird die Dogre» Buembach, von dem Dorfe gleiches Namens, genennet. Luttims, ein Persianisches Gewichte, midso viel als 25. Pfund unsers Gewichtes. Buttlar, 'lj»s « ML Gch «L ^,x- !IL MK !«>«!« »W, «Kr: >!« «> !>!!?! ««sink: MÜU«L ckl!»!^ Bvrelar Byk Bylmer (abaretiers ssz M, »i I UI'H-" i»,«!"' sie K BL zis^ ö' »A >- Buttlar, Schloß und Flecken ln dem stifte Fulda, am Uistcr-Fmne, nicht weil von der Scadt Geysa. Ls ist dieser Orc das StannmHauö der alrenAdeiichen Familie von Buttlar, welche das dasige Schloß von Fulda zu Lehen tr-gen. kruttonsbazw, siebelsuölun- Butlüadr, ö/ea/mÄrLm > kleine Stadt in Thüringen, an der Lossa, zwev Meilen von Weimar, dem Herzoge zu Sachftn- Weiniar gehörig. Sie hat einen berühmten Viehmarkt. Lmu», Königreich undGtadt in Monomo- tapa, in A,rika, um den Fluß Zambre. Dutzv-ich, kleine Smet, nebst einem Schlosse in ecr Weccerau, vier Mellen von Frankfurt, und drey von Giessen. Der vierte Theil derselben gehörte ehemals den Grasen von Solms-Braun« feis, welche ihn aber an die Landgrafen von Hessen-Darmstadt verkauft, denen nunmehro d.e Stadt allein gehöret. B»xi'eim, kl iner -Ort ln der Grafschaft Rechberg, woselbst ein epemtcs Carthäu- fer-Klostcr ist, eine stunde von Memmingen. Buxret ude, stehe Boxtrhude. Buvcksloorei.-.Niere, ktein ausgemablen Meer in Nord-Holland, der Scadt Äm- sterdam gegen über. , siehe Luis. Bl» s« , ist ein Fischer - Schifllein ohne Stücke und Mannschaft, als da sind die Herings-Buysen. SuLt, LutL, fester Paß in Siebenbürgen, auf einem hohen Berge, gegen die Moldau. Lurtmcois. kleine Stadt in der Provinz Berry, am Flusse Jndre, über welchen daselbst eine Brücke gehet, an den Gränzen von Touraine gelegen. Lurols, Genuesischer Marktflecken in einem rauhen Gebürge, woselbst sich die Banditen aufzuhalten pflegen. e>,tscl,uz, Scadt in Zuaimer-Kreise, in Mahren, dem Fürstlichen Hause Lichtechten^ gehörig. Das dabey liegende, Berg-Schloß heißt Lostliiy. Dyckow, ziemliche Festung in Lilhauen, am Nieper, i„ der Woywodschaft Mseielau. Peter der Grosse eroberte sie Alnw 1727. nach einer harten Beta- genmg. , Stadt in der Wovwodlchaft Jnowroelow, in Groß- Polen, allwo >657. zwischen dem Könige in Polen und Churfürsten zu Brandenburg die Friedens-Tractaten geschlossen worden. > BMo>v, Scadt im Köniqgrätzer-Kreise, m Böhmen. ' -spndeas, ein Kirchspiel in West-Both- "en, m Schweden, nicht weit von umea. B>'ll.Briefe, heisse,, bey den Kaufleute» die Obligationen, welche über Gelder, so zum Schiffbau vorgeschosscn worden, ausgestellet werden. Bvt'nei -Nieer, klein ausgemahlen Meer zwischen Amsterdam und Wesep. Bvlry, stehe Biliy. Bymen, stehe Dnnen. kynckon, Stadt in Dorsctshire, in En« gestand. S^tLnrsgsr, grosse Stadt in Ost-Indien, Mitren im Königreiche Guzurare, wird meistentheils von Heydnischen Braminen bewohnet. L^xclail, kleine Stadt und Hafen auf der Schottländischen West-Insel Ulst. Brftrzire, , Scadt in dem Kaurzimer - Kreise, in Böhmen, fünf Meilen von Prag. Es liegt auch eine Stadt diesos Namens in dem Bechiner- Kreise, sechzehen Meilen von Prag, welche denen von Slavaca gehöret, und Vieu-Bystrzire genennet wird. In dem Chrudimer-Kreise, an den Mährischen Gränzen, liegt auch ein Bvftviy, oder Blstr.', allwo ein gutes Lisenbergwerk bestndlich. ^ Byrdau, kleine Stadt und Schloß l» Po- merellen, im Polnischen Prcussen. Bpton, stehe Beult, en. L^tr-, kleine Insel in der Ost-See, nahe an der Insel Falster. Stadt in Ober-Egvvten, in Afti- ^ ka, am linken Ufer des Nilis, Ladaflo, stehe Lsvo-lo. Rabatten, , werden in Rußland die offenen Schenkhäuscr genennet, und ist das Regale der Cabacken eines von den größten Jntraden deK Rußischen Staates, weil vermöge dessen alte schenkhäufer in ganz Rußland der Krone alleine zuqehören, und mit Getränke von deren Kammer versorget , auch gegen ein Stück Geldes verpachtet werden, welches in diesem weitläuftigen Staate ein ungiaubiiche- beträgt. Lskuls, heißt in Staatssachen ein Der» ständniß gewisser Personen, welche sich vereiniget haben, einen Vorsatz auszuführen, selbigen aber bemänteln, daß man ihn vor der Zeit nicht errathe. Lrdons, ist eine kleine Kammer von Bohlen und Brettern hinten, oder auf den Seite», in einem Schiffe, allwo die Piloten und andere Schiffs-Bediente schlaffen; heißt auch eine kleine Bauer- Hütte. LskiLnir, Kskwnis, Gränzfestung i» der Provinz-Burati, in Rußland, darinnen eine gute Rußische Garnison lieget. LadLretiers, sind Franzölttche Garköche, deren bey zwey hundert in Paris sind, welche den Verkauf von allen Viecua- lien »«4 Cabarres Cäbinec lien haben, deß kein Bürger von einem Bauer auf dem Markte, sondern von diesen Garköchen die Mctuailen ksuffen muß. Ssbsir-r, sind allerhand Schiffe, welche unten einen platten Boden haben, und weiche andern Schiffen in der See be- hülsiich sind. Sie werden von den Schweden und Danen Clinear genen- nec. Saks, sehr kleiner Fluß in Gallicien, in Spanien, welcher sich in den Fluß Me- lezar erqeußc, und neben demselben in den Minho fallet. Esdcccs äs viäe, kleine Stadt in Portugal! , in der Provinz Aieiicejo, hat ein festes Schloß, und liegt vier Meilen von Porcalegre. Lsbscas, l^ubisr, Flecken im Königreiche Andalusien, gegen die Portugiesischen Granzen, zehen Meilen von Sevilla. L-idsl, liabsi, KsLbe!, also werden die groffen Seile oder Tauen genennec, womit man die Schiffe auf der Rhede oder anderwärts «»hängt, daß sie nicht fortweichen können. Man nennet auch Cabeis diejenigen Tauen, womit man die Boote, oder andere schwere Sachen , in die Höhe ziehet. Jngleichen heissen die Ankerseile Cabels, oder Ca« belcouw, und wenn man sagt: die Labels kappen, so ist es soviel, als die Ankerseile cnczwey hauen. Siehe oben Ankev adkappen. Ssvel-Lor, Lolis LUX c-iklsi, ist derjenige Ort im Schiffe, wo alle schwere Ankerseile, Peerlinen und anderes Tau- werk liegen. Er ist gemeiniglich auf denen groffen Schiffen unter der sechsten Lücke, so breit, alS das Schiff, und zwanzig Schuhe lang, dienet auch denen Soldaten insgemein zur Kammer. Lsbsnäs, grosser Hafen in der kleinen Provinz Ansoy, im Königreiche Longo, in Afrika, allwo ein starker Sklavenhandel getrieben wird. Lsbrs, , Stadt in der Barbarey, in Afrika, der Insel Sicilien gegen über, an einem Meerbusen, OolL äs Laxs genannt, hat einen Hafen. Lak-siLm, bekannter Flecken in Frankreich, unweit Mmes, in Languedoc. tÄbecslesL, Schloß und befestigter Platz, in dem Flusse Tajo, unweit Lissabon, auf einer Sandbank, in Portu- gall. Ladiner, ein geheimes und besonderes Zimmer eines Königs, oder anderer Potentaten, darinnen die wichtigsten Staats-Affairen traciiret werden. Daher kommt L-.biner-Rath, das ist, ge- heimester Rach. Labinets-Lourieu ist, der aus der geheimen Sraats- Labirsle Laceres Canzley abgeschicket wird. Sonst heisset Cabinek ein verschlagenes kleines Zimmer in einem Hause, oder eine kleine mit Gewächsen bezogene Laube im Garten. esdirols, einer von den Bergen des Pyre. näischen Gebürges, an de» Gränzen de« Grafschaft Foix, in Languedoc. csdirs, eine von den Philippinischen Inseln , hat den vornehmsten Hasen, und ist für allen Winden wohl bedeckt, lie. get zwey Mellen von der Hauptstadt Manilla. Lsb-Isn, Königreich und Stadt in Indien, jenseit des Ganges, dem Könige Ava gehörig, in Asien. Lsdo, siehe Ospo, Lzko b'imx, Borgebürge auf der West-Küste von Gallicien in Spanien. Hat den Namen daher, weil s man vor Entdeckung der neuen Mt qeineynet, daß dieses Vorgebürge an, Ende der Welt gelegen. Lsboyz, siche Ouibo. Labisis, in, kleine Insel auf bei» Mittelländischen Meere, nicht weit von Majorca. Lakrss, kleine Insel auf dem Guineischen Meere, in Afrika, nicht weit von der Insel St. Thomas. Sie ist bergichc, hat viel Limonie» - Bäume, und wird wegen der vielen daraus befindlichen Böcke, die Bocks-Insel genennec. Labiisia, siehe kügo, Labu!; Königreich im Reiche des MeqM, in Asien, an den Persischen Gräiizm, nebst einer Hauptstadt gleiches Namens, welche wohl befestiget ist. LoczKsloL, kleine Stadt im Königreiche > Leon, an den Portugiesischen Gränzeii, 4. Meilen von Leo». ! Lassca, Stadt nebst einem Castell auf einem Felsen , im Königreiche Fek, M ! Mittelländischen Meere, in Afrika. ^ Lac-, 0 , , eine Wcst-Indimi- sche Frucht und Art Nüsse, ans welchen die Chocolade gemacht wird- cacLtorvL, kleine Insel aus dem Ost-Jn« i diaiilschen Meere, nicht, weit von der . Insel Sumatra. ' Lscsa, Lspo äslls Lassa, Dorgebütge auf der Insel Sardinien, an der West« lichen Küste. Lacsrss, kleine Stadt im Spanischen Estremadura, am kleinen Flusse La« > bor. Lsssr-ii, Oacsrs5 äs Law-mna, Stadt auf der' Insel Lucon, in Asien, welche eine von den Philippinischen ist, a» der Megrenqe von Manilha, nebst einem guten Hafen. Sie hat einen Bischof» der nach Manilha gehöret. Lackmi, ttklj > : ^ Wjtz »kh r,ch !>>. ' «M !ll!, chs > A t»^ M2 . V !««'! M Mli di! Ws Wsh ,d! Ilck^ !«K . Wl"i ^ D,^ - Ml ^ -j! , >l-E Lachan Laderousse Lader Cadix ro§ z-c- zg st" L-rkvn. grosse Stadt in der Provinz Ye- rack, in Persien. Man machet dajelbft die schönste güldene und silberne Stoffe in ganz Pbril^i' ercluo, Hanplstadtim Königreiche Tun- quin in Ost-Indien, ungefehr zc>. Meile» von der «Lee, deren Haujer aus Leim- Wänden und Stroh - Dächern bestehe», daher öfters grosser Schaden darinne ge- schiehec. Sie hat weder Mauern, Walle , »och Gräben, und bestehet wohl aus 20020. Häufet». Lack-ni, ir.,ek-tt, ein wüstes Land in Georgien, i» Asien, dessen Fürst ein Persiani- scher Vasall ist. crekire», geheim halten, verbergen. Ociau-L> eseü!, also nennen viele Ame» rikanssche Volker ihre Obrigkeitliche Per- sohnen , welche Recht sprechen, und zugleich auch im Krieg« das Kommando führen. Ocon-o, Königreich in Nieder-Aethio- pien, in Afrika. c-corls, kleine Stadt in Andalusien, 2. Meilen von dem Ursprünge des Flusses Guadalquivir. Lacorla, stehe Lszurs. Lacouckacb, Völker in Neu-Frankreich, in Nord-Amerika. cräLaalüi, kleines und sehr lustiges Städt- lein in sskcu-Castilien, an den Gränzen von Ait-Eastilien. caclalan, Stadt im Gouvernement von Languedoc , in Frankreich. , siche ivaclon. (kaclaronlsr, siehe Oaclerouste. Laäava!, ein berühmtes Herzogliches Ge- schlcchce in Portugal!, weiches aus dem Hause Braganza , daraus die heutigen Könige in Portugall entsprossen, ab- stamniet. Der itzc lebende Herzog von Caoavai heißt Nnnno Cajecan de Melio, gedohren den 9. Nov. > 74 >. dessen Scies« Muicer, Donna Louisa, war eine natürliche Tochter des vorigen Königs Petr! , und seines verstorbenen Bruders Wiliwe. Sie führte den Titel einer Fürstin von Carnida, und starb 1732. Oaääor, Stadt in Asien, im Königreiche Brainpour, ist dem grossen Mogul un- terrhan. CLä-lor-, ein Degen , welchen die Spatz« an den Sattel hängen. Dieser hat eine gerade und lange Klinge, und sie bedienen sich entweder desselben, oder ihrer Sabel, wenn sie in der Schlacht sind. Lrdelsbui'g, siehe Tadolsburg. ^aä-nac, kleine Stadt in Quercy, in Languedoc, am Flusse Lot, in Frankreich. aniehnlichcr Flecken in Provence, m der Viguerie v»n Apt- eine Halde Meile vom Kluste Durance. Srädilein in Provence, an der «Mn«, w» die Gränzen der Päbstlichen Provinz Denaißin und des Fürstenthum- Orange zusammen stoffen. L»äet, heisset eigentlich der jüngste unter den Brüdern. Daher kommt es, daß man die Compagnien im Kriege, oder die Leib - Garden , welche ans junge» Edellciiten bestehen, Osst-re nennet , weil die jüngsten Adelichen Brüder , aus Mangel der Güiher, Kziegs- Dienüe annehmen müssen, es seo denn, daß sie den geistlichen Stand erwählen. Es haben dahero verschiedene Pscenra- ten in ihren Residenzen gewisse Cadet« ten-Schulen cngeleget, darrnne die jnn« gen Edelieuce erzogen, und in den Kricgs- Uebungen, Sprachen und Wiijenjchasten, auf des Landes-Herrn Unkosten , unterrichtet werden, daß sie bcy erwachsenen Jahren als geschickte Officiers unter der Militz employret werden können- Lsssisr, Fluß «m Spanischen Königreiche Granada, der ben Salvbrena ins Mittel« ländijche Meer fällt. caälere, kleine Stadt in Provence, in Frankreich , z. Meilen von Toulon, Süd- Westlich gelegen. Laällcclcici, heisset soviel, als ein Richter der Armee. Sie sitzen bey dem Groß- Vezier, oder seinem Vicario in den Ge, richten , allwo in Civil - Sachen nnS Streitigkeiten gehandelt wird. Sie haben auch über die Türkische Soldacew ganz keine Herrschaft mehr, wie vor Alters , indem dieselben anitzo von niemand , als von ihren Officiren, vcr- urcheilet werden können. Es sind im ganzen Türkischen Reiche nicht mehr alS z. csäiieLkier, der erste in Europa, dce andere in Natolien und Asien, und der drilkezu Groß-Cair». SiemüssenGeistliche , nach Türkischer Art gelehrte, und gebohrne Türken seyn. OussiUüc, kleine Stadt an der Garonne, nebst einem schönen Schlosse in Guien- ne, und die Haupt-Stadt der Grafschaft Benagues. Last«, ein Arabisches Wort, und heisset ein Richter, oder Rechtsgeiehrter. Bcy den Türken bedeutet CM einen Unterrichtet, und folgt er nach dem Moila, oder Mula Codi , das ist , nach dem Ober-Richter. Sie werden alle beyde zur Geistlichkeit gezehlet , weilen die Türken ihr Recht von ihrem Prophete» und andern geistlichen Lehrern her haben. Luclix, Meer-Enge von < 7 «ssroc, oder voll Hguur, Ore-mn,, i-e/sH ekr/m numo ist derjenige ganze Thcil des Atlantischen Meeres, weicher zwischen den Küsten der Köniqreichc Aigarve und Andaln- sicn gegen Norden, und denen Küste» der Königreiche F,z und Marocco ucge» - Süden eingeschlossen. , Laciix, Laälr, Vinlic, , Stadt in Andalusien, in Spanien, auf einer Jn- lei ro 6 Cadix sei gleiches Nahmens , welche von ziemlichen Umfang, wohl gebauer und feste ist, indem sie gegen die Meer-Seile mit gerade gehauenen Felsen verwahret ist, nach der Land-Seite aber einen Graben nebst 2. Bastionen hat, welche die ganze Breite der Insel an derselben «Leite cinnehmen, und ist diese Insel gegen Lite» durch eine Brücke, la kucn- re 8 usco genannt, an das feste Laud angehängec. Sie ist einer der wichtigsten Plätze der ganzen Spanilchen Monarchie , wird von sehr reichen Kausieu- ten bewohnet, welche durch ganz Europa die ichvnsten Magazine haben. Der Haien har auf beyden Seiten 2. Schlosser , und allhier kommen fast alle Maaren zusammen, welche die Spanier nach Indien , und von dar zurück bringen; auch pflegen die Spanischen Snder- Florten hier einzulausien. Die Stadt hat ein Bißrhum , unter de» Erz-Bischof von Sevilien gehörig. Sin. ,72 -. kam das Indianische Commereien-Collegium , oder die ^uäicncis real ch- la Lvmia»uon a las Iiräias, wieder von Scilla nach dieser Scadc zurücke. Sin. ,7Z2. ertheilce der König von Spanien ei»>,r Compagnie, so in Cadix errichc«c worden, eine auö 22. Arciekeln bestehende , nach den Philippinischen Inseln zu handeln , und sowohl i» allen dortigen Häsen, wo sie es für gut deiänden , als auch nach Dst - Indien, ihre Handlung zu treiben. Jedoch sind davon alle aüsqeMossen, so nicht ge- bohrne Spanier sind. Die Maaren, welche nach Spanien zurück gebracht werden dürfen, sollen in Theeboy, Ldelge- steinen, seidene» Zeugen, und Medi- ciiialischen Sachen bestehen. Wobey der Compagnie erlaubet worden, dasjenige, was stein Spanien nicht verkausten kan, an auswärtige Orte srey abzusühren, und soll auch niemanden sonst erlaubet sepn, nach gedachten Inseln zu handeln. Die Insel LUx belangend, so ward selbige vor diesem lnlüla sunonls genannt, und liegt zwischen dem Einfiuffe d.s Guadalquivir, und der Meer-Enge von Gibraltar, nicht weit von den Küsten des Königreichs Andalusien , von welchem sie durch einen Canal abgesondert wird. Sie ist überaus fruchtbar an Vieh und Weide, und wird 7. Meilen lang und drey Meilen breit geschähet , wie wohl sie an einigen Orten nicht über eine Meile breit scyn soll. Man siebet daselbst Zwey Thürne, als Reliquien eines alten Gebäudes, welche man die Säulen tt-een/i, nennet. Der Sinns Vaclicunus, oder die öa>a von La-rrae, ist ein kleines Stück von der Meer-Enge von Cadix, und wird dieselbe durch viele Schlösser verwahret, unter welchen Cadolzburg Laermarden die vornehmsten sind Puntal und Na,», gorda, die am engesten Orte der Bar, einander gegen über liegen, und were'! alle bepde insgemein mit eiuerley die Punralen genennet. Um die Bare herum liegt der Hase» vou Cadix undSt Maria, nebst dem Porro Real- Ladolzburg, Schloß, Amt und Städtlm, im Marggrajthlim Anspach. Laclor- , >2 klevo cti dKclors > P/,. b-2, Hauptstadt der Lauoschaic Cadorin» , i» Italien, am Flusse Pieve. Lsclormo, (.q-rorm«, , chachrebüLm, kleine Landichajt »n Frlaul, den Leue- tianern gehörig , deren Einwohner »«„ allen Heirschasilichen Beschwerui.ge» de, sreyec sind. Laäivu, OsclLou, eine Frey-Herrschaft in Schottland. Llaäiiunr, siehe Lsssanr. , suche Laclis. Lai.imercv, sir einer der vornehmsten Bedienten bey Hose, welcher von den gen und Fürsten über die Cammer-ssn> traben uno jährlichen Emkünste gesMt wiro. Man licnnel auch diejenige» a» grosser Herren Hosen Cämmerer, welche bey ihren Souveranien die Auswar- lung haben. Im Deutschen Reiche hi die Bedienung allezeit eine der ansehnlichste» gewesen, nnb hat schon zur Zeit der Fränkischen Kursier fierirtt. Heuc zu Lage ist der Cyurjürji zu Brande.» bürg des heiligen Rom. Reichs Erz-Cäni- merer, und l» dessen Aowe>euhei! uer- rlchcec solches hohe Amt der Fürst »eil Hsheiizoileni, als Erb-Cämmerer. Äm Kayserl. Hose bedeutet das Wort Cäu» merer so viel als einen Cammer-Herrn, inmassen den» auch vorgeoachie Erz- Cämmcrer-Würde dergleichen Bedienung hat. Siehe Bvandeuvurg lind -brua- mer-^erren. L-run, , Haupt-Stadt in Nie- der-Norniandie, am Flusse Li ne. Cs ist eine grosse, wohl gebauere und relaie Handele- Stadr, alldieweil mit der Auch die größten Schiste dahin gelangen rennen ; auch hat sie ein Pres,diel, Bailla» ge, Uulversiräc, Köuigl. Aeadeniie, uni . feste C.raöeiie. Land.,,, kleine Stadt an der Mosel, u» i Erz-Slijte Trier. I L'-iLisilff, gute Handels-Stadt in Glamsp gaushire, in Engell.iud. S-e hat einen Hasen am Flusse D e.re. Lsaitulo, Siadt in Momgomery, in Cn- g.liaud. Lnorlon, /sia kleine Stadt anl Flusse Louske, n, der Grajschasi Man- rnouih, in Eiigelland. Lseriuarll^n, l.omrt«,. rLrmm/si, Hand- schalt in Süd-Wallis, in Cng'liam'' welche gegen Süden an die B. pe von Tenby, uno den C«r.a, von Briste., Lite» -ir l!,! >? kt-: iiN Ptt. -q- ,N ,!.- Ni- E s^- Laernarv an Lafreria T>sten an die Grafschaft Glamorgan und Brccknock, «ege» Norden an die Grafschaft Cardigan , und gegen Westen an die von Cardigan und Pembrock gran-l zel. Die Hauptstadt heisset gleichfalls j Laermardcn , ^^--Äenron, und liegt am Flusse Tovy- „ ^ ^ ^ Ls-msrvsn, (.omckÄr,^, Landschaft in Nord-WalleS, in Engclland, wstche als eine Halb-Insel gegen Norde» an daS Jrriandilche Meer, und gegen Osten an die Landschaft Denbigh und gegen Süden an Merioneth gränzet. Sie liegt in einem Gebürge , welches man die Englischen Alpen nennet, und die Hauptstadt heisset gleichfalls La»r- narvan, an der Meer - Miste, und der Halo-Insel Anglesey gegen über gelegen. Lscrrvcnc, , kleine Stadt IN der Englischen Grafschaft Monmuch, gegen die Granzen von Glocester. c-ikr, vor aftcrS sssteo-L/r^, Hauptstadt der Halb-Insei Crim , liegt an der Küste, und hac einen Hafen, weicher aber jetzo j» schlechtem Staude. Sie gehörte den Genuesern, wurde aber >474- von den Türken erobert, weiche jetzo allda einen Bossa halten. Die Einwohner sind Christen , Juden und Türken. Sie ist die größte Stadt in der Crim, bestehet auS z. biS 6022. Häusern, und treibt mit Sklaven, eingesalzenen Fischen und Getreide grossen Handel. Die Meer-Enge. bey Cassa, oder der Lo 5 plwrus Limo- rius) vereiniget das schwarze Meer mit dem lftsr cft'Ils «lsbscli«. Sie wird auch uncerweilen die Meer-Enge bey Kreci, oder bey Lochers, genennet. L-Me eine gewisse Art Bohnen , welche h.niftg in dem Königreiche Demen, im giütfteeligen Arabien, wachsen, und woraus man einen Trank zubereftet, der heuc zu Tage durch ganz Europa stark getrunken wird. c-anMa, grvge Landschaft in Afrika, in Nieder-Aerhiovjen , an den Gränzen des Königreichs Monomscapa. Ihre Einwohner ftHes. oder LE-i, genannt , gehen nackend, sind schwarz, und wohnen in Höhlen, oder Hütten von sweigen der Baume, deren einige von den Reisenden entdecket worden ; andere aber, s» rief ins Land hinein wohnen, find den Europäern no» unbekannt. Jyre Religion bestehet m Verehrung eines Wesens, so sie Hümme nennen, und welches sie bey gutem Wetter verehren , bey schlimmen aber, sich ocftig über dasselbe beklagen. Die- jenigen , welche gegen das Lspur boius wohne» , weroen Hottenroren ae- "E« > u.!d fressen das rohe Fleisch, nebst dem Eingeweide. ^ Cafran Cajazzo 207 Lokis,, heißt bey den Pohlen, Russen und Türken ein Ober-Rock. Lsgchon, Stadt auf der Insel Lucou, welche eine von den Philippinischen Inftln ist, der Bischof gehöret nach Manilhe- Lsstli-^L.ckMm, Stadt am Appenriinischen Geburge und am kleinen Flusse Cankio- 110, im Herzogihum Urbino, im Kircheii- Staate, in Italien, nebst einem Bißthum, unter den Erz-Bischof von Ur- biiio gehörig. Lsglisii, Lszllvr, LsIIer, Haupt- Stadt auf der Insel Sardliiien, an einem kleinen Berge, am Oolf» äi Lszlisri. Sie ist die Residenz des Vice - Königs, und hat ein Erz-Bißthum, Universität, Cica- delle, und einen weiten und sichern Hafen , welcher die Handlung daselbst befördert. Der Rath und die Bürgerschaft haben grosse Privileaia, gehören unmittelbar unter ihren König, und sind also von deS Vice-KönigS Gerichtsbarkeit ausgenommen. cs»usy, , grosser Hafen, oder kleine Meer. Enge an der südlichen Küste der Insel Jamaica, in Nord- Amerika. Lsftoils, Lssrle, Ln/o-tck-e, kleine und der ungesunden Lust wegen übel bewohnte Insel auf dem Oolft, ck, VsncLis, an den Küsten der Landschaft Friaul. Sie hat eine Stadt gleiches NahmenS, allwo ein Bischof, unter den Patriarchen zu Venedig gehörig. Lskor», , Hauptstadt der Landschaft Quercy, in Frankreich, am Flusse Lot. Sie ist groß und volkreich, und hac eine Universität, so -zza. genutet, Anno i?;>. aber von König Ludwig XV. aufgehoben worden. Sie ist auch der Sitz eines Bischofs, welcher den Titel eines Grafen von CahorS führet, und unter den Erz - Bischof von Alby gehöret. L-ü, kleines Königreich und Stadt auf der Insel Niphon, in Japan. Lajaneborg, , Hauptstadt und Festung in der Schwedischen Provinz Cajanien, in Finnland, an dem Ula-See, gegen Norden gelegen. Das nahe bey der Stadt gelegene Schloß wurde 162-. angelegt, von den Russen aber An. 17,0. eingenommen und niedergerissen. Capri,-en, die grösste aber wenig fruchtbare Schwedische Landschaft in Finnland, am Bothnischen Meerbusen und Lappland. Lsjsre, L-ssn, «um, kleine Stadt in der Pro- vinzQuercy, in Frankreich, am kleinen Flusse Loch, 4. Meilen von CahorS. LsjsLLo, QsjsLLo, , alt« Stadt aus einem Hügel in I crrs äi Usvoro, in NeapoliS, am Flusse Dulturno, »cdst einem Bißthum, unter den Erz-Bischof zu Capug gehörig. Lslc. Lc >8 (aic Cakrs Lilie, Lai'k,o, siehe LaltjU-, La,uu>, k eine Zn el ans dem IVIar ä-ldgoit, in Amerika, unter die Lneaylschen Inseln geoorig. Lazonna, Inkel in Süd-Amerika, inGina- na, am lVlar ck-I Kurt, de» einem Flusse gleiches ahmens, auf welcher die Kran» zs>en einige Calvinen haben, darüber sie sich im vvngen Seculo lange Zeit mit den Holländern gezanket. Lai ns, suche Oa-rs. Lmrunz, Hauplstadt in der Provinz Honall , in China. Sie soll vor diesem g.on.r als Pecking gewesen sey«. Lailitt, siehe Kello. Lsm>a-si>, Türkischer Beamter, derer insgemein nur drei) im ganzen Türksicheu Ltt.che siiid. Tiner benlidec sich stets in Co-!ua.nn,opel, ist gleich!«»! des Groß- Veziers Lieurenanc, eommandirc in Ab- wesenhett desselben zu Constanrinopel, untersucht alles Pslicev-Wesen, und ordnet ls zum Tdril an; der andere ist stets Heyn. Groß-stuikan; der dritte aber de« gienet den Groß-Vezier, wenn derselbe vom Ho>e ubweicrw Wenn sich aber der Groß-Vezier beyltt Groß-Sulcan behübet , so ilr die L'ksrzs diese- dritten Lai.,scan gar ausgehoben. tsimsn, Ls>'liisr>a!i, .roco^r/orrem Injel u,, «m Golro von Mexico, in Nord- A.uerlka, allwo viele Schildkröten gest- schcr, und viele Croeomllen angetrosten wer.en, den Engelländern zuständig. Noch eine Insel dieses Nahmens sindet m»l> iilcht weit davon in eben diesem Golso, weiche zum Unterschiede Groß- Caui.an geneunec wird, und liegen die>e de-.-oe Ji.leln >z. Meilen von einander, der I,„ei Cuba gegen Süd-Westen. Ls,man, heißt in den Orientalischen Ländern, nach dem Zeugniß der Reste - Beschreibungen , so viel als ein Crocodill. Ln, >>ren, oder Lainranee, eine Seele der Gnosticker, im oten Geculo, hatte eine sonderliche Veneracion lür Cain , dessen Nähme von einer allmächtigen, himm« istchen Gewalt, wie hingegen Abels von einer geringen Gewalt, sollte sormiret sin», wie auch für Judam , weil er da- Instrument unserer Erlösung gewe en. Sie gaben vor, daß man, die Seeligkeit zu erlangen, allerhand- Bubenstücke versuchen müßte; staruirte» daher» gewisse i Engel, ms Vorsteher der Sünden, die sie l auch anruffelcn, wenn sie dieselbe begehen wollten- sie machten ei» >)>uch, Pauli Himmelfahrt qc„ »nc , welches dieses Apostels geheime Worce, die er in seiner Entzückung gehöret haue, enthalten sollte, >o aber in der Thar laute» Laste-' ruiigen waren. Lslaui.-, siebe 8 shu-. Lrtto. ^lcsir, Grvß-Lairo, Lavr,,,Haupt» Araöl in Egypten, am festlichen User de-. Cairo (akabrkr Nils, welche eine der größten Städte in b« Welt, und anitzo nncer Türk,,chcr Botmäßigkeit ist. Sie bestehet aus z.Theiieii. deren jeder von dem andern ziemlich «..> enlsernel liegt, n.hmlich Air-d-,,. , Lleu-L^vo, hat auch ein ziemlich ». stes Castell aus einem Feste», und in bi- Residenz des Türkstchen Baffa. Löwsh, neu a. Pauiarchen darinnen, nchnilich ner für die Copkstchen, und der andere für die Gricchstchen Christen; und treibet sie grosse Handlung, wUche jedoch ziemlich adgei.ommen, seit dem man den W - nach Indien über das Dorgebürze der guten Hoffnung gesunden hat. In ihn» Manusactureu werden sonderlich schone und kostbare Tapeten vernrciget. Diese Siadr soll über 2400». Gasten und s st s, viel Kirchen haben, und über zu«,. Chrj, sten daselbst wohne». Lsiro, in Indien, suche Lamsta^a. Lsuosn, Türkische Sradc in Ä,rika, Königreiche Tunis , in einer sandig»» und unfruchtbaren Gegend. Lairlui-is, Larkn-, Provinz i» Schockland, welche unter alten am ml< testen gegen Norden gelegen ist , M sich, gleich einem Vvrgebürge, in de» Ocosnum Lsiscionium hlneiii erslreciel. Sie ist sehr Fischreich. Lasur-, Lsjuzete, Lovi.wird derjenige Ort >m Schiffe geneiinet, allwo sich der Sari, tain oder auch der Schiffer aufhält. Si« ist im Hiiuerrheile des Schiffes, nachder Gelegenheit desselben, groß oder klein, und stellet ei» kleines Zimmer vor. Laster, Königreich und Stadt in der Pw- vinz Georgien, in Asien, dem Könige in Persien gehörig. Lasters, grosser Fluß in Süd-Amerika, der in Neu-Granada entspringet, lind sich hernach in 2. Arme kheilet, davon einer den Fluß Orenoque machet, der andere aber in den Amazonen-Fluß gehet. Lala l)uc/ra, Hasen aus der Insei Gdjch im Mittelländischen Meere. Lala Sc/tt-ml,, Hasen auf der Insel Gei», im Mittelländischen Meere. Lalsbria , eine von den 4. Haupt-Provinzen des Königreichs NeapoliS, welche Zal'illcara, nebst Lsiattria cttra undolnä, in sich begreiffec. Insgemein aber wirb sie in einem enger» Verstände genoni» men, und alsdenn bestehet sie nur aii» Laiastri» cirra, oder ultra. Die Proviiij Lalabria lcirr» , oder Doer» Talaboie», sonsten auch I» krovineia -st Loiüenea genannt, gränzec gegen Süden a» L,I>- kria alträ, gegen Norden an örsilst»' gegen Welten an daS Tyrrhenstche Meer, und gegen Osten an de» t-°>i» ä, Varan.u. Lalabria ultra aber, oder Vii eer u-.-laurir, , sonsten auch!» "r»- -'Ä i-r- 8 ! vinlUL cki Latarara genannc , hat gea-.n Osten, Süden und Westen dasMl'kei- täi>« (alabnscbes Calacabellora Calaragirone Caldenasch rs- ländische Meer, und gegen Norden c-Is- t>n» cur-. Diese Landschaft ist a« man- chcn O«en sehr fruchrbar, und dem Erdbeben sehr unlerworsen; auch haben vor ...... diesem die Prinzen der Neapolitanischen «„,? Könige sich Herzoge von Calabria nenne» ^Il> lasten. . . .. L-stnbl'ftches Nleer, ^-r^/omrrm , ist derjenige Theil des Konischen Meeres, ><«!«' welch-r au die östlichen Küsten von Caft- ch br,en und Sicilien gehet, und welcher sich st« ix dis a» das Lorgebürge von Lc. lVl-ris äi st«!» L-uc- erstrecket. Qäl->c, cK/ne rem, kleine Stadt in Bretagne, st» i» Frankreich, in derDivces Cornouaille. >>c-l-k, kleine Stadt in Caralomen , ia. «Sin- Spanische Meilen von Barceiioim, Nord- Weltlich gelegen. , . «Ml. czl^uer, guter Hafen an der südlichen KülteverZrstei Majorca, bey Spanien. c-.l-li»rr-, -r, Stadt IN Alt-Casti» lic», am Fluste Ebro, nebst einem Biß- thum, unter den Erz-Biichos von Bur- ?. . gos gehörig. (.Äcirun, Stadt IN dein k->- I^econ- !lle ouis, in der Picardie, am krs cis cl-I-u5. A M,: Hit! «st eine der festesten Scadie in Frank- MM reich, und ein Schlüssel gegen Enqeliand «h!«n A,id die Niederlande, nicht groß, aber der A Handlung und des guten Hafens wegen A,»M sehr volkreich. Sie ist fast ganz um dein ü, ML Meere und mitMorästen umgeben, hat oie- ZtPch je Bastionen, eine feste Citadeile, und eine > kljWk Schanze, kUrb-Nil, Klsbon-, oder Io bvlr- l st», gij r. t>nn genennet, welche den Eingang in den ' lüMk Hasen bestreichet. Der ksr äe L-l-ls, lbietnM OnÄru?«, vcl , ist Mia» eine Meer-Enge, welche das Britannische und Deuiscye Meer von einander scheidet, > l» ZW twische» den Küsten des k-n§ Koconguir und der Landschaft Kent, ist vhngc,ehr ^ü»i bis >echs deutsche Ogkeilen breit, also, . iiitiü i>aß ^»an de» heileni Wetter mitten auf der .»See die Küsten von Frankreich und En- gelland zugleich sehen, und wöchentlich s' sweymal durch die Paquetbooce bey gutem Winde in sechs bis acht Stunden nach a>^' Douvres übersahren kan. Sradt in Afrika, im Königreiche ki>> Algier, am FlusteMalvia. ch , <--l-in-r-, wohl bewohnter Flecken in Mo- rea, t» der Provin-^elvedere. zM C-I-mv, kleine Znsel ocs Archipelagi, zwl- ,«» ^ scheu den Inseln Lero und Lanqo, ist mit «lSi-p. grossen Bergen bedecket, und hat 14. Mei- >ti«^ e len im Umfange. ^ siehe Ll-pimcr. cK/nM. Flecken kn M-Ca- " «A. „stillen, in der Dioces von Osma L^osse scadr auf der Molucci. schenJnieiBucon , liegt aas der Höhe ei- ^?es Berges, in einer instigen Ebene hat «inen schönen Hase». instigen Ebene, und E^bello», kleine aber wohl bewohnte „ Stadt an, «i««m ^ügci, beo dem Flug« ck-I-i-ö-IIot-, im Vsl »diret. LÄl-rr-va, Stadt am Fluge Guadiana, in Neu - Eastliieu, von weicher der Ritter» Orden seine Benennung hat. s. -öftrer» u-rden von L-I-cr-vs. Eala», siehe R »r. ü-'-I-von, kleiner Fluß in Provence, welcher sich unterhalb Casaillon >» den Fluß Du» rance ecgeußt. Lnlbe , kleine Stadt in der alten Mark Brandenburg, anderMide, zweyMeilen von Gardeleben , in einer sumpstgten Gegend, das E.lvisMeWer. eegenai.lit, und gehöret seit izsg. denenHerreu von Aivensieben. Lolve, eine Stadt an der Saale, im Her- zogthum Magdeburg , vier Meilen von Magdeburg. Sie hat «in «iceS schloß, und gucs» Hoplen-Bau. Lalbe, siehe L ilw. Lalbiek, Flecke» und Schloß im Clevischen, so der Baronen von Morrien Wohnsitz gewesen, welche Familie »och bis dato in Westphalen floriret, und das Erb-Mar» ichall-Ämt des Stifts Münster pratendi» rer, worüber selbiges aber mit dem Ober» Kämmerer, Frepherrn von Plettenberg, als Besitzern des Hauses Nordkirchcn, s» denen von Morrien sonsten gehöre, ben der Reichs-Kammer zu Wetzlar in Proceß gerarhen. L-ftcar, kleine Stadt am Flusse Mein., im Herzogthum Cleve, zw y Meilen von der Stadt Neve. An. 1645 .. ist sie ihrer Fe» stu»gS-Wcrk«r beraubt worden. C-Ic-, Sladt in, Herzogchnm Mayland, am Flusse Oglio. Lnlcinaco, Stadt in der Provinz Berga» mascs, in Italien , den Veneciaiicvn ge» hörig. L-Icla-w, kleine Stadt im Brescianischen, am Fl»sse Chiese, ln Zcalien. L-Icullren, den S-Icusuw ziehen, helsscl aus rechnen, zusauune» zähle,,, Ueder» schlag niachen, (s-lcuiio, siehe ül-nc. Laiben , Lalden, Schloß , nebst einer Hcrrlchafc in dem Alqvw, in Lchwaben, dem Abre von Kempten gehörig. Lalbeaarft, 7 L lr>ona>m, c^-lflon-Lro , Schloß »nd Herrschaft im weltlichen Ge» bierhe des Bischass von Trioem, m Ty- -V -oi. ?7o Calderino (alenbercs Lali-nderg Ccküber rol, vormals denen Baronen von Tr«xp gehörig. Es entspringt in selbiger die Brenra. (lsläsimo, ein berühmtes und heilsames Gesund - Bad in Italien , zehen Meilen von Verona. Laldern, ca/ab, o, eine Herrschaft in Ty- rol, unterhalb Brixen- Laldern , Dorf lind Gericht« im Amte Marburg / in Ober-Hessen, dessen Einkünfte der Universität Giessen gehören. Lgläonsr./,«, siehe Laldenasch. Lsle, k'oncl är Oals, , der Raum, ist der niedrigste Theil des Schiffes, welcher unterm Wasser gehet, und ist eben dasjenige, was der Keller in einem Hause ist. Laie, siehe Rale. (Äecvulon, kleines Königreich an der Küste von Malabar, in Asien. Lrüecuc, LÄecutvm , Königreich auf der Halb-Jnsel von Indien, diesseits des Ganges, welches seinen eigenen König hat, der von seinen Unterchanen sehr hoch verehret, und Zamorin, das ist, ein Gort der Erden, gencnnet wird. Er besitzet grossen Reichthum, und ist sehr mächtig, hac auch den Christlichen Glauben anznnehmen versprochen , aber solches niemals geboren. Die Succeßion im Reiche fällt nicht auf des Königs Kinder, sondern auf dessen Schwester Sohn. Im Kriege bedienen sie sich keiner Pferde, sondern vielmehr derer Eiephancen. Die Hauptstadt ist gleiches Namens, und liegt auf der Küste von Malabar, welche Stadt sehr groß ist, viele Handlung, abjonderlich mit Pfeffer und Edelgestemen, rrcibec, und einen guten Ha,cn hat. Laicdouisches Meer, Qr/e.Ä,- , vcl , das Schott- lsndifche Meer, ist ein Theil von der Nea d- See, und erstrecket sich von deliNördsi- chenKüsten von Groß-Bricannien bis an die südlichen Küsten von Inland. Laieubeug, L-st/enüt, Fürstemhum inNieder-Sachsen, und ein Stück des Hcrzogthums Braunschweig, welches in Over.und Nlrder-Lalenberg aelheiiet wird, deren jenes an Hessen, dieses aber an das Herzogthum Lüneburg gränzet. Noch genauer rhettet es sich i» Z. Quartiere, nemlich in das Hannövrr- sche, Hameiische und Göktingische, weiches letztere ehemals ein besonderes Für- srenlhum ausgemacht hat. Es gehöret dem Ehur-Hauie Hannover, und ist 1757. z 8 . und 6 c>. verschiedenem«! in Französischer Gewalt gewesen. Lalenberu, uraltes Schloß nnd Amt am Flusse Leine, im Fürstenkhum Calenberg, -.Meilen von Hannover. Lolenverg, Lbi,«,, ein Berg, welcher eine halbe Meile oberhalb Wien sieget. Er gehr von der Dona» bis an bi« Sau , fast in die Zv. Meilen , und bekommt unterschicdeneNamen Zu oberst auf der Spitze dieses Berges siehe! man noch die Ruder« von dem Schlosse, dm, imio vor Zeiten der H.Lcopo:öns, Aarg- graf in Oesterreichs Hof geholter,, »»> auf einer andern Spitze, nahe dabei,", liegt ein Kloster, so ivzr.fsir dieCaiM dulcufer gestiftet worden. Lalcnvei-tt, Lallenberg, Derg-Schloß, unweit der Stadt Coburg, ist ein Sach- sen-Meiiiungisches Kammer-Em.,. Lalendeu-Seiten, Reriands chen Schmausereuen, ben jedermättliW verhaßt und abgeschaffec morde». Dej Sprichwort : Er salenderr die g.,a,e Woche, batanch seinen Ursprung daher; und zu Lößnig ist noch ein Lalands. I, siege! vorhanden. Lulexio, (7s/e/rr,m , Fleckeil in der Dein, tianische» Provinz Bcrqamast», am st,V> se Ogiio , davon das Thal äi Q!-xl» den Namen hat. LÄerure, siehe <-Hl,ure. Loifurerunrr, 1"' wohner heissen Goronnes, die »ch em, nachdem die Spanier das Land eingenM' men, in die Gebürge retiriret baden. Lallscn, Türkische Stadt in der BaMM an> schwarzen Meere , hat einen MM (lulibrr, ist die Weite des Mundloches einer Canone, oder andcrm GesE Im allgemeinen Gespräche bedeutet r auch die Fähigkeit, Tüchtigkeit, sr» Leschaffenheir eines Menschen. ^ - Bruder, waren vor etlichen hundert Jahre»«»« Gesellschaft, odcr Vrüderfchan, vongM« sichen und weltlichen Personen, beinich in allen «rossen Städte» in DeMichlsst, fast nach Art der Rosenkreutzer, M ist am ersten Tage jeden Monarhs, de» Sie Lateiner Lslenä», nennen, zulanniien kamen, für die Seelen der Verstorb« etwas beytruqen , auch daben verorfU. ten, was für Allmosen auszuthelle», nst für Fest- undFast-Täeu zu beachen: ist sind «her nachmals, wegen den schrcstli- lä p D »ä st- lbs po- Ä '«r ia>! r«! s« irl« «c iril r-h ch ßh kib ä >«! K,l k! Üi! i S >» Ä!!i-- !«I^ Imbt,- iiil!,^'. »M. liliars l »iv-: HM ist, , «tust «Iiix IstLoir 8, «itt üWri irlÄ!» ipaÄc »si«. ,/jlck! ,z?H!N O W,Ä »,.°K , fi! Kli'/ Lll. ..x ZH U M Ai»> (aliber Lalix «»Uder-Srock, Aorilleric-nraaßstab, ist «in viereckigcer Srab, worauf die Dia- mecri von blencriic», eiserne» und steiner« nenKugelu, von >,a, z.undmehr Pfunden verzeichnet sind, kaum man auf dem gegebenen Calibre eines Stückes finden kau, wie viel Psun-Blcy, Ei,en oderScein es Ichieife; ingleichen denCalibre eines Stuckes zu oelerininiren vermag, wen» eS so »der so vielBley, Eisen oderSleio lchies- sen soll. (Klient, siehe Lslseuk. talifen, also »ennece man vor diesem die Regenten des Türkischen Reichs, ehe der Name Sultan gebrauchet wurde,und heißt so viel, als ein Nachfolger des Mahomets. Heut zu Tage wird dieser Titel den Hohenpriester» des AkorauS in den Molcheen devaelegec. Lallsormen, Landschaft im nordl. Amerika, am Südmeer, längst den Küsten von Neu- Merieo. Es ist noch nicht ausgemacht, ob dies Land eineInsel, oder nur cineHolb- insei seve, welche mit den gegen Westen gelegenen Ländern biS »ach Kamrichaka zu- fainmenhange, als welches die neuesten Rußischen Entdeckungen glaublich machen. Kalifornien gehöret anjetzo den Spaniern «nb vornemiich den Jesuiten, die sich seit ,o.Jahren allda festgesetzt undMißioneu errichtet haben. Ihre vornehmste Psianz- tzadr ist am Lorgebürge Sc. Lnoar, astw» tre die Wilden zu Handwerkern, Ackerbau und Weinbau mit gmem Eriolq angesüh- rec. Ihre Gerichtsbarkeit gehet durchs ganzedand von einem Meere zum andern. Aus der Küste gegen Osten werden Peilen zefischec; sonst aber ist das Land kalt und uniruchcdar. LaUforrilsches Meer, og/n, e ein Theii des Südmeers, zwischen der Insel California, und den Inseln Alt- und Neu-Mepico; in diesem Meere werden Perle» gestschet. LUmm», Insel auf dem Archipelago, wird von Griechische» Christen bewohnt. v»liv,<^istu,rl.TürkischeStadcinNatolien, bev demEinstuste des Laii in da» schwarze Meer,ailwo »e eine» guteuHasen hat. (ans, siehe Äalis. Ealisch, stehe Laiisch. Lallün, Lax äa tt-vebel, N Ns,- Lorgebürge in Aechiopien, im Königreiche Dangoii, in Afrika, dem Lorgebürge Ara, inArabien, gegenüber, welche devde zusammen die Meerenge von Badelmaudel nmchen. vsllwre, Cslerurs, Festung aus der Insel Ceylon, meiner sehr angenehmen Gegend an der Sec, welche mit doppelten erdeue» Wällen versehen,, und An. in die Hände der Holländer kommen ist, welche sie den Portugiesen abnahmen. «-aux,gro,scsP,grrdorsinWester-Bokhnien, «ncer welchem -er Fluß gleiches Namen» (alixtiner (alnxrr 2 1 L in den Bochnischen Meerbusen einsällt» Dieser har seinen Ursprung in Luleä Lapp- mark, gegen den Norw gischen Gränze !. T stixtwei-, E.ckistinrn-, also wurden im 5. Seouls dieHußiren in BLh > cn genennet, weil sie einen Kelch (Lolic-m) in ihren Fahnen rührten, und sonderlich um de» Kelch miH. Abendmahl esterren. Alsadcr hernach ausdemConc liozuBastl/A -ggr. sich der meiste Tbeil zum Vertrag bereden ließ, indem man ihnen die Com,nunion unter beyderley Gestalt, nebst andern Punc» ten, erlaubte; so wurden diejenigen, wel» che sich folchergestalt mir der Cstholstchen Kirche wieder verein-get, in bechnderm Nerstande dieCaliptin r genennet» hingegen die andern, so beständig bev Johann Hnßens Lehre blieben, hieffenThaboriten, Lrebireu, oder Orphani, mgl-iche» P,ecr- dier und Koleslaviauer, und etzre i sich wider die C lixkiner, al o, daß eine Par- lhey die andere ve: folgere, unddieThabo- ricenvon den C liptinern endlich fast ganr anfgerieben worden. Lakipliinr, wurden in dem >7ten Sccul» die Helmstadtischen und andere T >->ologi geuennec, w ich, es mit D. Calipw und seinen Nachfolgern in etlichen Theologischen Gtrcitpunclen wider die Wittenberger hielten, und in verschiedenen Pnnoten den Eatholi chen mehr einränmten, aiS diesem; -aber sie auch von den Wittenbergern des Svncreriswi beschuldige' wurden. (.'sÜLliuLva, ein Orc im Königreich Peru, in Süd-Amerika, wo die Spanier das meiste Gold Herdringen. Lai ao iti IKuil, S°adt auf einer kl. Insel, in Peru, an de» Küsten dos Südmeers. Sie liegt-. Meilen von Lima, und isteigomlich der Hafen von dieser lezrern Stadt, der gleichsam die Handlungs-Niederlage vo» ganz Peru ist. Durch das Erdbeben von > 746. ist sie gänstich verwüstet worden. (Kllsr>,6r,/-EM,S ädtgen am Flusse Calais, in der Irländisch,ui Grafschaft Ki kennt, weiche Sitz und Srstne im Parlamente hat. Lallenl>eost, ein Gräfliches Keschlechle in der Ober-Lausitz, welches daselbst dasStädt- lein und Herrschaft Moska besitzet. Ihr Stamm-Haus inlle-ioeo." lieget in West- phalen, imMtiftePadcrborn, bey Marburg, an denGranze» von dorGraschartW-ldeck. caülpury.e n hohes u. uachArr einerPnraml- de formirtes Gel ürge in Guinea, iuAmika. Lallo, siehe L-r,e>. Lalloo, fester Ort im Lande Waes, in Flandern, am linken Ufer der Schelde, anderk- halbe Stunden von Antwerpen. Lalma, ?n,Haup stadtiu Smalaud, in Schweden.liegt a» der Ostsee gerade gegen Oeland übe-. AissieAn. 1047. l^vsre, in Neapvliö, nebst einem Bißchum, unter den Erz- Bischof von Capua gehörig. " cslvl, besestiqceStadt ausder InselEorslca am Ovlko Ni Cslvl, „ebst einem gute» Hasen , und einer Eitadelie. Calvinisien, siche Reformirten. Oulvichno , ein festes Schloß im Brescia, Nischen Gediethe, den Lenckianmi ge. hörig. Cunmodury, siehe Ralundburrr. Lalvörde,'Flecken und Amt an den Magde- burgische» und Märkiichen Granzen. Zz gehöret dem Herzoge zu Braunchwcia. Wolsendüttel. Lstwarrs des Fleckens lu« eine alce Festung die mit einer Mauer Morast umgeben -st. Calw, L derlich nach Italien grosse Handlung ircift Dieser Orr ward An. 1692. von den Fm, zosen eingcäichert. Lalneenbeeg, siehe Calenberg. Cslrs, Ritrer-Drdcn von Calza zu Vr-, nedlst, sieheAitter-chrden. Lslrsels, L. Ooininzo -le Is Lslraäs, LH/evÄ«, kleineLtadtam kleine» Flusse Lagler», ln Alt-Castilien, im Ländgen Rloj-'- Calzenow, kleincrDrt in der Provinz beiten , in Liefiand , 7. Meile« von Riga gegen Osten. LnmübLills, cm Paß und fester Drti»Portugal!. Camaidulcnser, Lsmsl-s-M, sind Wnssst, deren Stifter Sr.Rvmoaldus, ums Hahr 967. bep Campoinaldoli, in Italien, ei» Kloster gebauer. Sie halten die LrdnM des H. Bencbieti, und tragen eine» schwär« zcn Unccr-oter Schnlter-Rocf' überM- sclden aber eine weisse Mönchs- KM» dörfe» auch kein Fleisch, und was vom Fleisch herkommt, essen, sondern »M- sen ihre Speisen mit Del schmelzen. sLi« nlge leben in besonder» Zellen, und suh» rcn als Einsiedler ein sehr Harles Lebni, daher sie auch klremirro L^insülulenserhe s« ftti, weiß gekleidet gehen, und das Haust bescheren- Andere aber wohnen m W' stern , sind Mönche , und heissen daher IVIonuchl LsmsIäuIenlhL. Sie I-abcn ihre Älösicr ans hohen Bergen und in WM» nenen. CauLian, kleine Insel aufdem rochen Aster, gegen die Arabischen Küsten. , „ . Cowumiü, Stadt nebst o eni Titel eines Mar« quisars, in Cacalonieii , in dem Gediethe von Lerida, 4. M«>lm von Balaguer. Camarces Lambray . Mistet seyii soll, -2. Collegia und 4. Hallen hat, auch nebst der Stadt Depntirce ins Parlemenc schickt, berühmt. In den 4. Hallen wohnen die Studenten unter gewisser Aufsicht. Lomdiillü, kleine Scadc in Katalonien, an den See-Küsten zwischen Tarragona und den Gränzen des Königreichs Valencia gelegen. Lrmdrou, !ein Ort in Hennegau, zwischen Lenze und Chevres. Lamvurg, Sachftn-Gothaisches, zum Fur- stenthum Altenbnra gehöriges Stävklem und Amt an der Saale, zwischen Jen» und Naumburg, Es liegt zwischen sehr hohen Felsen-Bergen, und vor dem Stadt« lein sirhet man noch die Ruder« eines alten Schlosses. ^ , LsiiiLl 5 llr 706. den > >. Jun. brannte die ganze Stadt bis auf die greife ocircye, das Rachhauß, und eines Predigers Wohnung ad. (litmera, ls Voirecks Lnmera, kleine Stadt in der Barbarcy, in Afrika, im Königreiche Barca , an dem 6 olio äi Si-lia ge.egen. clamarsSrellLM, die Srern-Lammer IN Engellank, ist ein Gerichte, darinnen von dem obersten Canzler und Königlichen Rächen die Verbrechen vornehmer Her- ren examinirer und bestraffec werden. , c-mrr-cn , eine Iniel nebst jwey guten Hasen auf dem rochen Meere, welche zu Absßinien gehöret. kmmereünoL, stehe ^nrillsr. Lamei'icb, stehe Omi-ra;«. emnsrisie, stehe Oaräinsl Lsmsrlsnzo. Oinermo, LLMLiinum, Scaot am Appen- nim chen G bürge, in der lVlsrcn ä'^n- l cori-t, am Fluste Ghiento, im Kirchen- Scaate, nevst einem Bischöfe , welcher unmittelbar inner den Pabst gehöret. Esmsrlsngo, siehe Lnrämal Lsmsrl-nzo. L meron , kleiner Ort im Herzogtyume Siecrin, lll Bor«Pommern. Lamero .lauer, waren im 17. Seculo enie Parkhey, Presbyterianer in Schottland, bereu Haupt war Archibald Camerone, ein Feld-Prediger, welcher nicht wollte geschehen lafsen, daß andere Minist« der Pres merlani che» Kirche die vom Könige Carl dem kl. angebothene Freyheit annehmen jollce», weil sie solchergeftalt den cnömg für das Oberhaupt in Kirchen- Sacheu erkennecen. Sie lrennecen sich von den übrigen Presbyterianern , und kamen !v weil, daß sie König Carl den ll. des Reichs verlustig achteten, und de- thronisiren wollten, wurden aber bald zu paaren gecrieven, und haben sich folgends unter König William lll. An. >6-2. völlig «jeder mit der Presbyterianilchen Kirche vereiniget. Im Jahr >70.,. haben sie wieder angefangen, sie Schottiiche Kirche zu beunruhigen , indem ftch viele mir Gewehre bey Edimburg versammelten, die aber hernach durch einige regulirte Truppen zerstreuet wurden Sie sollen einen weit qröäern Haß gegen ^e Presbyterianer führen, als die Bischöflichen. E.e hatten einen- Nahmens Maximliran, zu ihrem Oberhaupte, welcher mit seinem Au senge aus dein Lande herum reifere, unter srenem Himmel predigte, und solchen Anhang bey dem Dolke fände, baß sich dasselbe auch sogar aller Obrigkeit m widerletzen anfienge. Lamm, , Stadt am Einflüsse Over in die Ost-ssee, die Divenow ge« «anlit, in Hluier-Pommern, und in den, fvqenaunten Herzogchum Pommern, sich; Meilen von Stargarö , >st Anno >?vg. durch eine Feuers-Brunst bis auf ekli« che wenige Häuser in die Alche geleget, hieraus aber^wieder sehr gut aufgebauct worden. Sie treibet gute Handlung, Schiffahrt, Flscheren und Brauwesen. Z war vor diesem ei» Bißchum daselbst, «ei» ches aber un Westphalischen Frieden cuiarisiret worden, und unter dem M< men eines Fürstenthnms als ein uimii« relbares Reichs-Leben an Brandend»,; gekommen; jedoch befindet sich noch daselbst eine schöne Dom-Kirche, nM dem Dom-Capitel. Laminfeger, Tiiai, 3- de» Türke»«»« der abgetreten. Lsnuibäs, ist ein Angriff im Kriege, »ci« cher des Nachts, oder frühe Morgens ge« schiehec, die Feinde zu überfallen. Lsimibräs, also nennen die Cathoiischen lu Languedoc diejenigen Einwohner i» Se« venues, welche in diesem Seculo die Wal« fen wider die Königlichen Truppe» er« griffen hatten, und hat diese Benennung ihren Ursprung von dem Worte Lsmiils» weiches ein Hembde bedeutet, anzuzeigeu, daß die Camisards «nichts mehr, als des bloffe Hembd, am Leibe haben. Lsmiilsno. , Stadt nebst elnenf Bicarbak an den Paduanischen Grämen, in der Lenetianlschen Provinz Vicenclno. Lämmer , t 7 r<«a O/cr, also nennet mau diejenigen Collegia an den Fürstliche» Höfen, darinnen die Verrichtungen, !» das Hof-und Haus-Wesen, ingleiche« die Gefälle «nd Einkünfte eines Fürsten, betreffen, von den Cammer-Rachen, Sc« cretariis und andern Bedienten expeft« ret werden, welcher Nähme ohne ZMei daher entstanden, weil vor diesem die Könige von ihrem Einkommen i» ihren eigene,, Zimmern und Kammern geraiy- ^ schlaget. ^ Lämmer« Gericht zu Wetzlar, oü««-» Cammer-Gericht Cammer- Camcmlca 215 ist düs »berste und letzte Gerichte im Heil. Rom. Reiche, weiche-) von Kayser, Maximilian I. und denen Reichs-Ständen An. 14;;. gestiftet woroen , tependirt auch sowohl'vom Kayssr, als den Reichs- Ständen , nnd spricht in deren Nahmen soavM in Sachen der Stände, als Dero Untcrtbanen d»^ Recht. Es ist nach Abschaffung des Faust-Rechts, dadurch ein jeder mit Gewalt eine geraume Zeit sein Recht behauptet hatte, augerichlet worden , und bestehet dasselbe aus dem Cammer-Richter, den Präsidenten und Assci- soren. Der Reichs - Cammer - Richter, muß ein Deutscher, und dem Stand nach ein Fürst, Graf oder Freyherr seyn, und wird vom Kayscr bestellet. Es sollen aber 4. Präsidenten seyn, nehmlich zwey Lutherische, und zwey Catholische, wie auchAssessores, worunter 24. Protestanten, und 26. Catholische sind, es sind deren aber nie über 17. gczählek worden, ja vor einigen Jahren wegen Mangel der Salarien, deren nur 9. gewesen. Sie werden von den Cammer-Zielern, oder de-! neu von den Ständen zusammen getra-i genen Portionen, besoldet. Die Unter- - rhanen in den Chursürstenchümcrn können nicht dahin appellircn ; in andern Provinzen aber ist in caulls clvillbu;, aus eine h,e und da unterschiedlich determi- nirtelummamLxxsllsdil-m zu sehen. Von den Urtheilen des Cammer-GerichtS gilt keine Appellation; wenn aber eine Sache nicht unter 220-. Rthl becrift, so kan eine Revision der Acten gesuchet und erhalten werden. Mir der Lxecucion hat es stets «Schwierigkeiten bcy mächtigen Reichs-Granden gesetzet, weil sie die widrige senrenz des Cammer-Gerichts nicht respecliren wollen , und ist sowohl ehemals, als auf dem jetzigen Reichs-Ta- ge zu Regenspurg vielmal aus nachdrückliche Execntions-Mittel gedacht worden; es und aber die Berathschlagungen fruchtlos abgelauffen. Anfangs war dieses Gerichte zu Frankfurt am Mayn, An. iczo. ist ev nach Speyer, endlich aber An. r6^z. in dem damaligen FranzösischenKrieqe nach Wetzlar verleget worden. Es hat mit dem Reichs-Hojralhe zu Wien cuncurrsntem lurixcliÄMnem, und wurde vor erlichen Jahren wegen einiger unter dessen Mit. gliedern entstandenen Streitigkeiten geschlossen ; nachdem man aber aus inständiges Ansuchen der Reichs - Stände eine Visitation dieses hochlöblichen Judicii, und die Absenkung gewisser Commissaricn reiolvsset hm; so ist es endlich zu aros- Vergnügen der Partheyen An. 17,1. wieder eröffnet worden. Der Kayserl. k/rN^Eiiffarius, der dieganze Un- rermcormg dirigirie, war Rupertus von Bodman«,, zesursteter Abt von Kempten. Ts ist auch beraihschlaget worden, ob man nicht dieses hohe Gerichte an einen beguemern Ort verlegen könnte, und hat sich die Stadt Speyer von neuem daczu erbochen, doch mit der Bedingung, daß ihr Hey allen künftig vorsallenden Kriegen eine ewige Neutralität möchte verstattet werden. Der jetzige Cammer, Richter ist seit 176z. den 22ten Jul. Herr Franz, des Heiligen Röm. Reichs Graf von Spaur rc. :c. Laiiimev-Gecichts-Vliltation, siehe Vlst- tatlon des Lammer-Gevichrs. Lammer-Glikher, siehe OoinE-r/-GutKeu. Lammer-Heoren am Layserl. -Zofe, sind zweyerley: einige haben die wörtliche Aufwartung , und tragen hole und offene Schlüssel; die andern aber werden nicht zur Aufwartung gebrauchet, und deren Schlüssel sind nicht hohl, werden auch nur Ehrsn-Schlüssel qenennet, welche letzteren bisweilen auch Cavalieren von der Pro» testantlschsn Religion gegeben werden. Lammerstein, einDorfund Amtim Marg, grasthum Anspach Ley Schwobach gelegen. Lammer-Stiicke, siehe Haubitzen. Lämmer- Vllirmlon, suche Visitation. Lainmrr-Zieler, also werden die Termine genennet, welche die Reichs - Stände zu Unterhaltung des Cammer-Gerichts zu Wetzlar an Geld entrichten müssen. Sie weroen nach Ser Cammer-Macrickel von den Reichs-Ständen zusammen getragen, nnd zu Besoldung der Assessoren und anderer Gerichts-Bedienten angewendet. Es sind aber deßwegen lange Zeit grosse Klagen gesühret worden, und vor vielen Jahren aus Mangel der Besoldung nur 9. As- sessorcs gewesen, da deren sonst Z°. seyn sollen; daher Anno 1711. den 28.Jan.bey Eröffnung dieses hohen Gerichts der Kayserl. Ober-Flsca! einen nachdrücklichen Re- ceß gegen die qesammten Stände verläse, darinnestezu Abtragung der grossen Reste solcher Cammer-Zieler nach und nach ernstlich ermahnet, und die Gerichts-Procura- tores, so den Ständen daselbst bedienet sind, erinnert worden, solches nach ihrer Pflicht ihren hohen Principalen zu hinker- bringen, und sich die Beförderung dieses hochlöblichen Judicii auf das beste angelegen seyn zu lassen , wie auch sich wegen solcher Reste bey demPfennig-Meister-Amte zu erkundigen. ES ist nachgehends von Erhöhung der Saiarien für die Cammer- AffessoreS, und wie solche anssündig zu machen, auf dem Reichs-Tage vieles gehandelt worden, aber bis dato zu keinem Schluffe gekommen. LauionlcÄ, Vsl fls Lritnonics, ein Thal zwischen hohen Bergen in dem Bresclani- schen Goethe, den Denetianern gehörig, längst dem Flusse Oglio an den Gränze» des Daltelms. O 4 Liimorr, 216 Lamsra (ampemenk Lampen Lamp-' (ssmors, siehclLnmors. Oulp VulLNt , siehe Loi^5 volnnt. Lltmx>ngn^, kleine St,I0l Ml l-rincix-lto ci- uii, iil Neapolis/ nebst dem Licel eines Marquisats/ und einem Bißthume/unter den Erz-B»awl zu Conza gehörig/so «der dem zu Sam einverleidcc worden. Lnmpzgua üi bvvinü, /1 rlo> il/m/?o»i/!//«/ni, Provinz IN! Äir- cheu-Staace/ in Italien / welche gegen Diren an dos Königreich Ncapolir/ gegen Norden an die Landschalk ^adinv/ b/pn; Fluge Leverenv/ gegen Westen an daS Pacrimonium Pecri / dey der Tyder/ und gegen Süden an das Toscanische Meer grä,>zet. Lnmpil , Lavutn, kleiner Fluß in Ocl- labr^cnra, in Neapolis/ welcher sich in den 6u!ko Ui L. Lutomi-l ergeußk. QamxLZnr , also nennet man insgemein die,enige Jahrs - Zeit / in welcher man Zeit wahrende» Krieges die Armeen zu Felde liegen lasset. , I LsmpoZiw > ein Drt / wo Gesund - Bäder! sind / in k'crrn Ul ULvoro , in Neapo» ! llö / nicht weit von Pozzuolo. i Lsmpagnv, h.issek der obere Hintertheil des Schisses über oer Hürre, allwo die Flagge weher / uno ist daselbst auf einem Kriege-Schisse des Trompeters Stelle/! wenn er des Morgens und Abends ab/ auch/ wenn Feinde vorhanden/ Lärmen, blaset. So werden auch an die,em Orte ! die Lacernui zu ooerst d.s Spiegels ange-! zündet / und wenn der Admiral die Flagge I daselbst bey dem Stock aufziehen lasset/' so ist es ein Seich.» / daß er die Schlsss- Capirains am Bord haben will. Oamxecne, Day« / oder Bucht von Lrm- peche/ in ssiord-Amerika in Mexico / und ^ zwar in der Land>cha,t Jucaran gelegen. > Sie gehöret der Krone Spanien/ ist ein ' Stück von dem Meerbusen von Mexico/ und erstreckt sich von dem Borgevürge Condeceos bis an die Gebürge von Sr. Martin in einer Ausdehnung von >ao. Meilen. An ihren Küsten wächset daS berühmte Campeche-Holj/ welches zum Farben dienet / und damit grosser Hände! getrieben w.rd; ingleichen viel Mang- le-Bäume/ auch sinöet inan daselbst schone Salz-Gruben. Lampecka »wohl gebauete Stadt nebst einem Hafen in der Haib-Smel Sucaca»/ in Neu- Sp'»ien/ in yrord-Amcrika. Sie lieget am Ufer des Meeres / in einem kleinen Grunde / h./t niedrige / leovch steinerne Hauier / und eine gute Cttadelle. Sie gehöre/ den Spaniern / und handelt mit baumwollener Leinwand/ daraus die In- dianer uno armen Spanier ihre Kleider machen ; sonderlich aber ist ihr Handel mit dein Eau, peche-Hm; berühmt. «7-mp-m/nc, Lager / Feld-Lager/ eine ebene roesilässsiige Gegend/ «llwv eine Armee ih» re Zelte und Hütten aufbauer/ mm sich das.lbstzn lagern/ und wird dasselbem gewisse Quartiere und Gassen emgechei- let. Nebik dem beguemen Felde muß auch ein jeoesQuartier Gelegenheit Habeii/Das« scr und Fouraqe zu bekommen / und über dieses muß der Platz also beschaffen fern, daß man sich verschanzen/ und das Gesicht gegen den Feind haben kan. Eme Arni« campiret insgemein in zwey Linie»/oder Treffen / deren eines von dem andern,ov. Schritte entfernet sevn svll. Die Reuie. rey sichet auf den Flügel» / das Knß-M aber in der Mitten / und die Artillerie nebst der Bagage zu hinderst. Jeder Lscadmi gehören üo. u. jedcm.Bataillon 90. Schritte zum Lager. Die Dragoner canipirm allemal vor Ser Fronte/ oder auf denW. geln / um dieselben im Fall der Noibze, schwinde an der Hand zu haben. La» Gampemcilt oder Lagei.' /ibstecien sec so viel / als den Platz zum Lager,«s dem Erdreich abzeichncii / und eimhM. Siehe Muklherrx. Lampen / < 7 -/?«v! > schöne Stadt am linken Ufer der Issel / in der Provinz Ober-M und zwar in dem Quartier Salland / nicht weit davoii/wo sich dieserFluß in dieSüdei- See ergeust- Vor Alters wäre sie eine ireoe Reichs-und Hansee-Stadt. Die Gegen» herum kan man unter Wasser setze». Lampen, Schloß und Amt im FurstenchlM Wolfcnbüttel / «ine Meile von Braiili- schweig / ist Anno >Z4«. a» die Lüliebxt« gische Linie verkau,t worden / wurde aber Anno >7"^-wieder an Len Herzog jiiWol- fenbüttel adgetretteii. Lnmper, Königreich aus der Insel Gumana, welches einen besonder» König hat. Lumpisno, kleine befestigte Stadt und wichtiger Paß am Flusse Taro / im VolLI». ro,im Parniesanlschen, dem Fürste» Doria gehörig. L-tmpissoglio, siehe Lapiroslum. LampigiNL , Rempenla d / ss/lmpin/i, ein gewisses Geblethe in den Niederlanden, welches in das Holländische und Lüllichi- sche Kempen-Land ringerheiietwird. Jenes ist ei» Theil des HerzogblsschiWi Gebierhes / dieses aver ein TM de» Stistes Lüttich. Lumpignolc:, eine Mit Bergen rings umher umgebene Stadt am Flusse Dal» / in der Französischen Provinz Bresse , Lamprren/ heisset bey SvldaceN/ »»Me liege»; vocsmpiren aber heisset/ aus dem Lager anders wohin aufbrechen. . . „ Lsmsso, , Flecken in der Kiviirsai kvn-me , IN, Genuesischen Gebielhe/ welches ein unmittelbares Reichs-Lehen m- Lsmxo Ms. 'Ml, !u - «!<,»> L lllk» »>?>!!«> >«»!>^ M-iiü- Mpi M,X: Mk!»I lkl»!v! IISilbi.1 !>chp ,:vi«>I .UL k iMütz ! M i ir«!«/: iMi«- II. !Ü?lS^ i!-«- tS/M >-!---! n»E^ k.-M . i.'S°'^ > 1 »^ »V K K O "A Lampo Lanada («rnavs (anLk rr^ c»mpo ä- Mumie!, , ge, wi>ser Scrich Landes im Südliche» Thei- le von Neu-Castiiien , darinne der Fleck, n Moi.c,ei tieger. csm>>o lVlL/oi, eme Stadt und Festung m Pukiugaii, in de, Provinz Alencejo, zwey Meilen vonEiva, am kleinen Flusse Caya, an den Spanischen Granzen. An. >7'2. schlug der Blitz m ein Pulver-Magazin, wodurch die Stadt bis auf einige Strassen in einen Stein-Haussen verwandelt, und sehr viele Menschen qetödtec worden. Lompo ch 8 . ?imro , L. ?et,» L!s/!e//r,m, ein Schloß im Paduanischen Gebicrhe, an dem Flusse Muson, Davon vor diesem eine mächtige und berühmte Familie den Namen gefuhret. c-iMj-vü, < 7 amr/um, kleine Stadt in ztzruL- L0 vllrs, in Neapolis, an den Granzen der Marcu ä'^ncon». Sie hat Z. Theile, nihmlich Camplo, Nucella und Lalirs nuovo, und ei» Bißchnm. compo I^ungo, Langenau, Städtlein in der Wallache», gegen den Podolischen und Pokutischen Granzen , sechs Meilen von Cronstadt. Hat jährlich einen grossen Markt, welcher den ganzen Julium hindurch wahret, und von den Kaufleuten aus der Europäischen Türke» starck besuchet wird. Wegen der angenehmen Lage haben viele Bojaren ihre Wohnungen allhier. k-uuj>i-äon, Lamx«/r'atunakr, kleine befestigte Stadt in Catalonien, am Flusse Ter, an den Gränzen von Roussillon. Lampuys , heisset auf einem Schisse di« Küche, weiche in grossen Schissen aus der B«k, in kleinen aber gemeiniglich vor der Cajute ist. ^smpver, stehe Vesie. Comul, Xrmu, die beste Stadt inTnrche» stau, in der grossen Tartarey. L>mada , Provinz in Amerika , und ein Theil von dem grossen Lande Vleu- Frankreich welches zwischen den unbekannten Landern und Neu - Britannien gegen Norden, den Englischen Besitzungen gegen Osten, und den unbekannten Ländern gegen Westen lieget, und in den nördlichen Theil, welcher eben Canada heißt, und in den sudl chen, den man Louis,a- va nennet, abgecheilet wird. Das ei- aencliche Canada liegt gegen Abend an Neu-Schottland, gegen Norden an Neu- Engelland, Neu-Korck und den 5. grossen See». Die Spanier sollen es zuerst «urdeckec, und w il sie nichts darauf fanden , cuxo äs dksäs, das Borgebürge von Nichts genennt haben, woraus als» de. N me Canada entstanden. Gleich nach »yneu jetzren sich dieEngelländer und Fran- »osen in diesem Lande feste. Erstere ka- men schon '»9/. durch einen Denetianer, ^ba«>an Eabot, dahin, setzten sich aber »ur an den Küsten, dahingegen die Frau. zosen, welche 7. Jahre später dahin kamen, ihre Colonicn tiefer im Lande anlegten. Canada und die umliegenden Gegenden werden von einer grossen Anzahl Nationen bewohnet, deren jede ihre eigene Sprache Hac, und unter den Namen der Iro^uoir, Illlnoir, kssurons Le. ZUM Theil bekannt sind. Sie sind Heyden , wiid, aber wohlgebildei, und viele sowohl von den Französischen Missionarien als auch von den Engelländern zum Christlichen Glauben bekehret worden. Die Luft in Canada ist wegen der vielen Waldungen und Seen sehr kalt, allein im Sommer sehr warm. Man findet Eisen - und Kupser-Bergwerke, und in den Wäldern Bären, Elendsthiere, Hirschen, silber- farbeFüchse, Fischottern, Marder, vor» uemlich aber Biber in Menge. Der Fiscl-» fang an den Küsten und in den Flüssen ist sehr ergiebig , besonders an Stockfischen , Lachs , Makrelen re. Aus allem diesen erhellet, daß die Handlung mit rarem Pelzwerk von Fischotter, Marder und Biberhäuten, und mit gesalzenen Fischen , sehr beträchtlich seyn müsse. Die Franzosen, welche A». 1504. zuerst in dainnere des Landes gekommen, haben die Städte Quebec , Montreal, und die Fort-Frontenac, Niagara, Oswegow. um den See Ontario angeleger. Alle diese Plätze wurden in dem An. >755. zwischen Frankreich und Engelland ausgebrochenen Kriege von letzterer Krone erobert , so daß anjetzo ganz Canada und Neu-Frankreich, nur Neu-Orieans ausgenommen , Kraft des An. >762. mit Frankreich geschlossenen Friedens, Groß- Britaniiien gehöret, und von Frankreich auf ewig abgetretcen worden. Canada, der Fluß Canada, oderSt. Lau- ccntii , einer der größten Ströhme iir Amerika, welcher sich i» den Meer-Busen St. Laurenrii ergeußt, allwo er 15. bis zo. Meilen breit, und bey 200. Klafter tief ist. Seine Breite nimmt hernach immer ab, bis gegen die Seen, aus weichen er entspringet. Er läuft über 600. See-Meilen in der Länge , ist voller Fische , und wegen der vielen Felsen un» Wasser-Fälle für die Schiffahrt gefährlich. Es sollen sich auch bey »020. klein« Flüsse in ihn eraieffen. Der Meer-Busen St. Laurentil ist ein Theil des Meer- »on Canada. ^ Canal, skia,«,, Fosss, ist eilt durch Kunst gemachter Fluß, ober grosser Graben, entweder der Schiffahrt zum besten, oder ein morastiges oder stimpfigte» Land trocken zu machen , oder aber ein Meer in das andere, und einen Fluß in den andern zu leiten. Dergleichen sind die Canäle zu Orleans und von Languedoc, ingleichen derAn. > 7 zo. i» Rußland »rr Stande gebrachte Ladogaischc Canal, L L durch riF (anal (anar Canarane (ancker-Thal durch welchen letzter» der Czaar Peter I. «ine Coinmunicarion zwischen dem schwär-- j »en Meer, der Caspischen und der Olk-, See angcleget. Zn Holland sind auch von einem Orte zum andern Canäle ge- führei, darauf man mit guter Bequemlichkeit und geringen Kosten geschwinde von einer Stadt zur andern in den hin und hersahrenden Treckschuiten kommen kan. Solche Wasserleitungen/ oderCanäie/ werden in Italien Narngtio genennet/ und sind deren sehr viele im Mayländischen anzutressen. Lanal/ siehe Britannisches Meer. Lanai in den Niederlanden / k-aAr O-'re- kommt aus der Issel und dem Rheine/ welcher sich nicht weit von Arnheim an- sängec / und bis Doesburg gehet. Lunal äs IHritins, ,;i/rr/r . ein Meer-Buse»/ und ein Theil des Oslko ,u Vcne?.ia, zwischen Istrien und derJn- sel Cher so. Lsnsl äu I<3N^u-äos, siehe I>sngueäoc. Lanai äs la 'lorwo^ ist ein kleiner Arm von dem lVIar äsl dkort, in Amerika / zwischen den Inseln St. Domingo und Tvrcue / zwey Meilen von der letztem gelegen. Lanai äs L-oistto , ist ein Theil des Archi- pelagi / und der berühmten Meer-Enge Euripus. Lanai äl kisco, eine Meer-Enge in dem Ocsano Orisntali , zwischen dem Lande Zesso unddemStaaten-Lylande, Japan gegen dkoroen gelegen. Die Portugiesen und Holländer waren die ersten/ welche diesen Canal entdecket haben- Lanai äs Lainr ämoine, /.--nr/a ist ein Meer-Busen in Neapo- liS/ in der Provinz Capitanat«/ bey dem Einflüsse des Ofanto , erstrecket sich -o. Meilen in die Lange auf der Küste des Oolko äi VcnsLia. Lanai äs Laims Laibs, Lrnr/i L-rnkk-e L-r>- ist ein Theil von dem lLlari Lacifl- c» , in Nord-Amerika , welcher sich auf der westlichen Küste von Californien ioo. Meilen lang erstrecket. «snalia, kleine Stadt in Portugall. Lananor, Königreich an der Küste von Malabar / aus der Halb-Jnsel diesseits des Ganges / in Indien / welches von einem mächtigen Könige regieret wird. Die Haupt - Stadt gleiches Namens gehöret den Holländern / hat eine feste Citadelle und schönen Hafen / und wird von Ma- hometanern und Mohren bewohnet. L-naxs, ist eine mit Tuch/ Sammet / Leder/ oder sonst überzogene/ und mit einer Lahne versehene lange Bank / auf welcher zwey oder mehr Personen sitzen oder ruhen können. Lanar , kleines Königreich in Indien / auf der Hals-Insel diesseit des Ganges/ welches die Königreiche Onsr und Batiealg/ an der Küste / und Borcopa unter sich begreisset/ und dessen König , „ebsi den meisten Unterchanen / noch Heyden sind Es ist sehr fruchtbar/ sonderlich an Reiß- die Einwohner werden Canarier aenen- net / welche gesunde und starke Leute auch zur Arbeit geschickt sind- LsriLrons, Königreich in Indien / auf der Halb-Jnsel/ jenseit des Ganges- in Asien. Tananschc Inseln / L-r/r-r/i«, /-M«-u«/ kv» tr/n/rt aber bald wieder mit ihrer Flotte zurück. Lancellir en, etwas ausstreichen,auslvscheat gleichsam ein Gitter über etwas ziehen. Luncks, L-rnk/r//. Hreenti-!!, ein Fluß in der Grafschaft Artois/ welcher sich in da« Britannische Meer ergeußt. , Lancksu , grosse Stadt in der PrsvinzKi- angsi, in China/ und die Hauptstadt eine» gewissen Geblethes gleiches Namens, «e' che gute Handlung treibet, und der C« eines Mandarins oder Statthalters in- Lancker-Tdal / ein mit denen hschlssN Schnee-Gebürgen umgebenes Th»/'"" Land» Lanvla >wu, i re ' ^s s. ^ or kus > L.--' r r ^ ?-' - / r-' ,-k .- HerzoglhuineLraiii, -.Meilen lang. Es wahne» nur am de» Bergen hin und wieder erliche BaucrS-Leuce oarlmieii. Lsnäs, ziemlicher Flecken am FiuiscTarta- ro, r. Meilen von Rovigo , in derTLe- nerian»'cheli Provinz Rovigo. Ltt.ämli, ela Slrich Landes l» Estremadura, welcher sehr fruchtbar «st. «Lllciakas, ansehnliche Provinz in Persien, zunächst an den Gränzen deS grossen Mo- soli>cheii Reicht-. Die Einwohner Verleiben werden Aghwans genennec, welche ihre eigene Fürste» gehabt, so dem Persischen Schach Tribut zahlen müssen, sich auch wool zuweilen unter des grossen Mo- golS schuo begeben. Die Hauptstadt Candahar ist ein sehr beträchtlicher Drc. Lus derselben ist der bekannte Miriweis, der in Persien eine der größten Revolutionen verursachet, gebürtig gewesen. Der Schach Nadyr hac selbige An. -737- nebst der dazu gehörigen Provinz, dem Persischeil Reiche völlig wieder unterworfen. Landau, Schloß und kleine Stadt in Cur- lano, 9. Meilen von Mietau. In dieser Gegend machen die Bauern auö eigener Ernndung gute gezogene Röhre. Lange, , Flecken»! der Französischen Provinz Touraine, gegen die Grän- zen von An>ou, an der Loire. Laili«, ein kleiner Fluß in Languedoc, in Francreich, welcher in den Flttß Avei- ron fällt. k-ium-A, Königreich, nebst einer Stadl dieses RamenS, an dem Goiso von Lrinquemale, und einer von den z. Theten derJnsel Cevla», allwo ein absonderlicher König regieret. zmß in der Landschaft Capitana« td, MI Königreiche Neapolis, welcher sich »I denOolko clliVIankrLclomL ergeußt. auf Ungrisch Chaunih, oder Schaunig, war vor Zeiten ein Cistercien- ser-Kloster in Ungarn, so An. rar«, soll fey» sundiret worden. ' »crühniteS Vorgebürge auf de« EiS-Meere , an den Küsten der Rußi- schen Provinz Dwina. . »/'-.^^eine grosse Insel deS Mit- ^ MeereS, bey dem Eingänge deS Archipelagi, welche, da sie noch den Denetianern gehörte, nach den 4. Hauptstädten , Eaudia, Canea, Retimo und Setia, in 4- Theiie oder Regierungen ein- geiheilel wurde. Sie gehöret nunmehr» ganz den Türken, nachdem sie die beyden Festungen, Suda und Spinachnga, den Aeuetianern Au., 7 >vollends abgenom- men haben, und wird durch einen Begler- «eg oder General - Gouverneur regieret. DleEnlwohner sind meistens der Griechi- N" s_und dieübrigen der Mahometani- M Religio» zugerhan. Die Hauptstadt ^'ssel gleichfalls Eandia, weiche wohl bedinget ist, und einen guten Hafen hac. Lanökdsc Lanisti)« er- Landrdar, einer, der auf ein Amt wartet, oder darzu geschickt ist. Auf Universitäten heißt derjenige ein Candidac, welcher «inen Gradum in ein r Facultät anneh» inen, und entweder Dsccor oder Magister werden will. cunäiäiLno, ein kleiner Fluß in der Provinz Romagna, imKirchen-Scaate, welcher sich in den Lolko cii VensÄs ergeußt. Cancii-, Königreich in dem Reiche deS grossen MogolS, in Asten. Lsnäockc» , siehe LsstÄ Lsnäolko. c-inä^, Königreich in dem Reiche deSMo- gols, in Asien. Lunckz-, siehe Lsnanr, alseineJnjel, mitten im Moraste, am kleinen Flusse Canischa. Sie ist verschiedenem«-! von den Türken erobert, und ebensooft ihnen wieder abgenommen worden. Die letzte Eroberung geschähe von den Kaiserlichen An. 1690, worauf sie An. 1702. auf Kaiser Leopolds Befehl geschleift und in einen Flecken verwandelt wurde. Lsmios, Festung auf der Insel St. Jags, in Afrika, den Portugiesen gehörig. LsniKro, Stadt und Norgebür- ge in Makedonien, am Golfs St. Anna. Lsniwier, eine wilde Nation in Süd-Amerika , in Peru, in der Landschaft Quito, welche sehr arbeitsam und wohlgestaltet sind. Lsnae, kleiner Fluß in der Neapolitanischen Landschaft Bari, welcher sich in den Fluß Oiauto erqeußt. Lannerre, kleine von den Spaniern erbauete Stadt in der Provinz Peru, im Südlichen Amerika, Meilen von Lima, in einer sehr fruchtbaren Gegend. Lonnes, siehe Lones. Loninbiles, siehe otncilles. Lärms, Fluß in der Englischen Provinz West- morlaud, der bey Kendal vorbey fliestet, und in das Irländische Meer fället. . Lono, Lonem, eines der vornehmsten Königreiche in Nigritien, in Afrika, am KönigreicheZanfara, nebst einer Haupt- Stadc gleiches Namens, die mit einer Mauer von Holz und Erde umgeben, und meistens Schäfer und andere Arbeits-Leute zu Einwohnern hac. Lsnobdio , Lrnaöikm, kleine Stadt am l>Lgo lVloMors, im Herzogthum May- land, dessen Einwohner stark mit Leder handeln, und von den ehemaligen Kaisern viele schöne Privilegia erhalten haben. Lanobino , ein berühmtes Maroniten-Klo- ster auf dem Berge Libanon, so fast ganz i» Felsen gehauen, und in einer entsetzlichen Wüsten gelegen ist. Allhier wohnet der Maroniten-Parriarch, welcher aus dem übrigen hierzu gehörenden Gebiethe jährlich 8002. Rthlr. Einkünfte hebet, davon er 300. Piasters dem Basta zu Tripoli an Tribut zu hezahlen hat. Lanone, also nennet man ein Geschütze vonEilen, oder anderm Metalle, welches ungefehr zehen und einen halben Fuß an der Lange, um bas Calibre oder Mund- Loch aber 6. Zoll oder 4. Linien hat. Das Rohr gehet von vorne bis hinten ganz gleich aus, und wird von aussen in drey Absätze getheilet. Das vorderste nennet man das Mundstück , In Volss, das Mittlere das Scknld-Zapsenstück , äeu- xieme renkort, und das Hintere das Bo- deiistück, Premier renkork. Die Franzosen aber machen nur zweyTheile, und nennen das vordere k VolÄ, das übrige la Lolsilö äs Lonon. Die äusserll-b^ Zierrachen heißt man Fricjen, den Ko»! hinten am Boden dieTraubei, und»»,» auf dem Zapfen-Stücke stehen die De,, püinen. Sie sind entweder Batterie. Feld- oder Regiments-Stücke. Die gewöhnlichen Batterie-Stücke heutige;?», ges schiessen er. ir. und 14. Pfund: die Feld - Stücke aber z. 4. bis ü. M,,>, Die Ladung des Pulvers muß ungeseh! halb so schwer seyn, als die Kugel, M müssen bey jedem Stücke zwe» Eonstabx,. nebst drey andern Hülfs-Persone» se,ss Wenn man ein Stück auf die Bauern . gebracht hat, kan man alle Stunden ,0. dis ra.auch«nterweiien bis >6.Ms, se thun. Nachdem so. Schüsse darM geschossen sind , kühlet man es mit Maaß Wein-Eßig, und 4. MaaßM» ab, welches manzumMund-LochehM», geußt, wenn das Zünd-Loch Mvr«hl verstopfet worden ist. Lanoi, , heisset eigentlich eine Regel M Richtschnur, daher die Canonischen M, cher der Heil. Schrift ihre Benennung haben; stehe L-mcmici I>idri. c-Mi, heißt auch dasjenige, was ein Leheni, Mann oder Pacht-Znnhaber seinem ki- hens-oderPacht-Herrn jährlich anGeA- len oder Zinsen abtragen muß. Lnnon, heißt dasjenige Gebech, welches die Catholischen Meß-Priester bey der Messe, kurz vor, oder bald nach der Censecra- tion der Heil. Hostien verrichten, und feil es daher Canon heissen, weil eS eine ordentliche und vollständige Bestellung des Sacraments ist. Lnrioir-Vliflös, ist bey den Catholischen, «s der Priester bey der Messe jachke liefet, und fängt sich an: 1- lglrm Lc. Lsnonss ^poflolorum, ist eine Sammlung der Kirchen-Gesetze, die dem Heil. Clemens zugeschrieben werden, sind aber viel- mehr von einigen Bischössen im dritten Seculo zusammen getragen. Die Griechen zählen derer die Lateiner aberp. Lnnonlcn üsnuncirrio , ist die Angebuug einesLasters, oder Verbrechens, beydem ordentlichen Richter, ohne daß derM- ber seinen Namen nennen darf. Lanonics porrio , ist dasjenige, was der Prälat oder Bischof von den hinterlM- nen Einkünften eines Geistlichen E nimmt, und bestehet meist in dem ten Theil der Vermächtnisse. , Lanonicar, ist diejenige Stelle oder 4» bende, die ein Canonieus, oder eine CM nißin, in einem hohen Stifte habe». Länonisl Istbri, kanonische Bücher, N" diejenigen in der Bibel, von denen weiß, daß sie von dem H.Geist unmttieldss den heiligen Männern eingeaeben wEl und aus welchen alle Glaubens - Au können bewiesen werden. Die Chu^" erkennen das Alte und Neue TeDM' i-' fass, j-H,i SH, cHi '-«Dl . j»!^i MM Oft luu-- j-t!h »LS,. M, »«ichi- M«. >,>»kL iKbhj, >isi. pM«i Mw Wli»! Ü-M« Iü W> «! hmch: iWDU !WWl iWiffÜ MSIIOIk ltziMj« isllWi' >,M> iiA M'Ä ffaiE gi» ^ «EL !-!>!>,E ol»""" Canonicum Canossa -iHudeii aber nur die Bücher des Men Testaments, so Hebräisch geschrieben/ für LLVES--«,«.. ««>.»- oder Pädstliche Recht, !0 von dem Pabstc seine Auroricächat, undvondenCarholl- scheu beobachtet/ non denen Protestanten aber nur in Ehe-Sachen und andern gewissen Fallen gebrauchet wird. cMvincu?, einer, welcher eine Prabende in einer Cathedra!- oder Collegial-Kirche bat, um daselbst den Gottesdienst zu verrichte», und dietto>s 5 abzuwarcen. Die canonici sind entweder rezulsics, die an eine gewisse Ordens-Regel verbunden , als St- Augustini re. und m com- munione und cinusur leben; oder leculii- i-s, welche in ihren Häusern in voller Freyheil, wie weltliche Priester, vor sich leben, zu Chor entweder leidst geben,/ oder jhre Chorales Hallen / und die Pra- benden geniesten. . . , . , Lanonier, Bilchsenmeister, s. Lonstabel. oanvnieicL, sind die Schießlöcher auf deir Schiffen. Lanonisiren, heißt soviel, als eine verstorbene Person ui die A ihl der Heiligen setzen, welches eiii Pabstl.Kci-ivscun, ist, so durch de» Pabst mit sonderbaren prächtigen Solennitäcen geschiehet, u»ddem Rom- Stuhle vieles Geld einrraget. Der neue Heilige muß vor ,cx>. Jahren gestorben seyn, und sein heiliges Leben und verrichtete Wunderwerke müssen erwiesen werden, worauf, »ach geschehener Canoni- sacion, seine Reliquie» verehret, herum getragen, sein Haupt mit Strahlen gemah- iet, sein Fe>t-Tag gefeyert, Wallfahrten zu seiner Capelle «ngestellet, und er öffentlich um Hülfe angeruffen werden darf. Lanonitzin, Qr„on-Is, heißt eineFrauens- "erson, weiche i» einem hohen Frauen- . immer-Slisce ein Canonical hat. Lanonlsten, sind, nach der Catholischen RedenS-Arc, solche Leute, welche die ca- non-L und die kolirieam Lcclsstasticsm wohl verstehen, sonst aber von den Theologen im eigentlichen Verstände, welche hauptsächlich mit den Glaudens-Arrickeln zu thun haben, u»terschieden werde». ^ EMoplu», kleine Stadt aus einem hohen Berge, Cimini,genannt, imkmrimonio -E' imJtolianischenKirchen-Staate, W W ^ zwischen Vicerbo und Roneiglivne. cwo^'Stadt nahe am Meer, im König. , iE reiche Neapolis, am Flusse Ofanco, in der Landschaft Bari. An.,712. wurde von 1i- b-no c^peLs, wegen seiner den, Erz-Hause Oesterreich treu geleisteten Dienste, von Kaiser Carl VI. zum Fürsten von Canosa gemacht. , Grafschaft im Herzogthum Mode- na, an den Graze» von Parma. Castell an den Grän- -e» oer Grafschaft Rossen«, in, Herzog. Canor Lanrillana 22, thum Modena. Ist wegen der Historie zu merken. canor, ist ein Kahn bey den Indianern, welcher a»s einem Stamm Holz ausgearbei- ret wird. Die Wilden in Amerika machen dergleichen von Baum-Rinde, welche sehr bequem zu gebrauchen, von «.Menschen über Land getragen, und wieder ins Wasser gelassen werden können, csnourz-, grosser Flecken in der Provinz Givaudan, i» Frankreich, ist,7,1. von der Pest sehr heimgesuchec worden. Lanstadr, kleine Stadt am Neckar, I. Meile von Scuktgard, imHerzogrhumeWür- ttmberg. Sie ist, nach Sintkgard und Tübingen, eine der seinesten Städte ,m Wurcembergischen, hat guten Wein- wachs, und ausser der Stadt ein Bad. Laut , siehe Äanr. Lsmsl, Hobes und rauhes Gebürge in der Französischen Provinz Auvergne, welches fast stets mir Schnee bedecket ist, und bis z. Meilen lang währet. csmLlics, Flecken aus einem Berge, nicht weit von R>eti, im Herzoqchum Spoleeo, im Kirchen-Staake, in Italien, ist der Gedurts-Orc des An. > 7 > 2. in die Zahl der Heiligen versetzten Capuciner - Mönchs, Felix von Cantalice. camaluxo, Schloß in deEarcaä'^ncon-, im Kirchen-Scaate, aliwo sehr gute Me» lonen wachlen. Lent ilupo, Schloß im Königreiche Murcia- cantsLaro, cCnt^emm, Bilchdstiche Stadt in caladii, olcra, in Neapolis, und die Residenz des Gouverneurs von dieser Provinz , am 6 olkc> cii Z^uilacr. csntccro>-, kleiiie Grafschaft in Brabant, im Quartier von Antwerpen, dazu der Flecken cant-cro),, und die Herrschaften Morc- seel, Laythagen und Engem gehören. Lsiitelen, Schloß in der Normandie, ander Seine, eine kleine Meile von Rouen, auf einein hohen Berge, und in einer angenehmen Gegend. Otnrer,, Vlcanrars, , Flnß im Val äi Oemonii, in Sicilien, welcher sich unterhalb Taormina ins Sicilianische Meer ergeußc. Lsnreibur)-, Lankelberg, Lsntorberz-, Qr„- tr-n>in, Hauptstadt in der Provinz Kcnt, am Flusse Stour, 10. Engl. Meilen von Dowres. Sie ist zwar nicht von den größten , jedoch eine der beste» und Volkreichesten Städte in Enqelland, und bar den vornehmsten Erz-Bischof, welcher Primas von ganzGroß-Britannien, und der erste Pair des Königreichs ist, den König krönet, -o. Bischoffe unter sich hat, und die Nationai-Synodos ausschreiber. Der Bischof von Landen ist sein Provincial- Decanus, der Bischof von Winchester sein Canzler, und der Bischof von Rochester sein Capellan. cAttllisn,. kleine Stadt und Grafschaft in Anda- 222 Lanrile Canzl«: Andalusien, am Flusse Guadalquivir, ^ Meilen von Sevilla. ceiuüri-, L»nt>-,, Halb-Znsel'in Schottland , wuchs mit unter der Grafschaft Ar- gyie vegrigen wird/ und an derselben ist eine Meer-Enge, welche vonCancire ihren Namen hat. G-e ist r . Meilen lang , und z. breit, und ihre Einwohner leben von der Viehzucht. Tue auncrste Spitze dieser Insel wird Lop geeenuer. (,'itnioii, Hauptstadt in der Chinesischen Provinz Quanlung. L.anrc>nn.> en, bedeutet, wenn die Kriegs- Völker aus dem Felde gehen, und zwar die Winter-Quarriere noch nicht beziehen, jedcnnoch aber bevsammen in einigen verlern liegen, also, daß sie sich bald wieder versammeln können. Lmrrons, b^r, 1 - 5 laurUss Lankow, die löblichen Cyögenossen, aiso werden dieiz.Oercer, daraus dieSchweitze- riiche Republik deliehec, insgemein, und ein «eder insonderheit genennet. Sie bestehet aus 8 . Stadien, nemlich- Zürch, 2 )evn, Luccrn, Zug, Basel,Freyburg, Soloriiuv-, luid Schashaufen; und aus z. Landschaste» , welche sind : Ury, Schwelg, Unterwalden, Glari» U»d Appenzell. Ihre Bundsgenossen, oder dieznLe-vairdi.Oerter, sind der Abt und dieSradrzuSt. Gallen: ferner Michl- hau>e», Biel, Genf und b-keuvurg am See. Die Larholischen Eanrons sind: Lucern, Urp, Schweltz,Uiitev«aioen, Zug, Frexbnra und Solothurn; die Resormivkenader, Zürch, Bern, Bafel und Schafliausen. In den übrigen bev- den Cantvns, eö'larrs und Appenzell, sind die Einwohner theils Lathosisch, theiis Reiornurter Religion- Lankor-Srelle, ist eine von den Stellen bey hohen Stiftern, welche aber von den sonst bekannten Schul-Eantorn gar weit unterschieden ist. Laave, Lanvoz-, Lana-'enns,, kleine Insel in der Provinz Essex, langst der Theuise, i» Engelland. Lanziey-Srzlu!, siehe Ltzstur Lurii». Lauster , Lnucef/siir,,, an dem Kaiser!. Hof sind derselbe» nur dreyerley : der Reichs-Viee-Canzler, welchen der Churfürst zu May»; , als Erz-Canzlcr durch Germanien, rmsebet, und der die Reichs- Siegel in seiner Verwahrung hat, auch alle Reichs - Acta und Dokumenten verwahret und besiegelt. Diese Bedienung bekleidet anjetzo Rudolph Joseph, Fürst von Colloredo. Der andere ist der geheime Hoi- und Staats-Canzier, so eie Directum über LieDesterreichische Erb-Lan- de führet, und ist solcher jetzo der Fürst v. Kaunitz-Rittberg. Der dritte ist Staats- Egnzler u» z-ubsteU und cLtnsl-stoue, der» malen der Grafv.Haugivik. JnDcuetL. land sind auch die beyden Churfchs,^ Trier und Cölln Erz-Änzler; und der erste durch Gallien, und das Kom-! reich Arelac, der andere aber durch JiZ, doch ist ihnen davon, uachdeiudl«- se Lander von dem deutschen Reiche,b,»> rissen worden, ausser der Titulatur, nicht« übrig geblieben. Die Rom. Kaiserin dal auch einen Erz-Canzler, welches der M von Flllda ist, und dessen Vervi-Him, barinne bestehet, daß er bey der Kmimc! oder andern Solennitälen, derKaiseij» die Krone aufsetzer, und abnimmk. z, andern deutschen Hofen sind die Sauger Präsidenten in dem Hofrache, manchmal auch im Staats-Rache, u. a. m. Kanzler in Frankreich, ist das Haupt tu Justiz, und präsidirec iu dem Rächst Eollegio im Namen des Königs, ml, chem er, wenn derselbe zugegen isj, M linken Hand sitzet. Er ist insqeniemch Siegel-Bewahrer, führet den T tel sti Excettenz, welcher sonst wenigen daienß gegeben wird, und kan nicht abgeseiei werden, wenn ihm nicht vorher der Pie, «eß gemacht, und das Leben abgestrechti, wird- Diese letztere Würde enns Sa, gel-Bewahrcrs ist jetzo davon getrennei. Kanzler in Engellano, siehe Gros, Lanzler. LLNL 0 , Lünlirem, Städtgen am l-seo -b kuicinno , in der Maylandischen Gras- schasc Com». Laozuga, Stadt IN der WoywodschasiRcich sen, in Pohlen. Luo, Stadt in China, in der ProvinzNankin. Lsockcu, Stadt in China, in derPmini Quantung. Laor, Königreich in Indien, jenleit de« Ganges, nebst einer Stadt gleiches Reinen» , welches dem Könige von Ava und , Aracan zugchöret. Laoils, siehe Lakarle. Laouib, Lavours, v Äi-orkir,«, kleiNtSi«! a» einem Berge, aus weichem eia Mts Schloß lieget, in Piemont, «.Mestlim Pignerol. Sie ist von Natur etwas ftp- Lup, siehe Lspo. Lsx , ein viereckigt Stück Hol; über de« ' 'Mast Baums, stin denTft- Haupte des Ma>. --- Mast, oder Flaggen-Stab, daran i> setzen. Lap cl'^zuer siehe Sun» Lrur. » ^VÄnce, siehe bküULlä. Lapär könne RiPrrsncL, Dolneb'irt«kt> guren-Sofnuiig, ist die wichlrgileSmnch so die»)ollä.,ter in Afrika, nurÄuischn^ sung aller andern N tionen besiKen. e» liegt dteftsDorqe.ürge an den aussM-e« Spitzen des Laiiocs der Caffern, >a insgemein Hottentotte» nennet , unv ta >4S8- von den Portugieieu zuerst eninu uno mit besagtem dkamen beleget Mscn> Die Luft ist allda sehr-ejuii-, (ap-Breron Lapa-Agafi Capaccio Capi-Zlga 22- Erde bringt alle nöthlge Fruchte, und vorzüglich den berühmten Cap-Wein in Überfluß hervor. Cb pflegen daherodieOstm- Sieuiahrer allda gewöhnlich anzulanken, «,u sich mir Lebens-Mitteln und srsichcm Waller zu versehen. Die z. grossen Berge , der Tafelberg, Löwen- und Teufels- tzerg gehören unter die Merkwürdigkeiten dieses Vorgebürgcs. Die Holländer haben sich erst Anno ,6zo. allda festgesetzt , und ausser verschiedenen wohlbewohn- tenPflanö Städten an der Tafel-Ban ein Castell angeleqet/ so au) ?.Bastionen bestehet, und die Bay oder de» Hafen des Torgcbürges bestreicher. Es muffen auch alle ankommende fremde Schiffe, so allda «nländcn, einen starken Zoll bezahlen. Die Colonisten zahlen jährlich an die Ostindische Compagnie den zehenden, so jährlich ohne die Pachc-Gelder82ooo.Guldeneintragen soll; Ausserdem werden allda jährlich für mehr als 120020. Gulden Maaren abgcfttzet. Das Land der Caffern, »der Hottentotten selbst, ist gebürgicht und rauh, und leben die Einwohner ohne Religion und Gesetze in heydnischer Blindheit. Tax-Lieron, ist der Nähme einer Insel und DorgebürgeS aufdem Meer von Canada in Nord-Amerika, an dem Meerbusen St. Lorenz. Sie wird nur Lurch eine sehr kleine «krasse, welche die Fronsac-Slrasse heisset, von Aeca- dicn abgesondert, und gehöret eigentlich zu diejem Lande. Obgleich Engelland schon im Ulrechrer Frieden aufdie Zurückgabe dieser Insel drang, so behielten sie die Franzosen dennoch bis >744- da sie von den Cngeiländern erobert , 174s. aber, durch den Aachner Frieden , wieder an Frankrrich abgetrercen wurde. Alleine im letzter» Kriege, wurde von dem Admiral Boscawen, und General Amhorst An. l7t«. die Hauptstadt Ludwigsburg, und folglich die ganze Insel wieder erobert, und durch den Friedensschluß von 1762. der Krone Engelland gänzlich überlassen. Diese Insel ist der Schlüssel von Canada, und da ne an der Einfahrt des Meerbusens von Sc. Lorenz lieget, so domiuirt sie über alle Schiffe, die nach Canada gehen. Sie hat mit Quebec einerlei, Cli- ma, und ausser dem Hasen von Ludwigsburg trist man noch verschiedene andere guteHasen an. An Getraide, Vieh-Zucht und Lebens-Mitteln ist kein Mangel, der Fischfang ist gleichfalls beträchtlich, und »l- Hauptstadt Ludwigsburg sehr befesti- Ao lange die Franzosen im Besitz Ueser Insel waren, wurde sie von ihnen irie kvxals genennet. ist ein bekanntes Vsrgebürge in Morea, gegen Süd-Westen. ist ein gewisser Verschnittener «m Sera», welcher über alle Page,, und Weissen seines gleichen, zusammc deren Officiren, Ober-Ho,Meister ist. Laxacclo, L.-MtStadt in krlncl- Mv ciua, „I Neapolis, nebst einem Bißthum , unter den Erz-Bischof zu Conza gehörig. Sapacir.it, Fähigkeit und Geschicklichkeit, etwas zu verrichten. Lax-ast-s, verschnittene Sklaven bcy den Indianischen Mohren, und andern Völkern, welche ihren Weibern und Frauenzimmer au,warten, und sie auf der Reste begleiten- c-lxe, das grosse Segel, welches sich am gros- sen Maste benndec. Die Fransen nennen es auch sonst I-xlanststacst. Lsxslls, Geoürge des Königreichs Ava, !a Oft/Jndie», aus dessen Bergwerken und Brüchen die meisten Rubinen, Saphire, Topasen, Hyacinthen, Amechisten un- andere Ldclgesteine, gehohlec werden. Lapelle, kleine Stadr am Rhein, im Erz- Bißchum Trier, oberhalb Coblenz. Laxest--, kleine Stadt in der Picardie, in Frankreich, in einer Geaend, Tierache ge- »annc, an den Hennegaustchen Granzeu. Lapelle halten, heisset zu Rom, wenn der Pabst sein Gebelh in einer oder der andern Kircheverrjchtet, Messe darinne lie- ser, oder höret. Es sind ,ährlich insgemein 4. Pabstl. Capellen oder Messen, unter weichen der Pavstdrey liefet, nehmlich auf Ostern,.Pfingsten und Weyhnachcen. Lapekendovs, Schloß, Dorf und Amt in Thüringen, --Meile von Jena, Sachsen- Weimar gehörig. Laxeste», werden bey den Venetianern diejenigen Truppen sowohl von der Infanterie als von der Cavallerie genennet, weiche sie von ihren blnterchanen in Sklavo- nien, Albanien, Dalmatien, und sonderlich der Moriachey, zusammen bringen, un» wegen ihrer Treue so hoch schätze», daß sie ihre beste Plätze aus dem festen Lande damit besetzen, auch beständig 2. Compagnien davon zu Venedig halten, welchen sie Sie Bewahrung des Pallasts und de» Platzes von St. Marco anvercrauen. Lapev, heisset ei» Freybeucer, Commiß- Fahrer auf einem Schiffe, so zur Cape- rey ausgerüstet. Laxas, Lr/e, (.Ax/e, D-raxs, Stadt des Königreichs Tripsli, in Afrika , wo der Fluß Capes in den Golfo gleiches Nah- mens fället, nebst einer festen Cicadelle und einem guten Hafen. Laxes, grosser Fluß in Afrika, weicher irr Biledulgerld entspringet, hernach die Königreiche, Tunis und Tripolis, von einander scheidet, und endlich bey Capes ins Mittelländische Meer fället. Laxi-tV§a, ist der oberste Thürhüter in des Sultans Serail, welcher stets um den Groß-SUlcan ist, auch alle Bedienten, sogar auch den Groß-Lezier, be» dem Kay- . s«r gnmelbtt, und -icher wegen der vielen Welchen» 224 Lapigi LapLrame-Liem. Geschenke, weil alles erst durch seine Hände gehet, ehe es vor den Sultan kommt, zu grossem Reichchum gelangen kan. Er führet die Abgesandten zur Audienz, und lein Vermögen fallet nach seinem Tode dem Groß-Sulkaii wieder heim- (lspigi, siehe LsIisA. cs^l-Luici, ist am Persiauischen Hofe der oberste Thürhüter. Siehe Lsks^i. Cspior», schönes Lust-Schloß nahe bcv Vicenza , in der Venelianifchen Provinz Vi- cencino- (.'»xiftrsno, kleines Fürstenthum im Königreiche Ncapoüs, IN /^KruLLo okr». Laprrain, ist das Oberhaupt einer Compag- «ie, und wird Rittmeister gene»nec,we>>ii «s eine Compagnie zu Pferdeist, bey e»ier Compagnie zu Fuß aber heissei er Haopr- «nan» , und wenn die Compagnie marschi- ret, so ist des Capitams Posten allemal »orne. Unter den deul>chen Truppen kleidet der Hauptmann die Compagnie, und bezahlet sie. Im Marsche ist er zu Pferde, im Tressen und ben der Parade ist er zu Fasse. Lein Gewehr ist eine halbe Pique , und muß alle Abend und Morgen von dem Zustande seiner Compagnie Erkundigung einziehen, auch für die Kranken und die Werbung der abgehenten Mannschaft besorget seyn. Er bestehlet dem Feldwäbel und Fourier. Er hat insgemein die Hauptwache, und ziehet nicht mit weniger, als mit So. Mann auf. Ferner muß er die Compagnie entweder ,ür herrschaftliches oder sein eigenes Geld werben , wie solches seine Capitulakion mit sich bringet, und Haler die Vollmacht, ben Lieutenant, Fa'hndrich und dicUiiler-Of- sscier anzunehmen. Oplrsms ä'^rrnc!. , ist ein Unter - Officier, welcher die Aussicht über das Gewehr ben der Compagnie hat; daher er anbestehlet, daß dasselbe stets sauber gehalten werde, und wenn es nvthig ist, cheilet er neues aus. Er empfanget die Munition, und Siebt jedem Gemeinen davon, was ihm norhig ist. Im Marsche bestndec er sich bey des Haupimamis Bagage, und ist sein Gewehr eine Hellebarde oder Flinte. Liipiliime uir Sce, oder »st das Oberhaupt eines Schisses, welcher auf selbigem über alle Ossicier, Soldaten und Matrosen das Commando führet. Cupnrm-oder Lsplr.n Kails, ist der Admiral von der Türksichen See-Lrniaue. Oapkiuneen t'-conä, istin Frsnkielch einre- formircer Capilaine, welcher L'.'Menanc eines andern Capital«» ist, l-essen Compagnie er cinverleibet worden. Lspilsins-Lensrsl , ist die höchste Kriegs- Charge in den vereinigten Niederlanden, «eiche meist den Statthalter» der Provinzen gegeben wird. (apiti>ML-I.ieursnLur, ist in Frankreich der- zentge, welcher ein« Compagnie ä'Ocft«»-. (apical (apirularj- ! nsnce commandiret, z. E. cvmpsxm- lit Llrevsux logers Nu , Ke UsuMn L» weil die Königliche Personen seibli die pnsines dieser Compagnien sind. Insa«. m>in ist der L->vnsln°-UiLu«:nsnl derjeni» ge, weicher die Leio-Compagnle eines Te- nerais oderObriston commandiret Laprla!, heißt, was eine Lebens-Strafe »ei, dienet. Ingleichen eine ausgelegieSnm, ma Geldes, davon jäynich Znifenen'rich, kct werde». Ein Lapirai-Reieas-SchF ist, so seiner Grösse halber, viele SMe und Mannschaft führet. dsManÄ, heisset bey den Venetianern d»z Haupr-Schiss einer Flotte, welches der Admiral commandiret. Lspirsrises, I» kroviucisäi Uucrrls, Daren!«, eine von den >4. Provinze» des Königreichs Necpolis, in Apulien gelegen. Sie gränzet gegen Norden an die iaiz. scha,t Bari, gegen Süden an LMczi, und klincips.o oirrs, gegen Westen ater an die Grafschaft Moliie und einen Thels von .^diULLo cnrs. Sie ist meist-,NM eben, daher sie von den Neapolitanern Is ?uglls pisns geuennec wird. LspiiLnis, als» nennen die Portugiesen jh, re >4- Gouvernements , voer Regieren, gen, welche sie in Brasilien, ni Süd-Line- rika ausgerichtet Hab n. LsvitNion , Lop» - Steuer , eine gewisse herrschaftliche Anlage, welche von fedeni Kopf, oder Penon, durch die Obrifsseil eines Landes eingesorterr wird, welche nach dem Zustande lind Nahrung eines jede» eingerichtet ist. Lspicollo, kleiner Fluß auf der Insel Corsi- ca, welcher sich in den OolL ä'^jsic, ergeußt. LsplroUum, Lsmpiäo§1io, einer von de» 7- Bergen der Stadt Rom, auf welchem die Römer vor Alters eine berühmte Aelinnz hatten, und dem Iupner zu Ehren ei» ! Tempel erbauet war. Auch» aber liebet daselbst die Kirche Llsr'se in ssis dlo>ll.ne«li «inigen weltlichen Gebäuden, in « lche« , gewisse Äemrer des Raths verwaiiel wer, deu. Das heurige L^iip, ^itz Hb«, >.kr »Klo, O«c^ La>j htz'L v.U, öU»: !«i i!» laus !n k«A !l«> Wsii l. cm>» ,M> sülliis rill! u. lüL» ssiab XiLi. «,alli «ü-k jltttt ,'ra.ir^ sadh' ux >* B -8 «-ckssZ Cspitular Capo L-wirulm, beißt ein Büuduiß, «der Vergleich, welchen zwev v»el mehr Potcnca- tcl> init eillUlr^er hoben, Z.^E« euv^auv Oesterreich, Fronrreich, Spanien nnv Venedig mir den Schweitzern. Lernuian»», Kav erliche ^..! twlakion, ist ein Grundgesetz des Hell. Rom. Reichs, lv.ichcö von den C?urss>rsteii im Nahmen des Rcl«: abgesiinet, und von dem erwählten Römischen K'avler, oder Könige, beschworen wird, daß er sich nehmlich in seiner Regierung „ach allen und jeden in solcher Capitulacion emhalcenen Artickeln rich:en wolle. Die vornehmsten Puncre darinne sind: daß er die Kirche und das Reich beschützen, die Fundamcnca!-Ge>e- tze genau observiren, Uiid die hohen Gerechtsame der Ll,!!r,ürfteii und Srsnde erhellen wolle- Vermöge des Westphal.- schen Friedens hal eine immerwahrende Capttniation, daran nian sich bey allen auf den nächste» Reichs-Tag verschoben worden; weil aber das Chursürstliche und FürstlicheLollegiUM in diejerSache schwerlich überein kommen werden; indem st- uem an der Ausrichtung einer immerwährenden Capltuiation weniger gelegen, als diesem, so ist solches wokl eher zu wün'chcn, als zu hoffen. Unterdessen ist doch seit vor- ichiedenen Jahren an dieser Materie stark wieüerzuRegenspnrg gearbeitet worden,und har man c. sPrvjectäs .^r>. id^i.zuinErun- de geleaer, auch vwle neue Trinuerung,,, bepgesüget, es ist K^r diese wichtige Sache »och nicht zun Schluffe gekommen. Eavir>,la.-e> >, hej.ju, die Aeeoros-Punct', worüber sich die hepden coinniandilenden höchlien Dlii.lers in einer belagerten Festung und »n Feld-hager vor der wirklichen Uelergsbe der Festung vergleichen, und hie.emen »nur ci,reibe»; daher ccpiluli- ren io viel, ach aeeordiren, oder sich über gewi'ss Pu,wte vergieichen. Capu.Osp, Lai>», Or/rct, ?io,»onto!i»or, Vov^eliiene, ist die Spitze eines Landes, welche in die Sec hinein raget, daß man sie von wetten, sehen kan. Cspo ä-Ils tmonkilsssrMLic, siehe Lgpo ä- bunns kklsssisnss. (lapo äslli ,-rmi , juche brmsx. Cox» Liane», siehe Lskbc» und ?.!snc. Cop» äc bonno ssipsrsncs, suche L^p No Lonne Lllpcioncs. Cap» cli Cvliännia. Vorgebürac inNaeoüen, io sich geaen Wsten in-Meer erstrecket Cap» Copco,Vorgebürqe aus der Jnsti Ze- pbaloni , weicher sich in das Ionische R eer erstrecket. C-p» C»,io, Vörgebürgeuebst einemFort, aus der Gmnettc! eu Küste vou Aosio, nicht wett von. Fort Na,,au, deilLiigestäuSern gehörig, Lapo Caposvar 225 C-ipo O,», Vergebt,rge auf der Insel Can- d-a, strecket sich gegen Westen au das Mit« , tellandi che Vieer. Lap» äslla Uorn/u-w, siehe LcrucoiLunis. <-Kp» tt'likria, nebc Iirrm. Oipo st,g»Io. siehe.Setimri. Lop» OicL, Norgebürge im ober» Theile von Caiabrieu, am Gslso diTaranrv gelegen. Lop» Uovo Lonsisi V 05 , siehe ssopo Vonsill v-x. Lapo sti Lstmapnn, suche ss'vsnorum IKuniun- rvrium. Lspo ä- k'sLro, äs katron, Dorgebürqe im Königreiche Longo, in Afrika. l,-ac FttisteZayre, und erstrecket sich Nordwärts in das Äethiopijche Meer. Lop» kmlär», siehe?!i!lstrc>. Lop» äs IdoniLnm, Dorgebürge aufdcr Halb- Insel Malaeca, in Asien, erstrecket sich gegen Süden in das Indiani,che Meer. Lop» äs trs- VunraL, bekanntes Vorgcbür- ge aus der Gold-Küste von Guinea, irr Attika- Ogxo?v,L?uw, Dorgeiürge r> Cal.Kien. (Kpo 8 pnrisI 1 », siehe ädija. Op» Veräs, siehe Vcräs. Lapv-.^Zsst, suche Lupa- zast. Ocpoai,», si-he I^upaPioo. Lsp»!skts, Hasen am schwarzen Meer, in der kleinen Provinz Guriei, in Georgien, in Asien. Lapounsrv, einiger Massen befestigter Drt im Fürstentbum Piombino, in Italien. LKponrncri, kleiner 0>rt auf der Iiiscl Elba, aus dem Toscanischcn Meer. L-poriicis, ist ein ausgegrabener Weg , 6. bis >r. auch wohl 16. bis as. Schubebreik, weicher z. Schuhe in der LrdenAngeschnitten, lu.d z. Schuhe hoch, aufbepden Sei- leu mit einer vervaliisadir-en Brustwehr und viele» Sch eßtvchern versehen, oben aber mir starken Vrcttcrn und Erde verwahret ist. Man machet dieselben in tro- ckcneGräben einer Festung, meisteuthcür unter die Brustwehr d,r Conti escarpe, in ihre Winkel, und dienen stedarzu, daß maa Soldaten sicher für die Bomben und Gra- naden hinlegen kan, um dem Feinte de« Durchgang zu verwehren. Ocpori?., siehe Rovrn tza. Lcil-oc iiack, Stadt Uiid Schloß in Sksavo» nien, in der Grafschaft Warasdein, unweit Copronitz, in Ungarn. Lapoorwir, Lapos-vau, Lapor;r'in'ar^ Uttrwar, stssro/n,«,> Flecken anr Flusse Ccpoz, ,»Nic. er-Unqaen, unweit Sieger, harre cj e' in ein festes Schloß, ward An- > 7o«. vüi> L alem kenren er» oberc, und dewoliret. Der Flnst Capotz stießet um dielen Drt h runi , daß als« die Sradt, nebst dem Schlosse, als ein« kleine Insel minen L- Sunm.r und Wasserlieget. Dos Schloß ist mir einem, doppelten Waste von zusammen gelegte» Scein-Eichen umgebe». P L»po»- 226 Capoman Capnaro Laprice Cüpuciner LspoutLN-Laclis, siehe LLpiwin-LslIs. Lappadc-cien , grosse Landschaft in Klein- Asien ,rrc!che gegen Norden an des schwarze Meer stösset, vor diesem den Titel eines Konioreichs führet?, und heutiges Tages vornehmlich in vier Provinzen bestehet, welche sind: Genech, Suas , Anadesie und 2 imasien. Lapvel, Wald-Cappel, ei» Stadtlein in Hessen , an der Wohra , welche in die Werra fallt. Dabey liegt der hohe Berg, weißner genannt. . Cappel, eine ehemalige Cistercienser-Abte» in dem Schweitzerischen Canton Zürch, eine halbe Meile von Zug, welche die Zürcher in eine Schule verwandelt haben, und einen Amtmann daselbst halten. . Cappel , Landes-FürstlicherMarktfleckenim Herzogthum Kärndten. Cappel", s-^ - oiappeiiheun , frepes und reiches Adeftches Prämonstratenser-Convent im Stifte Münster , und zwar,im Amte Werne, an den Märkischen Granzen, eine Meile von Lünen.^

    m Furstenthum Moncferrat, dem Marchese ErillUl. hörig , in Italien. ° ^ Caprica , heißt der Eigensinn, oder die Hartnäckigkeit; daher caxiicl-ux, eigen, sinnig. Laxs, siehe Ladas. LnxiL , Stadt in der Wüsteney von Libyen, in Afrika. Lspi'a > c.brx/,6 , kleine Türkische Stadt in der Landichaft Nsmaiiien, zwischen'Ber- qaSund Vize. . Seeaufdcm höchsten Bergedes Py. renaischen Gebürgcs, welcher sehr M, reich ist. LsMin,, nennet man die Winde auf den, Schiffe, womit man die Schiff-Seile und die Ankerin dieHöhe richtet. Lsmslat -tu Luc», siehe Luck. Lapkur-Gerickte , werden in dem Köniz, reiche Podien , während einem Jnttr- regno durch alle Provinzen, und anfden, Reichs-Tag angeordnet. Sie bestraffru alle Verbrechen auf das schleunigste, und sind zur Erhaltung der allgemeinen Sicherheit deßwegen nslhwendig, weilim'h- rend dem Jnterregno, alle andereGerich- te und Caiizelleven , bis zur erfolgten Ml eines neuen Königs , geschlossen sin . Die Befehle, wodurch diese Gerichte au- geordnet werden , nennet man Lapin- vaiien. Laxus , wohl befestigte Stadt , mit einer guten Citadelle , in Terro cll I.UV0W, am Flusse Volturno , im Königreiche Neapolis. Sie har gute Bastions, Ravelins , Forts , k'Iscli-s, einen bedeckten Weg , gute Ausscnwcrre , und die Citadelle ist nach heutiger Art eingerichtet- Sie ward - 7 - 4 . von den Spaniern belagert , und von dem Kavserlichen Commendünten , Grafen von Traun, tapfer vertheidiget , mustesich aber denez. Nov. dennoch endlich mit Accorö ergeben. Es ist sonst ein Erz-Bißkh»in all- hier, und zwei) Meilen von der Stabt gehet man »och die Rudera von denn allen Capua , wo sich Hannibals Armee mt wollüstigem Leben ruiniret. eai-uciari , waren im 14. Seculo eine gewisse Art Wiclefften , die einem Augustiner - Mönche , Peter Pareschul , welcher das Kloster verlassen , anhiengen, und sich in Engelland hervor rhacen: man nennete sie deswegen so , weil »r vor dem Sacramente ihr Haupt nA entblösseten. Capuciner und Capucinevmnen , M Mönche und Nonnen des Ordens Sk- Francisci , welche unter allen and-m dieses Ordens die strenqcste Regel habe» , und grosse spitzige Cappen tragen , daher sie den Nahmen führe»- - Sie haben um das Jahr >52;. ! Anfang von Matthäo de Bolst Nk>, °k^ «-8tz Nit!/ !««:. I^>Ü? MHIli-, M. Ä , di!W KilL. chL- °-»S: ß s jiltil itiiiiS« »Ail ll üL:^ i»rs; m, i> k lMA 'L'! SK aiMb- E Nlis^. sH M ,:E s-l «B ^ ^ M ,.5 s-M Lapulo Caragi-Basci Caraibische Carara 22^ Religiösen ausUmbria, Minvriren-Ob- servaiiten-Ordens, genommen- Sie sind vom Pabst Paul lll. bestaltiget, und zu Zeiten des Königs Carl lX.in Frankreich eingenommen worden. Ihre Kleidung ist von groben braunem Tuche, nebst einem Mantel von gleicher Farbe, kragen keine Hemder, gehen aus Holz- Schuhen , und haben einen härenen Gürtel über ihren Rocken. Seit >619. haben sie ihren eigenen General, der aber nur z. Jahr dieser Würde Vorsteher, copulo > eine von den Philippinischen Inseln in Asien, den Spaniern gehörig. LAxuIu, siehe KodurM. Liipur bonoo Hei, suche Lrp äe könne Llpe- Lspunum, Kapuze, ist dasjenige Stück dcS Kleides, womit die Barfüffer-Mönche den Kopf bedecken , und daher auch die Capuciner den Namen führen, carabi, O-liabi, kleiner Flnßim Vst älMa- LLNI, in Sizilien, welcher sich unweit Xacca ins Meer ergeußt. LoiLbiue, ist ein gezogenes Feuer - Rohr; dah-r wurde» diejenigen Reuter Lara- dinivev genennet, die dergleichen Gewehr führeten. Sie sind heut zu Tage meist abgeschast, und an ihrer starr die Dragoner ausgekommen. csrskuis, wichtige Festung und See-Hafen in Candien, so An. i«pr. die Türken den Venecianern abgenommen. Laracar, stehe Laracon. carackina, Vorgedürge in der Landschaft Panama, in Sud-Amerika, erstrecket sich gegen Süd-Westen in den Meerbusen von Panama. Lmucol, (.'ai-Leollo, heißt das herumtum- meln eines Pferdes, der Ritt aus den Feind, welches geschieht, wenn man sich mir dem Pferde vor dem Feinde schwen- ket, und nicht stracks durchdrinaet. (.sracors, Ivorkvr, Xoikurro, ein Indianisches Schiff, dessen sich die Einwohner aus der Insel Borneo gebrauchen, am welchem man mit Rudern und See- geln fahret. c^co-, Larracor, grosse Landschaft in vvoira Nrmit, inSüd-Amerika, den Spaniern gehörig, und deren Küsten aus lauter unfruchtbare» -Bergen und Tha'lern bestehen. Die Haupt-Stadt darinne hat gleichen Namen , ist groß und volkreich, gehöret den Spaniern, und wird sonderlich Cacao und Kanaster-Toback daselbst geholet. caiLcoia, carscon-, Stadt nebst dem Titel eines Marqnisacs, inNeu-Castisten. t-arEar, siebe LkarsÄer. ^araäiva, siehe Amsterdam, camemir, grosse Stadt i» Turcomannien. l-NM-.kLsci, ist am Türkischen Hofe das Oberhaupt derjenigen, welche den Tribut «nifordern. Laraibische Eylande, also nennet man die Inseln Barlovento in Nord-Amerika. Lar alten, eine Akt von einer Secce unter den Züden, welche einen Unterschied machen, unter den gewissen und falschen, oder l zweifelhaften Traditionen. Sie verwerfen die Constitutionen der Mischna und Talmud , wenn dieselben nicht mir der Heil. Schrift überein kommen. Sie rühmen sich, daß sie allein die,eiligen sind, welche das Gesetz Mosis halten, und nennen die andern Jude» Rabbiner-, oder Änbänrier dev Rabvinen, tragen auch einen solchen Haß gegen rinander, daß sie sich nicht zusammen verehlichen wollen. Es giebt Caraiten zu Constan- tinopel, Cairo, und andernOrreninder Levante. caiLMMia, einer von den vier Haupttheilen der grossen Landschaft Narolien, welche in Groß - und Rleln-S-rramanien ein- getheilet wird. Das Meer, woran solches stösset, wird das Caramanische genennet. In Persien ist auch eine Provinz dieses Namens, welche jetzo Kirman heisset. Lsram-ustco , Stadt IN Rbrurro clti», ,'n Neapolis, hat viel Schaden durch Erdbeben erlitten. caismmnLl, eine Stadt auf der See-Küste von Gallicien, in Spanien gelegen. Lsramoutlul, also benennet man jene Türkische Kanffarthey-Schiffe, welche mit einem sehr hohen Hincertheil versehen sind. Lrranlobe;, Varanlobos, ehemals ansehnliche Stadt, nunmehro aber Flecken-mäßiger Ort in Ober-Ungarn, acht Meilen von Temeswar, da wo die kleinen Flüsse Karai, und Sebes in die Temes fallen. Es war sonst allda die Niederlage der Türkischen Maaren, die zu Lande nach Siebenbürgen gebracht wurden. Lsrsnum, Stadt in Ungarn, zwischen Severin und Temeswar. carsguLL, gewisse Völker in Süd-Amerika, von der Küste von Quito, in Peru, ihr größter Handel ist mit Cacao. Es er- theilce auch 17^8. der König in Spanien einer zu St. Sebastian ecadlirten neuen und dahin handelnden Compagnie ganz besondere Privilegia. caiL-juoL, Ivraack, sind gewisse Portugiesische Schiffe, welche oben enger sind, alS unten, und nach Brasilien und Ost-Indien abgeschlckec werden. ES sind die größten Schiffe, so aus der See gebrauchet werden, haben zuweilen sechs Böden, und können bey 0020. Menschen beherbergen. Sie werden sowohl im Kriege als zur Handlung g -brauch-. Laraguir^ueL , siehe Larmcuo >. Larara, kleineS-adt nebst dem Titel eines Fürstentums, im Herzogtum Massa, ! Pa ja 528 Larastt Carav.rne_Caravanen Carcaffen in Italien , woselbst schöner Marmor gegraben wir d. Siche lVluüü. (schmier, , Fluß tuNatolien, welcher in Erov-Caramanien entspringet, durch Aladuli und Klein-Caramanicn stieffet, und sich nicht weit von Tharsns ins Mittelländische Meer erqeußt. Lsmluj, grosser See in Bulgarien, welcher «us der Dona» entstehet, bey Ebiustenae ins schwarze Meer Met, und sonsten auch der See U. L. ,sva»en von der Donau, /.ne,,/ Hrr^ H«M- bianE, lM/rnvi/, heisset, csmrcliolr, Völker aus dem Berge Cauca- sus, zwischen dem Äst- und Nördlichen Mingrelien, sonst c 7 gisguirgueL, die schwarz»» Lircaßier genannt, weil die Luft ist ihrem Lande stets trüb und dunkel ist. Sie reden Türkisch , aber so geschwinde, daß man sie schwerlich verstehen kan. Lsi-a vacL, kleine Stadt im Spanischen Königreich Murcien, an den Gränzcn von Neu-Castilien. LsisvaFZio, LM'UT,6air,»r, Flechen und schönes Castell im Mavlandischen , zwischen Brescia und Manland , nebst dem Titel eines Marquisats. OmvsM i Scadr und Schloß in Portugal. ^ LLmvLlIa, nennet man em Schiff, dessen Hintertheil viereckigt, sonst aber rund ist- Es hat vier dreyechjgte Seegel, ka» bey 140. Tonnen laden , und wird von den Portugiesen und Spaniern auf der Mittelländischen See sehr gebrauchet. c»mvsne, also nennet man einen Haussen Kaufieuce, Pilgrimme und andere Reisende, welche in Asien und Äsrika bey vielen 1002. mir einander reisen, sich desto besser gegen die Räuber zu beschützen, auch mir geungsamen Proviant ans einer so beschwerlichen Land-Reise durch die grossen Wüsteneyen zu versorgen. Sie werden sowohl aus Andacht zu dem Grabe des Mahomöts, (indem ein jeder Maho- mctsncr nach dem Alcoran verbunden ist, in seinem Leben einmal des Mahomers Grad zu besuchen,) theils auch der Handlung wegen unternommen, und die einheimische Waarcn dadurch ausgesühret, und hingegen fremde wieder cmaebrachr. Sie wählen unter sich eine,: Hauptmann, der Caravan-Bachi, oder Emir- Lgde, auch Gtankero heisset, die Tage-Reisen anordnet, und die Streitigkeiten unter ihnen beyleget. Von Mo- ftau nach China gehet jährlich eine Hcmd- lnngs-Caravane, welche aste zwey Jahr pstegec wieder zu tommcn- Insonderheit aber gehen Mriich sechs Türkische Caravanen nach Mccha und Medina; nemlich: die ,) von Cairo ausLgrpte»; die r) von Fetz aus ..r Lsuiain chcn Bar- barey ; die 3) aus Persien ; die 4) von Lsamasco und Syrien ; die ;) «us dien und dem Reiche des Moguls - u- 6) von Guinea- Es sind oft grvsse'Hki- ren inir in dieser Gcwllfchast, und der Groß - Sultan schicket alle Jahre «r°g> Geschenke 11 ch Mccha. ^ Lai-avanen, heissen auch diejenigen erste,, S chlffahrten mit den Galeeren gegen Barbaren, worzu die jungen Mallheser- und andere Ritter verbunden sind, iw» die letztere Benennung kommt daher, weil die Caravanc, welche übers Äeer von Alexandria nach Constaittinepel «e- her, etlichemal durch die Masthefer-Sch.. rer erobert worden.^ OsiLVArstrai, auf Türkisch Jmarcts» und aus Indianisch S erays, sind grosse Lffem« liche oder allgemeine Gebäude in de, Morgenländern, welche den Reisenden zu ihrer Herberge bestimmet, und durch einige gutthätige Mehometaner gestM sind. Sic sind inwendig durch Gallem» in sehr viele Schwibbogen unterschieden, und stehen allen Religionen offen, st g»r, daß man auch nicht einmal fraget, ,v» die Reisenden Herkommen , oder was sie zu verrichten haben , und darf niemand etwas für das Quartier bezahlen. Lar-lvolle, siehe (XisvsIIc. crwboMMo, Hcrzogthum in Italien, ins kLtim.vmo 8. kocil, in To cana, der Haupt-Linie des Hauses Coiomia ge« ^ hörig. Lsrbon, siehe stlpkoun. Laibonars, ein Vorgebürge, nebst einem Hafen, bey dem Eingänge des 6°Ilb äl C-l^Iiuri, in Sardinien, welches sich gi- geu Süden erstrecket. Lordur^', Oarl-Ä , kleine Stadt in Inland , in der Provinz Kiibare, am Flosse Boyne- Larclü kleiner Ort in Ost - Indien, auf der Küste vonCoromandel, zwey Meilen vonMgaparan, allwo dic HMaeer ein Kauj-Haus haben. Larcanolli, siehe ^nnoili. LAic.ii3„ns, ein Fluß in csüd-Amcrika, in der Provinz Paraguay, der in den Fluß Plata,aller. La- ciliibn, Stadt im Königreiche Valeutia, in Spanien, in einem Thai, Icc Val s- >i> Xuc^r genannt. Laucaflc», sind länglichte Kugeln, welche mit Hand-Granaten, Pistol-Lausten, bleyerncn Kugeln, und andern Feuer« Kugel-Zeuge gesüllet, mit eisernen Reusen und Stricken gebunden, mit einem Brand-Rohre versehen, und mit einem mir Wagenschmier bestrichenen Tuche umwickelt sind. Sie haben viel schlage, und rhu» grossen Schaden, man halt aber heut zu Tage nicht viel mehr daram, nachdem man die Bomben und glneM Kugeln eben so gut, wo nicht besser besu»- den , Mecachrec sie viel weniger k»M- -E s ctzützi Ete: tQr:, Eile; ftAkik cisnn - S «kV- -,-lt-K ?-L- s-'^f Carcasssne Cardinckle Cardmale rry Sie haben ihren Namen von der Stadt, Careasssne, wo sie zuerst von einem «pa-i mer sing erfunden worden. ! csicuiLu-, (m.-c.-A,, grosse und wshlge- j bauete Scadt, in Nieder-Languedoe, in j Frankreich, welche »sic einem selten Schlosse versehen ist. Der Fluß Ande stjesset mitten durch die Scadt, und sie ist nicht allein der Tuchmachers» wegen berühmt, sondern hat auch ein Präsidial und einen Bischof, unrer dasLrz- Bißthm» zu Narbonne gehörig. Das umliegende Gedieche heisset l- curcuii»». car-ki, ttn/rick, kleine aber fruchtbare Insel auf dem Mittelländischen Meer, nicht weit von der Insel Rhodus. Em-ämllrc, Flecken in der Französischen Provinz Quere», an den Granzen von Auvergne , sie führet den Titel einer Marg- grasschast., und hat eine gewisse Familie davon ihren Namen- c^rcksmüL, schöner Hafen auf der Insel Thio, in dem Archipelago. Lsrä-mo , ) kleine Stadt am Flusse Arno, im Mayländischen Ge- biethe. <7Lräe5, kleine Stadt in Süd-Schottland, in der Provinz Lochian , 4. Meilen von Edendurg. curä-5, fester Ork im Marggrasthume Sa- luzzo, in Pleinoiit. LaräiE, Grafschaft und kleine Stadt, nebst einem Men Hafen des Fürstenrhums Walles, in der Grafschaft Glamorghan, tn Engellanö, wo der Fluß Taff in die ^ Savcrue fällt. (ssrsiiMii, (Helrc.-r, Stadt des Färsten- chlüns Walles, in der Grafschaft Cardigan, amFlusse T»vy, in Lngelland. , Lülidschast in Süd-Walies, in Lngelland, welche gegen Norden an Me- rionech und Msnrgomcry , gegen Süden an Laermarden und Pembrock, gegen Osten an Radnor und Brechnock , und gegen Westen an das Irrländische Meer gränzet. Gegen die See-Küsten ist sie fruchtbar, innwendig aber nicht, und müssen sich die Einwohner meistentheilö von den Bleybergwerken ernähren. ssarrsinane, also nennet man be» den Römisch- L-tthoiischen diejenigen siebenzig geistliche Perionen , welche den Pabst wählen , und gleichsam seine geheimen Rache sind. Sie werden in sechs Lardi- nälc-Bischösse, fünfzig Cardinäle-Prje- ster, und vierzehen Cardinäle-Diaeouos eingecheilec, und tragen einen langen Purpur-Habit, nebst dergleichen rochen Mützen undHüten, weiche Farbe sie erinnert , daß sie bereit seyn sollen , ihr Blut für die Catholische Religion zu lauen. Pabst Nikolaus li- hatAn. >o6->. de» Cardiuälen allein die Macht zuqe- cigner, einen Pabst zu wählen, da vorher die ganze Cierisey und das Volk zu Rom lolches chaten ; und von Paul ll- haben sie das Recht bekommen , ein weis- ses Pferd mit einen, güldenen Zügel und Decken von Purpur zu gebrauche!,, und führen sie den Titel,, Ihrer Eminenz- Wenn der Pabst Cardlnäle macht, so schreibet er die Namen der Caudidaken auf einen Zettel, und wirft selbigen im Consistsrlv mit diesen Worten auf den Tisch: issnbaiiük'rmro!,-. SindsieinRsm zugegen, so werden sie zum Pabste ge- führec, der ihnen die rothe Mütze überreicht, und sagt: klibo (sürsiiiwlls. Den Abwesenden aber wird die Mütze durch einen Cammer-Herrn znqeschicket, jedoch müssen sie den Hut von des vadsts Händen empfangen. Wenn dieses geschehen soll, so kommen der Pabst und die Car- dinäle in Cavalcade auf dem Vatikan zusammen, attws, nach einer gehaltenen Rede, und geschehenen Fuß-Kusse, dem neuen Cardlnale der Hut aufgesetzet wird. Hernach verschsieffet der Pabst demselben im ersten Consistorio deuMund, vssnec ihm im andern denselben wiederum, und leget ihm den Titel von einer Kirche , mit Ueberlieferung eines güldenen Risiges, bey. Die Carsinäle mache» eine besondere Versammlung, il silcio Lol- io§lo, oder das Lardiuals-Tollegium genannt, und haben einenDecanum aus ihrem Mittel , mit weicher Würde das Blßchnm von Ostia verknüpfet ist. Es werden noch dardey gebraucht ein Seci-, rariu äs! LiollkM, ein Racional-Schrei- der, ein Consistorien - Schreiber, und ein Gegen schreibet-. Dieses H. Collegium expediret uebst andern nsichcigen Dingen alle Decisiones in Kirchen-Sa- chen, und giebc in Canonifchen Concro- versien die letzte Erörterung, welche hernach der Pabst gemeiniglich zu «ucorisi- ren pfleget. Iyreu Rang und Vorzug betreffend, so haben sie nicht nur selben über die Patriarchen, Erz- und Bischöf- fe würkiich behauptet, sondern auch nachgehends die Präcedenz vor de» Churfürsten und Königlichen Abgesandten präceii-irer, und es jetziger Zeit zu Rom hergebracht, daß sie bey det Visite eines Königlichen ^mbmkläsurs i» mwn L Is x-is behaltru, und nicht weiter,. als zur Stiege,, mltgeheu, aliwo sie auch des Gesandten bewillkommen; dahingegen ein Königlicher Gesandter einem Cardinal bey einer Visite in seinem Hanse die Ehre zu lassen , und ihn bey der Caroffe zu empfangen ,, auch bis dahin wieder zu begleiten pfleget- Wie denn auch bey einer öffentlichen Päbstlichen Audienz dis Cardinäie, so gegenwärtig find, mit bedecktem Haupte sitzen, und der Königliche Gesandte hingegen mir blossem Haupte, und stehwid, seine Rede halten muß. Aber die Churfürsten des P z Reichs, 2zo Cardinal Cardinales Cardinales Carga Reichs, wie auch Ducs und Patts von Frankreich und Grandes von Spanien, haben diesen Rang und Vorzug anderer Ortest niem! is wollen gelle» lasse». Ob sie gleich keine Ambassadeurs seyn können , so sind sie doch öfters Ministres auswärtiger Prinzen am Pädstüchc» Hofe, auch besorgen sie die Legationen im Äirchen-Staat. Lnrdin lv-Äletdung, bestehet aus rother Farbe, wiewohl sie zu gewissen Zeiten, als im Advent und in der Fasten , auch violbraun,und zwevmal des Jahrs, nehm- lich am dritten Advents - und vierten Fa- steu-Sonntage, in Farbe der falben Rosen, »der Loloro cll Kok« teccka, gekleidet einher gehen. Es sind aber ihre Kleider von Tuch oder Zeuch , denn, rochen Sammet zu tragen, gebühret allein dem Pabste. An den Hüten der Eardinaie werden zwey rolhe und dicke, nach Art des Zweifels- oder Liebes ->1 Noten in einander geschlungene schnüre angemachec, so beyde mit dergleichen befransten Knöpfen , von denen einer oben, zwey in der mitten, und unten dreye neben einander hangen, gezierer sind. . ^ Csrctln-ü-csmersLngo , ist der Vornehmste über die Pabstliche Rent-Cammer, welcher über alle Sachen, so das Cammer-Interesse und die Einkünfte des Päbstüchen Stuhls betressen, mit Zuziehung der-o. Cammer-Clsricorum, erkennet, und in dessen Namen alles pubü- ciret wird. Die Cammer hält wöchentlich zweymal ihre Versammlung in dem Päbstüchen Pallaste, nebmlich Montags und Freyrags; und den Tag vor St. Pe- lri-Fest werden von den Kirchen - Lehnen alle Gebühren in der Cammer richtig gemacht. Wenn der Päbstliche Stuhl va- canc ist , so bewohnet er das Pabstliche Zimmer, und wird aus der Gasse von der Schweitzer-Garde begleitet, und machet Anstalt zum Conclaoe. Von diesem aber ist der Lamsilcngo ll.'I tücio Lvllszlo unterschieden, welcher allezett aus denen ältesten Cardinälen, so zu Rom gegenwärtig sind, constttuirel wird, die Aufsicht über die Einkünfte des Cardinals-Col- legü hat, und solches Amt nur ein Jahr führet. csrälnsl - ksärone, ist des Pabsts Premier- Minister , und meistentheils ei» Nepote oder A.verwandter desselben. Q r-lmsI-Niorettoi-, ist der vornehmste Cardinal von der Deutschen, Spanischen, Französischen, Portugiesischen, und andern Nationen, welcher die Direction über die S'aars-Geschätte selbigen Landes am Pabstliche» Hose führet. Es pflegt auch ein jeder geistlicher Orden derRöm. Kirche einen gewissen Cardinal zu seinem kro- reÄar zustrwählen. csrämal« l^-bil« , hclffcn diejenigen Cardinale, die sich Hofnung machen, be» ereigneter Vacanz des Päbstüchen Stuhls die drevfache Crone zu erlangen. Sie müssen aber von keinem Potentaten Pen- siones genieffen, und Italien zumDatcr- lande haben , weil man fast bey zwe, Seculis keinem Aurländer die Ehre der Päbstüchen Heiligkeit wiedersahren lassen - daher ist das Sprichwort zu Rom emsim! den: Daß der Hell. Geist nur «uf JrnlianiÄen Zungen siye. Larclinaler Lclvlri, oder Viberl, sind diejenigen Cärdinäle, welche bey der Päbsch- chen Wahl von keiner Faclion dependiren, alles weltliche Interesse bey Seite sehen, und nur demjenigen aus den Päbstliche,i Thron verhelfen wollen, dessen Condiiite für die Kirche am nüzlichsten zu seyn scheinet. Siche Zeloten. Lsräons, kleine Stadt nebst einem CM, am Fiusse Carbonec, in Cacalonien, in Spanien, welche den Titel eines Herz«», thums, und berühmte Salz-Bergwem hac; sie ist befestiget, und eine vornehm Familie führet den Titel davon. Larckuans, kleines Königreich in Ost-Zn- dien. csräuel, Königreich in Georgien, in Asteil, dem Könige in Persien zinsbar. Lsree, siehe k ort Osroe. carek-, eine kleine Insel in dem Persischen Meerbusen, nicht weicj von Bassora. Die Holländer hatten allda 1754. eine grosse Niederlage angeleget, sind aber An. 1762. von dem Statthalter von Bassora wieder vertrieben worden. Tarclen, Provinz inSchweden,zwischen dein Finnische» Meerbusen, und den ProWMi, Nyland, Tawastland,Sawolas.und sstt-, Holm. In dem Nystädtischen Friedenr 172 >. ist ein Theil dieser Provinz, wo Wyburg und Kexhoim gelegen, an Ruß- land auf ewig abgetreten worden. Lareloetorod, siehe Rexholm. Earelsro»-, siehe üsrbacloo. Lsremo , ist die st Fasten, vom Ascher-Minn« Seit der an bis aus Ostern. Lnrenran, Stadt in Niedst-Normandie, nebst dem Titel einer Vicomrs, wo st« die Flüsse Duove undCarencan vereinige». Sie ist einiger Massen befestiget, iniM ein gutes Schloß, treibet gute Handlung, weil mit der Fluth ziemlich grosse M- quen dahin kommen können. . . . Lsikagnans, , kleine rM- schastim ModenesischenGebiethe, i"N lien , zwischen dem Appenninischeu ^ bürge, allwo gute Viehzucht, nebst einigen Eisen-Gruben, anzucreffen. ^ ist ein Kaiserliches Lehen , und gehottl dem Groß-Hcrzoge von Florenz, mcM der Republik Lucca auch etwas darnnn zustehec. , Insel in der Provinz Kerman ,' c«,° W szk' tli« s»- cch, , K.e s.'t- i.«- üch,' W' «e b>Ä, hcU ßkL «-.Äs ULI Oi kach l^ ssXis li« AS SÄ - r wir »°!> sch^ Allsten Ül>k lüiw >W !»!«: !ll«t W M >Wi stick .1 dlll .Dtz l«A inS- ,H 7 >' «M k,B>r E «!>r^ zM >«r--' >E MH ll!^- Cargapol Larleby X»'. li-'L ,lH Persien, hat ein ziemlich fruchtbares Erdreich, und ist tarinne sonderlich mit rohe» Diamanten ein grosser Handel. csi-Mpol, siehe Rargepol. (.sri, See-Hafen an der Küste von Pro- Stadt nebst dem Titel eines Für- stenchums in LLlobriL clrm, inNeapolis, tey dem Meerbusen von Tarento. L>ie har einBißchum^welches unter den Erzbischof von L>t. Sevcrino gehörig. csribLNL, eine Provinz in lerr-i tirmr, in Süd-Amerika, den Spaniern gehörig, crnbes, Caril'ische Eylande, siehe ^n- ti>I -5 und liarlvvento. Quick, kleineScadt in Leinster, in Jrrland, in derGrafschast Tiperary, am Flusse Shu- re. Sie hat den Titel einer Grafschaft, wieauchSitz und L-cimme im Parlamente. Laoten, Türkische Provinz in Natolicn, welche gegen Abend und Mittag an den Archipelagum und das Mittelländische Meer granzet, und heut zu Tage zu Äli- dinelli gerechnet wird. Lüriziwn, siehe Qvvix. cariznano, kleine und offene Stadt, nicht weit vom Po, in Piemont, nebst einer Citadelle, und dem Titel eines Fürsten- khums, 7. Jtalianische Meilen von Tu- - rin gelegen. Allhier werden sehr viel Seidenwürmer unterhalten, und starke Handlung mit Seide getrieben. Der Fürst von Carignan, aus dem Hause Savoyen, hat Hieselbst einen prächtigen Pallast. Der jetzige Prinz von dieser Familie heisset Ludwig Victor Joseph, ist am 04. Sept. 1721. gebohren. Seine Gemahlin ist Christian« Henriette, Landgra- sens Ernst Leopolds zu Hessen Rheinsels Tochter, geb. den 24.N0V. >7,7. vermäh- . lec den 4. May 1740. aus welcher Ehe der Prinz Victor Amadeus Ludovicus den z,>.October >743. gebohren. (Hv-Igu-, siehe Knocfcrgus. (Hu, fester Ort an einem See, in Dalmatien. Cnrmn, Flecken nebst dem Titel eines Für- stenrhums, imThale von Mazara, in Si- eilien, z. Meilen von Palermo. Lurinolz, schlecht bewohnte Stadt in T-rro äi l.Lvoiv, in Neapolis, nebst dem Titel einer Grafschaft und einem Bißthume, unter den Erzbischof von Capua gehörig. LerlmllctVo-ju-kvrr, ein kleiner Ort in der Provinz Foix, in Frankreich, an den Granzen von Ober-Languedoc und Eonserans, nicht weit von Rieux. Ist des berühmten , Perer Bayle Vaterland- ^rlrr, kleine Stadt in der Französischen ProvinzOber-Auvergne, am Flusse Serc, an den Granzen von Rovergue. ssarlart), siehe Larolqth. 2 -ariel-eck, Flecken in des Provinz Medelpa- dien, in Schweden, am Flusse Jndal. Larlentinl Carlswir; 2Zr kleine Schwedische Stadt und Hafen in Cajana - Lehn, in Finnland, auf einer Insel, und an der Ost-Seite des Bothnischen Meer-Busens. Eine andere kleine Stadt, Neu- Taeledy, xsty-Tarleby, sVeo-Lsro/in-r, genannt, lieget auch in dieser Provinz, hat einen Hafen, und treibt starken Teer-Handel. crrlcmini, kleine befestigte Stadtauf einem Hügel im Val cli dkow, in «sicilen. L-lrlccNeokll, Castel auf der Englischen Insel Wight, nahe bey der Haupt-Stadt Newport- Oorsec lorvn, siehe Qlwrles Tovvn. Lorlilc, Hauptstadt der Landschaft Cumberland, am Flusse Eden, in Enqelland- Sie ist klein, aber wohl befestiget, und hat eine gute Citadelle, nebst dein Titel einer Grafschaft, wie auch einen Bischof, unter den Erzbischof von Dort gehörig. Lsrlino, siehe fksrolm. Lsrlinglllit, Lorlirisskort, kleine Stadt kn Leinster, in Jrrland, in der Grafschaft Louth, nebst einigen Befestigungs-Werken und einer Citadelle. Sie hat Sitz und Stimme im Parlament von Jrrland. Larlmgl-Kness, sind Balken auf der Seite eines Schiffes, allwo das Loch ist, dadurch man die Maaren herunter lasset. Lailln^!, sind Balken, welche von einem Schiffbaum znm andern gehen. L-wIov, siehe LLrsrlLzK. Laelowiy, grosser Flecken, nicht weit von Peterwardein, zwischen Scherwich und Griechisch-Weissenburg, an der Donau, in dem Sklavonifchen Gränz-Generaiat, allwo An-1699. den 2s. Jan. der Friede mit den Türken geschlossen worden, im- massen man auch den Ort von der Zeit an, da er zuvor wüste gewesen, wieder ange- bauet hat. Es ist ein Schloß allda, und Kaiser Leopold schenkte das Conferenz- Haus, darinne der Friede geschlossen worden, den Fransiscanern, um daraus eine Kirche, unter dem Namen Inaris äs I» l>ace, zu bauen. In diesem durch Vermittelung des Englischen und Holländischen GesandtensAn.1699. allhier geschlossenen Frieden machte der Röm. Kaiser einen Stillstand auf 26. Jahre, und ward ihm fast alles, was er in diesem Kriege gewonnen, wie auch das Fürstenthum Siebenbürgen überlasse». Die Krone Polen schlosse einen ewigen Frieden, und bekam die schone Festung Caminiec wieder. Dre Venecianer machten auch auf ewig Friede, und Pecer l-Kaiser von Rußland, schlosse nur einen Stillstand auf 2. Jahre, und behielte indessen die Festung Asoff am schwarzen Meere; allein dieser Stillstand wurde 170z. in einen dreyßigjährigcn Frieden verwandelt, und zu Anfang des 17 >o. Jahrs noch aus 30. verlängert, welcher zwar P 4 An- LZ2 Earlsbach Earlskrema" Earlspach Earmelüer An. 17 > >. durch eine neue Ruptur von den Türken gebrochen, aber doch dasselbe Jahr am Flusse Pruth aufs neue constrmiret Wurde. Im Jahre«? >5. brechen die Türken dielen Frieden mit den Denettanern, und An., / >6. gieng derKrjegmir dem Römischen .K'arftr in Ungarn an, welcher aber durch den Passarowitzischen Frieden An. i7i8. wieder geendigcc worden, worauf auch - 732 . der Belgrader Friedeerfolgr ist. Lnviobach, Schloß und Herrschaft in Nie- dcr-Lesterreich, den Grafen von Suitzen- dors geybrig. , Lavlsve.d, Ralftu-Tarlsdad, PNrmck'Ls- kleine und offene Stadt ini Säher- Kreise, in Böhmen, zwischen hohen Bergen in einen« engen Thal an der Töpc!, welche Mitten durchgobct, ;. Meilen von Eger, wo ein berühmtes Gesund-Bad An. 1370. zur Zeit Carls l V. erlnnden worden, daher es den Namen führer, dessen Wasser mit heftigem Geräusche siedend heiß aus der Erde Manns stark hervor guttlet, und sowohl zum Trinken als Baden gebrauchet, auch alle Jahr stark besuchet wird. Eine ziemliche Weite von erstgedachtem Brunnen, so der Pendel genennet wird, ist noch eine Quelle, so das Muhi-Vad heissec. Das Wasser hiervon ist nur lau- lichc, und wird denenienigen qeralhen, denen der Prudek zu stark. An. >7Zv- den UZ.Man ist ein grosser Theil dieser Stadt abgebrannt. Larlsderc,, Flecken nebst einem Hammerwerke und Glashütte im Lrzt-Gebürqi- schen Kreise, in Meljse», 2. Meilen von Gchneeberg, Chur-iHachscn gehörig. Le.rlsve-.xt, altes wüstes B- rg-Schloß im Krachenser-Kreise, in Böhmen, davon hak de» Namen das Gcbürge, Ta> ls- Beug, welches schöne Gold- und Silber- Bergwerke hac. Larlsveug, trefflich Köniql. Lust-Schloß an einemArm deöAlä,er-Sees, in Schweden, nebst einem schönen Garten, eine Stunde vsn Stockholm. Laulsburg, siehe Larlstadt. Larisvuug, in Siebenbürgen, siehe weis- fenburq. Larlsliaften, Ls, o/i So,t«r, eine Schwedische Stadt und Hafen, nebst einer Festung in der Landschaft Bleckuig, samt einem ehemals festen iiumiieoro aber sehr veriallenen Schlösse. Laulsruona, Ls,o/i Lo,Ms, Stadt und Haft» in der Landschaft Biecking, in Schweden. Allhier ist der berühmteste Seehafen in ganz Schweden, wo die Kö> «iql. Flocke beständig lieget, welcher vs„ König Carl lX. erbauet, und vom König EarlXI. in guten Stand qesetzet worden. An. - 6zo. ist auch dafelbst eine crefliche Festung angeleget, und der Drt mit vielen stattlichen Privilegien, sonderlich mit der SlMl> Gerechtigkeit, versehen worden. Larlspech, eine kleine Herrschaft nelst ei, nem Schlosse gleiches Namens, j„ m,, ter-Des-erreich, so vor diesem den Herren von Sinzendon zugehörer hat. Larternhc, eine offene aber regelmäßig«» baute Stadt, samc einem Schlosse, mmeit Dnrlach, weiche der verstorbne Maracraf zu Badeii-Dnrlach, Carl Wilhelm s ,?z 8 .aiige>eget, nnö «üen im Reich tole- rirten Reinnonr-Lerwandten den steyen Gstresdientz dsrinncii zngeßanden. ssaulsiadr, Stadt und berühmte Gw'uz, Festung in Croarien, wo sich die Flüsse Kmp und Mereswitz vereinigen, dein Hanse Desterreich gehörig. Tarlstndt, Lnustadk, Stadt am Maru, im Bißchn!» Würzbnrg, 2. Meilen umer- haib Würzburg, nebn dem Schlosse Earls. b»uki, wozu ein An.c gehöret. Eaulsredr, Ls, o/o/knni, M. Stadt am De» ner-Sec, I in der West-Gorhl-äulM» Provinz Wärmeland. Sie liegt auf eien Insel, ist von Carl lX. erbauet, nachuud nach befestiget, und wir einer wichtiam Schanze, Moraz genannt, versehen Mr- den. A». >752. ist sie ganz abgebrannt. Eanstadr, Festung an einen, See-Buhn der Weser, im Bremischen, am Flusse Gerste. Canstein , ein vortrefliches festes Berg» Schloß im Beranner-Kreise, in Böhmen, am Fmsse Miza, 2. Meilen von Prag, Hieselbst werden die Königlichen IHM nebst den brieflichen Urkunden u>,d »Neu Dokumenten verwahrüch ausbehalteu. Das Burggrasthum znCarlstein vemal- tec einer ans dem Herrn- und einer aus dem Ritter-Scande. Carlstriaier- Sad, sncheSchkangen-Sad. Caristraste, siehe Beider Tdussn. Lmllwvns, siehe Lst-wIra-Hne. Lninm^noia, Ls,Msno/is, beiesligte Stadt und Citadeile zu derAtarggrasschaitS«!- luzzo gehörig, und io. Meilen von Turin gelegen. Die Sradt har sieben, die Ei- laüelle aber vier Bastionen, und die umliegende Gegend heisset gleich,als Qr- mu^nols, str,', ito, Ls,msno/,a, welche fast mitten in Piemont lieget, und M Marggrafthni» Salüzzo gehöret. Lwinsln, Ls,'MSMn,, kleine Stadt nebli einem Schlosse, in Ober-Langnedoc,zwischen Toulouse und St. Papoul, führet den Titel einer Graf cheft. Lannanin, Xirinnn, Ixsrman. grosse LaUft schaft in Persien, zwischen Makera»,Faril- iran, Sitzistan, dem Meerbusen vouM- mus und dem Indianischen Meer- Ormai'äcm, siehe Lssrmni non. Luriuatlil, suche LNrawouttbl. ^.aumelikeu. Drdensleuce iinftrer kieben Frauen auf eem»Berqe C> rmel, sossM « 2 -Seculo au, gemeidtein Berge, in Lv- rien, zusammen kamen, und voii Älberw, dem Patriarchen zu Jerusalem, >hre Luvend- >s (armelirer Carnt«_Carniola Carolina 253 !t!i?s Pitz «!.!p dens-Reg,n -20;. empficnqe». Sie käme» darauf >2,8. in Europa, breiteten sich oaftlbst fthraiiS, und inr Iayrel,i6s. hat Theresia, eine Jung,rau von Avila, auS Spanien, die alte strenge Regel Ser Carmettter , niic Gmehmhaitung des Pabst.S Pius V. erstlich ocu Weiter», hernach auch den Mätntcrn zu beobachten gegeben. Dieser Reformation sind zu Hütte gekommen 1°. ä- Oueo, lind ßo. sie )e- N, welche bende, ftttS die strenge Regel dieses Ordens angcnomiueii, uiid Pabst Clemens Vil«. An. >;8r>. approbirec har. Sie tragen einen schwarzen Hut, nebst einem wejffcn Maii'.ei, und unter demselben einen Franciscmier-Habit; habet« viele Mönch-und dionnen-Kloster, und sind einer von den vier sogenannten Bec- tel-Orücn. Larmcllter, vssc^/cestr, ist eine Congre- garion der Mouche, so im 14. Seemo aus- gekommen, dabey sonderlich die H. Theresia, eineNotine, sowohl bey den Car- melicer-Mo-nhen als Nonnen eine groß? Rewrmation aiigenciiec, die sich verbunden, mit biogen Füßen zu gehen, daher sie Barsüger genennec worden. Ihr erlies Kloster war bey Avila, in Castilien, aber Pabst GregoriuS Xlll. hat diese Cü,-- gregaclon bestaciigec, und -62;. kamen sie nach Frankreich, wo sie aujetzo viele Klo- st-r besitzen. Sie cyeiien sich in zwey Congregatione», uehmlich in die Spanische uns Jcaliänische, jeiie beareisc, was in Span en lieget, diese aber alles andere, was «ich außerhalb dem Spanischen »ist «kt bttv iik'e WL, »,«:>- Msi!» «rh «im,: lstß >« LiiK KÄsi Illtisii Gevielye ^ befindet. cormvAa, La/ mo, ziemlich wüste Stakt in Andalusien, auseinemHügei, «!weich.m der Fing CorbolicS vorbey läuft. Cureautoi, siehe LurumouilÄ. v-i'h' Oru-rvrm , siehe dluornurvan. !i, bd Kur,, (.a-umon-, ein Meerbusen. welcher ein Theii des (-siko sii Van-LlL .W» ist, und sich von der westlichen Küste in p«e- bid an oie Insei Gross» und die Mfu Mori.cki.che» Küsten erstrecket. « N dornoval, saschkug, Fasinuchc, Larrhs- .A, ^ ----- iiu/m, ist die Zeit vom Feste der heiligen drei) Könige an bis zun» Anfänge der vierzigräglgen Fasten, weiche Zeit an viele» Orien in der Christenheit, sonder- lich.ader zu Venedig, mit ailerhand Mas- querade»,Opern, Eomösie«;, u. d. m. zugc- brachc wird. D s Wort Carneval heisset so viel als Oru vale, weil nach demftlven duS Fleischest.» auihöret. c»n,L, kieme -and,ch»st in Griechenland, in Epiro, Zwischen ocm Oolto .»on> König Friederich ll. von Prcussen, zu einem Fürstenchum erhoben. LS gehöret dem Fürstsichen und Reichs-Grästichen Hause von Schönaich. In Taroiatl), oder Tarierst, einer kleinen Stadt a» der Oder befindet sich daS Fürstliche Residenz-Schloß, und die Regierung. Orolm», suche Orlova, Orolina, Landschaft im nördlichen Amerika , zwischen Wrgiiiien gegen Norden, und Georgien gegen Süden, dann zwischen dem Nordmeer gegen Osten und dem Fluß Mißißipi gegen Westen gelegen. Sie gehöret der Krone Engelland, und wird in das nördliche und südliche Carolina abgethellc. Ehcöessen war diese Provinz em Stück von Florida, daher cS auch von einigen daS Englische Florida genennec wurde. Die Spanier setzten sich da- ! selbst zu erst, und hieraus unter der Regierung des Königs Earl IX. von Frankreich, die Franzosen, unter der Ämührung eitles gewinen Risaut, der das Land nach seinem Könige Carolina nannce. An»» 16:2. liessen sich die Engellänoer an der Küste meder, und ihre Anzahl wurde in kurzer Zeit sehr beträchtlich. Earl ll. von Engelland, schenkte dieses Land an acht Herren, mit dem Beding, daß eS ein Lehen von der Krone seyn solle. Alleine A». »7Z S. kaufte König Georg ll. von den. 7. Eigenlhä,nern ihre Ancheiie um 20002. Pf. Scerl. und bloS Lord Granville behielt sein Aiicheil. Seiidein hat dieses, vom König erkaufte Land den Lieh.neu Georgien erhalten, und Carolina ist durch den Fleiß der zahlreich dahin gekommenen Familien «uS Deutschland, sowohl in Absicht auf die Menge der Einwohner, als auch die Fruchtbarkeit und Handlung sehr beträchtlich geworden, wie denn alle Lebensmittel für die Autistische» Inseln aus Carolina gchohiec werden- Die Luft ist: rein und gesund, aber weit Heister als in Virginien. Die Erde tragt alles in Uver- P 5 fluß. Caroline Carpocrarianer fluß. Der Weinstock und Maulbeerbaum kommen gut fort, vorncmlich aber der Reiß , davon eine Menge nach Europa geführt wird. Die Wälder sind voll Wild- prer, und die Flüsse voll Fische, doch trist man auch viel giftige Thiere, undvornem- lich die bekannte Klapper-Schlange in diesem Lande an, deren Biß tödtlich ist. Es fehlt auch nicht an Krokodilen. Die vornehmste Stadt ist Charlestown. Die natürlichen wilden Einwohner sind die Creecks und Cherackees, mit denen die Engelländer lange Zeit zu kriegen hatte», anjetzo aber mit ihnen in Freundschaft lebe». corolms, alce Münze in Frankreich , von zehen veniers, welche unter Carl Vlll. geschlagen worden. Zn Engelland giebt es auch eine Münze dieses Rahmens/ welche fünfthalb Thaler beträgt. Ein Neapolitanischer Lsriino, gilt so viel als 12. kr. die deutschen Carolins aber sind nach dem Reichs Fuß auf 9. fl. z--. kr. ausge- münzt / wiewohl sie anjetzo bis n.fl. und drüber gestiegen. , grosser Strohm in Persien / welcher sich in den 6olko cli Lall-rs ergeußt. Larpathrscbes G-bürge, Loixock, lm Königreiche Leon. LurroulLl, ist ein solennes Ritter-Wiel, welches im Ring-und Quintan. Rennen u. d. m. bestehet, wobey die Perlonenm Quadrillen eingetheilet, und durch gewisse Farben, Livreen und kostbare Keldung unterschieden werden. Suche Turnier. Lsrs, LKrls, siehe Kars. Lorio, ein Theil von Friaul, welcher MW der Grafschaft Gör;, und dem GollvM Venedig und Triestc lieget, dergestalt, M er sich von dem Flusse Ans« bis an die zen von Istrien erstrecket. Es gehöretM dem Hause -Oesterreich, ausgensWN» IVlom- kole-mo,nebst seinem Gebiethe, ches den Venetianernunterthan ist. Carft, siehe Karst. Larftadr, suche Larlstadt. Lmlul-, feste Stadt in Mongometsh>re/l" Engclland. . Lsrsvick , eine kleine Stadt und Han auf der Schottischen Insel Mull, and Süd-Ocstlichen Küste. i jrl! jeB ili«r W>, jiiL «>< !»«i «1 «i bis M! «jh ri>! dl, Ätz ch G.. cis» ist-» «ü: «stf Hlüi >K, I!kLü «di. ilki M. M KL M- « K hü:- «W: agi. lisii»-' «S Wf ip'!--' > L«ki K K Lartagena Lartama (arrel Carchanne rzs Lsrwironv, , uralte Stadt au den Küsten des Königreichs Murcia, in Spanien. Sie ist vom Hannibal erbauet worden, und war vor diesem weit anlehnlicher als jetzo. Sie ist nicht allzugroß, treibt aber starke Handlung, und wird von einer Sorteresse beschützet. Ihr Hafen ist einer der besten in Spanien, und in dem Meerbusen, oder Goljo von Carthagena, werden viel Makreelen gefangen, daher diekleinelJ», sei dev dem Eingang des Hajens den Namen Scombrsris bekommen. Der dasige Bischof stehet unter demErz-Bilchof von Toledo, und hat 14000. Ducaten Einkünfte. 3 » der Gegend der Stadt wachst viel Schilf, Lat. Hm-trmr, daher man sie 3 pLlwno vor diesem genennet. In der nemiichen Gegend werden auch Diamanten , Rubinen und andere kostbare Steine gefunden. OsrsgLno v. n »Indien, oder Neu-Carta- gena, Hauplltadr einer Regierung Lder Gouvernements gleiches Namens in Sud- Amerika , liegt in I'eriL ürms, in Neu- Granada , am Golfo von Umbria , auf einer Halb-Znsel, welche durch einen langen Damm an das feste Land gehanget ist. Sie ist sehr befestigt, und ihr Hafen wird unter allen andern in Amerika am meisten besuchet- ES lausten auch allda die Silber-Gallionen ein, und bleiben so lange da, bis die Flocke von Panama angelangt ist, alsdann gehen sie nach Porcobello, und kommen von da wieder nach Eartagena zurück, worauf die Handlung sehr lebhaft wird, und bis zur Abreise der Gallionen nach Spanien jortdauerc. Die Witterung zu Carcha- gein ist wegen der grossen Hitze und vielen Stürme sehr beschwerlich, daher die Europäer daselbst meistens krank werden. Ausser der starken Handlung bereichern sich die Einwohner vornemlich durch die Perlen, welche von der Insel Margarita uno ander» benachbarten Inseln nach Cartagena gebracht, und daselbst zubereitet und durchgebohret werden- Diese Stadt, wie auch das ganze Gouvernement, gehöret den Spaniern, und ist dasselbe reich an allerhand Arten von Gummi, Balsam , langen Pfeffer, Smaragden und Drachen-Blut, wie auch an ecwasGold. An. ,?4>. wurde sie von dem Englischen Admiral Vernon vergebens belagert. Lsrrszo, Qr, , Stadt in Nord-Amerika, in der Provinz Costarika, in Neu. Spanien, unter dieAudienliamvsn Gua timala gehörig , und hat dieselbe eine« Gouverneur, nebst einem Bischof. LanLML, kleine Stadt in Grenada, auf einem Berge, an welchem der Fluß Gual. damedina vorbey lauset. Die benachbar. te Gegend ist gegen Mitternacht sehr unfruchtbar , hingegen die andern Theile sind sehr gescegnec. Lsnel, ist ein schriftlicher Vergleich unter den kriegenden Partheyen, darinnen ver, zeichnet stehet, wieviel für jeden Gefangenen nach seinem Stande zur Ranzion gezahlt, oder wie sie gegen einander aus- gewechselt werden sollen. Man errichtet auch CartelS wegen Auswechslung der Deserteurs, und wegen der im Kriege ungehindert fortzusetzenden Handlung. Es heisset auch sonsten ein Cartel eine schriftliche Ausforderung zum Kampf, darinnc man seinem Gegner zu wissen thut, wenn, wie und wo man sich schlagen und duelli- ren will. In den Turnier-Spielen heisset Cartel diejenige Ordnung, nach welcher sich die Kampfer zu richten haben. c»ner, kleine Stadt in Süd-Schottland, in der Provinz Lothiana, am Flusse Amad, vier Meilen von Edenburg, gegen Süd-Westen. Lartetjche, , ist eine runde Büchse von weissem Bleche, welche mit kleinen Kugeln und kleinem Eisenwerk anqefüllec ist. Diese Büchse thuc man in ein Stück Geschützes, wenn man dasselbe zuvor mir Pulver geladen hat, in welchem sie denjenigen Platz einnimmt, wo sonst die Kugeln zu liegen pflegen. Sie ist einen halben Ftzß lang, und ihre Brette nach dem Diameter des Mundlochs am Stücke gerichtet. Man kan sie auch von Papier und anderer Materie machen, wie sie denn von Papier, Lat. cnstt», eigentlich den Namen bekommen haben. LsrtkLgo , ganz ruinirte Stadt in Afrika, in der Barbarey, unweit Tunis. Sie war vor diesem die größte und mächtigste Stadt in Afrika, und stritte mit Rom um den Vorzug, ward aber endlich, nach vielen Kriegen, von den Römern zerstöhret und eingeäschert. Nach der Zeit ist sie zwar wieder gebauer, und daselbst ein Erz- Bißchum und Primat angeleget worden; nachdem sie aber in Türkische Hände ge- rathen, haben sie die Araber gänzlich verwüstet, also, daß man heut zu Lage davon nichts als Rudera siehet. Larrhaune , ist eine Art von Canoncn. Eine ganze Lacrhaune schiesset eine Kugel von 4». Pfund Eisen, und wieget sic, nach dem Nürnberger Gewichte, 70. biS 80. und mehr Centner an Metall. Ihr Kern-Schuß gehet ;oo. gemeine Schritt weit, wenn sie nehmlich hinten und vorne Waage-recht lieget; im Bogen aber schies- fet sie viel weiter, und wird heutiges Tages wenig mehr gebrauchet, weil sie zu schwer ist. Eine dceyviec-iei Lac ist »me schiesser eine Kugel von , 6 . Pfund Eisen, und wieaet sie an Metall, nach obgedach- lem Gewichte, So. bis 70. und mehr Cenc- ner- rz6 Larcheuser Laftir (asal Cascade «er. Eine kalbe Tarrhaune schiesset eine Kugel von 24. Pfund Eisen, uno wieget an Merall;c>. bis 60. und mehr Ceut- 11er. Die ersten beyden Sorten brauchet man zumBreche-Schiesseu, liichc leicht- kch aber in Festungen, weil sie zu sehr erschüttern, dahingegen die Halden Earchau- nen iiin-un) ausserhalb der Festung könne» angeweuder werden. Eine Oler-rel- Ear-tbaune schiesset eine Kugel von > 2. Pfund Eisen, und wieget an Metall 28. biS Ceutuer und mehr. Liese letzter» find in Festungen die bequemsten, jedoch gehören sie auch noch unter die Bakterie- Stücke. Lavtkeuser, Französisch Llwrrreux, ein geistlicher Orden Key den Cathslische», haben ihren Namen von dem Orte Lkai- rr-uib, oder Laristuii, z. Meilen von Grenoble,WS sich dessenStisrer, tzruns, Nü-ol. und Lanoiiicur zu Rhelins , von Cölln am Rhein acbürtig, mit 6 . seiner Gesellen >284. aufgehalte». Sie sind weiß gekleidet, halten eiiiestetswahrendeClau- snr, alch, daß sie niemals ausserhalb des Klosters gesehen werden, es sendenn der Prior undProeurator, wenn sie von einem Kloster ins andere verschicket werden. Sie tragen das Cllicium oder härene Tuch stets aus dem blossen Leibe, essen niemals Fleuch, fasten alle Freycage mir Wasser und Mod , müssen fast ein immerwährendes Stillschweigen beobachten, und dürfen kein Frauenzimmer zu sich ins Kloster lassen. Sie werden in vier Nationen, ueh.ulich in dieDenclche, Spanische, Französische und Jcalianische, eiu- gecheilet, und Hallen alle Jahre am ersten May ihr General-Sapitel. Sie dörs- sen, wenn gleich der Christ-Tag aus einen Frenlag fället, da sonst andere Cathslische Flusch essen mögen , dennoch keines geniesten, haben auch einen so grossen Abscheu ,ür dem Fleische, daß in der grossen Carchause bey Grenoble, wo das letzte Abendmahl des HErrn Christi aogemahlet ist, an statt des Oster-LammeS ein grosser Fisch in der «Schüssel gemahlet zn sehen; dergleichen Schilderen auch >n derCarchan- se zn Granada, in Spanien, anzucressen. Cise vanlerno, siehe LarLvnnlbral. Larulum, kleiner Fluß m Bulgarien, fällt unter N-copoli in die Donau. L-myic,, ein ehemaliges Kloster, nunmehrs ei» Amc in der neuen Mark Brandenburg, ohnweic Berlinicken. CscLuola, Königl. Spanisches Lust-Schloß in N u-Castilieu. Lala ss-ILa apa.Könial. Lust-Schloß, nicht weit von Madric, in Neu-Castilien, allwo ein Garcen , darinne allerhand fremde Thiere unterhalten werden. Oalnir, Stadt in der Provinz Seqelmesse, in Afrika , welche mit Bley und Spieß- Maß starren Handel nach Fetz treibet. CaLI (K/Ke K L»,^, . die vornehmste und größte Stadt am Po, in Müliu,. rat, deren Schloß und Citadelle, „M allen Festungswerkern, welche Frankrei k auf daS beste hatte bauen lassen, >>aw der durch den Herzog von Savoyen r> d leine Allnrten rüpz. geschehenen Erobe. rung gänzlich geschleisset worden, w» nahmen zwar An. r?-rz. die Framose» die>e» Ort wieder ein , und befestigte» ihn au,s neue, mußten ihn aber samm, aller Munition An. > 70a. den Allmim wieder überlassen- Sie giebc der unilie, genden Gegend ihreii Namen, und h« ein Blßthum, nach Moyland gehörig. Lslnlr ma^grara , Lbr/ü/e me-.,,,- , uiiitel, mäßiger Orr am Po, in dem Crem»»-», scheu Gebieche, im Herzoachilnie M«, land, nebst dem Titel eines FürstenkhiW, hac An. 1754. durch ein Kaiser!.vi^m- Slad:-Rechte erhalten. Lslbll- nnv vo, kleine Stadt in 1 -rrz ä'0- rranto, in vkeapolis. Lak-tl- I'uiburlengo, kleine, aber nahrhafte Stadt, in dem Gebiethe von Lodi, im Herzogthume Mayland, gehöret dm Alsickct'e LalbLllo. cslnlmLcb , grosser Fluß in Natülien, iii Alien, welcher im Gebürgc Amitam» entspringet, und sich ins schwarze Meer ergeußt. LatülllLrre, siehe Lnlsmstte. OuLir, Rußischcs Gouvernement »ich ehe- mahliges Königreich in Asien, welches der Czaar Iwan Wasiüewicsch An. >zz-. eroberte. Dieses Gouvernement erstreckt sich weiter, als das ehemalige Königreich, welches gegen Norden an dieProvinzW- atka, gegen Westen an das Land Sei Heren,jssen , gegen Süden uns Osten oder an Vulgär gränzcc. Die vornehmste Haudimig bestehet in Peizwerk. Die Hauptstadt darinnen heißt gleichfalls cs- tan, und liegt in einer Ebene, am Flusse Casanka , wo sich derselbe i» die Wolga ergeußt. Sie ist groß, reich, und wegen der Handlnng in die Morgenländer sehr berühmt, auch hac sie eia >e- llcs schloß, darüine der Gencral-Tou- vernenr, der Erz--Bischof und Co«»- dant wohnet; so ist auch eine Schissbane« rey aüda, und in der «»iliegcndeii biegend sind grosse Eichenwälder, aus weichen das Schissdau-Holz, und die allda gefertigten Gailiocen und Jochten re. M den, Wolga - Strohine nach der Skook -b.wcr, und von dar aus dem neuen ba- nal nach Petersburg gebracht werde». , Tasrvrn , Stadt in der Provinz Nerack, und eine der größten und volr- reichesten Handels-Slädce in Persien, nebst einem schönen Pallaste, darinnen öle Könige in Persien vormals reildirec habey. , Lnlc?.äs, (.'Kczts, also werden alle Wasscr- Falle il tz. ! yi. 1H - L^scais Laserm Eashel Caspisches 2 Z? «»,!>.' qencnnet, welche entweder die Na- ,»r.an einem abhängige» Orte, oder die Kunst !>"ch Arbeit gemachet hak. ^ , LM'csir, ft-ic-l-s, ft-sscer/e. kleine Stadt IM PvrtuaiesiMienEstrcmadura, am Einstnsse des Tage Liebst einer Citadelle, und sehr ante» Rt-edc, fünf Meilen von Lissabon, «llwo sich alle nach Ost- und West-Indien segelnde fetten versammeln. , LLlcMo.eine Dcrtiesinig in die Erde, in Gestalt eimc Brunnens, aus welchem ein bedeckter Gang hervor kömmt, und dieser gebet unter der Erde hin, um die seindlichen Minen zu entdecken. ft-id-ms, kleine Stadt im «rpamschen Königreiche Navqrra, am Flusse Queiles, nahe Key Tudela. . ^ ^ , c-sc-r, ft-^n-r, Königreich und Stadt in der Tarraren, in Asien, welches mit dem Königreiche Thibec gränzet. Lalcma clalDisrmoia, iss ein lehr merkwürdiger Dasscrtall des Flusses Nelino, z.Zca- liänilche Meilen von der Stadt Terni, im Herzogthnm Svoleto, im Kirchenstaate. La'cknn, siehe L-si-n. Laschau, eine ziemliche Festung in Ober- Ungarn, in der Eespannschaft ^ am Flusse Hernach gelegen. Sic iss mir einer dieysache» Mauer, verschiedncn Alsi- senwclken und riesten Graben versehen, und unter den ;.Frey-Stadten in Ober- Ungarn die vornehmste. Ihre Einwohner -'sindderLugsvurgischeuNcligionzugeihan, und neuen viele Privilegia. An. 1712. aber ist sie mehreukheils abgebrannt. !«-, Laldnm, grosse Stadt in Persien, in der Provinz Perack- hstss- Lassdnvr;, Le.lelbuu», Schloß und Amt itiln' jn Dor-Pommern, auf der Insel Usedom, Mt-, an der Schwi»«. WiL- Laftln, so heissen diejenigen Kleider, welche Hst die Carholischen Geistliche» bev Verrichtung ihres Amts in der Kirche auf de» Schulceni tragen. CotdnMa, ein Mocb.Rkller, ist ein aus- Ui'ft ßilj!!! V«> ! diilv Uns' Illiji's 71 s ts li'Sss »° 7 -Ä's." > 5 Ä l läjJ' den Crzbischofzu Ccpua gehörig. Sie ste- hecdem GeschlechleGaetani zu. l-SLhei, Stadt i» derJrrlaudi chea Provinz Mvnnster, in der Graftchaft Li- perary , am Fluste Sewer, nebst eincin Erzbitzihum. Quln^mdonr, Tölker cuf der Insel Madagaskar, in Afrika, die sonderlich ,n der Landschaft Maratana sehr inächlig sind, und den Leuten Arahsich jchreiden und lew» lernen. Laftmir, R-zninciz, c-ss-mr-rA, ileuie Stadt und Starostev aur einem Hügel, nebss einem alten Bergchlohe, in der Wovwodjchaft Lublin, in Klein-Polen, an der alren und neuen Weichsel, welche ailhier gleichem eine In,el, daraus Casimir und die Judenstadt gelegen, sormi- reu, und nicht weit davon wieder m ei, nen Sirohm zusammen fliesjeu. Lasimii-, R. .zmneue, ein Dorf in der Woy-> wodschastÄali'ch,in Groß-Po^en, s. Meilen von derStadtPoien, ailwoCariXlft König von Schweden, den unglückliche,, General Patkul An. 1.70«. den 10. Ott. lebendig rädern und vierrheilen ließ. Lasrmrroduvg, kleiner befestigter Ott iir Eassuben, lii Hinler-Pommer.-i, g„ einem Meerbujen, in der Ost-See. calins, Berg in der Provinzler,» äl ft-vom, inNeapoiis, daraus derH.Beuedftlus im Jahr Z40. ein weltberühmtes Kloster ge- ssiftcc, dessen Abc vor diesem viele Bitzthü« mcr, Herzog- und Fürsteuthüincr unter sich gehabt hat. Die Benediktiner von dieser Stiftung hgben sich auch in ander» Königreichen ausgebreitet, aber in Deutschland ist ihnen durch die Jesuiten und die wesoruiacio» vieles entgangen, c-ülvn-, eine geringe Stadt, so ehemals eine grosse und derühinceStadt gewesen. Liegt in Andalusien, davon aunöch die Ruders von einer altenWasterleltuug zu sehen sind- c-ioli, Flecken und Schloß in ^bruLL» cur-, in Neapoüs, nebst dem Titel eines Für- . stenthums- gemauertes und mit Schleß-Scharteu vor- i ft'-ldlv, Schloß im Gebiethe der kleinen Re» seheues E-ewoide unter der Flaue, daraus ! publick St. Marino, im Klrchcii-Stacte. man um einigen Äauoneu dcn Graben be- i »/M, Srat't und Schloß im Kö- streichen kan, wenn ihn der Feind paßiren will. Es sind aber dergleichen Keller we- ! ulg mehr gebräuchlich, indem man von den feindlichen Batterien dieselben leichtllch rulnlren,und dieSlucke ln deuCasemat-' ten unter die Sreuihaussen vergraben kan. Sonsten nennet man auch Caseinalten diejenigen Brunne», oder Löcher, welche man j nlgreich, Aragonieii, wo der Fluß Guada- lonpe in den Ebro fällt, ft-lst!-, kleiner Fluß in Lftchauen, entspringt in dem FürstenkhumSmold Nsko, ans einer See, und fällt bey Suras in die Dwina. Laspische Berr>e, ist eine lange Reihe hoher Berge in Asten, welche sich von Norde» gegen Süden zwischen Armenien nnS M,'" .^st'vncn machet, um die Är- i dem Cajpischen Meer erstrecken. zu Horen, und Erijpiscstcs ft, leer, N-r-liL-l-, ä> L-cbu» me Minen zu cnlcccken. ein Meer oder grosser See in Asien, zwischen P. rsien, der «nosjei. C-Hmlno, kleine Landschaft im Florentini- schenGebiete, bev demUrsprunge desArno. , flehe (^Leines. <-3jü7rÄ, ZIL5! 'Iich rvüue Stadt in leim äi I.L- vor» in Ncavoiis, nebst den, Tiiet eines Furstenchums, und einenpBißlhum, unter Tartarey, Rußland und Georgien. Dieses Meer, weiches von allen Seiten 1- tt Laus umgeben sic, har wegen der vielen Flüsse, die hinein,allen, hin und wieder ui.d vor- »lemiich an den Kulten jüllks Wall" uns esi>« 2ZF Casplsche Cassano Cassanon Casilm eine grosse Menge Fische. Don Norden gegen Lüden iss cs -zo. deutsche Meilen lang, und 6->. sis 70. Meilen breit. Am Einfluß dcs Gihun der Persischen Provinz Tilan gegenüber, hat man 2. grosse und gemhrliche «Strudel bemerket. Lalpi sct>e pforre, L-ssh,-?, ein enger Paji zwischen de» Felsen, bey der Stadt Äerbent, am Caspilchen Meere, in der Persischen Provinz Schirvan, durch weichen man aus Persien nach Moscau reiset- La'quet, Srurm-Haube, ist eine eiserne Decke des Haupts, wodurch zugleich der Hals verwahret wird- Lasquerren, sind unterschiedliche über die See hervor ragende und den Schiffen bochsszgefährliche Klippen in dem Engl. Canale, 7. Franz. Meilen von dem (Kxo cle lu i-lo°uc, in Frankreich, gegen Nord- Westen. Zwilchen diesen Felsen und Poriland in Engelland, ist der Canal 14. Meilen breit. Lassa, vLia-rnnr, der Vorrath an Geld, der sich bey grossen Herren und reichen Kaufleitten im Kasten befindet. Lriegs- L.,ss->, heißt, dahin alle zum Krieg und zu Unterhaltung der Militz benöthigke Gelder müssen geliefert werden, und von der man selbige wiederum an die Regimenter bezahlt. A. >707. wurde auf Ein- rathcn des Churfürsten von Hannover eine Reichs-Opeoarions-Lassa auf dem Reichs-Tage zu Regensburg zu besserer Fortsetzung des Kriegs am Dber-Rhei» durch ein allgemeines Rcichs-Conclusum aust erichtet, auch ist wegen dem A. 175s. in Denlschland ausgebrochenen Kriege, eine dergleichen Reichs-Dperarions-Cassa angelegt, und die zur Fortsetzung desselben unter die R. Kreise vertheilte Summen , allda eingenommen und berechnet worden. Indessen dörste die Errichtung ciner beständigen R-Kriegs-Cassa so bald noch nicht zu Stande komme». Oassan, grosse und volkreiche Stadt in der Peruanischen Provinz Derack, allwo ein grösser Handel mit seidenen Zeugen ist, welche allda verfertiget werden. Lassanst, LacliÄnä, eine Insel im Holländischen Flandern, welche durch einen Canal von der Stadt Sluys abgesondert wird, und liegt auf derselben die Festung Cassand- Ehemals war sie viel grosser, und ist nunmehr» von dem Meer um die Helste verschlungen worden. Osllano, Stadt in (Klsbcls circa, in Neapo- > lis, nicht weit vom Oollö cli kvostano, nebst ! dem Titel eines Fürstenrhums, unter den > Erzbischof zu Consenza gehörig. callano, kleine Stadt im Herzogchum May- laus, am Flusse Add», an den Gränz. n SeS ! DenetianischenGebiethsCremasco. Nicht weit von hier wurden A. > 725. die Franzosen von den Kaiserlichen geschlagen. Die Stiftskirche daselbst wurde A. - ?c> ^ durch l ein Erdbeben übern Hausen geworfen. l c-ssanon, kl. Stadt in NiedHL^l 7 , am Flusse Drbe, 7. Französische^^ von dkarbonne, gegen Norden gelegen Lasset, Qrste//r,m Qrtta, «m, L'chls/// befestigte und wohl gebaute JcesideiuM des Landgrafens von Hessen-Cassel, an, FlusseFulda,inNieder-Hessen. Siewird in z. Städte, nemlich in die Altstadt,Untere Neustadt und Obere oder Fron,-, fische Neustadl eingetheiler. lieber die Fulda geht eine schone steinerne Bruch Die Aue und Untere Neustadt sind stenthells altmodisch gebauet, hingegen ist die Dbere Neustadt, zwischen welcher die angenehme Esplanade liegt, sehr reqelniis, sig und prächtig geoauet. Es befinden sich allda verschiedene Fabr,cken,und die Hand, luug wird stnrkqetriebeii.UliteranderM- bäude» ist das, wo sich die e'olleqiaversN- meln, das Zeughaus, Gießhaus und» Zuchthaus seheuswürdig. Nicht «M sind daselbst die Fürsti- Lustgarien, «U dem grossen Drangeriehause, inglelchn das eine Stunde davon gelegene Schlei Weisseiistein, mit seinen »orcreflichenzeu- tainen undCaseadeff merkwürdig. Indm A.>756.entsta.ide»e»Kriege,lstdiefeAladi verschiednemal von den Franz-Truppenbesetzt, und das Hauptquartier ihrer Gene, rais gewesen. Sie mamteiiirten sich auch darlnue bis >762. den i.Nov. da sleimiCa, pikularion adzogen, und den Platz an die Alliirlen übergaben. Der itzt lebende grasFriedrlch, geb. de» rg.Lug. 1720.M- mählte sich den 28. Inn. > 74°. msi Maria, KönigGeorgsll-voii Engelland Prinz^m, und kam Lenz«. Jen. 17 so. zur Regierung derHessen-Casseiischen Lande. Austr dm Au. 174;. den 3. Inn. gebohrnen Erbpriu- zen, Georg Wilhelm, sind noch a.Priujeu am Lebe», welche sich dermalen amM. Dänüchen Hose befinden. LnllbhlVliMt-LLsiäl, c.-sskei/nM eine kleine Stadt auf einem Berge, nebst einer grossen Castell«, m Französischen Flandern. Sie ^teinM. sich grosses Geliethe unter sich. Lasse!, siehe Lastet. Lassei, ein Sräbtgen, May»; gegen über gelegen. LÄilan:,, Königreich in Nigritien, in Asrikli, welches gegen Morgen an das Land»B Cano qranzer, und dem Könige vonM' but Tribut zahlet. Layeneck, R rreneck, ein guter Paiss> Servien, welcher ». Stunde» lang A- "licricui!, kleine Stadt am Flusse Lai, »> Aqenois, in Frankreich. (.aNisn, siehe ciUktn. (.smllisr.uk.o nenne» die Türken eitt stdesu"' teroen, .Gouvernements oser Regicru»' gm, darein sie Egypten getheisttbiden. Lailim-Oksuri, alw nennen dieTiirkends" Tag St. Demetrji, welchen die T>nk>M" uno Griechische» Makroie» sepr sürch« »ell Ktl ^l «es «ich Ä5 l M UM fiki UM -Sh 4 K 'vjii s tz «G, MD Es, h!,k Hsi Üsiiir nchn'l m j« m« «W. KiM schilp Will ML Il.KIi vfts! Lutz- «n>h> ;Ui^' I.l'^ x»! lli.chsi ih M M Bü^ Caßimera Castagnolcr Castaneire Lastes-Corn 239 »! p! weil das Meer um selbigen Tag mehren- theils ungestümm zu >eyn Pfleget- csMmeiL, eine Landjchaft im Reiche des MogoiS, in Asien, an den Granzen der «rossen Tartarey. . csMnL, also nennet man die Vorwerke ,n Zcalien, die mit festen Schlösser» verse- ceLn^'" schönes Schloß und Lust-Haus in der Landschaft Retelois, in Champagne. 6aKno, siehe castno. Laßircn, heißt bey den Kaufleuten, eine Schuld-Forderung ausstreichen, bey der Militz aber, die Soldaten abdanken, und Privilegia oder Gesetze caßiren, heißt leidige wiederausheben, und abschaffen. OEs, ein kleiner Ort mit einem Hafen,Nah- mens Mion, in der Provence. Olli-, OKo, , eine von den,enigen Inseln des Arch'ipelagi, welche vor Alters Sporades genenncc worden , Meilen von der Insel Scarpento, auf den Küsten von Tbracien. . _ , Olli-K, Lac. ssr,mc«tä/«'rr, wird IN Engelland ein langes Unterkleid genennet, dergleichen die Geistlichkeit daselbst, und insonderheit die OoÄorar Hi-oloZioezu Op- sord tragen. Olli-xe, Lolliops, Xalloxe, Flecken IN der Insel Csrsu, hat einen schönen Hafen. Laffubrn, OMbi-e , Herzogchum in Hincer-Pommern, welches gegen Westen an die Neue Mark, gegen Süden an Groß-Pohlen, gegen Ästen an Preus- sen und Wenden, und gegen Norden an die Äst- See gränzet. Es begreiffec ein arosses Land , welches sich die Weichsel herunter bis etliche Meilen von Neu- Stetün erstrecket. Die beyden Lander, Lauenburg und Bürow, gehören, als Polnische Lehe» , zu dem Brandenbur- gischen Hinter - Pommern , und stehen unter einem Landes - Hauptmann , das übrige aber, so man insgemein Pvmerel- len zu nennen pfleget, stehet der Krone Pohien zu, und wird in 17. Scarosteyen eingecheilet. c-llubi, Königreich in dem nördlichen Theile von Indien, ienseit des Ganges, in Asien. Olkn^nscloli, tsiffisF-reaö/um, kleine Stadt im Genuesischen Gebiethe, welche ein un- muce bares Reichs-Lehen ist. (lLikZ^neckolo , , Stadt iM Brescianischen Gebiethe, nicht weit von der Stadt Brescia, den Nenetianern gehörig. CslksAneno, ein wohl befestigtes Feld- Schloß in Italien, im Herzogthum Piemont , nicht weit von Chivasso gelegen, am Po-Flusse, worüber eine Brücke gehet. ^.»ikgnolL, eine kleine Stadt, nebst einem Berg-Schlosse, in der Landschaft Casa- ^nnMonkferrgk, zwischen Asti und Ales- LM-me,rs, OMn» a, Flecken im Portugie- suchen Estremadura, am Flusse Tago. Lastanowiy, Loüanowitz, Lostanici, , Festung auf einer Insel des Flusses Unna, in Croatien, dem Hau e Oesterreich gehörig. dkL. cnftel, was man für Städte und Klöster dieses Nahmens allhier nicht finden kan , die beliebe man unter dem Franzö- fischen Worte ciwtssu nachzuschlcgen. Lastet, Laste» , Grafschaft in Franke», an den Würzburgj. scheu Granzen, welche aus z. Aemcern bestehet , nehmlich aus dem Amte Lastcl, Remlingen und Riidcnhauscn. DaS Dorf Laste», allwo sich ein schönes Re- sideuzschloß befindet, liegt unter dem verwüsteten Bcrgschloß 2. Meilen vonKitz-n- gen. Die Grasen von Castell theilen sich in die Remiingische und Riidenbausi- sche Linie, und erstere wiederum in die von Remlingen und Laste». Lastet, Flecken in der Ober-Pfalz, bey Lau- cerhofen , wobey ein Jesusier- Collegium auf einem Berge, allwo der bekannte Schwepperman» begraben lieget. Laibe» s Nor sislls örucca, kleine Stadt im krmcixsco citia, in Neapolis, zwischen dem Golso von Salerno und Policastro. Laibe» s IVIur

  • 'afn>ii, iss von der Slam ssdcapvüs nur allein durch ei..c steinerne Brülle abge ^neerc. S e Hai ihren Nahmen von der Ey-runden Gestalt , und lieget eine wichtige Festung darau,, welche gleichfalls il Lasselio llsll' Ova gcncnnec wird. Lasse! äe Vnl-:, Stadt und Schloß in der Poriugicstschen Provinz Aiencejo, zwey Mellen von Porcaleare- Laibei lle Vultueno, Flecken ln Paris äs 1-svorv, in Ncapülis, nebst einem Biß- tyuni, unter den Erz- Bischof von Ea- puo gehörig. Laibe! Ounssla, fester Ort im Dago lVIn-k- sijorc:, lin Mayländischen , welchen die Havserliche» >720. eroberten. Laibe! Our-uira, Stadt im Kirchen-Staate, iin Herzogtyum Urvin». Lasses k'ranco, t.lr/k-r.r» Harnes, NM, kleine Stadl N.I Bswgnenlchen ewebiethe,nebst einer Cikadelle, Urbanea genannt. Laibei Oamlvilu, , Flecken in der(fs,n>E.;nn«li kbuma, nebll einem schönen Pärilschen Paliast, >2. Ztalianische Meilen vo:. Rom, wohin sich die Päbste zuweilen Gesundheics wegen begeben,um da- seiblr die reine Lustzn geniesten. Laibe! Liusseäu, eine kleliie Stadt, nebst einem Schlosse und dem Titel einer Grafschaft , im Herzogtum Manrna, unter der Eerlchtbarkeit des 0)erzogthums Castigliv- ne gelegen. ES roflviren daselbst Marg- grafen, welche von dein Eastignonischen Ha»,e heriianimen. Laibes saloux, LT/ftr,», Oe/o/r,m, kleine Stadt und Baiüage im Herzoglhum Äl- brci, in Gaftogne, a,n Flusse Avance. Lasse! Lcune, Ls/f, „M Lesnis, kleiiie Stadt iii der Mayländischen Grafscharc Creino- na, weiche deii Titel eines Marggraf- tyums führet, und den Grasen von Bailla- te gehörig. Lasse! stiem, Schloß in der Landschaft Ca- sale, im o)erzogt!nini Moncseirar an d.n Granzen der Grafschaft Asti. Lassa! maggivre, Flecke» ilst G- bicthe der Repuvlick Lucca, in Flauen. Lasst! nuuvo, ein schönes Lust-Hans, z. Meilen von Florenz, dem Groß-Herzoge aehöriq. Lssssl uuovo. no-vr-m, befestigte Scadt ein Loltu äl Laraw, i» der La >ö- schafr Herzegowina, in Dalmatien. Gegen der See ist sie mit einem hohen Felsen befestiget; mitten durch die Stadt aber gehet eine Mauer, weiche den osern Thcil von dem untern ad snderc, und in dem erster« ist ein sestes Schloß zu smden. D.e beste Befestigung aber bestkhet in derssi. radelle, mit dem darüber gelegenen ist stell Eornigrad, weiches von der m len, Stadt auf So. Schrille Nordwans gen. Liese wichtige Festung gehöret stu -gay. den Mnccianern. Lassel nuuvv ä, Larfagnana, Lust, um Lo, /„„ÄNL, srine Stadt am Flusse chio, im Thaie Cariognsn«, im Herzog, rhume Modena. Nicht weit oavon!»« eme Eiradelle, IVIone- ^Itümv gen«>mr, weiche,nr , via, nebst einer guten EltaoeUe, de», Marchese Marini gehörig. Lastel-Psund, Herrschaft an den GrvW von Lyroi, liegt lchon in Italien. Lasse! kunLune, Ponronst , ZchhK imHerzoglhumeMayland, z-Meile»«,» Eremona. Lasses ü. Oiovann! , ein Schloß im Hei. zogchum Placenza, in Ftuiien, dcmHei. rage von Parma gehörig. Lasses ü. b'.Liiu, Festung ans dem vlat'e» Lande in Nacouen, ist unter Türkischer Bolhmaßigkeit. Lasse! Lara, in, kleine Stadt an den Trä». zen von Languedoc und Quercy, an der Garonne. Laibes äuiuioni, ein Eastel im V.'wiicsl- schen, auf einer Halb- Insel, we.chc der Lag« (.u (äailla inachet. Lasse! Pansro, Schloß am Flusse T»»»r», nahe bey Alessandria, im Maylandische». Lasse! Pornele , kleine Stadt am Mm, nebst eine,» Gebieche von 2 ^. Dörfer», in Morea, am Vorgebürge Torneie, „i der Landschaft Belvedere. Lassel Veeerano, Linclla, kleine über wohl gevaucce Scadt an enm» kleine» Eoil», im Val äi sVlaLLis, IN Sicilien, Mil de« Tire! eines Fürstemhums. , Lasse! Vecorc, kleine Stadt in La'abii»«!- rra, aus einem Berge, NI Neapolis- Lassel VNeome, Lbr/urem Schloß am Flusse Oglio, in der M»M' difchen Grafschaft Crcmoua. Laibclar, Herrschaft, oder Gericht, IN Td> roi, im Thal Soge». Ens ei.uiii, TafikU)»», Zf,,»»«', , Stadt und rulun ee Schieß M d-m Hundsrück, a.n F.uffcDrim, indn Grasfüiaft Sponheim , nm-r weit««" Gimmcin. - Lsitelbranco, , Stadt Mid M- tnerhe in Beira . IN Portugali, a» Granze» dcs Spanische» Estremadura,»« tleiuc» FiusseLira, und Heister die verum üeqenoc Gegend aieichiasls LasselbrMco, Lasseleomk, Stavl in Wiitshire, in EWi- Cnjec.cn , Landvogcepund edemaligeH^'' Lasteler Laftellan* schast, weichederCancon B-r» An. >722. »on dem Frephercn von Dornenberg, er- ^ nein Hellen - Casselischen Minister, dem RL sie eigen gewejen, für soooo. SpecieS Thaler flekaufc. üf-. casi-l-r, liehe Lar-I-c. i»N catislor, siehe Lass,lu. , ., . -e. t steinolm, ein Ort auf der InselIland, r; ^ Stockholm gegen über, der Krone Schweiß Lastest/^vormaliges Benedickiner- Kloster/ Schloß u»S Marktflecken in der Over K. Pfalz / in dem Amte Pfaffenhofen. Dar lieh Scsir und Kloster, welches in, zo-jahrrgeii Kriege herunter gekommen / besitze» arutzo i- die Jesuiten zu ÄMderg. In der Kirche daselbst ist der berühmte S-'Mrieo Schwcp- permann begraben, und dessen Grabichrsit Lastellanen Lasten 24 r °e..' darinne noch zu sehen. Lastei / Voor-Ivusi-sl > Srk, VoorpIeZt, ist aufden grossen Schiffen die Erhöhung-Ui dem Dorderkheile über dem letzccn Vu- heck, ^grsr - l<« 1 isol , ^xcor-Verfloclc, ,c - Lclionn , Lruurple^r , ist die Erböhung der l Hinccrtheilo über dem letzten Verdeck, süt ls Lostollinw, (.'ivitu L-cktellunL, Pü/e-rr, klei- s«. „e und schlechte Statt im ?srri,»onM?c- m, im Kirchen-Staate, an der Tiber. Lr: Ihr Brßrhnm ist mit dem zu Orta ver- eii.igel, und gehöret unmittelbar unter de.! Pabst. rwr! eaiksüuu-, kleine Stadt und Baronie am : Flust« Vernon, gegen die Alpen, in Pro- i. vence, hat eine Baillagc. Lasieil n, heißt an manchen Orten der Auf-- seyer über die Gemacher, und was sich iA? darinne befindet, irrgleichen auf Konigl. Wr.l und Fürstlichen Lust-Höfen auf dem Lan- M o Nürnberg wird der älteste Rachs- Herr, der aus der Neichs-Vesteu wohnet, also genennet. ''"S Lastell-ne, i»Polen, sind die nächsten Se- nator.n nach den Wonmoden, an der ' Zahl aa. uno ist denselben die Regierung D. über die Easteltanenen «»vertrauet, also, ^ ^ sü. daß sie der Wovwoden Nachgeordnete Be» amte,int. Sie sind die Führer des Adels - H in jeder Doowodschasl; und der Vornehmste unter ihnen i,i dtt Castellan von Cra- cau, welcher allen Woywoden vorgehet, ' und »och den Bischösseu den ersten Platz . - unter den weltlichen Senatoren har. Sie werdenin grosteund kleineCasteUane rui- 'kBK* terschieden. Jener sind 28. dieser aber 49. welche letztere sich allesamt in Kiein-Po- 7. so' le», MasovienundPreuffenbefinde». Die erste» werden, nebli andern Reichs-Sena Lnstellanrn und Nicolor rn, sindzwen ein» ander stets entgegen ge etzte Parthenen un» cer dem genier ren Volke zu Venedig. LastellaNep, liehe Lksrslianio. cmKsiEii., kl .ne Stadt am Flusse Toivo, tn I-rrrr ä'OtiLNto, in Neopolis, nebil ^mTttAein.» Fürstenlhuins, und einem Bischouhum,' unter den Erz -Büchot zu Torei,lo gehörig. caiv-llanLo. k.en.c Stadt im Mayla'r,ducken, am Fiuste Oi Lasirliann, si/he cüastelau-. c-rsiollriLLv, kleine Scart nicht weit von Aie/sandria, im Mayrändirchen, zwi chcn den Fürsten Bvrmiüa unoOrca. Siege» Hörer einem ans dem Hause der Marg» grsren P.liaorcnro. Castelle^, KL.iml. Lust-Sch'oß in Andalusien, erliche Mulen von Sevrrieu gelegen. Larkuil-rrv, diese» Nahmen rühren z. klein« Ourer irr der Lands-!) rc Aqui, im Herzog» rhum Monlserrac, davon der eine oben an den Grünzeu von Alersandria, nicht weit von Nizza ; der a nure an den obersten GränzcnderMarqgrasch ftSpigno; und der dritte ganz uncen an den Granzer, dtimMarländischen, an dem l.-r^'o lVl^gioro. Laltel.» üallrr ?,ori3, sinst-ür//» ?U,> , siehe bl-npurinr. (.'Ellor, Scaoc in der Gi afschast Mümpel» gard. (dasi-lluacia, kleine Stadt in der Neapolika» irischen Provinz Calabria, welche , durch das Erdbeben ganz ruluirer worden. L,ilklnsu cle ÜLrborens, ein Srädkgen in Guiemie, in der Grajschast Estarac. Loicelnuu sie ürstonvus, ein Slä rge» und Baronie in Quercv, nebst dem Tsiei einer Baronie, am Flusse Dordogne. Lasislnrru cle lVlonreorisr, Flecken in Quercy, in Frankreich, an einem kleinen Flusse, nahe bey Lahors. Lalteln-ruclaii, iünoi„»r, Havvt» Stadt der Gräfschast Lauragaiö, in Oder» Languedoc. . C-rsielnvvo äi chsiküznsns, Stadt am Flusse ' Serchio, ist der o>aupt-Orc in der Land» . schast Carragnanm ! Lasieliuäiigo, eiri Städtgen, nebst dem Tr» ! tel eines MarquisatS, in der Provriiz Ber» tore», zu den aeheimesten und wichtigsten Reichs < Corssilüs gezogen, schreiben die Land-Lage ans, «du irsistrire» in ihren Ge- ra, in Porruaall. Eassclr-lir, Lüste/, oi/o, Herrschaft in Tvrol. Loü-lo ,besestrgcesSchloß in Frankreich, ari der Garonne, oberhalb Boureeanx. LLldolrvun, kleine Sradc in eer G asschast ' vv n ..Marr, in Nord-Schottland, am Fiu> Getraodes und der Waaren, und sind Rich- se Dec. ter der Juten, ^die kleine (s .elrai.e aber Lasirn« Vosttry , oder Schicm-GeeechriLkerr, ist «ine sonder» Q da« biccde» die Justitz, haben dieAli„m>! über 'ssu .o Maas und Gewichie, jetzcn den PreiZ des sind der Reichs-Confuiration incht fähig. 24» (aster (aftilet ^ tare Gerechtigkeit, welche etliche Landes- Herren über die nächst gelegenen Klöster und Stifter von Alters her habe», haß sie alle, oder doch gewisse peinliche Fälle in den geistlichen Gebieche» epcrci- ren, deren weltliche Geschäfte vor Gerichte »Lcr sonsten pfleaen,und wideralle auswärtige Gewalt schützen, und dafür gewisse Einkünfte haben können. Die meisten Klöster haben solches Joch heut zu Tage «bqeschütleit. Es sind aber die Kasten- Dögre zugleich mit den geistlichen Stiftern in Deutschland aufaekommen, denen sie entweder von den kunäLwrlbur selb- sten, oder von Kaysern und Königen zugeordnet worden. Lasier, eine kleine Stadt an der Erpe, >m Erz-Stifte Cölln. c»siig!loiie,i> I.-cgo äi Lssiiglios-, cli sissi liknscno, o vsro äi kerugl», ein See in dem Gebiethe von Perugia, imKirchen-Staa- ,e, welcher sehr Fisch-reich ist, und daran die kleine Stadt (;-si>g1ions äi lieget. lcrfti"i!t>ne, Flecken in Italien, der Republick Lueca gehörig, im Thale Carfagnana. ^L^i^ivne, Stadt in (-L^driscirräz lN Nea- pslis, nebst dem Titel einesFürstenthums, dem Neapolitanischeli Geschlechce Mare- tinii gehörig. Casiigllon-, Flecken in der Landschaft Sienne, sc, in Florenz, am Toscanischen Meere. lZ-sil-sione, ä^LLsiiZllonr, oder äl 8. krÄilsäs, kleiner see in der äi kr.oms, im Kirchen-Staate, ealblzllon,--, Qr/siürEM) kleine Stadt, nebst einem schönen Schlosse, und dem Titel einer Grafschaft, in der Provinz Ehietl, i» Piemont, aliwo viel Kalk gegraben wird, ;. Jtaliänische Meilen von Turin, c-csiig Icons, kleines Fürstenthum im Mantuanischen Gebieche, welche» seine absonderliche Fürsten aus dem Hause Gonzaga tzgc. Es ist das Haus Castiglione die jüngste Linie von dem Hause Gonzaga. Ferdinand Gonzaga verfiel ,692. mir seinen Uil- terthanenm solche Streitigkeiten, daß er sein Land verlassen muste. Aloysius Gonzaga, welcher >6so. geb.ist, und iylz.den iz. Febr. seinem Vater Ferdinand Gonzaga suceedirce, hac gleichfalls bis jetzo nicht zu dem Besitz seiner Länder kommen kön- . nen, sondern lebte seither zu Venedig, ungeachtet sich Frankreich und Spanien deswegen am Kayferlichen Hofe alle Mühe gegeben. ts»si>gl:uire stelle 8tlvere, Lsstftio Hauptstadt des Fürstenthums Ca- siiglione, ist fest«, und hac eine Cicadel- les Sie ist die Residenz des Fürsten dieses Namens. csstiglluns östsntuLno,v.^/rel/^> geringes Städtlein im Mantuanischen, an der koich stl LvLLolo. ^ c »silier, ein- aufdcm Berge gelegeneSchan- ze, im Lhaie Meyra, im Furstenchum Lafiilia (astrs Darccllonette, in Piemont, ward 17,0. b« Franzosen von den Alliirken abaenommen LssiiliL »uiea , siehe Den.r ' Lastilian,scheu Rath , siehe Rath vo, Lasiilien. , " Lastilien , die größte Landschaft in Spanien. welche gegen Norden an cxsiuri»ä-8snul. Irrna und Biftaya , gegen Osten ,n bst Königreiche Navarra, Aragonien und Da, leutiä, gegen Süden an Murcia und And«. lusien,gegen Westen aber a» Portuaslllii» Leon granzet. Es ist ein bergichkej band, — ^ Reichtb-"- und bestehet sein bester Reichthum an du Wolle, aus welcher daselbst Tücher gemacht werden. Die Natur sondert es durch g» langes Geoürqe gleichsam selbst in Thule ab,und heisset dasjenige,was and,,, sem Gebürqe gegen Norden lieget, M, Lastilie», d«S gcaen Süden aber Nm. Lastili-n. Das Königreich Alr-chchj. Iren, begreissct alles, Ns die Geburge Tablada un» Molina, «m auch biein Asturien in sich begreifst». Li wird auch die Provinz ExrremadM j« Neu - Castiiien gerechnet. Das König, reich Vicu-Tasulier» aber, welches cnch das Köuiarelch von Toledo geneuuec M, erstrecket sich ganz an dem Tago und du Guadiana hinunter, und begreifet drq Landfchafcen, 1» lVlLrcu», l^ 8stn»n„s I'^lcuris, wozu einige noch das Spanisch« Estremadura setzen. c-MIlon, Qr/silüo, kleine Stadt am Mnjse Dordogne, in der Landschaft PerWd,il» Frankreich. . Lusiillon äelVlonäsc, /pi^ülcl,kkl» neStadtam südlichen Ufer der Gar««, im Gebiethe Medoc, in Guieune. LLsiluKer», kleine Stadt in Portugal!, «ni Flusse Tago, Meilen von Liljabon, Lssiirio, ftbrlno, Stadt im Maylandljch!« Gebieche s am Flusse Olvna. LE-mLin,kleiner Hafen in der Inländisch« Provinz Mounstcr,in derGrafjchaflKmch und zwar in derBay von Dingle gelegen. cusiiÄlu-, heißt ei,.: Verschnittener, decgm» cheu gemeiniglich au grosser Herren Hol« Säuger abgebcn. . . Lilltrss, Lksicreux, Ls/cura» Stadtam Flusse Agouc, in der LandM Albigevis, in Ober-Languedoe, nerfttt» Titel einer Grafschaft und einem BMW, unter den Erz-Bischosvon Alav Das umliegende Gebiethe heisset Lssirlren, heißt nicht allein verichuelden»- bey denMenschen dcsSingens,bev dass«' den der Arbeit,und bey denHahnen desM' stens wegen geschiehst; sondern «she,»« verdorben, verstümmeln,und wird von cheni gebrauchet,wenn dieLscisvre;a»,c kcksnulcrwrk einige Stück«, jo dem Ho" der Elerifty, oder gewissen üollcgcst Familien nicht anstehen, wegstreichem Lrsir«, ssbmv/rem ^ Stadt polis , am äi p.. Ny'- pl« lau isk ca., W «lji >«.h VIU «nnc .Ä» t-A «tj kl übi, s« ich üb« >>!« Castro Castro» (afirsmonre Caralonien 24L >Ü>tz 0!>K> PÄ Wj Ki«L !N-ti äijich »Ä« «sGP «IljV M. b »liü'I Wir >i!«>s i,ilsij zfnwn »N jiM suNk; iE MI»!- chL A>K « M iBrÄ BK EA »tÄ i abgenommen. IW^NLUX, LiH-ngfenux , LMenrssiur» , ///-- ore/iLM, eine kleine Stadt in der Provinz Mlay, in Frankreich, eine Meile von dem Flusse Loire. Ißnitz, kleiner Fluß un Algow, m Schwa- IstoUe, Stadt in Nieder-Auvergne, am Fluß Coufe, in Frankreich. Wiuällll Lxossrrnum, eine auf die alte Art befestigte Stadt und Schloß am Flusse Toiols, in d.rLandschaft Berry, s. M. von Bourges, in Fr-nkreich. INV. ein Dorf, nahe bey Paris,.allws der Cardinal von Fleury ein schönes Lust- Schloß gehabt hat. ^ ^ ^ Isthmus ,äsDeirr, Erd-Zunge, Isthmus Italien Land-Luge, ist em schmales Land zwi- s-yen zwey Meere», welches zwey Länder an einander hanget, w.-e z.L.der lstk- mu§ ä2 Is lsnmns , zwischen Süd - und .Nord-Amerika. WunusäoLullL, ist die Land-Enge mischen dem Mittelländischen und rotheu '>neere, welche Alien u. Afrika an einander hänget. Ittrss, Stadt in Provence, an dem Nordwestlichen Lude des Meeres ftu Llumzu-r. Histcr-velch, eine Landschaft in Italien, weiche sich in Gestalt einer Haid-Jiifci in den Veiieliausschc» Meer- Bufen hinein erstrecket, und gränzet sie gegen Norden an Lrain und Friaul. Sie hat sehr ungesunde Luft , ist aber fruchtbar an Wein, Dei, Wiesewachs im» Holz, weiches zum Schiffbau bequem ist. Die Neiieciauer besitzen zum wenigste» zwey Drittel des Landes, dem Haufe Deikerreich aber gehöret dasjenige, was gegen Nord-Osten lieget. Istiia, L-apo ä'lltrw, Haupt- Sradt in Istrien, auf einer kleinen Insel des Vollo äi , über welchen zwey Aufzug - Brücken gegen das Land gehen. Sie ist den Veuetianerii zuständig, und hat ei» Bißchum, unter den ehemaligen , Patriarchen zu Aquileja gehörig. Ik-riianifcye Land-Dogrexen, r-e ftnftc -e, sind viere, so von dem Herzoge zu Mayiand, Maximilian Sforcia, An. l;ia. an die Schweitzer überlassen worden. Sie heissen Lugano, Luear»o,Me>i- drist unö Vaimagia, sind Cachsiisch, gehören den >2. ersten Cantons, davon ein jeder auf zwey Jahre wechselweise über dieselben einen Land-Vvgc setzet, und liegen an den Mayiäiidifchcn Gränzen. Es sind noch drey andere Italienische Land- Vogteyen, Bcilentz, Dal Breuna, und Riviera, jo nur den z Cantons, Schweitz, Uri und Unterwalden gehören, und in eben dieser Gegend liege». Italien, eine grosse Landschaft in Europa, und eine Halb-Insel, weiche gegen Westen , und theiis gegen Norden durch das Aipen-Gebürge von Deutschland und der Schweitz abgesondert wird; gegeu^Osteu hat es das Adriacische, und gegen-Süden das Mittelländische, und zwar das Ligu- stische, Toscanische und sieiiianische Meer, und gegen Westen Frankreich zu Gränzen, uno n nnet man solches nicht ohne Ursache den Garren von Eur opa , weil sie die schönste unter allen Europäischen L nöschafte» ist. In den meinen Provinzen von Italien ist die Luft gesund und temperirt, und das Erdreich fruchtbar an Getreyde, Wein, Reiß, Del, Cikronen, Pomerauz n, Grana en, u. d. m. ob es schon nieistenlheils bergicht ist; auch ist eS reich an Seide, Wehe und Fische», ui- gleichen an Marmor und Alabaner; allein ,n dem unceisteii Thcil wachset nicht genug Ikamaraca Ivanozers SV SZ -Ä Körende für die Einwohner, daher tol- ches ausSic li-u und Afrika ersetzet werden imi8- Seine Länge ist über 200. M. diel größte Breite aber über >40. Meilen. Es'wird gemeiniglich in z.Theile abgesondert, nehmlich in die aiceLsWü-P^-e, »1 die Länder des Äirehen-Stanls neost ssssc^n.7, Mid in das Rö-iigreich ^vo- ü/, nebst demItallriiischeri Inseln. Die Jtaliäner sind von gutem Verstände/ und thun cs sonderlich in derMu>!c,Mahle- ren und Baukunst andern Nationen zuvor. Im übrigen ist Italien der rechte Sitz der Cathosischen Religion, wiewohl auch den Inden / und an erlichen Orcen den Griechen ihre Glaubens-llebnng zu- tzjelaffen wird / wie denn auch in Piemont sich noch einige Waldenser befinden. Samara«, Pum-rLca, Portugiesische Capi- tania, in Brasilien/ in Süd-Amerika. Die Hauptstadt derselben heisset Villa fli Lvnc-Ption, welche auf einem Hoden Felsen erbauet / mir einem festen Schlosse versehen / und mit einem Moraste / so voller Gesträuche / umgeben ist. lwm, em Tdeil des Königreichs Tasilet/ in Biledulgerld / in Afrika / darinnen eine Hauptstadt gleiches Namens / welche gegen die Wüste Sara lieget. jckrcL, siehe 1ks.>co. Ironüw, Stadt in derMhauischenWoywod- schaft Mscisiau, iu West-Neussen. Icon, kleiner FlnK in der Normandie / in Frankreich / weicher sich unterhalb Evreux in den Fluß Eure ergeußt. Itri, it/Mn, Ln-M Ä/W/r', kleiuc Stadt auf einem felsichken Grunde / in der Provinz NerrL chchsvoro, IN. Neapvüs, zwischen Fondi und Mola. Icic - , werden in der Turkey die Bedienten des Serails genannt. Irsch / Iey / kleiner Fluß in Franken / welcher im Thüringer Walde/ohnweit dem Stadtgen Schslkau entspringet/ und im Stifte Bamberg in den Mayn fallt. Itrer / hohes Bergschloß / Flecken und Herrschaft in Ober-Hessen, am Flusse Jter, dem Landgrafen s. Hessen-Darmstadt gehörig. Irne, Schloß nnd neue Herrschaft in Brabant/ davon die Familie Rifflar den Fren- hcrriichen Titel führet. Itzyrmid / eine Gegend im Coburgischen / gegen Bamberg zu/ gelegen. ^usn d ernariäo, siehe lferiEclo. Ivanoltrod, Festung, liebst einem geringen Flecken in Ingermanland, zur Rechten des Narva-Flusses. Gustav Adolph nahm solcheAn.i6,7.denRuffe,,ab, Peter der Grosse aber eroberte sie A. 1704. nachdem Narva an ihn übergangen/ mit geringer Muhe wieder. IvMMw, oder der Johannes-See, ist ein grosser See in Rußland, im H-rzogthum Fe,an , aus welchem der Fluß Don oder L«n«>s entspringet, und wo sich Ser neue Iubelen Iucaran 5s? Canal ans,inget, vermittelst dessen man aus der Ost-See in das Caspische und schwarze Meer kommen kan. I-'l-elen, sind allerhand köstliche Geschmeide, als Armbänder, Ohrgehänge, Ringe und dergleichen. subilEum Jubel-.fest, ist ein vollkommener Ablaß, welchen derPabst den Catho« lischen ertheiler. Pabst BonifaciiisVIU. hat zuerst dieses Jubel-Jahr angeordnet, und. wurde dasselbe Anfangs alle hundert, hernach alle fünfzig, sodaim alle drevßig, endlich aber alle 25. Jahre, celebriret, welches letztere man noch anjeho beobachtet. Es wird das Heilige Jahr genen- net, und fängec den Christ-Abend an, zu welcher Zeit es auch nach verflossenem Jahre wiederum aufhöret. An jetzt gedachtem Abend wird die heilige Pforte zu Rom eröffnet,' und sind derselben viere, nehmlich zu Sc. Peter, welche durch den Pabst, und zu solumn- I>Mi3nenfl, 8. Mmis lVIzMors , und 8. krulo excrs muror, welche letztere drey durch drey Cardinäle eröffnet werden» Dergleichen Jubiläum läßt der Pabst durch eine Bulle ankündigen, und selbige den Ostercag vorher« pübliciren, und werden, wenn das heil. Jahr vorbei), an dem Weyh- nachtabend die heiligen Pforten wiederum zugeschloffen. Vor Alters kam zu dieser Zelt eine unzählige Menge Volks von allen Europäischen Nationen in Nom zusammen, allein heutiges Tages wird es ausser de» Jtaliäner,, nicht mehr so stark besuchet, weil die Päbste andern Völker» das Privilegium gegeben, daß sie eben, wie zu Rom, den Ablaß zu Hanse erhaiten könne». Die Päbste setzen auch noch andereJubiläa, wegen eines oder des andern Zustandes und Beschaffenheit an,welche etliche Tage währe», und nichts anders, als Bußtage sind. Dergleichen verordnet insonderheit ein jeder Pabst bald nach seiner Erhöhung auf den päbstlichen Stuhl. Die Universitäten pflegen alle hundert Jahre an dem Tage ihrer Stiftung Jubiläa zu halten, dabey nebst andern Solennitäten auch in allen Facultäten Promotiones geschehen. Dergleichen hat in diesem Seculs Wittenberg An. 1702. Frankfurt an der Oder >70;. Giessen 1707. Leipzig 1709- Seng.Dec. Helmftädt 1712. Aftörff i72;. und Jena 1758-solenniter begangen.Die Lutheraner haben gleichfalls iL, 7. wie auch 1717. ein Gedächtnis der 1517. angefangenen Reformation, und i6zo. zum Andenken der >;zo. übergebenen Augspurgischen Confeßion, ferner A.1655. und >7N. zum Andenken des An. geschloffenen Religioiisfrie- dens dergleichen Jubiläa angestellet. 7ucLinn,?ueÄ6m6, grosse Halbinftl in Nord- Amerika, in der Audientia von Mexico, den Spaniern zugehörig, zwischen dem Meer-, i Husen von Honduras und..vv» Mexico, 72^ Mci- 556 Inda Ingnlet Iugsria Iuine Meilen von der Insel Cuba. Sie ist ei» sehr heisses Land, und dieHauptstadt darinnen heißkMerida. Ihr Umkreiß erstrecket sich auf 2-r. Französische Meile», uiid ist sehr ftuckrbar an Baumwolle; die Ein- wohner sind Götzendiener und wilde Leute. Onda, ein Köniqreich auf der Küste von Guinea,im ^ .Grad zo.Minur.Norder-Breite, . es bcgreiffet ungefthr 25. Meilen Land. Türkische Landschaft ln Asien, welche heutiges Tages in Iu§»ris Heizogthum in Rußland, nebst ei. ^ ner Stadt gleiches Namens. " ' Ivics, stehe Lvies. Iiiden, sind heutiges Tages noch ein Ueber- rest deb Zlraelilischcn Volks, welches we- gen seiner Sünden, und nachdem Jerusa- lem zerstöret ist, durch die ganze Welt zerstreuet worden, und glaubet, daß der wahre Meßias noch nicht kommen sei). Ihr Gesetze wird in drey Tbeile abgesondert, erstlich in das geschriebene Gesetze, oder 5. Bücher Mosis, hernach in das mündliche Gesetze, weiches in dem Talmud enthalte», und von dcnRabinen aurgesetzet worden, und endlich in ihre Gebräuche, darimiesie aber sehr unterschieden sind. Sic werden in r. Hauptsecceii eingetheilet, ncmlich in die Ravairr», oder charaike», welche nichts, als das geschriebene Gesetz Mosis zur Glaubensregel a»nchmen, und die Rabbanisten, welche über dieses auch den Talmud approbiren. Sie sind dem Wucher und Äerrügereyen sehr ergeben, auch werden sie an »icleuOrten der Christenheit, und sonoeriich in Rußland, nicht ge- duldet. Ilidcii-Schule, siehe L^nosozz. Ivizn;,, Sradt in Nieder-Cyampagne, in Frankreich. . ^ . Jülich, Ollentuo- HerzogthliM des Westphälischen Krcsies, zwischen dem Lrierische», Cöllnischcn, Lüccichsichen,, Geldrischen und Limbgrgischen Gcdieche gelegen, dem Chursürsten zu Pfalz gehörig, welches ungefehr 12. Meilen lang und 7. breit ist, auch 26. Städte in sich begreift. Die Hauptstadt heisset gleichfalls Jülich, julieis, an der Roer gelegen, welche nicht allein befestigec ist, sondern auch eine Citadelle hat, die ein r-LuIi-i Viereck ist. Dieses Herzogthum Hane vor diesem seine eigene Herzoge, denen auch die benachbarten Herzogthümer, Cleve und Berg, nebst andern Landern, gehörete», welche aber im Anfang des 17. Seculi, nemlich 1609. aussturben. Hieraus steng sich der Welt-bekannte Jüllchlsche Succes- sions-Slreic an, und waren die vornehmsten Prätendenten das Haus Sachsen Al- bertinischer und Ernestlnischer Linie, der Churfürst zu Brandenburg, und das Haus Pfalz-Neuburg, davon die bepden letztem die Posseßion nahmen, und die Waffen wider einander ergriffen, bis endlich in dem Westphälischen Frieden der Schluß gefastet wurde, daß die Prätendenten ihr Recht ordentlich durch Proceß ausfuhren solften. Indessen sind Brandenburg und Pfalz ln der Posseß geblieben, und haben dre Lander also unter einander getheilet, daß Chur- Brandenburg das Herzogthum Cleve und die Grafschaften Mark und Ravensberg, Chur.Pfalz aber die bepden Herzogthümer, Jülich und Berg, heutiges Tages besitzet. kl. Fluß in Frankreich, welcher Ski- Evings Junckern- Junckerode Junta 55? «Ä°>, ^'Aigtz, m, ^ich, MtH>8» ^»ri: M'IL h: !LL- ii reck: Ü.jsilM lilkM ru.b-Lsi; ÜÄI/ A- jü»M »„.MA -,kL»kti! ^hr>', ijiiii HE' «0«^ .«sA Atz " .-1kl' M 'ÄK O in dein Orkanischen Walde entspringet, und i» die Seine fallet, nachdem er sich zuvor mir der Donne vereiniget hat. knnzo, Flecken in Engelland, in der Provinz Buckingham. ^ ^ Iiirerbock, Lradt und Amt zum Fürsten- thum Qucrfurt gehörig,, 4. Meilen von Wittenberg, an den Märkischen Granzen, kam nach Abgang der Herzoge von Sach- sen-Weissem'eis Ä«6z5- an Chur-Sachsen. Jütland, Mm, Halbinsel, welche gegen Süden an oas Herzogkhum Holstein granzet, sonsten aber überall von der Nord- und Ostsee umgeben wird. Es bestehet eigentlich aus Nord- und Süd-Jütland, welches letztere nichts anders ist, als das Her- zogthum Schleßwig. Nord-Jütland aber wird heutiges Tages insonderheit Jütland aenennec, gehöret ganz allein dem Könige ,n Dänemark, und wird m 4. Scifcsamter «ingetheilet, welche sind Aaldurg, Lvi- burg, Aarhuus und Kypen, vor diesem wurde es kkMssonesi,, kam!» ir-r genennet. sulew, Fiecken in der Schwedischen Provinz Südermannland, an der Süder-Seite des Hielmar-Sees,«. Mail, vonNorkö^ing. FuUL, also hciffec die grosse und weitlaufrige Vorstadt in Jspahan, in Persien. Julia, siehe 6iu>L. Julranische Linie, wird eine Herzoglich - Würtembergische Nebenlinie genennet, so in Schlesien das Fürstenchum Oels besitzet. SiehcGels uud Lernstadr. Juiirr, siehe Liulo. Iulin, siehe Woilm. Julmsbueg, Schloß und Amt im Fürftcn- chum Oels, in Schlesien, so vor diesem Neu Dießke geheissen, den itzigen Namen ober hat es vom Herzog Julio Sigis- ^ mmids von Würtemberg, Schlesischer Linie, nachdem derselbe es A. 167z, zu seiner Residenz aptiren lassen. Jamals, der vornehmste Abgott der Lappländer, weicher auf einem Altar sitzet, auch mit einer Diamantenkrsne und einer grossen güldenen Kette gezjerec ist. Sie legen ihm die Herrschaft über alieDingc bey. Jum^s, Oenimeür»m, ein Flecken in dem Landgen le Vexin, an der Seine, in der Normandie, in Frankreich, hat eine berühmte Benedietlner-Adtey. Zunealon, sanLkm, Stadt im Königreiche Siam, nebst einem guten Hasen, in Asien. Junckern-Lollegimn znLüi-eck, hatrA». rz7-. verinittelst 9. rittermäßiger Personen seinen Anfang genommen; solches hat Kager Friederich III. 1485. constrmiret, und mit einem güldenen Haisbande, «iS Rltttr-Ordens-Zeichen, beschenket, Kaiser Leopold aber aufs neue besta'ttiget, und sind m dieses Junker,i-Coilegium, sonst auch Orden der Heil. Drevsalkjgkeic ge. nannt,iiochA. >7o;.den 19.Febr.4- Edel- wvrden ^ Mitglieder, ausgenommen Junckcrode, Schloß, Flecken und Amt in Westphalen, am Kyl-Fluß, eine Meile von Hildesheim, de» Grafe» von Mander» scheid gehörig. Jung-Bunyel, siehe Bunyei- Jungcli-ru, Stadt i» der Provinz Huquang, in China, in Asien. Junge- oder Neue-Pfalz, iVeo- h«r/!er,^, darunter wird das Herzsgthum Neüburq, an der Donau, verstanden, uni» begreift verschiedene Städte und Flecken unter sich , welche in der Obern-Pfalj, Bayern und Schwaben gelegen sind. Jungfernlrevg, Olwirszom, sehr hoher und lustiger Berg, am Fluß Wolga, im Königreiche Easan. Er hat unterschiedene Absätze als Bänke über einander, von rothen , gelben und blauen Sandsteinen. Die Russe» geben vor, es hätte darauf vor Zeiten eine Riesen-Jungfer und Zwerg gewöhnet. Jungfernhof , kl. Stadt in der Licstäiidi» scheu Provinz Letten, 19. M. von Riga. Jungsern-Sprung , heißt ein ziemlich hoher Fels in Steyermark. sunMn, grosse Stadt in der Chinesischen Provinz Nanking, in Asien. Jungnin^, grosse Stadt in der Provinz Jnn- nan, in China- JunMNjl, grosse Stadt in der Provinz Pe« king, m China. Juning, Stadt in der Provinz Hainan, in China, in Asien. Juniwdladislavken, Stadt in der Wov- wodschastRava, in Groß-Pohlen. Jun1c:rkcic, nennet man ln China, ein kleines Schis, das mchrentheiis mit Maare» beladen ist. JunnM, grosse Stadt, und die Hauptstadt in der Provinz Junnan, in China. Junnsn, ausserste Provinz in China, welche gegen Osten an die Provinzen Suchuen, Quercheu und Quangsi, und gegen We- ften au Indien granzet- Es wird in dieser Provinz sehr viel Gold, Silber, Kupfer und Zinn, auch viel Edclgesteine und Rubinen gesunden, und sind darinnen 88. grosse und kleine Städte. Die Haupt» Stadt heißt auch Junnan , und ist sehr lustig, bat auch an allerhand Obst eine» Ueberfluß. !-mru, Joime, bedeutet in Spaniel» eine gewisse Anzahl der Personen, welche der König bey denen Bcrathschiaqungeir an Regierungs-Sachen zu Rache ziehet, wenn es ihm beliebet, auch diese Zuzie» huug nach Gefalle» widcrrusset, indem er rin uuumichrankrerHerrist, der nicht nö- j thig hat, jemands Rache sich zu unterwer» ^ fen, auch nicht einmal demjenigen, wich ' die souverainen Tribunale beschlossen, die nur ein Votum coni'ulmtivum in Regie» rungs-Sachen führen, daher, wenn der König ihr« Meynung annimmt, es blos darum geschieben weil «ö ihm also «beliebet. 558_I nmai I vreaIlirgano Jus btt. Nach Absterben des Königs pfleget gemeiniglich dergleichen Zmita bestelletzu werden, welche die Negimciits-Geschätte besorget, aber nach angetrettener Negierung des neuen Königs wieder aufgehoben wird. /umm, sehr erhabenes Gebürge in Sina, weiches, seiner Höhe wegen/ den Namen eines Wolkenstuhls belonmien. Ivoix, liehe ^ voix. luoncbeu, grosse Stadt in der Provinz Klangst, in China, in Asien- /urs, grosses Gebürge, welches sich von dem Rhein bcyBasel bis an dieRhone erstrecket, und dieSchweitz von derb Ecks Ooims und der GrasschaftBugey scheidet. /um, eine von den Inseln Wcsternes, bey Schottland, ist 8 . Meilen lang , und z. breit, auf welcher sich 6 . kleine Städte befinden. Sie liegt sünschalbe Meilen von den Schottischen Küsten gegen Westen, /ursmcnt, heißt ein körperlicher Epdlchwur, de» man vor Gerichte chut. ^arsmsnkum ttslunini!«, ist derjenige Eyd, welchen ein paar streitende Partheyen ab- lcgen , daß sie ncmlich ihre Sache treulich und ehrlich treiben, und einander nicht bloß um Geld, oder um die Seit bringen wollen. ImsmcntUiN (lrcciulitstis, ist ein Eydschwur vor Gerichte, Larinne einer schwöret, daß er glaube und dafür halte, oder nicht glaube , daß ein Ding also geschehen sey. /uramcmum OilstM(im!>,istcin Eyd, dadurch derjenige, so ein vorgelegies Dokument nicht recognoseiren will, eydlich erharren muß, daß er daran weder Hand noch Siegel kenne, oder sonst etwas davon wiste. /ummsmum bUclnsus, der E»d der Treue oder Huldigung, welchen die Vasallen und Unterchanen ihren Lehens - und Ober- Herren schwören müssen. /msmemum k'aupcrt-uis , oder ksuxcrum, der Armen Eyd, welchen einer, verwegen Armuch keinen Advocaten halten, oder sonsten die Unkosten des Protestes nicht kragen kan, abschwöret, da ihm den», von Amts wegen, dieObrigkeir einen zu- orönet, und sonsten hülfliche Hand leistet- 7mLmentumkuiLMi!um. derRelninungs- Eyd, ist der Lvd, dadurch sich-ln Beklagter , wider welchen einige Vermuthunge» vorhanden sind, von der Bezüchtigung eines Verbrechens rein und loß ichworet- /uramciimm Lupxletorium, ist derjenige Eyd, dadurch einer seine Mepnung, die er nur halb oder durch einen Zeugen erwiesen, völlig bekräftiget, lvrea, Vvrea, war vor Alters ein souveraines Marquisat in Italien. Anjetzo aber nennet man die' Savoyische Provinz Canavese also »welche aber nur ein Theil dieses alten Mar- Stadt in Piemont, und, die Hauptstadt der Landschaft Canavese» am Kluß Dona, nebst einen, Fort, Ca- stigno genannt, wie auch einer Citadelle und einem Schloß. Sie hat einen Buchos» unter das Erz-Bißthum zu Turin gehörig. lurgMll, Liurge vo, kleine Türkische Stadt in der Wattachey, wo der Kluß Tele- in die Donau fallet, lurgcsu, siehe ttcrgsau. /vn , , Stadt in der Normandie, amFlußDure, nebsteinem festen Schloß und Benedictincr-Abtey, in . Frankreich, luiies, oder dieDeschwovne, sindiiiEn- gelland i2. oder 24. Männer, welche man erwählet hat, über eine That, nach Beschaffenheit der Zeugen Aussage zu ur- thenen, und welche diclerwegen schwören müsse». Denn gleichwie die Königs Beamten von dem Rechte urchsiien, al,o ur- theilen diejuri-s von der Lhat. Es werden aber diejuckss durch den 3l>cnk derjenigen Provinz, darinnen die Sache vergehet, erwählet, weiche, wenn siedleZeugen vor der ganzen Versammlung öffentlich verhöret haben , nachmalS in cineAnti- Chambre gehen, um von der Thar zu m« kheiien. Sobald sie sich nnn hierüber vereiniget haben, erscheinen sie vor Gericht, uno erkennen den Angeklagten entweder unschuldig, oder schuldig. Aufden ersten Kall ist er absolvier, am de» andern aber Iprichc der Richter das Unheil nach den Geseffen. Dergleichen ist auch in Dänischen Ländern in peinlichen Sachen ein- gesnhrct. uiisäittion, die Gerichtbarkeit, eine gemessene Gewalt zu befehlen, und wird aethci- lcc in die hohe »nd niedrige. Zur hohen jurisäiction, ciiminslis live alta genannt, gehören die Straßen an Leid und Leben- Zur niedrige» , oder j urislliKlonc civil», llvc ballst , werden alle Geld-Sachen, Verträge, Psandschafreii, Erdschatten und dergleichen mehr gerechnet. suiispiuäLNL, heißt die Wissenschaft und Gelehrsamkeit i» göttlichen und weltlichen Rechten. Iuvisren-Faculrät ans Universitäten, ist ei» Collegium, so aus Vvewubus/uils bestehet , welche den Fragenden in Rechts- Sachen ihre ti,cks>oittä etlheileii, and über die ihnen zugeschickten -itta m Qvilll-ur und Lrimlnallbus das Urtheil sprechen- juiumcnka, siche tterameula. kvry, siehe svii. /us upcemr» , siehe VefnunffS-Aemt. '/US delli L psc.s, heißt das Recht einer sou, verainen und hohen-Obrigkcii, Krieg zu führen, Alliauzeii »nd Budnisse zu machen , und Frieden zu jchliesscn. sus Lsiiunlcum, siehe Lanvnicum jus. jusLivili-, suche LürgevlichRettiN luscoullucenillj -Brglerkungs-Keckit, besitzet a,ijetzo Hessen - Darmlradc dm» die Jus Iustmgen Juftmopslis Izehoe 559 Wetterau, ist aber noch streitig, und ge- «chiehet mit Widermrnch derer Liande, durch deren 1'eriiwrium das Geleite gehet, ist auch mir etlichen noch im Proeeß. Mit Hanau har er sich deswegen vor etlichen zo.Jahren, und mit Chur-Maynz Anno suLäi-'non Lpp2ll3Ncio, ern Recht, ^anirch etliche Neichsstande durch Kayierirche Pn- vilegia oder alles Herkommen befteyct sind, daß von ihren Urkheile» und Aus- sprächen niemani) an daö Äammer- richc oder den Reichs-Hofralh, entweder Lis auf eine gewiste Summa , oder gar nicht, appelliren kan.,, Dergleichen Recht haben, vermöge der güldenen Dulle, die Churfürsten des Reichs. LviscvxLle, das Bischofitche Recht, lft die höchste Gewalt, welche die Obrigkeit eines Landes in Kirchen-Sachen hat. 7v5 kaclala, heißt soviel, als das Heroldsoder Gesandten-Recht. kus Lentnmi, siehe Volker-Recht, sus Olaäli, das Recht des Schwerdts, oder die hohen peinlichen Gerichte einer Obrigkeit. Nur nsmr-e, siehe natürliche» Recht. ^ rus klniilik, Besatzungs-Recht, vermöge dessen ei» Landes-Fürst berechtiget th, eine Festung zu besetzen, und Gamilsn darein zu legen, dergleichen Hessencaffei in der Festung Rheinseis bishero prätendiret, und darüber mit dem HauseHeffen-Rhein- felö lange Zeit gestritten hat. ^ur vrMlSllsi'uin precum, s. Panis-Ävies, siehe Staats-Recht. lurLe^ucl«, siehe Hrersfolge. Jur LtAULrium, siehe LV,ichöild. vli» L naclr, ist eines von denen hohen Rechten eines souveraine» Landes - Fürsten , vermöge dessen derselbe nicht allein denen groben Uebeichacern die Todesstrafe dfttirec, sonder» auch dieselbe aus Gnaden erlassen, oder in eine geringere verwandeln kan. zuitice ok 7ZML0, sind in Engelland Crimi- nal-Richter, welchedie peinlichen Lachen entscheiden, und das Königreich unter sich ,n, 2 . Kreise, nemlich in den Südlichen und Nördlichen, einqetheilec haben,davon jener alle Landlchasten an der südlichen Seite, und die>er alle aus der Nördlichen Seite des Flusses Trente unter sich begreiffec. ssuftmo okIkskssce, siehe friedensrrchrei-. Zustificir.n, sich rechtfertigen, »crtheidigen, und seine Uinchuid darchun, ingleichen einen armen Sünder vom Leben zum Tode br „gen. D.her.susiiücmlo dieRechrser- tigung, Verlheidigung. Iustmgen, Schloß undReichs-fteye unmittelbare Herrschaft unweit Ulm, gehörte de- ne» Frexherren von Frcyberg, Liseuberqi- scher Linie, welche Sitz und Stimme auf den Reichstage» hauen, anjetzv aber dem Herzoge von Würcembcrg gehörig. fuftmoxoÜ5, siche INria. fuftinvxolir, eine Türkische Stadt in der Bulgaren. Iuftitwrius, ein Richter oder andere Genchts- P^lou- » 2" erlichen vornehmen Städten, «!>» ! Eoppcnhagen, nennet man den I rreirclem lm höchsten Gerichte Inftlrium , der Stillstand in Gerichten, die Zert, da lei» Gericht gehalten wird.' ergcnttich die Gerechciakeit, hernach auch der Gerichts-Platz, wo man die armen Sünder durch de» Nachrichter vom Leben zum Tode bringet. Iusritz-Lammeu , oder Gerichts-Hof in Frankreich, ist ein ausserordentliches Gericht, welches die Mißbräuche und Untreue der aufRechnuiig sitzenden Offician- teii, und derjenigen, ,o mitden Landes- Gcldern und Konigl. Einkünften zu thun haben, Nliteriuchet, und ist schon in einem Ediere vom MonacJnnio ausdrücklich anbefohlen worden, daß dergleichen Justiz-Cammer alle io. Jahre anqe- steilec werden soll, wie denn auch Ln- dewig XIV. iö6r. ein solches Tribunab ansgrrichter. Unter der Regierung aber des verstorbenen Herzogs von Orleans, alsRegcntcns in Frankreich, lfr , 7 , 6 . ci, ne icharre Justitz-Cammer wider alle Königliche Pachter, Einnehmer, Commissarien und Bedienten, wie auch diejenigen, so mir Aßignationen , Briese» und Re- scripren der Schatzmeister und Generai- Pachte" gehandelt und Wucher getrieben, aus so. Personen angeordnet, viele Personen von grossen Familien in Arrest ae- bracht, alle ihre Sachen und Scriptmeu untersuchet, und nach Bünden, mit harter Leides - und Geld - Sr.aLen beleget worden , welches zwar die König!. Cammer bereichert, und sollen diese Gelder zu Bezahlung der Landes-Schulden ange- wendet werden. Es ist aber dieses Gericht > 717 . wieder aufgehoben worden- surkis, siche fuclis. Iurro cin», Stadt in Groß-Pohlen, an der Schicsischc» Gränze, dahin sich,6zi. zur Zeit der Religions-Verfolgung eine grosse Anzahl Lutheraner aus Schlesien begehen. fr,venL7.o, Stadt in der Provinz Bari , im Königreiche Neapolis. bvLnocvldro, siehe lvsnorcro. I^nnslro, ?eri35lro, sind die Diminutivs V0U ^wan und petvow, und müssen sich alle Rußische Unterthanen , auch die größten Bojaren, aus Respect gegen ihren Czaa- ren, also unterschreiben. lxvoct, Flecken in Lugelland, in der Landschaft Sunolk. Itedoe, Stadt im Herzogthnm Holstein, am Fluß Stör, dem König von Dänemark gehörig, 2 . Meilen von Giückstadt. Es wiro allda «in starker Kornhandcl getrieben, 560 Izmm Aärnthen Aarnerprunn Aale len, und befindet sich einAdelichesLuthe- rijches Jungfern-Kloster daselbst. Irlum , vornehme Handels - Stadt in Ruß land, auf dem Wege Mischen Bielogrod undBachmet, ani Flnß Donetz. krtcbscbe. Fluß in der Provinz Huatimala in Neu - Spanien, in Nord-Amerika, bey welchem Bäume stehen, aus denen Alaun und Schwefel Messer. i-rchsl, siehe Labslsr. Aaaq , ist ein Fahrzeug, einer Schmacke gleich, und wird selbiges auf der Nieder- Elbe sehr gebrauchet. lks-u, Rss, «Zuai, ist ein Mauerwerk von Steinen, welches man längst dem Ufer eines Flusses oder eines andern Wassers auftichtet, um selbiges in seinem Fluth- belte zu erhalten. Es heisset auch ein abgesonderter Platz am Ufer eines Hafens, um scheibst dreWaaren ans-und einzuladen. Kusi Nsslbsr , ÄlLM'L äo Ou:n, ist ein Offi- «ier in einer Stadt, welcher das Amt eines Hafen-Capilains verwaltet- Er muß für alles Sorge tragen, was das Pelicey - Wesen des Hasen» betrift, und verhindern , daß des Nachts kein Feuer in den schiffen und Fahrzeugen gemacht wird, u. a. m. KsbLni», siehe (-HiLiim. Kchrol, suche Lsbsl. Aadelitz , Stadt im Herzogthum Magdeburg , an der Mark. Kabodoif, , Stadtlein in der Grafschaft Alps, in Ober - Ungarn, am Flusse Hernac, ist wegen ihres guten Biers berühmt. irocb-mir-, Königreich in Indien, in dem Gebieche des Grossen Moguls, in Asien, längst tem Berge Caucasus, nebst einer Hauptstadt gleiches Namens, welche nur von Holz erbauet, und an einem See gelegen. ir-idieu, siehe cn,SU. Lacscole, eine kleine Landschaft im Herzogtum Crai», darin»« La« die Haupt- stadt ist. . Dadan, Stadt'imSazer-Kreise, an der Egcr, in Böhmen, 2. M. von Satz. Dähdinger.-, Lehdinger-Land, kl-Di- strict im Herzogthum Bremen, zwischen dem linken Ufer der Eibe und dem Habe- ler - Lande gelegen. „ .... -Päinnitz,Aöhm,ich-AKinmy,s.LH«nm,tz. Lsiinpelung«, suche csmpo lE°. Rärntden, Herzogthum, welches gegen Osten an Gteyermark, gegen Süden an Srain undFriaul, gegen We- sie,, an Tyrsl und Salzburg, und gegen Norden gleichfalls an Steyermark grsn» i ret Es ist in dieLänge 2«.und die Breite ,4. M. groß. Das Erdreich ist ber- i morastig, und voller Holz, >eden- Nredrr - Rarnthen, gehöret dem Haust Oesterreich, und stehet umer der Inner. Oeslerreichische» Regierung zu Gratz "je. doch besitzet der Erz-Bischof voiiSalz- burg und derBischof von Bamberg auch etwas darinnen. ^ Aar nrrprunn, Herrschaft in Nieder-Oe. sterreich, im Viertel Unter-Mannharls. berg, 6. Meilen von Wien. Aasmarck, Raysersmaick, Täfemarck, Aesmarck, , eineOber-Un. garische Freystatt in der Grafschaft Zips, am Carpatischen Gebürge. Kästau, siehe Köstau. Lcagpl, Residenz Stadt des önckti'gsr-^, Sultans in der Cubanskischeu Tartarey, welche zu Ende >7zü. v»„ den Russen er. obert, geplündert, und gänzlich zerstöret worden. Kaklenbrra, , ist der Höchsts Berg in Pohlen, und oben darauf liegt ein Kloster zum H. Kreutz genannt. Rahlmüny, siehe Aallmuny. Lahn, oder Nachen, ist ein kleines Fahr» zeug,damit man über einen Flußsttzen kan, und hat es weder Mast noch Seegel. Raidau, siehe Riedanry. RalLviolloK, ein Rußisches Städtlein in dem Gouvernement Casan, am Flusse Kama. Raimachiten, XaimLnr, ei» gewisses Volk in der Tartarey, welches eine gewisse Land. schast,Kaimoch oder Kaiman genannt, bewohnet, und liegt dieses Land um den Fluß Ghammas» und wird das angränzende Meer die Kaimatische See geneimet. Kaisircken, siehe Kirchlich« Karsacken. Xsiisiss, ein grosses Königreich in dem Laude des grossen Moguls, in Asien, dar- iime der Fluß Ganges entspringet, und hat solches gegen Norden daS Königreich Thibet in der Tarcarcy, gegen Süden aber die Königreiche Pitau, Sida, Naugracuk und Kachemire zu Gräiizen. Lskrsve, eine Scheide. Münze in Guinea, in Afrika, etwa z. bis 4. Pfennige werrh. Kala, feine» Slädrgen und Amt an der Sa«, le, in Thüringen, 2. Meilen von Jena, nach Sachsen - Altenburg, und als» dem Herzog zu Sachsen-Gorha gehörig. Da» nahe dadey liegende Schloß und Amc heißt Leuchtendurn. Ivalsjoki, schlechter Flecken in der Schwedischen Provinz Eajanie», in Finnland, wo sich der Fluß Äalajoki in den Bothniiche» Meerbusen ergeußk. Kalb, siehe Talw. Raldekarr, ein Cbur«Colnisches Stadtleur im Herzogthum Westphaicn, Ralckae, siehe Lalcar- K-loen, suche Talden. Raldraw, Stadt im Piißim-Kreist, «I Böhmen, gedörrt einem Prälaten Bene. dictiner-Ordens , 7. M. von Carls-Bad. nocht'fruchtbar^/ ab'sondcrlich^an w'eissen , Kal«, kl. Stadt in der Nstder-Lausitz, z.M. Wächr. 2s Wird gelheiiel in Vdrv - U»d l von Dvdriluck/ Chur-Sachsen gehvna^ Kalenberg Aalten- AamLniec- Biksch, im Westerreich, den Grafen von Hanau gehörig. Ratren-Nsrühcim, grosser Marktflecken und Amt, nebst einen, alten Schlosse, Meer-Lmse genannt, im Henneoergi- schen Gebierhe, anietzo dem Herzog zu Sachlen-Weimar gehörig, an oem kleineir Fluß Fulda, welcher m die Werra lauffet. Ä.^r«!-fte,„, keiner Ort im Schlesische,» Furstenthnm Ncisse, an dem Mayrlsche» Geburge gelegen« Äalrenrnasirr, Herrschaft in demFürsten» rhum Liegintz, in -tieder-Schlesien, den, GrafliÄenGeichiechcevon Götz gehörig. K^luz», Stadt in Rußland, am Muß-Oka, in oen, Monomische» Kreise. Rnlunstzsvg, eine der nahrhaftesten Stadre auf der La'nnchen In el Seeland, mit einem Hase», welcher nach de,» zu Coppenhagen der beste im Lande ist. Das ehedem allhier gestandene Schloß haben die Schweden An. lüz». gestrenger- weil der König Albertus von Schweden/ nachdem er von der Königin Margarethä gefangen worden, auf seidigem erste Zeit- lang sitzen müssen- Dam, siehe Cham. lvamr, grosser Mid fischreicher Fluß in Rußland, welcher in Groß-Permia entspringet, und sich hinter Easau in die Wolga er- geußc. Dameel, Lksm-au, ist ein grosses und dickes Schiff, welches zu Amsterdam erfunden worden, um ein ander Schiff damit in Sie Hohe zu heben, auf daß es über den Dam» puS komme, indem man auf solche Welse ein Schiff bis auf 5. oder 6. Fuß >n di» Höhe bringen karr. Ramennol, kleine »Stadt in Rußland, in der Provinz Sewsk im Belgorodifthen Gouvernement. Ramennoi-Saton, geschleifte Festung der Gaporoger-Costcken, im Kiewischen Gouvernement »oü Rußland, am Flusse Busu- lnk, auf der östliche» Seite des Dnieper» gelegen. Gegen über ist die Setlcka oder der Haupcsitz dieser Eosaken, in welcher kein Weibsbild geduldet wird. Doch liegt in der Ertadelle eine kleine Rußische Besatzung. Ramenr;, ein vornehmes Cistercienser-Klo- ster im Fürstenkhum Münsterberg, iw Schlesien. Rameatz, siehe Sameny. Lamimcc-Pöüolsky, Lstorenerra, H.UPt» stadc in Dber-Podouen, am F üß Sine« cr-cz, welcher nicht wric davon in den Fluß Niester sallec. Sie,st eine vorcrefliche auf einem steilen Felsen gelegene Festung, welche von jetzlgeSachcem Fluß, und i-Uiseik desselben/ von hohen Bergen ringsherum umgebe» wird. So dar 11. auch eine feste Eicad-Ue «ur dein Äiprel desF-usenS. Jh» Büch», gehöret uurer das Erzbißrhum z>» Lemberg. An. i-/a. eroberten ft« me Tür» Rn ken, Dalenbrrst, siehe Lsileubcra. ktslenäc,!, suche »Lalrnder; Herren. Ralsaateering, siehe Lalsareruust. Xalipfi, siehe L-Iistn. Xalrs, kl. Stadt in der neuen Mark Man» denburg, am Fluß Drage, nicht weit von He» Poblnischen Granzei«, denen Herren von Güntersberg gehörig. Rafts, siche Lins. ^ Rausch, Woywodschaft in Groß »Pohlen, nebst der Hauprstasc gleiches Namens, am Fluß Pros,>a, zwischen dem Moraste qele- gen, daher ihr übel beyzukommen ist. Zwischen dieser Stadt und PetricSw Ml» ten die Schweden A. > 706. im Oct. mit den Sachsen,Polen »Müsse« cineSchlacht, in welcher sie den Kürzer» zogen. Lalierasch, kleiner Ort in der Moldau, ,0. Meilen von Jassy, gegen-Osten, nach Bender zu. Rallmiinr,, wohlgebauter Marktflecken nebst einem ist der Höhe gelegenen Schloß, ins Neuburgischen/ an der Nab, da wo die Ms in dieselbe enifallt, 5. Stunden von Regeusburg. Es ist daselbst ein Pfleq- amr, und hat dieser -Orc vor Alters zur LandgrafschastSrephaniiig gehöret. Kalmücken-Tartqrn, ssnitu,i, wohnen in der grossen Larcarey, uni den Fluß Wolga, nm die Easpische See, und weiter gegen -Osten hin, stehen unter dem Nutz sich eil Reiche, und haben weder Städte noch Dörfer, sondern wohnen bald hier bald dort in Zeltern von Filz, welche, wenn eine Anzahl derselben zusammen stehet, eine Houve genennet wird, und ihren betontem Kan hat, Alle Jahre den Winter über lagern sie sich langst der Wolga auf Russischem Grund und Boden; ihr Reichlhu», bestehet in Vieh, ihre Gestalt lst häßlich, und ihre größte Deiicatesse ist roh»S Pferde-Fleisch und Milch. Ihre Re» ligwu ist meist heydnisch, doch haben sich seichero viele raufe» lassen, daher der Russische dirigirende Denar -rz-.zuAirracan, tu Unterweisung der Kalmückischen Kinder, eine Schule austlchcen lasse», in welcher dieselben - nebst ireyer Unterhaltung, >n der Rußisch- und Kalmückischen Sprach«,und in denen Glaubens-Lehren, können unterrichtet werden. DaS hierzu nö- khige Geld hat man aus die Einkünfte des Astraeanuchen Gouverneurs aßignmet. Kalo, Lo-m'tat«, Si/i-rr im/i,, eine Schanze in -Oder-Ungarn, in per t-iespanschast Szabofts, in einem Morast gelegen, welche» der Fluß Kaft! Macher. Ralrcftbsr», ein Benedicriner-Kloster keo Sangerhause», i» Thüringen. Raitcnorunn , Schloß und Herrschaft jft Lder-Erain, eine Stunde von Lanka», den Jesuiten zu Triest gehörig. Nahe bierbey ist «j» Fürstlich- Auerspcrgischer Thiergarten. Kaltenhausen, Stadt in der Grafschaft 562 Rammiec Rande! ken, welche sie aberAn. ,6pp. jmCarlowi- tzer-Frieden nieder an Pohlen abtracten. Lamrniec, tl. Sradt ln Polesien in Lithauen, am Fluß Jißna. Sin anderes Aaminrrc liegt in Masovien, am Flusse Bug, n6. M- von Warschau. kisliutcKonL», Stadt an der Wolga in Rußland, ».1 Gouvernement von Astraka» gelegen. L«mn>, kleine Stadt, nebst einer Castell«- ncv, am Fluß Warta, in der Woywod- schast Kalisch, in Groß-Pohlen. Lammer-Gevickrs-Visirarisn, siehevisi- rarian des Lammev-Gevichrs. , Rammev-Giirdev, s. Domanial-Giithrr. Leimmer-Skilckk, siehe Haubitzen. Lamniy, siehe Lhemnitz. Ramb, siehe Lkamb. Kumpic , siehe c»inxsne. Lainpno, kleine Stadt in der Herrschaft Wartenberg, in Schlesien. Lamrlcharka, (Lhamßscharka,) eine grosse von den Rüsten im Lahr ,706. entdeckte Halbinsel, w gegen Norde» mit Siberien zusammen hanget, und von Japan durch einen >;. bis 20. Meilen breiten Canal abgesondert wird; sänget sich gegen Süden unter dem ;i. Grad Norder-Breite an, und laust bis zu dem 67. Grad gegen Norden aus. Die geographische Lange wird, von der westlichen Küste nach dem -Meridian von Tobolska zu rechnen, »z.Grad, und von der äuffersten Nord-Oestiichen Gränze >20. Grad angegeben. Sie soll von Süd-Osten in Nord-West auf zoo. Meilen lang, aber von ungleicher Breite, nemlich von;o. bis loo.Meiien sepn. Sie hat einen Feuer - speyenden Berg, Sopta genannt, u. wird unter andcrn von den Flüssen Kamtschatka,Olutaisk«, Ana- din und Pcnsinska durchstrohmer. Mitten durch die Halbinsel gehet der Lange nach ein grosses Geburge; sie ist mcistentheils den Russen rridulbar, welche Pelzwerk, und sonderlich Castore, von den Inwohnern erhalten, auch daselbst Colonien, Dörfer und Festungen angelegt habe». Sie ist vornemlich deßwegen berühmt worden, weil man von da aus zu ermhren gesucht hat, ob Siberien mir Amerika gegen Norden zusammen hänge oder nicht. L.inricharka, ein Meerbusen, welcher von jetzt gedachter Halbinsel in West, und Japan gegen über in West-Nord, von Carea aber in Süd-West lieget, und dey nahe 400. Meilen in die Lange, auch 20. bis 70. in die Breite hat. L-rmrsckatka, wird auch ein Fluß auf der Halbinsel gleiches Namens genannt, welcher bei) der von den Russen ange,egten Sradr Kematschtzkovi vorbev, uno von Westen gegen Osten in das Orientali che Meer fliestet. «§ndrl, Fluß in der Schweitz, ,m Canton Ranelichr Rarar Bern, welcher bcy Kandelsteg entspringet, und unter Thun in die Lar fällt. ^ kleine Stadt in der Liesl.,'»di- schen Provinz Esthland, in dem Gedicthe der Stadt Derpt. ^ Kangoxun,», siehe LsnZoxrmis. ^a"lhe-r-, grosser Markt, nebst einem festen Castell, ohnweit Lsfeck, in Ungarn. Lonrow, kleine, aber befestigte Stadt in der Woywodschaft Kiew in Nieder-Noi- hyuien, am Flusse Nieper. I<.Lnnsi, kleine Insel unter den Westerncs, bey Sclsvttiand, zwischen der Insel Skie und Mul. Annstcin, Herrschaft in der Mittelmare Brandenburg, denen Frepherren von Kan- stein, als ihr Stammhaus, qeddrig. Lanr, Sannum, Scädkiein, nebst einem Di- stricte an der Westritz, i,n Fnrstenthum Breßlau, in Schlesien, ; Meilen von Breßiau, dem Domcapitei gehörig, lr-nck-u. grosse Stadl in der Chinesische» Provinz Quantung, in Asien. lkrpa-AgM, siehe (snpn-.^nli. Lapffenberg, Lnppenbevg, Stadt und Schloß in Steycrmark, an dem Mertz« Fluß gelegen, 7. Meilen von Grätz. Rapovnack, siehe Lapornack. Rapozvav, siehe Lnposw.iv. Lappe, ist an einer Festung ein klein Werk von 2. Facen, oderLorderrheilen, weiches ein heraus streckendes Eck machet, und nur eine Brustwehr hat, »ul Pall fade» umgeben, ohne Graben, auch hat es eine andere, von 2. oder z. Klaftern, gegen dem Felde. Diese Werke leget man >, issest des Giaeis als ein kleines hervor stehendes Oorxs ä- Luiäe an. Rappel, grosser und nahrhafter Flecken in der Schießwigischen Landschaft Angeln, an der Schlcy. Gehöret unter das adeliche Gur Rost, und werden in dieser Gegend die besten Heringe gefangen. Lappe» , siche Anker kappen. Rappendvügge, suche «^pic.elhevg. Lapsendrrg, schöner und grosser Marktflecken in Sceyermark, hat ein sehr ansehnlich Schloß aufeinem hohen Berge, und gehöre! der Stubenbergischen Familie. Äapruv, siehe Laptuv. Lapuvge, siehe Ropuvya. kvLi-'-miäUes, suche Lsrantob-r. Ki»!»-3ri-lcl>r, wird am Peruanischen Hose der königl. Wundarzt gen.nnec. Lavat, ist der Name eines Gewichtes, wodurch man die Güte des Goldes andemec, als welches im höchsten Grad fti» heisset, wenn es von 2,. Karaten ist. Wenn man sagt, es scne das Gold von 20. Karaten, ,0 verstehet man dadurch, daß es 4. Grad von seiner innerlichen Güte v riobrenhac, und daß es mir einem Sechstel Kupfer oocr Silber leqiret oder vermischet ist. Nach diesem Gewichte wird die Mark »12z». Theile cingecheilet. Was aber den Karat Rarbitz Rar Rarlenburg Raurütz 56z als ein Gewichte anlanget , so hält er 4. Grau, und wieget man mir demselben die Edelgesteiue und Perlen. Lqrorrr, kleine rstaoc in Böhmen, im Leut- merrtzer-Äreise, -.Meile von Töplitz, den Grälen von Collowrac gehörig. Lnrckus, Stadt in der Liefiändischeii Provinz EsthianS, j-- Mellen von Pernnu. Provinz n.ouvernement. Rar.,«, siehe Unruh-Stadt. A.-rÜ, Smoclein a» der Mosel, unterhalb Kochhclm, Chur-Trier gehörig. D-rrmr-Md, siehe Rern>vc.l:». Lnepensttln, kleine S.adt in Böhmen, in der Grafschaft Elatz, an den Schlesilchen Gränzen.. Anl-psien, siehe Larpen Stadt und Schloß in der Ukraine, den Russen gehörig, 4. Merlen vsiiBiaio- groo, gegen Nord-Weiten. Kars, Lrrrd-, grosse aber nicht volkreiche -Stadt in Lureomannre», in Asien, am Fuß eincc- kielnen Berges, nebst einer Festung, welche eine starke Besatzung har. Sie ist eine Türkische Granziest-.ing gegen Persien, und rcsidirec daleibst ein Basta. Der Groß-Suttan nennet sich in leinein Tire! erneu Herrn von R.»r§. Ravst, aus dem Laust, iavird eine gewisse Gegend in dein innmstacheile des Herzogthums Crarn genannt, deren Einwohner von den andern in der Sprache, Tracht und Gebrauchen unterschieden sind, und wo- lelvst -er veste Wer» wächst» dburv-mlb-L?, also werden Utk Wiktbe in den otarvan,ercoe.i, oder Tmkrlchen Wrrths-! Hausern, qen-nnec. Rav-liu, sieve La>nrg. lvar, kleine Malabarische'Kupfermünze in Dji-Iudien, au, S.r Küste Lranquebar, deren so. aus er» Fan»,, oocr 2. Groschen schwer Gebe, gehe-., und einer den dritte» Lhelr e.nes Sachsticheu Pfenuiugk beträgt. , siehe Omran. lei>«v,!>r»r, siche tsorcrr. ist eine Provinz an derCasvischen . See, ore sich An. 1727. unter Rußische Bochmaßrgkerr begab, r.m'm, Fluß im Herzogchum Luxemburg. l!. Lasten Ve-gre, siehe Tasten-Vögte, Rasionijrz, schöner und grosserMarktstccken im Prachiner-Kresie, »1 Böhmen, cllwo iweymal des Jahrs der beste iLiehmarkc in ganz Böhmen gehalten wrrd- . Kar, lunxoneüa, ist ein kleiner Anker, welchen man vor den grossen Anker wirft, da» mit das Schis dem Winde desto besser wi- derstehen könne. -eatlen.-uvg, war ehemals eine Grafschaft, naeoa hencs ein Kloster, jetzo aper >st es ein Cour-^ranliichweigisch-s Amt, feste- Schioß und Paß im Kirrstem,) im Gruoen- hagcn. Ratmünde, Stadt und Schloß in der Ui >au' den Kusse» gehörig,.. Meile von P .niostke , gegen Mstr,,. Rar!ch,^festes Schieß in Ungam, 8. Merlen von Scymmjtz. Aarfther-, kleines Ltädtgen, -8. Meilen von Breslau, unwert Racrbor, gehöret dein Bsichoss zu O imüst. lUrrrsanrorouvn, siehe Qrtlmmon. R„ree-o.-r-r», suche Lirhavlii-ntze'g l<ÄtLLnaM, kleine Stadt und Schloß, nebst einem engen und in die 8. Stunden Unzen Paß rn Bulgarien, nachS-opia gelegen. Leyer'ow, Herrschaft im Misner-Kreise, in Böhmen, weiche dem Crstercienser. Kloster Piaß g .höret. cavser-L. Flecken in der Türkischen P'0v:n; Bulgarien, an Ser Nord-West- Küjie des schwarzen Me.res, weicher ei-> ^ neu ichoneu Haren hac. Lauen, siehe Ro-vmo. Lrvergi-Kalöi, ist am Persianjschen Hofe der Austeher über den Caffee und über das . Roscüwasser. Aaiiss-rrthrp-Schiss, d-Iavira marclmnst, kniil-'.vsrcl/.icliip, ist ein Schiss, welches der Handlung wegen in andere Länder gebet- 'L Wfbeiievn, kl. freue Reichs» strkt im ntt-riacher-Thate, in Schmalen, am Firiß Werrach, ist theirs Lutyerisch, thests Calhori'ch. Raiismonno»S .irbrücken , Stadt am Fluß saar, im Westerreich, 7. Merieii von Skraßvnrg. Sie ist vor diesem eine Reichsstadt gewesen. Raufen, anno-.Td.ilcr', siehe Thaies. Laufs,mgen, V''»v-R r-ssungen, ein frey weltliches wer reformirren Religion zuqe» thanes adelich Frä-rleinstift, lammt einem grossen Dorf und Amc in Nreder-Heffen, den Cassel, so seine absonderliche adelich« Inspecrores und Dbervorst-cher, und daS ganze Haus Hessen zu Schutzhelmen hau Eine adeliche Jungftau, so vorher,rächst wird, bekommt daraus lös. Golsgulden in ls-Lcis. Rarruersdovs, kl. Stadt inNieder-Oester» reich, 4.M.vonW'en, gegen Mäbren zu. Raiinry, Reichs-Gk-astiches Geschlechte aus Mähren, dasGtammdausliegcr.M. von derScadtBrünn. Sie schreiben sich von Kaunitz-Rtttbera und Karinitz-Queften- berg, nachdem Air. 1752. G'a: Dom nieus Andreas von dem letzten Grälen von Que« stenberg zum Universalerbe» eingesetzt worden. An. 1764, bey Eeiegenheit der N n 2 Krh. Z§4 Rauns Rarste Raystr Razbach Krönung Josephs N. zum Rom. König, wurde dieses Geschlecht in den R. Für- steisitand erhoben. Aauno, siehe Rowna. Raurzim, suche Laurzini. Rauseuberg, siehe Lreuzeaach. Ksukely, kleine Stadt in der Provinz Äuo desdale,stn Süd-Schottland, 8. Stunden von Edenburg, gegen Süd-Westen. Laynan, siehe Liebanay. Lavi, Reil, Stadt in der Eissel, am Fluß Kyl, den Grafen von Manderscheid-Blankenheim gehörig, an die es nach Absteröen der Kaylischen Linie An. 1742. fiel. Laysei',/mrv>^,', ,st ^,4, Reichs-Furst, welcher von den Ehurfürsten rechtmäßig erwählet worden, daß er dem Heil. Rom. Reiche deutscher Nation, als das Oberhaupt, vorstehen soll, und gehet «r allen Königen und Fürsten vor, wie Ihn denn auch dieReichsstande vor ihren Lehn» Herrn erkennen- Die monarchische Gewalt eines deutschen Kaysers ist heut zu Tage durch die Macht der Reichsstäiide und Wahl - Capitulation sehr eingeschränkec, und kommen demselben nur »och einige Reservats zu, als hoheWürdcnzu conferi- ren, Akademien aufzurichteu, Privilegs zu ertheilen, die Reichsfürste,1 zu belehnen, u. d. m. Sobald Er als deutscher König erwählet worden, führt er, seit Maximilian l. Zeiten, den Titel eines erwählten Römischen Kaysers, und seit Otto dem Grossen sind die ehemals in Occidenk üblichen Bey- namen Lemp-r eil-L'ulku, InviLtu', L-el'sr, Impeiaror, «c. ^allezeit bey den deutschen Königen geblieben- Jhro setzt glorwür- digst regierende Kayserl. Majestät, Joseph tl. sind gebohren den -z.Merz >74>. vermählten sich den 7-Occ-'760. mit Maria Elisabetha Louise, des Jnfanccn Philipps von Lpanicn und Herzogen von Parma ältesten Tochter, so aber An. 1762. den 27. Nov. wiederum l verstorben.! Im dieser Ehe erzeugten Jhro Majestät eine Prin« zeßin, Theresia Lllsaderha, gebohren den 20. Merz 17^2; und wurden hierauf An. 1764. den 27. Merz zu Frankfurt zu», Rom. König erwählet, auch daselbst den 3. Aprst ser,erlich qekrönet. An. 17N;. den iz. Jen«, oermählcen sich Allerhöchst-Die- selvcn zum zwepten male mir der Am 1767. den 28. Man Tode- verbstchenen Chur- Bayerischen Prinzeßin, Maria Joseph«. Da auch noch im nemlicheii Jahre und zwar am >8. Aua. weiland Jhro Röm. Kaiser!. Majestät Franz 1 . Dero Herr Barer, glorwürd. Andenkens, zu Innsbruck das Zeitliche verliesse», tratte» Lilerhöchst- Dicseibe auch dir Kaiserliche Regierung an. Des Kaiserlichen Titels gebrauchet sich auch der Lürksiche Sultan, u. Sie Regenten von Siam und China, ingleichen seit Peter i. solenner Proklamation den 22. Ott. An. 1722. die Monarchen Rußlands, weiche Würde auch von Leiten des Reick« 1746. anerkannt worden. " Rayscr-Laris-Sad, siebe Larls-Lad. Aaysrrlrche Äammer, siehe L»»meo-Ge. Rayserlichrr Reichs-Hof-Rach, sich» Reichs-Hof-Rakh. Äayftr-Groschen, s. Silber-Groschen. »az-fec-Aichrer, ist in den König!. Städten in Böhmen und Mahren derjenige, so im Namen der Kaiserin, als Königin iii Bvh« men, in dem Magistrat prasiditer, und Achtung giebt, daß nichts wider das Kai» seriiche und Konigi. Interesse geschlossen werde. Razssersberz), mittelmäs» »ge Stadt in Ober-Elsaß, so zu der Land» vogcey Hagenau gehöret. Äayfers-Esch, Skadr und Amt im Erz- stifte Trier. Laysers-.scld, Schloß und Herrschaft in Histcrreich, - .Meile vonMitterburg, dem ^ Freyherrn Rompeln v. Kaisersseld gehörig. Laysersheim, «ine Eistereienser-Ädtey im Herzogthum Neuburg, an der Donau, so durch den langwierigen Proceß, und endlich 1656. erfolgten Vertrag, die in xrim, sunclinion- erlangte Reichs-Jmmedietät gegen das Herzogchum Neudurg behauptet hat. Au. -7Z7- den 14. Jen. wurde die,e Abcey, wiewohl nicht ohne Protestatio» des Bayrischen Kreises, dem Schwäbischen einvcrleiber. Rayserslaurev», Tuk-ve einiger Massen befestigte Sradt an einem kleinen Sec, welchen der Fluß Luller, oder Lauter, machet, im Amte Lauter, in der tlitter- Psalz, dem Chursürstc» zu Pfalz gehörig, sie liegt 6. Meile» von espeyer. Raysersmars, siehe Aä-mar k. Äay,evst»lil, Flecken ln dem Schweitzer,» scheu Canton Unterwalde», an den Bcr» Nische» Gränzeii. Laylersiutst , ein tteitlausiiger Berg in Brißgau, um welchen verschiedene Slädte und Dörfer liegen. Rarsersiuhl, Fo, um Doe,», D ikuna/ (,>- kleine Sradr am Rheni, in der Schweikersichen Grafschaft Baden. Sie gehöret unter dem Schutz gedachter Grafschaft , dem Bißthum Costnitz. Aapserswertli, eine kl. offeneScadc am Rhein im Erzstist Coli», welche ehedem eine starke Festung gewesen, die -üsA. von dem ShUr- sürsten von Brandenburg und -702. von de» Holländer» und ihren Mitten erobert und ganz verwüstet worden. Durch de» Badischen Frieden L. '?' 4 - wurde sie wieder an Chur-Cölln rcstitiürek. Gleich dar« an liegt eine Insel im Rhein, deren sich die- ser Ort in Kriegszcicen bevieiwt. , Äayst, ziemlich grosse Sradt m Siebeiibur. gen, nebst einem hohen schloß. Lazvach, kleiner Fluß «n Furitenchum Lieg- Razberg Rehl Rehlheim Reksterbach 565 r.itz, i» L chlesie», welcher ftch in die Oder ergmst. Lazl'crg, alle- und ruinirtes Bergschloß ' in der Kürstl. Coburg-Hildburghausischcii Landcsporcioi» , »nweic vom Slädtgen Schaickau gelegen. Ka;e, siehe (äsvalier. Razcneck, suche Easieneck. Lazenstein, Gräfl. Oettiiigisches ehemaliges Residcnzschloß und AlUt in Schwaben, im zürstenchum Oettingen. Aazcnstein, prächtiges Sch vß, Herrschaft und Garten in Ober-Crai», <>- Meilen von Laybach, denen Herren Äazianern gehörig, welche sich daher Grafe» von Kazen- sreiii schreiben. ^ ^ ^ ^ - R'zensiein, Schloß Mid Herrschaft dieses Namens, in Böhmen, an den Schlesischen Gränzen, siehe Laümir. keLLlkcrmM, me,r, befestigte Stadt in der kleinen Tariere», am Nieper, a.Meii. von feinem Einflüße in das schwarze Meer, wurde 16gz. von den Ruße» erobert. Hauptstadt des Königreichs TmiLUin, in Indien, jeliscir des Ganges, in Alien. Ledingcn, ein Orr in der Holländischen Provinz Ober-Dssel. Rcdmger-Land, siehe Hädinger. iveeyer, >I>e k.orü ftoryer, siehe Siegel-Verwahrer i» Engciland, - k-cs, kleine Stadt und Hafen in der Grafschaft Kachenes, in Noro-Schoctland, 3. Meilen von Wvck. Iveerckoy, Stadt in Sibcrien, am Fluß Ket, welcher hier in den Ob» fällt. Lcfcrnburg, Fürstl. Schwarzburg - Son- dershausisch s Vorwerk und Schäserey, im Amte Arnstadt. Auf dem nächst gelegenen Berge find noch die Rudern deS allen verwüsteten Schlofles Kefernburg zu sehen, auf welchem vor Zeiten die abgestorbene Grafen dieses Namens rcsidiret. Leister, siehe li-rzomr. Lekidinur -Land, siehe Rädingev. Leiste, Oorgs, c oürrm, ist der Eingang eines Bollwerks, halben Mondes und dergleichen mehr, vom Kchipuuci bis an beyde Couttineii, wo die innerlichen Polygons zusammen stoffen, und einen Winkel machen. Die halbe Kehllinie, De- migorge, aber gehet vom Kehlpuncre bis an die Courcino. Aehl,Rel)Icr-Scka»zr, Flc.ke» uud Festung inNieöer-Elsaß, diesseits des Rheins, gegen Scraßdurg über, wo der kleine Fluß Kintzmg in den Rhein fällt, 2. M. von Of- fenbulg. Dieses Kehl, nebst dem Hornwerke, liegt, gleich einer In sek, im Waffer, und werden sie auf der einen Seite von den Bluffen, Schutt und Kintzing, auf der andern aber von dem Rhein umgeben; wobey Len» das Land durch Schleusten äm Rhein von Baden im Ryßwickischen Frieden vom Kaiser, mit Confens des Reichs, zuErse- tzstUß des im Kriege erlittenen Schaden- überlassen, ist aberA. 170z. von den Fran- zosen wieder erobert, und in dem Badische'» Tneden 17,4. im ocen Lrcickei an das Römische Reich lnikmulzup überlassen, und von diefeni das Dominium urlio an das Marggrast. Baden-Badische Haus übergehen worden. Ln. 17z?, belagerte» die Franz»!«» diesen Ort, crosnecen de» is. Oec. dieeprcncheen, und bekamen denselben den 29. ejnLd, durchAccord ein. An. -737. aber, den Z. Febr. ward er an das Reich wieder abgetreten. 2 i-hikei„i, Schloß, Stabt und Pfleggericht, in Niedcr-Bayern, R. Straubing, a» der Altmühl, wo dieselbe in die Donau fällt, z. Meilen oberhalb Regenspurg. Dieses Städtlein ist sauber gebauet, häcei» Fran- ciseaiier-Kloster und ein Spiral, ein wichtiges Chnrsürsti. weiffes Brauhaus und eine Saizniederiage. Lest, insgemein Stabs ftsti genannt, siche ftuzst. Rein, siehe Ruin. Leina, Scadc in der Woywodschast Pose«, in Eroß-Poie». ReinssteilN, siehe Rin»lieim. Rciomavck, Stadtill Siebenbürgen, z. M. von Hermannstadt, gegen Westen. Ivoirk, ftiisej in Süd-Schottland, auf dem Flusse Förch, den, Hase» Leich gegenüber, weiche sehr fruchtbar an Meide ist. irolkinr, ein Volk in Syrien, welches im Felde woknct, und es mey'r mit den Christen ajs mit den Türken hält. Lclvra, kleine Stadt und Amt von acht Dörfern, in Thüringen, i» der güldenen Aue, bcym Fluß Heim, Len Fürsten zu Schwarzburg-Riidolstadt uud denGra-ei, zu Stollberg gemeinschaftlich gehörig. Roller, Amrs-Lelier, werden im Stift Würzbucg, im HenNebergischen, und an einigen ändern Orten, die geringem Beamten in den Aemcern genemiet, indem daselbst das Pradicat Amcmauil insgemein adelichen Personen gegeben wird. Ein solch Amt aber nennet man eine Rellere?. K-ils, kleine Bischöfliche Stadt i» der Irr- ländischen Provinz Leinster. Relmiimz, Relmaut, d-r/rr-o, Herrschaft, nebst einem schonen Schloß- Flecken und Lustgarten in Schwaben, a. Meilen yon Meimningen, den Freyherren von Rehbcrg gehörig. ftrloncor, ist der oberste Rlchter, und das Haupt derjenigen Armenier, weiche in pha, einer Vorstadt in Ispadan, sien, wohnen, und wird ^fteafbe vüii dom Könige in Persien aus ihrer sfatton cr- ftüier Flecken in Süd- Schottlaiid, am inner Waffer gesetzei weroen'kan. Dftser FlußTwede, in der GraffchaftRoedorough. Ort ward den, tapfern Marggrafen Louis! R elftere,ach, Schloß und Amt iNi D.eyeichl- Sk n s z66 Acmacd Aenfinttron scheu Gebietbe, »ach Heffen-Darmstadt gehörig, andcrthalbe Me,!. von Frankfurt. äs 'nmcst, kleine und riiiimre Scvdr in l»n, in der Landschaft Egramanlen, gegen dieGränzcn von Äladnli, in Äste». Remberg, riclne Hcadt, I. Meile.pou. Wittenberg, im SechMen Shm-Krcise, »cs,! ein.r Probsicy, weiche der Universifäl zu Wmeiiberg eiuverleibet werde». K-mllücv, Stadt in der Donwodichast Polen , in Groß-Polen. Ivemer, kleiner Ort i»Obcr-Uligarn,anden Gränzen von Siebenbürgen. kem, ttuLr-Fx», ist ei» Hof-edienter Key der Ottomanmscheli Pforte, weicher die Aussicht üd r les Groß-Sulcaus Kleider und weistes Zeug bat. ' Aenniat, kleine und wohl gebauete Stadt in der Obcrn-Pfalz, im Renl-Amte Amberg, 4. Meile:! von Eger. Reiniiin, stark besestigtts Schloß in Schle- sie», im Fü steiiibun, Iauer, dein Ungarischen Grasen Nicolai Palst gedörig. Ohnweir Tboren liegt auch ein -Orr, Kemnitz genannt. Lemn:n, kleine Stadt und Abtey im Erz- stifte Cölln, nicht weit von Mors. Rempenland. siehe LumpiMe. ^Lwpinß-.Schwedlichcrz.ecken in Schonen. Ä mpten, sreye Reichsstadt jm Algow, in Schwaben, am Fluß Iler, über welchen eine Brücke gehet, und der eine helleMeile unterverStadt sch streich wird. Sie ist der Lutherischen Religion zugethan, und treibet einen starken Leinwankhaiidei. Tenwrcr», gefürstete Abtey, Benedicciner-Ordens, bey der Stadt Kemxcen gelegen, und ist der Abt daselbst ein Reichsstand, wie auch Erz- Marschall bey der Kaiserin, und stehet unmittelbar unter demPabste, Er schreibet sich einen Herzog von Kempten, und rcsi- diret in dem Kloster St.Hlldcgard, unweit der Stadt Kempten, über welche sich aber des Abts Hoheit nicht erstrecket. Unter sein Gebierhe gehöret sonst, auch das Ländleln Büchenberg. Der itzt lebende Abt istEngelbertus, Freyherr p.Sirgensteili, gcbohrcn >t><> 4 . erwählt den i.e-Dc. >747. Remjer,Sad, ein Gesundbad inDor-Pom- mern, nicht wett von Grstswalde. UencN.'iier, Stadt in Hcresordshire, in Engelland. Kenftal) k7o»r„?roi,E, Stadt IN Westmor- land, lu Engeliand, nebst dem Titel einer Grafschaft, am FnisseKen, deren Einwohner starken Handel mit Tuche treibdu. stcuftn-onk, Stadt in Warwicksbirc, in En- gellend, nebst einem festen Castell. R nncmeuland, ein gewisses Gebiethe in Nord - Holland , langst dem denlschen M er, zwüchenFließland, Wacerland nnd Eüd-HoUaud. Xensmzrsn, Flecken an der Themse, in der Rem Rergervk Grafschaft Surrey, r.M. von Landen, in Engelland, allwo sich eni prächtig« Kö« nigl. Pallast, nebst einem schönen Garte», l,e'i,i«M. »4 .. >.MM .. erweft.rcc. DaS alte Haus siebt noch in der Mitte des Gebäudes, welches aber hiedurch sehr unregelmäßig geworden. ksm, (miftM,, Provinz in Engelland, welche gegen Westen m, Surre» und Süsser, gegen Norden an Essex gränzet, gegen Osten aber von dem Meer umgeben, und von Frankreich durch kc»?SL llL OgIs>s abgesondert wird. Sie ist an etlichen Orten sehr lrnchtbür, wird in die Distuete von Cantcrbury nnd Rochestcr cingekheilet, und ist zz. Meilen lang und as. breit. Lcntz, ein bekannter Gesundbrunnen tn Vor-Pommern, z.M- von Ltrassund. Le„;l„ge», kl. Stadt im Brißgau, am Fluß Elz, dem Erzhause Oesterreich gebeng. Reoviu, ein wohlgebautes Castell i» Ungarn , oberhalb Griechisch - Weiffcuburg, '.Meile von der Donau. Rcpcl, ein resormirt- adeliches Stift ?L, Oi'cnm, kl. Stadt in der kl.Tartarcv, an der Meerenge von Caffa, wo dieselbe 1» das schwarze Meer fällt. Reeckkaus, ziemlich festes Schloß in der Ltefiäudische» Provinz Letten, nahe bey Helmuth. Revckhoiin, festes Schloß in der Lieflandi« scheu Provinz Lette». Levcb'esck, kleine Scadt in Ober-Ungarn, z. Meilen von Pest. Acres, «r>s^, Fluß in Ober-Ungarn, welcher sich in die Lheisse ergeußt- Lereobania, Bergstadt in Siebenbürgen, nicht weit vom Flusse Fepcrkerez, wegen der Gold- und Slibergriiben berühmt. Rercgziür, Stadt in Ober-Ungarn, unweit Tockav, hat guten Wein- Refger, eine an der Caspt,ch-n See gelegene Provinz, welche stch, nachdem sie, vermöge der mit dem Schach und der Pforte geschloffenen Tractami^an Aerman Resselstndt Aessenich Aexholm 567 Rußland abgetreten worden, An. ,729. unter dieRüßische Bothmäßigkeic begab. liennsn , siehe Lsimanl-l. Kerment, ein Nieder - Ungarisches Städt- gen am Finffe Raab. Kern-Sctxiß , wird be» den Stücken der- jenigeSchnß qenennec, wenn das Stück Hinten und vorne Wage - recht stehec , all» , daß die Kugel nicht Bogenweise, sondern gerade flieget. Kerns, Dorf im Kernwalde, im Canto» Unterwalden,2. M. vonLuccrn. Keenw«ld, grosser Wald in derGchweitz, im Cantsn linrerwaiden, welcher denselben in zwey Lhäler einchsilet , nchmlich in das Thal ober den Theii , und in das Tba! , nieder den Wald. Kerpen , O.-x-r , kleine Stadt lind ehemalige Herrschaft im Herzogthum Jülich. Sie wurde,nachdem stevielerleyBentzergehabt, An. 17»! von Kanser Earl VI. als Herzogen von Brabant anCynrpfalj, und von da wieder an den Grafen Ioh. Friedrich von Schaesberq überlassen , auf dessen Bitte Carl Vs. sieAimo >7>2. zu einer Relchs-Graschaft erhuö. ry, Landschaft in der Inländischen Provinz Mounss-r, zwischen den Grafschaften Lorke, Lunnierick und Ciare. Re> sichan , oderLcefchän , Stadt, Schloß und Herrschaft in Histerrcich, zur Grafschaft Mitrcrburg gehörig. KeiiiE, kleine Stadt in der Türkischen Provinz Bulgarien , amFluß.Karasavi, 1 1. Ungar. M. vonSülstria, gegen Osten. Lerr-rirberm, siehe Rorvenheim. K-Ib-Kilci , suche Lft-cst- Resching , siehe Röschiuc;. Xeldi-oder also nennen die Türken die Peruanischen Soldaten Schimpfsweift, und h-ilftc so viel als Rothkopf, weil tue Perser rolhe Kopf-Binden tragen. Lc.si-r-^^Lsi, der oberste Borsteher des Tnrkiichen Seralis. Rcßmaeff, siche Lasmark. Leffei, ist derjenige cieffe und verwahrte Ort, wohin die Feuer-Mörser gepflan- zet werden. Ressel, ftu/re//u'n, also nennet man die Land- schau in der Niederländischen Provinz Geldern , welche zwilchen der Grafschaft Horn, der Landschaft Luick, dem Morast Peel und der Maaß lieget- Ls gehöre: nunmehr der Krone Preussen, welcher es in dem Ucrech- tsicheiiFrieden > 7 > 3 -vonFrankreich überlassen , auch in dem Baadischen Frieden An. 1714. bestätiget worden. Lcsse.dorf, ein Dorfz. Stunden von Dresden, ist durch die Niederlage der Sachsen 1-4;. berühmt worden, aus welche der DreßLner Friede erfolget ist. Resftlstqdk , Schloß, Flecken und ftcye Herrschaft in der GrafschaftHanan , z. St. von Frankfurt. Ls nenne: sich hiervon eine Adeliche Familie im Rhein-Lande. Lessenich, Castell und weftläustige Herrschaft a» der Maas, im Stifte Lüttich, nahe beyVisek, und ohnweit Mastricht. Äcftelo»a>, uehe Aelsterdach. AestrnhoH, Schloß und Flecken im Elsaß, dem Dijchof zu Srrapouig gehörig. Ivi-LVicl: , Markrfleckeii in L.^elland , in der Provinz Lumberiand, an dem Uimien Fluß Non. Acrenees, ein Fort im Holländischen Brabant,^am Einfluß der sogenannten Wester - Schelde. Letsch, ein Ä. 17^4. in dem R-Kriege mit Frankreich von den Franzosen befestigtes Dorcham-Rhein , im Bißthum Spener. Rcrrentioscn , offenes Slädtgen im Her- zogthnm Luxemburg. Retten-Älikfri» , sind zwei) halbeKugcln, inwendig ein wenig hohl, mit einer Kette, die man hinein legen kan , zusammen qe- hänget , aisdenn formiren sie eine ganze Kugel,und werden aus Stücken geschossen, lv-rcermz , Scädtgen in Norlhamptonshire, in Engeiiand. Rerriee, Freyherrlich Geschlechts in West- phalen, Hessen unöCurlano, daraus die Herzoge von Curland, entsprossen sind. Rertivein , siehe Göttevich. Retkwich, Pag über den Fluß Roer , im Herzogthum Berge». , ^ Keyeuovorf , Fürstlich - Briegisches Schloß in Schlesien , wegen seines guten Biers bekannt. Leyerer, ksi-eresii , heißt sonst nur eine gewisse Zunft, oder SeetL, jetzo aber bedeutet es einen Zrrthum in den GlaubenS- Artickeln , weicher jedoch mit einer Halsstarrigkeit Verbünde!! iey.l muß. , Lcyerkof, feines Schloß lmPiiSner-Krei- se, in Böhmen. Hier wird ein Bier von absonderlichem Geschmacke gebrauet, welches sehr gesund ist. , ^ . ... Regln, Flecken in der asten Mark , an der Havel, zwischen Alt-Brandenburg und Potsdam; die Einwohner nähren sich von der Fischerei). . . Reui-i, Flecken, Schloß und Amt m Thüringen, Sem Fürsten von Schwarzburg- Söndershansen gehörig,. Leutschuch, Schloß und Herrjchafl l» Karn- Lexmo'lm, Hauptstadt in derLandschaftCa- relen in Finnland , welche voller Seen und Moräste ist. Diese Scadc heisset auch Aqreiokfouod , Ruß. Koreiskoigorsd , Sie ist feste, aber nur von Holz , und au, 2. Insel» gebauec. Sie liegt an deriFmnia»di,chen Granzen, da wo der Fluß Wsxen in den See La-oga fällt. Auf der einen 3 »^ siegt dw Stadt, auf der andern aber das Schloß- Der König in Schweden , Gustav Adolph, hat diesen Ort . 6 .,. Sen Russen avgenommen, und in dem I- >7. gelmlojienen Frieden behalten, von weicher Zeit an dlLSchwe- Nn 4 ven 568 Aerhokm Eehn den denseibe» »sch mehr be,estiget. Im Zahre, 7 >o. belag'rceii und eroberte» ihn die Russen wiederum. Lkkl)oi„!-'iet,n , ist ein Theis von der Land- schastCareien, in Finnland, darin»? Kop- holm di.^Hauv'stadt ist. Dieser District ist vermöge des Äsystäötiichen Friedens i 72 >.,jMi ci:en Schweden»ndRußland al- so gerheilrt, daß dasjenige, so gegenNord und Westen lieget, der Krone Schweden, was aber gegen Osten und Süden gelegen , denen Russen überlassen worden. Im Äbeuchen Frieden A.. > 74; mußte Schweden 'üch die Festungen Friedrichshamm und Wistmanstrand nebst einem Tdeil des KirchipielS Pyrtis an Rußland abcretcen. Kezr. , Scädtiein inDber-Ungarn,hinter Groß-Debrecyn, 10. M. von Barche, hat Resormirtg u.Eatholische Einwohner, siede Klan-, KKsunLu, suche illLinsnla. kksruius, Graus-Festung inr Windischen Lande in Ungarn. LH-rrenlnUlir, altes und vornehmes gräfliches Geschlechte in denOesterreichisetw» Erfanden und vornehmlich inKärnchen. Es sind aus demselben viele berühmte Kaiser!. Ministe-s und Generals entsprössen, und theilet sich dasselbe in dieFran- krrwernische und Hohen-Osterwisi- fche Linie. Letztere nennet sich auch die rnetschischr west der jetzige GrafIoh.Io- seph,geb.>7o6. die älteste Erb-Tochker des verstorbenen Reichs - Pice - Canjlers Grasen von Metsch zur Ehe hat. Ln. 1764. den z. April, wurde Vieles Hochgra'fl-Haus von Sr. Ka'seri. Majest. in den R. Fürsten »Stand erhoben. , suckw ^ , ki, Kex, heißt Key den Türken und Persia-. nern so viel, als ei» König, oder Kaiser, welches die Regenten ihren Vornamen öfters beyzusügen Pflegen. Tierremi'mde,, eine Stadt auf der Dänischen Insel Sühnen, z. M. üher Niebmg, an einem ziemlichen Busen, gegen den grossen Belt, welcher einen giuen Hafen macht. .. - . klslmo, Flecken in der Provinz Ost-Goth- land in Schweden, 7. M. von Nordko« ping, gegen Nord - Westen kiLhia, ist der Statthalter, oder Dber-Hofmeister des Türkischen Groß,-Veziers, kluk^ heiffer ist der Türkey so viel, als ein kmi--üav,ist der General-Lieutenant der Jamlscharen,und über ihn ist der Aga. KMkmg, grosse Stadt in der Lhinesilchen Provinz Chekiang. . . . . ki?-nz , grosser Fluß cn China, hat hohe Berge, durch weiche man »ähret, und die man Himüie.s-Thore nennet. Jnlonder- deic ist merkwürdig, bas vom Könige Xio auf zwey Klippen dieses Flusses aus Erst yersertigte grosse Riesen - Bild, welches _Riangfl Kiekhalcn achzig Ellen hoch ist, und köiiüen unttr segeln ^^^'keln dieSchiffe durch. Xisngst, siehe t^usnZL >. Stadt von hdlstrnrn Gebäuden, m Cra-au Pohlen, in der Woywodschast kidlgrb, ist derjenige Ort zu Mecca, da. hm die Türken dey ihrer Andacht das Ge- sichte wenden; daher wird in allen Moscheen dasjenige Loch in der Mauer, nn-l- ches nach Mccca zugehet, Kiblach genannt, daß die bechcndc Personen wissen können, wo sie ihr Angesicht hittwcnden sollen. Iviclor, Stadt in der Woywodschaft Geudo- mir, in Kiem-Pohlen. KiUll-rmmllcr, Flecken in Worceirershire, in Engelland, weichen der Fluß Scoure in 3 . Theile thcstet. Kiebach, siebe Kiiebach. Kredanep, Kardan, kleine Stadt in Sa- mogicien, in Litbauen. kjoUomlli, kleine Stadt aus der westliche» Insel Mula, bey L»choccl«»d,gegen Norden gelegen. Kiei, (ür/amr die Hauptstadt desHer- zoglich-Gottotfischcii Ancheils an Holstein. Sie liegt in dem eigentlichen Holstein a» einem Meerbusen der Ost-See g.M. von Lübeck. Sie ist wohl gebaut, bar einen schönen Hajen, und desineen sich allda die Herzogliche Collegia, das Schloß ist ansehnlich. Die Universität hat Herzog Christian Werl A. >ü 6 ,e. gestiftet, auch wird allda jährlich ein berühmter Jahrmarkt geballen, ausweichein das alte Recht des Kieler-Umschlags, ausgeübet wird. Er fängt Sm H. drey König - Tage au, und dauert bis aus das Fest Mariä Reinigung. Zufolge diesem Rechte kan der Gläubiger seine Schuldner, wenn sie nicht bezahlen, ins Jnnlager citiren, allwo sie so lange bleibe» müssen, bis die Zahlung geschehen. Bo» dem jehliebenden Herzog s. Goriorp. Kiel, oder Aeel des Säusses, I» Oien», ist der unterste vicreckigte lange Grund- Balken,welcher zuerst aus dem Stapel an- geiegec, und auf welchen das ganze Gebäude des Schisses bejestiget wird. Er gehet vom Vorder - bis zum Hinkettheil des Schiffes. kiele- , Stadt in Klein - Pohlen, in der Woywodschaft Sendomir, gehöret dem Bischof von,Cracau, und hat viele Kupf« fer-Bergwerke. Kielen, Rieikalen om te kalfaateren, Larenei,, Schiffe ausbesscrn, welchesgeschiehst, wenn die Zimmerleuce das schiss auf eine Seite legen, daß sie zu dem Kiel komme» können. ^ - ...» Kieler- Ford, also wird .der Meerbusen arneniltt, welchen die Ost - es" bey der Stadt Kiel machet. Rirldaien, bedeutet in den See - Rechten eine Leibcs-Sttafs, sü die nächste nach der Ailappen Aikkaknie §69 Aiel-Gchwin ALkan Todcj>>Scrase ist. Der Verbrecher wird hreymal uifter einem schiffe, welches zum wenigsten ao. bis ^ Kuß tief lieget/ durchgezogen. So un» der Leib / an welchen, etliche Stück-Kugeln befestiget Mft, da» geringste vom Schiffe unterm Wasser an- rührcc / so ist ek augenblicklich zerrissen. Liei-Scchwin 5 ist eine diH Bohle, weiche sich inwendig nach brr Lange des Schilfes über dem Kiel befindet / und an leidigen befestiget ist/ um die Masten darauf zu setzen. R,emi / grosser Fluß imSchwedischen Lappland/ welcher in Kimi-Lappmark entspringet, und sich bey der kleinen Stadt Kimi/in West-Botinnen / in denBoth- uifchen Meerbusen ergeußt. Liemi / ein Orc in der Schwedischen Provinz Byrhnien, am Fluß Kimi» allwo er sich ui »en Bothnis. Meerbuien ergeußt. Er treibet mit allerhand Maaren / die aus Lappland / Finnland und Rußland kommen / gute Handlung. Riemi- Lappinarck / Landschaft im Schwedischen Lappland. Lieminu / Flecken in der Schwcdilchs» Provinz Casanien / in Finnland ,, am Fluß Iio, welcher sich drey Schwedische Meile» davon bey dem Dorfe Iio in den Bothni- schen Meerbusen ergeußt. Li»n / Insel zu Esthland in Liefiaud gehörig. Ivieuckanz, grosse Stadt in Chili»/ in der Provinz Kiangsi. trieiiaMg, grosseStadt in der Provinz Fo- ckien, in China/ allwo eine Brücke über den Fluß Mi» gehet / die zu beydeu Seiten mlc hau ei n u. Kram-Buden versehen ist. Aiknsheim/ Renshoim/ kleine / in einer sehr fruchtbaren Gegend gelege>re Stadt in Ober - Liiaß / so vorhin zur Herrschaft op.yeii-Laussberg gehöret hat / vomKöni- qe von Frankreich aber cingezogen worden. Ki-aklE , grosse Stadl i« der Provin Kiangsi/ in China. Liffkausen, altes/ wüstes Bergschloß Ü Thüringen, in der sogenannten güldene, Aue / z. M. von Mrdyausen / zwischei Keibra und Frankenhruseii. KikiiVsr, siehe Csocilcsz. »rlkLbäai, ist am Türkischen Hofe derjenige welcher dem Groß - Sultan den Steig Bügel halt. ^ Kilaviiit, kl-Stadt nebst einem Hafen/ m derInselSkle, bey Schottland- rälzn, grosse Provinz in Persien, längst der Casvifchen Meere, ist mit Bergen umq« den / und ward vor diesem Hyrcania ge nennet / ihre Hauptstadt aber heißt Ma sanderan. Sie ist überaus fruchtbar a WeM/ Oel/ Reiß, Seide, Toback,Dv meranzen, Cikronen/ Granat-Aevseln U.d.m. DieRussen hatten sie einigeZe> mie, traten sie aber i» dem Ä. 173,. n» denen Persianern geschlossenen Frieden diesen wieder ab. Rilappen, ein« Art Lappländer, so viel wilder als die andern sind, ihre Wohnung öfters verändern,die Gegenwart der Fremden fliehen / und vonJagen leben. oder das Haupt der Pagen des Kilar, hat daS Getränke desGroß- Sstlcans m Verwahrung. Er hat auch alle Schlussei derer Akagi, welti>es die Con- feccmachec sind,«.ist ein Verschnikteuer. t^lbegai», kleine Stadt in der Provinz La- genl;' , in Inland, in der Grafschaft Weu-Meath, welche Sitz und Stimme un Parlament hat. KMsg, LÄSaeH«, , kleine Stadt in Ulster, ,n Irland, in der Grafschaft Du,inegal, hat Sitz und Stimme im Parlament. Nluicl, kleine Scadc und Hafen auf der westlichen Insel Skie, an der Süd-Küste bey Schottland. Klickers», kleine Stadt undHafen auf der Insel Skie, welche eine von den Insel» Westernes, bey Schottland ist, an dem Meerbusen Pocril. Kitckolnckil, I-Lolm-Kll, s. Oslumbu; , und ehemals II», ist eine von den westl. Inseln, die an derNord-Seice Schottlands liegen. Die darauf befindliche kl. Stadt hat gleichen Minen- Kilckritt»kleine Stadt und Hafen aus der westlichen Insel Skie, bey Schottland- KlläsckLn, kleine Stadt und Hafen auf dev westlichen Insel Ma, beySchottland, an der Ost-Seite gelegen. Kiläar-,Grafschaft IN Irrland, in der Provinz Leinster, deren Hauptstadt gleichfal- Kildare heisset, und einen Bischof hat, unter das Erz-Bißthum Dublin gehörig. Das Land ist überaus fruchtbar an Kor» und Weide. Kiläsvle , kleine Stadt auf der westlichen InseiMula, beySchottland, nicht weit von der Nord-Küste. Kilcklun. kl. Stadt in Nord-Schottland i» der Grafschaft Roß , am Fluß Forbin, w» sich selbiger nicht weit davon in den Meerhusen von Cromarry ergeußt. Kiläu^o, Insel auf der Süd-Küste vonLapp- land, welche von Russen bewohnet wird. Kilekcmsm, kleine Stadt auf der Insel Ma,. welche eine von den Inseln Westernes bey Schottland ist. KU«, KlsKM, ist am Türkischen Hofe der Ober-Aufseher über Servietten, Zucker,. Confect, u. d. m. Kilkcnsrog.Kilkeaor. kleine Stadt in Jrrland , in der Grafschaft Cläre, nebst einem Bischof, unter daS Erz-Bißthum Cashel Ki?gsrren, fester Ort in Süd-Walles in Engelland , gegen die Provinz Cardigan. Rilia, siehe Kvlia. KMrsiili- , kleine Stadt, nebst einem Hafen- auf der westl. Insel Tyrrif, bepSchottlan-. Nn L Kit- 570 AWenny R-Lluhaustsn , Grafschaft in Lelnstcr, „ bst einer Hauptstadt gleiches Namens, amF uß Nure, weiche eine ver besten Städte in Jrrland, und befestiget ist. Sie hac ein festes Schloß, wird in die Jrr>a>-Vi-che und Eiigelländische S-adt emzccheilec, nnd ist die Residenz desBi- schsis von Ossery, welcher unter denLrz- ^ Büchm zu Dublin gehöret. Kiilsls,Kl!Is!oo, Städtaen an einem Meer- bu,eu, in der Inländischen Grasichaft Mayo, nebst einem Bißthum, unter Cas- hel gehörig. Klllslvw, Stadt in Connaugt, in derGraf- schasrClare, am Flusse Shannon, in Inland ,nebst einem Bißchum, unter Tuam gehörig. Killsumer, kleine Stadt und Hasen auf der westlichen Insel Mnla, bey Schottland, an der West-Küste gelegen. Killen, ein Ort zwischen 2. kleinen Seen, in der Schwedilchen ProvinzDalia. Killenoy, Insel auf der Küste von Inland, gegen die Bay von Galloway, welche den Lttel einer Herzogchums führet. KlllisnsiHr, kleine S.alt aus der westlichen JmelCoi, bevSchottland. Kilmscolo, kleine Lkadt inConnaugt, in Jrrland, nebst einem Bißchum. Kilmschüvi, kleines cadc nebst einem Hafen, in der westlichen Jn>el Mula, bey Schottland, an der südlichen Küste. Kilms oc!v, /Morr.?, kl Stadt in Inland, in Mounster, in der Grajschafc Limmerik. Kilmslovm, kl. Stadt und Hafen auf der weltlichen Insel Ekle, bey Schottland. " Klimme, Fluß in der Landschaft Mounster, in Inland , welcher bey seinem Einflüsse eine grosse Bay macht. Kilmsnm, kleineStadt auf der InselSkie, bey Schottland. Kilmere, kl. Stadt in Ulster, in der Grafschaft Cavan, in Inland. Sie hat einen Bischost, unter das Erz - Bißchum Är- magy gehörig. Kiünore, kleine Stadt in der Schottlandi- schen Grolichasc Arqyie. Kllmor-, kleine Scadt, nebst einem schonen Hafen, aus der westlichen Insel Dla, ben Schottland, auf dem Meerbusen Ka- dai gelegen. KilmorM, kleine Stadt und Hafen auf der West-Küste der Jnjel Skie, so eine von den Insel n Westernes bey Schottland ist. Kilopprn, suche Moppen. Kilpkeäro, kieineStadt, liebst einem Hafen , auf der westlichen Insel Ulst, bey Schottland- ^ ^ ^ - Kll-ik-, Stadt in dem Furstenkhum Seve- rien) in Rußland, 26. Mellen von Bia- logrod, gegen Nord - Weste». Klltronon, Insel aus der Küste von Jrrland, gegen die Ban von yalloway, welche den Titel ei ns HerzoglhuinS führet. Kilukaufton, kleine Stadt an der Ost-Ku- Rilvsrie Rmgst-n SchmlL'b'^ C«, inSüd- kieineStadt und Hafen an dem Meerbusen RogeL, am der westlichen In. scl Skie, bey Schottland. Kimscul?, Stadt in Jrrland, nebst einem Bißchum, in der Grafschaft Galloway. Kimbevg, kleine Stadt in Ober-Steyer. mark, r. M. von Lrück- Klmliolcon , Marktfleckeil in Huntingkons- hire, dem Grase» vomManchester gehörig, in Engelland- irinwwn, Stadt in Engelland, in derPro« vlnz Warwick. Kimri, prächtiges Schloß, nebst einem Staötleiir, in Rußland, im Kaschinischeil Districc, an der Wolga, denen von Ssl- tikow gehörig. Es gl k- hier die geschicktesten Handwerksleuce, ole in ganz Rußland bekannt sind. Kinast, siehe Künast. Kinkurn , Türkische Festung am Ausflüsse desDnlepers in das schwarzeMeer, gegen Oezakow über, welche A. 17^6. von den Russen erobert, und gckchleiffet, von den Türken aber wieder erbauet worden. Kmäur-ksckl, wird in Persien derjenige Bediente genennec, der des Königs Sattel und Pserdzeug in Verwahrung hat. Kindelbrück, kleine-Stadt an der Wipper, in Thüringen, unweit Wcissensee. Sie gehöret sehr Chur - Sachseil. Kindes« iLlserl , suche l-ezitlmr. Kinanx, eiii Gränz-Orc und Paß gegen Siebenbürgen, i» dcr Wallachey, nebst einem Zollhause, welcher Au. 17 >6. von den Kaiser!, besetzet, und den Türken übgenommen worden. KinF-Lksrlss-Lomlilsrifl, Stück Land in Süd - Amerika, gegen den östlichen Eingang der Magellänischen Meerenge, weiches ein Engelländer, Namens s-mi Ksr- brouAk, ,670. durchreiset, nno demsil- ben diesen Namen von König Carl II, in Eiigelland gegeben hat. Kingcbou, grosse Scadt in der Chinesischen Provinz Nanking. Ivinn-Ll^mie, kleine Stadt, nebst einem Hase», in derProvmz Nortsolk, in Engelland. Kiazkorn, Flecken und Hasen in Schottland, in der Provinz Fise, an dem Meer gelegen. KmFislk, suche Km ml2. Kin^-ldLnck, siehe ösnc. Kln^briclge, Scädttein in Devonshire, in Engelland. KiNLL Lksmblon, siehe Lksmblon. Kin^cleer, Stadt in Hantshire, in EN« KiE5count),, Grafschaft in der Irrläiidi- schcn ProvinzLeinster, zwischen de» Grafschaften Klldare, Galloway und Meach Kmssston'. wird auch die Stadt Hu«^l« RmZsron Aiow_ ^iov Rirchberg 57 r -er Provinz Porck , in Engclland , ge» ! »enner. ' . . .» tiin^Kon, ein altes Städtlein, s» vormals berühmt gewesen, an der Thcms, in der Grafschaft Surrey, in Engeliand. Kmz5kovn,k!iNi^roxvn, k^^rv^o/.'-r, Haupt» ftadt in der Landschaft Kpnascouitty, >» der Irrländischen Provinz Leimier. rcinio, ein Ort in Dalmatien, den die De» nctisner lernftciren lassen- lvinl^le, befestigte Stadt inJrrland, m der Grafschaft Corcke, in Mounstcr, nebst einem giircn Hafen an der Bave, >o der Fluß Bang machet. Kinsky, berühmte Graff. Familie ni Boy» men, welche 1747. in denFürftcnstand erhoben woreen, doch führet nur allzeit der regierende Herr de» Fürstlichen Tirel. Kinyberg, ein Berg-Schloß in Schlesien, nahe bey Schweidnitz, den Freyhcrren von Eben gehöria- Krntzinn, Fluß in Schwaben, der sich durch zwey Arme, Siraßburg gegen über, in de» Rhein ergeußt. Hiervon hat daß Kinninxei -Tkal seinen Name», wel» chcs im Fürstcndergiichcn lieget, kriociw-, Stadt in der Provinz Junnan, in China, in Asien. Kiogcrbvchr, üehe Köge. Kiew, grosse Wovwodschaft in Klein-Polen , welche ein Stück von der Ukraine ist, an Rußland und an die Tarcarey gränzet, und 'ich zu bevden Seiten des Dniepers erstrecket. Derjenige Tbeil, so jenseic des Dniepers liegt,ist 1677.1mAnöruffovischen D.rglcich von der Krone Polen, nebst seilt n Einwohnern , den Cosacken, auf ewig an Rußland abgeiretcen worLen.DieseAb- rreitung wurde-a^s. bestattigec,nnd auch die L-iad! Kiew überlassen. Es gehören a! 0 zu dem Polnischen Kiovien bloö die DU riete oyroiuierz und übwruez. Kiow, Kioss, Kiew, Hauvkstadt, nebst einer festen Citaoene, in dem Rußis.Gouver- »einem dieses Namens, oder in der Ukrai» ne, 70. Di. von Caminiec, am Dnieper, darüber des Sommers eine lange Brücke gehet, welche ein grosses e,„trägt. Sie ist d e Residenz eines Lateinischen unter daß Erz-Bchtbum zu Lemberg gehörigen Bischofs , wie auch eines Griechischen Erz- Bischofß, und gehöret den Russen, an welche es oiePolen >6ä6. «ns ewig abtrelten müssen. Es wird inTheile abgecheiler: Erstlich in die Sradt podol, unten am D Neper, welche von lauter Cosacken bewohnet wird, und eine Universität hat, so der vorige Costcken-Feldherr, Mazeppa, gestiftet, und aileFacultären, ausgenommen die Medicinstche, darauf zu treiben, angeordnek hat. Dieser Theil der Stadt har jchone steinerne Kirchen, alle Morgen «inen grossen Markt, und ist über dieß wohl gebauet.Don dar gehet man einen hohen Berg hinauf, da liegt die aiteStadt K,ow, welche mit Gräben, Pallisaden und Wallen wohl verwahret ist. Aus diesem Schlosse gehet man durch den Wall über eine Aufzugbrücke in die petstkerokilihe Festung, weiche mit absonderlichen Wällen und Gräben befestiget ist, und täglich von ?- Uhr des Nachmittags bi« auf den Abend «men Markt hält. Don dar gebet man abermals durch den Wall über eine Auf- zugsbrucke die Dorstadt, welche sehr groß, und absonderlich befestige: ist. Es sind dmeltst unterirrdische Gänge, von etlichen Meilenweges lang, in welchen viele Leichen von den Griechischen Heiligen liegen , von denen Herdinuß in einem besonder» Buche, ä- Lryxtis Xisovienstbu!, gehandelt. Vor diesem ist es ein schöner Art gewesen, der aber durch die öftere Erobs« rnngen viel von seinem Glanze verlohren. Aippricheim, kl. Stadt in Ober-Baden, anderthalb« Meilen von Baden gelegen. Kipper und Wipper, hiessen im vorigen Seculo die falschen Münzer in Deutschland,welche unter dem Name» undDap- pen der hohen kandes-Dbrigkeit allerhand falsche Münz-Sorten prägten, und unter die Leute brachte», dadurch nachmals, alS solches Geld devalviret wurde , ganz Deutschland in ungemeinen Schaden ge- rieche. Kirky, d/loore - Aiä-, Flecken in der Engel- ländischen Provinz Dork, an dem Flusse Dow , weicher sich nicht weit davon in den Fluß Derwent ergenßc. Kirchdera, uraltes und berühmtes Reichs- Gräfl. Geschlechte i» Thüringen, welche- >,zo. den Burggrafen-Titel bekommen. Es besitzet die Herrschaft Hachenburg, sammt Zugehörigen aus der Grafschaft Sayn, und die Herrschaft Farnrode, im Eisenachischen; ist der Lutherischen Religion zugelhan. Der jetztlebende Burggraf ist, Wilhelm Georg, geb. den oz. April i 7 ;r. und stehet noch unter Vormundschaft. Airchberg, altes Berg - Schloß und Herrschaft in Thüringen, eine halbe Meile von Jena, davon noch ein Thurm zu sehen ist, welcher dcrFuchs-rhuvm genennet wird- Es haben die vorgemeldeken Burggrafen von Klrchberg den Namen davon erhalte»; und anjetzo gehöret es nach Weimar. Krrchbrrg, Grafschaft im Schwäbischen Kreise, um die Donau herum, unterhalb Ulm, den Grafen von Fugger anzetz» gehörig. Das Schloß, nebst den r. Flecken, Äber-undUnter-Kirchberg,liE an dem Fluß Iller, nicht weit von Weidlingen undUim. . Kirchbers, kl- Stadt und Schloß auf einer schönen Höhe an der Jagst, in Franken, an den Schwäbischen Gränzen, den Grafen von Hohenlohe Kirchbergftcher Linie gehörig , welche daselbst eine Residenz haben. Kirchderg , altes zerstörtes Berg-Schloß im » 572 RLrchbcrg Kirchen- im Schwarzburgischen, zwischen Lohra midSclaußderg. Vor riesen, ist es eine GM,cha,t gewesen , welche iiunmehrodeni .. vurstl. Hau,? Schwarzburg gehöret. Kirchpcvg, kleine Stadt im Erzqebürgi- sche„Krei,e, si, Meissen, ,.M. von Zwi- ü«u , gehöret dem Herzoge von Holstem- Wielcnburg, wurde aber, nebst dem Amte Meseiiburg, von dem letztem Herzog Leopold , A.l/az. wieder an Chur-Sachsen verkauft. Kirchdorf, Amt in derUnter-Pfglj, dem Cdnrsumen zu Pfalz gehörig. Kirchdorf, Amt und Flecken am Flusse Kreme, in Oesterreich , dem Mchoge zu Bamberg gehörig. Kirchdorf, Stadt in Ober- Ungarn, r -feil, von Leutsch, und eine von den >8. der Krone Polen versetzte» Städten, in der Grafschaft Zips. Kirche, Metrovolican-Kirche, ist diejenige, wo fich ein Erz-Bischof befindet; eine Calhedral - oder Bischöfliche aber , wo ein Bischof ist; eine Coliegjat - Kirche, Darinnen die (.emomci den Gottesdienst verrichten; und eine Pärochial-oder Pfarr- Kirche, welche eigen Pfarrer oder 3 ^«- ckvlLm teculoiem hat. Kirchen, suche Kirchlieim. Kirchensiehe Tirurzrr. Kirchen - Dann, siehe Bann. Lirchen-Gebothe, bey den Catholischen sind sechse: An allen Sonn- uns Festtagen eine Messe zu Horen; zur Fastenzeit zu lasten, ingleichen in denen geböthenen Vigilien, in den vier Jahrszeiten, und am sechsten Tage in der Woche, wie auch am Samstage, von Essung alles Fleisches sich zu enthalten; des Jahrs weUigstens einmal zu beichten; wenigstens gegen Ostern einmal zu communiciren; die Zehenden rich'ig abzutragen; keine Hochzeit in vcr- Lothenen Zeiten, nemlich vom Advent bis «us d ls Großneujahr, und vom ersten Tage der Fasten bis auf den ersten Tag nach Ostern zu halten. Lirche-'-Iahr, hat bey uns in Deutschland und in andern Reichen am r. Advent- Sonntage seinen Anfang. Die Engellän- Der Pflegen aber dasselbe an den, 2; Merz, oder dem Maria-Verkündigungs-Feste, anzufaiiaen. Lirchei.-Lamm, Flecken und eine von den 4. ;o genannten Haushaltungen, oder Vermutungen des Marggrafcn von Bayreuth, im Bayreurhischen Voigtlande. Rirckik--Staat, Sisw -ioils Lbiesg, Ortra begreisset alles dasjenige, was Der pa. smche Stuhl in Italien besitzet, stemlich die äi tlcims, das k^rri^ ! nivnium ketri, Ombria, oder das Herzogthum Svoleto, die iVlsrcs ä'eVncon^ das Herzogthum Urbino, die komagnL, das Lvlö-n- 5 .-, die Herzoglhümer Ferrara, Castro und die Grafschaft Ronciglione, in». Rirchesch Ririy gleichen das Hcrzogchum Benevento in Neapolis, u. s. w. Diese Länder liegen Mitten in Italien, zwischen der Lombarde«, dem Königreiche Neapolis, und dem Toicanijchen und Adriatischs» Meer, und die Appcnninischen Gedürge gehen Mitren hindurch. Ausserhalb Irenen besitzet der Padst aiinoch die Gralschast Aoignon, in Provence, in Frankreich. Rit-rkejch, kleine Stadt im Erzstisi Trier. Rsi'chh-ryn, nahphasies Städclein in der Nieder-Lausitz, ain Bobcr-Fiuß, zur Herrschaft Dobrilug gehörig. Airchsiayn, Stadt an der Ohm, in Ober« Hessen, unweit Amöneburg, dem Land- Grafen zu Hessen-Cassel gehörig, Meilen von Marburg. Rirchsierm, Airchen unter Teck, feine imh wohl gelegene Stadt im Herzogchum Wür- tcmberg, in Schwaben, am Fluß Laurer, unter dem alten Schloß Teck gelegen, davon sie auch de» Beynamen bekommen, und dadurch von dem Marktflecken, Archen, so ebenfalls im Würcenbergischen, am Neckar, nicht weit von Heilbronn, lieget, unterschieden wird. Diese Stadt ha: ein feines Schloß, darauf oftmals Fürstl. Wittwen und gppanagirle Herren zu resi- direii pflegen. Lii'chheim, ein schönes Schloß und Festung in Schwaben, am Fluß Mündel, z. M. von Augspurg, den Grasen von Fugger gehörig. Rluchdeiiii, Stadt und Amc am DynnerS-. berge, in der Rhein-Pfalz, den Grasen von Nassau-Weilburg gehörig. Rirchhrim im Riß, Flecken und Eistercieii« ser-Nonnen-Kloster i» Schwaden, im Fürstenthum Oettingen. Rircdlaurern, ricterschastlicher Marktflecken in, Bißchum Würzburg, m Franken, zwischen Ebern und Elcman. Rirchisische Raisacken, sind eine Art berühmter Tarcarn, so jenseitderCaspischen See leben. Der über sie gegenwärtig herrschende Cham heisset Äbul-Chair, welcher looOoy. gewafneter Mannschaft zu Pferde von dieser seiner Horde aufbrmgen kan. Cr hak sich An- i7Zl. dem Rußsiche» Reiche freywillig unterworfen, und zu mehrerer Versicherung dessen A. >7Z4- leinen Sosir Erasi SUican, nebst einem andern nahm Anverwandten und Fürsten, auch einig-» der vornehmsten Aelresteii der Horde, nach Petersburg geschickct,welche für S;e hierur- ter erwiesene Gnade persönlich Dank a>- gestactet- ^ , Airchu-eckee, kleine Anltsstadt und Schl'» im Bißchum Speyer. . ^ ... Riech;-,«, Flecken und Amt im Brißgai, der Stadt Frenburg gehörig. Lirdg-r-f, Marktflecken in Ober-Hessen, eire M. von Alsfeld, nach Darmstadt gehör,,. kiibi. Oiki. kleiner Fluß in Dalmatien, weicher sich in den Fluß Bajonaergeust. Rivitz, siehe Ky«s- RLrkabol Rislaragasi _Rißlau Aleeberg 57L ausser dem Groß-Sulcan, keine andere Mannsperlon gelasten wird. Er besitzet ein dermasten gross s Ansehen, daß er »sic dem Groß-Sulcan reden kan,so oft er will. Klßlau, eine Uenie Stadt im Stifte Svcye«« eine kieinebStadt lm Bißthum Wurzburg, a» der Fränkischen Saale, drey Menen von Schweinflirt. Es ist daselbst kilkabol, kleine S:adt nebst einem Hafen, auf LerInselTvrris, bey Schottland. Flecken in der Schottlandilchen Provinz Fise, am Meere, wo sie einen Hasen hat. S e treibet grosse Handlung, und hat Sitz und Stimme im Parlemenr. Stakt und Festung in der Engl. Provinz Eumbcrland. ^ . kirkedür, Stadt »I Island, der Krone Dänemark gehörig. . ^ ^ «irlr lLLKIosi-, Stadt und Landschaft UI Romainen, die von den 40. darinne befindlich gewesenen Kirchen so genennet worden. Dieser Orc liegt12. Stunden vonAdria- nopel, und har mehr Juden als Christen zu Einwohuern. . . . j rriisteuäbiiolit, Stadt in Sud-Schottland, bey der Mündung des Flusses Dee, hak ei», nen guten Hafen. Sie liegt in der Grafschaft Galloway, und hat Sitz und Stimme im Parlement. , . .. «irlessp, Fluß in Süd-Schotkland, welcher auf den Engl. Gränzen in den Fluß Eden «iiley-I.onrsii» 1 e, wohl gebaute Stadt in der Engl. Provinz Westmoriand, am FlußLv- ne, und in einem Thale- Zonsdale genannt, tz^iikval, Klricüv/M, Flecken aus der Insel Mainland, bei) Schottland, ^ nebst einem festen Schloß und glimi Hafen. Sie ist die Residenz des Bischofs der Drcadischen Inseln, welcher nach St. A»- . dreas gehöret- , siehe sssrmanis. Kinl, suche Kyrn. Kiiron, Flecken in der Grafschaft Devon, ist Engeliand- Kirschgarrel,, Stift regulirter Chorherren, Augustiner»-OrdcnS,im Bißthuin Worms, - a. Gründen von der Stadl Worms. , Marktflecken in der Engl. Provinz Westnwrland, am Flusse Eden. KirziAcn, Kiigeiii, sind Tar.arn in Asien, bey dem Berge Imaus, welche öerbeydni- schen Religion folgen, und ihre Tokcrn den Vögeln zu fressen geben. Sie bethcn ihre Pfeile an, daß sie gesund wieder kommen, und etwas von Zobeln sangen mögen, Kriege sind sie zu Pferde wohl qeubn, und . wohnen meistens in Steinkiipxcn. KiKKvrL, Stadt in Srlavonien, am Flusse Sau, den Türken gehörig, kiikckiiwvo , kleine Stadt an der Moldau, «.Meilen von Bender, gegen Westen. KHcHwi', Insel in Asien, in dem Persischen Meerbusen, nicht weit von derJnsel Dr- mus, welche 12. M.im Umkreist har, und All-Iic-, siehe Freystadt. lvurLliisgLst, «st qm Türkischen Hose der Iungfern-Bewahrer, oder Aufseher über die Gemacher des Frauenzimmers, und über die schwarzen Verschnittenen, wozu er die Schlüssel har, und in weiches! ?>e auch ein Gesund, oder ^i.ldbad. Das alte und meist vcr- wnstere Schloß dalelbst liegt ans einem Berge, und heißt Bodenleube. irimiZoiock, siehe rnostau. lxirkov, suche Min. U-i, stehe <^u!»iche. Klktliizrceven,, eine Herrschaft in dem Schief,jchen Furstenkhnm Schweidnitz,ge» horcc dem Grasen von Hochberg-Ronstock» Kitzberg, flehe Nkergcnrdei n- Kiyhübel, Stadt am FlußAcha, in Tvrol» aliwo berühmte Bergwerke sind. Kitze, ist ein klein Schiss, das mitWaareir beladen wird, und sich nicht hoch auf die See wagen darf. Kitziugen, ziemliche Stadt,Schloß und Amt in Franken, anderthalb Meilen von Würz, tmg am Mayn, über weichen daselbst eine steinerne Brücke gehet; har eine fein« Dorstadt, Namens Ecwsshanscn, ein schönes und reiches Nonnenkloster, inglejcheir ein Jeughaus, derLeideichofgenannt. Sie gehöret rhens den Marggrafcn zu Brandenburg, und theils dem Bischose zu Würz» bürg. Kwitz-Damm- starker Paß im Braunschweigischen, a. Meilen von Schöningen» Wxu, Sca« i» der Chinesischen Provinz Peking, nicht weit von der grossen Mauer. Kltz'.keeiven, siehe K Itzik'er, Kladimr;, Kloänic-l, kleiner Slrohm iw Schlesien, der zwischen Beuchen undGiy» Witz nach Umst laust, und sich bey Kosti in die -Oder stürzet. Kiadra», siehe Eladräu. Kl-'dl.'nb,e>n Schloß in Böhmen, b.M.voir Chluinitz gelegen. Es ist hier eine schöne Stutterey angeleget, woselbst sowohl Pferde, als Mmlihiere gezogen werden. Am» 1 ?az. Sen 31. In!, besprachen sich hier weil» Sr- Mcjest. Kaiser Carl VI. und der vorige König in Peeussen. Klagenfurt, siehe Eiacfenfürt. Klan, Kd!s-n, Stadt uns Schloß ,'M -! zogthum Crain, 2. Meilen von Sr. l am Pflaum. Klaney, siehe Claney. Kiarisyoim, Llarshalm, Schloß in Jütland, 2. Metten von Arhuus. Klastevey , siehe Llösterie. Kiatow, ki. Stakt, nebst eiiient Jesuicer-Collegiv/ Gymnasio, Srmina- rio und Dominieaner-Kirche, am Fluss« Wacca, IM Pilsner-Kreise, in Böhmen. Kieedcrci, Llecvuim, DorsimHerzggthum Zwevdrücken, im Amte Neufchatel, ohn» «eit 5^4 Rleggsw Rlingen Rlingenau Risppen und Xll. entsprossen. Kle^gvw, siehe LI errgow. Klcln-Ainberg, Älein-Abenberg, ein Dorf in Franken, Key Roth, dem Bischöfe zu Aichsiait gehörig. Klein Armeinen, siehe Armenien. Klein-Asicn, suche Marolien. Mein Gomorra, Festung in Niedcr-Un- garn, am See Balaton. Kleinern, ein GM. Waldeckisches Schloß in Westphale». Äiein-Gartach, suche Gnrtach» Klein-Giognu, siehe Glog an. Kiein-Ilnnowitz, ein vortrcfliches Schloß der Herren Grasen von Nostitz,im Fürstenthum Liegnib, woselbst man A-Goldwerte gesuchei, aber dagegen nur eine rer- rsm stgillslLm gesunden, so der Scriegi- sche» a» Güte gleich ist. Klrrn-Lannheim, Marktflecken in Franken, bey Brftenstadt, zu dem Marggras khum Anspach gehörig. Klem-Liegnrn, ein Hochfurstl.BriegistbeS Schloß und Jagdhaus, zwischen Ritschen und Lebus, im Fürstenchum Brieg, in Schlesien, gelegen. ^ ^ . Kleinodien des Reichs, siehe Inüzni». Klein-Ocle, Schloß, Flecken und Eonirhu- ren der Malchcser-Ritter, im Schlestichen Fürstenrhum Brieg, am Flusse Dhla. Klein.Osten, dadurch wird in Holl- und Lngelland die Elbe, Weser und Ems vcr- Klein-oder Vber-Pohlen, siehe Podien. Klein-Pommern, suche pomeretlcn. Klein Reussei, , Rorh-Re»sscn, welches zum Unterscheide des zu Liryaueii gehörigen Wciß-Reusseiis all« genennet wird. Siehe Rcustcn- Kleitt-Schlecken, Stadtgen in Siebenbürgen , allwo guter Wein wächst. Klein Vsrcatl),ketülrcsstm, wird in Ett- geliand genennet, wenn eine Frau ihren Mann, ein Kind seine Eltern, oder die El- tern ihre Kinder, ein Diener seinen Herrn, oder Fra», und ein Geistlicher seinen Bischof, oder-Obern, Sem er Gehorsam schuldig ist, ermordet- Klein-VeiLill-5, siehe Kienoneck, kleiner -Ort in Croatien, dem Hause -Oesterreich gehörig, und gegen die Steyermarkischen Granzcn gelegen- Klenow, Marktflecken und hohes Bcrg- schloß im Pilsner-Kreise, in Böhmen. Kleppar;, ist eine Stadt, so einen Theil von Cracau susmacht, und ihren eigenen Magistrat hat. ^ . Klettenverg, siehe Llettenberg. Klerraon', suche Glengow. K eno, Stadt üi der Woywodschaft Posen, in Groö-Pohiei'. Alrngen, siehe chllnzcn. - . ... sich/ welches nach - Zurzach gehöret. ^ ! Kliiigrnber-g, Zwickew, altes festes Berg, schloß und Paß im Prachmrr-K reise, in Böhmen, an der Mo.d-u, Meilen von Prag. Allhier ist ein dicker Thurn von Quadrscstücken, aus welchem vor diesem die Böhmische Krone, bis man Carlstenr erbauet, ausbehalten worden. Klin.Kruberg, eine kleine Stadt und Amt am Mayn, in Franken, welche wegen ihres guten Weins berühmt ist, und demChur- fürsten von Mayirz gehöret. Klingendes Spiel, hegt unter den Soldaten, wenn die zu Pferde ihre Paucken, und die-znFusse ihreTromnieiu schlagen, oder rühren. Klingenfels, schönes Schloß und Herrschaft in Uncer-Erain, 9 -Metten vo>! Laydach, den Grasen von Lcrasoldo zehLriq. Klingen-Munster, s. L!!Nken»M-.>nsteu. Äiingenrhal, Markcsleürn ttn Boigklmiöe, z. Meile» von Auerbach. Klippen, IVoclrsr, also werden diejen'gen Felsen und zusammen gewachsene xchrge und harre Steine gemnncc, weiche sich ttn Meer gegen die Kulten undInstln d.stn« den, und welche öltermalsSch-isLruch verursachen. Klippen, heisset man auch jene viercckigte» Notlm.ünzcn, Vergleich-n i-'a-. den dem schlechte» Gerde von gutem Silber gemün- zet worden- Ls lassen euch Commenoaiueii in belagerten Festungen öfters im Noih- sali derglciclM ichlagen, und nur ihren Namen und Werth darauf prägen. Äürsckdors, Schloß und Herrrchaft in Schlesien, imFürsteiuhumZauer, ende» Nieder-Lausitzttchcn Geanzen, den Grasen von PromiiiS gehörig. Kutschorr-, /öi-t/oPr.« ^ kleiner -Ort in der Woywodschaft Serie omir, in kiein Polen, baden >?oo. den rp. Zul. zwischen den Schweden, Sachsen und Polen eine Schlacht geschähe, darinue die ersten den Sieg behielten. Wuno, siehe Liinovo. Klösterle, siehe Klaftere;. Klötze, suche Klone Ivlogttei, Stadt, nebst einem Brßthum, in der Zrrländischcn Grestchaft Monaghaw, in Ulster. Der Biichof gehöret naai Armagh. Kloppen, sind key dm LütboHschen an denen-Orten, w» sic ihren öffentlichen Gottesdienst nicht halten dürfen, 'Siche personell, weichen» eenKttchrhurelitttz,», und der vermin menen Gemeutte ernZ-l- chen mit Kloppen geben, wenn me Gerichtsdiener koininen, und r ic -ro.rche n.h- re» wollen- Sie rhun käme Gelübde, und können sich verheyralhen, wiewohl dwst» selten geschieher. Klcp Rloppenburg Anesedec? Rnese Rnonan 575 Kioppenburm, Lloppenburg, Schloß und Stadt im Nieder-Bißthmn Munster, an der Softe, so ehedem eine eigene Grafschaft gewesen- Kloster-Grab, kl. Bergstadt im Leutmen- ber-Krelse, in Böhmen, >. M. von Töplitz- Kloster-rieuvurg, siehe Vleuburg. Kloster-Tafel, heißt am Kaiftri.Hose, wenn nicht die KammerherrenundMiniiiri, sondern nur die Kailerl. Kammerdiener und vornehme Ossssiers aufwarten. . Kiosterrha!, ein Thal im Graubundter- Lande, an Len Tvrolischcn Eranzen, dem Hause -Oesterreich gehörig. Kloster, Zcli, suche Teil. Kloster-öeve», ein Ort in dem Herzogthum Luneburg, gegen Harburg, woA.i'^.Lie bekannte Convention zwischen den Franzosen und Aftiirce», durch Vermittlung des Grafen von Lonar, geschlossen, aber nicht in Erfüllung gesetzt worden. Klotze, Klötze, Flecken und Lunebmgisches Amrhaus, mit einem Graben, und an einem Moraste, fast mitten im Brandcnbur- gischen Gebieche, hat eine Inspecrion, und einen Theil von dem grossen Walde Dröm- ling, und gehöret dem Ehur-Hausc Hannover. Klälc-Umci,, siehe ciuysgar. knaxäals, Lnitpola, eines von den z. Gebie- then der Grafschaft Argyle, in Schottland. l^iiLiorbviou^k, Flecken in Engelland in der P ovmz Hork, am Flusse Nid, hat ein Schloß auf einem Felsen, und schicker De- putirte ins Parlament, kn--:!,', jst ln Rußland die erste Person vom hohen Adel, und bedeutet so viel alS einen Fürsten, wie denn die Kneesen nicht mir ehemals gleich den ersten Rang nach den Ezaaren hatten, sondern auch noch heut zu Lage in dem grossen Ansehen stehen, und sehr grosse Guter und Einkünfte besitzen. Vor Peter l. Zeiten lebten sie meistens ans dem Laude, weil sie in den ScaacSbedic- nungcn den Bojaren weichen mußten, alleine dieser Monarch zog sie meistens nach Petersburg und Mossau, allwo sie grosse Pallaste bauen mußten, und, da sie immer unter der Aufsicht ihres AouveramS lebten, keine Unruhen anfange» konnten. Die Szaars und deren Prinzen bedienten sich vor diesem deS Titels bVeliKi-IUres« ganz alleine, da hingegen die Kneesen nur den Titel XVelcbe SisroMvo, ober Eller Hoch- geb. Herrlichkeit, erhielten. Weil der Fürst Menzikos ein ReichS-Fürst war, nennte er sich Svsclielcks kirr«, 0 . i- «inen Durch! Fürsten. Indessen kommen die Rußischen Knee,en mit den Fürsten Deutschlands in teure Vergleichung, und haben über ihre Unrerthailen keine grössere Gewalt und Borrechce alS die gemeinen Edelleuce Ruß- Kneseveck, LüneburancheK Lnikhaus am g)vlze Kickenbruch, ist mit Mauern uno zwei) Wassergraben umgeben, und das Stammhaus des alten adelichen Geschlechts von Kncssbeck. Diese , suche Ä.ftesen. Kniebrst , ein guter Paß im Herzogthnm Murre,über?, gegen daS Fürstenbcrguche und Badijche Gebieche zu, im Schwarz- . walde. Knielen, Inholten, sind krumme eichene Holzer , auf beyden Seilen deS Schisses hinaus, welch« in und auswendig um eichenen Brett-rn bekleidet und auSgefüttert werden. Sie sind das Fundament deS SchisseS, und gleich denen Dachsparren an einem o,au,e. ! Kn-esenach, siehe Güstrow- s knlgür, suche Lvroncr. Vnf§liron, Flecken in Engelland-, in der Grafschaft Naonor, im Fürjtenil.umstLall.S. . K»i», K e-n, geringes Srüölgen in BSH- j men, im Bcrauner-Äreuc, -.Meile von s Doberzitz, allwo man Sübcrvergwerke an- j lrift ; vor diesem gab cS auch Gold zur ! Ausbeute. Knft'trausen, Schloß und Herrschaft an den Ost-Frießl-mdisch. n Grauzen. S:e gehörte des An. >667. verstorbenen letzten Graien vonOldeuburg, AnconGünihi rs, nnttirll- chem Sohne Anton, dessen Sohn, gleiches Namens, gebohrcn ins-, und geiwrben 1722. den Titel eines Grafen von Aften- burg führere. Sie gehöret seit 1757. den Grasen von Beiiklnck. Auch hat hievon das bcrüluuce ssrchherrl-Gelchlechce von Kuchhausen seinen Ursprung undRameii, siehe -lilreiidui ss. Kntfscn, stehe Äiipstin. Knirrelfild, kleine wohlgebaute Stadt in Oder-Steycrmark, an der Mner, 2. M. von Iudenburg. Rnitrllüssen, Würtembergisches Scadklein in Schwaden, bev dem Kloster Maulbrun, dalnii es auch ins Amc gehöret. knoekorgM, ld-uicklsissluo, befestigte S adt in der Landschaft lstster, i» der Grafschaft Änr,..ii, in Irrland, nebst einem Castell und gut. n -Men an cl- ner Baye, welche ebenfalls kiioclrccr^uL genenuel wird. knock, kleine Stadt und Hafen ausder Insel Sk,e, bey Scholtlaud, auf dem grossen Mecrbussn Sn.spork gelegen- knock», kcnvrjuc, ein Fort ln Flandern, w» die Upcr ln die Ipperle fallet, >. Meile von Dipinulden Sie ward im Utrechri>chen Frieden, zum Vortheil des HaussSOesterreich, an dicGeneral-St-'atenabgecr.c'cii, und ln dem Badischen Frieden 1714. dem Hause Oesterreich übergeben. Au. 1744. nahmen es die Franz« ssn wieder ein. K ockrndecke, siehe Kodenoecke. Knorren,, eineHerrfchafl riud Flecken in der Sanvelk, oem Canlon Zurch gehörig, all wo der Lanevogr feinen Sitz har, welcher über 576 Anoptzberg Rocher Rocher-b-rg königliche über VaL Sürcherfreyamr bestellet ist. Siehe Frrx-Aemrep. Knopfsbeeg, sehr hoher »ild kalter Berg in Brasilien, welcher auf seiner Höhe einen grossen runden Knopf hat, der von ferne wie eine Stadt anzusehen. Zknorsenburg, siche Nimegrn. Knutpeirsch«, ist ein Instrument von dickem, harten, viereckiaren, drev und einen halbenjSchuh langen Leder, au einem eben so langen Stecken, womit man die Verbrecher in Rußland züchtiger, so daß! in geringen Verbrechen, wenn einer nur «ivilirei angeklagec wird, dem Malefikanten auf den blossen Rücken von dem Knutpeilschmeister, oder Henker, so viele Streiche, da er immer einen neben den andern brinaet, daß auf jeden das Blut nach- geher, als die Justitz befohlen, gegeben werden. Wenn ihm nun diese Straffe auf diese Art angethan wird, nennet man «K die Gnade des Czaars; immaffe» denn auch derjGezüchtsgte sich bedanken muß, und durch die Züchtigung nicht unehrlich wird. Eine peinliche Strafe aber ist es als den n, wenn der Gezüchtigte nach Siberlen verwiesen wird. Sonsten ist auch die Knutpeitsche eine Art der Folter, also, daß der Delinquent« an einen Schnellgalgen gezogen, an den Beinen mit Gewichten behänget, und am ganzen Leiboauf beschriebene Art so lange gepeitschec wird, bis er bekennet. Änyszyn, Städtlein in Podlachie», in Pohlen. kod-i!,.-, also nennen die Araber in Marocco ihr Oberhaupt, oder Sramnchcrrn, unter welchem sie, wie die Tartar» mit ihren Horden, herum streiffen. Kobclgum, kleines Polnisches Stadtgcn an den Schlesischen Gränzen, wo der Fluß Weida seinen Ursprung nimmt. Kobcrschanzc, Festung in der Lieflandischen Provinz Letten, an einem Arm derDüua, gleich Riga gegen über-. Sie bestehet aus fünf Bastionen, und ward »700. von den Sachsen und Polen erobert, folgendes Jahr aber wieder verlassen, und r/ro.von den Russen eingenommen. Kochel, siehe Kockel. Kocheldunst, stehe Kockelsbur-g. Kochels, Stecken in Bayern, an einem kler« nen See gleiches Namens, >o. Meilen von München. ^ - Kochel-See, suche Lochel-See. Kochem, siehe Lochlieim. Kochendo rf, ein Marktflecken mit z.Schlos- sern, r.M. von Heilbronn, dawoderKo« cher in den Neckar fallt. Diesen Ort erkaufte die Ottenwaldische Reichs-Ritterschaft, und verlegte An. > 76a. ihre Kanzley, Archiv und Bibliothek dahin-, so biSyero ,u Heilbronn gewesen war. Kocher, Fluß in Schwaben und Franken, hat zwey Quellen: der roch« Kocher ent» springet bey Ober-Kocher», auf Dürtem« bergis-hen Boden, nicht weit von heim, der schwarze aber lev Kochn^,„g, einer alten Burgstädt im Oetciuqjsch-,,' beroe Quellen vereiniaen sich bey Unter» Kochern. Dieser Fluß fliestet durch die Grafschaft Limburg und Hohenlohe, und ergeußc sich zwischen Heilbronn und Wim» pfen in den Neckar. Kochersberg, Schloß auf einer Hohe, ist Nieder-Elsaß, r. Meile von Skraßburg» dem Stifte daselbst gehörig. Kochberm, siehe Lochhenn. kociilclwxo, Stadt am Fluß Wolga, in der Ezeremlssischen Tartarey, woselbst sich ein Rußicher Statthalter aufha'lt. Kochstndk, kleiner Ott und Weichbild im Furstenthum Halberstadc, uncer das Amt Gruningen gehörig. Kockel, Kochel» Küi-ello. Fluß in Sieben» bürgen, welcher in dem Gebürge zwischen ksick und lldvarhely entjpringec, bey Schasburg und Medwisch vorbey fite, et, die kleine Kockel an sich nimmt, und in die Marosch fällt. Kockelburg, Kochelbarg, Mleellövs»,» Marktflecken lnSiebeiibü!gen,»ebst einem befestigten Schloß an der kleinen Kockel. Kockenhausei., oewstigcc Stadt liiLüflaiib» in Lcrcen, am Kiusse Düna, nevst einem festen Schloß. Kockuo, siehe Kakus. Kockrubi, Stadt in dcr Ocjakowischen Tat» carey, am schwarzen Meer gelesen. troäsn, ein Skäöclein in der Woywobschafk üuLe-Kls» in Lith nien. Koben, kleine Stadt in Schlesien, an der Oder, im Fmsteiiihiim Giogau. Köge, rin Dänisches Släötleui auf der Insel Seeland, an der Olt,ee, nebst einem kleinen Ha,en. DerMeerbuien bey dieser Stadt wird Kögeibucht genannt. Köhaiom, siehe Keps. KönSeen, kleine Stadt an der Saale, in dem so genannten Saal-Kreise, im Hcr- zvgthum Magdeburg, zwey Meilen »0» Bernburg. Königliche Bank, ths Kin^Lencb, ist ein hohes Gerichte in Engelland, welch.s a,:s vier Richtern bestehet, von weichen der erste und «.teste der Lord Ob-rrichlcr, oder I. da'elbst Viele König! Prinzen erzogen, und auch unterschiedliche Könige imckommrii und» Königliche Stadt wird au» ««»Ed!« RömFsbank Königsberg Rönigsberg Römgshof. 577 Stadt Aacken, im Herzoglhum Jülich, weil vormals die Kaiser, vermöge der gui- denen Bulle, gehalten waren, die erste Krönung daselbstzu empfangen. Könjgslxmk, inSngelland, siehe Lunoo. Königsberg, KtAiomonriAM, , kam/, Hauptstadt des Königreichs Preuffe», in SamlanS gelegen, am Einfluß des Flusses Pregcl in das Frische Ass. Es ist eine grosse, etwas feste und schone Hansee-Scadt, deren Vorstädte alle in der Ringmauer stehen, neust einem Schiene, einer Universität, welche >; 44 - gestiftet worden, und einer festen Citadelle, Friedrichsburg genannt, welche den Hafen und die Stadt commandirct. Sie bestehet aus dreyTheilen, nenilich aus der Altstadt, Läden >chr und Knciphäf, deren jede ihren eigenen Rach und Gerichte hat. Die Vorstädte heissen Stirnedamm, dev neue Roß-Garn:», Königliche Burg, Frephrir, Tragherm, Vieusorg, Roß- Garten, Sackheim, und die dreh eigentlich so genannten Vorstädte, die vorderste, mittelste und hinterste. Sie liegt 24. M. von Danzig, und hat am 2 s. Ja». 1701. die Ebre gehabt, daß Shursürst Friedrich der II I. zu Brandenburg sich allda, als in seiner Eedurtsstadt, die Konigl. Krone von Prsusse» aufqesetzet, und erster König von Preuffen worden. Im Jahre 1709. gras- ftrre die Pest allda, welche eine grosse Menge Volks hingerissen. Der größte Handel allhier bestehet in Gecrayde und Pohlnischc» Maaren. Das Schloß ist prächtig gebauet, auch suid das neu ge- bauete Waisenhaus, nebst der Kirche, in- qleichen die Schloßkirche, Domkirche und LöbenichkischeKirche, sehenswürdig. Uebri- gens hat dieser Orc > 8 . Kirchen, darunter cineCaiholische, und drey Reformirre, die übrigen aber Lutherisch sind. An. 1757. wurde diese Stadt von den Russen oceu- pirr, und An. >764. im November von einer heftigen Feucrsbrunst mehr als der vierte Theil derselben in die Asche gelegt. Königsberg, kleine Stadt m Steyermark. Königsberg, dlvvs Lsny-l, fteorb,/ Mo»/, die fünfte unter den sieben freyen Bergstädten in Oder-Ungarn, zwischen den Flüssen Gran und Neutra. Nicht weit davon entspringet ein guter Sauerbrunnen. Das ehemalige einträgliche Gold- bergwerk dieses Orrs ist eingegangen. Königsberg, mäßige und wohl gebauete Stadt im Konigsdergischen Kreise, in der Neuen Mark Brandenburg,am Flusse Abrisse, ist mit schönen Gärten umgehen. Königepe,-g, kleine Stadt in Franken, 2. Meilen von Schweinflirt, hat ein Schloß und Amt, und gehöret dem Herzoge zu Sachsen-Hildburgyausen. Kcmgsbern, Städtlein, 2. Meile» von Falken«» undLger, im Lln, dsgiikk-Gebieche, in Löhuien.. Königsberg, alles Schloß, Amt und Messen auf einem hohen Berge, in Oder» Hessen, >. Meile von Giessen, nach Hessen-Darmstadt gehörig. Königsberg, Flecken ohne Mauer, im Für» stcnchum Troppau, in Ober-Schlesien. Königsberg, eine vor Preßburg liegende Hohe, auf welche, nach alter Gewohnheit, die neu gekrönten Könige von Hunqarir galoppircn, 4. Kreutzstrciche gegen die 4. eheste der Welt thun, und alsdann wieder nach Preßburg zurucke kehren. Käntktsbronn, WürtemberqjscheAbtey und Kloster ln Schwaben, zwischen Heiden, heim und Alen, am Fluß Brenz, vermal» Cisiereienser-OrdenS, hat jetzo austra'g» liche Eisenbergwerke. Königsbeiiek, siehe Künsberg. Könittseck, Reichs Grafen, zum Schwäbischen Kreise gehörig, deren Gülher mei. stentheüs im Algow liegen. Dieses Ge» schlechte bestehet, aus zwey Linien, nemlich aus der Rorenfeifijchen und Auier.dor» fischen. Känigseck, Marktflecken, allwo eine Kai» serl. Poststation, in Böhmen, im Bechi» ner-Kreise, -.Meilen von Neuhaus. Käiiiusfcld, Schloß, Flecken und Herrschaft im Erzstifte Cölln, 2. Meilen von Andernach, dem Freyherrn Waldpoten von Passenheim gehörig. Koniysfeid, ein Reichs-Gräfliches Hau- in Bayern, welches sich in die ältere und jüngere Lüste theilet. Konigsfelden, ein ansehnliches Kloster, nahe bey Bruck in der Schweitz, dem Can- ton Bernzugehöriq, allwo An. izos. Kaiser Albert I. ermordet worden. Königsgräyer-Kreis, c.ücrss«/ 6, -rssece»///, einer von den 12. Kreisen in Böhmen, und zwar der größte, stößt an Schlesien, an die Grafschaft Glatz, und den Chrudimer-Kreiß. Königsgrätz, k?eA,no-7sz. Hier ist auch ein Burggrafen-Amt, ei» Jesuiter-Collegium, Gymnasium und Seminarium. A. - ?6r. im Jul. rückte ein Preußisch. Corzis in diese Stadt, bey weicher Gelegenheit, da das K. K. Magazin in Brand gerieth, der größte Tdcil der Scadt ai die Asche gelegt wurde. Königst'of, Stadt und Schloß, uuc emem Kloster, an der Elbe, im Königsgratzer» Kreise in Böhmen. Königshofen, Kes,/ Lrn-r-r, befestigte Stadl und Amt, nebst einem sesten Schloß, -Hp e« 5?8 Rönittshofen Rönigsware Rönigsware Rofel im Grab» oder Grabenfelde, in Franken, an den Henncbergischeu Gränzcn, dem Bischof zu Würzburg gehörig, liegt drey Grunde» von Römhild- Königshofen, Städrlein an der Tauber, in Franken, allwo eine steinerne Brücke hin« über gehet. Sie gehöret thcilS Chur« Mav»r, theil- andern Herrschaften. Königsholm, Königs-^nsei, kleine Insel bey dem Eingänge de- kangesunbS, in dem Norwegischen Gtistamt AggerhuuS. Königs-Lutter, /keom, kl. Stadt im Braunschweigischen Gebiekhe, unweit Helmstadk, welche, wegen ihre- Bier-, Duckstein genannt, berühmt ist. Sie hat eine reiche Abtey, Lutherischer Religion. Königsmachern, kleine Stadt an der Mosel, imHerzogthumLu» remburq, der Krone Frankreich gehörig. Konigsöhr, siehe Koags-Vev. Königs-Gaal, 2rsl>»Llsv, k?e^i-r, Clstercienser-Kloster lm Berauner-Kreise, Meile von Prag, allwo die Beraun in die Moldau fallet. Kömgsiec. ein Fürstlich« Schwarzburgisch» Rudelstädtisches Ttädllein und Amt in Thüringen. Es liegt hartiam Thüringer« Wald, 2. M- von Rudolstadt, und hat «in alce» Schloß auf einem Hügel. An. >7>7. de» Jun. ist dieser Ort durch «ine Feuer-brunst bi- auf wenig« Hauser in die Asche geleget worden. Kömgstein, berühmte Bergfestun-auf ei» nem Hohen Felsen, im Meißner-Kreise, ;. Meilen von Dresden, an den Böhmischen Gränzen, nebst einem Stadrgen gleichet Namens, an der Elbe, dem Chmfursten zu Sachsen, als ein Böhmische- Lehn, gehörig. Man findet aus derselben einen Wald, geackertes Feld, und einen sehr tief gehaue» nen Brunnen, daß also s» viel darauf kan erbauet werden, al- die Besatzung zu ihrem Unterhalt nöthig hat. An. > 723 . branitte «in Stück von der Festung, welche die Ko« nigsnase genannt wird, ab. An. >756. lagerte und verschanzte sich die i?;oo.Mann starke C. Sächsische Armee zwilchen dieser Festung und Sonnenstein. Als sie sich aber über die Elbe nach Böhmen ziehe» wolle, wurde sie von den Preuffen, welche sie zu Ebenheit unterm Lilienstein eingeschloffen hielten, genöthiget, sich auf Capikulation zu Kriegsgefangenen zu ergeben. Der Festung Konigstein aber wurde während dem Kriege die Neutralität zugestanden. Königstein, Hauptstadt der Grafschaft und des Amt- gleiches Namens, im Chur. Maynzischen gelegen. Sie ist zwar klein, hat aber ein Schloß, und liegt 2. Meilen von Höchst, an den Äränzen der Wetterau und des tstassauische» Gebieths. Köniaswaive, kleine Scadt in der neue» Mark Brandenburg, denen Herren von Schmetcau gehörig. Kön.gswae«, Marktflecken, nebst einem festen Schloß, der Lber.kaiisitz,,««» Meilen von Bantzen, einem Hnrnvon Ditzlhum gehörig, hat einen öffentlichen Diehmarkt, und die Einwohner nähren sich meinentheils von Brandwelnbren« nen« Königswart, Berasta'dklein, nebst einem feinen Schloß im Pilsner-Kreise, in Bob« men, hat ein köstliche- Bergwerk. Könisswerth, Paß im Elnkogner-Tebitth in Böhmen, bey Königsberg gelegen. König-winter, Stadt am Rhein, im Erz» stifte Cölln, unweit Bolin. König, Schwarzburgisch- Rudelstädtische- Amt, Schloß und Dorf, in Thüringen. Köpenick, siche Löpenick. Köpingen, siehe Kövina. Kösching, Köging, Marktflecken, nebst ei» nem Pfleggerichte, in Ober-Bayern, im Rentamt« München gelegen. Kösen, neu angelegter Flecken in Thürin» gen, unweit der Saale, 2. Stunden ober« halb Naumburg. ES ist allhier ein kostbare-und wohl eingerichtete-Lhur-Säch» sische- Lalzwerk, welche- An. >732. zum Stande gebracht worden. Köslin, siehe Löslin. Köstau, Kästau. Stadt, Schloß und ziemliche Herrschaft im Histerreich, den Jesuiten zu St-Deit am Pflaum aehö» rig, welche hier einen Hauptmann haben. Kösterig, Gräfliche» Residenzschloß und Amt, im Vogtland«, an der Elster, z. Stunden von Gera, einem Grafen von Reut gehörig. Die meiste Nahrung der Stadt bestehet im Brauwesen. Köthen, Residenzstadt und S chloß de- Für» sten von Anhalr-Köthen, im Fürstenthum Anhalt, s. Meilen von Leipzig gelegen. Der jetzt regierende Fürst, Ca,l Georg Lebrecht, ist gebohren den iz- August An. r7zc>. Kovar, Stadt, mit einem wüsten Berg» schloß, in der Gespanschaft Maramarut, in Sber-Ungarn. Kofel, bewundernswürdiges Königl. Gränz» hau-, Bergsestung und fester Paß in Tyrol, an der Brenta, gegen den Zkaliänischen Gränzen, auf der Strasse nach Venedig. Der Paß ist allhier so schmal, daß kaum-. Wägen einander au-weichc» können. Die Festung aber ist in einer grossen Hohle de» Felsen» gebauet, welch« eine gerade auf» gehendeWand hat, bcy t°Mastem doch, also, daß diejenizen , di« in die Festung hinein «ollen, sich »"unler gelaffe. nen Seilen muffen E» lieget jederzeit ein Hauptmann mit einiger Mannschaft darinnen, und wird sie mit allen Nothwendlgkeiken wrqfatt,- lüsalitier eine Aan)e seiNb liche Armee mit »eniS Leuten kan autze- hotten werden. Kog-riza, Aogan'za Rolno Rols Aonnie 579 Ksqarna, siehe Lzeiempasar. klo^e, siehe Köge. Koi)l-Schrff», /Vai-er <7s> »a»^». Meile von Liegnitz »gegen Osten. Ks>>inow,GtadtinderWovwod>chafrBrzesc. Kockpit, Heist eigentlich da- Hau-, wo die Kokilgckinr, oder Hanengefechte, in Lon- den angestellet werden. In dergleichen Hause pfleget sich der geheime Rarh zu versammlen. Kola, kleine Stadt im Rußischen Lapplande , am Fulß Kola, wo sich derselbe in den Mitternächtigen Ocean ergeußr. Die Engclländer und Holländer hohlen daselbst einige» Pelzwerk. Kolven-Recht, siehe Dilllämlon-r. Koldmnen, Stadt in Jütland, an den Schleßwigischen Gränzen, nebst einer festen Citadelle. Allhier werden alle Pferde und Ochsen, so man au- Dänemark nach Deutschland dringet, verzollet. Kolm , L.'-sim«»- , Stadl im Kaurzimer- Kreise, in Böhmen, an der Elbe, 6.M. von Prag. Siehe planran. , Kollergat, ist da» Loch aus dem halben Verdeck eine- Schiffe-, dadurch nicht allein der Kollerstock gehet, sondern e- siebet durch leidige» auch derjenige, so das Ruder regierec, den Flügel auf dem grossen Steng, damit er dem Schisse, im Laus- sen lund Fallen,! geben lund mehmen kan. KsUcrstock, heisset bey den Schifleuten da» Holz, durch welches 'LieiRuderpennI hin und wieder regieret wird. Kollonitzsch, Lollonitzsch, ein Gräfliches Geschlecht« in Oesterreich, Kärnthen und Böhmen, welche» au- Croatien herstammet, und das Erb-Jägermeister-Amt in Karnchen besitzet. Köln, ein Ort in der Provinz Wermeland, in Schweden, nicht weit von den Norwegischen Granzen. Kolnitz, ein fein Schloß und Herrschaft in Karnchen. Kölns »kleine Stadt in Polen, in der Woywodschaft Masovien, an de» Gränzen des Brandenburgischen Preussens, am Flusse Kolo, Stadt in der Woywodschaft Kalisch, in Groß-Polen. Allhier wird der General» Landtag von Groß-Polen gehalten. ^ "erden in Polen die besonder» Landtage genennet, da in jederWovwod» zusammen kommt, und Ast dem, was auf dem bevorstehenden NS^M.Wetragen werden soll, vor» läussig berathschlaaet, und verabredet, was denen erwah ten Landbothen zur Jnstru» ction solle mitgeaeben werden. Kolo, heisset auch der Schoppen, welcher ans dem Wahlfelde für die anwesende Magnaten erbauet, und »ach geschehener Wahl angezündet wird. »eimeyener Lolomns, kleine Stadt im Mos-owischen >A°uverncment, in Rußland, am Flusse Oka und Moskwa, z6. M. zu Wasser und ,8. zu Lande von der Stadt Moscau. Sie ist der Sitz eines Erz-Bischofs, hat viele Kloster, uiid über die Moskwa eine Brü- cke von grossen Prahmen erbauet. Kolo-Play,ist derjenige Platz beyWarschau, wo die Koniaswahl zu geschehen pfleget. Kolos, suche t7olor. Kolowrath, Reichs - Gräfliche unduralte Familie in Böhmen, so in viele Linien zerkheilet gewesen, davon nur noch die Liebsteinsky, Noworadsky und Krakows« kv im Flor sind. Lom, Kkllm, Stadt in Persien, in der Provinz Derack, allw» vorlrefliche Säbel- Klingen gemacht werden. Lomorna, eine Stadt in der Woywodschafl Neussen, in Polen. Ronavzow, Stadt in der Woywodschaft Siradien in Polen. Ronay, kleine lustige Stadt auf der obern Spitz« der Insel Chers», im Meerbusen von Venedig, wo man bey Hellem Wetter über da» Meer bi» nach Fiume sehen kan. Roneburg, Runeburg , Sradtlein in der Liefländischen Provinz Letten. Longhell, kl. Stadt in der Schwedischen Provinz Bahus, am Nördlichen Einfluß des Flusses Goihelba in die Nord-See. Rongs-Baka,geringe Stadt in berSchwe» kuschen Provinz Hal'and, an dem kleinen Fluß Kons-bak Elfve. Rongur, f. Longur. Riöping, , eine kleine aber alte Landstadt in Westmanland, nicht weit vom See Mäler, in Schweden. Sie treiben guten Handel mit Eisen. Riöping, kleine Stadt, Schloß und Hafen auf der Dänischen Insel Arroe. Lonicepoie, Roniecpole, Stadt in Groß- Polen, in der Woywodschaft Siradien. Ronierezka >Aora , hohe» festes Berg- Schloß im Chrudimer-Kreise, in Boh, men, von welchem man über hundert Teich« zehlen kan. Konin, suche Lonin. Lonm-stl'unxuli, Heydmsche Volker IN der Rußsschen Provinz Dauria, wohnen um die Stadt Nertschinsk her, und müsse» O » 2 auf §8o Ronradicze Ropp e lberg Rop pel-Iagd Rsslsw ^oppel-Iagd, ist, wenn einer, entweder L?'"^igenthnms-Hm„ °d» mft «usBefehl des Gouverneurs dieser Stadt zu Pferde erscheinen , und Kriegsdienste thun. Uebrigens nähren sie sich von der Viehzucht und Zobelsang. Konradicze, ein Schloß in Böhmen, eitle Meile von Prag. Konstadr, siehe Cunstadt. KomLiscN, Lonräisck, wird der grosse Chan der Calmucken genannt. Kooi,c»Nsn-, ist eine kleine Kammer von Brettern im Hlntertheil oder längst den Seiten des Schiffes, darinne die Steuer-Leute, oder andere liegen können. Sie ist ei. Fuß lang, dritthalb breit, und z. hoch. Kopeck, f. Copecken. Kopfsteuer, suche Lsxlmtion. Kopfstück , ist eine Engl. und Spanische Silber-Münze; ein ganzes machet nach deutscher Reichs-Währung 4. schwere, oder z. leichte Baken; und ein halbes-, schwere oder dritthalb leichte Batzen, also machen fünsthalb Kopsstück - «.Batzen, eine» Courant-Thaler von -4. Meißnischen Groschen. In Schwaben machet ein Kopfstuck 2v.Kr. oder,. Batzen, ihrer;. machen -.st. 4. und ein halbes >. Rthlr. In Franken, Schwaben uns an dem Rheinstrohme, auch in Bayern, wo die Batzen die gewöhnlichen Courant - Münzen sind, pfleget man insgemein die Geld-Rechnung nach Kopfstücken einzurichten. Aopien, sind kurze Lanzen, deren sich die Polnischen Husaren und andere Reuter gebrauchen , und welche ungefehr 6 . Schuh lang sind. Die Husaren binden sie mit ei- ner seidenen Schnur an daS Gelenke der Hand, und werfen sie nach dem Feinde. Fehlen sie nun, so ziehen sie selbige mit der Schnur zurücke; treffen sie aber, io lassen sie die Kopie in der Wunde stecken, schneiden die Schnur ab, und greiffen zum Säbel, um ihren verwundeten Feind vollends nieder zu hauen. Lopiy, siehe Ropyc;. Aopnitz, kleiner und alter Ort in Groß- Polen, 6 .M. von Fraustadt. Roporie, Festung in Jngermannland, Mlt einer einfachen Mauer und 6. Nondelen beseitiget, liegt 6.M. von Gama. Die Russen habe» sich derselben A.170Z.bemächtigt. Lsppan, kleine Stadt in der Grafschaft Suuegh, in Nieder-Ungarn. Aspstaxbeogs-Lehn, ist ein Geblethe in dem Schwedischen Thal - Lande, welches wegen seiner ergiebigen und reichhaltigen Kupfer - Bergwerk« berühmt ist. Siehe kölun. ^ . . Loppelberg , bey Hameln, ,st der,emge Berg , darein «inHexenmeister izz.Ha- melische Kinder Anno >284. am heiligen Weyhnachts-Fcyerraae soll getrieben haben, weil ihm die Bürger das versprochene Geld, als er ihnen die Ratzen vertrieben, nicht bezahlen wollen. einen, andern auf fremden Grund und Bo. den zu ,age„ berechtiget ist. Roppel-weide^/us compslcui, ist. Mele auf einerWeide dieHulh, und Trist- Gerechtigkeit haben. Roppenvougge, stehe Coppenbrügge. Ropramya, siehe Copraaitz. Äoprnmicza, eine Stadt im Polnischen Prenssen. Ropyo, Stadt in der Wovwodschaft M» tepSk, in Lithauen, am Fluß Neper, ward A. 1701. von den Russen befestiget. Rorbenheim, suche Äorvenheim. Aorbole, Flecken in der Provinz Helsinaen, in Schweden, am Fluß Liusna. Korkor, siehe LurLcore. Lorlcoru, Stadt IN Afrika, in dem Königreiche Dancala, in Nubien, irorlvols, Stadt ln Siberlen, am rechten Ufer des Oby, Rußland gehörig. Rornburg, Marggräflich - Brandenburgi» sches Gericht und Dorf in der Marggraf« schaft Anspach, unfern dem Flecken Wendelstein , worinnen auch Nürnbergische Unterlhanen sind. Rorncuburg, Landes «Fürstliche Stadt, unweit der Donau, in Unter-Oesterreich, Kloster-Neu bürg gegen über, 2. Mellen oberhalb Wien. Ivoimck, siehe Lvormclr. Rooom, Flecken in Ober-Ungar», an der Donau, wo die Theiffe hinein fällt. Rorsoer, siehe Lorsoer. Lorsun , kleine Stadt an dem Fluß Roß, in Klein-Polen, ln dcrWoywodichaktKy« vw, welche An. i;«i. von König Stephan erbauet worden, und eine der bestenStäd- te der Sosacken ist. Rorvenheim, Rorbenheim, kleine Stadt und Schloß im Herzogthum Cleve, an den Gelderischen Granzen. Rosel, kleine K-Kreißstadt an der Oder, im Fürstenthum Oppeln, so von König Friedrich II. von Prenssen zu einer starken Festung gemacht worden. Ehedesscn hakte sie, nebst dem dahin gehörigen Lcrich Landes, den Fürstlichen Titel. Kaiser Karl Vl. schenkte das Schloß, nebst dessen Zugcyor, dein Fürsten Menzikoff, »»d nach dessen Falt den Grafen von Plettenberg, welche es noch besitzen. An. 175».wurde dlescFe- stung von den Kaiser!. Königl. Truppen eine Aettlang cinqeschlossen. . Rosiack, Schloß und Herrschaft '»Unter. Crain, 6.M- von Laibach, denen Fürsten von Äuersberg gehörig. Rositte, siehe Balsam. Roslow, ein« berühmte Handelsstadt mit einem vortreflichen Hafen, >» derCrimm, kier All. l 730 » wurde sie vLn dem Ruß. General F-ldmar- lchall Grasen von Mümch, nachdem sie von der Besatzung und Einwohnern veckaffen Aosmonoft Arayenberg Arayburg Arayig 58 r worden , ohne Widerstand erobert, und Tieffenorc ist, gehöret dem Herzoge von eine reiche Beuce gemacht. Sachsen-Weimar. I- osmonoü, Schloß und Gymnasium derer Äraydurg, kleine Stadt am Fluß Inn, in k-nrum xiarum Lcbolurum INI Biüizlaner, Kreije . in Böhmen, den Grafen Czer- nin gehörig. . Rost, Schloß im Bunzlauer-Kreise, in Böhmen. Rostaniza, siehe Lastanowitz. Loste!, Marktflecken inMittet-Krain, an berKulp, zur Herrschaft Graseurvarrh ge- Lostci-'y, Stadt der Königlichen Cammer, im Caurzimer-Kreise, in Böhmen, an Rost.Ieg an der Delitz, schönes Schloß und Marktflecken im Konlgsgratzer-Kret- se, in Böhmen. Losteleg, ob dem Rlaretz beygenannt, altes Schloß imd Marktflecken im Caur- zuner-Kreise, in Böhmen, z. Mell, von Prag. Rosten, siehe Losten. , Kostenblut, SchlenjchesStadtlein, ?.M. von Breßiau, der Abtey zu St. Vineenc zu Breßlan gehörig. ^ , Komue, 1-SvnÄrn, kleine Stadt in der Moldau , sechflhalbe Meile von Jassy, «egen Nord-Westeii, ist wegen des Weins, so daselbst wachst, berühmt. Kor;au, siehe Ober-Royair. Kotzena» , Flecken im FärjienthilM Lieg- nitz, in Nieder-Schlesien, nebst einem alten und festen Schlosse. Koupsr, kleine Scadc in der Provinz An- guS, in Nord-Schottland, <°. M.von Edenbiirg, wo sich der Fluß Dichle in den Dl»-Fluß ergeußt. Korvalevo, siehe Schönsee. Kowal, Stadt in derWoywodschaftBrzest, in Eujavien , in Groß - Polen , an der Weichsel. Kowno, Kauen, kleine Stadt, nebst einer Castellaney,fln der Woywodschaft Tro- ki, in hithauen, wo die Flüsse, Güiia und Nirmen, zusammen fliesten, an den Sa- mogitischen Gränzen. Die Stadt hat hölzerne Häüjer, uno ein festes Cicadell, und ist wegen des guten Mekhs bekannt. KruM , siehe La»z>lrs. lKrack, suche NomrcsI. Krähen - Heimstetten , Flecken in Schwaben , unweit Mößkirch, allwo der berühmte P. Abraham von Sk. Clara ae- bohren worden. Kraft,-Hof, Kirchdorf, z. Stunden »on Nürnberg. Es ist daselbst noch s-rGar- ten zu sehen, der als ein Irrgarten an- gelegec ist, und wvrinne die bekannten Pegnitz-^chaser ehedessen ihre Versammlungen gehalten. Kraycuberg, L> ayenberg, altes Schloß und Amt zwischen Eisenach und Saltzun- iien, in Thüringen, dessen Am.-Haus zu Bayern, 7-M. von Buighauseiiss Rrakau, liehe Cracau. Krakow, festes Schloß, Flecken und Herr- schast im Herzogitzum Cleve, 2 . Meile» von Mvrs. Krakowey, siehe Koth-Schloß. Kralawradcs, siehe Äöiügsgräy. Kraiowitz, Stadt im Rackonitzer-Kreise in Böhmen, dey welcher eineCiflercienseir Probstey, Cstnizl genannt, allwo zu de Mutter Gottes eine grosse Wallsa-rc ist. I'.rKui-c.-n. nehe Hazcndorf, Krampe, siehe Crämpe. Kran, Leon, , ist ein Gebäude gn dem User der Flüsse, oder des Meeres, mit einem iii^dieHöhe gehenden Balken, gleich einem Storchshaise, inwendig aber mit einem Rade versehen, in weiches einer tritt, und es herum treibet, vermittelst dessen auch, durch Beyhülse eines starken Seils,daran ein Hacken ist,dieGü» rher aus-und in die Schisse gehoben ungeladen werden. Kranbalken, sind die Hölzer, womit ma» das Anker, wenn es vor die Kluse, oder das Loch, da das Anker-Tau heraus gehet, i» die Höhe gebracht worden, auftvindec, um ferner aus dem Wasser gehoben z» werden. Kranichfeld, stehe Lranichfeld. Kranowin, Städtgcn im Fürstenkhum Troppaü, inOber-Schlesien, demFrey- Herrn von Reysewitz zuständig. KiaM, suche Larpakische Oebürge. Krappitz, Stadt in Ober-Schlesien, im Fürltenthuin Oppeln, wo diePruonitz und Oder zusammen fllessen, nebst einer schonen Burg, den Grafen von Re-ern zuständig, io.M. von Breßiau. Krascha»,Schloß an derBeraun, imRa- ckonitzer-Kreiie, in Böhuieu, hat eine hohe Brücke über einen breit - und tief durchschnittenen Felsen, und gehöret derCistcr- cienftx - Abtey zu P.aß- ^^ Ärasnobrod, Stadt in der Wovwodschast Lublin, in Klein-Polen. ^ Ivrasnojursk, festeGranz-Scadt in Slberien, am Fluß Jenisis, ist stark mir Russischen Cosacken besehet. Kru-nolcm, Stadt in der Ukraine. Krasnopoi, kleine Stadt in der Ukraine, den Cosacken gehörig, 12. M. von BIala» gorod, gegen Westen. Krasnoslon», Keasirsstani, kl. Stadt in Roth-Reuffeu, in derWoywodschaftShe m, an einem kleinen See, welchen der Fluß Wleprz machet. Sie ist beseitiget, und hat eine Castellaney, wie auch einen Bischof , welcher sonst zu Cyelm residirct. Kratzig, Kratzgau, schönes Schloß und Herrschaft im Schlesische» Fmstenchum D» 0 ; Schweck- zg r Rraupen Areiß ^reiß- Rreutberg Schweidnitz, den Freyherren van Zedlitz gehörig. «raupen, siehe Graupe». Kraurh und Lord, heißt bey den Soldaten so viel/ als Pulver undBley. Zrraura, Kraurheim, kl. Stadt und Schloß an der Jagst, in Franken, Chur-Maynz gehörig, 2. M. vvn Mergentheim. Speech , oder der Kriech, ist das an die Voc>r- 4 srreven befestigte und heraus stehende Holz am Schiffe; worauf der Löwe die vordersten Pfoten leget, und dieses Holz machet die vorderste Schneide des Bauches, wodurch -aS Wasser zertheilet wird. Zkreglinaen, siehe Lreglinaen. Sreiß (Trayß,) /mp«», ist ein Theil des H. Röm. Reichs. welcher aus vielen benachbarten Landschaften bestehet, und viele Reichs-Stände in sich be- areiffec: Es sind ro. solcher Kreise, nehm- kich der Ocsterreichischr, i-urg, indische , welcher, aber eigentlich nicht mehr darunter gehöret , Lhurfürsten - oder Nieder-Rheinische, Bayerische, Fränkische , Schwäbische, Gber-Rheini- sche, westpkäliscke , Ober - und Nieder.Sächsische. Ein jeder Kreiß hat «inen oder zwey Direcwres und aus« schreibende Fürsten, darunter der eine geistlich, der andere aber weltlich ist. Diese beruffen die Kreiß« Stände und führen bey Deroielben Versammlung da- Lirecrorium. Sonst hatte auch jeder Kreiß einen Kreiß «Dbrrsten, dessen Amt war: i.) einfleissiges Auimerken zu haben, ob und wo sich eine KrieaS-Empörung, Muster-Platz und andere Rottirung in dem Kreise ereignen «ollen ; 2.) darauf nach Geleqenheic der bevorstehenden besorglichen Gefährlichkeit, unverlangt die ihm Zugeordnete an einem gelegenen -Ort zusammen zu erfor- dern, und zu berathschlagen, wie stark wider solche Thäclichkeit; z.) die Hülfe von jedem Stande zu erfordern; 4.) den Kreiß von der bevorstehenden Befahr zu be- fteycn: und j.) gegen die Land-Friedbrecher und andere Verbrecher die Kaiserliche gesprochene Acht, Urtheile und andere Straffen zu exequiren. Ein jeder Kreiß- Obrister hatte seine ääjuEor, oder Zu« oeordnere, unter welchen einer , der riachaeordnere, wenn der Kreiß-Ober- sie nachläßig, oder verhindert war, desselben Stelle vercratt. Die Zugeordneten, deren sich in jedem Kreise 5. bis ». befanden, sollen samnit und sonders in vorfallenden Sacken, was zu Handhabung des Landfriedens nöthig und gut war, nach ihrem besten Derständniß und Rath vornehmen und handeln. Es ist aber dieser Punct von den Kreiß «Obrijien in Abgang gekommen. Kreiß - ( Lreyß.) Mociauon, siehe MH. cmrion. Krc'ß - (Lreyß.) Tage, sind im Heil. Rom. Relcye, wenn entweder alle Stände aus einem Kreise, oder verschiedene Kreise insonderheit, an einem gewissen Orte durch ihre Depulirte zusammen kom- men, und über ihre Angelegenheiten sich berathschlagen. Kreineiln, also heisset das Kaiser!. Residenz. Schloß in der Stadt Moscau. Es ist «in grosser Ort, gleich einer ziemlichen Scadt, mit dreysachen dicken steinernen Mauern, und einem tiefen Graben umgeben, auch mir Geschütze und Soldaten wohl versehen. Zn diesem Schlosse sind, nebst 2. Klöstern, viele steinerne Kirchen, mitten auf dem Platze der längste Thurm, /van >/V»llcKa, oder das grosse Haus geilen» net, der mit güldenem Blech überzogen und voller Glocken ist. Neben demselben stehec ein anderer Thurm, auf welchem die sehr grosse Glocke hänget, z;S.Ee»mer schwer, so zur Zeit des Groß-Fürsten, Boris Gudenow, gegossen worden, und an Festen, oder bey Einholung der Gesandten, von 24. Personen gezogen wurde. Bey der A.I7L7- entstandenen grossen Feuers- brunst in Moskau brannte auch ein Theil dieses Schlosses ab, und die grosse Glocke schmelzte in den Flammen; zu allem Glücke aber ist der Schatz und das Archiv an- noch gerettet worden. Kremmitz, Scadt am Fluß Bug, in Mas»» vien, in Polen. Kremmen, siehe Crrmmen. Krempe, Konigl. Dänische Stadt in Stor- marn, im Amte Steinburg,an derKcempe, ,. Meile von Glückstadt. Ihre Forriftca- tiones sind rasirr worden. Die Einwohner haben Lübisch Recht, und appelltten an das Vier - Scädl - Gericht. Krempe, diesen Namen haben zwey kleine Flüsse in Hollstein, einer entspringet bey Bökelse, im Bramsteder Kirchspiel, laust die Festung Krempe vorbey, und fällt bald daraus in die Stör. Der andere entsprin- get bey Krumbeck, im Wagerland, und fällt in dem Busen bey Neustadt in die Ost-See. Krems, siehe Lrrmß. Krems, sind zwey Flüsse in Oesterreich : Die grosse Lrrms stießet bey der Stadt Crrms in die Donau, die kieine Lrems aber sällek unterhalb Eterberg in die Traun. Kremsirr, sieh« Lremsier. Kreppelhof, Schloß und Herrsch^ de» Grafen vonPromnitzzu Sorau, ,m Schlesischen FürstenrhuwSchweldnitz. Krrsno, Stadt in Boßnien, in Ungarn, toß und Herrschaft in Ober« Srain, Aremenberg Kriegs- Kriegs- Rron-Aem. 58z Erain, z. Meilen von Laybach, dem Herr» von Raspe» gehörig. . ^ Kreutendcrg, Berg in der Ost-See, un» rveit Bornholm, allwo viel Kreide gegraben wird. ^ . Kreun, Q ,Mm, feste Stadt und Gespanschaft in Croatie», in Ungarn. Diese Gegend ist fruchtbar an Geneyde und Weinwach-. Kreutzburg, siehe Lreirtzburg. Kreutzhurg, Stadt im Chrudimer-Kreise, in Böhme». . Kreuyen, siehe Lreuyen. .... Kreutzer, kleine Scheidemünze, die sonder lich in Franken, Schwaben, Bayern und am Rhein sehr gemein ist, und deren drey einen Kaiser-Groschen machen- Ein leichter Kreutzer ist«, leichte Pfennige, machen also;, leichte Kreutzer einen gute» Batzen, vier guteGrosche», 62. einen Kaiier- Gulden, und po.einen Reichs-Thaler cou rank. Es giebt aber besonders in Fran len auch gute Kreutzer, deren einer vier gute Pfennige, also drey einen guten Gro schen , vier einen schweren Batzen, 4s sechzehen gute Groschen, 72. aber einen Reichsrhaler machen. Kreutz - Thaler, Spanische Niederlandi schc Münze, welche, nebst denTrierischen. Eollnischen, Burgundische», und mehren- theils Holländische» und Schweitzerischen Thalern, nach demBnrgundischenKu- ge- münzel sind, und daher nur 30. Groschen gelten. Kreyrr, eine Art Lübeckischer Schiffe. Kreylsheim, siehe Lcailsheim. Krichen, Dorf in Schlesien, anderthalbe M vonBreßiau, derGraflich-Neidharö- tischcn Familie zugehörig, hat ein vortreffliches Schloß, Garten und Eremitage. Kriebenstein, Schloß und Ritter-Guth in Meissen, ein« Halde M. von Waldheim, an der Zschopau, denen von Miikau gehörig. Krieckcnbery, ein Amt in Ober-Geldern, welches, vermöge des Utrechtischen Friedens, «7>3 an Preussen abgekretten, auch im Baadischen Frieden 1714. bekräftiget worden- Kriechrnaen, siehe Lriechingen. Kriegs- Saukunst, ist eine Wissenschaft, welche einen Platz mit Gräben, Wällen, und Bollwerken so vortheilhastig zu befestigen lehret, daß man den Anfall eines mächtigen Feindes mit wenig Besatzung abhalten könne. Kriegs - Lassa, siehe Lassa. Kriegs-Lommissariu», stehet unter de» Ober-CommiffariiEommando, und mustert nicht allein die Truppen, sondern ver. schaffet auch di« Bezahlung, lieber bieseswerden ihm die Regiments-Listen über- geben , und empfanget er das Geld zur Bezahlung au» dem Kriegs-Zahl- Amte, oder durch Aßignacion^. * " , Kriegs-Rath, ist rineLersamlung, welche in deS Generals Zelt gehalten wird Es werden die vornehmsten Kriegs «Häupter sammt dem Ober-Ingenieur darzu beruf« sen, daß sie ihren Rach zu demjenigen geben, was durch den General vorgetra» gen wird. Krieg» - oder Orlog-Schiffe, nennet man jene grosse Schiffe, welche mit einer beträchtlichen Anzahl Kanonen, Munition und Truppen ausgerüstet, und theils zu See-Gefechten, theils zu Bedeckung der Kauffartbey- und Transport - Schiffe gebraucht werden. Der Unterschi d ihrer Grösse, so nach Tonnen bestimmt wird , der Verdecke und Kanonen,verursacht auch «inen verschiedenen Rang derselben. I» Engelland hat man einen sechsfachenRang, davon daS Verhältnis folgendes ist: Kriegsschiffe vom ersten Rang führen >4. bis >;oo. Tonnen, 7.bis s-x>.Ma»nTrup- pen und 92. bis i rc,. Kanone» Die vom zweyten Rang führen gegen >222. Tonnen, ;-4. biS 640. Mann und «4. bis p?. Kanonen. Die vom dritten Rang führen ». bis 902. Tonnen, zgp. dis 476. Mann u. 64. biS 82. Kanonen. Die vom vierten Rangbis 622. Tonnen, 226- bis 346. M. und 48. bis 62. Kanonen. Die vom fünften Rang Z22. Tonnen, > 45 - bis -92. M. und 26. bis 44- Kanonen- Die vom letzten Rang führen 152. Tonnen, ?2. bis >12. Mann, und iü. bis 24. Kanone». Die Schisse vom ;. und 6. Range gehören eigentlich nicht zu den Kriegsschiffen, sie pflegen nur Fregatten genenner zu werden, und kommen im Treffen nicht in die Linie. Siehe Schisse von der Linie. feiegs - Raison, siehe Ivriian fle gu-rre. tt-igla, kleine Stadt in Ober-Sleyermark, 1. M. von Bruck, sriäow, siehe Kreylow. siehe Lrim. srinck, Marktflecken in Histerreich, zur Grafschaft Mitkerburg gehörig. ftino-Ie. Flecken, nebst einem guten Haftn, in Schottland, an einer see gleiche» Namens, allwo da» Paquetbool aus Irr- land abgeher und ankommet, ftocft, kleine Stadt aus der Insel Mula, welche eine von den Inseln Western«», Key Schottland ist- jrocka, siehe Lrockau. röpelra, geringes Scädtlein in Mecklenburg, zwischen Rostock und Wißmar, von jedem Orte z.M. gelegen- . roiseneck, prächtiges Schloß mUnter- Crain, ein« Halde M. von Laybach, dem Herrn von Petergallo gehörig, r-oiffenbach, Schloß und Herrschaft in Unter-Erain, dem Grasen Barbo gehörig. ron-Aemrec in Engelland »sind an der Zahl neune: nehmltch der Groß-Sene. Lai, derTrps-Eanzler, derBroß-Schatz- Öp 4 «e»- 584 Rron-Groß- Rroppen Rroppenst. Rrußwic, nicist.r, der Präsident des Königlich gehein den Raths, der Siegel-Bewadrer deö geheimen Siegels, der Groß-Kämmerer , der Groß-Constabel, der Groß-Mar- schali, und der Groß-Admiral von En- gelland. Das Amr des Groß-Senechal ist eingezogcn, und dicAcmrer desGroß- Canzlers, Schatzmeisters, geheimen Siegel,Bewahrers undAdmirals werden bisweilen durch Commissarien verwaltet. Kron-Groß Kanzler, und Kron-Unter- Lanzlev, von Polen, haben zwey Siege! in ihrer Verwahrung, jener das Grosse , dieser ober das Kleinere. Sie besiegeln die König!. Besehle, geben acht, daß die Reichs - Geseke und die Freybeit der Republick durch auswärtiger Potentaten Zntriguen nicht verletzet werden, und muß allezeit einer davon geistlichen Standes seyn. Der Groß-Lanzler vonLi- rdaucn, hat fast gleiche Verrichtungen in Lithauen > und auch seinen Uncer- und Vice- Canzler. Lr-on-Bediente in Polen, siehe Reichs- Beamte. Krön - Groß«Feld-Herr in Polen, siehe Feld-Herr. Krön-Groß-Marschall in Polen, ,st der qröste weltliche Minister des Königreichs, und hat die Aussicht über den Hos« Staat; Er beruffet die Senatorcs auf die Reichs-Täge, und beobachtet daselbst alles, was dazu nöthig ist; immassen er auch dieReichs-Tags-Schiusse publiciret. Der Groß- Marsckall vonLithaucn hat im Groß-Herzogthum fast eben diese Verrichtung, wie der Kron-Groß-Mar- schall in Polen. Beyde haben ihre Un- ter-Marschälie, welche in ihrer Abwesenheit dero Amt verrichten. Krön < Groß - Schatzmeister von Polen, und Groß - Schatzmeister von Li- »hauen, diese haben den Schatz und die Einkünfte derRepublick in Verwahrung, ingleichen die König!. Insignia, Kleinodien und Briefschaften. Sie dürfen we- der dem König, noch dessen Bedienten Rechenschaft von ihrem Amte geben, sondern es werden von der ganzen Republick gewisse Commissarien ernennet, welche die Rechnungen untersuchen müssen. Beyde haben ihre Hof-Schatzmeister, welche ihr Amt in ihrer Abwesenheit verwalten. Krone, unrer der Krone zu Hamburg, heisset, wenn die Hundert und achziger auf dem Saale des Rathhauses zusammen kommen, und allda unter dem aufgehang- ten Leuchter oder Krone einen gewisse» Schluß über etwas fassen. Kronenstein, siehe Lrunstem. Kron<-nwerk, siehe Lronwerk. Aroma beim , sehr hohes Berg-Schloß in der Grafschaft Tyrol, zur Herrschaft Rat- Kroppen ^Städckern k» Liefland, in der k Provinz Letten, FM Fluß Woiw, welcher nicht weit von hier eine See macht. Kroppenstadt, Städtlein und Weichbild IM Fursteiithum Halberstadt, unter bas Amt Grunlugc» gehörig. Allhier desinder sich ein Trupp Reuter vvn zo. Mann und eme.» Dsticier, welche von den alten Bi- ftivlien gestiftet sind, und ausBefehl der Halberstäocischcn Regierung zu Lrecu- rions - u. ander» Verrichtungen gebraucht werden, wofür leder eine Reul-Huie Landes, die er selbst bestellen muß, an statt des Soldes zu geniesten hat. Krupviis, kleiner Fluß inLithauen, sozwi- scheu Dubrowna und Drsa in öenDnie- per fa!>c. kcroie, kleiner Flecken in der Provinz Sa« mogitien. Kvoszna-Hovka, s Gooszna-Hovka. Krorrdorss, f. Lrotdorff. Kcoyka, geringes Dorf in Servien, zur rechten der Donau, zwischen Semendri« und Belgrad, allwo A. 17;!)- den?-. Jul. die Kaiserliche Armee unter dem Grafen von Walles, von der Türkischen geschlagen wurde. kiukstoun, kleine Stadt in der Landschaft Renftew, in Süd - Schottland, 2. Stunden von Renfrew, gegen Süden. Kculich, Herren-Scadt und Schloß im Leutmeritzer - Kreise, in Böhmen, an den Glatzischeii «nd Mährischen Grauzeii. Krumbach, stehe Grumbach. Kmimlau, eine wohlgebaute und befestigte Stadt an der Mulda im Bechi- ner-Kreise in Böhmen, weiche nebst der dazu gehörigen Herrschaft den Titel eines Herzogthums führet- Nachdem die Fürsten von Eggenberg als ehemalige Besitzer derselben An. 1717- mit Fürst Joh. Christian ausgestorben, ertheilte der Kaper dieses Herzogchum An. 172z. den Fürsten von Schwarzenberg, die sich daher» Herzoge von Krumlau nennen. Komnlow, Stadt, nebst einem schönen Schloß, in Mähren,;. Meilen von Znaim, gehöret dem Fürsten von Lichcenstein. Krumsdorf, Flecken, Schloß und Amt, eine halbe M. von Weimar, dem Herzoge von Weimar gehörig; es ist ein schöner Fasanen. Garcen daselbst. Krumstäbisch - Lehn , werden die geistlichen Lehen in Deutschland genennet, von dem krummen Stabe, den dieBischöffe zum Zeichen ihrer geistlichen Gewalt führen. . Krupka , kl. Scadt im Leutmeritzer-Krer- se, in Böhmen, hat schöne Ziim-Bergwerke, io- Meil. von Prag. Iviupp, siehe Lrupii. Krusks, wichtiger Paß durch das Geburge Nuziack , in Bosnien. . Kvußwick, Kruszwika, Stadt m der Wov- wedschaft Brzesc, am See Gusto^m Rrylow Rüche! Rüebach Rul 585 Groß-Polen, woPiastus, der Etammva- rer vieler Polnischer Könige und aller Schlesischen Herzoge, gewöhnet. Arylow, Scadt in Noth-Reussen, am Fluß Äug, in der Woywodschafc Belczo, in Polen. Krylow, kleine befestigte Stadt in dkieder- Volhynien, aufeiner kleinen Insel, welche der Fluß Tasmin machet, der allda m den Dnieper Ml. _ , Stadt und Castellaney m Oder.Volhynien, am kleinen Fluß Zrwa, nebst einem Bergschlosse,welches die scadt eommandirec, in Polen, an den Podoli- schen Gränzen- Sie liegt an einem Hügel. Krzimi;, seftes Schloß, nahe bey Pillen ge» legen, in Böhmen. riut-nn, eine ohnweiclOerbent, in Asien, gelegene Provinz, so ausser denen Hauptpla- Ken, über 202. Dörfer in »ch begreift, und s,g, >72^. Rußland sreywillig unterworfen Knckelmeister, werden diejenigen an Höfen genennet, welche die Aufsicht über die Küchel und Requlirung der Tafelbaben. Am Kaiser!. Hofe ist das oberste Kuchrlmei- ster-Amt eines von den vornehmsten Hof- ämkern. Kudack, Kudack, geringer Ort am Dniepcr, in dem Rußischen Gouvernement von Kiow gelegen. Auffstrin, kleine feste Stadt in Tvrol, am Znn, 8. Meilen unterhalb Jnspruck, an den Bayerischen Gränzen-', und wird das Schloß Gerolzrgg ^ welche- daselbst auf einem Felsen liegt, für unüberwindlich gehalten. Kuqrln, welche man bey dem Geschütze zu gebrauchen pfleget, sind von vielerley Arten : die Drarkugeln sind auS Kugeln zusammen gesetzet, welche ein Drat, in Gestalt einer Schraube, an einander füget. Wenn sie nun auS dem Geschütze hervor kommen, trennen sie sich von einander, und greiflen weit um sich die eisernen Stückkugeln sind zu den Bakteriestücken unter- weileo 24. bis ,ü. „fündig; die Kerren- kuaeln «erden durch eine drey oder vier Fuß lange Kette zusammen gefügee, und thun grossen Schaden; eine Feuerkugel bestehet aus einem Pfund Salpeter, einem Pfund gepulverten Schwefel, einem halben Pfund Schießpulver, zwey Unzen Borax, und einer Unze Kampfer. Dieses alles mischet man unter einander mit Petro- leo, bis ein dicker Teig daraus wird, hernach machet man es zu einer Kugel, unqe« sehr so groß, wie eine Granade, und um- wickelt sie mit «erpichtem Werke. Sodann machet man ein Loch hinein, in welches man Zündpulver thut, und dieses zündet man an, wenn man die Feuerkugelau- dem Mörser werfen will. Küchel, «in Städtgen im Erzstiste Salzburg, an dem Fluß Salza, unter Hallein gelegen. Küebach, Marktflecken und Benedicciner- Frauenkloster in Ober-Bayern, «.München, unter der Pflege Aicha, nicht weit vom Par-Fluß. Küh-Znftl, siehe Mittel. Kühlung, heißt ein günstiger und tempe- rirter Wind auf der See. Kühmark, grosser Waid in Ober-Hessen, bey Stauffenburg, in welchem vor Zeiten ein grosser Viehmarkt gehalten wurde, der aber,'wegen vielen Rauhens, abgeschaffet worden. Mhndorf, Schloß und Amt im Henneber- gischen,,. Stunden von Schleust,igen, hat sonst zur Sachsen-Zeitzischen Landespor, tisn gehöret, stehet aber anjetzo seit 171«. unter Chur-Sachsischer Hoheit. Kührgeld, ist in Sachsen dasjenige Geld, welches der jüngere Sohn von dem älter» bekommt, daß er sich der Kühr oder Wahl nicht gebrauchet, vermöge welcher er sonst die väterlichen Güther behalten, und de» ältern mit Geld absinden kan. Kükellö, stehe-Kockel. Kükellövar, siehe Kockelburg. Kückernäse, Königl.Amt im Brandenbur- gischen Preussen. Klinast, Kynast, Gräflich. Schafgotschische Herrschaft, nebst einem gröstenchcils wüsten Schloß im Niesengebürge, im Fürstentum Zauer, in Schlesien, anderthalb« Meilen von Hirschberg. An. 1674. wurde es vom Blitz angezünoet, und so übel zu- gerichtet, daß nur ein geringer Theil mehr bewohnt werde» kan. Die Gräflichen Besitzer haben es auch noch nicht wieder Herstellen lassen. Künigl, vornehmes Gräfliches Geschlechts in Tyrol. Küngaberg, Flecken im Fürstenthum Trop- pau, in Ober-Schlesien. Künsberg, Königsbrück, Herrschaft und kleine Stadt, nebst einem ansehnlichen Schlosse an der Pulßuitz, in derOber-Lau- sik, 2. Meilen von Camenz, an den Meißnischen Gränzen, hat ehemals den Burggrafen von Dohna zugestanden, darnach einer verwittibcen Baroneßin von Schellendorf, und jetzo gehöret eS den Grafe» von Friesen. Küngelsau, feines Gan-Erben-Städtgen am Fluß Kocher, in Franke», unweicZn« gelfingen, dal guten Weinbau, und.star- kes Gewerbe. Küraß, bestehet au- einem eisernen Brust» und Hinterstücke, und gehet von den Achseln herunter biS an den Gürtel- Küraßirr , siehe curaMer. Küste, (Are, ist eine ganze Reihe de-Ufer- am Meer. . «ml, heisset bey den Türken ein Sklave, un» geben sich diese» Titel alle diejenigen, welche Chargen und Gagen von dem Groß- Oo 5 Sultan 586 Rukus Rupferzell Sultan gemessen. Ja, der Groß-Mzier selbst achter es sich für eine Ehre, einen Kul oeS Sultan» sich zu nennen; indem dieser Titel viel mehr, alS Unterthan in sich hält. Alle, die denselben führen, glauben, daß sie, wenn sie aufSrdredeS Groß-SultanS Ihren Kopf hergeben, gleich in daS Para- d»eß kommen. «uku», Marktflecken, nebst einem berühmten Gesundbrunnen und Bade, lmKönlg- grätzer-Kreisein Böhmen, ».Stundevon Jaromirz gelegen ES gehöret derselbe den Grafen von Spork, und hat der An. 17;». »erstorbeneGraf Kranz Anton allda Viel« trefliche Gebäude, und unter andern «ine schöne Kirche und Frauenkloster ä-IIs ämrunciixlL aufführen lassen. Kulen, Flecken im Holsteinischen, im Amte Neu-Münster, gegen Osten. Zkulp, Fluß in Crain, der sich an den Sklavonsichen Gränzen in die Sau ergeußt. kummom-v, Klurion, ist in Rußland ein Kammerherr, der den Schlüssel traget. ßrui«, kl. Stadt in der Woywodschaft BraS« law, a.M-von BraSl-nv, in Polen- Kunkel-Lchn,Weiber-Lehn, ist ein Lehen, so Weibern erlheilet wird, oder doch aus Weiber und deren Ehemänner verfallen kan. uneburg, siehe Koneburg, ungsöhr, Königlich, Schwedische) Lustschloß in Westermanland, eine Meile vom Maler-See. Kumy, ansehnliches Kammerguth im Für- stenrhum Liegnitz, in Nieder-Schlesien, an einer grossen See,». Meile von Lieanitz. Kunnrradsrf, stehe Cunnersdorf. Kunnerr, siehe Hornar. Kunow, Ecädtlein in der Wsywodsthaft Rupinau Ryburg . einige Silberadern hak, sondern« soll auch einen grünen Stein bey sich führen, der daS Bauchgrimmen stillet, wenn man ihn auf den Leib leget. Kupsrrderg , siehe Kooperberger. Kupferberg, alte Bergstadt in dem Fürsten- thum Zauer, auf dem Schlesischen Riesen Gebürge, am Bober, der Freyherrlichen Familie von Sürst zuständig. Kupferberg, Stadt und Amt im Bißthum Bamberg, in Franken, ohnweit Culmbach. Kupferberg, kleineStadt am Kluß Altmühl, im Bißlhum Aichstädt, in Franken. Kupfecbrrg, Bemort, im Erzgebürgischen Kreise, in Meisirn, an den Böhmischen Grtnzen, nicht weit von Wiesenthal, allwo Kupirrbergwerke zu beftnden. Kupfergrund, Sandbank, nicht »eit von der Jutländischen Küste, 5.M- von der Insel Lessau, gegen Süd-Osten gelegen. Kupfrrzrll, Pfgrrdors, nebst einem Schlosse und Amt in der Grafschaft Hohenlohe, der SchiüingSfürstischen Linie zugehörig!' Alt >727. eine Katholische Kirche daselbst ae. bauet werden solte, wurde» von Seilen Hohenloh-Jngelsingen aufdem R. Tage zu Regenöburg grosse Beschwerden geführt. Klwinair, Türkischer Orc und Palanka in Servien, an der Sau, fast Sa- baz gegen über. Kuppenheim, Stadl an der Mur-, im Marggranhum Baden, ohnweic Baden, in Schwaben, und z. Stunden von Geritbach gelegen. I^ur, grosser Fluß i» Asien, der in Georgien entlpringer, und in daS Cafpi- sche Meer fallt. 8 iurcLLd»n, kleiner Fluß l» Podolien, welcher unter Bender in de» Duiester fleußt. kurärumis, kleine Stadt in der Grafschaft Bucha», in Norb-Schoriland, am Fluß Dee, 7. Meilen von Neu-Aberdeen, gegen Nord-Weste». Kurmi -k, Scadc in der Wsywodschast Posen, in Groß-Polen. Kurzwiz, Schloß und Herrschaft im Für. stenthum Liegnitz, in Nieder-Schlesien, so dem Hause Oesterreich gehörig. Kussel, Stadt und Amc im Herzoarhum Zweybrücken, am Kluß Glahm, a. Meilen von Melsenheim. „ . klujlmochLmisnLlci, kl. Stadt an der Wolga, im Rußischen Gouvernement von Easan, za. M. von Nischnelnovogrod gelegen. Lurn-lLko)', Hauptstadt in der Provinz gleiches Namens, in Eibenen, am Flusse Tom, in deren Gegend jährlich eine sehr grosse Menge von einer kleinen Art Mur« melthlere gefangen werden, die man Surkr nennet, und ein schönes Pelzwerk habe». Küssen, Amt im Preußischen Lilhauen, wo viele Leute auS Franken und Salzburg alS Colonisten hingezogen. Kurrrnberg, flehe Lurtenbern. Kutrenplan, Marktflecken imPilsner-Ärei- se, in Böhmen, gegen der Pfalz, allwo ei» starker Kornhandel getrieben wird. Lmumovs, ein Kluß in der Provinz Astracan, so in derRußischen Tarlarey lieget. Kuxhaven, siehe Cuxhaven. ^ . Kuyndrr, kleine, aber einiger Massen befestigte Stadt in Krießland, in der Grafschaft Sevenwolden, am Einfluß de» Flusses Kuvnder in die Süder-See. „ . . l^iakiLn?, Stadt in der Provinz Kiangsi, in China, am Flusse Can, deren Gegend sehr fruchtbar an Gerrayve und Früchten ist. ^. .. - Kyan, Stadt in der Woywodschaft Cracau, DaS Schloß liegt eine halbe von her Stadt Winterthur, und wohnt auf demselhe» v«r Landvogk, Lyfhau- Ayfhausen Laa Laabra Lader 587 Kyfhausen, siehe Krffhauftn. Kzkellew, zwey Flüfie >» Siebenbürgen, davon der kleine in den grossen lallr, und hernach in die Marosch gehet. , Kykelleyar, Stadt in Sievcnburgen, «M kleinen Flusse Kykellew- Kyla, kleine Stadl in Schweden, an der West-Gothländischen Provinz Warm«' land, deren Einwohner sich vom Fischfänge und Bergwerken ernähren. Kyibm-g, Scadc und Amt am Flusse Kyl, dem Ehlinürsteii j» Trier gehörig, 5 . M. von der Scadc Trier- ^_ !^vI-> (.üDo/-r-, Provinz in Sud-Schottland, welche gegen Norden an Cuningham, gegen Osten a» Cluydesdale, gegen Süden an Nirheödale, Galloway undEarrick, gegen Westen aber an den Meerbusen von tzluyd qränzet. Sie ist fruchtbar und volkreich, und der Fluß Kyle theilel sie in den süd- und nördlichen Theil. i^ilis novs, sehr feste Stadt in Bessa- rabien, an dem Einstusse der Donau in das schwarze Meer, den Türken gehörig. Kr», Fluß, welcher an den Limburgischen und Jülichischen Gra'nzen entspringet, und sich unterhalb Trier in die Molei ergcußt. Kynairäc, Dorgebürge in der Grafichaft Bucha», in Nord-Schottland, welches sich gegen Norden in- deutsche Meer erstrecket. Kynast, siehe Künast. Nvnewn, Marktflecken in Herefordshire, in Engelland. Kynonst, festes Bergschloß im Fürstenthum Zauer, in Schlesien, eine Halde Meile von Warmbrun. Krow, siehe Kisw. Kyrburg, Era,lcha,c II! demLber-Rheini scheu Kreise an derNahe, den Wild- und Rhein-Grafen von Daun gehörig. Kyriy, , kleine wohl bewohnte Stadt in der Landschaft Priegnitz, in der Mark Brandenburg. Nebst dem Stadtrath befindet sich auch ei» Lehenrichler und Schulzenamt daselbst, und das hier ge« brauet« Bier wird Mord und Todtschlag genennet, welches aber anitzo dergleichen Unglück nicht verursachen soll. Lärmen, Fluß in Finnland, der sich in den Bothnisthen Meerbusen ergeußc. Kvrn, K»rn, kleine Stadt in der untern Pfalz, an der Grafschaft Sponheim, unweit derNahe, hat den Namen von dem durchfliessenden Wasser Kyr. Die eine Hälice davon gehöret den Rheingrasen von Daun, die andere Hälfte aber den Fürsten von Salm. Das Schloß dabey heißt Kyr- bürg, ist feste, und gehöret dem Fürsten von Salm alleine. An. >724. sprenarten es die Franzosen. Kyschow, StädtleinoderStarokey tu Da. «ereilen, im Polnischen Preussen. i,, Stadt in Servien, in Ungarn, de» Türken gehörig. Laage des Geschützes, van't 6 esc km, Lrn-ne, »st aus einem Schiffe eine Menge Kanonen, welche auf beyden Seiten von vorne biS hinten gepflanzek sind. Die größten Schiffe haben drey Laagen: deren die erste die niedrigste ist: die andere fin. det man auf dem zweyten Verdeck: und die dritte auf dem dritten Verdeck. Einem Schiffe d»e völlige Laage geben, heißt, mit allen Kanonen der einen Seite de» Schiffes das andere feindlich beschiessen. l^alcic. Fluß NN giuckseeligen Arabien, im Furftenkhum Mecca, daselbst er in da» rothe Meer fallt. Laas, wüstes Schloß.und wohl bewohnte» Stadtlein, >m Lrainer Miccelrheil, 6 . Meilen von Laybach. Laasphe, Städtgen in der Wetterau, dem Grafen von Sayn und Wikgenstein gehörig. Da» dabey auf einem Hohen Felsen liegende Schloß, Wilgenstein, ist die Residenz des regierenden Grafen zu Sayn und Wtkgenstein. l-sb»> Fluß an den Rußischen Gränzen, er- aeußc sich bey der Stadt Laba in den See Ladoga, und scheibet Rußland von Zuger- mannland. Labach, siehe Laubach. sich von ihrem Vorgänger, 1 -rn k.at,räl-, nennen, und sich zu Wiwert, auf einem Dorfe in Frießland, im Westergoe, nieder, gelassen haben. Sie kommen mit de» Re- formircen in allem überein, haben sich aber >670. von ihnen gelrennet, weil sie da» heilige Abendmahl keinen zugelassen, al» welche sie aus gewissen Proben für Wieder- gebohrne halten können, wollen auch nur solcher Wiedergebohrnen Kinder taufen, ausser dem sie die Taufe so lange aufschie, ben, bis solche Kinder erwachsen, und selbst dergleichen Proben ihrer Wiedergeburt ab- legen können. Sie befinden sich itzo meistens in Pensylvanien, in Nord-Amerika. Tabmum, ist ein »iereckigtrs Stück, meisten» von kostbarem Zeuge, und auf beyden Seiten mit Franz«» und Quasten »ersehen, welche» von den Römisch-Latholifchen bey ihren Procrßionen statt einer Fahne vorher getragen wird. Oben darauf ste. het entweder ei» Lrucifix, oder ein Bild von der Mutter Gotte», »der andern Heiligen. Die Studenten brauchen es meisten» in ihren Lon-re-ationen, welche ftist alle Sonntage in Gegenwart ihre» rr-eüäü gehalten, und darum« entweder das Okccum velvaÄorcun getethet, oder die Monat-Heiligen jedem «usaestellet, oder auch gewisse 5 ermc»»m»r»Ie» gehal- ten »erden. s^baim, siehe Liberin. Lader, geringer Lhur-Pfälzischer Markt, stecken mtt «wem Schlosse auf einem Feisten, 588 Labes Lacus sen , in derOber-P,aiz, an dem Lader/ und an der Poststraffe von Nürn- berg nach Regensburg. ^"bes/ Slstdllein in Hinter-Pommern, an der Rcga, hat einekrRposttur, und gehöret denen Herren von Borck, welche Schloßaeseffene allhier sind. L.sdc§, Scadt in einem Gebürge gleiches Namens, in der Landschaft Bugia, in der Aftlkanischen Barbarey, zu Algier ge- , hörig. Lsbia, stehe Uasbir. Lablau, Schloß, Stadt und Hauptamt im Preußuchen Nadravien, an der Deine, gegen dem Curischen Haff. Es ist allhier eine Schleuste, woselbst die durchpaßi« rende Schiffe zollen müssen. Labouicl, Dalk»r, gewisses Gebiethe in Gaftogne, an Nieder-Na- varra. LsblL, QslLcK, Stadt und Fürstenthum in dem glückseeligen Arabien, nicht weit von dem rochen Meer. Laburg, siehe Loburg. Labyrinth, Irrgarten, wird insgemein ein solcher Ort genennet, welcher mit so viel in einander gehenden Wegen durchschnitten ist, daß man schwerlich daraus kommen kan. Daher» wird eine schwere oder verwirrte Sache ein Labyrinth genennet. js-sc-clsemon, vor Zeiten auch Sparta, heutiges Tages Misikra, die Hauptstadt der Landschaft Zaeonia, in Morea, am Flusse Wstlipotamo. Sie ist weitiäustig, har zwcy grosse Vorstädte, und eineCicadelle auf einem Felsen, inaleichen einen Bischof, unter den Erzbischof zu Corinrho gehörig. Die Venerianer haben sie An. iss?, erobert, aber auch wieder ver- lohren. ZUaceiottr, stehe Uanecrott:. Lachemb, Amtsvogtey im Calenbergischen. Lachen, Hauptflecken in dem Landlein Mark, in der Schweitz, welchen die Zürcher An.ryra. einnahmen. Er liegt im Canton Schweitz, am Zürcher-See. I.acb2r>-, Blödigkeit, verzagter Much und Nachiaßigkeir. -I^ckol, kleine Stadt in der Landschaft Cluy- desdale, in Süd-Schottland, 4 - Stunden von Glascow, gegen Süd-Osten. Lacht e-Stt-ohm, im Fürstenthum Zelle, hat eine Quelle unfern Sprackensel, lauft durch unrerjchiedeneÄirchspiele, und nachdem er mit einigen kleinen Flüssen vermehret worden, fallt er zwischen Lachre- sjein und der Stadt Zelle in die Aller. La k, Schloß am Plattcn-See, in Nieder- Ungarn, 5 . Meilen von Canischa. Laconls, stehe Äcoms. ^ ^ Lacowitz, Stadt IN der Woywodschast No- vogrodec, in Weiß-Reussen. Sie ist auf die a.lre Manier befestiget. I.scu 5 , Tsc.T,->go, See, ist ein Aillstehendes Ladenburg Lagan grosses und süsses Wasser, so an keinem Meer hanget, es geschehe denn solches ver- mittellt eines Ausflusses, und welches s» tief ist, daß man es von einem Moraste unterscheiden kan. Ladenburg, kleine Stadt in der unter» Pfalz, am Neckar, nebst einem alcen Schloß, i. Meile von Heidelberg. Es stehet dem Bischöfe zu WorniS zu. Usäi. liehe Mylacli. Ladizin, Stadt in der Woywodschast Braclo, in Älein-Reuffen, in Polen. Lasoga, also heissen zwey kleine Städte in Rußland, im Gouvernement Novo« grod, am Fluß Wolchow gelegen. Sie sind -o. Werste von einander entfernet, und wird die eine Alt- die andere Neu- Ladoga genennet. Ladoga, berühmter See in Rußland, welcher zwischen dem Finnischen Meerbusen und Önega-See liegt. Er ist az. Meilen lang, und > z. breit, und wird für den größten und flschreichcsten in Europa gehalten- Man findet Seehunde darinne, doch ist wegen dem häufigen Triebesand und Sturmwinden die Schiffahrt auf demselben gefährlich. , Laoocraifcher Tana!, ist der neue Canal, welchen Peter, der Grosse, wegen der gefährlichen Schiffahrt aus der Ladogaischen See, von der Wolchowa an, längst dem Ufer der gemeldeten See, bis in die Neva, nahe bey Schlüsselburg, ziehen lassen. Er ist 8 - Meilen lang, > o. vis > >. Fuß lief, und 70. Fuß breit, und weil die Wolchowa mit der Wolga vereiniget worden, Hanger dieser Canal die Ost-See mit dem Caspischen Meer zusammen. Uaäwns, Stadt und Grafschaft am See ä'Iäro, im Bißthum Trieur, davon die uralten Grasen von Ladron, oder Lodrou, den Namen führen. Lädtren, verletzen, schädlich seyn, nem verächtlich halten, beleidigen, betrügen, »er- vortheilen. I.SM, ist eine Chinesische Münze, welche nach unserm Werth einen Speeies-Ducacen oder ,-u Rerchsgulden ausmachet. Lahn, Lehn, Scadtgen im Fürstenthum Zauer, in Nieder-Schlesten, 6 . Meilen von Zauer, an dem Bober, durch dessen öftere Ergiessung es vielmals ruinirec worden. Im May i7zr. wurde es vom Feuer fast gänzlich verzehret. Es hieß vor diesem Birkenau, hat aber von dem dabey liegenden verwüsteten Schlosse Lahnhaus den itzigen Namen bekommen. Ländlern Richsnau, siehe Burgau. Ländler-Bauern, werden insgemein die, Migen genennet, so in dem Lande ob der Ens in Oesterreich wohnen. Laffeld, bey Mastrichc. Bcv deftmOtte hielten dleAllürcen i747.einu»gluckliches I.KA Fluß in »er Landschaft Ulster, in Irr- Lage Lago Lago Lahn 58 - land, welcher sich in die Baye von Knsc- ferguK erzenst. Lage, geringes Scädtlein in Meckleubmg, an der Reckenitz, drey Meilen von Rostock. . ^ Lageland, siehe Langeland. Lagemann, ist ein adelicher Bedienter in Schweden und Finnland, welcher über einen gewisse» Strich Landes zu befehlen hat, die Justitz darinne admininriret, und unter dein Lands-Hofding stehet. SS kommt diese Charge mit denen Land-Drosten in Deutschland überein...... I. 3 ?em 3 , I^emiier, L.2IN, eine von den vier Provinzen nr Zrrland, welche gegen Norden an Ulster, gegen Westen an Connaugt und Mounstcr, und gegen Süden und Osten an das Jrrlan- difche Meer gränzet. Ihr Erdreich ist an vielsn Orten fruchtbar, obschon morastig. Man theilec sie in zwölf Grafschaften, welche sind: VVcxioiä, wicklo, Dublin, Läsi-lVIcark, Dourk, Donfoick, VVett- lLleurk, Ivir>N, Oul.-cnr, liilleenn^, Oa- keckLgK und tiilclaii.'. Von dieser Provinz wird allemal der älteste von den Nachkommen des berühmten Generals und Herzogs, Friedrichs von Schömberg, so Anno i6y->. in einer Schlacht in Jrriand blieb, Herzog von Leinster genennet. Lauer, siehe Lampcrn-rit, D-ijM, Scadl im glückseligen Arabien. Dszlilyii, I.ovich!;'!!, Dorf am Fluß Narrow, in der Grafschaft Carerlagh, in Leinster , in Inland. Dieser Ort hat Sitz und Stimme im Parlement von Inland. I/agio, als» nennet man das Aufgeld, welches man im Wechsel auf gute» gegen geringes Geld giebt. Z.E-Ich wollte »oo. ReichSthaler Speckes haben, und dagegen loo.Reichöchlr. courant an ,S.Gr. Stücken geben, so müßte ich zu solchen >02. Thalern noch 1». bis 20. Thaler, nachdem der «dourü hoch oder niedrig wäre, zulegcn, oder mir solche an der Hauptsumme adkürzen lassen. 1>a--ny, LalEcum, kleine Stadt am Fluß Marne, in der Landschaft Brie, nebst« dem Titel einer Grafschaft, sechs Meilen von Paris, hat eine berühmte Benedicciner- Abcey. cli örignz,, kleiner See in Italien, drey Meilen von Tivoli, einer Stadt in LampLM» cli k^oma, ,m Kirchen-Scaate, aus welchem der weißwässerige Strohm, Albula oder Albuneus, seinen Ursprung nimmt. Aufdiesen, Landsee sind imt höchster Verwunderung 16. schwimmende Inseln anzucreffen, Bar- checces genannt, die allemal beysammen sind, und zwar an der Seite, da sie der Wind hintreibet; wenn man auch nur «in wenig daran stössec, so kan man sie lenken, wohin man will.
  • u stch ; der andere gehet gegen Süd- Osten, durch welchen der Fluß Adda wieder heraus gehet' und der dritte erstreckt sich gegen Sud-Westen, an welchem di«- Gcadc Como erbauet ist. I.a§o äi Oiiiäo , siehe (Lrcls. Dago äi l.uzuno, ein See zwischen Maylaut und dem Granbundtner-Laiibe. Dago Duccknu, Wucher- Oder Lins-See, -. Meile» von Pozzuolo, hat den Namen daher, weil er niemals alles wieder giebt, was man hinein tüncht- Dago cli Docarno, ein grosser See im Herzogthui» Mayland, nicht weit von Locarno. Dsxo ,fj orm, ein See in dem Herzogthum Mayland. I.uzo Liillo , suche ^Nclorla. Daifv 3 curo, ist ein offener und geringer Ort im Ferrarischen, in Italien, und hat eine Brücke und Paß über den Po - Fluß; die Franzosen haben ihn aber im letzten Spanischen Kriege befestiget und deleücc, um den Kaiserlichen Sie Strcisereyen in das Mantuanische zu verwehren. Dagon, siehe b'Iockcm. Dsgos, feste Stadt in Portugal!, im Königreiche Algarve, nicht weit von dem Hafen SagraiS, nebst einem Bißrhum, z. M. von Silves. Dagosta, I-aoufta, siehe Lagow, Stadt in der Woywooschaft Sen- domir, in Klein-Polen. Lagow, Schloß und schöne Johanniter« Comthurey in der Neuen-Mark, unweit der Scadt Ziienzig, zum Hecrmeisterlhum Sonnenburg gehörig. DaZunr, Hauplsladcauf der Canarischen Insel Teneriffa, ist wohl gebaut, hat 2. Psarr- Kirchen, zwey Nonnen- und ». MönchS- Kiöster, und ist die Residenz des General- Gouverneurs von allen Canarischen In, sein. In ihrer Gegend wächst der delica- teste Malvasier und Seck. ?-r/«ckc, also wird derjenige Ort genennet, welchen das Adriatische Meer durch Einreiffung eines zu Ende desselben von Natur gemachten DammeS durchbrochen, und daS Land überschwemmet har, woraus hernach gleichsam viel- kleine Seen und Inseln entstanden, und Venedig selbst aus 7a. derselben erbauet worden. Lada, Laa, Stadt und Schloß in Unter- Oesterreich, imMercciUnter-Mannharts» Berg an der Theys, gegen den Mährischen Gränzen. Sie gehöret dem Gräss, Trantsonischen Hause. Lapn, siehe Löhna- Lahneck, 5ys Lahneck Lama Lamaneur Lambeth »lM ^ 's. zs'r Mß Laknrck, Schloß auf einem hohen Felsen an der Lohne, neben Ober.Lohnstein, all« wo di« vorüber fahrende Schiffe den Zoll entrichten müssen, dem Churfürsten zu Mamiz gehörig. Lai'olm, kleine Schwedische Stadt in der Suder»Gothlandischen Landschaft Hal, land, wo der Fluß Laga in den Cattegat fallet, nebst einem festen Schlosse und Hafen. I.akor, ken§sb, Hauptstadt des Königreichs Pengab, in Asien, dem grossen Mogol gehörig, sie ist groß, und vor diesem die Residenz de- MogolS gewesen. Lahr, Lohr, Herrschaft nebst ekner Stadt gleiches NamenS, in der-Ottenau, am Flusse Schütter, vier Meilen von Straß» bürg, über welche zwischen den beyden Häusern, Baden-Durlach und Nassau» Saarbrück, ein grosser Streit gewesen, welcher endlich >724-vondemReichs-Hof- rakh zum Vorrheil des Hauses Saarbrück entschieden,; und dasselbe darein einzusehen anbesvhlen worden. , siehe TbjSLLo. Laibach, suche Laubach. I.LicKsu, grosse Stadt in der Chinesischen Provinz Lautung. ' Layen, heissen bey denen Catholi- schen nicht nur gemeine Leute, sondern alle, welche keine Geistliche sind, und werden solche dem U«ro oder Lt-rick entgegen gesetzet. . Skädtlein in der Liefländischen Provinz Esthland, so im letzte» nordischen Krieg bekannt worden. l.»ii'cke v, I.siickevvo, kleine Stadt im Russischen General-Gouvernement Casa», am Einfluß der Kama in die Wolga, wo die von Permi« kommende Salzschiffe jährlich anländen, welche sodann durch die allhier gedungene ArbeitSleuce, die Wolga hinauf gezogen werden müssen. L-Isin, Schloß, Flecken und Grafschaft im Hennegau, 2. Meilen von Douay. ES ist dar Stammhaus der Grafen Lalain von Hochstraten. Laland, kleine Insel in Dänemark, auf der Ostsee, nicht weit von der südlichen Küste der Insel Seeland. Ist fruchtbar an Tetrayde, absonderlich an Äaitzen, so die Holländer zum Theil abholen. Sie gehöret zum Stiftamt Fühnen, ist acht Mell, lang, und 5. breit, und hat 5. kleine Städte, als dlsrkov, 8 »xlu«> xin§, kcyjlkä, Nanrboe. L»U«v-, kleine Landschaft in Flandern, an der Leve, bey den Granzen von ArtoiS- Vrliii-I.rm», d.i. der grosse oder hohe Oberpriester, welchen die Kalmücken, Mungalen, und andere Völker der südlichen Tartarey aiS einen Gott verehren. ES heissen zwar alle Geistliche der rarra- rischen Völkerdieser aber, von dem hier die Rede ist, wird vor unsterblich ae. halten, weilMtaubt wird, daß bey seinem Tode «eine Seele auS einem Körper in einen andern gehe. Er har eigentlich seinen Sitz im Lande Butan auf dem BergePu. tala, und die vornehmsten Tarkarn mit- chen ihm sehr grosse Geschenke. Lsmimeur, siehe I.oot5MM. Lambach, /.ambac u», O-urs.br/, reiche Be« nedickiner-Abtey in Oesterreich, am Fluß Traun. I-amba!-, kleine Stadt in Bretagne, im Ge« biethe St. Brieux, allwo viel Pergament gemacht wird. Lambeck, eine Baronie i« Brabant, nahe bey Hall, im Hennegau. Lamberg, dieses Fürstliche und Gräfliche Geschlecht« hat seinen Sitz in-Oesterrejch, und daselbst bey 600. Jahren her, wie auch am Kaiserlichen Hose sterS die höchsten Chargen besessen. An. >707. wurde der Kaiserliche Obrisr-Scallmeister, Leopold Matthias, Graf von Lamberg, in den Reichs-Fürsten.Stand erhoben, so, daß allemal der Aeiteste von der Mo, imiliani« schen Linie, welche von Johann Maximilian, Grasen von Lamberg, KaiierS Leopold Odrist-Hofmeistern, herstammet, den Fürst!. Titel führen soll. Anno 17^-8. belehnte ihn der Kaiser mir der Landgraf« schass Leuchtenberg; AiS er - 7 ". den 10. Merz ohne männliche Erben mit Tode ab« gieng, folgte in der Fürstlichen Wurde und Landgrafschast Leuchcenberg sein Herr Vetter, Franz Joseph, Kaiser!. Cvnferenz- Rach, Lands-Hauplinann in Over-H.« sterreich, und Ritter deS güldenen Vlub; und als derselbe >7,2. den 12. November auch starb, wurde sein ältester Sohn , Franz Anton, gebohren den zo.«epcenid. »678. Fürst und Landgraf zu Leuchlen- berg, mußte aber zufolge desBaadischen Friedensschlusses von 1714. die LandMl- schaft Leuchreuberg wiederum an Chur- Bayern ablretten. Nach seinem am-z. August 1759. erfolgten Ableiben folg» ihm sein ältester Sohn, Joh. Friedrich, gebohren 1737, in der Würde eine- gur- stenK von Lamberg. ES theilet sich u«ri- gens dieses Gräfliche Geschlecht in die Grtenrbische, Gceif.nfelsische, Ame- rungische, Sprinzensteinisch«, Sro- ckerrsche, und SauensteinischeLmie- l-Anbelc, kleine Stadt in Provence, I. Französische Meilen von Aix, gegen Nord-Westen. kl.Stadt in Provence, allwo insgemein die Versammlung der Stande von Provence zu geschehen pfleget, am Flu- Durance, 4- -Meilen von Alp. l^mberk, kleine Stadt in Engelland, in der Provinz Surren, Westmunster gegen uler. an der Tbemse, welche anitzozu^der SE hier Londengehvret und gerechnet wird. All- » 5 ^ »K^- »«U >!",UL, i«M, ^R«!ii ^>Wis >.,Sk7 t.kir: I. ir.- «Ikr» ^ t!"!.'. ßiatid ftklN': jUHS ML« jMli N n.W «Wi >M-°^ ,->KL ÄSS- ,rc>'7 S rr-' O Lambey Lancerorre Lanceston Land-Borhen 59k hier hak der Erzbischof von Canterbury eine» schöne» Pailast und seine Residenz. l.Linl>e;', kleine Insel in der Grafschaft Dublin, in Zrrland. Mnbio, Fluß i» Italien, welcher nicht wett vom Comer-Sce entspringet, und sich unterhalb Piacenza in den Po ergeußk. 1.»mkorne, Stadt in Barcköhire, mEn« gelland. Lamsheim, kl. Stadt in der Unter.Pfalz, z. Stunden von Worin-, unter da- Amt Neustadt gehörig, so vor diesem ein wohl verwahrter Ort gewesen, und ein feste- Schloß gehabt. ^ Iomega, v.6mee«, Stadt in der Portugiesischen Provinz Beira, nicht weit vom Fluß Douro, hat ei» Bißchum, unter den Erzbischof zu Braga gehörig. L-un-go, Fluß in Spanien, welcher in Gal- lieien bey dem Flecken Las» entspringet, und in Portugal! in den Douro fallt. I-amemlren, klagen, beseufzen, wehklagen, jammern, weinen. l^mpLäonte, wüste Insel auf dem Mitkel- länoischen Meer, zwischen Malta und den Küsten von Tunis, welche nach Malta gehöret, und hat welsche Meile» im Umkreise. l.smx»iL, Stadt in der Afrikanischen Bar- barey, im Königreiche Constankine, in Algier. LsmpL'»ä, Türkische Palanka, in Servien, an dem Flusse Lamp, wo dieser in die Donau messet. Lsmxoi, Stadt mit einem festen Schlosse am Dniester, in Polen, in der Wovwodschaft Braclaw, an der Türkischen Gräm«, iz. Meilen oberhalb Bender. I.smxouräaa, siehe ^mpvurclrm. r.sm^co, Türkische und berühmte Stadt in Natoiic», am Hellespont, welche einen Erzbischof har. Lanispring, kleine Stadt und Kloster im Stifte Hilde-Heim, darinnen lauter Ca- tholische Engelländer sich befinden. I^ncsiiei, l.Lnc»r>lire, Provinz in Engel- land, welche gegen Norden an Cumberland und Westmorland, gegen Osten an Yorck, gegen Süden an Chester, und gegen We- sten an da- Jrrländische Meer granzet. Sie ist fruchtbar an Getrayde und Liehe, SM«,?" lMirastsk, die Hauptstadt der Provinz diese- Namen-, am Fluß Luna, «cher Loire, welcher 6. Messen davon in daö Ärländische Meer fallet- Sie ist groß, 5°er schlecht bewohnet, und hat ein feste» Schloß, darinne sich die Landsta'nde ver. l^ncervtte, l.scerotts, I.-mceIIom, Lanclot» öen EanarischenLnseln, -egen die U'kansschen Küsten, auf dem Akian^ schen Meer. Di« Pferde, s» allhier ge' zeuget werden, halt man für di« geschwindesten Lauser. l.Lnceston, I.Luntton, K Flecken in Engelland, in der Provinz Cornwall, am kleinen Fluß Kensey, welcher Sitz und Stimme im Parlament hat, und «ilwo die Landstände ihre Versammlung haben. I.,nct,on2, königl. Haupt- und Residenzstadt ,m Ost-Indianischen Königreich« l.onoiim->, die Hauptstadt der Landschaft ^bruLL» cirra, in Neapoli-, allwo im May und August berühmte Jahrmärkte sind, auch hat sie einen Erz. bischof, und ward im November ,706. durch da- Erdbeben sehr beschädiget. Lanctlieiin, Lanx,rnheim, Cistercienser« Kloster und Abley im Stifte Bamberg, bey LichlenfelS, ist ring- umher mit Wäldern und Mldnüssen umschlossen. Lancut, Stadt in der Woywodschaft Rens» sen, in Polen, gehöret dem Fürsten Lu- bomir-ky. Land-Amman, so heißt da- Oberhaupt, oder der ?r*ii-lem, in jedein Schweiße- rischen Canton, wo LandSgemeinden ge» halte» werden. Lanva, Sradt in der Woywodschaft Kitlisch, in Greß-Polen. Aon Ass, a-k kleine Stadt in der tzjrasjchasc Glamorgan» in Süd- Walle-, am Fluß Taff. Sie hat ein alte- Schloß und einen Bischof, unter den Erzbischof zu Canterbury gehörig. Landau, kleine Stadt und Schloß in der Grasschast nvaioeck. Landau, befestigte Stadt am kleinen Flusse Queich, wird zu Nieder» Elsaß gerechnet, ob sie gleich eigentlich in den Gränzeir der Unter-Pfalz lieget, io. Meilen von «snaßburg. Sie ist ein reguliere- Achteck, und wurde >702. den Franzosen durch die Kaiser!, und Reich-» Arme« abgenommen: Im folgenden Jahre aber eroberten sie die Franzosen wieder, jedoch wurde sie ihnen 1724. durch di« Kaiserlichen und ihre Mitten abermal abgeuommen, worauf sie wiederum unter die Zahl der Reichsstädte gekommen. Ann» >7>z. ward sie nach einer zwev» monathiichen Belagerung von den Franzosen abermal- erobert, ist ihnen auch mit allen Zugehörungen Ann» >7>4. in dem Badischen Frieden überlassen wor» Landau, kleine Stadt «m Fluß Zstr, in Rieder-Bayern, unter die Regierung,zn Land-Hut gehörig, ,6. Meilen von München. Landau, London, klein« Stadt in der Liesiändischen Provinz Letten, am kleinen FlußEvest. ^ i Land-Borden, sind d,e auf den Landkä- , gen erwählte Deputir.e der Po'nischen Pr-Vw* 59» Lands-BeMte Landgraf Landgrafenh. Landsb. Provinzen, welche als Gevollmächtigte auf den Reichstagen erscheinen. Lands-Bestellte, 6eheL>n. der besten Soldaten verlohren. Landen, heisset Kriegsvolk an einer feindlichen Küste an daS Land setzen, siche Dr/rEt'. Land-Enge, siche lsskmus. Land-Erben, sind diejenigen, so nur in die Allodial- oder Erbgüther jucccdiren, hingegen von der Succession in die Lehen» güther ausgeschlossen sind. I.i>näeron, kleine Stadt in der Schweitz, am Bieler-See, zum Fürsteuthum Welsch- Neuburg gehörig, ijt Eatholisch. I.2nclcr, 1er I.»näs5, ein gewisses Gebieche in Gascogue, in Fraurreich, zwischen Bourdeaux und Ba- vonne. gelegen. Ländes-Lrone, sieh» Landscron. Land-,fr iede, ist ein Grundgesetze des H- R. Reichs, welches >495. auf dem Reichstag zu WormS unter dem Kaiser Maximilian l aufgerichtct, nach» gehends auf vielen Reichstägen in allen Kaiser!. Capitulationen confirmirer, und die Befehdung, kiivm-Gewalt und Unruhe unter den Reichsständen, bey Strafe der Reichsacht, oder einer Geldbusse von 1000. Mark löthigen Goldes, dadurch ab- geschaffet und aufgehoben worden. Landgericht, Kaiserliche, in Schwaben, haben die Erzherzoge von Oesterreich Pfands»weise innen, und werden lin den -rey Reichsstädten Ravenspurg, Wangen und Psni, wie auch im Flecken Alkdorf durch den Magistrat allda besetzet. Landgraf, hieß vor Zeiten so viel alS ein Landrichter, dem die Aufsicht über eine gewisse Provinz vom Kaiser aufgecragen war, einige derselben bekamen mit der Zelt svlche'Länder als Landesherren erb» »ich, und unter diesen bekamen die Land» grafen in Thüringen die Fürstliche Würde, zu welcher auch die Landgrafen »,n Hes» sei, gelanget. ' Landgrafenhagen, ein Flechen zwischen Dassel und Münden, Ostwärts, ist durch die Action, welche den .o-Octob. 17-s. zwischen den Franzosen und den combi» nirten Hannoveranern und Hessen vvrge« fallen, bekannt worden. Land-Haus, ist in den meisten Provinzen und Fürstenchümeru Deutschlands ein solches Gebäude, worinne die Landstände ihre Ziijammenküujte halten, und die Noihdursc des Landes in Bcrakhschlc- gung ziehen, dergleichen auch zu Wien für die Oesterreichi'che Landstande, und in den übrigen Königlichen Erbtanten befindlich. I.sncli, Lrnro äi l.snäi, vel sssa, i, «in ziemlicher Strich Landes in Italien, an den Genuesi che« Gränzen, zum Herzogchum Piacenz» ge» hörig. Land-Männer, sind Gerichtspersonen in der SÄweitz, und die Richter in peinlichen Sachen. Land-Männer sind auch in Salzburg. Land.Marscha", in Oesterreich, präsidi» ret bey Versammlung der Landstände, und antwortet im Namen derselbe» auf die Kaiserliche Proposirion. Land-Milin, so nennet man insgemein das zur Landes-Beschützung bestimmte Landvolk, oder Ausschuß. Siehe Äns» schuß. Landpreiß, Schloß und Herrschaft in Un» ter-Eram, den, Grase» -von Wasenberg gehörig. I.3nclrAiMki , siehe ^nchsmini. h-nnärcc)', I.Märc.-cics, kleiilt aber wohl befestigte Stadt im Heimegaii, wo der Fluß Sambre schiffreich wird, der Krone Frankreich gehörig, welche es >6zs. durch de» Pyrenäischen Frieden bekommen. l.snänL, l.ar>ärisno, kleine Stadt an den Gränzen der Manlandlfchen Landschaft Pavia, den Grafen von Taverna gehörig. Landsassen, als» werden in Deutschland alle diejenige» genennet, welche dem Kaiser nicht unmittelbar unterworfen sind, sondern sowohl für ihre Perm», als auch wegen ihrer Güther, unter einem Reichs» stände stehen. 2 » Eigentlichem Mr- stande heisset auch derjenige ein Landfaß, welcher unter einer Gerichtbarkcft wohnet, und unter einer andern seine Güther h«, welches dannenhero auch eine Person seyri kaii/ die loiisren em LE-bkrg! 'schloß, Stadt und Pfleg. qcrjchte in Ober-Bayer», R. Mm ch-n, j M Lech.FW, «uf der Landsberg Landshut Landsbm Landstein 59z Gränze. Zn der Stadt ist ein Kaste,i- ainc sind eine Salzniederlage. ^ ^ . Landsbern, kleine Stadt und Amt in Meissen ,' z. Meilen von Leipzig, .Chur- Sachsen gehörig, ist vor Alters eine berühmte Marggrafschasi geweseil. Lands »erg, insgemein bfteu-Landsbercr genannt, ziemlich groste und woh- ge- bauete Scadc und Pag- neost einem Anite und kleinen Fortrepe an der Drucke, im Landsberqifchen Kreise, »>der neuen Mark Brandenburgam Fmß Warce, funk Meile» von Kulm». Sie treibet guten Handel mit Tüchern nach Schlesien undPoftn, und hat die Niederlags-Gerechtigkeit auf dem Warca- Fiuß, und den Zoll wegen des grollen und kostbar zu erhaltenden Dammes, ingleichen gutes Brauwesen und rresiiche Wolleiimärlce, mir der aus Polen, Pommern , und der Neu-Mark konimenden Wolle. An. «7SS. war» sie von den Russen beseht. Landsbern, verwüstete» Bergschloß und Oberamc im yerzogchum Zwevdrücke», unter demselben liegt Assen;, ein Flecken, am Flusse gleiches Namens. ^ Landsbrrg- altes und meist wüstes Schloß, unweit der Stadt Meinungen, im Hen- nebergischen, an der Werra gelegen. Landsderg, kleine Scadc in Natangeii, in Preussen. I-LiulL-h.nsse, ?romo-rtoi -ran >chrt!a.>ckt^r,m, ein berühmtes Dorgebinge, in der Provinz Cornwall, in Lngeltand. Laads-Gcnieinde, ist die Versammlung aller Mannspersonen, die ,6. Jahr und drüber alt sind, in den Cantonen Uri, Gchweltz, Unterwalden, Zug, GlariS, Appenzell und in Graubündtc», ailwo die Regimenisstellen vergeben, Landsordnun- gen gemacher, und die wichtigsten Geschäfte adgehandclc werden. Lands-Hauptleute, sind diejenige», so ein Landesherr über ein Fürstciithum oder gewissen LandeSdistricc setzet, welches sie regieren, und ist von den LanöShanpc- leute» keine andere Instanz, als an de» LandSsürstcn selbst. Landoheifding, heisset in Schweden so viel, als Landshauvimann oder Gouverneur über eine gewisse Provinz. Landshut, Schloß uno Vogte», dem Clinton Bern gehörig, eine Meile von So- sothiirn. Landshut, Hauptstadt in Nieder-Baneru, an der Jser, nenn Meilen von München, und eben so weit von Reaenspurg. Sie hat weder Mauern, Wall noch Graben, sondern die Jser, welche in zwen Armen . vordey fliestet, machet dieselbe zu einer Insel. Ans dem nächst gelegenen Berge siegt daS Schloß Trausiiin, welches alt und »nbcwohner. I» der Sladt ist ein Chmfürstsicher Pgllalt, der neue Bau ge« nannc, eine Churfürstsiche Landesregie» rnng. das Lanöfch-nShaus, ein sse uiter« ^'ssv'mn- iind ein vorcrefl.ches Urseliner» ^ Frone,ikloster. -.andphue, Kreisstadt im Fürstentum S-owewiiitz, am Bober, gegen Böhme» aelege», woselbst ein starker Garn- uns Leinwanohandel getrieben wird. Vor M Stadt ist Anno .7ap. vermöge der Ass-vimsstaotsschen Convention, eine Lu» thersscheK-rche und Schule angeleget wor» Corps die Preussen, und An. 1760. de» 2;.Zun. wurde ohnweit von dieser St dt der Kon. Preuß. Gen. Lieuc. von Fouquet gcnochigt, sich Mit einem grosse» Tdeil seines Corps an den Kaiferl. Königs. Ge, nera! vpn Laudon zu Kriegsgefangene» zu ergeben. L.,»dskco.i, festes Bergschloß im Sund- gan, amBirK.Ktils, indem 0genannte» Saizga». Lansskeoa, Schloß auf einem Berge de» Oppenheim- in Ser uneern Pfalz. üandokron, Schloß und Amt in derGrqf« schast Mark, unweit Soest, dem Könige in Preussen gehörig. Landoti-on, Festung in der Woywodschaft Cracau, in Klein-Polen. L->ndrbron, Stadt in Böhmen, im Chru» dlmer-Kreise, 20. Meilen von Prag. ügndökvon, ein hohes ichön-s Schloß und Herrschaft in Körnchen, den Grasen so» Dietrichstein gehörig. Landskrona, chh-omn, kleine Schwedi» sche Stadt in Schonen, nebst einer feste» Cttadelle und guten Hafen. Sie liegt an derNordseike des Sundes, war vor diesem wohl befestiget - und ist zu ver chiedene» malen bald von Schweden, bald wiede» tun, von Danen eingenommen worden, bis endlich die Däne!!, nach der 1677. all» hier erlittenen harten Niederlage, solches an die Schweden völlig abtrercen müssen, die 17ZZ. zwcy neue Forerssse» daselbst an» gelegcr. Allhier wird jährlich die be» rühmteJshanisis-Meffe gehalten, welche von Engelhoim Hieher verleget worden. Lands-Leone, ist ein hoher Berg in der Oder-Lausitz, eine Halde Meile von Gör» ich, auf welchem man die ganze Ober-Lausitz übersehen kan. Land-Siande, sind der hohe und niedere Adel, dann auch Städte und Gemeinden eines Landes, weiche zu gewissen Zeiten zusammen kommen, die LandeSsürstsiche» l'roxoiieiones anhüren, darüber deliöeri» re», »mS hierauf wegen der Coiirritncio» eine gewisse l^eporrniou, oder El..thri» lung, machen. An theilS Orcen gehöre» auch die Prälaten zu den Lanöständen, an ander» Orte» ist der Adel gar davon «-gekommen. Landstki», Stadtleiu und Schloß ia P » Böhmen, 5Y4 Land-Straß Land-Tage Land-Tage Landvogrev Böhmen, im Bechiuer-Kreise, an den Oejierreichrschen und Mährischen Grän- zen. Land-Straß, kleine Stadt im Hcrzogthum Crain, ans einer Insel, wciciw der Fluß Gurck machet, an den Croarische» Grän- »en. Das hiesige Schloß und die herum liegende Herrschaft Land-Straß gehöret dem nahe hierbey liegenden Cistercienier- Klsster zum Brunnen unserer lieben Frauen, welches auch insgemein Land- Straß genennet wird. Landsiudl, festes Bergschloß im Zwey- Lrückischcn, zwischen Kaylcrslauter» und Zweydrücken, denen von Sickingen gehörig. Land-Tafel in Bödmen, wird das LZm- ftrum, »der Register, genennet, darinn alle Gras- und Herrschaften, auch ade- liche Lchngüter und Städte, so eigentlich zur Krone Böhmen gehöre», und, nach dem Lcylo der güldenen Bulle, Kexmcols: genennet werden, verzeichnet Lehe», und ihre Lomiiburions; in die Kron-Böhmische Einnahmäimer entrichten, darunter aber diejenige/ so unter den deutschen Lehnhof gehören, nicht zu rechnen, sintemal ein groß Stück von Meissen , item die Grafen Reuffen, die von E-chönburg, das Vogtland :c. zwar Böhmische Reichs-Afterlehne, aber nicht in der Landtasel begriffen sind, auch der Krone Böhmen nichts concribuiren. Daher rühret der Deimmur, ein Landta« felsuc, d. i. das dem Königreiche Böhme» einveriejbt ist. Anno »009. ist von sämtlichen Ständen ein 8mrmum beliebet worden, daß die Ausländer, oder die keine Landraselqncer besitzen, weder aus Landtagen angenommen werden, noch zu den Hohen Reichschargen gelangen sollen. Lano-Lage, sind in den Reichsprovinzen sck inm'öuonem der Reichstage ausgerom« men, uad bestehen in einer allgemeinen Versammlung des Landes,ürsten und der Stände, um von den wichtigen «Sachen des Landes zu berathschiagett- Sie sind entweder allgememe Landenge, wenn die Lendstänke allesamt beschrieben werden, oder Ausschoßräge, wenn nur die Vornehmsten von der Ritterschaft,,und den Kreiß- oder ausschrcibeuden Städten erfordert werden. Die Landtagsadschiedc, oder ^.ecefte, so auf denenseiben abge- fasset und geschlossen werden, haben die Kraft einer Landes-LoiMtmioil, Gesetzes UNd Statut,. Lanr-Tage, in Polen, «erden in jeder Woywod chast vor den allgemeinen Reichstagen angesteller, und aus denselben nicht Mein die Landboten erwählet, sondern auch beralhschlaget, was au» tem Reichstage anzubringen sey, und dießfalls die Ländbocen mir nöthlger Instruction verletzen. Land-Taue »n Sachftn, sind eine alias, meine Versammlung der Lanbstände von Ritterschalt 0 ud Städten, welche der Chur- sürft zu Sachsen, als Landcherr durch de» Gehclmdcn Rath ausschreiben lasset, und die Auslösung von dem ganzen Lande üderiragen wird. Di« erst» Liasft der Ritterschaft bestehet aus Prälaten, Graft», Freyderren und dem Adel: die andere Llaffe aber aus den Städten. Die Prälaten, Grafen und Frepherren machen ein besonderes Collegium aus; die Ritterschaft aber hat einen Erb-M-rscha», welcher beständig einer aus der Lösen« scheu Familie ist, hiernächst ihre Kreiß- Oiirüorer , und theilec sich in den enger» und weitern Ausschuß, und die allgemeine Ritterschaft. Der Abgang des engern Ausschusses wird aus dem weiter», und dessen Abgang aus der allgemeinen Ritterschaft ersetzet. Bey den Städten führet Leipzig das DiwÄonum, weiche sich ebenfalls in den engern und weitern Auoschuß, und in die allgemeine Städte thetlen. In den ea» gern Ausschuß gehören Leipzig, Wittenberg, Drcßden, Zwickau, Freyberg, Chemnitz, Langensalza undTorgau. ^in weitern sind: Annaberg, Weissenftls, Meissen, Eulenburg, Hahm Weisjensee, Herzberg, Schmiedeberg, Schneeberg, Ll^ben- werda, Marienberg, Plauen, Neustadt an der Orla, Wcyda, Dclitzich, Wurz n, Tenstädt und Sangerhausen. D«e ü:ri- gen allgemeinen Städte werden nach den Kreisen cingetheiiek, welche sind: 1) der Chur-Krelß, 2) der Thüringische, z) der Meißnische, 4) der Leipziger, der Erz- gebürgische, 6) der DE ländische, und 7) der Neustadcische. Diese Stände von Ritterschaft und Städten haben ein Vo- rum confti!»„vum, und müssen erscheinen, wenn und wohin sie der Landessürst verlangcr, auch dependirec die Zeit, wie lauge ein Landtag währen soll, von dem Willen des Landesherr», und der Wichtigkeit der Bcralhschiagungen. Siche Ausschuß. Land-Tax-Bill, heisset in Engelland diejenige Verordnung des Parlemems, durch welche die Laudereye» und andere unbewegliche Güter einen gewissen Tap, oder Steuer, zu bezahlen befehliget werden. Landung, siehe v-ft-nr-, . Landvogt, ist eigentlich ein Statthaöer. Zn der Ober-Lausitz ist dieses öle höchste Charge, welche anjetzo der Kon. Churprmz von Sachsen bekleidet. . Laiidvotttey der sechs Aemter, wird heut zu Tage in der Schweitz das sehr reiche Thai Wagenthal genennet, so Er Lu- cern im Argow, zwischen dem Fluß Ruß und Aar lieget. Landvogtey Hagenau, Land-Weibel Langenha gen Lange nbek,n leLanghe 595 »oenfta, ist ei» T-eil von,El,aß, und Le- greift zehen StüLle nedil ihl'er^ubeyv- rungcn, nemiich Landau, weine»bürg, Hagenau, alt die Hauptstadt, A^üdeiw, Vvcr,a.benheim, Larlerevcrg, Turcr- heim, Loimar, ^chieirstadt und Mi-uster i>n Grcgarien - <->»al. Sie gehöret dein Könige in Frankreich, ver» möge des Münsterikchen Friedens. , Laud-rveiöei, ist eine Genchtsperson in der Schweitz, »nd so viel aisem Fiftal in peinlichen Sachen. . -l.L:,ebourg, LnM-rnAllM, kleine Stadt IN i^ii-rclr, Hauptstadt derSür-Schocriandl- schen Landschaft Cluydespale, «»> Fluß Elnvd. Dieser Ort hat Sitz und Stimme im Parlemenft ^ . Langeland, /n/u/a Lonsa, Insel in Dane» mark, auf der -Oltsee, zwischen de» Inseln Seeland, Laland und Fünen. sie «st fruchrvar an Getrayde, und bat den Namen von ihrer Lange, alldieweil sie sechs Meilen lang, und eine breit ist, hat aber nur eine Sradc, Rudköping genannt, und-.Meile davon das Ämc und Gräflich Adlefeldische Schloß Tranehlar, liebst >6, Dörfer». Langen, ischoner Flecken im Dreveichischsn Gebierhe, auf oer Frankfurccr-Scrasse, Hessen-Darinstadc gehörig. Lannc» - Ack'rrp - SÄans, oder Lljew- Schans, eine berühmte Schanze am Dollart, lin du Herrschaft Groningen. Langenargen, schloß undDorfin Schwaben, zwey Stunden von Lindau, langst am Fluß Lrgenh welcher dai'eldltzin den Bodensee säilr. Sie gehöret deinZrafen von Montsorc, zu Teciiang. Laa-enau, Herrschaft und grosser Flecken in Schwaben, der Sradr Ulm gehörig. Langenau, ein Pauli,ierkloster i» Schwaben, -wischen Ternang und Lindau. Langenau, siehe Lampclunge, L-inZenburg, Langenberg, kleine Stadt um schloß in Franken, den Grafen von H.:,emoye gehörig, sie ist eine von den Graf.. Residenzstädten. LM-gcndorf, schloß und Äammergukh, mwt weit von Weissenfels, ES ist daselbst ej» Waysenhmis angelegt, woselbst von milden Scisinnge» und Gukthatia- kea.-n viele arme Kinder männlichen und w.-blichen Geschlechts unterhalten, und ;n ailerhanö unterwiesen werden. Laa--»de>rs, Dorf in der GrasschaftDan- neam an der Elbe, wo viele alle heyd- nsiäw .irnen aesunden werde». La-r-z-iseft,, Schloß und Flecken in Franken eine Mene vr» Neustadt an der a.ch, einem Frexherrn von Seckendorf gehörig. La-rzenyagrn, Hannoverische Amtsvog- h? Calenberg, gegen Bnrqweöei und -Dilienr orp, dabey ein grosses Dorf gleiches Namens gelegen, welches wegen der starken Pserdmarkte berühmt ist ^ La»genve„u, siehe Lai-khei, Langrarandet, sehr langer Marktflecken In der untern Pfalz, zum H-rzoqrhum Beldenz gehörig, zwey Meilen von Weis- ^nwurg, und drey Stunde» von Lan- Langenlois, grosser und wohl gebaueter Mesi/von Lan-ren-S ftza, Stadt, Schloß und Amt in Thüringen, ,.-tzo Chur-Sachsen gehö. riq. Sie liegt zwey Meilen von Mühlhausen, an der salza, welche unweit davon mid zwar bey Merxleben in die Un. llrut sallt. Anno i7li. litte sie «rosten Brandschaden. An.,76,. den ./.Me» wurden in dieser Gegend die combinircen Französische,, und Sächsischen Truppen von einem Corps Preussen undHannove- raner geschlagen. Langen-Schwalback, siehe Sckwalbach. Langeust-Ni, Schloßund Amr m derGraf- schasc Rhcinstein, de» Herren von Planitz gehörig iberg. Laugeroage, kleine Insel in der Nordsee, nach Emden gehörig. La ege--»and, grosse Sandbank in der Nordsee, an der -Ostseite der Grafschaft Esser, in E»a lland, ist den Schiffen ge- siihrlich, welche auö der Temse in die Ser lanffen. Langesrr,at, also nennet man diejenige kleine Landschaft in Holland, welche an Brabant grunzet, zwischen Heusden und Herzogenbusch. Langesund, Meerbusen in der Provinz Ag» gerhmis in Norwegen, vier Meilen von Tonsberg, gegen Westen gelegen. Lauge-Wiese, Flecken, eine Stunde von Ilmenau, harr am Thüringern» side, in Thüringen, und gehöret in das Fürstlich« Schwarzburgische gemeinschaftliche Amt Geren. Imnglmc, l.sn§evc, kleine Stadt in Auvergne, in Frankreich. Langheim, suche Laugenhe m. le Ke, t, alkr,^ xsa-e oder die La..chistche» Gift--er, sind gewisse Äaikeri. und Reichsiehen, i.n Für- stenrhum Piemont, welche von den Ber» gen dieses Namens die Benennung bekommen. Es liegen diese (Mer zwi chen den Flüssen Stura, Tcnarv und Bei s, und werden in die oder und u> d re einaerheilk, letztere liegen nordwärts zwischen Aibi und Asti, erst re aber a ge„ Süden an den Genuesischen Granz n. Pp ^ 3 » 596 LanIione Languedoc In denen am z.O«. 1735. zu Wien un kerzeichneten Präliminarien, und in dem An.lrrv. darauf erfolgten Frieden, wur den sie vom Kauer und Reich dein KL nige von Sardinien «iS ReichS-Lsterlehr überlaste», und die Unkerihanen anqe halten, künftig ihre Lehen nicht mehr «n mittelbar vom Kaiser und Reich, so,, Lern von Sardinien zu empfangen. Au folge dem Nerzeichniß, welches den da maligen Friedens-Präliminarien von die se» Gütern, angchangt worden, sind ihrer bev 60. L.anzlons, Haupt- und Residenzstadt im KL njqreiche Lao, in Ost-Indien, welche mit Hohen Maliern und tiefe» Gräben befestiget ist, und sehr prächtige Gebäude hat, wie den» der königl. Pallast so groß ist, daß er einer Scadt gleichet. I.»ngc>, (kor, Insel des Archipelagi, gegen die Miien von Natollen gelegen. Die Hauptstadt heisset gleichfalls Lange, und hat eine, gute Citadelle, nebst einem Biß- rhum. I^wMvrr, Flecken in Engelland, in der Provinz Sommcrsetshire, am Flusse Parc. Imngrsr, Mm, grosse und alte Stadt in Champagne auf einem Berge, am Ursprünge der Marne, allwo ein ki».lläml, wie auch ein Bißthum, unter den Erzbischof zu Lion gehörig. Der Bischof ist zugleich ein weltlicher Herr über die Stadt, und einer von den alten Herzogen und Pairs des Königreichs. I-snZeoun, kleine Stadt in Süd-Schott- land in der Landschaft Mercia, 8. Snin den von Oedciiburg, gegen Süd-Osten. I.LNgnecloc, OcrriMrI, eines P0N dt» zwölf Eöneral-GouvcriicmeiitS, und eine der größten und wichtigsten Provinzen in Frankreich, welche gegen Osten durch die Rhone von der Provence und Dauphine abaePudert wird. Gegen Norden grunzet sie an Forez, Auvergne, Roucrque und Qucr- p, gegen Westen an Gajcoane, und gegen Süden anRoiMlon, nnddeu Meerbusen he» Lion. Sie ist reich an Wein, Getto,'de, Oei,Seide und Baum- Früchte», ausgenommen die Gegend von Sevenneß. Plan chestec diese Provinz in drcy Gebiethe, ziemlich Göco-Lan- k>uet>ce, 'ssiled-o-LftnMicooc, und die Geoennes. Der Eauäl von Languedoc, welcher »666. angcfangen, und i6«r. ge- endiget worden, gehet von dem Hafen kom äe Okic am Mittelländische» Meer bis nach Thoulouse, allwo er sich mit der Garoune vereiniget. Er ist drevßlgFuß breit, und hat >04. Schic,isseii, und durch diefts Mittel sollen die Flotte» ans dem Mittelländischen Meer in den Ocea» schissen, welches über bis anliero noch nicht bewerkstelliget werden können. Anno Langwedel Las graß'fttt" ^ dest d.fter Provinz Muk Langwedel, Schloß und Amt im Her-oa- thum Bremen, unweit Verden. " I-ama, Siadc in der Chinestschen Provinz Peking. I.Mnebvuris, siehe ImriedonrZp Panun^ Grafschaft, Schloß und Flecken in der Eastcllauey Ryssei, in Flandern, -.Meilen von Äyffcl, davon das berühmte Grass. Geschlecht von Lan- noy den Namen mhret. l.Lulju»rr, Kuß iii Graubündteu, s» unterhalb Chur in den Rhein fällt. Imniistlr, kleine Stadt III Süd-Schottland' in der Provinz Cluydesdale, am Fluß Clupd, 7. Stunden von Ciajcow. Lanseren, altes Schloß, Flecken und Herrschaft von drcpßiq Dörfern, im Suudgau, zwey Mellen von Basel, so der König von Frankreich bene» Herren von Hörwgrt geschenket. Lanstern, siehe Lohnstein. Lanrernc, suche?K»ru§. h,unt!»na, eine Art Fahrzeuge in China, welche auf jeder Seite acht Ruderbänke haben. Bey jeder Bank find sechs Ruderknechte, und sind diese Schiffe den Galeeren ziemlich gleich. Sic werten am meisten von den Seeräubern gebrauchet. I.LNW.ss,ra einsailet. Lanr;,,iss, kieilic Stadt in Pomerellen, im Poinischen Prcnssen. I^sn/.o, Statt in Piemont, im Gebiethe von Turin, am Flusse Scurs. ,l.sn/.ug, Stadt und Schloß in Klein- Polen , dem Fürste» oo» Ludomirsky zuständig. , ^, l.so, l.uiu;, Königreich in Indien, icnselt deö Ganges, welches gegen Osten an Tongiiiii, gegen Sc-den en Cainbaja, gegen Westen an S a>n und Pegu, gegen Norden aber a»Ava gränzec Dieses Königreich hat seinen eigenen König, der aber dein Kaiser in China einen jährlichen Tribut siedet. ES ist überall mit Wäldern umgebe», und hat viele Elcphainen und Nashörner, ist auch Uhr stack bewohne,. Die königliche Hanplstadt heißt Lan- 1./^" grosser Fluß '»Indien, der «»SA nein See in Kr Provinz 3mman,^im den . Laodiccka Lappland Lapkan Largero 597 Eränzen von China, entspringet, und im Königreiche L-.o ichljsteicn wir», uch hernach in zweyÄrme theilet, davon Vereine gegen Westen durch Pegu in den Oolko «riAen^I» läuft, der unsere aber in dem Königreich Lao sich in verschiedene Müsse rerlhrilek, welche meiilens Schrfte tragen, uns das Land sehr fruchtbar machen. Imoäie«, mijetzo PHüNiimr, (d. i. ein alt Schloß,) war vor Ältere eine berühmte und arsrsc, anjetz» ganz verwüstete und unbewohnte Stadt am Klüfte Lyons, in Nacoiirn, und zwar in der alten Landschaft Pi-iyftci! gelegen. Cs war yier eine der eilten christlichen Gemeinden; auch wird ihrer in dem Briese Pauli an die Lhriire« der nahe gelegenen Stadt Colossi 'erwehnet- Ein anderes I.auät- w ich s vor l-soclicwi» cvmditlb» gehauen, und e.n>cl!o Im-iüri- genennr wird, liegc qlcichsalis in Klein-Ästen, nnd Zwar in der alcen Landschaft Lyeaonien. Ein drittes ftoafticLm; vor Afters sä mors, an,etzo lmäüew genannt, liegt in Syrien, in dem Gouvernement von 'IKmiMs, oder Tripolis; und ein viertes, I-softi- cosa oft I-ibaoum genannt, so gleichfalls in Sotten am Fuß des Llvanons gelegen, ist anjeso gänzlich verwüstet. lamn, Lsirvnda», Stad: im Gonvernenienc Irio fto Itanco, auf eine.:. Berge, und die Hauptstadt des kleinen D-Iicicts Lasnüis. Sie ist grüß, auch Hai st: eine» lnucc das ErZbißchmn zu Rheims gehörigen Buchst, weicher den Drei eines Herzogs führet, und. einer von den zwölf alten Palis von Frankreich ist. In-r'cäks» Aorzesürge in der Insel Malere«. Impitbus, anjetzo t.«M oder I.apift«, war vor diesem eine schöne Stadt, nunmehro ascr em Dsrf auf der Insel Cypern, wormucne viele Tövfer wohnen, welche grosse irsene Gesmirre machen, darinnen sich der Dein viele Jahre consersirer. Lappland, grosse kalte und nn.ruchkvare Landsaraft in Europa, welche gegen worden an das Eismeer, gegen suden an Finnland, gegen Listen an das weigsMeer, und gegen Westen an Norwegen gränzet. Sie wird eiiigethei- let in das Dnnrsche oder Lstorweniftste, Ivnsten auch cknmmarken genannt, weiches zu dem StlftMit Droncheim gerech- net wnd, in das Rustische, weiches in drry Düiricce eingetheiiec wird, nemüch .lrvarmongkoy,L«porie,Tcrskov-L^ psnc, nnd Deila,»ovestov-Leporie. und endlich in das Schwedische Lavv, anom, letztere ist grösser, als^sie zusammen, und wird ln s ^"Lappmarkeii eingecheilec. Dieft . Camriands - Lappmark , Asele- > ^app,„,,rt-, Ümeft-Lappmark, piiea» Lappmark, Lulea-Lappmavk, Tor, nea-Lapp»,ark und Liemi-Lappmark. Das ganze Schwedische Lappland ist, nach einiger Berechnung, ungefehr so. Schwedische Meilen breit, nnd 70. lang. Man zahlet weiter keine Städte, ausser zi. Dorsschaften, öder Mecken, darinnen Kirchen zu finden, so nur aus Balken nnd Brettern ausgesührec find. Man sinder darinnen Eisen, Bley, Kupfer, Cry- stan und Perlen, ist voller Felsen und Berge, und überaus kalt, hat aber dabcy schöne Zobeln, Hermttm, Marder und anderes kostbares Peftwerk. Die Einwohner scheinen von Natur sehr kleinmü- thig und zaghaft, werden auch daher» nicht zu Kriegsdiensten gebraucht. Sie sind von micreimäßiger Krosse, und von Farbe mehrentheils bräunlicht. Ihre Kleidung besteht in dem groben Tuch, Walmar genannt, und in Pelzwerk, ihr größter Reichthmn aber in Rennthieren, dem Aberglauben find sie noch sehr zngc- than, obschon der König in Schweden, Car! XI. selbst im verwickenen Se- cuio eine Reise dahin gechan, viel Kirchen und Schulen darinnen aufbauen, und unterschiedene Bücher in Lappländischer Sprache drucken lassen, und das Land zu cultiviren gesuchec. Des Sommers sind in diesem Lande die Tage ungemein lang, so, daß mim der Sonne die ganze Nacht durch geniessck, im Winter hingegen sehr kurzes werden aber die Rächte rhells vom Schnee, Mond und Sternen, theils «der von dem prächtigen Nordschein, so erleuchtet, daß man sehen kan. Laptau, Schloß, Flecken und Kammer- amt im Königreiche, Preuffen, in der Provinz Smaland. Lar, siehe Lahr. I.uv, jst die Hauptstadt der Provinz Lare- stan, ftl.Persien, hac ein festes Castell auf einem Berge, daraus die Staacsaesange- !M verwahret werden; nnd in der Nahe ein Gebürge, woselbst ein köstlicher Balsam dürft, eine kleine Ader ausschwitzet, welcher die höchste Wediein. ist wider alles Gift, also, daß noch kein Gift gefunden worden, dem dieser Balsam nicht widerstehen sollte- Ke», imi^ä, Stadt in W-Castillen, am Flusse Arianza, davon ein alreS nnd berühmtes Geschlechts den Namen bekommen. IHroek-, Isoitt, Tirols, I.ixo, Stadt und Festung im Königreich Fez, in Afrika, wo der Fluß Larache sich in das Atlantische Meer ergeußt, nebst einer festen Cira- delle, und einem Hasen, gehöret dem Kaiser zu Fetz und Maroeco. I.aroäo, kleine Stadt in Spanien, an den Küsten von Biscaya, nebst einem grossen und sichern Hafen. Lmgero, kleine, aber gute, nach der neuen Pp S Manier Z98 L.irgis Lascaro Mniie- forcisicirte Stadt, auf dcr Jnse! Sardinien. l^i-, kleine Stadt in Süd-Schottland, in der Landschaft Cu singham, am User des Meer s. l.sk^icc,r>, siche ^rlccis. Inseln, :st eine alre Arabische Silbermünze, von zusammen gchoqenen Dralhc, in dcr Mitte ein wenig putt qelchlaacn, und darauf gepräqet. Sie ist in Orient von P rsien au bis an die Insel Ceylon im Handel und Wandel gangbar, und gilt, nach unfern! Wer h ', ungefähr ,9. Kreuzer. l.s, na, kleine und wüste Stadt in derNea- poütani scheu GrastchasiMoiise, nebst einem Bißchum, unter den Erzbischof zu Benevcnko gehörig. l-arniö, lchrio, bey den Türken OeniLllLr oder sangn'cknliir, ist die Hauptstadt in Thessalien, in Griechenland, am Flusse Peneut, welche eine von de» besten Handelsstädten ist, und einen Erzbischof hat. l.LiüL, S t dt in Syrien, am Fluß Orontcs, im Gouvernement von Tr polis gelegen. Von denTürken wird sseGchizer qenen- net. Die Zahl der Einwohner ist sehr geringe, doch befindet sich ein Bischsfalida. L-srnic», Dorf in Syrern, welches von reichen Englischen, Französischen und Mnetiani- schen Kaufleulen tewohnetwird, diealida ihreEonsnls haben, und haben dieFran- ken, oder Christen, hier alleine die Frey- heic, daß sie Hüte trage» dörsen Nicht weil davon lag die alte Stadt Cicium, heul zuTaqe Chili genannt, die aber meistens aus Ruinen bestehet. Wegen der nahe gelegenen Salzieiche ist Larniea dcr ungesundeste Ort auf ganz Cypern, und übrigens schlecht gebauet. Lavrieden, ein Anjpachllches Dorf an der Wörnltz, iin Decanat Feuchkwangen, und nicht weit von Keuch wangen. Zösieous Ionisier clos chaeions, äo lax Vclsr, sie IsSspLIW, LlLliLNC5, /.Lt, 0NLV7, sinh Sv. Inseln aus dem ^rckiz>slszo s I.SL»ri, -wisch» dem Oceano Oiiantnli, und dem Nur! I'-lcisico. Die Spanier haben sich einiger Massen daselbst feste gesctzet, um ihre Schiffahrten von Peru nach den Phi- lippinischen Jnleln zu befördern. Imrlü, siche l»r>üL. ^irr, vor Alters ^möracia, eine volkreiche Stadt in Epiro, am Volk» cIlI.Lrm, in Griechenland. Sie gehöret der Re- vublick Venedig, deren Truppen sie Anno irre, den Türken abnahmen. l.zx icisves ä- lVIargusL, Stadt in Neu-Ca- stiii-n, m Spanien, drev Meilen vom Escurial» ist wegen der Tüchermanufactu- re» ocrühmt. ^ ,. .. „ I.L,buro, cupo, ein Dorgeburge auf der Ve, netlatiischeu Insel Corfu, welches sich gegen Oste» an das Ionische Meer erstrecket. Eask Lavanson !^,kA-Po,em^°^^l^l-Si-.>dien, Laslau, siche Losluu. Stadt aus der InselCandia, im Ge. b,eche von Reiiuio- s.usiucli, siehe l.ak1ö. -nssnn, Stabt in dem Guhkowilchen Di- striece, in Vor-Ponunern, am Flusse Pee- ne, zwischen Anclani und Wolgast, ssastpiic, Lastve, siehe Lnastpste. Last, str ein Schiffgewichte, und nach dem Unterschied des Ortes 40. bis 45. Zentner schwer. Zn Holland macht eine Last goov, Pfund oder »wey Tonnen. Last Äor», ist iu denen Sächsischen und Brandenburgischen Landen ü.Mgirer, oder 7-. Scheffel. Lastadtc, ist dieGegend von einer Vorstadt in verschiedenen Städten an der Ostsee, allwo die Schiffe anländcn, ihre Maaren ausladen, und den Zoll bezahlen. Dergleichen befinden sich zu Sleccin, Riga und Coppeuhagen ic. Is-astre, siehe ^gusis. l^ilcin, suche Lassen. Usreeanum, die Kirche St. Johannis zu Rom, welche für die allervornehmste des Pabstlichen Stuhls geachtet, und der St. Pecerskirche noch vorgezogen wird. Sie ist ein grosses und kostbares Gebäude, und gleich dabey stehet der Lateranischc Pallast des Pabstes. Laticzow, Stadt in Ober-Pobolien, in Polen, am Flusse Bug, nebst einer Ca- stellaney. I.mirusio, -Aoogte, ksiamoui, ist die Distanz von einem gewissen Orte bis zu derchinc, teguiiwÄÄii. Diese Distanz ist allezeit gleich mit der Polushöhe des Horizonts solches Ortes. Die Usrirucko ist nördlich, wenn der Orc zwischen der Linie und dem kolu ^iLblco begriffen; süöiich.aber ist sie, wenn der Ort zwischen herLinie und dem kolo ^niarcilco lieget. Latowin, Gcadl und Schloß in Polen, unweit Warschau. bmironum lntulse, siehe Imrronr. Latsky, Stadt in der Woywodschaft Rens- sen, in Polen. kleine Stadt, nebst dem Ticei einer Grasschaft, beym Einflüsse des Flusses Lavagne, oder Enlella, im Genuesischen Gsbielhe, dem Grasen von Fiejchi .svsl, Stadt in Frankreich, in der Landschaft Maine, amFiußMayen- ne. Sie gehöret dem Herzoge von Ln- mouille, und ist der Leinenwcberey wegen berühmt. . lavamilnd, Marktflecken in Karnthen, am Drau-Fluß, WS die Lavanl hlN-m svsnlon, Fluß in der Schweiß, hat seinen Ursprung aus einem Brunnen, weicher zwischen den Heyden im Eanton Bciml,c. Lavant Lauben Laubenberg Lauenburg 599 sende» Bergen, Chevillls und Anceinde, sich befindet. „ ^ ^ Lavanr, Bischöfliche Stadt, stehe St- Ändrei, so dem Bißthum Bamberg gehörig, und dariime St. Leonhard Lavamow, kleine Stadt in Klein-Polen, Meilen von Lublin, der Fürstin Ludo- uiirkty zuständig. l/iv-wr. ^kleine Stadt in Ober- Languedoc, am Fluß Astonst, nebst einem Bißchmn, unter den Lrzbilchos zu Toulouse gehörig. , , Lavde.ch, Lavach, Layb.ach, ^-Lrron-r, schöne und wohl gebaute Hauptstadt am Flusse Laubach, in Nieber-Crai», hac eine schöne grosse Domkirche, und frepcu Bischof , der unter keinem Erzbischöfe stehet, und ein Fürst des Reichs ist, jedoch keinen Sitz und Stimme aus dem Reichstage hat. ' Der jetzige Bischof ist Joseph Oswald, Graf von Attimis, seit 1742. Sie hat vier Vorstädte, ein auf einem Berge gelegenes Schloß, worauf ein Kaiftri. Burggraf residiret; wie auch ei» L.mdbsus, darinnen die Crainerrschen Landständezusammen kommen, nebst vielen schön?« Kirchen. Es wird hier viel Handlung getrieben/ auch ist eine gelehrte Gesellschaft unter dem Namen/scsäsmis operolürum allda gewesen. An. 1726. und 27. ließ Kaiser Earl Vl. von hier einen Weg dis nach Triest und St. Veit, über hoheGeöüi'ge, durch Ingenieurs sniegen, um dadurch eine Communication von Triefte und Fiume durch Crain mir denen übrigen Oesterreichischen Landen und Königreichen, ja so gar mit denen Oefterrei- chijchen Niederlanden, zn erad'.iren. Einen ander» L>rr findet man ui Crain, welcher Alcin L.aubach genennet wird, und MUcr weichem ein feiner Klecken liegt, x>ladtLeubach fliesser, und eiueMeile httvou sich Mit dem Fiusse Sau verei- Laubach, kleine Stadt und Herrschaft in der Wetters», ist eine Residenz eines Grafen von Solms, sechs Meilen von Frankfurt «m Mann, und drey von Friedbera. Der i heurige Graf Christian August ist gebohren! den ersten August ,7,.. " ^ f Lauban, eine von den' Sechsüa'dlen in derOoer-'Lausitz, am^ Llujse Queis, z. Meilen von Görlitz, hart j an der Schlesischen Granze. Sie gehöree Chur-Sach,en, und ist daselbst ein Catho- lrlches Nonnenkloster. Laubrnbcrg, kleine Stadt in Schwaben, uu Algow, z. Meilen von Lindau. Laucha, kiel,leStadc im Wschenftlsischen Gebiethe, «.Meile von Freyburg in Thüringen, brannte 17z,. den «z. April bis auf 20. Hanjer und die Schule ab. Lauchauk, kieinerFliiß in der GrafschaftHo- benzollern, welcher, nachdem er diese Grafschaft benetzet, endlich in die Donau fallt. Lauchstädt, kleine Stadt, feines Schloß und Amt, ins Stift Merseburg gehörig, eine Meile von Merseburg, wo sich vor etlichen Jahren ein Gesundbad hervor gethan. Lauda, Landen, Stadt, Schloß und Amt an der Tauber, zwischen Bischofsheim und Konlgshojen, im Bißthum Lürzsurg, in Franken. I^mlor, , die Hauptstadt in der kleinen Landschaft Lauderdale, in Süd- Schottland. Laudick, kleine Stadt in Groß-Polen, am Flusse Warta, in der Woywodschaft Kalisch. s,2uäum, Ctmkentr/r « öÄ, ist bey den Juristen und Pollticis ein Vergleichs oder Re- ceß, welcher über eine streitige Sache auf- gerichcet wird, und darinne man sich gewisser Arcickel unter einander vergleichet. Sonst nennet man auch den Ausspruch eines erwählten Schiedrichcers. I.LUÜUM lLeilbronneuch, ist der zu Heilbronn An. «667. gemachte Vergleich, durch welchen der schwere Streit, wegen der Wildfangssache in der Pfalz, abgethan worden. I.avo, kleiner Fluß in der Niederländischen Grafschaft Artois, der sich mit dem kleine» Flusse Louane vereiniget, und bey k Oor- gus in die Lls oder Leye ergeußc. s.-ivMIa, siehe l>avisllo. Lauenau, Amt und Flecken an der Aue, im Kürstenchnm Calenberg, liegt unter den benachbarten Gebürgen, in eine? schönen fruchtbaren Gegend, und gehöret dem Churfürsten von Hannover zu. Lauenbuog, Herzogchum im Nieder-Sach- sische» Kreise, an der Eibe, zwischen dem Mecklenburgischen, Lüneburgischen und Hollsteinischen Gebiethe, welches ehemals seine eigene Herzoge ans dem Hause Sachsen hatte, so aber 1689. mir Herzog Julius Franz ausgestorben. Anjeyo besitzet cS das CburhauS Braunschwcig, nachdem Chur-Sachsen seine Befugniß aur diejes Herzogchum, Mit Vorbehalt der Mitbe- lehnschaft, und allenfalls derLehenswlge, demselben eedirt. Die Hauptstadt heisset gleichfalls . Lauenbuog, sie istklein, und liegt an einem Berge beyOer Elbe, daher sie auch von der Schmäh« gute Nab.ung hak. .Ihre Pp 4 Han» 6vs Lauenburg Lauffenburg Hauser sind so, Me bieScrüs,^, ,ey: un- gleta- »ngeleg-t. Don dem aus einer Höbe liegenden Hcrzoal. alten Resideiizfchloß ist nur noch ein Flügel übrig, weicher der Sitz des Amts Lanenbmg ist. Laurnvure, Oh'rr.r/ircr /.a«e»öre»fyica, Oi- fteosÄ->e:./r^ Herrschaft, Anit und Stadt am Fluß Lebe, langst der Ostsee, 7. M eil. von Danzla, im Herzogthum Casfti- beu, de», Könige von Preussen, als ein Polnisches Lehen, gehörig- Lauknsö!'l've,einChur-Braunschwciaftches Amt und Flecken im Fürstentdnni Calenberg, an der Weser gelegen. Man findet allda grosse Waldungen. Laurnstem, Städtlein in Untcr-Carnthen, an den Gränzen von Crain, 2. Mellen von Wlkenmark. Laneiiftel-' Amt undBersschioß lmBogt- lande, am Flusse Loqmz, nicht weit von den Thüringischen Grauzen, dem Marggrafen von Bayreuth gehörig. Lauenstein, Schloß uiid Städtlein im Erz- aebüraiichen Kreist, in Meissen, unweit Alrenburg, einem Herrn von Bünau gehörig. Lauenstein, Bergschloß, Amt und Flecken, im Fürstenthnm Calenberg, dem Chur-» Hause Braunschwelg gehörig, davon ein Strich Landes dis an dieLeineden Namen führet. Laventha!, Grafschaft in Cärnthen, so die Gegend an dem Flusse Lavant in sich begreifst t, darinnen St. Andreas die Hauptstadt ist. k.Lven?:>, kleine, aber artige und lustige Stadt, am Ligustftchen Meere, in Italien, wo der kleine Fluß Lavenza in dasselbe fällt, in dem Gebleche des Herzogs von Massa und Carrara. Lavetten, siche ^Kur, Laus, Nürnbergfiches Städtlein, Schloß und Amt an der Pegnitz, allwo zu beyden Seiten des Flusses viele Hammer- und Mühlwerke angelegec sind. Lausten, altes Schloß aus einer Höhe, am Rhein, eine Haide Stunde von Schafkausen, in der Dogcey, so inan insgemein im Lausten nennet. Es gehöret dieselbe dem Canron Zürch, und allhier ist der größte Rheinfall. Suche Rbetn-.fal!. Laustem Stadt in der Schweltz, dem Bi» schote von Basel gehörig. Lausten, kleineStadt im Erzbißthum Salzburg, 2. M. über Salzburg an dem Flusse Salza, allwo der Erzbischof ein schönes Reftdenzschioß hat. Lausten , Marktflecken an der Traun, in Oesterreich. Laussen, kleineStadt, nebst einem Schlosse auf einem Hügel, am Neckar, im Herzogthum Würtenberg, in Schwaben. Lausten bur-m eine unter den vier Waldstad- ten in Schwaben, welche befestiget ist, Lurch den Rhein von einander getheilet, _Laugingm Lamingm und durch eine Brücke wieder vercmia-t wird, s. Stunden von Bafel. Der größte Lyell dcrScadc lieget auf der lütten Eene an einem Berge, auf weichem das Schloß liegt, und ln diesem wohnet der Ocher« reichliche Landvogt. Hier ist der andere Rheinfall. LaxgmFeo, Lauingen, kleine Sradr, nebst einem Schlosse, an der Donau,im Herzogihum Neuburg, zu welchem sie auch gehöree. Es ist allhier eine Brücke über die Donau, und war sie sonst des guten Gmnnasii, wie auch des Psalzgräsiichen Begräbnisses halber berühmt. Imviallv, ftnvLÜo, LaveÄLM, kleine Stadt ln Basilicata, ln Neapolis, nebst einem Bchthum, uiiter deii Erzbischof zu Bari gehörig. Dsvinu, Fluß l„ dem Bolognesischcn Ge» bleche in Italien. Lavi- e», I-llUvier, IHuvoii', Loacürnikcai, VVE-Isu, dieses heisset so viel, als sich mit dem Schiffe, so viel möglich, gegen den Wind halten, bald mit dem Stierbord, oder der rechten, bald mit dem Backbord, oder der linken Sette des Schisses, indem man es mit dem Boeg oder Schnabel bald auf eine Seile richtet, bald aber selbiges aus die andere Seite wendet. Dieses geschehet, wenn der Wind contrair ist, und man verhindern will, daß sich das Schiff nicht allzuweit von dem Vorgesetzten Lauf entferne. Lavlren heißt auch sich lu die Zeit schicken, Geduld haben, zuseheu, wie man immer weiter fortkommen möge, dem Sturm ausweichen rc. Laukisken, gerinaer Ort im Königreiche Preuffen, im SamländischenDistrlct, unweit Lablau gelegen. Allhier har ehedes« sen das schöne Schloß Frlederichburg, so Marggraf George Friedrich An.-rse. erbauen lassen, gestanden. Imumallmg, l.omsüum. Landschaft im Her- zogthum Mayland, längst dem Po, zwischen Pavla und Casal, welche nunmehr» von Mayland abgesondert, und vom dem Kaiser dem Herzoge von Savoyen erblich übergeben worden. ^ Launä, Launy, Königliche Stadt im Sa- tzer-Ärcise, in Böhmen, am Flusse Eger, -. Meilen von Prag. Die Schnecken und Lerchen von Launa sind öle besten in ganz Böhmen... ss-Luirsson, siehe ss-sncalion. O-cvoro, suche l arra äi I-avoro. h.uurL 7 »tt, ein Geblethe, nebst dem Titel einer Grafschaft, ln Ober- Languedoc. iftsuri-ze, siehe äurissc. I.Luriol, Stadt in Dauphine, m Frankreich, am Flusse Drome, welche bisher» befestiget worden. ^ Lauringen, Stadt Laurmflen, kl.Stadt und Amt im Bißthum Wurzburg, 2. Meil. von der Festung König Wie». Lausirne Laußmg Laußnitz Lawanzen 601 l.-uSn-, grosse Srodk in 6- '-'"- a.rische Meilen v-M Mßb Sch«Ä' ^"-Wertelmeil-vom Genfcr- P"U häc^b»ühmr-S m'd.zzM aestifceces akadeimiches Gmiu'.aimm, ">d gend^Land''zu gebieche>> hat. Denn jeil dm rieicrOrr sie Re'ormitte Reugl»» anaeiiomineü, jü hält !lch,der ^-nmol'. jd My/-m^7serFMuftrs«r-w«chS»er so genannte Rpftwein. Lausitz, Städtlein in Meissen, eine Meile von'Coloitz, Chur-Süchlen und Ms MM CMtz gehörig. Lausitz, Marggrafchum, welches -ege» Olten an Schlesien, gegen Süden an Böhmen, gegen Norden an die Mark Tmndmburg, und gegen Westen an Mensen grenzet. Es wird einaetheilet in die wber- und 'Mredrr-Lauütz, deren jene Chur-Sachsen alleine, diese aber theils Chur-Sachsen, thcilo Chur-Brandenvurg zuzchdrer, uiid haben die Grasen von Promnik, Soinis, Lynar rc. als Vasallen, einige Herrschaften und Güther darinnen. In der OöerLousitz werden jährlich dreh Landtage zu B litzen, nehnilich ausOeuii, Barthöloinäi und Elisabeth, und einer zu GörliS, nehmnch auf Heil, drey Könige qehalt ni. In der Nieder-Lausitz aber werden jährlich zwei) Landkäge, aus Heil, dre» Könige und Johannis, wie auch zwey Landgerichte, aus Misericordias uuo Martini angestellec. Die zahlreiche und gute Wolle, die man von den viele» Schaasen im Lande gewinnet, hat zu den schönen Tuchmanusa-lurcn Anlaß gegeben. Zu Bautzen und in der Gegend werden viele Strümpfe, Mützen -c. verfertiget, auch fehlt cs nicht an Leimvandmanufacturen und vielen Schönsärbcreyen, aus welchen alle» eine oorthellhasce Handlung mit Auswärtigen erwachsen. Um Bautzen mid Lobau herum, wieauchinderNieder- Lausitz ist ein gewisser Districc, darinne noch ein Ucbcrrest von den alten Wenden wohnet, welche ihre eigene Sprache und Kleidung haben. In dem A.,?;«. geschehenen Einfall der Preussen in Sachsen wurde auch dieses Marggrasthun, sehr mitgenommen. Laußnip, Schloß und Amt im Meißni- ^chen Kreise, anderthalbe Meile von Ra- Laußnitz, Fürstl.Sächsisches Schloß bey Ei, ' Waide, an den Thüringischen Laußniy, Fluß im Bcchiner-Kreise in Böh- men, welcher ln öle Moldau fället. b.uuit,uns, Fluß ln Frankreich, in der r ruucke-Lomiti. h.uulbui,, siehe ^unraston. Laakeno^ch, Flecken, Schloß lind.Amt im Stifte Wurzvurg, nlchtweic von Carlstadt. Eautentzurg, S lädklein in her Landschaft Michelow, im Poliiisch-Preussen. Laurenrdal, Bergstadt auf dem Harze, weiche Hannover und Braunschweiq ae- meinjchaskiich besitzet. Laurer, kleiner Fluß in der Unter-Pfalz, weicher sich unterhalb Creutzenach in die Nabe erqeußt. Laurer, Fluß im Würtembergischen, soan- derchalbe Meile oberhalb Eßlingen in den Neckar fällt. Laurervach, kleine Stadt in Ober-Elsaß, eine halbe Meile von der Abtey Murdach, dahin sie auch gehöret- Lamcrback, Stadt auf dem Vogelsberge, i» Ober-Hessen, denen von Nicdescl gehörig, dreyStunoen von Alsfeld, und so viel von Schlitz. Allhier wird ei» grosser Handel mit leinen Garn und Tuch getrieben. Laurervach, ein klein Scädtgen im Fürstenthum Giogau, in Schlesien. Laurerbach, Bergstadc im Elnbogner-Ge- biethe, in Böhmen, allwo das beste Zinn in grosser Menge gegraben wird. Laurerberg, sie^e Lutterberg. Lauterburg, Stadt zum Bißtyum Sveyer gehörig, in Nieder-Eifaß, unweit Weis- senburg. Laurerbuvg, feines Bergschloß, unweit der Stadt Coburg, am kleinen Flusse Lauter, welcher den Coburg in die Icsch Messet. Laurereck, schönes Schloß, befestigte Stadt und Amt am Flusse Laucer, in der unter« Pfalz, woselbst die Pfalzgrafen am Rhein, Veldenzischer Linie, residiret haben. Lautern, Ehur-Psälzisches Oberamt. Lautern, ansehnliches Schloß am alte» Remsthal, in Schwabe», dem gefürsteten Probste von Eiwangen gehörig. Lauterstein, Chur-Sächsisches Amt und verfallenes Schloß im Eczgebürgischen Kreise, in Meissen, an den Böhmischen Gränzen. Das Amt wird anjetzo von Olbcrnhau aus dirigiret. ch-suriec, kleine Scadc in Albigeois, in Languedoc, auf einem Berge, allwo köstlicher Wein wachset. Sie hat den Titel einer Grafschaft. l.s»tunisa§, siehe »morLviäsv. Laowiß, suche l.u§uinr. L.LULU, heißt eine von den drey Secten, welche die Lhineser unter sich habe». Sie hat ihren Ursprung voneinemPhilosophen dieses Namens, der zu des Confucit Zeiten gelebet. Lawanzen, also wurde» die Deutschen während den Ragoczysche» Unruhen vo« den Malcontenten in Ungarn genennet. Pp 5 Lawenau, 6o2 Lawenau Lebeda Lawenau, siche Lauenau. Lawenstem , suche Lauenstei». Lawers,ss,sbics,k.a/,^r„-, Fluß in der Provinz Groningen, so sich in- deutsche Meer ergeußc. Lapenburg, Kaiserl. Lustschloß, mit einem schön gebauten Flecken in Flieder-Oesterreich, im Viertel Uncer-Wiencrwald, an der Schwecha, 2. Meilen von Wien. Bey dcmlelven ist ein ziemlich «»gebauter Flecken und Thiergarten, und die umliegende mit Teichen versehene weite Ebene ist vorzüglich zur Reigerbeitze bequem, welche auch im Frühling gewöhnlich von den Kais. Kön. Herrschaften allda angestellet wird. Von da gehet auch bi- Wien ein angeneh. mer Weg in Alleen über den Wienerberq, wobey inan zugleich eine trefliche Aussicht hac. l-av, Fluß in Frankreich, in der Provinz Poitou, der sich in da- Atlantische Meer ergeußt. Layoach, siehe Laubach. Layen, niche l-sici. Layen-Bruder, Layen-Schwestevn, sind in den Klöster» diejenigen, die »ichtstudi- ret haben, folglich keine ksrres oder lVlsner werden können, und gewöhnlich kEer und Lvroies genennet werden. Zl.s7.ath, Königreich und Stadt im glück eli« gen Arabien,, in Asien. Die Türken besitzen es anietzo. I.'-t'/.sri ^rchlpekzus, lieget zwischen dem Ocesno Orients!! und demIVIsr äsl 2ur. l.esäinsrs, befestigter Flecken im Paduanischen Gebklhe, am Flusse Adige. L,esl, siehe l.cns. Zl.e»-i, Sradt in China, und eine der größten in der Provinz Xausi. 1.esotung, grosse Provinz de- Kai erthums China, ausserhalb der grossen Mauer, welche gegen Morgen den Fluß Diao, und eine» Tdell des Ost-Indianischen Meere-, gegen Abend und Mitternacht die grosse Chinesische, Mauer und gegen Mittag die Provinz Pecheli zu Gränzen hat. Die Tattarn haben sich deren um da- Jahr i6zo. bemächtiget, und sind dadurch in China eingedrungen Die Einwohner sind kriegerisch, aber desto ungeschickter zur Erlernung der Künste. In dieser Provinz sind nur zehen oder zwölf Stavre. I.esovsn§, eine von den vornehmsten Städten » der Provinz Leaocung de- Kaijer- khumr Chi»', in Asien. l.esrmoucki, kleine Stadt in der Provinz Norrbumberland, in Nord-Engclland. Lebe, kl. Fluß im Herzoakhum Pommern, ,, acht die Leblich« See, so bey drey Meilen groß ist, und Mt endlich in die Ostsee. Lee», Brandenburgijche-Stadcgenan der L. be, in der Herrschaft Lauenburg, im Herzog? bum Cahuben- l. 7, e.ls. ln-ls. ein unbewohnter Seehafen im Königreiche Eebedm Leck Trivoli, in Afrika, von dannen der Könia m Frankreich A. , 691,. schöne marmor- steinerne Pseilcr holen ließ, welche zu Erbauung der neuen König!. Capelle zu Verhülle- angewendet worden. Lebedin, Stadt in der Ukraine. Leveiis-Srrafen, suche Leib» und Le- brnssteafen. Lebcrtsini, Loberrpal, fruchtbare Gegend in Ober-Elsaß, an der Gränze von Loch- ringcn, darinne oas AilitMarklrchen, und verschiedene andere Oercer gelegen. Man findet darliine Kupfer- und Silberberg, werke, welche theil- zu Lothringen, theils Z'.l Rappolcstein gehören. Lebgün, siehe Löberxin. 1 ^-biixs, Stadt fu Andalusien, nicht weit von dem Flusse Guadalquivir, i» Spanien. Lebu», kleine Stadt und Amt an der Oder, in der Mitteimark Brandenburg, ,.M. von Fraukiurt. Da- ehemals asi.da gewesene Bißthum ist nachher nach Fürstenwaide verlegr, An. >;z;.aprrgänz- lich aufgehoben worden. Die umliegende Gegend wird der Lebnsische Kreitz gc- neniiet. I-ecce, l.ccci, grosse und volkreiche Stadt in Ocranco, in Ncapoli-, und die Residenz de- Gouverneur- dieser Provinz. Sie har ein Bißrhiim, unter den Erzbischof zu Ocranco gehörig. I.occo, L^,er„»,Scadi, nebst dem Titel einer Erafschast aml.s»» cklüsceu, imComer- Gebieche, in dem Herzogkhum Maylaud, dem Grasiichen Hause sie ls Hur und '1'alüL gehörig. Lech, O-Ä-, Fluß, der in Tyrol aufdem Tannenberge entspringet, zwischen Bayern und Schwaben hinfiieffet, und sich unterhalb Dsnauwcrch,Pappenhcim gegen über, in die Donau ergeußc. Hks, Insel in der'Provinz Kerman, in Persien, hac ein ziemlich fruchtbare- Erdreich. Lechenich, kleine und befestigte Stadt im Erzstisce Cölln- Lechfeld, ist eine schöne und ebene Gegend um die Stadt Augspura, gegen Bayern zu, durch welche der Fluß Lech stieflet. Lechthal, also heißt eine gewisse Gegend am Lech, in Ober-Bayern, welche um Lands- berg herum liegt, IHo, Stadt im Herzogthum Ferrara, m Italien, bey welcher man erliche heisse Brunnen mit solcher Gewalt hervor drin« gen sicher, daß derselben Walser über -->. Schuh hoch springet. , , . . Leck, Leee«r, sto/o Loi b«,/on,>, ein grosser Arm des Rhein-, welcher sich beyWyck, in der Herrschaft Utrecht, vom Rhein ab- sondert, und sich oberhalb Rotterdam u> die - Maas ergeußc. - Leck werden, saget man von einem Schiffe, l wenn es schadhaft worden ist, so, daß das ' Wasser Muheflig hinein drmA Lcckdnrc? Leer Leerpol Legams 6oz x^br-ück, Stadt am Lech, allwo eine Brücke darüber qchcc, in Schwaocil. ^Lr-5L7ftr7n.üerdcremhsi- lich?ett,k»S die andere Gaum.g vsir ^n Orämibu; mlnorlbu!, denen bei) iyrck Weihe das Buch, woraus sie!e,e» iouen, mil diesen Wetten gereichet mrd : I.unm ed, und sey ein Erzähler des Wvric- GOt- teö, damit, ws du getreulich und fleißig dein Amt verwaltest, du euiTheil mit oe- > neu enipsangest, di- das Wort GLUlcSven Anfang wohl verwaltet haben. An manchen Hosen, a!S in Frankreich, und in der Malz, bedienen die UeLrurcs eine Hos- Cdarge, welche dem Landesherrn in leinem § Zimmer geistliche und weltliche Sachen verlesen müssen. ^ ! l-ossvurs, I.sibcuurs, TaUorn, Stadt am Flusse GierS, in der Landschaft Armagnac, in Gascogne, ans einem Berge, und mit einem feste» Schlosse versehen. Sie hak eiuBißrhiim, unter den Erzi licyof zu Aup gehörig, und kan für eine Gränzlestung gegen Spanien dienen. keba, kleine Sradt in Ober-Ungar», zwey Meilen von Zeckelheic. L-n Scaffordshire, in Engel- Lerrdam, kleine Stadt, nebst dem Titel einer Grafschask, am Flusse Lingen, in der Pro»«,; Holland. Sic ist aus derOra- L«/,8L" «»«> - ' berühmte Festung in der Era,sch»,t Lmbden, wo der Fluß Lee in die Ems Met, gegen die Eröniiigischen Grunzen. s.csrpol, I.-verpooI, kleine Stadt in Lancaster, in Engellaiid, am Einflüsse des Flusses Merscn in das Irrländische Meer, nebst einem weiten Hasen. Dieser Ort hat Sitz und Grimme im Parlamente, und treibet guce Handlung. I.eocve, I.ourvo, siche Lout-sscecvc. I.°konclma, Stadt auf der Insel Candia, im Gebicthe von Canca. Leffingen, befestigtes Dorf und Paß in Flandern, zwilchen Nieuport und Brügge. i.uikee, Fluß in Zrrland, der bey Dublin in das Irriändische Meer fallt, und 15. Meilen davon seinen Ursprung hat, in seinem Lauste aber eine» grossen Umschweif nimmt. l-egsl, rechtmäßig, wie es in denen Gesetzen verordnet ist. Daher Legalität, dir rechtmäßige Ausführung oder Verfahren eines Richters. Legsrum, heißt dasjenige Geschenke, so von dem Verstorbene» einem vermacht worden, und von den Erben entrichtet werden muß. I.SALWM all PI 35 crulss,heißt eiiiVermächt- »iß zu milden Sachen, als Kirchen, Schulen, Hospitäler» rc. heißt derjenige, dein etwas in einem Testamente vermacht worden. ward bey den Römern in ganz anderem Verstände genommen, als heuc zu Tage. indem ehemals mir diesem Titel gewisse Chargen bey denen Römern beiicnnec wurden. Wenn die Römischen Feldherren ins Feld gienge», so wurde ihnen ein Legal an die Seite gesetzec, wie man ecwann noch heuc zu Tage Illsul-nriits-U-riclLiix hat. Der Senac nciineke auch diejenigen, so von ihm zu der Armee mit Ordre geschickt wurden, I-s^rros. So bekamen auch diesen Titel die Personen, welche aus denen Röm. Provinzen nach Rom gesendet wurden, und bey dem Römisch. Volke, «der dem Senate, etwas vorzutragen hat, ten. Diese Bedeutungen fallen alle heut zu Tage weg, nachdem der Zustand d« Stadl Rom gänzlich geändert worden. I.c^iuux, siehe Gesandter. I^rrus, oder Kumiur, also werde» die ge- heimden Scaatsräthe, Vicsrii und Gesandten gencnnet, welche der Pabst an andere Potentaten und Republiquen sendet. Man checket sie in l.egsw5 » Irrere, I.-Zg- rvs millos L nrror. Diejenigen, welche man l.egrro!> 3 Irrere nennet, sind meistens vornehme Cardinäle, als welche des Pabsts ordentliche geheimde Staatsrathe, und demselben stets zur Seite sind, daher sie, wenn er sie verschicket, gleichsam von seiner Seite genommen werden. Diese I.ogrri sind die vornehmsten unter allen, führen diekniMls der Päbstl. Würde, haben also einen (-krrrLborsm lexreeismrcivum, und ist dieses die höchste Gesandschafc undEstre, «eiche 6o4 Legatus Legitima w lche gekrönte Häupter non dem Pabste erhalten können. Die Ernennung eines solchen L-agmi L ftureic gejchreyet oroenclich im (,'onMorio, und wird ihm, seine Gesandtschaft desto ansehnücher zu machen, von dein Pabste ein gewisses Kreutz übergeben, dessen er sich, wenn er 40. Keile» von Rom weg ist, bedienet, solches in die Höhe richtet, und damit, an starr des Pab- Aes, den Seegen errhcilet. Er har über dieses allerhand ansehnliche knviü-giL, z. E. in gewissen Lsttbur i-t-ivmir die Absolution zu ercheilen, die Resignation der Kirchen-Benesme» S» vcrjtactei!, und andere ^6ku§ der Padstl. Gewalt auszuüben. Bisweilen wird auch andern VKmiir. welche keine Carbinale sind, die Qualität n lu- tLia deygelegec, um ihnen dadurch ein grösseres Ansehen zu machen, wie mit dem Do»A!baniAnnoi7>i. geschehen. Dergleichen l.czsri haben auch in Frankreich den Vorsitz vor den Fürsten vom Gebinte, wenn der König sein Vir äs suche-: im Parlamente halt. ftsMümiüi sind diejenigen, welche als Päbftl. k 0 unril von dem Pabste verschicket werden, dabey aber keine Car- dinäle sind, auch nicht die Qualität s larere überkommen. Die l^sn nmi verrichten keine Gesandtschaften, uns führen diesen Titel nickt wegen ihrer Person, sondern wegen ihrer geistl. Würde. Dergleichen iwri sind die Erzbischöfe zu Salzburg, Prag, Rheims, Aries re. und w.rö dieser Characier auch einigen, nicht wegen gewisser geistlichen Benesieien, sondern als ein besonderes Vorrecht, beygeieget. Endlich heissen auch I-ezmi diejenigen, weiche der Pabst abschickec, um bev einem allgemeinen Londlio seine Stelle zu vertreten. x.egmu- Obsäi-mlR, wird dersenige Gesandte an dem Päbstlichen Hofe genen- nec, weicher von dem Römischen Kaiser und andern Cacholischen Potentaten bey dem Antritte ihrer Regierung an de» Pabst aeschicket wird, und dem Apostolischen Stuhle, im Namen seines Principalcn, ollen Schutz und Gehorsam zu versprechen pfleget. heißt dasjenige, was rund um eine Münze zu lesen, und zur Erklärung der Figur, oder des Bildes, beygesetzet worden ist. De» den Latholischen werden die Lebensbeschreibungen der Heiligen also genennet. . ^ ^ Ls^iren, verordnen, stiften, ,m Testamente vermachen. In den Münzen heißt legi- ren, das Metall bejchicken, und demselben einen Zusatz geben. I^ezirima, das Rindeötheil, Pflichtteil, heißt in Rechten dasjenige Antheii, so den Kindern von den Aeltern nschwendig aus der Erbschaft muß gelassen werden, und, wenn vier oder weniger vorhanden, ist es der dritte, wenn aber der Kinder fünfe LegitlmLren Leib- des^Erbes ^ halbe Theil Vogulmiren,' heißt, unehliche Kinder ehr. Uch und ehelich machen, daß sie in ehr. liche Zünfte und Handwerker können ausgenommen werden. Sonsten heissetes auch, wenn ein Anwalt», oder e-ne Person, so jüc semanö anders reden oder handeln will, erweiset, daß sie darzu bevollmächtiget lex. L.eMuuo, kleine und befestigte Stadt an der Etsch, in der Deneltani» scheu Landschaft Veronese. 1.,-giMw, kieine Stadt i:n Her« zogthiim Maylaud, am Kusse Diana, z. Keilen von der Stadt Maylaud. Legrad, Duar-sai»«,-», eine chen:a!ige Festung , »m, aber ein »jsriies Stadtzm in Srlavonien, an der Muer und Drau. !.agic»w, siehe l.6§rumiu. Leg-Srädke, werden Nürnberg, Augspnrg, Frankfurt und Leipzig genennet, weil von den Rcichsstanden der benachbarten Kreise die Römermonaihe dahin bezahlet, und sie von den Rüthen dieser Städte darüber quittiret werden. Lel'a!, kleine Sradt, nebst einem feste» Schlosse in Liefland, an einem Meerbusen. Le!>e», Flecken und Amc im Brißgau, der Stadt Frevburg gehörig. Loden, , Ke/g ist ein Land oder Euth, welches ei» Vasall, oder Lchen- mann, von ssineni Lchensherrn besitzet, mir der Bedingung, daß er ihm de» Eid der Treue leisten, und zu Kriegsoder Fricdenszeicen gewisse Dienste chun soll. Lednin, ehemaliges Kloster in der Mittel- Mark, an der Hasel, darinnen viel Chur« fürsten und Marggrascn von Branoen- burg begraben liegen, ist itzo ein Schloß und Amr. Lchns-Suicf, ist ein wegen erlangter Investitur verfertigtes Instrument, welches ehemals gewisse Zeugen unterschreiben mußten, itzund aber ist es gültig genug, wenn nur das grosse Siegel der Ober- Landesherrschaft daran hänget. Lchns Pflicht, ssMnMntnnr ist der Eid, den ein Vasall seinem Lehenshcrrn vor der Belehnung leistet. . Lehnwau, Auflage, LaressemMm, ist em gewisses Geld , so der Lands-Fürstlichen Canzley zu bezahle», wen» man eiiw neue Belehnung nimmt, entweder nach dem Tode des Lehus-Herru, oder des Vasallen. Leheudam, siehe I.-wissnm. ^ . Stüdt FürjlenthumÄitenvurt), gehöret itzo dem Herzoge zu -sac!>se»-Co- burg. Leid-Eompagnie, ist bey jedem Regiments allzeit die erste Compagnie, weiche Leibeigene Leib- Lcibgedinge Leicester 605 des Regiments gehöret- und Kc er o--ie.be durch einen CapltglN- Lieucenan.t eommandiren- Leibernene, v/'or>! ^ sind eure gewiss/Art Unterthanen in Leuclchlanö, Ae zwar mir den alten S-rv.s, oder Knechten nicht zu vergleichen, aber - och auch ihre völlige Freyheit nicht besitzen, sondern, wegen ihrer Perlenen, denen Herren unter gewissen Konditionen, wie (MeS entweder durch Vertrage oder an- ae Gewohnheiten hergebracht ist, obiigl- rel slnd. Denn etliche sind ai,s an das Gulb, an« welchem sie wohne»»gebunden, daß sie und ihre Kinder ohne deS Herrn Consens von dein Orte nicht weg- «ehen, noch sich unter andere Obrigkeit begeben dürfen. Einige besitzen gewisse Gülhcr von ihren Herben Bircweiie, und können von denselben nach Belieben wieder auSgmieben werden. Dabei) musicn sie alle den Eid der Treue und Uncer- iha'nigkeit dem Herrn leisten, ihm mit zrohnen und Diensten auf Begehren gegenwärtig seyn, dürfen wider de» Herrn Willen keine Freygedohrne heyrachen, und müssen auf den Todesfall des Mannes daS beste Pferd oder ander Stück Vieh , deS WcibeS aber, daS beste Kleid dem Herrn aushändigen. UebrigenS können sie, wie andere freye Leute, concra- hiren, vor Gerichte erscheinen, Zeugniß «biegen, Testamente machen, und Vergleichen mehr. Leibes - und Lebens - Strassen, werden in Rechten diejenige» genenner, so an Haut undHaar gehen, und vornemlich in Naher Karl des V. peinlicher Ha!S-Ge- richlS-Ordnuiig vorgeschrieden sind, in welche» Fallen und Verbrechen dieselbe» di-liret werden sollen. Zu denen Leu ves - rechnet man diejenige, so nur den Leid astieiren, aiS den Stau- re», i»e Irarca Ni Lvista, oder daS Wippen, dl«Verdammung auf die »ialceren, am deuüestuiigS-Baü.-uiib zu stecS wahrende, virbeic in die Bergwerke und Zuchthau,er , i-igieiche» das Brandmarken. B-y denen «oldaten bestehen die LeideS- Straskn oarinnen, demDelinouenceii ej- Prügel oder Bastona- ' burch dieEpjtzruchen Ä zulasten; von der Charge abzu- au, die Schjldwache zu stel- ^ ' denen die ein kurzes Gewehr gehabt» ^ "der Musquele zu gebe»; die Prm Sold iu serrjugcrn; den am-mel.^w "»ö Aasen auSaustech. au sulcgui MuSaueteu oder Dovvcli !en, ^»»"nenoancen Haus oder m zu tragen; an dem Plahl -u itchcii; auf den, Esel zu reite,,- in Eise» und Banden zu Fuß zu marschi- rcn; von demRegiwente mitZerbrechung des DegenS, ohne Abschied, als ein Schelm verjagt zu werden. Lebens- Strafrn hingegen sind, wodurch denen Ucvciihacem Vas natürliche Leben genommen wird, als da isssdaS Köpfe», Henke» , Radbrechen, Säcken, Verbrennen, Biertheiie» , weiche Strassen bisweilen nachBeichaflenheic derUn»fände und der Grösse deS Verbrechens, durch Schleusung zur Gericht-Stätte, durch Rcissung mit gliiendeu Zangen, durch Fiechcung auf daS Rad, und durch das Rädern von unten auf, erhöhet werden. Bey denen Soldaten ist dasArqucbusiren oderTodc- schieffen auch eine gewöhnliche Ärc der Lebens-Strafen. Leib-Gedinge , Ootu/siü,?n, ist der Genieß- Brauch, welchen ein Mann seiner Frau in eine»'. Lehn - oder andern Gurhc consti- knirec, daß sie nach seinem Tode dav- n leben könne, da sie denn auf solchen Fass ihrEmgedrachteö nicht wieder fordern ran. Leib-Gelene, ist, »nenn hohe Srandes-Per- soneii an den Gränzen eines Landes, dadurch sie reise», von deiiGeieitS-Bedien- ten, oder absonderlich von den Abgeschick« ten der Herrschaft,sreundlich empfangen, mit Unterhalt auf de» LandeS-Herrn Kosten versehen, und biS wieder an die Gränze» begleitet werden; deswegen «>r etlichen Orcen besondere Verträge auf- gerichlet sind. Lcib-Nreviens, wird der ordentlich bestellte MedicuS eineö grossen Herrn genennet, welcher für dessen Gesundheit besondere Sorgfalt tragen muß. Leibnitz, Stadt in Steverinark, in der Grafschaft Eilley, bey der Stadt Seckau 4. Weil.von Grätz; aus dem Schlosse, so Labe» liegt, hat der Bischvsvon Seckau, seine Residenz. ES ist daS Stamm-Haus der berühmten adelichen Familie von Leib» nitz- Leib-Regiment, wird dasjenige Regiment Soldaten genennet, über welches ein regierender Fürst selbst commandircnder Obristcr ist, und wird dasselbe inSgemeiik zu Beschütz»,iq seiner Per,on gebraucht. Leib-Renten, Fr-U-enic!- vin^eiss, couian- ros ou volsZss, sind die E-nkünscc, .die darinnen bestehen, daß eüi EigcnchlimS- Herr sein Capital, oder seine Güter, einem andern also verschreibet, daß ihm solches Capital, »der Güter, nach dem Tode des Eigenchunis - Herrn hciiufalleii sollen; doch mit der Bedingung, daß jener diesem aus seine LebenS-Zeic jährlich gewisse, und inSgemein sehr hohe Jn- ieresse» auSzahien muß. l.eicccksr, Provinz inEngcllanö, so gegen Norden an Nottingham, gegcir Westen an Darby und Warwick, gegci» Süden an Norchampie.i, und gegen O' sie» 626 Leicrom-e Lerpheim Lerpnick Leipzig stenanRucland und Lincoln gränzet. Sie ist wegen ihrer zorien und weissen Wolle Lern!,mt, und die Hauptstadt heissecgleich- fü!ö , /.rcest-rs, oder , am Fluß Stour gelegen, welche Depu- tirte ins Parlament schicket. I.LlKvuro, stehe iUeKoure. L.eiznc, Fluß in Frankreich, in der Grafschaft Tonnere, in Champagne, der sich in bi« «eine erqeußt. l.slzckon - öur'Lurä, Flecken in Beöfordshi- re,in Lngelland, rz.Engl. M. von Landen , treibet starken Handel mit Vieh. Leilitz, eine von den 13. Städten in der Grafschaft Zips, so an die Krone Polen versetzet sind. Sie ist ziemlich groß, und hat ein weicläuftig Gebiethe. Leimbach, Stäöclein und Amt am Fluß Wipper, in der Grafschaft Mannsfeld , unter Chur - Brandeiiburgischer Sequestration. Leimen, Klecken, anderthalbe M. von Heidelberg, welcher ein Iencgerichtehac, und dem Lhurfürsten von Pfalz gehöret. t-cinme, Lermntn > kl. Stadt im Herzogthum Mavlanv, z.M.von der Stadt Mayland, allw» ein sehr prächtigesLusthaus ist, so de» Grasen von Lorromco gehöret. Lei» Nerz, ein Ort in der Untern Pfalz, gegen öle Grafschaft Leiningen. Leine, Omr,F, Fluß, welcher zuHeiligen- stadc,an demEisselde entspringet, durch daS-Braunschweigikche und Hannöverftche flieget, beySarstabt den Fluß Innerste zu sich nimmt, und sich bey Bodmer in die Aller erzeugt. Leine, kleiner Fluß in Thüringen, welcher im Amre Rheinhardsbrun» entspringet, bey Gscha vorbey stiesset, und nicht weit davon in die Neste fallet. Leinrnfle», Li-rnnnnnrra O,mitnt«a,I.inrn- Grafschaft u> Westerreich, zwischen der Uncer-Psalz, wie auch den Bißthü- mern Speyer und Worms , welche ihre absonderliche Reichs-Grafen hat. Es sind aber zwey ganz voneinander unterschiedene Leininaische Grast. Geschlechter, deren das eine sich von Dnehsburg, und das andere Westerburg schreibet. Jenes hat sich in die Hacftenburglsche und Dacdsourgische, dieses aber in die O- berbrnnnrf'che und Weste-burgische Linie gecheilet, davon die erste in männlichen Erden ausqestorben. Sie sind der Evangelischen Religio» zugetha», ausser daß einige davon sich zur Catholüchen Religion gewendet haben. Das Stammhaus und die Stadt Leiningen wird in Alt - und Neu-Leiningen eingstheilet. l.einikr> stehe Leivkeim, kleine Stabt, Schloß und Herr« schafl in Schwaben, der Stadt Ulm geho- ria. Sie liegt nicht «eil vonÄünjdurg, «nd M- von UlM. in Mähren! ^ ^ dS-ezwch Lcippa, Böbmisch«Lcfppa,Herrn«Smdt, neblt einem alten und neuen Schloß im Lentmeritzer-Kreise, in Bödmen. Es wird daselbst mit geschnittenen Glaß, Tuch und Tvpser-Arbeic gehandelt. Le,p„g, L-stst.-. schöne, reiche und wohl bewohnteScaöt,nebst einem festen Schlosse dieplkissenaiirg genannt, an de» vier kleinen Flüssen, Pleisse, Bare, Elster und Luppe, 4. Meil. von Halle, und 13. von Dreßden, im Leipziger Kreise, in Meissen gelegen. Sie ist eine berühmceHan- dcls-Stadt, und hat jährlich z. Messen, jede von 2. Wochen, nemüch i.)ausNeu- Jahr, 2.) den Sonntag Jubilate, und z.) de» Sonntag nachMlcha-iis, weiche An. imSs. ihren Anfang geiiüinincn; wie auch ein Chursnrstl. Ober-HoGericht, Schöp- peustuhl, Coiisistorium, Kreiß-Amr, un» .eine Universität, welche An. >409. den 4. Dec. von Chursürst Friedrich, dem Streitbaren , gestiftet worden. Der iseäkor lVInzmiü-us wird alle halbe Jahre, als auf Gregor»-undGallen-Tag,aus den vier Nationen, nemiich der Sächsischen, Meißnischen, Fränkischen und Polnischen, erwählet; wenn aberGregorii-oderGallen- Tag aufeincn Sonntag oder Festtag fällt, geschiehec dle Wahl den folgende» Tag. Die Universität Hst sechs Collegia, das Pauliner, Petrinum, grosse uno kleine Fürsten - das röche und Frauen-Collegium. Die breiten und reinlichen Strassen , welche des Nachts mit Laternen beleuchtet werden, und dieSchönheit verschiedener sowohl össe,Micher als privatGe« bände, geben dceser Stadt em vorzügliches Ansehen. Es sind auch seheuswur- dig, die Heyden Bibüochecken der Universitär ans dem ParMno, und des Raths aus dem Zeughause, welche wöchentlich zweymai zum össentlichen Gebrauch erös- nec werden. Leipzig ist zugleich eine von den vierLeg-Scädten des Reichs, dakin die Römcr-Mona-e von den Reichs-Ständen bezahlet werde», ingleiche-i sü wt sie auch beyVersamlungen der Land, s Stände das Direktorium unter de» Städten, sammlet die Stimmen und hält bas Protokoll. Zu dieser Zeit haben allhier die katholischen auf dem Schloß - und die Re ormirre» in dem Lmkhaus ihreiiEoc- kesdienst. An. 174;. wurde diese St-dt von denPreuisen eingei-ommemnach dem Dresdner Friedensschluß aber, wieder eva« cuiret. Iu dem An. >?; 6 . enisra-deuen Kriege besetzten sie die Preusscn abermals, wobey sie durch di« auch legten tzon .ridu- tiouen hart mitgeiioinmen wurde. An. > 7z6.de» 5. August gieng »e mi, C-pnu- iation an die Reichs-Truppen über, wurde aber bald daraus wieder »on deii Pn ui- Leipziger-Fuß Lemberg Lembro Lena 627 » I I s » n, ! >!« m s ins ly »s« -iß P <Ä IÄ> !»? «b O ft- !.i< S .«! !<« «!' lB x'e -s j« sen eingenommen, und erst nach dem Hubertsburger Frieden geraumer. Lkipz>ö«r-Fe,ss, An.lv^o. den 16. Jenner verglichen sich Chur - Sachsen , Chur- Brimdeuburg und Braunschweig dahnl, daßzur L-reurung des imMünzwesen ein- > gerissenen Bcrrugs, die Mark fein Silber in grossen und kleinen Münz - Sorten' zu 12. Rlhir. ansgemünzei werden sollte. Und weil dieser Vergleich zu Leipzig geschloffen worden , so ist der darinnen beliebte Münz-Fuß, nachher» der Leipziger genenuet worden. Leipziger-Lreyß, ist eln Thei! derCHUr- Eachssschen und incorporirten Lande, begreift dasKrejß-Amc Leipzig, die Aemter Duden, Euikiiburg, Grimma, Leißnig, Lolditz, Rochlitz, Muyschen, pega», Borna, nebst dem Gtisc und Amte Wurzen,welche dem Chursürste» gehören. Ferner Lab Stift Merseburg , und die Heyden Aenner Deliysch und Atterfeld, so dem Herzoge von Sachsen-Mersedurg gehörten. Ungleichen die Herrschaften pö- mgk, Wechseldurg, Rochsvurg und Le,nsa,>o denen Grafen von Schönburg, unterEhm-SöchsischerHoheit gehören. Urui-l, l.eri», Stadl III dem Portugiesischen Sstremadura nebst einem Bißthum, so un- ,ttr den Crz»B,jchvfzii Lissabon gehörig. Leißnig, ki. Stadt, Schloß und Amt ,m Leipziger Kreise, in Meilsen ; ;. Meilen von Leipzig. , Fluß in Savoyen, welcher sich in den See von Bourget ergeußt. Peick.Pzch, kleine, aber gute Handelsstadt, nebst einem Hafen in der Schott- ländischen Landschaft Lotyiana, an dem Meerbusen de» Edenburg, wo der Fluß Leiih hinein fallt. Leirha, Fiuß, weicher in Oesterreich bey Krumdsch entspringet, und durch Nieder« Ungarn, bey der Stadl Äilenbura, unweit dem Neusiedler-See, in einen Arm der Donau failt. Leichsed.ru , siehe Leutsch. Lekö, alte» Schloß auf einer Insel in dem We»er-See,i„ der Schwedischen Provinz West'Gothland, welches in dcnCothoü- schen Zeiten denen Prälaten vomHysaby- Kloster gehörte. Lelow , Stadt und Castellaney am Fluß Plicza, >n der Woywodschafr Cracau, in Klein-Polen. l-echnäa, Stadt in dem Herzsgthum Batta, in dem Afrikanischen Königreiche Cong», a» einem Fluß gleiches Namens. Lemberg, Leesserop., , Stadt im Sürstenthum Zauer, in Schlesien, 4. M. ^on Hirschberg,^am Fluß Bober, wo vor Lemberg, am Finß Peltew, ;--.Meil. von Cracau. Sie ist groß, befestiget, und hat ei» Erz-Biiirdnm, samt eiuemÄrmeniam« scheu Erz-Bischoff und einem Griechilchen Llschoff, wie auch 2. feste Schlösser, deren eines inn- das andere ausserhalb dcrSradt auf^einem lehr hohen Berge lieget- Diese L>tadc treibet grosse Handiuiig, und hak 2. weiliäustigeVorstädte- A.i7>2. den 17. August litte sie durch Feuer, und im nein» iichcii Jahre die Gegend herum, durch Heuschrecke» grossen Schaden. DieWoy- wodschaft bestehet aus 4. Casteliaueyen , weiche sind Lemberg, przemlöhSanock und H>rlicz. P.llmdio, bergrchte Insel ans dem Archipeiago, bey dem Eingänge des kro- xoricis. Sie hat 9. Meii. im Unikreise, und 4. Dörfer, davon daö eine,Jmbro genannt, mir einem Casteil versehen ist. P.SM-, Fluß in Istrien, in Italien, der sich 2. M. von Ors.ra inS Meer ergeußt. Lemförde, ein Amt in der Grafschaft Diepholz. Lemgow, Stadt am Fluß Bega, in der Grafschaft Lippe, dem Grajen von der Lippe gehörig, 4-M. von Minden. I-2INNUS, siche Ltzlimens. I>emo, /.emm/, kleiner Fluß in Italien, welcher im Genuesischen Gebieche entspringet , und sich in den Fluß Alexandria ergeußt. Istsmor, kleine Provinz in Gallicien, in Spanien , darin» Lstvmkotto -ls l.-mvL hie Hauptstadt ist, in weicher die Grafen von LemoS, so sich äs LEro und äe korrugLll nennen, in einem auf einem Berge gelegenen Peliaste ihren Sitz haben, an welchem Berge unten der Fluß Cabe vorbcy fliestet, der sich darauf in den Minho er- qeußc. Lrmpach, ansehnliches Schloß nebst einem Marktflecken, in Unter-Oesterreich, im Viertel Ober-Wiener-Waid, am Tulu» Fluß. Daö Schloß liegt auf einer Höhe, und unter demielben der Marktflecken. Lempheim, siehe Leipdeim. Usmp-n, ein wüstes Land, nebst einer Stadt dieses Namens, in Afrika, in der grossen Wüste Za.a- Lemsal, siehe Sales. ,P,somin P-smibsi, P-sömmiisi, s.,-omr ^Psoner/ier?r,m, Flecken in Herefordshire, in Euqellaiid, am Flusse L-oz, weicher Sitz und Stimme im Parlament hat. Lemwia, Pmrr-ioe!, ein Dänisch Städtgen, nebst einem gute» Hafen am Fluß Limsiord, inNord-Juclaiid, un- __ .... o.». »s. ter das Stift Rypen gehörig. diesem ein berühmter Schöppen - Stuhl, grosser Fluß in Giberien , welcher gule Bergwerke,wie auch ein starker Tuch- nahe bey dem grossen See Baikal, in der und Leinwand - Handel gewesen. ProvinzJrkutzki entspringet, und sich end- Lemd-rg, Luwow, Leoxo/i,, Hauptstadt lich in das Eismeer stürzet, nachdem er i» Klei» - Neuffen, in der Wsywoöschaft durch ganz Siberien hindurch gclaiiffen. l-ou- 6c>8 Eencara Lenzo I.encsrs, eine Provinz an derCaspischcn See, stmide An. 1727. liiltcr Rußland. xeiickergheim, Marktflecken in Franken, in» Amt Hoheneck , dem Marggrafcn von Bayrench gehörig. Lcnckowiy, Schloß »nd Herrschaft in Stey- crn «rk, zwischen Eräfl und Judenburg. renczicz, Lauscher, Wopwodschaft in Groß- Polen, zwischen den Moywodschasten Äa- lilch, Siradien, Sendomir und Rava, lo drey Distrikte begreifet, nemlich Lene- zicz, Srezin und Veto«-. DieHanpc- stadtLencckcz, liegt im Morast . am Fluß Bsura, har eine Citadelle . auf einem Felsen. renczna, Stadt ln der Woywodschaft Lublin , in Klein - Polen. I-enäeruu-s, ein Flecken in Italien, in der Provinz kolestno Straubing , ohnweit der Iser, welches wegen der schöne» Relgerbeitzc und vor- treflichen Wildbahnc» vom Hof zum öf- tern besuchet wird. l.eontsri, Flecken inMorech in der Provinz Bstvedere. 1 m, i-entin, die älteste Stadt in Slcjö lien, im Val cli dsoto, nebst einem yaftii, welche aber das Erdbeben Wz. lehr verwüstet hat. Lropolrstadt, /.espo/chmum, Fcstimg m Ober-Uugarn, welche ein regulier P^er- Leopoldstadt Lerida Lerins Leftna 609 z Hst^Sie liegt zwischen der Donau, Wag und Tyrna. Die Dorstadt Z» Wien »oc dem rochen Thur» wird auch all» itopol-sta'dt, Berqstadtlein im Bechiner- .Meise, in Böhmen, w» man Silber und xe^oldstnE Leopolder, ist eine Münze, so der-Erzherzog Leopold Wilhelm zu Oesterreich ehemals schlagen laste», und a. Groschen ». Pfennige an Werth betragt, ob sie schon auf ,o. Kreutzer oder ein halb Kopfstück gcmünzer worden- -sie sind gar selien. „ . l-epanro, befestigte Stadt NI Griechenland in der Provinz Livadia, am Lullst cst f.cpanto, nebst einer festen Cita- delle- Sie liegt an einem Berge, aus dessen Spitze die Festung stehet,, ist mit vier Mauern umgeben, und wachset in ihrer Gegend der beste Wein in Griechenland- Sie har einen Griechischen Erzbischof , der zu Arra restdiret, und einen opafen, in welchen »ichrS als kleine Fahrzeuge einlauffen können. ZmJahr ,üS7. wurde sie von den Vcnetianern erobert, vermöge des Carlowitzer - Friedens aber >6pp. den Türken wieder gegeben, und dieCstadelle geschleifter. Der Lolist äi Lepanio ist ein grosser Meerbusen zwischen Livadia und Morca, welcher durch eine Meerenge, so durch Sie kleinen Dardanellen .beschützet wird, an das Ionische Meer hanget, und nebst dem Lullst äDni>ia Seil Isthmmn bey Corinrho machet. t-upc-la, siehe lebest». Lcplo, Stadt in der Wonwodschaft Witepsk, im Likhauiichen Renffen. I-- ?ru,°, kleine Stadt im Valtelin, am Fluh Adda, «.Meile von Bormio. I-emme, vor diesem klaulls, ein geringer vkt in ^lvahlü/ üm Oollo l.°-iuaz-iio, Stadt in Brstaya, am Meer, nichl weit von Bilbao. kleiner Fluß in Guienne, welcher sich IN den Lolist st' sticaciwn er- geußk. .,k?'"e Jn'. l auf dem Mittellan- biichen Meer , in l,r weit von den Sici- l,-n,>cheii Küsten ^gen Westen, t-ena, siehe f.eiiig. kleine Stadt an der Genuesischen Kulte, in Italien, allwo ein Goifo „r, welcher von dem Lolkv st- !u 2 ?-?.^ nur allein durch eine Erdzunge «»gesondert wird. ^ ^ te-oau eine sehr alte und befestigte Stadt :n Caratonien, weiche sehr lustig an emcm sruchtbaren Hügel gelegen ist, und sich bwin den Fluß Segre er,«reck« aiiwo eine hölzerne Brücke hinüber ge- S,e hat em Bißrhum, unter d-n Erzbischvf w Tarragvna gehörig, wie auch en«e Universitär, weiche Anno gelriftet worden, und zwey C steile. Ihre Befestigung bestünde sonst nur in Thur- men und Mauern, weiche aber im Spa« mlchei, Sncceßlonskriege sehr verbessert worden, und ist ihre Citadrlle eine der besten in ganz Spanien, welche auf der obersten Spitze des Hügels lieget, UNS die ganze Stadt bestreichen kan. Lorlm,. die Inseln Lerins, oder St Margaretha rind St.Honoratl, sind zwe» Neue Insein ans dem Mittelländischen Meer, an der Küste von Provence, Cannes gegen über, welche sehr fruchtbar sind, und eine tempcrirte Lu,r haben. L-rma, Stadtlein mit dem Titel eines Herzogthums, in Alt-Castilien, am Fluß Ar. lanza. Es ist ak.hjer ein vorcreflichc- Schloß, welches der Cardinal von Lerma, so König Philipps III. Favorite war, erbauet, und von den Spaniern nächst dem Escnrial für das prächtigste in Spanien gehalten wird. Lermeir-Play einer Festung, ist entweder auf dem Wall, oder in den Aussenwerkpii, allwo sich die Garnison, wenn es Lermen wird, mit Ober- und Untergewehr und brennenden Lunte» einsindcn muß. Im Feld ist dcrLermenplatz vor dem Gewehr, uudmüssensich die Truppen daselbst versammeln, um Ordre zu erwarten. H-ras, P-ro, Insel des Ärchipelagi, gegen den Küsten von Naroiien, in Asien- Sie hat 0 . quce Hasen, und in der Stadt LeroS ist ein Bischof, weicher unter de» Erzbi- schofzu Rhoöus gehöret. Sie ist der Aloe wegen berühmt. I.M, zwey Flüsse in Frankreich, in Ober-Languedoc, unter weichen sich der grosse Lers in den Fluß Laurieqe, der kleine Lers aber in die Garonne ergeußt. I.-5dos, siehe dster-Iino. D-scsi, l.sfcsr, Oz/cs-'-r nenMm, Stadt in Gaseogne, am Fluß Gave, in der Landschaft Bear», nebst einem Bißchum, unter den Erzbischof zu Auch gehörig. L-ÜM-, O-Uu, kleiner Fluß, welcher IM Ar» dennerwald entspringet, und sich oberhalb Dinant in die Maas ergeußt. Leschniy, kleine Stadt in Ober-Schlesien, im Fürsteulhum Oppeln, an der Oder, woselbsthin starke Wallfahrten von den Cacholischen geschehen. I.-icov-, Türkische Stadt in der Bulgarey, am Fluß Liperitza. I.eräizuisrer, Flecken UNd LandgUth in vou- xkins, welches den Titel eines Herzog- rhums und kLirie führet, Ulld davon das vornehme Geschlecht von H-säigui-ro- den Namen har. Leser, kleiner Fluß im Erzstiste Trier, welcher sich Veldenz gegen über i» die Mosel ergeußt. ^ , l-elin», r6, Insel nebst einer Stadt gleiche- Nainens, auf dem Nenetianischen Qq Meer- 6io Lesina Leszynskr Lerhland Leubus Meerbusen, gegen die Küste» von Dalmatien, ist drey Meilen lang, und drer> breit. Sie har den Titel eines Herzogcyums, gehöret dcnVenerianern, und die Einwohner nähren sich vom Sardeklensang. Die Stadt hat einen guten Hafen, und eine nahe dabcv auf einem Berge gelegene Ci- tadelle, wie auch einen Bischof, unter den Erzbischof von Spalatro gehörig. Auf dieser Insel wachset sehr viel Rosmarin; daher auch der beste Spiritus dieses Namens, nebst dem rll Kegln», oder das so genannte Ungarische Wasser hier gemacht wird. lwlln», Stadt,m Königreiche Ncapolis, in der Provinz Sapitanata, nebst einem Biß- khum, unter den Erzbischof zu Benevento gehörig- ^ Le,,)kow, Flecken in Rußland, vier Meilen von Pleskow. l-erksicl, eine Stadt in der Provinz Cornwall in Engelland, welche starken Garnhandel har. kleine Stadt in der Provinz Fife, in Nord-Schottland, anderthalbc Meile von dem Einfluß des Levin. l.eipece, Kclpeccis, siehe Sperr». Lessen, Polnisch I.slrin, Stadt im Polni- schenPreussen, imEulmer-Gebiethe, un- x>eit Graudenz-: ^ Lejsen, Ketlines, ^kleine Stadt am Fluß Dcure, im Hennegau, nicht weit von Ach, ist wegen der Leinweberey bekannt, M. von Brüssel. Lestne, suche Lissa. Leßniya, Türkische Schanz oder Palanka am Flusse Drin, in Bosnien, 4 - bis 5 - Meilen von Seragiio, welche einen Paß in das Gebürgt bedecket, und von denen Kaiserlichen An. >7-7. umcr dem General-Major Petrasch, An. >737. aber den 12. Jul. von dem Kaiser!. Obrist-Lieucenant, Grafen Dal- vafor, erobert wurde. ^ . Leßnow, kleine Stadt IN Vol- hvnien. „ , I.ciNo, Flecken lin der Provinz Biscaya, ui Spanien, in dessen Gegend viel Eisenhämmer z» befinden. I.etrve, Dänische Insel im Cattegat, 2.M. von der Landschaft Wen-Sysscl, den Dom-Herren zu Wibvrg gehörig. I.eii, siehe Ballast. I^eibitkiel, K-ibvvitKiel, ein Flecken in Cornwall, in Engelland, am Fluß Tay, welcher Sitz und Stimme im Parlament hat. I-nLviwiei, vornehmes Gräfliches Geschlecht in Polen, welches sich Grasen von Lesno schreibet, und die Städte List«» Neuffen, Raczin, nebst andern in Groß-Pvlcn besitzet, auch die größten Chargen öfters bey der Republick bekleidet har. A. 1704. warb Stanlsiaus Leszynsti, Woywode von Posen, zum Könige in Polen durch Beystano der Schweden erwcwier, und e-L Jahr darausgekrönec, welcher sich aber A». r/oz». »ach der unglücklichen Schlacht bey Pul, tawa, aus Polen nach Pommern, und von dar nach Zweybrücken, und endlich nach Straßburg begab, biö sich der ziönig »j Frankreich An.-725. mit seiner Tochter, Maria Sacharins Sophia Felicitas, gcdoh- re« An. 1703, vermahlte, worauf «sich z» Chambor aufgehalten. Aus Veranlassen dcS Primas Potocki, ward er An. 17z;. abermais znm Könige von Polen erwählei- resignitte aber endlich frcywillig, und bekam daraus das Herzogtum Lvthringe» auf Lebenslang. Siehe Lorbt-inyen. K-tblsi»!, Sradc in Giocestershire, 'in En- gcliaiid. Kerin-r, IwNinea, /.sxtms, war ein Köttigi. Französisches Schloß im Hennegau, in dem Gebieihe von Eambray. P-ero dckorlo, kleiner Fluß in der Nsrcu -b'/gn- con», im Pabstlichen Gebicche, welcher sich unterhalb Fermo in den Venelianischeir Meerbusen ergeußc. Komm, kleine Stadt in Connaugt, in Jrr- land, am Flusse Shannon, und die Hauptstadt der Grafschaft Letrim. Letten, Lcrrl.rnd, LeNick, Landschgft und ein Theil von Liefiand, weiche gegen Norden 0» Esthiand, gegen Süden an Curiand, gegen Dsten an Rußland, und gegen W-sten an den Meerbusen von Riga gräuzec. gerrere, 4, kleine Stadt l>« krinciparo cin^, in dlcapolis, nebst einem Bißrhum, unter den Erzbischof zu Lmaifi gehörig. Lerrnitz, festes Schloß in Nieder-Ungar», an den Mährischen Gränzen. I-ettr--üeL»cb.sr, sind eineArrKönigl.Befehle in Frankreich, weiche man ercheiiec, wenn vornehme Personen sollen in Arrest gebracht werden- aisütiennetma» insgemein die gegen Morgen gelegene Länder und Völker, wie auch das Mittelländische Meer, und heisser Levante so viel aisOsten. Im besonderen Verstaube aber wird -Morea und Smirna damit gemeiner. Levanre- Fahrers, b.evsnrins, sind die in Frankreich, Hollalid und Enaellanö ersbürce Kausmanns-Conipagnien, welche nach der Türkey handeln. ,, l.cvanro, o/'ie,rt,'-, feiner und lustiger L)rc «in Ligustischen Mecr, im Genuesischen Gebieihe. K-v?.novul, Stadt in der Woylvodschaft Sendomir, in Kiein-Polen. Leubel, Loidel, sehr hohes Gebürge, welch-» Käriithcn und Krain von einander jchei- det. Es war sonst >ehr gefährlich, darüber zu reisen, nunniehro aber iss es durch der Kärnthischen Landstandc Anoröinmg gangbar gemacht worden. Leüvrn, suche Löwen-, . Lerivus, offener Fftckeii, daKv ein reiches nndsehr prächtig gebauetes K 0- lier und Äbtcv Listerciemer-Drdens, m Flststenihum Wolau, in Nieder-SÄk- ^ r b z Leucade Levems Levens Lemenberg 6ir sin,, dreyMeile» von Liegnitz,l an der -Mr. 'kl.^Scad trogen Spanien/ inNie- S^r-Languedoc, »nweuvkalbonne. «>e L ct.--!!alö lehr sesr, in aber zu Ende des ,7. Sc-ul! geschlciffet worden. l.eucs, Insel ans den, schwarzen Mer, welche einige Landcharcen oey dem Eni- ßiisse der Lonau, andere aber gegen den keucbtenbevg, Landgrasichast li! der Lber/ Nfalz, ist est> Reichslehon, langst dem Flusse ??sb, darinnen Pfreunc die Hauptstadt ist, bestehet sie aus den drey Aemreni, si'neiütt, Leuchrenderg und Wernberg. Ev gchörerauch das Schloß Misprun an den Böhmische» Granzen dazu- Sie hat vor diesem eigene Landgrafen gehabt, ist abm mch deren Absterben A. rüaü. an da» Hau» Bayern koinmen. ChiirfürstMapumsta» überließ sie seinem zweyteu Prinzen Ma,i- milian Philipp. AlS dieser 1727. ohne Kinder starb, und der Churfürst damals m der Reichsacht war, belehnte der Kaiser SciiFürsten »onLamberg mit dieser Landära,schast, weiche aber -714. wieder an Chur-Bayern kam. „ ^ . Leuchrenderg, Marktflecken und L-ndnch- leramc in der vorgemeideten Landgraf- schast- Leuchkenburg, altes Bergschloß «M Harz. Lrulchrenvurg, siehe Lala- Leucin- Luget, ist e-ne Kugel von brünstigem Pulverzeug, welche Sie Belagerten Pur Nachrszeic ins Feld werfen, um dasselbe zu erleuchte», und der Belagerer Arbeit zu entdecken. Lr»ck, Hanpcflecke» deS Walliser-Landes an der Rhone, welcher ein gutes Gesnnd- bad besitzet, und werden mMenrheils die Landräqe von dem Bischof v»n Sitten, als Fürsten des Landes, daselbst gehalten. , cheaci-L-katcalla, 0/amr„, kleiner Fluß l» Msrea, welcher sich nicht weit von t'ouaiL in den llaliüzcil?mr-liid ergeußt. Lcoiä, Lercco/i-!, eine voudenenje, »IgmInsel», welche llOMgeneunekwerden, aus dein Oolkv . für den jungen Grase» von Ranzau »> B'Ntz nehme» ließ. lever.ui, grosser See im Preußischen Bar- tmnen, weicher vermitceist eines kleinen Kanals mit dem Angerdurgischen See zu- samnwn Hänger. üeeemr, sind in derTürkey solche Soldaten Znr-See, weiche keine ordenriiche Bezahlung habe», auch nicht unter die Kriegs. den gezahlct werden, sondern nur jede Reije bis 6020. Lsper bekommen, und nach ihrer Zur»ckku„ft eaßiret werben. Levens, liehe Leuwe,,;. Lev-neo, kleine Insel ans dem Mittelländischen Meer, bey der Westlichen Küjie von Sieiiien. Lever. !- p-tic Lever, oder das kleine Lus- stehcn, wird am Französischen Hof diejenige Zeit genennet, sobald der König deS Morgens ausgestanden, und wenn der Grsskammcrer, oder aber der vornehmste Kammerjunker, demse bei, die Schla,mütze aommmc. Levciilno, Flecken mit dem Titel eines Für- stenkhums, in der T en» ä'Orrumo, den Lceee, in Neapolis. L-veipvl, siehe l^ceii-ole. Lciigast, sUark-Leogast, Bamöergische» Amt und Flecken i» Franke,, bey Euim- bach. Levin, L-Mn, Fluß, welcher in der Provinz Fsi'e, in Nors-Schortland, aus dem See Levin entspringet, und sich bey dem S.'ädt» gen Levii! in den Meerbusen von Forth er» »eußc- Einen andern Fluß gleiches Namens findet man in der GrarschafcLennox, welcher sich unterhalb Dumbriton in den Fluß Ciuyd ergeußt. Levin, kleine Stadt in der Provinz Fife, w» der Fluß Levin in den Meerbusen vvik Forrh fällt. Levmcr-Thal, siegt im Canton Uri, in der Schweitz, bey dem St. Goccharösberge. L-viio, kleine wüste Insel auf dem Archive» lago, die einen sehr sicher» Hasen hat. Leviren, heisse» die unter der Calhoiischen Geistlichkeit bekannten vluconi. Leuuc.'ibu'-'g, kleines Städtgcn im Bartenlande, im Brandcndurgischen Preussen, nicht weit voii Schippenbeii. ck Leunschcde, siehe Lunschede. Levocia, Stadt in Nieder-Uttgarn, an den Polnische» Gränzc». Lsvwux, Lex>! o/ircm, kleine Stadt in Berry, in Frankreich. Laulb. Letllifi, kleine Stadt!im Hennegau, am Ursprünge des Flusses Deure,. unweik Dornick. Leostadt, Flecken und Schloß in der Wetterau , drey Stunde» von Büdingen, dem Grafen von Isenburg-Büdingen gehörig, welcher es vor wenig Jahren an sich gekauft, da es vorher» ei» Freyherrlicher Sitz gewesen. Leuten, kleiner Flecken in der Marggraf- schafc Culmbach, dem Marggrafen von Bayreuth gehörig. Lemenberg, ei» Fürstk. Schwarzburglsch» Rudelstädtischcs Schloß und Stadt, in Thüringen, an den Bogtiändische» Gran» zen, har gute Bergwerte. Leurenberg, eine Gradc in Unter-Steyer» mark, am Fluß Mura, an den Ungarischen Og s ö. erwählt den 12. Zu>. ,760. Leurmeritzer-Nveisi, Lftftr- Ur,,, etnerron den zwölf Kreisen in Böhmen, welcher gegen Süden an den Slaner- und gegen Olten an den Bnnzlauer-Kreiß, gegen Norde» aber a» die Ober-Lausitz, und gegen Westen an Meissen gränzet. ES giebr warme Bader, Zinngruben und Edelgesteine darinnen. Lruromvssel, siehe Liromyssel. Leut sch, Leutschan, kleine, aber wohl befestigte Kottigl-Freystadlauseinem Hügel in der Grafschaft ZipS/ in Ober-Ungarn, am Earpathischen Geburge. I.'UV,. siehe Lom-Ueuv«. Leuwarden, kleine Stadt in der Lieständi- ,'chen Provinz Letten, am kleinen Fluß Esest. Leuwarden, Hauptstadt in Weft-Frießland, im Ostergoe, an einem Canal, weicher nach Dockum gehet. Sie ist grop, wohl gebauet und beteiliget, und die Rendcitz des IuiUtzhoftS, wie auch deö Statthalters der Staaten von dieser Provinz. Leuzbach, kleiner Fluß in Schlesien, ent- springet im Fürstenrhum Schweidnitz, und laust in dem Liegnitzischen bey Lelms in die Oder. I.LUL2, siche Uause. 1 . 2 V-N, Fluß in Engcliand, in der Provinz Cuniberland, der erstlich in zwey Scröh- men bestehet, davon der eine die schwarze , und der andere die weisse Lewen ge- neniiet wird, welche aber hernach zusammen kommen, und in , en Fluß Kirk- sop fallen. Lewen,, Lewiye, Leva, /.e-i-i-r, kl. Stadt und Schloß »1 der Grafschaft Bars, in Ober-Ungarn» sechs deutsche Meilen von Gran, dem Fürsten »0» Esterhasi gehörig. I.evos, , Stadt in der Englischen Provinz Snffep, am Flusse gleiches Namens der sechs Meilen davon in die See fallt. Lewi», Städtlein in der Grafschaft Matz, in Böhmen, über weichem daS aste B rg- schloß, die Hummel genannt, zu sehen. Lewin, siehe Uevsn. Lewin, ein StäStgen im Fürsteiithum Brieq, in NieSer-Schlesien, s. M. von Breßlau, den Freyherren von BeeS gehörig. ES li mi an der Nejffe, und ist w.gen der Brücke und deS Passes über gedachten Fluß sehr nahrhaft. Lewiy, eine qrosse waldigte und morastnie Gegend in Mecklenburg, zwischen Schwerins Neustadt und Parchim, worinn viel rolhcs und schwarzes Wiidprec, wannen« dero Herzog Friedrich Wilhelm da» schöne Jagdschloß Rothenmoor in dieser Wild- bahn bauen lassen. P.av,!,, Insel in Schottland, «nd die nördlichste unter den Insel» WcsterneS. Sie wirö durch einen schmale» Strich Landes in zwey Theile abgesondert, unter welchen der nördliche Theii den Name» LeiviS behält , der südliche aber HcrrieS geiicinict wird. Sie ist 3. Meilen lang, und hat 7. kleine Städte. l.ex IVIunirN zu I-ucc-i, hält in sich, daß der Adel allein die Regierung daselbst fuhren soll. . ^ P,ex manmlle, ist ein sonderbares Gesetz IN Portugal!, vermög dessen nunmehro de» Königs Sohn, wenn er einmal "''stich worden, niemals zur Krone kommen ka», und wen» der König etwa» von Krön» Güchern verschenket, solches dem Crstge» bohrneu derjenigen Faimlic, welcher >.» gegeben worden, verbleibet, una me «als auf Weiber satter, auch,^so mn Lex Leymuydett Leystrt Libanon 6iz Lkl «B slk.fi Äv >W' a» W! M 'sjtlö ,I. e> ««ii» slS-ü » männlicher Erbe Vorhand«», wieder zur I.-?t"-xir"m Dänemark, begreiffek die zundamenkai-Gesetze in sich, nach welchen man sich bey der Sueceßion des Komm. Haines richten soll -e. König Friederlch Ul. hat solches nach erhaltener douv-- »w°w gegeben, und ist von wenig Lenken gesehen woroen, indem man dasselbe im Manuscripre bey dem Königi. Archiv auf- behalten, endlich aber A. - 7 -c>. durch den Druck in Dänischer Sprache publicirec hat. Der Herr Justitzralh und geheime /rrcsnvariuL, Friedrich Rostgard, hat dabey die Lirecrion gehabt, welcher es in Kupser stechen, und in groß Regalsvli» gar kostbar abdrucken lasten. Lexm zieinlich grosser Ort, aber von lauter hölzernen Hausern, in der Provinz Kephalin, i» Schweden; die Einwohner haben ihre Nahrung vom Fischfänge'. Ley, Heister bey den Schlsieucen, sich unter dem Wind, »der gegen oen Wind befinden. I.-y, Fluß in Engellaud, in der Grafschaft Essex, weicher in die Temse fällt. Leyden, k.rmckun,!m Stadt IN der Graf chaft Holland, und die Hauptstadt rm Rhynland, an, alten Canal des Rheins, welcher sich nicht weit von dieser Scadi in dem Sande verliehrec. Sie ist s hr groß, schon und volkreich, und ihrer Luchmacherey wegen berühmt, auch ist hleseibst eine Universität, weiche >57;. gestiftet worden. Die niedicinische Faculrät fl surrt sonderlich allhier, und der botanische Garten, nebst dem anatomischen Schauplatz und Bidliotheck sind sehens- würöig.. Dieser Ort ist einer der nettesten ^.cadre in Holland, wird durch viele Canale durchschnitten, welche die Stadt in Zi.Jnsein kheiien, und in sie die vierte i„ der Ordnung derjenige» Städte, weiche Depiitme zur Versammlung der Provt», Holland checken Idyllen, k->!e äs Ucycken, siehe Ourmurs. vy-er D mi, schoiier Flecken in Holland, auf Sem halben Wege zwischen Leyden und Haag, aliwo die TreHchuilen, W ium andern gehen, «bgcwech- selt werden. reyen, siehe st.il. "D, ein Schloß und Herr- de», Ehur-a.rierischen, an der Mel, zwey Meilen von Codienz, welches Stammhaus der Freyderren und Grasen vou der Leye,, und Hshen-Geroldseqq M- Sie sind Erbcnlch esse des Erz,Wo Tr.er, und habe» - 7 > 7 . Sitz und Slim- ha>tm.^^'!chen Grasen. Collegcher- Leysovt, kleine Insel in der Finnischen See. Le-ne, Fluß, weicher in Sceyermark entspringet, und sich in Nieder-Ungarn, bey Owar, in einen Arm von der Donau ergeußc. stcyrvn. L>tadt am Flusse Ley, in der E»g- lischen Grafschaft ^dsorv, ungefehr z. Meilen von Lvnoe.i. st-r, stttt«/, k.einer Fluß in Languedoc, in j Frankreich, weicher sich in cen See Ma- I queion ergeußt. Lezaisk, Stadt in der Wüywohtchaft Sen- bomir, in Klein-Poieii, an dem Flusse Sau, ».Meilen von Jaroslow. sto/.urä, Borgcbürge, nebst ein m Hafen auf der westlichen Küste von Engelland, in der Provinz Cornwall, stü/.uro, siehe.ärs. Lezen, kleine Stadt und Schloß im Barten« lande, in der Provinz Narangcn, im Bran» denburglschen Preussen, am Angerburgi- schen See. Legltntten, Cdur-Brandenvurqisches Lust» und Jagdschloß in der alten Mark, >. M- von Gärdeieben. Lezno, kleinerOrtin Litthanen, in der Moy- wodschaft'MfciSlaw, gegen die Rußiiche» Eränzen, r. Meilen von Dropolsk, und ?. von Mol. stow. In dieser Gegend wuri e den 9. Oer. 170s. das Lvwenhaupcische Corvo von izvcxv.Mann, so dem Könige in Schweden über den Di.ieper fslgete, . von den Russen geschlagen, stionwo, das weiteste Mrgsbürqe gegen Olten, in China, in der ProviuzCheguiang, nebst einer Stadt gleiches Namens. stiMwv, eine von den besten Städten in der ' Provinz Asturien, in Span »- sti>rm-, Lckr-r, Fluß in der Landschaft Bou- ionois, in der Picardie, in Frankreich, welcher sich unterhalb Bouiogne in das Meer stürzet. stlurcl, 'sri-Mrer'«/ Onür-tt/, kl. SliberMUNZe in Frankreich, welche z. O-nier-,, oder an- derihaibe leichte Pfeliniae gilt. In Holland werden die Deuce auch Liards ge» nenne:. stiks, Stadt am Flusse dieses Namens, in Masovien, in Polen. Livaneck, Stadl im Äunzlauer-Krejse in Böhmen. . ^ L banon, stik>a»u 5 , eines der höchsten und weitläufigsten Gebürge in Syrien an der Grunze von Pamstina, weiches fast das ganze Jahr hindurch mit Schnee bedeckt, und der vielen Cederndäume wegen, so darauf wachsen, berühmt ist. Es wird in den stiönMn und eilige» theiik. Beyde Gebürge erstrecken sich von Westen gegen Osten von dem Mittelländischen Meer über Damaseus bis an Arabien. Man findet darinnen grosse Thaler und Ebenen, davon die grosse von den Arabern »I Liiva oderLucca genennet wird. Wahrscheinlich ist es diejenige, welche die Asien Qq » Lo-Ie- 614 Libanova Libonrne Liburnia Lichtenberg Losls- 8 ^ii», oder das hohle Syrien genannt haben, nnd siüraufio.geographicche Meilen erstrecket. Sowohl auf den Ee- bürgen als in den Thälern trist man viele Kloster und Stecken an, welche von Christen , die man Maroniten nennet, bewohnt werden. 1 >ii>ünov 2 , vormals Lmgirs, Stadt in Makedonien, in Griechenland, allwo der be. rühmte Aristoteles gebohren worden. Libau,/.-^, Scadk und Hafen an der Ostsee, in Curland. Sie har eine Rhede, und lstgr an den Glanzen von S-mogicien. Librll IHlus, heißt eigentlich eil, kleines Buch. Hernach wvieials eine Klagschrift, ITdeilW secuiölvrius, Bltlschrisc, I.ibd- lur tuppl-x, Appcllacions christ, siib-IIu; »sspellmioniii, Arrefikl-ige, l.ibellus renatoiiu>, Schniähschrift, Pasquill, ld- bellur l'omoüik. Lee. Liben, kleine -Liadt im Bunzlauer-Kreise, in Böhmen. Librnau, Städtgen in Nieder-Schlesien, im Schwibllliischcn Kreise, dem Abt des Klosters zum Paradies, in Polen, gehörig. Libentsiai, Löwrntsial, Stadt in Schlesien, im Lewbergischen Kreise, ihres Garnhandels wegen schr bekannt, und der Aebtißin allda zuständig. Iddcisl, irepgebig und gutihätig. Daher Liberalität, oder Inb-rnlirk', die Frcygebig« keit, Mild- oder Gulthäligkeit. läbcrrlin, st h l-nccknnnlin. P,il>ciiren, besrexen, erretten, erlösen, erledigen- Daher ribercät, oder I-ibercs, die Freyheit, der sreye Wille. Libertiner, in der Religion, nennet man diejenigen, welche von den Glaubensar- tickeln nur so viel annehmen, als ihnen beliebet, und sich zu keiner gewissen Religio» oder Seele halten. ldb-ium Vsio, siehe Veto liberum. Liberi,, die siebende und letzte sreye Bergstadt in Niedcr-Ungarn, in der Gespanschaft Altsohl. Lidn, Livuß, feste Stadt und Schloß im Konigsgrätzcr-Krci e. in Böhmen, zwischen der Elbe und Cydlina, ist von der Li- bussa erbauet worden. Libmuhl, Schloß, Städtlein und Hauptamt im Preußischen Pomesanien, am Flusse Cardin. Die Bischöfe von Pome anien Habel, hier zuletzt residirct, und der Ort soll um sich her bey 70. Seen haben. kiboa, kleine Stadt in Preussen, nahe bey dem Flusse Dridenz. Libochon-an, Stadt und Marktfleckensall der Elbe, im Leutmeritzer-Kreise, in Böhmen, allwo guter Weinwachs ist. Libochowte;, Marktflecken, nebst einem schönen Garten, im Leutmeritzer-Kreise, in Böhmen. - - „ . I-ibourne, Stadt in der Provinz Guieiine, in Frankreich, wo sich der Fluß Lille in die Dsrdogne ergcußt; unweit von dieser Stadt ist der berühmte Wasserwürbel, Macarck, auf dem Flusse Dsrdogne zu merken. l.iburni!i, Landschaft in Jllyrien, welche Heu. tiges Tages zu Kroatien gerechnet wird- I-jbiu, war vor diesem eine große Landschaft ln Afrika, an den Aegyplischcn Gräuzen, wo anitzo die Wüste Zara lieget. I.icca, Lyka, Landschaft in Croatien, in Ungarn, welche theils unter Oesterreich,theiis miter den Türken »eher, und deren Einwohner. Lebaner gencnncc werden. I-ii-ent, ist eine Aceise auf allerhand Maaren und Lebensmilkci, sonderlich, der aus das Salz geleget ist. H'NL, Freyheit, Erlanbniß. Sie haben grosse Licenz, das ist, es wird ipncn viel Willen gelassen, sie dürfen thun, was sie wollen. Lich, kl. Stadt, nebst einem schönen Schlosse in der Wetterau, 2. Meilen von Giessen, am kleinen Flusse Wetter, ist di-Residenz eines Grafen von Solms. Licbe, siede l-üoäicro.z Lichen, kleine Grabt an einem See, in der Ucker-Mark Brandenburg. Inckkidll, Oe/'/e/aia, kl. Stadt in der Landschaft Scafförd, i» Engclland, an einem Moraste. Ihr Bischof gehöret unter den Erzbischof von Canrerdury, und lst dieses Bißthnm mit dem zu Convenxrc vereiniget worden. Lichstein, ein Ort in der Curländischen Provinz Semigallien. Lichten, IlZcen, »lieber, heisset so viel, als erleichtern, aufheben; zum Exempel, die Anker sichren, oder ausheben, Volk oder Güter lichten. Daher heisset Lichter ein leeres Schiff, welches man an ein großes anhängec, um von dessen Ladung etwas einzuiiehmen. Lichtenau, kleine Stadt und festes Schloß disseits des Rheins an der Orcenau, an den Badischen Gränzen, z. Meilen von Straßdurg, dem Landgrafe» von Hessen- Darmstadc gehörig. Lichtenau, kleine Stadt und Amt in Nie- der-Hessen, unter dem alten und verwüstete» Schloß Reichendach gelegen, und nach Cassel gehörig. ^ . Lichtenau, Nürnbergische Festung, Marktflecken und Amt an der Fränkischen Re- tzac, 2.M. von Anspach, und 4-M. von vkürliberg gelegen. Die Stadt Nürnberg hat hier beständig eine Garnison. Lichtender?;, schönes Chur-Bayerisches Lustschloß , liebst einem angenehmen Garten in Ober-Bayern, R.Muiichen, unter der Pflege Landsberg, am Lechfluß, allwo sich der Hof zuweilen mit der Reigerbeitze be« Lichkcnbers, Herrschaft in der Grafschaft Loots, in den Niederlanden, an dem lmkea Ufer der Maas, »der Mastrichc gelegen. Lichkrnberg, Bergschloß und Herrschaft blsteic Lichtendem Lichtenstem Lichtenftem 6l5 der Saar, iu Nuder-Elsaß, ehe- desseii den Grasen vvnH^mu , liun aber dem Lanografen von Heue»- Darmstadt gehörig, s.M.vo»Hom-u!G. Die,-Herl- schast oependlrec von Frankreich, und ist ein W-ib-rlehu. Siehe Hanau. ^ xjchrcnoevg, ÄU>t >m Herzogrhum -rwey- brücken. . Lichkrnderg, siche Dstheim. Achkenberg , Fürstlich - DarmstädtsscheS Schloß und Amt, im Eingänge des O- deuwaldeS gelegen. . kichtenoerg , eine) von den vornmMsteu Kamer-Gütheru des Herzogs vo»Br«in- schweig, nicht weit von Wolfenbultel. ES enthalt ,p. Dörfer, und 2 adeiiche Guther. Das aike Bergschloß Lichcenberg,wovon es seinen Namen hat, ist izra. zerstört worden. Das am Kuß des Berges crbsuece Nea-Lichkenberg, ist dermairn das Amlhims. kichtcnberq, kleine Stadt, und auf einem Berge wüste liegendes Schloß und Amt, im Vogtlands, dem Marggraieu von Bayreuth gehörig. Lichte,iburtz, wohl gebanstes Schloß lind Garten, nahe an der Live, im Sachsis. >zhur-Kr ise, 4-M- von Wittenberg, und anoerchalbe von Torgan, wo diecheyden Schwestern aus dem König!. Dänischen H use, uemiich Frau Wilheimina Lrnesti- »a, verwirrwele Lhursurstin von der Pfalz, und Frau Anna Sophia, Chursürst Johann Georg des lll. zu Sachsen hinterl,ij>ene Wlctwe, bis an ihren Tod residirec haben , und deren crblasscce Cörper in den, dastge» prächtig aufgerlchkecen Grabmal dengesetzet worden. Hart öabey liegt das Dorf hichlendurg, und das Stadtgen Brercin. Lichtmeck, Herrschaft und festes Bergfchloß im Bnßgau, ganz nihe Hey der Stadt Krozingen, weiches nach Abgang Ler Gra- ien von Tübingen, die aühier residircen, An. iszi.an die Grasen von Salm und Nmeurg an dem Inn gekommen, wie- wool n.y nachgehenös deßwegen einiger Sireic uut den Grasen von Löwensteln ereignete. kichn»,c!s r eine Stadt, Schloß und Amt am Myn, m Franken, in demBißihum Bamberg. richnnstadr, kleine Stadt im Elnbogner- Gebieipe, in Böhnwn, dem Marggrafen vsi, Baaden-Baaden gehörig, aliwo man sinn gravec. rimrenjtall, /.mcost.ibu/uin, ein wohl gebanstes Scadtgen, nicht weit vom Rhein, N Danton Basel, zum Bißthum B»- ßehorig. Lickleusteikr, kleine Stadt "-)E'Turg«n>, dem Abte zu St. Gal- Lichtenstem, siehe Gumpelskirchen. Lichteiisicin, ein verfallenes und sehr hoch gelegenes Schloß auf der Alb, in Schwaben, ohnweic Remlingen, darauf an, sttzs ein Fürst!. Würcemvergischer Jäger wohnet- Lichrenstein, sonsten auch Maricn-Lron genannt, war vormals ein Frauen-Klo- ster im herzogchum Würcemderg, nicht weit von Löwenstein, z. Stund vonHcil- brunn. Lichrenstein, die Fürsten von Lichtensteiir führen ihren Ursprung aus demJtalia'ni- schen Hause Este her, und haben sichln 2. Linien, dieTarsliirische und Gundaeca- rstsche, abgecheiiet, davon aber die entere den > 8. Jan. 17 >2. mit dem reichen Fürsten , Joh. Adam Andrea, Kaiser!. Geh. Rath und'Rittern des goldenen Miesses, ausgestorben , da dann dieGundrcearische Linie die Majoraksgüther ererbet; nehm- lich der Fürst. Anton Florian das alceMajorat, so aus denFürstenthümeru Trop- pau »ud Jägerndorf in Schlesien und 12. Herrschaften bestehet, de» Fürsten Philipp! Lrasini r. hinreriassene Prinzen, Joseph Weneesl. Emauuei, und Johann Anton, haben daS neue Majorat in Schwaben , uns unterschiedene Herrschaften in den Kaiser!.Erbiaiiden überkommen. Die übrigen Gücher und Herrschaften hat er seiner Frau Wittib, Lrdmuch Thermo, Ferdi». Josepyi,Fürsten von Dierrichsteln, Tochter, und feinenPriuzeßlniien vermachet. Das Haupt der Fürstl. Lichten- steimschen Familie wurde hieraus Joseph Johann Adam, weicher den o/.May lspo. gcbshrcn, A.r 72».regierender Fürst worden, und den 27. Des. >7Za. gestorben. Er verließ einen Sohn, Job. Nepomuc. Carol. Barromäus, geb. den 6. Jul.« 724- welcher aber gieichsa'is den 20, Dec. 174s. ohne männliche Erben starb; worauf der Kaiser'. General Feidmarschail, Joh.Wen- ceöl. Laurentius, so dm p. Aug.-üpS aeb. in seinen Fürstenrhümern und Herrschaften succeditte. Es ist also: Lichrenstein, ein vom KaiserEarl Vl. i7>9. neu erhabenes Fnrstencynm, dazu anse- tzo die Graf-und Herrschaften Vaduz und Schellenberg in Schwaben gehören, unv denie alle von dem Fiirstl. Hause Lichrenstein künftig zu acquirirende Gras- und Herrschaften eiuverleibct werden sollen. Denn als der Fürst Ancon Florian, >72'. dieJntrsduccion im Fnrsten-Racv zuRe- geiisbnrq erhielte, dabey aber R. Versalien ausstellen muste, daß seine männliche Erben der Stelle und Stimme dann» nen so lange sich enthalten sollten, bis sie mit unmittelbaren Fürstenmaßiaen Reichs- Güther» sich dazu fähig gemacht: So hat derselbe hieraus die obgeoachcen bey-en R. Graf - und Herrschaften von s einen Herren Vettern, denen Fürst!. Llchkciisteimsch- Qq 4 Philip- 6i6 Lrchtenstein Lido Liebano Liefland Philippinisch«» Söhnen, gegen ein L jw- vsleni zu seines Fürstl. H»itsLichcenstein Erstgeburt gebracht, auch best» hin- teriassene Söhne vom Kaiser einCoi'.iMis- sions-Dekret an die Reichsversammlung zu Regeneburg erhalten, baß der Fürstlich- Lichccnsteiilüche Sitz und Stirne im Für, stenratt nunttiehi o zustande gebracht wer den möchte, weiches «72z. auch geschehen Lichtenstein, alte Gräfl. Familie inLvrol, so von dem Schlosse Castelcorn den Bey- namcn führet, und von den Fürsten von Lichceiistein zu unterscheiden ln- Ausser diesen ist noch ein R-Adeliches Geschlecht von Lichienst-in zu merken, weiches Gü- ter i» Franken und an der Cvburgischeii tzräuze besitzet. kicktenstei", kleine Stadt und Schloß aus einem Berge, in, Erzgcdürgischen Kreis-, in Meissen, >. M- von Zwickau, den Grasen von Schönberg gehörig. kichrenwalda, Schloß und Amt an der Zschoppau, ,.M. von Chemnitz, im Erz- gebürgischen Kreise, in Meissen,den Herrn Grafen von Watzdorf gehörig. Lichten, vo ^er, Stadt uns Herrschaft in derGrafschaftIükphen, ohnweic Groll. Lichter, siehe .IlezsL. 1 .iciüren, heisset feilschen, auf etwas ein gewisses Geld biethen. Lict, kleiner Fluß in Preussen, von wannen er hinunter in Polen, und daselbst in den StrohmNarew laust,der sich ferner in denBug, undHeser in die Weichsel stürzet- Lick, Stadt, schloß und Amc, wie auch Landschule in dem Brandcnburgischen Preussen, in dein Sudiner« Kreise. I.icoi», siehe d-eucosb. LiicLlrn, feines Schloß im Satzer-Kreise, in Böhmen. Lida, Fluß in West-Gothland, in Schweden, der beyLidköping, in den Wener- S-e fallt. Lida, kleine Stadt, nebst einer Castellaney und einem Schloß, am Fluß Deca, in der Woywodschafc Wilno, i» Lithauen. !.icläc§w breit, und g- lang, und bestehet in fünf Geciethen; «lsc.»iliM°, VK,l-°r^o e-iec-äa und kolanos. Sj- fruchtbar, und hat gute Viehzucht., Liebe, »che Löbay. Lieben»,1, kleine Stadt, dem Chmsürssm von Braunschweig gehörig, in der Gras« fchasc Hoya. Liebenau, siche Lübenau. L.ebcnberg , Bergschloß und Herrschaft in Unter - Kärnthen , nicht weit vom Fluß Glan, zwischen St. Best und Glaneck. Lieoenbln-g, Amt und schloß im Stifte Hildesheim, hart am Schladischen, durch welches die Werra nach der Ocker fleußt. Lieberos«, Schloß, Stabilen! und Herrschaft in der Nieder-Lausitz, im Guten« schen Kreise, ,.M. von Cokbus, denen Freyherren von der Schulenburg gehörig. Liebensckieid, kleine Stadt und Schloß auf dem Westerwalde. Lirbenstci,,, Schloß und Flecken im Her. zogthum Würtemberg, zwischen Lausten und Marbach, der Adelichen Familie von Liebenstein gehörig. Liebenstein, altes Schloß und Flecken im Heniieberqische», z. Stmideii von Eisenach. Eß ist daselbst eine künstliche Färberei), und der Ort ist von einigen Jahren her lehr angebauet worden. Gehöret dem Herrn von Fischer. Lirbenrhal, s- Libenkdai. Liebenwald , kleine Stadt, Schloß und Amt in der Mittel-Mark Brandenburg, am Fluß Havel. Liedenwerda , kleine Stadt, Schloß und Amt an der schwarzen Elster, im Lachst, schen Chur - Kreise, dem Baron von LL« wenthal gehörig, litte - 7 ZZ. Feuerscha. de», wobey das Schloß mit dem Archiv und etliche 20. Häuser abbrannten. Lieornzell, kleine Stadt und Amc an der Nagolt, im Herzogthum Würtemberg; nicht weit davon ist das Zeller-vad. Liebert-Wolkewiy, siehe Wolkewig. Liebesiy, s. Lubesiy. Liebmühl, f. Libmühl. Liebstadt, Bergstädtlein und Schloß an der Möglitz, gegen Altenburg, andertbalbe Meile von Pirna, inMeisten, demKam- merherrn von Birkholz gehörig. Liebstadt, kleine Stadt in Preussen, in der Provinz Hvckerland. Liefkenshorck, ein Fort im Holländischen Flandern, am Ufer der Schelde, List» gegen über. . ^ Llestand, /.irEra, Provinz IN Europa, s- gegen Osten an Rußland und Zngermann. land, gegen Süden an Likhauen und Cur- land, (wodurch ste »omBrandenburgl- Liege Liefen ^ie ist fruchtbar auGraß uns G-treiPe, Mö rb-iitt ni-ii sie in zwevLandschcst.n. nemlich >N Esthr» und Lenen , dav» > da» ersiere am Filmischen Meerbiiseu, da» andere' Polin Schi» denUn c»'i' 6 -. imOlivfichen ikrieScn von der Krone Polen abgerrerten worden. EinTheil aber von Lecren wird da» Polnische Liefiand gcnennec , darinnen dieRuise» da» meine, die Polen aber auch etwa» besitzen. Diese letztere aber havcn, den vorigem blutigen Kriege mit Schweden , nicht allein 1704- etliche Festungen darinnen eiugenonien, sondern auch >712. nach Eroberung der Hauptstadt Riga, da» a-nze Schwedische Liefland unter ihre tzothwaßigreit gebracht, und auch im Nnsta'dtischen Frieden > 7 -i. völlig behalten. Die Einwohner haben in Vielem verderblichen Kriege ungemein viel erlitten, und da» Land ist durchgehend» vom Kriege, Hunger und Pest sehr ruinirek worden; übrigen» sind sie der Lukhernmen Religion zugerhan, doch sollen sich unter den Bauern dann und wann noch einige finden, wnche, au» Aberglauben , zur Fruchtrarkeic de» Lande», den Götzen heimlich opfern. Lieg-, Luycit, suche Lüttich. Licitnly, s. Lignitz. kien q, Lueny uralte Stadt und Schloß in Tvroi, am Fluß Dran, oder Dravo,wo die Zsoia hinein schic, 4. M. von Znn chen, ist An. -70z. durch eine Feuersbrunst ganz abgebrannt. Lioro, Lira, eine kleine befestigte Stadt, und die Hauptstadt der ^rac,chast Eance- croy, in Brabant, 2 M von Mecheln, wo die F üge, Groß - uudKiein-Nelhe, zulamme» kommen. Aerheim, Schloß und Flecken derer Herren von Middelburg, in Schwaben, am Fluß Eger, >.M. von Nordlmgen. l-i-rori, eine wohl gebauete wichtige Festung inLst-Frießland, an der Ein», 4. ^vonUncer-Emdelr, nahe bey bemale- ^n Lier. Die Staaten von Hollaiid da- »»km? "»e Belatzung hjerinne »ccmm-ö'/ >!>nen GrasEnno,so6. «ccordiret, und 171,,. durch einen neuen ^/dunH^ß bestactigetworden. An. ,.dstÄn,isonV. ^^^iK cken in derr-I-ä-k-E-, j» der Lieg Laonnoi», in Frankreich. d-na Gewichte in °en Nordischen Landen, welches so viel a,ä '».gemeine Pfunde hält" ^ ^ «egen, Eommenthurev de» 3 »h-.initer- Lkeyke Lieutenant 617 Orden», in der Mittelmark Brandenburg. Lieyke,war vor diesem ein berühmte»Kloster und Flecken in derMitceimark, an jetzo gehöret e» denen Herren von Münchhausen. Li-urenant, bedeutet insgemein einen Bedienten, welcher die Stelle eine» andern vertritt. Daher die Lieut-nanc-, eine Statthalterschaft, Verwaltung, oder Ver- trettllng eine» andern Stelle. Li-ur-nanr, im Krieg, ist bey jeder Compagnie zu Pferde und Fuß der zwcyce Oberofficicr, und commandiret in Abwesenheit de» Rittmeister», oder Haupcman». Wenn dieser aber zugegen ist, so führet der Lieutenant den Hincerzug im marjchi- reu. Seine Wachtposten sind unter den Thoren, auch ziehet er nicht geringer, als mit 40. Mann auf, har das meiste mit der Compagnie zu thun, verrichret aber nichts ohne des Capital«» Dorwis- sen, und exerciret die Compagnie. Sein Gewehr ist eine Partisane, halbe Pique, oder Flinte, mit einem Bajonette. Ein Lieutenant von der Infanterie ist im Marsch zu Pferde, im Tressen und bey der Parade aber zu Fuß, und schließet Pie Compagnie. Liem-nom, auf einem Schiffe, ist der erste Officier, nach dem Capitain, welcher ihn darzu gebrauchet, daß er von ecuem Schiffe zum ander» fahret, und Ne Geschähe ausrichtet. Wenn er sich iu einem Hafen befindet, so muß er täglich, wie solches in Frankreich gebräuchlich ist, denen für die Officier» ausgerichteten Kriegs- Schulen, monathlich aber den bey dem Commendauten angesteltteii Zusammenkünften beywohnen. Er muß auch, wenn die Schiffe kalfatert, oder auSgebeßcrc werden, dabey seyn, und seinem Capital» von allem, was vorgehet, Bericht erstatten, wie nicht weniger ein Journal seiner Schiffahrt halten. Lieutenant Llivil, zu Paris, ist der Lieutenant deskrevät, welcher letztere derRich- ter i» Civilsachen ist. Lieutenant Lriminel, ist in Frankreich derjenige, unter weichen die peinlichen Sachen gehören. Der Lieutenant äe Police, aber ist derjenige, welcher die Obsichk über alle» hat, was das Policeywesen angehet. Lleutenant-Qsa-ial, ist in Frankreich derjenige, s» in Abwesenheit SeKkisvüt, Lai!ly und Sen-leKal in einem Präsidialoder in einer jusiics loyale präsidiret. Lieutenant - Lensra! !», war ei» Bündniß, welches die Ca» tholistöen Fürsten wider die geschloffene llnioi! der prorestirenden Stande A. >610. ^ zuWürzlurg auirichteten, und de» Her»! zog v Bayern zum General ihrer Kriegs-! niacht erwählten, tun denen Protestanten! zu widerstehe», und alles wettere Ein-i greiffeu i» der Religion und ander» Frey- Heike» zu verhüten. Anfangs vergliche» sich beyde Partheyen zu München, die WaffG nieder zu legen, weiches aber nicht verhindern konnte, daß nicht das Feuer zehen Jahre daraus, im drcyßigjahrigcn Kriege «usgebrochen wäre. kl. Sradt in Champagne, in Frankreich, an den Burgnndiichcn Granzen, wo der Fluß Ligne entspringet. I.i'me,/.!--nr-rc«n-, Flecken mit dem Titel eines FürstenthumS ttn Henneqau, am Kluß Deure, welcher der voriqeHcrzsg von Lothringen im No». >7-9. wieder in Besitz aenomme», weil solcher einSmalS zu Lothringen gehöret. Das Fürstl.Haus Lig- ne führet hiervon den Name», auS wel> chem die Fürsten von Ligne, Aremberg, Arschott, Chimay und Barbanwn enr- sproffe». Der heurige Fürst von Ligne heißt Carl Joseph, geb. den 22. May A. 17;;. dessen Gemahlin lst Francilca La- veria, tUinzeßin von Lichlenstein, geh. den 27. > 73 -, ^ ^ ^ I.li'nl cn lirrrol-, eine Stakt UN Herzogtum Bar, in Lothringen , vier Meilen von Lar le Duc. LMM!;, Fürstenthum in Niedsr-Schlesien, -wischen denFursrenthümernJaner, Breß» lau,Glogau undWolau, dem Könige in Melissen gehörig. Vormals harte es seine besonder» Herzoge, Piastttchen Stammes, welche An- 1675. abgestorben sind. Die Hauptstadt heisset gleichfalls Lignin, /.-»ME», liegt an, Katzbach, s. MV von Breßlau,ist wohl gebauet, hat einen Wall, einen doppelten Wassergraben, nebst einem Schlosse, und das Begräbnis der Fürsten von Lieguik. Kaiser Joseph hat An. i7os.allhier eine Adeliche Rltker- schule, unter dem Namen deS H.Josephi, für die Schlesischen Landeskiiider, lowohl Catholischer, alS auch Procestancilcher Religion, aufgerichcec, jslche mit herrliche» Privilegien versehen, und den 19. Mart, eingeweihct. In dem i?c>9ten Jahre jst daselbst vor dem Glogauer Lhore, nahe an dem Tdppelsderge, aus dem Vorwerke Grünthal,ein Gesnnddrunnen entstanden. ES entstünde auch daselbst am Charfrey- tage >7ii.in der Schloßkirche unter währendem Gottesdienste, eine unverhofte KeuerSbrunst, dadurch die schone Sch,loß- kirche mit dem Schlosse selbst, völlig ZEast Foretz, welcher sich b-y der Stadl FeurS in die Loire ergeußt. , siehe I-ijfni. I-leor , Stadt in der Halbinsel von Indien, -enleic des Ganges, in Asten, am Mer. bitten von Siam, allwo sie einen guten Hafen hat. Sie gehöret dem Könige von Siam. Ligker, f. Lichten. Vigui-, heißt ein Bündniß, und imGrau- bunderlande ein Bund, oder Provinz. Vlguo, Hr.r'L/, war eil! ma'chllges Bündniß im 16. Seculo 1» Frankreich, welches auch die heilige Union genennet, und von dem Cardinal von Lothringen zn erst auch Laxer gebracht wurde. JhrDbcrhaupc war der Herzog von Guisc, und ihr Absehen, die Catholilche Religion wider die Hugenotten zu vertheidigen. Der König in Spanien trat mir in dieses Bündniß, und der Pabst war Gchubherr darüber, welches endlich so mächtig wurde, daß eS sich dem Könige in Frankreich, als ec den Hugo- notten dieReiigionSsreyheit gönnere, öffentlich wiüersetzce, und ihn, aüeS zu wi- derrusten, nöchigte. Diese Uliruhe wätz- rete, bis König Heinrich l V.auf den Thron kam, und sich öffentlich zur Catholischen Religion bekannte. Linussifche Uiecr, siehe Oanna. HMsvs, festes Schloß in Nieder-Ungarn, in der Gelpanschast Tiptau, und Paß gegen Polen. Lilienfeld, Fnrstl. Stift und sehr reiches Kloster Ciltercieiiser-DrdenS, in Unrer- Desterreich, 2. M. von Wien. Lilleiistcl», ein Dorf im Meißner-Kreise, über der Eibe, wo au, der andern Seite Kdiiigstein lieget. Hier hat sich die Chur- Sächl. Armee den n-.Oec. ,7.56. dem Könige in Preiiffe» zu Kriegsgefangenen ergeben. Suche Äönirjsiein. Llllll, siehe Kassel. Uille. III-, Lila, Fluß in Frankreich, welcher in der Landschaft Limostn entspringet, und sich bey Libvuriic in die Dordogne crgeußt. Lille, lnldia, Stadt in der Grafschaft Ve- naißi» , ui Provence, welche von dem Flusse Sorgue umgeben wird. Lillebonna.^Mrohonrr, vor Zelten eine wichtige Stadt, anjetzo ein Srädtgen in der Normandie, an der Seine. Hievon führte eine Fürst!. Linie auS dem Herzoglichen Hause Lothringen den Name» und Titel, welche aber mit Francisco Maria, Prinzen von Lillebonne, 1694. in mannttchen Erben abgestorben. Me, Fersen, siehe Christ,ansund. LstlM, /.rller inr», kl. Stadt schafc Artois, am kleinen Fluge Nuve, der Krone Frankreich gehörig. Das umliegende Gebleche wird die üsMx- ä- Ln- -fl Lima Limburg Limburg Limerick 6iy Brabant, an der Schelde, zur rechte!! Seite, s- Me,«, von Ankw:rpen. Äl- hier müssen sich «lle Schiffe vor Anftr .r.- 7.». v.-n nckeiniaren Proomzen d»n und den vereinigten Provinz ma! eüie'veEneSchanM in der Provinz Thallandc, in Schweden, nicht wett von den Norwegischen Granzen Lima, Onäack cis sor u-vei , Hauptstadt NN Endlichen Amerika im Königrett,)>seru, am Flusse gleiches Namens, und in einem schonen Tbaie gelegen. Ehe,ie noch durch das schreckliche Erdbeben von -74<>. dm arauiameVerwüstungen erlitten, war ne sehr groß, mit hohen Mauern undD«- steyen umgeben, lehr volkreich, und de. Mittelpunkt der Handlung des ganzen Spanische» Amerika, weswegen sie auch noch biS jetzo, da man die meinen Gebäude wieder amgeckbrct, sehr reiche Einwohner hat. Es befindet sich allda auch ei» Erzbißthum, dessen jährliche Lmkiinl- te aufDuearen berechnet werden, und eine Universität. Der Vieekönig von Peru und die hohen Collegia der Landes Regierung haben gleichfalls ihren Sitz daselbst. Der Hafen dieser wichtigen Handelsstadt, (ÄlM äc Ulms genannt, liegt a. Metten davon , und ist Mit schonen Häusern bebauer, auch mit zwey festen Castellen zur Beschützung versehen «ewe- sen; alleine durch daS »emlichc Erdbeben vomas.Oct. i^s.jst fast alles inSchutt verwandelt worden, indessen wird noch jetzo von da aus der reichste und stärkste Handel nach den, nördlichen und südlichen Amerika mir gediegnemGoid nnd Silber, mir Lande»« und Europäischen Wasren getrieben. Ittma, purto si-Lima, Stadt in der Provinz km»? vouco V Mn- Ko, in Psrcuqall, am Flusse Lima. L,m», Fluß in Spanien, weicher in Gaili- c-en entspringet, und sich uncerbalb boe. ck Lima ins A.lantische Meer ergsußc. lämazme. ^ ,>r^,rr.r, gewisses Geblethe und Thal in Nleöer-Auver'gne, in Frankreich, längst dem Flusse Allier, so seiner Frucht- darkeic wegen berühmt ist. anmznr kleiner Flecken in Provence, in MdVstem' g^n !.»»»-, Schloß und Baronie in Brabant, '»»>» kimm, Linr, Fluß in der Schweiß, wel- g" den Graubündtische» Grämen .SSL,?,S"^ Limburg, O,k,o, kleines aber- isß'hum, und eine von den 'a.Provin- roökbum^'Nnde , zwischen demHer- ivgthum Jülich und dem Stifte Lüttich gelegen. Man kheilet sie ui g.Gcbierhc- nohmiich in die Herrschaft Faugucuiour, Srasschasr Dnlein, Hcvesichaft Roldue, und das eigrntlrch sogenanurc ssier- zogtbum Lrmbucn. Die benden crsttii gehören den Holländern, die beyden letzter» aber dem Hanse Oesterreich- Zn dem gesammcen Herzogchum sind az. kleine Städte und 1,72. Dörfer. Die Ä. 1709. mit Lüttich entstandene ZuriSdictions - und Handlungs Sttit- tigkeiten, sind im Haag durch Deputirce beygelegc worden. Zm Utrechter Frieden von 171z. wurde in einem besonder» Ar- tickel verglichen, daß die bekannte Prin- zeßin Ursini das Herzogthum Limburg habe» sollte; sie ist aber niemals zurPoffeß gelassen worden. Limburg, Hauptstadt des Herzogkhums dieses Namens, welche befestiget ist, 4. M. von Lüttich. Sie liegt aus einem Berge, an welchem der Fluß Weze vorbcy läuft, und hat über dieses ein Castell ans einem hohen Felsen, so mit starken Bollwerken verwahret ist. Nicht weit davon zieht es gute Bergwerke, darinne man den Sccin- Galmen, mit welchem man das Kupfer zu Mcßiiiq machet, ingleichen Bley, Eisen und Steinkohle» grabet. Limburg, Herrschaft, siehe Limpurg. Limburg, seine Stadt an der Elbe, im Czasläuer - Kreise in Böhmen, 6. Meil. von Prag. Limburg, Grafschaft und Bergschlsß, so Hohe»-Limburg qenennec wird, in der Grafschaft Mark, am Flusse Lene, dem Grafen von Bentheim gehörig. Liinbus Ininmum, ist nach der Röm. Catho- lischen Lehre ein Ort, nahe bey der Holle, wo sich die ohne Taufe gestorbene Kinder aufhalcen, und allda, aus Mangel der Taufe, von der Erbsünde gereiniger werden sollen. Isimbus karrum, ist, nach der Romisch-Ca- tholischen Lehre, ein gewisser Orc, nahe bey der Hölle, worein die Väter des Alten Testaments verwiesen worden, da sie des seeligen Anschauens GOtte- so lange entbehren müsse», bis sie Christus durch seine Höllenfahrt erlösete. Lims, Limc-lVcMi.Flecken und Hafen an der Küste von Dorchester, in Engelland, an einem Flusse gleiches Namens, welcher Sitz und Stimme im Parlamente hat- Limene, Lsmsae, kleiner Fluß in Friaul, in Italien, der zu kÄsm äi Lsmsn- in den VenecianischcnMeerbusen fällt. Limerick, Lime,'irr,m, Grafschaft in Jütland , in der Provinz Mounster, zwischen den Grafschaften Typerari,Locke und Kerry, und zwischen dem Flusse Shannon gelegen. Sie ist befestiget, hat ein festes Schloß, und hält man sie für eine der reichesten und lebhaftesten Städte in Irrland, Iß s 62s Limford Lirnpurg Limpurg Lindoso i § ' »U >»-—>>l "«M.» ^i. »,»ki W land, auch hat sie einen Bischof, unter den Erzbischof von Cashei gehörig; im Mo» Au. 1734. brannren daselbst sz. Hauser ab. I.imkorä, siehe I>^müord. I.imin 8 o,?imm?<>, kleiner Ort amBothni- scheu Meerbusen, in der Schwedischen Provinz Cajanien. Die Einwohner treiben gute Nahrung mit dem Fischfänge. l-imiiS, mäßige Stadt inCppern, wo von Französischen »nd Venetianischen Kauf leuce» starke Handlung getrieben wird. lamiler, heissen die Gränzen eines Landes, und limitiren, gewisse Gränzen, Ziel und Maaß setzen. Die Reichs - und Land- Tage in Polen limiriren, heißt, selbige von einer Zeit zur andern aufschieden. Inmitacion, heißt die Unterscheidung, Ziel und Maaß. , Hauptstadt der Französischen Landschaft Limosin , am Flusse Menne. Sie ist groß, volkreich, und hat ei» unter den Erzbischof zu BouraeS gehöriges Bißthum, wie auch ei» Präsidial. I-imvna, kleine In el zwischen den Inseln Rhodus und Scampalia, an den Küsten von Natalien- Sie hat einen guten Hasen. Kimono, kleine Stadt, 7 .M. von Padua, den Benelianer» gehörig. lümoib, I-imoil», kleine Insel auf dem Mittelländischen Meere, dem Maliheser - Orden gehörig. Ichmoiln, Limm-iren/ft ?, o-orM!,r, Provinz im General - Gouvernement Vienne 1 in Frankreich, welche in Ober- und Nieder- Limosi» getheilet wird. Sie gränzet gegen Süden an Quercy, gegen Osten an Auvergne, gegen Norden an Marche, und gegen Weste» an AngoumoiS. Sonsten ist es eine kalte Gegend, so nicht viel Korn und Wein, aber desto mehr Spelze , Gersten und Castanien hervor dringet. „ ^ Issmolö, kleine Stadt m Cypern. InmoÜL, siehe l-.imoib. I.imoux, /.rmo/»r,M, kleine Stadt in Ober- Languedoc, am Flusse Aude. I-impia, kleiner Fluß im Genuesiichen Ge- bierhe, in Italien. xi>»p»rg , Herrschaft in Franken , davon die Grafen von Limpurg, und des H. Rö mischen Reichs Erbschenken, sich zugleich Semper - Freye von Limpurg genennet. Sie sind durch den Tod Graf Dollraths A. i 7 > 3 .ausgestorben, worauf An. 1714. Chur-Brandenburg, wegen einer Anno 1693. erhaltenen Anwartschaft, davon Besitz nahm. König Friedrich H. überließ diese Reichslehne,742- an Brandenburg- Onolzbach, welches Haus A. 1746. mit den Allodialerben einen Vergleich traf, welcher auch 1-48. vollzogen worden.. Das Erb-Schenken-Amt, nebst dem Pradicat, Gemper-Freye, aver ist von Kaiserl. Majestät den Grafen von Alcha» conftri. rec worden. ' ' Limpurg, kleine Stadt an, Flusse Lohne, theils in das Erzstist Trier, rheils dem Lanogralen von He^eii gehörig. Lin, ist eine Arr Schüse, welche ohneGefahr mit asten Winden feegen! lsnncn. Istnud , kleine Stadt rn der Französischen Provinz Orleans is- I-incleo, war enie kielne Festung am Flusse Coline, in Flandern, der Krone Frank, reich gehörig. Istncolr,-) Provinz in Eugclland, welche gegen Norden an Dort, gegen Westen an Nottingham und Leieester, gegen Süden an Rutlanö, Northamvton und Cambridge,. und gegen Osten an das d-urche Meer gränzet. S.e wird ind.cvThci!e,iiehm- lich Rutland, Lindf, y imd Keiteven einge- kheilek. DicHaupcstedtLiiicolne, Lm-»/- -r-Ä, ist ziemlich gcos, liegt am Flusse Wtt- han, und hat einen Bischof, uncer Len Erzbischof zu Canterbur» gehörig. Lindai, Fluß in Norwegen, in der Provinz Äggerhnns. Lindau, feiner Marktflecken in Histerrelch, zur Grafschaft Mftterburg gehörig. Lindau, Lrne/on, freve Reichsstadt, Lutherischer Religion, i» Schwaben, auf zwcy kieineu Infem des Booeinees, worüber ^ine Bruae von dar bis ans Land gehet. Sie ist reich, groß und beköstiget, treibet grosseHandelfchast, und hac guten Mein, sind einen fruchtbaren Boden. Der Rath und die Bülgerjchaft ist meistenloeils Lncherisch. Die Cächolische gechriieieAeb- tißin daseibst ist ein unmicreivarer Stand des Reichs, und hac, wegen des Hurmu, mit der Stadt grosse Streitigkeit. Die jetzige Aebtißin heißt, Maria Anna Margaretha , Frepin von Gemminge», geb. i7li.erwählet den ao.Iul. 1737. Lindau, Stadt auf dem Harze, welche ein Paß gegen das Eisfeld ist. Lindau , Lindow, ki. Stadt in der Bran- denburgischen Grasschaft Ruppin, a. M. von Neu-Ruppin, dem Könige vonPreuf- sc» gehörig. Hiefeibst ist ein Adeüches Zungfrauen-Kloster, und ein Amt.^ Lindderg, ein Ort in Holland, in Schonen, vonHaimstadc gegen Norden- Linden, Herrschaft im Hannövrischen, nahe bey der Stadt Hannover, mit einem schönen Schlosse und Garten. Linden, s. Grosi-L>nden. Lindenfels, Städclein und Schloß im Oden-Walde, welches an die Grasichaft Erpach gränzet, dem Pfalzgrafen am Rhein zultändig. . ... I-mcii-lLm, Insel in Engelland, darauf eine Stadt und Hafen liegt. . Istnäold. Scadc in Porcugall, in der Provinz Rntre voorc, dsimko, ist von Natur fest, und hat eine Cikadelle von 3 . Bastionen. Ll'ndow Linie Linie Linum 621 W" See in Lochring.-N c welcher reich an Jarpftn, und kein Herzoge jahrnch ein iznäkv* cl-/Stück von der Provinz Lin- coinehire, in Engelland,,o Ser größte und nor wärls liegende Theü ^encioen ist, uns den Titel einer Grasjchast srlh- ,>n nige inPreuffen provisionaiicer eingeräu- met,A-1732. aber völlig üderlalsen worden. Die Hauptstadt Lingen, L-r-La, liegt an dem Fluß EmS, i z.M. von Bremen, ist befestiget, und hac ein feines Schloß, nebst einem berühmten Gyni- nasis, so Anno issz. angerichtet worden. Die Grösse des Landes ist in die Länge bey 4. uno in die Breite Key z. Meilen. Es wird in die niedere und obere Grafschaft eingekhciier. Liniriang, Stadt in der Provinz Klangst, in lzbnia, in Asien, in einer überaus fruchtbaren Gegend, hac z. andere Städte unter sich. Linisres, s. LlNNSieL. Laste, suche /ll'iuuior. Linie, ist bey der Kriegs. Bau-Kunst ein Maaß, welches der zwölfte Theil eines Daumens ist. Lime, wirch im Felde von der Eintheilung einer in Schlachtordnung gestellten Armee gestlgcr, welches eine gerade Linie der in Ordnung gesteiften Mannschaft ist, s» «e,t es das Feld leider. Die Französische, me auch andere Armeen pflegen sich m drey Linien zu stellen. Die erste ist i„ viele voran gesteifte Bataillons undEfcadroiiö einae- lheilet wird. Die andere ist dicieniae» welche man das Lorps ftsLsreiii- nennet, culd muß man zwilchen beyden Linien i «uß fteyen Raum lasse,, / damit man sich meder °er amm,e.. /an/ Dle dntte 'S Me lst das Loipl ft- kp-isive, oder die ,uud muß man zwischen die- Assch» der zwevtcn Linie ungefedr,sa Echt,» irevrn Raum lassen. ^ ' Linie, Lrio-p, Kis also iieiin.c man auch die Stellung und Ordnung einer Flotte, wann live Seeschlacht gehal e» wird. Alsdann stellet sich die^vanc Lsrfte, das Loips fte Üsrsille, und die ^riier-Lsrft: in eine Linie, wenn die Eftadren odervl- vliion-s. de» einander sind. Dieses ge« schiehet, so viel es möglich ist, nicht al- lein um den Vortheil des Windes zu erhalten , sondern auch, weil, wenn die Schiffe Reihenweise hinter einander stünden, diejenigen, welche nicht im ersten Miede waren, ihre Lage» nicht aus die feindlichen Schiffe schiessen könnten, indem ihnen die Schiffe von ihrer eigenen Parkhcy im Wege stünden. Linie, ist ein aufgeworfener Graben mit einer Brustwehre, so insgemein hier und dar mit Reöouten versehen ist, um dadurch ein Feld zu bedecken, und den Einbruch der Feinde zu verhindern. Linie, in der Genealogie, ist eine Reihe Anverwandten verschiedenen Grades, welche allesamt von einerlei) Grammvarer Herkommen. Die gerade Linie, L-nea - efta, ist diejenige, welche von dem Vater auf den Sohn, und so ferner herunter gehet. Die Sciren-Linie aber, L,- mm ist die OK'NiUig derjenigen , welche zwar auch von einericy Stamm Herkommen, der sich aber in 2. oder mehr Linien getheilec hat, und i» dieser befinden sich die Vetter» und Basen, oder Muhmen, in Ansehung der geraden Linie. IftniML, Lina,!'«»,, Stadt in der Landschaft Berry , in Frankreich, am Flusse Arnon, »eiche ei» Gebielhe von z. M. unter sich begreiffet. Link6i?i>ig, kleine Stadt in Ost-Goth- land', in Schweden, zwischen dem See Meter und der Ostsee. Sie hat einen Bischof, unter den Erz-Bischof von Upsai gehörig, und ein gutesGymiiasium. I.m!k!i» 5. M. in die Länge- und -2. in die Breite. lionnois, das Gouvernement LionnoiS/ ist eines von de» >2.General--Gouvernements in Frankreich / welches gegen Norden an Berry/N'vernois und Burgund/ gegen Osten an Breffe und Dauphine/ gegen Süden an Sevennes und Rovcrgue/ und gegen Westen an Quere» / .Limosin und Poitou granzet. Es begreiffet das eigentlich sogenannte Lionnois, die Provinzen k'srst,'LeaujoIois, äuverfln-, Lour- Eipa Erppe ! konnolii, Aarclill und ein Stück von Kl- vernvis unter sich. Lipa/ kleine Stadt an dem Fluß Dobra, in Croatien. Lip/ickuLS, siehe Lzmxaäouie. Lipari, ist die, größte und wichtigste unter de» Liparischen Hufe!» / N!L, oder deren sieden an der Zahl sind / auf dem Toscanischcn Meer liegen- und zuSicilien gehören. Diese Inlei ist 10. M. groß - und reich an Schwefel- Alaun uadHarz/hac auch warme Bäder uud eiueu Bischof- der unter den Erzbischof zu Meßiua gehöre» DieHaupcstaöc heisset gleichfalls Lipari- welche aus einem von allen Seiten steilen Felsen liegt- und durch die Cttadeile Pi- guaiura beschützet wird. Lipheim, f. Lerpheim. Lixing, qroffeScadc in der Provinz Quei» cheu - in China. Lipnik - Marktflecken nebst einem alten Schloß in Böhmen - nahe babey liegt das Schloß Helsfenstei». Llpno, Srarostey in der Woywodschaft Wrgrislaw- in Cujavien- Lippa - kleine befestiete Stadt am Fluß Marosch- in Ober-Ungarn- deren Lefe- stigungswerke sehr ruüin ec sind - und gehöret sie anjeho dui Christen. Muren in der Stadt stehet ei» festes Schloß mit vier Basteyen und einem tieffen G,abeu versehen. Lippa - Adeliche Stadt im Lcucmeritzer- Kreise - in Bödmen. Lippe - Lr/xxia, /.!/>/!.?, Fluß in Westpha- lcn - welcher im Stifte Paderborn bcy Llppspring encsteher - und oberhalb Wesel in den Rhein fleußt. Lippe - Grafschaic im Westxhäiischen Kreiß an de» Gräuzcn des Stifts Paderborn, weiche ihre absonderliche Grasen har. Diese bestehen anitzo aus zwey Haupr. Linien - nemliey aus der Dermolvlfchen und Biickrb'urgischeii/ nachdem die Ära« ekische A». >709- den 21. Febr. erloschen- und deren Anlhcll noch dem Primogenitur- Rechte - an das regierende Haus ge,alle». Die Dermolvischr aber cheilet sich wiederum in dieDcri>ioid>,ck,e/ »der regierende- und in tieBisterftivijche. Die Bückeburgrjche begreift die Nebenlinie zu Alverdissen iliiler sich. Lippe- Lippstadt- Stadt am Fluß Lippe- daher sie auch ihren Namen Hai- .vermalen den Grafen von der Mark zur Hallte gehörig- von welchen der König i» Preußen sochane Hälfte- vermittelst der Cttvischen Succcßion- geerbt- und als Lon-Voi, mir mit dem r,gierenden Grasen zurLippe w» wohl im Geist - als Weltlichen die Gerichtsbarkeit und andere Vorrechte daleibst zurHarfte ausübrc. An. " 57 - wurde sie von den Franzosen besetzt und stark best- Wt. Lippe, Lippe Lisr Lisubon Lislebonne 6rZ ^H'liein in der Neumark, imSol- ^ rüiischeu Kreiie, an dem Mandcijee, welche durch Brand ziemlich mitgenommen wor- «ippene, altes Anhaltisches Schloß, Des- samschen AutbeilS, zwischen ^cßmtz i.-.d Manu, au einem annehmlichen Walde, „„'der Mulde gelegen. , ^ ampeoode, Dar, und Amt »r der Grafschaft Lirwe, Sinnt- von L-pViradt, welche» !> -Grafen von Lippe-Bückeburg A. >748. der ältesten Linie zu Detmold abgetretten.j imBißthumP«. derdorn, wo die Lippe entspringet, kips, Bergschloß in Dbcr-Ungarn, m der Grafschaft Liptau. ^ ^ aipsberr!, Lippelsderg, Flecken lnNlcdsr- Kesse», allwo ein Eisenhammer befindlich. Lwsk, Stadl in Licyauen, welche sonderlich wegen des köstlichen MekhS, Lippr.? .genannt, der allda gemacht wird, berühmt ist. Liprau, Liprow, /.s/ikon<>»/ir LbmNsk«/- Grafschaft in Nieter-Ungarn, an de» Polnischen Granzen, zwischen dem Fluß Wag, und der Grafschaft Alps. „ Pixuäa, I.Lc-rn-ro, vs.kf.-r, kl.Fluß IN Ls- iLbra clr», inNeapslis, weicher sich zwischen der Stadt Strangoli und dem ttolio äi Narrncv ins Ionische Meer ergeußr. Ligucc, eine A!>:ey in der Picardie, in Frankreich, in der Grafschaft 6ui»er. > Liguick, klar und ausgemacht. k.igm'ckiren, heißt, in Rechnung bringe», die Summa klar machen. «Daher Ickguickmio», ein richtiges Verzeichuiß, klare Rechnung, und Kiguickuni, eure klare, erwiesene und unleugbare schuld, weiche nunmehr bezahlet werden muß. Plm, eine singirte Münze in Italien, deren 6. einen Mapläntischeu oder Spanischen Ducaten machen. Au Florenz aber ist eine lara,2. 0 ,?.L!-,jn Savoyen -aHsti, und zu Venedig 2o.3c>lcli kieculi, oder Z. gute Groschen und sechsthalbe Psenning. Nach der ReichSwahrnng gelten deren c. einen Relchsgniden, und achthalbe einen Reichs- thaier, und also einer über z.Groschen 2. Pfenning Meißnisch, lar-, siehe I-iere. ^kleiu-Stadtim Königreiche Valenzia, welche Philipp V. nebst dem Drt Xerica dem Herzog von Barwick mir dem Titeiiei- Mö ,Herzogs und Oianä ä'Lii>u-n- g-, grosser Fluß in den Niederlanden, welcher zu LiSbourq in der Grasichau Arcois eiitspringer, und sich zu G-M m die Schelde ergeußr. Zn dem Badischen Frieden A. 1714. ist bedungen worden, daß die Schiffahrt eufdiesem z/üß von allemZost^und Jmvülien srey sein, s^,>. ' ^ kleine Stadt und Schloß >m Kön areick Arrazomei,, an den Castiiiaujschen GrM Liftibon, s.k/öa.r, Lat. Hauptstadt dcö KLiiigreichs Porcngall, und dieKönigl. Residenz in Estremadura, am Fluß Tazo oder Tejo, au einem Hügel gelegen, welcher sich gegen den Fluß nach und noch erniedriget Sic ist groß, besaß sonst über 30200. Hauser, ;c>. Klöster,und über 150200. Einwohner. Sie ist mit Mauern umgeben, welche 77. Thürmc und 36. Thore haben, und der Eingang des Hafens, welcher einer der grösten und vortref- lichsten ist, wird durch a. Castelle beschuhet, deren man bis ein wenig jenseits der sradc gegen 12. zehlet. Mitten in der Stadt liegt aufeiuem Berge eine Cicsdeste,weich« dieselbe bestreichet, und in deren Casenien 4. Regimenter Infanterie liegen. Der Kon. Paliast ^0 liegt am Tejo, und nicht weit davon sind die See-Arsenale. Der Handel, welchen die Stadt treibet, und die Aus- und Einfuhr ist sehr becrächtilch; ca« hero auch das au, Tago gelegene Zollhaus dem Könige ein sehr grosses einträgt, tzs ist auch hier die Niederlage aller Waareii,. weiche die Portugiese« aus ih.cn auswärtigen Ländern holen. Es Lennden sich hier alle hohe Landescollegia, ein Erzbischof, und seit >7>6. einPacriarch, nachdem der Pabst, aus Ansuchen des Königs, die Äön. Hoskapelle hoben, barkeit l oder die Znquisiilo», hat hier gleichfalls eu'l Tribünai, ist aber, seit den entstandenen Irrungen mit dem Pabstl. Hose, sehr ein- geschrankel, und darf ohne König!. Bewilligung niemMden zum Tode p-rurthei.en, es sind auch bey den Seßlonen Königl. Äs- sessores gegenwärtig. Ä. 172 >. wurde hier eine Köu. Akademie der Portugiesischen Geschichte, und Au. ,731. eine neueDst- iudische Compagnie errichtet, dawider aber Engeliand procestirte, und durch de» Co«i- sul zu Lissabon allen Engeliändrrn verble- theu ließ, Ancheil daran zu nehmen. An. l7;c. den 1. Nov. wnrdedieseStadt durch ein erschreckliches Erdbeben bis zur Ochste verwüstet, und die Anzahl der umgekom- meuen Menschen wurde aus >5002. ge- schätzet. Seit dem hgt mau eitrigst gearbeitet, die ruinirteu Gebäude so wie auch ganz neue wieder aufzusüdren. Lisoerg, Libsbeug, Schloß, Flecken und Amt, zur Grafschaft Nidda gehörig. Ist-Kourg, ein Flecken und Marquisac in der Niederländischen Grafschaft Arcois, bey dein Ursprünge des Flusses Lis. lftisca bisnca, eine von den Liparischen In» sei», weiche aber klein und wüste ist, läüar-, siehe Norme. Uiü.-ux, grosse und schöne Stadt in der Ober-Normandie, am FlußLezon, nebjl einem Bißrhum, unter den Er„i». schos zu Rouen gehörig. I-Äsovuns, siehe LiUodoMo. l-iMore, 624 Lismore Lir Liraneyen Lichauen Li-mor-, Städtgen am Fluß More, oder Blackwaicr, in Mounster, in Jrrland, in der Grasschaft Waterfort. l-ilo^nv, Fluß im Herzogthum Mapland, welcher in der Grasschatt Anghiera in dem Val cl'Inkemo entspringet, und hernach in den Fluß Tosa fallt. I.llonL0i IlonLv, Fluß in Crain, der in den Voll« ä- Ilisttshey seinem Eingang fällt. I.!» p-'nä.'N 5 , heißt eine noch unausgemachte Streitsache. l.i!ia, /Hk, Insel des L-olko äi Veneris, den Venetianern gehörig, und der Insel Eurzola gegen Westen gelegen. Liste:, kleine Stadt und Herrschaft im Bunz- lauer-Kreise, an der Elbe, in Böhmen, dem Grafen von Spork gehörig. Lissa, kleiner -Orr mit einem Schloß in Schlesien, im Fürstenthum Breßlau, am Fluß Pvlßnitz, ist durch den Sieg des Königs in Preussen den z. Dec. 1757. berühmt worden. .... Lissa, Polnisch-Lina, eine schone und volkreiche Stadt in Groß-Polen, in derWoy- wodtchast Posen, gegen «Schlesien. Diese Stadt gehörte sonst denen Grasen von Les- zimsky, deren Stammort sie ist. Anno >7Z8. aber wurde sie an den Fürste» von Eulkswoky verkauft. Die Lutheraner, Resormirte und Juden haben allda,rcyen Gottesdienst, auch treiben die Einwohner gute Handlung. An. 1707. wurde sie von den Russen verwüstet, nachher» aber weit besser ausgebauc. An. 1707. den >o.Aug. wurde diese Stadt durch eine sehr heftige Feuersbrunst bis auf wenige Hau,er in die Asche gelegt. Lissabon , suche Lssabon. Listen, Flecken im Weissen,elfischen Lei) Osterfest», Ehur-SachftN gehörig. Der Pfarrer daselbst führet den Namen eines Prsbstes. . ^ „ Liste, 1-issa, heißt ein Register, oder Verzeichnis, worinne die Namen, z. E. der Soldaten, ordentlich ringe,chrieben sind. Man nennet es auch eine Rolle. , IKtkn;', kleiner Fluß inJrr- iand, in Leiniter, der unterhalb Dublin in daö Jrrlandische Meer fallt. kifterlehn, ein Eebiethe m Norwegen, gegen Süd-Westen. .... - . Liavelr, alte Baronie, jenseit dem Leck, ohnweit Schonhoven, in Holland. , tzjswick , ein Ort auf einer Halbinsel ,n der West-Gothlandischen Provinz Wer« meland, in Schweden. ^ , . Lilv, schönes und wohl gebautes Städtlein in Frankreich, zwischen Paris und Rheims, Lir Äustl-e, ist diejenige feyerliche Hand- > luna, wenn der König im Parlement zu Paris erscheinet, um daselbst unter eme», aufgerichteten Baldachin, »der Thron-, Himmel, «ine solenn« Sitzung zu halten, l und geschiehec solche Sitzung gemeiniglich in der grossen Kamincr des Parlemei.it zu Paris, wiewohl der König diese Der« saiainliiiig auch anders wohin berußen kan.. Alle Glieder des ParlementS erscheinen alsdenn in rothen Röcken. Au, den hohen Banken sitzen die Prinzen vom Ge- bime und die Pairs des Königreichs. Der Obrisrhofmeister, der Oberkammerherr und der Prevvt von Paris sitzen zu deS Konigs Füssen au, den Stuften, in den Schranken aber und auf den Sitzen, welche unten stehen, haben der Kanzler, die Präsidenten und Rache des Parlaments ihre Stellen. Ein solches Issr und so viel, als öffentliche Gebeche. Liraiao sind in den, Königreiche Polen solche König!. Patente, vermöge deren der Adel zur allgemeinen Reichstags-Versammlung, oder wider dieFriedeusdrechcr «ufgebochen, und solche durch alle Woi wodschaften von dem LanSdiener, »»t einem Strick an einen lange» Stecken gebunden , herum gelragen werden. Solches geschiehst drepmai in einem Monat, und wenn das dritte Lufgedolh geschehen, so hören alle Gerichte ans, ausgenommen die Gerichte der Viee-Staroslen, »ich daraus hält sogleich der Adel in einem jeden Gedierhe seine Zusammenkunft we« gen der Muiterung. In dem Königreiche Polen stehet das Reichswapen, in dem Groß-Herzogkhnm Lfthauen aber des Li- thauische Wapen unter diesen Slrickbrie- fen. Lltrv, Schloß und Marktflecken in Unter- Erain, 4. Meilen von Landach, dem Fürsten von Auersperg, das Schloß aber, so Thurm-Litay geneuiiet wird, dem F»ev- herrn Apsaltern gehörig. Lith-uen, Groß-Herzogthum, weiches der Republick Polen Anno iz» 6 . durch den Herzog Uladislau« Zagrllo, als König ln Pole», einverleibec worden ist. Gegen Süden granzet es an Voch»- nien und Roth-Reuflen, gegen Westen , n Samogitien, Preussen und Podlachien, gegen Norden anLiefland, dieOstseeund ein Stück von Rußland, gegen Osten aber gleichfalls an Rußland. ES ist ungc,ehr S->. Meilen lang, und 32. Meilen breit, ein ebenes,und anGetrayde,Wehe,Wachs ui.d Honig fruchtbares Land, wiewohl.es nicht überall, wegen der von Sen Morasten entstandenen ungesund, n Luft, und vergrasen Wälder halber, bewohiiet wird. Die herrschende Religion i,r die Cathoiische, doch findet man auch viele Lutheraner, Re» sormirte, Juden und Türken im Lande» Es wird in p. Woywedsch-ftn abaeideii.k, welche als« auf einander fvigeu: D e rv. 1 - naische, Lichauen Licurgia Litzen Livre 625 naische, Tr-oPifcke, Poio-zische, vto- i vsm--.dek.scke, Wttepsbrjcke, Srzes-! »ijÄiechttstislawifLe, urmsbftche und , Liesiändiscke. Di- erstenbeyden machen das eigenrticke Lithauen, und die I-cks fomcuoe das Lrtbau.fcke Heujft", welches wieder in weist-Äe»!,en, tveilS »i Sckwaca-Reussen und Psl-iien cmge- tlieilc wird. L>as Herzogchmn Lurland, in so ferne es ein Polniftp Lehen ist, wird auch dazu gerechnet. Die jo genannten Llchauischen Aentter, so zu demBranden- turqischen Preußen von An- >320. her gehören. sind Tilsit, Kngnit, Nlemei und Mmuen'" Preußisch - siehe.Schalavo- Linc;"'festes Schloß, Flecken und Grafschaft imKönigsgratzer-Kreise, .m Böhmen, 14.'Meilen von Prag. I.WL täonrestario, die Äricgsbefestigung, HM in Rechte», wenn der Beklagte,ich mftssa oder dkein aus die Klage einiastec, mid also den Proeeß zu führen sich verbindlich machet. ^ I-itieporr, Stadt in Cambridgcshire, UI Engelland. „ ^ L.itl-vorck, Stadt in Leicestershire, inEn- gelland. Lirsnivstel, Leutomyffel,; , Sradt im Chrudimer-Kreise, in Böhmen, den Grasen von Trautniannsdorf gehörig, ,8. Meilen'von Prag. Sie liegt an den Mährischen Gra'nze», und harre ehehin einen,-Bischof. l-iioea, ftskeö Schloß IN Ober-Ungarn, in der Grafschaft Arve. Lltran, Stadt in Mahren , 2. Meilen von Onuüb. l.uar-,i-, heißet aufGriechisch alle Art und tzcr.mouien de» ganzen ausserüchen Gvt- , tesi-ienstes, und dessen ganze Verfassung insgemei», oder auch alleVerrichrungen, so die G-iltliche» in den Kirchen^» verrichten pflegen. Jedoch wird es gewöhnlich in der Griechischen Kirche vor den Gottesdienst denni Heil. Abendmahl, und ln derßathüluchen vor die Messe genommen. So werden auch alle diejenigen Bücher, darinnen dergleichen Gebrauche ausgezeichnet,find, I.kurglL geneuner,.deren sich «ine grosse Anzahl ».finden, die theüs den Änch-.nvarern, lheils den Aposteln selbst juge.chrieden werden. Die Englische Liturgie dcgrcifiet die ganze äusseriiche Ver- saßung der Englischen Kirche, und alle «wenigen Gebrauche, die zwar eigentlich nicht zum Goftesdienste gehören, jedoch aber sonst zu geistlichen und Kirchenlachen mu gerechnet werden. Sie ist zu Zelten Eduard? lV. unter der Direction des Erz- »uchofö Cramer zu Eanierburu von ver- Mnedeneu Bischöfen und andern Geistlichen au,geseher, uno in Engclland und zrrland ringe,uhrec worden. Die Köni- gi» Maria schäfte sie ab, ihre schwerer Elisabeth aber nahm sie wieder an, und zur Zeit Jacobs l.und EariS l. bis kurz vor dessen Enthauptung ist sie benbehaiten, und ferner nach dem Ime.re'gr.e, unter Emils, eingesühret, und bis an, di> seZejc beobachtet worden. In Schottl-nd Hot man sie auch zur Richtschnur des außerüchen Gottesdienstes einftihren wollen, allein wegen der darüber entstandenen vielen Uurubeir har es nicht können in das Werk gerichtet werden. Litzen, siehe Lieizen. lllvassirr, Provinz in Griechenland, am Ionischen Meer, und heisset die Hauptstadt gleichfalls Istvsllm, welche ssroß ist, und von Ehristen, Juden und Lürken bewohnet wird. Diese Provinz gr.inz ft gegen Norde» an Epirus, Thessa- lien und den Mserbnsen von Negropome, gegen Osten an den ^r-ifisieiiig-uiu, gegen Westen an das Jou-sche Meer, und gegen Süden an den Meerbusen von Leva.rc» und von E»gia, wie auch an die Landena« von Eorinrh, wodurch sie von Morea abgesondert wird. Sie bestehet aus 4. Landschaften, welche ftnv : >) der Vespo-ar, oder Aleia-Grieche-nIans: r) -as ei» kfentlick so flcn -iime Lioadien; z) Sreamulipe, und 4) das Heczoglbmi, Arhen. l.lvanLg, Fluß im obersten ftheis von Italien, an den Grm.zei, voll M.urn Trev'-ftana, und des Fnaüls, weich-l sich in. den Meerbusen von Vem-e ig ergeußt. lstveeilun, Flecken auf .-iieftt Berge in Lothringen, -ficht weit 0011 der Mosel, 0. öst-len von Nom». Livis» klefiie Stadt in Otslonien, in der Gi-.ssscha t Cerda. ne, unwc-c Puicerda, der Krone Frankreich gehörig. Liulcin, Insel, n-öe bsvJc-ean qssegen, deren Fürst dem K iiftr in China ein«, jährlichen T-ftouc gesen muß. Ill voi-nm-, ein-Fiorentini che Münze, welch» s. Romani-che knall gilt. Livorno, /.rbrnriE, Livourns, befestigt» Handelsstadt in dem GroSherzomhum Toscana, an der Küste von Pisa, /i.bst einem sreyen Hafen, z. wichtigen Forrs, einem GroSherzogl. Paitast, undberäh-iceir Arsenal. Es sind eigentlich r.Ha-'eii daselbst, unter welche» der kleine für öle Herzoglichen Gale-reu, der grosse aber für andere Schisse bestimmet ist. ES befinden sich ailhier Schisse von alle» Nationen, weiche herrliche Privilegien gemessen, auch wohnet der Gouverneur in cem schön erbauten Grosherzogiichen Pall-rst. Si» l.egt ,4. Meilen von Pisa, dahin ei» Canal gehet. ssg rurno, sfivourn:, kleine Stadt im Sa» voyilchen Monsserrat, in eine«, Morast, in Italien. .Livre, stehe schon». Ar Liviso, 626 Livree Lobensiem Lobertbal Lochem L.iviäe, Lwerry, ist die besondere Kleidung, welche ein grosser Herr seinen Pagen und Laquay» zu geben pflegt, lckvron, ein Städtlein an der Idiome, in v-tuxbmu, in Frankreich. Ltusdal, Flecken in der Schwedischen Provinz Hälsingland, an dem Fluß LniSna. Lruana, Fluß in der Schwedischen Provinz Hälsingland, welcher sich i» den Bothnl- schcii Meerbusen crqeußt. Lin», gewisses Gebiethe und kleine Stadt in der Wonwodfchaft Masovien, in Polen. I.ixe, siche Harsche. Scadt in Lothringen, welche noch ziemlich befestiget ist. I.lrarä-koim, -siehe hersrä. l.Isnäino, Stadt in Engelland, in der Grafschaft Caermardcq, am Fluß Towy- iL,Iobregsr, Krchitt-, Fluß in Catalonien, welcher sich nicht allzuweit von Barcellona ins Mittelländische Meer ergenßt.. . iftlobregsc, n Fluß in Catalomen, welcher sich bey RoseS ins Meer ergcußt. LosI, reiche Benedictinerabcey im Bayerthal, an den Jcallänischen Granze», so vom Kayser huävvico Lavsro gestiftet worden. . . 3 -ksolo äs hosnäs, Stadt auf einer kleinen Insel gleiches Namens, an der Küste von Cougo, in Afrika, nebst einem weiten Hasen und Eastell, den Portugiesen zugehörig., - l.oLngo, havanzo, Königreich IN Afrika, IN , Meder-Aethiopien, bey Congo. ES hat seinen bcsondern König, wiewohl auch die Portugiesen verschiedenes darinnen best-! tzen, mdem ihnen die Hauptstadt St. - Paulo »«gehöret- bieder dieses ist eö so fruchtbar, daß man des Jahrs drevmal darinnen erndten kan. ^ . I.V8NUV, kleine besestlgte Stadt-.m Genuesiiche» Ecbiethe, den Fürsten ldorw gehörig, weiche daselbst ein schönes Lustschloß haben. Looaschiirz, si-he Lubcsitz. ^ ^ Lovaw, kleine Stadt, nebst einem Schloß, im Polnischen Preusseii, im Culmer-Ge- biekhc, an den Granzcn der Woywodlchafl Ploczko, in Polen. ^ Lovba, Lobe, berühmte Bene- dictincrabtey im Stifte Lüttich, am Fluß Lamdre, nicht weit von Thum gelegen. Lobeda, kobda, geringes Sachseu-Welma- riiches Städtlein, zur rechten der Saale, eine Grunde oberhalb Jen«. Oben am Berge sind noch K.iige wenige lhuäsru vom alten Schloß Lobedaburg zu sehen. Loveuftetn, Stadt an der Leninist, im Vogrl-rnde, de» Grasen Neusten gehörig, s- Meilen von Lchlaitz, gegen Franken, gelegen. Sie ist die Residenz der Reul- sischrLobensteiN ichc» Linie, welche allda e-n schönes S Koß besitzet, und bestehet die Scadt aus ungesehr 400. Hau,ern. An» 1714, den >4>8ebi>« bnd >734, den 18» Sept. ist dieser Ldrc qröstcnkheils, auch im erstem Ja»r daS vormalige Gräßiche Nesidenzjchloß abgebrannt. " ^ Lobecrhal, siehe Leberrhal. Lobirh, Schloß, Flecken und Zollhaus am Rhein, im Hcrzogthnm Cleve, dem Könige in Prenffen gehöug. Lobkowitz, die Fürsten von Lobkowitz sind ein altes Gefchlechte ln Böhmen, und de, sitzen das Fürstenchum Sagan, in Schle- sleii, und die gcsiusieie Grasschast Stern, stein, im Bayerischen Kreise, nebst verschiedenen Güthern in Böhmen. Sie sind 164,. vom Kaiser Ferdinand Hk. in den Rcichssürsten - Stand erhoben worden, und haben An. 1654. den la.Lkcc.im Fürst!. Collegio Sitz und Stimme erhalte«. Bey dieser Familie ist daS Recht der Erstgebiirtemaesudrr, so, daß nur der Ael» teste regierender Fürst ist. Das Stammhaus Lobkowitz ist ein Schloß in Bökmen an der Eibe. Der jetzige Fürst ist Ferdinand Philipp Joseph, gebohren den 27. April 1724, siiccedirte seinem Hru Bruder, Wenceslaus Ferdinand Carl, den 22. Jan. ,739. Lovoisko, Stadt in der Woywodschaft Minsk!, im Lilhauischen Reussen. Hobos, sind 2. kleine uniruchtbare und sel- sichte Inseln in demMar äel 2ur, aus der Küste vo» Peru, 5. Meilen vom festen Lande gelegen. Sie werden Lobos zur See geiiennet, zum Unterscheid einer andern nicht weit davon und nahe am Lande gelegenen Insel, welche LoboS am Lande genenner wird. Lobsckiitz, kleine Stadt in Lithauen, bey Mseislaw. Lobsens, kleine Stadt in Polen, an der Schlesischen Granze, ist der Lutherischen Religion zugerhan. Lobsiüdk, Flecken im Leipziger-Kreise, in Meissen, 3. Meilen von Leipzig, einem von Einsiedel gehörig. Loburn, Labursi, kleine Stadt und Amt am Master Stimme, im Herzogihum Magdeburg, 4. Meilen von Magdeburg, hocsrno, I.uzgLr, hr« arnr-m, eine von den vier Jcaliänischen Landvogleyen, so den Schweitzern zugchören, und Caiholisch sind. Die Stadl Locarno liegt in einer kleinen Ebene, zwischen einem Berge und dem iVls^ioie. hocacio L Lonäuebio, ist ein Contract zwischen 2. Personen, da einer dem andern um einen gewissen bedungenen Lohn etwas zu beliebiger Nutzung e>»rauiiiet,un» überlasset- hoccum, suche Locken. Lochau, siehe Aiinabur.it. hockburv, kleine Stadt auf der InselMul«, welche eine von den Jnieln Westernes bey Schottland ist- Lochem, kleine Stadt am Fluß Berkeh m Esches Eodeve Eodi 627 der Grafschaft Zücphen, z. Meilen von Aütphen. ^ „ ^ocbos, Oc'/im, kleine Stadt IN^onrrune, amFlußZndre, nebst einer Citadche. , Lockowlize , Stadt und gute Zeitung IN Lithaueu, welche die Schweden Ä». >726. eingenommen und geiprenget. Locksslm, also wird der Mserbmen zwischen Schottland und der weltlichen Insel Mul« LsMstadr!'Lobststdt, Schloß und Awks- kammerhof in Samlaud, in Preußen, «liwo meistens der Agt und Bernstein aus Land getrieben wird. ^ . Poclno, ziemlicher Flecken in -er Provinz Laianien, in Finnland, wo sich der Fluß Lochto >,, den Bothnischen Meervuien er- Loca-Mw, also wird der grosse Meerbusen ans der westlichen Insel Lewis bey Schottland an der Ostseite aenennet. Locken, Locken, benihmte Evangelische Abrey im Hannoverischen, dessen Abt Direktor der Calcnbergischen Landschaft ist. Lockcrop, ein Ort aus der Insel Seeland, eine baibe Meile von Helsingör. An. 1729. wurde hier eine Manmactnr von Juchten «ngeiegel, und soll dieses Leder daselbst eben von der Güte als in Rußland ver- sertiqc werden. Lsckcwjtz, schönes Schloß und wohlgebauter Flecken, 2. Stunden von Dresden, dem Herrn von Schönverg gehörig. I.vcus Lvmraötvs, oder Loluüonk, heißt in Rechten Serien.ae Ort, wo einer mit dem andern einen Contract geschlossen, oder die Zahlung zu thnn verströmen hat, da er denn vor desselben Orrs Obrigkeit, ob er schon sonst jremde, und unter diese nicht gehörig ist, j„ dieser Sache stehen, unv Recht neiden muß. Locus Ollliebl, beißt U! Rechten der Orr, wo eur^ Berbrvchen vegangen wird, und der Tdarer darüber crgrjsten und arige. kiau-t w.rd. Locmsni, iiehe Lootsmsn. Locriüo, siche OcriO. Lodv.e., sind in Rußland eine Gattung kleiutt Fahrzeuge, deren man sich auf den Strömen und Lavdseen bedienet, und welche man grosse Chalouppeu nennen konnte. ^'','st ein Schloß in der Licfländischen Prov-nz Wpa, matt weit von Habsai. 1.oäc,Mv, em gew»ies Gebjckhe im Herzogrhnm Moyland, dessen Käse sehr berühmt sind Es uegt zwischen dem Pavesanv, dem ei- geutltch so genannteil Milanese, Cren-aseo, ,Titt?LLBaf"^^"^!"°tden- Loä°-8ckix, eine Art Fischerschiffe. a.°a-vc. L-radc in Nieder-Lanane- doe, an, kleinen Fluß Lcrgue, zwischen dem Geburge. Sie hac ein Bißchum, welches i unter den Erzbischof zu Narbvnne gehöret, l dessen Bischof die Scadt unter seiner Bolhmaßigkej- hac, und den Titel eineS Grälen von Montbrun führet. Lväl, Hauptstadt und Sch oß de« Gecjerhev L^öemuo, im Her» zogti-um Moyland, am Kluß Aod». Sie ist Ziemlich gros, und be,esiigei, a.-ch hat sie ein Biß. hum, uucer den Erzoiichot zu Maistand g hörig, und paßiret chr eine Gr.nzsesiung gegen davD-netianischeGe- biethe. Es werden baftlbl: nichr nur sehr grosse und gute Käse gemacht, Sag. eiui- ger mauchmal vier bis fünf Cent., .-r wtegc, sondern auch fchöne Poreellangeschirre, weiche starken Abgang haben. Loch Voccilio, 2-etr,,, kleine Stadt in dem Gebiethe Lodesano, in Italien, wo vor diesem die Stadt Lodi gestanden. Anjetzo besitzen es die Grafen Mas- serati. LochZiano, siehe Loäo.stino. Lodro», Schloß und Stammhaus der Gr«- fen von Lol ron, in Tyrol. Lväum, siehe Louckun. Löb-rn, Lredc, eine von den Sechs-Stad» ten in der Ober-Lausitz, Chur-Sach en gehörig, ist Anno 1712. den oo.Occ. durch eine Feu rsbrunsi fast völlig in die Asche gelegt worden. Lövegin, kleine Stadt im Saal-Kreise, au den Anhaitischen Gränzen, gllws gutes weiß Bier gebrauet wird. Löben, siehe L-wm. Löoschl.tz, siehe Lr-bschsiig. Löerenjy, festes Schloß und starker Paß, nedst e.nem fast ganzl.ch eingeqangeneir Stäbtlen: in der llkermarr, an twr Randau, z. Mciftn von Sttttin. Löffinne», kleine Stadt im Schwarzwaide, im Fürstenbergsichen. ftöi'm fttoster, Lügom-Rloffer, vormal- ein Benedlcnner-KIosler, im Schleßwi- qiiche.r Antte Tunvii-u, gegen Ripe», auf der Noröer-JütiLndische« Grunz-.-, «»fetz» ei» Mnigi. Däni cher Fiec.en und Ä...t- haus, 2. Meilen von Tündern. Löbna, Louna, Ladn, Fluß, wel« cher in der Grafschaft Wltgeustein n,s dem Berge Rorhaar entspringet, Ober-Hrssen und das Nassauische Gebleiye durchläuft, und sich oberhalb Eoblenz, bcyOber-s«on-> steln, in den Rhein ergeußr. Von diesem Flusse wird die -rq-anzende Gegend oas ,f,irstenti>.:m ,r L.-Hn oder Lerhw genennet, wen... dem Hause Hessen gehöret. Lödnbevst, Städtlein, Bergtchloß und Amt in dem Fmstenthmn Nass U, am F,uß Löhn, in der Wetteren, '.Stunde oberhalb Weilburg. Orey Theiie davon geboren dem Fürsten von Nassau-Lietz, und der vierte dem Grasen von Na.-au- Weüsurz. Löß.Ny, kleines Bergstadtlein li» Erzge- Sir» dürgl» 628 Lseve Löwenstein Lowensteinische Lohra bürgischen Kreist/ ».Stunde von Schnee« bcrg/ den Grafen von Schönburg gehörig. l-oevs, also nennet man eine kleine/ aber sehr schöne Landschaft in Frrair, zwischen ^orientier es und Llezkers. Löwen/ das Ouarlrer- von Löwen/ /.s- »/rnien/!^ ist eines von den vier Gebicchen des Herzogthums Brabant. Die Hauptstadt darinnen ist Löwen/ I.0SVSN, oder I.VUVLill, am Fluß Dyie/ 4. Meilen von Brüssel. Sie ist groß/ aber ein offener Orr / und har eine Universität/ welche Anno 1426. aufgerichtec worden. Innerhalb dem Bezirk ihrer Mauern hat?sie Wiesen / Garten und Weinberge / und ergab sie sich A. 1706. an die wider Frankreich allürcen Mächte. A. >710- überfielen die Franzosen diesen Drt / wurden aber durch die gute Anstalt des Magistrats und die tapfere Gegenwehr der Einwohner wieder zurück getrieben/ daher König Earl III. in Spanien/ zum Andenken solcher löblichen Aufführung/ dem Magistrate einen güldenen Schlüssel überschickte/ darauf diese Schrift eiugegraben war: F Oarofto eeicio S. ?. I.. In SlLnvLI I lvel. Anno 1747. nahmen die Franzose» zwar den Platz ei»/ mußten ihn aber/ vermöge des Aachner- Friedens An. >748. an das Erzhaus -Oesterreich wieder abtrctc». Löwen / siehe Lewin. Löwenoerg/ Amt und kleines Stadtlein tm Herzoglhum Berg/ so mehrentheils de», Grasen von Sayn zustehet. Löwenförde. Flecken und Amthaus IN der Graf,Haft Diepholt/ in WestphaleN/ liegt in einem Moraste am Dummer-See. Löwensiein / Uoevenckcin, festes Schloß in Süd-Holland/ Goreuin gegen über/ an der Maas/ wo sie sich mit der Wahl vereiniget / und werden all- hier insgemein die Staatsgefangenen verwahret. ^ ^ Löwensiein, Grafschaft in Schwaben/ an den Fränkischen Eränzen / unweit dem Neciar/ dem Grafen von Löwensiein und Wertheim zugehörig. Diese Grasen teilen sich in die Virneburgrsche/ oder Lutherische/ und Latholische, oder re^we- fortische Linie. Von der letzten, hat Kaiser Zosevh I am z. April An.. 7 ' den Grafen Mapimfiian Earl vonLowenfieni- WenheiM/ Kaistrl. »gjikklichcn geheimen Siaih/ und damaligen.Vbmimltrmoi-m in Bayern/ in den Reichs,urstenltand eiho- heil/ welche hohe Würde Kaiser Earl der VI. hestactigct/ und an, beste» ganze Fürst!. OKcsnäenL bevderiey Gestchlchfis epcendiret hat. Er siard den ach Deo. 1718. Sein Enkel/ der jetzige Fürst/ fit EcrlThomas/ getshre» den 7.Merz,7,4. Gemahlin/ Maria Eharlotca/ mopold/ Herzogs vost Hollsiein-Wielenbmg/ Loch- ler, vermahlt den 25. IM ,736. Die Hauptstadt Löwensiein nebst dem Schloß liegt 2. Meilen von Heilbrunn/ und ist dajclbst ein Gesundbrunnen. Löwensicinrscke Grund/ ist ein gewisses Gebielhe in Nieder-Hcsse»/ anderthalb« Mellen lang/ so viele Dörfer in sich begreift. Ls hat den Namen von dem Schloß Löwenffeiii/ sangt sich a» de» der Stadt Treisa/ und gehöret unter,Geblichen Grast, und Freyherrlichen Familien, sonderlich denen zu Löwensiein. Löwiy/ siehe Lewiy. l-'vkLM, eine von den besten Schmefthütten und Eisenhämmern in Ser Schwedischen Provinz Upiand, 2. Meüen von o^nmore, weiche von den Nüssen An. 1720. rnlniret worden. I.0LÄN, Fluß in der grossen Tarcaren , in Asien/ welcher unterhalb der ScadrArqnn sich mit dem Fluß Schara-Murin öder Karg« vereiniget/ hernach in die Flüsse Xingal und Amur/ endlich aber in das Driciicalstche Meer fället. I-ozemLM, ist eine Schuß - sreye Bedeckung, welche man in einer Festung an ,olche Dercer machet, die sonsten nicht allzu sicher sind. I-oijos, sind in den Dpern- oder Komödien» Häusern die Kammer,!/ oder abgeiondercen Plätze / so für ein gewisses Geld müssen bezahlet werden , aus welchen man den Schauspielen bequemer zusehe» kan. I-ogroimv,Lr/Fr /!/MM, grosse und vornehme Stadt am Flusse Ebro, ln Aic-Eastilieii/ wo das Inquisitions-Gerichte von Navarra sich befindet- Lohburg / siehe Loburg. Lshe/ Fluß in Schlesien/ der bey Nimptsch em,p,ingct/ uiidben Älein-Ma- selwch/ einem Dorfe/ >. Meile von Breß- iau/ in die-Oder flieffec. Das Loicka wird derseniqe Strich Landes an dem May» gcnennet/ wo die schönsten Weine wachsen. Lohna / Fluß / st-he Löhn«. Lohnen/ kleine Sradt und Amt im Meißnischen Kreise/ unweit Hohenstein. Lohnfiein/ Lansiein/ Vbcr-LohnsteiN/ kleine Stadt/ Schloß und Ehur-Maynzi- sches-Oberamk / aliwo die Loh» in den Rhein sällec. Eine Viertelstunde davon liegt Nieder-Lohnftrin/ ei» Ehur-Trle- rischer Flecken an der andern Sette des Lohn-F!uffcs. Loh» / Hauptstadt der Grafschaft Rheinech in Franke»/ am Wasser Lohr/ weiches daselbst in den Mayn fallt / aiiwo eine vortrestiche Ehur-Maynzische Spiegels«» brick ist. Lehr-/ suche Lahr. ^ Lohr«/ BergMoß und Amt/ z. Meilen von dkordhauseu/ in derGranchaftHohenirem/ i» Thüringen/ welches ehehin dm Grasen i »VN Sayn und Wilgenstein zugehortt^ln. Loja Lombardie Lombez Londen 629 ,702. aber von dem König von Preussen, wickelst des Permukaclons-Necesses mit Chur-Sachsen, znm Fürsteiithum Halber- stadt gezogen worden. ^ I.oiv, j.nxo, kieine Stadt am Flusse Xeml, im Königreiche Grenada, in Spanien, welche ihres HafcnS und ihrer Wolle wegen berühmt ist. Lowe», Leiven, Stadt in Ober-steyer« mark, am Flusse Muer, sechö Meile» von Grak. Loibcl, suche 2 -übesi Poing, Fluß in Nmmo!!, in Frankreich, welcher sich Zwilchen lVIelcm und chlvmerau-chr-^oiina in die seine cr- geußt. . Lojowogorod, kleine Stadt m Niedcr- Nolyynien, am Dniep.r, in der Woy- wodschast Wilna. Poir, Fluß in Frankreich, so in der Landschaft Perche entspringet, und Key AngcrS in die Sorte solle. I-oiic, der größte Fluß in Frankreich, welcher in einem B.rge derer Se- venneS, der Berg Oorlos, sio^oux genannt, entspringet, nn > sich dev Nantes, in Bret-gne, in das Aguiianische.M.er erqeußk. Poir-t, sehr kleiner Fluß III dem eigentlich w genannten OrieaunoiS^ weicher sich oberhalb Orleans in chie Loire stürzet. Loirsch, Schloß und Flecken im Hcrzoqthum Krain, zwischen Laybach und >Soiz, den Aliodial-Erben des ansgestordenen Fürsti. Eggenbergischeu^Hauses gehörig. Loitz, Loöiz, Stckütlein in Vorpommern, an der Peene, zwischen Demmin und Gresiswaldc. Pnko-eky, siehe Einbogen. Volay, ein Strich Landes in Sardinien. IMcMg, Stadt ln Chliia, ln der Provinz Iunnan. PoiMgn.', LEemin, kleine Landschaft in Gaicogne. Lombardie, al s heißt man ciiien grossen Theil von Italien, von de» Langobarden, weiche in dem ücen Seculo wiche» erobert, und bis gegen daS pte behauptet haben, und rheiiet öenselden in die Ober- und in di« Unter-»'.'Mda,.-- die, oder auch iu die Lombard,e dies. Wit und jrnsrir des Po. Die Vbcr- Lombardie ist der westliche Theil, und begrelffec Piemont, nebst seiner Znqehbr, "ucl! ,d>e Herzogthümer -Moncferrac und Maylaiid. Die Unrev-Lombardre pp" ZpcheTheil, nemlich Parma, Mo- dena, D,otii„a, Ferrara, Bologna, Pa- Vicenza, Verona, Brescia, Cremona und Bergamo, nebst ihre» zugehörige,, Aden,. Die Lombardie d,e,s-,r de" Po begreisset alles von der Ober- und waS zwischen den, Po »ns dem Appenninischeii Tebürge lieget. Die Lombardie jenseit des Po aber >!k alles, was sich auf der nördlichen Seite Milchen dem Po und den Aspen befindet. Die Franzosen hatten sich fast der ganzen Lombardie, nach Abstcrben des Königs Carl 11 . in Spanien, bemächtiget, wurden aver nach und nach durch die Kaisers, lnid Savonilchen Massen ziemlich in die Enge gitriebeii, daß >,e endlich An. 1707. im Merz, vermöge eines geschlossenen TracratS mit den Aliiirten, alle Plätze in der Lombardie geraume: haben. A. 1733. und ,77z. wurde die Lombarden wiederum en, KrieqStheater, ma, dieselbe von den ailiirten Französischen, Gavünnchen und Spanilchen Troupven großteitth-ilS eingenoinmen, so, daß der Kaiser fast nichts, aiS die Stadt Manrua, nebst einigen geringen Plätzen, behielte. Allein in dem Ln. >738. erfolgten Frieden wurde dem Hause Oesterreich, bis aus daS Tor- ronesische, Novarsscheund die Lanqhischeu Leime, so an Sardinien kamen, alles wiederum rcsticuirr. Als >741.. abermals der Krieg.wegen der Pragmatischen Sanccion ausbrach, war die Lombardie aufs neue der Schauplatz, An. ,74«. aber durch den Lachner Friediii wurde alles wieder in Ruhe qestellei, Parma und Piaceuza aber an Don Philipp abgerretten. Pombor,, i.ombo 8 , Po>,!Üa,in. kleine Stadt iu der Granchatt Comuiges, ln Gascogue, am Fiiisse Save, nebst einem Bchkhum, unter den Erzbischof zu Toulouse gehöng. I^ouiKiiiru, siehe Pnumoillim. Loiiim-'.iich, LiimmitsM, kleine Stadt im Meißnischen Kreise, zwei) Meilen von Meisten. Lonnner skeim, eine Herrschaft in den Oesterreichischen Niederlanden, welche das Dom-Eaplcel zu Coin ai» ein Unterpfand besitzet. Lomniy, kleine Stadt im Bechiner-Kreise, in Böhmen, unweit Bndweiß- Vouionck, der See L-mond, ein See in der Schottland»»!?!'. Ärasschasc Lenox, auf welchein viele mit Einwohnern besetzte kleine Inseln zu finden sind. Lom;a, ein gewisses Gebieche und Stadt in der Woywodschäsc Masovien, in Polen, an, Flusse Narew. Uonci, Tom, kleine Stadt auf einem Berge, in der Mayländischen Provinz Torronese. Londen, Ponrlan, linnttee-, »rssra Hauptstadt des Königreichs Enaellanö, und die Kbnigl. Residenz in der Provinz Middielep und Surren, an der Themse gelegen. Sie ist nicht befestigst, aber eine der grösten und Volk« reichsten Städte in Europa. Ihre Länge schätzet man auf 12. und die gröste Breite gegen z. Englische Meilen. Die Anzahl der Häuser wird auf 120022. und die von den Einwohnern aus 725903. Seelen be- K r 3 rechnet. Londen 6zo Londondery Longobardo rechnet. In Den drey «Städten, aus welche» vieseHaupssaor i.flehet, nemiich in Lo»d-'n, LPcftmi»fttee und Sourft- n>»rr, sind «47. Kirchspiele von der Englischen Kirche, und über ,o.-. von andern gottesdienstlichen Gesellschaften. Man zeiget z. Lutherische Kirchen, 2. Zuden- sckulcn, 42. Marktplätze, und «, grosse Tbore. Well Londen neblt Somhwark und Westii>ünster aus benden Seiten per Themse liegen, werden beydc ersrere durch eine grosse Brücke verbunden; diese iss sehr schon, 800. Frist lang und 30. breit. Die neue Brücke aber, welche Westmünster und Souchwark vereiniget, iss weit prächtiger, sie iss ,22z. Fuß lang, und hat ,ooo„ö.Ps. Sterling gekostet. In Landen selbst iss das Nachhalls, Guildhall genannt, die Haupt- und Stiftskirche St. Pauli, welche an Grösse und Archircclur die Peterskirche zu Rom übertragen soll, das Arsenal und Sssickhaus, die Born, oder König,. Bank, das Zollhaus, die kostbare Goldlchmidsgasse, das creflichelmbo- rmorium derer Äpothecker, nebst andern prächtigen Gebäuden sehenswürdlg, auch befindet sich daselbst ein altes Castell, der Tower- aeuannt. So stehet man auch drev König«. Palläste daselbst, nemlich : 1) Witehal, so aber abgebrannt, und wovon nur das Banqueting-House übrig ist, 2) den Pallost von St. James, der von crstercm durch den Parc von Sc. James abaesondert wird, auch dermalen die ordentliche Residenz d-s Königs ist, und den Pallast von Sommersec. Der Pallast zu Westmünster, allwo die Könige vormals restdircen, wird anitzo zur Versammlung des Parlaments, wie auch verschiedener Gerichte, gebrauchet. Das Sicdtregiment bestehet in dem Loi-d- Major, oder Oberbürgermeister, dessen Ansehen und Macht sehr groß ist, das Jahr seiner Regierung hindurch wohnt er in dem prächtigen Manston-House, und hak nebst den 2s. Alber-Männern, deren jeder über ein gewisses Quartier gesetzt ist, darein die Stadt eingecheilet, zu gebiethen. Hieraus folgen die gemeinen Rathsherren, deren Anzahl sich auf 231. beläuft. Nebst diesem har die Stadt auch einen Kanzler, 2. Scheriss, oder Richter, und einen Kämmerer ; auch sind die Kauf- und Hand- werksleu-e in gewisse Innungen eingethei- let, welche grosse Frepheiten, und einegede «in besonders Haus zu ihren Verfamm- lunqen besitzet. Diele Scadc schicket vier Devutirle in dqs Parlament, ohne diejenigen zwey, welche Wcstmuuster ordnet, und hat eine» Bischof, welcher unter den Erzbischof zu Canterbur» gehöret, und als Decanus des Bischöflichen Collegii vor allen andern Büchöfen deu Vorzug, auch die geistliche Jurisdiction ui denen Englischen Colomen in America ,726. bckom- N'cn. Es ist auch daselbst eine Köuigl. Geseilscha-t der Wlffenschaften, weiche An. ihren Anfang genommen. Zm llemlichei, Jahre und zwar am i.-.Sepl. eurstuud der grosse Brand, der einige Tage dauerte, und gegen 4«°o. Häufer nebst Ls. Kirchen in die Affe legte. Sie sind aber alle schöner wieeer aufgebauet worden. Von de» übrigen Städten siehe westmlinstev und Southwark. T einiger Müs- iei> befestigte Stadt in Irriaiid,'auf der Insel Owen, an einem Flusse', der See Foyle geiiaunt, in dem nördlichen Theile der Provinz Ulster, und die Hauptstadt dcrGraschaft Loudondery, hat einen Bischof, unter de» Erzbischof zu Armagh gehörig. Dieser Orr ist eine Londiiische Colvnie aus Engclland, weiche An. 1612. dahin gefchickk worden. Uonckie, eine Arc Galeeren mit schwerer Ausrüstung, und schwer zu rudern. Sie har, an starr des Noroercheiis, eine Brustwehr undRambade, welche mau zusammen falten, und wieder ausbreicen kan. Es giebt U»näre5, welche aus jeder Seite 2Z. Ruderbänke haben, und bedienen sich derselbe» LleTripolftauischen Seeräuber. Iitnit-snico, Stadt in More«, in der Provinz Belvedere, am Flusse Alseo, allwo vormals die Stadt Olympia gestanden. P-ongünck, kleine Sradr in derJrrländischcn Provinz Leinster, am Flusse Camlin, und die Hauptstadt der Grafschaft Longford- Sie har Sitz und Stimme im Parlamente von Jrriand. Ponglibrs^v, Stadt in Leicestershire, in Engelland, welche gute Handlung treibet. Uongnuclo, oder die ftänge, ist in der Geographie eine Distanz oder Weite des Meridians eines gewissen Orrs bis zu dem ersten Meridian. Diese Distanz rechnet man, vermittelst der Grade des Aegna- tors, von Westen gegen Osten Ibis auf z6o. Grade, und wird solche Distanz aus den Landkarcen durch die Meridiane bezeichnet, weiche den Aequaior ourchfchnei- den. Die Pilote», oder Steuerleute, rechnen die Länge von dem Meridian des Hafens, aus welche», sie abgereisec sind. In Frankreich aber rechnet man sie von dem ersten Meridian an, welcher durch die Insel Ferro geyet, da hingegen die Spanier den ersten Meridian auf die Inseln Azores, und die Holländer den ihrige» auf den Pic voll Teneriffa, welches der höchste Berg in der Welt sey» soll, gesekec haben. T-onsslumesu, Okmeüttm, ein sauber Scädlgen nebst einem Kloster in Orlea« nois, zwischen Orleans und Paris, vier Meile» von Paris. . . .. l,o»Mbürclo, kleine Stadt im Königreiche Neapolis, in OKai-ria cirra, nahe am Ionischen Meere. Lsngsbarden Loos Lossduvnen Lorch 6zi Lonnsbarden, alte Völker iu Deucjchland, weiche in der Gegend, wo heurige» Tages die Mark Brandenburg imo d--s Herzog- thum Magdeburg üb, sollen gewöhnet, und uachgeheuös sich in Italien niedergelassen habew davon noch iko der oberste Theil von Italien die Lomdardey ge- ncnnet wird. chougoloräo, kleine Stadt und Citadelle in Sarvlnien, auf der nördlichen Küste- l.ii!igi-rb, kieilie Stadt in der Picardie, 4 . Mellen von Mdeville. Ixmzus, grosser Flecken in der Provinz Anjou. Lcagucll. kleine Stadt in der Ober-Nor- inandie, in derDlöces vvn Rouen, i.M. vonDieppe, welche einem vornehmen Geschlechts den Namen Ziehet. lwn^rville, Flecken in der LaudschasklEaur, in der Normandie, nebst dem Ticei eines Herzvglhums, davon ein vornehmes Gechiechc in Frankreich den Namen führte, welches aber mit der uo-jährigen Herzogin von Nemours, Maria, einer gebobrneu Priuzeßin von Longneville, so das Fürsteuthun, Ncuschmei bis an ihren Tod besessen, >?o-. wieder abgestorben ist. Lo„o>vvc, l.on^'v)-, /.--^»r-,0!,^, kleine befestigte Stadt und Probstev, ain kleinen Fluß Ehlers, lm Herzogthmn Bar, in Lothringen, der Krone Frankreich gehörig. I-onigi,, grosse und reiche Stadt im Venc- tiauischen Gebieche, in der Landschaft Li- centilw, io.Meile» von Vadua. I>'!non:lrvcnlo, stehe Le>. rendvcyevcv. iE, stehe Lion är Säumer. I-ourclale, stehe Ivirkby-I.cm-Älc. L-ntor, d-e größte von den Banda-Inseln, wem'- etwa 7. Meilen im Umkreis har. Sie dar ein Fort, Hollaudia genannr, we-chc-ai-f einem Berge lieget, auf der andern Sette aber lieget des Eastell Wäger, welches mir Geschütz und Besatzung dS-ebt, "^st nüsse"' ö>« Uienren Muftacen- remer, und > 7 . von Amsterdam. Das neue LuskhauS hac vsrcrestlche Gemächer und einen kostbare» Garten, welches dem Statthalter von Holland, als Prinzen von Nassau, nach Äbsterbe» des Königs in En- gelland, Wilhelms des Hl. zugesalleu. Im», kleine und alle «hnwejr Fiirnes gelegen, ist , Stadt ln Flandern, . «It > / t z)« Ucrechtlsche» Frieden an Holland, in dem Badsssen Frieden aber An. <7,4. wieder au Oesterreich überlassen worden. >0-, Flecken liehst einer Eisterclenser-Abtey i» Flandern, 1. Meile von Ryffel. Loosduvnen, ein Dorf in Süd-Holland, -.Meile von Haag, ailwo die Holländische Grast», Margaretha aus Henneberg, auf einmal, wie gesagt wird, 36 . Kinder qe- bohren, und taufen lassen, und werden ln der Kirche daselbst annoch die 2. Becken, woraus diese Kinder gecaufet worden, nebst einer Lateinischen Aufschrift gezei- qec. Loosen, ein schöner Flecken inNieder-Un- garn, r. Meilen von Oedcnbnra. I.,uptstadt heisset gleichfalls Looks, oder Borkloe», Lat. La, Loorom rnn, Locmnni, Locmancur, ist bey der Schiffahrt derjenige, welcher an einem Hafen wohnet, dessen Ausgänge und Eingänge er sehr wohl kennet. Er führet die Schisse, welche ein- oder ausfahren wollen, und machet, daß sie die gefährlichen Oercer vermeiden. Es giebt auch Sooft - lcute auf denen Flüssen, welche mit grossen Schiffen befahren werden. Sie sind zu ihrer Verrichtung besonders beendiget, werben vorher epaminirec, und haben unstreitig eine der gefährlichsten Pro- feßionen. Lop, ist eine grosse Wüste zwischen der grossen Tarrarey und China, in Asien, nebst einer Smdt gleiches Namens. Lopau, kl. aber fchneil stressender Fluß im Herzogchnm Lüneburg, fällt unter Wol- , fenbü re. und Oldendorf in die Luche, und j wird mimt dieser endlich von der Jlme- ! nau verschlungen. ; ss,o?o Oomäli-sz, Vorgebürge ans der Gui- j neischen Küste in Afuika- im Königreiche Benin. Lognao^-r, ,1 Grafschaft in Nord- Schorciand, welche gegen Norden an das > Meer und an die Provinz Roß, gegen Osten an die Provinz Murray und Athol, gegen Süden an Lsrne, und gegen Westen an dis Insel Mniey gränzet. Logoers, kleine Stadt in gfcu-Castilieu, an den Gränzen von Murcia. Loquitz, Fluß im Vogtlands, fleußt bey dem Amt und Bergschloß Lauenstcln vorbei). Lo». Flecken im Spanischen Königreiche EZ-nada, an den Gränzen von Andalusien, K Meilen von Malaga. Lora, Stadt im elspaninhen Königreiche Ändaiilsien, am Flusse Guadalginvir. Lorca, grosse, aber ziemlich wüste Stadt im Königreiche Murcia, am Flusse Guada- lentin in Spanien. . ^ . Lovch, Looich, Marktflecken unweit der GtadtEnns in Oberösterreich, ailwo man noch Spuren von der alten Stadt Imur:rcum, nebst verschiedenen andern Aiterthümern findet. Sie war eine Römische Eolonie, wurde aber A. 45a. von den Hunnen zerstöret. Nachgehends wurde Rr 4 sie 622 Lorch Lorrrndreyerey si wieder erbauet, und zu einem Erzbischöfliche» Sitz gemacht, An. 737. aber wieder ruiuiret, und das Erzbi»chnm nach Passau «erlebet, weswegen der Pnssauische Bi- ,chot, wegen des Erzbischöflichen Titels, Ne. dem Erzmschos zu Saizvurg grossen Streck gebebt. Lorch, D.^-e.unn,, Abtey und Kloster im o>izüg'lni!N Würcemderq, vormals Be- u.wieriner-Ordens, zwischen Schorndorf und Schwäoifch-Geiunnö, allwo die meisten Grabinahier rer alten Herzoge und Kaiser von der Siausslichn! Linie an;u- tressen. Dorck, hei stet aus Tnglift» so viel, als Herr. An ve on? ree. Lerstanee aber werden diejenige geistliche und weltliche Herren al>ö generier, welche im Oberyanse des Parlaments sitzen ; wie auch andere Scan- despersonen, und bedniceiÄstflorck so viel, als lVluickdi^cwur. S>ehe ksirs von En- gclland. I>o,el- , suche 'vlzz-ar. Dorci-Lcocvsrcl , si he Är varä. Lorenz, eil! Schloß und «lecken iu der Grafschaft Saarweiden- welcher, als einTrie- risch s Lehen, nach Nassau-Saarbrücken gehöret. Lorenz-Rircke, ein Marktflecken im Meißnischen Kreise,Ed.ir-Srchse» gehörig, dein Etädrgen Streb!« gegen üver, zur rechten Hand an der Eibe, es ist daseivst eine Fahre über die Eibe angelegek. Dvrrcco, befestigte Stadt ans einem Hügel, in der östsrcs ä'.^ricons, im Päbstiichen Gebiekhe, nicht weit von dem Einflüsse des Flusses Mnsone in den Meerbusen »on Venedig, nebst einem Bißchum, welches mit dem zu Re-anaci vereiniget ist. Es ist eine berühmte Wallfahrt dahin, wegen des in derDomkirche daselbst stehenden kleinen >?auses von Leimen, darinnen die H. Mutter Gottes den Englischen Gruß empfangen, und die Engel A. >291. aus Galiläa »ach Tersati in Dalmatien, von da aber An-1294. bieder gebracht habe» sollen. Es befindet sich daselbst ein unglaublicher Schatz, der durch die Frey- gebigkeit der Wgrimme und hoher Potentaten nach und nach gesammelt worden, und noch immer vermehret wird. Die Einküus e dieses H-Hanfes werde» da hero ohne die Gesch-nke der Pilgrime, deren öfters jährlich eoooo.gezehlec werden, gegen :,oso^. Scudi geschähet. Dorxuaa, DeonftL, kl. Stadt und Grafschaft in Provence, ,>.M. von Toulon. Ix>rne, Grafschaft in Sud-Schottland, am Zrrlanb!schar Meer, zwischen Loquabyr und Ärgyie. Lorr» --doe»ruev, ist ein Holländisches Wort, welches sonderlich in See,achen gebrauchet wird, und heisset so viel- als Veruntreu- oder Unterschlagung der HerrLorsch Lothringen schaftlicheu Zölle: iugleichen wider Per trag und Verboch erwa» thu». Lorsch, oder Laucnsheim, eine gefürstete Äbcey an der Bergsirasse, in dem Amte .Bene Heu» gelegen, so Chnr-Maynz qe- , hor-t. Dor ivey- 3 , nehe Dirim. Doch, ein Gesinge ln Spanien, welches Ca« stiiien und ÄndaiUslen von einander scheidet. Losa, DrrTo/sir, ein Ort, nebst einem feinen Hafen in per Schwedischen Provinz West- Gochland. Loschniy, miktelmässger Ort, nebst dem Titel einer Herrschaft, im Furstenchnm Oppeln, in Nieder-Schlesieii. Losen-Stein-Leuien, Schloß und uralte Herrschaft»! Ober-Oesterreich, im Trann« Viertel, am Eus-Fmß, ansttzo den Für, steil von Auersperg gehörig, weiche auch dasSch-oß uno öle uralleHerrschanLoß- srein, so nicht weit davon gelegen, besitzen. Doldro, Berg auf dem Sevennische» Ge- bürge in Languedoc, in weichem der Fluß Ailier entlpringer. Lossa, prächtiges Schloß und Malrheser- Eommende in Schlesien, im Fürstenchum Briea. Docks, Doxs, kleiner Fluß in derSchottlän- dischen Grafschaft Äiurra», welcher sich in die Meerenge voisMurray ergeußt. Losftau, Lossa, Stäücqeii und Herrschaft im zürstenthum Racidör, in Ober-«chie- sie,,, woselbst alle Jahre ein grosser Roßmarkt gehalten wird. Gehört de» Grafen von Dietrichstein. L. ßniq, kleiner Fluß in Meissen, im Erz- qeburqischen Kreise. Doc, Docs, OÄs, Fluß in Frankreich, welcher im Sevennischen Gebürge entspringet, sich bey Aiguilloii in die Garonne ergeußc, u»d bis Lahors schisbar ist. Dock, kleine Scadc in Nord-Schottland, in der Provinz Houchrriand, wo sich der Fluß Loch in die Normte ergeußc. Dorklsns, Dar^ncn, Provinz in Süd- Schocrland, welche gegen Süden an Mer- che, Lauderdale und Twedalc, gegen Westen an Clundesdale und Sterling, gegen Norden on den Meerbusen bey Ebenburg, und gegen Osten an das deutsche Meer «ranzet. Sie ist die sruchlbareste Landschaft, hat viele Steinkohlen und Salz, und ihre Einwohner sind am höfl-chsten. Lorhcmgen, Dorisliw, Her- zogchmn, und oernialiges Franzos Gouvernement , welches gegen Norden an Luxemburg und das Erzstisl Trier, gegen Osten an die Uncerpsalz mw Elsaß, gegen Süden an die Franche Lomie,, und gegen Westen an Champagne granzec. Dieses Land hat vici Geburge und Wälder, und findet man in erster» Ehalccdo. nier und andere Edelsteine. Das Erdreich Lothringen Lotterie Louvre 6ZZ ist fruchtbar anGetreyde, Wein, Hanf m>d Dicfewachs, auch hat es Me Salzquellen und viele Esiengrube». Man rhel- tec es in zwcy Herzogtümer, nehm,,ch m FtolUuinnen und Onv, und i» drcy B>ß- tbün.er, Mey, Toui und Verdun. Oie dreyBißthümer hac vie Krone Frankreich fchon An iZtZ. in demSchmaikaidischen Kriege, da sie den Protestanten zu Hülfe kam, an sich gebracht, und Kraft des west- Hai,scheu Friedens behaicen. Ais Herzog Lri im z--jahriqen Kriege, die Parrhey des Crzhauses Oesterreich erwählte, fügte ihn Frankreich von Land und Leuten, er kam aber 1659. unter harter Bedm- gung wieder zum Besitz feiner Lander. Ln. 1670 gerieth cr abermals mit Franck- reich i» Zw.stigkeiten, worauf er zum zwevceiimai verjagt wurde, und 167;. m Kaperl. Kriegsdienste» starb. Seines Bruders Sohn Carl Leopold IV. folgte ihm l» der Regierung, kam aber wegen der harten Bedingungen, die ihm Franck- reich vorfchrieb, nicht zum Besitz seiner Lande. Sei» ältester Prinz Leopold Joseph wurde durch den Ryswlcksichen Frieden , 6 p 7 .wieder st, sich Väterliches Her- zagthum eingesctzer, nachdem es 17. Jahre in Franzos. Händen gewesen war. Nach seinem An. 1702. erfolgten Tode, lracc dessen ältester Prinz Franz Stephan die Regierung an, alleine Franckreich nahm das Herzogthum An. > 733 - wiederum in Besitz, uno in den Friedenspräliminarien > 735 . wurde ausgemacht, daß dem Polnischen Könige Stanislaus aus dem Gräfl. Hause Lesziuöky, Schwiegervätern Ludwigs X V. die Herzsgrhümer Lothringen und Barr, mir Ausuahm der Marggraf- scha,c Skomenp und der Grasfchast Falken- ßei», lebeuolaiig verbleiben, nach feinem Tode aber, (welcher erst A. -766. den 17. Fevr. erfolgte,) beyde Herzogchümer mit völliger Süuveraiuirät der Krone Fra,ick- reuch auf ewig einverleibt werben folten, weswegen auch Franckreich der Lüthrinqi- lchen Stimme und Sitz auf den deutschen Reichstagen entsagte. Der Kaiser Carl Vst erboth,lch dagegen, seinemSchwie- ?2m H"äoge Franz Stephan, zur <2ch«dioßhaituiig dasGroßherzoglhum Toscana und Florenz abzucreiceu. Alles vieles wurde-736. bestarciget, und ,737. kam sowohl Stanislaus zum Besitz von Lothringen, als auch der Herzog Franz Stephan zun, Besitz von Florenz. Da die Herzoge von Lothringen sich auch Kö- M von Jerusalem schreibe», so führen °,.L» Titel der König,. Hoheit, welches r ihnen auch 171,. am Franzos. Ho e «ugestauden worden. Sie werde» L wryLin,en abgetheilet, in di-Deur- und IN die pranzojische. Zur er- ^r't rechiiet man die regierende Herzoge von Lothringen, von der andern aber, ist, nachdem die Linie vonElboeusAnn» >763. erloschen, nur noch die Linie Har» courr übrig. I.ocr-ilo, ein Glückstopf, oder Glücksspiel, darein man ein gewisses Geld leget, und hernach den Gewinnst durch bezeichnet« Zettel oder Kugeln erwartet. LokNim, Schloß und freye Herrschaft im Herzogchum Geldern, am Fluß Ruhe. Es ist das Scamhaus des berühmten Gräfl. Gefchiechts dieies Namens. I.ovanzo, siehe I.oLii^o. P-suclun, , kleine S> "an ei .em Hügel, und die Hauptstadt 77 . dem Eebietye Loudonsis, in Poitou, in Frankreich , nevst dem Titel eines Herzogthums. P,vvimstogem, Schloß in Flandern, an dem Canal, der von Gent nach Brügge gehet. Pov-M, /.oa-e- um, kleine Stadt in der Be» necianischc» Landschaft Bergamafto, an dem P>ago st'Ildo. I-ou^borou^K, ein Marktflecken in der Provinz Leisester, in Lnqelland. Er liegt am Fluß Scour, und in einer angenehmen Gegend. I-ouila, siehe Decfevbft. Poulsiana, grosse Landschaft in Nord-Amerika , jenseit des Lac Dauphin, weiche eigentlich der südliche Theil »0» Canada ist. Sie wird gegen Norden von den Ländern , welche die Illinois, und andere Wilde bewohnen, gegen Osten von dem Mißißipi Strom, gegen Süden von dem Mexicanlschen Meerbusen, und gegen Westen von Neu-Mepieo und andern un, bekannten Ländern, begränzet. Dieses grosse Land gehöret seit dem Friede» von 1762. nur Neu-Orleans ausgenommen, den Engella'ndern. Es ist sehr fruchtbar, voller Wälder, und die vornehmsten Plätze sind, das Fort Conde oder Mobile. Es liegt dasselbe an der BayMobile, und hat einen guten Hasen. Die Ein- gedohrne des Landes sind Wilde, welche von der Jagd, und meistens in Wäldern leben. I.oumnL, Stadt in Histerreich, am Adria, lijchen Meer, hat einen kleinen Hafen, und gehöret zur Grafschaft Mitcerburg. P-ourcle, kleine Stadt in der Landschaft Bi- gorre, in Frankreich, hat ein in der Höhe gelegenes Schloß- P>c>mst. Grafschaft in Leinster, in Jrrland, nebst der Haupcstadt gleiches Namens. I-omKe, Stadt in Lincolnshire, in Engelland. P.ouvj -15 > , kleine Stadt am Fluß Eure , in der Normandie, in Frankreich. . I-ouvis, , als» heisset der Königliche Pallast zu Paris, welcher an der Seine lieget, und ein prächtiges, aber noch unvollkommenes Gebäude ist. Die vorigen Könige haben darinne residiret, Lud- Rr ; wig 6Z4 Louis d'Vr Luban Lubün Lucca rvic? XIV. aber, hat meistens zu Vor, saüle, seine Residenz au-ge chlageu, und zu seiner Zeit haben ilch die Gemächer der Französischen Akademie, nebst der Koni« glichen Buchdruckerey, wie auch allerhand ManufaclurierS und Künstler de» Französischen Hofes darüine bemnven. l.omL ä'Or, ist eine goldene Münze in Frankreich , welche König Ludwig XIll. zuerst prägen ließ, und gleich nachher niüntzte man auch Louis ä'^r»snc, oder bloncr, welche von Silber sind. Da unter der Regierung eines jeden Königs von Fr'-kreich die Münze eine Veränderung leidet, so gelten die alten Louis st' O, welche unter Ludwig XlV geprägt worden, anjetzo in Courant nach Bayrischer Valuta o. Gulden, die neuen aber von Ludwig XV. welche auch Louis Xeuks qe- nenner werden, gegen > r. Gulden. Don den Louis ölsncs, siehe Lcü. Lowbuch, ist ein Codex der Jütländischeii Gesetze, welches Waldemar der Sieger ver,affen, und 1240. zu Warüingsborg pu- bliciren lassen. Es ist »och jetzo in Silber-Jütland im Gebrauch, und wird sonderlich im Schleßwigischen und Silber-Dithmarsen sehr genau darauf gehalten. Losv-Lkurckmsn, s. Ulck-Llmrckmcn. Loov, West und Lust > sind zwei) Flecken in Engelland, in der Provinz Cornwall, welche mit einer steinernen Brücke zusammen gehanget sind, und 2. Deputirke ins Parlament schicken. xowicz, volkreiche Stadt, nebst einem im Morast gelegenen Schloß, in Groß-Po- len, in der WoywodschastRava, am Fluß Dsura , 5. Meilen von der Stadt Rava. Der Erzbischof von Gnesen und Primas von P .en residiret zuweilen in gemeld- tem Schloß. Der Ort hat schöne Kirchen und Klöster, und werden »ahrlich einige berühmte Jahrmärkte allda gehalten. Lowosiy, ein Marktflecken in dem Leuc- meritzer-Kreise, in Böhmen, dem Marg- grafen von Baaden - Baaden gehörig. Än.i7t«. den 6 Oct. ist allda zwischen dem König in Preussen, und der Kays. Königlichen Armee ein sehr hitziges Tressen mit gleichem Verlust vorqefallen. xovsack, Fluß in Sberbayern, weicher in der Grafschaft Werdenfels entspringet, und sich bey Wolsratshausen in die Jser ergeuSt. . Loyy, Lmt,«, siehe Lo»tz. Loxs, siehe Loja. . T.VXU, Stadt in Sud-Amerika, im Königreiche Peru, in der Audientia Quito. Korsin, Fiuß in Champagne, welcher den Fluß Sorme bey Trancauli zu sich nimmt, und sich in die Seine ergeußc. Imdun, eine von deil Philippmilchen Jnjeln in Asien, sie ist sehr klein, liegt an der Insel Manilla gegen Süden, und gedorrt- den Svanierii. ' ^ ^ Luban, kleine Stadt in der Liefländischen Provinz Letten, treibt gute Nahrung und Filchsaiig. Lub.a, ein Ort und Türkische Palanka in § Croatien, wurde -737. von den Kaiserlichen erstiegen, und eingeaschert. Lublin, Woywodschaft in Klein-Polen, welche unter das Bißthum Cracau gehöret, nebst der Hauptstadt gleiches Namens, am kleinen Fluß Bystrzna. Diese Stadt lieget z6. Meil. von Cracau, hat einen riesen Graben, lehr hohe Mauern, und ein Schloß auf einem Hügel, auch jährlich z. Messen, welche stark besuchet werden. Mau pfleget oft Rclchs'äge daselbst zu hatten , und in den Vorstädten wohnen viel Juden. Allvier wurde ehemals das Tribunal des Sommers, und zu Perri» kau im Winter gehaire»; es in aber >«76. festgesetzt worden, daß beyde Tribunalia, zn Lublin und Petrikau das ganze Jabr durch die Justiz administnren, und alle 2. Jahr neue Asseffores erwählet werden sollen. Anno 1717. am 32. Ja», ist der Friedensschlnß zwischen den Sächsischen Truppen und denen Consdderirren alihier geschloffen worden. A. 1768. wurde diese cstadt, während den Unruhen, welche die Csnsöderirten oder Malcontcnken erregten, Sen dem Einmarsch der Russen, sehr durch Braus be>cha'diqer. Lublirz, Flecken ohne Mauern, im Fürstenthum Troppau, in Oberichlesien. Lublmitz, Städtgeii im Fürstemhum Oppeln , in Niederschiesien, an der Polnischen Granze, 7. M. von Breßlau. Liidlow, Stadt im Polnischen Preussen. Lul'Io, Lüolau, die^vornehmste uncer den dreyzehen kleinen Städtgen in derGrai- schast Zips, weich: der Krone Polen verpfändet sind, allwo der Hauptmann ü- ber diese Städte residiret, hat ein festes Schloß- Lubowna, Stadt in Kleiu-Poien, ohnwcit Cracau. Lubreck, Gra'nzfestung in dem Windischen Lande, in Ungarn. Lucayische Inseln, liegen auf dem Klar ä-fl de»«, >n Amerika, nordwärts von den Inseln Cuba und St-Domingo. Ausser Ba- bama, so de» Engelländern gehöret, sind sie meistens den Spaniern uncerchan. I.» kiovlckcncc uNdOuanaliani, wo ColiIMbus zuerst ans Land stieg, sind die merkwürdigsten. Sie werden auch die Böham» Inseln qenennet. Lucca, eine frsye Republik iu Itaiieu, zwischen dein Toscanischeii, Modeuesischen und Genuesischen Gebiethe, und dem Mittelländischen Meer gelegen. IhrGe- biethe ist zwar klein, und nicht allzu ftuchc- bar an Gekreyde, hat aber, viel Wem, O-l und Casranien, und tragt Migesehk ^00000. >> >i!f lq y st. « !>> ii. L«, !t «I ik >Ä G tt,d M «L- W A . wi» ch!p i«:!' IIÄ Ijs« M ssk» iS" B» jljAl l->t' > 5 - Lucedio Lucern Lucerne Lucerner-See 6Z5 ^ooo. Scudi jährliches Einkommens. Dos höchste Regierungs-Collegium dene- ber aus demGoiifalonlere, der eben das bedeutet, was der Doge zu Venedig und Eeuua ist, und aus 9. Rachen, dle Ln- miuaenennetwerden. Diejeio. Personen Mbnen auf Kosten des Staats in dem Maste desselben 2. Monaco lang, als bis dahin ihre Regierung daurct, bey- sammen, worauf sie verändert, und durch eben so viel Glieder des grossen RachS, so aus 240. Ldelleucen bestehet, ersetzet werden. Die Hauptstadt Lorca liegt am F uß Serchio, hat im Bezirke 2. bis z. Jialiänische Meilen, und ist mit n. Bastionen befestiget, welche allejammt wohl umerwölbec sind. Sie ist eine reiche Handelsstadt, wegen der vielen icidcneu Keuge, so daselbst gemacht werden, und Hai einen Erzbischof, welch-r erst im Jahr ,?2v zu dieser Erzoi chdftlchen Würde vom Pabst Benedict Xlll. erhoben worden. Der Pailast der Republick ist ein großes Gebäude, und schließet auch das Zeughaus ein, woraus gegen zoooo. Mann bewaffnet werden kbmien. A.'rzo. harte die Republick grosse Strircigkeicen mit dem Päbstl. Hofe, weil sie den vom Pabst ernennten neue» ErzbischofCerivoui nicht anueymen wolle, diese Irrungen sind aber A. r?Z2. beygelegt, und der vom Pabst ernmnceLrzbischof Fabian Graf von Col- loredo angenommen worden. Prrcaäio, r« /.«aonf-c ^ reiche Abcey in dem Herzogthum Monc- ftrrac, in Jralien, Key Lrino, welche 22022 Thaler jährliche Revenuen har. PucoiiÄ, zwey Städte in Andalusien, deren eine am Fiuß Lenil, die andere unweit dem Fluste Tinia gelogen. lislii?ogMi,XucürL, Stadt in Nea- polls, ln oer sta!isicha,r Eapltanaca, u.die Rend-nz des Gouvcrneurchoieser Provinz, har einen unter das Erzbißthum zu Bene- vento gehörigen Biichof, und ist der schö- neu Woil - wegen berühmt. Uucsmn, , kleine Stadt in der Piemsulesischen Grafschaft N.M, nicht mit vom tt.iprung des kleinen Flusses PagUo üucern, chuee, r-r, Lr,cern^, einer von den l,. Schw-,tz-rijchen Canions, der Eachslischen Religion zugechan. Seine Gränzen sind ^gen Dsteir die Cankons Unterwalden, Zurch, und Zug, gegen die übrsi gen z. TH-nIe aber der Eancon Bern, und öejieher dcrielbe auK u.Vvgteyeli neK6 etlichen Smdten. Die Hauptstadt Lucern sieg! nn Argow, am Lucernersee, und wird durch den Fluß Ruß, der sich in die "r- grußr, durchflogen aber Lurch z. Brücken wieder zu.ammen gehänget. Sie ist reich Wen der Handlung der aus Italien nach ^"^chland gehenden Maaren, und sonst die ordentliche Residenz des Päbstl. Nun" an die Catholischen Cantons. An. >72;- entspanne» sich zwischen diesemCantoi und dem Päbstl. Stuhle grosse Streitigkeiten; denn, als der dasige Landvogt denen Unter- lhanen zu Udlingschweil das Tanzen bey der Kirchweyh erlaubte, der Pfarrer air der Macr hingegen solches verboth» und die Übertreter seines Verboths nicht zur Beichte lassen wollte, auch sehr harte Worte wider den Landvogt ausstieß; ss wurde der Pfarrer vor den Maalstrat ci- tiret, und ihm, da er nicht erschien, die Strafe der Verbannung zuerkannc, und seine Stelle durch einen andern ersetzt. Der Päbstl. Nuntius , Herr Paßionei, gieng hierauf aus Lucern, und verlegte seine Nuntiatur nach Altorf. Der Pabst: selbst schrieb an den Canto», mißbilligte dessen Verfahren, und wollte den Pfarrer durchaus wieder eingesetzet haben, dro- Here auch, im Weigerungsfall, mit dem Banne. Allein der Canto» blieb ein vor allemal auf seinem Sinn , bis endlich Anno >727. die Sache dahin vergliche» wurde, daß der Canron zu Rom um eine Absolution anhaiten sollte. Als sich derselbe hierzu auch nicht verstehen wollte , war man am Pädstlichen Haft mit einer Declaration zufrieden, und ertheil- te dem Canton den Seegcn. An.«764. im May entdeckte man allda eine gefährliche Aufruhr, die auf die Ermordung deS Magistrats abzielete, alleine bey Anru- ckung eines starken Succurses von Bern noch zur rechten Zeit gedämpfet wurde. Ducsin-, kleine Stadt und Schloß am Fluß Pelles, in Piemont, und die Hauptstadt der Grafschaft Lucerne, in Italien, welche das größte von den Thälern der Waldenser rst, an Dauphine, Saluzzo und Savi- gliano, gränzet, und dem Herzoge von Savoyen gehöret. Die darinnen wohnende» Waldenser theilen sich in 7. Gemeinen, und haben zum öfter» harte Verfolgungen wegen der Protestantische» Religion ausstehen müssen; im Kriege aber haben sie dem Herzoge von Savoyen vielmai gute Dienste gethan. Die 7 .soqena»nte Gemeinen oder Kirchen sind, die VSN 3 -ffssn , ^nzrozire Islour, Vüls, Lobbio, Ihorsts, Und k^oc-Lpiarrs, zu welcher letztem auch die Gemeinden von St. Barthelemy und Prarustin gerechnet werden. Sie nennen sich nur sonst mit einem allgemeinen Namen c!oK§ VMs I.ucern- 8 , oder auf Französisch Is L0II0- -zua sie Io Vsllue cls I^uceme. Lucern«, Fluß in derSchweitz, hat nebst dem Fluste Lavanson seinen Ursprung aus einem Brunn, welcher zwischen de» beyden im Canton Bern liegenden Bergen, Chevillis und Anceinde, angetroffen wird. Lucerner. See, oder rvaldstädten -See, ' »Kim Canton Lucern in derSchweitz, dar- a» 6z6 Luchen Lud an die vier Städte, Altdorf, Lucern, Schweitz und Siautz liegen, und hat Verleide in det Lange 4. und in der Breite Meilen. Lücken, kleine Stadt im Königreiche Da- lencia, zwilchen Gandia und Lativa. Lucksu, grosse Stadt in der Chinesischen Provinz Nanking, in Asien. Lüchow, Lüchow, Stadt, Schloß und Amt in der Grafschaft Dannederg, an der Jetze, zwilchen Wustrow und Dauneberg. Lucignc, , kl. Stadt in Savoyen, in der Landschaft Faucigny. I.ucie, s.L.Lucise-Jnsel. Lucka, kleine Stadt im Osterlande, zwischen Alrenburg und Pegau, dem Herzoge zu Sachsen-Gotha gehörig. Luekau, Hauptstadt in der Nieder-Lausitz, an derGeil', o.M.von Lüdben, an den Chur-Sächsischen Gränzen. Luckcnw-rlde,. nahrhaftes Städtlein an der Nuthe, im Luckenwaldische» Kreise des Herzogthums Magdeburg, an der Lausitz gelegen. Lucklum, Schloß und ehemalige Landcom- nienkhurey des deutschen Ordens , eine Stunde von Wolsendüttel, im Braunschweigischen , so im Westphälische» Krie- den dein Hause Braunichweig abgecrel- ten worden. Lucko, s. Luzko. Luckow, /.«ccor-rn, Stadt in Klein-Polen, in der Woywodschaft Lublin, am Flusse Scer, hat einen Bischof. Luco , ein See in Italien , im Kirchen- Staace , dessen Wasser die Eigenschaft hat, daß es das Holz, so mau hinein wirft, in wenig Tagen in Stein verwandelt, und sollen die Forellen darinnen keine Graten haben. Luco, Fluß in dem Afrikanischen Königreiche Fetz, welcher sich in das Atlantische Meer ergeußc. -Lucomvri-l , Provinz in der wüsten Tarta- rey, Rußland gehörig. Sie liegt jenseit des Flusses Obi, in Asien, und erstrecket sich dis an das Eis - Meer. Lucon, ftufton , , kleine Stadt ohne Mauern, in Poitou, nebst einem Bischof, unter das Erzbißchum Bour- deaux gehörig. Lucon,k.r,sts»m, eine von den Philippinischen Jisieln, nebst einer Stadt gleiches Namens, in Asien, allwo ein Bijchöfii- cher Sitz ist. Sie gehöret den Spaniern, und wird sonst auch Manille genennet. Luciiren, gewinnen, Gewinn haben, Vortheil überkommen. kleine Stadt in Lithauen, ,n der Woywodschaft Wilna. Luft, . kleiner Ort, nebst dem Titel eines Herzogthums, in der Provinz Anjou. Lüdersburg Lugde Luvcrsbuvg, kleine Stadt an der Elbe, im Herzogthum Lauenburg. ^ Im-lz-sts, siehe Kevssutc. Ludiy, 3!rmtz, Scadt und Schloß in Bobinen, im Satzer-Kreise. Lucll-nv, feste und grosse Scadt in der Landschaft Shrop, in Engeliand, welche Sitz und Stimme im Parlamente hac. Ludwigsberg, kleine Stadt iuVor-Pom- niern, anderchalbe Meile von Grypswai- de, an der Ost-See, hat einen feinen Hasen. Ludwigsburg, Stadt und schönes schloß, so der Herzog von Würremberg, Eberhard Ludwig, A. >7zz. z.Stunden vonsiutk- gard prächtig erbauen lassen, und allwo auch noch >ctzo der regierende Herzog mei- steiicheils zu residlren pfleget. Ludwigschöngnst, Amr im Stifte Bamberg , in Franken, be» Culmbach. Ludwiggeck, hohes Schloß inNieder-Hes- sen, nach Cassel gehörig. Ludwigstadr, Flecken i>n Vsgtlande, ist dem Amte Lauenstein mit cinvcrleibcc. Ludwigstein, ein Amt und Berqhaus in Hessen, an der Werra, welches Landgraf Ludwig l. erbauet. Ludwigs-Thal, s. Duttllngen. Lueg, berühmtes Bergschloß und Herrschaft im Herzogchum Crain, i.Meil. vonRii- dolphswcrc,worbey eine curieuse Grorre, deren Ende man nicht erreichen kan. Ls gehöret dem Baron Brenner. Lueg, schloß und Herrschaft in Crain, in demTheile, so man Poyck nennet, und gehöret den Grafen Cobenzl. Luentz, s. Lientz. Luereakei-g, seine Stadt in Nieder-Stey- ermark, am Flusse Muer, gegen die Hungarrsche» Eranze» , hat lressichen Weinwachs. Luf, Loef, über den wind ,ist eine Redensart der Schiffleute, wenn mannehni- lich den Wind von einem Schisse hac, daß sie allezeit zu demselben, der Gegenparc aber nicht zu ihnen kommen kan. Wenn zwey feindliche Flotte» zusammen liegen, so hac diejenige den sieg fast schon in Händen, welche die Luf hat- I.UA, , Fluß in Engelland, welcher in der Grafschaft Radnor entspringet , und sich unterhalb Heresord in den Fluß Wye ergeußt. ^ , I-uZM , Stadt in der Provinz Lansi, m China, welche sieben aridere Städte unter ihrer Bsthmäßigkeit hat. ein Fluß in der Ukraine. Lugsno, wichtiges Amt von ps- Dörfern, in Italien, an der Scadt und dem See Lugano, denen Schweitzern gehörig, so eS von Mayland an sich gebracht haben. Lugde, /.„sss ^ , kleine Stadt nebst einem Strich Landes im Slisck Paderborn , in Westphaie», am Flusse Einer, nicht Lübeck 637 n>. «iit Äi iS« Rps Ich «. lifti »ti» «L iK- UZ I!i!i !!,« »Ä l>>« >sit iillß ß,!» !M !»' !» » 1,^ § ss Luggac Lübeck nicht weit von Pyrmont , dem Bischöfe M Paderborn gehörig. iiMtt, siehe Locarno. Lennin, Flecken in Graubündcen, zwischen beyben Rheinguellen, davon die Gegend das Lugnitzerihal heißt. . ^ , Stadt in Spanien, «Iv Fiuß Minho, in Gallleien, nebst einem Bißlhmn, unter de» Erzbischof zuCompo- siell gehörig, hat sehr warme Gejundbader. l.^u, ki.Stadr im Kirchenstaate, zwischen Ravenna und Bologna. I.UM, kl. Stadt in Ober-Ungarn, am Flusse Leines, 7. Ungarische Meilen von Tenies- war, gegen Listen. , , I.uMnno, Stadl in der Provinz Rio>a, im Köiilgrelche Spanien- Luhe, Fluß im Lüneburgischen, entspringet oberhalb Bispingen, nimmt die kleinen Flüsse Wittenbeck, Lopau u»d Bränbeck zur Rechten, zur Linken die Braunau und Nortbeck in sich, und fällt bey «cöckede in die Ilmenau, und mit dieser endlich m die Elbe. Lunls, grosser Fluß, welcher an den Norwegischen Gedurgen entspringet, bei) Joch- moch den Perlenftuß Kurak in sich nimmt, sodann nach Wester-Bothnieu laust, und bey der Stadt Neu- Luhle» i» den Ästhni- schen Meerbusen fallt. Imbiss, (Alt-) geringes Slädtlei» in We- ster-Bolhnien, an dem Luhia-Fluß, fünf Diertclmeiien über Lulil-a, (Neu-^welche Stadt am Ausfluß des besagten Stroms in den Bothnischen Meerbusen lieget, und mit gesalzenen Fischen und Pelzwerk einen ziemlichen Handel treibet. Lubau, ein kleines offenes Städtgen am Bober, un Furfienthum Schweidnitz, un- weit Laiidshuc, gehöret dem Prälaten von Ärissau. Liivben, /.nbina, Stadt in der Nleder-Lau- sitz, liegr 6. Mellen von Guben, am linken U,er der Spree, jetzo Ehur-Gachsen geho- A-. Es ist die Oberamts-Regierung der Nieder-Lau,itz .» dieser Stadt, und hat «m neu erbautes Schloß; au diesem L>rte sicht Almk''^ ^ ZeitHosge- Scadl im Fürstenthum Minden, in Westphalen, zu dessen Stadrregimenc die ädelichen nnc gezogen werden, und sich daher unterschreiben : Ritterschaft, Bürgermeister und Rath -c. ^ Ätherisches Bißthum in Wagrien, Hollstem, längst den, Sluß Trave, und um den Euciner-See Bischof zu Eutin residiret. Es ward dieses Stift in dem Westphaljsche» w> n- retormirt, aber, wegen Za- M'e der benachbarten Fürsten, nicht ft- mit dem Fürirl. Hvlistei», welches den, Srtsce in den damaligen Unruhen treulich bergest«,, den, ein Vergleich aufgerichret, daß von selbiger Zeit an 6. Bischöfe nach einander aus demselben sollten erwählet werdest» Jedoch Dänemark procestirte heftig tarnst« der-, und ob es gleich im Glückstadtischest Frieden An. 1667. wie auch lmTraveiida- lischcii Vergleich Endlich darein willigte, s» setzte es doch ÄN. i7oi. bey der Wahl eines neuen Coadjutors, und im solgenSen Jahre , »ach Äbsterden des Bischofs, neue Streitigkeiten, indem zwölf Stimmen auf den Königl- Dänischen Prinz Earl, g. aber auf den Hollste,,itschen Admin.strator, Herzog Ehristian August, sieten, desroc« gon auch beyde Thcile zur Pvsteß derBi» schöstichen Residenz in Eucin qr.stui, und viele Vorbereitungen zum Krieg machten, bis endlich durch hohe Vermittelung En» gei- und Hoflands ein Vergleich gerros« fen wurde, kra,k dessen der Administrator von Hollstein in dem Besitz oeS B ssyumS verblieben, Prinz Carl von Dänemark aber eine Summe Geldes bekommen. Woraus die Lehns-Reichung amKalserl.Hoieoenr Herrn Administrator über gemeldteS Stift im May >geschahen. Ermeldrer Herzog Christian August stsro am az. April 1716. und seist ältester Prinz, Carl, weicher am 2S. Nov. 1726. gebshren, ist hierauf Bischof zu Lübeck worden; und als dieser 17,7. den 2,.May verstarb, wähmke oaS Domkapitei den >6. Sept. ,727. seinen Herrn Bruder, Adolph Friedrich, gebührest den 14. May 1710. Nachdem ober die Schweden diesen zu ihrem Thronfolger ausersehen, wurde dessen Bruder, Fried» richAugust, gebohren den ao.Sepr. >711. de» iz.Dee. i?;s. zum Bischof und An. I7;S. den g.Dck. der jweyce Kon. Dänische Prinz zum Coadjucor des Scsirs erwählet. Lübeck, LuLkcn, grosse Hanfee- und frcys Reichsstadt am Flusse Trave, nicht wett von derDstsce, in der Hollsteiniscke» Land» schaft Waqrien, der Evangelischen Religion zugechan, 8. Menen von Hamburg , gelegen, und der Handelschast wegen ve» rühmt. Sie ist A. 1226. von Kaiser Friedrich II. zursreyen Reichsstadt geniachr worden. Die vornehmsten Gebäude daselbst sind das Rachyaus, so 8. Thürme har, das Zeughaus» der Wasserthurm, die schöne Börse, und vor dem Burgchore der Mar- stall, so mit starken Thürmen gezieret, und viele Gefängnisse hat- Es ist auch eist Dom daselbst, darinnen die canonici und VicLiii wohnen, und ein Johannes-Kloster. Sie hac, ohne das Städtgen Der» gendorp, und die 4. an der Elbe gelegene Maschläiider, io sie mit de» Hamsurgerst gemeinschaftlich besitzet, und nebst anderst auf Nteder-Sächsnchem Bode» gelegen«» Aemcern,auch das Städtgen Travemünde, 2.Meilen davon, weiches sie Anim izrv. gekauft, und dadurch esiM grossen >nh> »eilest 6Z8 Lübeck Lüneburg weiten Hafen bekommen- Siehe Travemünde. Lübeck , Schloß und Herrschaft in Ober- Crain, 4. Meilen von Laybach, demFrey- hcrrn von Witzenstein gehörig. Luden, Stadt in Schlesien, im Fürstenthum Lieqnitz, 4. Meilen von Liegnitz, und 4. von Groß-Glogau, an der Kaltenbach gelegen, woselbst die Tuchmacher-'» sehr fiorirec,mnd 1709. eine Lutberische Kirche und Schule, vermöge der Alc-Raiistädtl- schen Convention, wieder eingeraumct worden. Lübenau, kl. Stadt und Herrschaft in der Nieder-Lausitz, >.Meile von Lübben, dem Grafen von Lynar gehörig. Lüdet oft, siehe Lieberose. Lübesiy, Liebesitz, Schloß und Herrschaft in Böhmen, im Prachiner-Kreise. Liiblau, siche Lublyo. Lübs, Schloß, Stadtlein und Amt im Mecklenburgischen Fürstcnthum Wenden, an der Elbe, >. M.von Parchim. Lübschütz, schöne befestigte Stadtim PreußischenAniheli des Fürsten- thums Jager,idorf, in Ober-Schlesien. Sie liegt i/.M. von Breßlau, und war vor diesem wegen des ansehnlichen Schdp- penstuyls und des florirenden Äornhan- dels berühmt. Anjetzo gehöret sie den Nonnen zu Ratibor. Linkskurs, siehe Slücksburg. Lüdenscheid, Lünschede, kl. Stadt in der Grafschaft Mark, 2. M. von Plettenberg. Es sind allda guteDrac- und Lisenfabri- ken, auch hat dieser Ort A. »68 ».und 172z. durch Brand grossen Schaden gelitten. Lüders, l.ur- , Stadt in der KUncKs (lomrs, mit eilier Herrschaft von ;o. Dörfern, am Vsgesischen Gebürge, am Fluß Lougnon, zu der Abte» Murbach gehörig, war vor diesem eine dejoiidere Abcey,welche nebst der Abtey Murbach ihren Sitz und Stimme auf dem Reichstag hatte, ist aber von der KroneFrankreich dem Reiche entzogen worden, die sich nunmehro das Recht anmasset, einen Abt zu erwählen, welches sonst die Canonici dieses Stifts besessen. Von dem itzigen Äbte daselbst siehe unter Murdachi Lüdrrs , stehe Luders. Lüdinghausen, Amt und kleine Stadt im Stifte Münster. Luhne, Fürstl. Amt und Jungfrauen-Klo- ster im Herzogthum Lüneburg, an der Stadt Lüneburg. , Lüneburg, Herzogthum m Deutschland, welches gegen Osten an die Mark Brandenburg, gegen Norden an die Herzogthu« mer Lauenburg und Hollstein, gegen N - ften an die Herzogthümer Bremen und Dehrden, und gegen Süden an das. Braunschweigische Gebieche granzet, und nach Absterben der Luneburgil-yen Linie ^ mit dem letzten Herzoge von Zell, Georg _Lüneburg Lüttich Wilhelm, demShiirfürstm oonHw^ seit >705. gehöret. Es wird sonst auch zum oster,, dasZellische genannt. Siehe Brauuichwclft. " Lüncbuift, die Hauptstadt im Herzogthum dieses Namens, am Fluß Ilmenau, ?.M. von Hamburg. Sie hac eine Cicadelle, so in der Höhe auf dem so genannten Kalkberge lieget. Ist zwar altfränkisch, aber dauerhaft gebauec, und wohl bewohnet. In der Michaeliskirche stehet mau noch auf dem vornehmsten Altar die Ucberreste der berühmten goldenen Tafel, welche vordem mit feinem arabischen Gold belegt, und mit Edelgesteinen stark besetzt mar, Anno 1K98. aber von derBande des Nickel Lifts beraubt worden- Am Markte stehet der Fürstl. Pallast, und das prächtige Rathhaus. Uebrigeus ist allhier eine Ritterschule, und die uralte, einträgliche und weltberühmte Salzwerke verdienen allerdings gesehen zu werden. Lüneburger-Schanze, ist ein Fort auf der Elbe, zwischen Zollenspicker und Hope, woselbst die Fähre übergebet. Lünen, Städtiein in der Grafschaft Mark, an derLiope, an den Münster,'scheu Granzer., in Nestphalen, aliwo z. Kirchen von allen drey Religionen befindlich. Lünjchede, siehe LüSeuscheid. Lütkienburg, nahrhaftes Stäcrlein im Wa- ger-Laude, z.M- von Kiel, dem Könige von Dänemark gehörig. Lürkenveck, prächtiges Schloß im Stifte Münster, i.M. von Münster, dem Frey- Herrn Droste von Bischer!,ig zuständig. Lürchen-Kankenburg, ein altes uuözer- stöhrtssSchloß, nahebei) Halberstadc, davon eine adckiche Familie den Namen führet, und die umliegende Gegend noch anitzo Lüftchen-Vlanbenkurg genennel wird. Lürrcnberg, siche Leurenberg in Steyer- mark. Lüttich, Bißthum im Wcstphäiischen Kreise, zwischen den Niederlanden gelegen. Cö gränzet gegen Westen an Brabant, Namur und Hemie- gau, gegen Oste» an Limburg und Jülich, gegen Süden an Luxemburg, gegen Norden a» Geldern und Brabant. Ob»"- achtet es zum Westphalischen Kreiie gerechnet wi: d, hak es doch weder einige He- pncirce zu den KreißtäPii, noch auch ihr Reichs-Coniingent cimchicken wolle», d,s es sich endlich, nach langwieriger Streitigkeit, um die Execucion n>Ät z» erwarren, An. >7>e!. qenöthiget gefthen, wieder zum Westphalischen Kreiß zu treten, und emen Mktricular-Anlchlag zu den Reichsam»' gen zu übcrneh neu. Man theilet es m Theiie, w-che sind dre e "ft und , Es hat 26. Sied welche in die Wallonilche und> eingecheilet werden- Der Bischof M Lüttich Luleä- Lnlow Luners unter dem Erzbißchum Colln, und ist em Kürlt des Reichs. Der itzige ist Carl Ni- «olaus Alcrandcr, des H- R. Reichs Graf von Snllremoitt, Probst von Thungern, weicher den 20. April i?6z. zu dieser Würde erwählet worden. , > ^ . sittlich, /.rockmm, Inefle, k.uz'c!:, Haupt» * üadc im Bißchuiff dieses Namens/ in einem Thal an der Maas/ welche die Stadt in a.Theüe abtbcilet/ die aber eine schone steinerne Brücke wieder zusammen hanget. Sie ist groß, reich/ und hak eine wichtige Modelle. An. >?or. wurde sie durch die Holländer und ihre Murten mit Sturm erobert, und ist im Utrechkischen Frieden ,7,2. an das Stift wieder überlassen, auch vermöge eines geschloffenen Vergleichs 17,7. von den Holländern an den Chursür- ffen von Cölln, alS damaligen Bischof zu Lüttich, wie es war, würklich abgetrecten worden. Den az.Merz i7z4> brannte der bischöfi-Pallast allhier ganz ad, so, daß von «Uen Meublen und kostbaren Schildereyen sehr wenig, von allen Documcncen aber nicht das geringste können gerettet werden. kiiycburg, Schloß und Herrschaft in Ost- gricßland, zwischen Norden und Hang, der adelichen Familie »»»Kmphausem-ge- hörig. Lützel, Lmrlla, reiche Benedicliner-Abtey im Stifte Basel, z. Stunden von Psirc. Nicht weit davon liegt das Collegium der regulircen Chorherren Augustiner--Ordens, Llem-Lutzel genannt, so nach Solothurn gehörig. Lützelberg/ Schloß in Ober-Oesterreich, im Atter-See. Lüyelbur g, stehe I-uxsmdoui^. Lützelstein, Flecken und festes Bergschloß, nebst einer Grastchaft gleiches Namens, zwilchen Lothringen und El,aß, den Pfalz- grafen von Zweybrücken gehörig, ü. M. von Scraßburz gelegen. Lützen, /.»een-?, kl. Stadt und Amt nebst eurem testen Schloß, 2. M. von Leipzig, im Stifte Merftbmg, allwo der^Konjq ln Schweden, Gustav Adolph, dcn ü.Nov. >Sz2. wahrender Schlacht umgekommen. Ulyenburg, nahe a.l) rrloirenburft. Luxemburft, liehe Luxembourg. Lukmng, grosser Skrohm in Indien, welcher,,einer Grosse wegen, die Mutter der Wasser genennet wird. An diesem Scroh- nirgends, ftnderma» manchmm die weiffcn Elephanten, welche der ".'cht nur für Könige gehalten, londern auch als et- göttliches verehret, ja aus lamer gül- espelset werden, offener Flecken in Ruß- denen --eichirren gespeiset werden. Lubi-i-Velilti, grosser sffenerFleckeni.. - s»"* land, so. Werste von Pleskow, wenn man! reich. ^ r nach Smolensko reiset. *- . vomark, Strich im Schn Lappiairde, weläftr gegen Osten «n Sü« der-Bothnien, gegen Süden an Pitea- Lappmark, gegeii Westen an Norwegen, und gegen Norden an Torneä-Lappmark granzet. Har den Namen von dem stich- reiche,, Fluß Luleä. Siehe Lul)!« Lulow, Stadt in der WopwvdschaflSeudo» mir, in Klein-Polen. l-llmMn, siehe Lumen. Lumbier, Stadt «M Fluß Sr« lozar, im Königreiche Navarra, in Spa» men. Lumelllno, siehe Imumellma. Lumellc», kleine Stadt in dem GebietheLaumellina, am Fruß Gogna, im Herzogthum Maylano, in Italien. Sie ist vor vielem die Residenz der Longobar- dischen Kvuige gewesen. Lumen munäl, ein Licht der Wett, wird derjenige genennet, der sich sehe- berühmt gemacht. Lumen, Lumnin, /.r/mm'num, Flecken, Schloß und Herrschaft im Stifte buMch, an den Brabantischen Gränzen. Lummes, kl. Stadt in Retelois, in Champagne , nebst dem Titel eines Fnrsteii- thums, an der Maas. Lun, kleiner Kluß im Herzogthum Bremen, welcher sich in die Weser ergeußr. Lun-e monier, siehe Monden-Oergr. Lunden, guter Marktflecken m Nieder» Dilhmarsen, z. M. von Hende, dem Her-^ zöge von Hollstein-Goccorp gehörig. Lunden, Lc^»ckrns-',-,n, Hauptstadt in Schonen, nebst einer Universi, tat, welche issg. vom Könige Carl XL gestiftet worden. Sie ist sehr alt, und durch die vielen Kriege sehr niinirel worden. Vor diesem hatte sie einen Erzbischof, welcher 6-Birchümer unter sich gehabt, der aber abg-schaffet und an dessen Statt ein Superintendent dahin gesetzec worden, der den Titel eines Bischofs bey- behalten. Lundenbm'ft, Lundenberg, kleine Stadt, nebst einem Schloß am Fliiß Teya, im Marggrasthum Mähren, anitzo den Fürsten von Lichieiistein gehörig. Lunäy, kl und wüste Insel in Engelland, Key dem Einfluß der Saverne ln das Jrr- laiidische Meer, weiche voller Felsen ist, daß man nur an 2. Orten anländen kan- Luneglsnn, L„nan/i, , Landschaft iw Toscana darinnen daSHerzogshuniM^ss«» lisgt. Es giebt viele Lebnleuie darinne, welche Prinz Eugen von Savonen im letzten Spanischen Succeßions-Kriege wie« der unter vormaligen Kaiser!. Gehorlam gebracht. - Stadtlein in ^ie^er-Lsn» guedoc, 4. M. von Montpellier, in Frank« Lustä L^m/feilet. ! Lunsrä, Almers, Lolli,, .Strich 'M Schwedischen, B:rq-nN apolis, ,»derProvm;De--r»äi l-avoio, zwischen Neopolis und Pozznol», dessen 64a Luneeres Lupow Lupow Luxembourg dessen Brunnquellen sehr gut sind, Wnn- den zu heilen. l.unsns§, sind Werke, welche vor die Ravelins, oder halbe Monden, der Festungen angelcgec werden, und dieselbe bedecken. Eine Seite wird von dem hinterlicgenden Bollwerke, die andere aber von der daneben gelegenen Vunsrr» desenoiret. Vor dieselben wird noch ein kleines Raveiin ge- legei; und diese Werke zusammen nennet man neuste Lünetten. l-rmevill», Luenstadt, k^rüer, feine mit Wallen umgebene Stadt, nebst einem schönen Schloß in Lothringen, 4. Meilen von Nancy, am Fluß Mourre. Sie hat ei» vornehmes adeliches Frauenstist, dessen Aedkißin Fürstl. Standes seyn muß. Die Canoi'ißinnen aber können daraus Heyrathen. Der An. >767. verstorbene König Stanislaus? Herzog von Lothringen, harte diese Stadt zu seiner Residenz erwählet, und i 7 Z 7 . auf dem Schloß sein Hofiager genommen. feste Stadt in China, in der Provinz Suchuen, in Asten. Imnvg'ivsn, Stadt in China, am Fluß Can, ilssder Provinz Klangst, welche nebst ihrer Gegend von denTartarn ruinirecworden. I.un^i, Stadt in China, in der Provinz Queucheu, in Asten. Lunte, ist eine Art von Stricken, womit man ehemals die Musqucten anzündeie, und bedienet man sich derselben auch zur Anzündung der Minen. Sie werden von allen geschlaqenen>lsrricken gemacht, welche man mit Schwefel und Salpeter stedec, selbige nachmals itrvcknen lasset, und dicke Stricke daraus spinnet. kunzennu, Grast. Schönburqstchcs Stadtlein, unweit Rochlitz, im Erzgcbürgischcn Kreise, unter die Schöndurgijche Herrschaft Rochsburg gehörig. Luogotsnencs, heißt in Italien »nd sonderlich iin Venetianischen Gebiethe, ei» 6 ou- vemeur, oder Statthalter, dergleichen sich zu Uöine, und in vielen andern Städten befinden. r.ux--kli, kl. Stadt in Natolien, in Asten, am Fluß gleiches Namens, der sich dey Pa- lormi ins lVIai« ä> IVlarmor-t ergeußc. L-upanna, Insel auf den Küsten von Dalma. tien, der Republick Raguia gehörig, nahe bey der Insel Mezo- Sie har eilien bequemen Hasen, und die Einwohner haben sie so angebauet, daß nunmehr» ei» vorcresti- cher Wein, Cicronen und andere^ Fruchte daselbst wachsen, auch schöne Gebäude an- zutreffen sind. Lupo-VlanLo, kl. Stadt in Hasten, in Istrien, dem Haufe Lesterreich gehörig. Lupow, Fluß inHinter-Pommern, welcher lehr fischreich, und an etlichen Orten schif- bgr istl er bat seinen Ursprung «ns der Lupossrer-See, und fallt unnuttclbar in die Lstfee. Lupow, Flecken im Herzogthum Wenden,ln Huiker-Pommern, denen H rren /»,, Erumkow gehörig. eLs gehören viele Dorfschafcen dgrzu. Luppe, aisv wird ein kleiner Fluß, »derber Mühlgraben genennet, der zu Linde,um bcv Leipzig, aus der Ester qeleicec wird» und hernach ln die Saale fällt- Vure , siehe Luders. l-ulixnun, Stadt und Schloß ln Poitou, am Fluß Ponne, und der Slammort der durch die K'reutzzüge nach dem gelobten Lande bekannten Familie von Lustgnan. VuL, Fluß in Italien, welcher an den Grän« zeu desHerzogihumsUrbino entiprlngek, und kiM ill bell Veiierianiill!e,i!>p<>-,d„a,„ und sich l» den VenetiaiiifchenMeerbuseii ergeußc. Luffar-t, ein grosser Wald in der umeri, Pfalz, zwilchen Heydelberg und Wimplen, weicher etliche Meilen lang und breit ist. I-Uii»n, stehe l.ucon. Vuttrc, Iler- »»^Herrlichkeit, einer Sach« ein besonder knnbra, d. i. Glanz gebe». Luröer, siehe Königslutter. Lurster.rner, siehe Evangelische, inglei« chen protrsianrcn. Lurrz, Stadt ini Satzer-Kreile, in Böhmen. Vmii, Stadl im Eanton Bern, m der Schweitz, am Genser-See. Lurrer, Fluß inNftder-Elsaß, bevWeissen- burg, wo er baid in den nahen Rhein fließt. Lutter, Fiuß in der Grastchaft Ravensberg, in Wcstphalen. Lutter ai» Barenberg, kl. Stadt, 2. M. von Koßlar. Hier würde rer König von Dänemark von den Kaiserlichen , 6 r 6 . geschlagen. Lutterbern, Lauterbach, Fleven und ehemalige Grafschaft im Fürstenthum Eru- benhägen, dem Churlürsten von HÄiiie- per gehörig. Lutterberg, eiisLrt, nicht weit von Cassel, der durch den Sieg der Franzosen üder die comdinirten Hannoverai,er und Hessen den 10. Dct. , 758 . und durch den Verlust, den dte vereinigten Französische» und Sächsischen Truppen am 23. Jul. >762. von den Allürten crift.e». ein Ändenleu erhalten. Änterwoct, Stadt in Eugclland, in der Grafschaft Leiccsret. Luye,1, kleiner Orr im Poinilchen Licstaiid, am kleinen Fluß Roßten. I.UVU , stehe Level». Vuvitio, Flecken an dem Vsg» ur-iMvi», inderMayländiicheii Granchüik Anghiera. Lvwsw, stehe Lemberg. Vuxcmstourg, Herzogthum, und eine von den 17.Provinzen berNnderiemK, weine gegen Osten an das Erzsilft Trier , Melk Süden au Lothringen, gegen Wst.i^an g !> I r s i !> cs » » » U. :>'i !-1 »ch «s -s !M b!» A Ä> z!» .yL j-»> ,b? Luxembourg Luvrisberg Luzara Lxnrfiord 641 Champagne und das Sine Lüttich, gegen Norden »öer gleichfalls an itzt gedachtes Süll »ns das Herzogthum Limburg grän- zet. ES istssruchtbar au Wein, Gerraide uiidEisengruben, »nd begreift 2z. Städte und 110s. Dörfer unter sich. Man rheilct es in 2. Quartiere: in das Deuyche und in das Mallonische. Die Franzosen de« sitzen Llommeäi, Kvolx und Dnivrivills, nebst ihrem Zugehör, welches dannenhero das > französische LvremburA qenemret wird - Das übrige aber hac koim der Krone Spanien gehöret, ausser Nodenmachern, welches den Margarascn von Baden zustehet; und ist dieies ganze Herzogthum so- ^. /Dl 2 Lohl von dem Könige m Krankreich, als auch von Philipp V. in Spanien, nebst der Grafschaft Naimir, dem Chnnursten von Büvem ejngeraumet worden, bis es en^^ lich >ritz. in dem Ucrechcischen Frieden zum Doicheil des Hauses Oesterreich an Lre General «Staaten abgetrciten worden, doch »nl Bedingung, dag der Chursürst von Bayern solches biS zu seiner Wiedereinle" tzung besitzen sollte; und als diele im Ba difchen Frieden 17 >4. erfolgte, ist der Spa „ischeAisthell des Herzoglhnms dem Kaiser Carl Vl. eingeraumei worden. In diesemTheil hat man An. i/za. eineMüie von Hmimorüo em^e^ec, weiches beiser alS das Ungarische scytt sott. ^uxrmbour^', LützelvovA, Hauptstadt des Herzögcbnms dieses Namens, am Fluß Ä!sitz,Altztt,Eltz, oder ezii- Lom-, welcher hindurch fliestet, L.M.vsn Metz. Sie ist groß, und eine berühmte Festung. Der größte Theil der Stadt liegt aus einem hohen Felsen, der übrige Theil aber gehet den Berg herunter bis an das Thal. In dem Pallast wohnet der Gou- rerneurdeölLandes. Der König in Frankreich nahm diesen Ott An. 1634. „am einer kurzen Belagerung den 4.Jnnli wea, er sollte zwar, nach dem Ryßwiüischsn Friede», an die Spanier resticuirct werden, aber in dem spanischen Sncceßivns-Krleg wurde er meistens mir Franzosen besetzet, damit von selbiger Seile kein Einbruch vou deu dohe» Alliirreu nach Frankreich geschehe, bis er endlich im Badischen Frieden Lu. ,714. dem Erzhause Oesterreich zugtthciiek worden. I.uxomüvui^, siehe Poxsuil, Stadt in der l cuncke-domts, all- wo ein berühmtes Gesundbad ist. t-uxurl, grosser Flecken aus dcrJnselCepha- lonia, in Griechenland, Key dem Eingänge «es tzasons Argostoli, darinnen viel reiche Coriisthen-Handler wohnen, fuyuen, siehe Lünen. l.uviier, einStädtgen a,i der I.oir-.in'I'ou- rom-, mit einein schloß Mild den, Tttel ei- neS Herzogchums. ;c>. Häuser ab. IxUL/.i, Flecken in LLlLbriL cltio, i,l Neapolis, am Fluß Crate. l.ucvov, siehe Lemberg. I.v, gewisse Art der Meilen in China, ist Ästen, von 242.Geometrischen Schritten. Dieser 1 >v mache» 10. einen ku. I^vcoonis, aiio hieß vor Alters eine Landschaft in Klein-Asien, welche gegen Süden m Cllioien,gegen Westen an Cappadoclen,ge« gen Oste» an Phryzjen und gegen u'ordeir an Galacien stieß. Heut zu Tage ist der Districi von Koni, in dem Laude der Kara- mans, am wahrscheinlichsten das alte Ly» caonia. Das Land ist sehr fruchtbar, und wird von Griechen, Türken, Arabern und Juden bewohnt. Lyck, siehe Lick. Lvchcn, suche Lichen. l^yciL, war der Name einer Landschaft ist Klein-Asien, die zwischen de» Provinzen lag, welche vor Afters Pisidien, Carle» und Pamphilien qenennec wurden. Heut zst Tage gehöret Lycia zu dem eigenilicheu Alidoli oder Natoiien. s.vrlbulg, Stadt in Herfordshire, in Engel» iand. I.väi», war vor diesem gleichfalls eine gross« Landschaft in Kiein-Asien, welche auch IVlWnir» hiesse, anietzo aber lQmsi genen- net wird, deren alte Einwohner zuerst sol» len erfunden haben, Gold zu prägen. I.vmderzch, Stadt in Lincolnshire, in En» gelignd. Lyin-vs, Amt im Holländischen Geldern,zur ScadtZevenar, und insClevische gehörig. Lymsiord, ist kein Fluß, sondern ein langer schmaler Busen ist Nord-Jütland, welcher aus dem Lattegat, bcu dem kleinen Wasser-Fort, Haseischanz genannt, ins Land hinein dringet, und aik der Westseite bey Harböer eine lchmai« Landenge machet, weiche Th»e und Wend» ^ffel an die andere Provinzen hanget. Die, 642 Lxn Maas ser Lymflord ist nicht alleine schifteich, sondern auch einer der besten Busen in der gvelk, und giebl denen daran gelegenen Städten zur Handlung die schönste Be quemlichkeit. Iv^it^cL-I^vnnc, /.EM grosse Stadt, nebst einem bequemen Hase», in der Provinz Norlfolk, in Enqelland, am Einfluß der Suse ins Meer. Sie ist eine volkreiche Stadt, mir Gräben mid Mauern «ohl verwahret, und schicket 2.Deputirte ins Parlament. Lynar-, Gräfliche! Geschlecht« in der Meter Lausitz, welches aus Italien seinen Ursprung hat, und schon bcy nahe vor -o-. Jahren nach Deutschland kommen, allwo es am Chur-Sächsischen und Brandenbur- aischen Hofe öfters hohe Chargen bedienet, Lvndowly, Stadl in der Polnischen Wov- wodschast Ehelm, in Klein-Neuffen, in L.^c<ü,'sind ej„e gelehrte Sociewt zu Rom, welche zu Anfang des 17. Seouli zu Erco- llrung der Historie gestiftet worden. Ihr Wapen ist ein in Porphyr-Stein gegrabe- t.vnceo, I.>ircrn, Fluß in Makedonien, in Griechenland, welcher sich in den Fluß Distrizza ergcußt. I^'nnr, flehe Um. U>on > siche Uion. ^ Lyponryan, Festung r» Croatien, den Chri- sten gehörig. Lyprau, siche Ljptau. siehe Ui 5 . ^ . Lvserorr, Drrgeburge rn Curland, erstrecket sich gegen Westen in die Ostsee. Lvskowo, kleine Stadt an der Wolga, rr. deutsche Meilen von VUiLneinor'ogc-- r-od, dem Prinzen von Meiitc» gehörig. Mailand Mckcejovice Es wird aüdawiele Leinwand gemacht, uni «eit und breit verhandelt. Uvlss. ein bcrühwlerOrk in der Picardie, Z. Meilen von Laon. ^ - UviU», ehemalige berühmte Stadl in Klein- Asien, in der Provinz Cilicie», unwert der Stadt Derbe. GL wird ihrer in der Apostelgeschichte gedacht ; heuczu Tage ist aber nichts mchrvon ihr als der Name übrig. U>ili, siehe U-ltli. ^»ulsVoder rUcin-Medina, vernehme E Stadt in Nicdcr-Sgvpien, - ... welche von den Egyptierii für heilig gehalten, und woselbst alle Jahre ein grosser Markt gehalten wird- -,, , rNa.nftlka, Gelürge iii Kwmi-Lappmark, in Schwede». Es liegr zwischen dem Borh- nischen Meerbusen und dem Nordmeer. Es besteht aus vielen Feldern und Morasten. Die Eftnvohner nähren sich von, Fang der Rennrhiere und der Biber, riiaarsirand, siche Masirand. rrl^as, leleuld, Mer, grosser Fluß, so in Champagne nicht weit von Langrce entspringet, die Niederlande durchstroh- n>", und sich bcp Dort in 0. Arme zmbei. let, deren der »endliche die Merneaeren. »et wird, lind bep Rotterdam vorbey M'. sek. Nicht weit davon vereinigen si« wieder, und letztlich iätteterzwuchenBriel und Kravcftiid sehr breit in die Nordsee. Maaalanb, kl-Strich Landes iiiderUsill, von Herzo-lcnbnsch in Brabant, zwischen dein Fluß Maas, dem Lande Ravenstein und Peelland. rikaasrand-SIuya, schöner Flecken und Hase» in Süd-Holland, 2. M. von Rotier, dam, wo die Maas in die Nordsee fällt. Mans-Wael, kl. Strich Landes in Gelder», zwischen Ravenstein, der Schanze Vom,, und dem Stadtgen Ticl, an dem Fluß Wael , darinnen Barenburg die Haupt« stadt ist. Msr, siehe Mvr. Mcsv.Miicao, berühmte Han» delsstadt in China, nahe an Camon, weiches die äufferste Landschaft von China ist, auscinerHaibilisei. DieStadr gehöret denen Portugiesen, und haben sie daselbst einen starken Handel angeieget- Der Hafen daselbst ist mit einem Schloß vir« sehen. Mehrer, siehe lulu.ulirs. Mcmistes, Lülidschm c mid kl. Stadt nebst ei» ncm weilen Hase» in Daimakien, am Ve» necianischen Meerbusen, denen Murcia» nern gehörig. Mcstlli , lVlucutlurs Stadt auf der Insel Ce« lebes, in Asien, die eine von den Moiucft« scheu Jnftiir auf dem Inoianischen Meer ist, nebst einem berühmte» Haft», weichen die Holländer fleißig besuchen, und sind die ankommende und «bsahrende Schiffe von allen Zöllen sre». Sie ist die Hauptstadt des Königreichs Macasar, und -wischen den Insel» Ceiebes und Svlaro ist di« Meerenge von Macafar. Der König ist mahometanisch, wie auch die meisten Ein- wohner, und haben dicJeluicen die christliche Religio» daselbst zu predigen aiige- fangeii, aber noch zur Zeit mit gar schlechtem Erfolge. Vieles Land ist sehr reich au Cocos- mid Indianischen Feigenbäumen. Mccbni, Herzoqchum in der Landschaft Ca- pitanata, in NeapoiiS. , ^ Mc-I^üKll, Ivkuxtlei.l, Stadt SMIliiß Bll» iin, i» der Provinz Cheshire, in Cngellaiid, führet de» Titel einer Grasschast, und hat eine guce Manusactur von Knöpfen. Nacco, Königreich i» Ober-Aechiopien, IN Afrika, gegen den Kluß Zaire. Dem König« desselben sind >--. andere Könige cributbar. Mceäom-i, ist ein Thcil von Griechenland, zwischen Romainen, Bulgarien, Albanien und Livadie». Vor AlcerS war ex, em bc. rühmtes Königreich, heutiges wascs abec wird es in vier Provinzen, nemIich, Ma» cedonien au sich selber, ftunboli, Mn» und (Kmenoliwli eingecheiler. - Nücezvvice, Stadl an der Weich,«» iN der - V jMcerara Machland- Machselram N?adayascar 64z > 7 << 0 i !-> -- Wovwodschask SenboMir, in Klein- e-ne derivornebmsten Städte in der Mr-!>-i'^n<:onL,imPch!iliche>i Gcbtethe, mW die Residenz des PMlichen Legaten, «m Muß Ehienco gelegen. Sie hat eine Universität und ein Bißthnm, mit welchem das zuTolcntiiio vereiniget ist, undgeho- ' retimterdeiiErZbilchoszüFernm. Ä.- 73 Z. liire flegrosseu Schaden vom Erdbeben. »Kc:,lren, sich martern, quälen, elendiglich dmchbringe», abmalccii. ^ucli3-n>cg, Mcksüco, grosse» Vorgeblirga in Biscaya, in Spanien. . .. ^ . Klncli-cvu, /kk-rc/,-co/wm. Hauptstadt des Herzoglöums Netz, in Bretagne, am Fluß dluckinn, eine unter den rechten Molucki- schen Inseln, auf welcher die Holländer die Forts Alsurilii, ' 1 'sfstlo. NMIIonn U»d re-lknc-lo besitze», und vieles Gewürz an Nelken allhier holen. «Nachiavellisten, haben den Namen von Nicola» Machiavello, welcher zu Ansang des is.Seeuii gelebet, und unter andern ärlehrcr hat, daß ein Oberherr an keine Reichsgrundgesctze gebunden sen, wenn er nur seinen merklichen.Nutzen allenthalben besördern könnte. Er war aus einem vornehmen Florenlinischen Geschlechts, welches An. >727, ausstarb, doch hat der letzte Marquis von Machiavelli den zwenten Sohn des Marquis Nangoni mit der Bedingung zum Universal-Erben ernennet, daß er das Wappen und den Namen des Hauses Machiavelli führen toll. tlüciimi.-, heisset ein künstliches Gebäude ober Instrument, dessen man sich im Kriege, aus dem Theater, und bei) andern Gelegenheiten zu Beförderung eines gewissen Endzwecks bedienet. tNachineu-Tchsf, Hindi ML inf-rnrl-, war eine Erfindung, deren sich ehemals die Engellander bediente». Unten in dem Raume des Schisses simiden 200. Fässer Pulver, oben war es bedeckt mit Schwefel, Pech, Harz, Werk, Stroh und Reißholz, darüber lagen gewisse durchbohrte Bretter, damit die Flamme» durchdringen möchten, sodann aufdenfelbe» mehr als 340. mit Granaten, Stückkugcin, geladenen Pistolen, Ketten, grosse» Stücken Eisen und Feuer- faffenden Materialien gefüllte Earcassen. solche Machine vcrnrsacher, ist gar eutsetz- llch : weil sie aber allzuviel kostet, und die kvelegenheit es nicht allenthalben leidet, sie nahe genug anzubriiigen, so ist die Gründung mchr weiter epcoiircr worden. «lackstand,vterte!, sonst Schwarz-Vier, >st der dritte Theil von Sbcr-Oestcr« N' waches gegen Osten a» Unter« Oesterreich, «egen Süden an die Donau, gegen Weste» an das Mühl-Bierkel, gegen Norden aber an Böhmen grunzet. Nlachfetrain, siebe Maxell.---., «. Mackowiy, ein festes Schloß in Ober-Ulk» qarn, r. Stunde von Barcseld. nr.ickl»», Mockviu, kl. Stadt in Frießlanö, nebst e-nem feinen Hafen, 4. M. von Leu« warben. Nucoco, Königreich in Aethiovien, am Fluß - Zaire, unter dem L^owr-, dessen Ein» wohner, Llutöiez genannt, Mensche,irres» ser sind, und soll ihr König 22. andere Ko» nige, so ch», ttibucbar sind, unter sich h«. bei,. Die Hauptfradk darinnen heißt SNon» sul, und holen die Portugiesen von dar Sklaven und Helfeirbeiu. hstucon, fl. Stadt in Bourgogne, in Frank» reich, a» der Rhone, ist wegen des guter« Weins, der daselbst wachset, berühmt. lVlncorvir, , stehe IVlnrcstoviL., M»cral>ora, e>» sehr geringer Ort in den» Brandenburgischcn Preussen, an beneir Lithauischen Gränzen gelegen. IVlueiLn, lVlsKerM, Provinz in Persien, ge» gen das Indianische Meer und das Reich des Moguls gelegen, dessen König den Persianern zinsbar ist. östucrcmU, Schloß III Dalmatien, in der- Provinz Herzegovina. Lstaculiren, besudeln, beflecken, beschmieren; daher Macuiarur, welches nicht nur dass» genannte graue Löschpapier, sondern auch das verdorbene Druckpapier, so man zum eiuwickein brauchet, bedeutet. öluä-lgLtcLr, aus Arabisch, Ssr-näst,, Insel ans dem Aekhioplscheii Meer, Hey Afrika, an der Küste von Zanguebar, welche An. >;o 6 . von einem Portugiesen entdecket worden. Sie ist eine der größten Insel» in der Welt, und fruchtbar an Reiß, Po» meranzen, Citronen, Melonen, Hülsen» fruchten, Baumwolle, Zucker, Ingwer, Safran, Taback, u. d. m. wie auch an Gol!> und Edelgcsteluen, ausgenommen Dia» mankeii. Die Einwohner sind cheils Ma» hometaiier, theils Heyden. Die Franzo« sen nennen sie die Insel In Dsui-lüne, di« Portugiesen aber die Insel St. Laurentii, ».erstrecket sie sich in die Lange auf 2,o.un!» in die Breite auf 70. Mellen. Sie ist überaus heiß, und wird in viele Provinzen eingeiheilek, welche von kleinen Fürsten, die das Volk erwählet, regieret werden, und sind die meiste» gegen Nordenden Eu» ropäern unbekanm. Die bekanntesten heissen das Land 3 »m ^ni-olo, ^rco, kor« sux krunes, Tzm-cvsre?, Islnsrnn-r, Wo- fstisksnli, br»nAM-rre, Lnrempoule, odek das Thal ^mboule, hnuM, oder OnrcLnolü, die TVmpnrres, die lVIxesticores, »voule, das Land der Xsfe-, Oock-l-t, kke- fomi, das Land Ouän, das Land kr-cc-l, das Land ^nckrs» und ^nstLNÄck. Die Fran» zoscn haben auf der Süd-Oestljchen Küste St » t» 644 Madame Maderasparern Madia Madrid zu Bedeckung ihrer Colonie das Fort Dauphin angeleget. Lüs-inme, ist ein Ehrentitel in Frankreich, welchen man den Herzoginnen,Fürstinnen, und ander» Standes- und vornehmen et lichen Frauen zieht. Man titulirct auch die Königin lVlsäumc. Wen» mau das Wort vlsäsme ohne Zusatz Nimmt, so wird des Königs Bruders-Gemahlin, des Königs Taters-Schwester, oder des Königs Mutter-Schwester , -dadurch verstanden, und ihr zugleich der Titel^Ir-ll-krönst gegeben. Die Herzogin von Savoyen aber wird tlscirime Kov^Ic genennek. Man nennet auch geringere Weiber lVIsäums; jedoch steher der TiteMsäemoiLIIc, zwischen der «delichen und der bürgerlichen lVlräsms mitten inne. Wenn das Parlament in Engelland die Königin gnredec, so brauchet es gleichfalls diesen Titel. HlLäW, Türkische Stadt in Romanien, 4. M. von Sonstantinopel, hat ein Schloß, daraufsich derRagoczy ehemals aufgehalte. M-äcirs, stehe lVlLäcis, Naclemoilsllc, ist ein Ehrentitel, welcher den geringen adelicheo Frauen und Töchtern gegeben wird, und bedeutet dieses Wert mehr, als die bürgerliche Aüsftnm-, weniger ober, als dieadeliche Mmls-ne. Man Nenner auch insgemein Nsä-moiM- alle Zungsern, wenn ste nur nicht von dem gemeinen Pöbel, oder Töchter der Handwerksleute seyn. Wenn man aber das Wert NsäcmoitellL ohne Zusatz nennet, so ist es ein Ehrentitel, welcher in Frankreich des Königs Bruders Töchtern, des Königs BatersBruders Töchtern,oder des K önigs Mutter Bruders Töchtern gegeben wird. Seit 17Z4- ist «»geordnet worden, daß dieser Titel künftighin nur der ältesten Prin- zeßi» vom Geblute, soll gegeben werden, welche auch die mit diesem Titel verknüvire I'Lnüon und andere besondere Ehrenbezeigungen genießt. Madcnberg, ein Schloß im Bißthum Speyer. LgscieiL.LIsft-nig.Zusel aufdem Atlantischen Meer, zwischen den Azorischen und Cana- rischen Inseln, welche reichist an Eelrayde, Zucker, Honig, Früchte», und vornemlich au Wein, und ist sie An. 1420. entdecket worden. Sie gehöret dem Könige in Portugal!, und wird von einige», wegen ihrer Schönheit u>s Fruchtbarkeit, die Löni- gio dev Inseln genennet- AgLÜLiitlpstsn, lVlsärL§, wichtige Handelsstadt im Königreiche Nqrstnga, auf der Ost-Indische» Küste von Eoromandel, in Asta, nebst einemHafenundderwichtigen Festung St-Georg, eine halbe Meile von Sc. Thomas, und z6. M. von Tranquebar. Sie wird von den Eiigelländern besessen, weiche daselbst ihre Factorey, u»d, duckh Anstalten der Dänischen Mißivnarien zu Tranquebar, hier eine MambarischeSchnle angeleaet haben. Sie wird auch oft das Fort Sr. George genannt, und ist der Haupkplatz der Engl. ColonieOstindien, wo der Gouverneur restdirec. Lssstin, Niax»>dal, stehe Volmsgis. MncllllL, lVI-clvli, keines und reiches Stadt« lein im Herzogthum Mancua. lVInäonns äellL OisLig, liegt in dem Herzog« thum Mayland, nicht weit vonRipalca. lV-Is. Seelen gerechnet werden- Sie hat auch -.schöne Brücken über den Manzanares, wiewohl der Fluß im Sommer bisweilen so auscrvctnet, daß man keiner Brücke vonnöthen härie. Die Straften sind breit niud gerade, auch findet man viele grosse Plätze und vortres- liche Kirchen und Palläste. Nur dieses ist schade, daß die Straffen durch die nächtlichen Unreinigkeiten sehr unsauber werden , welches im Sommer einen grossen Gestank, und im Winker eine» heßlichc» Morast verursachet. Der Königi. Pallast liegt auf der westlichen Seile der rsiadt an einer Höhe, von der man eine vorlres- liche Aussicht hat. Die Kirche N-IlaZ-n« iwrL ä'/rwcna ist eine der prächtigsten und wird von dem Hofe dcy allen erircnlichen Vorfällen besucht. Wen» ,emand in Madrid ein Haus banec, so gehören dem Könige die unter» Zimmer zu, welche er vcrmiethcn oder verkauften kan ; cs ft» dann, daß ihm der Llgenchumsherr solches Recht auskanffet. Die Spanier hieften sonst ihr Madrid so hoch, daß viele Barer im Testamente den väterlichen Segen nicht Höher zu ertendireii wußte», alv wenn sie ihren Kindern wünschten, daß sie die Zeit ihres Lebens in Madrid zubringen mögen. Dieser Ort kam An. 1706. und 1710. m König Carl des Ul. Bolhmaßigkeit; Er ließ sich auch das letztem«! daselbst für einen König ausrusen, es gieng aber beydesmal wieder verlohrcn, und hat nach der Zeit oft König PhilippV.seiiien Hof beständig all- hier gehalten. ^ .. . ., Maäricl, Köii. Franz. Lustschloß IN der lül- ä- bbunco, im Waid, bey Boulogne, an der Seine, welches Franz l. König »i grankr. nach seiner Gefangenschaft gcdmmhac. / Madriers Mückerding Märtyrer Magallon 645 W-kM, sind Bretter oder Bohle», 5. »der 6. Daumen dick. , . . « - NeKigK, ist bey den Ital,aiier» ein kurzes Gedichte, darinnen sie, ohne einige lU-nlur der Reime, etwas scharfsinnig lassen, und gemeiniglich dem Leier, rerner nachzuden- km, Gelegenheit geben. Der Hauptver- stand pfleget allezeit aus den letzten zwe» Rcinien, auch wohl nur ans der letzten Zeile zu erscheinen; in den vordem aber werden gleichsam gewisse «metzt, darinnen man sich so lange aufhalc, bis man es in die Runde gebracht, daß dieCon- ciusiüü heraus gezogen werden kan. Di« Zcali.mer habeii diese Art Gedichte errun- heu, weil sic sich zur Musie schicket. Be» den Franzose» ist chlcün ü- 8. Ool»,!;, und bm dm Deutsche» Caspar Ziegler der erste gewesen, so ihn-'» iiachgefolget. Mstrigal-i» , Dorf, nicht weit von Merida, im Spanischen Estremadura. Aliyier starb,z>6. König sierclinMsur Laibolicroi. Isisckim, ist eine weitlaussige Provinz in Aste», und zwar in Ostindien, die von dem Vorgeourge Comorin bis ganz ans Euer der Küste von Eoromandel, der Insel Emion gegen über, forcgehet. Ihr Regeuce wird der Fürst, oder Nabob, von Madura genennec. An der Küste wird jährlich eine groffePerlensischerey gehaicen. Niistum, Hauptstadt desNabobs, oder Fürsten von Mdura, in Asien. Mämo, kleine Insel aus dein Indianischen Meere, a» der nördlichen Küste der Insel Ja»«. Es ist aus derselben ein Königreich und Gradl gleiches Namens, bNacklev, siehe Mcckleo. rllabrcn, Marggrafschaft, zwischen Böhmen, Schlesien, Unqacn und O.sterreich gelegen. Sie ist ein Theil vom Königreiche Bödmen, aber zugleich ein Deutsches Reichslehn, gehöret dem Hause Oesterreich, weiches dasselbe durch einen LanoeShauftmann regieren taflet,und wird in n.Kreije cingechstiet, nemlich in deii Or-Iioer- Dliniitzeo- 'Irndischeo-Znai- mrr- Prenowec. nud ^gi.ruco-Äreiß. silahrensels, Schloß und Herrschaft im Hi- sterreich, zKsileiien von Micterburg, dem Frepherri, Brigida zugehörig, ümma, Stadt in Arragonien, in Spanien, gegen die Eatalsnischen Gränzen. NlMsteom , siede Moskästrom. ^alm, siche Wetteran das und Waldgerichte genennet, solähr- lich an einem gewissen Tage von dem Land- >» Hessen, der Homburg an der besitzet, ais auf welchem Orte dieses ALI hattet, gehalten wird. Es hak seine,, Gra'nzen, und waches so viel, als Gericht bedeu- demselben nicht nur vonForst- vnd Laldiache,,, sondern auch von Granz. streitiakeiten, und was zur Sicherheit der Strassen gehöret, gehandelt wird. Märtyrer, sind diejenigen, welche Christum bekennen, uns sich diese, wegen msccern und hinrichten lassen, auch deswegen ln der Catholischen Kirche als Heilige und Schutzpatronen verehret und angerufen werden. Maescyck, siehe Majeyck. Maesiand, suche Nlaasland. Nl-retlnndslys, siehe Maasland-Sluy». Lchrribrul, also nennet man den Nord-West« Wind ans der Mittelländischen See. Mullibro, Vloüro, Städtlein und Herrschaft in dem-Venetianischen, in Italien. Ailhier ksnimen die Personen und Maaren aus Deutschland an, und werden von dar nach Venedig gebracht. Muoibro äist Sucro paIu/,7.0, ist eine sehr Hohr Bedienung am Pabstl. Hofe, die meisten- theils den Pabstl, Beichtvätern aufgetragen wird, und dessen Verrichtung sonderlich in der Onlur aller Bücher, so man in Rom drucken und verkaussen will, bestehet. Er ist melstentheils ein Dominicaner-Mönch. Lstaosti-o cli Onlz, ist der oberste Hausmar- schall am Päbstlichen Hose, welcher,vlele andere Bedienten unter sich hat, so für die Reliquien, Ri-n»n I)K, Allmosen, Juwelen und Pabstl. Geschenke, welche grossen Herren zugeschrcket werden, sorgen muj- ftn. Es alebc dergleichen auch an ander» Itaüänischen grossen Hosen. Ubacs-av' , p. M. vs» Clausenburg gegen Westen. Magazin, heisset ein Ort, rvo man einen Vorrath an Waarrn, Lebensmitteln, oder Kriegsmnnitivn verwahret. Ein Kriego- msgazin stehet unrer dem Teneral-Ärteqs- commissario, welcher seine Kricgscommis- ' sarien, Proviant- nno andere Kriegsde- dtcnce unter sich har. Also nennet man auch einen Kaufmann, der nur ins Grosse handelt, NN Alarclisrxi cn iVlogALM. Ferner nennet man diejenigen verwahrten Behältnisse vorne oder hinten an eitler Kutsche also, wo man die Koffers und andere Reisesachcn verwahren kan. Magdala, Marktflecken in Thüringen, 1. M. von Jena, Sachsen-Weimar gehörig. Magdalenen-.Msi, grosser Strom in K'-r- 5 L ürms, in Süd-Amerika, welcher über der StadtPovapan leinen Ursprung nimmt. Magdalenen-Ltist, ein Fürst!. Luflhaus, nahe bey Güstrow, im Mecklenburgischen. Magdeburg, Herzogthum, welches gegen Osten und Norden an die Mark Brandenburg , gegen Westen an das Herzogthum Wolfe» büttei, und gegen Süden an die Fürsteuthümer Halberjtadt und Anhalt gräuzck, dem Könige in Preuffen gehörig. Es wird in 4. Kreise, nemlich in den Holz- Saal- Jerichauischen- und Luckenwaldi- > schon Kreiß eingetheilct, auch wird das Mausfeldische darzu gerechnet, so weit es linker Magdebnrgische Hoheit gehöret. Vor diesem war es ein vornehmes Erzbißthum, welches die Bißthümer Meissen, Merseburg, Zeitz, Havelberg und Brandenburg, unter sich gehabt, ist aber im Wesrphäiischen Frieden secuiarjsiret; und weil das Chnrhaus Brandenburg, zur Satisfacrion der Krone Schweden, ein gewisses von Pommern mußte fahren lassen , so wurde zu Wiederersetzung dessen das Erzstift Magdeburg, unter dem Titel eines Herzogthums, dem Hause Brandenburg zugetheilet, wie denn Se.Churfürstl. Durch!. i üso. völlig, als erster Herzog von Magdeburg, das Regiment angecrelen, und von allen dazu gehörigen Städten und Länder» Posseßion genommen. Magdeburg,Burggrafthum, besitzet noch heutiges Tages das Chnrhaus Sachsen, als ein sonderbares Reichs-Fahnlehen, und beruhet auf den 4. Aemtern, Ebenau, Gommern, Gorrau und Ranis. Schon seit vielen Jahren suchte das Chnrhaus Sachsen, das alte Reichsvotum, wegen dieses Burggrasthums, auf dem Reichstage zu Regensburg wieder geltend zu machen, es ist aber, wegen vieler ereigneten Hindernisse, noch nicht readmittirec worden- Die Ursachen, welche das Chnrhaus Sachsen wegen dieses Voti anfuhrete, waren diese: 1) weil des Burggrasthum alter, als das Erzstift Magdeburg, und schon de» Grossen Zeiten ein amehnl-ch FMmchumees Hauses Sachse» gewe- len ; 2) auch waren die Churfürss-n ru Sachsen von verschiedene» Kaiser» ooniic belehnet worden, welches nicht «m m Carls V. Zeiten, da die Chur auf dieAl- berkinische Linie gefallen, sonser» auch noch 1602. geichehen ; z) und ob gieich im >a. Sccuio zwischen Chnriürst Aüguff zu Sachftii nud dem Administrator des Lrzstists Magdeburg wegen dieses Burg. graflhumS Streit entstanden , so wäre doch derselbe durch einen >57^. getroffenen Vergleich dergestalt bevgeleget worden, daß Chnr-Sachsen forthin zu ewigen Seiten wegen der obgedachten 4. Acmler den Titel und Wappen eines Burggrafen zu Magdeburg, als ein besonderer Stand des Heil. Rom. Reichs führe» sollte. Magdeburg, Hauptstadt des Herzogthums dieses Namens, ist au der Eibe gelegen, und wird in die alte und neue Stadt einge- theilet. Die Altstadt ist gegen das Land anltzo wohl befestiget, har an der Wasserfeste , mitcen in der Elbe, eine starke Cicadelle, und auf dem Dompiatz ein schönes Königshaus. Es ist i» dieser Stadt ein Lutherisches hohes, wie auch z. andere Stifter. Die Domkirche zu Sc. Moritz ist sehenswürdiq, und voller Antiquitäten. Das Commercium dieser Stadt bestehet meistens in Kornhandei und Com- mißionswaaren, und die Pfälzer und Frau- rosen, so sich allda niedergelassen, haben starke Manusaciure». ES wird daselbst jährlich, um Mauritii, die so genannte Heermesse gehalten, welche v. Tage ste- her. An.iüzi.ward dieseScadc vonde- nen Kaiser!. Generalen Lilly und Pap- Penheim mit Sturm eingenommen, und lämmerlich rninirct, ist aber schön wieder ausgebauec, und von König Friedench l. von Preuffen 1714. ein Kriegs-Commis- sariac allhier aufgcrichcet, wie auch An. i7>5. die Magdebnrgische Landesregierung, nebst dem CsnMorio und Kammer von Halle hieher verleget worden. Nor der Stadt liegt das Kloster Bergen. Die Neustadt Magdeburg liegt einen Büchsenschuß von der Altstadt, und bestehet anitzo etwa in üoo. Bürgern. Sie har ihren eigenen Magistrat, und beftn- dek sich daselbst idas Collegiatstist St. Peter und Paul, wie auch das Catholische Kloster St. Agneten, und haben sich viele von den Mannheimer» hier niedergelassen. Die Sudenburg wird gleicht«!!» alS eine Vorstadt von Magdeburg betrachtet, ob sie gleich eine besondere Landstadt ist, und nach der Verwüstung i 6 zi. ganz neu wieder erbauet worden. Mig-, Fluß tu der Grafschaft Limerick, in 2mand. mag-l- ji! q! 1 ,/! > 7 ss 4 Ü kk MgellamscheMeer- Magier Magister Magirific 647 Maa-llanSsche Meer-Enge ^l.r- -/l/nMMm, Lllrecko ä- MagSssll-mn-5, siegt an »er Spihe von Süd-Amerika, zw,- scke>I^cr»M^-IKm«, Mid der leirn Ml'uoeo- Diese 'l'-riL Massell-nu« ist ein kaltes Land, welches dieSpanier vor- la'M wiederum verlassen, daß alio die Europäer keine Colonie von ihren Natio- uen darinne baden. Die Einwohner esse» eine gewisse -Kürzel an starr deö Lrods. DaS u .liegende Meer aber wird lvlare Merl! -nicum genennet. Makltnschafr, wirk in Sächsisthou Rechten die Biulssreundschast derjenige!,, genennet, die von eineriey Scammeltern Herkommen , und wiederum in Sxnelma.qen, oder C»Fn,cor, und Schweedtmajien, »der ^Alwwi, eingetheiiet werden. Das Morr Mayen, heißt in der alten Nieder- Sächnschen «spräche so viel, aio ein Freund und Verwandter. . riragerorr, also wird auch das Jutiandlsche Dorgedürge Gkage», oder die ausser-te Spitze des Landes genennet, weil daselbst nicht viel zu bekommen ist. Fluß i,n Herzsgthum May- liind, welcher an den äussersten Grän- zsu der Grafschaft Anghicra entspringet, und nicht weit von Locarno in de» Imgo Mg-sture fällt. Uax-,':», .NM-.-!, eine von den 4. Italiä- nnchcn Lrndvogtevcn, so de» Schweitzern zugehbreii,und Ea-Holl ch sind. DieSradt Maggia liegtzwiichen den-, untersten Thci- le l-ee Tss-iö Lugano, und den Gränzen des Mai-ländischen Gebiets. liih d-e göttliche, die weij'e, die narürii- che, die ichwarze. D e.yei-lickc nennen sw diejenige, welche die Kräfte desMen- schtii ndersteizec, und eigentlich von der gomichen Eingebung herrüh'.et.Dieweis- Nt tne;-.-, weiche nnccr dem Schein der Religion allerhand Fasten und andere g„, tc-Lerre b-netzlec, und thut,bloß darum, dergleichen Arc zeläncerter Mensch m,c den Geistern zu reden und zu »ego-üren fähig werde. Diennriiilj- b-l-ch-t ^ner Mssenichasc, weiche durch Betrachtung des YinnneiS, der Sterne!!, der Psiauzen, der Mineralien, n,?» 'A Summa aller Elementen, sonder- a-k Ubennnlsse der Natur hervor brin- n»/>ne Aeroindniß, oder Hanchieruna U/L!'Teufel, allerhand rmverantworc- cssn^"^e durch dessen Bcybnise zu esse- b c'gou!,,E ^ Voriges Tages u 0 °der Hexen-Kunst hei,K, H'l-p Entdeckung, Len ^ SU Lohne knezet. Etliche »eue- re nur».en halten das (Min'anlMjss-e Ler Feuerstrafe unfähig, einig-Philosophe aber verstecken unter dem Titel der lVIrgi« nn- turnll, viel närrisches und abergläubisches Zeug. Vor diesen, wurde dieses Wort ln gutem Verstände genommen, und bey den Persianern und Griechen die Priester, t-mloiuj^i, und andere gelehrte Leute lM-pi genennet. LIa-5„t-r kulsrü , Slsirrr ,bi?nlsi5, oder Major Dumun, war vor diesem ein hohes Amt in Frankreich, welches sich nicht allein über den König!. Hof, sondern auch über dieJustiK, Kriegs-Eammer und andere Sachen erstreckte, und war so viel, als das Amt des LonnemU.-, des Ocnnä kckLl- lra -io In Länitiin äu !P -v, UNd des Zur- inreiillnnt cl^8 b'innnco; zusammen. Muzisior Kacri kalacki, siehe Ivlaeiiao ss-I 3 a- cro i'nl-ä/.LO. Mauisirnr, heisset die Obrigkeit, sowohl das Amt als die Personen. MazMrl'PLvarnicorum Ueg»!!nm,sind Ober« aüsseyer in dem Königreiche Ungarn, welche die Overanssicht üser dieGold-Silber- und Salz-Gruden, und alle Kammsr-Gü- ther haben, und den Reichstag aasschreibe», wenn ein l'adcinus lvegnl soll erwählet werden. Nchplimro, , Stadt an der Tuber, in der Landschaft Sabina, imPäbst- lichen Gebieche, ro. Meii. von Nom. LäagUMo, ein Schloß im Florcntinijchen, unweic Siena. No.!»» Oi-i-tn, oder die grosse Charte, ist in Engelland ein Dipioma, weiches König Heinrich der lll. im neunten Jahre seiner Regierung ertheilre, uns welches die groj- sen Pr.viiegia der Nation in sich halt, vornehmlich dasjenige, kraft dessen alle Jahre aus den Mitbürgern de: Stadt London ein. Lo-d Major erwählet wird. Daher die Könige, Earl II. und Jacob U., sich ausserst verhaßt machten, als sie der Stadt Landen, ohne sonderliche Ursache , dieses Privilegium entzogen, welches aber die Stadt, bey Ant-ntt der Wilhelminischen Regierung, durch eine von König Wilhelm Unterzeichnete Paria- meuts-Actr wieder erhalten har. ÄstagaL Vstcar, Stadt i.« Ferrarischen, am Venetianischen Meerbusen. Sie hat ein Castell, und wurde 1708. von den Deutschen beseht und forcisteirer, und haben sie nach diesem einen neue!? Hasen allhier angeleget, damit die aus Istrien hier Ankommende Schisse sich sicher aufhalkei» können. Magnaten, s>,'oce,'ea neFnr, sind in Polen und Hungarn diejenigen grossen Herren des Adels, aus deren Zahl die wichtigen Aemcer bestellet, und durch welche die Schlüsse der Reichstage verjer- tigec werden. Mnftncr - Nadel, s. See - Tompaß ^ bchsguiüc, lVl»Mügur, herrlich, prächtig, Ss 4 kost- 648 Magnifica c Homer Nlahomera Mahomcraner köstlich, ansehnlich. Daher sagt man: Es ist sehr ministe zugeganaen. LÜLFiiNiem, «l,o wird der kobaesang der Jungfrau Mariä: meineSecl erhebet dcn HLrrn re. geneimec, und wird gemeiniglich in den Vespern , so wohl Deutsch, als Lateinisch, musieiret. Niagnisicen?, ist ei» Titel, so gemeiniglich dem lvLÄon g„f Universitäten und den ältesten OvKoiihnr H^'olooiN gegeben wird, und heißt dieses Wort so viel, als herrlich, prächtig, rc. Wenn Fürstliche Personen sich den Namen eines Is-Koiis ans Universitären beylegen lassen, so wird ihnen der Titel ibigzruticcnnMmur gege- ZViİr2, Fluß in Italien,, welcher im Äpenninische» Gebürgc, i»> V.,l 8», entspringet, und sich nicht weit unterhalb Satzäna in das Mittelländische Meer arge, ßt. Dieses V»I Ni ist eine kleine Landschaft in Toscana , zwischen Genua, Parma, Modena und Malta, dem Großherzoge von Florenz gehörig, ausgenommen das kleine Marqqrafthum Fosdinovo, welches einen besonder» souverainen Herrn har. AlloziaäÄ , Fluß in Afrika, welcher in der Landschaft Biledulqerid , auf den Glanzen von Zeb, entspringet, und dos Königreich Tunis fast inzwey gleiche Theile abtheilet, und bey Garelmesse, zwilchen Tunis und Hammamet, ins Meer fället. Alsguelons, wüste Stadt und altes Schloß in Sevennes, in der französischen Provinz Languedoc, in der Diöces Montpellier, welche als eine Insel von dem Meere umgeben ist. Sie harre vor diesem ein Bißthum, welches nachgehends nach Montpellier verleget worden. Mhsmore, Festung an der Küste des Königreichs Fetz, in der Afrikanischen Barbaren. Sie wird von den Portugiesen besessen, rnahlvevg, Herrschaft in Schwaben, gegen dem Brißgau. Sie gehörte vor Alters denen Herren von Gerolz-Eck- Als dieselben Anno ,416. ausstarben, kam ste an die Grafen von Mörs und Saarwer- dcn. Ais auch dieserStüm erlosch, kam sie an die Grasen von Nassau, und endlich A. >629. durch Vergleich an die Mgrg- grafen von Baaden-Baaden. Mahlvevg, Bischöflich-Bambergisches Amt in Franken. ^ . rnahomet, Muhammed, eui Araber und falscher Prophet, welcher, wie einige wolle», den ;.May ,5/0. gebohren worden; sein Vater war ein Heyde, seine Mutter aber eine Jüdin, deyde von geringer Herkunft, In seiner Jugend dienere er bey einem «Men Kausmanne, nach dessen Lode er zugleich die Wfttwe und auch die Erbschaft bekam. Nachmals gefestete er sich zu einem Jgcobitischen Christen, Na- mens Vacircs, zu einem Nestorianjschcn Mönch, Sergio, lind zu einigen Juden , mit deren fnilfe er den Aicoran, a!z einen aus der Christi,che,1, Jüdischen und Heidnischen Aeügton znsammcu gesetzten, und mit seitlaine» Fabeln aiigesültten Mischmasch schmiedete, durch seine Bmüge- rcyen en,en grossen Anhang bekam, und die Mahomeianische Religion auftichleie. West sich aber seinem ebrgeitzigen Begui, neu viele Araber widersetzten, so recirnre er sich den >6J„l. a'io.iiäch Mccha, von dar aber nach Medina, und soll er den 17.I1M 6zi. allda gestorben sein:. Nnbometri, lVInclMmeka, ?lLl>ms,n^r, M/E. Stabt in Afrika, am Mittelländischen Meere, im Königreiche Tunis, nebst einem Hafen, wovon ter Evlfo von Mahometa Sen Namen hat. kNahoinetaiit'.' , liroslemim , ( woraus das verdorbene Wort Muselmann entstanden ist, ) heissen alle diejenige, welche der Lehre des Mahomets, die er Islam genennet, zngelhan sind. Hieher gehören nicht nur die Türken, sondern auch andere Nationen in Asien und Afrika. Sie nenne» sich auch Sonniten, d- i. Beobachter der mündlichen liederlichen»!- ge» des Mahomets, und seiner z. Nachfolger, auch Rechtgläubige; da hingegen die Perser, und jene, welche dem Ali ergeben sind, Schiiten, oder Ketzer genennet werden. Die Hauptrcgelii ihres Glaubens , und der Lehre Mahomets, enthält der Acwan. Diese bestehet vornemiich darinne: Daß ei» einiger GDrc seye, folglich die Götzen der Heyden nicht an- zubethe» wäre», es sey auch nur eine einzige Persolm der Gottheit, daher» sie die Christen der Abgötterei) beschuldigen , Mahomet sey Gottes Gesandter «nd Prophet, grösser als Moses und Christus, welches auch Christus selbst vorher» geweis- saget. Christus sey von Maria durch göttliche Kraft gebohren, er scn der Meßlas, das Wort Gottes, der Geist Gocies und ein Prophet, der bey den grösten Wundern das Evangelium geprediget. Er sey auch nicht gestorben, sondern ei» ihm von Gott ähnlich gemachter Jünger, an seiner Stelle gekreuzigec worden.Gegen GDltjhege» »e auch die groste Ehrerdiethunq, und ist diese der Hauptgrund ihrer Religion. Sie glauben auch Engel, die Gottes Befehle vollziehe», eine allgemeine Auferstehung der Todten, letztes Gericht, ein Paradies oder Himmel, und die Hölle. Die gemeinen Mahomecaner versprechen sich ist ersterem ein sehr wollüstiges Leben mit den Houris oder Frauenzimmern, deren Jiiilgfrauschaft täglich erneuert wird, die besten Speise» und Wobnungen, in Pen prächtigsten Pailästen. Die vernünftigen aber glauben, daß Mahomet hierunter verblümter Miss nur y,e Ersetzungen M )> Mh-mecs-Fahn Mardcnhead Seele verstanden habe. Non der Hb!- le irr schuna unerträglicher Hitze undKane best.p- , und die Verdammten >eden ^ag er- Mssen, auch nieder getödet wurden. 'Sie glauben auch, daß Gott die L-tz-ck- sasle und das Ziel eines leden Men>chen unveränderlich voraus b-stmimct, daher sie auch öfters die gröste Gefahr nicht scheuen. Zn de» äusserlichen Stucken der Religion gehören die gesetznche Reinigungen oder Waschungen, die vor dem Gedeihe voraus gehen; Die Anbethungen, welche alle og. Stunden e.mahl gejchehen müssen, die Ällmoscn, diezasten, weiche den ganzen Monatb Ramatzan daurec.und worauf dos Bevramfest folget, die Reste nach Mecca, die Enthaltung von Wein und unreinen Thieren, und vornehmlich die Bcschneidung, welche erst im 8.10. und »z.Jahr zu geschehen psiegel. Ihren Sabbakh fever» ne desFreitags, auch hat ihnenMahomer dieVielweiderev er- laecei. Eö w r 'en zwar den Alahome- taueru über dieses noch viele ungereimte Meinungen beygelegt, alleine Adrian Re- laud, hat mit vielen Bcvspielen erwiesen, daß dieses unqeqründet sey, inzwischen haben sie jedoch Heilige (wohin auch dieDerv-.s gehöre») denen sie grosse Wunderwerke zulchrelben. Es fehlt auch Key dieser Religion nicht an Wetten, obgleich Mahomcc «lies Difpuciren von Giaubenssachen gänzlich verborhcn hat. Mayomers-Fahne, oder die also genannte himmlische Fahne, weiche von den Tür. len iluimc genennet wird, ist eine grüne Fahne, so sie für die Fahne ihres falschen Propheten Mahomeis halten, und dan- nenhero als ein Heiligthum ehren, indem sie vergebe», daß sie ihm von dem Engel Gabriel gebracht worden sey, zum Zeichen , daß er die Christen besiegen würde. Wenn sie geweyhet wird, so sind alle Mahomecaner verbunden , die Waffe» zu ergreiffen, und ihr „achzusolgen. Uickomora, Scadt in Afrika, im Königreich Fetz, wo der Fluß Subar ms Meer fallet, welche vormals den Spaniern gehörete, von denen sie aber die Mohren wieder erobert haben. riadon , eine ArcGgleazzeii, deren sich die Lurkcn gebrauchen, und sind dieselben Ichwacher, als die Venctiani- Ichen Galeazzen. »lahan, ?orw ivlaücpi, stehe IVlaon. , eine von Le» Lucayschen Insel», bey Amerika. .ttaichau, Schloß und Herrschaft im Her- iogthumDani, r.M-vonLaybach. Furstenchum in caladriu olrm iu Neapolis, in Apenninischen Gebürge. S-adt in Berkshire, in E»- »on Londen'! ^ « vier Meilen Maidstsne Mainland 649 üluicklbanc, d/laclevoaj-'eckon, i-e, kleineStadt amFlusseMedway,über welchen sie eine schöne Brücke har, in der Landjchasc Kent, in Engelland. Sie hat Sitz und Stimme im Parlamente. lVlnzcrmv, stehe lVIuyenne. Niazestar, ist die höchste und independente Gewalt überein Volk. Man giebt diese» Titel jonst niemanden, als Kantern und Königen. Ibvo Kaiserliche Majestät ist der Titel des Römischen Kaisers; Aller-christlichste Majestät, des KLiiigs von Frankreich; AUerrzetrencste Uda,c- stät, des Königs von Portugal!, Latbo« lische Ntajestät, des Königs vonSva» nieii; Gr-oßlirirannische Nkajestät, des Königs von Engelland; Apostolische Majestät, des Königs von Ungarn. Majestät-Bries, hierunter werden diejenigen Privileg!« verstanden, welche Kaiser Rudolphns II. denen Augspurgischen Con- feßions - Verwandten in Böhmen, Mahren, Schlesien und Lausltz An. i6o-.de» r -, Zun. über ihr steyesReligions - E>'er- eitiniii erthellcr. Mayland, stehe Meyland. Lluill-Liiis, vlck.ck/en! «, kleine Stadt in Poitou. Nor diesen, war das Blßchum zu Röchelte allhler. IVIai„L, stehe Aluinotten. Nkainverg , ein Bischöflich - Würzburqi. sches Schloß und Dberamt ln Franken, bey Schweinfurk. Mainbernlzeim, s. Maynbernheim. Alainbur», Marktflecken undPsteggerlchte in Dber-Bayern, am Flusse Adenst, ms Rentamt München gehörig. ö'Iamc, la IVInin-, Prosliiz und Herzogchum IN Frankreich , welche gegen Norden an die Normandie, gegen Weiten an Bretagne, gegen Süden an Anjou und Touraine, und geqenDsten an Venhomols und Perche aranzec. Sie ist reich an Getrepde, Flachs und Vieh, und wird in Vlies - und Nieder« getheiiet. Ludwig XI V. König in Frankreich hat selbige seinem natürlichen Sohne von der lVlncknmL äs IVIonrelpLn,Ludo- vicoAugusts, 167z. übergeben, derdenzi. Merz,,670. gebaber i?z6. gestorben ist. Seine Gemahlin Louise Benedicta, Prinz Henrici Julii von Conde Tochter, ist de» 10.Merz 1691. mit ihm vermahlet worden , und der älteste Prinz, so von ihr de» 4ten Merz ,720. geb. worden, Heist Ludwig August, jetzo Duc ä- MNus. Rlsine - Fluß, s, Mainland,die vornehmste unter denSchott« ländischen Inseln , welche ehemals z» Norwegen gehörten. Sie ist 60. Meilen lang, und i6,brelt, aber nur an den Küsten bewohne. Sie hat viele Norge- bürge, und nähren sich die Einwohner vornehmlich mit Fischfängen. SS ; Main- Mamland Major Majoratus kainland, ?0M0N!>., die vornehmste unter den Oreadischen Inseln, welche ein sehr schönes und fruchtbares Erdreich hat, und zu Echsttland gehöret. Ihre Ufer sind mit hohen Felsen verwahret, und der vornehmste Orc auf dieser Insel, ich der Flecken Alekw-a,, allwv der Bischof seinen Sitz hat. Sie ist re. Meilen lang und s. breit, har am nördlichen Ende ein Fort, und viele Bwi)- un - Zinnbergwerke. Mainorten, sind die Einwohner in der Landschaft Main», oder ürscc!» sii Lksi- us> in Morca, welche ihren Namen von denselben bekommen hat. Sie haben ihre Frepheit gegen die Türken jeder-eir behauptet , weil sie um und um mir Ge- türgen eingeschlossen lind verwahret sind, ans welchen sie vic! Capellen anfgcrichtct, so dem Propheten Elia gewidmet sind. Die Genueser und der Erzherzog von Floren; haben viel Familien von ihnen in die Insel Corsica mm andere Provinzen ansgcnommen. Diese Landschaft liegt längst dem Meere an den Küsten des Golfs von Coron, und dein Capo Matapan, bis an den Fluß Ealamara. M>imo»lrcn, behaupten, vsrtheidlgen. Vkulnt-nvn, Flecken und Marguisst an der Eure, in Beauce, in Frankreich, so der vorige König Ludewig der XI V. für seine ksisitroilb, lVIssisiuc sio Läsinreiioii erkauft. IN.v-iiz, si Nkaxnz. Xlsio, s. lVIsyo. kVIas.m, ist ein Weibernahme key den Franzosen, und heißt liiminutivst, so viel, als Is parito Asisrie. Lkasür, Ivio lXkchor, kleiner Fluß in Galli- cien, weicher sich in das Biftayische Meer crgenßt. hlajui. oder Obrist - Wachtmeister, ist der dritte Gcaabsssflcier bemn Regimentc, welcher dasselbe eperciret, selbiges visiki- ret, und nach dem Obristlieulenant die Parole vom Adjutanten empfanget. Wenn der Obriste, und Obristiieutenant nicht zugegen ist, so commandiret er das Regiment, und läßt die Reglmentsmikosten einlürdern, welche er an die Scaabssffi- cicrö bezahlet. Er sinder sich beym Krlegs- rache ein, und lm Marsche oder Tressen ist er allezeit zu Pferde, bald vorne, bald hinten. Er thut aber keine Garnison-und Feldwache, und ist sein Gewehr eine halbe Pique. Unter der Französischen Militz «siebt es allerhand Majors von unterschiedenem Range. IckssorOvmus, s. MLPster?slalii. Kissen - Omers! sie l'Armss, Gcneval-Ma- >ov, ist ein erfahrner Officler, der alle Abcude die Ordres vom General, oder vom General-Lieutenanthoiet, selbige den Majors der Brigaden von der Imankerie, Eavalleric und Dragonern ercheilet, alle Wachten, Convoyen, Partheye,, und De. lachements, nebst ihnen regullrek, den Partljans ihre Jnstruelisues giebt, und ihnen die „ochlge Wegweiser zuordnet. König Ludewig der Xl V. hat diese Charge -um ersten aufgebracht, und ihnen zugleich die Freyheit gegeben, bcy Ersorde- rung der Noch, unangemeldet in des Generals Zimmer zu gehen. Nebst dem soll ein General-Major die völlige Liste der Generalität und Staabsossiciers haben, auch dadey Sorge tragen, wie stark die Brigade sey, und was derselben abgehe. kckssur äa kri -ssse.ist ein wohlversnchtcr Of- fieicr, der täglich bei) dem General, oder dein comandircude.-i Ossieier sich anchält, der alle Abend die Parole vom General- Major abhoiet, und sie den AiSe-Majors seiner Brigade überbringet, und die Beschaffenheit seines Regiment? wohl inne baden soll. lLisiar si-?!sce, Play-Major, ist in Frankreich und an andern Orren ein Osticier, weicher in Abwesenheit des Gouverneurs und des Hucen-rm äu X»)-, das Com- mando in einer Festung her. Er sorget siir dieWachsn und Patrouillen, und muß die Forlifieacions-Bauruttst wohl »erstehen , um dasjenige ergänzen zu lassen, was baufällig ist. östsior sin XoAmelir sia Oavsllana, oder Major eines Caveiierie Regiments, lhuc dasjenige bry seinen L-casrous, was der nachfolgende bey demFußvoike thun muß. Iistsior siu kvvgim-m si'Iustwearia, oder Ma- lor eines Infanterie Regiments, holet alle Abend die Ordre von dem commandi- rendenOffieicr, von dem General-Major, oder von dem ksisjor si-ürigssia, bringet selbige dem Obristen und den Scrgancm von seinen Compagnien, vermeldet die Stunde des Marsches / lasset die Tambours ihr Spiel rühren, uns stellet seine Bataillons ins Gewehr. Er besichtiget das Logement seines Regiment-, tcsteilec die Feidwachten und Lurps sie Osrsio, und verrichtet alles, was seiner Pflicht gemäß ist. öcksiurs, heissen in den Wahlversammlungen die meisten Stimmen , welche den Schluß machen. . KIsMsws, das Vorzugsrecht, so der älteste eines Geschlechts hat, und welches zu Erhaltung der vornehmen Geschlechter bei) einigen berühmten Häusern eingemhree worben ist. Es ist bcmiahe dem Reait« der Erstgebuhrc ähnlich, doch darinnen unterschieden, das in dem Majorat die Sncceßio» an den ältesten Agnaten der Familie gelanget. Es ist dergleichen bry der Fürst,. Lichtciisteinischen Fam-ii- c» ' gesnbret, und hat es der Graf Johann K-evenhüller, so itas-gestorden, am er» sien in Deutschland mit der M-sichaft Majorca Mais Maijons Makan'ewskoi 6z i ' Frankcnburg, in Ober-Oesterreich, ge-, üiflel. Siehe Muzu-rago. i skajorca, Mirlluma, ^'k.ssovron, die gnrßke^ umer den Balearischen Anseln den-Spa-, »ien, aus dem Mittellaiidischen Meere,, a,i deren Küsten man viele Corallcu siu- dec. Sie ist fruchtbar und reich, und har aciunde Lu,c, ihre Einwohner aber sind messe Seeräuber- Die Hauptstadt Heister gleichfalls Majorca, welche groß , reich und befestiget ,st, einen guten Hafen, eine Universiräc und ein Bißthlim Hat,,unter den Erzbischof znTarragona gehörig. So ist sie auch die Residenz des Mecko- nias. Diese Insel ergab sich imOccobr. 1706. be» Annäherung der Englischen und Holländischen Flotte, an Kbnig Carl Ul. in Spanien. Nachdem aber derselbe An. ,711. den Kaiserlichen Thron bestiegen, und Barceliona sich daraus an Philipps- ergeben müssen, so ist auch Majorca wieder unter dessen Bothmaßigkcir gebracht worden. . Ugjorciiniz, heißt einer, der sein männliches Aster erreichet, nach gemeinen Rechten cos o;. nach Sächsischen aber daön>. Hahr zurück gelegec har, und also nicht inehr unter Vormünder» ist, sondern über sein Vermögen selbst bisponiren kan. In Deutschland werden ebenfalls zur Minorennität der Fürsten, wie auch bey Privatpersonen, volle 7,. Jahre nach Sächsischen , und a;. nach gemeinen Rechten erfordert, ausser daß die Ehursmstcn, vermöge der güldenen Bulle, wie auch einige andere Fürsten, als die von Braunschweig, Heffen-Larmstadc, Anhalt.w. im is. Jahre Majorennes werden, und zur Rcgie- »ng kommen. In Frankreich wird der König im » 4 - in Spanien im 70. in En- geliand im und in Schweden im ,6. Jahre Nchvrcimst. In Polen und Rußland wird die Majorenimät im , 8 . Jahre erlanget. ist die vornehmste Obrigkeitliche Perlon einiger Sradce in Eugelland und Frankreich, z.E.zn Londen, Bsurdeaup, Dijon, U- d. M. Siehe Mayor. stelle, , ,-rktt^/L,Fsuß in Italien, «t" den Alpen onrspriugck, und unterhalb Carignan in de» Po fällt. Ein anderer Fluß dieses Namens entspringet >m Graubundcr-Lande, und eraeußt sied nr de» See von Eiavenna. däaie-, Oerioil Io Maire, Meer-Enge in Amerika» derMagellanischen Mecr-Enae gegen Sude» gelegen, zwilchen der V-rra steltuvoo, und den unbekannten Südländern , welche ein Anrwerper, Jacob 1 c Maire ,6,5. entdecket, und den Ein. gang 8 . M. breit besunken hac. w'ldeVölker i„ Süd-Amerika, an , -egen das L«nd L 1 msof> 5 , eines von den angenehmsten Lust- Schlossern in der Gegend von Paris, i. M. von St. Germain. Aluestm clu tloi, siehe Truppen vom Äö- niglichcn ^ause. lVIulruLsvi, wird für die Residenzstadt des Abyßinische» Kaisers in Afrika gehalten, wiewohl er nicht beständig an einem Orte seyn, sondern bald hier, bald dort, unter lauter Zelten sich aufhaltei, soll. Aluirre sie Lamp, ist in Frankreich ein Of« sicicr, weicher ein Regiment leichte Reu- terc» conmiandiret, und in einer Feld« schlachc vor allen Hauptieuten solches Regiments hermarschirer. Mmrrc ä- Lamp, war vor diesem ein Offi- cler, der ein Regiment Fußvolk comman- dirte. Nachdem aber die Limite eines Lolvnel-Leneral sie !' kufanterisv raueoit: mit dem Tode des Duc ä' Lpernon abgestorben , so haben auch die Sommendan- ten der Regimenter beym Fußvolke nicht mehr den Namen Maure -ko Lamp be« hatten, sondern das Wort Lolonel angenommen. Unterdessen ist Vietnams eines Malere äll Lamp nicht gänzlich abge« schaffet, aber es brauchet solche mir der andere General von den leichten Pferden, und die Eommendanten der Regimenter von dieser Cavallerie. Maure sie Lamp, Lenem! sie la Lavallerie leZere.lsi ein vornehmer Officier, der in Abwesenheit des Lolunsl - Leueral clr la Lavallerie iezcre das abiolure Lom- manäo führet, und eben so viel Autorität hat, ais dieser letztere präceudiren darf. Malere siesliautez ceuvr- 5 , bedeutet in Frank- . reich den Scharfrichter. Malere Nez baf- les oeuvre 5 , aber einen, der die Eioacken anSscgen muß. Maure, oder Louverneur äer , heisset der Hofmeister über die Edelknaben und Pagen eines Königlichen und Fürstlichen Hofes. Maure äe kt.Lensiit des Ganges ist. Sie hat 2. Könige, kleinlich den zu Johr, und den?,, Parana, welche asse bevöe dem Könige von Siam rribucbar sind. Die Maaren, weiche in diesem Lande geholec werden, sind Reiß,Pfeffer, Muskatnüsse, Musiatbiumen, Diamanten, Spanische Röhre. Msloccs, Stadt, nebst einem berühmten Hasen, auf der Haidinsil Maiacca, au der Meerenge von Maiacca, und die Haupt» stadt eines k!. Landes, das Königreich Ma« iaccs genannt, dessen Einwohner Mahomecaner sind. Die Stadl gehöret den Holländern, deren viele, wie auch allerhand Heyden, Mohren, ChincsirundPortugie» sen darinnen wohnen. Sie hat eine Festung, weiche ungesihr eine Jkaüännche Meile im Umfange har. Die Landschaft der Holländer erstrecket sich nichtüder die» Icaiianische Meilen um die Stadt herum, und das übrige regieret ein absouderlichex König. Mals-:«, die Meerenge von Maiacca, liegt zwischen der Halbinsel, siusiit des Ganges, und der Insel Sumatra, in Ost- Indien, welche sich bey l ao.M.in die Länge erstrecket, mir vielen Insiin a»ge,ül!et ist, und die Schiffahrt dadurch gefährlich macht. Mslsäa, krank, übel auf, unpäßlich, ir. verdrossen. Daher Mslsäw, das Uebclaus- sey», die Unpäßlichkeit, Derdrüßlichkeit. Mulmi-ii-, heißt bey den Franzosen fast so viel, als bey den Deutschen ein Siechhaus und Lazarekh. Die Sorge über dasselbe führte vor diesem der Groß-Allmosinirer von Frankreich. Nachdem aber Ludwig XiV. den Orden St. Lazari 1064. und 1672. recsblirer, so müssen desselben Ordens Ritter, welche mehrenrheils abgedaur- te und bleßirteOfsicierS sind, für die Laza- rether sorgen. Mslsäo, siehe Mslo. Maises, alte und feste Stadt an einem Berge, im Königreiche Granada, m Spanien, welche nicht groß, aber volkreich ist, und ein vortreffliches Arsenal und einen schönen Hafen hat, .so durch -. auf itzt ge- dachtem Bergg liegende Citaoesien beschützet wird, öeren die eine Alcazzava, die andere aber Gibsalfarro heisset; auchhatdie Stadt einen Bischof, unter den Erzbischof zu Granada gehörig. L>«e «eftt gute » Male Malmoe 65z Malagetra Maldon Handlung, absonderlich Mil ihrem köstii- Mi^'"/lio nennet man das Land vom FlusseSanguin bisan dasVorgeburgeü-- kulmse, in Guinea. Die Hoiiandcr heilst, es'^nä-^uit, und dicSranzoleii cllte »l^gewiffe Völker aufder HalbinftlMa- kl Insel und * küll.Kari-, auf dem Oolto cli V enLLiS, 2. deutsche Meile» von Venedig, nebst einem »Iakmo,^ein Drt ini Gebiethe lder Republik Ragusa, in Dalmatien. »lskiMa, siehe MatÄ. . Nalavert, kl.Stadt ln Persien, in Anen, 12. M> von Jspahan, allwo die besten und meisten Pistacien wachsen, damit ganz Perlten «nd Indien versehen werden kan. , . Malchau, Dorf in der Mittelmark, mit einem schonen Lustschloße und Garten, welches der K. Preuß. geheime Rath Paul von Fuchs angelegel, dem es aber König Fne- derich l. abgekauft, und sich bisweilen allda «ufgthalten. Nachher hatte es Marggraf Christian Ludwig inne. „ Malchin, mäßige, an der Peene gelegene Stadt,im Mecklenburgischen Fürstenthum Wenden, 4. M> von Güstrow. Sie liegt an einem grossen Moraste, und hat das Privilegium, daß allda und zu Gterneberg wechselsweift die Landtage gehalten werden. Malchow, kl. Stadt, nebst einem adelichen Zungfernkloster in besagtem Fürstenlhum, an einem grossen fischreichen See, 2. M> von Malchin. Malcontentcn, heissen übelgesinnte, mißvergnügte und widerstreitige Personen, oder Unterchanen, und ist dieses Wort rin wenig gelinder^ als Ausrührer und Rebellen. Müldjvische Inseln, sind sehr viele Inseln auf dem Indianischen Meer, in Asien, welche in iZ.^wIIous, oder Reihe», eingecheilet werden, dazwi- W» sich 12. grosse Meerengen befinden. Es sollen derer bey 12022. seyn, und findet mg» auf denselben viel Hirse, Cocos- öW.l.chch üuch diele andere Früchte, Schildkröten, schwarze Corallen mnd Ambra. Die Einwohner sind Mahome- taner, gehen ganz nackend, und haben ih- "" eigenen König, der zu Male residiret, und sich einen König von >3. Ländern und "^'H»eln schreibet. Sie sind von gutem Verstände, legen sich sonderlich auf die Arznev-und Sternseherkunst, und haben mie kleine Statur und braune Farbe. Das umliegende Meer wird genennet- " (Ea/oLMm, Stadt in Enarl. land, in der Provinz Essex, am Flusse Ehe!- mer, welche z. Deputiere ins Parlament schicket. Mole, die vornehmste von den Maldivischen Inseln, in Auen, aus weicher der König über die MaldivlschenEylaude residiret. Malefitz-Peoson, ist ein Uebelibacer, der das Leben verwürket hat, und durch Len Henker evecutiret wird, dasern ihn nicht die höÄue Landesobriqkeic begnadiget. LkÄLg', Fluß in Dder-Äerhiopien, im Königreiche Damute, in Afrika, welcher sich in Nubien mit dem Nil vereiniget. sVlalembu, Königreich in Nieder-Äechioxleu, zwischen dem Königreiche Angola, und dem See Zambre, in Afrika. Nslemorr, grosser Flecke» in Provence, am Fluß Durance, 5. M. von Avignon. Nulat'pirm, suche dck->tls. Male ström, siehe Moskestvom. Issslzrmo, , Flecken an dem l.ä'^2 äi I.ccco , der Scadc Lcccs ge-reu über, in der Maylandischen iLandschafk Como, in Italien. Llol-Iwnnoc, unbescheiden, unhöflich- Einen malhonnec tractiren, unbescheiden, ungebührlich wir ihm umgehen. NuliA^, Baronie in Provence, gehört zum Fürstenthum Drange. Malerstorf, Benedicliner-Abtcy in Uncer- Bayern, iinRentsmte Landshut, zwischen Regensburg und Landshut. MolloicÄ, siehe lökosnrcs. Nlalmcdp, eine Abtey Benedictiner-Dr« dens iin Hochstisr Lüttich. Sie hat init Seablo einen gemeinschaftlichen Abt, der des H. N. R. Fürst und Gras von Logne ist. Siehe Studio. k»Is 1 mo 5 buiv, Lcenoö/»», eine kleine Stadt in der Provinz Wilrshire in Engellmid, ain Fluß Avon, 74-Engiilche Me-len von Loiioe», an denGränzen von Glocester. NKwiltr-l, Fluß in Natolien, in Asien. lUalmitz, Herrschaft im Fürstetttbum Gl»- gau, in Schlesien, im Sprsttanüchen Kreise, am Fluß Bober, dem Grasen von Reder gehörig, ist sonst wegen des guten Eisensteines, so darinne gegraben wird, wohl bekannt. Der Flecken Malmitz hat ein feines wohl gebautes Schloß, darinne die obgedachcen Grafen resi- diren. Malmoe, Mobsair,»!, schöne und feste Stadt in der Süder-Gorhläudi- schen Provinz Schonen, am Sunde gelegen. Sie ist mit einer guten Zitadelle versehen, auch mit Wall, Graben und Morästen wohl befestiget. Es war aber > 7 zz. vor, das Fort zu schleift». ^Alle Jahre wird daselbst, 0011 Barthslomai an, ein berühmterHeringsfanq gehalten, welcher ganzer 6 . Wochen währet, und ist zu solcher Zeit zugleich ein berühmter Markt in der Stadt. Ls ist daselbst ei» ichönes Evmiig» 654 Malo Mülra Malthefti- Man Gymnasium, und die Carls-Kirche 169z. von de» Deutsche» »eu erbauet werde». M»lo. LM!sfl«u Flecken nebst eine!» Vicariat, 2. M. von Vicenza, in derVenetianlschen Provinz Vicentino. N?.!o VVvucla, Fluß in der kleinen Tartarey, weicher in das lVlcu- fle! lallt. Malv-goc/., Scadcin der Wvywsdschaft Sen» domir, in Klein-Pole», M.von Sen- Lomir, gegen Nord-Westen gelegen. Lstrlon, Fluß in Piemont, in der Provinz Canavcse. Nsloro, kleine Insel auf dem Ligustischcn Meere, nicht weir von den Florentinischen Küste». vllslpss, Flecken in Chc-hire, in Enqelland. Alslxaneco, kl. Fluß im Lchlesischen Für- ftenthiim Oppeln, so unweit dem Kloster Czarnowans in die Oder fällt. Lssslpki, siebe KIal?l».;:9- eingeräumcl worden, nachdem sie zuvor dem Könige von Tunis gehöret hatte. Die Hauptstadt heisset gleichfalls Malta, welche schon, weitläus- lig und überaus feste ist, lirgr auf 3 . absonderlichen Halbinseln oder Fcksen, I» Valetta, ll öurgo, und die Insel St. Michael genannt, welche nicht allein von der Natur und Kunst befestiget sind, sondern auch durch die Schlösser St. Limo, St. Angel» und lerra st-IIs Locca beschützet werden. Lieber diese aber ließ der vorige Großmeister 1733. auf seine eigene Kosten bey dem Eingänge des Hafens ein neues Fort, Emanuel genannt, zu desto besserer Verwahrung des Orts erbauen. Sie hat 4 . Häsen, welche die Memeldren Castelle de- ftndiren, und ihre Forcifttarion ist sehr re» gulair. Das hiesige Bißchum gehöret im. ter den Erzbiichof zu Palermo, uns der jetzige Großmeister heißt Emanuel Pmco, ein Portugiese, gebvhren den M, i6m, erwählt 174». Mairhelcv- Rttodifcr- oder Johanniter« Ritter, siehe Rirter-Dvden vo» Mot- rha. Nalron, Flecken iu Norkshire, in Engelland, am Fluß Derwenr, weicher 2. D-pmirtc ins Pariamcnr schicker. Mattdeser-Dainenl, suche 8Ix»nnr.i Male'Mis, R'apoli cki Llalvasta, Stadt auf einer kleinen Insel in Morea, in der Provinz Tzaconia, an der Oestliche» Küste, wo der öolko cll dlZpoli cll!- ui» seinen Anfang hat. Sie ist fortitzci- ret, hat ein festes Schloß, und eine lange hölzerne Brücke, welche von dar auf eine kleine Erdzunge gehet. JhrHafen ist gut, aber >.M. davon, allwo die alle berühmt» Stadt Lpidaurus gestanden, befindet sich ein besserer, darinne die Schisse gut anlanden können. Sie har einen Griechischen Erzbischof, gehörte, vermöge desCarlowi- tzischen Friedens »699. nebst dem ganzen Morea, den Venecialicrn, ist ihnen aber 1715. von den Türken wieder abgenom-' men worden. Von dieser Stadt hat der Malvasier seinen Name». Malvay, Königreich im Reiche des Moguls, in Asien. Es liegt in dem Königreiche Bengaia, gegen Westen. Llal vcaiarion, ist ein Verbrechen, da ein Minister, oder Bedienter, mit den anver- tranre» Gütern untreu umgehet, nnb wider die Pflicht und Gewissen handelt. Malu.ug, Flecken in der Provinz Thailand, in Westerda!, 1 ».Schwedische Meilen von Falun. Malzan, vornehmes Gräfliches Geschlecht« in Schlesien, welches die freue Srandes- Herrfchaft Miltitsch besitzet, und seinen Ursprung ans dem Mecklenburgischen har. Namtto, oder wie er von andern geneiinet wird, Marsorc, ist ein Berg ans der Goldküste von Guinea, in Afrika, aus welchem die von Chursürli Friedrich Wilhelm zu Brandenburg in Emden «ungerichtete Compagnie An. >6:8. die Stadt und Festung Friedrichsdurg erbauen lassen. Mammeiuck, siehe Meim-zm. lViamun, Hauptstadt in Rcteb, weiches ein District in der Provinz Segclmeffe, in Afrika, ist, die vo» Mohren und Juden bewohnet wird, so Kaulma»n>chaft und Handwerke treibe». , ...... Man, Insel zu Engelland gehörig? auf dem Zrriäudischen Meer, zwischen den Küste» von Schottland und Walles. Sit ist 30. Melle» lang und breit, und hat einen Bischof, welcher unter den Erzbischof von York gehöret, aber kein Pair de» Reichs ist- daher auch keinen Sitz im Parlament hat. ^ Man Mandarin Mandarinen Mandova 655 Kkn> kl. Insel in Indien, auf dem 6o!so,li L-Ngvla, dem Königreiche Pegu gegen Men, gelegen. Mnsäoli, Smdt in OZer-Aethiopien, in der Provinz Dancali, in Afrika. ^LnsgkM, Fiuß in der Insel Madagascar, welcher ln das Äthiopische Meer fleußt. Mnsmmllvs, eine grosse Landschaft auf der Äiistt derSastern in Afrika, zwischen den '^/Elüwohlier' sind schwarz, und Go- »endlener. Ihr Beherrscher, odcr Komg, hak mehr als ---.Könige und Königreiche Mn'k/A'e von den Inseln Larronk, auf dem Orientalische» Meerbusen. kl. Insel am dem Indianischen Meer * an der westlichen Küste der Inj" Ceylon. Dli Holländer besitzen sie jetzo, und haben daselbst -ine schöne Perlen,-schere», auch ist von den Poriugieseii ein So" «ngeie- ael worden, welches die Holländer, nachdem sie es eingenommen, noch mehr befestiget haben. Die Insel ist -- und ein- halbe deutsche Meile lang, und >. M. breit, hat 7. Kirchen, und die Hauptkirche dar- inne ist zu üorcel. »iMLNch grosse Stadt, nebst einem S-hlssse am Fuß eines Berges in Asien, M. von Smirna. Non^Lnzbo, Fluß ausder Insel Madagaskar, welcher ln das Äthiopische Meer fleußt. Nonconoiv--, Fluß ln Spanien, welcher bey Madrid vordey flleffer, und sich in den Fluß Henares ergeupr. Llsiic',», Al2ns-», Marggrssthum ln Alt- Castlllen, welchem 5- Herrschaften elnver- ieibt sind- -Ls gehöret dem Muse Toledo, und führet eine Linie davon de» Mars- gräflichen Titel. dlMdir, südliche und kl. Provinz in Ncu-üastüien, weiche in !r Mancko Licc-I, und kLlMcbLä'^ii^oli getheiiet wird, dadurch die Guadiana läuft. Mu-ksft-r, siehe Driravnischr Nleer. MMcbstto,, kl. aber schöne und reiche Stadt am Fluß Merse», in Lancaster. Man inachk daselbst gute woltcue Tücher. Auch ist daselbst zuerst der so bekannte Baumwollsammec verfertiget worden, de» man auch deswegen Manchester- Gammel zu nennen Pfleger. oiMäiü, Insel auf dem rochen Meer, zwischen dem glück-celigen Arabien und Afrika, welche voller Gebürge ist. »lonäoiin, ^Vodi/r, (./nnnffft, heisset so viel, als ein Ritter des Herrn, und dieses sind die Edelieme in China. Die Chmefer nennen sie Ouoan, weiches so viel als regiere» heißr, und werden sie insgemein -u Gkatthaliern der Provinzen gemacht. Diese Kndgeiehrr, und werden aus dcnl.old§, «eiche die Gelehrteste» von -es Confueü Gecte sind, erwählet. Andere aber sind Mandarins des Kriegs, welche die Är« mee commandiren. Ls sind 9. Nassen der Mandarins, deren stmnier eine vornehmer ist, als die andere, lind werden sie an den Edtgesreinen, die sie an ihren Mützen, oder Gürteln, tragen, unter- lchieöen. Mandarinen, so heissen in Spanien dieje. nigen zahmen Kühe, weiche man aufs Gc- diwge in Andalusien treibet, um durch sie die wilden Ochsen herunter ins G, hege zn locken, und cinzusaiigen, wenn ein Skier» gescchie gehalien werden soll. LlönckL», ÄLruiLlum, eine Dollmachr, die einer vs» einem andern bekommt, etwas in seinem Namen zu khuii, oder zu handeln. Im besonderem Verstände wir» als» ein schriftlicher Befehl genenner, welche» eine hohe Obrigkeir in elnem Land« ergehen lassen. sötzoiiästsriu!, wird in besonder» Verstände derjenige genenner, welcher von einer Privatperson bevollmächtigt ist, eine oder die andere Sache gerichtlich oder ausser Gerichte abzuhandei» ; ein Gevsiimäch- kigter, Anwaldt. östanäs, siehe iVlonäe. .vi.uicl-s-0, kl. Stadt, nebst dem Titel einer Grafschaft, am -bl l.s-co, in dem Ge» bieche von Lomo, im Herzvgrhum May- land, dem Gräfliche» Hause äs Is 'l'oui und 'ITM? gehörig. Llanäeo. Fluß in Gallicien, in Spanien, weicher dem Hafen Esrunna gegen über sich ins Meer erqeußt. Nde.nderscheid, Grafschaft in der Eifel, denen Reichsgrafen von Manderscheid gehörig. Das Stammhaus, weich e ein festes Schloß ist, heisset gleichfalls!Na->« derscheid. Ehemals kheilcen sich die Gra, fen in z. Linien, »emlich in die -Veroid, steiiftschc, Blankenhcimisisie und Kap- lische, oder falkensteinische. Es ist aber crstere A. >6-8. und letztere -74-. mit Graf Woifgang Wilhelm erloschen. Sie gehören zu der Westpbäiischeu Bank., Msiideurt e, Scadt und Herrschaft in der Grafschaft Mümpelgard. MoiEri^Ä, Königreich in Nigriticn, zwischen dem Fluß Niger und dem Königreich Maiigulma. Manpoi-, geringe Insel auf der Westküst« von Schleßwig, gegen dem Amte Hadersleben, worzu sie auch gerechnet wird. Sie ist in 2. kl. Insel», »emlichAlc-undNeu, mandoe geiheiler, und die Einwohner nähren sich von der Fi-chercy. ^ dtzonäon- Königreich und Stadt im Reich« des Moguls, in Asien. ^ ^ ^ , dilkiiäurvs)^ feste Stadt NI Dir» , indieii, im Königreiche Bengaia, cm ei- l nem hohen Felsen, an einem Arm des Gan» j qcs, dem grosse» Mogul gehörig. ^ - Nimäov», Fluß in Ostindien, der »n Königreich Maridaneslc Manheim Manier Manna mgreichDeca» entspringet, nicht weit von Goa vordey, und nachmals in» Meer stießet. iVron>ilNi-!I-, kl. Königreich in Indien, jen- seit des Ganges. üssamlii», ll. und wüsteInsel auf dem Archi- pelago. Maneun, Herrnstadt im Pilsner-Kreise, in Böhmen, wo ein grosser Gecraydhandei getrieben wird. Älihier ist ein kostbarer Garten und blauer Sasteserstein- brnch. IVlEu, Fluß in dem Königreiche Guinea, in Afrika. Mniüc^oniÄ, Stadt und festes Schloß in der Provinz Capicaneta, in Neapoiis, nebst einem Erzbißthum und guten Hasen, am 6oskoKi ölanfreäonla. vlunpsriL, Türkischer Flecken in Bulgarien, an der Nord-West-Küste des schwartenl Meeres, hat eine» von den schönsten Hä- ' ftn a» diesem Meer. IVlMg sIor, Stadt im Königreiche Cünara, au der westliche» Küste der Halbinsel von Indien, diesseit des Ganges. Sie ist befestiget, und haben die Portugiesen daselbst eine reiche Factorey, allwo sie kie Helste des Zolls genieste,i, weil ihnen der König von Canara denselben zugeeianck har. lVMrnsÄoi', Stadt in Indien, „»Königreiche Bißnagar, aus derKüsie von Coromandel. lVIsngme, Königreich in -Ostindien, in dem Gebiethe von Malabar, nebst einer Hauptstadt gleiches NamenS. Msiig-ih, Insel aus dem Llar -I-I 3 ui, in Nord-Amerika, gegen die Küsten von Nen-Spanicn, welche a.M. im Umfang, und das Ansehen eines großen Waides dar- Mitren auf dieser Insel ist eine Indianische Stadt und artige Spanische Kirche. Lisnekist, kleine Halbinsel an der östlichen Küste des VK sti Kow, in Sicilien. Munlmre, neue Stadt, nebst einem guten Hasen in Nord-Amerika, welche von einigen Amsterdam gcnennct ward, wcü sie in Neu-Holland liegt, und die Hauptstadt darinne ist. hm verlegt,, so wieder Herstellen lassen, da« sle gegenwärtig eine der festesten und schon- sten Städte Deutschlands ist. Dem «rossen Markt geben di. CathoiischeKirche an» das RarhhauS eine schone S,n,.-neme. Das Chnrsürstl. Schloß ist eines der schönsten Gebäude in Europa, in wr.chem die vorcrefiiche Sammlung vou Gemähldcn, die vou Düsseldorf dahin gebracht worben, befindlich. ES haben auch die Lmheranrr iludRewrmirccn ihre Kirchen, sonne auch die Juden eine Synagoge. Der Handel ist ziemlich, auch findet lieh allda ein schönes Kaufhaus zur Niederlage der Maren. An. 176z. de» 15. Der. wurde «iid« von Sr. setzt regierenden -Chul sürstlichen Durch!, eine Akademie der schönen Wissenschaften angelegt. Maince, eine geschickte Art zu tractlrm. Daher manierlich, geschickt, höfiich, bescheiden, artig, l M Mistest, Lstistum; ist eine schriftliche Er« l klärung eines Königs, Fürsten ober einer Repiibiick über eine oder die andere Staatsangelegenheit. Also heisset auch ein Ausgeboth zum Krieg, darinnen ein Potemär die Ursache, warum er denselben ^ führet, kund machet, s LtsniIIo, die vornehmste unter »m Manheim, Chur-Pfälzische Residenzstadt in der untern Pfalz, wo der Neckar in den Rhein fällt, 1. M. von Heidelberg. Sie ist eine vortresiiche Festung, und liegt ganz in der Ebene. Ehursürst Fricderich IV. fieng >üo6. an, aus dem asten Dorf und Schloß Mannheim eine Stadt zu bauen, «iid nahm in derselbe» Niederländer auf, «eiche wegen der Gewiffenssteyhcit ihr Vaterland verlassen hatten. Ob nun gleich dieneue Stadt 1620. von den Bayern er- Phiiippinischcn Inseln, in Asien, welche fruchtbar an Gerrande,^Neiß, Obst und Vieh ist, und von den Spaniern besessen wird. Die Stadt Manilia, Maunheg weiche eine gute Ciraöelle, dämmen die Spanier 2002. Mann Besetzung haben, und einen Hafen hat, wird von Spanier» und Chinesern bewohnet, und ist d»e Residenz ein-s Erzbischofs, weicher zugleich Vicerönig über die Philippinischen Inseln ist. Sie liegt ans einem Meerbusen an einer LandcsMc, treibet grosse Handlung, und wird von Chinesern und Japanern stark besuchet. An. >702. den 6. Oct. wurde die Stadt und Insel nebst den übrigen Philippinischen Inseln von dem Engl. General Draper und dem Admiral Cornish erobert, wurde aber/ weil der Frieden, ehe noch von dieser Conquece die Nachricht nach Europa kam, bereits »nt Spanien geschlossen war, an diese Krone wieder restituirec. . Mantlltsche ^ns'eia, siche philippinische Inseln. . ^ IVlinü-guopLkan, Stadt in Ostindien, im Königreiche Oripa, ans der Halbinsel dies- seir des Ganges, dae einen schönen Hafen, und liegt 22. M. von der Hauptstadt Oripa gegen Süden. oberl und sehr verwüstet, auch An. -Szp. Manna, vc>n ür.ruicun, gehöret mit unter nebst der Festung Friedrichsburg von den i Franzosen völlig zerstöhrn wurde, so haben sie dock die Ehürsürsten Johann Wilhelm und Carl Philipp, welcher A. ,721. wegen denReliqlonSstreitigkeiten mit denRefor- niineny seine Resident von Hepdelberg da» - die 7. Wunderwerke des Delphinats m Frankreich. Es wird so.ches den ganzen August-Monachdurch, bep anbrecheudcm Tage, auf den so genannten Lercheubau- men in grosser Menge an-eiroffen. Erstlich ists ein Thau, Micher aber sofort Wannersdorf Manosque Manquiren Mansfeld 657 dicke wird, alS ein Gummi, u«ddeu E-!chm«ck eines ungeiautercenüsuSers M«n°ersdoef, Marktflecken an den Ungarischen undNieder-OesterreichijchenGra".- re», zwischen dem Fluß Leura und dem Neusiedler-See, und zwilchen Oeoendurg imö LlsenstaLr, hat warme Geilindbader. »I.mndaresberg, ist der nördliche -r.hen von Uncer-Oesterreich, welcher gegen -Osten an Ungarn, gegen isuoen an die Donau, gegen Weste» an Ober-Oester- reich, und gegen Norde» an Böhmen uns Mähren gräiizet- Ed machet dieser nördliche Lheil 2. Viertel von Unter-Oesterreich auS, und wird das Vierte! gegen Oder-Oesterreich des Viertel Dber- rnanndartöbern: das gegen Ungarn aber gelegene düs Viertel Unrer-Mavn- harwderg gencnnet. rNann-Rrcht, Mann-Gericht, waren in den Schlesischen FürstEhümeni, Breß- lau, Schweidnitz, Jauer, Oeis »nd Gis- aau, ansehnliche GerichtS-Coliegia, in welchen der Äönigl. Hofmeister entweder per« Mich, oder durch einen Substituten, pra- fldirte, und sich z. von Adel, n»ö 2. RalhS- männer auö der Stadt, «iS Beysitzer, befanden, weichen derMümirechrS-Secreca- riuS aßistirte, und «lieb prstocsllirte, auch dcu Lid den vorgesordcrren Zeugen vorlaS, wenn zuvor der qeschworue Aovocak das Recht ordentlich angedungen. An dicseö Gerichte gisngen vor Zeiten alle Appellationen in bürgerlichen Sachen, und wurde kein ander devoiukivisch kksmeMum an Zhro Kaiser!. Majestät ausser öer Suppli- caoisn verstaccec. Heut zu Tage aber halten ,ich die Landsasson durchgchcndSan die König!. Obcraimo-Negjerungenzu Brcs- lau, Giozau und Brieg, von weichen ste nach Berlin appelliren können. Die As- sessores d ieje» Gerichts wurden Königliche Manne genennet. Zu Schweidnitz hac eö der BvhiNische König,Morge PMebrarh, A. >45z-.gest:,lek, und prästdirce darinnen dcrIhii. Ho,meister, weiches Amt Key der Giasi. Schaffgokschischen Familie Kynasti- scher Linie erblich ist. dgünoiiL s! NorsUv, Stadt IN Süd-Amerika» in der Provinz Guiana. KlMiL, stehe Loncter. Klsaochue, Stadt in Provence, den Maltheftr-Rittern gehörig, »wischen -iw und Sistcro». A. ,72z. >>nSepe. war bcy diewr Smdt ein merkwürdiges Lrdbe- in wuhren, indem ein angelegener und iruchtbarer Berg s.Tage hinter einander dermassen erichuctert wurde, daß er vibtz- uch emge,allen, und etliche Menschen mit den Heerden Schaasen, wie auch 2. kleine . AU", verschüttet, an welchem Orre man nachgehendS -leine tiefe Seen gesunden, glich bey Nacht einige Fcuerflammen, so nömmen hatt ^or gebrochen, wahrge- LK>w,uir-n, mriigeln, fehlen. Ich will nicht« mangiiii en lasse», d. i. inchrS ermangeln lassen. Ls manguirer i.ichrs, d. i. es,eh. lec, es gebricht nichts; daher Emgu-msm. ein Fehler, Jrrchum, Gebrechen, Mangel, U"terl-ssnna der Pflicht. L1anr--Ü,, Ar, kl. Stadt an den Flüssen Sardonero und Liobregat, in Lacaloliien. ^ Hauptstadt der Land- Mch-Mmne, m Frankreich, an dem Fluß Garte, Sie hm ein Präsidial n. Bißthum, unter den LrzbliÄof zu Tours gehörig. Manödors,eni 2. M. von Eibingen, im Pol» Michen Preuflen gelegener Orr. Mansee, Benedittiner - Äbceo in Ober. Oesterreich, an einem See gleiches Na» mens, im Traun-Viertei. Astonlbtu > stehe lVI-mcoin. Mansfeld, die Insel Mansfeld, liegt in Nord-Amerika, auf dem Meerbusen von Hudion, in der lskia ^re'ric-,. Sie ist von den Lngeliandern entdecket worden. MansfeiS/, Grafschaft in Thüringen, rum Ober-Sachst,chen Kreüe gehörig, welche gegen Norden an das Fürstenchum Anhalt, gegen Osten aber an das Stift Merseburg und Herzsgchum Magdeburg granzet. Diele Grafschaft stund ctzeüs unter Chur« Sachsticher, cheils unter Chur-Branden» burgischer Seguestracion. Denn ai« dieiZra,en in ,ehr grosse Schulden verfie» len, auch die Gläubigcreme Herrsch«,c und- Amt nach dem andern an sichzogen, so nahmen die Heyden Lehenöherren, nemlich Chur-Sachsen und Chur-Brandenburg dieftldeA.1z7o.jtt Seguestracion, und lies» sen ein jeder in seiner Hoheit die Seque» str«ti0!!S-/ur2 administriren; doch solche« denen Grasen an ihrem Reichsstande, und an ihrem Sitz und Stimme, so ste aus de» neu Reichs- und Ober-Sachsischen Kreiß» tagen gemessen, unbeschadet. An. >7-6. wurde die Seguestracion in Ansehung de« unter Msgdeburgischer oder Chur-Bran» denburgischer Landeshoheit stehenden An» thcils aufgehoben, und sicher also nur noch der unter Chur-Sächstscher Landeshoheit befindliche Antheil darunter. Dieser ist der größte, und dieUnkerchanen darinnen haben eine mehrere Snbjection, als die Brandenburgischen. Das Geschlecht der Grafen und Fürsten von Mansfeld bestünde zu Anfang dieses Jahrhunderts in r. Li» nien: nemlich der ^bovnstädtisÄen, oder Catdolischen, und derEisledischen, oder Lutherischen; es ist aber die letzte A. >710. mit Gras Iobann Georg lll. abgestorben, und von der Bomstadcischen Linie hat A-1717. de» 10. Jul. der Fürst zu Man«» seid und Fondi, Fr.inz char!, zu Prag dieses Zeitliche gesegnet. Ihm folgte sein Prinz, Heinrich Paul Franz, gedohre» A. > 2. den 6 . Jul. Dieser hac sich zum zwep» Tc tenmat 658 kt 7 ansfeld MüNts tenmal A.I74'. Mil Maria,Grafens Franz Joseph von Czernin Tochter vermählet. Hur der erster» Ehe ist Joseph Wenceslaus den >r. Sept. A. ,73?. gebühren worden. Der Aelteste von diesem Kürst» oder Grösst» che» Geschlecht« hat umer andern Gütern verschiedene Lehnstücke zu geniesten, darü her die übrigen Agnaten nichts zu disponi ren haben. Unter diesen Seiiiorar-Gü thern sind sünfthalb Dorfschafken unweit Eaalfcld mit begriffen, nemiich ^velsck- rviy, Lositz, witzendorf, Lau!« darf, zmd halb Areridageveukb, dergestalt, daß der Gescblechts-Aelteste das Tcrritorial- Hiecht mit allem, was davon abhanget, be» sitzet. Als An. i6zg. Sachsen-Saalseld Liese Dorfschaften mit Steuern und an» Lern Auflagen beschwerte, führten die Uu- rerthanen deswegen Klage bev dem damals ,u Wien befindlichen Fürsten von Fondi, worauf die Sache durch den Kaiser!. R. Hofrath entschieden wurde. rn«nsfeld, Stadl in der Grafschaft Mansfeld, nebst einem Schloß an der Wipper, i.M. von Lisleben. vgsiwL-Iä, Flecken in Nottingham, in En- gellaud. . relMstlls, kl. Stadt im Spanischen Komgrel» che Leon, 4. Spanische Meilen von Leon. Pl^-'sperg, Hohes Schloß und Herrschaft i» Kärnthen, zum Bißthum Gurk gehörig. -gsniorL, Stadt in Egypten, über Cairo. -ch-uus, Stadt nebst ei»em Schloß in Piemont, in der Marggrafschaft Saluzzo. tlrmlsle, alles Schloß in vauxNmä, im Ge» bicthe Vienne. vlanre, Stadt in dem Gouvernement der Isis ste kisncs, in der Diöces Chartres, an der Seine, allwo eine Baillage und ein Presidial zu finden ist,, 12. M. von Paris. Mnteler?, oder Blendung, sind Wände von starken Brettern, auswendig mit Blech beschlagen, so man auf Rollen vor die Mini- rer stellet, wenn sie ihre Minen vor einer Festung anlegen. rnanttlgr-.ff, ist bey den Züden eine Ander höchsten Verheuerung, die sie fester als einen Handschlag, oder Eidschwur, halten, wie sie den» de» ihren Concracken und Dergleichen nicht leicht einander die Hände leben, oder schwören, sondern einer reichet dem andern den Zipfel seines Mantels oder langen Rocks, und auf solchen Mantelgriff werden Eonrracte von vielen tausend Thaler» geschlossen. Li-lntdis, Stadt und Festung in dem ober» Calabria, in Neapolis. M,mo lstkunrs, ist bey den Maltheser-Rit- tern das Profeßisnskleid, welches sie auch ebemals an gewisse» Tagen des Jahres an- zieben mußten. Heut zu Tage aber ist dieser Brauch abkommcn, und tragt da>- selbe «lsdenn nur der Großmeister, dessen Schatzmeister, Aieekanzler, un» ander, dessen Mimstri. Llsntua, Herzoqihum in der Lolubardie, so zeacn Norden »n da- Denekiai-ische, gegen Suoe» an das Mode, nesilche, gegen Weste» an da- Ueyiändi, sche, und gegen Osten an das Feirarilchr graiuet. Ls hatte vormals als ei» Naiscrl. Reichslehii seinen eigenen Herzog aus dem Haufe Gonzaga. Der letztere Herzog Carl V. wurde, weil er in dem letzter» Spani» scheu Sueceßions-Kri'ge die Französische Parthcy g. halten, de» 30. Zun. A. -7«». von dem Kaiser in die Acht und Oberacht erkläret, und starb gleich hernach zu Padua ohne Erlen, woraus Kaiser Jolegh t. das Land in Besitz genommen, uud durch einen Gouverneur regieren lassen; seine beweg» lichen und Allodial-Güihcr aber sind von demjenigen Raths-Colieaio der Republik Venedig, weiches i» 40. Personen bcstan» den, A. >714. dem Herzoge von Guastalla abgesprochcn, u. dem Herzoge von Lothlin» gen zuerkannt worden. Uebrigens har der An. 1729. verstorbene Herzog von Gua- stalla, Anton Ferdinand, als nächster Agnat vom Hansa Goiizaga, sowohl bey der Kai» scrwahl Carls VI. sich an das Chur,ürstl. Coli.gium, als auch bey dem Rastact« und Dadiichen Frieden, an die Krone Frank» reich gcwaudr, und cs so weit gebracht, baß Ihr» Kaiseri. Majestät vom Churtürst- lichen Collegio durch ei» »achdrückilches Jnterceßions-Schreiben diese Sache be» stens rccommsndlret worbe». Ziigieichen ist iu beydeu FriedenSschlüsten (,vnlc. ,2.) des Herzogs vou Guastasta, und daßÄai« seri. Majestät ihm zu seinem Rechte »er» Helsen mochten, ErwehuuiiI geschehe». Zn dem Kriege A. 1734. bemächtigte» sich ci« Franzosen und Savoyarden des großkcn ThcilS dieses Herzogihums, und besetzten die vvrnehn'.steii darmneli gelegene Städte, die Hauplstadt Mantua aber getraucccn sie sich nicht anzuareiffen, als welche in Oesterreichischer Gewalt geblieben. Zn dem Friedensschliiß von An. »73«. haben Ihr» Äaiserl. Majestät versprochen, dem Herzoge von Guastall«, wegen seinerPra» tension aus Mantua, Gerechugkcit wie» Verfahren zu lassen. Maiirun, Hauptstadt des Herzogthums dieses Namens, und die ehemalige Herzog!. Residenz. Sie hat blosse Mauern, aber ein festes Castell, und wird von einem weit» laustiqen Morast, den der Mineio machet, umgebe», über welchen 4. Brücken nach der Stadt gehen. Ihr Umkreiß ist 4. welsche Meilen, und hat sie s. Thore. Das auf eine!» Hügel liegende Schloß ist,eines der prächtigste» in Italien, und dieEiuwohiier der Stadt verfertigen viel seidene Zeuge» Dsteidil fi!>d die sogenannten ,2. Apostel» Mühle», welche aus der Brücke nach M» rona zn stehe», und dem Landesherr» l^hr» »> Manual Mar Marabo Maravedis 659 > d A » M ji» !ß. Ä M> »st.> O jHj tri« ich' >!««!' st) ,11!» W Zb- »»« jk) !>j^ »l.V Lp jis^ s »E ijch fast eine halbe Tenne Goldes emtraqeii sc-il-n. Die Scadt hat auch E absonderliche Zitadelle, und z. feine Dor,ladte. A. , 6 -;. M Herzog Ferdinand eine Universität daselbst gestiftet, und dadey der deutschen Nation grosse Privilegla ertheilec. Ui«w„ai, ein Handbuch zun, täglichen Ge- , brauch: und „erden insonderheit die täglichen Rechnungen und Register all» ge- nennct, darei» diejenigen, weiche mit Rechnungen zu thun haben, alles schreiben, «§s ihnen vorfailet. . Ul»nu 5 >äuiiL. ans nennet man einen Ort, wo viele Arbefterzu finde» find, welche «lft- s«mmc einerley Maaren verfertige», r. L. ZeuaeEtrümpfe, Hüte, u. d. m, ^lanuvoüo, kl. Stadt in .vbrueroclcra, nebst den, Titel einer Grafschaft im Königreich d^eüpvliö. rstLnulciixls, werden in besondcrm Verstände ' die gelehrten Schriften gencnnet, welche nicht gedruckt find. ^ . »UnuienM, Behauptung, Vertheidlgung. jLaon, kvrco lVlrckvns, kl. und feste Stadt, nebst einem guten Haien und der Ciradelle Gt.Philipp,aufderJnselMinorca. Dieser Ort, nebst der ganzen Insel, wurde«. ,70z. von der Engel- und Holländischen Flotte, unter dem Englischen General- Major Dtanhove, „ach einer kleinen Gegenwehr unter König Earl des lU. Both- «»Mgkeit gebracht, und daraus zu einer Hauptleitung gemacht. Im Utrechtische» FriedenA. - Hz. wurde die Jmel den En- «n>!i«en oerocaulmannichaft, dejchlosten, einen Jahrmarkt daselbst anzulegen, und diesen Piaz zu einem ?o,w ssranco, oder Freyoase», zu deelarireu, welches letztere auch der König Georg l. Au, i/fg. j„s Wer: gestettec, deegleicheu die Posten von dannen ans Marsiiie» und Lion bis Londen so eulgerichcec, daß mau von dar binnen ir.aagen Briefe haben könne. In dem A. >70;. zwischen Frankreich und Engel- land entstandenen Kriege ist dieser Platz, iamiderIulel, von Frankreich >7; 6.den az. Jun. erobert, aber im Frieden 17s-. wieder an Engelland zurück gegeben worden. M°n-r, sind emeArt «.Türkischer Schiffe, so mit wenigen »der keinen Stücken best. Ket werden. rstagu-ü», Stadt, nebst dem Titel eines Her- Mhums, in Neu-Castilien, a.M- von Lüleoo. PftÄänr'le^^ ^käuscher, oder ^^',^^'Gräffchast in Nord-Schottland, welche gegen Osten an das deutsche Meer «ege,i D-sten au Athol, gegen Norden an Murray, und gegen Süden «nMernch unLAngus stvffer. Sie wird !efeuch?«t?^" Akhol und Der, diursuo Fluß in dem Nbyßiiiifichen König» reiche Tangis, in Afrika. lVlurubout, also Nenner man die Priester der Götze» in Guinea, naoindem audeder Negres, in Afrika. Der Groß-Maravout llr die nachire Person »ach dem Könige im Königreich Ardrg, j» Guinea, welcher so» wohl die Religions- als Staats-Sachen enricheldet. ö/IurrwLMo. aiarccovs, SradtZ in der Pro» ViNZ Io bstLcliL, in (Kftilin uur-u, su Süd» Amerika, an der Mste des S es Mare» cayq, der von den Spaniern Knackis Ssnuuru grnennet wird- Sie hatte ein 11 vortreflichen Hafen. WoiL^nLn, »NN,!, kleine Insel iN SÜL-Amerika, ans einem Bolso, welcher sich in die nördliche Küste von Bra» silien erstrecket, wo der Flug Miari ins Meer fallt. Es giebt darinnen Saffra», Pfeffer, Balsam, Toback und Baumwolle, und ist mit lustigen w-ldigten Hügeln an» gefullct. Sie gehöret den Portugiesen, hat eine Stadt gleiches Namens, und ist selbige die Hauptstadt der Capitaula Ma» ragnan, welche in Hs strinu zwilchen den Eapitanien Para und Sima gelegen ist. Das Port Lk. I.owr cke d-lurLnkom ist das wichtigste darinnen. lA-rrü^nsn, Xuuxs, großer Fluß in Süd» Amerika, welcher in einer See b?v Gua« Miso, in Peru entspringet, und sich in de» Fluß der Amazonen crgeußt., blrrLMLior, siehe lNarmaros. dle.iLv.o, lAursuiolls, Fluß in der (kumpazn, e„, saget man in Frankreich von sol» chen Soldaten, welche sich heimlich aus dem Lager begeben, um das Land-Volk ohne Ordre und ohne Anführerauszuplün, dem. Weil nun solches insgemein von elenden Soldaten geschiehet, so rechnet man alle diejenigen «ncer die tNarauäs, oder kelsrsuäourr, welchekrank, oder son» ften zu Diensten untüchtig sind. Ickursv-älr, ist eine kleine Kupfer-Münze i» Spanien, deren sr- ei» Drittel vom Tk, Lha. 660 Maraz Marciliana N^arcillac Marck Thaler, »der ein Französisch Pfund aus. machen. HNLrsr, siehe bksiLlch. Marbach, kleine Stadkam Neckar, wo die Marr hinein fallt, und eine Drücke hin» lübergeher, z. Meilen von Heilbrunn, im Herzogkhum Würtemberg. Marbach, Schloß im Würkembcrqifchen, aus der Alb, in Schwaben, 5. Stunden von Aurach,»» »er Herzog eine Stutterey har. Marbach, Flecken und Amt i» Thüringen, der Stadt Erfurt gehörig. Marbach, schöner Schloß und Herrschaft im Rheinthal, in der Schweitz, unweit Rheineck. Marburg, siehe Marpvrg. Icksrc,, kleineInselausdem Venet-Meerbu» scn, der Rcpublick Ragusa zugehörig. INgrca ü'^ncons, siehe /incona. I^Lics Irevigi», suche l'ieviürno. visecsnL, kleineScadt in Dalmaiien, nebst einem Bißthum, somit dem zu Tre- bigna vereiniget ist, und unter das Lrz- Bißthum zu Ragnsa gehöret, läsicszs, stehe dNsrncuibo. I>l 2 rciMopoIi 5 , siehe krs-lsv.^ läsicat, Ehur-TrierischesScädklein. March, Mark, ste,mrn^ trorLM, Landgen in der Schweitz, am Lucerncr- See, dem Santo» Schweitz gehörig. Marchdorff, kleine Stadt im Bißthum Coftiiltz, in Schwaben, unweit Buchhorn. HMclie, I» d/lsrcke, kleiner Ort im Herzog- chr.m Lothringen, 8 . Meilen von Nancy, gegen Süd-Westen- MLickc, Provinz im General-Gouvernement Lion,nebst demTicel einer.Grasjchast, welche gegenWcsten an kokou, gegen Norden an Berry, gegen Osten an Auvergne, und gegen S üden an Limosin grcknzet. Hllsiciie on Irmina, kleine Stadt, und krevvtg im Lupenvurgi chcn Gebieche,nu!niiichr dem Hause Oesterreich gehörig. , lbiurciisiiv, kleine Stadt in Anda- iusien. altes chchloßlm Herzogthum Savoyen, unweit Montmclian. vllurclili-lcl, Sradl in Gloccsrershirc, in En- .geliand. »lorctli-nno-, kleine Stadt und berühmte Abtev amFlußScarpe, im Wallonischen Flandern. RlarcKlsiwon Lu pom, kleine Stadt zur linken Hand der Sambre, im Stifte Lüttich. Marchpiivk!, Landes-Fürstliche Stadt in S tevcrmärk, an der Drau, 9. Meilen von Grätz, nebst 2. Schlössern, deren eines, die Burg genannt, in der Stadt, und das andere Dbcr-Marchpurg, ausserhalb der Staut liege-. . ^ Niarchthal,Kloster, Pramonstratenser-Or- dens an der Donau, in Schwaben, dessen Adr ein unnmreivarer Reichv-Stand ist. Alsicilisn», siehe blsrli^IiLna. r.laicülL-:, lVl!iil-:!nc, kleiner Orr nebst dem Titel eines Fürstcltthiimö in der FrauM. scheu Provinz lyouc^u-, dem Herzoge von l^.vclieftivcnulc gehörig- Mark, also wurden bey den alten Teukschcn die Gränz-Länder -enennec, welche im 7. und 8 tcn Seculo gegen den Einsal! der Wende», Avarcn, Hunnen, zu Bechüßung der Eränzen, mic Mann»' schaft besehet, und durch gewisse Sonime»- dantcn, >o man dsnickionor, oder Marg- grasen, nennte, defcndiret wurden, siehe Marggraf Marek, siehe March. Marek, Reichs.Grafen, zu der Westphäli« schen Bank gehörig, aus deren Hanse auch die Grafen von Syrum entsprossen. Marck, March, stehe Morau. Marek, Grafschaft imWestphälischen Kreise,welche gegen Norden an das Stift Münster, ge» gen Osten an daSHerzogchum Mestphalen, und gegen Westen an das HerzogthumBer« gen granzec,dem Könige in Preussen gehörig. S-ke hat gute Biehweyde,und vielHolz, auch giebc es darinnen gute Mühlsteine. Marck, ein Gewichte, hat !6 L»th. Ein Mark Goldes ist 24. Karach, oder zS. Ducaren, ein Mark Silbers ist iS. Loch, oder 8. Specles-Thaler. rN arck, eine Münze, deren es vielerlei) Ar« ten giedr. E-n Uiark Lübisch ist cinDrit- tel eines Thalers, oder 8. gute Groschen. Ein Mark Danskc oder Dänisch, iss ein Sechsiheil eines Thalers,oder 4. gmeGro- schen, die Dansschc ReichS-Mark aberthut z. Groschen- Ein Mark Goldes ist in Engeüand Schillinge und 4. Pence oderSous. Ein Nlark Schottisch iss lere« ha!b Pence, oder Souö. Lin Mark Silbers in Engelland macht , z. Schillinge und 4. Pence, oder Sons. Eine Schwedische Mark in Silber lhuk 4. Groftdcn, und in Kupfer einen Groschen, 7. und ein Fünstheil Pfennig. Ein Mark zu Stettin macht 4. Erichen. Zn vre» men macht ein cittfachMarkstilck 2.Kopfstücke, oder 8 . Groschen, und anderthalb doppelte oder z. Enkelc, machen einen Rcichslhalcr. In Schicften hält die lchse- re Mark za-Kayser- oder Scdlcsüche Groschen, weiches >. Thaler, i. Groichc» und 7. Pfennige macht. Die kleinere Mark aber bgc r^. Leiste Groschen, weiches > 7 » Groschen und 4. Fünftheil Pfennige beträgt. Mark lörhig Goldes iss sS.THa« ler, oder 7a. Gold Gülden, jeden zu -» Thaler 3- Groscheni gerechnet. Nlark polnisch iss eine singircc Münze in Preus- sen, wornach die gemeinen Leute ihre Rechmingen einrichren- Sie macht a^. Polnische Groschen, oder 60. Schillinge, oder zwey Drirrhell Polnische Giiftm. Mark - Brandenburg, siehe Branden, Mac. Marckelsheim Mardyck Nlarecaya Marechal 66 r ngarckelsheim, kleine Stadt, anderthalbe Meilen unter Breyssch, dem Blß- khum Straßburg gehörig. Mrclcm-Hiaroä, Amt und Flecken ln der Schwedischen Provinz West-Gochlsud, 6. Meilen von Gothenbm«. n, Schloff/ rnärcksburg/ siehe Bvaniiach. '»irarcksül)!,' seincst Macktfiecken ftagd-unsZcug-Hanß in Thüringen, eine Meile von Eisenach, an der Werra, dem Herzoge von Sachsen-Weimar gehörig. Marckr-Bcrgel, siehe D-nm-! Usarckt-Hiberr, ist ein Bstchosilch-Wurz- burgi'ches Amt und Marktflecken in F > Franken, 2. Meilen von Skeujradtan der Aisch. N'.arckr.Brair, suche vrekt. Marcki-Einepolirm«, Flecken in Franken, zu den Limpnrgischeii Wtbern qchdrig. , Moeck,-Sievern, Fleck U! ein.-leine Meile von Leim ig, ans der Srraste nach Borna und Menbura. rnarckt-flissa, kleine Stadt in der Ober- Lauf!.!), am Flusse QueiZ, a»den Schlesischen Gränzen, den Herren von Debschutz gehörig. M'nr-ckröOldrnhuugjMarkt, sderFlecken im Stifte Hiideöheim, weicher, nebst einem Dorfs, das harr daran lieget, znm Amte Hunnesrück gehöret. M-n-cki-Ämnst-rdr, Flecken zwischen Leipzig und Lützen, ins Stift Merseburg und unter das Amt Lützen gehörig. Marck'-Virpparh, Cammer-Kuth in Thüringen, zwischen Weimar und Aeiscnsee, dem Herzoge zu Weimar gehörig. Mauckr.Sch.ss, heisset n>an diejenige, so täglich oder wöchentlich von einer Stadt zur andern ansden grossen Flüssen hin und der sabrcn, als wie oon Frankfurt nach Mann;. Micvmnnni, waren eite Völker in Tentsch- land, welche in Böhmen sich nieöergelass'n, auch ;»mThe:l in J'!prlcn gewöhnet Häven. MnHric, Dorf, im Franz. Ancheil von Sianderu, zwischen Dünkirchen undGre- velingeu. ^ Es war wegen eines trcstichen Forcs berühmt, weiches aber 1664.00» den Franzosen erobert und geschleift wurde. Als vermöge des Uirechcer Friedens Frankreich Such Düukirchen schleifen sollte, ließ diese Krone hierauf -u Maröyck Av.171z.und 171N. einen Hasen und Ls- nai anlegsn, und stark fortlfieir-», darwi- derabsrEtigeHand heftig p^testiret, und V der zwilchen Frankreich, Enzeliand uns Holland Anno 1716. geschlossenen Tripel- Alliaiice es dahm gebracht, daß die Werker und Schleusten dieses Hafens binnen ^.Etaten ruiniret werden müssen, da- » It in selbigen Canal keine gröffereSclsif- breit, einlausten können, Uiio m einer Oiskin 7. auf 21. Me!» Mardpck und Duynkirchen kein kffuec werde^N wieder ge- hlaraenz-a, siehe bkarncLiko. hisr-chsi äs LaraMe» ist ein vornehmer Of- sicier, der deni Quartlermeister die Veste» anweilet, wo er die OurpLLarfle von einem CKmpooienr hinstellen soll. Lrch- - eertiret mir dein h-iur:ch,L! .Ie Oanap, der zue gegen ist, die dM-en-iX „uw der Armee, und «bellet dieselbe in Schlacht-Ordnung, wenn sich Gelegenheit darzu präsentiret. Doch diese Charge ist ans erheblichen Ursachen den den Franzosen meistens abkom- mru, und das einzige Regiment von d.r Garde hat einen b-lLr-i-hch ft,.- 8»:i>Ms, der zwar den Titel und Gage davon krieat, selten s-.er seine Charge würrlich ex-wv-rei. lvi-tiL-Hch sie Lump, ist ko viel als ein General-Major, eine Generals-Person, die ihren Rang »nmittelhar nach dein General-Lieutenant kriegt, und der, wenn die Trouppen aufbrechsu, nebst dem S1»L- chi'ch sie ftogis die Ordre von der Marsch- Route vom General holet. So bald mm die Armee ins Csmpemcnt einrücket, s» nimmt er die grosse Wacht, und macht dem eommandlrendenGeiieral die Beschaffenheit des Lagers -u wissen. Es befinden sich bcy einer Armee wohl zweo VS- reokaux äs Oamp, nachdem nemlich dieselbe stark ist, und diese wechseln mit einander in ihrer Verrichtung. Sie sotten von rechtswegen brave, erfahrne und kluge Leute seyn, sintemalen ihre Verrichtung sich nicht allein auf die Schlaqun- eines Lagers beziehet, sondern man Hiebt ihnen auch oftermals das Commaudo über einige Ookucliomom^, und lasset sie au gewissen Orten Ley Belagerungen die At- ta.stie führen. dckoreobs! flss stÜLli -io ls IXoiiie, ist ein Hof- B-'dienrer, der für die Logiinsnter und Tafel der Königl. Prinzeßimiensorge traget. DllLrocdirl sie p ranao, ist ein Ossicler der Krone Frankreich, welcher in derFranzö» sische» Sprache, un. OeaarsI ns ckss Grinse- äu IXoi, d. i. ein gevohrner Genen«! der Röniftl. Armeen, heisset, weil uchmlich seine Charge mit sich bringt, daß er eine oder die andere Armes commandi- ret. Sie baden einen mit Lilien bestrcue- ten Stab, zum Zeichen ihrer Würde, und nebst dem Ende, den sie be» Empfahung solches stades dem Könige leisten, schwören sie auch zu solchem Ende vor dem Parlament zu Paris. Sie sind die Schied- richter der Streitigkeiten , weiche absonderlich der Ehre wegen unter dem Adel entstehen, und haben kckarooliLl-Iüruiie- nnms unter sich, weiche ihnen beystehen. Die ersten MarsciMe waren keine «Jene» . rals über die Armee , sondern nur Lsieur-- nam!, oder Nachgeordnete der Oon-ismU-, in Frankreich in den Königl. Marstallen, sind aber zuerst, »»ter der Regierung des Königs Phil. August /llsnLkLl-l.ieureiirMi der Armee geworden. Jur selben Zeit wa- Lt - ren 66r Marschall Marenge Maretimo Maria ren ihrer nicht mehr als zwev, unter iLisn- cifco I.aberviere, woraus sie sich nach und nach verwehret haben, und ist derselben keine bestimmte Z>.hl. Wenn man an einen solchen däsreciiul jchreibec, so titulircc inan ibnö.onisiFncur, der Königin Frankreich aber neuner sieEouilnx, oder Vetter n. ^srocliitl äs 1.VZI5, Quartiermeisier; wenn wan von der ganzen Armee redet, bedeutet es denjenigen Offerier, der für den Morsch und das Lager der Armee sorget, und der alle Taae vom General vernimmst wohn: die Armee markchiren, oder sich lagern soll. Er ordiniret den Platz, und weiset die übrigen Quartiermeisier eines >edeu Regiments an. Er liefet einen Platz zun, Quartiere des Königs «ne, er bemerket die r-ogimcuter des Ge- neral-Scads, er postirec die^Artillerie u. Marquccender an bequeme Stellen, und auf dem Marsche zeiget er dem General die Passagen und Desileen an- Jede Armee hat einen solchen käsrecksl äs I.ogis, und derselbe soll von rechlsrvegen nicht allein EouE-, sondern auch gute Wis- senlchaft der Geographie haben. läsecclisläs loisix äs Lsvslieiis, macht die Quartiere für die Officicrsund Soldaten seiner Compagnie, hat die Rolle von denen Reutern und ihren Quartieren, visi- tirct die Stalle, wo ihre Pferde stehen, und ersetzet de» Abgang an Sätteln und anderer K-zui^ge. Er bestellet die E»rpr äs Osräs, wo sie hingehöret, und wenn die Compagnie marschiret, so reitet er hinten nach > daß niemand aus seinem angewiesenen Glieds entweichen möge. Jede Compagnie von Oenrcl'^rmor hat zwev iäsrä- cksux äs l.»zir, ingleichen jede Compagnie von Llievsrix I.egerr, oder leichten Pferden, aber jede Compagnie von den visnä - kVIouiduersirs hat deren sechse. Hi,, vlsrscksl äs IvOgis ä'Inksnksrie verrichtet bey dem Fußvolke eben das, was jener bey der Reuterey thut, doch hat je- des Regiment von der Infanterie nur einen Quartiermeister. risrccb.LuiUio, ist eine Genchtbarkeit der kxsvörn äsr iäsrecksux, und sind, ohne die in dem kslsi5 zu Paris, >80. dergleichen >gsisclm«isssr in Frankreich, allws diekrsvöl8äss!äLrsckLUX, nebst 7 .Offizen aus dem nächsten Presidial, nicht allein den Räubern und Landläusern den Proceß machen, sondern auch in einigen andernFällcn das Recht sprechen, ^LrscKiL, Fluß IN Italien, welcher in dem Avcnuinischen Geburge ent- sorinaet, M'dsich iU Rimini in den Meerhusen von Venedig ergeußt. Usismmo äi Liens, ist eine ungesunde Ge- in Toscana in dem Sienenschen. Iieliegk längst demMeere,und ist schlecht »w-nx«,"merrnbo1;, Frevherrliches Geschlechts ,» dem Hcrzogthum Magdebura und Brsuiuchwcig, welches im Haibcrstäd« tischen zwey schöne Güterbcsitzer. iVIsrerimo, kleine Julei aus dem MitteilLn« dischen Meere, nicht weit von Siciiien, des Honigs wegen berühmt, hisrcuil, Fiecleii i» Poitou, am Flusse La», i» grautrclch. dlsrkoir, siehe däsmko. disr^sk, Fluß in Persien, in der Provinz Chorasan, weicher sich in den Fluß W. hun ergeußt. , VIsrgsn.Siadt iuJndien, aufder Insel Sal- j fette, darinue sie die Hauptstadt ist, und j wo die Jesuiten ein Collegium habcu, dar« i inue sie, die Ungläubige,, zum Christen. thum zu bringen, sich angelegen sin» lassen. , läsiFgrslb Lsnä, Sandbank II! der Nord- See, a» der Nord-Seice der Englische» ! Provniz Kenc. VIsrFsuIs, die größte von de» Antillischen > Inseln Sottovciiro, in Süd-Amerika, wel« ! che den Holländern gehöret, nndunirucht» ! bar ist; jedoch werden die schönsten Perlen in ganz Amerika daselbst geftichcr; sie wird durch einen Canal, 8. Meilen breit, von I'srrs inins abgesondert. Iäsr§sre, käsr-suet, siehe iVIsry^srs. Marireusveurt), Manaersveurh, Marg» grast. Bayrenthische Amts- Verwaltung in Franken, bey Culmbach. Marggraf, ist im Röm. Reiche eine Fürstl. Würde, weiche von dem Äay- ser bäenrico äucuxs ihren Ursprung hat, abernachgehendö erblich gemacht worden, da es zuvor nur ei» Amt eine» grossen Person gewesen, und jo vie! geheissen hat, als einMark- oder Gränz-Richrer. Heut zu Tage giebt es im Röm. Reiche;. Marg« grafschasien , nemiich Brandenhurg, Meissen, Mähren, Lausitz, Baden, ingleichen führet die Niederländische Provinz Antwerpen diesen Titel. I» Frankreich und Italien giebt es eine grosse Menge Marquisen, oder Marggrase» , wei» che aber manchmal kaum den deutschen reichen Edclleuten beykomme». Marggrafstadt, siehe Glezkow. däsrZoisib, Stadt in der Mol« bau, am Flusse Baladach, 12. Meilen von Jassy, käsrxot, ist das Oiminutivum von dem Nahmen Margaretha, und bedeutet so viel, als bey den Hoch-Deutschen der Name Gretgen. däsr§o/.Ls, kleine Stadt in der Grafschaft Anghiera, im Herzogthum Mayland, am kleinen See Marzozza. .... hbsiouillier, heisset bey denFranzose» so viel, «iS im deutschen ei» Kirchen-Dorsteher, oder Kirchen-Vater, Lar. käsris äs s.eurs, Stadt nebst einem Vor« gebürge gleiches Nabmens in der Neapo« titanischen Provinz Ter» ä'Ocrsmo, an dem Ionischen Meer. Mariage Maricboe >lrnwi, Heyrath, Vermählung. «Lliie-e -l- ^onlci-itc-, nennet man, wenn r. ßersonei. sich heimlich zur ehelichen Benwohnung verbinde», die öffentlichen Seremonien, die ihnen etwa wegen Ungleichheit Ihres Standes und Herkunft, «der sonst unanständig, unterlassen, und damit ihrem Gewissen schmeicheln, a!S,ob die Unterlassung der änsserlicheu Gebrauche ein Werk vsn schlechter Michttgkeic sey. lUanagre, agar Scaptlein im Norder-Jütischen Srist-Amt Arhus, 4M. von Räubers, a» dem Busen dlnnagerr-I-,„r-l. Es werden daseiest viel Steine nn» Kalch qevrannr, womit die Einwohner meistens ihre Handlung treiben. M rri i-Hr-alug, ist ein Andachts-Ork und Capcile unweit Men, wo der Kanierl. Hos zum öfter» seine Andacht zu verrichten, und des Lausers Leopold! verwittibce Gemahlin zu dem dastge» Marienbild oftmals barfuß zu w ftlfahrren pflegte. In der Kirche daselbst, welche nach Kloster Neuburg gehöret, wurden den az. Apr. A. >728. die Vermshlungs-Eereinonien zwischen Ihrs Kais. Mal. Josephe, im Namen König Carl der ll l. in Spanien, und der Prinzeß,» Elisabeths Christina von Wolfenbüt- rei vüliisgen. k/larlu Uor:no,wird der Pallast genennet,welcher im Untervicrtel des Herzogth. Kärn- then, aus einer Insel des Werd-Zeeö, steht, uns dem Hause Oesterreich gehöret, »tariulvu, der Haupt-Ort einer Grafschaft gleiches Rahmens ln Portugal!. Aläriana, war vor diesem eine Blschöffliche Scattausder Insel Eornka, welche aber jetzo ruinlret ist, also, daß nichts mehr als der Do», übrig ist, das Bißthum aber ist nach Bastia verleget worden. Marianer, suche Krrtev,Orden, dlariau:-, Ljari» slor-nu, langes und breites Gebürgt in Spanien, aufder Grenzezwi- IchcnNeu Eastllien undAndainnen,welches sich von Osten gegen Westen erstrecket, von dem FliiSGiiardamena bis an das Ende der Provinz Estremadura. Das Th-ll gegen Osten heißet iabiavar cla Oolvib, und der Paß dajeldst wirdlkueirviLurailul genennet. Mar>!me5, stehe I^rron5. »iari«io,b!urIial,o,>ssa, ieinL»r,kleine Stadt im Herzogkhnm Mayland, zwischen den beyden Flüssen Seveffe und Lambro, de- schreiben ^ Grafen von Marlons ^«b. T-adt in dem glückseligen Arabien, m dem Furstenthum Farcach, an einem See gec gen. "^^^Turkische Stadt in Bulgarien, an befestigte und volkreich-Scadt auf iwr Insel ^,d»re, welche e ne von den 3"seln ist, allwo fich eini- gePorrugleien meder gelassen. Ntne,ebse,ziemlichesScäScleln auf der D» Mari'elac Marrenfeld 66z mschen Insel Laland, an einem grossen sftchreichen See gelegen. Ans der West- Seite der Stadt hat vor .Zeiten das berühmte Maeieboe, ein Kloster Brlqltcen- OrdenS gestanden, welches aber An. >6az. eingezogen, und die Einkünfte der neu erbauten Akademie zu Sora beygeleget worden. strcneluc, stehe dtzrcillac.j dlLne,num,js. bNavrcnolivg iin -Aennegan» Marienberg, Berg-Stadt in Meissen, Chur-Gachleu gehörig, an den Böhmischen Grunzen, 4. Meilen von Commo- rau, und 7. von Dressen. Mavienbevg, Reliedictlner-Mtey auf einem Berge in Tnrol, an der: Etsch. Marienberg, Nonnen-Kioster im Aich- städtischen, bey Roch g.-legen. Marlenberg, siehe Boppart. Marienborn, Lutherisches Fräulein-Stift im Herzogthum Magdeburg,„nwelc Som- MLkicbnrg.j Marirnborn, Residenz und Flecken eines Grasen von Isenburg «Büdingen, in der Wercerau, ist vor diesem ein Nonnen- Kloster gewesen. Mancnbrunn, vornehmes Capuciner Kloster ln Unter-Oesterreich, aufder Ebene zwischen Stein und Crems gelegen. Marrenbrunn, stehe Sar. ttrarienburg, kleine Stadt nebst einem Schloß in der Provinz Letten, ln Liefland, an einem kleinen See, io. Schw. M. vsn Wolmer gegen Osten, welches >702. dieNussen erobert und weggebrannt haben. Marienvurg, so heisset das Schloß zu Würzburq, in Franken. Marienburg, Woywodschast lni Pohlnischen Pceussen. Tue Hauptstadt heisset tzleichfasts Usarieuvurg, welcheamFlnß Nogac lieac, und ein festes Schloß hat, allwo die Lutherische!! eine Kirche vor der Süadt besitzen. Marieiiburg, , eine kleine Stadt im Hennegau, von der Ungarischen Königin Maria, einer Schwester Kaiser- Carls V. also benähmet, weil-sie es, als cine Gouvernantin von den Niederlanden, anssemeOrdrezwischen zwey Wassern, 4. M. von Recroft, in Champagne, > rar. bauen lassen. In dem Spanische» Snc- ceßions-Krlege nach Anfang des jetzigen Seculi haben die Holländer diesen Ort eingenommen. - Marienbnrg, ^sarremmrs, Berg-Schloß und Herrschaft in Lothringen, 7 . Mellen von Nancy, zwischen dem Linder - st«» Garcer-See. Mariencron, stehe Lichtenstein. Marien-Eulma, stehe L«b>na. N!arienbalr,eineAbtey imLupemburgischen, 2 Stunden von derScadc dieses Nahmen-. Mquien-Einsiedei», stehe Elnst«del. Marieofeib^ehk reiche- und »rächki-esKl»- Tt 4 S» 6^4 Marienfließ MarLenstein MarLenstern Mariland sterCistcleieiner Ord. im Stifts Münster, i,u Amte Sastenberg. Mariensiftsi, Adclich Fräulein- Stift in der Prieguik, Inder Mark Brandenburg, «n der Stcpenitz gelegen. Marien-F'ovr, oder Porr äs 8. lVIons, an dem linken Uler der Schelde, zwei, Meilen unter Antwerpen, in dem Land von Waes, im Oesterrelchischen Brabant. Maricn-Gartcn , -Lu herifches Frauen- Kloster in, Fürstcnthum Caieuverg, ohn- rveit Eöttingen gelegen, und dem Chur- hause Hannover gehörig. Niarirn-Groschc,-, eine Silber-Münze in Lüneburg- und Braunschweigilchen Landen, welche acht gute Pfennige oder nach , der Reichs-Münze -. Kr. 2. Pf. gilt, und deren z 6 . einen Rthl. machen. In der Grafschaft Lippe macht ein Marien Groschen 6 . Pfennige, im Stifte Paderborn 7. Pfennige, im Corveyische» und Ravens- bergikchen 8 - Piennicc. Der König in Premier, Friedrich Wilkclm, hat auch dergleichen einfache, doppelte und vierfache Marien-Groschen münzen zu lassen, an- gefangen. Ein Urarien-Güiden macht 20. Marien-Groschen, oder 12. gute Groschen 4 Pfennige. Mariendaus, Stadt in Liefland, und zwar in demjenigen Strich Landes, den stch Pohlen im Olivische» Frieden, da es Liefland an Schweden überließ, unter dem Nahmen der Liefländischen Woywodschaft Vorbehalten. Märien-Hills, ein Drc der Andacht, und schöne Kirche, >. Viertel-Stunde von Wien,u. vor dem Burgthor gelegen, allwo das wunderrhalige Frauen - oder sogenannte Paffauer-Bild, und ein Superior, nebstp. Barnavitcr-Mönchenzu studen- Marien-L'Nstln, r. unbewohnte und ziemlich grosse Inseln, auf dem d-'-ar ä-l >'vrä, 20. Meil. gegen Weste» von den Mexikanischen Küsten, in rstord-Amerika. Marienlaod, siehe kckLiilunä. Marienmilvstcr, eine Benedictiner-Abtey im Bißlhum Paderborn, in Westphalen. lilarienrod-, eine Benedicciner-Äbrey im Lkiftesiildesheim, etwa eine halbe Meile von der' Stadt Hildesheim, unter Chur- Hannover gehörig. Wird sonst auch Bac- cerode genennec. Mariensal, sonst ASnigin-RIoster, ein Eistereienser - Nonnen - Kloster in der Stadt Alk-Brün, in Mähren, nahcuntcr der Festung Gpielberg. Mariens, e, Lutheriiches Adeliches Iung- ftauen-Kloster im Hannoverilchen Für- stenihum Ealcnbrrg. ^ ^ Marienstadr, kleine «atadk am See Weener, in West-Gothland, ist vom Könige Carl XI- seiner Gemahlin zu Ehren, 'M^r,rnstin»?^schbnes Nonnen - Kloster i» Franke», an der AltUMhi, rm Biß- thum Aichsta'dt, gelegen. Meile von AlchMe Marr-uster», Morgenstern, Sakbolische» Nonnen-ssdloster, und Äbten Cil»erot-:uscr- Ordcns, in der Ober-Lausitz, 2. l Meilen von Bautzen. Marienstudl, siche Engeln. bUarlentkal, ein Orr in Nieder-Elfaß,M, schon Hagenau und Bischweiler gelegen. Marrentkal, Calhoüsches Kloster undNo», nen-Abtey Cisterelenftr-Ordens, iu der Ober-Lausitz, zwey Meilen von Zittau. Marien«,>al, Lutherisches Kloster,u.Ablen, unweit der Stadr Helmstädt, im Braunschweigischen. Es ist allezeit ein Professor Theoiogiä aus Helmsta'dk Abc daselbst. Marrenrkal, siche l 7 lerk,enrl>erm. Marirnrraut, Schloß in der Unter-Pfalz, eine Melle von Speyer gelegen. Ma.rieiiwalde, ehemaliges Kloster, nunmehr» Flecken und Amt in der Neu-Mark Brandenburg. Marienwarer, siehe Goch. N 7 arirnwerder, Hanvt-Amt, Stadt und Schloß imOberländischcn Dlstnccim Königreich Preussen,an denPommcrclsikchen Gränzen» und an der Weichsel, 24.Meile» von Königsberg. Marienwerscr, Adel. Jungfrausn-Kloster, eine halbe M.von Hannover, be» Stockem. Marienzell, Flecken, und berühmte Benedictiner-Abtey in Stever- niark an den Desterreichischen Gra'nzen. Es bestndecsich allda ein bekanntes Gna- denbild, zu welchem viele Wallfahrten geschehen. Marienzell, kleine Benediktiner Abtei, in Nieder-Ocsterreich, mitten im Wleacr« Walde gelegen. Marienzell, ein berühmtes Kloster und Flecken, in Schwaben, lohnwelt Rothweü. MarienzeU, ein Cistercienser-Kloster in Bayern, an den Böhmischen Gra'nzc», Key dem Schlofft Premberq. Norl^algnte, eine von denAntillischenIliftln BarlvvenroftnNord-Amerika. Sie ifiseh» fruchtbar, sichrvon aussen wieeiiiWa'ldieiss aus,und besasseu sie seili ö^p.dieFranzosen, welche eine Festung darauf erbauet haben. Anno > 7 .G- ward sie von den Lnqelländmr erobert, durch den Frieden aber An. > 76z. den Franzose» wieder eingera'umec. lVIsriAnuno, hisIiMisno, kleine Stadt am Fluß Lambro, im Mayläudi- sche» Gebiekhe, welche den Titel eines Margrafchums führet, dessen Besitzer der IVIgrcyels äsdlcäicüst. K. Frailkifklls l. in Frankreich hat allda An. IZ« 5 . iscwo. Schweitzer erschiagen, und den Herzog Lu- dovicum Sfvrzia von Mayland gefangen. Mariland, Landlchalt m Canada, in Nord-Amerika, weiche gegen Süden Virqinien, gegen Norden Neu- Dork,und gegen Morgen das blsräsl ru Gränzeu hat. Sk gehöret als emEng- Marine Mariza Marizan Marlborough 665 lischeS Kronleben der Familie Bgltimo- re, der sieA. >6?-. vo» Carl ä. geschenkt worden. Sie ist an Gekrache, Vieh u. vornemlick an Toback sehr fruchtbar, wir welchem letzkeru auch, >o wie mit Pelz» werke starker Handel getrieben wird. Die Anzahl der Einwohner will man dermay- len auf 60. bis 70002. rechnen. »I-rine, grosser Franzöfllcher Flecken und Schloß in der l-,1- ä- b i-m-c, „1 dem kandqen Vcxin ii»n;c>i5, nicht weit von dem kleinen Fluß Diosne. Meine, Heister die «chist- oder See-Fahrt, ferner die Gee-Kunst, und denn auch da! gelammte See-Volk, wie auch die Verfassung der See-Sachen. Macinrn-Geldel.-, ist eine eingesetzte Snm- me Geldes, welche in Königlich-Preußischen Landen, von denen neuen Bedienten vormals an daSMarin-Collegium zuEmd- de»,jetzo aber an die Chargen-oderRecrou- ten-Cassa zu Berlin bezahlet werden muß. hlsimguer, ^lsr in-'-e. Stadt in der Französischen Provinz Weder,Auvergne, allws sich der Fluß Mnrqe mit der Allier vereiniget, und hat sie an dem letzten Flusse eine» Hasen, welcher zur Handlung be- «uem ist. Sie gehöret dem Herzoge von Bouillon. Mrinier, sV.rnkä , ist ein zu der Schiff- Eguivage bestellter Dfficier. ES sind die LsticierS MarinierS folgende: der Schiffer , der Bootsmann, der Steuermann, der Bossemimi, der L>der-Schlsss-ZiN!» mermami, cher Dbcr-Secgeimachcr, u. g. m- linterweilen werden auch die Matrosen, oder BovtSknechte, Mariiiicrs ge- ncnnec. Ferner heissen MarinierS diejenigen, weiche die grossen Fahrzeuge auf den Flüssen ziehen. Mim°, Flecken im Herzogthum Mayland, Meilen von der Stadt Mayland. Mrino, kleine Stadt, drey deutsche Meilen von Rom, im Kttchen-Staace, welche nebst ihrem Gcbielhe, dem Fürsten Cs- loiin« aehörei. Mnno,/r-lon,^„,Bi!rg an der Tyber,nahe bey Rom, darauf schone Weinberge sind. dkn?ii. aller seiner Chargen entsetzet worden. Nach Ableben der Englischen Königin, Anna, ward gedachter Herr wieder sin alle vorige Digniräten eingesetzt, und >7-4. hm er, vermöge des Badischen Friedens, das Fürstenthum Mindelhcim an Chnr- Bayern wieder «abgetreten. Er hieß Johannes Churchil, war gebohren Anno iß»», und starb de» 27. Inn. >7-7. ohne männliche Erben. Seine hinterlassene Wittwe war Sara, jüngste Tochter des Ritters Richard Jennings, in der Grafschaft Herford, sie starb >744. und seine Tochter, Henriette, vermählte Gräfin von Godolphin, hac den Titel als Herzogin von Marlborouqh angenommen. Die gemeldte Stadt hat sonst im >;den Seculo die Ehre gehabt, daß die grosse Versammlung der Reichs - Stände da- felbst gewesen, auf welcher die zwilchen dem Könige Henrik» III. und dem Adel »bschwebende Irrungen durch einen Parlaments - Schluß aus dem «Grunde gehoben worden, der noch jetzo Srstmum lls Morlborvuisk heisset, und ein ansehnlich Stück der Jurisprudenz von Enqelland, Lt r abson- 666 Marlem Marmora Marne Marocco Yti "t" üst absonderlich in SaO„, die Clerisey be« tröstend, ausmacher. Mariem, Urnrlenhcim, grosser Marktflecken und Änit, der Stadt Srraßvurg gehörig, allwo Koniq Ehildeberrns ehedes- sen seine Restdeuz soll gehabt haben. A 4 sr!i-na, siehe d-loeiano. ' rnarlofste»», ein Bifchöfl. BambergischeS Amt in Franken, hinter Erlangen gelegen. Klsilvxv, Flecken in Engeliand, in der Grafschaft Buckmgham. Marlow,geringer Flecken nebst einem Amte in der Meckicnburqnchen Herrschaft Rostock, an der Rekenitz, gegen den Pommerischen Gränzen- Marlow, Stadt in Barkeshire, in En- gellanb Bstvrly, Dorf an der Seine, I. Meile von Versailles, bey welchem sichern von Ludwig Xl V.erbeuces prächtigesLust- Gchloß befindet. Zwilchen dlsrly üiidöcm D rsla Lkouiko, liegt die bewundernswürdige Waljer-SNacirinc:,welche das Wasser über die Berge nach Versailles in die dasige Wasser-Künste treibet.^ neu angelegtes Rußijch-Kayserliches Lust-Haus, unweit Pecersburg, allwo schöne Spring-Brunnen zu sehen. Nlmmansto, Stadt in Frankreich, in der Lanchchasl Agenois, bey der Earonne. dlsrmsrigur , Landschaft IM Königreiche Barca, in Afrika. Marmaros, Nlaramaroa, Grafschaft oder Gespanschaft in Ober-Ungarn an den Pshlnischen Gränzen,dessenOber-G ckpan, oder (,'omes, unter denen Ständen von Siebenbürgen Sch und Stimme hat. Hlormirolo, schönes Lust - Schlag im Her- logthum Mantua, nicht weit von der Scadc Mancua, darinnen aso. Zimmer zu finden sind. hf.srmors, das Meer von dlsrinors, ?,-ot>ou- tr/, ilt ein Meer-Bn en des Mittelländischen Meeres, zwischen Römanien in Europa, und Natolien in Asia, und wird durch die Meer« Enge der Dardanellen mit dem Archipelago, durch die Meer- Enge bey Eonstantlnopei aber mit dem schwarzen Meer vereiniget. I/Isnuors, ein berühmtes Raub-Nest nebst einem Hafen im Amkanischen Königreiche Fetz, an Sem See-li .vlsrmora, welcher Ort ».denen Spaniern von denMohren ab- aenommen worden, und nunmehr» unter den Gouverneur zu Salee gehöret- In den Hafen könne», wegen der v.elen auf der ganze» Küste liegenden Sand-Bänke, nur leichte und ausgeiichlete Fahrzeuge einsaufen. Die Ebene von Marmora ist ein so gleiches Land, als wenn es durch die Kunst also zubereitet wäre, und erstrecket sich n. Meilen in die Lange, und über 20. Mellen in die Breite. «sMo», die Inseln von Marmora, sind 5. Inseln auf be« Meer sti dlarmora, wovon es seinen Nahmen hat, nemiich^,^. ^lonio.^mxeä«,„ rslii. Marmoraist die größte unter jhne,,'. und ihre O-uptstadc hat gleichen Nah. men. Ihr Erdboden ist so gac- daß sie fall ganz Coiistanliuope, mit Wein uni cj, neu wohlfeilen Pinß versehe» können, dlarue, grosser Fluß in Ehamps, gne, weicher deyLa.igrcs entspringet, und llch obei hald Paris in Sie Seine ergeußt- diaeo, kleine Smdt an Ser Geiincsiiche» Küste, im Thal Maro, so als ein Marggraf- lnumzu sem Fürstenthuin Oneglta, lindem Herzoge von Savoyen gehörer. Königreich in ser Barbarey, in Afrika, und ein Thal von dem alten Maurilaiiieu, welches gegen Norden an das Königreich Fetz, gegen Olren an Segelmeste uno Darha, geaen Süden an Thesset, und gegen Westen "an das Atlantische Meer grauzet. Seine?. Provinzen sind kn, oeeo, //all ->, ,r und llH-e-, Es ist reich an Wachs," Mandeln, Kupfer uns Eameleu, sonst aber sehr dürre, voller Berge und Gand, uno bringet daher wenig Gelreyde. Die Einwohner sind Mchoimkaner, und ihrem Kvnige als Sklaven uncertho», auch halten sich viele Inden unter ihnen aus, welche eluen grossen Tribut geben müssen. Es benn- den sich auch in diesem Lande viel Araber, weiche hin und her ziehen , unter Gezeiten wohnen, und sich in gewisse Elasten emcheUel!, deren lebe ihr eigenes Oser- haupc nedsteinem Mahometauischeii Priester hat; jedoch wüsten sie vom >5de»Zahr ihres Alters an, dem Kayscr von Marocco jährlich den zehenden Pfenning ihres Vermögens geben. Der König, welcher sich insgemein einen Kaysec ticuliret, Herrscher zugleich über Fetz, Tafilee, Sus, Te- tuan, Larha, Tremesen uiiö Segelmeste, weiches der ganze Strich Land ist, so die Römer geneiilier. Er qiebt vor , daß er in gleicher Linie von dem Mahvmec abstamme, daher er sich einen Lkank oder X-uixk des Me Homers neuner. Es ist kein Polemal i» der Welt, dem vo» seinen Bediente» und Un- kerchanen, theils auS Furcht der grausir- men Strafen, theils aus beyg'brachcem Aberglauben, ein ko grosser Gehorfam erwiesen wird. Nach des Kochers Muley Zsmaeii 1727. erfolgten Absterben sind m diesem Königreiche der Suceeßion wegen entsetzliche Unruhen und Blutvergießen emstanden, indem die beyde» Bruder Muley . Heiner und Muley - Abdelmelech blutige Kriege mir einander gesnhrcl, lind einaiiöer um die Wette verjaget, bis ste endlich alle berde aufgenebeii worden, und Muley-Abdallah die Oberhand be» Haiden, auch bis » 7 Z 4 - regieret. Im sol« genSen Jahre rebellirten die SchwmM . >il «!. l>ld , l«>f Uivl r-äi iÄ« iM' >11 tz, »ji! «ilL fiiiü? Mk ilj jc> Ki-! »ill !«B i«^ -i- r!i' !»'> ^ 1 - LNarscco Marque Marqueeender Marsirl 667 «ider ihn, wegen der an ihnen begangenen Grausamkeiten, setzten lhnab, und keinen iüngern Brüter, Muicy-Aly, auf den Thron, worauf sich jener mit alten Schätzen nach Lasiiek retirirte , um ba- se.bst Truppen zulammen, u. die Schwarzen wied-r zun, G-Horsamzu bniigeii. Alle dieieUnruoencndigccii sich erst An. 174;. lNarocco, ^kn> »c/nE, Hauptstadt in der "Nknm lz a eiches N-'hmens, am Flusse Nisis; ist heutiges Taget nicht mehr im ooriaen Anlehen, sondern sehr rniniret, «te denn ein gutes Theil davon imSepk. „ / durch ein Erdbeben übern Haufen geworfen worden. eine Ädcey im Hennegau, eine Stunde von Landreev-, , Marolssrein, stehe Mar-osstem.' Maronttea, sind Christen in der Levante, welche eine absonderliche Secte machen, und ist ihreAcligion aus der tdatholilchen und Griechischen zusammen gcletzet. Sie bewohnen in Syrien den Berg Libanon, haben ihre Patriarchen, wie auch ihre Erz- Dischösse und Pfarrer; jedoch sind sie ,o arm, daß die Pfarrer, nebst den meisten Bischl ffe» von der, Hand - Arbeit leben müssen. Sie haben sich etliche mal Mit der Cathoiischen Kirche vereiniget, mw Pabst Gregorius Xtll. hac zu Rom ein Collegium gelüftet, darinnen die jungen Ma- roniren von den Jesuiten inwrmirec, und hernach wieder nach Hause gejchi- cker worden. Maros, tNarosch, ein großer Fluß in Ungarn, welcher imCar- pachilchenGebürge Ni Siebenbürgen entspringet, und sich Segedin gegen über in die Theisse crgenßt. risiaslicL, kNorskicu, Festung im Vicen- tino, im Nenelianifchen Gebiethe. Es sind zwey Schlosser daselbst, und die Siadt ist mit ziemlich starken Mauren versehen. Marpach, Flecken in Unter - Oesterreich, unweit Ips. Marpach, siehe Marbach. Marpurn, -am, Stadt im Für- stenkhum an der Lahne, in Ober-Hessen, «ebft einem festen S chloffe undUniversität, welche ,;27- gestiftet worden, dem Landgrafen zu, Hessen-Cassel gehörig, <». Mei- Im von Cassel, und s. von Frankfurt am M-Yn. Es iir hier die berühmte Kirche der Heil. Elisabeth, und dabey das deut- sche Ordens-Haus, wvrinnen ein deut- mer Herr und Land-Coinnienlhur wohnet. DasdasigeSchioß ist An. » 7 Z-. von den Franzosen erobert, und 1761. von den Al- linren vergeblich belagert worden, "^.rquarkstem, ein Schloß am Fluss« München ^cr-Bayern, im Rent-Amre >l»r-,ue, Fluß in dem Wallonischen Flandern, weicher an den Gränzen von Artois entspringet, und oberhalb Ryssel in die Deute fallt. Marquetender-, sind Kramer, welche ent, weder der Armee, oder andern Kriegs» Völkern, Nachfolgen, und Lebensmittel mirfuhren, um selbige an die Soldaten zu vcrkauffen, oder welche sich eben sol- cher Ursachen wegen bey den Garnisonen befinden. eine Abtey in der Gegend Ryssel, in Flandern. LlMui!, ist in Frankreich der Titel dessenigeii, welcher ein ansehnliches Gebiethe besitzet, das durch ein König!. Diplom« zu einem Marquisar oder Marggrasthum, L. erhöhet worden ist. Zn Engciland haben die Marquis ihre Stelle unmittelbar nach den Herzogen, und also vor den Grasen, in Frankreich aber nach den Grafen. Doch bescheiden sich die vernünftigen Franz», sen jelbst, «daß sie zwischen einem dem« schen Marggrasthum und einem Französi» scheu Marquisar einen Unterscheid machen, und daher die deutschen Marggrafen nie« nials ler Aülartnrr, siehe iVior. dlansne, ist ein schimpflicher Nähme, wel« chen man denjenigen Spaniern giebt, die im Verdacht sind, ob waren sie von Juden und Mahomecaiicr» entsprossen. dtnrrovsä^, siehe kÜLiaveclir. dlürio, dtorsuio, Fluß i» Lalsbria oltra, in Neapoiis, weicher im Apenninischen Ge- bürge entspringet, und sich in dasTosca» Nische Meer ergeußt.l blars, war be» den alten Heyden der Kriegs» GOtt, wird für den Krieg gar öfters in Zeitungen gebraucht. Mars, Mast-Rsrb, ist eine Rundung oder Gaiierie am Mittlern Theiie der Schiff-, Masten, so zur Befestigung der Stange» dienet. Es sind dergleichen Maschinen an einem grossen Schiffe sünfe, nrhmiich: die grosse MarS, die Ober-Mars, di« Focken-Mars, die Vor-Mars, und di« blinde Mars. Auf der ober» Mars hält «in Matrose alle Stunden Schildwach«, um in der offenen See nach dem Lande, »der nach den feindlichen Schiffen gir sehen. Mars-Sruel, dev grosse Mars-Segel, ist ein Schiff-Segel, so an der grosse» Stenge des mittler» Mastbaums geführte wird. Der Vor-Mars-Seget wird a» der Focken-Stenge geführte, da» Seit aber, wodurch diese» Seegel auf-und niedrer gezogen wird, heisset Vor-Mars» Srgel-^all. Mar«.S»gels.Fall,ift da»Ienige Seil, «»- durch die Mars-Segel« Ra«, auf- und nieder gezogen wird. VI-iLi, Stadt am Fluß Stille, in Lothris» gen, L. Meilen von Non«, «eiche so«M »egen 668 Marsala MarsdLep Marseille Marsigliana wegen des Morastes, als auch wegen'der angelegren Werke, sehr feste ist, und der Krone Frankreich gehöret. LiNütK, ein Fluß, wie such befestigte und volkreiche Gradt im V:,I ä, d/w^rs., in Gicil-en, auf der westlichen Küste. Hlurtuigküvlr, lVlur.anfulvir, Festung , nebst einem Hafen am Afncani- schen Meere, an der Büröarifchen Küste, bey der Stadt Dran. Gehörte sonst der Krone Spanien, wurde aber An.> 70s. von den Algierern erobert, und die Garnison von 162a. Christen zu Sclavcn gemaust. An. >732. ward es wieder von den Spaniern erobert. L'sil'un, kleine Landschaft in der Provinz les lftoiicl«, inGsscogne, derJürsti. Lochrin- scheu Linie von Armagnac gehörig. Marsch, iu marcl,:, ist eine Ordnung, welche die Armee halt, indem sie von einem -Orte zum andern fsrteücker. Die Avantgarde erösnec den Zug, das Corps d'Ar« mee folget, und die ArrieroTsrde machet den Schluß. Marschall, dieses Wort kommt noch ans der alten deutschen Sprache her, und bedeutet einen Scall-Verweser, Stallmeister und dergleichen; ist hernach zu einem Ehren- UttdAdelichenGeschiechks-Lorcczgedi-chen, u. wird sowohl bey Civil- als Kriegs-Cyar- qen gebrauchet, har auch nachdem mancher- ien Zluatze bekommen, als Erz-Marschail, Erd-Mmschall imRöm. Reiche, und dessen Füriie i chüinern. Am Hose hat man Dder- Marschäll«, Hof- Hans- Lgeisc- und Fuc- rer-Marschalle, und dergleichen mehr. Im Krwge giebc es Feld-Marschälle:c. Marschall, oberster Warschau des Groß- Herzogkhums Litthsnen , siehe Lro»- Hroß-Marschall in Polen. Marsmall, diesen Namen ssihremv-ele vornehme adeliche Familien in Deutschland von ihren ehemahls geführten Aemtern, und unterscheiden sich bioS durch die Bey- nahmen, die ste vourhren Rittersitzen angenommen haben. In Meissen storiren djeUlarschällevonBiberstemstnFran- ken die N. Freyhcrren Ularschalle von Ostbeim, auch trist man Marschäile in Schwaben, Bayern,Brandenburg, Schlesien und Bremen an. An. »760. wurde die Familie der Marschälle von Blberfeid in den Grafenstand erhoben. Marschlande, siehe Maschlande. Marsch-Rout-, Heist der Weg, den eine Armee nimmt, wenn sie entweder vor- rückc, sich zurück ziehet, oder überhaupt, eine vorcheiihaste Bewegung zu machen bemüssigec ist. Marsch, lstassn, ist das Zeichen, welches die Feld-Trompeter geben, wenn die Armee aufbrechen soll. »k»,lie!>. Meer-Enge zwischen dem Texe! und -Nord-Holland, durch welche mail aus dem d-mschen Meere in die Güder- See kommt. i Marft-illch Akars-Iien, § grosse und schone Handelsstadt in Frankreich, an der Küste von Provence, nedii einem sichern Hasen, welcher mit r. tz>. tadelien seriehe» ly, und einem Bischoffe, unter das Lrzbißchum Aries gehörig. M wird in 4. Quartiere eingekheliet, deren jedes seinen Hauptmann und eigene Beamte, auch eine besondere Haupt-Kirche hat. Sie ist von vielen Auflagen, und sonderlich von dem fim, »uh be- ireyct, und hat eine von der Provence gleich,am abgesonderte Regierung. Die umliegende Gegend ist sehr fruchtbar und «nmukhig, darinnen die Bürger viel Lust- Hauser haben, welche sie Lmstcli-I-L nennen. Sonst befanden sich hier die Fran- zösschen Galeeren, sie kamen aber, nachdem da» Arsenal A. > 7 Z<). «bqeschaft, und der Schifsvorrarh nach Toulon gebrachst worden, gleichfalls dahin. L. 1720. und >72>. wurde Marseiile von einer grausamen Pest heiiNgesifchet, und der meiste Theil der Einwohner dadurch aufgeric- ben- A. >737. entdeckte man >r. Meilen von dieser Stadt neue Kupferminen, die sehr gut seyn solle». Eiiilco kcuova, kleine Stadt in Neapolis, im l'rinciMv citi s, nebst einem Bistlmm, unter den Erzbischof von Salerno gehörig. kchsiiico Veoiiio, kleine Stadt in Basilicata, am Flusse Slcri, in Neapolis. LgorüHi, Gräfliche Familie im Bolognesi- scheu Gebiethc, woraus der bekannce A- loysius FerdinanduS, Gra, Marsigli, ein- sprossen. Es war derselbe ein gelehrter Herr, und ein Mitglied derKönigl. Eo- cietäc in Engelland. Im vorigen Tür« ken-Krieqe wer er Kaystrlichcr General- Feldmarschall, und har, nach dein Carlo- witzischen Frieden, die Granz-Scheidung im Namen des ÄayserL mit den Türkischen Ministern tractiret und abgechan. Er machte sich aber nachgehcndS durch allzuzeicige Ucbergabe der Festung Brstach derKaiserl. Dienstesmit Schimpf verlustig, und wurde > 728. General-Lieutenant über die Pübstl. Trouppen in Italien. Im Iayr > 7 > 5 . verfiel er mit dem Päbsrlichen Gon« vernator zu Ancona, Herrn smnipa, in Uiieinigkeit, und darüber in des PMS Unsnade, wurde auch nach Bologna re« leqsü, woselbst er ,723. gestorben. IVlursizü-tn», d»>zrcilli»n 3 , ist ein IMttelmasl» geS'Schif, weiches in dem Oollo -li V-- nsris und an den Dalmatischen und Epm« schen Küsten gebraucht wird. Es Hst ein vlereckigtes Vordercheil, und die größte delsrsialisns hat 4. Maste, die kleine,I aber haben keinen Hintermast. Die Ladung istohnqefehr >4. biS >;oc,2. Ceumer, u 1» den Namen hat es daher, werl eS das Bild- »lißSc-Aarcisührtt. ^ Ml j>N MS Ä «» HL st'k «I» Wh klili L« k Ui >k Ä i, «v ilcij !'« 7h; 7 -i 8 id> Marsilla Marcel uzMs, ei» Ort auf SrrJnselMadera. m/ru!kn, ksiüie Stadt inNieöer Languedoc, ^ iu derDiöcesvonAgde, wo der Fluß Ley- rauc ins Msiceliändische Meer fallet. . Marfonowtr;, grosse Insel auf dem weis- NnMeer, zu der Provinz Dwina gehörig, »larstall, bestehet au einem Fürst«. Hofe aus einer grosse» Anzahl Stsll-Bevienten Katschen, Pferde, und allem, was zu Fort- br'in-ung der Fürst,. Herrschaft in und ausser Landes erfordert wird, rnarst-rre.i, Schloß, Flecken und Herr«chast in Schwaben, beym Fluß Ilgen-,unweit Memmingen, dem Grafen von Konlgscck Marstrand, uralte kleine Stadt an der offenen See, in Schweden, in der Provinz Bakus. Sie hat einen vortresiicheu Hasen, der durch die Cicadelle Kaulstein be« dM wird. ^Diejenigen, weiche injSchwe- den grobe Bcrbrechen begangen haben, werden hieher geschickt, um au den Ke- siungiwerkern zu arbeiten. Anno 1719. den 26. Jul. eroberten die Dänen diesen Ork. nebst dem Fort Karlstein, nach einer z tägigen Boindardiruug, 1720. aber wurde die Festung nach geschloffenemZrie- den, denen Schweden wieder abgeice:ren- Marswrnsholin, siche Mar-vinshsli«. dt-irtL, Hauptstadt des kleinen Königreichs Mark«, in der Landschaft Malabar«, auf der 2 »lb-Jnsel von Indien, dijseic des Ganges, in Asien. iNanub-n, Königreichjin derHalb-Jnsel von Indien, jenseit des Ganges, in Asien, nebst einer Stadt gleiches Nahmens, welche einen guten Hasen hat- Es gehöret zum Königreiche Pegu. dsiuirsbLn, der (-ulloson iVlanaKsn, oder kennst ein Thei! des Golfs vouB-'ngrla,am Einstusse des Flusses Pegu, zwischen den Küsten von Pegu und Maccabsn, in Asien. Mal'talojen,„no einige Leute in Albanien, Crsatien und Dalmatien, welche sich zwar zu dem Ehristenihm» bekennen, sedennoch aber sich nebst den Morlaquen und anderm loien Genndel auss Randen und Plündern legen,und heimlich auf dieClmsten-K indcr lauren, um selbige den Türken zu verkauf, fen. sie sind allerhand Svrachen kundig, und verkleiden sich in alleriey Trachten, »srr-n-, kleine Jnlel auf dem lv,w'ü äi Sol- teua, in Italien, anden Gränzei, desKir- chen-scaats und des HerzoqihumsCastr», daraus,ich nur eine Kirche befindet. riLrirvsnv;, sind grosse irrdene Topfe, sehen E lchwan-stefirnißtes Porceliain, und werden im KonlqrercheMürtsvan in Siam gemacht,darinnen sich Wasser, Wein, Del un andere Säfte wohl aufbehairen lassdn werden"" "" ^nem hoch geachtet du.^I^ein Ott inProveiicesinFrankreich. Dorgeburge auf der Insel Corsika, ssinö Ligustische Meer gehet. ' Marnalisch Martt»rstein Mai-iiaiisch, kriegerisch, aufSoldateu-Ärt, tapfer. ickurligu-L, -ssckn, ,trn«n Q>/onNr, Stadl in Provence, nebst dem Tirei eines Fiirstcuthmns, dem Herzoge vouBendsnie gehörig. Der grosse See, daran sie liefet, wirdlu Äer äu-VInriiAusL genenuec, aus welchem mau durch einen Canal in da- Mittelländische Meer kommen kan. Marrinach, Stadt nebst einem Bergschlos- se im Walliser-Lande, an -er Rhone, in der Schwei«. dststtin OuxiHstni-i, Vorgekürge auf den Küsten des spanischen Königreichs Valencia. lVIsrtinicjUL, dk-ii-iMmo, eine von den Ancii- lischen I:isclu B«riovento, in Amerika,Kl« wo sich dleFranzoseii feit >6,;. niedergelassen, und so ansgebreicec haben, daß sie an, itzo die volkreichste unter allen Anüllisch«,» Inseln ist; ,edoch besitzen die Caribis a». noch den östlichen Theii. Sie bat g e-Mei« len im Umfange,ist reich an Tavack,Zucker, Zimmct,Eaffee und Baumwolle-An. 1762. im Jenner landeten die Engelländer auf dieser Insel, und eroberten den 4. Fesr.das Fort Renal,und wenig Tage darauf, nedst dem Fort S. Pierre, die ganze Insel. Inzwischen wurde durch den Au- »762- ecu z. Nov. zu Fontaineöleau Unterzeichnete,» Frieden alles wieder anFrankrcich abgecre» teu.Aii. 1 /öö. den 1 z. Aug. wurde diese Insel von einem entsetzlichen Erdbeben und Orcau betroffen, wodurch in dem Fort Sr. Pierre viele Däuser eingesturzet, vir meiste» Toffee- undZucker-Plauiagen ruimrr, viele Schiffe aufdie Küste qeworffen, auch eine Menge Einwohner ihr Leben cmge- Lüsset. Dieses Unglück betraf auch die Insel Cuba und einige Englische Insel», wiewol nicht so deftig. Maori,irr;, eine alte vornehme Er ,ul. Familie in Böhmen, so jederzeit grosse Ehrenstellen am Kaiser!. Hofe besessen. In der Geschichte ist vorzüglichJaroslawlV. Graf von Martinitz, Kaiser!. Oberster Burg- grafund Statthalter in Böhmen, bekannt. Dieser wurde An. »6,8. während den Böhmischen Unruhen, zu Prag von dem Schloß, 40. Ellen rief unbeschädigt her» uncergeworfen, welches Vergehen bekannter Massen zu dem zo. jährigen Kriege Anlaß gegeben. Georg Adam Graf von Martinitz war 169p. Aayserl- Ambassadeur zn Rom, wie den» auch dessen Sohn Gras Adolph Bernhard, als Kapserl. geheimer Rach, Statthalter in Bödmen, Ober-Hof-Marschall und Maj»r«tts-Herr den 29. Jul. >7Z5. verstorben. Martins«, Stadt in der Wovwodschafk Neuffen, in Podien. Marrinsllurr,, also nennet man das Chur- ' fürstl. Residenz-Schloß Z» Map«;. Mart nstern, Städtlein unten an einem hohen Berge am Hu»dsrück,bepMönsiuqelsi ! am Fluß Nahe, Baaden-Baade» gehörig. Mac» 670 Marrinswand Masanderan Masax Masftld NI artr.-iarr>«nd, siehe Ziele. Llsriorsno, kleine und ziemlich wüste Stadt i„ (.'»laKrlL cms, inNeapolis, ,,ebst einem Bißchnin, unter den Erz-Bischof vvn Cosenza gehörig. siehe Märtyrer. vl-myrL! ?c>!inci, sind dicirnige, welche um weltlicher Herrschaft und deren Interesse willen für ihren Ober-Herrn GuthundLe- Len aufsctzen; dergleichen dem Neapolirm Nischen Grasen, von e-u-Ior Ssni-ro, ge^ schehen, welchen dervucä'eVnjouA. »702 zu Neapvlis durch den Henker öffentlich enthaupte» lassen, weiler von derLester- reichischen Parthey nicht abstehen wollte. LlarcyrolllÄum , ist ein Buch, in weichem die Gedächtnisse der heilige» Märtyrer auf jeden Tag verzeichnet stehen. LIsrvuon, oder lAarvan, kleiner Ort in der Provinz Alencejo, in Portugal!, an den Gränzen des SvanischenEstremadura, zwischen Valencia ä'^IcLlllLN und kotta- lc^rc. Vlsivell, eine ALtey derAugnstiner-Monche, in der Gegend bey Arras, in den Niederlanden. düsrvesols, vNlnrnnreak, Stadt in der Frans zösischen Provinz Gevaudan, in Languedoc,am Fluß Eoulange; hat >721. viel von der Pest erlitten. AiLiville, kleine Stadt im Lnremburgischen Gebieiye, der Krone Frankreich gehörig. INsrvNia, siehe /Vlmilra. insrwin, großer Fluß in Süd-Amerika, in Brasilien. rNarwmsholm, schönes Schloß in Schonen, eine halbe Meile von Ustädt, gehöret den Königsmärkischen Erbe» zu. Marxburg, siehe Lraudack. rNarxhausen, sieheMerxhauftn. INaryvmouAli, Ouoruü-Hn, die Hailpt- Scadt von <^uerici-Loumy, in Leinster, i» Zrrland. INarMe, lVlarxuet, ans der Insel P'tiailct, ist ein kleiner Hasen für die Schiffe, so von Holland nach Engelland kommen, und welcher sehr bequem zum Aussteigen ist. Alarvlsnä, siehe dsLisiMä. Klar«, kleines Land und Hcrzogthum in Neapolis, in der Provinz kt-iuLL» okrs. läiULeis, siehe ^zolka. vlaläxan, siehe »iLLszan. »lalsis, ein stets brennender Berg in der Provinz Nicaragua, in Nord-Amer ka- -l-MIes 6.0^08, Stadt in der Portugiesischen Oaxirsma Kio ^rsncls, in Brasilien, deren Einwohner stark mit Vieh und Zu- eker handeln. »laklquivir, siehe bksifslquivlr. Ickaisnsrer, siehe IVlancanaies. ^ Lksknä-rsn, MaranäciM, Landschaft, Nebst einer Hauptstadt gleiches Nahniens .in Persien, «m Laspilweir Meer, welche viel Morast und Ungeziefer, wicauch mizesun. dizssx, siehe leionssx. Nisobach, suche Mosbach, dkorbow, eine vvn den Philippinischen In- sein,bey Asien,so den Spaniern zugebiret. bk°,tcali.t, Königreich und Scaüt im glück. seligen Arabien, in Asien. ülLlcorc, krlockiet, Hauptstadt des Landes Oman, im glücklichen Arabien, welches von einem Jman oder Fürsten aus eine souveraine Art beherrschet wird. Di« Stadt liegt am Meere, und har ein festes Castell nebst einem Hasen , an der Küste vielen Ambra, und das Land ist fruchtbar an Datteln, Cacao, Pfeffer und Tamarinde». A. >;--8. eroberten die Portugiesen diese Stadt, und behielten sie bis 1659. da sie ihnen von den Arabern wieder entrissen wurde. Man sagt, der Jman von Mascace besitze di« schönste Perle in der Welk. Mafttiland, Marscl>land,heisset ein niedriges, feuchtes, zähes, entweder an der See, oder an einem schlammichtcn Strome gelegenes , und östern Ueberschwcmmun« gen unterworfenes Land, welches Korn und Graß in Ueberfiuß hervor bringet. Dergleichen giebt es unter vielen andern inEngelland an der Düse,und in Deutschland an der Eibe und Slye. Selbigen wird entgegengesetzt das Geestland, weiches döherlftgenchmicSand untermenget, trocken, locker, und zwar nicht so fruchtbar als >enes, aber auch hergeqen der Ue- berschwemmung nicht uulerworsen ist. HIolccm, Ick-ccon, Stadt in der Landschaft Masconoio, im Herzogtum Burgund, ander Saone, über welche eine steinerne Brücke gehet. Sic bat eine Baillage und ei» Bißchum , unter den Erzbischof zu Lion gehörig. D-r Wein, so ellhier wachst, ist unter den Burgunbischen der beste. Mascopev, ist soviel, als eine Handeis- Gesellschast, welche Käusieuce unter einander ausgerichtec haben, dlalcuiil, ist eine JndianijcheChaloupe, deren Rand mit einer Art von langem Grase bekleidet ist, und sind die Ritzen mit Moos von Baumen verstopfet. ürlaleciNi:, ein Gebürge in Afrika, in dem Königreiche Fetz. . ^ . blsieouirc, Stadt in der Franzosis. Provinz Gascogne, in derErafschait Astarac^ däuiöycjc, klein- bevesiigre Stabt in der Grasschast Loots, im Stifte Lürcich, an der Maas zur lüften Hand, 5 . Meilen von Mastricht. ^ . ...... blurks, Königreich und Stadt,m giucksel«- qen Arabien, in Asien. . M-sfeld, Schloß und Amt im Hennebergi- schen Gebiekhe, dem Herzoge vouSachsen- Meinungen gehörig liuler Hand au der Werra, eine kleine Scunde »»Ar Grabt iS. Sij jiq L, li» »ii stij kW ti« ilM n> p, »> W » im M> M dnrP W >d:.- m« i »ich! Kch, iui>»! Atz! »! «I> «-- >A» Mp ;>.-»> fD! Müsham Masse Massr Masse 67 r Eö war imdrevßig-jahrigen Lrieae eine bekannte Festung, der«» Aus. se,werke aber,eil ,6-2. meist eemsim wü r. re» sind. Das Schluß aber ist annoch »n eutem Stande. . ^ , AlL-Ksm, Flecken in Dsrckvhire, «n Eiiz>el- V.IssNorl, kleiner kevestigter Ärt im Po- lesinischenGebiethe, an dcr ÄLige, de» Denekianern gehörig. Masiner-B-rd, siehe tNafnrv-Thal. M-elaw, siede Ntüsiql. jizLlipstLii, Skadc IM Königreiche. Gol. conda, an der Küste des Zndianijchcn Meeres, diffeit des 6 olko -l. Lentis, »lasner-Tdai, ein Strich Landes im Val- telin, in der Schweitz, durch welches der Fluß Mafena stießet. der sich hernach in die Adda ergeußt. Eine halbe Stunde von demFlecken St. Martini, in diesem Tha- le, liegt das berühmteMasner-Bad.. Masolii,, wird die Land-Müitz in Croa- tien genannt, weiche bey einem allgemei« neu Slufgebothe, zur Zeit dcS Einfalls der Türken, ä-s-nsiv- gebraucht wird. Sie bekommt an starr des Soldes ein Stück Felder, welches sie bauen müssen. Sie haken ihre Wor,weben und Ossieiers, welche ihre monatliche Besoldung bekommen. Masouerhen, sind eine Art vonLririci-Ley den Juden, .welche den Gruud-Texc der Heilige» tzchrist untersuchen, und selbigen unverfälscht zu erhalten sich bemühen. Mnsovien, Masuren, Landschaft in Polen, welche gegen Norden an Preussen, gegen Westen«» Eufavien und Gcoß-Po- len, gegen Süden an Klein-Polen, und gegen Ästen an Litlhauen grunzet. Sie ist sehr fruchtbar an Gecrayde, und bestehet aus z. Woywvöschasken, welche sind Lzersko, oder das HerzogchliM M»soviel, Sielsko, oder podlachie», und Ploczo. Maspach, siehe Mosbach. LlasM, «ine Larve und Bedeckung des Angesichts, ingleichen die Verkleidung in einen fremden und »»gewöhnlichen Habit, dergleichen zur Zeit des Earnevals z» geschehen pfleget. Gleichnißweise bedeutet dieß Wort, Lift, Betrug und Herstellung. «»Igueraä-, ist eine Verkleidung und Verkappung gewisser Personen, welche zur rust beysammen sind, und ganz etwas anders vvrstellen wollen, als sie sonst in der Thal sind. Dergleichen Masgueraden «erden an vornehme» Hosen, gemeiniglich »ey Solenn,taten, Aufzügen, Bällen und genömmen'""b Schlittenfahrten,vor- ^^.H^zogthiim in Italien, welches nebst dem darzu gehörigen FürstenlhumSarrara, N„^ßu>inchen Meer zwischen den Gebie- A" von Florenz, Genua und Lucca liegt, «»»dem Hause Ab» als ein Reichs-Lehe» gehörete. Ehedem besaß es dasHauS Ma- lespina, unter dem Titel eines Marqui» sats, nach dessen Abgang aber kam es An. aM. an das Genuesische Geschleckte von Cibo. Der lehre Herzog Alderandut, au» dem Hau,eAbo, starb den r8.Aug.17r>. ohne Söhne, folglich fiel das Land an sei» neu Bruder, den Caidinal Camillo Cibo, und als auch dieser An. 1734. verstarb, si» folgte der Erbprinz von Modena in de» Staate» von Mafia und Carrara, weil er sich mit der einziacnErbin derselben, nein» sich der Prinzeßin Tochter des Herzogs Ai» derandi, Maria Francisca Theresia, ged. dcit as.Jun. >711, A. 1741. den -v.April vermahlt hatte. DieHauptstadc in diese» Herzogthum heisset Nalüi äi Lorrsro, liegt am Fluß Frigid», welcher nicht meid davon in die See fällt, vsiosss, kl. Stadt in dem Sienischen Gebie» the, im Florcntinischen, auf einem Hüqei. Sie har ein Bißthum, unter dgs E zbiß» thum zu Siena gehörig. Nssso cll 8 orrentv, Stadt im principe,o citri», am Lsxo äell, Astinerva, i» Neapolis. Si« hat den Titel eines Fürstenthums, und ein Bißchum, unter den Erzbischof zu Sorrent» gehörig. IVlass-i Olivlsrl, Vorgeburge auf der östliche» Küste in Sicilie», in dem Val -llbkow. Massachusers-Äay, Landschaft in Nell-En< gestand, im nördl- Amerika. Sie begreift Neu-Plimouth, die Provinz Main, und diejenige Strecke Landes, welch« zwischen dieser letztem Provinz und Neu-Schott« land liegt. Massachuset»-B«v ist diea'l este unter allen Engl. Cvlonien. In ihrem Di« stricte liegt Boston, die Hauptstadt von Neu-Engestand, und die volkreiche Stadt Bristol. lVIoilaco^e, Insel in Afrika, welche der Fluß, ksio siar kalm-t? genannt, nicht weit von seinem Linfiuß ins Meer machet, und mit Felsen verleben ist. iVloiLcre, ein Blutbad, oder grausames Nie» derhauen der Menschen; daher massacri» rcn, niederhaucn, auf eine grausame Weile tödten. ^ NsiLü-s, kl. aber feste Stadt in Neapolis, in der Landschaft Ätrant». UatLgM, Nosiollo, kl. Stadt in der May» ländischen Landschaft Como. Sie liegt UN» rer dem I-Sgo äi I.ecco, an den Glanzen desleiriwiii vonMaviand. Massau, kl. Stadt und Amt in Hinter-Pow- mern, nebst einem feinen Schloß und Probstey, hat vor diesem denen Grasen von Eberstein, und nach ihnen dem H:rzoge von Crov, gewesenen Bischof« von Camin, ge» höret, fiel aber nach dessen Tode wieder an das Hauß Brandenburg, als Herzoge von Pommern, jetzo aber stehet cs de« Könige in Preussen zu. Noll-, Fluß i» Frankreich, in der Provinz Ouerey,we.cher sich!» denFlußvokeraeußc. Ukafiri, 672 Massel Mast Masiow, Rittersitz und Kirchdorf im Fürstcuchmn Sei», in Schlesien, unweit Trebnitz gelegen, 4. M. vouBreß- la«. An dein westlichen Ende dieser Dorf» hestndet sich der sogenannte Töpelberg, weicher vor ÄiierS ein Heidnischer Be» grabniSorc gewesen, drhero man viele Urnen, Todteuköpsc, Knochen und andere Begräbnis-Reliquien daselbst gefunden HK. Hinter dem Pss.-rhosei» einem ab- siiclsende!! Graden sind auch viele verstei- nerke ^inschein und andere Seltenheiten der diaru: «ubzegraben worden. Usiieran«), kleines Küistenlhunl ,n Zlüiien, zwischen dem Herzogiduni Mayiand und Piemont, nebst der Haupssiadt Mafferano, welche eur feiner Src an den Gränzen der Landschaft Biella, und die Residenz eines Fürsten ist. Es gehet vom Passt zu Lehen, und gehöret dem Geschlechce verreck. R'LilUilugues, ansehnlicher Flecken in Ober- Languedoc, in graukreich, 4. Meilen von Montpellier. A itNliigLii, Provinz im Königreiche Angola, in A,rltä,nebst einer Festung qleichesAah- meuk, den Portugiesen gehörig. r>l»Niv, heißt dicht, schwer. Daher massiv- Gold und Silber- Ein LiHsiv-zegosseiicS Bild, das nicht bohl ist-l Masimünsier, Stadt iw Sundgsu, und hat eine gefürstete weibliche Ädcey. Masson,, siehe Mas,au. Mass, k-tsr, /vlkeru kluestro, Lat. ist ein langer in die Höhe gericht^rrr Baum in einem Schüfe, an welchen man die Seegei hanget, jedoch mutz er nicht bleyrecht lrc, Heu, sondern sich in etwas nach ccm Hmter- theile de» Schiste» neigen, u.n oem Scol- sen der Secgci desto bester zu widerstehen. ES sind vornemlich dreycrlev SAaste, nem- i>M der k?roj?'r oder Mittelste Ulast, (!- xrunsi Mar, der Focke- oder vorderste Mast, (lsMursiekäisoiiillH und der Be- zaans, oder hurt erste Mast/.O« beim ck'ürrlmon.) Die grossen Schilfe haben 4. Masten, und ein jeder'derselben ist ln 2. oder Z. Theile abgekheiler, deren jeder wiederum ein Mast genenuct wird- Derjenige, welcher vorne aus den Gallionen hervor raget, heisset die Voegjprler, (Nsr cha Lllcinpie.) Derjenige, welcher auf den Focke-Mast qepfianzer ist, heissec die Voor- Iknz, ssoecittronj-, (Llac sie Kurie ä'ovLnr.) Derjenige, welcher am den mittelsten Mast gepflanzet ist, heisset Oror-Lrsng > (I- gwnst dlatäe kun-. Derjenige, welcher aus die Woorsteng gepsianzet ist, heisset die Orool- Lramst-nz, (l-srunsi^Ist ck-kerrogusc.) Derjenige, welcher aus den BezaanS-Mast gepstauzet ist, heissec die Kiuüft-ng, sle kllw sier-ttoguekck'-iltlmou.j Derjenige, welcher aüs die Sosgsprwc gepflauzec ist, heissec die öiinsis-st-ng.kosss.steng, Loom- Llinär, (leMt sisksiiocjuel sie veoukie-.- Mastebrseck Maradsres Plasteuroeck, kieiner und sruchchsbärer Estrich Landes,nebst einem Flecken gleiche» Man, eil-, in Ober-Pssel, zwischen derSü« dem schwarzen Wäger, und de» Äast-Lovh, siehe bäsrr. lsiaster vk sie Xolibr, oder der Ober-Stallmeister am Groß-Brittminischen Hoft, ist die dritte von den höchsten Hofchacgen, weicher über die König«. Hof-Bedienten, Stalle, Stnttcrepen und Läufer zu befehlen hak. Bcy öffentlichen Einzügen reitet er immediale hinter dem König her, und führet ein Hanöpserd. Mastix-Insel, siehe lö'kio. Isisstocic, Scadt in Ssmmersctshire, in Engelland. Mastrichk/ Mästricht, D /cki«, Stadt im Holländischen Limburg, eigentlich aber in Brabant, am linken User der Maas. Sie ist wohl beoestiget, und Hanger,vermittelst einer steinernenBrücke, an der kleinen und festen Scadt Wick. Sie gehöcerc ehemals dem Mschssse von Lüttich, der sie aber um Geld an Kayser Earl V. verkaufte,und nunmehr ist sie seit 164s. den Holländern zuständig. ES hat aber doch der Bischoi von Lüttich noch jetzuntz einiges Recht und Hoheit darinnen, z.E> daß er noch den halben Rach bestellet. A. 1761. de» r>. Dec. litte diese Sucht, als dasPui- vcimagaziii durch Verwahrlosung einiger Kanoniers in die Lust flog, gewaltigen Schaden. bloluecos, kleiner Fluß IM lSpanischen Königreiche Leon , der sich in den Fluß Neuro ergeußc. drniullpLsi,, grosse und trefllche Handels- Stadt inchem KönigrelcheGolconoa, ui Ost-Indien, in Ästen, 40. Meilen vo» der Hauptstadt Golcvnsa. Sis liegt am Miinde deS Flusse» Ehristeua, welcher sich ln den Oollo sii 8-ngala ergeußc. Die Engell- und Holländer haben ihre ComtvirS ailhier. dllalür, Scadt in Egypten, an einem Arm deS Nil-Fiusses. Masuren, siehe Masovien. d!»t, siebe Stück von Ächten. hvorncs, eine Bane an der nördlichen Küste der Insel Euba, in Nord-Amerika, allwo die Flotten der Spanischen Galllonen sus- seS Wasser holen , um uachgehendk den Canal von Bahama zu paßiren, und m Spauien zurück zu reisen. ^ «lsmsior-s, (d. i. Todschiäger) war eine ! CompagiiiesreywilligerSoidacenvon ocxn Mann, welche die Barcelionier An. 1714- auftichletcu, alö sie wider Philipp V> stritten. Sie waren mir Degen, Flinten und Pistolen versehen, und mengen beständig durch die Strasse»-auch hatten sie Ordre, alle diejenige, welche da» geringste wider das Gouvernement redete», iirl ,1» i» l !iÄ rü« ltlä ,!>P t«iK! iE M Mr «v- Ut!>» Vj-S- MaraFam Marara Marelor Mattsee 67z eellona, welches dadurch in Andenken ge« kommen, daß die Prjnzcßin von Braun» schweig-Wolsenbülre!, Elissberb, hier zu erst anS Land gestiegen, und die Vermählung derselben mit K. Earl lil. und nach» mahiigen Kaiser allhier An. >?o8. im In« lio vollzogen worden. Man findet auch allhier >chone Glasfabriken, dlarslor, Vniilssu 62 bdstolot , Vnlssesu le- concl, k,)lfisnclcr, dicker, Xoolldulj,, ist e!» Schiff, welches ein andere- secundireir mnß. ES sind zweverley Arten MarelorS: Denn bey einigen Kriegs-Flotten gesellet man je 2 . und 2 . Kriegsschiffe zusammen, uin einander imFall der Nokh beyzustehen, irrr^ ,'is Ntti'«»»' ^itk^kr oder murrecen, zu cöscen. Im Charten- Svicle heissen die vornehmsienBriele gl,o. LIEm, hoherBerg im Königreich Setz, in Aftssa, ruf welchen ms» nur durch enge Wege kommen ksnn; daker die LEinwoh- ner ihre Frenheit jederzeit wider denKo- König vonZetz bchaupker und ihm niemals denTribuc bezahler.Noch ein hohes Gebür- gcdieses Namens liegtnmKLnigreicheTre- meien,dessen Einwohner ledrkricgerilch,«- bcrwegen Unfruchtbarkeit des Berges sehr M^Prom»,; in Süd-Amerika, gegen den Fluß der Amazoiieii. ^ ^ , «-»ls,kleine Stadt in der Insel Sandra, aus einem Dorgebürge gleiches Nahmen». Wmiviw, ^ k-eonr^ kleine Stadt, nebst dem Titel eines Her- zoglhtims, in Tsriackl 1.3V0!0, ln Neaps- liS. Der vorige Herzog daselbst, Carolus Carrssa Vlll. wurde Ai,. -r^.v»» Kav- strt.Msjcst. zum Fürsten des H. R. Reichs erhöbe», mir der Freyheir, in seinen Landen Lünzen zu schlagen, den Titel/UwLLn, oder Hoderr, zu gebrauchen, auch seine Leselle ,1 in den Marchese», oder Grasen« stend zu erhebe»; eineEhre,deren sichdieü- brigenNeopils: Fürste» nicht rühmen kon- ren. sl»dessen da Neapel von demOesterr. Hanse aettennekworden,hatsichavch hler- Nme eine starkeVeränderüng ereignet. r-Iinnl/.Lngo, überaus fruchtbare» Thal in Mexieo, in Nord-Amerika, darmncnTü- luca der vornehmste L)rc ist, und die wilde Nation, Otomis genannt, wohnet etwa «. Meilen von der Stadt Mexico. Königreich in Afrika, welches gegen Süden an daS Land der Eaffreö,gegen Westen an das Meer, gegen Osten «n Mo- nomocapa, mid gegen Norden an das obe- reAelbiopien granzet. Es hat seinen eiqc- nenKonig, welcher einHeyde ist,und einen fruchtbaren Boden, aber ungesunde Luft. »LMmbn, Kimigreich aus der Küste von Conga, i» Afrika. eine von den Philippinischen Inseln auf dem Oceono OvE-ili, zwischen den teyden Inseln, Cebu und Mindanao, aus welcher die Spanier durch die rechten Einwohner vertrieben worden find. MlMczr, guter und weiter Hafen auf der Ainilijschen Insel Euba, zo. Meilen von Havana, in welchem die Schisse unter Weges frisches Wasser und andere Erfrischungen holen. ° »Kum- Landschaft in Afrika, Madagaskar MEren gelegen. Die Franzosen h«. den daselbst etliche Evlonien angebauer. ^UtLnmo, siehe ^arrmi^ue. Lspo diMpM, ein Dorgebürge m Korea,welches sich gegen Lüde» in das Meer erstrecket. mstzram, siehe iss-uarsn. Städtgen in Eetalonie», am Mir, lellar,dj,chen Meere vier Meilen von Lar» und ist unter dielen Schiffen allemal eines des andern Mateiot. Die andere Art der Macelots findet man bei) allen Kriegs« Flotten: Allein sie hac nur statt bey den Fiaqgen-Officieren. Also Hst der Admi» ral, Vice-Admiral, und jeder Comwen, dank einer Division ein oder zwey Matelots zum Beystande, nemlich einen vor, und einen hinterderDivision, dkmeloc, siehe Nlatroscn. biLlM, Stadt in Term ss'Qtean- ro, in Neapolis, nebst einem Bißlhum, unter de» Erzbischoszu Cirenz» gehörig. kiHst-lM, Königreich aufder Insel Java, in Asien, dessen Regent sich einen Kayser von Java tltuliret. Die Haupstadt heißt gleichfalls Mskeran, ist des Kaysers Rest» denz, und liegt zwischen hohen und lustigen Bergen, in einem ebene» Grunde, ist . auch von Natur ziemlich feste. Materialisch'wird demjenigen entgegen ge« scher, was spjrüuaüsch ist. disüsnu, Dorgebürge in Afrika, im König» reichAlgier,z. M. von Algier, gegenOsten. Mmrny, Herrschaft in Tyröl, dcmFürstlichen Hause Traucsohn vonFalkenstcln gehörig, blorrico, Stadt, nebst einem Schloß, SN dem o-sano LLMLbrlco, in Biscaja. dimricul, heisset in besondern Verstände dasienige Universicäts- Stadt-Amt- und Coileqien-Äuch, in welches die Studenten, die Bürger und Glieder einer Zunft, oder Collcgli, cingezeichnet und immatri- eulirec werden.Keichs-^ssrk-rcrr/s.a.s O» brnmenI-Anschlan, s. Rerchg-iVImricuI. Matrosen, Boors-Rnechre, diLrelora» sind auf einem Schiffe diejenigen, welche unter dem Commaiido eines Steuermanns stehen, und die zur Schiffahrt be- nöthigie Arbeit verrichten. diLtt-itsiiv, schloß in der Mayländischel» GrasjchasiAnghiera, am Fluß Bogna. d/lLt»io, siehe Äotro. IVIsnaro, siehe dkstnm. l U'tatkrckhofen,Schloß,Marktflecke u.Pffeß» i Gerichte in Ober-Banern , Rent-Amt» Burghause,aufdenSaizburgischeiiGranze. Markier, eine Münze, so in Nieder-S ch- sen gebräuchlich ist,' und 4 . Pf. ausmscht. Marrsre, Flecken, Schloß undHerr p/.ü/^n?,kl-Fluß in der Isis äsk'r»»- cs, welcher sich in die Seine ergeußt. visvslois, kleine S cadt in der Landschast Ee- vaiidan, in Languedoc. Mauerband, Coiävn, ist ein rundes stei- nernes Gesimse, oder Rand, dricchalb Fuß hoch, welcher rings um die Stadt- oder Festungs-Mauer gehet, wo sich dieselbe oben ender, und die Brustwehr ansänget. Maiiei-, Chinesische Mauer, siehe Lkina. rNauevkivchen, kleine Stadt und Pflegge- richce in Bauern, bey Braunau, welche zwar, nebst dem grossen Landgerichte, dem Weiihaiter Forst und den Bnrghansischcii vornehmsten Kasten-Unkerlhauen, dem Fürsten von Löwenstein als eine immcdiste Reichs-Herrschaft eingeräumet, aber nach dem Badischen Frieden Anno >?ig. a» Chur-Bayer» restiruirer worden. Mauibeer-Au, eine Insel, welche unterhalb Worms im Rbein lieget. Maulbrunn, ein ehemaliges K ioster Cister- cienser-Ordcns, nunmehro eine Kloster- Schule im Herzoglhum Würtemberg, all- wo eine guce Anzahl Fürstlicher AIümnn- rum, „nter des Abts und 2. Kloster-Prä- cepcorcn Unterricht und Aussicht stehen, Und von dar in das Fürstliche Theologische Stipendium nachTubingen befördert werden. Anno M64. wurde allhier das bekannte Gespräch vom heiligen Abendmal, zwischen den Pfälzischen und Würtember- gischen Theologen gehalten, däuulson äs Louis, kl, Stadl in Gascogne,in der Marggrasschaft Soule. dluulo, Fluß im VsI äi deoro, in Sicilian, welcher sich in bas Mittelländische Meer ergeußt. M-urics, Stadt in Brasilien in Süd-Amerika, welche die Holländer erbauet, di« Portugiesen aber anjtz» in Besitz haben. dlauiisnns, schafl in Savoyen, längst den, Fluß Are. St« wild gegen Osten durch die Alpen von Piemont abgesondert; gegen Norden aber qränzet sie an Tarantaise, und gegen Süden und Westen an Dauphine. däaurirsnis, war vormais eine grosse Landschaft in Afrika, und ist heuriges Tag-s las westliche Theil der Barbaren. ILiauririi Intuls, lüls äs tiiins, oder tlsrns, eine Znsei i» Astika, bey Madagaskar, welche viel Ebenholz hat, und von den Holländern bewohnet wird, welche die Uebelthä« ter vom Lufo äs Könne Uthsrancs dahin relegiren, um das Ebe»-Holz daselbst zu fällen und zu bearbeite». Diese Insel hak kein gütig Thier, hiugegeu unzählige Ratten »ud Mause. Mauriy-Land, liegt in Süd Amerika, und ist A». 1616. von den Holländern besehet worden. Mauritz-Stad, kl. Stadt in Brasilien, in der Landschaft Fcrnambuco, in Süd-Amerika, und besiheu seidige dle Portugiesen. Ltnuiov, Scedc und Castell im Spanischen Königreich Valencia- Maiirsmiuisi-V, Stadtlein und Abtey in Nieder-Ellaß, 4. Meilen von Strasburg, gehöret verschiedenen Herren. dlsut's, suche fiulmourk. Mauß-pradr, Mäuse-Pfadt, ein gewisser Strich Landes im Herzogthum Bergen, um die Gegend Sieburg, so von einem alten schlöffe den Namen bekommen: cs machet Chur-Cölln wider das Haus Pfalz Anspruch darauf. Mauk, siehe Lol!. Maut., städtlcin und Schloß in Unter- Steyermark. Maurern, schönes Städtlein i» Unter-Oesterreich, iin Mertel Ober-Wiener-Waid, an der Donau, der Scadt Stein gegen über, gehöret dem Mschofvoii Passau. Maurern, grosser Marktflecken zwilchen den höchsten Bergen in der Steyermark, allwo ei» grosses Eisenbergwerk ist. „ Maurhausen,Marktflecken iuOber-Ocster- relch, im Machland-Biertgl, an der Donau, fast Ens gegen über- Mawes, Stadt in der Landschaft Cornwall, in Engeiland. dlox-v-lur-Lreils, schöne und feste Stadt an der Maas, in Lothringen. Maxeicain, Herrschafcund schönes Schloß in Niedcr-Bayern, im Pfleggerich> Aibling gelegen. Sie gehörte den Grasen vonWaidcck und Maxelrain, fiel aber »ach ihrem Aussterbe» an Bayern. Maren, ein Dorf, 2. Meilen von Dresden, allwo Anno >?;->. den 20. Decemver en» starkes Preuß.Corps nebst a^enGenerals, von den Kaiser!. König!- und Reichs- Maxfield Maynz Maynz L17ayor 675 Trnppen umringet, und zu Kriegsgefan- qenen gemacht worden. I^xlielä, siehe Mec -riieM. , Ugximc, heissen die Grundregeln wornach man besonders an Hosenbein a.hu» und Lassen anstellet. . ^ . Nk-r kleine Stadt in Schottland, bey dem Eingänge des Meerbusens Förch. Mayen, Stadt und Schloß an, Fluß Nette, in der Eissel, Chur-Trier gehörig, rstavaniw, Stadt in der Landschaft Maine, am Fluß Mayenne, dem Herzoge Mazarin gehörig. Navenne, .t, Fluß in Frankreich, weicher an de» Gränzen der Normandie entspringet, und sich in die Loire ergeußt. Mayerey, heisset in Brabant so viel, als ein Bezirk, Castellaney oder Amt- Z. E- Mayercy von Herzonenbuich, das ist, der ganze Strich Landes, s» zu der Stadt Herzogcnbusch gehöret. May,and, siehe Mcyl rnd. Mayn, grosser Fluß in Deutschland, welcher an de» Böhmische» Grenzen im Fichieiderg entspringet, anfangs aus 2. Snöhmen, dem rothcn und weiffen May» bestehet, de» dem Schloß Stcinhausen unter Cuimbach zusammen stießt, und über Maynz in den Rhein fallt, nachdem er vom Ursprünge an 6c>. Meilen gestoffen. Maynl-ccg, Schloß undÄmc im Bißthum Würzburg^ in Franken, zwischen Königsberg und Schwei,„urc geiegen. Es ist daselbst ein Halsgcrichi, Zoll und Mildbahn. MaynbclnNeiiii, Mciiibe' -ideinl, kleine Scadr in, Marqgrasrhiim Anspach,,. halbe Meücvon Kitznige», und«.Stunde vom Mavn, ii> Franken, har gute» Äeinwachs. Sie gehöret insDberainr Usscnheim. Mayncck, ein Bambergischcs Schloß und Ami in Franken, de» Culmbach. Maynrda,, siche Valmsgia. ruaynz, ein Erzstift i» dem Ober-Rheini- ichen oder Chur-Krejß, welches sich in die Wetterau, wie auch in Frauken, und von der Grafschaft Sponheim bis an das Her- zsglhuni Würcembcrg erstrecket. Der Erzbischof zu May»; hat die oberste Stelle unter den Chursnrsten, und ist Erzkanzler des Heil. Rom. Reichs i» Deutschland, wie auch ix-cMus des Churfürste,I-Collegii. Esther allein das Rechk, die anderen Chur- sursten, sowohl zum Wahltage, als auch zu den Chursiusren- und CoUcgial-Tägeu zu berufen. Er verfasset die Kaiser!. Capitu- latio», verwahret das Kaiser!. Znsteael, wie auch das Reichs-Archiv, führet das Id,- x «>>um bey Reichstagen, und verrichtet die Krönung, wenn sie in seinen, Erzbiß- thiim geschiehst. Trüget sich aber solches ausserhalb seinem und dem Cöllnischen Erzdißthiim zu, so verrichtet er sie wech- silsweiie mit dem Churfürste,i zu Cölln. Ameko ist eS Emerich Joseph, Freyherr von Bre.oenbach Buresyeim, welcher Ä. 1707.! gebohren, und An.-/»z. den 5.Jni. erwählet wurde. Maynz, IV'Iaycnce, Hauptstadt des Erzstists Maynz, am linken Ufer des Rheins gelegen, wo sich derselbe mit'dem Mayn vereiniget, 4. M. von Frankfurt. Sie ist lang, aber schmal, volkreich,und wohl befestiget, hat ein Chur« sursti. Residenzschloß, die Marrinsmicg geuaniit, wie auch eine Universität, weiche Anno »482. gestiftet worden, lieber den Rhein gehet eine Schissbrücke nach de ir Stadtgen Cassel. An. lyzr. wurde» zu besserer Befestigung dieser Stadt 2. Ro» mer-Monathe verwilliget. Nuyo, eine von den Jnsein des Lryo Vcr-I: in Afrika, den Portugiesen gehörig, weiche viel Salz daselbst mache,1, Vas dieSoinie in dazu gemachten Pfannen aus de:,, See- waffer verfertiget. Den Namen hm sie daher, weil sie im May-Monat ist er,unoen worden. Sie hat eine grosse Menge von Zicgenböcken, Federwiidprcc und Feigenbäume,1, und werden jährlich viele 1000. Stück Bockhä'.ite hier abgeholet. Sie hm 7. Engl. Meilen im Umfange, und die spitzigen Felsen machen dieAnsuhrt gefährlich. , Grafschaft nebst einer schlechten Stadt gleiches Namens, in der Irländischen Provinz Connangt, am Oc-unoO-- ciärnrzsi. Lluy or, lvichre, als» werden in Engelland di« Bürgermeister der vornehmsten Städte benennet. Der von Lvnden und der von Kork sind die einzigen, welche während ihrer Regierung den Lords-Ticel führen. Die Wahl des Lord-Mayors zu Londen geschieht gewöhnlich den 2-,. Sept. und seine feyerliche Einsetzung den 2h. Oct. welcher Tag deswegen der Lord-M mors- Tag gencnnet wird, an welchem der Lord« Mayor eine» prächtigen und solennen Einzug in Londen hält; dem Könige zu Westmunster den Eid der Treue abiegt, und daraus wieder nach Guiidhall, oder dem Rachhause, zurückkehrcc, ailwo dasFestin durch eine kostbare Mahlzeit geenlnget, der ganze Tag aber zu Londen mit lauter Freude,isbezeiigungen zugebrachc wird. Seine Gewalt erstrecket sich über die ganze Scadr Londen, über deren Vorstädte und einige Meilen über die Themse. Er ist gleichsam der oberste Richter daselbst, hat os.Aidermänner zu Beysitzeru und grosse Einkünfte, aber auch richtige Ausgaven, weil er täglich offene Tafel zu halte» schuldig ist. Wenn ein Lord-Mayor vor seiner Wahl noch kein Ritter ist, wird er gewöhnlich bald hernach darzu geschlagen. So oft der Kön. Thron vaeanc wird, ist der Lord- Mayor einer der vornehmste» Kr»»-Be» dienten, verrichtet auch an dem Ä'ö». Krv» nunqscage die Function eines Kon.Qoer- scheukeus. Seine Würde dauert »ur ein Jahr, binnen welchem er in dem prächtigen llu 2 Man- 676 Mayorago Mazin Maziochin Meao Mansionshouse wohnet, nach geendigter Regierung aber nimmt er wieder unter den Aidermänncrn Platz, davon dlejenigen, welche bereits Lord-Mayors gewesen, öfters zu Friedensrichtern erwählet werden, und in groffemAnsehen leben. Mlsyors^o in Spanien, ist eine Art einer LubMmion, da ein Erbe dem ander» bey Lebzeiten nachgesetzet wird- Dieses ge- schiehet öfters mit grossen Herrschaften, welche vornehmen Häusern zugehören; Denn, wo 'derjenige, so dergleichen Herrschaft befasse, keiner von Adel wäre, würde er sich dieses Majorats nicht zu erfreuen haben; Ist er aber von vornehmen Stande, so kan» man ihn, wie grosse (schulden er auch immer gemacht hätte, fein Majorat zu verkauffen, wider seinen Willen nicht anhalten. LlL>-or-äomo, Na>or, ist der Gros-Hofmeister in Spanien. rsiuvoius, kleiner Ort nebst einem Schlosse, und dem Titel einer Grafschaft, im Spanischen Königreich Leon. AlLyotre, ein Haussen kleiner Inseln aufdcm Meer von Zanguebar, in Afrika- AlLEsr, Luiei», kl. Stadt und Festung IN der Provinz Ducala, im Königreich Ma- ro-'o, in Afrika, lau der nördlichen Küste gegen den Einfluß des Flusses Smmirabi, den Portugiesen gehörig. Die Maroecaner haben sie öfters bloquirt gehalten , auch ,76;. vergeblich belagert. . »lorsnä-iem, Provinz in Persien, nebst einer Scadr gleiches Namens, gegen dasCaspi- sche Meer gelegen. ^ ^ „ MW-Mgion, Stadt in der Afrikanischen Barbaren, im Königreich Tremese», '.halbe Meile von der See. Sie hat ein Schloß und einen Hafen, welcher mit hohen Mauern umgeben ist.' . MiLM, befestigte Stadt nebst leinen, weiten Hafen im Vul vamonu und Val cli diorv, sonsten aber überall an das Meer gränzet. . Alararmo, ein Ort im Val äi lgoto, ln Sicilien, nebst dein Titel einer Grasichast, welcher dem Geschlecht« den Namen gegeben hat:, daraus der berühmte Cardinal Ma- zarini entsproffenswar. vlaLMjrüvir, siche Massige,,VII. MaLStlan, sind 2. kleine Inseln in Nord- Amerika, Key Neu-Biscaya, nebst einem Hasen und kleinen Meerbusen. UsEs, ein fauler, furchtsamer und nichts- würoiger Kerl. ^ ^ . Ula/.lsres, Stadt in der Provinz Berry, in MuLlll», Stadt in Ober-Navarra, an einem kleinen Flusse, der in die Creuse fallt. Akrm, festes Schloß in Savoyen, gegen der See von Lwerone- M»Liocirin, schönes Schloß in Podien, an. derthalbe Meilen von Lemberg, in Klein. Neuffen, hat dem verstorbenen Prinzen Constantin Sobicskn gehöret. NuLir-r, Insel an der südlichen Küste des glückseligen Arabiens, in Asien. lVIuLln, so nennen die Leute i» Monomotapa, in Afrika, ihren Gott, welchen sie als den SchöpferHimmcis und der Erden ehren. kluLlllbo, Insel im Venecianj- scheu Gebiechc, s-Meilen »on Beliebig, weiche aus einem einzigen und wohl bewohnten Städtgen bestehet. Mazoviki,, siehe Mai'ovien. Ms-Lom-:, Stadt in Nieder-Egypten, in Afrika. lVlLLurm, Znstl nebst einem Hasen in Afrika, auf dem Sinu ^robico, den Türken gehörig. NLLumae, der vornehmste Ort und Residenz des obersten Gebieters in der Landschaft Jesso. kstuLLv, lVI'-rchno, kleine Stadt im Daitciin, , in der Schwcjtz. Mcislaw, siehe Mscislaw. dsicLco, APsco, grosse Handelsstadt inIa- pon, aus der Insel Nippon, in Asien, nebst einem Hafen. Sie war vormals die Residenz der Könige in Iapon, weiche nun» mehrv zu Jedo resiimen, und eheniais 22. IapanncheMeilen groß gewesen, ist aber durch die inländischen Kriege um einDut« cei kleiner worden. Dennoch solle» über 82000.Familien daselbst wohnen, und z. Universitären seyn, sie auch in das obere und niedere Meaeo eingctheiiet werden. lVI-aäi,, Lbeäis, eine mittelmäßige Schanze in dem Bannoc von Temeswar,;. Scun- den von Orfova, wurde An. - 7 »6. nach Eroberung der Festung Temeswar von denen Türken ruiniret, und verlassen, hingegen von dem Kaiser!. General-, Graf Mercy, wieder rcxarirer, und dem Kaiser im Pas- sarowitzifchen Friedciisschiusse übersaffelt. An. 1730. den 27. May gicng sie wieder an die Türken mir Aceord über, und ward An- i 7 Zp. nach erfolgtem Frieden dem Kaiser resticuiret, nachdem die Festuugswerker geschiefsser worden- lViLLnce, kl. Fluß in der Nieder-Normandie, welcher sich in den Fluß Divc ergeußt. , IVleauäer, heric zu Tage lviclnäer, Fluß iN Klein-Asien, ist wegen seines krummen Laufs, auch der schönen auf seinem Wasser schwimmenden Schwanen bekannt, uas ergeußt sich bey Milet», oder Palatschia, in das Meer. . ^ . Ulcsngis, sind z. kleine Inseln auf dem Indianischen Meere, in Asien, 20. Meilen von der Insel Mindanao gelegen, au, welchen Gold, Negeiein, und ander Gewürz gesunden wird. ^ , eine von den Moluckischen Inftm- weiche einen guten Hafen har, und bei» Könige von Ternate gehöret, Meath Mecheln Mechoacan Mecklenburg 677 INesrk, , siehe LüK-^l-rrk, inglel- cheu iVeli-iVlcsrk. lüs-ux, Hauptstadt»! derLandschailftn-, in Frankreich, >->.M. von PsriS, «n der Marne, weiche initOn hindurch fieuSk. Sie hat den Ticcl einer Grafschaft, eineüMlngc, und ein Biß- tbum, unter den Erzbischof zu Paris ge« Urccs^ Io dstecczue, «in Mächtiges Lürstemhnm in dem glückseligen Arabien, in Asien, längst dem roch«! Meere, allwo der beste Castee wachset. Der Regent» des Landes wird derScdrrif vvnMecca ge« nennet, und darf als ein Nachkömmling deS Mahomeis einen grünen Turban tragen, Die Hauptstadt /kt«cr.,,oder Lloces, ist sehr berühmt. Sie liegt z. Tagereisen von dem Arabischen Meerbusen, in einem Thale, welches unftnchtbare Berge um- schliessen. Sie wird von den Mahomeca- vern Harams, oder die Heilige gcnennel, weil Mahvmet der Stifter ihrer Religion hier gebühren worden. Es befindet sich allda die berühmte Moschee L.H^> welche auch ^ei-«Allak, oder das H.Haus ge- nennec wird. Es ist ein oiereckigr Gebäude, auf dessen Stelle, nach dem Vorgehen der Türken, Abraham sein erstes Haus gebaut heben soll. Es wird auch ein grosser schwarzer Stein verehrt, ans welchem dieser Patriarch zur Zeit des Baues gestanden , so wie auch der Brunnen, aus welchem Hagar den Jsniael gecränket. Aller die cr Gegenstände wegen, so wie auch wegen des Handels geschehen von den Türken grosse Wallfarchcn hieher. »1-cca, iMl-ciio ä- In Aloccm, siehe Lobel- Mimäel. dssaccivcu, Spanische Stadt in Nord-Am rika, in Mexico, welche woh! bewohnt ist Lle-allMa, Provinz und Stadt im Koni reiche Tripoli, in Aftika. "^balla, Stadt in Nieder-Egnpten, Atrika, am Nil-Flusse, welche viel Ei wshner hat. Ulecheln, ^lalmes, grosse Ha delsstadt, am Flusse Deiner, in Braban Sie ist der Titz Set König!. Rachs von d gelammten Oesterreichischen Niederla dsch und eines Erzbischofs, welcher d LIM eines?, Er von ven Niederla den fuhr«. Sie ist wohl qebauet, und h breite und reine Straffen. Die hiesig Spitzen sind vornemlich berühmt. A.i rr ueß der Herzog von Alba die Stadt z. Ta aufs graulamste plündern. Nach d Schlacht der Alliirten tey R meiiies An. -706. wurde sie von den Allst irv^- Das umliegende Gebicthe v Herrschaft rx, erür sich lch»li ihr Umfang nicht w Ku Provinzen.^" lVlscstoscan, Provinz und Stadt IN Nord- Amerika , in der ^uäienfta.von Mexico, langst dem dssor! kacissco. Sie ist sehr fruchtbar, und bey 70. M. lang, hat gute gesunde Bader, und viele Seen und Fmsse- Mechow, Abtey in Kiein-Pohieii, 4. Meilen von Cracau. Meckendeim, kleine Stadt nahe bev Bonn, Chur-Colln gehörig. Mecklenburg, Or-r.Är,/ , ist ein wichtiges Herzogchum im Nieder- Sachftlchen Kreise, weiche» gegen Osten an Pommern, gegen Süden an die Mark Brandenburg, gegen Westen an das Lüne- burgilche, Lauenburgische und Holsteinische , und gegen Norden an die Ostsee qränzet. Es ist über 20. Mecklenburgische Meilen (deren eine weni gstens 2. Ober, Deutsche Postmeilenausi. a ht,) lang, und 16. bis i8.M. breit, bestehet aus dem eigentlich so genannten Fürstcnthum Mecklenburg, Fürstench. Wenden, oder Güstrow, Fürstenthum oder Stift Schwerin, Fürstench. oder Stift Ratzeburg, der Grafschaft Schwerin, der Herrschaft Rostock, und der Herrschaft Stargard, von welchen Ländern ein >eöes in seine besondere Aem- ter wieder gecheilec ist. Es ist ein fruchtbares und von GOct gesegnetes Land, Hai vortrestichen Kornbau, Weide, Viehzucht, Waldungen, Wildpret, Fischereyen, auch so viel Salz, als cs selbst brauchet, und lieget wegen der Ostsee und Elve zur HanL- lunq nicht unbequem. Die Landesherr» schast theiiet sich m 2. Linien, »emlich in die Schwerinische und Strclctzische. Die letztere besitzet die Herrschaft Stargard, und das Fürstenthum Ratzeburg. Die erste besitzet die übrigen Lande. Beyde sind sowohl, als das Land selbst, der Evangcl. Religion zugechan. Die König Friedrich I. vonPreussen sich A. 172a. mir serPrin- zcßin Sophie Louise von Mecklenburg v:r» mählcte, ward die alte Erbverbrüderung, so schon An. 144s- zwischen den beyden Häusern Brandenburg und Mecklenburg ausqerichtet worden, und kraft welcher das 'Haus Brandenburg, nach Abgang der Herzoge von Mecklenburg, in die Mecklenvur- gftchen Fürstenthümer und Lande succedi- ren soll, wieder erneuert, mithin das Mecklenburgische Wapen nebst der Titulatur denen Wapen und Tfteln des Königs von Preussen und aller Marggrafen von Brandenburg einverleibet. Was das Land in dem nordischen Kriege, sonderlich aber in denen, zwischen dem Herzoge EarlLeopold zu Mecklenburg-Schwerin, und zwischen der Mecklenburg, Tchwcrinilchen Ritterschaft entstandenen Unruhen, erlitten, ist unsäglich. Diese Unruhen dauerten zum Verderb des Landes fast z->. Iah-e. Der Adel, welcher in Mecklenburg sehr zahlreich, besitzet wenigstens de» ;t:ii Theil des Landes, hoc aber, wegen haben- Uu r der 678 Mecklenburg Mecklenburg Medellin der Privilegien, schon von langer Zeit her ein fvryer Stand zu seyn prätendiret. Leun demnach die alten Herzoge tu Man- g> „ Schulden, äufferste Noch, und wohl gar i» die Gefangenschaft gerathen, hat derselbe sich niemals schuldig erachtet, ih- N n in dergleichen Bedruck hülfliche Hand zu bielhcn. Ist aber solches aus unablässiges Bitten und Flehen der in Noch steck-men L ndeshcrrcii endlich geschehen; so har inehr besagter Adel ein solches Tempo sehr wohl zu observiren gewußt, und sich die habenden Privilegien nicht allein auss neue eonsirmiren, sondern auch wohl neue Vorzüge, Immunitäten und Reversalien eichenen, und solche durch ganz ausserordentliche, und zwischen Lbrigkeit und Un- terchanen ganz ungewöhnliche Clausuln verwahren lassen. Wenn sich also die Herzoge von Mecklenburg gemüßigec gesehen, zur Absührung der pudliquen Lanöcsaus- gaben einigen proportionirren Bcytrag von der Ritcerschaic zu verlangen; haben sie zusörderst wider die Ritterschaft!. Immunitäten und Privilegien streiten, und den so nörhigenals billigen Beykrag durch kostbare und langwierige Processe erstreiten müssen. Friedrich Wilhelm brachte es enolich dahin, daß ihm An. 1707.120000. Nchlr. diesfalls jährlich bewilliget wurden. Herzog Carl Leopold aber meynte, durch die oft gemeldce Privilegia mit Gewalt hindurch zu greiffen, und spannete daher« die Saiten zu hoch, verfuhr auch mit der Rttterschatt so hart, daß endlich Rom. Kayserl. Majestät nothwcndig ein Einsehen haben, und 170p. die Nieder-Sächsische Kreißcruppen ins Land rücken lasse» mußten. Das schlimmste war, daß der Herzog sich den Kaiser!. Verordnungen „ichc submittiren, auch vor der zu Rostock «ngeordnelen Hohen Kaiser!. Commißion sich durchaus nicht einlaffen, sondern lieber alles in Contumaciam wider sich ergehen lassen, ja endlich lieber Land und Leute mit dem Rucken ansehen, als von den einmal gefaßten Entschlüssen abstehen wollte. Daher» ward die Ritterschaft zwar in ihre Privilegia und Güter restituiret, die Herzog!. Befugnisse aber, und habende billige Forderungen und Beschwerden blieben »»erörtert, worüber denn die zwey übrige Drittheil des Landes, nemlich die Herzogs. Domainen, und die Städte in einen Zustand geriethen, der sich leichter beklagen, als benhreiben lässet. Indessen hat Herzog Christian Ludwig die ihm von Kaiser!. Majestät au,getragene Interims-Regie- runa An. 172 s- Zwar wurklich übernommen, wie er aber den Landeszustand beschaffen besunden, ist unter andern daraus ab unehmen, daß er An.. 7 zs. resolviret gewesen, bev so mißlichen Umständen die »dm »lstralio» wieder nieder zu legen, «nd seiner Posterität allenfalls mit einer dienlichen Protestatio» und Reservation zu prospiciren. An. 1747. ngchAbsierben seines altern Bruders, Carl Leopolds, folgte er demselben in der Regierung, und errichtete An. 175z. mit der Ritter- und »Landschaft einen merkwürdigen Landes- gruiidgesetzliche» Erbvergleich. Er starb 1756. den zi.Map, woraus ihm sein ältester Prinz, Herzog Friedrich, succedine. Als An. «756. der Krieg in Deutschland ausbrach, wurden die Herzog!. Mecklenburgische» Lande einige Jahre hindurch von den Preußischen Truppen sehr mitgenommen. Mecklenburg, , Pfarrdors, nebss einem Amte, unweit Wißmar, von welchem das Land den Name» hat. Vor diesem soll cs eine grosse Stadt von r. Meilen in der Länge, und z. Meilen im Umkreise gewesen seyn. Es war sollst ein Bißthlini allda, welches aver nach Schwerin lransferlret worden. Mrckler, Launig, Sensalen, sind endlich verpflichtete Personen in den Handelsstädten, deren sich etliche nur in Wechsel« schlüsscn entweder aus ausländilche Handelsplätze, oder nur innerhalb der Scadt gebrauchen lassen, andere in Ein- oder Verkauf gewissmÄaareii, erliche aber sich mit allem bemcngen. Was nu» ein solcher Mecklcr für seine Bemühung kriegt, wird c^ourlsgie, Lcnlbris, oder Meckler- lohn geiiennet, und beträgt >. pro null-, weiches er von jedem Contrahenten bekömmt. Meckmül, Stckdtlein und Amt am Flusse Jagst, im Ddeuwalde gelegen, dem Herzoge von Würremberg gehörig. Meä-uIIe, Schaustück, ist ein Stück Metall, in Gestalt einer Münze, welche zu dem Ende gepräget werden, damit ma» die Bildnisse hoher und berühmter Leute, oder das Andenken einer wichtigen Begebenheit Hey der Nachkommenschaft erhalte. Neckrillour, ist ein Künstler, welcher Medaillen und Schaumünzen verfertiget. IVleäLillon, ist leine AcäMe von ungewöhnlicher Grösse«, weiche nicht sowohl,ur gangbare Münze zu haften, als vielmehr zu Vergnügung und Andenken grosser Herren, geschlagen worden, gleichwie es mit den Schaupsennigen, weiche die Franzosen kiscs! äs ?I-üür nennen, zu geschehen pfleget. Medezibou, siehe Meyibor- Medebach, kleine Stadt im HerzogthiiM Westphaien, im Quartier Briilon. Medelpad, Schwedische Provinz in Nvrdland, iängjii «dem Bothui- schen-Meerbusen. „ . . IVIeä-Illn, kl. Stadt IM Spanischen Estremadura, am Flusse Guadiana, nebst dem Titel einer Grafschaft, dem Hause Portocarrero gehörig. Medelsheim Medina Medinah Medway 679 Medclmeim, Stadt in Westerreich, zwischen Zweyvrücken und Sarmunden. M denbiiek, Stadt, nebst eme», alten Schloß an der nördlichen Küste von Nord- Holland. Sie ist eine von den -«nnöce» UiHoliand, undzwar in der -Ordnung die i-ke/welcheDeputircezu derVerjammiung der Staaten dieser Provliiz schicken, d c-l°5, kleine Insel an der Knste vonCala- lonien, in Spanien. Mrdiiycs, suche Mevwism. dl'-ll-',, war oor Alters ein Königreich, und begriff ungesehk den Thcil Asieiis, allwo jetzo die Provinzen, 5nvnn, acraa- und kllMnllcran, oder Oileiuoo, M Persien, gelegen. . ^ dl-im-or, ist derjenige, so lich zwischen a. Krieg führende oder streitende Partheyen leget, ilni selbige zu vergieichen: und eine solche Handlung li-i,l-c eine lal-llianou. ist ein vornehmes und reiche» Geschlecht zu Florenz gewesen, an» welchem ciniee mit abwechkelndeni Glucke lich zu F ulmi daselbst auswersen wollen. E»d- ii .0 gelunq cs Alexandern, daß ihn Kay- ser Carl V. zum Herzog zu Florenz machte. Seine Nachkommen erlangten in der Person Franz k, den Titel, Groß-Herzoge, und sind mit Ioh.Gastone'Groß-Herzoge» von Toicana,, 7Z7- den p.Jul. abgestorben. .tilittL vccckio, kleine Stadt aufder Insel Malta, nebst einem Bißihum, unter den Lrzbischofzu Palernis gehörig., Ueäin» Ocli, Lcr/e//., >V,c,,-,/ios„7-'N, Her- zogthum in Alc-Castilien, nebst der Haupt- Sradt gleiches Namens, am Fluß Talon, »nö den Arragonischen Granzen. Dieses in seiner Gesangenschast,7-r.den absten Jan. zu Pampelona, worauf der iVMicjurr cie I'ii-go solchen Herzoglichen Titel bekommen. Siehe HIcNlna llcILiimpo, tsamvenssr, kleiiie Handels-Stadl nebst einem alte» schloß im Königreich Leon. Sie har laorlich drey Messen, und die Bürger ge- messen die Freyheik, alle geistliche und weltliche Acniter ohne Begrüssung des Pabsts und des Königs zu bestellen. N--IMS ll-I Mio Sl-co, ^,,rs L7:,r,» MiieStadt.und altes Schloß nebst dem Atel eines Hcrzogthums, im Spanischen Königreiche Leon. Sie liegt z. Spanische Meilen von Valencia. ^ ^ M-clma Zläonio, -»-a.fleineStatt nebst dem Titel einesHer, rogthimiS in Andalusien, auf einem Hü- S-e hat ein altes Schloß, und v-a ^^>^n von Cadir, a„den Gränzcn des Königreichs Grenada. Schloß und StHtge», nebst dem Tikei eines Herzogthums iin Spanischen Estremadura. IVl-äiunK al dlndv.odcr diepuophettnstadt, etiicStadt in Asien, undzwar im glücklichen Arabien, allwo Mahomet gestorben und begraben ist,euch, wie einige vergeben, gebohren seyu soll. Sie liegt z. Tagreiseil von dem rochen Meer, und 4 . Tagreisen von Meeca, nabe am Fluß Laakie. Die Statt >owoi als ihr Geoieche stehet uncer einem Arabischen Fürsten, weicher der ScherisvonMedittahgenennetwird. Die vornehmstsMoschee daselbst ist diejenige, so lVIol'M-Mivu, oder o>e dilleuberiigste genennec wird, und in welcher der ^arq Mahomets, wie auch dis Begräbnisse berühmter Califen, benndlich sind. Alle Türken sind verbunden,einmal in ihremLe- bendahm zu wallfahrten; Jedoch geschie« het solche» jetzo fast nur allein v»i> dem gemeinen Volke, indem der Mufti den vornehmsten Personen Erlaubuiß qiebc, >e- mand anders an statt ibrer in Vollmacht dahnizu schicken. Die Christen dürfen sich diesem-Ork Key Leib- undLebenSstraft nicht nähern. Medingen, ein Amt und Fränlein-Stift an dem Fluß Jiinenau, im Herzogtum, Lüneburg. jVlNi:e,,mi-'um Lssare, suche Mittelländische Meer. Meäiticcii, überlegen, betrachten, in tiefen Gedanken stehen, nachsinnen, Nachdenken. Daher ^.».Utmion, eine Betrachtung. Metftiiin, Mödling, «Bilkg uiiö seiner Erz- Herzoglicher Marttst-cken in Unter« De«i er reich, im Vierte! Uncec-Wiener- Wald, e. M. von Wien. k-?lchtweit»»n der Burg ist die aire Clause Medlinq, weicht» ein altes Schloß, so ehedeffen . die allda zwischen den bohenBergen bestnd- iuche enge Passage desenöiret. Medniky, kl. Bischösi. Skadtin Samogicien, in Lilhanen, nicht weit vom Ursprünge des Flusses Wirwits. dl-,ioc, Stadt nebst einem kleinen Gebieth, i»derProvj!izGuici»ie,unweicBonrdeaup. Nelluge;, fortiftcirtes Sräoclein in Siebenbürgen, 4 . Meilen von Hermanstadt. siehe Naäole. Mellon, Oial/cn. Stadt in Dalmatien, am See Äwmari, den Türken gehörig, üstillror, kleine Stadt in Süd-Schottland, in der Provinz Teoiorien, v. Stunden von Edenbnrg, gegen Süd-Osten. lVIellu,, Stadr in der Afrikanischen Barbarei),im KöuiqreichTremesen,«!! den Grän- zen von Numidien, welche reiche Einwohner har, die starke Handlung treiben, dckelllvz-/, , Fluß in Engelland, welcher an den Grenzen der Landschaft Snssex und Surren entspringet, und sich bev der Insel Scheuen, die er machet, in die Temse ergeußr. Bey der Küste von Rochester wird er durch andere einfiießen- Uu 4 de ! / . ^ !! «>!" 680 Mcdwlsch Mees Meffcln Meile de Ströme so stark, daß er die größte» Schiffe trage», und die Königliche Flotte da,eldst liegen kann. lUedmiieb, Nledypeg, mittelmäßige Stadt in Siebenbürgen, 4. M. von Hermanstadc, am großen Kackel - Fluß, ist die vierte Sächsische Sradt, hak deutsche Einwohner und ei» feines Gymnasium. "Neeiar, stehe Meier, rncelfack, suche Nielsa». Nreelthcuer, Marktflecken in Ungarn, in der Grafschaft Zixs, unweit Käsmark. Pfleenen, stehe jVleiuii. kNeer, so heissen die größten Wasser, welche den niedrigsten und größten Tdeil unserer Erdkugel bedecken, und rast durchgehend- salzig und graulicher Farbe sind, von welchen die Flusse durch die Helle Farbe und süssen Geichmack, die Seen durch ibr Stillstehen, beyde durch ihre geringe Weite und Lage im festen Lanke sich unterscheiden. Das grosse Weltmeer heisset derOceanus, inwelchem Ebbe und Flut gespüret wird. Von dem Lguawre an diesselt der Amerikanischen Länder nennet man cs davLIsr ä-ldiorä, oder das Atlantische Meer; jenseic der Amerikanischen Länder aber Heister es das d-lar st-I Lur, oder dia-a kacikcum. Unter dem Nord-Pol wird cs das Eis- oder weisse Meer, und gegen Schweden und Dänne- «nark, nemlich ienseic des Sundes, die Ostsee, oder lVlare Lalricum, genennet. Von dein Sund bis an den ?s§ ä- LslLlr heisset es das deutsche Meer, an den Küsten von Bretagne und Engelland aber das Britannische. Das Mittelländische Meer ist dasjenige, welches in die Länder hineingehet, und Europa, Asta und Afrika von einander scheidet. Gegen Italien heisset es das Lignstische und Toscanstche» da-Adriatische im Venetianis.Meerbusenz das Jonische undAegeische gegen Griechenland; das weisse Meer, oderlVivr ckilVIvr- euora, ist zwischen dem llLÜessom und Lofpkoro, und jenseit ist das schwarze Meer, oder komus Luxinu.?. Man findet auch noch audere absonderliche Meere, r. s. das Caspische, rothe, Arabijche und todce Meer, u. d. m. auch giebt fast ein jedes Land dem Meer, daraues liegt, sei- »en Namen. Meerbusen, suche 0 «lto. Meerenge, stehe brewm. Meersahrten, suche ^loilscie. Meerknut, Meerbout, kleines Städtlein oder Flecken in Brabant, welches von der Herrschaft Diest dependiret, und dem Prinzen von Oranten zugehorek. Mecrhol;, Flecken und Restdenz einer ^ ReichSgräflichen Linie von J,enburg-Bu- dinaen in der Wetterau. Meer--'nse stehe Ralt-n-Norrcheim. Flecken in Provence, am linken Ufer deS Flusses Durance, Mfi. halbe Meile von Sisteron. ' Meffeln,Flecken inBrabant,z.St. vonHu« dlsgLrc, geringe Stadt in Griecheulaub, m der Provinz Achaja, Len Türken gehörja, oynweik Athen, und heisset die umlirgeuhe Gegend Meqaris. Nsxcv-.eil! an dem Genfer-See,in dcrPr», vinzTarantaise, gelegener grosser Flecken. dsteLken.t'l^lc v-un kcksgM.kscjne Stadt und Grafschaftim Holländischen Brabant, an der Maas, z.Sr. von Herzogenbusch, de« Fürsten von Croy geborig, dlelwine, k-!-kl-j^ne, Fluß iin Stifte Lüttich, welcher sich oberhalb Hup in die Maas ergeußc. Llelieäi», Stadt in Afrika, in der Provinz Cutz, im Königreiche Feh. Eine andere Scadr dieses Namens liegt im Königreiche Algier. Mehle, Marktflecken Key Poppcnburg, im Stifte Hildesheim. bllalmn, siehe lVIoun. Nekun-fur- Hure, kl. Stadt und Schloß im Herzögthum Berrn, in Frankreich. Fluß iudcrMayländischen Landschaft Novara , welcher nicht weit von Aron» entspringet, und nahe bey der Stadt Novara in den Fluß Gogna fället. Meidelbiirg, festes Schloß, anderthaibe Stunde von Landau, in das Bißihum Speper gehörig. Meile,Lat. L«o-r, eineqeomelst- sche Mellesst 1202. geometrische Schritte, eine Hollälldische 4000, eine Deutsche 5000, andere setzen 4 «x>, eine Ztalicnls. 1020. geometrische Schritte, oder 1760. Elle», eine Persische karib^ne, oder l'M- ünze Z020, eine Polnische gleichfalls zooo, eine Schottläudische und eine Russische, Werste, qenaiiiic, 750. geometrische Schritte. Die Jcaliänische undLlig- lische Meilen sind einander fast gleich, an- dererechnen auseine Englische-250. geometrische Schritte. Eine gemeine Meile in Frankreich halt 2402, eine kleine aber 2000, und eine grosse zooo. geometrische Schritte: wiewöl sie auch in einigen Provinzen 3500. solcher Schritte lang ist. Die Schwedischen Meilen sind den Deutschen gleich, und;. Dänische Meilen machen 4 - Schwedische, eine Ungarische macht 2. Deutsche, eine Meile von Podoiie» und der Ukraine macht ^anderthalb Deutsche, und eine gemeine MeileinSpanien besteht «ngefehr aus 1428. Schritten. Von der Vergleichung derMeilcn hat man auch folgende Rechnung: eine Ikaliänische 5020, eine Franz. 1575°, eine Englische 5454 , eine Burgundische 18000, eine Aegypli- sche 25002, eine Flandrische 20000, enw kleine Deutsche 20000, eine mittelmäßige 22502, eine von den größten 25000, cm« Holländische 24000, eine Schweitzensche !i> i,!. t, ilil s !U tz»i > i'.Äi M «» KM L«t 7 M »>' itick zur' ist: - Miss »?! ,z,«r> V M ^E qAk' ich? Meimac Meissen Meissener Melancholie 6yr -<>SS6, eine Spanische 21270, elneLithau- ische 28500, eine Pohlnilcho >9^50, eine Vernanische, 1L750, eine Rußi>chez 75 o, cineLchettländische üooo,und eineSchwe- dische zoooo. RömilchelFuß, welche den Rheinischen gleich n»d. riclmsc, kl. Gcadr in der Provinz Lttnosimin derDivceövon LimogeS in Frankreich, hat eine berühmte BenediecinerAbcep. , Meinbernü im, siehe Maynbevnyerm. Meine, kl. Fluß im Herzogthum Eleve, welcher vhnweic Emmerick in den Rhein fallt. Meiner sen, MeineroveiM, -»'Lmiebur- aischeS Amt, Städtleni und Schloß am Muffe Ocker, z. M-vonBraunichw-ig. Meinow, hisirioviL, kleine Insel aus dem Cosinitzer See, dem Bischöfen Costnitz gehörig, und hat sie eine berühmte Be- nediclincr-Lbrcy. Meinungen, mittelmäßige Stadt und schönes Schloß, Elisabcrvenhuvg genannt, und die Residenz deS Herzogs oo,iL>achsen- Minungcn, an der Wer»«, in ber geiur« stetenGrai'chaftHenneberg, z. Mell.von Schleusingen. Der Herzog AntonUlnch, geb. l 687 ?dcn 2,. Oer. cracc nach dem Tode seines 2te» Bruders, FriedrichWilheiM, An. i7»6.dlc Regierung an, und hatte i-.ch micPhilippina Cäsarin An. 170. in eine Mißhenraih eingelassen. Diese Gemahlin wurde zwar nebst ihren Kindern vom Kay- serCarlVi.A. ,727. Mit Protestation der Chursürstl. Häuser Sachsens, in den Fürstenstand erhoben, alleine An. 1747. durch einen Reichsschluß der Herzog!. Würde undSuc.'echon unfähig erklärt.Nach ihrem Tode vermahlte sich der Herzog An. 1750. zum ncmmal mir Ebarlotta Amalia,Prinzeßin voii Hessen-Phjlippsthsl,aus welcher EheverschiedenePrinzenundPrinzeßinnen entsprossen, dkach demÄn. >765. erfolgten Tode desHerzogs,ereigneten sich wegen der Vormundschaft und Landes - TVämmiiKo- rivn mir Gotha,Weimar und Coburg grosse Irrungen, die endlich zum Besten der vermiccibkenFrau Herzogin alsOber-Vor- munderin deygelegetwurden. dl-lronc§, dlojoronor, kleine L-tadt in Italien/ iij dem Fürstenthum Barcellonette. Meissau, kleine Stadc in Nieder-Oester- relch, vhnweic Egenburg. Sie soll nur 12. Hauser, mitMueru umgeben, haben. Meisten, >p/i/»kL, Marggrafthum inSber- Sach>e», welches gegen Norden an den Sächsische» Chur-Kreis, gegen Osten an die Lausitz, gegen Süden an Böhmen, und gegen Westen an Franken und Thüringen glanze!. Es ist ein fruchtbares Land an Getreyde,Weiii-und Wiefewachs, sonderlich hat es schöne Bergwerke, und gehöret dem Churfürsten zu Sachsen. Man sondert es in s. Theile ab, welche sind: der Meisnilche Rreis, der Leipziger , d-r ElWebürgische, der Voglländische ü. -er Vr-ustadrifcheArris, das Fursten- thnm 2 iitenburg, und denn die Slifrei- Mersebur g,Vkaumbnrg oderIeiy. Die Hauptstadt Meissen, liegt z. Meilen von Dreßden,an der Elbe,über welche eine höl- zerncBrucke gienq,die r 758.V0N denPreus- >en abgebrannt wurde. Auch ist daselbst ein sccularisirtesStift, ein Bischvfl.Sch!«« auseuieiiiBerge,und eine sogenannteFür» stenschule aus den. Berge St. Afra, dem Chur,ursten zii Sachsen gehörig. Es be» findet sich auch eine treflichc Porcellainsa- vrike sllM. Nachdem 170s. so viel neue Vota auf dem Reichstage zu Reqensburg gesucht wurden, so verlangte Shursachseu auch sowohl wegen der Marggrafschast, als auch wegen des alten BurggrafthumS Merssen, so 1riciei?icy5L2Hlc05u8»42r.al7 das Haus Sachsen gebracht, zu den beyden alten Reichs-Notls wieder admittiret zu werden; cs ist aber bis dato wegen vieler Hindernissen noch nicht erhalten worden. In dem Anno »756. entstandenen Kriege, ist,die Stadt Meissen , bald von Kaiser!. Konigl., bald von König!. Preußischen Truppen besetzt worden. Mcissener,welßner, ,st der höchste Berg in Nieder-Hessen, ohnweit Wald-Cappel, an der Werra, von dar man ein guc Theil von Nieder-Hessen, Thüringen, und viel benachbarte Lander übersehen kann. Oben auf demBerge ist ein Raum von o.Viertel- M. daraufeilicheiooo.Aecker Wiesen sind, ingleichen ein isteiiikoblen Bergwerk, wie auch eine See und schöne Quellen, die bey 8 s. Mühlen treiben. Meiffenheim, kleine Stadt und Amt am Flusse Lauter im Herzogthum Zweybrück, allwo die Evangelischen >723. einen Platz zu einer Kirche, Pfarre und Schule ein- geräumet bekamen. Das Schloß daselbst , brannte >734- ganz ab, wodurch sehr viel Gctreyde und Mehl, so theils den Franzosen, theilsidem Herzoge von Zwcybrücken gehörte, im Ranch «ufgienge. Weißlingen, siehe Moislingen. Meisnischev Rveis, ist ein Stück des Marqgrasthlims Meissen, Chur-Sachseu gehörig, dazu das Kreis-Amt Meissen, Ober-Amt Dreßden, Procurat-Amt und Schul-Amt bende zu Meissen, die Stifts- Dörfer in Meissen, das Brüder-Amc zu Dreßden, Leipziger-Amt, Hospical-Amc St. Martin, und die Aemter Moritzburg, Radeberq, Oschatz, Torqau, Senfteuberg, Pirna, Stolpen, Grossen,Hayn, Hohenstein, Mühlberg, Grillenburg, Lausitz, Za» besitz und Dippoldiswalde gehören. dss-Iu, kleiner Fluß im obersten Theile in Italien, welcher Brescia benetzet, und sich in den Oglio ergeußc. Rlelancliolie, ist eine Art der Raserey ohne Fieber, mit einer Furcht und immerwährendem Verdruß ohne Ursach begleitet, weil die ImsgMüoa eines solchen Men- Uur scheu ./ ^ l. « '-7 682 Melams Meier Melezzs Melitme schen von übermäßiger schwarzer Gatte angemllct und verrücket ist. k/leütmo, Groß- und A ein-Melanto, sind zwey Städte in Dalmatien, denen Türken gehörig. leiel-lmoi«, kleiner Strich Landest» der Castellaney Ryssci, inglan- dern, der Krone Frankreich geyorig, zwischen den Flüssen Margue und Deule, darinne die Stadt Ryffel lieget. Alslsnti^ls, alte Türkische scadt in Roma- nie», am d/lsr cli Icknunora, rz. Meilen von Conssantinovel- Vlelsss», vor Alters dlilems, ist jetzo eine mäßige Stadt in der Provinz Alidinelli, in Nacolien, in Asien, nebst einem Biß- khuni, unter den Erzbischof von Sanca Croee gehörig. I>Ie1ar/,o, siehe dlilsr^o. Melet,ite»,also nennet man in derLevante die Syrier,. Cophten oderEgyptier, und andere Christen der Orientalischen Kirche, welche den Jacobitcn entgegen gesetzet werten, und der Griechischen Religio» in den vornehmsten Hauptpunkten zugethan sind, aber nicht unter dem Gebiete des Patriarchen zu Constantinopel, sondern unter dem Erzbischof zu Damasco stehen. Melchrhal, kleines Thal in derSchweih, im Canto» Unterwalden, ist daher merkwürdig ,wcil darinnen einBauer im XI V.Se- culo den Kaiserl. Landvogt, weil er ihn seine grau mit ihm zu haben genöthiget, erschlagen, und dadurch zu demSchweitzeri- schen Bunde und Abfall von Oesterreich Gelegenheit gegeben. Metck, Mölck, Städtsein an der Donau, in Unter-Oesterreich, im Mertel Ober-Wiener-Waid, >a.Meilen oberhalb Wien- Aus dem dabey gelegenen Felsen lieget das berühmte Benedicliner- Kloster Melk, dessen Prälat Primas in Oesterreich ist. Dieses wird, wegen seiner reichen Getreyde-Einkünfte die volle Metze, genennet. Die beyde gelehrte k?. öLinliaräu! und bUslouymur kerii aus diesem Kloster haben sich bey der gelehrten Welt einen unsterblichen Ruhm erworben. Meise, siehe Müde. hleläolL, Flecken nebst dem Titel eines Für« stenchums in Romagna, im Kirchenstaate gelegen und dem Hause Pamfilio gehörig. Meldors, der vornehmste Flecken in Süder- Dithmarsen, 6. Meilen von Rendsburg, dem Könige von Dänemark gehörig. >lel' (Xpo äslls dlells, ?/omvnta7ittvr , einVorgebürge im GenuesischenGe- biete, zwischen Albenga und Oneglia. rckeleä», kckclim, Insel in Dalmatien, auf dem Venet. Meerbusen, der Republik Ra- ausa gehörig, an welcher Paulus der Apostel bei» seiner Ueberführung nach Rom Schiffbruch gelitten. ' Mklev, grosser See m Schweden, zwischen Upland,Westermanlend und Südermann, land, welcher bey die 2z. Meilen lang, und ,0. breit ist, und sich bey Stockholm in die Ostsee ergeußr. IVlsI-LLS, siehe Lentovslli. lVl-Ikö, kleiner Fluß im Neapolitanischen, in der Provinz Lavaro, der ssich in den Fluß Garigliano ergeußt. lVUIpbi, IVl-Ipli«, ^7/-^,^, Stadt in Basilicata, in Neapoiis, nebst einem Biß- thnm und dem Titel eines Fnrstenthnms, welchen die älteste Linie aus dem Hause Doria führet, siehe Dm». Die Cicadel- lc ist 1ÜS4. durch ein Erdbeben eingefallen. M-IgLLo, kleine Stadt an hem Fluß Min- ho, in der Portugiesischen Propin« Lmr- I)üuio-^-lVlmlio 1 ist ganz mit Bergen umgeben. MalgucSl, kleine Stadt in Languedoc, nebst dem Titel einer Grafschaft, und dem Bi- schofzu Montpellier gehörig. Lleüapor, Stadt IN derHalbinsel von Indien diesseit des Ganges, in Asien, an der Küste von Soromandei, nebst dem Titel eines Bißkhuins. lVIsstgMno, siehe IVlarignsno. Lilalills, kleine aber wohl beftstig'e Stadt am Mittelländischen Meere, im Königreich Fetz, in Afrika, welche denlSpaniern gehöret. JmDecembcr Anno >7>Z. risse das angelaufene Wasser eine Ecke von dem Fort st. Michael weg, dessen suchten sich die Mohren zubedienen, und thaten vier Siürmedarauf, winden aber mit Verlust wieder zurück getrieben, dstalin, Schloß und Marqnisat in Brabant, unweit Nivelle gelegen. lVIrlmclu, Königreich in Afrika, an der Küste von Zanguedar, zwischen Monlbatze und Para. Die Hauptstadt Melinda »l groß, und hat einen guten Hasen, welcher durch ein festes Castell deschntzelwird, und wohin die Portugiesen grosse Handlung treiben, weil sie mit dem Könige, welcher ein Mahomelaner ist, in gmer Freundschaft leben, , , IVI-Iionreii, verbessern, anbauen. Daher MelioiLnorw-Rosten, die Bau-und Verbesserungs-Kosten. , _ . lVIcIiren, vermischen, vermengen. Daher sich »n etwas meliren, sich in eine Sache einmischen. Melirec, wenn es von den Farben gesaget wird, heißt bunc, oder von verschiedenen Farbe». iVl-Iim, kleiner Ort im Königreiche Navarra, am Flusse Arragon, in Spanien. Ick-IuL, kleine Stadt im Königreiche Fetz, in der Afrikanischen Barbaren, vierzig deutsche Meilen von der Meerenge be» Gibraltar, und den Spaniern gehörig. AI-Ius, siehe lVlslsän. Ll-I!l-!Io, Flecken in Sicilien, im Val L d>'c>ro. ül-iitin-, Stadt in Nacolien, »n Klem- Melito Memel Memleben Menczikow 68' sch Wi »HP »i» »v» KP Häenien, wo der Flus Meias i» den Euphrat fällt, ivleliro, siehe sstiicto. Mellen, kleine Stadt an, Fluß Hase, im Bißlhum Osnabrück, in Westphalcn. Mellerstadt, slehe.Melrichstadt. bl.Hi, Königreich in Nigritten, »r Afrika, dessen König und Einwohner Mahome- kauer sind, und gute Handlung treiben. Es qränzet gegen Norden an den Niger, «egen Osten an Mandinga und Gag», geaen Süden an Maiaguece, .und gegen Westen an das Aclantilchs Meer. Mellingen, kleine Stadt am Flusse Ruß, in der Schweizerischen Grafschaft Rore, welche An. 171-. in der letzten Schweitze- rischen Unruhe wegen der Toggenburgi. schen Sache von den benden Eantons, Bern und Zürch, eingenommen, und auch im Frieden behalcen worden. . Melnick, Berg - Stadt und Schloß »n BunMer-Kreue, in Böhmen, wo die Moldau in die Elbe fallet, »- Meilen von Prag. Hierwachstgurer rother und weii- serWein, unddiescadthatdieEhrc, daß sie denKöniginnen von Böhmen zum Leid- geoinge bestimmet ist. 5 I-io, kleine Stadt im Königreiche Portugal!, in der Provinz Beira. Naipke«, siehe ükclk. Ulelrickstadk, Mellcrstadt, kleine Stadt Schloß und Amt am Wasser Stray, im Bißrhum Wüczburg, an de« Hennebcrgi- schen Granzen, z. Stunden von stkeustadl an der Saale. rneiiack, Stadt und Schloß am Flusse Mascha, im Stifte Wermeland, im Polnischen Preussen. dies-brück, Schloß und Baronie in Brabant, davon die Familie von Logucnghien den Freyherrlichen Titel führet- Melsungen, Milsunqcn, kleine Stadt, Amt und Schloß an der Fulda, in Nie- der-Hessen, Stunden von Cassel. VIslivn , Flecken in Leicestershi« re, in Engelland. melun, mittelmäßige und befestigte Sradr an der Seine, in der Landschaft Brie, in Irlc äc Oi-Uicc, nebst einer B-iilage und Presidial. Mchen, Hokcnnieizen, Möl;en, kleine Stadt im Amte Weissenfels, in Meissen, weiche wegen eines auf den Freytag „ach Egidn ge,«lüge» Jahrmarktes,beruffen ist- In.dein Amte Weissenfels. Meizen werden lahrlich zwey Landgerichte, »emlich das erste zu Ansang des Martii, «nd dass andere vor Ggidii gehalten. Flecken im Herzogthum Mayland, am Flusse Moigora, allwsein starker Handel mir Leinwand getrieben S-.e gehöret dem Fürsten Lrivultio Memel, Fluß, suche Nieme». Nkemelburg, starke Gränzfestuna und feine Stadt am Curischen Haff, „> Samiand, in demSchalavonisch -,Kr- ise, gegen Mitternacht, nebst einem festen Schlosse und Hafen, im Braiidenburgj. schen Preussen, zwanzig Meilen von Königsberg, dem Könige in Preußen gehörig. Der Fluß Tange, weicher die Stadt und Schloß umziehet, fällt alihier in den Curischen Haff. An. 17,7. wurde dieser Ort von den Russen besetzt. Memleben, rin Dorf an der Unstrut, in Thüringen, eine Viertelstunde von Wendelstein, nedst einem ehemaligen Bene. dictiner-Kloster, so Kaiser Otto l. gestiftet, und darinnen A. ->7Z. begraben worden. Ist Chnr-Sachsisch, und gehöret in dass Amt Schulpsorte. Memmingen, freye Reichss- Stadc im Algöw, nicht weit von der Iler, 6.M- von Uim, in einer Ebene gelegen, welche ein ziemlich Gebiete unter sich be- greiit. Sie ist ziemlich groß, und nicht allein durch dieNacur, vermittelst einesMo- rastess, sondern auch durch die Kunst befestiget. Der ganze Rath und die meiste Bürgerschaft ist Lutherisch, doch giebc es unterschiedene Cathoiische Klöster daselbst, und wird allda eine grosse Handlung mir Leinwand, BarchetundPapiergelrieben. Sie hat in den Bayrischen Unruhen von Ali. , 70a. biss 1704. viel erlitten. Mmolies, heissen bey den Franzosen solche Schriften und Nachrichten, m welchen sie die Beschaffenheit einer Geschichte schlechterdings erzehien, sie mögen dabey inrereßirc seyn, oder nicht. Der seei. Hr. Hosr. Mencke in Leipzig hac hiervon eine schöne VNiüi'wno« geschrieben. IVIeinoilLi, ein Denkzettel und schristücheEr- innerung; auch werden die Schriften,welche Partheyen den Richtern, oder andere Supplicancen Obrigkeiten übergeben,Me- moriaie genennec. lVlempKir, war vor Alters diejenige Stadt in Aegypten, weiche heutiges Tages Cair» heisset. Ulensze, Haushaltung, Sparsamkeit, Behutsamkeit. Daher menagiren, wohl Haushalten, tt. sich in einer Sache wohl vorsehen. . ^ Mcn-li, ein Fluß, oder vielmehr eine Meerenge in Nord-Walles, in LngeUand, welche die Insel Anglesey und die Grafschaft Caernarvan von einander sondert. IVlcnsn , Fluß in Indien, in der Halbinsel jenseit des Tanges, welcher sich in den Meerbusen von Siam durch dre» Einflüsse ergeußt. ^ ^ lVlenLllcabo, kleines Königreich und Stadt auf der Insel Sumatra, in Ostindien. iVlcnLiä, ein König!. Französisches Lust- Schloß , liegt unweit Biois, wird auch Klein-Versailles genennet. NsncLiKov, eine alte adeliche Familie auch Lithauen, bey Minsk, daraus Alexander Danielowitz Meneziko«, ehemaliger Czaa« rischer 684 Mcn daro Menin Mennsmsten Menzingen rischer Premier-Minister und Oan»rK en Lk-k über die Rutschen Truppe.,, entsprossen, der 1705. von dem Rom. Kaiser inde» Reichsfürsten-Stand erhoben worden, und sich beständig in derEzaarische» Gnade erhalle» har, vis ihn endlich 1707. das Unglück betroffen, daß er'in des damaligen Rußjschcn Kaisers/ Peter des II. Ungnade verfallen, aller feiner Chargen, Titel und Ehren entsetzet, und nach To- bolska in Sibirien, seine Familie aber nach seinem Landgute,Lrsnie»baum, re- legiret, und das zwischen dem jungen Kaiser und seiner altern Prinzeß,,! Tochter geschloffene Eheverlöbniß wieder, caßirec worden. Er starb 1730. im Exilio- M-nckro, Stadt in einem Thale gleiches Namens, in dem Ländge» Guipufeoa, in Spanien. N-näll, Hauptstadt in der Landschaft Givaudan, in dem Haupr-Gsuver- nenieiik Languedoc, am Flusse Lot, nebst einem Bißchum, unter den Erzbischof zu Alby gehörig. ^ . Menden , kleine Stadt rm Herzogthnm Westphalen, im Weriischen Quartier. jVl-«ckiclr>ü, kleine Stadt m c-llabriL clkiLi in Neapolis. Nsnälcsbrm, Flecken in Engelland,, in der Graf'chast Suffolk, bey dem Ursprünge des Flusses Deben. Llenclocino, Dorgebürge auf der westlichen Küste der Insel Ealtzornia, in Amerika. Lst-nctoü, Flecken und letzter Granzorc der Türken in Persien, 4-M. von Bagdad, har ein Schloß mit etlichen le,mernen Thürmen. Nsnclora, Stadt in Süd-Amerika, in der e Provinz Ch:ii, in einer kalte» und unfruchtbaren Gegend. Alenäi'iilo, Stadt und eine von den 4. Jtaliänlschen Landvsgceyen der Schweitzer. Sie ist Cacholisch, und liegt zwischen dem Luganer- und Comer-See. Icksuorb-, kl.Src i» Venaißin, in der Provence, am kleinen Flusse Cesse., Mengeringhausen, lustiges Sradtgen und Schloß in der Grafschaft Waldeck, inMst- phalen. . Menueoskirchen, Flecken und Schloß IM Fürstenchum 4 ,affen, - .Stunde von Drit- borsc, aus dem Westerwalde, ins Amt Beilstein gehörig, morinnen ehemals die verwictibten Fürstinnen von Naffau-Ha- damar ihren Wttcwensitz harten. MongiaviUr, ein Dorf in Ält-Castilien, bey Avila, allwo ein Salzbergwerk ist. Allonm, lVleairen, kl. und wohl befestigte Stadt in der Castellaney Ipern, im Öestcrreichischen Flandern, am Flusse Lis. Man hat sie jederzeit für ein Meisterstück des berühmte» Ingenieurs M V-ml>an gehalten- Sie ist in dem Utrechtischen Frieden > 7 i z.zum Bortheil des HansesOelrer- reich an die General-Stgatei! aögctretten, j in dem Baadischen Frieden aber 1714 de,» Kaiser uverlaffenworden. An. 1744. n-b. men sie die Franzosen ein, mußten aber sol- che beym Frieden wieder abrrercen. Mennoniften, eine Art von Wiedertäufern, welche ihren Namen von einem scleßn-.n- der, Menno Simonis genannt, bekomme», und sich.ionderlich ln Holland ausae- breitet haben. Dieser verwarf die Entzückungen und Erscheinungen der erste» Wiedertäufer, und führte im sechzehcndc» Jahrhundert eine neue Lehre cm. Sie verwerfen dasStudlren, und dasalteTc- iramenc, Mid geben vor, das Nene sey die einzige Regel unfers G.'auvens. Ferner lehren sie, man soll die Worte, Dreyfal- tigkeit und Person nicht gebrauchen, wenn man von dem Barer, Sohn uiid H. Geist redet. Es sei?e denen Christen weder erlaubet, einen Evd zu chun, noch einiges Weltliches obrigkeiclrches Amt zu verwalten, viel weniger jemand am Leben z» straffen, noch Krieg zu führen. So sage» sie auch, daß den Kindern die Tauffe nicht nöthlg seye. Sie kommen kheüs den So« cinianern, chells den Unitarianern sehr nahe, und heissen diese auch Galenisten, von eine,» Medico in Amsterdam, Galen», und Cellegiacen, weil sie ihre eigene Versammlung haben, darinne ein jeder die Schrift auslegen darf. Das heilige Abendmahl administrireii sie des Jahrs nnr zweymal, da sie alle nach Rhürsburg zusammen kommen, und haben sich in viel Gecten zertheilet. Siehe rviedertäu? fer. id 1 »n!L slplscos'Llis, also werden in denen geistlichen Stiftern diesenigc» Güter und Einkünfte genennet, so zu des Bischofs Tafel beständig gewidmet sind, und auf keine Werse veralienrrec werden sollen. iVlsnk :5 kaxalor, werden diesenigcn Monate qenennec, darin» der Pädstl. Stuhl, vermöge der zwischen Kaiser Friedrich lll. und Pavst Nicoiaus V. aujgerichcecen ston- coräawium, berechtiget ist, diejenige» geistlichen Leiwücia zu vergeben, welche in diese» Monaten vacant worden, und sich der Pabst entweder nicht gänzlich Vorbehalten, oder nicht von ihm unmittelbar alleine dcpLndiren. Es sind aber solche Monate: sanusriuL, Martin;, d/lsjur, so- sius, Lextamdsr UNd Kvvombsr. IVlomdeir, eine Landschaft lu Süd-Schottland, so gegenOs.cn anM, gegen Westen an Lennox, Wen Süden an Sterling, und gegen Norden all Stracherne und Braid-Alban granzet. M-miomren, gedenken, erwehnen, melden, anzel-gen, erinnern, Erwehnrmg khim. Alcntlsn, Flecken und prächtiges Fürstl.Lu - Haus im Fürstenthum Monaco, i.Meue Menri?üe»^'tl. St«dt unweit der Nabe, «S ,i>l ist KI rr Bl is» sÄ VS ßl siti ßi s, !ls! W ß>! ti le «- /-i »L Nitz, G Me,i;o Mercia 1 ^, ''Ä chi, «Sh. l«! >!!!, > 7 , »» M i»tl iasi. «itz >öi!i! M! M- M ui»! Mlgtz «N li>6 ii B iM Ä-u h!t» iE K Äs? im Herzoglhum Simmern, s-Meilen von Sreutzenach. . »l-n7.o, stehe Ivlrncio. ^-°Ii, Flecke!, auf einer Halbinsel in der Landschaft Ehester, in LngeUand,'> 5 . Enql.M. von der Stadt Ehester. iNrvpel, ein offenes, aber bekanntes Städten in Ober-Issel, in den vereinigte» Niederlanden, am Fluß Havelter-Aa. Meppen, kleine beseitigte Sraot am Fmß />ase, der daselbst in die Ems fallt, im ÄiS- tbum Münster, in Westphalen. Sie wird «on einigen zur Grafschaft Vecht, undiuem so genannten Lmslande gerechnet. II-guinsL, M/ear„uc/i-r, ehemals ein geringer Ort, nunniekro aber, nachdem der itzige Kaiser von Maroceo wegen der «nge- nehmen Gegend und gesunden Luft >elne Residenz dahin verleget, eine grosse, ansehnliche und wohlgebaute Stadt im Königreiche Fetz, in Afrika, 7. deutsche M. westwärts von der Stadt Fetz. Sie ist «n- jetzs die Hauptstadt des ganzen Marscea- nilchen Kaiserthums, und der Bassa da- selbst ist der vornehmste unter allen Bassen, und der erste Minister des Kaisers. Ls sind viel Juden ailhier, welche aber an einem des Nachts verschlossene» Ort befon- ders wohnen. Der Kailerl. Pallast ist ein Prächtiges Gebäude mit vielen schönen Garten, und hat eine ganze deutsche Meise im Umkreise, darinne sich ein «Lserail von 4. Kaiser!. Gemahlinnen und 2022. Kebs- weibern befindet. An der Nord-West- Seite liegt eine andere grosse Stadt, welche aber nicht so gut gebauet ist, und von lauter Mohren und Schwarzdraunen bewohnet wird. »IcijumsnL!, , Etadt und festes Schloß auf einem Fellen in Lataionien, 6. Spanische Meilen von Lerida, an den Arragonischen Granzen, und an dem Fluß Ebro, wo die Segre hinein fallt. »Ism, Fluß in Graubündten, so bey Riva UI den äi 6»mo fällt. kleine Stadt an der ^ssch, in -r,yrol, und die Hauptstadt des Landes an der Etsch. Meran, Mecken und >Amt unter die Grast. Schonburgische Herrschaft Glaucha gehörig, r. M. von Altenburg. Provinz in Süd-Schott, «and, welche gegen Norden an Lochiana, gegen Welten an Lauderdale, gegen Sü- Twedale und Norchumberland, granze^ e" "ber an da» deutsche, Meer kleine Scadl» w'd Herrschaft im Westerreich, WKl' Lothrmqeii und Elsaß, de» Rhem-Graseii gehörig. ü- Stadc im Oesterreichjschen Brabant, z. M. von Brüssel. K«sse Provinz in Engelland, welche liegen Norden «n Norcyu»t.berland, gegen tllerkendorf L17erenda 68Z . Westen an Walles , gegen Süden an Westser, und gegen Osten an Esser und an die Nordsee granzet. Sie wird in > 8. LKlr-,'5 einaelhellct, welche sind : L, »/>, , o/ock- ssrei , Ox/si-k, Kecksö-vs, Oi»rc>/ne, /o,vi„„d Oei- eefke,'. Mrrkendorf, Städtlein in Franken, 2. M. von Günzenhausen, den Margqrafen von Bayreuth und Anspach gemeinschaftlich gehörig. lVIorcoonc, kl. Schloß in der Provinz Nieder. Auvergne, nebst dem Titel eines Herzog- rhums, davon eine Linie aus dem Hause Lothringen den Namen führet. Der Prinz von Contn dar es von dem lVUmguss ä- I.asss, welcher es wiedeckaufllch an sich gebracht, Än.i7>9.wieder eingelöset, und besitzet es also anitzo, hat auch elnem von seinen Söhnen den Namen davon beyge- leget, der ihm aber am 22. May 1722. wieder verstorben. Mrcurmlc, ist eine «Versammlung des Par» lemencS zu Paris, welche an dein ersten Mittwoch nach dem Martins-Fest, und an dem ersten Mittwoch nach der Oster-Woche gehalten wird. Alsdenn reder der Oder, Präsident, und einer von den.s.voc»» 6 s- nsisux, von den Mißbrauchen und Unordnungen, die sie bey Verwaltung dcr Zumtz anaemerket haben. Dieses Wort wird auch für solche Rede des Oberprasideuken und des Gencraladvocaten selbst genommen. Norcurials hieß auch ehemals die Versammlung etlicher Gelehrten^» Paris, welche alle Mittwoche in dem Hause des berühmten LzläiilVls7i»ssii zusammen kamen , und von gelehrten Sachen dispu« Urten. Merdau, kl. Insel auf den Norwegischen Küsten voll Ehristiansand. tzstsickii, Stadt in Diarbeck, in Asien, auf einem Hügel gelegen, welche die Türken für eine unüberwindliche Festung aus» gebe». Mors, Stadt in Wiltshire in Engelland. Merecza, . kleine Stadt in der Wovwodschasc Trokie, in Litthauen, wo die FlüsseMerec; und Niemen zusammen kommen. Es ist ein prächtiges Schloß daselbst. Merenberg, Schloß und ehemalige Grafschaft , nunmehr» Amt in dem Fürsten» khum Nassau, 1. Meile von Weilburq. Der Flecken Merenberg liegt 1. Stunde von Westerburg. Merenbiiry, festes Schloß in Siebenbürgen, am Fluß Aluta, zu Eronstadt gehörig. Hlersnäs, heißt am Kaiser!. Hof eine Abendmahlzeit, «eiche ohne Ccremomm und an. der« UM ssW 686 Merenhslz Merla Mcrlango rllcrrola -E MI - . V ,' s Ns^l ' r> » * lHi- dereCompetenzien, so sonst bey Miktags- mahlen gebräuchlich, verrichtet wird. Merenholg, siehe Marsngi:. IVI^-iLn, Benedicliner Mönchskloster an dem Bodensee, unweit Bregenz. M-rgn, I>1c,-,ui, Stadl und Hase» im Königreiche Siam, an der Süd-Leite von Indien, in Asten, welche ehemals dieEn- gelländcr besessen, sind aber von den Spaniern wieder vertrieben worden. Mcvgcnrderm, tllrvgentkal, Oo- Stadt an der Tauber, in Franken, gebörer liebst der umliegenden Gegend dem deutschen Orden, und aus dem nahe gelegenen Kitzberge findet man das Schloß Ncnenhaus, welches des Deutschmeisters Residenz ist. Der jetzige Hoch- und Dcut,chme ster sind Se. Königl. Hoheit, Herzog Carl Alexander von Lothringen, geoohrcnden ir.Dec. 171». erwählt den 4. May 1761. MergDLN, See im Herzogkhum Mayland, nähe an dem MnggioiL, wo der Fluß Tosa hinein fällt. Meiknngo, siehe Merchingen. zvi-rlä».' Lme, i-si-r, kl. Stadt im Spanischen Estremadura, welche ein wenig befestiget ist, und am Fluß Guadiana liegt, über welchen daselbst eine schönesteinerne Brücke gehet. ^ ^ ^ Monds, LcherÄ^, Ln-erstn, Stadt und Bißthum in Neu-Spanien, aus der Halbinsel Jucatan, in 4 kord-Amerika, den Spaniern gehörig. Msiickumus, ist ein Name, welchen man allen denjenigen Eirkeln auf der Weltkugel «siebt, die durch 2. Polos, oder durch das Zenich und Nadir gehen, und die den Lguscorom in gleiche Winkel schneiden. Man zehlt derselben insgemein 360. Der krimuslVla- riclimrus aber ist ein grosser Eirkcl, den inan sich cinbilden muß, als ob er aufder Weltkugel abgezeichnek stünde, damit man von demselben die 6rallu§ l.ongiui-ImiL eine» und des andern Orts zu rechnen a»san- qen kan. ^ M-rklii.5, heißt die Gegend, da die Sonne des Mittags um 12. Uhr stehet. Meimäol, kl. Stadt in Provence, in Frankreich, an her Our-mce, oberhalb Lavalllon. Morlgnano, siehe Marignsno. Msrionerk, r'st/,en/" L.omi- Provinz des Fürstenthums Walles, in Engelland, welche gegen Norden an Caernärvan, gegen Osten an Denbig, gegen Süden an Cardigan und Mvntgo- mery, und gegen Westen an das Jrrlandi- sche Meer granzet. Sie ist 36. M. lang, und > 8. breit, und mit sehr hohen Geburgen erfüllet, jedoch von trefticher Viehzucht. Merrsck, siehe Maros Meriten, gute Verdienste, lobwurdige Qualitäten, daher sich meritirc machen, sich um eine Person oder Sache verdient machen. Merla, Mör.au, Schloß in Ober-Hessen, bey Grünberg, in einem Thal aelea,n. Hessen-Darmstadl gehörig. ^ ^ ^ M-rlsngo, kleine Stadt an, Mimis-Ms, im Mantuanischen. ° " M-rlon, also nennet man an einer Frstlma die erhobene Erde, oder Brustwehr, welche von aussen schmal, und von innen breit>- Sie liegt zwischen 2. Schießscharten, und wird unterweilen auf den Batterien mir Weidcnholz bezäunet, damit sie desto star. rer sind. Memo, grosse Insel ans dem Fluß Nil, j» Aethiopien, in An ika, welche dem St. An- toni-Orden zustehen soll. ^§->1 nra, eine kleine Landschaft in Nord-Schottland, zwischen den Landschaften Morr/und Angus, und dem Deutschen Meer. Merode, Moro-li-ir, Merodeil-Bciider, suche lVIaroucle. Msioäs, Schloß und Herrschaft im Herzogthum Jülich, davon eine vornehme Familie den Namen führet, welche sich zugleich Marquis von Westerloo nennet, und auch Key Westerloo ein Schloß, Merode genannt, erbauet hat. lVIoi'!Zui, siehe Merga. Merseburg, ein Lutherisches Bißthum an der Saale, imMelssen, zwischen Thüringen und dem Höllischen Saalkrere gelegen. Der letzte Herzog von Merseburg war Heinrich, gebohrenden a.Sept. ,6ö,. pvstulircer Administrator des Scisc» Merseburg -731, starb ohne männliche Posterität den 27. IN. 1738. Nach dessen Tode ließ Chur-Sachsen das Land in Besitz nehmen. Merseburg, Hauptstadt im hohen Stifte dieses Namens, und die Herzog!. Residenz, 3. M. von Leivzig, und 2. von Halle, allwo ein schönes Schloß an der Saale, ein ansehnliches Domcapliel, und ein feines Gymnasium ist. Morles, ein Fluß in Engcliand, in der Provinz Cheshire, der in das Inländische Meer fällt. Meroperg, siehe Mörspcra. Merspurg, Mörspurg, Schloß UNdM« schöfi.Costnltzische Residenzstadt in Schwaben, an der Nordselce des Bodcnsees, 2. M. von Buchhorn. Der Bsichos, 3 oh- Franz, hat 1736- allhier ein vortrefliches LLMmorium Lloricorum Lsculsriuiu ange- legec, in welchem loo.Eandidacen, so dereinst geistliche Würden bekleiden wollen, präpariret werden. Der Weinwachs >» dieser Gegend ist vortrefflich- _... Merrolu, Festung, nebst dem Tlkn einer Grafschaft, in der Provinz Aleiitew, in Portugal!, an, Fluß Guadiana, davon der ehemals berühmte Herzog vonSchom berg, wegen seiner dem Haust Portuga l treu geleisteten Dienste, den Gräflichen Titel erhalten, so dessen Nachkomme» in Engelland noch führen. Menola Messa Messager Meßgewandte 687 ».nolL, Niet ve'.dt, zu Westerwinkcl, reiches Frepherrliches Geschlecht- .in denen Stiftern Münster und Oßnabruck. U-ivillc, kl.-Stadt «MFlUß LiS, im Französischen Flandern, ivieivve, siehe tlkaas. , , MerivisiSburg, altes verfallenes Schloß in Thüringen, .-M. von Ersurk, am mÄÄen, ist daö vierte grosse Hospital i« Hessen, so >kzs. sur arme gebrechliche Weibspersonen gestiftet worden. kst-iz'-iur-Sem-, kl. Stadt in Champagne, ,m Fluß Seine. . Mern-Gesellschaft, war 1711. eine gewisse Gesellschaft in London^ welche in dem WirthShause zum Römer wöchentlich Mymal zusammen käme, und daselbst aus die Gesundheit der Königin, das Gluck der Englischen Kirche, der Protestantilchen Succeßion in dem Hause Hannover, und guten Succeß deS Krieges trank. Sie de- pendircen von keiner,Partei), waren ganz de» Hofe indifferent, wurden aber von denen WighS im Unter-Parlament unterstützet. «recgzuschlas, stehe Mortz,uschlag. M-Ln, heißt daS Hinrerseegel am Schiffe- dlescstutiyc, siehe.WNtiüxi. känlciieä, siehe Mcxm. Nieschedr, kl. Stadt an der Ruhr, imHer- zogrhum Westphalen, Chur-LvllnLehorig. N-sembrin, Türkische Stadt IN der Bulgare», am schwarzen Meer, nebst einem Bißchum. Mezeritz, Stadt in Mahren, am Fluß Os- lawa, gegen Böhme» zu. Eine andere Stadl dieses Namens lieget auch in Mähren, -gegen die Ungarischen und Schlesischen Granzen. Me,'-ritz, Mlscvitz, Stadt und Starostey in Polen, in der Woxwodschast Posen, an den Schlesischen Granzen, hat ein ziemlich festes Schloß. N-ii-rs-, , kleine feste Stadt in der Landschaft RheteloiS, in Champagne, in Frankreich. «I-'mn, ein Schloß in dem Gcöiethe Baza- doiS, in Frankreich, davon ein berühmtes Geschlecht« den Namen bekommen. Meßkic-ch, siehe Mssskirch. Meßimgc, ein Flecken in dem Nordende der Schwedischen Provinz Dalekarlien, an den Norwegischen Gränzen. ein Päpstliches Scädtgen, an dem missiuß des Goro, so ein Arm von dem Po ist, an dem Beiiecianischen Gol,o, im Herzogthum Ferrara. m-lojEmlL, war vor Alters ein Theil deS Assyrische,, Reichs, zwischen den Flüssen N,'?-'>"dE"phrateS, aujetzo sinder man die Provinz Amasia und Diarbe». Sradt in, Königreiche Marocco, in «mg, bey dem Eingangs deS Flusses däelLgsr, siehe KIEsnzcr. Messatianeu, siehe Massalianer. Metlorm. grosse Ebene auf der Insel Ca», dia. Sie ist lehr fruchtbar, und da, wo sie «»fangt, stehet man an einem kleinen Fluste, welches der Lethe der Alte» gewe- sen, die prächtigen Ueberbleibsel der ehemaligen ansehnlichen Stadt Gorlnna. HMilm, kl. Stabt in Frankreich, in dem Gouvernement Limoism, und zwar in der VI- comrä von Türen ne gelegen. Messe, Miss-, nennen die Catholischen ein unblutiges Opfer, weil sie Christum sei- nem himmlischen Vater alS ein Omer dar. zustellen vermeyne», und empfanget der Priester, so die Messe liefet, das Abend- mahl bcy dieser Handlung in bevderle» Gestalt. Die Messe» sind entweder ä- Dnxllci, äs 8simäupllci, äs 8lm,ssici, äs k'eris L Vissiliu, Mlis voliva, Ockuncto- ivm, ücc. Auch sind dieFarben der Meßkleider genau zu unterscheiden, wenn man nemlich bey der Messe weiß, roty, grün, violbraun, oder lchwarz, gebrauchen soll. Siehe Meß-Gewandrc. N-lkM-i, kl. Ort in Portugal!, in der Provinz Aiemcjo. Messen, aVr-nüsn-e, sind solenne und privi» legirce Jahrmärkte, welche ihr Recht entweder vom Kaiser, oder, vermöge einer undenklichen Gewohnheit, erlanget habe». Die vornehmste Meßsreyheit bestehet darinnen, daß alle diejenigen, welche die Messe besuchen, einer völligen Sich.rhe t gemessen, und kein Schuldner bis iiüdie Zahlwoche, weder an siiiicr Person, „och an seine» Gütern, woferne er sich nicht selbst dieser Freyheit schriftlich begeben, verarrestirek werden ka». Msllsnsr, siehe Astaliiner. Mstlsriger, Französisch, lVIesisZcr, bedeutet in Engelland einen verpflichteten Ge- richtSbochen und Abaeschickten, wie in Frankreich das Wort kinMisr. lVlesscnio, ehemaliges kleines Königreich im Peloponneso, oder Morsa, welches heut zu Tage nebst dem alten Elis die Provinz Belvedere ausmacht. Nssisisno , siehe Nsilsrono. Meßgewandre, sind diejenige» Kleider, weiche der Meßpriester mit seinen Bedienten vor dem Altar bey der Messe gebrauchet, und bestehen ßelbige nach Beschaffenheit der Zeit ans fünferlei) Farben : Die weisse wird gebraucht vom Christabend bis auf die OÄÄVUM Lxlpksnlos, inclusive, it. in den Messen äs8yiricu8, äsL.lVtuii» Virginc, äs LonkeNlonibux, äs Vlrgm,buL und IN kLsckme. Die rothe Farbe wird gebraucht vom Heil.Pfingstabend bis auf folgenden Samstag, wie auch in den Apostel- und Märtprer-Festtägen, das Johannis-Fest ausgenommen. Die ;,cn,ne Farbe ist von der OLbsvs bis auf 5'spcua- xellm» üblich. Die visier Farbe brauchet 688 Messin Mesure Mera Merropslitanus chet man vom erste» Advent bis auf de» Heil, Christabend, ingieichen euch zur Fastenzeit. Der schwarze,i Farbe bedienet man sich in, sechsten Tage der Woche, am Charfieiftage und ben den Seelmeffen. ^1cu,n, eine kl. Landschaft in Lothringen, zu Frankreich gehörig, darinne'Metz die Hauptjradt ist. MiLnu, Hauptstadt in der Insel und Koniarcich Sicilien, am ft»ro äULlsfl- lma, im Val äivsinoiw. Sielst auf die neue Art befestiget, und durch 4. Cicadel- len beschuhet, deren nur eines innerhalb der tLuadc lieget. Ihr Hasen ist vortres- lich, und eine grosse Handlung daselbst mit Seide und leidenen Zeugen, so in der Sradt gemacht werden. Sie hat ein Erz- bißthimiv ein wohl versehenes Arsenal, und einen prächtigen Pallast, darinnen der Vics-ft,» residitet. Diese Stadt, nebst denen Cicabellen, ist 1718. dem Herzoge von Savoyen durch die Spanier abgenommen , 17,9. aber von denen Kaiserlichen mit Aceord wieder erobert worden. An. 7728. wurde sie vom Kaiser zum Freyhafen gemacht. A. 1734. wurde die L-kaöt von den Spaniern belagert, dieCitadelle aber hielte sich dis den Li.Martii 1735. da sie von dem Kaiser!. General, Prinzen von Lodkowitz, geraumer werden mußte, worauf die Spanier von dieser Stadl völlig Meiner wurden. lLIetima, l'aroäi lVlsUina, A He,,/«,», ist eine berühmte Meereugezwijchen Sici- lien und Lakbria okia, in ssieapolis. Bey dem nördlichen Eingänge dieser Meerenge sind die beyden Sceinklippen, so vor Alters Scylla und Charybdis genemiet worden. LkcMno-, kleine Stadt im Ocsterreichischen Flandern, in der Castell«,ley von Wern, nebst einer Abte», deren Aedcißinn die geistliche und weltliche Gerechtigkeit über diesen Ort har. Al-Mro, ist Key den Franzose» -in Ehrenwort, so Ritterliche» und hochbedtenten Leuten gegeben wird. Vor jeko ist es ziemlicher masten abkowwc», und das Wort dsionloiguLur hergegcn beliebet worden, jedoch wird es anjetzö den geistlichen Personen in Frankreich zuweilen gegeben. NeftcHyNkestitzen, also nennet man liiAme- rika die Leute, so einen Europäische» Vater und eine Indianische Mutter habe». Alsstrms, oder die Küste von Droca, ist der westliche Theii des Königreichs Barca, in Afrika. Hl-ibre, ist ein alter Denetianischer Flecken am Fluß Musone, am Venec. Meerbusen, wo die Personen und Maaren ausDeutsch- land ankommen, und von dar vollends zu Wasser nach Venedig gebracht werden. bk-lbrs äs Qnnp, stehe Aksicrs äs Lsmo. Alsiure, heisset überhaupt die MaaK, oder Abmessung eines Dinges. In Smacssa. chen -edeucec es die nach wohl bedachtem Rach erwählten Maximen, und gesMe„ Entschließungen, wornach, als nach emer Grundregel, dieOrdrcs auszuferriaen und eiiizunchten sind; Daher spricht man- Dieser oderjeiierPotencat wird anderM-'- tni-L nehmen. lVI-tn, Insel und Stadt auf der Küste von Sljan, einem Theile von Zanguebar, j„ Afrika, den Türke» gehörig. Llinsmoiykoiir, heißt die Verwandlung der «Lachen in andere, z. E. wenn die Poeten dichten, daß ein Mensch in ein Thier oder Pflanze verwandelt worden ; dergleichen I.ibeos m-rnmorykoisan der täte Römische Poet, Oviäiuxdgalo, geschrieben. Llscstoruu! ssus, das Eniquarcieruiigsrecht, ist dasjenige, wodurch die Uutercbanen ihrem Dberu verbunden sind, die Einquer, kierung für Soldaten und Hofbedienten in ihren Hausern zu Suiten. Mst-auw, siehe lViairv. dstsreimo, Türkische Insel ausdemArchipclago, iiichr weil von ben Küste» von Nacolien, in Asien. Sie ist fruchtbar, absonderlich au vorcrcflichcni Wein, und die Hsupcstadc Metelino hat ein Erzbißthum, nebst einem gutcnHasen. Läscsmy^cdviis, ljt die Lehre oeraiteiiPy« chagoraer und heurigen Braminen, deß die abgeschiedenen Seelen in andere, und auch sogar in der unvernünftige» Lhiece Leiber s-hrcn. U-cksr, jstam Pcrsiauischen Hofe ein gewisser Verschnittener, weicher sich stets dem Königen» Zimmer dem,der, und micvie. len Schnupftüchern in einem Sacke versc- hcnist, nm fcibige demÄöiiigezii überreichen, wenn er deren voimöchen hac. Nsrkoäs, dieLchrarc, Unterweisung, ».die Ordnung in einer Sache. Llecicnlio, Msr-cni, eine güldene Münze in der Barbarey, i» Afrika, weiche 42. Äan« guilieS, und so viel als 1. Dnoaren gilr. Merling, Stadt nebst einem Schloß ui Nie- der-Crain , miö die Hauptstadt i» der Windischen Mark. Llervpvicoxill, ist eine Kunst, vermöge deren man aus 'on Linien des Gesichts von der innerlichen Gemüthsbeschasseiiheic eine» Menschen, und von dessen sonderbaren Zufällen urtbellet. . . . lVIstrsmn./'pi^m^,kleiner Fluß ln Laison» okm, in Neapolis, welcher >m Apennini- scheu Gcbürgeetttjprrngec, und,ich zwischen Nicotera und Äiola in das Tyrrhenische Meer ergeußc. LIstro, östomro, cin Fi'uß lM Kirchenskaakft imHerzogchnm llrbins, welcher sich des Fa»o i» den Ven. Meerbusen ergeußc. lVlsrropvIitsn-Rirchc, siehe Rirme. ^ärtrvpolit-inu?, afto hieß vor diesem der vsr n- hmste Bischof in einer Provinz, welcher die geringern Bijchöffe ein,ehre, und sie zummmen aufdieSyno-Ior beniet. Er b deutet heut zu Tage u> Eacholisch^m'b Mersch Mevac Meublen Mexico 68» ss«si! «« itiiis L Sft pD M pj»d >««!'- Ä-!c» >>«!« t-s« 1^' E K..' -l* jr.< Griechischen Kirchen etwas mehrets, als ein Erzbischof, und bar man sonderlich m Rußland g.Wekropolfte». .)den vonGroß- Nvvoarod und Weijkoiuko; 2) den von Rostow und Jaroklow: z) den >von Casan tnid Wialka; und 4) den - on Sask, uiid Podou, welcher lekcere in der Stabt Moskau wvynec. Juden resormirrcnHesseii- Eajsilis. Ländern wird derjenige Geistliche «ii>Al,r>opllli«nus gene-inet, welcher in einer Stadt Prediger ist, und über eine gewisse Zahl anderer Prediger die Lumcht bar. Messels vornehmes Geschlechts in Sachien und am Äavjerlicheji Hoie, aus welchem der ehen-alige Rcichs-Dicekgnzier , Herr Johann Adolph, Relchö-Graf zu Merjch und sihuehmg, herstammere, joden a». Nov. A». >740. verstorben. Mermi, enie Beneticriner-ÄdcevlN Untkr- Bayeru, zwischen dknKlöstcrnL)bcr-und Nieder-AstaiÄ. Mri!enb.cii», ,einer Flecken in der Grassä,ksiDartenbe^a, »ichtweirvonWorms, weicher A. -72;. Brand,chgdcu erlitten. Mkrteenu», Reichsgrcfeii, welche sich in dic eL-.naebuvri'chk und Heilsieimsche Linie roeüen. Die Reichs-Herrschasien Winucburg und Beilstein, liegen inWest- phaien, das Stammhaus aber liegt ohn- weicÄonn. ES hac sich dieses Grästiche und Freyherrliche Geschiechce noch i» viele andere Lniien vercheiier, weiche sich in den Iraii,inischen,Luxemdurgin1ien,Lvrhringi- scheu und Char- Brandenburgischeii Landen niedergelassen haben. Metz, Hauptstadt des Biß« thumsMetz, in Ldrhringe,:, wo der Fiuß Eeiiie n, die Moje! Mt, 2 a. Meilen von Scraßburg. Sielst groß, schon,befestigt, und bat enie feste Ciradeiie. Ihr Bischof stehet uncer dem Erzbischof;» Trier, und sichrer den Tire!eines RcichSnftsten. Dieses Bißrhum, tieblr der Sradc, gehörte ehewülS unrer das deutsche Reich, allein seitdem Schvialkattsischm Frieden stehec dem Könige von Frankreich die Souverai- nii^e zu, welche in dem WestplMschen snede» An. »S4o. besta'ccigec worden, ^lrtz-m-auie», Schloß, Amt und F,ecken ua^ntzgau, unwestFreyburg, davon eine Äocnche Familie im Rheinlande den Nahmen bat, jonst aber der Sladc Frev- bmg geyoria^ rv>eebe:vse,Mtzzid>?r, Schloß, Städkleln ü" Schlesische!, stürfrenihnni ^ .^ 'ni Cunstadtstchei! Kreise, vierke- -heib Meilen von Oels x>.-oa, Gni-iv, Sradc in Pomerelley, in rrenssen, wo der Fluß Fers in die Weichsel sich ergeußc. ^ »stvA,, kleine Scadt in Nieder-Lauguedoc, ni-bc weic von N-mee. ^ in Ästen, im Reiche des Mogulv, leuleirs des Ganges gelegen« Llruo'A,. Mobilien, sind allerhand Fahrniß an Hausaerathe, und andern Dmgest, werden dadurch vv» Immobilien und liegende» Gründen unterschieden. Im genauer» Verstände heissen die Mcubien allerhand zierlicher Hausrat!,, womit man bejondereZimmer meubilrec, oder auipu» tzet. Üleu-Ion, Schloß in der LIe ä- k'euncs, 2. Meilen von Paris, in Frankreich. lVdeon, lVäehon, , Stadt Ustd Kaiilage an der Loire, in der Laudschase T)c!eaiiois, in Frankreich. IVlrun, siehe Nakun. ÜlsurL, Mörs, ebe« mals eine Grasjchasr, seit ein. 170-.aber ein Fürstenchum, weiches zwischen dem Erzststte Cölln, und den Herzogthümer» Geldern und Cleve liegt; es ist ein Lehen vo» dem letzter» Her-oglpuiri, und gehöret nach Ädsterden König Wilhelms des Drjt. tc» in Engelland, dem Köniae in Preu« sen. Die Hauptstadt heiß- auchMeurs, ist beseitiget, hat eine Citabelle, und wurde Anno i?>2. mit Preußischen Truppen besetzt- dstsurcs, dssuree, /IckurM, Fiuß in Lothringen, welcher i» dem Dogesi chen Gebürge entspringet, rnis sich lniterhaibNaucy in die Mosel ergenßt. Menftduvg, siehe Moveburr». Pteuselwitz, vortrefiiches Schloß, nebst einem grossen und schönen Flecken, im Al- rendlirgisch.'n, zwsiche» Zeitz und Altenburg. Es ist ein Stammhaus der Herren von Seckendorf, und gehöret anjetz» dem Kaiser!. Generalfeldmarschall Grasen von Seckendors. Meuterer, lVlurin-rir, ist ein Verbrechen, wodurch man wider seinen schuldigen Gehorsam sich dem Commundo widersetzet, und darwider mit Worren, Werke» oder Schriften bandelt, oder durch andere handeln laßt. IVIaxiit, LlKöksä, Hau'tstadt in der Provinz Chorasan, in Persien. Mexikanisches Meer, begreifet den Meerbusen von Mexico, in Nord-Amerika, und denjenigen aanzenTheii desklaellal >»rr» weicher der LandfchaftFiorida gegen Lsten liegt, und das Meer von Canada gegen Norden,Sie Antiliischeu Insel» «der gegen Süden hat. iblexico, ^«».Spanien, grosses Land, wel- ches^llcs dasjenige in sich bezreiffet, was die Spanier in Nordamerika besitzen,ausgenommen Neu-Mexico, weiches ge lange Zeit hernach, a s siej-nes schon belassen» entdecket, und zum Theil enigenoe men haben. Seine Gränzen sind gegen Westen Neu-Mexico und das KkL,-- v.rmqo, gegen Dsten der Iftkmus k^nsmvs, gegen Norden Florida, wie auch der Mexikanische Meerbusen, uud das Mexicansiche Meer, und gegen Süden d«S iLd« ä«l 5 ur, Xo- Es 690 LNextco kNeyenfeld Weyergürher Meykand j ? ES ist ein sehr warmes Land, «eil der meiste Theiidesteiden unter der 2 ons roiriä» lieget, und seine vornehmste Fruchtbarkeit bestehet in Baumwolle, Zucker, Seiden, tSaisam, Cochenille und Cacao. Sein «rößtcr Reichthum aber bestehet in den Gold- und Silderadern. Die Krone Epanic lasser dieseSLand durch eiiienVcc- Honig regieren, dessen Regiment insgemein nurJahre bestehet; jedoch machen die Geschenke, und andere Ursachen, daß der Termin unterweiien verlängert wird. ES wird in drey Theile abgesondert, welche man ^»sticnciss nennet, und dieses heisset soviel, «lSdie höchsten Tribunslis, «der Gerichte, welche sind Ltt-rft-r/ax«?--!, Mexico und Die ^uäien- ris iVloxico bestehet aus Provinzen,welche sind/r,e 6 Mn, Dröges, Mexico, und ?-r- M- o. Die Stadt Mexico liegt an einem «Salzsee, der bey zo. Französische Meilen im Umkreise hat, und ist die Hauptstadt des ganze» Landes, wie auch die vlesidenz des Mce-Kömgs,des Erzbischofs und der äuäiemisc, auch hat siu eine Universität. Der Meerbusen von Mexico ist «in Theil des Mexicanischen Meeres zwischen Florida, der -Luäi-miit Mexico, UUd der Insel Cub«. Alcxrco, Vteu-N-xico, Vteu-Niiima, oder da» neue Ronigreich Gr.rnadei, eine «rosse Landschaft in Nord-Amerika,- welche gegen Westen an das tckuie Vermsjo, gegen Süden an Neuspanie«, gegen D- steii an Florida und Neu-Frankreich, und gegen Norden an die unbekannten Länder gränzer. Sie wurde An. uz uz. von einem Spanier entdecket, ist gebur- gicht, aber fruchtbar, sonderlich hat sie rcicheSiiberbergwcrke, Erystall undSma- raade. Das Land wird von verschiedenen Volker» bewohnet, welche sich selbsten ihre Regenten, die sie (.'stiizuc- nennen^ erwählen , und zum Theil von den Spaniern zum Christlichen Glauben bekehret worden. Die Spanier haben in dieser Landschaftvieie Colonie» ausgerichtet, unter welchen die voriiehmsteS.b'c clcOrsnuä» heisset,11. dieResidenz desGouverneurs ist. AlevilLn, also wird i» Jspaha», in Persien, die Kaufmanns-Börse qenennek, welche rin grosser Handelsplatz ist, 700. Schritte in die Länge, und 75°. Schritte in die Breite hat. Llsvllsn, Türkisches Schloß in Croatien, nicht weit von Novi. Meyen, siehe Mayen. bNeyenbe«-«, Hauptstadt in der Grafschaft Rore i» der Schweid. gNeyenb'U'kt, Flecken in derPriegnitz, in der Mark Brandenburg, an de» Mecklenburgischen Gränzen, denen Herren von Rohr gehörig, hat einen guten Kornboden. rNeyenl*.»,Schloß »Nd Haup lflecken M dem Bunde der Zehen-Eerichte inGraubünd. ten, a, Meilen von Cbur, ist An.,?,», bis amHauser abgebrannt. Meyevxüthe,, sind in Sachsen eine gewisse Art Eurer, wcichealle neunZahre, gegen Erlegung eines gewissen Geldes, von den Oberherren müssen wieder angenommen werden. Meyland, Mayland, Treust/, Herzogthnm in der Lombardie, in Italien, welches gegen Westen an Piemont und Montfei rat, gegen L uden an das Ge- nuesijche G-biete, gegen Osten an da» Parmesanische, Mantuanische und-Vene. riaiiischc, gegen Norden aber an die 4-Ika- iiäiiischen Dogteyen der Schweiyer und «n Granbüiiöcen gränzet. Es ist eines der schönsten Länder in Italien, und fruchtbar an Gekrayde, Reiß, Wcin und allerhand Früchten. Die Viehzucht daselbst ist ansehnlich, und der dasige Käse, welcher setz» unrichtig der Parmesanische genennt wird, ist berühmt. Bey dieser Fruchtbarkeit des Landes sind auch die Einkünfte jederzeit sehr beträchtlich gewesen, und sollen sie «ls Mayland noch unter Spanischer Hoheit stunde,sich jährlich auf,.Miil.M.erstreckt haben. Man lheilet cs in >,. kl. Landschaften, welche sind: /-r/.r-mcöin-!, r/? 6 -ckst,- no./.oa'cstrnv, ins, sso» totest, !/ öobb.o, die Drsf- sch^si /Vadrr-est,d>i 0 kicscnt« ilch sokie-iannte ft sse>,fto!,« -ft Loms, v»d die Grafschaft davon aber nunmehro die Provinzen Lu- mclliiia und Alessandria abgesondert, und dem Herzoge von Savoyen erb- und eigen- thümlich übergeben worden. Dieses Hcr- zoglhum ist citi Reichslehcn, womit dieKö- nige in Spanien auS dem Hause Oesterreich, und also auch der letzte König ans diesem Hause Carl ll. belieben worden, niiL wurde d>e Negierung durch cincnGou- verneur verwaltet, dessen Regierung nicht länger als z. Jahre währte, es sey den», daß er von neuem bestältiget wurde. 4 tach Adsterben Carls N. übergab der damalige Spanische Gouverneur, der alte Herzog von Vaudemonc, dieses Herzoglhum der Französischen Bochmäßigkeir, und hat es hierauf der Herzog von Anjou mmpirel, als aber nach der glückliche» Schlacht »nd Entsetzung von Tliriii, das meiste sich denen aliürcen Waffen submittire» niiibce, wurden dir Franzosen genocbigec, eineii Tractac mit denen hohen Allurten im Fehr. ». ,707. eiiizugehen, und vermöge dessen das ganze Mepländische zu evacui« reu; von der Zeit an bat es unter demM- horsam des Röm. Kaisers gestauten, bis * An. .7„.vündenaliiirtc>i Franzose» und Savoyarden überschwemmet , »»d in der Gelchwindigkeit völlig »«upir-twurde.E» schien daraus, als ob der Kon.gvonSard.. nien das ganzeHerzogkhum b«halcen^w>stl , Meyland Meyssenheim Mezingen Michelau 691 MMte sich aber endlich mit denLandschaften Torwneja und Xovarsse begnügen lasse»/ Me, innen, der gröste Marktflecken indem MSLUM2, alte Stadt lll ^^'^schast Teiles, in der Barbarey, tt! uns das übrige, iant Friedensschlusses von An. 17ZS. dem Kaiser restituiren. Skach Kaiser Carls VI. Tod, machte Lardime» abermals Anspruch, und erhielt hieraus Am -74Z-in dem Wormser-Tractat noch Vigevan», nebst Vigevenaico, die ganze , Grafschaft Ailghiera, de» zpheil vo>i Pa« - MerumUg, caxoäalvlerursÄ,<7^t^i.„. vesans, der zwischen dem Po und Tessmo ^ Vorgebürge in Guinea, in Asti- liegt, ingleichen den Theil kovele ä'olrrs ka. ^ ko genannt , nebst dem Districte von NeLE-i, Vorgebürge im Königreiche Tri. "" ^ "."" " voll, beyrn Eingänge des Meerbusens vo-, Sidra, ,n Aircka. kcko,.,arl!>, Stadt inBiledulgerid, in Afrika, und dlenaurmkadr in .77 Bobbio. ES gehet also die Granzlin zwischen den Sardinischen Lanoen und dem jetzigen Kaiser!. Myland, oben von dcr Granze derSchweitz aii, nutten durch Le» Lag» Maggiore seiner Lange nach biö an den! Fluß Tessino, und erstreckt sich biS dahin, wo er sich mit dem P» vereiniget. „ . , . . Meyland, iVIilsno, eine der größien Städte in Italien, begreift zehen Jcaliäusiche Meile» in ihrem Umkreise, und ist die Hauptstadt dev HerzogthumS Meviand, in einer schönen Ebene, zwischen den Flüssen Teßino und Adda^aus welchen zwei) grosse Canale nach Ser Stadt gehen. Sie ist mir einer Mauer und Walle umgeben, dar aber in einiger Entfernung eine Ciiadelie von 6. Bastionen und ist nach der Gradt zu, ziemlich feste. Die Anzahl der Einwohner, worunter ein zahlreicher Adel und vieie Maniifacturi- sten und Künstler sind, beläuft sich auf 2,0000. Der Kassett- General-Gouverneur hat in dein weitläuftigen Gouver- »ementShaiise seine ordentliche Residenz. Unter dem hiesige» Erzbischöfe stehen K. Bischöfe. Die Domkirche, ander schon bcy Zoo. Jahre gebaut wird, ist sehr grob und prächtig, und bat eine» wichtigen Schatz. DaS akademische Collegium so eine vorcrefliche Bibüotheck har, ist von Karl Bsrromäus gestiftet, DaS grosse Hospital ist gleichfalls ein trcstichcs Gebäude und soll gegen 122022. Thlr. jährliche Einkünfte haben. Die Stadt ergab sich nach dem glücklichen Entjatze der Sradt Turin, An. 1706. an König Carl IH. in Spanien, öaS Schloß aber wurde erstlich im Febr. An. ,727. vermöge cineS geschloffenen Vergleichs, von de» Franzosen geraumer. An. >7zz. den äs. Deceniber aber har sich dieselbe aiildie Französische und Savoyische Truppen er. geben, und-die Cicadftle wurde im folgenden Jahre aeschleiffer. Nach geschloffenem Frieden aber ist sowol die Stadt, als das Herzoglhum, dem Kaiser resticuirec worden- ein Ort in Provence, unqesehr 200. Schritte v»n Arles. ES ist daselbst ein und wird da« Aleyssenheipi, siehe Meisseichei». un d die Hauptstadt in der Landschaft Mez, NoL/.2no> kleine Stadt im Hcrzogthum Ca» siro, in Italien. lVIoL,.o, lii-Ii 4. Meilen von Wilna. lVkisnr, diiuns, Franciscaner-Kloster in Sa, vopen, nichc weit von Chambery, bey Montmelian. Die umliegende Gegend bestehet aus vielen tiefen Gründen, und weil ehemahls die Stadt S. Andre daselbst soll vmunken seyn, so wird sie Kbyüue diion-nür genennct. bliarleu, siehe bllury, grosser Fluß in Bresil, in Süd-Ame» rika, welcher sich bey der Insel Maraznan ins bluräsIXoiterqenßt. IckicsI-ro, Stretta äi bliculco, Meerenge deS Archlpeiagi, zwischen diarolien und derIn» sei Samo. MirsvL, Stadt IN der Landschaft Qtianto» in Japon,ausder Insel N phon. Gleist die Hauptstadt des kleinen Königreichs Mieav«. Michaelbeyevn, Penedictl'ner - Mönchs» Kloster, im Stifte Salzburg, ander Boy« rischen Granze,Meile» von Burghau» se„ und 2. von Lausten. Mrchnelioberg, kleine Bergstadt rm Pils» nsr-Krei'e, in Böhmen, einer Grannvoir Zinzendorf gehörig, 4-M. von Sger. Michailo-Nowoi;c>rc>d,kl.Scadk in Ruß» land, im Orenburgischen Gouvernement an der Wolga. Sie heißt auch Tscher« noifar und ist gegen die Streisereyen der Cosacken ziemlich besetzt. Mrchalowiy, Festung in Crortien, so r6rr, die Christen den Türken abgcnowmen. Michcinu, Schlesisches Gtäöcgeii im Für» stenrhum Brieg, an der Neiß. ES gehL« Lxa ret NAchclfcld Middelburg Middelfahrc MLlagrs ret nebst dem Dorse Nieder - Michelau d^M Sliste Camenz. riltekelfeld, Denedierincr Abtev im Nvrd- gau, an der Pegnitz, 6 . Meilen von Bamberg. lNiickrl», siehe Roßbach. rNlckeiow, kleine Landschaft im Polnischen Preussen , und ei» Theil des Eulmischen Gebiets. Sie har ihren Namen von dem Schlosse Michelsw- Michelsiadk/ Nlrchienstadt, kleine Stadc im Odcnrvslde, zwischen Lrpgch und Für- sl>.nau, am kleine» Flusse Mübiinq, gehöret den bexden Grast. Linien von Erstach gemeinlchaftlich. rrriciielstädten, reiches Frauen-Kloster in L>ber-Cr«in, 4. Meilen von Laybach/wozu das Schieß Frauenstein, so unweit davon liegt, gehöret. rnichelstein, ehemaliges Sistercienser-Klo- ster, nnnniehroaber FürstlBraunschwei- aische Landschule am Harz, -.Meilen von Dalierstadt. r>ilcl^', festes Schloß in Savoyen. Lliclcir, siebe lVli-zuelerr. z-ii-ole, dNicone, eine von denjenigen Inseln der Ärchipelagi, welche vor - Alters Er-clades genennet wurden. S.e hat nur ein Dort, aber guten Wein, viel Baumwolle und Gerste, und wird von der Insel Deios, vermittelst eines engen Canals, abgesondert; auch wohnen aus derselben katholische, wie auch Griechstche Christen, welche aber den Türken lubm- bar sind. b'icruibüpium, ist ein Dergrossernngsglaß, dämmen sich die kleinestenDinge sehr groß sträsentiren, daß man alles genau daran erkennen kan. Nliddcla r, vor AlterslVIcZcäLcum,Schloß Un.- Lmt in dem Ä- Preuß. Aniheii von Geldern. Es liegt an der Maas und an den Gränzen von Cleve. In dem Ra- siädter Frieden A. 17 > 4 . wurde es dem K. und Churchrstl. Hause Brandenburg tlllddeibul-r;,^ketei/iQr- Haust tstadt I» Seeland, autderIn- sel Weicheren gelegen, undgehctvo» daein Canal nach Fließinge», welcher die größten Schisse trägt. Sie ist groß und ichön getaner, treibet grosse Handlung, sonderlich Mit Wein, indem alle Weine, ioüber See nach den vereinigten Niederlande» gehen, durch diese Statt paßiren. Middelburn,kleine Stadt im Holländischen Flandern, deren Festungswerke geschiciset Ni iddelbur-y, kleine Stadt in Lst-Indien, den Holländern gehörig, aut der kleinen Insel Middelburs, weiche zwischen den Inseln Ceylon und Mana> liegt. D-eieInle! Heist aucyNi»du»dina,>lNd von oen Portti- ssiesen wird ne ilbssnoL Vaccs.oder Aiitz- „iset, genannt. Sie ist 6 . Meilen lang, harviel Vieh,.und ist wegen der Klippen aufderssiben ichweranzuländen. Nliddellahrr, siche.'liurcisahrr. dliriä-I-grvml, hcist die Fahrt, dadurch di« Schisse ans der Tbemse durch die Sandbänke in die Nordsee sahrcn. dlläclollöx, siehe dlichslex. Nlideiar, siche tNiddriakv. 'eliNKuili, Flecken in Sussep, i i Eugellanh. Lliäl-usm, Klecken in Dorckshire, in Eneel« land. ickistlütex, dlistä-üsx, Provinz in Engelland, welche gegen Lasten an das ammw-rlich soqenannte Ester, gegen dkorden an Harksort, gegen Westen an Buckingham, und gegen Enden an Surrcy gränzec. Die Hauptstadt Londem liegt darinnen. M-il-wn, Stadt inDorssishire, in Engel» la»d. diiälevic^ Flecken in Cheshire, in Engel« iand. Midniek, oder womie, siche ttkednicky. Mäoux,^tt-a's,,r,FssleincrFlußinG1i2none, Fluß im Kirchenli^re/ lM ^Lcrimonio , welcher sich Ulcht weit von Civicavechia ins Tyrrhenilche Meer erqeußt. k4ilInii»rl,^kisteFo,e/, war eilt artiges Lustschloß, nicht weit ro» Turm, an dem kleine» Flusse L-angore, m me- monc. Esistaberck>p>- von ken Franko» zostii guten Theils eingealchm worden Nilogro, Stadt im Koingre,«- Navarra, «n dem Flusse Ärraaon, we - >er s>ch mchc weit davon in den Fluß Ed» ergE» Milanese Milhaud Milirair Milstadk A>!sn<- 5 .-> also wird das Meyiandijche Gebiete insonderheit genennet, darinne die ' Hauptstadt Mayland gelegen, und ist sei- bige -ine der beste» Landschaften in dem H .zogkhum Mayland. Sie erstrecket sich von der Landschaft Pavesanobis an das Comer-Gebiete und die Jcaliänilchen Landvogleyen der Schweitzer. Wmlo, stehe lbleimlo. — Uo!u//eo, befestigte Stadt an einem kleinen Meerbusen, im Vul cstide- inon-i, in Sieilien, nebst einem guten Hafen, an dessen Eingänge ei» festes Schloß liegt. A. i7is.de» iz.Occ.geschäheallhier eine L-kion-wischt» denen Kavseri. und Spanischen Truppen, darinne sich keines von beyöen eines sonderlichen Vortheiis rühmen konnte, und als hieranfdie letztern Liesen Ort zn belagern anstengen, und vieles Volk davor ein gebüsser harren, mußten ne endlich, bei) Änlandukg des Kayserl. Transports aiis Neapolis, am an. May > 2 '^- diese Belagerung eiligst wieder an'yeben. raNoioacK/Sradl in Cornwall, inEngelland. sNlick.ru, wobi gebaures Schloß in der Standrsher. schon Beuchen, in Nieder- Schiesten, Len Jesuiten gehörig. Milse, Melde, kleiner stiliß in der Alten Mark, entspringet bey dem Jagd-Hause Leitungen, und fallt in die Biese. Nnide Hache»,cs,üsc, darunter wird verstanden, was ans Kirchen, Schulen, Hospitäler, Lazurecye, Wansen-Häuser, lnaieichen aufScndirende, arme Weibspersonen zu ihrer Äusstattuna, aus Ran- zion der Gefangenen, Ausbesserung der Wege u. Brück-m, u.a.m. gewendet wird-' rniiden, lustige L>radr und Schloß im Lauten Bern, an den Freyburgischen Granzen, in der Schweiß. Milsenruvtl,, bey Weyda, im Dsgtiande, n,»-Festen gelegenes Schloß, im Leur- met,per-Kreise, in Böhmen. Stadt und Fürstenthum in Neapoiw, an der Küste von Oalodria olrra, nebst einem Bißthume, weiches unter de,! Erzbuchof zu Reggio gehöret. »Mdux, siehe Llclosio. ^Numidk"" u» Königreiche M^stid-n ^Chur-Pfäl;isches Schloß, un- »chlkoläULk-i, eine Baye des Jrrländischen ^^'t in die Küste der Land- l?alt Hembrock hmerli gehet. Sie wird wr den lchsnsterr und sichersten Hafen in bnigelland gehalten, dessen Eingang durch Schlosser beschützet wird. «libauü, dUUouü, ^kchklli«- Stadt am Flusse Tarn, in der Landschaft Rovergue, deren Festungswerke ge- schieiffet worden. Mistral»-Bediente, werden aste diejenks gen genennet, s» im Kriege wirkst ne Drenste rhun, uno mic dem Postceywescn eines Landes nichts zu schassen haben, und daher» vs» den Cioilbedicnten unterschieden werden. M lirsch, eine sreys Standcsherrschast i« Schicsien, t» edemais unter das Lreßiaui- sche Bißthum gehöret, nachdem zu dom Oelsnischen FnrstenthUA aeschiaqen, von selbigem an die Freph,rren von Kurzbach verkauft, und endl. auf die freuen Landesherren, Grafen von Malzan, als ein Kr n. Böhmisches Lehen gebracht worden. Sie gränzet gegen Norden an Groß- Polen, ge- gen Süden an Osts, argen Morgen an Wartenberg, u. gegenWEn an Trachen- berg. Die Hauptstadt gleiches Namens liegt an denPslnischen Gränzen, a.M.von BreKiau, an dem Flusse Bartsch, und hat ein feines Schloß, wiewoi der regierende freue Srandeöherr inehrrntheils in Breß- lau lebet,Dsr oieserStadt ist ls-op.eincLu« tber.Kirche und schule,aüsKais.astergnä- digste Einwilligung, anfgerichtek worden. Miliy, bedeutet das ganze Kriegswesen ; durch die Kansmsiiy wird aber der Ausschuß von dem Landvolke verstanden. Siehe Äxsschnst. Mülendach, tzptädklein in Ober-blnaarn, in der Gespanschaft Zips, de» Grase» von Czaky gehörig. Ndstieudonk, siehe tNüllendonck^ lviu!.--?,oo 8 ,Mill.-osen, estir güldene Münz»-^ in Spanien u. Portugal!, weiche rz. Real, oder unqesehr z.Rthl. oouei'/Vgio machen, und führen die Kaustente in Pörtugall ihr Buch und Rechnung nach dliN--?v--L. östistsstmc,, feines SläStgeu in dem Herzog« thum Montserrat, in der Landschaft Aita, an den Gränzen der Marggrafschaft Finale. Es ist ein reiches Lehen, und har noch etliche Dörfer, so darzu gehören. ökm- 8 vicl(, ein Ort in der Schwedi'cheir Provinz Thailand,ste liegt auf einer Halbinsel, welche fast mitten in den grossen Wee»er-Gee hinein gehet. Istilliurck, ist eine Kumme von 1222222220. oder 1002. Millionen. lMIion, ist ein« Summe von >2. Tonne» Goldes, nach jedes Laiches Münze gerechnet. , blilo. Insel des Archipeiagl, auf welcher die Scaöc Müs liegst, Len Türke« gehörig. IMomiw, sieh- Libmül)!. 7-giIürst, siehe l.Q,cl. Müsi-dt, s^^cküt,Ltsttts,.Skadkin Earu. che»,zwischen der Dran und Sem Flusse Loser , an einem See, >. Meile von Eia- genfurr. Es ist hier ein berühmtes Kloster , woselbst Kaiser Friedrich kV. Lea Lp, be- Milfungen Mindelheim Minden Mingrela >-«g» ««» bekannten St. Georgen-Drden soll gestiftet haben. r^iUjungkn, siehe Melsungen. Miltenberg, kleineStadt, Amt Mid Berg, schloß im Erzstiste Mann;, am Mayn, in welcher Gegend kiel Wein wach er. Mlron, Klecken in Kcnr, in Engelland. Milvcrwn, Stadt in Sommersckshire, in Engelland. Iitimbcsci, ist IN Persien ein Dssicier, welcher hundert D ann commandiret- Lim, Fluß in der Provinz Fokien, in China, weltirer ,wegc der unter demWafier liegenden Klippen, sehr gefährlich zu paßiren ist, weswegen auch die ,char,sinnigen Chineler auf demselben eine Art Schiffe haben, die «ns gar dünnen Breiter» zusammen geie- Het sink, nicht leicht brechen, sondern sich biegen, wenn sie an eine Klippe tommen, daher bcy ihnen das «sprichwon im Schwange gehet: die Schiffe sind von Papier, und die d chifflcute von Eisen. Mng, siehe Lr. 6,orgio ckclls dginv. viinsi-r, sind in der Türkey viele hohe Thür- me mit vielen Stockwerken, m t hervor ragenden GUlcrien, deren man sich anstatt der Glockenrhürnie gebrauchet. Denn weil die Türken keine Glocken haben, so müssen die Muezins, als gewisse hierzu bestellte Diener der Mosguee», welche sich stets darinnen befinden,dieTürken zuiNÄe» bei, or er Naama,täglich fünfmal ruffen. Mn»§, Stcdt und Hafen am Mcerbmcn Fundp, in Acadia. rim-Min bgampron, Flecken in Glocestershi- rc, in Engeiland. riincio, Kluß in Italien, welcher im Garder- Seeentspringet, nachmals den See oder Morast bey Mamua machet, und sich zuletzt tey Sacherca in den Po ergeußt. Msincke , berühmtes Jagdschloß im Schlesi- schen Fürstenthum Wslau. Htinännso, grosse Insel, welche unter die Philippinischen gerechnet wird, In Asien. Sie hat einen Sultan, und die Einwohner sindMahometaner, ihr Handel aber bestehet in Gold, Wachs und To« kack. Die vornehmste Stadt heißt gle.ch- salls Mindanao, welche befestiget ist, und einen guten Hafen hat. Minden,rim, Herrschaft im Algow, i» Schwaben, 7. Meilen von Ulm gelegen, und dem Churhause Bayern ge- hörig. Sie begreift z«. Dorfschasten, und ward A. i?--".;» einem Fürstenthum erhoben, womit der Englische Herzog von Marlborough beiehnet wurde. Als aber der C-uriürst Maximilian Emauuel von Bayern,vermöae des Badischen Friedensschlusses , in alle sein-: Länder einge'etzet worden, so hac man auch dieses Land an ihn wieder abgetrecten. Die StadtMin- delheim ist nicht groß, und liegt am Flusse Müidel. Zn der Pfarrkirche liegen einige Herzoge von Teck begraben, und ausser der Stadt am St- Georgenberae befinH ein Landesherrliches Schloß. Minden, Kürstciithum in dem DestpM. schen Kreise, welches gegen Norden an die Grafschaft Ravensberg qränzet, und längst der beyden User der Weser lieget, dem Kb- nige in Preuffen gehörig. Vor diesem w« es ein Bißthum,ist aber im Westxhälischen Frieden -64s. secuiarisirt, und als ei» Für- stenthum au Chur-Brandenburg überlassen worden. Minden, grosse und feste Stadt im Fürstenthum dieses Nahmcns, au der Weber gelegen, z.M. von Hervorden, u. 10. M. von Bremen. Es ist daselbst ein vornehmes Domkapitel, so aus lauter adel. Personen, >;.Coihülischer, u.r. Protestantischer Religion, bestehet, und haben alle drev Religionen allhier ihren öffentlichen Gottesdienst. So befindet fich auch allhier eine Regierung, Consistorium, Caminer und Commlstariat, unv dieGraffchastRavensberg ist An. 17 'S. mit diesem Fmstcnthum conibttiirec worden. Die Drücke und der Paß über die Weser sind sehr berühmt, und das Weißbier daselbst wird für bas beste in Westphale» gehalten. An. > 7Z7. wurde sie von denFranzosen, und A.'75». wieder von den Hannoveranern besetzt. An. > 7 Zs.»<>h- men sie die Franzosen «ms neue weg, mußten aber in eben diesem Jahr nach der Bataille am >sten Ang. in welcher der Marschall von Coiitades durch die Alliirten geschlagen wurde, sie wieder verlassen. Mindern», Niederau, s. Vveissenau. dlinäoiL, eine der vornehmsten unter den Philippinischen Inseln, welche durch eine Meerenge von der Insel Manilia abgesondert wird, und de» Spaniern zugehöret. Sie ist 10. Meilen lang und 4. breit. Mine, ist ei» hoier Gang, oder eine Eröffnung und Cammer in der Erde, welche man unter dem Walle, oder unter der Face eines Bastions, wie auch anderswo anieget, und darein man durch einen krummen Weg gehet. Man setzet Pulver in offenen Säcken oderFässer» hinein, nebst einer Lunte und Wurst, und richrec man sich mit der Menge des Pulvers nach der Höhe und nach dem Gewichte desjenigen, was man in die Luft sprengen will. Minen, wird auch von Bergwerken gesagt, z- E- Goid-Silber-Kupser-Lisenmüieii. Mine machen, heißt, sich ««stellen, als ob man etwas thun wollte. , dlinLkisci, Stadt in Sommersetshire, iir Engelland. . ^ Mineralien, heissen in hesonderm Verstände alle Berganen, welche kein eigentlich sogenanntes Metall oder Erzt sind. Minfeld, Stckdcgen in Unter Elsaß, zum Herzogthum Zweybrücken gehörig, zwey Meilen von Landau gegen Süden, dstin^rel», grosser Flecken, nicht weit vom Meere, in der Provinz Visapoui^n der Mmgrelten Minis Minirer Minores 697 Ha simei l-Judir«, di eit derCstiiaet, j» Asien. Dieses ist ciiles der besten Pla- aesoüerGestott in gaiijJi!dien,u ,0 holen «llhier die Holländer, so ein ComplSir daselbst hab-n, ErsciichungiN für ihre Gchlf- ft, weit zu Minqrela sehr gutes Walser und vorcreflicher Reiß zu finden ist. Dieser Ort ist auch der Cardomomen wegen berühmt, welches Gewürze man sonst nirgend- als in dieser Provinz antrijjt. Niinarkllen/ Oni/ein, Landschchtin Georgien, in Men, so vor alten Zeiten Colwis dieß, und gegen Norden a»Adaicie»,oder Avogasie», gegen Osten an da» eiqentllche sogenannte Georgien, gegen Süden an Tu omannien, und gegen Westen an das schwarze Meer granzec. Am BergeCauca- sns ist ein« Mauer 6«-.M- lang, welche stets micSoidalen besetzet ist,um die benachbarten Abacasier abzuhalten. Das Land ist übel angebanet, und fast überall voll Holz: jedoch wachset für seine Einwohner, welche keine Städte haben, sondern nur in Dörfern wohnen, genugsam Aetrayde, iiston- derbetc guter Wein und viel Gras. In den Wäldern haben sie einige Schlösser, eahin sicfich im Nothsall retiriren können. Sle sind Mich, artig und lchön, aber dabcy grausam, falsch und geil, bekennen sich zur Griechischen Religio», deren Primas unter dem Patriarchen zu Lonstantinopel stehet, jedoch haben sie ihre Religion in vielen Stückeil verfälschet, gestalt sie ihre Kinder erst in dem «. Jahre raufen, und vor dem «osten oder (ostenJahre in keine Kirche gehn,, well sie die Jugend mit Raube» und Sreblen zudringen. DasLandwird in drey Thcile abgesondert, nemllch: in da» «i- t,cnt!ichj0l,e,iannteNrinkrveIien,in6tt- i re/ und rtr oder öÄ/säc-Äm,. Jedes hat seinen besondern zürnen, welche dem Türkischen Kaiser Tribut geben müssen. «Niiizreiijches Nleer, oder ?/,«/!«,„„„, ist der östliche Tdeil des schwarzen Meere» in Asien. ttmko, Fluß in Gallicien, welcher im Geburge zwischen Gallicien und Astu. neu entivringet,undsichan denPortugiesi. schen sräiizen insAilancischeMeer erqeust. räimmi, einMönchs-Orden, so von I'rancik- c° ä- I-Luls In Calabrien i4zr. gestiftet, und von Pacht L,ixc» IV. 147z. bestättiget worden. Sie thu», ausser dem Gelübde «er Armatund Keuschheit, auch da» Gelübde der ewigen Fasten; daher» dürfen sie weder Fleisch noch Eyer, Käse oder Milch- «peile essen,auch keinGeld Key sich führe», noch am einem Pferde reiten. Man heisset ne zu Pari» insgemein I-s bonskomm-- wnderlich die«mlmo5 vsnChalisk, weil der König Ludwig XI ihrem Stister,Fran :is- ^,stekZ ven Namen Loilbomm» gegeben Sie„nd dunkelbraun gekleidet, und haben einen kleinen wollenen Gürtel. " Stadt in Ohcr-Lgpptenr am ökli- chcn User des Nils, in Afrika. Sie ist di« Hauptstcdc des Caßiliff, oder Gouverne- j ments Mini», welches de» östlichen Theil von dem Thal des Nils beqreiffet. rrrinirer, ist derjenige, weicher an einer Mine arbeitet, um ein Besesttgungswerk in die Lust zu sprengen. Wenn die Minirer arbeiten, so hängen sie eine gewisse Kappe über den Kopf, damit ihnen die herunter sasteiideErde die Augen nicht verlctzet.Sie haben Hauptieute, Lieutenants, Fähnriche, Sergeanten, Gesrepre und Gemeine, gleich andern Compagnien. Ihr Gewehr ist eine Flinte,Pistole uiidPnlvercaschc,und marschiren sie insgemein mit ocrArtilierie. iminift-rium, »liniftür-, also pfleget man mit einem Worte alle Ministers und hohe Bedienten eines Fürsten zu benennen, welche der Regierung eines Landes vorgesetzt, und in einem Coliegis beysammen sind. Man nennet sonst auch ein Collegium der Prediger und Geistlichen in einer Stadt oder Landschaft also. Ministe,, ist ein vornehmer Bedienter eines Königs oder Fürsten. Also heisset ein Mnifirs cl'Umr, Staats-Minister, derjenige, welchem ein König oder Fürst die vornehmsten StaakSsachen zu verrichten anvercrauet- Der Premier-Mililster aber, der auch öfters lVImifimiimus genen- net wird, ist der vornehmste unter alle». Er bewegt im Namen des Souvcrains alle Siams- uns Landesgeschäfte, und hat über alle Collegia und Regierungen die vornehmste Aufsicht, dflch.iocbi, kleine Stadt in Nord-Schottland, in der Grafschaft Roß, an der Meerenge von Chanonry. Mirrncostadt, siehe Mi'inevstadt. dlmorblnu, ^ckckM, n,!>r«»r, kleine Stadt in der Landschaft Bari, in dem Königreiche Neapel»», nebst einem Bißthum, unter den Erzbischof von Bar: gehörig, dflmorca, siehe Mnuli-a. Mnoirmnrä, L. heisset dasjenige Aicer, da jemand noch unter der Gewalt des Vormundes ire-ier, weil er seine vsgtbaren Jahre, so ihm da» jus civil-, ober nach Beschaffenheit des Landes, das jus StLturarium setzet, noch nicht erreichet. Die Zahl der mannbaren Jahre ist nicht allenthalben gleich, und wenn der Kaiser einen junge» unmündigen Menschen für majorenn erkläret, so heisset dasselbe, vsniam seracis crtheilen, und, wird, was Fürstliche Jugen'ö betrifft, für ein K-s-rvacum des Kaisers, bey geringer» Leuten aber für ein der Landei- Obrigkeit gehalten. .. dflinorss , ein gewisser Orden von LI»r,ci» r-vulsribus , so VS» einem Genuesischen Eöelmanne, Adorno, Herkommen, und vom Pabst Paulo V. confirmiret worden. Ihr General lebt zu Ro« in de« Hause 7 > 8 . wurde sie der KroneEngelland überlassen.Die vornehmsten Plätze daraus sind, Natron, (RustgflsIIa und das Castell St. Philipp, welches den Eingang deLMahonischenHafens bedecket. DieseJnsel ward < 7 ,;>' . von den Franzosen unterAnsührung desHerzvgs vonRichetieu erobert,durch den zuFontainebleauA.l 7 ltz. geschloffeuenFriedenaberwiederanEngel- land abgerretren. Minoriren , alch nennet man diejenigen Mönche, deren Urheber St. Franciftns von Aßist gewesen. Ihr -Orden wurde Anno -206. gestiftet, und gehen sie grau gekleidet. rNinsmnen, sieheMunsingen. Minsne, vss/rnsseren/l/, Woy- wodschast im Lithauischen Neuffen, bestehet aus den Cajtellaneyen Minskie und Lorisow. Die Stadt Minsk lieget am Flusse Swislocz, der mitten hindurch fleußt. kMrruciano, Flecken in der Jtalianischen Landschaft Carsagnqna. Sie gehöret der Republick Lucca. Niinukr, ist der doste Theil eines Grades, und begreiffct ei p.s deutsche Vierrel-Meile. Der Zeit-Recht tung nach gehen aus eine Minute 90. Stunden, und euie/L-tun- de begreitt 60. Minuten, rfliolsns. festes Bergschloß in Savone», am Flusse Jsere, davon die umliegende Gegend le Val äi Ickrvlsns ge- neiinet wird. „ ^ «iouol-c-, sind Spanische Soldatenzu Fus- ft, weiche im Pyrengjsche» Geburge le- de», und mit Pistolen gm Gürte,, nebst einer Carabine und einem Dolch bewachet sind. Sie pflegen die Reisenden sür ein Trinkgeld zu convoyren, bisweilen auch anzugreifsn, dahero sie oftmals Bsudoii- n, oder Banditen genennek werden' im Kriege aber khun sie dem Feinde Mjch Abbruch, wie sic in dem letzten Span,, scheu Guccehtons-Kriegewohl erwiesen. M-jULN-L, stehe dreouinsL. Icklgumeucn, stehe" m-guinonrs.j Ni,.!, kleine Ecadt in der Provinz Beira, 1» Portugall, weiche des guten Weins wegen berühmt ist. dli-ab, ist per Oberauffeher über die Wasser in Persien, und hat er grossen Nutzen von den Landicurcn, alldieweil er das Waf. ser eintheilet, um die Felder anzuseuchccn. dliroblo, schöner Flecken III Provence, dreh Meilen von Digne, gegen Westen, ickiiodello, Dorf iieost einem feste» Schlosse und guten Ha,cu ans der Insel Candia. bkrodoo, feherPigh in Piemont, gegenDau- phine, erlicheMeilen vonPignerol. Mirachow, Srarostey in der Landschaft Pomerellen, im Polnischen Prenssc». Nü-siloR > kleiner Ort im MavläMjcheii Gebiete von Lodi, an den Piacentinr« scheu Granzen. d-iiiükkordsc:!», heißt der Oberstallmeijier des Königs in Persien, welcher die Aufsicht über die Köniqiiche Marstalie hat. Llnolon Moclkck, feste Schanze in Bei» nien, in Ungarn, an dem Bosna. blllomont, kleine Stadt IN der Provinz Perigorö, aiiwo eine berühmte und grosse unterirrdische Höle ist. dliesnäa rlo I)ouio, sn-L Or,err. Lontl- nr2. M. von Burgos. lVliranclo, Fluß in Spanien, siehe Lu. lVliran-ia, kleine Stadt in der Grafschaft Astarac, in Gascogne. > dLwanliola, ErouM, Herzogthum in Italien, welches zwischen dem Ferrarischen, Mvdcnesijchen und Mantuani scheu Gebiethe lieget. ES ist sehr sruchcbar an Getreyde, Wein und Garreujrüchcen, und hatte ehemals seine absonderlicheHerzoge, welche in der Halwc« stadtMirandola residirteii, und den Römischen Kaiser für ihren Lehnsherrn erkennten, auch sonsten unter,chiedene Guter im Königreiche Neapolis besaßen. Der . vvrl* - «! s r: rl ib: d i ! L IMrapip Misanthrspe Micou Mlssistpi 6)7 vorig« Herzog von Mirandola hieß Fra'- eiscnS Maria Picus, gebohren den;v. Sept. A.' 6 rs. weicher sich aber im Span.Suce. Kriege, wegen seines Bündnisses mit - .. ^ 4.., 1t„^ an de» Herzoa von Modena verkauft worden. Er starb als König!. Spanischer Lbcrhofmeisrer An. >747- den i^. Nov. An. l 74a. erobcrtkndie Oesterreicher dn- fts Herzogthum, durch den Aachncr sne- den aber kam cs wieder an Modena. Die Hauptstadt UUrandola ist beiestlget, und hat eine Citadcllep.amt einem Forc,Iake.oe- cag-nannr. Im Ort. L. -754. belagerten dieFranzösturd Spauis. Truppen diesen Orr, wurden aber von den Kaiierlichen gcnöihigec, die Belagerung den >r.--)ek. ausMheden. An. >7ZZ. hingegen ward ste von den Spaniern erobert. Mraxip, siehe «irexoix. «EL, festes Casve-i in Caralonl-n, am Flusse Ebro. ^ «ir-Mu, klei -e Stadt in dem Gebicthe von Tours, davon die umliegende Gegend iuiradellois qenennet wird, hli/ecourt, ett!»m, kleine Stadt am Flusse Maidon in Lochringen/ und die Hauptstadtdcsy^äe Vsaze. Stadt in der Grafschast Foix, in Dber-Langue- dot/ am Flusse Lers/ nebst einem Bißthum / unter den Erzbischof von Toulouse gehörig. «irhiig, kl inesKönigreich in Persien, dessen König Arzil WachrautTiewitz,von dem Persianische» Monarchen zu Ausgang des »origen Seculi vertrieben worden/worauf er sich beo weilandPererl. Kaiser vo§Ruß- land/ als dessen Skaacsnsimster auigehal- leu. Sei>p,Prinj Alexander/ hielte sich An. 1704. Ltudireiis halber in Holland aus. «irom, Fluß nm Königreiche Algier in Afrika/ welch,r sich beymFieckenMn'om in das Mittelländische Meerergeußt. Mirow / vormals eine Johaimiter-Com- mcnkhurey, anjttzo ein Flecke»/ Amt und Schloss,» der Mecklenburgischen Herrschaft «siargard/ z. M. von Streich, all- wo Adolph Friedrichs II., Hcrzogv«von Mecklenburg-Ltrelitz, hintcrlasseue Gemahlin ihren Wircwensitz har. «ittour, ein See in Engelland, dessen halber Theil mitten im Sommer mit Eis be'nerec / die andere Hälfte aber im Sommer offen bleibet/ und keinen Frost empnndet- Misa, siehe Mi;a. «!tbm-,ist der Fockemast ans einem Schiffe. MilMlimxc, j,i ein Gr-echisches Wort/ und bedeutet einen Menschen / der sich mit «mein ander» Menschen vergleichen kg»/ und einen Humeur hat/ der alle» Leuten zuwider ist. dliicou, ^p/ss- oD!.-, Insel in Nord-Amerika, in Ncu-Frankreich / aus dem Meerbusen Sr- Laurenril / welche klein / aber sehr fruchtbar/ und nebst Porrroyal der beste Hasen in Nea-Frankreich ist/ darinne über tausend Schiffe liegen können. IVlilsno, ei» Norgcbürge in 'lerra ckil.Lvoro, in Neapoiis. N,5eral«>L5 k-rsonse, sind in Rechten die Pupillen, Wittwen, Gebrechliche, immer Kränkliche, Arme, und alle die, so ihres unglücklichen Zustandes halber, des Erbarmens würdig sind, auch deshaiber in ^uiL Leiondere Privileqia genießen.o lVlü-rs», ein Marquisat iiiCalabrieii/inNeg- poiis, dem Prinzen von Scalea gehörig, bliüüpxi, siehe Ickitlüixi. «isttra, siehe ImcestLmon. Mispuün, Schloß in derOber-Pfalz an de» Böhmischen Tränzcn, zu der Herrschaft Pleystein und Chur-Psalzgehörig. Nprack, also nennen die L>pahi ihre Lanzen, diiibaim, IVliMim, also wird Egypten von den Jüden genennec. Ickiüals I^omsnum, das Meßbuch, ist ein Buch, worinne, was zur Messe der Ca- rholischen gehöret, genau und deutlich beschrieben wird. Selbiges ist, laut der Ar« tickel des Tridentmischen Concilii, ausS neue durchgesehen, bestaktiget/Und aufBe« fehl Pabsts Pü V. zu AncwcrpenAn. > 59 s. in Folio gedruckt worden,nach welchem sich dieCathölischenMeß-Priesterzu regulire» haben. Es haben auch verschiedeneDrdeir ihre «!iLli-l, ingleichen hac man «Mo ckLsuncboium und?3 lronorum verschiede« ner Königreiche und Lander. «iMia, siehe 'Iiipoü. Ickini Domiliic!, lind besondere Vicarii des Bischoffs, welche dessen Jurisdiction cp« erciren. «iMoiiLrü, also werden die Geistlichen und Srdensleute in der Catholischen Kirche genennet, welche durch den Pabst, oder durch die Bischöffe ausgesendet werden, um andere Christliche'Reiigioirsverwand« ten, oder auch ungläubige Heyden in de» übrigen Theilen der Weit zu der Cathol. Religio» zu bringen. Es lassen sich son, derlich Jesuiten, Dominicaner, Capuci« »er und Carmeliter darzu gebrauchen. A. 1705. sind auch etliche Lutherische Sruäioii vrdinirt, und von Jhrv Kön. Mai. inDä« ncmark nicht ohne grossen Nutzen nach Tranquebar, auf die Küste von Coroman- del inAsie»,geschickt worden,um denHeyd» Nischen Malabarendas Wort GDttes daselbst zu verkündigen. KliMstyi, 3 .1.oui5, grosser Fluß in der Provinz Louisiana in Nordamerika, den die Landeseingebohrnen Nesrt- ebüiii^, d. l. de» Vater der Flüsse nennen, und woraus in Frankreich MiffM« Lp r Pi 698 Mißive MitgLffc MLtlach Mittel- pi gemacht worden. Er ist der c in ganz Louisiana,hat seinen LaüsvonNor- dcn aegcSüd.i,l,nd crgeußr sich nnter dem 19.Gr. dcrBreiceund r8?.derLängelnden Meerbusen von Mexico. Sein Ursprung ist unbekannt, weil man bis an den Was» serfall St. Antoine «och nicht hinauf ge» kommen. Von diesem Flusse hat auch das benachbarte Land den NamenMißisi- pi bekommen, wclchesA.1719.sehr berühmt worden,undz» dem berühmten Aekienhau« del inFrankreich Anlaß gegeben hac. Denn «s wurde dieses Land damals vorrrefl. beschrieben, daß es nicht allein zurSchiffahrt sehr bequem gelegen, und alles, was die menschliche Nothdurft erfordert, reichlich hervor bringe, sondern auch in dasigenGe- bürgcn so reicheGold-undSilberminen an« zurresscn waren, daraus man viele Silber- flotte» nach Frankreich würde schicken können- Zu solchem Ende wurde viel Volk zu Andauung des Landes hinein geschickec, von der grossen Indianischen Compagnie in Frankreich ein Fond von vielen Millionen zusammen gebracht, und unter derDi- rectisn deS Herrn Laws, der so berühmte Actieuhandel angerichtet, daß, aus Begierde, von den MiK sipischen Schätzen reich zu werden, alles Geld in Frankreich auf einmal in Bewegung kam, und unzählige Summen gewonnen und verspielet wurden. Nachdem aber der gemeldte A- ctienhandel ein sehr betrübtes Ende genommen, und viele tausend Familien in Frankreich dadurch in Armurh gerathen, so ist auch die Hofnung von denen grossen Reichchümern diesesLandcS verschwunden Mitlach, Benedictiner-Aitc» anderSa«, im Lrzstsste Trier, zwischen Morsiq uur Saarbruck. Mißive,Lx-rsss/^r, eiiiSeiid schreiben,ssst dey den Holst ei! ein gar gebräuchliches Wort. Fluß in der Moldau, welcher an denSiebenbürgischeiiGränzenentspringet, und nachgehends in die Donau fällt. Mitau, Nlietau, die Hauptstadt in Semiaallien, ist die Residenz der Herzoge von Eurland, an dem Flusse Aa, da, wo die Ecke in denselben einfällt, 6 . Meilen von Riga. Es ist daselbst ein schönes Schloß, welches die An. »740. verstorbene Rußische Kaiserin, Anna, alS verwittibte Herzogin von Curland bewohnet; das alte Schloß aber ist ruinirec. Die Schweden zündeten es A. 170z. an, und die Russen sprengeten An. 1706. die Festungswerke. Die deutsche Kirche ist ansehnlich. Die ?k. 8 ./. haben allhier ein Collegium, und die Russen gleichfalls eine Kirche. Die Stadt ist sonst schlecht gebauet gewesen, hat aber seither« «in ganz ander Ansehen bekommen. . ^ Mitbeiehnschaft, siehe Gestammte Hand, rnitffifst, HeyrarhSktiit, Do/, sind diejenigen Ehegelder, welche die Braut ih- rem Bräutigam zubringet, daß er darin, rien den Niesbrauch, sie aber das Eigen- rhum daoon behalten soll- dkitrovitr, 0-mitimE, wichtige Fest»»« inSklavoiiie», aufemer Insel des Sou. fluffcs, an den Gränzen von Geroicu, welche in der Ungariichen Gränzsch«, düng An. 1699, dem Kaiser zugejallen. Nütstund, Meerbusen in Dännemark, aus der Iiijcl Fünen, gegen Ochensee zu. Mittagsmahl im Rloster, ist, wenn der Kaiser mit seiner Hofstatt in einem Kloster speiset, dsrzu vorher die Hvs- und Mundköche Anstalt gemacht, und zugleich für jede Ordensperson desselben Klosters Portionen zugerichtek. Die vornehmste Per »n des Klosters speiset allda mit an derKais.Tafel,dieHüfdan>en gehenmit der Kaiserin in aileManns- und die Ministres niit dem Kaiser in alle Krauenklöster. Mittelbare Rcichskiüeber, Lar. t/m ex stmpe- ik 0: , werden diejenigen genennet, welche in eines oder des andern Reichsstandes Lande wohnen, und als» dessen Genchtbarkcic, mithin dem Röm. Reiche nicht unmitteibar unterworfen sind; gleichwie die in Schlesien, Böhmen und Oesterreich befindlichen Fürsten und Grafen, Landesfürsten und Landes- grafen, die Edelleute aber Landsassen ge- nenuet werden. Mirrelburg, jtzt Srubelsdovf, Dogrey iu der Marggrafschast Culmbach , dem Marggrafen von Bayreuth gehörig. Mirrelfahrr, Medeifobrt, Dänisches Scädcgen auf der Insel Fünen, woselbst die Passage nach Zutiaud ist- Sie liegt am kleinen Beit, und zwar an der Meerenge zwischen der Insel Fünen und. Jütland , weicher daher der Miktclfahrt- sund genennet wird. Mitrelfahrr, war vor diesem ein Kloster, Prämonstratenser-OrdenS auf derDsgt- iändische» Gräuze, gegen Weida, in Mensen, anjetzo aber ist es ein Chur-Sächsisches Kiosteranit. . Mittelkof, Schloß und Vogte« in Nieder« Hessen, eine halbe Stunde von Feisberg, nach Cassel gehörig. .. Mittelländisches Nleer, /Ueä-k»- rsnerem, ist ein grosser Meerbusen des Atlantischen Meeres. Es erstrecket sich von Westen gegen Osten, von dem Lmnto m Oibrrlrar ^jK -n die Syrischen Aulten, indem es gegen Süden an Afrika, gegen Norde» aber an die Küsten vo» Europa und Asien stösset. .. .... Mittel-Mark, eine grosse und ansehnliche Landschaft in der Mark Brandenburg, zwischen der Elbe und der Oder, wil der Ucker - Mark, Neu - Mark, Priegnchi Mecklenburg , Lausitz und Magdeburg, glänzend, welche »- Kreise mcker sich begreift, «ls de» Havelland,jchen,^«!» !- Pp !>«k ist» kl >„ b» KR ! IIIS Ilm» Mb iL«, «Als > L«. li,»! «s i Di« s s«p N li- fiiNis iE »!pi DS »K !cs^ iE S-L « 5 '. jE jkE k?- fp«l? liA ri1ltkelwalden gelegenen Grafschaft Weröeiifels. Mittenwalde / kleine Stadt in der Mit- kelmark Brandenburg, im Teltowsichen Kreise, hat eine Lutherische Probfley, und . liegt drey Meilen von Berlin, gegen d,e Nieter. Lausitz zu. . , Mltterburg, Jtal. ?, 1 >NN, eine Grafschaft in Istrien, an den Gränzen des Herzogthums Krain, von welchem sie auch ab- hänget. Sie gehörte dem Fürsten von Porcia, dem sic die Landschaft von Krain sürzzex-oo. fl. abkauste, hieraufaber dem /-vyetrel!ruuirru) > stadt führt gleichen Flamen, ist ei» offener Ort, unk bat ein Schloß aufeinem Felsen, rnittersicl, Schloß und Flecken am Flusse Salza, im Maadeburgischen, so vor Zeiten eine Grafschaft gewesen. Mi.weida,SiaLt imErzkgedürgischenKrei- se, inMeissen, an der Zschopau, 7. M. von Leipzig, zwischen Freyberg und Rochlitz, gehöret Shur-Sachsen, und hat viel durch Feuersbrünste erlitten. tlliy-I, kleiner Fluß in der Neumark Brandenburg, welcher unweit der Stadt Soldin aus einem See entspringet, und hernach in die Oder fällt, hchx-, kleine Landschaft in Nieder-Navarra, m Frankreich. Miza, Mi-st, Fluß und Stadt im Pilsner- Kreise, in Böhmen, woselbst es vor Zei- ten reiche Silberbergwerke gegeben: daher sie Böhmisch Srmzivro, das ist, Silber, heißt. Mlqw, Stadt in der Woywüdschaft Plocz- ko, in Masovien, in Polen. Ninischeck, schönes neues Schloß «.Marktflecken imPodwerther-Kreise, in Böhmen, «ehe E>-slcdeI. «oamav, Hauptstadt einesKLnigreichs glei- ches Namens in Indien, fenseit des Ga», ges. ES gehöret unter das Kvniqr. Pegu. Hsolisi, öm, Stadt und Schloß ,m Königreiche Telensin, in der chrlka,„scher, Barvarey. Sie ist die Hauptstadt der Landschaft Beni Rasid, und liegt am Flusse Suffis. -tioatazaliten, I,rutazaliten, also wird - eure gewisse Secte der Türken genennet, " »>es heisset, als Abgesondertes M,^"en Sephariten zuwider ist. Sie lagen. Gott sey ewig, weise, mächtig, u. d. m. Aber er sey nickt ewig wegen sei» ner Ewigkeit, noch mächtig wegen seiner Macht, indem sie besorgen, es möchte eine Vielheit in GOcc anqedeutec werden, wrnn sie also reden würden. Mobilien, suche bieublen. Ickobyxiu, kleine Provinz und Stadt im Königreiche Algier, in Afrika, in welcher Ge- gend das Land des Jahres 2. bis dreymal Gersten, Hafer und Roggen traget. lAocossorno,kleine Stadtam Flusse Adda, in dem Maylandischen Gebiete von Lodi. Ickoccs, liloltks, grosse Handelsstadt und Hafen im glücklichen Arabien, am rochen Meer, Franz. Seemeilen von Arb al Mandab. Sie ist mit Mauren und Thürinen umgeben, die zum Theil mit Kanonen besetzt sind. Die Einwohner sind meistens Araber, Türken, Armenier und Juden, und ihre Anzahl belauft sich auf >0000. Seelen. Die Hitze ist hier schon im Jenner so groß, wie zu Paris im Juli». Der Statthalter zu Mokha muß alle Jahre an den König zu Jemen zooos. Piasters Tribut bezahlen- diockL) Insel des klar äs! 2 ur„ in Süd- Amerika,nicht weit vonderKüste vonEhili. Mockerbeyde, Moockerheid, Lruisrs äs bkoock, ist eine Heide bey dem Dorfe Moock, im Holländischen Geldern, in der Betau. Mockritz, Schloß «ndHerrschaft in Unter- Erain, zwey M. von Gurckfeld gelegen. HoäLns, Flecken in der Grafschaft Maurien- ne, am Flusse Are, in Savoyen. Modderbank,ein gefährlicher Morast unter der Colonie Suriname, in Süd-Amerika, denen dahin segelnden Schiffen höchst ge, fährlich, liegt zwey Meilen oberhalb der Rivier Suriname.. läc-ädls, ist in der Fortisicati'onskunst eine körperliche Abbildung einer Festung nach dem verjüngten Maaßstabe von Holz, Gips, Thon, Wachs, oder anderer Materie, wie auch der Erde selbst. bloäsll, ein Muster von etwas, Vorbild, Richtschnur. däväeiw. Durale Herzogthunk in der Nieder-Lombardie, in Jcalie», weiches gegen Osten an das BolognesischeGe, bierhe, gegen Norden an die Herzogkhü- mer Mirsndolaund Mancua, gegen Westen an das von Parma, und gegen Süden an das Florentinische Gebiethe, und an die Republick Lueca granzet. Sie ist sehr fruchtbar und volkreich, und werden folgende sieben Landschaften dazu gerechnet: als 1) das Herzogthum Modena insonderheit, r) das Herzogthum Reggio, s) das Fürstenthum Carpi, 4) da-Fürsten- thum Corregio, z) die Landschaft Frigna- no, 6 ) das Thal Earfagnana, und 7) die Grafschaft Rolo. ES ist ein Reichslehen, und hat seine» besondern Herzog aus dem Gefchlechte Este. Der vorige Herzog Ray- naldus yoo Modena Modon M^odeu^H Mörder naldus wurde, wegen seiner unverbrüchlichen Treue gegen den Kaiser, in dem Spanische» Succeßlsusiriege von den Franzosen von Land undLeiuen vertrieben, Än. l?o'. aber restlruirc, und An. >7>o. mit dem FstrstenthumMirandola belehnet. A». >734. ward er von den Franzosen und Savüyarden gezwungen, avcrmals Land «ndL.ute zu »erlassen. ward aber A.>7»6. rcstttunet, und im solaenden Jahre ward er noch kurz vor seinem Ende mit dem No« velUrischen und Baguolischen Relchslehen vom Kaiser belehnet. Er starb 1737. den 76. Ser. Der itzige Herzog ist Franciftus M'rla, geb- den 2. Jul. >698. seine Gemahlin Lharlscra Aigle von Valois, Herzogs Philippi bl. von OMaus Tochter, geh. den 22.Oct. 1702. starb den 19. Jen. 176! - Erb Prinz FrüiiciscusEonstamlnus, geb den 22.N0V. >724. vermählt den 20. Apr. >74'. mitMariaTheresia, Prinzeßin von Maffa und Earrarn. Siehe bNassa. vloäeiiL, Hauptstadt des Herzog- thnmS üie:es Namens, nicht weit von dem Flusse Sechia. Diese Herzogliche Residenzstadt M ziemlich groß und volkreich, und hat einen prächtigen Pailast, darinnen der Herzog restdiret, auch ist sie befestigar, und har tiefe Gaffergräben , nebst ei» c festen Elradctte von ;. Ecken, ingleuhe: ltninerniär »ud idZiullos, unter da. eine Universität und Bischof, unter das Erzbißthum Bologna gehörig. Nahe an der Stadtmauer liegt der Posten St. Gataldo, davon man die ganze St wt be- schiessen kann. An. >774. denJo. Jul. mußte sie sich den Franzosen und Savoyar- den ergeben, ward aber von selbigen An. 1736. den 26. April wieder geräumet, und dem Herzoge restituiret. An. 1742. nahmen die Oesterrelchsr Stadt und Land ein , weil der Herzog die Spanische Par- then hielte; bey dem >748. erfolgten Frieden aber wurde alles wieder au de» Herzog abgetreten. Moden, Stadt in Nieder-Uugarn, 4. M. von Preßburq. IKoäsramMmculMs-lutol», heißt eine Nochwehr, da einer von seinem Feinde als» ins Enge getrieben worden, daß er denselben, sein Leben zu erhalten, aus Noch übern Hausen stoffen muß. Aloäsrsti, siehe Kiglkii. Modernen, mäßigen, regieren. Daher dloclsrruion, Mäßigung, it-m Bescheidenheit. rnoäl-g, kleine Stadt am Fluffe Acellaro, im Vsl äi Koro, in Sicilien. »!oäon , grosse und befestigte Stadt in der Provinz Belvedere, in Mo« rea, auf einem kleinen Dorgebürge, nebst einer C tadelte, einem bequemen Hafen, und einem Bffchoffe, welcher unter dem Erzbischoffe zu Patraff» stehet, und dessen S .K azanour ist. Sie treibet starke Handlung, und gehöret den Türken, welche selbige von den Denetianerneröb^7 auch m Passmowitzischen Frieden . 7 ?/ Mode«sch, kleine Stadt in Croatien, in Ungarn. " Nr odzw, Statt an, Flusse Przewie, in dev Woywodschast Ml cislaw, in Llchauen Möckerea, kleine Scadc am Master Struma, im Herzogthmn Magdeburg, ;. M von Magdeburg, denen von Münchhausen Mödling gehörig. kckuLcl, ,ls Ouro, kckos cl'or, eine Portugie« . sisihe Goldmünze, welche iingesehr nech uliserm Gelds 7. Gulden betragt. Möick, siede Melck. Möllen, kleineStadtam Flusse Steckenlb, im Herzogrhum Laue,iburg, 4. M. »h, Lübeck, und 2. M. von Raßeburg. Möllenbeck, »ehe Müllensteck. Nkölsen, Ulötae». siehe Ulelnen. Mön, Fluß im Herzogrhum Westphalen, welcher in die Rör fallet. Moe-, Insel auf der Ostsee bey Lieffaud, zu Esthiaud gehörig, weiche öle Russen im Frieden ,72-. behalten. Morn, Dänische Jnsc! aus der Ostsee,nahe a» Seeland, hec ein Städtlem, Stege genannt, und gehöret mit zum Stifte Seelaiw. Das Land har grosse Kreid« berge See-wärcs, ist sonst fruchtbar an Getrayde und allerhand Fruchten. Mönchverrz, siche Miinckibcrg. ttlonchbern,'Kloster bey Bamberg,inFrau- ken, so viel vornehme Vasallen unter sich har. Mönchrsdc, siehe ttkünckrode. Moer,heiffeU lN> Herzogrhum Bremen grosse und tiefe Sümpfe, als da sind Diwels- moer,Gandemoer, Kadsiigermocr, rc. Nköringen, Grafschaft zu Bayern gehörig, im Bißthum Augsburg au der Pär, nebst einem Flecken gleiches Namens, allrvo ein Schloß zu finden ist. Mörinften, kleine Stadt im Fürstenbergl« schen Gebiete, in Schwaben, an der Donau , nicht weit von Trillingen gelegen. Es gehöret der Fürst!. Linie zu Möklrch, welche einen Obervsgt daselbst har. Merlau, suche Merla. Msermsnt,ein Fort lm Holländischen Brabant, bey Bergen op-Zoom, «uf d>M Scernberglschen Wege. Mors, siehe k»laui5. Möespurcl, siehe Nkersporg. Mörser, Feurrmörsec, ^7«fier, ist Ä Wörsperg M-Iolistan '->n! s,ch R«l Ä-l, !r'n! >r«'ii> s?!>, KVi illi kc,> Äirök U ; Mich, ll W'- I^ t. b«IS ULa, Wp »sirr ii!>Ül: »rss» E p'Lr S '^ly^gieor cs derer, welche nicht mehr als s,4, und ;. PrurrL Pulver brauchen. Man baiausieder Galiroie einen oder 2. Mer» ser. DieHano-uorste werde» von Gre- na^erern getragen, und mir Handgranaten geladen, weiche man drey- 4- vis ;oo. Schritte werfen kan. Sie sind zuerst von Holländischen General Cohor» 172-. erfunden, und vor der Cikadelle zu Luttlch zumerst nmal gebrauchet worden. . Mscloerrt, ruerspevg, ehemalige Gra,- schatt in Obersstaß, nebst einem F ecke» und Schloß gleiches Namen.S, >. M-üe von Psirt gelegen. Sie gehöret der Krone Frankreich, und stehei unter dcmAmre Psirc. Die Grafen von Morwerq, so üch in die Desterreichische und Thüringische Linie gerheilet, sind > 685 , «uSgcsior- N?örtz;uschlag, Stadt im Mürtz-Thale, in Lber-Sleyermark, zwischen PrUck und Wien- sieh« Nyüa. rnoßkuch, Fürsti. Furstenbergrsche Herrschaft in Schwaben, Lao»» eine eigne Linie de» Namen führte. Diese starb aber A, 1744. mit Fürste» Carl Friederich ans, worauf der Mößkirchische Anthei! an Sin - lingen siel. Die 'sradc Motzbira, hat ein schönes Schloß, und liegt in der Gegend, weiche Maoach genennet, und zum Hegau gerechnet wird, rnönrnckei, Marktflecken in Steyermark, harr an Lber-Crain, wohin auch daS gleich darüber liege,ideBergjchlüßDber-Möttni- ckei, v-M-von Sceii, gerechnet wird, dtorui;, flehe bleurL. hiogaflvr, Insel ausdem Atlantischen Meere, bey dem Vorgebürge Ocerri, 2. Meilen von der NüstL des.Königreichs Maroeeo, in Astika, aliwo eine Festung, so die benachbarten Gold - und Siiberbergweree beschützet. Hu flllen, ein gewisser Distrikt in der Rußi- schen Tariare», harr an L-iberien, woselbst heut zu Tage die meisten Zobeln gefangen werde». EL fliestet der Fluß Ddy durch diests Land. htogolirbrn, , jst eine der größten Laiioschafcen in Asten, weiche gegen Westen an Persien, gegen Norden an die grosse Tarcarey, gegen Osten an die Halbm,el von Indien j-rncic detzGangeS, und gegen Süden an die Halbinsel vonIn- dien disseir deS Ganges, und an die Meer- tmcn von Bengala, Cambaya und Indien hranzet. DaS Erdreich darinnen ist durch- gehendS fruchtbar, und wird hieserbst so- wol durch die Astatischen, als auch durch die Europäischen Völker grosse Han. relscha,r qetrieden.Die gelben oder schwar- A'.Vvlker dieses Landes sind Heyden, die Missen aber.welche ihrer Falbe wegen Mo-, «o>r,daS ist, Meiste, genennet werden, sind Mahometancr, jedoch siebtes auch einige Moguer Mohawks 7^ Juden und Europäische Christen darinnen- ESwirdiri 3». Provinzen ei,!geiheilt,nem- lich in . tzsen- /essk/me!,-, L.M^o,L/üio<. tänraau, V»./Vs, ss-m- smtzs, l/sseIs, Lvtz«/, nn- Oc-v. lv-r«sstzs-, h/sjacsn, »der Ärrss.OL-ru- r sie, oder ckund ö--n-n,n. Ihr Beherrscher heißt derarosie krÄgoi oder INc-mck, welcher der reichest, Neg.'nte an Gold,Silber,Edelgesteineu und Perlen in ganz Asien ist, und eine qroffe Kriegsmacht har. Der jetzige Mogul heißt Ma« hörnet Tea. Die Portugiesen besitze» einige Oerrer irr diesem Reiche, und zwar im Königreiche Gnzurare. Die Eng ständer aber haben sich durch ihre wichtige Grege unter dem Lord Ciive, Herren von tzeynah« ganz Bengala, Dem» und Guznrace ae- „racht. A. > 7 Zv- trieb derPersi fcheSchach Nadir dieses mächtige Reich dergestalt i» die Enge, daß der grosse Mogoi sich ecru, selben zinnSbar erkenne», und Krone und Reich «IS ein Gnadengeschenke a.rS dessen Hand annehmen müsse». Lsoguer, Sradt im Königreiche Andalusien, am kleiner, Flusse Tinto, -5. Meile,, vor» Sevilicn. ' Ssioliastia, ein aus dem Spanischen entlehntes Wort, bedeutet -sine Art vonwucherst- chen Lontracten/wenn einer de,n andern, der nörhig Geld braucht an statt dessen ge- wisseDaaren um hohen Preiß anschrnierer, welche dieser nachgehendS biSweir.n d,m Darleiher selbst, um ein geringes, und manchmal kaum um die Hclfte,wieder ver- kauffet, damit er nur daS verlangte Geld zuwege brrnaen könne. bloliscvkr, Völker im nördlichen Amerika, weiche nebst denen Oniäos, Ononänv- r-L», 8 , X-lvv§rnv 5 und Kenebne, die t. Nationen au'smacheu, welche die Franzosen Iroguoir nennen. Ihr Land erstreckt sich von Zk-ri-sirosi!, It>. Meilen dtordwärrs von Aibany, zu der Enge Key Niagara vom Erie-See, auf z-c-. Meilen. Im Utrechter Frieden wurden sie für f'ncer- thanen von Großbrittamilen erkannt, und sind auch seithero Attiirte der Eng.lländer gewesen, welche sie ihre Brüder nannten. Sie stehen unter dem Schutze von Neu-Pork, und sind in ihren Kriegen gegen die Feinde sehr grausam, indem sie den Erschlagenen die Haut von dem Hini- schedei abziehen und solche a!S einTriumvh» Zeichen Mitnehmer», s. Iroqnescn. An. ,7>a. rottete sich zu Londen eine Bande gottloser Leute zusammen, welche sich n.o- hawkS »aniiten, und Key Nach zei eN entsetzliche Grausamkeiten verübten, ollem« durch die Friedensrichter bald jer- l streut «orden. »ks- 702 Mohatz Moldau Moldau Molina Niokay, Slädtleinin Nieder-Ungar», un« weilFünjkirchen,in 0 erGcafschaftBarany. war, nicht weit von der Donau, allwo dieselbe ein Stück Landes umgiebec, und eine Insel machet. An. >;? 6 . blieb unweit von hier König Ludwin Ik. von Ungarn in einem unglücklichen Treffen, und >«87. wurden «Wer die Türken geschlagen. kNohilow, grosse und volkreiche Stadt am Dnieper, in Lithauen, in der Wovwod- schafc Mscislaw, anden RnßischenGrän- ren, ward -708. von den Russen ausgeplündert und verbrannt. Nicht weit davon, ben Hoiowczin, gienq eineSchlacht den 1Zulii > 708. zwischen den Schweden und Russe» vor, darinnen die Schweden das Feld behielten. rNodni'eim, kleine Stadt am Rhein, im Erzstiste Cölln. Urcche-, mittelmäßiger Bach oder Fluß im Fürstenthnm Calenberg, welcher an dem Scäötiei» Mohringen, das von diesem Bache den Namen hat, herfleußt, und in dessen Nahe an einem morastigen Orte entspringet. Mokrenland, siehe Abyßinien. Wojencourr , Schloß in der Picardie, bey weichem der Berg Bols lieget, und dem Herzoge von Crequi gehöret. dlo)envic->p/e^ro'vier,/,kleine Stadt lM Bisi- thum Metz, am Flusse Scitte, in Lothringen. Sie ist ihres Salzwerks wegen berühmt; die Befestigungswerke aber sind geschleiffet. Igaineou, ist ein kleines niedriges Bollwerk, welches man in die Mitte der Courtiue zu legen pfleget,wenn sie gar zu lang, und von den nächsten Bollwerken nicht genugsam kan mit Musqueten bestriche» werden, L. in meÄr» /, sntr> nnrnrssm »im!/Cs ist nicht mehr gebräuchlich, als nur an Wafferseicen gros- 1 er rnoisduvA, Chur-Braunschweig. Schloß und Amt im Luneburgischen, eine Meile von Buxtehude. „ «oissnc, alte Stadt am Flusse Tarn, in der Landschaft Quere». Moislingen, ein Dorf, welches aber für «inen Flecken paßiren kan, an der Trawe, in welche allhier die Steckenitz einfallt, >- Stunde oberhalb Lübeck; gehöret sonst den Herren von Weddcrkop, und stehet unter Königb Dänischem Schutz- . Lflols, kleine Stadt in Neapolis, >n der Provinz Terrs äi l>voro, am Ufer des Meeres, nicht «eit von der Festung Gaeta. Es sind daselbst noch Rudera von Ciceronis Warten,dessenGrotten und unterirrdischen Gängen zu beflnden. . ^ Moldau, Europäische Landschaft, »eiche nebst der Wallache» einen Theil des allen Daciens ausmachte, auchehemais üoAä,-- ns geheissen hat. Sie granzet gegen Nor- tzen «m de» Nick« und an Podesten, gegen Süden an die Donau und Bulgarien, argen Westen an Schwarzreuffen, Siebe», bürgen und Wallachey, und gegen Oü-i, an Bessarabien. Das Land ist stuchldar an Getrayde, Hnlsenfrüchten, Homg, Wachs und Pierden, ein grosser Theil drßplben aber ist nicht anqebauel und be« stedet aus Wüsteneyen. Die vornehmsten Flusse sind der Serech, der Pruih, der Dniester. Die Einwohner sind Walachi» Ichcr Herkunft,und halten sich unter ihnen viele Türken, Russen, Polen, Raitzen un» Armenier auf. »sie stehen unter einem Fürsten oder Lvoywoden, welchen man auch Hospodar nennet,und der einDasalk derOttomannischen Pchrie ist, derer be» dem Antritt seiner Regierung zooooo. und jährlich aooooo. Türkische Piaster zahlen muß- A. i 7 zp. bemächtigten sich die Russen dieser Provinz in kurzer Zeit, traten aber solche depn-Friedensschlusse wieder ab, da denn vom Eroß-Sulraii bic Moldan mit derWallachev vereiniget,und über bey- de Fürstenthümer eine Zeiilang, nur ein Hmpotar gejetzet wurde. Moldau, Fluß, welcher in Siebenbürgen entspringet, und sich zu Torgorod in den Fluß Serec ergeußr. Moldauer-Ar eis, 6 » eiuer von den iz. Kreisen, in welche das Königreich Böhmen von langen Zeiten her eiiigeiheilcc worden. Er. ist an der Moldau, oberhalb Prag gelegen. Viole , Festung >11 Italien, der Republick Lucca gehörig. Viole, Viola, violirs, n Sa»oyeii, nahe bey Monrmelian. Molke«», kleine Stadt, nebst dem Titel eines Herzoäthums, in der Neapolitanischen Landschaft Bari, und einem Biß'bum, unter den Erzbischof zu Bari gehörig. Eine Linie aus dem Hause Spinola lchrei« bctsich hiervon Fürst von Mostetca. Isiolzoes, viorAvro, Fluß im Herzogtum Mavleiid, welcher be» dem k.ogo l.ccc« entspringet, und zwischen Corneglian» undNagliano in den sogenannten Ague- äotto äi Lsflöno fället. vlslin», kleine tefestigre Stadt in Nru-Ca- ikiiien, Molina Mölsheim Molrke Monaco 70z "Men, am kleinen Fluß Molina, welcher sich ui een Fluß Tag» ergeußc. Sie ist die Hauptstadt der Herrichaft Molina, welche der König von Spanien im Titel «ollu "'alte und kleine Stadt im Spani. scheu Königreiche Grenada, amMictellan- dischen Meere, Meilen vonMalagqa. ^isIinL, Lapo llal!» dtollnr, ein Vorgebur- -e an der östlichen Küste des Vui cll Dämons, in Gieilien. , „ IgolmL, Sierra kein! ins, ist ern Gebürge an de» §lll- und Neu-Lastilianischen Gran- «n, in Spanien. ^ Aslmzai, klein« Stadt in der Engl. Provinz Leinster, und die Hauptstadt der Grastchaft Grafschaft nebst einem Schlosse in Neapoils, zwischen der lerra äl Davoro, chbraLro citra, Lspiksnsrs, und dem krm- civaro oltr» gelegen. Sie ist berglgt, aber fruchtbar an Getrayde, Wein, «affran und Seide, und wird auch sonsten lskro- vmci» l.sncisns genennek. »lolla, oder Mols clsäls, Lat. ?r-lor />ro- E-u/r, sstti c-cur, ist in der Türkey nach demEadilesker-Amce das vornehmste, und heisset so viel alS ein Herr. Es sind dieser obrigkeitlichen Personen zweyerley: Die geringsten, welche täglich zoo. Aspers zu ihrem Unterhalt haben, sind die vornehmsten Richter der kleinen Provinzen, und haben über die Tadis der geringen Städte z» befehlen. Die vornehmsten aber bekommen täglich 500. Aspers, und haben die Gerichtsbarkeit über eine ganze Provinz eines Beglerbegs. MolUrr, ein deutsches Reichsgräff. Geschlechts, so aus Burgund nach Lesterreich gekommen, und ans welchem Felix Ernst, Reichsgrasvo» Mollarc, und Freyherr auf Remegg, Kaiser!. Dbristhofküchenmeister gewesen. Uolllcorno, sind sehr kl. Jn,elii, nicht weit von den Küsten des Königreichs Tunis, in Afrika. «IMiicurio, heißt nach dem Polnischen Stvlo d.uruL jo viel, als eine Linderung, wenn em Gesetz, oder Vertrag, so einer Paritzey aazustrenge fallt, in einigen Stücken erläutert und gemildert wird. raoio, sjxhx ivloi-. tUoioga, Schloß und Stadt in dem Rußi- Men General-Gouvernement Moscow, im Surilemhum Rostow, an derMologa, welche allhier in die Wolga fällt. Sie war vor diesem wegen ihrer volkreichen Jahr, markte berühmt. Molemost, Stadt in der Wovwodschaft 'Sendomir, in Kleinpolen. «I° 1 po,^-h>^.k,. Fluß iml'rincipsro eile,. 1» Neapoils, welcher sich am Cspo a-- I«muäo ms Toftanische Meer ergeußc. Stadt am Fluß Brusch, in Nieder-Elsaß, dem Stifte Strgßburg gehörig, nebst einer Jesulter-Akademie, welche >6,8. gestiftet worden. Molrke, «ine der ältesten adellchen Familien in Mecklenburg, welche sich von da in Pommern,,Lüneburg, Holstein, Schweden und Dannemark ausgebreitet. Moluckische Inseln, sind ein Hausen Inseln, in Asten, aus dem Ocesno Oriental!, unter der Linie, welche in grosse und kleine eingcthciler werden. Der kleinen, welche auch ge,rennet werden, sind z. an der Zahl, nemlich 7 >- D-/o,e, und ü-ie^», welche al» lesammt unter dem Könige von Ternat« stehe», ausgenommenTldore, welches sei- nen besondern König hak. Die Holländer haben viele Forts darauf, und holen allhier Ingwer, Aimmet, Muscalenuuffe und Nelken. Der grossen Moluck»,men In- sein, welche ihren Namen von den klei- nen bekommen haben, stnd sebr viele, die vornehmsten aber, 0-/-/-, - ^ ssimsr und He,. Das umliegende Meer wird >pr'o/r,ceo,tt», genennek. Molwitz, ein Dorfbey Brieg, in Schlesien, ist «egen des Treffens zwischen den Dester- reichern und Preussen A. >741. bekannt. Momdalls, siehe Momllar». ö/lomvum, Mounstor, eine von den 4. grossen Provinzen in Jrrland, so gegen Norden an Eonnaugt, gegen Lsten an Leinster, gegen Süden und Westen aber an das Meer gränzet. Sie begreift ;. Grafschaften, nemlich: sve,,,,, chi- mericä und Nomu-, war Key den Heyden der Gott des Tadelns. Daher belegt inan mir diesem Namen diejenigen, welche alles tadeln, und besser machen wollen. ksilona, siehe Ulön. Monaco, kl. Fürstenthum an den Genuesischen Küsten, das seinen absonderlichen Fürsten aus dem Hause Grimaidi harte. Es ist dieses Fürstenthum ein Lehen des Röm. Reichs, allein die Krone Frankreich hat sich bisher dasselbe angemastet, nachdem der Herzog, Antonius Grimaidi, sich unter den Schutz der Krone Frankreich begeben; daher auch jederzeit Französische Besatzung in der befestigten Haumstade Monaco liegt. Sie heißt auf Französisch Morias-, «ns Lateinisch Mon«clum, oder läerculir Monoeci korcur, liegt aus einem steilen Felsen, an welchen das Meer stösset, hat einen guten Hafen, und wird durcheil« festes Schloß beschützet- Als >707. der Prinz Euqenius mit der Kasierl. Armee in Provence eindrang, verließ die Französische Besatzung dis -Lladc, und der Fürst selbst retinrle sich in Frankreich. Er hieß Anconius Grimaidi, war den 27. Jan. rsüi.gebohren, cedirleseinem Schwiegersöhne seine k»ch„ UN» das Herzogthum Volenti- 7v^MonaIhanMonarclx»macht Msnaftir Möncais Vaiencinois, in Frankreich, An. ,7,5. rii.d starb Len 2ostou Febr. >731. ohne männliche Erben. Nach seinem Tode inchin seine Tochter allein, und wider Wüten ihres Gemahls, Besitz von dem Herzogthum. Wie sie aber bald darauf den r^,,en Dec. >731. gleichfalls verstarb, süi-ne ihr Gemahl die Negierung bis zu Anfang des Jahrs 1734. da er seinen ältesten 'Lohn, brenorME OliMÜlM I^eo- nmuni,gedohreu den >0. Sepc. 1720.zum regierenden Fürsten deelanrce, sich aber den Titel eines Ädmimstcateris bis zu deZ Plinzeii Majoreiiuicäc vorbehiclce, und mit Genehnihalcung des Königs in Frankreich , den Titel eines Herzogs von Va- lenunois anuahm. Siehe Vuivmmois. vgonnllkM, Grafschafti» Ulster, inJrrland, die voller Berge und Holz, auch daher übel bewohnet ist. v'lonsrcckla Siciüsr, wird ein geistliches Gerichts in Siciüen geneimet, welches allein von dem K önige dependiret, und SieMacht hat, geistliche und weltliche, hohe und niedrige Personen in den Bann zu thun, auch dsseni wieder los zu zählen, also, Saß kein Bischof uns Cardinal, der in Sicüien re- sibirec, ast.sr Jmmunicaren ungeachtet, von solchem Bannfluch des Tribunals be- freyec ist. Diese Gewalt eignet sich der König von Sieüien als l.s-nrns a !ac-r: und 1 .-g->ru? irmus zn, und soll dieselbe vom Pabst Urbano l l. hcrstammen, welcher dem Herzoge Rogerio und seine» Nachso>genl über diese Würde eine Bulle gegeben. Nachgehends chabeu die Päbste de» Besitzern der Krone Sicüien viele Perliiiemien von dieser Dignität zweisel- haftigmachen wollen, insonderLeft sind An. 17". zwischen dem Pabstücheu, Spanischen, und nachgchenbsSavoyischcnHvfe grosteWeitläuskigreicen, wegen dieser Mo- ' narcyie, entstanden, und hat eS zur Zeit zu keinem Vergleich gelangen können. rNonavchie, ist eine Regicrungsart eines Landes, da eine einzige Person die Herrschet über Las ganze Land hac. Ist nun solcheHerrschaftsbtolm oder unumschränkt, so heißet es eine pure Monarchie; Ist es aber gecheüet, als», daß den Unter- thanen einige Macht oder Gewalt dabey zukömmt, so ist der Monarchische entweder mir dem Aristokratischen oder Demo- cratlschen Staate vermischet. U-mLicnornLclü, also werden diejenigen ge- nennet, welche vsrgeben, ob könnten sich dir Uncerthanen mit Recht einer Obrigkeit, wen» sie unrecht handelte, wlöerse- tzen, sie gar ihrer Würde berauben, uad zum Tode verdammen. Dergleichen Exempel man im abgewichenen Seculo in Engelland gesehen, als König Carl p§r Erste von den ParlaWiMsten, »der der Crom westlichen staAiu, endlich ru z' Lenden e.ilhaupcet worden.- ^ ^ l Lloriolbli st iotLko^o und T'urixaxlroi, sind '. zwey Städte in Siberien, am schisfterchei, Strome Jeuisei, Lcren die letztere an dessen linken, die erstere aber an Lessen rechten Ufer fast gegen einander über liegen, und starken uinlandischcn Handel treiben. Meuiard-Heiligen, ist den denen Römilch- Cacholischeii ein abgedrucktes O.tavbiäti- leln, worauf eines Heiligen Bildniß ab- gedrucket, und dessen Leben kürzlich be- schrieben wird. LlonsM, Königreich an der Küste von Zan- guebar, in Afrika, welches seinen besondern König hac. Die Stadt Moubaza, welche groß und volkreich, liegt aus einer kleinen Insel, und hat eine feste Cltadclle, nebst einem guten Hafen. Sie gehörete sonst de» Portugiesen; als aber dieFeüide-n« stalt machten, den Ort an 4. Ecken zu bestürmen, und die Garnison durch dw ansteckende Seuche, so ü, Monbaza regieret«, bis aufi s. Mann geschmolzen war, s» rui« nirce der Gouverneur, Leander Bardosa, alle Werke durch die Minen, woraus cs die Feinde besetzten- Wei! aber den Portugiesen, der Handlung wegen, an dieser Ttrdt viel gelegen, so gab bereits der König, vun Pack,», Befehl, seidige wieder einzuneh- men,weiches aber nicht eher als im > rossten Jahre hat bewerkstelliget werden können. Man bringet von dannen Eifenbern, Ambra und Gold. LlllirliLLvn, Flecken, nebst dem Titel eine! Herzogthums, in der Französischen Provinz Touraine gelegen. MomdsNl-uä, siehe Mümpelgavd. iVIondallo, Llombalio, /lkon-ein Flecken an den Veroniichen Granzen, in der Denelianischm Provinz Mcemino. Sie liegt zwischen den drey kleinen Flüssen, Gua, Aidego und Chlamvo. Morcüijvu, ist ein vorireflicher Luftgarien zu Berlin, in der Oranienburger Strasse, weichen ehemahls die Gemahlin K. Frie« derich Wilhelm,bewohnte, und de» der geweseneObercammerer, Graf von War- tcnberg augeleget hat. Llankimvg, Stadt am Flusse Trancofl, nebst dem Tirei eines Herzogthums, in Cacalo- nieii gelegen. Nondrüdn, kleine Stadt am FiußDesise, in der Landschaft Foretz. zviantziuno, kleine Stadt im Genuesischen Gebierhe, so ein Reichsle- hentst. , Llonc», großer Flecken im Maylandischen, hat Anno 172z. grossen Brandschaden erlitten. . i IVloncsfls, sind zwev kleine Städte, eineliegk > am Fluß Lk-lov, in Lacalonien, die andere invalescis. s Llcmcrio, Lisrm«/, val Lactt-^eiN Moncale Mondsvr r! 7 ondovi Monfia 705 grosser Berg in Arragonien, an den Grän« zkNvonAic-Castiiien. . Mvncsle, , feine» Srädrgen, nebst einem Herzoglichen Lust- Schloß am Fluß Po, in Piemont, ändert« halbe Meilen von Turin, hlvncaon, Festung IN der Pro« Vlllj lbnrrs-Oouro Vdtiuuo, in Portugals, «mFlußMinho. ^ . vluncsstro, Tarlarische Stadl am Ponto Euxino, in Asm. KloncMbrum, stehe Oraloksvod. Uonc-su, schone» Lustschloß IN Lothringen. Mllckrico, Stadl in der Insel Madera, IN Mika, ist miltrestichen Kirchen und Klöstern versehen, und gehört denPorcugiesen. Monckdolm, heißt da» Schloß an derstadt Dromheim in Norwegen, dahin biSwei- len die Sraat»-Gefangene au» Dänemark gebracht werden. . . .. . kstoncvn, >pl-mi-/anst,m, kleine befestigte Stadl, nebst einem Castell auf einem oü- gel, in Arragonien,a. dcutscheM.vonBal- bastro, wo sich dieFlüssesosa und Ciuca vereinigen- Allhier halcen die Stande von Arragonien ihre Dersemmlungen. »oncomour, kleine Stadt am Fluß Dive, in der Französischen Provinz Poitou,an einem Hügel, aufwelchem ein «schloß liegt, wurde wegen der Schlacht von An. 1569. milden Hugenotten bekannt. Moncornac, Loi nni»,, Flecken i» der Picardie. Moncaivo, eine ziemlich volkreiche Stadt in der Picardie. htoncm vv, eine ziemlich volkreiche Stadt in der Provinz Lntrs 1 )oaro-),-lVlinlio, in Porrugall. Monü», Scadt im Königreiche Granada, fünf Spanische Meilen von Granada. dlvoä^si, feine Stadl in Neu-Castllien, am Fluß Tajuna, führet den Titel eine» Marguifar», und gehöret dem Hause Jva- nez von Segovia. Nonäs^o, Fluß in der Landschaft Beira, in Porkugall, dessen Einfluß in da» Atlantische Meer ein Hafen und feste» Schloß gleiche» Namen» bedecke». Nlondeii-Äernc, sind hohe Gebürgc in Aboßinieli, in Afrika, am Ur- fprungs de» Ml», aus welchen dieKLnigli- che Prinzen pflegen auferzogen und verwahret zu werden. blonäirliar, Mion, Oe/ia'ei ii, kleine Stadt auseinsmVerge, in derPicardie, in dem Lande Zumsire. lblonilvnsüo, /plrn^omA, fei, neStadt am Gebürge in Gallicien, nebst einem Bißchum, unter den Erzbischof zu Compostell gehörig. «lvnävvi, kleine Laiidschaft in Piemont, welche an da» Herzogchum Moniferrac, die Marggraischask Ecva, «nd die beyden Landlchafcen Cunea und Sherasc» glanzet. Die Hauptstadt darinnen hat gleichen Nahmen. «onäo vi, Kroa/r/, ehemals befestigte Scadc am Apeiiniiiischen Gebürge, iiiPie- mont, welche durch eine festeEttadclle auf einem Berge beschützet wurde. Sie hat ein ^^ÄA^Schloß,eine Universität, wel- ch ePabst Pin» V. weil er zuvor Bischof da« selbst gewesen, gestiftet, und einBißthum, welcheSuiicer denLrzbischoszu T»> in gehö- ret. Weil aber dieser Ort binnen ao-. Jahren zi.mal rebelliret,soistdieseFestu,.a A. ,»99. von dem Herzoge von Savove» geschleissec, und die Einwohner sind an- der» wohin transporciret worden. ^loiiärssson.einStädtleiii in der Spanischen Provinz Biscaya, ist mit hohen Bergen umgeben. MonäiLZon, stehe ^» und 'lbrino, welche, nebst ihrem Zugehör, vomHerzoge von Savoven seitdemEheraseischeciFrieden besessen worden. Doch, nachdem der Herzog von Mantua jederzeit i,n span. Succ. Kr. die Parthey der Franzosen ge« halte», diese aber au» Italic» völlig vertrieben worden, so hat der Käufer den Herzog von Savoyen mit dm» ganzen Moiit- serrat An. I /c>z belehnet. Monk.-rranti stehe Montkerranä. Monst», kl. Insel auf dem Aechiopjs. Meere» an den Küsten von Zanguebar, u, Asrita» N v lblon» - 706 Monfort MonmeUan Nlonmorency U'konocheliren käonkoir, siehe Monrkon. Iv Lriforr /p/o^för twin v^/nis-rci, kleine Stadt IN der Iris äs I"r:mce. Llvulotte, ^/on,/o-tr/, Lust-Schloß des Bischofs v»n Deren«, so nicht weit von dasiger Stadt liegt. R onx»!äkt, /P/s», kleiner Ort in der Drnetianischen Piovu.zDicencinv, an den PaduaiilschenGränzen. DasGejchlech- tederEoncaiini besitzet denselben, und hat einen schönen Pallast daselbst. Mcnnaltn, siehe rNunkraien. Rlongarsich, Utunkms, berühmte Keltung in derGraischaft Beregh, in Ober-Ungarn. Unten an einemFeljen, eine Stunde davon, liegt eine Stadt,welche mit Pallikaden, einem breiten Graben, auch grossen Moraste umgebe» ist. Oben auf dein hohen Felsen aber, welcher qaiij steil ist, liegt eine feste Ciradelle, die au- -.Schlössernbestehet, deren immer einer höher liegt,als das andere. A- ,7as.sche»k- ke der Aanser die anlehnliche Herrschaft Mongarsch, ausser der Festung, dem Ehur- sürsten zuMaynz Lothario Francisco, dergestalt,daß er solchehebeiislanq eigenthum- iich aeniessen, nach seinemTodeaber dieselbe aus den alter» Grafen von Schönboru fallen, mithin jederzeit bey dieser Hoch- gräfiiche» Familie verbleiben soll, wie sie denn auch, nach dessen An. ,72s- erfolgtem Tode, der damalige Bischof zu Bamberg und Mürzburg in Besitz genommen hat. läongia, Stadl in Gallicien,tzwolf Svanüche Meilen von Cvmposrell. Ulongchcllo, siehe Allws. lAongomsri, Grafschaft in der Normandie- ^longomcri, siehe Äomzomeiv. Agongul, d>,rin^I, eine weiilauflige Landschaft in der grossen Tariere», in Asien, längst dem Oceano Lexm-nilionali und Orismali. . ruonsie-m, kl.Stadt imHerzogrhnmNeu- burq, aliwo viele Nadeln gemacht werden. lVlonnsur» kieine^tadtlnderAranzösischen Landschaft Guienne, zwischen lLierae und Tenei-.o, an der Gerönne. ^ . lV onIucun, >p 7 o»/r,//smrn», kleine Stadt lN Bourbeiniols, äm Fiuß ighcr. ^lonluec, kleine Stadt in Bresse, am Fluv Seralne. bäomi.Ättro. kleiner Berg, he.il an Paris, aus welchem ein Dorf gleiches Namens, und eine berühmte Abtey lieget. . ^ vlonmeäy, /pfon, mech»-, befestigte Stadt auf einem Hügel, im Herzogchum Lii- xemburq , weiche der Krone Frankreich vlonmesisn, lVlontmsIisn, Lmr/mnu-, kleine Sradt a>n Fluß csfere, in Savo»en,an einem steilcnFeljen, «uf welchem eine fehr feste Lttadelle gelegen. A. > 69,. ist sie von dem Franzosiichen General st« Laiinsr eingen»»nnen,und An. >696. in demzuTnrin geschl»ssene„zrj«dei, dem Herzoge von Savoyen wieder gegeben worden. In dem Lp. Suce. Kr. wurde sie An. > 706. von den Franzosen rin« genommen, und ge »reimet, aber nechge» hends in dem UtrechtischenFriedeuA.171Z. an Savoyen restimiret. 3.1,42. eroberten eö die Spanier abermahis. >!onmvren<:)', /pfsn, /Pf», m/Zsc«,, kleine Stadt!!! der 1 , 1 s äo Prsiice, welche zu einer Herzog! Paule erhoben worden. bionmoi iston, /p,'o„-/k,o, r//w»,,kieineStadk in Pottou,amFl»ßGarkampe, über welchen daselbstelne Brück- gehet. Ickonmoulk, dioiicmvulk , Engclländische Provinz in Merclen, welche gege>. Osten an Gloeester, gegen Norden an Hereford, gegen Westen an Wallis, und gegenSüden an den Emflußder Saverne qräuzec. Sie ist voller Berge und Wälder, und har schone Viehzucht. Die Hauptstadt m»mk, liegt am Fluß Wie, wo der Fluß Million, hinein fallt. läonnlllmd, Dorgcbörge in Süd-Amerika, in der 'I'errc äu t eu , aus der südlichen Küste der Mazestanischeii Meer - Enge, welches die Engeliänder z» Ende des vorigen Leen!! cinöecket haben. PNonr.ickendcm, Munictedam, kl. Stadt an einem kicnicn Meerbusen der SüLer» Sec, in Nord-Holland. Sie ist eine von den Holiäntnchen Städten, welche De« pulirre zu der Dersammlung der Staaten dieser Provinz schicke», und zwar in der Ordnung d,e sechzehende. Monodrico, Stad! aus der Insel Madera, an dem Atlantische» Meer. däonvsnw!;,, lviE.nugi, wüstes Königreich in dem obernAeihlopien,«»Afrika, welches gegen Süden an Monomolapa, gegen Norden an Abrßinien, gegen Osten an Moubaz und Quiloa, und gegen Westen an den Nil gränzer. Zlllhicr werden die Aqiftein-Korner statt der golden- und silbernen Münze gebraucht. IVwnoizroirinw , war in de» msäiir Leculir eine Manier, durch gewisse Züge und versetzte Buchstaben dieKönigl- Namen aus- judruckeu, dergleichen maii in den Isisso- mmibn5 und Freyheilstriefen noch häufig anirist. Säonopoli, sehr kleine Stadt in Neapolis, an der Küste der Landschaft Bari, nebst einem Bißthum, unter den Erzbischof von Bari gehörig. käonopolium, ist eine Handlung, vermöge welcher ein Kaufmann, oder eine andere Person, eine oder die andere Waare ganz allein verkaufet, also, daß mauste sonsten bey niemanden bekommt, oder verkauffen darf. Mone.tbtlir-n,Mo''opl,vsiten>Scki 1 'mari- ci,Äcker im sechsten Seculo, deren Haupt, Theodorus, einen hoppelte» Willen, uns zweyer- Hsonorvius Mons Monsirlvi Msnserrat 707 zweyerleu unterschiedene Wirkungen des- seiden «» Christo längncce. irlonorvinn, siehe Mün-rvim. I»ionl>.,ni--r, Scadt in der Französischen Provinz Perigord. „ «ganpi-lüer^ontpslli-r, /Non- ?eIrr/nn-«-, Hauptstadt inNieder-Languedoc, am kleine» Fluß Lez, in Frankreich. Sie istjlem- lich groß, liegt auf einem kleinen Hügel, «.wird durch eine feste Citadelie beschützet, auch bat sie ei» Presidiai und. eine Universität, welche Anno -196. gestiftet worden , nebst einem Bißchum, unter den Erzbischof zu Narbonne gehörig, hfonvsnlior, /sksn/>»-/"'i2nr, kleine Stadt oder Flecken, nebst dem Titel eines Her- zogthums und einer Pairie in Nieder- Auocrgne. diivnxenLr, Stadt IN Frankreich, IN der Provinz Agenois. ^ dion-kl-isir, schönes Lust-Haus undThier- Garien vor Wolfenbücccl, dem Herzoge von BraunschweigMidanietzo deffenFrau Ruß'^aiserl. Lust-Haus am Fimiländischen Meerbusen, unweilPeters- burg gelegen. Cs ist zwar ein klein Gebäude, aber sehr regulair angeiegec, und mit zwev Galerien, schönen Meudlen und vielen Gchitdereyen versehen. . Aonvolii,», »nzemeln hoyerBergbeyChnin i» Dalmatien, dessen Tbal, Valpoliza,««- naimc, voller schonen Dörfer ist, und sich bis nach Gpoltto erstrecket. Ickunrcsst caioci, oder ol ILarack, ist anjetzo ein geringer Ott im steinigten Arabien. Ehemals war hier eine bemauerte Scadt, allwo ein Bischof wohnce, der unter den Palriarche» von Jerusalem gehörte. bloiEl, eine Französische Eolonie u. Stadt in Reu-Frankreich, in Nordamerika, auf einer kleine» Insel des Si.Lorenz Flusses, welche A. 17N0. von den Engelländern erobert, und durch den Frieden von Fontainebleau A> > 762. an Gr. Britannien gänzlich abgccrekten wurde. Ulonreal, /tkon- kleineStadtam kleinen Flusse Elz, im Lrzdißihum Trier. b/Ivm-M, Stadt i» der Provinz Condomois, inGascogne. bloiu-olc,/Ickon-Ke-a/ck, Stadtim V-il äi iNsLLrs, i» Sicilicn , nebst einem alten Schloß aus einem Kelsen, welches dieScadt commandiret. Sie hat einen Bischof, blonws, siehe IVIorirx». Beugen, Hauptstadt im Hennegau, au, einem kleine» Hügel, an welchem dieFlüffe Treuille und Haisne zusannne» kommen. Sie ist groß, und sehr feste, mit guten Wällen und drevsacheGrabe umgebe,auch kan sie durch Echimffen das umitegcndcFeld unlerWas- ser sehe», ausgenommen an der östliche» Seile^ allwo „e dagegen gute Bastionen v«t- Sie ist ihrer Handlung und Manufakturen wegen berühmt. Auch befindet sich -> allda eine Adcry zur H. G rirud, d-.irinne sich lauter adeliche Fräulein befinden, die sich aberwieder daraus verheyrathen können. Die ehemalige GrafschastMons, so emunniictelbarRelchslehen war, erstreckre M w Mit, daß Ssignes, S- Gulslain, Binch, Braine le Comce und le Roeuv darunter begriffen wurde. Dicke wichtige Stadt undFestung wurde im Jahr ,09,. von den Kraiizolen eingenommen, imRyß- wrmschen Frieden aber An. >697. an Spanier wieder abgetreten. Nach Abster- be» des Königs in Spanien, Carls ll. haben die Franzolen im Namen des Du» ä'äniou diesen Ort besetzet, doch ist derselbe, nach Eroberung derCicadelle zu Dsr- nick,». nachdem dieAttiirtc in der Schlacht bepBleauqies den r >. Sept.A. 1729. einen vollkommenen Sieg wider die Franzosen besuchten, den 20. Ott. erobert, und Anno i7iz. im Utrechtilchen Frieden, zum Vor- ldcil des Hauses Oesterreich, an die Holländer abgetreten, auch im BadiichenFrie- den An. - 7 > 4 . an Leu Käufer überlassen worden. An. '746. eroberten sie die Franzosen abermal, sie mußten aber nach dem Aachner Frieden den Platz wieder ad-reten. lVIonlLlvi, kleine Stadt in Ober-Auvergne. ickonlLnw, kleine Scadt in der Portugiesischen Provinz Beira, liebst einem festen Schlosse, 4- Meilen von den East-iiani- schen Gränzen. ö-lonlüx, lVIulsx, Flecke», rninirtes Schloß, und ehemalige Grafschaft in Graubünd- ten, am Fluß Mursa, wovon die ehemaligen Grafen von Monsax, so schon im , 6 . Seculo abgestorben, den Nahmen gesüh- ' ret. Die Gegend herum wird das Mon- saxer Thal genennet, und ist 4. Meilen lana. Monschast, Städtgen in der Eissel. Ickonlsionrur, dieser Titel, wenn er ohneZu- satz ist, bedeutet de» Dauphin oder Krön« Prinzen in Frankreich. Sonsten «erden auch alle Herzoge, Fürsten und vornehme Standespersonen, vlonlöigmour, kituliret. Also «siebt man diesen Titel allen Pairs, Erzbischöffen,Blschöffen undkissiäoiiu su leloitlorin Frankreich. LlonLIice, äkr/ur-, ein Flecken im PaduaiilschenGebiethe,onderthalde Mei, len von Padua. Er ist altencliaiben mit Hügeln umgeben, ans deren einem noch die Rudera von einem Castell zu sehen. Man fangt in dieser Gegend viel Vipern, welche zur Verfertigung des Therme» gebraucht werden. Nonl-mt>iou, Stadt in Frankreich, in der Provinz Agenois. lVIonsorriit, Äoneldrs, Koo'ä,«/, eine von den Autillischen Inseln vey Ä- merika, welche den Enzellanoern gehö- ret. d-ionlsrr»l, siche Ickonri-ll»r. Dv - Dlou. /oZ Msnstem Monraque Monrargis Monte- Aonlisur, ist ein Titel, welcher, wenn er ! ohne Zu,atz aesetzck wird, in Frankreich l de-KLnigs Bruder, oder Dürers Bruder, > dem Herzoge von Orleans gegeben wird. l NvneKImt, Dorgedürge auf der Insel Min, in der Ostsee. dlonion, also nennet man einige gewöhnliche und ordentliche Winde, deren jeder allemal 6. Monache auf dem Indianischen Meer forrweher. kNonsterverg, siehe MünsterberA. Monstranz, also nennet man dar Gefäß, in welchem ben den Catholischen die Hostie verwahret, gezeiget, und herumgetragen wird. Vlonürum, eine Miß- oder Wundergeburt, welchen Namen man jeglichem ungewöhnlichen und unnatürlichen Dinge giebt. Nomsi, Stadt nebst einem Schloß im Her» zogrhum Burgund. Monr-Lenis, suche Lsm'r. vilonk äsdIZrisn. kis»,, kleine Stadr in Gascogne, in dem Ländgen bLiii- Ln, emFlußMedouze., Vlonr-6LNI-Vi<:, hohes Gebürge inDauphl'ne, gegen die Grunzen von Piemont. Klomst sur, Stadt undAmt nebst einem Bergschloß auf dem Westerwald«, zu dem Erzstifce Trier gehörig. «lumsMun», ein Ort im Herzogthum Mantua, Borgoforte gegen über gelegen. VbumsgnM, festes Schloß in der Grafschaft Ridagorza, im Königreiche Lrra- gonien. Lstoiri^zuLNL, ^kont-nra»«, kleine Stadt im Paduanischen Gebielhe, in Jralien. In dieser Gegend wachset viel starker Hanf, wovon die Schiff-Seile gemacht werden. hilomaziic, D abkur Montan»,, ein gewisse) Gebiekhe in Burgund, welches sich bis Champagne erstrecket.» Handelsstadt in Natolien, in Asien, gegen der Küste des dlsr »^i- mom. Ihre Einwohner sind Griechen, Juden und Türken. lVlvmalliM», kleine Stadt ans einem Hügel, im Sienischen Eebiethe, in Toscana, liebst einem MßchllM, welches mnnitrclbar unter dem Pavji stehet. Sie gehöret dem GroK-Herzoge von Florenz. LkunmUn, kleine Stadt in Catalonien, am Fluß Segre, 2. Meiien von Bellcver, zwi- stheii Urgei und Puicerda. Igonrslto, s/t«r, kleine Stadt in der dl-rrcs ä'Kncons, im Pabstlichen Eebiethe, nebst einem Bißchum, unter den Erz- dischos zu Fermv gehörig, vlomslko, kleine Stadr in Lsl-chris olrr,, jn Neapolis« »Ivnrrl vsn, kleine Stadt am Fiuste Marrin, in Ärragonien. VIon»ivuo. seine LlLbn» der Poriugiesi- schen Provinz Alemcj». laamagu«, kieine «Stadt in Brabant, depen- diret ven der Stadt und Herrschaft Dies,, und gehöret aus der Oranischen Erbschaft dem Durch!. Prinzen Erbstat^nur dilomsrgir, °II, kleine Stadt nebst einem a>ceii Schic-;:, und die Hauptstadt in T^cinois, am Kluß Völlig. lVIoMLukLn, ansehnliche Stadt in Qiierey, am Flusie Tarn, nebst einer Universitär und einem Erzbißthnm, unter den Erzbischof von Thoulouse a«. hörig. Ihre Bescstigungs - Werke sind geschleifter. lVlnmt>L>i 1». den 27. Oct. als des Heil. Rom. Reichs Fürst und General-Capitain über die Denetianische Cavallerie, ohne Erben verstorben. ^ ^ , Moms-LinLio, Flecken an der Cb-ese, im Breftianischen, in Italien, deiiDenet.a- Ilern gehörig. , HIvn:»Liii«ULöf», /sksnr c,r,i«,> Flecken «N» Monte Monte 709 und feste- Schlot am Flut LenzasimPar- mesanischen Gebiethe, ergab sich den >Z.! 3 ü».i 7 Z 4 .andieKayscrllchen. i »lom--ciin,to, kleine Insel aus dem Tost«.! Nischen Meere, zwischen der Insel Corsica ' und dem Lv'.u stell! krsellstil, zu welchem letzter» sic gehöre» k-vm-cirirco. siehe kckE-cluosco. blonr-cllii, kstonterclsir, festes Schloß a«f einem hohen Berge, in Champagne, ge. gen Lothringen zu. „ .... Msnrecuculi, vornehme Gräfl. Familie in Oesterreich und Italien, deren Stamm, haut imHerzogrhllm Modena liegt. Aus derselben ist Gras R'imund von Kaiser Ferdinand H. in den R. Fürste,istand erhoben worden. Istom- stel Lariä, siehe Alpen. Uom- Drrcnn-, ein überall- vrachtige- Fürstlich Borghesischcs Lust.Schloß, uii. weil Rom, in Italien, «nderthalbe Meilen von Belvedere, liegt auf einer Hove, und hat de» Namen daher, weil der Besitzer einen Drachen im Wapen führet. HIonr- kolco, Fleckt» lM Herzogchum Spoleto , im Päbstlicheu Gebinde. , ^ dlomc kolcone, kleine Stadt >!I Friaul, den Denetianern, nebst dem umiiegenden G«. bielhe, zugehörig. Honte bisicone, Fru/ronr-, kleme Stadt im kmrimonio ?ein, nebst einem Bißrhum, welche- unmittelbar unter den Pabst gehöret. Sie ist ihre- Muskateller- Wein- wegen berühmt, dlonteloite, siehe dtoniforto. Home Lall», oder llolsto, Schloß und Fle. cken in Jtaiien, zwischen Padua und Vicenza, so ein Schloß hat, und den Bene» tianern gehöret. VSomexu, eine Grafschaft im kuxemburgi« schen, zwischen Loy« und-la Kochs, dlome 6>»lco, ksoms Liriaco, Borgebür. ge am Lenctiams. Meerbusen, nahe beider Stadt Ancona. Monte l^uolo, ^konlÄniol^, Festnng an tenTrSnzen de-Herzogthum-Maffa, der RepublickLucc« gehörig. Mont« Leone, kleine Stadt in c-I-bria ol- in Neapoli-, nicht weit vom Vslso sti dt.Lufemla, nebst einem Dißthum, unter den Erzbischof zu Reggio gehörig. Sie führet den Titel eine-Herzogchum-, welche-Nico lau-, au- dem Hause Piqnatelli, durch Heyrath mit der letzte» Erbin, Jo. Hanna von Monteleone, 1679. g» sich g§, dlontrlimrr, siche dstontinsliar. "eine Stadt mit dem Fürst, ichen Titel im kimcixm» olrm, am Fluß , in Ncapoli-, nebst einem Biß- ro gehörig" Erzbischof zu Beneven- tstonte lVlLyorono vo, klein« Stadt am Flusse Canha, in der Portugiesischen Provinz Alente>o, 10. M. von Secubal. Mont- kstaz'orer Nacht zwischen dem »--.und 20. Sem. als» entstanden sey», da, einiger Meymmgnach, das aus Solfaterra, dem umen dM» liegenden Schwefelgebürge, heraus bpennende,und einen dickenSchwe. feidampf verursachende Feuer, ein groß Stück Erde aufdrey Meilen weggeführ«, und aus einer hierdurch bedeckten Stadt diesen sehr hohen Berg gemacht habe. Derselbe ist 4°o. Ruthen perpeiidiculariter hoch, und hält im Umkreise über drey Meilen. Agonie Olivsto, siehe dbllvotsni. Asiome kelolo, Stadt auf einem Berge, rnDesiiicaru, iu Neapolis, welche einen Äischofhac, dessenGerichtbar- keit sich aber nicht weiter, als bis über die Stadcerstrecket. dsiome kulockno, , kleine Stadt auf einem hohen Berge im Steirischen Gebiethe, im Mroß-Herzogthunr Florenz, nebst einem Bißthum, »mer den Erzbischofzu Siena gehörig. Sie ist wegen ihres guten Weins berühmt, dlonre Koroncko, Klecken in der Sabina, im Kirchenstaate, au der Tyber, nebst einem prächtigen Paliast, und dem Titel eines Herzogrhums, dem lVIarcli-l- Oriüo sonst gehörig, dem et aber der Mayländische Graf Äorromeo >7 r;. abqekauft. lVlonte äi S. ^»?-Io , O-ri/u»«/, Gcadc auf dem Berge Gargano, in der Provinz Eavicanata, nebst einem Erzbiß« thnm-in Neaxolis- Nonre -ii L.Lrbins, siehe ^v-ncinur. diont-Lanco, vor Alters krix», einer von de» höchsten Bergen i» der Welk, am Oollo äi L»!onicki, in Macedonien, welcher nebst den damit vereinigten Gebürgen,i.to.iral. Meilen im Umkreise haben , und seinen Schatten 4;. Mell- in die See werfen soll. Er wird darum der heilige Berg genennet, weil 28. Kloster auf demselben, und be» 6020. Mönche darinnen seyn solle», wel- che zusammen den Türken msnathlich isoo.Thlr. Tribut geben müssen, und »n>. ser ihrem täglichen Gottesdienste allerlei) Handarbeit treiben. Sie führen ei» strenges Leben und bey der rrinen Lust, die den Berg umgiebt, werden sie meistens über Nv " >02. yio Msme Montenegriner Moneerau Monrforte >uo. Jahre alt. Mitten ans dem Berge liegt einMarklflecken, Nomens Änucis, allwo der türkiiche Aga seine» Sitz hak, «nd dieser jawohl als die Klöster ist mir hohen Mauern und Geschütze gegen die Seeräuber versehen. Alle Sonnabende wird in diesem Flecken ein Markt gehalten, den aber nur Mannspersonen besuchen dürfen. Aufs rdemTnbuc von >cx». Thlru. somonaihüchandenBostangi-Ba« scha bezahlt werden muß, müssen die Klöster jährlich nach Salonicchi noch irooo. Thalerzahlen, weswegen die Md chevo» P ome lünro, welche von den Griechen sehr hochgeachtet werden, in Rußland, Wollachey, Moldau re. viel Allmose» sammle». Das vornehmste Kloster heiligt Laura , worinnen eine Bibliokheck, die von den Mönchen wenig besucht wird, »nd woraus, dem Vorgeben nach, dieEu- ropänche Reisende das beste sollen entwendet haben. Alour- Lanka f ulisno.Lpom-ur.Feuerspcyen- der Berg auf der Insel Zschia, auf dem Tyrrhenische» Meer, und den Küsten von Neapolis. Aloin- Larclno.Flecken undSchloß,nebst dem Titel eines Herzogthums, in dem kiincips- to oltra, in Neapolis, dem Fürsten von Avalos gehörig. Aloms 8 ca>>ll»lo, Flecken undSchloß, nebst dem Tirei eines Fürstenthums, in der Provinz Basilicata, in Neapolis. Pflom- 8-cco, siehe Loliatarg. vtonw 8usr-IIa. Festung auseinem Berge in derPäbstlichen Landschaft Perugino. blcince 8ivrace, Flecken und Schloß, nebst dem Titel eines Herzogrhums, in (Äsbris olrrs, in Neapolis. Agonie Lummuno, , ein Berg, aufw lchem viel Kräuter wachsen,in der D- nerianischen Landlchaft Vicentino. Alome v^ercle, kleine Stadt im krmclpLkoollis, am Fluß Dssanlo, in Neapolis, nebst einem Bißchum, unter denErzbischo, zu Conza gehörig, bienre äells Virgirie, sonderbarer Berg, nicht weit von Bencvento, einer Pabstl. Stadtim Neapolitanischen, ausdestenHo- he ein Kloster, darinnen eine Capelle ist, auf deren Altar man den Fremden die Leiber derer von Nebucadnezar in den gluen- den Df n geworiene» dreyen Knaben zu zeigen psteget. . Monrena-, , kleine Stadt imNuchklande, IN der Schweitz, dem Canton Freyburg gehörig. . ^ . Monrenncken, eineLei^n-uri- oder Herr- schaitin derGrasich-ft.Hasbain, im Stifte Lü'tich, an den Granzen vo» Brabant, eineMeil. vonHannune, von welcher eine vornehme Familie den Namen führet. Alomensro, Stadt und Schloß IN Portu- MEenegrinre, s. Alome-Alexro. dlonrsmu k'klur-Vorin-, ^ Scadt und Gouvernement der Isis st- IHM--, an der Seine, allwo eine Brücke hinüber gehet. kleine Stadt am Wasser Tama- ga in Gallicien. v/Ione-ros st- 6 uLrch!,,^st eineKLnigl. Guer« de in Spanien von so. Edellcucen. cmioe, ein schönes und mit vielen Weinbergen umgebenes Kloster in der Porcugiesnche» Provinz Alentejo, nicht weit von Villa Vlciolä. dkonroierrsw, siehe Nontlerrsk. HIonr«, Bergen, siehe Berg. bkontcrkistMie, Alonce stj kielst, also nennet man in,Italien und anderswo öffentliche Pfandhäuser, allwo man Geld um einen billigen Zins gegen Pfaudschafteu bekommen kan. Dergleichen sind auch in viele» Provinzen und Städten Deutschlands, u. ln Engelland A». l 729. errichtet worden, da verschiedene Personen grosse Capira- lien zusammen geschossen, um armen und fleißigen Leuten aus Pfänder gegen gerin- geZinnsen Geld vorzuschießen, blometa , kleine und wohl befestigte Stadt im Königreiche Valencia, eine Melle von Xativa. blom- 5 cjulou, ein Städtleln bey Rieux, in Dber-Languedoc. dlorirevel, , heissen in Persien die Aufseher über die Erbauer der Mosqueen. AlomLIccm, ein schönes Schloß im Herzog« thum Savoyen. Momkerranä, Stadt in der Provinz Auvergne , nicht weit vom Fluß Aliier, in Frankreich!, sie wird jetzo, weil sie mit der ganz nahe dabey gelegene» Stadt Siermonc vereiniget worben , Ctermont Ferranc genannt. Istomkerrst, siehe dstonksrrst. MomÄeur, kt. Stadt in der krauche <7omtä» Alomkon, Grafschaft nebst einem schönen Schloß im Rheinthal, in Schwaben, dem Hause Oesterreich metstentheiis gehörig, indem die Grasen von Monkfort nur allein das Städtleln Tecnang und das Schloß Algen besitzen. Alontkort, kl. Drc und Annmic im Preußische» Geldern,welche, nach Absterben Wilhelms deS Dritten, Königs in Engelland, dem Könige in Preussen zugefallen. Alomkoii, kleine Stadt in Bretagne, fünf Meilen von Renne-, in Frankreich. Alomkork, Festung am kleinen Flusse Mel, ln der Provinz Utrecht. lVlomkorre, kleineStadt nebst einem Schlosse, in der Portugiesischen Provinz 'kra-lor Alonces, IS. Meile» von Braganza. blonrkvite , kleine Stadt in der Landschaft Alba, im Hcrzogthum Monrferrat, welche ein Reichs-Lehen ist, und 1707. dem Königs von Sardinien eingeräumet worden, jedoch bish« mit Kaiserlichen Truppen besetzt gewesen. Montforke MomLrunI Uonckims ä-l^-mos, siehe l-emor. ftlomzidcllo, suche Lms. . . Momeomer)?, Landschaft IN Engelland, lM Fürstenchum Walles, zwijcheiide» Grafschaften Shrop, Raönor, Cardigan, Me- rionech und Denbigh. Sie ist Verzicht, die Thälcr aber sind fruchtbar an Ge- tresde, und ihre Pferde sind berühmt. Die Hauptstadt heisset gleichfalls Mont- „Eoini, Stadt tn der Picardie, an den Gramen der Provinz Artois, war chehm feste. Sie hak einen Gouverneur und eine Herrschaft. r;°mi äslla Lhimeru, vor Alters Xcroc-rLU- nm i8, war ein Feldgeschrey bey de» alten Franzosen, welches so viel heißt, daß ein jedweder Kriegsmann der bey der Armee befindlichen Fahne äs 8. Donk unverzüglich folgen, und sich lauter Sieg ein- dildeii sollte, wett er unter der Schubfahne dieses heiligen Mannes stünde. Nach der Zen hac man die Worte Ssim v-ni« wea- gethan, und den Geschlcchcsnamen des commandirenden Prinzen dagegen hinge- Ictzer, z. T. dlonrjois öourbvn, käomjois Amou; derDauphin,Ludwigs XlV.Sobn «der hacke die Worte eingesuhret: dlom- 10IS 8t. cisvrxs. «autjouv, ein Fort an einem Bergt bey Barcellona, ln Catolüiiien. " dilomurs eines Schiffs, bestehet aus der gewaffneten Mannschafft, Momiften Montroral 711 und aus dem Geschütze. Bey den Solda' Len zu Lande aber bestehet es in iyrcrKtei- düng, Gewehr und Pferden. Momisten, heissen diejenigen Gläubiger in Rom, welche-ein gewisses Cavital ausHy- pocheck von Häusern oder Büchern ans- geliehen haben, dabey des Pabstes Consir- macion erfordert wirs. Muntlsksri, Scadt und Schloß auf einem Hügel bey Paris, im Gouvernement der lsls äs kn'vrrcs. lVlont I-ouir, kleine NNd feste Scadt in Cerdaigns, in Cacalonie», nebst einer festen Cicadelie, der Krone Fralikreich zugehörig, blontlncon, siehe iäonluson. däommärtrs, suche käorimartrs. dtommsä^, siehe käomusä^. d/Iontmsüsn, suche Vlonnislivn. bsonmiorsirc^, siehe dlonmorsnc^. lVIoncmontk, suche däonmuutk. käonrmslivr, käontslimsr, Scadt in Dauphine, am Fiuß Boubisu, nebst einer Cicadelie auf einem Hügel, welche die Stadt csmmandiret- dlonwirs, kleine Stadt am Fluß Loire, in Vendomois, in Frankreich, dlomona, kleine Stadt am Fluß Quieto, in Istrien, den Deiielianeru gehbrig. bstomonc, Fiuß in Toscana, dlonruris, ^psontor mm, Städtgen ganz nahe bey Verona, am Flusse Tnio. ^ däomaitons, kleine Stadt in der Venetia- nischen Landschaft Paduan», nahe bey der Stadt Pas»,,. Nontoux, kleine Stadt in Savoyen , im Herzogthum Genevois, nicht weit von Anuecy. dlompsllisr, siehe dlom-rlüsr. dlonipsntter, Herzogtyum mit einem rui- nirten Schloße, an llnter-Auvergne. Nomracisr, suche Lusts-nau äs oäoiirracisr. blontrsill, siehe täonrssl. dionkrsai, kleine Stadt im Königreiche Ar- ragouien, am Flusse Xiloca. dlomrssii, Stadt nebst einem feste» Schlosse in der Picardie, in der Grafschaft Ponrhieu, auf einem Hügel, an welchem der Fiuß Canche vorbep fliestet. MoMr-uil-ksIiu^, üei/nji, Stadt in Anjou, am Fluß Tone, läomrickmä, ^ks»/^snnDi'- csn, kleine Stabt UI derProsinz Touraine, am Fluß Cher, <>.M. von Mols, dloncrockier, kleine Stadt I!»d Schloß in derSchweitz, im Canron Bern, >. Meilen von Lausanne, nach Burgund zu. Sie ist das Stammhaus einer Gräfl- Familie dieses Namens- ÜAviurm, kksstmLm, Stadt m o:r Schültlänblschen Grafschaft Angns, an» Einfluß deS Flusses Este, welcher n itceu hindurch fleußt- Sie hat denTitei eines Marquisats, und einen guten Hafen. Alvmro^sj, ^konr LkFr«/, war eine von den Dv 4 Scan- 712 Montsara Mooh Mopang More Franzosen erbauetc Festung in der Grass. Sponheim, an der Mosel, Trarbach gegen über gelegen; vermöge des Rvßwicküchen Friedens aber ist sie geschleiffec worden- ölomsiira, siehe KlcintssriN. kVkomLrni;, /.^crer kleine See in Savoven,an denGränzen von Piemont. vkoncSt. -v-icbcl, kleine Stadt in der Normandie, in Frankreich, hat eine Kirche auf der Spitze eines Berges, dem Erzengel Michael zu Ebren erbauet, dahin viele Wallfahrten gehen. Niemand darf hier mit dem Degen erscheinen, ausser die Könige und Fürsten von Geblüthc H 4 aMieriAr, ein sehr hoher Berg, dessen Umkreis s- Stund lang ist, nebst einem Bcuedictinerkloster u»d Ab- tey, 7-M von B rcellona. Er ist berühmt wegen der Wallfahrten, weiche zu dem daselbst befindlichen wundcrthaiigenMarien- bilde, insgemein Hkotre Oame al? >k-ko»k- gensnnr, anaestcllec, und die Pilgrims allda; Tage in Zehrung frep gehal- tcnwerden. VordemseibenBilde soll Ignatius Loivla seinen Degen aufgehenket, nnd das Gelübde, wegen Ausrichtung des Jesuicer-Drdens, gethan haben, bsontidirm.chöues und reichesBenedictiner- klostervor demS chottenthor zu Wien,welches seinen Ursprung und Nameii von dem vorherstehcnden Kloster Montserrac inCa- talonien hat- Es ist darinne ein infulirter Abt, welcher einOest.rreichischerLandstand bion'vilo, Berg in der Marggrafschaft Sa- luzzo in Piemont, an den Gränzen von Dauphine M onziugen, Chur-Pfälzisches Städtlein in der Pfalz, dey Crei'tzenach. blonumcm, Denk- und Ehrenmahl, item Grabmahi, Leichenstein. UlviiLL, kl- Stadt am Fluß Lambro, imMay- ländischcn Gebiethe, 12. M- oberhalb der StadcM anland,hieß vor diesenMosioaua, oder dtoäiciL, und wurden die deutschen Kaiser mir der Lombardischen sogenannten eisernenKroneallhiergekrönet.Siehatih- ren Namen v- dem eisernen Zirkel, der sich, innwendig befindet, ist aber übrigens von Gold und MttJuwelen besetzt,doch so klein, daß kein erwachsener Mensch den Kopfhin- «in bringen kan- Sie wird in der Collegiat- kirche S'. Joh. nebst andern Schätze» ver- hlm»LLmb»no,-^kanstr^n«»r,seinesStädt- gen in dem Verönesischen Gebiethe, am v.on/.smdigus, siehe bloLmbmus. «onLur/kZa, istbey den Türken der Hauptmann der Hellebardiers, lckoocke,Keule, stehe Ulockerhezed». g!oo'>, S-adr m 'Norwegen, im Stistsamt Ehr st an a, welche die Schweden' 7 , 6 . eroderren, aber bald von den Danen wieder heraus getrieben wurden. lVivpsn;, Festung in China, in Asten, in der LandlchaftIunnan, welche viel andere um« liegende Städte und Flecken eommandirek. Fluß in Schlesien, weicher auf den Mahrifchen Granzen entspringet, und bev Troppau lndieDppe fleußt. lVIors, kleine Stadt inCatal. am Flusse Ebro. Ulorabire», also nennet man in Afrika diejenigen, welche für gelehrt und heilig ge. halten seyn wollen. Sie leben nach Art der heydnische» Philosophen, und erlan» gen durchihre Sinlamkeit eine solche Ehrerbietung vom Volke, daß man sie uncerweilen als Könige krönen will. Moiachna, Stadt in der Wopwodschaft Braclaw, in Kiemreussen, in Pohlen. IVIorsIo, die Sitteulehre, welche von Tugenden und Lastern handelt.. Daher Moralität, alles, was der Sitteulehre zugeboret, und gemäß ist. DieScribenten, so davon geschrieben, nennet man Moralisten. IVIoisne, ein grosser Flecken in der Provinz Anjou, in Frankreich, am Fluß Satte, in dessen Geqend guter Wein wächsek. Noran^e, siehe kflorkLNZe. Morat, siehe Murten, dkorstorium, <)uinguennel, Lat. 7-Urr-e mo- rntsri>e, ein eiserner Brief, ist eine schriftliche Begnadigunq, welche von der Landes-Dbrigkeit ertheilet wird, wenn ein Untertha» wider sein Verschulden in Ab» fall der Nahrung kommen ist. JhreWür- kliiig ist dies«: daß die Gläubiger den Schuldner in einer gewissen Zeit nicht können zur Zahlung zwingen; und weil dergleichen Begiiadigungsbriefe insgemein aufeine fünfjährige Frist ertheilet werden, so nennet man sie auch ein Morau, March, Nlarck, der vornehmste Fluß in Mähren, entspringet eigentlich in derGraffchaftGIatz kaun»o->o. Schritte von der Mähris. Granze, durchstreicht ganz Mähren, scheidet mit seinem Laufe Oesterreich und Ungarn, und ergießt sich etliche Meile» von Preßburg in die Donau. grosser Fluß in Servien, welcher zwey Quellen an den Albanischen Gränzen in Griechenland hat« Die östliche wird die grosse, die andere aber die kleine Morava äenennet. Sie vereinigen sich oberhalb Razana, und fallen unterhalb Semendria in die Donau. blorbsAno, Stadt in Grau« bündten, 2. M. von Soudrio- dlorbiksn, eine grosse Baye, oder kleiner Meerbusen im Meer von Gafcsgne, nebst einem Hafen gleiches Namens, Key der Stadt Bannes. Morden««, siehe Grtenau. Mordt, Scadt in Podiachien, in Polen. Mord-Reller, suche Ok-nEc. siehe Tartar» von Mordua. ggors, Ikloors, Stadt und Bißthum iu der Grafschaft Mayo m Irrlaud. tNoreK Moriensarc Morignan Msrnasiier 7^3 tzjoi-L, v»r Alters ke!oxonn-tus genaiint, eine Halbinsel, welche der -übliche The>l »on Griechenland ist, und durch einen schmalen strich Lauoes, welches der Lo- rinthilche lchmnurgenennel wird, mit dem eigentlichen Griechenlande zusammenhan- gec, sonsten aber an den 6oltv ä> U-xonw, das Griechische Meer und den Archipels- -um flösset. Die Luft darinnen ist ziemlich temperirt, und das Erdreich fruchtbar. Sie bestehet aus 4 . grossen Provinzen, welche sind Saccania, das Herzogthum Clarenza, Belvedere und Tzaconia, und gehörete sonst der Republick Venedig, welcher es aber die Türken in dem i 7 l 7 tcn Jahre ganz wieder abgenommen, und viel raufend Einwohner in die elendeste Sklaverei- geführet, auch solches Land in dem Paffarowitzischen Frieden An. > 7 > 8. behalten haben. Don dieser Landschaft führet der Herzog von Savoyen den Titel eines Fürsten von Achaja und Morea, weil sich zu Anfänge des i-.Seculi Graf Philipp »oa Savoyen mit Wilhelms, Fürste» von Lchasa und Morea, einzigen Tochter und Erbin, vermählet har. >ior->lr, Festung im KönigreicheDalenzia, an den Arragonischen Gränzen, welche zwischen - „Gedürgen und auf einem unsruchtbacen Boden 4 . bis ;. M. von der See lieget. Noro5, Gewohnheit, Sitten. Einen ^/c>- - e, teuren, heißt einen unterrichten, unterweise», zurechte bringen, bessern. Vlriigans, istdieGezend im k'rroäilVl-Mn», bey Siciiien, wo sich von freyen Stücken wunderbare Figuren in der Luft zeigen. VIsrxsiL', siehe lVloIzoiu. Morgen, heißt eine gewisse Art von der Ausmessung des Landes. Also hält zu Braunschweig ein Morgen Landes >ro. Ruthen, «in« Ruche s. Ellen, »der >6. Schuh. Ein Stadrschuh rr. ein Werkschuh aber n. Zoll. Als c gen,kern, ein u ngefehr z. Ellen langer starker Stock, welcher einen mit Stacheln versehene» Kolben oder Knopf hat, um sich dessen gegen den Feind zu bedienen; jedoch wird dieses Gewehr selten mehr gebrauchet. «lorgsz, kl. Stadt und Landvogtey m der Schweitz, im är Vzux, am Genfersee gelegen, und dem Canton Bern zugehörig. Sie hat einen Hafen, darin- nen dieser Canton seine Galeeren stehen hat. hlorxo, suche ^.morzo. diloigu», siehe IVIoiiLco, Llmkongo, Mörchingen, Herrschaft, Stadl und Schloß in Lötbringen, zwischen Metz und sarwerden, denen Rhenigrafen zugehörig. ' häoejcnno, suche Naurioiuio. Norieiiült) Schloß und Baronie in Bra. bank, ohnweit Wavre, der Familie Co« lonna gehörig. ^loriznsN' kl. Stadt in Italien, zwischen Mayland undLodi, allwoFranzi-König von Frankreich, ,6ooo. Schweitzer erschla» gen, und de» Herzog von Mayland, Lud» wig Sforzia, gefangen bekommen. Morimee-Land, ist «in kl. Strich Lande», zur Grafschaft Oldenburg gehörig. ES granzet an Ostfrießland und an das Stadtland, und ist vormals von den alten Friesen besessen worden. IVIoiin, ^14^6, also heissen a. Flüsse in Champagne. Der grosse Morin erzeugt sich unterhalb Meaux in die Marne, der kleine Morin aber stürzet sich in eben diesen Fluß unterhalb Jouarre- Morin, kl. Stadt an einem See, in der neuen Mark Brandenburg. Moringen, Scadt und Amt im Fürsten« thum Calenberg, in Niedersachsen, »ach Hannover gehörig , ohnweit der Stadt Einbeck. Moritzburg, ein berühmtes und schöne- Schloß, anderrhalbeMeilenvon Dreßdrn, im Meißnischen Kreise, Chursachsen gehörig. Moritzburq an der Elster, alsowirdda» Fürstl. Residenzschloß zu Zeitz genennet. Das alte Schloß in der Stadl Halle heisset gleichfalls Morihburg. Morlachey, ist ein Strich Landes in dem Ungarische» Dalmatien, längst dem Golf» von Venedig, zwischen Istrien und dem Denecianischen Dalmatien, dessen Einwohner werden Morlacken genennet. Sie sind abgeschworne Feinde von den Türken, haben denselben in den vorigen Kriegen grossen Abbruch gethan, und sind theils unter Ungarischem, theil- unter Denetianischem Schutz. Sie sind starke Leute, wohnen im Gcbürae, reden die Sklavonische Sprache, und sind met- stentheils der Griechischen Religion zuge-- than. Das Land an sich selbst hat gar keine Stadt von Bedeutung, sondern bestehet nur aus Bergen und wohl bewohnten Thälern. Morlsix, kke/^xstr,/ , Stadt am Fluß Morlair, in Bretagne, in welcher ein grosser Hanf- FlachS- und Leinwandshandel ist. Rlorlrn, ein Stück Lande» in Flandern, in der Castellaney von Duynkirchen, zwischen den Dunes und dem Canal von Furnes, wird von dem kleinen Fluß Rinsorot durchflossen. E» ist vor diesem «in See gewesen, welcher aber ausgemahlen worden. Mornrix, ^s-ko>»L/ru»,, kl. Stadt UNd Amt f in Savoyen, im Herzogthnm Genevois, am Fluß Arpe. . ^ ölloin-r, -Sksms/ir»», kleine Stadt kn Provence, in der Grafschaft Denaißin, an der Rhone. dioinrw-r, ein grosse» und lustige» Kloster Vv L in 714 Msrnftem Mortie rs Mortifications- Mosburg in Frankreich, in der Provinz Orleans, nahe Key Tours, über dein Wasser an einem Berge von St. Martin» erbauet, wird unter die vornehmsten Klöster in Frankreich gecählet. Mounstei,,, Movns''eim, Stadl und Schloß in Franken,im B ß hum Eichstädt. Die Gegend herum wird der Hahn- Lamm genennet. Hloron, kl. Stadt in Andalusien, nebst einem Schlofft in der Hohe. Moros, mürrisch, wunderlich, seltsam, störrisch, sauersichlia. ^lorolblc», siehe Nsroftlc». b/lorpetk, lVlorpit, Stadt in Northumber« land, in Engelland, am Flusse Tim, schicket zwey Depucirte ins Parlament. Morpurg, Berglchloß und Herrschaft in der Schweitz, im Eanton Zurch, unweit Frauenseld. Mors, Insel in Dänemark, anf der Halblm sei Jütland, zum Stifte SUburg gehörig Morsweüer, Flecken und Schloß «M Un- terelsaß, r.M. von Hagenau. VloitLM-, kl. Stadt nebst einer Abcey in dem Gebiethe Tournesis, im Franzos. Flandern, wo der FlußScarpc in die Schelde fället, ist der Krone Frankreich in demU- trechtischenFrieden 1715. undindemBadi scheu Frieden > 7 >». überlassen worden. AloieiiMe, rtania, große und volkreiche «Lnavt inOber-Perche, nebst einer Baillage. Hloruiln, , kleine Stadt UNd Schloß nebst einer Büillage, und dem Titel einer Grafschaft in der Normandie. Llottais, Stadt in der Landschaft Laume« iina, im Hcrzogchum Mavland, am Flusse Gogn», dem Könige von Sardinien ge, hörig. ^ dlort--ss-z« 5 , also nennen die Französin diejenigen Soldaten, welche keine Dienste wehr rhun, und doch den Sold empfangen, vüonicr, ist eine runde, platte und weite Mütze von schwarjen Sammet, oben mit einer breiten goldenen Galone verbrämet, «elche der kräftstem ö IVIvnier, bas ist, der Präsident des Parlaments zu Paris, traget. Hingegen hat der Oberpräsident ein Mortler mit 2. güldenen Galonen, eine oben, und die andere unten. In den grossin Audienzen äe Is Lranäs Lkamdre, welche den Montag, Dienstag und Donnerstag des Morgen» gehalten werden, erscheinen die Präsidenten dieser Kammer mit einem rochen und gefütterten Rock, haben ihre Mottier in der Hand, und ein vier, «ckigl Bonnet auf dem Haupte, wie die üdriaen Parlamentsglieder. Es sind 8 . Präsidenten im Parlamente zu Paris, so dieses Morticr tragen dürfen-, und daher kräüäolitL au lVloitier heissen. Römer, siehe kort sortier. Roirier, suche Mörser. Römern, siehe Brisach- '6 eine Schrift, wodurch eine veriohrne schriftlicheObliaa« t.on oder «..ders Doeumenl ungültige, machet, und gleichsam gelobtet wird. ^ Mortincrven, heisset eigentlich tödteir. Hernach einem allerhand Uebel und Verdruß anthun. Eine Sache mo.tistci. een, heisset, dieselbe gänzlich abthun. Also morciftcirten die Holländer , 6 »e. die Stat-Halterschaft, so die Prinzen von Oranien vorher gehabt harten. lVwme.IVIeilue, öskkllüau-v, der Schelfisch, ist eine Art von Srocknsch, ungesihr eines Fujses lang, oder etwas darüber. Er wird aus der grossen Bank bep Terreneuve gesanaen, welche danneni-ero !s x-reock bancsismorue!heisset. DieZeicderaros- sin Fischerey ist im September unöOcto- der, und geschiehct selbiges mir Angeln. Siehe Slocksischfang. lVlorvan, kl. Französische Landschaft in Burgund, nicht weit von Amun. Norvi-clio, IVlurviüäro, Fluß im Königreiche Valencia, weicher sich in den Golf» von Valencia ergeußt. Norvleäro, siehe Ruivie-lro. Mon-ma, Stadt mRußi-mo, daben sich die Morduanische Tarram, aiisü'.iiek. Morung, kl. Stadt, Schuss und Amt im Brandenburgischen Preuffcn, in der Land- scha,r Hockerland. lVIviLilln, kl. artige Stadt im Königreiche Navarra, am Flusse Arragon. lVlolichlc, kl. Stadt in Rußland, imMoscs- wischen Gouvernement. MolsmbiguL, Königreich in Afrika, welches ein Tbeil von der Küste vonSanquebar ist. Der Köiil- undeinTheil seiner Uiiterlhanciistnd Ma- homecaner, die übrigen aber Heiden. Die Stadt Mvsambique liegt auf einer kleinen Insel, und gehöret den Portugiesin, welche, wann sie das Dvraebürge guter Hos- nuug zurück gelegec haben, und nach Indien gehen wollen, alihier in dem Hasen ausruhen, und viel Gold, Silber, Ambra, Helfendem und Ebenholz aus diesem Königreiche führen. Es ist auch in dieier Sradt em königliches Spital, darinnen alle in Indien erkrankte Portugiese» verpfleget werden. Der Statthalter daselbst stehet unter dem Mcekönig von Goa, und da den Portugiese» an Erhaltung dieses Platzes ungemein viel gelegen ist- so befindet sich allda jederzeit eine starke Besatzung. ^ ^ Mosbach, kl. Stadt und Amt am Neckar, in der Unterpfalz, dem Chursursten zu Pfalz gehörig. Mosbach, Stadt in der Unterholz, an der Haart. Mosburg, Stadt in Untcrkayer», im Rentamce Landshut, an der Iler, a-lwo eine Brücke hinüber gehet. Sre siegt 7. Meilen von München. Mos« Mosburg Moschemze Moscowirische Mo ssa fra 715 mssburg, feste» Schloß inÄämthen, ge» höret de» Grafen vs» Kronegg. Msscau, Mu,ca, Nioska, kleine Stadt, Schloß und Herrschast in der Oberlausitz,' dem Gräfliche» Geschlechke von Lallen- berg zugehörig, >ll ein Alaun- Ällhier »st ein Alaun- beräwerk. ^ ^ ^ Moskau, siehe Groß-Rußtand. . Moskau, Moskwa, grosse und volkreiche Scadc'im Rußischen General-Gouverne- wenk gleiches Namens, und vorma.s die Hauptstadt des ganzen Rußischen NE, ülid die Residenzstadt der Nützlichen Monarchen. Sieliegt an dem Fiuffe Moscau, der sich einigeWcrste unter der Stadt in die Oeca ergiesser, und wird i» 4. Kreise em- getheilec, welche mir Mauern und Graben umgeben sind. Der erste wird der Krem- lin genannt, worinn das Residenglchlstz und bas grosse nach heutiger Manier cr- dauece Zeughaus ist. Der zweyte Kreitz heisset Kicaogsrod, oder die Coineslsche Stadt, worinn die Buchdruckers,,, das Münzhaus, die prächtige Aporhecke, und das grosse Kaufhaus. Der dritte Kreitz heissec Lzare« oder Belgorod, und der 4te Semlanoigorcd, worinnen das Odtbrvn- wrinm und die mathematische Schule. Dte deutsche Slobodda ist eine von den Borstädten. Die Stadt ist unordentlich ge- bauet, und bestehet meistenrheils auS gemeinen von 2. bis a- raufend hölzernen Häusern, daher» siezum öscern entsetzliche Keuersbrünste erlitten. Nachdem auch d ie Rußische Monarchen ihre Residenz nach Sk- Petersburg verleget, haben sich die »ornehmsten Herren und Kaufleute ebenfalls dahin begeben müssen, wie sich den» auch die mehreste Haudlmig von hier »ach Petersburg hmgezogen. Indessen bleibet die Stadt Moscau, wegen ihrer angenehmen Lage, ein vorcrefljcher Drc, und ist alles, was man zum Lebensunterhalt nö- thig hat, daselbst sehr wohiseilzu haben. An. 17s;. wurde aiihier eine Universität errichtet, und An. 1762. den a-Oct wurde allda die setzt regierende Monarchin Rußlands gekronek- Mossau !1!o sca,^/2/rr,r, ein Nutz im Her- zsgthum Moscau, welcher vor der Scadc Mosuu vorbey strohmec, und sich bey der Stadt ssolomna in den Fluß Dcca ergeußt. »Iolcksi§!r, kl. Stadt i» Rußland amFluße Moscua, im Msssowischen Gouvernement und zwar in der Provinz Mossau, > 8. deutsche M. von der Scadc Mossau gelegen. «loschee, stehe lViollzuer. Msschel-Landsberg, ein Schloß auf einem hohen Berge, in dem Herzogthum Zweybrucken, i. M.von Meisienheim. Ls ist von den Franzosen demolirec worden, das Scadtgen aber unten im Thai stehet noch, und heisset Dbcr-Moschei. «loichcnize, befestigter Flecken im Hister- reich, an dem Aöriatischeu Meere, den kk. Jesuiten zu St. Veit am Pflaum gehörig, weide diesen Drc durch den Hauptmann zu Kastau, oderCostua, regieren lassen. Moscowinssd-Llrchk, ssRußischeRlrchr. Mose!, ^/s/-ü.?,grosserFiuß inDeucschiand, weicher.,!! dem Vogesischen Gebürge, an den Granzen des Elsasses entspringet, und sich bey Eobienz in den Rhein ergeußt. Moser, siehe Mozyr. Mosis-Grab, ist eine tieffe Kluft auf dem Geburge Neb», unweit Damasso, in Syrien, in Asien, ailwo in einer Höhle An. >6;;. unverhost eine Grabstätte gefunden wurde, mitider Beyschrist: NoLs-rvu» voiniai. Ueber dieses vermeynte Grab zankten sich die Maronicen,Jüden und Jesuiten 10 lange, bis die Türken den Platz gänzlich mir Feisenstücken zusetzen, und den Eingang vermauern lassen. MoskaZ, suche Moscau, in der Dier- Lausitz. Moskestrom, Maistrom, ist ein heftiger Strom,oder Bewegung desWasserö in der Nordsee, au den Küsten Norwegens, unweit Droncheim, im Amte Nordiand,u»d in der Vogtey Loioden gelegen, dicht an der Insel Moskoe, von der er den Namen hat. Es brauset dieser Strom stärker aiS ein Wasserfall, so, daß man sein Geräusche zur Warnung weit hören kan. In jeder sechsten Grunde ist er nur eine Viertelstunde stille, gieich daraus faugker wieder an, sich rund herum zu drehen, und zwar so entsetzlich, daß alles, was er erreichet, mit in den Abgrund folgen muß, worauf die Stücke in etlichen Stunden wieder hervor kommen. Moskwa, suche Moscau. Lllolguse, Moschee, also werden die Kirchen der Mahomecaner genennet, darinnen sie ihr Gebeth und Gottesdienst verrichten. Die Moscheen sind aiiesammc viereckige, von guten Steinen gebauec. Vor der vornehmste» Thüre ist ein viereckigcer und mit weissem Marmor gepflasterter Hof, »ebk niedrigen Galerien, rund herum, deren Gewölbe auf einer marmorsteinernen Säule ruhet; und aiihier waschen sich die Türken, ehe sie in die Moscheen stehen. Inwendig stehet man eine grosse Menge Lampen, Pique» > hoch von der Erde hängen, und um die Moscheen stehen 6. Thür« me, Minaeeten genannt, deren immer einer höher ist, als der andere, und von weichen oben, unter dem Worte Minaret, gedacht worden. Diese, wie auch die Moscheen, sind mit Biey bedecket. Niemand darf in solchen Tempel gehen, er habe denn zuvor die Schuhe ausgezogen, und den Weibspersonen ist der Eingang gänzlu» verwehret; daher» sie sich nur ausserhalb unter dem Schwibbogen aufhaicen. IVloü, siehe örix. Motssckm, Mmsis, geringe Stadt in Neavo« iis, inlans ä'Olrsmo, am Fusse des Ap- rennini- ÄL '"'Lj ?i6 Mossale Mstlau Motsl Msuson penninischen Gebürge». Ihr Bischof gehöret uncer de» Erzbischof zu Skranlo. Küuliale, tl. Stadt auf einem Berge, nebst einem Schlosse, im Herzogthum Parma, an den Florentini. schen Manzen, nicht weit von dem Ursprünge des Flusses Parma. Most, Lidm, wird aus Aepfeln und Birne» verfertiget, und ist in einigen Provinzen Engellands, so wie auch in der Normandie, ein vorzügliches Getränke. Da auch A. >764. von dem Parlement eine besondere Taxe auf dieses Getränke gesetzet worden, so hat vieles in ganz Engeliand grosie und bekannte Bewegungen veranlasset. klolkzsn, iVluss»"Ln, kl. Stadt im Königreich Algier, in Afrika, nebst einem grossen Hasen und festen Schlosse, liegt 1, .M. von Dran, gegen Algier zu, a» der Seeküste. klosiar, Stadt am Flusse Narenca, an den Gränzen der Landschaft Herzegovina, in Dalmatien. Mostrczko, Stadt in der Wovwodschaft Belecz, in Kleinreussen, am kleinen Flusse Rottno, in Polen. rnostoworiczy, ist in Polen ein Beamter, welcher über den Brückenbau bestellet ist. kivli»!, kV-M/, Hauplstadt des türkifchen Gouvernements Mosul in Asien, am Tiger gelegen. Sie hac eine Ciradelle, so am Fluß lieget, crcibc starken Handel, und wird für das alte Ninive gehalten. Von Bagdad ist sie ungefehr 60. deutsche Meilen entfernet. klm, un bon iVlor, heißt bey den Franzosen eine scharfsinnige und geistige Rede, deren artige Expreßion man bewundert, und ist fast so viel, alS bey den Alten ^xoxb- Klar, heisset bey ihnen auch dasjeuige Wort, oder die Parole, so der Aive-Major des Abends vom Commendanten holet, und den übrigen Officiers mittheilet, damit sie einander de» Nacht- bey den Runden erkennen mögen. . klare, ist in Frankreich ein Stück Acker» fast so groß, als in Deutschland ein Morgen. Klocela, siehe Klollaira. More,, Fluß im Unterelsaß, welcher sich bey Druscnheim in den Rath ergeußt. Klarst, Ie klotke, vllotta, eine kl. Stadt M Lothringen, an den Gränzen von Champagne, auf einem steilen Felsen. Sie war ehemal- befestiget. Kloricv. kl. Stadt an der Küste von Guipuscoa, in Biscay«. vloüken, Llmiven, Bewegung-gründe und Ursachen. Klotir, Noukil, Timor, eine von den Müluckt- schen Inseln, bey Asien. Sie ist klein, und gehöret den Holländern, welche da- Fort Nassau darauf gebauet haben. M»tiav, kleiner Fluß in Pomerellen, i« von Breßrei, gegen Osten gelegen, klacol-l, siehe Morula. " > ^ ^cadt an der Küste de- König. reichs Grenada, nebst einem Hasen, «. ! Meuen von Malaga, dlmlorel, Stadt in Eiigelland, in der Grafschaft Lsicester, am Flusse Saar. ^°rrn^Schloß in Italien, in der'Tarviser. Llmr- clisrsncon, kl. Stadt in Dauphine, m der Landschaft Divis. Morier, also heiffen 2. Flecken und Schlösser im llmerelsaß, nemlich das eine Vber- und das andere Untei-morrer. Sie liegen fast 2. M. von einander. IVlmr-L deairer, Vorgebürg« in der Picardie, auf der Küste von Boulonois, 4. Meilen von Calais. lVimul», lVlorolr, kl. Stadt iuNeapvlis, in 'I'-na ä'OcrLmo, welche einen Bischüi hac, der unter daS Lrzbißchum zu Bari gehörig, klorys, grosse und volkreiche Stadt in Sici- lien, bey dem Lsp» kailsiu. Mc>r>a;en, sind in Persien diefeuigen, welche von denDächern der Moscheen ruffen, um das Volk zum Gebeth zu ermahnen. Ihre Worresind: Es ist nur ein einziger GOlt, und Mahomet ist sein Prophet- IVIoucul , wohl gebauece Stadt im Königreiche Mouglbir, in Abyßüiien- lVlouclon, kl. Stadt und Amt im Canron Bern, iin?-i5cl grosser Fluß in Deutschland, weicher im Lrzbißchum Salzburg entsvrjn, gec, und sich an den Ungarischen Granzen in die Drau ergeußt. Mueran, Murau, Stadt und BergschloK inObersteyermark, am FiuK Muer, wel- cher sie in r. Theile rheilet, gegen Salzburg gelegen, gehöret den Fürsten von Schwarzenberg. Hierum siebtes Kröpfhrunnen. Muerzthal, ist einStrich Landes in Sceyer« mark, an dem Fiuß Muerz, oberhalb Drück an der Muer, barinne Kienberg, Mürz und Zuschlag gelegen. Musrins,1 siche Minnrer. Muss!, ist das Oberhaupt der Mahomecam» schcn Religion und des Gesetzes, Micher alle daraus entstandene Fragen und Streitigkeiten erörtert- Der Großsuikan läßt ihm darinne eine vollkommene Gewalt, und widersetzct sich demselben niemals, was er urcheilet, oder ausspricht; vielmehr last er ihn um Rath fragen, wenn er etwas wichtiges vornehmen will, es be, treffe gleich den Krieg »der den Frieden, und solches darum, damit er erfahren möge, ob dasjenige, was er zu thun vor har, im Gesetz erlaubet sey. Zedennoch aber hat der Mufti keine Macht, dergleichen mir Zwang zu fordern, sondern nur in den bürgerlichen, peinlichen und Staatssachen einen Schluß zu fassen. Er gibt jeine Entschlüsse 7i8 Muge Mücheln Mnichen Mühlhausen schluffe schriftlich, indem er seine Urtheile durch die Wörter, Ix oder Nein, oder aus eine andere kurze Weise ausdrücket, welches man P-rls nennet, und schreibt er solches aussPaptrr, ans welchem die Frage enthalten ist, mit wenig Worten, nebst diesem Anhänge: GVrr weiß, was das beste »st. Diesem ausgesprochenen Urtheile giebt der Cadi, oder Richter, welchem es gebracht wird, allemal Beysall, dergestalt, daß wichtige Rechröhändei of- termals in einer einzige» Stunde entschieden werden, ohne daß man appelliren, »der sich der Eßecuclon widersetzen könne. So grossen Respect traget man gegen den M'> sci, vor weichem der Großsultan auf- stcdec, und ihn mitNeigunadesHauptes grusset, wenn er in dasIi. ier eintritt, welches derselbe sonst keinem Minister thut. Der Musci darf sich auch verheyra- then, kleidet sich grün, mit einem grossen Turban von gleicher Farbe; an solennen Lägen aber trägt er ein weilses Kleid, und residirck gewöhnlich zu Constantinopel. Der Großsultan erwählet ihn, und setzet ihn ab» und hat er täglich 2022. Afters an Einkünften, ohne was dieAccidenzien betragen. Es giebt auch noch andereMustl im Türkischen Reiche, welcheaber nicht so grosse Gewalt und Ehre haben. Vor etlichen Jahren ward der Mufti von den re- bellirenden Janitscharen zu Abrianopel massaeriret, welches etwas seltsames ist. Ncuge, k on. stL ein Fort am linken User der Maas, der Stadt Gvrcum gegen über gelegen, an det Provinz Holland. WuMlIv, il Val üe bkugcllo, , ein schönes Gedicchc im Florenti- nischen, am Fluß Steve, in Italien. stluMn,Scadt in Ijrricn, am User des Meeres, nebst einem Schloß und Hasen, den Venetianern gehörig; 2. M. davon liegt noch eine, so lVluMa vccckl» genennel wird. Muglitz, Stadt in Mahren, vlugroii, Stadt in Gaseogne, in Frankreich. dllukLlbbe^iÜLlci, Ist der Dberste unter den Kammerräthen des Großsulcanö- «luliavllrs, kl. Stadt i» Egypten, inAftlka, am Nilstuß, ro. M. von Cairo. . ^ vluklazi und Lerli, sind'in der Turkey der Beglerbegs Knechte. Die Muhlagt sind gute Reuter, und wissen mit dem Oerlä, oder Wurspseil, sehr wohl umzugehen. Muhr, siehe Muer. . . , Königreich und Stadt in Nieder«- thiopien, in Afrika, dessen Einwohner Götzendiener, und sehr wild sind- Es liegt zwischen denKönigreichenBiasara, Gadon, Macco, Giringbonba und Medra. Mücheln, kl. Städtgen in Thüringen, 2. M. von Deiffensels, anitzo Chursachlen gehörig. Zwilchen hierund Roßbach schlug der König von Preussen A. > 75 ^ den z.Nov. Li« «omblnirce Reichs« und Franz. Armee. LWiekoi». Stadt. ,n der Provinz Suchueu, in Ehuia, in Allen, weiche schone Hämer, und andere Sradte unter sich hac ^ ' Mückenberg, Srädtlein, >.M. von Or. .chen^ränM!'^'" d-u OberiauW. rnückenberg, ein alter Vergort, im Leut« merltzerkreise, in Böhmen, nicht weitvon Graupen. Nuiä-ii. suche lVluyclon. rnügelii, kl. Stadt und Schloß in Meissen, an der Conilzbach, ,.M. von Mühlbach, Städtgen in Niederschlesien, im Schwibuserkreise. Mühlbach,i siehe Ntylbach. Mühlberg, Flecken und Amt ln Thüringen, zwischen Gocha und Arnstadt, M. von Eriurt, dem Chur,ürsten zu Maynz gehörig. Gleich dabey stehet man noch auscinem Berge Ruder« von dem ehemals berühmten Schlosse Mühlberg, darauf die alten Grafen von Mühlberg resioirec haben. Mühlberg, kl. Scadr und Amt an der Elbe, im Meißnischen Kreise, ;.M. von Grossenhayn. Uuweir.von diesem Drie wurde Chur,ürst Zodani, Friüerich zu Sachsen A. 1,47. von Kaiser Carl V. gefangen. Von dem > 7;c>. dabey gehaltenen Sächsischen Campcinenl siehe Zeübay». kNü!>lberg, kl- Stadt in NicSerbaden, unweit Durlach. Mühldorf, Lrzlu'schöfl.Salzburgische Stadt in Nlederbayern gelegen, am Inn. An. rzrz. wurde hier Frieöerich, der Schöne, aus Desterreich, von Ludwig aus Bayer» geschlagen, und gefangen. Hier werden die Bayerischen Kreiß-Eonvenke gehalten, wenn Salzburg OüSwi sg-i» ist. Mütusuhrt, stehe Niitleis.ihrt. Üiiihibausen, , grosse und frcye Reichsstadt an der Unstrut, in Thüringen, Luchcriicher Reiigivn, 6 . M- von Erfurt. Sie liegt ui einer lustigen und fruchtbaren Gegend, har 4 grosse Vorstädte, und ein Gedieihe, 2 M. groß, unter sich. Sie wird in die Ober- und Unterstadt eingctheilet, und ist nach Erfurt die größte Stadt in Thüringen. 3 " der Stadcu-Vorstadten sind aus di 2,.Mühlen, daher sie auch de» Namen habe» loll. Der Rath daselbst bestehet ausi-r«. Perlo- nen, welche in z.Theile eingeiheikt und, so, daß alle Jahre , 6 . Personen ans Regimentkommen. Den lo.Marc. >72?. er- öfnete allhicr der Kaiserl. Reichshoftach, Freyherr von Äurzrock, seine obhabende Eommlßion : die Beschwerten der Bürgerschaft wider den Rarh oaiclbst anzuho- ren, und solche gebührend abzulhun. Sie endigte sich A. < 7 Z;> und nachdem die Irrungen zwischen dem Rath und der Bürgerschaft völlig abgechan waren, wurden auch die Eommißions-Truppen abgefuhret. Mühlhausen, Stadt imSuiiögauau^lier h. ES Äs Xi, U f W ! » d ,Ä> !)N l:I ^x, «a dv. «l» KSt ll. L A- I«n W Ali^ Mär -K» «»L. W' E. Ec -4 Mühlhausen Müm pelgard so der Fluß 3 » machet, steyetMit dm murmirreii Cantons in der schweitz, Lemch mir Aürch und Bern seit -53Z. m BtUtde, und ist einer von den zuge- Midien Omer». Sie war ionst eine fteye Reichsstadt, und liegt z. Meilen von mdMä"sen, kl. Stadt, nahe dev dem sslußDobn, im Hockerlande, rm Bran- denburgischen Prcussen. einem herrliche» Prämonstratenserkloster, im Bechitterkreile^i^Bvhmeli «WlS.'. SULNAm'«S H..zoq!>mm B..g, wo der Scronderbach unterhalb Coln m den Rh-i» fällt. Die Protestanten aus Ldln habe» allhier ihren öffentlichen Got- NUchlingen, Schloß und Amt der Graf» schaff Barbp» dem Fürst!. Hause von An- haffzerdst gehörig. Mühleosa, kl. Stadt am Wasser Schiebe, in der Micreimark Brandenburg, in dein Letustschen Kreise, allwo die Herren und Grafen von Schulenburq ein Majorat ge- ftistcl; ingleichen rst hier von Edur,ürst Frieorich Wilhelm dem Grossen -süo. der «rolse Canal von z. M. lang, vermittelst «.Schleusten, angeleget, und 1669. zur .Vollkommenheit gebracht worden, wodurch nicht allein die Oder mit der Spree verbunden, sonder» auch viele andere Ströh- me, ja so gar die Ost- und Nordsee mit einander vereinbarer worden, daß man nuiimehro von Hamburg zu Schisse kommen, und die Maaren hin und her bringen kan. Michltruf, Mühldorf, kl. Stadt im Vogtland«, 2. M. von Plauen, den Freyherren von Babenhausen gehörig. Müllenbach, Mullenbach, 3LstL-3?.ol,ss, K-b-A-, tl. Siadt am Fluß Müll, in Siebenbürgen, wird von Deutschen bewohnet, Hai guten Weinwachs, und ist die sechste Sächsische Stadt. Müllenbeck, Schloß und Amt tu derMit- telmark Brandenburg. Müllcndonck, ftcye Reichsherrschaft im Cvlmsche», unweit Neuß. Sie gehörete ehemals dem Herzoge von Croy-Müllen- donck, der i» dem Entsatz bey Narva von den Schweden gefangen ward, und hernach zu Stockholm gestorben ist; er hatte sie «der schon vorher an das Grass. Hauß Berlepsch verkaussec. lNülmecke, Muimke, schönes Vorwerk in dem Fürstemhum Halberstadl, unter das Domcapitel-AmtZllly gehörig, allwo guter Brenhau getrauet wirb, zwischen Osterwick und Derenburg. Niülffadk, siche Milstadr. Miimpelgard, <7smit-rt«i Um Mümpelgard Münch 7k9 gefürstete Grasschast zwischen der krimcks-conits, Lothringen, Sundgau und dem Elsaß, welche anjetzo dem Herzog!. Hause Würkemberg-Scutgard zuge« Hörer, und ehemals von eigenen Herzogen aus diesem Hause, als eine Apanage besessen wurde. Die Einwohner sind der Lutherischen Religion zugeiha»: ,cdoch ist die Catholische Religion euch au einigen Orten durch die Französische Gewalt ein» gesühret worden. Herzog Georg von Wür- temberg-Mnmpelgard wurde Änno >684. von Frankreich verjaget, weil er sich wei- gerte, biejer Krone zu huldigen, wurde auch erst An. ,«97. durch den Rvßwicker« Frieden wieder eingesetzek. Ais der letzte Herzog von dieser Linie, Leopold Eberhard, am -4. Merz > 72z. verstarb, wollen zwar dessen von seinen drey Gemahliniun, ungleichen Standes, iiemlich der Gräfin von Sponeck, und denen deydenFrevinnen von l'Ltxsisncv, erzeugte Kinder, und sonderlich der älteste Sohn, Georg Leopold, sich sowohl der Succeßisti, als des Fürstlichen Titels anmaffen; allein von dem ReichS- hosrarhe zu Wien ist ihnen dieses alles abgesprochen, und untersaget, hingegen der Herzog zu Würtemberg-Stutgard sür den rechtmäßigen Nachfolger erkannt, auch tiilvo fsurs l'-irli, sonderüch der Fütstl. Julian- und Oelsischen Linie, in Besitz gesetzek worden. AN.17Z4. besetzten die Franzosen «bermais das ganze Mümpei« gardische, und sequestrirten s- Aemcer, weiche aber so, wie das ganze Land, An. -73p. dem Herzoge von Würtemberg wieder eingeräumec wurden. Mümprigard, lVlonboillLrll, Haupt- und Residenzstadt >11 der gefürsteten Grafschaft Mümpelgard, liegt am Fluß Manie, wo derselbe in de» Fluß Doup fällt, und hat ein schönes Fürstl. Schloß. Sie wird in die alte und neue Stadt getheiiet, und hat eine zerstöbt» Cicadelle aus einem Felsen. Münch, lVloine, oder Keli- xicux, also nennet man diejenigen, welche sich in Klöster begeben, und ausser der Ehe unter einem gewissen Orden sichen. Zur Orient folgen sie hauptsächlich der Regel des Heil-Bastln, und in Occid.nl haben . sich die Benediktiner vor andern ausgebrei- ter, und in verschiedene Orden, nemlich Cistercienser, Earlhäuser, Canialduleiiser, u. d. m- zertheilet. Don den so genannten Bettelmünchen hat man auch 4. Orden : nemlich die Dominicaner, Carme- iiter, Berfüsser, oder Francstcancr, und die Augustiner, und unter Sie neuern Orden kan man die Jesuiten zehien. Nach der Reformatio» sind in den Ländern, w» man die Lutherische oder Resormirte Religion angenommen, die Münche gar abae- lchaffec, uno die Einkünfte der Klöster meiileukheiis zu Ausrichtung der Schulen und 72v Münchberg München München- Münden und Unterhaltung der Armen angcwendek worden. Münckberg, kl wohl gebeuete Stadt im Lebuserkreise, in der Micreiwark Brandenburg, wo viele vornehme Französische von Adel und AlsnuLceuiiM sich nieder- gelssse». Mimchk-Nienburg, kl. Stadt und Schloß an der Saale, dem Fürstl. Hause Anhalt» Cölhen» gehörig. München, Jägerhaus in Thüringen, nicht weit von Tannrode, dem Herzoge-u Weimar gehörig. München, die Hauptstadt in Bayern, und Chursürstl. Residenz, zur Linken der Jser, von welcher ein Arm durch die Stadt lauf» fec, i s. M. von Regensburg undv- M. von Augsburg, auf einer sehr schönen und geraumen Ebene gelegen- Sie ist mit Mauern, Thürmen. Wassergräben und einem Wall, der mit vielen Bastions flan- quiret ist, umgeben, ziemlich groß, volkreich, und vortreflich qebauet, so, daß man sie für eine der schönsten Städte in Deutschland und Europa halte» kann. Die Gaffen sind mehrentheiis gerade, breit und wohl gepflastert, und werden des Nachts durch Laternen erleuchtet. Das Chur» fürstl. Rcsidenzschloß ist vortreflich. Die so genannte alte Burg aber ist zwar von keinem sonderlichen Pracht, doch «der deswegen merkwürdig, weil Kaiser Ludwig IV. ehedessen darauf resibirer- Die darin» beinidlicheBibliocheck undKunstkam- »ner sollen im Spanischen Erucceßions- Kriege ihr Schätzdarestes eiugebüsset haben. A. > 72p- erlitte das Schloß und sonderlich die Schatzkammer grossen Brandschaden, und An. »750. brannce ein ganzer Flügel nieder, der aber auss schönste wieder aufgosühret worden. Hinter dem Schlosse gegen Morgen stehen die ansehnlichen Chursürstl. Zeughäuser, und gegen Mitternacht befindet sich der grosse Hos- und Lustgarten, nebst dem Thurnierhauß. Unter den Kirchen ist die Pfarrkirche mit ihrem Collegiatstisce die vornehmste, in welcher da- prächtige Grabmahl des vor- gedachten Kaisers zu sehen. Unterden vielen Klöstern verdienen das Jesiiitercolle- aium und das unvergletchlichcTheatiner- rloster gesehen zu werden. Die Pt. Elisabethen» und St. Josephs-Spitaler, die so genannten Regelhäuser und das Bru» derhauß verdienen gleichfalls einige Attention. DaS Landschastihauß, Rachhauß, die Schrannen, das Kabriquenhauß, das Öpernhauß und Chursürstl. weisse Brauhaus fallen sowohl, als die viele übrige Palläste, womit die Stadt «ngesullec ist, sehr gut in die Augen. Uebriaens sind all- hier alle vornehme Churfurstl. Collegia, als der geheime Rath, der Kriegsrach, die Hofkammer, der Hoftach, die Landesregierung Mnchen, und ander«. Di« Stadt hat jahrl. -. wichtige Jahrmärkte, auf Jakob« und Neujahr, w-lche Dulten geneiinct werden. Bey dem zwischen -Oester: eich und Bayern entstandenen Kriege wurde diese Stadt »74a. von er» stern besetzt, und allda > 74z. eine Inte» rims-Administration angelegt. An >7 0. wurde allda eine Chursürstl. Akademie der Wissenschaften errichtet, welche die A:s» nähme der nützlichsten Wissenschaften und freyen Künsten, wie auch die Beschicht, Bayer, s zur Absicht hat. Von des jetzt re. gierenden Churjücsten Durch!, s. B >yern. München-Bcrensbof, ki. Stadt in der Zeitzischen Landesporlion, im Vogklande, nicht weit von G ra, stehet nunmehr», nach Abstrbcn d>s Herzogs von Zeitz, un» ter Chursächsischec Hoheit, und gehöret den adelichen Familien von Leubnitz. Münchendorf, prächtiges Frauenkloster und Abtey, Clarisserordens, in Obercrain, 2. M. von Laudach. Münchengrar;, siehe slrsstiüls. Münchenstein, Schloß i» der schweitz, dem , Cantün Bern qehorig. Münchselden, Churpiälzisches Schloß und Städtge», z. Stunden »0» Landau, so »7>5. im Merz von denen Frenzoien mir Accord erobert wurde. Es liegt über der Queich, undgiebtder Kon g in Frankreich vor, daß ihm die Souverainirak über die Lande des Queichs zust he. Münchhausen, Nlüner feloen, altes adel. und Freyherri.Ge'chlechre im Sächsischen, Magdeburg- Braunschweig- Haiberstädt« uiid Schaumburgischen, wie auch Hollän» dischen Geldern. Welches sich in die Leitz- kau- Lind- Wegeleb- Oidenborp- und Ou« demohlischen Linien ausgebreitet. Müncdroden, ein Pramonstratenserkloster in der Grafschaft Weissenhorn, in Schwaben, dessen Abt ein nnmitteibarer Stand des Reichs ist- Münchroden, Nlünchroe-e, uraltes Kloster und Amt im Fürstenrhum Coburg, zwischen Neustadt a» der Heyde und Co» bürg, anjetzo Sachsen-Saalfeld gehörig. Münchroden, oder Monchsrotben, ein Fürstl. -Oettingischer Marktflecken und Dberamt, welches aus einer Benedicti»«r° Probstey entstanden ist. Die Pfarrkirche ist Evangelisch. Es liegt »>M. von Dun» kelspiel. ^ Münchsberg, Stadt und Schloß rm Bay» reurhischen, a.M-von der Cotaer yofi Münchsmünster, eine Residenz oder derer Jesuiten zu Ingolstadt, so vor diefem ein Benedictinerkloster gewesen. Liegt m Oberbavern,R. München, miweitderDo» nan, zwischen Dodburg und Neustädtei. Münchsteinach, vormals ei» Kloster, ailjetz» ein Marggräfl. Bayremhüche» Amt, >.M. von Neustadt an der Allst» welches viele Jahre an Wür,dura versetzt g-En. Münden, Scadt nebst einem alten Schloß Äi 8 Münder Münster Münster Münnenberg 72 r >jlll «M ^ W j«, M stiii« ,Bs i>. Aiil M' Ad* ssl« »E H E s an de» Nieder- HeßischenEranzm, imFur- stenihu!» Lalemberg,ander Fulda,diesich hin mit der Werra vereiniget und hernach die Weser genennst wird- sie ist ihrerLa- «.> wegen sehr bcgue.n, und hatdieStap- xelgerechligkeic. VonCasselilegrsiea. u. von Göktiuge» z. M.sie gehört demChur- hause a-aniiovMUiiS ist in demA. 17 j 6 .eiik- standenenKriege verschiedenemahl von den Franzosen besetzt,und erst A. >?". imAu- auftMN ihnen geräumet worden. Mmvev, kleine und alte Stadt am sluß Hameln, im Fürstemhiim Calemberg, 2 . Keilen von Hameln, zwischen den B.rgen Sonneinhal, Osterberg und Diester, hat ein Niiindunrz, die Kehle eines Stückes, Geschützes : nemlichdasRohrinnwendig>nuß ein gut Theil weiter seyn, als die Dicke der Kugel. Die ganze Dicke Heister dieMun- dnng: wenn aber die Dicke der Kugel von der Wette der Mündung abgezogen wird, heisset der Ueberrest der Spielraum. Mmmecstadk, Mrnnerstadk, Murstadt, Marktflecken,« Schloß und Amt im Biß- thum Wurzdurg, in Franken, am Fluß Lauer, 2. Stunden overhaid Neustadt, an den, Saal-Kiuß. Ls ist daselbst ein schone» Haus des deutschen Ritterordens, und wohlgebautes Angustinerkloster. Münsingen, kleine Stadt, nebst einem Schioy im Herzoglhum Würtemdcrg, 2. Meilen oberhalbUrach, aus der Alb. Münster,heisset eigentlich eine Hauptkirche. Münster, .^/on.-r/ke,ien/i,, Big.hum in demWcstvha'lischeKreise, weiches gegen Süden an die ErasschascMark und das Herzoglhum Lieve, gegen Westen an die Grafschaft Zütphen und Bemhcim, wie auch an Oder-Issel und Groningen, gegen Norden an Ost-Frießiand und Oldenburg, und gegen Osten an die Gras- schaitenDiepholt,Ravensberg,Tecklenburg und Lippe, uiid an d«S Fiirstenrhum Minden glanzet. Die Ems ryellei cs in das vdrr- und Nieder- Histrttui!!, ist eines der größten und reichest«!, Stifter in »enischiand, ihr BnchosgehLret uncerchie RelchSiitnide, führet nebst dem Herzog von Jülich das vir-Ltorium im Westphailschen K>ene, und hat Sitz und Stimm ansdem s.e,ch»cage. Die (.oriomci müssen von a>- keinadeiichenBeichlechke seyn,und -.Jahr, «- Wochen an, einer Universität in Frankreich oder Italien. studirel haben. Seil veiniAn. ,761. den s. Fedr. erfolgten Ab- stcrsen Sr. Lhursürsti. Durch!. vonCölin, vlemen» Augusts, als welcher zugleich Bi- Kofvon Munster war, biieb die Blschdst. Wurde w-gen den sorrdanreuden Kriegs- Rubeln ni Westphalen unbesetzt, endlich «üereriülgcede» rs.Sepc. >?äz. ojeWabl welche ausüe.Lhursürsti.Giiaden de„Hrn. Lr,dncho,v^, Coim, Mari'n!U°n.Fried- rich, Grasen von Kvnigseck -usyel. Münster, Hauptstadt in vorher gemeldtem Biätbuiü, liegt am Fluß Aa, nicht weit von seinem Einfluß in die Ems, und ist eine grosse regulaire Festung, nebst einer von der Stadt abgesonderten Citadelle, die Brille, sonst aber Sr. Pau- lusberggeuamic, welche«.>«äi. von dem damaligen Bischof erbauet worden. Sie liegt i s. Meilen von Cassel, und ist die or« deutliche Residenz des Bischofs. In dieser Sradt hat der Bischof das /us älistnsgii. vermöge dessen er aller Fremden Erbschaft, lo daselbst sterben, und keine Kinder Hincer sich lassen, an sich ziehen kan; und aufdem Nacyhaiise allhier ist A. 164s. derWe!t-de. kannte Weftphälische Friede zwischen dem Römischen Kaiser und Frankreich geschiosi- senworden. IndemA. >7z6.ausgebroche- ne» Kriege in Deutschland ist sie, und zwar vvruemlich A. 17jy. sowol von den Franzosen, als Hannoveranern belagert worden. Münster',ein schönes Stift im Argsw, in der Schweitz,dem Canton Luecr» gehörig. Münster lmGr'egorienrh.aI,^on^/ttt-m» , in ^alle Ore^o, i.,n-r, Stadt am Fttlß Flach, in Ober-Elsaß, Metten von Colmar , deren Abt ehemals ein Reichssranh war, anjetzo aber unter der Krone Frankreich stehet. Münster nnMezwnfeld,kleine Stadt, Stift und Amt, eine Stunde von der Mosel, im ErMste Trier. Münster-berg,Fürstenthum rnOber-Schlesien, an den Böhmischen Gränzen, zwischen den Fürstenchümem Neisse, Brieg/ und Schweidnitz, dem Fürsten von Allersberg gehörig. Die.Hauptstadt Münster« beug liegt an derQueile des FiussesOiaw, s. M.von Breßiau. Münsterbilsen, siebe Bilsen. lllünsterdorf, Kirchdorf und adelichcS Guth in Scormarn, an der S öre, nass beyJtzeboc. DerMüiisterSorsischeListrict har eines von den fteyen Unter-OanttstorüL des Landes, weiches anjetzo zu Krempe in des Probst» Hause qehatten wird. Münstev-'estssel, st,»r i,i LrEsni-»» kleine Stadt am Fiuß Erst, in öerLifsel» zum Herzogthum Mich geho: lg. Miinsterrkal,ein gewisser Distritt iMrau» bündten, z. Meile» laug, in welchem unter ander» die berühmte adeliche Nonnen» Adcey, Benediktiner-Ordens, Mü-stec lieget, davon Vas ganze Thal den Nähme» hat. Münstcrrl,al, kleineStadt in der Schweiz bei» Bischof vo» Basel gehörig, >i-bet aber unter dem Schutz des Caiitons Bern. Münizb ch, kieiiwr Fluß in Meissen,unweit Freyburg. Münyenber«s, kleine Stadt, altes schloß und Herrschaft in der Wetter au, . Stunde von Butzbach, welches die Grafen von Hanau, SoimS Uiid Swllserg gemeiitichaft- Si tich 72 L Mttnzfuß Mulec Mullah Mungalcn lich besitzen, und A. i?:;. grossen Brandschaden erlitten hat. Münzfuß, heisset in Deutschland die Einrichtung oder Feststellung des innerliche» Werthtz, oder Gehalts, nach welchem die Gold-und Silber-Münzen im Reiche sollen ausgcmünzet werden. SieheReichs- fuß- Mvnz-Dhmen, nennet man in etlichen Aeichö - Münzstädten gewisse Bediente, welche insonderheit mit Abwartung, Beschickung und Ausprägung der Geldsorten zu thun haben. Münz - probationsteige im Römischen Reick«,werden entweder von allen Kreisen insgesammtgeoalteii, oder von einem Dreifr allein, oder von zwep oder drehen zusammen anqestellet, um den im Müstz- wesen eingeschlichenen Gebrechen abzu- helsen. Insonderheit haben einige nahe gelegene und mit einander correspondiren- de Kreise die Aussicht über daSMünzrcgale und dessen Ucbung. Siehe Lorrespon- dioend« Lreise. Müvz-'LVarbei», ist ein Münzbedienter, welcher die geprägte Münze probiret, ob sie «uchnach dem vorgeschriebenen Befehl der LandeSobrigkeic anSchroc und Korn richtig sey. Murin, See im Herzogthum Mecklenburg. Mürzsiadr, siehe Miinnerssadr. Mürzzuschlag, s. Nlörzzuschlag. Muk, eine kleine Insel uiiterbeii Westernes bey Schottland, zwischen den Inseln Skie und Mul. Mul, eine von denen Inseln WesterneS, aus der Westküste von Schottland, in Argi- leShirc, so 24. Lttglische Meilen lang und breit. Sie hat z. Castelle, und einige bb- qucmc Ankerplätze, sonst aber überall nicht mehr als z-Kirchspielskircheii. Mllmen, siehe Niurlarcn. Niulau, kleine Stadt im Bogtlande, r.M- von Plauen, in dasigcS Amr gehörig. Muldau, grosser Fluß in Böhmen , welcher an den Destcrreichischen Gränzcn entspringet, bey Prag vorbei) Hiesset, und sich bey Mclnick in die Elbe er- geußt. Mulde, cK sind 2. Flüsse diese» Namensin Meissen, einer kommt bey Zwickau herunter, und Heist die Schneebergische Mulde, Verändere Heist die Frevbergische Mulde. Beyde gehen unterhalb Cvlditz zusammen, und von da nennet man diesen vereinigten Strom sowohl die Milde, als Mulda, bis sich endlich derselbe zwischen Dessau und Zerbst in die Eibe ergeußt.i Issule ok Lallovay, Dorgebürge in der Schottla'iwischeiiProvinz Galloway, so in das Zrrländische Meer gehet. Lluleäir, kleine Stadt aus »er westlichenIn- selM, bey Schottlands »lulsr. eine Art Porcugiculcher Schiffe von IVIuIl-iii, i«ehe Mul ni. lVkulmn, Königreich im Reiche des Moguls, i»Asien, dessenHanpr,ladt,Mulcan,eine grosse Handelsstadt ist, und am linken User des Indus lieget. ttlulriplieioe,!,vermehren, vergrbffern, vielfältig machen; daher Mulc,jst,cativ,>, sie Lermehrung, Bergrosserung, Lieliättig, machring. dkulvis, grosser Fluß im Königreich Fez, in Afrika, welcher im Berge Atlas entsprm, get, und sich in das Mittelländische Meer ergeust. Mumie», sind balsamirtc Lodtenkvrpcr, welche nicht weit von Cairo aus Egypten gebracht w erden. Sie werden in eine gewisse Art Leinwand clngewickctt, welche nicht verweset, und i» den Apothecken z» Arzeneyen gebrauchet.wlrd. Mumme, ist ei» dickes und starres Bier, so zu Braunschwcig gebraust, une weit uns dreiczu Land und Wasser vcrrahren wiro, weil cs die Lugend hak, daß eS sich lange ' Zeit hält. Muimlrst-L k'dlrit, Vorgeburge in der Englischen Provinz Cornwall. Munasichiren, AlrenasschlteN/eiiieSecte unter ocn Mahomecanern, weiche LcrMey- »ung de» Poch',goras folge», und die hl-- tenipizeiMiin glauben, iienillch, daß die Seelen der Verstorbenen i» andere Leiber fahren. Munekholm, siehe Nkonckholm. Mund zuscdiiestcu und ösnk«, ist eine Ce- remonic, welche mir den neuen Cardinä- len vorgenommen wird, und bestehet selbige darinnen, daß der Pavst diesen Cardi- uälen allerhand mündliche Vorstellungen thuc, ohne daß ihnen erlaubt ist, ein einziges Worczu antworten, welches daniian- zeiger, daß sie annoch des Voll Elvi und ,-uNivr beraubet sind. Wenn mi» unter solcher Zeit der Pädstliche Stuhl vacaiit würde, konnten diese licuenCaroniäiezwar iiida 4 Concleve gehen; jedoch keinuc» sie nicht erwählet werden, und dürsten auch ihre Stimme nicht zur Wahl geben. Wenn ihnen aber der Pabst den Mund dstiel, welches dadurch geschiehec, daß er idnen einen Ring an de» Finger stecket, so bekommen sie in dem Augenblick alle Frcyhetten »er Cmdinäie. Munäm, ein Gerichtsbezirk im Ellaß, theils zu Weisscndiirg, rheiis zum Stifte Siraß- burg gehörig. Münderkmgen, etwas befestigte Stadt in Schwaben, a»derDonau, i» Meilen voll Ulm, dem Hause Oesterreich gehörig. Ulundiren, Heist so viel als ins reine bringen, sauber «dlchreiben. „ »Nunnolcn, eine der grosten Nationen in der'Asiacischen Tarcarey. Sie werseii in I die steye und in die »em Chineslichen Rei- Müngre Mu rbach 'Unterworfene Tartarn getheilet, iüd erstrecken sich von dem Gebieche der, ku- kherischen Tartarn Ins «n Daurien - d an die groste Mauer von China. Nordwärts gränzensie an die Rußiiche Partarn ,m- an das Gebieihe voi! ftlintzroi. »lunare, Sradt in China, gend und Lust von dem uberstußrgen Bai» mm aicichiam einbalsamirecist. . heisset ^.Bürger- oder Stadtrechc, We:chb>ld,stüllctl!hr, u. d. m. rttiinlcipaiftädre, sina diejenige, jo keine ft-ye Reichsstädte sind, sondern unter einem andern Reichsstande idchen. Hi rer Schweiß werden diejenigen««-« ai si.ge- neimei, welche zwar einem oder ettimen Cenioiis unterworlen, und deren Hohe erkennen, dabep aber doch ihren mgenen Scadrrath, Maicfitzgerichre,Z»U ».Steuer Mmiickedaiil, siehe Ndsnnickendam. äs Auerrs üLäs bvucks, istderjenigeVorrach a»Pulver, Bleyund Lebensmitteln, welchen man in einer Festung, in einem Schilfe oder Feldlager en- gelchasserbat. rNiii^tus, suche ruongatlch. Ili« „:r, kleinerFlußimHerzogthumCleve. siehe Vkufti. Murbach Muro 7rZ x Castilien in Anda lusien gegen die Portugiesische Grame» kommt. rliuiv.tottz, kleine Insel am Fluß Muer, ohnweit Canischa, in Ungarn. M„rnn, festes Schloß in Ober-Ungarn auf emein hohen Fellen, 6. Pleilen voll Leir- schan, in der GrasschasiKörna. Niueanneniev, sinv Völker, die nicht weit lkluiMo, kleine Scadc nicht weit von Venedig, anfeiner der größten Inseln der Lagune, allwo die berühmten Benecianische» Glasier und Spiegel gemacht werden. Auf dieser Insel haben die ddvstili äl VenaLiu die schönsteil Palläste und «nmuchigsre» Garcen- LIumm, grosse und ziemlich volkreichecStadt in Armenien, in Asien, dlcimvn, Flecken nebst eurem Schlosse in der Portugiesischen Provinz Alentcjo, am Fluß Guadiana, Meilen von Evvra. Niuvat, siehe lNiiere». dstuizt, eine kleine Sradt am Fluß Alagott, in der Landschaft Auvergne, .welche den Titel Vicomrs hat. Uiurau, siebe Nknevcru, «luiLv, siehe!VIuriu>-. Murbnch,>lM-b^cr Limosiu, in Frankreich. Alurct, kleine Stadt in derZraf- schaft Cominges, in Gaftsgne, am Fiust Garoune, «iiwo der Fluß Rheze hinein fallt. Mciv-t, kleiner Fluß in der Erafsihaft Eberltein, im Badischen Gebiech", welcher sich « in den Rhein crqeußt. Usturstk, kleiner Fluß in der Landschaft Tür- gau, in der S.yweitz, welcher nicht weit von Frauenfeid in die Tur fl iesser. Zur linken ist ein kleiner Fluß, so Lützel-rl tucgk gcuennecwird. M,n havd, Würtembergifches Staottein und ehemaliges Benedicrnlerk.oster in Schwaben, zwey Marie!, von Hall uns Schorndorfgelegen. Muri, sehr reiche Benedictinerabken in der Schweitz, inderLautvogtey lersechssreo- cn Aemter, zwischen Meyenberg und ,acl- suiigen. Der Abc daselbst ist ein R. Fürst, und der jetzigeheist Frideiinus Kapp von Rheinfelten, erwählt den -6.M. Nrurlaken, also nennet man die Kinder, welche in Ost- und Westindien von einem Europäer mir einer innländischen Frau ge- zeugec worden sind. M'-rnan, Marktflecken und Pfleggerichte in Ober-Bayern, R.Mnnch-m, nahe am ! Scasselsee, dem Kloster Etthal zugehörig. Limo, kleine Stadt in Basilicata, i„ Neapo- Li r lis, 724 Muros Muserrin sis, nebst einem unter den Erzbischof zu Conza gehörigen Bischof. ^niios, kleine Scadt in Gallicicn, am Lin- ssuß des Flusses Tamara. NU>rr, Fluß imHerzoglhumWürtemberg, der bey Murbach in de» Neckar fallt. H.urra)', N,'sr«.v,.r, Grafschaft in Nord- Schottland, welche gegen Osten an Bans „nd Marr, gegen Süden an Alhe!, gegen Westen a» Lvqnabyr, und «egen Norden an Roß und den Golf» von Murray «ranzet. Man nennet sie ihrer Fruchtbarkeit wegen den Garten von Nord-Schottland. rNurray-Fyrch, suche Fernst, Niurstetten, festes und vortreflich gebaute» Schloß, nebst einer Herrschaft in Untcr- Ocsterreich, im Viertel Ober-Wiener- Wald, zwiichen dem Perschsing und Tuln- Fiuß gelegen, und den Grafen von Alchan gehörig. Murren, lNurat, ^/o-vrtE, kleine Stadt am Murcersee, im k>rü§ äo Vauä, den CanconS Bern und Freyburg gehörig, in der Schweiß. MuiviüUrv.M c-i vleäiii, kleine Stadt SMFlUß Murviedro, so hindurch fieust, im Königreiche Valemia, 4. Spanische Meilen von Valentia. Vor diesem war es ein grosser, reicher und berühmter Ort, Und Sagun- tus genennel, welchen aber Hanilibai zer- Muivwst'Stadc in Languedoc, am Fluß Cau- lazon, goder i.M.vonMontpeilicr. d> 1 ul/. 3 , siehe Myrse. IV1ui,.or, also heissen die Grossen des Landes in der Crimmijche» Tarrarey, ohne deren Vorwissen und Einwilligung der Tanar- C haii inchls wichtiges unternehmen darf. Nlusac-, kleine Siadt in Ungarn, unweit der Elsecke» Brücke. , . ^ IckuiiL, Mulen, waren bey den alten Heyden g. erdichtete Göttinnen, denen sie die Cr- sindung der Künste zugeschrieden. sshre ssiame» sind : Csio, Caliiope, lL'Nlerpe, Melromenc, Terpsichore, Lraio, Poivm- nia, Uranic, Thaiia. Wenn ein Christ in seinen Schriffcen ihrer Namens sich bedienet, so deucec cr dadurch die Gelehrsamkeit an. , Muschel - Landöberg, siehe Mosche-- L..ndöbcrcx. ILIulchis, kleine Stadt undSchlvß in der Insel Degia, aufdeni Veneciai.si.Pleerbuse». Musdorf, Dorf von wenig Häusern im Aisspachischen, i» Franken, hinter dein Ro- thenb,»gischen, «Uwo jährlich ein berühmter Jahrmarkt in der Michaeiiswoche alten Calenders aus einer großen Wiese acht Tage lang gehalten wird- Muselmann, siehe Mululmann. Nulerrin, also nennet man dieienigen Türken, welche keinen GOtt glauben, und sind die meisten unter ihnen die Cadis, rNttsimn Mustern Uid diejenigen, welche in den Arabil sclni Büchern gelehrt sind. NlolLem, Heist eine Studierstube, ingleichen eniMünzcadinck,Rarität- und Aiitiquira« teukaoimer, welche von euriöscii Liebhabern angelegecwvroen. d-lu5'nsr>-, kleiner Strich Landes in der Irr. ländlichen Provinz Mounster, und der westliche Theii der Grafschaft Corcs. lVIu-ililedric^, kleine Stadt in der Provinz vochrana, i,i Suo-Schorslüiw, wo sich der Fluß Eskin den Meerbusen von Fmiycr- genßt. Musquete, ist ein Feuergewehr, dessen Länge vom aussersten Theii bis an die Zündpmn- ne insgemein z. Fuß und 8. Daumen aus« machet. Ihre Kugel soll eine Unze wiegen, u. schieffen sie mit Essccc so. Sinthen weit. M'isquenvee, isreinSolorcezuFuß, weicher eine Musquete führet,wiewohl anjeko auch diejenige»,welche Flinte» trage»,insgemein also genenner werden. In Frankreich nennet man Musquecairs >m besonder» Verstände 2. Compagnien, weiche Musquete» tragen, und welche baid zu Pferde, bald zu Fusse fechten. Ueber beyde ist der König selbst Hanpcmann, und werden die Officier», weiche dasCon>i.n,d» darüber haben, Capttain-Liemenams ge» neuner. Die LenöenCompagnien werden durch dieFarbe ihrer Pferde uncerschiedcii. Dieienigen, welcheSchiNiNiel haben, werden die grauen Mnsquecairs, oder Grand- MnsguelairS, genennet. Die übrigen reiten Rappen,und heissen die schwarzen,oder las peiNL LSusgucrailL. >iuiielboro», kleine Stadt in Süd-Schott, laich, in der Grafschaft Lochiana, am Oolko ctabF-icK, i.M von Edenburg. lVIuilclm, also nennet man in der Türkey den Lieutenant einee Bassa. d/IulNs, Strich Landes i» der Griechischen Provinz Albanien, weiche sich aus die 26. M. längst dem Venccianis. Meerbusen, zwischen den beyden Aorgebürgen, Du» razzo und Pescia, erstrecket. Nuiliä-ur, siehe kluLiclun. Musirhcrl, oder ssiofspeise, das ist, aste Speise und Getränke, so den dreyßigsten Tag nach des Mannes Tode auf i enRitrer- gükern übrig geblieben, und davon derÄde» sichen Witkwe dieHästlegehörct kckuilv i'Lv^ua, kicineStadt in urgund, an der Seine, welche ein Schloß hat, so dem Bsichoffe von Langres zugeböret- IPIuiispks-LuickiL Kiupei, Stadt IN Roma« nie«. Sie hat den Namen von der schönen Brücke, so Mustapha Basch« über die Mariza bauen lassen, und 22,02s. Thlr. gekostet hat. ^ ^ Mustern, durch die Musterung psßiren, heisset diejenige Verrichtung, wenn die Kriegseommissarien und Office rs ihre Regimenter und Compagnien exercireu, zählen und u»ttrjuchen,»b sie csmpiet sind, »der Musierplatz Muxara L 17 uy Nass 725 oder ihnen was an Moniur und Muni- r,on avgeye. Man h. itzt diese» auch, durch die Revue paßiren lassen, und aus dem Rendevouspla» ericheincn.z Nusrcr-.ss.rtz, sieye lliac; ä Musterrolle, Heist da» VerzeichNlß, IN weiches der eommandirende Haupcman» oder Rittnieister die Namen seiner Soldaten, nedst deren Aller und Barer,ande, w,e auch, wenn sie in Dienste genommen worden, durch S-e Mnsterschrciber ord.nUlch verzeichnen i.'>set, um »ach soicherRolle die Soldaten mustern, und den Sold bezah- Musterschl-rr'berssst gleichsam desCapitains Auchhalrer,weicher ein ordenriichBerzelch- n-S oder Rolle absasset, worinne aller DssinereundGemeinenNamen und Geburtsstadt enthalten sind. Er kheilek das vom Capikain empfangene Geld unter die Compagnie auS, führet dcL CapirainSCor- respondenz, und fertiget diePaßeporce und Abschiede auS. MtmiE, kleine Stadt und altes Schloß im ValiUlVlLLLru, in Sicilien, ans dem Berge Melii. Musulinann, Muselmann, heisset so viel als ein eeechtgläuoigcr, und also nennele Mahomec diejenigen, welche ihm anhien- ge»; daher» e- die Mahomeraner annoch für eineLhre achten, diesen Namen zu führen. rllumklnca;, also nennet man diejenigen Spahi, welche vornehmer find, «iS di, andern , und welche dem Groß-Sulkan stets folgen. Wann Ser Groß-Vezicr in den Lwan gehet, so begleiten ihn auch viele Mutasaracas. klmbaek-lSullr, ist am Türkischen Hofe der Dberkncheumeister, der für des Grotz- Snltans Küche Sorge traget, und der iremden Gesandten Tafel beschicket. ein Königreich in Indien, auf der K mie von Coromandel, im Malabarischen Königreiche Cochin, in Asien. Ls hat eine Haupmadc gleiches Namens, weiche ;. M. von Cochin lieget. Mmh.Zertel, ist ein Schein, der einem reheumanne,^nachdem er um dieLehens- r->chung gebührend angesuchet, von der "feilet, und darinne das qcjchehsne Ansuchen bescheiniget wird. ^^'"^-eFestung, siehek--u-str°II-5. -ilimschen, kleineLrtadt und Amt im Meik- ft, ""-Meile vonGriLme mvmol, gegen einander, eins ums andere Llne mutuelle Liebe gegen einander ha-' ken'vLlikben.'^^ ""br "»er ^ Stadt am Golfo von Cartagena, Grenada, p. Spanische M-.--N von Almerta gelegen, in M- -ssuy kleine Stadt in Nord-Schottland, in der Grasjchall Murray, wo der Fluß Fin- darn in die Nordsee fället. kleine Stadt in Süd- Hslland, am Linstusse des Flusses Dechc in ^^.^adcrsee. Sie hak ein schloß, treibt starke Handlung, und liegt 2. M. von Amnerdam. Mutzitz, Sca'dtiein und Schloß in llnter- Eiiag, am Breusch-Fluß, unweit Mols- Heim, ins stijl Scraßvurq gehörig. Muyon, Gratzchaft in Niedersssnqarn, zwischen Österreich, der Donau und der Gralschast saproii, nebst einer Hauptstadt gleiches Namens. lVlurum , mittelmäßig grosse Sradk in der Nützlichen Tartarcy, nebst einer Festung vo.,o)olze. issuW, Fluß im Herzogthum Mav- land, weicher nicht weit von Mayiand ensspringet, und in die Adda fällt. ivlycci-io, „ehe tssicols. dtylldrugll, kleine Stadt iuSüd-Schott- !and, in der Provinz Teviokien, r >. Stunden von Edenburq, gegen Süd-Osten. tssMdi, stehe dlvlorll. Mriau, kleine Stadt im Vogtlands. Mplbach, kleine Stadt in Tyrol, unweit Inspruck, woselbst die besten Panzer verfertiget werden. dl)-loiss, Heist auf Engelländisch soviel, als »lern Here, und wird dieser Titel in be- sonderm Verstände den?airr gegeben; wannenhero nn den Anreden der Parla- mencshäuser die Worte: und Erste! immerfort der ersteTicu und. Die Weibspersonen von diesem Stande werden mit dem Worte üstyU.li, angeredet. Mprse, also nennet man diejenigen Tar- larischen Fürsten, welche Rußland un- cercyan und cribucbar sind. Jnqleichen giebt man den Pe.sranischcn Fürsten diesen Namen. Nyiiv,,ssss,Hfr,war vorAllcrs ei leLandschast in Kieiu-Asien, un > wurde in Groß-und Klein-Mvsia, eingetheilet. Anjetzowird sie nnrer Nacolien begriffen. kssyst.-rium, ein Geheimniß, Las d'e Der- iiniift nicht begreiffen kan. Mysz, Stadt in der Woywodschasc Novo- grodeck, in Deis-Reussen. Myr, kleine Münze in Holland, welche r. leichte Pfennige gilt. , also nennen die Türken ihr Ge» bech, welches sie täglich fünfmal verrichten müssen, nehmlich beym Aufgang der Sonne, zu Mittage, gegen Abend, welche Zeit sie Lazaro nennen, beym Untergang der Sonne, und um 2. Uhr in der Nacht. Ksv 5 , Herrschaft und Stadt in der Irr- ländischen Provinz Leinster, in der Grafschaft Äildare. Zz z Na- 726 Nabasn Nadouessi Nadravia Nahegsw Kubaon, klelurr Fluß lin Pormgiesi chei Eure n^dnr.,, Micher sich in den F.isi Zczere eigenst. Navour. ,e:l:Chur-B.'vrischeseltesSchloß SäoiielunndAmtln derss)der-Ps«lz, aii der Nave,;wl>che>iGchwandorsu.Pjrcimr. N>-oe, ziemlicher Fluß in der Oder-Pfalz, welcher aus den beyöen Flüsse», Wald- Nabe uuc Haid-N ve, crwächlt Lrfrcrer encsprmgc aus dem Flchcclsce, lmBayreu lhj,chen,und nimmt be» demSchloßePürk, in der Landgraf,chafc Leuchteuberg, die Haid-Nabe in sich, und gehet darau unrerPrüfening, eine Stunde von Regen spurg, in die Donau. Nache,j,ist, wenn Diebe, Strassenrarber Zigeuner, Mordbrenner und dergleichen durch öffentlichen Glockenschlag verfolget werden, da «eher Nachbar solche Nachjagd auch von einem Amte und Gerichte ii das andere nutz» verrichten verbunden ist. NaMc», sVnttlle, Rabn, ist ein kleines Fahrzeug, dessen man sich zur llebcrfahrt eines Flusses, oder zur Fncherey gebrauchet. Nach.»? ordnete eines Lreis-Dbersten, siehe Lre'v. kemckiuv-ui, grosse und verwüstete Stadt in Armenien, in Asien, welche ehemals 40020. Häuser gehabt, jedoch sollen jetzo bep -000.wieder aufgebauetsevn. Nachod, Stadt im Königsgrätz r-KreiS, in Böhmen, dem Fürsten von Picolomi- ui gehörig. Plrclü.L, deuxo5,^rxr,/,einederwichtlgsten Inseln des Archipclaqi, welche volkreich und fruchtbar in, absonderlich an Wein, auch bricht man daselbst schönen Marmor. Sie gehöret den Türken, und wird von der Insel Paris durch einen engen Ca- nal abgesondert. Die Hauptstadt Nächst« liegt an der Olt-Seite dieser Jn,el, und dareinen schönen und sichern Hafen. NaN--Steuer, siehe Abzugs-Geld. N ichr-^-nisneii Heist ausdcm Schissdas- sittiqe'Bchaltniß, worinnestchder Com- paß befindet, stehet hinter dem Besaens- Mast unter dem halben Verdeck.. Nackcl, Scadt und Schloß im Furstenthum Oppeln, in L chlencn. ^ ^ wacker, kVac/llv,, Stadt und festes Schloß in Pomerellen, im Pohlnischen Preussen, mitten indem Fluß Notecz. keLster. grosse Stadt IN des grosttzn Msgols Gebicchc, in Asien, an einem Berge, aus dessen obersten Spitze ein Castell liegt, an einem Nüsse, der i» den Ganges fallt. !g >'lm FisiunOl' Dalmatien, in der Graf- scha Zaara, den Venetianern gehör,a. Nadl.sk) - k, Schloß und Herrschaft M Mil. cel'Crai'!, z. Meilen von Laubach, dem Fü sten von Allersberg gehörig. P.u(iou.ss>, ist eine gewisse, Art Volker in Amerika, die ganz >res sind, und teuren ^ Köniz haben. d astravia, siehe Sainland. Nadcnal, kleine Stadt >" der eigentlich sogenannten Schwedischen ProvmzFim,. Mh.er hat vor diesem ein beruhm- chal gehchsem' ''' Euadeu. Nagclst.'dt, Flecken und Auik ohnweit Temistadt, >n Thüringen,«»der Uissirm, zu Thüringen gehörig. ^acldwick, Flecken und Herrschaft in Süd- Hmland, davon luchr weit das schöne Lust- Schloß Honslaerdvck liegr. Nacdelstadr, Markrsteckenin Unter-Bay« reu, zum Rentamt Laudshut gehörig. l> aeiclen, steMvr, kleine befestigte Stadt in.Süd-Holland, nicht weit von der Sudersee, im Goyland, z. Meilen von Amsterdam. Nagaische Tartaen, sind diejenige, so in der grossen und kleinen Naqan wohnen. Zu den ersten wurden die Astrakamsche, Jlfinskische und Baßkirrische Tartar» gerechnet , welche schon lange unter dem Rußlschen Sceptcr gestanden. Die lctz- kern, sozwifcheiidemDnieperund Donetz und am Palus Möocis wohnen, find von den Russen sehr dünne gemacht worden,und zumTheil haben sie sich untcrRus- sischeuSchuß begebe». Sie sind sehr raub- begierig, und die in de» Bergen wohnen, sind die ungeschlachtesten unter allen. Diese ziehe» Hordenweise herum, handeln mit geraubten Menschen und Vieh, welchesie gegen andere Maaren vertauschen. ein guter Hollänöficher Hafen und seine Handelsstadt auf der Malaba- rischeu KüsteCoromaudel, inOst-Judien, 5 . Melle» von Tranguebar. Sie ist der Sitz des Gouverneurs, und hat ein gut Castell. Kchsr,, kleine und alte Stadt ln dem Gebiethe Rivja in Ait-Castilien, am kleinen Flusse Maqarilla. Sie hat den Titel eines Herzogtyums. ssovrmM,,»,, SsNt Bergstadt in der Gespannschaft SLsrKmrr, in Ober-Ungarn. Nagiack, schloß inUngarn, Key Temeswar. Nagold, kleine Stadt, Amt, mid rmiiirtes Bergschlsß, am Flusse Nagold, im Herzogthum Wmcemberg, in Schwaben. . Nagold, Fluß im Schwarzwald, im Wur- tembergischen Gebiethe, se vberhalbPjor« zen in die Cns fällt. Nagold, siehe Nogath. IssLFivner, eine von denen Inseln Westernes, Hey Schottland, unweit der Insel Sexy, welche viel Holz und Caninlchen hac. NiMm, ^scslb^sto-'i!- Fluß in Phönicjen, IN Asien,der ju demBergLibanon entspringet, und sich in das Syrische Meer ergeußk. Naha, kVE, Fluß in der Grasschafc Spon- heim, in der Unter-Pfalz, welcher sich -tt Bingen in den Rhein ergeußt. Nahcgow, ist ein Stuck Landc^in^er Najac Na nur r Nan Nanci 727 Chur-Pfalz, an dem Flusse Nahe, darinnen Ingclyeim lieget. IVSP7, tteine Stadt in Rovcrgiie, am Flusse Ave rsu, allwo viel Wriol gemacht wird. n ar en bey den alten Heyden Nym- psn, »der Göttinnen, welche >re überdas Wasser «ndBrunnengescyc zu seyn glaubten. dtchaw, Stadt in der kleinen Herrschaft Rioja, in Ait-Casttlien, am Flusse Lazieya, nebst dem Titel eines Herzvgihums- dlaick, eine von den Scholtländischen Inseln Wcsternes, bey Schottland, daraus gu e Pferde gefunden werden, siehe Neyla. kleine Insel auf dem Indianischen Meere, bey der Insel Ceylon, den Holländern gehörig. d>Hpi, siehe Lri. K-lm, Flecken in Nord-Schottland, in der Grafschaft Murray, wo sich Ser Fluß Nsirn in den Meerbusen Murray ergeußt. leoi'', siehe düv5. dickka, tdll-doici, ist am Persignischen Hose das Oberhaupt über die Miniaturmahler. Ittakkun, Lrüdt in der Woywodschaft Posen, jn.Groß-Pohlcn. Uakls, Stadt in der Woywodschast Ka- llsch, in Groß'Pohlen. ldalulvan, Xacsiscuan, Stadt in der Provinz Erivan, in Persien. Sie hat einen Armenischen Erzbischof, und wird durch einen Chan regieret. dealin, Stadt in Sikerien, am Flusse Lin. Nalziow, Schloß und Marktfleckcu im Prachenser-Kreise, in Böhmen, allwo man vormals Silber und Gold gegraben. KiinM-',-,, grosse aber schlecht gebauece Stadt an der grossen Tarrarey, am Flusse Sixt, in der Provinz Turchestan, welche von den Cosackeu-Horden bcwoanec wird, und unter RußischemSchutze liehet, leama-iuar, eine Nation unter den Castres in Afrika, »ich: weit von dem csapo cka Komi-: iZss-ranc-, welche weiß sind, aber ihren Kopfgau; schwarz machen. ,iehe Ka-rm». suche Xomui. Insel des Archipelagi auf dem Meere von Candia, welche die Türken denken. Marktflecken in der Provinz Cheshire, in Engelland, sechs Englische ^Meilen von Chester. -ramslau, kleine Stadt nebst /ssren Schloss- am Fluß Welda, '?Z"-c-nchume Breßlan, in Schlesien, 7- Menen von Breßlan. Sie ist nebst ihre« Zugehör ein Königliches Burg-Lehn, oder rbtt.-u'üiu genannt. fVstnrtt, cen/7-, Grafschaft eine unter den -7- Provinzen der welche gegen Norden an Brabant, gegen Welten und anderswo aber an das Stift Lüttich grämet. Sie ist gedurgig, aber sehr fruchtbar. Man findet auch darinnen Eisen, Bley, Steinkohlen »nö Marmor, und hat sie in ihrem Gebiethe g.Srädre,und >8r. Dörfer. Sie gehörte >onst theils der Krone Spanien, thrils der Krone Frankreich, undwurdr vsmHivnig in Frankreich und Philipp V. in Spanien, nebst dem Herzogthume Lnpemburq, demChurfürsteii von Bayern mit aller Souverainitäc a-gelretten, weicher auch den > 7. May A., 71 o. die Huldigung daselbst eingenommen. Allein als er 17-4. im Rastädter mid BaMschen Frieden in >eine Lander und Dignitäten re- stituiret wurde, fiel Namur wieder zurucke, und ward in selbigem Frieden, gleichwie die gesammten Spanischen Nie- Verlande, dem Kayser zugesprschen. Die Hauptstadt Vsteiuiuv, ist eine der wichtigsten Festungen in den Oesterreichischen dkiederlanden, zehen Stunden oberhalb Lüttich, und 4. von Huy gelegen. Sie ist groß, und eine reiche Handelsstadt, auch hat sie eine auf einem Felsen erbanece Cftadelle, in dem Winkel, wo sich die Maas mit derSam- bre vereiniget, also, daß sie am linken Ufer der Maas lieget. Ferner hat sie ein Blßthum, unter den Erzbischof zu Cam- bray gehörig. Die Franzosen eroberten sie A- 1746. nebst dem übrigen Theil der Grafschaft, bey dem Friedensschlüsse 174». aber traten sie solche wieder an das! Erzherzog!. HauS-Oesterreich ab.I r>un, ein Berg in China, um welchen ein ganzer Waid von Nobr herum, darinne ein schönerPallast anfgeöauec ist. kermuz, hübsche Stadt in Ober-Ungarn, an einem Moraste, in einer schonen Ebene, t-M.von Tockai. d-midu, Hauptstadt einer Provinz gleiches Namens, aufderZnsclNiphvn, inIapan. ddLn-Muivg, Stadt in der Provinz Äiangsi, in China, welche von den Tarcarn meistens ruiniretwsrden. Kimono, siehe d>un-;wn. ldlimci, rVurreHttm, Hauptstadt des Hsrzsg- tbums Lothringen, am Flusse Mnrte, 14. Meilen von Straßburq, welche ziemlich groß und wohlgcbauet ist. Sie^wird ein- gecheiiet i» die alte und neue Stadt, und sind die Befestigungswerke dieser letzter» demoliret, der ersten aber ihre stehen,an- noch, und in Veralten Stadt ist das Herzog!. Refldenzschloß nebst dem Arsenal. In der St. Georgenkirche in der Altstadt ist ei» Monument Herzogs Karls des Kuhnen von Burgund zn sehen, welcher-477. in der Schlacht mit den Schweitzern ge^ blieben. Seine Gebeine abersind hernach zu Brügge in Flandern beygeietzet worden. König Sranisiaus von Pohlen stiftete «übler A. '741. eine Akademie der schönen Wissenschaften. Z; 4 Nr»- 723 NsncLerm Nanvang i^aochlan Narema in der Provinz Kiaugsi, Kilicisiii, Stad in Edina. d>"gnä»reIbi,sleheDviechisch-weissi!nburkr. Ksn^un, «.ine «rosse L tadk in der Provinz Äl.ngsi, in Chine, am Flusse Chan». kv-inzrw, Landschast und Stadt «ui der Insel Niphvn, in Japan. KanzaLLciii, grosse Stadt auf der Insel Bongo/ in Japan/»ebss einem schonen Hasen. Sic yac 802. gleiche und zierliche Strassen, >ede -«>. Ellen lang. KanzunNi, grosser Kluß in Asien, in der Halbinsel disseü des Ganges, welcher sich in den Ooliv sii ZcriLAls ergeußt. Kanninx, Stadt in der Provinz Kiangsi, in China, wo die Flüsse Puen und Li zusammen kommen. Namisberg, Nonnsbera, Berg in Tyrs!/ z. Meilen von Trident, io. Meilen lang, und z. breit, hat ;zo. Dörfer, und viele Castelle und Schlösser, darneben ist er mit vielem Erzl und allerhand Lebensmitteln versehen. Kenrsuin, Xanlimg', Ksncbiri, eine von den i r. Provinzen in Cbina, nebst einer grossen Handelsstadt gleiches Namens, iiun- mchro Äiemning genannt, am Flusse Ki- «nq, welche vor die rm die Residenz des Chinesischen Mosers war, der aber nun in Peking Hosba'lt. Von dieser Provinz har der.Meerruseni von Nanquin, oder Gaina, seinen Namen, welchen die Portugiesen Hnleräs sie disngum neunen. Diese Landschasl ist sehr groß, hat zwcy Unter-Könige, und sehr volkreiche Städte. Pmmerre, /V-meiocku- Stadt IN derlrlr sie I rance, zwey Meilen von Paris, an der Seine- kmms5, sVannete/, grosse, volkreiche und i wohl gebaute Handelsstadt an der Loire, > in Ober-Bretagne, die durch ein altes festes Schloß beschützet wird. Sie hat ein Präsidial, eine Universität, welche ,462. gestiftet worden, und ein Bißthum, unter den Erzbischof zu Tours gehörig. Der Fluß Loire nimmt ailhier den Ardre ln sich, und macht einen bequemen Hasen, auch ist dieser Ort wegen des Ediers von Nantes berühmt, welches König Heinrich lV. ,;s 5 . publiciren lassen, und den Reformisten die sreye Religions-Übung darinnen »erstattete, der letzt verstorbene König aber hat es ,685. widerruffen, und die Hugenotten aus fti- nem Lande vertrieben. kknmsisi!. Flecken in der 1 , 1 - si- k^ne-, zwölf Meilen von Paris. kleine Stadt, Schloß und Herrschaft in der Französischen Provinz Prri- gord, an den Gränzenvon Angoumois. dlsm iviek» Stadl in der Land'chaft Chester, iirEng ll-nd, am Flusse Wener, allwo das beste Ssizna Lande anzurressen ist. ke-m VE, grosse Stadt an dem Flusse Juni, in der Provinz Honan, in China, m Allen- l>>Lorn!an, siche ^Iin-riv. k>.Lpkrica, ein See, nahebeyCacanea, in Steiften, ,st bekannt wegen seines Wassers, weiches dermassen stinket, daß es die Lust in derselben Gegend herum vereistet, und denen da herum wohnende»Leuten grossen Schaden an der Gesundheit veruriachet d>'itpo1i, siche d>-spoli5. IVopoli sii ftomsms, /sgiiptstadt inSacania, inMsrea, am Lossüsi, ix'z.-o. ft, weiche aus die Spitze eines Vorgebur- gcs qcbslier iss und einen weilenHasc» hat, dessen Einsahrc so enge ist, daß nur eine Galeere auf einmal aus-j imo cinlaiifen ka», der innere Platz aberfasset eine gan« ze Flotte. Sie ist ziemlich groß, und sehr seile, hat einen Erzbischof, und wird von vielen Gelehrten bewohnet. Die Nenet-a- ner haben diesen Orr i6«6. erobert, und am ip.Ju!. i7>r. wurde derselbe von den Türken,durch Hülse einiger verrätherischen Griechen und Armenier, weggenommen, alle Einwohner bey 40200. M. stark, nebst dem General desKönigrelchsMorca,Bon, und dem Gcncral-LicliienamZanto, ln die Sklaverey gesührct, und durch jdie ganze l Lürkep verlheilec. Kspoli sii dlnlusiis, siehe Nalvsstr. KspoluLLS, suche Lainarin. Knporai, Fluß in der Insel Eandia, derbe» Andropoli ins Meer fällt, d^-lpoul-, ein kleiner Ort am 6olko sii, d>'r- xoul-, in Provence, in Frankreich. Kitpoul-, isi-x» si- lVnpuul-, Dorgebürgein Provence welches sich eine halbe Meile in das Mittelländische Meer erstrecket- lVar^nn, ein Berg aufdem Gebürge Audes, tu Süd-Amerika, zwischen den Provinzen Cusco, Quito, Lima.und Peru, aus welchem viele Flüsse ihren Ursprung nehmen. KorkEst, Sradt in Engeiland, in Pem- brokeehire. diLrhonn-, sVurtzo, befestigte Stadt am Flusse Aude, in Laiiguedöe, welches sehr volkreich ist, und! allwo viel wollene Tücher gemacht werden, zwcy Mellen von der See. Ihr Erzbischof führet den jTilel ei- nes'Primas in Languedoc.! Der Oollö sii. Knrdonn- ist ein Theii vom Qolko si-ftion. Nauden, siehegN-seiden. Ksrsiin, lönrin, kleine Sküdt in Nord- Schottland, an der Külte der Grafschaft Murray, aiMEiuflnsse des Flusses Nanu. Kmsi*, kleine Stadt in Orranko, i» iNcapoiis, nebst dem Titel eines Her- zogtkums, und einem Bischoffe, uncer deir Erzbischof zu Brindisi gehörig. , di'sr-mN) Hurcnrs» ,V-ruo, befestig Stadt IN der Provinz Herzegowina, i» Dalmatien, an ein Adnacischen Meere, denVeuecla» nern gehörig. Sie har einen Biimos, der unter den Erzbischof zu Ragusa gehöret, UNd der Oolko sii keNrcnLS, lieget zwischen denen Küsten^von Tarent« ZTlarvs N'assau 72Y !ill» »B iL Sr>. ck«i «T «« Df) Bü-' »K/ .!t kk^ A -» >E Herzegowina, in dem G-bieche der Republik Ragusa, und der INjel Leilna. K-wms, XMNL», H'-.-o, Fluß in Dalma- lien, welcher auf den Glanzen von Bosnien entspringet/ und sich i" Narenza in pen 6olfo sil dinesnLL ergeußt. Narev/ Stadt i» Dolhynien, wie auch ein K!uß gleiches Namens in Polen. Nttcne»' Naradö, kl. Insel aus dem Fmn» ländischen Meerbusen/ nicht weit von Reval/ und auch dieser Sradc gehörig, k-nm, übel gebaute und schlecht bewohnte Sradk in Smbria, im Kirchenstaat/ am Flusse Nera/ nebst einem Tribunal und Bißchum, unmittelbar unter den Pabst Narr nberg / scheuer anmuthiger Pallast im Bißchum Costn.itz/ am Celier,ee. Navren-Leselischasr, Sab-- wurde in Polen in der Mitte des iz.Seculi von erlichen Magnaten ansge- richte', darunter einer/ Namens Piomka, daS Haupt war/ und von dessen Rittergu ts/ unweit Lublin, die Zunft den Namen bekommen. Sie creirren darinnen/ nach der Art der Polnischen Republik, einen König/ Reichsrach, Kastellane, Krvnjagermeistn, und andere Lssicianren mehr. Wer NUN was Lächerliches an sich hatte, dem schickten sie eine Dotation zu solchem Amte «iS Haus-. z. E- wer gerne von Hunden discu- rirre, den machten sie zum Kronjägermei- ster; wer allzuviel Rodomontaden von seiner Courage machte, der war Kronfeld- herr, u. s. w. ES durste solches Amt niemand recusiren, wenn er die Sachen nicht übel ärger machen, und noch mehr durchgezogen seyn wollte, und wurde in kurzer Zeit die Zunft so stark, daß fast niemand am Äonigl. Ho,e war, der nicht ein Amt darunter hatte. ES war ein Fundamentalgesetze dabei), daß kein Pasquillant dar- umer gelitten ward, und gieng daS Absehen vieler Gesellschaft dahin, daß die damals auswachsende junge Leute für allen dergleichen übel anstehenden Gewohnheiten, die darinnen censiret wurden, sich mochten hüten lernen. kSarm-n, kl. Stadt und Hafen auf der westlichen Insel Zur«, bey Schottland, an der Sllkuste. kaiimifl, Königreich und Stadt in der Halbinsel, disseit des Ganges, in Indien, gegen die Küste von Coromandei, in Asien. Es ist dem Könige von BiSnagar unter- than, uns reich an Edelgesteinen. Diese Stadt ist groß und volkreich, und die Einwohner und Götzendiener. karlmMpamn, Stadt im Königreiche Gol- conoa, an eem Meerbusen von Bengals, m Auen. Schloß und Herrschaft im Schlesi- ichenzurstemhumHloqau,ohN7«ttG>irau. rraeva, befestigte Stadl'am Flusse Narva, in Liestand, r. M-vom Finnischen Meerbuien, der Rußischen Festung Ivano- grod gegen über. Sie hat ein festes Schloß, und ist die Residenz des Gouverneurs von Jngerniannland. An. 1704. wurde diese Stadl von dem Ruß. Monarchen sieter I. mit Sturm erobert, und ist nachher so, wie ganz Ließand, von der Krone Schweden an Rußland abgetreccen worden. Nomaa, Fluß, welcher aus demSeePeibus, auf von Liefländischen Gränzen , kommt, und sich unterhalb Narva, in den Finnischen Meerbusen ergeußt. Narvar, Königreich im Reiche des grossen Mogois,zwischen den Provinzen Bengal«, Gualcor, Agra und Sambal gelegen, in Alien. Xarym, kl. Stadt auf einer Insel im Ob», tn Siberien. Sie ist mit Pallisaden und HLl- zernen Thürmen befestigt, und zur Hebung des Tributs von den Lstiaken bestimmt. dkachäe, heisset in Astracan ein grosses Fahr« zeug mir platten Boden, welches einen Mastbaum mit einem grossen breiten Seegei hat, und womit allerhand Maaren nach Nisinsvogorod gebrachr werden. Kolcaio, Fluß in oltrs, in Neapolls , welcher sich in den Volk, ä, L^ullLce ergeußt. Nsscau, suche Ltaskow. K-il'cls, stehe K'schsio. Kak-bu-,Stadt in der ProvlnzNorthampton, lnEnqcUand, wo die beydenFlüsseMine und Äpon entspringen. Kr-ltOtv, die Hauptstadt auf der Dänischen Insel Laland. Sie ist ziemlich befestigt, hat einen guten Hasen, und treibet starke Handlung. Kolon, Fluß im V-I äi v-mons, ,'n Sieilitn, welcher sich ins Meer ergeußt- Kolsiue, ^/rrrnr,/, kl. Flilß IN der Provence, welcher sich in die Rhone cr- geußt. Nassau, kl. Stadt und Schloß an der Löhne, in der Wecrerau, wovon die Fürste» und Grafen von Nassau ihren Namen haben. Sie gehöret zur Halste Nassau-Dietz, und die zwey übrigen Theile besitzet Nassau- Weilburg und Usingen. Die Fürsten dieses Hauses bestunden aus sechs Linien, wel-„ che sind, Nassau-Usingen, Nassau-Idstein, Nassau-Siegen, Nassau-Dillen- burg, Nassau-Die«, und Nassau» Hadamar; von welchen aber das Haus Nassau-Jdstein -7-1, Nassau-Hadamar >7 > >, Dillenburg 173s, und Siegen 174g, ausgestorben. Der Gräflichen Linien waren drey, als: Naffau-Saarl>rück,Nas- sau-weilkurg/undNassau-Gttweiler, wovon aber 1737. Wtilburg Fürstlich geworden, Saarbrück aber >723, undOtt- weiler 1723.ausgegangen. DieNassaui- schen Lander liegen im Oberrheinischen Kreise, rheis in der Wekterau, theiis auf dem Westerwaide, theiis aber, als Dtt- weiler, Saarbrücken und Usingen, indem Zi; f» ge- HZv Nassau Natangen Nation Nativitat^ so genannten Westecreich. Do» diesen Na,säuischen Häuser» suche jedes unter seine,n besonder» Titel. Vkassau also hoben die Holländer den Prinzen von Lranien zu Ehren dreycrley Fons genenner eine» im Holländischen Brabant an der Schelde, das andere auf der Insel Mocir, und das dritte in Guinea, dess-u „nc-r oem Worte Llomc gedacht worden ist. Nassau, unbewohnte Insel auf dem Indianischen Meere, in Asten, nicht weit von Sumatra, gegen Westen gelegen. Nassru-vvoudruburg, siehe wouda Woudenbuvsi. Nassenfels, altes Schloß , Marktflecken und Amt im Bißthum Aichstäkr, r. Stunden von Neuburg, und cb-n lo weit von Aichstädt. rr-sftnsust, Schloß, Städtlein und Herr- schast in Uncerkrain, p. M. von Laybach gelegen. Naffeichof, schöner und angenehmer Flecken, auch einer der besten Detter indem Danziger Werder, am Flusse Motlau, i. M. von Danzig gelegen, weicher von dem König!. Pol». Burggrafen, Carl Ernst Bauer, vor etlichen Jahren ganz neu er bauet- und mit herrlichen Privileg,i versehen Worden. KslNvan, siehe di'skstvon. Rastede, schöner Flecken in der Niedern Grafschaft Ktttzeneinbogen,zwischen Brau bach und Schwalbach, ins Amt Reichenberg, und Hessen-Cassel gehörig. Kam, ziemlich grosser Ort an dem Meerbu sen von Panama, wo der FlußNata hinein fällt, in Südamerika, Len Spaniern ge hörig. Kam!, kl. Insel auf dem Aethiopiichen Meere, in Afrika, ;. M. gegen Westen von der Insel Madagaskar gelege-.,. Kami, t-ch-o clll Kami, Dsrgebürge auf der Insel Madagascrr, rn Airkia, strecket sich gegeirDsten in das Aechiopische Meer. Kami, kl. Landschaft in Afrika, gränzet gegen Norden an de» schifrei- chen Fluß Lago, gegen Osten an das Indianische Meer, gegen Süden an eine Landschaft, welche von einer Nation, so die Engeliänder Waldmänner nennen, bewohnet wird, gegen Westen aber ist die Granze noch nicht bekannt. Unter den Einwohnern ist der größte Handel mit Weibspersonen, indem ein jeder so viel Weiber nehmen darf, als er unterhalten kan. Narannen, Provinz im Brandenburgischen Preuffen, zwischen dem Frischen Haff und Wermeland; es Meine der fruchtbarsten Gegenden in diesen Landen. Sie wird in z. Kreise eingerheilet, in den Nacangijchen, Bartonischen und Sukavüchen: Der Na- tgiigische liegt unter Königsberg, und stoi- set an das Frische Haff; der Bartonische > stöffer an diesen, und liegt gegenMorgeni; der Sudavische granzetwiederanden,lin» erstrecket sich g.egen Morgen bis a„ ö.' thauen; Dieser ist mit vielen Seen, Sümpfen und Wäldern angesüller, hingegen sinder man darinnen wenig Slädte- N«tie>n, nennet man ein jedwedes Volk oder Land, welches seine besondere Sprache, ^Rechte, Sitten und Gewohnheit hac. Vcaric'nal-Lqnk ,,, Drost-Britannien, ist eine hochstlobl.Verordnung der Königin Anna und des Parlements, dadurch mau vermögend ist, innerhalb weniger Zeit eine grosse Slmime Geldes zum Nutzen des ge- meinen Wesens und Unterhaltung des Kriegs zusammen zu bringen. ES legen nemüch die vornehmsten und reichsten Häu- ftr ihr Geld dahin, welches ihnen mit», pro stem verzinset wird, und für das Eapiial werde,: sie auf die Einkünfte der Landlaxe, und anderer gemeinen Änlagcn, so durch die Parlamentsacten ckablirec worden, versichert. Diese Invention h.>U» den bisherigen Kriegen dem Maare vorlrefliche Dienste gelhan, so, daß man, wegen des grosse?'. Eredits dieser Bank, in wenigTa- gen etliche MiUionenPs.Stell.aulbrinac.i können, auch öfters viele Leute mit ihrem Gelds, welches man nicht ndrhig gehabt, wieder abweisen müssen. KatioiMünus, aufUniverflrätcn, war ehemals ein Mrbündniß der Studirenden von grossen Nationen, kraft welches sie fest zusammen hielten, ihre Landsleute gegen andere Nationen vertheldigten, und zum Behuf der Arme« eine gemeinschaftüche Cassa unterhielten. Well aber solches Zusammenhalten zu vielen Ungelegenheicen Anlaß gegeben, ist der K-mc>:ralckmr,5, ncbst deniPemwIilmo unter den Studenten, vor einem halben Scculo, durch hohen Obrigkeitlichen Befehl, abgeschaffec worden. Unterdessen ist noch zu Leipzig ein gewisser Kanoiialilmuü unter den l'roknsorikms üblich, Massen selbigem die Sächsische, Meißnische, Fränkische und Polnische Nation abgetheilet, auch nach dieser Ordnung alle halbe Jahre mit der Würde eines i^LÄvii! lVIa-rMc, abgewechsclc wird. N.lkee-, heissen im besondere Verstände solche Regimenter, die aus ge- bohrnen Unterthaiien eines Herrn geworben werden, und darunter keine fremde- Soldaten qestecket sind. Kmcko, kl. Fluß lm Frlanl, welcher sich durch zwep Einflüsse in den Ooiko lll Ven-Lis ergenßt. Nakivirät-Steller, sind diejenigen, welche aus der Situation der Planeten und Gestirne, wie sie bey der Gebuttsstunde eines Menschen gestanden, ein Nbema Kaiau- rlum, oder ksssroicopum^ formireli, und aus demselben nachmals von den Ä,stetem und Ten,. erament des Menschen, wie auch von seinen künftigen Zufällen und Krankheist» prophezeym. . . rTltttivire jTlüvarems iTk'avürlno^Navigable 7^^ ijw W?» i!!!lb L>0 »k !«» >«E Zd» z-N Ä'- -jl- E ,»!k S-? !-s K-' stLÜ^S, siehe /»csr^A. «ätolicn, >kn-ts/k.-, ^',,-r mk»c» > Tle,n- Asien, ,Ii ein grosses Land, welchem sich vom tzuphrac diS rn den ^rciuxokzum, das Meer von Marwora, und an die Meerenge von Gallipoii und Constancinopel erstrecket. Ed hat einen fruchtbaren Erdboden, uiiögehöretzu den Staaten derEltoman- nilchen Pfürce. Die Türken haben es in 7. ka^schaftcn abgetheilet. D'cjeimd.u,«- rsli, -der daS eigentliche Narolien. Ro- nia, oder Lavanianlen, Itschi!, dtdana, Nleasche» und Siwas, welches letztere auch daS Land Rum, oder der Römer Land, Umra^ci^Ort in der Schwedischen Provinz Augermannland, am Boihnnchui Meerbusen/ nahretsich vonderSch'stH". sonderbare Eigen,chasken, lo elner von Norur har. Daher,agr man: Er hat gute KmuiANL. - Nanivaltsiren, heiss-r so viel, als einen Fremden unter die in einem Lande gebshr- neu Einwohner aufnehmen, und ihm al.e deren Dorrheile und Freyheicen verstärken, heisset sonsten auch, das Rechr des Zn- digenars erlangen. In Engelland hatte sonst der König daS Recht, Ausländer zu »aturalisiren, welches aber nachhero durch «ine ParlamentSacce 1711. wieder aufgehoben worden. ^ ^ Naluvaiisten, sind in besonderem Verstände diejenigen, welche den Artickel von der Dreyeinigkeit läugnen, und glauben, daß sie daS ewige Leben ohne di« Gnade JEsu Christi erlangen können, wenn sie nur ihrer natürlichen Vernunft folgen. Knwrel, heisset eines Menschen Geburtsart, Sinn, lstumcnr, inclinntlori. Wenn MSN sagt: ES ist natural) so bedeutet es eine ungezwungene, feine, natürliche, und nicht affeecirte Verrichtung an. Natü-Iiche Linder, tz.ussh», welche ausser der rechtmäßigen Ehe von einer Coneu- bine, oder lVIalnelss, ordentlich gezeuget werden, und daher mit ehelichen Kindern nicht gleiche Rechte geiiieffen. Natürliche Recht, n-rtr,rF, ist dasjenige Gesetz, welches GOkt allen Menschen ins Herz und Gewissen geschrieben hat, und weiches dannenhcro unveränderlich ist. kava^ie, boi: äl:d>LvLz,n-, ist ein Oestcr- reichlsches Fort im Herzogthum Limburg, für rechten Hand am Ufer der Maas, zwischen Mastricht und Lüttich, kavsl, kleine Stadt in Arragonien, in Spanien, nicht weit von Balbastro. Rrvan, kl. Stadt nebst einem Bißthum in East-Mearh, inLeinster, am Fluß Bonne, »» Jrrland. Dieser Ort hat Sitz und Stimme im Parlamente von Jrriaiid. r»avarsm 8 , sVs-e>«, Städtlein, nebst einer Ciradelle in Bear», am Flusse Oava -t Oicivn, in Frankreich, dieffeit deS Pv- »ena.jchen GebürgeS. tdkuvuiino, lVvVLrino, , grosse und wohl befestig e Stadt in der Landschaft Belvedere, in Mo- rea, ain Oolso ckl Lloncklo, nebst.einem weiten Hafen, weichen r. Ciradelle beschü- tzen. D r Fluß Lrmiro sondert sie in Al:« und Neu-Navarino. Kavsirs, eine grosse Landschaft, von welcher der eine Theil Melk, der andere aber dis» seit des Pyrenaischen GebürgeS liegt. Jener heisset daS Äomgreich Navirua, dieser aber Nleder-Navavra Das Aö- nigveich Navarra ist eine Provinz der Spanilchcn Monarchie, welche gegen Sü- dci, an Arragonien, gegen Westen an Alt» Castllien, gegen Norden an Biseava, und gegen Oste» an daS Pvrenäische Gebürge granzet. ES ist ein bergigleS, ,edoch ziemlich fruchtbares, aber schlecht bevölkertes Land, und wird in 5 Landschaften, oder Merinäa- ster, eingetheilet, welche ihren Namen von den 5. Städten des Königreichs haben, nemlich Pampelona, Estella, Olita, Tu- bela und Sanguesa. DiejLS Königreich wird durch ebnen Vicekönig regieret, Nre- der-Navavra ist es» Theii von dem Lande I-r Lsl^uar, in Gascogne, und gehör« der Krone Frankreich. XLvLrismr, suche dmvLrsmr. lVsvss äe Volslü, siehe sslsriann. Nauen, siehe Nawe. Nauendorf, Marktflecken in Meissen, r. M. von Leipzig und von Grimme, den Herren von Ponickau gehörig. Nauen-Sorge, AintSverwaltung, nicht weit von Mitweida, in Meissen, den Herren von Arnimb gehörig. diaverra, ist eine Art kl. Indianischer Schiffe. Naugarren, siehe Neugarren. Kauzracout, Königreich und Stadt in dem Reiche deS grossen MogolS, in Indien, gegen dem Berg CaucasuS, und die Gränzen der Tarrarey. Nauheim, Hanauischer Flecken in der Wetterau, 1. Scundevon Friedberg. dkaheda- bey ist eine Salzquelle, welche zwar in der Gradirung viele Erdigkeit absetzet, aber sonst ein sehr gutes und scharfes Salz gic- bec. Unweit davon, und zwar bey Zohan« neSberg, wurden am zo.Aug. 1762. die Al- liirten, welche der Herr Erbprinz von Braunschweig commandirte, von den Franzosen geschlagen. reLvigablc, sagt man von einem Flusse, worauf Schisse fahren können. Nsvizsble machen, ist das, wann man einen Fluß an gewissen Orken, wo er durch die Sandbanke oder Moräste seichte worden, durch besondere Maschinen tiefer, und zur Schiffahrt bequem machet. Dergleichen Arbeit ge« schiebet auch durch gewisse hierzu verord- nece Leute in den Seehäfen, damit die allda einlauffende Schiffe Wasser genug haben , und nicht auf dem festen Lande sitzen bleiben. Kavi'g?- 7?2 ^avlSütio tTluumburg Naumburg Neagh r,Lv,zAuo, heisset di« Kunst und Wsijen- .schaft d-.r Seefavrc. kknv^so, Rovilm, heisset zwar insgemein ein Schiss, oder Fahrzeug, in desonvernvVer- stande aber, nemitch in Mayland, bedeutet es einen ^.guMuÄum, oder Canal, auf weichem inan sich der Fahrzeuge bedienet, . und bas Wasser aus einen« Fiuffe in den andern icitec, um oen kürzesten Weg zu gewinnen. Dergleichen Rovigiw gehet hinter Mayland dey Romagua au der Seßla bey Eerano in den Tesiuo, und heisset i> Onuis äi SLrL-scs. Ein anderer bey dem Castell Oleggio aus dem Testno nach Abia- arasso, und von dar weiter himmln nach Pavia : von Abiagraffo aber nach Mayland , welchen Canal man ii zeonäe Ks- nennet. Wiederum ein anderer bey Lrczzo aus der Adda nach Mayiaud, den rnaudesvi^Iio el-iVIorccibna nennet: item dey Caffano aus der Adda huiunccr, in den Fluß Serie, unterhalb Crcmona; und dieses ist der tieffe Canal, den die Kaiserlichen -725. paßiren mußten, als sie mit den Franzosen?ey Agnadello geschlagen. Ein anderer im Brescianischen bey Gavardo ans Chiesa, bis nachGambara, fällt unweit Ustiana in den Dgllo. Zngle'che» dcr>lävi»lM ci-Il' 0 ^sio, oder Canal Pala- vicino, der oben bey Pamenengo aus dem Dgllo hinunter bis nach Creinona wieder in den Dgllo gesührec ist, und noch etliche andere hinter sich hat. Kavlier Lorcisrs , suche llrulor. s-iau»ionrn, Lutherisches Bißthum, oder Stift in Thüringen und Meissen, längst der Saale und Elster, dessen postulirter Administrator, der A». ,718. verstorbene Herzog Monz Wilhelm zu S'chsen-Zeltz gewesen. Weiler sich aber ,7>7.zurCa- rhvlischen Religio» bekannte, ko wurde von dem Domkapitel eineSsäls Vacanr intimi- ret, und von Chursachsen, als Erbschutzherrn, eine Znterims-Reqieruug zu Zeitz angevrdnel, bis endlich das Domkapitel dieses Stist, auf vorher geschlossene Capi- ttilarivn und ausgestellte Reversalien, , 726. an Jhro Kvnigl. Mchestäc in Polen, und Chursürftl. Dürchl. zu Sachsen, als Stiftsherrn, überlassen, und aufqetragen, auch die Erbhuldigung von Ritterschaft und Städten an dieselbe ablege» lassen; so auch >7zr. an Se. damals regierende Königs Majestät in Polen und Churfürstl. Durchs zu Sachsen geschehen. Die Hauptstadt Naumburg liegt in Thüringen, an der Saale, 6. M. von Leipzig, und hat ein Fürst!. Schloß nebst einem Domkapitel, wie auch eine privilegirte Messe jährlich auf Petri Pauli, 8. Tage lang. A. >7>4. am Peter-Pauls-Tage, zu Anfänge der Messe, geschähe alkhier durch unvorsichtige Anzündung des Pulvers ein grosses Unglück, wo- durch über 40. Personen zerschmettert und beschädiget, auch die ganze Freyheit und i meisten Vorstädte, zummmen m r,e ü->, Hauser, durch» Feuer verzehret worden! A ^ Glitte dieser Drc wieder Unglück durchs Feuer. " Naumburg, also heissen zwey kl. Städte in Schlesien, eine „n Fürstenthum Zauer, am Fluß Queiß, die andere im Fürstentum Dagan, am Bober, zur rechten Hand, M. von L>orau. Diese letztere gehöret, nebst einer Herrschaft dieses Namens, dem Grafen von Promnitz-Sorau. Naumburg, Flecken, Schloß und kl. Amt, oder Keiierey, sin der Grafschaft Hanau, ,3. M. von Hanau. ^unkaion, Scadt mit einem erdcnen Wall und Backen umgeben, i» der grosse» Tar- carey, st, Asien, am FlußNarunda. Die Einwohner bechen de» Teufel an, haben guten Ackerbau und vonreßiche Viehzucht an Kameele», Pferden w. Kavona, siehe kiLLLll dlovo,'-. Naweu, kl. wohl gebaute Stadt inderMit- telmark Brandenburg, unweit Spandau, und 4. M. von Allbrandenburg, m einer fruchtbaren Gegend. Nicht weit davon liegt der so genannte Künigshorst, welcher vom Könige Friedrich Wuhelm mir Ziehung der Gräben zu einem schöne» fruchtbaren Land gemacht worden, dkaxos, siehe b>sclill->. Sräoklein in der Französischen Landschaft Bear». KLV, fVeck»,, kl. Fluß in der Französischen Provinz Luimongs, welcher sich Oognoc gegen über mit der ckarenre vereiniget. diSLnr, Ro/.or, d-i. der iiseher, hat die Aufsicht über alle Königs Güter, Mooiiieii, Kleider und Gesäße am PersiauuchenHose. Nazarener, also werden die Christen von denen Türken spottwelse geneuiiel, weil Christus zu Nazareth erzogen worden. Nazarerd, war vor Alters eine Stadt i» Palästina, in dem Stamm Zabuion, wo Christus mit seine» Eltern gewöhnet hat. An- jetzo stehet daselbst ein geringes Dorf, in welchem Araber wohnen, auch desuidet sich allda eine Capelle, welche die Francisconer inne haben: iiiglelchen ist dieser Drc zu einem Erzbißthum erhoben wordeii, davon noch heutiges Tages der Titel einem vornehmen Geistlichen in der Cacholischen Kirche beygelegec wird. Nazariren, Nazarener, Nazaräer, sind gewisse Juden, so ein Gelübde thun, keinen Wein zu trinken, die Haare nicht scheeren und abschneiden zu lassen, noch die Todcen zu berühren, es sey denn Vater und Mutter. Unter den Christen gab es auch Ketzer dieses Namens, die hernach dem Ebion und Cerinrhus üachgesolget. NLLEum, Stadt in Natolien, 1» A,ren, nicht weit von Tocat, ist des Gregor» Na- zianzeiii Vaterstadt gewesen. grosser See ru 5 er Prüvuiä Ulster, m Nesrpolis 733 Napolis i- « las > M -ist hiP ü«i M «All il> t Ai »li> liN/ .«t?» L-- s>- p,- Lk. «Sk x^pvIiL, V-^o/itnunM, oder Ke- EM sisti/ne ci/ Königreich und Größte Landschaft in dem unlern Thefte von ftlaiie», so gegen Westen an den Kirchenstaat granzec, an de» übrigen Eenen aber E von dem Mi-ccilandifchen und Adria- lischen Meere umgeben ist. Man theiiet eo »i 4. grosse Landschaften, darinnen 12. kl.Provinzen sind: «IQrmsnnM, darinnen fo'l'oim üi I.ovoro, il?rinclj>mo cnro, n»d iikrincipe.io »Irr»; 2) ^Fö<./rro,darinnen die Grafschaft betulich, ^bruLLo ciim, UNd^bruL/.u ostrs; z) darinnen hcoximnm«, ftori und Orrünw; 4)/-'»- /nb, in, darinnen öaüüc-NA, om-brio citro, und colLdilL okia. Dieses Königreich Ift ein pädstliches Lehen, kraft dessen ihreAe- qenien fährlich dem Pabste ein weipe» Pferd, nebst einem Beulei von 7202. Goldkronen überschicken, und sind damit die Könige in Spanien Ibis ans Üari li. belieben worden. Nach dessen Lode haben es ineFranzosen in Besitz genommen, welche ab« 1707. durch da» Äaiserl.und von der Muken Armee in Italien decachine Corps unter dem Grafe»: von Daun völlig wiederum depsssedirec worden, nachdem ftch die Hauptstadt nebst allen andern Platze» den Kaiserlichen theils ergeben, lhenSaber von denselben erobert, und der Graf von Martini; zum ersten Lice-Re Königs Carl III. ernennet worden. Das Land ist überaus fruchtbar, sonderlich an Del und Wein, und hat eine gesunde Luft, aber sehr unruhige Einwohner; daher cs die Jiaiiä- ner selbst ein Paradies, so von Teufeln be- wodner wird, zu nennen pflegen. Davey hat es da» Unglück, daß es dem Erdbeben sehr unterworfen ist, wie dergleichen sonderlich die Provinzen Abrnzzo und Ca- labnen im Jayre 170s. becrosten. Cs soll diele» Königreich 21. Erzbischöfe, < -z. Bischöfe, und 144. Städte unter sich begreifst». Die Regierung verwaltete sonst ein Dicekonig, dessen Regiment nur 3. Jahre wahrere, falls er nicht von neuem beftarri- gel ward. Zuletzt hat diese hohe Würde Julius aVl3rc!i2l?, Vilcomi cli Üoromso- tinelb, und zwar bis >7Z4. bekleidet, woraus sich dieiSpanier von dem ganzen Königreich Neapolis sowohl, als von dem Königreich Sicilien Meister machten. An. i??;. den z.Iul. wurde der Infam Don Carlos, ein Sohn Philipp V. Königs von Spamen, -ebohren >716. den 20.Jan z„ Palermo zum Könige bender Sicilien qe- krvnet, und ist cs beym Friedensschluß A. >7Z3. dahin gediehen, daß demselben beyde Königreiche aus ewigüberlassen iindabqe- ttetren, und er von allen hohen Paciscent-n als König deyder sicilien erkannt worden. Als An. 1759. den >o.Aug. der König von Spanien, Ferdinand VI. ein Halbbruder de» Don Carlos, bisherigen Königs von Sicilien, mit Tod abgieng, wurde letzterer unter dem Namen Carl lll. den sept. in Madrid zum König von Spanien garest Er cratt hierauf mit der ganzen Konigl-Familie die Reise nach jenen« Rei, che an, nachdem er vorhero seinein dritten Prinzen, Seroinand Ancon, gedohr. >7;«. deniza.Ien. das Köni«zreich beyder Sici« lien übergeben hatte. A 1768. den 7. April vermahlten,ich Se. Majestät, als fetztre- gierender Kvnig, zu Wien durch Procura- lion Mit der Kaiser!. Königs. Prnizcßln und lDurchl. Erzherzogin voii Oesterreich, Maria C«n-.1uia, gsbohren de» ,z. Ang. 1752- welche hieraus io, May mit einem ansehnlichen Gefolge z» Neapel einirasten, allwo auch das hohe Beylager auis,eyer- lichste vollzogen wurde. dk-si><-Ii5, dcopoli, H'oplss, Neapel, Haupt« und Residenzstadt des Königreichs stkeapo« lis, in Periu äistovvro, au einem kleinen Golfo, allwo sie einen schönen und sicher,, Hafen hat. Sie ist groß, schön uno volkreich, und nach der neuen Manier befestiget, auch treibet sie grosse Handelschasc, liegt in einer animithigeii Eegeno am Meer, und rechnet man ihren Umkreis nebst den Vorstädten auf 4. leucsche Meist Sie wird durch 5. Cicadellen und Schlosser beschützet, welche sind il Castcllo ä?I Ovo, aus einein Felsen, weichen das Meer um« zieht, il LuftsUo nuovo, weiches Ä. > /«2, reparirec worden, il Loft-Ilo äl 8. stlnio, welches die Spanier den Kappzaum der Ncapüllt ner zu nennen pflegte», MVorrs ft« 8. VlcenLo und il Vorriono stej Lurnnus. Sie hat ein Erzdißchum, nebst einer Universität, welche Ä. >239. gestlftec worden, und einen König!. Pallast, darinnen der König resiöiret. In der Lomkirche wird das Blut des Heil- Januarii, welcher ein Bischof zu Benevento gewesen, und unter den beyden Kaisern Diokletian und Mapi- min enthauptet worden, nebst dessen Gebeinen verwahret, und alle Jahr ain s. May sein Gedachtnißfest gefeyert, da man besten Blut ». Tage lang aus dem Älcar auszusetzen, und aus dessen Messung und Farbe das künftige Glück und Unglück zu prvgnosticiren psieget. Man hält es für ei» böses Zeichen, wenn cs zu gewisser Zeit, da es sollte hart und geliefert seyn, stüßig wird; da es hingegen ein gutes Mcrkmahl heißt, wofern es alsdann zu stieffen an- fängt, wenn es aus dem hohen Aftar von einem dazu bestellten Geistlichen an daS Haupt dieses Heiligen gehalten wird. An. 170«. submittirte sich diese Stadt den Kai- d serlichen, und die berühmten Castelle mußten sich auch innerhalb wenig Tage», theilS mic Accord, theils auf Discretivn ergeben. Im Jahr 1709. erhielte sie die besondere Gnade, daß sie ins künftige die getreueste und hochverdiente soll genennet werden, wie dennauch König Carl der HI. A. i7>>. j derselben den Titel und Rang einer Grossen 7Z4 Neapolis Neckar- ^eckerss ^e§stien len von Spanien beylegte, mW ihre uralte Privilegien und Freyheiten cenfirmirte. Mi. >7-4. den ro.Mayhielte dcrnunmeh- rige König von Spanien, Don Carlos, all- hier leinen Einzug, weil sich die Einwohner demselben bcy Annäherung der Spanischen Truppen sreywillig ergeben hatten. I^enpolis, Ü60I10 cll KnpoH, ,K>rr,F ist ein Meerbusen des Tyrrhenischen Meeres, in Italien, wei- chcr sich von der '1-rr?. cli l.avoiu bis an die Stadt Neapolis erstrecket. Vieapoliranisclree Zellen, siehe Zelt r. kZamii, Stadt in der Provinz Gmmorgan, in Engeliand. Nebel, bst Fluß in Mecklenburg, welcher aus einem Sec, nicht weit von Güstrow, entspringet, Güstrow vorbcy laust, und bcy Bützow in die Warnow sollt. ) 7 leb«ine»r>, ist ein Stuck Landes am Rhein im Rheinthal,an den Schweiberisch.Grän- zen, dcrinneFeldkirchen an der Ist liegt. Nebel-Loch, ist eine wunderbare Berg- üdcr Felsenhöhle bey dem alten Schlosst Lichtenstein, im Würrembergischen, daraus ein Nevel aufzilsteigen pfleget, wen» Regen oder llngewitter erfolgen soll, ldl-blo, Sradc ans der Insel Corsika. Nebra, kl. Stadt und Schloß an der Unstrut, in Thüringen, so vor jetzo Chur- sachsen gehöret. dtebniflr, Stadt im Spanischen Königreiche Andalusien, zwischen dem Ausflusse dcS Guadalquivir, und der Stadt Sevilla. d>'c-LU8, grosse und befestigte Sradc in der Afrikanischen Barbaren, im Königreiche , Tremesen, weiche reiche Einwohner, wohl aebauete Häuser und schöne Garten hat. ES besuchet sich daselbst ein vornehmes Collegium, darlnue die Jugend ln der Maho- metauischen Religion und ander» Wissenschaften unterrichtet wird, ks-c-lllrät, Nochwendigkcit. ln cslu ncc- 5 - iicsrlL heißt, wenn man eö nicht ändern kan, bey einen, unvermeidliche» Zufall. Daher neceßitjren, dringen, nöthlge». Necha.nicc, Stadt in dein Egrijchen Kreise, in Böhme». Neckar-, Neccav, , Fluß in Deutschland, welcher oberhalb dem Dorfe Schwenningen im Schwarzwalde, nicht über Zoos. Schritte von Doneschmgen entspringet, das Herzogthum Wörcemberg durchströmet, und sich bcy Mannheim in den Rhein ergenßt. Der letzt verstorbene Herzog von Würtemberg hat den Neckar bis auf Berg, welches ein gegen Stutgard über gelegenes Dors ist, mit grossen Kosten schifbar gemacht, und soll von da bis auf Scutgard ein kleiner Bach zuqerichtec werden , Schisse durch Schleusten dahm zu tragen. Neckar-Gemünd, kl- Stadt am Neckar, ni der untern Pfalz, i.M. von.Heidelberg. SS sin- -aftlöst viele Kupferhammer- Necke, s-EI,, Pfälzischer Flecken am Neckar, wo man sich über diesen Fluß setzen läßt,, M. unterhalb Heilbrumi. ^ NeckemSretnack, kl. Stadt am Neckar, lucht weit von Heidelberg, dem Freyherrn von Metternichs gehörig. Necker-Sutm, Stadt in Schwaben, wo der Nec^ir und die Sulin zusauimen fliessen, hat eine Commettlhurey, dem deutsche» Drden gehörig. döekor, heisset derjenige Trank, dessen sich, nach den, Aberglauben der Heiden, die Götter im Himmel bedienen. Weil selbiger nun von ganz mibeichreiblicher An» niuth und Süßigkeit seyn sollte, so nennet man abuiive alles Getränke eli c» iVeÄÄr, was von eptiaoröinairer Güte, Kraft und Lieblichkeit ist. dgMä',E, Flecken in SerGrafschastSUffolk, in Engeliand, welcher starken Hände, mit Tüchern treibet. deLollk-un-t'omc, Festung auf der Insel Barbados, welche eine von de» Ainillische» Inseln in Nordamerika ist. dö^älLL, tlis ld»steflI:-3, sind eitel kl.Klippe» an der Wessette der Insel Wight, inEu» taimischen Meer. Sie wachen die Wep- fahrc der Jnstl sehr aefäl-rileh, weil viele von denseiben nnrer Wasser liegen. Traec-w>nv«„,Dorf inDrsdanc ln oerMcpe- rey von Landen, am Fluß Gcece, zwifcH» Licnen und Landen, aliwv An. iiH^.ne Franzosen einen grossen Sieg wider den K ön sg ln Engelland u. de,:Chursürsten von Bayern crhie ten- iKeffmütii, kleine Stadt in Nieder-Ungarn, 2. Meilen von Comorn, gegen Westen. KLgLpeewn, Stadt an der Küste von Coro» inandel, in Asten, ln der Halbinsel vonJu» gienchlffeilSdeöGanqcs. Sie gehörecdeu Holländern,liegt amFlusseCollara, ist groß und mit schöne» Bastionen befestiget,und hat vormals de» Portugiesen zugestanden. Keeativa IM Voliren, ist, wenn ich auf de» Vortrag mit Nein antworte, und meinen Lvniciu verweigere. LZegeistad, Vteiistädl, siehe Ltägelstädt. Kehren, verneliien, verlang»-», abfagcn, adschlagen. Kaj-ligam.iiachläßig. Daherböaglig'rriaa.die Unachtsamkeit,Saumseligkeit, Fahrlaßig- keit. . Lstegiin, Fluß, welcher durch die Stadt Moi- cau fließet. . ^ /u^r,H,dle Insel der s>-- gors, oder Schwarzen, eine von den Philippinischen Inseln b-c Asien. Iv'-gombo, kleine Stadt nebll einem ante» Hasen, aufder Insel Ceylon. Gle gehöret den Holländern, welche sie von Z-it,» Zeit mehr befestiget haben. k^c -ono, Xlqono, Calteil im Herzogcbum Moden», zwischen Piolo uns den ParmesanischmGr-inzen. l>X»c en, Lerrichkung, Geschalte, mM lii- k. -ii. id «a! ! A ' >,t k ß, 'im! iv sta> M i. ÄH' !«> sj>!- M'E ifiar ^ »!k! M »!-! KO Ms »>» ^ -.-0 .F' ? Nettraille Neidenburg Neidenfels Neicra 735 ' chenKausniannschast. Daher negotüre», ziaufmaiinschaft treiben. di^»i!ie, sind zwei, kienie Inseln, 4-Meilen vom festen LandePegusin Asten,darauf sich eine grosse Menge wilder Lhiere aufhalten, welche den Seefahrenden zu guter Erfrischung diencm , Kc-,r-psliüd, kleine Wtadt am Fluß.iveirou, ia de. Französischen Provinz gu-ncy. Kassier, stehe Xigmien und desgroe. Kc-ru, lV-M, Fluß INI kimcixmo citrv, IN Äeapoüs, welcher inLoiilicma entspringet, und sich in den OoUo cki ergeiißk. dsesmmnmie, ist ein ans dem griechischen herftammendesWort, bedeutet eilieArt eer vivinnrion, da man LieSeelcn t.rVerstor- beneu durch besondereArtZaubei werte und s Eeremonien wiederum in den vorigen Le-b zu kommen, und allerhand künftige Dinge zu meiden, zwinget, dergleichen bey den Griechen und Römern imBrauch gewesen. ker,ba°a> Lgiiios, die größte Insei des ^lci,ii>el!-°>, an der nord- lichenKüste von Livadia,von welcherLand- schafr sie durch eine Meerenge, die von den Einwohnern Idgrixos, sonst aber insgemein Ltinw äliecgrvpume genennct wirk, ad- gesvndertist. Sie hat i.to, Meilen in die Länge, und 42. in die Breite, ist fruchtbar, «bsünderlich an Baumwolle, und sinder man fchönenMarmor in derTrde.Sie wird von den Türken besessen. Der Gouverneur derselben ist ein Türkischer Bass«, weicher zugleich über die Provinziellen, ln Griechenland, commandirec. Die Hauptstadt Negroponre liegt an gedachter Meerenge, attwo eine Brücke hinüber getaner ist. Sie hat einen Erzbischof, ist wohl befestiget, wird durch2. lesteCitaLellen beschützet,und ist mir einem guten Hafen versehen. Die Stadt lost ohngeiehr-.Meilen imbimfange haben. DieBvrstödteaber,sovonGriechi- schenChristen mehrentheiis bewohnet werden, stnd volkreicher. ^eeros, cVcssüki«, sind die Schwarzen, oder Mohren, in Afrika, deren Land zwischen Guinea und der Wüste Zara eingefchiossen ist. Es begreift über -»-Königreiche, weiche stets mit einander Krieg führe,und hernach die Gefangenen den Portugiesen und andern Nationen zu Sklaven verkauffcn. Die an denSeerüsten sind etwas gesitteter als die mitten im Lande, und haben zum Lheil denEhristlichenGiauben angenomen. «-guaglw, F,uß jm Herzogthum Mayland, Ner nbdem U-,Uä'0i« kommt, und hernach »: die Tosa fallet. der grosse Kegui, als» wird der Kapser lnAbpßinien,oder in dem eigentlich sogenannten MohrenlanLe, von den Afrikanern gcnennet. ^ rtehrung, siehe Lurisch-Vi-Hruna. ^ieidcnbuvg, Stadt und Schloß au, einem Berge, im Hockerlande u. dem Pomesani- iche» Kreise, im Brandenburgis, Preuffen r leidenfels, Schloß in der Unter-Pfalz, l. Nteile von Neustadt an der Hart. Nerdyarriiig, Schloß und Herrschaft in Ober-Oesterreich, ,m Traun-Piertei, zwijchen dem Traun- und Alber-Fluß, den Grasen von Stahremberg gehörig. Vicidlnizen, Benedieciner - Fraüenkloster, in der Schwäbischen Landschaft Lar, nicht weit von Doneschinaen. Die Grasen von Furstenberg haben es gestiftet, und haben hier zumTheil ihre Begrab,lisse.Alchier hat ^urolue t-raitiis sein Leben, „ach dem ihm zugestossene» Unglück, in grossem Elende acendiget, und i>r darauf in Reichenau am Bodeniee begraben wordeii- Vicidstein, Schloß in der Ober-Pfalz, z. M.voliSiiizbach. Vrciffcn,kieineStadt und Amtunter derAib, an derSteinach, im Herzogthum -Lüttem« berg, z. Meilen von Tübingen, imrdep daS feste Bergschloß Hoden-Vlciffen gelegen. Vieindorst, oder-Aauö-bst indorf, Kon. Preuß. Amt und Flecken im Furstenrhum Haiberstadt, ist das Lüaiiimhaus de r alten adel-ichen Familie und Erbschenkeir besagten Mrstenthums, derer von Ne ndorf. Vieiß, «in schneller Fluß in derLausitz,der beg Görlitz,Rotenburg undPribus vorbeysiief- set, und unter Guben ln dieOöer ,ä!lc. Vielste, Fluß in Schlesien, welcher in der Grafschaft Glatz, de» dem Staölgen Mic- teiwaide entspringet, und bey Br-ez in die Oder fallt. Vielste, Kürstenthum in Nieder-Schicsie», welches,wiewohl unrichtig, dasFnrstechnm Goorka», genennec wiro, (indein dieser Kreis erst durch Kauf dazu gekommen, da aufNeiß schon vorher» die Fürsti. Würde gehaftet.) ES «ranzet an die Grafschaft Giatz, Brieg, Oppeln, Münstcrbcrq und Mähren, und gehöret dem Bischofv.Breß« lau,weicher seitdemBeriinerFrieden -742. (da ein grosser Theii vonNeiß an Prcusseir siel) rheils unter dieser Krone, theils unter Oesterrcichis. Landeshoheit stehst. Unter die letztere gehören anjetzo die OercerZnck- mantel, Weidenau, Jauernick, Fricdberq, Kaitenstein und Freywaide, nebst verschiedene» Dörfern. Die Hauptstadt Vielste, ist eine starke Festung am Flusse gleiches Namens. Sie ist eigentlich die Residenz des Bischofs, der sich «ber an- jetzo zuOttmachau aufhäit.Es befindet sich allda ein Kön. Preuß.Gouvcriienr ».Com» mendant, ein KammercoUegium, ein Hof- richteramt u.des Obercomissariat. Ausser derCollegiatkirche, dem Jeniitereoliegiou. verschiedenen andern Klöstern, ist die wie, der aufgebaute neueDorstadtsehenSwerth, welche anjetzo den Namen Friedrichsstadk führet. A. 1741. wurde diese Stadt v.deu Preussen erobert und stärker als vorher» befestigt. An. 1758. wurde sie von den K.K- Truppen vergeblich veiagert. Vieirca, siehe Vleurra. dkai- 6z6 Newa Nepomuck KeieÄ, Xebrr, kleiner Flußin derPortugie- fische» Provinz Kmis 0 vuro-^-MnKo, weicher sich in das Meer ergeußt. Zaern, einstmahl zu Wasser trefllch wider ihre Feinde gehülsten habe; aus welcherUrsache ne auch noch derselben Bildniß hinten auf ihre Schiffe zu setzen pflegen.' Ksoxlivrl, heissen diejenigen, so erst von dem Juden- oder Heydenchum zum Christench. sich bekennen, oder auch nur unlängst von denChristeni» einenOrden ausgenommen worden. ^ Keck, kleine Stadt im Kirchen- Staate, im kmrimonio kecri , am Fluß l Triglia, oder Tercia, dessen Blßthum mit dem zu Surr, vereiniget ist. ^ . kleine Stadt lM Pil-nerkreise in Böhmen, gegen-Bayern zu, -o-M-von Pros. Nahe dadey liegt der LTlepsren Nerrschinsk norme Berg, worauf ein Schloß diese» Namens stehet, soaufBvhmi.ch Zelena- hor-n Heister. Aus dirserSt-drwar der de. kannte Böhmische MärtyrersvkMncsKe- pomuc-nus gebürtig, welcher, weilerdem ätönjHe Äencektau-,^LM Faulen, nicht vf- ftiibare» wollen, was seine Gemahlin,ür Sunden gebeichtet, An. 138g. zu Prag in die Mulda geworfen, und ersäufet worden. Gr ist 1 ?2,. vom Pabst CiemcnsXI. bcali- stetret, und -7-p. von Benedict Xlll. caiionifirec worden, und wird oon den Böhmen, als ihr Schutz-Patron, verehret. Keporcn, siehe Xepoiisino. K-ra, Flrf im Päbst!. Gcbiethe, welcher in der klares ll'^nconii entspringet, und sich Orta gegen über iu die Tyver ergeußt. Kerze, Hauptstadt des Herzoqrhums Älbre , i» Gafcoqne, am Fluß Bais«, welcher sie in a.Theileabsoiiden. Neuchn, Marktflecken in Meissen,eine halbe Meile vvuGrimme,ei!>emHerrn vonDieß« kau gehörig, und wegen des Biers,so man. Pumpernickel nennet, bekannt. Neresl)k»m, Städtlein und Benedictmer- abrey iiiiFürstenth-Oercingeu, in Schwaben, i.M. von Nördiingsn. ! Locrfren, Schloß in Curland, in der Provinz ! Semigal!ien,nicht wett vomUrsprunge de» I Flusses Snjfä. ; lTterike, fVe, Mr-e, kleine Provinz in Schweden, zwischen Wermeland, Westermann- land, Südermanüland und Gorhlaud. Es giebt in selbiger viel Silber, sonderlich alcr Eisen- und Schwescladern. Die Einwohner sind nieiflencoeiisEisenschnnede v> machen des Eisenwerks so viel, daß sie alle andere Provinzen in Schweden damic versehen. Nering, Flecken in Vor-Pommern, an de» Mecklenburgische» Gräiizeli,;.Meilenvoil Gripswalde. Kermuuiticr, Kiermontiier, - Fumm, kleine Französiiche^iisel ausdem GascvnischcnMeer,welchezu?oicüugehLrc. Karos, Munreäe Karos, siche kmsn. 'Ptersrn, Herrschaft und Scamuiichloß der Grasen von Vermont am Fluß Nierse, im Erzstisce Trier. Karvi, Flecke», 6. Meilen von Genua,wohin er auch gehöret. Kervckr>o,/Ve>2,l^»E> kleineStadt amFIUß Djava,nichc weit von derSiadtMaylaiid, dem Grafe» Fostaci gehörig. Karvio, Fluß in Bistava, welcher bey der Stadt Bilbae vordey,fliessel, und 2. Meilen davon ins Meer fallet. Ner-winden, siehe Neerwmdcn. Kerrtckinsst, Grä'izstadt gegen China, I» Siberien, in der Zrkutzkischen Provmz'am FiußNerlscha gelegen. Sie ist em-iiem- iiche Kestuna, welche Anno-6;s. angelegt worden. Die Einwohner sind meiste,iS Soldaten, und handeln stark n»ch China, Hesebeck i77eye N^euburg 7 Z 7 wie denn ehemahis die chinesischen Cara^ va»e» hierdurch gienaen. An. > 68p. kam in dieser Scadc der Friede zwischen Rußland und China zu Grande. rrks-b--ck,kieinerSluß in Hinrer-Pommern, beyCöslln, fällt in die IammidlscheSee. di-üra, sV--L, kleine Jnsci bey Italien, an der Küste des Volk» L Napoli. . kleine Stadt i» dem Gebiet von Sa'nterre, in der Picardie, nebst dem Titel eine» Marquis-tts, am kleinen Fluß Mion,welcher sich in die Somme ergenßc. E, Fluß in Thüringen, welcher rmEr- iurtislben Gebiet entspringet, und sich >m Eisenachlschen in die Werraerqeußt. dl°ss-,ein See in der Schotrlandischen Graf- s-hasc Murray, dessen Wasser, demVor- gcden nach, niemals gefrieret. Neffelrorh, Gräfliches Stammhaus beym S!ädcleinSollingen,imHerzügkhumBer- aen. Es theilen sich die Grase» von Neffel- roih in di» ältere und jüngere Lime von Reistienstein, sind auch Herren von Eh- reshofen, Rbade und G-.stmver-gen. Neffen, Neschin, Sradrin der Ukraine, in dem ehemaligenHerzogthum Severien am Flusse Uda. JhreEinwohner sindCosacke», und liegt sie von Kiow Men Nord-Osten. Nested,Nest>»ed, eine Dänische Stadt auf der Insel Seeland, liegt an der Ostsee, und Hai einen guten Hafen. Niestedt, siehe Niestlidt. N«s>viz, Stadt in der Wonwodschast No- vogrod in Weißreusseil in Lirhauen. Nethe, zwey Flüsse in Brabant, welche die grosse und kieinesVetse genennec werden. Sie vereinigeli sich zu Liere, und nehmen endlich den Name» Ruppel an, wenn sie sich bald in die Schelde ergiessen wollen- dt-klio, lV-eto, Fluß im Neapolitanis. an den Gra'nze derProvinzc^aladrio clris u. ultrs. Nerolicz, Stadt und Schloß im Pracheuser- kreiß in Böhmen. Nerpoe «wer der Riechen, und Netphe unrcr der Riechen, sind zwey Aemter im Fünienchum dkaffau, am Fluß Siege. Nette, Nerba, kleiner Fluß im Stift Paderborn in Westphalen, welcher sich in der Abkey Corvey nicht weit von Höxter, in die Weser ergenßc. kotto, klar, sccuiar, bedungen, derüberblie- bene Rest,davon nichts mehr abgehet, und davon alleUnkosten schon abgerechnet sind. K-uuno, festes Stäötgen nebst einem Hafen an der Küste derOampaM-i äi Koma, Key Anzo im Päbstlichen Gebier. Neye, Neuec, Novez, N»rl,e, Fluß, welcher aus dem See bey Sruswick in Groß-Pohlen heraus kommt, und sich in der neuenMark oberhalb Landsbera mit der Warte vereiniget. Neye, kleiner Fluß im Herzogthum Lüneburg entspringet imKirchspielDalrubera, laust durch das ScharenbcciMe, und fällt bey Tonhausen in die Ilmenau. Neye, vormals ein Kloster, anjetzs ein Flecken im Fürstenthum Waldeck, in dessen ! Kirche verschiedeneFürstliche uudGräfliche Begräbnisse zu sehen sind. 1 Netzschka^, kleine Stadt im Voigklande, > unweit Plauen, s Neu-Aberdon, siehe Aberdon. arosserFluß in Rußland, so aus der Ladogischen Sec kommt, und sich in den Finnischen Meerbusen bev Petersburg ergeußt; er scheidet die beydenLandschafcen Jngermannland und Carelien. dsevaäa, 8lerra kgevsäs, Muo/r, ein Gebürge in Grenada, und ein Theil deS Gebürges Orospeda in Spanien. Neu-RIbiun, siehe RIbion. Nreu-Rlsxrn-kiis, Stadt in Syrien,am Mittelländischen Meer, in Asien welche nicht weit von Alexandretta liegt, und von den Venetianischen Kaufleucen erbauet worvc. Neu-Amsterva>n,siehMansiscL,auchNork. Neu-2lndalusik>?, siehekarla. Neu-2ingermimde, s. 2ingevmlinde. Neubania, s. Neustadt io Gbei-ungavn» Neubekebrte, werden in Frankreich d'cse- nigen qenennet, so ehemals durch dteDra- goncr oder andere Zwangsmittel aufKö- nigi.Befehl von derResormirten ru der Ca- thoiischenReiigion gezwungen oder beredet wurden. Dergleichen eS die meisten inLan- guedoc,». in demPebürgeSevenues giebt. Neu-Bernau, siehe Beroauiryen. Ncu-Bvandenbucg, s. Brandenburg. Neu- Brisach, suche Bestach. Neu-Bristol, s. Bristol. Neu-Britannien, s. Lstarllartcl. Ncubvrg/HerzogchumlmBayrischenKreiß, welches in 2. Theilen bestehet, die aber nicht an einander hängen- Der westliche Theii liegt zwischen Schwaben und Frau, keu, der östliche aber zwischen Bauern und der Oberpfalz. Es gehöret dem Churfürsten zu Pfalz, und die Pfälzische Linie führte davon den Namen, weiche A-1635. nach Abgang der mittlernPfalz-Gräflicheir Linie zur Churwürde gelanget, An. 1742. aber initChurfürst Carl Philipp ansgestor» ben,würallfdstsesHerzogch so wie die übrigen Churpfalz.Laiidean Pfaizsrilzb.gefalle. Ncuburg a» derDonnn, euieivohlgebauce Stadt, und die Hauptstadt in vorgemeld- temHerzogthum, ander Donau,z-Meilen oberhalbJngolstadt.Sie hat nach derLand» feite noch einige Ruder« von Festungswerken, welche Churiürst Maximilian E- inauuel An. 172z. schleißen lassen. Die Brücke aber, so allhier über die Donau gehet,ist am Ende mit einer alten negligirten Schanze verwahret. Das Fürst!. Schloß, worauf die Herzoge vor dem rcsidirer, fallt sowohl in der Nahe ms in der Ferne schön in die Augen. Die Jesuiten haben in der Stadt ein vortrefliches Collegium, und die allhler befindliche Eyurpsälistche Regie» Aaa rung 7)8 Neuburg Neucba eel_ r7eucksstel Nendorf nwg hat die tzandessacheu zu berichtigen, dii Vorstadt istweitläustig,und in derselben ist ein Klosterdcr barniherzigen Brüder. Vlevduoi, «rm^lnn, Schloß und Grafschaft in Oberbayern, zur linken der Ziuistroms, eineMeile oberhalb Passau. Zst demLan- de Oesterreich ob der Ems «iiiverleibet, u. dem Landeshau^tmanusgerjcht unterworfen. Das Grass. Haus Lamderg, brachte diese Grafschaft käuflich an sich, und überließ sie A. >?;>.demScistePassau. Z^euburg vorm Wald, kleine Stadt und Schloß an der Schwarzach in der Ober- xfalz, im Rentamt Amberg, gegen den Böhmerwald gelegen. Vleuburr,, eine Adrey in Untcrelsaß, an- derthalbe M- von Hagenau- Nevbrirn, Stadt in PomerellenimPohlni- scheuPreusscn an der Weichsel, zwischen Thoren und Danzig. Sie liegt auf einem Berge, und hat ein feines Schloß. Neuburkk, Stadt im Brisqau, dem Haus Oesterreich gehörig, welche aber die Franzosen im vorigen Krieg eingenommen, und ganz ruiniret haben- Neuburg, Lloster-Neuburg, rrum /ees/«! AM, Stadt in Oesterreich, nicht weit von Kahle»berg,2.M eilen oberhalb Wien an der Donau. Sie hac ihren Ursprung dem dasige» reichen Stift der re- gulirtc» Chorherren AugustlnerorLens z» danke», welchesA ,nf.gestiftet, undA. r yzo.von neuem ansehnlich erbaut worden. Es liegt allda der H. Leopoldus begraben, auch wird allda seit A. 1516. dieErzhcrzogl- Krone aufbehalren. Gegen übcr aufder andernSeitederDonau ist auchcineStadt Neuburg, welche wegen der fruchtbaren Gegend Korn-Neuburg genennec wird. Nruvurg, Cistercienserkloster in Stcyer- mark. Neubuvgersee, liegt in der Grafschaft Neuscharel, in der Schweitz. Nr»- r>>'strsic?, siehe Spstvzice. Neu-Oliu^ciiL, siche (ssn-izens. Neu-g.astilrcn, suche chastilien und Dsrrs ürmL. Neu-Loycnclnbogen, s. Rheiufels. Neu-chell, siche orll. hgLucliLtcl , Lsfltllr'M, kleine Stadt am Fluß/iilNo, in der lülestL l'rurice. K-uchmLl, kleine Stadt in derNormandie, am Fluß Are, im Gebier Caur, an einem Fluß, der in die Bethune fleußt. K-uchrr-I, kleine Stadt im Herzogthum Luxemburg. KeuclisrsI, Xciikckütcl, k/Eitat«/tv'eoes- Fürstenthum Neuenburg, oder Wrl ck-Neuburg, welches nebst der Graf, r^omie, gegen v-v..... —. ... ............. Biel, gegen Süden und Oste» aber an die Schweitz aranzet. Diese Landschaft stehet mit de» Schweitzerischen Canrons Bern, Lucern,Frcyburg undSolothurn iniBund, und begreift, 8 . Castellanenen, welche allesamt, ausgenommen die Casteilaney La», deron, der Reiormircen Religion zuqcchan sind. Das höchsteGerichc dieses Fürsten- thuins bestehet aus > a.Richcern,welche aus den 2. Laudesständen erwehlet werden. Der Landessürst muß die Gesetze beschwö. reu unverbrüchlich zu halten, und alsdenn wird er von den z. Standen des Landes in- vestirec. Sie gehörte sonst demGefchlecht Longueville aus Frankreich; als aber der letzteErbe diesesHausesA. , 6 -^ .starb,entstund ein grosser Scrc.r zwischen der Her, zogin vonNewours, und demPriuzenCoii« ly, darinnen aber die erftere die Oberhand behielte, und Zeitlebens im Besitz dieses Fürstenthums verblieb.NachihremTod ist endlich unter den vielen Prätendenten der König inPreussenA.l?Q 7 -vor einen foave» raineuPrinzcn von dlculckm-l und Vslan- ungeachtet der vielen Drohungen, s» der Französische Gesandte dflLrgw 3 äe kul- stsux, dawider ansgestoffen, von den drey Ständen VeSFürstenchums declariret war. den. Die Hauptstadt d. M. von Laybach. xreudeck, Bergstädtlein an den Dogtlan- dischen Granzen, liegt zwar !m Elnbogner- Gebiete, gehöret aber zum Sazerkreste ist Böhmen. Man grabt allda viel Zinn, und die Grafen von Czernin sindBefiker desscl- Nei'deck, ein Bisihöstich-Bambergischet Schloß und Amt in Franken, an der Wie- sent. , Ne.i-Dievke, siehe Iulrusbucy. Neudovf, ist eine feste Schanze in Nieder» Ungarn, ben Gran. ^krudorf, siche ^gi». >- > « 0, ß,, 8 Neu- Neue Nevers Neugebsu 7ZA «l. lktz i!« ! Ld > Äj ' sif ? I L, >! M, tÄ tzL Mi l!» tzl»! iS»!:, «lk! Ub> U«- Slil- Wt M f»ik. l»'L M,. ««u-EIßbors, festes Schwedisches Schloß in dem Hafen von Gothenburg, in West» xttutckch?' ein Amt und Marktflecken in Kranke», im Bißchnm Bamberg. Neue Mark, eine Provinz von der Mark Brandenburg, welche zwilchen der Ucker- und Mttlelmark, wie auch Pommern und Polen liegt. Sie hat viele Strome, ^eiche und Seen, und daher einen grossen Uederfluß an Fifchcn, welche frisch und eii,gesalzen weit Verführer werden. Sie begreift 7. Kreise, neinlich den Süldini- scheu, den Königsbergilchen, den Lands- bergischen, den Friedbergischen, denArns- mldischen, den Dramburgijchen und Schieselbeinischenz worzu noch das Her- zogthumCrossen, das Land Slernberg und Cotbus, nebst der Herrschaft Peitz geho- reu - welche der Neuen-Mark auf ewig fiieorpor rec sind. Siehe Brandenburg. rieu.Rcug, Paß und Zoll, eine Meilejvon Braunschweig, auf der straffe nach Zelle. Neuen, unsere liebeNeven, also nennet der Kaiser die geistlichen Churfürsten. Neuenar, einSciiloßanderAar, nebst dem Drei einer Grcf'chaik, im Erzstisce Cölln. Neueiionra, kl. Stadt, Amt und Schloß am F,»ß Enz, »n Herzoglhum Würtemberg, o.U. von Srukgard. Sie hat die Frep- beir, daß ein Todschläaer sich allda ü. Wochen und z. Tage sicher aufhalcen darf. Vieuen-Damnii siehe Damm i» derNlark. chte»ende>rf, Amt und adeliches Fräulein- klosrer in der Aiten-Mark Braiidenburg, nabe bcn Gardeleben, darinnen sich noch jetzo sechs Fräulein und eine Domina befinden. Neii-Engelland, flehe Engelland. Neucnbaus, suche Neudaus. Neueichof, Dleudof, schöne Refldenz und feines Schloß des Bischofs von Fulda, welcher allhier fast mehr als in Fulda sich amzuhalcen pfleget. Ne»c„-Sal;e, Schloß, Herrschaft und Amt in der Obcrlauntz, im Bautznerkreise, 2. Grunde» von Löbau, den Reichsgrasen von Hoym gehörig. v>e»e..,!e,n, ein Amt und Kloster,?im Biß- thln» Würzburg, in Franken, rmiensicin, adeliches Schloßmnd Amt in Niederheffen, nicht weit von Schwarzenborn. Nenensttin, kl. Gräfl. Residenzstadt und Schloß in Franken, de» Grafe» von Hohenlohe gehörig. rltiien-wiod, siehe Neu-Wied. Neu-Eviangcn, s. Lkristian.Erlangen. »eue Propderen in Engclland, sind einige unter denen aus Frankreich entwichenen Camilards, welche anfangs uncer- lHiedene Prophezeyungen hervor brach, ren, dadurch sie auch Key klugen Leuten Bemal fanden. Als sie aber Vorgaben, sie wollten de» ;.Jun. An. 17s«. ihren verstorbenen Jünger, D. Ermes, wieder von den Todren anserwecken, so kamen über 20200.Menschen bey dem Grade zusammen, welche aber insgesamt betrogen wurden, dann der Prophet, Joh. Laey, der den Todren auserwecken sollte, hatte sich, »ns dem Staube gemach'. Durch diesen Betrug wurden den Leuten die Augen aufgethan, und nach der Zeit hat man sie zu zerstreuen, und zu vertilgen qe- flicht, welches aber doch nicht gänzlich geschehen können „ indem sie sich hin und wieder im Lande ausgebresiet, und Anno 1709. eine Zeitung aufs Tapet gebracht, daß Engelland in kurzem mit einer grossen Pesi wurde heimgesuchetw.rden. Nach- gehcndS haben sie sich auch j.r Deutsch- land hin und wieder sehe» lassen, und allerhand Erscheinungen und göttliche Offenbarungen vorgegeben, sie sind aber an den meisten Orlen wieder auogetrieben worden. Igovew, Hauptstadt der Landschaft Niv.rnock, an der Loire in Frankreich. Sie ist ziemlich groß, und hat eine schone steinerne Brücke, eineEitadelle, eine Baillags und ein Bißchum, unter den Erzbischof zu Sens gehörig. Man machet Hieselbst zierliche Glaser und irrdene Geschirre. Vor diesem hat sie eigene und berühmte Grafen gehabt, und ist A. > 58 z. zu einer Herzogs. Pairie gemacht worden, wie sich denn auch eine Linie von dein Herzoglichen Hansa Mantua, Herzoge von Nevers, hievon gencnnet hat. Neue Welt, ist so viel, als Amerika. Vieue-Werck, ist ein fester Thurn auf einer kl. Insel, wo die Elbe in die Nordsee fällt, auf welchen sich die Einwohner zur Zeit des Sturms reciriren, und ist er mit Geschütz und Gewehr wohl versehen. Xoulckmo!, siehe dtoucliscel. dkLuk-lffsvLn, Hauptstadt eines Gebiets in Neuengelland, am Fluß Röchelte, in Nordamerika, hat ein Parlament, und treibt Handlung mit Tuch, Leinwand, Brettern und Holz. dioukiiwrckw, Flecken in der Normandie, am Fluß Lpce, in dem Gebiet von Rouen. Vlru-Frairkveich, suche Lsnsäa. kg-ukvills, eine Residenz einer Gräfl. Linie von Salm, welche daher den Namen führet, liegt im Westerreiche. Ncu-Fundland, siehe I-IIS N0VL^. Vleu-Galliciei», siehe Ous-tal-jais. Vieugarden, kl. Stadt, Schloß und Amt in Hinterpommern, zum Stiit oder Fürstenthum Camin gehörig, 4. M. von Scar- gard gegen Norde». Neugeväu, Neugxbäude, ist ein sehr weilläuftiges Gebäude, >. Stunde von Wien , welches Kai er Ferdinand l. an dem Orte, wo An. rsr-. bep der Wiene- Aaa r rischen 74v L^eugeding LTleu- ITleuhof Neumark rischen Belagerung des Großsiiltans Zelt qcsionden, »ach Art desselben Zelts kostbar hat erbauen lassen. Bey der letzten Belagerung A» i6»z. aber ist es ruinirc norden, und werden anjetz» die ausländischen wilden Thiere darinnen verwahret. Neuoeding, siehe T ime. Neu-Dvanada, suche Ovals. Ne-bäustl , sVeo/ösiftm, Usvar, kleine, aber vormals sehr feste Stadt in einer morastigen Gegend, o.M. von Comorra, und i von Preßburg, am Fluß Neutra , in Oberungarn , in der Grafschaft Neutra. Diese Festung war «in regulair Sechseck, überall mit Morast und einem tleffen Graben umgeben, daß sie vor eine» Schlüssel zu Oberungarn paßiret, und die Oesterreichischen Granzen vor dem feindlichen Ueberfall bedecket; es hat aber der Kaiser An. 17a;. die Festungswerke , zu Ersparung der grossen Unkosten, demoliren lassen. Neukaus, Schloß und ehemalige Festung in Licfiand, im Dörptischen Kreise, am Fluß Wop, in welchen sich die Wasser, Scherm und Zarau ergiessen. Neuhaus, Schloß und Herrschaft inU»- tercrain, >>.M. von Laybach. Neuhaus, Schloß und Herrschaft in Obcr- erain, bey Neumärktel. Nruhaus, Kirch-Dorf und altes Schloß im Samlandischen District, und zwar im Hauptamt Labiau, im Königreich Preus- sen. Es liegt >. M. von Königsberg. Neudavs, Schloß und Herrschaft in Tyrol, dem Grasen von Wolkenstein gehörig. Neuhaus, Tencschmeisterisches Bergschloß, in Franken, s. NIevgemheim. Neuhaus, Schloß, Flecken und Amt im Sachseniaueuburgischen, an der Elbe, z. M. von Lauenburg, dem Churhause Hannover gehörig. Neuhaus, ftlisclec, fVoa,n Oomur, schone und wohlgebaute Herrenstadt und Schloß, nebst einem Iesuitercollegio, im Bcchi- nerkreise, in Böhmen, ,4. M. von Prag, dem Grafen von Czernin gehörig. AÜ- hier gicbt es viel Tuchmacher. N»haus, Stadl und Amtsverwaltung, im Fürstenthum Coburg. Ncuhauo, vortresiich- und festes Schloß im Stift Paderborn, in Weft- phalen, wo die Flüsse Pader, Lippe und Alme zusammen siieffen, und woselbst sonst die Bischöfe von Paderborn zu resi- Liren pflegten. Es ist dieses Schloß An. ,zpo. von Bischof Theodor von Fursren- herg ausqebaut worden. Neuh-us, Amt auf de», Harze imBraun- Neuhaus^und Oeldenstei», Bischoflich- Bambergisches Amt und Flecken in Franken,- im Culmbachische», an der Pegnitz gelegen. .... Neu.Holiand, siehe Holland. Neuhof, Marktflecken, Dogtey und Paß ,m Margarafchum Bayreuth an der Zem, Neuhof, keovi-Ivvor^ , überaus schönes Schloß, im Czaslauerkreiß, in Bödmen, den Grafen Bachiany gehörig. " ' Neuhus, kl.Stadt in Curla,id, 6 .M. von Goldingen gegen Süden. ^eujsacko^, grosses Schloß in Siberien, am Fluß Nelia, oberhalb der Stadt Tumeen. DieseGegcnd ist sehr fruchtbar, und überall von Russen bewohnet. Neu-Vsrmouch, siehe Vsrmvmk. n«ii-)erlev, ein Theil von Nordamerika, hieß vorhin Neufchweden, zwischen Neu- york und Pensylvanien, in Nordamerika, ftr sehr sruchtbar, und hat temperircc Luft. Die Engellander haben sich darinnen niedergelassen, und die einheimischen Völker unter ihre Bothmaßiqkeic gebracht, also, daß sie nichts von ihnen zu befürchten haben. Neuckhofel, Schloß-und Herrschaft in Crain, am Carst, o.M. von Triest ge. legen. Neukirck, Stadt'und Herrschaft im Kiekt» gow, dem Canton Schafhausen gehörig, nicht weit vom Rheinfall. Neukivch, Dorf in Franken, inderMarg« grafschast Culmbach, bey Bayreuth. Neukivch, Stadt und Amt in der Grafschast Zicgenhayn, am Flusse Grenst in Hessen. Neukivchen, kl. Stadt im Vogtlands, an den Böhmischen Gränzen, z. Meilen von Eger, unter Chursachsischer Hoheit. Neukivchen, offener Flecken in dem Für- ftenthum Troppau, in Oberschlesien. Neukivchen, wohlgebauter Flecken in Oesterreich, o.M. von der Neustadt, und io. von Wien, gegen Steyermark zu. Neukirchen,Marktflecken nebst eiiiemPflcg- gerichle in Unterbayern, ins Rentamt Straubingen gehörig. Nevkönrgpol, Nowe Löniecpole, Stadt in Podoiien, in derWoywodschastBraciaw. Neuland, siehe 'I«rs deovs. Neu-Londen, VVilton, Stadt am Fluß Edisto, in der Provinz Carolina, i» Nordamerika. Neu-London , eine Stadt in Neuengelland, gegen Süden gelegen. Neumävkrel, nahrhaftes Stabilem und Herrschaft in Obercrain, 2. Meilen von Crainburg. Neumagen, Schloß und Flecken an der Mosel, 3. M. von Trier. Neumavk, kl- Stadt in Hinterpommern, zwischen Stettin und Pyritz, unter da- Aml Cvlbatz gehörig. .... Neumavk, ein wohlgebautes Stadtlein M Tvrol, imEcfthlande, M. vonTrieut- Nrumavk, kl. Siavc im Fürstemhum Breß- lau, 4.M. von Breßlau, in Schlesien. Zwischen hier und Leuthen hat der König in Preuffen den r.Dec. i 7 L?. eine» grossen Sieg erfochten. iTleumark N>u- N"eu- N^eustadk 74 r «« M »>s M«! L «?L »i»ö «> e ,!vk g«I> ?' jM MI!' xicuniark, ei» schönes Städtlein, nebst ei. nein Schloß in Obersteyermark. Neuinark, Lsiafauheli, , kl. und offene Stadt an der Maro ch in Siebenbürgen, wo sich die Stände des Landes insgemein zu versammeln pflegen. Sie wird von reformirten Ungarn bewohnet, welche ein schönes Gymnasium allhier habe», wiewohl auch die R. Eacholische ihren Gottesdienst hier halten dörfen. ^ rieum-r k, ein Marktflecken zwischen Er, furt und Rassenburg, in Thüringen, ins Fürstenrhum Weimar gehörig. Ne»maek, Flecken im Vogtlands, Nicht weit von Relchcnbach. xieumaek, Marktflecken nebst einem Pfleg« aerichte in Uncerbayern, im Rentamt Landshuc, ?. M. von Oercingen. Neumark, iVor-ossm'k!«, Stadt und Pfleg» gericht in der Oberpfalz, i.M. von Nürnberg, und 7 .M. von Regenspurq. Neumaik, kl. Stadt im Polnisch.Preussen, aw Kluß Orlben;, im Culmergebiece. Neumark, sv?os'm,!?n, Stadt mit einer schönen Ovalkirche, im Pilsncrkreiß, in Böhmen, den Grasen von Stadion gehörig. Nru«RIsxico, siehe öß-xlco. Ncum,i!ister, Amt und grosser Flecken in Holstein, dem Herzog!. Hause von Holstein gehörig, worinnen meistens lauter Fuhrleute wohnen. Nahe hwrbey liegt warui 'davs, wo > 7 >a. ein Gesundbrunnen entsprungen. Neunsar.'n, Vogte« im Türgow, in der Schweiß, dem Canton Zürch gehörig. Ncuniuoch, Bambergischer Marktflecken und Amt ln Franken. Ne>i-u)r-ieang, neu angelegte Französische befestigte stabt und Fort in der Provinz Louisiana, in Nordamerika, wo der grosse Fluß Mißiiivi in den Mericanischen Meerbusen iallt. Sie ist die Hauptstadt von gemeldeter Provinz. krcnp-u«en, schloß und Marktflecken am Flug sin», in Oberbayern, im Rentamt Manchen. dloupE, siehe Klouporr. ^u-Lhade, kl. Sta'dtlein in der Grafschaft Mark, nicht weit von Altona, ander Lenne, gehöret dem König von Preussen. ^chBLHnie^"^ Glatz, Rauey, siehe diovr^. rteus, .Voa-e/inm, kl. und wohl befestigte Stadt m dem Erzbißrhum Cölln am Rhein, wo der Fluß Erft hinein sästet. t-k>r Ä' ^ »der i.inä-nW. das äus. ^ ^ ^oräeburqe gegen Süden, im Königreich ^rwVe». Stadt an der Gränze der -dberlaimtz, unweit Stolpen, den Grafen von Hoyn, gehörig. ' ' «eu.Sst;, offenes Städtlein an der Oder, im schlesischen Fürstenkhum Gloga», welches unter dasigem König!. Kammer- Amte stehet. Ehedessen hat man allda Seelalzrasinirt, jetzo aber isieine Königl. Muhlsteln-Facrsrey allda. Anno 1759- entstund daselbst bey dem Einsall eines Corps Cosacken eine Feuersbrunst, wobei) die schönsten Gebäude eingeäschert wurden. Neu-Sal;e, suche Neuen-Salze. Neu-Sal,wedel, siehe Solrwedel. Neufch oß, schönes Schloß und freyeMin- derberrschast in Schlesien, in der Standesherrschaft Militsch. Sie gehörte den Freyherren von Malzan, welche sie An. ' 7 > 7. an die Grafen von Reichenbach käuflich überlassen. Neuschloß, schönes Schloß nebst grossen Teichen, unweit Böhmisch Leypg, im Leucmeritzerkreiß, in Böhmen. Neuschloß, wohlgebautes Schloß, unweit der kl. Stadt Ärnau, im Königsgrätzer- kreise, in Böhmen, welches nebst dieser Stadt den Grasen von Schlick gehöret. Neu-Schorriand, sieh« TccacUa. Neu - Schweden , siehe Schweden uns Neu-Jersey. Neu-Schwerrn, oder Alten-Landsberg, König!. Amcstädtgen und Schloß, in der Mfttelmark Brandenburg, welches Köniz Friedrich l. An. 170p. von den Grafen oon Schwerin gekauft, und seiner damaligen dritten Gemahlin zum Leibgeding schenkt;. Es sollte Neuschwerin genannt werden, es ist aber der Name Alcenlandöderg geblieben. Neu-Scrinwav, kl. Stadt nebst einem gedoppelten schlosse, wurde von den Grafen serini, unweit Canischa, inNiede^ Ungarn zu einer Festung angeleget, durch die Türken aber geschleiffet. . Neusiedler.See, ein, grosser See in Ober« Ungarn unter Oedenburg, weicher 7-M. lang und z.M. breit. Er ist nicht son- deriich schissreich. Sonst liegem an selbigem das Kaiserl. Lust- und Jagdschloß Halbchurm, das Städtlein Neusiedel, und die Freystadt Rust. Neujol, ^lä'vremÄa/rrem, Berg» stadc in Niederungarn, am Fluß Gran, bey einem Hügel, auf welchem ein festes Schloß liegt. Sie hat 4>Norstädce, und das höchste Gericht über die Ungarische» Bergsräoce, auch ist ihre Gegend reich a» Kupfer und Quecksilber. Neu-Spanien, siehe Rl-xico. Neustadt, feine und feste Stadt und Schloß, auf einem Berge gelegen, l» Böhmen, imKöniggrätzerkreise, rwssche» Jaromlr und Mitwalde. Neastadr, Bergschloß sind Herrschaft ,» hörig, ist abgebrannt. »aa z Neu. 742 Neustadt iTleustadt Neustadt, mittelmäßige Stadt im Waaer- land, an einem tiefe» und geraumen Busen der Ostsee, 2.M. »onEuttn, und M. von Lübeck. S>e gehöret dem Herzog von Hoistein-Güttsrf. Neustadt, ki. Stadt im Erzgebürgischen Kreise im Amte Hohenstein, 4. M. von Dreßden- Neustad!, kl. Stadt am kl. FlußPrudmtz, im Fnrstenlhum Oppel» in Oberichlesieu, g. M. von Neige. Sre ist nach der Hauptstadt Oppeln die schönste und volkreicheste in diesem Fürstenthum, treibet starken Garnhandel, und nicht weit davon lieget die aite Festung Wogendrusse!, auf einem Hügel. Neustadt, kl. Stadt in Niederhessen, dem Churfürsten zu May»; gehörig. Neustadt,kl. Stadt in der Grafschaft Mark, gegen dieWestphälischen Gränjen gelegen. Neustadt, wienerische, sVeoss-reüre'n, befestigte Stadt nebst einem Schloß und Thiergarten in Unteröfterreich, an den Ungarischen Granzen, ».M-von Wien. Sie ist mit z. Wassergraben verwahret, und kan ganz unter Wasser geseket werden, auch hat sie einen Bischof, welcher nunmehr» nnrer dem Erzbischof zu Wien stehet. Derselbe ist anjetzo Ferdinand Graf von Hallweil, gebohren >706, ernennet 1741. AUHicr ist eine militärische Akademie. Neustadt, Hungarisch, Stadt in Oberungarn, in der Gespanschaft Szacmar, welche wegen der Gold- und Silberbergwerke, und wegen der Münzwerkstadt berühmt ist. Sie liegt am Fluß Zazurd, an den Siebenbürgischen Gränzen, und heißt auf Ungarisch: Felsä Banya. Neustadt, feine Scadt mitten im Schwarzwalde, an der Wuttacht, 2. M. von dem Stifte St.Blasii, dem Fürsten vonFür- stenderg gehörig. Neustadt, Stadt IN Oberbayern, wo der Fluß Abenst in die Donau fällt, 12.M. von München. Sie gehöret in das Rentamt München. . ^ Neustadt, Stadt und Furstl. Residenz im Herzogthum Würtemberg, in Schwaben, am Fluß Kocher, allwo eine Brücke hinüber gehet. Sie hat insgemein den Bey- namen Neustadt an der Linden, von einer sehr grossen und weit ausgebreiteten Linden, davon der Stamm >z. Ellen dick, und die Aeste aus 100. Säulen ruhen, so, daß man Markt darunter halten kan. Hievon ward eine Nebenlinie aus dem Hause Würtemberg die Neustädtische genannt, welche mü dem Herzoge Carl Rudolph den 17.N0». i742.auSgestsrben. . Neustad!, kl. Stadt, Amt und Schloß im Fmstenthum Calenberg, an der Leine, Z. M. von Hannover, dein Churfursten von Hannover gehörig, und war sie vor die- stm eine Festung, so aber nach der Zeit demoliret worden. Sie wird auch Neu. ftadr am Äüdenverge genanm, und ist >727. abgebrannt. ^sustadr, kl. Stadt am Bielersee, in der Lchweitz, dem Bisch», von Basel gehörig, stehet aber unter dem Schutz des Canrvn» Bern. Oie Bürger haben die iondcrbare Gerechtigkeit, daß sie auch Bürger zu Basel smd. ' Neustadt, kt. Stadt und Festung in Mäh- ren, im Oimützerkreise. Neustadl, lustig gelegenes Städtlei» und Amt »1 Mecklenburg, au der Elbe, zwischen Parchim und Grabau. Es liegt in der Fursti. Wiidbahii, und harte ein schbnes Lust- und Jagdschloß, allwo Herzog Christian Ludwig, nach dem Brande zu Grabau, AN.- 725 . residiere; allem A. 172». ist das Stadtiein gleichfalls durch Brand ruiniret worden. Neustadr, kl. Stadt in Thüringen, r.M. von Nordhausen. Neustadr an den Aisch7-z-gestorben, re- sidirte. Dessen einziger Prinz wandte sich An., 7 . 6 . zur Cathol. Religio», und verstarb An. >7Z9- als Bischof von Leul- inentz. Neustadt Neu- Neu- Newcastle 74Z meritz- Vor der Stadt liegt das Schloß Arnshaug, auf einem Berge, von welchem das bange Amt den Namen führet. Neustadt an dev rauhen Lulmen, Flecken und Amt in Franken, an der Oberpfalz, dem Marggrafen von Bayreuth gehörig. Es hat den Namen von 2. hohen Bergen, daran es liegt. Neustadt an der Saale in Franken, Stadt im Stifte Würzburg, liegt >.M. von Müiiuerstadt, ist von mittelmäßiger Grösse, und hat innerhalb der Ringmauer ein Schloß, wie auch ein uraltes ausserhalb der Stadl auf einem Berge, die Salzburg genannt. _ Neustadt Eberswalde, Stadt in der Mit- ielmark Brandenburg, am Fluß Fühne, «0 sich eine Schweiker-Colonie, ingleichen ein Blech- Eisen- und Meßinghammer befindet. Das eine Theil der Stadt, wo das Rarhhaus und die Kirche stehet, heißt Everswalde, und liegt am Berge, Drachenkopf genannt; das andere Theil aber wird Neustadt genennet. Neußadtel, kl. Stadt an der Nabe, in der Diernpfalz, in der gefürsteten Grafschaft Sternstein gelegen, welche als ein unmittelbares Reichziehe» den Fürsten von Lobkowitz gehöret. Ne^iadtej, kleine Stadt in Schlesien, im Furstenchnm Gloqau, am kl. Fluß Weiß- furl gelegen, 6. M. von Sorau. Neustadrel, Bergflecken im Lrzgebürgischen Kreiß, in Meissen, gleich beySchneeberg gelegen. Neuj-adtel, siehe Xudolphswert. Neustadtgen, suche.friederichstadt. Neustadt,scher Kreist, ist ein Theil des spurfuriteuthums Sachsen, granzet an einen schell des Erzgebürqischen Kreises, an die Furstenthümer Älcendurg und Ussssneld, und an die Herrschaften der AlA" ^buß. Er ist in z. Aemcer verstellet, die nebst dem Am Sach>enburg die 10 genannten vier affecurirteli Aemter aus- N'tsN ^lche Herzog Johann Friedrich ,s.„^ss,^otha, An. -;«?, anChurfachsen d.> ÄA^ußte. Ä. ,66°. kamen sie an vie Zeitzlsche Linie, und nach deren An. ChlM-chsem""' ^"be" wiederum an kl. Stadt unten an der Fe- E '^Breuberg in Franken, den Grafen "ch Erch.""^ gemeinschaft- ^pe^?"LN Neustadtlein an der Rrem- oe, ri. Stadt ,m Henneberaischen, rum 8vorm^ «"ch Ivlin vorm Walde grnennet. D,,''?^ugard, stehe Stargacd. ^k--stl-ugen. Amt mm, kl. Stadt, krooi ün-?^ verwahrtes Schloß in Hin- npoimnern, an der Willem, :reibec Hgn- , dehchaft, Ackerbau und Viehzucht, ha 1710. Brandschaden erlitten. Neu-Sr ft, Kloster der regulirtenChorher- ren Sc.Jugustlni iu Tyrol, beyBrixen. Nen-Sttir, Pramonstratenser-Probstey im Stift Freystnqei, in Oberbayern, wo die Mosach und Zier sich vereinigen. Es gehöret dahin die Herrschaft Eberstorf unter der Ens. Nrureich, feines Scadtgen amFlußSchwen- te, im Poinijchen Preussen, in dem grossen Werder. Neutra, Bischöfl. Stadt ,'nOber- migar», am Fluß Neutra. Dieser um- giebt das aus einer felsichten Hohe gelegene Schloß samt der ober» und uncern Stadt also, daß sie fast wie eine Insel aussiehet. Der jetzige Bischof -daselbst ist der Graf Ladislaus Erdödi. Neucral, beißt derjenige, so es mit keiner Partey halt. Daher wird diautiLlitL eine solche Aufführung genennet, wenn beym Krieg ein Potentat sich erkläret, daß er sich ln die obschwebenden Streitigkeiten nicht mischen, sondern beyder Theile guter Freund bleiben wolle. Neu-Treptow, siehe Treptsw. Neu.waldeck, Lusthaus und Garten ke» Dornbach, >. M. von Wien, so dem Kaisers General - Kriegszablmelster Baron Bartholotti von Bartenfeld gehörte. Neu-Wedel, siehe Wedel. Neuweiler, kl. L-tadt in Unterelsaß, an de» Lothringischen Gränzen, ,.M. vonElsaß- Zaberu, zur Grafschaft Lichcenderq gehörig. Neu- Wied, wohl erbaute Stadt am Rhein, z.Stunde» oberhalbCoblenz,und -.Stunde oberhalb Andernach, denen Reichsgrafen von Neuwied gehörig. Das Schloß ist in denlvorigen Kriegen von den Franzosen abgebrannt worden. Neu-Wiel, Flecken und Abtey in Unterelsa-. Neu-Vaimomb, stehe Lsririoutk. Neu-Voicli, suche Vorck. Neu-Zell, stehe Zell. kssv-Zbrräorl, stehe Zbsrclon. b>svLrc!r, iVevckreck,Stadt in NottlNgh-Ms- hire in Engelland, am Fluß Trent, welche Sik und Stimme im Parlament hat. Flecken in Glocester, in Engelland, dillvberr^, Stadt in Berkshire, in Engel- lau d. Ig-vbury, Stadt auf der Insel Anglesey, in Tngellaiid. dssvvcEs, , Hauptstadt der Provinz Northumberlaud, am Fluß Tine in Engelland. Sie ist befestiget, unp hat einen Hafen am Einfluß der Tine, allwo grosser Handel getrieben wird, absonderlich mit Steinkohlen, dahero sie eine der relchesten Städte in Nsrdengel- land ist. ^ ksevcoftlL, kl. Stadt in Stassord in Engelland , am Fluß Linie, welche Sitz und Stimme im Parlament hat. Aaa 4 «744 t^ew- N^yding LTIeyla Nicaria k^v-Lali e, Stadl in Engelland, in der Provinz Caernarvan; eine andere Stadt und Herrs»akc dieses Namens liegt in der Grafschaft Dublin, in der Inländischen Provinz Leinster. wevE, Stadt in Glocester, in Engelland. KLN'tvunclionä, oas neu erfundene Land, also werden in Nordamerika die Inseln in dem Meerbusen St. Laurenrii und aus dem Fluß Canada genennel, darunter die Inseln St- Johannis, ^l/umpuon und von (Äpüreron die vornehmsten sind. Siehe Neris novo. Kerv-for,-ib, grosser Wald in Engelland, in der Provinz Hantshire, welcher zo.M. im Umkreis hat. ldiervA-ua, ein Thor, Thurm und Gesangniß inLondcn, in Engelland, darinnen diejenigen Personen, so das Leben verwirket haben, verwahret werden. Hingegen ist ein ander Gefänqmß, Ludgate genannt, vor diejenigen Schuldner, so nicht bezahlen könne», worinnen sie so lange, bis sie bezahlen, bleiben, und daher meistens Zeit Lebens daselbst verharren müssen. ldisvin, Stadt in Eaeruarvan, am Meer, in Engelland. Nervig, suche lVionr. Ksvkver, ein Eanal zu Landen, in Engelland , durch welchen das nördliche Theil von dieser Stadt mit Wasser versehen wird, und der aus zwey Brunnquellen in Herfordshire bey die 60. Meilen sortge- führet ist. kea^-I.oiiäon, siehe Lolbon. ksov-lVlLrlrot, Stadt in Suffolk, wie auch eine andere in Cambridgeshire in Engelland. kiovEkAn, Stadt in der Grafschaft Mou- mouth in Engelland, am Fluß Saverne. kevporr, Hauptstadt in der Insel Wight in Engelland. Nicht weit davon ist das Schloß Caresbrock, welches ihr zur Zitadelle dienet. Sie schicket Deputirte ins Parlament. . „ . «sowoort, 2. Sradte in Engelland, die eine liegt in Pembrockshire im Kurstenthum Wallis, und die andere in Buckinghams- hire, am Fluß Düse, über welchen daselbst zwey Brucken gehen. Import, /fvv», Flecken IN der Grafschaft Monmouth, nebst einemSchloß und guten Hafen, in Engelland. dlewiv, Flecken in der Grafschaft Domne, in der Jrrländischeu Provinz Ulster, welcher Sitz und Stimme im Paria« KoEn^Herrschast in Schottland, in der Grasschaft Lolhiana. Eine Stadt dieses Namens liegt in Engelland in der Provinz Devonshlre, ingleichen eine in der Provinz Monkgomery, amFluß Saverne, wie auch eine auf der Insel Wight. Nepdi.m, kl. Stadt -n der Donau, in der Grafschaft Fürstenbcrg, in Schwaben. Neyla, Neylau, Marktflecken und Amts- vogley, der Bayreuchsichen LandeS- hanpcmannlchaftHo,, «nderSelbih, zwi- schen Schauenstein und Lichte,iderg. Es ist allhier auch ein Marqgräfl. Bergamt, west es herum verschied »e Erztgruben qiebt. kvsvlznä, Flecken in Engelland, in der Provinz Suffolk, am Fluß Stoure, darübcr allda eine Brücke gehet. Neypei g, siehe Schweiggeeu. Neytra, suche Neutra. Nisxsrs, Fori im nördlichen Amerika, und zwar in dem westlichen Theile von Canada, am See Ontario gelegen. An. 17,;o. „ahmen es die Engelländer den Franzose» weg, und behielten es, so wie ganz Canada, durch den An. 1762. geschloffenen Frieden. Ungefehr K. Franz. Meilen von diesem Fort befindet sich der berühmte Wasserfall von Niagara, (ZsmäsKiLßrrs,) daderSt- Lamenzfluß, welcher aus dem Hurons» und Eriesee kömmt, übereinen sehr breiten Felsen, senkrecht ,40. Schuh hoch mit grosiem Geräusche herab stürzet, und bey Sonnenschein die prächtigsten Regenbogen formiret. Isi»ncli-u, Stadt am Fluß Che, in der Provinz Chekiang in China. Kiss, ziemlich bewohnte Insel auf dem Asiatischen Meer, i. M. von Sumatra, gegen Westen, treibet wenig Handlung, ddibisno, kl. Stadt am Fluß Tidone, imPla« cenlinischen Gebleche, ist ein Reichslehn. Niburg, siehe dlitiorg. dlicsbor, suche Kicubsr. Kieses, ehemals berühmte Stadt in Klekn- asien, und zwar in Bithynien, an einem fischreichen See gelegen, der vor Alters ^lcsniu5 hftß, und sich in dcnMeerbusen von Montggna ergeußt- An. za;, wurde hier die erste christliche Äirchenversamm- lung, und hernach noch mehrere daselbst gehalten. Heutiges Tage- wird dieser Ort von den Türken Isnlck gencnnec, liegt in Anadoli, im Districte Aocha-Jli, und hat zwar weitläuftige Mauern, aber nicht viel über z-x>. Häuser. Der dasiqe Erzbischof lebt meistens zu Constantinopel. d^lcsis^u», Provinz in der ^uäiemls Ouiti- msl, , in Neuspanien, in Nordamerika, zwischen ästonävrss und Lofts Kiccr. Man nennet sie auch Neu-Leon, und dieHaupt« stadt darinne heißt Neon Kicsiszus. Der größte darinnen befindliche See wird auch Nsc ckiKicsisxus, oder cic llrcnsäe genen- net, und vereiniget sich mit dem dllsi acl dlort. Diese Landschaft ist fruchtbar an Baumwolle, hat etliche Feuer - speyende Berge, und die Einwohner sind vernünftige und geschickte Leute. N!c»ri», /cs, -a> Insel des Archipela-i, M. schen den Inseln Samo, Naxia, Shw.uud Patmös gelegen, und den Türken gehörig. Sie hat einen sehr fruchtbaren Boden, 42. M- Nicastrs Nicubar N^Lda Niederlagen 745 40.M. im Umfang, und wurde vor die. kem^c ri geneiinec. ^ , rLo.^ >,l 6»l»dr« olr», nebst einem Bißthum, uncer den Erzbischof von Reggio gehörig. N.ckelsberg, Gränzstadt im Leutmentzer. kreise in Böhme», an den Meißnischen Grünzen, allwo man Zinn grabt. Nlckiasburn,Stadl >» Mahren an den Le. sterreichischen Gränzen , nebst einem Schlosse , dem Fürste» von Dietrichstem gehörig, ist . 7, p-gänjlich abgebrannt. kiicvdor, stehe dliculE. Viickc stadr, ein Dorf und K- Kammergilt im Fürstenthum Liegnitz in L>ch>esien. Ali. izza.chacen stch in vieler Gegend ziemlich ergiebige Bergwerke hervor, weiche aber 1464. wieder eingiengen. liicomsäir, alte und berühmte Stadt IN Bi. thdiiientn Kicinasten, an demMeerbuien gleiches Namens gelegen. Heut zuTage heil, sie Zsmid, und ist die Hauptstadt des Districts Äodja-Jli in Anadoli, wie auch der Sitz des Basso- Die aus Asten kommende Kiervans oder Caravanen endigen hier ihre Reise, auch ist »ach Con- stantinovel eine stete Schiffahrt undHand- lung. Der hiesige Erzdijchos har nach dem Patriarchen zu Constancinopel den 2ten Rang und auf dem Armenilchen Kirchhofe liegt der An. >?o;. allda ver- stordene Fürst Emerich Töcköly begraben. An. 171^. wurde dieser Lrt durch Erd» beben sehr verwüstet. dlicoxollr, Stabt iuArmenien, inAsten, welche einen Bischof hat, unter den Erzbischof zu Sebaste gehörig. Ki-»i>oI,s,Gtgoc nebst einem Schloß in Bul- -arien, durch welche die Donau stiesset. d>jc»i>oli5, ki. Türkische Stadt und Schloß in Romania. Kicoü,, Stadt in Sicilien, im Valäivo- mons. UlcostL, Hauptstadt «n der Insel Cypern, und die Residenz des Gouverneurs der Insel, samt einem Erzbijchum. Sie hat drey Meilen im Umkreise, und liegt in einer fruchtbaren Gegend, ist aber nicht gar zu volkreich. »ieorem, kleine Stadt am Oolko äi Oiols, ' in L-I^brig oltrs, in Neapolis, nebst einem Bißchum, uncer den Erzbischof zu Reggio gehörig. wicoys, kleine Stadt am Fluß gleiches Na- mens in der Provinz Costa Ricca, in Neu- svanien, in Nordamerika, liegt zum Schiffbau sehr bequem, und die meisten Einwohner sind Zimmcrleute , welche neue Schiffe bauen, und alte ausbeffern, auch werden gute Tücher alkhier fabrielket. «lculni, unterschiedliche grosse und kleine Inseln, aufdem Asiatischen-Meere, drey Meilen Nordwerts von der Insel Suma. tta, darauf viel grauer Ambra gefunden wird, undlöeren Einwohner mit allen Na» tionen handeln. Zwischen dielen Inseln und Sumatra wird das Meer der Canal von Nicubar genannt, dliäs, kleiner Fluß in sslelnpohlen, in der Woywodschaft Sendomir, ergeußtflch un» ter Dislicza in die Weichsel.- V!tdda, Grafschaft in der Wetterau, dem Landgrafen zu Hessendarmstadt gehörig. Die Hauptstadt Heissetgleichfalls Nidda, und wird viel Salz daselbst geniachet, hat auch ein feines Schloß am Fluß Nidda. Nidda, Fluß in der Grafschaft gleiche» Namens, welcher bey Schotten in der Wctterau entspringet, und sich zu Höchst in den Mayn ergeußt. leiste Komanäe, leiste Xllcmrncle, also heisse» rwey kleine Flüsse in Lothringen, welche sich bey Nidbruck vereinigen, und unterhalb Vaudrevange in die Saar fallen. Nideck, Stadt und festes Schloß im Her, zogthum Jülich an den Eiffelischen Grän» zen, am Fluß Rur, 5. M. von Cölln. Nideck, NideZgen, Schloß und Flecken in Schwaben, am Fluß Uncerarg, zwischen Trauchburg und Wolfseck, den Grafen von Waldburg gehörig. Nideck, Churbraunschweigisches Amt im Fürstenthum Calenberg, gegen das EichS» feld zu gelegen. dlistesclalL, siehe Igitliarsssle. tliclrolm, sV,st" „/,Fluß in Norwegen, in der Provinz Dronrheim, welcher sich in» Meer ergeußt. bli-bls, kleine und alte Stadt am kleinen Fluß Tinio in Andalusien in Spanien, nebst einem alten Schloß, und dem Titel einer Grafschaft, den, Herzog von Medina Sidonia gehörig. Niedau, siehe Nydau. Vliedeck, suche Nideck. Niedena«, siehe Alenfeld. Niedenstein, Städtlein und Amt in Nie« verhelfen ; das Städtgen liegt vor dem Langenberge, weiches ein hohes Gebürge ist. Niederaula, Marktfleckesi und Amt im Fürstenthum Hirschfeld in Hessen, zwe» Stunden von Hirschscld. Niederbrech- n, Flecken zwey Stunden von Runkel, im Erzstiste Trier. Niedevbronn,Flecken,allwoa.Gesundbrun» nen,demFürsten v. Hohenlohe u. den Grafen von Leiningen-Westerburg gehörig. Niederb«rk,,Benedictiner.Nonnenklost«r, bey Passau an der Donau. Niedereibr, bedeutet meistentheils Hamburg, wenn man in den gedruckten Zeitungen keine Stadt nennen mil.- vrredrl-lanen,oderrst,ederl«nsverwand. ren, «erden in Wien, Wechsler und vornehme Kaufleute genennek, welche, ob sie gleich nicht Catholsscher Religion sind, Aaaz da>" 746 Niederlags-Niederland e Niedermünster Niedermeiser damisch Freyheit, daselbst zu wohnen und Handlung zu treiben, haben. NjederlagsZerechrigkeil, s. Stoppel. Niederlande, Le/x-mm, Ios?owbss, eine grosse Landschaft inEuropa,welche gege'O- sten an Deutschland, gegen Süden an Lothringen u. Frankreich, gegen Westen u. Norden aber an das deutscheMeer gränzet. Ihre Lange ist ungefähr 60. M. die Breite aber 40. deutsche Meilen. Sie wird in - 7 . Provinzen, welche sämtlich 212. Städte u. 659,. Dörfer haben,», diese wiederum in die Spanische, oder nunmehroGrsterrei- chische,worunter derFranzosiich-Ancheil Mitbegriffen,u.in die vereiniglevrieder- tande eingetheilet. Jener sind ro.wiewohl in der That derselben gegenwärtig nur 8. sind, indem Antwerpen und Mecheln ganz zum HerzogkhumBrabant gejchlagen worden. Sie sind derRöm. Cülhol. Religion zugethan, und folgende, nemlich Flandern, Hennegau,L>amur,Lure»n hurg, Limburg, Vbergeldern, Ära bani,Antwerpen undNleckeln. Siege hörten sonst meistentheils der Krone Spa nie»; Jedoch besitzen dieFranzosen u.Hol^ länderauch etwas davon, und hatten sonderlich die ersten nach Königs Carls des Il.Tod alleSpanische Festungen u. Städte imNamenPhilipps V. besetzet,denen aber durch die qlücklichcWaffen der hobenAlliir- ten hernach ein grosser Theil wieder aus benHänden gerissen worden. Endlich sind die gemmmte Spanische Niederlande,oder so viel znrÄrone Spanien so,ist gehört hat, 17> 4. im Rastädter und BadischenFrieden, dem Erzhause Oesterreich zuqesprochen ti- eingeraumet worden. Sie werden durch einenGouverneur regiert, welche Würde anjetzo Se. Kön. Hoheit der Herzog Carl Alexander von Lothringen bekleiden- Zu demFea, aös.Antheii gehört anjetzo ganz Artois, ein Stück von Flandern, darinne Rossel,Douay, Armentieres und Dünkirchen re. gelegen; ein Theil von Hennegau, i «rinne Valenciennes, Cambray, Bou- cl ain,Conde ».andere zu finden; eimTheil von Namur, wo Chariemont u. Givet anzutreffen; ein Theil von Luxemburg, wo Mo»tmedn,Diedenhofen,Jvoix rc. liegen. In diesen Oesterreichis. ^Niederlanden besitzen auch die Holländer einen Anthcil von denen Provinzen Limburg, Obergeldern u. Brabant. DievereinigreNiederian, de bestehen ans den übrigen siebenProvin- zen, welche sind Holland, Seeland, Utrecht, Niedeegeldern, mit welchem dieGrafschaftZütphen vereiniget ist,Vber- iffel, Groningen und Frietzland. Sie gränzen gegen Süden an Flandern, Brabant, Obergeldern, und an das Herzog- thumCleve,geaenOsten an dasStiftMun- ster u. Ost'rießland, gegen Norden ».Westen aber a» das deutscheMeer. DieHaupt- religion in denselben tftidie Reformirle, u. machen sie zusammen einen vereinigten s-taac: daherv haben sie aus atzen sieben Provinzen absonderliche Depmirle in dem Haag, weiche in z. Collcgns bestehen, unk diese sind die Gencraist aren, der Siaatörath, und die Arche,:kaw,»er. Das Haupt dieser vereinigten Provinzen ist gewisser Massen der Statthalter. Wilhelm ill. Prinz von Oranien und nachmals König von Engelland, erhielt diese Würde An. >t>7 -. erblich, und nach seinem Tode verwaltetensiedieStaatenbis 1747. selbst, nur die Provinzen Feießland, Grö- nnigen und Geldern ausqenonimcn, welche den Prinzen Wilhelm Carl Heinrich Friso zu ihrem Statthalter erwählten. Als aberA. 1747 dieKroneFranlreichdie vereinigten Niederlande mir Krieg überzog, erhielt dieser Prinz, welcher näüchero Wilhelm IV. genen»etwurde,dieGeneral- Statthalterschaft über alle Provinzen, und zwar erblich auf männliche und weibliche Descendenten, auch erhielte er die Würde eines Generalcapicains u. Admirals der Republick. Nach dem Tode Kayser CarlS Vl.wurde dieRepublik mir in den entstandenen Krieg verwickelt, den sie zwar nicht mit «llzugrossemVorrheil führte, allein Ä. >746. durch den Aachnerfrieden alles wieder bekam. Bey demA. > 756. ausgebroche- nenKrieg ergriff sie dieNeucraiicät, wurde aber doch in Absicht auf ihre Handlung von den Engl.Armaceurs sehr beeinträchtiget. Der setzige Erbstatthafter ist Wilhelm V. Fürst von Nassauoranien u.Dletz, «eb. den 8 . Merz 174«. und vermählte sich A 1767. mit der Prinzeßin Friederica Sophia von Preussen, geb- den 7. Aug. >7;-. Uebrigens findet man in den gelammten Niederlanden crefliche Viehzucht, Manu- sacturen und Commercien. Llredermiiuslee, Kayserlich - gefürstetes Frey-weltliches Adeliches Fräuleinstift in Regenspurg. Die Aebtißin ist ei» Reichs- stand, und ansetzo besitzet diese Würde Anna Maria Cathärina Dickherin, Freyin von Haslau zu Urstein und Winkhl. Niederehemische Kreis, siehe Rhein. Niedrrrheinstrohin, bedencec in den geschriebenen und gedruckten Zeitungen insgemein die Stadt Cölln, wenn kein anderer Ort benennet wird, vriederrorhenburg, kleine Stadt nebst einem festen Schlosse im Fürstenth. Verden. Vltedersachsische Kreis,siehe Sachsen« Niederselters, siehe Selkers. Niedern-ehern, Städklei» in Thüringen, über der Saale, sonst zur Sachsenzeitzischen Landesportion gehörig. , Niederulm, ein Städtgen und ChurmayN- ztsches Amt jenseit des Rheins, ungefehr i.M.von Maynz gelegen,wurde 1734- von den Franzosen mit einigen Relrenchemenls versehen und besetzet. „ Wedrrweisel, Flecken in der Wetterau, nicht Niederwesel Nienover Nienpsrt Nieuporr 747 nicht weit von Butzbach, den Grafen von Hohensolms gehörig. Nie erweiel, siehe Wesel. . — . x.i-derwr-ner, Hofmark und Dorf an der Donau, eine kleine Stunde oberhalb R-genspurg. Die Hofmark gehöret dem deutschen Riccerordeiishame zu L>t. Tgi- dii in Regenspurg, das darzu gehörige Adeliche Schloß aber ist ruimrc. xrmnblirg, Königliche Stadt «m KoNlgs- grätzerkreise in Böhmen, ist Mit guce» Mauern und doppelten Graben umgeben, und liegt M. von Prag an der Elbe^ xriemeckstleineScadt an derAdda, imSach- sischen Churkreise, unweit Belzig. rriemecz, Lliemreck, Festung an der Moldau, an den Siebenbürgifchen Granzen. xrieulen, Memel, Fluß, Micher bey Slonim in der Woywodschaft Novo- arodec in Lithauen entspringet, sich unterhalb Tille in z. Ärme theilet, deren einer die Ruß, der andere die Gilge, und der dritte die Wipe genennec wird, und stch durch verschiedene E>nflüffe in das Curi- sche Haff ergeußt. ^ Niemrrdrl, Schloß und Stadtlem in der neuen Mark Brandenburg. Niems,, kleine Stadt und Schloß in der Wallache», wurde 1716. von denKayser» iichen besetzet. Nienburg, siehe walkevnienbuvg. Nienburg, »um, Stadt und Festung a» der Weser, i» der Grafschaft Hova, dem Chursürsteu von Hannover nach Absterbcn des Herzogs von Zelle gehörig. Nienburg, Schloß und Amt im Fürsten« rhum Anhalt, dem Fürsten von Anhaltzerbst gehörig. m-nctieu, grosseStadt in der Provinz Che, kiang, in China, unter deren Gebiethc »och verschiedene Scadce gehören. Nienhaus, siehe Neuhaus. Nicnhörg, ein Adeliches Jungfernstift in Westphalen, nicht weit von der Stadt Paderborn. Nienhoff, Amt und Jagdhaus in der Neu. mark Brandenburg, unweit Falkenburg, gegen Osten, gleich an den Polnischen Granzen. N enhusen, kleine Stadt in Lieffand, in demDLrptischen Kreise. Nienkaien, stadtlein und Amt im Mecklenburgischen Fürste nthum Wenden, 1. Meile von Malchin. Nienkercke, ist nur ein Kirchdorf Adelicher Jurisdiction, in der Provinz Scormarn in Holstein, an derKrempemasch, eine halbe Meile von Krempe gegen Norden, h i-noven, kleineScadt im Sesterreichischen Flandern, indem Gebiethe von Alost, an dem Fluß Dendre, zwischen Brüssel und Oudenarde. Nienover, Churbraunschweigisches Amt- >»d Jagdhaus im Solling, im Herzogthum Calenberg, bey Ußlar auf einem Berge. Nienport, fester Ort auf derJnsel Wight, rm Canal bey Engelland. Nienfchanz, suche Ny schanz. Nienstädt, ein Marktflecken am Harz, in der alten Grafschaft Lutter oder Lauter» bem, dem Churfürsten von Hannover zu» gehörig. Nrenstettin, siehe Stettin. Nienwerpen, Flecken in Vorpommern i» dem Stettinischen District,ohnweit Ucker» münde. Niepe, ein kleiner Fluß in dem Französi« scheu Flandern, welcher sich zu Meervil- le in die Lys ergeußt. Nieper, siehe Dnieprr. »i-rs, die vornehmste unter den Inseln von Banda in Ostindien, und die frucht» barste unter allen an Muskatnüsse». ES sind darauf 2. feste Castelle, nemlichBel- lekyk und Nassau, in welchem letztem ei» ner von den Gouverneurs der Holländischen Ostlndischen Compagnie residiret. Nierse, Fluß im Erzstifte Cölln, welcher sich zu Genney in die Maas ergeußt. Alellevs, eine kleine Stadt in Lithauen, ln der Woywodschaft Poloczk. Niestädr, kleine Stadt auf der Dänischen Insel Laland. Niesten, Niste», Schloß und Amt in Franken, im Stifte Bamberg, oberhalb der Stadt Weißmayn. Niesten, siehe Dniesten. Nieva, suche Neva. dii-vLloL, festes Schloß in Arragonien, in Spanien, zwey Gründen von Lalacajud. diieuciieu, siehe KsiLinskoi. Kisver, M'vittnr, eine von den Antll- lischen Inseln Barlovenco in Nordamerika , worauf die Engelländer ein Fort und etliche Colsnien haben, d^ieule,^, einFranzösischesFort in der Picardie, welches vermittelst eine- Morastes von Calais abgesondert wird- kgleupon,iasuyort, Stadt am Fluß Dperla, so hindurch fliestet, im Oe» sterreichischen Flandern, z. M. von Osten» de, nicht weit vom Meer, allwo sie einen kleinen Hafen hat, der künftig zu einem freyenHafen soll erklärt werden. Sie ist befestiget, u.kan durch Schleusten das umliegende Land unter Wasser setzen. JmJahr 1712. schenkte Philipp V. diese Festung dem Churfürsten von Bayern Maximilian. Es ist aber dieseStadt in demUtrechtifchen Frieden A. i7rz.zum Vorlheil des HauseS Oesterr. an die Generalstaaten überqe» ben worden,doch hatte sie derChurfürst von Bayern so lange inne, bis er durch den Rastädcer und Badi schenFrieden wieder in den Besitz seiner Länder gekommen. An. 1 727. wurde daselbst eine neue Compagnie zum Herings- und andern Fischfang auf» , gerichtet, welches die Holländer nicht wenig 748 Nieuport Nil Nimburg NimetulühLten nigallarmirte. A-1745. wurde sie von den Franzosen erobere,und von denselben dis zu dem darauf erfolgte» Frieden behalten. Nienpovr, kleine offene Stadt in der Grafschaft Holland, an dem Fluß Leck- Niewkevk, ein Flecken in dem Land von Waes, wo der Kayseri7r2.eine Akademie unter der Direktion des Herren Gillis von Goethein, Ingenieurs und qeschwornen Landmessers, anleqen ließ, worinne junge Leute in der Machematis unterwiesen werden solle». Niewschano, siehe LangenAckersschans. Niex-orf, grosses Dorfvon 800. Häusern, in Böhmen, an den Lausitzer Grcknzen, eine halbe Meile von Schluckens», dem Grasen von Salm gehörig, dessen Einwohner meistens Handlung treiben. kfixer, , wird insgemein aber fälschlich ein grosser Fluß, so in den See Bournon sich erzeugt,genennet,welcher in Nigritien laust, und;. Namen hat, als; Camodou, Gambarou und Guien. Der Fluß Senegal wird auch insgemein für den Niger gehalten. dlizono, siehe dls§onc>. Ni.nrir-en, das Land der Neger- oder Schwarzen, wird auch das vordere und untereAethiopien genennet, ist eine grosse Landschaft in Afrika, in der wrii-K, welche gegen Westen an das Atlantische Meer gegen Osten «»Nubien, und gegen Norden an die Wüste Zaara, und gegen Sichen anGuinea und anOber-Aechiopien granzet. Es wachset viel Reiß, Flachs und Baumwolle darinnen, auch findet man daselbst Honig, Ambra, Gold und Kupf- fer. Die meisten Einwohner sind Maho« metaner, die übrigen aber Heyden. Die größte Handelschaft dieser Negres bestehet insgemein in Sklaven, welche sie in ihrer Nachbarschaft entführen, und öftermals verkaufen sie ihre eigene Weiber und Kin. der de» Portugiesen und Spaniern, welche hernach nach Amerika gebracht, und allda i» den Zuckermühlen gebraucht wer den. Sonst sind sie viehisch und dumm, und haben diejenigen, so in den Wüste- ueyen wohnen, aar keine Religion. Die vornehmsten Königreiche dieses Landes sind: OisssmÄ, Llrno, UNd NiZropoli, Stadt in der kleinen Tartarey. Kixropoli, der Meerbusen von Niaropoli, ist ein Thell des schwarzen Meeres. Nideim, eine kleine Stadtim Stift Paderborn, unweit der Stadt Paderborn, all- wo i7>>. den 01. Oct. 170» Häuser abbrennten Xistol^o, Stadt in Rußland, zwischen dem Scädtgen Twer und Moskau gelegen. . Nil, Nil, aus Arabisch ist der grosse Fluß in Afrika, welcher an einem grossen Berge des Königreichs Goyame, das Mondengeburge genannt, in Abaßinic r encipringet. Die Einwohner nennen das Gebieth , wo er seinen Anfang nimmer, Xbain oder 8sc-lkaln, das ist, den Vater der Wasser, und entspringet er aus zwey Quellen, deren jede so groß als ein Wa« geirrav ist, und welche 30. Schritte vva einander stehen. Wenn er Abyßmicn, Nob e i und E-gypren durchgelauffen, und bis nach Cairo gekommen ist, so theilet er sich unterhalb de, Stadt in r. qrosseAr- me, welche sich in viele andere austheilen, deren die zwey entfernteste, nebst demMit. tellandischen Meere, eine Insel machen,die manDelca nennet weil sic wie dieser Grie« chilche Buchstabe einen Triangel vorstellet. Dieser Strom überschwemmet jährlich im Augustmonat das obere und mittlere Egypten, und machet hierdurch das Land fruchtbar und gesund. Nimburg, siehe Nicmburfl. Nimegen, sVoanomgour, düm-Zur, Stadt am linken Ufer derWahlin der Äetuwc, im Holländischen Geldern, welche mittelmäßig groß und befestiget ist. Der Stadl gegen über, auf der ander» Seite derWah- le,lag sonsten dieRnossenbura, welches Fort Prinz Moriz von Nassau An. erbauen ließ, es ist aber wieder abgetragen worden. Diese Stadt lieget n.M. von Amsterdam, und ist hieselbstAn. 1678- zwischen Frankreich und Spanien, und An. >S7p. auch mir Deutschland ein Friede geschlossen worden. Ausdem schlosse wohnet ein Burggraf, welcher sich llurxg rave cler on-ts ktockter von diimszs nennet, keimorov, Stadt IN der Wovwodschast Braclaw, in Kleinreusse», in Polen, gegen die Moldau, gehöret dem bekannten Potocki. An. < 7Z7- ward allhier zwischen denen Kayserl. Rußischen und Türkischen Ministers ein fruchtloser Friedenskongreß gehalten. Xiinen, ziemlich grosse und sehr volkreiche Stadt in Niederianguedoc, 7. M. von Montpellier, nebst einem Presse dial, einer 8cneckLuilLo und einem unter den Erzbischof zu Narbvnne gehörigen Bißthum. Rimes, kleine Stadt im Bunzlauerkreiß, in Böhmen. Nimetulahiten, ist ei»e gewisse Art Türkis. . Mbnche, welche sich alle Montag in, der Nacht versammle», um durch ihre Gelange die Einigkeit der göttl. Natur zu loben, und seinen Namen zu preisen. Es wird niemand in diesen Orden ausgenommen, erhübe denn zuvor dieHusramame gemacher, welche darinnen bestehet, daß er 40. Tage lang in einerKammer ganzallein verschlossen bleibet, und täglich nicht mehr als 2. Unzen Brod zu seinem Leibesuuterhalk zu sich nimmt. Wenn dieses geschehe», s» wirö er wieder heraus gebracht,und von den andern ^immerjure ^Tlipe tTlißkow 749 »«<> ' W , U Äf> .L« Hst« Op Ms »«st >k«r M' M !> W andern Mönchen ein Mohre,ikanz mit ihmvorgenonunen, da er denn ineiiieEnt- Mung säUec,und darinnen allerhand Offenbarungen habe» soll. , Mmmerfan, befestigtes Schloß nebst einer Herrschaft im Schleichen Fürstenthum Zauer, unweit Schnsiedeberg, den Freyherren vonDoborzensti zuständig. ^ Kimx-l, kleiner gmß i» der Lampen» cliKomu, im Päbstl. Gebiete, weicher deySermonetta entspringe!,». sich in dasToscanischeMeer ergenßt. Nimph-nburfl, siehe Nymphe,ibulg. blmistü, suche ftin-bo. N,mprka,Lerrschast im FurstenthumBreß- iau, in Niederschlesten. Nmrfch, Vorwerk und ehemaliger Cister, c,enftr-Noniienkloster im Amte Grimma, an der Mulde im Leipziger Kreise gelegen. Anno >z;;. wurde er mit allen seine» Einkünften von Chursürst August der Landschule zu Grimma gewidmet, und hat all- d»D. Marlin Luthers Ehefrau Zachari- na von Boren ehemals als Nonne gelebet. Nimrfch, kleine Stadt nebst einem schönen und sestenSchlosse im Fürstenthum Brieg in Schlesien, weiche Anno 1709-vermöge der Mranstäblischen Convention eine Lu- therischeK'irche undSchule bekonimen. dr>nMi», kleine Scadc im Königreich Murcia, an den Ncucastilische» Granzen. wiucNusu, siehe winggus. winciu, suche Winxlwi. bim-, Fluß in-G»ieniie, welcher auf den Gränzen von Navarra in den Gebürgen entspringet,beyBayonnevorbey gehet,und sich in den Fluß Doure ergeußt. kleine Scadc in der Provinz Che- kiang in China, in Asien, dünxiv^ Scadc in der Landschaft Leaocung, inChina, gegen die Tarcarischen Gränzen. rlmgyo, grosse und schöne Stadt in der Provinz Chekiang, in China, welche mit vielen Caualen durchschnitten ist, so ihr zur Handlung dienen, remg-fu-, grosse Stadt in der Provinz Nanking in China. Kiniv-.war eine der ältestenStädte derWelt, und die Hauptstadt des Reichs Assyrien, am Fluß Tigris in Asien gelegen. Man stehet ihre alte Mauerwerke noch in der Landlchasc Arzerum- kunv vc, kleine Stadt am Fiuß Den- dre in der Graffchaft Alost in Flandern. "w> siehe sor. Newis, Stadt und Landvogtey in der Schwein am Gen. iersee, dem Canton Bern gehörig. ^ hstonr,kleine Stadt in Dsupkins, iu im Am, Anis, «llwo eine Brücke mit einem"einzi- «en Bogen über den Fluß Aigues gehet ^ r."' kl«'"? Stadt am Fluß Teure Nwrkoi- ft »1 der Französischen Provinz Poitou. «>-, «in altes Bergschloß «ns den, Pyre, näischei, Gebürge, in derSpanischenPro- vinzBiscaya. dlixe, eine Französische CoioNie, auf der In« »el Sk. Domingo, in dkordamerika. Icixlior,, oder das eigentlich sogenannteZa- pon, ist die gröjie Insel in Japon, in Asien, "sseilen groß, und best,' lche sind, oeÄouNd^uanto. diixorumo, äV^otrchrr,/, also wird das Ansehen und die Gewalt der Anverwandten eines lebenden Pabsts genennec, weiche sie in den Staatsgeschäften haben; wodurch sie ihre Familien sehr erheben, und zu gros- senReichthumern bringen.Es ist solcher von vielen Päbsten, sonderlich aber von luno- cemio V m.ganz und gar abgeschasfec wor, den. Nepsten heissen überhaupt die Anverwandten des regierenden Pabstes. wixläs, kleiner Fluß in Nordjücland, welcher im Stift Ripen entspringet, und unter der Stadt Ripen in die Nordsee fällt, wirst, kleiner Flecken in Rußland amKolwa« ström, in Großpermia, allwo ein Nicolaibild , zu welchem jährlich viele Wallfahrten geschehen. Nirringen, siche Nürtingen. Wils, äVAr, eine alteBischöfliche Stadt in Natalien rn Asien, am Fluß Chials- Eine andere Stadt gleiches Namens liegt in der Landschaft Alidinelli. wilbio, Insel «usdem Archipelago, gegen die Küste von Natolien, in Asien, darauf ein ftuerspeyenderBerg, und ein Flecken gleiches Namens, welcher ein festes Schloß hat, um sich wider die Anfälle der Corsaren zu beschützen. Nft av, Stadt in Cujavien, in der Woywod- schaft Brzest, in Großpohlen. Niftknrinovktsrod, rn/» io- rr, Gouvernement in Rußland am FlußWolga, dessen Einwohner die Mordu- ner, Tscheremissen und Tschuwaschen sind. Sie sind gröstentheils Heyden, doch sucht man unter ihnen die griechische Religion burchMißionenauszubreiten.ZudemGou- vernement gehören folgende 4 - Kreise, r) der Nischneinovgorodische, 2 )derBalach- nische,z) der Arsamaskische, u. 4) der Ka- simowischeKreiß. InerftermKreise, welcher den Titel eines Herzogthums führet, ist die Hauptstadt Nilchneinovgoeod. Sie liegt auf einerAnhöhe, da wo derFluß Oka in die Wolga fällt. Sie treibt grossen Handel, und ist der Sitz eines Erzbischofs, Gouverneurs und Eommendan» tens. ^ WH»», fVr/ir, kleine Insel in ^-rrs äi voio, i» Neapolis, welche uagefehr an- derthalbe Meilen im Umkreise, und einen Hafen auf der südlichen Seite hat, kor toksvonr genannt. Nißko, Stadl in Kleinpohlen, in der Woy- wodschast Sendomir, am Fluß Sa». NlstkpM, kleine Stadt im Fürstenthum Tesche» 7 Zo Nismes V7ixapa L7tzart Nobiä Tesche» in Schlesien, bey dem Ursprung des Flusses Ostra. siehe dllmes. Vtrssa, «r»m ä, grosse Türkische feste Stadt, am Fluß Nissawa in Servien in Ungarn, sieben Tagereisen von Gricchisch-Weissen- durg. Zm Jahr > 6ss erlitten die Türken von den Christen allhter eine grosseNieder- läge, woraufdie Stadt nebst ganz Servien in Kaiserl. Hände kam, sic wurde aber 1690. von den Türken wieder erobert. An. 1737. deN2;.Jul. ergab sie sich an dieKais. alleine am a i.Sept. nemlichenJahrsgieng sie wieder an die Türken über, welches aber dem Kaiserl. General Dorat, weil er nicht «inen Stückschuß abgewartet,dasLeben gekostet. Nissawa, Fluß »n Servien in Ungarn, welcher sich in die Morava ergeust. ein Ort in der Provinz Semigal- lien, im Herzogkhum Curlsnd. diitks 5 llsls, oliässcisle, sV,»/„^,kleineProviNj in Südschottland, zwischen ^nnan-lsl-, LIuz'äLdclLli,, Ix vis, OsIIorvsv, und dem Meerbusen von Solway. Rirren««, Bayrischer Marktflecken in der Oberpfalz, im Amte Wetterfeld, am Regen, z. Stunden von Regensburg. »livm-l, Provinz nebst einer Stadt gleiches Namens, in der Landschaft Quanto in China. ldklucks, Venäuc, Lbsrckir, Mrrcanttm, Königreich in der grossen Tarrarey, an den Chinesischen Gränzen in Asien. dsive, Fluß in Nieder-Navarra in Frankreich, welcher sich zu Bayonne in den Fluß Adour ergeust. dsivdlc, kleine und einiger Massen befestigte Scadc im Oesterreichischen Brabant, an den Gränzen gegen Hennegau, allwo feine Leinwand gemacht wird, und eine Frauenzimmcrabtey ist, deren Aebtißin die geistliche und weltliche Ge- richtbarkeit über die Stadt hat; und die Nonnen tragen Vormittags einen geistlichen, Nachmittags ab« einen weltlichen Habit. «ivernoi 8 , oder das Herzogthum NeverS, eine Provinz in Frankreich, welche gegen Osten an Burgund, gegen Süden an Wourbonnois, gegenWesten an Berry,und gegen Norden an Gatinois granzet. Die Landschaft ist eine Herzogliche kslris, hat viel Holz und gute Eisenqruben, wie auch etwas von Silberbergwerken, und begreift in die Länge und Breite ungefehr -o-M. kliEs, kleine Stadt in der Landschaft Chi- mere,in Albanien in Griechenland- Niulbs, Königreich in der Nsrdtartarey in Asien, dessen Einwohner auf der Brust Schußfreye kupferne Harnische, und die Schwerdrer auf dem Haupte tragen. Nwor«, kleine Türkische Stadt in Bul- r-ix?"'ein gewisse- Gebiete i« der Provinz Guaxaca, in Neuspainen, inNordamercka! Die Hauptstadt heisset gleichfalls Map», wird von Spaniern und Meric«»»,, de. wohnet, und ist reich au Indigo, Mucker. Cochenille und Cacao. " a r, ^pe 1 agi^^°> 3 >sscl des Archi- Nizpn, befestigte und grosse Stadt »Nie- dervolhynien, jenseitdesNiepers. riiLLs, Lomitsttt, Grafschaft i'i Pieirwiit in Italien, weiche gegenOsten an das Genuesische Gebier und das eigentlich sogenanntePiemont, gegenNorden «»das MarggrafchuniSaluzzo und anOsupkins. gegenWesten a« Provence, und gegen Süden an das Mittelländische Meer und dos Furstenrhum Monaco granzet. Sie wird eingetheilet in die eigentlich sogenannte Grafschaft Nizza, und in die zugeycrige.i Lande, welche sind, das Thal oder VicniLk LarcsIIon-tte, die Grafschaft Lroglio, die GrafschastTonüs und dasMarquisat Lev». DieHauptstadtbliLLL, Kice, lVrc«« - amAlpengebürge, wo der Fluß Pau- lon insLigustischeMeer fället, ist befestiget, und hat eine Ciradelle, aus einem hohen Berge gegen dasMeer gelegen- Ihr Hasen ist zwar so klein, daß nur kleine Fahrzeuge daselbst einlauffen können; jedoch gebrauchen sich die Einwohner, welche grosse Handlung treiben, des Hafens Vstlskrsn- cs. Sie ist die Residenz des Gouverneurs dieser Grafschaft, und hat ein Bißthum, welches unter den Erzdi chof vonEmbrmi gehöret. Sie ward i^i.vondemFranzö« fischen Marschal^ Catniac erobert, aber iSt,o.wiederanL>avoycn abgetreten. Ferner ward sie imFcbr. 1706. von de» Franzosen erobert und demoliret, aber auch von denselben 1707. bey dem Einbruch der Al- lürrenArmee in Provence wieder verlaßen, und endlich >70«. von diesen vollends aus dem Grunde gesprenget. Im Utrechti« scheu Frieden aber > 7 >z-ist die Gra,schüft u. Scadc an Savoyen überlassen worden. Anno 1744. wurde letztere von den Spaniern und Franzosen eingenommen, kam aber im Aachner Frieden wieder an Savoyen.; diiLLS civlls kszlls, kleine Stadt am Kluß Bel o in ontserrar, allwo ei» besonderer Bischof seinen Sitz hat. kloslllLs, , Dorf und Abtei) in Poitou, bey koulM, wovon das Haus Noailles seinen Namen bekommen bat. blobel, eine sigi rirle Münze in Engelland, welche eine halbe Mark oder ein Drittel Pfund Sterling, n-ch deusichem Geid iM- gesehr r.Thlr. betraget. blo.isiä, V-NVL«, Lat. -ne,!, die Venetianischen Edelleute, sind von solchem Ansehen, daß auch unkerweilen aus. wärlige Könige und Fürsten diesen Adel- siand annehmen. Sie könne» aber nicht eher Nobirmren Nördlingeir riörnberg V 7 oise 751 eber als im 25. Jahr ihres Alkers in den Rath kommen. Ihr Habil ist ein weiter u. ianqer Rock von schwarzem Tuch, welcher im Sommer mit Hermelin- im Winker aber mit anöerm Pelzwerk gefuttert ist- Die Ermel sind oben eine halbe Elle brert, und unten an der Hand schlieffen sie sich ,»qe zusammen. An dem Rock ist e»i Kragen von Tuch, wie auch am Wammes, und über dieses ein weisser Kragen von Leinwand. Auf dem Haupt tragen sie «in Barec von lchwarzer gestickter Wolle, über den Rock aber eine Lrol-m von schwarzem Tuch, welche fast einem Sack gleich siehci, und welche sie über die linke Achsel werfen. Diejenigen, so in Geiandt.chaf- »en gebraucht werden, dürfen eine Lrolsm von güldenem Stück und einenGurtel mit güldeuen Buckeln tragen. Sie werden m 2.Elaste» einqctheilet, deren die erste die ,2. alten Häuser, LleLboiLli genannt, welche de» ersten Doge erwählet, und bis auf diesen Tag floriren, nebst einigen andern Familien begreiffet. Die andere Elaste bestehet aus mehr als 80. Haulern, welche Mit dem Lsrräl clel sü vöNlhlieN bestellet wird, gleiches Alter haben, in- aleichengehören nochzo.andereGcschlechte darzu, welche s>. Jahre darnach, nemlich izos. in den Adelstand erhoben worden. In der dritten Elaste sind diejenigen, IS den Adel mit Geld erkauffet, und dafür eine Summa von 100020. Ducaten erleget haben. Es werden dergleichen sonderlich zu Kriegszeiten, da die Republick Geld brauchet, gemacht, und sind jeko deren Key die 82. Familien, welche aber zu denen hohe» Aemccrii der Republick nicht gezogen werden. Die Ldelleute, so nicht in Venedig, sondern auf dem Lande wohnen, werden Kobili cli'I'eirs löirn» geneNNSk , UNd denen k634. erlitten unweit dieser Stadt die Schweden von den Kaiserlichen eine harte Niederlage. Nörnberg, Norimbern, kl.Stadt in der Neuenmark Brandenburg, an einem See, denen von Wedel gehörig. Nörrden, ein Ort auf dem Eichsfelde, an der Leine, Ehurmaynz gehörig. Nosen, siehe Vi,rriy. Nöteburg, siehe Schlüsselburg. Kogjsro, dlogsrol, stVos« ro/»m, Stadt ÜM Fluß Douse, in der Grafschaft Armagnac, ,n Frankreich. Nogatb, ist ein Arm der Weichsel, so ober, halb Mariendurg in Preuffen aus selbiger heraus vor gedachter Stadt vorbey läuft, und sich endlich in den Frischen Hof er- geußt- Kofent I'ärtsuä, fVo- niaentrrm onam, Stadt in Champagne, am Fluß Marne. diogjLM-Ie-k skrou, sVans-entum kl. Stadt und Haupcört inOberperche iik Frankreich, am Fluß Huisne, allwoviel V-inmony. ^ ^ " Leinwand, wird. Leder und Serge zubereicet KeEmm, kleine Stadt am FlußEure, in derFranzösischen Provinz Beauce. dlogLnt fur8sms, Stadt in Champagne, all» wo eine steinerne Brücke über die Seine gehet. dkoMnr lbus Loucze, Benedictinerabtey in der Picardie in Frankreich, z. M. von Soistons laoguLis ksllsrefir, Hauptstadt in der Burg- grafschafc Pallaresa, in Catalonien, an einem Fluß gleiches Namens. dlozrscm, dfauArLcut, Ort in Ostindien, allwo die Pilgrims ein Stück von ihrer Zunge opfern. Noguad, siehe Norngrad. diostrn, Ort im glücksel. Arabien, in Asien, aus dessen angränzenden Bergen sehr viel Weyhrauchbäume, welche von den Einwohnern des Landes abgezapfet werden,' zu wachsen pflegen. dfosa, Fürstenthum in der Provinz Basilicata , i» Neapolis, davon eine Linie aus dem Hause Pignatelli den Fürstlichen Titel führet. Kojon, siehe Koyon. dlolreLu, fVorvrü»,, kl. Fluß in der Provinz Beßin, in Frankreich, welcher bey Conde entspringet, und sich in dieOrne ergeußt. -lolimom, Schloß und Baronie in Brabant, der Familie Gallo de Salamanca gehörig. dimimoukbier , siehe Igermoulbicr. Koile, lVIsiiüncle Koile, ein schönes Lusthglls in dem Thiergarten zu Marly, welches ,728. der König in Frankreich dem Herr« von Chamillard, als er die Charge eines > General-Concrvlleurs der Finanzen nie. verlegte 752 Nota NHminüüon Verlegte, nebst;coooc>. Pfund zu dessen Reparation schenkte. Koiil, alte Stadl in l'-rra t'.i I.Lvoro, in Nea- polis, nebst einem Bißthum, unter den Erzbischofvon Neapolls gehörig, amFluß Aquo, 14. M. von Neapolis- Kolons volcns. heißt.so viel, er muß, wenn er gleich nicht will. Koli, , kl. Stadt im Genuesischen Gebiet an der Sceküste, nebst einem Bißthum, unter den Erzbischof von Genua gehörig. Sie hat einen guten Seehasen, und das dabey gelegeneVorgedürge heißt Lspo äl Xoli. Sie war vor diesem eine sreye Republick. Noll-Briider, Nollkaids-Brüder, gehen bey denen Römisch-Catholischen mit denen Kranken um, und tragen sie zu Grabe, sind grau gekleidet, und haben darüber einen schwarzen Schäpler oder Scapulier. Kombi- 'cl- Dior, sVsmm Oer, Orromatno- po/re, eine vormals volkreiche und wohlgebaute Handelsstadt, in Südamerika, auf der Landenge von Panama, am vstsr ä-I Korr, 6 . Engl. Meilen ostwärts von Panama. Sie hat einen ziemlichen Hasen, und ein altes Castell, ist aber wegen der ungesunden Luft fast wüste, weil die Einwohner dieselbe 15S4. auf Befehl ihres Königs mehrenrheilö verlassen, und Porr« Bellv erbauet, allwo auch anjetzo dieGal- lionen, so sonst das König!.-Silber allda adzuholen pflegten, ankern müssen. Der Englische Seeheld, Franz Drücke, erstieg 1,72. diese Stadt mir wenig Leuten, machte vvrtrcfiiche Bcuce, mußte sich aber bald wieder reciriren. Kombis cl- sclbs , siehe Vill» s-sus. Komemimo, Stadt in der Provinz Sabina, im Pabstlichen Gebiete, welche jetzo sehr schlecht ist, und zum Herzogchum Moius I^oronäo gehöret. ^ Komen)', sVo»rerrr«m, Stadklein am Fluß Seiile, im Bißthum Metz, in Lothringen, weiches den Titel einer Marggrafschaft führet, und ein unmittelbares Lehen des Rom. Reichs ist. Es ist die,es Land samt der Grafschaft Falkenstein u. a. bey Abtrec- kung des Herzogchums Lothringen, dem seine Erblande für das Großherzogthum Florenz abtretrenden Herzog, Franz Stephan, reservnel worden, und hatten Ihr» Röm. Kaiser!. Majestät Franz l. von No- meny wegen unter den Fürsten Sitz und Stimme auf dem Reichstag. . KomlnAion, oder Ernennung, ist eine solche Handlung, wodurch man jemand zu ein m Amt, Verrichtung oder geistlichen L-n-- Lcio ernennet. Insonderheit aber wird durch die Nomination bas Recht der Präsentation zu einem geistlichen Amt oder Lrnekclo verstanden. Also hat derKomg in Frankreich, vermöge des Coneordacs, das Rechk der Nommacion »her Praien- tation in 1 s. Erzbißthümern, io» «iß« thumern, fast in 7,6. Männerabteyen, und in mehr als 200. Jungferabteyen, wie auch in allen L-ncliciir collfistclil». »bub. Der König ist verbunden, inner, balb 6. Monachen, von dem Tag der Vacaiiz an zu rechnen, ein ander Subjekt zu ernennen, und schicket er seineRo- Mluation nach Rom. Alsdenu ihur der Eardmalprotector den Vorschlag zweywü m pleno Lonlistorio, woraus man die krovilioner ausfertiget, nicht anders, als wenn der dlomMsrun von, Pabst selbst erwählet worden wäre. Kons, alte, kleine und befestigte Stadt in Dalmatien, am Vcnet. Mecr- bu,en, welche fast ganz von dem Meer umgeben ist, und einen Bischof hat, der unter das Erzbißlhum Zara gehöret. Sie hat einen Hafen, und gehöret den Denetia- nern. Konsriiolr, , kleine Stadt am Fluß Panaro, im Herzogrhum Modena, 2. Meilen von der Stadt Modena. Sie ist etwas befestiget, und hat ein altes Kloster. Nonconformisten, oder VHI-ntsir, wurden unter der Regierung Carls I. die Puritaner in Engekland genennec, weiche sich der Englischen Liturgie, der Bischöflichen Regierung, und den Kirchencere» monien, widersetzien, heut zu Tage werden in Enqelland alle Reformirte, welche keine Bischöfliche sink, also genennet. dkcmalpL, befestigter Flecken im Königreich Acragonien, an den Cataionischen Gräii- zen. dkonäsra, dkonäsr, ein befestigter Ort in der Portugiesische» Provinz Lmr- 1 -jo - Quaüi-ms, am Fluß Ardita. L^ronne, also nennet man dieienigen Weibspersonen, welche in Klöstern und unter gewissen Ordensregeln leben. Nonnenberg, Benediccinernonnenkloster in der Stadt Salzburg. Nonnendusch, berühmte Benedictinernon- nenabtey im Oesterreichischen Flandern, im Bißthum Ppern. Nonnenwerder, Insel im Rhein, unweit Bonn gelegen. Igoniuck, war vormals ein prächtiger Königlicher Pallast inEng elland,in der Gra,- schaft Surrcy, in einer lustigen Gegend, welcher einen schönen Thiergarten hatte, und vom König Heinrich Vlll. erbauet dlontton. kleine Stadt, Herrschaft und feste» Schloß in der Provinz Perigord in Frankreich. Noppeln, siehe Lhrist-änoprl. Nopptnau, stehe Oppena». sstora, Amt in der Grafschaft HohensteiM in Thüringen? welches nebst dem Kloster Münchlohrg und Wolstehen^nach * * Nora Nordgau Nordhausen Nordschein 753 Abstrichen derer von Gladebeck, dem König von Pceuffe» anheim gefallen. , «ova, kleine Scaöc in der Schwedischen ' Provinz Westmannland am Fluß Arbo, 4- Schwedische Meilen von Arboga. Üorals, Fleckeii in der Provinz Hel,liigen, ,» j Schweden, gegen dem Kochnischen Meer« . Norvueg^Aink und Schloß nebst einem ! säubern Flecke» auf der Danijchen Insel Aisen, 2. Meilen von Sunderburg. Herzog Ernst Leopold, der allhier residirce, starb A. 1722. unbeerbec, darauf wurde Herzog Friedrich Earl von Hollleiiiplo» mir Norburq von, König Friedrich IV. von Dänemark wieder belehnet. Wie aber derselbe An. ,72-,. das Herzogthum Plön erhielte, kratcer Norburg wieder an Nvrc.L^äVm/i«, kleine Stadt im Kirchenstaat zwischen dem Gebürge, ini,Herzog- thum Spolet», am kleinen Wasser Fred- dara, ist Anno 1720. im May durch ein Erdbeben, welches auch sonst in Italien viel Schaden qeihan, nebst unterschiedenen runder gelegene» Dörfern, gänzlich verwüstet worben. ^ ^ ^ 4 >ovd, Lat. 6« es/, gegen Norden, heissec so viel, als gegen Mitternacht. Noroalbrngkn , aho hieß vor Alters das Land, wo Heikein, Dlechmarse» und Stornier» jetzo ist. Nordburg, siche Novöung. Nordcapers, nennen die Grönlandsfahrer eine Art von Walisischen; welcheelwas kleiner, als die andern sind, aber mehr Speck und Tdran als jene geben. Noudeck, Schloß und Am in Oberhessen, Darmstadk gehörig. bloiäell^, Noroians, einegrosseSchwedi- sche Landschaft gegen Norden, zwischen Norwegen und dem Bochnlschen Meerbusen, welch-folgende Provinzeu begrelffet: Gcistvikinnd, HaisinLi.rnd, Niedelpad, I.sintfand, HÄ'jtdslcn, Angermannland, VV-std.'itn und Lappland. Norden, jV-u-söMm, volkreiche Stadt in Ostfrießmnd, an einem kleinen Meerbusen, allwo sie einen guten Hofen hat, zum FürstettchumOstftießtand gehörig. Nordenbiirg, kleine Stadt, Schloß und Amt im Mandenourgsichu, Preußen, jm Barceniändischen Kreiß, m der Provinz Natanqcn. Norderney, kleine Insel auf der Küste von Ostfrießiaiid, darzu sie auch gehöret, und wohnet ein Fürstlicher Vogt, und etwa 52. Familien von Schissern und Fijchern darauf. «aiä-koilanä,! siehe Kon.k'orlanä. vor Alters e.ne der qröstcn Gswen in Deutichland, welcher die heurige Oder- vlalz, die devde» Fürstenkkümer Bayreuth «Ud Anspach, die Lißkhim,er Aichstävt und Bamberg, nebst dem Fürstenthum Co« biirg, auch hiernächst einen Theil von Schwaben, nemiich den Rieß und die Reichsstadt Nördüngen i» sich begriffe». Nachher« ist selbiger in viele kleinere Go« wen oder Eantons vertheilec worden, worüber sich der Name Nordgau allmäh« lig veriohren. Heut zu Tage haben wir keine eigentliche beschränkte Gegend dle- ses Namens mehr. Doch sind noch iie- benPjalz»euburgischeAemcei,alsSchw.m. dorf, Velburg, Burglciigeiifeld, Regen» frans, Beretzhaujeu, Lader und Hemniau, ubcrbiieben, die von einigen die Aemtee ,m Nordgau, qencnnct werde». Die einzige Reichsstadt Weisse,iburg i» Fra», ken ander Schädische» Rezzat, hat auch noch den Namen: weissenburg NM Nordgau; doch nicht einmal durchgängig, weil,ie auch znm öflern weissen- burg am Sand heisset. Nordkausen, äVo,S/,^/is, alte und freye Reichsstadt in Thüringen, gegen dem Harzwalde an den Niedersächsischeii Grän» ze», am kleinen Fluß Zorge. Sie liegt >4. Meilen von Leipzig, und 5-vonWeif, sensee. Der Rath daselbst hat nur die Untergerichte, die peinlichen Sachen aber gehören vor das Reich. Chu.ssachfen hätte inchtalleindieSchutzgerechilgkeirknrüber, sondern befaß auch das Schultheissenantt, welches von den Grafen von Hohenstein air Sachsen gekommen,A., 70z.aber anChur- drandenburg überlassen worden. An. 1715. überließ Churbraiidenburg sowohl die R. Vogrey, als auch das R. Schultheissen- aml für 50002. Rrhlr. der Scadr eigen- thümiich. An. 1710. den 22. Aug. har sie eine» schwere» Brand erlitten, darinnen die grosse Markckirche meistenrheils rui- niret, auch das Rachbans und über 70, andere Gebäude in die Asche gelegt worden» uiw A. 17r2.de» er. Aua. hatdie- se gute Scaot dergleichen Unglück wiederum betroffen. Nordkeim, Herrschaft in Franke», so von den SeinsheimischenGüier» an das Fürst-- licheHaus Schwarzenberg gekommen, ordkolland, siehe «Aolland ordkirchen, prechkches Schloß irg Stift Münster, dem Grafen von Plektenber- qehörig. Nordiand, kleine Stadt in der Schwedischen Provinz Lngermamiland am Kochnischen Meerbus-,1, nähret sich von Kupferbergwerke». NordschtiN, L. Lmes.'r/, ist eilt sehr hellerGlanz b-yNach, soiuwrlich nr Grönland zur Zeit des neuenMo iöes,welcher die ganze Insel erlauchter nicht anders , als ob der Vollmond zum klarsten schiene, und je dunrier die Nacht, je Heller das Licht. Es hat seine» N»men dayer, weil es ans Norden kommt, und gleichet einem fliegenden Feuer, breiter sich in der Wbd Luft 754 Nordsee Normandie NortalIe Northeim Lust aus als ein langer umgekehrcerPsahl, schießt von einem Orte zum andern/ und hlnterläßt einen Rauch. Dessen schnelle Bewegung ist wunderbarlich/ und wahret durch die ganze Nacht, höret aber Key der ^ Sonnen Ausgang wieder auf. Nordsee, suche TeurscheNieeu. Nordstrand, kleine Dänische Insel auf der Nordsee, zum Herzogthnm Schleßwig gehörig. Sie ist mit demSalzen -undHäverstrom ganz umflossen , und hat in die Länge 3. in der Breite aber 1. M. Sie ward An. ,634. von derSee,vermittelst eines ftarkenWin- des,ganz unrcrWasser gesetzet, so, daß Key i3oo. Häuser, 6-x-o. Menschen und zosoo. Stück Weh zu Grunde gegangen. Nordtorp, ist nur ein Dorf in Holstein, im AwtRcnsb»rg,aufdem halben Wege zwischen Itzehoe und Kiel gelegen, dtoiävick, siehe Koiivick. dlorkvlki, ^Vsi/s/cr/r, Provinz in Enqelland, welche, gegen Süden an Suffolck, gegen Westen an Cambridge und Lincoln, gegen Norden und Osten aber an das deutsche Meer «ranzet. Sie ist an vielen Orten voller Berge, Wälder und Gebüsche, an den andern aber sehr fruchtbar, und führet den Titel eines Herzogthums. Norgau, siehe Nordgau. Norheim, Flecken im Herzogkhum Sim- mern, den Freyherren von Sickingen gehörig. Nonmberg, siehe Nürnberg. r»oim> einstort in Dalmatien, zwischen den Flüssen Narcnra und Norin, welcher letztere ein Arm von dem ersten ist. L» gehöret den Denecianern. Norkiöpmg, Stadt in Ostgothland in Schweden, am Fluß Montala, ist nach Stockholm die groste Stadt in Schweden- Sie liegtzwischen 2. Seen, hat einen aus- trägüchen Lachsfang, und gute Handlung. Ausserhalb der Stadt ist eine Festung und Schloß, dieIohanneöburg genannt,welche aber jetzo mehrentheils darnieder gerissen ist- , . IVormöMciiL, PrDVlNA jll F»ÜNk» reich, nebst dem Titel eines Herzogthums, welche ein Stück von dem alten Neustria ist, und gegen Westen an das Meer von Bretagne, gegen Norde» an die Picardie, gegen Osten an die krle äs I'iance, und gegen Süden an Pcrche, Maine und Breca. gne gräii.rek- Die Lust darinnen ist kalt; daher auch kein Wein, hingegen aber desto mehr Getrayte und Obst daselbst wachset. Siewird in dieGber-undNirder-Ho,- wanü--- qekheiiet, davon jenesg.Aemcer, nemiich sollen, Lvreux, Ellars und Euux, dieses aber z. Aemter, conKumm, ^Isneon tindLaen unter sich begreiffet. Sie ilk 72. Meilen lang, und 30. breit, und die meiste Handlung wird darinuen mit leinen Zeugen,Kräncern,so i»m Färbe,i dienen, Kohlen und Wehe getrieben, auch hac dies« Lsndlchajt de» irarkstc» Adel ingrankrelch NorkuIge/grosscrFleckenindcrProvlinUv« landin Schweden, 7. Schwedische Meilen von Stockholm gegen Norden. Norsholm, ein adeliches Gur in Schweden, in Ostgothland, an einem kleinen See- die Einwohner nähre,, sich meist vom Lachsf«!!!!. Korr.Esp chldlon, dkortEop. ist ein Vorgebürgc, welches »nrer allen in Europa am weitesten gegen Norden lieget, und findet man dasselbe in dem Nordischen Lappland. Ein ander Ls» äel diorr liegt in Guinea, in Südamerika, blloir, NuräsIkeorh^fchr/eAm^/k, oder.se- 7-teMi -onL/e, ein grosser Thcil des Vcevni ^tlLnrlci, welcher an die östliche Küste von Nordamerika, und an einen The» von Südamerika stöffet. Seine vornebmsten Theile sind das Meer vonCanada, das von Mexico, das insonderheit also genannte Ickar ä -1 biort, und das Brasilianische diarc, der Nordsiliß, F/uE, So, easte, grosser Fluß in Nordamerika, welcher sich in das Meer von Canada ergeußk. Eine» andern Fluß gleiches Namens sindei man in Neu Mexico, weicher sich in das Mar Vermojo ergeust. Nortalben , Flecken und Amt in Franken,«» der Thüringischen Gränze, im Bißthu« Bamberg. Istort-^Iveiwn, siehe -rivcnon. kiorl-Sarvicst, kleine Stadt und Hafen i» Lothimia, in Südschottland, 6 . Meile» von Edcnburg gegen Osten. diort-LsvLlanst, siehe üevelsrlä.. ieort-L.,x, suche diorr. kiorrcurry, Stadt in Engelland in der Provinz Somnicrsetshire, am Fluß Tone. Nörten,Nörlen, kleinerFleckcn an der Leine, im Fürsteiirhum Calenberg, demChm« Hause Braun schweig gehörig. Er liegt i» einem fruchtbaren Gefilde, und hat vormals Bevernstein geheissen. Es ist auch allda ein cathoiisches Coliegiatstist, so unter dem Erzbischöfe von Mavnz stehet, laort-borlancl, ist die aufferste Spitze der Englischen Insel Thanet, auf den Küstcit der Provinz Kent. Igonksmxron, vr/rt-inis oe- vkent, , Hauptstadt nebst eine,» Schloß in der Provinz Norrhampron, 1» Engelland, am Fluß Neane oder Nine. kiorrkLmpronskire, /ÜMi NniomL, Provinz und Grafschaft in Engelland, zwischen de» Landschaften 1.incoIna,KullLncl, l.eicolkr« WuirvlcIr,Oxkorä, Luclringksm, L-äkoia, und b 1 unr>n 757 . er- folgte» Einmarsch See Franz, gruppen in Sie Churhannöv. Lande ist sie vscers cheiis von Siefen, khcils vonden Älliirten Truppen besetzt worden. NonhenfeN' siehe Norddaiistn. SiorNiumbsrl-mä, äVm , Provinz ins Grafschaft in Engelland, welche gegen Norden an Schottland, gegen Sude» an Dnrham, und gegen Oste» an das Seullche Meer glänzet. Sie ist ein kaltes und unfruchtbares Land, darinnen viel Steinkohlen gebrochen werden- S,'o,O.VuU-s, siehe KI--., Narwemch, Churvfälzijche Stadt und Amt im Herzogthuni Jülich, 4- M. von Eolln an Norwegen,kVo,m,Norricke,Norge, groi-eS Königreich ln Guropa, welches gegen Oste» anSchweden, gegen Sude» an Sen Eactcgar, gegen,Westen und Norden aber an den mi-teriiächligeii Occan grunzet, und he» M- in die Lange hat. Der messie Tbest ist voller wüster n. unbewohnter G.'dürge, diejenigen Gegenden «wer, welche angebauerwerden können, jind lehr fruchibar. Es ist reich anKupserbergwerke, berbergwerke darlnen, welche cinigeJahre daher i..sAusnehmen gebracht worden.Dcr Winter ist in diesen Gegenden sebr strenge, all eine wegen denen vielen Wäldern und Pelzwerkeil den Einwohnern erträglich. Er sängt bereits im Oktober an, unddan- rec bis ln die Mitte des Aprils. Im Sommer ist Sie Hitze sehr groß, so, daß binnen p. Wochen das Getrayde in den Orlen wo es gstäok werden kan, eingeerndrt wird. Man lyester cs ins. Länder, welche man Skifks- ämter ne,inet,als: AM'rhuuswderEhei- snania, Ehristiansand, Oeogen und Dromt>ein>. Es gehöret der KrsneDäne- mark, ausser der ProvlnzBahus, welche die KroneSchwedeu seltA- >oc>O. desttzet.Dle Einwohner sind Lutherisch, aufrichtig und tapfer , und das ganze Königreich wird durch eine» Vicestauhalter regieret, welcher auch Sie zu Norwegen gehörige Inseln charöeo, Island, Grönland,Spitzbergen u. O-- o unter seiner Gerichrsbarkeit hak. A. 1716. hakte sich derNordische.Krieg auch ln dieses Königreich gezogen. Es fie- lenverschicdene blutige Gefechte vor, die Danen aber hatten anfihren Gränzen solche Gegenversaffungen gemacht, daß die Schweden wenig Dorrdeil erhielten, so», Sern endlich am i>. Dec. A. >7>8. inder Belagerung vor Friedrjchshall ihren Kö- mg Earl Xll. durch einen unglückliche» Stuckschuß einbüsseren und hierauf Norwegen mit grossem Schaden vcrliessen. »mvick, kre»o,^,n. Hauptstadt ln der,Provinz Norfolk, inLn- gelland, wo die Flüsse Dare und Venster zulammeii kostimcn. Sie ist eine der grö» steil Städte in Engelland, «nd hat eincir Bstchof, welcher unter von Erzbischof zu Cancerbnry gclwrer. Xorvicb, Stadt ln Eheshlre in Engelland, welche gute Salzgruben hat. NoßlichAe, kleiner See im Gchwibuserkrei- se, in Niederschlesien. Xoi-wywderNa-arerh,Stadt, Schloß und Herrschaft in brsuchL lkomtä, woselbst vor diesem die Prinzen von Ehalon ihren Sitz und Begrabniß gehabt. Nofse», kleine Stadt unk Amt an der Frey« bergiichenMuida, im Meißnischen Kreise. Nostiiz , Reichsgrase» von Nsstitz haben ihren Ursprung aus der Lausitz, und am Kaiserlichen und andern deutschen Höfen öfters die höchstenCharaeii bedienet. Sie besitzen die Grafschaft Rhemeck im Fränkischen Kreise, wie auch schöne Güiher in Böhme» und Schlesien» und theilen sich in zwe» Linien, Osseck und Röckenitz. Xvrsdls, merkwürdig, l-rs lstvtadloa,wurden ;» Zeiten Heinrichs Ul. Königs in Frankreich, dieR. Stände genennet. dlvmrius, ist derlei! ge, so von einem Lc>- mlk2?»!2'.ino> im Namen des Kaisers di« Gewalt bekoinmen, lnstrumsm» euszu- richten, und Dsihamerirs ZN verfertige», darüber er zugleich eine gewisse Eidesformel ableqe» muß. In der alten Kirche wurden XowHi genennet, welche die Historien der Märtyrer ausgezeichnet. Romriu; ( 7 iim!nulis, ist ein qerichciicher Be» dienter, der in peinlichen Sachen »ndJn- anisicionen der Jngnisicen Antwort sieis- sig auszeichnen und protocolliren, dieActei» registriren, und in Ordnung halten muß. Norebuog, siehe Schii-ssolvurg. Noreri, suche dier.e. Konsiciren, berichten, bekannt machen, daher Xorisicillion, Bericht, Lröfnung von einer Sache. Xmo, Vul L dkoro, Xbs'?:- , eine von d-li z.Provinzen inSicilien,weiche gegen Süden und Osten ans Meer, gegen Norden an den VK st« Venivn», und gegen Westen an den VK >li KaMa gränjet. Die Hauptstadt Ndto ist ziemlich groß, schön und volkreich, und liegt aus einem steilen Berge beymFluß Abis» oder Acellaro- Xororisch, jedermann bekannt und wissend» Daher diorcrisrät, Kündbarkeit. Xatrs Dame äs Is b'u2Nkes, keuslbra 3 -nor» ckslsr l?u2M2s,Stadt im Königreich Arra» gonien, zwischen Moncon undBalbastro. Nonbeog, kieinerFluß im Herzoglhum Lüneburg) vereiniget sich bey der sogenannten Lübmühle mit der Luche, und lauft endlich mit dieser ln die Ilmenau. Xowngkam, Provinz und Grafschaft in En» gestand, welche gegen West »an Lincolue, gegen Süden an Leicester, gegen Osten au Därbv, und gegen istorden an Dort grau» Bdd- i«t. ^z6 ^7ova Novejan V7ovogrodeck zet- Sic hat einen sandichken Beben,süsses Hol; und Sreittkohleiigrüben. Die Hauptstadt Nottingham, '/Sttinoä,.,---,.-?, ist schön und wohlqebauet, liegt nicht weit vom Fluß Neane, hat ein altes Schloß, und rreibec gute Handlung. Der in der Hochstädter Schlacht An. 1704. gefangene Marschal! von Tallard hat daselbst einen schönen Garten «ngeleget. KovL-^nte^uLrL, kleine Stadt in Nord- Amerika, 17. Meilen von Vers Lrux, hat einen Bischof, der unter den Erzbischof zu Mexico gehöret. Novalis, feine Handelsstadt, nebst einem mittelmäßigen Hafen, auf der Insel ksgo im Adriatischen Meere, denen Denetia- nern gehörig. . Ko vule. kleine, aber wohlgebaute Stadt in der Tarvisermark/imBenetianischen Gebiet. bivvLi», sVa-vä eine sehr wohlgebaute S'-adt nebst einer wichtigen Citadelle im Herzogthum Mayland, aus einem Hügel, an dem Flusse Gogna gelegen. Sie hat «in Bißkhum, welches unter dem Erzbiß- lhum Mayland stehet. An. 1706. nahm Engemus dieselbe den Franzosen ab,mnd An. i7Z4- den 10. Jan. mui.'e sie sich an die alliirre Franzosen, Spanier und Sa- voyarten ergeben. Der District des Her- rsgkhnms Mayland, worinn diese Festung gelegen, heisset und liegt zwischen dem Flusse '1'elino, dem District Vi- xevsnsleo, dem Flusse ScMg, und dem I.S- «0 Laut Friedensschlusses vom i s.Ncv- >73». ist derselbe sammt der Festung Kv vma demHauseLavoyen auf ewig überlassen worden, welches sich verbindlich gemacht, diesen District beständig als ein Reichslehn zu erkennen. k-lvvsrino, siehe Ksvurinn. Kovukklvliu, I4ovvojc Koll-losse, Rußische Stadtim GouvernementArchangelgorod, am Kowdna Fluß, 20. Werste von Soli- kamskoi, allwo die grosse SalZstedercy von ganz Rußland. , ist eine gewisse Kanzley IN Rußland, dahin alle Einkünfte von den Eabacken oder Schenkhaustrii, welche aus- zurichten der Rußische Kaiser allein das Recht hat, müssen gelieiert, und von welcher diejenigen , so heimlich Toback Und Getränke verkaiissen, bestrafet werden. KouUar, kleineStadtMiteinem befestigten Schloß in der Provinz Alcmejo, in Poriu- aali, an den Gl änzen der Spanüchen Kv- lngrcicheEstrcmaduraund Andalusien. vgt,v«M>ra, kleine Stadt im Modenesischen Gebieth, und die Hauptstadt eures kleine» »ürstentbums, weiche denen im December ,7-". mir Camillo III. Eido ausgestorche- nenFürsten von Novcllara au» dem Hause Gonzaga zugehörte, und ein Rechekehn ist. Sie gehört jetzo dem Herzog von Modena. brovcstm, ein kleines Slädtlein st, vuuM. n>-, in Frankreich. ^ Kuvj, also heissen -.Städte in Cro». tien, am Fluß Unna. Alc-deovi lst-gl diesem F>u w gegen Osten, nnd grhöri mir seinem 1 orriwr,o denen Türken: Neu« dlllvi aber liegt westwerrs aegen broatlcn, und gehört mit seinem District dem Hau e Oesterreich. Novibazar, sei est«,, eine Türkische Hauptstadt in Scrvien, in Ungarn, wo die -. kleinen Flüsse Stuiza und Rust, zusammen kommen. Noviriat, also wird dos Probierjahr qenen» net, welches diejenigenzugenicssenhaben, so das Kiosteriebeii erw'.hiemlind in eiecm Jahr ist ihnen erlaubet, das K loster wiederum zu verlassen. In einigen Klöstern währet daS Nvvitiak immer als ein Jahr. Novistvas, kleineStadt und festes Schloß an einem kleinen Meerbusen i» Dalmatien, den Venelianern gehörig. Lstoo'tnrad, eine Türkische Stadt in Croa» tien. Novinvad, Neonrat», l?o- mstch«, > Grafschaft in Niederung .rn, nebst ihrerHanptstadr N vi-^rad,Noy« r^dsist jetzt nur einFlecken,deren sehr iestes Schloß,mit eiiiemGrabc» von zg.Fuß tief, «»feinem hohen Felsen liegt. Sie liegt z. Meilen von Gran, u»d ist Anno >6»;. den Türken von dem Kaiser abgenommca worben. suchen, neue Sachen, was neues vor» gedct, oder im Druck heraus kommt. klovirU, sil'.d im Teutschen Ritterorden die» jeliigen, weiche »och weltliche Kleide, liegen dürfen, und werden auchdieMöuchi in dem Noviciak oder Probierjahre also genennet. Xuvmo, kleiner Fluß in LuIMls olrra, i» Neapolis, welcher sich in den Meerbusen von (kirucc eigenst. Lstov^dwe-r, Stadt an der Weichsel IN Mist sovien, i» Polen- Vkovogrod, siche Nismovonrod. Novostr od - weliki, Ekostnovomob, ^,olmg«°°o. Häusern bestehen soll, wovon A». >7-7. mehr als die Helfte abgebrannt. . N»vosrodrck-L.ran>sli,, WovwodMt ! r r Novsgrsd Nürnberg Nürnberg ^57 in Weißreussen, in Lichauen, welche 2. Gebiete hat, nemlich Novogeodcck und Slomm. Die Hauptstadt heisset gleichfalls Nrvsgrodeck, NgroS, bestehet aus hölzernen Häusern, und werden hier nnd in Müiskl die Landtage in Lichauen wechselweise gehalten. Vor diesem ist sie die Appanage derjiingenHerzogevonLichaue» gewesen. Uovoarod Sewierskp, ^oEer,ai.r Hr- i-kii-e, oder der Ncsckl>!Lkr!«c Reets, in dem Kiowischen Gouvernement von Rußland. LhemalS war es ein Herzogthum, welches die Polen A. 1667. imAn- druffomschen Friede» an Rußland abgetreten. Die Hauptstadt gleiches Namenö ist befestiget, und liegt am Fluß Desna. N.-v.'M!Lsti, Stadt nicht weit vom Fluß Bug in Masovien, in Polen, ri.-iv, Stadt in der Woywodschaft Ma- rienburg, im Panischen Preussen. dlovvoji: cilvlie, stehe kstova Violln. Kvevoia l-luiäl, stehe Geäyen. blo^», kleine und alte Stadt in Gallicien, in Spanien, allernächst den dem Master Ta- maro, 9. Spani'. M. von Lomposts!.. dloyeilas, Grasschasc in der Niederländischen Provinz ArcoiS, der Krone Frankreich gehörig. bioyon./Viri-ostANmnLueAsMm/chölieFraN- zöst che Stadt im Goüv-rnemenc der s§ls äv l^Luce, am kleinen Fluß Oyse. Ihr Ddchos, welcher unter das Erzbißthum zu RheimS gehöret, ist ein Gras, und einer von den zwölfalten kuiiL clok'run!:-. Stadt in Nubien, in Afrika, arn Nil. raui'io, ein grosser Fluß in Aethiopien, in Afrika, welcher sich unterhalb Aslia in den Nil ergenst. rgubio, grosse Landschaft in Oberäkhiopien, in Afrika, am dkllfluß, welche gegen Norden on Egypcen und die Wüsten Barea, gegen Westen an Zaara, gegen Süden mio Osten aber an Abyßiiiieli gränzet. Sw hat bey zoo. Französische Meilen in me Lange, und eben so viel in die Breite, und ist reich an Sandelholz, Met, Helfendem und Gold, auch findet man darinnen ein überaus starkes Gilt. Ihre Einwohner sind schwarz, der Jüdischen und Mahomek-ni scheu Religion zugethan, und haben einen besonder» König. -cude, Fluß in der Micrelmark Brandenburg, welcher hinter Jücerbock aus dem Mm Fleming entspringet, chellc sich in me Nuoc und Gare, vereiniget sich a- M wieder, und fallt bey Potsdam in die Huestrz 8-^norl- cls Io Vittorls, oder No ^ico, S-adt an der Küste der Provinz Tabasco ui.Rex,c», in Nordamerika. " ^stchriand, stehech>eyburg. Nürnberg, beträchtliche uni berühmte sreye Reichsstadt in Frauken, welche mit doppelten Mauren, Thürmen und cieken Gräoen befestiget, groß und wohl gebaucr ist, auch beträchtliche Handlung treibet, und von vielen künstlichen Handwerkern, deren Arbeit man sehr weit verführet, bewohnet wird. Auf einem Berge in der Stadt liegt das Schloß, die Rarster!. Vurg genannt. Die Pegnitz flicssetdurch die Stadt, und thestec sie in 2. Theile, welche aber durch s. steinerne und 9. hölzerne Brücke» und Stege wieder aneinander gehanget werde». Sie liegt 9. Meilen von Bamberg, >z. von Würzburg, 8 . von Amberg in der Oberpsalz, 12. vonDonauwert, und 28. Mellen von Frankfurt am May». Der Rath bestehet aus 42. Personen, worunter 84- Stellen mit Adelichen oder Patrlcils, die übrigen 8 . aber von gewissen Handwerkern besetzt werden. Der Rath und Bürgerschaft sind Lutherisch, jedoch haben die Egthoii- scheu auch eine Kirche in dem sogenannte» Teutschen Hause, und die wenige Reformirte, so hier wohnen, haben ihren Gottesdienst vor der Stadt in einem dazu eingerichteten Gartenhause. Die Stadt wird in 8 . Viertel und > 8 >. Hauptmannschaften abqetheilet. Ma» zehlei bey Gassen und über 7000. meistens wohlgebaute Häuser. Das Rathhauß, dastref- liche Zeughauß, die Fleischbrücke, die auS einem Bogen über die Pegnitz geführet ist, dieSt.Sebalds-u.Lorenzikirche, dieH. G. Kirche, wo die R. Jiistguicii befindlich, die sehr schöne Egidienkirche, sind sehens- würdige Gebäude. Im Jahr ,424. hac Kaiser Sigismund dieser Stadt die R. Insignien, nemlich die Kayserl. Krone, Zepter, Reichsapfel und den Rock rc. so bey Kayseri. Krönungen pflegen gebraucht zu werden, nebst vielen andern Heiligthümern, zur beständigen Verwahrung «»vertrauet. Das Nürnberger Gebieth, welches zwischen der Oberpsalz und den Fürstenthümern Culmbach und Anspach lieget, und darüber ein Landpfleg« amt gcsetzet, ist weitläuftig, auch sind gleich bey'der Stadt 2. ansehnliche Vorstädte, nemlich Wöhrd und Gostenhof- Ehedem muste Nürnberg ein beträchtliches an Römermonaten entrichten, wie sie denn in der Wormser Reichsmamkel auf «48->. fl. angesetzt worden. A. >s/ 8 . wurde ihr Anschlag auf 986. fl. herunter gesetzt und Au. -701. bis aus 796. fl- gemindert. A-1720. geschähe eine abermalige Erhöhung bis 82«. fl. alleine seit >788. hat die Stadt sich nur zu deni7ten Theil der allgemeinen Kreißanlagen verstehen wollen. Das Scadtregmient ist sehr klüglich auf eine lemperirce Aristo« cratie eingerichtet. Die 84 - Adelichen Rrchspersvnen werden in verschiedene Collegia »ettheüek, als in 26. Lueger. Bbb r metstrr 7Z8 Nürnberg Nürnberg Meister, »nd acht alte Genannte: aus denen ersten werden wiederum 13. die altern, und 13 die jünuern Bürgermeister oder Schöpfen genannt. Unter denselben ist kein Unterschied, ausser daß aus den > 3. altern ihrer 7. als ein Ausschuß die Herren Acitere oderSie- denticrrcn geuennet werden. Dieses Siebenkerrn Loiiexiium hat vor dem übrigen Raid unterschiedliche Prärogativen, und ist billig vor das Fundanient der ganzen Repubück zu halten. Die drev ersten sind die drcy obersten Haupc- leute, deren zwev erste zugleich Lolun- «ter oder Losunqsherrcn gene»net.wer- den - Diesen dreo Herren ist die Verwahrung der Reichstleinodien, Heilig- thümer, Stadtpannier, Secrckjicgel, Gtadtthorschlüffel, und vieles andere an- vertrauct, und wcrvcn auch Hüter und Bewahrer der Neichskleinodien geuennet: zu diesen 3. kommen noch 4. Personen deS Raths, welche das Collegium der Siebner voll machen, und die wichtigsten und geheimsten Sachen tractiren, auch in schweren Fallen einen aus den ältesten Bürgermeistern dazu ziehen, d»her dasselbe nachmals der Rarl> bey den Achten genennec wird. Sowohl das alte als neue Bürgermeisteramt wechselt alle i». Tage um, und könne» alsoalle rü. Bürgermeister in einein Jahr darzu gelangen, aus welchen übrigens die meisten Acmter besetzet werden, ald der Kriegsrath, das Landpstegamk, dasVormundschasts-Scho- iarchat-Ktrchcn-Oberallmosen-undPflsg- «mt, Curakcl der Universität Altdorf, Handwerks - Rüg - Zinsmeisteramt, wie auch die Aussicht über Proviant, Zoll, Wage, Baneo, Leyhaus, Zeughaus, und dergleichen mehr. Die acht Heeren alte Genannte haben hingegen das Bauamt, Umgeld, Ausnehmender Bürger und Schutzverwandten, Nachsteuer, Muhl- und Bcckera'mter, nebst vielen andern zu versehen. Der grosse oder volleRart» bestehet gemeiniglich aus 200. und mehr Personen, welche Genannte tituliret, „nd aus dem Patricien- Kaufmanns- und Handwerksstande genommen werden. Dieser kömmt am Ostermontage zusammen, bestättiger die Nalhsherren in ihrem Uegimenre, erwählet neue an der verstorbenen Stelle, und hat übrigens nur bürgerliche Sachen, als Conkracte, Testamente, Donationen und dergleichen ab- zuhandeln. Hiernächst werden ans denen 8. Handwerkern, als Tuchmachern, Rothgerden,, Goldschmieden, Kürschnern, Metzgern, Schneidern, Bierbrauern und Becker,,, die Achte des kleinen Raths bestellet, welch- zuweilen in den Rath kommen, unter den Adellche» ihren Sitz nehmen, und in Sachen, so Leib «Nh Leben, Ersetzung der Aemter,und Anlagen betreffen , ihre fteye To'a ge^n können. Hieraus folget das Consuk». tencollegnun , welches aus «Mickten Rechtsgclehrtcn bestehet, dem MH aus Begehren mit Rath bepstchet, und der. inne der Oberste meistens procanc-ll-r^r der Universität zu Älidorslst. Der Kriegs, staar der Stadl besteht in 7. Cempagn. Infanterie, dvcn jede in Friedensiciicn >00. m Kriegs zelten aber , 8 ;. Mann stark ist, in 2. Comp. Cirrass-ers, jede von «5. Mann und 2. Comp, ausgedienter Soldaten, welche 225. Mann E- nrachen. Die Bürgerschaft bestehet aus 24. Compagnien, ohne die Vorstädte, wie denn die Bürger vom Wöbrd 2. und die vom Gostcnhof '.Compagnie formtreu , auch machen die Gärtner um die Stadt 2. Compagnien aus. Aus dem R. Tage hat Nürnberg im R. Städtischen Collegia aulder Schwäbischen Bank die rte, bemnFränkssche» Kreise aber auf der R. Städte Bank die erste Stelle und Stimme. Zu einem Cammerzielcr zahlt die Stadt 812. Rchlr. A. 1730. brach der schon lange mgebeim obwalten,deEtreit zwischen dem Rath und der Ka»sw,«mi- schaff aus, der einige Jahre hindurch am Kaiser!. R- Hosrarhe mit vielem Eifer geführet wurde. Der Magistrat klagte gegen die Kaufleute, daß sie sich ihrer Gebührmß entziehen wollten, dagegen letztere die Noch der Bürgerschaft vorstellten und eine Localcommission verlangten, um die Rechnungen des Raihs und die bisherige Wirthjchast genauer zu untersuchen. Endlich wurde dieser weitansseheiide Proceß zum Vortheil des Magistrats cnrschicden. An. 176'. den 9. Nov. wurde diese Sta-t von den König!. Preußischen Truppen, unter dem General von Kleist, mir Capitulakion eingenommen, und den s. Dec. wieder verlassen. Nürnberg, Durggrafthum, ist vom Kaiser Heinrich IV. >oso. constituirec, uns dem Grafen von Vohburg zuerst aufgekra- gen worden. Es bestünde solches hohe Amt in Haltung des höchsten Reichsgerichts, im Namen des Kaisers. Hernach ist es an die Grafen von Zollern gelanget , von weicht» die jetzigen Marg- grasen von Brandenburg herstammc», und führen diese noch heutiges Tages den Titel als Burggrafen zu Nürnberg. Als der Burggraf Friedrich VI. im Sec. unter Kaiser Sigismunds Regierung die Chur Brandenburg überkam, und zu dessen Behauptung eine grosse S-rmme Geldes benölhiget war, so verkaufte er mit Bewilligung des Kaisers an die Stadt Nürnberg 1427. die Burg ob der Stadl, nebst der Waag, etlichen Zinsen und Gelüsten, nebst andern Gerechtigkeiten, re- servirte sich aber das Burggrafthum fflbst, iS»? 'lt* lSZ k>2 Iw' , Pt «Ä yi! fM s«r iss M,, >, d Hz 4 :^ -M «s ML Mk >! lij«- W" O>k ililSr I-!» Ml! t Wlüp M ',L^ »D»' M Ä? K s Nürnberger- Nunkilch Nuntius Nyland 759 die geist- und weltlichen Lehne, die Wild- Hahn, das Geleit ausser der Scadt, nedss «neern Rechten und Gütern, !» indem Kaufbrief nicht enthalten waren. Hierüber sind »UN »ach der Zeit zwischen den nachfolgenden Burggrafen und der Stadt Nürnoerg grosse Irrungen entstanden, indem die Burggrafen ihre vorbehaltene Gerechtsame weiter extendiren wollen, und die Stadt hingegen solches ihrer Frenheit nachtheilig zu seyn erachtet. Im urnM wird das Ämt des Burggras- lhnmö von Leyden Hochiürssl.Hausern zu Bayreuth und Anfpach gemeinschaftlich besessen. , . Nurn v-rger-wald, ist ein ziemlich grosser Wald, ober- und unterhalb der Reichsstadt Nürnberg. Ec wird von der Pegnitz fast mitten dürchströmet, und was zur linken Seile dieses Flusses gegen Süden lieget, wird der Sc.Lorenzerwald, was aber zur rechten Seite desselben gegen Norden lieget, wird der St. Sebalderwald genennet, welche Namen dieser Wald von den beyden Haupckirchen in Nürnberg zu St- Lorenz und St. Sebald überkommen. Nürnberg, ein Ort am Rhein, imOber- erzstist Cölln. N 'Mingen, Stadt und Schloß im Herzog- cbum Würremberg, zwischen Tübingen und Kirchheim, an dem Neckar, w» eine steinerne Brücke darüber gehet. d-nis, Xuir5, kl. Stadt am Fluß Armanson, in Burgund; sie hat eine Baillage und gute» Wein. Numour.n, Naumbuuks, kleine Stadt und Schieß in Niederhessen, auf einem Berg, Cbnrmaynz gehörig. Nmnerire,,, Heist eigentlich zehlen oder rechnen, hernach heißt es auch die Zahl oder j'Nsser worauf setze». N »midien, wrrvorAlters eine grosse Land- M!«it ui Afrika, und begreift heutiges Tsgeb die Landschaft Biledulgerid, und unzeiehr die Gegend zwischen der Barbarei), der WüstenZaara, Egypten und dem Aklantkicheu Meer. «ummi Blechmünzen, also werden die,eiligen silbernen Münzen genennet, welche in den mittler» Jahrhunderten ge- pragec worden, welche ganz dünn, jedoch von gutem Silber, und nur auf einer «eite gestempelt sind, daß sich die Fugen eme» einzigen Stempels aus der einen «eite eingeboqei,, auf der andern aber ausgcbogen weisen.Sie heissen auch Blechoder t-ohlmünzen ; und hat man deren auch von feinem Gold, die aber gar selten gefunden werden. r>Mcuitu^, siehe Reichs-v-pumtion«. o>un-Lmvn, Flecken in Lngelland, in der Provinz Barkshire. ^ Nuntr ch, e,ue kl. Stadt und Herrschaft im L'^u, i„ der Schweitz, der Sta! «chglhaufen gehörig. Kunriur, siehe I.ezLrus. dluis, Fluß im Herzogchum Parma, welcher an den Genuesischen Granzen entspringet, und bey Zerbio in den Po fallt. Rurs, V»l ck> döurs, ,Vr« -e, Thal «M Herzogthum Piacenza. lXure, Reurv, sVeoi^m, Fluß inLeinster, l» Jrrland, welcher ln der Grafschaft QueenS entspringet, und sich zu Roste in den Flu- Narrow emeußt. Nur, gewisses Gebiet und Stadt in de» Woywodfhatt Masovien, in Polen, ldlut'co, kl. Stadt im krineixst» olrrs, in Neapolis, nebst einem Bißthum, unter den Erzbiichof zu Salerno gehörig. Nuwrge, feiner Orc in Oberschlesten, im Furstenthum Jägerndorf. Nlißbevg, Schloß, nebst dem Titel einer Herrschaft in Niederkärndten, zwischen Glan und Wiiitz. Nußdorf, Marktflecken in Oesterreich an derDonau, i.;Scunde oberhalb Wien, ist wegen des guten Weinwachses berühmt. Nußdorf, Schloß und Herrschaft im Her« zogkhum Crain an der Poick, i. M. von Adelsberg, dem Freyherr» Rosetti gehörig. die Nahrung, Nochvurst im Elsen und Trinken. Ließ zieht ei» Nutriment, heißt, es nähret oder mästet wohl, man nimmt davon zu. döuüLclc, ein Gebürge in Boßnien, in Ungarn, durch welches der Paß Kruska gehet, denxi,, siehe R'uk. Nyoorg, wohibefestigte Stadt, aufderDänischen Jnse! Fühnen, am grossen Belt. Es ist alihier ein König!. Zoll-CNNtoir, und 1659. den rg. Nov- wurden die Schweden aühier fast unter den Stücken der Stadt von den Dänen völlig geschlagen. Neda», Stadt in der Schweitz, am Bitterste , dem Cantsn Bern gehörig. Nydeggen, suche Nideck. Nyeköping, die Hauptstadt auf der Dänischen Insel Falster, am Guiidborg-Sund, 14. M. von Eoppenhagen. Es ist daselbst ein prächtiges Königl. Schloß, auf weichem verschiedene Königl. Wircwen re,ldiret haben. ^ ^ Nveköpina, Handelsstadt und Hafen m Norder-Jütland, auf dem Lande Mors, am Lymsisrd, >o. M. von Alborg, zu welchem Stift sie gehöret. Nyeköpin», mittelmäßiger Flecken und Hasen, auf der Dänischen Insel Seeland, un Distrikt Otte-Harde, welches eine Halbinsel am Codanischen Meerbusen ist. Nykiöpinfl, , feine Schwedische Handelsstadt, nebst einem guten Hasen, in Südermannland, gegen der Ostsee zu gelegen, welche aber von den Russen An. 17-9. tingeäschert worden. NNand, Schwedische Provint in Finnland, am Finnischen Meerbusen, welche gegen Osten an Carellen, gegen Bbb4 Norden 76o ZTlylöde Dbdora (Dber- N-!rom an Tavcstland, und gegen Westen an das elgentl.che Finnland stössec N^lo^e, war eine Stadt in der Provinz Westgorhland, am Fluß Gochleba, «unweit Goiyee.burg. « Npmburg, siebe Nieml-urg. R>,„pt,-nv»rg. prächtiges Churbaverisches Lustschloß, i. M. von München, von der man aus einem neu gemachten öanal dahin fahren kan. N)''»s, , kl. Fluß im Herzogkhum Luxenburg, welcher im chr-.,rlsie Trier entspringet, und sich in den Kluß Suor und Su.e ergeußt. dl-'ÄNe, Fluß in Engelland, in der Landschaft Nordhampton, welcher sich in einen Meerbusen des deutschen Meers ergeußt. Nvfchanz, ehemalige Schwedische Handels, stach, mit einer starken Forcresse, ander dtewa^ aus der Finnischen seile. Peter I.erooerte sie A- > 70 . den 4. May, und wie er Petersburg erbauete, ließ er diesen Drc demoliren, und die Materialien zum Bau zu Petersburg «nwenden- Istrsio: Nyscblcst, no^n, Rußische Stadt und Festung, in der Provinz Savo- lar in Finnland, welche mit See» und Mo< rasten umgeben ist, am SecSaina. Die Königin Ehristina hat daselbst An. 1641. ein Gymnasium anlegen lassen, und diese Festung ist den 28.Iun.1714. an die Russen mit Accord übergangen. Nystädt, kl. Stadt und Hosen in Nordfinnland, und zwar im Rnßttchen Karotten, 6 . Schwed. M. vo» Abo gegen Nordwesten, aliwo am 32. Aug. 17-'-. zwischen der Krone Schweden und Rußland, nach dem langwierigen nordischen Krieg, endlich ein Friede geschloffen worden. Die herum liegende Gegend führet den Titel einer Grafschaft. Nystad^, siehe Niestadt. Dsylke, dlyü, Kluß in Südschottland, darin der Grarschasc Äyle entspringet, und in den Meerbusen Solway fallt, jks^tstesüsla, siehe distkWäLle. /^l,ar-, sind gewisse Schiffe auf der Temse, ^ ^ daraus zwey Schiffer rudern,.und wer, den oieleiben zu nichts anders gebrauchet, als Personen hin und wieder zu führen. Obdach , den Soldaten gebe», heißt, ihnen freye Herberge geben, da sie hingegen vor ihr Geld zehren müssen. Obdach Obst-num, Stadt und Schloß in Sbersteyermark Obd. i ein Sri in Norwegen, in dem Stisksamte Droncheim, n. Schwed. M. von der Scadc Droistheim, gegen Süden. Ob^an, Schloß und freye Herrschaft in Nordholland, zwilchen, Aikmar und Me- denoi-ck, davon die Grass FamiiieL>odam von Waffenaer den Namen lühretst Obäor-», eine grosse Landschaft in Rußland, am weissm Mcer, zwischen demFlutzLbs und der Provinz Petzora. Man nistei aus- ser einigen Fons, so die Russen angeleget, darinnen keine Scäbt, fondern die Einwohner wohne» in ihren Horben, leben von wilden Thiere», und sind der Adgöt- cerey zugethan. Ais die Holländer selbige entdeci ei, gaben sie ihr den Name» Neu« wcstftießiand. Ob-äo^ Scadc und festes Schloß auf einem Berge, in der Portugiesischen Provinz Estremadura, ,,-M. von Lissabon. Obchstcur, war bey den alten Egyptern eine spitzige Pyramide, oder pyramidenförmiges Gebäude, unrcn nur einem Postament, und oben mit einem runden Knopf versehen. Ihre Höhe belief sich gemeiniglich auf 132. schuhe, und ihre Seiten waren Mit lauter hleroqlyphischen oder mystischen Figuren bezeichnet. Die Römischen Kaiser haben derselben viclenach Rom bringen und ausrichken lallen, daß noch heutiges Tages einige allda zu sehen- Siehe Au- tchuu. I.LX. ObcriAir, Fluß im Königreich Persien, in der Provinz Corasan, welcher sich in den Fluß Iihun ergeußt- Ober, Oora, kleiner Fluß in der Neumark Brandenburg, welcher in Polen entspringet, und sich bey Glaucha in die Oder ergeußt. Ober-Acht, ist eine harte Strafe in sächsischen Rechten, dadurch die flüchtigen und peinlichen Verbrecher, nachdem sie vorher» durch einen Ankläger, oder durch den Fiscal anqeklagec, und in dreyer Herren Ländern öffentlich cicirec, aber wegen ihres unge- horsamliche» Auffenbleidens m die Unccr- achc erkläret worden, nach Derfliessimg eines Jahres wiederum etlichemal citiret, im Fall ihres ferner».Ungehorsams aber vor infam und i» die Dberacht erkläret, an Leid, Ehr und Gur durch das ganze Land gemein gemacher, ihrer Güter beraubet, uud von jedermann, der sie ertappet, dem Richter zur Leib- und Lebensstrase können übergeben werden. Diese Acht und Dberacht erstrecket sich allein über diejenige Landschaft, darinnen sie gesprochen worden, und ist nicht jedermann erlaubet, sich an des Aechlers Leib und Leben zu vergreisten, sondern nur denselben dem Richter zu gebührender Strafe zu überliefern, welches erjiere aber wider die Reichs« achter wohl vergönnet ist, als weiche Acht durch das ganze deutsche Reich seine Kraft und Würkung hat. Ober-Amt, heißt insgemein, wenn ein Dberamtmann eines Fürsten mehr Aemler unter sich hat. Zuwstleii ist auch dieser Name ein blosser Ehrentitel. Oberamt in besonderm Verstände wurde nicht allem das höchste Gericht ustd Kanzley inDber- «nd Niederfchlcsien, welches zu Breßla« war, genemiek, sondemruch dessen Praft», Obcrbach Ober- Ober- 761 bi« G W hlkir tv« »M »M M!» Mstif PÜ-' «Ed ch «Ä Ü-» M ncmlicb der Bischst von Breßlau, oder eui anderer LandeSsürst, der diese Würde ver- wairec, also tirulirct. . ^ „ . «^-ei'-rch, Bischssi. Eichstädtlsches Amt IN DdkÄonn, Herrschaft und Stadt nebst einem Schloß in Elsaß, welche den Graten von Lciumgeii-Westecburg und den Fürsten von Hohenlohe gehörig , und gucen Wmiwüchv büt. Hber-Ltthj, ein Marktflecken, nicht weit V 2!1 Aistana des Span.>sukce 8 ionSkriegeS, waren hier die Linien der Murten, weiche aber An. 1727. vom Mar,cha!l von Dinars ruinirec worden. ... Ober. Burggraf Bobinen, 'st die höchste Charge'in diesem Königreich, und hat noch einen Burggrasen unter sich. Cr rc- sn-irec auf dem Künigl-Schloß S" PM, Hai die Aufsicht über die Mjkitz dieses Königreichs, und präsidirc nn Landgerichte. Der Adel dieser Königreichs wird in Schuldsachen vor ihm belanget. Vber-Eommlssarius, ist uber alle andere KriegSeommissarien qesetzet, welcher über ' den Proviant, Geld, Contributionen, Musterung der Armee, und alles, waS zum Commiffariat gehöret, die Aufsicht hat, auch seine Ordre vom Generalcommistario empfanget, und an dessen Stelle die Musterung verrichtet, weil jener nicht überall selbst mustern kan. Die KriegScaffe und der KriegSzahlmeister stehen unter seiner Aufsicht. Gbcr.Draburg, siehe Drabueg. Ober-Eden heim, suche Euenheim. Ober-Eißfeld, Marktflecken und Amt in dem Bißthum Bamberg. stddei'-El'kenstei'i, ein überaus hoheKBergschloß und Herrschaft i» Untercrain, i.M. von Raischach. diichc weit davon liegt daS Schloß und Herrschaft Unccr-Ercken- stei» : beydeS geh-rec den Freyherre» Zezecker. V.-er- fcldprediger, ist gleichsam Super- «niendens über alle RegimencS-Feldpre- diger, welche unter seiner Inspektion stehen, und hält er sie an, daß sie die Kranke» fleißig b-suchen, auch sich nicht entgehen , den Verwundete» in den Tren- cheen beyzuspringen. Ober-Gurck, Schloß und Herrschaft in Un- tercram, 5 M. von Laybach, den, Fürsten von AuerSberg gehörig. Op r-Hau-,, siehe p ariamrnt von Groß, »rnrannien. «vl'-r-Haus, also heisset daS Schloß zu Passau an der Donau. Vber-Herold, oder Wappen-Amt, haben 3 hro Kvnigl. Majestät in Preussen Anno '727. zu Berlin aufgerichtet, solches Mit einem Oberheroidsmeister, zwey adelichen und zwey gelehrten Oberheroldöräthen, «Niem tiistorlco, Rredivorlo, kioron««- 1.0, Locrst-irio, Canzellisten, Mahler, kassier und Botemneister besetzet, sie mit gewissen Statuten versehen, und ihnen wö« chemliche Zusamenkünsce zu halten anbefohlen, damit nicht allein daS König!. Wappen, wie solches auf-den Siegeln, Kutschen, Handdecken, Silbergeschirr, Meublen, Standarten und Fahnen zu ge» brauchen, nach Eonvenienz eingerichtet, sondern auch die Lwlenuica'ten bey Krönungen, Kindcaufen, Vermählungen, Begräbnissen, CaroussehTourineren und Rit» kerspielen reguliret werden möchten, in» gleichen, daß die bey den Familien und de» ren Wappen eingerissene Mißbräuche ab- gelchaffer, keinem ein mehrers, alS ihm zukommr, sich anzumassen verstattec, und aljo der riktermaßige und adeliche Stand bey seinen Prärogativen und Gerechtigkeiten conserviret werde. Dieses Oberhe» roiVSamt ist A. 170p. auch in dem Herzog» thum Magdeburg einaeführet, aber 171z. von Ihr» letzt verstorbenen König!. Majestät durch ein specialcS Edict gänzlich wie» der aufgehoben worden. Ober-Hof, Zollhaus und Paß auf der Höhe des ThüringcrwaldeS, 3. Stunden von Suhla, ins Ämt Schwarzenwald, und also nach Sachsengokha gehörig. Zm dreyßig« jährigen Kriege war es mit einer Schanze versehen. Ober-Ingenieur, ist der vornehmste unter den Ingenieurs- Wenn er den Ort, welcher belagert werden soll, recognosciret hat, ercheilet er seinem General oder General» lieutenant von allem Nachricht, und wenn deS Angriffes wegen ein Schluß abgesasset worden ist, zeichnet er die Trenchern ab, und zeichnet sie auS, wie auch andere zur Belagerung »othige Plätze, samt den Linien der Circumvallacion. Er leger auch Festungen und Lager an, wenn er zuvor, „ach eigenhändigem Abriß, von dem com- mandirendei, General dieserwegen Befehl bekommen hat. ^ - Ober-Rauffungen, siehe Rauffangen. Mber-Rirch, Städtlein und Schloß in der Ortenau, drsseit deS Rheins, z.M. vo« Straßburg, dem dasigen Bischof gehörig. Gber-Loyau , ein wichtiges Landgut und Schloß, im Bayreurhlschen Oberlande, i. Stunde von Hof. Es gehörte ehemals dem berühmten Geschlecht- der Herren von Kotzau. An. 170-. erkaufte es Marggraf Georg Altrecht, der Jüngere, für s;«x>. Gulden, verstarb auch allda An. >704. Von seiner Geinahlin, der Mrä.Lutzin, einer Tochter des dasigen Verwalters, hm- terließ er,unge Herren, welcheHerrenvon Kotzau gcnennet «erden- Unter diesen hat sich der älteste, Friedrich Christian Wilhelm, soA.' 7 ZP. gestorben, A. > 7 Z>. mit Christin« Theresia Eleonora, Ludwig Frauz, Grafen» zu Schonburg-Ritdcrs- dorf, Tochter, vermählet. Der andere BbtL aber, 762 Oberkorv Dberpalen E>ber- aber, Fricderlch August, hac eine Baro ncsse von Rcitzenstein geheyrarbet. Oberkc»,', kl. Stadt iiiRvlhreüsen, »»der Woywodl'chast Belcz. Vber-Lraorchfeid, stehe Lranichfeld. Ooerland^, füche «äockerland. Oberlaufs, siche Overloop. «Vber-Lapbacki, grosser Marktflecken in In, ner-Erain, am Fluß Laybach, ,-M. von Laybach, bene» Erbe» derausacstorbenen Fürsten von Eggenberg gehörig. Allhier fangt sich das rauhe Gebürge und die Wild- niß, der Pyrnbaumerwald genannt, gegen Italien zu, an. Gbcr-Lobnstein, stehe Loknstein. Ober-Nlarchpurg, suche Nrarebpurg. Obrr-Meister, heisset auf denSchiffender Oberbarbier, oder Wundarzt. Ober-Mrffing, Schloß und Amt im Biß- lbum Lichliadt, in Franken. Ober-Moschel, s. Nioschel-Landsberg. Ober-Münster, Kaiser!. gesürsteces, srey weltliches adel. Fraulelnstist, in Regensburg. Die Aebiißin ist ein Reichsfiand, und an,etzo besitzet diese Würde Maria Francisca, Frevin von Freude,iderg, ge- tohren den y.Merz 1714, erwählt den 26. Äug. 1765. Obernau«, Fluß in Schwaben, entspringet aus einem kl. See, und fällt bey Buchow in den Bodensee. Oberna», Dorf und Schloß in der Grafschaft Hohenberg in Schwaben, welches wegen ihres Bades bekannt ist. Oberu-Aula, Marktflecken »nd Amt in der Grafschaft Zlegenhayn, gehöret halb dem Landarafen vonHeffencassel, und halb den Frcyherren von Döringberg. Oberndorf, Städtgen am Mavn in Franken, zwischen Mitkelberg und Aschaffenburg, gehöret dem Churfürsten zu Maynz, und gegen über liegt Mngenderg. Oberndorf, kl. Stadt im Schwarzwalde, welche zur Grafschaft Hohenberg gerechnet wird, und dem Hause Oesterreich gehöret. Oberndorf, Marktflecken, Schloß und Herrschaft in Schwaben, am Fluß Lech, der Stadl Rain fast gegen über, dem Stift Augsburg gehörig. Obernheim, siehe Ebenhrim. Vbcriikircden, Stadt und Lutherisches Fräuleinstift, in der Grafschaft Schauenburg, in Westphalen, dem Landgrafen,»»«! Hessencassel gehörig. „ . . Obernftkeinfeld, Bambergisches Amt lN Franken, ^ ^ Obern-oell, Mönchskloster am Mayn, UN- Vbern^Zenn^ein^chSner Flecken, Schloß . und Amt, mit einer Poststation, den Frey. Herren von Seckendorf gehörig, und liegt i. M. von Wind-Heim. , . Vbervalen, Städtlein und Schloß in der Liefländischen Provinz Esthe», am Fluß Deck, >o.M. von Dorpt. Ober-Pfalz, siehe Pfalz. Ober-Quarriermr!ster,conimandiretüber. all, wenn kein General-Quartiermeiüer vorhanden ist; wenn aber derselbe da ist. so stehet er unter dessen Commando. Ober-Rhcimfcher «reis, siche Rhein. Ober-Sachsifcher Lreis, f. Sachsen. Gber-Schissunr, ist von webaud Kaiser Car! vi. z„ Wien angelegt worden, welches die Schiffahrt auf -er Donau, midie Convoyen und Transportschiffe »ach Ungarn reguliret. Ober-S-Uiv.-rzach, grosser Marktflecken und Würzburglsche Kellerey, in Frau, ke», am Steigerwalde, -.Stunde von Schweinfurt. Ober-Sonlbeim, schönes Schloß und Marktflecken in Franken, an den schwäbische,1 Gränzen, zwischen Hall und Eli« wangen, davon ehemals eineLime der aus- gestorbenen Grafen von Limburg den Namen gesühret. Oberstadt, feines Schloß in der gefürsteten Grafschaft Henneberg, 1. Stunde von Themar gelegen. Oberstem, Herrschaft, suche Rreuz. Oberstem, Schloß, Klecken und Herrschaft in der Unterpfalz, zwischen Alzheim und Worms, davon sich ehemals eine Familie genennet. Oberstenfeld, im Herzsgthum Würtemberg, hat ein unmittelbares Kaiser!, freye» Reichöstist, und eine Cathedralklrche zu St. Johannis Baplistä. Es bekennet sich zurEvangelisch-Lutherischen Religion, und die Conventuaiinnen, so von Schwäbische» Adel sind, haben eine freye Wahl bey der erledigten Aebkißin-Scelle. Es liegt z. Stunden von Heilbronn, und eine halbe Stunde von Beilstein. Ober-und Unter-Gewehr, sieheGewehr. Ober-Vogtey, siehe Tasten-Vogrey. Ober-Ursel, siehe Ursel. Ober. 'Maid, das Kürstenthum Oberwald, als» wurde vor ungesehr roo. Jahren ei» gewisses Stück Landes an der Leine im Churbraunschwcigischen genennet, welcher Name aber nach der Zeit verloschen, und nicht mehr im Brauche ist. Es wird sonst auch das Land von Nordheim und Göttingen genennet, und ist ein Stück von dem Fürstenthum Calenberg. Ober-Walsee, siehe Waldsee. Ober-Wesel, suche Wesel. Ober-Winyer, Churfürftl. Schloß,Flecke» «nd Pfleggericht, in Nieöerbayern, R. Straubing, au der Donau, zwischen Hen« aersberg und Hoffirchen. , Ober-Yssei. Ovsr-Vstbl, vmrra, eine von den sieben Provinzen der vereinigten Niederlande, welche gegen Süden an die Deluwe und Grafschaft Zuk- phcn, gegen Osten an das Scist Munster und die Grafschaft Bentheim,, und gegen Westen au die Süderfee graiizec^Sie Ob r ist- Occasional- 76z Ober- Obrist- Wück -inenDeputirten in den Staaten- rach nach dem Land, und bestehet aus 2-TheUen, wUche sind: Saliand, Drence uns Tw»nte. »der-oell, ein PrämvnstraceNier Mönchskloster, am Mayn, bey Wurzburg. Ob,ec'r?OvM-m, ein Gegenstand, und eigentlich zu sagen dasjenige, wovon man handelt oder redet, und womit man um- Vbjemsn, der Einwurf, die Einwendung. Einem eine Objectivn machen, oderobjicl- mi, heißt, einem etwas vorwerfen, ein- wendc», u-m hindern, das Gegentheii zu M^einLrEsti der Schwedischen Provinz v.g den, ein Ort, a.M> von Colin, jen- feil des Rheins- . Ob'«, l- vrolr ä'Oblst, ist in Frankreich ein Recht, weiches dem Könige zukommt, in alle Kloster und Ordenshauser, nach Schilde», einen alten, invaliden Offieier oder Soldaten, zur lebenslänglichen Verpflegung, einzulegen. Um hievon desreyt zu s vn, zahlten die Kloster seither jährlich , 50. Livres ui die Lasse des Invalidenhauses, Än. i?«8- aber ist diese Summe durch «in Königs Ldict ein für allemal auf z«r. Livres gesttzet worden. OblicKlo, Türkische Stadt in Bcssarabien, an der Donau. vollem, verbindlich, diensthaft, höflich. Dabcr sagt man: Er hat einen obligeante» Brief an mich geschrieben. Hingegen vbll-fN heißt verbunden, verpflichtet, und obligiren heißt verpflichten, verbinden, item anstrenge», oder nölhigen. Obljzstion, die Verbindlichkeit, inqleichcn eine Schnldverschrelbung, so der Schuldner von sich giebt. 0b«ia, Fluß in Lithaucn, in der Woywod- schast Poioczk. Odra, Fluß, siehe Ober. «vbristenfeld , suche Obcrstenfeld. vbrister, siehe Ooivnel. Vdristrr. Hauptmann, im Herzogthum Ober- und Niederschieflen, ward derjenige Ob-ramtscollegis zu Breßlau prafldirte. Obrist-Lieutcnant, ist der nächste Offieier nach dem Obristen bey einem Regiment zu Pjerd oder zu Fuß, und commandirer in -essen Abwesenheit. Alle Abend muß ihm «er Adjutant die Parole bringen, und die Ordre vor das Regiment holen. In den Garnisonen khuc er keine Wache, und gehöret jn den Kriegsrach der Festnng, marsch,rrt auch nicht unter bis zoo. Mann: lein Gewehr ist eine Pique, und ist er im Treffen allemal zu Fuß, auch Messer er im Marsch das Regiment, und marschiret zuletzt. Doris,-Wachtmeister, siche ILlrjor. Obrosrro, Stadt und festes Schloß am Fluß Zermagna, in Dalmatien, an den Grunzen von Croatien. Sie ward r6sz. von den Türken verlassen, und von den Ve- netianern eingenommen. Ist Oesterreich,jch. Ot-scur, heißt, waS undeutlich, zweifelhaft und dunkel ist. Observanz, heißt so viel, als Ehrerbietung und Rejpeck, lwm ein altes Herkommen und Gewohnheit. Observations-Armee, wird diejenige ge« nenuet, durch welche eineBelägerung bedeckt, und zugleich der Feind beobachtet wird, damit er nicht einbrechcn, und Suc« cur- in die Festung bringen kan- Obl'orvNoiium, heisset in besonder,, Verstände ein erhabener und bedeckter Ort i» einem Gebäude, auf welchem man das Gestirn und den Lauf des Himmels betrachtet, dergleichen dasjenige, welches in der Vorstadt zu Paris 1667. auf Königs Unkosten erbauet worden, wie auch das Englische zu Greenwich, so vor andern bekannt sind. Obsfeld, Oesfeld, Städtlein und Amt an der Aller, und der ausscrsten Spitze des HerzogthumS Magdeburg, welches der Landgraf von Heffenhomburg, anstatt Neustadt an der Doste in der Mittclmark, von dem König in Preuffen bekommen. Oblkissum, siehe Einlage»:. Obstädt, ein Orc imSpeverischen, unweit Bruchsal gelegen. .. Oby, das Obysche Gehret liegt langst dem Oeesno Lexrenriionsli, zwischen denFlUj- sen Oby und Petzora. Oby, 0 ö-u/> ist ein grosser Fluß in dem an«, tischen Theil des Rußischen Kaiserchums. Er emspringt aus dem See Min, den die Russen Teleskoi Osero nennen. Sem Name heißt so viel als Groß , daher ihn auch die Russen den «rossen Fluß, und die Tartar» Umar nennen. Er ist sehr fischreich, durchströmt ganz Sib-rmi, und,k fast bis an di«See, aus welchever enr. springet, schifb-r. Der Flusse, die sich in ihn ergiessen, sind viel, und endlich fallt er, unter der nördlichen Brette von 67. Grad, in einen Busen des Elßmeeres, Einige setzen diesen Fluß zur Gränze jwi- scheu Asien und Europa- 0cc», Sl-HL ä'Oocs, ein Berg in Aitcastl« iien, zwischen den Städten burgor,Mmnä» ä'Lbrv und Sr. Domingo äa Gcca, s> 7 ui»ur iien, welcher im Geburae Occa eiitimm* aet, und sich zu kucare ä» in den Fluß OccaslonLl-Lonkormitz?, heisset in Engelland dasjenige, wenn ^Presbyterianer, (wie sonderlich unter Wilhelm lH-^fters^ge- 7^4 Occident Oceanus lchche»,) er» geistlich Amt erhält, und die seö Ämces wegen sich sogleich um der Bi schoss Kirche conformirec, das Abendmahl nach deren Gewohnheit empfängt, auch sich, so lange er dem Amte vorstehet, in keiner andern Versammlung einsinden darf Weil nun dergleichen Geistliche insgemein ihre Presbyterianische Gewohnheiten bcybehiclken, so wurde unter der verstorbenen Königin Anna eine Bill conci piret, daß die, so dergestalt zur Bischöss Kirche sich bekennet, und dennoch in einer Prcrbytcriaiiischen Versammlung betret ten wurden, mit gewisser Scra,e zu bele gen , welches bey den ParlamentShau sec» viele Disputen erreget, und eS ist daraus im Parlament berathschlaget wor den, auf was Art die Acte von der Occa lloirol-Oonformity reduciret werden könne, VcciäE, also wlrd die Gegend gegen Abend gencnnct, wo^die Sonne unrergehet. Oc-i>ru!>iio, kl, Stadt im Herzogthum Mond serrat, welche vor Alters die Residenz der Marggrafen von Montferrat gewesen. Mcc»pirrn, heißt in Besitz nehmen, einneh men, erobern, erlangen. Occupiret, oder occupat seyn, heißt, mit vielen Geschäften beladen oder übcrhäussec seyn, viel zu thun, und viel zu schaffen haben. OcL-mu;, ist im eigentlichen Verstände das groste Weltmeer, so um den ganzen Erd- kreist oder um die alte und «eile Welt herum gehet, und nach Gelegenheit der verschiedenen Weltthelle oder Länder, an welche eS flösset, auch verschiedene Namen bekommt. Occ^rur .simanconus ve! lnkonor, ist derjenige grosse Theil des grossen Weltmeers, welcher an die Küsten von Amerika flösset. Er bestehet aus z. grossen Tbeilen, welche sind das Mm Is Oasco^ne, ist ein Theil von dem Atlantischen Ocean, bey Frankreich gegen Westen.^ VcemmL'Oeu«>!eä«imur, ist dasSchottlaNdi« sche Meer. O-: Mus Mericlionslir, ^ussrallr oder sstluo- xlcu-, ist derjenige Theil desOceans, welcher sich von der Aequinoctiailinie bis an die unbekannte Länder am Süderpol erstrecket , und Niederäthiopien umgiebet- Seine vornehmsten Theile sind das Meer von Cong«, derer CaffreS und das von Zanguebar. ^ ^ , Vc-anurOcciffrntsIi!, Occläuur oder^tlan- ricur, ist derjenige Theil des Oceans, welcher an die westlichen Küsten von Europa und Afrika stöffet, von dem Eirkel des Nordpols bis an die Aequinoctiailinie. Seine vornehmsten Theile sind der Ocss Oceanus Ocker An ^ des grünen DorgebürgeS und von Ocermur Orientslir, Lour, oder Inäicur, erstrecket sich von der Küste Ajau bis an die imlulLL H-ttronum. Seine vornehmsten Theile sind das Arabische, Judianisqe uud Chinesijche Meer, der Ärchipelagas der Moluckischen Inseln, wie auch der von St. Lazaro, und das Meer von Liilchidol, ml- ches gegen Neuholland liegt. Ocennur Üexccatiionolii, Lorcsür oder 61 a- cislir, das Eißmeeu, ist dcrpcnjgc Theil de» Oceans, welcher dem Nordpol am nach,reu kommt, indem er gegen Süden den Enkel des Nordpols und die nördlichen Küsten von Europa und Asien, gegen Norden aber die unbekannten Nordländer hat. Dieser Ocean begreiffet einen Theil des deucichen Meers, nebst der Ostsee, dem Russischen, Tarcarrschen und Eißnicer. OcKa.I, grosse und wohl bewohnte Stadt in dem glückseligen Arabien in Asien, in einer fruchtbaren Gegend- Ocsiio, ist eine von de» 5. grossen Landschaften der Insel Niphon, im Japanischen Gebiete in Asten. Ocklocr-Uis, ist eine verdorbene Regierungsart, da das gemeine Volk die Hernchasc hac, und weiches mehr durch böse Begierden, als durch die Vernunft regieret wird, indem man nicht aus das gemeine Wesen sonder» aus den Eigennutz sicher. Ockrilla, Oiulsicusiil, Umm, grosse UNd volkreiche türkische Handelsstadt in Makedonien, in Griechenland. Sie liegt auf einer Anhöhe an einem See gleiches Namens. Ochsender», hohes und unsicheres Gebürge in Hiuterpommern, im Herzogchum Wenden. , Vchsenfurt, Oocomüm, kl. Stadt und Amt in Franken am May», dem Bischof von Würzburg gehörig, und z.M. von Würzburg geiegen. In dieser Gegend wach,et einer der besten Frankenweine. Ochsendausen, Flecken und Abtey Bene« dictinerordens, an dem Fluß Rorc im Äl- gow in Schwaben, dessen Abt ein unmittelbarer Reichsstand ist. Ochsen-Inseln, siehe Vsccss lni'ul«. Gchsen-Pfodl, kl. runder See im Fürstenthum Grubenhagen, gegen denOdcrharz, bey dem Städtlein Herzberg gelegen. Er ist federzeic voll Wassers, läuft aber niemals über. Gchfenstem, Herrschaft inNiederetssß, zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg gehörig. Gchshoffr, siehe OxliooLt. Ockumr, Fluß in Georgien in Asien, welcher im Berge Caucaso entspringet, und sich m das schwarze Meer ergeußt. siehe Occa. nur Vllucolsciomu!!, der größte Theil des Ockr, . , „ -, deutschen Meeres, das Jrrländische Meer, > Ocker, Fluß im KursteMhum Braunschwe>g, wie auch das Britaniiische, Französische, welcher sich zwilchen G-ffhorn und Zell in Spanische, und das Meer der Canarlenin- l die Aller ergeußt. Ockmiani» Ockmiani Oczakowische Oda Oder 7^5 OckmE, Scadt in Samogftien, «»der Kränze von Curland. ^ ... Ocguoi, .>t eine Art von Maaß oder Gewicht in der Türke». Ocriäa, siehe Ocdrms. . . October-Geftilschaft, kam > 7 >'.lnLonden -us, da verschiedene Parlamentogfteder und andere von Adel sich auf folgende Art rusannnen begaben: Sie kamen alle Wochen ordentlich einmal zusammen m das Wnihchaus zum Römer, biieken daselbst tiS um >>. Uhr, trunken nichts mehr als Octoberbier, inid beredeten sich unter einander, keinen Dienst bey Hofe anzuneh- nien, sondern Independenten zu verbleiben. Ls wuchs auch ihre Zahl bis auf izo. ü ,72. Personen. Allein der da- maiigeSlaarssekretair.d/Ir.cl^esn, machte sich nebst andern Hofbedisnrcn unter sie, und warf sich zu ihrem Präsidenten aus. Weil sich nun nach diesem immer mehr vom Hose darzu fanden, so hat sich die ganze Gesellschaft wieder zerschlagen. LAozonum, eine Figur, welche 8. Winkel und s. Seiten hat. Also heisset auch Oeto- x-mum eine Festung von 8. Bastionen, Siehe Math. i-exicon. Vätrvy, (konceFio, bedeutet soviel, als eine Vergünstigung, Privilegium oder Fcey- heir, welche durch die hohe Landesobrig- keic ertheilt wird. Also heisset eine ottroyrte Dänische Handiungseompagnie nach Ostindien, so viel, als eine von deinKönig in Dänemark privilegirte und in schütz genommene Handelsgesellschaft. Dergleichen Occroy hat weiland Kaiser Carl VI. der neu aufgerlchtecenOstindischen Compagnie zu Ostende 172;. ertheilet, und ist seidige anr 21. Jul. zu Brüssel öffentlich publlcirec worden. Siehe Ostende. Ocrroyoen, heißt so viel, als eine hohe obrigkeitliche Anaoe oder Freyheit ertheile». Oculoiic-I, säoculum, augenscheinlich, handgreiflich. Daher Ocular-Znspection, was inan seibst i» Augenschein nimmt, und mit Äugen sichet. » Oczakow, O/om, O/öiovo/ie, türkisch kxailMsK OK, b. i. die Festung Ozi, ist eine türkische Stadt und ehemalige starre Festung, am schwarzen Meere, bey dem Einfluß des Dniepers gelegen, «sie war sehr feste, und mir einer Besatzung von 20220. Mann versehen, als sie An. >7Z7. der Rußische F. M. Traf von Munich am 2^. In», angriff, drey Tage nachher mit Sturm eroberte, eine beträchtliche Beute machte, und den türkischen Seraskier als einen Gefangenen nach Petersburg schickte. Die Russen behielten und veriyeidigten die Stadt bis i?zs, da sie dleleibe freywillig verliessen, nachdem sie alle Festungswerker vorher geschleift hac- Vc, „komische Tavtarn, wohnen zwischen »ein Dnieper und Dniestcr, an, schwarzen Meer, und stehen unter türkischer O-H, eine Kammer oder Collegium, an der Ortomannischen Pforre, darinue die gefangene oder andere Christenkinder zu den Hof- und Kriegsdiensten adgerichtec, und geschickt gemacht werde». Es sin» derselben 4. und die Lehrmeister sind die weisse Verschnittene, weiche ihre Schüler sehr harr halten, dergestalt, daß cs schwer zu- gehec, bis einer in die vierte Kammer komme, allwo sich die Annehmlichsten befinden, mit der gewissen Hofnung, daß sie zu den höchsten Aemtern werden befördert werden. Ob sie schon von christlichen Vätern und Muttern seyn sollen; so bringet doch der Capigiaga oder Großmeister des Seraglio auch türkische Kinder hinein. Odabaßi, ein vornehmer Befehlshaber unter den Janitscharen in der Türkey. Oflemii», Grafschaft in der Portugiesischen Provinz Aiencej», nebst einer Hauptstadt gleiches Namens. Odendach, ein Flecken im Herzogthum Zwcybrücken, eine halbe Stunde von Meisenheim gelegen. Odenczko, Stadt in der Wovwodschaft Minsk! in Litchauen. Gdenpol, gewisser District nebst einer Stadt gleiches Namens, in der Lieflän- dischen Provinz Esthl.'iid, und wird sonst auch bas Stift Derpt genannt. Odensee, suche Vthensre. Odensdolm, Getgensholm, kl. Insel im Finnische» Meerbusen, hart an riefland, der Krone Schweden gehörig. Odenwald, Otrenwald, Ottoma, ein waldigterStrich Landes zwischen dem Neckar und Maynz, der nach der Länge bey der Berqstrasse anfanget, und sich nach Osten bis an die Tauber oder das Fränkische erstrecket. Die meisten Baume darinnen sind Eichen, Buchen und Birken. Churmaynz, Hessen, Würzburg, die Grafen von Hoheniohe und Er- pach, und Fränkische Ritterschaft besitzen Theile desselben, die Ritterschaft darinn machet den Canton Odenwald aus. Oder, rce, grosser schifbarsr und fischreicher Fluß in Deutschland, welcher mr den Mährischen und Schlesischen Granzen, unweit dem Skädtgen Friedeck, zwischen den Dörfern Bautzsch und Span, im Walde, an einem sehr hohen Berge entspringet, fast ganz Schlesien und die Mark Brandenburg durchströmel, hernach in Vorpommern bey Stettin die Dam- mische See machet, durch das grosse un- kleine Frische Haff gehet, und sich mit z. Ausflüssen, welche Peene, Swi»e und Dwenow genennec werden, in die Ostsee ergeußt. - väsr, kl. Fluß in Bretagne »n Frankreich, Micher 766 Oder Oeconsmie Oecsnsmus Gels welcher sich in das Gasconische Meer er- geußr. Oder, Städtlejn und Schloß in Oberlchie- sicn, im Fürstenthnm Troppau, a» den Madrstchen Granzen. übdevsierg, kl. Stack an der Oder In Vorpommern, unweit E- cciin. Es war ehemals ein berühmkes Fürstl. Schloß da- selölr, welches aber wegen Forrificalion der Stadt Stettil^dcmourct worden. Gdevdeig, kleine Stadt in Schlesien an der Oder, im Fürstruchuni Ratibor. Sie bat ei» altes Schloß, >!t aber mit keinen Mauern umgeben, und gehöret den Grasen Henkel. Sie liegt überaus lustig Mischen z. Flüssen, an deren einer Seite die Elsa, an der andern aber die OsterLach in die Oder fallt, 20. Meilen von Breslau gegen Südosten. Gdeubery, Stadt in.der Brandenburgi- schen Mittelmark, an der Oder, im Ober- Barnimischen Kreise, 7. M. von Berlin. Gegen derselben über aus einem Werder in der Oder, liegt die wichtige Fe- stunq Oderbcrg. Die Stadt hat sonst die Niederlagogercchtigkeir, und treibet mit Fischen starke Handlung. Vderni-eim, kleine Stadt in der Unter- Pfalz, zwischen Oppenheim und Alzey, nicht weit vom Rhein. Gdernhe»,!, kleine Stadt in dcm'Herzsg- thum Zweybrücken, 1. Meile von Meis- senheim- Vor diesem war das freye Neichs- stisc z» Bruchsal «Ilhier, daher es auch noch das Oderheimische genennci wird. vclekck-ilcki, ein vornehmes Geschlecht von Como, aus dem Mavlänöischen, daraus der PabstZnnocentius XI. entsprossen wäre, welcher von A. ,676. bis 1636.den vabstlichen Thron besessen hat. Oä-xern, festes Schloß im Königreich Al- gardien in Porcugall. Oäism, Stadt in Engeiland, in der Provinz Hancshire. Oäi-r, Oäiel, Fluß in Andalusien, Melcher an den Gränzen von Estremadura entspringet, und sich in den Meerbusen bey Cadix ergenst. ^ Vdolanow, Stadt m der Woywodschaft Kalisch in Großpolen. oäourbLclis, Heist dasjenige Schloß, so der Großsultan Mahomet der kV. nicht weit von Adrianopel in Romania Anno 1664. erbauen lassen, als er einen Unwillen auf di« Stadt Constantinopel geworfen. Vdvueko, Stadt in der Lithaunchen Wvy- woydschast Minski in Weißreuffen. tvdwall, siehe Uddewall. Odvk, Herrschaft in der Provinz Uttecht, in den vereinigten Niederlanden, wovon die Barons von Wassenaer, als Herren von Odyck, den Namen fuhren- Ökonomie, daS Hauswesen und die gute Anordnung in demselben. 3 » Pohlen versteht man unter diesem Wort« insgemein die zum Unterhalt der Königlichen TM gewidmete Guter. ' veeonomur, wird auf einigen Universitäten derjenige geneunec, der ihre Gelen cm. nimmet, auf andern aber, der das Con- victorium verwaltet. Gede,ivr».-k,,Er>e»burtt, Ung. Lvxrsnv. L. ist eine K. Frevstadr inNic- deruugarn KN den SteyerUchen und Oc- sterreiLnschen Gra'nzen, s. Meilen von Wien gelegen. Ihre Grösse ist nicht beträchtlich, doch ist sie wohlgebaut und dal grosse Vorstädte. Die Einwohner lege» sich sehr aus den Weinbau, der hier vor- tresiich ist. Man sinder hier eine Luche, rische Kirche und Gymnasium, wie auch ein Iesuiieeccliegjum.Auf dcmA. ik ah- hier gehaltenenLandtage ist den Protestanten die freye Reiigionsübuug besichtige worden. Geveran, geringes Amtsäß-'ge- Städtlein im ErMburaifchni Kreiß, äm Amt Augustusburg' zwilchen Fressers und Chemnitz gelegen. Bifimiivseechr, jurax-nurs:, ist ein Lau- kesfürstliches Recht, vermöge des?«» eie Unlerkhanen, oder auch andere verouaden sind, denselben in die Städte und Festungen mit feinem Kriegsvolk einzulaiscn, und den Durchmarsch zu verstaüen. Vefnen, dieLumxsgos Ssiirn Heist so Viel, als den Feldzug ansangei:, oder die Truppen ins Feld sichren. Die -kpj-rocium ös- nen, ist so viel, «is die Laufgräben zu machen anfangen. Eelaiid, Insel ans der Ostsee, zu Ostgothland und der Krone Schweden gehörig, deren Ufer mir vielen festen Schlösser» versehen sind. Sie ist > s. M. lang und 1. Meile vrelt, liegt nicht weit von derPrvvinz Smaland, vonwelchersie durch den Ealmersund abgesondert wird, der Stadr Calmar gegen über, und gehöret unter dieselbe. Velbcrx, /kkonr O/r'Mr, ein Berg in Judaa, welcher durch ein engeoThal von der Scadt Jerusalem abgesondert war. Geis, O/ilnä, Fürstenthnm in Niederschlc- sien an derOdcr, welches qegenOsten an dasBnegischc, gegen Westen an das Do- laulsche,gegenSuden an das Breßlauische, / und gegen Norden an die Standesherrschaften Trachenberq und Miiicsch gräuzet, und einer Heczoglich-Würleinbergiichen Linie gehöree,weiche der Lutherischen Reu- gion zugethan ist. Der jetzige Her og ist Earl Christian Erdmann, gebohre» Am 1716.de>, 26. Oct. Er vermahlte „a, A. 1741. den 2«. April, mit Maria Wilheimr« na Sophia, Friedrich LrnstS Graie» von Golmslaubach Tochter, geb. de» r. April A.1721. Er erhiclrAn. 174MVSN seuu» Vaters Bruder, Earl Friedrich, die R-gu» rung. Dieser lebte hieraus iu Medzibor, und verstarbA, >?->-. teil n. Dec. ohne mann- Oelsnrtz Descl Oelsfeld Desterreichische 767 männliche Erben. Die Hauplstadc heisset aleichfallS Oe!s, LEHna, liegt 4- Meilen von Breßla», hat ei» Fürstlicher Nesidenz- fchloß, und ist An. 1710. von der Pest, und A. -7ac>. vom Fcuee sehr stark mitgenommen worden, indem am 20. und 22. Upriidie ganze Stadt, bis auf 2. Evangeli- scheKirchen, da-Fürstliche Schloß und r. Häuser völlig abgebrannt. Pelsnin, kleine Stadt ander Elster, im Vogtland, iiisAmtDogrsSurg gehörig, >. M. von Plauen, ist Ä.,1722. durch eine grosse Feuersbrunst fast gänzlich eingeäscherr worden. - Oelung, oder leyte Oelung, lst^ein Ca- lhollsche» Sacrament, worinnen dem Sterbenden, nachdem er gebeichtet, die Augen, Ohren, Nasenlöcher, stach« Hand, Füsse, und der Ort, wo die 'Nieren liegen, mit dem H. Oel gesaibei werden, um hierdurch Vergebung aller Sünden, so durch vorgedachte Glieder begangen worden, zu erhalten. Meningen, ist eine Probstey am Bsdensee, wo der Rhein wiederum heraus kommt, und gehöret dem Bischof zu Costnitz, der sich Herr von Oeningen schreibet. Vor diesem war es eine Grafschaft.; Vepfingen, Schloß und Dorf in Schwaben, an der Donau, zwischen Ulm und Ehingen , von jenem 2. M. von diesem aber M. Der, siehe Rundstücke. Verbachshasen, oder Errarbacke, liegt in ZSland; die Leute nähren sich grösten- theils vomFischfang und Viehzucht. An. i7Z4- wurde hier ein starkes Erdbeben ver- spührec, wodurch^. Kirchen und über 100. Hau er umgeworfe» worden. Derebro, kleine und die einzige Stadt in der Provinz Nerjke in Schweden, am Fluß Trosa, welche lang, aber schmal ist. Sie hat ein gutes Gymnasium, und an der andern -Leite derselben liegt der See Hlelmern- Veregrund, Stadt an der Küste von Up- land, nebst einein Hafen, in Schweden. Vermnen, kleine Stadt, Amt und Schloß am Kluß Oehr in Franke», an den Wür- tembergischen Gränzen,imOergöw. Sie st die Hauptstadt in der Grafschaft Hohenlohe, und ist zwüchen der Fürst!. Walde,1- burgikchen und Grast. Oehringischen Linie gcmemichaftiich. Verkrdale», kleiim Stadt in Norwegen, in dem SriftSamc Drontheim, 7. M. von -vromheim, gegen Westen.^ verle, kleine Städc imQuartier ^erzyaen- ^ dusch, im Holländischen Brabant, vesel, 0 ?/iäA, Insel auf der Ostsee bey « »gang des Rigischen Meerbusens, welche zu der Liestandischen Provinz Lsth- >»t>d, nnd also an,eso der Nußischen M»»archm gehöret. Sie ist 14. Meilen ln der Lange, und 7, Meilen in der Breite groß. In der darauf gelegen n Stadt Avensburg,'hat der LandeShSupt- mann seinen Sitz. Das ehemahlig« Schloß Sonnendurg ist langst verwüstet, es bestnden sich aber ausserdem noch in. Kirchjpiele auf dieser Insel. An. 17^ ward sie von de» Russen erobert, nachdem ftlbige den Schweden An. 164;. von den Danen abgetreten worden, und im Frieden An. 1721. haben sie die Russen behalte». Oesfeld, siehe Gbsfeld. Oesterreich, Erzherzog» thum im Oesterreichischen Kreiß, desten Granzen gegen Norden Böhmen und Mahren, gegen Osten Ungarn, gegen Süden Steyermark, gegen Westen aber Salzburg uud Bayern sind. Es ist ein fruchtbares Land, gehöret dem Hause Oe. sterrelch, und wird von dem kleinen Fluß Ens,der sich in dieDonau ergeust, inVver» öfterreich, oder das Land ob der Ens, und in Niederösterreich, oder d.., Land unter der Ens eingerheilec. Das Erz- herzogchum Oesterreich ist, che es noch an das Haus Habspurg gekommen, von Kaiser Friedrich I. und II. mit sehr grossen Privilegien versehen worden. Kraft derselben sind die Erzherzoge von Oesterreich von der Jurisdiction der Hohen R. Gerichte eximirer, haben im Fürstl- Colle- gio vor andern Fürsten den Vorsitz, können den Grafen- Freyherrn- u. Adclstand in ihrem Gebierhe verleihen, und nach Abgang des männlichen Stammes succeoi- ren die Prinzeßinnen. An. -72s. geschähe die Oesterreichische Belehnung in der Kay- serl.Retirade,vermittelsivier dazu ernannter Hoher Kayserl. Ministers. Es ist dieselbe seit An. -;ss- da Kaiser Rudolph der II. diesen äötum zum letztenmal cele- - briret, nicht geschehen. Siehe Äaiscr. OefterrelchlschevRveiß,0: ,6- einer von de» io. Kreisen des Römi- schenReichs,welcher gegenNorden anBöh« men und an Len Bayrischen und Schwäbischen Kreiß, gegen Westen an die Schweitz und Granbündcen, gegen Süden an den Denecianischcii Staat, und gegen Osten an Ungarn gränzet. Dieser Kreiß ist vermöge seiner Freyheiten, so derselbe schon zu Zeiten Kaisers lnä-ricl Lvrbvroli-S erhalten, zu Carls V.Zeiten aber vermehret worden, fast von allen Reichsoncribus an Mannschaft und Römermonacen völlig eplmirct, übernimmt aber und leister allenthalben ein ansehnliches (Quantum. Es gehören aber zu diesem Kreiß folgendeLa»- der: >) Das Erzherzogthum Oesterrelch- 2) das Herzogrdum Sceyermark, z) da» Herzogthum Kärnthen, 4) das Herzog- thum Crain, r) die gefürstete Grasichaft Tyrol, 6 ) die Vorderösterreichischei; ^ Lande in Schwaben, als welche i» Kreiß- fachen Nicht Lumlischwäbischen, darinnen fke -68 Oesteneichische Oettingen Oettingen Offenbur sie liegen , sondern zum Ocsterrcichischen Kreiß gezogen werden. Dest« veichrfche Regierung, war vordem dreycrley, nemlich die Nieder-österreichische, die Innerösterreichische, und dir Over- odrr V>öl deröstcrreichische. Die Niederösterreichische erstreckte sich über das eigentlich sogenannte Lrz- hcrzogthum Oesterreich ob-und unter der Ens,und istin gewisscDiertel eingetheüet. Die Inner-österreichische zu Grätz hatte einen weitläustigen Umsang, indem sie von Niedervsterrcich bis an bas Adriatische Meer gieng, und die dren Herzogthü- mer sleyermark, Kärnthen,Crain, die gefürstete Grafschaft Gbrz, die drey Haupt- ma nn schssten Triest, Sk. DeftamPflaum, und Tersat, wie auch Flitsch, unter sich hegris. Die Ober- oder vorder-österreichische begrifdieGrafschaftTvrvl, die inSchwaben und in derSchweitz dem Haus Oesterreich gchLnqenLänScr,dieGraffchaft Nellenburg, das Brisqau, die Marggrat- schafkBurgow,und Günzburq. Anjetzoist die Regierung der Dorderösterreichischen Lande seit A. 1752. juCostanz, über die übrigen Lande aber sind zu Besorgung der Landesangelegenhciien verschiedene hohe Collegia u. erst A. »760.0111 neuerStaats- rath zu Wien niederqesetzet worden. «peststattiiiiar, kleine Stadt und Hasen in der Provinz Uvland, in Schweden, am Bothnischen Meerbusen, 6 . Schwedische Meilen von Upsal- Oerenbach, ein wohl eingerichtetes und mit einem schönen Gymnasiv versehenes Way- senhaus im Eancon Zürch in der Schweitz. Vetgensdolm, siehe Gdcnsvolm. Oerm-rrsen, siehe Oormarsum. Oemngen,(Alk) einColleqiatstistund Prob- stey mit einer geschlossenen Hofmark in Oberbayern, Rentamts Burghau,en, eine halbe Meile von Neuöttrng, nicht weit vom Jnnfiuß gelegen. Die Stiftskirche wird das deutsche l.or-uo genennct, well zu dem darinn befindlichen wuuder- thätigen Marienbiidevon 100. Jahre» her von Hohen und Niedrigen jährlich große Wallfahrten geschehen, welche demselben «inen unglaublichen Schatz einkragen. Sonst ist dieses Colleaiacstist ein Land- ftand, und hat alle Niedergerjchcsbar- keit. Die Jesuiten haben hier ein schönes Collegium, und die Franciscaner ein gutes Kloster, ausser welchem noch verschiedene andere Häuser zu sehtn, welche dem Ort D«Ungen?(N-u^ Gtädtlein und Psieggencht am Jnnfiuß, «ine halbe Meile von Altottinqen. Vettinaen,Grafschaft in dem Schwäbischen Kreis, welche gegen Norden und Osten an Franken, gegenSÜde» an das Herzogtum Neudurg, und gegen Westen an das Her- t-ßthum Würtemberg granzek, Non bra» scr Grafschaft hat das gesamte Haustet- trugen Welche--us xwe» ^ - .. . welches aus »m,» Hauptlmie» bestehet, nemlich aus d» Octrinniicken, die in ... crrinaijchen, die in den Reichssürüc». stand erhoben worden, und aus der we.l- iel-steimjchen,oPcrEraflichen. Diese lhej. ler ftch wiede, nm iu z. Linien, nemlich j„ die Spielbergüche, walle, stei,„sich« u. Oalder ische. Die Fürstl. Linie besaß das Meiste von der Graf,chafr Octtingen, und war derLutherilchenRcligiüiizuqcthan,dahingegen die Gräflichen sich zur Cathoii- schenReligion bekennen. Erstere starb den zo.Marcii An. -731. mit Alberto Ernest» ab, lM die Grafschaft Oettingeii-Oettiii» gen der Wallersteinischen Linie vermachte, die ihr aber von der Spieibergischen Linie streitig gemacht wurde. Diese Gräflich wallcrstemischk Linie theilet sich wiederum itt die Spielberg- wallerste!»« nnd Ratzenste»n-.-Rald-eiscke Linie, von erstcrer nemiich der Spieldergische», wurde Franz Albert An. - 7 Z 4 - in den Reichs- Fürstcnstand erhoben. Der jetzige Fürst Aloysius Sebastian, ist A. - 707 . gebühren, und har sich An. 173;. mir TdercstaMaria, Prinzeßi» von Hoistein-Wiesenburz vcr» niählt. Oekiingen, Hauptstadt der Grafschaft gleiches Namens, nebst einen« Schloß am Fluß Wernitz ausdem Rieß, an den Fränkischen Gränzen. Diese «stabt ist halb Lutherisch und halb Catholflch, M-von Nürnberg. OK>nto, siehe e)übnro. Ofen, , grosse nnd befestigte Stadt nebst einem festen Schloß i» Niedcrun- gar», weiche theils auseincm Berge, rheils an der Donau liegt, za. Meilen von Wien. Sie war vormals die Haupt- und Residenzstadt der Ungarischen Könige, aber im Jahr izn--. gerietd sie in der Türken Hände, und würde ihnen erst An. > 6 s 6 . von de» Christen wieder abgenommcn. Cs giedt alihier berühmte warme Bäder, und herrlichen Wein. Im Jahr , 7 >o. wurde dieser Ort von der Pest stark heim- qesuchet. OiLmo,^«Mr,/, Fluß in Neapolis, welcher in krincipsto oltis in dem Apeiiniiiischen Gebürge entspringet, und sich «1 den Ben. Meerbusen ergeust. , ^ Offcnvach, kleinescadt ain May», in der Grafschaft Oderysenburg, eine Stunde oberhalb Frankfurt gelegen. Ausdem da- sigen Schlosse residirten die A. i-is-aus- grstorbenenGrajen vonJjeiiblirgosseiihach. Sie gehöret anjetzo nebst dem Oberamt der Linie Zscnburgbierstein, und wn» wegen guter Lage alle Jahr mehr ange- bauet. . ^ ^ Offenbui-xr, freye Reici'suadt inder Orte« »au, inSchwaben, an dem Fluß Kl»- tzing,-.Meilen von scraßburg. S,este- hekuuler dem Schutz des Hau, e„ Oesters ich' lkL N i!t !- SL lt. d« s'^ ieir üiiz Ski v.:." ..,w, (Dsfenstv ,url!z, ein schöner Flecken Mit ei- ncni Schloß in der Porruqiesischen P-o- vinj Alcncejo, auf einem Berge, an des, sen Fuß der Fluß Ehevora vorbei, laustet, 4. M. von Elvas. Es ist ein merkwürdiger Brunnen allda, in weichem alleThie- re und Fische, ausgenommen die Frösche, sterben. Ogulin, Granzfestung in Croatien, in Un, garn. Oheim, unsere liebe Oheim, also nennet der Kayser die weltlichen Ehurfürsten, gleichwie der König in Frankreich alle Fürsten Louüns nennet, wenn sie gleich Nicht vom Königlichen Geblüt sind. Owo, oder der schöne Fluss, ist esir Fluß in dem Land der o. Nationen, in Nordamerika, weicher sich in de» Fiuß Mißißi- pierqcun. Ol>l.ru, O/n'r-rn, Stadt im Fürstenthum Brieg in Schlesien, 4. Meilen von Breß, la», hat An. 1709. eine Lucyerische Kirche uno Schule bekommen, auch ein schö- nes Schloß, darinnen der König!. Pohlni, sche Prinz, Jakob SobPsly, resiojrte, da er diesen Ort als einen Pfaiid-Sch:!- linq innen gehabt hat Ol,lau, ein Fluß in Schlesien, welcher bey Bernsdorf in dem Fürstenthum Münstsr- berg entspringet, und bey Äreßlau in die Oder fällt. Ohin, Fluß in Hessen, welcher aus dem Vo, gclsberg entspringet, eine Stunde von Kirchhain in die Werra, und nebst dersel» den bea Marburg in sie Lahne fällt. Ohm, ist ein Weingcsäß von 2. Esmeriy oder > 26. Kanne» Leipziger Maß. Oke, siehe Or. Ohre, kleiner Fluß in der alten Marh und Herzoqchtti» Magdeburg, en: springt be» Ohrdorf, gehet dm ch die Moraste im Drömling, und fallt bey Rogecz in di« Elbe. Dheiugen, sieheOeringeu. Oksc», Amchaus und Marktflecken in der uralten Grafschafk Lderstein, im Fürsten« thuniEalemberg, demChurfürstenzu Han» nover gehörig. Ois, siche Oze. Oigiwnvill-, Schloß am Fluß Scarpe im Wallonischen Flandern, nicht weit von Donny. vlk, Stadt und Grafschaft in der Picardie, welche sich von Calais bis an Duynkirch«!, erstrecket- Eco Oi»^ 772 Oirschot Oldenburg Oldenburg Oldstrrrnn Oi'lckot , kleine Stadt am Fluß Beerft, in der Mryerey Herzogenbusch in Br« dank. Olkll, siehe 0>lb. vilslsy, festes Schloß in der kimcste Lomrä. vify, Stadl in Flandern, in der Grafschaft Artois. grosser Fluß in Ruß land, nicht weit von der kleinen Tarcarey welcher im Herzogthum Worotin enrsprin> get, wohlbewohnte Ufer hat, bey Columna ocn Moscaustrom an sich nimmt, und zu Nischneinovogrod in den Fluß Wolga fällt. vsteksm, siehe Oukebsin. Okeksnixwn, Flecken in Engelland, in der Provinz Devonshire. 0 KeIe>-, Scadt in der Provinz Surrey in Engelland. Okin^liLm. Stadt in der Provinz Barkshire in Engelland- Olcomov, ein Ort in Masovien, 2. Meilen von Warschau, jenseits der Weichsel gelesen. In dieser Gegend schlugen A. >732. Diejenigen Polen ihr Lager, welche wider die Wahl des Stanislaus zum König von Polen protcstirten, und sich nach Prag begeben haben. Okno, siehe Oloiw. OIsi§ue§, kleine Stadt in Niederlanguedoc, 8 . Meilen von Narbonne. iau, siehe Ok>a». ^ . . Otbernhau, LIbertshayn, Stadtlenr in dem Erzgebürgischen Kreiß, hark an den Böhmischen Granzen, ist wegen des guten Gewehres, so allda gemacht wird, bekannt. Es gehörte dem Chursrchsischen Ober- Hof- und Landjägermeister von Lcibnitz, und wird das Amt Lauterstein von da aus dirigirek. ^ ^ Vlboug, Schloß, Flecken und freue Herrschaft, den Herren Walvot von Bassenheim gehörig, r. Meilen von Andernach, im Grzstut Trier. ^ Oldeawtrn, -rieiur , eine Gegend unter deasenigen, welche in der Provinz Grönland die Ommelande genennet Old endlich, schöner Flecken im Hadeler- land, seit An. -731- Lhurbraunschweig O^drnbuökj, Grafschaft in dem Westphäli- fchen Kre,ß, welche gegen Westen an Ost- frießland, gegen Süden an das Stift Münster, gegen Oste» an die Grafschaft Delmenhorst und das Herzogtum Bremen , gegen Norden aber an das deutsche Meer gränzet. Sie wird in i s.Log- renen und in das Dudjadi»grr-Srä- dinuer-Rostringeo- und (seoersand «inqelhei'.et. Der Länge nach erstrecket sie sich aus zehen, der Breite nach auf «chl Meilen. Ihr Erdreich ist an vielen Orten morastig, jedoch fruchtbar an Ge« trayde und Wiesenwachs, und werden hier gutePftrde gezogen. Sie gehler s« ö dem der letzte Gras Anton Güntber Ln,,, >K« 7 . gestorben, dem Königin Dänemark, die Herrschaft Icvern dem Fürst,. HaÄ Anhaltzerbst, und der Hasen Neustadt dem Herzog von Holsreingottorp. Die Hauptstadt ,i-..m,st mittelmäßig groß und feste, und liegt acht Meilen von Emden, am Fluß Hunte, welcher sich in die Weser erzenst. L Idenburg, war der Barone» von Fürsien- berg (weichen Titel „och jetzo die Bischöf« ft von Paderborn führen,) erster Sitz, und das Stammhaus der Grafen von Oldenburg, ehemals ein wohlbcftstigtos Schloß, und eine Schutzwchre wider die Grafen vonArensberg und dcrMark,liegt in Wtst- phaien am Fluß Roer, und ist anjetzo biS auf eine Capelle ganz verwüstet. Oldenburg, Stadt in Waqrien mHvWein, der Insel Femern gegen über, und dem Herzog zu Holsteiiigotcorp gehörig, hat Anno 1700. grossen Brandschaden erlitten. Oldendorf, eine kleine Stadt in dem Für, stenthum Grubenhagen im Braunschweigischen, Lrirrhalbe Meilen von Eimbcck gegen Westen. Oldendo-p, kleine Stadt in der Grafschaft Schaumdiirg a» der Weser, nach Hessencassel gehörig. Gldenlandr, also wird die Gegend im Herzogthum Bremen genennet, welche an der See gegen der Elbe hin gelegen ist. Oldensael, OÜo/aüa, Hauptstadt der Grafschaft Twente, in der Provinz Oberyssel. Oldenstadt, ein Amt im Lüneburgischen. Gldenswertb, ein grosses Dorfim Herzogthum Schleßwig im Eydcrstädkischen, un- weltTönningen, allwo der Accord zwischen den Hohen Allürten und dem Grasen Steinbock A. 171z. den 16. May, wegen llebergabe dcrFcstungTönningen, und der Schwedischen Besatzung geschehen,welcher baraufzu Hoyerswerrh in einem naheda- bey gelegenen Hose vollzogen worden. Oldesloo,eine kleine Stadt in Wagrien, an derTrave, indem Holsteinischen, Meilen von Lübeck, dem König in Dänemark gehörig. Oldisleben, ehemaliges Benedictinerklo- ster, nunmehro ein I^-ciasrions-Aml des Lanlorlx der Fürstl. Sächsischen Ernesliiii- schcn Linie, in Thüringen, unweit Sach- ftnburg gelegen,welches nachHerzogBern« hardS zu Meinungen Tode An. >70^. der Herzog von Sachsenweimar in Besitz nehmen ließ. OläLrum, OIä- 8 sIlsbuiy, Flecken in Engel« land, in der Provinz Wiltöhire, welcher a. Depurirke ins Parlament schicket. Nia>c allzuweit -«von liegt die Stadt dicEum. Olegio Dlmda »der 3-Ii^urv. welchein bessern, Aufneh- men steher, als dieerstere. SIsM, Ü1-LL0, kfeine Stadt am Fluß Ticino, inderMapl-iiidisÄenraiidschast Nova- bie Stadt stkerzinskoi herum wohnen, und ausdeö Gouverneur» Befehl zuFuß dienen Sieqilchen Granzen, ES werden hier viel Pfannen uno Eifcn- Sk/o^S^Maufder Insel Candia, im Gebiete Eanea. . ^ ^ Oleron, bstcoona, O-'oneft/inm Stadt NM Fluß Oave ä'OlLron, in Lenin, in Frankreich, nebst einem Bißthum unter den Erzbischof zu Auch gehörig.^ «Iswn. ü/-a-lu-r, kleine Franz»,siche Insel auf demGasco»ischcnMeer,be» deinEui- sluffe der Charente, welche von den fitste» der Provinz Ssimvzns, durch diekiel- ne Meerenge lVIaumouiüm abgejondert wird. Sie har aus der Seite gegen Süden eine gute Festung. ^ Oleonnb;, Stadt in der WoywodschastSen- domir in Kleinpolen. Oie,ko, Schloß und Hauptamt im Königreich Prcuffen, nebst einer StadtM-m-oi- goabowa, an einer See gleiches Namens in der Landschaft Nacangen im Su- d«visch^iiKreisc,au denLikhauischen Gran- zen- Sie wird auch von ihrem Erbauer MarggrafAlbrechcen,Nlarggrasenstadr geuennet. Sleum ibnebum, oder heiliges Oel, das ein Cacholischer Bischof«!» grünen Donnerstage mit besondern Ceremonie» geweyhet, und welches hernach zu allerhand geistlichen Verrichtungen, vornemllch zur letzten Oelung gebrauchet wird. OlrLk.o, siche Olczro. Oli-nr, kleine Stadt in Sardinien. OI!-rxue5, kleine Stadt in Nieder« auvergne in Frankreich, am Fluß Dore, ;.M. von Thiers gegen Sude». VliUrcKiL, ist eine Regierungsart eines Landes, da die Herrschaft in weniger, und zwar der vornehmsten Personen Gewalt liehet. Olili, Türkische Münze, so ,o. Aspern gilt. vlika, befestigte Stadt in Obcrvolhnnien, in Polen, au einen, Sceftvelche sine schone Stiftskirche und festes Schloß har. Sie führet de» Titel eines HerzogthumS, hat eine Universität, und gehöret dem Hause Radzivil. ^lwclz sic ksiiramLuco, berühmie Stadt in Brasilien, jn Südamerika, in einer un- geiiieiu anmuthiqen Gegend. Sie gehöret den Porlugiesen, ist die Hauptstadt »er Capiranjg von Pernambuco, h»c ei- Olinkhausen Dlivetani 771 uen guten Haft», und eine Festung. St. George genannt. Ihr Bischof gehöret unter das Erzbißthum zu 8r, Solvskor, und ihre Gegend ist nicht allzu fruchtbar. ES sind von bier eine Art von Degen» klingen nach Europa gebracht worden, weiuie sehr gut sind, und ein Horn zum Zeichen fuhren, auch von dieser Stadt Dlmden qeneunet werde». Jn dieser ^.Eftgdc sind über >oo. Zuckermühlen. Dlinbonttse», weibl.Stift Prämonstrakeu- serordeiis, in> Herzogthum Westphalen, im Amt Balve. Olingua, siehe Ouri-siio. Olim, S/s^-ftir, kleine und ziemlich wüste Stadt an, Fluß Cioass, im Königreich Navarra. Oliv», kleine Stadt in Valencia, zwischen GanLia und Denia, nebst dem Titel einer Grafschaft, so dem Herzog von Gaudi» zusteher. Olivs, reiches Mönchskloster, Cistercienser» ordens, in Pomerellen, im Polnischen Preuffen, eine Meile von Danzig, dessen Gebiet sichbis eine Viertelstunde von Danzig erlirecket. An. ,6->o. wurde der Olivifche Frieden zwischen Schweden und Polen allhier geschloffen, und iSpr.muste sich der Prinz Conty mit seinen Französischen Truppen über Hals und Kopf wegmachen, undzur Gee gehen, daß auch daher in Preuffen daS Sprichwort entstanden ; Es wird dir gehen, wie den Franzosen zn Oliva. Olivil, Fluß in LslsbriLcitro, im Königreich Neapolis. Ollvmü-, Flecken nebst dem Titel einer Grafschaft in Mcastilien, unweit Valladolid. Olive, Nonnenabtey, CistercienserordenS im Hennegau, zwischen Binche und Ni» veile. OlivenL-l, befestigte Stadt in Aiencefo, in Porcugall, an einem kleinen Fluß, welcher ein Stück Wege» davon in den Fluß Guadiana fällt, und darüber eine schöne Brücke gehet. Sie ist eine Gränzfestung gegen Spanien, mitp. grosse» Bastionen, und einem tiefen Wassergraben umgeben, und liegt z- bis 4 . - Meilen von Badajoz. Olivcrio, kleiner Fluß in Sicilien, im Vsl lli 6-mons, welcher sich in das To sca Nische Meer ergeußc. Qlivotum, geistliche Ordensbrüder in Italien, deren Urheber Bernhard Tolsmaus, ei» Professor der Philosophie, auf der Universität Siena, um das Jahr,izro. gewesen, welcher durch eine weiclauftige Rede von der Eitelkeit etliche so geruhrec, daß sie sich nebst ihm aufein-n nahe gelegenen Berg, Oliveium oder Oelberg genannt, begebe», und dadurch dem Orders diesen Namen zuwege gebracht, Cee r V1L« -«Bf 174 Vttverc» lympus Gmbla Vnar O I ver«, Kürsrenlhum in der Provinz Basilicata, i» Neapolis. Onvvli, kleineJnsel, undeine von denenje- nige», so sich in den Lagunen best«,den, daraus Venedig erbauet ist. Okuo,, siehe ^lküscb. Oimc-io, kleine Stadt i» Lltcastilien, zwischen Valladolid und Avila, an den Grs,n- zen von Leon, in einer angenehmen und fruchtbaren Gegend. Dlmny, o/mriiir,»!, Hauptstadt in Mahren, amFlußMarch odcr Morau, lickt v.M. von Wien, ist wohl befestiget, volkreich, und hat eine Universität. Ihr B>ßil»mi ist unimltclbar dem Rom. Stuhl unrer- worse», und har sie An. 1700. grosten Brandschaden erlitten. Der dermaliqe Bischof ist Maximilian, des H. R. Si. Gras von Hamilton, pmxec. In- iknl. bei, St. Anua zu L)llmnh, erwählt Le» 4. Merz 1761. Im Frühjahr >7;«. hat der König in Preusten diese Stadt telagern lasten, sie aber nach erlittenem vielen Verlust wieder verlassen müssen. vlono, Fluß in dem Herzogthum Moyland, welcher nicht weit vom See Lugano entspringet , und sich unterhalb Pavia in den Po erzenst. Lloney, L initz, eine kleine Stadt am Fluß Ölonza, in Rußland, in der nowogrvdi- schcn Provinz,unweit desSccsLnega gelegen. Es wird allda gut Eise» gemacht, daraus der Ruß. Kayser Pecer l. schone Stücke har giessen lassen, welche denen metallenen a» Güte fast gleich sind. Sie ist auch wegen der Gesunttader bekannt, welche gedachter Kayser leibst zu besuchen pflegte. Olori-t', siehe TZlrtvk. Mtooitz, kleine Stadt in Nie- derungarn, au den Steyermärkischen Gränzen. Olc. siehe ^lk. Olrbecn, Flecken in der Schwedischen Pro- vinz Bakus, nebst einen, kleinen Hase» an den Norwegischen Gränzen, und an der Dir sie. Glrcn, kleine Stadt und Amt am Fluß Aar, über welchen eine Brücke gehet, »n der Schwach gelegen, und dem Eantvn Solothurn gehörig. rp, siehe Oldendorp. Olrerendorf, 2ckt»rendors, kleine Stadt ,M Zherzogchum Bremen, achchalbe Meile von Bremervörde, gegen Norden. Olika, Stadl in Dolhynien, in Polen. OIvka, siehe Olika. Olviupiacle!, waren eine Art der Jahrrech- nunüen tey den alte»Griechen,und bestun. de jede Olvmr-in ans vier vollen Jahren. Sie habe» den Namen von den L> ym- vrschcn Spielen, so alle vier Jahr gehal- tr-N worden. S'k^e iLlvrupur, sehr hohes Gcburge IN Anadolr ober Kleinasicn, weiches das alte Buhy- nien von Mysien und Phrymen -bk°n. dert, und a„.dessen Fuß di/h 7 i sa, vor Alters Prusia, lieg .. Die Tür. ken nennen len L)ly,»pus auch komtcksicbc-k)^l,,„, s MÜN« len weyland «ine -cstung öaselbst,^ auch komickistclic-Vo^u,, mei.Uig, vpn eiueui durcu, dchubstchen arst.- s chcn Kloster. Tie Gipjel dlekj Geburges sind >mn,ermn Schueetcdeat, und haben viele Achnlichkeit milden Py» renaei, und Alpen. Omblu, kleiner Fluß in Dalmaiicn welcher sich in den Meerbusen ck, Lr. Omc- er- g.ust. Omk>ias>e, bedeutet zwar eigentlich nur den Schatten, man gebrauaec ater dieses Wort auch in den, Verstaube, als Furcht, Schrecken, odergesährliches Nochdculen. Daher ist Omlm-ziren ,o viel, a,s jemand eine Furchteinjeg n. (k>r/v ^machen, sich anders anstelle», als man im Sin„e hat, oder etwas thun, weicheeben den Leute» ein Aussehen oder Nachdenken machet. Ombrss, siehe ^mbrar. Ombiio, siehe OmbiiL. Ombivire, kembit, Fluß imFleren'inischen, im Slenische» Gebier, welcher sich uu» weiiGrosetto,ben demSchlosteDmbrone, in das Tvsianstche Meer ergeußr. Omagno, 0>Er2, kleine Sradr ln der May- ländischen Landschasc Novora. Omen, ein Änzeich 11 oder DorbcLeukung. Ominös ist dasjenige, was eine Gefahr drohet. Daher ominiren, etwas voraus schlicssen oder muthmassen. Omer, siche Lt. Omer. Omile, ^Ä,nss/Lnr, Os/uirAssm, aike kleine Sladtam Deuet. Meerbusen, beym Eln- fiuß des FlussesEelins, in Dalmatien. Ominelandc, D der gröstt Thcll von der vereinigten ProvinzGronin« gen, um die Stadt Gröuiugc« herum, welcher gute Weiche hat, und stark bewohnet ist. Ommen, an der Vecht, ein Städllcin in der vereinigten Provinz Oberissil. On n.irvbiick, Kluß in der Afrikanischen Barbarei), welcher dlebeyden Königreiche Marocco und Feh von einander ab,ou- dert, und bey dem Hasen Amazar in das Atlantische Meer gehet. . ^ 0» nikn5, heisset auf den Rathhnnsern gewisser vornehmer Stätte, wen» das ganze Eollegium der Raihsherren zugegen scy» Onvno, Flecken, nebst dem Titel eines Her» zogkbums, in der Landlchast Hrvleian», im Kirchenstaate. Omn , Stadt und Königreich, nebst einem festen Schlosse und gulen Hasen, in Indien, in Asien, ausdcr Kusse derMalada- ren, deck Könige von Cauara gehörig. Sie liegt ;. Mellen 00» Goa, har einen schönen Hase», und, d;e Ponugmeu hat Vnara Onoch Onraris (Operiren 77Z schone Handlung aber, so in vorigen Zeiten and» gecrieöen wurde, ist ooga durch einen Canal zu- >ammen graoen lassen. vn-gu, Flug in Großrußland, in der Provinz Kargapol, der dey dem Ox Onezu ,n da» .v.isse Meer sich ergeußr. Önolin, Knrstcnrhum im Genuenlchen Gebiet, dem Herzog von Savoyen gehörig. L» ist ein,rnchrbare» Land an Wein, Oel und Ovst, und gehöret unter die Regierung der Grafschaft Nizza. Bor die,em hac e» berGenuestlche» Familie lluria ae« Hörer, dl» >,17». der Herzog Lmannel Phi- Irden von Savoyen solche» dem stursten Oierun vmo Varia abgetanst, und ihm da» Marggrasihum Ciriez, in Piemont, dran gegeben ; auch ist anjeho die Grasschast Mura mit Oacglia verknüpfet. Die Hauptstadt Onsxlia, Onsilla, r/ue/iä, One- ist befestiget, hat einen Hafen, liegt an den Genuestichen Küsten, am Einfluß de» Flusse» Imperiale, und wird da- je,ost ein starker Handel mit Oel gemein. Oa-rn, heissen alle Auflagen, herrschaftliche Geraste und bürgerüche Beichroerangen. On-ru r-Lli l, sind diejenigen, so auf den Gütern halten, ai» Steuer, Schock, Erb- zin». Oa :rL z>-,r>vnLiia aber, welche einer seiner Per,on wegen erlegen muß , al» Kopsgeid, «. d> in. Oii-vvLri, Stadt nebst einem testen Castell, am einem hohen Berge, in der Japanischen Insei Bongo,' in"Asien,'s.M von „ölten, gegen Nordosten. estzanch, siehe Anspach. W»o-;oach, f,. F,»ß j,» Fürstenthum Atl- lpach, an we.ch-m die Residenzstadt Än- lpa>b oder Onoizbach lieget. "Nor, Königreich in der Haibilikei von In- di^li, öll,eic des Gange», in der Landschaft stu-magar, n, Asien, weiche» die Einwohner Ponacan iiennen, und dem Könige von B lieaia unkerthan ist. Die H inp-- adt Onor hm einen sehr grossen Hafen, 5 . »°rc, welche» cie Portugiesen tünrm' '^sser v«n dar hinweg E^ski), Castell und kl. Stadt inOierun- garn, am Fluß Saya, in der Grasschast Borsod, zwijche» Tockay und Erlau. Ontario, ^nruituronue, d'rontansc, ^ r-ck-r- , grosser See in Nordamerika, in Neiifrankrelch, an den Grunzen von Neuengölland. ns?tto ein gewisses Gebier i» Frießiand, zwischen dem De» stergoe, Sevenwold, der Herrschaft Grö» Hingen, und dem deutschen Meer. Ooster.vick, kl. Landschaft und Fiecken gleiche» Namen» im Holländischen Brabant, a.M. von Herzogenbusch. Goft'vr-yL, also wird da» nordöstliche Theil der Grafschaft Flandern dey Slui» und Aerdenbiirg genemier. votmausmn, Lermausuin, kl. Stadt in der vereinigten Provinz Over-Isscl, in der Landschaft Twente. «vpacka, Bergschloß im Pilsnerkrei», in Böhmen. v, Stadt in der Woywodschaft Sen» domir, in Kieinpole». Oparowli;, sehr reiches Kloster in Böhmen , im Königgräkerkreise. Vpdani, siehe tvbdain. Opera, ein musicaiische» Schauspiel, welche- in Versen bestehet, und aögesnngeii wird, wobev insgemein Tänze «und kostbare Maschinen Vorkommen, und die wiche agiren, nennet man Operilten. Oper» heissen sonst auch grosse und we riaustige Schriften gelehrter Leute, weich« au» vielen Theilen bestehen. Oxer» ossivricorrli-e, die?, leidlichem Merke dev iZ.rvmdeuzinkeit sind bey öen Cr» thslilcheu: die Hungerigen zn sp- lstn, die Durstigen zu tränken, die Nackenden zu kleiden, die Fremden zu beherbergen, die Kranken zu warten, die G fangenen zu besuchen, und die Verstorbenen zu begraben. Die ?. geistlichen Merke den Sai-mhevftgkett sind: den Zweifelnden Rath z» geben, die Unwissenden zu uu» terrichten,, die Sünder zu erinnern, Sie Betrübten zu tröstest, die Beleidigung« zu vergeben, verdrüßliche Personen g-d il» tig zu vertragen, und Gott vor Lebendige und Todte zn bitten. Ppcrarion im Felde, heisset, wenn vsndel» Feinde, »der wider die Feinde, etwaS nn» rernomrnen wird, und die Volker rhre Zew im Lager nicht vergeblich mit campireu hinbringeu. «vper-tions-Tassa, siehe Oaliö. Operiren, würken, Würkung haben. Co c Z Opkir, 774 Dphrr C>ppido Vppomren Oraculum OMr, war zu Salomonis Zeiten eine Landschaft, von dar er viei Gold aus seinen Schiffen hvssn l:cß, und deren Lage man heuiges Tages nicht >mhr weiß. Jedoch ist es vermnthlich, daß dasselbe in Jnoien, und vielleicht die Königreiche Pegu, Bengal» und Siam, wie auch die Insel Java und Sumatra gewesen. Opimruie^, Trotz, Beharrung auf seinem Sun, wovon opiniLus, hartnäckig, Helsstar,ig, sich opiniatrircii, halsstarrig widersetzen. Opmion, der Wahn, die Meinung, das Gutdünken, uriheiien. Er hac sich bey den Leuten jnguteOvinion gesetzt, heißt, die Leute halten mel von ihm, oder er gilt viel bey ihnen, ist bey ihnen wohl ängeschricben. Opocana, Herrenstadt und Schloß im Äo- nigsgrätzerkreis, in Böhmen. vpolia, Stadt in der Woywodschaft Sen- domir, in Klcinpolen. Oppa, Fluß in Schlesien, welcher sich bey Oderderg in die Oder ergeußc. Oppau, siehe Tooppau. Oppeln, Fürstenthum in Schlesien, welches an de» Polnischen Grannen liegt, und unter allen übrigen das größte ist. Es gränzt gegen Westen an Neiß und Brieg, gegen Norden an Polen, gegen Osten gleichfalls gn Polen, und gegen Süden an Jagern- dorf, Troppau und Ratibor. Es hat viel Polnische Einwohner, sündigten Boden, und grosse Heiden und Wälder, ist aber nichts deftoweniger sehr fruchtbar. Man theilet es anjetzo in la.Kreile oder Weichbilder, welches folgende sind , Der Op- xelische,Oberglogauische,Großstrelitzische, Koselische, Tostilche, Rose,ibergische, Lub- linitzische, Neustäötische, Faikenbergische, Zülzische, Gieiwitzische und Schlawenti- »ische. Die Hauptstadt Oppeln, Orxs- /iL, liegt an der Oder, >r.M. von Breslau , führet starken Holzhandel aus der Oder, und har ein Lol^ium O,nonico- rum, nebst einem alten Schloß. Diele Stadt nebst dem ganzen Fürste,ithum gehöret M 174a. der Krone Preuffen. Es stehet unter der Königs. Oberamtsregierung zu Brieg, und unter der Kriegs- u»d Domaincnkammer zu Breslau. Oppenau, Lftoppenau, kl. Stadt und Amt in der Ottenau, 4. M. von Straßburg, zu deren Stifte sie gehöret. Hier hebet sich der Hobe Steig an, so ein bekannter Weg durch den Schwarzwaid in das Herzogtum Würcemberg ist. Oppenheim, Stadt und Oberamt m der Unterpfalz, an einem Hügel, nicht weit vom Rhein, dem Churiürstest zu Pfalz gehörig. Sie liegt r.M. von Maynz, und ist 1669. »on den Franzoien demoiiret o^iftm'ki. Stadt inNeapSsis, in Lalabria okra, am Appenninischen Geburge. Sie har den Tire, einer Grafschaft, und ein Blßthum , weiches unter den Erzbischof zu Reggio gehöret. ' rarwn d,e T'beie- des Respondcnien um- zuliosscn, und derselben Gegeniheil dar- zurhun suchen, werden auch daher Opponenten genmnec. Dppomtz,! ein Amt ln Uncerösterreich gelegen , und unter die Herrschaft Gleiß gehörig. OpxajM, siehe ^cc-sswnr. Oppurg, Dorf nebst einem schönen Schloß und Garten auf einem Berge im Ostcr- lande, zwischen dem Städtiein Neustadt an der Orla und Pose,leck gelegen, führet den Tire! einer Herrschaft, und gehöret dem Grafen von Hoym. Oxrlo , siehe ftnrlu. Oprics, ist eine Wissenschaft und Kunst in der Mathematik, durch weiche man allerhand artige, und zum Theii wunderbar scheinende Dinge denen Augen verstellet. Siehe dckmli. I.ox. Oprilnmsx, es werden die Nelchstc» und Edelsten in einer Republick darunter verstände,!. Opux, Fort auf einer kl. Insel gleiches Namens inDalmanen, s» der Fluß Narema macht, welcher mit zwey Armen in den Venctianischen Meerbusen stießt. Die Deiietianer eroberten solches >684. und brachten dadurch die umliegende Gegend in ihre Bothmäßigkeit. Oxu5 ogeruum, , heisset in der Theologie derjenige Jrrthum, wenn man glaubet, daß die wahre Chustenpflicht und die Gnade GOttes gewiß erlanget sey, so ferne man nur der Gewohnheit und dem ausseriichcn Schein nach den Gottesdienst fleißig besuchet, die Sacramenta qenies- set, sich zu einer gewissen Religion öffentlich bekennet, obgleich im übrigen solches ohne alle gute Bewegung und innerliche Zuneigung geschiehst. Wann die Cakho- lilche von der Würkung der Sacrameme ex oxsre oxoraro reden : so werden zur Auslegung andere Bedingnüsse erfordert, als hier angemerket worden. O^uslu, siehe Ogusls. Or , suche kerocox. Or, Oho, Ora, kl. Fluß in Thüringen, in der Grafschaft Gleichen, der bey Ordruff vorbey gehet, und in den Fluß Gera fällt. Oruculum, war eine insgemein zweydeukige und dunkele Antwort, welche die heidnischen Priester dem Volk über zukünftige Dinge ertheilten. Man nennet auch als» denjenigen Ort, wo dergleichen Antworten geholet wurden, wie dann auch der Götze, welcher gefragt wurde, diesen Na- Mn hatte. Das Oisculum Hpollimb zu Delphi» OramaMir Orange Orange 775 Delphis war Las vornehmste unter allen ES wird noch heuc zu Tage von einem Menschen, welcher in grossem Credit und Ansehen ist, gesagt, daß seine Worte Ora- culs gelten. Suche 1 .-x. Omnien, siehe Oron, /ro/ro», kl. Stadt IN dek Provinz Beni-Arax des Königreichs Te- lcnsi», in Ser Afrikanischen Barbarei), aus deu AIgierischen Granzen, - e.M. von AI« gier, ani Miitelländische» Meer, nebll einem sehr guten Hafen- Diele Stadt ist ungemeni befestiget, und wird durch funs ForlS bedecket, derenjedes mit ^.Kanonen besetzet, sie heissen St. Philipp, St. Ferdinand, Sc. Andre, St. Crup und Ro- zalcasar. Im Jahr - 50s- wurde dieser -Ork als eine Depeudenz von Algier durch den berühmten Cardinal Timenes den Mohren abgenommen, welche in den folgenden Zeiten unterschiedliche mal durch harte, aber vergebliche Belagerungen, sülchen wieder unter sich zu bringen getrachtet, so ihnen aber niemals als im Jahr 1708. gelungen, da sie diese» Ort, nach einer 6 . monatlichen Bttagerung, erobert, nachdem sich der Gouverneur mit seiner Garnison und den beste» Familien nach der Festung Mazar- qmvir salvirel halte, und bis den i.Zul. >7za. besessen, da ihn die Spanier wieder eingenommen. An. 17-9. hac die Fran- zbsi.chs Nation die Frevheit erhallen, einen Consuk allhier zu setzen, welches bis- hero die Algierer niemals »erstatten wollen. kKunza, Onanien, ^a^/r-,- »-'ssss- war ehedessen ein souveraines Für- ftenchiim in der Provence, welches geFen Westen an die Rhone, sonsten aber überall an die ÄiMchast Venaissin granzec, und 4. M. in die Lange, z.M. aber in die Breite hac. Es hat viel Wein, Safran, Seide und Getreide, und wurde in den vorigen Zeiten von demHause Chalonbesehe, von dem es hernach an das HausNas- san gekommen. Nach Abstcrben Wilhelms des Ul. Königs in Engelland, als letzten Priiizeus von Dramen, entstunden über die Erbfolge grosse Streitigkeiten. Der König von Preußen führte unter seinen übrigen Titeln das Pradicar eines souve- rainen Prinzen von Oranicn, und Ser Prinz Fri,o von Naffau-Dietz, Statthalter m Fncßland, hatte gleichfalls diele» Namen angenommen. Indessen be- gab sich Frieöerich Wilhelm, König von Pressen, w.lcher unter den Erben der ^7^>ls'.war, An.-?-;.indem-c> Artikel des Utrechterftiedens aller seiner An- Miiche aus das Fürstenthum Orange, zum B-sten der Kroue Frankreich, auf ewig- «ss^o-rinoni es zugleich, dem Hause KMi, wegen iemerAumröerung Genuq- -udwig derXIV. (weicher An. 1702. das Fürstenthum dem Prinzen von Conty überließ,) nahm hier, am von dem Lande unter der Bedingung Besitz, daß die reformirten Einwohner binnen Jahres Frist abziehen, der Krone Preußen aber frey stehen solte, den Titel und Wappen von Oranten zu führen, oder auch demSpanischen Geldern den Namen eines Furstenchums ins künftige beyzule- gen. An- i7zr. den 6. Jul. wurde wegen der Oransichen Verlaffcnschaft ein Der» gleich getrosten, vermöge dessen der Prinz von Nassau das Fürstenthum Orange nebst denen in Frankreich und der Graf, schafc Burgund gelegenen Herrschaften undOercern aus der Succeßion vonCha, Ions und Chate-Belin dem König in Preußen einmüthjglich zugestanden, und jener die oberwehnteCeßion inFrankreich aut hieß. Und überhaupt ist in diesem Vergleich ausgemacht worden, daß der König von Preuffen Universalerbe seyn soll von allem dem, was -er König Wii» heim Ul. in denen numnehroOesterreichi- schen Niederlanden besessen ; der Prinz von Nassau aber alles erhalten, was demselben in den vereinigten Niederlanden ei, gen gewesen. Weg«,, Ausantwortung deS auf den Prinzen von Oranje» gekomme, nen Ancheiis der Verlassenschaft Wilhelms Ilk., Königs in Engettand, setzte es viel Streitigkeiten : Fünf Provinzen setzten sich durchaus darwiöer, daß man mir dem Prinzen von Dramen so hart verfahren wslte, als es die Heyden Provinzen Holland und Seeland haben wol- ten, indem Seeland wegen Fließingen und Veere aus den Ansprüchen beharrete, und Holland theils öffentlich, theils heimlich dasselbe darin» vertrat, auch deßwegen selbst mir einigen Forderungen an ihn wegen des Csllaceral-Lehiigelses von seinen ihm in dieser Provinz zu Theil gewordenen Gütern herborrückce. Als nun diese Sache bey den Staaten von Holland im Oet. i73Z. in Vortrag kam, wollen einige, und sonderlich der Adel, daß die AuSantwortung derer dem Prinzen in der Provinz Holland zukommeildeil Guter, schlechterdings geschehe, andere wollen, daß er durchaus das Collateralgeid bezahlen müßte; wiederum andere wollen, daß mau „mit dem Prinzen einen Vergleich treffen möchte, vermöge dessen er sich von dem Marauisat Metzingen lossagen, und an dessen statt, was er der Provinz Holland auf vsrerwehiite Welse etwa zu zahlen habe, behalten solle; endlich waren andere der Meinung, daß diese Sache noch ans einige Zeit auszusetzen. Dieses fand auch Beyfall. Dennoch aber fasteten die Staaten von Holland den Schluß, daß der Prinz die ihm anqemnchete Schatzung bezahlen müßte, und wenn er solches binnen einer Zeit von 4. Monaten nicht bewerkstelligte, dsr Staat dessen Guter ad» Ccc4 ministri- 776 Drange Orange Oratavia Niimstrireu lassen würde. Als nun dieser Schluß in der Vcriammluna der Generalstaaken bekannt wurde, nahmen sich die brey Statthalterprovinzen, nebst Utrecht lind Dbcryssei, des Prinzen überano an, und kam in Vorschlag, den Prinzen vor majorenn zu erklären, auch sich von der geführten Lutei los zu machen. Zu Anfang des Decembers wurde auch die Ma- zorenniläc des Prinzen durch die meisten Stimmen beliebet, und eine Verordnung bekannt gemacht, daß alle diejenigen, so Domainen oderDranischeErbschastsstückc hacken, solche dem Prinzen, welcher in dem , Alter, sich selbst vorzustehen, wäre, ab- tretken solcen. Beyoen, sowohl der Ma- jorennitacserllarung, als derAusautwor- tung der Güter, widersetzcen sich die Pi o- vinzen Holland und Seeland, weil die Procestation des Prinzen von Nassau-Siegen mußte in Considcrarion gezogen, auch die von den übrigen Prätendenten auf diese Dranische Verlassenschafl erregten Proceffe vorher geendiget werden, ehe sich die Staaten, als Vormünder des Prinzen, von diesen Erbchastsgütern lossagten. Doch, da der Prinz in einer Acre dieGe- neralftaaten schadlos zu halten versprach, und die Acte den übrigen Provinzen hinlänglich schien; so legte sich auch dle Pro- vinzHo'land zum Zweck, und willigte in die Ausantworrung, doch mit Vorbehal- rung der zu erlegenden Schatzungen und Collaceralgeldcr. Seeland bewilligte ein gleiches, aber mit Vorbehalt ihrer Ansprüche aus Fließinqen und Beere. Wie nun An.-7;r> der König inPrcussen sich dieser Sache angenommen, und auf die Entcheidung gedrungen, so gieng an den Domainenrach die Verfügung, die Acten, Dokumente», und andere Schriften, so zum Antheil von der Erbschaft auf Seiten des Königs gehörten, an dessen Minister suszuancworten. König Friedrich H. von Preussen hat übrigens alle senie in Holland gelegene und aus der Orani- schen Erbschaft herrührende Herrschaften auf ewig an den Erdstaichalter Wilhelm V. für eine beträchtliche Summe Gelder abqecretren. ^ ^ . GrrmZs, Orenee, HüUptstSöt ttl vorbesagrem Fürstenthum, liegt am kleinen Fluß Aigucs, nicht weit von der Rhone, und Halle eine Universität, so --stiftet worden, wie auch ein Bißchum unter den Erzbischof zu Arles gehörig. Das befestigte Schloß, welches auf einem Berge liegt, hat der König in Frankreich i SSo. schleißen, auch die Stadtmauer niederreiffen lassen, und >7>9. ist ailhier denen Ressrmirren die letzte und eniige Kirche, so sie noch bisher in Frankreich gehabt, abqenommen, und denen so genannten kl»nbu5 von der chrcstiichenLehre «siigeräumet WMden- Oransts, kort ch'Orsng-, siehe AlbAi» r-raiige-poldor, suche Onanien Polder Omogsus Heister in vornehmen Götten eine Allee oder Platz, der mit lauterÜ-angen. fruchten, oder mlc Eicron- und Pomeranzen: ^umen.besetzt ist. ' Ornni, grosse und »ohidewshnte Stadt mitten im Königreich Sardinien, am Fluß Sacer, wo viel Del und Wein gebanec wird- Dramen, siehe Orcmge. Oranienbaum, k,. Stadt nebst einem kust. schloß im Fnrstenchmn Änhaik, in einer angenehmen Waldgegend, o.M.vonDes- sau, dem Fürsten von Dessau gekörlg. Dranienbaom, Ruß. Kaiserl. Pallast und Garren, in einer angenebmen Gegend ln Znqermiuuiiand, beym Elnffttß des Ne« vastromö, Kronstadt gegen über. Oranienburg , Dr-stir,W Amt und Städtgen in der Mittelmork Bran« denburg, an der Havel, mir einem an« sehnlichen Kön. Schloß, 4. M. von Berlin und z. von Spandau gelegen. Vor diesem hieß es Bvzau; als aber Chursürst Friedrich Wilhelm, der Grosse, hier ein schönes Schluß bauere, und es seiner Ge« mahün Louise, Prinzeßlu von Dranien, zu Ehren, weiche an der Gegend ihr Vergnügen fand, Dranieuburg nannte, bekam das Städtgen von der Zeit an den nemiichen Namen. König Friedrich U, schenkte das Städtgen und Amt seinem Herrn Bruder, dem hochstseeligen Prinzen August Wiibelm von Preussen. Las da- sige vvrcrefllcheWaisenhauö hat cbgedachce Edurfürstln, Louise, gestiftet, und mit reichlichen Einkünften versehen. In dem Schivßgarreu sind prächtige Fourainen, auch ist in dem Städtgen eine Porcellain« fabrick befindlich. Oranienburg, ein kleines Städtgen olm- wett Woroncsch, auf den Gränzen von der Ukraine, zoo. Werste hinter Molcau : es gehörte dem Fürsten Menezikoi, und wurde, als dieser in Ungnade ftel, seine Familie dahin rclegirer, Oranien-Polder, ein Hafen an der Maas, iNSüdhollaiid, gehöret jetzt dem PrüiM von Dramen. Oranienstein, Schloß im Nassauischen Gebiete, nicht weit vou Dietz, an der Lohne gelegen, allwo die verwicribte Fürstin von Nassau-Dietz residirec. Oranienwaid, Oranje-Lvoud, schönes Lustschloß in Frießland, i» dem Quartiere Zevemvolden. Aiberrina Agnes, Gemahlin des Frießiändischen Statthalters, Wilhelm Friederichs von Nassau-Dietz, hat es erbauet. , ^ Draniyen, sind eine Art kl. Schiffe, deren jedes ungefehr > 2. Mann träger, und werden sie gemeiniglich auf derDonau von den Türken gebrauchet. Olmavis, grosse Stadt auf der Eintauschen Oratorium Orbtrello Orbo Ordmano 7^7 1 ^»sel Tencrissa, Hut einen fthönen Haft» und CirabeUe, allwo der größte Handel genieren wird, und haben die Eugellander eine» Cvnsul und venchiedene Faccors 0 tt?orlnni, al'onemet manbey denTatho- lisil en eine Höuskapelle, ober einen im ^aub zum Gebet bestimmten Orr, allwo eiu Ä tar oderBüder zu finden sind In- sondcrheit werden bey den Satholfichen 2. cvnLr^Ltioncr derkeniuin also genennet, deren eineA. N 75 . zu Rom, dieandere A. » 6 .,. in Frankreich angegangen; unter lene» ksnibur Orurorü ifi der bekannte Cardinal Baronius gewesen : Die letzte aber hat der Cardinal Bcrnullus vom Pabst Paul V- besta'tkiget bekommen. Ihr Amt bestehet darinnen, daß sie die Jugend m Kollegien unterweisen, bic Clerieos in den Deminarien insormiren, und dem Volk in der Kirche predigen. Sonsten wird auch durch das Wort Ormorium eine Kirchenmusik verstanden , welche in iiylo rc- cuwivv fast auf die Art einer Opera eingerichtet ist. OzvL, siehe Lvs. vvi>, kl.Städtgen, samt einer Salzsode, in Vogelsberg, den Grasen von Schönborn gehörig, 1. Stunde von Wächtersbach, und Stunden von Gelnhauje». 0 >l>-, U, ön, Fluß in Italien, welcher im Genuesischen Gebiete entspringet, und sich der Stadt Alexandria gegen über in den Fluß Bormid» ergeußt. Vrbach, eine Stadt in Bosnien, o,bastön, kl. Stadt in dem eigentlich so genannten Piemont in Italien, zwischen Pignerol «lid Turin. Vi-vs, 0^0-», kl. Fluß in Frankreich, welcher im Sevennergebürge entspringet, und sich in d-n Llonischen Meerbusen ergeußt. vrbe, Ger en, Liialnn 5 , l/,L, kl. Stadt im ?nt 5 st- Vaust, in der Schweitz, am Fluß Orx, welcher sich in den See bey Neus- Äaiel ergeußt. Sie gehöret den Canions Bern und Freyburg, und har ein altes Schloß. Vrv-c, kl. Stadt am Ursprünge des Flusses Orbce iu der dkorinandie, führet den Titel einer Baronie. Olb.'N, s/i b-cr,^, Fluß im Königreich Leon, welcher sich oberhalb Paradela in den Fluß E-ia ergeußr. D ben, siche Orlse. Oebion, kl. Fluß ln Languedoc, welcher sich oberhalb Nardonne in die Aude ergeußt. O biieiio, kl. befestigte Stadt im Sieuischen Gebiete in Toscana, und die Hauptstadt des Lima -lclst ?,.cststü, liegt au einem Eec, welchen die Einwohner den See von Orbitesto nennen, »lid hat einen Hafen, der durch einige Forts beschützec wird. A 1726. den ao.Tiec. gieng dieser Ort an die «ai,erlichen über, und blieb dem Kaiser peilst dem Limo ärili kiEstil bcym Friedensschluß. A-173;. aber ward er von de.« Spaniern recuperirec, und nebst gedachtem Staat dein König Carlos von Sftl- lien, laut Friedensschlusses A. 1738- ab» gekretten. Olcho, Le», kl. Fluß auf der Insel Corsika, welcher sich ins Meer ergeußt. Orbo, Ob-rAv, suche OibeZs. Ori>^, Schloß in der Schwedischen Provinz Upland, ;. Schwedische M. von UM ge. gen Norden. Drcadrsche Inseln, sind zo. bis 40. kleine Inseln, welche sich aus dem ttcsuno Ouilcstomo von Norden gegen Süden bis an Schottland erstrecken, wovon sie durch eine schmale Meerenge abge- sondert werden. Sie gehören unter das Königreich Schottland, es sind aber ihrer nur-z. bevölkere, und ihr Bischof, der auf derJisiel Mainland residirec, gehöret unter den Erzbsichof zu St. Andrews. Sie haben Zinn- Bley- und Elsenbergwerke, gesunde Lust, keine giftige Thiere, und auf ihrenSeeküsten ist ein reicher Heringssang. Grcan, HMic-ii, Oulnzmi, ist ej„ heftiges Sturmwetter, welches durch viele gegen einander wehende Winde erreget wird, und hierdurch erheben sich grausame Wellen, welche an einander stossen. Lergiei» chen Orcans entstunden vormals nur alle 7. Jahre; nach derSeit aber sind sie öfters gesvnret worden. Sie wehen insgemein ans den Anciliischen Inseln vom 20. oder 2;. Jul. bis an den it.Ottodr. Orcksiftu, war bey den Griechen der Platz, wo man die Ballete tanzete. Bey den Römern war es der erhabeneOrc, mitten auf dem Schauplatz, darauf die Vornehmsten fassen, «enn dieComidien gefielet wurden. Jetziger Zeit heisset derjenige Platz die Orchestra, wo die Musikanten sioeu, und auf ihren Instrumenten spielen, wenn eine Opera abzesilngen, oder ein Bail gehalten wird. Orckies, o, kl. Stadt im Wallonischen Flandern, zwischen Tournay und Douay, ;.M. vonRyssel, ist in dem Ut« reäftischen Frieden A. »7-3. an Frankreich abgekretcen worden. Oickills, ki. Insel auf dem Mur fi-I Xon, nicht weit von Sen Antillischen Inseln bey Amerika, etwa 15. oder is.M.vom festen Lande. Orckimom, kl. Stadt und Herrschaft im Her« zogthum Luxemburg. Orci-nuovo, 0- crn«m, f/, cer n«i,r, siehe Orri vecckio. Orclvn-lv, siehe Grcadifche Inseln. Orco, Fluß in Italien, welcher im Vrü in Piemont entspringet, und sich bey Chivas in de» P« «rgeußc. Vvcza, siehe Srß;a. , Oiäm-lti», heisset eigenilich eine Anordnung, im besonder» Verstände aber wird dadurch dir Einsetzung einer geistl. Per,on in ihr Tees aakefoh- 718 OrdLnes Ordre «„befohlener Amt oder Psarrstelle, durch Auflegung der Hände anderer Kirchendiener, «„gedeutet^ vräm- 5 , oder geistliche Aemter unter den Ca« thollschcii, werden 7. gezäh'ct. Nemlich, 4. Oiclme5 Nmoi-5, als Ostiorii, I.-cto- re 5 , Lxorcists: und ^colmks, und Z. Oräi- ncr lVlsjorsx, alö Lubdiocom, Oizccni und ki-nb^c-ri, zu welchen allen der Eingang x-c 1 ontursni , oder durch dar Scheren gemacht wird. Ordmyen, Undingen, Stadt, Schloß und Reichsherrschaft im Cöllnlschen, i.M-von Kayserkwerth. vrclonnunce, heisset insgemein eine Verordnung , Gesetz oder Befehl der Obrigkeit, doch hat es nach Beschaffenheit der Rede auch besondere Bedeutungen. OrttoruiM- «es sind bey den Medicinern, oder Aerzten, diejenigen Regeln der Recepte, welche sie einem Patienten zur Wiederbringung seiner Gefundheitverordne». Bey den Mahlern die Disposition der Figuren und der Dinge, so zu einem Gemahlde gehören. Bey den Baumeistern die geschlckllche Zusammenfügung aller Thelle eines Gebäudes, daß es allenthalben seine Art habe, man mag es oben oder unten, vorne oder Hinte» betrachten. Ausser dem hat es noch drcyerley Bedeutungen : denn >) nennet man in Frankreich die von den Köniaen gemachten Gesetze und Reglements les Or- dommnces Isux; r) ist diese Orcion- nLuca ein Befehl, den der König mündlich oder schriftlich an den Schatzmeister erthei- let, wenn er jemanden eine gewisse Summe Geldes auszahlcn soll; und z) Ooin- cl'Ordonnance sind unter denen Französischen diejenigen, welche unter keinem gewissen Regiment stehen, sondern bloß aus den OcnLÜLimsL und Odsvrux le- ZM des Königes und der Königin gezogen worden. Man hat bey der deutschen Militz auch Ordonnanzreuter, welche aus ihren Quartieren aufbrechen, sich gewisse Tage bey dem csmmandirenden Offlcier «ushalten, und dessen Befehl abwarten müssen, nach Verfliessunq aber ihrer Ordonnanz in ihr voriges Quartier zurück kehren. Oräommirce heißt auch bey der Militz diejenige Verordnung der hohen Obrigkeit, darinne enthalten ist, was den Soldaten in ihren Quartieren und auf Märschen an Fourage und Mundportion sott gereichet werden, auch wie sie sich sonst darinne verhalten sollen, damit keine Unordnung Vorgehen, und dem Ruin der Unterthanen vörgebeuget werden möge. Ordorf, Vrdroff, kl. Stadt und Schloß in Thüringen, am kl. Fluß Ohr, nahe vor dem Thürinqerwalde, ?. Stunden von Gotha, und gehöret dem Grafen von Hohenlohe aus der Grafschaft Gleichen. Ordre, ein Befehl. So lagt man: die Soldaten haben alle drey Ostie, zum Ordre Oreno^lle marschiren bekommen, das ist, st- sind zu drey unterschiedlichen malen be dl aet worden, amzubrechen, uud dahin-u°e- hen, wo es der commandirende General haben will; daher die iente Ordre erwarten, so viel heiße, als diedrstteOrdre zum Marsch, weicher sodann, nach Em> plahung derselben, fortgehet. Ordre äcü-usdlc, ist diejenige Ordnung Mid Linie, in welche man die Bataillons und Escadrons aiitdie bequemste Manier ran- giret, wenn die Armee imBegrif ist, dem Feind eine Schlacht zu liefern. Ordre holeil, ist die Verrichtung des Gene« ralniLsors, welcher sich Abends zum General verfüget, feine Ordre zu empfangen, »m sie hernach den andern Majore kund zu machen, weiche solche daraus den geringem Officiers berichten. Sonst ist es auch die Verrich.'ung desGeneraladjinanttn, weicher deswegen stets zu P,erde bey dem General ist, seine Ordre zu expediren. Es wird auch der schriftliche Beseht eines Oberofficiers eine Ordre genennec. Ordre de Lkcvolerie , suche Rnrer-Vrden. Ordre, ist ein bekanntes Wort in Wechsel- fachen, wenn sie schreiben, man solle den Wechseldrief an Herrn Lids. oder Ordre, das ist, an denjenigen, der vom Principal Ordre und Befehl aiizelgeii wird, oder an den er indoßiret worden, bezahlen. Oräurm, Ordunns, Stadt in Spanien, in Blsc ipa, in einer verzichten, aber doch angenehmen Gegend. OiLctiouL, also werden IN Südamerika die Einwohner der Landschaft de soge- neniicc, wegen der grossen Ohren, die sie haben. OrenovL, eine kleine Türkische Stadt IN der Bnlgarey. OroiliLNL, per Fluß der Amazonen, kio -I- lä? ist einer der größten Flüsse in Südamerika, welcher in einem Gebürge bey der Stadt Quito in Peru entspringet, und sich zwischen Bresil und Gulana in das Li« del disrc ergeußt. Orem, Stadt in der Portugiesischen Provinz Estremadura, auf einem Berge, ,z.M. von Leina. Orenb.ru, Ohrenbau, Arnbau, kl. Stadt und Amt an dem Fluß Altmühl, im Bißthum Eichstädt, 6 . Stund, von Nürnberg. Grenburchiieu angelegte Rußische Handeiö- stadt und Festung in der Baskirrsichen Tartarey, gegen den Slberischen Granzen. Orsnogus, ksiis, grosser Kluß in Südamerika, zwischen lens flrms und Euiana, von dem ein Arm sich unter dem Namen RioNegro ln den Fluß Amazone, der andere aber bey der Insel Trinidad»,in daslllrrdelhiottergenßt. Erergeußtsich «lle Zahre so stark, daß sich die Einwohner aus ihren Häusern auf die Baume saiviren Müsse». Von diesem Flusse ft'hrec fruchtbares Thril der Landschaft Ämana Orense Dria E>riaAe Driflamma 77y den Namen, weiches sehr reich an Eold- iindSilberdergwerken ist, und von umer» schiediichen Nationen bewohnet wird. Srenib, -L, Stadt am Mmho, IN Galli- eien, in Spanien, welche warme Gemu d- bäder, wie a»ch ein unter den Erzbischof x zu Compsstell gehöriges Bißthum hat. Öresund, siehe H»no. 0,rri>u5, ein Fluß in Palermo, IN Emilen, jeho I'iume 6e IVIuiLgsliL genannt. Oreio, siehe.^clmirLti. OeLV25. kleine iLUüdt im Wallonischen Fian» dern, zwischen Dornick und Douay ge- Oii->vs",'ein Hafen in Essex, in Engelland. Oi-Le», liegt ausder Insel Sorsika, die Einwohner dieses Orts waren die ersten, welche >7». wieder Unruhe auf derselben erregten , und mit der neuen Regierungs- form nicht zufrieden waren. , Visa, Gradt in der Provinz Dsarbeck, in Asien, am Fluß Euvbrates. Sie ist eine von denjenigen Städten, wo das gute Corduanleder gemacher wird, und hat einen Türkischen Bassa. Olk», siebe silpbeur. Olkorck, schöner Flecken an der Ore und an der Küste der Landschaft Suffslk, in En- qeiland, welcher Sitz und Stimme im Parlament hat.i O,>?.?., kleine Stadt nebst dem Titel einer Grafschaft, in Ncucastilien, 4. Meilen von Toledo. Französische Handelsstadt in der d mneke Loims > allwo viel Tuch gemacht wird. vrzilüia, siehe Orlzsuo. 0i^vn, Sca'drgen in der Provence, am Fluß Durance, ;. M. von Avignon, gegen Südwesten. Ok?u 2 -, sind zugespitzte und mit Eisen beschlagene grosse Fallbäume, weiche über ein Thor an Ketten, Stricke und Wsll- ba'ume angemachec sind, und herunter gelassen werden können, wenn man das Thor damit bedecken will- Sie sind besser, als die Fallgatter, weil man etwas unterschieben kan, daß sie nicht auf die Erde fallen. Man nennet auch Orzue§ oder Orgelpfeiffe» eine Anzahl Flinren- oser Mmquetenläufce, welche aus einem «tuck Holz neben einander feste gemacht werden, damit man sie entweder mit einander, oder eines na«! den, andern, los- runden kan. Man gebrauchet sich derselben, um die Breschen, oder andere Oer- »er, wo nia» die Accague besorget, zu benutzen. Jnglclche» gebrauchen sich die Spanier derselben auf den Schiffen, um das Entern der Feinde zu verhindern, d^lm, Flecken am Ockerfluß, im Stift Hildesheim, zwischen Wolsenbüttel mid Hornburg. Dila, Stadt in der Neapolitanischen Provinz P-rrs ä'OiiLmo, welche einen Bischofhat, der unter den Erzbischof zu Tarento gehöret. Sie ist schlecht bewohnt, und hat ein altes Schloß. OiiLAL cuisilei, ist am Persischen Hofe der« lenige, welcher des Königes Bogen »nd Pfeile träger. viisAs. Ois, kleine Stadt in der Vene» tianischen Landschaft Paduano, in Italien. Orrano, eure Stadt in lerr-ääil.Lvoio, in Neapolis, welche 1732 . durch ein Lrdbc« ben ganz ruiniret worden. Orient, also wird in der Geographie die Ge» gend gegen Morgen genennek, wo die Sonne ausgehet. Orient, ein bekannter neuer Seehafen, in Bretagne, gegen Süden, für die Indianische Compagnie. Grienralrsche Lompannie zu Wien, ist eine neue Handlungssocietac, welche K. Carl VI. A., 7 >§. angeleget, sich selbst derselben zum Proccctor vorgestellet, und sie mit herrlichen Privilegien begnadiget hak. Es ist derselben mit allen Maaren nach der Türkey und andern Orientalischen Landen priv-srive, das ist, niemanden andern, bey Strafe der Contrabandirung auf der Donau und ander» Flüssen, wie auch zur See zu handeln »erstattet: Es können sowohl Einheimische als Fremde, und von allcrley Stande, darein treten, und bestehet eine Einlags-Ouo» in iooo. Rheinischen, Gülden, welche mit keinem Arrest, Sequester oder Steuern beleget werden kan. An Mauchen und Zöllen bezahlet sie ein gewisses und erleidlicheS yio Osm. Sie soll aller Orten, wo sie es vor nützlich befindet, Manusaccure», Niederlagen, Kramen und Packhäuser auftichtcn, in Wen aber ist die Hauptniederlage. Sie ernennet ihre DireLIo- ie§ und Officiante» selbst, und die Glieder derselben können in Msreii-i des Commercienwescns nirgend anders, als vor dem hierzu angestsilten Wechsel- recht belanget werden. Und endlich ist ihr ein besonders Wapen verliehen, davon die obere Hälfte Goldfarb, die untere aber schwarz ist, und rückwärts auf zwey kreutzweis übereinander gestellten Schiffankern rubet. Inwendig befindet sich ein rvthes Burgundischcs Kreutz, und in dem obern Felde der Kayserl. Reichsadler mit dem Oesterreichischen Schild- lein auf der Brust; im untern Felde aber stehet der Kaiserliche Nameusduchstabe: 0. VI. ^ ^ VnsisinmL, war vor diesem die Hauptfay- ne des Französischen Reichs, von einigen Is Liniere sie 8t. Denk benamset. Sie sähe nicht anders aus, als eine Proces- sionsfahne, war von rochen» Stoff, allenthalben mit güldenen Flammen besetzet , daher sie auch Oiiüsmme hiesse, in der Länge von 12 . Fuß, mit Spitzen und Zacken bordiret, mid auf eine auldene Lanze 78o Origano Orio Oriol« Orleans Lanze gestecket. Derjenige, so sie trug, war ein Ritter von allem und gmem Ä- del, und der beste von de» Officiers unter der Armee. Mau brauchte sie nur in hochwichtigen Feldzügen; der König bekam sie mit ioiiderlichen Zeremonien ans der Hand »es Abcs zu St. Denis, und wenn d,e>e Fahne zum Vorschein kam, durfte sich niemand von der Msiitz entschuldigen, faß wie jetzo, wenn der Ban und Äniereban ausaebochen wird. Seit den Zeiten des Königs Carls Vkl. in Frankreich, hat man dieselbe nicht mehr mit sich den der Armee umher gesührec, sondern man hat an ihrer Stelle eine gewisse Standarte zum Hauptpanier von Frankreich angenommen. Dri^ono, ^ rgmno, O-chs-rr/m, >^tt, e/rckMM, Flecken liebst einem Vicmisc, säst z. Meilen von Vicenza, in der Venerianischen Provinz Dicenkino. vngin-l, ist der rechte Aufsatz oder dos wahre »ukerschriebene und besiegelte Exemplar eines Briefes, einer Handschnsr, u. d. m. Oichuy, ^Ickorns^, 0 > !Mttcttm, kleine Insel des Britannischen Meers, nicht weit von o Gebürge, im Königreich Va- lentia, nebst einem alten Schloß aus einem Berge, und einem Biß:hnm, unter den Erzbischof von Valencia gehörig, g. o-panische M. von Murcia. Gristow, kleine Stadt in Podolien, an den Moldani cheu Gräiizen, in Polen. Hiillsc, ^uniii»:, wohlgebaute Scadt in Auvergne, am Fluß Jordane, nebst einer Bailiage und Presibial, Es ist Hieselbst ein grosser Haiidel mit den Spitzen, welche in Auvergne gemacht werden. Hnilon, ist ein mit einer Mauer bekleideter Haussen Erde, am Schulcerwinkel eines Bastions hervorragend, diek'I-ncdamit zu bedecken, und zu verhindern, daß die Belagerer die aussolcher klone gepstanzete Stücke nicht unbrauchbar machen können. Man hat runde Orillonr und auch andere, welche Lpsulenierus genennet werde», und deren Figur fast vierecklgt ist. Siehe Nock. k>2x. yriao, Schloß im Manländischen Gebiete in Italien, über dem kmzo N c-ovim. am deu Gränzen der Grafschaft Anghiera. 6rinv-in-, siehe OrenoM. , . 6rio lVI-nlLkco, Fluß in Spanten, IN der Landschaft Guipuscoa, welcher sich zu Orio in das Psscaqische Meer erzenst. 6rio, klc.neLandschaft in Spanien, ander Küste von Guipuscoa, Orio- am Einguß Oliula, siche OrlMlIs, Oriftagm, O- r/ke,-«.», Stadt «M Oalko j'O. rNk^ni, uns ein Margqrafthum gleiches Namens, in Sardinien, hak ein Erzbis» thum, und wegen der ungesunden Luft wenig Einwohner. viixo, Königreich ,,ebst der Hauptstadt ziel- ches Namens, in der Halbinsel vvn Zn- dien, disseic des Sanges, im Königreich Golconda, am 6»Ikv äi Lsa^ala, de« grossen Mogol gehörig. Dekan, siehe ür«n. Vela, Del, kleiner Fluß, welcher im Osterlande deym Slädcgen Triptis cntjprin« gec, und sich bey Orlamünde in die Saal ergeust. Drlamunde, Stadt und Amt in Thüringen an der Saale, wo der kleine Fluß Orla hinein fället, und eine Brücke hinüber gehet, r. Meilen von Jena und Rudelstadt, aujetzo in das Fürstemhum Al- teuburg gehörig. Das hohe Bergschloß dabei) ist mellt wüste. Ls haben sich davon die berühmten Grasen von Orlamünde geschrieben, welche Anno 1476. ausaestorbeu. Oilanäo, ä'OrlLnäo, oder cli o/lärcinv, ein Vorgebirge au der nördlichen Küste des Vsl äi vsmona, l» Siciiieii. Orleannuis, >-tt^/,an»sss,, kleincPro« vinjiiiFranrreich,zwische>iGacino>s,Bla>» sois und Beauce, a» der Loire gelegen. Orleaniiojs,?, ^/)kktt,a eimi von den 12. Generalgouvernements in Frankreich, welches gegen Norden an die Normandie und die 1 -Is äs ki-mcs, gegen Osten an Champagne und Burgund, gegen Süden au Bourbonnois, Marche,Pe« rigord und Saimogne, gegen Weile» aber au das Meer von Gascogue und au Bretagne gräuzet. Es ist ein fruchtbares Land au Gerreyde, Wein, Obst und Wiesewachs, und bestehet aus-4. kleinen Provinzen, welche sind: ösurece. kn c/is.id'«!. äVri-ernor/, Ontrno,/, das insonderheit also genannte 0 --/ennnor,,Km-> ssöi,, statt, nr>,e und ^»/ott. Der neue Calw l von Orleans ist in derProvlnzGatinois unweit Gien, und vereiniget die beydeu Flüsse Loire und Seine mir einander. Orleans, /ktt, e/itt, ist eine der schönsten und ältesten Städte in Frankreich, in der Provinz Orleanliois an der Loire, allwo die Französische Sprache am reinesten geredet wird, und eine schöne Brücke.»» die Dorstadt hinüber gehet. Sie ist sehr groß und schön, hat einen Hasen und eine Urne versftN, (welche An. '->a. gestisietworden, und bei, der die teutsä>e Naiwn besondere grosse Privilegia und eine B>blw- theck hat) eine Baillage, Presidiai und em unter den Erzbischof »u Pari» Sanges Orleans Ormus Ormus Orsini -8r Bißchum, wie auch den Tirci emeS Her- zoglhuitts, davon sich gemcimqllch des König- Bruder schreibe!- ^-er ledige Herzog von Orleans, Ludwig Phiiii-s- ist geboren deu Map >72Z. und har sich den .7. Im. -744- M'l Lonne Henriette, Ludwig Armands, 4lnizenS von Coulp Tochier, vermahlet, welche den >a. Ma» >7-6. gebohren, und An. '7;p. den--. Febr. mit Tod avgienq- Der von ihrge-eugretrinz, der Herzog vo-i Ehar- treS ist aebvbre» >747. den iz. April- Der tzjrohvaier deS jetzigen Herzogs von Or- lcans, WllPP, v-otzi-ch, und hakte nach Absle> be n deS Könige in Frankreich, Ludwig »> währender Minderjährigkeit des jungen Königs von 171Z. bis 172z. ganz Frankreich alS Regem regieret, nachgehendS aber als Premierminister demselben vor- gestanden. HrleLns, Insel in Ca- nada, in Nordamerika, welche der Fluß El. Laurenlü machet. . ^ Oclick, ein Bergschloß im Prachcnserkrelse in Böhmen. Orlorftchis, stehe Rri^sjchiff. Orie'w, Stadt in der Woywodschafl Lenc- ziz in Großvolen. vrmeo, Uimecu, Stadt am Fluß Tanaro, IN Piemont, nebst einem mir Garnison besetzte» selten Schlosse auf einem hohen Berge. vrmeiiMurcb, Stadt in LancaShire, in Engelland. vinicüLum, kleine Stadt in Südschott- iand, in der Provinz Lothiana, ani Fluß Tpne, z. Meilen von Edenburg, gegen Oste». vrmoncl, O-mouss-ö, ei» Tbeil der Irrlän- dlschenGrafschaft Tiperari, in derProvlnz Mounjrer, welches gebürglchtu. unfruchtbar ist, und davon die Inländische Familie derer von Burkler den Herzoglichen Titel hat. Ls ist auS derselben entsprossen, ZakobuS, Herzog von Ormond, so 17,2. anstatt des Herzogs von Marlbo- rouqh als Generalissimus der Englischen Armee in denen Niederlanden ernennet, von dem Könige Georg l. aber aller seiner Chargen entsetzet, und wegen Hoch- verrarhö im Parlament angeklagt wurde; Er ist ober auS Engellaud nach Spanien entwichen, und >7-5. gestorben. On»uL,O, mr,rrr« Helft« de« Loste- in demPerstgnisch.u Meerbusen zu geniesten haben, welcher jährlich ein ans hnlicheS lrägec. AlS ole Portugleien diesen Orr noch inne hallen , war eö eine reiche und cresftche Stadt , aber nach der Eroberung iji sie sehr wüste worden, und die Handiung hac sich meistens nach der Stadt Gamron auf dein jenen L,nd gezogen. Ormus, der Meerbusen von OrmuS ist ein TheiidcS Arabischen Meeres, und irrecket sich von »er Meerenge p^osta.,o»>. mS an das (-Sf-e, sts MUL u! Dar Ormur, das Vorgebürge von Orm iS, liegt an den Provinzen vonFarS und Khermai, in Per,len. Ornaln, kleiner Fluß i» Lothringen, i», Herzogthm» Bar. weichersich zu Vnr» in die Marne ergeust. NinLnv, Flnß ans der Insel Corstka, welcher sich in den l-ültösti 'lölabu ergeust. Ornat, AmlSzierrach, Schmuck, Zierde, Kaiserliche, Königiiche u,ff> Bischhssiche Kleider. Oms, Fluß in der Normandie, welcher sich unterhal» Eaen ln das BritcannischeMeer ergeust. Oma, Fluß in Lothringen, derzwischenDie» denhosen und Metz in die Mosel j ästet. Vrnec, enl Ort m der Woywvdschaft Ma- rienburg, in Polnilchpreiisfen. Oro, s-öpu stsl Oro oder il Liij 0 k'i^sra, berühmte- Vorgebürge ans der Insel Ne- groponte, gegen Osten gelegen, astwo es wegen der viele» Felsen und Klippen gefährlich vor die Schiffe ist. Orvnoco, t-runucjuc, siehe Orsnoezue. Oiom-s, ein schon vor Alters berühmter F.ußinCölesyrien. Er entspringet 4. Fr. M- von dem Geoürge L.vaiwn Key dem Dorse DschiNiiische und 12. Fr. M. von Hcmö. Die Araber nennen ihn noch o- roust, wie auch den Fluß von l-kama und LI-^ü, d. t- den widerspenstigen, weil er daS Land nicht anders als durch L>chopf- rader wässert- Er nimmt seinen Lauf von Süden nach Norden, stießet bey oder Antiochla vorbey, und fällt bey Liftvaistis, vor Alter-Lalsucis, in da- inlttelläiidiiche Meer. Oioprlu, Oropväarsil, Stadt im Königreiche Valentin, am Mittelländischen Meere. Oropskä, Ouancs öslics, kleine Stadt in Peru, in Südamerika. Orol'ctieck, siehe Schliisselbuvst. Ororp-st», hoher Berg in sskeucastilicn. Gvp, eine Meyerey «sMabant, in dtm Quartier von Löwen, am Fluß Gerte- Oijstw, siehe Orfln Vrj -, suche Orsha. Orstim, kleine Stadt an der Küste von Istrien, beym Einfluss« de- Flusse» Lein», den Venerianeru gehörig. Orüni, Oistnj, eine- der edelsten und ältesten Geschlechter zu S?em und im Nc«. »olicaiiischei, ?82 Orsowa Orr« Orrs Orrenburg politanischen, daraus verschiedene Cardi- na'le undPäbste entsprosscii. Die älteste Linie davon, welche ihren ordentlichen Sitz zu Rom gehabt, ist mir Flavio Orsi- ni ausgegangen, nachdem derselbe Anno 1693. im 76. Jahr seines Alters ohne Erben verstorben, und die bekannte Prinzessin Urfini, seine Gemahlin, welche zu An- fgnge des jetzigen Seculi, wegen ihrer Jn- triquen an dem Madritischen Hose sehr bekannt war, ohne Kinder hinterlassen, welche ihm 1722. im Tode nachgefolget. Das Herzogthum Dracciano, welches er und keine Vorfahren besessen, brachte der Fürst LiviusOdeschalchi an sich, und die Ländereyen Tori, Rocantica, Castiglione undiSelci fielen als Lehne der Päbstlichen Kammer anheim. Im Neapolitanischen sind 2.Nebenlinien des Orsinischen Hau ses, einige schreiben sich Herzoge von ..O Eravina, davon der Pabst, Benedictus Xlll, und die andern Fürsten cle IslVls- clriccis abstammen. Siehe 6 --LVML. Vvsowa, eine wichtige Gränzfestung an der aussersten Spike von Ungarn auf einer kleinen Insel gegen die Gränzen von Servier, und der Wallachey. Gegen über zur linken der Donau im Bannst Te- »neswar liegt Alcorsowa, ein offener Fielt» zur rechten der Czerna, welche als hier ln die Donau fällt. Bcndes kam A. 1716 . in schlechtem Stande an den Kak ser, und ward sslbiqem lm Passarowitzi scheu Friedensschlnß überlassen, worauf die Insel A- >729. aufs beste forclficirtwurde. A. 173s. gieng selbige au die Türken mit Accorv über, und erbeuteten diese die Kaiser!. Artillerie. In dem An. 1739. er folgten Friedensschluß ward Reuorsowa m üAu den Türke» überlassen, Alt- orsowa aber mit der Bedingung, falls sie die Czerna in Jahresfrist solchergestalt um diesen Ort herum leiten könnten, daß er dadurch von dem Temeswarer Bannac abgesondert würde, widrigenfalls aber sollte er mir gebuchtem Bannat Sr- Kaiserlichen Majestät verbleiben. Ovse-V, o,kleine Stadt am westlichen Mer des Rheins, im Herzogthum Cleve, eine Meile von Rheinberg. Orß;a, Stadt und Starostey in d« Woy« wodschaft Wstepskie in Lichauen, nebst einem Schloß, wo der Fluß Orßza in den Dnieper fallet, >4- Meilen von Smolensk». Sie ist > 708. von den Russen abgebrannt worden. Our, ist der vierte Theil einer Münze, z. E. ein Ortsthaler, ist 6 . gate Groschen, oder 12. Schillinge, und ein Ortsgulden Meißnisch;. Groschen ;. Pfennige, vor, Schloß und Herrschaft in Oberoster- reich, am Gemündersee gelegen, dcmGra- feu von Prevsing gehörig- 0 rm, kleine Stadt im Herzogthum May. m der Landichgst Novara, dem laus, Bischof von Novara gehörig. Zz ein grosicr See dabey, welcher von die. ser Stadt den Namen hat. Oito, kleine Stadt lm monw kerri, im K-rche»staat, nicht «eit MßthuK^ den Titel esi.es Drrciien, eine Holländische Münze, welche 2. Deut gilt. Vor«, Mo werden die Cantons der Reichs« ritterschgst und in der Schweitz genennet, Lat. Die acht «iw «orte sind die Cancons Zürch, Lucem, Schweitz, Unterwaiden, Zug, Glaris, Urj und Bern. Wem, man aber nur von sieben Deren schreibet, so wird Bern ausgc» schloffen, als welches unter diesen Can- tonszuletzt, neuilich izzz-iii den Schwei- tzerischen Bund getreten. Die z. Drre, werden die r.CathoiischenCantons, Lu« cern, Uri, Schweiz, Untcrwaldk» und 3ug genennet, weil sie nnkerw.üen ihreabsondcriicheTagsatzunghalten. Dir angewandte Drte aber werden diejenige» Lander,Städte und Oerlcr genennet, weiche sich in den Bund der ,z. Canwns begeben haben. Ottegfsl, V, i„m, berühmtes Vorgebürge in Gallicicn, bar«» ei» Schloß gleiches Namens liegt. Drrelsbiirg, ein Schloß und AMkhaupk- mannschastamWasserWslbusch, im Brau« denburgischen Preussen, in der Landschaft Hoekerland, liegt nnttei, in dem Lande. Vrrenau, kleine Landschaft in Schwaben , zwischen der Marggrasschajk Badeu und den Grafschaften Eberstein und Fürstenbcrg, der Rhein aber sondert sie von Elsaß an- Es liegen darinnen die Reichsstädte, Offenburg, Gengenbach, und Zell am HammerSbach, auch haben verschiedene ReichSprälaten und andere Herrschaften darinne zu befehlen. Oikcnlloi n, Stadt in Engettand, in der Provinz Nsrchumberland, 1. M. von Newcastle. Grtenbuxg, Grafschaft III Kärnthen, dem Fürsten von Porti« gehörig. Die Hauptstadt Gcrenbunn liegt an der Drau. Drrenbuoe,, Herrschaft, Stadt und Schloß zwischen herGrasschastHanau und derWei- terau, dem Churs, von Marnz gehörig. Grtenbiirg, unmittelbare Rcichsgrasichaft in Niedcrbayern zwischen der Donau und dem Jnnstrom, welche gegen Osten um der Ocsterreichischen Herrschaft Neuburg, übrigens aber mit den beyden Churbayrl- schcn Pfleggerichlen GrieSbaw und VnS' Hofen gränzet. Sieistzwar klein, hataber in andern Territorien noch verschiedene schöne Herrschaften. Der Graf von Or- tenburg ist ein Reichöstand, schr«ber siw des ältcrn Geschlechts, zum UnterjchetsHr Kärnkhjschen Linie, und istEvangemch^ Reiigion. Der jetzt regierende hech^Car,, da Li- ^7 Ortenburg Orviero Mrusnorschei >: den Kriegsunruhen in Westphaleu unbesetzt. Endlich schritte man A. 1764. i n 27-Febr. zur Wahl, in welcher der jüngste Prinz Königs Georg lll. von Gr. Britannien, Friedrich, gebohren den 16. Aug. > 76z, jzm» Fürsten Bischof postulirt wurde. Die Hauptstadt Ostnabrück, liegt ani Fluß Hase, 8. M. von Münster; am Ende der «Stadt liegt eine feste Citadelle, die Petersburg genannt, und der erste Lutherische Bischof, Ernst August, bauete aus seine eigene Kosten ein Schloß zur Residenz unterhalb der Stadt. Die jährlichen Einkünfte des Bischofs belauf-en sich, ohne die Taseigeider, aus mehr dann 130020. Rlhir. Ehemals gehörte diese Sraök zu dem Hanseatischen Bunde und A. 1644. wurden allda die Lraccacen zu dem berühmten Westphälische» Frieden auf Seiten des Kaisers mit Schweden und dem Reich augesangcn, und 1648. geschlossen. Oiopo, Flecken und festes Schloß am Fluß Tujamento in Fclaul. Olurno, Stadt in der Landschaft Chili, in Südamerika, am Fluß Cabero, in einer unfruchtbaren und kalten Gegend, jedoch giebt es Gold daselbst. Olianaclr, eine grosse Stadt in der Landschaft Usdeck oder Mawaralnahra in Asien. Sie ist die Hauptstadt der Landschaft Os- ranach. Vssa, Fluß im Polnischen Prenssen, welcher sich oberhalb Granden; in die Weichsel VLm^Fluß ln Bulgarien, so an derGränze von Romanien entspringet, und nicht weit von Nicopoli in die Donau fällt. Vs,eif, berühmtes-Ciltercienserklostcr, im Lentmerikerkreiß in Bödme», hart an den Meißnischen Gränzen, 2. Stunden vsn Töplitz. Vstenbcvg, Schloß Mid kleines Amt am - Rhein, im Fürsteuthum Mems, ^d^Rheinberg, gehöret de« König m ^ Thal im Stift Paderborn, sich die Wüste Sende endiget. -Itl-ry, OS- ,4, eme Grasichaft in Lewster, in Zrrlanb, weiche dem Herzog »on Lr. mvnd zusteher, nebst einem B-ßthum, des. sen Bstchvs zu Kiikeuny residirec, und unter das Erzbißihum zu Lublin gehöret. Ossiach, siehe Oftach. Oßmrana, eine kl. Stadt und Castcllamy, am Fluß-Oßmiana, dem Fürsten Sepichg gehörig, in der Woywodschasc Wilna, m Lirhauen, 7.M. von der Stadt Wilua. Ossolin, Stadt in der WoywvdschaskSen- dvmir, in Kleinpoien. Osioirnskl, ist eine vornehme Familie iu Po- ien, von welcher eine Linie in den Reichs« fürstenstand erhoben worden. Oilons, kl. und wüste Stadt ln Caralonlen, nicht weit vom Fluh Ter, hat einen Bi« schof unter Tawaaor.a gehörig. Ollunui«, vor diewm eine Bnchöfl. Stadt, jetzo eiii Dori, Estoy genennec, in Al« garve, dargegen ist 2. M- davon die Stadt Faro ins Aufnehine» kommen. Ossunn, eine kl. Scadr nedst dem Titel eines Herzogthums und einer Uuivers.lal, in Andalusien, in der Diöces von Sevilla, davon eine Spanische Familie den ->r- zoglichen Tftel mdrec. Ost, heisset so viel, als geg n Morgen, oder gegen Aufgang der Sonne. Ost», ein Unterofficrer der ssanicscharcii, der höchstens über rv. bis iz. Mann zu be- schlen har. Ock»t>»,-L, ei» kl. Gebier inNiedernavarra, in Frankreich. ODüiic, kl. ScadtM Caralsnien, am Fluß Tordera, deren schloß geschleiffet ist, zwischen Dich und Blaues: ist in dein Sp-mi- schen succeßionskrieq wegen vorrheilhal- ter Lage befestiget worden- Ost-Angeln, ss^st-.-Vn^Icr, war vor Alters ein Königreich, und zwar eines von den 7. Reichen, weiche die Angelsachsen niEn- gelland errichteten. Es gränzte gegen Westen an das Königreich Mercicn, gegen Süden an das Ostlachfen, und argen -Osten und Norden an das deutsche Meer. Siehe AnZll». Oste, Kluß imLüneburgischen, hat seinen Ursprung unterhalb der Dogrey Tostedt, rinnet von dannen durchs Osteiihornnaie Mohr ins Bremische nach Bremersordr, und so weiter nach der Eibe zu. Ostern, Schloß und Flecken zwischen det ' Lauch und Thur in Obere-faß, den Herren von Ostein gehörig. Ostsllsts, Schloß im Herzogthum Ferrara, ward An. 170s. von den Kanessichen besetzet, biß daß der Vergleich zwilchen dein Kaiser und dem Passt ernstgtte. > « , ll - k Li ^ k» !-!§ .'«i eg §1, Osten Osterflotte Osten, Schloß in Vorpommern, im Stettiner Distriek, nicht weit von Demmin. Ostenby, Ostanb»L,,desestigres Schloß und Hafen auf der Insel Oeland, der Krone Schweden gehorch. ^ Ostende, kleine, aber volkreiche Handelsstadt an der Küste deS Oesterreichilchen Flandern,allwo sie einen lehr gmenHafen hat, am Einfluß derGuele, 4. Ms von Brügge. Sie in lowoh! wegen des Morastes, als aum wegen ihrer Fottmoauons- werke sehr feste, mit einem tiefen Graben,starken Wällen und lo.Banionen versehen, und ward Anno i7--6.ini Julio durch die Enqell- und Holländische Armee in z. Tagen erobert, weiche, um so viel mehr zu bewundern, weil vor 120. Jahren die Spanier diese Festung über z.Jahr belagert, ehe sie solche erobert. Anno > 7 > s. harten,' die Ocsterreichischen Niederländer unter, b'sveur des Kaiser!. Statthalters, Maquis cls I?ili!, eine neue Ostindische Eü.umerciencompagnie allhier angele- get, welche auch Kaiser Earl Vl. Anno 172z. mit Erthciinng herrlicher Privilegien eonflrmiret, und derselben eine soge- iiannce Oclroy errheiiet, eS ist aber dieselbe durch den Anno, 7a -. zu Wien geschlossenen Frieden gänzlich wieder aufgehoben, »nd itipuliret woroen, daß in den säniuirli- cheu Oesterreich, scheu Niederlanden die Sastffahrt nach Ostindien künftighin gänzlich eingestellet ssyn soll, ausgenommen 2. Schiffe, welche a»S diesem Hafen nur noch einmal nach Ostindien fahren, und die daher initgcbrachte» Maaren zu Ostende verkaufen sollen. Jni Banns. Suceeff. Kriege, da Frankreich die Niederlande anstel, crasauch diese Festung das Schicksal, den ar. Lug. A. 1745. von den Französischen Truppen erobert zu werden, wurde aberA. > 74s. wieder an daSErzhcuö Oesterreich abgekretcen. An. 1757. erhielt dieser Ort mit Genebmhaicnng ldeS Kaiiecl. Königlichen Hofes, Französische Besatzung,die aber »ach geschlossenemFrie- den A. >762. wieder abgezogen. Ostervern, Herrschast und ziemlich verfallenes Schloß anfeinem hohen Bergei» Un- rercrain, anderihalbe Meilen chon Laybach, den Herren von Erberg gehdria. Lstervul-ii, Stadt in der alte» Mark Brandenburg, unweit den Wassern Biese und licht, z. Meilen von Stendal. Sie har vor diesem ihre eigene und berühmte Grafen gehabt, welche An. -azc,. ansgestvr- ben, auch durch Krieg und Brand vieles erlitten. Osterburg, altes Schloß in der gefürsteten Themar^ Haneberg, unweit der Stadt kleine Stadtin, Osterlande, eine Meüe von dkaumbiirg, i,„d i» dieses Stift gehörig. ^ ' Dsie>flocre, siehe Ostersche Flotte. Osterg.nd Osterode 78 § I Ostergard, kleine Schroedifche Insel, nicht weit von Gothland, aus welcher ein Ha» l fen ist. ! 0 >ba,liouc, Amt oder kleine Herrschaft im Hollanoischen Brabant, g-höret mic zur j Oraniiche» «Erbschaft. Ostrrbofen , Stadt in Unterbauen!, in» R. Landsduc, 8. Mosten von Oettnigen, und -7. von Miinchen, zwischen der Bits und der J!er> nicht weit von der Donau gelogen. Nabe dabei, iioat d»ö Kloster Osterdosen, NorberlinerordsnS. V -rl'-lin, SchmßausoerJnp-l Alien bey Norburq, und ein WitthumSsitz der ver« witribten HerzoglNiien von Holstcinsu»- derburg in Ploii. Oster! >>-d, ist der alte und zum Tlwi! noch übliche Name eines Stück Landes, ii» Meissen, dessen Granzen sich gegen Mittag an das Vogtland und Graft. R.ußische Gebiete, gegen Abend bis an die Saale und Thüringen, «egen Mitternacht a>» das Srisc Naumburg, und gegen Norden an den Erzcqebürgischen Kreiß erstrecken. Es gehörte darinn zu der Zeitzischen Erb« landespsrtwn der sogenannte Vteustad- tisckoe Kreist,samt denstädten Oeiistadp anderOala, Orions, Franenorieß- l nitz,und der Herrschaft Tautenburg; weiche aber seit An. >7-s. nach Absterben des Herzogs Moritz Wilhelms unter Ehur- sächsi scher Hoheit stehen: dem Herzog von Weimar gehöret die StadtundA.nc Dürcaei und Roslau; d e E sendergische Ärädte und Aenirer waren: Eisenberg, Lamvurn, Roda undKonne>»r!g, welche anjetzo nach Aitenburg, und also nach Sachsengvtha gehören; dem Herzog zu Saatfeld die Stadt poft >ea°; deui Herzog zu Gotha die Hauptstadt AI-- rcnburg, die Herrschaft und AiNk Leuch.- tenbcrn, n. a. m. In den altern Zeiten hat sich'vas Osterland weiter hinaus dis gegen Eolditz und Rochlitz in Me.ssen erstrecket. Osternolie, Amt, Dorsund BcrgschloßiM Bayrenkischen, an de» Nür»-ec glichen Gränzen, in Franken. Osterode, kleine Stadt, Amt und Schloss an der Dribenitz, im Hockerlande, in Prcussen. Osterode, Stadt aufdem Harz in sder Grafschaft Lutterberg, im Fürst-nchuni Gcu- chenhagen, an deni kleinen Fluge Söse. Sie wird in die alte und neue Stadt ein- qecheilc, undhaccin Schloß, aufwelchem ebedem verschiedene Herzoge von Braun- schweig und Lüneburg gewöhnet. Es war auch astda die Negierung des Fürsten- thnms Grubenhaqen, jetzo aber ,st daK Schloß der Sitz des Amtes von Osterode. Es befinden sich allda gu e Woll-naiiufa- ctnren, ein Magazin sür oio Bergleute des Harzes, und eineNiedcrlage vottBcey- u„0 D 0 0 Elsen- 186 Ostersche Ost gochland Osiheim Ostindische Eisenwaaren, welche von da weit ver- fützrr werden. Gstersche Flotte, also wird in Holland diejenige Flotte genenn-et, welche alle Jahr in die Ostsee nach Danzig, Königsberg, und anvereOrte gehet, und Korn holet. Ostervang, siehe Oikevsm. Osterwick,Vstrrn>iegk,niittelniäßigeStadt am Fluß Olse, im Fürstenthum Haiber- tzadt. In dieser Stadt wird vieler Gewehr verfertiget, und war sie ehemals der Sitz eincö Bißthums, so An. «19. nach HalLerstadt verleget worden. Osterwiy, Hohenosterwiy, ein festes Schloß aufeincm hohen Felsen in Karnd- ten,z. M. von Clagenfurt, unweit St- Leir, und muß man durch zwcy Pforten paßiren,ehe man zu oberst insSchivß kommen kan. Ostfriesslsnd, ehemahls eine Grafschait, seit An. i;z4> aber ein Fürstenthum im Westphäiischen Kreiß, welches gegen Norden an das deutsche Meer, gegen Osten an die Grafschaft Oldenburg, gegen Süden an das Stift Münster , und gegen Westen an den Dollart glanzet, welcher es von derHerrschaft Groningen absondert. Es bestehet das Land «usu-Acmtcrnundz.Städten, istfrncht- iar und hat gute Viehzucht. Das Land ist eben und sehr niedrig, daher es öfters durch grosse Wasserflukhe» fast gänzlich überschwemmet worden, wie es denn dergleichen Schicksal vornemlich An. >7>7. u.,7;s. imNov ausstehe» müssen. Der letzte Fürst daselbst war Earl Edzard, welcher den >g.Jan.An. >71«. gebohren, trat nach seines Herrn Vaters Gcorgii Alb crl i den 12. Jun. An. i7Z4. erfolgten Tode die Regierung an, vermählte sich den 77.Mp A-1774. mit Sovhia Wilhelm!»», Georg Friedrich Earls, Marggrafen zu Branken- turcculmbach, Tochter, und verstarb den s.c-MayA. 1744. König Friedrich II. von Preußen nahm hierauf zmolge der dem Hause Brandenburg von Kaiser Leopold A. n ;>4. crtheilten Anwartschaft von dem ganzen Lande Besitz. Hierwider beschwerte sich das Churhaus Braunschweig, vermöge sellierA. 1691. durch die Erbverei- liigung, erlangten Gerechtsame, bey dem Ä.Ä. Hofralhe, uiid prolesiirte gegen das K. Preußische Verfahre». Diese Streitigkeiten sind bisher» noch nicht entschiede, inzwischen ist die Krone Preußen noch im Bests dieser Lande, welche >7s7. unb;8. von Kaiseri. Ktn. undFranzös. Truppen eingenommen, aber bald wieder verlassen worden. Ostcrotdl.ind, Vstrogotkland, 0/k,oso- Schwedi'we Provinz in Geihland, so gegen Westen durch den See Weier von W stgochland abgesondert wird. Gegen Norde» gräiizet sie an Südermanland, ge- nndttOst'-e"^'^"^"''^^-'' Esthern,, ein Dorf in Franken, zwischen s,. Singen und Schwein,urr. Vstheim vor derKön», kleine, doch nobr» haste Stadt in Franken, an den Henne» dcrg- und Würzeuraischen Glänzen, „ach Sachsenweimar gehörig. Das Schieß und Amt dabey auf einem Hohen Berae Heist Lichtende ug. Gsthoftü, Schien und Dorf in Unterelsaß, 2 Mellen oberhalb Slraßbuig. Osti», kleine Stadt am Meer in der c-m- 4>4--ns
  • o.k.ll>iilno,ii4lcelmäßig> Stadl ende» Ereu.onestschen Gränzen an dem Ogli», der Scadt Bin« gegen über gelegen. oiiiAiii, Pförtner, ist die erste Elaste bei den geistlichen OillinlbuelViiiwribuL, oder geringer» Aenftern bey der Cathoiifcheil Geistlichlelr, bev deren Weihe ihnen die Lchlüssklaiizurühren, mit die'en Worte» gereichet werden: Handle so, als der GOtt Rechenschaft geben wird, wegen d.r Sachen, die vermittelst dieser Schlichet ver» wahret werden. (Mollu, kleine, aber wohlgebaut« Stadt im Mankuanstchcn Gebiete, an de» Fcrrarstchen Gränzcu, unweit des P». Ostindien, s. Indien. Ostindische O^mpagnie, also wird in Heliand, Engelland, Frankreich, Däneiuart und Schweden, eincGesctt!chast voi,Äaus- leukeu benennet, welche unter dem Schutze des Staats nach Ostindien Handlung treiben. Die Ostindi'che Oomp.-gme in Holland ist eine der ansehnlichsten, uns entstund während den Kriegen, welche die Niederländer zu Behauptung ihrer Freyheit gegen Spanien führten. Nachdem bereits An. >59;. einige KaufleUte Schisse nach Ostindien, wiewohl sonderlichen Dorthcll, geschiftet h-treu, l» tratle» An. ik>c>r. ;6. reiche Kaufleuke aus Seeland, Horn, Enkhuyscn, Amsterdam, Rotterdam und Deist zusammen, errichcece» einen Fond von 6- Millionen 459840. holl. Gulden, die in Actien,ed« von zoco. Gulden gelheilet waren, un» e> hielten von -er Regierung einen Frey» heu»« (Dsiindlsche Ostürm C^strow 787 heicsbrief auf 22. Jahre, der hernach immer, gegen Erlegung großer Summe», weiter verlängert worden. Diese Gejen- schaft liehet anjetzo unter 67. Directory oSerBewnidhebbern, und ist m ^.Kammer» nach obdemeldlenScadren eingechei- let. Diese Direktoren müssen den Gene- ralstaarenvou ihren wichtigsten Unternehmungen Nachricht geben. Denen Gliedern der Compagnie stehet allem frei) imch Ostindien zu handeln, und in ihren dortigen mächtigen Beutzen herrschet die Compagnie nnumlchrantt, so bah sie Krieg und Frieden belchliessen kan. SlehälcoaselbliieinenGeneralgonverncur, der zu Batavia seinen Sitz hat und euren sastKönigl.Staat führet,auch bey loqoao. Mann aufbringen kan. Ausserdem hat die Compagnie über azooo. Mann Seerrup- xen i» ihrem Dienst, und gewöhnlich über 180. Schisse von 30. bis 60. Canone». Die Einkünfte sind auch ungemein beträchtlich, wie denn die Aktien, fo Anfangs nur 3020. sl. gekostet, jetzo biö auf 25000. fl. gestiegen smö. Die Osnndilche Compagnie in Engelland ilr eben jo wichtig. Sie entstund An. >6oo. Die Königin Elisabeth verlieh einigen Kaufleiiten zu Landen Freihettvbriese, urid diefe schossen ein Caprcal von 72202. Pf. Sterl-zufam- men, alleine da ibre Handlung,chr mißlich gienge, so vereinigte sich An. > 7 °<. eine neue Gesellschaft von Kausieukcn mit ihnen, welche einen Fond von anderthalb Millionen Pf. Sterl. sormircen. Diese jetzo vereinigte Compagnie, welche aus 24. Direktors bestehet und deren Glieder 8racliko!clsr5 genennec werden, har ihre vornehmsten Waarcnlager zu Madras, Bengal», Guzurare, Bombav :c. und handelt bls China. Durch die Kriege, weiche der Lord Clive im Namen der Compagnie mit den Nabobs von Bengali! geführt, sind auch ihre Lander und Einkünfte sehr vergrössert worden. Die sämtlichen Besitze in Asien werden durch einen Gouverneur, der zu Madras seinen Sitz har, regiert Die Osiindischr Compagnie in Frankreich, welche chiist i„ der Stadt Orient ihren Sitz Hütte, ist eigentlich aus verschiedenen Himdlungscomxag- liien A. >7 >9. vereiniget worden, alleine in den Jahren >740. diS >7;7. dergestalt herunter gekommen, daß sie in Gefahr stund, gänzlich zu Grunde zu gehen, wen» ihr nicht durch einen K. Entschluß vom id.Jmi. i 7 k 4 .wledcraufgeholsc wordewä- re. Der Hauptsitz ihres Gouverneurs in Asien ist zu Pondlcherv. Die Ostin, dilchr Compagnie j„ Dänemark ist A. iSitz. errichtet, und handelt nach Tran- guebar aus der Küste von Coromandei, nach Bengaia und Canton in China. Die Ostindische Compagnie in Schwe. den hat zu Sokhenburg ihren Sitz und ist Anno 1731. eingerichtet worden. Oüium, der Ausfluß, Heist in der Geographie derOrc, wo sich ein Fluß in dos Meer oder ander» Fluß erzenst, oder hinein o-ioja liegt in Polen, etliche Meile» von Pctrrrow. E'L^kieine Stadt inMähren, zwischen den Flüssen lind^ijrrawih. Gegenüber liegt em Ber-ijchlvß im Fürste,ithum Te- scheu, Polnlfchofrva genannt. - Oillacilmu!., war bey den Acheniensern eine Art, einen, der in der Stadt zu mach- U wollte , auf 10. Jahre ohne Nachiheil seiner Ehre zn relegiren. Je- der anS Sem Volke, so nicht unter 40.1. alt war, schrieb de» Namen des zu Verwichenden ans einen irrdenei, Scherben, und warf ihn in einen aufgesetzten Topft Sollte die Verwichmig geschehen, so inu- ste:i 6oso. diejer Scherben vorhanden seyn. Man hat heutiges Tageö in Ve. nedig ein Gerichte, das diesem Oiftscis. nw ganz ähnlich ist, da man gewisse Äugeln an einen besondern Orc deS Rath« h-ulcö wirst, in weichen Zettel stecken, mit der Beschrift, wessen dieser oder jener grosse Senator schuldig oder verdächtig sey. Siehe ftex. Ssti-au, ein ChursächstscheS Amt in Chur- fächle». Ostresow, Stadt im Gebiet Wielum in Großpolen, in der Woywobschaft Sira« dien, hat hölzerne Gebäude, und liegt an den Schlesischen Gränzcn. Olkravant, die Insel F'. kleine Landschaft imHennegau, zwischen den Flüssen Scheide, tzscarpe und Ganze. Ostvitz, Stadtlein in der Oberlausitz, zwi- schenGöriitzundZittau, beym Kloster Ma- rienthal gelegen, und dahin gehörig. Ostvof, liegt 5. Meilen von Lemberg. Ostrog, befestigte Stadt und Schloß am Fluß Horin, in Dbervolhyniea, in Polen, hat ein weitiäuftiges Jeluitercolle« qiuin, und ihr Gebiete ist ehemals eiliHer- zogchum gewesen. Der letzte Herzog vermachte es A. '609. der Krone Pole», jedoch mit dem Beding, daß es niemalen veräussertoder vcrtbeilt werden sollc.Hier« auf wurden verschiedene Magnaten mit diesen Gütern belehnt, und alS Ser letz e B sitzer FürstGanguskosieA. > 7 ; 4 .oet« kheilen wollte,entstunden grosseBewegun- ge«, welche endl ch bepgeleget wurden. Ostrosiy, Türkische Granzfestnng inCroa- ticn, am Fluß Unna. Sie ward > 66 von dem Kaiferl. General Sernil zerstöhret. Ostromiy, ein festes Schloß in Cro«ttien,in der Grafschaft Licca, hac eine fruchtbare Gegend, und gehöret den Denetianern. Ostrom, Scädrlein in Polen, ln der Landschaft Masovic», am Fluß Bug. Ddd 2 Vstro« 788 Osrrswsk Orranco Ocranto Ocrmareheim Ostrc»»»t, Stadt und Festung in Rußland, nicht weit von Pieskow, auf einer Insel/ welche dcrFiuß Welicke machet. Osirowo, Städtleiuin derWüywodschast Witepskie in Lithauen. Ostsee, siehe Snithiscke« Meer. ostunU kleine und volkreiche Stadt in Nea- pclis, in der Provinz Oerra ä'Ommo, nebst einem Bißthum, unter den Erzbischof zu Brindisi gehörig. Sie führet den Titel eines Herzogthums, und liegt . z. Meilen vom Denetianischen Meerbusen. neu erbautes Fort der Engellander/ in Nordamerika/ 0», See Ontario gele- gen. v-voki^StadtinShropshireinEngelland/ welche gute Handlung mit Baumwolle treibet/ und ein Schloß hat. Oswieczim, Auschwitz, qrossesHerzogthum in der Woywodschaft Cracau, in Klein- Polen , nebst einer Hauptstadt gleiches Namens, nicht weit von der Weichsel. OlVcck, kleinesStadtlei» in Pvmereilen, im Polnischen Prcussen. e-Lur^lirttz die Hauptstadt des Königreichs Euricl, in Georgien, in Asien. Drag-«, Deljj'ein, Oh/,Ke/, dergleichen werten in Kriegszeiceii von denen feindlichen Parthepcn mirsortgeschleppet, wenn sieaut Contributionen auögewesen, und suchet man diejenigeii Districle, in welche dieGeiffel gehören, durch die Capci- virung der vornehmsten Personen desto eher zu Abführung der abgeredten Brand- schatzungenzu zwinge». Wenn ein belagerter Ort sich mit Accord ergeben will, werden gleichfalls Geisseln gegen einander «usgewcchseil, bis die Eapltnlario» geschlossen,und die darinnen enthaltene Pun- cre von depden Theilen erfüllet worden. Vrkorcl, Stadt in Engelland, in der Provinz Aenr, am FlußDarent. Otdeiisce,O 0 ensce, OitomK,O/mi>,K.Da- nische Hauptstadt ans der Insel'Fünen, 4 . M- vom grossen und kleinen Belt. Sie hat ein Könizi. Schloß, ein adelich Fräu- leinkloster, ein Gymnasium, und «ine Krosse Trivialschule, treibet ziemliche Handlung, und soll hier das zierlichste Dänisch im ganzen Königreich geredet werden. Otrlienberg, Herrschaft in Schwaoen, zum ' Stift Augspurg gehörig. , ^ ^ kleine Sta^t und Schloß im Fürstenthum Ney,se, in Oberschlesien. Der Fürst und Buchst von Breslau hatallda ein Schloß, auch befindet sich daselbst die Regierung des Fursten- thumsNeyß. Orm reist,,Otrmarsiin,Herrlichkeit u. klei- neStadt in derLandschaftTwente,inObel!- gehöret der Erafl. Familie vonHey- em Theil von Pliglia, und cü,e von den, -.Provinzen desKönigreichsN», polis. Sie i,keine grosse Halbinsel, welche gegen Westen an 1 on-a stl llun, und an rkrxitmwra, gegen Norden an den Venek A.eecbulen, gegen Süden an de» Mcer^ düsen von 'b aiomo, und gegen Osten an das Ionische Meer gränzet. Es ist ein geburgigces und dürres Land, jedoch drin- get es Oliven, Feigen und Wein hervor, und ist wegen der Seeräuber und Tür- ke», so öfters daselbst gelandet, vieler Gefahr unterworfen. Sie wird auch sonderlich la kioviiici» sti I.ecco, ?, oom-i-r genannt, und gicbt cs IN derselbe» eine grosse Menge Taranteln. Otramo, best stigre Stadt in dev Landschalt dieses Namens, an der östlichen Meerküste gelegen, nebst einem Hafen und einer Ciradelie, und die Residenz eines Erzbischofs. Bey dieser Stadt ist das Borgebürge oder Lux» >l'OnE„, welches den Duietianis. Meerbusen und Las Zonilche Meer von einander scheidet, wenn man eine Lii ie von dem Vor» aebürge bis an die Lantschan Epirusziehet. Die Stadl ergab sich 17z». im Inn. an die Spanier. Ocrlcoli. ileme Stadt im Herzogthlim Spo- leko, ause-üc,!! Berge, nicht weil von dev Tyber, nu Kirchenstaate. Vriugio, siehe Voliuglo. Ottawa, Fluß im Prachenserkreise, in Böhmen, welcher ln die Moldau lallet. Oltenhcuron, Prälatur und Kloster m Schwaben, am Fluß Günh, unweit Mein- mmgen, depen Prälat ein unmittelbarer Reichsstand ist- Oltensdeliii, Marktflecken und Berg- schloß au der Donau, in Oberdsterreich, den IcsuiPU zu Linz gehörig. Ottenstein,kleine Stadt nebst cinemSchlos« se und zugehörigem Gebielhe im Hochstisl« Münster im Amte Ahaus gelegen. Dnrnstein , kleine Stadt und Amt im Braunschweigischen. Orrenstern, Schloß in Unterösterrcich. Orrenwald, stehe Odenwald. ou--it.au, n. Sraor ni Norlhumberianv, in Engeliand. Onerndoof, Hauptstadt im Lande Hadcln, nebst eincmSchloß,aufwelchem derStail- halrer wohnet. Es liegt im Stift Bremen, und gehöret Churhannover. Okterbeorl, Ehurpsäijische kleine Stadt in der Unternpsalz, >. M. von Kaiserslautern. „ Ottcrsber-tz, Flecken im Herzoglhum Bremen an der Wümme. Tie in der Insel dieses Flusses gelegene Festung ist A. >?; 7 . wieder hergesteliec worden. „ Orrerstadr, ein Amlhaus im Stift Breme», anderthalbe M. von Bremen. Orrmavsl)eim,Ottmarsen, Flecken M dem Sundgau, am Rhein, nebst einem Adel« Dttsbom Dudenarde Mudcnbosch (DttAeli 789 chcn Fraucnstift, aus welchem sich die Sciltvpcrsonen verheyrachen dürfen. (ltkosovi, vornehmes Ädrnches Gelchlecht ju Venedig, aus welchem Pabst Alexander VIll. entfxroflcnwar, der vo» issp- bis ,69,.den Päpstlichen Thron be-efien har. Orroinanuisct!epsorke,-^oz. den Grund zur Tür- i ischen Monarch e geleget hak. Orrsvaquea- sind in der a,urley alte (Soldaten , welche nicht mehr dienen dürfen/ und doch ihren Seid bekommen- O'resscha-,, Gräuzfestung im Ungarifchen Dalmatien/ am Fiusse Gatzka- Sce >jc rille Manen, und Tharmeu umgeben, und die um diese Gegend wohnende Wallachen sollen ihre Weiber so gering achten, dag wenn sic selbige nenne»/ siealiemahlzu sagen pflegen, mit Ehren zu melden/ mein Weib-Siewerden auch Uftscken genennet. D:rn>eilco/ Scadc und Schloß imDcner- reich,z.M von Saarbkück, am Fluß Vließ gelegen. Nachdem die Nassauottweile- rische Linie mir Friedrich Ludwig > 7 -i!. ab- siarb/ losuecedirreihm, als nächster Agnat, Fürst Earl von flkassauusingen, u. Key der Grbvertheilinig >736. kam solche«» seinen lungern Bruder/ Wilhelm Heinrich, Fürst von Nassaufaarbrück. Vcmovv, eine Türkische/ in der Erim, nach der Lubmilschcu See hin gelegeneFestung/ welche Sl. i/zs. von dem Rußischen Ge- neral Brüll in die Asche gelegt worden. Oukacba, oder L. lfllrwnymi, ein Fluß in Nordamerika/ so sich in den Ohio ergeußt. vvul, heisset eine langlichr- und Gy-runde Figur. vvur, Owar, festes Schloß in Oberun- garii, welches 1709 die Kayserlichen den Revckien abgenommen. Oaar-i8 kleine Landschaft in B-auvoisis/ in der Irk-l-k welche,7,0.zum Besten des Herzogs von Verwies zu einem Herzogtum gemacht wurde. vuoj, siehe vbi. vuä:nL/cla, . 4 ufl-narfla, Hauptstadt einer Castellaney lm Oesterreichi- lchen «ländern, welche die Schelde ganz umgicbt / auch zum Theil durchfliesser. S>e ur Zirmlich befestiget/ die in der Sradt gelegene alte Burg/ Pamele genannt/ ist der--sch einer Baronie, welche viele Frey- hat- Sie liegt r. M-il. von Gent, treibt mir Lcmw nd starke Handluna, mau verfertigt alld» schdne Tapeten, auch Ub tincu B jchos, unter den Gr,, vischoi von Gambray gehörig- Im Jadr '- 3 »l.erhielten in dieserGegend d e All,,rten einen herrlichen Sieg wider d'cFranzose». Den --.Jul. .74 "kam Me Hände! Oudenuosch, Scädtqen, Amt oder kleine Herrschaft im Holländischen Brabant, gehöret aus der Dranilchen Erbschaft seit 17z-. dem Fürsten von Sk .fs.,udw!). Ouclo,il>»u,g , kleine ch tadc i--l tentschen Flandern, 4. M. von Ostende. Omle v vmsi, kleine befestigte Stadt am kleinen Fing Assel, in der Grafschaft Holland, 1. Meils von Schonho- ven. O /eclro, O vMra, Fluß im HerzsgfhumMap- land, welcher -n der Land chaic Aughiera, an den Schwecherischen Grouzen , eiii- sprlngec, und nicht weit von Ponte Mach in die Tosa fallt. Ovelguiine, ehemalige Festung im Budja- dlnger Lande, in der Grafschaft Oldenburg, welche >677. geschleift worden. In dem dabey gelegenen Flecken wohnet der Landvogr. Ovecbomugli, schlechter Ort in der Provinz L-a».'asl-ire, iii Gnqelland, am Fluß Laos, welcher ctzemahls eine grosse Sradt gewesen. Overü'MS, siehe QverflMsr. Ove/iicbo, kleine Stadt im Oesterreichischen Brabant, im Quartier vo» Brüssel, am kleinen Fluß Overisch. vvec lmnä/,eilen, über Land siegeln. Also saget man, wenn ein Steuermann mehr Weg gerechnet, als sein Schis gemachet hat, d Gestalt, daß er nach selüerRech» nung sehr nahe gegen das Land gekommen, La sich doch sein Schiss noch sehrweit in der See befindet. OverMnckM, sind kleine Fahrzeuge auf de« Rhein und der Maas. Oveilooz-, Deck, Var-O-flr, Oberlaufs, l'imic-'NIlac, ist an einem Schisse dasjenige Lecdec?, welches dem Wasser am nächste» ist, „emiich das unterste- Also nehmen die Schistzimmerleuic dieses Wort; wiewokl es einigeOssstier also verstehen, daß der Oberlauf, oder das erste Verdeck, dasjenige se», welches das höchste ist, und denn das zweyte dasjenige, welches unter deui obersten, das dritte aber, welches über dem Raum ist. Rund herum stehet daS grosse Geschütz, und dessen Ort nennet man die grosse Batterie, gegen dem Hin- rcrchecl des Schisses aber ist in diesem ov-ckoox die St- Barbara oder Pulverkammer- Ovar-Vllal, siehe Oberyssel. ovalca, Fluß il» Herzogchum Moyland, welcher in der Gegend Ovesca encsvmigek, und ohnweitVogogna in die Tosa fällt. Ouellbm, lg-Muck, l/xau-Mr, kleine Jniel nicht weit von der westlichen Küste von Bretagne, der Krone Frankreich zugehörig. Zwischen dieser Insel und gedachter , Küste liegen viele andere kleine Jnfel», welche man insgemein dieJnfeln Ouessanc nennet. Oa.-rli, k/se/irem, feste Stadt, Hafen und Ddd r Ma- 79cin Geräusche entwederKriegs- zeiten, oder aber den Tod einer Standes- person verkündigen soll. Ovo, LEvII clsll Ovo, siehe Keaxol>5. Durmuro, kleine Insel bey Ceylon, auf der Küste von Jasnapacan, zu welchem Königreiche sie auch gehöret. Sie wird von den Holländern, welchen sie zustehl, die Insel Leyden genennet. Es befinden Nch a. Kirche» nebst einem Fort darauf. Ourchue, Stadt in der Provinz Älentejo, in Portugal!. , . . Dürr, tch t-r, Fluß, welcher im Herzogthum Luxemburg oberhalb dem DorfDurc entspringet, und sich der Stadl Lüttich gegen über i» die Maas crgeust. vmles, Orcli-?., Stadt an dem Fluß 6sve-Losrnoi5,in derProvinz Bear», in Frankreich. , Oulcke, Fluß IM Herzogthum Burgund, welcher sich oberhalb 5r. )esi, äo ^uno in die Saone ergeust. vule, Fluß in der Land,chaft York, in Engelland, welcher sich in den Meerbusen Humbert ergeust.. ^ , Vul-> oder die große Dule, Fluß m Engel, iand, welcher an den Gränzcn der Provinz Norlhampron entspringet, durch die Grafschaften Bedford, Cambrchge und Nordfolk läuft, und sich in das Meer er- aeust Noch ein Fluß dieses Namens Aet zwischen den Grafschaften Nord. ^ folk undSuffdlk, wird die kleine Dicke ^nennet, und crgeust sich die grosse Outic , Fluß i„ Bretagne, welcher n» Walo Loudeac bey Avangour entspringet, und sich z„ Redon mir.oem Fluß Bnaliie vereiniget. -Oustr-ew, Schloß in der Woywodschast Posen, ui Großpole». ouwyiv, alles Schloß auf einem hohe» Berge, in der Porrugie,ischen Provinz ^ ro IoEome5, aiiderrhalbe Meilen von Braganza. Es ist von den Mohren erbauet worden, und har man von demsel. bei, einen herrlichen Pro,pecc bis an das Leoni,che Gebiet. ouvermill, Heist eigentlich die ErLfnung. Sonst wird auch also genannt ein musi- kalsiches Stück oder Partie, womit der Anfang zur folgenden Musik »der Opera gemacht wird. Duwerkcrk, Stammhaus, Landgut und Begrabmß der Herren von Duwerkcrk, welche von Ludwiss, Herrn von Leck, einem naiürlicheckSühn Mauricii, Pri». zens von Dranien, herstammen, undda- raus der holländlscheGeneralseldmarschall, Heinrich, Herr von Duwerkcrk, der A. i 7 ->x. vor Ryssel starb, entsprossen war- Es liegt in Holland, ohnweir Tergaw. OvsiiLgisIo, kleine Sradc nebst einem Ha- feu auf der westlichen Insel Iura bey Schottland. Dwar, siehe Altenburg. Dwen, Auwen, kleine Stadt im Herzog« lhum Würtemberg. Dwe, Fluß bey Pimieberg im Holsteini- scheu- Dwerstackee, Insel der Grafschaft Holland, beym Eingang des Meerbusens llivL-Los. Ovrsrvv),, Stadt IN Lincolnshire in En« gelland. Dwrucz, District und Stadt am Fluß No« rin in Obervolhynien, in Polen. Dxenfurr, siehe Dckiscnfurt. Oxkorcl, Lomrtatr,^ Oxom>n/rr, Provinz i» Engelland, welche gegen Dste» an Bu- kinqham, gegen Süden an Barcks gegen Westen an Giocester, und gegen Norde» an Warwick und Nordhanipton qränzet. Sie ist 4 . Meli, lang, und ao. breit, und eine der angenehmsten und fruchtbarsten Provinzen in Engelland. Die Hauptstadt Oxkorcl, vxonrbr, liegt an dem Ausfluß der Charwel in die Themse, 47- Englische Meilen von Londen, istmittelma'ßig groß, wohl gebauet und volkreich, und hat ei» ne berühmte Universität , weiche «so. «so. oder s-6. vom König Alfred gestil« ter worden, nebst einer berühmten Bi« biiotheck, welche, von ihrem Trister, Thomas Bodley, die Bodleyanstche ge» nennet wird. Das DKvvrrmn Slivstlomv- muii h»c der ehemalige Erzbischof von 'Can- r Dxhsofd Paar Pabst pacification 79 r Canterbury, D. Gilbert Sheldon, bauen lassen. Ls ist ein rundes p-ach'iges Gehäuse, so 4222. Personen fasse» kau, und nur bev seyerlichen Gelegenheiten gebraucht wird. Nicht weit davon ist ei» Gebäude, in welchem die lchone Claren- donischeBuchdruckerey an.gelegec werde", deren Bücher auf dem Tttei eine Abbii- düng des Sheldoniichen Theaters zieret. Der B-Icho, von Oxford stehst unter dem Erzbischof von Canterbury. Diese «ladt har die Freiheit, a- Depucirte in das Parlament zu schicken, und eben solches Recht hat auch die Universitär. Ev sind 19. Collegia daselbu, m welchen nebst 7. andern Häusern, die man Hallen nennet, die Studenten uncer genauer Aufsicht leben, und deren tausend von gewissen Einkünfte» uncerhalten werden. Bon diesem Ort führet einer von der Familie Harles den Titel eines Grafen von Oxford. ^ ^ . Gebinde, lft ein W-inzefäß, hält «4. Hamburger Scüb- zen oder z. Eimer und ir.Leipz.Maas. Holländisches Gebinde, hält ohngefehr auderchalbe Eimer. vxn-y, kleine L>radt in Engelland in der Provinz Kenc, an den Gränzen von Süsser. vye, Oe/lu, 0 -!.r, kleine Insel auf dem Meer von Gascogne, an der östlichen Küste der Insel Re. 0 ><-, O/, §>„ß j„ Frankreich, welcher aufden Grälizen von H »uegiu entspringet, und sich unterhalb Pontoise, 6. M. »onParis indieSetneergeust. A. >7ZZ. har man angefangen einen Canal zu mache», wodurch dieser FlnK N!it der Somme ineinander geleitet werden sollen. vLaks, grosse Stadt und wichtige Festung ans oerJnsciNiphou am Meer in Japan, nebst einem prächtigen Äönist. Schloß. 0r,ng'ei,-t.'ru"-d der vamalige Reichs-Hof. vud Generalertpvstmeister, Zoh. Adam Graf von Paar, Hst vor die Äbtrettunz 900022. fl. nebst 9200. fl. sährftcher Gna- dengelder, bekommen, auch sollte er den Titel eines Generalerbpostmeisters bis an seinen Tod, und nach ihm allemal der älteste von seinen männlichen De- seendenten fahren, dag also die Direclton des Psstwesens dsy dem Grast. Paaris. Geschlechte bleiben, die Einkünfte aber die Kaiserliche Hoskammer ziehen soll. Oer fetzige Obriste Hof- und General» erdlanopostmeister ist Wenzesiaus Jose- Phus, Gras von Paar, seit >741. P-rvst, L. ist das Oberhaupt der Rom. Cacholischen Kirche, welches Ihre Päbsti. Heiligkeit, wie auch der heil. Vater tituliret wird, dessen Residenz ist von etliche» 122. Jahren her beständig in Rom gewesen, und wird in der Ca'hol. Kirche als obrister Bischof der Kirche, und Christi Statthalter aus Erden consideriret. Dessen Autoritär aber verwerfen die Protestantischen Reliaions- verwandten und die Griechische Kirche. Der heutige Pabst Heist Clemens Xlll. l welcher den 9. Jul. i7ä-i. erwählet. Er ist von Geburt ei» Venetianer, aus dem , vornehineu Hause Rezzonieo, geb- den 7. ' Merz, «9;. kacunx-ra», Provinz in der ^ncliemia Ouiro in Südamerika, darjune Goldbergwerke l sind, und in weicher die Spanier die Co-! ioniell l.o>-ola , VKlrclnüä oder 3 . sesn ,lr 8u!inus, und 3 . cle 1 a; Ickonmna» haben. ?acenr, Königreich und Stadt auf der Insel Sumatra, in Ostindien, in Ast-n, welches dem König von Achem zugehöret. kacr.n, I>-l>aix, nennet man eine gewisse Münze von Laiiber, oder übergoldet, auf welcher daö Bildniß des Heilands Christi, oder eines andern Heiligen stehet, und dar uncen an Sen Paternostern gemeiniglich herab hanget, welches in Frankreich der Omaanx; nach dem ^.znur I>:i in der Messe den 3 uk.li»<:onis und /xcoluti; zu küssen darreichek. kscsl, le zmnä kucfl, s> chooverreil, Sieles ist das grosse und niedrigste Seegel am grossen Mast. !.<- p-rir Pncli cie bonrcet, sorkezeii, ist das Seegel am Vordermast. pnciiL, siehe kmlä. kackacamv, ein fruchtbares Thal im Ke nil- reich Peru, in Süda.nerika, 4. M- von Lima, ailwo der Einwohner ihr kostbarer Götzentempel vormals gestanden, welchen aber die Spanier geplündert , und einen unzähligen Schatz erbeutet habe». ?sc!ril:l)Imo, siehe ^cvellliis. 1'nc'riu, L. -e„/sr, kleiue Iusel auf demJom- schen Meere, bey der Insel Corfu. kacilicstion, heißt ein Vergleich oder Vertrag, der über einer streitigen Sache auf- gerichcet wird. 2 m bcsonoe.u Verstau» Ddd 4 ad« pacisicmn pader Paderborn padu« «iier wird es in Polen gebraucht, wen» diejenige,, Grimmen, welche dem neu erwählten König aunoch bey seiner Wahl ermangeln, per p2ciii«c>'vnem erlanget wen en müssen: und wenn man gleich die Widriggesi,inten mit Gewalt darzu zwinget, jo heißt es doch eine Pacincation. Der >7>7. am zo.Zan. zwischen den Cbm- sächsiichen Truppen und denen Co»föde> rircen znLublN! geschlossene Friede wurde gleichfalls ciiiePaeincacion genennct- In Frankreich wurden im X.VI. Seculo, diejenigen Kön. Befehle UlliätL kLcillc-luvn^ qencnnec, d binnen der König, als er sähe, daß durch Verfolgung der Procestamen die Unruhe im Lande nur grösser wurde, dencnsechen die krepe Neligionsübung ver- startcce. Sie wurden aber öfters, bald durch andere Ldicte widerruffen, bald wieder erneuert. kscNicum klar-, ist ein grosser Theil des O>ans, welcher sich von Norden gegen Süden, von dem Lande Jesso bis aii den 1'i>)k>>cumLLj,ricuim erstrecket, und durch diesen von den, Äagellanischen Meer abgesondert wird, indem er Amerika gegen Westen, und die littulssl.strvnum gegen Osten hat. Man hat es daö Nar ckK 5m- genennet, weil es die Spanier in derselbe» Gegend entdecket, welche dem lVIsr ckol Korr gegen Süden liegt. lVlme pr- cilicum aber heisset es, weil es den Sturmwinden sehr wenig miterworsei, ist. Dieses Mer wird in 4. Theile abgesondert, welche sind das ttleev von Zesso, dag Nlecu von California, das absonderlich also genannte >L>-, und das Ulee'r von Peru. Dacistiren, sich vergleiche», über etwas einen Vertrag auirichten. Daher?Eum ein Vergleich, und Paciscenten diejenigen Parthcyen, weiche dergleichen unter sich haben. kaLiA cvnvLMs, ist in Polen die Capitula- tlon, welche der König nach seiner Mahl beschwöre», und derselbe» in allen Stücken nachzuleden angeloben muß. ksKolur, kl. Fluß in Natolien, in Asten, welcher sich in oen FlußSarapac erqeußt, und Goldkvrner in seinem Sande mit sich sührec. paczanow, Stadt in der Woywodschafl Sendomir, in Äleinpoien. k,.lclcckcnv. Stadt IN Cornwall, nebst einem grossen Hasen in Engeiland. kmUiuLLi, sind Schreiber in den Rußischen Kauzeleven. padcn, ei» schlechter Ort auf der u»sel Daghö, in der Ostsee, dar einen guten Hafen. paver, kl. Fluß in Wcstphalcn, welcher in der Stadt Paderborn wunderbarer Weise aus den Steinen der Domkirche und anderer angelegenen Häuser so stark hervor quillek, daß er nicht weit vom llrjprung etliche Mühlen in der Stadt treibet- ie kalter cs ift, ,e mehr Dampfer wegen seiner Warme von sich ziepet, und bey Neu, Haus fallt er in die Lippe. Paderborn, Bißthum im Westfälischen Kreiß, zwischen den Grafschaften Lippe, Nittberg und Waldcck, Niederheffen, der Abtey Corvey, dem Herzogthu», Westph«, len, und dem Braunschweigische» Lande. Es ist ein Verzichtes, aber fruchtbares Land, hac Eiseilbergwerke, und ist nicht allzugroß. Der Buches ist ein Fürst des Reichs, und steht als Lullmowieus unter dem Lrzstist Maynz; das Capitel bestehet aus 24. Canouicis, weiche alle ihre 16. Ahnen erweisen, auf einer Universität in Frankreich oder Italien studirec, und das 21. Jahr erreichet haben müssen. Paderborn, - sse^-e, die Hauptstadt, liegt au der Lippe, 8. M- von Cassel, ist eine ziemlich grosse und befestigte Stadl, hat eine Universität, weiche Ami» 16,6. gestiftet worteis, und ist ehemals mit in dem Hanseatischen Bund gestanden. Ben dieser Stadt, wo die Lippe und die Alme zusammen stoßen, sichet man das Bischöfi. Restdenz- schtoß Neubaus, welches An.>;p°. erbauet worden. Der letztere Bischof war Clemens August, Chursürst von Cölln. Er starb 1761. den o.Febr. und da die in Westfalen fortdauernde Kriegstrouble» die Bischoftwahl verhinderten, so gieng dieselbe erst A- 176z. den 27. Hr». vor sich, da denn der Freyherr Wnpelm Amon Ignatius von Asscburg erwählet wurde- Uäclitbiwn, heißt aus Türkisch ein Kaper. Diesen Tuet aiebt der Großsulcan vor andern dem Rom. Kaiser, und auch aus besonderer Hochachtung dem Könige von Frankreich. Die andern Könige werden K>al betitelt. pabis, ei» festes Schloß nebst einem Kloster in der Liesl-indischen Provinz Esth« land, am Flusse Assa. padock, Festung in Oberungarn, zu Siebenbürgen gehörig. kssiouano, Hisst! kl. den Vene» claueni gehörige Landschaft, welche gegen Osten an den Dogaro oder an bas Her- zogthum Venedig, gegen Süden a» Vas Polllsino cU sfovi-u, gegen Weste» an das Vcionel-, und gegen Norden an das Vi- comino gränzek. Sie har de» Namen von der Hauptstadt Padua. Uallio, siehe E»pe> ll- k-iäro. Usclrvn, ^ kl. Stadt NM Flllß Ulla , in Gallicien. ' « > knäckov, Stadt und Hafen in Engellanv, in der Provinz Cornwall, am Fluß Camel. kLlbuL, ksckouä, ?aiai-rrtN!, Hauptjtabl der Landschaft Padouano, an den kleinen Flüssen Brenta und Bachialione. sie wird in die alte und neue Stadt eingecheilet, ist ziemlich groß, und einiger maßen befestiget. padule Pagode Pagode pairs 79z festiget. Das Bißthum öaselblt gehöret «nlcr den Patriarchen von Aquileja- Die Stadt hat 7. Hanpcrhore, ^,z. Kiraw», 2->. Manns-und 20. Frauenklüster. Der Schntzvacron dieser Stadt ist der Hei. Antonius, weicher daselbst >n rer rhm «u Ehren erbauccen Kirche soll oegraven sic- aen, wie denn auch ihm zu Ehren alft Jahre den Iun. em londe-sico Fest gehclen wird, Laden üch euiegrosie Mcm e Volks von vielen Orten cmimdct. Die Universität ist daselbst Ä. 1221. vv.u ^ar- ser Friedrich li. gestiftet woiPen. D e Medicin florirec sonderlich aus derselben, und es ist waS merkwürdiges , daß auch die Juden das Privilegium haben, allda Len Lrastum Outton; IN dieser Faeuliac anninehmen. Die deutsche Nation hat aussolcher Universität sonderbare Freyhei- ten, und unter andern das Recht, einen eigene» OirüHs.num zu erwählen, dem alleProsefforeS den Rang lassen müssen, k^äule, eine Herrschaft in IttmcipLro olris, in stleavoiiS, ist ein Fideicommiß des Hauses Cibo von Massa. Präuil,, war vor A.lersein Traben oder Canal in Jteiien, den man aus dem Po bis »ach Ravenna geführet. Heutiges Tages heisset er Lormlc cli L. .^Ibeiro, ist aber von vielem Schlamm und versallenen Erdreich sehr enge, und säst unbrauchbar worden, kmlus, suche i'o. Pacing , war vor Zeiten eine Probstey re- . gulircer Chorherren, lnOdervayerii, >etzo aber dem Benedietincrkioster aus dem Berge Andechs zuständig. Pagar, S:aoc in der Ukraine, k^c, ein junger Edelmann, welcher einem vornehmen Herrn au,wartet, ragct-lirovmly, Stadt in Eiigelland, in Slaffordshire, am Flusse Blierhe. Paglla, kl. Fluß ln Italien, welcher in dein Sienischen esebiece in Toscana entsminget, und sich oberhalb Orvieco in die Tnrer crgeußt. kagliano, Kocc- äl?!ixIlLno, Stadt Ulld Schloß in Italien, nebst demTitel eines Herzogchiims, i» Lamp^nn äl Koma, im Kirchenstaat, dem Hause Colouna ae- ^ hcrig. ksPioii, p-lulon, kl. Fluß in der Grafschaft Nizza in Italien, weicher sich bey Nizza »1 das Genuesische Meer crgeußc. FlußinEpiro, in Griechenland, welcher sich i» den Meerbusen von Atta crgeußt. kaxo, LPft/a Insel nebst einer Stadt aus dem Mnetianische» Gülfo, nicht weit von den Morlachischen Küsten, >» Dalmatieii, denVeuctianern gehörig, k-goll-, also nennet man die Tempel der Indianer und anderer Götzendiener in Indien und China. Man nennet auch pagsden die in solchen Tempeln befindliche Götzen. ka-goäs, oder köpfte, eine güldene Münze E der Küste jvon Malnbar und Coro- maiidel,,, Auen, in Ostindien. Sie ist steigend und fallend, ihr Werth betrage fast 2. Lhakw Speeles, oder i.Ducaten. di-Königreich und Stadt an der der Halbinsel von Indien, jenseic des,Gai,gcs in Asien. ^Dttmarsm H^-misches Lusthaus ist ' also werden in Engelland und Schottland, oder in dem vereinigten Ko« i'.igreich von GroLbritannien, alle diesen,, gen Erzbischöfe, Herzoge, Marquis, Gra. fe», LiconiceS und Barons ricmirc, weiche in dem Oberhaus des Parlaments sitze»; daher» es auch die Aammrr der pairs aeneiinec wird. Diese Pairs haben den Titel Mylord, und besitzen grosse Präro. gaciven, indem sie erbliche König!. ge. heimde Rathe sind, nicht arrestirec wer. den können, ausser wegen Hochverrat!,», von ihren Blcrualle» lmgost-frey sind, de» Eid ob ^llegmuce und Lupromocv nicht abjchworen, auch sonst keinen Eid ablegen, sondern nur Hey ihren Worten versprechen dürfen; ihre Häuser sind von aller Jurisdiction srey, und könne» von niemand anders als von Pairs des Reicht gerichtet werden. kÄrr m Frankreich, waren in vorigen Zei« ten 12. vornehme Herren, sowohl Her» We, ais Grasen, um über diejenigen Sachen zu urcheilen, welche dir Krone Frankreich becressen. Es haben aber die Könige nach der Zeit über diese aicen 12. Pairs noch viele neuere aufgerichtet, und heuriges Tages heisset man Pairs eiaem. sich diejenigen, welche ein Gebiet besitzen, weiches zu einer Pattie erhoben ist. Sie werden in geistliche und weltliche eingethei« lec, und sind die geistliche die Erzbischöfe von Rheims und Paris, darunter der von Rheims erster Pair und Primas det Königreichs ist, die Bischöfe von Lan« «res und Laon, weiche Herzoge und Pairs, und die Bischöfe von Beauvars, Novon und Lhalons für Marne, welche Grafen und Pairs sind, und nach der Zeit ihrer Erhebung zur geistl.Würd- den Rang unter sich haben. Die wcltl. Pairs waren die Herzoge von Burgund, rstormandie und Guienne, und die Gra« fen von Flandern, Toulouse und Champagne. Diese ,2. Pairs sollten in Lehenssachcn das Recht sprechen, unter den Vasallen die Streitigkeiten entscheiden , und bey der Königl- Salbung und Krönung erscheinen, allwo sie verschiedene Aemter verrichteten; wie denn auch solches von den geistlichen Pair» noch würk- lich geschiehet. Well aber die 6 . weltlichen zu der Krone gezogen worden sind, ausgenommen die Grafschaft-ländern, so erwählet man bey dergleichen Solennttacen Ddd; allema: pars 7Y4 pars Palais allemal 6. der vornehmsten Herren, welche diese Stelle vertiecten. Die weltlichen Pairs nach ihrer Aneiennttät sind heutiges Tages folgende z3. vis/., Lluosuk, lViuntiruLon, 'I'kouarL, SuIIy, LliLiLSU- »vux, Lu^nsr, LriLc, L.ickslieu, Mom- morsnev, Lnisuisn, 8. Simon, Kockskou- cuult, In k'oecr, ssrunüic, Xldrsr, Ltta- r-Lu-'I'kllir),, IvoliLn, Ltisior, Lourdoa- noir, OclunL, (knirrrres, Valois, kmszi, Litrse-, Orummont, Nsiller-^'s, Kiistel- d-lLLMim, Villsro^, IVloitsmur, S.^iznLN, Irsmss, lV'vuäies, Loirlin, /zumont, Vsu- jou,8, Nemours, Lsrkune-OkLiöcL, Lu, Dumville, IVIonlxenlisr, -Vumuls, kon- tkievrs, Lkucssuvillum, Ouil's, üuuk- sicukL, Villars, läurcourc, bi/ssumsk, Lcr- vick, ^nnn, l^umlrouillst, (knaulnss, IvüULn-KokÄN, sozsuis, ssiolhun äslul- lurä, Kouunnom, Valcmmoia, Kivsr- noib, und LnuiLul. k>?.i'8-du5, siehe Niederland. ksls äs Vsnä , suche Vuuä. ksk äc ärvit ecrit, heisset man ln Frankreich diejenigen Provinzen und Detter, wo man die Procesie und Streitsachen durch das Römische /us Llvile entlcheidet, wie in Provence gebräuchlich ist. Hingegen heisset ?aiL coutumisr, ein Land, wo man die Proteste nach dem Innhalc der Landsordnung , Statuten und Gewohnheiten schlichtet, wie in der Isla äs bisncs, ki- caräis, Liiamjmgas und Normandie üblich ijt. ksi'8 rsconguir, oder das wieder eroberte Land, ein gewisses Gebiete in der Picardie, zwischen den Landschaften Boulonois, Artois, und dem Meer, wird also benennet, weil es den Engelländern im >6. Se- rulo wieder abgenommen worden, nachdem sie den Hafen Calais barinne zo.Jahr besessen hatten. kals r-llnir, wurden von den Franzosen diejenigen Provinze» in Deutschland genen- nec, welche die Krone Frankreich als De- pendentien von Elsaß und den Biß- khnmern in Lothringen, Metz, L-oul und Verdun isao. an sich ziehen wollte, und legte man deßwegen die beyden Reunions- kammern zu Metz und Brisach an, welche solche Länder dem König zusprcchen mußten. Diesemnach wurden die >o. Reichs- -äoce im Elsaß um ihre Reichs-Zmmedie- rät gebracht, und die Marggrafen von Baaoen, der Herzog von Mümpelgard, nebst den P'älzgrafen von Veldenz, Zwey- Lrück und Birkenfeld, sollten die Lehen bey dem König inFrankreich suchen, darüber die meisten, welche sich nicht submiktircen, ihr Land und Leute mit dem Rucken an- sehen mußten, bis sie nachmals in dem Frieden restituirec wurden. . k-ü-IHn, ist ein Name, den man der Universität zu Paris im Scherz beygelegc. Weil aber »ey der grossen Menge der Col- egiorum viel lrederliche Kerls m,c unter- lauffen, so Haren die Franken fait ein Spruchwott daraus gemachl, daß sw von einem unhöflichen Men>chen sage» un liomme äs km'L-Lmm, L c'sü wut äns, das ist, dieser ist ein Le,l alldem latc,Nischen Lande, und das ist schon genug; denn es verstehet sich sodann von leidsten, daß man einen gelehrten Pedanten oder liederlichen S'-ucui« ten meyne, der wenig Sitten oder Höflichkeit an sich har. rr>l3 äs Laxiencs, ist ein Titel, den man im Scherz der Normandie inFrankreich bey- leget, weit es allda viel ralinirre Mädgen und durchtriebene Spitzbuben giebc. in Südamerika, in Peru, an« IVlnr äsl 2ur, welche die Spanier erbauet haben. Sie bestehet in sv. schlechien Häusern und 7. Kirchen, und hat eine grosse Bay, welche eine kleine Schanze bedecket, allwo alle Maaren, so nach Auaümai« gehen, ans Land gebracht werden, kuix, Is kort äs kslx. oder Is5 Troiü Ki- visi es, Lo, km ss- Fleck«» aus der Insel Sc. Domingo, in Nordamerika, nci>il einem guten Hasen, den Franzosen gehörig. pakuichi, Stadt i» Großpolen. Packs, suche Lax. LsliiCM-,, kl. Stadt in Andalusien, 5. M. von Sevilla. k-aliLikma, war vor Alters das Land Canaan, und hatte Iudäam, Samariam und G«li- laam in seinem Begrif. Die Gränzen von Morgen waren der Berg Libanon, von Abend das Phönicische Meer, von Mitternacht Phvnicie», und von Mittag das steinigte Arabien. Heutiges Tages bat es unter den Türken ganz- andere Namen und Eintheiiungen bekommen. Man nennet es auch sonsten das heilige Land, und das gelobte Land; dieses, weil cs den Jüden von GOtt verheisseir worden, >e»es, weil Christus der Heiland daselbst gcdohren, gelitten, gestorben, auf- erstanden, und gen Himmel gefahren. Es sind zu dessen Wicdereroberung im 11. io. und iz. Secnio viele Kreutzsahr- ten mit gewaltigen Armeen von den Europäischen Potentaten geschehen, aber wenig sruchtbarliches ausgerichcec worden, bis endlich dieses Land völlig den Türken in die Hände gerarhen. ksissstrins, siehe Lglessä«!». k-tlakugn, Vorgebürge in Catalonien, r. M» von Palamos. . kiil-li«, also wird inFrankreich der vornehmste Drt genennet, wo das höchste Gericht im Namen des Königes geheget wird- kslair, wichtige Cicadelle, nebst einem fen, auf der J iftiBelle-Jsle, welche den Küsten von Bretagne, und zwar rorc Louis gegen über liegt. A-176'. nnäun- wurde diese Cicadelle von de» Engen«» palazzuolo palestrma 79^ Palais palacinus dem, welche auf der Insel im Apnl gelandet waren, nach einer tapfcrn Gegenwehr der Commelidauccn von St. Croft, mir Capicularion erobert. * kslsis, siche p-ftnst. . rskls-c,'sräii,s>, hieß vordftjem M P-cirder Pallast, worinnen der Cardinal Richenou wohnete, weicher nach der Acic dem Reisige heimgefftie», undanjeiisPa.a>s oro- vai genannt w:rd- . kslsmo-, k!. Stakt IN Cacalsnien , ander Seekülte, aiiivo sie einen gute» Haft» har. Are Festungswerker sind nui'.mchro palanck,^ Stadt und Schloß in Oberungarn, welches ein Paß gegen die Berg- Itädce sit. . p.ckancke», sind befestigte Fleeten oder Schanzen, welche man mit Pfählen verwahret, und mit Erde bekleidet. Dergleichen man vornemlich in Ungarn wider die jahiingeu Anläufe der Türken aufgeworfen sinder. Anno >7 >6. den i.Oer. wurde die Palanke von Temeswar von ocn Kaiserlichen mit grossem Blutvergießen bestürmet, und erobert, und ward dieselbe also beschrieben, daß sie aus 2. Reihe» neben einander gesetzter Paiiifaden bestanden, zwischen weichen der Platz mit Erde ausgefülier, uno dergestalt Lewachien gewesen, daß derselbe einem Wall ähnlich gesehen, und scy üoeröiß ein tiefer Äas- ftrzraben vor derselben gewesen, palander-, ist eine Art Fahrzeuge, wie ein mittelmäßiges Schiff, mit starken Brettern, weiche mir Eisen feste beschlagen sind, so daß, wenn in die Mitte 2. Mörser gejeyct find, cs deren Gewalt aushal- ten tönliiU. Man braucht sie, die werter, so a» der L>ee gelegen, damit zu bombar- diren, weil man sich ihrer anstatt einer Batterie bedienen kan- paiantwau, stiftest am Plattensee, in Nie- derungaru, ;.M. von stanischa. ksl-nLs, wohlbewohitter Flecken der Maylendischen Grafichast Anghlera, zwischen dem l.sgs Msi-gioio und dem ftoz» dIorgo/.Lo. iu Italien. Palast, also nennet man ein grosse, und prächtiges Gebäude, welches bequem ist, vou einem König oder Fürsten bewohnt zu werden. kalasiiiuL ist Ungarn, ist der nächste nach dem KölHg, wird von demselben und den Standen erwählt, er trägt bey der Krönung dem König die Krone vor, führet bey dessen Minderjährigkeit die Vormundschaft, hat bey der KönigSwahl das erste Votum, ist -Obristcapitain in Kriegszeiten, legt die innerlichen Unruhen bey, besieht die Granzftstungen alle Jahre, im Fall der Noch schreibet er eine» Reichs- Convent aus, und administriret mit einem Wert das gauzeReich, weicheDigm- rac aber nicht erblich ist, sondern Zeit Lebens währet. Sonst NiNiiet mau auch die Polnischen Woywoden aus Lateinisch ksIsÜNPL. kalLLLuolu, kl. Stadt im obern Theil de- Brefcianischen Gebiets, in Italien. ksIsLLuolo, Städtiein im Vs! sti Igow, i» Sicilien, ist A. > 6 -z. durch Erdbeben ganz ruunrec worden. ksl-mcis, Stadt am Fluß Cairo, im Königreich Leon, nebst einem Bißrbum, unter den Lrzbifchos zu Burgos gehörig. Vor diesein hatte sie eine Universitär, welch: aber nach Salamanca ist verleget worden, paleiiy, psaly, psalyel, ?a/attc,/rei», ks. Scadt und Schloß im Erzstift Trier, nicht weit von der Stadt Trier. Paienyer-Thal, kl. Gebiet in den Jlaliä« »sichen Dogteyen, weiche die Schweitzer im Mayiändsichen besitzen, ksloocsstro, Stadt nebst einem guten Hase» und Schloß an der östliche» Küste der Insei Candia, den Türken gehörig, ksloimo, Hauptstadt in Sici» sie», au der nördlichen Küste des Vsl -lj IVlsLms, am Einfluß des Flusses Oreto. Sie ist groß und befestiget, soil bey 100200. Einwohner haben, und ihr Ha, sen wird durch 2. Citadellen beschützet, welche 1724- von den Spaniern eroberter- den. Sie ist der Sitz eines Dftekönlgs, eines Erzbischofs und Universitär, auch wird allda starke Handlung getrieben. Der Königl- Ballast, in weichem der Dicekö« nig residirt, ist sehr aisiehniich, lv wie auch das»Rathhaus und die Dominica» nerkirche. Sie wird überhaupt in vier Theile abgetheilet. A. 1713. ließ sich allda der Herzog von Savoyen, nebst feiner Gemahlin , und -735. Don Carlo»,krönen. Dem Erdbeben hat diese sradt "rossen Schaden zuzuschreiben. Dergleichen Unglück hat sie vornemlich A.i 6 <-z. und Lsi l7>6- den 7-Sept. betroffen, da ein Mertel der Scadc in den Schutt geleget , und durch ein unterirdisch Feuer ganze Quartiere verbrannt worden. An. >7zo. kam Feuer in das Pulvermagazin, und thac aufferordeniüche» Schaden, kslsrnw, il Lotto ä, ksltimo , ist ein Theil des Toscanischen Meeres, ksloibrin», Stadt in Lsmxszns cki Korns, im Kirchenstaate, nebst dem Titel eines Fürstenthums und einem Bißchum, weiches allemal einer von. den 6 . älteste» Cardinäien besitzet. Dieles anjetzo dem Hause Colonna durch Heyrath zugefallene zürsrenthum gehörete sonst dem Fürste» Urbino, aus dem Hause Barberiui, weicher 1722. den 27-Sept. versiarb, und durch üble Haushaltung in ft grosse Schulden gerieth, daß er zu Bezahlung derselben die Lehngüler des Haufes Bar- berini'seinem Bruder, dem Cardinal Franz Barberiui, überlassen, und sich mit einer jährlichen Pension, vergnügen mußte. Er hm- 7§6 palesirina palinodm Palinurs Pallüvicink Er hi»'erließ einen na.mlichen Sohn, Massä.imBarberini, Marguis de Corese, und eine Tochter, Corncstam, geb. >7>5. d'n >--.Dec. Diese letztere wurde nach ib'.es Heren L-rers Tode von iyrcmDetter, e.n Cardinal' in bas Kloster der H. Barbara zu Rom getha», er nahm sie «der nachgehends heraus, und vermählte sie A». - -28. den «p.Dec. wider des Kaisers, Pbsts, und hrer Mutter Willen, tiiit Uiulio C'elarc, strancipe Lolonna fli <^nrt>o^nane>, welcher den Titel als Fürst von Palestrina dadurch zu erhalten suchte. Es hatte aber der obgedachce natürliche Sohn, welcher legitimirec war, den geistlichen-stand, wvrinnsn er bisher» gelebt, verlassen, weil vermöge der Bulle Pabst Urbans Vlll. die natürlichen Sohne vor den rechtmäßig erzeugten Töchtern in dem Hause Barberinl succedlren können. Er starb A. > ?;o. Des erw.hn:en Fürsten von Carbognano ältester Prinz, Urban, wurde > 7 Z 8 - von dem Cardinal zum Erben eingesetzt, soll aber den Namen und Wappen des Hauses Barberini führen. ksleiP'irw, grosse und stark bewohnte Insel im Denelianischen Gebiet, welche gegen Mitternacht an den Hafen Malamocea, t»rb gegenMittag an den Hafen -ll LdiuzgM aränzec. Sie ist voller Lusthäustr und Garten, und der vornehmste Ort darauf heißt gleichfalls Palestrina. kuIH-, eine berühmte Gräfliche Familie in Ungarn, daraus viele berühmte Leute enilproffen. » r,Ila«ta, Stadt an der Küste von Coro- rnandel, im Königreich Bißnagar, in Asien, nebst einem regulier befestigten Fon, Geldria genannt, und einer Rhede, wo die Schiffe vor Anker liegen können, de» Holländern gehörig. Sie haben aüda einen Dirccror über ihre Factoreyen, so sie im Königreich Tolconda und. den benachbarte» Ländern besitzen. r»Illis, war ein gewisses Fest bey den alten Römern, an welchem dreLandleuceden ». May auf den Dörfern viel Haufen Stoppel» , Stroh und andere brennende Materien anjündecen, da herum tanzecen, und endlich über die verbrannten Reliquien sprungen. Dergleichen Ceremonien sind vor diesem im Röm. Reiche mit den Johannis - und Sonnewendfeueru auch geschehen, sie sind aber nebst der dabey gewöhnlichen Holzsammluug von der hohen Landesobrigkeir in den meisten Staaten Deutschlands bey hoher Strafe ,charf verkochen. kalimbsn, Königreich und Stadt auf der Insel Sumatra, in Ostindien, ,n Asien. paT'.y, siehe Balmgen. rslinoäm, ist eine Wiederruffung oder Nevo- cation desjenigen, was man entweder schimpflich von jemand geredet, oder falsch von einer Sache geschrieben. ki-.inuro, <Äj-o kslinuro, I-mirv, Dorgebürge im l'rmclpgw cirm ,'1', d-ear oltb, ^zwischen dem Volk äl s»' ! ^crnu und -i, ?vI1cE'U. I kLst-iuex, 2. Seen in Sieilien, bey der Stadt l Cacanea, welche vor diesem vor heilig ! halten, und als Götter verehret worden. Palisaden, stndvhngciehr 8 . Fußyoheund 8 . bis raumen di eie, oben spitzige Mahle, welche nach der Reihe unten an, Wal! und sonsten an dem Gmo-s rufge. nchtec stehen. Sie werden einen halben Fuß weit einer von dem andern emge. schlagen, lind unter den in die Höhe ragenden Spitzen 4. dis z. Fuß hoch ausser, halb der Erde mir einer Latte eilige,«! et. Siehe Math. Usx. lÄlsäium, war vor Alters ein hölzernes Bildinß der Pallas, welches im Schlosse zu Tro,a, und in der Hochachtung stund, daß, sobald man selbiges vcriöhre, die Siadt Troja untergehen würde. Solches haben Diomedes und Ulysses in dem bekannten Trojanischen Kriege wegpractiei- ret, worauf der Stadt Untergärig erfolget. Und als sich Diomedes nach Italien gegeben, und die Scgdc Benevciirinii erbauet, nachgehends aber krank worden, hat ihm das Orakel, welches er umRaih gefraget, zur Antwort gegeben: Er würde nicht eher wieder gesund werden, bis er dieses Bild einen. Trojanischen Mann übergeben. Woraufer solches dem Aeneas, der indessen auch in Italien augekonnmli, wieder zugestellet, durch den und feine Nachfolger es endlich nach Rom gebracht, in dein Tempel der sLestä aufgestellet, und als eine Schutzqoccin verehret worden. Non dannen soll es Constanci» der Grosse in die von ihm neu angelegte Residenz Constantinopel haben bringen, und daselbst auf dem Markte vergraben lassen, wie Prscopius in seinem Traccat äess-ll» Lotluco Uil). l. L,p. X l V. Meldung thiit. Don diesem heidnischenBildenennetmaii noch >etzo die Privilegien eines Landes, Stadr oder Zunft ihr Palladium, weil »ach deren Verliehrung bas Land und der Nutzen ihrer Erhaltung veriohren gehet. Passant, Schloß, Städtlein und Herrschaft im Herzogchum Jülich, dem Fürsten von Waldeck gehörig. Es ist das Stammhaus der Freyherrl. Familie von^pallant in Westphalen und denen Niedmaiideii. kslla-, ist ein Name, welcher der Minerva, als der Göttin öer Weisheit unö des Krieges, von den alten Heiden gegeben wurde, ksllavicini , ist eines der vornehmsten Mid weitiänftigsten Geschlechter in Italien, davon stets einige, bey etlichen Secusts her, in den vornehmsten Kirchenanstern gestanden. Es theilet sich sonderlich m r. Zweige, uemlich in de» Römischen, Lombardischen und Genuesischen, wiewohl ei- i Dr- L- L- y!l> »«.)> isr W » di- N dl Hs «i b- r, l>a,i «ckl püllavicino Palma Palma palora 797 nige zweifein, ob sie alle^vöii einem Stammvater herstammeil. poiloviclno, siehe Lutcro. kolllMV, si!che p0g!lM0. x,Muui, iir ei» Pontincaljchmuck, welchen diePäbste, Patriarchen, Primate» und Metropolitanen an sich hoben. Sie tragen Passeibe zum Zeichen ihrer gesikilchen Gerichtsbarkeit. Es ist ei» grossesBand, 4. oder 5. Finger breit, mir jchwarzen Krentzc» erfüllet, weiches über die Pon- listcalkleider um die Schultern herum ge- hauqen wird. Au demseibe» bcsinden sich noch über dieses zwey Bänder oder lange Stricke, deren der eine vorne, der andere hinten herum hänget, nebst kleinen tleyernen Blechen, welche an dem Ende rund, und mit schwarzer Seide, nebst 4. rolhenKreuKe» bedecket sind. Die Materie des Paliii ist eine meiste Wolle von 2. Lämmern, weiche die Nonnen von Sr. Agnes zu Rom, jährlich an ihrem Feite, am ri.Zan. opfern, wenn man v-i in der Messe singet, und welche die Lub-Oioconl rVxolloIicl füttern, und ihnen zu rechter Zeit die Wolle abnehmen lasten. Ehe und bevor ein Erzbischof oder Bischof, in dessen Diöces solches einqeführec worden ist, das Pallium empfangen hat, kan er niemand die geistlichen Orden conseriren. Normals waren sie verbunden, selbiges zu Rom perfonllch zu hole». Nach der Zeit ist es de» Pa'bsti.Nunciis überschickec worden, oder man hat gewisse Personen nach Rom geschickec, um dasselbe »Ilt dieser FvriNUl, mikimor, mlbon- riu5, mteaiiricklins, am Päbstl. Hof zu erbitten. Die Unkosten belauffen sich fast «ms z0020. st. ehe ein solches Pallium an Ort und Stelle qebrachc wird. Siehe Europ. ba,n.2 >6.TH. ui. kolmo, Sradl im Portugiesischen Estrcma> dura, am Fluß Eadaon. kalma, ein Schloß und Scädtgen in Castle lie», davon eine Linie aus dem Hause Por cocarrero den Grast. Titel führet, kalma, ,1 6 oll« Ui polmo, ist ein Meerbusen zwischen her südlicheil Küste von Sardi- nie», und der U. Insel St-Auiioch,. kaimL, eine von den Eenarische» Inseln «uf dem Mantilchen Meer, daraus die Spanier viele Kolonien haben, darunter 3. crux äe In I'slms die vornehmste ist. Sie Uk 25. M. groß, hat einen feuerspeyenöen Berg, und iä77. ein heftiges Erdbeben ausgenanden, dabcy eine grosse Menge Feuerstammen und brennende Steine ausgeworfen, wodurch das Land sehr°ver- derbek wurde. EM, Hauptstadt auf der Insel Majorca, bey Spanien, ist befestiget, und wurde von den Franzoien und Spaniern A. 17, ">>l Accord erobert, mithin die qanze Jn- sei Maiorca unter Philipps V.. Bochmäs- sigkeir gebracht. Pulmo, Loaume Icz dionne«, ein Bencdicli» nernoiinenkloster in der Franche-Coime. kolmonuovo, berühmte Fefinng in Friaul, am Fluß vkarisse, an den Kränzen ö r Graffchaft Görz, welche das N. nerianü ne Gebiet gegen die Oesterreich,.chen Gränzen bedecket. Sie hat p. Dolliverke, 1«. (.avalisri, welche das umliege,iveF ch eo.n- mandiren, und eine gute Ettat...-, auch sind die Wassergraben auf 32- Schritt breit und 12. Schritte tief. Sie gehöret den Nenetiaiiern, und wird von ihnen vor den festeste» Ort in der ganzen Welt ausgegeben. kalma k!o Lol, Insel unten am Königreich Sardinien, darzu sie auch gehöret. pslmHolo, kl. Insel auf deui'To canischelt Meer, nicht weit von Ser Inst! Eibe, kalnwria, ki. Jn,el auf der östlichen Küste des Genueistchen Meeres, bey.- Eingang« des kguliü Ni nahe beyporeu V 0-- uoro, davo„ er nur durch eine ichmal« Meerenge abgefpndert wird. psImorueNo, kl. Insel auf dem Toscanifchen Meere, nicht weil von der Insel Ponzo, gegen die Küste von Ne -pol-s. kolmos, Ic U'oy cko polioss, ein gro >esNor« gedürge in Guinea in Afrika. Ein ander grosses Norgebürge gleiches Namens findet man an der Kühe der Königreichs Oripa, in der Halbinfel von Indien, diesseits des Ganges in A,.u>. polmos, (mviäocl cle >05 Po mos, Lr oü/i, ?«/- Hauptstadt nebst einem Ha,cN aus der Insel Eanarla, wo der Lmiaricn» zucker und Sect hergebracht wird. Sie gehöret anj.tzs den Spaniern, ist groß, schon und reich, und hieß vor diesem ea, narla, hat auch das vornehmste Gericht« in gemeldtcr Insel. kolmollo, Sladt an einem Hangenden Berg, auf dessen Gipfel ein Schloß, in der Por- tiigiesiichcn Provinz Estremadura, a.M. von Seuibal. palmcN'Orden, siehe Fviichtbuingende Gesellschaft, polmoko, suche potkmos. Polo, Dorf und festes Schloß im Kirchenstaat an der Seekühe, 20. Julian. M. von Civitavecchla. kolomero, kl. Sladt auf der Insel Majorca, am Mittelländischen Meer. Polos NolVloifuor, Stadt IN Aiidalusi NI, nicht weit von dem Einstuß des Kluikes Tinro, i;.M. von Sevilla- Der Hafen ist deswegen berühmt, weil Christoph Eolum- dus «4p2. aus demselben ausg lausten, als er die neue Welt tu Amerika entdecket. Polos, Lop cke Polos, ein Dorgeburg im Königreich Murcia in Spanien, koloro, Fluß in Likbaucn, in der Woywod» schafc Poiocz, enlfpringet aus einem klck- ncn See, und «Liest sich be» Pölöcz m l die Düna. Polotta, 798 palorra P.rmpus Pan Pancke palotta, befestigte Stadt in der Grafschaft Sluhimeissciiburg, der Familie vonZychy gehörig. kr»!«!, ein Sumpf oder morastiger See. I>slu8 d/Iseot>8, siehe 2sbac>!2. Palp, kl.Stadr inOverimggrn, z. M. von Dedretziu, gegen Olten, pamburrr, schönes.Melker der rcgulirten Chorherren St. Anqustiiii, weichem zugleich ein Archidiaeonat einvcrleibt ist, in Oberbayern, R. Burghauscn, am Fluß Alza, unter der Pflege Trolpurg. Dieses Kloster hat eine schöne Bibliocheck, und in der Kirche liegt dcr H. Einsiedler Heinrich begraben- kamale, nahe bey Nliiove, in dem Oester« reichlichen Flandern, ist eine von den 14. ältesten Baronien in Flandern, kamüsto, vornehmes und berühmtes Geschlecht zu Rom, woraus Padsi Jnnocen- tius X. welcher von An. 1644. bis 1S5;. dell Pabstl. Thron besessen, entsprossen war, und ans welchem die Fürsten von Carpinetti und Prinzen von Belvedere herstammen. kaliiuer», Stadt am Fluß Ariage, in der Grafschaft Foix, «eblt dem Schloß Frevelet, und einem unter den Erzbischof zu Toulouse gehörigen Biß- khum. ksnixe/o, Hauptstadt des Königreichs Navarra, am Fluß Arega, in einem fruchtbaren Thal und mir spitzigen Hügeln umgeben, welches von Natur zu ihrer Befestigung vieles beycrager. Sie ist groß, reich, und eine der besten Spanischen Granzfestungen gegen Frankreich. Sie har zwey sehr feste Ciradellen, eine ausserhalb der Stadt mit z. Bastionen, welche mit einem Graben und einem grossen Moraste umgeben ist, und die andere I innerhalb der Stadt. Der dastge Bischof , welcher 20000. Ducaten Einkünfte bat, stehet unter dem Erzbischof vo» Burgos. Es ist auch eine Universität daselbst. kamplölis, Landschaft in Klcinasicn, welche vor Alters gegen Süden an das Mittelländische Meer, gegen Osten an Cilicien, gegen Norden an Pifldien, und gegen Westen an Loejen gränzte. Anietzo ist sie ein Theil von Caramanicn, und der an- gränzende Theil des Mittelländischen Meeres wird davon das Pamphilische Meer gc- neiinec. Noch eine Stadt dieses Namens liegt in Macedsnien. ikampIonL, kl. Stadt in T erm ürma, im Königreich Neugranada, in Südamerika, vampus, also wird der Einfluß des De in die Süderser genennet, durch welchen die Schiffe, welche von Amsterdam nach dem Tepel wollen, nvlhwendig legeln müssen; — viel Müye brauchet, indeni er gar nicht kies ist. also neunten die Heide» den Gott der Schäler und Wälder, oder der Natur, und bedeutet dieser Name so viel als Alles. I'!5 kbiloi'vi'lrorum oder die Chymische Goldlinelur gerechnet wird. Stadt in Südamerika, an dem. Isthmo und L^lld stj l'unania, welche einen guten Hafen hak, Uiid den Spaniern gehöret. Es ijt daselbst ein Präsident mit k>. Richtern, weiche den Kaufleuten das Recht sprechen. Sie ist eine reiche Handcltstaer, har aber eine dicke und im- gcstinde Lust, auch Lenndtt sich daleilst ein Bischof, unter Lima gehörig. Diese Stadt ist aber nach der Lest abgebrannt worden, daß also wenig mcrkwürdiaes mehr daselbst zn sehen ; und nicht weit dar-on hat man eine andere Stadt, Neupanama genannt, aufgebeuet. Der Oo io cUist ein Theil des d'Iar l>2! Lur, iii.d flehet man viele klclueJnfeln darauf, so dio perlcni-iscln genennet werden, weil man öastssst viue Perlen fischet. Der Isthmus ron Panama ist eine Lrd- zunge, vo. M. lang, zwischen dem M-r cisl deArt unö dein chiur 6el Zur, lo Nord- und Siidcmerile an einander Hanger, kaouma, Stadt und Hafen in Ostindien ül Asten, zwischen den Königreichen Eana- lior und Calecut, hatte vorn:als zue» Ciiadesti.il am Eingang des Hafens, Milche auch die Portugiesen rmniret haben. Es wächst daselbst viel Psefter und die b sie Cardemow. bAiuin, eine von den Liparischen Inseln aus dem Toscanischen Meer. Sie ist wüste und von keiner Wichtigkeit. kAuarme.n, Königreich und gute Handelsstadt nebst einem berühmten Haien auf der Insei Java, in Ostindien, an der Meerenge von Paiambnan, in dessen Gegend ei» seuerspeycnder Berg ist. kanaro, Kk/,n.-.2, Fluß, welcher indem Apeiininilch- n Gebürge entspringet, und in dem Val lUbstigiiimo den Namen 8">I- rcnr, siidret, nachmals aber unterhalb stiHeister, und sich zu Buonden» in einen Arm desPofiusscs ergeußt. kanarucan, siehe kanurmM. ksncake, kl. Stüot in Piemont, an dem Do, M von Turin. kancLrana, kl-Stadt am Fluß Po, llt der Mai,ländischen Provinz Pavese, pancerznsiy, Rorazwy, Hanceonen,0der Panzer-Reurer, sind leichte Reuler l l Polen, welche Panzer fragen. Sie HM Pfeile und Sabel: eimg« auch Rohre oder Flinten. Pancke, kl-Fluß in derMittelmarkBran- denburg, entspringet bey Bernau,^g>em ..F nF l-k? fix K pandectä pannonia pannonia panzowa 799 ehemals durch Berflau, ist aber n-chge- hends anders geleicec worden, und faul bey Berlin in die Spree. krnü-cbL, sind ein Tdeii des aus ;o. Büchern bestehend, in we.chen die N.eivo»l'L der alien lurisconlulrorum zu» sammen getragen. Sie werden lonstaiich vi^süs geiicnnet, und sind vom Kaffer Justinian xubticlrt worden. , kunez vricu?, ist eine Lvbrede, die einem Ko n>q , Fru sten oder grossen Herren, wie auch Gelehrten, vornehmen und wohlverdienten Leuten gehalten w'rd. ksn-ni-r, ist derjenige, der über die Austhei- luna des Brods am Franzosffchen Hofe aeietzec ist. Der Großpanetler hat die ssiisveetioii über die Wctuallen und übrigen Ossiciers von der König!. Panetene. Alle Prooiautbediente und Becker der Stadl und Vorstädte zu Paris liehen unter seiner Jurisdiction, und muffen ihm etwas gewisses entrichte», so man von äemcr und I« pvnt flo lomsrin' nennet, auch w nret er bey grosse» F.stlus dem König nebst dem obersten Mundschenken bey der Tafe! auf. . k-m/o > Stadt und Provinz im Königreich Co»»», am Fluß Zaire in A,rika. rsmwpöl, kl. Stadl in Malabar, auf der Halbinsel von Indien, dieffelt des Ganges i» Asien. Sie ist die Hauptstadt einer kleinen Landschast, welche ihren besonder» Regenten hat. kLmcuz lMvi, ist diejenige Furcht, so oftmals eine ganze Nation üversället. Sie hat ihren Namen vo» dem Gott Pan, von dein die alten Heide» glaubten, daß er bey N chcGebürge und Wälder durchstreiche , und den Leuten« ein Schrecken cinjage. Pani-! , heißt so viel als eine Fahne. Sr. Georgens-Panier, ist eine Fahne, darinnen die Historie von dem Ritter Sk. Georgen, wie er mit dem Drachen streitet, adgebildec ist, und welche die Schwäbische und Fränkische Ritterschaft von langen Zeiten her führet, panier des H Rom. Reichs , siehe R-ichs-panier. Panis-Brief, ist ein k^es-rvamin, vermöge dessen der Kaiser einem Stift oder Kloster, eine Perlon zu verpflegen, ausirägt, und ist also vom furo priinansi um prrcum unterschieden. Dieses Recht hat euch der König in Preussen in seine» Ländern, und seine Gemahlin eperciret es in denen Frauen kiöstern. Paniya, Fluß, welcher in Romainen entsprinqel, und sich nicht weit von Rosic» ins ichwarze Meer ergeußt. Pankota, Schloß in Siebenbürgen. Panaer-Herr, siehe Banner-Herren, kannonio, wurde vor AlterS diejenige grosse Landschaft zwischen der Donau und Zllv- nen genennet, wo anjetzo Ungarn, und W» Theil Sklavonien, Boatien, Skeyer. t"ark, Kärndlen, Grain und andere -Oestcrreichische Lande liegen. kannomL, ein Lrc auf der J.isel Candia in der Turkey. »ebst einem Seehafen, in Epiro, in Griechenland. und Fort in der grosse» Landichaft Louisiana, oderMißisipi, an der Bay äe 3 ?>N!U Asi-.ci», in Nordamerika, welches die Spanier 1698. denea Franzosen abnahmen. r»m-,lor!3' eine Insel des Mittelländische» Meeres, gegen die Küsten des Königreichs amms, ZU dem Königreich Sicil.e» gehörig. Sie hat ein Fort wider die Seeräuber, ist aber fast ganz wüste, und 1720. sulmittirre sie sich dem Kaiser. also heißt das Hittptcomtoir der HeilInder aufderInsel Snm->train Asien. kMrke..n, a!,o heisset in derKirchedesLstu- rials die Capelle, darein die Könige und Äoniginnen von Spanien begraben werden. kaiiik-on, war zu Rom ein runder Tempel, der seine» Namen daher bekomme», daß in den Stacuen des Martis und Vene- ris, Lurch die listige Hand des Künstlers, aller übrige» Götter Bildnisse vorqestel- let worden, und darinnen die Heiden alle Goccer zugleich verehrecen. Es war vo» dem Agrippa dem Jovi ttitori zu Ehre» erbauet, und ist das einige, was aus dem Alcerchum am meisten unver ehrec blieben. Jetzo führet er den Namen Lni-i-, clells IVloriu roconfl-i, von der runde» Figur, und Pabst Bonisacius bac ih» der Zungjrau Maria und alicn Heilige» gewidmet. panroffei des pabsts kiiss-n, siehe Fuß- Luy. ?snuco, Hauptstadt in der Provinz gleiche- Namens, in Neuspanien, in Nordame, rika, hat einen Bischof, und der vorbey gehende Fluß heißt auch Panne», welcher etliche Meilen davon i» deu Mexicani- schen Meerbusen fä^t. krnuco, Provinz in der Audientia von Mexico, in Nordamerika, in weicher die Spanier uncersch-edene Cvionien haben, absonderlich aberkrnuco, L.^a§o äo l»s VsIIes und Ismxics. kanur, kleine Stadt in Malabar, in Asien, und die Hauptstadt einer kleinen Landschaft, weiche unter demSchutz des König- von Caiecuc stehet. Panzen, siehe Bensen. panzowa, eine befestigte Ungarische Pa- lanka, indem Palatinal Temeswar, an dem linken Ufer des Flusses Themis, der sich anderthalbe Stunde unter Belgrad in die Donau stürzet. Sie wurde am 8.Nor>. 17« 6. von dem Kaiserl. General, Graf Mercy, erobert, und hierauf mit verschiedenen Festungswerken verstärket. An. -7Z8. Zoc» paogsn Papisten Papous parade- ,7ü». «st sie von den Kaiserlichen selbst geschleifter worben. kso^on, beftstigre Stadt in China, in der Provinz Peking. ksokm!;, grosse Stadt in der Provinz, Hu« qnang, in China. ksvla, kleine Stadt in (ÄichnL cirrr, im Neapolitanischen, nicht weit von dem Toskanischen Meer. krolmxl, ein lustiger und mit vielen Bäumen umgebener Orr, nicht weit von der Scadc Nanking in Cklna. kaolo, Silbermunze in Italien, welche ' nach unserer Münze z. Ggl. ausmacht, ksonintz, rscadc am Fluß Kialinz s in der Provinz Suchiren, in China. k»ormK, grosse Stadt in der Provinz Peking in China. Papa, eine vormals feste Stadr^ der Grafschaft Vespriu, in Niederem uni, am Fluß March ab, nebst einem festen Schloß, 5 . Meilen »von Raab.l Diese Stadt war mit einem doppelten Wall und tiefen Wassergraben umgeben. In den Ragozys. Unruhe harren sie die Rebellen besetzt, wurde aber <709. von den Kaiserlichen eingenommen, und ihre Festungswerke geschleift. Papa, eine von den Orkadischen Inseln bey Schottland, welche sehr klein ist, und nichts merkwürdiges har, als eine» bequemen Hasen. kaxustili, also werden z» Rom diejenigen Cardinäle genennec, welche in Lstaacs- sache» keine Parthey eines weltlichen Potentaten annehmen, und daher um so viel mehr Hofnung haben, zur Pa'bstli- chen Krone zu gelangen. kLyaloapsn, ^Ivurallo, der vornehmste Fluß in der Provinz Guoraca in Mep,e», in Nordamerika, welcher sich in den Mexikanischen Meerbusen ergeust. kspLume, siehe Laxsuma. knxklugomu, war vor Alters eine Landschaft an Galati«, in Kleinasien, an der Seeküste, wird heutig^ Tages von den Tur. ken Boli qenennct. ksplios, ehemals eine Stadt in Cypern, heur zu Tag aber nur ein Flecken, und helft Lar», daselbst vor Alters dem Götzendienst der Venns zu Ehren die jungen Mädge» die Blürhen ihres Leibes den Fremdlingen am User der See aufge- opferc. ^ . kLssw, Vicinum, siehe kavig papinorpnovod, kleine Stadt in der Russischen Provinz Pezova. Papisten, also werden von einigen die R. Cacbolischeu gencnnet, weil sie den Pabst vor das Oberhaupt der Kirche erkennen. Dock wenn jemand bey der Kaiserlichen Cammer zu Wetzlar um ein M-ndac auf den Religionsirieden supplieirec.und das Wort Papisttsch mit emfließei, iassel, so wird nicht allein da» L,drll verworfen, sondern ihm noch eine Geldbuße di- emet : muß also das WorcCalh»ll,ch q° . braucht werden. ^ ^ kspnoi, das Land derer k»»ou5, -ke-i» Landschaft auf dem Oc-Ln- inäicv, und eine von den 'lörris ^uürsli- t>u 5 , nicht weit von der Lüste, zwischen den grossen Moluklschen Inseln, und Neuguinea. Man hat noch nicht eigentlich erfahren können, ob sie an dieser Landschaft hänget, oder durch eine kleine Meerenge von derselben abgesondert ist. L»hre Einwohner sollen sehr tapfer fern, »nd sind daher» von den benachbarten Königen zur Leibgarde angenommen würden. Papprnhcim, kleine Stadt und Schloß am' Fluß Altmühl, und die einzige Giaoc der Grafschaft Pappenhcim in Schwaben, in dem Landstrich der Hanenkamm genannt, an den Fränkischen Gränzem Die Grafen von Pappenheim sind Lrbmarschälle des H. Römischen Reichs, welches Prä» ticar allezeit der älteste an Zähren von der Familie, ainetzo scitAn. ,?z,.Friedrich Ferdinand führet, «ebohren den;. Sepc. Anno,/ua. Sonstcheittensie sich in die Larhoiiscke und Lutherische Linie, davon aber ine erste An. >697- ausgestorben. , ist der Beynahme, den die Franzojen dem Palmsonntag geben. l!»ö die Insel Florida soll deswegen also gc- nennec sepn, weil selbige Ali. > 5 >Z- den az. Merz, am Palmsonntag entdeckt worden. pnquerboot, raguedoc, «st ein Schiff, welches zu Ueberbringung derPoftenund Personen dienet. In Lngelland werden sie von dem Könige rmterhairen und gehen wöchentlich deren nach Frankreich von Douvrcs nach Calais, 2. nach Spanien von Faimouth nach Corunna, uiid nach Porrugali vonFaimorilh nachLn- sabon. Nach Flandern gehen gleichfalls die zu Nieuport, und;.nach Holland, die von Harwick) abscegeln, und zu Hel- voeisluis ciulüliffen. Alre Monate geht ciil solches Paauckboot nach dem nördlichen Amerika, auch sind dergleichen seither zwischen Lübeck und Petersburg angeleget worden. kni», Srodt lu Brasilien in Südamerika, an dem Fluß der Amazonen. Sie ist die Haupistadc der OpuM» ä- langst dem lVinr clsl dioic, welche Landichast die Portugiesen besitzen, und einige Colo» inen daselbst haben. . ^ , karnblüco, , e ue Stadt IM Herzogthum Mayland, zwi rh » Dairago und Nerviano, dem Msicb° 5 -- cölwm Par ade macken,ist dasjenige,wenn die Os- siciers einesBaiaiilons, Reginreiits ortt irvmpkgnie, weiche in den Wagen >h, sich paradebette/Paraguay Paraguayparaphernalia 8oi bnter masten in Ordnung stellen, um das- karsxus^, einer der grl-iieu Fiüste,» Ameri' teniac zu rhun, was ihre Chargen erfor-. ka,weicher an den C ranze» des Äinazonen- i "n. I Landes enk pringei, ».io sich in oasMagel. kürLib», Stadt uns grosser Hafen in Brasi« iien in Südamerika, den Portugiejenge» hörig. Die umliegende Gegend wird l» Lapimnu» äs karawsgenennet. pargnn, .Sarakm, ein Dorf in Servier!, 2. ^stunden ienfeics der Morava, in de« v^-adebette, Lic äs korsär wird das ^Schaugerüste geuennet, auf welches die Leichen grosser Herren de» Unterlhanen -ur ÄÄau gestellet werden, «aradeptay, ist gemeiniglich der groste * Platz in einer Feitung , wo die ganze Garnison stehen kan- vw-adi«», «ites Kloster in Franken, zum Mchum Würzdurg gehörig. «aradiren, Heist, Parade, oderauch ein «rosse» «nsevcn machen. , . k2»ä,L,S»n>n,vok, K°in. i,r der,eilige Theä eines Häsens, wo die Schiffe am sichersten »aradis, war diejenige Gegend, darinnen Adam und Loa wohneken, und aus «elchem sie nach ihrein yall verstellen wurden. Die gemeinste Meynung von der Gegend deS Paraoie,es gehet dahin, daß es in Mesopotamien gegen Ärine- nien gelegen habe, also, da» durch irden das Land verstanden wird, weiches sich zwischen dein Euphrat und Tigris dis an das Armenische Gebürge erstrecket. ?Miäoxa, sind Dinge, die dem allgemeinen Sentiment oder Meynnng zuwider laus- fen, unerhört und ungiaudlich scheinen, k-ragoya, Königreich und eine von den Philippinischen Insel» auf dem Indianischen Meer dey Aste". kuagaiiy, in, grosse Landschaft in Südamerika, weiche gegen Norden «n Brasilien, gegen Westen an Peru und Chili, gegen Sude» an ' 1 'srram lVisgsI- lanlc-m, und gegen Osten an das Magcl- lanilche Meer granzec. Es wachset darinnen viel Baumwolle, Zucker und Cochenille, und haben daselbst die Spanier viel Colonie», welche in 7. großePrvviiizen «ingecheiiet worden, »emlich Paraguay in tejoiiderm Verstand, Charo, Klo äs M klM, Uraguay, Lncuman, Parana und Guayra. Ls hatte» auch die Jesuiten in dieser Landlcha,c einen gejgenen Strich Landes, welchen sie mit Ausschließung der Spanier regierten, und eine ganz besondere Ordnung daselbst eingesührer hatten. Allem weil die Einwohner nicht langer zuge- te„wollten, daß diele Parres sich in Sachen, die ihre Million nicht angienaen, Milchten; erregten sie An. r/za. cNicn Tumult wider sie. Dem unzeachlet behaupteten sich die Jesuiten, so, -aß ihre Macht immer starker wurde. Ihr Ansehen siel auch nicht eher als AN. >7Zg. „,h da der in Pvrtugall vorgeganaene Hochverrath lhiie» zur Last gelegt, und Patres deswegen sehr verfolgt, An 'A. aber, nachdem sie bereits Spanien aZn.^ ' ^uch aus Paraguay V« Sangiaeac von Semendria. Zwey Srun» den, hinter dieiein Ort wurde die neus EranzstyeidUiig zwischen dem Kaiserlichen nlid Turkilchen Gebiet 17's. gesetzet, z. grosse steinerne Gränj'äuleii ausgerichcet, und die.'! österlichen und Türkischen Am» dassaöeurs am lz.Jun. - 7-d-gegen einan^ der ausgewechleit, und ewp,angen. karallsl, Heist gleich, übercinstlmmig. Da» her ist i^roUsI machen, so viel, als zwi» lchen zwey oder mehr Sachen und Personen eine Vergleichung anstellen. kalLlIsI-Lrnien, sind solche Linien, welch» überall in gleicher Weite von einander stehe», dergestalt, da», wenn man sie unendlich verlängerte, sie dennoch niemals zusammen stossen würde», knramarido, Flecken in der Colonie Suriname, am Fluß Suriname, in Südamerika gelegen, ist von den Holländern erbauet, und meistvon ihnen, wie auch uncerschieo- lichen Indianern bewohnet. Der Gouverneur hat seine Residenz daselbst, de» welchem »-derzeit binnen n. Wochen hoher Rach gehalten wird. Alle Schiffe, welche ans Holland oder sonst aus der See kommen, müssen vor diesem Flecken ihre Anker werfen, und die Maaren daselbst seil bieten. Neun Meilen davon läuft der Fluß Suriname in den Ocean. Parana, Provinz und Fluß gleiches NamenS, in dem Land Paraguay in Südamerika, aliwo die Spanier vier Colonie» haben, NeiNiichSt. Issnrml, IiAj,o, »der i'liicurn»- rlon, ^csrüli) oder In lblstivläaci, und 3 e- Nnrln ä'lgiwLy. knr-mxm?!u, waren vor Alters Nichts anders, ais Brantviener. Jetziger Zeit nennet man bey Doetor-Pronistisnen diejenigen ÄuäwluL in,s jünger» Eanbioareir ' knr-MxiuxiioL > weiche sich den OoLkmLil- äl- zu Gefallen, zu Einholung vornehmer Gäste, wie auch andern Dedienuu len, so bey solchen Soleunicäten üblich sind, gebrauchen lasse». ksi äpec, Srusiwestu, ist eine Erhöhung von Erde oder Steinen über dem Walt, welche 6 . Fuß hoch ist, gegen die Festung zu, uns z. oder ü. Fuß gegen daS Feid. Man gebraucht sich derselbe» insgemein, oas Geschütz und dieMannschaftzu beoeckcn, unv muß sie an der Dicke 1 s. biS ao.Fuß haben, wenn sie vonErde, 6 . bis». Fuß aber,wen» sie von Stein ist. Siche Nlarh. Tex. ?araz-ksina!i,, heissen diejenigen Güter, so Lee die zo2 Paraphrastrenparchwitz . purcof Paria dieWeiber ihren Männern nicht «ls Ehe- gelb ober Heyrathsguc zugebrachr. r-imvliruilre», heisset eine Sache durch umständliche Uebersetzung deutlicher machen. rüiLlamza, k'oilsnip, einePersischeMeile, welche ;o. Srsttis austrägt, und bcynahe eine deutsche Meile macht. r>2i?.ii, Münze in der Turkey, so Z. Asperö gilt, und zu Cairo in Egypten gemünzek Wird- kLisl, fertig, mittig, bereit, urium-;«- xsr»lus> Heist, der zu beyderley geschickt ist. kai svsnce, voraus, im Vorschuß, in LN- recessum. kuisz' Io Irloinsau, Harare,m Stadt in der Grafschaft Charolois, z. M. von der Loire. ksrc, ein mir Mauern oder Pattisaden verschlossener Wald, darinn man wilde Thiere zur Lust verwahret, sonst auch ein Thiergarten genennet, L. Darc, oder?srk, eine Abley, hart bey Löwen in Brabant. k»rc sux Domes, Oomin-r-ÄM, vornehme Nonnenabtey, Cistcreienserordens, in der Provinz Dalois in Frankreich, >. M. von Erespy gegen Süden, r-trcäcl'^itill-iis, Heister im Feldlager, ein Drc, wo man Pulver, . Bomben, Granaten, Leuchtkugeln und andere Kunmcuer har. Er muß von einer belagerten Statt zum wenigsten aus einen Kanonenjchuß abgelegen leyn, damit ihn die Belagerten, wenn es ihnen etwa durch die Ucberlaus- fer angezeiaet würde, doch mit ihren Stucken und Bomben nicht erreichen, kgrc ä- Viviss, ist im Lager der Platz, wo die Lebensmittel verwahret werde», und die Marqnerenter allerhand Nothdurf- ten vor die Lolclarelco feil haben. Dergleichen ks.ics cle vivrcs sind gemeiniglich hinter jeglichem Regiment abgestochen: die kercs ä'.LiMeiii- «der werden durch Piqueniers oder Grenadiers bewahrcr. rm coe,waren beo den allen Heiden dreyEot- rinncli, Elocho, Lachesis und Airopos genannt, denen sie die Verlängerung oder Abkürzung ihres Lebens zuschriebcii, und sie also verstellten, als wen» die junglke einen Recke »zu rechte mache, die andere den Lebciiskade» spinne, die älteste aber seidige» mir einer Scheere zerschneide. Woraus der Lateinische Vers entstanden: (stvelmcolmii bchuisr, I.sclislis ck.Lrroxvs occsr. Siehe /kieeig. Dex. ?e., c.ms, sind grosse Indianische Schiffe, welche man vorne und Hinte» lenken kan. Porconum, stehe Lsrucon. Parchiin, uralte ziemlich grosse und nahr- haste Stadt im Meillenbiirgilchcn Fur- stenthum Wenden, an der Eibe, 4. M. von Schwerin. ^ ^ ^ . var-chu ir;, kleine Stadt, Herrschaft und Schloß an der Kakbach, im Furstenihum Liegnitz, in Schlesien, har A. -?°p. ver,e der Altranstädtischen Convemion : Lutherilchc Kirche und Schule bekam- möge eine L men., Paucof/guteRußischeFestiingder Provliir slsovogroLMeliki,«!,! Fluß Solana ' p«udr, ein kleiner Fluß,» Eachseu, Wffet bey Laucha, oh weit Leipzig, ksickv, Königs. Schloß, 2. Svanssche M von Madrid, ui dieucallliini. ?»räon, ist ciiieLerzeihuiig, so man jemand ertheilec, der une beleidiget hak. konlo» .Neben, heisset unter den Soldaten dasje. mge, wenn ste im Tressen neu» Feind das Leben seh nken, und ihn zumGcjaiigencir annehmen. Darsson bebommrn, heisset auch unter ihnen, wen» einer vor dem Kriegerecht das Leben verwürkt bar, daß er ausqehenlt oderarquebustrr werden soll, und doch von dem commandircndcii Dssl« cier Gnade erlanget. ksräon, sind in einem ganz besonder» Verstände Z. oder 4- Giockenschiäqe, so unter den Römischealholischensrüh, zn Mittage und Abends geschehen, um die Leute zu erinnern, daß sie etliche Pater noster, Ave Maria, oder andere Gebetlein, tkeliS vor rkre, theilS vor die allgemeine Noch verrichten sollen. Man nennet cs auch sonst die Detuloeke, und ist dieser Gebrauch an einigen Drren so scharf enigc- führcc, daß aus solches. Schläge, soirol Eaiholische als Protestantische, aus die Knie satten müssen, sie mögen alsdean zu Hanse oder «uf dem Felde seyn. ksrclou, siehe?o,ävu. Pardudly, kleine, aber feste Königliche Sradt und Hcrrlchafc an der Elbe, iili ChlUdimerkreiß in Böhmen, 12. Meilen von Prag. Es ist daselbst ei» reiches Klo- ster, weiches alieiii 420. Fischreiche besitzet. Pardubitz, Stadt im Bechincrkreise, in Böhmen, gegen Mähren zu gelegen. kLioniuIlu, heissen die SvleiMitaie« ober EastM'.hle der Alten, so sie bey den Begräbnissen der Ihrigen anzustellc» pfleg- ten- ksremmio, die Rede, so man bey einer Leiche dem Verstorbenen zu Ehren halt, und darinnen den Leichbegieirerli Danklag-t. Daher parciilireii, eine Leichenabdaiikuiig halten. kuienLv, cniwm, kleine Stadt auf euur kleine» Halbinsel an der westliche» KlM von Istrien, de» Venetianern gehörig. Sie ist wohl befestiget, hat eine» gmenya- fc», und ein Bißlhum, so unter den Pa* triarchen von Aquilcja gehöret, aber bade» ungesunde Lust. . ... kaiwrce, mit Gewalt oder Zwang, Lateiu. kuns. Ncoandalusien, grosse Landschb in leim ürina, in Südamerika, allw» die Spanier eine neue Regierung au'ge- richtet habe», und nnoec man daselbst schöne parima Paris pariser Parlament 8oZ schöne Schmaragdc. Man findet auch in derselben einen Sols», und einen Fluß gleiches Namens. „ ^ . kmims, See in Südamerika, in der Landschaft Sniana, sonst auch Roponouvinl genannt. ^ ^ k-iimcocii», Provinz im Koinzreich Peru, in Südamerika, welche hie Spanier besitzen. k-irm, siehe kei- 05 . feine Stadt in der Portugiesischen Laki» fto roftos los Somor, IN Brasilien, 4. M. :von St- Salvator, k-nren, gehorchen, ft. die Stoffe auf dem Fechibüdcn auspariren oder vermeiden, j,-.gleiche» gegen einander um etwas wetten, ft. Staat machen. k»ii 8 , r-lno, karsftito, alte Stadt in dem eigentlich sogenannten Natollen, in Asien, aiii^Zen äl MLimo», allwo sie einen Hafen hat. Paris, starrst,) strftttm staigstorrcm, Haupt- stad' des Königreichs Frankreich, in k-I- ft- kftMce an der Seine. Sie ist eine der vornehmsten und volkreichsten Städte in Europa, wie denn ihre Einwohner sich über 500200. erstrecken. »Sie besteht aus ;. Hauptlhellennemlich: Io Vill-, l» Qicd, welche von der Seine ganz umgeben, und aus den 5. Inseln l'lrle ftu ko- Ioi 5 , Iftü narre Oouis. und ist- I-ouvicrx sormirt wird, und IVmiverlfto. Anno A7or. wurde» diese 5. Hauptchellewiederum Ni ro. Quartiere abgesondert. Hiezu kommen ttcch re.Vorstädte, worunter Li. .bnroine, Lvswnno, Sr. Vonft, Sr. VI- swr.Lr. Marco!, Sr. Murr!» Und Sr. Osr- inftn, (welche letztere vorzüglich mit den prachiigsten Gebäude» gezlcrec ist) die vornehmsten sind. Ueberhaupc betragt der Umfang vv» Paris gegen 6. Franz. Meile». Man rehlt darinue n. Haupt- thorc, 7Z. Liarktplatze, ft°>. Fontaineu, rr. Brucken über die Seine, 912. Strasse"'Men Z2222. Hauser, g/.Psärr-und 22. andere Kirchen, 17. Eollealüttlrcden, r°4. Manns- uns SrauenklöKr, s^Ab^ reyen und r6. Hospliulcr nebst 40. Kapel- len. Ausserden K. PallMn I-st°uvr-. I- ?o!o,s ft -5 PnuiIIoncz und le kslai; (sOVl,, zehlec man noch über,22. an- due ansehnliche Pallast«, welche thcils von den Prinzen von Geblüt«, rbe z von ander» adellchen Familien ^ bewohnt werden; da hingegen der Kviftq Versailles aufhält. Das erste Parlament von Frankre ch, sVchH auch der grosse Rath, das C a ltt ,md La «^re Gcrlch-shhfe haben hier hm? Das ^csige Erzbißthnn? ist „st A- >«Z2. errichtet n»d die jährliche .rin! ol!!i^kr Erzbischofs/ dr'.seu AA. bei, der Haupkkirchs, NotreDamc, / ,b-'-uff.en sich auf.L D;e Universtcak hat als eine vs. fcntliche Schule schon A.771. lhrenAnfang genommen, aber von 4. Faculcäten iss sie erst im ig. Sec. errichtet worden- Jhrr Einkünfte belaufen sich auf 50000. Livres. Unter der Menge der vielen andern sehens- würdlgen Gebäude ist auch die Baslllle, ciue feste Eftadelle, und da» Schloß Br- cecre zu bemerken, welche bcvde zu Verwahrung der Staatsgefangenen auch anderer Verbrecher gebraucht werden. Paris hat auch zwey grosse Jahrmärkte, nem- lich >s I- oirs äs St. Osrrnsin und St. P.UN- icnt, i Pavi seu-< 5 och;eit, wird das BevlagerKö» l »lg Heinrichs von Navarra, mit Mar. garciha, König CsrlS IX. jn Frankreich Schwester, genennet, weil alle vornehme Resormirteoder sogenannte Hugvuotteir ans dasselbe eingeladen, und hernach des Nachts bey vielen Tausenden jämmerlich crmordec worden, welches den 24. Aug. am Lage Barcholomäl Anno 1572. geschähe, und daher Uuftftcrs ft- Larcliclomä genennet wird. pävisoffske, grosse Stadt in Ni'edcrvolhy» nien, in Polen, 6. M- von Blalogrvd- ko, ist von lanrer Essecke» hewod.iet. stimm, kleine Sradt iiidkeiisvanlen, in der Audientia Guar-mala, in Nordamerika, in der Provinz Aeragua, am Meerbusen' von Panrc. Parkan, siehe Lurso-w. Parlament van Gv-rstbritaunien, ist dir greste Ver'grnmlrn» der beyden vereinig, len Kon greiche Engelland und »Schottland, welche in dem König uns den drey Reichsständen, nemlich ln den geistliche» Lords, weltlichen Lords, »iw i» den Som» »innen oder Gemeinen bestehet, und iiv Las Qverhairs lind U»revi,2us elnge» theilet wird. D-s Gbevkaus oder die Rammen der Pslrs bestehet aus Erzbischöfen , Bischöfe» und dem hohen Adel, welcher lakuftlo genennet wird, und Personen ausmachec. und sind selbig die Herzoge, Marqu s , Grasen, Vieonikc- und Barons, welche am rotb tuch. e„ Wollsäcken sitzen, und im scharlachene» Habit erscheinen. Der König ist daK Dberhaupk darinnen, oder wen er sonste» deputlrek, und nach geschehener Vereinigung haben auch >6. Patts aus Schottland Sitz und Stimme ini Obcrh u e bekommen. DaS Unterhaus, oder die Rommen dev Gemeinen, best.het -ns den Communcn, nemlich aus 5'S. Baronecs, Rittern, Esquires, Edelleuten, E'nzeuS und Burgresses, weiche Heyden letztem die Depülirten von d»en grossen und klelnen Städte» sind, wie auch o^Gfte» der» oder Repräsentanten wegen »Schottland, und hat dieses Hans ei..cn R- dner oder Orotvrsm, so ein Mann von S'U» dien, Kxp-rionce ttild Meriten ist. Ehr da» Parlament Mängel, müssen aste Elle, Lee a der Parlament 804 parlemems Parma der des Unterhauses den Eid ok ^li-- xiLnce und SupiLMLcy, wie auch den 1V-Ü, ingleiche« anjetzo Sen präcendirrnden Prinzen von Scuart abschworen. Die Be- rath chlaguiigen, weiche im Unterhaus geschehen sind, müssen in das Oberhaus gebrecht werden, und wird kein Schluß gemacht, es habe denn der König darein bewilliget. Der König beschreibet und bissoloirec das Parlament, und ohne seine oder seiner Deputircen Gegenwart wird keine Seßion gehalten- In seiner Minderjährigkeit thut es der?roceüort^-zui, und oey seiner Abwesenheit der (,'Eos ln des Königs Namen; wenn er «der im wahrenden Parlament stirbt, so ist es eo ipio aufgehoben- Jedoch geschähe was sonderliches, als König Jacob tl. An. lSsa. das Reich verließ, und nach Frankreich flöhe, da berusten die Snqel- lcknder das Parlament, den damaligen Prinzen von Oranien aus den Thron zu setzen, und nennten es eine Eonvocacio». Es ist nicht allein eine Reichsversamm- lung, allwo die gemeine Wohlfahrt be- rathschlaget, und ein Schluß gemacht wird, sondern cs ist auch das höchste Tribunal, dahin die letztem Appellationen von allen andern Gerichten ergehen, wo alle Gesetze aufgehoben, und neue gemacht, und dem Könige die HülsSgelder bewilliget werden. Vermöge der Reichs- gesetze soll zum wenigsten alle z. Jahr einmal das Parlament sitzen. Den Ort, wo selbiges soll gehalten werden, bestimmt der König in seinem Ausschrciben, welches die Uebcrschrift führet: kei lplum kt.o§ein L Oonciiiuni ; doch ist es bisher beständig in dem Königl. Pallast zu West- Münster gewesen. Die Depiitirten, so zum Unterhause des Parlaments geschieht werden, müssen Einheimische, oderNa- turalistrke, und keine Geistliche sepn, das 21. Jahr erreichet haben, und das Abendmahl nach dem Gebrauch der Englischen Kirche geniesten. Wen» das Parlament prorogirt wird, so müssen alle Billen, Key denen der Königl. Eonsens noch crman- geli, von neuem vorgekragen und epami« nirec werden; wenn es aber nur remicci- rck wird, so bleiben die Sachen in itsru -zuo, und können dieselben in der folgenden Seßion zum Schluß gebracht werden. Wenn das Ober- und Unterhaus eine vorgetragene Sache weder annimuii noch verwirft, so «erden gewisse Commissa- rien, selbe zu untersuchen, ernennet, welches man eincs-ommkrse nennet, und deren Ausspruch wird nachmals dem gesummten Hause ervfnet, und durch die meiste» Stimmen enkwer gebiliiget oder verworfen. Wenn aber beyde Häuser einander contrair sind, so werde» von bcyden gewisse Depiitirte ausgemachec, weiche über die Bille in der so genannten gemahlten Kammer dcliberiren, und wenn endlich «lies richtig ist, so nennet man einen solchen Pariamemsschlnß eine Acte» weiche öfters durch den Druck bekannt gemacht werden. krikmemb, sind in Frankreich die Gerichts, Hose, welche die Vorfahren darum ass» genennet, weil man in selbigen paustet . oder redet, sein Recht zu verkhudigen, und die Sache» decidiren zu lassen, me denn dahin die Rechtssachen vondenki-- iicimux und astdern Unlergerichien M. moäumgedepen. Das Par- lement zu Paris sit das vornehmste, vor welchem über die Titel der kmrics, über die Rechte und Deräuffermigen der Königl. Domainengüter, über die Regalien, und über die Berincation der Edicte er, kennet, wird: cs haben aber die bisherigen Könige die Ausmrüche dieses Parle, ments mehr als (äonüll, betrachtet, als daß sie auf die Autoritär desselben ein Absitzen machen sollen, jedoch unter der Mtuderiährigkeit des jetzigen Königs hat dieses Parlament sehr empor zu kommen, und sei» altes Ansehen wieder dervor zu suchen aelrach-ec, wie es sich denn ln vielen Stucken denen Befehle« und Unternehmungen des Regenten widersetzet» darüber es in dessen Ungnade gefallen, und eineZeiciang nach Pontvise releastct, aber An. >7". wieder zurück nach Paris beruffen worden. Es sind anjetzo lo.Parle- menter üiFrankreich und in denen Cvnqae« ten, nemUch zu Paris, Toulouse, Rouen, Grenoble, Bourbeaup, Dijon, Aip, Rennes , Pau und Metz. Nebst diesen 1°. vornehmen Parlementern hat der König A.,674. noch ein Parlement zu Dole, ln der Grasschasc Burgund, ausgerichtet, welches nachmal nach Besangen verleget worden. Ferner ist auch ei» Parlement zu Eambray, welches 172g. von Tournadahin verleget wurde, vor die Französischen Provinze» in den Niederlande», wie auch ein anderes zu Ensisheim in Elsaß, vor die Landgrafschafr Elsaß und Sund» gau, welches letztere aber A. «6>-s. »ach Eolmar verleget worden. Endlich hat bas Oout'cil iouv^l-un von Roußillo» zu Per- plgnan, und das Conldil l'ouvcrrln von Arras, was die Civilsache» aiibelanget, eben solche Aulorikär und Gewalt, als die Parlemencer. purlenientiren, heisset so viel, als sich l>> Tractatcn einlassen, einen Vergleich aus- richlen, oder capikuliren. Man brauchet aber diese- Work nur, wenn man von Rebelien oder ielagerken Stableck redet- Purliren, reden, eine Rede halten, plaudern, schwatzen. ?arma, Fluß in Italien, welcher >« Apen- mnischen Gebürg« entspringet, lry Parma Parma Parma parnassiis 8s.5 ma vorbey fliessct, und sich in den Po kriliu, i^inmeLino, karme^iano, Landschaft in der Lombardie, weiche gegen Norden «nid Westen an das Herzogchum Mao- land, gegen Osten an das Herzogthum Modena, und gegen Süden an das AP-»- maische Gebürge gränzet, wodurch es von dem Genuesischen und Toftanische» arge- sondert wird. Das Erdreich in lruchtbar an Gecrende, Wein, Del, Hans und Gras. Es bestehet aus 4> Tdeiien, dein Herzog- thuni Parma, Herzoatlnim Piacenza, dem Ltsro Ni üuldio und ii Val -u '1 aro, und liegt das Herzogthum, imondcrheft der östliche The» des gauzen Gebiets, langst de:» Fluß Parma, von dem Po his an das Apemiinische Gebürge. Die Herzoge haben ehedem dasselbe,vom Pabst zu Lehn getragen, auch einen jährlichen Tribut von iSoo-,. Scudi, zum Zeichen der Oberherrschaft deb Päbstl. Stuhls über selbige Lander , liefern muffen : Hingegen h,t Kaiser und Reich beständig widersprochen, und behauptet, daß Parma und Piacenza von der Deutschen Kaiser!. Hoheit dcpen« dire. Daher auch die vom Kaiser, wegen Minöermhrigkeic des Herzogs, angelegte Regierung An. 1732 um die gewöhnliche Zeit den Tribut nicht übcr- schickce; dawider der Fiscal der Päbstl. Kammer, in Gegenwart aller Kanimer- prälaten und Häupter der Cardinalsor- de», in Gegenwart des Pnbstes eine Protestatio» übergab, welche auch dieser an- m»,m. Die Herzoge waren aus der alten Zkailänischen Familie Farnese, cs ist aber ihr männlicher Gramm in dem lehren Herzoge ÄnivnFranz, den 20. Jan. >?zi. abgestorben. Er war qeb. de» 29. Nov. succedirte >727. seinem Herrn Bruder, und vermählte sich den z. Fcbr >717. mir Yenrietta Maria, Herzogs Reinalds zu Modena jüngsten Tochter. In der Quadrupeiallianz wurde 1718. die eventuale Succeßion in den Herzogthümern Parina und Piacenza für den Spanischen Prinzeil Do» Carlos, weicher den 22. Ja- üü^' ^bohren ist, fest «estellet, vonKaiscri. Male,iac die Juvestituracre darüber aus dem Cambra,ischeu Congreß «usgehäudlget. Prinz unter der Vormundschaft seuier Frau Großmutter, Dorothea Sophia, aus dem Hause Pfalz! Auburg, », den Besitz dieser Länder ge. Sch und zugleich eine Kaisers kandes- administracioii, ^o von r. Staacslecreta- ''7. U"d dem Kaiser!. General Stamv» ! r des Infamen qeU- !i^"dei sollte, angeorduer. Nachdem «b-tDon Carlos in dem A.,734. enGa,^ ^°"5)'ege NVapel und Sicillen erhal- °U.?>urden die Herzogcbumer Parnia und P'-cent« K-.,er Earl Vs. laut Friedens. schlusses von An-1738. wieder cingeräu- mer. .Durch den Wormsertraetat erhielte der König in Saroinien ,743. von diesem Lande ein Stück bis an die Nnra. Vermöge des Aachnerfrftdeus An-1748. kam ganz Parma und Piacenza an deir Don Philipp, des Den Carlos Bruder, weicher den rz.Merz ,700. mb. und sich den 2;.Oec. ,737. mit Louise Elitäre h, einer Priiiz-ßin König Ludwigs XV. in Frankreich, vermählte, so A. 1760 starb. Erfolgte ihr zu Alexandria A. 176z. den rs.Jul. gleichfalls im Tode nach, eben, da er seine Tochter, die ne» verum,lte Prinzeß,» von Asturien, auf ihrer Reis« nach Spanien bis Genua begleiten wolle. Der jetzige Herzog ist Ferdinand Maria, geh. den 22.Jen. 17;-. An. 17S«. verfiel derselbe wegen einiger Verordnungen gegen die geistliche Gerichtsbarkeit und «egen Vertreibung der Jesnkten aus Par. ma und Piacenza mit dem Päbstl. Hofe in grosse Mißhelligkeiten, weiche, da wir Vieles schreiben, noch nicht beygeleget sind. kämm, liegt am Fluß gleiches Namens, und ist die Herzog!. Residenz; auch hat sie eine Universitär, welche vom Herzog Rai« iiucio A. 159p. gestiftet worden. Es ist das so genannte Collegium der Edlen da- bcy angelegec, welches ein grosses und schönes Gebäude, darin» gemeiniglich 202. . junge von Adel in allerhand Wissenschaften und Exercicien insormiret werden. Sie hat auch einen Bischof, nach Bologna gehörig, ist über dieses befestiget, und hak eine Citadeile, und der Parmesankäß, so ma» daselbst verfertiget, wird in viele Länder »erführet. Die Stadt Parma hat durch das blutige Tressen, so dabe» den 29. Inn. >734. zwischen den Kaiser!, wie auch Französische» und Spanischen Troup- pen vorgesallen, und in welchem der Kaiserlich- commandirende General, Gras Mercy, wie auch der Marggraf von Culm- bach, Albrecht Woifgang, nebst andern Generals geblieben, i» der Geschichte -in ewiges Andenken erhalten. A!S A. >74;- die vereinigten Franzosen und Spanier in die Lombarde» einsieien , mußte sich zwar diese Stadt an sie ergeben, qieng aber den ar. April 1746. wieder an die Kaiser!. Königs. Waffen über, und vermöge des Aachnerftiedens erhielte der Spanische Jnsant, Don Philipp, das ganze Herzogthum. karmeisno, kmiitszlsno, siehe vorher karmr. krirriLlIu 5 , ein berühmter Berg mit jwey Spitzen, in der Landschaft Livadia, weicher vor den höchsten in Griechenland gehalten wird. Er war vor Alters den Musen und dem Apolls gewidmet; und weil der l-'on5 Laimllur, oder Caftalini- sche Brunnen, auf demselben seine Quellen hatte, dessen Wasser die Poeten zn Ee e r allerhand 8o6 Parmrz Parschore parfts parterre allerhoid Erfindiingen geschickt mache» sollte, so ist es »och heutiges Tages unter den Dichter» eine gebräuchliche Redensart, dag sie de» Sitz der Poesie auf dem Parnass» uche» , und von demjenigen, der nicht gure Verse schreibet, vorgeben, daß er niemals das Vermögen gehabt, auf die Hohe des Parnassus, das ist, zur Vollkommenheit in der Poesie zu gelangen. parniq, wird ein Arm genennet von dem Oderstrom in Pommern. parochie, karcecis, karoisse, ist ein Kirchspiel, in welchesreine Anzahl Dörfer oder Leute gehören, und zusammen gepfarret sind; weiche daher Parochiancr genen- nec w-rderi. Es bedeutet dieses Wort auch den Psarrhof, wo der Parochus wohnet. rsiochuü, hieß vor diestm ein sreyer Wirth vor Fremde. Jetzund heißt es ein Pfarrer oder Seelsorger, weil das Amt eines Geistlichen ehemals erfordert, daß er gast- frey seyn soll. krroie, das Mort, ist dasjenige Losungswort , welches alle Abend im Felde oder in einer Festung unter die Soldaten pfle« get ausaecheilet zu werden, damit man erkennen kan, ob man mir Freunden oder niitFeinde» zu chun habe, wenn sie nem- lich aus Befragen das Wort wissen oder nicht. Es heisset auch Versicherung. Daher nennet man den einen Mann.vo» Parole, der erfüllet, was er versprochen hat. Die Parole zurück nehmen, bedenket so viel, als dasjenige retraetircn, was man zuvor eingeqangen. kr-ior, ksro, eine von den Cycladischen Inseln, im Aegäischen Meer, wo man den vorcreftichen meisten Marmor bricht, und der l.Lpir Qv-liu.-; gefunden wird, auf welchem man Gold und Silber zur Probe streichet. Sie heisset jetzo Paris, und gehöret den Türken. ksro5, sind grosse Indianische Barguen, deren Ddrdertheil gemacht ist, wie düs Hinter chell. ksroxytmur, heisset im befondern Verstände ein heftiger Anfall in Krankheiten, z. E. in Fiedern, wenn die Kalte oder Hitze heftig ansäligek.- . ksrr--r, Fluß in Eiigelland, .in Sommer- selshire, der sich ins Inländische Meer kairveE Freymüthigkeit im Reden. Daher man von den Rednern und Predigern saget, daß sie ihre Rede »der Predigt mit arosser kairlislla abgeleger. Varsbern, altes Schloß, Marktflecken und R^cheherr>cha,t in der Oberpsalz, unweit ' der Lader, au der Poststrasse, g.M. von Regeiisburg. dkach Abgang der Freyher- ren von Parsberg wurden die Grasen von Sä önborn damit belehnet, kiulckvre, Stadt in der Provinz Wertester in Cngeliand, am Fluß Ayon, über weh chcn sie eine Brücke hat. l>»ri,5. sind heidnische Einwohner in dem Indianischen Königreiche Guzmate, im Reiche des grosse» Moguls, in Asien, weiche einen Gort glauben, der die Erde erschaffen, und siebe» Depiitjrte darein gejetzec habe, welche auf alles Achtung geben sollen, und die sie als Götter verehren, auch nichts essen, was eine leben- dige Ereaknr gewesen. karr, heisset ortentt-ch ein Thell. Pa« geben von einer Sacke, heisset, den andern berichten, was es mit selbigem Di»z vor Bewaudniß habe. partagiren, tbeilen, daher führte der be- kannre Parrauc-Tracrat den Namen, den Frankreich 1699. auf die Bahn brachte, als es eine Art zeigete, wie man die Spaniichen Länder zwischen den Häusern Oesterreich und Bourbon thrilen könnte, damit nicht nach dem Tod des kränklichen Königs Carl 1l. von Spanien ein schwerer Krieg wegen solcher Erbschaft entstehen dürfte. Vermöge desselben sollte der Dauphin in Frankreich, Neapolis, Sici- lien, den §»t» äaiu?rc!iäii auf de» Fls« rentinischen Küsten, den Hafen Ftnal, das Landgeii Guipuscoa in Spanien, und das Herzogchum Lothringen haben; der Herzog von Lothringen sollte dargegen das Herzogthum Mayland bekommen, bas übrige aber alles dem Kaiser!. Prinzen Erzherzog Earl anheim fallen. Ais aber über diesen Traetac hin und her dilpmi- rec wurde, starb der König Earl ll. in Spauien Ä. < 700. und kain ein Testament zum Vorschein, darinne der andere L>ch» des Dauphins, Phiiivp, Herzog von Anjou, zum Universalerben der ganzen Spanischen Monarchie eiugesetzet-war. Hierauf ließ Frankreich den Traetac fahren, hielte sich a» das Testament, und setzie seinen Enkel Philipp in die Posseß deS Königreichs Spanien, da dann hernach der letzte Spanische Succeßivnskrici seinen Anfang nahm. kankcnuv, kleine Stadt NM Fluß Tone, in der Französischen Provinz Niederpoicou. Partenheim, adeliches Schloß und Marktflecken in der Uncerpfaiz, einem Herrn von Wallbrunn zuständig, z. M. von Maynz gelegen. Partenkirchen, Marktflecken in der Bl- schöfl. Freysingischen Grafschaft Werden- feis, auf der Ostseite der Loysach, Zwft scheu dem Oberbayerischen und Tyrost« scheu Gebürge. ksrcerrs, heisset in einem Opern- oder Eo- mödienhaus der mittelste Platz aus der Erde, wo man die geringer» Personen gewöhnlicher Massen hintreccen lasset, weil die Logen und Appartements, so m der Hohe sind, vor die Vornehmen ausrehai« teil parchey Pas Pas Paß 827 "km werden. I» Lustgärten werden die. jemqeii Luustüeke Parcerre gcnennet, so allerhand Figuren von Raien oderDnchs. bäum zwilchen dem deren! gestreueten Send vsrstellen. ^ ^ ,.. . , vaetdey, ijr einige Mannschait, welche IM Krieg auSqeschickec wird/ zu reeognofti- ren, und den Feind auszusuchen. Die besiehec msgemein au- den besten D,ft- cierö und Soldaten, und denemge, wel- cher sie aujührel, wird der Partisan ge- tteinwc. ^ , - ?en!>w, war vor Alters ein grosses Reich IN Ästen. zwischen Medien und Hyreamen, wo anj.chs die Persische Provinz Arack' oder Erakazem liegt. . rorris!. heißt eigennützig, parthemsch. Daher Parkialitiit, wenn inan einer Parcgey «»hänget. körne pMtes, siehe krotonoronUb. kärncixM,one!>, ist einNrure, den inan den iv. Gemeinen des Schwcltzsrjfthcn Can- tons Uri um deswillen giebt, weil alle ihre Einwohner der Ehrenämter theil- hasiig werden , oder davon parlinpiren können. ksrticular, kaniculier, sonderlich; Partie«» laritäc, etwas sonderbares. Partieniaria, heiffen die besonder« Umstünde, so sich bey einer Accion ziigetragen- parriren, theilen, von einander theilen; lüittrircilen heißc es auch, wegbringen, rerstecien, mir List abzwacken, Betrüqe- rey lreiben. Und in diesem letzten Ver- üsnd'heißc parririsch, listig, geschwind, teirügiich, schelmisch. Daher kommt auch kln Prrrickeilmacher, der mit allerhand listigen Ranken und losen Händeln um- kamliln, also heissen die Finanziers in Frankreich, weiche die König!. Einkünfte pachte». Im Krieg wird Partisan der- lemge genenner, welcher eine Parchey Kriegsvoiker zu führen weiß , um den seuid zu überfalle» , und ihm seine Quartiere oder Fouragierer hinweg zu nehme,i. ^ ° Partisane, Helleparte, bestehet aus einem langen Schaft oder Stiel und aus einem Eisen, welches vorne eine Spitze, au, der Seite aber eine breite Schneide kürze L"'"" ^ ^ Stadt auf der Insel Lewis, NoMand ist" W'lr-rnes bey Amt in der Grafschaft gegen die Granzen der Picardie, , gehöret zu der Graf- W'tLot. Pol, und glebt einer Franzoft- .kSSiZ«'«'*»''' LssrsE Mr vor diesem eine Art von den Th,inneren in Frankreich, da sich die Ritter einen gewissen Platz zu defendi- ren erwählten, durch weichen sie nie» mand, ohne mir ihnen zu sechten, paßi- ren liejsen. ka5 (Ir Laims, siehe Lchziz. äs Souris, siehe Lorme. paQrowikt, passrrowjft, ein Dorf in Loervien, am Fluß Morava, vor weichem -i)rc 1718. ein grosses Conferenzzelt auf» geschlagen, und darinn zwi'che» dem Römischen Kaiser, wie auch der Republik Venedig au einem, und der Sttomamii» scheu Pforte am andern Thsil, durch ihre hierzu gevollmächrigce Bothschafter den ai.Jul- qemelötenJahnS der so g-niannre Pasarowitzische Friede auf r.z. Jnhr abge» handelt und geschlossen wurde. kassuns, vopzkam, kl. Lnnsschafc in Portugal!, von dem Fluß Depasaca also genannt, liegt an den! Aciantsschen Meer, z-oischeii dem Fluß Togo, und dem Vvr- qebürge Spichel, z. Meilen von Lissabon. Dieses Ländgen ist wegen des vortresiichen Weins, insgemein Passatwein genaniit, sehr berühmt. paseum.E, ziemlich grosse, aber sehr rni» nirke Scadt, nebst einem Paß, imHer- zogihum Stettin, an der Ucer,,gegen den Meckienburg-Strelitzischen Gmnzen. Es wird daselbst ein Bier, welches Pasi- Neile genannt wird, ge-ran.'k, weiches weit verfahren wird. kos!-:/, Stadt in der Grafchast tzluidesbair in S-dotkiand , davon die Herzoge von Hamilton den Baroneutice! führen. ?asc;umo, ist eine zerstnmmeite Statue za Rom, an einer Ecke des ä-xii Prüm, in dem Qaarrier der Stadt, welches i^ione lle I'nrion; genenuet wird. Man saget insgemein, dad vor diesem eia Schnhsticker, oder Schneider um diese Gegend qswobuet habe, bey dem sich stets viel müßiges Volk eiugefunden, um seine höhnische Worte, damit er die Leute durch» znhscheiu gewußt, anznhLren. Nach Seifen Tode aber habe man unter seinem Haus, als man solches neu bauen wollen, eine verstümmelte Statue in der Erde gefunden, welche nicht weit davon ausge- lrellet, und ihr der Name Pasquino bep- geleget worden. Weil inan nun öfters des Nachts allerhand spitzfmdige Gedichte mit listiger Arc daran qeklebec, so sind nachgchsnds alle dergleichen Schriften pasquinadeu und Pasquille geuennek worden, in denen man entweder gewisse Leute oder gewisse Laster mir ailzugrossec Schärfe vurchgehechelc. Past, ist ein enger Weg, oder Brücke, welche man nochwendig paßiren >nutz, wenn man ans einem Lande in ein anderes z« reisen verlanget. P«Z und Rep.,ß, heißt, daß einer in eine« Lee«. Lande tzoF Paß passau passau passenheim . Lande oder an einem Ort ungehindert und sicher ob und zureisen darf. Paß, stehe kafl^xorr. kLsjntzl«:, leidlich, das noch hingehet, noch zu ertragen ist, n. da man noch wohl reisen und sortkommen kan. kastle, heisset ein Weg oder Ort, wo man hindurch gehet, um in einen andern Orr zu kommen, und ist in Holland das Pas- sagegeld sehr bekannt. Stadt nebst einer Citodelle u»e einem Hafen in Gui- puscoa, in der Spanisch. Provinz Biscaya, zwischen Fuentarabm und St. Sedastian, allwo viele Schiffe gebauet^wcrdcn. kLlstr^er;, Sckexclmgen, passamevs, sind dieieniqen, welche ans einem Schisse sah» ren, nicht aber zur Lguipage geboren, sondern den verglichene» Lohn vor die Reise bezahlen. Zu Land wird das Wort ksifszer auch vor andere Reisende genommen. rslszZsum, war ein Name, den man vor etlichen hundert Jahren den Kreukzügcn oder Kreutziahrten nach dem gelobten Lande wider die Saracenen gegeben. PsMo, Dorgcbürge in Südamerika, strecket sich von der Landschaft Quito in Peru ge. gen Westen in das lVl»r «lei 2 ur. passarge, Fluß in Preuffen, der zwar grösser ist, als die Hunta», aber nicht schif- reich, und gehet bcy Braunsberg in den Frischen Haff. kallbro, Lspo kslssro, ?!'omon- , berühmtes Vorgebürge an der äuffcrsten Spitze des Königreichs Sicilien gegen Südosten, im Vrll äi dloro. Zwischen diesem Oxo und dem Flecken Avula, aus der Höhe, 14. Meilen von Syracusa, wurde den > >.Aua. 17-0. in einem Sec- «reffen die Spanische Flotte von der Eng- lischen unter dem Admiral Bings totali- ter geschlagen und ruiniret. passavowirr, siehe pajarowitz. Psilarvsn, kleines Königreich, yafen und Stadt an der Küste der Insel Java in Ostindien. ksilmo, wird insgemein von dein nächst verflossenen Monaie oder Jahre gebrauchet, paisat-wcm, stehe kschroi. Passat-Wind, also wird derjenige allgemeine Wind genenncr, welcher auf dem Meer an vielen Orten zugleich, und bas ganze Jahr hindurch wehet. Pass'.»,, Bißlhum in deimBaynschen Kreis, zwischen Niederbayern, Oesterreich und Böhmen , dessen Bischof sonst ein Suffm- xansu- des Erzbischofs von Salzburg war Da aber schon vor vielen Jahren, wegen Wiederauirichtung des alten Bayrischen Erzstift«» Lorch, (als woraus das Süss Pasta« entstanden,) zwilchen Salzburg und Passau Streitigkeiten obgewaltet; so sind solche endlich vom Pabst Benedict XIH. A. «728. dahin entschieden worden, baß dar Bißthum Passau voiH^I bißchum Salzburg epimirck, nnd in Spj- riwolchur den. Apostolischen StUl umistt- k-lbar seyn sollte. Cs besitzet dre,es Bißchum auch in Oesietreich und Barer., vsrrresiiche Güter. Der Bstchol ist en, unni>,relv«cr Retchsstanb Der ichilebende ist Leopold Ernst Joseph, Grüs von Firmian , Fürst-Blschos von Secrau, geb. den ar.Scpc. »7»». orw^it set'gleSs""' ^-H-uPtüad-he.s. Passau, welches die Bi,chöfl. Residenz. Sie liegt an der Donau, wo der Inn- und ^itzsrrom nch mit der>eiben vereinigen, wird in drey Städte geiheilet, nem» lich Passau, die Innstadt, die Jltzstadk. Auf dem St. Georgenderqe Key der Jltz- stadt lieget das sehenswürdiqe mid teste Bergschloß, das Oberhaus genannt. Die Domkirche zu -rst. Stephan ist ein herrliches Gebäude, und dem Bitchöfl. Residenz,chioß fehlet es weder an Pracht noch Bequemlichkeit. Auch ist die Stadt sehr wohl gebauet, und die umliegende. Gegend giebt alles, was zum Lebensunterhalt iivthiq, im llebcrfiuß. kmlavs, Stadt in der Provinz Maina in Mvrea , am Oolft, -li LulocNlna , ward >63;. von den Denetianern geschleiffer. palLvanc , Stadt und Schloß in der Grafschaft Mümpelgard. passau,sehe Oertway, wird der Vergleich genennet, welcher A. >;;?. wegen Los- laffung des gefangenen Landgraf?» von Hessen, Philipp des Groß»,ülhigen, zwischen dem Kaiser Carl V. und den prote- stirenden Reichsständen zu Passau ausge- richtet, und darinne das >reye Reliqions« epereiliuui vor dieProielianeen in Deutschland zuerst aus festen Fuß qesetzet , und in dem daraus folgenden Rcligionssrieden r;;;. besta'triqec wurde, patzdors, potzoorf, Schloß, Flecken und Herrschaft im Hjsterreich , M. v»n Laybach, zur Grasscha,c Mitkerburg gehörig. Ls wachset in dieser Gegend guter Wein und Baumöl, passen, sind eine Art kleiner Stück von Metall oder Eisen, haben einen eisernen Schwanz, an welchem man dieselben herum drehen ka»; wenn sie geladen werden, ziehet man die Kammer, so los ist, hinten heraus , setzet die Ladung darein, bringet sie wieder an vorigen Ort, und schüttet an statt der eisernen Kugel eine Hand voll Mlssquecenkugeili durch das Mundstück daraus. Sie werden meist aus den Schiffen zur Desension gebrauchet, und ihre Stellen sind auf dem Halden Verdeck, oben aufder Lehne des Borbs. Passenheim, kl. Stadt in der Provinz YD» ckerland, im Brandend. Preuffen. Passenheim, Schloß, Flecken und fteye Herrschaft i.n Erzstlfte Trier, anderthalb« Meile Passemma pastrovichi Para paeara 829 Meile vsnCoblenz, davon ÜüsdieRelchs- steyhcrren W.-ldpo::„ von Passenheim nennen, denen cd auch gehret. kUi-nunü, kl. Insel auf dein i^z«, 6 - Lob i-nL, an den Küsten des Herzogchums Lastre, iw Pstrimonis Petri, daraus weiter nichts als eine Kirche zu finden. ?ri!er»wle, ist ein Wert, dessen man sich gebrauchet, um hierdurch ein Commanes anzndeuten, welches vorne an einer Armee gegeben wird, und welches von einem Mund zu dem andern sorkgehet, bi» es dem allerletzten bekannt wird, kstiipafwm, heißt ein Haupt- und Capitai- schlnflcl, damit man alle Zimmer eines Hauses aufschliesien kan. . . . kan-poec, p.rß, Eeleit beicf, ist ein offenes Schreiben einer Civil- oder Mili- tairobrigkeit, vermöge dessen einer reisenden Person Freyheic und Sicherheit gegeben wird, überall, so weit sich die Gerichtsbarkeit solcher Obrigkeit erstrecket, hin und wieder zu reisen. Dergleichen Passeports werden auch den Schisteucen gegeben. ^ kalsei par heisset unter derFran- zösifthen MM, wenn ein Soldat nach dem Unheil des Kriegsrechts wegen jenie» Verbrechens codc geschossen wird. Siehe Arguebustren. kallevolimtt, Blinde, sind Personen, welche dieOfficlers, deren Compagnien nicht complec find, unter die Soldaten milchen, und sie durch die Musterung paßircn lassen, ungeachtet ste nicht geworben find. Paffep!-, Schoß und Herrschaft in Tyrol, unweit Meran, wodcy der kleine Fluß Passer «der Passeyr fliestet. Paßion, Heißtein Leiden, iiigleichen eine eifrige und ungezahmte Begierde nach etwas. Daher paßiomret, zu etwas sehr geneigt oder parcheyisch seyn- p.-.fiw-Bchulden, sind die>enigen, welche ich einem andern schuldig bin. Lcttv- Echulden aber diejenigen, so man mir schuldig ist. pastey, siehe Lassion. kassoriil- ?alkors!Io, ist ein klein Gedichte bey Schauspielen, wsrinnen Schäfer, Ia- ger, Fischer, Saiyrcn, Nymphen/und sonst allerley Gattungen von Landleucen vorgestellet werden, und wo man nichts höret, als lauter Klagen liebhadender Personen , Streitigkeiten, wer am besten fingen könne, Nachstellungen der Satn« ren, Lntiuhrung der Nymphen, und andere dergleichen eicele Begebenheiten. k>Mn->, Flecken nebst dein Titel eines Her- zoathumS ln Neucasrllien, j„ Spanien, nicht weit vom Fluß Tajo. ^ " k-Mvicbi par-astine», ist ein zwischen Regusa in Dalmatien an dem Adnatischen Meer und aus hohenBeraen vohnendes Volk, welches nach seinem Gefallen den Türken unterthan ist. Es liegt darinne ein Orc Pastr«vichio genannt. ?»is, Königreich und Stadt an den Küsten von Zanguebar, in Afrika, pmock-' v-cl-Mr, ist ein kleines Kriegsschiss, welches den andern als eine Eonvoy zugegeben wird. Es liegt sonsten gewöhnlich im Eingänge des Hafens, um die einlauffcnde Schisse zu beobachten, und zu recognosciren. korscin», Stadt in Arragonien in Spanien, nahe bey Tarraeona, allwo der bekannte Michael Molinos, Stifter der Quietisten, 1640. den 2,. Decemder ae-» dohren worden. Don dessen Leben siebe Gel. l-ex. knmck, Saros-Potack, kleine Stadt ik» Oberuiigarn, am Flusse Bodrog in der Gespanschaft Zemplin, sonsten dem Fürsten Ragoczi, anjetzo aber dem Hause Oesterreich gehörig,hat ein schöncsSchloß, davon der Festungsbau demoliret ist, r. M. von Tockay, Die Siesormirten haben im letzten Ungarische» Krieg ihre fteye Religionsübliiig, und das ehemals berühmte Gymnasium aufs neue vom Aagoczi erhalten. korocon, eine Sfibermünze in Flandern, welche ;s. Sols oder fast so viel, als ein Relchschaler gilt. Weil sie nicht ganz rund, sondern eckigt sind, heisset man sie in Frankreich scu comu, und haben sie daselbst gegolten bis auf >679. da sie ab- aesetzet worden, und in der Konigljcheir Münze gegen ander courantes Geld aus- gcwechselt werden müssen. ksraLonr, eine wilde Nation in der Deri» IVisKLlMicL, in Südamerika, welche vor Riesen gehalten werden, und keine Stadt haben. Der Englische Chef d'Eseadre Bi« ron, welcher A. 1765. eine Reise nach diesen Gegenden gemacht hatte, bestättigte bas von den Franzosen in Zweifel gezogene Daseyn dieser Riesen. Er that A. ,7««. abermals eine Reise dahin, um das Land und die Einwohner genauer zu> untersuchen. Man ist aber bis jetzo vom der Riesengrösse dieser Leute noch nicht überzeuget. kstans, Provinz im Königreiche Bengali in Ostindien, in Asien. r«r»n», Stadt am Golfs von Siam, in der Halbinsel von Indien, jenseit des Ganges, bey dem Königreiche Malacca, in Asten. Sie ist die Hauptstadt des Königreichs Parana, welches Mahometanisch, und dem König vsn Siam tribucbar ist. patans, ein freyes Volk im Reiche deS aroffen Mozols in Asien, welches auf dem Gebürge um den Fluß Gaiiges wohnet, und vormals grosse Macht hatte, so ihnen «her vsn dem Mogvl beschnitten worden» Sie sind Mabometaner, und de» Indianern sehr gehäßig- r-ksis, siehe km»». Etez 8io Paray Patriarch Patriarch k.iiuv. kl.Sradtin der Landschaft Blaisois, i„ Franireich, 5. M- von Orleans, kurä, keist in der Wappenkunst eine Figur, welche über das ganze Wappen gehet, z E. ein Kreuz. patent, einössenkliches, und zuweilen von der Obrigkeit angeschlagenes Anvichrei- ben. Pucci, ist ein Ehrenwort, so den Priestern und Mönchen in der Catholischen Kirche gegeben wird, und so man von vielen kn- r, it>u5 redet oder schreibet, so pfleget man kk. das ist kNies zu setzen. ritwiL,I?NM, Stadt iii Netvlieii, in Asten, au den Küsten des Mittelländis. Meeres, ksr-mo, Flecken, nebst dem Titel eines Fürstenthums, im Val äi Oemonn, in Sicilie». l'ruci noiker, stehe Rosenkranz, kailmio.-, heuc zu Tage palmoch, kleine Insel im Ärchipciego, gegen der Küste von Natolien, wohni der H. Johsiiiies vom Kaiser Domitian» ins Esilium gesandt worden. kanLiLpiilla, ? 3 tc!iiarsp:il!c, ein Landstrich im KvnigreichJafnapacnaiii, auf der Insel Ccpivu, in Ostindien, har 4. Kirchen nud arme Einwohner, kmien«, Is t 01t clc ?LÜ2ncL, ein Fort im . Holländischen Flandern, Seeland gegen über. kmne, kleines Königreich im Reich des grosse» Moguls,' in Asten, nebst eurer Slüdt gleiches Namens. kLtr'E, stehe vLitlLNL. knirns, ?Ni!üso, Stadt im Herzog- tbum Elarcnza, in Morea, nicht weil vom Oollo cki kuranso^ darinne viel Inden wohnen,welchestarkeHandiung treiben. Sie ist groß und wohl befestiget, hat einen Griechischen Erzbischof, und ist 1687. von den Venetianern, > 7 >z- aber von den Türken wieder erobert worden. Der (kolk» cli?rrr»ilv wird von dem Oolko cli I.apsnw durch die Meerenge der Dardanellen abgesondert, und liegt zwischen den Küste» von Morea und Livadia, wie auch zwischen der Insel Eesalonia und Zante. kmris, Fluß im Königreich Neapolis, in 'I'erra cli I.svoro, der bey der Stadl Acer- ra vorbey fliestet. Patriarch, ist die nächste geistl. Dignität nach den Cardinälcn in derRöm.Catho- lischen Kirche, und waren Anfangs die kumot-L,Metropolitanen und Patriarchen . von einerley Würde, nach diesem aber Haien sich diese im V. und Vk. Seculo deS Vorzugs über die andern angemassec, also, daß ein Patriarch in seinerDiöces die Metropolitanen ordiniren, Eoncilien versammle», und die Jurisdiction über sei- nePriesterschaft eperciren konnte. Sie hatten die Freiheit, Ampeln vor sich her tragen zu lassen, welches sonst ein Kaisers. Iniiznll war, und ihr Titel hießH^ Lmus. Dieser Patriarchen wa.ui z. „em- lich zu Consta,itinopei, zu Ainiochj», Rom, zu Äiexaudria und zu Jerusalem, endlich aber ist der zu Rom vor das allgemeine Oberhaupt der Kirche erkannt worden. Heuriges Tages werden insonderheit die Oberhäupter der Chris«. Kirche in Orient, weiche es nicht mit der Cakholnchen Kirche halte», also genannt. Z. E. der Patriarch der Armenier, der Abrßiuer, der Jakobireu, u. k. m. Zn Ende des i7>s. Jahres hat derPabst, auf Ansuchen des Königs in Porcugali, die König!. Hostapelle in Listabon zu einem Patriarchat erhoben- und der Erzbischof ist daselbst zugleich zum Patriarchen be. stattigec worden. Patriarch,zu Aq»ileja oder stilar,gehörte unter die RcpublikVenedigmnd erstreckte sich seine geisti.EewaltüderJuricn, und die Blßthümer zu Padua, Trevigo, Ce- ncda, Vicenza, Verona, Fcltri u.Beliuns, wie auch über Friaul liud etliche Lrblan« der des Hauses Oesterreich: Seine Residenz war zu Udine. Aileine durch Päbstl. Vermittlung ist nun das Patriarchat aufgehoben, u. inzwevErzbißchümer verwandelt, deren eines zu Oesterreich geschlagen worden, das andere aber zu dem Venetia- nischeu Staat gehöret. Patriarch zu Moskau, war ehemals da! Hauptder Ruff.Kirche, stunde uuc.r dem Patriarchen zu Constantmopcl, als allgemeinem Oberhaupte der Griechischen Kirche,und war dieCoufirmacion desselben bey dem Patriarchen zu Constantinopcl dis zu Anfänge des vorigen Secuii gevlieben, da der Großfürst Michael Keodorowitz, dessen Vater Filaret Nikititz der letzte gewesen, so von Constanrinopel aus.beftäl- tiger worden, solche Counruiacion am ersten zu Erlpahrunq der Unkosten unterlassen hat. Er repräsencirte nicht allein die erste und vornehmste Person nach dem Czaar im Reich, sondern hacke auch in Reiiaions- sacken eine absolute Macht, zu erkennen und zu urcheilen, etwas einzusühren oder abzuschaffeu, weiches hernach der Czaar muste exequiren lassen. Es waren auch seine Einkünfte sehr austrngiich,, daß er einen Staat seiner Dignität gemäß führen, und auch seinen Freunden Gutes rhu» konnte. Anfangs haben diese Patriarchen zu Äiow, hernach zu Wolodimer, und endlich in der Stadt Moscau rendiret. dlachdem sich aber dieselben ailzuqwsser Macht anqemasset, und nebst der Cierney viel Unruh im Reich angerichret, so hat Peter I. nach Absterben des letzten, unruhi- gen Patriarchen Nicons, keinen andern wieder eingesetzet, sondern den Erzbischof zn Rezan, Stephanum Iewocosskl, einen Polnischen Edelmann, und gewesene» Professor LerThcologie undPhiiosopine auf panr.irch Patrone Patrone pavia 8n der Universi'äc Äiow,. als Eparchcn des Patriarchalstnhles, die>es re», dessen Namen und Autorität aber ker- nesweges „ch anzumaffen, bestestet, auch das Patriarchat nachgehends gar ausge. sarHarch zuvenedig, MUß aus einem M- »etianischeu (üeschiechce seyn, und wird derselbe vom RachzuVenedig ,erwah!k,voi, Pabst aber bestättigec. Er ist Priuias m Dalmatien, und über einige andere Land- schäften der Republik. . . kAmrcNLles al,o werden die fünf Hauptkirchen zu Rom cenennct ziemlich die St- Johannis Lai eranenlss, «st. Petri undSt.Panii vor derScadc,st.Laurentil, St. Stephan, und Sr. NsiioMoMore. kWicii,rvbrden zu Venedig und andererer» ten diejeniaen genennec, welche euren gewissen Adeistand beftlren, und von den tociiciis oder edle» Beysitzern des hohen - Rarhs Herkommen. In Deutschland rst dieser Name auch in de» vornehmsten Reichsstädten gebräuchlich,, und nennct man sie Grscklcchrer, sie pralcndiren auch den andern vonÄdel gleich gehalten zu werden, weil die meisten derselben ihmftalten Adel genugsam erweisen können, auchjcl- ' bigen vom Kaiser erhalten haben. . kmrimLnium, düs väterliche Erbtheil, inglei- chen das Vermögen, so einer hat. krmmonium ?acri, Pabstliche Provinz in Italien, weiche gegen Westen an das Herzogthum Castro, gegen Ästen an die Oam- L V.0UIU, und an Sabina, gegen Norden an das Herzogthum Spoielo, und tie Landschrst Oroiecano, gegen Süden aberan das Toscanische Meer gränzec. karrington, Scadt in Engelland, in der Provinz Jork. Patriot, ein rechtschaffener Landesfreund, ein Mann, der es mit Land undLeuken treu und redlich meinet, und sich die allgemei- ne Wohlfahrt zu Herzen gehen lasset, ramtiircn, helft dem Vater nachschlagen, und »acharten. kmwcmium, der Schuh, Hülse und Ben- stand eines Ädvocaten m einer Rechtssache oder eines vornehmen Mannes in allerhand si tllen. k-rion, also nennet man in besonderm Verstände die Heftigen in der.Ealhoi. Kirche, unter deren schütz sich ein Land, Stadt oder Per on begeben hat, und selbige vor allen andern anruffer. ksttun, also wird in der Levante der Steuermann gcnenner, welcher dasSchlss realerer, unter dem die Matrosen stehen, und vor die seegel undEguipageSorqetra'at k-rwn, siche Oopo äe l'Eo. ^ k-iwnÄU5su?, ist ein Recht, vermöge dessen derjenige, ,o es besitzet, dein Bischof oder »ndevmrsten eine Person zum Predigt, «mt orale,iliren darf. Siche collmoi varoone, heisset ein mit Bley und Pulve versehenes Papier, also, daß man das Gewehr unverzüglich damit laden kau. Dir parromasche ist ein ledernes Futteral, worein die Patronen gesteckec, und vor der Nässe Verwahrer werden. Sonst heiss Patrone auch ein Muster, »ach welchem etwas verfertiget wirs, kucione, stehe 6»i«re korrons. kmiouill-, ist eine Nachtwache, welche insgemein aus einem Sergeanten, liebst bis 6. Gemeine» bestehet. Sie marschirt aus dem Lor?s äo Osrfte, und beobachtet, was in denenGassen vorgehet, um alle Unruhe z» verhindern. Ausser der Scadt ge- schiehek sie durch die Reucerey, wenn ein Feind vorhanden. patschkau, eine seine Stadt an dem jenseitigen Ufer der Nciß, vormahls unter das Fürstenthllm Münsterberg,jetzo demBreß- iaulschen Bißthum gehörig, rmmcon, siche?SlLcon. kmte, die Hauptstadt eines Königreichs gleiches NamenS, liegt in der Bay Formosa , au der mitternächtlichen Küste von Zanguebar, die Portugiesen haben sich derselben An. -697. bemächtiget, aber nach der Zeit wieder verlohren, bis sie selbige 1728. wieder erobert haben. Pattensen» Stadt im Fürstenthum Calenberg, dein Churfürstm von Hannover zuständig , zwischen dem Deister und der Leine. Ei» anderer L)tt dieses Namens liegt im Herzogtkmn Lüneburg, welcher ebenfalls nach Hannover gehöret. I>ani, Stadtim VolcU H-mons, l,r Sicilien, am kleinen Lolkoäil'irru. Ihr Bischof gehöret unter das Erzbißlhnm zu Meßmä. kau, Hauptstadt IN Bear», in Frankreich, am FtUß Oovo Le b'nu. Sie ist groß und wohl gebauet, und har ein Parlament. I>LvsolLir, Scadt nebst einem Castell auf der JnselSt.Thomä in Afrika, ksvolöiro, r Landschaft im Herzogthum Moyland, deren Erdreich so fruchtbar ist, daß man sir den Garten von Moyland nennet. An. , 748. wurde sie durch den Aachner Frieden völlig an Sardinien überlassen, ksvi-i, ssre-Enr, Hauptstadt nebst einem Schloß in der Mayländischen Landschaft Pavesano, am Fluß Tesino, allwo sie eine schöne steinerne Brücke hat. Sie iss groß, ihre Befestiqungswerke aber sin» in einem schlechten Zustand, und hat eine Universität, welche izsi. qestiftet worden, nebst einem unter den Pabst unmittelbar gehörigen Bißthum. Auf denr Schlosse haben vor diesem die Mayländi« sche Herzoge residirel» und jetzund befindet sich auf selbigem eine schöne Biblio- theck. Ausserhalb der Stadt liegt die sogenannte Lsrrotü, oder das Earchauserklo- ster,welches nebst der darinnen befindlich:» Kirche sehr kostbar erbauet iss. Die Einkunft 812 Pavillon pauluzzi paumburg pechl'a fünfte von selbiger belauffen sich aufroooo. Ducacen, »!,d die Convenruaien pflegen alle Passagiers,so dahin kommen, znm wenigsten eineNacht frepz» bewirthen. Zn der Gegend dieses Klosters istFranciscus l. König von Frankreich, in der mir Kaiser Earl V. allda gehaltenen Schlacht gefangen worden SieergabsichSl- i 7 71«. den is. Nov. ist das schöne Capucincrkloster, riebst der darinnen angelegten herrlichen Didliorheck gänzlich abgebrannt. Den 22. Sepc. An. «74;. eroberten die Egalster dieseSk«dt,musten sie aber den 4.Apr. An. ' 74"'. nebst der basigen Gegend wiederum verlassen, kavillon, siehe Flagge, ksulstts, Ir, war eine Aussage aufdie Bedienungen einer jeden Magistralsperson, welche den kosten Theil von den Ankünften ihrer Bedienung bezahle» muste; wenn einer, welcher in der Magistratur war, starb, ohne die kaui-tw bezahlet zu haben , so verfiel sein Amt an die k-rst-r rsluLller, als ausserordentliche Einkünfte des Königs, und die Erben verloren ihr Derkaufungsrecht. Diese Auflage hat ihren Anfang im Jahre 1604. genommen , und wird nach dem Name» ihres Erfinders, Carl Paulet, Violr st- knu- I-ics genennet. A. 1767. wurde sie durch eine neuere Königs an das Parlament erlassene Declaration aufgehoben, und diese Belästigung hiedurch vermindert, paulincrorden,sonst auch Minimi genannt, haben ihren Anfang um das Jahr -450. von Francisco, gebürtig aus Paula, einer Stadt in Calabria, genommen, daher sie «uch den Namen haben. Es giebt auch Eremiten oder Einsiedler von St. Paulo, welcher geistl. Orden Paulum Eremi- tam zum Patron hat, und A. 1215. von Euftbio von Gran in Ungarn eingeführl, «uch von dem Pabst Clemens V. die Re- «el St. Augustini Anno >zc>». erhalten. Ilms Jahr i; 6 r. wurde dieser Orden von Paulo, Bischoffen zu Vespri», resormiret, und hat derselbe viel Klöster in Ungarn, so aber von denen Türken zerstöhret wor- den. Es ist auch eine andere Congrega- rion der Einsiedler von St. Paul in Spanien und Italien An- >zzz. «ufgerichtet worden. ^ panlinzell, ein ehemaliges berühmtes Kloster, nnnmehro Amt in Thüringen, zwischen Königsee und Ilm in einem Walde gelegen, dem Fürsten von Schwarzburgrudelstadt gehörig. kaulon, Fluß in Piemont, welcher bey Nizza ins Ligustische Meer fällt. k-li-Iurri, ein vornehmes Geschlecht zu Rom, welch, s sonderlich vom Pabst ClemenS dem X. als dem letzter» der berühmten Römischen Familie Ältieri, im vorigen Seculo empor gehoben und reich gemacht worden, indem er dasselbe adoptiret, ihm die vor. nehmsten Aemter des Pabstl. Höfts, «uck den Namen, Titel und Güter des Hamei Altieri zugewendet, paumburg, siehe pamburn. pavolo«, kleine Stadt am Fluß Rostoivi- ca, in Niedervolhynien in Polen, kavonar-, kleine Inseln auf dem Canal von Constaminopel, am Eingänge des schwarzen Meeres, paurevic;, ein Schlesischer Flecken imFür- stenthnm. Jägerndorf, zwischen Rakibor und Lübschütz, den geistlichen Jungfern zu Ratibor gehörig. Pausa, kleine Stadt im Vogtland, unter das Amt Plauen gehörig. Sie liegt an- derthalbe M. von Plauen, und gehört unter Chursächsische Hoheit. Pausen, sind weite und lange Fahrzeuge, deren sich die Fremden zu Archangel gebrauchen, um die Maaren an Bord zu bringen. Pautzke,Putzin,Pucko,St«btgmmitelnem festen Schlosse in Pomerelien imPolnis. Preuffen. Es ist mit Morästen umgeben, und jetzo wieder eine Königl-Oekonomie. A». 1S26. wurde dieser Orr von denen Schweden, und das Jahr darauf von denen Polen eingenommen, paritzkeuivick, also wird der Meerbusen genannt, den die Ostsee zwischen Danzig und Paukte macht. pekerllNtt, Hauptstadt eines unter denjenigen Aemkern,welche dieBerner in demkalr ckaVauck besitzen, siehe ksim. ksx.pack«, eineStadt nebst einer festen und von den Rebellen angelegten Schanze in Ungarn an der Donau, 12. M. von Ofen, aus welcher sie dasLand inContribucion setzen konnten. Sie ward vom Kais. Gene- ralGlöckelsberg 170z, mitSturm eroberd ksxio, siehe ksror. e»7., kleine Stadt in der Provinz Chartas, in Südamerika, nebst einem Bißthum, unter den Erzbischof zu Lima gehörig. pa;o;im, kleine Scadt in Oberungarn, unweit Temeswar. . ^ keKKA-n, kleine Sradt in der Lleffandlscheir Provinz Letten, an einem kleinen See, > 5 - M. von Riga, Nordöstlich gcleg> - keb>l 25 , i^h/r/ciunr, kleine Stadt in Twedale, in Südschottland, am Fluß Twede, welche Sitz und Stimme im Parlament hat. Sie hat ;. Thvre, z. Kirchen, z. Gassen, und z. Brücken, uad liegt 6. Meilen von Edenburg gegen Süden. kscajoz, sind abgöttische Priesterin Guinea, in Südamarika. kecetti, i'eceftinr, Stadt in Piemont, Nebst dem Titel einer Grafschaft. . k-ckss, ist eine kupferne Scheidemünze «r Indien. k-clils. kleine Stadt in Servien, in Ungarn, an de» Gränzcn von Albanien, am Flu» Dri», pechlarn Peer _ Pegasus peilenstein 8iZ Drin, iz. Ungarische M- von Noviba- vechla?n, S§oß un'd uralkeö Städtlein in "unterösterreich, im Viertel Oberwiene^ waib, zwilchen Jps und Melck, amFiüß- Mn s-iebach' weiches nicht «eil davon .n die Donau fällt. kecllin, siehe kekm^. ^ ^ kk»>ätus crimen, ist ein Verbrechen, wenn man von de» zur Repubiick gehörigen <.m- künt'cen oder Geldern etwas entwendet, kecauencoui, kleine Stadt NN Hennegan, in den Französischen Niederlanden, keculium, heisset das Vermozeii, welches ein Kind oder Gesinde vor sich leibst, von dem väterlichen oder Herrschaft,. Gute ganz »SSSÄN Studien, aber grobe Sitten hat. Deiters deutet cs einen völligen gelehrten Narren an, der sich zu klug dunkel. Daher ist Pedanierey ein Laster, W Möge- mein den Schulleute» oder den Phliolo- xhis auf Universitäten , wiewohl man viele davon auszunehmen hat, beygelegt wird, wenn sie sich nicht nach der galante» Welt halte» können oder wollen, oder sonst eingebildeter Weisegelehrc sind; andere darneben verachten, und im vorigen mehr von Calmäuserey, als von Umgang mit geschickten Leuten, oder höflichen Sitten, Profession machen, und dann und wann aus Eigensinn sich nach altvaterischer Art kleiden, und die Land-übliche Tracht verachten, peddenbach, eineAbtey im Trierischen bey Povvart gelegen. Pedellen, sind Bediente bey den Universitäten, bey der Kammer und andern hohen Gerichten, welche die ausgeftrcigten Bescheide bestellen, die Partheyen citi- ren, auch allenfalls in Verwahrung und Verhaft bringen, nächst dem aber dein Proreccor nachtritten und aufwarcen müssen. keckes, Fluß auf der Insel Cnpern, welcher in dem Berge Olympo entspringet, und sich bey Famagusta ins Meer erqeust. keckir. kleine Sradtauf der westlichen Küste >erInselSumacra,inAsien,unddieHaupt- stadc des klemm Königreichs Pedir, wel- ches dem König vyn Achem gehöret. berühmter Flecken, in ' le - , »cruymrer Nie, Altcastilien, 6. M. von Segovia. rsckwgsn, keckiozsn, Stadt in der —'-^7''- . ^»,^-ui, >!2i«vi III oer Portugiesischen Provinz Beira, am Fluß Zezere, lo.M.vonSoimbra. ° ' p"l,^/«'grosse und inorastlge Gegend zwischen Brabant und Geldern. Die Gegend ""um wirdPeeland genennet,und begreift b>.e ^emr Helmont, Lindhoven, Roda, Mirloo, Asten «„dZedenoren untersich. Peen, siehe pme. ' ^ ki«r, klein» Stadt nebst tem Tttel eioer Grafschaft im Stift Lüttich, in der Grafschaft Looks. kegÄux, war nach den Fabel» der Alten ein geflügelt Pferd, auf welchem Perseus gesessen , als er die Andromedam von dem Mecrwunder befteyer. Es heisset insgemein das Poeecnpferd, weil die Einfälle eines Dichters Flügel haben, das ist, geschwind und flüchtig seyu sollen. Pegau, Stadt, Schloß »nd Amt ander Elster, im Leipziger Kreiß in Meissen, 4. M. von Leip; g. Es war dieser Ort ehemals die Residenz des avpanagirie» und verstorbenen Herzogs Frieer ch fheinrichZ von Sachsenzeitz, weicher ihn aber mit Neustadt an der Oria verwechselt, kegisn, kleine Landschaft in Ainasien, an den TurcomlMiiischen Gränzen, in Asien. Pegnitz, Fluß in Franken, welcher im Bayreuihlschen auf den! Gebür« aebeyScknaöelweid entspringet, dieScadt Nürnberg durchströmet,und sich bey Furch in die Regnitz ergieffet- Pegnitz, am besagten Flusse, ist ein Marz» gräflichbayreulhisches Städtgen. ksz«, kleine Stadt im Königreich Valencia- kexsu, eine Insel in dem Flusse Cava, zw!» schenPorcuaall und dem Spanischen Estremadura. Anno >7'S. den ip. Jan. ge» schahe daselbst die Auswechselung der 2. Prinzeßjnnen von Asturien und Brasilien. k-zu, Königreich in dem nördlichen Theik der Halbinsel von Indien, jenseit de- Ganges in Aste», welches gegen Norde,» an Brama, gegen Osten an Tunguin, gegen Süden an Siam, und gegen Westen an Martaban und Arracan gränzee. Es ist sehr reich an Rubinen. Ansitz» besitzet es der König von Ava, und sind die EinwohnerGötzendiener. DieHauptstadt »nd Köniql. Residenz Pegu liegt am Fluß gleiches Namens, «nd ist ei» weitlaufti» ger Ort. ke» u, Ln^pumo, grosser Fluß IN Indien, jensiitdes Ganges in Asien, welcher in deinSeeEhymav entspringet, auch, sich in de» Meerbusen vonBengaia ergeust. kezu, der Meerbusen vonkezu, siehe m»r- kLb-m. peibns, suche Pepbu». k-ües, sind des Großsultans Pagen odep Ldelknabeii, welche Mützen von geschlagenem Golde trage». Ihrer sind' in allem nur 60. und gehen sie bey Ceremo» nien allernächst nach dem Großsultan, und nehmen die Suvplicarionen an. peila, kleiner Fluß in Schlesien, so im Für- ftemhum Schweidnitz bey Oberpeila entspringet,dieSradtReichenbach vorbey flies» set, und sich beym Dorfe Wilckau mit der Weistritzversiniger. peilenstein, Schloß in Ungarn, dem Grasen Palst gehörig. per- 814 Peina Peking peina, kleüieStadt und Amt an der Krise, nebst einem Bergschloß, s.M. von Brau,-schweig, in Vas Stift Hrldecherm gei-orig. Siechat vor diesem eigene Grafen gehabt, und ist ein ziemlich fester Paß, indem sie im Moraste lieget. Als A. >7,die Lutherischen Un- terlhancn von dem Cacholischen Stifte auf vielerlei) Art qekranket wurden, so besetzten die Churhannöverischen Truppen dielen -Ort, und räumeten ihn wieder nach beygeleqren Streitigkeiten, haben ihn aber nach diesem wieder besetzet, und i72ch die Festungswerke rastret.' Peine, kl. Stadt in Curland, deren sich die Russen l?ro. im März mit List bemächtigten, und die Polen heraus trieben. Peinliche Sachen sind, die an Haut und Haare gehen, und zum wenigsten den Scaupbesen verdienen. In solchen muß der Delinquent selbst erscheinen, und der Richter daS Unheil von einem Cvllegio der Rechtsgelehrten einholen. Peinliche Frage, siehe Tortur. Peißkrerscham, ein Städtlcin im Fürsten- chum Oppeln, in Schlesien, denen Grafen von Colonna gehörig. Pei», Herrschaft, Amt und Festung im der Nicderlausitz, an einem Canal der Spree, i.M- vouEotbus, dem Könige in Preisen gehörig. Sie liegt auf einem morastigen Boden, bestehet aus derLber-und Unterfestunq, und ist >75«. von den K. K. Truppen erobert worden. Nahe daher» ist ein ergiebiges Eisenwerk, und in dieser Gegend wohnen noch viele Wendische Leute, welche ihre Sprache, Kleidung und Sitten bis dar» behalten. kelrin^, kdceli, Xumicm, tiennm, Provinz in China, weiche gegen Norde» durch die weltberühmte Chinesische Mauer von der grossen Tarrarcy abgesondert wird; sonsten aber zwischen den Provinzen Laust, Honan und Lautung lieget. Sie begreift i - 6. grosse und kleinere Städte. kekiux, l?egumg-, keclichinss, Kaiserl. Residenz und Hänptstadt in China in der Provinz Peking. Sie hieß vor diesem Luntien, und ist eine der größten Stadce in der Welt, indem ihr Umfang, nachdem fast unglaublichen Bericht der neuern Rei- sebeschrcibungen, auf 24. beuklche Meilen , die Vorstädte mitgerechnet, und die Anzahl der Garnison auf 21000. Mann, die übrigen Einwohner ober über 6. Millionen Menschen angegeben werden. Zn dieser Stadt, weiche ins Gevierte ge. bauet, wohnen die vornehmsten Reichs- bedienten, Kaufieute, Bürger und Soldaten, und wird sie in die Vorstadt, in die röche und schwarze Stadt adgerheiler, davon immer eine in die andere einge- ^ schloffen, jede aber mit einer bcsondern Mauer umgeben ist. Die äufferste Mauer, > pelach pelisa welche die Vorstadt umgiebt, ist «Hl >2. Klaftern hoch, und so breit, Laß 1«. Alaun neben einander reiten können, har zwölf Pforten, auf jeder Seite drei». Zn der rochen Stadt wohnen des Kaisers Anverwandte und Ministers, Concubiiiei, und Verschnittene. Die schwarze Stadt aber begreift das Kaiserl. kostbare Rest« dcnzschioß, so Hpcien heißt, nebst einen« schonen Garten, wiewohl der jelriae Kaiser meistentheils wegen der grosse«, Menge des Volks, cheüs wegen des üblen Geruchs, ausserhalb Peking zu Tz-mzschyemir und Schocbor zu residlren pfleget. An. 173 °. im September wurden die meisten Hauser, Pallästs und Kirchen dieser Stadt durch ein starkes Erdbeben über» Haussen gewürfen, dergleichen auch 17z«. und 1732. geschehen. Im Jahre >731. stiftete We Kasse« bey dem Fricdenseongreß unter den Mi» nsr> nistern beliebet worden. kelei'MÄtza, wnllfarth, ist bey den Catha- ilschcn eine Reise aus Andacht nach Lo» recco, Nom, St. Compostella, Czenstv- chow in Polen und andere Oerter, w» sich wunderrhatige Bilder der Mutter ^ GOkres besinden solle», r-iiü, siehe pelicz. kalkon,, der jetzige Kaiser hier ein Gymnasium, darinue die Chinesische Jugend zu Trier- nung der Lateinischen Sprache angehatte» werden soll. Pelach , kleine Stadt in Liefland, unter Riga gehörig. Pelagianev, kommen her vom Pclagio, welcher 401. gclcbet, und gelehrt, Saß Adams Fall iiur ihm selbst allein geschadet, ingleichen, daß der Menja« auch in geistlichen Dingen eine ftcye Wilikühr bade, wodurch er könne seclig werde». Die Cacholischen legen diesen Name» auch denenjcnigen Leuten bey, deren sich 170s. in der Venetianische» Stadt Brescia etliche iooo. gefunden, und welche in unterschiedenen Stücken von der Päbstlichn Lehre abgewichen. Ihr Oberhaupt h,cf Beccaresti, und die Bücher, so von dm Soldaten protcstirender Religion in «»ährendem Krieg mit hinein gebracht worden, mögen Gelegenheit darzn ge»ebe» haben. Indessen ist tieSache wegen der scharfen Jnquisttivn bis daco noch sehr unterdrücket, und die Lehrsätze dieser Leute sind noch nicht bekannt worden. ?e>m-og,, kleine, aber gefährliche Insel, fast iniccen im 6vft-> ck Vena/.!». pctdezimo, freye Königl. Stadt im Bc< chinerkreiß in Böhmen, kde-mele, unordentlich, unter einander, ein Mischmasch. Im politischen Verstände wird es gebrauchet, wenn grosse Herren oder deren Ministers Zusammenkommen, und keinen Rang umer einander Mr- viren. Dergleichen ist A. 1712. zu Utrecht kV k», ist j» ch «I IL 1» kL i! k ! ! L' pelkona penenumdersch. penetriren pennamajor 8lZ kelllona, siehe kullldns. kc!Is, siehe 2kuamis. keik, eine kleine Insel des Archipe- iagi, nicht weit von der Insel Sero. I>e!I->, war eine kl. Stadl in Juda«, im Halden Stamm Manasse, und hielten ilch die Christen daselbst aus, welche aus Jerusalem flohen, ehe Ticus dasselbe belagerte. I>elllvoimelu8, siehe hllores, kilvknn , klotwn, ist ein kleiner Haufen Fußvolk von 4--. bis zo.Man», welche man zwischen die Escadrons stellet, um die Reuter zu secundiren. Man stellet sie auch in den Hinterhalt, in die Den« leen oder enge Wege, oder anderwärts, ivo man keine Escadrons oder Regimenter anbringen kan. ^ ^ kelott-, ist ein kleines Rund- und Rcnn- pesienberg, KKPPo/str, Probstey in Mähren, über der Stadt Inaim, dessen Probst insulirr, und ein Pralat in Mähren ist, dem ritterlichen Kreutzorden mit dem rothen Stern gehörig. kekuNum, der letzte Arm des Ausflusses von dem Nil, gegen Arabien, an dessen rechtem User vor diesem eine berühmte Stadt gleiches Namens gestanden, welche nach mals Damiala geheissen worden. kcmi>L, Stadt und Provinz im Königreich Congo in Afrika. r-mln, grosse Insel auf der Küste vo» Zanguedar in Afrika. k-ü.bioc!r, Grafschaft in Südwallis in §n- gelland, welche gegen Osten an Cardigan und Caermaroen, sonst aber überall an das Jrrlandifche Meer granzet. Sie ist reich an Gekrache, Wiesenwachs und Steinkohlen. Die Hauptstadt Pembrock liegt am Golf» vo» Milford, har einen guten Hafen, und wird durch ei» Schloß beschützet. kswl-y, Hasen in Engelland in L-ussex, zwii-oen Bourn und Hastina. r-nc-,, «ehe pfknning , Slrulmn. Pensum, kleine Scadt im Preußischen Vorpommern, an, Wasser Rand», an den Granzen der Uckermark. Eie bat guce Fifchereyen, und gehöret Lenen Herren von Osten. ^ k-ncku, sieh: t-Lmbs. k-nck-nis, suche k^ümomh. Pen-, ziemlich grosser Fluß, weicher im Mecklenburgischen Kurnenthum Wenden nicht entspringt, du 3 > Kalchlitticheir Md Cummerowtscheii See gehet, und endlich bey der Penemün- derschanz ,n die Ostsee fällt. penenmnderschanze, eine gute Fortrelle auf der Insel Usedom, im Preußischen Vorpommern, am Ausfluß der Pme Sie ward 17,1. von den Sachsen mit S-curm erobert, darauf von dem ^»Preussenftqnestrirk, .7 Schwede» reeupernel, ,n seidigem Jahr aber von dem König von Pecuffen wieder eingenommen, weichem sie auch im Friedensschluss An. 1722. abgetreten worden. An. >7Z7. wurde sie von den Schwede», und Au. 1758. von den Preussen erobert, weiche den dabei) befindlichen Hasen, zum Nacht heil der Handlung des Schwedischen Vorpommerns versenkten, penen-ioen, durchdringen, eine Seche nach genauer Ueberiegunq wohl begreiflen. Paneux, grosser Fluß in Griechenland, wes- cher sich m den 6olto äi Lülomciü er- geußt. ?-ngrb z siehe Pukor. I>LwcKi:, 1'LnwcK-, befestigte Stadt «ns Schloß nebst einer Schanze, welche den Hasen bedecket, in der Portugiesischen Provinz Estremadura, am Atlantischen Meer, 12. M. von Lissabon, penig, Statt, Schloß und Amt in Meissen, im ErzgebürgischenKrciß,2.M. von Chemnitz und 6. von Leipzig. Sie ist ein Chursächstschcs Lehen, gehöret den Grasen von Schönburg, und A. >?n. ist sie fast ganz abgebrannt, nunmehr» aber gar fein wieder ausgebauet. Panmiulu, ki^rgu'lrsc, Halbinsel, ist ein Land, das meistens, jedoch nicht ganz mit Wasser umflossen ist. ?Lmic2la, Festung auf der Küste von Valencia, sin Spanien, weiche die Franzosen im Span. Succ. Krieg jederzeit oesetzt gehabt, ungeachtet sonst ganz Valencia unter König Carl des 1 U. Bochmäßtgkeic gebracht wurde, peoitenz, siehe Pointen;. s?snnL äi 1'itiiicit,, Stadt im Königreich Leon in Spanien, zwischen aUva äL 'loi- mas und Uvickaät'voäriz'l), allwo ein I0UN- dcrchäliqes Marienbild, zu dem -ährilch grosse Wallfahrten geschehen, kämm ck-Lt-kvoWii, Stadt in einer schönen fruchtbaren Ebene im Spanischen Königreich Leon, dem Herzog von Jufancac» gehörig, i>.M. von der Stadt Leon. kLiuwst?!, Stadt in Altcastilien, an einem hohen Berge, ans dessen Gipfel ein festes Schloß siegt. Sie ist die Hauptstadt einer Burggrafschast, davon die ältesten Söhne des Herzogs von Ossnna de» Titel führen, liegt am Duracon, 9. As. von Valladolid. klwrmliimus, war vor diesem auf den Universitäten eine gewisse Servitut, vermöge deren die ankommenden Studemen ein ganzcs Jahr den altern Purichen auf- warcen, und sich sehr übel und schi npsiich müssen tracciren lassen- Solches Unwesen ist gegen die Jahr,: ,c>üa. und isü;, durch aauz Deutschland mit Obrigkeitlicher Macht abgeschasser worden. ksuMimM-, Scadr in Portugall, in der Provinz Beira, hac ein stark.» Schloß aus einem Berge, und siegt p. Meilen von Guarda. k-mnaranfla. 516 pennaranda pensionarlUS pensylvania penkagonum renn-uancis, Stadt im Spanischen Königreich Leon, und Hauptstadt einer Grafschaft gleiches Namens, 7. Meilen von Salamanea. kennlcke, siche keniclle. kennon äü VclLL, PH, gute Festung III der Barbarei- in Afrika, auf einer kleiueuJnsel,nebst einem guten Hafen,den Spaniern gehörig. kenny, eine Englsiche Silbermünze, welch« 1. Stüber, und jo viel als ^.Sächsische Psennige beträgt. Pemypost, die Pfenningspost, ist eine bequeme Post vor die grosse Stadt London,, indem mau vor einen Penny oder 6. Pf. einen Brief oder Paquet, so nicht über einPsund wieget, nicht allein von einem Ende der Scadc bis zum andern, sondern auch bis -o. M. um die Stadt herum schicken kan. Zu dem Ende sind in jedem Quartier der Stadt gewisse Post- Häuser bestimmet, um die Briefe und Pa- qiicre zu jeder Zeit des Tages anzunehmen. Derjenige nun, welcher den Briefvder das Paquer «bgehen last, zahlt einen Penny; gehet es aber ausserhalb der L-radt, so zahlet derjenige, weicher ihn empfanget, noch einen Penny. An. -760. ist auch in Paris dergleichen Post angelegt worden, komick, Flecken in derProvinz Cumberland, i» Nordengelland, zwölf Meilen von ssarlile. keiUbcol», siehe kenii'cols. r-nlde, ein sinnreicher Gedanken, oder kluger Einfall. Pensen, siehe Pa,;en. Pension, ist dasjenige, was man einem jährlich zu seinem Unterhalt gibt, oder was Uch zu icrneui e»uc,v>»e «in Fürst einer gewissen Person bestimmet, damit sie das Fürstliche Interesse beobachte, oder aber es geschiehst, um seine Erkänntlichkeit und Gnade hierdurch zu bezeugen. Pension Heist auch dasjenige, was man wöchentlich in cineni Gasthof oder an einein Tisch bezahlen muß. Daher ist kenliomiaire so viel, als eio Kostgänger, oder Verein Gnadengeld gensißt keniionMus, ist der erste Minister der Staaten von der Provinz Holland, welcher vor diesem AdvocatderProvinz geneimr wurde. Er hat keine entscheidende Stimme in der Vcrsammluug der Staaten dieser Provinz, allwo er seinen Sill a» der adeliche» Lasel nimmer; sondern er rhut de» Vor- trag derjenigen Dinge, welche in Beralh- fchlägung gezogen werden sollen. Er fordert und sammlet die Stimmen der Städte, fasset die Schlüffe der Staaten ab, verliefet seidige, eröfiiek alle an die Staaten emlausendeSchreiben, conseriret milden auswärtigen Ministern und Gesandten über die vorfallenöe Staarslächen, trägt der Provinz erfordert wirb. Er wobnct dem Eollegio der deputieren Mde dev. welche die Souveräi.ttäc in Abwesenheit der Staaten verstellen, und ist ein immer, wahrender Deputtrter an die General- staaten der vereinigten Niederlande. Er wohnec auch den Betsthschlaqunqen des gelammten Adels der Provinz bey, und führet das Wort vor sie bey den Staaten- Sein Amt währec auf;. Jahr, und wenn dieselben verflossen find, so beraihschlagen die Staaken, ob ihm das Amc von neuem foll aufgelragen werden, oder nicht. Allein das erste wird allemal beliebet. Dieses wichtige Amt verwaltet aiijello der Herr von Slingeland, den man auch den Groß- oder Rach-, k^niivnanum nennet. Ueber dieses hat auch eine jede Stadt in der Provlnz Holland ihren besondern k. dem Quacker Wilhelm Pen (dessen Vacer trestrche Güter gehabt, die er in den Pariameiirstroubleik unter König Carl l. verlohre») vom König Earl ll. in Engellaiiü gielchsan» zum Recompens verehret, und nach seinein Namen genennec worden. Die Scadc, l» die Quacker darnmen gebauer haben, Hehler Philadelphia, und die Königin Anna von Großbritannien hat ihnen unterschiedliche Privilegien crtheilec, die bürgerliche Verfassung daselbst nach eigenem Gefalle» emzurichccn. Als William Pen An- starb, fiel diese Landschaft wieder an die Krone, weiche einen Statthalter dahin schickt- Die Fruchtbarkeit des Landes ist sehr beträchtlich, und das Ciima eines der gesündesten. Pensvlvanien ist auch hcuc zu Tage sehr bevölkert: jo da» ausser den Lngettändern, sich eine Menge Deutsche, Holländer, u.FraiiMe>> daselbst niedergelassen, deren Anzahl überhaupt über izoooo. Seelen betragen foll- uver uic vv.. —- ,, . kemagonum, ein Fünfeck, ist eine Figur, Sorge für die Einkünfte und vor die Er- welche man insgemein in den Citadellen Haltung der Rechte und Gerechtigkeiten, gebrauchet. Es ist ein kolMnum von z. .. . ! Seiten, welche 5. Winkel machen, deren zetep st- !>- «?» Kj- »Penkapolis perastmen _PerCaffa pereslawl 8r-? zeder zu Ausrichtung eines Bastions fn- k^nttpvUr, war eine Landschaft in Syrien, zwischen dem gelobten Lande und Arabien, harte ihren Namen von den Scadcen, Sodom«, Gomorra,Adam«, Srbe»m und Sela oder .,»«r, welche vier erster» GOTT ihrer Sünden wegen mit Feuer vom Himmel vertilget,die letztere aber wegen des frommen Lochs verschonet. rentMncims, ist der Name, welchen die Griechen, wie auch die Lateinischen Theologen den e. Büchern Mösts geben. k-m-Io, ein Castell in Ungarn, a.Meilen von Ofen an der Dona». , k-m!'-ri Südamerika die Priester genenm, welche vey de» Guajanern in grossen, Anse- hen sind, und zwar vornemstch darum, Ns, ihrem Vorgeben „ach, mit den Leuffeln Watippa und Jarakin, von de- diese, die Guajaner, oft braun und t.au geschlagen werden, sehr vertraulich umgehe!! wissen. p>r .,l,»ea, stehe kmbrovicki. ker LoÜÄ zahlen, Heist mit baarem Golde bezahlen. k-rcstti, siehe kor«. kercke, k>e, trau/,Provinz in Frankreich ^welche gegen Osten «n Beauce, gegen Norden an die Normandie, gegen Westen an Maine, gegen Süden aber an Vendomois Und Blojsvis gränzer. Sie ist sehr fruchtbar an Gerrayde und Wiesewachs, un» wird in Ober« und Niederperche einge- theilct. perckunqen, stehe Derchinnen. sdrrchrolscraden, siehe Berchtolsgaden. Ikorrlou, eine Malabarische Silbermünze, auf der Küste Coromandel in Ostindien, so 20. Groschen schwer Geld, oder >->.zause, oder 22. Groschen 6. Pf. Meißnisch L betragt. Per-csp, o- , kko, , Festung und Stadt Mittellauf der Landenge, welche die Halbin, sei der Crimini.chcn Tattarev mit dem festen Lande vereiniget, sie ist der Schlüssel zur Crimmischen Tariarey, und hat vor sich eine Lime-, die in einem breiten, treffen,von eiiierSeiten des schwarzen Meeres bis zur andern gezogenen, mir hohen Wällen und b. wshlbesckken P'orrmL oder starken Thürme» verwahrten Graben bestehet. Hinter derselbe» liegt die mit doppelten Mauern, starken Thürmen und ei- nerBesatzunq vonJanicsLaren versehen« Festung, nebst der Stadt, welche aber inwendig nur schlechte Hauser hat. Gemeld- te Linie ist sonst vor unüberwindlich gehalten, auch nie erstiegen worden. Nicht» desto weniger ward sie von dem RuKikcheir Generaifeldmarschaii, Grase» vonMünch, A. >7;6. mit stürmender Hand erobert,die dahinter stehendeiuooo^o.Tartarn getchls» gen, und die Besatzung der Festung, welche aus 2;?4. Mann bestund, ^riiuste sich aus Discretio» ergeben, die Stadl selbst aber zerstöret. An. >7Z8- ward sie vow dem Russischen General Lascy «dermal erobert, und die Garnison der Festnnq zu Kriegsgefangenen gemacht. Die Russen zogen aber bald wieder ab, woraus di« Tarcarn die Stadt ams neue erbauten, peeeczaz, kleine Stadr in Obern,igarn. ?-icMnlren, reisen, zremdc Läti, er besehen» Daher keregi-mmion, eine Reise. kcichaLlvvI, feste Mid ziemlich grosse Kreiß- stadi in der Ukraine, im Ki wi chen Gon« verneine»,, io.Me,I-n vonK,owgelegen. ^,hre Einwohner sind Cosacken.' koiAi-zuun-, Heist zum letztenmal, micAus» hebnng aller weiter» Fnst. Daher ist ein« xercmtvrtzche Lirsiivn, oder Vorladung vor Gerichte diejenige, weiche k ine weitere Frist, ats die in der Omclon enthalten, verstärket.. r-isss'-rvI-KiMbnskol, Stadl in der Provinz gleiches Namens im moftowlichen Gou» l rernemenl in Rußland. Sie ist der Sitz > «ilies Erzdischoi», fto-t am F,uß Oka, Ssf und «18 perewolstschna Peripheria Periftafi permski und ist nach Zerstörung der Stadt Resau ins Aunichmeii gekommen, kcrevvivttcnnr, kleine Stadt und Festung im Puirawifchen Kreise in der Ukraine, am Duieper, allwo der Schwedische General Lowenhaupc mit seinem untcrha- tende» Corpo nach der Schlacht den Pul- tawa sich An. 1709. an die Rüsten ergeben muste. Werg am Laim, schönes Schloß und Hofmarkt im Bißthnm Freisingen, 1. Meile von München gelegen. LS gehörte sonst den Baronen von Lerchenfeld, ist aber nachher durch Kauf und Erbschaft an daS Chmhaus Bayern gekommen, per-ga, Piurn, eine riemlich wüste Stadt in Caramanien, in Kleinasien, pecffamo, Stadt in dem eigentlich so ge, nannten Narolien, in Asien, prrgen, Benediccinernonnenklosterindem Psalzneuburgjschen, nicht weil von der Lredt Neuburg gelegen- Per ne», ncnneksich eine Gräfl.Familie in Oesterreich. kcr Ironn-ur, Ehren und RespeckShalber. k.rlscLccs, Bera in Peru, aus dessen Höhe schädliche und höchst ungesunde Lust ist. peinccm, sind z.kleine felsichre und unfruchtbare Inseln auf dem Alsr stci Xur, Hey Amerika, -.Meilen von Panama, kericuloe, gefährlich, Mißlich, es ist Gefahr dadep. kcrlculum in mor», Heist, wenn die Sache keinen Auischub leidet, sondern unverzüglich geschehen muß, wo man nicht dabey in Gefahr und Schaken kommen will. keriznLn, ein geringer Orr in Niederlanguedoc, am See VendreS, bcy Narbomie, gegen Nordosten. ksechoicb, ?> sT,rncia s'etra'ofku/i,, Provinz im Generalgouvernement Guienne in Frankreich, welche gegen Norde» an S!,i- aonmoiS, gegen Süden a» AgenoiS, gegen Westen au Salntogiie, und daS eigentlich sogenamue (Kuieuiie, gegen Osten aber an Qmrcy und Limosin gränzcr. LS ist ein gebnrgigeS Land, darinnen man viele Sisenbcrawerke, Sauerbrunnen und La- stanie» sinder. Man rbeilek es in Ober- oderbveisi- und iiiUncer- oder Sch iv uz- Perinord. keiii»ueüx, Hauptstadt in Periqord am Fluß ISle. Sie hat eine Se- secliLussäe, ein picsicbml. und ein Biß- khnm, unter den Erzbischofzu Bourdeaux veiÄen, Bergstädtlein im Elnkogner, krciss in Böhmen, allwo ein Zinnbergwerk. , . . . rciioäur, ein Stück einer Rede von einem Punec min andern. ES bedeutet sonst auch die fatale Abwechselung und Versetzung der Reiche und Herrschaften in einen andern Srsnd. .. . . kevzMsriL, oder Lucumlersnr, wird «I der Geometrie der Umkreiß eines Zirkels nennet. ^ " kerillaii, kleine Türkische Stadt in Roma- nien, aui klar cli lVIsrmüis, keilLn», Fluß in, Herzogkhum Mavland, welcher zwilchen dem Uuzsno und dem i 6! Cvmo entspringe', uni> in de» letzter» fallt, wo die Insel Conialma ueger. perleberg, Hauptstadt in der Landschaft Priegnik, in der M .rkBrandenburg am kleine» F uß Stepenltz, .5 Meilen von Berlin. Sie ist wokl bewobnet, und zur Handlung wohl gelegen, har viel Tuchmacher, und die Zollfteyheic zu Lü» deck. perienfanA, geschiehet sowohl ln Ostindien bev der I!,sel Ceylon auf den Küsten von Mauaer und Tutecsryn, als auch in Amerika in dem Meerbusen von Pa, uama und zwar gn den Küsten der oge« »aiiutcu Perlemuseln. Die Holländer haben kiebey in Ostindien einen bettächt» liehen Nutzen. Man bedienet sich zu die» ser Perlensischcrey der Taucher, weiche, so bald da» Zeichen gegeben wird, sich alisStcinenil!dieSee lasten, und so ge» schwind alS möglich ans dem Grunde mit einem Eisen so viele Muschel» adlösen al» möglich, die sie ln daS am Leibe Hangende N^tzewer en. Wenn sie nicht mehr Odem Hallen können, geben sie mit dem Stricke ein Zeichen, da sie denn, vo» denen im Fahrzeug besiiidliche» Leuten in Eil-'herauf gezoaen werden. Ueb rhaiipt haben die orientalischen Perlen einen grossen Vorzug vor de» Westindischen, all« wo auch der Fang wegen der Hayen oder Tinteiisische, welche die Tauchers öfters um daS Leben bringen, weit gefährlicher ist. Peulen-Inieln, sind 5. oder 6. sehr kleine Inseln auf dem V.vrst-I 2 ur, am Eingänge des Ovllo sti ftsnano, in Südamerika. Die 2. bekannteste» darunter heissen Pacheco und St. PauluS. perluck, eine grosse Stadt III der Ukraine, den Cosacke» gehörig, Meilen von Bielogorod. permaveleck, Stadtim Herzogth. PermS- ki, in Rußland, am Fluß Kama, kar mojorii, l erwählet werde», beist, durch die meissen Stimmen erwah» let werden, permen, sind kleine Fahrzeuge, gleich de» Gondoien, und brauchet man sie zu Con- stantinoyel, Galata und andern Orley, zum überfahren. . , kei mslo,permessr,»,kleiner Fluß in Llvadle», in Griechenland, welcher im Berae Hen» con entspringet, und sich in den See von Livadien eigenst. permin-welicki siehe Permokr. Permski, permia-1V-ii»i,oß-Perwla, war ein Herzogtum m pernawbuco Perouse Dstrußland, an den Granzen von «i- Serien und der Meerenge von Mlgatz aeleaen. Die Hauptstadt darinnen war die lekige Provincialstadt welche ihrer Saizkoteu wegen berühmt ist, und in dem Gouvernement von Ka- keinambuco, IHnsinbuco, eine Eapitaney der Portugiesen in Brasilien, in SUS- amerika, langst dem Meer, allws c.ne grosse Menge Sncker und Brastlienholj «cholet wird, welches lenrere dahero von den Unwissenden Firnevock gci>eliiiec vee-rau- Stadt IN dem Kreise , gleiches Namens in Liestand, am Einfluß des Fmsscs Pernau in den Milchen Meerbustn. Sie hm ein festes Schloß, und einen guten Hasen, nebst einem starken Geiraydehandei. Diese Stadt ward A». >7>c>. den ai. Aua- von den Aussen eingenommen, welche sie auch im Nvstädtjschen Frieden A. >701. behalten. An. rsyp. ist die Universität von Dorpt i,jeher verleget worden, es ist aber diejelbe ganz eiiigegangen. peroes, kleine Stadt in Artois, in den Niederlanden. Perno, geringer Flecken in der Schwedin ichen Provinz stiyiand, am Finnis. Meerb. treibet meistens mit gedorrten Fischen Handlung. k-riivLUren, übernachten, an einem Ort über Nachr^bleiben. Peru,rein, Schloß in Oberösterreich, nabe bey dem Martlstecke» Kirchdorf, im Traunviertei, oem Kloster stremsn.ünster gehkig. k-wmi-, Stadt am Fluß Somme, in der Picardie, welche sowohl wegen des umliegenden Morastes, als auch wegen ihrer Werke, vor eine gute Festung zu hatten ist. Sw wurde 1711. „och mehr fortist- ciret. keroriren, vom Calhcder eine öffentliche Rede halten, welches gemeiniglich in denen Smuleii von den Schülern geschieht, um sich in der Redekuuic zu ube», und welche dergleichen rhun, werden Persranten gcueniier. k-E'b ' ,^^ -t/iuer, eines von den Waldenstr -ahalern, weiches sich von Pe- roule di» Lrikihalb Mellen von Piqnerol erstreckt, harvor diesem zu Savoyen gehöret, von A. lvvi. bis 1713. aber ist es in Französischen Hände,, gewesen Zn die. sem Lo»i haben die Waldenser g.abson- derl,che Gemeinden oder Kirche», iicniiich ^!"ara, von Si.E.-rmai», P«r-. mel, Pinache und Vhapcüe, z» welcher leb- ..._Thal St. Marlin zu befind. .^ in rlnesilaste, wcia,e S oder Perouse Persien 8ls Französisch ls Lollogue äu VÄckak-rouch de cks Li. Marlin genennet wird. Es stös- sec an die Gränzen v-Dauphine, dariiincir liegt Perouse, ein offener Ort, r. Meilen von Pizncrol gegen Norden an dem Flusse Clusou. Das dabsy siegende Fort, ward im Svanischen Sueeeßionskriege de,noil- ret, die Franzose» aber habe» es, ehe sie An-1707. Italien raumen muffen, wiederum zur Bedeckung ihrer Gränzen an- gelegek, »nd A. «72g. wurde eS durch den Herzog vsn Laooyen und dessen Alüirte eingenommeu, auch im Urrechtischen Frieden -7-3. «»Savoyen eigeukhümlich ab« getretten. krrvuch, siehe koiuzis. siorpeiissiculor, nennet man dasienige, was schnurqleich aus etwas fallt, oder gerichtet ist. ?sipcruirsich, oder in xsrpovuum, sreks, ununterbrochen, immerwährend, m Ew-g- - keic. ksrpistnun, KesiiMm, Hauvt- stadt der Grafschaft Rüiißulvii, am Fluß Let- Sie ist schon, groß, und wohl befestiget, hat ein sehr festes Schloß auf einem Feilen, nebst einer Universira', ein unter dui Erzbischof;» Narbonne gehöriges Bißthun, , u»d wird insgemein vor den Schlüssel der Krone Frankreich gegen Spanien gehalten. lMrKox, verwirrt, betrübt, verworren. ?llr ronoinmS, dem Ruhm uuö Namen nach. Allo saget mau: dieser.iss mir nur per lluomniS bekannt, d. i. nur nach dem Namen und wohl verdienten Ruhm, nicht aber nach seiner Person, pevl'anre, oder «vsance, schiffbarer Fiußf» Hinterpommern, der unweit Neuster» tili aus dem See Paquset entspringet, und bey Eolberq in die ssdsisee fallt, all- wo er den Hasen macht, ans welchemKaus- fcrkheyschisse zu a-ov. Lasten avgcheu können. perse, oder pv ft, kleluerFlußiNderPro- vmzLttlen in Liefland,welcher beyKocken- hausen in die Düna fällt, pevsibn, eines de, vornehmsten Königreiche i,i Ästen, welches gegen Westen an die Asiatische Türkcy, gegen Duen an des Reich des grossen Mog-sie, gegen Norden an Mawarainohra, ü.s Sachliche Meer und Georgien, gegen Süden aoer an die Meeromen van Bal ara und Drin ns, nno an düsPersianis. Meer glänzet. Es ist ein fruchtbares L uid an Ee >cyve, Hüiseusrüchlen, B -umwoste und Seide. Man ltzeilet eS insgein.in » > a- Prüninzen ein», welche sind, -d-M,, -r,,> MvL». und .n Qß«Mu»r, HM.m, Larei^mr,/<»-- Lit/r/!«rnnh cknbsir/ttrtsieEi,,woyuer sind M honiekauer, van der Seece desAly, die Lürren aber sinv von der ^ecre a.s Fff - Omar. LL0 perstanische personalirer perspvcrlvrscherperulonga > -n- Dinar. Der König von Persien wird Sophi oder Schach genennet. Aon den Unruhen, weiche seil einigen Jahren und noch bis jetzo dieses Reich zerrütten, weiß man eigeniiich folgendes: Hussein IV. der An. >694. iur Regierung kam, führte ein üppiges Leben, und nahm sich des Regiments gar nicht an. Myrr Weiß, Gou< verneur von Eandahar, sähe die Schwäche des Regiments und des Hofes, erregte ol- lodald einen Aufstand, und machte sich in seinerProvinz souverain. SeinSohnMrrr Wachmuth, weiches eigentlich derjenige ist, der unter dem Namen Myrr Weiß in Europa bekannt worden, bewürkre diejenige grosse Revolution, welche in der Welt so viel Aufsehens gemacht, verjagte den LchaP Hussein, vergriff sich aber unvernünftiger Weise an Peter dem Grossen, welcher Persien An. 1722. mit einer starken Armee heimsuchte, den MyrrMach- M«th aus Gila» herausschlug, und sich aller Persianischen Länder aufder West- und Dstküste des Easpischen Meeres bemächtigte. Schach Hussein bekam hierdurch wieder Hoffnung, und verlangte wider seine rebellische Unterthanen Hülfe, starb aber, che es darüber zu Traetaten kam. Hingegen brachte sein jüngster Prinz, Tachmasib, der den Klaue» des Mprr- Wc ß zu entgehen das Glück gehabt, selbige giücküch zu Stande, kam durch Rutschen Beystaud wieder auf den Thron, und schloß mit der Kaiserin Anno, An. >732, den ristcn Januar den bekannten Freund- schafts- und Friedenstrackat. Kaum a- ber waren die Nützlichen Truppen aus Persien abgezogen, so stürzte der Persische Feldherr Coulichan den Schach Tach- masib wieder vom Throne, und bemächtigte sich, unter dem Vorwand, daß er dessen uumündigen, damals nur ;. Mo- nac allen Prinzen zum Thron befördern wollte, der höchsten Gewalt. Ls starb aber der Prinz An. -736. und Coulichan hat unter dem Namen Schach Nadyr den Persischen Thron selbst bestiegen, welchen er auch b>Si 7»7 Mir nicht geringermGlück als Ehre und Ansehen würklich bekleidet. In besagtem Jabr aber wurde er ermordet, und Lckiacli^I^Soxlii zu dessen Nachfolg rr erhöhet, welcher aber ben der innerlichen Unruhe wenig ruhige Tage gehabt. p.rüanische Meer, oder der persianische Meerbusen, -ss/M- ist ein Tbeii von dem Ocermo Oriemall , weicher sich längst der Persianischen Küste von dem Meerbusen bey Drwus bis an den Einfluß des Flusses Indus erstrecket. persona ie„, Heist eben so viel, als der Lebenslauf einer verstorbenen Person; aber Personalien tracciren, bedeutet, eine Perlon ehrenrührig angreifen. kerLnalitLr, persönlich, »I eigener Person. Perjpectrmjcher DorchschnikTT^iststl der Festuttgsbaukm.sk diejenige Figur, s, die Hohe und Breite der Festungswerke, so, wie ne in die Augen falle,1, micver. kürzten Luneu abbildet, und kan »urvor. ne abgemessen werde» Perüis llren, bereden, überreden, daher» kcriuaüllnes, allerhand Ueterredungen. kerrk, kleine Provinz in Nordschottlanö, zwischen Strathern, Fise, Angus uud Gouvree. Die Hauptstadt pee--», oser Johnston liegt mn Fluß Tay, über welchen daselbst eine B. ucke gehet pertinsmisn, peminen stii to, sin- diese, Nlgen, so zu einer Sache nmüweMg und eigentlich gehören, ohne weiche dieselbe nicht kan vollkommeir seyn. Nerkvis, kleine Landsch,Ist in Ceamp gne. kenuis, eine kleine Stadt in Provence, irr Frankreich, vierthalbe Meiie» von Ast, gegen Nordosten. kertui;, I- Lol st- steiiu>5, ist ein Paß über das Pyrenäi che Gebürgt zwischen Roußillo» und Catalvnien. perluir ä'sturivcste, si-he Tlmiockia. kcnuir-strewn, siede llrelvn. Peru, arosseS Königreich in Südamerika, weiches gegen Norden an Popapan, gegen Süden an Chili und Paraguay, gegen S» sie» an das unbrkanme Amezoneniand, und gegen Westen an das Klar stll 8ur gränzec. Es ist 72. Meilen lang, und 2;. breit, man cheiiet es in 3. grosse Pro, vliizeii oder Audientias, welche sind: oder io- E"iio> und io- l^ar- c-r- oder is?i-!t«. Es ist ein sehr heisses, aber fruchtbares Land, absonderlich an Baumwolle, Zucker, Baumfrüchcen, Ge- lrayde,Dei u„S vorrrcflichenWein. Fran- ciscus Pizarro har dieses Laiid iszz. unter Spanische Bothmäßigkeit gebracht, und der gröste Reichthum, welchen die Spanier daselbst gewinnen, bestehet in Gold, Silber, Quecksilber, Zinnober und Smaragden. Peru, das Meer von Peru, ist ein Theil des klar stell Sur, und erstrecket sich längst den Küsten von Peru, von der Aeqmiwcciai- linie, bis an den 'Iroi-icum Lgt-ricor- Nl. karuzla, keroull:, ?ern/r,a, Hauptstadt dtk Landschaft Perugino, im.Mchmstsatt, nicht weit von der Tyber, welch: ziemlich groß und volkreich ist. Sie hat eine Cica- delle, nebst einer Akademie gelehrter Leute. Nahe bey der Stadt liegt der grosso Gee I.SL0 sti Perugia. . . . perugino, >Her ?e> u/i»l,-> Pabstllche Ptd* vl»z, welche gegen Westen an Tödlich gegen Süden an Drvietano, gegen an die Herzoqriiümer Spoieco und llrdiiM gegen Norden aber an die Grafschajl Lirrs Lsli-IIansgränzet. . „ kerulonifl, schönes Kloster oberhalb Lissabon, weiches im vorigen sceul» eroauec, pesaro pefth l^estön pekermannchen 82 r. m»- nut herrliche Revenü.n versehen kiki-o, grosse und nach der alten Manier i-eiestigce Stadt, »Meinem bequemen Hase» im Herzogthmri Urbino, im Kirchenstaate, am Einfluß des Fius. ser Fogiia. Sie ist die Residenz eines Päcstlicheii Legaten und eines Bischofs, welker unter dem Erzbischof zu Urbino stehet. Die Gassen daselbst stnd mit gebräunten Ziegelsteinen gepflastert, r-lcadais, fester und sehr rvlchiiqer/Paß in Serbien, in Ungarn, bey der In/el Orso- va, wod-ydie Donau so enge laust, daß sie kan geschlossen werden, r-lcara, kleine Sladt ln Neapolls, INRbrur- 7.o ciw>, am Einfluß des Flusses Pescara in den Nenet. Meerbusen, ist ziemlich befestiget, und hat gegen das Meer ein gutes Castell. Dieser Drc wurde den 5. Jul. ,7Z7. von den Spaniern belagert, und Meng mit Aeeord über. Das darzu gehörige Land rühret den Titel einer Marg- graflchast, und gehöret dem Hause Ava- los. r-icsnl, Fluß in Neapslis, in Abruzzo, welcher im Apenninischen Ge- bürge entspringet, und sich in den Venec- Meerbusen ergeust. k-sicara, L-tadt in der Landschaft Zeb, inBl- ledulgerld, ln Afrika, deren Einwohner müssen wegen der vielen Scorplonen im Sommer die Stadt verlassen,und aufdem Luide wohnen. kss-Ml-iu, ?s/m-klcliie Stadt in der Maylandlschen Grafschaft Cremona. Sie liegt zwischen den Flüssen Dglio und Demon, und gehöret dem ülarcKsielVIi»^- tzi». krlce.eine kup-crue Münze ln Indien, de- ren 53. eine stcherne Rupia machen. Festung indem iLerone- stnoen Gebiete, auf einer kleinen Insel, die der l.ag» M (lsifla und der Fluß Mincio machr, den Venetisnecn gehörig. Di- Lm- soll dar^bst sehr ungesund fevn. r-icr2, rieiner FM IM Korenkinischeii Ge- b^, welcher sich ln de» Fluß Arno er- k°!Ä 5 ܰr° kleine Insel an derKüste vonAlen- teioin Poitugail, um welche nochg. oder 5 . kleine Jn,eli, herum liegen, peieubevq, s-Hönes Schloß oder Marktflecken in Ooeiosterreich g» der Donau, der Stadt Jps gegen über. ' p-srn-ck, mittelmäßige Grabt am Wasser Gams, jo nichc weil davon in die Dria nn Dsterlande, gehöret -ns Atten- von S-aised r°io^ siehe vo" Lchre,:. ^ """ Grafschaft gleiches ot- mns, -n Dberuuzarnan der Donau, gegen über. In der Stadt ist ein Aoncs Inoalidenhaus für dir Kaiser! Soldaten -ngelcget worden. Peii ör-, ein Ort in Ungarn, am Fluß Waag, -. Meilen oberhalb Freystadt, allwv ein gutes und warmes Grsundbad ist. keiscks, siehe pacaehe. stcrapi,, grosser Flecken in der Provinz Gua- tlmala, in Nordamerika, hatsihrüch einen berühmten Jahrmarkt, welcher von den Kaufleuten weit und breit besuchet wird. kawpoli, kleine Stadt in Ostindien ln A- sien, an derKüste von Coromandel, an den Gränzen des Königreichs Gottonda, wird von Mohren und Holländern bewohnet, und gehöret dem König von Golcon- da. Sie liegt g. Meilen von Masulipa» tan, gegen Sck>en, und die Holländer haben ein Contoir daselbst. Petarde, ist ein ausqchöhltes Stück Ertz, fast wie ein Hut gestattet, 7. bis ».Daumen tief, und ;. Daumen weit am Mundloch. Der Diamerer der Schwanzschrau- be ist anderihalb Daumen, das Gewicht aber des Erstes 55. blS fle>. Pfund, und wird ungefehr 5. Pfund Pulver zur Ladung erfordert: jedoch sind einige Petarden noch stari'er. So bald man die Petarde geladen hat, thut man ein Stück Bret osen darüber, welches an der äiss- sernIette mir einem eisernen Stück Biech bedecket sit, und welches aecurat i» das Mundloch hinein gehet.A.isdenn verschmieret man die Ritze mit Dachs, Pech, u. d. m. und traget die Petarde den den Handhaben an den Ort, welche» man sprengen will. Hernach füget man das Bret genau an das Thor, un-o zündet die Petarde benm Zündloch durch eine Ra- guete an, damit derjenige, so sie toSzün- dec, Zeir har, sich zu reciriren. LS wir» aber die Petarde aus einen dicken mit Eisen beschlagenen Pflock geschraubcc, damit sie feste stehet- Man ladec sie nicht ganz voll Pulver, sondern füllet das übrige mir Heu aus. ^ Pct-'-u, , alte Stadt in Nieder- steyeruiark, an der Donau, iz. Meilen von Grätz, dem Erzbischof von Salzburg gehörig. p-r-rd-irouM, kleine Stadt inNordhampton, in Engellaud, am Fluß ' Neaue oder Nlne. Ihr Bischof gehöret uuier den Erzbischos zn Eanrerburp. p-rerrau, siehe per-ikoiv. , percrlirin, Stadt in der Schweltz, IM rat- fl- Vaufl, dem Caiiton Bern gehörig, welcher über das geistliche Stist dmeibst einen Anicniann bestellet, pi-rrrlinge», siehe perersdausen. petermflnnche», eine EhurtrleriichcMünze, worauf St. Per,ms mit dem schiussel stehet, deren z. einen guten Batzen, oder aa. leichte Pfennige, und a. drcv doppelte, oder fl. einzele 1» Franken, am Rhein und an der Mosel soviel «!sfl. Hrankiurier Albus, oder ein halb Kopsstuck gatten, und Fff z «ach §22 peterberg petershof Peter-Simen Petkum nach Sächsischem Leide 2. Groschen 8. Pf. betrügen. per-asücrx.. festes Schloß in den Nieder« landen, linweir MastriÄc, aus einem hohen Berge, der ganz ausgehölet und voller Gewölbe ist. perevob- hohes Eebürge bey dem Flecken Marktberge.' in Kranken, aus welchem vor Alters eine Kirche St. Pem gestanden hac. Meter »Heeg,vor dielem Lauterbuvg,erLne ^t,-enr^ b Schloß und Amt aus einem Hoheit runden Berge gleiches Namens, in einer grossen Fläche, 2. M,ile» von Halle, im Magdeburg, chen Saalkreise. Vor diesem war es ein berühmtes Älolter re- zulitkcr Shorherren, weiches 1542. vom Chm fürsten Job. Friedrich I. zu Sachte» secularisjrcc, und in ein Amt verwandelt, A. - ü<-7. aber dem König in Preuffen überlassen worden. prte-sveun, also heisset die Citsbclle, so aufeinenzBergederSladtErjurtiii Thüringen lieget, und ein schönes Benedicri- nerkiostcrhac. Petersburg, Heist das feste Schloß zu Oß- nabröck, aus welchem die Residenz der Bi chöfe dieses Skis s ist. Petersburg, Schloß und Marktflecken im SatzerkreiS in Böhmen. Petersbur', stehe St. pekersbu g. plte--s»urg, ein Dorf aus der Insel Feniern, in Holstein. perer-.geri'ist in dem Hennebergischen, und sonst hin und wieder in Franken, ein besonders Gerichte, so insgemein alle Jahr am den Tag Petri Gtuhlseyer Von denen Beamten und Umerthanen mir besonderen Ceremonien pstegec gehalten zu werden, »m über die kleinen Verbrechen zu erkennen, und dieselben zu twst-asen, auch sonst eine und ändere gute -Ordnung auch künftige zu machen, petergroschen, i- v-nnriur kacri. peteröd gen, kleine Stadt und Drssten- amt an der Weser, ,m Fürstenthum Minden, nebst einem Schloß, dem König von Preußen gehörig. Allhier wurde A. u 4p. eine Kanzle» und Fürstliche Regierung «»geordnet, welche aber imnmehro nach Minden ist verleget worden. pete> sharisen.prtrvlinge», kille Vorstadt der Sladk Costnih, nebst einet Abte» Be- nediclinerordens, deren Abt ein unmit- tetbarer Reichsstand ist. , ^ Peteisdos, vortrefl. Kauerl. Lustschloß in Zngermanniand, an dem Finnischen Meerd., e:wa 6. Meilen von Sc- Petersburg gelegen. Pecer der Grosse §at es erbauet, und mit vortreflichen Garccn, Alleen, Wasserkünsten, Grotten, Eremitagen, Säulen, Irrgärten und dergleichen sezieret, so daß es gewisser Massen mit dem berühmten Versailles verglichen werden kan. Aus dem aus einem Berge So. Fuß hoch liegenden Lustschloß hac man die angenehmste Ausuchr „ach Petsrsdchra, Kronstadt und der See. Umer den dam gehörigen Lunyausern befindet sich auch emeö, welches-Ion ^iLijirüENtter^ird, und seiner seltenen und koj'ummi Schg. dereyen wegen merkwürdig ist. In der Gegend von Petershof wird guter Marmor gegraben,auch pstegstoie Monarchin Auslands meistens den Sommer allda zu« zubrjngen. Perev-Stnien, eine Art Spanischer Deine von Pecer Simon, einem Deutschen, als» genannt, der erstlich Weinreben vom Ryeinstrom mit in Spanien gebracht, woselbst sie auf Carls V. Befehl weiter forcgcpflauzet worden. perer schal, kleiner Ort im Bischösslich. Straßburgischen Amc Obcrkirch am Finß Reusch, ailwo sich ein berühmter Sauerbrunnen besuchet. petevswald.au, ein vortrestiches Schloß und schönes Dorf im Fürstenchum Schweidnitz in Schlesien. ES giest allda viel gute Manufaecuren, auch iib ein Evangelisches BetoauS und eine Herrcnhuttsche Colo- nie daselbst. peterw'.vadein, ü'cke,' eine giiceFestliiig ander Lonau,inLklavonien, nebst einein festen Schloß auf einem hohen Berge, wurde An i->8 durch die Christen eingenommen, und im Frieden behauen. Au. - ?> a. erhielten die Kaiser!, allhier über die Türken einen herrlichen Sieg, und blieb der Großvezier selbst in der Schlacht. Woraus dieser Ork in vorcreftichen Desen- sionsstand gesetzer woroen. petecwcri, Flecken in der Wekkerau, ohn- weit Rodheim, z. Gtunoen von Frankfurt, oem Landgrafen von Hessenoarm- stadc und den Gra,en von SolmSrödcl« heim gehörig. kariglisno, ?ekr'/r'attr,nr, kleine befestigte Stadt imSienifcheii Gebielhe, im Großherzogthum Florenz, an den Sränzeii des HerzogchumS Castro- perissoreii, i, gewisse Völker in Cir- caßien, zwischen dem Fluß Don, und derrüolga an denGränzen oeS Rnss-Gou- veriiemems von Astracan gelegen. Sie nennen sich Christen, haben aber noch viele heidnische Gebräuche. ksüc-Lourgf, Lustschloß in Frankreich, etliche Meilen von Paris, dein Herzog von Amin gehörig. delire Oousvs, siehe 6c>uave. Petkum, Flecken, Schloß und Herrschaft in Ostsrießlanv in der Herrlichkeit Emden, an der Emse. Er gehöret anjetzo denen Freyherren vonTerk, und haben hier die Lutheraner, welche in Emden wohnen, eine eigne Kirche. Graf Gustav Carlfon, ei» natürlicher Sohn Carl Gustavs, Königs i» Schweden, hac diese Herrschaft besessen und bis an seinen i?o«.erwMlen Petra Perschor« peeran psirffenhofen 8rz Tod, allda residiret. Die,er Ort ist auch das Scammh-ms des adelichen Ge>chlechts Pelkum i». Holsteinischen. pewamirorf^feincr Marktflecken in Unter- Lsterreich, a. Meilen von Wien, allw» die Einwohner von den Türken wider gegebene Parole, meistenv nieder- qesarelk wurden. . . vcinra-:, s>ier> kow, Stadt IN Großpo- len, in der WovwodÄatt L-iradien, nicht weit vom Fluß P flcza. Sie ist »m emer guten Mauer umgeben, hat Komm. Priläste, und vnl andere prächtige Ge- bruoe, auch ist sie wegen des grossen a.n- bunais oder Reichsgerichtes, w nunmey- ro, vermöge einer >'73>. brannte sie dis auf20. Häuser ab. percrna, ?-t-m-e, gute Festung in Kroatien, in Ungarn, wo sich der Fluß Peirina mir der Kuly vereiniget, perrincr, werden diejenigen Geistliche» ge- nennet, so in keinem Mönchsorden sind, gleichwohl aber Messe lesen, und werden gemeiniglich die Pfarr- und Copellanstel- len bey vornehmen Herren mit ihnen besetzet. Man nennet sie auch weltliche Geistliche. p,rr rostrot, kleine Insel bey Petersburg, in Jngermanland, darauf sich zwey Kaiserliche Lusthäufer bcsinden, und einige Samojeden und Finnen wohnen, welche des Ackerbaues und der Viehzucht Pflegen, wie denn die Bucker von dieser Insel blos vor die Kaiserliche Herrschaft gebrauchet w.rd. Perrsnrll, schönes Schloß nebst einem geringen Marktflecken in Unterösterreich, >m Viertel Unterwi-nerwald, an derDo- nau, neven Meilen unter Wien, pelvowirn, ein Dorf in Polen an der Weisel, woselbst den 10. April 1724. eine Anzahl von zg. Königl. Polniichen Bedien- ren neb,r 100. Pferden des Nachts in ei- ner scheimever>-ra»meii, und Jhro Ma- August»«, selbst dabey in grosserGezahr gewesen. ^ P-llM, befestigrerOrr in Oberungarn, an von ^ Donau, s? Meilen , kleine Stadt nebst einen, schönen Schloß im Elnbognerkreise in Bobmen, iwey Meilen von Carlsbad. " ^ kleine Stadt in der Niederlau- si i, nichc weit von CorbuS aelegen. p<-uco-»ko,, Kloster in der PleSkowisihen memSiuß'o!i?^o^Dilch-.'Gouvorne- DSAWMMKKA Die Haupcirask heisset gieichfallspersch»- ra, am Fluß perfchora gelegen, weicher sich ins Eismeer crgeust. Pertan, Stadt im Onindianischen Königreich Gnzurara, deren Linwohner sind mehrencheils Benjaner. potraw, siehe petnn. perrelersiop'oirssr?Lti-Ior,einFürt unweit Herzogenbusch im Holländischen Brabant, pe tnna, ist eine Garcung Rußsicher Schatzung, da auf bedürfenden Fan die Unter- thanen den fünften Pfennig ihres Vermögens geben müssen, perrinefi, siehe pöitmesi. flottormro, Stadt in NeapoliS, in bbrnrra cicra . am Fluß Psfeara, ist fast völlig durchs Erdbeben ruiniret worden, ksula, ?Ll>tt/en/r/, kleine Landschaft der Castellaney Ryjfei in Flandern, peurbach, Stadt und Schloß in Oberösterreich, 6. Mellen von Linz, gehöret de» Grafen von Strartmann. peylms, oderPer'ous, grosser See an denLieflaiidisch- und Rnßischen Gran- zsn, weicher sich vermittelst des Flusses Narva in de» Finniändischen Meerbuien crgeust. Er ist 10. Meilen lang, und 7. biS ». Meilen breit. Auf Rußisch Heist er 'I'l'ciiuckrkui-Ol'ero. keyruir, kleine Stadt in Provence, am rechten Ufer des Flusses Durance, 4. Meilen van S.steron, gegen Süden- koLonua, /ch'/ckNL, Stadt ln Niederlangue- doe, wo die Flüsse Peync und Traut zusammen kommen. pncnstein, ein Nürnberaisches Am- oder Pflege imd Städcgen in Franken. pe;ke>M, chi.-tscsiko, Stadc und-schloß m Oberungarn, am Fluß Waag, nicht weit voll Trentschin, welche die Rebellen m den Raaozyschen Unruhen , 72 S. nilt L-turm erobert,rein ausgexlundbrt und abgebramit haben, aber auch nschgehends,a,S sich der Eommendanc auf dem Schloß rapier oe- fendiret, wieder verlassen. , Pfass.cke, Flecken im Pfaffickersce im Canto» Zürch, durch weichen Sie Aa gehet. Pfalzel, siehe Pal-ns- pfävers, suche ^feffhrs. Pfasseiidei-ck, Marktflecken m Nlederbay. er», R. Landsdnc, in der Pflege Kilchberg, an der kleinen Lader. pfasfenziaß, L. e»rsc o^a/,/nck trae- »^,-,'wirü zuweilen »ie LanLlchafc am Rhein, wegen der Bahamer, ko da. in gelegen, qcnemier, worunter das rhum Chur das oberste he-st' ''0"> es am Ursvrunades Rheins liegt, Ba^ei oa» iu> ftigste, Skraßburg das edieire, ^pemr °a» ansächkigice, Worms das attei.e, MjwU das würdigste, Trier Las älteste, Sonn ptN nst?-m''qrosser Marktsieckesi m!t ei- niae» adelichen Sitze» m pfassenb-ofen, kleine --scadk m kl""rel- saß, am Fluß Morse, unwest Hagen^i, «ffa ^ 824 Pfaffenhofen Pfalz Pfalz zur Grafschaft Hanoulichtenberg gehör q, wo Prinz Louis von Bade» die Franzo- sstchen Linien >72;. eritlegen. Pf ffcnltofen, kleine aber wohlgebouet« Scadr am Fluß Ilm, in Oberbayern, im Rentamt München, 7. Meilen von München. pfaffenmi-ye, ist ein Werk an einer Festung, welches zwey hinein und drcy herausstehende Ecken hak, dessen Mittelpimct aus der Festung ausgehet, und dessen Flan- quen sich gegen dem Felde erweitern. pfaffenrode, Freyherrliches Schloß und Flecken im Erzqebürqischen Kreise, unweit Freyberg in Meissen, welches das Stammhaus der Freyherren von Schonberg lst, denen cs gehöret. pfaffrnschwabenbeim, ansehnliches Kloster der regulirten Chorherren des Heil. Auanstini im Rhingau, etliche Stunden von May»;. pfaloüoaer-, wurden vor alten Zeiten diejenigen genannt, welche unter Fürsten und Grafen Güter befassen, sich aber habe» in sreyen Reichs- und andern Frey- siädcen das Bürgerrecht zuwege brachten , und ben ihren vorigen Herren keine Oners mehr abtragen wollten. Woher aber der Name pfaldürgcv komme», ist ungewiß: einige geben vor, sie heissen io viel, als civL 5 andere, so viel als falsche, und noch andere, so viel als faule Siil'ger. Pfalz, sind zwey Landschaften in Deutschland, welche in die Ober- und Unrerpfalz gctheilet werden: Jedoch stos- sen beyde Theile nicht zusammen, indem das Frankenlend darzwiscden liegt. Die Oberpfol', Jenv, io!, ist ein Tbeil des alten Nordgaues, welcher in der Theiluna zwischen der Churpsalzischcn und Bayrischen Linie an jene gekommen, und daber den Namen der Oberpsalz erhalten hat, sie qranzt gegen Norden an die Marggrafjchaft Culmbach, gegen Osten an Böhmen, gegen Süden an Neuburg und Bayern, gegen Weste» an das Bay- reuthische, Lnspechischeu. Nürnbergiicke. Die Oberpfalz und junge Pfalz müssen wohl unterschieden werden, suche pfal,- nti.c ur," A s der unglückliche Chursnrst von der Pkalz Friedrich V. An. «621. in die Acht erkläret wurde, so kam sein Theil an das Haus Banern, dem er auch im Westphaldchen Frieden beftättiget wurde, doch mit dem Bedinge, daß nach Abgang der männlichen Bayrische»Churiinie dieselbe anPftiz wieder heinisallen solle.Rach der Zelt hat der Chursürst von Bevern die ganze Ob rpsalz, ausgenommen das Fur- stenthilm Sulzbach, die gefürstete Grafschaft Sternstein, und die Grasichast Snlzbürq beständig besessen,bis die Oder- Psalz nebst dem daran, haftenden Erz- truchfeffcnawt, wie auch die Granchast Cham, ncbsr 12.Oerkern, so von derZrone Böhmen als Lehen depcndlren, demEbur- furlten znPfal; 1728. den 2?.Ju». in Leben gegeben worden; doch ist alles dieses von Churpfalz abqe-retten, und vermöge ^ Baadiicheu Fki-'densA:!. >714. wieder«» Chutbüyeru übergeben worden. Die Unrerpf., 1 ,, ober die Pfalz am Rhein, gränzet gegen Norden und Ostens,^ k MayG und die Landgrass.Darm. Erzstisk stadt, gegen Süden an das Würtcn!b"r« gische Gebiet, die Marqgrassthasc Bca- den und das Elsaß, gegen Westen aber an Lothringen und das Erzstisc Trier. Nan kan sie in 5. The-le absondern, welche sind 1) das Herzogthum Simmern, 2)da» HcuzoMb»mFweyl>rii'in und'Liesewachs. Sie gehöret dem Clnirsürstenzu Pfalz, und bestehet aus> e. Oberämkeni, welche siiiöHeldeibrcg,Mosbach, Vrei. ren, Voxberg,Utzberg, Neustadt, Gn« mer6bcim,ssa»t«rn,2iizer,Vx'penl)cim Rreutzrnach, Stromaerg, Vackeracb, Simmcrn und Rirchberg, deren jedes ein oder mehr Unterämter unter sich har. Siehe pfalzneuburg. Pfalz, Ll)urfi,rst zu Pfalz, Lat. L/estor seit demWestvhälischeü Frieden An. >648. des Heil. Rom. Reichs Erz« schaymeister, hat bey der Kalserwahl die achte Stimme, und dessen Erbschatzmeister ist der Gras von Sinzendorr. An. 1706. ist die ehemals im dreyßigjährigen Kriege von Churpsalz gekommene ece Churstell« und des Heil. Röm. Reichs Erztruchses« senamt, nebst der Oberpfalz «nt der Grafschaft Cham, weaen des im Welbphälifchen Frieden enthaltenen Rückiailv, an das Chiirpstilzlsche Haus zwar wieder gegeben, und es in solcher Qualität bereits M Chursürstl. Colleglo zu Regensburg >u- troduciret worden ; allein vermöge des Rastädter und Badischen Friedens Ana» 17-4. ist dieObcrpfalz nebst dem Erznuch- sessenamte an den Churfürsten vonBaycri» restituiret, und Churpsalz wieder in vorige Stelle und Würde gewieft» worden. Wenn das Reich ohne Oberhaupt ist, l» ist er Reichsvicarlus in den Rbemstchen und Schwäbllche« Landern, und wo da» Fränkische Recht gilt; welche Wurde ihm aber Churbavern lange Zeit streitig wachet, bis sich beete Chmfürste^nach k! S »- K Pfalz Pfalz. Pfannenberg 825 Koffers Earls VI. Tode 1740. dahin verglichen, daß sie solche gemeinschaftlich ,üy- ren wollen. An. i 4^. aber wurde von Heyden Hausern die ^k-numvs beliebt, welche auch von Kaiser und Reich bestaktigt worden. Der Churinrst von Pfalz hac auch das AZlldpngsrecht, wie nicht weniger ras Recht des Geleits durch die Dber- graflchaft Katzenelnbogeu, von der Bergstrasse an bis gen Frankfurt, wie auch in der MarggrafschaftBaden bis genPso'-z- heim; ingleichen das Schutz'-echc über die Keßler oder Kesselmacher ai» Rhein und in der umliegenden Gegend. Derjetzkleben- ds Churssnst, ist Carl Philipp Theodor, Pfalzgrasvon Sulzbach, geb. den -2. Dec. 1704. Er wurde bis >734. zu Brussel bey seiner Frau Großmutter der Fürstin von Aremberg erzogen, kam hierauf »ach Mannheim, und suceedirte seinem Herrn Vater Joh. Christian Joseph, An. >?zz. als Pftlzgras zu Sulzbach, und ward, als Ln. > 7-2. Ckurinrst Carl Philipp, als der letzte von der Neuburgischen Linie mit Tod «dgieng, Chmfürst von Pfalz. Er vsr- »„ihlte fich den -7. Zen. 1742. mir Maria Eiisaberha, Pfalzgrafens Josephs Carls von Äui-bach Prinzeßln Tochter, aus welcher Ehe An. >7k>. den 6. Jul. ein Prinz gebohren wurde, der aber gleich nach der Geburt wieder verstarb. Die Psaljgrafen am Rhein, und die Churfürste» in Bayern haben einen Stammvater. Das Pfälzische Haus cheiire sich mit der Zeit in die Lhm tiirftiiche, Neuburgi che, Sulz- backiiche, Zweybrüüische oder Alee- burrtische, welche auch die Schwedische genennet wird, Lirkenfcidische und Velden,ische Lmie. Alle diese Linien sind its auf die sulzbachuche, welche nun das Churmrstemhum besitzet, unddieBlrken- feldzweybrucküche, so noch storirct, aus- qeirorden. pfa;, also nennet man zu Strasburg, und o^RathhU^"" ^ dasStgdt- Pfal, festes schloß mitten im Rhein, auf einem Felsen, unweit Bacharach. ' ^ . AE Stadt und festes Schloß nebst dem Titel eines Fürstenthums Lothriiigeii, fünfthalbe Meilen von Scraß- burgau den Elsaßftchen Gränzen, gchbre dem König von Frankreich. ^ " ?q/Lt!»r, waren an- fängl.ch R chcer des Kaiserlichen äm-s' Ansetzo aber istes e ne Fürstliche Mürd- welche von l-ngenZeicen her das Recht bm wohlverdienten Perlonen den GrMchen^ Amtlichen und Adlichen SMnd zu er- uch aber der Kaiser alöentt" Jedoch haben s ch m- Migra,tna>n Rhein und die Cburfür- Jahren >olche Materie wieder aufs Tapet gebracht; und sollten dazumal alle von dem Bayerischen Haus creirte Standespersonell und Edelleute ihre Dignität aufs »eue vom Kaiser erhalten. Pfalz gras, st, he Lonar dulukmuK. pfalzneuburI, oder dir junge Pfalz, ist ein Landesstrich zwischen der Donau und Nab, welcher ln dem Bayrischen Succes, sionskrieg z» Anfang des >6. ö im Kaiser Maximilian s. de» Pfalzgrafen am Rhein zugeeignet worden. Pfand, wird in weitläuftigem Verstände nicht nur ein beweglich Gut qenennet, so der Schuldner seinem Gläubiger zum Pfand einft'tzet und »hergjebet, damit er seiner Schuld gewiß sey, sondern es begreift auch ein unbeweglich Stück Gut, als Felder, Häuser re. so dem Gläubiger nicht eben emgehäiidiget,sondern allein durch einen Vergleich verschrieben wird, und als» in dessSÄuldnersPosseßion verbleibet,welches sonst im eigentlichen Verstand eine Hypothek heisset, und mit Con sens derÖb- rigkeit, darunter das Gur gelegen, nach Sächsischem Recht geschehen muß. Es wird aber ein Pfand auf uakerschiedlicheArt verstanden, entweder es Heist lkonvenrionsls, wenn sich die beydcnPartheyen vergleichen, daßeinPfand sevn solle; oder lftk-toiium« wenn dieDbrigkeit einen in eines andern Gut,der nicht zählen, nicht antworten,nicht clLMion stellen, oder sonst etwas nicht chrm will, emsester; oder /uälciula, wenn der Richter einem von Amrs wegen, die Exekution in eines andern Güter verstärket, weil er dem Urrheil keinGenüge gecha», und iir solchemFali werdenerstlich die bewegliche», hernach die mibewcgllchen, und endlich die ausstehcndcn Schulden angegriffen; oder PEidtm-msttum, wen» der Schuldner dem Gläubiger ein Gut, an statt eines Pfandes inne zu haben, in feinem Testament verordnet. Endlich ist auch ei» Pfand entweder exxrelftim, so mit ausdrückliche» Laufens beyder Parcheyen als ein Pfand eingesetzt und beliebt wird; oder wclrum, wenn eines Güter vermöge der Rechte einem anderir verpfändet sind, z. E. als» hat die Frau in des Mannes,Viel!,»nündigen in ihrerVor- münder Gütern ein stillschweigend Pfand, daß sie sich auf ereignenden Fall daraus erhole» können, psandschaftsrecht, ist ein Privilegium deS Churfürsten zu Pfalz, vermöge dessen derselbe berechtiget ist, Reichspfaudschafcen, so die Kaiser aus den Reichsgütern verschrieben, um den Pfandschilling, und gegen die Condiciones der Verpfandung l» lange an sich zu lösen, bis selbige der Kaiser wieder einloset. Es rühret solches Recht vermuthlich von dem Reichsvlcarlat her, und ist durch die Kaiserl. CapiculatigneS und den Westphälischm Frieden genMigec worden. . ^ ^ ^ . psannenbrrci, Schloß und Herrschaft in Fff., M' 82 .i ^r>reyer. .ark ander Muer, zwischen Gra.z u ^ Bruck. Die uraltcii Gra,en von Pchimenberg sind schon längst abge- st -rbe.i. Pf iuriiorrkorcchr, dieses Recht Salz zu sieden, tau zu Hall in Sach en niemand erlangen, er sei) denn ein unbescholtiier B. rger, habe in der Ringmauer der «Stadt Hvste sein eigen Haus, darinne er Feuer lim- Heerd Halle» muß, seye verehlget, oder doch im ehelichen Stand gewesen, mit eigen aus seiner Schrick und Namen sichenden Piannen besessen, oder stehe mit anuern in der Micbelehnschaft, zahlt den Ueberqebung des Besatzzettcis 50. Rthlr. in die Pmunerlade, uudrrcibt sonst nebst diesem Psannenwerk sein Handwerk, oder andere geringe Nahrung. Und diese werden Pfänner- oder Salzzunkrrn g.ncaner. pfc'.reüork, Amt in Franken, nach Würz- durg gehörig. pfarrk-rciw', kchoncrMarktflecken, inUn« rerbanerti, am Wasstr Roit, im Re»t- amr Landshuc, so ein eignes Landgericht hat. pfedeibach, Schloß und Flecken in Franken, eine Meile von Lüllingen, war die Residenz einer Gräfiich-HoherilohstchenLi- me, welche 172 .mit tz-ras Ludwig Gottfried LtL-starb, die Landeslolqe aber siel denen Grasen von Hohcniohedarcensteln und Scyilllngsimst zu. pf.dersürim, kleine Stadt in der Untermalt, >. Meile von Worms. pfeffers, pfär>ers, «onn/re. berühmtes Klöfier und Fürstliche Benedletinerabre!) in der Schweitzerischen Landvogtey Sargans, harr an Graubündten, zwey Meilen von Shur, deren Abc ein Fürst des H. Röm. Reichs genennct wird. Der jetzige Abt Heist Bönisacius Psester von Tugge», geb. 1700. erwählt >7Zb. Eine Viertelmeile davon ist das bekannte pfefferva», ni einer tiefen Höhle der ung heuerstcn Als'gebürge, dessen Wasser zu Anfang des Oclobers wegbleidet, und im Anfang des M'y wlcderkommt. pfeffickersie, kleiner See im Eanto» Zürch, durchweichen die Aagehet. vrestinlien, wolstdewahrtcs Schloß un- weit der Stadt Basel, dem Bißihum zu 'Äase! geböng. vfennltt, Lat. ist in Obersach- sen der zwölfte Theil eines Groichens. Sin leichter Pfennig aber ist der vierte Pfe Theil eines Kreutzers. se niNi et'iinn, oder konce, kleine Sil- b rmünze in Engellank, deren -2. aus einen Schilling, oder eine» Drisch-ler unsers Geldeö gehen, daher sie auch in Engelland ivvlve pence genennet w-r- ' ^ Lix l>-nc:-, ist ein Halver Schilling machet 4. Stüber, und tkre» p-nc- Stüber. ^ ' Plenen, Schloß, nahe b-y Augsburg, den, Stift Augsburg gehörig, pferre,stach, s. pfedelstach. pftvt, kÄ--vtck, Stadtlein, Schloß, und der vornehmste Ort einer Grafschaft gleiches Nameii-im Sundgau, r. Weil, von Ba>ei, der Krone Frankreich gehörig, pnnozstadt, khanca-e, stehe Ovlvmen. pflastern, hei,,et in Eacholischen Klöstern die,enige strafe, wenn ein Münch gewisser Verbrechen halber im KEr-mo vor den andern Ordensbrüdern au, der Erde knien muß. psiegaericht, also nennet man in Bayern diejenigen Gerichte, weiche in eliiche Siadte verleget sind, und über gewisse Pflegen oder Nermorla dasRcchc sprechen, psilchrriiel!, siehe pegicima. pfc-rinnen, Marktflecken in Oberbayern, A. München, unter der Pstege Vovurg, an dem Flüßlein Äels, welches gleich dabey l» die Donau läuft. Pforten, Herrschaft, kleine Stadt und Schloß lu der Niederlausitz, a. Westen von Guben, dem Grafen von Brühl gehörig. D.rs dasige prächrige Schloß m An. 1 von den Preussen verwüstet worden. Pförtner, siehe Oitiacki. Pforte, siehe Oikomaunlsebe Pforte, pforre, ehemaliges Cisterclenserkloster, nlinmchro Fürstenfchule bey Naumburg an der Saale, den» Churiürsteii zu Sachsen gehörig. Pforzheim, ?Fsrcvnum, kleine Stadt und Schloß in der uncern MarggraftchaftBa- den, im schwäbischen Kreise, am Eingänge des Schwarzwaldes, und a» den Glänzen des Ereichgows. Sie liegt am Wasser Enz, 6 . Meilen von Heilbronn, und ist An- i«l,2. von den Franzosen abgebrannt worden. pfreimdt, ?rvrm^r, Hauptstadt und Schloß nebst einem Amt und Dogicy in der Laud- grafschaft Lenchtcnbcrg, in der Oberpsülz, wo die Flüsse Pfreimdt uud döabe zusammen kommen, Churbayer» gehörig. Pfründe, siche krs-stvnfta. pfulendorf, kleine freye Reichsstadt im Hegow, im ober» Schwabenlaude, und der Eacholischen Religion zugethan, zwischen Tübingen und Costnitz. . pfuUlngrn, ein Ort im Herzogtum Wm- temberg, i» Schwaben, >. Stunde von Reutlingen, und z- von Tübingen, hat Stadrgerechtigkeit, und ein Fürstlich Schloß, auch befand sich ehedem esti reiches Frauenkloster allda. .. „ Pftind, eine flnqirce Münze, siehe knnc. pfunv, ein Gewicht von zr. Loch an Kramer- und von >4. Loch an Apochcckerge- wichte. Lin Schrsspfund ist lo viel als ;. Centner. Lä. Stüber? PfL^ämmisihftstnureineflngirteMist.. Pfund Philadelphia Philadelphia Philippinische 827 ze, welche in Holland 6. Holläiidiiche Gülden oder 20. S.über auslragl, und in <»e> mcndritthaldRchlr. machet. . . vsund Srer-linn, ist eine fingitte Münze IN Engeiiand, welche 20. Schillinge voer 4. Kronen, und nach deutschem Getde z. Sieichdkhlr. aber nach jetzigein Louis sali ch Rchir. beträgt, und steigend und fü - lend ist- Ein halbes Prinid sttmng Heist im Englischen und macht,eh«n Flecken iiudDogtey im Türgow, an der Tour, dem Cancon Zürch zugehörig. kbMws,-, dieLindildung, Linblidung-^rsft. pssanrafte, wird gemeiniglich derjenige ge- nennet, der entweder in der Lyac ein Narr ist, oder sich närrisch und lyorlcht pstamsäer, heiffcn so viel als Abgesonderte, waren eine Seele umer den Juden zu Zellen unserö Heviaudesi welche eine strenge Lebensart fuhrt.,1, aber dabei, die grölten Heuchler waren, und deswegen von Christo öfters gescholten wurden. Sie astecttncn ein sehr heiligesLeden,betete» öffentlich aus denGaffen, wurden von dem Bock hoch gehalten, ». drunae» sehr aus die Ausiatze der Barer,welche sie der H. Schrill verzogen, kkamambuco, stehe !?amnmbuco. kksrviuer, d., Fluß in Syrien, in Asten, s» III der Landschaft DamaL i» einen kleinen See Mt. Dbsrläli», Stadt in Thessalien, IN Griechenland, ist das hcmige Forsa, zwischen Larissa und Zeiten gelegen, in weicher Gegend Cäsar wider den Pompcjus, wegen der Oberherrschaft über Rom , in einer blutigen Feldschlacht den Sieg erhalten, ktwrus, Vuur Korks, Vour baulec, KlMcka- äan?, eine Later ne, ist ein hoher Thurm «»oder in dem Meerbey dem Seehafen, welcher in der Nacht mit Feuer oder Lichter» erleuchtet wird, damit sich die ankom- menden Schisse darnach riiipen können. Sem Name ist von der Insel Pharos entstanden, welche bey Alexandria in Egypten gelegen, und darauf ein wicher Thurm gestanden der, siehe Lancken. kb-u .8 , aus Türkisch kack;, Fluß in Min- gresten, Ästen, welcher in dem Gebär ge Caucaso, an den Gra.zcn von Circas sten, emlpringek,ii.m das schwarze Meer saller , allivo er bey seinem Einstuffe un- terlchiedene kleine Inseln machet, und halten stch ,ehr viele Phasanen an diesem Flusse aus, welche auch daher ihren Na. nie» bekommen. ^ von den Schottländischen Jn'eln dev Schottland. klwmLmbuco, stehe?sm»!Nkuco. rkilgaeixkm, grosse und volkreiche Stadt '"Nacolieii , in der Provinz Carast, am Such Ehiais, ,n Asien, de» Türken gehörig. Die Griechen haben daselbst ei- »e» Erzbischof und 4. Kirchen. Don den Türke» wird sie ^Ilak-Sckeker, d. i. Gor- tesstadc genennel. kbiluckelpkm, die Hauptstadt, welche die Quacker in Pensylvanieii,in Nordamerika, gebaiiek haben. Sie ist volkreich und re« Zclmckßig gebauet. Mau zehlct bereits über 4000. Hauser, so meistens von Grein «ufgejuhrec sind, und aus dem dasigeii Hafen wird eine wichtige Handlung getrieben. Siche panl^lvuniL. Pdiladelphiirke Gesellschaft, ist eine Ko« cietat gewisser Leute, so man heutiges Ta« ges mit demNamen Pietisten beleget, dis sonderliche Zusammenkünfte halte», und unter andern auf ein tausend - jährigeS Reich, welches in einem herrlichen Zustatt- de der Kirche bestehen soll, hoffen, nnd daher vorgeben, der inwendigeGeistGOt» res ledre alles, auf den müsse man »rerken. Im Jahre 1704. wurde dieser Name der Philadeiphischen Gesellschaft auch zu Lon« den in Engelland bekannt, deren vornehm« ste Glieder Joh.Leade und v.Joh.Porda« ge ein Meistens waren, daher auch »ach« mais dieser Name in Deutschland auskom- men. klularsri, ist eine Gocletät von gelehrte» Leute» zu Ferrara, welche zu ihrem Sinn- lstide eine Z nunermannswerkstact führen , darinnen mit Röthelschnur das Hol; zum Adsägen avgezeichnet wird, mit den Worten: i564. von den aus Neuspanicn fahrenden Spaniern entdecket worden. Ihr Erdreich ist sehr hitzig, jedoch fruchtbar an Reiß, Palmenbäumen, Pfeffer, Zimmek, Ingwer, Saffran, Zucker,Honig, u. d. m. So findet man auch Gold in der Erde, nnd Perlen an der Küste. Man zahlet derselben eine grosse Menge, und haben die Spanier > auidenselbenvcrschiedeneColoiiien. Die übri- 828 Philipps Philippsstem Phrlippschsal Physik übrigen Einwrvi.er aber sind Götzendiener. Der Spaniiche Gouverneur residirer zuManilh., aliroo sich auch Un Erzbischof d-siiider, und nachdem die Holländer ihre Handlung nach Dstindieii ui so grossen Klar gekracht, sind viele von diesen Inseln den Spaniern abtrünnig worden, wodurch die SpanischeHandlung sehr i» Lbnchmeu gerachen. kkllippv, siehe ttilippo. kiulixj>opoli, Türkilche Stadt in Romania, c.m Fluß Mariza. Sie ist ziemlich groß, und hak einen Erzbischof. Ptnlirpöverg, Heist das Schloß zu Wolffei,büucl. Phriit pvvtiug, ?^r/Mov^uvr,n7, kleineaber sehr wohl besestigteSradt imSriktSpeyer, im Lderrheinischen Kreise, allwo der Fluß Salza oder Salzbach in den Rhein fället, 4. Meilen von Heidelberg gelegen. Sie ist mit 7. Bastionen dcsestige'c, hat viele Aus- senwcrke, und der morastige Erdboden dienet sehr zu ,hrerBefestigung,wie denn auch nach dem Rvßwickischeii Frieden auf der «ndcrn Sette des Rheins ein festes Fort «ngelcger worden, welches im Kriege An. i?ZZ. unter demsssamen der Nhein- sihauze bekannt worden. Diese eroberte» die Franzosen den 4. Inn. erbitteren h-.erauf den 7. Jun. die Laufgräben vor Philippsburg, und »ach einer Belagerung von 7. Wochen wurde die Festung genülhi- gec, zu cepttulireu. Doch ist selche am r. Febr. -7Z7.V0U denen Franzosen wieder evacuiret, und an das Reich »enituirec worden. Die Stadt gehöret dem Stift Speyer, aber das ssur preolnlii oder Be- sakungsrecht, und was demselben anhängig,stehet aujetzv dem gesanmnen Reich zu, nachdem dastelbe im Westphälischen Frieden 1648. an Frankreich, imNiemegttch.» ,679. aber an den Kaiser, und endlich im Ryßwickischen 1697. au den Kaiser und Pas Reich überlaste» worden. Vor diesem hieß eS Udentteim, weil eS aber der Bischof zu Speyer, Philipp Christoph, ,6,8. zuerst forlisieiren lassen, >0 ist es nach seinem Namen Phiiippsburg ge- „ennet worden. Pdilippsbuen, schöne? Jagd- und Lustschloß in Niederelsaß, dem Grafen von Hanau zuständig. Pttilippseeb, schönes wohl verwahrtes Schloß in der Weltcrau, andertbalbe Meilen von Butzbach, so LandgrafPhilipp zu Hessen < 027 . und >6:8. erbaue» lassen. Pkilippsruste, sehr schönes Lustlchlsß zu Kesselstadt am Mayn, nahe b. y Hanau, welches der verstorbene Graf von Hanau- münzenberg, Philipp Reinhard, erbauet. Dttiiippsstadt, neue und kleine Stadt, zwischen Bergen undSeen, in der Westgothländischeu Provinz War-. meland in Schweden. ^, phüippsstein, schönes und festes Schloß in der Wercerau, bey BraunfeiS, in der Graf, schalt solms gelegen. ' Pbriippsrdal, oder Lrcuzbrrg, schönes Schloß an der Werra in Niederhessen, unweit derScadtLach. Es hacalidaei. ne abgetheilte Linie des Heffencasseii. schen HauseS lhrensitz, midist das Schloß von Landgrafen Philipp, dem es sein Herr Brüser, der damals regierende Landgraf Carl cinqcraumet hatte, erbauet worden. Der jetzige Landgraf von Hcssenphilipps, thal, ist Carl, geb.den rz. Sexr. in«,. Pstrlipps- oder Lönikisrhalcr, sind von Philipp dem M. König in Spanien als» geiiemiet, und werden darnach dieWechstl- bricfe gerechnet. Er hat so Wechstlkrcu. zer oderroo.Krentzec courant oder.r.Kopf« stück. In Engelland gelten 4. Philipps- khaler em Pfund Srerling. ?!,!!,j-ttovn, siehe Kmgüovn. werden unter den Gelehrten diejenigen geiieiinet, welche sich aus Zierlichkeit der sprachen und Historie legen. ktlilvi'opku5, Heist eigentlich derjenige, so dir Weisheit liebet. Nachdem aber unter dem Namen der Philosophie, imonderhett die . weltlichen Wlstenschaiieii, als Logik, Metaphysik, Moral, Politik, Naturlehre und Mathematik begriffen werden, so heisset man vornemlich die/enigen Philosophen, welche sich aufeinige von solchen Wissenschaften, oder auch aufalle legen, khmic-i, kleine Türkische Stadt in Natolien, an der Küste der Landschaft Menteseli. kkoctt, war vor diesem eine berühmte Land- schaft in Griechenland, zwischen den Provinzen Aeiolien, Lvcris, Bvociemunddem Meerbusen von Coriitth. Sie war sonderlich wegen deSDrakeis zu Delphis bekannt, und ist ein Stück von dem heurigen Livadien. ?k-r:nicia, war vor Alters eine Provinz in Syrien, längst dem MitceliändischeiiMee- re, deren Einwohner sehr tapfere und geschickte Leute gewesen, und dieSchistahrc soften erfunden haben. Die Städte Tvrus und Sidon, wie auch die zwey Berge Car« mel und Libanon liege» darinnen. Lkojung, ei» See in der Chinejischen Pro« vniz Äiangsi, der zoo.Französische Meilen imUmsange, und am User eine grosse Menge Städte und Dörfer hat. Es gehen aus jvlchemFivtten, wie ausdem grossen Meer, und ergeust er sich in de» Nangkiugischen Strom. „ . kkrvsis, war vor Alters eine Provinz ur Kleinasieii, und wurde i» Groß- mid Kleiuphrygia xingetheilet. In Mm lag die eheiyÄs so berühmte GcadlTrü- za. Heursu T-g- ist Phrygieu eur The«! von dem eigentliche» Anadol,. . PhyttcL, Nakurlehre, ist die Wissemchaft der natürlichen Dinge, l" wlrdurchH so unserer fünf Snmen in Beirachkung ziehen könne». Physiognomie pianosa_ plasia Picardie 829 kkytioziio»«-, ist eine Wissenschaft, welche «ur Le» Lmeamenren des GesichcS von dem Naiurel eines Menschen judiciret. Die Regel» dieser Kunst kregen zwar nicht allemal zu, aber man wird sogar von .gemeinen Leuren reden hören, daß sie diesem »der senemMen che» wenig zukrauen, weil er keine gute kdyüoonomi-habe. Piscenr.», klMchaco, O«ratr„k/nrentinr,-, ei» oerjoglnnm in Italien, welches gegen Oste» mir dem Parmesan, scheu, gegen Süden mit dem Appenninijchen Geburge, gegen Wellen und Norden aber mit dem Mayländischen grunzet. ES ist sehr ftuchk- lar, und har schöne Salzgue'Mn und Elsenbergwerke. Pabst PaulusU l- belehnte das HauS Farnese A. -.rg;. nebst Parin« mirdiesem Herzoglhum,und leic dieserZeit wollte der Pabstl- Hosdiese Staaten «iS Padstl. Lehen, wiewohl mit Widerspruch des Kaisers und Reichs angesehen wissen. Als Ä. > 7 z,. der letzte Herzog aus dem Far- nestschen Geschlechts Amon, ohne mannl. Erben starb, kam der Spanische Jnsant Do» LarloS zum Besitz dieser Lande. Als er aber An. >73;. König bescher Sicklien worden, sielen krasc Friedensschlusses von i7;s.beyde Herzoglhümer wieder an daS Erzhaus Oesterreich. Sie blieben bey demselben bis ,74s. da sie durch de» Aach- nersriede» an de» Spanischen Infame» Do» Philipp von dem besagten Erzhause und der Krone Sardinien, jedoch jure re- va>1ioni,?abgelretccn wurden. LetzcereKro- ne überließ iaut besagten Friedenslchius- seS auch deu Antheii, den sie seit 1743.au den, Herzoglhum Piaeeuza besaß, und der «» der westlichen Seite LeS Flusses Nur« liegt. Die Hauptstadt ki»ce»iÄ.?lÄknc-:,?/nrent!n,liegt Nicht weit vom Po l» einer sehr angenehmen Gegend. Die ist grosser als Parma, und einiger masse» bciestigt, ziemlich gebauel, aber Nicht ud-rstüßig bewohnet. Aus einem grosse» Platz liehe» die Statuen von O-. xanäro und inİIo baramb, Herwaei, von Parina,weiche von dcneuKeiiiier» M' Mirelwerde». Das hiesige Blßihum ikeb 'r nttt-rBologna, uuddasSu t derr st r ei, Chorherren Sc. rbugmb. welches Phi. tipp ll. Koni- von Spanien funöiret,, sehenswiirdig. UeorigenS har diele Eei, Wein, Getrayöe, aiIe.AW; te» und guter Viehweide keinen Eia?,' DieieScadt eroberten den9.SM 'Ä' diespanier, der das Castell den folgte. Den > 6 . Zun., 74», siegten benÄ' selbe» die Kaiserlichen über die pereliilo^ Franz, ünd Span. Armee, eroberten n- «der e.ü Len Aug. SM,bei, »ach der Schlacht bey Monofts-io ^ilrs, kiL^ulL, siehe Nr,ide S»che^ ' bd, in Italien. Sie gehöret zu dem S,m» äolli krElii. kisrlL, grosser Fluß in Nordamerika, im Königreich Mexico, welcher e>. Meile» oberhalb Cuiiaean in daS dg» äel e^ur fällt, piafte,also nennen die Polen denjenigen König, den sie aus ihrerNalion erwählen,und heisset soviel als ei» Einheimischer, kisssrs, oder auch keil, kueic-, ist ein« Spanische Siibermünze, welche anö 10. Realen und 12. gumws -I, ks-uo bestehet. Ein Real ck? betragt ungefähr z. Ggr- und 12, >. Cariiiii, nach unser;» Geld« aber r.Thlr. ». Gar »scheu. EineFlorenünische Pirstraist so viel, alS eilschalbe Paoii, oder 7. Lire, kisrek, kleiner Flecke» in der Provinz Sa« . mogltien in Lithanen, »o. Meilen von Ro« sie nie, gegen Norden. Piave, Fluß, welcher im Tnrolerge- bürg entspringet, und sich durch a.Einssüs» > se, unter welche» der südliche den Namen ^ Plaveselleannimmk, in den Lener. Meerbusen ergenst. rioLLuiguvonoststzii Nom ein grosser Markt- ! platz, aus welchem eine schöne Fontaine stehet. 3 » warmen Sommertagen pstegc inan die Abflüsse des WafferS aus dieser Fontaine überall z» verstopfen, daß daK Wasser stehen bleibet, und alSöenn fahren die vornehmsten Leute mit Earossen und Chaisen in solchem Wasser spazieren, kic, eine von den Tereerische» Inseln auf dem Atlantische» Meere, den Portugiesew gehörig, darauf etliche Dörfer sind. Sie har 1;. Meilen in ihrem Umfange, und den Namen von dem darinne bestiidlichen ho, Heu Berge Pico bekommen. Es wachst ans dieser Insel viel Ceder». oder Teipo» Holz, nebst vielem andern, daher daselbst starker Schiffbau getrieben wirb, kic cl' 7 xeriich> rPrincivaicommiffariue zur Epettttioii dringen heissen, weicher aber inzch ohne Leibescrben gestorben, und seines Herrn Bruders Enkel zum Erben eina>,eher hak.Er besaß einige Güter nebst der Staor Nachod in Bohinen, und das Herzog.hum Amaisi in Neapolis, welches letztere seines Bruders Enkel nebst dem Sürstlichen Titel ererbet. Der letzte Fürst Ocravius, geb 1698. starb An. 1757. den 2z. Jan. als Kaiser!, commandirender General in Mähren,unvei mahlt, kicsllo, Stadt in dein eigentlich sogenannten Natoiieu, am schwarze» Meer, in Aste». kiciz^cticüis, kleine und feste Stadt an: Flue Adda, iin Herzogchuin Mayland, in dem Ercmonischen Gebiet, nebst einer festen öitaoelie. Dieser Ort wurde 173z. vo>i denen Franzosen und Savoyarden nebst Sem FortEhiera durch Eapitnlation erobert, bey dem Friedensschluß aber, wurden be»de wieder an den Kaiser restituier. I kicksroon, eine Art Ranbschiffe. kickerinz, Marklfieckeu inKorkshire in En- gestand, an einem kleinen Fluß nicht weit von der See. kicu, ein altes und vornehmes Geschlecht in Italien, daraus die Herzoge von Miran- dvla und Evncvrdia entsprösse», zu welcher Würde sie >6,9. von« Kaiser Ferdinand dem II. erhoben worben. Siehe Lliisn- stols. kico, sichekic. kico, Sierra stc kicci, em Geburge ,m Spanischen Estremadura, welche» sich bis an bcpde Castilien und Leon erstrecket. r,co sti St. 6-orgio, eine von den Azorischen Inseln im Atlantischen Meere, der Krone Portugall gehörig. Sie ist >6. Meilen lang und über 5. Meilen breit, und kan man sie von weilein an dem hohen Berge erkenne», von dem sie auch den Namen erhalte». Sie hat herrischen Pe.n, auch findet man allda viele Cedernbaume. Der Hauptort aus dieser Insel ist Vst- I» cks H.SLSUS. ^ kio-IwLVt,, laklsts, k/tt-urur ^senteu^, Klub Ni Südamerika, welcher bey Potosi in der Provinz sta los OliäocLL eiitsprin- «et/ und sich iss den Sluk Paragug» er- geust, welcher dannenhero kio sti kl»m gencnnek wird. kiguiren, stechen, sticheln, beissende Worte geben. Daher k,-,ue , elne heimliche semdlchasr, kiguLmsri-, Stichelreden, Be>chimpfung. ' klttl, alte Völker in Schottland, welche endlich im s- Scculo von den Schotten über- wunden und ausgerottek worden. Von dieser Nation h«c die Piccüche Mauer zwischen Engeiland und Schottland den Namen bekommen, weil die Römer selbige, als sie Engelland eingenommen, wider dieEinsalle dieser Völker ausrlch:en, uns auf ne. Meile,, laug führe» lasten. Man sicher »och heut zu Tage die Küster, a» etlichen Orten davon, kic sti Monte, Flecken in 1-rra sti s.ovoro, ln Neapolis, ailwo der Bischof von Alm residirec, welcher uu.cr das ErzdisrhliM Benevenco gehöret. kic sti korro, liegt ohngefehr 7. Meilen von Mcßlna in Sicilien. Hier landete die Spanilche Flotte aus Neapel den >z.Aug. 1732. an. ki- stc Muco, ein See im Herzogthum Spo- leto, im Kirchenstaat in Italien. Piece stc Eiuion, ei» Sttick Geschützes, kiccesteczuscre lvur, stccmglou!,, staguinr; lous, sts kreme 1'vu«, sind gewisse in Frankreich übliche Scheidcuiünz.ii, davon die beyden letzter» 8. und >6. Gr. unsers Geldes betragen. kiestettK, ist ein Viereck, welches einer Säule zum Fundament dienet, kiemsnr, kiestinom, in allgemeinem Verstand genommen, begreiffek alle Lander des Herzogs von Savoyen, jcuseic der Alpen i» Italien, ausgenommen das Savoyische, das Älerandrittische in Mavland, Montterrac uns die Gras- schasc Nizza, nebst ihrem Sngehdr. kiemont, eni Fürsteiithnm in Italic», welches sich längst den Alpen, an welche es gegen Norden und Weiten stvster, die an bas Appenn!»ischeGebürge,dasihm gcgenSü- den liegt, erstrecket. Es ist ein sruch'barcs Land an Geltende, Wein, Obst und Wey- de. Der älteste Prinz von Savoyen wstd allemal von diesen, Fütsteurlnim tstul ret, und begreisset daii lbige k. Gebiete, nem- lich das von Tlirii!,.bIi,!»ss» !S, ssonl oder ststttsa, >Sko/r,ÄD7, t,^io?ersöo und lösistie oder -. In dem Span. SuccGous- kriege, war fast dieses ganze Land von den Franzosen überwältiget, bisausdieHcupt- stadtTuriii, weiche endlich n cheiner Harke» Belagerung > 70b. glücklich entsttzet, u. darbey dieFranz.Armee derwasten qeichla- gen wurde, daß »ich, allein viele Städte sich ihrem rcchcmaßigenHem, wieder ergaben,sondern die Franzos.» auch einen Traktat 1707. ausrichteien, vermog- dessen ne bas Piemont nebst derLombarsey »erlassen MNfteli. Stehe Lomvavdre. ^ pienza Pignerol Pignus pillnreut 8Zi kiMLs, (.oiftuiunum, kleine L>cadt im Sie- ^ niichen Gebiet, dem Großherzog von Flo- rcnz gehörig. «ieebaum, liehe pyrbaum. ki-rmonr. suche ?>-rm°ni. ki-rislcile, krerre sncsse, ?est NF-IN, ftlreS Schloß IN der Provinz Lionnois, in Frankreich, aufeinem Felsen, n>o man unterweilen die Staatsgefangenen zu verwahren ki-E u'einer Fluß, welcher im Dürf Piecon im Heunegau entspringet, und >ich oberhalb Charleroy in die Sambre ergeust. kiel», Festung, zudemHcrzogchumParma gehörig, und an den Gräiizen von Lueca kleine Stadt im Genuesischen Gebiet, am Ligustischeu Meer, welche ein unmittelbares Reichslehen ist. PiRio kllc-L, ?-t-n kleine Stadt auf einemFelsen in Istrien,und die Hauptstadt eines Marquisacs, welches den L>e- necianern zugehoret. . ri-rrs SsmL, Flecken nebst eurem Bißthum im Toseanischen Gebiet,in Italien, 2. Meile» von Maffa. kctrilrov, siehe perrikau. klsvc, Heist eigentlich eine Pfarre, in be- soudcrm Verstände aber, werden die Di- slriece also gen-nnec, in welche Corsika eingecheuet wird, und die wiederum un- terl den >0. Gerichtsbarkeiten stehen, deren 6. diesseits, 4. aber jenseits des Ge- bürges besindlich sind. Pisvo, kleine Stadt am Fluß Aro- scia, im Genuesischen Gebiet, kiere siel Orr-i, kleine Stadt in der Mayländischen Landschaft Laumeili- na. Sie gehöret dem ilömb-nän, dessen Vorfahren daselbst einen schöne» Paiiast erbauen lasse», klsvr älLulor-, sie-e Lrstore. klevsäi feiner Flecken in der Denetianif. Landschaft Paüttaiio, Meilen von Padua, in Jiaiien. kieve rr--Lo-ru, ein Scädtgen, ohngcfehr z. Stunden von Lremsna gelegen. kiLli», Stadt in der Grafschaft Nizza, ui Pienionc, in Italien. kiNak-IIi, ein vornehmes Marggra'fliches Geschwcht in dem Neapolitanischen, daraus die Herzoge von Monteleone herstammen, uno der Pabst Jnnocenrius XII. enc- sprossenwar, der von '69,.bis 1720. Len Pabstl. Stuhl bese,hn. ^°.°en kizaey, siehe kins>'. ^E°/rr,m,StadtinPiemont, am Flußtzluson. Siewar dieFranzosis.Gränz, sestung und der Schlüssel gegen Italien, wurde aber 1695. dein Herzog von Savoyen, als er einen ParklcularftjeSen mit »rankreich -inqieng,wieder aeqeben: ,evy,h »usten noch im nemlichen Jahre die Ci- ladeile urrd Forrineacionen geschleiffec werden, und der Herzog versprechen, sie niemahie» wieder auszubauen. kignnL, ,iehe Pfand, kistschoks, kleiner Flecken in der Schwedi- scheii Provinz Lajanien in Finnland, wo sich der Fluß Pjhajoki in de» Bothnischen Meerbusen ergeust. xilscs, kleiner Fluß in Neapolis, in c.Pubr,s oltrL, weicher sich ins JonWe Meer ergeust. priatiisbeen, pirlneliiLnr, ei» Berg in der Schweik, au den Grssjuen dev Cankvus Unterwalden, anderrbalis Stunden von Lucern- M-n gehet auf deuselben durch anmuthige WäPer, uno das sogenannte Egaenthal. Uinerweas trist man einige Gesundbrunnen an, davon der Raltwesierbrunn der krön g- steist. Auf diesen» Berge ist die bekam:-- pilnrussee, von weicher mm: ehemals geglaubec, daß der alldorr von ein.m Felsen herab bcschworne Pilatus ein schweres Ungewiller über die benachbarte Landschaft errege, wenn ein Stein pv.p dergleichen in solchen See gewonen ^ü-- de, dannenhero auch vor diesem inemms.- deu Berg besteigen dürfen, weimerni-tzr vorher von dem Magistrat zu Luee.'n E laubniß erhalten. Heutjqs Tages hält , es vor eine Fabel und wirft ohn,-Scheu, Ho!z,Steine, und andere Sachen hinein. pilatusi>erv, ein Berg bey Liou in Frankreich. pileza, Stadt in Kleinpolen, i» derWoy- wodschasiCroc,-.:, am Uigprung des Flusses Pileza, weicher Groß- und Kleinpsien von einander scheidet, und 4. teilen oberhalb Czerko i» die Weichsel,alst. kile, Is kile. ein von den Franzosen erbautes Fort, disseiks am Rhein, Straßourg gegen über, ist vermöge des Badischen Friedens 1714. demoliret worden. Pilgram, Königs-Evcadt im Bcchinerkreiß in Böhme», wo dieJglawa entspringet. Piik;l:lm, ksierin, also »enneft man diejenigen, welche aus Andacht, oder wegen eines Gelübdes eine Reise nach einem heiligen Orc rhun, um daselbst, wr Gedeth zu verrichte». Siehe waUt4. Meilen von Danzia, und 7. von Königsberg gel. gen. ES ist Pier ein sehr einträglicher Zoll, und überaus angenehme Gegend. plliin-eiir, ehemalig-? Frauenkioster he» dem «rochen Nünibecger See. Ol- ss-'n-. j künfce desselben sind dem > losteramc St. I Clara zu Nun,,erg emvcricjpet. kiüoi^. ^2 pillory Pilsner- Piksring pinque ki!lvl>. ist in Frankreich und Enaelland eine An vo»Pra»gcr,woi»ic die Palst»!!, Mein» eydixen, Pasquillanten und falsche Zeusen re. bestrafter werden. Ed bestehet diese kll- Ior>' aus einem kleine» P.cbnflÄUl, darauf einBalken mit2.Brettern stehet,worimien 2. Löcher sind, durch welche der Verbrecher den Kopf und die bcyden Arme stecken, und eine Zeirlang in einer solchen lächerlichen Stellung bleiben muß/ da er unterdessen von den herumstehenden Zungen mir Korh geworfen wird. prlnrhc,Sradl imKöuiggratzerkreiß inBoh- men,zwischen ArnauundHohenelb gelegen. Li!inin,vorrrcsiichedLandeösnrst!.Lust!chloß in Meisten an der Elbe, >. Meile von Dresden, gegen Pirna zu gelegen. Es Lestehr rheils aus einem alten, rhcilsaus einem neuen Schloße, welches letztere K. August II. mit eniem ans chinesiiche Art angelegten Gebäude, prächligen Garten, uno - 72;. mit einem aus zo. gleich gebauten Häusern bestehenden, sogenannten Kranz. Dorfe versehen. Zn diesem kehret das Gefolge des Hofes ein, wenn die höchsten Herrschaften zu Pillnitz sind. kilvte, Lrlaimnn, äwurmsn, Steuermann, ist ein Schiftofticier von der Ichuip^e, welcher den Laufdes Schiffes richtet, mid dasselbe regieret. Der andere und dritte Steuermann sicher dem ersten in seinen Verrichtungen Lcy; Jedoch sind uur auf den grostc» Kriegsschiffen z.Sreuermän« ner, oder wenn man eine weile Reise vor hat- Aus den andern Schiffen sind oder 2. Steuermänner, uach Beschaffenheit des Schiffes und der vorhabenben Reise, und beobachten sic nebst dem Schiffer die Seegel samt «deren Stellung und sie Wachten. Gleichwie nun das Schiffsvolk jn z. Wachten oder Compagnien einge- theilet ist: Also hat ein jeder von dielen Schiffbedienren eine Wacht, und berath- schlage» sich über die Seecharten, um de» Ours recht zu halten. Der Steuermann muß stets am Steuerruder seyn, und dem Capirain von Zeit zu Zeit Nachricht geben, in weicher Gegend,nemlich seinerMeinung nach, sich das Schiff zur selbigen Zeit befindet, daher er in den Seccharten, in der Astronomie, und dergleichen mehr, wohl erfahren sepn muß. ^ ^ Vilsen, ?-s/e»a, grosse und befestigte Stadt im Pjlsner.Kreis in Böhmen, am Fluß Meiß, -o. Meilen von Prag. Vilsenitz, Uslava, kleinerFluß am Pilsster- Kreis im Königreich Böhmen. pillimsko, 2 >ltptl>en, Marktflecken im P'ls- ner Kreis in Böhmen, war sonsten eine grosse Stadt, so aber nachgehends einge- Kiwnec^Rrris, einer von den -2. Kreisen in Böhmen, welcher aeaen Osten an den Moldauer gegen Sudel« an een f rachenser- und gegen Noroen an den Rackonitzer- Kreiß, gegenW-«^» aber an die Sberpsalz qräiizet. ^ pilsnnkk, Marktflecken in Unlerbgyern. ,ns Rentamt Landshut gehörig " ' pürin, kleine Stadt in Curland an der Windau, 4. M- von Goldingen gegen Nord« weiten. ' piizno, kleine Stadt am Fluß Mlsoke, der Woywodschaft Sendomir in Klein« polen. pilyowitz, kleine Stadt in Oberschlestev, im Fmirenthum Ratibor, an den P„m. scheu Granzen. kina, Flecken im Königreich Arragonien, am Fluß Ebro, in Spanien, küm, Fluß in Lithauen, in der Woywodschaft Brzesc, entspringet aus einem Morast, und lauftbey Pinsko in die Jrsiolda. kinufle, ist ein von hinten zu erhöhetes, enges und leichtes Fahrzeug mir einem vier- eckigken Himmel, so mit Seegel und Ru« dern, nebst dren Masten versehen ist; da« hero es zum recognosciren, und zu Aussetzung der Mann chasten an eine Küste sehrj bequein ist. kinca, siehe hinaus, kinckus, ein grosser Berg in Epiro in Griechenland, davon der eine Theil Helicou, der andere aherParnaffns genennet wurde, und den Musen gewidmet waren. Heac zu Tage Heist erblovo, und trennet Thessalien oder Zamia von Alda- nieii. kinL>-, klfln-v, Skädtgen in Niedercha»,- pagne, bey TroyeS, in Frankreich, so unter dem Namen Luxemburg, zu einem Her- zsgchuln erhoben worden. klmchiam, grosse und reicheStadt in der Provinz Xausi in China. kinglo, grosse Scadt in der Provinz Quanst in China. klnlresa, ein Ork im Mantuanischen gelegen. Pinne!, kiznel, kleine befestigte Stadt in der Portugiesischen Provinz Tw los IVIontLS. kln-lang, Stadt in der Provinz Tonst, alt dem Fluß King in China, pinnebcrg,Herrschaft in Stormarn, welche etwa 6 . Meilen lang, und 2. Mellen breit, und mehrenthcils dem Könige von Dänemark gehöret. Darin» ist pi'inebelm, Schloß und Flecken an der Pleno», a.M.vonHamburg. Äufdem Schloß wohnet der König!-Drost und Amtmann, klnos, klns. eine Znsel in Nordamerika, an der Westseite der Insel Cuba, denen Spaniern gehörig, 22. Englische Meilen lang, und 4. bo ir, hac aus der Westse »e einen guten Hafen. klnos, r. kleine Jiueln gegen die Küste der Landschaft Danen, bey dem Einfluß de» grossen Flusses Darieu gelegen, kinaue, kmk, pincn, ist eine Art von Fluren und p astschiffen, welche eben alw zu gerichtet, wie auvere Schiffe; -edochE» Pins pionniers promkum prrogue 8ZZ Ikr schwer, damit anzuländen. Sic sind ^ ten, und allerhand dergleichen Arbeit vcr-> K^,?» >ekr > richten müssen. bunen i» rund als vorne, haben eine» sehr > richten m.ül dicken Bauch, und mhret jedes ungefehr Pie nrk«m , ^02 Tonnen. Sie werden «um Stochsiich« Lenczic«, iii sang gebrauchet. In Frankreich abtt nennet man l'lurss alle diejenigen -Lchrsse, welche ben der Kriegsflotte an statt eines iMaaanns oder Hospitals dienen,ooer wel« . Stadt in der Woywodschafc Lcnczicz, in Großvolen, an dein Fluß Bfu- ra, brauet das beste Bier in Polen- Prpp, siehe Bipp. k'ip^mo, kleine Stadt in der c-nnpagna klikvnnm, im Kirchenstaat, kigua, siehecle 8. Ovvioso, I'l-tue, eine ArtWaffen weiche aus einer run, den («tauge bestehe!, die vhngejehr >;.oder >4.Fuß lang ist. Vorne aberhar sieeine breit qejchlagene eiserne Spitze. Die Pi- quenircr gebraucht man wiver denElnbruch de, Rcuteren bey demFußosik; Jedoch sind sie nunniehro meistemheiis ab- und an deren Stelle die Grenadiers, sowohl zu Pferd, als zu Fuß aufkommen. kchucduco, Kloster zu Poris in Frankreich, allwo dieCacholischenAmbassadeurs, wenn sie ihren öffentlichen Einzug hatten, empfangen und eingeführer werde», kigu-r, ist in, Feldlager eine starke Wache, welche man vorne an postirec, damit sieje, derzeit in Bereitschaft stehet, wenne-waS wichtiges nvrsäüt. pchuigny, , Stadt in der Picardie. pchuiren, siehe sticguiren. stuano, kleineScadc iliIstrien, aus einer kleinen Insel , welche die Seen bey Largone Maqanlis oder Hospitals che innn Transport der Truppen gebrauchet wetten, ob es schon sonst! Kriegsschiffe gewe-en sind. imsimFestiingimBrakontischen Holland, mitte» im Morast bey Be-gen-op-Zoom, vmskn grosses Gebiet in der Wbnwodschast ^Briesc inLnk-il. n, nebst der »kadc Pius- ko, we.che am Fla» P na negej, und zu des dtoiiig Lmelgat-rn gehöret. Lnehatmei- licilSho.ze '»e Hau cr, und uwdet, Il-:rke» Handel nach Deullnstand u ie Rußland, kinw. kcmüum, ober Mittelpunck, kl- ne StadtinSpanien, z.Merlen von Mad soll das Leinrusi-ven Soame» leyn. rima ttal-, befestigte Stadt und Hasen, den Holla,iderii gehörig- minier Insel L-vlon. pintzenö-orf, pincrinv, dittoov, ?M a» einem See, den der Fluß Tamoko malles zürsteinhiim in Italien, zwilchen dem cher, und die Einwohner nähren sich mit Pnaiülchen und Sienischen Gebiet, zu ! Fisch- und Eisenbandel. welchem auch die IiMl se loa gehöret, aus- P,r-!i.r,Stadt undAnit nebst dem festeuBerg» genommen kuno tton^on- und ?orro Schlo 8 Sc,nnenfteii!,anderE 1 be,e.Mei- ksrrsjo, davon das erste oei» Köllig beeder - - ... , EmIien, das andere aber dem Groß!,er. zog von Florenz zustehet. Es hac als ein MaolölidlichesLedeli seinen absonderlichen Fürsten, welcher jetzt der Herzog CajeraliuS Buoncompagno ist. Weil aber der Fürst Alikonlus im Luiceeßieuskrieg die Franz. Panhey gehalten, so wurde A. ,708. dieses Furstenthum von dem General Wetze! unter Kaiser!. Gehorsam gebracht, und nebst denen in NeapoliS gelegenen Gütern con- mciret. Die Hauptstadt Piombino ist beseitiget, liegt am Canal gleiches Na- nrelis, und hat einen sehr guten Hasen, ricnmcrs, Schanzgrübce, werden den dem Knrgsvolk dazu gebrauchet, daß sie die Mge besser», a» den Lgusgrabe,, grbci« len vonDreßden, aegenBöhine», imMeiß« ner-Kreiß. Im Jahr >7;». wurde Son- „enstein demolirec, nachdem vorher die combinirte Kaiserl. und Reichsarmee die Prenssen aus ihre,»Lager dev P.rna gekrie, be,-.,und solchen Ort erobert harre A 175p. im Noo. wurde eineMeile von Pirna bey Maxen, ein starkes Prsnß. Corps von den Kais. Äö». Truppen, nebst den Gen. Fink und Munch, und der ganzen Kriegscassa und Artillerie ausg hoben. Pir-n-y, i)i l-ntirz, Scadrgen, Schloß und Herrschaft in Mähren, gegen die Bösnii- schenGränzen, z. Sinndeii vonJgla«, dem Relchsqrästlchen G-.chlecht von Coialt» gehörig. riiozue,?rLhuvr, einSchlss, welches aus ei- ÄgS neM 8Z4 pironka Pistole Pistole place nein einzigen Baum gezimmert ist, dessen djeWildeiiinSüdanierika gebrauchen. -«.tir Aus einer kliozuo befinden sich oftmals bis ?o. Mann nebst ihrer Kriegsmunirion. Lironsto, Stockau - 0i„n„n,'n-relnN»» kirot, __ in Seltnen, in Ungar», weiche der Kais. General Piccolomini An. -üry. einnahm, aber im folgenden Jahr die Türken wieder weggcnommen. kfiukon, Gebürge in Persien, darinnen die besten Türkissen gebrochen werden, z. oder 4.Tagereisen von der Stadt Mcxat. kik, ?-s«, grosse, aber nicht volkreiche Stadt in Italien, in Toscana gelegen, welche der FlußArno in o.Theile absondert; sie hat einen Hafen, weil letztgedachter Fluß nicht «eit davon in die See fällt- Bor diesem war sie eiiieRepublik, und jetzo hat sie ein Erzbißthum, und eine Universität, welche -;Z9. vomKaiser Heinrich dem VII. gestif, rer, und 1472. vom Herzog vouEio äs Lll-äicis renovirt worden, einen Großher- rogl. Pallaft und Arsenal, auch ist sie die Residenz des Ritterordens Sk. Stephani. Ihr Gebiet wird il kickno oder kilsnuno gencnnel,und liegt zwischen dem Florcnci- nischen und Sienischen Gebier, wie auch zwischen dem Fürstenthum Piombino, der Republik Lucca u. dewToscanische» Meer, klsiitello, kleiner Fluß im Kirchenstaate, welcher sich nichtweit vom Meer in den Fluß Savignano ergeust. Vor diesem hieß er A.uk>ico, und schied das eigentliche Italien von 6 ÄIiL-(kirülpms. klscLwic-, siehe Frschel-mseln. klLlors, kleiner Fluß inNeapolis, im krin- ciMo ciirL, welcher sich ins Toscanische Meer ergeust. kikcopis, kleine Insel auf dem Mors äi Zcm- xsmo, zwischen den Inseln Stampaiia und Rhodus. Pileck, Stadt imPrachenserkreisin Böhmen, am Fluß Ottawa, iz. Meilen von Prag, und findet man allhier die BÜH- wische» Diamanten. klstäs, Fluß in der grossen Tartarey, weicher sich in das TartarischeMeer ergeust. kiiillls, also hieß vor diesem eine gewisse Landschaft in Kieinasieii. kliino, siehe Minerburg. Pissa, Fluß i» Poinischpreussen, von dessen Anwohnenden man im Scherz;« sagen pfleget, daß sie ihre Speisen aus klarer Piste kochen. Pisseli,schönes und lustiges Schloß im Caur- zimerkreiß, in Bödmen, kistois. grosse und schöne Stadt im Fiorenti- uiicheuGebier,am kleinenFlnßStella,nebst einem Bißchum, unter den Erzbischof zu Florenz gehörig. Die hermnliegende Ge- Florenz gehörig. .„ gend wird Io Llmv äi kiflvjo genennek. Pistsle, ein Feuergewehr, Lessen sich insgemein die Neucer gebrauchen, und es in der sreyen Hand losschiesscn. SeineLänaent nebst dem Schaft anderlhaibe Fuß, und ohne Schaft ein Fuß., Der Diinneter der Kugel aber tragt 4. Linien ans. kiftols, siehe I-ouie cl'Oe und Voxpin. rilusrFn F,uß ft, Spanien, so im Altcossliaiiischen Geburge entspringet den Fluß Eorrion an sich nimmst, und sich unweit Vailadoi.d in Len Douro ergeust ^ puun, eine von den Provinzen des grossen Mogolchjenseik des Ganges inAsien,längst dem Fluß Kanda. ^ Pirer, kleiner Fluß in Massvien, in Polen. Pircst, kleine Stadt in der Wallache,,, in de» rcn Gegend ein vortresijcher Wein wachset, welcher an Geschmack und Stärke keinem in Europa etwas nachgcben soll. Pjtbeä, grosser Fluß in Schweden, weicher im Norwegischen Gebürge entspringet, und sich in den Bolhnischen Meerbusen ergeust. Picheä-Lappifiark, eine Provinz imSchwe- rischen Lappland, zwischen Luleä-Lapp- mark und Umeä-Lappmark. Picbea, eine Seestadt i» der Schwedischen Provinz Westboitn an der Mündung des Flusses gleiches Namens. Sie hat einen guten Hafen, lag ehemals hoher im Lande, ward aber, als sie A. nM. ganz abgebrannt, näher an die See verlegt. Altpirbeä ist jetzo ein grosses Dorfvon vielen ans einer schönen Wiese zerstreuten Häusern. Pikl>p»ii schein sein, v.viivr, also werden die beyden Inseln Dvica mid Formentera gencnnet,welche anfdemMit- kelläiidischen Meer gegen die Spanische» Küsten liegen, und denen Spaniern gehören. küino,Gleich Fluß im Vsl äi vcmona, in Si- cilien, welcher sich ins Tyrrhenische Meer erzenst. kirir, Flecken in der Schwedischen Provinz Carclen, in Finnland, nicht weit davon, wo sich der Fluß Kimen in den Fimi scheu Meerbusen ergeust, io. Schwedische Meilen von Wiburg, gegen Osten. Pitsch, siehe Birscd. , ^ . Pitstcken, kleine Stadt im Furstenthum Brieg, gegen Polen zu, hat Anno 170p. vermöge der Ailranstadlischen Convention eine Lutherische Kirche und Schule wieder bekommen. , ^ Pitrensberp, Herrschaft in Karnkhen. Pitnngen, Herrschaft, Schloß und Flecken, 2. Meilen von Luxemburg. . kirrur, kleine Russische Stadt an den Liefian» discheu Gränzen, am Fluß Pynusa. kiuri, vloii, siehe klcurs. kiLrtzkiton^ suche kiccizchkona. klscsrstst eine Obrigkeitliche ichristliche Per- ordming, welche de» Unterthanen publici riaco ä'/iEs§, Waffenplatz, also nennet man i» einer Festung eine» Kettenhund !«> »>!> « »> »iE» s "place placling Plansch Plantagen scsye,, Platz, der sich entweder mitten in der Festung, an den, Orc, wo die vor' nehmsten Gaffe» hingehen, oder zwischen den Häusern und dem Wäll, oder m der Cvnkrescarpe befindet. Er dienet darsil, daß man d>e Soldaten da>elbstversamm- let, wenn ei» Lerm entstehet, oder wenn eine Ordre des Commeiidanten vollzogen werden soll. Im Felde ist der Waffe'i- vlatz ein groffes Erdreich, so man vorne, oder an den Leiten des Lagers hierzu bestimmet. Daselbst stellet man die Truppe» in Schlachtordnung. Hiernachst hat auch jede Compagnie zu Pferd und zu Fuß im Lager ihren besonder» Waffenplatz, der nichts anders ist, als derjenige Ort, «o sie sich versammlet. O-> kisce ck ^r- oder der Waffenplatz einer Attague oder Trenchee, ist ein mit einem m-m oder einer Brustwehr versehener Graben, dahin man Cavallerie und Jn- ianlerle logiret, um die Arbeit an der Trenchee wider die Ausfälle der Belagerten zu bedecken. Siche Lcrmenplay. klac-ä: Vidroiias, ist ein grosser Platz zu Paris, in dein Quartier von Richelieu, und bat er seinen prächtigen Namen von der Skacua des vorigen Königs, Ludwig des XtV. bekommen, weicher durch die Gdcnn des Sieges gekronec wird , nebst vielen LaL-ralicls, weiche die theils wahren, theils eingebildeten Siege dieses Königs vorstelle». Diese Scania ist nahe bey der Kirche cke notre Dame clor ViÄoi- ISÜ, welche de» barfüffigen Augustinern gehöret. rdcünrla, Stadt in der Spanischen Provinz Biscaya, am Fluß Dcva, L. Meilen von Bilbao, welche gute Handlung treibet, riac-mla, Stadl in Altcastilicn, nebst einem Blßthum, unrer de» Erzbischof zu Toledo gehörig. Sie liegt im Gebürge aus einem Hügel, und hat ein festes Schloß, rlaccnkia, schöne Stadt und Citadelle im Spanischen Estremadura am kleinen Fluß Lerce,, a. Spanische Meilen von Alcanta- ra, nebst einem Bißthum, unter de» Erz- bischofzu Compostell gehörig. klscenria, stehe l'iaLcnLL. Placrdiren, stch gefallen lassen, und genehm halte», gut befinden. Plackerey auf den Strassen, war derjenige Unfug, welchen vor dem öffentlichen Landfrieden die Fürsten gegen ihre Nachbarn, und die Edelleure wider die Städte, durch Hinweqnehmung der Einwohner und Sperrung der Commercien verübte,Dergleichen Plackerey geschieh« heut zu Tag noch öfters von den durch- mar>chirenden und einquarkierten Soldaten, sonderlich wenn sie keinen Sold bekommen , und die Officiers den Gemeinen deshalben durch die Finger sehen muffen. Piarimg, Flecken in Unterbayern, am Fluß ^ler, 4. Meilen von Straubingen, i.ch Rentamt Landshut gehörig. Platzsch, Plärsch,Schloß und Herrschaft im StiftBripen, den FreyherrenVintlern ge. hottg, welche sich davon zugleich von Platsch nennen. Plage, stehe Plaue». stlagmriur, wird unter den Gelehrten derie. niae genennet, der eines andern Bücher ausschrewek, und vor seine eigene Arbeit ausgiebc, anbey aber den rechten Aucorem, woraus er seine Nachrichten oder Künste gezogen, nicht nemiek. Und diese Gewohnheit Heist klastlum lErarium. PlssM'-tz s festes Schloß und Herrschaft im Schlesischen Fürste,tihum Zauer, unweit Lemberg, den Grasen von Schasgocsch gehörig. klniir-, eine Ebene. Mlns, Fluß in Lothringen, fallt bey Ras» in die Murre. Plaintinz, siehe Pleinting. klLitanca, Stadt und Castell nebst einem Hl, ftn, allwo eine Französilche Colonie an der östlichen Küste der Terre Neuve in Nordamerika gewesen. Es war der beste Orc, den die Franzoien sonst allda befassen- und hat er seinen Namen von der lustigen umliegenden Gegend. Anno i/rz.ward dieser Orc in dem Utrechcsicheii Frieden den Enaella'ndern eingeraumet. klais-mc-, kleine Stadt in Frankreich, in der Provinz Armag' -. Line andere Stadt gleiches Namens nndet man in Rovergne. klmtlr, Gefallen und B lustigung. Daher plaistrlich, angenehm, kurzweilig, lustig, wohlgefällig- plan, der Grund, das Projekt oder Entwurf eines Dinges- Daher Friedensplan, Project oder Entwurf der Friedensart.kel. Plan, kleine Stadt im P lsnerkreise, in Böhmen, einer Gräfin vonZinzendorfge- hörig, 4- Meilen von Eger. lllmia, kleineZnsel ausdem Archipelago, zwischen Scampalia und Candia. Piankenstädren, Bencdictinerabtey in dem Stift Aichstädt in Franken. Pianian, ist eine kleine Stadt in Böhmen, in dem Caurzimerkreis bey s. Meilen von Prag gelegen, wo der Generalseldmar- schall, Graf von Daun, über die Preußische Armee den > 8 . Zun. Anno - 757 . einen sehr grossen Sieg erhalten, klaniijchzerium, ist eine Charte des 6 Iobi coe- laibis oder tsrrsibns. Planitz, Schloß und Amt im Vogtlands, eine Stunde von Zwickau, davon die uralte adeliche Familie der Edlen von Planitz den Name» har. klaniLa, Fluß i» Sacania i» Morea, weicher sich in den Meerbusen -u >'^po!i crgeust. kl-tnc>sa^ isianoia, eine kleine Insel auf dem Toskanischen Meer, zwischen den Küsten von Florenz und Corsika. § planrage», siche Solennen. Gggi Plap- i! 8z6 Plappere pl.rtSw Pi-rprr, eine kleine Münze, welche im Erzstift May»; z. Kreutzer gilt. In Pete» giebt es auch eine Münze dieses Namens, deren 25. auf einen Peinlichen Gülden gehen, oder e. gute Groschen machen» risi-ncls, siche risc-nru. Plast , ?Ü!ssu,m > ein Cistercienserordens- stifc in Bbhnien, 2. Meilen von Pilsen, sstchfcnburg, siehe Eulmbach. 'Isss-näsel, Festung im Oesterreichischen Flandern, nicht weit von Ästende. Pint, Plärren, siehe Plarna. r'lsc», ?/-?/-? HauptstadtderProvinz iox Lstsrcss, in Südamerika, am Fluß Pjcoiomcwo. Es ist daselbst ein Lrz- lißrhum, nebst^der ftufli-mia vorgetsch- bar an Gerne, m>ewe», trauden. Es giedr auch daselbst in-dem Berge Porco reiche Siiberadern, weiche aber nicht niehr geachtet werden, ria», grosse Provinz in Südamerika, welche gegen Süden an die 1 errLM^ellanics, gegen Norden an Brasilien, gegen Ästen an das AtlantischeMeer,und gegen Westen an Peru aranzet.Sie ist reich anGetrayde,Mucker,Wein undViehziichk.DieSpanier haben daselbst einige SoIvnieii,l'^MmrÄo», (.<»', -V. , UNd Vjb Nr« Vanto oder /asso, r kla», It.io sts lL klsra, a »st ssnriro genannt, grosser ; >> in Südanierika, weicher im Gedürge .indes eiilsvringcc, durch die grosse Provinz In piara den 300. Meilen fliestet, undsich bcy Buenos Ayres ine Meer ergeust,allwo er sehr viele Inseln bar, und über za, Meilen breft ist. rims, eine Insel aus dem iVIsr st-I 2 ur, unter der Küste von der Landjchall Quito in Südamerika. Sie ist 4. Meilen lang, und anderthalb? breit. FIslsmont«:, eil! Fluß und Stadt in Mace- dvmcnsin Griechenland, gegen Thessalien, klar»»», Fillß im Val cli Mar.arÄ, in Sicilie», welcher sich ins Barbarische Meer ergcußt. Plar., Schloß und Srädtlen, in Hinter- Pon>m704. P! e.tttnbl„ g,Abelichcs Schloß in der Prieg- nitzchi derMarkBrandenburg,kommt jetzo nebst dein Städiiein Wilsnack, denen von Saidern zu, vor diesem «der hat es denen Btschöffen zu Haveiberg gebvrec, auch un» kerweiien zu ihrer Residenz gedicnet. Plattensee, siehe Lalmon. ' Plan, kleine Stadt nebst einem alten Schloß aufeinem Berge, die Ehr nbmg genannt, in Thüringen, an der Gera, zwischen der Ilmenau iuid Arnstadt, dem Fürsten von Schwarzburgsondershausen gehörig. Plauen, Prag-, Stadrgen und Paß in der Micrelnlark Brandenburg, an der Havel, ben der stadrBrandendurg,weiches denen Herren von Görne gehöret, lind eine Per« celiainmaninaeturhat. Plaue», Stadt und Amt nebst einem Schloß im Bogtiandeander Elster, drikt- haide Meilen von Hof. Sie har sonst zur Zeitzi che» Landesporrion gehöret, liehet aber »uniiiehro,nschAbsterbe» des H.rzogs Moritz Wilhelms, seit 171s. unter Ehm- sächstlcher Hoheit. klnuüd^, angenehm, alles, was sich gefällig macht, und wohl Horen lasser. Daher ist ein plausibler Vorschlag, der Nicht zu verwerfen ist. Plawe, Piau, nahrhaftes Stabilem nebst einem Fürst!. Amthausc und Am im Mecklenburgischen Fürstenthum Wenden, ;. Meile» von Güstrow- Piayniajoe, siche IVlsjor rcecu§, ein bestellter Priester in einerScadt- oder Pfarrkirche bei) den Ca- tdviischen. i'lcbaniuur Heist seine Stelle u. Würde, Gel» aber die Gemeinde. kl-kiiieltum, eine Satzung des gemeinen Volkes beo den Römern. Nüster, siehe Siebengestirne. Plerbur n, Äieidurg, Stadt, Schloß und Herrschaft in Unterkärnchen, an der Fci- stritz. Ist Bamberqisch-, ^ ^ Pleinseld, Bischöfl. Aichstadkischer Flecke» lind Amt, an der Schwäbischen Nctzac, r. Stunden von Werssenburg am Nordgau Piernnng, geringer Marktflecken, i» dsie« derbayern, R-Landshuc, in der Mgo >— - p.e.sse, k/si/ä, kleinerFiuß,weIcherzli Stein« pieiste, einem Dorfe im Bogtlande,^ent pleissenburg Pleins pleymorrrh Plön 6.^7 imh-ee u»^ sich zwischen Hatte und Merseburg, bey Wermlitz, in die Saale ergeust- z)leiüene>n-g, Hein das Schieß zu Leipzig, ander Pieisse, welches beseitiget ist. Piemp, ist eins Art kleiner Filchcrnachen, klenipmanuonus, ist ein Geoollmächtigter von einem Poreiitacen, weicher Machchat, alles «»zuhören, und zu befchiiessen. Me-.e, kleiner »iuß in der Neumark Bran- denbnrq, her den Spiegelburg entlpringet, und sich bei, ilört in die Oder eraeufr maul rnS grämet,und den Titel eines H »oglhuins führet. Die Hauptstadt ples- kow liegt am Fluß Weliki, wo derleibe m den See Pcibns fället. Sie ist «roß und wohl befestiget, und hat ein feiles Schloß auf einem Felsen. Plessow, kleine Stadtm der Woywodschaft ^ Kaiisch, i» Großpolen, piesse, freue Slandeshcrrschaft m Ooer- schiesien, an den Gränzen von Kieinpo- ien und des Fürstenthums Tesche», dem R. Grast. Hause von Promnitz gehörig. Es steht diese Srandesherrschafc unter derK- Oberamisregierung zu Brieg und unter der Kriegs- und Domainenkammer zu Breslau. Wegen der vielen Wälder, Seen und Teiche sinder man an Wildpret und Flühen einen llebersiuß. Die Hauptstadt darinnen heisset gleichfalls Plesse, li» 't an der Weichsel, io. M. von Cracau, und a?. von Breslau, ist bemauert, und har ein aniehnliches Schloß, plcsse, altes verfallenes Schloß und freye N. Herrichait an der Leine, im gürstenrhmn Göttinacn, eine halbe M. von Güttingen. Sie gehöret, nebst den Dörfern Boven- len, Ängerstein, Eddigqehansen,Riershau- sen, Holzerode rc. rc. den Landgrafen von Heffencaffel. klonir, Schloß und Landgut in Frankreich, in Poitou, davon vormahis eine Familie den?famen gehabt, woraus der berühmte kardinal Richelieu culsprossen gewesen. ?!-»>§> schloß in Frankreich an der Loire, in Touraine, nahe bei, Tours, daher es auch ?Ie»i! le Tours genenncl wird, p'essriv, Fluß lN (Krauöündren, Wucher un- weither Stadt Chur in den Rhein fällt. P crre,wkvg, kleinesScädtlein oder Festung M derGrafich. Mark, dem König v. Preui- sen gehörig, welches,7a;. q'nzüch abgebrannt. Es ist das Stammh-us derFren- yerlcn v. Plettenberg, welche sich im Clevi- lchenu.Münfterischenausgcbr.'itet » A 1-4. in den Reichsarafe,, S-aiid erhoben worden. WZe» der Reich: herr'chast wir- ' 7 ' der Grafschaft Mark haben ste Sitz p>." stimmen,iter den Westphäi. Grafen kl-urs piura.!>luri, war elli aro. I-r Ficcre» in der Graffchaft Ehigvenn«, in Graubündten,wurde aber, r g.durch viel« losgerifsene Felsen ganz bedeckt. Es wurden daielbst viele irrdene Gefäße gemacher, weiche keinenGifr iitteii. Anietzo ist an dem -Ort,.wo erZestanden, ein See zu sehen, kleymourk, „ehe l'ümouili. klicllr, ist der Austritt der Backe in einem Schiffe, uach der Gallion zu. Plicht- oder- Piechrankee, j>t das schwerste Anker auf einem Schiffe, und wird nur in der äuffersten Noch gebrauchet. ?Ii>nouri>, lli2;-mouck, befestigte und berühmte Stadt inDevonsbire, iii^ Eugeiiaud, am Liusiuß des Flusses Tamer ui den sogenannten verbehrtenCanl, nebst einem grossen und berühmte» Hafen, welcher durch z. Forts beschützet wird. Sic hat über dieses noch eine Citadellc, welche König Carl ll. auf einem HügK erbauen lassen, iuaieichen auf der Jufel St. Nico- lai eine Schanze. Vor diesem waro dieser Ort nur von Fischern bewohnt, ist aber »uumehro durch die Bequemlichkeit des Hafens eine der wichtigsten Seestädte in Engelland worden, allws nicht nur ein grosses Magazin ist, sondern auch stecS viel Königliche Kriegs- imdKauffarthey- sschiffe vor Anker liegen. Es sükrre eine vornehme Familie den Grafencite! von diesem Lrr. klimomii, Neu-lsta>'moutk, kleine Stahtin Neuenqelland, an der Küste von Nordamerika, ist eine Englische Colon:e, welches. iöro. daselbst anqclegek wurde, und aus lauter Puritanern bestünde, lstumon, ein Flecken in Cngellcmd, in der Provinz Devonshire, r.M. von Piimourh. Plindenduog, siehe Vrceg-rrd. pliudeemarek, Flecken in üuteröste.rreich, 1. Meile von Ips. . P ec-.k, WoawodlchastinMasovlen, in Polen, weiche 4. Gebiete har, nemiich Piocr-- kc>, Tancre», !l!iar>aund Steucn. P c-czk, Ham-cstadt in der Lenwodschast gleiches'Namens, NN der Wemsie!, nebst einem Biß hum, unter den Erzbischof zu Gnesen gehörig. . ^ Piön, ?/a^,Sülstenchumtti Wagrleii, dem Herzog in Hoisteinplon, aus dem Koma.l- Dänische »Hause,gehörig. DieHanpruadc plon liegt an eiuemSee, u.har ein fchone» Schloß. Zu diesem Fürstentum gehören auch noch dieKlöltcrArens -o>T n..eye»n- feid. Herzog Joachim Friedrich gev. den 2. May ii>78. liarb am >5. Inn. 1721. ohne männliche Erben. Die beyden Comve- teilten zu denen erledigten Landen waren Herzog Johann Ernst Adolph zn b.-oth- wisch, weicher >729. den >a. May ZN Hamburg gestorben, »nd des vernorbenen Plönsscheii Herzogs Srudersloh'i^ Friedrich Earl, sonst der Herr von Caristein genannt. Allein nach erfol Tem Absteraen des Herzogs vonRothwifch haben die lamt- licheiiHerren Herzoge vsnHolstein, vor sich Gggz und 8zz plöne ps Psbbie psdolr'm und ihre Eric», (den in Wien damals noch lebenden Herzog Leopold von Hoifteinwie- senburg ausgenommen) auf die Pchnische Encceßion, mFavenr desHerzogsFriedrich Carls renunciret. Dieser war de» g.Aug. , 706. gebohren, vermählte sich den 18. Jul- 17?^-. mit Margaretha Irmengard, Gräfin von Reventlau, und starb An. > 7s,. den -;.Oct. ohne männlichcErben. Es fiel also dieses Fürstenthum wiederum an das Königl. Haus zurück. Siehe Norburg. Spione, kleiner Fluß in Hinterpommcrn, welcher auf den Märkischen Gränzcn ent- soringet, einen See machet, und unter Damm in dieOder fällt, klormsl, kle.ne-Stadt in Bretagne, imBiß- lhum St.Malo, in Frankreich, plönk 11,Schieß und Amt an der Saale,im Fütstenchum Anhalt, dem Haule Bcrn- burg gehörig, an welches dasselbe nach Absterben der Hartzqerodischen Linie 1710. gefallen ist. Es hat schöne Jagden »nd guten Weinwachs. tlumbicrer, sehr berühmte Gesundbäder in Lothringen, an den Eranzen derCrancKs Comis, nahe bey Remiremont. Olomentl-ol, stehe BIumenrN.il. pion-sk, kleine Stadt in der Woywodschaft Ploczk, in Masovien, in Polen, plorho. siehe Plalow. Lloünopal, war vor diesem eine anseN- liche Stadt in dem alten Thracien, oder heutigen Rvmanien, an der Mariza, nicht weit von Demociea und Trajano- xel aelege». Anjetzo flehet man kaum die Ruinen von ihr. küotonr, suche Velocon. piir , stehe I lourx. Plu«, Fluß in der MarckBrandenburg, welcher in die Havel fleußt, und alsdenn mit derselben in die Elbe fällt. Plimglair, ein Ort in Samogitien, in Li- thauen, 7. M- von Memel, u. 9. von Libau. riuvisle, ist ein grosser Rock oder Ceremo- nienhabit, welchen die Bischöffe, Priester und andere geistliche Personen bey gewissen Functionen haben. Das Plumalege- h.k um die ganze Person herum, und wird vorne mit zweyHacken zustmimen gemacht. Eswird auch basjenigeMeßgewandPluvia« le genennet, welches die Catholischen Priester an hohen Festcägen vor dem Altar zu gebrauchen pflegen. riuviM, dirkivicrr, kleine Stadt am Fluß Oeuf, in der Landschaft Orleanois, in Frankreich. Po, der vornehmste Fluß in Italien, welcher in dem Berge Ms», an den Gränzen der Provinz Dauphine entspringet, die Savoyschen Lander, wie auch die Herzogthümer Mayland, Par. ma und Mantua durchfliesset, und sich im Fcrrarischen Gebiethe in den Den. Meer- tusen durch 4. Einflüsse ergeust, welche il ko LiLnäo, il k'o äi il ko äi Vo- lans und il Po cli äiAsnts oder äi krimsH genennet werden. kobbie, kleiner Ort in der Landschaft Tri. »0, im Herzoglhum Monr,errat in Jk«. lien.j ^ ßoblsL, reiches Kloster inssata. lonicn,weiland derKönige in Arragouicu, als Grafen von Satalonien, Begräbiüß pochat, vortrcfliche Festung in Ungar»,'a. Meilen von Waradein, mitte,, i„ e,»cm Moraste, dazu nur ein enger Paß über eine Brücke gehet. kockln^, hohes Gebürge in China, auf »reiche», das unfruchtbar machende Kraut Hoaco wachset. pockfließ, festes Schloß nebst einem Markt, flecken in Umerösterreich, im Viertel Uncermannhartsberq, zur Rechten der Rnßbach, am Marchfelde. pockünxwn, Marktflecken in Dorkshire, in Engelland. pocurse, kleine Landschaft in der Do», wodschafc Lemberg in Polen, an den SiebenbürgischenundWallachischenGrän- zen. pocraredc, Stadt im Bechinerkreise in Böh. men. podberderkieio, stehe Beraun. koäenfLna, kleine Stadt im Genuesischen Gebiethe, i» Italien, so ein Reichsichn ist. kväesis, ist in Italien ein hoher Beamter in einer Stadt, welcher über das Iustij- und Policeywesen gesetzec ist. Zu Bene, dig und Genua ist es eine Obrigkeitliche Person, welche die Justiz an verschiedenen unter sie gehörigen Orlen vermal» tet. podhajec;, Stadt in der Woywodschaft Reussen, in Polen. Podieboad, kleine Stadt und Schloß an dem Brückenufer der Elbe in Böhmen, Podlachien, Lielsko, grosse Woywodschaft in Masovien, in Pole», so gegen Westen an das eigentlich sogenannteMasovieii,uiid gegen Osten an Lithauen gränzet- Sic ist io. Meilen breit, und zo. lang, bestehet aus z. Gebieten, Bieisko, Drogiczpn, und Mieiiilck. Podock, Stadt in der Woywodschaft Reussen, in Polen. podoggen, siehe Batocken. Podolien, Landschaft in Äleinreussen M Pole», so r. Woywodschaften begreiffet, nemiich Podolien und Lraclaw, und wird in Oberpodolien, so gegen Süden gelegen, und i» Niederpodolien, so ge- gen Osten liegt, eingechcilet. Sie liegt unter der Wailachey am Niester, und erstrecket sich neben Siebenbürgen und Moldau bis gegen die Türkey und bas schwarze Meer. Das Land ist fruchtbar, hat aber viel von den Einfällen der Tattarn und Losacken ausstehe» müssen. podolm pönrer- Postng pshlen 8Z- Podolrn, siehe Pudlein Pöbl/ Halbinsel und Ämk im Herzogkhum Mecklenburg, der Krone Schweden geho- poela"d,poellond, Schloß und Herrschast in Mircelcrain, zur Grasschasc Gottschee PoUy^kl'eine Stadt im Preußischen Vorpommern, 2. Meilen von Stettin, weiche gute Holzung, Ackerbau, Filchercy, und Hopsenbau hat, und der Scadl Stettin zugehörec. ^ . Poller, ein Geschütz, welche- zo. und mehr Pfund Steine wirst. Poclpli», reiche Bernhardincrabtcv im Polnischen Pieussen, zwischen Srargard und Meva, am Fluß Ferse- Pö te», siehe Sc. Polten. Ponqincsetzc, in Engelland, sind meisten- thciltz von der Königin Elisabeth gegeben worden, und ist ihr Absehen auf die Unterdrückung der Eathostschen Religion gerichtet gewesen. kornitemlÄ:, ist bey den Catholischendasje- nige Kirchenbuch, worinnen alle Regeln und Gebote enthalten, die bey ihrer Busse, Beicht und Ablaß in Obacht zu nehmen. pönirenz, heisset eigentlich die Busse, oder die Reu, so man über seine Sünden träger, welche bey den Cacholischen vor ein Saeramenc gehalten wird. Es bedeutet dieses Wort auch nach dem cansnischen Rechte, dieienige Strafe, so der Beichtvater den Beichtkindern aufleget, sie dadurch van fernerem Muchwillen abzu- halten, und wegen der vorigen Verbrechen eine Genugthuung zu leisten. Hie- her gehören die keciiileiw clu ncr» orclrs, oder eine gcwiffeArtFranciscaner, so Pabst Nicolaus lV. fundirei haben soll. Sie gehen grau gekleidet, wiedieCapuciner, haben eine Capuze in Form der Zuckerhü- tc, tragen keine Schuhe, sondern hohe Pantoffeln. Man nennet diese Mönche zu Par, Iguopucor, von einem Dorf, das zu Ende der Vorstadt St. Antonius liegt, und gleichen Namen hat. ^ssomiarius, ist der Großviearius eines Bischofs, und hat über alle Gewissens- Sachen zu richten, daher er die Macht ^ ^njenigen Fällen zu absol- weiche sonsten niemand als aebm die Absolution geben kan Der Pabst har einen Groß- , welcher ein Cardinal, lemiarie^ss^"^ anderer Pöni- genennet der Sauer- am euie Meile von Andernach flck Erzbißthuin Cölln bestnd- starken Getös hervor ka„ - V» ^ß'nan solches von ferne hören kau, >a, obschon sein Wasser an sich nicht warm ist, so brodelt er doch gleich einem siedheissen Wasser hervor. Pösing, Bösing, Stadt in Niederungarn, in der PreßdurgerGespanschast. Pösneck, siehe Peseneck. Poeren, sind solche Leute unter den Gelehrten,welche grosser Herren Thalen, Trauer- fälle, Schauspiele, Liebeshändel, u. d. m. in Versen, oder gebundener Rede vorzu« stellen wissen. Pöttnreß, Schloß und Marktflecken in Oberbayern, R. München, im Pfleggericht Rain, 2. Meilen von Neuburg an der Donan, denen Herren von (Lumpen- berg gehörig. flokiluro, ostadt am Fluß Tesino, im Herzog- thum Maylaud in Italien. kog-lcke, siehe Pogrn, berühmter Marktflecken in Unterbayern, zum Rentamt Straubing gehörig. Er liegt am Fluß Pogen, nahe an dem bekannten Pogensberge, und bae vor diesem eine Gräfliche Familie den Namen hievon gesühret. ko^elsms. siehe Hockerland. kc>Mc>l>oii7.o, öoiirulr , ein Flecken und wüstes Schloß in'Toscana, welcher wegen seines Schnupftobacks berühmt ist. kogglo, kleine Scadt am Ligusti« schen Meer) nicht wcit von Genna, welche ei» unmittelbares Reichslehen ist. kogzio lunp^iiiil-,', ein vortrefliches vor der Scadt Florenz gelegenes Großherzogli- ches Lusthaus. koggio K-ol-, kleine Stadt, nicht weit von Nerpolis, in '1'orm .Königreich in Europa, welches gegen Süden an die Walla- chey, Siebenbürgen und Ungarn, gegen Westen an Deutschland, gegen Norden an die Oltsee und an Liefland, gegen Osten an Rußland und an die kleine Tarcarey gränzet. Ls bestehet eigentlich aus drey Haupttheilen, nemlich aus Groß- und Rleinpolen, und aus dem Großherzog- ti,c,m Lirbauen. Zu Großpolen gehöret das eigentliche Großpoken, Ma« sooirn, Eujavien: zu Rleinpolen aber gehöret Rleinpolen an sich selbst, Pod» iachien, Rlein- oder Kokdreussen, Po- dolien, volhynien, und ein Stück von der Ukraine; es wird auch das Poblff. Preusscn mit zu Podien gerechnet. Die Catholische Religion ist die vornehmste im Land, jedoch wird auch dieGriechNcheund Jüdische gedulcet: wie denn auch darinnen noch viel Lutherische, sonderlich im Pol- nischprsussen, ingleichcn Re,ormitte, Arianer, Socinianer und Türken zu befinden, sind. Es ist ein Wahlkonigreich, wird aber eine Republik genennet, weil cs ein theils Monarchischer, theil» Arists- cracischer Staat ist, indem der König oh- Ggg 4 840 Pohlen pohlniscber Poitou ne Cciilens der Senatoren nichts windiges unternehme,i dars. Es ieareiftzwey Erzbßthümer. ncmlich zu Guesen und Lemberg, ingieichenrg. Woywobschajtcn, deren l-de gewisse Eastellans unter sich hat, und ist das Land kalt, «der überaus fruch.har, auch hat eö Ueberfiiiß an Heiz, Wstdprer, Wachs und Honig, wieaucha» Kupfer, Esten, Stahl und Salz, so auS der Erden gegraben wird. Der Adel in Polen ist sehr zahlreich, und hat grosse Gewalt und Aisiehen. Ein jeder hacSih uno Stimme «Ui dein allgemeinen Reichstag, und besonders auch Key der Wahl eines Könias. Em Edelmann kan alle Eh- ren,teilen,' ja die König«. Würdeerlangcn. Der König kan über ihn in Ehr »ntLcbcn betressendcn Sachen nicht richten, sonder» die ReichSversaminlug, aus welche übrigens von den < > ar cen alleine Cracau, Düna und Danzig Deputirte schiefen törffen- I» dem jetzigen Secnlo hak dieses Königreich unter den stetigen KriegscroublSn, wie auch von der Pest, ein grosses auSge- standcn,weil die Magnaten deSReichS selbst unter einander in die größte Uneinigkeit verfallen, indeme die eine Parthey dem König August, die andere aber dem Stanislaus beygestanden welche letztere Par- th>'y auch der König in Schweden unterstützte. Es wurde zwar Ä. > 706. zu Altranstädt in Sachsen ein Friede geschlossen, und nachdem die Schweden ihre Armee in Sachsen sehr verstärket hatte», so wollten sie erstlich die Russen zu paaren treiben, und hernach die widerspenstigen Polen vollends uncer deS S taniSlaus Gehorsam bringemAlleindieSchwedischeArmee wurde beyPult. wa den 27.JUN. aufcin- mal ruiniret, und diePoinischenststagnaten rüste» König August wieder inS Königreich, weil nach den Grundgesetzen berPol- nischen Nation kein König ohne Linwilli- oung der gesammten Republik die Krone niederlegenkönnte. HieraufgiengKönig August inst der Sachs. Armee »ach Polen, allwo man sich bemühet hat, das zerrüttete Königreich wieder in Ruhe zu fetzen, welchcsauch endlich, allerdarwidcr erregten Machinationen ungeachtet, erfolget, und hat sich i>r König August kl. tev der Krone bis an sein Ende mainte- niret. Nach dessen Absterben den,. Feb. 17-, a. gab es i» Polen neue Unruhen. Sta»>klauS ward von der ihm zugetha- nen Parkbev den Sepi. -'34. und Auaust lll von dem vorigen Theile der Revudlü den 5. Oct- selbigen Jahres zum König erwählet, und >'3ä. den 17. Jan. M Cracau ackröner, welcher auch unter Rußi.chem Deystand den Polin,. Thron W ch bedauxick.^ Weil nun der Kar- ser die Wahl des KonigS August niit iin- tcrstül-ek ; so bekäme Frankreich EN Prälept, Krieg siwol im Reich, als mit leinen Asturien in Italien anzufanaen. und brachte es endlich dahin, daß der König Scan siaus auf Polen zwar remm, cirke, den Titel eines K önigs von Polen und Großherzogs von Lithaucn aber de. hielte, danebst alle seine und seiner Gemahlin in Polen gelegene Güter wieder bekam, 1111S aus Lebenslang in den Be« sltzder Herzogthümer Lothringen und Bar geietzei wurde. AIS An. i?üz. den L>cc. König August lll. starb, wurde nach einem »,. monat'ichen lni-rrc-mo, Stanislaus August, Gras von Poma- towSky unter dem Namen StaniSiauS lI. am 7. Scpt. >7t>4.jnm König erwäbltt, und diefe Wahl von Rußland und Preus« sei, kräjligst unterstützet, wie denn crstere Macht zu dem Ende ein starkes Corps Truppen in Polen einrückc» lassen. Alleine der weitere Aufenthalt dieser Truppen, und die, dnrch den am i.Dec. >767. zu Warschau geschloffenen Tracrac den Dissidenten einaeräiimte Vorrechte, ver- anlaßren in vielem Reiche anfS neue «eit aussehende Unruheii. Es entstunden von alte» Seiten Consöderationen, und da die Rußischen Truppe» sie bald hie bald dort zu zerstreuen suchten, so nahm endlich auch die Pforte sich der Consöderirten an, und erklärte Rußland förmlich den Krieg, dessen Ausbruch bey de» grossen Anstalten, die von beyden Seiten gemacher werden, noch bevorstehec. Postlnisif>ev A^el, siehe Pol'ien. Pe>l)lnrlcbfvey,t.idt, siehe feeystadt. Pc>i,ln»schl--s,in, suche llaßi». Poklinschliffa, siehe L,st>. koitbiarx, koiriers, Hauptstadt inPolkon,auf einem kleineiiHügel, an welchem derFluß Claln und ein anderer kleiner Fluß zusammen kommen, welche deyde daselbst einen See mache». Sie ist eine der grdsten und ältesten Sra dce in Frankreich , und hat eine 3ai,-:clmoiLL, ein Präsidial, eine Universitär, welche Äu. i gzo. gestiftet worden, und ein unter den Erzbischof zu Bourdeaux gehöriges Bisthum. koinc (k'konnour, ist eine Sache, so unsere Ehre angeyet, derenVerletzung unter dem Adel und der Militz so hoch geachtet wird, daß sie »ach ihrerMevuung nicht anders, als durch ein Duell ausgemacht werden kan. Noilkv, rAcrcn«, kleine Stadt in der Irla äa ssiLncc, an der Seine, 0. Meilen von Paris. poiliers, siehe poiKier^. koiwu, doiÄou, s'i oTimprA Mbkna-ien/ir, grosse Provinz in Frankreich, weiche gegen Norde» an Bretagne und Anjou, gegen Lsten an Touraine und Marche, gegen Süden an Angoumois, Saiiirogne und Aunis, gegen Westen aber an da» Easconische Meer gränzec. Sie ist jrucht« Poix Police? Police?- polockie 84 r bar an Gctrayde, auch » ächwt Wein dar innen, und zeuget viel Vieh, abionöer« lich grosse Maulesel. Man rheiletsie m Ober, u^d Nieder poirou, davon das elftere das qröste Lheil ist. . koix, Gradtgeu »ebst dem Titel eines Herzogthums in Amienois in der Picard e, in Frankreich. . . kols, 7 «^ wohlbewohnte, Stadt in Istrien, nebst einem grossen Hafen und Zitadelle, den Deneciaiiern gehörig. Ihr Bißchum gehöret unter den Erzviichoszu Udine, und halten dieDenekianer allhier einen Gouverneur, welcher den Titel eines Grafen führet. kvlacrc, oder l'olngno. ist ein Fahrzeug «Ui der Mittelländischen See, welches einen Vordermast mit einem unken breiten und oben zugesplkteii Seeqel hat: a» der Boegspric aber führet es ei» grosses vier« eckigtes Seegel. Man rüstet dieses Fahrzeug mit 5. bis 6 . Stücken aus, wenn man es zum Dienst der grossen Schiffe anwenden will. Polanett, Stadt in der Woywodschafc Gen« domir, in Kleinpolen, 6 . Meilen von Sen« domir. Potanflen, kleine Stadt in Samogitien in Llthauen, au der Ostsee, örey Meilen von Memel. Sie ist meistentheils von Iüden besetzet. kvlare;, sind zwei) Clrkcl auf dem lllobo, einer gegen den Nordpol, der andere aber gegen den Südpol. kolcLiwla, eine von den Hierischen Inseln auf dem Mittelländische» Meer, nicht weit von der Küste der Provence in Frankreich. Poikendarn, stehe Bolkenharn. Pcokwiy, suche Solkwitz. Poid r, heM in Holland ein trockener und mit Ca na len und Gräben durchschnittener Morast. Kummer, eine Münze ln Polen, deren «. so viel als a. Sächsische Grolchen, und 02. eine» Reichschaler ma rol-üno fti Kovizo, stehe I^ovi-'o. Poioe!,», Kecken und Schloß in Unter. ^°Arch-pelagi^^^'^^' 3 »sei des r°Ilcastw, ziemlich wüste Stadt am «also ng, so bey Assecurlrung der Schiffs «iaren ausgeftcllet wird. ^ ' 'st die Ordnung des Regimen^, welche in einem Lande oder in einer Stadt beobachtet »ird.i Policeyordmmrs, also werden die Gestde genennec, welche auf den Wohlstand der ganze» Republik gehen, damit die Unter» thanen in Ehrbarkeit, in Ruhe, und bey gutem Auskommen erhalten werden. Pöliczka, Königliche Stadt lmChrudimer- kreis in Böhmen. Sie ist mit doppelceir Mauern und Graben umgeben, und bat einen grossen Handel mir Flachs und Leinwand. koliITlano, , kleine Stadt in Neapolis, an der Külte der T-rr- cll Sari. nebst einem Bißchum, unter den Erzbischof zu Bari gehörig. Solizn^, Stadt liikrsncli-.Lomrs, in Frankreich. Soll»-,, ?allons, ?irza> Fluß in Albanien» in Griechenland, welcher sich in den Ben. Meerbusen ergeußt. kolir, schön, zierlich, manierlich; daher Politesse, Manierlichkeit, Höflichkeit. IZolinc», ist eine Lehre, wie man einen Staat klug und vorsichtig regieren kan. bolüicu^, heisset ein Man», der den Staat, wo erlebet, und das Genie der Leute, mit welchen er mnzugehen hat, wohl kennet, und nicht undienliche Mittel, sowohl seni eigen, als des Staats, dem er dienet, l Glück zu befördern, ausfindig machen ! kan. Polla, Polle, Amthaus und Marktflecken im Herzoglhum Calenberg, l , der Grafschaft Lberstem, dem Chursürsteir i von Braunschweig gehörig, liegt eine Melle von Bodenwerder. Don dem Bergschlosse, das auf einem hohen Hügel erbauet, siehet man nur noch einige k.»- I sters. Polleven, Amt ln der Grafschaft Mansfeld, unter Churdrauiischwelgjscher Hoheit, denen von Pfuhl gehörig. ksllms, Fluß lm Val äi vemono, in Sici- lien, welcher sich i» das Tyrrhenische Meer ergeußt. Polling,schönes Kloster der regullrken Chorherren des H. Äugustini in Overbayern, unweit Wellheim. Polna, kleine Stadt, Mlche der Fluß Sazaw in zwe» Thelle absondert, und gehöret ein Theil zu Böhmen, der andere aber zu Mähren. Man findet daselbst gute Hut«. Pslnack, Schloß in Obsrunqam. Polnau, kleine Stadt ln Hliiterpommem, im Herzogthum Wenden, am Fluß Gra» bo, an den Cassubischen Tranzen, eine Melle von Crange, und den Herren von Tlaftnapp gehörig, kolo, kleine Insel beym Eingänge des VE» cll LsZMri, in Sardinien. kolo, siehe Lola. polockie, WoyBodschafti» Welß- Reussen in Lithaue», welche zwey Gebiete hat, nemiich Polock und U'->c, Die Hauptstadt palsczk liegt am Fluß D."i - GSSll na, 842 polsviec psmmern psmmersfelden Psmpe na, wo der Fluß Polvkr hinein fällt, und hat ein Jesuirercollegium. Sie ist groß, befestiget, und hat zwei) Schlösser. Polovi c , Stadt in der Woywodschaft Sendvmir, in Kleinpolen, poljznitz, Fluß in Schlesien, welcher sich bcy Rvmbeig im Brcßlausicheii Fürsten thum mit der Weistritz vereiniget, kolrron, ein fauler, verzagter Kerl, ein nichtsnutziger Mensch, kolun, ist einer von den Heyden Punkten, welche man sich an der Himmelskuqel ein, bildet, und um welche dieselbe herum lauf, fet. Es sind derselben zwei), nemlich der kolun ^räncue, oder der Nordpol, gegen Mitternacht, und der kolu 5 ^marLilcus, »der der Sude,-pol, gegen Süden. kolusLke, oder Vievtelcopecken, ist eine kleine Münzsorte in Rußland, und gilt fast so viel, als ein Meißnischer Dreyer. Es gehen deren ,oo. auf einen Reichs- thaler. kvlyzümio, Vielweibcrey, ist, wenn eine Mannsperson zu eincrZeit sich mit vielen Weibern, oder eine Frau sich mit vielen Männern trauen lasset, bevor noch der erste Ehegatte gestorben, welche- Verbre chen die Obrigkeit heuriges TageS mit dem Schweröt bestrauet. kolyzMs, heisset soviel, als eine Figur oder Körper, der viel Winkel oder Ecken und viele Seiten hat. polvzone exrciisur an einer Festung ist dre Weite von einer Dollwerksspitze zu der andern: I.-: xoly- xvliL mc^riLiir aber ist die Weite von einem Kählpnnkte zum andern, polzin, kleine und wshl gebauete Stadtim Herzogthum Poinmern, denen Herren von Mankeufel gehörig, welche allhier Schloßgesessene sind. ES besinden sich allhier gute Raschmanufacturen. polzlow, Scädtgen in der Uckermark, unter das Amt Gramzow gehörig, vomara, war der letzte dem Herzoge von Mantua gehörige Ort in Montferrac, welcher anjetzo dem Herzoge von Savoyen zustehet, und den Titel einer Herrschaft hat. Ein anderer Orc dieses Namens liegt nicht weit von Mantua, bey Gazolo. pomezoc, cl. Stadt in Virginien, in Nordamerika, gegen die Granze» von Florida, an der Seekuste, zwischen dem Einfluß des Flusse- Pomejoc, und dem See gleiche- pemerellen, Landschaft in dem Polnischen Preuffen, der Weichsel gegen Westen gelegen, zwischen Großpolen, dem Bran- dendurgischen Preussen und der Ostsee, pomesanien, siehe Hockerlond. vommern, , Herzogthum IM Ober sächsischen Kreise, welches gegen We- sten an Mecklenburg, gegen Süden an die Mark Brandenburg, gegen Osten an Polen, und gegen Norden an die Ostsee gränzet. Es wird eingetherlet in Vov- und Hinterpommern, welche beyde dir Oder von einander scheidet, und hat seit dem Westphälischen Frieden A. »«48. das erstere der Krone Schweden, das lchtere aber dem Churhause Brandenburg zuae- horet, bis endlich Vorpommern A.i7><. vo» den Nordischen Mitten ganz eingenommen , mit Dänischen und Preußischen Trostppen besetzet, und endlich in dem zu Stockholm 1700. geschlossenen Friede» daS meiste davon, so zwischen der Peene und der Oder gelegen, an den KL- nig von Preussen, alö Chur,ürsten zu Brandenburg, auf ewig abgciretten, hingegen der vierte Theii davon- zwischen der Peene und Mecklenburg gelegen, a» die Krone Schweden zurück gegeben worden. Also begreift anjetzs daS Schme- dtsche Vorpommern den Barthischen und Gutzkowischen Districc, nebst der Znsel Rügen; daS Preußische Vorpommern aber den Randowischen, An- clamischen, Deminischen und Trepts- wischen, ingleichen den Usedom- und wollinischen Areiß, welche insgesamt zu dem Herzogchum Stettin gehören. Das Preußische Hinkerpommern bestehet aus dem eigentlich so genannten Herzogthum Pommern, mit dem darinnen gelegenen Stifte oder Fürstenthum Lamin, weiches zwischen dein Stettin!- scheu Distrikt, der neuen Mark, dem Herzogchum Cassuben und der Ostsee liegt: ferner aus dem Herzogthum Cassuben, dem Herzogthum wönden, der Herrschaft Lawenbura, und der Herrschaft Bütau, welche Lande in Kreise eingetheilet werden. Das Land ist fruchtbar! an Getreide, Viehweide, Fi« schereyen, Toback, Wolle, Honig, Wachs und Holz, hat auch viel Seen und Flüsse, und liegt also zur Handlung sehr bequem- Dieses Land hat auch einen ansehnlichen Adel, und übrigens starke und arbeitsame Einwohner. Pommersfelden, ein Evangelisches Pfarr- dorf, dreh Stunden von Bamberg, mit einem prächtigen Schloß und sehr schonen Garten, gehöret den Grasen von Schöndorn. ^ . I>omo, Insel auf demVenet. Meerbusen, in Italien- . ^ komono, also wird die vornehmste unter den Orkneyischen Inseln genennet, welche sonst Mainland heisser. . kompssopolir, war eine Stadt NI ollem« asten, und zwar in der Provinz Cillcien. Man siehet von ihr kam» die lieber- bleibsel, und in der Gegend, wo sie gestanden , befindet sich anjetzo em geringer am Meer gelegener Ort, der Euren geiieimet wird. „ ksmp, Pracht und grosses Ansehen. Daher pomp-ux, prächtig und ansehnlich. Pompe, Pumpe, 'st "ganger Pompsncfo pontast Pont- Ponte Z4z yohics Instrument von Holz, womit man das Wasser in 'ne Hohe bringen kan. Auf den mittelmäßigen Schiften sind ins» «einem 2 . Pompe», eine ans dev rechten und eine auf der linke» Seite. Aus den grölten Schissen aber sind derselbe» viere. Man setzet sie zwi'chen dem grossen Mast und der Spill. Sind ihrer aber mehr als zwev, so stehen die übrige» jwey bey dem Hintermast. kom?o-,elo, ein Ort in dem Mantua,,» schen, an dem Po gelegen, nicht weit von Viadana. Ponawiy, Schloß und Herrschaft in Oberer«»,, g.M. von Laybach, Len Baronen von Witzenstcin gehörig, konäs Vsäia, stusnre Vsclrz, grosse Stadt im Königreich Gallicien, am äuffersten Ende eines Meerbusens, bey dem Emst uff« des kieinen Stromes Leritz, acht Meilen von Oopo k'inirceri-s. Sie ist groß, aber schlecht befestiget, und wenig bewohnet. . ^ konäickeri, Landschaft und Stadt in Ostindien , im Reiche des grossen Mogols. Die Franzose» haben A. > 70 «. allda ein For zu bauen angesangen, und Ä.i7°6.sol- cher zuLiidegebracht.A.i76i.dcn iz.Jen. wurde diese Scadc nebst dem Fort von den Engellandern erobert. koncUco, kl. und wüste Insel des Archlpelagi, aus dem 6o!ko cli iLeiwri. konksrisä-i, ?ü,r,ziemlichOStadt und festes Schloß, am Fluß Sil im Königreiche Leo», i z. Spanische Meilen von der Stadt Leon. Sie siegt in einem Thale zwischen Bergen, kongoräivr, Insel unweit Ceylon, an der Spitze des Königreichs Jafiiapstai,, in Asien , welche zwar steinigten Boden, aber viel Vieh, Wiidprel und Fischeshat. Die Einwohner sind von sehr grosser Statur. > , » » Ponievics, ein Ort in Samogitien, in Lithauen, an einem Fluß gleiches Na mens. Pons, Königliche Stadt im Satzerkreiß, m Böhmen. ^ Kleine Stadt und festes Schloß am Fluß Saigne, in Saintsgne, m Frankreich, gehöret einem Fürsten aus den. Hau,e Lothringen. ?»mrc, eine kleine Stadt ist Frankreich, im Gouvernement Navarra, in der SM-?" von k-u gelegen. Der dortige Wein ist Ur berühmt, alleine da ihn die Engel- änrer grostentheiis aufkauffei,, so ist der n^^eutichlaiid befindliche meistens un- ^ tb-n in Ka'rn- Msiwsschen den Kanerl. und Nenetia- msche» Gebieten, am Fluß Fells, w-lcknr Ue scheidet. Auf der "inen Teste der ^"cke, welche hier über den Strohn, ae- Wagen ist, wird noch deutsch, auf der ander» Seite aber schon Italia'iiitch qere« der. Die Stadt gehöret nebst dem anliegende» Districc dem Hvchstifc Bamberg. ?0Nt-XlMLIÄ5 , siehe ^ImsrvL. kont ä Mousson, kl. Stadt, nebst einer Universität, in Lothringen, mit dem Titel einer Marggraffcha,r. Die Mosel fliestet hindurch, über welche eine steinerne Brücke gehet. Auf einem hohen Berge gegen über liegt das SchloS Mousson. I>onr Oratio, Französischer Ort in Flandern, in dem.Gebiete von Douay. kont n Ust-n, kl. Ort in Flandern, nicht weit von Ryssel, am Fluß Marque, über welchen daselbst eine Brücke gehet. kom-^Msr, kl Stadt am FluK Doux, in der Grafschaft Burgund. kE -Vnäsmsr, ?omsLuäsm»i, ?onr ma,-> Französische Stadt am F.uß Rlle, in der Diöces Lisieux, in der Normandie. kom-ksLuvoilin, Oonrösllsi,rn,rur, Stadtlein in Dauphine, auf den Savoyischen Gränzen, am Fluß Guyer, nicht weil von der Rhone, deren eine Heifce dem König in Frankreich, die andere dem Herzog von Savoyen gehörig, kom cls Oe, ?our Osslr- r,, kleine Stadt ist Anjou, an der Loire, über welche daselbst eine Brücke gehet. kont ä'LsPierex, Dorf nebst einer Schanze in der Castellaney Dornick, in Fiandern, am kleinen Fluß Espicrrette, der sich nicht weit davon in die Schelde erzeugt, ko», äs OList, 6n, sso»!-, ist eine berühmte drevfache Drücke über den Fluß Gardon, in Languedoc, dadurch das Wasser nach Nimes geleitet wird, konr cls I'^rcks, cuen/lr, klein« Stadt nebst einer Citadelle in der Normandie, an der Seine, welche nicht weit davon die beyden Flüsse Eure und Andels zu sich nimmt, und eine Insel machet, z« der man durch zwey Brücken gehen kan. kam, oder kuom» äs Issms, Stadl in der Portugiesischen Provinz Lmr- vouro s IVIinKo, am Fluß Lima, über welchen daselbst eine schöne Brücke gehet, konl äs kttzixsnce, Oonr L. ^roee»l,E, kleine Stadt in der Irls cls I'inncs, am Fluß Oyse, über welchen daselbst eine Brücke gehet. kam äs kckonclnr, Stadt in Catalonien, welche A. 171 z. nebst ihrem Fort von den Soldaten Philipps V- erobert und verbrannt worden. kont stu Verls, Oo»r kl. Stadt ist Frankreich, in der Landschaft Bresse, a» dem Fluß Vesle. koncesnclemsr, siche kont Tkustemer. konls Lorons, Osnr Or,> onrr, kleine Stadt am Fluß Corone, in der Maylandischest Landschaft Torconese, nicht weit von der Stadt ?44 Pont Skakt Torten«, dem IVlNclialc: si: 3 xlgno gchörlq. konr ä'kums, feine Stadt am Fluß Eumes, in der Spu,.sichc» Provinz Galllcieii, de» reu Gege.ro überaus fruchtbar ist. romcsirrbb, .Stadt in Lngelland, in der Provinz Porksolre, hat ein festes Schloß, VoniirekC stieg uannt, und schicker drey D' pu irre rns Parlament; ihre Gegend traget viel Süßholz. kam- Mols, berühmte Brücke über die Ty- ber, unweit Rom. kom-ülvlino, geringer, jedoch fester Ort, nicht «eic von Mancua, in Italien. kome Xuea, kleines Schloß unweit Pia- cenza, allws eine Brücke über den Fluß Mira gehet. koma Ogüo, guter Paß über den Fluß Ogllo, in dem Brescianischen, nicht weit von Chlarl. konrs 5 iurs, ?on/ , Stadt und Schloß »i Montserrac, in der Landschaft Casaie, am Po, wo der Fluß Scura hinein fällt. konri Vecli'L, siehe koriäL Vecir». konrev.go, festes Caltell unfern Cremona, den Bcnettaiisrn gehörig. kon nleu, kontra,«/, s'oniistcr/m, kle »e Grafschaft in der Picardie, zwsiche» LouIoncnL, ^i- rc>.L, eVlMLNllis, Vln.sux, und dem Britannischen Meer. Sie liegt an dem Fluß Sonni.e , und ihre Hauptstadt ist Ad- beville. , konrls, kon?.o, kl. Julei auf dem Toscani- schen Meere, bev de» Küsten des ?i.r>- cixma clcra, in Neapclis, und gehöret als ein Spanisches Lehen dem Herzog von Parma, dem es aber die Regierung von Neapel A. > 733 .el»zog, weil er Kaiser Larl VI. als damalige» König beider Siclllrn nicht vor s.inen Lehensherrn er.cnn n wollte Po,r,frc-ri.Havit, bestehet in Meßgewand und ander» bischöfliche» und priesterliche» Kleidern. Daher heißt in kcuiüü»lll>u 5 9 >esse lesen, wenn der Bischof allen seinen Ornat an hat. konneny, Flecke» und Cistercienser-Abtcy, in Frankreich, in Champagne, 4. Meilen von Auperre. r«uin-, povmtmcr, großer Morast in OmpLzns. äl Monis, im Päbstl.cheii Gebiete. ror>riv5, Heist ein Wind, welcher bey NionS in Frankreich aus einer unergründlichen Hödle oder Spaltung eines Felsen hervor bricht, und gemeiniglich von Mitternacht Pont- poort an dis 1°. Uhr Vormiltsas wehet, auch fast so k lt ist, als der Nordwind. Er bat einenNam „von demGecürge, aus welchem dieser Wind hervor bricht, ponriour eine Brücke nebst einem Thur» an der' Dub, in der Gmlchgsl Mum« pelgard, ist ein wichtiger Paß gegen Burgund zu. kom 1'Lvcqu-, L/>i/co/>!, kleine Stadt am Fluß Tonque in der lstormsudle in Frankreich. kom-Iavlz, Zug- oder Fallbrücken komo Ol-, kunw Osls, schöne und befe- st.gke Stabt auf der Insel Ccylan, nebst einem fürireslichen Ha,en, den Holländern gehörig, welche sie A. 1642. den Portugiesen init Scurn, abgenvmmen, und nach der Zeit »och mehr befestiget, und fast unüberwindlich gemacht haben. Sie liegt an der westlichen Küste dieser Insel, konwitö, siehe komozttb. ^ Ponton, ist ein Schiff, etwa r. oder 4. Schuh hoch, welches zu Transporcirunq der Personen und Ausbesserung der Schiffe gebraucht wird. Ponton ist auch eine gewisse Maschine, deren ma» sich gebrauchet, wenn ma» über einen Fluß setzen will- Sie bestehet aus 2.Schiffe», weiche in etwas von einander entfernet stehen, und sind sie mit Bretter» bedecket, wie auch der Raum, welcher zwischen denselben ist. Auf Heyden Sellen sind sie mit Lahnen versehen, und übrigens s» stark gevanet, daß man das Geschütz und die Remerey darauf überfahren kan. komo^iö, ?oner/l» 6, kleine Stadt ln isic ue Francs, in Vcxm l>sw,llix, am Fluß Ohse, über welchen daselbst eine Brücke gehet. Sie hat ein altes Schloß, welches sie com- mandlrel, wie auch den Titel einerGM- schasc und eine Baillage, und ist ein wichtiger Paß über gedachten Fluß, koncpovl, Flecken ln Engellaiid, l» der Provinz Mdiilmouth, ist wegen der Llsen- iiiühlcii berühmt. komreuiüll, , kleine befestigte Stadt lm Toscaiuschen, am Fluß Mara in Italien, dem Grosherzog von Florenz gehörig. ?onr 8. Llprit, siehe 3 . ksiprik. kam lur 3 olNL, ü'an, erü kleine Stadt ln Champagne, ln Frankreich, an der Seine, über welche daselbst eine Brücke gehet. konc vo!sm, eine Schiff- oder fliegende Brücke, siehe Schiffbrücke. komu5, war vor Alters eine Provinz ln Klem- asten, zwischen Blthynie» und Paphla- gonle». koncuL Luxmue, siehe schwarze Meer- konL», siehe komls. ^ konLonc, kleine Stadt in Montferrat, IN kovl^Sc'adt in Doroester, in Engelland, an einem kleinen Meerbusen. Sie hac Sitz und Stimme im Parlament, un» einen Hasen. , ^ koorc, koonen, koor-zsllen, ano werden die Schießlöcher zu de» Stücken auf den Schiffen genenneki, und l etz-" insgemein swey dergleichen Schreßlocher k poorr Popularität porama Porr 845 7. Fuß von einander. ES sind so viel Reihen Schießlocher, als Verdecke auf dem Schifte sind/ und har am den Folien Schiften insgemeinjedeReiye Schieß- löch-r, ohne cieicnigen, welche sich in der St. Barbara besinden, und ohne die Batterie» der Castelle. ^ kovrr, Spanisches Gesäß, halt 6. Eymer. kopaian, Provinz >» I errsl irms, in Südamerika, welche gegen Norden an Carlhagena, gegen Süden an Peru, gegen Osten an N-ngranada, Md gegen Weiien au das M-r ck-12ur grunzet. Sie wird in 2. Lhcile abgesondert. Der östliche gehöret zu der ^uäi-nrm äs LrK s der westliche zu der purstem,» cZuno. Das Land ist sehr,ruchtbar, hat eine remperirte Lust, ist aber dabey den iliigewittcr» sehr unterworseu. Die Einwohner sind höflich, und weit geschickter, als die andern Amerikanischen Volker. Die Hauptstadt Dovayan liegt am Fluß Sc.Mariha, und har ein.Bißlhum, weiches unter de» Erz- Bischof von Lc.ks gehöret. Popen, also werden die gemeinen weltlichen Priester in Rußland geiiennek, so in keinem Orden stehen. Poverodcr-Oruim, ist ein Brunn bey Mühlhausen, in Thüringen, an, welchem ein schönes Lusthaus stehet, dahin die Bür- gerschast >ahriich aus einen gewissen Tag gepec, das Poper- oder Brunnen,est zu Hallen; sie singen dabey geistliche Gesänge, GOlt.zu danken, wegen der gossen Nutzbarkeit, so die Stadt Mühlhausen von diesem Brunnen genießt. Poperingen, Popperingen, offene und kleine Sradt in Flandern, in dem Amte von Bailleul, 2. Meilen von Ipern, am kleinen Fluß Poperingen, der sich in die Iper crgeust. Sie ist in dem Baulichen Friede» ,7,4. dem Kaiser ein- geraumet worden. kugiicMg-c, ist ein Berg, welcher Feuer und Dampf auswirsc, in der Provinz Mexico, in Nordamerika, kopoli, ?nvo/rvm, kl. Stadt in äbruiLo cirra in Neapolis, am Fluß Pescar», ailwo eine Brücke hinüber gehet- Sie Hai den Titel eines Herzoglhums, und waro durch das Erdbeben - 726. m, November sehr beschädiget. Poppelodovf, Churcöilnisches Schloß, nicht weit von Bonn. Poppenbiisy, Amt und Haus an der Leine, mi Srist Hildesheim, ist vormals eine Grastchafc gewesen. Popperinftkn, siehe Poperingen. ^Eein, schlecht, was dem Pöbel Nwird! dem Pöbel nachge- ^^ar,r korcalll, eine von denL.parischenJiii.in, s» ! klein und wüste ist. koicunim, alte Stadt im Königreich Andalusien, gehöret den Rittern von Calarr^va. koräsirons, , Portrilou, , Festung im F.iaul, den Denetmnern ge- l hörig. korencru, siehe OrsndvlN. korleviiui, Insel aus dem See Peybus, in ! Liesiand. ^ Poei.ig, kleiner Ort in Mahren, 4. Meilen von Brünn, gegen küoen. l korlocst^Scadt in Eugell nd, in der Provinz Sommerlelshire, nebst einem guten Hasen. kormo,Fluß in Amasia,inNatolien, in Asien, welcher sich nicht weil von der Slam Por- mo ins schwarze Meer ergeust. ?oro§, Insel des Archipelagi, imLolkoäVn- § n, an der Küste von Morea. kor^usi-oils-,, kl. Insel in dem Mitt ständisch 11 Meer, nicht weit von der Küste von Provence. Porsche»,fein, schönes Schloß und Herrschaft im Erzgedürqischen Kr.ise, in Meissen, hart an der Böhmischen Grunze, i. Stunde vom Scaötgen Send«, so dem Amcshaupcmaun z» Wolkenstein, Wolf von Schönberg gehörte. ?oic, siehe ^afen. po,c n korr, suche Porto, korc su?,mco, Stadt an der südlich-n Küste der Insel Cuba üi Nordamerika, welche einen Hafen hat, korc 8. Maris genannt. Ailhier haben die Spanier grosse Viehzucht, und kommt daS berühmte Havaner» leder von diesem Ort, welches nach Havana, und von dar nach Europa gebracht wird- kort LUX ki-u?e5 , der nördliche Thcil von der Insel Madagaskar in Afrika, welcher sich von dem Hasen Tamerapi kns an den Meerbusen Aiitsnqil erstrecket, und sehr fruchtbar an Viehweide und Reiß ist. kott c,'on von Brest, in Frankreich, korc 0?ürö, ein Hmen IN Südamerika, an der östlichen Küste des Magellanischen Meeres. korr äs 3t. Maris, siehe kusrto äs 8c. Marin, i korc , ^o,lrru , feste S adt ander 846^ Port- Porte Porte! Portlank an der südlichen Küste von Bretagne, wo der Fluß Blavet, welcher bey Premeret, einem Dor,e unweit Coriay, entspringet, ins ecr fällt. Sie hat einen guten Hafen und eine bequeme Rhede. Ludwig XIIl. ließ hier eine Sitadelle und andere Festunqswcrker anlegcn, und gab der Sradc seinen Namen, denn vorher hieß sie Blavec. kon-N oy»I, Festung und guter Hafen an der Küste von Acadia, oder Neuschottland, in Nordamerika. Sie gehörte, so wie die ganze Provinz, ehemals den Franzosen; allem als die Engelländer An. 1710. Aca» dien wieder eroberten, wurde auch Porc- Royal von dem Englischen Brigadier Nicholson weggcnommen, und der damaligen Königin Anna von Grosbrrtannien zu Ehren, Knnsxolls oder Nnnenstadr ge- uennet. Die Krone L,igelland behielt auch durch den Utrechlersrieden An. 1712. ganz Aeadlen nebst Port-Royal. Einen andern Hafen gleiches Namens findet man in Florida. kon-KvvN, bequemer Hasen in dem südlichen Theile der Insel Jamaica, in Nord- amersto, den Engelländern gehörig, ist An. 16^2. durch ein Erdbeben sehr ruini- rec worden. ko.rr-lo,, Hafen UN der Küste von Roussillon, nicht weit von der Stadt tfoliioure. ksicszc, ist eine gewiffe Freyheit, welche jeder Officier aus dem Schisse oder jeder Malrost hat, und kraft dessen er so viel Maaren, als ein gewisses Gewicht auö- teägt, in das Schiff legen darf. koresloKrei,, wohlbefestigte Stadt in der Portugiesischen Provinz Alencejo, an de» Gränzcn des Spanischen Estremadura, 4. deutsche Meilen von Äl- tuquerque, hat den Titel einer Grafschaft, uno ein Bißchum, unter den Erzbischof zu Lissabon gehörig, und stehet dem Geschlecht von Silva zu. «oeial, koitLil, heisset das Hauptthor an einem grossen Gebäude, so meistentheils mit Bildhauerarbeic ausgezierec ist. koirscore, Fluß in der (ÄNIPSMS ä, Koma, im Kirchenstaat, welcher sich bey l ens- cins ins Meer ergeußc. »orreÄroL, Insel des Mittelländischen Meeres, bey der Küste von Provence. Sie gehöret unter die Hierische» Inseln, und ist klein, hat aber einen guten Hafen. . jkorr--clwii-,?eiu Tragsessel, Sanfte, darin, nen man sich durch 2. Träger von einem Ort zum andern dringen lasset, korcs äe Häms, siehe hlu-2. karre Disu, wird in Frankreich derjenige Priester genennet, welcher das heilige Vw- kicuw zu denen Kranken.träger» Er.ste. ^ bet gemeiniglich unter einem Vs!,, vor ihm her aber gehet ein Geistlicher mst °j. nem Glocklein, wodurch das Volk erd ! nert wird, auf die Knie zu fallen, korwl, kl. Stadt nebst einem Castell in der Portugiesischen Provinz Alented», § M vonBeja. '' konel, feines Schloß in der Portugiesische» Provinz hrs los IVIom-r, an den Spam! Men Granzen,, so vor diesem zum Haus Braganza gehöret hat. Porlenau , siehe kuräonone. kon-s, ein Marquisat, nebst einem sehr festen Schloß aus der Spitze des Sevenni- scheu Geburges in Frankreich, konkave, ist der Gouverneur einer Stadt in Engelland, welche eine» Hast,, hat. korns, Fürsten von Porlia sind aus einem vornehmen Geschlecht in Friaul encProssen, von dem Kaiser Leopold 1662. i„ den Fürstenstand erhoben, und unter gewissen Bedingungen zur Seßio» auf dem Reichstag adlmkliret worden. Sie besitzen die Grafschaft Ottenburg in Körnchen. Der heutige Fürst von Porti« cheißt Johannes Äiphonsus Gabriel, gedohren 17o3.de» 16. Dec. succeoirce 173s. korrico^ eine kleine Stadt in der Italienischen Provinz Romegna, aiiwo nicht weit davon ein kleiner «Schlund, leira ä'ln- f-mo genannt, zu befinden, welcherFeuer und grosse Steine mit grossem Gechdue von sich wirft. Porrion ini Rrieff, ist entweder die Mundoder Pferdportion. Jene ist dasjenige, was ein Soldat täglich an Fleisch, Brod, Bier oder Wein, diese aber, was er läg- lich vor seine Pferde an Haber, Heu und Stroh bekommt. koiuren, heisset helfen, unterstützen, beför» -er». Vor einen pornrc seyn, heisset, einem hold und geneigt seyn, dessen Nutzen auf alle Weise suchen zu befördern. kottiunculs , ein kleines Feld bey .sklss, im Herzogchum Spoieto, im Kirchenstaat, auf welchem eine berühmte Kirche uni» Wallfahrt desH.Francisci befindlich,davon die Franciscaner jährlich am 2. Aug. das Lessuin koicluncu!« feyern. korrlMä, eine Halbinsel nebst dem Tirel einer Grafschaft zu der Provinz Dor- setshire in Engelland gehörig, welche 7 « Meilen im Umkreiß hac, und mit vielen Felsen umgeben ist. Sie hat schone Stem- trüche, und gutes Gecraydetz aber kein Holz zum brenne». Diese Halbinsel in 1632. vom König Carl l. zuerst in der Person des Richard Westons mit dem D- tel einer Grasschasc beleget worden. aber dieser Titel in dessen Sohn, Thomas, gänzlich erloschen, ist er hernach vom Ko nig Wilhelm Hl. in der Person des » sehr von ihm geliebte» William Beul § Erasens von Portland, erneiier,»»» A. nach dessen Tode aus seinen ^ Portland Porto- Port» 847 testen Sohn William Benting, l>orä Vi- comce von Woodstock transferirct worden. kvnlMä csstle, Flecken in der vorherstehenden Insel Porriand- ^ ^ ^ r>ono- ?o/ tr-r -komnnnr, ^»Fre/n, »iemlich wüste Scadc im kscnmon>o kern, j!n Kirchenstaat, am Ausfluß der Lyder. Eie hac ei» Bißthum, weiches allemal einer von den/-, ältesten Eardmalen besi- kviw^ befestigte Stadt an der Etsch, iniLe- ronesischen Gebier, in Italien, kono.korl skorr, ?o,tr,, Llsie, groffe Handelsstadt in der Portugiesischen Provinz Lnlre 0 ouio-y-lflml>o, am Einfluß des Flusses voui o, nebst einem der besten Hafen in Portugal!, und einem Bißthum, unter den Erzbischof zu Braga gehörig. Sie ist des köstlichen Weins wegen be- rorw^'izostoU, Seehafen auf der Insel Cephalonia. k ono öLroro, siehe Luimo. kono L-Uo, grosse Stadt nebst einem sehr auten Hasen in 1 'cirs flrm», in Südamerika , auf dem lstiuno von Panama am Mar fl-l dion. Der Hafen hac ain Eingang ein festes Castell, das eiserne Fort genannt, und besser hin noch 2. dergleichen Forts, von welchen das Fort trioria oberhalb, und das Fort Lc. ifli-ro- uymi, unterhalb der Scaöl gelegen. In derScadt, welche A. 1584. erbauet worden, residircc ein Spanischer Gouverneur, und wird jährlich ein Markt gehalten, welchen man wegen der grollen Menge Silbers, so alsdenn allda zu sehen, vor Len reichsten in der Well schätzet. Es kommen alsdenn die Spanischen Gallio» nen mit denen von ihnen begleiteten Kauffartheyschiffen dahin, und werden mir denen allda zusammen gebrachten Schatze» befrachtet. Der berühmte Lng- lilche Seeheld, Kranz Drake, müsse all- hier .569. sein Leben beschließe». Anno i 7 ,zp. den n. Dec hat der Englische Admiral Vernon den Hafen forcirer, die Stadt mit Accord eingenommen, die Castelle gesprengek, und was er an Geschütz, Munition und sonst dienliches gefunden, auf seme Schiffe geladen, und davon ge- suhrec. " korw-Larroro, ein vornehmes Haus in Spanien und Portuzall; das Stammhaus liegt in Porrugall, zwischen den Flüs. sen Douro und Minh», und die Besitzer sind zugleich Herzoge von Camina, und Grase« von Medellin. Es ist aber dieses Geschlecht Mit von calxar fl- kono M- rero, dem nächsten Anverwandten des berühmten Cardinals kono-Cun-ro Anno >729. erloschen. kvilo-c-iLnarico, kleine Stadt und Hafen in Romagna im Pabstlichen Gebiet, am Lenelianische» Meerbusen. kono fl-Uon», grosser Hafen in der Halbinsel Moren, zwischen dem Meerbusen fl'Lnzls, und dem Meerbusen fli de-wuli, an dem Vorgebürge der Provinz Saca» »ia. kono äi 8. 8tLpkiLno, Stadt nebst einem festen Schloß und Hafen im 8rsro fl-IIi kr«. siflu, der Krone Spanien sonsten gehörig. Sie stehet anjcho unter des Königs von Siciiren Bothmaßigkeit. kono»ä-l pAcrisrctiL, kleine Stadt nebst einem Hafen im Kö- nigreichBarca, in der Afrikanischen Barbarei). konoLrcol-, ?o, krr, L-^er,/r>, kleine Stadt an der Küste des 8mko flelli kr-Lilflli, inr Florentinischen, nebst einem kleinen und sichern Hafen, welcher durch eine Cita. belle, daS Kort Philippe genannt, beschützet wird. S'.che Ltmo ä-IIi kr-- 1 ifln. konoLlcuels, ssiheOiufliiflfl-llsi- ss-Iixe. konokümine, siehe -fllmsria. kort» k'srina, kleine Stadl des Königreichs Tunis, in Anika, nebst einer sehr guten Rhede und Hasen, von bar man nach Golecca, und ferner nach Tunis schiffet. kono kormolo, siehe Laau^ort. korto sserrsjo, ?o, tr^ kleine befestigte Stadt an der westlichen Küste der Jnjel Elva, bey Italien. Sie hac einen sehr guten Hafen, und gehöret dem Groß- herzoq von Florenz. korro ssino, Borgebürar und Flecke» im Genue,sichen Gebiet, nebst einem Fort und Hafen am Losso fl, !<»- xsllo. korco ssronco, ein freyer Hafen, darinnen alle Nationen ihre Handlung ungehindert treiben mögen, und nur ein ganz weniges,, als etwa ein halbes pro c-irr, an de» Grund- oder Landesherrn bezahlen dürfen.DergleichenfreyenHafeii hacdie Republick Genua, wie auch der Großherzog von Livorno, und 17» s. bar der König von Großbrittannien den Hafen Porto Mahon aufder Insel Minorca, zu dergleichen sreycn Hafen gemacht- kono Loll-t-, ein Städcgen und Hafen iw Biseaya in Spanien, anderchalbe Meilen von Bilbao, bey dem Einfluß des Nerv- Flusses- kono -i Onflo, bemauercer Flecken im Königreich Valcnkia. ?vrro Orusro , L>cadt im Friaul, am Fluß IsiogoANL. kono si.L§NLno , Tortur . feines und wohlbewohntes Slädtqen im Verone- sische» Gebiet. Der Fluß Adige läuft mitten durch, und theiler die Stadt in zwei» Theile. kono sionzone, Festung nebst einem berühmten Seehafen auf der Dstküste der Insel Elba, im Toscanifchen Meer, dem Fürstevrbum klombino geqen über gelegen, welche im Frieoenslchluß vom z. No». Z 48 Porto Nvv. -7Z8. dem König beyder Sicilien uoerlassen worden. ronoNszn» Hase,^ufderInselPvica, im AitticllandnaienMeer. korro ^lokone, siehe Also», kvi -o .>isrin, kleine Stadt nebst einem Ha. sen in Gallicien, durch welche der Fluß Minbo fliestet, 8. Meilen vonOrensa. korro - 3 ritto, ein kleiner fester Ort, nahe bey der Stadt Oneglia, an: Ufer des Ligustischeu Meeres, im Ge- nucsiichcn Gebiet. Vor diesem war ein gurer Hafen daselbst, aber die Genueser haben ihn mit Fleiß eingchen lassen, kortu cle dssoo8, Stadt nebst einem Schloß in der Portugiesischen Provinz Estremadu- ra, 5. M.vonLeiria. korro äe dg uzen, kleine Stadt in dem Por. tugiesischcn Estremadura, am Fluß Tajo, 8. Meilen von "iffabon. korro rmovo, ziemlicher Hafen an der O stielte von Eoromankel in Asien, 5. Stunden von Tranquebar, gehöret den Port», gie.en- korro cl- P3I0, kleine Stadt und Hafen auf dem L<>po kssiLro, in Sicilien, in der Provinz Vsl 6i d>uro geleg n. ko-ro <1i Nsuls, ein Hafen in derOampoFna cli kvoms, amTosecniichenMeer, imPabst- lichen Gebiet in Italien, korro kcclro, schöner Hafen im südlichen Theil der Insel Majorca, bey Spanien, korro kiculo, kleiner Hafen an der Küste von Nawiien in Asien, drey Meilen von Con- stantinopel, und zwar gegen über gelegen, korro Stadt nebst einem Hafen auf der Insel Majorca bey Spanien, korro cli drimsrio, Jraliänische Stadt und Hasen im Herzogrhum Ferrara; allwo ein Arm des Poflusses, il ko cli primsrio genannt, sich in den Denet. Meerbusen er- geust. korro kds, einer von den 4. Kaiserlichen Hafen auf dem Asiatische» Meer, korro tdico, sieh^susn clr korro Kloo. -Fr. korro äi 5 c. IVIsria, suche l'orrcisSr.'IVI«rie. korro k.LLl, die Hauptstadt auf der Insel Jamaica, in Nordamerika, den Engel- ländern gehörig. Sie ist An. 170z. fast ganz abgebrannt. korro 5snro, kleine Insel des Ocesnl ^tlsn- tici. Nicht weit von der Insel Madera. Sie gehöret den Portugiesen, und hat 6. Meilen im Umfang. Es ist auf derselben «ine ungemeine Anzahl von Wildprer, daher sie insgemein per Thiergarten in der Insel Madera aenennet wird. Es sind in der Gegend gefährliche Klippen. Es ist eine kleine Stadt gleiches Namens dar- aut befindlich. korro Zcguro, ?artr<-Eecttrrc/z kleine Stadt nebst einem guten Hafen an der Brasilianischen Küste in Südamerika, Ven PortU- j Liefe!, gehörig. Sie ist a»l einem »eisten i porro Portugal! . Felsen erbauet, und die umliegende Ke. gend rühret den Titel einer Eapirania. ProvmzBeika^"'^d»«ugicsischen korro üc-'I'oles, kleine Stadt und Hasen im E-panischen Königreich Granada, wo sich» der Fluß Friv ins Mittellä -dische Meer ergeust. ' korro Vcccilio, Stadt aufder Insel Corsica, liebst eniem schonen Hasen gegen Osten, korro Vensre, -Hner ir, kleine Stadt nebst einer Eitatelle und einem guren Ha- sen im Gcnuesich-n Gebiet auf einer kleinen Halbinsel. korro Vtsto, ko-trcr kleine Stadt in Peru, an derKüstevon Quito, nebst einem guten Hasen, in SüSamerua. korriÄr, Heist ein gemahlkes Bild, und wirb bloß allein von ineuschirchen Gesichtern gebrauchet. ^Kuin-s neuner man korriöit clcs (scuir djejenigen Beschreibungen, in welchen die Ministri er- nes gewissen Hofes nach ihrem eigentlichen Character vorgestellet werden. !korrr>-, kleine Stadt nebst einem Hasen auf der westlichen Insel Skie, weiche eine von den Inseln Westernes bey Schottland ist. korr!«^ Insel auf den Kästen von Engelland, bey der Provinz Hancssirc, welche sonderlich durch den Hafen kmcMomk bekannt worden, koirsinourh, volkreiche und besestigceSradt, nebst yem Titel einer Grasichaft, auf der kleine» Insel Porcsey, in der Provinz Hank, nebst einem sehr weiten und guten Hase», wie auch einer festen Cicadelie, in Eugelland. Diese Stadt ist ein sehr berühmter und überaus fester Seeplatz, wo viel Kriegsschiffe qebaucl werden, und liegt Z7. Meilen von Lenden, korroga, siehe ^ilociarion. Porkunall, , ein Erbkönigreich in Europa, weiches gegen Weste» und Süden an das Adriatische Meer, gegen Osten an Andalusien, das Spanische E- siremabura und Leon, gegen Norden aber an Gallicien granzek. Seine Lange ist ungefehr 80. die Brette aberdeutsche Meile», und hat a. Erz- und >o. andere Bißthümer. Ob es schon viel Ge« bürge hat, so ist es doch fruchtbar, indem die Berge eine gute Weide, dieTha- ier aber viel Wein, Oel, Maulbeerbaume, Ettronen, Pomeranzen, Feigen und Pancoffeiholz her Vorbringen: auch giebc es Gold, Silber, Zum, Eisest, Biey, Beraalaun, Crnstali, Rubine, Smaragde, Hyrcinchen, Jaspis und weissenMarmor. Absonderlich hat es einen grosse» llebcrfiuß an Salz, und wird dessen eine grosse Menge aus dem Hafen M Hubes in andere Lander »eruhret. Es »ird in 2. Hauptkheile abgesondert, welche Li lKj porcugaleser Posen Posilipo posseß 849 sind das kleine Königreich Alaarve, „nd das eigentlich so genannte Portunall. Dieses letztere har 7 - Provinze», nemlich ^ftnteso oder fönt, «m!M,das Portugiesische L/ftemaA-a, Lei, -r, L»t, e-Oou? U»d " "r- oder . Die Einwohner machen hauptsächlich von der Handlung Proseßion, und sind nebst ihrem König der Catholische» Religion zn- aetha». Jhro jetzt regierende Konigl. Majestät Joseph Emanuel sind gcbohre» den 6. Jul. A. >714- und haben nach Dero Herrn Vaters Johannes V.Tode den 2z. Jul. An. 17.ro. die Regierung angetrel» ten. Die König!. Gemahlin ist Maria Dieloria, Philipp des V. Königs in Spanien älteste Prinzeßin , welche den zi. Merz An. 171«. gebodren ist, und An. i7za. den zi. Merz 'vermählet worden. Im November A. 1755. richtete das Erdbeben in diesem Königreich grosse» Schaden an. An. >75». den z.Sept. stunden Ihr» Majestät in Gefahr, durch Verratkeren ihr Leben elnzubüffen, Uno da die PP. Jesuiten den dieser Gelegenheit in Verdacht kamen, so wurden sie aus dem Reiche verbannt, und kamen um alle ihre Guter. Anno 1762. entstunden bc» der Vermählung der Prinzeß,» von Brasilien mit Don Pedro, Bruder Sr. Majestät des König», mit dem Päbstl. Hose grosse Irrungen, und mußte deswegen den n.Ilin. dieses Jahrs der Päbstl. Nuntius aus dem Reiche weichen. An. 1761. den ri-Aug. wurde die Prinzeßin von Brasilien von einem Prinzen entbunden, welcher in der H. Tanke den Namen Joseph Franz Xaver und den Titel eines Herzogs von Beira erhielt. Bey dem A. 1762. zwischen Spanien und Enqelland ausgebrochenen Kriege wurde auch Portugal! mir «»geflochten, weil es von der Allianz mit Engelland nicht abstehen wollte. Durch den zu Fontainebleau geschlossenen Frieden aber bekam es alles Verlohrue w.eder. Porrunalesr,', eine Portugiesische güldene Münze, welche ao.Reichsthaler gilt, nun gestiegen/" ^ ^-7. Thaler Portugiesische Meer, > 4 /.vk Tu/stam- rnm, ist derjenige Theil des Atlaiiüschen GgaU itösset^" "" Lüsten von Por- povtz, Städtlein und Amt am Rhein, im Herzogthum Berge», ,.M. von Cölln. Po,charowitz, kleine Stadt Und Schloß, ^^Donau Dberungarn, 12. Aj. Woywodschafc in Großvs- m die Wovwodschafl Kalisch, das Brandenbliraische Gebiet und Schle- si-n granzet, Die Hauptstadt postn, stegr am Fluß Wart«, ist der Sitz einer Castellancp und eines unter den Erzbischof zu Gnesen gehörigen Bißthums, har eine Universitär, wie auch die Niederlags- oder Stapelgerechtigkelt, und jährlich z. Messen. Sie har doppelte Mauern und einen Graben, das Schloß aber liegt ans einem Hügel. Die Regierung verwaltet ein Staroste, der zugleich General von Großpolcn genennec wird. Dieser Ort wurde den 25 Jul. A.1716. von den confoderirten Polen mir Sturm erobert, geplündert, und die Sächsische Besatzung mußte sich als Krieqsgefen. gene ergebe». An. 1761. zu Anfang des Septembers siel unweit von dieser Stadt zwischen einem Preußischen Corps unter dem General von Platenmnd einem Russischen ein hitziges G-ftchte zum Nach, theil der letzier» vor. Es wurden auch von den Preussen verschiedene Magazine ruinirec. kolilistli, il Lstonra kollüge», eilt wühl anqebauter Berg in V-n» sii Üs, vurc>, inNcapolis, zwischen flkegpolis und Pozzuolo. Er machet ei» kleines Vorge- dürge, welches seinen Namen führet, posirioe Erklär,in», ist diejenige, wenn ich einem rund heraus sage, was ich zu thun entschlossen sey. Positur, Zustand lind Gelegenheit eines Ortes. Sich in gurr Positur stellen, das ist, sich in den Stand setzen, daß man nicht leicht von jemand angegriffen werden kan. kvLlonicst, siehe VVclicsti 6ouleclc. kost.?.», suche Posen, pospolite Rusczcnie, ist ein allgemeines Aufgebot ln Polen, wenn nemlich die Noch erfodert, daß alle aus dem Land zum Krieg tüchtige Mannschaft auisitzcn soll, und muß der ganze Adel, auch so gar unter, weilen die Geistlichkeit, nach dem Aufgebot, oder wenn die z. kbrstos oder Aus- schreiden, so die Polen VVwi nenne», innerhalb einem Monat ergangen sind, auf dem Musterplatz erscheinen, und auf ihre eigene Kosten zu Feld ziehen. Hier müssen auch die Bürger, wenn sie Landgüter besitze», nnd die Königliche und andere Pachter, wie auch die geistlichen Schult- heissen erscheinen. Diese Mannschaft aber ist nicht schuldig, beyi» Au,gebot weiter als 4. Meilen, über die Granzen zu niarschircn, oder länger als 6, Wochen >M Feld zu stehen, kost-:?, Grafschaft in Selavonien, zwischen der Sau und Draw in Ungarn. Die Hauptstadt Possega liegt am Fluß Ona« va, und wurde An. 1687. durch die Christen erobert. posseß, Vesiyungsrecht, daher heißt derjenige posseßionirc, welcher an einem Orc mir uiibewegllchen Gütern angesessen ist. Hhh kaston- k"?o possonmere k^ssto koikvnni-1-, berühmtes Schloß in der Pro- »inj Dermandois, in Frankreich. Post , Heist in einer Grabt oder Landschaft diejenige Anordnung/ da zu gewissen Tagen und Stunden tyeils reitende, rheiis zahlende, geschwinde und an bestimmen Orken abwechselnde Boten an andere Orte verschickt werden, auch wiederum aus andern Städten und Ländern dergleichen mit Briese», Paqneten und Personen ankommen. Nach dem Unterschied nun der bey solchem Postwesen verfallenden Bedienungen, empfängt dieses Wort mancherlei) Zusätze, z.E-Postamt, Ober- postaml, Postmeister, Postbatter, Post- secrctarius, Postschreiber; Postsreyheit, Postreuter, Postillion. Das Gencral- Erbpostmeisteramt in Deutschland und den Spanischen Niederlanden haben die Fürsten von Thurn und Taxis. Siehe Reichö- postapit. Die Posten sollen zuerst in Persien aufgekvmwen, und die erste vom Archipelago bis zu der Persianischcn Hauptstadt Susa angeleqet worden sepn, «nü! sind sie bey den Römer» schon bekannt gewesen. . , kvft-Lomftinstil Loncilia, sind IN Polen, wenn »ach dem gehaltenen Reichstage von den Senatoren annoch über einige uner- orrerie Puncce berachschlaget wird- postsäuien, sind in Sachsen steinerne Säule» , welche König August U- aus alle Ehursächsische Poststraffen eine Stunde weit von einander setzen, und wie weit ein Ort von dem andern entlegen, daraus verzeichnen lasten. poste, psstmi, kleiner Fluß in der neuen Mark, entspringet unweit Zilenzig, und fällt in die Warte. , ^ , vostelvei , H/ v^oosto/sr „:n, Ltadtleill und Schloß im Satzerkreisc, in Böhmen, an der Eger. Posten, also wird ein jedes Erdreich genen- net, wo man die Soldaten hinssellen kan, der Ort sey gleich beseitiget oder nicht. rostKumL Ol-ei g, sind diejenigen Werke oder Schrillen, so nach des Autors Tode von dessen Erben oder anderen heraus gegeben worben. koftnumi. heissen diejenigen Kinder, welche nach des Paters Tode von der hii.lerge» bliebenen schwangeren Mutter gebohren werden. ^ Postillon, ist eine kleine Pctache, welche im Hasen gehalten wird, etwas zu re- eognoscirei!, und Briese oder Zeitungen einzubringen. Dieses Wort bedeutet auch ciuen Postknechc, wie auch einen Dorrender. postiruncislinie, ist ein Graben, welcher vor dem Kneaevelk gezos-ii wird, wen» es an ei-iem Paffe stehen bleibet, posto fassen, heißt so viel, als einen Ort besetzen. posmiütü poroft kostubns, allerhand Anforderungcn üdH. milibuugen. postvlarron, ist eine Handiung, vermöa welcher eine Person z.! einer geistlichen Wurde ernennet wird, wozu sie nachdem Canonijchett Recht sonst nicht erwählet werde» konnte. Gleichwie nun die Wahl einer solche» Person mangelhaft sey» wurde; al,o gebrauchet man sich der Po- stuialiou, nemlich das Eavftel ersuchet denjeiligeu, weicher das Rechthar, hie Wahl zu bestatligen, daß er selbige aut heiste» wolle, ob sie schon nicht Eanonisch sev; >edvch muß derjenige, welcher solchergestalt pvstulirel wird, zwcy Drittel der Stimme» des Lapikeiö haben, z. C. r 6 . vl°» 24. Stimmen, postulirter Administi atsr, heisset be» den Protestanten das Oberhaupt eine» geistliche» Stifts, welches annoch seine Eanonicos har, die dasselbe nach üircir Statuten erwählen, und die Negierung auzunehnien bictcu. Weil sie aber als Evtmgelilche den Pabst nicht vor das Haupt der Kirchen erkennen , auch im Oßnabrückischen Friedensichlttß nicht die Freyheic, einen Bi chof zu erwählen, cr- !' halte» haben, so führet der von ihnen Erwählte den Namen eines pelki.lirie» Sd« ministxatorö, und gebraucht sich nichts de- ! liowcniger des Titels: Hochwürdigster, postun, siehe Posta, postwcst, ein festes Türkisches Schloß i» ! Croaticn. po/ack, siehe k-rtaclr. kül-iigi, siehe idio 6r»nsse. Porenstein, siehe Bodensteiu» potentsten, ist ein Ehrentitel, den WN nur Kaisern und Königen bestieget, koren?», Stadt i» Basii-eata, in Ncapoliö, welckeaber 1664.durcheinErt« ! beben verwüstet worden, hat einen Bi- > schos, unter Matera gehörig, kotcn?», Fluß in der lVlsic»ü'/bn- , con», ini Kirchenstaat in Italien, welcher sich nicht weit von Lvrelto in den Venek. ^ Meerbusen craeußc. Potenzen , beissen die grossen Potentaten und Herrschaften in der Welt, koterne oder Lortie, ist an einer Festung ein heimliches kleines Thor, wodurch man unvermerkt aussalle» kau. Es wird entweder in die Eourrine, oder nicht weit von eiueni Orilion gemacher, korcs, Hauptstadt UI der kleinen Landschaft Licbana in Asturien, am Flusse Deva, p. Meilen von Santillana. porock, siehe podock. . kowll, Stadl j» Peru, am Berge Potost, m Südamerika , in der Provinz, Charcas, «llwo vortreflicheSilberaderu lind. Sie ist die gröste tscadc in Peru, gehört der Krone Spanien, und wird sowohl, von Spaniern und Amerikanern, als auch ander» Ausländern bewohnet, >ifte Gegen» Psrschep poyesnice Pozdam prcrcedenz aber M kalt und unsruchibar. Die Sil- derbergwerke daselbst wäre» ssiist die reichste» i» Ämerika, iiia» hitt aber »»»mehr» die zu OuroureS vor besser/ welche vor einigen wahren entdecket morde».! . kulL!i,'p. Rußische Stadt a» der Lud»/ m dem Gouvernement Klow. Potsdam, Porrstamm, wohlgebaute Stadt a» der Havel/ in ber Mic- lelmark Brandenburg, liebst einem schonen Königl. Schloß, 4-M- vo» Berlin- Sie lieget in dem Poisdammer Werder/ und wird nebst 7. Dörfer» vo» einem Arni der Havel umflossen ; wurde vo», Mo leßiverstorbenen Königliche» Maiestar >» Pseuffen tresiich erweitert/ auch die dabey gelegene lKik, welche künftig den Name» Neustadt ,ü!,rei> foll/ stark angedauet/ und ein grosses Waisenhaus vor die Solbaten- kinder/ iiigleiche» die grosse Gewehrfabrik hier angelegt. I» dieser Scadr lagen sonst allezeit zwei) ansehnliche Bataillons Lerer große» Grenaoiers i» Garnison. An-1762. wurde sie von den Kaiser!, und Rußischen Truppen besetzt/ und nach einigen Tagen wiederum verlassen. Flecken in Liigellanö, in der Pro vinz Bedfvid. Po.iift/ yerrschast/ Schloß und Amt unweit Düben, l»i '-sächsischen Chnrkrelse, gehö- rer dein Grafen von Solms-Soiincnwal- de/ Johann Georg/ so An. 1724. gebohreii/ und allhier residirec. kvugcn, 1 'uttget, ^r/e/'k'/rr/m, kleine Stadt an, Fluß Lar/ in der Grafschaft Nizza in Italien/ und ist die Hauptstadt des Vica- ria,s Pougel. LvuZu° 5 , ein Dorf in der Provinz Nivcr- uoiS/ allwo 2. Quellen/ St. Legier und Sr. Wareeau genannt / zu finden sind/ weiche die Wassersucht curire» sollen. k»Mv, , kleine Stadt i» Ni- vernms/ »ichc weit von der Loire/ in Frankreich. rav«-, Stadt in der Portugiesischen Pro- vinz Estremadura/ am Fluß Lajv/ s- M. von Liilabon. Pousiiren, darauf dringen/ eine Sache mit allein Ernst treiben. kvuvi-st, Macht und Gewalt, «klsmpou- vm--, Vollmacht. ko.v»M2i», grosser Fluß in Nornanierlka, inAirginien, welcher an der Sndk Powhalan vorbei, fteuir, und „ch in die Baye von Ehesapeack er- gcußk. Poyck, an der Pools, wird eine gewisse Gegend in den, innern Tkeil des r>er- zogthums Erain genannt/ deren Einwohner von de» ander» Crainern in der Sprache, Tracht und Gebräuchen nncer- schiede» sind. das grosse Gedürge, welches Rußland undSiderlei, von einander scheidet, und woselbst gar ein enger Paß ist, durch welche» kein Mensch ohne Er» laudniß des Kaisers paKire» ka». Pozdam , siche Potsdam. ^ ElnisiiV' "O" Semigalllen, in ko///-nolo, p/ste-o//, kl. Stadt an der Käste 1» larru ei> b.svoro, in Neapolis, nebst ei» »em grossen und sichern Hafen, einer klei» neu Ciladelle, und einem unter das Erz. dc^pasis gehörige» Blßibum. Es sind lehr viele warme Bäder iiiidGo- snndwasser in ihren, Gebiet, und ist diese Stadt heut z» Tage in gar schlechtem Stande, indem sie etliche mal durch das Erdbeben beschädiget worden. Der Volks ck, stoLLuvIll ist ein kleiner Thcil des Volk-, cil ^ 2 vo 1 i. era 8 k. Mister, kleine Stadt am Flusse Doria Balte« in Piemonc, nicht weit von de» Gränzeii der Grafschaft Tarantsiie. Die umliegende Gegend wird von einem Berge das Thai Brsiancha genennet. Puachatic;, Königl-Stadt im Machenser» kreiß.in Bohiucn, geaeu die Bayerische» Grunzen, >«.M. vo» Prag. Pracheuser» oder Peackineo-Areiß, t 7 „- crr/ttr?-sce/r/ir, einer vo» de» 12. Kreist» des Königreichs Böhme» an der Moldau, gegen Westen an den Bayerische» Granzen gelegen- Er hat den Name» von dem Berge Pracht», aus weichem vor Zeiten ein Schloß dieses Namens gestanden- rraKicablo, piseblczbsl, das sich prrctici» ren, das ist, wohl tbuii, oder bewerckstel» ligen und treiben läßt. Pracrierren, sagt iiion ln besonderem Der« stände von einem Juristen, der Rechts» proeeffe führet. Es wi:d auch vou Aerz- teu gebrauchet, welche sich auf das Cu- rircn legen. Pracnquen, heissen allerhand lose Händel und Causen. kiuäur, ?, ntcn/ir ss/vrkk«/, kleine Stadt und Grasschast in Eacelonien, M- von Ta» ragona, allwo jährlich ein grosser Jaor» markt gehalten wird, kruchlllles, Stadt in der Landschaft Vivarais in Frankreich, auf einem hohen Berge, und nicht weit vo» dem Ursprünge des Flusses Allier gelegen, krucko, also wird der grosse und weite Thiergarten in Spanien, 2. M. von Madrid, genennet, darinne sich ein schönes Königs. Lustlchloß bcfttidet. Pradumiy, siehe Pardubitz. Prävende, ist dasstiijge Recht, welches ein Geistlicher ln einer Cathedra!--oder Colle» qialklrche hat, gewisse Einkünfte zn ge- nieffen. Pr.waviren / heißt sich in acht nehmen, wohl vorsehen, vorbauen, verhüt,», ab- wendeii. Daher die Präcamion, die Vor» sichcigkeic. Pi-acedenz, der Vorgang, Vorzug, Vor» Hhh» sitz, LZ2 Präcipiriren Prälat sitz, so einem von Rangs. und Rechts wegen gebühret. Präcipltioen, sich übereilen. Daher Prä« eipiianz, Uebereilung. kr^conccpta opinio, vorgefaßte und in Sinn gekommene Meinung, da man eine Sache «»weder lobet oder verwirft, ob man sie schon zuvor nicht untersuchet oder erkennet hat. Präcomsarion, ist ein Vortrag wegen desjenigen, welchen der König in Frankreich iioiiiiuirec hak, daß er ein Erzbischof seyn son, und geschehet solcher Vortrag im Pa'bstl. Sonsistorio zu Rom durch einen Cardinal, kraft des Ädnlgl. Schreibens, welches er überbringet, damit der Pabst darein willigen möge, welcher hierauf die Kollation ercheilet. Und dieses geschieht auch bcy Vergebung aller Erz - und Ssißthümer, «»gleichen der Adteven in Deutschland, so dem Römischen Stuhle zu Nom unmittelbar unteiworfen sind- Prädestinier, vorher erwählet, vorher bestimmt, vorher beschlossen. Daher Prä- destinaiion, die Vorhererwählung, wel« ches Dort sonderlich bey den Theologen bekannt ist. Pr^dicant, ist der Beynahme, den dieCa- tioiischen den Lutherischen Priestern geben. In Holland aber werden die Refor- mtticn Prediger und Candidaten des Ministern also qencnnct. Prädrcar, wird insgemein vor den Titel einer Sache oder Bedienung genommen. kireilicLwrum Osto, wird der Dominlca- nerorden genennet- Siehe Dominicaner'. Prädominiren, die Oberhand oder Oberherrschaft über etwas haben, den Meister spielen. Präemmen;, heisset in Staatssachen so viel, alsdieMachc, wodurch einPocenrat, dem andern überlegen ist- ' Präsei iren, vorziehen, höher halten, und schätzen: daher Präferenz, der Vorzug. Dorschmack, Abwertung, Ver- mulhnng. kreol, cllcim», vor'lirtdeil, vorgefaßte und iii den Sinn gesetzte Meinung. In be- sonderm Verstände heisset es bey den Juristen die Entscheidung einer Streitsache. Ein kisejullicium vor sich haben, das ist, ein gleichmäßiges, gleichstmimendes Ur- tbeil. Präsudicirlich, heißt schädlich, gefährlich oder bedenklich. Prälat, ist der allgemeine Name eines >ed- weden vornehmen Geistlichen in der Ro- misch-Cacöolischen Kirche. Die Patriarchen, Primaten, Erzbilchoje, Bilchofe, Ordensqeneraie, gewisse Aebre, /-rclu- viewam, u. d. rn. gehören unter die ^ahl der Prälaten. Insonderheit aber mbren diesen Tuet die Obern einiger geistlichen Orden, z. E. der Benedicciner. In den prvrestireudeii Landen «erben Nicht allem prälati Präsenz die Lutherischen Bischöfe und Ä^bkU. dern auch die Uiilversiiäicn unter dem Wort Prälaten verstanden. ^ krOori ^iilstcnu, werden zu Rom alle die- icmgcn Patriarchen, Erzbischöfe und Bi. schose genennet, welche von dem Pckit dazu erklärt sind, daß sie ihm jn der Kapelle beystehe» und bedienen, das Mjs- sale halien, Messe vor ihn lesen, so oft es iiichr an einem Cardinal ist. Sie haben in der P bstl. Kammer die nach, steil Stellen nach den Cardinälen, wer. den zu der Päbül. Hofstaat gerechnet, und bekommen täglich ihren Antheii an Brod, Wein, Gebackenem und Holgelde. krsolcgmum, ein Dorausvermächtinß in einen. Testament. kivolinünLiiL, , heissen alle Handlungen, welche vor der Hauptsache hergehe», und gleichsam den Weg darzu bahnen. Allo wurden die Praliminar- punkte des Baadischcn Friedens zwischen dem Kaiser und dem König in Frankreich >7>4. in Rastadt abgehandest, und den z. Merz daselbst unterschrieben. In. gleichen wurden bey dem Congreß zu SoiffonF 1727. de» zo. May einige Prä- üminar-Artickei unterschrieben^ kisorniis» 'I'itnio, oder ?i!omllll§ xiXmik- ronäls, wird gemeiniglich durch k. P. oder l>. k. anqedcuter, und heißt so viel, daß der gebührende Titel soll vorgesehet werden. Präinonstrarenser, sind gewisse Ordens- leuie, so der heilige Norbcrtus, ein Deutscher Edelmann, An. nop gestiftet, und weiche einen weiffen Oder- und Un- rcrrock, einen weiffen Manrei und weis- sen Hut tragen. Es sind Omvnlcl re- gulnros 8. ^ug'utbini, und führen de» Name» von dem Hause Prämonire, in dem Gebiet von Laon, in I-Io llo IKonco, in Frankreich. ?r^munirc, ist eine Straffe in denen Englischen Gesetzen,, welcher die criminellen und ausrührilchen Reden und Schriften, ingleichen die verbotenen und amwieg- lerilchen Zusammen!miste unterworfen sind. Präoccupiren, zuvor kommen, voran weg- nehmcn, einem seine Meinung vorher bev» bringen. Poapariren, machen, verfertigen, item zu- rüsten, vorbereiten. Daher kiMM-io- rl», die Veranstaltungen, Vorbereitungen, Zurüstungen. ki-epoüms, siehe Probst. ^ krrepvckoie, das hinterste zuvörderst. Daher eine Sache xia-poKeia tractircn, da» ist, verkehrt ansangen. ^ krospocoiir. Höhere Macht, grössere Gewalt. Präror.asio, Vorzug, besseres Recht vor einem andern. Praicriviren, siehe VerjäduunA. Präsenz oder e«>-chn-s, hje Gegeiiwari^ , prasentatisns- Präsident Präsident Prätendent 853 Präsentatio,:s-Schreiveu, ili ei» Brief, darinnen einer zu einem Amte von demjenigen , der daß Recht zu denominiren und zu präsentsten hat, einem ander-' zur Confirmacion benamec oder vorge>chlagen wird, und brauchet man dieses Wort insgemein von Bestellung der Aemter in Kirchen und Schulen, wie auch von den, Rachsw.chiei! in Siäccen. ! kiLl'rnrmum, heißt bey den Juristen diese- Uige Zeit, da eine Klage, Memorial, oder andere Schriften in den Gerichten eingegeben worden. Daher pflegt der Acrua- rius düs Wort kr,rstcnmtt,m, nebst Benennung des Tages, auch woyl bisweilen der Stunde, oben darauf zu schreiben. .. . Präsent- oder Donatio - Geld , ist,in Chursächstchen und einigen andern Lander» ein dem Landesherrn von der Ritterschaft auf dem Landtage verwilligces Geld, welches von den Rittergütern bezahlet, und entweder als ein freywilliges Geschenke, oder anstatt der Ritterdienste, damit die Lehenleure ans eine gewisse Zeit von der Aufforderung verschonet bleiben mögen, dem Laudeeherru entrichten wird- Pro'cnln-en, wird von den Wechselbriefen gesagt, wann selbige von dem Inn- habcr des Briefs denisenigen, der die Zahlung rhu» soll, zur Aceeptation vor- gezeigec werden- Präicnz-Gelder, werden in den hohen Stiftern diejenigen Gelder qenenner, die ein Domherr empfanget, wenn er seine Wohnung entweder würkli-ch beym Stift har, oder dem Kapitelsconvent in Perm» bepwobnec. In der Grast. Hanauischen Herrschaft zu Hanau und Bobenhansen heißt Präsenz so viel, als das Kirchen- Aerarium oder Vermögen, und Peäftn- ;er so viel, als Kirchenvorsteher. Präservativ, heißt eine Arznei), dadurch man eine Krankheit abwcndei ; inglei- chen ein Mittel, dadurch man einem bevorstehenden Uebel zuvor kommt. Präsident, ist ei» vornehmer Beamter, welcher u, einem Collegio oder Gericht den Vorsitz vor den Rachen und Assesso- "" Hst. Bey dem Käiserl-Kammerge- ^'^ ^len 4. Kammerpräsidenten seyu, liemlich 2 Lutherische und 2. Catholische In Frankreich q-ebt es vielerley Präsiden- teil, z. E- »2 Premier kr^üäenr äu karle- ment, st? Io (,'ksmbr? st?s Lomplas st? p ^ dstannoy?/, stu krMistisl , st?x K,U 5 Lc. Die kröststent- au monior , oder Oberpräsidencen , wel- che man dst?,i,?ur!- stu grsnst Lonc nennet , sind !?§ x,?stst?nt 8 st? m "rnnsts ß-kambre und sts la Tvvm?!,-. "weich.- dessentwegen also heissen, weil sie die ^st^"tftssen, das d,Iorst?r in währender ihrer Function zu tragen. ^ Präsident des Ronicfl. Ge»e«meu Rarys von Engelland, ist die vierte Stelle unter den neu» Krvnämiern. Seine Bedienung ist, immer um den König zu senil, in dem geheimden Rach den Vortrag zu thun, und dem König von allem, was dabei) vorgehcc, Nachricht zu geben. prästiren, leiste», thun können, verrichten, eine Sache aussühren, bewerksteVgeu, st. darchun, beweiseil. Prä,UN,Pt on, Vermiithung, vräsumireit, etwas vermuthen und glauben. Pr-äfupponiren, etwas gleichsam voraus und zum Grunde setzen, daß es wahr sey. k,«llippuiirum, das, was voraus, und zum Grunde geseket wird. Prätendent, heißt überhaupt diejenige Person, welche aus eine Sache, so ein anderer rechtmäßig besitzet, einen Anspruch machet. Dieser Name wurde seither vor- nemlich dem vorgegebenen und hincer- lasseucii Sohne des aus Eng.uland vertriebene» Königs Jacob kl. aus dem Hause Sriiarc denqelegek. Er hieß Jacob Eduard, war gebohreu deu oi.Jun. und verstarb den a. Jeu. 1766. Nach seines Paters Tooe präkendirrvwr, der rechtmässige Erde zu der Krone von Großbritannien zu seyu, maßce sich auch deßwegen des König!. Titels unter dem Namen Jakob Ul au. In vorigen Französischen Kriegen hielt er sich unter dem Ticei eines Ritters von St. George io Frankreich ans, und der König in Frankreich gab ihm Unterhalt und Schutz. Als er aber nach geschlossenem Frieden ans Frankreich zu geben qenötbiget worden, hat er sich meistens -u Pallen, und londer« iich in dem Pa'bstl. Gebiete, und bisher zu Rom amgehilcen, auch sich An-,7,9. mit der Prinzeßin, Maria Elemencina, einer Tochter des Poln. Prinzens Jakob Sobiesky, zu Bologna verm iylec, von weicher zwev Söhne, nemlich Earl Eduard Ludwig Casimir Philipp am zi.Deccmb. ,722. und Heinrich Benedict Eduard am 6. Merz 172 t. gebühren worden. Sie hat sich An. >72t. von ihrem Gemahl ft« pacirec, und in das Kloster Sc. Eöcilia zu Rom begebe», ist aber An. 172s. wieder mit ihm ansqesöhnec worden, und den 19. Jan. >7;z. vcpstorben- Der älteste Sohn-Michce An. 1744. eine vergebliche Deftence auf Engelland, der andere aber erwählte den geistlichen Stand, und wurde Au. >747. Cardiual, mir dem Bey- nameu von Pork. Elfterer suchte nach de n-Tode seines Paters vou dem PaoM. Hofe, so wie auch vou Frankreich und Soauieu gleichfals den Titel eines Königs von Großbritannien und der Maiestal zu lsrhalreu, cs sind aber bisher alle seine Bemühungen vergeblich gewesen, so, daß er auch Rom verlassen, und zu By- HHHZ togna f-;4 Prärend iren Prag Pragelas pragmaücä log»., mir einer gerii.zen Pension leben wü »n. Pr2,endire>>, vorwendcn, begehren, fordern. D lnr heißt Prälensiou in besonderem Verstand, wenn ein Potenter auf des Luid eines andern eine» Anspruch »lecher. kr^icr pivzwor, ungefehr, mehr oder weniger. poa-ext, Vorwand, Vorgebung, Vorschützung, Ausrede, Schein. ponl'aiiicn, Vorgehen, das Vorgehen haben , mehr gelte»' übertreffen, den Platz bch.-lccn, vor einem andern mehr angesehen werden. rr»vc»!ia, zuvor kommen. Daher sagt man: das e spielen, einem in seinen Anschlägen zuvor kommen, und solche zunichte machen. pinr,, ein Fl.ckeii an der Weichsel in Polen , Warschau gegen über gelegen. In diese Gegend rttirirreii sich An. ,734- i»> Sem. diej/n gen Polnischen Magnaten, welche des Wihlseld bey Warschau versiegen, und nachdem sie wider die Wahl des Sr nislai Lescinsky , als eine unrechtmäßige, pro-estirec, den i.Oec. August lll, Churfü, sten zu Sachsen, zum König« erwählten Prag, ?r„M, Hauptstadt in Böhmen an der Moldau, ist eine der gröste» Städte in Europa, mir schönen Gebäuden, Pal- läsieu, Kirchen und drey Iesuicercolle- g>eu ausgezierct. Sie wird in 3 Theile abgesondert, nemllch in die Altstadt, Neustadt - nd ttenie Seite , welche lelnere mit der Altstadt durch eine steinerne Brücke über die Moldau verkuüpser wird, und die andern bepöen Theile au prächtigen Gebäuden Übertritt. Es ist auch daselbst der Hoadschin, auf welchem das Königliche Schloß stehet. Es wäre auch hemals ein Königl. Schloß aus dem Wischerad, so aber völlig rulniret ist. Sie har ein Erzbißthum, welches 1344. errichtet, und besten Einkünfte sich ehemals auf .87020. fl. beliefen, welche aber jetzo nur ,2220. fl. betrage» sollen. Die Universität ist A. ,34s. von Kaiser Carl kV. gestiftet worden, auch befindet sich allda sen uralten Zelten eineJutcu- statt. Kerner ist ,ie die Residenz des Königlichen Statthalters, so der oberste Burggraf geneuutt wird, und der Sitz der Königl. Repräsentation, wie auch «»derer hohen Colleaicn. Es bestnder sich auch .'linier eine Appellationskammer, von, K'is r Ferdinand gestiftet, an welches allerhöchste Gericht die streitigen P i they 11 im Königreich Böhmen, wie auch im Marggrast'-um Mahren appelli- re», und ihren eudl che» Be>cheid erwarte» mü ien. An Ausgang des dreyßig- Migen Kriegs erober>en die Schweden in derNacht die so genannte llei'ne Seite, und uiachiui vleloMillioucn Beule. A„. i7>3. grußirle o,e Peil ln dieser Stadt, an w- her uoer 20220. Personen Morden, uuv 172z. haben sich IhroMasistären, der damals regierende Kaiser und Kaisern!, zum König und Königin von Böhmen alltzier krönen lassen. Der ,ek.ge Erzbischof ist lelt ,760- Äntvu Pcler Przi- chowSky, Freyherr von Przichswli.-, «cd. den 28. Auge 1707. Es ist auch daselbst daö,so genannte Ennlifck« rrelck.ude Suft, welches ,721. tur sieve, weltliche, arine und adelickze Krausem, von Kran Sulanna Helena von Bedaridy, gcbohr, iier von Giersch, i» der Stadl Nenprag fundirec worben, worauf sich die Gräfin von Berlepsch darelu begeben, zur ersten Aebtiß n von den samwiliche» Stifts» ftaue» und Fräulein erwählet, und von Kasierl. Majestät 172s. zu einer gefürsteten Aebrißili erkläret, auch dasStlst selbst zu einem Kaiser!, weltlichen Slisr erhoben worden. Zu dem Bayrisch. Suceeß. Krieg ward es dreymal eingeiiommeu, und endlich von denen Preüssen sreywilllq verlassen, so, daß es wieder in Desterrelchischen Händen. An. 1741. den 12. May wach allhier die jetzige Kaiserin, Maria Theresia , zur Königin in Böhmen gekrduek. Den 6. May >717. siel vor dieser Stadl eine der hitzigsten Schlachten zwischen der Kaiser!. König!, und der Preußischen Armee vor, wobey letztere den Sieg erhielte, und worauf der ganze sinke Flügel der Kaiser!. König!, sich ln Prag warf, welches sodann bis auf den iS- Jim. bombardirer wurde. An qemeld- teni Tag schlug der G- F. Marschall Graf von Dan,, die von dem König selbst com- maiidlrte Preuß. Armee, welcher Sieg iiichc nur Prag, sondern auch ganz Böhme» wiederum befteyec har. , eines von den Äaldenserrhälem in Dauphine, zwischen der Marggrasschaft Susa und der Grafschaft Lucerue. Die Einwohner Protestantischer Religion bekamen An. 1728. von dem Herzog von Savoyen ihr Resigionseperclrium wieder, nachdem sie zuvor von den Franzosen be» der groffen Hugenotten - Verfolgung zu der Calholischen Religion waren gezwungen worden. k»Mwric» LsEionsr, sind Haupt» Uli» Fuiidainentalgesetze eines Reichs. Dergleichen LonLkio prgzmsticL ist in Frankreich , so König Ludwig der IX. An»» 1263. und Carl der VII. Au. 1438. wegen Collatton der geistlichen Beneflcien gemacht , vermöge welcher der Koma alle vacante geistliche Chargen in Frankreich durch eigenmächtige Nomination besetzet, und der Pabst nichts anders dabey khun darf, als daß er die Benennte unverzüglich oonsirmlret. Hieher gehöret m Deutsch praja Pnno Prato Prediger- laut die güldene Bulle Kallers Car! lV. t-r Passanische Verirag -«2. u».' der daraus iziz. Z»Allgwurggeschi 0 I,ene Religionsfriede, der DestphKssche Friedens-- schluß, Kaisers Ferdinand Ui. und eines jeglichen Rom. Königs Wahicapittllaclün, weiche sämtlich die Kraft der krs^miiilcn. im Rom. Reiche haben, dan- tkiv xragmailea heisset auch die 1 7 ' Z. von Kaller Carl VI. pnblintte, vom H. R. Reich, auch andern Potentaten und Staa- ten guarancirte Desterrejchilche Erdiolg- ordiunig, vermöge deren nach Kailerl. Ma- jestär und Derleiben männii-hen Dejcen- denz Abgang, Dero weibliche Dejccubenz bev dem Besitz aller anj-80 iniiehabeliden Erbtonigreiche, Provinzen und Lande, liam dein Recht der Erstgeburt, Kelben und folge» soll. ES erhnb sich aber nach des Kallers Earl VI. Tod mit dem Ehuihans Basem, weiches auf den Besitz aller Oesterreich. Erdlande Ansprüche niachte, ei» bluliger Krieg, weicher zwar nach Äb- srerben Kaisers Earl VI i. mit Aasern ins besondere durch den Füeßsschen FriedenS- schluß de» 18. April 174;. deygelegei worden ; mir Frankreich und Z-vanim aber in den Niederlanden nnd in Italien bis auf den Aachner Friedensschluß A. 174s. fort- banerte. k-asa, reiche Äbtey der Laßmenser- luünche, nahe bcy Padua, in Jtaiien. pr-.-.m., ein Ort in Polen gegen dieSchle- si chen Lränzen, 2. M. von Dattenberg gelegen. prainr, ist insgemein ein Fahrzeug mit einem ganz stachen Boden, dessen man sich zu Ausladung der Schisse, Transpsttirung der Artillerie und Mannschaft üver die 8-uffe bedienet, well sie nicht klefinsWas- ler gehen, und daherosihr nahe ans band kommen können. Heut zu Tag werden dlelelben auch wie grosse Kriegsschiffe zu- germiec, denn ohngeachiet der unterste Aove» seine Form vch.stt, so werden sie oennoai mir z. Masten und darzu gchöri- ge>> Segem verleben, auch mit52.62. und rü>M^" Desgleichen Kriegs- schisse hat der König von Dänemark r?i;. tttpedilioii aus Rügen und Stral- juild wider dre Schwedeli sich bedienet, auch tne Katserirchen auf ^erDi-nau qeaeu die Türken mir guiem Effeec gebraucht. kinnp.NL, Baronie und hoch gelegenes Schloß IN dem ka.s äa V Luä, im Canion Bern, am Genferlee in der Schweitz, dein Herrn von Dunkelmann gehörig. Prasnitz, Sradr in der WsywodschaftMilder Sommers spatzicren sährer. k»,» ?>-.«,V.-adtimSloreatiuii'chen «seb-e-e, am Fluß Blsenrnio, j» Am, .ivilch-n Zlor-nz u«r PM/g. sovien, in Polen. pra-t-v,' dcr^KKserl. Thiergarten in Leapokdstadr zu Wien,, darein man krmo Magno, ein kleines Feld im Fiorencinischen Gebiete, we ches eine der lchönsten und volkreichestcn Ge- genden in Italien ist. kruwllnii, berühmtes Lustschloß des Groß- Herzogs von Florenz, im Floreiitinische!» Gebiete in Italien. 1 ratt llr , kl. .Ork in Catalonie», i n Gebier von Cervera, zwischen Calaf mi- , Jgnalada., ain Fluß Nffoa. Pvasnlck, heißt aus Rußjsch ein Fesiin, . oder, grosser H. Festtag, j pl-aliß,'H ein gewisser Distncr in der Do»« wodschaft Brzeft, in Großpolen. predi x-r-Ukönche, siehe Dominica ?r. HHH4 Prctz, 8Z6 preez Prenzlsw presir Presbyterianer Prec,, et» ichöner Flecken i» Wagrien, in ^ Holstein, allwo ein Adelich- Lutherisches Juiigfrauenklostcr. kretMu ^NIWNS, ist ein vornehmer Padstl. Bedienter, besten Gerichtsbarkeit sich durch das ganze k»»im»nlumkctii erstrecket, und har er die Aussicht über dos Getreide und alle Fruchimagszine, darin» ihm >2. andere Beamte beystehen. kretacco ckelt» Signum,'s cki Liuititio, und kro- lerro cicilo LigMiiirs cii Orakis, sind zwey hohe Bediennugui am Päbstl. Hose, bey der ersten schreibet der Pabst, wann etwas nach des Supplicantcn Wunsch decidiret wird, das Wort klscec; bey der andern aber bwr. Die Assessores in diesemCol- legio werden Vorsnti ckslls Ll^nswr» ge- nennet. krsZsäl, oder Senat zu Venedig, ist nach dem grossen Rach, welcher das ganze Corpo d.s Adels in sich begreiffet, das vornehmste Collegium der Republik, allwo alle wichtige Staarsgeschäjte zuerst auss Tapet kommen, indem man daselbst von Krugs- und Frieden-fachen, Verbindnisse», Erwählung der Capitain-Gencrale, und aller andern vornehmen Ossiciers handelt, die Gesandten ernennet, u.d.m. Der kreuch bestehet aus «o dioblll, und die dazu bestellte Oiuncs aus eben so viel, also, daß derselben in alle» 120. sind, preuel, Fluß im Brandenburg. Preussen, welcher aus der Angerap und Inster entstehet, und bey Königsberg in den Frischen Haff säller. Preirvauer-H.ckr, ist ein gewisser District Landes im Fürstei,khum Wolau in Schlesien , den Breßlauischen Bischösen gehörig. Er bestehet aus unterschiedenen Dörfern, worunter Preichau das vornehmste ist, woselbst vor Alters die Breß- lauer Bischöfe residiret haben, prelsdovs, siehe Brelsdorf. premec), Stadt in der Woywodschast Posen in Grvßpolen. kramia, die MccursnL und das Vcrsiche- rungs-^ijio, oder das Angeld, welches man von jedem 100. dem Astecuranten gleich zu Ansang giebt, und pflegt solches aus 10. ,2. und mehr vom »c>o. bald zu steigen» bald zu falle». krsmier-lVlinisbre, siehe Enisire. kremiarsünti'öi:, heißt am Französischen Hoie der erste Eingang, wenn des Morgens, nachdem der König aufgestanden, von dem Kammerknechl diejenigen in das Gemach vor den König gelassen werden, welchen es vermöge ihrer Aemter erlaubet, als den vier Cabinecssecretarieu, den Dienern der Garderobbe, und dergleichen mehr. pren islau, siehe pvzemisl. peen, Cosackische Stadt in der Ukraine, ic>.M. von Bialogorod gegen Norden. pr«nzlo!r,pren;lai./?-emeu/sa-!.r, Hauptstadt in der Uckermark, am See M,. welcher dieselbe durch einen Ar», », pj- Alt- und Neustadt untericheibck, 7 von Stettin , ^ ^ Norden. ^ und 12. von Berlin gegen , Es ist daselbst das Obcrbvf. oder Landgericht der Uckermark, und eine Colonie derer gestüchkecenFranzosen, welche diesen Orc stark angebauct, aber >?w. ist er von der Concagion sehr helmqesii, chet morden. kreis, Fluß im Herzogkhum Mayland, wel. cher kaum >. M- weit von seinem Ursprung in den Us'-o cki Lomo, nicht weit von der Stadt Como, fällt. preßt,uvg, Grafschaft in Niederungarn, welche gegen Norden an Mähren und die Grafschaft Trenschln, gegen Süden au die Donau, gegen Osten an die Gras, schüft Neutra und Comorra, und gegen Westen an Oesterreich qränzet, und dem Haus Oesterreich zngehöret. preßlnirg, ko/74«. zur Königin von Ungarn allhicr gekrönet, da jedesmal denen Lutherischen einige Religionssrey- heiten zugestanden worden. krnbyrei, war in der ersten Kirche so viel als der älteste und vornehmste im Predigamt, und welcher gewissen Gemeinden mit Lehren und Ermähnen verstund. Heut zu Tag heißt Presbyter ein gewisser Gesii« licher bey den Cacholischen, weicher Messe lesen, Änider lausten, B nediccion uuS Ablaß ertheilen, gefährlich > Kranke,, die lebte Oelung, und, wenn es der Bischof insonderheit verstauet, auch die zirmnng geben, und Jungfrauen zu Nonnen machen darf. Presbyterianer, in Engelland uiidSchott- land, werden also genennet, weil sie lehren, esse» die christliche Kirche attsang- lich durch kisibywror, oder Netteste» regieret worden, und daß solches auch noch anjetzo geschehen müsse, indem das Work Presbyter ein Nettester, und Epiicopuö ein Bischof, in der Schritt einerlcy scy, und das Auic eines Bischofs von dem Amt eines Nettesten fest zo->. Jahr lang nach Christi Geburt nicht unterschieden worden, auch alle Kirchendiener, als Büchichastcr Christi an Würde einander gleich waren. Hie sondern sich von der Englischen Na« presenm Pressen Preßiren prevHt 85? tionalkirche vsrnemlich in Wenden drey Punkten ab, indem sie dasBilchofl. Kir- chenregimenc, dieKirchenceremonie.i, Altäre, Orgeln, Priesterhabic und Gebets- formeln verwerfen, so gar, daß auch einige unter ihnen das Vaner Unser nicht annehmen wollen. Noch weniger dulten sie eine Bezeichnung des Kreutzes in der Tauie, de» Trauring, wie auch, daß ein geistlicher Prälat in einem weltlichen Gerichte, z. E. im Parlament S h und Stimme dabe, welches wider die Demuth sey. Ihre Priester ordiniren sie mit Fasten, Bereu und Hände austeqen. Sonst weichen sie auch in denArtickel» von der Gnadenwahl, der allgemeinen Erlösung, und in andern Stücken mehr von den Bischöflichen ab. Ihr Kirchenregiment bestehet in dem Priester jeder Gemeine, und dero Aeltejken, welche dieselbe in geistlichen Dingen regle- ren, und das miterqeistliche Gericht eon- stituiren; nebst diesem haben sie ein lW- dytsrium. welches aus einer grossem Anzahl Prediger zusammen gesetzet ist, und über eine» gewissen Disttiet i» Kirchenja- chen das Recht sprich:; das höchste Gericht aber sind die Z^uvstl, welche entweder Isto- vlnciast-s oder OocumcnlcL, das ist, allgemeine sind, und kan man von den nieder» an die Hähern appelliren. Sic sind in Schottland die stärksten , dahingegen in Engelland die Bischöflichen die Oberhand haben. prefeniy, siehe presdwiy. present, ein Geschenk, eine Gabe oder Verehrung. krölifl-m, suche Präsident, krsstälsl , ist in Frankreich ein hohes Gericht, welches in einigen vornehmen Städten aufgerichret ist, um daselbst über die Appellation der Unterrichter und Dörfer in Sachen von nicht allzngrosser Wichtig- keil einen rechtlichen AusPuch zu thun. preliäi., siche Zchro sich, kiosiäii. k.eLla lx.elbnchi, juche I?LreiLLluvfl-Isäu- kr- 5 lmv kMlflzbs, vor diesem ^n, rchn-,- kleine Stadt in Bulgarien, ,7 lln- gansche Meilen von Nicsposts, da, wo die KlUi,e Urmia und Ritza zusammen kommen, und Nicht weit davon ins schwarze Meer fliegen Si» hat ihren alten Na- der Marciana, einer Schwester des Kaijers Trajan, erhalten, der zu Ehren sie erbauet worden. ' ^ Prefmi,, Bergflecke,i Hey Annaberq, im AKurgijchen Kreise an der Böhmischen Presochiy, pt-eseniy, eine Festung M Nie- derungarn. z.M. vonLanischa. t Churbayerljcher Marktflecken in ^Malz, ^ Pressen, in See pressen, heißt, wenn zu Kriegszeiten eine hohe Laiidesobrigkeit, ! z. E. der König in Engeliand ooer oieGe- neralstaaren von Holland eine Flotte aus- rusten, dieselbe aber wegen Mange! genügsamer Matrosen am Auslauffen in die See gehindert wird, so pfleget man auf dero Befehl durch gewisse Personen, die man presier oder prefl'ne'sior nennet, die Matrosen von den Schiffen der Parci- culairpersonen mit Gewalt weqziinehme», und auf die Kriegsschiffe zu bringen, preßiren, drücken, quälen, forktreiben, eilig machen. , Daher Proliant, was sehr ei, lig, höchst noihig, sehr angelegen und unvermeidlich oder unumgänglich ist. pressure», Bedrückungen und Beschwerungen. Insgemein bedeutet dlö Wort die Ungelegenheit, so man von Soldaten hat. krelikolni, cho Osil ok lVlan, kl. Insel Zwischen Lngellaiid und Jrrland, welche viel Mühlsteine und Äupferwasser Hai. presiöe, Flecken Mit einem Hafen auf der Dänischen Insel Seeland, wurde A. ,7,,. durch eliie Feuersbrulist bis auf fünsHäu- ser in die Asche qeleget. krostori, Stadt am Fluß Rible, über welchen eine Brücke gehet, ln der Provinz Lancaster, in Eiigelland, welche Sitz und Stimme im Parlament hat. ?l'Lt-ur I^oyal, der Prätor, wird der oberste Sradtmelster geneimet, den der König in Frankreich über die Stadt Straßburg qe- setzet. pr-ersiü, kleine Stadt, Amt und Schloß im Sächsischen Churkreis an der Eibe, a.M. von Wittenberg. ES ist dieser Orc 16 8 . von denen von Arnimb gegen Neusorge und Planitz an den Chursürsten von Sachsen vertauscht worden. Es ist daselbst ei r schönes Schloß und Garten, so die Königin von Polen, Christin» Eberhardlna, baue» und anlegen lassen; sie hat beständig allda residlrcc, und ist auch »ach ihrer Verordnung >727. in dasiger Scadckirche begraben worden. Prettin, siehe Brerrin. prettigau, suche Zesien-Derichtg-Bnnd. krevsls, kl. befestigte Siadt nebst einem Hafen in der Landschaft Carina in Lplro, in Ericchenland, am nördlichen User deS 6 vlko äi Uartii. Die Venerianer haben sie An- isvg. eingenommen, und eine Sternschanze nicht weit davon angeleget, welche aber vermöge des ><>>,9. geschlossenen Friedens wieder geschleiffec werden müssen. An. >7 > 5 . vcrliessen die Vene- tianer diese» Ort, und hingegen besetzten die Türken denselben, er ist aber 1H7. den 2 , . October von denen Denetianern wieder cingenommen, und auch im Passi- rowitzischen Frieden oenenselben überlassen worden. kievor, heisset in der Französischen Sprache so viel als krLpositua , und ist derjenige, welcher ein Amc, eine Würde, oder eine Commißion hat, kraft deren er bestellet Hhh§ ist, 8Z8 prevor preuschmark ist, um vor eine oder die andere brache Settqe zu rragen, oder die Verwaltung darüber zu haben. Also ist der Orsnclkra- vor « 35 . zum erstenmal creirterOsstcier,der die Encschlies- suug desMünzrathes-ur Execurion bringet, in weicher Verrichtung ihm 2. Lteu- lenauis, 3. Exempcs und 4°. Schergen zu Dienste stehe». Er hat seinen Sitz im Münzrath nach dem lehren Eouseiller, und ist verbunden, sein Unheil über die säume Münze zu geben. kr-vord, ist diejenige Charge oder Gericht- oarkeic, die ein Prevoc exercirec ricvvr ch.'s Mi>rckLnÜ 8 , zu Paris, Lion und in andern Französische» Städten, sind sehr ansehnliche Beamte, welche Sorge tragen, daß die Arrests oder Urlheile, wie auch die Eoicte und Verordnungen, so oas Po- liceywesen betieffen, beobachtet und vollzogen werden. Sie sorgen anch vor die Lax der Maaren, welche zu Wasser anlan- aen, und machen die Verordnung bey den öffentlichen Ceremonien der Städte, krev lltb ärLlsrecksux, sind die Lieutenants oder Zugeordnece der Marschälle von Frankreich, und haben die Jurisdiction über die Vaganten, wie auch über diejenigen, welche auf der Straffen rauben, und ul er die falschen Münzer. Vor einiger Zeit aber sind durch den letzt verstorbenen König noch absonderlich Ist-mensur- sse-> rvlsrccksux gemachel worden, pkeusche, kl. Fluß in Elsaß, bey Straß- prÄchmar-k, Schloß, Flecken und Amt im Brande,'.burgischen Preuffen, tu der preuffen Landschaft Hockerland, aus elmHV woraus die Sorgune entspring« ^ ' pveusten, , So,grosse Lins, schuft in Europa, welche gegen Westen a» die Weichst! und Pommern, gegen W- ben an Masovien, den Fluß DrebM und Cu,avle„, gegen Osten an Litba, 2 teil pomevellen und Lrinemid. Jenes^ liegt um den Fluß Pregel, und wird na ch den 2. Kriegs - und Domainenkam- w eui in das Deutsche undLiihauischeDe» p arcemenc, oder auch in die Diliriele vo» eZaniiand, riqtangen ullö^ockeriaud >e!iigecheiiet, weiche wiederum ihre besonder» Hauptämter unter sich habe». Das Brattdenburgische Preuffen ist »unmehw zu einem Königreiche erhoben worden, nachdem sich der Chursürst zu Brandenburg, Friederich Ilk. im Jahr >7«>. den is. Jan. die König!- Krone von Preuffen unter dem Namen Friedrich l. zu Königsberg aussetze» ließ. König Friedrich Lil- heim hac viel Mühe und Kosten ausge- wandt, das Land an den Orten, wo es nicht genugsam bevölkert, zu peupstren, und sind zu solchem Ende viele lausend arme Psäizer und Saizburgische Emigranten hinein gesandt, und mit Äeckern und allerlei) Nochdurst zum Anbau und Einrichtung ihrer Haushaicung versehen worden. Der letztregierende König vo» Preisen ist Friedrich ll, gebovren Sen 24. Jan. 1712, succedirte de» ;>. Mao 1740, deßen Gemahlin, Eiisadecha Christin«, Herzogs Ferdinand Aiberts von Braunschweig- Wolsenbültel Frau Tochter, gebobren den 18. Nov- 1715, vermählt den >?.Jun. 1733. An den Küsten der Ost-ee wird der Agt- oder Beinsteii, häustg gesunden, dessen Sammlung niemand erlaubet ist, sondern unter die Regalien des Lau- desfursten gehöret, weicher deßwege» seine gewisse Scrandreucer verordnet. CS ist dieses Reich auch fruchtbar an Getreide, Wachs, Fischen rc. und werden die Ma»u- facturen immer höher getrieben. Beo dem An. 1756. zwischen dem Kaiser!- Komgi. Hose und dem König in Preuffen auoae- hrvchenen Kriege wurde das ganze, Königreich von den Außisch-Kasteri. Truppen An. .7)7, in Besitz genommen , u.ch erst Au.i» i 7 «r. im Äug,-ft, zufolge dem ^ - - n und Meussen gclch-ol- iwischen Rußt-ild uud Preuffen gcl-lst und Cu,üvie„, gegen Osten an Äthanen l>"d Podiachie», gegen Norden aber an ölL und ^amogltlLN l^rän^et. Ihre Lange ilt von Lauenburg biS nach Ragnit ungefehr 48. oder von Thoren M nach Memel 52. deutsche Meilen - die Breite aber von der Ostsee bis an Li- kbau-en ungefehr 34. deutsche Mell. Eie wird in das Beaadeiiburgsschc oder Nk-eder- und in das polnische oder Ourrpreussen eiiigekheiiet. Dieses be- gr>-ifc 2. Woywodschascen, „emlich a.»lm uns Mar-lenvurg, nedli den Landschas- ?!>!> p«' kl «! i« Vlltz As preußisch- Priesters priezerbe primicerio 85Y seuen Frieden, letzterer Krone wieder ab- qeireccen. ^ ^ , P«uk;.sä,-Ey>au, siehe Erlau, preußisch - Lilauen , suche Schalavo. pnbi«, kl. Sradt in Oberungarn, nicht weit vom Fluß Mttra, hat in der Nähr etliche warme Schwefelbäder. Vrivorn, ein Fürstliches Briegüches Nplo- schloß m Sastesien, aliwo eiue gewisse Arc Marmor gebrochen wird, pnbus, stehe Puydus. Prie -s-n, io werden die Kanzieyen, Re- gierungen, und andere Collegia in Rug- iaud geneiiLet. , . Pr-dom festes Landschloß im Furstttithum Glogan, in Schlesien, ;> M. von Sagan, gegen Südmrjten. ^ , Pr,eflmg,Pu-usit g, schönes Benedtttiner- kioster, nebst einem Dorf gleiches Na-i mens, einn Stunde westwärts von Re- > genspurg, gleich inner dem Dorf failt dre > Nabe in die Donau. . ^ Prlgnly, Landschaft in der Mark Branden- > bürg, dem Köm g von Preußen gehörig, > w iche gegen Nor den an Mecklenburg, ge- ^ gen Süden an die Mittelmark, gegen > Westen an das iLüneburgische und gegen Osten an Sie Uckermark granzek. Sie ist j fruchtbar, begreij t >c>. und eine halbe Meile l in der Lauge, >md 8 . M. in der Brette, und wird in 7. i leine Kreise eiugecheilet, ^ als der Peeiebel gische, der Pist-zwalcki- sche, der Rvriyafche, -er ^nvcibergi- sche, der Lenzruische, der wllkstocki- sche, und der wilftnackische. > Pst:zc>, Stadt und Marggrafthnm in Andalusien, in Spanren, z.M. von Gabon gelegen, und demHanle Kreveroa gehörig. Priel, grosser und hoher Berg in Oderöster- reich, an dem Stevcrmarkstcheii Gränren, weicher für den höchsten im Lande gehalten wird. Pr,ei- Prüel, ein schönes Carthäuserkloster in Niederbayern, R. Straubing, eine kleine halbe Stuiwe von Regensburg, welches dem Paosttl. Stuhl unmittelbar unterworfen. Priester, ist be.» den Cathslischen ein sol- cher Geistlicher, welcher die Macht hat, das Amt der Messe zu hal en, und andere Functionen des priesterlichen Amtes zu verrichten. Priester Johann, also soll nach ei- Niger Meinung »er Kaiser von Abyßnilen m Afrika genenuec werden. Pruestec-weihe, wirb in der Cacholischen Kirche vor ein Saerament gehalten, welches den Seele,r ein unauslöschliches Merkmal eindruckat. Solches geschiehst erstlich per PIIMLM sonturum, aber das erste Scheeren, welches nur ein Zugang Pr Priesterweihe, weil der, so ein Priester werden will, unst ehe die vollkommene Weihe umgehet, sich zuvor zu einem Ottm- r,o, oder Pförtner, denn zu einem l. Koro» oder Leser, weiter zu einem EM'cijten, ooer ».euselsbanner, hieraufzu einem äco- lurko, oder Kerzen- oder Wasserträger, ferner zu einem LuK-Oiacono, oder Unter» diener, und denn zu einem Oia-mno, oder Oberdiener muß wache» lasten; wiewohl man, ,0 es dem Bischof gefällt, alle diese Orcimer mmores in wenig Stunden durchgehen kan. Hierauf folgt dir rechte Piie» irerweiye durch Gebet, Hand- und Man- relaustegung, Salbung und Darreichung des Kelches. Solche Weihe wird so hoch gehalten, daß keine weltliche Obrigkeit einen geweihecen Priester zur Leibesstraffe ziehen kan, bevor er durch den Bischof de- gradiret, abgesetzet, und wieder entweihet worden. Pr,e;erbe, altes Städtlein an der Havel, in der Mittelmark Brandenburg, zu dem Stift Brandenburg gehörig, krim, Fluß im glückseligen Arabien, entspringet im Fürstemhum Oman, und er- geußc sich j» das Indianische Meer, kiimu iitt-niiL, ist ein Terminus der Theologen zu Paris, und bedeutet die Versammlung, so sie allemal den ersten Lag jedes Monacs halten, um von den Nothdürsten ihrer Facultäc sich mit einander zu unterreden. krima kl»as, ist die Suite der Personen bey einer Compagnie, welche eigentlich nicht in den Gliedern stehen. krüu-riA- kioces, stehe kreciss. kriinLL, wurde sonst von vielen mit den Patriarchen vor einerley gehalten, von andern aber unterschieden, und ist ein?ruE so viel, als derjenige Erzbischof, weiche» der Patriarch gleichsam zu einem Statthalter in geistliche» Sachen gesetzet. Als» war vor Zeiten der Erzbischof zu Mägde, bürg der ?riinsL des ganzen Deutschen Reichs. Heutiges Tages ist es der vornehmste Geistliche eines Königreichs, oder Landes, welcher die geistliche Gerichtbar- keit über viele Erzbischöfe und Bischöfe hat. krittle ft.egni in Polen ist der Erzbischof zu Gnesen, in Spanien der Erzbischof zu Toledo, und in Ungarn der Erzbischof zu Gran. klimscus kapse, ist der Character der Päbstl. Würde, vermöge dessen die Röm. Päbste die Superioritat über alle Bischöfe der Welt pra'tendiren, und von alle» Kirchen verlangen, daß sie unter dem Gebot der Röm. Kirche, gleich als Töchter unter ihrer Mutter, stehen sollen. In welchem Stücke die Griechijche Kirche der Römischen beständig widersprochen, auch von den Protestanten nicht zugestandeu wird. krimicTrio, also heißt der Bischof zu Venedig, der besonders über die Hauptkirche zu Sc. Marco gesetzet, und dem Venetiani- schen Patriarchen nicht untergeben ist. krimiee- 86o primicerLus prmceßm- Principal Principat- k>iimicsrlU5 , ist bey den Cakhvlischen der vornehmste unter den Ooricl», und har den Gejang und die bstoisL Lanumcnz zu diriairen. krimirivs Lcclests, heisset im gewöhnlichen Lerstniide die erste Kirche, wie sie kheils von den Aposteln, theiis von den Apossto- lichen Lehrern sundiret worden. Desläu- >rimirsts, werden die Benedictiner- äl-ke genennec, weil sie vor vielem durch ihreDrdeiievcrwaiidleil den Kirchendienst «nt den, Lande verwaltet, und solche Di- carien gehalten, die sie nach Belieben ins Kloster wieder zurück gefordert, bis endlich NN (^ünciliv DLlernnenIi Vicnrii per xerui aeordnet worden. Daher» haben ine Benedicciner das Recht, daß sie in de» meisten Kirchen an den vornehmsten vier Feste» des Jahres die Messe lesen mögen. Pri.kena», Schlesisches Stadtgen imFür- stenthum Glogaii, dem Grasen von Pros- kowstp gehörig. kriirio^emcms- )U 5 , das Recht der ersten Gesurr, ist ein Recht, vermög dessen dem erstaetwhrnen ehelich- männlichen Lelbes- erben, und auch nach ihm dessen ältesten Sohn und dessen Desceiidemen, und also fort, so lange jemand von solcher Linie am Leben und zur Erbfolge fähig ist, die Succeßio» in der Regierung gebühret. x,inco, irrrrmZM, werden in besonderm Derstardein Frankreich die fremden Prinzen gcnel.net, welche nach dem Konigl. o-ause und Prinzen vom Geblüte für andern Dues und Pairs einen besondern Vorzug und das Recht des Indigenats geniesten, ob sie schon von ausländischen Hanselissherstammcn. Es sind derselbe» sechs, und werben die Herzoge von Savoyen, die Herzoge von Lothringen, die Fürsten von Monaco aus dem Hause Gri- malvl, die Prinzen von Bouillon aus dem Hiuse äs In P'our cl'^uvcrgnL, diePriii- zen Rohan, und die Herzoge von Tre- mouille darunter begriffen. Don diesen nehmen die fremden Ambassadeurs bey ihrem Einzüge und der ersten Audienz nur die vom Hause Lothringen und Savoyen zur Begleitung an, ungeachtet sonst Bouillon und Roha» dergleichen Ehre geniesten, und hat der bekanme Marschall von Turenne alles mögliche angewendct, um von einem Englischen Ambassadeur als Prinz von Bouillon angenommen zu werden, welches er aber nicht erhalten können. . ^ ^ Princesse Huys, oder Huy» rm Vesscb, ist ein kleines, aber sehr schon gebautes Lusthaus, eine Viertelstunde vom Haag, in dem Haagischen Busch gelegen, gehörte nach dem Tode des Königs Wilhelm Ils. von Eiigelland dem Könige in Prenffen. P>-liiceßin-ötrurr, s. Fraulrrn-Steuer. Principal, ist derjenige, , durch einen Abgevrdiiecen oder Commss sarium aus seinen Namen undBse , tracciren lasset. ' ^ rrincipaI-commitLriu 5 ,/>l so wird der oberst« , Kaiserl. Evmmissariur aus denr Reichsl-a- genenner, welcher allezeit ein Reichs,ürst seyn inuß. Ästach Kaiser Josephs Tod- eittstunde I7II. wegen der Macht des Kaiserl. Priucipal-Eoniniissarii, wie sei- bige auf dem Reichstage zu R.gensbmr zu prorogiren, und bey währender Vacanr zu legitimsten, zwischen Churmaynz und den Relchsvicarien ein Streit, indem solche Ehurinaynz als Erzkanzler präten. dirce. Allein, gleichwie nebst den Reichs- vicarlen auch die übrigen Siände solches nicht zngestchen wollten, also haben sie sich auch geweigert, keine Dioramr mehr von selben anzunehmem bis endlich dieser Suest, welcher in den Reichsgesehen nicht erörtert gewesen, weil zur Zeit eines In- terrcgni noch niemais ein Reichstag gewesen, durch einen gütliche» Vergleich beygeleget worden, indem die Reichsvica- rien die Legitimation an den Cardinal von Lambcrg übersendeten, und selbige von dem Churmayiizischen Dstectorio angenommen worden- Diese hohe Bedienung bekleidete seit 172.;. zn Regensburg Frodenius Ferdinand, Fürst von Fürsien- berq Möskirchen. Diesem folgte 17z;. Joseph Wilh. Ernst, Fürst von Fürsten- berg-StühIingcn, dem ,744- auch die Fürstenberg Möskirchlschen Lande zusie- len. Au. 1744. überließ er diese erhabene Würde unter Kaiser Carl VlI. dem Fürsten von Thurn und TaxiS, Alexander Ferdinand, übernahm solche aber > 745 - da weiland Jhro Rom. Kaiserl Majestät Kranz der I. den Kaiserl. Thron bestiegen, abermals. Im Jenner 1748. aber leg-e dieser sürtrestiche Fürst diese unter drei) n glorwürdigsten Kaisern mit grösstem Rulm bekleidete hohe Stelle völlig nieder, und ist solche hochgedachcem Fürsten von Thum und Taxis aüss neue übertragen worden. Siehe Tour und Taxis, krincipmo citin, erste, !«>', eine von den i e. Provinzen des Königreichs Neapolis, zwischen der Hin e- ser Landschaft liegt, gehöret dem Pabstl. krincipir Insirls, ksio cku krlnca, Insel aus dem Afrikanischen Meer, den Porrugie- sei, geborig, nicht weit »o» der Insel St. krMci^um^ hesssct im gemeinen Verstände der Anfang eines Dinges; in beiondcrm ater, der erste Grund und die Hauptursache. Daher sagt man von Staats«,i- aeiegenheiten, daß sie aus diesem orer jenem krincipio nicht anders zu traeliren gewesen. k.mäo, siehe Frauenber«. kiino , VK äi krino, siM-r ?, min, Thal im Herzogrhiun Piaeenza, in Italien, «rin; wltycims-iLyiand, eine vor kurzer Zerc entdeckte Insel aus der Kulte von Peru, in dem lek-i M 2 ui, in Südamerika. Prin;en-Eyland, Insel in Asien, in der Meerenge von Sunda, an der Nordseite der Insel Java, gehöret den Holländern. Prinzen vom Geblüic, werden in Frankreich diejenigen genennet, welche das nächste Recht zur Kroiie haben, wenn das König!. Haus und das Haus Orleans absterbe« sollte. Sie sind eine Nebenlinie vom Hause Bourbon, und werde» die ältesten davon allemal die Prinzen von Conde genannt, daher man insgemein die ganze Linie das Haus Conde zu nennen pfleget, obgleich die Prinzen von Comi und die Grasen von Goislons auch varzu gehören. Der vorige König Ludwig XlV. hat seine mit der Vaiiere und Möncespan gezeugte natürliche Lwhue id6z.mil dem Namen »om Hause Bourdon legiiimirec, 16^4. ihnen den erst:» Rang »ach denen Prinzen vom Geolüte deygeleget, endlich,714. sie gar in die Zahl uni Vorrechte der Prinzen vom Geblüre versetzet, und i» einem Edict vom Jul. 17-4 »ach Absterbe» aller rechtmäßigen Prinzen vom Geblüte des Hauses Bourdon, diese natürliche und le- girimirte Prinzen, nebst ihren 'Vachkommen männlichen Geschlechts, vor Succes- sions-fähig erkannt, auch in einer De. claracion vom az. May <71;. solches wiederholet, und ihnen in allen (üerichishoseii den Rang und Sitz derer Prinzen vom Gebluieertheilet. AI» nun ermcidrer König Ludwig der XlV. den ,. Sept. »erstarb, entstünde hierauf zwichen den rechtmäßigen Prinzen vom Gebiure, »emlich dem Herzog von Bourdon,, dem Grafen voiiCyarolols, und demPrinzen von Conti an einem Ldeil, und de» legilimirten na« kurltchen Prinzen, nemlich dem Herzog von Maine, und dem Grafen von Thou- louse andern Theils, ein Harker Streit, darinnen die rechtmäßige Prinzen be» dem jungen Könige und Parlement zu Paris aniuchten, daß die von dem vorigen König ertheilte Legitimation und Succeßlons- fayigkeir wiederum aunulliret werden sollte. Hierauf sind nun in Frankreich zwey starkeFaellonen enistanden, und der Pabst nebst dem König in Spanien hielten cs selbst mit den nalürlicheii Prinzen, beyde Thelle aber haben einander mit harten Schriften verfolget, bis endlich dieser Streit An. 1717. vom König als» deeidirt wurde, daß das Edier vom Jul. ,714. nebst der Declaration vom 07. May >715. revocirer, annullirec, auch diese Vernichtung lm Parlement in gehöriger Form den «.Jul. i7i7.registrirel, und mDruck gegeben worden, jedoch mit dieser Ausnahme, daß die legilimirten Prinzen Zeit Lebens ihren bisherigen Rang behalten sollen; wegen des Herzogs von Maine Söhnen aber, nemiich des Prinzen von. Dombes und des Grafen d'Eu, wollte sich der König künftig erklären. Prin;ri,-Land, wird in Brabant ein gewisser Dübrick zwischen Sceenberg und Wilheimstadt daher genennet, weil er den Prinzen von Oranien gehöret, und einige darinn liegende Oercer von ihnen im >4. Seculo erbauet worden. kiiol», Flecken in der Marggrafschast Leva, i» Piemont, in dessen Gegend sehr guter Wein wächst- krior, klisur, ist der oberste Ordensmann in einem Kloster oder Convent, über welches er die Direccion hat. krior, krleur cks Lorbonne , ist ein Loocs- Isureuz in I.icsmia, der ein ganzes Jahr lang die Charge eines Superiors in der Sorbonne bekleidet, und in allen Verrichtungen dey den Gesellschaften der Sorbonne präsidiret. Er halt bey jeglicher Versammlung eine Lateinische Rede, in prolll, oder in Versen, wie es ihm beliebt, vornemiich aber, wenn er entweder angenommen, oder abgedanket wird. Dergleichen auf den deutschen Universitäten von den KsKoribus ^caäLNÜcis und vecLnie der Facuitäcen cbeiisalls geschiehst. kriorir, krisurä, ist ein geistliches Benefi» cium, üver weiches ein Prior gesetzet ist. Es qiebc deren dreyerley Gattungen. 7 .« krieurs simple, ist ein geistliches Benefi- cium, so an keine Münchsregel gebunden, keine Seelensorge führet, und weder Kloster- noch Conventswürde geniester. Do krieurä convsnri^I , ist eine Commu» »>täc oder Gemeinde, worinnen ein Prior die Obsicht auf die daselbst lebenden Geistlichen hat. Do kn-urs dsusiml, ist die Charge und Würde eines P.iort ins Kloster. Prisen, 86z Prisen Probjahr Pr,le,i, sind solche Schiffe, welche man dem Feind genommen hac. krnöu, ist ein Ort, wo man die Gefangenen sitzen hat. kiiidnnieiL äe ssusrre, heissen Kriegsgefangene. kliircnäi. Türkische Stadt in Bosnien, nebst einem Bchchum, unter den Erzbischof von Aiillvari gehörig. Sic liegt au den Gränzen von Albanien, >6.M. von Novibazar gegen Süden, am Fluß Drin. krittln, ziemlich groffe Türkische Stadt in Servien in Ungarn, nebst einem Bißthum. Pritzwalck, ziemliche Stadt in der Priegnitz an dem Flüßlei» Dömnitz, a.M. von Witr- stock. Die Stadt hat einen Schvppenstuhl und hübsche Tuchmanufacturen. kiivzoi», kleine Stabt auf einem Hügel in Oberungarn. krivsclo, in bey dem König in Spanien so viel,;als der vornehmste Scaacsminisier, der in Frankreich la kromlar-IVIinittra ü'Lisr, anderwärts aber lVimiistittinum geneiiiiiet wird. krivos, Flecken in Vivarez, in Frankreich, in dem Ländgen Boutiercs, rreilurk gute Handlung mit Leder und leinen Zeugen. Prwcrl- oder LVinkrl-Nkrssen, sind diejenigen, welche luehrenthctts aus den kleinen und an den Seite» stehenden Altären, nach eines jeden, der sie bestellet, Bdrtangen und Meinung, vors Geld gelesen werden. krivnüm, in geheim, insbesondere, vor sich, aus sonderliche Weise. kiivmur, einer, der in keinem öffentlichen Amt lebet. Privilegien, sind sonderbare Freiheiten, welch eine hohe Obrigkeit einer Privatperson, ober einer ganzen Zumr und Gemeinde aus sonderbarer Gi «de crcheilct. Daher heißt privilegire« ein gewisses Recht vor andern ertheilei». Prlxenstadt, Pricklcnstadt/ Marggrafl. Auspachisches Städtlein und Kastenamt in Franken. Dieser Orc wäre vor diesem ein Asyluni oder Kreystadc vor diejenigen, welche sich um begangener Mordthat willen dahin reririrek. , kriLLi, Schloß iM Vsl äl ülsrmL, in Si- krobsblr, wahrscheinlich, glaublich, krobs- bllilmus aber wird diejenige Lehre genannt, nach welcher jemand Meinungen vor wahr annehmen kan, wenn diejelbe nur ansehnlichen Männern wahrscheinlich zu seyn dünken. .... . Probacoy, Stadt in der Ukraine, den Co- sacken gehörig, 45- M. von Bialagorod, Pro^ahr^ist'iN Klöstern daSNovitiat,' binnen welcher Zeit man die d-ovizen, w ins Kloster eingenommen i» werden de-, gehren, allererst problrec, »d sie zu der i ^Probensiei'n Proclamatko»> Ordensregel beständige LustH^I^ bezeigen; nach welcher Zelt es jh^n s, ? lreher, entweder völlige Profeßwss u m»? oder nurHinterlassmig dessen sängttch mu- in den Lonvem a-k 1 ... an« heraus zu gehen. —wem gebracht, Proi'k,.stein, also heißt eine Seebaileri« auf der Coppenhager Rede. Provn-en, darihun, ».prüfen, ob solches gut sey, oder,mcht. Probst, ist ordentlich der erste CaiwmcuS in einem hohm Stifte. Pro t bedeu et auch eiuci, Praiaceu, der eine i Probstey regieret. * Probsiez-, ist ein Stift, dessen Saum ein Probst ist. Es dedemet auch dss Lo " nung eines ProbsteS. ^ Proceouren, gerichtliches Verfahren, so in einem Proceß pro und conrru vor der Obrigkeit geschieht. Sonst Heist e» auch alles gute und dose Verjähre» in ander» Handlungen. Proceldcn, kl. Stadt am Mayn in Fran. ken, Churmaynz gehörig. Proceß, wird ein Rechrskankcl, Zank, oder Streit genennec, welchen jemand mit dem auder» vor der Obrigkeit her, und von dieser nach Siecht ein gutes Unheil erwartet. Proceß macben, heisset an jemanden dasjenige zur Ececurioi! bringeu, was Unheil und Recht über ihn gesprochen hat. Proceßroa, heisset ein össeiiklicher Umgang, und wird unter den Catholischen diejenige Soleniittät also genenmr, wenn sie ein» weder in der heiligen Marlerwoche, oder gegen de» Sonntag Rogace, oder heup!- lächllch die «. Tage des Fronleichiioinelc» stes über, ihre öffentliche Proccßioncn aus einer Kirche in die «ndere vorneh« meii, miterwegeus die Liiaueyeu aller Heiligen anstimmen, und an gcwiije» Orte» bey deßhalben aus den Gasse» ausgerich- leceu Altäre» Messen lesen, krocnlw, kieine Insel der Perm cll Unvoro in Neapolls, auj dem Steaplijche» Meerbusen. in ?r»cinöiu , fertig und ganz bereit sevn, auf dem Sprung stehe», etwas vorzu« nehmen. krocists, r-rociis, siehe krochitu. Proclamation, Heister das Aufgebot neu- angehender Eheleute von der Kanzel- In- gleicheu die Ausrüstung einer seitba>eii Maare iu der Auktion, die nach der drillen Proklamation deinjenigcu elgemliÄ zugesprochen wird, der das letzte und meiste Geld davor geboten. Proklamation , heisset auch «»ter denen BernhardinernmidGriumönchen»rB ' fehl, wodurch der P. Superior einem Binder bestehlet, sich auf die Erde »lederzn- werfen, und wegen seiner Fehler Strass zu leiden. Welches nicht viel besser M, «lS-wenu der 1 'MiI-aKor zu denRov'M saget : pcoconsules prodhuommi Production Profit 86Z ,'aael: IVcvcicMiL super ^N!>rwm, I.S. eie- ' da nemlich die jungen Novizen in den Klöstern, so ihre Leclione» nicht mcmorircl, mit den Knien am der Erde liegen, wenn die andern indessen ihre rSL"Ä"r,d^ diejenigen, so die Bürgermeister als Gouverneurs in gewisse Provinzen verschickten. Hsvtigcs Tages sind es d>e Raihs- personen, so in denen Raibkcollegieii gemeiniglich unmittelbar nach te» Bürgermeistern folgen, und in deren Abwesenheit ihre Function vernmiten. krocupia, ?/s^ovr^r, mSökVreN/ gegen Albanien. Sie wird von den Türken Urchup genennet. kr?curr(vr di L. Oaoi^lv A ist kill ^ schmimes Collegium in Genua, welches hauptsächlich mit den Einkünsten der Republik zu thun hat, und selbige aduu- nistriret. ^ ^ ... kiocmarvi von S.lVIarco, ist eine der höchsten Ehrenstellen derer Ldelleure zu Venedig, deren man anjetzo über zo. zehlei: jedoch sitzen nur noch neune als Drdinarii würkiich im Amt; die «ndere aber werden Extraordinarii genenner, und besitzen nichts als den Titel. Jene haben ^ie Auistchr über die Gebäude der Kirche Sc. Marci, wie auch über deren Einkünfte und Bibliothek, und verwahren das Archiv der Bibliothek. Ferner sorgen sie vor die Allmosen und Hospitäler, un? sind schuldig, sich der Tesüilist-uru, Wicc- wen, Waisen und anderer elenden Personen anzunchnicn, auch sind sie Jnwecto- res d» Universität zu Padua, im übrigen die vornehmsten Senatores, und gehen alle» andern Nobili vor. klvcurour äu kboy, ist in Frankreich ein Beamter, weicher in dem Bezirk eines Presidials, »emlich in einem Appellanons- Gerjcht, oder aber in einer Baillage eben das,enige Amt verstehet, welches ein kro- curcui äu ksrlamcnc verwaltet , nemlich zu interv-mren in drujenigen Sachen, sey welchen der König oder Las gemeine Wesen ein Jiitereffe hat, z. E. in Len Sachen, welche die Kirche oder die Min- der,ahrigen angchen. «krocurcur-Oi-neial, ist in Frankreich derjenige, in dessen Name» vor de» höchsten Gerichte» oder Parlamenten alle Sachen, bey welche» der König ein Interesse hak, vorgeiragen und getrieben werden, und derjenige, welcher in seinem Namen redet, wird der Advocat-General genennet. Procuriren, verschaffen, zuwege bringen, «uswurke», ir. verwalten. Daherk,o- cmaior, ein Sachverwalter, der sich eines andern halbe» um etwas bewirket. ft «kf, kleine Insel in Morea, auf oem Kollo ät ^oncklv. kroäkw vRmi, «erden bey den Malcheser- rittern die Aufseher und Vorsteher der Kirche,! oder des Hospitals genennet. Production, heisset Key den Gerichten, wenn eine Parlhie diejenigen Acten und Dokumenten, so zur Rechtfertigung ihres Srreics dieiie», oder die Zeugen, vffcnk- lich darstellec. kro L comr» disputjren, heißt, eine Sa« c. hin und her auf Heyden Seiten erwa- gen, und mit Gründen so wohl bejahen, als verneinen können. ^ Prosen'Mrliches Landschloß in Schle- sten, EFürjtenthum Jauer, allwo der Graf von Nostitz einen kostbaren Garten und eine herrliche Bibliothek aiiqcleaet Proseß rdun, ist ein Kiosterworc, und be. deutet jo vielwenn einer der Welt absaget, und sich in einen Münchs - »der Priesterordcn wurklich begiebet, nachdem er die Novitiat,ahre vorher ansgesta„d-n Daher heisset Prosessus eine solche Ör^ densperson, die nunniehro ihr Drdeiisqe« lübde gechan, welches in der Keuschheit, in der Arwlirh und in dem Gehorsam bestehet. Die Profeßi bey de» Jesuiten ha- den ausser diesen dreyen noch dgs vierte, nemlich den vollkommenen und uiiwider« sprcchlichen Gehorsam gegen den Pabst, vermöge dessen sie ihm, ohne einzige Widerrede, „ch zu allen Melonen oeer Befehlen, die er ihnen austeger, wittigüch gebrauchen zu lassen, «»geloben. DerDrr, wo sich solche Profeßi anftafkeu, wird daS Pr-or-ddLu« g-nKnuet, über welche der - Jesuitergencral in Lllen Provinzen und ^Städten gewisse Superiores setzet. Profeßion, bedeutet eine Bekänntniß. Auf Universitäten nennet man Profeßion dasjenige Auit eines Lehrers, der über eine gewisse Disciplin oder Faculcäc öffentliche Lectiones hält, und daher auch den Titel als Professor führet. Die kro- tsilvrcs public, sind entweder Oräinarii oder P.xriaorämsrii; ,ene geniessen wegen ihrer Profeßion gewisse Saar!«, diese aber gemeiniglich nichts anders, alS die Anwarcung, daß sie bey erst ereigneter Vacanz in jener ihre Stellen befördert werden sollen. Profitiren, zunehmen. Daher Profectus, der Zuwachs, bas Zunehmen. Also sagt man von einem, der im Studiren wohl zugenommen: Er hat gute Profectus. kiotis, oder Durchschnitt, in derFestungs» baukunst, bildet die Höhe, Dicke »der Breite derFestunaswerker körperlich »ach dem verjüngten Maaßstab ab, und nennet man es auch sonsten Ortkogiopdio. Profit, Nutz, Gewinn, Vorth il, Verdienst, Ueberfluii. Daher kommt nicht nur proümble, nützlich, vortheilhastig und ersprießlich, sondern auch prontiren, gewinnen, Nutzen haben oder schaffen, erübrigen. Aus Universitäten heißt profi. riren auch so viel, als öffentlich lehren, welche- 864 pro forma pron Pronecz Pro rednnenda welches von den Professoren daselbst ge« fchlehet. kro kürms, zum Schein, dem ausserlichen Schein »ach, lr. vor die lange Weile. Prc-fo;;, der Reglmentshenker, oder Scharfrichter. kroguoMcan, eine Weissagung aus dem Gestirne. Item, dasjenige, was man . lein vorher saget, das ihm geschehen weroe. kiozrummms , sind in jetzigem Verstände sülche Schriften , in deneii^ewisse So- iennitäten, als Dracionen/uDispUtatio- nen, Begräbnisse rc. intimirec, und ds- scnllich angeschlagen werden. Pro.,ressen, heißt der glückliche Fortgang der Waffen im Krieg, auch in allen andern Handlungen. Proyecc, ei» Entwurf, oder Aussatz eines Vergleichs, Lagers u. d. m. Daher pr-o- irerr- en, überschlagen, einen Anschlag machen, sein Bedenken sagen. Prolongation, eine Verlängerung, Aufschub, weitere Hinansetzung eines Terrains. kiui, adle, ein Spaziergang, oder lustiger Seüvercre.b im Grünen. Daher prome- nir en, eine Promenade machen, spazieren gehen, reiten oder fahren. Promessen, Verheißungen und Ansagen. Pronrmrz, Reichsgrass. Geschlecht in Schlesien und NieLeriausitz, weiches sich in die Sorauisibe und Psördnsche Linie ab- gecheiict, davon jene dieStaiidesherrschast Pi esse in Schlesien, und die Herrschaft Scrau in der Nicderlausitz nebst andern Gütern besitzet: Dieser aber, weiche aus- gestorben, g.hLreie die Herrschaft Psord- ren und bas Städriein Forst« in derNie- berlausitz. Promo-rion, heisset eine Beförderung oder Erhebung zu einer gewissen geistliche» oder weltlichen Würde. Unter den Gelehr. ken heisset xromoviren im besonder» Verstand so viel, als den Akademischen Ehren- gradinn eines Baccalaurej, Magisters, Li- 'cenkiacen oder Doccors annehinen. kromomorium , stehe öxo. kromotor, ist der, so das Recht hat, jemand zu einem Amt zu befördern. Ue promo- rour >Ks iVIsicras ci'ecols ! q, kii, W h-!j porcio'n, die einem jeden ans sein Ämheil zukommt. .E.r kro rgäliusnä» vexs^ heißt, einem etwas i» Msye» pro re proszow Proszswiec prorocollnm 865 Aushebung des Streiks gebe», daß man ins künftige damit verschonet bleibe., kw r- nuu, nach Be.chassenheit der Lüche und deren Umständen. Pioronarion, oder Amschiebung des Parlaments in Engelland, geschichec durch den König. Wenn sich hernach cms Parlament wieder versammelt, jsist loich^s eine ganz neue Seßivn, und müssen die Annen, welche schon so weit gekommen, daß sic haben sollen zur Aete werden, und denen nichts anders-'alschieKönigl. Einwilligung gemangelt hat, bey abermaliger Paria- menisversammlung wieder von neuem rractirec werden. , . krois, beisset bey den Lateinern dasjenige, was nicht in Versen, sondern in ungebundener Äedc geschrieben ist. krulöckv, Prosegtt, Castell auf einem Berge in Istrien, dem HausOester- reich gehörig, und des Prosegner Weins wegen berühmt. kwiöHnus, ein Iudengensß, bedeutete bey de» Juden einen solchen Menschen, der aus einem Heiden ein Jude wurde, und sich beschneiden ließ, und wurde» solche lwostsvu juttiii-v genennet. Es gab aber noch eine andere Art, weiche manl'roiel>-rvsbshirr- rionis „ennete, und diese mußten die sieben Gebote der Kinder Noah zu haste» in dreyer Zeuge» Gegenwart versprechen, woraus ihnen unter den Juden zu wohnen erlaubet wurde. Heutiges Tages werden diejenigen kstawlvck genennet, welche von einer andern Religion z» der unsern ubertreiten- Prewichw, Prosknu, ein Flecken und Schloß im Fürstentymn Oppeln in Schlesien , so ais das Stammhaus der Grafen von Proskowsky merkwürdig, weiche die Städre, Rieinstreiitz, Pinkeiiau und Zürck, nebst andern Oerrern mehr in diesem Für- stciiihum besitzen. kiMbrvir/^, ?rvtriv.'it7.v, , Stadt in Bulgarien, im Tande der Dobrncensi- lchen Tartar» , am südlichen Arm der Donau. Prowsstztieim, Dür-lurqischeS Dorf und Amt u, Franken, zwischen.Würzdurg und Äolkach. Pro,rin.-n-cn, sich-darbieten, sich gemein und verächtlich machen. Daher Prvsticn- non, die Verringerung sein selbst, die Ausleihung zur Unzucht, krottibulum eine öffentliche Hure. kwimv.t/.v, siehe I?rc>s'MN'/,m Prostnitz, Prostechow, Stadt.in Mab- ren am Flnß Rnmze, a.M. von Olmüd. kW illbibrum Iwueriv, beißt nach Beschaffe,I- Heu gegenwärtiger Sache. Proszow, eiuTheii von der Monwodschaft Aacau », Kleiupolen , <. M. van der Sradc Cracau, wo die Landtage dieser Woywodlchast insgemein gehalten wer- Pl-os,ow>ec. Ltadkin der Woywodschast Cracau, in Kleiupolen. ?r»c-crMms jus, tte«Schutz- lind Schirms- gerechtigkeit, weiche ein Potentat üccr ei- neu andern Scanc besitzet. ?rureöior , siehe LLrstln >!-strolottors. b rme-Lbor, war derjenige Titel, den der bekannte Englische Parlamentsgeneral Oü- vierCromwell anqeiiommen. Denn weil er nncer dem Deck,nantei, daß die Könige sich einer Tyrannei) angemaffer, sich eben bey den parlan^-muriis erstlich beliebt, und nachmals mächtig gemacht, auch endlich das Parlament selbst abae,chaffe,, und nach des König Carls l. Enchanpiung das ganze Heft der Großi-rira,mischen Monarchie in die Hände bekommen, so wollte er doch den König!. Namen und Krönung nicht aimchmen, sondern erwählte lieber den Ticci eines Prorectors, den öcS Volk nicht recht verstund, da er miterdessen eine ganz König!. Gewalt über die ganze Mona, chi, exer.nrke. Es ist aber die'er Titel auch vormals den.sämin stmwrst>uslx,e,snl in Lngeiland beygeiegec word n, wie denn Wichen der Herzog von Sommersec in währender Minderjährigkeit öeS Königs Eduard des Vl. qesühret hat. iKun Lbcu-lum, eiue Schiihschrist, weichen Namen insgemein die Kaiser!. Schlr.nbriefe führen. krochst, krorasto, ist unter den Kauflcuten eine Acte oder öffentlicher Brief, den ein dlcxanus puUilous verfertiget, zum Zeug- niß, daß der Sü uiener, der einen Wech- seibries von jichachrcilet, zu versprochener Zahlungszeli nicht zugegen gewesen, oder daß ein traßircer Wechselbries nicht ange- noninien worden, und der Crebttr»' asio, der sothancn Wechwlbrief in Händen hac, wegen solcher Abwesenheit oder Nichtbezahlung des andern, an seiner Anforderung, nach dem Lauf des Wcchseirechceö, keine Kürze und Abbruch leiden wolle. Pcorcskanten, also werde» die Lutheraner deßweqeu genennet, weil sie An. 1529. auf dem Reichstage zu Speyer darwider pro- testirccen, als die Calhoiischen habe» walten, man sollte die Acht wider D. Luchem epeguiren, und selbige auf alle seineGlau- bensgeuoileii erstrecken. Die Resormir- ten werden auch »ucer diesem diamenuiic begriffen. Prorestatio», eine rechtliche Einwnduiig und Vorbehalt seines Rechtes vor Gr» riNzte. krmicvm, schönes Schloß au der Planitz im Prachenserkreis in Böhmen, pcorucoilum, jjt ein Gerichcsbuch, darinnen man alles verzeichnet, was in ein m Coi« lcgio oder Gerichr gehandelt wird. Die Komm pudlici haben auch ihre besondere Prolocoüe, in weiche sie alle diejenigen Instrumente, so sie versnttget, euiZUik«» . ge» pflege». 3i i krvts. «66 prorsnorarius Proveghi Provence provistnr kiotonolMU!, jst ein Beamter des Päbsti. Hofes, der eiüen Vorzug vor den andern Norarien har, und die Acren der öffentlichen Consistvrien nicht alleine annimmet, sondern selbigeauchin formaxrodamc aus- sertiqet, wenn es erfordert wird. Es ist an gedachtem Hof ein EoNeqium von 12. Proronotarien, welche die Pariicipanten gencimec werden, weil sie von den Gebühren der Kanzleveppeditionen ihren Antheil bekommen- Sie constituiren gleichsam ein Unterconsistorium, odkr wie man cs zu Rom nennet, ein < 7 onMoiium fcm>- xlenum, welches diejenigen Sachen entscheidet, darüber sich das Dberconsistorium keine Mühe nehmen will. Diese haben auch das Recht, OoLtores Ideologie und ^uriL, ingleichen Notarie» zu creiren, und Hurenkinder zu legilimiren. Es giebt noch eine Art von Proronotarien, welche dion- kLiricipsmcr heissen, und deren Zahl nicht gewiß ist- In der Griechischen Kirche wird derjenige Protonolarius aenennet, welcher zu Constaiitinopel der nächste nach dem Patriarchen ist. Pi otopopen, also werden in Rußland die obersten Priester genennet, welche weltlich sind, und unter keinem geistlichen Dr- den stehen. krov-n, kl. Türkische Stadt in Bulgarien, nicht weit vom schwarzen Meer. krovechwrs Lsnsrslc
  • er, und ihm der PaUast überantwortet wird, , Provence, t->>or-r»rm, eines von den -wölk Generaigouvernements in Frankreich gegen Dsten durch die Alpen von Sa. voyen, und gegen Westen durch die Rdone von Languedoc abgesondert wird: aeaen Süden aber gränzec dasselbe an das Mit. teliandische Meer, gegen Norden an Dan. phine und die Grafschaft Venaißin. Ge. gen die Alpen und Dauphine ist die Luft kalt, langst der Küste aber warm, und mit. ten im Lande lemperiret. So ist auch diese Provinz in der Gegend der Alpen fruchtbar an Getreide, Wein, Del, Fei. gen, Mandeln, Granatäpfeln, Pomera,,. zeu, Cirroiien, Cypressen und Palmbäu. men. Sie wird in Ober- und Niederpro» vence eingecheilet, und war ehemals eine Grafschaft, welche durch Heuraih im Sec. an das Haus Anjou gekommen. In den Jahre» 172a. 21, und 22. graßirte die Pest iir dieser Provinz sehr stark. An,,» 1746. rückten die Desterreicher aus Ila« lien in dieses Land, verliehen es aber Kai» wiederum. Der A. <755. gebohrne Prinz des Dauphins erhielt den Titel eines Grafen von Provence. - Proviant, Lebensmittel, weiche ein Mensch zu Erhaltung seines Lebens in Esten und Trinken braüch- r. kioviclencc, prvviäcnL, die Fürsorge, Vor. schung. , pioviäcncc, .zbacos, eine von denen Lucai. schen Inseln in Äkordamerika, welche den Engeliäiidcri! gehöret, providirea, zuvor sehen, sich vorsehen und versorgen ; Vorsorge thuu, ic. etwas verwalten, einem Dinge chrstehcn. Daher tftllviior, ein Fürstehcr. l?rovinciA, in provinciam rccligcrc, hieß Hey den alten Römern, wenn sie ein Land, oder Königreich, so ausser Italien gelegen war, durch ihre Armeen bezwangen, und zu einer Römischen Conguete oder Provinz machten. Jeho heisset Provinz ein gewisser Ltrich Landes, der seine besonder!! Städte, Flecken und HerrjchaM hak, und einem Potentaten iinterwnrnr ist. Solchergestalcen werden die Niederlande in 17. Provinzen abgetheilet, deren 7. denen Holländern, die übrigen.<°-aber unter Desterreich und dem König.m Frankreich, auch zum Theil de» Holländern, als Conqueten stehen, stehe L<»- derlaode. ^ ?. kiovincialir, ist unter den Calhoilsche" geistliche» Drdensieute» derjenige Superior, der über Klöster eines ganze» Ruches, Herzogthums, oder Provinz die In spection führet, und hat jedweder Droct» seine besondere krovincial-r. krovmü, Stadt lII der Lauo schasc Brie, am kleinen Fluß Vonzie, u» krovitLUl, ?reine Vorsorge und Mühe- kioviüonLiiccr, heißet interims-rveise vis aus fernere Verordnung. . Provisor, ist der, so eine Officin Mit aller Nothdursc verstehet- Dergleichen kucr-s krovisvres sind auch in den Klojkerlu Druck an der Amper, Lruck, schöner Marktflecken in Oberbayern, R. Mun- chen, unter der Pflege Dachau, an der Amper, 4. M- von Augsburg. Druck an ver Leyre, Bruck, ?on, /.ezitck-, kl-Stadt, schloß und Herrschaft am Fluß Levce in Niederösterreich an den Ungarischen Granzen, gehöret den Grafen von Harrach. pruck an der Muer, Bruck, -e, kl. Stadt am Fluß Muer, in Sleyermark, 6. M. von Gratz. kruckemuiu islizzio, stehe l^elizio xiuäenrum, prudmck, ist ein zweyarmichter Fluß in Oberschlesien, der beyKleinglo- gau in die Oder füllt. prüchscnstadr, siehe pvixeosiadt. , priiel, suche Priel. Prüfling, stehe priefling. prün>, kl. Stadt liebst einer gefürsteten Abte» Bencdictlnerordcns, am Fluß Prüm, der bc» Wasserbillig in die Mosel fallt, im Erzstlst Trier, ani Arden- nerwalde. Sie ist eine Reichsabtcy, und har vor diesem ihre eigenen Aebte gehabt, ametzo besitzet der Chursürst zu Trier dieselbe, und genieffcr deswegen Sitz und Glimme aus dem Reichstage zu Reqens- burq.i prundel, Brinye, Gränzfcstung in Dalmatien, so die Residenz der Grasen Fran- gipani gewesen, und nach deren Absterben dem Hause Oesterreich anheim gefallen, krun-uw. ein Fort in Piemont, nahe an der Stadt Susa, welches gedachter Stadt zur Defension dienet. An.17z-. wurde der alte König von Sardinien dahin gesanaen gcsetzec. Siehe Sardinien. ^ Prur!>, grosser Fluß in derMol- dau, welcher im Carpatischen Gebürqe auf del-. Polnisch- undSiebenbürgischen Grän- zen entspringet, bey Jassy vorbey fliesset, und sich ui die Donau ergeußt. An diesem Fluß, und zwar bey Fallschin in der Mo?! dau besand sich A.>7>s. im Jul. dieRnß Armee unter Peter I. in sehr mißlichen Umstanden, es wurde aber gleich daraus der Friede mit der Pforte geschlossen. ' ^ »r>'LMLi>, volkreiche Stadt im Königreich Achill, auf der Insel Sumatra, in Ostindien. -Stadt an dcr Nejsse, im Fürsten» thum^L-agan, in Schlesten. przeiaucz, Stadt an der Eibe, im Chrudi» "'^cis, m Böhmen, zur Königl. Herr» schaft Pardubice gehörig, puzemisl, Premislau, grosse und lchvne Stadt am Fluß Gau inKlein- 1» Polen, nebst einem feste,, Sailoß, einer Castellaney, einem Grie» chljchen und Lateinischen Bischof, welcher letztere unter das Lrzbißchum von Lem» borg gehöret. p""'ow, Stadt der Königl. Kammer im KaurzimerkreiS in Böhmen, przebiulau, s.eye Königl. Stadt im Czas- lauerkreis in Böhmen, welche ein Eisenbergwerk hat. puzewocks, Stadt in der Woywodfchaft Neusten in Polen. przibeam, Bergstadt im BeraunerkreiS in Böhmen, Hut ein Silberbergwerk und viele Eisenhammer. Auf dem'dabey ge. legenen Heil. Berge ist ein Jesuitercöl- legium. Przlpreck, Puipecz, grosser Fluß in Polen, welcher an den Granzen von Obcrvolhynien aus de» Flüssen Jocolda, Pina, Scrumienz, Scer und Horin entspringet, und sich m den Dnieper ergeußc. prziseznic;, Stadt im Satzerkreis in Böhmen, allwo ein enger Paß gegen Meissen in das Voigtland zu finden ist. prziraki, Stadt in der Ukraine, den Co- sacken gehörig, , 6. Polnische Meilen von Batnrin gegen Westen, przitick, Stadt in der Woywodschift Sen» domir inKleinpolen, nicht weit vonRadom. ktol, Fluß in der Ukraine, entspringet in Rußland, und fällt bey Kirylow in de« Dnieper. kwlsmsiv, siebe ^cro. kusni, eine Stadt im glückseeligen Arabien, in Asien. Public, oder xubligua, öffentlich, gemein, weltkündig, offenbar. Pudliciren, oder publi^uo machen, heisset ausbreiten, er» öflien, kund, bekannt, oder gemein machen , offenbaren: ic. öffentlich anschlagen, ausruffen. Daher Publikation, die Eröfliung, Ausbreitung,Gemeiiimachung, öffentliche Verkündigung, publiciste, wird derjenige unter den Ge» lehrten gencnnet, welcher sich aufs/uv xmblicum, oderScaatsrecht leget, dasselbe lehret, oder davon schreibet. Puchen, Buchen, kleine Stadt im Oden» wald, Churmavnz gehörig. kucle-LburcK, Stadt in Glocestershire in Engelland. kuck, ein Gewicht in Rußland, so bey un- «ngefehr 40. Pfund betragt, pudqla, pudala, Kloster, Amt und Schloß aus der Insel Usedom in Vorpommern, 2üa auf 868 pudlein puercs Puerto pulftorf ouf welchem der Oberauttmaun voll dieser Insel wohnet. pudlein, podolin, kl. Sradk in der Grafschaft gips in Oderungarn. Sie ist an Polen verpfändet. kucdlii, kleine, aber wohl gedanere Stadt am Fluß Gailego, nebst einem Castell auf einer Höhe in Anagonien, kusdla cn, am Fluß Tag», dem Erzbischof zu Toledo gehörig. kuems ä'I'.unw, kl. Stadt am Fluß Eumc ,n Galliclen in Spanien, kuenrs Vectra, siehe konts Veärs. ku-no, «in enger Paß in Arragonien, an dem Pprenaischen Gcbürge, z. Spanische Meilen von der Gräuzsestung Venasca. Er scheidet Frankreich und Spanien, und ist ein sehr «ng«rWeg zwischen ».Felsen, knsrrs äs 8 .^memo, Hase» in der Provinz Xalisco, in Neuspanien, in Nordamerika, kueito äs (t»v 3 llss, /'srtLr L-/r,o-«?„> Hafen in der Provinz Honduras, in der -lu- äi-mm l-uLkimal-r, in Neuspanien, in Nordamerika. kusrw h'ormoto, Hafen in dem südlichen Lkcil der Insel St- Domingo, in Nordamerika. , kusrro äs kchrmclico Orsc, Hafen in dem westlichen TheU der Znsel California, bey Nordamerika. kuercocst-Ar.suan. Hafen in der Provinz Nicaragua , am Einfluß des Flusses Desa- quadero, in Neuspanicn, in Nordamerika, kuoilo äs 1 c> tä^clalen», Haien an der südlichen Küste'der Znftl Calilomia bey Nordamerika. ^ ^ kuerro äe 3 .Lk°ris, wohlgebaute Stadt nebst einem H.ncu in Spauicn, im Königreich Sevilla, wo der Fluß llu-iäsl-rrs in den Meerbme» von Cadiz fällt- Sie liegt Cadiz' gerade gegen über, uns ist der Harntorr einer Grasichaft, weiche den Herzoge» von Medina Celi gehöret. An. ,70». ward-sie vonderEuglsich- und Holländischen Florce odneWiderstand erobere. Sie ist grosser als Cadiz , hat brettere Strassen, und qesielAn. 1709. dem König Philipp V. während seinem dangen Aufenthalt so wohl, daß er ihr viele Hand- lungsfteyhetteu ercheilke- . ku-rro ä-.. la?LL, Hasen IN dem nördlichen Thcil der Znsel Hispanwla ,n Nord- kuEo äo L-ft-tro, Hafen in Südamerika, am Meer von Paraguay, kirsrto üäsrnäsl, siche . » , ku-rco ?csal, kt. Stadt und Hafen lM Königreich Andalusien, 2 . M. von Cadiz, kuer 0 kveul, Haien in der Provinz -paoasco ku-'eo 8 Eo"Ä« Afrikanische Znsel auf dem Aklanilichen Meer, unweit der Znsel dera, den Portugiesen aeherlg. kusrtv Sszuro, ikskatt in Südamerika in Brasilien, den Portugiesen g . hriq. kusno Vejo, Stadt und Hasen am stille» Meer, in Südamerika, in Peru ben Sva, niern zugehörig. kus^sn, Stadt in der Provinz Queichcr, m China in Asten. puaanz, eine Stadt in Niedcrungarn, 2. M. von Königsberg. ?ugl>L, stehe?>pul:s. i?u-Zmm,.u, schlechte und kleine Stadt aus der Insel Maivrka. kui d.Iiclisl, Flecken in Provence in Frankreich, z.M. von Riez, gegen Notten. kuiceräs, t-ui-cerän, ttsäree, t.r, ?oE Le- --et-rnn/, Hauptstadt Ser Grafschaft Ccrkagne, iuFatalonien, am Fm-i Segre, an den Grauzen der franibsischeu Grasscharc Aoußillo», 12. M. von Per« pignan. Sie ist ziemlich groß, liegt in einer anmuthiaen Gegend, und wa»-he- »lals eine ame Gränzsestung gegen Frankreich. Ihre Festungswerke!- haben die Franzosen , 6 /d. dem'oliret, lind den Ort den Spaniern nach dem Niemägischen Frieden restttiuret. püekler, eur altes Freyherrliches, aber seit iichn. Reichkgräst. Geichiechl, so sich in die Schlesische und Fränkische Linie lhei- let. Diese hat ihre Güter im Rttrercan- lon AltMÜbl. knitlönce, mächtiger Herr, oder Potentat. Ir. Macht, Gewalt, Vollmacht, lknincli, ki. Sradt in Eiigeiiaiid, «n der Pro- -vinz Eaernarvaiisbire. pulkon.r, fester Paß in der Finnischen Landschaft Tav.stland, an eitlem Fluß zwischen 2. Seen, 4. M. von der Stadt Lavanyuns. kulo, kusiv, lpcräo, heißt so viel, als eine Znsel, und wird daher unrerschlesiicheii Namen derer Inseln in Asia und Amerika als ein Beyworc vorgeseizet- kulo-Llunco, stheLlimco. k'ulo-stlonäois, suche (Ilonäois. puIo^Xsio, eine von den Molnckischen Zn- seln in Asien, den Holländern zugehörig, welche daselbst das Fort Nassau und das Fort Belaigue erbauet haben. knlo-Kon, kftnurin, Kcm.r, eitle V 0 » de» Inseln Banda, aus dem Asiatischen Meere, welche den Engcliandern gehöret. ku!o-HV2>', /nchs-r i^-is-r, eine vün den Inseln Banda, aus d«m Moluckilchen Ärgst- pelaqo in Asten, den Holländern zugehörig, welche daselbst das Fort Revenge erbaust haben. ^ ,... pvißujtz, eine kl. Scadt am Wasser gleiches Namens in der Obcrlausll,, a.Ä- Cainen.z, gehöret dem «delichen Geichlccyre von Mäzen. . ... Pulsic-rf, Marktflecken in Ockersuch , jenseits der Donau, etliche Me^ttnE pultausk Pulver- Puna Puma 86y We» , hat -7-3- grossen Brandschaden erticren. , . punausk, siehe Pultusl'. pmrawa, kleine und befestigte Stadt M de. Urralne, am 8>uß Worskla, seiiseit desN.epers, weiche An. >70)i. von den Schweden belagert wurde; als aber die Linßlsche Ärmer zum Entsatz anrucrte, kam es unwcic davon zwgcheii^ bcyden Lheilen den 27. Zu!, nach dem Ächwedl- schen, nach unser,» Kalender aber am 8. Zu>. zu einer harten Actio»/ darinnen die Schweden cotaliter geschlagen / und der Premierminister, Graf Piper/ wie auch der Generalseioinarschall Rheinichild, neest vl-kn hohe» und niedrigen Distcle- / auch cincr grossen Anzahl Gemen» langen, ihre ganze Artillerie, Krieg»- a und Kanzler» erbeutet, auch nach z. La» gen die übrige Schwedische Armee von ,ü» . Manii, nebst ihrem General Lv- wcnhaupr, den Grase» Douglas und Bonde, von dem Nnßische» General, Prinzen von Menezikoss, zu Kkiegsgefan- «encn gemacher, und der König von Schweden selbst mit wenig Mannichasc sich nach der Türkischen Gränzsestung Wender zu sslviren genothigec wurde, allwo uiid zu Demotica er sich über 5. Jahr :--i'.nden har, bis er endlich im Nov mbcr ,714. i» Stralsund wieder aiigc'oM!'eu. pistlusr, s. ul!ow»k, Stadt und L-chlos am Fluß Narew, in Masovien, in Pole». Sie liegt in der Woywodschast Czersk und gehöret dem Bischof von Ploczko, welcher daselbst residirec, und lieg: 7. M. von Warschau, aus der andern Sure der Weste!. Pulver, Schießpulver, stauche ü Lsno», wird aus S. Theiien Salpeter, i. Theil Wcidenasche, und 1. Thei! Schwefel gemaust. p„ vkr--,:n<-.5a;jii, ist ein steinernes geweiltes Gevaude, so man insgemein zwischen oie Wälle einer Festung zu setzen pst.-gec. Pulver.Verrärherey ln Engekland, diese wurde An. > üuj. vo» den Calhoiischen wider den König Jacob I. und oas Parlament angeiponuen, weil kurz vorher die Jesuiten nebst andern Cathoiischen Geistlichen wegen einer andern Nerra'lhere» aus dem Königreiche verbannet worden Sie harren uemiich das Schloß zu Wcst- muiister, darinne das Parlament zusammen lommt, in den uncerirrdischen Ge- woibern inir Pulver angesüllet, und well- r-n dadurch den König und das ganze Parlament Key der nächsten Versammlung Lust 'prengen. Die vornehmsten unter den Compiramen waren Thomas uvlnier, Robert Catesby, Heinrich Gärtler nlio Franz Tresham. Als aber einer «n«or denselben seinen guten Freund, de» Lord Monteagle, warnece, selbigen Tag nicht ins Pariamelit zu gehen, so wurde dieser Brief dem König csmnninicirec, und nach langem Nechmchen das Pulver nebst einem Kerl, der es anstecken sollte, am z.Nov. ik>-,. vor. glücklich entdecket, daher dieser Tag »och jahrnch in Engel- lanö feyerlich begangen wird, und zu völliger Unterdrückung des Pabsttynms der Eid der.ülst-gmnae und Suproms-z-'einge- suhret worden. ^^?^-^3nsel im Meerbusen von Guajaquil in Südamerika, gegen das Königreich Peru, 14. M. laug und 4. breit, h r eine Stadt gieicheszNamens, in weicher meist Fischer und Schisser wohnen, puncrakic-n, heißt ein Entwurf von einem Conkracc oder andern Abhandlung, darin. l17n nur die vornehmsten Stücke in kurzen Punkten oder Arlickein abgefasset find, und das abgehandette Negotium in seiner behörigen Form nebst aiien Clau- seln noch nicht eptendiret ist. puncrn-en, oder die Geoman'ie, ist eine abergläubische Wissenschaft, oa inan durch Entwertung gewisser Punkte zukünftige Dinge worher sagen will. Sonst heisset es auch, eine Sache kürzlich eintheiien, und ein solcher Entwurf wird eine Puncto- cion genennet. kunerusl, PunKuallcnmm, eigentlich, accu- rat, und nnmangelhasr, zu der Zeit, und aus die Art, als man versprochen, oder schuldig ist. kunlmll, kl. Königreich und Stadt auf der Küste von Malabar in Ästen- kunk-w, kleine Stadt in der Portugiesische» Provinz Estremadura, wo sich der Fluß Zezepa in den Togo ergeußr. punitz, kl. Scadc, z. M. oberhalb Grsß- glogau in Schlesien. , ^ pünitz, kl- Hölze, ne und offene Stadt in Großpolen, in der Woywodschast Polen, in dem District von Kosten, gegen Ra- Wisch gelegen, allwo A. 1 70N. eine Schlacht zwischen den Schwede» und Sachsen vsr- gieng. kunm äL?urr»5, Vorgebürge in der Landschaft Waddemarache, ans der Insel Ceylon, im Königreich Jafnapatan, -llw» eine kleine Schanze, darinnen allenial, wenn Schiffe gesehen werden, eine Flagge aufgezogen wird, um sie dadurch zu verständigen, wo sie sind- kunra Dclgsstu, Stadl auf der Insel 5. IVIi- guK, unter den Azorischen, deren Einwohner eine grosse Handlung mit Glast, welches eine röche Farbe ist, treiben. Sir hat einen Hafen. kums ckr 8r. iPeldim, Statthalterschaft im südlichen Amerika, zu dem Correqimeiid Guaguaquil gehörig. Sie liegt eigentlich in der Provinz Quito, der Flecken Puma ist der Söauptort, hac einen Hafen und gute Handlung. Auf den Küsten wer« jiz den 872 puntül pusis pusoritz pylos den die Purpurschnecken gefunden, aus deren Saft der feineste Purpur gemacht wird. kumsl, war vor diesem eine Stadt in der Portugiesischen Lspimnin Kio zisnäe in Brasilien, in Südamerika, welche aber nunmehro ganz eingegangen ist. p»iiir>>lei,, siehe Lmlix. puntsch, Punsch, ist ein starkes Getränke, so vorzüglich bey den Engelländern, «n- sctzo aber auch in Deutschland und bey andern Nationen gebräuchlich ist. Es wird aus Wasser, Brandwein, Zucker und Zitronensaft verfertiget, und sowohl kalt als warm getrunken. Pupillen, unmündige Kinder, Vater- und Mutter-lose Waisen, denen nach Beschaffenheit des Vermögens und Herkommens besondere Vormünder geordnet werden, bis sie die Majorennitat oder Voll- bürtigkeit ihrer Jahre erlanget. kurdecic, Halbinsel in Enqelland, auf welcher das Schloß Eros in Dorsetshire stehet. Puritaner , sind diejenigen in Engelland und Schottland, 10 zu Carls l- Zeiten 164z. entstanden, und unter dem Vorwand einer grossem Reinlqkeit der Lehre und des Gottesdienstes sich nicht mit der Englischen Kirche vereinigen, sondern dieMit- kelstrasse zwischen denen Presbyterianern und denen Brownisten halten wollen. Sie leugnen den freyenWillen, und nennen die Presbyterianer Lalvinische Papisten , wie auch kLrIamsmsrio5. Sie verwerfen demnach alle Kirchenqebrauche, welche aus der katholischen Kirche behalten worden, wie auch das Kirchenregiment, indem keine Kirche der andern unterworfen sey, die Gebetsformeln, Gotteshäuser, Festtage, Glocken u. d. m. verstauen die heimlichen Versammlungen, und halten ihre Ossenbarunqen der Heil. Schrift gleich. Man nennet sie auch Independenten, Congregationalisten und Separatisten, und sinder man dergleichen auch in Holland, welche aus den Brownisten entstanden sind- ruimei>.-när, kl. Stadt in Nordholland, auf dem Beemster, welche ihren Deputieren m die Versammlung der Staaten der Provinz Holland schicket. Sie ist in der -Ordnung die -ste, und liegt zwischen Edam und Amsterdam. puicmno, kuM:mo, kleine Stadt in der Maylandischen Landschaft Como, zwischen Como und Lecco. Der dabey liegende See wird I-nxo >.äi kucsno ge. VasäogM, Pußlkan, ein Gewehr, welches die Ungarn, Polen und andere Völker führen, und ist ein kurzer Srab oben mit einem Knopfe, welches daher ein Streitkolben gcnennet wird- kuüo Inxiro, ssö/E. kl. Türkische Stadt in Romania, deren Bißchum umcr den Erzbischof zu Philippopoli gehöret. Piifor-uz, Pustömeritz, Stadt und Wer, clenser Nonnenkloster in Mähre», - M von Brunn. Pustei-thasi ein gewisses Gebiet in Tvrol, an den Karnthiichen Glanzen. ^ kumin.kütana, Ko,-tum, eine Weibsperson, die sich zu,unkeuschen Verrichtungen gebrauchen lasset. Pntbus, uraltes Schloß auf der Schwedt- scheu Insel Rügen, und das Stammhaus des berühmten alten Freyherrlichen und nunmehro Grass Geschlechts von Pukbus, welches von dem abgetheilten Rügischen '"nnzen rstoislav l. herstammet. Der klebende Graf Moritz Ulrich, gebohren kl. Landschaft in Gatinois in Frankreich. kvzmies-Irlsnll, eine von den Inseln Westet- nes bey Schottland, auf welcher sich>e>ne Kapelle befindet. ?ylor, L/i-rcn, kl. Stadt in Belvedere, Pyramiden Guacker Drrad Duadruple- 871 IN Morea, welche heut zu Tage Navanno qenennet wird. . . Pyramiden, siehe Nacurlexicon. Pvrbaum, schönes Schloß, Marktflecken und Herrschaft auf den Gränzen der Oberpsoiz und des Fürstcnthums Ansp.sch, A. Lstun- den von Neumark, und 4. L-ninden von Nürnberg. Es war die Residenz Graf Ehrssiian Albercs von Wolsireln, welcher, als der letzte seines Stammes, 1740- ohne mänMche Erden verstorben, worauf Schloß und Marktflecken Pvrbanm, als Reichclehn, dem ühurhaus Bayern heim- aefallen. Wegen derÄllodialstucke, so zu dieser Grafschaft gehörten, und von den Erben der einzigen Tochter deo verstorbenen Grafen von Sulzbürg, Henrictka, so «n den Grafen Earl Meriniilian von Giech vermählt war, angesprochen wurden, ent- KunLe micEhurbnyern ein langwieriger Pro-eß, der erst A. 17^. durch einen vergleich beyqeleaec wurde. »ftecne.iset.e Geliürnr, lauter . ist eines der berühmtesten Gebürge inEu- ropa. Es scheidet Frankreich und Spanien von einander indem es sich von Nordwester gegen Sütosten, nemiich von St. Sebastian am Blscaischen Meer, l" ni koito Voucher am Mittelländischen ' er erstrecket. Pyciy, alte und wohlgebaute Stadt im Herzogtum Pommern, an den Gränzen der neuen Mark Brandenburg. Pyrmont, Piermont, tnM/, Grafschaft irn Westphälischen Kreis, dem Fürsten vonWaldeck gehörig, ausgenommen die kleine Stadt Lügde, welche der Bischof von Paderborn besitzet. Sie ist des Sauerbrunnens wegen berühmt; so nicht weit vom Schloß Prrmonr, v-srrd mMkM.r.und 17.M- vsnHannover liege!, dessen Wasser weit und breit verführet wird. Pyriivaumer-wald/sieheVl'er-Laybach. Pyropi, kl. Stadt und schönes Schloß in Servien, unweit Nissa in Ungarn. Pyrzdry, kl. Stadt in der Woywodschaft Kali sch, in Großpvien, a» der Warte, z. M- von Posen. reiches Silberbergwerk in K F Portugals, so säyrlich bey ,7».Ousll- V. ros Silber Ausbeute gebe» soll, ^'ssskenbv'ittge, kl. Stadt im Bißthum Oßnabruck, am Fluß Hase, lu Westphalen. gchiacker^ 1 romblours, sind Seccirer, welche auf Traume und Erscheinungen halten, und insgemein zittern, wen» sie i„ Entzückung fallen, oder auf den Geist warten. Sie leiden keine öffentliche Gotteshäuser, »och darinnen zu predigen, und z» beten, und verbieten die Erklärung der Heil, «chrift, weil sie glauben, daß dieselbe auf- dLdttes Wort zu seyny sobald man etwas hmziisuge. Sie verwerfen das Stu- dl'ren, und haften nur auf das innerliche Licht des Geistes. Ferner verwerfen sie alle Obrigkeit, chun niemand eine oefv.i- dere Ehrerbietung an, heissen jedermann D», schwören nicht, lassen jedermann, auch sogar die Weiher, in ihren Versammlungen reden, und was das gefährlichste ist, jv halten ne die Heil. Schrift nicht vor das einige und zu der Sceligkeft.hinlängliche WorrGOcces, verwerfen auch die Kinder» taufte und das heilige Nachtmahl. Ihr erster Urheber war Georg Fox, ein Schuster in Engeiland, der sich göttlicher Offenbarungen rühmete, und ein sehr strenges Leben füh-ce, dadurch er sich in kurzem einen grossen Anhang machte. A- > >,a. hat der bekannteQuacker, Wilhelm Pen, eine neue Republik in Pensyivanien, in Nen- engelland, angeleget, und darzu die Er» laiibniß vom Königl. Hofe in EngellanS bekommen, auch eine neue Stadt, Philadelphia genannt, darinnen angebauec. , befestigte Stadt an der Meer» käste in Catalvnien. c^auälugcüniule, die gotägige Fastenzeit vor Ostern. tzuuctruur, ist ein nöthlges Jnsirnlnent in der Machematic, dadurch man in der Geo» metrie, Astronomie und andern derglei» chen Diftiplinen, die besten krobl-mur, vorstellen kan. sWuärut, eine viercckigte Figur, welche gleiche Seiten und Winkel hat. <^uuckrill-, ist eine Anzahl Eavalierß in einem Earonsel oder Turnierspiel, welche sich durch verschiedene Kleidungen und Farben von einander unterscheiden. Ouuäruj)le-^.IIiu)iL, war ein berühmtes Bündniß, welches zwischen dem Kaiser Carl Vl. und denen Königen von Frank» - reich und Großbritannien am 0. August 17 > 8 . geschloffen worden, und war die Republik Holland gleichfalls darinnen mit begriffen, welche aber sowohl wegen des streitigen Barriere-Traeracs, als auch wegen der Jnirigueil des Spanischen Ambassadeurs, IVlurizui5 cie ö;r?ni-llunäi, den Bey« tritt verweigerte. Der Herzog von Savoyen cracc derselben 171». bey, und der König von Spanien sollte dergleichen thu», welches aber nicht eher als >720. ge» schah, da die Spanische Flotte in Sieilien etlichemal von der Englischen geschlagen, und verschiedeneFestungen in Biseaya von denen Franzose» erobert worden. Die Hauptpunkte dieser Allianz bestehen darinne : de» Ruhestand von Europa beständig, und sonderlich damals wider die gefährlichen Absichten des Spanischen Hofes, zu / erhalten; die Vereinigung der Königreiche Zit 4 Spanien p°7- Guavruple- Guancheu -_:uu.> - ^ttr>:.i:reuv au, c-u;n zu vc;- h-.rb-'rn, die Friedensschlüsse zu Utrecht und Baaden zu mainreuiren , und einen jeden bcy dem, was er darinnen erhalt, u, zu schützen: fenier, daß der Kaistr Philipp den V. für einen Keuch in Spanien erkennendem besonderer Friede nuterihncn geschlolst», und den., Kaiser die JnstlSi- cilien abgekrette» werken joiie; daß küuj- kig wegen derFlvrentrn- und Parmesani- schen Snccej-ron kein Krieg in Italien entstehen, sondern der älteste Prinz von der zwcrc, n Gemahlin Kön-gs Philipp V. von Spanien, der damalige Infinit Don Carlos- > arin.» snccediren, und vom Kaiser ^,nit als unmittelbaren Reichslehen invcmret werden sollte: endlich, daß diese hob Aiiiir e einender wider alle und jede Feinde zu Wasser und Land mit einem de- rerminirren Quaiuo an Volk, Schiffen, oder Geld bepstchcn wollten, u. d. m- Was nun von denen in dieser Allianz abgehandelte» Punkten noch nicht wirklich zum Effect gebracht, das sollte aus dem Friedenscongreß zu Cambray vollends in Richtigkeit gesetzet werden, welcher aber fruchtlos sich zerschlagen, bis es auf dem Congreß zu Soiffons, und durch den Se- vilischen, auch endlich durch den Wienerischen Traccat requliret worden. Diese Quadruple-Allienz ist auch irgu.imAach- nerfrieden constrmiret worden. Onsäruple-l.ou!-, ist eine güldene Münze von io.Franken vderPsund im Valor, so König LudwigXiil. An. 1641. in Frankreich schlagen lassen. 6uE!> stckki, heißt, wenn man nach den Umstanden der Sache fraget, ob sich selbige so verhalten, ober nicht? OuXikio sckkis abcrist, wenn man nach Untersuchung der Umstande fraget, was in der Sache recht, oder zu thun und zu lassen sev l Ouuicks, (duslckck, (Kicks, Vitt, kl. Fahr- . zeug, welches einen Verdeck- und einen Gabclmast hat, wie eine Jacht. Ounlili-luor, ist ein besonderes vornehmes Amt bey dem geistlichen Jnqmsitionsge- richrzuRom. Sduailstcireii, geschickt machen. Qualist- cirr heißt daher geschickt, berühmt, und an- O.nn!irar! Beschaffenheit, sowohl des Leibes, als des Gemuchs und anderer Dinge. IIvmms cls^uslnc, eine Standesperson oder doa, ein soscherMann, derzuwichti- aen Verrichtungen taugt. vmmc»ckc>, Seehafen in derLandschaft Peru, in Südamerika, 6. M. von Truriiio. Ousnck-u, eine der vornehmsten Städte in ^ China , und di- Hauptstadt der Provinz Qlnmtung, weiche 4. deutsche Meilen im Umfang haben soll- S-e Hat eiiien schonen Hafen und 2. Castelle, ist mitBergeu «mgedei!, und ward 165°. yon den Tarcarn Gn angnan O uaquacust crelerc, und greul-ch verwistietT^H len bey einer Mftlion Familien m hj?' Stadt wohnen. Man »udet auch Ast Maare!! ^opapche und Jüki.aiK ^Chrm"' derPrseiiizJuinian grosse Stadt in der Provinz Petting in Chm«. ' tzluaiizfl, , Stadt in der Provim Junnan n, China. * ' tZumigli, Provinz in China, zwischen den Provinzen Quautung, Huquana, Quei, chen, Junnan und demKLnigreicheTuu- qum geiegen. Sie ist sehr sruchkbar, so,,, dernch an Reir und Zimmer, wie auch stbr vockreich, denn es werden darinnen mehr als eine Million wehrhafte Männer, und bey ac>c,oOo. Familien gezchler. Diese Prvvniz hac iö- grosse und über 82. geringere Scadte. Es wird auch darinnen das schone Porcellain gemocht, und die »aupi. stadt darinnen heißt Queilin, welche am Fluß Quei lieget. <^ULNMU, wird von den Chinesen! unter andern Abgöttern als eine Göttin verehret, mit dem Vorgehen, sie sev wegen gelobter Keuschheit bey ihrem Äonigl. Vater in ! niade kommen, und in einem einsamen ^ iczumWasser- undHoizcragenangehai- ten worden, dabcy ihr denn aiiericp Thierc, auch logar die Heiiigen aus dem Himmel die Arbeit verrichten helfen. Ouanlltät, die Grösse, Schwere, Menge, Wichtigkeit, ircin die Vielheit, der Haussen. t)uunco, eine von den fünf grossen Landschaften ausder Insel Niphon oder Japan, in Alien. Sie gränzet gegen Westen an die Landschaft Jedso, geaen Dsten an Ochio, gegen dkorden und Süden aber an das Meer. Cjurmuin. eine Summe oder Werth, und was ein jeder zu seinem Ancheil betragen muß. tZuumunz , grosse Provinz in China, zwischen den Provinzen Fokien, Klangst, Huguang, Quangsi und dem Königreich Tunquin und dem Ocean. Sie har 4^- grosse und kleine Städte, und gehören über das darzu die Justin Hainang und Macao. Sie ist auch reich an Zucker und Seide- ^uumuii»', Fluß in der grossen Tartarey, welcher sich in den Orientalischen Ocean erqeußt. Ouuplock, Stadt in Lincolnshire in Engel- land. l^uuguucuft, Lots r->nll!n:, Loutiima;, «il0 werden die- lenizen 40. Lage geneünct, weiche jemand, der and <-mcr «ege» der ansteckenden Sen» che verdächtigen Gegend kommet, aus» ivarteu muß, biv cr «ni t'en verlangten Drt «nigelajsen wird. Dergleichen Quaran- raine muffen im Deneciani,chen Gebiet alle die,enigcn halten, so über die See aus Morea oder Levante koninien, sie mögen wegen der Pest verdächtig seyii, oder nicht. Ouurimcol-l, , mittelmäßige Stadt im Herzoachum Mirandola, an de» Mantuanische,1 Grunzen. Guarckenhurq, «schloß und Amt in einem ^Morast gelegen, im Herzogthum Pommern , zwischen Gamin und Stargard, dem König in Prenffen gehörig, und hat König Friderich >- ihr den Namen Fri- derichöburg bevgeleget. , ^n paarig, ins Gevierte. Siehe ll.ULillou guLlck'. tdmureau, oder Lmrcsu, kostbares Stuhl- knssen, worauf Könige und Königinnen zu knien pflegen. Gua er evcr», ist in Kaiser!. Erbleichen der vierte Theil einesLopies, deren as.eiuen Epmer ouscragen. Ein Topf macht shn> gefehr so viel als z. Meißnische Maß oder Kannen. Vuurc ä'llcu, ein -Ortsrhaier. vu»rr, c^uarrlar, wagt, also nennet man auf den Schiffen diejenige Zeit, binnen welcher ein Thekl des Schiffvslks wachen muß, bis es von andern adgelöscc wird. Das Quart ist nicht bey einer Nation so lang, als bs» der andern, ja auch bey den Schiffe» von «inerley Nation ist es nicht gleich. Es wird durch die Sanduhren, deren jede eine halbe Stunde hält, gerechnet. In d-n König!. Französischen Schiffen »l das Quart zum bscern 8. Sanduhren lang: I» den andern fran. roll,che,iSchiffen aber 6.7. bis «.Sanduhren. So oft man ein neues Quart ««fangt, wird mit der Glocke gelautet, damit es d.s Schiffvolk Hörer. In En- geliand ist ein Quarr 4. und i» der Turkey ;. Sauduhren. Quayalflerder, sin- der vierte Tbeil der Bnoldung, so Kirchen- und Schuldie- »ern, wie auch ander» Dlsteianten Qua- wstd ^T'mcai-weife ausgezahlet ^weise^^' ""b ^'""l>ahr, Merteljahrs- Guavken, Amt und Flecken in der Schweiß, weit vom Wallenstädrersee, den Can- tons Glaris und Schwech gehörig. Man,, yumto , kleine Stadt nahe bey Pom- 8w», m der Landschaft Casaie »ui Herzogthum Montferrak. Unken am F!::ß Tarano liegt ein Stadtgcn gleiches Namens. Guavtiane,', sind Soldaten in Polen und Lithauen, welche auf den Gränzen pflegen gehalten zu werden. Der Ursprung dieses Namens kommt von uu-.ru, ?arre her, weil König Sigismund August den v"-r« len Theil seinerTafelqüter zum Unce t einer beständigen Armee bestimmte, .-.l- che auf den Gränzen liegen, und das Land wider den Einfall der Tartar,1 beschützen sollte. Guar-tier-, ein verretranchirtes Quartier ist befestiget, und mit einem Graben nebst einer Brustwehr versehen. Refraischl- rmngs-G„ar-tier, ist eine mit Lebensmitteln versehene Gegend, wohin man die abgemaccecen Krieqsvöiker schicket, daß sie ausruhen, und ihre Equipage wieder in Drdnuug bringen sollen, wenn auch schon die Campagne noch nicht zu Ende ist. Sommergriautiet', sind in Portugal! und Spanien, wenn^ie Truppen wegen allzu» grosser Hitze im Sommer in die Quartiere gehe», und hernach gegen den Anfang des Septembers wieder ins Feld rücken. Quarrieu, heisset an einigen Drren der vierte Theil der Stadt, item ein Feld von denen in vier Theile abgesonderten Wap-- penschiiden. Guautier gehen, heisset so viel, alS einem Uebcrwuiidencn das Leben schenke», und ihn gefangen nehmen. Guartjermerster, ist ein Unterofflcier zu Pferd bey einer Compagnie, weicher vor derselben Quartier Sorge träger. Auf den Schiffen ist der Guavt:cr»icisteu gleichsam des Schiffers und Bootsmanns Gehuife, er traget Sorge, daß das Volk auf das Quart oder aus die Wache ziehet, daß die Pumpen in gutem Stande sind/ daß das Schiff rein gehalten wird. Guartiecsfreyheit fremder Gesandten, bestehet sonderlich darinne, daß nicht nur ihre Personen und Bedienten in dem Quartier, weiches sie bezogen habe«, nach dem allgemeinen Gesandtenrechce und Gewohnheit von aller Jurisdiction der -Obrigkeit des -Orts befreyek sind ; sondern es haben auch fremde Personen, sogar auch Eapital-Delinquenten, wenn sie in das Quartier eines Gesandten ihre Zuflucht nehmen, dergleichen Immunität zn geniessen Zu Rom bestehet die Quar- tiersfteyheik sonderlich darinnen, daß weder in das Haus, noch in die Gaffe, wa ein Gesandter wohnet, ein Sbirre noch päbstl. Hascher kommen darf; der Pabst hat es öfters versucht, dieselbe abzuschaffen, weil dadurch alle Missethärer eine sichere Zuflucht wissen, es haben sich aber die Gesandten heftig dagegen opponiret, daß er also nicht zum Zweck gelangen könne». Unter der Regierung des Pabstes Innocemli Xl. ward diese Kreyheic sou- Jiiz derlei 874 Duartschen Dnarernisnes Duatrino Dueckbrrinn derlich von dem Französischen Minister, Marquis de Lavardin, dermassen defendi« rer, daß er sich auch in den Kirchenbann thun liehe, ehe er darum dem Respect seines Königs etwas vergeben wollte. In Portugal! ward diese Freyheic An.i66>. vom Könige aufgehoben, und den Justitz- besieiiten erlaubet, mit erhabenem Ge- nchcsstabe Key den Quartieren der Gesandten vorbey zu gehen. Ls opponirce sich zwar der Französische Ambassadeur darwider, mußte es aber dennoch geschehen lassen; und nach der Zeit haben sich die Gesandten nicht weiter moviret, bis endlich im Zun. >709. der Kaiseri. und König!. Spanische Ambassadeur ihre alte Freyheic wieder pracendirten, dagegen sie aber der König durch einen Scaatssecre- tarium insormiren ließ. Dem ungeach- tet entstünde zu Anfang des >710. Jahres mit dem Kaiser!. Abgesandten, dem Bischof von Laybach, ein neuer Streit: Denn als ein Corregidor oder Scadtrich- ter vor dem Haus des Ambassadeurs mit erhabenem Rlchtersstabe, zum Zeichen seiner prätendircnden Gerichtsbarkett, hin und wieder ritte, und auf des Ambassadeurs Warnen solches nicht unterließ, so wurde er einsmals von des Ambassadeurs Bedienten angehalren, und zurück getrieben. Der König empfände dieses sehr hoch, so daß er, weil ein Aufstand deS Volkes besorget wurde, den fremden Gesandten, welche sich, ihr Recht zu behaupten, vereiniget hatten, ansagen ließ, binnen vier Tagen die Stadt zu raumen; worauf auch der Kaiser!, und Spanische Ambassadeur Lissabon verliessen. Duarrschen, König!. Amt und Dorf an der Mieze! in der Neumark Brandenburg. Es war ehedessen eine Commenchurey des Johannicerordens, welche aber gegen Schieveibein vertauscht worden. Unweit davon liegt Zorndorf, allwo 1758- den 2;. August ein hitziges Treffen zwischen den Preussen und Russen vorsiel. vuali vsro, sind zwey Wörter, die man gemeiniglich aus Hohn oder zum Spott zu gebrauchen pfleget, und giebt mans im Deutschen ohngefchr also : Gerade als wenn, warum nicht? ich dachte, was mir wäre. . Duatember, also wird die,enige Fasten ge- neunec, welche die katholischeÄirchein den vier Jahrszeicen halt, und zwar in leder Jahrszeit drey Tagein der ersten Woche, nemlich am Mittwoch, Freytag und Sonnabend. LS ist auch im Chursurstenthum Sachsen eine gewisse Contribution, so man die Quatember nennet, deren des Jahres zo. 40. auch wohl mehr ausgeschrieben werden. ^ . . Qumernione;, ist eine alte, aber imgegrun- dere Eintheilung des Röm. Reichs in ge. wisse Ordnungen, nemlich in 4 - Herzoge, 4. Burggrafen, 4. Grasen, 4. Rst'er» Reuler, 4 Städte, u. s. w. z. L. tie /ho. hen Herzogrhumer waren Oesterreich Burgund, Bayern und Braun,chweü Mr Lothringen: Daher schreiben sich noch h'u- tlges Tages die Grasen von Schwarzdurg die Bier-Grafen des oeil. Rom. RechS. Gleichwie man aber von dessen Ursprünge und Nutzen nichls im/urcpublico sinder, als» halten es die meisten Publicist n vor ein erdichtetes Vergeben; nnlerdessei, wird doch der Titel zum Splendeur d-r Familien, so ehemals damit sollcn-belehuet worden ,eyn, beybekalten, und nach deren Absterben von den Röm. Kaisern euch an- dern uralten Häusern noch heuriges Tages conferiret. t^uarrino, eine Ztaliänische kleine Kupfer, münze, deren im Königreiche NeapoliS drey einen Grain gelten: Zu Florenz aber machen 5. Quatrini eine Crazia. t^u-uro LuttüIIi, sind vier Schlösser, so ganz nabe bepsammen aus 4. Hügeln liegen, im Herzogthnm Modena. Sie sind noch von der berühmten Gräfin Mathildis erbauet worden, und ihre Namen sind : Lsliall varw, LibiMello, IViunra l.ucio und lVIoma 2 sni Sie gehören jetzund dem Grafen von Canossa, i^ucbsre, Flecken nebst einem alten unbewohnten Schlosse an der Spanischen Provinz Biscaya. Quebec, Haupstadt in Canada, im nördlichen Amerika, auf dem 46. Grad nördl. Breite und am St. Laurenzflusse auf einem Vor- gebürge gelegen, so weit in den Fluß heraus tritt. Als Jacob Carrier dasselbe zum erstenmal wahruahm, rieffen seine Leute: (^uel b-c! welch ein Schnabel! und hievon soll die A.-688. erbaute Stadt den Namen bekommen haben. Sie wird in die obere und untere Stadt eingethellct. Erstere liegt auf einem Felsen, ist ziemlich groß, hat schöne Häuser, wie auch eineCi- radelle, St. Louis genannt, ailwo der ehemalige Französische Gcneralgouvcrneur von ganz Frankreich seinen ordentlichen Sitz hatte. Ls besindet sich auch allda ein Franciscanerkloster, ein schönes und grosses Collegium der Jesuiten und der Pallast des Bischofs, der unmittelbar unter dem Pabst stehet. Die untere Stadt liegt an dem Flusse und wird meistens von Kaufleuten, Fischern und Seeleuten bewohnet, denen der weite und tiefte Hafen bequem ist. Bis 1759- gehörte Quebec nebst Canada der Krone Frankreich, allein in diesem Jahre und zwar am iz.Sept. wurde diese Stadt von den Engelländern erobert, uud durch den Friedensschluß vom ro. Febr. 176z. nebst Cap- brcton und ganz Canada gänzlich an Gros- bricannien abgetretren. Ou-brsruo, siehe lVIsl sie Oso. Lueckbrunn, ist ein berühmcer^runn z« Gueda Gueens Gueensiowne Gnercy 875 Bunzia» in Schlesien, sehr lauter und rein, ,m Sommer kalt, im Winter warm, aus weichem die meisten Leute cus der Stadt ihr Wasser holen. Ouecis, kl. Königreich an der west!-Küste der Halbinsel Malaeca, in Asten. Die Hauptstadt Queda hat einen Hasen, welcher von den Europäern fleißig besuchet wird- Ouedlrnl'urg, Fürstl. Frauenzimmerstlft, Lutherischer Religion, deren Aebtißin ein Stand der Reichs ist. Eö liegt zw.,Een den Fürstenitznmern Halberstadt und An« halt, und stehet jetzo unter Churbranden- burgischer Sci,rshai!ptmann,chafr ». Erb- vogiey oder Schutzgcrechtiqkcit, nachdem solche An. >6z>7. von dem Churhause Sach» sen an Brandenburg, wiewohl mit beständiger Protestatio» der damaligen Aebtißin, verkauft worden. Dieses Hochiürstl. Stift bestehet aus 4. Standespersonen, nemlich einer Aebtißin, welche Sitz und Stimme auf de» Reichstägen har, einer PrLbstin, einer Deeanißin, und einer Canonißin, oder Capite.sgemeine. Nachdem rror. die letzte Aebtißin, Anna Dorothea, aus dem Hause L>achsenwcimar, starb, so entstunden wegen der neuen Wahl grosse Streitigkeiten; denn das Capitel crwäh- lete die Prinzeßin Magdalena sibylia von Sachsmweissensels zur ueuen Aebtißin, der König von Preussen aber wollte sich keine neue Aebtißin anftringen lassen, weil es der von Sachsen erkauften Erbvcgccy zu nahe wäre, sondern schlug vielmehr die Sachsenmei,magische Prinzeßin, Elisa« heth Ernestine, zur neuen Aebtißin vor. Allein das Capitel wollte das Recht der sreyen Wahl behalten, und erwählte An. 170s. die Prinzeßin Maria Elisabeth, aus dem Hauie Holsteingorcorp, welche Wahl aber ebenfalls von Ihro Kaiser!. Majestät caßiret wurde, mit dem Befehl an das Ca- pitel, daß alles bis auf weitere Verordnung m stam -zuo sollte gelassen werden. Endlich ist ermeldte Holsteinische Prinzeßin am rz.Dec. .7,4. vom Kaiser, ungeachtet alles Einwendens des Königs Preußischen Residenlens zu Wien, bestätige^ und der" selbe» , 7i 8. gehuldiget worden. Sie starb iirzz. den >6.Julü, undihr succedirle die ^. 'u ^iii, Am,a Amalia, Prinzeßin von Preussen, gebohren den y.Nov. 1777 V^cdl.nburn, Hauptstadt im Stift gleiches Namens, liegt am kleinen Fluß Bode, 2 M. von Halberstadt, ist weitläustig, trei- bek gute Handlung, und hat ein Schloß aus einem Felsen, in dessen Kirche der Kai. ser Heinrich, der Vogelsteller, begraben liegt, wie auch ein berühmtes Gymnasium Yu°-nb->r°u§k, »lecken in Kent in Engel- ^, auf der Insel Scheppey oder Sche- bve, schickt a-Depiitirte ins Parlament. County, grosse Grafschaft i» Irrland, in der Provinz Leinster, zwischen Kildar/. Knigs-Couniy und Kilkenny gelegen. t^ueenklovne, Marlborou^Ii, Hauptstadt der Grafschaic Ouennos, oder s)ueen 5 coumv, in Jrrland. l^uLLburs, Flechen nebst einem alten Schloß in der Spanischen Provinz Biscaya, nicht weit von Victoria. Oueich, Fluß in der Unternpfalz, welcher bey Landau vorbei, fleußt, und bei, Ger- mersbeim i» den Rhein fallt. Ans diesem Fluß ist ein Canal bis nach Landau gefuhret worden, welcher der Queichische Canal genennet wird. 746. Ehnrjochsen gehörig. ES kan, durch den Pragcnrie- den von >6,5. an Sachsen, welchem Hause cS auch im WcstphälischenFrh den A. , »4N. testäiciget wurde. Dieses Fürstenthlnii «nrstund auS den vier eximirten Aemtern LeS Herzogtums Magdeburg / neinlich Mue- furr, ^iirerdoct, Dam und Borg/ iugleichcii auS ;. Aemccrn in Thüringen/ Sachsenburg/ Heldrungen, Sirrlchen- dack und Wendelstein. Nachdem aber daS ChurhauS Brandenburg auf die vier Magdeburgischen Aemter eine Prätensioii sormiret / »0 ist zu deren Beyieaung daS Amt Borg A. 16!,7. an dasselbe adgctrelien worden- Dieses Fürstenihnm wird unmittelbar von dem Kaiser zu Lehn gereichet/ und hat schon seit >66z. Sitz und Stimme auf deuObersächsiichen Kreißkä- . gen gehabt/ aber auf dem Reichstag zu SiegenSbura hac eS de» ihm zugehörigen Ork >m Furstenrath noch nicht erlangen können. Es wird jährlich Mittwochs nach Ostern vor der Sadt Querfurt/ auf der so geuamiten Eselswiese/ elu berühmter Markt qehalteu. Muerndeiw/ berühmtes Lutheri'ches Frau« leinstift im Mindischen. ^ Oualsc, kl. Stadt in der Landschaft Glva«- dan in Languedoc/ in Frankreich. Oueiclw. siehe yuaicl,-. Onerno;', retr/m, kl. UNd wohlbefestigte ''Stadt/ z.M. von TalencicimeS, ln einer lustigen und gesunde» Gegend im Hcnne- gau- Die Einwohner haben durch die halbseidenen Zeuge/ so sie verfertige»/gute Nahrung; sie gehöret den Franzoleii. Stliestenbergrfche ^ohle, oder das kalte -Lock/ ist'eine auf dem Harz bestudliche Hohle, welche im Grass. Stollbergrschen A,nt Qucstenberg liegt, und im Som>ncr ungemein kalt ist. ES sind derselben zwey, deren die eine nicht allzugroß, beyde aber sind in einem Kalchberge. AuLvrsin, ein grosses Dorf in Hennegan, ^zwischen Mons und Dalencicnms. .Husvsnz, Stadt zwischen dem Gcburge !ll , ! Chi»«/ in der Provinz Queichs, deren Hauptstadt sie ist. ^ ' ^ren <^>mrno , schöne Stadt nebst einem Schlosse auf der Insel Niphon in Zap», ss>u,bo. (.»bojL, Insel auf den, Icmr ä-i8ur m Amerika, bey dem Golso von Panama! ist 7. M. lang und z. breit. Sie hac au- tev Wasser, viel wilde Thierc, ,«ar?e Men, Schlangen, und allerhand grosse Baume. Unter dem sssamen Qnibo wer. den auch die Insel» Quicnnv/ CanaleS, Eanrarcs und Rancherca mit begriffen. Stadt im Königreich Barc'a, an der Küste deö Golso von Sidra in Afrika. t^uicun» , eine ziemlich grosse Imel auf dem Lbar ckel Sur, bey Amerika. Sie wird unter dem Namen der Insel Qnibo begriffen. Ou.'ci pic, guo, heisset, wcn» man nehme» muL, nicht waS einem gebühret, sondern waS man bekommen kan. OuieW, siehe OuniL-. Oierr, suche LInarl. (Kriierlsten, dstilir Name wurde den Anhängern deSMichcclR oiinoSae«ebc>i,li!ib dieser war ein Priester, auS Ärragonien gebürtig, welcher sich zu Rom aushielte, und Anfangs wegen seiner Frömmigkeit von jedermann höchgcehret wurde, noch- gehends aber ward er >687. vor einen Ketzer erkläret, und zu ewiger Gesangniß verdammet, darinnen er L. >696. gestorben. Oogedachter dkaiue kommt von dem Worte Ouirr oder Ruhe her, weil dieses Priesters Lehre darinnen bestünde, man müsse sich gänzlich vernichten, um mit GOtt vereiniget zu »erden, und alS- demi müsse man in einer vollkommenen Rüde verbleiben, ohne sich darum zu bekümmern , waS dem Leibe begegne» könnte. Diese Lehre breitete sich sehr stark in Italien, Spanien, sonderlich aber in NeapoliS aus, und wurden unterschiedene Jnguisttionen wider deren Anhänger ainqerichtct, welche sie aber nicht dämpfe» konnten. t>ui-ro, Fluß in Istrien, in Italien , welcher sich nicht weit von Cina Nova in den Venetianischen Meerbusen ergeußt. tZuilnc-ur, Stadt im Königreich Golconda, aus der Halbinsel von Ostindien, in Asten, woselbst alle io. Jahr derselben Einwohner, ihrem Abgott zu Ehren, ein Jubelfest halten, au welchem sich der König dej- seiben Orts aus einem mit seine» Verpichen bedeckte» Theater vor allen! Bold waschet, nachgehenvs den Abgott anbetec, hieraus sich selbst Nasen und Obren, >« endlich gar die Gurgel, dcm Abgott zu einem Opfer abschneidet. Sein Rächst" ger im Reich siehst dieser Tragödie zu, und ist verblindem, über zwoll 3»hr ein gleiches zu thuu. GuilLtz Guirinalis Guisin Guodliber 877 Justin, OueUr;, Schloß »ud wichtiges «andgul in der Mittelmark Brandenburg, dem Marqcllft» Carl Friedrich, Heermei- «er zu Soniienbnrg, gehörig. s)ui!l->, kl. Stadt in Languedoc, cm ^Fluß Aude, in Frankreich. OllilicbvLuk. Stadl in der Normandie ,n ''Frankreich, an der «eine. OuNnumcl, «tadt in Äelhiopien, an der atu» ^ste von Aian, am Linfluß des FlinftS QUil- manci, in tat Meer von Zaiiguedük. yuilo-, befestigte «ladt »M einer klen eil ^Citadelic, auf der kleine,! Znftl Qm.oa i» Zangnebar, aus der östlichen Küste von Afrika. Dieses Qiiiloa gehöret den Portugiesen. Eine andere Stadt aber al-iches Namens liegt auf dem feste» Lande, und ist die Hauptstadt des Königreichs Quiloa, welches einen Maho- nielanifchen König hat, der den Portugiesen lribmbcr. ^ ^ ... «ulmv-r, Oulmxer-CoiMtin, Kornoumlle, Stadt in Bretagne, am Fluß Oder, nebst einem Bißchum, unu r de» Erzbischof zu Tours gehörig. Es werden oft einige von dem Franzostichen Hofe dahin rekegirec. ^uimpsriol, kleine Stadt in Bretagne, ui Frankreich. Oulnkvrougk > siehe ^urcnborouxb. OuinLnrvlll, liegt in dem Manruanischen, 4. M. von Revere, an dem Po, ,. kleine Meile von dem Einfluß der Sechia. Hu>vvc«'.i, kl. Königreich und Stadt auf der Insel Niphon in Japan. Qmnguen».!, siehe NoiÄwrlum. (^ulnsti!, suche t^ultsi. (luimrl, ein Zenuiergewichte von Zo. Pfunden. o aus einem Körper durch die Cyimie gezogen wird. Oulmlilagi:, siehe Ballast. < 7 uimo, wvblbeftstigte Siadt im Königreich Arragoiiicn, am Fluß Ebro, ?.M. von Saragossa. Huir, T'srra äa Oulr, «/,, N.,- Kulte SN dem IVUri kacllico, in Südamerika, unter den Inseln Sslo- monis. Sie ist i6e>6. von einem Spanier , Ferdinand Quiro, entdecket worden , die Snrovaer aber haben noch keine Kolonien dahin geschickt, und als» ist das Land noch unbekannt. ^uinimli.-l Non«, Nom- Oavssto, einer VSN den sieben Hauvtb>-raen z« Aon,, auf welchem der pabstljche Pallast da- Qui- Nnal stehet. iöumial, die Hauptstadt von China, weiche die große Siadt in der Welt ftvn soll; die Reift; «schreib».»!«» treffe» mit einander >uchc überein, indem es etliche vor die Sradc Peeling, einige vor Cam» balu, und andere vor Kanchen-Halten. 774- die alibieruncer dem Marschall Broglio stehende Armee in die Flucht, und mußte selbige ihr aanzes Lager, Munition und Kanonen den Kaiser!. zur Beute überlassen, l^uuov», Königreich riiid«kadt an der.östlichen Kulte der Lasftes, zwischen Zauzue» dar und dem Königreich Sofala, in Ast ika. t^ulro, Provinz in Peru, in Südamerika, an den Grauzen der Landschaft Popanmi, uns an dem Nur llel üur. Sie g-höret den «panier», welche viel Colonien darinnen haben, unter denen dieHa'.PtiiadcQuito, Kt. ksi.-.e-cstsir ^ die vornehmste ist. Diese ist groß, hat die be- rühN!teste Tuch:naiMfaclur, und wird das meiste Gold im ganzen Königreich Peru allhier gestuidril, 'auch Hai sie eist unter den Erzbüchos zu Lima gehöriges Bißthum, nebst einer Universitär und Auöicncm. Uncer diese Äudienllam, we.che fruchtbar und wohl dewehuet ist, gehöret die Provinz Quito, Pacamsres, Qu:pos und der südliche Thest.von Popayan. (stul-va-!.!, c^ul-vo-li, find zwey gewisse Losungswörter der Studenten in Padua, wenn sie bey Nachtzeit hinter den Pfeilern unter den Schwibbögen unversehens hervor springen, und die Vorübergehenden liederlich tracciren, auch bisweilen wohl gar ums Leben bringen, und daraus nur eine Kurzweil machen. Daher man sie Qulvaiisten nennet. OMvira, eine Landschaft in Nordamerika, zwischen Ntiimexico und Florida, welche voller Sand und Wüste,leye», und noch von keinen Europa rn bLwohnt ist. i^uixor, Provinz in Südamerika, zwischen Popajan, Quito und Pacamores, und zu der Audiencia Quito gehörig. Hieselbst haben die Spanier einige Colonien, Namens Bacca, Archidoma, Avila und Seo v-lla deii'Oro. OuoiunbinF, grosse Stadt in der Chinesischen Provinz Peking. <^uo6Ub>-t, ei» Mischmasch allerlei) Zeugs untereinander» s^uvnxfta» 878 Ouongre Ravenstein Ravenstein Radewiq , grosse Stadt in der Chinesischen Provinz Nanking. <^uors, iss so viel / als c^usmum, oder der gebührende Ancheil an einem Ding, den jemand zu fordern oder zu geben har. (^uovis mocio, auf alleriey Art und Weise, es lauffe, wie es wolle, es koste, was es koste, coure ^u'li coute. I^ss, Vvr^ue, ist an einem Schiff ein langes und rundes Stück Holz, weiches in der Mitten noch einmal so dick ist, als an den Enden. Man hänget es quer über den Mast, um die Sec» gcl daran zu spannen. Räab, Fluß, welcher in Nieder- steyermark nicht weit von Grätz entspringet , in Ungarn aber sich in zwey Arme «bsonderc, die Insel Radau machet, und sich nachmals in die Donau ergenßt. Raab, jiiVsrln, 7 ^a,ai!Mnr,/a«! r»,M, eine jeic >742. König!. Freystaoc nebst einem Schloß in Niederungar» , 14. M. von Edenburg, w» der Fluß Raab in die Donau fallt, der Insel Schutt gegen über. Sie ist nicht groß, aber überaus fest, und har ein Bißchnm, unrer den Erzbischoszn Gran gehörig. ZhreBesestigungsw.'rke bestehen in 7. gemauerten Bastionen, etlichen Ca- vaiiers und Austenwerken, und bc» der Schloßpastey fällt die Aabnitz in die Donau. kvaN, stehe KirKrstLlnb, Stadt in derDiü- ces Albi, in Languedoc, am Fluß Tarn. lVabm, IVabMo, die Abkürzung oder der Abzug am Geld und in den Rechnungen. Daher rabbalircn, abziehcn, abbrechen, abrechnen, mindern. k.2bbLr, Stadl im Königreich Fez in Afrika, Salee gegen über, hat eine schone Wasserleitung. Radau, Insel auf der Donau in Niederungarn, so der Fluß Raab machet, indem er sich nicht weit uncer Sarwar in zwey Arme theilec, bis er sich nachmals bey der Scadt Raab in die Donau ergenßt. Rabbi, Rabiner, sind die Lehrer des Jüdischen Gesetzes, welche ehemals in den Schulen erhabene Stühle hatten, ihre College» aber, so man Chamberim nennete, fassen auf Banke», und die Schüler zu den Füssen ihrer Lehrer auf der Erde. Sie thun in alle» Streitigkeiten einen rechtlichen Ausspruch, urcheilen über die zugelassene oder verbotene Dinge, wie auch über alle Religionspunkte, und mischen sich sogar in weltliche Händel. Rabenau- kl.Städcgen in Meissen, I.M. von Dippoldiswalda, in das Amt daselbst Rabenspürg, festes Schloß in Niederöster- Rabenstein, feste» Lergschloß und Herr, l Aegen.' ^bersteyermark, unweit Murau Rabenstem, Hcrrnstadt und Schloß, E eine», «Eenkloster, auf emem hohe,, Fellen „n Satzerkreis, in Böhmen, an, Fiuß Otcava. War vor Z.-sten eine Com» mcnthurey der Tempelherren. "" Rabullsten, ?vLbulT, sind böse schwetzhas. tige und listig« Advocaten. st.aku!Äic2 die Wiffeistchaft-der Advocatenränke. ' Raby, festes Schloß auf einem Hohen Felsen hinter Glattau, im Pracheuserkre,S i Böhmen. K.scanslio, kl. Fluß in (Klabria Vitra, in Nea, polls, welcher sich IN den Golf» von Ta- ^ ranto ergenßt. Rackelsberg, k^sckelbtirzum, befestigte Stadt am Fluß Muer, in ssiedersteyer« mark, ist eine Gränzftstung gegen Ungarn. Sie, liegt 8.M. unterhalb Grätz, und har schonen Weinwachs. kLsclcick^, ein Ort in Curiand, in der Pre« vinz Semigallien, 21. M. von Mietau, gegen Westen gelegen. Rackonic, Stadt im Rackonj- keckreis in Böhmen, am Fluß Miza, 6 . M. von Prag. Sie ist wegen des guten , Biers berühmt. Rackonitzer-Kreis, Q,cu- ch,/, einer von den >4. Kreisen in Böhmen, welcher gegen'Westen an den Eln- bogncrkreis, gegen Osten aber an den Caurzimerkreis gränzec. Racrwiy, siehe ssreystadt. k^aclia, //e- ac/tN, kleine und wüste Insel des Ärchipelagi. kvuaoni, kvscouchi, /eac an 7 /r^, kl. Stadt IN dem eigentlich so genannten Piemont, an dem Fluß Grana. Sie treibt seine Handlung, und ist die ordentliche Residenz des Prinzen von Caiignan. Racorv, -Vaeo-rsta, eine Stadt in der Woy- wodschasc Sendomir, in Äleinpolcn, war vor diesem der Socinianer Aufenthalt, und ist der Racowische Carcchismus daher noch bekannr. Radeberg, kl. Stadt, Schloß und Amt in Meissen, 2.M. von Camenz, gegen die Lausitz, Chursachsen gehörig, ist A. 1714. den iz. Jul. durch dreimalige» Wetter« schlag entzündet, und bis auf 4. Häuter abgebrannt worden. ES ist daselbst ein Gesundbad. Radeburg, kl. Stadt und Schloß, 2.M. von Dreßden, allwo gute Töpfe gemacht, und starke Korn- und Diebmärkte gehalten werden, der Grast-Bochmarischen Familie zuständig. . Radegast, Stadt im Auhaltischen, nach Dessau gehörig. . Raden, Schloß, Flecken und Amt im Für- stenthum Minden, in Westphalen- Raderach, ein Ort in Schwaden, ins Biß- thum Costnitz gehörig. ^ . Radewitz, ein Dorf, -.Stunde von Gro,- seiihay», Radicofani Rae Raes Ragusa 879 ' ftnhayn, nach der Elbe zu gelegen, woiclbst bey dem An. 1730. gehaltenen grüßen E-chsi chen Campement das Hauptquartier des Königs non Polen war. Siehe Zelthayn. „ KMcoKni, kl. Stadt auf einem Berge IM Sienischen Gebiet, in Toscana, nebst einer etwas höher gelegenen Citadeße. Rndicz, schönes hohes Bergschloß im Mol- dauerkreis in Böhmen. Roäini, siehe Siivmons. Rad»ia»odc>. f, suche Ratmansdorf. Karma, Stadt in Siebenbürgen, allwo gute Bergwerke zu ftnden. . . Radniy, Marktflecken im Pilsnerkrels, in Böhmen, woselbst gute Viehzucht. Knänor, /k«a»o--ck, Landschaft imEngellan- dischen Fürstenihum Walles, zwilchen Mvncgomery, Cardigan, Brednock und Hereforr. Sie ist bergichr und voller Holz. Die Hauptstadt Radnor liegt am Fluß isomegill, in einem Thal zwischen zwey Berge», und schickt einen Depulirten inS Parlament. Kacmow, Schloß in der Woywodschaft Chelm in Äleinreussen. ein Amt in Servien, an der Ti« mock, unweit Widdin, aüwo sich - 738 . den as.Sept. ein Kaiserl. Dbservationscorpo durch eine noch dreymal so starke Türkische Division durchschlug. Rcdoifshaulen, Churbraunschweigisches Amt im Fürste,ithum Grubenhagen. Rat am, Stadt und Eastellaney in der Woy- wodlcha,rSeiidümir, in Äleinpolen. Radomiol, Marktflecken im Prachenserkreis in Böhmen, dem Fürsten von Schwarzenberg gehörig. Neben selbigem ist eine grosse Iohanniskirche von 9. Kapellen. Rador, kl. Flecken in der Provinz Samogi- tien, ln Lilhauen, 7. Meilen von Medniki gegen Norden. Raooskowice, Stadt in der Wovwod« lchast Minski in Lithauen. Radstadr, siehe Lastadr. in L'PeAe?" Hink-rp-mmern, ^Warschau ^olen, 3. Meilen von Radzieiow, Stadt in der Woywodschaft Brzelc, »1 Großpolen. ^ Radzikow, ein schönes Schloß in. der Won- wodlchast Brzesc, in Großpolen ^ Aadzikow, Stadt in der Woywodschaft Plozcko, m Masovien, in Polen Kadzwil, diesen Namen führet eine der reichsten und vornehmsten Familie» in Llthauen, welche an der Curländifche Granze ansehnliche Güter besitzet, und schon A.iyiz. vom Kaiser Maximilian I in den Reichsfurstenstand erhoben worden Red„w,!ow, kl. Stadt in dem Lithaujschen Reuffe», m der Wovwodschafc Mmsk ^^'Isst-Orc in Schonen, woselbst A., 7,0 öie Danen mtt ihrer Flotte «nlqndetem Raes in Äertcn fangen, heisset zur See so viel, wenn sich ein Schiff zum Treffen bereitet, daß man die grossen KockenraeS mit eisernen Ketten oben unter dem Mastkorbe fest machet, damit selbige durch den Feind nicht alsvbaid können herab geschossen werden. Raes-Veld, Residenz des Grasen von Vehlen , unweit dem Stadtlein Schermbeck, >m Herzogthum Cleve. Rayen, siehe Raiyen- Ratzeneck, schönes Schloß in Karllthen. Rayenmarck, siehe Ränuns, suche Keruiw. Raffinier, listig, verschlagen, abqefäumt, auf allerley schlimme Ranke abgewürzr. KsgüriL, Kscin, Korna, Jlijel in Jrrland, bey der Grasschalt Antrim. Kszair, Keznir, kl. Mit Palli'a» den umgebene Stadt, Schloß und Hauptamt im Lithauilchen Departement des Königreichs Preußen, i.M. hinter Tilsit an der Memel. Das Schloß ist A. -347. erbauet worden. A. 17Z7. wurde die Stadt von den Russen besetzet. k.sL<>cL, wird in Ungarn unweit Pest daS Feld genennct, wdlelbst vor Zeiten dis Stande ihre Reichstage gehalten, woben der König in Perion erschiene». , eine berühmte Familie in Siebenbürgen, woraus dieses Land im vorigen Seoul» drey regierende Fürsten bekommen. Der zu Anfang dieses Seouls so bekannt gewordene Fürst Franz Ra- goczy entwischte A- >70,. aus seinem Arrest zur Wienerischen Neustadt, warf sich A. -70a. zum Oberhaupt der Rebellen in Ungarn auf, ward daher» A. »70;. vom Kaiser seiner Ehre, Lebens und Güter verlustig erkläret, und wie die Rebellion gedämpsek worden, mußte er seinen Aufenthalt in Frankreich, A. -717. aber in der Türkey zu Rodosto nehmen, allw» er auch An. 173;- den 8 . April gestorben. Seine beyden Söhne, Joseph und Georg, sind in Wien erzogen, und vom Kaiser mit Lehen in Neapel bejchenket worden. Joseph, der den Titel eines M-nclwio siiLan O10I0 führete, gieng An. ,734. heimlich von Wien, undiward A, 1737. vom Großsultan zum Fürsten von Ungarn und Siebenbürgen erkläret. Es ist aber bey dem leeren Titel verblieben, und soll er An» 1739. gestorben seyn. Georg aber, der den Titel eines lVIorclielö cki Mls- beikil qeführet, gieng nach Frankreich, und vermahlte sich daselbst A. -732. mit eine» IVlmcjuiie sie Zorkune. Rag»», kl. Stadt und Amt im Fürstenthum Anhalt, dem Fürsten von Dessau gehörig, und 2. M. von Dessau gelegen. Ragusa, kl. Republik in Dalmatien, langst dem Golk» von Venedig, welche ausser der Stadt Ragum das Städtgen Stagn», nebst zwey dis -.Dörfern, und die Inseln AM«, K8s Ragusa Rainsbrunn Rais Raitherren Aavsta, Meleda mW die Haibinsei Sa- bioncello unter sich begrcisset, deren Regierung fast eingerichtet ist, wie dieznVe- ncdig; jedoch wird alle Monate ein neuer Regent erwählet, welchen manein.^Rector nennet, und ihr Rathseollegium bestehet aus 60.Personen, davon wenigstens zwei, Drttcheile den einem Gerichtstage erscheinen müssen- Die Hauptstadt Rä- pusa, Naxe-sa, heisset auf SklavoniläsDubroilich, ist fear volkreich, tind wird von vielen Kaufielile» bewohnet. Sie liegtaufeiner Halbinsel an dem Golso von Venedig, mW ist sowohl durch die Narur, als durch die Kunst befestiget, indem sie auf der Landseite von einem unsteigbarcn Felsen umschlossen wird, auf der Meerseite aber das Fort St. Laurenz bey dem Hafen hat. Sie hat einen Erz- bischol, und stehet unter Türkisch. Schutz; jedoch gieltt sie auch dem Rom. Kaiser, König ui Spanien, Pabst und den Ve. netiancrn Tribut, wie denn dieselbe An. 1708- dem Cardinal Erimani, als Nea- poliranifchemDloe-Re, und nach desscnAb- sterben A-1710. seinem Nachfolger, Don Carlo Borromeo, den gewöhnlichen Tribut von >2. Kalken Übersender, und hiermit König Carl U I. in Spanien erkennet. Sie ist dermassen sorg-äicig vor ihre Frcyheit, daß die Edeiieme daselbst keinen Degen tragen, auch-ohne Erlaubnis des Ra'.hs niemals ausserhalb iheen Häuser» schlafen dürfe», und in der Stadl werden die Fremden, alssonderlich aber die Türke», in ihren Quartieren verschlossen. So werden auch die Scadtrhore im Sommer nicht länger als drey oder vier Stunden offen gelassen. K»gut», ri. Gradt in Läcilien, im VKI sii Hmo, bey dem Ursprung des Flusses Ra- gufa. Ksbn», grosser Fluß in Schweden, welcher ,11 dem Schwedischen Lappland entspringet, und sich den dem geringen Drt Rahne in den Boihnischen Meerbusen ergeußt. Kaj», K»n»5, also heissen die Fürsten in Indien, und pflegen auch die Könige dieses Wort als einen Ehrentitel ihren Name» vorzusetze». Ren, ober ln Zuwendung und Erhaltung tes Guten einem Lande nütz, sich und zuträglich ist, lug,eiche» die Klugheit, einen Staat in seinen vorigen Flor wieder zu letzen, darinnen zu erhalten, und dessen Nutzen durch -vchlmäßige Mittel zu befördern. Diese richtet entweder ihr Absehen aus die Republik selbst, weiches Ksrio Iratus lnmntbcu heisset, oder auf die Nachbarn und Ausländer, so kb»- rio si»tu5 exkrintec» genennet wird. Sie differiret hlcrinnen von dem suri: pE- co, daß dieses die.sur» urw Prärogativen eines Land-s betrachtet, die 1v»itvn si'bl- r»r aber aus den Nutze» desselben sicher. Im bös-n oder verkehrten Verstand wird dieses Wort hingegen öfters zum Deckel aller Ungerechrigie.l g.nuporauchcr, wenn man nemlich ivlche Gesetze greber, und solche Raihschlüsse salset, welche schnür- stracks wider die Billigkeit lausten, und nur das Inceresse und den Nutzen eines Landersürsten merklich befördern, hingegen die Wohlfahrt der Unrerthanen gänzlich bey Seite letzen. ?v»lidn sie (saaris ss ist ein Wort, damit man Epceffe, die im Kriege Vorgehen, entschuldiget; z. E. wenn ei» Staat, der nicht mit in den Krieg verwickelt ist, mit Durchmärschen, Einquartierung u. d. m. beiegec wird. Kaikon, oder l'vmiu, die Ursache, derGrnnd, item die Nechtmäßigkeic, Billigkeit- Einen tu» Raison boincrcn, heißt, einen zur Erkänncniß bringen. iV»i!onu»b>ir, veruüisitig, billig. Rarsonsiren, über eiiie Sache urkheilen, veniüiisllg von was reden, und mir rechtmäßigen Ursachen behaupten, ttem wohl- gegründete Ursachen bevbrinqen. Raitenbuch, Am- und Dorf im Bißlhnm AichstäLt, in Franken, bey Weisenburg. Rairenbuch, Rornnbuch Kiost-r der re- gulirtcii Chorherren Angustinerordens »l Oberbayern , an der Amper , unweit Raitsierr-en, sind von denen drm Nieder- österreichische» ober» LanLesstandm diejenigen erwählte» Miigiieder, welchem ce ne» vier Vierteln, darein U.nerollerrelch eingelheilel wird,, die Rechmmge» d-r Commissvrien , Ei- NelMer, Bu»HEee i und anderer Bedieiileu, mnersi-chei., au,- l. nehmen und justmare,,. Raiccenhaßlach Rambcrg Ramberge Ranielsb. 881 Raittenha,stach, Cistercienser - Lbtey m Ober-Baocrn, am Fluß Salza. Rarnen, k-ulcstmi, >!i ei„ gewiss:? Volk, welches um Belgrad herum und,ast durch gantz Nieder - Ungarn und Selavomen wohnet, und der Griechischen Religion zugerhan ist- Zu Esseck haben sie einen Merropolttai,, und einen Ertz-Blscyoss, der ist re Kirchcn-Sachen und Gebrauche dirigiret- Sie reden meistens die sela- »onische Sprache, treiben starke Handlung,und geben gute Soldaten ab, dahe- ro sie in die Festungen verlegt und zum Parchey-gehe» gebraucht werden- Raksw, suche Racow- . Ram, Schloß an der Donau in Ober-Ungarn , ro Meilen von Ofen., »am, Sradt und festes Schloß in Serbien an der Donau, Vipalancka gegen über,gehört den Türken, und wurde Anno 1/17. durch dasPulvcrmagazin, darein ungesehr Feuer gekommen, in die Lust geiprengcc, und gänzlich ruinirct- , ist der Nähme eines heydnilchen Got« teö in Ost-Indien, dem die Leute daselbst insonderheit die Scköpsnng der Affen zn- schreiben, und daher diese Thiere vor vernünftig, auch in grosser Dcneratisn kalten , ia ihre Hände mit keinem Ässenblut besudeln, sondern gewiß glauben, daß die Affen mit ins Paradies kommen. 8 -suio, Trakt >m gelobten Lande, in Asien, in einer lustigen Gegend, nicht weit von Jerusalem. , kleine Laudschafft i» Herzegowina,l» Dalmatien- K-m iclsm, siehe li-Ämarrn. KsmLiosr, Fluß in G llicien, in Spanien, welcher sich nicht weit von Bayonne ins kN.uc vcciäamol» crgeull. K-nv/.sn, leamrilbn, ist bey denTürken der neunte Monat im Jahr,in welchem sie aste Lage, bio die Sonne Untergängen ist, fasten müssen,also, daß sic nicht das geringste weder essen noch trinken,auch nicht bei, ih- renWeibern liegen dürsen-Wcnn aber bey «»brechender Nacht der Jman die Lampen angestecket, welche zu solchem Ende in diesem Monat aus die Thürme der Moscheen gefetzt werden, so isr wieder erlaubet, zu essen, und da wird der meiste Thcil der Nacht mit Schmausen zistcrracht- Jni übrigen hat derjenige den Tod verdienet, welcher überwiesen wird, daß er die Fasten gebrochen, oder zu solcher Zeit Wein getrunken hat. Sie halten diesen Monat so heilig, daß sie olauben, die Thüren deö Paradiese» waren zu dieser Zeit offen, hingegen die H.llenpsorlen verschlossen. Hamberg, beirachrlicher Waid im Ouedlin- burgische», hinter Gernrobe, welcher der Ussdr Ouedllnburg zustehet, und womit sich Gra, Älderc von Rheinstein,al» er An. -ZZ 7 .1» Belagerung derselben gefangen worden, und,ajt ein .'Mit-» Kasten gefangen gesessen, ranzioniret hak. Die Koiiigl. Preußische Amrskammer zu Halberstadc hat ihn als ein Rbeinsteinr- sches Lehn in Anspruch genommen. Kumberos, eine Art langer und leichter Schisse, welche in Engelland ans Flüssen gebrauchet, und auch Pecachcn geuennec werden. ^umberrvillaiz, Kamhr, ti , ss. Stadt an, Fluß Morcagne in Lothringen. KninbouiUer, Luitschloß des Kölligs in Frankreich, 6. Meilen von Paris gegen Westen, sin einem Waide gelegen, auw» die ausländischen Protestantischen Ambassadeurs bey ihren, osseiitltcheu Lmzuge cmpsange» werden. , also heisset dey denen Mohren i» der Afrikanischen Barbaren die Fasten, zeit, welche ein Monath wayret, und darin» niemmid vor der Sternen Au Mg die gernigsteL-pcise zu sich nehmen,ja nicht einmal an etwas riechen, noch Löbach rauchen, oder seinem Weibe bepwohnen darf; jedoch ist denenFremten erlaubt,eiir wenig Wasser zu trinken, und die Kranken können einige Lage von ihre» Propheten borgen, die sie aber nach Ser Genesung mit Fasten wieder gut machen müssen. IM«:, Borgebürge in Engelland, an dem Meerbusen von Plenmuth, so sich gegen Süden in das Britannische Meer erstrecket, li-umosux, sind in einer Festung gewisse Gallerten oder Gänge unter dem Wall oder Osaci/, durch weiche man zu den Minen kommen kan. Lrmokens, ein Fort auf der Insel Walche« rcn , am Meer, in der vereinigten Provinz Seeland. Es wird sonsten auch Zee, bourg gcncnnct, an dem Munde des Hafens von Mittelburg. k-iiinellles, Dorf in Brabant zwischen der MehaigneundJudoigne, allwo der Herzog von Marlborvugh, nebst dem Holländischen Generai-FeldMarschall von Ou- werkerk, eine herrlicbeViclorie gegen den Ghursürsten von Bayern und den Marschall von Dillervy, am ersten Pfingstcage An-1706. erhielt- Rameslow, Kam/ ia, altes Stift im Her- zogthnm Lüneburg, unter dieBardcwi- ckische Jnspectioii, und , nach Absterben des Herzogs von Zelle, de!» Churftirsten von Hannover gehörig- Ramk, Fstck.n in der Liefländischen Provinz Letcen am Ramkes-Sce, woraus die Ley- der eiitspringct. Rammelburg, Amt und Schloß am Fluß Wipper in der Grafschaft B!en»cfcid , ,st nach Absierden des Herrn von Stammern An-1721. an die Freyherren von Friesen zu Rötsa gekommen. Rammelsberg, ein Stück des Harz-Gcvür- ges, unweil Gvßlar. E-. i>t wegen seiner reiH.M»gen Erze ,ej,r berühmt. Und die- K k k ,e 882 Rampitz Randers Randesacker Rantzau se waren die ersten, weiche unter den Nieder-Sackstscheu Bergwerken entdeckt wurden-^ Dieselben sind so feste, daß sie mitL>ckle.qel und Eise» nicht gewonnen werden können, sondern mit unterlegtem Feuer iosgebremiet werden müssen. Die Bergwerke geben Blcp, Kupfer, Silber, etwas Gold, Ealmey und Vicriol- ES gehört dieses Gebürge dem Chur- und Fürstlichen Hause Braunschweig gemeinschaftlich- Der Magistrat von Goßlar besitzt nur 4-Gruben, welche er aber dermalen mir Schaden bauet- Rampitz, Amt in der Neuen-MarkBrandenburg , zum Heermeisterthuni des Johanniter-Ordens gebörig, 2 Meilen von Laudsderg an der Warle. >2,t, der Wall, ist bey Festungen eine Höhe, hart an der Stadt, die man mit einer Mauer oder anderer Fortifl- cation bedecket, damit sie wider einen auswärtigen Feind bey ereigneter Belagerung zum Vortheil dienen soll- A -.nrse„, Schloß unVHcrrschaft in Schwaben ,in der GrafschaftNellenburg,welche vor Zeiten die Schwechcrische Stadt Stein im Canto» Zürch an sich gebracht: Nachdem sich aber in der Religion einige violente Veränderungen allhier zugetrg- ge», hat Kaiser Leopold 1. sie wieder cin- lösen wollen: es ist aber wegen Widerspruch der Schweitzer nicht zu Stande j gekommen. Lamle^, Krmnu/, kleine Insel auf demIrr- landlscken Meer, gegen die Küsten von Süd-Wallis in Engelland. v-Lml-v, Flecken in einer morastigen und fruchtbar. » Gegend, in der Provinz Huntington in Engelland. ir,zmle; rorvn, Stadt auf der Insel Man. ! Ramsola,ei» OrkimHerzogthumBremen- Ramstcin, Schloß in dcrschweitz, dem Canto» Basel gehörig, li-snrls, also heissen 2 unter den Orcadischen Inseln, ncmüch Nort-Ranals und South- Ranals, sie sind alle beyde sehr klein- li-Lnex, siehe k-anckeris, kleine Insel auf dem dkar ciel Sur in Amerika , von Quito gegen Norden gelegen, auf welcher es viele Marieii- Palm-Bäume giebt. «.sncvn, stehe Ranzion. «.snstLilo, kleine Stadt am Fluß Cantara, im Vsl äl vcmonr, in Sicilien. Randau, kleiner Fluß in der Uckermark, welcher in die Ucker fallt. Randcck, altes verfallenes Schloß nebst einem einträglichen Vorwerk in Ober- Bayern , in der Pflege Abensperg, auf einem hohen Felsenberge, oberhalb des Marktflecken» Eßing, an der Altmühl, denen Jesuiten in Ingolstadt,gehörig. Randen, Flecken in der Liefiandischen Provinz Lsthland , am Werzer-See. Randers, Stadt, zum Stift Aarhuus in Nord- Jütland gehörig, liegt gegen die Ost-See, hat einen gucen Hafen, ist berühmt wegen des Lachs-Fanges, un der zarten Handschuhe; führet den Nabmen von eine,» aste» Schloß Raiidersburg Randesackev, ein am Mann gelegenes i Wiirzburglsches T ors, dessen Vogt von , Wurzbnrg und Brandenburg- Culmbacb , gemeinfchastlich bestellet wird. ^ Rang, stehe krrecellenr. ! Rang, sckiff vom ersten bis aufden fünften Rang, Suche Rvierrs-Schisse. Ranis, kleine Stadt und Schloß, w Lura- Sck losi Heist, aus einen, Berge im Oster- lande, zwilchen Saalfeid undPo,eneck: gegen über liegt ein ander Schloß, Bcaii- denstein genannt Ranis, Amt im Her,ogthum Magdeburg, zu dessen Buragrafthum, und also Cbur- Sachscn gehörig. Es wird von dem Amt- mannezuGomern zugleich administriret. Rnnkur, eine Provinz inPersin- k!.nnni,c, kleine Stadt in Nord-Schottland, in der Landschaft Southeriand, an emem kieinen Sce. Ransberg, kieineStadt imPilsner-Kreiß, in Böhmen, 1 Meile von Leinitz,und 9. vo» Eger. Ransern, ein Dorf im Brcßlauischen Für- stenthum, allwo An. ,6,4. sehr viel heidnische Todtenköpfe in der -rde gesunden worden, die noch mir Asche, Tü^ren, knochen, lind allerhand metallenen Reliquien, aiigefüliec gewesen Ranolrofen, reiches und prächtiges Kloster der reauiirten Chorherren inOber-Bay- crn, nahe bey Braunau- Ranstädr, stehe 2 lir-Ranstädr. Ivinripore, Hauptstadt in dn-ProvinzMal- vav in dem Reiche des grossen Mo- u in Asien, auf einem Berae, dabin der Mogul d,e zum Tode verkamten Gefangenen schicket, und daselbst die Lxecution «u ih- u n volistrecken lasset. Ranrzau, ein «delirier Hof im Holsteinischen, welcher geme-mglich Air-Xasnnu gciiennek wird zum Unterscheid des neuen Rantzau, so nahe bep dem Flecken Bramsrede in der Reichs-Erafichafc Rantzau gelegen ist. Es ist dasscammhaii? derCna- se» von Rantzau, weiche vom Kaiser Ferdinand II. An 1649. in den Reichs-Csta- fen-Scand erhoben worden, und beben dieieiben mir dem Fürstl- Hause Hollmn grosse» Streit vieleIahre hindurch gebadi. Die Gräflichen Guter waren soiacube: Die Reichs-Grafschaft ^autzau, dieGras- schafc Löwcnholm »1 Ji'tlai-d, die Herrschaft Breitenbera, Dragoe, Ni endorf in der Cremper-Mars^, Lnidcwi t in Schießwig, und Erbsrade im Hoi- stcinisckeu. AlsAniio >721. den >iRo' vember der regierende Graf, Cyrm?' an Detlev, meuck'elmörderischer Weist «uf der Jagd erjchosse» wurde, iwd^eui Rftnzion Rapperrswcil_Rappolkst. Raps 88Z Nluder und Succeffor, Wilhelm Au- «nst, well er an diesem Morde An- theil bacce, in Jnguisicio» qenech, anm deswegen vom König in Dänemarkzu ewiger Gejangniß nach Norwegen con- deninirec wurde; so har hierauf der Ko- nia diese Grafschaft, vermöge einer üon- vcurivn sie Rn. 16S8. und weil der geran- üene (?)ras pro civHicer NiOftuo zu ÜMtett, auch der lelfte mäniftiche Erbe seines Geschlechts fest, in Besitz genommen, die Al- lvdial-Gürher aller har die Kr,ist» von Lassest, als des gelaufenen istrasen Schwester, für sich und ihre Erden erhalten. Der W.twe de- unglücklichen Grasen wurde ein gewisses zum ,ährlichen Unterhalt ans- acmacher,die Einkünfte aber auö derGras- schaft Ranzau hat der König dem Statthalter in Schlcßwiq und Holstein, Frie- derjch Ernst, MarggraftnvonCulmbach, seschenket- , ., Raiizron, lx-ncon, ein Loiegeld, welches vor die Gcsangene» ausqezahlec wird, um selbige zu desreycn; daher ranzioniren, a»S der Gefangenschaft einen durch ein Lösegeld wieder srey machen, knolcsncls, Vladt des Königreichs Eolcon- da, ili der Indianischen Halbinsel diesscit deS Ganges, ; Tagereisen von der StKdr Eolcvnda, in Asien- Luon, Nilvn I'i-Mpo.ftMrrrm, Stadt in Lothringen, in der Ualllvgc von dUiecom c, <-. M- von Nancy, am Vogcsischen Gcbürge, wo der Fluß Estapcin die Meurte fället- Li>xi>I!o, kleine Siadc und guter Haven am 6ofto Ni Uopnllo, im Genuesischen Gebiet. Dren ItaiianischeMeilen davon ist 1708. wegen des lang anhaltenden Regenwet- rers ein kleiner'Yerg init dem darauf stehenden Kastanienwälde, nebst 2 kleinen daran liegenden Dörfern, eingesunken, dag nichts mehr als die obersten Gipfel von denen Bäumen zu sehen gewesen. «.arN'E.,, he„r zu Tage Uv.I», war ehe- desten -.,l>e Stadt in Cölesvrien, in Asien, anletzo ader ein geringer Fl cken. LopNei, kleine Stadc oder Flecken, nebst einem Haven in Griechenland au der vest- lichen Rulle von Ltvadlen, ,z Meilen von Ache». Kupoz , kiuxoa, Stadt in der Inländische,, , L-ranchaft Dumchal. ^ Rapellircn, kk^cll, heisset der Befehl oder die Ordre, welche ein grosser Herr an suneu, an einem andern Hose stehenden Envoye oder Gesandten ergehen Mer, dag er von solchem Hofe Weggehen, und wieder nach Haule komme» ,olie. k-well», kleine Scadt n b,r dem Titel eines Herzoaihnms, in Basiitcai«, in NeapoliS, ftmt emuu Bißchui», unter den Ln- Dichof vo>! Rirenza gehörig. ' Wappen, kleine Münze IN Pohlen, deren ; emen podlnische» Groschen machen. «apperrswe,;, ftn/e.,, Stadc am Zürcher-See, allwo ei e ,ol- zerne Brücke hinüber gebet. Sie in be- seliigec, hat ein festes Schloß, und horte denen Lautons Uri, Schweiß,Un« kerwalden und Glaris, von denen es die bendei, Cantonö Bern und Zürch den > Aiig. 17,2. niit Accord eroberten, und auch in dem ain >0 dito darcus geschloffenen Frieden mir seinen D pcndentieii, und dem gegen über gelegenen Dörfleiu Horden, behalten habe». Rappx^itstein, stibaupicreo, />'»/" Schloß in Über--- lmß, nebst einer am Fuß des Berges gelege. neu kleinen Stadc, so eigentlich Rap, psltSweüer he,stet. Sie ist die Haupt, stadc der Grafschaft Rappoltsteiu, wel, che in 7 Aemcer» bestehet. Diew Grafschaft wird an,etzo von den Herzogen von P,alz-d,vevbrückem besessen; denn als das Gräfliche Geschlecht von Rappoltsteiu An- -67z. mit Johann Jacob aussturbe, so waren 2 Brud.-rSkinder weiblichen Geschlechts am Leben, welche wegen der Succeßion mit einander ft, Streik ge- riethcn- Tie erstere, als deS lezcverstor- benen Graft» Tochter, war an den Psalz- grasen von Birckenseld vermählet, und vieler nahm Posseßion, dabev er sich auch unterFaveur der Krone Fr nkreich main, tenirec hat. Die andere, als deS letz, tern GrasenS Bruders Tochter, harte den Grafe» von Waldeck zum Gemahl, welcher deswegen die Helsre von der Grafschaft prarendirke, weil seiner Ke» mahlin Herr Vater bei, seinen Lelnetteu dieselbe in Gemeinschaft besessen. Nebst diesem hat der Bischof zu Basel dieselbe als ein dem Domino äiiecko erösneres Männer-Lehn in Anspruch genommen, und bey dem Reich um Benstand angesucht ; ja es brachte auch das Fürstliche Hauß Schwarzenberg seine Ansprüche auf einige Güter dieser Grafschaft aufs Tapet, und gründete sieh aus eine Anwartschaft, welche schon An- >65-;. von dem damahllgen Rstminiftrmors der Stifter Mnrback und LüderS, als von welchen vorbesagte Güter zu Lebn mengen, dem Hause Schwarzenberg wäre gegeben worden. ES ist aber dieser Streit, a s sich Graf Anton Ulrich von Waideck An 1702. mit der Pralzgräsiich - B>rckenftid-scheu Prinzeßin, Louise, vermähl e, zw,scheu kiesen depden Häusern in den Ehe-Packreu gütlich bengeieg- t worden. u.2ppo>r, Nachricht und Erzähsuii". Daher Rapport chuii so viel sir, als berich, re». Man spricht auch: D-efe Sache hat gegen jene eft-kaen Rapport, d. Verwandtschaft oder Aehnlichkeik,sie schi. cket sich einiger maste» da, zu. Raps, ansehnliches Berg-Schloß nebst einem grossen Marktfleck,» in Unc r-Oe- sterreieh, Viertel UiirrrMannharrs- Kkka Berg» 884 Raqueke Raspoutes Bern, au der deutschen Theva, »ichcweit rav»»/ wo fick die Böhmische Lheya mit derselben conjungiret. Raquete, ist ein zu einem Feuerwerk gehöriges Theil, we'cheS aus Papier gema- chet, mit einem Satz von Pulver und andern brennenden Materialien geladen, und zur Lust losgezündet wird. Au den steigenden Raquete» dienet ihnen der Stock zum Gegengewicht, damit sie gerade in die Hohe steigen. Raren, Flecken und Schloß in derSckweitz im Walliser-Lande, zwischen Brieck und Lenk, so vor diesem eigene Herren dieses Nahmenv gehabt. kr.:,-, stll IZInguerr, oder cst^lclsrnay, sstetum kleine Meerenge dcS Britannischen Meerer, zwischen der Insel Alder- nay und dem ste l» Uogus in der Normandie- ü.»ic3rnu/.Lr, ein Vorgebürge IN Afrika, an derBardarischen Küste im Könige. Tunis, der Insel Sardinien gegen über gelegen. LiiMostn, Vorgebürge an der varbarischen Küste im Königreich Barca, in Afrika, am Eingang des Meerbusens von Sidra. k.Li»orim, Koxlltim, cin Vorgebürge ander Küste von Barca, in Afrika- L-2ic2iLl>cM, 5onst einen Kerl, der in allen Weinhau/cru umher visitiret, ob sie auch dem König den Impost von allein Getränke bezahlen, so sie verschenken. ^ , ... Entenau, kleine alte Stadt und Paß an, der Hasel, in der Mitkelmark Branden-- bürg. Ihre Einwohner leben von der Schiffahrt, Tuchmachen, Handel und Ackerbau. A». 167;. fiel hier eine Action mit den Schweden vor. Rotenburg, insgemein Rotenburg genannt, Stadt in Tvrol, benm Inn, zwischen Kuffstein und Schwatz, allwo das Innthal anfänget. . » Rath vonLastÜien, ist UI Spanien der erste und vornehmste unter asten, und nennet ihn der König Unfern Rath. Er bestehet aus einem Präsidenten, 7 Kathen, einem Fiscal, 6 Referenten, 6 Se- .cretairen, und einem Actuari». Er kommt alle Montage und Mittwoche in dem Pallast von Madrid zusammen, und gegen Abend erscheinet der König selbst darinnen, da denn über alle Angelegenheiten des Königreichs Castilicn und der tarn, gehörigen Provinzen berathschla« get wird. Durch ihn werden alle erledigte Aemter vergeben, die Königliche Gnaden-Briefe auöaefertiget, auch be-^ ratbschlaget derselbe wegen der Herzoge-! hgLiguis - Grasen - und anderer Titel, in- j «leichen wegen der geistlichen Würden, j welche der König in dem Königreiche zu! vergeben hat. S-Oonibjo - it.021. j Rarh von Indien, ist von König Ferdi-! nando Eatholico i;n. ausgcrichtet worden, und hat nebst dem König über alle Angelegenheiten von West-Indien, »em- lich über Kriegs-Friedens-Bürgerliche, Peinliche und See-Sachen zu erkennen. Ausser diesem hat König Philipp iv. -644. „och eine Cammer von Indien an- geordiiet, welche aber von der jetzigen fran- zvstichen Regierung eingezogen worden. Rarh von Staaten, besorgt in den vereinigten Niederlanden die Kriegs« und Finanzen Sachen- Ratibor, Fürstenthum an der Oder in Ober-Schlesien, welcher qeqe» Osten an die Standes-HerrschaftPlesse, gegen Westen an das Fürstenthlim Tropvau, gegen Süden an Tesche», und gegen Norden an Öppe,» «ranzet. TS gehörte ehemals dem Erzhause Oesterreich, kam aber 1742. an die Krone Preußen, und stehet nunmehr» unter der .Königs OberamtS - Reaierung zu Prieg, und unter der Kriegs - und Do- mgmen - Kammer von Breslau. Die Hauptstadt Ratibor, Kat-ho- m, liegt an der Oder, maii findet allda ein Schloß,ein Collcgiat- Stift den der Pfarrkirche, so Anno lZ87- su diret werden, eine Prob» stei)derCrentz-Hcrre„,wi'e aucheinFürstl. Iungfrauen-Kloster. Rarisiciren, ratihabiren, Heist etwas, so in eines seinem Namen geschloffen worden, bcstättigen, für genehm halten und gilt heissen- Daher Ratification und Ratihabirion, die Genehmhaltung- K-Llio Skarux, su i e ll-Lison cl's'.rr. IlZtian, ZZrod, Hafer, Heu, n. d. M- lso, von N-. nedig. Sie gehöret dem väbstl. Stuhl, Uegc ui einer morastigen Gegend, und hakte einen »-rühmten Hasen am Adr,arischen Meer, nun aber ist sie eine anie Stunde von der See entsernet, nachdem dleielbe nach und nach Land angesetzetbai Der Pädstl- ^egac über Romagna, upd Ran-Graftn. Nelle-bürg in Schwaben. Es in eine, «-ovcme/.sn, siehe Vsn,i«nir. Reichs-Ritter ch--ftl.Cau;lcn daleldst. v-nvemm, Hanvistadk in der Italianist Ratnngen, L-ladtrmHerzvgthum Bergen,! Lnndschart Romagna, «- -------- anderchalbe Meilen von Werden. ! > .. kmrton-nu, /ustcka .b't. .Vte^>' kleine Intel in Provence, nebst dem FortRactoneau, welches samt dem Schloß Jf zur Sicherheit der Rhede von Marseille erbauet worden. Ratzenmark, /nsrr/-r Lt. Insel, welche die Donau unterhalb Ösen machet. Rayka, s. Ratscha. Aawa, Wonwodschaft in Groß-Pohlen,welche z Kreise bcgreiffet, nemilch Rav»,: Sochaczow und Gosts'n- Die Haupr- i Stadt Rava, 12Meilen von Warschau,! liear am Fluß R-ava,bestehet aus hölzernen l Hausern, und hat ein sestes Schloß, wor- - ans die Standespersonen, wenn sie etwas verbrochen, gefangen qcsetzet werden- lstavi-a, Verwüstung, Plünderung. Ein Hand rovagircn, heissec, wenn dieSolda- ten eine Provinz oder Gegend, da sie nicht festen Fuß behalten können, mit Sengen und Brennen, Rauben und Plündern schändlich verwüsten, und alles mttneh- men, was^sie svrtzubringen vermögen- Raub-Schiss, v»iilc:-u coriüiro, ist ein solches Schiff, welches aus dem Meer herum fahret, um zu raube», was ihm vor- kommet, und keine Commißion von einem Fürsten oder Republick hat- Rauch-Lontinaelit, Heist in Pohlen und in Enaclland, was ein >eder Hanöwirtl) von dön Rauchfängen zur Eontriburion geben muß. Rauch fang - Steuer, ist in den Kaiser!- Lrblandcn die Anlage, so von jedem Rauchsang der Hobe» Landes-Obrigkeit muß bezahlet werden. R- uch-Furrer, Heist im Krieg, Hafer,Heu und Strod vor die Pferde,Lat. Räuden, Schlesisches Stättgen im Fürsten- thUin Wolaii, 5 Meilen von Gioqamhat 1709. vermöge derAlkranstadrischen Convention eine Lutherische Kirche und Schule bekommen. Räude», berühmtes Kloster in Ober-Schlesien, im Fürstenchum Ratibor. Räude,iberg, Schloß am Fluß Mora in Mahren, gegen Schlesien zu. Raudnitz, Stadt an d-r Elbe, im Slaner- Kreiß in Bödmen- Idsvalin ein Aussenwcrk, welches ohne bl wc aus ,wen kecen bestehet, und diese machen einen Rugle i-üll-nr, oder einen solchen s Winkel, welcher seine Svibe gegen das ! Feld kehret. Man leget es insgemein vor die Mitte der Oonrrms, die Nlnnes des gegen über liegenden Bollwerks zu bedecken. I'ff.-cllo, K.Lv>e»o, iknü-//r,m, Stadt im ?rinelpLw v'tw inNegvoliS, nebst einem Bibthnm, unter den Erzbischof zu Salerno gehörig. ein Erzbischof, habe» hier ihre» Sitz Überhaupt in diese Stadt sehr an, !„ih soll noch! vor Rom erbaut worden sem> Iu derGeschichte ist sie deswegen bekannt, weil b,e morge,limbischen Kanser An-aog. nach Vertreibung derGotheu, aildier das bekannte Lparchat errichteten, so bis 7;-. dauerte. Ravensberg, Grafschaft und Schloß im WestphalischeMreiß, Wische» den Biß- lhümern Münster und Osnabrück, dem Furiienthum M-mdeu, und den Erai- schal'en Schauenburg, Lippe, Riecher; und Tecklenburg. Sie gehöret dem König in Preuffeu,U!id werke» die Lutherische, Resormirke und Cacholische Rcli. gionen dariiüien geduitet; iedoch ist die erlte die stärkeste. Es gehörte diese Eras- schast vorinais den Herzogen von Jülich, nach deren stbstetben aber ist sic an das Chur-Haus Brandenburg gekommen. Ravenspurg, Bergschloß bey SulzscWii der Unterpsalz, davon sich die Herren Gvler von Ravenspurg nennen. Ravenspurss, srene Reichsstadt im Al> göw am FMß Schuß, in Schwaben, ali- wo der Rach halb Catholisch, und halb Lutherisch ist, auch sind die beute Religionen bey der Bürgerschastunternischet. Ausserhalb der Stadt liegt ein Schloß ans einem Hügel, dem Haüß Oesterreich gehört > Ravenstein, Herrschaft und kleine Stadt an der Maas, im Holländischen Brabant, 2 Meilen von Mccheln- Sie gehöret witÄn- >666. dem Churhause Pfalz, jedoch mit der Bedingung, daß es . enden gesetzt gewesen, andere wollen, sie waren eigentlich Rüge-Graseii^gewe sen,welche peinliche und fiscallfche sac!,e>. im Nahmen des Kansers entscheiden, „in die.ilqcmeine Rübe besordern müssen, n?vicu, beseftigte Stadt in Dalmatien, ai den Eränzen derRepublick Ragusa, du Türken gehörig, deren sich die Vene.ur- ncr Anno 1717, bemächtiget haben- k-.,v,ello, sithe llLVsllo- Raum, k-uim, koii-I äo crls, ist IN einen, Schiffe der Platz oder Raum unter den, ersten Verdeck, nemlich ganz unten nn Schiffe- Dieser Raum i,t in 6 gleiche Lbeüe abgesondert, darinnen man da, Pulver, Brod, Segel, Kabels oder groz- se Gene und Tauen verwahret, auch befindet sich darinnen die Cammer des Barbiers- ^ .. »rum«, kleine Stadt in Finnland, nicht weit vom Boihnischcn Meerbusen- Rauschcnbach, dieses ötamens sind zwei) kleine S-ädce in der Ober-Ungarischen Grafschaft Zipt., welche das Obere und Oindcre Rauschenbach genennet werden, und wegen der Gesundheit, da'der berühmt sind. Raujchenbcrg, kleine Stadt, ruinirtes Schloß und A:nc in Ober-Hessen, an der Wohr, nach Hessen-Cassel gehörig. Aauschciiburn, Herrschaft und Scadt in Lfiaß, de» Grasen von Lciningcu Westerburg gehörig. Rauten, s. Räuden. Unwirsch, Re.i'.'itz, kleine aber artig ge. baute Stadr und Schloß in Groß-Boh- len, in der Do!,r.'od,chasc Posen, 8 Meilen von Breslau, und 4 von Lissa, dem Fürst!. Hause von Gapieha gehörig. Sie, wird von lauter Lutherischen bewohnet,! und hat der König in Schweden, Carl der xii. dajelbst Anno 1704. sein Winterquartier genommen. Anno 1707. den iv Iulil, habe» es die Russen gänzlich ausgcplundert, und abgebrannt, und sonderlich das Schloß, worauf der König von Schweden logiret, gänzlich ruiniret Kiy, Mittelmäßiger Ort, nebst dem Titel einer Herrschaft in Italien, in dem Gebier derRepublick Venedig. L->aär- 6 v),, kleiner Ork in Radnor-Sbl- , re im Fürstenthum Wallis in Enqelland, ' am Fluße Wye gelegen- ^ , Kavsn, kkna-u/, Heist in der Festunas ^"ukunst der grosse halbe Durchmesser, der vom Mittelpunkt bis an die Spitze de° Bollwerks laustet. Der kleine halbe Durchmesser hingegen gehet vom Mittelpunkt bis an den Kählpunkt des Bsll- RatzebuvA, Fürstenthnm im Nieder' Sächiischen Kreiß, im Herzogthum Lauen' bürg. Es war vormals ein Bißthlitttt ist aber im Westphälischcn Frieden, an das Herzogliche Hauß Mecklenburg-Scre- sttz gekoinmen, welchem auch ansetzo der Dom in der Stadt Ratzeburg gehöret- Dieses Fürstenthum bestehet aus den Aemteni Ratzeburg, Schönberg, M-- chau, Stove, und denen veydest Dog- teyen Schlag und Rupcnstorf. Die Stadt Rayeburg nebst einigen Ocrtern von dem Amt gleiches NamenS, gehöret hingegen zum Herzogchum Lauenburg. Sie liegt mitten in einem kleinen See, 6 Meilen von Hamburg und eine Meile von Lauenburg, und brauet das gesunde Bier, Rumeldeys genannt. Nach Absterben der Herzoge von Lauenburg, ist sie an das Chur-Hauß Hannover lgekommen- Ratzeburg, wvhlbewohnter Flecken inHi'n- ter-Pommern. K-LLLL, Ke^en/,1, Grafschaft in Nie« der-Languedoc, in Frankreich. k.»r.ksve, Rätzen.Mark, kleines Städtgen- auf der 1 Viertel Meile von Ofen in der Donau gelegenen Insel Csepel, oder St. Margarethen-Insel- An. 16Y8. bekam der tapfere Prinz Eugen dieses Städtgen, und ließ neben demselben ein schönes Lusthauß bauen- -den, kleine Insel auf dem Ga- sconischen Meer, an der Küste der Landschaft Aunis, wohin sie auch gehöret. Sie ist sehr fruchtbar an Wein, gehöret der Krone Frankreich, und ist das korr. In darauf wohl befestiget,und mitGe- schütz versehen, iugleicheii befindet sich darauf ein Wachtthurn, um den Schiffen zu leuchten, daß sie nicht an den dabey gelegenen Wallfisch - Klippen verunglücken. Sie hatte ,712. das Unaiück, daß sie unbeschreiblichen Wasser -"Schaden erlitten. Re, kleiner Ort, bey Trieste, «m Adriatischen Meer, dem Hause Oesterreich gehörig, »ind wegen des guten Weins, s» daselbst wächset, bekannt. ReräinZ, siehe ii-ellmz. 8.e»gi»ve, ist ein N'orminu; in der Französische» Kirche, bedeutet die Wiederholung des Bannes, vermöge dessen kein Ca- tholischer Christ mit einem solchen Ep- communicirten essen, trinken, odewcon- versiren darf, sondern ihn, ials ein faules Glied, das von der.'Kirche abgesondert ist, meiden muß. 8 -s-I, «.Lichter, würklich und in der That, mit Nachdruck, Realität, was nicht mit leeren Worten, sondern in der That erwiesen wird. Daher auch die Zachen, so man in einerlPredigt, ttr-ron, u. d. m. anbringet, Reeim genennet werden. «.sal-FestuiiA, ist eins Haupt-Festung, die Kkk 4 u.tt 8YF Real Rebecca Rebelle Recbr mit allen ersinnlichen Forcificacioneu versehen. Real, eine der aanobarsten Münzen in Spanien- Es giebt k cslcr äs Vsfton ( von Kupfer) und äs !>liiw (von Silber) Diese letztere betragen etwas über z ggr,. oder ungefchr i r. kr. R-Münze, erstere aber die Hälfte, nemlich > u. ein halbe» qgrl oder beynahe 6. kr. Ein dopvelter kco! äs klot» oder psists gilt 4 ksslsr äs Vcl- lon und ein kssl äs ?,!>rL cslunilio gil! »ein halb ksolc? äs vsll»n, man hat auch doppelte zu eksrlex. Ein afacherks2> ober Stuck von achten (von 8 Realen) oder ein mexieanischer, sevillischer und segovischer Peso, q-lt 20. ksnls; äsVsl- )on, hingegen ein sevillischer von -7 >8- gilt nur 16 und ein halber 8 Ksrls^. Ls qiebl auch güldene Realen, da ein einfacher 1 Mlhlr- 8 Gr. ein gedoppelter noch eines so viel gilt, ohne )Lgio. Die Portugiesischen Realen halten 40. Kes§, „ach unterm Werth ohngefehr 2 Groschen n Pfennige. kssl, Liuä.rä ksol äi Lklspo, OHn/ Fs-üir, Hauptstadt i„ der Nvrd-Amerckani- zchen Provinz Ehiapa, welche von den Spaniern erbauet worden,in einer fruchtbaren Gegend liegt, und einen Bischvjf bat. kssl, korto kcal, ein Doch in Andalusien, nebst einem kleinen Haven am Meerbusen von Cadip. Keslsio, groffcr^Flecken in Andalusien, 10 Meilen von «eviiicn Kerlmonr, /i'c-7^/», kleine und befestigte Stadt in dem Landgen Albigeois in Ober-Languedoc, zwischen Aibr und Castros- kcol ViNs, P'-f/n kleine Stadt am Fluß Aveyrou, in der Landschaft Oucrci 1» Frankreich. rbesllumlren, herßt eigentlich so viel als wieder aufnehmcn, erneuern. Man b dienet sich dieses Ausdruckes theils in Pro- ceß-Sachen, da z. E- die Erben eine Streitsache fortsetzen, wie auch be» Trac- Rebelle, ein Aufruhrer oder Abgefalle,irr von seiner Landesherrschast. Daker belliren, einen Aufstand wider seine or, deutliche hohe Obrigkeit anstiften, uns solcher Ansstand ftibstwird eine Rebellion genennek. Rebelie sihlagsn, siehe ksvcill-. kebcnow, Dorf in Pohlen, in der Wo,- wodschait Bclczo, in Roth-Reuffen,dessen Einwohner in der Franzosen-Cur wohl erfahren sind. ksku5 sic lbanriku;, bey so gestalten Sachen, kccrnzei, /sceinetum, kleine Stadt in der dkarcr ä'^ncon,, auf einem Berge im stir- ehen-Staat, hatte vormals ein Bisch,,,,„ weiches dem zu Loretto einverleiber ist. ksconcotion, ?Ä/ino^i.?, der gerichtliche und öffentliche Widerruf der ausgestossenen Injurien und Schmähworte. Recnpituliren, kürtzlich wiederholen, was zuvor gesagt oder geschrieben ist. kscspill-, ist ein schriftlicher Schein, daß man das Ueberschickte empfangen habe. Recepr, ist ein Zettel, vermöge dessen ein dleäicuz verordnet, was dem Patienten in der Apvthccke vor eine Artzney soll prä- parirt werden. Reoeß, heißt überhaupt jeder gerichtliche Vortrag eines Sachwalters, eigentlich aber ein gerichtlicher Vergleich- Daber verrcceßlivn, einen solche» Vergleich über estie Streit-Sache oder Handlung auf. richten- Rechberg, Herrschaft im Schwäbische» Kreyß um die Füs, zwischen dem Würcem- bergiseken und Ulmischen Gebier,darunter auck, ei» Strick Landes an dem Zler, Strohm begr'.ßen wird. Sie gehöret,seitdem die Gräfliche Linie erloschen, dem Freyherr» von Sicckbera alleine, welcher in dem Städtgen We-ssenstein wohnet- Diese Herrschaft ist sehr beträchtlich, und dem Rirter-Cancvii Kocher steuerbar. Rechbergshausen, altes Schloß und Dorf in Schwaben, in der Grafschaft Rechberg, zwischen Göppingen und Schorndorf kecke, Stadt in Cambridge in Ettgellanb. tüten und Friedens-Handlungen, wenn,Rechem, siehe Reckcheim. selbige da wieder angesangen werden, wo Rechenberg, Marktflecken, Vorwerk uii» man sie zuvor liegen lassen. Reau, siehe Rechau. kcAumorit, kouxsmont, kleine Stadt IN der kroricks comiL, an den Granzen des Fürstenkhums Neuschatcl- Ked,t, berühmte Stadt in Afrika, im Königreiche Fetz, in der Landschaft Lremesen, am Atlantis'en Meer, bcym Einfluß des Flusses Baraguay, auf einem Felsen. Sie ist wohl beseitiget, >vnst aber heut z» Tag in schlechtem Stand Re d. -. f, Augustiner-Kloster bey Eichstadt in Franken. ^ . Kedscco, kleine Stadt zwischen Piolo und der Grafschaft Rossen« im Herzogthuin Sooden«. Schloß im Ertzgebürgischcii Krevß in Meissen, an den Böhmischen Grenzen, Chursechsen gehörig. Es wird gut Bier daselbst gebrauet. Rechenberg, Dorf und Schloß imMarg« gratthlim Anspach,inFrankeiybeyDuiikel- spühl, oenHerren v-Berlichingen gehörig, Rechcnberg, Freyherrlich- und Gräfliche» Geschleckte in Schlesien und der Lauutz- keckiniäzi, oder kic!ii»bäor ist eiN Hosbedienker, welcher dem GroßjUllan de» Stegreif hält- , . Rechlingshausen, s- Recklingshmisen- Rechniy, schöner Flecken in Nieder- um gar», an den Steycrmarkischen Gramen- Recht, ist zweyerlcy, das ^ Rechtbank Recklingsh. Reclarn. Recruten 88y welcke; der Schöpfer durch vre Vernunft den Menschen ins Her; geleqet, oder das bürgerliche, welches von den Gesetzgebern eines Staats den Einwohnern bekannt gemacht worden. Dieses theilc man wiederum in das ge,chriebene Recht, scriptum, welches der Oberherr Anschlägen, oder sonst verkündigen lassen, oder in daS ungeschriebene Recht, «on ssr-pir-m, das ist eine Gewohnheit, weil man mntbmasset, als batte der Ober-, Herr, welcher diese Gewohnheit geseoen, und stille darzu geschwiegen, seiue-i Wil-i len darein gegeben. ^ ^ „ c! ^echtbank zu Londen, oder voctorr ok, L0MMUN5 genannt, ist ein hohes Gericht zu Landen, in Lngelland, welches über Civil-und Crimliial-Sachen urtheiler. Rrchrern, ist ein alteS niederländischeSGe- schlechte,welches ÄN.I72Ü- in denReichs- Grafenstand erhoben worden. Ei hat dasselbe auch Antheil an den Limburzi- scheu Güthern in Franken. Reeidw, heißt das Wiederkommen einer Krankheit, sonderlich der Fieber. L-cillb, KcciFü, eine gute Feltiing am Meer, i» der L-xinnlsksrnämbuco, in Brasilien- . REo, langes und hohes Geburge Ni Bra- st!ien,in Süd-Amerika, welches den größten The»! desselben vor den überschwemmenden Wellen des MeerS bedecket. RscigrocS, k.2cixro>;uemer.t> sagt MSN, weilli man einem dasjenige, was er uns erwiesen, wiederum erweiset, und ein gleiches dagegen chut. Reck, Herrschaft und Schloß in der Graf, schaft Mark, in Westpbaien. ES ist das Stamhauß der berühmten Frenherren von > der Reck, weiche rheiis der Lutherischen l und Reformirten, theils der Catholischen ! Religion zugethan sind, und sich in ver-! schiedene Linie» rheilen- Zu der ersten! aehoren die zu Witten in der Grafschaft! Mark, zu der andern die von Reck zu! Reck, die zu Hosrcn, die zu Ossenberg! und die zuHeidenmühlei,, und zur letz-l tern die zu Steins»«, und die zu Hessen! mi Stift Munlter. j Rcckberm, fteye Reichsgrafschaft im West, l vhalilchen Kreiß, auf den Jülischon und! Luitichlschen Granzen, den Reichsqrasen! von Aftrcmont und Reckheim gehörig.! Eie liegt an der Maas, unweit Mastricht;! hat die Zollgerechtigkeit zu Land imdWas- ser,und das Recht, Mniize zu schlagen- Es ist ein kleines aber wohlbewohntes "and, und begreifet die kleine Stadt und Schloß Reckheim, nebst etiicheDürfern unter sich Rccklmgcn, Churbrau,i'chw. AmtbauS an der Leine, im Fürsteuthum Calenberg. Recktt,mshaulen,oder Rechl,imsüansen, Graffchast, w zwischen dem Herzogthum Me, sser Grafschasc Mark, und dem Ekift Munfter lieget; gehöret zum Erzstift Cölln, und wird von einige» die Gratschaft iir Vcft genennet, auch m Sie obere und untere Pest einqetheilet. DieHauvrstadt dieserGrafschast heißt auch RechllnAshaiisen, lieget an der Livpe, und hat ein adeli-bes Fräulein - Stift, baraur di^Canonißinne», nicht aber die Probstin, sich verheyrathen können- Reclamiren, zurück fordern. Recognosciren einen Ort, heisset so viel, als um denselben, ehe mau tbu beiaaert, Kerum maischiren,ii!id a!leMängel seiner Lage und Befestigung beobachten, damit man die schwächste Gegend zum Angriff erwählen könne. Eben also la-tt man auch: Einen Paß oder das feindliche Laster recostnosciren. Recognoftireu heisset auch, sich gerichtlich zu einer Handschrift oder Obligation bekennen, daß Hand und Siegel sein, und keines andern sen; Daher Rscozrnrlon, die gerichtliche Beken- iiung zu etwas; ingleichen die Erkenntlichkeit und Dankbarkeit. Reco'lecten, k.ecal-t§, sind Mönche des Ordens St. Francis«, welche aus grossen Holzschuhe!, mit bloßen Füssen gehen. Sie werden die Minoriten-Brüder des H. Franeisci genennet, sind um das Jahr izzo. ausgekommen, und wollen vor a„- dem die Regeln St- Franeisci strenge beobachten ; daher diejenigen, so von ihnen angenommen werden, de» 8pmwm collsÄionis haben sollen. Ihr Rock ist von groben grauen Tuch, und tragen sie eine kleine Kappe, über den Rock aber einen Gürtel, und einen Mantel von eben solchem Tuch. Sie haben sich sonderlich in Frankreich stark ausgebreitet, und in Italien giebteS deren auch an etlichenOrten. Recol!igiven,sich wieder besinnen,erholen, frischen M»th fassen- Recommendations-Schreiben, ist ein Brief, darinnen man jemand einem andern zu baldiger Hülfe und Beförderung seinesBegehrens bester maße» empfiehlet- iz--comp--n5, Belohnung und Verehrung. iGconfort, eine Äbten in Burgund. Ohnge- fthr eine Viertel Stunde hiervon wurden 1726. neue Goldminen entdecket. RcconnoilUncL, Erkenntlichkeit. Reconvalesciren, von einer Krankheit wieder gesund werden; daher R-ccoa- vulelcsnr, die Wiedergeiiesung. lLeconvemion, die Gegenklage, die von dem Beklagten wider den Kläger ben oder nach geendigter Hauptklaac angestellet wird. k.e<:oiLsr,eill GerichtSbensitzer inEngellaiid. Recours nehmen, sich an einen halten, oder erholen. Rccreiren, sich ergötzen, belustigen, erquicken, fröhlich machen; daher R-ccreingun, die Erquickung, Ergötzlichkeit, Belustigung, Erfrischung, it- Kurzweile, Zeitvertreib. Recruten, k-scrucs, also heissen die neu- Kkks ge- pno Rccrutkn Recltt'sns Rcdans Rcdniy geworbene Soldaten, zu Ersetzung der ad aegattgenen Dannschüft. Rccvuren-Laffa, war w Berlin ein sicheres und beständiges AZruilum, zu Anwerbung guter Soldaten angcrichtet,wv;u in denen Königlich-Preußischen Landen von denen neuangehenden Bedienungen unk Expectanten, auch andern Begnadigungen, eine gewisse Lumina Geldes erleget werden mußte. Anno ,740. wurde sie vom König Friederich 1 l. abgeschaft, und deS wegen eine neue Einrichtung getroffen. V-oLM, gleich oder gerade zu, den nechsten und kürzesten Weg, ohne Umschwe f. Reerisicieen, L- eine Rechnung recftfici- ren, heißt eine Rechnung ins Reine bringen, richtig machen, zu rechte oder in gu re Ordnung dringen. ».eÄar, also wird der Oberste oder Borge sichte bei) einer Universität oderGvmnasio, »„gleichen in einem Jesuirer Eollegiound in alten Land- und i rlvinl-Schulen tltu- liret- Ingleichen ist cö der Titel deS vornehmste» Regenten zuRagusa. k-sLror der Universitär zu Parin, wird alle krey Monarde aus den diagistrii und LaccsUuiÄL erwählet, doch währet sein Regiment länger, wenn er sich in die unterschiedl.che dasesbst studierende Nationen recht zu schicken weiß. Lrpräsidi-, resiin asten Versammlungen der Univer-' sicäc, und hält die dabey gehörigen Reden, welche Mühwalrung ihm wohl be, zahlet wird. j R.ecuLlI, kamt her von rocucilir, sammlen, und heißt eigentlich so viel als ein kur« i zer Begriff, Auszug, oder das Ausgezeichnete. Daher man eineSaiiilung der be-! sten Sckrifcen und Gedanken Kecucil zu ^ nenne» pfleget- > rz.-culver, L>ladt an der See, in der Pro-! vin; Kent in Lngellaud. j Reeuperiren, das Berlohrne wieder er-! langen. 8 sä Omitia, oder die Zuflucht zum i Reichö-Tage, ist eine Art von^ppellatjon, ^ da von den Urtheilcn der beyden höchsten ReichS-Gerichc.n, nehmlich des ReichS- Hosrathes zu Asien, und deS Kammer- GcrichtS zu Wetzlar, noch eine fernere Enticheidung der Reichs-Stände gesucht wird. Beo Gelegenheit der so öfter,, Rekurse entstünde die Frage: Ob in Justitz- Sachen von besagten höchsten Tribunalien annoch über die st-i-macim Suppll«- rionlr L ltsv-lstonls an die Rerchtversam- lung zu ReqenSburg könne provocircc, und dadurch der Reichs-Gerichte siuk- äittion und cognirlon unterbrochen werden t Nach den ReichS-Gesetzcn ist solcher Reeurs nicht erlaubet, ausser in diese,, r Fälle,,: -)Wen in geistlich, und poftti. schen Sachen zwischen den Standen bey- dcriep Religionen, unter den Uttbejlern eine Gleichheit der Summe» encstehei; und 2) wen über den Verstand derRMS- Gesctze ein wahrhaft,, er Iweiftienlstcher. I» asten andern Rechksfällen soik,, die beyden Reichs-Gerichte lediglich veoidi. re», und aus dem Reichstage nichts alS Sraatsiachcn tractiret werden, wie de»,, nur noch An. i 7 >z. Jhro Kanferl. Mm. Earl vi. durch ein scharfes EommiM,«. Dceret dergleichen KecurMm „st Cvmm, iu Iuiiitz-Sachen nachdrücklich improbj- rct, und sich in keine Rechts-Sachen auf dem Reichstag zu meliren geborhcn. Ksclunr, oder 0 uvi,gL st kcie, sind Äuffen- werke,welche wie Sägzähne gestaltet sind, indem sie bald scharfe, bald stumpfe Win, kei haben, asto, daß einer den andern bestreichet. Sie werden gemeiniglich an einen Morast oder andern abgelegenen Ort geleger, den man sonst aus der Festung nicht bestreichen kan- Redbora, Stadt in HersorLSHire, in Engelland. Reddetos, ein Schiff rcddeloS schicffen, steiempursk UN vuiul.-,u, geschichet als- deuii, wen» es MastisS geschossen, das Lauwerk ruiuiret, und es hierdurch un. brauchbar gemacht wird. Reddrw, kleiner Fluß iu der Neu-Mark Brandenburg, woben das Dorf Landeck liegt, so halb ein Pvhlnlscher, und halb ein Brandenburgischer Paß ist. Rede», Radzyn, Stadt ,»,d Staroste» im Pohlnischeu Preusson, im Tulmr Gcbicthe. Rcder, also nennet man den Eigenthumk- Herru eines Schiffes. Der Frachrhcrr aber ist derjenige, welchem die Waareu gehören; wiewohl dieser letztere auchmi« terweiien der Reder genennet wird. Redern, kleine Stadt und Schloß an dem Kluß Reder, in Meisten, nicht weit von Großen-Hayn- Redersdors, Flecken und Amt in der Mitte, - Mark Brandenburg, 4 Meilen von Berlin- Rcdford, Stadt in NottiughamShire, m Engelland. Redimier», eiiilösen, wegen Wiedererlangung eines DingeS genug thun- Red,ne, kleine Stadt in Dalmatien, den Türken gehörig, z Meile» von dem 6 °»° von Venedig. ^ ... LocklNA, iveuclinA, kleine Stadt IN Lngellaud, in der Provinz BarkShlce, an der Temse, wo der Fluß Kennet hlnem- fället, und wo unterschiedene Bruam über gcmeidte Flüsse gehen- Sie ist woh, bewohnet, schicket zwe» Deputirte m» Parlement, und werden allhler diera.m- gerlchte gehalten- . . Rednin, Fluß in Franken, welcher, na,..^ dem sich die Fränkische und Schwalche Rctzat best Pererrgmünd, im Lmrami- schen, vereiniget, diesen Nahmen vekon., und bis Fürth läuft, ailws sich d,e Peg'- »z RcdoldcscS Rcc« Refecrion Reform. 89 ^ ,e en elben ergicjsec. Hier bekommt er obeinms eine» neuen Namen, u d wird ' S-ReNnitz,Retzat die Re nutz genennec. .ccloMsj'co, tstülloiiliesco, klei« neScadc >m Herzogthuin Mantua, zMei- Rclloiclssco, a INI . - len von Bozzolü, bereu Lniwohner Irark mit Tüchern und Sergen, so dajeibjl ge, macht werde», handeln- Lcüonänlo, kleine Stadt in Gallicien, IN der La>a sie Vi^os, wo der Fluß Redondil- io in das diziL Occiäincml: fället. Sie IM einen festen Hafen. L.e-lonäo, eine Stadt l» derPortuglesilchen Provili; Äienre-o, dey Lvorr. eine kleine zeldschanze ohne Bollwerke, welche zum Leng; 62 ü,rclo, und zu Beschsttzung der Cireumvallacion, Con- travallacion und der Approchcn dienet Ihre Figur ist vicreckigc, und sie hat >c biv 11 Ruthen an der Face, nebst einem Graden, welcher 8 bis 2 FM breit und nef ist- Eben so dick ist auch ihre Brustwefr. Sie wird durch 2 oder z Banguecce unterstützet, und ist nicht starkgenug, den Stü- cken zu widerstehen. IdllUouc-, stehe lchlcchte, so ansehnliche Güter im Ritter, Camon Geburg an den Coburgischen Granzen har. " ^ ^edn-nz/ kleine Stadt, welche zwischen der Refccrion, zur Fqsrenzcir, neistec in der Cacholischen Kirche, die Mahlzeit zu einer btstiuimten Zelt eiunchmen, :vor solcher aber nicht das geringste geniess», und innerhalb 24 Stunde» sich damit begnü-cn lassen; diese 24 Stunden heben sich von einem Punkt der Mitternacht an dis zn der andern. n.afaLkoiium, ist dasjenige Zimmer in den Klöstern, wo die Ordensbruder beysam» men speisen. li.sserenci4iü, bey der Päbstl. Canzlen, sind >2 alte Prälaten, welche die Supplignen der Parcheyen vortragen, wie in strank, reich die Vlnrrex stax LllguSces -cu Lonlbst. Sie wurden von Pabst -zloxan-lro vi. angeordnet, und haben sie Macht, über diejenigen Sachen, so nicht über ;cx> Kronen betragen, zu erkennen; wenn sich aber die Sache Höher belaufet, so wird es vor dem Gericht llsllr gercchcserciget. Am Kayferl- Hofe sind auch i» allen Kanze- leycn verschiedene Referendar», unter welche die Acten auSgecheilet werden, so sie hernach im Collegio referiren, und darüber votiren lasten. k.ek-rsncli>i>l, Rron - sse/vr-en/srii in poll- len und Cithaiien, sind diejenigen, welche bey dem Könige auch in den Äanze- leyen die Supplicationes vorcragen, und den SUppiicanten die Resolutioiies bringen. LS sind ihrer 4 »emlich 2 non der Krone, und 2 vom Großherzogchum- lz.s 5 crcnlloriur, oder Referent«, heisset auch derjenige, weicher auS den gerichtlichen eingegebenen Acten etwas vorträget, dergleichen in Fürstlichen Regierungen, Schöppen - Stühlen und andern Rechcs- Collegiir zu geschehen pfleget. Referrren, eine Sache vertragen, kund und zu wissen tdun, erzehlen, sagen, berichten, üverbringeli, lrsm sich aus etwasbeziehen, oder bernste». Ma» sagt auch, de» Eyd referiren, daS ist, zurück schieden, wieder inS Gewissen schieben. Bayr.mhlfchen Amts-Haiipttnannschalt i Rclier, die Gegend eilies Landes, Lat. Wunsiedssjulid demOderpläizijchenPfleg- Gerichc Waldsachsen gelegen ist, und zu dem Gebiecye der Stadt Eger gehöret- Sie ist durchaus Lutherisch- Kcc, siehe K03. Reede, suche Rhede. Reeder, siehe Reder. leees, eine kleine Münze in Spanien und Pcrtugall, ist etwas weniger als ein deutscher Heller, und machen deren 40 einen Portugiesischen Reahzzs aber einen Lha- ler. Rees Rkksium, Stadt am Rhein im Her- zogtlmm Cleve, deren Festungswerke schon sin vorigen Jahrhundert aus Landesherrlichen Befehl geschlelset, von den Franzosen aber An- >761. qusS neue wieder der- gcstellet worden Reey, siehe Rey. Kcüexion, Rücksicht und Betrachtung. Er rcsiectiret aus nichcS, daS ist, «siebt auf nichts Ächtung- Rckoririsnäl gü5, ist ein LandeSfmrstliches Recht, vermöge dessen der Landes-Herr befehlen kan, daß in seinem Lande nur eine Religion in Kirchen, Schulen und Häusern gelehret und geübetwerde, so weites aber die ReickSgesetzc zulassen. Reformations-Aest/ist in Sachsen ein den 2i Oe.ober einfallendeS Dankfest, da man GOtt in den Kirchen durch Singen und Predigen danket, daß er die Lehre des Eoangelii durch v. Martin Luthers Reformation wiederum unter den Leuten hat , aufgehen und bekannt werden lassen. Reformations-Cammer, ist in Genf ei» besonders Policey-Gericht, welches den Lin» 892 Rcformircn Regale Regalien Regensb. Einwohnern bey Geldstrafe auferleget, sich* bescheidcntlich und ihrem Stande ge- maß aufzuführen- Resormlren, bedeutet eigentlich andern, erneuern, ve'dessern, in bessern Stand se, Ken, zurechke machen, wieder einrichten, ingle-chen meistern, Hofmeistern; ferner eine andere Religion entführen; item ab- schaffen, aufheben,auömustern, z. E- eine Compagnie oder Regiment. Reformü-rc, werden diejenige genennet, welche der Lehre, so Zwinglius um das Jahr i-i iy. zuerst,in der Schwach aufge. Caivinilche, und endlich die Refocmirte Religion genennet ward, Verfall geben, und die Schweitzerifche Confeßion angenommen haben, welche erstlich zu Bafel Anno i5zo. ausgefeget, und hernach von allen Reformirten Cantons zu Arau ap- probirer, und endlich auch von andern ausländischen Reformirten Kirchen unterschrieben worden. In Deutschland werden sie unter dem Namen derProte- stai-nen mit begriffen- Reforiüri-ter- Gfsteier-, ist derjenige, dessen Charge supprimiret oder adgescl,affet worl'en ist, jedoch oftmals beym Regiment bleibet, aber ohne Commando, und mirl-albe, oder ausser dem freyen Quartier teine Gage geniessct- KclrricKiriiiiFS-Äuarrier, heissen diejenige Quartiere, darein die Soldaten gehen, um sich wieder zu erhole», und aüs- zuruhen. kl-ckiiglÄ, also nennet man anjetzo in beson- dcrm Verstände die Rcforniircen Franzosen, wlcke der Religion wegen entweder öffentlich vertriebe», oder heimlich entwichen sind, und sich in großer Anzahl mehre„thei'ls in den Chur-Brandcnbur- gischen und in ander» Landen niedergelassen haben- kcchmlliren, erstatten, vergelten, wiedergehen, l-.ek'uiilen, einem etwas abschlageil. itekuttvo,, widerlegen. K.esuc»tion, Widerleg ung. Rena, schiffbarer Flnß, welcher in der Neuen Mark aus einem See bey dem Dorfe Rizke entssmnget, und sich nicH weit von Treptow hi Pommern in die Osi-See eraeusi. also heisset diejenige Macht und Freyheit, welche der König in Frankreich hat, der Einkünfte der Er;-Bißthü- mer und Bißthitmcr zu gemessen, so lange sie erlediget sind, und mftlerweile diejenigen v-m-flois zu vergeben, welche sonsten die Frz-Bischöffe und Bftchöffe zu »ergeben haben, ausgenommen die Pfarrdienste. Dieses Reckt dauert so lange, bis der neue Erz-Bischoff «der Di-^ schoss de» Eyd der Treue dem König ab- qeleget hat, und ssjcher in der Rechnungs- Cammer zu Paiis »ledergeschrieben wer- ^ . . Dauphine und Proven- da sie aber ihre - Pemtion nicht erwie- sen, so haben sie sich bequemen müssen. Regalien, sind hoher Häupter besondere Hitze Gerechtigkeiten, die dem Landesfürsten allein ,»kommen. Leg-Iji» werden guck die Geschenke geneiiiiet. Ke-g-li- Mistors, sind Dinge, so zum Thcil mehr zn des Landessürsten höchster An. t0:i:at und Glorie, als zum Nutzen dienen. Hierunter gehöret das Recht, Würden und Titel zu geben, einen wieder m Ehren zu setzen, L-rüenplätze und Festungen aiftulegen, - cld zu schlagen, Krieg zu führen, Frieden zu stiften, Bündnisse zu schließen, Gesetze zu geben,Repressalie« zu gebrauchen, u-d. m. k-egnlir rninom, sind unterschiedliche den biicum angehende Dinge und Gerechttg, feiten, z. E- Steuern und Zölle amule- acn, Fahrgelder eiilzusoröern, »erjallene Gelder einzuzichen, den Zchendai von Fi, schcreven, Salz und Bergwerken zu nehmen, die Helste des vhngesehr auf öffentlicher Straffe gejundencn Schatzes zu de. gehren, u- s. >v- )iegailven, einen herrlich beschenken. ! K-sgorN, Absicht, Betrachtung, daher Regar- bircn, ans etwas sein Absehen haben, ktcnmc, also werken zu Venedig die solennen Wettläuffe mit Bargucn und Gondeln genennet, und geschehen dieselbe» aus dein grosse» Canal. Regeliy, wird ein Arm genennet von dem bekannten Oder-Strohm, so durch Pom- mcrn und das Brandenburgische fleußt; wird sonst in die große und kleine Rcge- litz eiiigetheilec. Renen, Marktflecken nebst einem Land- Gericht in Nieder-Bayern, am Kluß Regen, ins Rentamt Straubingen gehörig. Regen, ein Fluß in Nieder-Bayern,welcher an dem Böhmischen Gebürge, im Amte Zwisel, entspringet, und bey dem Marktflecken Zwisel sich mildem kleinenRcgen- fluß, der gleichfalls im Böhmischen Ge- vürge entspringet, verciiiiget. Von da mint er feinen Laus gegen Nordweiien, durchstrohmet einen Theil derOberpfa», koinc wieder in Bayern, und fällt unterhalb Stadt am Hof, bcy Aegensburg, n< die Donau. K.ezcncc, heisset in Frankreich dl« Administration des Reiches, so Zeit wahrender Minderjährigkeit des Königes geschiehst, dergleichen der verstorbene Herzog vag Orleans, als Regent von Frankreich, Regenöberg, kleine Stadt, Sel^^ Regensburg Regcnsre m Regenw ald e Re grm. 89g Herrschaft in der Echweitz, dein Eanron Reuensöurg, ^,/rop-rkr" K-ttir'-onrE' Bißthum im Bayerischen Kreis, sen Bischoff ein RcickM-rst m, und u, mittelbar unter dein Pabst stehet. Der jtziqe Bischoff ist Anton Ignatius F»- ^ seph, Probst M Ellwangen, auvdcM ^ Hochgräflich-Fuager„chen H-'uft, geboh>. ren den zNovemver 171'-, erwaylet den Regensburg, Kntichonu- freve Reichsstadt an der Donau, wo derFmß Regen hinein fällt, im Bayerischen Krcir, ia Mellen von Nürnberg. Sie in eiingermaßen de-- eritiaet, ienilich groß, mint immer an neuenGebäudcujU, und hat eine schone steinerne Brücke über die Donau, dir zur Sradt am Hos- Der ^ursurst von Bayern bemächtigte sich '^^^e er Brücke, und bald darauf der Scadt ,e!bi,en,^sie wurde aber 1704. wiederum verla,,en- Der Rach und Bürgerschaft in Evangelisch; jedoch haben die Cathotlichen daselbst «tele und schone Kirchen. Seit -«62. ist ein fürwährender Reichstag allea gehalten worden, welcher aber 171z., wegen der Pest, einige Zeit nach Augsburg, und 174-. auf einige Jahre nach Frankfurt verleget wurde. Vor dien», war sie die, Hauptstadt in Bayern,ist aber uso. vom Kanser Friederich '. zur freveu Reichs- Stadt erkläret worden. A», dem Reicks-! Lage bat sie unter den Reichsstädten, au, > der Schwäbischen Bank, die erste, bey den, Bayerischen Kreise aber, aus der weltli- j chcn Bank, die letzte Stelle. Sie hat auf der Donau die Aniandungs-Gerechtigkeit zu exerciren, und solche ist ihr vom Kay- ser Joseph 170s. völlig wieder eingeräu- mec worden- Ls ist auch allda eine wichtige Salmiederlage und Handlung. Ausser dem Hochfürstlich-Bischvfllcheii Hochstift, sind noch brey Stände in Regens- burq, nemlich der gefürstete Abt des ex- cinkcn Reichrstists St. Lmeran, Bene- dicriuer-Ordens, und die bevdcn Aebtis- sinnen der freyen adeliche» Reichsstifter Ober- und Nieder-Minister, welche die Reichsfürstl- Würde besitze». Siehe hievon Sr Emeran, Bber-und Nieder- rNimster. Regenstauf, Pfalz- Ncuburaischer Markt- Flecken und Amt in der Oberpsalz, am Regen, 2 gute Stunden von Reqensburg. Auf einem unmittelbar daran liegenden sehr hohen Berge sicher man nock dle Ku- 6eia von einein Schloß, so zu der Reichs- Herrschaft Ehrenfele, der alten Grasen von Stauf, gehöret, und anitzo von Chur- Pfalz vertreten wird. Siehe Ehrenfels, «ebenstem, Xheinstein, altes Schloß und kleine Grafschaft im Fürstenthum Halberstadt, »or dem Unkcr-Harze, eine halbe Meile von Blankenburg, und - von Quedlinburg, vom König in Preussen gehörig, jedoch hat das Fürstliche Daus Braun- schweigauf dem Reichstag zu Regensburg eine Präreusion darauf sormiret. Sie bestehet aus dem ehemals festen Berg- Gchloß Rheinstein, welches i7Z7- ausK. Befehl demolirct worden, und -Aemceril samt z Dörfern- Regemvalde, ziemlich große Stadt >in der Acga,in H».cer Pommer, denen Herren von Borke» gehörig, welche Schis, j-Ge- senene aiihi.r stiiv. li.^ostuu'., heißt das Buch, worinnc alle Schriften und Briefe der RöM- st adfre eingetragen werden. ld-ezgiv, Ducutr-r Herzs-.jthum in Italien, an de» starmesaiiischen Gränzen, dem Herzog von Modena gehörig. Die Hauptstadt lva^io, ist ziemlich groß, rast wie Modena, aber besser gebauec und hcfestigct, an der sogenannten Via LmlliL, hat eine feste Cita- delle, treibet große Handlung mit Secke, und hat einen Bischoff, unter das Lrz- Bißthun, zu Bologna gehörig. Leg-gio, Hauptstadt in der Provinz L-lubiiu ostr.i, an dem ruro st- dlsMnu, im Königreich Neapolis, welche einen Erzbischof hat. Aimo i7l7-ik»J!in- schlug derLünner ln das Magazin alldier, und zündete das Pulver an, dadurch über 220 Menschen gelödtet, und der Schaden auf eine Million geschähet «orveu. Regiment, ist eine gewiste Anzahl Compagnien zu Pferde, oder zu Fuß, deren jede thren Capitain und andere untergeordnete Officiers hat. Lin Regiment z» Pferde bestehet in 6 bis r- Compagnien, jede zu 4; bis ;o Man», auch darüber; und asto verhalt es sich auch iiift denDra- goner-Regimentern. Ein Regiment zu Fuß bestehet in 10 bis iS Compagnien, jedoch unter den Kayserlichen nur in ishj- l- aufs höchste. Regiments-Feldscherer, führet auf des Regiments Unkosten einen mit guicu Ar;, nenen versehenen Feldkasten bey sich, nebst alleriey chirurgische» Instrumente». In zweifelhaften Fällen erholet er sich Raths bey dem Feldmcdic». und dem Compagnie- Feldscherer stehet er Mit Rach bey. Regiments-Gerichte, bestehet unser dem Fußvolk aus dem Obristen, Obrist-Lwuce- nant, 2 Capicains, 2 Lieutenants, 2 Fämi-' drichen, 2 Sergeanten, - KouricrS, 2 Fäh. rern und 2 Gemeinen, darinnen der Obri- ste präsidiret. Regimenks-Rcuter-Gericht, bestehet aus dom Odrlsten, Obrist-Lieulenant, 2 Ritt- ineisterii, 2 Lieukenantc, 2Cvrnci e^. 2 Corporalen und 9 Gemeinen, und fühoor der Oberlte das rr^lUium. Kein Kriegs- Gericht kan unter 7 Personen best.hon. Der Präsident und der Auditeur huvon bey- 89 4 Regim. ReIistri rcn_Regwiro Reichenau teyke > Votum, welch-cin die Kstiones äs- > djc Briefe und Ri-cb»»» ^.^- ciclonlli bengesügec werden, und sitzet der! let und einträaet )»u„gei, samm- Auditeur de», Präsidenten zur rechten ^sxi vno, st,res Berg-Schloß in---ran-,. Seite, damit er ihn aus den Acten unb j ter das HerzL den Artickels-Bnesen msormiren woge-, Regiemeffr, Ordnung und LsiirÄn? Regime,rtö-pr-ofoftn-Grab, bestehet and dem Prosüß und Steckeukncchk, welcher letztere die Verbrecher schlieffec. Regrmenrs-Prc'viaiit-Ni erster-, bestellet den Proviant, empfanget dcnselde» vo» den Commistarüv, theiiet ihn umer die Coinpaguien aus, und commandiret die Becker. Regiments-Euarticr-Meistcr, gehet auf- dem Marsche allzeit vorauf, und machetl Regüitz, nachdem die Redii.k dey Furt!, den Namen Regnitz überkommen, lauft sie von da nach Errang, Forchhcim und Bamberg, allw o sie sich unterhalb der Stadt in den Mann stürzet. Kagiinm, heißt insgemein ein Königreich. Im besonderm Verstand aber die Päöst- liche Krone, deren Ursprung von Clodo- veo, dem ersten christlichen Fränkischen Könige Herrichten soll. dre Ouartiere, da dcm^die Compagnie-j ksgrcl; nehmen, heißt sich seines erlittenen Fouriers und Fourier-Schützen mitibm . gehen- Er muß die Forkification verstehen, das Lager adstechen, und mit dem Adjutanten alle Abend ins Hauptguartier gehen, um zu vernehmen, ob etwa» ein Marsch geschehen solle, und muß die Zahlung vor das Regiment heben. Regiments-iiecrsmriur, ist des Auditeurs Registrator und Eehülse, weicher die Dekrets absasset und prococolliret, auch die Urtheüeconcipiret. Regiments-Brab zu Fuß, ist der Obriste, Lbrist-Lieuteuanc, OLrist-Wachcmeister, Auditeur, Regiments - Ouarciermeisier, Regiments-Capian, RegiNlentS-Secreta- rius, Adjutant, Regiments-Wagenmci- ster, Proviaurmeister, Regiments-Tambour und Regimeiits-Prvfojeustsb. Reg»menrs-Srab zu Pferde, ist derObri- ste, Odrist-Lieute'naiit, Obrist-Wachcmei- ster oder Majvr, Regiments-Ouarcier- meister, Auditeur, Adjutant, Fcidprediger, Regiments - ^secrecarius, RegimcutS- Wagenmeister, Regimeiits-Paucker und Profuse,nstab. Regiment S-Tambour, commandiret alle Tambours des Regiments, und gehet mit einem Stab vorher, wenn vor das ganze Regiment Versammlung und biarcko geschlagen wird. Reglments-Magenmeisteo, commandiret die Bagage, und reitet mit derselben, auch bestellt er im Feld die Wagenburg. Lsgimoncum des Reichs, stehe Reichs-li-o- gimsmum. V.SAi», siehe koMio. Regis, Marktflecken im Osterlande, drey Viertel-Meilen von Borna, gegen Ai- teuburg zu, denen Herren von Bosen gehörig. Register-Schiff, ist dasjenige Schiff, auf welchem sich das Verzeichnt aller aujder ganzen Flotte befindliche» Maaren und Sachen befindet. Registriren, niederschreibcn, oder ins Register anszeichnei,. Daher ist eine Registratur nichts anders, ais ein richtiges Verzeichnis, und Registrator derjenige, s Weicher bey Laiijeicyeu oeer Renc-Caim Schadens an einem wuder erholen, kr-sgulaies, sind Geistliche in der Catholi. Men Kirche, so einer gewissen Ordens- Regel folgen, und durch einen besonder,, Habic sich von andern distiiiguireii. Nen-- stciL regularis werden genennel, die, ihrer Fundatisn nach, niemand anders, als ct- ricir regulülidux, können gegeben wer eil. k-czulicr- Festung, ist, deren Seile» und Winkel an allen Werken insgesamt gleich eingerichtet sind, und in eine» Cirkel können geschlossen werden. Es giebc k-sgu- liLi-Dreu-Eck, Vier-Eck, u. s. w- dis an Awölf-Tck. «.e^ulirte Truppen, also nennet man die geworbenen Völker, zum Unterscheid der gewaffneteu Bürgerschaft und des Land- Volkes, welches Ausschuß heißt. Rehau, Amt und Marktflecken in der Bay- reurhlschen Laiides-Haupcmanschast Hof- Rehburg, Amt und Stadclei» im Herzogthum Calenberg, am Sreinhuder-Keer, 4 Meilen von Hannover, gehöret dem Cburhause Braun ckweig- Rehna, Schloß, Siadclein und Amt im Herzogthum Mecklenburg, am Flüßleui Radeaast, 4 Meilen von Lübeck. Reibnick, Rrbnick, offenes Scadtgen im Fürsteulhum Ratibor, in Schlesien, o,m Czarnswansischeu Iuußserii-Srist zuständig, 17 Meilen von Breßlau. Reich, bedeutet ein Kayferrhum, oder Königreich, bey uns aber wird durch dieses Wort hauptsächlich das deutsche Reich verstaUdeu. In besonderem Verstände sagt mau auch insgemein: Es ist dieses oder scnes im Reick paßiret, und verstehet dadurch die am Rheiustrohm augraii- zendeu Provinzen, als Schwaben, Elsas, , Pfalz, u. d. g. Rerchenau, siche Richnow. Reichenau, ai-r-c-, kleine Insel IN Schwabe», au, dem Zeller.Lvec, aus welchem das Kloster zuerst Anno 7-4. "sauet worden- Sie wäre ehemals eine freist B-ucdickiiier-Abtey, kam aber in große Adnsi m, und wurde An rzz 8 dem^ow« stifte Coustauzeiuverleibct, so, daß »e oem Brschoff als emc Herrschaft zugehoreu sin Reichenbach Reichcneck_Reich enfels neuer» Zeiten her die Abte» ihre unmittelbare Reick,S-Scaudschaft öftere zu behaupten gesucht. Rerchcnbach, kleine Stakt in ker Ober- kausitz, 4 Meilen von Bautzen, dem Herrn von Gerstocs gehörig. Reick, e,ibach, Schloß und Herrscha-t in der Sckweitz, unweit der Stadt Bern. Reichenbach, mittelmäßige und volkreiche Scadc im Doigtlande, zwe»-Mellen von, Planen,der adelichenFamilie vouMetzich, zugehörig- Die meiste Nahrung des Orts, sind die iQichmanusacturen und der Han- > kel damit, auch ist die Schönfärberei), vor- - nemlich die Färbung des Scharlachs all- ^ hier im besten Stande- Der Cdur-Sach-! fische Amcmann im Doigtlande, durchs welchen die bey diesem Kreiß reservirtcn j jnm und Inkraden verwaltet, auch alle Commißiones, den Voigkländischen Schrlf-säßigen Adel betreffend, expediret werden, hat hier seinen Sitz- An- r68>. und 1721. hat die Stadt grasten Brandschaden gelitten, allenie sie ist sehr gut wieder ausgebauct worden. Reichenbach, KreiS-Gtadc im Fürstenthum Schweidnitz,in Nieder-SchlesteiyamF.uß Peil, 6 Meilen von Breßlau- Ls wird allda viele gncekeiiicwand, Cannesaß und Parchcnd verfertiget. Reichenbach, eine B- nedictiner-Abtey am Fluß Regen, in der Obern Pfalz, im Amte Wetterseld- Reichenbach, war ehemals ein PriorakBe- nedictiner-Ordens, im Herzogthume Würtemberg,unweit Freudenstadt an dem Murgfluß gelegen. Als zu den Zeiten der Reform«-»,,, der Karhoiische Prior starb, wurde es ,u ein Herzogliches Amt verwam delt/ imd ci» Schaffner zu Verwaltung der Liukunitc dahin gesezet. Rerckenbach, eine Gräfliche Familie in Schienen; die Grasen sind General-Erb- Pümnciiker und Ober-Jägermeister i„ Schlriien. Reichenberg, Heßischeß Amt und Schloß rn der meder» Grafschaft Katze,lelienbo- gen. Es liegt auf einem Felsen, und wurde st"-von Wilhelm ui. Grafen von Katze,icllri'.bogeii,. nach morgeniandischer Art, oben zugswo'bt, ohne Dach mit - Thurmcu erbauet, ist aber im zo iaörigen Krieg zerstört worden. Anieho wird es von cuien, Beamten bewohnt und Luthe« rischer Gottesdienst allda gehalle,,. Reichender», kleine Scadt und Schloß im Bmij aner Kreiß, Böhmen. Man ma- , Her allda eu^guceS Tuch. »e Marktflecken Happurq, gehöret zu dein Pflegamte, und die dazu gehörige starke Reichs- 891, Wüdbahn gehet durch d,e Äemccr Lauf und Hersbruck- Reichenfels, Amt im Stift Bamberg, in Franke». Rcrchenhall, Stadt und Pflegamt an der Gala, so in die Salza fällt, in Ober- Bayern, j„i Rentamt München, an dem SalOurgischeii. ES wird daselbst viel Salz gesotten, welches aus den Salzbrunnen durch ein kunstreiches Wasserwerk und schenSwürdige Wasserleitung in die Pstiiinen gebracht und wegen seiner Güte weit verführet wird. Rcichenstein, siehe Reichster». Reiche,irhal, Bisvöflich - BreßlauischeS Stadtgen in Schlesien, im Fürst ent hum Breslau und zwar im NamSlauliche» Kreise gelegen- Reichenwerler, Stadt und Schloß in Ober-Elsaß, zur Grafschaft MümpelgarS gehörig. Rerchersberg, berühmte Probstey der regu- lircen Chorherren 8. Rugossi»!, in Ober- Bayern, unwert Schärding. Rcrcherrshofen, Marktflecken rind Pflea- Amt im Herzogthum Pfalz Neuburg, an der Usel, weiche nicht weit davon in die Donau fällt- Reichs-Abschiede, find gewisse Lonllltutio- nos und vecroro, so vom Röm. Kaiser Uiid allen dreyen ReichS-Colleglis abgesaflet, beliebet, unterichriebcn, und besiegelt worden- Sie geben besondere neue Casus au, davon in der güldenen Bulle nichts enthalten, und es werden allezeit zwe» gleichlautende Eremplarla, eines in die Relchö- Erz-Canzley zu Maynz, das andere in die Reichs-Hos-Canzley zu Wien beygcleget- Wenn sie bey Endigung eines Reichs- Tags publicirt worden, bekommen sie die Kraft eines allgemeinen Reichs-Fun« damenral-Gesetzes, und werden von den streitigen Parthcyen zu Abchuuug ihrer odhandenen Rechts-Proccsse allegiret und angenommen. Rrrchs-Acht, siehe stichts-Erklärnng. Reichs-Anlage», Rerchs-Anfchlacz, sind Collecten und Steuern, so zu Beknegung des Türke», als des Erb>eindes der Christenheit, ron beweglichen und unbeweglichen Gütern, auch iiach Beschafteiiheitder Nvthdurst, von den Köpfen der Berren und Frauen, Knechte und Mägde'einge- sordert, auch dabe» die weltliche» Lehngü- ter der Geistlichkeit nicht verichvnet werden- Rcichs-Oeamten i» Pohlen, sind zehen, nemlich die Marschälie, Canzler, Uncer- Cauzlcr und Schatzmeister kes Königreichs und Groß-HerzogchumsLithaueu. Reichs-Cammer-Gerrchr, siehe Lämmer» (bericht. l Reichs-Canzler, Reichs-Vice-Canzler, siehe Canzler. ! Rcrchö-^omiliLkuit, siehe comlnZern. ' Reichs- 696 Reichs-Csnvem Reichs-convent, suche Reichs-Tag. Reichs - Oepur3ti«m, Reichs - Uepuurlonr- convenle, oderTa.ne, sind im Heil. Rom. Reick gewisse Zusammenkünfte einiger Reichs-Stände, dazu in dem Reichs-Abschied von Au. izzz. tz- So sind dannrc. der erste Grund gelegcc worden, und daraus diejenigen Sacken, so die Relchs-De- fension betreffen, oder auf dem Reichstag nickt abgechan worden, sollen beyge- leaet werden. Man theilct dieselbe in ordentliche und ausserordentliche lleyuw- rion§ Lvnvenre. Eine ordeiltlicheOevntL- i-o» ist eine Zusammenkunft, welcheLhur- Mavnz iiack Kranksurt oder an einen andern Ort auszuschreiben pfleget, bey welcher sich Kaiserliche Evmmistarii und ein Ausschuß von Reichs-Stauden cinfinden, so von denen allgemeinen ReichöGesckäs- len unter einander handeln, und sich be- rathschlagen. Das Recht bey dergleichen Conventen zu erscheine, war anfangs nickt erblich, sondern ein personelles Werk, dazu man die ansehnlicklten, und in denen Reichs-Geschäften erfahrensten Stande lberufte; uachgehends aber ist solches Reckt erblich, auch die Anzahl solcher Reichs - Deputircen auf verschiedene» Reichstagen vermehret, und im Westpha- liscken Frieden eine Gleichheit unter bey- derley Religionsverwandten eingcführek worden, also, daß nunmehro die Anzahl derselben aus folgende Stande gesctzet ist; Die Rom- Cacholischen sind, die Ehurfur- sten zu Mnynz, Trier-, Cölln und Bayern. Aus dem FürstcN'Collcgio : Oesterreich, Burgund, Wurzburg, Lostiiiy, Münster, Bayern und Abt von Weingarten- Aus dem Grafen-Collegio: Für- stenberg; von denen Reichs-Städten: Lölln, 'Aachen und Ueberiingen. Die Augspurgischen Coilseßions-Verwandten sind die Chursürsteu, Sachsen, Brandenburg, Pfalz, und ein viertes ab- tvechslendes aus dem Fürsreu- Cellegio: Altenburg, Tulmbach, Braunschweig, Pommern, festen, Mecklenburg und würremberg; aus dem Gräflichen Collegio die wettcraui- schen; und von de» Rcicks-Stadten Nürnberg, Strasiburg, und Regensburg. Ob nun wohl das Absehen solcher Zusammenkünfte sehr gut gewesen, so hat sich doch bisher» der gehofte Nutzen davon nickt äczeiget, sondern grosse Schwierigkeit dabey geäussert, thcfts weil nur einige Reichs-Staude da;» gezogen, die übrigen aber davon ausgeschlossen worden, thcils weil IM Chunürsreu-Colleglo, der Vermehrung und Religion halber, Veränderung geschehen, cheils weil über die Frage, wie weit sich die Gewalt der Deputation erstrecke» solle, schwerer Streit entstanden; und endlich, weil eine Relchs- Depulacw» teine uiistmschräntce Macht Reichs-Dörfer ^eichs-Lf,p^ zu«giren und zu traecirenhat,undd^bw den Schlüsse, wenn die c"ms li» geschieher, umgestosse« werden können' Die auflerordenrlrchen D-pum haben einen altern Ursprung, und sind es. her eut,tandeu: da die Menge der Maw reu, auch bisweilen die wclä-M- kuE- Gelegenheit gegeben, die Verrichtungen zu theilen, und eine oder ande.e Maierie unterschiedenen Reichs-Ständen annü- tragen, und mit newissn Instructionen ,u versehen. Ehemals waren bey dergleichen Deputationen alle Lhmsürsten zugegen, aus dem Fürstlichen Collegio ein weltlicher und ein geistlicher Stand, zwe» Grasen overHerre», und zwey von denen Reichs-Scädren, nachgehendö hat man es aus Sie Wahl »er ge^mmcen Reichs-Stände ankonimen laste», wen man zu dergiei, chen Deputation aus allen dreycn Reichs- CollcgiiS erwählen wollen; in dem West- phälischcn Frieveir ist auch die Gleichheit der Religionen emgesührec worden, und pfleget sowohl das cvrxus LvanZ-Ucum, als LLtiioiicum, die llsyulLwi aus ihrem Mittel zu ernennen. Es giebk auch noch eine Arc der Deputationen, weiche in einer Abschickung an bäuerliche Majestät bestreu, wenn ein Reichs-Bedenken soll üoerzcben werden, welche daher« auch diuncisruiÄ- yeisscn. Dieses Amt haben einige Stande als erblich besessen; weil sie aber der Cacholischen Religion zuge- than waren, so haben die LvLng-iici, auch bey diesen r.epucatio»c», aus oie Gleichheit der Religion gedrungen, und es ist nach vielen Disputen dahin gekommen, daß man bisher» die Reichs-Bedenken al- lein durch das Reichs-Direktorium bat überreichen lassen- Reichs-Dörfer, sind in Schwaben Eodran« stein, Grossen Gartach, Uffkirchen un Rieß; in derR- Pflege bey Weissenburg, Koyldors, Pccerobach, Biburg, Wenge», Prissensta t, Huttenheim, w. iiiglcichcu etliche andere >n Franken a» den ÄNspa« chischen Gränzcii, die sreyen Leute zu Meglotz und a», der Leulkircher-Heyde >» Schwabe», weiche keiiiem andern Reichs- Stand, sondern dem Kayser und dem Reich uumicrelbar unterworfen sind, die Unter- und Oder-Gerichte, ihren Reichs- Dors-Schnljeu, und die sreye Religioiis- Uebung haben, auch von allen Anlage», ausser wenn sie in KriegSzeftcii nebst der Reichs-Rilcerscha,c etwas comridimcn müssen, be^repet sind. Reichs-ckrezhcrr, ist derienige, welcher voui Kayser mit einer unmicceidarenHerr- schaft beiehnet worden ist. Esaftbcanco Titular-Relchs-Freyherre», welche aber j» dem nieder» Adel gehören- s- Frez-Here-. Reichö-Fürst, in besonderii Versiande, Ni im Heil. Römischen Reiche, ein FE, welcher Sitz und Stimme au^ ve» Reichs-Gesetze Reichs-Fuß Reichshofen 897 Reicks-Tagen hat/ und werde» die Reichs- Fürsten in Geistliche und Weltlicke ein- gecheilet. Sie empfangen ihre Lehen >m- mestiLts von dem Kayser- Reichs-Fundamental-Gesetze,bestehen(>- in den Reichs - Abschieden/ -welche vom ganzen Reich/ oder in dessen Nahmen ab- gefastet und unterschrieben worden; sein der güldenen Bulle; (;) in der Kam serlichen Capitulation, welche der Kavier beschwören muß; (4) in dem allgemeinen Landfrieden von An. >495- (5) in dem Religionsfrieden/ An. >555- zu Augsburg geschlossen, (6) im Munsterischen und Oßnabruckiseben Frieden oder in,Vu- inema kucis VsitpkLlic«, welches AniIV 1640. aufgerichtet worden ; (7) in denen Abschieden der Deputations-Tage/ und in den Cammer-Gerichts-Disttations- Abschieden. , ^ . Reichs - Fuß/ ist die Beschaffenheit der Münze nach ihrem innerlichen Werch/wie solche im ganze» Römischen Reiche sieb an Korn befinden, und alsdann gäng und gäbe sevn soll. Dieser Münzfuß har dem Reiche etliche hundert Jahr viel Verdruß/ und den vorigen Kaosern vergebliche Be- rakbschlagunqen gemacht. Lasser Ferdinand 1. hatte zum ersten das Glück, daß er endlich auf dem Reichs-Convent zu Augspurg Anno 1559 durch eine besondere Deputation den Reichssuß im Müujwesen zu Stande brachte. Weil mau aber sein hierüber gestelltes Edier selbst in den Ocsterreickischen Landen zu keiner ernstlichen Lpeeution -ebracht, hat sein Herr Sohn und Nachfolger, Kayser Maximilian li. Anno -566. auf bescke- hcne Bcfiywerung von Fürsten und Standen, den Reichssuß der Münze weiter erkläret, und in Gang zu bringen ge. sucht. Nach der Zeit ist die Münze wieder in groß Abnehmen gerarhen, und dem Silber so viel Kupfer in denen Offieinen beygesetzet worden, daß man einen alten Reichrchaler, der nach dem Reichssuß Anno izzp. geichlagen, auf -c-Thaler im gangbaren Werth setzen müssen. Die Reiche. Stande ordneten dahero aus hochstdringender Noch Anno 1622. und 152z. wiederum in allen Krenß.-,, Münz- Dcpuraciviies an, und verglichen sich m- leiimv au, de» jüngsten Reichs,uß, krass de,je» die.bisherigen Geldsorcen sämtlich devalviret, und die Mark seines Silber hoher nicht als zu vStthir. 2 Gr. aus- gemunzet werden sollen. Woraus Anno 1667. der Ziunijche und Anno ,k>uc>. der Leipziger-Fuß gesolgec. Da in und nach dem sp»»„a,en Succeßions-Krieg aber- mahls eine Menge geringyallige Münz- Sorten geprägt worden, wurde au, die Sehausleu Klagen der.«reyße von Kayser und vte.ch An--7Z8. die Reguurmig e>- »ev Münzfußes aus dem Reichstag zu Regensburg vor die Hand genommen' alleinedießsali ui- cs Enlschcldeuoer, ve, schloffen. Unter der Regierung Lamers Franz l. wurde aufs neue eitrigst au Ber« beffcrung des st)>ün;wejcns gearbeitet. An. >7)'Z. kam zwischen dem CNhause Oesterreich und Bayern eine D üntz-Con. vencion zu Stande, nach welcher die Cöll- >wr-Marck sein Silber zu -o ff; Eine feine Mark Gold aber zu 284 ff. aus-.e, münzt werden solce- An. 1760. b schlossen die Krcyßc Franken, Schwaben und Bayern dielen Lonvenrions-oter 20 fl. ^uff, im FassdieOber- und Nieder-Rheinische Krevße bevtretten würden, anzunehmen, welcher Beytritc An- -7^5 auch erfolgte; alleine da andere Stande nicht benu-mm- ten, so hatte es keinen Bestand. Da al>o noch kein vollkommner und dauerhafter Reicks - Fuß regulirk ist, so münzet man zwar anjelzo in Oesterreich, Bayern, Sachsen, Franken, Schwaben, und sni Rhein, insgemein »ach dem Lon« venrio»s-Fuß, alleine mit dem Unterscheid, daß in Oesterreich und Sachsen die Münzsorten richtig „ach diesem Fuß coursiren, in den übrigen benannten Krevßen aber statt dem 20 fl. Fuß, der 24.-1-Fuß im Handel und Wandel ein« gefuhret worden- Reichs-Glied, untor diesem und einem Reichs-Stande ist ein Unterschied, indem die Icai-anischen Fürsten, inalei« chen die freye unmittelbare Reichs-Ritterschaft zwar Reichs-Glieder sind, aber keine Reichs-Stande, weil sie weder Sitz noch Stimme auf den Reichs - Lagen haben. Reichs-Graf, ist eigentlich derjenige,welcher mit einer unmittelbaren Reichs- Grass! aft oder mit einem Rcichs-After- Lehen belebnek ist, und Sitz und Stimm» aus den Reicks-Tage» bat. Sie werden in die Schwäbische, wetterauische. Fränkische und HVestphälische Dank getheilec. Sie empfangen ihr Lehen nicht imnisäRcs von dem Kayser, sondern in dem Reichs-Hof-Rath. Sonsten führen auch den Titel Reichs - Grafen diejenigen, welcke zwar den Characcer vom Kayser, aber keine unmittelbare Reichs- Güter, auch nicht Sitz und >Lt:mme aus Reichs-Tagen, sondern nur ihre Guter und Herrschaften unter einen» Stand im Römische» Reich, als unter Fürsten, Chursürsten ,c. als Lchns - Vasallen haben- Reichs Gutachten, wird genennet aller drcn k^ollLAiorum aus dem Rc,chs-Tage zu Regenspurg Meynung über ein Kasscrl. Commißions-Decrec- Wenn der Kavier solches ratjftcirec bat, wird es ein Reichs- Schluß genennet- Reichshofe», kleine Slgdt mNieder-El, L i l saß, 898 Reichs- Reichssaß. bev Hagenau, zur Grafschaft Hanau Lichrenberg cchörig. Reichs Hofrakl', ist eines der höchsten G richte >m Hei!. Röm. Reift-, und beliebet aus ein.m P äsidenten und Viae- Präsi-enten nebst den Rcichv-Hoftäc.en, »reich.. >>n Mi men d-s Kavscrs in Reichs- Sack. >- In piimZ Vder lbcnnft, das riecht iprcchen. Der Präsident ist eni Reich, mm, Graf, oderHerren-Stan- dev; dr jetzige ist seit An. 1751- der Graf K/tdinand Dona», von Harrach- Der >. 'chste an ihm, ist der Vice-Präsi- deut, welche Stelle anjetzo . er Frenberr von Hagen bekleidet; und wenn sowohl jener als dieser abwesend ist, so vertritt der älteste Reicks-Hofrach ihre Stelle- Die Zahl de-- Reiche - Hosrätbe muß in 18 bestehen, und sick darunter-der Aug- spurqischen Cvnfeß'vn zugechane befinden: Wiewohl auch gemeiniglich noch etliche Luxsrnumeii-rii dackey sind. Sie werden eingetheUet in die Grafen- oder Herren- und in die Rirtev-undGelesirten-Bank- Dieses Gerichte hat mit dem Cammer- Gerichte cancurranlcm smizstiÄionern, das ist, was bev dem Reichs - Hosrath enimavl anhängig qemachc worden, das kan nicht vor das Cammer-Gerichte gezogen wecken > Allein des Reichs Letn- Gachen u. a gehören blossür den Reichs- Hoftach. Der Reiche-Hoirath ist allezeit d- n der Residenz des Kavsers- Reich-s-^ofrarhs 2 ikicnre», sind die An- wälde bev dem Rcichs-Hosrath. Reichs « -^ii.fe, siebe Eollectrn. Reichs - Pläsier,neister, die Margarafen zu Meissen sind des Heil Röm- Reich- Oder-Jägermeister, und die Fürsten von Schwarzburg des Reichs Unter-Jägermeister. Reichs,Insignia, oder Rleinodien, sind, welche dey'der Krönung eines Römischen Kapsers gebraucht, und bev den Städten Aachen und Nürnberg verwahret werden- Diese beydcn Städte liefern selbige, auf gehörige Notifikation und ausgestellten Revers, daß sie richtig reftitui- ret werden sollen, zu der Kayserl. Ärö> iinng aus, und gehören dazu -l Caroli lVl. Krone von purem Golde, r e Pfiuid schwer, säst eine halbe Elle ho», oben zugesp'tzt, und darauf ein Crcutz, auch mit Edelsteinen und Perlen (jedock ohne Diamanten) gezieret, inwendig aber mit rochen Sammet gefüttert. 2) Caroli dl. Ring. Z) Dessen Schwerd in einer vergoldeten und mit Perlen versetzten silbernen Scheide- 4 - Der güldene Reichs- Zepter. z) Der güldene Reichs-Apfel oben mit einem güldenen Creutze. 6) Caroli dl. Rock mit Perle» besetzet. 7) Ein Mantei-und Wappen-Rock 8 ) Die Knie-Stiefeln re. welche zusammen die Stadt Nürnberg verwahret. ->) Ein mit Edelsteinen besezccs Schachtelgen,worinn die Lrde, woraus dev H >sttp§a>u Blar geflossen, a.ftgeyoben wird. -o. CaroliM Säbel, ii, Dessen Gehenke' 12) Das H Evangelien-Buch mit güldenen Buch, staben geschrieben; welche 4 SstM die Stadt Stachen in Verwahrung Hai. Reichs - Lrieg, wird derjenige geneunet, weicher intz Naymen des Kanserv un» Reichs, geführt und bewillftct worden. Reichs - Lehen, sind, deren Lehns-Leuke dem Kavser und Sem R i»e auss genaueste verbunden sind So oft ein neuer Kaylergewähletwird, mimend, Re,chS- Lehcn aufs neue gesucht werden: Doch die Vicurii können inrsrim mir kleinen belehnen. Ekur-Trier har ein Kayserl. Privilegium, daß alle in solchem Skine eröffnete Reichs-Lehen selbigem zusallen sollen. Reichs Matricul, ist ein Derzeichniß,welches im Nahmen des Kavsers und der Stände des Reichs abgesafftt worden, und darinnen nicht allein alle Nahmen der Stände des Reichs emralren, sondern auch der sogenannte rNareicul- Anfchlag, wie viel jeder zum Nutzen des Reichs, nach dem Anschläge der Rö- mcr-Monace, an Eeide oder Mannschaft coittrlblliren soll- Die Reichs-ReMer, so man vor Kavsers Sigicmundi Zeiten und nach denselben gehabt, sind se.ft mangelhaft und falsch; diejenigeNm,, cul aber, so ÄaoserCarl der v. An-R-'n auf dem Reicks-Tage zu Worms genauer eingerichtet, ist bisher» und in Ernian)« lung einer bessern zum Grunde gesctzet worden. Man hatzwar bev dem Reichs- Lags-Convenc von der Mg.efferumi de, rathschlaget, es ist aber dis daio diese» schwere Werk theils wegen der vielen Moderationc», so fast alle Kreise erhalten, kdeiis auch, wegen der Epempkione», noch nickt gehoben worden. Es rss die ächte Reick»,Macrieul erst Anno ,-7ftS- aus dem Maynzische» Reichs-Archiv erschienen. , . Reichs-Vpevations-Lgsta, suche Lu"-- Reichs-paimiev, oder Fahne, ist. da» vornehnnicZeichen des RdmtschenReich», und bestehet »1 dem zweyköpfigtcn Reichs- Adler, welcher zu Kriegezeiten m d-n Fahnen und Estandarcen geftchrec »wo. Als dem Hause Hannover An >°h-. iieuute Chur - Stelle conferiret wurre, und demselben gleichfals ein gewiss"^'« Anit solte deygeleget werden, jo rck-cnr te n»an sonderlich auf die Reichs-WM, daß ihm solche, ais Erz-Panner,,» gtben werden. Chur-Sachien weite!>« zwar opponiren, allein es wurde darg trän, daß dieses demselben nicht Mi dieirke, indem Chur Bra.usta wem sl hohe Würde als ein Hof- AM iuh',w> bey EvöiiUMN und andern Svlemu^" Reichs- Reichs- 8yy dem Kavser die Reichs-Fahne vorliagen wolle; dahingegen Chur-schien das Recht, dieselbe, wenn er zu Felde gehet, vorzutragen/ ungekrnnkt verbielben solle. ES ist aber diese Reichs-Fahne von drr Rclchs-Scurm-Fahne wohl zu unteren' den, als welche das Herzog«. Hans Wur- temberg führet, und nur eme>> entfachen Adler hat, auch sich allmählich gegen dao Ende zuspitzet; dahingegen das angemeine Reichs-Pannier eme -Piercuigte RnAö^psemnng-rNeisier-, sind gewisse Personen, welche zu Einnchniuug der ReichS-Anlagen, Cammer-Zieler und No- mer-Monake bestellt sind. . Reicks-Post-Amt, in eine hohe Charge nn Rom- Reiche, welche der Fürst von -rchur- und Taxis, unter dem Titel eines Gene- ral-Erb-PostmeistcrS deS H. Rom- Reichs besitzet, und die unter Carl vu. zu emein Thron-Lehen erhoben worden- Don ihm der enhiren alle Kayserl Post-Meister, und erstreckec sich solches über das ganze Reich,' LiS aus die auSgenommene Länder. Chm- Sachsen, Chnr-Brandcnburg, Lunetnrg, Hessen und andere, haben ihre besondere General - Ober- und Landes - Postmeister. Der Erb-kandS-Postmelster in den Oestcr- reichischen Erb-Landen ist der Graf von Paar. Siehe paar- Reichs-Regiment hanKayser Maximilian t., nachdem er die Speverische Cammer schon angeleget, gleichfalls All- -zoo. auf dem Reichstage zu Augspurg anfgerichket. In tiesemRegimentS-Rath sind allein die Sachen Vorkommen, so den stramm publicum Imxeiii Icomuni betroffen; als alle und >ede deS Rom. Königes und des Reichs Sachen, Recht, Friede, und ihrer beyder Vollziehung undHaudhabung, und Widerstand wider die Ungläubigen, und andere Anfechtcr der Christenheit, deS Reichs, und was den, anhängig. MaS auch auf den lahrlichen Rcichk-Versam- lunacii hat mögen vorgebrachc und alae- bandeic werdeii, das ist gleichergestalc an dieß des H. R- Reichs Regiment remit- tiret worden. Solches dtfferirte vom Kavserl. Cammer - Gericht darinne, daß an dieses alle gerichtliche Proceffe und Rech t,ertiglnig, so für die Kavserl. Majestät !0n,r gehörig gewesen, verwiesen,»nd deren Expedit,v„ demselben allein com- mittirec worden- ' Reichs-Rirrei-, sind adeliche Personen, welche ein Reichö-Rittcr-Eut zu Lehen haben,,oder aus dergleichen Stamm entspros- ^!."Ä'^Sle einpsange» ihre Lehen von ^ .R"chs-Hv,rath, und ihr Bevtrag, ^'^"»e dem Kav,er und Reich rhun, wird nicht unter die Ronier-Monathe ae- zehiet, ,o»der» führet den Titel eines 8ub- iiau cl^ntt.rivj. bestehet anS gräfliche», lreyherrlzchei, und adeiiche„FWi- lien. Ihre Güter sind theiiS ReichS-Le- den/theijK Lehen von einem Reichs-Stand, theilS freyes Eigenthui». Sie wird in die Rveinijche, Schwäbische und ckranki« fche cmgetheilek. Die Rheinische beste» het ans z Land-Bezirken oder Caiikonui, dem Ober- Mittel- und Nieder-Rheini« scheu. Die Schwäbische cheilct sieb in 5 Quartiere oder Cantonö, alS r -Zelrau, Boden,ee und Algöw, 2) aii der Donau, Z) an, Locher, oder Gochen, P, am Schwavzwalde oder tteckar, z) Lretchgow-DieFränkische bestehet aus 6 Orten »der Cantone», welche sind ,) Ode» »oder Ottenwald, 2 Steigerwald, g) Geburg, 4) 2rlrmiiht, z) Daunach, 6, an der Rohn und wer, ra- Ein ;edcr Eantoii hat seinen Chef, der Riccerhsuptmaiin oder Director ge- nennec wird, und die Cauzle», wann er an einem gclegenenOrt wohnet, bev sich hat- Seine Zugevrdirctesind Ritter-Räthe und Ausschuß. S- Ritterhauptman». Reichs-Sasse», sind unmittelbar dem Röm. Reiche unterworsen, auch der Landes- Fürstlichen und hohen Obrigkeitlichen Gerechtsamen fähige Bürger, doch aber keine Reichs-Stande. Sie werden unterschieden von den mittelbaren Bürgern des Reichs, welche sind diejenigen Fürsten, Grasen, Herren, Adel und Städte, so ihre Gürcr unter andern Chursürsten und ReichS-Ständen haben, und vor dervseiben Hof-und Land-Gerichten stehen müssen. Reichs-Schluß, siehe Reichs-Gutachten- Rcichs-Sradt, ist diejenige, welche Sitz und Stimme auf de» Reichstagen har, und dem Käufer und Reich unmittelbar uncer- worfcn ist- Sle werden zusammen tu zwei) Bänke, »emlich in die Rheinische und Schwäbische eingerheilec, haben ihr eigen t-'olicgstum, darinnen das vneAo- imm diejenige Stadt führet, in welcher der Reichstag gehalten wird. Die Nimm, derselben sind anjetzo, nachdem die Llsaßi- schcn ReichS-Städte im Westphälischen Frieden Anno 1648. an die Krone Frankreich abgetreten worden, in Alphabetischer Ordnung folgende: Aalen, Acken, AugS- bürg, Bieberach, Bopfingen, Bremen, Buchhorn, Cölln am Rhein, Dortmund, Dünkelspiel, Eßlingen, Frankfurt am Mavn, Friedbcrg ln der Wetterau, Gelnhausen, Gengenbach, Ginge», Goßlar, Hamburg,Heilbrunii/Kauffbeuern,Kempten, Leurkirchen, Lindau, Lübeck, Memmingen, Mühlhausen, Nördlingeii, Nord- Hamen, Nürnberg, Lffenburg, Piullen- dorf, Ravensburg, RegenSbnrg, Reuttin» gen,Rotenburg an der Tauber in Franken, Rrtweil, Schwäbisch-Gmünd, Schwa- bisch-Hall, Schweinfurt, Spever, Uberlingen, Ulm, Wangen, Weil, Weissenburg am Nvrdgsu, Wetzlar, WintSheim, MormS, L>s„>/ Zelt in Schwaben. Lii - Reichs« Reichs- YOO Reichs-Stand des Rom. Reichs, ist eine Perlon oder Gemeinde, welche Sitz und Stimme aufden Reichstagen hat,und »eiche unmittelbar unter dem Kanser und de n Reiche stehet. Es sind aber die Reichs « Stände entweder Churflirsten, Erz-Bischösse, Dischöffe, gefürstete Aebte, weit!. Fürsten, Prälaten, btißinncii, Grafen, Frey-Herren oder Städte- Rrrchs-Sruvm-oder Renn «Fahne, suche ReichZ'pannier. Relchs-Tag, oder Reichs-Fonr>ent im H. Röm. Reiche, ist eine Persammlung des Kaysers und der Stände des Reichs, wel« che tu Berarbschlaquiig der allgemeinen L.ache:i des Rei '>s angestellet wttd, und ist der jetzige nun seit >66 a. beständig in Rcqcnsburg gehalten worden, ausser unter Zlanstr eearl v>l. da er wegen des Kriegs in Frankfurt war. Ehe der Kayser einen Reichstag ,umschreibet, muß er zuvor die E i'wii.igunq eines jeden Churfürsten insonderheit cindolen, und alsdenn last er «n leden Relchsstand in Convocations- Schreiben ergehen, kraft dessen sie zum an-este';ren Reichstag keruffen, und auf demselben zu erscheinen ermahnet werden- Wo und an welchem Ort aber der Reichstag anzustellen icn, darzu wird der Chur- fürste» Einwilligung gleichfalls erfordert. Es kbellen sich aber die Stände auf den Reichstagen in ; Lollszlr, nemlich in das Ehiirfi-rstl., in das Fliest!., welches aus Fürsten, Prälaten, Grafen und Herren vesteret, und in das Loüe?rr,m der S-adte. Im Churfürstl. Ooll-gio führet das virsebonum Chur-Maim;,im Fürst!- Oeiierreich und Salzburg wechselsweise, und im Städtischen dlelenige Stadt, wo der Reichstag gehalten wird, -eins diesem Reichstag werden alle daS Reich und dessen Stände betreffende Angelegenheiten in «zerathschlagiiiig ge>oqe» und decidiret. Von de n Kayseri. Pnncipal-Commiffario den dieser hohen Versammlung siehe krm- cipai - (.'ommillaiiur. Reichs-Ron in pc>hlen,ist eineZusammen« kni'i! des Königs, der Senatoren und der Lankboren, weiche sich entweder zu Warschau oder ««odno eiuänden, und sowohl vo" den Reichs-Angelegeiibeicen, als auch von de» Rechts-Sache» der Privatpersonen handeln und rathschiagen. DenReichs- Geietzen nach, soll alle zwen Jahr ein Reichstag gehalten werden; Allein solches wird inchr allezeit beobachtet; auch ,oll er nicht langer währen als >z Tage, die «der insgemein bis auf 6 Wochen vertan, gert werden- Reichs-Oie. rien, sind diejenigen hohen chmupcer, welche vermöge der güldenen B"ll, und i»ar Churpfal; in den Landendes Rheins, Schwabens, UUdFvan- tijchen Rechtens; Lhuvsachjeir hiiljc- Reichs- Reichstes gen in den Landen des Sächsischen Xe-k« tens und an Enden, die in solch gehören, das H. R Reich statt eines Lausers am erfolgtes ÄbsterLen admimstrirc», und beffeu Wohlfahrt und Ruhestand du ein neues Oberhaupt erwählet Worden, beobachte», und alle hohe Kayseri- K.-N- lla, jedoch ohne Neichsgücer zu veräuffer, oder zu verpfänden, und hohe Reichs. Lehn zu verieyheu, exercireu; Wenn ein Rom. Kavjer oder König noch minder, jährig, oder auch au,,er dem Reich cm- geraume Mt abwesend wä.e, oder einer die Kayseri-Regierung resigmr e, mglei. chen wenn er abge,ctzec,» er,o»st das Regiment zu führen verhindert würde, da können cbeuraüv oiese Rerchs-Verwcfev ii-r hoyev Aint epereiren. Wege» des Chur-P,alzischen Vreariars har sich vor einiger Mt er» großer Streu zwilchen den Churhäusern, Lasern und pf r höchstgedach« ten beyden Reichs - Vicaria.en siehe, kariiinesind diePublicistennichtcliierlcy Meynung, die meinen aber bekrältige» aus unterschiedlichen wahrschesiMeii Gründen die bejahende Meynung. Reichs-Vögre, waren vor AllereKaoserl- Rävocali und lb-etl-öci Iinxorioles, Reichs« Schultheissen, oder Reichs - Amtmänner, so im Nahmen Kayseri. Majesiäc in den Reichsstädten die Justltz oder dock (M Blut-Bann administriret und verivejet- Wie denn die Klöster ebenfalls ihre eigene Advocaten, Vögte und Kastenvogte ge» habt, so dero Gerichten vorgestaiideii- Reichstadt, Sck oß, Ttädtlein inidHerr. schaft in Böhmen, im Bunzlauer.Km?, an drnOber-Lausitziichen Gramen,; Meilen von Zittau, woselbst der letztereHerzog zuSachien-Lauenburg bis an lenicli w-s- erfolilten Tod residirce, worauf es lemc älteste Tochter, die verwiltibte Großber« zog!,, von F oren;, dis an ihrEn-c de Reichstein, kleine Stadt »m SurMthum Reicbwald Rcln Reinbeck Reipolrsk. yor Krieg, in Schlesien, i» welcher ein K. Bemaa c, einet-acho»! ^'e, u w ,.i- An ,7o<». eine Lnc.ier-.sche Kirche ich "mgen Mi^ag und Abend dieftr Stadt in dem Gcbürge, welche? der güldene asjel g> ncimetwird, waren ehem-'ls uberuus ergiebige Silber-und Goldberqwerke, die rber iß» mei'ttns eingegangcn. Lei»wald, ^eiligenwald, großer Wald im Herzogtum Cleve, welcher „ck vo:n Schloß Bergenthal bis an Ninregen er, xnde^Schan'!, Festung in der vereinigten Provinz Groningen, am Dollart. R-ideriand, «eiste,a, fette und fruchtbare Landschaft imFürstenthumOchFrießiand, welche aus der Ringumer, Wehner und Künder Vogtey bestehet, und vor dem viel grosser gewesen, ehe sie -277- am ,;Dec- zur Halste überschwemmet wor, den- Dergleichen Wasserstuth hat sie in der Christnacht am -5 De«. 1717. wieder» um betrossen, da die Dämme von der See eingeriffen, und unbeschreiblicher Schaden verursachet wurde. Aeif, siehe Kivs. Reiffenberg, Schloß und Amt im Stift Bamberg, in Franken, bei, Forchheim- reiffenstein, Kloster in Thüringen, eine Meile von Mühlhausen. R« fferscbeid, Grafschaft, nebst einem Scädriein und Schloß gleiches Nahmens, in der Eifel, d n Grasen von Salm und Reifferscheid gehörig. Reissniy, Schloß, Flechen und Herrschaft an der Fcistritz, in Crain, eine Meile von Eoccsche, dem Grafen v. Salm gehörig. Rcinelsberg, Schloß und Herrschaft im Würzburgischen Gebi-lde, in Franken, ?Meilen vonWürzburg, denRejch-gra» fen von Schonborn gehörig. Aeigersteig, Vogtey im Lüneburqischeu, ist, samt der sogenannten Harburger Kornweide, dem Amic Wilhelmsburg ei„- rerleibet. " Reihe, kile, ist eine gerade Linie, welche die Soldaten machen, wenn einer hinter dem andern stehet. Hieraus entstehet die Höhe des Bataillons, welche insgemein beym Fußvolk 6 Mann, und bey der Meutere» 2 Mann ist. Das Doupliren der Reihe,, reschiehet, wenn u.a» dieselben länger, die Glieder aber schmaler machet. »°Mren, verwerfen, nicht zulasten- aniehnlicher Flechen in Provence, «Meilen von Apt, gegen Nord-Osten. »eilMiertessieineStadt,nebst einemSchloß ,'nDauphme, i» Frlinkreich. Churcöllnisches Gtädtlein und chenhein, Kochenheim und M- Keims, siehe Rheims. kleine Stadt in dem re,^-"-.^^""ement des Königreichs Preuffen, am Rein-See. Sie hat ein «njeumnves feste? Schloß, auf dem sich ein Kammer,Amt oeir-.cer. ee »'eck, Schloß und Amt am steinen Fluß Bille, in der Landschaft Scormanr- Sie geyörec dem Herzog von Holstein» Gorc.-rff. Reine, Flecken im listist HildeSheim, am Fluß Innerste, z Meilen von ch,ldes!'eiin- Rcuieek, Ricneck, Gras,cha,c ui Ftanke», zwischen dem L>'z>ri,c Maynz, dem Lrift Mürzburq, der Abte» Fulda, und der Grafschaft Hanau. Nachdem An. -«5-. die alten Grafen ausgestorben, bekam Würzbnra die Stadt und AnirBishoffv- heim, Gemünd, Schönrai» und Ro..n« fels; die Grasen vou v anau, Flammers« bach; und Churmaynz den übrigen und besten Antheil, de» eS aber An. > >7z. an die Grasen von Nostitz verkaufte, die deswegen Anno 1674- ben deii,Fräukischen Grasen Sitz und Stimme bekamen. Sie besitzen also Rei»eck,dieHauvftradt, nebst einem Bergschloß am FlußGn», und die Städte, Langen-Procelden und Lohr Reinecz, Reinerz, ausBömisch Dusnick, kleine offene K- Scadc in der Grafschaft Giatz, im Humeiischen Districce, an der Weiseritz gelegen, und «an; von .oben Berge» umgeben. E» befindet sich kier ein Sauerbrune», und gute Tuchfad-isen. Reinenberg, hohes Bergschioß, m>r einem Kö». Preußischen Amte, im Fürssenchum Minden, in Westphaieu, nahe beo der Stadt Lübbecke. Reinfeid, Flecken, nebst einem Fürstliche» Schlosse, in der Holsteinischen Land,' ait Dagrien, 2 Meilen von Lübeck. DorZ.i» len ist allhier ein Cistercienftr-Äiostce gewesen. Reinhardsbrunn, Amt in Thüringen, a» den Hennebergischeii und Eisenachstche» Gränzen gelegen. Es gehöret Sachsen» Gotha, und ist aus den Glichen, des ehemaligen Benediktiner« Klosters Rein» hardsdrunn entstände». Dieses Kloster^ welches Landgraf Ludwig, der Springer, erbauet, «st itzo das Aimhauß. Es gehöre» zu dem Amte: das Stckdtgen, Friedench» rode, das verwüstete Schloß Schauen» bürg, und 10 Dörfer. Reinhards,Wald, ist einer der größten Wälder inHessen, 4 Meile» breit,und che» auch so lang, der jährlich ein grosses a» Mästung, Holz und Wiidprer eiurragec. Re»,Hausen, Chnrfürsts Braunschweigisches Amt und Dorf, im Fürstencyuin Calenberg, ohnweit der Stadt Goccinge». Reinheim, s. Rainheim. Reinportenbach, Marktflecken »nd Herrschaft in Nieder Oesterreich,am Wenerh» scheu Walde, 4 Meilen von Wien- Reinsbronn, s. Rainsbrunn. Reinstein, s. Regenestein. Reipoltskirchen, Herrschaft in der Unters Lil z Pfalz, Y02 ReipZlg Relegireir Rclevium Religion Mal;, bey Alzey, den Grafen von Man- ; derscheid gehörig. Leipzig, kleine Stadt in der Neumark- Branoenbiirg, im Stcrnbergischen Ge- ^ biethe, nahe an den Schlesischen Grämen. Reis, s. Rais. Rcisbach, Marktflecken nebst einem Pfleg- «ericht in Unter-Bayern, im Rentamt Landshut an der Viis. Reis-Mkcnsti, oder Reis ist an; Türkischen Hof der Obercanfler, oder wie ihn andere nennen, der vornehmste Staate- Sccretarius, welcher eine grosse Menge Seceetaririi und Eanzellisten unter sich hat, die Kays ri. Mandate ausznftrtigen. Netssen, Ridzin, kleine Stadt und Schloß in Groß Pohlen,in derWoywodschaftPo- sen, i Meile von Lissa- Das Schloß war vor 170;,da eS von dcnSachsen verheeret wurde,eines der schönsten Gebäude in Polenstag in einer ungemein schönenGegend, und gehörtederLescyiiskifchen Familie. Reißwick, s- Ryßwrck. Neire,Renne,grosser woblgebauterFlecken, in Tvrol, an den Schwäbischen Gränze». Aeittendaslach, s. Raitlenhaslach- Rekasbur-g, bMM, kleine Stadt nebst einem Schloß in Nieder - Steyermark, - Meilen von Rackeiiburg. Rekrniy, Fluß im Herzogthum Mecklenburg, so bev Ribnitz in der kleinen Meer- Busen, den die Ost-See machet, fallet- Relais, Drlassung, Minderung, daher heisse' aus Relais liegen, wenn die Soldaten, wegen der Srieqssteuerii, an einem Orte sich so lange aufhalten, bis eine gewisse Summe erleget wird. Relais, heisset sonst eigentlich der Ott, wo man frische Hunde oder Pferde dinthut, daß man sie aus die Jagd, oder aus die Reise geschwinde haben kan; insgemein sagt man es von dem Unterlegender irischen Pferde auf der Reise; daher nennet man ein srischesPvstpferdLKsval -leRelais Relais heißt auch der Sand oder die Erde, so das Meer am Gestade zurück laßt Relais, suche Lerms. Relat-l rckero, deißt.ich erzähle, was und wie mehr allda als ein lVlemMmv -seinem!» darf sehen lasten. . Jedoch ist die ^ tis Rcacl-migA lisch lange „ich- ^ MI- e stcle- —-.. /. ich es gehöret habe, ohne, daß ich es vor eine uiifehlbareGewißheit ausgcbeii sollte- Rel.:non abstatte», heißt eine Sache genau und umständlich erzehlen, ober hjm terbringeil- Relations-Landtage in Pohlen. Siehe Coniiciols. Re- und Torvelatioirs-Saak, wird zu Re geissburg das Zimmer genamit, wo die virsKorcs Lollcgioruin ihre Oiiclutk gegen einander excradireii. Relk-tziren, ist ciiiAUliter den Studenten auf Universitäten gebräuchliche Redensart, und wird derjenige, welchen das Lonc- Uum, seiner Verbrechen halben, reiegiret, aus der Stadt ans gewisse Zeit und Jahre verwiesen, binnen welcher Zeit er sich nicht jenigen Schimps begleitet, als d., ^ 8SU0 civilis, so allemal durch dcnHk-r oder Büttel geschiehet, es wäre denn die Relegatio cum inkamiu. ' ^ Rslcvium, Relevalionö-Gelder, ja gestand ist, ivenn ein Lehi,v,N„i, Ms und hinterlaßt einen unmündigen Hehn so ist der König bis zu», nrstenJahreÄr. mund, und nimet allen Ueberschnß,welcher nicht aus die Erziehung deeSvdiie genutet wird. Hernach, wenn er die Eiuttr «»tritt,muß er noch ein gewisscsGeid,ii«H « der eingesührceu Taxe, entrichten: Leu, wenn der Laier ,ilrbk,so ist gleichsam das Lehen cariuc, welches hernach Vs» dem Sohn relevirt werde,! muß. Rclevircu, heißt erledigen, zurechke bringen, erquicken. Eine relevunre waches heißt eine wichtige und bedenkliche Sache. Religion, ist der Dien!-,welchen nmnEOlt leistet,wie auch der Glaube, d,u man von GOtt und den Göttlichen D-nge» hat. Es wlro aber auch der falsche Genesdniiü mit Llesem Nahineii benennet. In Porni- gast, Spanien, Frankreich und Italic,, gehet allem die Eathoiische Religion i», Schwange, in den Oester! eichijcheiiNie- derlaiiben hat gleichfalls die Cotdolische die Oberhand, und in den vereinigte,1 Provinzen, wie auch iu Eiigelland,ßori- ret die Resormirre, jedoch werden ancd Lutheraner, Wiedertäufer, Jüden und andere darmne gelitten- I» Deutschland sind die Lutheraner, Eathoiische und Sie- formirte rcciptret- Jn derSchweih sind die Eantons, Zürch, Bern, Basel,Schos- hause», und die Repubnck Gens refornii- rct; die Cancons, Schweiß, Uri, Unm- walven, Freyburg, Lucern, Solothurn, Zug,und das Lanegen Daitelin catholijch; Appenzell und GlariS aber sind uncerinen- gec- Schweden und Dänncmark bekennen sich zur Lutherischen Religion; Pohlen zur Eacholischen, doch giebc es auch viele Protestanteü nnd Juden dariune; und in Ungar» gehet sowohl die Eathoiische 0!» Lutherische im Schwange. In niußiund ist die Griechische Religion die vornehmste, welcher auch einige an Ungarn grunzende Landschaften zugerhan sind. Die Tutten haben die Mahoiiieraiiische Religion, ui- gleicheu die Crimlsche Lacarn, doch werden auch viele Christen und Jude» mner ihnen geduldet, wenn sie einen gewstien Tribut erlegen. I» Asien und Astiko lM° die Einwohner meilientheilS der MW metanischen oder derHeiSnischenRclMN zngethan, dock werden auch vie e christn che Religions-Verwandten daselbst. troffen, absonderlich wo die Europäisch ^ s> lü , > Nattones ihre Colonie» undEommemm ^ In Amerika waren »e ah K '»g angcleget haben- Religio Remiremom RemirevMe Remorontin 90g ei»tzu.,tti. e ^ fnwobner allesamt Götzen« diener, oach, nachdem die Europäer ,-lbi- aes entdecket b den, ist das Christentham an vielen Orten gcpflanzet worbe, Itcli^o pru-lemum, dieReligisn derLl»» ae-:,heißt, wenn >. an sich a'nsserlich zwar zu einer Religion bekennet, im b-'-zen aber -staubet, waS man will Sie wird heut zu dage den vielen Gelehrten und §naa't-Lellt.'» geftinden. Zielinions-Ldiet, wurde besjeiirge harte v-'cr-n a-ncnnet, >0 Ferdinand I l. den 16 MM '6.9. zu Die» pubncirte, Kraft dessen im eanzeii Heil- Rün> Reich alle Stüter, Präbenden und Guther, so die Protestanten an sich gebracht, ohne einige kxeevrion wiederum relormirek, und der Cathol sek"» Geistlichkeit eingeräumet w'chen Willen Ueber welches Versali en bald d-''anf der Schwedische Einbruch in Deutschland geschähe, und der bi» 1648. gedauerte Krieg eukstunhe. Religions-Friede, wurde An i;;;, uuter Car V-zu Augsburg geschloffen, vermöge dessen die Augsbnrgische Coiiseßlons-Ver- wandten die völlige ReligioiiS-Frenheitin Deutschland genicffcn, in dem Besitz der eiiigezogeiisn Kirchengücher ruhig gelassen, und die snilrlMon des Padsts'übcr die Augkbmanche Eonseßionö-Verwandie völlig aiiftei oben sei», sollte. Religiösen, hcissm die geistliche Ordens- keilte in den Kloster». Reliquien, alw wer 'en die Gebeine, Kleider, 11- d. m- der in derEacholische» Kirche canomsirten heiligen genennet. Siehe ^eiligtbümer. R elIing,Dorf in der Grafschaft Pinneberg, in «tormarn, in. Holsteinischen, den, König von Dannemark uehöri -, 1 Meile von Hamburg, aegen Norden, davon die Rei- linaerHevde d n Nahmen fui-rer. Ksluire», ein Pfand wieder einlösen. «ema, kleine Siatr m HerzogthumAosta, ui Piemont, davon die umliegende Gegend das Thal Rema heisset. Würdigkeit^""erkung oder Denk- 'M-ÄSLLL'ÄT MKAViKW'L ^»lversitüt fu Jena, unterSachsemEit^ , "" «->- ^°m°Lren, verbessern, oder abbelfen L? Flecks in der Gratschasr /uL^ess^ tteinillx-, ,. Rumiliy. -^-mncmvnr, /komrrr-n '«um, Stadt in Lothringen, am Vogesischen Gc- bürge, an der Mosel. Es befindet sich daseilst eine berühmte Frauen-Abten, darein lauter SkandeSpcrsonen genommen werden, und können selbige wieder her- ausgehcn, und sich verheyrathe», welche Frcnhcit aber dleAebtißi» nicht hat. Rcmivepille,Schloß in eothri-geii, 4Mei- len von Nancn. k-emilloriLlex, W--M,s,-Zettel, sind ben d'N Juristen Schreiben, darinnen die Sache wiederum an einen andern iurEpecurio», gerichtlichen Hülse oder weitern Verfahren verwiesen wird- k-emiricm, heißt bey Kaufleuten derjenige/ so Geld durch Wechsel übcrmach-t. k-ominireu, einem etwas Nachlassen a»Geld- forderungen, Vreuor» oder andern ; ingleichen einem Geld xer Wechsel über- inachen. Rein linken,Amt undFlecken,liebst a Schlössern, m Franken, z Stunden von Wert- Heim, in dem Stifte Würzburg gelegen. Die Grafen von Castell haben von dem Amte das meiste,und an dem FleckenRem- linaen de,, größten Antheil, das übriqe gehöret Würzburg, und dem Hause Lö- wensteiii-Mertbeim- A111101710. wurde das eine Schloß, nebst einer Kirche und vielen Gebäuden, durch eine Fenersbrunst i» die Asche gelegek. Remrssen, Remsa, Residenz einerGräflich- Schönburgischen Linie in Mciffen, zwischen Glaucha und Waldenburg, an der Sckneeberglschen Mulde, im Am re Zwi- ckäu gelegen. R-mois, >4?« also heisset die Ge» ' gend um Rheims»» Champagne,in Frankreich, weiche schonen Weiiiwachö hat. Remonstranten, haben ihren Nahmen daher, weil sie Anno 1609. den Staaten von Holland eine Remonstration übergeben, darinnen 5'Artickel ihrer Lehre enthalten. Sie heissen sonst azzch Arminianer. Sieh» Arminianer. Rümonsirire», darthun, anzeigen, beweisen, vor die Augen stellen, zu erkennen geben, vorstellen; Daher Remonstration , Vio Vorhaltung, der Beweis, die Darthüung, Vorstellung- Remont, kleineStadt imNüchtlande, dem Canto» Freyburg gehörig»,, derSchweitz. Sie führet den Titel einer Grafschaft, hat ein hohes Bergschloß, und begreifet weiter nichts, als die Stadt Remont, nebst etlichen Dorfschasten unter sich. kemontiren, wird meist bev der Cavallerie gebraucht, und bedeutet so viel, als einem Reuter, der um sein Pferd und Gewehr kommen, beydes wiederum verschaffen, damit er Dienste khun könne. ksmsrv»t!n,k.omoiontin, kleine Stadt Mid altes Schloß am Fluß Sauldre, in der LandschaftBlaisois, in Frankreich, Mci- len von Orleans- LU 4 ' Re- -04 Rcmsvircn Rennsteig Rens Rentzm Lsmovircu, bedeutet insgeniein, etwas den- seit schaffen, oder aus dem Wege räumen. Es heisset aber auch, einen von seinem Amt remsoiren, oder absetzen. Remv irr, s. Wall Remsa, s. Remiffcn. Remsrlial, eine gewisse Gegend im Her- zo^lbum Lürtemberg,in Schwaben, weh che von dem kleinen Kluß Rems, sv den dem Dorfe Necker-Rems in de» Necker fälle, den Nahmen hat. Es wächst allda guter Wein. Renchen kleiner Fluß ln Schwaben, bev Ossenburg; daher das Renchev, Loch, wo Turenne iS/;. vom Montecnculi geschlagen wurde, seinen Nahmen hat. ücncomrs, ist ein Duell, oder Streit, wenn ihrer a ober auch mehrere Feinde ciiiander begegnen, und also von ungesehr Häiidel und Schlägercv mit einander haben. Lencomrireu, begegnen, zusammen kommen, antreffeu, flnöen re- ».enällL-vous, heisset ein Ort, WS man sich aus einen bestimmten Lag und Stunde einlinden soll, und insonderheit wird es von den aagestellce» Vermmmluiigen der Kriegsvvlker geiaaet- Re«di» 1, Erzbischoflicke Stadt in Mace- donien, in Griechenland. Redleskam, Scadc in Suffolk, in Engelland, am Fluß Deben. Rendsburg, s- Rensburg. Rene, kleine Stadt ln krrncKs-Oomtä, in Frankreich- Lenigrr, Mammelucke, einer, welcher den Christlichen Glauben verlaugnet, und eine andere Religion angenommen hat. Insonderheit wird es von denjenigen ge- sügec,welche zudem Mahometischen Glauben übergangen sind. »rnkit, bedeutet in besonderem Verstand Kriegsvölker, wodurch man verstärket Reutrew, Haiiptstait in der Landschaft Renfrew,am Fluß Clvd, 2 Stunden von Glascow. Die Provinz Renfrew liegt in Süd-Schottland, und ist vom Fluß Clvd, dem Meerbusen von Clvd, und der Landschaft Cuninqham umgeben- Rengerinck, Franc,-km,tcr an der Ems, im Stift Münner, welches eine Aebtißin hac- »ennn, fte-son», Hauptstadt in Bretagne, wo die Flüsse JSle und Dilaine zusammen kommen- Sie treibet giiteHandlung,weil der Fluß Vliainc durch die Stadt fliestet, und man ans der See mit grossen B«r- quen hieher schiffen kan, alleine 17-z. ist sie durch einen grossen Brand last gänzlich „i die Asche gelegee, seither aber weit schöner nieder auftebauet worden. Uebriae'ns ist hier ein Parlement, und m, unter den Erzbischof zu Tours gehöriges Bißthum. , Rennsteig, Rennstieg, ist ein langer und berühmter Weg, welcher durch den ganzen Thüringer Wald, bis an de>^Böbmü>ü 77 Waid, auf den höchsten BeS 7 i Meilen lang fottgehet, ohne daß niW 'issömm; Er'^rd von den aiigranzenden LaiideS-Hnrsckaf- ten dmch ihre Forstbed,eilte,i ssm bauli^ che,1 Wesen erhalten, und zu beyde»U - ten findet man irische Quellen. ^ «.-no, zmß in Italien, welcher mderrand, schafc Florentins entspringet, und s,m Ferrara gegen über ln den Po erg-wi " «.aiiommd-, Ruhm und grosser Mine; dahero renomlrt, bernffeii, beruhst», doL gehalten und angesehen- ^ «.snoluii, Stadt IN Ost-Indien, ist Asien, dem grossen Mogol gehörig, chliw^sehr viele Lattim-Leinwand gebleichec wird. «.enoviren, erneuern, wiederum neu niL chen, verbessern. Rens, Rlicns, kleine Stadt am Rhein, Braubach gegen über, zum Lrzstisl Cöll» gevorig. Rcnsbiu-g, Amt, Stadt, Schloß lind berühmte Festung^am Evderstrohm, dem König in Däneinark gehn: ig, im Herzogthum Holstein, an den Schlctz'wigischen Gränzen. Sie liegt i; Meilen »vn x^beck, in einer morastigen Gegend,ans einerJnscl, welche gedachter Scrohm machet. König Christian V. hat diesen Ort Anno iüpo. merklich vergröffert, indem er ihm die Vorstadt, Vindizier, einverleibet, und die Festungswerkerjöwvhl nach der Gcbleft wigllchen aisHvlsteinischen Seite ansedn- Uch erweitern lassen. Der Platz, welcher die Schleußkuhle genannt wird, macht den zwenten, und das sogenannte neue Werk den dritten Lbeil der Stadt aus. Mi« Haupt bestehet die ganze Stadt aus 6-x- Feucrnellen, hat eine starke Besatzung und ansehnliche Gebäude. Sie hat Wisches Recht, und Anno 17z«. hac Cbri< stian v 1. allda ein Commercien - Collegium angciegct- Renten, sind jährliche Einkünfte, entweder von der Baarschast, oder von liegende» Gründen, und also wird derjenige ei» Renrn-cc genennet, welcher allein von seine» Einkünften, oder den Ziimsen seiner Capftalicn lebet. Rcntcrey, oder Renk - Rammer, werde» diejenigen Collegia genennet, in welche» über die Fürst!. Einkünfte und Ausgabe» Rechnung gesühret wird; daher kenr- meistev, Re»t-8<:cree2,lur. Renkerey, ein Flecke» in der Sp»üW" Provinz Bidava, im Lankgen Guipulcoa, zwischen St. Sebastian und Fueilcaraoia. R.cnr>-, Kentün, kleine und feste Stadt l» der Grafschaft Artois, am Fluß Aa, welche i6zij. von de» Frauzosen ruinner worden. Renyiii, kleine Stadt in Dor-Pommern,'M l Herzogthum Wolgast, zwischen An kl am > und Grypswalde, 1 Meile von GutzkM- ' dahin gekommen, wo sie zuvor gewesen ist. Stadt in Norsolck in Tngeh land. k-epsim, Intel in Malabarien iii Ost-Indien, roMilen von Cochim, darauf eine Stadt gleiches Namens zu finden, und haben die Christen einige Kirchen auf die.cr Insel. Rcperiven, wiederholen,noch einmal sagen Daher v-spsmion, die Wiederholung. Rcvitsch, Türkisches Grän, - Schloß und Flecken in Croatten, am Fluß Unna Aepiiciren,Heist überhaupt einweuden, antworten. Leplic Heist in juristischer Bedeutung des Klagers Beantwortung der- lenigen Schrick, darinnen der Beklagte ^ kxcspnon-5 eingegeben hat. Revenißivcn, zurück treiben, abtreiben, ab. halten. R^pen, Rcppln, Stadt und Amt im Sternbergllchen Krevje in der neuenUark Drakenburg, isr einiger masten besesn- feftie^Tücher^^ und fabriciret Reprssl-nwriur, vovtreflichev 8.epr«ssntr- r,ur. aho wurde derKayseriicke Commis- ^'"^nemiek, welcher im Namen My, die Huldigung auf dem Reich-Vagezu chcgenrburg >70, einnahm. Ksprssi-nrmioiu, ^5, wird ben Erbschaften .genennet, wenn n,it den Kindern im er sten Grad auch Kmdes-Kinder »ön ei- verstorbenen Sohn oder Tochter vorhanden sind, welche von der Erblickst, nrcht Mges flössen werd n, sonder., das WL« bekomme», ^ ^le noch am Leben wä- ren, erdl!cy erhalten hätten. Dieses Reckt har,,, Sachsen iiichc stmc. ' " ^ Repreijalien, KeprslibiNsr, ckew-e/ftrsia, sind ein ausserordentliches Zwan-miecoi, K-aft dessen eine hohe 2 v igkeit ft 'er Sachen o',er llnterthanen anderer Porigkeit beniächtigec, wenn ihr oeer ihren Unterthanen von solcher Dvri.sseft Gewalt angecyan, oder das Reckt versagt worden- * «.spi-imamls, ein Verweiß, repriniandireir, auSsckelten, oder einen Ausputzer geben. «.Spill-, ist em Schiss welcher, da es kaum durch den Feind genoinmen worden,durch den andern Theil wiederum genommen wird- Reprochiven, einen Verweiß- eben. Da- her Reproche, Verweiß, Vorrückung. Reps, Äöhalom, i?r--pe-, grosser Ui'd sckö- „er, aber offener Ort in Siebenbürgen, zwischen Cronstadt und Schävvnrg, har ein feines Bergschloß und teut-che Lin- wohner- «.epron, Stadt in Darbsshire in Lnqelland. Republicanev, kr-spuklic-inr, sind solche Leute, welche der Königl. Gewalt zuwider sind, oder keine unumschränkte Gewalt in der Repubiick einsühren wollen, "m Lngelland sind die sogenannte Repubii- eaner von Olivier Eromwels Anhän ern und den Rebellen selbiger Zeit übrig geblieben. Sie bestehen aus einigen Presbyterianern und aus allen Independenten im Königreiche; well sie aber alleine nichts Ausrichten können, so !-ä-gen sie sich ben ereigneten AtES-Vcränderun- gen an die Whigs, gleichwiLdl.-Iaceblten an die Torris, um deren Parthey desto stärker zu machen. k.spub>igus, ist insgemein eine Gesellschafft von Obrigkeiten und Uncerthanen. In besonderem Verstände aber ist es eine Regierung, art, darinnen entweder die Vornehmsten allein, oder dieZunfmcister des Volks mit ihren Zünften, nach ihren eigenen Gesetzen und Rechten regieren, k-spule, ein Verweiß, Abweisung, akvchiäg- liche Antwort, Lat. k.sp^-l.-tr-r, ist in Engelländ ein gewisses Schreiben, darinnen der König mit der Execuklon eines Befangenen so lange inne zu halten besiedlet, bis mau mehrere und bessere Nachrichten von seiner Beschuldigung eingezogen. kr.sciuenr, feine Stadt in Neucastilien, an den Gränzcn des Königreichs Valencia. S-soutzre, ist so viel als eine8uppligus,8up- plic^tion, oder Bltt-Schrelben, so bey der Obrigkeit wegen gewisser Sachen einze- geben worden. In dem Parlemeut zu Paris sind besondere diMriee , ist groß aber wüste, und hat meisten- hötzer- ne Hauser. kslcosttts, ttescontrr, die Abschreibung der Gelder,, oder des Wechsels, und dieses ist eine bePndcre Art und Weise der Bezahlung, welche an den Orten, wo 'Kaufmanns-Börsen, Jahrmärkte oder Messen sind, „ach Endigung derselben, wenn die Zahlwochen eingetrctten/Nieistencheils ohne Geld durch 'Abschreibung geschieht. Daher relcoatrlren, abschreiben, gegen oder mit einander abrecknen, tt-ö, die Zahlung durch eine Rikignsuon oder An- we'snng tbun- Rcsceixt, ist ein Schreiben, darinnen ein Ob rderr auf Ansuchuug der Unteiobrig- kcit sich zu etwas entschließet, und seine Meonung zurncke schreibst. Leservsriones msmalcr, sind eine kehre, so erstlich vor hundert Jahren am die Bahn gebracht worden, vermöge dm-,, einem, der vor Obnzkeit stehet, und hie Wahrheit vermittelst Eydes ausjagcn soll, erlaubet wird, etwas anders mit dem Munde zu bekennen, als mit dem Herzen zu glauben, Z. L. Es würde ein Delinquent in offenbarer Mordthat, Verrärherey oder Conspiration ergriffen, und von dem Richter gefragt, ob er die Uedelthat begangen habe« so kan er Kraft solcher ^Dguivoc-rion, oder lvelcrvzrionis msmrltt die öffentliche That läugnen, und in seinem Herzen gedenken, er habe es nicht gethan, nemlich daß er es dem Richter gestehen oder bekennen wolle- Dieses schädliche vozmL hat sonderlich bey der Pulver-Ver- rächerc» in Engelland unter Jacob l. mit dem dekhalben cxccutirtcn Jesuiten e. Garnet, viel Disputirens, und dem Richter ünstaubüche Mühe gegeben. R-elbrvsmm Lcclssinsticum, ist ein geistlicher Vorbehalt, Kraft dessen und vermö- Restrvara Resiliren ein ge des Religionssriedens 00,1,;,? Cathoiischer Bischof oder Prälat, „ein, er die Augwurgilche Confeßlon amnmmc, seiner Wurde und Einkünfte sich beäeben muß; ,nglc,chen,daß kein weltlicher Fürst einige geistlichGüter an sich ziehen, und solche seculariftren sollte, welches nachmals grosse» Anlaß zu dem drevßiq-jäb, rigen Kriege gegeben, bis endlich ch, Westphätischen Frieden die Sache erhaben wurde. k.essivrrn, des Rom-Raysers, sind Rechte der Majestät, welche demKayser einzig und allein im Römischen Reiche ge, bühren, z. C- kilmeiizs xi-cez, und Panis-Briefe zu ertheilen, den hohen und nieder» Adel zu conferiren, Reichstage auözuschreiben, Academie» und Messen aufzurichten, Fahn-und Aevrer-kehne zu verleiheii, den Ausspruch über die streitige Präcedenz zwischen denen Reichsfürsten zu tdun, die höchste Justiz zu admi- nistrircn, krlvjlsgir st-noi, rppsllznäa zu verleihen, Ollxeittrriori-x am Leibe, Gut, Ehre, Alter, zu ertheilcu, durchgängige Reichsposten zu bestellen, Stapel- Gerechtigkeit und fkrye Niederlagen zu ver- stakten, u.A>. m- tt.Lti.-rve, heisset der Hinterhalt einer Armee, oder diejenigen Truppen, welche hinter der Linie stehen. k.eibrve, heisset auch nach dem 8rvla der PLbstl-Cammer ein gewisses Recht, so sich der Pablt vorbehält, ein geistliches ttmsllcnim, nach seinem Belieben, ohne des ollmoitt Genehmhaltung, zu vergeben- Solche Kcservs ist entweder?»- p-tuells, das ist, ans alle Päbste undte» reu Nachfolger gerichtet, »der rsmpvielk, da niemand als der jetzt lebende PM ms babey z» sagen hat. Reseeviven, sich sein Recht oder lonßen etwas vorbehaicen. Res, den r, ist derjenige, welcher die Geschäfte eines Königes, Fürsten oder Repudlick an andern Höfen ober Orten ohne einen besonder!, Charakter verrichtet: Es gebühret ibi» zwar der Schutz des Döiker- Rechts, jedoch ist er weniger als ei» Gesandter und Lnvoz,ä, und hat er keine» Llmr-lLbsrsm rez>rs.>ier>rLNvum. Residenz, ist diejenige Stadt, in welcher ein Potentat oder Fürst sein Hof-Lager halt. tt.sr juälcrm, beißt ein Urtheil oder Richterlicher Bescheid, so Rechtskräftig worden, und also durch keine Appellation oderLav» terung weiter kan »mgestossen werden- Resigniven, den Dienst und die Bestallung anftundige». Daher Resignation, me Abtretung, Aufkündigung, und i--- ilgnstio juclicislir, die gerichtliche AUi- iassnng eines Lehns- . ' , Res,Irren, abtretcn, von einem Kauf, oder andern Loiuracle abstehen- > Resistence Restitutio Restriktion Rerirade 9 07 i^ülknL, der Widerstand, die Widersirebung, oder Widerjetzung. j 1^5 stl>zio'»,cnie streitige sache, ,o »ock, bey demNichler anhängig u unausgemacht ist. keioluc. Kcsolvirl, w:rd von Soldaten ge- setzung in vorigen Stand, wen» einer wegen Minderjährigkeit, Abwesenheit,Krieg, oder andere Zufalle sein Reckt nicht pro- sequiren könne,!, und also dadurch zu kurz kommen, und lädiret worden.? ?a«t, welche muthia, keck und tapfer sind. Restr-letron, Bedingung auf gewisse Maag- Si.l!)!>«> n von Kecklunvn ist derjenige, ^ Restvinglren, eine Sache eiuschränken. - Kskultm, heisset so viel, als die Entschlief- der sich in allen Fallen hmd zu ensichstesi sen weiß, und durch kein Schrecken rn Furcht und Usseiära bringen lasset. Liunnre, kleiner F uß in der Provinz Dresse, weicher sich unweit l'onrs äo v^ux m die Garne ergeust- ^ 2 -esow, eine Stadt IN der Woywodschaft Lembe g, in klein Reussen- Ke, e:Hvs, in gewissen Ansehen, oder gestalten Sachen nach. . Respiriren, Lthem holen, wiederum zu Kräften kommen- ,, ^ r^eisions-n le, heißt derjenige, welcher vor etwas Bürge worden, und von einer sacke Rede und Antwort neben soll- , > Lessonsmmn., in der .Kirche, istdicseS/wenn der Priester oder der eine Chor euren j Biblischen Spruch, P,a!men, oder dergled-j chen, zu singen oder zu beten anfanget, und der andere Chor mit den übrigen darzu gehörige» Worten immer antwortet. Kesi'onckni,ist eine schriftliche Antwort,welche die Facultätcn aus Universitäten und Schöppen Suil le aus gewisse eingejasick- te Fragen errhenen. Aesponv.Gelder. Der Maltheser-oder Johanniter-Orden tdeilet sich in 8 Nativ, neu, weiche man Sprachen oder Zungen nennet, und eine jede derselben theilct sich wieder in ihre Priorate; jederPrisr aber in denen»Zungen ist verbunden, iähriich einen Antheii seiner Jntraden nach Malta dem Großmeister zu schicken, und diese- nennet man Responsgcider- KeUrva, siebe Keüv,. Ressel, Stadt und Schloß in Wärmeland, beym See Zain, im Pohlnischen Preuffen- K-mem,ren, ahnden oder rächen. KolLnki mom, Rache und Vergeltung- Ressund, Flecken in der Provinz Jämkland in Schweden, >, Meile» von Doeve gegen Osten. Restabiliren, retabliren, wiederum in rechten Stand bringen. Also sagt man von den aus Frankreich der Religion wegen vertriebenen Hugenotten, daß sie in dem Königs Preußischen Gebiet? ihr K<- wblMmem, d. i. Gelegenheit gefunden, sich niedcrzmassen, und ihr Gewerbe zu treiben- Lest-, also werden die drey Befehle qencn- nek, jo der König in Pohlen an die Stän- oe des Reichs, d-e Senatoren, den Adel und die Reichsstände ergehen lasset, und ^uuwrhalb Monaco-Frist zu erscheinen Westum!» in lm-Lrum, ist die Wieder-Lin- sung oder der Erfolg, so aus einer Sacke entstehet; z. E- das Resultat einer Versammlung, Berathschlagiing, Screit- Sacke, u. d- m- Retard.rren, ist ein Rückstand, welchen einer an Erb-Zinse»,Eesckoß, Kteuern und d. m auf die vergangenen Jahre schuldig ist. Lat. Rernrdiuen, aufhacken, verlängern, ver;ö- gern,' auf die lange Bank schieben, Hindernis bringen. Daher K-mck-ment, der Aufschub, die Verzögerung, die Verlängerung. Kewl, Keckei, Hauptstadt IN der Landschaft Retelois, am Fluß Aisne. Ksrslois, Keck/m/f/ Landschaft nebst ! dem Titel eines Herzoqthums in Champagne, an den Gränzen von Luxemburg und Lüttich gelegen- Es führet den Titel einer Herzoglichen Pairie, und gehöret anjetzo dem Herzoge von Mnzari». Ksremionis zur, ein Reckt, vermöge dessen man etwas darf zurücke behalten, bis man wegen seiner Anforderung vergnügt ist- Dergleichen hat eine Wittwe in ihres verstorbenen Mannes Gütern, bis sie wegen ihres eingebrachten Gutes befriediget ist. Rethen, Städtlem und Amt an der Aller, im Zeitlichen, unter die Wallsrodische Jnspection, und nack Absterben des Herzogs von Zelle, dem Churhause Hannöver gehörig, bat umher ein fruchtbar Land, und dreyerley Einwohner, nemück i) Bürger, 2) Amts-Vorbürger, und;)Jun- kern-Vorbürger, in Betrachtung, daß 10 abeliche Geschlechter ihre freye adeliche Burghöfe darinnen haben. Rethwisch, Schloß und adelicheS Gut und Amtim Holsteinischen, jenseits derLra- ve, unweit Oldesloe. Es gehörte dem ininmehro ausgesrorbenen Herzoglichen Hause von Holstein - Plön, wie dann verschiedene Herzoge von dieser Linie auf dem Sckloße rcsidirc haben- Korimo, Türkische und befestigte Stadt auf der Insel Candia, nebst einer. Cttadelle und gutem Häven- Sie ist die Hauptstadt des Gebietes Retimo, welches eine von de» vier Provinzen dieser Insel ist. Kccksäs, heisset bei) der Militz dasjenige, wenn ein commandlrenber Officier einen mächtigen Feind auf der Seite hat, mit dem er ohne augenscheinlichen Verlust nicht schlagen ka», sondern aus die klüglich- «vH Retirade Rerranch. Retrarro Revel l-chire und beste Manier se ne Retjrade nimmt, d. i. sich zurücke ziehet, und entweder mit der Haupt-Armee conjnngiret, oder unter die Stücke einer Festung in Sicherheit zu sehen suchet. KcrirZäe, ist eine' Art eines Retrenche- nieuts oder Verschaiuunq, weite in das Corvs eines Bastions oder eines andern Werks gemachet wird, dem der Feind das Erdreich von Fuß zu Fuß abaewinnen will, nachdem die ersten Defenzionen bereits verlohren gegangen sind. Sie hat eine Brustwehr, deren Facen einen einwärts schiessenden Winkel macken. Let!rsste, heisset auch in vornehmen Häusern ein Cabinet oder Ort, da man allein seyn kan,ohne von jemand gehindert zu werden, k-erirs, einsam, einqezogen und stille. Kewrbio, ck'etoi/i-r,m, kleine Stadtauf einer Höhe,, nicht weit vom Doqhcra, in der Ma-ständische» Provinz Pavesano. ^erorczulren, heistim bürgerlichen Verstände, wenn einer, der von jemanden mit Worten schimpsiich angegriffen worden, gleiches mit gleichem vergilt, und jenen auf solche Art wieder beschimpfet, welches eine kccortivn gcnennet wird, jtersur, Wiederkunft, Wiederkehr: daher kommt retvurniren, wieder um und zurück kehren. Vtewui, Handlung auf kt-ctour, geschiehst , dadurch, wenn, Maaren, die nickt verkauft werden können, wieder zurück geschickt werden. Rcrour-Schiffe, sind in Holland diejenigen, welche aus Ost-Indien zurück nach Haust kommen- L-rrLÄsrio, ist ein Widerruf ober Vernichtung desjenigen, was man zuvor einge- ganzen und geschloffen gehabt. Rsnuits, siehe Lerme- Ketrsito, siehe Zapfen-Streich, zzerrrnckement, ist ein mit einer Brustwehr versehener Graben, ingieichcn die mit Erde bedeckten Faschinen, Gabions und alles darjeniqe, was einen Posten verschanzet oder befestiget, und vor die feindliche Anfälle bedecken kan- Jnsonderhtik heißt in der Fortilication ein Retrauchement ein solches Werk, welches man hinter einem andern Befestigungs-Werk, das von dem Feind eher angegriffen wird, angelegt, damit, wenn dieses von dem Feind eingenommen worden, man sick alsdann in jenes begeben, und von neuem defen« dircn kan- Zum Excmpsi, wenn ein Stück eines Bollwerks durch Mmen weg- geiprenget, und Posto darauf gefaffet, so überläßt man ihm deswegen nickt gleich das ganze Bollwerk, sondern macht hinter dem ottiipirten Thciicine neue Linie oder Lenaille, u.s-w- und wehret sich aufs neue, da heißt atsdeun diese Linie oder Leuaille, durch welche der oceupirte Theii des Bollwerks von dem übrige» abge- fthnittcn wird, ei» Liecranchement. Ketirtto, der Rückwcchsel im nehmen, L« /Letrakris. k-snor-, also wird der oberste Reseiit der Republick Ragusa ge,ic,inet,dessen Her» schajt nur ein Monat währet. Retusasi, heisset diejenige Insel im Fluni, scheu Meerbmeii, worauf Peter der Grosse die Scadc Cronstadt erbauen lassen Siehe Lronstadr- Rey, Reetz, Reckau, kleine Stadt und Amt am Fluß Ihna, in der neuen Mark Brandenburg, an den Pommerischen Grenzen. Retz,kle-ne Stadt in der Ober-Pfalz, im Rcnt-Lmt Amberg, am Fluß Schwartzach, i Meile von Wald-München. Rey, kleine wohlgebaute Stadt in Unter. Oesterreich, gegen Mähren zu, -Meilen von Ziiaim. Re», Herzogtbum am.Gascoaui« scheu Meer tu Bretagne. Reyat, (die Fränkische,) entspringet ober, bald Anspach, die Sckw"tche Netz« aber entspringet nicht weit vom Dorfe Graben, eine Meile oberbalb der Sradt Weisseuburg, beyde vetinigen sta, be» Petersgmünd, und «lsdcii» werden sie die Rednitz genennet. Siehe Regnitz, Rednrg. Revuncks, li evenche, Rache, AhlldUNg, sich revaiigiren- sich rgchen. K-Lvsille, Oisne, oder Tag-bVache, ist derjenige Trommelschlag, welchen, ehe da- Thor aufgemacht wird, ei» jeder Tambour vor seinem L-irpr äs 6zräe, «der auf dem Wall, wo das Ooixr äs Laiäa ist, verrichtet. Revekohl, ist ein hohes Gebürgt in Hin« rer-Pommern- V.SV-I, befestigte Stadt i» Pie« mont, an den Alpen, nebst einem Schloß aus einem sehr hohen Berge. Reval, Reval, berühmte Handelsstadt in Liefland, in der Esthlandische» Provintz, und dieHauptstadt des Gouvernements gleiches Nahmens, am Finni« fchcu Meerbusen- -sie ist mit starken Mauern, Graben und Bastionen umgeben , und das auf einem Felsen gelegene Schloß vermehret ihre Befestigung- Sie hat auch einen vortrefiicheii Haven, in welchem sich ein Lhcil der Ruß- Flotte befindet. DieHaußer sind wohigebauet, und die Strassen schön , aber etwas unordentlich. Ausser den allda befindlichen Rußlsche» Kirche» und Gemeinden, ist alles der Lutherischen Religio» zuaecbau, Es befindet sich auch allda ei» Lutherisches Consistorium, ein Kavserlckes Gvm- nasium, «nd eine schöne Stadijchuie- Aniio 1684. ist die prächtige Doyimcke durch ein Donnerwetter angeiuiiket, uns nebst ooo Häusern ruinirec worden- D>e» ser Ort war vor diesem eine von den sten Haiisee-Städle», und hat daher noch Revel Revision Reunions Reussen Ho- KeukioeS Tage» eine alte Stapel-Gerechtigkeit, welche in verschiedeiwn Friekens- Schlüist,, u»d Vertragen zwischen Rußland und Schweden ist bestämger worden. Die Russen belagerten sie i/io. und eroberten sie den Oktober bemelöten Wahres mit Accord. Ihre Privilegia wurden ihr als einer Freoiradt, in Kirchen- Poiicey-uiid Eommcrcien-Sachen von dem Ezaar, Pecer l. consirmiret, und auch dasjenige, was ihr die Krone Schweden entzogen, als d,e Ins«, Nargvo und Muss-Sund, nebst denen Strand-und andern nächsten Dörfern, wie auch der Dorstadt Tönnisberg, wieder eingeräu- mer. Im Nystädiischen Frieden 1721. ist sie nebst ganz Liefland dem Ezaar auf ewig üderlassenworde». Steward 1710. von der Pest so stark heimgesucher,daß von 50200 Mensche» kaum zooo übrig aebiic. ben. Das Regiment darinne ist Demo- cratisch, und muß in wichtigen Sachen die Obrigkeit die Vornehmsten des Volks mir zu Rath ziehe». Itovsi, kelielinm, Stadt in Frankreich, in der Oidees von Lasaur, in Oder-Languedoc. ü.°vsniko8, jährliche Einkünfte von Gütern, Besoldungen, Capicalien, u, f w. ».sv-r-, kleine und befestigte S,adt im Herzogthum Mantua, am Fluß Po, in Italien. ».everonste, also wird bey den Geistlichen das, lange schwarze 'Oberkleid genennec, so „e tragen. Reverenz machen, wird von einem Geringerengeredet, wenn er einem Höheren die Ehrerbietung und Aufwartung abstattet. r.sv-nmon!, gewisses Gebiet in Frankreich, Bresse, von Pontdain b,s an Eologny. K.°ver5, li-evoiMen, schriftliche Versicherung, die man von sich giebc, daß daSjmii- geihan, einem andern nicht iumSchaden gere.chechaß man etwas rhu,, wiffe^ «iS alles Liebes und Gutes k-vstc, heißt eine Musterung oder Besicht,', gung des Äriegs-Dolks,vermöge deren ste gezehlet oder ausgeschrieben we den. "' Ei-iiren, noch einmal durchseben, „„4. einmal übersehen. Wenn man eMen Dv,^ WZLWF'Ss dem Cammergerichte zu Wetzlar gebrauch» iich, wenn die Sache nicht unter 2202 Ldaler beträgt, und darum angesucher wird- Reunions - Rammen. Siehe kris reunl». Ksvocrrori^, sind Landes - Fürstliche Aus- schreiden, da die Lehn-Leute undUnter- thanen aus fremden Kriegs - Diensteid zurück geruffen werden- Siehe ^va- csrorlo. Rovociren, lviderruffen, zurückfordern, lrsm ftin Wort oder Versprechen, so man vorher geredet, oder gethan, zurück nehmen, anders auSlegen, und nicht gelten lassen. st-c volle, Aufstand, Aufruhr, oder Meuterey. li-svolurion, wird von einem Lande gesagt, wenn dasselbe eine sonderliche Aenderung im Regiment und Policeywrsen gelitten- Reur, ffeusir, kleine Stadl in Cataionien, z Meilen von Tarragona, gegen Westen. Reussen, die Grafen von Reussen, von planen, theilen sich in zwey Haupt-Linien, nemiich in die ältere und jüngere, Die ältere bestehet wiederum in L Linien, welche sind die tvbcr-Grätzifche und Unter-Gräyifche, die Unter-Grätzische begriffe vormals drey Linien, nemiich dis Burgische/ Unter-Grätzische und Ro« rl-enthalische; jedoch sind die erste und dritte wieder ansgestorüen. Die jüngere Linie bestehet aus 4 Linien, nemiich aus derGeraischen, Gchlaitzischen, Loben- steinischen und Ebersdorfischcn,dav0il sich die Schlaiyische wieder in Schlaitz und Lösteritz abgetheilet- Lobenftein hat jetzo eine Branche zu Selvitz. Dieses Reichsgräfliche Geschlechte ist eines der ältesten in Deutschland; weil sich aber die Grasen öfters in ausländische Kriegsdienste begeben, und nur den Freyherrn-Titei beyicqen lasten, so haben sie ihren asten Gräflichen Stand und Würde aus dieser und andern Ursachen 167z. von Kaisers- Majeftät erneuern lassen. S'e führen insgesamt den Namen Heinrich, welchen sie zu Ehren und Andenken Käufers Henrike iv. ihresDeccers,d»rchgehends angenommen haben- Die Gräfliche Güter liegen im Oster-und Vogtlande, und sind die Städte und Aemcer: Burg, Kösterltz, Dolan, Ebersdvrs, Gera, Graitz, Hirschbsrq, Lobenstein, Lohma, Lanqenverg, Posrer- ftcin, Rvthenthal, ReichenfelS, Schlaitz und Salburg. Die gemeinschaftliche Landesregierung ist zu Gera. Reussen, Groß - oder Schwary-Reussen, siehe Moscau. Reussen, Weiß-Reussen, s/os, begreifet im allgemeine» Verstände alles, was die Russen gegen Westen des Ursprungs Der Flüsse Don und Tnieper de. sitzen- Im eigentlichen Verstände be, greift man hierunter das Lithaujsche Reussen, welches von den vielen mit Schnee bedeckten Bergen als» genennet w,rd- 9io Reusscn Rezüns Rha Rhein -wird. Dieses letztere ist der Seitliche Theilvo» Llthanen, und wird in üWop- wodschaften eingecdeilet, welche sindvro- vogodeck, Miiisk.c, polokre, Wi- tepskie, Mfcislaw, UNdRohaezov. Reussen,Roth-oder Alein-Reussen, /k«/- rukrn, ist eine Provinz inKleitt-Poleu, welche ehemals ihre ebenen Herzoae hacke, nach deren Abgang, König Casimir, sie Anno i;go. zu einer Polnischen Provinz machte- Diedarzu gehörigen Landschaften sind folgende: >) dasLandLemberg; s)daS Land P'rzenwsl; z) das Sanokische Land; 4) daSGaliczische; und 5) das LandChelm. Renssen, Stadt, suche Reissen. x.-uli,ren, in einer Sache glücklich seynMd den begehrten Zweck erlangen- Rcutenburg, Schloß und Herrschaft in Un- ter-Crain, z Weil- von Rudvlphswerch. Reuter, siehe L»vLllsr. Reiitlinsten, freye ReichS-S-adt am kleinen Fluß Zchetz, imHerzogthumWürtemberg, unter welches Schutz sie auck stehet. Sie ist nicht groß, liegt eine Meile von Tübingen, und findet man in ihrer Gegend viele Papier-Pulver- und andere Mühlen, auch hat sie das Privilegium, daß diejenigen Todschläger, so nicht muthwillig einen Mord begangen/ sicher daselbst seon können- An. i7v6. ist dleiekOrt bis aus wenige Gebäude abgebrannt- Reutte, siehe Reire. It-eväs, siehe ll-sveue. zieu>, siehe lt-osux. Reyde, feste Schanze in der vereinigten Provintz Groningen, am Ausfluß der Ems gelegen- Meyderland, siehe Reiderland- Stadt in Surrey, in Engelland, welche zwcy Deputtrte inö Parlament schicket. Rey», Cisterctenser-Kloster inStey- crmark, unweit Grätz- V.v),xbrosclc, Herrschaft in Brabant, ward Anno ' 73 r- vom Kayser Carl vi. zur Grafschaft gemacht- Reyssen, siehe Reijscn. znd k. 7 >edec--Rhcin genennet werden. Er- sterer entspringet «ustemSc-ÄocchardS- Rhein Berge, und zwar ausdem Gipfel des sogenannte,, Crispalteubergs, D.e andere, entstehet auf dem Dogeisbergc, an» ders Tainlung-verschiedener Gewässer. Bey- de, ncmlich der obere und niedere, oder auch »ordere und Hintere Rhein siiessen jeder besondere, und vereinigen sich erli j in gedachtem Graubündten, bey Rezuns, > ^ welscheMeilen oberhalb Chur, worauf! dieser Fluß durch de» Boden - See ströh- wer, und bey Maynz den May», bey Co- blen; aber die Motel zu sich niint. Bey Schenkcnschan;, ,n Geldern, theilt er sich jn zwey Arme, unter welche» der eine, so zur linken siiessec, die Wahal gsnennec wird, und sich zu Worein» in die Maas rrgeust; Der andere Arm theilet sich wieder ln zwey Arme, unter welchen der zur rechten Hand, unter dem Nahmen der neue» Issel, sich bey Düksburg tn die e>Itc Isiel ergeuft; der Arm aber zur linken Hand den Nahmen des R »eins bc, hält; und dieser theilet sich wiederum bey yp'iclc -le Uuotkeäü, da den» der Arm zur linken Leck genennec wird, und sich oberhalb Rotterdam in die Maas ergeuli; der andere aber behält den Na wen des Rheins, uvd theilet sich in den raken der Stadt Utrecht in - Arme, unter welchen der zur rechten bey Nuydeu in die Euder - See fallt, und Deckt qcnennet wird; der andere Arm heisset noch der Rhein, und verliehret sich unterhalb Leyden tu dem Sand bey Catrwick- Ueber- haupt lauft der Rhein über 140 deutsche Meilen, ist voll der besten Fische, vor, iiehmlich an Salme», führet Goldsand, und ,st für die Handlung ein sehr beträchtlicher Strohm- - Rhein, s. Rhyn. Rh-m, der Ober-Rheinische Rr-eiß, ist nner von den zehen Kreisen des Heil. R. Reichs; zu demselben gehöret das Hessen. Land, d,e Wetterau, die Stifter Fulda, Spener, Slraßburg und Basel, cv ^ - Meister, die gewesene Elsaß, das Westerreick, Savoyen, die Rheinischen mid dw Zweybrücken, uno kle Grafschüstell »Lsvvnhelm, Saar- brücken, Falkenstein und Leunngen, die Fürsten von Nassau, die Graf- !Ä^(ss"Soims, Hanau,Isenburg, Sayn, u^dd-eReick^Ä'^?ke!d und Waideck, cken der'-^^^draszuSimerihvon M men ver erstere eigentlich Direc t » erner vvn den greifet di/^^eichö, und be- «ud Cöllt ^ ^Z .tter, May"z, Trier '-0UII, »lkChuk-Lander der Rhei»- Rheinau Rheitr^ekden yir Pfalz, und bas Furslenrhlim Arentve g in ber Liscl u. a. Kreiß-Director ist der Ehurzurst zu ^aynz. Rhernnu, kl. ine Stadt am Rhein, in der Schwcitz,zwischen Ichasbausen u Egilsau. Rheinau, kleiner Ort im Uiiter-Elsas, am Rhein, wo der Fiuß Ischcr hinein lallt, dem Stift zu «Lstraßburg gehörig- RheinbevA, -ks-euoh« Stadt, im Erz» Stift Coiln am Rhein gelegen, deren Be» fest! Ego-Werke An- 170;. nachdem sie die Rayseri. und ihre Alliircen erobert, ge- schieiffec worden. Sie liegt u Meilen unterhalb Cölln, und ist An. 17 - vermöge der Badischen Friedens, Ehur-Colln wieder eingera'umcc worden, nachdem sic ,r. Jahre lang von Preußische» Truppen be, setzet war. Rheinbi uek, Chur-Trierlsches Schloß und Flecken au dem Rhein, umvei. Ham» merstein- Rheine, Rhene, kleine Stadt im Stift Münster, in Wesiphalen, an der Ems, 4 Meilen von Luisen, welche nebst Bever» g>rn ein besonders Amt ansmachec. Rheincck, kleine Stadt am Rhe n, nicht weil davon, wo sich derselbe in den Cost- nitzer See ergeust Sic ist dieHauptsla't des Rhcui-s hai , u..d hat ein Schloß, uu> der Landvvgc der regierenden Cantvnen residicec. Rherneck, Burqarafthum und altes Schloß auf einem Berge am Nieder-Rhein, zwischen Andernach und Brssich gelegen, im E-tzstiste Cölln- Ls gehöret dem Gräflichen Hause Sinzendorf, Er-stbrun» nerischer Linie, welches daher Sitz und Stimme aus den Reichs-Tägen tzac- Rheinegg, Rcrnech, Chur-Mavnzisches Stadtiein in Franken, in der Grafschaft Rheinegg. Rheinfall, LatanEu Kürnl, e eignet sich an dre» Oettern, als 1) den Lauffen uns -Lcha,Hausen in derSckweitz,da der ganze Rhein segr enge zusammen kommt, und mit grossem Rauschen und Getöse ,e biS >5 Klaftern hoch von einem Berge herunter fallt, so, daß kein Sck-ff weder beladen, noch leer, herunter gebracht werden kan, sondern man alle Güter aus der Achse durch Schafhausen führen, und unterhalb der Stcrdr wieder in L> »jffe laden mutz. 2) Bey Lauffburg, welcher nicht so groß und gefährlich, als jener, und werden die Schiffe hier leer an Sellen, oder durch Leute, ' ben wagen 1 Unter:>hei Hellhacken genannt, schen den Felsen einen kleinen Weg und Tiefe hat, daß man zur Noch imc beladenen Schiffen turchiahren ka». Rkeinfciden, /türln/tt-sn, die schönste, festeste und größte unter den 4 Wald-Städten in Hchjy aben, am Rhein gelegen, all» wo » yrr Rheinfels Oheims. -Rheinland Rhinsb. wo eine Brücke hinüber gehet. Sie ist volkreich und befestiget, liegt ; Stunden über B aselumd gehöret dem Hauß Oesterreich, Hier, ist der dritte Rheinfall- Siehe Rheinsall. Rheinfels, gute Festung auf einem hohen belle» am Rhein, in der Nleder-Graf- schalt Catzenelnbogen, zwischen Coblenz und Ba^arach, neben dem Städtgcn St- Goar gelegen, dam ein kleines Amc von z Dörfern und 7 Höfen gehöret- Gegen Rheinsels über liegt die sogenannte Laiz oder Dteu-Catzenelnbogen, ein sehr festes Schloß, auf einem hohen Felsen- Ber,de gehören dem Hauß Hessen- Mhelnsels, das Baust Hessen-Cassel aber prätendiret das Besatzungs - Recht, und ist ta,elost ein doppelter Rhein-Zoll- Sln. 1702. wurde sowohl die Catz als auch Rheinfels durch die Hessen-Caffelischen Truppen eingenommen, und mit Garnison beleget, es ist auch in dem Utrechlischen Frieden An- 171;. das sus k>«ll7^4- rugestaiiden, diele Fenuug, so lange der Krieg dauerte, ;u desest n- Uebrigens gehöret zu derHesteu-Rheinfelsischeii Landes, Dorrion dieNr- der Grasschafr Catzenelnbogen ausser Braudach, so Hessen- Darinnadt zu'rehec- wie auch in Nleder- Hessen die Sladle,Ae,ucer und Herrschaften Rovenburg, Vvaufried, Eschwege und Sonrra, darinnen dem Landgrafen vonHessen Cassel dieCon«vibunonen, das jus tririroriale und das Recht, die geldliche Aemter zu besetzen, zuständig sind- Diese Rbeinselsische Linie theilet sich wiederum in den Rotenburgischen und wansviedifchen Ast, davon siche unter ihren besonder» Namen. Roeingau, siehe Rhingau. Rl>ein->örafen, siehe U)ild«und Rhein- Grafen. Rheingrasenstein, Grafschaft in der Unterst),ai; am Fluß Nabe, der Rhein-Gräfliche» Lüne zu Stein gehörig. Las auf einem hohe» Felsen gelegene Gräfliche Schloß Rheingrafenstein haben die Franzosen An- > 683 . zerstöret- Rheinhanscn, kleiner Ort im Bißthum Speyer, eine halbe Meile von der Stadt i gleiches Rahmens. ! Rheinheim, Scadt in der Obern Graf, schast Catzenelnbogen, zwischen Umstadt und Daruistadc, dem Landgrafen von Hes-1 sen - Darmstadt ge öriq. ^ Rheinischer Fuß, siehe Fuß. Ri-kmischevLund, war eine DeF»sib-Ai^ lianz, welche die zChursürsten von Maynz, Trier und Cölln, der Bstchof zu Münster, der König von Schwede», als Herzog von Bremen und Wehrden, und Herr von Wißmar, wie auch Pfalz - Neubucg und die Luneburg,sehen Häuser, nebst Hessen. Cassel und verschiedene andere Stande den >4 ( 4^1 Äug. , 6 z 8 . zu Frankfurt schloss sen, und stch hiermit nur vor aller Ci», quartiernng oder Durchzügen fremder Volker zu beschützen zwar Vorgaben, in der Thar aber den >z (;) August den König in Frankreich durch eine» absonderlichen Receß mit ausiiahineu, und hier« durch deutlich genug verricchen,daß Frank, reich solche» vermeinten Bund nur dem neucrwählten Kayser Levpold zum Tort ausgekünstelt habe. Rheinland, ALmo/auÄm, Landschaft in Süd - Holland, so sich vom deutschen Meer bis an die Herrschaft Utrecht er. strecket. Rheinsberg, Rhinsberg, Städtgen in der Mittel - Märkischen Grafschaft Ruppin, am Fluß Rhyu. Es ist das Slamm» Hauß der Familie von Brebow, und zuletzt befassen es die Herren von Berille, welchen es König Friederich Wilhelm , 7 ; 6 . abkauste, und es dem jetzigen König Friederich 11. als damahligcn Krön. Prinzen gab, der das Schloß schön aus- bauete. An. >744- scheuet e' es Se Ma- ie»ät dero Herrn Bruder, Prinzen Frie- dertch Heinrich. Rhelnsheim, feste' Schloß im Erz-Stift Cölln ben Lcchnlch- Rhemstein, siehe Rcgenstein. Rheinrhal, siehe Rhinrhai. Rheinwald, wird in Graubündten ein gewisser District genannt, der sich vom Dvgelsberg an bis an Schams erstrecket. Rheinzabern, Dsüern-e kleine Stadt am Erlcbach, im Bißt.uin Speyer, im Chur-Pfälzischen Amt Germersheim, ist ehemals des Bischofs Residenz gewesen. Rhene, siehe Rheine. k-lnmeii, kleine Stadt am Rhein, in der Provinz Utrecht, «n den Geidrifchen Grunze». KR-nlo, ^>. Llllü. Rhens, suche Rens. Rhina», siehe Rhynau. Rhingau, ein Distrikt IM Erp- Stift Maynz, längst den besten Usern des Rheins, zwischen der Grafschaft Ca- tzenelnbogen, Dick, Wetterau, Maynz und Bingen, welcher von dem Rhein« gauer-Wein überall bekannt ist. Rhinsbevg, siehe Rheinsberg. Rhinsburger,werden inHolland diejenigen geuenuet, welche es in dem Arclckel von der Prädeftmalloii mit denArmliiianern, in dem Artickei von der heiligen Laufe mit den Anabaptisten, und in dem Äru- ckei Hi, Rhinchal Rhone Rhume Ribadio yltz ckel vom Predigtamt und öffentlichem Goktesdiemste mit icn^Luackern hatten- Sie versammlen nck lavriich zweynral zu Mbiiivbura. Ihre ersten Urheber waren Amiv 1610. die Codde, zwey Bruder, ein paar Gerber, jetzund beynden sich aber viel Socinianer und Deisten un- Lhüikl>asi^//-tt Landschaft am Rhein, von der Grafschaft Wer- dcnberq bis'an den Costnitzer-Sce- Sie aehörclden batten Oettern und dem Canto» Appenzell, und seit Am 1712. genlc,- sen di-Reformitten und Romisch-Carho- lischcn glerck-etz Recht darinnen. Klio, K^«m, Flecken am Ä„ß Olana, nicht weit von der Stadt M ustard, gehöret den Grafen von Viseonn- >n'd hat eine sehr schone Kirche, ä-lls dlLäonn» dtir-cuivL genannt, welche von den Fremden stark besuchet wird. IUi»Ne-l.^nä. Insel an der Küste,von Neu- Engelland, im Nördlichen Amerika,welche gröstenrheiltz vonO.nakern bewohnet wird, kiioäis, Korlos, vor Alters K/tt-sur, Insei des Mittelländischen Meers, nur 2 Meilen von der südlichen Küste Klein-Asiens entfernet, und Mischen der Insel Candia und Cypern gelesen- Al- die Johanniter- Ritter das gelobte Land und Jerusalem verlohren hatten, vertrieben sie die Sara- cenen von Rhodus, und wurden dahero Rhodiser Ritter genannt, alleine Ä-rzae. bemächtigte sich der Türckstche Kayser Sette,.111 der ganzen Insel,und dieRittcr liesscn sich hieraus auf der Insel Maltha nieder. Sie gehöret also noch jetzo den Türken, welche sie durch den Capduan Pascha oder Gouverneur der Inseln des weisen Meers regieren lassem Die Hauptstadt Rhodis liegt aus einem Hügel, und halb in der Ebene am Meer- Sie ist groß wohlgebaut, und begreift nebst den Vorstädten drey Welscke Meilen im Umfang. DerHqfcn ist sicher, bequem und Lei, dem Eingänge aus benden Seiten mit Felien umgeben, und mit Thürmen verwahret. Die Stadt selbst hat Mauern und zwey Graben, auf der Seite des Castells aber drey. Sie wird von Türken und Juden bewohnet, und ist den Griechischen Christen nur erlaubet, i„ de» Vorstädten und Landhäuser,, zu wobnen. Die alte Stadt kchocMr war wegen ihrer prächtigen Gebäude, treflichen Gesetze, besonders aber wegen dermngeheuern Bildsäule von Crtz bekannt, welche über 80 Ellen hoch »ar, mid bey dem Eingang detz Haventz aus r Felsen stand. sL"'.'U^lger FlnS in Franken, welcher tz üw umben Map» ergeust. uiwns, einer der qrösten Flüsse -n Frankreich,, welcher an dm Zrän- lN der -Mianischen Laudvogteycn der Schweitzer, ,m Berge «ls l» rouicsts, nahe am St-Eotthardtzberge entspringet, durch den Eensersee fliestet, bey Lioissdie Sanne, unterhalb Aviano», die Durance an stch nimmct, und sich durch verschi.« beste l-'iusiüsse, welche man 6ra, nennet, ins Mittelländische Glecr eracust. Er ist sehr reissend, aber auch Fischreich, unö heget vornemiich grosse Forellen- Rdunie, Fluß IM Fürstcnthum Grubenbr, gen, welcher aus dem See, Ocbsenp.'M genannt, beym Städtlein Herzbcrg enc, springet, und sich unterhalb Nore.,eiui m die Leine crgmßt. Rhumspr-ing, Schloß an denBraunschwei« gischen Grubenhaqischen Gränz.n, de.» Herzog von Braunschweig gehörig. Rho», klcinerFinß in derMitteliiiark'wel- cycr auf den Mecklenburgisch. StreM, schen Granzen seinen Ursprung nimmt, Ruppi» und Fehrbellin vorben gehet, und bev Rbynow endlich in die Havel Mt. Rhynsw, Flecken in der Dittelmark, da wo der kleine Fluß Rhvu i„ di-> Davel fallt. Von diesem Flecken hat das ganze Ländlein Rhynow seinen Nahmen, we.- chctz zwischen der Doffe, Rhyn und Havel lieget- RhyiisbevI, siehe Rhinsbeost. zr.vnLb>ur§, war vor diesem eine berühmte Abbe» von «dclichen Damen, Benedictiner-Ordentz. Anjctzo ist diese,» Ort ein Dorf in Holland, nicht weit von Leyden- Km Usx2, ein Strich Landes aus den Küsten von Neu - Spanien in Nord-Ame, rika, darinnen sich ein hoher brennender Berg befindet, welchen die Spanier Voi- mn vcho nennen. Es ist ein Hauen daselbst, welchen eine kleine und niedrige Insel, so andetthalbe Meilen vom Lande liegt, machet; und 2 Meilen vom Havc» ist die Stadt Km I.M, dahin zwey Einfahrten gehen, und haben die Spanier an Leyden eine gute Schanze angelegt, um die feiutlicheLandungen zu verhindern. In die er Stadt wohnet ein Spanischer Gouverneur. Kirlw, ist die berühmte Brücke fast mitten in Venedig, welche nur aus einem Bogen bestehet, und über den grossen Canal, Pa wo er am schmälsten und nur 40 Schuh breit ist, gehet. Diese Brücke soll der Republik 232220 Dncatcn gekostet habe». Obe» ist sie 37 Schritte breit und mit zwey Reihen Kramer-Bude» besetzt, welche drey Gassen machen, bavo» die grössere i» der Mitten ist- Kib», kleiner Ort im Königreich Leon, eine kleine Melle von Salamanca, am Fluß Tormes. Kibu clv 8Air, kleiner Flecken in Asturien, nebst einem Seehasen, acht Meilen von Oviedo- Kikrärvir, siehe Kivr '»vir. Kil-räio, Kivräio, tzkivu-iittm, kleine Stadt -M m m nebst 9i4 Ribagorca Ricbensee Ricknow Riedenburcr nebst einem Haven in Gallicien, 8 Spanische-Meilen von Lugo, an der Küste, wo der Fluß Miranda ins Meer sällt. Grass.i'.a't in Arra- gonien, an den Caralonischen Cränzen, von dem Pyrenaischen Gebürqe bis jenseit des Ebro- Die hairbaren Städte und Oerter darinnen sind I- Li'coba, Loncs ste Viemr, 6r^ns und benev-ire. L-ibsu-ion, eine von den Hierischen Inseln den Provence, welche klein ist, und nicht weit von der kleinen Insel Rlbaudas liegt. Ribbii, kleiner Fluß in Lugelland, welcher in Norkhumderland entspringet, und sich in den kleinen Meerbusen Ribbil ergeust. Riddmy, kleine Stadt an einem kleinen M erbusen der Ost-See, in derHerrschaft Rostock, im Mecklcudurqischen, allwo ein adeliches 2uttgsrauen-.il lvster. Lidümonr, Kiklemonr, Stadt am Fluß Oyse, in der Picardie. I-r->t, Flecken in der Französischen Provinz Perigord- Riboria 6iuncss, Hauptstadt der Insel St-Iacobi, welche eine von den Inseln des Kapo Verde bey Asrika ist- Sie har ein unter den Erz - Bischof zu Lissabon gehöriges Bißthum, einen guten Haven, dono äcl l'is^e genannt, und eine Cttadelle. 8.lblemoni, s. Kibemont. Rrbnitz, Stadt in der Wallache!), an dem Fluß Alauca- 8-iccis, s.-Viicia. Kickecour, kleine Stadt in Lothringen, am See Garde, 8Meilen von Nancy. Rick-Neu, /ötto/ocu^, kl-Stadl in Pottou, nebst einem prächtigen Pallast, einer Academie und dem Titel eines Herzogthums, zu welchem Ausnchmen sie cer Cardinal Richelieu, der sie besessen, gebracht, und davon den Nahmen erhalten- RicK-U-u, kleine Stadt in Canada, in Nord- Amerika, an einem Flusse gleiches Nah- mens, welcher sich hier in den St- Loreuz- Fluß ergeust. Nahe hiebe» ist >6-o. ein Schloß,Saurel genaunt, erbauet worden; daher auch diese Stadt bisweilen diesen Nahmen führet. . , Rickcmonä, Stadt, nebst dem Titel eine» Herzogthums, in der Provinz Aock', i,i Engelland, an dem Fluß Swale- Es rst noch ein Flecken dieses Nahmeus in der Provinz Surren, nebst einem Kvttigl- Lustschlosse, 6 Meilen von Sonden, an der Lemse, weiches wohl gcbauet, gute Minerals che Wasser und einen rrcflichen Thiergarten hat, auch daher berühmt ist, weil die Königin Elisabeth An->6oz. allda gestorben- ^ Richenburg, Stadt im ChruLimer-Kreiß, in Böhmen. ^ .. R-chensee, großer Flecken in der Schwcike- rischcn Grasschasc R vre, dem Cantvn Lu- «ru alleine gehörig- Richnow,Kic/,no-i.'!Ä..ou-r, He r-,, , , an derIlava, im Bechmer , men, hat eine tvl.llcheE.as,uuc ^ Richnow, kc-ebno-um ^^rren- ! Stadt im Chrudiiner-Krciß, i„ Be.,men, welche ein starkes Bergwerk hat, u,,d wo s viel Luch gemacht wird. Rlchrmau,s- Burgau. Richtenberg, kleine Stadt an der Trebel, in Pommern. Ricklingen, Amt im Hannoverischen. Rrckscn, Schloß in-Eroß-Pohlen, welches sonst dem Granislao Lejciusrv gehöret- Rirla, kl StadtinArragonien,am Fluß Talon, zwischen Saragossa und Calatamd. ki-icos KombiL5, waren ehemals IN Ästurien die vornehmsten Herren des Reiche, s» den König wahlereu, a» deren Stelle heuriges crages die Tiruluclor unter Sen Spaniern auskommen. Riddagshausen, Lutherisches Closrer, hart bey Lrauuschweig. Riclc^u, isl ein kleiner Mall im flachen Fel, de, welcher ziemlich lang ist, und darzu dienet, wenn man einen Orc ohne weitläufige Approchen belagern will- tt-mcim heisset auch derjenige Ort, wodurch man verdeckt bis zum Fuß eines Bollwerks kommen kan- Ri-torci, zu Venedig, sind gewisse Ocrcer, dem Pharao und Basecce - Lpiel gewidmet, jö zur Jett des Carncvals intt den Theatrls zugleich ervssuet werden, und wo die Nobili nur allem tattittei, dör,en. , Diese schlagen dar Spiel ab, wenn er, lh, »e guc dünket, und es verelnigec sicy so viel Glück mlc lyreu Pilvilegie» und oer- ständigen Spleen, dap ihre Banco sag allezeit glücklich ist Es sind io bis e - gioye Äamuiern, in denen aller Orcen Spiel- T schc steyen; und obgleich eine g oge Menge Volks daselbst zusammen kommet, so ist doch eine große e-uue auer Orlen, und darf ntemaud ohne Masgue dabey erscyeiiicii. Rrdenburg, s. Rledenburg. Ridzrn, s.Hleisselsjeii. Ricbnick, s. Reibnick- Riechenstem, Schloß in dcrSchweitz,dem Canton Basel gehörig. Ried, Schloß, schöner Marktflecken und Pfleg-Gericht in Obcr-Banern, RBur.s- hauft», 4 Meilen von Braunau. Es wird allhier vieleLeinewaud gemacht, und ein starker Handel damit getrlcbeiu Riedan, Marktflecken, ssi.öi.cS Schloß Mid Herrsch asi in Ober-Oesterreich- Riedeiheim, s. Rodelheim. Riedenburg, Marktflecken uiidPflcg-Ee- richt in Ober-Bayer», R, München, an der Altmühl, zwischen Dietsurth und Kel- he»l>. Vor diesem ist es eine Crastchast gewesen, welche nach Abgang der iL-raien Anno 1-76. a» Bayern gekommen. Oie Liudera von dem alten Grast- Schlv» RlS- RLedeftl RierbergRieri_Ri gidL 9 15 ^Rrcdcnburg sind noch dasclbji auf einem ^.Derg Z« uralte adelicke und numnehro ^^-i s ttevderrlicke Familie, welche am a-hein, Ivnderlich «der in Heßcn M.re, allwo sie auch das Erbmarichall-AMt er- irEckest eine ansehnliche und etliche Mei- ^ n arÄe HerAasc am Wogel-berg, zwicken Hessen und Fulda, den Freyherreu Naedesel von Eijendach flehong' atiedesdeim, Ebur - Maynzncher Fl>er Rd'ngau, allws, nächst dem Hockhe - mcr^der beste Aheingauer- und Rhern- xwämmnckstine Stadt an der Donau, in ^Schwabm 7 ; Meilen oberhalb Uun, ge-. RftWadNMb^ Arragonien, 6 Meilenvon Saragossa. Rieplisau, B'erredietiuer-Abtey in SäNva- den, in der Fürstendergischen Herrschaft Hausen, nebst einem Sauerbrunnen, an der Woi'ach, ' Meile von ürevenstadt. Ries, qewisier Landstrich in Schwaben, um dieSradt NvrdlingenmOettttmen benilm Ricsenburg, Stadt und Lchloß im Königreich Preussen, im Haust.Amt Marien- werdcr, am Fluß Liebe gelegen. Riescngcbürnc.oder dieSi-dettschenGe- b'ürge, diome- Sucleri, gehören unter die höchsten und ansehnlichsten von Eurcpa- Sie ,angen sich an der Ober-Lausitzu'chen Mauze bei, Frledberg an der Queiß «n, und machen r Striche aus- Der erste ist in Nieder-Schlesien, gehet durch d>e Fürstenrhümer Iauer uns Schweidnitz dis mr Kürstenthum Münsterberg und die Grafschaft Glatz, scheidet Schlesien von Böhmen, und wird überhaupt das Böhmische Gebürge gcnennet. Derjenige Lheil, weicher im Fürstcnthum Iauer ist, wirb eigentlich das Riesengcbürge ge- »ennet. Der zweyte Strich dieses tzst-bür- ges langt im Fürstemhum Münsterberg an, gehet durch die Fürstenthümer Reiß, Jägerndorsi Troppau,Tesche», bis an Ge Jablunk», und wird auch das Mährische Gebürge genennt. Aus diesem Gebürge ist der logeuaiite Reste!, derDbufelsar-und, Teuselswieft und Jfohannes -Drunn merkwürdig, zu welchem letztem am St. Johaimeitagc viele Leute wallfahrten,und daraue trinken,umGeumdhe-t dadurch zu ° erlangen. Es ist auch, wegen des Gespen- ste„, der Ricbenzahi genannt, renomirt. Rie,,a, Marktflecken an der Elbe,bei,Streb- ia, in Meissen, war vor diesem ein reiches Benedieciner-Kloster, itzo aber ein Cdur- inrsti. Kloner-Amt- Ricrberg, Grafschaft in Westfalen, zwischen dem Sttst Paderborn und der Graf- schalr Lippe, an der Ems. Sie ist 4 Meist» lang, und anderkhalbe breft, ist ei» Hcffcn-Casselisches Lehn, und ward von dem Grasen Maximilian Ulrich von Kau- antz An.i 7>4 in eiliemProceß gegen den Fürsten von Lichtenstein gewönne». Der ftftge Besitzer ist Fürst Wenceslaus Än- tvn Dom. Joh. Joseph, Obrlucr Ho,-und Staate - Canzier zu Wien, welcher deir 2 Fedr-17 -1. gebohrcu- Ihr Haupt-Srt ist das etwas befestigte Schieß Rierberg, dabey ein Städtlein gleiches Nahmens, so Catholilcher Religion i>:. Riaü, ft'eat-, eine Stadt in dem Herzogs thum Spolcto, im Kirche:, - Staate, ».st Fluß Velins, nebst einem Bißthum, welches unmittelbar unter dem Passt stehet. Sie ist alt nuo wohl bewohnet, hat aber ungesunde Lust. Nicht weit davon ist der See Rieti, oder St-Sumnua- Rieux, ftrrr, Stadt in Ober-Lau- guedsc, wo die Flüsse Riza und e-mroune zusammen kommen. Ihr Bißthum gehöret unter den Erzbischof zu Toulouse. Rier, /keftrfti, Oc-rM/, (7o/a- ni.r ftcsvnum, kleine aber volkretcheStadt in Provence, nebst einem Bißthum, unter den Erzbischof von Alp gehörig. Riff, ist eine von den See-Küsten sich lang hinaus streckende Sandbank, verborgene Kuppen, oder andere Untiefe, dergleichen das Schaager-Riff oben an Jütland ist. Riga, Hauptstadt in Liefland,am Fluß Düna, in dem General-Gouvernement gleiches Namens gelegen, hat einen sehr guten Haven, ist eine nicht allzu grosse doch volkreiche und wohlbefestigte Handelsstadt, nebst einer festen aus 6 Bastionen bestehenden Citadeile, und wird durch die gegen über liegende Kober-Schanze, vsr- nemiich aber gegen die Ost-See, durch die Festung Düuamünde beschützet- Sie hat ein Gymnasium, und ihre Einwohner sind der Evangelischen Religion zugeihan- ES befindet sich allhier die Eouvernemcnts- Kanzley, das Rußisch-Kayserl- Hofgericht und das Ober-Consisiorium von Liefland. Sie gehörte ehemals, so, wie das ganze Land, zu Pohlen,wurde «der in dem Frieden von Oliva Anno 1660. anSchwcdcn abgetreten- Won dieser Krone erhielt sie viele Freyheiten, wurde zur zweyten Stadt nach Stockholm, und ihre Rachsherren zu Edsllcuten gemacht. Anno i6;6. wurde sie von den Küssen,und Au. 1700. von den Sachsen und Pohle» vergeblich belagert, alleine An. 1710. wurde sie endlich nach einer langen Belagerung von den Russen mit Accord erobert, und sollen wahrend derselben bcv 60200 Menschen, lowohl durch den Feind als auch durch Huniier und Pest umgekommcn ftyif-. Im Nystäd- tifchen Frieden An->7^- ist die,er wichtige Ort, nebst dem ganzen Licflande, an Rußland auf ewig abgetreten werben. Ri-HcU, wurden dleienigen in Engclland ge- nenner, welche den leibenden Gehorsam Pi M Ul r stg- yi6 Rigidisten Rinkiöping ^atuirten, daß man der Obrigkeit sich niemals widersetzen, sondern alles von derselben vertragen solle; dagegen verwarfen sie die ichlLiLNL, oder Duldung der andern Glaubens - Genossen. Ihre Ge- äentheile, nemlich die Whigs, werten ivloäciLri genennet- Rigidisten, eine Art von Iaysenisten. Siehe Iansenisten. Rissnuroux mir einem verfahren, heißt scharf, strenge und unbarmherzig mit einem umgehen- KLiLbclLi-^gL, Bedienter am T rnschen Hose, sodemGroß-Sultan denSt gbü- gel halc, wenn er Zn Pferde steigt- Liehe RookimMr. Rille, Fluß in Frank eich, welcher gegen dieGranien der Lan-lchast Presse entspringet, und sich in den E.nfluß , r Seine erg-ust. ^ ^ Rrmanorv, Stadt IN der Woyrvodschaft Reuffe», iifPohlen- x.müni, alte und vormals berühmte, aber nunmehr» geringe Stadt in Nomagna, im Päbstl. Gebiethe, wo der Fluß Marecchia in den Meerbusen von Venedig fällt, über welchen Fluß daselbst eine marmorsteiiierne Brücke gehet, weiche die Kapser, Slugustus und riss uns, erbauet haben. Vor Alters hatte sie inen berühmten lHaven, welcher aber itzt fast gauj micSand verschüttet ist- Man findet auch allda noch verjchiedene iXömische Alterthümer. Rings-,, Fluß in Enrelland, welcher in dir Graffchast Chester entjvruigeftund in das Jrrlandische Meer Mt. Ringelber-g, Ringenburg, kleine Sta t, alres Schloß, und ehemalige Herrchach, nunmehr» Amt im Herzogthum Cleve, an den Münsterischeu Granzen, dem Königin Preuffen gehörig. . Rlngelnheim, Ringeln, ehemalige Grafschaft und Sitz der Grafen d.eses Nal - mens, nunmehr» aber ein Benedietiner- Kloster, nebst einem Dorf m> der Innerste, im Stift Hiidesheim, Zwischen Goßlar und Lichtenberg. . Ringen, ein mit Morast umgebenes Schloß am Wester-See, in der Llcstaudischen Provinz Elthiaud, «Meilen vonDorpt. Ringleben, Amt in Thüringen, an der Gera, zum Eisenachischen gehörig. Ringstedt, ehemals eine grosse Stadt, nun- mehro aber ein Flecken in der Dänljss cn ^nsel Seeland, 8 Meilen von Coppen- haqen. In der Pfarrkirche St. Canuti sind noch die Begräbnisse verschiedener «lrenDanischen Könige; auch wird allda monarhlich ein Landgericht über ganz Seeland g oalten- . . Ringwold, Stadt in der Provinz Hantshi- re, in Engelland, am Fluß Altan, der „ch ben Avon ins Meer Must. Riichiöplng, Stadt «n Nhkd-^utlan», zum Rinteln Ripol Stift vt-pen gehörig, am demschenUeer,' allwo sie eui-ui guten Haven hat. Rinteln, befestigte Stadt in der Grafschaft Schaumburg, an der Weser, dem Landgrafen von Hessen - Cassel gM, rig- Sie hat eine Universität, ,o A.,-i6r,. gestiftet worden. llio, Loxo Rio, oder cli kstralio, cn Vor- cebürge in Morea, dem (Mo /cmm öder cll dckollcri-i gegen über, mit weichem es die Meer-Enge der Da.danelle» von Lepanto inachet- Rio cllfinejio, s. ftmsiro. Rio cle Is klsts, s. Pia». Rio zran-Ie, grofferFluß innerer llrma, in Süd-Amerika, welcher aus zwey andern gewacht wird, nemlich aus eem Cauca oder Rio Alsnäs cll L. dlarrbo, und aus dem Rio glilncke 'cs in das Brasilianische Meer ergeust. Hievon hat die (Mitsui^ sie Rio ZmnZo ihren Na^ men, welches ernGouvernemcnt'deS Portugiesische» Brastlien ist Rio^, Riox^, sv'eccM-A, ssciiie Landschaft zwischen Alt-Castilien, Stavarra und Ala- va- Sie gehöret zu^Alt-Ca>ri!ien. Rlom, Stadt in Frankreich, im Gvu. erneinent von Luvergnc, welche in enier sehr lustigen Gegend aus einem Hügel liegt, hac ein prächtiges Sckioß, Lenerbrutlee und plslicliLl. iL>le führet den Titel eines Heizvgthums, und in ihren Vorstädten ist die berühmte Abte» vo» Mosac. Rioux, s. L cls Rioux. RIoxs, s. Riojs. Rips 'ckionlons, kleine Stadt in der dlliircr ä'Xncons, im Kirchcii-Ilaar, liebst einem Bißthum, unter du, Erzbischof zu Ferm» gehörig. Rixsgoir», s RibeZarce. Rij'oiile, söftn/m, schönes Lustschloß bcy Lhonon, i» Savoyen, am Genfer- -.ee. Ripalw, Riv In, s/t-l, Fleckeil Uiid Schloß am F iiß Ad La, im Herzogthum Mayland- Ripeu, f. Rypen. Riprn, Stadt in derWonwodschaft Dobri- no, in Masvvieu, in Pohlen- RipM, Stadt in der Provinz Aork, am Fluß Hyd, über welchen dafelbst eine Brücke gehet, in Engellaud. Riuoi, kleine isladt in Cara- louien, am Fluß Ter, izMsien von Bareellona. Rix- Ritter-Drdt'n > ! i Rippon Rierct-Orden 917 Ripgon, Stadt in Engelland, III der Provinz Jorck, nicht weit vomFluß Boate, über w.lchen daselbst eine Prüeke gehet. Sie ist wohl bewohnet, hat das Recht,zwei) Depuüue ins Parlament zu schicken: und werden daselbst gmc Sporen gemacht. kiiltnn, Scaot in Taliratlen, am 6oifo -li c o-irm, bat ans einem sehr hohen Fel- wn ein Castell, und wurde den Türken An. -6z?. von den Mnetianern ab- genowmcn- kirvcn, l, die Gefahr, da? Waren auf Glucks und Un-stück, daher - i/>)u-c-en, vor- oas /c,/n° sreken, ist so viel, am die Gesa n, so einer Sache begegnen kan, über «K Nal"°. c^ut K-/u»i,V»rgebürLe ans der Insel Cypern- Rispan, siehe Rostwein. Risse., siehe Riffen. , Ristdnnk, ein Werk oder Schanze, welche vor eine Fe unq in die See hm« ein erbauet ist, der llichen sonderlich zu Calais und Duvnkirchen anzutresten, davon aber die letztere »uuinehro demsiiret worden. Rißwick, siehe Rystwick. Rirrer, Lg»e-, cllsvrliLi, Orva- liaru, Rnjgki, ist ein Ehren Naywe, so fast len allen Nationen dem Atel, wegen seiner Verdienste, gegeben wird. Sie sind entweder gcbohrue, oder geschlagene, oder «reitte Ordens-Ritter- Die gebohvne Ritter sind Leute von altem micadei« hafce» Adel, so zum wenigsten vierscbii- dige Ahnen von Barer und Mutter aufweisen könne». Wiewohl mau sonst im Sprichwort saget: daß ein Edelmann aebohren, ein Ritter aber gemacht werde. In Frankreich har man im Gebrauch, die Cadecten und natürlichen Söhne derer Fürsten insgemein c^valiM oder Ritter zu nenne», ;. E. der Lksvrli», cls Lourbon, rla horrrmc, Lage die, welche von den Kavftrn c ihren ÄrönungS-Tägeii, oder auch dur> die vlxlomsm crciret werden, wozu ke ne adeliche Gebührt erfordert wird: eh dessen sind sie von Kaysern an ihren Kri nungs-Tagcn zugleich mit güldenen SM ren beehret worden, wovon sie ll-M, Rurorl heissen. Reichs-Ritter sind vo ihnen ganz unterschieden. S. Reichs Rirrer. Vor Alters wurden Adeliche vo andern renomircen Kittern, wie auch vo Bischoffen und Geistlichen, zu Rittern q> schlagen, weffennvegen sie MUrss heiffei welches ehemals die eigentliche, untt denen Soldaten und dem Adelchöckst angesehene Ritterliche Würde war, deren fick ,aii'b Käufer, Könige und Fürsten iiitt t ne-chämet. Also findet ma , baß F^ai ciscus l. König in Frankreich, von simem Unterchanen, kercom-rrallle, Hrn- von Bav-rd, .or ccr Schlacht b'!) Me- lchnac sich zun Ritter schlagen ließ. So ward auch .^enicich u. von dem Marschall von Bistens, Eduard IV. in Enssell'and vem Grafen von Devonskire, Heinrich vu. vom Grasen von Arui del, u d Eduard Vk. »ein Herzog vo» Sommerset, so alle ihre Unterthanen, zu Rittern geschlagen. Dergleichen Ritter haben in ihrem End unter andern die Formel, daß sie den Tod nickt fürchten, auch Wittweii und Wachen beschirmen wollen, da wo es sie zu beschirmen gebühret. Aus dieter Classe sind diejenige» Ritter, so sich auf Turnir-Svie- len und Speer-Brechen in ganzer Rüstung, doch mit unbekannten Namen, öfters sehr wohl gehalten, und andere in Schlachten auf ein ernstes Stechen aus« gefordert- Zugleich«:» die irrende Ritter, !ac .Kvimwnerx, die solcherlei) Tur, liieren exprcsse nachgezoaen, und allerhand Abentheuer in der Weit gesucht, von welchen die alten Romanen, oder kiebes-und Heldeu-Geschickte angefüllet stehe». Ein solcher geschlagener Ritter war ohnfehlbar von Ädel, oder paßirte doch, wegen seiner eigenen hohen Verdienste, jederzeit dafür; aber ein jeder Edelmann ist eben nickt ein Ritter. Ein solcher Ritter oder MIci hatte ae- meiniglich zwei) Rimigerox, oder Schild- Rnaden beo sich, die noch unter ihm Iiuuden, und ihn begleiteten. Er besaß auch solche Lehns-Güter, wodurch er verbunden war, idem König oder Landes- Hcrrn als Soldat ins Feld alifzusitzen, und Kriegsdienste zu leisten, daher» man in den alten Diplomacibus und Kriegs-Beschreibungen sehr oft das Wort dlliler oder Ritter in diesem Verstände findet. Gleickwie mm em Ritter den andern z» solcher Würde nach Beschaffenheit der Meriten erhub, also hat ein jedwedes Land im Ritterschlägen seine besondere Gebräuche gehabt, und wenn die Geistlichkeit sich dergleichen unter- fieng, wie vornehmlich be» den CreuS- fahrcen nach dem gelobten Land, ko mußte der Candidat zuerst beichten, die ganze Nacht im Gebet verharren, sein Sckwerbt auf dem Altar opfern, Messe darüher lesen, und es durch den Priester segnen lassen. Msdenn wurde ünn solches mit einem Gehänge, O von der rechten Schulter nach der linken 'Huste zugleich, angehangen, und er nach verrichteter Eommunro» und geleistetem Eyd vor einen aufrichtigen Ritter gehalten. Mmm,' Der Yi8 Ritter-Orden Ritter-Orden Der gewöhnliche Gebrauch aber zu Con- ferirnng solcher Ritterlichen Würbe war gemeiniglich vor der Schlacht, und wenn sich die Ritter wohl gehalten, wurden sic len der Heimreise von ihrem Landes- Herrn mit Lehens-Gütern beschenket. Solches machte die Fürsten arm- Daher siengcn sie an, auf Ritterliche Ordens-Zeichen zu gedenken, die eben so groß von Hochgchtung, aber nicht so reich! ,»„! n!i> die Lehens-Güter von Einkünften, waren. i Evthane Ordens-Ritter, oder Ritterliche Orden werden in Geistliche und Welt-, liche eii-qetbeiiet. Bende sind einej «ns hohem und niedrjgemLdcl bestehendei Gesellschaft, so von geist- und weltlichen l Potentaten, entweder zu Beschütznng des christlichen Glaubens und Benreitung! der Ungläubigen, oder zu Ausbreitung der Tapferkeit, Belohnung der Treue, in- glcichen zur Unterhaltung der Eintracht imd Vermehrung des Ruhms gewisser Nationen, gestiftet worden- Wir wollen sie sämtlich in alphabetischer Ordnung , nach einander dersetzen, und den Geistlichen, damit sie desto leichter zu erkennen, ein 7 vorletzen- A Adler - Gesellschaft, ist von dem Ksyler Albrechten m. A. i4ZZ- gestiftet worden, welche einen goldenen oder silbernen Adler mit ausgebreiteten Flügeln zum Ordens-Zeichen geführcr, der in den Klauen einen Zettel gehalten, mit den Worten: Tbue Recht. Ritter des schrv-.rzen Adlers, haben Seine KLnial. Majestät in Preuffen Friedrich d zu Königsberg, den Tag vor ihrer Krönung, nenilich den 17-Jan- >701, uufgericktet. Das Ordens-Zeichen ist ein güldenes blau emaillirtes in acht Spitzen ausgehendes Creutz, in dessen Mitte der einen Seite des Königs Namen, rll.iveu.iLU8 uex.mit denkenden ersten Buchstaben e.u. zusammen gezogen, in einer jeden von den vier Mttrei- ecken aber ein schwarzer Adler mit aus- gebrciteten Flügeln vorgebildet ist- Welches Creutz jeder Ritter des Ordens an einem Orangefarben breiten Bande, von der linken Schulter über der Brust nach der rechte» Hüfte zu, benebst einem silbernen gestickten Stern tragen 10Ü. ^in der Mitte dieses Sterns ist ein jchwar- zer fliegender Adler vorgestellet, welcher in der ein.n Klaue einen Lorbeer-Cranz, und in der andern einen Donner-Kerl halt, mit dem beyaesügten 8>-mb°Io- LUUdl LUil^UU. Ein jeglicher Ritter legt einen Uncerrock an von blaucinSam. rnet, über denselben ernen Vnntel vvn LircLinAc- rdkhem Stimmet/ mit Hüm mel-blau-färben Mohr gefuttert, jedoch mit dem Unterschiede, daß des Königes nnd des jedesmaligen Krön-Pr„„e,is Mantel lange, die Ritter aber an den ihrigen ganz kurze Schleppen haben, und wird solcher Mancel an lanae» abhangenden Schnuren auf der Brust zusanu, men gebunden, lieber diesen Mantel träger sowohl der König slbst, als die sämmt- licken Ordensritter, die grosse Ordenskette auf bepden Schultern befestiget. Diese Kette ist von der LbiGs des Königlichen Nahmens, und von Adlern, s» Donnerkeile in den Klauen halten, wech- sclsweise an einander gefüget, und hanget an der Mitte seliger Kette vorn auf der Brust das obgedachte gewöhnliche und eigentliche blaue Ordenskreuz. Aufder linken Seite des Mantels wird ein grosser silberner gestickter Stern angcdefcet, und endlich trägt ein Ritter bey dieser Einkleidung einen schwarzen sammeren, mit einem weisen Fcderbusch, ausgezierten Hut. Bey andern Soienmtätcn aber, als Benlagern, Äindtausen und Begräbnissen, so in der Königlichen Preußischen Familie Vorgehen, ingieichen wenn am ersten Oster - Pfingst - und Weyhnackts-Tage des Morgens der König, in Begleitung derer jedesmal bey seinem Hoslager sich befindenden Ordens- Glieder, zur Kirche gehet, soll über eines jeden Ritters ordenti-cher Kleidung die große Ordenskette qehänget,und über seidiger getragen w-'rden. "Der König und seine Nachfolger auf dem Preußischen Thron sind allemal Großmeister- Die Zahl der Ritter erstrecket sich bis auf dreyßig, die Königliche Familie nicht mit barzu gerechnet; und gleichwie ausser Königen, Ehur-und Fürsten, kein Ritter einigen andern Orden weiter annehmen soll, also kommt keiner hinein, der nicht zuvor den Orden ler,in Polen, soll König VlaölxliiuL l.oüi<:u5 All. izzz. gestiftet haben, man findet aber bey den Polnischen RuLboribus wenig Nachricht davon. Im Gegentheil constituirteKönig Uladisiaus iv. An. >67;- zu Ehren der unbefleckten Empfängniß der Mutter GOtter Mariä, einen neuen Ritterorden, die llcfunc5>mil>LculLkA:Loncepnoni5 genannt, welche auch Pabst Urban viil. unverzüglich confirmirte- DasOrdcnS- zeichen war eine güldene Kette, deren Glieder theils weiffe Liften mit diesen Worten: in O--; theils aber miterschled- ftche mit weissen Binden zusammen geknüpfte Pfeiler vorgestellet, nebst den Worten: tlnimvirws. Hieran hieng ein rsthes Kreuz, in dessen Mitte ein welffes DNd' l,!!« 7 5 Äk !Z «A j-A V b- a Lü L;, Kr« Rltt-er-Drden Hildiiiß der Mutter GOttes stunde, die mit den Füssen auf ei- en Drachen trat, ,m> der Benschrist: Vccisti, vinss. Die OOensritter sollen vomcmücl, aus den: polnischen Adel genommen, aber gleich- wo! auch vornehme Ausländer nicht ausgeschlossen seyn, und die Gelder der Or- dei'ica-se, zu Ranzionirung der Gefangenen, auch Derpsieaung der Armen an gewendet werden. Alles war hierzu fer- kja» aber der Fürst Radzivil, und einige andere Maanaten, brachten es auf dem Reichstag, folgendes Jahr, aus gewissem Argwohn, dahin, daß dieses ganze inftl- rmum rückgängig wurde- Der Röniri ^uxuüux if. aber hat diesen Orden ,70z. folgender masten erneuert: Das Ordenszeichen ist ein durchsichtig roch emaiilir- tes aüldencS Kreuz, mit einem meisten Rande, und zwischen, de» Spitzen stehen vier Feuerflammen. Auf der vordersten Ccice in der Pohlnische meiste Adler, welcher ans d.r Brust ein weiß Kreuz mit den Ckur ckwerdtern trägt; auf der zweyten Seite sichet man i» der Mitte des Königs Namen ,x. k, mit der Beistchrift: dro klli-, Kcgo S l.sgs. Oden darüber ist in den neuestenSrdens- Zeiche» eine Krone mit Diamanten versetzet, und in allen ei» Ring mit Diamanten, um sie anzuhängen, mit einem blauen Bande. Vveissen Adlers Orden, siche Discipli- nc». Orden. chDie Ritter von i„ Spanien, fairen ein Listen - förmiges Kreuz, sind An. 1176. wider die Mohren gefristet, mögen bevrathen, haben sonst die Cister- Msser-Regel, und ihren Name» von der Stadt Alcanrara, in Estremadura. Vor diesem hiessen sie Ritter von 8. tulian i-rc;ir, und führten einen grünen Birnbaum zum Ordenszeichen. Jetzo sind sic und die Ritter von Calacrava »ndEastilien einverieibet, Spanien ist ihr -sch- tz. Alexander-Orden, siche Orden vom rorhen Bande. DerAmaranthen-Orden, in Schweden, ist An. >6;;. von der Königin Christin«, dem Spanischen Gesandten, von Anwnio kimsncsl, zu Ehren rustituiret. Den Titel von den Amaranthen bekam er daher, weil die Königin solchen Rahmen kurz vorher bey einer Angestellten Schäferei) geführet, und von Mmemcl war der erste, den sie damit beehrte. Das Ordens - Zeichen war ein Feuer- farbes Band, woran ein güldener Ring, u it Schmelz gezicret, hicng, in welchem zwey umgekehrte MV, in einander geschränket, zu sehe». Das Wahlwort war: 8smi>sr illsm; und der Eyd der neuen Ritter bestünde «nter andern dnr- Ritrer-Vrden 919 innen, daß diejenigen, so bey der Zeit des Eintritts in den Orden unverchliqet gewesen, im ledjzcn Stande bleiben, die andern aber, nach ihrer GcmahlinnenTod, sich nicht wieder verhevrachcn sollten. Kurz nach Aufrichtung dieses Ordens ließ die Königin auch eine trcsiich reich ga- stiekce Schärpe verfertigen, in weicher das gedoppelte , aufoböeschricbene Waaße vielfältig gebildet war,mit ker Beyschrist: I'olco Nlll!s lelsmorir: und sobald selbige f rtiq, wurde sie dem kim-m-I zum Präsent überschicket. Der Orden der t)ei!ic;en ist zum Gedächtniß dericiiiaeu mit Oel gefüllten Flasche, so eine Taube im Jahre 4 üv- bey der Taufe Clodavei 1. in Frankreich, zu Rheims, vom Himmel soll gebracht haben, von qemclScem Kbnige gestiftet worden, und war das Ordens« zcichen ein golden Kreutz mit Silber emaillirct, woran eine Taube, mit einem Fläschgen im Schnabel, hieng. Der Ritrer-Orden .st. welchen Ihr» Rußisch-Kapserl-Majestät Peter i. lüK». gestiftet, und zu dessen Ordens- zejchen ein Andreas-oder Burqnndisches Kreuz beliebet. Auf der einen Seite stehen diese Worte: 8 ./rnclre^ 8 -Vpoibolu;, auf der andern: ?sk-r Llsxisvvit/, lloilsisor L -srwcraror k.uNiL'. Oueerüber stehen des damahligen Kayscrftchen Kronprin- zens Namen, nemlich -slsxiur llatiwvitL. Dieser Ritter-Orden wurde anfänglich vor diejenigen gestiftet, welche sich im Türkenkrieg tapfer erwiesen. Es haben aber Jhro Ruß. Kayserl. Majestät denselben nachmals auch andern von ihren hohen Ministris und Generals-Personen ercheilet, die sich in dem Schwedischen Krieg, in Lieffand, wohl gehalten; und 1704- ist auch der Kvnigl.PreußischeOber- marschall und Geheime Staats minister, Herr Baron von Prinz; und dann auch der verstorbene Preußische Geh. Staats- Rach und Geiierai-Kriegs-Commiffarius, Herr von Grumkow, damit begnadiget worden. Der Sr.Andreas- oder Distel - Orden, in Schottland, dessen Ordenszeichen eine güldene aus Disteln bestehende Kette ist, an welcher das Bildniß des H. Andrea, der ei» Patron oder Schutzheiliger oon Schottland heisset, mit seinem Kreuz herab hanget, nebst der Ueberschrift: dl-,so ms impuns lacoklu. Der Orden ist nach der Zeit in merklichen Abgang kommen, doch hatte König Jacob u. Anno >687. die Absicht, selben wieder anfzurich- ren, wie er kenn bereits unterschiedliche Ritter benennet, und ihnen die durch vre Reformation entzogene Einkünfte wieder zu schaffen befohlen, so aber alles »ach seiner unglückseeilgen Flucht ins Steckengerathen; endlich ater Aii-','^. M m IN 4 von Y 2 c» RitterMrden Ritker-Drden von der Königin Anna erfolget ist. König Georg I. hat 1727. denselben mit neuen Statuten vermehret- Ritten des Gt. Annen - Ordens, dieser Orden ist von Herzog Carl Friedrich von Hollstein-Gottorf >,z6. gestiftet- Das Ordens-Kreuz ist rothemaillircund flam- nstcht, in dessen Mittel auf der rechten Seite eine Anna geschildert ist, auf der linken Seite stnd die Buchstaben,4.s. k. p im Zug befindlich,welche soviel heissen sollen,als: ^munribursusiiri »nAllüm- l rem, Piste,n, Dieses Kren; hangt an einem rorhcn Bande, mit gelben Ecke», weiches von der linken Schulter zur rechten ab- hänqet. Gleichwie denn auch der Stern Mit dem Kren? in der Mitte, und der ge- Meidten Ueberschrift, auf der rechten Seite der^ Brust getragen wird. Die Ritter der inAavopeir, sind An. 1362. von ^mrst-o Vl. damaligen Grafen von Savonen, den Geheim- istsscn des heiligen Rosenkranzes zu Ehren anecordnec, und ihnen zum Haupt- sitz die Einöde der Camaldu enser, unweit Turin, angewiesen worden. Sie tragen eure z Finger breite auS goldenen weiß und rorh emaUlircen Rosen bestehende Kette, auf we s. er tie Buchstaben Ist p, 8..M, welche , oirirusto IjuL Klio- stum 'p-in,!! bedeuten, mit untermischten Lweifelsknocen liehen, und unken daran hanaet ein aus drev Zweiselskuoten gebundener Ring, in welchem die Historie der Verkündigung Maria gebildet ist- Dieser Orden ist noch jetzo ai.da in gutem Ansehen. ch Die Ritter des heiligen Antonft, in Aethiopien, sollen >570. gestifkct'seyn, ein blaues Kreuz auf einem schwarzen Rock tragen, der Regel des heiligen Bastln folgen, den heiligen Antonium rum Patron habein und dem Pabst, als Oberhaupt der Röm.Kirche,gehorsam zu sev» angeloben. ES scheinct'aber, daß man diese Ritter mit den Spital-Herren des Heil. An- tonii, so die Akten und das Städcgen St Llntonli ben Vienne, in Frankreich, be, sitzen, und sich 1095. zum erstenmal sehen lassen, vermenge. Die Ritter des heil- Antonii, in Hen- ,iec?au, hat Graf Mert von Hennegau, Holland und Seeland, ,382, als er wider die Türken ziehen wollte, gestiftet, und ihnen eine Ordenckette zu edackck, die wie ein Pilgrimsonrtel ausgeschen, an welcher ein dergleichen güldener Stab rnd Glöcklein herab gehangen. Sie be- ftffni eine Kirche und Schloß bey Mons im Henneaau. Den sirrfonauten- Orden in LAeapons, hak König C«rl iii. 1382. ai sgcrichtet, und weil das Absehen dahin gieng, wie man theils die unter dem Adel im Schwang gehende Feindschaften auihe. be», theils die Schiffahrt und Zee-Hand^ lung befördern möchte, krftgten sie n-n, Ordenszeichen ein Schiff, so mitken'a'uf der See von den Wellen bestürmet wurde, mit dem stsrnmali!.' dion cesto wm- pari. Melcher Orden ans Mangel der Einkünfte nach des Stifters Tode aar bald eingeganqen. ^ Tie Ritter von hat König ickpkon- Gsi. in Portugal! iigü. widerdieMoh- ren verordnet, ihnen die Benedicliner- Regel, wie auch auf einem kurzen 8cL- xular ein grünes Lilien-förmiges Ären; gegeben, und das Sradkgen Avis ohn, weit Lvora zum Sik eingeraumet. Man hak sie eheinals mit dem Orden von Ca« iatrava in «Spanien coniungiret, allein die Portugiesen haben sich im xv.Se- culo wieder von ihnen getrennet, und stehen noch jetzo unter der Groß -Meisterschaft ihrer Könige- Die Damen von der Axt, sind >148. zu Lortofa in Arragonien aufkommeu, die Raymund Verenger, der l ' te Graf zu Bareellona, deshalber gestiftet haben soll, weil di: Stadt Lvrtosa durch der Frauen Tapferkeit van einer Maurischen Belagerung befrcyet worden. Sie trugen einen langen Rock, und auf dem Haupt ein Capuciner-Mützgen, an welchem eine Carmesin - rstye Axt zu sehen war. Sie blieben von allen Coutribiitlünen srey, durften nach der Männer Tode alle Juwelen und we blichen Hausrach allein erben, und ba ten bey öffentlichen Geprängen den Vorzug vor den Männern. B. Die Ritter des Bades, oder Kmxts »k lbs Lwv, in Em elland, sollen ihren Namen daher, weil sie sich die Nacht vor ihrer Creirung zu baden pflegten, bekommen haben, und die ä testen Ritter in Engelland seyn, indem sie König Arthur ge.istet haben soll, wiewohl andere sie vor neuer ansgeben, und König »sn- ricumiv. um das Jahr IZ 99 - vor ihren Stifter kalten. Im Jahr 172;. haben Ihr» König!- Majestät 6eorZ I. von Groß-Britannien diesen Orden erneuert, ;6 Ritter davon creiret, auch dieselben in der Abtey Westmünstcr mit grosse» Solennitäten installiret, und den Herzog von Moncague zum Groß-Mei- ster ernennet. Das Ordenszeichen ist eine güldene Medaille, darauf drei) Kronen mit der Umschrift: in uno m» junest., welches an einem rochen Bande getragen wird- Die Ritter sie /a Aan/a, oder von der rotlre» Binde, so König ^.IpbonIumXi, in Arragonien izzo. zum Stifter hatten, sind nach der Zeit eiugegaugen. S>e trugen eine rothe Binde, so über die im« ke Schulter nach der rechten Huste hieng, har- Ritter-Orden Ritter-Orden 921 hatte.. «.»IN ick scharje Regeln, u..d wur- ke niemanc, als d-e vom Adel damit b-e'-rec, w lck e jedoch musteii -oJahr beyHoft qewe e» sei) -, vier ,v tauge wider o e Mohren ged '»ec habe». Ter Rirrer-Grde.« vom »-ott-e» Bande, auch der Vrecn des -^eil. Sllexander Newsri aenannt, oder -V. , /e (.orston se < 5 , e, ist V 0 N Ihre Maiestär derRussischen KavserinCa- thariua 1725- gestiftet, und der Fürst Menzikoffam «te» April, e.->. damit beehret worden. Das Ordenszeichen bestehet in einem rochen Bande, an welche!» das Biidnitz Alexander NewSkv zu Pferde hanget, mi' üer Ueberfchrift: kra lutzors L p-- tiis. E wird solcher niemanden conferi- r. t,we > ' er nicht wenigstens Generalmajore Rang hat, auch soll künftig der blaue Orden von keinem ertheilet werden, er nicht zuvor diesen Orden vom rochen Bande getragen hat. fDerhlehemische Orden, s.Rreuy«Orden mir dem rothen Stern. Tie Ritter des Heil, ö/n/n, in Spanien, trugen einen blauen H.bic Uild gold nes Creutz aus der Brun, florircen unter den Königen voin Hause Lusignan, und sind endlich erloschen. Die Brigitten - Ritter in Schweden, trugen i?sd. ein blaues dreyeckigces Kreutz, nebst einer daran bangenden feurigen Zunge, und sollen dleGast-/, cephelt, d>e Benreltung der Ketzer, und die Barmhertzlakelt gegen Wirtwen und Waisen znm Akseoen gehabt haben Den Orden desBurg.,„öiichmRreutzes, ^Kapser Catt v. Anno 1535- zumGe- dachkniß seine- Sle.1-0 wider den berühmten See, Räuber Barbarossam, ten sei- Einzug zu Tunis der Barbaren gestifrer, weil er dmnals einen Wappen- M getragen, auf dem das Burgundi- L^eutz gest ckr war. Ua-en an dem ZAnsttlcheii hiena ein lseuer;ena, we - ckes Fultten voii/ch warf, - .mit ringe vrägter Benschrift: Laib»,-. Doch die,er Orten ist gar bald verloschen. C- chDle Ritter von Lalaira-ra, sind Anr i 5 S in Spanien wider dicModren aujkommen, beobachten die Cisterclenser-Regel, dürfen nur einmal Heyrathen, haben sehr reiche Commenden und grosse Privileg!«, dahe« ro ihr Eroßmeisterchum mit der Krone auf ewig verknüpfet ist. Es gicbt auch vamss von diesem Ritter-Orden, welche ein roches Creutz auf ihrem Habit tragen, und deren Großmeister,» zu Almagro in Mu-Castilien ihren Sitz hat. Und sind diese z Ritrer-Ordcn von St- Jacob, von Nlcantara und von Calatrava die ; berühmtesten geistlichen Orden durch ganz Spanien, so alldachis dato noch im Ochsten Flor liehen. . Die Ritten ln zu Venedig, si> um das Jahr 1400. auskommen, sind eine Ge ellschaft von unterschiedlichen Edel» ieucen gewesen, die unter sich selbst ein Haupt erwählet, und die Unterrichtung der Jugend in Kriegs-Exercitien zu ih- rem Zweck gehabt, auch zu ihrem Orden?» Zeichen einen von Gold gestickten, und mit Edeigesteinen besetzten Calza oder Stiefel bald an dem rechten, Haid an dem lincken Fuß getragen. St. Catharineu-Orden in Rußland, ist An.' 7 > 4 . von der EzaarinCakharina,;um Andenken des am FlußePrnkh An-mn- in den allcrmißlichstei, Umständen dennoch glücklich geschloffenen Friedens gestiftet worben- Das Ordens-Zeichen ist ein ro» thes, von der Heil-Cakharina umfaßtes Crcuz an.einem Ponceau mit Mernen schmalen Borten eingefaßten Bande, darinne der Name St. Cacharina, mit der Beyschrift: kroki-kcL kmris, d.i. Aus Lrei> und Treue vors Vaterland,- und wird dieser Orden dem vornahwsten Frauenzimmer beygeleget. DieVriorin dieses Ordens war die KanserinElstabeth. Die verstorbene Kayserin Anna war selbst Gonvernamin, die denn auch resoivirer, über die devm Anfang der Stiftung üeüeb» ten 7 Personen denenselbcn noch andere vnms 5 vom ersten Range des Russische» Reichs zu adjungiren, und jzwar dergestalt, daß jede derselben mit besoiidern ÜL- nsildiis versehen, und ihnen die lnlpstbion über gewisse Frauen-Klöster angewiesen werden sollte. -j-Dle Ritter der Latharina auf dem Berge Sinai, bewahrten das Grab und die Reliquien dieser heilige» Jungfrauen auf gemeldetem Berge, hielten die Strassen vor die Pilgrimme rein, trugen ein wstsses Kleid, und auf »demselben zum Ordens-Zeichen ein Rad mit 6 rothen Speichen und silbernen Nägeln, ;>:m Andenken des Marlvr-Todes der Heil. Cacharlnä, welches sie auf einem Hiero- solymitanischen Creutz trugen- Sie sind jetzo wegen der Türken ganz eingegan- gen, doch werben die Wall - Brüder nach demselben Berge, von dem vor» nehmften Mönche des Klosters, über dein Grabe der Heil- Cacharlnä noch zu Rittern geschlagen. st-Die Ritter Christi in Portugal!, entstunden Amioiz iy. an statt der Tempel- Herren, in dem Absehen, die Mohren zu bekriegen- Sie tragen ein schwarzes Kleid, auf demselben ein rothes Kreutz, so in der mitten weiß, haben 454 - Commenden, und wegen ihres grosien Rei-«- thums den König von Porcngall zum Oberhaupt. ss-Die Ritter Okrickttuss Mliüs:, unter dem Titel L^VirtzMir Icksrür A d. sind V 07 r O-lrolo LonLSZ», Herzogen von M Nl m L Nie- Y22 Ritter-Orden Ritter-Orden Nevers,und blichoole /Gaistho, Grafe» vonAstban, Kanserl- General-Feldmar- Ickall mid Commendanten in (ssran, zu Oimütz in Mahren anfgeriebtet, die Vollziehung zu Wien den 8-Merz, -6,-. verrichtet, lind viele Catholüche Fürsten, Grafen und Herren darein ausgenommen worden- Ls hat sich auch etliche Tage hernach der Herzog von Mantua Ferdinand, selbst hinein begeben- Der Endzweck dieser Ritter war, Frieden zwischen christlichen Potentaten zu stiften, und die Christen, so von den Ungläubigen unterdrückt oder gefangen gehalten wurden, wiederum zu erlösen. Die Mitglieder sollten ausRittern von adelichemHerkomen, und aus Geistlichen bestehen. Die Ordens. Creuze, ,o die Rittertragen mustcn,waren zweyerlcn^: Eines ganz golden, auf dessen einer Coeite der Jungfrauen Maria mit dem Kindlcin JLsu aus den Armen, auf der ankern aber St. Michaelis Bildlich stunde- Dieses Creuz sollte an einem von blauer Seideund Gold gemachten Bande am Halse getragen werden- Das andere Creuz sollte von blauer Seide und Gold gesticket, und in dessen Mitte ein Marien-Büd sevn, mir goldenen Flammen und zwölf Sternen um das Haupt, auch das Kindlein JEsu auf der j linken, und einen Scepcer in der rechten Hand, wie auch einen halben Mond unter den Füssen habende. Aus denen vier Ecken des Lreutzcs sollte aus ledem eine güldene Flamme hervor gehen, und solches auf der linken Seite des Mantels geführct werren. Dieser Orden ist Anno »624. vom Pabst Urban vin.con- firmiret worden, und war er nach dem Fuß des Malcheser-Ordens eingerichtet- Weil aber den Rittern nicht genügsame Einkünfte konnten herbes geschaffec werden, so gieng dieses Vorhaben wiederum ein. Den Orden der christlichen Liebe, bat in Frankreich König Heinrich in. zum Unterhalt verarmter OffieierS und gelähmter Soldaten aufgerichtet, und trugen die Ritter ein Anker-Creuz, i» auf weissen Atlas gestickt, mit blauer Seide hordiret gewesen, und in dessen Mitte eine Rauce von blauen Lassest »nt einer güldenen Lilie stunde, nebst den Worten: i'our svoir dio» t'sivi. Nach der beit ist das Hospital -io Io lchsiits Lbretionnc, in der Vorstadt iVlarcol zu Paris daraus entstanden. Der Coneordien - Orden, welchen der Durchlauchtigste Marggraf, Herr Christian Ernst von Bayreuth, auf seiner Reise wso. zu Bourdeaup in Frankreich ge,kicket Das Ordens-Zeichen ist ein Creutz von Diamanten in Goid ge,astet, Mitten darinne eine güidene Platte, au, dem» einer Seite-2. durch 2. güldene Kronen gesteckte Oeizweige, in?orm -- ues CrcuzcS, nebst einem darüber aestk' ten 'Fürsten - Hut sich schließe,,. Zwischen bei,den .Kronen stehet das Dort, concLrci-mt, aus der ander,, aber derNa- me des Durchlauchtig sten Stifters unter einem Fürsten - Huk, darüber das Jahr und der Tag der Stiftung aus solche Art - cl. Ig.sun. 16Ü0. L. st. bk./..st. -j-Dle Lonst-rntiiis-Ritter-, welche Lasset Cvnstantin der Grosse, als er die Schlackt wider den Tnrannen Maren, tium erhalten, und das Creutz - Zeichen in der Luft gesehen, Anno ziz. gestiftet haben soll. Die Reliawen desselben sind noch in Italien anzutressen, wo man einiger Orten viel Wesens davon macht, allein in Lcmschland ästimiret man selbigen wenig, und kluge Leute ziehen die ganze Historie von dessen Stiftung in Zweifle!. -j-Die Ritter- und Oumium, trugen ein rothes Creiitz, in dessen Mitte die Bilder der heiligen Märtyrer Cosinä und Damiani stunden, warteten der kranken Fremdlinge im gelobten Lande, sollten über dieses die Gefangenen auslöseii,mid die Todten begraben. -j-Lr-eur; - Herren, werden sonsten auch Ritter- der Jungfrauen Mariä und Drüder des Teurfchc» Hauses »nser- Lieben Frauen zu Jerusalem benähmet, und haben mit de» Johannitern ei- neriey Ursprung: Denn ansäiigilch bauere ein andächtiger Teutscher, der sich zu J.-rusaicm häuslich ni.dergelassen, für die kranken Pilgrimme und Laiidsleute ein Hospiml, nebst einer Kapelle, zu Ehren der Mutter GOcces- Nachgehcnds nahmen sich die Bremer und Lübecker der Kranken in der Belagerung von Aeri fleißig an, und begaben sich viele in obbesagtes Hospital, die kranken Piigrim- me 'zu pflegen- Also legten viel Grosse die Hand an das Werk, daß Pabst Co- lestinus Ul. einen förmlichen Orden stiftete, zu dessen Oberhaupt die Brüder, schast Heinrichen von Waidpoc aus ihrem Mittel erwählet, und ii^i. die Regeln des Heil- Augustini angenommen. Sie tragen einen weissen Mantel, und auf deinselbeu ein schwarzes Creutz, im Wa- peu führen sie auch ein schwarzes Creutz im silbernen Felde, dem König Johannes zu Jerusalem ein güldenes besgesugec. Kavier Friedrich u. hat den schwarzen Reichsadler im güldenen Felde hinzu ge- ihan, und endlich König Ludwig der lX. in Frankreich des Creutzes Spstzcn mit 4 Lilien gszicret- Sie setzten sich durc» ihre Tapferkeit wider die Ungläubigen in solches Ansehen, daß Herzog Conrad von Massüvicn An- i2ip. tue,ul Orden wider die ungiailbiggn Preußen zuHulte rnfte, dem sie unLer Ansührung ihres vier- Rirtcr-Orden Ritten Ol den 92Z ' Sorten 'Meisters, Hermann von LOltza ,e^ statk!ich geholfen, VM.n-.' der Hcr,og, zur Vergeltung, ken s nch Landes von Culm, und was Mischen der «Nestel, Mocker und Trebende gelegen, emaeraumct. Wiewohl die Pohlen den «Zittern Schuld geben,,sie hatten ,lck ne- ses Striches, wider dev Her,ogv Willen, eiaenmächkig anqemasset- Das ist gewiß' der r>rden grissnach und nach weiter, und brachte ganzPreussen-Liesiand,und a^ere Ländcreven unter ilch, so, daß ihr Mest ster, Hermann von Saltza, den Nahmen eines Hochmeisters, dessen Statchalstr in Preussen aber den Titel eines Land. Meisters führte- Weil nun indessen die Cd stcn «»es wieder vcr. lökren, so setzte der Orden in Preussen festen Fuß, verlegte die Residenz nach Marburg, in Hessen, wo noch blseato ein prächtiges Teutsches Haus M ch'ben, und von dar nach Marienburg, in Preus. sen, führte nachgehends mit des> Lithauern schwere Kriege, vereinigte die-^chwerdt- Träner von Liefiand mit sich, und neng a», wegen seiner Macht, ubermuttzcg zu werden, wie auch die Unterthanen mit uncrträ'lichen Schatzungen beschwe- ren; Daher» machte sich Uladislauv Jaqello, König in Pohlen, »der sie, und lieferte ihnen An- -4-c-- den r; Iulil aus dem Tauncnberge eine so blutige Schlacht, daß50020 Mann von der Orkens-Armee, und unter denen über 600 Ritter auf dem Platze geblieben- Ja, unterschiedene Länder und Städte machten Rn. 1442- zu Marienweder einen Bund wider die unbillige Gewalt, und An- ,454- ergab sich das meiste Preussen von den Rittern inKLuiglich-Pohlnischen Sckutz- Hieraus entstund ein schwerer Krieg, und nachmals durch Pabstl-Vermittelung An-1466. zu Thoren zwischen dem Orden und dem König Lnstmst i v. folgender Friede: Daß nemiich der Krone Podien Pomerelttn, samt dem Culmischen und Michelauischen Äebiethe, wie nicht weniger Enneland, Marienburg und Elbing abgetreten, der übrige Theil von Preussen aber dem Orden als ein Pohl- ichcheS Leben verbleiben sollte. Endlich wurden die Creutz-Herren im 16 Seculo gar aus Preussen delogiret: Denn ihr Hochmeister, MarggrafAlbrecht zu Brandenburg, nahm die Lutherische Religion an, vermahlte sich mit der Prinzeßin Dorothea, einer, Tochter Friederichs des i- Königs in Dänemark, und wurde von der KronePobicn An. 1,-05- den--April mit vvgckacktem Anthcil in Pleuffen/vomKö- mg S'glsmnnd, seinem Detter, ciqen- thumlich belebnet. Solchergestalt kam Preussen an das yaus Brandenburg, bis stlblges nachmals Anno 1657. durch die Ärombergischen en Louvsrainscs von der Krone Pohlen empfaagcn, und An-1701. zu einem Königreich erhoben wurde. Inzwischen retirirte sich des Ordens Oberhaupt, Walther von Kronberz, An-15-7. nach Mergentheim, in Franken, nennete sich einen des H0chmeisteetil IIIN s in Orcussen, UN» Meister des deutschen Ordens in den deutschen und rvclschenLanden, wurde auch An-1;;8- zu einem Mitglieds des Fränkischen Kreises ausgenommen, Key welchem Zustande der Orden bisanhero verblieben. Mir der Liesiändischen Con- guece, die noch übrig war, gicng es nicht viel besser: Denn obgleich Kaiser Carl der v. Walthern von Plettenberg, damaliaen Heermeister mLiestand, zu einem Reichs- Fürsten erhöhest,so kriegst doch seinNach- solger, Wilhelm von Fürstenberg, mit den Russen liederliche Händel, ben welcher Gelegenheit Pohlen und Schweden sich in Liefland theileten,und der letzte Hcermci- ster, Gotthard Kettier, der dem König Sigismund August inPoblen den völligen Rest abgetreten, von selbigem hinwiederum mit dem Herzoglichen Leven von Eur- land und Semigallien, auf sich und seine Nachkommen, investiret worden- Die itzi- gen Ordens-Lander werden in n Balleyen cingcthellet, nemiich i isdieTlsaßi, sche, r) die Oesterreichische,;) die von der Etsch, oder die Lyrolische, 4) die von Eo- blenz, 5) die Fränkische, 6) die zuBicssen, 7) dieWestphalischc, 8) diekotdrinaische, welche allesainc dem Cachoiischen Glauben zugechan sind, -) dieHeßische, 10) dieThü- ringische, 11) die Sächsische, welche drei) letzter» größtencheils Lutherisch sind, aber doch de» Hoch, und Teutschmcistcr vor ihr Oberhauvt crkenen, und aus de» Capistl- Lagen zu Mergentheim erscheine». Vor diesem war die Ucrechtische die zwölfte; allein dieHollander haben sie schon vor 6cr Jahren dem Orden entzogen. So flehet es auch mit der Elsaßischen und Lothringischen gar schlecht aus, well der König in Frankreich derselbe» Einkünfte seincmOr- den des Heil-Lazan zugcschlaqen. Der Ritterliche Lreuy-Ordcn mit dem rothcn Stern, ist, Anfangs von seinem ersten Sitze in Palästina der Bcktzlebemi- . tische genannt worden, und har seinen Ursprung mit andern Ritterlichen Crentz- Orden von der Heil- Helena, auch wider dieSaracenen vieleSiege erhalten, endlich aber wegen deren grossen Macht sich in Aguitanien, und nachgehends um dasJahr 1217. in Böhmen, Mähren, Schlesien und Pohlen retiriret, auch die Hosvita- licat zu exerciren anaesangcn, und die Regel des Heil. Augustini angenommen. Anfangs führte er, gleich ander»streich, Trägern, ein rotbes Crentz, hernach aber ist zum Unterschieds-Zci ,;en cm rscher 6-eckigter Stern erwählet worden- Liese Or- Ritter-Orden ^924 Orden ist unmittelbar dem Päbstiicheü' Stuble uucerwvrseu, und dessen Ober» Haupt ist der General »Großmeister, welcher in der a.'tcu Stadt Prag leinen Sitz har, und der erste Prälat unter den Regularen des Königreichs Böhmen ist. Se.ne Kleidung bey solennen ^.Libus besteket in einem langen, rotheu und mit Hermelin aesitt: rlen Rock, mit langen Erme n, da.üder ein reldsanimet Gewehrgehänge mit einen« Sck'werdt gegürtet, und eine reiche Binde mit langen güldenen Spitzen hanget- Urber alles dieses tragt er einen schwarr.seidenen Mantel mit einem langen Schweif, an dessen linker Seite ein grosses rolhes Crcutz mit sechs - echigtem Sterne, und an« der Brust ein dergleichen mit rochen Steinen versetztes O.benizeicheii zu sehen. Aus dem Haupte tragt er einen weissen Gale- rum, oder Hut von Atlas, mit einer dicken goldenen Schnur, und einem Knopf von Edclgestemen, an den Händen aber meiste Handschuhe, und au dm Beinen Stieiel und Sporen- Sonst ist seine ordentliche Kleidung ein langes schwarzes Kleid, mit einem goldenen Creutz und Erern aus der Brust, und darüber ein schwarzer Mantel, mit den: «rossen rochen Ordemzeichcn- Die andern Or- densgiiedcr r agen gleichfalls ein schwarzes Kleid, und auf der linken Brust ein roches Creutz mit dem Stern, von ro- them Atlas, ingleichen einen schwarzen Mantel, jedoch ohne Ordenszeichen. Esti anderer OrdenLmeister und Prälat diesis Ritterlichen Ordens, der aber dem vorher gemeldeten unterworfen, undOrdenS-. Visitator durck Schlesien und Pooleil is» resitiret zu Breßlau, und stehet dein Stitt St. Mactdiä vor. Tie Coeur! - TsägcPnnen, welche auch Crcutz-Ordens - Frauen, oder Stern, Creutz-Ordens-Frauen genennet werden, sind Anno 1668. von KayserS Leopvldi Gemahlin gelüstet, weil bey damaliger Dddi emuing der neuen Burg ein goldenes Creutz, worinnen ein Scückleiu von dem Creutz Christi eingesassct war, Mitten unter den Flammen unverletzt geblieben. Sie kragen aus der linken Brust an ei» nem schwarzen Bande ein viercckigteS Creutz, ittitteil durch daS Creutz gehen 4 holzläkdene in Creutzes Gestütt for«nirte Linien, unter welchen ein schwarzer doppelter Adler, und um das ganze OrdenS- Zeickcn, welches rund ist, stehen in einem Kerum gelchiinrgene» Zettel die Worte: 8 aln* 219. aime« richtet, weil nemlich in einer Schlacht mir den ungläubigen Liefiändern ein ro- theS Panier mit einem weissen Creutz vom Himmel gefallen scyn soll; als sie aber iiachgehendS sehr ins Abnchmeii kommen, hat sie König Christian der V. An- 1S71. bey der Geburt seines Prinzen Friederieks wiederum erneuert- Ben grosien So- lciinitäcen tragen diese Ritter »M ihrem besondein Ordens-Habit eine Kette, daran die Buchstaben und c. v. WechseiS-weise au einauber gehänact, deren jener den Stifter König Waldemar, und dieser den Weüiluwrcm, König Christian den V. anzeiget. Ausser diesem bestehet ihr ordentliches OrdenS-Zeichen in einem güldenen weiß - cmaillirtcu Creutz, mit einem rochen Rande und 11 Creutz- wciß gesetzten Diamanten gezieret, so die Ritter an einem breiten gewässerten weis- sen, und mit einem rochen Rande eingefaßten Bande, über die rechte Achsel »ach der Anken Seite zu, tragen, nebst welchem sie auch einen 8-eckigtcn gestickten silbernen Stern auf der rechten Brust sichren, worüber ein silbernes Crcutz, mit rother Einlassung, und den Dorten: L.V. KL- sri^li-rok., zu erblicke» ist. ! Deutsche Ritter, s. Coeutz-Heroen. , . Der Goden der deutschen Redlichkeit, welchen Herzog Friederich der l- zu Sack- sen-Gocha Anno >662. aufgcrichket. Das Brustschüd der OrdenSgenossen zeiget auf der einen Seite den Fürs!- Nahmens- Buckstaben 8. auf der ander» zwev ui einander geschränkte Hände, milder Umschrift: kellclcsr L LoniUncer. vikel- Ritter-Orden Ritter-Orden Y 2 Z Viicivlmen- oder weisten Adiers-Oroeu, l,/vo>l denen OesterreichilchciiHerzogcii Mt worden, und baden - eR-tter einen weiten vidier über dem -Neid 8^. ragen, sind auch verbunden gewesen, vor die Religion zu fechten. , Distel-Orden, siehe Ritter-Veden St. Die'Rirter von dev Distel, >0 Ludwig der 11 - Heriva von Bourdon, an seinem Bermählungs-'Tage Aniwiz/o. geltistec, und deren 2-> an der Zahl wgren, trugen an einer goldenen auS Rauten belreheuren Eecte, m welcher da» Wort Li^emnrs zwcvmal eingeflochten war, cm Mdeneö Oval, an wei-lui» die LMt>cr GOrceS siuiiö, mit Sonnni- strahlen umgcheii, und mir einem hmbenMmid ,u sh.-u. Füssen, daran unten ein Distel - Knopf Dü Kirrer des Heiligen Dominici, hat die er Heilige gellittet, um die Aibi mm r und andere Ketzer ,n bekriegen, und sie wieder rur ,'römischen Kirche zu dr. ge». Daher auch e.eser Orden oster» o_-o ^nÄR miUrv« genennet worden- Den Orden des überwundenen Drachens, in Ungarn, hat Ka er Sigismund im Jahr >4,8- nach end.^re Coneiiio m Connitz amgerlchr.l, u dcnRicrcrii ein gr,nüs gcblu;nte. L .M, nebst einer gedovv-len Kctt er bettet, an welcher em todtei Drache mit zerbrochenen Flügeln gehangen, die mit dem rer- braiiiiten Johann Hiiß gedimpst geschienene Ketzcrey dadurch anzudcuten. E- Die Ritter von der Eiche, soll Larlinr Xim-n-i, König in Navarra, Anno 722 kma vor einem blutiae» Gefecht wider die Mohren, als er das Zeichen dcS Heil. LreuheS aus einer Eiche gesehen, und nach solchem Gesicht einen herrlichen Sieg beischccn, gestiftet, und alle Edlen des Königreichs mit selbigem beehret haben. Der Ordens»Habit war weiß, und daS Ordens-Zeichen bestund in einem rsthen Creuy auf dem Gipfel einer grünen Eiche, mir denen Worten: blonümetzo mülin me circumänmium. Der Elepüantem- Orden, in Dänemark, ist vom König Eanut dem i". als er in eigener Person An- l ioi,. wider die Heyden in Felde zog, gestiftet, und von Friederich den, l- oder Christian dem I. vollends zu Stande gebracht worden, als besten Prinz, Johannes, i4;8. mit Ehursür» Ernesti zu Sachsen Tochter, Christinell, zu Lunden, m Schonen, vermählec wurde- DaS Halsband bestünde vor diesem aus Wech- sels-weise in einander geflochtene» Eleganten- und Anker-förmigen Creutz-m, an weichen dasBildniß der Mutter GOt- res h,eng, die mir Sonnen-Strahlen ae- kroner war, und das JEsus-Kliid aus den Armen Hielt- Heutiges TageS traaen diese Ritter an statt dcS vorigen Marien- BildeS bev grossen Solenniräten, nebst ihrem besonder» Ordens-Habit, eine güldene Kette, daran immer ein Thurm und ein Eiephante Wechsels-weise all einander gesüqet. Ausser solche» Solennitäten tragen sie mir einen weiß-emaillirten Eievhanten, aus einem grünen Rasen stehend, der auf dem Rüssen ein silbernes Lhürmlein hat, und mit ; Diamanten, in Form eines Creutzes, besetzet, an einem blauen Bande, von der linken Achsel gegen die rechte Seire. lieber dieses haben die Ritter einen 8-eckigren si.bernen Stern auf der linken Brust, in dessen Mitten ein silbernesCrentz im rothenFeld Zusehen- Die Churfürstcii, wie auch andere Herzoge von Sachse», sind, wegen der nahen Schwägcrschaft mit dem Königi- Dänischen Haufe, gemeiniglich mit diesem Or, den bech.et worden, und kan selbigen heuc >ies - ges seiner erlangen, als der schon e ne Jeitlang Ritter von Danebrog ^weü'N- ?er St-Elisabethen - Orden wurde An. >7L6. dm Nov- von der Durch!. Ehur- surs-ni von Pfalz, Maria Elisabeths, als an Höchstdero Nahniens - Feste, gestiftet, und sowohl Fürstl- Personen als auch die Hofdamen ^ r- Durch!- damit begnadiget. Für Fürst!.'P.rssncn ist das OrdenS- Z. ^neu illumiimec; das Crentz ist weiß emaissrt; in der Mitte siebet man die Heb-Elizabetha sitzend. Auf der andern Seite ist in geschlungenen Ziffern der Nähme der Durchlauchtigsten Stiften». Das Ordensband ist blau, mir rother Ein- fa ffnnq; eS wird mit einer kleinen Schleife auf der linken Brust getragen- Die Verbindlichkeiten dieses Ordens sind, für einander im Leben und Tode zu bitten, und jährlich eine Seelmesse zu halten. Beym Empfange de- Ordcivs werden vier Dueaten für dieArmen erlegt; und sooft man vergißt, den Orden zu tragen, bezahlet man zur Strafe einen Dueaten. Der Ritter-Vrde» des Erlösers, oder des heiligen Blutes ;u Manrna, dac seinen Ursprung An- >608. von Vinccntio, dem Her;og zu Mantua, genemmrn, und ist das OrdenSzeichen ein Band von güldenen Ovalen, mir kleinen güldenen Ringen zusamcn qck,lüpfet, und mit Schmelz- we-,k in Gestalt der Feuerflammcn gezie- ret. In den Oval - Figuren stehe» die Morte: Dowine xrobotbi me. Unken an derOrdensketre hänget eine Oval-Figur, weiche 2 Engel vorstellet, die mit ihren Händen eine güldene mir Crystail- GiaS verwahrte Monstranz halten, in welcher ; Blutstropfen tzhristi, die man zu Uan- tua zu haben vvrgiebet, befindlich sind, nebstderUeberschrijt: düinlulouiüo rs- cexr«,. Die Zahl dieser Ritter ist 20, und der ya6 Ritter-Grden Ritter-Orden der Herzog zu Mantua war ihr Haupt, welcher jährlich das Ordeuöscst iu der Domkirche zu Mautua cclebrirce. §' Ter Order, äs la kiclslilü-, ist von Marg- graf Carl zu Baaden-Durlach 1716. mlfgerichtet, und erfordert, nach seinen Statuten, Treue, Aufrichtigkeit, Verdienste und Mäßigkeit im Trinken. Die regierende Margarafen von Durlach sind allemal das Okerhaupt in dieser So- cietät. und die Ritter sollen von guten Adelichen rittermäßiaen Herkomen, und guten Wandels seyn- Das Ordenszeichen ist ein goldener rvth geschmelzter, durch viel goldene doppelte § zusammen haltender Creutz-Stern, in dessenMitte, in einem weiß geschmelzten Feld, etliche Felsen, aus welchen ein doppeltes Z mit der Ucberschrist: kiäsllms. Auf der andern Seile ist der Fürst!. Baadenische Schild, mit einem rotben Querbalken im goldenen Felde, welches alles an einem weiß und roch geschmelzten Fürste,ihm hanget, und an einem Orange-Band mit schmal silbernen Enden am Halse getragen wird- Den Orden äs l-c rnlelics, hat Sophia Magdalena, Königin von Dänemark,zum Andenken ihrer am 7 Aug. 172a. geschehenen Vermahlung, am 7 Aug. 17;-. neu ccftistct. Selbiger bestehet in einem güldenen weiß emaillirten Creutz, welches aus allen vier Ecken mit Königl- Kronen gezieret, und an einem bleumoranten gewässerten Band mit silbernem Rand auf der linken Brust getragen wird. I» dem rechten Feld dieses Creutzes ist. oben der Nordische Lowe vorqestellet, und unten der Preußische Adler, zur linken stehet der Preußische Adler oben, und der Nordische Löwe unken. In der Mitte aber befindet sich des Königs und der Königin Nähme en Lkissrs mit einer Königl. Krone in einem blauen Felde. Aus der andern Seite ist diese inl'cripncm zu lesen: in ksliciiilmL Ünionis dlsmostsm. Der von den Sächsischen Herzogen Friedlich Wilhelm und Johannes Anno 1590. zu Weimar ausgesiebtere Orden wider das Fluche» und schandbare Worte, wiewohl die Herren Stifter selbigen in dem hierüber auSgcfertlgte» Diplomat« nur eine Brüderschaft nennen, und den Gesclischaften einen deshalben geschlagenen güldenen Groschen gegeben, den sie des Tages über de» Hals zum Andenken gehangen. DieRirrcr vom Flügel St. Michaelis, in Portugal!, führten zum Ordenszeichcn einen'Purpur-sarben mit Stralilc» umgebenen Engclestügel, und wurden wider die Maureu «„geordnet, sind aber itzt nicht mehr im Schwange. . Der Orden gurcr Freundschaft zwischen Chur -Sachsen und Lhur- Brandenburg, ist eine Erfindung des Durchlauchtigsten Ehurzursten Johann Georg des iv zu Sachsen, als ihm der damalige »vur- furst zu Brandenburg, Friedlich der ul Am 169s. zu Torgau eine Visite gegebem Das Ordenszeichen war ei» güldenesBra- selet,aus dessen einer Seite stunden dev. der Churfurstl. Durchlauchstgleicen Nahmen, mit der Beyschrist: ^nmis lin--,-, aus der andern zwey zusammen geschlos, seucHände, darunter zwey Ereuli-weis liegende Schwerster, und auf gleiche Art geschrankte zwey Palme,izweige, „ist den Worten: Unis pour jamast. G- Die gegürteten Damen, erkennen A n 11 a, Herzogin von Bretagne, eine Gemahlin CarlS des VIII. von Frankreich, für ihre Stifterin, und mußten einen auf Frau- ciscauer-Art formircen Strick um den Leib tragen. Von welcher Stiftung die Gewohnheit entstanden, daß noch heuriges Tages in Frankreich die u,iverheyrathece,r Damen um ihre Wappen einen solchen Strick,eben aus die Art, wie die Mannsbilder die Feder», zu tragen pflegen. Den Kitter-Orden des Heil. Geistes, bat König Heinrich der m. in Frankreich Anno - 579. am ersten Pfingsttage gestiftet, weil ihm dieser Tag sonderlich glücklich gewesen, indem er an demselben gebohre», zum König iu Pohlen erwählet, und auch au eben demselben König in Frankreich worden. Er wurde selbst der Großmeister des Ordens, und sollte das Großmeister, thum, nach dem Epempel der Spanier, stccs Key der Crone bleiben; ,0 setzte er auch die Zahl der Ritt r aus 100, ohne die geistlichen und andere Ordens-Bedienten. Das erste Halsband der Ritter bestünde aus roch emaillirten Listen, die güldene Flamme» von sich warfen, und drey güldene weiß emaillirteMonoZiommsts, öder verzogene Buchstaben hatten, so, dem Verlaut nach, auf ein gewisses Liebcs- Verständniß abgezieict- Jetzo aber bestehet die Ordenskettc, deren sie sich nur Hey hohen Festen und besonderen Ceremo, nien bedienen, aus unterschiedenen Siegeszeichen, roch emaillirten Lilien, wie auch mit dem darzwischen stehenden gekrönten und flammenden Buchstabe« ik. als Anfangs-Buchstaben vom Namen des Stifter',nebst einem unten daran Hangenden 8- eckigten güldenen Creutz, in dessen Mitte eine Taube, aus der andern Seile aber das Bild des Heil. Michaelis, der den Drachen unter die Füsse rritt, zu schauen ist, weil nemlich eben diese Ritter auch zugleich Glieder des Ordens von St- Michael sind Insgemein tragen sie itzt bemerktes Ordeus-Creutz an emem blauen Band, von seidenem Möhr, welches ihnen von der rechten Achsel »ach der iinkenScl- Ritter-Orden Ritter-Orden. 927 te herab hänget, und ürdeittllck ^E, " ^ ö/ku geheissen wird, durch welche Wiien- « nung die Franzosen schiechterdings-den, Orden des Heil. Geistes verstehen-Ohr ^ gewöhnliches Ordens-Fest M derN -> Jahrs-Tag, an welchem die Ritter m e,J nem lanaeri mit Gold und «Silber um und »1:1 von güldene» kilien und Zweifel-»knoten bordirten schwarzen sammetcn M« erscheinen, welcher durchaus "nc auldentti Flammen belaet, und auf dessen linker E>eite ein silbernes acht-spitzigtev Creutz mit einer Taube genistet,it. Unter rem, Mantel baden sie eine Schaube^ von grn- ^ »em Silbersiück, n> it silbernen rauben ge- zicrcc, deren Untersniker beyderietts au» selben Oranien-färben Attas bestehet. Der Ort aber, wo sie zusammen -ommen, ist die Augustiner-Kirche zu Paris- Go werden gemeiniglich wohlverdiente ttan- zönsche Generals mit die,em Orden beehret; und als König Ludwig x r v. im Spanischen Succeßions - Kriege einmal viele dergleichen Scande-personcn in den Orden des H- Geistes anfgcnomnn n, nahm ein gcwister 82^ licur daiwro Gelegenheit, die sieghafte» Aliiirten in einem nerccn stpigr-imnmtc zu erinnern, l'.e mochten sich künftigen Feldzug nur wohl verleben, denn es-stünde aujetzo mit der französischen Tapst rkttt gar aus einem bessern Fuß, weil die Herren Feldmarschalle allerseits den H. Geist empfangen-, Die Kirren des Sicilien hat Ludwig von Tarents, König von Jerusalem und Sicilien, den Ritterorden des H-Geistes,An- iz;z. gestiftet, und führten die Ritter auf ihrem Habit diele Worte: 8l vwuplOr; ward sonsten auch zum rechten Verlangen gc- uannt- Jngleichen hat König Renatus An- 1448. den Orden des kalben Monden, gestiftet, und 8. blzurmum zum Patron erkohren Die Ritter trugen auf ihrem Carmosin-rochen Sammet-Mantel 7 »en goldenen halben Mond, darinnen diese Worte mit blauen Buchstaben zu seren : tto/-en Oroittsnt, um dadurch anzu- deutcn, daß der Ruhm durch die Tugend wachsen ,olle, und hiervon ward der Liren m > pennet- Unten wa- reii so viele schmale stücklest, Gold ft,re gemacht, als in so viel Tressen und Belagerungen die Ritter gewesen zu seyn beweisen konnten- Die Ritter vom Geiste oder von den Taube, welche Johannes I- König von Castilien, Anno iz>-o. zu Scgovia gestiftet, und ihnen zum Ordenszeichen eiste aus güldenen Sonnen-Strahlen bestehende Kette gegeben, an welcher eine güldene weiß emaillirte Taube mit einem rochen gegen die Erde stehenden Schnabel gehangen- Doch ist dieses Vorhaben nach deS Stifters Tode bald ruckaangig worden. Der An- >7 iz. verstorbene Löiiin in preuss sen, Friedrich, hat, als er noch Branden, bnrgischer Churprin; war, An. ,68c. den Orden äs l?. Leneroiirü gestiftet, und seine Vertrautesten damit begnadiget- Das Zeichen ist ein güidenes blau emaill «cs Crcutz, anfweichem das Wort lu 'E-ro- sirs mit schwarzen Buchlrasen zwenmal, iicmlich in die Lange und in die Ouere zu lesen ist. Den Orden von der Genester-Dlume, hat König Ludwig der Heilste in Frankreich Anno I2Z-4- nach seiner GemaM,» Krönun-s ausgcrichtet, und den Rittern eine Kette, so aus lauter zusammen geflochtenen Geneiierblumen, und in Räu- tenstein eingeschlosse. en weiß emaillirten Lllttn bestund, zum Ordensze'chcn gegeben,woran unten ein goldenes Lüiencreütz mit der intcripcion gehangen: lixMmr bu- Ivilsi-, d- l- Er erhebt die Niedrine.i. Er nahm auch 100 Edellente zu seiner Leibwache an, und gab ihnen einen langen Wappen-Rock, nebst einem mit Silöer'ge- ftickten Trabanten-Rock, ans dem hinten und vorne eine dergleichen Genester-Blume gestlcket war, darüber eine Hand aus den Wolken eine Krone hielt, nilt den Worten: llsus sxrlmr bumilss. Den Orden äs la Lsnsce, oder von der Bisam-Raye, hat Carolus Marcellus in Frankreich ums Jahr 726. eingesetzt- Er soll der allererste und gewisseste in der Christenheit gewest» styn, und hat den Ursprung von den überaus wohlriechenden Bisam-Katzcn-Fclien, io die von Carolo Martello geschlagene Saracenen den sich geiuhrct- Die Ritter trüge» dren goldene K it roch emaillirten Rosen nnterflochtene Ketten, an denen eine solche güldene schwarz und roth emaillirte Bisam-Katze gehangen, die ei» Mit den französischen Lilie» belebtes Hast, and getragen. Die Ritter von Sr- Georgen in Genua, haben ihren Namen von dem H- Georgw, welcher der Patron von dieser Republik ist, und tragen sie eine güldene Kecke mir den Hals, daran nnren elii,güidci! Creutz mit rochem Schmelzwerk hanget, dergleichen sie auch an de» Ermeln haben. LS wird von einigen gc.zwerstft, ob dergleichen Ritter in Genua gar zu finden styn. Die 928 Ritter-Orden Ritter-Orden Die Ritter von St. Georgen in Oesterreich und Rärnlhcn, hat Kayser Friedrich in. An. 1470. aufqerichtet, ihnen einen weisscn Wappen-Rock niit einem ro- then Creutz zu tragen befohlen, und die Granzen von Ungarn und Böhmen gegen die Türken zu beschützen anvertrauet. Der er,re Großmeister bekam den Titel eines Fürsten von Mühlstadt in Körnchen vor sich und die Ritter; Es ist aber dieser Orden nach und nach ins Stecken gerathen, und Kanscr ss arimilian ist, selbigen zu erneuern, durch die Kriegs-Unruhe abge- halcen morden- Im Jahr 1729. aber hat der verstorbene Churfürst von Bayern, bar! Albert, diesen Orden in Bayern wieder aufgerichtet, z -j- Die Ritten von St. Georgen zu Rom, hat Paulus ui. zu Bcfchützung der Pabst- lichen Küsten wider die Seeräuber angeordnet, ihnen Ravenna rum Sitz ernennet, und ein güldenes Creutz zum Ordenszeichen gegeben,so miteinem güldenen Cranz, der mit Edelgesteine» und Blumen be ehrt ist, umgeben wird. f Die Ritten des Heil. Gereons im gelobten Land, hat Kaiser priclerlcus Larkaiolsii gestiftet, und lauter Deutsche von Adel dazu genommen, die ein schwarz Lothringisches oder zwcvmal diirchkreußtes Creutz aus einem weissen Habit getragen. Sind bald wieder verloschen. zs- Die Ritten des Heil. Grabes zu Jerusalem, pratendiren bey nahe ein Apostolisches Alter, sind aber, wenn man die Sache genau untersuchet, erst An- i> 10. aufgekommen. Sie tragen ein weiffes Kleid, und ans der Brust ei» rothes Creutz, welches von vier kleinern gleicher Farbe umgeben wird, und nach etlicher Meynung die fünf Wunden unsers Heylandcs vorbilden soll. Sie geloben die eheliche Keuschheit, den Gehorsam, die Beschirmung des Grabesund des Glaubens Christi, sind auch verpflichtet, Almosen zu Erlösung der von den Ungläubigen gefangenen Christen einzusammlcn. Ihr vornehmster Sitz war vor diesem zu Perugia in Italien, nackmals aber wurden sie vom Pabst ünnocenklo VIII. im Jahr 1484. den Johannitern einverlcibet. Dieses änderte Pabst Alerander Vi. An-1496. wiederum, und erklärte sich selbst vor den E-roßmei- ster dieses Ordens, den 6 u->r-lisn aber der PI>. kisncllciinoruni (Knvanmallum, machte er zu seinem Vlckrio tZanerall, und dieser bat jdie Macht, entweder selbst, oder durch -die von ihm verordneten Lommlf- 1srio5, Ritter zu machen. In Engelland, hatte König Heinrich 11. Mir Jahr > >74. dergleichen Ritter-Orden gestiftet, und demselben vortrefliche Guter eingegeben. Es waren die Ritter insonderheit verbunden, zwey Jadr lang sich zu Jerusalem «uszuhalten, und das heilige Grab zu hu- ! ten: es ist aber dieser Orden zugleich ! der Cacholischeu Religion in Engelland l erloschen. ^ ! Güldene Gesellschaft, stiftete Cburfürst i cbristlun I. zu Sachsen MN das Jahr ! 1590- und war damit sein Absehen bauv-, sachlich ans die Treue gerichtet,welche die durch wiche Gesellschaft verbünde, e ihm um so viel genauer leisten olltcu. Das Orkenszejchen, welches a iner güldenen K»nte getragen ward, bestund in einem gü.denen Kleinod, aus dessen deydeu Seiten ein durchsichtig rothes Herz zu finden war, dadurch ein Schwerin und Pscn ge- stecket,mid auf dem Herzen auf einer Seite der Glaube, in der reckten Hand ein Crucisp haltend, und nute ' ei» Kelch mit d » Umschrift um das Her; gesehen ward: Vir,,nix smors; über dem Herzen stu ck die Treue mit einem kleinen rochen Hetzen, woraus des Chursürsteiis Wahlipruch r. 8 . v. das ist, inst. . lL>l vi-ls, emqeätzet war- Auf der andern Sette stund die Be« ständig;eit mit einem Anker, und den Wor an: <)m perfaveravorit usqcw all kl- nem.lslvus srir. Die Ritter- des güldenen Dliesses, oder cla ln loilon ä'oc, sind unter die ansehnlichsten des ganz n Erdbodens zu rechnen. Philippus Konus, Herzog von Burgund und Brabaud, der die meisten der 17 Niederländischen Provinzen am ersten zusammen gebracht, und einer der mn-kn gsten Fürsten seiner Zeit gewesen, hat sie Anno 14.7,0. oder nach der Flandrisch,», Jahres» Rcchmmg Au- 1429. am Tage seiner dritten Vermählung, d-e er zu Brügge in Flandern mit Jsabelia, Könlgs.Johannis l. von Portugail Tochter, gehalten, der heiligen Jungfrau Mariä und dem Ko- stel Ändrcck zü Ehren gestiftet, in dem Absehen, den christlichen Glauben zu befördern, und die von den Türken eroberten Länder wiederum zu befreveil, wider welche er einen gewaltigen Heeres-Zng im Sinne hatte- Anfänglich benennete er nur 2z Richter, nachmals aber zi. und Kanser Carl V. hat diese Zahl biS aus ;> erweitert- Die damaligen Herzoge von Burgund, und nach ihnen die Könige von Spanien, an welcke die Erbschaft gediehen, Großmeister des Ordens- DerOr- si»d c dens-Habit ist dreymal geändert,die Kette aber bestehet aus lauter güldenen Gliedern, so Feuersteine, und den Stadl, womit man Feuer zu chlagen pfleget, vorstellen.. Nuten hänget ein güldenes Lamm oder Vließ, mit der Überschrift: prcrium non vils iLbcnls. Im Anfang mußten die Ritter siKkane Kette täglich tragen, doch Kayser Carl V. überhol» sie dieser Unbequemlichkeit, und verstattece, daß inan selbige nur an solennen Tagen anhängen, und an deren stack das güldene Vellur oder Vließ an einem rothen oder güldenen Sand Ritter-Grden Ritter-Orden 924 nc» >0 trage,, »>- ... solch Ordenskleid nicht erblich, son- oern es muß nach eines jeden Tode wieder eingcüefert werden, wiewohl niemand für dessen mivermucheten Verlust haftet, wenn etwa im Kriege oder durch andere imwiedertreiblicheMlc selbiges verlsbren «ienge. Die Spanier ästimiren erstlich diesen Orden nicht doch, weil die ubrr «en alter waren » allein Kayler Carl v brachte ihn zum höchsten Aufuehmen, voii dessen Zeiten an nicht allein viel grosse Fürsten und Könige, sondern auch die .Wenden Römischen Kayser aus dem Erzhause Oesterreich selbigen getragen, und niemand damit beehren lassen, als die von hoher Lxtr-Mlon und ganz ungemeine» Meriten gegen die Oclterrcichijchen und Spanische» Häuser g-we,en- H- Den Duden des Hahns und des Hundes, hat der Herzog Carl von Montmorenc» seiner Gemahlin sconns -lo li-ouev, welche in ihrem Wappen 4Hmche geführet,zu Liebe gestiftet, und soll die Ordens-Kette aus Hirschköpfen bestanden haben,an welcher eine güldene, dasGeprage einesHu»- des führende Münze gehangen. Heinrich-Duden, ist An-1736. den 7Oct- vom König Rugulko ii!. von Pohlen gestiftet. Das Ordens-Zeichen ist ein roch- emaiilirtes Crcutz- Auf der einen Seite ist das Bildnis Kapser Heinrichs tt. mit kcrUmschrift: Sr Nonilcu- imysiatoi,und aus de«, 4 Arme» des Creutzes stehen von Gold die Buchstaben, ei. 111. k. zwischen den Armen ist der Pohlnische meiste Adler. Auf der andern Seite stehen in der Mitte die Worte: lstoticeöe stcnlca Vüwre. Nus den Armen sind die Sächsischen Cbur- Schwerdter- Der Orden wird an einem Columbin-rothen Band getragen,weiches zu bevden Seiten mit einem siidernen Streiff eingefaffet ist. Der König war selbst des Ordens Oberhaupt. Ein neuer St-Heinrichs-Nlilitair-Or- dcn, wurde am 4-Sept. 176«. von des bisherigen Administrators der Chur Sachsen Prinzen Xavers K- H. zu Be- i für die Chur-Sachstschen Lber-Officiers gestiftet. Das Ordens-Zeichen bestehet in einen, goldene» « eckigte» Kreutze, mir ci- w"ß emalttirte» breite» Einfassung, der Mitte^zeigt sich x», gelb eniaii- llrles rundes «ischiltlein, und ft, demselben-er Kayser Henricus Sanctus stehend mid geharnischt, >» völligem Kanseri. Ornate, mit bevgefügten Namen s»-.. 1Einfassung gedachte,, Schiw eins >. t man d.e Worte:. L Islon. Vox L LstmmUtanor 8i,xoiiis.' - Aus der andern Seite des K-eutzes nt ein ebenfalls -i«u eingefaßtes Schilkiein, oben schwarz und unten Silber, quer getheüt, auf welchem 2 inS Kreutz aufrecht gestellte rorhe Schwerster, als das Wappen der Chur-Sachsen, mit einem Lorbeerkranze umgeben zu sehen sind, und in der blauen Einfassung befindet sich das Ordens-Lemma: Vittuu in bsllo! Die 4 Winkel um das Schild sind mit grünen Zweigen des Sächsischen Ramenkranzcs ausgesullt. Den aus 25 Rittern bestandenen Duden des Hermelins, hatkrancilcus I Herzog von Bretagne An. 1450. angevrdnet, und zum Ordens-Zeichen eine güldene von Creutz- weis über einander gelegten Kornäh:e„ geflochtene Kette erwählet, an weicherer,, Hermelin mit den Worten: R mr vis gehangen. Es soll dieieS theils die Fruchtbarkeit des Landes, theiis die Beständigkeit in der Lugend andeuten, daß man lieber sterben, als dieselbe verlassen sollte, gestalt von dem Hermelin gesaget wird, Laß es sich eher fangen lasse, als in eine Pfütze springe, und sich verunreinige. Es soll auch König Ferdinand i. von Ncapo- iis An- ,46g- Ritter des Hermelins wider deiiPrinzen vonRossanocher sich wider ihn empöret, aufgebracht, und ihnen zum Kleinod ein Hermel n an einer güldenen Kette zugeeigner haben,nebst den Worten: dlslo nwii, -zuain k«äsil. Den Orden des güldenen Hirsches, hat der letzte Schlesische Piastische Herzog, Georg Wilhelm, zu Liegnitz, Brieg und Wolau, den az.Aug. Anno 1672. bev einer Jäger-Lust im Thier-Garten bey Brieg aufgerichtet. Das Ordens-Kleinod war ein von Gold geschlagenes Ei- cken-Blat, auf dessen einer Seite ein Hirsch, auf der andern ein roch Herz mit einem Missen Creutz, welches die Gesellschafter, zum wenigsten, so oft sie mit Sr. Herzogs Durchlaucht oder dero Vica- rio auf der Jagd sich befinden möchten,auf der Brust, an einem mit Goid durchwirk- len grünen Bande zu tragen, und solches denselben Lag ohne Vergünstigung Sr. Durchlaucht, oder Dero Statthalters,ab- Mehmen nicht Macht hatten. Der Orden vom Hosenbande, oder von Gr.George, l' Oifti- ' l'oir, gni mal psnke, d. I. Trotz dem, der deshaiber was iibels gedenke, weiche Worte auch zum Wahlspruch des Ordens gediegen. Andere berichten, die Gelegenheit sev von einer besvndernÄrie- Ob-Lhar genommen, und dem Orden der Name vom Hosenb iid gegeben worden, weil man dieses Stück allein von dem ganzen Ordenskleid anfänglich stets zu trägen erwählet, um dabey die Ritter zu erinnern, das sie durch ein beständiges Band der Einigkeit und Freundschaft v.rl'nüpfet fern s n- Der Orden hat seine eigene Offieianten, als den Prälacen des Hof-n- Lundes, welcher allezeit der Bischof von Winchester ist; den Lauster, der ist derBi- schof»on 8st>chur^, einen Registrator,und dieser ist der Dechant von Windsor; einen Wappen-König, den man Garcer neuner, weicher auf die Cereinonien bey den So- leunitäten der Ritter, und bey ihren Installationen die Aufsicht hat. Das Capitel der anwesenden Ritter, wird jährlich am St. Georgen - Tage, als den 2z. April aus Km Schloß und Capelle zll Windsor, so König Eduard deshmbr erbauet,gehalten, und dleErneniiung dieserRittcr stehet Uoö und allein bey dem Könige, wenn und wo! er dergleichen vornehmen will- Das Or- denszeichen ist ein blaues Band, weiches j mit Gold, Perlen und Edelgesteimn best-! bet,und dieses müssen sie allezeit an dein linken Knie tragen An leimen Festen aber tragen ss uch eine» Rock, Mm.'tel und Mütze von schwarzen Sanier,nebst einem Halsbande von purem Gold mitroth- Zeschmelzren Rosen, an einem blauen emaillirten Bande, und den Wahlspruch mit güldenen Buch ben in Kr Mitte. Sie dorfen sich endlich ohne ihrHosenband nicht sehen lassen, bev zwey Rtylr-Straje vor den, der sie am ersten darüber berriss; doch nv'un sic aus der Reise sind, ist ein blaues Band unter dem Stiesel schon genug. Die güldene Ordens-Kette ist am 26 Garccrs oder rund gelegten Hosen-, Bändern, nebst einer weiffen und rochen - Rose m der Mitten, undsv vi.i gestochte-! neu Knoten, wech,elsweise zusammen ge- füget, daran uuten des Ritters St-Gror- gens Bild zu Pferde, nebst dem Drachen, und der gewöhnlichen Ordens - Devise zu sehen, weiche Kette die Nicrer bey soicu- nen Festtage» anfferhaib über dem Mantel zu tragen pflege». Selbige ist nach dem Rang der Ritter von uurerlchiedli,. cher Kostbarkeit, mit Diamanten und an- dern Kteliiodisn besetzet, wie denn bie-i jenige, so man dem ehemaligen König! Gustav Adolph in Schweden überreichet, 1» allen Buchstaben durchgehende mit Diamanten gezjeret gewesen, und zu- sacke» 411 Stücke derselben in sich enthalten. Ja, dasjenige OrdeiMeinod/ sh die Ritter-Ordeir Königin Anna von o iigelland, ,70z dem weltberühmten vuc äs diLickorougst nach der glücklich absolvirten Camvaane in Bayerland, verfertigen und präsenciren lassen, hat 12000 Pfund Sterlings gekostet- Die Anzahl derRitter beläuft sich auf 26 Personen, und die Engelländer wisse» sich viel damit, daß seit der ersten Stiftung des Ordens, s Kayser,o8 frembde Könige, viele souveraine Prinzen, deutsche Chursürsten, Herzoge und Grafen, und in Sucka, Leure von der höchsten llxuL- Kioir darinne gewesen. Die Kitter des Heil.si«ött-t§,;u Linnich, hat Herzog Gerhard vonJülich und Berg im xv.Seculo auf die Bahn gebracht, weil er An. 1444., am Tage Huberthbey Linnich, einen großen Sieg wider Arnolden von Lgmond erhalten. Wamieu- hero man ihn auch de» Orden von Horngeiiemiet, weil die Ritter ein Halsband von Iägerhörnern getragen, an welchem das Bild deö Heil. Huderti gehangen- Er ist aber nach der Zeit in Abgang aerarhenchis ihn der vorigeChurfürst zu Pfalz, bey Uederkockung derOberpsalf, Ln. 1709. erneuert hat, imb sechsten Großmeister davon wurde, dessen Statthalter aber damals der GrafAdam von Dimant« stein war- Er bestehet in Fürstl-Personen, l deren Anzahl unumschränkt ist, und in ir Ritter»,Grästich-Uild Freyherrl-Standes, sodann in einem Kanzler, Vicecanzler, 6s- cis»rio, Schatzmeister, Herold und Garderobe. Die dazu gewidmecen Aemrer in der Pfalz sind zu Commenderien gemacht worden, deren jeder Ritter, ausser den Fürstlichen, eine bekommt- Das Ordens- Zeichen ist ein viereckigtesCreuz,an einem rothcn Bande, nebst einem Stern auf der Brust und auf dem Mantel- Der Wahl- Spruch bestehet ln den z alte» Worten, Mit Gothischen Buchstaben: In Trau vaß, das ist:inrslicnLrsconchgns,oder in der Treue beständig. Die Pflicht bestehet hauptsächlich karinne: chdcm Churfürsten treu und hold; 2) gegen die Armen barmherzig zu seyn; wie denn ein jeder Ritter bey seiner Keceprion 100 Ducaken für die Arme» an denSchatzmcister bezahlen muß. Sie werden cLpiruIärwsr durch die meisten Stimm n erwählet,ausser der Statthalter und der Canzler, welche unmittelbar von dem Chursürsten gesetzet werden- Die ersten ; Ritter bekommen 600, die andern 6 jeder 500, und die letzter» drey zzoRchlr. jährlich Einkommens; von de» Fürstl- Personen aber ein jeder einChurpfälzischeS Regiment, oder, wenn keines osten ist, die Gage eines Obersten, aus den Eiiikunslen der Oberpfalz. I- Die Kitter St.Iaeob, in Holland, hat Graf Floris von Holland Anno 1290.^0» Ricter-Vlden Ritter-Orden y?r iz Ritter» aufgerichlec, und ibnen eine Sc. JacodS - Muschel, nebst dessen daran hangendem Bilde, zum Ordenszeiche» gegeben- „ . ^ . 4 Die Ritten vo» St. Jkncod,!» Spamen sind der älteste ko» de» Spanische» Orden, welcher, einiger Meynmig »ach,Än- 844. seine» Anfang soll genommen^ haben, als der Heil- Jacobus dem König Siamiro erschlenc» und ihm den Sieg den Longrono», über die Mohren, versprochen, welche- den Koma veranlanec, diesen Orden zu stiften- Andere aber führen den Uisprung von > >75- her, da König ksidinsnAus >l-iregieret hat, und dieser Orden vom Pabst soll confirmirel worden senn, nachdem >z Edclleute sich zu derRegeldes Heil Augustin! gewendet,diesen Orden angenommen, und die Ocmür- w2uon gefuchet. Das vornehmste Absehen dieser Ritter ist aewese», daß sie die Mohren dämpfen, und die Pilgrime nach Eom- poncll zudev Hell.Jacobs Grab beschützen sollen. Dieser Orden wird sonst der reiche gene»ner,hac 87 Commenrhureven, welche zusammen 27!7ioDucalen eintrage» sollen. Der erste Ordenömeister ist kecru!! keräinnncluZ ä konrs gewesen; weil aber die folgenden Ordensmeister sehr mächtig, so hat König rei.finoliäus Lnik«licu5 An- >499. solches wichtige Amt mit der Krone vereiniget. Die Ritter dürfen sich bev dem bapireinntbedecktem Haupte vor demKö- inge setzen- lL,ie tragen aufcinem weijfen opabir ein roches .strcutz, in Gestalt eine» Schweröle,haben Ritter und cki-lcor, wie auch Weiber in ihrem Orden,führen,», bst dem streiche, noch ; Muscheln in der Or- densfahne, als das Zeichen des Heil. Jacobe, und d,e stönlge von Spanien und Portugal! find i» ihren Landen Rämlnl- stwrores die,e Gropmeisterthume, wei! es sehr reiche Einkünfte har, wie denn der l nier-Grotzmeister alleine jährlich,5200 Piitoietrei, Einkommens har. Die Weibö- dürfen frch daraus nicht ver- hevrachcn; die Ritter aber haben strep- heii, sich zu verepiige,,; u„y ih^e Zahl ^elsiuc sieb auf 602. ^ ^ ^ ichch'sits -neil. Januar«, sind ein Or e>„ d„ An. >,;z, de» z Ju!l,/»o„ »on ^MKLSBKssr sinosiefiab hat. I» de» 4 inner» Winkel» '"reiches ist eine Lilie, du'L".'! In kmguine tcoclus. Es wird I» ' lclbiardencn gewässerten Bande ZZMWUZ purpurfarbiger mohrner, mit .n.iöcueii Lilien bestreuccer Mantel, auf Hermelin Art, mit Flecken untermischet, mit zwei) lange» über den Leib herunter gehenden Bändern, von Seide und Gold; der Huk schwarz, und mit wcissen Federn. -j-Die Ritter IEsü Ehnisti, so Sr.vomi- mcu5 An-12,7. wider die Waldenser aufgebracht, trugen einen schwarzen Habit, und ein ülieiiförmiges weiß und schwarzes Kreutz. Sie folgten der Lehre ihres Stifters üommici, und sind jetzo, nachdem sie die Waffen aus die Seile gelegt, mehrentheils geistlich; wie daun die spanische inqulinlon dieses Kreutz, aiS ihr Wappen, öffentlich führet. Esgiebtauch Rirrcr des HErr» IEsu zu Rom, weiche vom Pabst so-mwxx. An. izro. zuerst gestiftet, uud.nachmals von koulo v. erneuert worden. -j-Die Ritter von JEsu lind Maria, sind An. 1615. zu Rom auskommen, und haben ein blaues lilieniörmiges Kreutz getragen, in dessen Mittel die Buchstaben I- O. h- gestanden haben. -j-Die Johanniter- Rhodisen-oder Mal- rheser-Ritter, sind heukiaes Tages die berühmtesten in der Weit, und haben seltsame km:, anSgestanden; denn als die Türken und Ungläubigen 1012. das gelobte Land eingenommen, und glejchwol den Tempel des heiligen Grabes zu Jerusalem unversehrt stehen Hessen, haben die Kansteute von Amalfi, zu Ehren EOtres und der Hell- Jungfrauen Mariä, ein Kloster, unter dem Nahmen sr. lVsaich 87, als Jerusalem an dcn Sultan Saladmüder- gieng, Nack Mar a:, von dar Anno 1,92. nach Acri,od r wl-mnls. wiederum Anno !iy2,iach Lli»isso,inC>'perii,sich retirlren. Don dar waiidtcn sie sich >;do. nach Rho» diö,jagten den iz Aua die Saracenen aus selbiger und „och 7 andern beviicgenden Inseln, welche ihnen aber >.<2; vom türkischen wanser Solimann sämtlich wieder abgcnommen worden. Darauf wander- tcii sie etliche Jahre nach Ron,, Direrbo, Conekko,D llafranca und?!i;za, bis ihneir endlich KanlerCarlv. A.i z^-den rauster; dieInsclL.alia »iil derBedingungüberae- benchav „e begäiid.i, Wider bsiTücke» und N n n a Leo- 9Zr Ritter-Drden RLtter-Ordm »en, rn Seeräuber fechten, denKönig in Ipanh alsKvnig inSiciiie», vor ihren ssehnhe. ^.. erkenne,imnd ihmzurDankbarkeit jähr.ich einenFaiken schicken sollte. JhrOberhanpt nennetsich einen Großmeister des Heil- Hospitals ;u Sr. Johann von Jerusalem und Guardian der ArmenIEsu Christi. Der Orden besteh 't ausRittern, Capellanen und Seroienten, und wird in 8 Zungen oderNationeö eingetheilet, welche sind: i)die von Prsve c ; 2) die von Auvergne; z) die von Frankreich,oderPa- riö,derenGroöprior war seit 1719. derRit- ter von Orleans, des letztverstorbenen Regent^, von Frankreich diuterlaffener na- türlichcrSohn; 4)d!eIta!iänlsche; c)die Arragonische; 6 ) dieLnglischechie seit An. izlZ7- nicht mehr üblich gewesen ; 7) die Deutsche, welche auch die Bobinen, Ungarn, Podien, Danen, Schweden, Croa- ten und Dalmatier unter sich begretffet; 8 ) die Castilianische, unter welcher auch Leon, Porrugall, Alqarbieu, Granada,Toledo , Gallicien und Andalusien, stehen. Der Großmeister führet den Titel der Linm-mr, wie die Cardinale, und die hohen Aemter des Ordens sind folgende r Nemiich der Groß-Lommenrhur, der euö der Jungen von Provence erwählet wird; der Nkarscha", welcherdasHaupt der Zungen von Auvergne ist; d.r Ho- spitatier, als das Haupt derAungen von Frankreich; der alp das Haupt der Zungen von Wel-chlanS; der OE- r, als Haupt der Zunge» vi n Arragsn; der Großcanzler, als Haupt der Zungen von Castilien und Por.ngall, der Großbale? von Deutschland, als das Htzupt der deutschen Jungen; und der GNcoveü-r, als das Haupt der Englischen Nation, welches levte Amt seit aufgehöret. Die Kitter so! .- » der Regel St-Angustin i, und tragen zu Kriegs- Zeiten einen rotycn Gürtel, mit einem silberfarbigen geraden Kreutze-Zu Frievcns- Zeicen aber,oder wenn sie nicht in Waffen sind, ist ihre Kleidung ein langer schwarzer Trauermantel, mit einem weisseu 8 -wink- lichten Kreutze von gewäpter Leiuewand, welches auf der linke» Seite stehet. Vorne auf der Brust tragen sie ein güldenes Kreutz, an einem schmalen schwarzenBan- de; und im Jahr -7-7- ist in Frankreich die Verordnung geschehen, da» sie ^zum Unterscheid von andern Rittern ei» güldenes Band mit einem wciffen Grunde tragen sollen. Im Krieg wider die Ungläubigen tragen sie noch e,n OoerklelI vorne und hinten mit einem weiffrnKreDe,ohne Spitzen. Sie zahlen seit ihrer Lautung 6 z Groß-Meister, ?7 Groß-Pnore von DeuEand, und 29 Hcrrenmelstcr, waches Hevrenmeisterthum, indeiBald» Brandenburg auch dem Am He,er-Ordc„ gehöret,durch die Mark, Pommern,Sachsen und Wendlandsich erstrecket, und jetzi- ger Zeit von dem Kvingl. Preußische,, und Chur-Brandenburg-scheu Haus admini. striret wird. Es ist noch als etwas besonders dabey anzumerken, daß, da man sonst nicht nur Catyolische Herren,sondern auch andere Religions-Verwandten, , 572 - Mit den Rittern St. Mauritii, in Savoven, und machte den Herzog Emanucl Mildert, nebst allen seinen Nachfolgern, zum Großmeister. Allein, dieses konnte m Frankreich nicht behauptet werden, daß man den Savoyern gehorsamen sollte; daher wurden die französischen Ritter St- Lazari vom Pabst l-auio v. Anno >6;z. mit den Rittern der heiligen Maria vom Berge Carmel vereiniget, und nachher» hat der vorige König in Frankreich viele andere kleine Orden, sonderlich dieHosp:- ral - Herren des Heil- Geistes von -Montpellier, die Ritter des Heil- Jacobs von Lucca, des heiligen Grabes, m a. m. 1664. und 1672. darzu gebracht, und sich selbst das Großmeisterthimi Vorbehalten- Das Haupt-Absehen gehet iho dahin, daß die Soldaten, so in des Königs Diensten bleßiret, oder sonst durch Alter zu fernern Kriegsdiensten ungeschickt gemacht worden, durch diesen Orden in dem Hospital St. Lazari zu Paris möchten verpfleget werden. Die Savoyischen Ritter tragen e,n grünes 8-eckigkeö Creutz, die Französischen aber haben ein göldene) an einem Diolet-Bande. Der Ritter von St-Lazari in Frankreich Großmeister ist allemal der Herzog von Orleans. Ritter- aus Lemnsr, widev die Türken, wurden vom Pabst ki-> 11. An. ,459. gestiftet, haben aber nicht lange gedauert. Ritter verLiebe des Nächsten, hat die ' 75 °. verstorbene Röm- Äayserln, Gemab in des Königs Quoll m, ,n !Z»g. men, Anno 1728. vor ihrer Abreise aus Wien gestiftet, und ihnen ein goldenes und nicht cmaillirkes Creutz, mit diesen Crcutz-weis stehende» Wort/,,: -L" ^'w'> an einem rochen Bande, zum Ordenszeichen, ans der Brust «, /raaen' Wm- lowshl Cavaüers^als cöamcs dareni genommen, und können sie iolche» Orden einem andern a e b^llud,-jedochnur einmal,geben; 'daher' >dre Anzahl nicht gewiß ist. ' * st Die Ritter Unser lieben Frauen vom LcrgeLarmel, so KönigHeinrich der 1V. in Frankreich 1608- vom Pabst l-sulo v. aufs neue bestSttiacn lassen, sind jetzo mit dem Orden des Heil. Lazari vereiniget- Es ward .uemc-iid alS gebohrueFrainosen dareln genommen, und ihre Mi beliefe sich auf 100, welche verpflichtet waren, bey KriegSzeiten stets um den König zu seyn-, Dcr vorige König Ludwig XIV. hat diesen Orden mit unterschiedenen andern kleinen Orden vereiniget, und seit 167;- das Großmemerthum selbst übcr sich genommen. Sie streiten wider dis Feinde der Rkm. Kirche, führen zum Or- deuszeicheu, au einem braunen Bande,ein 8-ecklgtes vioietfarbencs Creutz, in dess'ir Mitten das Blidniß der Mutter G Otces stehet, wie auch einen Mantel mit dergleichen Creutz, und haben über dieses die Inspcctioil über di: Lazarerhe und aus- Miacn Hauser. fDle Rircer Unser lieben Frauen von Nlonteza, im Rönigrcich Valentin, sind, an statt der ausqerotteten Teinpei- Herren, Ai:.rzi6. auskominen, dependiren von dem Orden von Calatrava, geloben eheliche Keuschheit, und tragen ein rothes Creutz auf einem meisten Habit- st Die Ritter von der Lifte, hat Pabst Paulus ui. ;o an der Zahl eingesetzet, ihnen Diterbo zur Residenz aßiqniret,und zum Ordenszeichen aus einer 'Seite das Bild der Mutter GOttes sft Ousrcum, deren Kirche zu Diterbo gar berühmt ist, auf der andern aber eiueHlmmel-LlaueLi- lie,iii einem aüldeneiiFcwc/Mit den Worten : kruli!!i. l'.Lb. zilgeeignet. l-sulm V. soll sie hernach bis aus; 50 vermehrt haben- Die Ritter von der Lilie, oder den Dlu- mcn-Tüpfen, hat Ferdinand der I. 5 kö- nig in Arragouiett/laufgerichket, ihnen eine güldene Kettelvou Blumentöpfen, die mit weisseu Lilien gefüllet waren, gegeben, daran hieng unten das Bild der Mutter GOtteS, mit dem ITsuskiudlcin, und darunter ein Greif, dcr auf dem Zettel die Worte hatte: Halt Maaß. Dieser Orden der Mäßigkeit ist auch vom Kayser Friederich dem i l 1. und Marlmiliau 1. getragen worden, aber nach dcr Zeit ins Abnehmen gerathen. Der Riltcr-Grden vom pfälzischen Löwen, ist Au. 1767. dcn zi Dec- von Sr. ChurKrstl-Durchl. von Pfalz, Carl Theodor, zum Angedenken Höcbstdero au diesem Tage vollbrachten jährige» Regierung gestiftet worden. Die Anzahl der Ordens-Ritter,mit Einschluß desOrdcus- Kauzlers, ist deswegen überhaupt aus 2 z. bestimmet, und diese, wenn sic unter die Pfälzische» Dienerschaft, oder landsäßi- aeu Adel gehören, müssen 2; Jahre dem Durchlauchtigsten Churhause gedleuet ha. den,wenn sie den Orden erlangen wollen Nun z Der YZ4 Ritter-Dl^en Ritrer-Drden Die OrdenSzierrathen besteben ln einem geidenen Creutz, mit blauemSehmelz und Soidenen Klammen, in dessen Mitte ein siebender gekrönter goldener Löwe, ecwaö erhaben,mir VerUeberjchritt: iVILll-Ldri-i. Auf der Gegenseite sind unter dem Chur, Hute die NahmenSduchstaven des Durch!- Stifters L. 1 °. mit der Aufschrift: Idl- LDHUD. Riodio 1768. Es wird an einem weiten blau eingefaßten 4 Finger Lreik qewafjercen Band, von der linken Schnfter zur rechten hinab; von denen Geistlichen dieses Ordens Mitgliedern aber an einem etwas schmälern Band auf der Brust getragen. Den Ritter-Grden des Heil- Ludervigs Hacker vorige König in Frankreich, Ludwig XI V. An- 169;. vor die Officiers zu Wasser und Lande gestiftet, und das Großmcisterchum der Krone einvcrleidet- Es soll niemand dar;» gelangen, als wer sich im Kriege sonderlich wohl gehalten, und dem König io Jahre gediemt hat. Die Ritter haben unterschiedliche i'sr,- lionsx, als dieGroß-Creutze, deren 8 senil sollen, 6222 Pfund; die Commenthurer, derer 24 sind, cdeus 4000, eheste zooo, die Ritter aber roc>o bis 820 Pfund. Der König hat dem berühmten Commendau- tcn in Landau, Mi. i subsnia, zu gefallen, die ganz neue OK»rge einer Vicmrje xcncrale angeordnet,und ihm selbige con- ferirec, nebst einer Pension von ;6ooo Pf. jährlichen Einkommens sä-ller viise, weil er Key seiner tapfern Gegenwehr in Landau das Gesicht verlobreu, und also keine ferner» Dienste chuu können. Sonsten tragen die Ritter ein güldenes Creutz, in dessen Mitte ein Gepräge herab hanget- Auf selbigem ist auf einer eseite das Bild des Heil. LudcwigS, im güldenen Harnisch und König!. Mantel, gezeichnet, »nt den güldenen Buchstaben auf dem Rande: I.uclovicuo IVIsgMir insiiluir Rn. 169;. auf der andern Seite ein bloßes flammendes Schwerdt, an dessen Spitze ein Lordeerkranz, mit einer weissen Binde, und am Rande diese Worte: LsIIicR vlr- tmir pisemium. ^ M- ^ ^ ^ Der Duden den Mäßigkeit, oder die Gesell- und Lrüderschaft des Heil. sliit2 mau5; auf der andern Seite ist der Nähme des regierenden Herzogs, oder auch manchmal sein kniendes Bildniß, weiches eine Fahne von der Hand des H. Marci empfanget Mit diefem Orden pflegen die Denetiaiier heutiges Tages nicht allein die Ihrigen, sondern auch fremde, und vornehmlich gelehrte Leute, zu beehren, und werden dergleichen Ritter, welche vom gesamten Rarb geschlagen werden, höher gehalten, al- die der Doge allein vor sich.machet. Sie geuicffen auch eine jährliche Pension. Die Kitter L. Leth/e-em-tft« hat Pabst PiuS ii. An- 145s- wider dieTür- ken gestiftet, ihnen die Insel Lemnvvzum Sitz überlassen, und eiu roches Creutz im weissen Felde zum Ordens - Creutz gegeben. Sie sind aber zeitig eiilgegaugeu, Die Ritrer der Heil.>l/a,,-e O/orrosie, iuS- gemein LavLlieri äc dlsclonnr und Ir-rres ' 6 -Ulieme» geuaüt, hatten Luttkoloiuseum äeVicenLL, einen Dominicaner, i:zz- zu ihrem Stifter, folgeten der Regel St-Do- miuici, und wurden vom Pabst Urban i v. constrmiret. Sie dursten keine goldene Sporen tragen, sührecen ein Purpurfarbenes Creutz auf einem weissen Rock, mit 4 Sternen auf der Seite; sollten die damals in dem Welschen Laude, zwischen Einwohnern und Eheleuten graßireiide Uneinigkeit steuern Helsen, und sich armer Wittwen und Waisen annehmen. Sie sind znBononien, Mantua und Moden» noch heutiges Tages aiizutreffen- Die Ritter der H Maria von der Lilie soll Garsias VI. König in Arragonlen, zu Ehren der Jungfrauen Maria, deren BiiVniß »US einer Lilie hervorgewaässen, Ritter-Orden Wirker-Orden 935 gestiftet haben, welche eine mit Silber gestickte Lilie auf der Brust, an hohen Fest- Lagen aber eine doppelte güldene Kette, mit einer herabhangeildeii gul enei ireist- emaillirken Lilie, getragen- Allem er m bald wieder verloschen,oder uvr r die Fabeln der alten Zeiten zu r ch en. sDle 7 ditter vonSt.M.rria zu ftoretto, hat SfttuS der V. ->«7- gestiftet, als er die Kirche zu Loretto zu einem Bkßchum gemamt, und ihnen das Bild dcrH. Mariä zu Loretto zumordeiiszeicheu gegeben, Essind sowohl Civil- als Milicairbedience damit versehen worden, und sind dessen Ritter auch Llomirer knlaimi, das sie tto- Ltorsr »nd XorrrioL ereiren, und Hureii- Kinder legicimireii können, f Die Kitter des Heil, M-niririt, welche Herzog Amadeus vm, in Savoyen, An- i4;4. gestiftet, trugen einen langen Rock und Hur von grünem Tuch, lieffe» den Bart und Haare, wie die Eremiten, wachsen, führeten einen Piigrimsstab in der Hand, und halten ein güldenes Kreutz am Halb hangen- Sie sind alle von Adel, haben seit Anno iz?r- die Herzoge von Savoyen zu Großmeistern; und weil sie mit den Rittern des H, Lazari setz» vereinbaret sind, so wird das güldene weiß- geatzce Ordenskreutz über dem grüne» von St Lazaro getragen- Sie folgen der Cistercieuser-Regel, und ihre Ordens- Residenz ist zu Turin, allwo ihnen der Herzog zwey schöne Gebäude anssüh- ren lassen. De» Orden ?onr fe Zerrte, stiftete der jetzt regierende König in Preussen, Frie- derich der li. Anno 1740. Das Ordens- Leichen stk ein 8-cckigteö goldenes und blau emaillirreS Kreutz, so an einem schwarzen mit Silber eingefaßten Bande getragen wird, mit der lieber,chrisc: t'our 1s merito. Der Französische Ritter-Orden, ist Anno 17;,-- bei, ar ^junil vor die protestantische» OssicierS errichtet worden, welche in den Diensten der Krone Frankreich stehen,und ihrer Religion wegen denSt-Ludwigs-Orden nicht erbauen können. Sie führen ein goldenes auf dessen einer Seite ein aukae, ttchcecer Degen, mit der Umschrift" pro ""MS bellica,zu sehen,aus der midemSei' L7edc..'H«,.NLi?M der Lstiiii, i"-o diestic-se wurde ihre Anzahl so groß und gemein, daß man ihn endlich den Süden der Bestien genennet, und fair nicht, mehr astimirct, sonderlich, d» der Orden des Heil- Geistes von König Heinrich dem 111. eingesekt wurde- Nach- aekcndS ist die Verordnung wiederum geschehen, daß die Ritter des Heil- Geistes den Abend vorher in den Orden des Heil. Michaelis treten, und also beyde zugleich amiehmen muffen, wanncnhero sie auch Lli-vsller; äoz Orrstos än Kos gemeiniglich heissen- In diesen Orden von St- Michael werden nicht allein die Catho- lickeu, sondern auch Rcfvrmirte und Ausländer eingenommen. Der Orden St. Michael wurde An. i/ri. von Churs. Joseph Clemens zu Cölln gestiftet. Er führet eigentlich den Nahmen des Hochadel. Kitter-Ordens der Beschützer göttlicher Ehre, unter dem Schutz des Heil. Erz-Engels Michae, lis. Das Ordenszeichen ist ein viereckig- terStern, der an einer Kette Hänger, so wechselsweise auS Schildgen, auf welchen ein (,orpur IN.-Vimarura erscheinet, und aus Kugeln bestehet- Der Orden von ^jonteftr, in Spanien, ist wenig beträchtlich, indem er nur auS i- Commenderieii bestehet, ss Die Ritter x-p'/ontt, oder so-e, waren n8o. zuBeschützung des H. Landes angeorrnec, folgten der Regel Au- gustini, trugen einen rochen Habit mit einem weiften ;-ecklgten Stern aus der Brust, sind aber nachinaiS, als die Sultane alles eingenommen, fast ganz ;ch verloschen, und der Rest mit dein Orden von Calacrava vereiniget worden- Die Ritter der Murrec GOttes, lls lewr- cassü, oder «ls k.e.Iemf>tion ÜL5 Lsptisx, so Jacob der l, König von Arragonien An- > z >8- zu Barceilona gestiftet, bestehen a»S Rittern und Mönchen, weiche über die z gewöhnlichen geistlichen Gelübde, der Keuschheit, Arniulh, und des Gehorsams,nochdas 4te hinzu thnn,vaßsieAll« mosen samien, und die gefangenen Christen von den Barbaren ranzioniren wollen. Sie tragen auf ihrem Scapulier ein weis- ses Crcutz, im rochen Feld; und weil sich die Ritter zu dem Orden von Monceza geschlagen, so müssen die Mönche dieser Erlösung dcrGefangenen allein abwarten, welches sie auch diS dato fleißig verrichten, und alle Jahr unterschiedliche ihrer Ordensbrüder nach Fetz und Algier schicken, eineParchie schmachtender Sclaven aus- zulöse». ES werden diesem Orden von wohlhabenden Leuten öfters schöne in Testamenten vermacht- N- Der Ritter-Orden -re in noble?nFic>n, diesen hat der Herzog Johann George zn isachsen-Weiffenselö den -4 2»»» -724. N » n 4 auf yz6 Ritter-Orden Ritter-Orden auf dem Residenzschloß Neu - Auqustus- vurg zuWeissenftls aufgerichcet. Ich weiß nickt/ ob ich die Ordensgenossen R kter oder Gesellschafter heiffen'soll, weil der Herr Urheber i» denen hierüber gestellten Arcickeln sie selbst Sscietats - Genossen nennet/ bald des Ordens/ bald der Genossenschaft erwehnet- Das Ordens- Seichen ist ein güldener Stern, in dessen Mitte die Buchstaben ). 6. als des Oberhaupts Nähme/in einem blau emaillirten Feld/ hinter demselben ein rothes Kreutz/ und um selbiges ein weisses Band/ mit goldener Bordüre/ ans welchem diese Worte zu befinden: s'Lims I'koaneur <^ul vicnr psr la v,rtu. Auf der andern Seite aber prasenciret sich dasSachscn-Ouerftir- tische Wkvve»/ mit den Worten : Soel-tä rill Is noble vrilioa, inliltues var ss 6. v. 8. O- 1704. Dieses Ordenszei'chen soll an einem meisten Bande/ mit goldener Bordüre/ von der rechten Achsel herab hangend nach der linken Seite/ und zwar über der Weste/ wenn der Rock offen stehet/getragen werden; wenn aber solcher zugemacht wird, soll der Stern durch ein Knopfioch der Rockes gezogen seyn. Das Absehen scheinet dahin zu gehe»/ die Gesellschafter zu beständiger Treue gegen das Hans Hachsen/ und zu rittermäßiger Generosität zu animire», anbei) ein Gedacht, niß des an das Hvchsürstlich-Sachsen- Weiffenfelsische Haus gehörigen Fürsten- thums Ouersurt zu stiften. Das Fest der Societät wurde jährlich aufdsnIobannis- Lag gehalten, da alle anwesende Glieder in Mauer, mit Gold chamarirter Kleidung bey Hos erschienen, nebst dem Ober- Haupte,den Gottesdienst abwarteten,nach- oebends von der Ordens Ausnehmen sich besprachen, und ein willkührlichesAllmo- sen für bleßirte Soldaten zusammen legten, dergleichen Collarion auch bev der Einnehmung in die Gesellschaft! geschähe- Die Zahl der Ritter ist noch ungewiß, und hatte fick der Stifter Vorbehalten, seidige „ach Belieben zu vergröffer». DerRitter-Vrden des Nord-Sterns,in Schweden, ist An-1748- vonKönigKrie- derich dem «.gestiftet worden- Er belrchet aus einem weiffen an den Ecke» gespaltenen Kreutz, unter einer König). Krone- Uncer dem Kreutz siehet man eine blaue Kugel, und unter derselben einen füns- eckiaten Nordstern, mit der Beyschrisc: hlescil occllium. Er hat -4 Ritter, ausser den Comniandeurs, deren Tracht ein schwarzes Band, mit dem daran Hangenden Kreutz um den Hals, oder ein bor- dirter Stern auf der Brust ist. P. Die Ritter von der Paßion unsers Er, iösers haben die Könige, Carl V. von Frankreich, und Richard ik. von Engel- tand, gemeinschaftlich, zu Wiedererobe- rimg des gelobten Landes und Fortpfian- zung des Christlichen Glaubens, gestiftet, ihre Zahl bis looo Ritter extendiret,' ihnen die Gelübde des Gehorsams qeam ihre Könige, die Armuth des Geistes, (weck sie doch den leiblichen Reichthum zur Genüge belaßen) und die eheliche Keuschheit aufgebürdet, wie auch zum Ordens, Seichen ein rothes Kreutz mit einem gstl- denen ^gnuso-i in der Mitten gegeben. Ritter-Vrden /ruhat der jetzige König in Frankreich, anstatt des 1716. von chm gestistetenQrdeus, st- IrPsirrlli:, 172z. aüsqerjchtet, und diesen darein verwandelt,ihme auch zum Ordeuszeichen eine Medaille gegeben, da auf der einen Seite ein Kre»tz,und ans der andern einkll- villon zu sehen,anstatt daß sonst dieRitter von derNoimtlll eine Medaille, weiche die 'rerrsilll von deni Pallast der 1'Nulülliier vorstellete, zu erhalten pflegten. jDie Ritter Sr. Pauli, hat Pabst Paulus !ll. 1^40. gestiftet, 202 Persshue», so der Päbstlichen Cammer eooo'ollScudi bezahlet, darein ausgenommen, und ihnen die Farnesischen Lilien im Wappen zu führen besohlen. Ihr Habic war am Krönung»-Tage des gedachte» Pabstcs ein rothes, und au dessen SterbeuStage, ein schwarzes Kleid, daraus ein entbloster Arm mit einem gezuckten SEwerdte, zum Unterscheid von andern Rittern; wie Venn diesen ben des Bannes und iooo. Goidqüiden Strafe, dergleichen Zeichen zu tragen, vcrbothen war. ffHen Orden des -Keiiigen Peters, hat Pabst Leo X. Anno <->20. zur Beschützuug der See-Küsten aufgerlchtet- Ihr Or- VenSzeichen war von einer Seite eine güldene Bulle mit dem Bilde St- Petri und des> letzt verstorbenen Pabstes Wappen, auf der andern aber sie Schlüssel und der PalMche Hut, u Id ko „teil gelstund weltliche Personen darinnen ausgenommen werden. R. ssDie Ritter des 'Keil. oder der heiligen Gel - Flasche in Frankreich, sollen nur aus 4. Herren bestehen, die den Himmel halten, unter welchem die heilige und von einer Taube aus dem Himmel herab gebrachte Oel-Flasche, aus welcher die französischen Könige gesalbec werden, aus dem Kloster St. Remigii nach der Stifts-Kirche getragen wird. Doch ist die ganze Historie sehr zwei- , feihaftig. ! Rhodiser-Ritter, siehe Johanniter- ' Die Ritter des güldenen iRinges, so Psalzgraf Friedrich »- am Rhein con- stftuicet, mit dem Absehen, daß die Glieder nicht zu Ganzen trinken sollte». stDlc Ritter vom /fo/ü'-s, soll St-Dominien» gestiftet, und ihnen das koiLiium, der Mutter GO ms zu Ehren alle Tage Ritter-Vrden Ricrer-L>rden 937 zu beten auferleget haben- «ie tragen ein Lilien-sörmiges,halb weifles und halb schwarzes Kreutz,und mitten darinnen das Bild der seeltgen Jungfrau v. Roiario- Die Ritter- des /kn^rrti, hak der verstorbene Erzbischof zu Salzburg, Johannes Ernestus, ein qebohrner Graf von Thun, zu Anfang des Seculi An--?2i- zu Ehren des Heil-Ruperti, al, Stmerc- und ersten Bischofs de» Erz-L-tifts Salzburg, aufgerichtet, und die ersten Ritter aus Grafen und Freyherren, so rn diesem Lrzbißthum qebohren find, erwehrt- Das Ordenszeichen bestehet in einem acht- ecktjten blauen mit Gold eingefaßten Kreutze, in dessen Mitte das Bildnis des Heil-Ruperti, ersten Bischofs zu Salzburg, zu sehen, welches die wurklichen Ritter an einem rochen, schwarz eingefaßten Bande und auf dem Rocke gestickten Scern, die Kl-in-KreutzeoderEfpec. tanken aber an einem violetblauen Bande auf der Brust zu tragen pflegen- S- Die Ritter- des Heil. La/vato-wurden An. Hin. wider die Mohren in Arrago, nie» gestiftet, und trugen auf einem wessen Habit ein rothes Anker-Kreutz. Doch sind ihre reiche Commenden, als man die Mohren aus Spanien vertrieben, und der Ritter nicht mehr benöthiget war, mit der Krone wiederum combiniret worden- Den (Veden des Schiffes und des zunehmenden doppelten Monds,hat-ttö- nig Ludewig der Heilige in Frankreich An- ia(>p. in Sicilicngestiftet, alsecnachA- frika zur See übersetzen, und dem heiligen Kriege berwohnen wollen- An der Or- den-kette hiengen doppelte güldene Muscheln, und koppelte halbe Monden von EÜbcr, wie auch ein Oval mit einem güldenen Schiff.ein- Das Schiff deutet dieReise z-sr See, und die halben Monden den Krieg wider die Türken an- In Frankrcich hat er nicht lange floriret, hingegen ist er in Siciiien in grosses Ansehen kommen. Den Orden vom grünen Schilde, hat der berühmte französische Marschall -ls Louocrult, zu Ende des >4Scculi in Frankreich aufgebracht, und 14. Ritter darzu genommen,, welche sich, die an Ehre und Vermögen gekrankte Makronen zu vercheidigen, verpflichtet. Die Ritter ttiigen ein güldenes grün emailiirtes Schild um den An», darinne ei» weiß getteidctcs Frauenzimmer stunde. Die Ritter vomSchwerdt imRüninreich Lypern, sind sehr alt, aber auch vor- laugit schon einaegangcn. Sie truae» 7 ' Sw--ffttö-^.,oken ch einL geschlungene scknnre, in welche dieBuch- staben 8. und u.. wcchseiSweise geflochten waren. An denselben hieng ein Oval von Gold, darinnen ein silberner Degen mit einem goldenen Gefäß zu sehen war, mit der Umschrift: 8 scuiit »5 L.e§nl; oder wie andere meynen, kam lo^-autfl msln- tcnir, d. i- Gerechtigkeit zu beschirmen. Das Hauptfesp des Ordens war am HimmelfahrtS-Tage Christi, mcd die Könige von Jerusalem, Cypern und Armenien waren Großineister des Ordens, m welchem alich Kayser Friederich Hl. des Maximilian! I. Herr Vater, gestanden, der in feiner eigenen Reise-Beschreibung nach den, heiligen Lande die Statuta des Ordens ausgezeichnet, die man sonst nirgends findet, weil der Orden fei- ne Angelegenheiten sehr geheim gehalten. Der Schwerdr-Orden in Schweden ist An. 15-z. von Gustav Wasa gestiftet, und Anno 174s. von König Friedrich I. er- neuert worden. Das Ärdenkzeichen ist ein weiffes an den Ecken gespaltenes Ln- dreas-Kreutz. In der Mitte aufeiner Ku- gel siehet man z. Schwerdtkronen, mit einem gerade aufgerichteten Schwerdt- Das übrige des Zeichens ist mit mehrern Schwerdtern umgeben, worunter sich eines durch einen Lorbeerkrantz und dicUm- schrift : kro xarris, unterscheidet. l fDie Schwerdträgcr in Liefland, waren nach demExempcl ider DeutschenHer- ren Anno I20Z. von Bischof Wibrechten wider die ungläubigen Heyden angeordnet, hatten die Regel und Kleidung der Cistercienser, trugen auf der Brust zwey rotheKreutz-weis über einander geschränkte Schwerster, samt einem rothen Stern, und vereinigten sich Annv nzs- mit dem deutschen Marianer-Orden, weil sie de» Lieflandern nicht sattsam gewachsen waren. Die Sclavinnen der Tugend, am Kayserlichen Hose, sind Anno 1662. auskom- men, und hatten die verwittibte Kayserin Eleonoram, Ferdinandi til- Gemah- - lin, zur Stifterin. Ihr Ordenszeichen war eine Medaille, auf der die mit einem Lorberkran; umgebene Sonne stund, nebst der Beyschrift: Lolr ubigus ttlum- plisr. Selbige trugen die Damen an einer güldenen Kette um deu linken Arm, und zwar also, daß sie konnte gesehen werden. Sie mußten von Adel und gutem Wandel seyn, der Großmeisterin treu zu verbleiben, und allen löblichen Uebun- gen nachzuleben, angeivbe». Nach den, Todesfall einer Ordensgenoßin wurde das große Ordenszeichen der Großmeisterin zurück geschickt, das kleinere aber blieb bey den Erben. Die Seraphinen-Ritter in Schweden, soll König dk-Znub ti-iini das Jahr Christi i;? 4 - gestiftet haben. Man weiß aber > von ihnen nickt viel mehr, als daß den ! Rittern eine Kette von zusammen gesetz, cc» rsth emaillirtcn goldenen Scraph,- Nnn 5 neu, 9.88 Rltter-Vrden Rirrer--(Dsden neu, »nd einem güldenen Patriarchal- Kreutz, an welchem das Bild Christi in einem Oval gehangen, zngeeignet wird. Diesen Orden hat König Carl der ix. mit der katholischen Religion abgeschaffet. A. 1748. wurde dieser Orden vom König Fri drich i- wiederum erneuert. Der Orden cks >a sincerirs, ist An. 1705. von dem Marggrafen von Bayreuth, Ehr«: stian Lmli, gestiftet, und in das Ordenszeichen das Fürstl- 8vml>olum: Tou- iour 5 >s milmL, 8-mpcr i-lsm, gesetzt worden, und soll die Ordenscapclie jederzeit de» der evangelischen Religion unveränderter Augstnirgischen Confeßio» öleiben und gelassen werden, Die Rirrev mit dem güldenen Sporn, oder i'ii paiticipEüs, so Pabst I'iur V. An. >z66. aufgcrichtet, trugen das Bild des H- Ambrosii an einer güldenen Kette, oder, wie andere sagen, ein «üldenesMal- theser-Kreutz mit einem herabhangenden güldenen Sporn- Ihr Stifter gab ihnen die Präecdcii; über die Maltheser und deutschen Ritter, allein nach seinem Tode ho, rcten sie auf, doch har man nachher» in Zeitungen gelesen, daß Pabst Innocsmius XU. noch den Venetianischtn Gesandten zum Ritter des güldene» Sporns gemacht habe- Der Orden «!e /n den König Johannes 11. in Castüien wider die Mohren und Saracenen An-1420. bestämqec, hatte seinen Namen von den Fischfchuppen, aus welchen das güldene Kreutz bestund, hat aber mit dem Tode des Stifters aus- geböret. Die Ritter vom Stachel-Schwerne, hat An. izyl. Herzog rudwig von Orleans bey der Tauft,eines ältesten Sohns Carl gestiftet, ihre Kahl bis auf 25 Glieder epten- direr, und ihnen eine» Mantel von Hermelin, über weichen sie eine drevfache güldene Krone mit einem güldenen Stachel- Schwein und den Worten; cominu- -L ilminuL, hatten, zu tragen befohlen. Er wird auch sonst der Orden des AgatS, iu- gleichcn I'orc-S.ipie genennet, lind die Rlt, rer mußten vornehme StandeSpersonen senn. Sie trugen auch einen Ring mit ei- nein Agatstcine, in welchen ein Stachel- Schwein eingegraben war. König Ludwig xu. hat diesen Orden abgeschaftet- Der Pohlnische Ritter-Orden des -Keil. Sranisia, wurde am -8 May -765. von des jetzigen Königs Stanislai Augusts Majestät, als an Höchstdero Namensfest, errichtet. Das Ordcnszeichen bestehet in einer goldnen cmaittirten Medaille,, ans deren einen Seite das Bildnis des Heil- Stsni-, iaiMifderandern aber derNamens C.'chfte S- K- M- zu sehe» ist- Die Rit- tw- -ragen dasselbe an einem rvthen Band m.l ms g,in Rande. Der Stern des Ordens in von ssilber mit einem goldnen und grünen Ring, auf welchem bieWorte- krsomirnclo incitat, zu lesen sind. Die Rirrer des -Keil. Stephani zu Florenz, hat Cosmus der Grosse dein Pabst Stephano ix. welcher sorhero Bischof zu Floren; gewesen, zu Lbren Amio izz4. gestiftet. Sie tragen ein roch carmosm- mitGold bordirteS achkeckigtesCrens auf der Brust, reinigen mit ihren Galeeren die See von den Türkischen Corsaren, cvn- vovrcn die Toscanischen Schiffe nach Frankreich, und haben ihren SitzCoS- mopvliS, auf der Insel Eiba, üialeichen zu Psta; das Ordensfest aber auf den 2 Aug. Ter Großherzog von Flore»; ist allezeit Großmeister von diesem Orden. Den Orden des -K. Stephani, zu Halberstadt, hat König Friedrich 11. von Preussen, dem dasigen Dom-CapitelAnn» is.fg- verliehen.Das Ordenskreuü istgold und weiß ema.llirt, und geht in »Spitzen aus. In der Mitte ist auf einer Seite der Preußische Adler, aus der andern Seite das Bild des H. Stephans. Es wird an einem p-mco-m rochen ans bevden Seiten schwarz eingefaßten Bande getragen. Der Orden des H. Stephani, rnüngarn, wurde Au. >764. von Jhro K. K. Apostel- Majest. Maria Theresia, zur össeimichen Belohnung vorzüglicher Verdienste erneuere, und die K. K- Resolution am -6 Febr. zu Presburg bey dem K- Locumte- neutlai-Racd bekannt gemacht- Ihre K- K- Maiestäc als Königin von Ungarn sichren eas Großmeisterchum, welche V irde allezeit bey derKouigl- Krone bleib,,! soll. 8 Juli- wider die Prem- sen zu Koiin erfochtenen Siegs, von ber Kayscrin Äön-gui Maria Theresia gemfiet wvr- Ritter-Orden Ritter-Orden. 9Z9 ward.Jhro Kapserl. Mai- üb rnahr„en l hierüber tieGroßmeisterschaft, und dieOr-I densglieder bestehe» aus Großkrentzen und! Ritter». Das Ordenszeichen besteycc aus einem 8 spitzigen Kreutze, in dessen Mitte der Querbalken des Ungarischen Wappens zu se'en, und kan nebst dein goldenenBließ getragen werden. In diesen Orden werden alle Personen, die sich um das Erz-Haus Oesterreich im Krieg verdient gemacht,ohne Unterscheid der Religion aufgenomen. Die Tempel-Hevi c„, haben sich ehemals in der Welt sehr renommirk gemacht, weil sie „ach Einne: munq des heil Landes ums Jahr > > > s- aufkommen, und ihren Namen daher gekriegt, daß Balduin der andere König zu Jerusalem einen Theii seines eigenen Palastes, der an den Tempel Salo- monis stieß, ihnen zugeeignet. Ihr Habit war weiß, das Kreutz ab r roth. Ihr (Gelübde war eine ewige Keuschheit, nebst der Beschirmung des gelobten Landes wider die Saracenen, und Bewirthung der Pilgrime, die nach Jerusalem kamen. Sie brachten in weniger Zeit in die 42020 Com- menden an sich, auS denen sie Drück über 2 Millionen Goldes zogen. Solcher Reichthum machts sie mächtig stolz, und bey >e- dermann wegen vieler Laster verhaßt, wan- nenhero sie von An. i;Lü. bis rzii. vom Palm Clemens dem v. und König Philipps l'ul-vro in Fraiikreich gar ausgrausame Art gänzlich vertilget,' ihre Güter aber rheils den Landesherren, tbeils den Johannitern oder nachmaligen Aafthe- sern, pp,n Pabst zuerkannc worden. Ritter vo» der ste,>a//e, suche Rirrer-Ov- dcn Rirrer Temsmeu Orden,;, oder deutsche Herren, s- Teiirsüfmeister. Der Orden des Todenkopfes, welchen Hir-oaSvlotui-zu Dürcemberg und Teck, auck in Schüsse,- zu Ocis, all- Großprior nebst,einer verwittibren Frau ,itter, der i Für,rin Sophia Magdalena, Her,oftn ,u i Hegnitz-,nd Brieg als Größprior/n zu« stecem Andenken der allgemeinen Stcr- bens-Nocywendrgkeir, und Erweckung aller adelichen r.ttermätzieen Tugenden, >" der RessdenzstadtOels, so. wohl sur Caraüers als Daines ausaersch, ter, »ne war das Kennzeichen eichRina m.t eurem rodenkopssdrm die Ge," kW ter an eurem ickwarzen Band ,n der ^gück gctragcn. Zs ist aber diese Stiftung nach der beit eiugeganaen, Louise Elisabeth, Herzogs Phiüppi zu Sachsen-Merseburg FrauWittwe, eine ge- todrneHerzo-.i» inSchlessenzuOcisund Bernstadt, diese von ihrem Herrn Groß- Wacer herrührcnde Stiftung wiederum unter gewissen Ordensregeln erneuert,und sich derselben als Großprionn leibst vorgr- stelle at. Es werden an,etzo nur Damen mit diesem Orden beehret, und die Groß- Priorin allezeit aus den Prinzeßinnen deS Höchst. Hauses Würtemderg von den Orden- dam „ erwählet. Das Ordenszeichen ist auch verändert worden, und bestehet in einem weissen Banke, daran ein silberner Todkcnkops an einer schwarzen emaililr- ten Schleiffe hangt, auf welcher die Worte: lVlL r-emo mo,i, mit weichen cmaillir- ten Buchstaben sehen sind. Orden der Treue, wurde von der verstorbenen Königin von Pohlen und Churs, zu Sachsen, (Ai,Man.-, bbaissaicklna, an Ca- valiers und Damcs in Form eii'.es Kleeblatts, grün und mit Gold emaillirt, aus- gethcilec, und an einer goldenen Kette im Knopflschc, oder sonst auf der Brust hangend, getragen. U. Orden Ae / l/nion ^ar/Aike, wurde von der verwitkibten Gein. Königs Christian vi. Sophia Magdalena, den 7 Aug. >732. zu Erinnerung ihres Vcrma'klunqs Tages zu Hirschhorn gestiftet. Er wird an Personen beydertey Geschlechts au-.gcrheilec. V. Der Orden /Ei' /n sTirkrr »ii/itai-e, wurde am 5 Merz 176p. von dem Durchs Landgrafen Friedrich von Hessen-Cassel zu Belohnung der Treue und Tapferkeit Ihrer klittert!',aucn gestiftet. Das Orden ;eichen bestehet in einem 8 eckigten Kreuz so auf Gold emaillirt und mit einem Für- stenbut versehen ist- Auf dem obern Thetl deS Kreuzes stehet der Navmens hissre Seiner Durchlaucht, aus de» 3 übrigen Lheilen aber, die Innschrist: Virturi. Es wird an einem himmeislauen Bande so ans deyden Kanten mit einem silberne,, Streif versehen, mn de» Hais aus der Brust getragen, W- Lveisse Band, Ritter non, weissen Band, also werden in Dänemark dieDanebrogS- Ritter genennet, weil sie ein weiß gcwasser. tes Band tragen, s. Rkrter r>. Da.nebrocr. Der würrembergische Jagd-Or den, i,r von dem Herzog zu Würtemderg A- > 702- gestiftet, und Ä. 1711- erneuert worden. Das Ordenszeichen ist ein golden Kreutz mit rochem Sckmeizwerk, und 4 goldene 1 Adlern in den 4 Ecken, zwischen den Spitzen aber sedeSmai ein Jagdhorn. I» der Mitte liehet ein rundes grünes Schckdlein, worauf ein goldenes mit demHerzogS- hute, und auf der andern Seite 3 goldene Waldhörner in einander geschlungen,wird an einem handbrelten sson-Lvu - Bande von der linken Schulter zur rechten Seite aetragen, und auf dem Rock an der linken Brust ein gestickt silbern Kreutz, darinnen die vsvisa ' rVmiclUL virturie Ritrer-Drden Rwcr Ritzebirre! ilt von 24 Grafen und Herren, und ihre Zusammenkunft geschickt Ehrlich am z Nov- als am Tage Gt. Hubcrti, aus dem Fürstlichen Lustschloß Ludwigsburg. Ritter des H. Rom. Reichs, werden allezeit bey der Kayserl. Krönung von dem neu-crwählteu Kayser geschlagen, unkee denen die Rheinla'ndische Familie von Dalberg, beygenannt Cämmerer von Worms, vermöge uralten Kayserl. Privileg», die Oberstelle hat; und geschiehst diese Rit- terschlagung also, daß Käufers Earoli dl. Schwerkt auswendig über den Rock des neuen Ritters dreymal gezogen wird, und des Tages vor der Krönung der neue Kayser die Nahmen derer, so er zu Rittern schlagen will, an Chursacksen übersendet, damit er urtheilen möge, ob sie Wappengenoffen oder 4 Ahnen Edle sind, keine Uebelthaten, und nicht wider Ehre getban haben. Wenn der Ritterschlag geschehen, giebt der Kayser das «Lchwerdc an Chursacksen wieder zurück. Ritter- - Hauptmann, ist ein Oi-f eines Cantvns dcrReichs-Ritterschaft, und wird in Schwaben gewöhnlicher Direcror ge- nenuet. Unter den Ritter-Hauptmcknnern eines Kreises gehet das Djrcctorium über den ganzen Ricter-Kreis herum, gleichwie auch das General-Dircetorium über alle , drei)Ritter-Kreise im Reick von einem Kreis auf den andern kommt. Ritter-Pferde, heissen diejenigen Reuter, welche in einem Lande von d-er Ritter- s schalt, oder dein Adel, zur Zeit der Noch, muffen gestellet und unterhalten werden- Ritter - Räthe, sind aus dem Adel eines Cantuns dein R- Hauptmann zilgeordne- te- Die Räche zur Canziey heissen Evn- sulen'-n. Ritter-Recht, oder Edren-Tafel, war noch vor -so und mehr Jahren in der Lausitz U»b Schlesien ein besonders Gerichte, welches thcils in Ehren- oder Jnjurien- Sachen, theils zu Ausführung der Ahnen und Schilde, und untadeihüstcn Adels, von Lein regierenden Fürsten an seinem Hofe, in Bcyseyn seiner Geh- Räche, eines Marschalls, nebst 12 Edelleutc» aus alten und ansehnlichen Geschlechtern, geheget worden, und ist davon ein ganzer Proceö in Zieglers coittiiiuirtem Historischen Schauplatz und Labyrinth der Zeit, num. 241. zu lesen. Rirtmeister, siche ^iipimin. V.iv2, Reiff, k.ixa, kleine Stadt im Bischof- tdum Trient,am Garder-See, nebst einem Schloß, Rocca genannt. Flecken am Comer-See, im Veltliner Land, an de» Gränzen von Mayland ge- iet'l n- Hier werden die Eucher einge- läden, welche über diesen See »ach May- land gehen. . ^ , Riv», Haren am Genfsr-See, im no. „ k.o->w, Flecken in der Venettankichen Land. schaftBreseians,welcherstark bewohnet ist. k.ob-c, ein kl- Fluß in der, Normandie, in Frankreich, der siel, in die Seme ergenst- Rover, L'rrchi», kleiner Fluß, welcher,lch bei) Trier in die Mostl ergeust- x.obiä8oo(is vrv, Meerbusen aus der Küste der Provinz Sorckshirc, in EngcMix. Kobion, kl. Fiuß in Dauphine, der sich Nickt weit v-Monkmelian in die Rhone ergeust. Loboxk. Ropiwe, kleine Stavr in^rrland, in der Grafschaft Dnnnegai, in der Provinz Ulster, welche ein Bißchn a hat, und davon eine alle berühmt« Irriandlicha,Aa- Flandern, unweit Ryssel, dein Punzen Tpliioi) gehörig, den» eh auch in dem U- trecktischenFrieden An-17wieder ein- Ep... treckt.,.....». geranmet worden. Koc», U-oc«, heissen eimze u unbewohnte Inseln anfdem k>i-r äeldk-.n, nicht weit von den Dntillischen Inseln in Nord-Amerika, 16 Meilen vom festen Lande- «.oczvsrsiw, Savvysches Etadtiein in der Grafschaft Asti- itocco, heisset be» den Italiancrn ein festes Schloß auf einem feisigken Bcrce, und wird solcher Nabme insonderheit dem Schloß zu Riva im Tridentinijchcn ge- heben- Loccli äo tllvn.Mrzons, Fiirstenthum in Nca, polis, in der Provinz Lavoro. Koccr ä- 8!nrr-i, Promontorium O/)ff/>onrn- st, ein Vorgedürge in Porcn.zc.ll , am Einfluß des Tagt- Roccli Luizlisim,, eine im Königreich Nca- polis IN T'oiro äi i-rvoio gelegene Herr- Roccr liiwMolc, Flecken inWasliieata, in Neapolis, an den Granzen von Calabria, nicht weit von dem Eolfo von Taranto allwo em Thurn gleiches Nahmcns erbauet worden ist, um die Küsten wider die Barbarn zu beschützen. kocca Nova, Herzogthum in lein ä'Oti-,11- ro, in Neapolis. koccbiui», Stadt im Fürste,Ithum Mo- naco,ln Italien. KoccLlsnLons,/.nnronir, feine Stadt im Herzogthum Parma, auf einer änöhe, am Fluß Taro, ; Meilen von Parma. lkoccolla, kleine Stadt und Landschaft im Königreich Neapolis, in der Provinz cö- labi» llirrg, am Mittelländischen Meer gelegen. König Carl der M hac diese Landschaft Anno I7°s. den, iViri sches Lehn dem Grafen von sckönburg ;u Glaucha, Psnickischer Haupclinie. Rockalsheim, ein Castell in Nicder-Un- garn, unweit Kerment. Rockeiiburg, siehe Roggenburg. Rockenhansen, Stakt in dir Unter-Pfalz, aufdemHundsrüchbev dem L onnersberg. kockingksm, Stadt in Engelland, in der Provinz Norchampcon, am Fluß Weigni- Rocosch Rode; Sie hat ein altes Schloß und den Titel einer Baronie- kocolck, siehe KocorL. Kocaviü, «.otiovs, Türkische Palancka in Servien, in Ungarn, unweit dcr Donau gelegen. kocoux, Dorf bev Lüttich, allwo An. 1746. die Alliirten geschlagen wurden, kocrov, /cu/?» Ke kleine, aber sehr wohl beseitigte Stadt in Champagne, an de» Granzen der Picardie und Hennegau. Roczow, Augustiner - Kloster im Sazer« Kreiß in Böhmen- Roda, kleine Stadt und Amt im Osrcrlande, drey Meilen von Zeitz, an den Thüringischen Gränzen. Sie gehörte sonst zu der E.seubcrgischcn Landesportion, anietzo aber dem Herzog zu Sachsen-Gotha, kl- Stadt in Cata!onien,am Fluß Ter. Rodach, Rotach, kleine Stadt, emeMeile von Hildburgshausen, und zwen Meilen von Coburg, gehört ins Amc Coburg. Rodach, kleiner Fiuß m Franken, läuft in dieCronach, und mit derselben bcy Licd- tcnsels in den Mann- Roda,UI, kleiner Fluß in Pome- rellen, im Poblnischen Preussen, welcher sich zu Danzig in die Weipei ergeust- Rodaun, DorsinN-.eder.Oesterreich,allwo ein Gesundbad, 4 Meilen von Wien- Roddelin, eine schiffbare See, in der Ucker- Mark, woraus man nach Jedenick in die Havel kommen kan- ko6cli,liocIo,L>chl0ßlMHer;0gthUMM0Nts ferrat, nicht weit von Aiba, dem Fürsten von Mirandoia gehörig, k-ocls le vuc, siehe li-oläuc. Roden, al o werten die Districte der Gemeinde» im Schweitzerischen Canton Appen; ll genennet. Roden, Scadc und Schloß in der Grafschaft W eck, allwo schöne Jagden sind. Rsdenbecke und Lnockei,decke, sind zwey kleine Flüsse oder Bache im L-tisr Paderborn inWestphalen, welche durch die Wüste Send: und den Waid Leuceberg flies- sen. Der erste hat den Nahmen von dem blutfarbigen Wasser, der ankere aber von den Menschenbeinen, welche nebst vielen Arten von Waffe» und Münzen, darauf Iulii Cäsaris uud Auqusti Bildnisse ge, standen, gefunden worden. Rode>il>erg, Hessn-Caffelische Stadt, in der Grafschaft Schaumburg gelegen- Rodcnborg, siche Ardenborg. Rodenhuys, ein Fort im Holländischen Flandern, nicht weit von 8»r van 6enc gelegen- Rodenm.ichcrn, Rodenmarck, Stadt und Herrschaft im Herzogrhum Luxenidurg, nicht weit von der Mosel, demMarggräf- liche» Hause Baden-Baden gehörig, allwo ehemals ein abgelheilcer Marggrafre- sidiret hat- Haupt- Rodheiin Röder Rödern Römer- 94 Z Hauptstadt l» Rovergue, am Fluß Avel- rou. Sie ist ziemlich groß und bescsm oek, und kac eiue 8 cncckLuL°, wie auch ciu Dlßthum, weickes unter dem Lrz- Dischüs von Alba stehet. Roddeim, Gräflich - Hanamsche^ Städcacn ÜI der Wetterau, Lrep stunden von Friedberg, und so viel vv» Frank,urt '^'Hauptstadt einer zum Herzogthnm Mautua gehörigen Grafschaft, am kleinen FsußScrlons DMcbioiwlL. , Radneck, Gräflich-Wolkenstenusches Rcsi- den;-Schloß und Herrscha,c in .byrol, weitder Ehrenburger-Llanle- ist ein Wort, aus der Spanischen Sprache heraenommen, lo eme Aui- schneideren und unerträgliche Prahlerei) bedeutet- DieFrauzosen sagen davor 6 a 5 conscls, und haben wüst ein Sprichwort. ierLri'caiir sont iujeir ü kir!- cles raäomon- WÜL5, d. i. den Gascönievn ist die Aus- schnerdcrrv eurtkrbohren. Loäoko, Handel-stadt in Romsnien, an der Küste des Meeres von Marmor«, beym Ausgang der Meeren-,e von G«mrwl>. Sie hat einen gute» Haien, und gehöret denTürten. Der vertriebene Ragocz, hat hier viele Jahre -udringen muffen, ist auch endlich aiidiescm Ortegestorbeii. Sie lie-t 2 bis dritthalb Tagereisen von Consrantl- nopel. Rödel, Städtlel» und Amt im Mecklenburgischen Fürstentlium Wenden, am Müri- zer See, 4 Meilen von Waren. Röblingen, Vorwerk oder Amt in Thürin- aen, Chursachsen gehörig, in der Grafschaft Mamisfeid, an der gesalzenen See. Röckingen, Amt und großes Dorf IN der Marg.rafschast Anspach, der, Wafferttü- dinqen. Rödbye, großer Marktflecken, mit einem Hasen, auf der Dänischen Insel Laaland, 2 Meilen von Nvested. Rödelheim, kleine Stadt und Residenz der Grafen von Solms, Baruthlscher Linie, liegt in der Wctteran, an der Nidda, oder Nied, - Stunde von Frankfurt am Mann. Röder, uralres adeliches Geschlecht,welches sich in frevhcrrl- und gräfliche Familien aiikgebrcitet, und chells in, Thaß, cheuS in> Vogtlande, Aickaltlschcn, Branöen- durgischcn, wie auch ln Böhmen und Schlesien ansasng ist. Es sind aus diesem adclichcii Geschlecht viele berühmte Männer entsprossen. Joh. Friedr. von Röder, war Kap,er Rudolphs n. acheimer Rath und Gencral-Felb-Marfchal!, der in dem damaligen Türke,ikrlege ungcinelne Tba- >en gethan, und zur Belohnung uoter die Landstänte ausqenvmmc» Nachkommen erhielten d^graflichcn Caracreyund floriren »och ^USl»!^luß m Meissen, welcher bey «'lchoffswerdg eiitlpringet, beySaithayn in die Elster fällt, und ln die aite und neue Köder unterschieden wird. Rödern, Schloß und Flecken im Elsaß, 6 Meilen von Straßdura, den Baronen von Fleckensteii! gehörig. Es ist dieser Ort sonst das Stamhaus der Freyherren ThierSberg von Rödern, im Llsaßischcii. Röcükrid, suche Roschild. Röhn-Gebürg, ist ein Gedürge in Franken, l welches sich zwilchen dieHeiinebergistden, ! WürzLrirgischeii und Fuldischen Gränzen, von Melpeis, an der Ulster, bis über W- S schosflhelm erstrecket. - Rönr, Rom, kleine Insel aus der Westküste des HcrzogchumS Schießwig, gegen dem > Amte Harocrslehen, worm sie auch zum Theil gerechnet wird. Sic gehöret de- Krone Dänemark- Römer, also heisset das Rathhaus zu Frankfurt am Masn, aus welchem die Ober- Rs-ittische Kreißversainmningen gehalten, und worunter:n derMcsse d.e konvarcne-r Waaren verkaufet werde». Es wird au H aus demselben die güldene Bull Kamms Carl IV. verwahret, und den vornehmsten Reisenden au, Begehren gezeigcc Römer-Mo,,ar, ist eine RelchS-Anlag-' in Deutschland, nach weicher dasjenigeswas jener tde chsstand aus bedür,erden Fall csntr.-Ll.iren muß, gerechnet wir", und be- crä- e-, was die gesammten Krerse für ei- RLn crmonat bezahlen innssen, 2681 Mann zu Pferde, und 12795 Mann ur Fuß, oder an Gelds 8z964Kahser Gulden. Die Rönierinonate Heven ihren Ursprung von den Mmerzügen, welche die Kavscr selbst nach Rom thacen- um sich von dem Packst krönen zu lassen, und machte dm Kaoser clne gewisse Anlage auf die Reich. - stände, zu den Unkosten der Reise, wie auch zun, StlMager auf etliche Monme, und zum Unterhalt seines Gefolges, weiches in 20000 zu Fuß, und 4000 Pserden bestünde. Auuo -/iS. Hasen die gesamten Reichsßände aus dem Reichstage zuRe- qensburg Ihr» Kaiser!. Majestät, zu Forr» sekuiig des damaligen Türkenllrlerei, eine sreywillige Beysteuer von zoRömermo- iiatcii verwilliget, und Anno 17Z4. bey dem Französischen Kriege, ;o Röiuermo- nate zur ReichS-OreraciouS-Cassa zu bezahlen beschlossen. Bey dem 17.56. entstandenen Kriege verwilligten die Reichöstan- de An- 1757- zo Römermonate, und bey der Fortdauer dieses Krlegw Au. 175s- 20, An- 1760. aber 40 Römermonate. Römer-Ainszahl, ist eine Zeit von iz Jahren, so Kayser Constantin der Grosse cin- gesührec. Man sänget sie vom September an, weil vormals zu Rom um diese seit, wegcn eingeernbcer Früchte, die Zinmr und Herrengeiälle eiicrichtct werde» müssen- Und wird diese Zahl noch heut zu Tage von de» Notariell iu lyren Instrumenten beödachter. 944 Römer- Römischer Römer-Zug, siehe Römeu-Monat. Nömhiid, Stadt lind Amt, nebst 2 Schlössern, an de» Hennebcrgischen Gränzen, in Franken, war sonst die Residenz-Scadt Herzog Heinrich» zu Sachsen - RömRld. Sie ist eine be>onbere Herrschaft, welche aus den Fränkischen Kreißtägen den Titel Henneberg-Rvmhild führet. Das Schloß in der Stadt heisftc Glüchsburg, das neue aus dem daran gelegenen Berge An- 1701. wieder aufgebauete heißt Hartenberg, oderHartburg. Ermc.dterHerzog Heinrich war gebohren den 19 No». An. 1650. und starb An. 1710. den 1; May vH ne 5 "eibeserben. lieber die durch diesen To- -eksall erledigtekandeöportion entstunden zwischen den Herzogen von Sachseu-Hild- burqhauscn, Sachsen-Saalfeld, Sachsen- Melnungen und Sachsen-Gotha, wegen der Sueceßion, einige Streitigkeiten, welche Anno 17,4. durch bas Reichs-Hotraths - Concinsum entschieden, aber erst viele Iabre nachher, dergestalt beygelegk wurden, daß Sachsen-Meinungen zwev Drittelund Sachsen-Saalfeld ein Drittel von dieser Herrschaft bekamen. Sicher Coburg. Römisch Horn, siehe Romanisch Horn Römischer Ravscr, siictze Rayser. Römischer Rönlg, wird, nach Innhalt der güldenen BnIIe, derjenige genennet, welcher nach dem Tode, oder Resignation, wie auchallenfalls nach'derDcthroiiisation eines Römischen Kavsers von den Cbur- fürste» erwählet, auch hernach zum Kaiser gekrvnet wird. Sonsten wird auch derjenige Reichsfürst ein Römischer König genennet, welcher bey Lebzeiten des .Mosers, und da derselbe den Thron amiock besitzt, entweder mit oder ohne dessen Con- Roer Röring sens, von den Cburülrsten erwählet wird daß er in des Kavsers Abwesenheit oder Krankheit ein stetswährender Reichsvica- rius seyu, und nach Absterben desKaysers, ohne fernere Wahl und Krönung, zurKav- serlieheu Würde erhoben werden soll- Er ist nach dein Kayser da» oberste Haupt im Reich, welcher, wen» der Chnrfürst z„ Pfalz darein verwilliaet, in Abwesenbeit deS Kaysers das Reich regieret, und die Kayserl. Rechte ausübet. Im ,7 Seculo hat mau pro und coiui-L »issmiret, ob dergleichen Wahl eines Römische» Königs «mwch bey Lebzeiten eines Kaysers mit Recht geschehen könne,indem man aus verschiedene» Orten der güldenen Bulle erweisen wollen,daß unter dem Namen eines Römischen Königs allda kein anderer, als eiu ueu-crwählter Kayser verstanden werde. ES haben zwar die übrigen Reicks- Stände denChurfürste»,wegen dergleichen Mahl, viele Schwuriükeiten gemacht, und dabev auch gehöret zu werden gesucht; auch hat Frankreich mit aller Macht behaupte» rvslleu, baß dergleichen Wahl ungegrmidet sty, weil es ohne Zweiscl gehoffet hat, zur Z-tt eines lmcnsZM desto besser im Trübet, zu sisckeii. Dem ungeachtet aber haben die Chm fürste» solche Entwürfe nicht reqardi- ret, sondern sowohl liil.eopolä>, §,§ und t^wll, glorwürd. Gedächtnis, Capi- tulütion sich ausdrücklich bedungen, jedesmal und auf alle Fälle, wenn sie es vor nö- thig, Midi zu Erhaltung der zundamema!- Geseße, und dieser Eaptkulation, oder sonst dem Heil- Rom Reich nützlich befände», dieWahl eines Rom Königs, auch bey Lebzeiten eines Röm- Kaysers, mit, oder ohne Einwilligung desselben vorzunehmeii. Dieses geschähe auch An. 1764, da den 27 Merz Ihr» Mas. Joseph 11. zum Röm- König gcwäblet, miv den z April dieses Jahrs zu Frankfurt feyerlick gekrönet wurden. Als hieraus An 1764. den >8 Ang. Höchs-dero Herr Vater Franzi, glorwürdigstcn Andenkens als Rom. Kayler das Zeitliche ver- lieffen, traten Se- MM sogleich die Regierung an- Siebe Rapse,-. Roer, Flnß im Herzogthum West- phalen, welcher durch die Grafschaft Mark gehet, und sich zu Duisburg rn den Rhein ergeußt. Roer, Fluß im Westphälischen Kreiß, i» der Eifel, und ergeußt lick derselbe im Preußischen Geldern, unterhalb Rure- mond, in die Maas- Rörreke, kleinerFlußin der NeumarkBran- denburg, welcher aus der See bey Schön- flics entspringet, ausKönigsberg gehet,und sich bey Nleperwiese in die Ober ergeußt- Roerort, Ruhrört, kleine Scadt im Herzogthum Cleve, wo der Fluß Roer sich in den Rhein stürzet. Sie hatte vor diesem ein festes Bergsthloß; weil es aber dem Lande mehr schädlich als nützlich war, hat e» der Churfürst Georg Wilhelm von Brandenburg A. ,640. niederreiffen lassen- Ronde, Rönne,Stadtteil, und Haven in der Dänischen Insel Bornholm, aliwo der Königs Gouverneur dieser Insel residiret. Röunebp, Rotnedy, ein Kirchspiel mit einem Haven, au der Ostsee, in der Schwedische» Landschaft Bleckingen. Rößing, eiiiOrclmSliftHlldesheim, welcher das Stammhaus des alten adeliche» Geschlechts und der Lrbmarschallc des Fürsten thums Halbcrstadt, serer von Rossing ist, welche allda,wie auch un Hannoverischen, wichtige Güther besitze». Roßlau, kleiner Fluß, welcher aus dcmFich- telberge, im Layreuthlschcn, entspringet, bey Wonsiedei vorbey gehet, und 1 Meile unter Schirdliig in die Eger fllesset- Röteln,Herrschast, nebst einer kleiiieuStadt und Schloß gleiches Namens, i Meile von Basel, so nach Baaken-Duriack, gehöret. Rörhau, Xörtta, Scadcaen und Herrschaft im Leipziger Kreiß, m Meisje», 2 M-.von R Leipzig, de,, Freyherre» v. Friesen gehörig. orin§, Rörrr»se„, kteine Stadt und Amt an Roeur Rolande Rolduc Rom Y45 aiHr Tauber, im Bißthum Würzburg, ko kleine Stadt im Hennegau, welche vom Kavier Carl V- 5 Grafschaft erhallen. Gs ilr hleleibil ein Prämonstratenser Kloster, und führet eine Fürstl. Linie, aus dem Hau-e Cray, den Rogay°'Schloß in, Herzogthum Magdeburg, nach der alten Mark zu, denen von Alvensleden zuständig. Rouaritza, siehe Lzel-iiipaser, Rongenburg,. Pramsnltracenser Monchs- ^ Kloster und Abtcy ui der schwäbischen Grafschaft Weissenborn, - M- voii Uim, dessen Abt ein Aeichsstand ist- Sie war A. 1126. als eine Probstey genistet, ist aber A, 144°. i» einer Abte» gemacht worden. Rougendorf, Herrschaft und Residen, der Grafen von Smzendorf, Lrnstbrunmscher Rogo;na,Scad 7 ünPöh!E Rogozno, Stadt in der Woywodfchaft Po. Roha!;ow,SmE wo der Fluß vdrwa i» Len Dmever fallt. Roditzsch, Schloß, Flecken und Herrschaft in der Grafschaft Cülemin Unter-steyer. mark, 1 Meile »on Gratz- , . Re-kirnitz, Schloß und Amt nn Kvmgsgra- tzer-Kreise in Böhmen, 6 M»ilen von Kv- kol^n^'bnigl. Stadt im Pilsner-Kreiß in Böhme», weiche ein grosses Eisenberg- werk hat. Von da ist gebürtig gewesen der berühmte fskunner kokiLon». Rokolax, kleine Stadt in derProvinzCa- reiien, in Finnland, 7 Schwed»che Meilen von Wiburg. Rokosz, nennet man in Pohlen alle Con- fvderationen und Versammlungen des Adels, bey denen die Königliche Einwilligung ermangelt- Sie geschehen gewöhnlich durch Manifeste, welche in den Grob- Gerichten niedergelcgt werden, und der Abel, wenn er glaubt, unterdrückt, und an seiner Freyheit gekrancket zu werden, verpflichtet sich darinne, sich gegen alle diejenigen zu wehren, welche seine Vorrechte aniasten und einschrankcn wolle». Bisweilen stellen auch die Officiers der Kron-Armee dergleichen Rokosz an,wenn sie lange um ihren rückständigen Sold vergeblich angchalten, und führen bey längerem Verzug der Zahlung ihre Confö- > verirren zum Raube» und Verwüsten ihres eigenen Vaterlandes an- Don den dermahligen Conföderationen s. Diss- denre». ' Rolande, Rulande, waren in den Säch- stlchen Städten vor Alters grosse Lhren- > ''ulem cheNs von Ho z, theils von Stei- "en aiifgefuhrel, in Gestalt eines gewafi- neten Kriegeshelden, mit einer Krone auf oeniHaupl, in der rechten das Schwerdk I haltend. Solche Rolande oder Colossen fände man ehemals, und findet man zunr theillnoch jetzo zu Magdeburg, Brandenburg, Zerbst, Nordhausen, Halberstadt, Halle, Quedlinburg, Scadtberg, Bremen und Wedel in Holstein, zum Zeichen, daß öüseldtt em koruin publicunl csuürrum, I.ocus julkLise, und oudlicum, d. f» eine Wahlstadt sey, da man frey Kayferl. Gerichte gehalten. Diese Rolande sind ein Bild von Kayser Carl dem Grossen, wesichem zu Ehren die Sachsen, oder vielleicht dne Kayserl- Beamten in Sachsen, solche Säulen zum Gedächtnis aufgerich. tet, weil er sie zum christlichen Glauben gebracht, und mit vielen Freyheiten be- Snadiget. Sie bedeuten auch soviel, «IS Weichbilder, von welchem Wort unten, luk ür. Weichbild nachzuschlagen. Roläuc, ^eryogenvad, O»---,gross se Herrschaft nebst einem Schloß und Flecken gleiches Nahniens, im Herzogthum Limburg, den Holländer» anjetzo gehörig. koliiri, also Heist der oberste heydnische Priester im Königreich Pegu in Asien, welcher vor heilig und in grossen Ehren gehalten wird. Rolle, Kotrstrrm, kleineStadt und Herrschaft im kair -le Vauä, am Gcnfer-See,imEan- ton Bern. Rolle, siehe Liste und Muster-Rolle. Kolo, tsomituttt, sko/,n/s,, Grafschaft im Herzogthum Modena, zwischen Novellara und Mirandola- Sie ist ein unmittelbares Reichs-Lehn, und der besteOrt darinnen heißt gleichfalls Rolo. Rom, Kom«, Hauptstadt in Italien, in der cLmpaxnL ä, komr, im Kirchen-Scaate, durch welche die Tvber fliestet. Ihr Umkreißbegreift iz bis 14 icalianischeMeilen, bat is Thore,unb in ihrer Ringmauer ; 6 „ Lhürme, inqleichen 6 Brücken über die Tvber- Sie ist eine der grösten und schönsten Städte in Europa, weiche/Berge,einige kleinere nicht mitgerechnet, begreif- fet, und aus 74 Theilen, Rioni genannt, bestehet. Diese sind klone fli IVloml, äsl Loigo, äslls Lolonna, äes Police, <1! .^ronu- Ir oder kczols, äella l'igns, äel c-mxi- tello, äe gkinflevere, äel Ompo IVIarLo, lli vsrione, , ne grosse und fruchtbare TürkischeLa»S- schi ft in Europa, welche gegen Nord n au den Berg Argentaro, der sie von Bulgarien scheidet, gegen Westen au Mae«, donien, gegen Süden an den Archipe a- gus, gegen Osten aber an das Meer vor Marmor«, den vomum bnxmum,u»d die Meer-Engen vouConstaiuinopel und Gil- lipoli granzet. / Romantsch^or»,Römisch ^orn, Stadt- ^ lei» und L>ch!oß am Bodensee, in d.m Bißtbum Costnitz, > Meile von Arbon> ».vmsno, Stadt in der DenerianischenLaad- schaft Bergamasco, welche wohl bewohnt ist, und gute Handlung treibet, k-omnuov-, Stabt in Rußland, im Mosco-vi- schen Gouvernement an der Wolga gelegen. k.omam,Stadtlein, und der Haupkort et,«r LloLbisn in Dauphine, am Fluß Jserechb>r welchen daselbst eine Brücke gehet,>oMei. len von Grcnobie Romsli»- aus türkisch stumili, ist ein Bcgler- beglic, und das größte und stärkste unter allen General-Gouvernements des Türkische» Reichs. Es begreifet dasselbe ganz Griek enland, Romainen,Bulgarjenund Bessarabicn- Ihr Hauptort ist dieStabt Sophia, wo der Beglerbeg residiret. Romen»!, siehe Rumsn^. Romerige, ober Rauinerigc, grosse Land- schast im^tiftamt Chriiriania, in Nor- wegen, «iewird iu Ober-und Nieder. Mömerige eingetheüt. Romerswael, war ehemabls eineStadt in der Ke ständischen Provinz Seeland, an der Ocstlichen Scheide,auf der JnselSüb. Beveland gelegen. An. 1574- wurde sie von den Spaniern ciraesschert, und nach, hero durch die hohen Wasserfluchen über- ströhmt und weggesc! wemmet- ' Maylant,'am Fluß Seßia, iu der Provinz j Romeicoc^ siehe ven^rms I -Ili. Novarese. v-vmsmostier, Kloster und Landvogtey im kiüs-iüV-uä, dem CantonBernzustälidia. Lomana, kleine Stadt in der Wallachen, iS. Meilen von Jaffv, gegen Westen- Romani,, kleine Stadt in Arragvnien,nicht weit davon,wo »erFluß Aquas in den Ebro fällt, >0 Meilen von Saragossa. Rom-mdie, kleiner Fluß IN Dauphine, der sich beyGrenvble in dcnFluß Drac eigenst. Lomaneng»^ kleine Stadt in der Maylandischen Grafschaft Cremonesc, welche nebst etlichen umlieaeudenQettern dem Grafen von Saiazar gehöret. Romanen, Rom-in;, heisset man in jetzigem Verstände dergleichen Bücher, in denen erdichtete, auch manchmal wahrhaftige Helden-oder Liebesgeschichte ausgezeichnet stehen, j. E- der Rms-st-, die ^sire», Rometrs, kleine Stadt IM Val cli vemons, in Siciiien, auf einem Hüael. st-omev, e-ne sehr kleine Landschaft in Bugcy in Frankreich. Romillv, Herrschaft m der Ober-Normandie, in derDiöces Loreup, welche z Kirch, spiele unter sich begreift. Romion, Lüsttt ffomomnm, ein Voraebürge in Natolien, in Asien, welches sich bevm Eingang des Canai- von tzonstaiitiiiopel ins schwarze Meer erstrecket. Rommelsberg, siehe Rummeleberg. Ronin«)-, siehe Rumnev. Romni, Stadt in der Ukraine und zwar im Kiewischen Eouvrrnenient Rußlands, un. weitLübny, am Fluße Eula gelegen- Die Einwohner sind Sosacken, nnd llehen un- ter dem Lübiiischen Regiment. Romont, suche Remont. Roinoisnrm, siehe Remorsnun. ^ Rom« i l i, i> » « > l »> zi is Ronrrod Ronde_Rondel Ronow 947 Romrod, Schloß, Flecken und Amt in Ober-Hessen, unweit Als leid gelegen, nach Hcssen-Darmstadt gehörig. Romsdal, eine Vogte» in Norwegeii,», ^dem Stiftsamt Drontheim, am Fluß Romsdal,; Schwedische Meilen von Ob- AemsdaEer-§'se""' heissen die,in grosser Niienae nn der Norwegischen Knlte liegende Inseln, allwo sich der Fluß Romsdal in die Nordsee ergenst, . ^ . Romsöe, kleine zu Fuhnen gehörige Insel, grossen Belt, welche fast überall mit Holz bewachsen, und mit Caninichen an. koEkl^Ittsel, und eine von den Westernes bev Schottland- ^ . . Konc-glia, lustiger Ort, m emer weiten Ebene, nicht weit vom Fluß Po, ganz nahe de» Piacenza, allwo vor diesem hie deutschen Kayser,wen» sie sich zu Rom wollte» krönen lassen, stille zu liegen, auch wohl Reichstage zu halten pflegten- Roncsv-ulr, Äbte», neb,l einem Hoss'ttal, Gasthause und etlichen Hausern, l» Navarra, im Pyrenäischen Gedurge, welches der erste Orr in Spanien gegen die Französischen Vranze» ist- . . Lvn-evsux, eine Ebene, im Spanischen Königreich Navarra, welche zwischen demPy- rcnaischen Gebürge liegt, und einen Flecken gleiches Nahmeno hac. An dem Ende derselben kommt man an den Fuß des Berges Ronceval, welcher vor den höchsten unter den Pyrenaischen gehalten wird, xoncixlione, üonci/io, Grasschast und kleine Stadt im Kirchenstaat, und zwar im k-l- nimvnio ketii, welche Pabst Paulus III. nebst dem Herzogthum Castro seinem natürlichen Sohne, Pecer Aloysius Farnese, zu Lehe» gegeben. Dessen Nachkommen befassen sie nebst dem Herzogthum Ca,, stro bis auf Ldoard, der beyde an die Päbstl. keihkammer verpfändete, und da er sie nicht wehr einlösen konnte, so wurde sowohl Ronciglione als Castro vom Pabst Jnnocencius xi. An. > 6 L>. einge- zogcn. Von de» übrigen Schicksalen die, ser Lander s. Lastco. Ronckei, siehe Runckel- Konco, suche keäess. «-oncEno, Stadtlein im Großherzogtbum Florenz in Italien. tua^i^"' "" H^ivgthum Man- konäa, kleine Stadt und Schloß Guadiero' Granada, am Fluß Kongs, 8 isrr, äi «.onfln, klonte, Seburge im Königreiche Granada, auf den Granzen von Andalusien, zwischen Roiida und Antequera- " tc-onäe, ist diejenige Besichtigung, welche MsM um einen Platz eines Lagers, einer «cgdt »der Festung »ornimmet, um zu erfahren, ob die Wachten und Lorx- 6- 6-räo ihre Schuldigkeit beobachten, und ob alles wohl stehet- Es sind viererlei, Ronden, nemlick die Haupt - Mittel« Tag-und gemeine oder Vijttir-Ronde. Die Hauptronde ist die vornehmste, und muß sie der Major oder der Haupcmanir von der Hauptwache thun. DieMittel« rvnde wird auch die Schaeoonde ge« nennet, und gehet sie an etlichen Orten mit klingendem Spiel um denWall herum, dMlt die Machten aufgeweckt werden. Sie empfanget bas Work nicht, sondeln muß es an allen Posten von sich geben. Die Tagsronde ist vornehmer als die Mir« telronde, indem sie das Wort empfanget, wo sie hiiikvmnit. Ihr Zweck ist, damit sie wissen möge, ob die verwichene Nacht die Parole recht gegeben worden,und ob nicht» sonderliches Neues paßiret sey.Die gemeinen Ronden, sind Msitirronden, welche überall die Parole von sich geben müssen. K-onäel, ist in einer Stadt öder in einem Schloß ein grosses rundes Gebäude mit einer Mauer umgeben, dessen man sich vor Alters anstatt eines Bollwerks gebrauchet hat. Ronävallsleo, siche Renäolllelco. k.onsl!e, kleiner Fluß im Henneaau,welcher sich unterhalb Dalenciennes in die Schal« de ergeußt- Ronneburg, Stadt in Liefland, im Gen- Gouvernement Riga, und zwar im Wen» dischen Kreyse, aii der Rönne gelegen. Das dasige Schloß ward An. 1702. vom den Russen erobert und serbrannc. Ronneburg, Bergschloß und Amt in dek Grafschaft Isenburg, i Meile von Gelnhausen- RonneburA, Stadtlcin Schloß und Amt >m Fürstenthum Altenburg, in dem Distrikte des alte» Ostcrlanbes, 2 Meilen von der Stadt Altenburg gelegen. Sie gehörte sonst zu der Eisenbergischen Landesporkion aus dem Fürstenthum Altenburg, kam aber An. 17°?- »ach Herzogs Christian zuTisenberg Tode, an das Hauß Gotha. Die Einwohner nähren sich von Zeuqmailufacturcn, auch ist r 66 ü. allhier ein Gesundbrunnen entstanden, der noch jetzo starck besucht wird. KoiniLk),, siche Rönne. Ronoff, Ronow, Marktflecken, Schwund Herrschaft in Böhmen, im Czaslauee Kreyse, am Fluß Dowhrowka, welches vor Zeiten die Grafen von Ronow besessen, zeko aber dem Kloster Sora, in Mahren, gehöret- Ronow, Neu-Ronow, Städtlein und Schloß in Böhmen, im Bunzlauerkreise, woselbst die Grafen von Ronow rcsidirten, ehe sic zu Anfang des >7 Seculi wegen der Religion aus Böhmen weichen mußten. Ronow, Reichsgrasen von Ronow und Nw bersten,, welche aus dem alten berühmtest Lo» , Ge« 948 Ronsberg Rosirr. Rosbach Rosenbacf Geschlecht Howora t : Bödmen hcrsia.n- meu, und ,h Güter im Vogtlands und der Niever-Lausi; oben- Tonsber.u, Stadtlein IM Pilsne Areyßin Böhmen, gehört den Grasen eou Köuigs- seld. Ronsdorf, ein neuangelegtes Stadtlein, hat reforairteInnwohner, und liegt im Heno ^hum Ber ^n. Ronstock, Schloß im Schlesischen Fürst n« thum Schweidnitz, eine halbe Meile von <",auer, gehöret den Grafen von Hochberg. Rookerk, g ringer Ort in der -Provinz Frie irnd, anderthalbe Meilen von Leu« varde», gegen Nord-O n. Rookonburff, leine Insel auf der Maas, oberhalb Briel, in den vereinigt-,, Niederlanden- ^ ^ Loous, /korftä, eine von den Orcadllchen Inseln,nicht weit von derJnselMainiand. Sie ist klein, aber nichtbar an Getraide- Rop, Sta Nein in Gestand, im Gen- Gou« vernement vonRi»a,am kleine FlußeBras- sel gelegen, der nicht weit davon in die Leykcr-Aa fällt. . ^ «-oguomLuie, kleine Stadt auf einem hohen Felsen in Nieder-Lan« guedoc, und zwar in der Diöccs von Uze; au der Rhone gelegen- 8.o-,ueL?->rv-'- , sener L rtin Piemont, unweit Cuneo, im M^rggrafthvm Saiuzzo gelc-en, und nack Savoyen gehörig. Uoguovrirs, kl-Stadt in Provence,am FlussVie»ne,2 M- vonMarseille. R or, Rohr, Marktflecken,Kloster und Prob, stey in Oberbayern, in dem Pfleggericht Abensperg. Gehört den rexulirten Et or- Herren ^r-R-^ikmi. Rora, Rohra, kemaliaes Kloster nid Cammergut, - Stunde von Küh»di rf,im Hcn»edergischen,hat sonst dem ^ -zog von Sachsen-Zeil; gehöret, ,etzo aber steher es unter Chursachstsche- o)o,e,r. Rore, war vor die,rm eine Grafscha,t, jetzo ab-r nennet mau diesen Landstrich,weicher auch sonst das Vagenthal gek-issen, di- f-, en Aemrer. Sie liegen zwischen den Cantonö Bern, Lucern, Jürch und Zug,! gehöre» den 7 - alten Cantons,v! d werden' in das Ober-uud Uncer-Amt eiugetheiler.' Rorschach, grosser Marktflecken in dem, obern Turgow, in derSchweitz, amCost-! nitzer-See, dem Abc von St- Gallen ge«! hörig, ward im May >7-2- voudcnCan- tonS Zürch und Bern eingenommen, und den 28. Men An- 1714- "visch-: dem Abt von St- Gallen und den Reformirten Cautons ZürchundBe-u ailhier einVer- gle-ch getroffen. Sfthe Schwer. Rog-^ÜLr, Voraebürge in der Grimmischen Tartarey, am Kokriimi, -n eine Ätt eines Rolencranzeö, wel k r icmal 10 Ave Maria in -K halt, und in jedeo Z-Gte mir einem l>Eno- stsi un.erschiedGi- Es bereutet solches das Gedächtnis der ; freudenreiche,!, e schmerzliche» und z giorwürkigeu Ee- be-mni e. Die z freudenreichen Ge. hcimniffe sind d,e Deekundigung und Te- suchung Maria, die Geburt Ci-risti, die Rein , ung Mariä, und die Lebre Christi im empel,al!wo ihn seine Eltern wieder fanden. Die; schmerzlichen Geheimnisse sind die Todesangst unsers Heviandes im Oelgarten, seine Geißelung, seine Krönung mit Dornen, seine Last des Creutzcs,' welches er nach der Schedelstätte tru:, und seine Creutziqung- Dieglorwür« diqen Geheimuuffe sind die Auferstehung und Himmelfahrt Christi, Sendung des Heil. Geistes, die in der Cachoi-Kirche geglaubte Auffahrt Mariä, und ihre Krönung im Himmel- Rosbach, s- Roßbach. Roschach, siehe Rorschach. Roschütz, f- Bibentschiy. Roschild,Röeokild,'/?se/X'!/ssia,aIteStadt, aus der Dänische» Insel Seeland, ^Mei- len von C--penhagen, am Isefiord. Sie ist vor Ae-t ein bischöflicher Sitz gewesen, und hat unker den Bischösscii sehr floriret. Anjetzo ist sie gering. Die Cathedralkir- che istprächtig, und wegen der darinn best» ichen König!. Begräbnisse zu merke». An. ,6z8- ist allhier der sogeuaniite Ro- schildische Friede zwischen Dänemark und Schweden geschlossen worden. Au. iü<-g. ist allda ein adeliches Iuiigfrauenkloster gestiftet worden, Rsscommon, /ssssomenttM, Grafschaft in Connaugt in Irrland, weiche durch den Fluß Shannon von Leinster abgesondert wird. Sic ist bey 60 englische Meilen lang, und 19 breit, hac eine» ebenen und fruchtbaren Boden, und die Hauptstadt Roscommon liegt am Fluß Suck Rosäoil vonklei, Provinz in der Rußischen Tartarey, so gegen Osten an Astraeaumnd gegen Süden an den Fluß Don oder Ta- nais gränzet. Rose des Sce-Lompasses, s. See-Lom- paß- Roseck, feines Schloß und Herrschaft in Craiu,dcm' rasen v- Gailenberg gehörig. k-oibglnski, Flecken und Schloß in der Lief- landischen Provinz Esthland, an einem kleinen See, wo der Puder-Fluß hinein fliestet. Rosenau, eine Bergstadt in der Gvmörer Gespauschasc, in Ober-Ungar», gehöret dem Erzbischof zu Gran. Xosenbad, heißt eines von den warmen Badern in Nacken,im Herzogthum Jülich- Rosenbern, dieReichsgrafcn von Rvsen- berg, haben ihre Güter im Herzogthum Kariidten, und haben stets am Wienerischen Hof die hör! ste» Charge» bedienet. Rosenderg, schönes Lust Schloß in der Schwedischen Provinz Upland, 2 Meilen von Stockholm- ES gehörte dem Grasen von Roseirberg Rosenktettger Rosenobcl Roskild Y4Y von Openstirn, - 75 Z. aber erkaufte es 0 er Rofeiibeeg, Herrschaft IN Franken, gehörte denen Grafen von Hatzfeld, Rüsenbergi- scker Linie, nunmehr ist es aber Fürltlich- Löwenstei,lisch. , . xoftnbet-a, Stadtlem im Königreiche Pre,iffen,im deutschei, Departement, und zwar im Hauptamt Schönberg gelegen. xcftnbeva, Srädclein in Böhmen,m Be, chlner-Kreise an ter Molda, gehöret den Grafen von Buguon. ^ ^ . xosenbeeg, Stadt und Schloß im Fürsten, tbum Oppeln, an den Pohlnilchen Gran- „11, hat eiiien treflicheu Roßmarkt, und gehöret den Grasen von Gaschm. Im Jahr 1709. bat die Pest allhier grossen Schaden gethan. Aosenbceg, Stadt in der Grafschaft Llp- lau, in Ober-Ungarn- Rosenberg, Stadtlcrn im Amt Betfort in Ober-Elsaß. Es befindet sich allda ein Unteramt und wird in dieser Gegend we, uig deutsch geredest Rosenburn, Amt, Schloß und Flecken an der Saale, welche nahe dabey in die Elbe fallt, in der Grafschaft Barby,dem König iu P uffen gehörig. Roscnbuvci, ist eines vou den Konigl D- nischcn Schlössern 1» Copenhagcn, allwo die König!. Krone uch andere Ii-gauen verwahret werden. Rofendacl, Lustschloß in der Baronie Bre da im holl«ndisch..n Brabant, tcm Priu,. zcn von Oranien zuständia. Ro cnech, Schloß und Herrschaft im Her,! zogthuin Crain, r Meile v ., Vippach, de» ^ »cn rrcvherren von Rofttti, welche es er, bauet, und uck daher v- Roseneck schreiben, gehörig. Es Wachstum diese Gegend chw,egenhe,t anaeloben, einander verborgener Weise schreiben, und sich ver. ?1"ben müssen, die Gesetze dieser Gesell- NL?u balte„, der^ Zweck darinnen be- Wi„cnschast, absonder- richi-n wiederum auf- nchte,, wollten; auch ruhmeten stch diese Bruder, den Stein der Weisen zu besitze»; wiewohl einige diese ganze Geschichte vor eine Fabel halten- Man lese sonderlich Arnold, Kirchen-und Keyer-üistorie U. XVIl. c. 18. Xosenobcl, cineEn'lische güldene Münze, darauf ein Scht' mit einer Rose stehet: Läusr-leur Heist ste voni Ko- «ig Eduardo, der ste prägen lassen. Sie traget mit dem Agio z Reichschalcr courant aus, nach jetzigem Courö aber gilt in Holland der Roftnobel 10 fl. i» Deutsch- laud nach dem Couvcntio s,Fuße - fl. 55 k . und nach dem -4 fl. Fuß 9 fl. ;o kr Rds nstei», uNes Schloß b y dein Stadt, gen Heuwach im Herzo lhum Würtem« verg. Rosenrloal, König!. Preu licke LustbanS 1 Meile von Berlin, in der Miccestrark Brandenburg. Rosenchal, kleine Stadt und Amt in Ober- Hessen, nach Cassel gehörig. Roscurhal feiner Marktflecken im Bechi- ner-Kreiß in Böhme. , allwo > - in Gold-Ber.werk erfunden rden, kessen Gold dem Krcmvitzer gstjch war. Xosenthal, schönes Lustsch-oß im Ho»«>l- difchen Geldern in . r Belau- Aosentkal, f. Xo-endnel. Koler2ä,8uclnil»id Lrlfinnoi, so nenttte Müh die z Caust.eyen der vormaligen Rußi- schen Patriarchen in Moskau, über welche »twiste oustucre OrdenKeute ge esc waren, und wurden in der ,,step die geilili« che Güter r-gistrirer, und das Archiv verwahret; in der andern die geistlich c Jurisdiction ausgeübec, und in der i iktcn die Ausgabe uuo iLuinahmc gcsührct, wie auch der Sckah verwahret, kok«, kleine befeitigtr Gta>t nebst einem guten /»afen an einem kleinen Meerbusen 'uCacalonieu. Sie ist ein RegNlier-Füuf- eck.uud unterschiedlichem?: von den Franzosen eingenommen, aber auch wiederum an die Spanier abgetreten worden, kokette, kikcstit, vor Alters canopur, volkreiche Handelsstadt nebst einer festen Ci- tadelle an den Meer, Küsten in Nieder» Egypten in Afrika- Sie hac einen guten Hasen, in einem Arm des Nils, Rosette genannt. Xoshelm, kleine Stadt in der Landvogtey Hagenau in Elsaß, am Fluß Mogel, oberhalb Straßburg. kotiere-, kleine Stadt am Fluß Meurte in Lothringen, im Amt Nancy, welche gute Salzbrunnen hat, und daher auch Koster« sux 8-iliner genennet wird. Kosters-, kleine Stadt in der französischen Provinz Limostn, nicht weit von derStadt Tülle. Xc>sieynie,kostenns, Stadt in Samogitien, am Fluß Dubista in Lichauen- Rosfiten, Stadt in Liefland, welche der Kry, ne Pohlen zugehvret. Roskild, siohe Rofchiid- Ooo z Kor- Roskolmki- Roß Roß Roßschweif Rockolniki, das ist/ 2lbtrünnige werden in Rußland diejenige genennet, welche sich von der orthodoxen griechischen Kirche ab- sondern/ sich selbst aber SmroEk! d. i- Altgläubige nennen. Sie unterscheiden sich darinne/ baß sie ihre eigene Bücher haben/ und kraft derselben bas gewöhnliche Zeichen desKreuzes nur mit demZeige-und Mittelfinger machen/ und also nicht wie die andern Aussen mit dem Daumen und de» benden nächsten Fingern. Ferner daß sie Bärte trage»/ welche Erlaubniß sie aber theuer bezahlen müssen/ daß sie keinen Brandwein trinken/ in keine Ruß. Kirche gehe»/ und aus keinem Gefässe essen oder trinken/ welches ein Ruße gebraucht hat. Im eigentlichen Rußland findet man ihrer «enig/ in Siberien aber ist ihre Anzahl sehr groß- Vostau, Dorf und Amt in Thüringen an derIlau, nach Sachsen-Weimar gehörig. Rssla», Flecken und Amt, Anhalt-Zerbst gehörig/ unweit der Elbe. Boslawl, ziemliche Stadt in Rußland am Belikna/ im Kiowischen Gouvernement/ im Starvdubischen Kreiß gelegen- KoxHm, kleine Stadt in Sud-Schottland/ in der Provinz kothiana, am Fluß Esk, i Meile von Edenburg. Ü.0MLN0, Flecken in Sicilien, r Meilen von der kleinen Stadt Lnna. LosmÄnno, kleiner Fluß im V,I cki Oemon-, in Sicilien, welcher sich bey Rosmarino, einem Flecken, ins Tyrrhenische Meer erqeust. Aosmarki, alteAtadt in der Provinz Roß, in Nord - Schottland, an dem Meerbusen Murray. Rosnau, siehe Rosenan. Rornetil- Insel in Schottland auf demFyrth Dumbnron, an den Küsten der Provinz Lennox, hat 8 Meilen in die Länge, und 4 in der Breite, und ist sehr fruchtbar- Ao-mi, Flecken nebst einem Schloß, und dem Titel eines Marquisats,in der Normandie. Lvsmatovice, ein Ort in Groß-Pohlen, in der WoywodschastSiradien, etliche Meilen von Petrikau gelegen. Rososze, Stadt in der Woywodschaft Brzeskie, in Lithguen- x.ol°v kleine Stadt am FlußTerre, in der französischen Landschaft Brie. ».olov, kleine Stadt in der Picardie, so gute Alabasterbrücke hat. V.oik>iA>loti, vornehme Familie in dem Flo- rentinischen, daraus Pabst Clemens x. entsprossen, welcher von Anno 1667. bis 1669. den Päbstl- Stuhl besessen- Rospeza, Stadt in der Woywodschaft Sl- rablen, in Groß-Pohlen. V.o!5, Provinz in Nordschottland, welche gegen Norden an Strathnavern und Sou- therland, gegen Süden an Murray und koguadnr, gegen Westen und Osten aber an das Schottläiidische Meer granzek. An ihren Kunen werden viele Herinae ae- mnge». 2 " Rost, Fluß in der Ukraine, so i» Ni«der-Po- dolien entspringet, und in der Woywod. schüft Kiow in den Dnieper fällt, kosts, Sladc in Natolien, am Meerbusen von dkaerl, in Asien. 8 -ossa. Insel des schwarzen Meeres, aufdem Golfs Von dtjgropoli. kotl-mo, ziemlich grosse und volkreiche Stadt ans einem Felsen, im Königreiche Neapel und zwar im diesseitigen Calabrie» gelegen. Sie hat den Titel einesFürstentimms, den das Haus Borghese führet, auch ist allda ein Erzbischof, unter dem aber keine anke- , re Bilchöffe stehen, l Roßbach, kleine Stadt in der Schweiß, > nicht weit vom Bodensee, in Thurgau. > ° Roßbach, (Ober-und Nieder-) Flecken ' und Dorf in der Wetterau, eine halbe Meile von Friebberg, Hessen-Darmstadk gehörig. Roßbach, ein Flecken in dem Merseburg!« schen, zwischen Merseburg und Weissen- fels, allwo der König in Prenffen A. 17;?. den 5 Nov- die combinirre Reichs-und Französische Armee geschlagen hat. RoI-Ballers, waren ehemals an grossen Höfen bey solennen Feyerlichkeiten üblich, und wurden von dem Hoden Adel die hier, zu abgerichtcte Pferde nach der MM alelchsam tanzend aufgcführct. Ein solches Ballet wurde zu Wien Anno - 666 . bey Kayfer Leopolds ersten Beylager gehalten- Koste, Stadt ln Herfordshire in Engclland. Koste, ein Dorf in Mounster in Irriand, an der Küste der Grafschaft Cvrkc, nebst einem Bißthum, unter den Erzbischof von Cashel gehörig. Das Bißthum ist ikix.mit dem zuCorke vereinbaret worden. Koste, Stadt am Fluß Narrow, in der Grafschaft Wexforc in Lcinlier, in Irrland. Rosselaer, Rarseloer,Baronie i» Brabant, r IMeile» von Löwen, am Fluß Dyle, ist in dem Badischen Frieden An- 1714. dem Kayfer abgetreten worden. Kostsna, Hauptstadt und Festung in der kleinen Grafschaft Rosse»«, im Herzogthum Parma, an den Modenesischen Graiizen- Kollls, L,vo KoMa, Qr/>utftossun«m, ^cktäe- n-eum Promontorium, ein Borgeburge in dem jenseitigen Calabrien, am Meerbusen von Roffano, im Königreiche Neapel- KoMne, Stadt in der Wallachey, 4 Meilen von Jassy. Roßry, kleine Stadt in Mahren, r Meilen von Brün». Roßmital, Schloß und Marktflecken lm Prachenserkreis in Böhmen, allwo sich gute Elsen- und Glaßhütten befinden. Kollo, Bürge- bürge ln Natolien, in Asien, der Insel Gcio gegen über- ,, ^ Roßschweif, gnf Türkisch I°u§> ist in der Tür- Roßtrapp Rostock_ Rostock Rotenberg 951 Türke» eine Art v-n einer Standarte, welche man vor dem Großiultan, Großve- zier, Baffen und Sanguken her trauet. Diele ist eine halbe Pique, an deren Spitze unter einem vergüideten blechernen Knopf kein qemeinrr Roßstbweif, sondern ruuo herum -wiscken allerhand farbiqten Pfer- dchärne., Bürsten, und von Pferdehaaren geflochtenen Uebcrzug, eine Menge langer Pserdchaare, fast in Gestalt eines MoSschweiies, herab hanget. Die Farbe desselben mag seon, wie sie will, nur Nicht grün, womit man nur allein die Stange färben darf. Dein Großvezier traget man 5 Koßschweise vor, wenn er auf Befehl des GroMtans >:iS Feld ziehet. Ist aber der Eroßsultan selber bcy der Armee, so wer. den ihm derselben 7 vorgetragen. Alle Beglerbegs, und die BaM von Babylonien, wie auch von Groß-Eairo, lasten sich auch z „ortra >c», so weit sich ihre Regierung erstrecket. Ausserhalb derselben aber nur r und die übrigen Basseu fuhren auch nickt mehr als zwey. Dagegen fuhren die Begs und Sangiaken, wie auch diejenigen Osyciers, die ihnen gleich sind, nur einen Roßschweif. Den Ursprung erzehlen dle Türken also: Als sie ihre Fahne in einer Schlacht mit den Christen verlohren, habe ihr General einem Pferde den Schweif abgeschnitten, selbigen an einen Stock gebunden, und geruffen: Geher! dieses ist die Fahne; wer mich liebet/ der folge mir nach. Hierauf hatten die Türken wieder einen Much gefaster, und den Sieg erkalten. Wen» d,e Türken einem aus wattige» Potentaten den Krieg aukündi gen, so geschiehst so che Declaration unter Trompeten- und Pauckenschall, wie auch mit AuSsteckmig eines Roßschweifes. Aostnapp, ein wunderbarer elfen, liegt ebenermaffen, wie die Teufelsmauer, im Unterharz, nicht weit vom Dorf Thal in der Grafschaft Rheinstein. Es sind die ses zwey von Steinen aufeinander ge thurmte Felsen von grosser Hohe, wo man ganz oben dieZeichen von einem RoStrapp vderHufeisen sendet,und doch nicht abseheu kan, auf was Art solche dahin gekommen. Roßwe,n, oder Rüspe», Stadtgen zwischen Freyberg und Dobeln, an der Mulda, Chursachsen gehörig. Rostall, Anfpachischer Flecken in Franken, nebst einem Schloß und - übereinander gebaueten Kirchen,; St. von Nürnberg. Rostock, /ko/rocb-um, Ks-ioM,, Herrschaft und Stadt im H-rzogthum Mecklenburg, an ker War,10, welche 2 Meilen weiter zu Warncmtinde in die Ostsee fallt. Sie ist «-ne Hanseestadt von ungemeiner Grösse, ; Lheile, nemlich in die Alt- ad , »iittlere L-radt und Neustadt einge- theilet. Sie hat das Recht Münze zu prägen, und ihre Universität ist An. 1419. ««sgmchter worden- Nach Holland, En- gclland, Frankreich und den Nordischen Reichen wird von hier ans ein starker Han. del getrieben, der aber ehemals weit be« trächtücher gewesen. Sie gehöret dem Herzog von Mecklenburg-Schwerin, und liegt 4 Meilen von Güstrow. Anno 17 >2. ward sie von de» Schweden eingenommen, aber dock bald wieder verlassen. A». 1715- ist sie von den Dänen, und >7>6. wegen der Streitigkeiten zwischen dem Herzog, der Stadt und dem Adel, von den Russen besetzt, aber auch wieder vo, den-elken ver, lassen, und l/l». durch die hohe Kayserl. Commißion in ihre alte Privilegia und Gerechtigkeiten wieder eingesetzt worden. An-1760. und 1761. besetzten sie diePreus- sen, und trieben ansehnliche Ceniributi». nen ein. Rostock, Schloß und Herrschaft i» Böhmen, nahe bey Prag, einer Gräflichen Familie gehörig. Rostorv, war ei» Furstenthum in Rußland an der Wolga, zwischen Iaroslow und Mos, kow, so vor diesem meistentheils dein au, dern gebornen Prinzen des Czars, als ein Erbtheü ei,igsräumer worden. Die Stadt v-ostov, liegt im mLscowischen Gonoerne. ment, in der Provinz Peresiawk-Saies- koi, a,i einem See, aus welchem der Fluß Kostorosla kommt. Sie ist der S>iö eines Erzbischofs, und war ehemals eine Fürst!- Residenzstadt. k.vstov, siehe Ik.o5ciov. Rostrenen, Flecken in Bretagne, in derLand« schasc Ouünpcr in Frankreich. Rostz-iiigerland, eiii gewisse» Distrikt von der Grafschaft Oldenburg- k.o», suche Idouta. k.om, siehe Roda. Rotach, suche Roda»ch. Rote, Fluß in Süd-Holland, so bey Roter- dam in die Maas fallt- Rorcbro, kleiner Ort in der Provinz Up. iand, in Schweden, 3 Meilen von Stock. Holm gegen Norden. Rotenberg, Herrschaft und Festung auf ei- nein Berge, 3 Stunden von Nürnberg, ist 1402. von der Stadt Nürnberg erobert, und als ein Königi. Böhmisches Lehen mit seinen Pertinentien zu der Oberpfalz geschlagen worden. Bor diesem ist dieser Orteiiresvondcn bekanntesten Ganerden- Schlössern in Deiitschiand gewesen,worzu über 70 vo» der Reichs-Ritterschaft gehö- ren- Diese Ganerbcn verkauften die Herrschaft an Chnr-Bayern für 200000 fl. Im Spanischen Succeßivnskriege würbe die Festung Rotenberg von den Kayserlichcir erobert, und An- -706- vom Kayser Joseph der Reichsstadt Nürnberg überlassen, durch den Baadner Fnedensschluß aber wiederum Chur-Baverir cingera'umc. An. 1744. wurde diese Festung abermais von den Oe,ler«ichtrii bloquirt, aber nicht erobert. O 0 0 4 Rq- 745 - am 25 Aug. mit Maria Eva Sophia, ge- hobrnen Gräfin von Stahrenberg, und Wilhelm Hyacinthi Fürstens von Nassau- Siegen Wittwe. Er succedirte seinem Aerrn Vater,Ernst Leopold, den 29 Nov 174Y. Sein ältester Prinz, Victor Ama deus, ist den 5 Zun-1746. gebohren. Rotenburg, altes und wüstes Bergschloß, am Harz,'N der güldenen Aue, in Thü- rMgen, dem Fürsten zuSchwarzburg-Ru- delstadt gehörig. Vor diesem ist es eine Residenz der Grafen vomBeichlingen ge- Wcsin, und auf dem sogenannten Roten- buraer Berge, worauf dieses Schloß gestanden, soll in den Heydnilcken Zeiten der Abgott Püstrrich verehret worden seyn, welcher noch ,etz» in dem Zeughaus ,u Sondcrshausen aczciget wird ^ Rotenburg, Flecken u. Amt in der Schweiß, am Fluß Ruß, dem Cantou Lueera gehörige Er hat ein Schloß, und den Litel einer Grafschaft. Rotenburg, Schloß und Amt in, Herzogthum Magdeburg, auf einem Berge an der Saale. Rotenburg an der Ober, Städtlein im Herzogthum Crosse»,in Nieder-Schlesien, hart an den Glvgauiscken Grenzen, welches die Grafen und Herren von Rotenburg ganz neu auferbauen, und nach ihrem Namen benennen lassen. Rotenfels, Herrschaft in Schwaben, dem , Grafen von Königseck gehörig. Rotenfels, Stadt und Amt im Würzburgi- schen am Mann, in Franken. Rotenfels, Heist das Schloß bev der Stadt Wels,in Ober-Steyermark, welches ziemlich feste ist, Rotenk>auL,Haß zumRotenhaus, istein guter Paß diesseits am Rhein, nicht weit von den Waldstäbrcn Seckingen undLaus- fenburg. Rotenkirchen, siebeRorbenku chen. Rorenmann, «ladt in Ober - Lteyermark, -4 Meilen von Grätz- Rorenmnnster, Ci ieicienserkloncr oberhalb Rotweil in Sckwabcn, dessen Aeblis- sin ein unmittelbarer Reichsstand ist- Rotenirrbe», Flecken im Fürstentl-nwBreß, lau, so Anno -608. Stavtgerechltgkcit erlanget. Rorerdam, Stadt an der Maas, zur rechten Hand, wo der Fluß Rot. te hineinfallt, in Süd-Holland, z Meilen von Haag, und 2 von Delft. Sie ist nach Amsterdam die wichtigste in Holland, wegen ihrer Grösse, Schönheit, Handlung und Reichlhum- In der Ordnung der Städte so ihre Deputirien zur Versammlung der Provinz Holland schicken, ist sie die siebende, hat einen sehr grossen und sichern Haven, und gehen viele Canäle durch dieStadt,welche die größtenSchisse trage». Nahe bey derBörfestehetdieschöliemetal- lene Statue des allda gebornen v-Ucl. Lirlini, welche die Stadt, ihm zu Ehren, Au. 1622. errichten lassen- ki-oieib-im, siehe It-otkerliLM. Roch, kleine Stadt, Schloß und Amt in der Marggrafschaft Anspach, wo die Flüsse Roth und Rednik zusammen kommen- Roth, Amt und schöner Flecke» am Gebürge nach dem Westreich, 2 Stunde» von Landau, dem Margarafen von Baaven- Durlach gehörig. Allhier wächst et» guter aber sehr hitziger Wein- Roth,Benedictiner-K!ost schafc behauptet, alleine der Churbayerischen Landeshoheit unterworfen ist. > Roth, Roch Rocher Rocher Rotweil Roth, gefürstete PrämoiistratenserMbtey in Schwaden, zwisben der AbtepOchjenyau- sc» und der Grafschaft Waldburg. koii.durZ, Flecken in der Provinz Northum- berland in Engelland. Rorhe Mayn, stehe May». Rothe Meer-,oder Avabilchc Meerbusen, mg.-,, oder ist ein grosser Meerbusen der morgcnländifchen Weltmeeres, zwischen Arabien und Egypten, welcher also Astira von Asien absondert ES ist dieses Meer voller Klippen und also vor die Schissarty gefährlich, wie denn jetzo wenige Sclusse -ahin gehen, nachdem man einen Weg nach Ostindien um Afrika herum gefunden har Man findet in demselben viele Coral- lenbäume. Es hat auch stark Ebbe und Fluch. Die Schisse, so darauf gebraucht werden, haben platte Boden, und werden zu Calzcm gebanec. Rorhe Sund, ist die Meeren e auf der Manischen Ostsee, zwischen de» beyden J,i>elii, Falster und Laland. Rothenburg, siehe Rotenburg. Rothenburg, Rottenburg, Marktflecken in der Ober-Laust;, im Gorlitzer Kreyse, 2 Meilen von Görlitz,«» der Neisse gelegen- Die dasige Herrschasstliche Gebäude sind sehr ansehnlich. Lhemahls gehörte dieses Rothenburg den Freyherren von Nostltz, ametzo aber den Erben des D- Pannachs zu Bautzen- Rothenburg, wüstes Bergschloß bey Kel- bra, in Thüringen- Rothenhaiis, schönes Schloß und Grafschaft in Böhmen, im Latzerkreiß, hart an den Sächsischen Granzeus so der Fürst von Lichrenstein,Carolinischer Linie, dewGra- fen Hirsau von.Harras vor zehenthalbe TonnenGoides Äaysergulden abgekauffet. In dieser suite» da.^,u- »ne acircvc- Rothenkirchen,Hannoverisches Schloß u- Amc,m Fürstenrhum Grubenhagen,nicht weit von Einbeck Rothenthnl, ist ein Flecken der Grafen Reussen in Logtlande. «-orker, Fluß in Engelland, welcher in der Provinz süsser entspringet, und sich zu Rye, m den Canal ergeust- k.°tk°chzm. Marktflecken in Engelland, in der Provinz Aorkshire, am Fluß Dun, über welchen er eine steinerne Drücke hat. Stocher Tbiiein, Vaies- Ikoiono, ist von sangen Zeiten her ein in Form eines Lhurme gebautes Wachthai,ß, und Paß "uf der Strasse nach rer v-auachen gewcie>i, mit, aut s gel er Wauechen gewclen, und ans einer .'ohe, unw.,tH?rmanstadt am Flu« Alt gele eu, an dessen statt aber nachher» cer Käme-siche General, Gras Rabnün, einen weuilarkern und qeraumern Thurm allda erbauen, und mit einer Garnison besetzen lahen, dadurch sowohl der Fluß Air bestrichen, als auch die Passage comman- diret werde:: kan. Unten an Sich m Berge befindet sich ein königliches Mautamt, und dieser enge Weg in die Wallachen, welchen man sonst nur zu Pferde paßlren konnte, ist,7;ü. durch Sprengung der Felsen zu einem Wagen-Wege von dein Grafen Steinville zu>erichtec, und die Carlsstraffe benennet worden. Wie denn derselbe auch ans der Wall,i bischen Seite eine neue koiticli-, Stvastburn, genannt, auaelegct,wstcheg!eich!alls den Stroni und die Passage daselbst bedecket. Rothen Thurm, Schloß im Herzogthum Karntöe». Rothes Siegel, oder Rothen Sieuclo- Zwang, wurde Las Mann-Recht in dem Schleuscheu Fürsteuthum Schweidnitz und Iauer deswegen genennct, weil die Aeilge» unter des Königs von Böhmen, alsHerzoqs von Schweidnitz,Nahmen und Siegel, bey Veriulr Haabes und Gutes citlret worden- Siche Mann-Rcchr. Rothmachern, siehe Rodenmachern. Roth-Schloß, Lrarowey, uralresSchloß im Rakonitzer-Kreyß in Böhmen- Rorneby, siehe Rönneby. Koto-lplaMri, sind in Pohlen Rittmeister über die (^urrclaner.' Ror», kl. Stadt in Andalusien, nebst einem Haven, unweit dem Ausflüße des Guadalquivirs und Puerto de St. Maria gelegen. ch-ona, Fluß in der Grafschaft Niz, za in Italien, welcher sich bey Dlntimi, glla in das Genuesische Meer ergeust. Rottenburg, siehe Rothenburg. Rottenburg,Marktflecken und Pfleggericht in Nlederbayern, R- Landshut, an der grossen Lader, zwischen Pfaffenhausen und Lankwatt. Roniren, sich versaiiilen, zusammen gesellen. Rottnackcr, Grenzflecken im Herzogthum Würremberq au der Donau, Meilen oberhalb Ulm- Rottumerog, kleine Insel in derNordsce, nach Gröningen gehörig. Rotweil, freye Reichsstadt auf ei» r Höhe am Neckar, an dem Schwarzwalde,deren Gebiete von dem Herzogthum Würtemberg, der Grafschaft Hohenberg, und der Landgrafschaft Baar umgeben wird. Ihre Einwohner sind der Cachol. Religion zugethan, sie ist auf die alte Manier befestiget, und befindet sich allhier das Aotweiliswe Hofgericht, aus einem Hof- Richter und 13 Assessoren bestehend,welche die Gerichtdarkeit über einige deutsche Lander, ncmlich über de» Oesterreichl- schen, Schwäbischen, Fränkischen „»d Rheinische» Kreyß, anstatt dos KansirS ausüben. Die Grafen von Sun sind seit ,;6o. Erb-.Hoftlchcer des Rorwaiijiche,, Gerichts gewesen, nach deren Abstcnen 'Oos; lg 9Z4 Rorw. Rovlgo Rovigo Rowigm diese Würde an die Fürsten von Schwarzenberg gelanget. Rorwinsbach, siehe Windsbach. Kor/.lz,eigentlich lt-ue.tlclclr.TürkischeSkadt in Bulgarien, am Munde des Flusses Ca- ralom, wo sieb derselbe in die Donau erzenst, 7 Ungarische Meilen von Nicopolis, gegen Osten- Lourne, lioonne, Ko^ttvina, kleine Stadt IN der Landschaft Forez, an der Loire. Sie ist die Hauptstadt des Herzogthumk 8 .»rnne/„ oder k-ornnoin. Lnnvmx, einMarguisat im Wallonischen Flandern, -Meilen von Rossel, ist nach Eroberung dieser Festung dem Fürsten von Lizne Anton Johann, von den Holländern restituiret worden. Koucv, Kormcum, Stadt IN Champagne, am Fluß KlM-, nebst dem Titel einer Grafschaft, davon eine berühmte Familie den Nahmen füpret. Itousn, Hauptstadt der Normandie an der Seine, groß, volkreich, und einer der wichtigsten Handelsplätze Frankreichs- .Sie hat ohne die Kirchen und Cldstcr über yoooHäufer- Auch ist hier das berühmte Mädgen von Orleans ver- lbrannt worden, deren Bildsäule ans dem Markte Kux v,ux stehet- Das Parlament der Normandie und ein Präsidial liebst dem K- Münzhofs sind hier gleichfalls befindlich. Der Diesige Ertzbjschof, > welcher den Titel eines Primas der Nor. > mandie führet, hat 80000. Livres Ein- i künfte- l Kovsreclo, Rovreid, Kobsretttm, kl. Stadt und Schloß an der Etsch, im Bißchum Trient, in Tprol, drittehalb Meilen von - Trient,gegen dieVeiictia,lisch enEranzcn. Es befindet sich nunniehro eine kanserl- konigl- Akademie derWisscnschaften allda.! k-oueiZus, pioiuncia Krtte,:rr.si-,, Provinz ! im General-Gouvernement Guienue, in ! Frankreich, welche gegen Norden au Au- ^ vergne, gegen Westen an Oncrcv, gegen Süden an Languedoc, und gegen Osten! an Gevaudan grmnet. Sie ist nicht gar fruchtbar, jedoch wird viel Vieh darinnen gezogen, und findet man darinnen Bergwerke von Kupfer, Eisen, Alaun, Vitriol und Schwefel- Man kheilet sie in die Grafschaft lGuergue, in die Ober-diur- cks äs k-ouergu-, und IN die Nieder. bl-icbe lis k.ouergue. v-ougemonr, kleine Stadt in Lourgogns ln Frankreich, in der Diöces von Laugres, z Meilen von Mvntbart. kPisenmnt, kleine Stadt in Frankreich, in der Diöces von Laugres. ^ovianc», /xii-onrttm, Stadt auf einer Ha b- Jnscl an der Küste von Istrien, welche zweo Häven Hst, und den Venetianern gehöret. ^ ^ , koviM, il kolestns cli b.ov>Zo, /r'ösast^mnn, kleine Landschaft rm Vcue- tianischen Gebiete, welche oben an da» Paduanische, zur Rechte,, an das Adriatische Meer, unteu au das Ferrarisch«. uud zur Linken gleichfalls an das Ferra- rische und Lenetiamsche Gebiete gränzet. Sie führet den Nahmen einer Halbinsel, weil sie fast auf allen Seiten mit Wasser, nemlich mit dem Adriatischen Mer, Po- fluß, und denen Fiüßen Adige uud Tanar» umgebe» ist. ll-oviA!,, Hauptstadt der Provinz polesins -, ik grosser Fluß in dem Reich des Moaols in Asien, welcher sich in den Fluß Indus oder Sind crgeust- k-oviriu, kle»ne Stadt in Dalmatien, in e?- Roxa Rnberia Rubric Ruck YZ5 einer fruchtbaren Gegend an Wein und kE^Königreich in Äthiopien in Afrika/ zwischen den Landschaften r-mZ-ro und 6 ozsms. x.oxboiouAii, siehe Tsviotllris. ...... Lovsi, ko/t Lo>s>, Ke?,--!, ein Fort «n der südlichen Küste der Insel MattlM- que, in Nordamerika, an dem nördlichen User der Usvs-Loz/sIe, allwo die Franzosen einige Wohnungen haben, denen auch p.o "Em kleiiie^Skadt am Einfluß der Garon- ne in 8 sinrogns, nebst ernem guten Häven, führet de» Titel eines Herzogthums, nnd gehöret einer Linie von dem Hause n rsmüuills. . . . . Lov-N-/., kleine Landschast ,n Dauphine, 2 Meilen lang, und ; Meilen breit, welche sich von besuvoil dis an llevents?. erstrecket- . . L°v--wont. KeZa/tt Cisterclenser- Abte» in Irls äs kirne-, Nicht weit vom Fluß Oute, und i; Meilen von Paris gelegen. Lo>-äeis, Fluß inNeikCastilien,welcher in de» l-sc äs tzurllisns stieflet. Lozss, KariZa, kleine Stadt in Ssntsrre, in der Picardie in Frankreich, v-ove, einePrioreyvon Milchen, einehal- b'e Stunde von Brüssel, kovston, Flecken in Lngelland, halb in Cambridgeshire, und halb in Herforde- hire gelegen. koz velpr, feine Stadt in der Portugiese scheu Provinz Beira, am Fluß Tajo, 6 Meilen von Lissabon. Roza», wohlgebaute Stadt in der Woy- wodschast Nowogrodeck, in Weiß-Reufsen . in Lithauen. Rozan, kleine Stadt nebst einer Castella- neo, am Fluß Narew, in Masovicn in Pohlen- Rozan, Stadt in der Wovwodschast Chelm, in Klein - Reuffen, in Pohlen. Rozmirhal, siehe Roßmirkal. Kurrc, ist eine grosse Dignität in den vereinigten Niederlanden, und bedeutet soviel, als einen Lonisrvzroism oder Erhalter. Rubel, war ehemahls in Rußland nur eine st"Prte,jedoch im Wechselcvurö gebräuchliche Münze. Weine seit Peters i. Zeiten, da! man silberueAubels ausgemünzet, deren jede in Rußland allezeit 120. Kopei- ken gilt, auswärtig aber im Werthe bald steigt bald fällt. Nach Wiener Courant gilt anjetzo ein Rubel i fl. 49 kr. nach den,-4 fl Fuß aber 2 fl. 11 kr. Es qiebt auch goldene Rubels, und koiiik die Beuel n,ng Rubel, welches im Kultischen einen Adzchnttc bedeutet, daher, weil vor die,em jedes 1°° Kopeiken, auf einen, Korbholtze bemerkt und cingeschnicten Ivvlven. Kubsrili, //kibcii«, Kndevia, befestigtes Gtädtlein und Schloß im Herzogthum Modena, an, Fluß Secchia. Kubric, Heist der Titel an eine», Buch, und die Überschrift eines Dinges. Ruck, siehe Dlaubeuern. Ruckstein, Schloß und Herrschaft in Un- « ^Erayli, 9 Meilen von Laybach. Rudelstadt, Rudolphsstadr, Kr/alo/p/ia- Stadt und Amt nebst einem schönen Schloß, an der Sale, in Thüringen, vier Meilen von Jena, an den Vognän- dischen Grunzen, welches ein Böhmisches Lehen, und die Residenz der ehemaligen Grafen, nunmehro Fürsten von Schwarz, bürg Rudolstadt ist. Diese sind bereits A. 1697. von dem Käufer Leopold in Für- stenstand erhoben worden, haben aber erst am ; May i7i 1. de» Fürstlichen Titel öffentlich zu führen angefangeil. Der jetzc- regierende Fürst daselbst heißt, Ludwig Günther, geh. den 220«. 1708. vermählte sich den r- Set. i/gz. mit Sophia Henriette, Heinrichs xui. Grafen Reuß zu Untergraitz Tochter, und trat nach dem An-1767. den 9Jul. erfolgten Todte seines Herrn Bruders Sohns, des Fürsten Johann Friedrich,die Regierung an. An. 1754- wurde dieses Fürst!- Hauß in den R. Fürsten Rath introducirt. Siehe Schwarzburg. Lullers, werden diejenige Merkmahle ge. nennet, so „och von alten Gebäuden übrig sind. Ruderpenn, heisset der Balken, so durch dis Cvnstabeikammer i» das Ruder hinter dem Schiff gehet, durch welchen das Steuerruder hin und her beweget wird. Lullitto, suche Lolloflo. Rudkiöbing, ist die einzige Stadt aufder Dänischen Insel Langeland, an der westlichen Küste, mit einem Häven. Rudolphstadt, Gtädtgen im Bechiner- Kreyß in Böhmen, nahe bey Budweiß, hat Silberbergwerke, die von 1x47. bis 1601. 1620000. Mark Silber gegeben haben. Rudolvhswerth, Neustädte!, Kuäost/,! M/ü/s, einiger masten befestigte Stadt in der Windischen Mark, in Crain, am Fluß Gurk. Eine Meile von dar liegt ein warmes Bad, die Neustädter Töplitz genannt. Rudou, suche Ruhdow. Rudzow, Herzogliches Schloß und Amt in Curland. Rue, Stadtgen in der Schweitz, dem Cau- ton Frevburg gehörig. Lus, Stadt in der Landschaft komkisu, in der Picardie. Lue, kleiner Fluß in der Provinz Auvergne, in Frankreich, welcher sich in dis Dor» dogne ergeust- Luel, Kot-Wr/M, Königliches Schloß, unweit Paris, welches der CardiM Richelieu 956 Ruen Rügegerlchre Rügen Rüsselshcnn lien bauen lassen, und wo es schöne Wasserkünste giebt. Ruen, Runo, Insel auf der Ost-Se/, 12 Meilen von Riga. Ruffack, kleine Stadt in Ober- Elsaß, am Rorhbach, dem Bischof zu Straßburg gehörig. kussec, kleine Stadt nebst den Lire! eines Marquifats, am Kluß Charente, in der Provinz Angoumois, in Frankreich. küssen, kleine Stadt in Nord-Schottland, in der Landschaft 6ourös, am Fluß Ala, 1 - Meilen von Ldenbura gegen Norden. Flecken in Lngelland, m der Grafschaft Marwick, am Fluß Avon, welcher gute Handlung treibet- Rüge», kleine Stadt in der Lieffandilche - Provinz Ssthland, 10 Meile» von Per- nau, gegen Westen gelegen. kugiim, kleine Stadt in Süd-Schottland, in der Provinz Clvdcsdale, am Fluß Clyd, 1 Stunde von Glascow. Ruhdow, König!- Preußisches kustschlaß und Dorf, eine Meile von Berlin, in der Mittelmark Brandenburg. Ruhl, grosser Flecken in Thüringen, denen Herzogen von Sachseii-ixisena^ und Gotha gemeinschaftlich gehörig, und ist wegen der vielen Messerarbeiter bsnck-mt. Ruhme, kleiner Fluß im Fürsten«, um Calenberg, ist reich an Forellen, und fällt Key Nordheim in die Leine. Rübenzal-I, siehe Riesen-Gebürge. Rüden, Chur - Cöllnisches Stadtgen in Westphalen. ^ „ Rüden, Rüden, kleine Insel aufden Vor- Pommerischcn Küsten bey dem Einstuß der Peene in die Ost-S>ee. Sie ist von allen Seiten mit Sandbänken umgeben, woraus man muthmaffen kan, daß sic ehemals grösser gewesen. Ls ist dieses daher gewiß, weil sich An-1264. noch 2 Kirchdörfer, Nahmens Rüden und Carven aus ' derselben befanden Jetzo ist aus dieser Insel eine Schanze, welche de» Zugang zum neuen Tief sperret. bräuchlich, sonderlich im Erztachüräft U'» Tw-'"'-" W°!keu- warzenberg auch in vielen adelichen Gerichten.' Rüdesheim, Flecken, Schloß und Herrschaft am Rhein,im Rbeingau, etwa eine Meile von Bingen, dem Churzursten zu Mavnz gehörig. Allhier wachst einer von den besten Weinen im Rheingau, und die «bestehe Famtlie Brömser vonRüdeöhelM hat den Nahmen davon bekommen- Rüdersdorf, siehe Redersdorf. Rüge-Gerichte, sind gewisse Gerichtstage sowohl in Franken, als auch »n West- phalen, und an andern Orten, ,auf welchen alles vorkommt, was die kleine» Rüge» und Verbrechen angehet, da denn die Schuldigbefundene nur Geld, Gefangmß, oder sonst nach Befinden von den Ruge- richtern und Schoppen gestrastet werden. Es sind auch dergleichen Rngege- richte im Ehurfürstenthum Sachsen ge- Grünhay», wie «n- . Gerlcpten. In Nürnberg ist auch noen dergleichen Rü- gegeclcht, welches mit fünf Raihöherren benellet ilt, und daher das Fünferqerichre oder die Rüg genenne' wird. Rügen, ist ein altes deutsches Wort, und bedeutet so viel, als angebeu, anklagen, denlinciren. Rügen, Insel auf der Ost- See, nahe an der Vor-Pommerlschen Küste, gegen Stralsund über, attwo zwischen dieser Stadt und der Insel das Wasser kaum eine Merrelmeile breit ist. Sie hak den Titel eines Fürstenthiim ist siebe,Mei- len breit, hat einen fruchtbaren Boden, und die vornehmsten Oer« r darauf sind Bergen und Purims. VorZ.men ist sie viel grosser, und Vielleichtaar keine Insel, sondern mit dem Lande Pommern vereiniget gewesen, durch die Ueberschwem- mimgen aber davon abgesondert, und zur Insel gemacher worden, daher» sind ans selbiger so viel Halbinseln, als Wittok, Iacmnud, Mönguth, Ummantz und Zudar- E-- geboren auch zu diesem Für- stenthum noch andere kleinere umliegende Inseln, als Hiddensee, Rüden und Vilm, welche letztere anjetzo denen Grafen von Putbils zustaiidi ist. Im Westphäli- schen Frieden Anno 1648. ist diese Insel der Krone, chweden überlassen, aber An- 1715. von den Nordischen Mickten e-- obert, hernach an den König von Dänemark überlassen, und endlich ,m Frie. den Anno 1720. der Krone Schweden restituiret worden. Rügnnvaide, ziemlich grosse und wohlgebaute L>cadt im Herzogrhnm Wenden in Hinter-Pommer», ist eine Lant-Vogtey, darunter das umliegende Land gehöret, und wegen des gmen Lachsfanges und Leinwanohandels berühmt, hat auch einen wohlaelegenen Haoen. .uigo, siehe stovcko. i li-UIgo, , Rühne, adelig, Iungsrauenkloster im Her- zogthnm Mecklenburg, an der Warne, unweit Bützau, allwo insgemein eine Mecklenburgische Prinzeßin oominr ist, und Hof zu halten pfleget. Kuli, Stadt in Lngelland in der Grafschaft Sommerset, am Fluß Ivel- Kulm, siebe Raum. Rum, Schaden, Verlust, gänzlicher Verderb. Rüvemond, siehe Ruremond. Rüß, suche Ruß. Rüsselsheim, Flecken und Amt, samt einem Schloß, davon aber die FcstungS- wcrkermehrcnthells ruinirct, andemlin- kcn Ufer des Manns, eine M>'i!e oberhalb Mannz gelegen, und dem Landgrafei! von Hessen-Darmstadt gehörig. Rüst Rumor-Mc'sttr Rnss, siebe kz-uss. ^ . i.nen, kleine offene Kreisstadt im Fürsten, tbum Neiße in Sei nen, drey Meilen von Friustadt, hoc noch >7 ^or^er^ nter stch,?-ine eigene Laudesältesten und eine kntherische Kirche, gehört denen Herren rvtt?ai,d^Städtle!n in der Ober-Lausitz au den Melstuisch,u Grunzen, denen Grafen nünni gehörig den Inseln Skye und Mule geleven. Ruinal, Flecken n der Fnmland-schen Provinz Savütaria, an einem See, den der ^luß Woren machet, und d,e Einwohner nähren sich meistens vom Fischfänge-, ltumb, Lrresk, ^inälrre-K, »t eine Lniik, welche auf der Erdkugel, ans dem See- compast, und aus den Eeccharien einen von de» Winden anzeiget. Rumburg, Flecke» und schloßt» Böhmen, im Rakonitzer Kresie, denen Fürste» von Lickkenstein gehörig- kmmloiä, Flecke» in Engelland, in der Gra,- schasr Elfts, welcher das Recht hat, zwey Dcxulrrce ins Parlament zu ,chicken- v-umili, siehe l<-omclu. LumMv, /eum-ch-r-um, Stadt IN < av0'e,n allwo eine starke Handln»;, «-sonderlich mit Weitzen getrieben wird. Ars einer Seite fliestet der Fluß Seron, sder andern aber der Fluß Repha- Sie liegt sonst im Hcrzogthum Genf, und hat über den Fluß Sera» eine Brücke mit i, Schwibbögen ; gehöret jetzo nebst dem ko« stell' --Vnnonciüstr dem Könige von Sardinien, «.uiniliy, kleines Städtlein in der Grafschaft Lou'ozns, i» der Picardie in Frankreich, beym Ursprünge des Flusses Aa oder Agin». Rummelsberg, ein hoher und weitlaufti- gcr Berg im Schlesischen Fürn.nthum Brieg, woleibst Marmorstein und Gips gegraben, eine Arc Böhmischer Diamanten gefunden wird. Rummeisburg/ Stadtlein >nHinter-Pom- mern im Herzogthm» Wenden, am Fluß Wipper, denen Herren von Massow gehörig. ktumnuv, Komnez,. Kvmuea, kleine Stadt, an der ", -ssc der Landschaft Äcnc- Sic -!r einer von den fünf Haven in Engeiland, und hak dannenhero Sitz und Stimme im Parlament. kmnor, ein Geschren, das Gerüchte, oder die -meine Sage, item der Lenne», Aufruhr oder Getümmel- Rumor-Meister, reitet «wy dem Marsch der Armee bald vorne, vaid hinten, mit gewissen commandircen Reutern, einem Unterofficler, einem Geinlichen, -ind einem Henker, und ist sein Amt, die Strass Kn reni und sicher zu halten, und daß die Soligten nicht.defektsten können. 2» Runkel Rup YZ7 der Kayserl. Resid „zstadtWien haben die Rumor-Soldaten,so eine Compagnie von 200 Mann, ihren eigenen Rumvr-Haiipt- mann. Sie müsse» Key Tag und Nacht Wache halten, und haben 2 Wachthäuser, eines im tiefen Graden, das andere beiden Capucinern. Runkel, i?-mca/-a, Grafschaft ln denNas- saulschen Landern an der Löhne, welche den Grasen von Wied gehörig, die auch davon den Titel führen. Die kleine Stadt nebst dem ehemaligen Gräflichen Rcsi- denz.chloß Runkel liegt auf einem Hügel, au ,etztgedachcem Fluß zur linken Hand gegen Schadcck über. Rundholz, bedeutet bcy den Seefahrenden so viel, als Mastbaume und Stangen; daher s.'.echen sie, an dem Rundholz viel Schaden gelitten z» haben, wenn sie unterschiedliche Masten und Stangen ver- lohre . Rundstücke, oder Gehre, Schwedische Münze, deren eS zweyerley giebt, ne,n- lich silberne und kupferne- Der silbernen oder weissen Oehre, so auch welsse Rundstücke genennet werden, machen 64 einen Speclesthaler, und gilt also einer so viel als r kr. pf. Ein kupfernes Oehr becrist nach Reichsgeld ungeschr z Pf. Runen, bedeutet so viel als Kennzeichen, v rucmlich aber die Buchstaben der alten C «then und ihrer Abkömmlinge. Sie sind vru hohem Alter und findet man in Schweden eine Menge Grabsteine mit Rmischriftcn- Die Runenstäbe oder Ea- leuder der alten Normäniier und Gothen sind gleichfalls in der Geschichte bekannt- Luv», das höchste Gericht an dem Päbstli- chen Hof, welches aus zwölf Prälaten, Ustltorj sti Kuom oder ^ustitoies ldoisv ge- nannt, bestehet, deren jeder an einer be- soudern Tafel sitzt, und gewisse Notarlos oder Schreiber unter sich hat- Sie »«heilen xor mostum ^ppollrciomr, über alle w rilche und geistliche Sachen, so unter der Geistlichkeit verfallen, sowohl zu Rom, als auch ausser den Päbstlichen Provinzen, und zwar über alle Processe, welche mehr als sunfhundertScudl austrageu- Zu die. ser geben unterschiedene Nationen i'. re Asseflores, und bestehen sie aus a Römer», einem Toscaner, einem Maplander, einem Bologneser, einem von Ferrara, einem Äcnetiaiier, einem Franzosen, zwey Spanier» und einem Teutschen. Der Name evuokii, welches ein Rad heisset, kommt daher, weil der Boden des Saals, allwo dieses Gericht gehalten wird, mit Marmor, in der Gestalt der Räder, aus- geleget. Ihre Besoldung ist monathiich hundert Ducaten, und ihr Habit ist ei» vivi-l sarbener Rock, nebst einem solche» Bande um den Hut. Rup, eine Münze in der Türkey, welche einen Orksrhaler ausmachet. Riixse, Y58 Rupee Ruscelai Riisco Rttßische Küpcs, Ostindische Münze die sowohl in Gold als Silber ausgeprägt wird. Eine silberne beträgt 48 Franz. Deniers, und nach »nserni Gelbe ungefehr einen Gulden. Eine goldene gilt dreyzehen und eine viertel silberne Rupees, solglich nach der Reichsmünze 1; fl. ,5 kr. Rnppel-FIuß, siehe Rstks. L'ipp-Nnoncic:, Stadt an dem linken Ufer der Schelde, beym Einfluß der Ruppel, im Ocsterreichischen Flandern, führet den Titel einer Grafschaft. Ruppin, grosse und fruchtbare Grafschaft in der Mittelmark Brandenburg, dem König in Preußen gehörig. Sie ist 1524. nach Absterben des letzten Grafen Weichin ans von Ruppin, zu Zeiten Churfür- stens Joachims li- als ein heimgesallen Lehn an das.Haus Brandenburg gekommen. Die Hauptstadt Ruppin, liegt am kleinen Fluß Rhyn, welcher sie in Alr- und Neu'Ruppin abfondert, und lieac acht Meilen von Berlin gegen Norden. Air-Ruppin bestund in einem alten Schloß, so vormals die Gräfliche Residenz gewesen, jetzo aber ist ei» Amt daselbst, und ein Städtgen dabey ange- bauet- Neu-Ruupin aber ist eine grosse ansehnliche und die Hauptstadt des Landes, nähret sich von Tuchmachen, Handel, Brauen und Ackerbau. Rriprechtökof, Schloß und Herrschaft in Crain, eine halbe Stunde von Rudolphswerth. Ruptur, Friedensbrnch, wenn kurz nach geschlossenem Frieden der Krieg von neuem wieder angehet. Rur, siehe Roer. Rural-Tapirel, Heist bev den Catholischen in Deutschland eine Versammlung der Geistlichen und Dorfpriester, so unter der Aussicht eines K.ui»I - »scrni stehen, fast eben wie den den Lutherischen, wenn ein Suverinkendcns die Priester aus seiner Dioces jährlich auf einen Synodum berußet. Rural-Draconus, ist ein Kirchendiener in Engelland, welcher unter einem ärcbi- Oircons stehet, und zu den Kirchenqeschäf- ten auf dtm Lande gebrauchet wird. Rurcmond, grosse und wohlbcfestigte Stadt an der Maas, wo sied der Fluß Roer mit derselben vereiniget, im Herzogthum Ober - Geldern, seit dem Badischen Frieden 1714- dem Haus Oesterreich gehörig. Sie liegt z Meilen von Denlo, und ist die Hauptstadt des andern Quartiers, deren viere das ganze Geldern und Nütphe» ausmachen. Das Bißthum gehöret unter den Erzbischof zu Meckel», und wurde sie 1702. durch die hohen Allürcen erobert. Lulceim ul coi lo, eine Insel, welche nicht angebauet; die ??. Trinitarier von Spanien haben sic 1733- vor 30000 Scudi gekauft, um eine Kirche und Kloster da- selbst zu erbaue». ^Engelia.^" IM,, Rurlwg, kleiner Ort in Wcst-Gotl>la,w. nicht weit vom Weener-See. ^ Ruß, ein Fluß in der Schweitz, weicher auf dem St. Gotthards-Berge entspringet, den Lucerner-Sec durchstreichet, und sich unterhalb Arau in den Fluß Aar ergrün. Rust, kleines Stadtlein an der Memel, im Brandenburgischen Preussen- Russe, Fluß, siehe Niemen. Runen, also werden überhaupt die Einwohner oes grossen Rußischen Reiches genen. net- Der Name der Russen und ihr Ursprung ist sehr ungewiß. Sie sind ohne Zweifel Ankomlinge m den Ländern, welche sie jetzo bewohnen- Ihre Vorfahren waren die Slaven, die aber von den Römern vertrieben wurden- Im pten Seoul» käme» die Dänen,Normäniier undSchwe, den nach Rußland, breiteten sich sehr weit aus, und wurden wareger genannt, welches Wort so viel als Seefahrer bedeutet, und mit diesen Waregern hat auch dec Name der Ruche» seinen Anfang genommen, jo, daß das ganze Land den Namen Rußland bekommen. Ein «gehalten dafür, daß die Russe» Wendischen Ursprungseyen, und soll auch Peter i- die Wenden seine Landsleute genannt haben- Ls ist übrigens ungereimt, die Russe,1 Moskowiter zu nennen, weil Mossau eine einzelne Provinz des Rußischen Reichs ausmachc. Rußijche Rirche, oder die lnGrvß Rußlan) dominirende Religion ist die Christlich- Griechische, welche Wlodimir l. der die Griechisch - Kayser iche Prinzeß», Anna ums Jahr 988. geheyratdec, zuerst in Rußland eingesührer. Da sich emige Neuerungen mit der Zeit in dieselbe eingeschli- chen, hat der gelehrte Metropolit zu Kio 0 mir Hülfe verschiedener Erz. und Bischöfe ein Formular unter dem Titel: Erklärung des Rußischen Glaubens, aufgesetzt, welches der Hr- Reecor Frisch i» Berlin An- >727, ins Teutsche übersetzet, und unter dem Titel: l-ibei Lzinbolicusssuiiö- rsm, oder der grössere LatechismuS der Russen, heraus gegeben- Was sich in den Cereino,lien anstößiges und unanständiges gefunden, hat der H-Synvd nacbAii- ordiiuiigPetri desGrossen altmählich abge- stellet und ausgemustert. Den Grund ihrer Religion setze» die Russen ausdieBi- be! (obgleich das alte Testament und die Osseiidahrung Johannis nickt sonderlich gebraucht wird.) und 6Concilta: (ij d«K Nleänische von An- 32;. 1.2, das Consta»« tinopolikanische von 38»- (s) bas Ephe- sinifthe von 43>. (4) das Chalcedonische VVN4ZI. (;) das andere Constanlniopoll- kanische von 680. und endlich bas Nieaiil- sche von 7S7- Vor diesem war der Pa» kri- Rußland RycnRylsk Ryßwrk 959 triarck zu Mostau das geistliche Oberhaupt der Ruschen Kirche/ cSlst aber solche Würde von Peter l. adgestcllet worden- Hergcgen ist von selbigem cm geistliches Obereollegium, der- All- Synod «enannt/ verordnet, in welchem der Erzbischof zu Rezan das Viee-Pralldlum führet, welcher 6 Bischöfe und Rache und 6 Archimaudrtkeu zu Beysttzern hat- Das Präsidium aber ist dem Nützlichen Monarchen Vorbehalten- Rußland, siehe Grop-Rustiand. Xust, ist ein dickes schmales Bret am Sckiff drauffen, woran die Wände oder Haupt- tauen derer Masten befestiget sind. Lin >e- ber von den z Masten, nemlich der Grosse- kkocken- und Besaens-Mast hat eine besondere Rust, welche daher die Groffc-Focken- imd Besaens-Rust genennet wird. Ruüsn, sehr kleine Landschaft i» Gaseogne, in der Provinz Bigorre i» Frankrclch, um den Fluß Arrour- ^ ^ Rustrmuen,ist dieSpike vonOst-F'.etzlai d, Jade-Fluß, und das übergehende Meer,; Nustringische Flecken verschlungen. livtadc in der Provinz Denbigs- hjre in Nord-Walles in Enqelland. Rurland, eine kleine Grafschaft in Engel- iand, zwischen Nordhamplon, Lincoln und Leiccstcr, hat ungefehr 40 Engl- Meilen im Umfang. Sie ist von der Königin Anna zu einem Herzogthum gemacht worden, und bekam der Graf von Rurland, Johann Manners, welcher 17-i- ohne Erben abgegangen, den Titel davon. Rurfchefort, Heist das Gräfliche Skollber- gische Schloß, welches vor Wernigerode sehr hoch auf einem Berg lieget. Rügen, flehe Rügen- «.uvo, Kuf-u,, kleine Stadt in der Land, schafc Bari, in Neapolis, nebst einem Bitzchum, unter bei, anzbischos zu Nea- polis gehörig- Ru vm, flehe Lais. Rybnick, kleine Stadt, nebst einem schönen Fürstlichen Schloß im Fürstenthum Ranbor, »1 Schlesien. ^eine Stadt am Einflutz des Flustes Aother, in der Landschaft Susser >11 Engelland, nebst einem guten Häven, allwo man insgemein zu Schiffe gehet, um nach der öioriliandie zu reifen. Die Stadt ist schlecht, und die Einwohner sind nur Fiicher, unterdessen ist sie doch einer von ParlmZnkh'aben.^^ "N schlechter Flecken in Dänemark,zum 2 -t,lt Aarbuil-, in Nord-Jütland, gehörig. Ryen, Kenen/ig ist eine Mevereo im Oesterreichjscheu Brabant, und be- Mid HoMamem ^ Antwerpen Rylsk, ein Städtgen in der Ukraine, den Eosacken gehörig, am Fluß Sem, -7 pohl- »ische Meilen vonBalurin Rynsburg, s. Rhvnsbiirg. R>-pen,Ripen,K-/-L, Hauptstadt des Stift- Amts Rvpen, an der west lchen Äülie, in der Halbinsel Jütland, am Fluß Nibs-Aar, der sich eine Stunde davon in die Nord- See ergeuft, ig-Meilen vmGottorf, ali- wo eine starke Handlung getrieben wird, weil sie einen guten Hauen hat- Sie hat einen Bstchoff, und das ganze Stlftamt Rypen bestehet aus zoAcmtcrn, r/ü Kirchen, 7 Städten, 600 ganzen und ,49 halben Bauerhösen, ohne was dem Adel und andern Bedienten gehöret. Rysban, s. Rißdank. Rysbroeck, eine Herrschaft in den Niederlanden, so dem Baron von Äves gehöret, und Anno i7;a. zu einer Grafschaft erhoben worden. Ryssel, l ills, die Hauptstadt d-s Französische,, Flanderns, am schiffbaren Fluß L>eme, welcher durch die Stadt fiies- scc, nebst einem grossen Gebiethe, oder Ca- stellaney, von welcher !ii Luilss, ^imsnrle- I», Kuno;-, Lowiusr, Varnokon, XVsi,vlc!r und Ssclin dependiret- Sie Ist grvß, schön gebauet, wohl bewohnt, und eine der wichtigsten Festungen. Die Citadette ist von dem berühmten Vauban angeleaet, und bestehet aus ; regelmäßigen Bastionen, auch find sowohl die alte als neue Stadt, in welche Ryffel eingetheilet wird, mit vor- treflickenF stungswerkern versehen. Die Anzahl der Häuser belauft sich auf 6000, und die Einwohner schätzt man aufeoo-x, Seelen. Es befindet sich allda ein KLiiigl. General-Gouverneur und Münzhof, auch ist die Handlung, wegen der vielen schönen Fabriken uiiV Manufacturen, eine der beträchtlichsten ; die Kaufleute sind daher» meistens vermögend, und Rossel einer der beste» Wechselplatze Frankreichs. JmJahr 1667. den r/Aug- wurde diese Stadt von Ludwig xi v. erobert, und durch den Aachner Frieden An- 1668. abgetreten. Anno 1708. den Vct- eroberte derPrinz Eugen, der damals die alliirte Truppen commandirte, Rossel wiederum, und der Marfchall von Boufleur mußte auch am 8Dec. die Citadelle übergeben. Mein An- i7>Z, im UtrechterFrieden, ist dieser Ort an Frankreich wieder abgetreten worden. Das Terrain um Rossel herum ist weit und breit unter der Erden hohl, weil man viel weisse Ouadratsteine daraus gebrochen, und können die Einwohner in Kriegszeitcu ihre Sachen dareai verberge». . Rvßivick, schönes Eckstoß, nelflf einem ansehnlichen Dorf in Holland, eine gründe von Haag, allwo An-1697. zwischen dem Kayser, dessen Murten und Frankreich l der bekäme Siyßwickische Friede geschloffen 960 Ryßwickisch. Saale Saal-Rrcyß Gabacz worden- Es gehörte sonst Wilhelm 1 1 r. König von Großbritannien, aus dessen Verlasse,sichaft cs dem Prinzen von Nas- sau-Diek-üranien zugcfallen. Rpsiwickische Clausul, ist die bernffene Clauinl im l v. /Vrc. des Ryßwickischen Friedensschlusses, Kraft welcher das Reich versprechen mußte, daß die Catholische R> - ligion in denjenigen Orten des deutschen Reichs, wo sie nach dem Westphälischen Frieden von Frankreich eingesühret wor> den, ln ftaru quo verbleiben s llte. Die protestantischen Stände legten sich heftig darwider, konnten aber nicht durchdri,,- gen, und bey dem Rastadcischcn Frieden konnten sie cbensalis nichts erhalten. Ben dem letzten Krieg mit Frankreich nahmen sie zwar der Gelegenheit wahr, daß die Abstellung aller von Frankreich in Deutsch, land gemachten Religions - Aenderungen in einem Reichsgnrachten vorgestellet, auch wirklich angelobet wurde: Ls ist aber dennoch nach erfolgtem Friedens. Schluß äe clsro Wien, den 18 Nvv-1728. mit dieser gedachten Clausul im vorigen Staude verblieben- Rzeczica, Hauptstadt eines großen Gebie- rhcs, oder Powiats, gleiches Nahniens, in der WovwodschascMiiukie, am Dnieper, in Lithauen. ?. y. ir.. kiese Buchstaben pflegten die O. Sabiner in ihren Fahnen zu führen, und sollten so viel bedeuten: 8 obino populo Ouis lr.eilsier? d. i. wer wird dem Volke der Sabiner wieerstehen? Nachdem die Römer die Sabiner überwunden .. ... ^__ d- i- der Rath uns das Volk zu Rom. Gaada, Stadt in der Landschaft Tahamah, im glücklichen Arabien, in Asien. Saal, alce Stadt im Herzogthum Kärnd- te», eine Meile von Klaaenfurt, dessen Gegend das Saal- oder Soifeld,auch Jollseid genennet wird, in welcher „och der sogenannte Königiüihl von Stein anzutreffen, anfwelche»! die Bauer,, ihreHcr- zoge mit wunderlichen Ceremonien zu in- vellireu pflegten. Saalburg, verfallenes Bcrgchloß, oberhalb Nenstadt, an der fränkischen Saale, im Stift Würzburg. Es wird von einigen unrecktSalZbiirg genennet, war ehemals ein Könlgshos, und hat sich Earl terGrvtze oft da ausgelMten. Saale, dre Fränkische Saale, Fluß in Franken, welcher nun eit der Festung Kö- niqcbosen, im Stift Würzburg, >>1 dem sogenannten Grab eft c, enlipruiqet, und sich bey Geminide, einem Wur;bur>,ischen Scadrgeu, ui een -r. esse,- Saale, die Thüringische Saaie, Fluß, welcher in Frauken an den Boomsiche» Granzcn auf dem Ficktelberge entspringet, scheidet Thüringen von, Nozc- und Ocrlaude, gehet von dar auf Jena, die Stifter Naumburg und Mheburg, dar. nach nach Halle, in das Anhaltische, und ergenir sich au den Gra'nzen derGrasschaft Bars» in die Eibe. Saal - Areysi, ein gewisser Distritt i,n Obcrsächsischen Kreyß, zum Herzogtum Magdeburg gehörig, welcher an de» Coursächsischen und Leipziger Kreyß, an das Stift Merseburg, wie auch an das Maus» feldische und Anhaitische Gebiet grämtt. Er bcgreisset Halle, Eibichenstcin, Wtt- tiu, Lobegin, u- a. m Saalfeld, Scadt, Amt lind Stift an der Saale,in Thüringen, eiueMeile von Rudolstadt, 6 von Erfurt, und 5 vo» Jena, hatte vor diesem eine gefürsteceAbtcy,M- nediotiner-Ordens, weiche sich auf dem Berge befand, wo jetzo das Fürstliche Sckioß stehet. Sie war ehemals die p»ef den; der Saaiseidischen Linie,welche aber ihren Sil! nach erlangten Ancheii am Fürstenthum Coburg,nach Coburg verlegt hat. Der jetzige Herzog ist Trust Fried- rick, geb. de» !> Mcrj 172». und vermählte sich An- 174p- mit Sophia Ancoma, Prinzeßin von Braunschwelg - Wolfin- büttel. Der Erbprinz, Franz Friedrich Anton, ist geb. den i;Jul- 1750. Saana, Fluß in Craiu, welcher sich unterhalb Cilley in 0 ie Sau erziehet. 8->snu, siehe Sau. Saaneck, kleine L-tadt im Herzogthum Crai», am Fluß Saana, 7 Meilen von Cillev. Saav,Flnß, siehe Sau- 8 rui», suche ^aar-Alben, kleine Stadt und Schloß an der Saar, im Westerreick- Saar-Lrück, siehe Sar-Drück. Saav-Ouekenheim, suche Bockenbeim. Saardam, ciii groß und reiches Dorf an der Je, im Waterland, zwen Scuudcu von Amsterdam, wo viel Schiffe gcbauet weiden- l.ou>8, suche 8Li-k,ouis. 8^dr>, eine von den Ancillischen Inseln Bar- lovenco, i» Nord-Amerika. Sie gehöret den Danen- Saba, war vor Alters die Hauptstadt der Könige von Labbajah, oder Jemen, im glücklichen Arabien, zu dem auch die in der Bibel vorkonimende Königin von Saba gehöret- Heur zu Tage sicher man , nur nvchd,eRudera von dieserScadt, und zwar unweit der gleichfalls verwüsteten Stadt Morlb, welche am oestlichen Ende der Berge von Hadhramaut, 4 Stationen von Sana«, gelegen. In Tchimucii de. findet sich auch ein Königreich Saba. 8- cL, kleine Festung in Servien, amSau- ssu>, zwischenRarscha und Belgrad,wel, che laut Friedensschlusses äe^i»noi7Zs. ge- Sabakzar Sabio_ Sabionc. Saccadon 961 g»Meift, und an die Türken abgecretten worden- . . 8sbsl»-r, Stadt IN der Czeremißischen Tar- tarey am FlußWolqa.wsrinn sich cm Russischer Statthalter ausha'it- L-bsro, Fluß in Neavolis, in der Provinz Calabria, der ben Mvrano in den Meerbusen von Taranto Messet. Sabatac-iane,-, nennet man einige Anabaptisten, dis den Sonnabend mit den Jü- tea s-'vern. . §,b->t^!ii -I'unxutl, sind Tartarn m Sibe- rien,in der jakutischen Provinz. Sie haben ihren Nahmen daher, weil sie sowohl die Hunde essen, als auch sich ihrer im Schlitten bedienen. Sie kleiden sich in Rcnnth,er - Haute, und sind meistens Heyden- Sabay, siehe «abaez. ^ « Sabbabm-g, schönes aus einem hohen Berge gelegenes Jagdschloß und Amt in Hessen, im Rbeinharbswaidx, dem Landgrafen zu Hessen-Cassel gehörig. Es ist allda elneStuterev und ein ummauerter Thiergarten, eine Meile Wegs groß, und in obgemeldetem Waid können jährlich ben guter Mast ;oc>oo Schweine fett gemacht werden. Sabbäcr, eine Art Christen, welche an den Persianischen Granzen wobnen, und sonsten auch St. Johannis-Christen genen- nek werden, weil sie diesen Apostel insonderheit ehren. Sie haben 4 Sacramenta, nemlich die Lause, das Heil. Abendmahl, die Priesterweyhe und die Ehe, und mengen überhaupt, die Christliche, Jüdische und Hevdnische Religion unter einander, sind auch in der Thak mehr Heyden, als Christen zu nennen. Sabbat!,s-FInß, soll nach des Geschieh t- Schreibers Joseph Vergeben, zwischen den L-tadken Areas undRaphanäa inSv- ncn befindlich seyn, und die Eigenschaft , daß er e Tage fijeffe, am 7 aber stille stehe. Alleine so wohl der Fluß, als auch dessen Eigenschaft ist eine leere Erdichtung. r->bb-tin>. heisset bey den Cacholischen, sonderlichen Italien,ein gutes Tchniaußgen, so am Sonnabend angestellet wird. ^ L-bb-to. F!uß, welcher i,n l-rincipako citrs inNeapolie entspringet, und sich in T-eris -!s r-avarc. Mit dem Volkurno vereiniget. » ^'^ Dora-biitge an der bar- barlschen Küste, im Königreich Trivoli, am 6o!ko äi 81'ära, in Afrika. ^ ^ »-?/^"'e pa'bstiiche Provinz in Italien, weist e gegen Osten an Abruzzo, und gegen -rtk^ L" daö,Her;ogchstm Spoletö 'Süden und Westen flösset sie an die Tvber, welche sie vom karr! welche 7 !' r'k a 7 Mß Te'verone, Wert! ^ brblv, ssaö-r-m, kleine Stadt am Fluß Ehiese in derDenetianischen LandschaftBreicia- no- Die umliegende Gegend wird davon il Val äi 8 abio genemiet. bLbioncello, Labionclio, Halbinsel in Dalmatien, der RepublickRagusa gehörig, hat ungefehr io Meilen im Umfang, und befindet sich darauf der vorcrefiiche Haven 6 rovosr. Nahe dabey ist der Canal von Sabioncello oder Stagno, weicher ein Stück vom Golso von Venedig ist, und zwischen der Insel Weleda und der Spitze von Sabioncello lieget. 8-ibioneNü!, LÄtt/onetta, kleine Stadt und feste Citadelle, nebst dem Titel eines Für, stenthums, zwischen dem Mantuanischen, Parmesanlschen und Cremonischen Gebiet i„ Italien- Nach Adsterben der Fürsten von Sabionetta wurden ihre Güter An- 1689. als Kayserl Lehen durch den Gouverneur von Manlanb eingezogen- An. 1708. belehnte Kayser Joseph!. den Herzog von Guastalla mit diesem Fürstm- thum, und als dieser An -796. ohne Erben starb, kam es wieder an Oesterreich, wurde aber durch den Aachner-Frieden An-1748. nebst Guastalla an den Spanische» Infamen, Do» Philipp, als Herzogen vonParma und Piacenz,abgetreten. 8 -ble, heißt in der Wappenkunst ein schwarz- särbiqes Feld. 5»bis, Faöo/iu«, kleine Stadt am FlußSar« te,in der Landschaft Maine,in Frankreich. Lsblc, I'isls äs 8 able, die Sand-Insel, eine Insel auf dem Meer von Canada, in Nord-Amerika- 8-iblesi-n, Provinz in Persien, in Asien, welche ganz mit Bergen umgeben ist. 8rbor>, kleine Insel auf dem Indianischen Meer, nicht weit von der Insel Sumatra, in Aste». Sabor, mit dem Zunahmen, am Haininer, ist eine gräflich Cvselische Herrschaft in dem Schlesischen Fürstenthum Glogau, nebst einem Stadtgcn und Schloße an der Oder gleiches Nakmens. Saworowä, kleine Stadt inGroß-Pohlen, in der Woywvdschast Posen, eine viertel Meile von Lissa- . . 8 ->bo-, Labum, kl- Königreich und Stadt an der Goldküste, in Guinea in Afrika. Lsbngalli-, kleine Stadt mit einem Castell,in der Portugiesische» Provinz Beira 8Lcsben, kleine Stadt ind> r Portugiesischen Provinz Estremadura, 2 M- von Lissabon. 8 LSL^, grosse Stadt nebst einem sehr weit. ,, Haven und festen Schloß im Königreiche Ouio, und die Residenz des Königes von Ouiv in Japan, aus der Insel Niphon, an ben Küsten der Landschaft Jetsengo, in Asien- Sie ist «ine der größten Städte in ganz Japan- 5 , 0 S 3 , siehe Xacca. 8i,ccaäoi>, kleine Stadt in Spani 'n, in Neu« Castilien am Tajo, gehört i« n ouc l'in- Lmaäo. Ppp Lac- Sacconm Sachsen Sachsen Lacconk, R'omsm.r initt-v, also heißt eine voll den 4 Landschaften, in welche heul zu Tage Morea oder das alte Peloponne- sus clngetheilt wird. Sie liegt obeu an der Landenge von Corinch an denen Meerbusen von Lepanco und Engia, und begreift die Gegenden, welche eyemals zu Corintd/Sicyön und Argos gehört hakten. SsccopNoii, eineSecte unter den Mejsalia- nern, welche sich öfters mit groben Sacken bedecken- L-cKetw, Flecken bey Governolo am Mincio, allwo eine Brücke hinüber gehet,!» Italic- 8»cho/-LäL, siche Lllio. Sachsa, §neea, Städtgen in Thüringen, in der GrafschaftHovenstein, zwischenNord- hausen und Osterode, dem Churhause Brandenburg gehörig. Nicht weit davon ist eine Glashütte. Sachsen, Fäxonc/, war ein altes und streitbares Volk in Deutschland, welches Anfangs im Holsteinische» gewöhnet, und zum Theil im fünfte» Seculo unter Anführung der bevden Brüder, Hengst und Horst, in grosser Anzahl unter dem Nahmen der Angeln nach Britannien übergangen, und daselbst 7 Königreiche aufgerichtet. Sie haben sich aber auch durch Deutschland ausgcbreitet, bis endlich im 9 Seculo^mekinrius d-isznuL, von Kay- ser Carl dem Grossen überwunden, und zugleich zum christlichen Glauben bekehret worden. Zu dieser Zeit wurde West- phalen samt den uncer dem Niedersächsischen Kreiß begriffenen Ländern zu dem Herzogthum Sachsen gerechnet- Nach Heinrich des Löwen Fall, ülieb dem neu- Lelehnten Herzog ungesehr das Lanenbur- gisch-und Wittenbergische Gebiet,und diese wurden hernach in zwev Linien gethei- let, davon dieses an die Landgrafen von Thüringen und Marggrafen von Meissen gekommen, das andere nun in Chur- Braunschweigs Besitz ist- Sachsen, 8»xoni,, ist ein grosser Theil von Deutschland, der sich vonPohle» undBLH- men bis an das deutsche Meer, und Dänemark erstrecket, und in 2 Krense abgesondert wird,nemlick in denOberfachsischen und Niederfächsischen Rreyß, deren jeder unter die Zahl der zehen Kreyse des Heil-Röm-Reichs gehöret. Der Ober- Eachsische Areyß, Fäxom'cu, gränzet gegen Westen an den Ntedersächsische» Krenß und a» Hessen, gegen Süden an Frauken, gegen Osten an Böhmen und Podien, gegen Norden aber an die Ostsee. Es gehöret zu demselben das Hevzogrhnm Sachsen,welches nun der Lhuvkreyß, oder auch der wirren bergische -xreyß genennet wird, das Marggrafthum Meinen, die Stlfree Mevsevuvg undNanmburtz, die stand- Avasschaft Thüringen, die Fürsten« rhümer Anhalt, Lodurs u. QuersUtt, die 2 lbreyGuedii»burg,djeGrafschaf, tenLarby, Mansfeld, Schwarzbm-n, Srollberg, Gleichen und Hohenstein, die Mark Brandenburg und des Herzogthumpommern T er Krevß D,re« ctor ist der Churfürst zu Sachsen- Der Niedersächsisch e Rreyß, üu cu/r,, nictt,/n/error,gränzet gegen Osten an den Obersächsischen Kreyß, gegen Süden an eben denselben u. an Hessen,gegen Menen an Westpkalcn und an da- deutsche Reer, gegen Norken aber an Schleimig uns die Ostsee- Dieser Krenß begreist die Hcr- zogrhümerÄraunfchwejg,Lü»el.urg, Magdeburg, Bremen, Mecklenburg, Holstein und Lauenburg, oder das Herzogrhum Nieder - Sachsen, die Fiirstentbümer Halberstadt u. Ratzeburg, die Lißthümer Hitdesheim und Lübeck, und die Reichsstädte Lübeck, Hamburg, Mühlhausen, Nord- haußcn undGoßlar Me Directores sind wechsestweise der König in Preus- sen, als Herzog zu Magdeburg, der Kö, mg von Engelland, als Herzog zu Bremen, jedesmal z Iahr, soiann ist Con- birector,der älteste regierende Herzog zu Braunschweig. Sachsen, da Hcnogthum, ist eigentlich der Bezirk,in welchem Wittenberg dieHaupt- stadt ist An diesem f«. d hastet der Titel des Herzogthnm- und Cbursachsens, samt dem Relchs-ErzmarschaIl-i»nte,und wkrd daher Sachsens Chur-Krenß genennet. Die sämmtltcken Länder dcoCbur- sürsten in Sachsen werden jekoin - Kresse eingetheliet, ncmlich in dei-Chur-Krenß, den Thüringischen, denMeißiuschen.den Leipsigischen, den Erztebürst,chen,Dogt- ländischen und Neustädtischen. Die höchsten geistlichen Gerichte darinnen sind der Kirchciirath nebst dem Oder-Co si« storio zu Dreßdeu, die Consistor a zu Leipzig und Wittenberg; die weltlichen aber der geheimdeNach, die Camm-r,die Lanbes-Negieruna und da-' App- llarivns- Gertchte zu Dreßden, das Ober-Hosge- richte zu Leipzia, das Hssgenckte zu Wittenberg. Ben den, nach Laniers Carl Vl. Tod entstandenen Irrem,um sowvbl, als auch während dem An. 17-6. zwilchen Oesterreich und Preuffen ausqebroäc- nen Kriege wurden die sämtächen Ckur- sächsischen Lande von den Preuffen besetzt, und sehr mitgenommen. „ ^ Sachsen, F-rxon,^, Cöurfurst zu Sachsen, ist des Heil. Lm- Reicks Erz- Marschall, sein Erbmarschall ab-r derGraf von Pappenheim, auch ist er dieCrwegen ein Parron und dichter der Hof-und Feld-Trompeter, ingleichen ist er befugt, bey Kriegezüge!', wenn der Kayser selbst zu Felde liest, des Reicks Haupt - und Renn-Fahne zu führen. AusdenReimr- Tägen und bey der Kayseri- Prvcchvn Sachsen Sachsenberg ' Sachsenb. Sadre 96z kraget er dem Käufer ober Rom- Könige das entblössece Sckwerdt vor, weswegen er im Wappen 2 creutzweis übereinander liegende Schwerdter führet. Bey der Kanserl. Wahl hat er die 5te Stimme, und füllet am KrLnungsfeste zu Pferde ein Maaß von Haber aus einem Hausse,!, welchen er hernach den, Volk Preis giebt. Ferner ist er Reichsviearius an denenjc- „igen Orten, wo das Sachsen-Recht gilt, hat das jus ÜL non Lppollrnclo, und führet auf dem Reichstage zu Regensdurg bey dem Lorpors Lvangelicorum das vi- lecwnum. Wegen dem Marggrafthum und Burggratthum Meissen, wie auch wegen derLandgraf'chast Thüringen und dem Burggrafthum Magdeburg bat Chur- Sachse» die 4 alten Reichsvoca auf dem Reichstag zu Regensdurg gesuchet, aber bis dato noch nicht erhalten, so wie bereits unter den spcrialen Titeln dieser Landschaften angcmerier worden. Inzwischen hat das Churmannzische Direktorium zu Regensdurg diese Temperatur aufs Tavel gebracht, daß die deyden Vota wegen des Marqqraf - und Burggraf- thums Meissen sollten rcadiniccirec, die andern beyden aber noch zur Feit, jedoch ohne Präjudiz, ausaesetzc bleiben. Ob nun sowohl die Reichsvcrsammluiig, als auch das Churhaus Sachsen, dielen Vorschlag annebmen werde, ist bishieher noch nicht entschieden. Das Haus Sachsen wird eiugetheilet in die Erncstiniiche u. Alberriiiifche Linie. Jene bestehet noch aus der weimarischen, Gothaischen, Meinungischen, -Zildbiirgbauf,schon und ^aalseldische», und sind davon die Esienachische, Rvmhildische, Eiscn- bergische und Coburgische ausgestorben. Diese bestehet hem zu Tage blös aus der LNur-Linie, weil die Weissenfelsische Au. >746. die Merseburgische 173«. und die Zeizische Lime 1718. ausgestorben. Der ,ez,ge Churfurst zu Sachsen, Friedrich Augiijt Jozeph, gebohren den 2; Dec. -750. juccedirte seinem Anno 176;. de» -7 >sept. Todes-verblichenen Herrn Va. - ker, stnederich Christian, und tratt An. 1768. den a;Dee. „ach vollendeten Mi- 2ahren, die Regierung an. An. 1709.den 17 Aenner, vermählten sich Durchlaucht mit der 4.urchl. Prinzeßin Amalia Augusta, aus dem Hauße Pfalz, Lwepbrückcn. D e siehe Sachsa. achjenburs, altes Schloß im Trzgebür- ^ gischen Kreyße, im Amt Frankenberg, an der Zschopa- Sachsenburg, ein kleiner Ort und enger Paß mit drey Schlössern in Kärndtm, gehört unter das Erzbistum Salzburg. Sachsenburg, Alt - Sachsenburg, Amt und altes Bergschloß in Thüringen, an der Unstrut, 1 Meile von Frankenhau» sen, zum Fürstenthum Ouerfurc gehörig. Nahe dadey liegt die Neue Sach, senburg. Sachsenhagen, kleine Stadt in der gefürsteten Grafschaft Waldeck, i Meile voll Waldeck. Sachsen!,agen, geringe Stadt, nebst ei, nein Schloß und Amt in der Grafschaft Schaumbura, „ach Hessen-Cassei gehörig. Sachsenhausen, siehe Frankfurt am Mayn- 5»clle, kleine Stadt in der dt,,02. ststrvl- ^isna, im Denetianischen Gebiete. Saeraineiire, bey den Rümifchkatbolischen sind sieben, nemlich die Taufe, Firmling, Abendmahl, Busse, Priesterweyhe, Ehestand und legte Oelung, bey der protestantischen Kirche aber sind r nemlich die Taufe u- das Heil. Abendmahl. 5ucrarstiimus, ist ein Prädikat, so dem Römischen Kayser gegeben wird, und Heist s» viel als der Geheiligste. Siicrscl, eine von den 2»>eln Westernes, bey Schottland. 8-icriiicios, kleine Insel auf dem Meerbusen von Mexico, in Nordamerika, auf der Küste der Provinz Llajcala, nicht weit von Vera - Crux. 8sciilegium,ein Kirchenraub oder dasjenige, was einer Kirche gestohlen wird. Lscrista, ist bey den Röinifchkacholischen der- .. jenige Geistliche, welcher die heiligen Erfasse, Meßgewandte, Kirchenzierathcn, Ai- tarkerzen, u dm. unter seiner Obsickt hat. Sacristey, ist ein besonderer Ort in der Kirche, wo sich die Priester und Geistlichen insgemein vor dem Gottesdienst auf« halten, und wo man das Kirchengeräche und andere zum Mar gehörige Dinge im Verschluß hat- 8rcro Lollaxio, siehe Cardinal. 8»cio«.in, suche Zakrotschin. Sacska, eine Stadt der Königs Cammer, in Böhmen- 8,cuals>3> grosser Flecken in der Provinz Guatimala, in Nordamerika, ist wegen der Passage nach Guaitmaia und der baumwollenen Decken bekannt. Sadock, Sarock, festes Bergschloß in Ober-Ungarn, 4 Meilen von Lrla. 8rä,sss>,m!>li>, eine volkreiche Stadt der Holländer in Ostindien, auf der Malaba» rischen Küste Coromandel, zo Meilen von Tranquebar und 6 von Madras. Sie hg» de» eine Facrorey allda. 8->älk, 8-äes. wird IN Persien der Mahome» tanische Hohepriester senennet, welcher Pppa »0» 964 Saebye Sagan dkl! dem Könige und Radi erwählet wird- er muß gelehrt seyn, und den Alcoran und die Gesetze wohl verstehen. Saebye, ,zH>o-um, Dänisil cs Städtgen undHaven,so zum Stift Alborg, in Nord- Jütland, gehöret, stiid im Cattcgat an der Ost-See liegt. Sächsische-Fr ist, ist eine Zeit von 6 Wochen und z Tagen, weiche gemeiniglich in kk» Gerichts-Terminen,wo das Sachsen Recht im Brauch ist, obstrviret wird. Sächsische Universitär, wird in Siebenbürgen die Congregarion der Oberoffi- c antcn aus allen Städten und Stühlen der Sächsischen Nation genennek, welche alle Natioiialsachen richtet und schlichtet. Eacfriiitfen, ein Fort im Holländischen Flandern, am linken Ufer der westlichen Schelde, der Insel Süd-Beveland gegen über gelegen, nicht weit von Huist- baeria, Flecken in der Landschaft Lvdi im HeizogthumMayland. ein Dorgebürge an der südlichen Küste von Lalabrii, «Irr, IN! Königreiche Neapel- kleinerOrt im steinigten Arabien, unweit Mecca- Die Pilgrimnie bejuchen ibn, weil Hagar bis dahin sich begeben, und für ihren Sohn Jimael Malier gesucht Haben soll. . LatLiüs, grosser Fluß in Afrika, iniKönigrerch Fetz,welcher in das Maurische Meer gehet. Lrffuz-, kleiner ff uß im Köniarcich Algier in Afrika, der sich ins Mittelländische Meer ergeust. Saffenbeorr, Herrschatt und Schloß im Lrzstifte Cölln, am Floße Abr, zwische,> den Städten Ahrweiler und Aldmahr gelegen. ^ i Saffig, Schloß und Dorf im Erzstist Trier am Nest-Fluß, zwischen Cvblenz und Andernach, nicht weit vom Rhein, den Grafen von der Leoben gehörig, von w Icke» eine Linie sich Freyherren von Saffig nennet. Lstiv, Seehaven nn Königreich Marocco an der westlichen Küste, in Afrika, allwo starke Handlung getrieben wird, und die Franzosen einen Consul haben. 8uGu, suche 2->krr. Sag, Grafschaft in Ober-Ungarn. Eagan, Fürstentum in Nieder-Schlesien, zwischen dem ffürstenthmn Glogau und der Lausitz, welches dem Fürsten von Lob- kowitz gehöret, und seit 1742. unter der König!- Preuß. Oberamts Reoieruna , war eine Stadt in Corsica, an dem Meerbusen gleiches Namens. Sie ist aber nunmehro zerstohret, und ihr Bischof wel- cher unter dem Erzbischof zu Pisa stehst, wohnet gemeiniglich zu Calvia, und hac seine Cathevralkirche zu Vico. 8sgrex> eine kleine feste Stadt im Königreich Algarbien, in Portugall, hac einen schönen Häven- 8->§uenr)', Landschaft in Canada im nördlichen Amerika am Fluße gloiches Namens, der sich in den St- vorenz-Fluß ergeust. Die dort errichteten Franzosscben Colo- nien, stehen anjetzo unter der Herrschaft Engellands- bsüLZun, kleine Stadt im Spanischen Königreich Leon, am Flusse Sea, wird durch ein Schloß beschützet- ÜLkLveclrL, suche Niäimu. 8i>f>i>- rou, gegen Osten an Fngoumoir lind keri- Zorä, und gegen Süden an das eigentlich sogenannte 6ui-nns gränzet- Sie ist sehr fruchtbar an Getrande, Wein und Obst, auch machet man darinnen viel Salz. 8rintx, l'Ixlu clex 8uintx, kleine Insel auf den fraiizösijchen Küsten, zwischen den Inseln 0ue>lu»r und der Provinz Bretagne. Sie gehöret der Krone Frankreich. . . tzuiPie, ist ein klein griechisches Kaufinaiiiis- schiff, das in der Levame gebräuchlich ist, mit einem Korbmast, welcher ungcnicnl Saison Salandra lana ist- Ueber dieser hat es auch ein Boeg, svnc und einen kleinen Hinter-Mast. §,ilon. bedeutet dieJahrszelt; a.so sag. man in Feldzügen, die 8mion oder die Witterung der Jahrszcit wolle es nicht langer leiden, im Felde zu stehen, und eine Ope- ration von Wichtigkeit zu unternehmen. 8-lI, ili>u,cle.Äl,/»s- 5 a/"> Insel desat. lantischen Meeres, und eine von den.tti- seln des grünen Vorgebürges, allwo die Sonne aus dem See-Wasser viel Salz machet. Diese Insel pflegt ost »nt Wasser überschwemmet zu werden, und wenn solches wieder abgelausten, so ist der Erdboden gleichsam micSalz candlret und überzogen Sie gehöret den Portugiesen. Gal, stehe 8, Aa/niLiEs, ziemlich grosse Stadt am Fluß Tvrmes im Königreich Leon, nebst einer de.ühmten Anno irzp. von Paiencia hieher verlegten Universität, und einem Bißthum, unter den Erzbischof zu Compostell gehörig. S-Irmanca, gainmc-s, grosse Stadt auf der Halbinsel Incatan m Nord-Amerika, wird von Spaniern und Indianern bewohnet. Salamander, sind eine Art giftiger Wurme, die in und ausser dem Master leben, und von ,o kaltem Temperament sind, daß sie auch unverletzt durchs Feuer kriechen können. Ll-Iamc» äs lil 8,ron-, uralte Stadt im spanischen Estremadura, nebst einem hohen Ber^scvlosse. 8>lami5, dalümins, siehe komagusta. 8,i!>mi-rj--, Fluß in Thessalien, so vor diesem läusl jwische,?d'en Ber ssä und OlynipuS hin, und ei sich in den Meerbusen bey Theffaloni liest olkr, in karo stj k.emer Fluß in calabria Neapolis, welcher sich in den dien»,» ergeust. Laknciie, die grbste Stadt in de, savomschc» Landschait Faucigny, am Fluh Arve. Es ist daselbst ei» grosser Han- s'°" Kaje, Butter,Wolle u. d. m. L '^a/a ,,, Neapolis, welcher sich n oe» t-olko cli lkarenco ergensl. Galankemen Sale 96z Salankeme», kleine Stadt in Sclavonien an der Donau, nicht weit von Semlin und Belgrad gelege , in welcher Gegend der Prinz Louis von Ba en >6p>. eine herrnche Diccorie wider dic Lürken be- fochten. Salapkowza, ein Flecken in VollMien, wo der Stanislaische Woywode Wolins- kn, mit einem Eoipo von 8020 Man», von dem Rußischen Generamiajor Äcith, den y Play 17Z4. geschlagen wurde. 8ol»ri»no. An/a,v!nrt„.-, kleine Stadt im Her- zogthvm Mayland am Fluß Lamaro- . SnUriuw, eine Besoldung. Darcr salari- ren, eine gewisse Pension »Nr Bcsol» dnng geben. Svlaro, suche 8rlL. 8LlLct, siche Salat. Salau, Flecken im Sam'ä>'d-und Na, drauischen Äre-ß in Preussen, an dem Pregel, oberhalb Königsberg. SalbevA, Sala, schöne und grosse Berg« Stadt in der Schwedischen Provinz Westmannland, am Sagstuffe, fünf Meilen von Upsal- Nick t weit davon ist daS alte und größte Silderbergw.rk, welches ehemals in einem Jahre 24200 lölbige Mark Silber aegeben, nunmehro aber sehr in Abnahme gerachcn ist. Die meisten Einwohner sind Bergleute. Salbiirg, kleine Stadt und Amt im Vogtland zur rechten Hand an der Sala, allwo die Elbitz dazu kommt, eine Meile von Scklaitz, gehört de» Grafen Neusten von Plauen zu Gera. 8 heisset, was einer nach geschloffener Rechnung „och schuldig bleibet. 8 alo, 8-10«, La/-r, ziemlich große, befestigte Stadt und Eicadelle im Königreich Fest, in Afrika, am Einfluß des Flusses Bsi- ragrgg, in der Provinz Feh, hat einen Hape», in welchen aber, wegen der viele» Sandbänke längst der ganzen Küste, nur kleine Fahrzeuge einlaufen können, Ppp? ncdst y66 Sale Salina Salinarum Salm nebst verschiedenenWersten,daraufSchif- fe können g . bauet werden. Sie ist dem König von Hetz und Marocco unterworfen, treibet große Handlung, und sind die Einwohner beruffeue Seeräuber; daher die Eimellander bisweilen einen Gesandten nach Marocco geschickt, und mit die, je» Barbaren einen Stillstand auf einige Zeit geschloffen haben, um ihre Schifffahrt im Mittelländischen Meer in bessere Sicherheit zu setzen. Laie, 1s 8sls, ei» festes Schloß im Fürstenthum Aosta, in Savoyen. Sslsrni, kleine aber volkreiche Stadt im Vsl llj vemons, in Sicilien, wo der Fluß Salem entspringet, welcher sich endlich mit dem Fluß Arena vereiniget. Salsrnes, schöner Flecken inProvence,; Meilen von Brignolles, gegen Nord-Osten. Salerno, Hauptstadt im princip-iro cirra, in Neapolis, am Lolko lli Sslsrno, welche ziemlich groß und volkreich ist. Sie hat ein Erzbißkhum, Universität, einen gute» Häven und Cicadelle, treibet dabcy starke Handlung, und hat ihre jährliche Messe». Salerkurz', 8slisburz', ssunrrm, Hauptstadt in der Provinz Wilt, am Fluß Avon, m Engelland, 7 englistbe Meilen von Landen. Sie ist groß und volkreich, und hat einen.Dischoff. Galesianerinnen, eine gewisse Art Kloster- Frauen, welche man insgemein die Englischen Fraulein nennet- Sie haben ihren Namen von dcm Ordenspatron krsnciico 8sl-r, und besonders das Votum, daß sie junges adeliches Frauenzimmer in Stan- deö-mäßigen Wissenschaften und anständigen Sitten unterrichten, und best-mög- lichst erziehen- Dieser Orden schreibet sich sonst cle Viiirsrione IVlarise. Salerrer, vornehmes Nonnenkloster, Car- thauser »Ordens, auf den Gränzen von vsupliins, an der Rhone, gegen la Bresse gelegen. Es befinden sich lauter adeliche Damen darinnen, und stehet dieses Kloster unter dem Bischoffvon Grenoble. Salfeld, s. Saatfeld. Salfeld, kleine Scadt im Brandenburgi- schen Preussen, in der Landschaft Hocker- land, und dem Pomesanischen Kreiß, an einem kleinen See, allwo das Consisto- rium der Provinz Pomesanien ist. Sslgo, ein Schloß in Nieder-Ungar,i, aufei- nemFelsen,in verNeograderGespanschaft- Lslian, ist eine dem Rußiscken Reich unterworfene Provinz, am Easpischen See. Srlics l ex, ist ein wohl bekantes altes Recht der Franken, und noch darin» in Frankreich üblich, daß vermöge dessen die Weiber von der suicceiilon bey der Krone gänzlich ausgeschlossen, und der Nachfolge unfähig erkläret werden. SsliLksr, ist des Großsultans Sabeltrager. Sslimsssamsssi, s. Loloksmssso^. Salina, üiIü/.i hssiinarttm, eine von den Liparischen Inseln, in Italien, auf dem Tosca- nischen Meer. Sie ist reich an Wein und Alaun, auch machet man auf derselben viel Salz. 8slmarum sirs, ist die Salzwerks-Gerechtig- keit, Kraft welcher der Landesherr seinen Zehenden oder andere Gefälle von denen gcnieffet, so Salzwerke besitzen- Laiinas, kleine Stadt in derProvinzBiscaya, beyidem Ursprung des Flusses Dev«, gegen dem Gebiethe von Alava. Lslinss, ein gewissesEe- biethe in'der Provinz PacamorcesinPeru» in Süd-Amerika- Es sind auch z Meerbusen im nördlichen Amerika, welche Sa- linas heissen, zwry derselben sind Arme des Golso von Mexico, der dritte aber ist ein Thcil des lVlsr siel äur, an den Küsten von Lolis It-locs. 8slmello, Fluß in ^k>ru/./.o olcra, imKönig- reichNeapel, weicher sich in den Golfs von Venedig ergeust. Laiines, Lspo -!e 8slmer,ein VükgebÜrge auf der Insul Majorca, bcy Spanien. Salingc», s. Solingen. Lalino, Fluß in ^brurro oltrs, im Königreich Neapei, weicher sich in den Golf» von Venedig ergeust. Laims, ckatma, kleiue befestigte Stadt am kleinen Fluß Forica, in der vrsnclis Lomrs. Sie hat zwey Citadellcn, eine Baillage und einen Salzbrunnen, aus weichem überaus weisses Salz gesotten wird. Lslisbur^, s. Lslesbur^. Salische Gefey, s. Sslics l.sx. Süiland, der vornehmste und westlicheTheil der Provinz Oder-Issel, zwischen der Drente, der Grafschaft Bentheim, der Twente, der Graz,chait Aütphcn, dcrWe- lau und der Südcr-Äee. Sallüt, kleiner Ort in Semigallien, in Curland. Salm, Laimorra, kleiner Fluß IM Erzstist Trier, welcher bey Manderscheid entspringet, und sich unterhalb Trier u, die Mosel ergeust. Sülm, gefürstete Grafschaft, liegt am Was- gauiichcn Gebürge, zwischen Lothringen und Nieder-Elsaß, und wird, zum Unterschied der im Herzogrhum Luxemburg gelegenen niedern Grasschatt Salm, die obere Grafschaft genennec. Die Stadt und bas aus einem Berge befindliche Stamschivß liegen bey dem Ursprung des Saarflusses, 8 Meilen von Straßburg. Die Fürsten von Salm, weiche derCatho- iischen Religion zugcthan sind, stammen von den Wild- und Rheingrasen ab, und sind 162;. i„ denReichs-Fürstenstaiid erhoben worden. Sie cheiieii sich in Salm zu Salm, und Saim-Kyrburg, welche beyde Häuser wechselswciie^das Furili- Vowm auf dem Reichstag fuhren. Der jetzige Fürst der erster» Linie heißt Nicolaus Leopold, Fürst zu «alm, Herzog zu Salm Salons Salons Saltzig 967 />og,»raten, Wild-und Rheingraf, geboh- ren den -6 Jan- 1700. Don der andern i! Nie ist ,etzo Fürst Johann Philipp, !>e* bohren >708. Salm, die Grafschaft, ist UNI und um von dem H.rzügcyum Luxemburg umgeben, und «ranzet gegen Norden an das Bißthum Lüttich. Das Schloß Salm liegt wüste, esist aoer noch das Scadcgen dieses Nah- mens vorbanden, so an dem kleinen Flusse Salm liegt. Die Grafen von Salm thet. len sich in die Linie Salm-Neuburg, dann Sann und Reifferscheid, welche letztere Grafschaft in der Eissel, an den südlichen Gramen von Jülich, lieget. Solmanswefter-, Flecken und Abte» am ftemen Fluß Ach, ui Schwaben, nicht weit von Oder-Ungen, an dem Boden-See, deren Abc, Cisterciemer - Ortend, ein unmittelbarer Reichestand ist- Salmas, Stadt in der Provinz Adlrbeizan, Saln^oy, ein festes Bergschloß am Fluß Marosch, in Ober. Ungarn, eme halbe Stunde von Lippe gelegen., ^ eaimunster, kleine Stadt IN der Wetterau, am Fluß Ktnzing, der bcy Hanau in een M»vn fallt- Sie gehöret Chur- Niavuz, liegt 4Stunden von Gelnhausen, und e»ne vvnUrb. . Eatua, Stadt in Ober-Ungarn, dcmSra,cn von Lrdvdv gehörig. . ^ . Satnich, Fluß in Albanien, »II Griechenland, welcher sich in das Adriaiische ecr ergeust- 8-Iv, kleine, jedoch fein gebauete und wohibewoynle Stakt, IN dem Brescianifchen Gebiethe, am Garder-See- §2lok,ikMlw, Lslobr-ZNÄ, kleine Stadt nebst einem alten und festen Schloß auf einem Felsen, im Spanischen Königreich Granada, am Mittelländischen Meer. Ealomons-Inseln, liegen in dem stillen Meere, in Süd-Amerika, und sind derselben bis 20 an der Iah'., welche die Spanier 1,567. entdecket- Sie werden von Europäern wenig bewohnet, sind aber doch alle bevölkert, und haben ein fruchtbar Erdreich. Lölon, FA/„m, kleine Stadt in Provence, zwischen Air und Aries, in Frankreich, «llwo das seltsame Grab des wegen seiner Prophezeyung berühmten dlokmämni zu sehen. 5civn!>, alte Denetianische und offene Stadt in Dalmatien, am Golfo gleiches Nahmens, welche den Türken 1684. adgenommen worden- Ions, Stadt ui Livadia, in Griechenland, nebst einem Bitthum, unter Len Metropoliten zu Athen gehörig. JhreEinwoh- ner sind theils Christen, cheiis Türken- ^ d»mn4,6o.ko äl Salon:,, ein Meerbusen, wel- Griechenland, ist. ^ SulonÄ, kleine Stadt in der Barbarey, in Afrika, «n der Küste des Königreichs Barca, nebst einem guten Häven- . 84I011L, kleiner Fluß in Dalmatien, welcher sich nicht weit von Spalatro in einen kleinen Golf» ergeust. Sslonicki, Püestsr/onrcs, eine große, feste und volkreiche Türkische Handelsstadt, am Golfo von Salonichi, welcher ein großer Meerbusen des Arclftpelagi ist- Es ist allda ein türkischer Basta, und ein griechischer Erzbischofs, welcher 8 Bischöffö unter sich hat. Die Catholischen Christen haben hier gleichfalls eine Kirche, welche den Jesuiten gehöret; auch befinden sich, ausser den vielen Türken und Christen, eine Menge Juden allda. Ihr Haven ist einer der besten in Griechenland. Auch findet man in und ausser der Stadt viele prächtige Ileberbleibsel des Alterthums. An-17)4- wurden durch eine Feuersbrunst bev 2000 Häuser einqeäsckert, und 17;?- brannte die Stadt fast ganz ab- 8 »Ipe, kleine Stadt, nebst einem Bißthnm in der Landschaft Capitanata, in Neapolis, an den Gränzen von Bari, nicht weit davon, wo der Fluß Ofanto ins Apulische Meer fällt. gvis-löella, kleine und geringeStadt imKo- niarcichVaienzia. Snlscn, F-!//!»», eine Abtcy unweit Na- j mur, über der Maase- ^ Srllös, s. Lulcei. Lolsorw, 8^I/.ette, kleine Insel des Indianischen Meeres, in Asien, nicht weit von Goa, der Krone Portugal! gehörig- Sie hat unqefehr 7 JcaliänischeMcilen im Umkreiß, ist überaus fruchtbar, absonderlich an Zuckerrohr, Früchte» und Reis- 82U0, I-Ngo 8-!lo, s. ^N-lock3. Sslkv. einer der größten Flüsse in Sicilien, welcher im V^I äi vemona entspringet, und sich zwischen der kleinen Scadt Äli- cace, durch zwey Einflüsse ins Mittelländische Meer ergeust. Salstadr, kleiner Ort in der Provinz Up- land, in Schweden, a» dem Bvthnischen Meerbusen gelegen- Es ist ein voriref- lichcs Königliches Lustschloß daselbst, und der ganze Ort bestehet fast aus lauter Lusthäufern. 82IM-K, Fleken in Engelland, „1 der Provinz Cornwall, am FlußTamer. SLltllcetk, Flecken in Lngelland, in der Provinz Lincoln- Salrholm, kleine Insel in Dänemark, zwischen Schonen und der Insel Aniack- Saltzburcz, s. Sa.lzbm'g- Salye, Fluß in der Grafschaft Mannsfeld welcher in seinemLauf von der Saale verschlungen wird. Salygirrco, s-SalZS-ttex-. Saltzin, Skadt, festes Schloß und Amt in dem Braiitenburmichen Hinrer-Pom- mern, an einem See, und den Ncn- Ppp 4 mar- 968 Galvages Salvo märkischen Granzen, drey Meilen von Stargard. Sslv»§-5, Pi/u/sel Madera und den Canarischen Inseln in Afrika. Sie sind nicht bewohnet, dagegen findet man auf denselben eine unbeschreibliche Menge Ca- narienvögel- §ä 1 v^u»rciis, 8lruve?2ic!s, ist eiil Schul;,welchen derjenige;» Kriegsseiten verwilliget, der die größte Macht in einem Lande hat- Man nennet auch denjenigen Soldaten, oder Brief also, der jemanden zur Versicherung des Schutzes gegeben wird. §->IvL vLnis, heißt, mit Erlaubnis zu reden, oder etwas zu thun. Sslvatsn-L, kleine Stadt in dem Portugiesischen Estremadura, an dem kleinen Fluß Eva, hat eine schanze von 5 Bastionen, nebst einem Hornwerk. Laivacerrü, iirlvmicrrL, kleine Stadt in der' Landschaft Gallicicn, nicht weit vom Fluß Minho. Lalvmis», ein Königliches Lustschloß in der Provinz Beira in Portugal!, allwo sich der König zum öfter,, aufzuhalten pfleget. Salve, geschiehst auf den Schiffen mit z-7- und y-Stückschüffen, mit oder ohne Kugeln, nachdem man demjenigen, welchen man grüffet, mehr oder weniger Ehre beweisen will- Die Schisse grüssen mit einer ungeraden, die Galeeren aber mit einer geraden Zahl Schüsse- Wenn ein Schiff von einem andern lieget, das ist, wenn es den Vorcheil des Windes nicht hat, so ist es verbunden, das andere, so den Vorkheil des Windes hat, zu grüßen- Salve schicssen, heißt bey der Soldatesca, wenn viele Stücke hintereinander losae- brennet werden, und ein Corpo oder Linie die Musqueten zu gleicher Zeit aus einmal löset. Dergleichen Salven geschehen nicht allein in Schlachten und Rencontre,,, sondern auch bey Freuden- Schüffen über die erhaltene Mctorie. klalvemk, siehe 8LUveMcl. Salvircn, in Sicherheit setzen, m lölvo, das ist, in Sicherheit und der Gefühl entgangen seyn- Lslvo orrors cslculi, heißt bey Rechnungs- Schlüffen so viel, als mit Vorbehalt, daß, wenn man sich verrechnet haben solle, man solches wieder ändern dürste, und ist dieses Wort den Kaufleuten sehr nützlich, weil sie alsdenn die Freyheil ' haben, die Fehler in den Rechnungen zu verbessern- ^ ZLlvo konora, heisset m gewissen Straffe,' so viel, daß sic einer, ohne Abbruch sei ner Ehren, leiden solle. Salvo mul», heißt in Brie,en und Campst- menten,wenn man den andern ohne Er- zchlung aller seiiler Tlrei anredec. Salti rno Salzburg üalurno, Marktflecken in Tyrol an der Etkcb. zwischen Trenco und Bozzen. bLluwcl, »ehe Lruvscacl. Srlumtla ilcelüstLsticl-, heisset, wenn der Priester vor den, Mar saget: vommur v». bilcum, der HTrr sey mit euch: l>zx vok»/, Friede sey mit euch; und hernach der Kn,rer oder das Chor dar„us am, werket: klc cum 8xstiru ruo, und nil deinem Geiste. Salurrren, grüssen, begrüssen, ir-n Ehre anthun, bewillkommen. Der 8almmion oversalutirung, der Gruz ^ der die Be« grnssung. Salurrren, zurSee,siehe Seegelstreichen. Lzlvua concluckus, ein sicheres'Geleite, wird ofcermais aus Begehren den Flüchtigen gegeben, daß sie von einem Ort sicher ab- und zugehen, und ihre Desension nach dem Lauf der Rechte führen können- kaluL/.o, Kr/ktia', /F.-^u/k-r Marggrafthum in Italien, Wische» der Grafschaft Nizza, dem eigentlich sogenannten Piemont, der Graicha,t Luccr, ne und der Provinz Dauphine- Sie gehört dem Könige von Sardinien, und die Hauptstadt Gaiuzzo liegt an, Po- Diese hat einen Biichvf, der unmirrelbar unter de» Pabst gehöret. Sie wird durch eine aus einem Hügel liegende Citadelie beschützet, und auch zugleich im Zaum gehalten. Fluß in Engclland, in der Provinz Worcestershire, welcher sich i» die Taverne crgeußt. Salz, kleiner Kluß in der Unterpfalz, fallt zwey Stunden oberhalb Spever ui den Rhein. Salz der Helden, ein HannöverischerFle, ckcn, alles Schloß und Amc im Fürstei:- thuin Grubenhagen, an der Leine, hat gute Salzwerke. Salza, siehe Langensalza. Salza, kleiner Fluß am Harz, i der Graf, schatt Hohenstein, der durch das Nord- hansische Gebiet fließet, und bey der Werder-Brücke in die Helme gehet- Salza, Fluß im Erzdißthum Salzburg,weicher bey seinem Ursprung auch Salzach genennet wird, in dem südlichen Theil dieses «Stifts entspringet, und, nachdem er das ganze Land durchflossen, sich unterhalb Burkhausen in den Iun crgeußt. Salzburg, kleine Stadt in der Provinz Sl ggerhuus,iu Norwegen,am Fluß Drain« me». Salzburg, La/uhrn-Fen- Erzdißthum im bayerischen Kreyß, zwischen dein Herzogtum Bayern, Oesterreich, Kärnrheu und Tyrol- Es erstreckt sich in die Breite -4 und i» die Länge ,8 Meilen, und ist Verzicht, aber doch fruchtbar au Viehzucht und Fischen, auch reich an Silber, Kuofer, Eisen und ander» Mineralien, und wird Salzburg viel Sa,; darinnen aeioiten- Das ganze Land wird in 4->Aemter emgetheilet, davon einige Land - andere Pfleg - und wieder andere Richtcramter genennet werden Der Erzbischof ist ein unmittelbarer Reichsstand/ und ein geborner und stet- währender k-ezarur der Rom- Cacholischen Kirche zu allen deutschen Kirche n- Er hat nebst Churbayern da» vircLdvrium im banerischsn Kreyß, und führet mit Oesterneich von einer Materie zur andern das vnsetockuin im Fürstenrath der Reichsversammlnng/ jedoch fangt Oesterreich bcnftdem Reichs- Tag an. Der jetzige Erzbischof heißt Sigiemlnid Christoph/Graf vonSckrat- tenbach/gebühren den rsOccober i 6 pg. welcher den ; April 17;;- erwählet worden. M't der so bekannte» Salzbuv- gischcn Emigeation, da viele tamend Evangelische Eiimohner dieses Biß- kl umö ihr Vaterland verlassen musten/ verhalt es sich kürzl-ch also: Ob man zwar schon feit der Reformation bemühet gewesen/ dieCacholische Religion mit Ausrottung derer Evangelischen in diesem Stift durchgängig einzusühren, so hat man es doch nicht verhindern können/ daß nicht beständig viele gewesen/ die in aeheim sich mit Lesung der Bibel und evangelischer Bücher erbauet/ und von der Cakholischen Lehre abge- qangen/ ob sie gleich den äusserlichen Gottesdienst in etwas mitgehalten. Mit dieser Aufführung war auch der ehemalige Erzbischof/ Fra z Anco»/ Graf von Harrach/ zufrieden. Allein da der vor dem letzter» verstorbene Herr zur Regierung kam- forderte man nickt allein ee n ihnen/ daß sie alle äußerliche Gebräuche milmachen sollte»/ sondern man epami- nirre sie auch/ ob sie denn alles für wahr hielte,,/ was in der Römischen Kirche ae- lchrct würde, zugleich gab mau fleißig Ae, mng auf ihre Aufführung, und ob sie evangelsiche Bücher lasen, zu dem Ende fleißige Untersuchung in ihren Häusern gehalten wurde. Worüber es An. >720. geschah, daß bey vielen, und sonderlich zwcen Baum, aus verschiedenen Gerichten, Bibeln und andere Bücher gefunden wurden, und diese sich öffentlich vor Evangelische bekannten- Deshalben nun wurden sic in ein beschwerlich Gefängnis gelchmlssen, nach einiger Zeit aber Les- >elben zwar wieder entlassen, zugleich abe>- genothiget, mit Hinterlassung Güter, Weiber und Kinder aus dem Lande gehen. Woianf sic sich an das corpu! bvM«cI,co,vm zu RegenSburg gewendet, und sich ihrer bep dem Erzbischof dshin anzunehmen gedeihen, daß ihnen erlaubet wurde, das ihrige nebst Weibern und Kin- würö!'^'?^ «-ich,und wurde de«; «rdlzburguchen Gesandten Salzburg 969 daselbst am 17. Februar« 1730. ein sogenanntes dio d-iemoidi überreichet- Nachdem sich a er dieser mit einem Befehl von seinem Hof, ln dieser Sache nichts von denen Augfpurgischcn ConfcßionS-Verwandten anznnehmen, entschuldigte, auch sonst Harke Worte brauchte, schrie!, das Lorpus rvangsUcoluui an den Erz-Bischofselbst am 22. Avril, e. a. Es hatte aber dieses schreiben nicht die geringste Würkung, vielmehr wurden die Evangelllchen in denen verschiedenen Gerichten mit grossen Drangsalen dele. get > je mehr »ck aber diese häusseren, «e mehr bekannten sich zur evanaeulchen Lehre, so daß die im Lande herum geschickte LommiMon, „m zu erfahren, welche von der Cakholischen Lehre abgicn- aen, im Monath Julio >731- -^222. Seelen ausgeschrieben- Weil nun ihrer so viel, befürchtete man sich, es möchten diese Leute eine Rebellion anfangen, daher der Erzbischof den Kayser ersuchte, ihm Trouppe» zukommen zu lassen, vorgcbende, daß sich diese Leute unter dem Vorwand einer Religions-Bedruckung zusammen rvltiret/ und sich wider ihn, als ihren LandeS-Herrn, empöret- Worauf erstlich ein Kayserlicher Befehl im August besagte» Jahres iu Salzburg pubiiciret wurde, wvriiine die angegebene Rebellen von ihrem Vorhaben «b-und zu dein ihrem Landes-Herrn schuldigen Gehorsam angemahnet wurden, dem aber im September und Ooco- der über 6202. Mann Ääyserl- Lroup- pen folgten, die in verschiedene Gerich, te einrücktcn, und in derer Evangelischen Häuser einguartiret wurden- Hierauf intercedirte das Lorpus Lvarigolicoi'um zu Regensburg vor diese Leute bey dem Kayser in einem Schreiben vom 27. Oktober 17; i. worinne der Zustand dieser Leute vorgestellet, das von Saizburgi- scker Seite vorgegebene widerleget, und um eine Local-Commißion aebcten wurde; worauf ein Rescript vom 6 . Dec. erfolgte, des Jiinhaics : Daß eine Local- Commißion noch nicht nvrhig wäre, weil die Augspurgische ConscßionS-Dcrwandte nur die Emigration verlangten- Der Kayser hatte auch schon langst den Erz- Bischof von Salzburg erinnert mit diesen seinen Unterthan-n vorsichtig umzugehen, und nichts wider den westpbäü- schen Frieden vorzu» hmen, wie denn auch dasjenige, was Sie bisher zum Bey- stanv des Bischofs gethan, ans guter Nachbarschaft, Friede und Ruhe zu er^ halten, keineswegs aber ln der Absicht geschehen, den Uncerlhanen etwas zu entziehen und elnüischränkcn, was ftmen nach denen Reicks-Satzungen, und sonderlich hem westphänsckstn Frieds», zu, stünde. Jmmittelst ließ der Erzbischof Ppp > den 970 Salzburg Salzdal Salzderfurr Gr.izwedel de» z> Ocrober 17zi» seinem Lande eine» Befehl an denen öffentlichen Orten ableftn, nnv in allen Gerichten pu- Ll:ciren,daß alle dicjeniaen aus dem Lande weichen sollten, welche nicht ungesäumt -iik Catholischen Religion zurück kehr.» würden, u d wurde denen unangesessenen 8 Tage, denen angesessenen aber zwey biS dreh Monathe Zeit gegeben. Diese kurze Termine, und, daß das Lo, PU! evLnxlelieorum bei) der Salzburgischen Gesandtschaft vergebliche Vorstellung ge- than, gäbe Gelegenheit, daß eS sich nochmals an den Kayser wendete, und demselben in einem Schreiben vom 26. Januari diese Sache nachdrücklich vorstcl- lete, welche? soviel würkete, daß dazumal Schweden, Dänemark, Lngclland, Holland und andere Puissance», durch ihre Gesandten am Kayserlichen Hofe kräftige Vorstellungen ti:un liessen, der RelchShosrath, Baron von Ecntüotti, nach Salzburg qeschicketwurde, zuin Besten dasiger Protestanten ein und andere Commiffion auSzurichten. Jnzwstchen waren ihrer schon viele, und zwar im November und Decembcr, aus Salzburg gezogen, davon sich einige tausend in das Brandenburgische Preussen begeben, einige auch nachHolland, Engelland und Schweden sich gewendet haben. Sclzburg/^ük-bur^um, Hauptstadt im Erzstift gleiches Namens, und die Residenz des Erzbischofs, liegt am Fluß Salza, weicher sie in zwey Lheile adkbeilet, die durch eine bedeckte Brücke wieder vereinbaret werden- Sie ist ziemlich groß, volkreich und beicstiget, wüwohl sie zwischen den Bergen liegt, hac am einem Felsen ei» festes Schloß, welches Ho- Hen-Salzburg qenennet wird; dieStadt nebst dem Fluß Salza aber hat seinen Namen von dem Salzbergwerke, so eine viertel Meile von hier lieget, und dessen Salz zu Master weit und breit verführet wird, hieseibst ist auch eine Universität, die i6rz. gestiftet worden, deren t'rokoiloros Bene- dfttiner sind Dieser Ort ist >699. den 16 Julii, durch Einfall eines Berges bey den Mühlen sehr ruiniret, und über zoo Menschen lebendig begraben worden. Salzburg, mittelmäßig offener Flecken in Siebenbürgen, eine Meile von Hermann- stad t, wo man gute Salzwerke findet, und welcher unmittelbar unter das kaiserliche Gubernium gehöret- Salzburg, suche Saalburg. , ^ , Salzoal, ein prächtiges Lusthaus des Herzogs zu Braunschweig - Woifenbnttel, 2 Stunden von Braunschweig, und eine von Wolfcnbütkcl, welches wegen seiner amruthigen Lage, schönen ütrucbur, kostbaren Ättsmeublirung, sonderlich an Schlldereyen, vortrcfijchen Garten-und Orangerie - Hauses, wenige leines gleiche» in Deutschland hat. Der Her,oa »IN Braunschweig, Anco» Ulrich, hat den ^ May, -701. ein Lutherisches Jnuqftauen- Kloster allhier gestiftet, und ist auch dm 27 Mart 1714- allda gestorben. Salzderfurr, kleine Stadt in, Stift Hil- vesheim gegen Süd-Osten. Salze, kleine Stndt, zwey Mellen von Magdeburg, nicht weit von der Elbe im Herzogthum Magdeburg, allwo Salzwerke zu befindrn. Sie wird auch sonsten Grsß- Salze genennet. ^ Salzgau, hieß vor diesem der Strick kan- ! des, so an und um die fränkische Saale liegt. Saizgitter, kleine Stadt, Amt und Salz, j werk im Bißsthum Hi desheim, an- derrhalbe Meile von der Stadt Hildes- ^ Heini, und zwey von Wolfenbüttel. Salz-Grafen, werden an den Orten, wo Salzwerke sind, diejcnig. n oenciinec, wel- ! Ge von den Lmlz-Iunkcrn zu Vorstehern der Plännerordnmig erwählet worden- Salz-Gruben, ein Orr in Ober-Ungarn, bey Eperics, allwo sehr viel Salz gegra- ! den wird- Salzhemmendorf, ein im Fürstenthum Caiemberg zum kaneusteinischcn Amte gehöriges, und wegen der Salzwerke berühmtes Städtleüi am Saalfiuß 6 Meilen von Hannover. In dem uahegete- neii Olrcrwalde ist ein nutzbares iLtcln- kohlcu-Werk. Salz - Insel, eine von den Inseln des Lspo Verckü „i Afrika, ist voller Salz-Lachen, und übrigens ganz unfruchtbar. Salz-Junker,s- Hfannwerks-Recht. SelieiLLÜLci, suche (.kio. Salz-Roten, also werden zu Halle in Sachsen, und an ander» Orten die absonderlichen Gebäude genennet, so zu dem dastge,, Salzwerke gehören, dariune das Saljwas- scr geschöpft und gesotten wird. Salz-Rorcn, kleine Statt im Stifte Paderborn, hac gute Salzwerke, und liegt eine Meile von der Stadt Paderborn. Salz-Meer,s. Todke Meer. Salz-Versilberer, werden diejenigen Beamten genennet, die das Salz verkauften, wo ein Salz-Mvuopolium oder ^pp^lco ist- Salzverfchwarzcr aber nennet man diejeniuen, die einen Uiitcrichlcis ober Betrug bey dem Salze vornehmen- Salz-Usten, Stadt i» der Grafschaft Lippe, wo ein gutes Salzwcrk ist, dem regierenden Grasen zur Lippe gehörig. Salzungen, kleine Stakt und Amt, linker Hand an der Werra a» de» Hennebergi- schen Gränze» in Thüringen, dem Herzoge zu Sachsen-Meinungen gehörig, drey Meilen von Meinungen. Cs sind viele Salzwerke daselbst, und das Schloß Heist Schnepfenbiirg, so aus einer Hohe liegt- Salzwedei, siehe Soiiwcdel- Sainagores Samball Sambar Gamogicien 971 Ul! , ye-.,jen °ie Hauprec iIr In- üta>: 7 - alles Land von denen Engellandern wieder zuruck, und beschwerten sich über die neugebauten Festungen. Als aber der Englijche Gouverneur nicht nachgeben wollte, so sudmitt, ten sie sich bald, und schlossen einen neuen Vergleich, daß sie der Krone von Groß- Britannien uncerthan leyn, und die Einwohner niemals beunruhigen 8am?,na?'eine von den Lucapschen Inseln », Äinerika, welche ihren allen Einwohnern unterworfen ist. . 5anlanäracb>, sammkrace, »smoa, eine Insel des Arckipelagi, welche wohl ange- bauct ist- Samara, Stadt in Rußland, UN Kiewlschcn Gonveruement, am Fluß Samara, der fiel, nicht weit davon in die Wolga ^rgcust- 8ll»l»iLch, enieSecce von den Semanen in On-Indien, welche die Fortwanderung der Seele aus einem Leib in den andern glauben, und vergebe», daß GOTT die Weit durch drey Statthalter regieren la,!e- Jure Weiber, verbrennen sich,Mit den oernorbenen Männern, in der niing, daß ihnen solches in jener reichlich vergolten werde- r-lmaic-mU, Hauptstadt in d-r Landschaft Mawaralnahra in der grossen Tarcarey in usten, welche groß ist, und gute Hand- lU'ig ireider, e.n festes Schloß hac, und vor d.e Gesurr- iradt deL bekainileu La- imnaiiS gehasten wird. Lailloll-l, kleine chcadc in Ungarn, auf der Jniel Schütt, zu demGediethe deSPreß- durger Schlages gehörig. Srmoua, war vor Alters eine grosse und prächtige Siadc in Palästina, und die Liestdcnz einiger jüdischen Könige- An- »etzo liegt sie wüste und wird von Türken und Christen bewohnt, welche aber nur elende Hütten Hab „- Ihr heutiger Name ist Sckemim oder SchemillN. Samaritaner, Samariten, eine Secte welche sich vor langer Zeit von den Iüden abgesondert, und welches 8cbi§m» annoch wahret. Sie wohnen;u Gaza, Sichem, Damas, Cairo, und in andern Morqen- la»di,chen Städten Sie nehmen nur die 5 BücherMosis an, und haben andere Ce- remonien, a.s die Iuden- s-mb-ler, 8-lml>a/lcr,sind sehr viel grosse und kleine Inseln in Nordl slmerika, an " „ Nord-Seite der Provinz Darien, so sich „idle 70 iralianischeMeilen längst gedachter gstovin; gegen Nord-Westen bis an das c>xo,8rmk!lls5 erstrecken, davon eini- ge gme Hasen und Narvar-Buchten haben s-mbLll, Königreich und Stadt des Moaols, Mlchcn den Königreichen Dakar, Agra! Bengal« und Palna in Asien. ^ 8i>mdai, Stadt auf der Insel Borneo, in Ost-Indien, welche eine» guten Haven hat- 8LmbiIon, sind v kleine Inseln in der Meer- Enge von Malacc» in Asien, welche v«r die Sckisse sehr gefährlich sind. Sambock, schönes Schloß und Städtleiu in Ungarn, zwischen Ose» und Scuhl- Weissenburg. Samborz, Stadt und Castell in der Woy- wod>chafc Reussen, in Pohlen, am Fluß Lyra an den Ungarischen Granzen, 8ambo>-, 8oml;o, ein Schloß in Ober- Ungarn,,ohnwcit Groß-Daradein, an den Slcdenburqischen Gränzen- 8ambro, LaLa, Fluß, welcher IN Hen, negau, dritlhalbe Meile von Landrecy entspringet, und sich zu Namur in die Maas erqeust. 8umt>uc, rstadt in Piemont am Fluß Stura, gegen Dauphine zu- 8»mcquin, ist ein Türkisches Kauffarthey- Schiff, welches nur am Ufer zu segeln pfleget. 8Lir>koiä, l'svLrüil, Stadt in Engelland in der Provinz Devonshire- Samland, Landschaft im Königreiche Preussen, zwischen dem Pregel, dem Frischen Haf, dem Curischen Haf und der Ost-See- An den Küsten dieser Landschaft wird viel Bernstein gcfischet. Sie begreift drey Kreise unter sich, als Sam- land, Schalavonien und Nassau. Der Samlandische Kreiß ist zwischen dem Cu- rlschen und Fnjchen Haf, welcher auch an die Ost-See stosset. Der Schalavonijche Kreis stößt auch an das Curische Haf, und liegt über Königsberg gegen Mitternacht; hier sind die Einwohner meistens Lithauer, daher es auch das Lichauische Preussen qenennet wird. Der Nadraui- sche ist gleich unter diesem, dieser ist sehr waldicht. Siimiimckia, siche SckaiNLülim. Sammelplatz, suche klrcs ck '^.imer. 8-imo, stehe 8rmoi. 8-mo, kleine Stadt auf der Insel Cephalo- nia, an der Nord-Ost-Seite gelegen- 8smo c-po, Vorgebürge auf der Insel Ce- phalonia, strecket sich gegen Nord-Osten in das Ionische Meer. 8-imovn, Lamoma, Stadt und Amt an dem kleinen Fluß Elevia in der Savvyisch.en Landschaft Faucigny. Samogiticn, Szamatien, Herzogthum in Lithauen, weiches gegen Norden an Cur- land, gegen Westen an die Ost-See und an das Krandenburgische Preussen, gegen Süden und Osten aber an das eigentlich sogenannte Lithauen grämet. Es hat viele Berge und Wälder, und ist der kleinen hurtigen Pferde und des vielen Wldprets wegen berühmt. Man theilt es in drei» Distrikte, welche sind, Rojienic, Medni- cki und psnrevies, und hat keine Wsy- wod« 972 Samojeden Samos Samosierra Sam wodschasten, hingegen aber viele Capita, neuen: der vornehmste dieser Provinz ist der Staroste, welcher allein unter allen Starosten mit in dem Reichsrath sitzet- Das kand ist waldicht und hat ungemein viel Honig, zugleich auch viele fruchtbare Gegenteil, die aber, wie in andern nördlichen Ländern geschieh«, mit der Asche des verbrennten Holzes gedungek werden., Ungeachtet die Einwohner Anno 141z- den christlichen Glauben angenommen, so haben sie dennoch bis jetzo viele abergläubische Gebräuche, wie denn hin und wieder zu Lude des Oktobers dem Götzen Ziemie- mik gewisse Opferseste gehalten werde». Samojeden, also wird dasjenige Volk ge- nennet, welches an den Küsten beö Nord- und Eismeers in Europa und Asia wohnet, und den Monarchen Rußlands unterworfen ist. Der Name Samojed, Heist so viel als ein Menschenfresser, weil man davor hielt, daß sie ihre Feinde und Todce fressen. Es giebt vielerlei) Geschlechter unter ihnen- Die Beresvwischen Samojeden nennen sich Gaions, und die, welche um Pustosero und Mescn wohnen, sollen sich eben so nenne». Um Archangel herum halten sich die meisten auf. Sie sind von hcßlichcr Gestalt, kleiden sich von den Feste,, der Reunthiere, nähren sich mit der i Jagd, und sind gröstentheilv Heiden. Bey j ihnen findet man das beste Pelzwcrk, welches sie an die Russen für allerhand Kleinigkeiten verhandeln- ! Ssmonärrcki, ehemahls Ssmaklirscc, Jnjel an den Küsten von Rumelien,und zwar im Meerbusen von Megarissa gelegen- Sie ist fruchtbar an Honig und hat gute Häven- S,mor-ux,sittd sehr lange u- stäche Fahrzeuge, deren man sich aus dem Rhein und aus den innerlichen Wassern in Holland gebrauchet, und insgemein Holz damit von einem Ort zum andern ,uhret- Der Mast ist von 2 Stücken, und sehr hoch- Tr ist am Hintertheil deß Schisses und an den Seiten mit Seilen feste gemacht. Gamorow, Stadt in der Woywodschaft Reussen in Pohlen. 8 LM 05 , Ssmur, ben den Türken Heist sie 8 >ch i-im-tV-lLti>, und ist eine grosse und fruchtbare Insel im Archipelago, ungefähr 1000 Schritte von der Küste Klein-A„ens, der Stadt Epheso gegen über- Die Einwohner weiche auf 12000 Seelen geschätzt wer. den, sind Griechen, die sichln schlechten Umstanden befinden, obgleich mit Wein, Seide und Bauholz stacker Handel getrieben wird. In der Hauptstadt Cora, haben der Aga und der Cadi, wft auch ein Griechischer Erzbischof ihren Sitz- , Samos, SLsirio?, dieses Namens sind z: Flüsse in Siebenbürgen, davon der söge-, nannte grosse Szamos hinter der Statt- Bistritz entspringet, bey Dees den klcinen- Szamvs zu sich nimmst, von dar sie zu-> Ammen in Ungar» fliesten, und i„ die Thcisse fallen. SAmosteriA, grosser Berg in Spanien,welcher Alt- u. Ncucairiilen von einander scheidet Samosky, Schloß in Ober-Ungarn, wo der Fluß L-amos in die Theisse fällt. 8»mrwvz-v,i, ein nru-erbautes Schloß IN Siebenbürgen, ain Fluß Samos- Samoyten, siehe Samogirien- 8»mpiE, ein Berg des Alpen-Gebürges, und ein Paß aus Teutschland in Italien, an den Granzen der Schweitz, des Wal- User Landes und des Mayländischen Ge- blets. 82mpion, eine von den Sorlingischen Insel» bey Engelland. 8-mi'scks, Fürstenthum in Georgs«!, in Asien, deren Fürsten dem Türkischen Kayser tributkar sind, und hat dieses Land fast gar keine Stadl- Samsoee, Ounir-r, kleine und fruchtbare Insel in Dänemark, zwi- schen der Insel Seeland und der Küste von Jücmud, ist ziemlich reich an Jagden und Fischereyen. Samum, als» wird in den Morgenländern der heisse und erstickende Wind genennet, weicher vornenilich in den grossen Ebenen von Bassora und Alkaissar, wie auch in Arabien die Caravanen »überfällt, und sowohl Mensche» als Vieh tödtec und austrocknet. San, Fluß in Pohlen, weicher im Carpatbi- schen Gebürqe an den Ungarischen Grän- zen entspringet, und sich oberhalb Sendo- mir in die Weichsel erqeust. 8sns, Fluß in der Schweitz, der im Cankon Bern entspringet, ben Freyburq vorbey gehet, und hernach in die Aar fället- 8111,, Fluß in Roch-Reuffen, welcher an den Ungarischen Gränzen im Gebürge entspringet, und dey L-endomir i» die Weichsel fällt. Sanas, Stadt IM glückseeiigen Arabien, IM Fürstenthum Tehama, in Asien- 8snceri!:, Stadt an der Loire, nebst dem Ticei einer Grafschaft in der Provinz Berry in Frankreich- Ihre Bcfestigungswerke sind gefthieiffet- 8snckosn, 8sncisn, kleine Insel auf dem Chinesischen Meer, bey der Küste von Ouaucunq. Auf dieser Insel ist Francis- cus LaveriuS gestorben. 8sncis, Schloß im Pyreuäischen Gebürge, in Caralonien in Spanien, welches die MigueietS Königs Earl in. 170s. dem Herzoge von Aniou, mit dem Degen i» der Fault abgenümmeu haben- Sr. 2ldvraNLbcvA, s. 8ieris cl'^clri'sne. 8snc -XAsklw, Flecken IN Neapolis, welcher wegen seiner Lage auf dcm Apeniiiliischen Gebürge in t-slsbris ollrs von Natur fe- lie sif, und e«i Titel eines Kürijeiilhums har. Ein anders 8sm ^gsrus har den Titel S-rnt G. Andre S.?lndre G.AnIelo 97z tel eines Herzo ».-stiims, und liegt an der!; zwar in der Grafschait Mauricniie, zwr- Kuste der kand, h>r»t Capital,aca. ^ i Men St. Michel und Modaue gelesen. Die Landstrasse ist stier sehr unbequem und gefährlich, und die Capelle Sk. An» s-nr iVAatli-, kleine befestigte Lvtadt der Landschaft Vercellois, in Savoven- §. ^gvrliL
  • u der Castellancv Dornick oder Tour i-fls, nn französischen Flandern, am Fluß Soarpe, an denHen- negauischen Granzen, welche dem König in Frankreich in dem Utreckker Frieden überlassen worden. Der Abc ist zugleich Herr dieser kleinen Stadt. L. Äinvncl, stehe Ostrevvnr. 8. kleine Stadt an der Cher, in Bourbonois, in Frankreich- S-Ainarin, kleine Stadt am Fluß Tbur, im Sundgau. Sie gehöret dem gefürsteten Abt von Mirbach, und hat ein Schloß Friedberg genannt. Die Gegend herum heißt das Amariner-Lhal, so gleichfalls dein fürstlichen Stift Murbach gehöret, und nicht weit von dieser Ltadc entspringet die Mosel im Vogesi- scheu Geburqe- Abkstm in Piemont "°^l- der Clause, von welcher der gemeine Wahn ist, daß sie von den Engeln erbauet worden i daher wird selbige Kirche auch St Michael genannt, und gem/ini- 6 ,.»«« ^ kleine Stadt i» Asturien, an den Küsten des üceans Berge gelegen, hat einen Bischof und eine» schonei, weiten Hauen, 8. Fncliol, Flecken inMvarez,dem Bischof von Vivierö gehörig, wo die Flösse Arche und Rhone zusammen kommen. 8. Luäls, Thal inz HerzogthumSavoyen und dre liegt auf einer erschrvklichen Höhe. 8. ^n-lrs, Lenärs, Ten. 2tndrea,Marktflecken in Nnter-Osster, reich, nahe bey Lrasmauer, an den Gran, zen des Viertels Uncer-Wiener-Walb. /znclrs, Insel in Nord-Amerika, etwa I? Meile» von der Provinz Costa-Ricca,auf welcher keine Thiere anzucreffen. 8»nr^närea, kleine Insel auf einem kleinen Meerbusen, welcher de» Häven vo» Brindisi machet, im Königreich Neapels. S- Andrea-Stadt, Lavant, Stadl ln Un- ter-Kär»theli,imSaljburglscheiiGebiete, am Flusse Lavanc und ln dem von demfel« ben benanten Thal gelegen. Sie ist der Sitz einer Probstrcy und eines Bißthmns. Der Bischof, welcher den Titel eines Reichslursten führet, wird Bischof von Larant zu St- Andrea genannt. Es gehört ihm das Schloß zu Lavaut, und wird ec von dem Erzbischof zu Salzburg ernennt, elngcweyht und destätligt. 8.-z,oäroLL Infel, eine Insel auf der Donan bey Wachen in Ober-Ungarn,welche 17-2. im Februarlo von der Donau überschwemmet, uno dadurch unsäglicher Schade verursachet worden- 8.^wärcAL-Ritter, siche Ritter-Drden F. in Rußland. S. Andreasburg, siehe Andreasberg. 8. ^.näiovx, Hauptstadt der Grafschaft Fise iu Süd- Schottland, an der Küste; Uv ist wohl gebauet, und hat einen guten Hasen, eure A- rz> ».gestiftete Universität, eine Ciladclie, weiche aber in keinem guten Staude ist, und einen Erzbischof, welcher sich einen Pumas von Schottland ticulirec. 8. LnZelo, siehe Engelsburg. 8. -Vngelo, Stadt und festes Schloß im Königreich Neapolis, in der Provinz Abruzzo, liegt au, dein hohen Berg, li monw cli 8. Angela genannt, all- wo man in einer Höhle eine aus Murer Felsen gehauene Kirche siehet. Sie hak elneuBischof, der »ach Cvnza gehöret- 8.2Vi>8elc>,^nve/o/>o/tt, kleine Stadt Ul der Landschaft Capuanaca >„ NeapvstS, welche 974 S.Angelo S.Asaph S.Aubin S.Bencd. che wegen ihrer Lage aufeinem Felsen von Natur feste ist, und ein Erzbißchum hat. 8. ^nxülo äi i-oiubLkcli, kleine Stadt im krincipsko oirrs, in Neapolis, nebst einem Bißthum, unter de» Erzbischof zu Eon« za gehörig. Sie ist durch da» Erdbeben 1SL4. ruinirec worden- 8211c /Viizelo cis Vuäo, ^/etarr- "»/r, kleine Stadt am Fluß Metro, im Herzogthum Uchino im Kirchen-Staat, nebst einem B'Kthum, unter den Erz-Bischof von Urbino gehörig- s. ^NA-Io, Lapo cli 8. Angela, ein Borge» bürge in Mores, ganz unten gegen de» Archjpelagum zu- 8. ^nAslo, (-a/ftttm L. seine Stadl am Fluß Lämbretto in der Mayländischcn Landschaft Lodesano. Es ist dieser Ort wegen der starken Wochenmarkte, so daselbst gehalten werden, gar berühmt. 8. /riwa, neu angelegte Rußische Haupt und Granzfestung amDonstuß, gegen den Türkischen Granzen, welche oie Rußische Kayserin Anna, nach dem Belgrader Frie- densschluß mit der Pforte, an statt der demonrten Festung Asow wieder erbauen 8. -Vcms ä' ^nr.srmr, Stadt issSüdamerika, im Königreich Popayan, am FlußCauca. 8. ^nnelanä, Herrschaft auf derInsel Tolen, in der vereinigten Provinz Seeland- 8. /Vmiüco, Lno/ir, Insel auf, dem Mittel, ländischen Meer, 4 Meilen von den Sar- duiische.-i Küsten, woraus nur etliche Dörfer befindlich sind. 8. ^nloml, berühmtes Kloster im Gouver, nemenc Novogrod in Rußland, am Flusse Wolchow, 2. Werste von Nowogorod gelegen. 8.Rnrvnli-Fliiffe, zmd 2 Flusse in der Ca- pjcania von Pernambuco in Brasilien, in Süd-Amerika, deren der eine der grosse Fluß, oder der andere aber der kleinere F. F'luß, oder Orm-aimU'! gcnennet wird. 8. lVnwnll-Insel, eine der Znseln der <-s?o v-r-lc, auf dem Ätiancischen Meer, bey Afrika. ^ 8.?emonin, kleine Stadt in Rovergue, wo die Flüsse Aveirou und Bonette zusammen kommen, mit rauhen Bergen umgeben' 8- ^nconlo, Stadt in Florida, m Nordamerika, welche aber ruinirec ist. 8. Friconlo,Schloß am Fluß Tajo in Portugal!, nicht weit vo,i Lissabon, ist ziemlich befestiget, und kan statt eines HavenS dienen- 8. Apollonia, siehe stourhon. 8. -zch-xli, kleine und sehr schlechte Stadt in der Grafschaft Flint in Walles in Engelland, wo die Flüsse Elwin und Cluid zusammen kommen. Ihr Bischof gehöret unter den Erzbischof von Eamerburp. ^IZ^Ky" "'"E" au,der S. äi Lormici, kanum Stadt in Bretagne, z Meilen von Ren- uev in Frankreich. 8. ^rguftln, Scadc, Haven und Schloß in Florida, in Nordamerika, an der Lstli. che» Küste der Halb-Infel Tegesta, gehöret anjetzo den Engelia'ndern. 8. Ruguikm, <,vpo sti 8. Augustin», ein Vor, gebürge in Brasilien in Südamerika, ui der Capitania Pernambuco, wo ole Portugiesen ein starkes Fort erbauet haben- 8. üLkbLiil, also nennet man die Kammer der Artillerie-Bedienten aufelnemSchisse, weil sie die Bardaram zur Patron,,, haben- Diese Kammer ist ein verwahrter Ort im Hintcrtheil des Schiffe,, m„ ter der Kanuner des Eapitains, und ürer derjenigen Kammer, darinnen das Pul, ver und der Zwieback verwahret wird. In der St- Barbara hat der Eonstadel einen Lheil seines Artillerie-GerälhS liegen. 8an» Nnrbars, eine Meer-Enge des dirr ä-l Sur, zwischen der Iyftl Ealisorma, und vielen kleinen Inseln in Nord-Amerika. 8. NuiclwlomLi, eine von den Autistischen Insein Barlovenco. auf dem oiur stK diorä, gegen Äinerika zu. Sie gehöret den Franzoleu, und sammlet man daselbst viel Tovack, auch har sie euieu guten Haven. 8. Urrckolom-o, kleine Insel, weiche die Ty- ber zn Rom machet. 8. nmil-:, Siatt in der Landschaft Seven- ues in Frankreich- 8- timiaiw, k'ünnnr F. s>.?A-rnr, kleine Stadt in der La»v,chaft Lodesano, im Herzog thum Mayiauv. Sie hac den Nahnuik von einem Bischof zu Lodi, und gehöret den Gra,en Masterali. 8. stitUML, 8. Uevume, ist ein wildes und fast uuersteiglichcs Geburge in Provence, z-Meilen von 8. kstrxinnn. In oiel-m Äcvurge ,oll die H^.ana Magdaiena mit ihrem Bruder Lazaro be» zo ^ar-r in beständiger Bußübung zugevrachc haben- Bey d.r Grott,, worin» d>e,eHu» ligen sich ausgehalten, ist ein kleines Ja» cobin:rk,oster erbauet- 8. i-sstlnv, k-nnrem F. LVÜini, kleine Stadl in der Landschaft Rüvu,o, im Venetiani- fchen Gebiet- asie lir berühmt wegen des Heil- vmarcyrers Bcstini, der daftldu be- graven liegt. Diejenigen, so von tosten Hunden gebissen worden, psteaen tas-n zu ivaiftaylten, und bilden sich ein, daß ihnen alsdann Ver Biß ni.dk schaden konc. s. tisneävcro, Stadl im Herzogthum Mantua, am Flug Po In die,er Scaoc ist eine berühmte Abcey, ,0 noch von der bekannten Gräfin Mathüdis ihrem Groß- roa- S. Benedict S. Christ- Y7Z Vater Bonisacio gestiftet worden. Sie bac überaus viel Einkünfte, und Landguter, auch liegt gedachte Gräfin m der Kirche der Äbten begraben §. Venedig, S-tstdt Ü! Neusra und Schemnitz, hak em Dom- S Nenisw^, 8. vodrotivL, berühmtes Augu- ' «iiner-üloster imBerauner-Kreyß inBoh- mcn, in grossen Wäldern gelegen, allwo der Corper der Heil. Benigna begraben 8 Lemlnräi, eine vornehme Men in Brabant an der Schelde,nahe bey Antwerpen- Sr Dernl'-n-ds- Berg, sind zwc» Berge und Paffe im Alpen-Gebürae. Der grosse Sr- Bernhards-Berg, ist Milchen dem cherzogthum Aosta, und der Land,chaft Oalaie; der kleine aber zwl,chen lektge- dachkem HerzSgthum und der Land,chaft x.o-wckn, eine von den vier frepen und vor- n-k,innen Abcevcn Benedictmer-Orcu.s in den Niederlanden, m der Grai,gMt Artois,bev S- Omer am FlußAa gelegen. 8 . lie'rrttn-l äe comintz-r, Sradt an der Ga- roniie, in der Grafschaft Commges», Ga- ftü>,»e, nebst ernem Bißthum, unter een Erzbischofs von Anp gehörig- Sr. Blästi, eine berühmte und reiche Be- nedietiner-Men am Schwarzwaid: ,» Schwaben, Wischen Waidshuc und Vil- l'ngen. Sie hat die Herrichast Bonn- kori bey Scüiinge» in Schwabe», ein Silberderawerk zu Döttnau, das Hals- Ecricht über das Dor, Fietzen, und den halben Theil von der Herrschaft uud Festung Guttenberg a» der Schlucht, ingleiche» Betmaniii-eli, Berow, und das ganze ?hal Dettnow und Schönau unter sich. Der Abc war sonst auch wegen St-Blasii ein unmittelbarer R-Stand, alleine nach dem er von Oesterreich epi- mirt worden, erscheinet er nur auf den Schwäbischen Kreyßrägen, ist aber dennoch wegen der Grafschaft Bondorf ein Reichs,:a»d. Anno 1747. wurde er in de» Reichs-Fürsrenkand erhoben- An- ^ 1768. den r;. Jul- wurden die Kloster- Ecl äude dieser Äbtey durch eine unver- muthct ausgebrochne Feuersbrunst grö- steutheilS in die Asche geleget. 8 . Noniiöci», kleine Stadt an den Vicentimschen Eräiizen, in der Beuetiamsche» Provinz Verona. ». Lonnci, kleine Scadc i» Dauphine, am FlutzDrac, in Frankreich. b.LoroiMvli, Insel auf den, Atlantischen stirer, obngesehr 100. Meilen von den Kanarische» Jnieln gegen Westen. Sie ist innig von Bäumen und Wiesen, und ue Einwohner sind Christen, man weiß «der nicht, von was Nation, und was sie vor emeSprache reden. Etliche meyiien, sie wäre stets mit Wolken bedeckt: «der andere sagen, cs kämen solche starcke Flusse von dmelben in das Meer, welche die Kschiffe nicht anländen iiessen- S.Lrieux, Scadc an der nördlichen Küste in Ober-Breragne, nebst einem Haven, darein aber die grossen Schiffe nicht einlauffeii könne»,und eniemBtß- thum, unter den Erzbischof von Lours gehörig. 8 . uwgl:», ein gewisses Fort in Savoyen, oberhalb Pignerol- S. Brigitta, Kloster in der Liestäiidischen Provinz Esthland, nicht weit von Reoei. ^müiciv, Klecken und Haven m cl Otttmo, Ncapolis- LsntÄ klenlL Ist,ei aus dem dlar -lei blort, gegen die Küste von Veragua, in Nord-Amerika. Sie har einen sehr bequemen Haven, nebst einer kleinen Festung, und gehöret den Spaniern. 8 .c,tlttriitt, berühmtes Kloster im steinigten Arabien, am Fuße de» Berges Sinai- Kayser Iustniian hat es erbau-t, und zwar, wie man vorss-bt, aus dem Platz des brennendes Busches, de» Mo- seS gesehen hat. Es ist ein grosses mit st«ken Mvliern umgebenee Gebäude, die Wohnung eines Griechischen Erzbischofs und der Mönche des H-Bassin- Dieses Kloster har selbst vom Mahomec und hernach vom Sultan Seiium grosse Frsyhei« ten erhalten, und ist keiner Gerichtsbarkeit unterworffen- Der Berg Sinai, wird auch gewöhnlich von diesem Kloster der Catharinenberg genemiet- 8 . Ol-chuim-i, eine kleine Insel in Amerika, aus dem dl», -lei s-oir, gegen die Küsten von Neu-Spanien- Die Eiigclländer besitzen anjetzo die Insel, und „eiiiicn sie die Insel der Vorsehung, rks lrl-m-t ob krovläencs. Ls befindet sich ein guter Haven und Cicakelle darinnen 8 . Qwuinonr, ch-rnr-m kleine volkreiche Stadt in Lioniiois, ain Fmß 8 -m»c Kristin--, Flecken in Arragonien, an den Ouellen des Flusses Arragon, allwo ein Paß über das Pyrenaische Gebürge ist, welcher Somport genemiet wirs. 8. cnrisiopii, ist eine von den Antillischeir Inseln,Barlovento, oder über dem Wmd, imdlsr-lsl biart geleg.». Sie wurde ehedem von Franzosen und Engelländern zugleich bewohnet, da aber erstere die letztere An- -706. von da verdrängten, wurde im Utrechker Frieden 171z. ausgemacht, daß sie den Eiigellandcrn alleine verbleiben,ölte. Diese 2 „,el hat iz. Kran- zosische Meilen im «Innung, ist fruchtbar a» Getreide, Zucker, Taback, Indigo und Baumwolle. Eine andere In,ei Sc. Christoph, findet man aus dem d-l,ri?->- cikco, nin-t weit von derLaiidschafl Ouir, in Süd-Amerik«. !. Lkri- 976 S.CHristoval Santa Santa Cruz G.Dcms L.^eki-^OVLI äs la vsZuns, Stadt auf der Insel Teneriffa. Sie ist die Hauptstadt der Canarische» Imeln, und die Residenz deS Gouverneurs über diese Inseln. 8t. Llsrz, g.cl-ärs, kleineInsel in derBaye von Guayaquil, an der Külte von Peru in Süd-Amerika- L. Qlsuäs, oder 8t. o^sen äs ^oux, .V. L 7 -rr^!i L. LriFrn-i, kleine Stadt in der rrsnckL (lo.mä am kleinen Fluß <-issn, im Gedürge/ 5. Meilen von Genf/ au den Erautzen Savoyens gelegen. Tsie Sradt aebdrt der allda befindlichen reichen adelichen Abtey und steht »»mittel- bar unter dem Parlement von Besancon. Der Ast hat das Recht/ Edelleute zu machen/ und natürliche Kinder zu legirimi- ren. Er besitzt zugleich die peinliche Gerichtsbarkeit und andere Regalien. 8. Llsm-nr, eine kleine Stadt in Ungarn an der Sau- 8. Llou, Flecken IN der Irls äs tzisncs an der Seine/ 2. Meilen von Paris, dieser Ort hieß ehemchls Nogeut/ und wurde An. 1692. nebst seinem Gebiete zum besten der Erzbischöfe von Paris a!S Besitzern desselben zur Herzoglichen Dairie erhöhet. Die Herzoge »-Orleans besitzen vier ein präch«geS Sckloß, welches wegen seiner Lage und Gärt.,, eines der schönstenPallaste Fra nkreichs ist- 8. (dolumbimo, f-nnr/m Oo/riurbsni, kleine Stadt in einer lustigen und fru i tbareir Gegend/ zwischen den beysen Flüssen Lam- bro und Olon«/ in der Landjchaft Lodi/ im Herzogthum Mayland, in Italien- 8-nrs colomns, eine Abtey in Eatalonieii/ auf einem jähen Felsest/ allwo An. i/n- einiae TetestigungSwerke angeleget worden/weil sie zur Bedeckung der Stadt Ostalric dienen sollten, g.cornslii Miinsrer-/ s.coineln Munster. 8. c'omsl-i Lad/ so heisset ein warmes Bad -u Aackei,/ im Herzogthum Jülich- 8. Lioce, poi-ttt/.K ärr/cl^, Start IM Gebiet der Revublick Ragus«/ hat einen vortresli- chen Havei,/ der ihr nebst den besiegenden Iistel» gehöret. ^ ^ ^ 8 croix.oder 5 . CruciL Inluis, die Insel des ' heiligen CreutzeS, ist eine von den Antilli- schen Inseln'Barlovento, den Danen 8sms"oux, kleine Stadt in der Lrmoics, VlstL-iesI, in der Proviltj tzmre-vouio Mnko, in Portugall. 8-mrs ciu/., F. Lr «c-/, kleine «>tadt an der Küste der Insel Euba, am kleine» 6olko äs distWc-L, in Nord-Amerika 8»nr-> Orur, css> ä' /^tzusr, A.LsäLL,kle!Iie be- sestiace Stadt, liebst einer kleinen Clta- delle und einem guten Haven im Königreich S»s, in Ali-ka. Die Porcugieien haben dieselbe gebauet/ sie ist aber von dem König von SuS eingenommen worden- Sams cruL, kl-offene St. dt,m, der Eaua, - nlchen Insel Tcueristg/ hat wohlgebaute Hau,rr/ einen schonen Haven, weichen - S" anzen bedecken, i Pfarrkirche und ! 2 .z. jier. i bi>Mr t^ruL äs la 8ie»s, oder ksisncs, kleine Stadt in Peru, in Südan.erika, und die Hauptstadt der Landschaft Sierra, am Fluß Guapei. «-ie ist eine Spanische Eoiouie, und ihr Bißthum gehöret unter das Lrzblßtyum zu Piaca. 8- c>piirni.I»sel, eine sehr kleine Insel auf dem Spanischen Meer, nicht weit von der Küste von Gallicien- 8- c> r, ein Jungfräulich Stift, unweit Paris, welches die berühmte Favoritin deS Königs Ludwig xiv. von Frankreich, Madame de Maintenon A„.i68ü. gestiftet. ES enthält diese- Stift 50- adeliche Da, men, und 252. Jungfern, weiche bey ih. rer Aufnahme zwischen 7. und ,2. Jahren sem, müssen, lind wenn sie sich daraus verheyrathc», so bekömmt jede 400. Pistolen- Die Einkünfte deS Stistt werden jährlich auf 182200. Livres gerechnet. 8. vsmisno, >b. Dsmiasti Festung im Herzogthnni Mvntferrac, in der Land« schast Mesano m Italien. 8 v»viä,kleine und schlechcbewohnteStadc im Fürstenthnm Wallio, in der Grasjchast Pembrock, in Engelland. Ihr Bischof ge, höret unter den Erzbischof zu Canterbur,. 8.vsviä, vevsnspswsm, belrächtlicheS Fort und einer der besten Handelsplätze der En- qelländer, auf der Malabari,che„ Küste Coromandel, in Ost - Indien, in Asien, >2 Meilen von Tranguebar, und 24 von MadraS- DaS Gebiete der Engl- Ostin- dischen Compagnie, welche hier einen eignen Gouverneur und starke Garnison unterhält, erstreckt sich 8 Meile» längs der Seeküste, und 4 Meilen in das Land hinein. Schon wir 1717. befindet sich hier, mir Bewilligung der Engellander, eine Evangelische Schule der Dänischen Mls» sionarten. 8. VomLisr, F. DenieGir grosse Stadt in der Landschaftyrm n ltt Süa- vvnieii, am Fluß Sau, in Ungar . 8. v. iii.?, Mrrruin.K Stadt am Fluß Crou,ln iLle äskrsnee, 2 Meilen von Paris, nebst einer berühmten Abtev, welche schon im Jahr 600. unter Clotharioii. gestittetgewesen- Das Abtey Gebäude ist von den schönsten Ouaderstücken neu und regelmäßig gebaut. In der Kirche befinden sich nicht nur die Reichskleiiiodien, sondern sie ist auch der Begrädnisvrt der französischen Könige. Seit Anno 1692. da der letzte Abt, der Cardinal von Retz, gestorben,hat dasKlosterkeineAedte mehr. Die Tafelgüter desselben, welche 102002. LivreS eintrugen, sind dem Cioster «ist- Cyr gewidmet worden, und stehet anjetzo bas X G-Denys S. Domino bas Kloster mit seinem Umfange unmittelbar unter dem Pabst. 8. vsnv-, eine reiche Abte» im iHennegau, nicht weit von Mons, so nunmehr» dem HairS Oesterreich gebörek- 8.D!mitti, stehe ^llramitti. L. Dl,.ier>8. Diäisi, k-In-,',- Oo- n-ittic-ovot!^, eine kleine Stadt an der Marne in Champagne, in der kleinen Landschaft Vri-Ze, allws die Marne anfangt Schiffe zu trage«: 8. vobiomva, stehe 8. NsniZna.' L.Dammso, l/rvr,? Ooniiniei, Hauptstadt der Insel St.Domingo in Nord-Amerika, mit einer starken Manernmgeben, an der südlichen Küste, am Einstich des Flusses Ozama, allwo ste mit einem guten Haven und einer festen Cicadelle von 2 Bollwerken versehen ist. Sie ist die Residenz des Gouverneurs über die Insel, und hat eine Universität, Rentkammer, Münze, Königliche kuäiemiarn, deren Präsident allein vom König dependirek, und einen Lrz- Bisches, welcher den Titel eines Primat» von Indien führet- 5. Domingo,MlpLnial», str/n/n §. Oommici, eine von den 4 grossen Autistischen Inseln, auf dem Mepicanische» Meer, bey Nord- Amerika, zwischen den Inseln Cuba und Vorto-Rieco gelegen, hat izoo. Englische Meilen im Umfang, und ist also eine der größten Inseln in derWelt-Aus dieser Insel, welche fruchtbar ist, wird viel Zucker, Ingwer, Ambra, Leder und Wachs gefüh- rec; auch giebt es viel Gold-und Silber- Gänge. Sie ist vonNord-Ostnach Süd- West durch ein langes Gebürge in 2 Theile abgesondert. Auf demjenigen Theil, welcher gegen Westen des Gebürges liegt,haben d,e Franzosen die kleinen Colonien, Oiang und Petit Oresiv, Orange und letzte äe sVi/ie, /.ko^aste, und die t.o/onie Kli-rtte/. Die Spanier hingegen besitzen alles, was gegen Osten dev GcburgeS ist, und sind ihre vornehm- die,^quptstqdr Oomin- vv>^>v>u,, V«, «vre anjetzo viele unbewohnte Gegenden, weil die Spanier inZeit von 17.Jahren gegen z-Mil- livnen Indianer ausgerottet. z,n Domingo cle lo Lrl/.räs, kleine Stadt im Königreich Altcastilien, in der Landschaft Riora, am Fluß Drzrsi-, an den Gränzen von Altcastilien- S.DoimnZo, von Domm, kleine Stadt im Königreich Navarra, inSpanien, woselbst sich die Pilgrim von St.Jago fleißig ein- sinden, wegen eines Wunderwerks, das daselbst an einem unschuldigen Pilgrim geschehen. 8. Dominique, s. Dominique. 8-n Domino, kleine Insel'auf dem Lolko v. Benedig/und eine von denIns.lnLrMti. S. Domino G. Estienne 977 8LN vomino, siehe Lor§o 6L 8sn OoMno. 8. Oor^2§, starke Fortresse im österreicki- scheu Flandern, nicht weit von S>ur,s gelegen. . . §. Dowrro, Stadt im Kirchenstaat, ln der Lampion»
  • r Insel Mattha- Nahe bey dem,cid. i« ei» prächtiges Spiral, in welchen: jeder Kranker ein gcräumliches Zimmer ha, und von den Rittern selbst in gucer Orl- nung aus Silber bedienet wird. Zu Neapel führet eines von Len c Castellen gseichsalls den Nahmen Sc. Elmo- Sr. Emeran, gefürstete Abtev zu Regen- spurg, Beuedicciner-Ordens, deren Aebre jedoch aus den Reichstäqen in dem Für, stenrath keinen Sitz undStimme, sondern mit den Prälaten ein Votum cuiiumm ha, ben- An. i7Zr. wurde dieses Stift vom Kaysec in dem rechtmäßig hergebrachten Neichs-Fürstenstand nicht nur bestättigct, sondern auch aufs neue erhoben, und erhielte das Diplom« darüber am iS.Oct. Der jetzige Abt heisset Frobenius Förster, gebohren den ;o August An-1709-, erwählt den 15- Jul. 1762. §. k.riui, 8rntoiini, L. oder Insel des Archipelagi, den Tür, ken unterworffen- Sie hat z kleine Städte und ungefehr 12002. Einwohner. Diese sind insgesamt Griechen. Da sich aber einige davon zur Lateinischen Kirche bekennen, so befindet sich sowohl ein Griechischer als lateinischer Bischof allda. Der Boden des Landes ist nichts als mit Erde überdeckter Bimsstein, jedoch an Wein, Gerste und Baumwolle sehr fruchtbar- Nach dem Berichte der Alten ist diese Insel unter einem heftigen Erdbeben wie ein seuerspeyender Berg aus dem Meere heraufgestiegcn, auf eben diese Art sind noch;, andere nahe gelegene Inseln entstanden, und An-17--7. entstund durch ein zweytägiges Erdbeben die vierte Insel, welche wie ein seuerspeyender Berg sich aus dem Wasser erhub, und ,iock> bis jetzo aus lauter verbrannten Steinen bestehet. 8. Dlprit, IoPont 8. Llprit, oder L/istitu, mittelmäßige Stadt an der Rhone zur rechten Hand, in Languedoc, nebst einer festen Cicadelle. Hie, selbst ist eine der schönsten Brücken i» Europa. 8. Dstsvim sie 6orm»s, kleine Stadt am Fluß Domo, inAlt-Castilien,nebst einer kleinen GrasschaftgleichesNahmens, dem Herzog von Lscalona gehörig. 8. Lstovrn ä'/rcom», siehe ^com». 8. k.lki enkis de kureiw, oder §. KexH.im, kleine Stadt am kleinen Fluß Furens, in der Landschaft Forez, iv Mei. Lqq te» 978 G. Eufemia S.Flour. S.Foy S. Gallen. len von Lion- Man machet hieselbft gutes Gewehr und Messer. 8. kuksmi», kleine Stadt IN Lsludriu vier-, im Königreiche Neapel, «in Golf» gleiches Nahmenö- S.k.uikLcKii-Iiisel, eine von den Autistischen Inseln Barlovento in Nord. Amerika. Sie gehöret den Engelländern, welche sie Anno 1692.de,, Franzosen abgenommen haben. L.krngon, kleine Stadt und Schloß am Fluß Cea, in dem Königreich Leon. s.ki-, lirnnm die Hauptstadt lind Residenz deS «-panischen Gouverneurs in Neu-Mexieo, in dcrProviyzVeragu», in Nord-Amerika, a-'wo ein Schmelzhaus zuinS-lber ist, so da herum gegraben wird. 8umu kl-, 6. ssHi, kleine Stadt im Königreich Granada, am Fluß Xen l. Lsnts ks, kleine Stadt in Pa,eguay,in der Provinz ltio -ko plsts,in «üd-Ameriko, wo der Fluß SaradiUo in den grossen Fluß Plata fället- 8-m» kö äe .^Ntlocliiu, kleine Stadt in Popava» am Fluß St. Martha, in Süd- Amerika. §LML Ts äs kvAors, kieHauptstadt des nent- KönigreichS Granada, am Fluß Pari, in isir^ stima, in Süd-Amerila, allrco schöne und einträgliche Smaragd-Bergweike zu finden. Sie hat ein Erckiß-Hu,» u-.d ein Hoves Tribunal, dessen Prssideit n-- gleich Gouverneur über jetztqcdachtes Königreich ist. 8»ML k^ö (ko 6ronockr>, Stadt inNeu-Mepico, am Fl»ßNort,in Nord-Amerika Sie liegt unter allen LpaniE en Colonien am wei testen gegen Nord , und hat ein Biß thum, unter den Erzbischof von Mexico gehörig. L- fiolico, ein haltbarer Ort und Tosten in dem Spanischen L um gleich Leon. L.zskise, L. Se/icir, kleine befestigte Stadt an den Gränzen des Fürsten- tvums Mirandola, im Herzogthum Modena. 8ur> rilipxo cl' ^rxlrono, kleine Stadt am Fluß Jareira, im Vo! ssnnnm .L. ch/vnrntlr, kleine Stadt und Haven auf der Instl Corstka, am Meerbusen von Neble- Sie ist mit Mauern umgeben, und hat einen festen Tburm zu ihrer Dertheidigung. 8. kioren?.o, kiuminnlo, Fluß in Corstka, welcher sich in den Meerbusen von dlsbio ergeust. S- Flovian, Flecken und reiches Kloster der regulirten Chorherren Augustiner- Ordens, in Ober-Oesterreich, zwilchen Steuer und Linz- ^ ^ ^ ^ 8. klcuu, chanum öio>r, Skgdt gstk Berg Cental, am kleinen Fluß Lader in Auverg. ne- Sie hat ein Bißthum, welches u», , ter den Erzbischof von Bourges gehöret. :8.So;-, sslinum K.Hr, kleine Stadt am ^ Fluß Do.dogne, in der Landschail Age, noiö. 8. kisncisci Lnpo, hohes Vvrgebürge in Süd-Amerika, welches sich gegen Nord- Westen in das Mrr lksk 8ur erstrecket. 8i>n krimcilco, l,Li>do -kl) Vvrgebürge «II der südlichen Küste der Eaffres, inAlrika. 8zn pianciico äs Lumpecks, eine kl- Stadt in der ^.uäiemiL von Menco, in Nord- Amerika. Sun kiLNcii'co, K.10 , grosser Fluß in Brasilien, in Sud- Amerika, welcher i» dem inner,, „och unbekannten Theil des Landes entspringet, und sich in das Brasilische Meer ergeust. 5 . l-irncoir Xuvisr, siehe ^.grlgan. 8. Osbrisl, eine von den Azorlschen Inseln- S- Gallen, K Oasti, mittelmäßige, gber.vc kreiche Handelstadk am Fluß Steinach, in der Abtey St. Galt, ailwo in- sonkerhe.t viel Leinwand gemachcc wird, ist nicht groß, aber wobi gedauetund wohl bewohnet. Die Einwohner sind Refor- Niirter Religion, und ist sie eine Republik, weiche nicke unter des Abtes Bokhma- ßiakeic ist, sondern mit denen Canconeil Lurch, Bern, Lucern, Schweitz, L»g uno Glaris, seit A. 1402. absviideritch im Bunde stehet. Die gesürlrere2lbtey Sr.Gall, ist eineLandschazt in derSchweitz, weiche, wenn man die dazu gehörige Grafschasc Toggenburg darunter begreissec, zwischen dem Costnitzer-Sce, dem Tür ow,u»d den Canconen Lurch und Appenzell liegt. Der Abc von S>c. Gallen hac zu Wzi, imTür- gow, seinen Hof, traget seine Akten von dem Rom. Kapserzu Lehn,stehet aber auch mit den chweihern im Bunde, u»b schicken die 4 Cancons,Aürch,Lucern,Sckweitz undGlaris,«!" Sck >rmher- en des Klosters Sc.Galle», einen Lande- hauptinan» »ach Wyl, allwo er 0 Jahr sitz> t, und alsdenn abgewechselt wird. Der Abt Lcodeg«riuS har einige Jahre mit den Einwohnern der Grasschalt Loggenbarg jchwere treitig-- ke cen gehabt, indem ihn diejc allein vor ihre» Herr» erkennen sollen, wozu sie sich aber nicht verstehen wollen, sondern sich dem Adt, als er einige Veränderung An. 1704. in Religion--Lachen vorzunehmeii siichie, heftig w-dcrseyec,mid von tun Re- sormirkeiiEaiilvns Bern undLurch unter- stül'et worden, daaegen aber der Abt die Cacvol Cankonö aus seiner Seite gehabt, daß es endlich An-1712. zwischen deydeir Partdeven zu einem blutigen Kriege ge, komn-en, darinnen die Reforimrten Can- tviis Bern undLürch die Cach0li>ct>eir dergestalt in die Eiige trieben, dag ne sich durch Vermittelung derer unpmhemicheir S.Galmier S. Georgen G. Georg. S.Germ. 979 Cantouenzum gütlichen Verglich bequemen, und darinnen den Bernern und Zürcher» viele Vvrtheile eiiirqumen mußten, wie den am loAua. 1712. ein Generalfriede geschossen, auch mit dem Abt im May Au. 1714. zuRorschach einInterimsver- aleich getroffen worden. Dieser unruhige Abt starb endlich An-1717. imEMo, in Deutschland, und an seine Stelle kam der friedfertige An--i742>. aber verstorbene Pater Joseph, ans dem Geichlcchte von Mdolphi, von Laybach aus Körnchen gebürtig, mit welchen! die Religiösen der Abtey eine Lapitulatio» machten, daß er ohne ihren Cvuseus, weder Krieg »och Friedensschlüsse, noch andere wichtige Dinge unternehmen sollte. Hierauf wurde endlich den - 5 - Inn- ,71s- zu Baden der Friede geschlossen, darinnen denen Toggenburgern alle ihre Rechte nebst der sreyen ReUgionsüdung bestattiget, und dem Abt seine Länder wiedereingeraumet worden. Der jetzige Lbt, Herr Beda Angehra, gewesener Capicularherr und Statthalter zu Lt- Johann in Loggenburg, wurde den 1 > Merz >767- erwählet- 8.6»lmic:r, kleine Stadt in der Landschaft Fvrez, in dem HauptgouveriiemencLiou, ailwo sich ein Ataunbrunncn befindet. 8»n 6svmo, Haven nebst einer Kirche in Sardinien, am Einfluß des Flusses Torrec- 8. Lcnmiano, ein Toscanisches Städtlein, den, Großherzog von Florenz gehörig. 8,6sn,te, chsss'ch K 6eness,> Insel oder vielmehr Halbinsel in Provence, zwischen dein Mittelländischen Meer und dem Meer von Martigues- 8. 6'cs, ein Ort im Mantuanischen. L.Oüiüs ä'oder ä'^ouiie, ein Ea- vonsches Städtlein zwischen Ponlroisin und Courdon, wo sich die Guycr in die Rhone stürzet. St. Geora, Gräntzfestung in dem Wind,'- ftyenLand ln Nieder-Ungarn. Ein ande- ec! Ä Rahmens liegt nahe bey Ka>illcha,wte auch noch einer 2 Meilen Schlo^ist^^ ^ Städtleu, und 8.Lcoigc, siehe dlaclerLrpLtLN. S- George, vornehme Benedictiner-Nün- nen-Ätey ni Karnthen, aufeinein lusti- ten «bäutt schönen Baumgar- S^Geor-gen,Würtembergisches Kloster auf dem Schwarzwalde, 2 Meilen von Rvth- weil, war vormals Benedictiner-Ordens. «-Georgen, ickonerMarktflecken imAt- se'Aogel." ^Merreich, bey dein Schlos- ^l^/orgen am See, kleines neu-anae- "ühe an der Residenz Bayreutl»,rvel- ches Anno i7°z. de» iS Nov- M gn dem Gebuhrtttage des dan-aligen Bayreuthi- scheu Erbprinzens, hernach aoer regierenden Marggrasens, Georg Wilhelms, ihres Stifters, mit grossen Feyerlickleiten ein, geweiht worden- Das Fürstliche Schioß allda ist ansehnlich- Es ist daselbst auch ein Waysen.und Zuchthaus, und eine Por- cellainfabrick. Der dasige L-ee, wcccher auch der Brandenburger-LOeyer genannt wird, ist reich an Fischen, Insel,r und Lustgarten, und ist von Marggraf-m Friedrich An-1509. auögegraden worden- S. Georgenberg, Iergenberg,Bliiedic« tiner-Abtey in Tvrol, auf eine», hohen Felsen, in dem Unter-Innthal gelegen- S. Georgenberg, L. Omi-st-, kleine Stadt in Oder-Ungarn, in der Grasschast Iips. Sr. Georgenberg, siehe Georgenberg. St. Georgen-Schild, nennet sich die iit Bund zusammen getrettene Ritterschaft in Schwaben, welche ihren Anfang im 14. Seeulo genommen, und den Heil- Georg in ihren. Panier führte, welches aber die Böhmen nicht zugeben wollten, und zu diesem Bündnisse Anlaß gaben. Ls hat sich hernach im izden Seeulo, als das Faust-Rcchr grosse Unruhe im Reich machte, dis Fränkische und Essaßische Ritterschaft mit dieser vereiniget, in Classen getheilek, und einen llireLkorom, gewisse Auskräge und Käthe unter sich erwählet- Es ist dieses Bündniß von dem sogenannten Schwäbischen Bunde ganz unterschieden,und hat zu der Zeit OioU V» wieder ausgehöret. 8. 6eorzll, siebe Isu^. 8. Leoi-ii, s. lVlrcclri-Alssotsn. 8. Leorgii Canal, siehe drjsiol. 8. 6c->igii Insel, eine von den Azorischen Insein, indem Atlantischen Meer, welche 12 Meilen lang, und 2 breit ist. Siege, höret den Portugiesen, und ist voller Wälder und Gedürge- Sonderlich wächst da« selbst viel Cedernholz, welches von denen daselbst wohnenden Künstlern stark verarbeitet wird. 8.6sorz!i-Rirter,s.RicteevonS.Georgc. 8. Ooorgio clolls dUiw, Flecken, Haven, und Fort an derGoldküste in Guinea in Afrika, zwischen dem Lspo Lorlo und Lago 62 trex buntar. Dieser Ort wird von den Holländern besessen, welche ihn denPor» lugiesen abgenomnicn haben- 8.6cc>rßio LiLxKcoi-i siehe 8. 6!c>r§io LNl.'s, an der Seine, zwischen Paris und Poissy, bey dem Wald Laye, 4 französische Meilen von Paris. Der dasige K. Pallast ist vom KöiilgeFranzi. erbauet,und von den nachfolgenden Königen noch mehr vergröffert und ausgezreret worden, befindet sich aber jetzo in sehr schlechtem Stande. Die Könige Heinrich il. Carl lX. und Ludwtgxiv. sind hier gebohren worden, auch hat der aus Engelland geflüchtete König Jacob n. nebst seiner Gemahlin von >689. bis an seinen, An-1701. erfolgten Tod, in diesem Pallast gewöhnet. In der Geschichte ist Sc. Germain auch deswegen bekannt, weil unter Catl lX. An-1570. für die Hugenotten ein vortheilhastcr Vertrag und A».i679. zwischen Frankreich, Schweden und Chur-Brandenburg ein Friede geschlossen worden. Die dasige jährliche Messe ist gleichfalls berühmt. §LN g^iwLno,«kleiner Fluß in lön-a äi I.nvo- ro, in Neapoliö, welcher sich in den Fluß Garigliano ergeußc. 8. 6ektrn>äcndLlg, siehe OeruuzäLnderz. 8. siehe 8- Ouislsin. 8. Lison, L. frckiaM, wohlbefestigter Flecken inPvrtugall, am Einfluß des Lagt. Dieser Ort ist gleichsam der Schlüssel zu Lissabon. 8. 6iIIeL, L. kleine Stadt nicht weit von der Rohne, in Meder-Lan- gueboc, ist eine Großpriorey des Malthese c-Ordens. 8. üioräio, F. feine Stadt mit einem schönen Schloß Pi der Provinz Canavcse, in Piemont. Sie ist einem Grafen unterworfen, welcher sich äi 8-m 6iorgio schreibet, und selbige von Savoyen zu Hehn traget- Sie liegt zwischen zwey kleinen Flüssen, nicht weit vom Fluß Orco, und wird gemeiniglich zum Unterschied der andern Städce, so eben diesen Nahmen führen, 8. Liorgio äi (.'aimvoie genennet. 8. Oiorgio äi M-lggioro, /nstrnn K. Qro, (-r- eine Insel auf dem üvlko äi Vll- N2L.S, nahe an der Stadt Venedig. Die Bencdictiner Mönche bewohnen sie, und haben ein Kloster daselbst, welches eines von den reichsten und schönsten in Italien ist. Die Kirche ist sehr prächtig, und liegen unterjchiedene Herzoge von Venedig darinne begraben, wie man denn auch vor- giebt, daß der Körper des ersten Märtyrers Stephani daselbst liegen soll. 8. Liovrimi, L. /oa»»r§, Castell im Herzvgchum Piacenza, nicht weit vom Jiuß Po, z Meilen von Piacenza, ist 1701. von den Franzosen etwas forrificjret worden. G.Giulio S. Helena L.6iu>io, kleine 2>»el auf dein l. -0 ä Oirg im Herzogthum Mayland, welche unter des Bischofs zu Novara Jurisdittio» stehet. S- Goar, S. Server, F. 60« i, kl Stadt in der nieder,, Grafschaft Cakenel,^ bogen jenseits des Rheins. Sie ig best- stiget, gehöret dem Landgrafen von Hessen- Rheinfels, und wird durch die Festung Rheinsels bedecket, in welcher Kraft des An- i7Z4- getroffenen Vergleichs Hess,1- Cassel das Besatzungs-Recht ausübet. An. -758. bemächtigten sich die Franzosen dieser Festung, und An. 1759- litte sie durch in die Luft geflogenes Pulper sehr grossen Schaben. S.Goröhaufen,kl-Stadt,welckedisseftdes Rheins,S-Goar gegen über lieat,u- durch das feste u.auf einem hohen Felsen erbaute Schloß, die Tay genannt, bedecket wird- S. Gothard, F. Stadt nebst einer reichen Abtey an den Sieyer- märkischen Gränzen, ln Nlcder-Ungar», wo der Fluß Laußnitz in die Raab fallt. S, Gothardsberg, Lt. 6ott^M ^1, ist der berühmteste Berg unter den Schweitzerischen Alpe». Er nimmt in dem Canto» Uri seinen Anfang, und von da aus erstrecken sich die übrigen Gebürge längs de» Gränzen der Gchweitz, des Walliser Landes und Grau- bündte», bis i» Savoyen, zwilchen dem Herzogthum Aosta und der Provinz Lc- lay. Der Berg äelskourdie ist einLheil dieses hohen Gebürges, und entspringet auf demselben der Rhein, die Ruß, die Aar, die Rhone und der Test» 8. 6ucI5o, Qrfi, r,m L. Orielj-F-, Schloß MN Fluß Lara, imHcrzoqthum Parma in Italien, anderthaibe Meile von der Siabt Parma, welches von der ln der Hmorie berühmten Parlheydcr Sueiphen erbauet, und also genennet worben- 8- 6u'.äilin, Fl. czi/tenii, kleine Stadt im österreichischen Amtzeiivon Hennegau amFlußHeinc, r. Mciien von Mons. Sie ist, wen sie mit Morästen umgeben ziemlich feste, und gehört der dasige,, Mönchs- Adtey, weiche eine der reichsten im Hen- »egau ist. Der LLt hat geistliche und weltliche Jurisdiction, und'will den Titel eines Primas von Hennegau führen. A». 1709. eroberten dieAttnrceu dieseStade, und An-17 >z- im Ulrechter Frieden wurde sie an Oesterreich überlassen. 8,i!ebri, Stadt III Nieder-Languedoc, in der Diöces von Beziers, 7-Meilen von , Narbonne, gegen Nord-Osten. ^ ! «.IlLLrsnberg, siehe Hevrenberg. ! s. läsIenL, eine Insel auf dem Golf» von ' Venedig, ganz nabe bey Venedig. Die Olivetaner Mönche haben eine schone Kirche und Kloster daselbst, tz.läeleiw, siehe 8. vielen^. S. Helena, Schloß und Herrschaft üMber- Erain, S.Helene S-Iagc» S.James y8r Crain, den deutschen Ordens-Rittern zu Laubach gehörig. ^ . S. tt-I-ns Instl, kleine Insel des Aethw- pischen Meeres, in Afrika, welche die E»- gellender besitzen, und das kor, 8 - kicks»» darauf erbauet haben. Die Ost-India- niscke Seefahrer pflegen sich allhier -u erquicken, und aufs neue mit frischemWas- ser zu versorgen, daher sie auch dieselbe die Herberge des Meers zu nennen pflegen, und hat sie nicht über ,o Meilen im umfange- Eine andere Insel Sc. Helena findet sich zwischen dieser und den Küsten von Angola und Mataman, welche Neu St. Helena genennet wird. 8 . Iick-»se, Vorgebürge, liegt an der Küste von Quito in Peru, in Sud-Amerika. 8 . »--I.-n-än I.vc.oder S-Helena am See, ein Savoyscher Flecken, so durch eine grosse Wiese von demSchloß abgesondert wird, von welcher Wiese schon der halbe Theil nach Dauphine gehöret. L-iicks»-, ist ein kle ner Ort auf der Insel Wight, so eine Rhede hat, zwischen diesem Ort und der Landspitze von Spithead versammlet sich die Engl- Flotte. 8 .niimrs, eine von den Pithyusischen Inseln aus dem Mittelländischen Meer, nahe an der Insel Ivica beySpanien- 8 Stadt in Ober-Elsaß an der Lothringischer, Gränze, welche der König in Frankreich An- -7-4- dem Herzog von Lothringen abgetreten. 8 . Itonorsri Inseln, siehe l.vilnr. s. »ubsrr, berühmte Benediktiner-Abtey mitten im Ardenner-Walde, im Hensg- rhum Nouillim, auf den Granzen des Her- -ogthums Luxemburg, zwischen u-ukogns und N-ocKskoit. Die Krone Frankreich hat sich von alten Zeiten her die Schutz- Gerechtigkeit über sie anmassen wollen, das .Erzhaus Oesterreich aber behauptet, daß sie zum Herzogthum Luxemburg qehö- re. Dle Abtey hieß zuerst ^»äsz-e, als aber A. 825. der Leichnam des H. Huberts! dahin gebracht wurde, bekam sie von demselben den Namen- Ausser dem Städtqen Hubert, gehören zu dieser Abtey so Dorf-, schäften in dem Ardenuer-Wald. Uubvr, siehe Sstuvsl.' -Jacob von Lompostell, s. comxostckla. -Jacob,, Abtey inHisterreich, im Ca- ikiial,l>chen Gebiete, r. Meilen von St. Dcttam^Pflaum, den Augustinern daselbst 8 . svcobl, siehe 8 . f-go. SI-cvdi Insel, eine von den Inseln Salo- Nmercka^^^ kvciycv, in Süd- s. l^o, ist eine der größten und considera- u ^^'üeln des t'upo veröv, ,n Afrika, brgk auf dem Atlantischen Meer, hat 12 D .l!en m der Langd, und gehöret den Por- tu, lesen. Sie hat 2 Häven, deren einer der andere kono ie-vorz Lei« heisset- Die Hauptstadt dieser Insel heisset gleichfalls Dt. Iago, und hat einen eigenen Bischof, welcher unter den Erzbischof von Lissabon gehöret, und über die anderen Inseln zu gebieten hat. Zs ist auf dieser Insel eine gute Festung, so ?»,«> äs cariilox heisset, und noch ein Städtgen, Dt- Thomas genannt- 8.fv§o, grosser Fluß in Sud. Amerika, in der Provinz Quito, theilt sich i» unterschiedene Arme, und fällt in das biar äck /Gr. 8. frxo Erc-M, Stadt auf einem Berge in der Portugiesischen Provinz Aienteio, anderrhalbe Meilen von der See. 8.fv§o Ervellero, kleine Stadt auf der In- sei St- Domingo, in Nord-Amerika. 8. äo ciiiii, Hauptstadt in derLandschakt Chili, am Fluß Mairo in Süd-Amerika. Sie ist ziemlich groß und volkreich, und die Residenz des Gouverneurs, wie auch des höchste» Tribunals in Chili. Ihr Biß- Hhlim gehöret unter den Erzbischof von Lima. Diese Stadt soll versunken seyn- Siehe Liüll. 8. fszo cll Lompostclls, siehe Lom^olksIIü. 8sm sago stv Cubs, kleine Dtadt an der Küste der Insel Euba, in Nord-Amerika,nebst einem grossen Haven, welchen eine Cicadelle ' bedecket. Ihr Bißthum gehöret unter den Erzbischof zu St. Domingo. ^ 8. ^ 2 »c> clel Lst-ro, Stadt in Süd-Amerika, in der Landschaft Tucuman, am Fluß Estero, attwo der Spanische Gouverneur von Lucuman residiret. 8.sLM ÜL ünaümrla, Stadt in der Provinz und au dem Fluß Guatimala i» Neu- Spanicn in Nord-Amerika. Sie hat eine Universität, ein unter den Erzbischof von Mexico gehöriges Gißthum, und eine d.u- üiomism, deren Gerichtbarkeit sich über 7. grosse Provinzen erstrecket. Sie ist auch die Residenz des Geueralgouverneurs solcher Provinzen, welcher unccr keinem Vi- ce-König stehec. 8. ö- I.con, Stadt in der Landschaft Venezuela, in Düd - Amerika, 7 Blecken VVM 6ult» cll blsxico. 83 Ntgs§o kleine Stadt in der Luäiemill r>xvxn:o, in der Landschaft Pa- nuco, am Fluß dieses Rahmens, in.Nord- Amerika. 8. gLws5, also Heist derjenige Königl- Pallast in Westmünster zu Londen, darinnen nach Abbrennung des Schlosses Whitehall seit 165,4. die Könige von Engelland, und sonderlich die Königin Anna residiret haben- Es ist ein altes Gebäude,und nicht sonderlich groß, hat aber einen vortref- kichen Parc mit schönen Promenaden, so S- James Parc genennet wird, und oar- inne sonst allerhand Dlldpret, sonderlich Lanimi-Hirsche gehalten werden- Die Gegend herum wird auch für die gesündeste in ganz Lenden ge-gsien. -Qgg j S. fs- Y82 S.Iames S.^sörgenb. 8 . sumss, sÄnrcmF. s.tcohi, kleine befestigte S>tadr auf der Insel Barbados/in West- Indien. Sie gehört den Engellandern. 8 Häven auf der Insel Terreneuf in Nord - Amerika/ darinnen meistentheils Eng.siche Schiffe liegen; er ward Anno 1708. von den Franzosen erobert/ aber auch Anno 1709- wieder verlassen, nachdem sie diesen Ort zuvor gebrandschatzet, die Fortiflcation demoliret, und alles Geschütz mit sich weggefsthret hatten- S-s--m, Insel in Neu-Frankreich, an dem Meerbusen St- Laurentii in Nord-Amerika, ailwo die Franzosen einige Colonien haben. S-.ILLN, Fluß in Neu-Frankreich in Nord. Amerika, welcher sich in die französische Baye ergeust. 8-ssun cl' ,Vn»sIi oder ft'RnFsii, Stadt am Fluß Bontoune, in Sain- togne- Ihre Befestigungswerke sind ge- schieiffet- §. ssrc, äs k-iluns, TcrttÄöncr, kleine Stadt an der Sasna im Herzogthum Burgund. 8 -ssccn cls k.uL, Ltti/?««, Flecken der Landschaft tzabvur in Güseogne, in der kleinen Landschaft Is ?LI 8 äe Lur^us, am Ein- ftuß des Flusses Urdacry ins Gaseogni- sche Meer. Es werden daselbst Schiffe gebauet. 8. seil» cls dkruricnas, chunr/m K. ru kleine, offene, und wohlgebaute Stadt, in der Graf, schaft Maurienne in Savoyen, am Fluß Are- Der dasige Bischof stehet unter dem Erzbischof zu Vienne, führet den Graft- Titel, und tragt von dem Herzoge von Savoyen ansehnliche Güter zu Lehen- Die Scadt führet die beyden Finger Johannis im Wappen, weil selbige in der Hauptkirche Sk. Johannis daselbst sollen verwahret werden- 8 . gesn kjslis kort, chanum L. ?o/runir?r- kl. Stadt am Fluß Nive, in Gaseogne in Nieoernavarra. Sie ist feste, sowohl wegen ihrer Lage aufeinem Berge, als auch wegen ihrer Befestigungswerke. 8 . iläekonio, ein königlich Lustschloß und Kloster in Neu-Castilien in Spanien, am Berge Guadarrama.14. Spanische Meilen von Madrid, in einer angcneh. men Gegend gelegen. Als König Phi- lippV. An-1714. die Crone aus eine kurze Zeit niederlegtc, begab er sich hieher. Es sind auch in den folgenden Jahren der König!. Pallast sowohl, als die Garten und Wasserkünste ungemein verschönert worden, 8 Iol>, kleine Stadt und festes Schloß nahe Key Zeckelhaid in Ober-Ungar», in der Grafschaft Kalo, z Meilen von Groß- Waradein- . ^ , ß. Icruenb-rg, Herrschaft und altes Schiofin »lMk-EM», 5 Meilen vy„ S.Iörgenstadt Laybach, dem Grafen von Gailenberg ge' bong, welcher ein neues Schloß, Gallen. Hof geuenuet, hier gebauet. S. Jörgenftadt, Bergstädc'ein im Garer- Kreyß, in Böhmen, welches ein gutes Zinn-Bergwerk hat. S. Johannes, Marktflecken nndHerrschgst beym Fluß Timao, welcher auch hier auf dem Karst im Hinter-Crain entspringet, dem Grafen von Thuru und DaWma gehörig. 8. sosnnss katsranonfts, siehe d^tsrilnuin. S- Johannis am Felsen, altes berühmtes Benediccliicrllo. ster, unweit Beraun, im Berauner-Krevß in Böhmen. S- Ishannis-Lhvlsten, siehe Johanm- rev-Lhvlsten- 8. sokannis Dsi krutrer, sind Ordensleute ist der katholischen Kirche, welche das All» mssen vor die Kranken sammle», einen Rock von ascheNfärbigcu Tuch krage», und der Regel St-Auaustini folgen. 8 . ^obnnnis -Is kosnirsiitiL ktAnlks, sind 2r- denslcute oder Einsiedler im KLillgrcich Navarra, unweit Pampeioua, welche eni sehr strenges Leben führen, ein hölzern Creu; am Halse, und einen gelbes Rock tragen, auch lange Zeit unter dem Bischof zu Pampelona gestanden, bis sie Pablt Gregorius davon eximiret. S. Johannis-Sradt, kleine Stadt am rechten Ufer der Saar, in der Grafschaft Sarbrück der Sadt SarbrüS' gegen über- d.sovn, siehe 8. ^ 8. s»Nn5 komr, ist die au erste Spitze des KönigreichsJrrland ge e,' O! minder Grafschaft Downe, in der Provinz Ulster. 8. gobnsl'ovn, die vornehmsteSradt in der Grafschaft Pertshire, in Nord - Schottland, am Fluß Tay. 8. so) rs, O/L-circm F. ^o> i-, ei» Savoysches Bergstadrlein in Faucigny, in Italien- L. Illides!s Insel, liegt aus dem d-lstl kuciti- co, und ist die gröste unter den Inseln Sa- lomonis, in Süd-Amerika. 8. itÄbello, Stadt aus der Insel St-Tho- inä, bey Afrika, den Portugiesen gehörig. 8. suan, Insel aufdem Indianischen Meer, und eine von den Philippinischen Insel», in Asien- Sie ist den Spanier» nicht mehr unterworffen- 8. su»n cis5 R,Ifzclisr, festes Schloß und wichtiger Paß gegen Valencia, i» Ca. talonien, bey dem Einfluß des Ebro, an einem Vorgebürge gleiches Nahmen», 2 bis; Meilen von Törcosa,ward An-1708- von der Französisch-Spanischen Garnison zu Torcosa überrumpen,und durch Brand ruiniret. 8.susn cls kerkfumro, kl-Skadtin dcrPro- vmz Beira in Porcugall, am Fluß Douro. 8.sucm cls kusrto Kico, /»/»/;io- von den Spaniern oewoh- net worden. ist reich an Zucker und Salz, u d hat ehemals reiche Gold-und Sie soll über Dieses einen fruchtbaren Bo !>en u.st> ccmperirte Luft haben. Die Hauptstadt heisset gleichfalls 8. Mn ä- 1'usrco Kico, chununr L. ' ' sse neu InielN 82N Lsonsräo, Fluß !M Vul äi kkoto, IN Tlcl- sien, welcher sich in den Golf» von Tata- nea ergeust- 8. i.eun^lllo, schöne u ^ reiche llbtey in Apulien, i.n Königreich Neapolis. rs. Leonhard, kleine Sladr in Karat en, dem Bischof von Bamberg zugehörig, der ein feines -schloß . aselbn dac. 8. I.issr, oder la/.l-r äs (.'onferans, /.- 1 5, -nur Hauptstadt der Landschaft Conscrans in Gascogne. 8-l.isuv, siche 8onr-t.! e 8oM->^SU'.V. ^H,li«gt'aufeiner kse nen ZnseiNord- r>- l.orsnLci, kleine päbstiiche Stad' i n ?a- wcrtS, welche ein felsigces Vorgeburge trunoino psrr,, ,,, Italien. ES l-e md.-t ku-m--i'^uilar aenannr, mit der grossen sich eine reiche Äbtey daftlbst, welche j-chr- >Der s>anen dmelblt ist l ilch 4000 Thaler eintraaet. 8. l/^rL„,.o^Scadr a„ der Quelle d s Flusses remo in Istrien,den Venetianern gehörig. §LNt l^oretco, u^i)e 1-oroxi.o. 8. Louis, eine Inselmitten aufdem Flu? Ie- I„sei vereiniget. Der Häven dmelbst ist gut, welcher am Eingang von der auf einer Höhe liegenden Festung dlorro LMa- ro. beschützet wird, und darinnen die grd sten Gallionen sicher liegen können- Ue- beroieß -stsie die ordentliche ÄesiSen; des Spanischen Gouverneurs, wie auch eines Bischofs, welcher deS Erzbischofs zu 8 . vominzo 8utftagrnsu§ ist- 8 ,n gu-n ä.-lälkor, kleine Stadt in der Au- dieutia von Mexico, in Nord-Amerika, in der Proomz Llar-eai«, am Golso von Mexico, »eb,r einem Haven, ailwo sich alle Schiffe einsinden, welche aus Spanien nach Mexico segeln- Sie ist eine reiche Handelsstadt, hat am Haven eine feite Cftadelle aus einem Felsen, und nennet man diese Stadt auch zum öfter» Vera Lrux. sollen, Seadt in der französischen Landschaft Limosin, 4 Meilen von der Hauptstadt Limoges. 6. Mst, berühmtes Hieronymiten-Kloster im Spanischen Estremodura, dahin sich Kayser Carl v. „ach seiner Abdankung An rzzz. begab, und allda An-1558 sein Leben beschloß. S. Lamprechr, ansehnliches Jungfrauen- Kwster, 1 Meile hinter Neustadt an der Hart gelegen. S-Lamprcchl, herrliches Bencdictiner- Mouchsklolier in Ober-Steyermark. L.Lam-m, ein hochgelegener Ort in der kranciie Cointi-, dessen Gerichcbarkeit sich sehr weit erstrecken soll- L.l.-urem, Flecken bei) der Mündung des u aro, in Provence- L.iaurcmii, Vorgebürge in Süd-Amerika, m der ProvmjQmto, erstreckt sich gegen L-elken an das käsr äsl 7 ur. ^ ^ S.I aur-mli-Insci, siehe blaäaZrscrr. 8. Lrursmä Frust, siehe L-maär. v. I.so, i-UMm kleine Stadt im Herzogthum Nrbino,aufeinem Ber«e,im Kirchenstaat in Italien- Sie hac ein Siß- thum, welches unter das Lrzblßchrm, Ur- bino gehörig. 8-i.ilolilli-i, siehe LorblZnz-. dl-conar-j, klcineStakt iii der französis.Pro- vinz Liistvsiii, nebst einer reichen Abcey. »egal in Nigricien, nicht wert von dessen Einstuß ins Meer, ln Afrika. Eie gehörte den Franzosen, deren Compagnie ihre Magazine und Comm dante» allda hielt, und einen grossen Handel mit oeu NegreS trieb. A- > 758 - aber wurde sie von den Engestandern nebst der Insel Ger. e erobert, und kraft des An. ,782. geschlossenen Friedens behalten. 8. Loulr, siehe ixklMNipi. 8aa Lucrr äs Nuiraiusäs, F. guter Hasen und Handelsstadt, nebst einem Schloß am Einfluß deS Guadalgui- vir, in Andalusien. Man nennet diesen Ort den Schlüssel von Sevilla, weil kein Schiff nach Sevilla kommen kan, ohne 8an Lucar äs starrsmsä» vorbei) zu paßircn. 8i»n I.ucur äs LuuäiiUia, etwas bcsestlgte Gtadt an einem Berge in Andalusien, an der Guadiana, welche 4 Meilen davon inS Mser fallt- Die Fluch welche bis hie, her steiget, macht einen kleinen Haven. 8. lmciii I» iVIHor, kleine Stadt in Andalusien, am User des Flusses Guadiana, 6 Meilen von Sevilla- K- Philipp > v. er- hub diese» Ort zum Besten des Grafen GusnianS von Olivarez zu einem Herzog- thum- 8»IUL Lucio, kleine Stadt nebst dem Titel eines HerzogthumS, im Voläivsmoi», in Siciiien,zwe» Meilen von der Hauptstadt Meßina- ^ ^ 8. Lucis, /.or-r-e, eine von den Autistischen Inseln Barlovento, in Nord - Amerika, aus dem dä-ä äsl bloir, den Franzosen gehörig. Sie liegt ;o Meilen von der Insel Barbados, ist fruchtbar an Holz, s» zum Schisdau gebrauchet wird, hac einige hohe Berge, nebst schönen Waflerguelleu, und wird von den Engeliandern und Holländer» stark besuchet. Lucis-Infel, eine von den Inseln des c^poVerä-, in Aftika. Sie gehört denPor- tugicscn, und wird durch NegreS bewohnt. 88Niin, kleine Stadt auf der Qqg 4 2»- 984 San Luis S.Marg. Insel MaragnanFn Süd-Amerika,an den Küsten von Brasilien, da wo die Flüsse Maracu und Tapocoru ins Meer fallen. Di.se Ins i, welche durch die waldigten Hügel anaeuehm gemacht wird, ist frucht- rar an Safran, Pfeffer,Baumwolle, Balsam, Tabak re- re. Sie gehört der Krone Portugall,u»d dieCapicania deMaragnan bat von ihr den Nahmen. Der dortige Bischof steht unter dem Erzbischof von 8c. Salvsäor. 8»I1 lmis lle ^scstsc,!, Stadt in der Audien- tia von Guadalajara, in Nord-Amerika, und die Hauptstadt der Provinz Zacate- cas. Sie hat reiche Silbergrubcn. 8. Mscaire, FMrIi ii Lästrum, kleine Stadt an der Garonne, in Eüienne. 8. Msixsm, Fänum ^s/^xrnirr, kl- Stadt SM Fluß Ssurc Morcoils, in PoitSU- 8. Male, ein Ort im Maiständischen, i Meile von PizziZhicone gelegen. L. Mslo, kleine aber volkreiche Stadt auf der kleinen Insel St. Malo, die ehemals St. Aaron hieß, in dem Gouvernement von Bretagne, in Frankreich. Der LasigeBischvf, welcher unter denLrzbischof von Tours gehöret, ist Herr von der Stadt und hat z;o 2 o Livres Einkünfte. Sie ist Lurch einen Damm mit dem festen Lande vereinigt. Ihr Haven ist groß, hat aber wegen der Felsen die ihn umgeben, einen beschwerlichen Eingang. Auf diesen Felsen und dem Damm sind zurBedeckung des Hävens verschiedene Forts angeleget. Wegen der Lage der Stadt ist der Handel mit Engelland,Holland unlxspanien beträchtlich, und in Kriegszeiken ist dieser Ort für die Capers sehr bequem- 8»nc Magno, Fürstenthum nebst einer Stakt gleiches Namens im Königreich Neapolis, in der Landschaft krmcixaro eitrs. Sr. Mang, Kloster der regulircen Chor- Herren des Heil Augustini, zu Stadt am Hof bey Regenskurg- 8. Msrcclm, F. kleine aber volkreiche Stadt in Dauphine, in Frankreich. 8an Marco, Stadt ist Lslsbria citis, in Neapolis, nebst einem Bißthum, unter den Lrzbistdofvon Cosenza gehörig. San Marco, kleine Stadt im Val äi Dsmona, in Sicilien- St. Margaretha, kleine Stadt in Ober- Ungarn, z Meilen von Zeckelheit. St- Margaretha-Fluß, ist ein grosser Fluß »n Neu-Frankreich, in Nord-Amerika, welcher sich in den Einfluß des Flusses St. Laurcntii ergeust- ^ , Sr. Margarethä-Insel, s. Hafen-Insel. 8ama MsrZsrits, Insel auf dem Tostanijchen Meer, zwischen de» Florentinischen Küsten upd der Insel Corsika, dem Großherzog von Florenz gehörig, und wird von den Italienern 6 or§oua genennek- S.Mülm S-Murms §. Maria, kleine Stadt IN der Provinz Pa- nama, in Süd-Amerika, den Spaniern gehörig, an einem Fluß gleiches Namens, welcher sich daselbst in den Meerbusen St- Michael ergeust. 8anta Maria, kleine Insel bey Italien, gegen die Küsten des Königreichs Neapolks,dg,u sie auch gehöret, und liegt dieselbe wüste. Santa Maris, kleine Festung am 6olko L Lxoz. La, im Genuesischen Gebiet, in Italien. Lanka Maris äcl vrat-ona, Fütstenthumi!» I'srra cli l.-avoro, im Königreich Neapolis 8snt3 äü 6u2ci3loups, kleine Stadt im Spanischen Estremadura, an den Castilla- nischcn Grenzen- Es ist Hieselbst eine berühmte Wallfahrt nach einem Marlen- Bilde. Santa Mari» äslls 6 rotte, ein Ort in Sici- lien, Z Meilen von Meßlna, wo den 29 Aug. > 734 . ein TheilderSpa,fischen Truppen ans Land gesetzet wurde. Santa Maris cli I.eucs, siehe Maris äs tzsuc». Lsnts Msrir ä'Oropps, La/s/ica L.I/i/M irr >hforrtc ist eure sehr schsneKlr- che auf dem Gebürge Oroppa in Piemont, woselbsten viel Wunder geschehen sollen- 8snta Msria äcl Porto, siehe fa§usna. 8. Mari» äe Merccäs kratres, sind Ordens- Leute in der Röi». Cathol- Kirche, welche zur Zeit der Saracenen in Spanien aufkamen, und die gefangenen Christen auS denHanden der Ungläubigen erlösen sollen. Ihr Stifter ist König Jakob in Arragonim iri8. gewesen, und daher tragen dieOr-> densleuce ein Schiidielii auf ihrer Brust, darinne oben ein weisses Kreutz im rothen Felde,und unten das ArragonischeWappen liehet- Ihre übrige Kleidung ist weiß. 8. Msrisc-korr, lieget an der linken Seite der Schelde in Flandern, nicht weit vonAnt, werpen, dem Haus Oesterreich gehörig.« St-Mariä- Insel, findet man 4 , nemllch eine unter den Sorlingischen bey Engelland, welche unter selbigen die vornehmste ist; eine unter den Azorlscden; eine bev der Küste von Madagascar, an der Ost < Seite; und eine unter den Philippinischen,welche Malis äs Is kscills genennci wird. Sie sind allesamt klein. S.Msiinäs Vse-, Insel aufdemAethiopischeir Meer in Afrika, nicht weit vom Lapo äs bonns tzij-erancs, welche unbewohnt und sehr bergichk ist. Msiinells, Flecken und kleiner Haven im kstlimonio ?stri, im Kirchenstaat in Italien. 8. Msrino, kleine fcene Republick in Italien, im Kirchenstaate, welche von den Herzog- thümern Romagna und Urbino umgeben wird. Die Stabt St. Marino selbst, liegt auf einem sehr hohen Berge, ist befestiget, hat; Kirchen, ; Klöster, und etwa 520,2 Einwohner. Ehemals besaß sie die Schleuser Pennarosta, Casolo, Serravaüe, Fae- rano, Mongiardino, Fiorcntino, »eb,l Sann S- Martin_ S. Martin S. Maura 98^ dem Flecken Piaqqe, anietzo aber machen eini'e kle-ne Hügel, wel ke den Fuß des Berges um ieb n, das Gebiete der ganzen Republik aus. Wegen diesem kleinen Umfang w rd sie nur l> k-epublickort, genen- net, wiewohl sie il re Frenheit so hoch schadet, daß si sich unterstehet die Republik Denedirj, 1« 1u3 ttriilimL 8arsl!3^u vegru!* sen. Die Regierung bestehet aus einem Rach von 40 Personen, die vornehmsten über sind 2 LLpitsm, die alle halbe Jahre verändert Herden. Anno i/zp- wurde lie zwar auk Verlangen und Anstifte» einiger Mißvergnügten, durch de» Cardinal Albe- ron:, päbstliche» Legaten zu Ravenna, dem Rom. Stuhl unterwürfig gemacht, alleine ausdje von dem Rach geführte Klagen von dem Pabst Clemens vu. kur; vor seinem Ende wieder in Frenheit gesetzek. , §-n» k>izrch<>, Hauptstadt der Provinz St- Martha in Süd-Amerika, am dknr asl »oik, allwo sie einen sehr grossen und bequemen Haven und eine Citadelle hat. Ihr Bischof gehöret unter den Erzbischof zu 8r. ks ,ls Lozo», und dieStadt gehört den Spaniern- MrickL, Lovernrtion äs 8rMÄd<1rttli-, Provinz in I°err!> strmn, in Süd-Amerika, zwischen dem neuen Königreich Granada, und den diar äel d-'orcl. Sie ist reich an Citronen, Pomeranzen, Granatäpfeln, Wein, Vrasilieuholz, Gold,Tchmaragden, Saphiren, Marmor und Perlen- 5,Mi> dlartkL, oder 8. dtiigäalen-, grosser Fluß in Süd-Amerika, welcher bey der Stadt Popavan entspringet, bey;oo Meilen bis ins Königreich Neu - Granada - fließet, und sich endlich ins dtsr äsl diorc ergepst. St- niarrin, Hauptffccken im Maßnerthal, im Ländgen Valcelin in Graubündten. Nahe dabey ist das berühmte Maßnerbad. s. dkurtin, c-po «Licin, Vorgedürge im Königreich Valencia, welches sich bey die z Meilen ins Mittelländische Meer er. strecket. §. «Min, grosses Vsrgebürge in Nord-Amerika, an der festen Küste, beym Ausgang der Bay von Campeche. 8. disikin äe CiLll, kleiner Ort in Provence, 4 Meilen von Arles,dabey ein schöner Olivenwald ist. Sr. Martin,oder St. Mar-c,ist einBerg bey Trier, jenseits der Mosel, da die Brücke aus der Stadt hinüber gehet, welchen die Franzosen fort-ficiret. 8 diMin, eines von den Waldenser-Tbä- lern, in dem Herzogthume Savoyen, dar- E^iegt das Scädtgen St- Martin, un- Zeruse. In diesem Thal haben die Waldenser z Gemeinden oder Kirchen, Zwilch 1) die von ViNz Seccr, ZN welcher auch die von küüiw, v-icl-rstto, 8. lviunm, «oville und 'rr-.veri- gehören; -) die von dksneZli,, dgrzu man auch die von 8slii, dkscslso und cklabr-nr, zehlet; z) von Reali, zu welcher auch die von Rvderetge- rechnet wird. Stadt in Niedcr-Ungarnz in der ^afschaft Turocz an der Waag. 8.^arcM' eine von den Antillischen Inseln SLrSLM 8. di-rriu äeK-, Festung auf der Insel Re, auf dem Aquitanlschcn Meer, gegen die ftaiizoltschen Küsten, z wleilen von No- chelle. 8.^iartinc>,'Stadt in der Neapolitanischen Grafschait Capicanata, am Adriatiichcn Meere, hat viel von Erdbeben gelitten- 8. dkzrnriv, Flecken Mit dem Titel eines Marquisats am Fluße Oglio im Fnrstenchum Bozzolo inIcalien gelegen. Es gehöret zu dem Herzogthum Eualtalla,und wurde nebst diesem A-1748. durch den Aachner Frieden von Jhro Mas der Kanserin Königin an den Herzog von Parma abgetrctten. 8-m iviZirmo, Festung am Fluß Sieve, im Florentinischen Gebiet. 8.Nürtino, kleine Venctianische Stadt im Deronesischen Gebiet. S- Nlarnnsberg, F. ein festes Schloß in Nieder-Ungarn, unweit Raab. " S- Mavtlnsdyck, Flecken,Schloß undHerr« schast in der Provinz Seeland, auf der Insel Lolen, dem Prinzen von Oranien gehörig. S- Matthäi-Insel, liegt bey Afrika un. ter der Linie, und gehört den Portugiesen, ist aber unbewohnec. 8. di-mkso, kleine Stadt im Spanischen Königreich Valencia- 8. iviLnKso, spanische Colonie und Festung in Nord-Amerika, aus der östlichen Kü. sie der Halbinsel Tegesta, in der Landschaft Florida. 8. ickLur, König!- Lustschloß auf einem Hü, gel, IN Isis äs krunc-, nebst einein nahe dabey gelegenen Flecken. 8. IVI-mr, ist eine Congregation von Be« nedictiner - Mönchen in Frankreich, so Pabst Gregorius xv. i6ri. aus dev Königs Ludwig xiii. Verlangen aufgerichtet hat. Sie sind in 6 Provinzen eingetheilet, und haben einen General- Superior, gewisse Aßistenten und Viiir»- wre5. Alle drey Jahre halten sie ein General-Kapitel, legen sich sehr aufdasStu« Viren, und die Unterweisung der Jugend, es sind auch jederzeit grosse Gelehrte bey dieser Congregation gewesen, die sich durch die nützlichsten Schriften grossen Ruhm erworben. 3. ivisuiA, ehemals dterllir, hernach I surar, Insel des Jonischen Meeres, an den Küsten von Livadjg in Gxiechenlaud gelegen- L gg; Sie yg6 S.Maurice G.Mich. . G. Michael S. Nicolai Sie war vor AlrerS eine Halbinsel/die mit dem festen Lande zusammen hieng/ist aber von den Corinthern du:chstochen worden/ so/ daß sie noch jetzo von dem festen Lande durch einen zo Schritt breiten Canal abgesondert wird. Ihr Boden ist fruchtbar an Getreide, Wein,Oel,Citroncn,rc. und hat guce Viehweide. Die Linwohner sind Griechen/ die einen Bischof haben. Die beste» Häven sindLngchmcno, und 8. bl'Mlii. DicStadt 8. dkauiii, wovon die Jnsei dcnNahmSn hat/ hat 5 bis 6000 Einwohner/ und ist durch Kunst und Natur ungemein beseitiget- Sie gehörte seit 1684. den Mnecimierii/gerieth aber 1715. in der Türken Hände. Anno 17 rü. eroberten die WcnetianerSradt undJnlel wiederum/ erneuerten die von den Türken gesprengte Fortificationeil/ und wurden A. >718. durch den Paffarowitzer Frieden in dem Besitze derselben bestactiget- L. Maurice en ech»bvi! 5 , reiche Abtey in der Provinz Chablais, in Savoyen- §. Maurice, F.MMrn rkki, kleine Mid seine Stadt in Savoyeii/in der Grafschaft Larentaise, am St- Bernhards -.Berge/ und am Fluß Jsere. Sie führet den Titel einer Marggrafschaft/ und gehöret der berühmten Familie -lc Llrabor. Diese Stadt ist durch den Einfall eines dabey gelegenen Berges sehr ruinirec worden. §. Maurice, wohlgebauter Flecke»/ im Walliser Lande, liegt zwischen.2 Bergen an der Rhone/ über die von einem Berge zum andern eine steinerne Brücke gehet/ und einen Hauptpaß in das Walliser Land machet. Auf der Westseite der Brücke/auf einen hohen Berg/ stehet ein Schloß/ wo der Landvogt wohnet; auch giebt es da, selbst warme Bäder. S.Maxcm, Stakt nebst einer Abtey in der sranzösischen Landschaft Poitou / am Fluß 8 curs igiorroits.allwo Vieleserge gemacht/ und gute Handlung getrieben wird. 8. Maximin, kleine Stadt am Fluß ArgenS, in Provence/ in der DiöceS von 8.McnskouIck, bnnum -5'- r/Sr, Stadt am Fluß AiSne/ in Champagne/ und die Hauptstadt der Land,chast Argonne/ welche durch eine auf einem nahe gelegenen Hügel erbauete Citadelle bedecket wird. L.Mickasi, s. 8. lelicliasiiiovn. 8 . Mick-mI, zwey Städte in Nord-Amerik«/ in Neu-Spanie», davon die eine in- der Provinz Mechoacan/ und die andere in der Landschaft Guacimal«/ bey dem Ausflüsse desStrohmsLempastegt. 2 !ocheine > dieses Nahmcns liegt in süd-Lmerika, in Per»/ in der Provinz Qmco, und wird 8 . IVIcnusi>iLiLk.ii>cmg,>em>et. x. Mjckacl, Flecken in »er Normandie, auf einem Felsen/ nebst einer Abtey und einein Castell, davon die Ritter St- Michael/ in Frankreich/ ihren Nahmen erharren. S.mi-nasi, kleine Stadt m Lothringen/ »r dem Hcrzogthum Lar, an der Maas mr rechter. Ha,so. s.Micliacl, eins Abtey/ Prämonsiratemer- OrkciiS/ zu Antwerpen. 5. Miclnrcl clc Llulö, M/v/rast«br/m ,h. ^ 4 //. 6 M//N!, herrliche Abtey in Piemont, nahe bey der Clause, daher sieden Nahmen hat. 8 . Mickacl, oder Bettler-Schanze, in Bra. baut, liegt nicht weit von Herzögeubchch. S- Michaels - Insel, 8 . Mlgusi, eine von den Azorischen Inseln, weiche unter allen am weiteste» gegen Osten gelegen ist. Sie gehöret den Portugiesen, ist in die zwanzig Meilen lang, und mit vielen Flecken und Wohnungen versehen. Die vornehmste Stadt darauf heißt i>,mn vclgn». Noch eine Insel diese- Nahmen» liegt auf dem Golso von Venedig, gegen die Küsten von Dalmatien, und gehöret den Veuetianern. 8.Micl,!isIi5-InseI/ s. 82NZI03. S- Michaelisberg, liegt nicht weit von Hermannstadt, in Siebenbürgen/ auf dessen Hohe ein festes und ansehnliches Castell stehet. 8 Mckaslckmvn, Minr/mMM/sc/SuM,, Stadt nebst einer Citadelle und einem weiten Haven aus der Insel Barbados, am Meerbusen von Carlisle- Sie ist wohl gebauet, volkreich, treibet gute Handlung, und gehöret den Engellandern, welche daselbst einen Gouverneur haben. 8 . Micksele, banr/m M kleiner Flecken im Veiietianischen, nahe bey Ve, rona, allwo ein wunderthäcige« Marien» Bild seyn soll- 8 . MiAuel, Mr/rnm F. kl-Stadt in der Audtentia vonMepics, in der Pro» vinz Mechoacan, in Nord-Amerika. 8 .Migucl, Flecken in der Audicntia von Gua- timala, in Nord-Amerika, weicher seinen absonderlichen Gouverneur hat. 8 un Migucl, kleine Insul des Ocsrni Occi- -lenmlix, i„ Asien. 8 ,lVIigueI clc LuliucLN, s. Lulincun. 8 uil Migusl ciel Likcio, Stadt in der Landschaft Tueuman, am Fluß Lster», in Süd» Amerika. 8 sn Miguel sie K Kiberu, s. L.MicScl. 8 sn Miniuro, M Mkinutr, Dcr/son,/, kleine Stakt im Fwrentinischcn Gebie- the, nebil einem Bißchum, unter den Erz- Biftyof von Florenz gehörig. S. klioritz, ein Bad in Graubündten- S-Niclcs, 8 /.cm dlilclur, bMum F. sV!- co/ui. Schloß, nebst einem Flecken dieses Nahmen», in Ungarn,in der Wieselburger Geipanschgft- S- Oeiclas, vornehme Prostey der regulir- ceu Cyorherrcii, nächst der Stadt Pafsau- 8 .dUculiii "iift-l, eine von den Jn>ei» des c-po vIUc, in Alrika. Sie wird von den Portugiesen besessen, und hat einen gute» Hoven, welcher k'orro ü- l'mgui» heißt. S. Nicolas S- Paul G. Paul S- Petersburg 987 5 -KicoIlls, d-'i-rolskoi, cm Marktflecken, Mit einem berühmten Kloster, i» der Provmz Äo!woas>od, im Rußischen Gouvernement von Archange!, am linken Arm der Dwina L-- Archangel empor kam, und die Dwina ben ihrem Ausflüsse verschleim wurde, pflegten die Sckiffe hier e»Ml- laa, n; - nd dama ls war dieser Flecken ein ve-u' -iier Handelsplatz- 8. seiner doch unbemauerter Orr ,e> 0 Ehringen, zMeilen von Naney, am 8, Stadt Flandern, im Lande vo-> Waes, i Meile von Antwerpen, gegen . mr zu gelegen- . . 8- grosser Hasen auf der Insel Ce- rigo, im Archtpelago, den Denetianern zmrandig- 8-diicol^o- pabstlicke Stadt in der Provinz Bolognese, 6 Meilen von Bologna, in Italien. ^ ^ 8rnr Oilicio, ist das Inquisitions-Gericht wider die Ketzerei) zu Nom- Siehe in- guiimon. 8-i-->l^l, /^llAomn^ovo/rr,Stadt amFlußAa, in der der Krone Frankreich gehörige» Grasscha,c Arcoio- Sie ist groß, ichön,und wohl befestiget, indem sie auf der einen Seite den Fluß und einen Morast, auf der andern aber einen mit einem festen Schloß bedeckten Hügel bat, und sonsten mit guten Bastionen nebst weiten und tiefen Gräben umgeben ist. Sie hat einen Bisste-, uncer den Erzbischof von Cambray ge« orig- 8-m Oix K/fohottr-, Festung und Haven in der Grafschaft Nizza, nicht weit von Villa kisncu. S-Gtrülenbevs!, Benediktiner-Nonnen- Abcev in Unter - Elsaß, nahe bey Ober- Ebenheim, z Meilen von Straßdurq, gelegen: Lo geschehen hieyer grosse Wallfahrten. 8. Valais, -K pchlrck'r!, Stadt am Fluß Bidouse, in Nieder-Navarra. s. Pantaleon, kleine Insui, nicht weit von der Siciiiauischen Küste- 8. kapoul, ^e. ?qpu/r, kleine Stadt in Languedoc, nebst einem Bißchum, unter den Erzbischof von Toulouse gehörig. S- Pareenian, eine freye Herrschaft, Flecken und Schloß in Äärnlhen. S- Paul,'die reichste Benedicciner-Abtey in Äarnthen, nahe bey St- Andreas gelegen- E-pKul, die Einsiedler von St- Paul sind ein geistlicher Orden, wacher An. 121;. von Eusebio, zu Gran, in Ungarn, gestiftet worden, und den ersten Einsiedler, Paul, zu ihrem Patron haben. Pabst Clemens v. gab ihnen izo8. die Regel St-Äu- gulllni, und demffen sie in Ungarn viele Kloster, die aber von den Türken ruintret worden- Nachgehends «der ist ,n Italien und Spanien eine Eongregacion der Einsiedler von St- Paul aufgclichtet worden. 8-i kaul, kleiner Ort im Alpen - Gebürge, aber ein importanter Posten gegen die französischen Granzen, in Piemont, in dem Fürstenthum Barecllonette, nicht weit von dem Kluß Ubaye. 8-kaul, demoltttes Fort im österreichischen Flandern, unweit der See- 8,kaul> kleine Stadt, und die Hauptstadt einer grossen Grafschaft in Artois- 8. kaul, Städtgen in Provence, unweit Antikes. 8-krul clo l.oon, l-eon, Deo,m, befestigte Stadt an der nördlichen Küste von Bretagne, nebst einem festen Schloß und guten Haven- Ihr Bißcdum gehöret unter den Erzbischof von Tours. 8. kaui trois (tkLtooux, 8. k»u! Erici-stiu, kleine Hauptstadt in der Landschaft Lricastinois, in Daupöi- ne, nedst cinen, Bißchum, uncer den Erzbischof von Arles gehörig. 8. ksnio, Scadt in der Portugiesischen Capi- cama, S- Vincent, in Brasilien, in Sud- Amerika- Sie »t von denIesuiten erbauet worden, und har reiche Goivbergwerkc. S-Pauius-Oevg, heisset die von dem Mün- fk.rischei! Bichosfc,Bernhard von Gallen, in derSraolMünster Ast-1661. crbauece Cicadelle, weiche von dem Heil- Paulo, «iS Patron dieser Scadc, also, sonst aber insgemein dieOrule geneune: wi»d. S.kscacjuv, kleine, aber ziemlich Wühi ange- bauereStadt >» SerProvinz Guada iaiara, in Nord-Amerika, den Spaniern gehörig- S. Peter, Gräuzvcstung in dem Musischen Lande, in Ungarn- B Peter,LommemyureyMaitheser-Ordens in Crarn, zwischen Ciainlurg und Stein- S- Peter, Benediccuierkioster n» Schwarz, walde, iilchc weit von Freyderg. S. Peter in der Au, Flecken, Schloß und Herrschaft rn Unterösterreich, -Meilen von Speyer. Sr. petersberkf, Probstcy, Amthaus und Fürstl- Meoerey im Fürstenthum Hirsch- seld in Hess,1,unweit der ScabcHirchseiv. S-Perersburg, nenerbauece Resideiizstadt der Rußischen Monarchen, auf den Ingcr- mannländiftben und CarelischenGrauzen, theiis zu beyden Seite», theils zwischen den Armen der Ngwa,die sich allhier in bas Vormeer des Finnischen Busens ergiessct- Sie ist über eine starke deutsche Mette lang, und eben so breit, hat weder Lyore nochMauer», sondern istoffenkud aus Pen Jnfein zerstreut- Hieher gehören 1) die PelerSburgische Insel, welche von dcr Ne- va umgeben wird, und in der sich die Cila- delle befindet- In der Mitte derselben stehet die Hauptkirche zu Pccri und Pauli,in weicher Peker l- nebst seincrFamisie deyge, setzt ist-2)Wasiii-Ostrow,auf der dssPack- haus, vieBvrseund die kaiseri. Akademie« Ge- 996 S Peterschal S.PLeAs S.pild. S.Remo Gebäude, Naturalien- und Anacomiekam« wern nebst dem Cadetteuhaus befindlich. ;) Die Admiralitäts-Insel hac ihren Nahmen von den allda befindlichen prächtigen Gebäuden der Admiralität. Es sind auch allda die kayserl. Winter- und Sommer- Paliäste nebst dem Alexander NewskyKlo- ster. 4)Die Moscowische Seite. z) Die Stück. ofS- Seite, allwo vornemlich der Schiftwerft, das GieShauS und Laboraw- rium stehet,und endlich 6 ) dieWivurgische Seite- Die Anzahl der Einwohner geht weit über roooso Seelen, und die Lebensmittel sind sehr wohlfeil. Peter der Grosse fieng An. 170z. an, die Stadt zu bauen, und wie er 17»;- verstarb, war sie schon das Cencrum aller RußtlchenMacht, Pracht,Sieichthümer und Handlung. Nur Schade, daß die Süd-West-Winde im Herbst allda zuweilen starke Überschwemmungen ben Austretkung der Newa an- zurichcen pflegen. Diese haben insonderheit 1771. -6. z6. 52. und vornemlich 176,. sehr grossen Schaden angerichret- S. perevsrhal, siehe Petersthal. Lrm» ksriL, Flecken in Toscana, nicht weit von Volrerr-l, im Pisanischen Gebiete., 8. kerii-Insel, kleine Insel aus dem Mittel- ländischenMeer,nicht weit vonSardinien- 8 . dscri-Insel, in Amerika, Südwärts r>sn Lerreneuf gelegen, welche nebst der kleinen daraus gelegenen Festung 1707- die Engelländer den Franzosen abnahmen. S- perri imwalde, Kloster imHisterretch, in der Grafschaft Mitcerburg. 8. kllillpx-:, Castell in Italien, im Fürstenthum Piombino. 8 . lllülixpo, ein Fort im österreichischen Brabant, am Ufer Zur rechten Hand der Maas, dem Fort S- Maria gegen über, unterhalb Antwerpen. 8 . lllülipi-e, ein Fort am Ufer zur rechten Hand deS neue» Canals von Brügge in Flandern- 8 . lltiilixpe cl'^rZlrons, Stadt in Sicilien, im Val äi vsmun», nicht weit vom Berge Aetna. 8. kistis, siche Blandin. 8.kierrc.--Insel, suche 8. rwIii-Insel. 8. kjsris cls filouNLr, kleine Sradt in tlivsr- noir, in Frankreich. 8an kiecio, Insel des Mittelländischen Meeres, nicht wett von Sardinien- 8. klctio cl'/Z-ienr, berühmte Vorstadt bey Genua an der See, zwischen der grossen Meer-Laterne und dem Fluß Pontevera, welcher daselbst in die see fallt- Ihres gleichen ist keine Vorstadt in der Welt, indem sie auS lauter prächtigen und köstlich meublirten Pattästen und vortrefli- chen Lustgarten bestehet. s,n i'icrro cisl lchm, eine sehr kleine Insel am Eingänge des 6->llo ttis-ierno, nicht weit vom kUnciMo cilia, in Neapolis- S.l'ieuoä-l6al2tin», NeapvliranischeSladt in der Provinz'rcrr» -l'vtrrnw, davon einige aus dem Hause Spinola sich Herzoge von 8 . kletro nennen. . S- Pild, F. , kl. Stadt in Unter-Elsaß, unweit Schlettstadt. S-Pölten, F. ^ wohlgebauete LandSfurstl. Stadt, nebst einem berühmten Augustinerkloster und Abte», am Fluß Drasain, in Nieder- Oesterreich, 6 Usi, len von Wien und ; von Molk. S- Pol, siehe S- Paul. S.kous ä- l'cuniein, poutrspo/ri kleine Stadt in Languedoc, nebst einem Bißthum, dessen Bischof die Herrschaft über die Stadt hat, und welcher umer dem Erz-Bischof von Narvonne stehet. Sie liegt zwischen Bergen, und istschlecht bewohnt. 8 . dourcnin, TTruum 5 . portrsni, kl. Stadt in der Landschaft Auvergne, wiewohl sie in Lourbonnois liegt, wo die Flüsse LluLuls und iVlilsr zusammen kommen. 8 . krocox, siehe 8 . krocheio, ein Ort im Parmesanischen, 2 Meilen von Parma. §. kuessclo, ei» 2 Meilen von TLrLnsuse. gelegener Ort. 5. puemm, , Hauptstadt der Landschaft Vorm-müoir, am Fluß Somme, in der Picardie. Sie ist befestiget, und geschähe daselbst i557- zwischen den Spaniern und Franzosen ein hartes Treffen, vor welchem der König Philipp ti. von Spanien das Gelübde that, das Kloster Lscurial zu bauen- 8. s)Mc, schöner Flecken im Königreich Arragonicn, am Flusse Cinca, / Meilen von Balbastro- 8. tzuirico, Sradt in Italien, im Sienischeih liegt auf einem Hügel, und ist dgS Schloß daselbst sehenswürdig. 8. Omrini-Lad, wird eines von den warmen Bädern genennet, die zu Aachen, im Herzogthum Jülich, anzukreffen. S.Ii.em^> chanrrm L". kleine Stadt in Provence, zwischen Avignon u. Arles, über welche der Fürst von Monaco die weltliche Herrschaft hat. 8.lt.--mi, Schloß, Srädtlein und Grafschaft in Brabant, an der Saone gelegen. 8 -k.emi, Schloß und Amt im Brßthum Speyer, unweit Weiffenburg- 8 . ivemo, Stadt und Have» im Genuesiichen Gebiethe, am Ligustischen Meere,zwischen Nizza und Finale, in Italien. Ihr Ge- bicche ist so fruchtbar an Cikronen, Pomeranzen, Oliven, u- a- m. baß man e» das Paradies von Italien nennet. Seit etlichen Jahrhunderten hat 8r.ll.-mo, als ein Reichs-Lehen, immer einen eignen kleinen Staat auSgemacht, allein schon i72--. suchte die Republik Genua die L-ou- verajnität, weiche doch uurl dem S.Riquier S-Sebaft ran S. Sebast. S.SranLsl. 989 'und Reiche gehöret, über 8c- ^mo zu be- lumpten- An.i/tz- trieb Genua dieE>nd- seeiigkeiten aufs äusserfte, »ahm oer Stadt alle Frevheiten, plünderte die Archive, veriaare die Obrigkeit, und ließ ub^all die Stadt-Wappen abnehmcn. Die Einwohner brachten hierauf ihre Klagen an Kavier und Reich, haben aber unbeachtet der ergangenen KavserlichenVerfugmigen bis jetzo nicht zu dem Besitz ihrer Frey- die, am Ursprünge des Flusses «eardom L.k-ocl,«, Insel auf der Küste von Zangue- dar, in Afrika. , S-Ruprechr, reiche Abtes Mi Bttsgau, bey Freyburg. ... Sznm 8,MLtL, siehe FicsAovmL. 8. 8-lIvsäor, suche LurbLNLM. 8. Srlvuäor, kleine Stadt in der Provinz Guatimala, in Nord-Amerika- Sie ist eine Spanische Cownie, und hat ihren besonder,! Gouverneur- 8.8»lv-wr, Hauptstadt der Portugiesischen Provinz Brasilien, in der LLpi»niL von L-Ki 3 , in Süd-Amerika,-an der Labia ä- tvllor los 8amos, allwo sie einen guten Haven hat- Ferner hat sie ein Erzbiß- thum und eine feste Citadelle, wie sie denn auch die Residenz des Gouverneurs und des Tribunals von ganz Brasilien ist- An, zetzo besitze» sie die Franzosen, seit dem sie dieselbe Aiino 170 z. erobert haben- §LN 8alvatoi Uan7-S, die Hauptstadt des Königreichs Congo, in der Provinz Pemba, in Afrika. Sie ist die Residenz des Königs von Congo- 8. 8alvaroie, s/^rss^m, kleine Stadt in der LandschaftCasale, in Mont- ferrat, an den Mayla'ndischcn Gränzen, wo die Provinzen Laumellina undAlessan- dria zusammen stoffen. Es war vor diesem ein festes Schloß daselbst, darinnen der Herzog von Mantua eine Garnison hielte- 8,1,8-lv-wr LU Xuxui, Stadt in der Pro- vlnz Tucuimn, am Fluß Dermejo, in Sud-Amerika. 8- 8el>LiiiLu, vourstirn, Stadt an der ?Me von Euipuscoa, in der Spanischen Land, schüft Biscaia, nicht weit von den Französischen Grenze, 1 - Sie ist befestiget, hat eine Cttadelie am einem Berge, nebst einem sehr wetten Haven, und wurde Anno von den Franzosen erobert, aber bald daraus wieder restlkuiret. Es ist da- lZ-«nqwfferHa"de, mttEisen,Stahl 8 - 8 cb 2 ttiLN, 5 . Fe Ls 5 ,^, ibauvt- der cLxitLML cle ttio ^näiro, m Biasillci,, in Sud-Amerika, nebst -wen Aladeilcn, und einem Bißthum unter L;v?tibnchos von 8 Lu 83 lvacor gehörig. Sie hac einen guten Haven, und die Fra,,- ivsische Flotte, unter Er. ste LoeMm bemächtigte sich Anno - 711 - im Sept. derselben, und plünderte sie aus- 8 . 8 eb.ElLn, Stadt »nd Schloß auf der Insel 8 . HiomL, bey Afrika, den Portugiesen gehörig. Das Schloß ist mir 4 Bastionen versehen, und in gutem Dcfensions- Stande. 8 . 8 skLttiLnt kleine Insel an den Küsten der Portugiesischen Provinz cm>i»ML 8 . Vincente, in Brasilien, in Süd-Amerika. 8 . 8 edLttiLn> Voogebürge, ist die nördliche Spitze der Insel Madagaskar, in Afrika; allernächst darbey ist der Haven 8. 8ebLitiLni. 5.8ecun, kleiner Ort, mit dem Titel eines Fürstenthums in krinclMo cius, im Königreich Neapolis- 8.8,-veio, kleine Stadt in der Landschaft Capttanaca, in Neapolis, nebst einem Bißthum, unter den Erzbischof von Man- sredonia gehörig. 3.8imoii, Französische Stadt in der Picardie, inberProvinz VsririLnäols,«»! FlußSom- me, welche den Herzog!. Titel führet, und selbigen einer alten Familie gegeben hat. 8. 8 xirito, äsl Klo 8. 8 xirito, Portugiesischer Fluß in Mvnomotapa, in Afrika. 8. 8xiiiro, L»kiL äcI 8xinto 8sncv, oder ko- cmMiio, ein Theil des Mepicanischen Meerbusens, an der Küste von Florida, in Nord-Amerika, allwo dessen vornehmster Fluß, 8. 8xiriw, einsiieffet- 8.8j>iritu§ 8rcsi(lotes, sind Ordensleute in der Röm- Kirche, weiche der Pabst oem Hospital 8. dkiM» indaxir zu Rom vorge- setzet hat, Saß darinnen die weggesctzcen Kinder erzogen und versorget werden. Sie tragen auf der linken Seite ein gedoppeltes weiffes Kreutz aus dem schwarzen Rock und Mantel, folgen der Regel 8. seuZuKiiii, und stehen unter einem LoinmcriäLtoic, welchen der Pabst letzet. S- Stamslai-Rapelle, ist eine Kapelle des Heiligen dieses Nahmens zu Cracau, in dem Theil der Stadt, welcher Kazinsterz genannt wird, aus dem Kirchho,e der N«M»er-Einsiedler in Skalcka, wohin die 9ho S.Steffano STHom. S. Thomas S. Veit die neu-erwählten Könige von Polen vor ihrer Krönung in Person eine Wallfahrt zu Fuße thun müssen- 8.8rsllönc>, siehe ?oirc> sii 8. gtepbano. 8. Scollirno, Marggrasthum an den Eranzen des Herzogthuir,s Parma,im Genuesischen Eebiethe. Es ist ein Reichstes)»- S- Skepi-ans - Schwerdt, ist ein altes Schwerdt, dessen sich der Heil- Stephan König in Ungarn, bedienet haben soll- Ls wird dasselbe unter die Reichs-Kleinodien des Königreichs Ungarn gerechnet, und dem neu-erwählten König bey der Krönung zu Presburg von dem Erzbischof zu Kran angegürtet, welches hernacy der König ausziehet, etliche mal biss über den Altar schwinget, und wieder einsrecket. Er reitet auch mit demselben auf den Königsberg vor Preßdurg, und thut damit 4 Creutzstrciche gegen die g-Theile der Welt, um dadurch anzudeuten, daß er solchergestalt das Königreich Ungar» gegen alle Feinde auf dem ganzen Erdboden beschützen wolle. 8.itkisboucl, Herrschaft und Stadt in dem Herzoqthum Lothringen, achthalbe Meilen von Nancy. 5.'rksolloro, sehr kleine Insel, nicht weit von der Küste von Candia, nebst einer guten Festung, den Türken gehörig. 8. ^Koms- Insel, eine von den Antillischen Inseln Barlsvenco, so denen Danen gehöret, und in, Nord-Amerika lieget. 8.i^oir>2-I„scl, Insel auf dem Meerbusen S-Thomä, welcher ein Theil des Meeres von Guinea, in Afrikasist, und den Namen daher bekommen, weil sie am S-Thomas- Tage 140.-;. von den Portugiesen entdecket worden- Sie liegt unter dem Ll-m-tors, find bringet eine grosse Menge Ingwer, Zucker, Melonen und Palnibaume hervor. Sie gehöret den Portugiesen, und die Hauptstadt St. Thomä hat einen guten Haven, eine feste Citadelle und ein Bißthum, welches unter den Erzbischof zu Lissabon gehöret. Im Jahr -roy- eroberte der Französische Capital», ssir ?»- rsnt, die Insel, und machte grosse Beute. Im übrigen rechnet man nicht allein unter die Inseln St-Thoma die Fürsten-In- § sei, wie auch Fernando Pao und Annabon, welche um die Insel S- Thoma herum lie- i gen, sondern auch die Insel S-Helena, die! Insel äe l'^Vicsnsion, und die Insel St-I Matlbai, welche davon entfernet sind, j Die ersten besitze» die Portugiesen,dieletz- tern aber sind wüste. L.l'KomsL dkelispor, große Stadt auf der Halb-Insel tisscit des Ganges, auf der KLste von Ksromandel, in Ost-Indien, in Asien, eine gute Stunde von Madras, welche den Portugiesen vormals gehöret, jetzo aber unter des großen Mogols Both- mäßigkeit stehet, welcher doch den Portugiesen daselbst die Handlung UNdResi- KlM-Sreyhsit gelassen. b-^°m^-Berg, ist ein grosser Berg, auf der Malabar,,chen Kulte Co-omandet, in Ostindien, in Asien, in der Mogols Ge, Lieche, welcher eine gute Meile von Madras landwärts liegt, und aus 2 an einander hangenden Bergen bene > - »' dem größten sind zwessPorcugicsische : che», eine Höhle, worlnueu ssthSc.Lhv. was soll aufgehalteu haben, u-pst,i,^r Wohnung für einen Portugiesischen T-z, Bi'chos, so noch daselbst von. Mügol geduldet wird. Aus dem kleinen sich« man auch eine schöne Kirche der Pormgiesti,. Unten am Fuß des Beraes wohnen viel Portugiesische, Maiabariiche, Armenische Chrilien, und geschehen hieher se.rräus, fige Wallfahrten. 8. Kkoiuor, altes Schloß an dem 6ol5o clolce, in der Provinz VeiL ?LX, in Nord- Amerika. 8. Tliomus lle L.istlI12, siehe ^MAigus. 8.1'rimcl^ci sie Lucnvo-X) icr, siehe Luenoc- 8. illinirrtiL Oisio, oder die p. p. Trrni. raner-, ist ei» geijilicher Orden in der Eotholischen Kirche, welcher um das Jahr i 2 OA. seinen Aiijang genommen, und deswegen gestiftet worden, daß er die Gefangenen aus der Sciaverey erlösen solle- Die Ordcnsleute in Spanien tragen eineii weissen Rock, nebst einer brau- n n Kappe, und aus beyden Seite» ein rvth und blaues Creutz; die in Frankreich gehen ganz weiß, ausser daß sie mit jenen einerlei, Ereutz tragen- 8- I°rou, oder 8. kleine Stadt in dem GebietHasbayn, imStlscLüttich,; Meilen von Mastricill- Anno 167z. ist ihre korciKcLcjoii demoliret worden. 8. lliiipLL, s>. strömtet!/, kleine befestigte Stadt in Provence, am Meerbusen von Grimaut, allwo sie einen guten Have» hat, 12 Meilen von Toulon. S. Tvuyen, suche S- Tvou. 8. Viilvi^, ec, z-Ä.r ir, cheuvon-ru/, kleine Stadt in der Landjchasc Mmeux in der Picardie, am Einfiuß der Somme. 8. Vsler>-, sranzösilcher Flecke» au der Nor- maudischen Küste, allwo einer der bequemsten Häven in der Normandie in . 8. Vvsiillk, S- Vast, eine überaus prächtige und herrliche Äbten in der Stadt Arras, m der Niederländischen Provinz Artois, welche mehr al zwanzig tausend Kronen jährlich Einkommens hat. S. Veit, Hum K Hauptstadt der krsvocsi des Herzogthums Luxe» bürg, dem Haus Oesterreich zuständig. . _ S. Veit, Stadt in Ääruthen, wo die Flusse Wisicz und Glau zusammen kommen, 2 Meilen von Clagensurt- , ^ S- V ir, ein geringer Ork im Erzstift ^Salzbur^^^ ^ ^ ^ Stadt in der Grafschaft Vianden im tzerz-gchum^ruxen- S-Deir G.ws'norberg S.M Gand-Mccr 991 bürg, am Our oder Ucbersiuß, gehöret dem Haus Nassau-Oranien. S- Veit am Flaum,, oder Fmrn-, ö-EM L. s^iti MommrienM, kleine und ewiger Massen befestigte Stadt an den Granzen der /»crzogkhums Crain, und des oiier- reichischcn Istrien, am Cftsso von Carne- rn, und am Einstnß d/s Fusses Fiumara. Siehst einen guten Ha'nundewe^t- ladelle, und gehört dem Haus Oester- ENVeir, ansehnliches Benedicriiier-Closter in Nieder-Bayern, M-^Landshut, nahe bev dcm Matttfiecken 2 .euM«rt, wod" jährlich den -Z 2 »». starke Walllahrftii 8 Vcinmft Önnr/m F. fftuantr!, kl- Stadt, aute Festung und Pah, zwischen Bekyu. ne und Arien, amFlußLis, in der Grafschaft Artois. Ihre Festungswerke wurden An ik;;». geschleiffet, aber m> Spanischen Sueeeßions-Krieg wieder in -- - ten Stand gesehet. An.io > 7 >°- wurde dieser Ort von den Mickten erobert, An. 17,?. aber durch den Utrechter Fn.een wieder an Frank eich - bettelten. , 8. Ven-rico, Insel am dem Grckcksschen Meer, beym Eingang des 6o!ko ä, ftvion 8. Vincsnr, eine von den Inseln BatievelF to inNürd-Anierika, tragt viel Znckerron. Sie gehört den Franzosen, ist ihnen m r von den Engcl!>:ndern Aiino 1762. abge- „owmen, und durch den Frieden auch an Großbritannien abgetreten worden. 8 . Vmconr. Stakt auf der Halbittjel Istrien, dem Venetianischen Geschlecht Grimaldi gehörig. . 8 . Vlncsnk, eure cdgpltama oder Hauptmannschaft in Brasilien in Amerika, den Por- tu Lesen gehörig. 8 . Vincent, eine von denJnselir Lrpo Veräs, in Arrlka, denen Portugiesen zuständig, welche sehr grosse und wohlschmeckende Schnecken hac. Diese Insel hat den sichersten Häven von allen Eylandern des Csxo Vcrstc. dessen Einfahrt aber ist etwas gefährlich. 8 . Vinceme < 7 nxo, Dorgebürge in Europa, unten an Portugal!. 8 . Vlnccm tls In Uci^uei-L, berühmter See- Haven, in der Spanischen Provinz Asturien, nebst einem wohlgebauten Schloß. g.Vjiiconui, ist die aussersse Coivnie der Portugiesen in Brasilien gegen Süden, dahin der König von Portuggll seine Sraatsgesangene reiegirek- S.Ursane, 8 . Urcir, K t/rstnfti Hauptstadt nebst einer Abtey im Salb- gow, ,m Stift Base,, am Fluß Doux- ^ Wendel, Stadt >m Westerreich. Sie gedorr dem Churfürsten zu Trier. - .^sbm-ct, heisset das bischöfliche kEAichstkdc. ^-deuMloß, . Stunde E.wpnoxöevZ, siehe Leiter. Z'a, siehe 82r>cki3. L.^ciio, Kiolicr und Prvbstey Osuonico- rum IZsAuItlriuin 8. ^ugnftini, in Ober- Bauern, R. München, unter der Pflege Rcichcnhail an der SaaM. 8. Tor, reiche Abtey im Beronesischen, in Italien. 8niftuo prsxmics, s. kwAmzllcX 8LNÄMN-5. Sand, Hennebergisches Äint,au den Grausen des Amts Wasungen, dem Herzog zu Sachsen-Meyuungeii gehörig. iEÜ, enie von den Orcadischen Inseln, Schottland gegen Norden gelegen. Noch eme wsel gleiches Nahmens liegt ausder westlichen Äuste von Schottland- baitäLlc.eine Art Fahrzeuge in derLevante, welche dür;u t.erier, dtrß mülr die grosserr Schisse damit erleichtert. 8011630, Fluß ft, tUtjall, welcher in dem Algardifchen Ge- bürge entspringet, und sich zu Setubal ins Meer erzeugt- Sandau, Stadt und Amt im Magdeburgi- schen an derLibe,an den Grunzen derAark Brandenburg, 1 Stunde von Haoeiberq. S-mdecz, etwas beftlrigte-Ltadt und Castellaney, in der Woywodschaft Cracau, am Fluß Dunajec, in Klein- Pohlen- Sanders!,ausc,1, Dorf, 1 Stunde von Cassel gelegen, allwo An-1758- den 2-, Jus. die Hessen von den Franzosen geschlagen w..rden. Sanderelcben, Fürstlich Anhalt-De,säuisches schloß, Stadtlein und Amt, an der Wipper, gegen de» MannSscidischeiiGran- zen. Sandefiord, Noraebürge und Haven in dcmNorwegischenStistv-AmtAggerhuus, 2 Meilen von Tonsberg gegen Süden, das sich in die Nord-See erstrecket. Lsrickimm, Stadt auf der Eiigellündischen Insel Wight, liebst einem Castell an einem Meerbusen. Sandhammer, s. Santhamer. Gandholm, Sendham, Insel auf der Ost- See in Schweben, i-Merlen vonStock- hoim, auf welcher eine Schanze angeleget, so die Linsahrt nach Stockholm bedecket. Sandhorst, Luft-Schloß in Ost-Frießland, unweit Lurich, daraus verschiedene vvn den nun ausgestorbenen Fürsten residirk haben- Die Gemahlin des 1708. verstorbenen Fürsten Christian Eberhard, eine gcbohrne von Kleinau, führte den Lite!, Frau von Sandhorst, und starb A- 1727. auf diesem Schloße- 8znllo, Stadt an der Nördlichen Küste der Insel Niphon, in Japan. S. nd-Dank, s. Lanck- . Sand-Meer, also nennet man die ungeheuren Wüsten und mit nichts als Sand bedeckten Gefilde, welche in de» Gegenden des steinigten Arabiens zwischen Egypten und Polastwa, im wüsten yy2 Sandsnnr Sangap Sangari Sanrerno stell Arabien, und der bekannten grossen. Wune Saara in Afrika angetroffen wer-! de». Sie sind Reisenden ungemein beschwerlich, als welche öfters, und zwar ganze Caravanen, bcy entstehendem Winde, von dem wie Berge aufgethürmtem Sande, verschüttet werden. s-müomir, 8Lnäomir, .V.rNcSomii-ia, Woywod- schast in Klein-Pohlen, zwischen der Woy- wodschaft Cracau und Lemberg. Sie ist sehr fruchtbar an Getraide, und begreiffet x Districte, nemlich Sandomir, Radom, Sren;iec;,Lor;in,wislieez, Lhencin, Opoczno, und Pilzno. Die Hauptstadt Scndomir ist befestiget, hat ein festes Schloß, und liegt aufeinem Hügel, an welchem die Weichsel vorbey fliestet, wo der Sau-Fluß hinemfallt. Eandvlier, Sanflit, .blrnMs, kleines Fort und Stadtgcn i» Brabant, im Öuarcier von Antwerpen, zwischen Cillo und Berg op Zoom gelegen. Es wurde 1622. erbauet, gleich darauf von den Holländern, An. >629. von den Spaniern, und 170;. von den Mitten erobert. Die Festungswerker wurden auf Verlangen der Provinz Seeland geschleift, aber nachher wieder er- bauet. i>r nkl^icb, Rr,tr,^iü?,klcineStadt iu der Küste der Provinz Kent in Engelland, ist einer von den Cmg kor« oder fünf Haven, welche Sitz und Stimme im Parlament haben. Ihr Have» aber ist durch den Sand dermassen verderbt worden, daß grosse Schiffe nicht mehr daselbst einlauffei! können- Es ist noch eine Stakt dieses Nahmens in der Provinz Dorsetshire- Gane, kleiner Fluß in der Mittelmark Brandenburg, gehet Zossen, Mittenwalde und Wusterhausen vorbey, und fließt dritthalbe Meilen von Berlin in die Spree. Gauen, 82ns, Schloß und Land-Bogtey im Canton Bern, an den Walliser-Gränzen- L-müir, siehe 8»nävlist. Lsngl-Lr, 2sng->!ir, Stadt auf der Insel Ni- pyon, in Japan, wovon die Meer-Enge 8sngs»r, KMZarittM kfietum, ihren Nahmen hac. 8Lng!>l->, feste Stadt in Ost-Indien, nicht weil vom Ursprung des Flusses Indus, in Asien. LrngL-/ oder ,st der südlichste unter den Bergen der Cordilleras oder des berühmten in Amerika befindlichen Gebür- ges Ander, welches von Norden nach Süden sich gerade hin erstrecket, und für das höchste in der Welt gehalten wird. Der Berg befindet sich in der Provinz tzuiro, ist gröstencheils mit Schnee bedecket, und oben speyt er beständig Feuer mit so schrecklichem Getöse aus, daß man es 40 Seemeilen davon Horen kan- Die Gegend herum ist wegen der häuffigen Asche, welche das Land bedecket, «„fruchtbar. 821^211, Lngaii.RIstil. ein grosser Fluß in Natalien, welcher sich ins schwarze Meer ergeußt- Sangerhausen, Stadt, Schloß und Amt inLhüringeu, sonst derHerzogüch-Sach- sen-Weiffenfel,i>chen Linie, nun Chur. Sachsen gehörig. SimgÄc, ist in der Türcken der Gouverneur einer Landschaft, welcher unter einem Beglerbeg stehet, und über die Timarioiti und Lehen-Reuter zu befehlen hat. Die Landschaffc, welche er regieret, heisset ein Sangiacat- In Kriegs - Zeiten müssen sie die Lehns-Leute oder Ritter-Pferde aufbieten, und die Armee mit allerhand Proviant versehen. 8anglea, 8. blickirelü-Insel, Stadt auf der Insel Maltha. 8ango, Fluß in Piemont, der zwilchen Turin und Moncalieri in den Po fällt. 8-ngio, 8-MAüae, Fluß in ä.bru?Li> citra, in Ncaoolis, welcher sich in den 6olko von Venedig ergeußt- L4nguei>Lis5, /n/ä/L c«nrcr,/2,i kleine aber f ine Stakt im Königreich Navarra, am Fluß Aragon, allwo eines von den 5 Gouvernements zu befinden ist, sieben Spanische Meilen von Pampelona. LanZuiiiarÄ, Fluß im datrimonio Petri, im Päbstlichen Gebiet, weicher beym See Bracciano entspringet,' und sich in das Toscanische Meer ergeußt. 8Lngum»rsr, Lk/ri'istck, s. S-ngucn-rsi. Sanock, kleine Stadt und festes Schloß an dem Fluß Sau, in. Roch - Neuffen, in Pl'hlen- Lunone, A'inonm, kleine und wüste Insel aus dem Toscanischen Meer in Italien, nicht weit von der lern Ul üavoro, IN Neapo- lis, zu welcher sie auch gel öret. Sank, LMta, was man hierunter nachzusuchen hat, wird man oben unter 8-E finden. Santanow, Stadt in Podolien, inPohlen. bLnrrrciii, 8,nnren, Afiaiabir, krenopo/i/, mittelmäßige Sradt am Fluß Tago, im Portugiesische,lEstremudura, uebst einem grossn umliegende» Gebiet gleiches Rahmens- Santen, Zanten, kleine Smdt »m Herzogthum Cleve, nicht weit vom Rheni, und -Meilen von Wesel, allwo An- 1614. zwilchen Chur-Brandenburg und Chur-Pta,; ein Vergleich wegen deö Jülichischen Succeßioiis.'L-rreics geschlo,- sen wurde. 8rnrsino, Eutern«/, Fluß in der Päbfilichen Provinz Romagna, welcher im Apenmni- scheu Gebfirge entlpringec, und sich >n den Po ä^rsssltt» ergeußt. §2N- Samerre Saorgio Sapienza Sarv.boy 99z 8-mcrie, FAn?«i/e77a, .^analerre?, Landschaft in der Picardie, zwischen Ser i5le ä-kisnce, und der Provinz Artois. Saiikhammcr, kleiner Ort in Schonen,an der Olr-See, 4 Meilen von Mevt,und un Amt Jngelstedt gelegen. Es werden an der Kulte viele Heringe, Dorsche und andere Fische gefangen, dahcro der Fischhandel sehr beträchtlich ftt. ^ _ Samlü», oder 8. v->, Savoysthe Stadt!N der Erarfchaft Vereelll in Italien, ist beseitiget, treibet gute Handlung, und liegt an den Mayländischen Gränzen. 8vmiII-ro, hnnnm >8'. snlr.nr^, Hauptstadt in ^Nu,i» >ls 8-lnrisiuns, in Asturien, ist klein, und liegt z Meilen von der Statt St- Lndree. ^ ! LLnuna, Stadt in Georgien, in Asien, am ! schwarzen Meer, weiche die Perser Anno -726. denen Türken abnahmen, und die Besatzung darinnen massaeriken- 8-mrv, ei» Ort in Ober-Ungarn, z Meilen von Lvckay, wo guter Wein gebauec wird. Lsnw, il Lspo äi kckonre 8»nto, p, o»nMio- > Funfti, Dorgedürge in Sardinien, wie auch ein anders in Maeedo- nien. Lunro, >! Lo'fa äl Lkonli: L»nw, il/AMisl!, ein Meerbusen an denMaeedo- ui,chen Küsten, bey demVorgevurge des dlomek.Mw, in Griechenland. 8»mo, Fluß ln Asien, der sich in den -r,cl,isielogum ergcußt. 8n»re>ch, Znntoch, iItädclein an der Nv- tecz, in dem kandedcrgischen Krevß, in der Ncncn-Mark Brandenburg, an den Pommerischen und Groß - Pvhlnischen Grunze». ß also nennen dicMahometaner und G ohen-Diener ihre vermeinten Heiligen und Propheten, welche sich bey dem Volk -» Ansehen g^etzt, und den Ruhm der Heiligkeit erworben haben. LiMtoilni, s. K-Lilnj. Lamm, Hauplssadt IN der Portugiesischen Capitania oder Hauptmannfchast St. Vincenz, in Brast.een, j„ Süd-Amerika, weiche die Portugiestli mic r Forcs beseitiget habe». L-Mvx, s. Loki, äs tväo; los Simtor 8»nw»l-, „eu-erbaule Festung iiu Herzoa- thum Mayland. » Sanugul,Königreich an der nördliche,-Küste der Japoni,chen Insel Chickoch. Samu, kleine Stadt oder Flecken nebst dem Titel eines Furiremhums, im lMMch--»« cirro, in Neapvlio. ^ 8 »on-, Fai>o, klcincrFlußin'i'-riachl.Avo- ro. in Nespolik, weicher sichln den Lolch Ul Luecrit ergeußt. S-on-.^- u, ^ grosser Fluß in Frankreich, weicher zwischen Burgund und Locbrin- Vvgesijchen Gebürgc entspringet, und sich zu p,0,1 in die Rhone ergeußt raoigio, baeugiam, kleine Stadt aus einem hohen Felsen, nebst einem Schloße in der GrailchaftNizza- Allhicr fangen sich die hohen lind sehr steilen Gebürge an, über welche vor diesem kaum die Maulest! Mßircii koiinten, 0» Herzog Carl Emanuel mitten durch die unwegsamen Felsen, einen sehr kostbaren Fahrweg nach Nizza hauen lassen. 8opi2n/.o, kleine und sjbelbewohnte Insel in Morea, der Stadt Modo» gegen über. Sie ist ein Nest der See-Ränder- Svpl-N/.L, wird die Universität zu Rom, in- gleichen mich ^.rckl.Lzmnnstom genennet, man pfleget aber aus selbiger, wegen der vielen ordinairen nnö eptraordinairen Vacanzen, von dem ganzen Jahr kaum ein Ouartal über zu lesen- LsplnLL, suche Lecker. Lappe, ist eine Arbeit, welche man unten an einem Stück Erdreich mit Pickeln und Schauffcln machet, um dieselbe ohne Gebrauch des Pulvers umzuwerfen- Gleichwie diese Arbeit eine Eingrabung ist, welche Stuffenwei» von oben herunter geschiehec, also ist man nur auf der einen Seite bedeckt- Damit man sich nun auch von oben bedecken möge, so wirst man starke Bretter mit Erde bedecket quer über die 8->ppc. Man neuner auch Lappo^lne Arbeit, wodurch man sich an eine LipMimäe aiihäiiget, um solche durch, zugraben- Ferner heistet Lappe diejenige Arbeit, wenn man eine gerade irenclwe machet, weiche in der Erde bedecket iss, ehe man an den Ort kommt, wo man ein Logement aus einem bedeckten Weg machen will- Endlich heisset auch Sappe eine Eröffnung, welche man unten an einer Mauer machet, damit sie aus Mangel eines Widerhalles aus einmal nie« bersasten möge. Saxonol, Schloß in Champagne in Frankreich. Sau, Saar, §-»6, Fluß in Deutschland, welcher im Bogesischen Ge- bürge in Lochingen bey Wann euc,pri,i- get, und sich einwenig oberhalb Trier zn Cons in die Mosel ergeußc. Sora, ein Flecken ln der Licständischen Pro, vlnz Esthland. Sara, Zaara, Zdiar, kleine Stadt in Mähren, 4 Meilen von Jglan, den, dabey gelegenen schönen Cistere,eiiserklosterMa- rirnbrni»! zuständig, Vesten Prämc zu de, neu MährischenLaiidsrä,iden gehöret. 8uio, Flllß >N Lampogn-cli «.oms, UN Kit« chen-2t«ate, welcher sich >.m Neapoliram« scheu m dar Tyrrhenische Meer erzenst. 8aio, große Stadt in Armenien, in Asien. LomL«, ein Fluß in Nacolien/iir Asien, 'welcher sich bey Smyrna in den 60U0 ciiLmzino ergcnst. Laradoz-, Faraboa, kteine Stadt ON der nöidnchen Küste depJnftl Java, in Ost- Indien, m Asien- Rrr Ga- 994 Saraccnen Garbnrck Garburg Sarcke So.vacenen, auf Arabisch 8cli»slchuns, d.i. Moracnlandcr, waren Völker im glücklichen Arabien, deren Wohnsitz- siel, bi- an kaö sieinichte Arabien erstreckten-Sie waren ansänglich Christen,folgten aber nach, der der Lehre Malwmecs, und ware>, seine ersten Jünger- Unter de- Äbubekere An- führung uiid den nachmabligen Ca.sien eroberten sie einen Theil Asien-, Africa, Spanien, de» südlichen Theil Italien-, die Inseln Eicilien, Sardinien undCan- dia." Alleine im /den Jahrhundert be- niachtiate sich eine s-ychische Nation, welche vorhin zwischen dem schwarzen und casv'schen Neer wohnte, und den Nahmen der Türken führte', eine- T-n- ihrer Länder, und im --cen Jahrhundert wurde endlich von den Türken, welche ere Rest- aion der Saracencn angenommen, nud mit ihnen gleichsam ein Volk geworden, dem Reiche der Califen em Ende ge. macht. Vor und nach der ^Vereinigung der Saracenen mir den Türken führten bevdc Nationen viele Kriege mit den Christen über den Besitz de- gelobten Lanoe,, und nahmen letztem alle- eroberte wx- ver ab. Da auch die Türken den größten Theil der Nation a»-machren, ,o verlosch derNiwme derSaracencn, und der ihrige behielt die Oberhand. , ,, 8s»cm?., Flecken, nebst dem Titel eine» Her- roatbmns in c^l-chri-l citis, iu NeapÜNr, am kleinen Flusse Garaa gelegen. Lr>r3/<>if»'^ar2MLu, Haupt. Stadt de- Königreich- Aragonieii, am Kluß Ebro, allwo die zwcn Flusse, Callcgo undGucrva, hinein siiesse», und zwcyDru- cken hinüber geycn. Sie hat einen Pai- last, darinne der Mce-Konig resibirec, eine Universität, ein Appellation-- w.eauch ein Inquisition- - Gerichte, em Erchiß- thum, so jährlich zoooDucaten cintragk, und i/Kirchen, nebst-4 Klöstern. Vor dem Thor- stehet da- Schloß der alten Könige, welches mit etlichen Graben umringet, und anjetzo das Hau- der^n- SeEl'io, Lorna 8erslo, Haupt-Stadt -ine- Sangiacats, in Bosnien, am Fluß Bosna, in Ungarn, cre.bct 8a?a"o^>x"^em kleiner Meer-Busen des Canals von Eonstantinopel. . 8ars>guiKo, eine Insel des Archipeagl, welche, nebst vielen ander», am Lingmge des 6olko äi Salomtbi liegt. »WN« KGM.«- -» Stadt T a, auf der Insel Sard'.men- 8ar»vcll2, s- 8srrav,!ls. Saravas, kleine Stadt IN Over-Ungarn, 7 Meilen von Zoluock- . .. Larbrueth eine Grafschaft un Weitktteich- Sie gränzet gegen Abend und Mittag Lothringen, acgrn Morgen an das Herzog, thum Lwendrücken, und gegen Mitternacht «n die Grasschasc Ottweiler und Lothringen. Sie hat viele Wälder, ist jruchcbar, lind wegen der durchsuchenden Saar und der Passage aus Deutschland nach Frankreich treibt sie guten Hantel. Die Evangelisch-Lutherische Religion ist die herrschende, wiewohl auch die Cacho- lsiche hin und wieder ziigenonimeii. Es gchore» zu dieser Grasschaft bieHcrrschaft Ottweiler, die Grasschaft Saarwerden, die Dogtey Herbi-Heim, da- Amt Homburg, dasAmc-Jugenheim, und die Kel. lerer- Roseucyal. Sarbrückeu hatte ehe« mmo seine eigene Grasen, nach deren Ab- sterden siel tao Land A.1382. an da-Hauß Nassau. Die Grasen, und seitA.1688. die Fürsten von Nassau-Sarbrücke» cheilten sich in drei) Linien: nemlich Vmveilcr, Saröruchcn u.Usingeii.Al-A. 1722. die Sarbrücksiche, und An 1728. die Ottwei- lcrische Linie auestarb, fiel die ganze Grafschaft an den Fürsten Carl von Nassau- Usingen, von den, sie in der Lheilung A. 17,6. seinem Herrn Bruder, Wilhelm Heinrich, jedoch mit Au-nahm derWeil- burgischen Portion an diesen Ländern, überlassen wuree. Dieser Herr schloßAn. ,76/. unter allerhöchster Kapserl- und des H Sl- R. Genchmbattuiig, mit Frankreich einen Vergleich wegen der Gränze, da nemlich verschiedene jenseits der Saar gelegene Sarbrückische Ortschaften, mit Alinbegriff des Kloster- Wadgaffeii, an Frankreich; die diesseits der «Laar aber, in dem Gediethe der Grasschaic gelegene Lothringische Landereyen und Legen vollkommen an Nassau-Sarbrücke» abgecre-. ten wurden. Anno 1708- Len 24 J',mi starb Fürst Wilhelm Heinrich, w^sauf ,h>n sein Erbprinz Ludwig, gebv^rcn de» 3 Jan. -745', >n der Regierung ,olgte. Die Haupt- »Nb Rcsidenzltal'L Sarbriich, liegt an d-iSar; sie ist nicht groß, har über ss„i „m- erbautes ansehnliches Fürstl-schloß, wie auch eine Lutherische uni) R.esormirce Kirche- Savbuog, Stadt und Mt im Westerrcich, am EiiiM dir Sar ln die Mosel, dem Chulsiinei», zu Trier gehörig. Sarbuva, eine Stadt in Lothringen, Leidem Persischen Gedürge, zwischen Salm und Sarwerde». 8 iir--.L 5 , Scadt im Spanischen Estremadura, 2 Meilen von Salvacerra, an den Portugiesischen Granzen. 82icräktelluudi>chenA,ee- rcS, welche zu Italien gerechnet mire/ Mid den Titel eines Königreichs silhret. Sie ist ungesehr 4; deutsche Meilen lang, und 20 breit, und wird S^cn Norden von rer Insel Corstca durch die Meereiigv Boii!- faeio gecrennet- Sie ist zwar an Getreide, Wein, Oel und Ürangesruchteii jehr fruchtbar, hat auch starke Viehzucht, aber j weaen der vielen stzlorästc, und ca die ho- Heu Berge den Nordwind hindern, ,ehr ungesunde Lust. Die Berge enthalten verschiedene Metalle, Schwefel, Alaun und Salz; auch wird an den Külte» ein starker Korallen- und Fischfang getrieben. Die Kirchen und Kloster aus vieler ^niel sind zahlreich, und lhreLlnkunjte betragen jährlich 2;oe>2oPiasterv- ES gehören »och viele kleine Inseln zu Sardinien, davon aber nur 8. bewohnt lind. Bis 1708. war Sardinien ein Thcil der Spanischen Monarchie. In diesem Jahre wurde d>e- se Insel von kein Englischen Admiral kcake für den König Earl i i k. nachmah- ligen Kayser, erobert, und demselben im Uirechcer Frieden zuerkannt. Anno 1717. wurde sie von den Spaniern weggeuom- lueu. Anno 1719- «wer von dein Kayser Earl vi. dem Herzoge von Savoyen, nebst dem König!. Lite!, gegen Abtretung von Sicilic», überlassen- Dieses Königreich, in dessen Besitz daS HauS Savoyen Anno 1710. gesetzt wurde, wird durch eincu Viee-Konig regieret- Et wird in aHaupt- Thcue, ncmlich in L«»po Ul und LLpo Ni l.e>zollvri, oder cli 8-niLij, eiu- getheilct, und soll^ nach Abzug der Unkosten, nicht viel über 102022 LivrcS eiu- trage». Siehe Savoyen. SLiäo., heut zu Tage 8»rr, oder 8srsts, war vor ulcerS die Hauptstadt des Königreichs Lydien, in Klein-Asien, und die Residenz des reichen Crösus, ist aber anjetzo ein schlechtes Dorf in Anadoli, am Faxe des Berges Lo/üog, an einem Fluß, der vor vielem I>Eolu5 hietz. Die heurige» Einwohner sind geringe Türken, meistens Diehhirccu, und eben so arme Grieche». LäLL'st Save, s. Nutze. 8>roeli>L, s. Lärevm, war vor Alters eine Stadt im ae- lobten Lunde, nicht weit von Sidon, im Sebietbe deS Scanies Lffur, an der Küste bes MltteUandilchen Meeres. Allda batte ?or Prophet Elias den verstorbenen Sodn der Wlktwe wieder tedendig gemacht. An- Vogtey iii deb Gchweitz, gegen den Rhein, zwischen dem Canto» Glaris, und den Landschaften Gasten, Toggcnburg, Wer- denbera und Graubündccn. Sie gehöret de» sieben alten Orten in der Schweltz, welche A- >712. den Canto» Bern in die Mirregicning ausnaymen, und seitdem gemessen die Reformieren und Earholi- lcheugleiches Rechttannnen; dieHaupt- Stadt heisset gleichfalls Sargans, liegt nicht wert vom Rhein, und ist der Sitz des Landvogce. 8srMüo, ein Theil d.s Atlantischen Meers, zwischen denen Inseln deS Oc?o Vrräs, d-nen Caiianen- Inseln, und denen Küsten von Africa. Er hat seinen Nahmen von dem Kraut Sargaffo, welches so häuf» fig daselbst wachset, daß cs die Schiffahrt verhindert- Gavnmuiid, 8Lrtzu-mm2x, kleine Stadt und Schloß an der Saar, im Hcrzogthum Lothringen. LuijzlLL, s. 8e§bLN5. 8 >,i-bury, s. 8LlisburV. Savkad, See in Ober-Ungarn, gegen die Sicbenbürgischen Eranzcn, nicht weit von Giuala. .Kv/strim, Stadt am Fluß Sarlat, in Periavrd, nebst einem Bißchum, unter den Erzbischof von Bourdeaux gehörig. 8-vvlouir, /.ttstü-uic!, berühmte und An-1680. erbaute Festung in Lothringen, weiche 5 BastionS und viele Aussenwerke hat- Sie liegt an der Sar, und gehöret- dem König in Frankreich, welcher sie E RySwlckischen Frieden, nebst einer haN bei, Meile Landes um die Festung rund herum, behaicen- 8arm-il>L, war vor Alters eine grosse Landschaft, deren Einwohner von den Griechen 8i,urom3te5 genennt wurde». Man kheilee Sarmatlen iii das Europäische und in das Asiatische. ErstereS begriff einen Theil der Moldau, den Theil Ungarns, der zwischen der Donau -und Theiß lieget, ganz Pohlen, das europäische Rußland, und die Crimische Tarlarey, erstreckte sich als» von der Donau bis an den Ausfluß deS Oby uu 7 an dak Eißmeer- Letzteres hiu- qegcn begriff alle die Länder, fö zwischen den Dom und Wolga am Casplschen Meere hin lagen, und erstreckte sich biS an die Rußische Tarcarvy. Savmund, Amt und Flecken IN der Miktel- markBrandenburg, anberNud, imZau- chischen Kreise, 4Meilen von Berlin. Saunen, Fa,n«n«, äüin.-r, Hauptfleckeil in dem Eautou Unterwalden, ob dem Wald, in der Schweltz. 8rrno, kleine Stadt im hrincixrto citr,, in Rrrr Nea- yy6 Garns Ga.rwerdcn Sarwin Gatagan Neapolis,an dt? en Granzen derTecru -li Luvaru. Sie hct ein altes Schloß/ wle auch den Titel cines^Herzogthums, dem Hause Barver n i zn!cä:idiq,>ngieichen ein BtKrdum, unter den Erzdifchos zu Salerno gchöria- 8rnlo, kleiner Fluß -n Neapoür, welcher bev der Scadt Sarns entftn i,:get, u- sich,nachdem er den Nahmen Scsfati angcno.uu.en har, in den Oolto äi di:>s>oli crgeußt- Sarocfrod,eine Statt in d.rWovwodschaft Brasiaw, in Kiein-R'lisscn, in Pohlen- 8L?vr!s,F!ecken,mircen imHerzogtymnMav- laud, zwischen den Flüchen Salvele n- Om- na, bat erne ü, öne marmorsteinerne Kirche» und gehöret den Gra,en von B.glm- Earoslaw, eine Stadt in der Ws.-wm- schast Rcuffen, in Pohlen. Savos, Sch-mos, ö,«- m. rl> ine Stadt in Ober-Ungarn, 2 M- vonTperies, am F-uß Tarizza, davon die Grasschatt Sers ch,am Carpathischen Gebürge, ihren Nabnicn bat, welche zwischen den Grafschaften AipS, Adanviwar und Unghwar, wie auch ten Poln scheu Granzen lieget, und deren Hamtstadc Eperies ist. 8riP,-:t, Heister dle Schatz - Kammer des grosse» MoMs, in Indien, darinnen des- len Schatz verwahret wird. 8->iravn!, Savoyisches Städtgen und Schloß, zwischenOu rasglie und Lonrteiniiie/ovi.- sern Eravezanc. 8aiiia, kleine Stadt am Fluß Sarria, in Gatiicien, ungefehr ; Spanlsche Lstei-en von Lügo. 8aiiina, kleine Stadt in der Pabstl. Landschaft Asmagna, am Fluß Savio, nebst einem Bißkhll ", „liier den Erjdisch-l zu Ravenna gehörig. 8sr.U!oc 8Ko, angenehmes Kayscrl-Lustschlos in Ingerm.mniand, r; Werste vonPeccrs- burg, mit einem Tbier- undLnstgarcen- Sarstede, Stadt und Paß an dem Inster- Fluß, im Stift Hilde, heim, anderthaibc Meile von der Lradt Hlidesheim, gegen Nord-Westen. . Sart, Schloß und Grafschaft in Brabant, davon die Familie von Vierreyck An- 167g. den Gräflichen Ticei erhalten- 8artan. ^cormn, kleiner Ort in den! Portugiesischen Estremadura, am Fluß Zerzera. 3grw, Fluß iss Frankreich, welcher in der Normandie emchrinqer, und sich oberhalb Angers in ten Fluß Mavenne er- geußt, mir welchem er bald darauf in die Loire fallt- Sarvau, FÄ oder dcothcnthuvn, kleine Stadt und Schloß m Nieder-Uu- garu, in der Eiseuburg.r Geipannschaft, am Fiu-r Raab, da, wo die Güntz hinein fallt, gei-g-n. Sarrvcuden, Grafschaft und kleine L>tadt an der Saar, in Westerreich, gegen das Wdgesische Geknrge geiezru- Sie hatte ehemals ihre eigene Grafen, kam «der An. i;-7. an Nassau Saardruck. ->. v.,, ^ lüay. bemächtigte sich Lothringen der ganzen Grafschaft, gab aber,659. alles, bis a Ait-Sarwerden und Bockenhcim, mr Nassau zurück. Bey der nachmals Anno - 7 ft>. erfolgten Lheüung vekain hiaisau- Saarbrücken 2 Drittel, und Na,fau-M,l- burg ein Drittel von dieser Grass.,m,c. Samvitz, Fiu^ in Viledcr-Uü« garn, welcher aus den» See Ba.a.'on hervor komt, und sich in.die Donau cr.eußt. 8m/.nnu, .fsm-HuMMT-chm-reunu, Du,.« Stadt am FnißMagra, im Eeruestichen Gebiethe, nebst einer fest n Citadelle, ijr Mit starken Mauern und einem riefen Graben umgeben, und hat einBißssum, unter den ErzblfchdsvonMayiaiidgchsiig. I 8nrL!:Lx, 8nrco(Ms, kleine Sladt, neb,l cl- nem guten Schlosse, und dem Titel einer Grajschait, un Portugiesischen Lstrcma- dura, am Fluß Era,o, der Stadt Castel- branco geacn i>bcr. Sarzig, rieilic Stadt in Servien, in Ungarn, zwischen Belgrad und Semendria, an der Donau. San von Gent, vel l« kteine'uiid fehr,e.ieSc .w imHo!!«i!di,che»Fianderii,an demEanal, welcher von Eene ln die Schelde gehet, lie^t 4 Meilen von Gent- bulbno, om/c>, klclneIiüel IN Epiro,ausdem 6o!ko von Venedig, vey Vamna, ui Griechenland- Sask.f ing, s- Saxköping. Saslo ? iy, feyr festes Schloß in Podolien, 10Meilen von Eaminicck- 8L5guc5 N 0 XLL, sind eine wilde Nation in Virgilnen, in Nsrd-Äiner>ca, weiche von s ,r -rssser Statur sind. 8 !llft, k eine und schöne Stadt im Spanischen Estremadura gchlstii, Hauptstadt des Lapn UiI.oAocloci, iit Sardinien. Sie. ist ziemlich groß, auch einiger «.aßen befestiget, und hat ein Erzbißtunm, nebst eniem Schloß, am w l- chem der Vice-Könlg jayrlich 6 Monathe residiren muß. 8üiwi>age, Stadt in Dauphine,wo die Flüsse Isere und Lrac zusml.men fliessen, m.d welche einem vornehmen Gesckiechce den Nahmen giebet. DieSaffenagischeHöhie wird inner die 7 Wunderwerke des Del- phinäcs, ist Frankreich, gerechnet, so find auch dieSasienagischcn Sreine berühmt. Saßinkowltz, Städtgen IM Fürstentum Oppeln, in Schiesielr. bstlnolo, Lu-vu/um, 8cllbvi!l2, kleine Haupt- Stadt derHerrschaft Sassiiolo,im Moke- nesischen Gebiethe, weiche lc- M- von Modena iieat, und ein festes Schloß hat- S-Iiago, Städtgen in Ärragvttien, Mit dem Titel einer Grafschaft. 5 rwLun, Lstarigan, Stadt l» Ost-Indien,UN Königreiche Bengaia, bcn de,» ÄuSli»»e des Ganges, in Äste». Sie ist e,n lclwmr Samlia Savannah Savatapoli Savi 997 Ort, weiter mit ailen Sacken reichlich versehen ist, und gehöret dem grossen 8 s»n/,^ntz 1 !L, Stadt an der Küste von Laramanien, in Narolien, inAnen- S>e i!t befestiget, hat eine feste Cltadeile, ei- ne» Häven ans dem 6 oI 5 o cli8,mli2,und ein Erzbißthum- Sie wird stark von rftandels-Leute» besuchet, und gehöret den Türken, weiche einenBaffa dajelbir halten- Königreich nebst einer Stadt gleiches Nahmen» auf der Jnjel Lioma, in Satemin, Marktflecken im Fürstenthum Lüneburg und zwar im Amte Luckau, vor jetzo dem Churhause Hannover gehörig. 8-ciiüÄ>->n, Genugtbuung, Vergnügung ' den gethanen Schaden Lritivo, siehe LormchitÄN. kleiner Ort in Ost-Indien, S.ini . .. vinz Basil>cata. Sntteiknecht, ist in dem Ober-Stallmei-> ster-Amt zu Wien ein ansehnlicher Sienst, j daß > -ch vornehme, Leute solchen anzu- nehme» kein Bedenken tragen- ! Laiurri-lio, war den den Alten, ii. sonderlich bcv den Römern, ein gewisses Fest, so, ivm i7. bi» 22. Dec dauerte, darinnen !. an den Knechten und Leibeignen eriau-j lec, sich nach ihrer Art lustig zu machen,' und fassen diejelbe mit ihren Herren zu Tische, zum Andenken derjenigen adide- r.en Zeit, welche Satnrnus mit nach Italien gebracht, da kein Unterschied der Stande, und aller gemein unter den Menschen gewesen jenn soll. Socyiü, 8.WI-I, heißt ein Gedichte, darinnen man üble Conduice und Aufführung fcharijmnig und srcy durchhechcit, oder auch wohl die Untugenden ganzer Länder unb Hoje durchziehet, und einer, der dergleichen machet, heißt ein imrvricur. grosser Fluß, welcher im Her- zoglhum Craln und zwar an den Gränzen von Karakhen beydemRatschach ent- lpruiget. Er ducchstrvhmet ganzCrain, stch bcv Gemlin, oberhalb Belgrad, in die ^,onau. Er fließt lehr gefähr'ich^ Schiffarth darauf ist sehr 8av. Schloß und Herrschaft inOber-Crain, r- M-von kaybach, dem Grasen Buceiin, gehörig. Es sind hier Eisen-Bergwerke, u. rer delrcstahl wird daselbst verfertiget. ^ in'Peft!c"^^ bewohnte Stadt s.vannMi, Hauptstadt der Provinz Geor- gle», im nördlichen Amerika, welche de Krone Engeiland gehöret. Z-e lftgt a> ^!u?;-ul;e gleicher Nahniens, ist nou an suchet und 'ch^mäßig gebaut. De> Gouverneur hat hier seinen Sitz, die Einwohner sind meistens Engelländcr, doch giebk es auch allda viel Deutsche- Z- E- Salzkurgcr, Pfälzer rc. Sz^wpcili, alte Stadt in Min» greiien, am s l warze ^ Afte-, in 'Ästen- ?av2topoli, Stadt deS Königreichs Euriel, in Gcorffcn, ft. Asten. 5LV.IVSN, k.oo, Flußia Inland in Mvnnster, welcher sich in'den Me.r-Bu- sen bey Korke -rgeußc. Ssucisse, ist eil! langer Seck von Barchent, oder Leinwand, darein man Pulver thut, um eine Mine dadurch von weitem anzu- zunden. Sauclilcr, oder Sauciilcmr, sind bev Belage« rungen und andern Kriegs-Verrichtungen grosse Bünde oder Wälle von Besten und Holz-Stöcken, oben, ln der Mitte, und unten zusammen gebunden, welche auf Chandeiiiers oder hölzerne Gestelle gcle- gec werden, die Arbeiter darhinter zu bedecken- Sauflre, kleiner Fluß in Frankreich, welcher in der Landschaft Berrn entspringet, und sich in den Fluß Cher ergeußt- 8ruve, Stadt in Scvennes, i» Frankreich, am F!nß Vittourie, nebst einer Dicairie und Abtex. 8auveg!ncl2, siehe 8alv2gusrfliL. Savel, ruinirteS Schloß, nebst einem Flecken, in Curland, 2.M-von Cvndew- Sovelli, Fürsten von Savelli, in Italien, be« saffei, sonst das Marschall-Amt am Päbstl- Hofe erblich, und hatten sie am meisten zu verrichten, wann die SarLinche nach Absterben eines PqHstes inS Conclaoe gehen. ES ist aber diese Famiüe An. 1712. den 6. Mart- mit Julio Savelli abgestorben, und solche Charge dem Fürsten Au- gustino Chigi auf Lebens-Zeit gegeben worden. Sauenstein, Schloß und Herrschaft an der Sau, tu Uucer-Erat», 2Meilen von Gurckfeld- Sa»er, s. Sorau. 8Lverflun, kleine Stadt in Languedoc, in der Grafschaft Folg, am FinßAunege, in Frankreich. Sauerland, s. Saurland. 82verne, grosser Fluß in Engelland, weicher in der Landschaft Montgomery entsprinqet, und durch seinen Einfluß den Meerbusen von Saverne machet, welcher ein Stück des Canals von Bristol ist. Ssvorris, die neue 8svcrne, .gatzi ma ,Voa,a, Fluß in Estotiland, IN Nord-Amerika,welcher sich i» tie Bay von Buton ergeußt- SLugus, jfl eine gewisse AttFfcker-Schiffr in Provence, 8-vi, also nennen die Venetiancr ihre Raths- Herren, welches Wort so viel als einen weisen und vcMndigcn Mann bedeutet- Rrr; Lavi- yytz Gavigliano Savoyen 8avlZIiLno, eine Stadt UI Pie« mont, amFlnßMagra, 22. M- von Turin, dem König von Sardinien gehörig. k Die umliegende Landschaft SaviZlianu, «ranzet oben an die Provinz Carmaqnio- le, zur rechten an Cherasco und Foffano, zur linken an Saluzzo und an Coui. SrviANLno, Flecken in Romeg» na, am Fluß Savignano, welcher sich in den 6slfo c!> Vsns/.!L ergeußt. SaviASst, s. Zavinoft. s»vill-n, kleine Stadt an dem Fluß Maire, in Piemont- 8»vio, siehe ä-lk>5. Luuli'su, kleine Stadt im Her- zogthum Burgund. Lsulc, grosse Grafschaft nebst einem Flecken gleiches Nahmens, 6. Meilen von Apt, in der Provence, welche den Herzogen von LeSdiguiereS zugehöret, deren älteste Söhne sich Grafen von tzaulr titulchen. 8»nlt äe Icküris, -HP ^« 7 ari-e, eineMeer- Enge der Landschaft Eanada, in Nord- Amerika. Säumer, Fluß im Stift Paderborn in Westphglen, welcher sich in die Weser ergeußt. Ssumur, Gouvernement in Frankreich, welches einen Theil von Anjou und Ober-Poi» tou begreift. Die Hauptstadt Saumur,-^Z- sieac an der Loire, hat ein schönes Schloß, und vor diesem hatten die-stiuae- notten eine berühmte Universität allda/ Lrvom, Hchonen/?-,, kleine Landschaft in der Diöces von Metz in Lothringen, der Krone Frankreich gehörig. 8»vo, siehe Sevebierger. 8Lvoc--. kleine Stadtimd Schloß am kl. Fluß Saroca, im v,l cli Nemon», in Sicckien- Ls V0N3, eine von den Antillstchen Inseln in Nord-Amerika, welche klein und übel bewohnt ist- Sie liegt an der südlichen Küste d r Insel St. Domingo, und gehöret den Spaniern. Szvonr, tkah stm, Stadt am Ligusttschen Meer, im Genuesischen Gebiethe, nebst r Cttadellen und einem Bißthum,unter den Erz-Bischof zu Mayland gehörig. Ihr Haven, welcher sonst sehr berühmt gewesen, befindet sich in schlechtem Stand, die Stadt aber ist An. iü,6. mir einer trefli- chen Festung versehen worden. Im Jahr 1727. wollte der Herzog von Savoyen diesen Ort, vermittelst eines heimlichen Verständnisses mit den Bürgern überrumpeln, eS wurde aber solches bev Zeiten entdecket, und die Rebellen von der Republik Genua zur Strafe gezogen. An- 1746. eroberte Sardinien diese Stadt, sie kam aber durch den Aachner Frieden wieder an Genua. 8,vonnisr-°, alte Stadt in Lothringen, eine Meile von Toul. Savoyen, die Savoyischen Lander inSgc- sammt granzen gegen Norden an bas Land Savoyen Gcx, die Republik Genf, und den Genfer- See, gegen Westen an Bugev, Dauphine und Provence, gegen Süden an das Mst- teilandi'che Meer, und gegen Osten au das Gemiesnche Gebreche, daö Montfccrat,daS Herzogthum Maniand und das Walliser- Land. Sie liegen theüs diesseits, theiiS sciiieikS der Alpen, und de,,reisten das Her- zogchum Savovcn, das Fürstentum» Piemont, das FürsteiuhuinOneglia, das Mr- quisac Saluno, das Herzogcyum Aosta, die Herrschatt Wercelii, die Grasschasr Nizza, und das Hcrzogthuni Moncserrat. Diese Lander erhielten in den folgenden Zetten noch einen merklichen Zuwachs. Dein! An- 1707. übergab Kayser Joseph von dem Staate Mayland dem Herzog von Savoyen, vor die wider Frankreich geleistete Aßistenz, die Stadt Vaienza, nebst dem ganzen Lumcllma, die Stadt Uepandna mit ihrem LerricorioMd das Thal Scßia, nebst aller Zugehör, mit EinwilligungLari Hl. Königs in Spanien, erb- und eigen« thümlich, und überließ demselben auch denjenigen Ancheil von Moncserrat, mtt welchem die Herzoge von Mmnua bciehnt seweien. In dem An-17)6. erfolgten Frieden bekam Savoyen die beydcn Districke von Mayland, Novarese und Lvrtoncse, nebst den Langhischeu Güter,r- AlS Anno 1742-Spanien und Frankreich die Kayserl. Lande in Rcalien anfielcn, nahm der König von Sardinien die Parthie der Königin «-on Ungarn, und erhielt dafür durch den Mormser-Lraccat An-1743- das Gebiete Vigevanasco, einen Theii von Pavese und der Grafschaft Anghiera, weiches ihm auch durch den Aachner Frieden be- uättlgec wvrdeu- Der Herzog von Savoyen ist ein souverainer Herr über diese Lander, und führet den Lite! eines stero- wahr ende«ptte»M! des -A- Rom- Reichs durch Italien, wie auch eines Lönigs von Lypernchaher er bisher Ge Lönigl. ^oheir ticuiirel worden, nun aber eines Lönigs von Sardinien. In dcmlttrech- tischen Frieden >713. ward ihm dar Königreich Siciiien abgetreten, aber - 7 G- cedirte ihm der Kayser die Insel Sardinien, nebst dem Königl Titel davon, gegen Wiederabtretung deS Königreichs Sici- lien, siehe Sardinien und SiciUen. An- 17Z0. wollte die RegieruiigL-Last dem König von Sardinien, Victor Wmadeusil- der den 14 May 1666. gebohren, und seit i6»o. regierte, beschwerlich werden,er entschloß fick) daher», seinem Sohn die Regierung zu überlassen; welches auch den ;ten Sept-1730. würklich geschehen, da der Ko« nig die Königl. Gewalt nebst allem Zugehör nicderlegte,u. das Scepter, vermittelst einer aufgesetzten förmlichen Acte, dem damaligen Prinzen vv» Piemont übergab. Er aber behielt sich eine jährliche Peistion vor, nahm den Drei eines Grasen vonLen- Savoyen Saurau Saure! Sayn yyy de an,und retirirtesich mit seiner Geniah- lin, der verwiitibtenGräsin von St- Seva- stian, die er sich vorher im Au,;- ancraueu lassen, nach Chamber». Es gereuete rhu aber bald, dann 17;-- den >7 Sept. wollte er seine auf die Krone aethane Remlli- ciation wieder haben, und daS R^ierungd- Nuder selbst von neuem in die Hand nehmen Es wurden aber von dem jungen König dienliche Mitte! vorgekehret^ und der Tod machte endlich dieser neuen Äegie- rungS-Lust den ;>Oct. 17Z-. ein Ende. Der jetzige König Carl Emanuel Victor, aeb. ,70 , . bekam die Regierung von seinem Herrn Vater den z Sept.i 7 zo. vermahlte sich zmn drittenmahl Ln-1737- den > April mit Liilübetb Thercsia, Prinzeßin von Lothringen, aeb. den 1; Octvb. 17--. wel-i che aber den ?ten Jul. r?»'- starb- Der 1 Prinz von Piemont ist Victor Amadeus' Maria, aeb- den -6 Iun- i7-s. verm - sich den 10 May 17^0. mit Maria Antonierc« Zerdinanda, Philipp V. Königs von Spanien Tochter, aeb. den 17 Nvv. 1779. von - welcher Prinz Carl Eman Ferdi». Maria ^ den 74 May 1751. gcbobren Amt in diesem Herzogtbum erhalten, und sich durch Staats und KriegsbedienumM in der Geschichte sehr berühmtgemacht hat. Lrurel, siehe ki-Meli-u. SsurZcz, siehe «Lorglo. Sanuland, ru, .gnr-kiuu, eilte von den drcy Landschaften,aus welchen dasHerzog- thum Westpbalen bestehet. Die zwey andern werden der -Aellweg und der -^aav- strank genennet, und gehöret dieses Her- zogthum seit 1771. dem Erz-Stift Cölln. Sau-Rüssel,sonst auch neuer Bruch genant, ein gefährlicher Ort in der Donau, in Ober-Oesterreich, nahe bey dem Schloß Spielberg, welches aus einer kleinen Insel in der Donau gelegen. Es schiess'c all- hier das Wasser zwischen kleinen Felsen mit grosser Eewast.doch nicht gar hoch hinab, und ist diese Passage sonderlich den kleinen Schissen gefährlich- Sausenber-g,Berg-Schloßundkaiidqrassch. amBrißgau, zuBaden-Durlach gehörig. Suustia, Fckastm, Stadt IN Amasien, in Na- tosten, in Asien, nebst dein Titel eines Erz-Bißthums. 8 nut, siehe 8 aulc. Savoyen, das Herzogthum, ist! 8auvok»k, 8-lvöt-t, kleine Stadt in der Fram der nördliche Thcil der Savoyischen Lau- i zösischen Provinz.. ' der, und wird von Piemont durch die Alpen l äm FlUffe'Drot, abgesondert. Es bestehet aus 6 kleinen j Bazas- Provlnzen, welche sind i) öas eigentliche,'Srvuw, siehe c-mx-iAnsno. tzaenannte Savoyen, mit weichem ein; Saw, suche Sau. Ageuois, in Guiennc, zwischen Bergerac und Tßeii des Ländgens Bugey verknüpft in, denn der andere Theil gehöret dem König „1 Frankreich- a) Das Herzogthnm Chatlais. z) Das Herzogthum Genevois- 4) Die Grafschaft Maurienne. ;) Die Grafschaft Taramaise. 6) Die Baronie Fau-ign». Die hohen Gebürge verursache», daß die Lust darinnen kalt ist, Mts destoweniger ist dasLand volkreich, u. ziemlich fruchtbar an Getreyde,wieauch i„ de» Thalcrn an Wein, und auf den Bergen an Weyde. Die Haupt-Scadt darinnen ist Chambery. Die Franzosen harten sich jn dem Spanl,chcn Succeßisns- und folgenden Kiiege fast des ganzen Herzogthums bemächtiget, sind aber durch die glücklichen Wagen des Herzogs ganz heraus getrieben worden. In dem nach Kayser Carls V l Tode entstandenen Kriege bemächtigten M die Spanier A. 1742. ves Landes, und behielten es bis zum Aackner Frieden. Die- >" Herzogthum gehört eigentlich zum deut. Iss u, Reich, und wird zum Ober-Rheim- ,ci ei, Kreiß gerechnet. Es hat sich aber abgesondert, und besucht den Reichst«« nickt unhr, ob eS gleich aufgeruffen wird.^ tteiiie Sradt in Asien,in dem o.> fluchen Gouvernement von Diarbekir. Zss ilchen Diarbekrr und Merdin. Es be- fUldcc sich allda ein Iacoditischer Bischof d.urau, uraltes gräfliches Geschlecht in f stK'Nttark, welches von Kaystr Ferd - >«iib u. das oberst- Erb-Lgndmgrschall- Sawolax,^-rvo/nxis, Schwedische Provinz in Finnland, zwischen Kepholm, Carelen, Tawastland „. Calana-Lehn- Sie ist groß« aber voller Wälder und Moräste, und fast ganz wüste. Ein Stück davon ist A- 174z- an Rußland abgetreten worden. Es bestehet aus der Stadt Nyslot, und einer auf zwei) Meilen herum liegenden Gegend., Saxklöbing, kleine Stadt auf der Dänischen Insel Laland, eine Meile von Ma- rienböe. Saxlen, Dorf im Canton Unterwalden, in der Schweitz, im Melch-Thale, wovon der Sapler-See den Nahmen hat. 8,xliiunäki>m, kleiner Marktflecken in Tngel- land, und zwar in der Provinz Suffolk gelegen. 8 rycl, siehe 8 läou. Sayda, kleine Stadt im Meißnischen Erz- G-bürge, an der Böhmischen Glanze. Sie gehöret der Familie von Schönbcrg zu Porschenstein- Ein anderes Städtgen Sayda liegt im Sächsischen Churkreije, 2 Meile» von Wittenberg, allwo sich ein Amt und eine Suverintendur bcflndet. Sayn, Grafschaft am Rhein, ohnweit Cob« lenz. Die Grasen von Sayn und wirtgenstein gehören unter die Wekteraui- schen Grafen, und theiiccn sich in z Linien, nemlich in die Berlebiii-gische, Saynl- sche imd wirrgenstelnische. Die Bevie- burgilche bestehet aus der Deriebuigl, fchen und Homöuvgischen, ,o 1748. aus- R r r 4 ge- IOOO Gayrock Scala gestorben, die^Vittgensteinische aber aus der wirtgensteinischen und Vnilenda- i-ischen. niewurd welch! , . ... Der Churfürst von Trier bekam Kann und Rhcinbruei, mit den Vogteyen Eiich und -Ormitz. Die zwey Schwestern Graf Lude- wnj-- erhielten die übrigen Güter,und zwar ibekam Ernestina, eine GemOlin Lrucsti, Grase,is von Manderscheid, das Amt Hachenburg, nach deren Tode dasselbe an die Burggrafen von Kirchberg gelangte. Dis andere Schwester, Iohannetta, eine Gemahlin Johannis Georg», Herzogs von Sa«jen-Eisenach, erhielt dasAmcAlren- tirchcn, welches nach Absterbe» des letzten Herzogs von Eisenach An-1741. der Marggraf von Anspach in Besitz genommen. Lg; rock, X;mv, eine von den drey grossen Inseln in Japan, auf dem Ocesno Orien- r»Ii> in Wen. Ga;, Za;, Ziateck, ^-rtrLirrm, Stadt in Böhmen, an der Eger, und die Hauptstadt des Satzer-Kreyses, ro. Meilen von Prag. Fluß in Böhmen, welcher in Mahren entspringt, und 2. Meilen oberhalb Prag in die Muida fallt. Ga;er-Rreys, Z-ttrrrWr, einer von den 12 Kreysen,in Böhmen, um die E-.cr herum,an den Meißnischen Eränzen gelegen- Es ist mit demselben das Eln- vogner-Gebiethe verbunden- S.-.ziiz, Schloß und Amt in Hinter-Pom- mern, zwcy Meilen von Scargard, an den Ncumärkischcn Gränzen. SbaiLv, ziemlich fester Ort in Pohlen, in der Woywodschast Viclsk, wurde An. 1754- vou den Russen erobert. Sstirro, heisset ein Häscher, Scherge, oder Gerichts-Knecht in Italien, und haben sie in den grossen Städten ihren besonder,! Hauptmann, welcher U LmigsIIo ge- nennet wird. Lcrksri, siehe 8»rno. Scagen, eine Herrschaft und Dorf gleiches Nahmens, in der Grafschaft Holland, nicht weit von Alcmaer- Scager-Rack, siehe L^ctegst. 8c-st», 8cr!ir, kleine Stadt IM ?r,ncipgto ci- rra, in Neapolis, nebst einem Dißlhum, welches mit dem zu Ravcllo vereiniget , ist, und unter den Erz-Bischof von Amalst gehöret. Lcvl, dkaimorer, Hüven in Bithymen, M Klcin-Wen, in der Meer-Enge von Con- siantinopel- ^ Lc-sta diovs, vor Alters X- 2 po!i 5 , und >etzo den de» Türken Xubrstasi, ist ein Castell in Natoiicn mit einer grossen Vorstadt s- FranzöstscheMeilen von^-piümk, oder dem alten Ephesus, am Meere ael gen. Es wird von hier aus ein starker Handel Scülca Scapulcrrrum mit'Lcvanttschcn Maaren getrieben, und die Einwohner sind meistens Türken. '. oltnr, in Gränzen von Bastli- o> v..- -«'NS.'N den Eosto von kolycvstro sücnct, welcher hiervon bisweilen aua) Golfs von ScLl-a ernennet wird. ^ bcalemi, §„rrr! r.vt-rm-!, Vorgedürge in Sicilien, im v^l Ui Xow, an der südlichen Küste,, der Insel Maltha gegen über. Lcalemura, alte Stadt i„ Ca- ramanien, in Klein-Asien, nebst einer Ciiadelle. Das Vorgebürge gleiches Rahmens liegt oen Küsten von Cypern gerade gegen über. 8-LlskQ. Schloß, nebst dem Titel eines Für. stentlmms in Si-ilien, im V2I ist vcmanz, zwischen den Bergen an der Mecr-Enge von Meßina, und gegen das JonischeMeer gelegen, 10. Meilen von Meßina- Scalinc,'eine Insel in Engeiland, zu der Provinz Pembrock, im Fürste,tthnmWai» les gehörig. Gcandalistren, einem ein Aerzerniß geben, oder Verdruß ankhun. Scariclnlun, drln^n3cum, ist ein Gesetz: in Engelland, gegen die schimpfliche Reden und ehrenrührige Gerüchte, weiche w-dcr einen Lord und Pa,r, oder die ilmen gleich geschätzte hvhcKroiibedieute,fälschlich aus- gebreitct werde». Der Verbrecher wird insgemein zu einer grossen Geld-Summe verdammet, und muß so lange im Gesang- niß vlelbcn, dis selbige an den Beleidigte» bezahlet worden. Lcsnllcii^b, wird aus Türckisch die Stadt Alepandria, in Egnpten, gcnennet. 8c2näL,o,m, siche Xlcxmiäror». 8c2NäcroiN!, Ivlonrs clcLc. s. ^msrir. 8-2NNW, Zcrnr-s-nnE, hierunter begriffe' man vor AiccrS, und verliehet auch zu«, weilen noch heutiges Tages diejenige grosse Halb-Jnsel in Europa, welche die Königreiche Schwede» und Norwegen in sich begreiffet- 8cünclirriö, Fransrr-nvm, kieine Stadt ,M Herzcgthum Modena, zwischen Sassuolo und Reggio, so den Titel eines Marqui- sats führet- 8cuncloicra, kleine Stadt in der Grafschaft Cremona, im Herzvgthum Maviand, welche den Herren Pönzoni gehörig- 8csi>ull-i!um, iii ein Lheil eines Mönchs- Kleides, weiches aus zwcy kleinen Breiten Luch bestehet, davon die eine die Brust, die andere aber den Rücken bedecket. 8c2;>ul»iium heisset man auch zwey dunkel-braune kleine Kappen von seidenem Zeuge, davon das eine oben, das andere aber unten an zwcy Bändern hanget- Diese lasten die weltliche Pcrjonen unter den Calhvlischeii bey den Carmell- ker» wcyhen, und tragen sie zu Ehren der Jungfrauen Mari«. „ Sca- (^piilier Scartc que Sca rono S chass g. 1 001 8cmc>7io,kleincStadtin Toscana,in Italien, ailwo cs gewisse Steine ziehet, weiche durchs Feuer nicht verschrot werden-, '-eatullen-Geides, heissen diejenigen Einkünfte eines Lanvck-LÜrftrn, so zu dessen kleinen und täz icden Ausgaben angewendet werden, u d der darüber gesetzt ist, wird ein L-catustier :„ennct. Sccbsesm, Scadt in der Woywsdschaft Cheim, in Klein-Renssen, in Pohlen- ScK-wn, ist cin Todten-Gerifipecha die Gebeine des ganzen. Cörpersvon den micir wieder zusammen gefügetwsr' - n- Scelpa, Fluß-in Westphaien, imStisc Paderborn, der sich bcy Corvey in die Äe- ser ergeu'.k. Sccpteo, ist ein prächtiger Stab, welcher niemand als Königen gehöret, weil derselbe -ein Zeichen der Königlichen Würde ist: wiewohl auch den lseLsorlbusivl^ni- iicis auf Universitäten bei, Proceßionen, zum Zeichen ihrer Jnrisdiecion ei» Szepter pfleget vorgetragen zu werden- Scepter-Lel)n, s. Zeprer-Lechn- Scepucz, s- ,>ips. bceriir, eine güldene Münze in der Türken, weiche etwas weniger als ein Venetiani- scher Zechino gilt, undungefehr i- Duca- ken auscrägct- §amiändische»Districr, im deutschen Departement des Koiiinrei ns Preussen- Lclttck, 8-kla, also wild der König in Persien geneimet- behack, zst c.ne Peruanische Münze, so un- gefehr a. Groschen und 2. Pfennige be- ScrrpEo, Insel auf dem Mit-?i » ttlläistiichenMeere, brymEingame des - '^um WaiK vral.>ek.k-St,st „» Schadest:, ein Gräflich - Westerbureisches Schloß und Dorf auseinem hohen Berge, an der Löhne, Runkel gegen üver. Schanis, Fürstlich sreyes Nomien-Kioster. in der Provinz Gastern, in der Schweiß, unter die-Hoheit der Cantons eochwci z und Glaris gehörig. Schärding, festes Chnr - Bäuerisches Schloß,Stadt undPfleg-Gericht in Ober- Bayern, A-Burghausen, am 2nn-srrom, gegen den Passaulscheii und Ober-Ocster- reichischeu Gränzen. Schäsburg, Segcowar, eine von Natur uud Kumt befestigte Stadt unter den 7. deutschen Städten in Siebenbürgen, 2. Meilen von Medwisch. Schassgorsch, eil! vornehmes Gräfliches Geschlecht« in Schlesien und Böhmen, -daraus die Kynast-Grciffenstcsii siche Linie in Schlesien den Titel des Hcii-Rom. Reichs Grafen und Nsinn-i-fteye führet, und die frcye Standes-Hcrrsichjssc Tra- chenberg in Schlesien im vorigen Seenlö , besessen hat, weiche anjetzo aber den Erg, Li rr z sen Scapulier der Larmeliter, wird von nn- a.n, r Kraft in Gefährlichkeit zu Masse? und Lande, in Krankheiten »nd bö- u-nZnfällen, in Unftltchtbarkeit der Weiler, in Löschung der Feuersbrünste, und in Beschwörung derer vom Teu,ei Besessenen, von den Cathslinchcn gctzaiceu- Und es weiß ein gewisses Buch, so der Carmclitcr Gnaden-Psennig betitelt ist, dieses Scapulicrs unendliche Kraft nicht venttg ausznsprechen. Scara, siehe Sk-rsr- ! 5c-.sm,i»ieo, Stadt !!>! Königreich Neapo- lis, in der Provinz Abru.zzo. Lcsrborougk, kleine Stadt an I der Küste der Landschaft Jork, rn Euqelland, nebst cuiem Schloß und guten Haveu- Sie u wohivcwobnet, treibet gnreHaudiung, i nd ist von Natur feste, indem sic überall mit Klippen und der Sec umgeben, und auf einem hohen Felsen gelegen ist. Sie schickt zwey Deputiste iusPariameut, »nd die »mliegende See-Külte hat einen reiche» Herings-Fang.. Sc-nckvm, alte befestigte Scadt in Dalmatien, an dem westlichen User des Flus- les Clierca, den Türken gehörig. 2hr Bißthum gehöret unter den Erz-B>schof von Spaiatto. 8c»räom, siehe -^rhz. Sensen, suche Skasa. 8llrms, Stadt in Piemont, in der Grafschaft Nizza, zwey Meilen von Villa Ecaspa, kleiner Ort in der Provinz Aq- MlMus, m Norwegen, an der Nord-See, Ä'WN""' ^S-^uus, Archivclagi, zwischen den Inseln Cand-.a und Khodus- Sie ist die größte von den "-Inseln, so die Alten Sporades nen- »ccen, gehöret den Türken, ihre meiste Einwohner aber sind Griechilche Christen- Das umiiegcnde Meer wird das Meer L0n8c2ixrnrv, Lnr^uthirnn, geiieimek. 8i2ixs, ein Fort nahe bey Douav, im Fran- Mschen Flandern gelegen, welches 1710. «ey der Ucbergabe der Stadt Dsuay, den hohen Murten zugleich von den Franzosen eingeräumecwurde. Allein 17". den assienAug- gieng es wieder a» die Franzosen über. b»rp-, Fluß in den Oesterreichischci, Niederlanden, welcher bey siubigiiyan Arrois, enrchr nget,und sich unterhalb St-Amand ln die Scheide crqeußt- bc,rp!:ii!l, klein befcstigtesSkädtlein imFlo- reminischen- bciipous, siehe comrekcrixo. Grafschaft in der Provinz Der bishire in Engelland. rin« nichtswürbige Schrift- loor Schafaus. Gchamcs Scha mh. Gcharycnbach ftu von Hatzfeld gehöret, jedoch sic den Ti'el davon. Sckafl,-.»>>!, einer von den i; Cancons in der Sesiweltz, welcher gegen Norden an Schwaben, gegen Osten an den Boden--See, gegen Süden an den Rhein, und gegen Westen an die Wald, Städte gran'et. Sein Bezirk ist nicht groß, da» Erdreich aber fruchtbar. Die, ser Camon, welcher der Reformirtcn Religion zuzechan ist, bestehet aus n Remtern, und die Hauptstadt Schafliansei, .V. ' ch/nch'a, p, ov.rror>o/i/, ist eine der schönsten Städte in der Schweist, sechs Mellen von Bafel, «in Rhein, über welchen daselbst eine steinerne Brücke gehet. Sie bat sine Cstadellc, zu deren llnter- hastnng die Krone Frankreich, vermöge des mit den Schweitzern aufgerichteten Berbindnisses, jäbriich 820. Pfund ans- bezahlen soll. Nicht weit von dieser, Stadr, nnd zwar de» dem Dorfe Lauffen, ist der berühmte Rheinfall, Lckafkrl, siehe LckMcNsI. Schafstädt, kleine Stadt IN das Stift Merseburg gehörig, 2. Meile« vou Merseburg. Schager-Rach, siehe Osttegat. Schaiaburir, Berg-Scifloß'und Herrschaft in Unter-Oesterreich, ,-St- von Meick. Schalavonie», siede Saarland. Schalekau, kleine Stadt und Amt am Fluß Itsch, im Fürstenthum Coburg. Es gehört dem Herzoglichen Hause Sachsen- Meinungen, weiches es Au- r?rz. von Sachsen-Hiidblirghausen, gegen 4 andere Dörfer, esiiaetauscht. Echalholr, Hauptstadt der Insel Island, an der südlichen Küste gelegen. Ihr Bischof gehöret unter den Erz-Bischof zu Droittheim- Schalr-Iabv, heisset dasjenige Jahr, in weichem von den 3- vorigen Jahren allemal die überbllebenen 6. Stunden Mammen genommen eingeschaltet, und dem Monath Februaris der apste Tag bcnge- setzct wird, dergleichen alle 4 Jahre 'ge. schehcn muß. Schalybiit-g, verstörtes Berg-Schloß in Schwaben, dem Fürsten von Hohcnzvl. lern gehörig- 8c!wm, siehe V-lmrtco. ScliLmucki», bLMMLcdia, 8um->cdia, ss)»o- vo/it, Stadt in Schirwan, nicht weit vom Caspischen Meer, den Persern gehörig. Sie ist vormals groß, feste, und der Handlung wegen berühmt gewesen. Sck-mer, oder Sci'ulklappevs, unter den Juden, sind Leute, die in ihren Synagogen Glöckner-Dienste thun, und bey denen steh die von fremden Orten ankom- mende Juden gebührend «»geben, ihr tScsst Geld eiiilegen, und ihr Quartier meiden müssen, damit sie nach etwa geschehener gcrichtil,! eil Ersorderung vou denSchames jeden Orts augezeiaet, und . der Obrigkeit gestellst werden können. Fchamkaiwren, Schloß und d)vf-Markt in Ober. Bayern, Regierung München, in der Pflege Riedcnburg, war vormals ein Kloster der regulieren Chor-Herren Augustiner Ordens, ist aber An. ,6oü. der Universität Ingolstadt zugewendet worden. Scham», kleines Ländgen inEraubündken, am Hrnter-Rhein, z. Meilen lang, und >. breit,worinnen unterschiedliche Schlösser liegen. Senrm-Orkan, ein Ort, 12. Meilen von Babylon gelegen, wo die Türken den >9. Ml. 17;;. die Persianer schlugen. Schandau, kleine Stadt ander Elbe, an den Böhmischen Gränzen, im Meidm. scheu Kreise, ,. M. oberhalbKönigstei», unter das Amt Hohenstein gehörig. Schandetbach, oder Schäudiichcr-Bach, Fluß bey Obernhein:, in Nieder-Elsaß, welcher nicht allezeit giesset- Schanyim Schisse, s. Hlalbcverdeck. Schautz-Gräber, siehe stiomüc-ri. Schairtz-Lövde, Ordionr, sind lange ge, flochrene Körbe, ;. bis 6. Fuß hoch, mit Erde gesüll-c, welche man auf den Wällen zwischen die Stücke stellet, um die Con- stabeizn bedecken, und bey Belagerungen werden sie auch zu dem Ende aufdie Batterien gesteliec- Scharsscct, s. Schöner?. Scharssenberg, altesBerg-Schloß inMels- sen, zur linke» Hand der Elbe, M- von Meisidn, gehöret denen von Miltlz. Scharysenbertz, altes lind wüstes Berg- Schloß an dem Thüringer-Walde, zwischen Eisenach nnd Waltershansen- Scharvar, siehe Lulau. Scharmützel, ist ein Treffen, das zwischen zwey feindlichen Partheyen, so ungesehr aus einander stoffen, gehalten wird. Scharnedcck, ein ehemaliges Kloster, nun. mehro Landes. Fürstliches Schloß und Amt im Herzoglhum Luneburg, am Netz- Fluß, nacher Lauenburg zu. Scharnitz, Festung und Granz-Paß in Ty- roi, gegen Bayer». Schariiitzcl, so heissen die papierene kleine Tüten, sonderlich zu Wien, darein hundert, fünfzig, fünf und zwanzig, oder wenigstens -. Dutzend Ducaken gewickelt werden, und die der Kayserden sogenannten Audienz-Brüdern bey verstarieter Audienz auszuthcilen pfleget. Scharvofch, festes Castell ln Ungarn, an der Leiste. Schartzenbach, Schloß in der Grasschatt Toagenburg, in der Schweiß, dein Abt vo» S-Gallen gehörig, welches die Toggen- durger An. 1710. im May mir Gewatt hinweg genommen, und nach geichlvstc- nem Frieden A». 17 >9- dem Äbte wieder abgecrettcn haben- Schavy- Schamfels Schaum brrrr s pchartzfcis, ein altes Berg-Schloß unv Amt im Fürstenthum Gstubenhagen, vor drin Harz, dem Chur-Hame^ Hannover oeböria- An-1761,den 15-Sept. wuree eS »o/den Franzrsen erobert, m>d deUcn Ä-Lrk^r iit ruffene Srdartzselsische.Höhie,, in welcher i ber Klaftern tiefte Gewolbcr zu stn- re». Vor diesem hat man viel sogenannter Einhorn daselbst gegravcn, doch fttzo findet man solckeS nicht mehr in so gross scr Menge- Sonst ist die Hohle durch- aebendk, so wie die Banmanns-Hohle, voll glänzender welsser Tropf-Steine. 8 k-c 2- SuicaiiS hat- Echan, ist aus denen Schisse» die am Flag- aen-Scockbinausnnd zuiammen gezogene Flagge, wodurch denen amLandbenndli- ch-n Jahr-Zeugen angedeutet wird, daß sie soften an deSSchifteS Boorc kommen. Hängt sie aber ganz zusammen gewickelt hinten yernnter, so zeiget er die vorhandene Noch des Schifte» an- Echaucken, sind Schisse, weiche von den Zimmcrlcuten gebraucht werden, uni da, rinne zu stehen, wenn sie die Lichtste eal- sacer». . , schauen, ReichS-freyeHerrschaft im Hal- tcrstadlischen, ben Osterwick, so Anno 1689. von den Fürsten von Waldeck an die Freyhcrre» von Eroten verkauft worden. Schauenburg,alteö zerstöhrteS Schloß im Thüringer-Waide, nahe be» dem Städt- genJnedmchroda, 2. Meilen von Gorha, dahin es auch gehöret. Echauenstem, Flecken in Franke», inS Ober-Amt Cnlmbach gehörig, 4- Meilen von Bayreuth. Schauien, Groß-Schaulcn, kleine Stadt i» Samogitien, in Lityaucn, nicht weit von der Semgallischcn Gränze- Scham,,bürg, Herrschaft, kleine Statt und Schloß auf einem hohen Berge nie! t von Dietz und dun Fluß Löhne, in der Weilerau. Sie gehört anjetz» dem -Hause Anhalt.Bcr,iburg. ,m^umb»rg, Schauenburg, Schloß, Amt und Grafschaft in Westphaleii, zwi- Ndn. dem Fürstenthum Minden, der MasAaft Stegelberg und Lemgow, und Braunschweigischen Gebiet- Sie ihre eigene Reichs-Grafen, Kelche Lnno >640. mitGrafen Otto auS- W?ben. Nach dessen Tode entstünde e nger Streit, indem etliche Aemter von alten Zeilen her von Hessen-Cassel, einig" -r v»„ de.» Stiftvlche wiederum ihrem Bruder, Philippen, Grasen von der Lippe, weicher endlich den 9- Jul. An -647. mit Amalia Elisabeth, Landgräfin von Hessen, aio Vormünderin ihres Sohnes, Wilhelm des Vi. diesen Vergleich ausgerichcec, daß er die eu:e Helste dieser Grafschaft an daS HauS Hes- fen-Cassei adtrat, und die andere Heifte voii diesem Hams zu Lehen nahm, welcher Vertrag auch hernach im Oßnabrü- ckischen Frieden 1648. bestättigec woroen. Schaumburg, s. Eft'erbiuge». Schauenburg, klcineStadc in der Licsian- dischcn Provinz Letten, 22. U. von Riga, gegen Ojien gelegen, Schaylar, Sckloßund Marktflecken inrKö- ntgarätzer.Krevßc, in Böhmen, an den Granzcn Schlesiens. Schatzmeister, de» Heil.Röm ReichS Erz- Schatzmeiirer, ist eines von deS Reich-- Erb-Acmccrn, welches der Chursürst von Pfalz besitzet, und erst im Westphali- schen Frieden 1648. ausgemachecworden, nachdem man das Erz-Truchsessen-Amc aus das HanS Bayern lran-.sterircr harce. ES beliebet besten Amt darinnen, daß er bcy grossen Reichs-Soiennftäten dem Kayscr die Reichs-Krone voriräget, auch güldene und silberne Münzen unrcr das Volk answirfc. Gei» Erb-Schatzineister ist der Gras von Sinzendorf, der solches Amt in seiner Abwesenheit verrichtet, und ob wohl An-1708. Chur-Pfalz mit dem Erz- Truchsessen-Amt bestehen, und das Erz-Schatzmeister-Amt Anno 1720. ans den Chnrsürsten zu Hannover lransftrlrS worden, so ist doch daS Erz-Schatzmei- stcr-Lmt, nachdem Chur-Bayern Anno 1714 im Stastadccr-Frieden m seine Dignitäten und Lander restiruirec worden, zwischen Chur-Pial; und Chur-Braun, schweig bis daher streitig gebiieben- Schcev, kleineSiadt in Schwaben, ben der Donau, nebst einem Schloß und Herrschaft, den Grasen Lruchstß von M-ld- burg gehörig. Der Listncc heiuin wird das Ländgen Scheer genenncr- Schecrboore, sind kleine bcwafueteFahr- zeuge, weichet» denen Scheerengebrauchet werde», um die feindlichen Schifte abzuhalteu- Scheev-en, so heissen die See-Klippen auf denen Küsten in Schweden und Kimüano, sonderlich vor Stockholm, weiche sich >6. biS 17. Meilen ins Meer erstrecken, und die Einfahrt in die Häven gesaprüch machen. Schesftlarn, s. Schüftlarn. Scbckeieloul, 8ck-unviu, 8c!stnr?.,v,I, Hanvt-, Scadt eines Bcgierbeglie gleiches mens in Curdistan, zwilchen chioftui und chlpa- IO24 Scheibc nd.S chemcbal Schcmhampb. Schenckcns. Ispahan, welckc ganz in einen Felsen el„- «schauen ist, in Auen. Scheibenbevlg, kleine Berg-Stadt unterm Nerze dieses Nahmen?, im Er»«Ge- Lärzischen Krense, eine Meile von Au» naberg, ist ,71s. den Octüber abgebrannt, nunmehro aberwscdcr ausgebauet werden- Scheibs,'grosserund scheuer Marktflecken in Unter-Oesterreich-, im Viertel Ober- Diener»D«ld, au der Erlebach. Lcdeicli, 8dieicst, bedeutet im Arabischen eigentlich einen alten Mann »der Geeist, und Wird dieser Titel im Norgcnlaude allen Häuptern der geistlichen nndweit- lichen Gemeinden beygeiegt, u- zuweilen «:Ä Fürstlichen Persühnen als ein Eh- ren-T-tel- Scheidingen,Dorf in der GrasschastMark, eine Stunde von Werl- Allda fiel den lü Julii >761. zwischen der Französischen > Armee und den Murten eine hitzige! Action vor, in welcher letztere den Vor«! th i! erhieltest. ScheMmgen, kleine Stadt und Schloß in Schwaben, cmc Stunde vonBlaubeoern, ! i:nd zwen Meilen von Ulm, gehöret dem l Hause Oesterreich. ! Scheide, rchauc, großer Fluß in j den Oesterreichiscke» Niederlanden, wel- : chcr in der Picardie entspringet, unk sich ! an denen Brabantifthen Eranzen in zwey j Arme thcilet, nchmstch in die westliche ! Schelde, oder den Oonc, so sich zwischen den Inseln Gatsand und Walchern in da» Meer ergeust; und die östliche Schel- , -e, welche zwischen denen Seeländlscheu Inseln, Walchern und Schvuwen, gleichfalls ins Meer Mt. Schelleiiberg, s Augustugviirg. Schel'.enbcrg, srene Reichs - Herrschaft in Schwaben, so der Fürst von Lichtcnstein, Carclinischer Linie, 169s dem Grafen von Hohen - Ems abgckaufet, und 1719. zu dem neuen Reichs - Fürstenthum geschlagen worden- Siehe Lichte,rstei». Scheileuder tt, eine Höbe bey der Stadt Donauwerth. Sie ist durch die Niederlage merkwürdig geworden, weiche Anus 1704. den a Julii die verschanzten Ravern und Franzosen von der vereinigten Kay. serilch- und Englischen Armee erlitten haben. 5cdostmZ, l'srlchellinx, dev Schellmg, Insel in denen vereinigten Niederlanden, nicht weit von denen West - Frießländi- schen Küsten, zwischen den Inseln Amc- land und Vlieland. Schembevu, Sta'dtlcin in Schwaben, in der Ober-Grafschaft Hohenberg, am Fluß Schlicham, dem Hause Oesterreich zugehörig. 5-ü-m<:iwI,8cImf1M ist der oberste Fürst unter den Dagesthaner-Tatarn, u.wird aus dcncn Nyrsen, oder geringen Fürsten/ auf folgende Art erwählet: Es müssen l>c>, der Wahl alle Morsen in einen Kreiß treten, alsdenn wirft der Priester einen gossencn Apscl unterste, »nd welchen er trist, der wird 8-Mmnckal. " Scbew.hnmplinrer, heisset, nach der Isften Tradition, ein solcher verborgener Nab ne GOttee, daß, wer solchen wüßte, ober hätte, unglaubliche Dinge verrichten könnte. Wie denn dieses verblödete Volk vergeben darf, -es hätte Christus selbigen gehabt, und alle seine Wunder dadurch verrichtet. Schennnkcibcvft, s- deblla. Schemnry, Berastadc in Nieder-Ungarn, in der Grafschaft Bars- nebst;r»«oei, auf Bergen gelegenen Schlössern. A.'ibier ist das beste Silber-Bergwerk i-, Unaarn. Schcnke,einura!tFreyherrl!chesGeschlecht, so Len etlichen Scculis her in Churfürstl. Sächsischen Landen zu Kriegs- und Friedens «Zeiten jederzeit berühmt gewesen- Es sind aber dieselben unterschiedenen Stammes, und werden mit einem Bey- nahmen von einander distiMilret; danes sind bekannt: die Schenken vonTau- lenbueg, den Üandgvafrbums Thüringen Evbschcnt'en und Oanner- Lievren, sollen uralter Römischer Abkunft, und ehemals Schenke» von Da» rllla, oder Varglla, von einer Italienischen Burg und Stammhause, geueunet worden fty». Sie sind aber im vorigen Secuio abgestorben- Hernach sind be- rühmc die Schzencken von Landobevg, so in der Nieder-Lausitz die Landschaft Lcitthel, und in der a,Mauzenden Mark unterschiedene kleine Städte, als Fiech- tingen, besitzen. Nicht weniger sind bekannt die Scheuchen von Weidenbach, so in dem Wciffenseiüschen ihre Güther haben. Die Scheuchen von Walbeck, im Fürstenthum Halbcrstadt. Die Scheuchen von Gebern, so ihre Güther in Franken um die Altmühl herum haben. Die Scheuchen von Gtaujfenbevn, so Güter inFranken und Schwaben besitzen; und die Scheuchen von Schweinsberg, so das Erbschenken-Amt in Hessen, und «ilda, so wie auch unter der Reichs-Ritterschaft, schöne Güther besitzen- Schenchenbevcz, Schloß und Obcr-Dogtey am Frickthal gelegen. Schenckendovf, ein Ordens-Amt imdHerr- schaft im der Nicder-Lansitz, dem Heer- meisterthum des Johanniter - Ordens zu Sonneburg gehörig. Schcnchenschanz, ^vac war ehemals eine berühmte Holländische Festung in der Betuwc, in Geldern, an einer En- Spitze, aliwo sich der Rhein in zwep grosse Arme theilte, deren der rechte und schwach este den Nahmen des Rheins bchicste, der andere aber die Waal geiiennec wmo, und commandirre sie bcrte Arme- «w Schcinngc Scbü'.ti i>r^- ^ beni Werk und der Klebe, über 800 Hst,,- ftr in sich. Seildem sich aber der Laur des Rheins-.«sickert, ist sie von dcrBeknwe gftchiedei', und das Wasser hat ihreFe- stunüswer^" nach und »ach verwüstet. Sie gckötte enomalö ;mn Herzogtum Cl-ve, ist ater Anno ro'ri. gegen c>n Aeaui^sient an die Holländer überlassen worden. ' 8 l:onr,in§s. 5 - enloge. ü 8 I:onr,in§s. Seiiennenstadr, Flecken im Brannschwei- glscke.: nebietho, an: kleinen FW nad, kriktehaib Meile von Wolfendüttel, gcg-n Osten gelegen. ScKexv-.InLi an der Nördlichen Küste der Landschaft Keitt, in LNgclland. Schee, s. Schere. Sckerkoist, kleine Stadt und Haven an' der westliche,i Insel Lewis, bey N:rr dercheailsen, dem Fürsten . durq durch den Huberts- bnrger Frieden, nebst dem Oder-Zolle, der sonst von Cbursachsen zu Fürstenbcrg erhoben worden, an Churbrandenburg abgetreten wurde. Schid. u'itz, Stadt und Schloß kn Ober- Po-' .-Mn in Pohlen, unweit Chieimntc, den dem Ursprünge des Flusses Aacon, hat gute Staff- und Eisenbergwerle. 8clii-, also nennet man denjenigen C NN l, oder Fluß, welcher von Delft nach L-^ie- dam gehet, und lich in die Maas erg ust. Scbieciom, kleine aber volkreiche Stadt am Fluß Schle, wo er sich in die Maas er- geulk, in Süd-Holland. L-ie ist die yke in der Zahl der,eiligen 18 Scäd-ce, welche lhreDepntirten in die Versammlung der Staaten von Holland schulen. Schieds-Richter, siehe Arbiter comxio- nriiiiiilur. Schlefeiberir, s. Schiffclbein. Sckiel-nN, kleine kandschait in Süd Holland, zwischen der Maas, Iss!, Delftland uns Rheinland. Seblsmim, s. kldjnlmsn. Seliioinonil, ScliMmonielr eine kleine Insel, zu sirjeßland gehörig, wovon sie durch einen schmalen Canal abgesondert wird. Schierling, s Schertinge». 8cb,neii, aizo wird jene Secte der Nahome- raner geueuliet, welche der Lehre des Alr folget, und ihn höher hält, als den Maho- mcc selbst. Hierin bekennen sich die Perser, und die meisten Giliwohncr des Königreichs Gsleonda. Ihre einzige Glaubens- und Lebensrcgcl ist der Alcoran; dagegen dje Türken, welche sich Sumnlen oder Rechtgläubige nennen, alle mündliche Tradition des Mahomets mck winer Nach olger «nnehmen. DieHochachtung der ä'cchtttcn gegen den Ali ist auch so groß, daß sie glauben, er werde wieder in die Welt kommen, um sie zu bekehren; daher ihm in einigen Moscheen ei» gesatteltes Pserd bereit gehalten wirs. Schist von der Linie, dkvli-- äo ll§n°. Len Ospit-ft - OorzloZ 8-wip, een dloutck Oorglo-g Scilip, also nenet man alleKrieas- Schiffe, welche, ihrer Größe und Bewaf- nung wegen, dev einem Seetreffcn init in die Linie oder Schlachtordnung gestcllct werden können. Hiebcr gehören in E i- gelland alle Schiffe vom ersteii,dis zum Lten Rang- SieheRriegsichche Schiff. 2imt, s Ober-Schisi'-Rmt. Schiffbeck,ein Fürstlich-Hollstelnncher Flecken, 2 Stunden von HcmbnrgLftegen. Schiffbrücke, b.stehet aus Sckistcn weicke nicht weit von einander liegen, nut Ankern befestiget, und mit starken Brettern und Bohlen bedecket sind. Schiffbruch, ist die Zerbrechung/Zerstos- sung, 1006 Schiffelbein Schilda Gchildberg Schilling sung, oder der Verlust eiueK Schiffes, welches wider einen Felsen lauft, zu Grunde gehet, ober auf andere Weise verderbet wird. Man nennet es auch scheitern, oder verunglücken- Echiffelbem/Kreißstadt, Schloß und Land- Vogtcn in der Neuen Mark Brandenburg, am Fluß Rega, an den Pomerischen Grunzen, wo der Johanniter-Orden eine Csmmcnthuren hat, die nach Zonneburg gehöret. Der Commenkhur ist allemal zugleich Land-Vogt in dem Schiffelbeinischen und Dramburgischen Krense; die Edclleutc dieses Kreyses inüssen vor ihm erscheinen, weiter die erlreJnstan; hat; der Burg-Gerichts-Verwalter muß von Adel und ein Gelehrter seyn, die Appellationen aber gehen an die Neumarkische Neuerung. Schiffender-!?, eine Commei'.thurcy d-s deutschen Ordens, in Ober-Hesse», eine Melle von Giessen. Schistcnburg, s. Schippenbcil. Schiffe!-, d? 2 itrc clo vsitldzi!, hat die Aufsicht über die Scegel und alle Equipage; jedoch darf er ohneches Capttains Einwilligung nichts wichtiges thun. Aus dem Miitellandischen Meer wird er Patron genennet, und kan keiner ein Schisser werden, er habe dann ; Jahr «csegelt, und ft» öffentlich cxaminiret worden, welches durch 2 alte Schiffer in Gegenwart der Adiniralikäts-Officicr geschieh«. Auf den Kaussartey - Schiffen gebühret dem Schiffer, den Bootsmann, Steuermann und die Matrosen anzunehmen; jedoch mit Einwilligung der Eigcnrhums-Herren, wenn cs an dem Orr geschieh«, wo sie wohnen. Er muß von allen eingclade in-!, Waaren, nach dem Jnnhalt des hierüber ausgestellten Fracht. Briefes, Rede und Antwort geben, und ist verbünden, sich persönlich auf seinem Schiffe zu befinden, wenn es aus einem Häven oder Fluß auslauff«, und deren maucherley. Schlff-OpitLML, siehe (Äpinuns zur See. Schitmobel, eine güldene auch silberne Münze, in Grösse eines Thalers in En- gelland, welche s Lhalcr >8 gute Groschen äustragt, nach jetzigem cou^aufgMhir. 20 Groschen gestiegen, und zu er» zu Cölln am Rhein soll seyii acpraaer worden- Es hat den Nahmen daher, wer! auf einer Seite des GcpräaeS ein Schiff ohneR»- se zum Unterschied der Rosenobel liehet. Schiff-Pfund, wiegt z Centucr. Schiff-Prediger, verrichtet den Gottesdienst sowohl ausser Reise, als in den Häven auf dem Schiffe, indem er alle Morgen und Abend das Gebet chut, alle Sonntage aber die Predigt oder Messe hält. Sckikve, siehe 8!rlva. Schilda, kleine Stadt im SächsischenEhur- Kreyße, zwischen Lvrgau und Oschatz, ; Meilen von Leipzig, und eine von Tor- gau, in dasiacS Amc gehörig. Schlidbrrg, Schloß und Scädtlem in der Schlesischen Herrschaft Wörter. Schilder-oder Schiller-Haus, 6uörlr-, ist ein Haussen von Stein oder Holz, welches man an die Spitze eines Bollwerks setzet, damit die Schildwache dar- innen bedeckt stehen kan. Schildesche, Adelickes Fräulein-Stift in der Grafschaft Ravensberg, eine Meile von Bielefeld. Schild-Anaben, siche Lrgu;r-. Schiidwache, ist eine P'ivilegirte Person, und nicht schuldig, jemand zu parireu, wenn sie auf ihrem Posten stehet, gesetzt auch,, es wäre ihr eigener Offcier, essen denn ;um Ablösen, oder wenn ihr etwas im Nahmen deS Gouverneurs aubesoh- len wird- Sie muß keine Fremden mi- befra-t bey ihrem Posten vorbei) gehen lassen; .komm« aber ein Ober-Officier, so muß sie das Gewehr präsentsten. LS müssen auch die Schildwachcu Achtung «eben, daß nicht zwey Tagen auf der Krücke oder im Thor zusammen kommen, Schildwache ;u Pferd, wird im Feld auf eiiicin erhabenen Ort auegcstcllet, und glcbi durch einen Schuß das Zeichen, wenn sich der Feind movlrt. Lclullz-, siehe 8cllli. Schilling, Spanische oder auch Liittjchi- schc, halten io leichte Stüber, welche t Kaps« » Groschen oder >; Kr. rhun. Schilling Sreriing, Englische Silber- Münze, gilt 12Pence oder ungesehr Kreutzer, und deren 20 machen 1 Pfund Sterling. Schilling in Holland, ist 6 Stüber, oder der achte Thcii eines Tha- lcrs. Einige von denselben sind rcduci- rct, so sie 'L-uantschilliug oder tzestiialo nennen, und diese gelten nur sechsthal- be Stüber. Schilling,Pohluische Münze, der.» ; einen Pohlnischen Groschen, 60 eine Mark Podlujsch, m>d 90 einen Rc-.chs - Gulden machen. Schilling, Danoke oder Dänischer Schilling, ist ? gute Pfennige- Ein Liidisch-Schilling aber ist 2 Schilling Danske oder 6 gute Pfennige, und ei» Radder-Schil- lrng ini Cöllulschen ist 16H ker. Schilling im Mannzischen Gebiet ist? Kr. oder ein Kavser-Groscheu, oder 9 Pfennige nach Sächsnchcm Daivr. Schillinge k» Franken Met allein der Bischof ZU Würzdurg prägen, und gilt einer 9 Pfennige, deren machen 28 einen Fränkischen Gulden oder 20 Gr- Meißnisch- Schilling in Hamburg ist 6 gute Pfennige. Schilling in Bremen, davon ist ein doppelter ; Grot, oder i; Schwan-, u ein enkelkSchilling istaiiderthalb Grot oder achcehalbSchwaar. cschrUrn^e in - cf La Schillingpftn. Schikwan Schisma Schlangen- 1007 M- ftk M, >sN' W iftft M -Kl W ß» it- K j« W W «>> K «>« »M Lübeck,'davon gilt ein einfacher 8, ein doppelter aber G Pfennige. Scl,i'.!i»g-Pf«»'!Mg, >st u.> Sachstichen Rechten so viel als 16 Pfennige Weig- msch, und machen deren ;e> ;wer> alce Schock, oder 40 Groschen WcißNiA Schilcknusfürst, ein hohes Berg-Sch.oß ,n der Grafschaft Hohenlohe, am Werniz- fusse, - Wecken von Änspach. ES ist die Residenz des. Fürsten von Hohenlohe- SchjlljNüöfÜkH« Schmach, kleine Stadt im Herzogthum Wrtembcrg in Schwaoen, am Wasser Schmach, im Kitzingcr Thal- Schiltberg, Verwes,^-»- ern Gebürte rn NlL'.er- Ungarn, welches sich von Süden üzegen Norden, vom See Balaton bis a>'. sie Donau, in Ser Grafschaft Vesprii-., Raab und Gran erstrecket. Schiirdsr-s, mittelmäßiger Zachder allen Mark Brandenbn'.-g, wodurch die Ucht gestärker wird,^„d der alsdann weiter unter Osterhp'',, m die Biese fället- Schmeck, scst-S Schloß ans einem Ber-, inNieder-'ungarn, nicht weit vom See Balaton, j„ der Grafschaft Ve.pri», une roMe'^en von Wien. Schim.nieeburg, g-offer Wald i-n Braun- 'Hcigsichen, > Meile von Goßlar, dem Herzog von Braunschweig - Lüneburg gehörig. 8ctumo, Scliintava, Schloß und Dorf IN Nieder-Uiigari: an der Waag, über welche daselbst eine Brücke gehet- Schippenbcil, Schisscnbuc-g, feines Tladtge» im Königreich Preusse» tm Bartcnlande, am Alla Slrovme. pcklioi, Hin, Hauptstadt in der Provinz Faw in Pernen, a», Fluß Bendomir, in chic». In ihrem Gebiet wachset vortrefli- cher Wein und Granat-Aepffel, und liegt Gegend überaus augeuehmeii Kü'M,--Gerechtigkeit,s. CastenMögte. Schirm-Grte, j» der Schweis, sind 4 . TiariS ^uoern, Schwcitz und 8 cimo, siehe 8 ciro. ^m,d r Schierling, Marktflecken l' » ?üenftlt der Eger, in Franken, ae- "!.Sl"AäT?"LKr cbiman, LMv,n, 8mv->,,, 8lrvon, Ptovmz in Persien, a» der westlichen Kü Cdspckchen Meers. DieRußifthe Anna , erhielt diese Provintz »Dagcirandurch den An- 17 z-. mit geschlossenen Friede»'; allci- ^ WM d,e RußischenSo:daten daSCi - ^"ertragen konuteii, und die Lii!- hu r ickwn''w u-e^"ls"balt derselben -«LÄ'SW Lcliilmu, ist im besondern Verstände eck^ l Trennung unter den Christen, weiche we- l ge wider einander streitenden Me-stungen - in Nel'gionS-Sachen entstehn. Schkeudir;, kleine Merscburgische Stadt ?-und Amc, - Mel en x.-„ Leipzig. Schrecken, s. scholc'.,. !Schinchr-Grdin»',^ wird also eingerichtet, ^te Artillerie vor derÄrmee, und die Wannschoer j„ 2 Linien stehet. Die Ca- valleno stehet entweder an den Flügeln chufanrerie, oder es werden die Cs- '--drons und Bataillons unter einander gemenget- Die Escadrons und Batail- I»nS der zweyten Linie stehen etwas entfernet von der ersten. Hierbei) hat man ein CorpS de Reserve von etlichen Brigaden Cavallerie und Infanterie, welches hinter den Linien stehet- Der älteste General-Fem-Marschall führet den rechten, und der nächste General nach ihm den linken Flügel. Derjenige General aber, welcher cn Chef commandiret, bleibet entweder bey dem Corps de Baraille, oder bey der Reserve. Schlackenwaide, Königliche Stadt im Llnbogner-L'eUeihe, in Böhmen, ist wegen iprer treflichen Sinn-Bergwerke berühmt. ^chlackenwerde, Stadt nebst einem schöne» Schloß und Garten, wie auch (loli-- gic> k. k. l-mrum Scliolsrum, wobey eine schone Kirche, darinnen ein Fürstlich Bearäbniß ist- Sie liegt im Elnbogner- Gebiethcftn Böhmen, i Meile von CarlS- bade, und gehöret den Marggrasenlvvn Baaden-B'-aden. Schladen, Schloß, Grafschaft undDrosten« Amt im Stift HildeSheim, an de» Hal- berstäktischen Gränie». Schlagbaum, /üuifAon, ist ein langer gezimmerter Baum, insgemein mit vielen eisernen Spitzen versehen, welchen man aus-nnd ablassen, oder herumdrehen kan, und dienet er dazu, daß man auf bedürfenden Fall eine Strasse damit versperre» kan- Schlage, -h/ucun, kleine Land-Stadt und Amt im tzxrzogthum Wenden, inHincer- l Pommer», an der Wipper- , Schlairheii», Flecken und Schloß in der Schweitz in, Canton Schafhause», davon sich die Freyherrlicke Familie in Schwaben, Aeller von Schlaitheim be- nahmet- ^ Schlaitz, Stadt, Schloß und Gräfliche Residenz tm Vogtlande, einem Grafe» Reuß von Plauen gehörig, 6 Meilen von Seitz. Schlangen-Bad, oder Lavlsthaler-Bad, ein berühmtes Gesund-Bab i» der Grafschaft CaSenclndogen, zwey Stunde» von Sckwalbäck, allwo st» weiter keine Häuser, als das Waynzische Hauß und der Hcßische Bau befiiftec, dapin sich öfters die IOOZ Scblange'n- Schlesien Schlesien vse Fremden von Schwalbach der Cur n^en beaeben. Schlai!t!r, 7 '-Hnsel, siehe,V-eZulsta. Schiansiödt, arosteS Amt im Furstenthum Halberstadt, b-gi Kö':ige in Prcnssen ge- böria, und bat de." Herzog von Wolfen- büttclei» kleines Ai.^cil an dem Dorfe PaSstorf in diesem Schlawentitz, Flecken und S.stdst im Fur- stenthum Opl'eln in Ober-Sesslesien, an den Pohlnischen Eröm'en, cl!,?0 eine > Spiegclsabrique «ngeleget, auch ein ll?>ei- sing-Han.mcr sich befindet. Schlawn, ein Gcüdtgcn im Fürftenthum Elogau, in Schlesien- Der grosse See, an welchem es liegt, ist sehr fischreich, und soll jährlich gegen looc-AeichSthaler ein tragen. Scklawa, Stadt in Hinter-Pommern im Hcrzogcbum Wenden, an der Wipper, ali- wognterLeinwand-Handelgetrieben wird- SchIechde»vs,Prodsten der reguiirten Chorherren Augustiner-Orken-, in Oder-Bayern, an dem Kochel-See. Sehleepusch, Sca'dclein im Herzogt! um Bergen, davon eineFreyherrüche Familie den Nahmen führet. Schleczei, siehe Schlögl. Schleinmg, Stadclein in Ober - Stcy ermark an der Ens, zwischen Rastadc und Steina gelegen. Schlei,zhemi, prächtiges Chlirfurstltch.es Lustsch oß in Bayern, zwcy Stunden von München- Es enthalt eine vorkrefliche Dilder-Gallerie von den grossen Meistern, einen sehr schönen Garten, und am Ende desselben eine Maille-Bahn, so p/o Schritte lang ist, »nd bis Lustheim reichet, allwo gleichfalls kostbare Gemühlde zu sehen. Schlesien, e>» grosses, ehedessen zur Krone Pohlen, nachher zu dem Königreiche Böhmen gehöriges Herzogchum, dessen grösser Theil ehedem dem Erzhause Oesterreich, nunmehr» aber nebst der Grafschaft Glast, der Krone Preussen seit Anno >742. züstehet. ES grmizec gegen Westen an Böhmen, dle'Grasschasc Glast, und die Lausitz,gegen Norden an die Mark Brandenburg, gegen Morgen an Pohlen, und gegen Mittag an Ungarn und Mahren- Es ist 40 Meilen lang, und aeMci, len breit, und wird von der Oder, welche in Mahren entspringt, der Lange nach durchströmt- An Gctrande, allerlei) Garten-Früchten,und Viehzucht ist kein Man- ael, auch findet man ergiebige Kupser- tziibcr- und Blcy-Bergwerke, warme Bader, Gesundbrunnen, und etwas Wein. Seit der K- Preuß. Oberherrickafc bestehet dieses Herzo-.lhnm ans ip Fürsten, Süden, und gehören dahin die Fürsten- thümer: Tesche», Tuoppau, iJ.rgci.n- dc>i-s, (davon erstercs ganz, lcsttereaber zun, Thei! aunoch den, Erzhause Oesterreich zustehen) Oppeln, ftaridovuudLj- litz, nebst den sreyen Standes-H-rrscha», ten Pies; un^Lcurdcn. ZuNieder- Schlcsie,, geyorcn die Fürste,ithünier.^ Li^efisti,,,Meleg,GI§NqiI,Iauei^,stIen- Mtz, ittunsievhei'N, Neis;,Gel 5 ,Aagan, Schweidnitz,Wol.uissTi-achenbcr-zund Tavolati), nebst den Scandes-yerr chaf- ten, wai-tenbeeg,ri?i!iisch u GoMn ES begreift 169 Städte, i 4 Fieckaiu»ddey «Zs/Dörfer. Handtung, Wissenschaften und Manufacturen, vornenistch mit Lein, ^'and, werden stark getrieben, und ausser der densichen Sprache, in dm an Pohlen und ,.'noarn granzcnden Fürstenchüinern auch sta> / Polnisch und Ungarisch gesprochen. Die' Hauptstadt ist Brestlaii, u,id wird von einigt» tieAnsaklallerEinwoh- nerSchiesienS ss»s anderthaibe Million.» gerechnet, Unte.' öer Ocsterreichischen Herrschaft, wurde t ft'Regierung durch den von 2 hroKanserl.Maje,l.l.'t bestelicenOber- steu Haup» ann, welcher vAS Ober-Amt gencnnt ward, verwastet,und Ksssei» Ober - Amts - Canzler nebii veiftöftdenen L'cöthei! zugeordnet- Jedes Für>ft'»rhum hatte seine besondere Landc-Hauptleeue, und Regierungs-Rathe. Zu Sa«an ade 7 war stark desLaiid-HauptmaisüS ein Amts- Mrweser. Die Appellation geichaye nach Prag, nachdem das sogen an.ne Furuen- Recht aufgehoben worl en, Seit derPreich. Regicrnng stehen die Einwohner, welche thei'lö Evangelisch, theils Cctioiisch sink, in geistl- Sachen eistere unter ken Loi.si« storlen, und letztere unter ken Bimhüm r» von Brestlau und Ollmütz, auch werde» die Resormirtc, Giiecken, Herrnhuter und Juden acduttet- Au Beiörguna des Civil- lind Po.icey- Wesens sind 3 Ober- Amts« Regierungen, nemlich zu Lreßlau, Glo- gau Uiid Lvrcg, und 2 Kriegs- und Do- maiiien-Kammcrn zu Besorgung deö Lan- desheirstchöii Fliianz- Contribucious- und Stcuerweftns zu Liestl.au und Glogau augeleget worden. Unter die Ooer Amck- Regierung v,'»Lvcßiau gehören kieFü - ire.>lhüi!ier,L>resti->i:,Sch>vcidnitz,Ia»- ce, Lvieg, lNüiisieebeeg, Oels und die Grasichaft G.ay. Unter die von Glosta» gehören, Glog>iii,LO§ft.u,lliegiiir;,A>i- .izan'.vointI),i1llftrsch lind Geschütz, uno unter die votiLriekz, Oppeln und fte.ribc v, Nebst dem Preust. Ancheil an de» FürstenthümernTroppau, Iästerndersundi/teist, nebst de»Standes-Herr chafccn plest und Leu:den. Durch die A. > 70/. zwischen Kav,er ^vseph und Carl X>I^ K- von Schwed n geschlossene Convention zu Aic-Ranstädt, bekamen die Evangelisch.n ihre meisten K rcheu wieder, und erhielte! auch die Erlauvinst ü neue zu e>b»ue„,ai.ch ft-teu - >e Proie« stitell- Schlesisch- Schleswig_Gchlcrst. Schleusen 1009 stirere wegen ihrer Religion von keinen Cioil742- Ober-und Niedcr-Schle- sien, nMder Grafschaft Glatz, frei, und ledig von allem nsxu mit Böhmen- Ts entstunden hierauf neue Unruhen, im Dresdner Frieden aber A. 1745. und durch den Aacdner A. >748-wurde dieKronePreusscn in dem Besitz dieses Herzogthums, bis auf dasFürstenthum Leichen,und denL'ntheil, den das Lrzhauß Oesterreich an Len Für« stenthinnern Troppau, Jägerndorf, und Neiß behielt, bestättigt- Anno >7;6. kam es adermadls zwischen Sr-Kayierl. KL- nigl-Majestät, und der Cronc Preuffen, zum Kriege, welcher erst durch den am 15 Febr.izSz. in Hubertsburg geschlossenen Frieden geendigt wurde- Vermöge dem- stlbe,, wurde Schlesien nebst der Grafschaft Glatz der Lrone Preussen aufs neue bcstättiget, und das eroberte wieder ein- geräumet. Echlesisch-Bunzel, s. Bunzlau. Lchleßwig, ein souveraines Hcrzogthum, welches gegen Norden an Jütland, gegen Sude» an das Herzogthtliii Holstein, gegen Weste» an das deutsche Meer, und gegen Osten an den kleinen Belt grunzet- «Leine gange ist vom Eyder-Strohm und Rendsburg bis an Kölbingen auf i 8 Mei- le», du Breite theils 6 . theils »deutsche Meckn- Es gehört nicht zu Deutschland, Mw war vorhin theils dem Könige von Dänemark, theils den Herzogen von Holsten, -Gottorp zuständig gewesen; allein ^ K- Friedrich IV. auch den A.MA^mheil in Besitz, u d durch Polmer Frieden von 1720- wur- ^e Crone Dänemark darinne bestät- '^«7 ^urde das ganze Her- M^um den Konigl. Ländern einverlei- von dem Kay- M Hügelland, Frankreich, Spanien, A^ÄZ»d Holland die Garantie ge- !ic sA,„A^S°n;eLa„ö,bis auf die klei- Ho!stel?m dre Herzoge von noch b und Augustenburg ?urch einen König!- mk welcher gewöhnlich Sch SKloße Gotlorp residiret. dleäNahnttns^amÄ/e-^^^UM .. ,monen «egend, ift groß, und bestehet aus ; Theileu, nemlich aus dem eigentlichen Sckießwlg, dem Loll- Mß, unddem Frledrichsbera- Die Handlung war ehemals sehr beträchtlich, ist aber, Mem der Häven, oder dir 5 Meile» davon gelegene Schleymündeverstoft ist» gänzlich in Werfall aerathen- Die Dom« kirche ist ein ansehnlich Gebäude, auch befindet sich allda das adelicke Fräulein« Stift zu Sc. Johannis, welches vor diesem ein Nonnen - Kloster Benedikt cr- Lrdens geweien- Unweit von d> r L -akt bey Arensharde, siehet man noch die Reliquien von dem im sSecuio aufgerzch- teten Danewerk. Es war ein Wall oder Mauer z deutsche Meilen lang, undeme Geometrische Ruche hoch, aus den Grunzen des Herzsgrhums Sckleßwlg, um dasselbe vor dem Einfall der Sachsen und Slaven zu bedecken- Schlekftadr, befestigte Stadt in derkank- Dogcey Hagenau, in NieSer-Eisaß, ein Fluß Jll, 4 Mellen von tkoimar, «eiche vor diesem eine freue Reicks-Stadt war, aber in dem Ryßwlckischen Frieden an die Krone Frankreich überlassen worden. Schlettau, kleine Berg-Stadt im Erz-Ee- bürgischen-Kreyßstn Meissen, > dalbeMei- le von Annaberg, ist An-1728.abgebrannt, litt auch den i May Au->732. einen Wetter-Schaden, dadurch ;6 Häuser «dbrann- ten. Ts ist hier ein Churfürstl. JagS-uud Lust-Schioß, worauf der Ober-Forlimei- ster des Ober-Gebürgischcn Krcußes woh, uec; auch ist hier ei» Amt, so von dem Amtmann zuGrünhayn zugleich adnstnl- striret wird. Schleusingen, mittelmäßige Stadt in der gefürsteten Grafschaft Henneberg, und zwar in dem Anchefte gelegen, welcher dem Churhause Sachsen An- 1718. nach Absterben Herzogs Moritz Wilhelms von Sachsen-Zelz zugrfallen. Es war diese Stadt vor diesem die Residenz der Grafen von Henneberg. Sie liegt an dem kleinen Fluß Schleuß,; Mellen von Ilmenau, hat ein Schloß, allwo der Cbur- fiirstliche Oberamrman» wohnet, wie auch rin Consistorium und ein Gymnasium, weiches den gesammlen Herzogen von Sachsen, die Anthell an der Grafschaft Henneberg haben, gemeinschaftlich ge- höret- Schleusten, ist ein Wasser-Gebäude von Mauer und Zimmer-Arbeit,welches darzu dienet,daß das Wasser aufgehaiten und erhöbet werden kan- Absonderlich wird eine gewisse Art eines Canals also genenne c, welcher oben und unten mit einer Pforte »er,ehe» ist. Wenn man die untere Pforte mit ihren beydcn Flügeln zuschliessctsso stemmet sich das Wasser, also baß man den Strohm herunter mit einem Fahrzeuge hinein fahren, selbige aisbcnn wieder eröffnen, und weiter sortschiffen kan- Kommet aber ein Schiffden Strohm hinsusiss schiffet man bis in die Schleuffe, chnt her» nachdie Unter-Piorce zn,damn Las hinein lauffeube Wasser in die Höhe steigt, und man ajso über das Wehr öder über einen Sstz Was- io lo Schleydcn S chlitz Schlocbes Schmachtend. Wasserfall ungehindert den Strohm fahre» kan- In de» Niederlanden aber sind Schien,sen, verschiedene dicke, grosse und starke Bretter, welche mit starken eisernen Bändern zusamen gesüget sind. Mit denselben wird das Wasser qestemmet,welches sonsten das niedrige Erdreich überschwemmen würde. Daraegcn hebet man die Schleusten in die Höhe, wenn man das Land unter Wasser setzen will- Schleyden, Städtgcn im Schleydenthal in der Eifel, von welchem der berühmte Geschichtschreiber, Johann Slusidaue,gebürtig gewesen. Siehe Stbieida. Schleydenthal, ein gewisser OilkriK in der ElfehdarinnendieG^asschaftSleida liegt. Zclllivzl-lu/.L, Schlachtschizen, also werden die niedern Edelleute in Pohlen ge-" nennet. Schüchtern,kleineStadt, 2 Meilen von Fulda, und 7 Meilen von Hanau, in der Oder-Grafschaft Hanau. In dem Kloster daselbst, so vor diesem ein Benediktiner Kloster gewesen, ist ein berühmtes Gmnnasium. Der Fluß Kitzing messet mitten durch. Etwa eine Stunde da- r on liegt der Drachen-Derg. Schlichtingsheim, Kreyherrjiche Stadt in Groß-Pohlen, an den Schlesischen Gran- zen, anderthalb Meile von Fraustadr. Schlick, Reichsgra,en von Schlick, sind ein Böhmisches Gelcdlechte, besitzen in diesim Konigreiwe, sonderlich im Egerischcn Kreise, sehr schone Güther, und haben jederzeit am Kayserl. Hofe in grolse.-n Ansehen gestanden. Sie führen den Aitel Schlick, Grafen von Passau und Weissentirchen. Scüliäo, K/rssnm, kleineStadt, nebst einem Vikariat, z Weilen von Vicenza, in der Denetianischen Landschaft Wcencino, in Rkalien- Die Einwohner treiben starken Handel mit Tüchern und Fellen. Schlieben, eineadeliche und A- -719 in den Grafenstand erhobene Familie, welche im Königreich Preuffen ihre Güther hat., Schlieben, kleine Stadt und Amt imSach- sisichcn Chnr-Kreiß, eine Meile von Herzberg, allwv eine Probstey, so der Universität zu Wittenberg einverleidet. Anno 1721. im Oktober ist dieses Städtgen meistens abgebrannt. . ^ ^ ^ . Schlie.bach, eil. Cilierkienser-Kssoster IN Oesterreich- ^ ^ Schlier s, vormals ein Klolrer der regulir- ten Chorherren Augustiner- Ordens, in Oder-Bayern, am Schlier-See, welches aber dem Collegiak-Gtisc zu U L- K- zu Münchei incorporirt worden. Schürz, Schildsee, eine kl. Stadt, Schloß und Herrschaft in Ober-Hesten, nicht weit vom Muß Schlitz, ist das Stamm-Hautz des uralten und seit Anno >7M- Gräflichen Geschlechts ecrer von Schlitz, genannt von Eörjv Ssd loch es, ein fester Schloß in Pomerel- len, in Pohlmick-Preusscii. ^ ^ Schiockenau, Stucken, kleine Stadt in Böhmen, un Leucmeritzer- Kreise, an den MeMrschen und Lausitzjschen Gräme, Z Meilen von Zittau. Sie gehöret d-!r Grafen von Dietrichsteiii, und ist A>„,o ,710. völlig abgebrannt. Schlögl, ei» vortrefilckes Stift und Kloster Pramonlrratenser-Or'ens, in oberöiier- reich, im Mühl - Viertel, am MüWuß, gegen dem Böhmer-Wald. "" " Schlorrbeim, Schloß und Marktflecken in Thüringen, anderthalb Melle von Mühl, Hausen, denen von Hopfengarten gehörig. Sckioiv, eine Sladc ln der WoywodMft Mikislau, in dem Lithauischc» Reussen. Schlupper, ein nuncr Fluß in der Mittel- Mark Brand, n urg, läuft zwischen der Spree und Oder, machet den See be, Mühlrosc, füllet daselbst die Gräben bey dem Canal mit Wasser, und gehet endlich mit Sem neuen Grabtti i» d e Oder. Schlucken, s. Scklockenau. Schlüsielber-g, schönes Sckloß und Sei io« rac-Guth der Freyherrlichen Hohenecki- schen Familie . Ober-O-sterreich, i,n ^Haukruck-Vlert , an der Trättnack Schlüfselbevg, Schlüsicl.ru, ein ad>'liches Eistercien-er-Noimeii-Klvster, 2 Meilen von Bamberg, in Franken. Schliinelbuvg, schöne Festung nebst einem guten Häven inssngermannland, sie liegt auf einer kleinen Insel, mitten in d.rNe- va, und zwar da, wo dieser Fluß aus dem Lüdoganchcn Sec kommt. Sie hieß wnst OreckcliLll, oder OrscüoevLL. und ai sie die Schweden bekamen, wurde sieNörebnr,., das ist, Nnßschloß g-nannc. E- klick, eroberte sie der Rußische Monarch, Pecer 1. den 12 Oktober 1702 wieder, und gab ihr de» Nahmen Schlüssclbnrg. Schiust-lbuog, Schloß und Amt im Fürste,uhum Minden, an der Leser, in Wcst- phalen- Sch iüneiburcf, Herrschaft, nebst einem alten vortr.flichen Schloß, Lustaarte» unv Bibliothek, in Böhmen, im Prachenser- Kreise, wobey ein Augustiner - Kloster lieget. Sie hat vortrefliche Teiche unv Fischereyen, und gehüict einem Grafen von Kiwial. schlüneifekd, eine kleine Stadt im Biß- thnm Würzvurg, »n Franken, an der Leich-Eborach- - Schlüfzei-Geld, ist ein gewisses Geld, welches bey der Verlausung eines liegenden Grundes der Käufer dem Verkäufer vor Uedcrreichung der Schlüssel giebt- Schlutup, kleiner Flecken und Paß an der Trave, im Mecklenburgischen, eine Meile von Lübeck, nach der See zu. Gehöret der Stadt Lübeck. . . Schmachrenbery, Bambergisches Sano? im Frankeniaiibe, bey Zell- Schmacke Schmoll, iy Schmorga Schock 1011 .8clim->k-8cl>i?, ist eill Lärmacte, dsmaque, ,,t Holländisches Far?r;e"S'.hmte,i und vorne breit, welches ein.n Gabel-Matt n»^ Boegsvriet, wie auch auf beyden Seiten Schwerdter führet. Es hat eine etwas i crböbete Deck-, hinten einen groffenLlag-! gen-Stock, und giebt es deren, weiche;o.. dis üo Latten laden. , . , „. Kchin.chle-Aue, Fluß IM Herzoqthum Lu- neburq, welcher unweit Dole c:ic>pm!gec,! dn-chüuterschiedliche Dörfer unk Kirch- Gpiele läuft, und endlich vberyalMetten- burg in die See fallt- Schnialand, s. S>naland. Schmalkalden, s-Smaikalden- Schmaltheil, also werden ; oder 6Schiffe qeneuuet, welche von einer Eieadre ausgeschickt werden. , , ^ , Schmechten, Flecken imStift Paderborn, in Westphalcn, woselbst ein «uter Sauerbrunnen, den die Einwohner Mettbriinn heissen. Schmidburn, ein Schloff aus einem Felsen, Wische» Kirn und Kirckberg, auf dem yundirück, cbeils dem Churfürsteii zu Trier, und cheils dem Herrn von Schmiö- bcrg gehörig. ^ Schmiedeburn, «>tadt und Herrschaft im FürstenkhumIauer, in Schlesien, unten amÄiesen-Gebürge. Es wird daselbst viel Schmiede-Arbeit verfertiget, und ein star- sie aber K ^— Anno l?4?. abgekaust. Echmicdeberg, kieineStadt imSächsischen Ehur-Kreise, a Meilen von Wittenberg, a!>wo gut Bier grbrauet wird. Schmicdcberu, Scädtqen im Meißnischen Erzgebürgischen Kreise, an derWeisseritz, Dippoidiswalda gegen über, ist wegen des dangen Eisenhammers merkwürdig. Schmiedeftld, Schloß und Amt in Schwaben, an der Kocher, zur Grafschaft Limburg gehörig. Schimegel, kleine Stadt i„ Groß-Pohlen, Spotte dem Grafischen Hause Leszinsky, und liegt z Meilen von Fraustadt. Echnuergel, s. Gerpcntinel. .>""^en/ befestigtes Schloß nndStadt- Provinz Letten, -6 Meilen von Riga gegen Nord-Osten Uttt vieleitt Moraste umgeben. Schmollen, einStadilein anderSvrotca. »n FurstenthumSachsen-Altendura,, M Mer Stadt Altenburg. Allhier werden dieGerichte wegen desLandes-Herrn durch R°rn 7 L^'^? 5 ">istrirel, dabev der Schmorga, Smorga. Schmolchin, Schmolftn, eine Stadt in der Herrschaft Lauenburg, in Hinter-Pommern,welche der König in Polen An. 1667. an den Churfürsten in Brandenburg abge- tretteu har. Schmolowitz, festes Berg-Schloß in Ober- ^Uiigarii, nicht weit von Weisseiiburg. L-chmolfin, s. Schmolchin. Schiniirret-, ein kleiner Fluß in Schwaben, zwischen Augspurg und Donauwörch. ^ Schnabeliveide, Flecken und Anics-Der- waituiig ui der MarggrasschastCulmbach, ^,unwett Creusscii. L-chnackenblirg, eine Stadt und Amt im FurttenchuiN Lüneburg, hart an den Grenzen der Prieguitz und Alten-Mark Brandenburg au der Eibe erlegen. Es ben„- det sich daseibst eiu eintränicher Zoll- eschnapphakn,heisset sonst auch ein Busch, rlepper, und ist eben so viel, als ein Scrastenrauber Dergleichen Völker Muren gemeiniglich in Wäldern auf bievor- uber Reisenden, und Mutern weg, was Me finden. Lichnaue, s. 8nnmv. Schnecke, ist in Frießland eben dasjenige, was in Holland ein Scliuyr heisset. Schiieckenwevdt, ein Ort an der Weren, iiu Bißthum Würchurg, in Franken- Schneebevg, Chur-Sächsische Berg-Stadt im Erz-Gebürg, scheu Krevs , in Meissen, 2 Merlen von Zwickau. Gleist An--719. im August durch eine grosse Feueröbruust gänzlich ln die Asche geleger, seither aber gar fein wieder ausgebauec werde. Der da- bey liegende Flecken ,in welchem meistens Bergleute wohnen, heisset N.ustadrel. Schneekuppe, ist der höchste Berg von dem Schlesischen Riesen-Eebürge, harr au den Böhmischen Granzen, dem Grasen von Schafgotsch, in der Herrschaft Kynast,gehörig, z Meilen von Hrrschber - Schneitbach, Marktflecken in der Ober- Pfalz, im Rent-Amc Amberq. Schneitlingen, Amt im Haibcrstadtischen, dem dasigenDom-Capitel gehörig. Schnellenberg, Schloß und Reichs-freye Herrschaft in Westphalen, den Freyherren von Fürstenberg gehörig. SctmLiüer, kleiner Flecken auf der Orcadr- schen Insel Ho», bey Schottland. Schnepfenburg, s. Salzungen- 8ciiscl>or, also heißt die Sommer-Residenz des Käufers in China, von Peking z6o Ly gegen Norden unweit der grossen Mauer gelegen, allwo der Kayser des SommerS zu wohnen, und sich mrc der Jagd zu dt-> vcrtiren pflegt. Schock, ein neu Schock, ist in Sachsen eine Zahl von 60. und ein altes von 20. Groschen. Die neue» Schocke, so bey Straf-Gelderiigewöhnlich sind, betragen dritthalb Rthlr- und werden auch gute Sss 2 und IOI2 Schock Schömberg Schönb. Schonbrun und schwere oder Silber-Schocke ge- nennct. Schock, heißt auch im Churfürsteittbi m Sachsen eine gewisse Auflage au den Gü- teru und Hausern, nach welcher .-eSck- dar,i'-Ouartiere, wie »ck and re Abgaben cingethellec und entrichtet weiden. Schocke», Amt und Schloß in, Königreich Prevffen, ; Meilen von Königsberg. Line Bicrccl Meile kmon liegt ein Dorf, die Gchockuche Fitt genannt, allwod - jenigcn zu Gchiffe gehen niüffcn, welche über kaS Eurische Hass nach -p^emmei wollen- . Schenkel, ein grosser Berg in Stcyermark, nrch^weic von der Hauptstadt Grgtz. Schöffrlarn,Ä!vlrerPramonlrratenser-Or- dens in Ober-Bayern, R. München, an der Jser, 4 «Stunden von München. Schömberg, kleines Städtgen im Fürst - thum Schweidnitz in Nieder-Schiesi.'!., gchorecdein Prälaten zu Gmssmi. Schömberg, kleine Stadt und Schloß in Mahren, am Fluß Deva. Schönaich, ein uraltes anjetzo Fürstliches Geschleckte in Schlesien, allwo es Vas Fürsteiithnm Carolath und die sreye. des-Herrschast Beuchen an der Oder besitzet. Siehe Larolarh. Schönau,Fcocrnarns, kleine Königs. Stadt im Fürstcnthum Janer in Schlein,., am Katzenbach, 4 Meilen von Jauer ge^en Westen gelegen. Schönaugen, Abtcy im Erz-Biß-um Trier- Schönbach, ein den Freyherren von Web tzenau gehöriges Stadleu, im Bogllande, unter Cdur Sächsischer yvi.eit- Es sind den > 1 April 1715. daselbst 4; Häuser abgebrannt- Schönbach, ein Ort im Stift Würzburg. Schönbeck, Churfürstl- Branden ur ckchcs Amc in der Ucker-Mark Brandenburg, nebst einem Herrschaft!- Jagd-Haus- Sebönbeck, Amt und Srädklcin im Herzogthum Magdeburg an der Elbe, dem Dom- Eapitel daselbst gehörig, ist wegen lecker Salzsiedereyen bekannt. Schönberg, Schömberg, Schömberg, eine uralte Adcliche, nunmebro Gräfliche Familie im Nhcinlande, woraus der Weit- ocrühmteHeld,Her;sgFrickrich v-Schom- Lerg, General der Englischen Armee entsprossen war, welcher >6go. >n eine,,, Tressen in Irrland, welches er mit dem entwichenen König Jacob am Fluß Bovne gehalten, erschossen wurde. ^ Die,et koni te sich rühmen, daß er 2 Könige, als den in Wvrtugall, aus dem Haine Braganza, und König Wilhelm in Enaelland, auf dem Thron befestiget. Oie in Meissen florircn- Le vornehme Adelig e Familie diese» Nad- mciis, hat mit vorgedachter Rheuiland--- schen einerlei) Ursprung, und haben beyde irb uralten Zeiten unter dem Nahmen Beb monc m iÄraubiindtcn gewöhnet, wobln ste au Jialicu verlrckbe» worden- ^ Schönbevg, Residenz-Schloß de.- Probstcs ZitLiwan.cn, aus einem B,rge, bey der St> dt Emmi >en, „1 Schwaden. Gchöm erg, Sch oß und Ami im Könia- reiche Preußen,»1 dem sogenannten Odcr- lanclimc» Krcy,e, davon die Gräfliche F«n>liie Fl,ik von Fli.kensteiii die hauvt- nmiuilchall erblich besitzet. Schönberg, Marktfleck n in Nieder-Langer», „n Sieiit-Au t Slraudiiigcn Schönbcrg, klein, Studt, „edn einem na, he oabey gelegenen Lckiolie ln der Ober- Lausitz, i Meile von Gorutz, denen Her. ren von r? ec: enberg gc'i-ör.g. Schönberg, Sväd lein Schloß und Amt im Fükstenkhum Ratzeburg, - Meilen von Lübeck, dem Herzog von Meckienburg- Etrelitz gei-vri. ; o.e Bischöffe vo» Siatze- ^burgi-aben hier vor Zeiten residlret. Schönberg, siel-e Schemberg. Schönbcrg, Schloß und H.rrschaftinMäh. ren, »..weit Li,grübe, den. Fürste» von Lich'ensiein gehörig. Schönbcrg, Schloß, Dorf und Amt in der Marggrü,scha,t Anspach, nicht we'c von ^dcr Start Laus. Schöndc>vn, ein Städtleiu ohne Muer» in Schlesien, im Landshucische» Weich- bilbe, harr a» de» Böhmischen Gränzcii, dem.ritzuGrinau gehörig. Lchönbovn, Reiche-Grasen von Schön- bvrn, haben ibre Guter im kränklichen Kreyße, nuideriich im Aschasse,iburg, und ui dem Gcist Würtzburg besitzen sie die Herrschaft Seij-cisberg. Der Lh.r- iurj zu Lticr, Francgcus Gcorgius, wie on-i der An. >74". verstoidene Bischokz» Bamberg und Würzbur^, vorher aber R- H V>ee Ka»z>c», Gras kricleilciis d riolu!, und «rras i. umi-uur Uago,'niüppur, Bischof zu Speyer und Earkiiiai, waren auS diejem Gc>chlcchte cnrsprosten. der gemeldete Bi,ci,o zu Bamberg hatte ubcr- dieß schöne Guter in Bar-pm und Oesterreich, allwo er auch dag Erz-Lruchscsscii- ÄMt, so sousien die Graicn von Buchheim geiührer, aus >ei»eFamilie gebracht, und . weil aus dem Gräfl-BuchyelMilche» Geschleckte dainalv nur der Bischof von der Neustadt allein noch übrig war, so haben die grasen von Schönborn An- >71«- vermöge eines tmLci, sich von Schöiidorii- Buchyeim, gleichwie der Gra, Buchhclm von Buchheim > Hchönborn, zu schreiben angesaii .cn. Anietzo kyei.e» sich die Grafe» von S r önborn in zwcy Linien, n m- liö, in die nrankilche und in die Oeiier- rc-chische- Schönbviin», siegt 1 Stunde von Wien, in einer überaus angenehmen Gegend,uno ist das schbnue von allen Kayserl- und Erzher vgiichen kustschivflern, nuc eiiiem vorrrestichen Garten. Kavlsr »rsseOl- Schonbmg Schöichmrsen Schonrntsen Schol. loiz bares noch als Rüm- König zu bauen an- aesaiigen, aber nicht ga zlich vollendet. ES ist ein prächtiger Pallast, mst de > schönsten Staruen ge-ierec, und mit Alleen nach dem Walde;u, venehen. Nach Malier Gemahlin . - ^ ^ ihn An. i/rs- wiederum ab, und erhielt dagegen ein Präsent van 4; >000 Gulden. tzchönbürA, alres Berg-Schloß, unweit Naumburg, an der Saale, in das Stift Naumburg gehörig. Schönburg, die Reichs-Graft» und Herren von Schönburg baben nie! aiifthniiche Güter, imErz-Gebiir-ftcheilÄreyße, in Meissen, an der Schneebcrqischen Mul- da Sie bekommen aber wegen derselben die Lehn nicht vom Reich, ob sie gleich solcherweaen als Reichs-SländeSitzmid Stimme auf der Wctterauischen Grafen- Baist haben, sondern wegen der Herrschaften Glaucha, Wallenburg und Lick- tenstein bekommen sie die Lehne von der Krone Bödmen, als Reichs-Ässcer - Lehn, wegen Harcenstein aber von Chur-Sachsen, als Reichs-Affcer-Lehn, die übrigen Herrschaften, als Penia, Remsa re. sind schlechterdings Chur- Sächsische Lehen. Diese Grafen theilen sich in 2 Haupt- Linien, »emlich in die waldenb,»-gische imdpenigkische, welche der Glaustnschen suceediret, nachdem diese iü< 6 . abgestorben, und haben sich in viel Neben-Limen vertheilet. Schönebeck, siehe Schönbeck, tzchöneck, kleine Stadt im Vogtland, gegen Böhmen zu, dem Cburfürsten zu «sackst» gekörio. Schöneck, Stadt'i» Eroß-Pohlen, woselbst eine König!. Kanzeley ist, 0 durch einen WoiMvden regieret wird. Hier werden diePohlnische» von Adel, wenn sie etwas verbrochen, gefangen gehalten, daher sie zu nennen" ^^geii Scharfrichter ^"Sta'dtlein am"Flusse Fers, ' ^'uerellen, in, Pohlnischen Preisen, Neget von Dirschau aus gegen Abend, ^newald, kleine Stadt im Sächsischen unweit Herrberg, in das N^Eweuntz gehörig, ist Anno -7-4. mit ganz abgebrannt. ^dean/r Berg-Städklein im Ein- Schönst,erb, kleine Stadt und Amt in der N-m-Mark Brande,ckira in d^MittL ' "r Bemahlm Königs Friedrich u gehörig. Es liegt an der Dank», welcher Fluß den schöne» Teich in dem prächti- qe>r Garten mit Wasser versle ct- z-chc»iinge>!, chkadc nebst einem schöneit Sckloß,'im Braunschweigischen Gebiete, >. Meile von Helmstädt,wo sich ausserhalb der Stadt 2 schone Salz-Brunnen de- sinden. Allda ist auch eine Chur-Bran- denburg-und Braunschweigische gemeinschaftliche Schule, welche eine Herzogin von Braumchweig, au dem Chur-Hause Brandenburg, nebst einem LonviKorio gestiftet, worüber die Halberstädtische Regierung und Consistorium zugleich mit die Inspectiou haben. Schön-Insel, Fürstlich- Mecklenburgisches Lust Schloß in einem See, ohnweit Güstrow erbauet. Schönrain, Schönbach, kleine Stadt uns Amt am Mann, in Franken, an den Grän, zen der Graftckaft Reineck, gehöret dem Bilchof zu Dürzburg. Schönsee, Schloß und Amt lm Culmischen District, im Pohlnischen Preussen, so von den Pohlen Kowalewo genennet wird. Schönstein, s. Treysta. Schönthal, Cistereienftr-Klosterim Odcn- walde, in Franken, dessen Prälat ein Reicks-Stand ist. Schöppenstadt, st Scbeppenstadr. Schöppenstuhl, ist ei» Collegium von Nechtsgeiehrten, an welches die Gerichte eines Landes gewielen sind, daß sie daselbst in den streftigen Rechts-Sachen, sonderlich in peinlichen Fälle», ihre Sicca einschicken, Urkheile darüber cinholen, und solche nacbmahls publicften. Vor diesem waren die Schoppen Gerichts- Personen von grossem Ansehen, welche einem Gra,en oder Richter in einer Provinz an die Seite gesetzet wurden, daß er nebst ihnen Gerechtigkeit handhaben, und in Rechts-Fällen sich ihres Raths bedienen solle. Er konnte ohne sie keinen Rechts-Spruch thu», sie aber mußten einheimische und sreye Leute von ehrlicher Ankunft sen», daher man dergleichen Personen Schöppenbare sreye Leute zu nennen pflegte- Ihre Urrheiie aber galten so viel, als geschriebene Gesetze, darnach sich ei» jeder Richter im Sprechen richten konnte- 8ckoli>siici IZoLkorev, sind diejenigen, so in den Mittlern Jahrhunderten in Schulen und Klöstern sich blos auf die Theologie legen sollten, aber an deren statt der Aristotelischen Weltweishoic allzusehr nach» hiengen,und daher auf seltsame und nichts- bedeutende Fragen geriechen, über deren Entwicklung sie der Theologie beynahe gänzlich vergasten, die H. Schrift liegen Hessen, und solche Skudia traccirren, die weder das Heil der «eelen, nock die Wohlfahrt der Republik beförderten. Don > ihnen hat die Scholastische Lheoiogie ih- Vss; ' reu IOI4 Schö mberg Schsrdal Schorndorf Schottland reu Nahmen. Die Loiiibardisteu, Alber, ^ Schorndorf, eine mir starken WällenHö listen, Thomisten, Scotisten, Occamt stell, IdclllL und dlommLl«, haben noch unter den Cathoiischen Theologen ihre Verehrer Schömberg, f. Schönberg. Schollen, 8bone, klfeLnis, Feöorria, LLarria, Landschaft in Süder-Gothland, dem König in Schweden gehörig. Sie ist eine grosse Halb-Insel, >8'Keilen lang, und i: Meilen breit, welche gegen Norden an Haland, Smaland und Mecking, gegen Osten, Süden und Westen aber cm, die Ost - See, den Sund und Cattegat gränzet. Diese Provinz ist eines der besten «stücke von Süd-Gochland, und hat vormahls der Krone Dänemark gehöret, welche es aber Anno iszz. in, Äothscksildischen Frieden, nebst den Land, schäften Bleckingen, Haland und Ba- hus, an die Krone Schweden abgetrettm. Nach der Zeit haben die Danen etliche mahl versuchet, diese Provinz wieder unter sich zu bringen, so ihnen aber nie- mahls gelingen wollen, wie denn Anno 1709 dieselben abermahls eine Landung auf Schonen mit einer starken Flotte ge- than, auch bereits etliche Oerter eingenommen, doch als cs den loMart-i/io. zwischen benden Armeen zu einer Actton kam, so behielten die Schweden das Feld, und die Dänen mußten das Land wiederum verlassen. Echongau, kleine StadtaufeinemBerge, an welchem der Lech vorbey fliestet, nebst einem alten Schloß und Land-Gerichte in Ober-Bayern, in Reut-Amt München, 4 Meile» von Landsberg. Sclioonkovlm, kleine Stadt am Leck zur rechten Hand, in Süd-Holland, nebst einem weiten Haven, und sänget man daselbst Salmen oder Lachse- Sie ist wohl bewohnt, und die Zehende in der Zahl derjenigen >8. Städte, welche ihre Depn- tirten zur Versammlung der Staaten von Holland schicken- Gchooten, sind auf einem Schiffe die Seile, womit die Seege! ausgespannet werden, und wodurch das Schiss vermittelst des Windes und der Seegel fortgezogen wird- Sie haben ihren Nahmen von den Seegeln, als Großschoot von dem grossen Seegel, Focken- Schoot von dem Focken-Seegel, Groß, Marjch-Seegel- Schoot von dem grossen Marsch-Sregel, Gchöppen-Tbal, Fe/-o/M^ei>i Di- strict in Granbnndten, zwischen «chombs und Fürstenau, so 4 Meilen lang, und an- d-rtbalbe Meilen breit ist, darinnen viel Schlösser liegen- ^ Schoppen, Eckt-Maaß, ist indem Wär- tcmbergischenLande ein Mertel von einem Maaß 'oder Kanne- Gchovdal, siche Schonendal. alter Manier befestigte Amts-Stadt an dem Fluß Siems, >>n Herzogthum Wiir- temberg, im Remsthal, in dereiii Gegend guter Wein wachset- Sie hat ein altes befindlich darinnen ein Zcug-Hauß Schotten, kleine Stadt, nebsteincmScliloß, am Fluß Nidda, in der Grafschaft Nidda, in der Wetkerau- Schottische Collegium zu Rom, ist eine von den! Pabst gestiftete Socictät, deren Zahl bis auf 40 Personen anwachsen soll. Ls studiren dieselbe auf Päbstl. Unkosten, und wenn sie Priester werben, sind sie verbunden, sich aus besagten, Collegia nach Groß, Britannien zu begebe», und die Cathoüscke Religion daselbst zu „ntcr- baicen und fortzupflanzeii- Jmmittelst hat der Pabst die an selbiges Collegium frostende Häuser zu erkaujftn, Ordre er- thciiet, damit sie desto besser Raum und Begiiemftchkeit haben mögen. Schotrlaudifche ftlecr, Ocormn; vcucstr- clcmmr, heißt das Meer um Schottland herum, daraufdie Inseln Wcsternes, wie auch die Orcadischen Inseln liegen- Schottland, Ilcoiw,chot,a> ist der nördliche Lheil von der Insel Groß-Briiannien, und ein Königreich,welches im 1707Jahr mit Lngeiland vereiniget worden, und nebst demselben das vereinigte Königreich von Groß-Britannien genemiet wird. Diese grosse Halb - Insel gränzet gegen Süden an das Inländische Meer und an Engcliand, von welchem sie durch die Einflüsse Ver Solway und Twedc,und durch das Gcdürge Chevisdes abgesondert wird. Gegen Westen, Norden und Osten aber frostet sie an das Schottiändische Meer. Ihre Lange ist ungeschr 67. die Breite aber 50 deutsche Motten- Sie wird etti- aetheilet tu Sber-Schottland, öder ck/og/an-e genannt, und in Nieder- Schdttiand, oder l.ocvlrnä, welche bev- de Lheilc der Fluß Tay von emander sondert- Siid-Lchorrland dearoiffct die Insel nebst -o Landschaften,weiche sind k.oir:r, /.krrnox, Lrrnirr^- öam, Lar r Oafiorira), Hsztöc/ssa- /e, fkrrnaassa/e, öö/rrrcka/c, Cirkez-sa/r, ssi- Trecka/e, st'iLeecka/e,/^rrcbe,Lot/-ranr,L/rrr' Fter/mE, ^kerrtbrit, Strat/rrirrs und O/r. Nord-Schottland aber bestehet aus 14'Landschaften, welche sind fter t/r, ^ckrrF« 7 , ^l/errrr^. >h/arr, darinnen die Vlconull ssrnk gelegen, Hi-t- 74 ), worzri Luclrnnnck gehöret, vcktöo/e, L, oa 4 ^tbam,La-/tt-!oi 7 ,/toch, weiche die Landschaft Rittnr mit begreifict, iirte,und darinnen derLsrd- Kanzler präsidirte» 1708 gänzlich aufgehoben worden» damit die Union zwischen En»ella»d und Schottland desto fester semlmöchte. Die Einwohner sind der Re- formirten Religion zugethan, jedoch ist das Kirchen-Regiment Presbnterianisch, dahingegen das in Engelland Bischöflich ist- Im übrigen werden die Nord-Ichotk- länder die Berg-schotten oder Hochländer, die aufden Inselnaber die wilden Schotten gcnennet, welche melsten- theils noch wenig Erkanntniß vom Chri- stenthnm besitzen, daher hat 1708. die Königin Anna diejenige Soeietät, welche etliche liebreiche Herzen zu Aufbau- uug ciuigerSchulen i» den Schottischen Gebürgen und Inseln, und zn Unterweisung des dösigen blinden Volks unter sich ausgerichtet, mit herrlichen Privilegien versehen, auch etliche tausend Stück Bibeln ln Schottischer Sprache drucken lassen» und selbige unter dieSchot- lijchen Unterthanen auszutheilen befohlen. An. ,709. entstunden unterschiedene, Troublen m der Schottischen Kirche, in-, dem etliche Priester mit Gewalt musten gezwungen werden, vor die Königin zu beten. Die Lpiscopalen wollten auch die Kirchen nach der Engelländischen Art cin- richtcn, darwider sich aber die Puritaner Mech und jene aus alle Weise verfolgten. E Cameronianer machten auch aller- »andUnordttuna,mid musten durch dieMi- "k zur Ranon gebracht werden. An-1715. rebellittcn die Berg-Schotten wider den Komg George i. und wollten den Prä- mit Macht auf den Thron se- d»?w»,^c^^be!i ^er dieselben durch u/„.WÄe Truppen in etlichen Actionen wr, ^s ganze Complot w jedoch hat man nachher noch mmer gegen jie auf guter Hut seyn müs- beuu Phili/p v j-, SMften e!- ^^ellivu zum Vortheil des Prä- tc »deuten veranlaßce, auch verschiedene puppen zu Verstärkung der u müh q ',^ ^ansportiren ließ, w che abe die Engl,che Völker gesZagm die Spanier meistens gefangen, und die zusammen rottirten Schotten auseinander gejagt worden. Gleichen Erfolg hatte die letztere >744 mit Beyhül eFrankreichs erregte,imterhaltene und bis 1746.gedauerte Rebellion, da sich rer junge Prätendent Carl Eduard an die>L>pitze SerSchottlscheu Rebellen stcllete,nnd viele vornehmePairS auf seiner Seite, auch in Engelland selbst einen starken Anhang hatte. Es ward aber diese lehr gefährliche Rebellion durch dm tapftrn Prinzen Wilh-Rugnst,.Herzog von Cnmvsrland glücklich getilgek,ünd die Pratelidmkftche Armee, besonders zu Cul» loden, total,.ter geschlagen. Worauf unterschiedliche rebellische Lords, und unter andern dSr Lord Ralmerino, und Graf Kilmanock die Köpfe hergeben mußten, auch noch lange Zelt mit der Entdeckung und Bestraffung der in der Rebellion verwickelten Peissonen fortgefahrm worden. / Smotwien, Schadivien, Kne-r-n chnrcck/ ,Vs»'ic 0» ein kleiner Marcktsie- cken, aber trefllchcr Paß gegen Steyer, marck, in Nieder-Oesterreich^ dem Gräff. Hause von Walsegg aebötig. Er wird auch sonst die Clause von Oesterreich ge- nennet; und gleich daben liegt das Schloß Llam aus einem hohen Felsen. Schover-Segel, oder Schonnfahr-Se- gel, ist das grösteSegel aufden Schiffen, nemlich das unterste an, grossen Mast. Schour, ist in den Holländischen Städten eine Obrigkeitliche Person, welche die Stelle eines Fiscals vertritt, den man etlicher Orten Nr>iIIik, 7r. die Churfürstlichen Beamten, Aecis-Jnspc- ctoreö, wie auch die Ober-Officiers bis guf den Uornet und Fähndrich, welche alle in p-'lon»Iü>u8 vor oberwehncen Gerichten stehen müsse m Schrrrr, ein gemeiner Schritt ist -Konigl- Fuß, oder elücls äs I Schrunden, siehe Gchronden. . SchuddinA, ei» Orc in Semigaklie», in ! Curlaud. ' ^ Schürgast, kleines Städtgen im Fürsten- khum Oppeln in Schlesien, wo sich der Fluß Neissa in die Oder ergenßt, s Meil. von Oppeln- Schütt, /»/„/.- Insel in Ober-Ungarn, welche die Donau ma. chet, und unter Prcßbnrg durch einen Arm dieses Stroms in 2 Theile, nemlich in das grössere und kleinere Schütt abgesondert wird, ist den 12 Meist lang, und 7 breit, auch überaus fruchtbar und wohl bewohnet. Schultenhöfe», Städtgen in Böhmen, im Prachenser-Kreyß, demGrafen von Stah- rcnberg gehörig, izMeiien von Prag. Schult, diLcellü, Nachen, Rahn, ein kleines Fahrzeug, welches weder Mast noch Segel hat, und dessen man sich gebraucht, über einen Fluß zu setzen- Sonsten bedeutet auch das Wort Schult alle Arten der kleinen Fahrzeuge, welche 2 bis 4 Lasten laden. In der Ost-See ists eine Art von Schissen mir einem Maste oder Mastkorb, hinten und vornen etwas spitzig zulausend, führen 20 biS,zo Lasten- Schulenbiirg, Adelich und Gräfliches Geschlecht in Sachsen, Brandenburg, Anhalt, Magdeburg und Haibekstadr, welches ein Majorat zu Müylrose in derlM- tel-Mark gestiftet, und das Lrb-Küchen- meister-Amk derEhur-Mark Brandenburg besitzet, aus dem Herzogthum Geldern seinen Ursprung hac, und sich in die wcisse und schwarze Linie getheilec hat. Aus jener stammte der welt-berühmte Venetian- General-Feldmarschall, Matthias Joie- phus, welcher 17in den Relcvs-Gra- fenstaiid erhoben worden. Der An-i^s- verstorbcne Graf Ludewig Ferdinand von Oeynhausen, wurde von besagtem Feld« marschali adoptirt, daher sich seinePoike- ritäk ! j ! Schul Schwabeck _Schwaben Schwabis. 1017 «tat Grafe, von Schuleliburg-Oeyuhau- se>i nennet. Schul-Pforte, flehe Pforte. Echultcr-Wrukel, -> »g!o > ei- niaen Schweitzerische» Städten sindet n,M- meist den Legten auch «schultheissen, welche aus den? Adel und vornehmsten .SLiSWSNx««»» Eime wes, nimmt seinen Lauf durch das Sinn Lampen- unweit Braunschwe'g »er- dev, bis er endlich den Klein-Schwul- per in dir Ocker, und mit selbiger vey Dickdorst in die Aller gehet. . Schuf,cnried Lm-ewm, Kloster Pramon- niuccnicr-Ordeuö in Schwaben, am Fluß EchnS, nicht weit vom Feder-See- Sem Abt ist ein unmittelbarer Reichö-Scand. Echut-Nickele, werken zu Danzig die gemeinen Schiß-Knechte auf den Strohm- Schiffen geneiuiek- ^ ^., . . . Schütter», Stadt und Schloß im Elsas, ; Meilen von Gcraßburg, am Fluß Schütter ('»liegt auch zwischen Mühlberg tiud Offenb-rg ein Kloster dieses NahiueuS- Schutz-Gatter, siehe Fall-Gatter- Schutz-Herrschaft, ist,wenn ein Staat, dei M»r touveralu ist, gleichwohl aber, weil er sich der Macht eliicS grössern Nachbarn nicht gewachsen Lu se»n getrauet, sich in eines mächtigen Potentaten Schutz beziehet. SchwaarFleiiteMünieimBremischen,welcher leichte Pfennige gilt, und deren z einen Ervoc machen. Schwabach, Schrvobach, kleine Stadt im Marggrafthnm Anspach, am Fluß Sckwa- tach, r Meilen von Nürnberg. Sie ist eines auS den Haupt-Aemtern deS Burggrasthums Nürnberg, treibet gute Handlung, und ist wohl angebauet, nachdem sich viele Französische Flüchtlinge daselbst niedergelassen, und allerhand Mamifactu ren angeleget. Vor diesem haben sich ai dieiem Orte berühmte Schristgieffcr auf «ehairen, die eine besondere Art Buchst« bm gegossen, so noch heutiges Tages i, den Buchdruckereyen Schwabache > «chrrs: oder Likterngeiiemiet werde». A i'zr. litte sie grossen Wasser-Schaden. Grafschaft in Schwabe», bei dem Churfürsten voii Bav mi gehörig, welche vorher dem Bißthun gesuchte Entschädigung ivar überlassen, aber nach der Wekerein sctzuuq des Churfürsten An- 1714-wieder au denselben zurück gegeben worden. Schwaben, 8ousks, Fue-r-in, grosse Landschaft i» Deutschland, welche gegen Osten an Bayern, gegen Süden an Tyrol und an die Scbweltz, gegen Westen an Elsaß, und gegen Norden an die Unrer-Pfal; und an Franken granzet, Es ist ein fruchtbares Land an Getrayde und GraS, wie auch gegen Norden von Sttittgard an dlß- iind jenseit des Neckars bis an die Pfälii- scheu Granzen, an Wein, und wird ein- getheilet in das Gesterreichjsche und in duü 'Kayserliche Schwaben. Jenes begreift diejenigen Länder und Oercer, welche das Haus Oesterreich in Schwaben besitzet. Das andere begreift die übrigen immeöiaten Reichs- Guter, welche von Fürsten, Grafe,, und Reichs-Städten darinnen besessen werden- Schwaben, Marktflecken und Schloß in Ober-Bayern, gehört zu dein Aenc-Amt München. Schwabcnheinl, ein Kloster der regulir- ten Chor-Herren Augustiner-Ordens im Rheingau. Schwabsiedt, volkreicher Flecken und Amt im Fürstenthum Schleßwrg, an der Lreen, nicht weit vom Friedrichstadt- Schwäbischeo-Dund, wurde Anno 148Ü. ! unter dem Kaiser Friedrich Hl. von den Standen und Städten in Schwaben aus- aerichtet, in dem Absehen, Friede und Ruhe im Lande zu erhalten, und die Raub- Schlösser zu zerstöhren, zul welchem Ende ; Richter im Lanke bestellet wurden. Anfangs war dieser Bund nur auf 8 Jahre erschlossen, als man aber den Nutzen davon sähe, ward er von Zeit zu Zeit bis 155z. verlängert, hernach hat man nichts mehr davon gehört, nachdem der Land- Friede war auAerichtet worden. Schwablschcr-'Krepß, O>cu/«> öftcr-ft«/, ist einer von den 10 Kreyfen desH.Röm. Reicks, der alle Lander und Oerter begreifet, welche unmittelbar unter das Reich gehören, und durch die Donau in Nieder- Schwabe», so gegen Norden, und in Vbeo Schwabe>i, so gegen Süden dieses Strohms liegt, eingerheilet werden. Zu diesem Kreyße gehören die Bißkyümcr Cvstnitz und Augspurg, die gefürstete Abcey Kempten, der gefürstete Probst zu Eiwangcn, die Pralacen und Aebte zuSalmaiinsweilcr, Weingarten, Schsenhause», Eickingen, Jrsingen, Ilr- sperg.Rsggenburg,Münchroden,Wciffen- au, ischussenricd, Marchthal, Petershausen, Wettcnhause», Gengenbach, zu St. Udalrici undAfrä, Georgii in der Stadt Jsnv, und die Prälaten von Ottenöeuern und Zwiefalten, dieAebtißinnenvoii Buchau, Lindau, Hegbach, Guttenzell, Rech.- Münster und Bauidc, die Commenderle Alschhausen, das Herzogthum M'ircem- Svs 5 dcrg, lOiy Sckwablsck-Gemünd Sck)wa!bensiHwanz berg, die Marggrasschaft Baden-Baden, Beden- Ouriach, die Fürste» und Grafen v, Hohenzollern, dieFürsten und Grast» von Oettmgen, die Fürste» „»d Grafen von Fürstcnberg.dft Fürsten von Lichtenstein wegen der Herrschaft Schellenberg,und Oesterreich als Fürst z„ Schwaben/ die Vordcr-Oesterreichischen Lande aber, so m Schwaben istgen, werdeMzu dein Oesterreichischei, Kreyß aercchnet; der Chur;ürst zu Bauern wegen der Leyden Herrschaften, Mindelheim und Vie- scnsteig/tieFreyherren von Frevbergnnd Elsenberg, wegen der Herrschaft <",ust.-n- gen, Schwarzenberg, wegen Snft und Klergan, Traun wegen Eqius, Stadion wegen Lanhausen, Graf von der Leven, wegen Hohen-Geroldseck, Auersp-'-q wegen der Herrschaft Lengen im Neilenbnr- gjschen, und die Grafchgft Eberstein, welche unter verschiedene getheiiec; in- gleichendieGrstf,,, vonFugger,Graftneck, Hohe,»-Lmbs, Koiftghsck,Moniert, Rech- dcrg, Pappenheim, Sinzendorf, Wald- burg und andereGraftnchie zu derSchwä- bischcn Graftn-Bank gehören, ob sie schon anderswo ihre Güter häben, Ferncrdie Reichs - Städte, AugPnrg, UIni, Win-! een, Remlingen, Nordiingen, Hast,! Ueberlinaen, Llorweü, Heiibron, Gemün. de, Memmingen, Lindau, Dünckeispie!, Biberach, Ravensburg, Kempten, Kauf- beucrn, Weil, Wangen, Isny, Leutkirch, Wimpfen, Giengen, PfullendorstAaalen, Bopfingen,Buchau amFeder-See,Buck Horn, Offenburg, Gengcnback und Aell. Die Kreyß-ausschreibende Fürsten sind der Bischof zu Cvstanz, und der Herzog zu Würtemberg. Schwab» sch-Gemünd, s Gemünd. Schwülstsch-^al!, dta/a Fttki/ornor, freue Reichs-Stadt in Schwaben, am Fluß Kocher, au den Fränkischen Gränzen, allwo viel Salz gesotten wird. Allhier ist rSio. die bekannte Union der Protestanten geschlossen worden. Anno 1728. brannten Hieselbst über zooo. Häuser, unter andern auch die Sr- Jacobs-und Hospital-Kirche, das Rachhauß und Kanzle», wie auch das Hall-Gerichts-Hauß, samt allen Hali. Häusern, und allem darin» befindlichen Borrathe ab- ES sind aber seither alle diese Gebäude und besonders das Rath- Hauß, wett schöner wieder ausgefüyret wo-den. Sel'warye, kleiner Fluß in der Mittel- Mark Brandenburg, entspringet aus etlichen Quellen, und ist im Sommer kalt, im Winter aber warm. Sä,walbach, Langen-Schwalbach, Flecken nebst einem berühmten Sauerbrunnen, in der Niedern Grafschaft Katzen- eindogen, ; Stunden von Mann;, 4 von Wlßbaden, und 12 von Frankfurt. Er gehöret dem Landgrafen von Hessen- Rheinsels, und ist eigentlich reden, nickst viel besser, als ein Dorf, Masse,, es die »„nwobner selbst in das der- und Niedcr.Dorf eintheile». Tine Meist davon ist das berühmte Schlangen»Bad, dabin sich die Fremden von Schwalch öfters, das Bad zu gebrauchen, begeben. Schwalbenschwanz, Hueu« ist ein Ausscnwerk, dessen Seiten sich den dein Haupt erweitern : Hingegen erweitern sich die Selten des Contre-Schwal- bcnschwgn zes gegen die Kehle,und werden Zeuger gegen dem Haupt. ischwalbenberg, Schloß, Amt und Flecken in der Grafschaft Lippe, dem regierenden Graftn von der Lippe zuständig, woran aber das Bißthum Paderborn den vierten Tdeil besitzet. Es war vor diesem eine absonderliche Grafschaft, deren Grafen 1ZZ6. ausaestorben. Schwall», Fluß in Hessen, in der Graf, schasr Ziegenhayn, so im Eingänge des Artwaldes, bey Grebenau, entspringet, und bey dem Schloß Alcenburg sich in die Fulda ergeußt. Gchwamber-g, s. Schwancnberg. Schwan, scädftem, «schloß undÄmt im Wendischen Kreyße des Her-ogtyums Mecklenburg, an der Warne, 2 Meilen v. Rostock. Es qiebt da ft, bst viel ance Thon- Erde, weiche nach Rostock abgesühret wird. Schwanbeck, Städtlein im Fürstenchum Halberlkadt, woben auf dem F 'ste eine Capelle, dahin zu gewisser Zerr von den Catholischen Wallfahrten geschehen- Schwanberg, s. Sch'vanenberg. Schwanbcrg, Schwainberg, altes und hohes Sckstoß, auch Stamm-Hauß derer Herren von Schwamberg, im Pilsner- Kreyß, in Bödmen. Schwanburg, Schloß, Flecken und Herrschaft in Unter - Stencrmark, unweit Marchburg. . Schwanden, Fuansta, Flecken des Ealstsns Glans, in der Schweitz, am Fluß Liiit, allwo dieser Eancon jährlich eine Laq- safiung ?» tzaiccii pfleget. Schwandorf, seines Städtlein zwischen Nadburg und Regenstanf, in der Ober- Psaiz an der Nabe, und an der Land- Gt-asie von Eger nach Regenspurg, zu Pfalz-Nenburg gehörig. Schwanebuv-.n, Städtlein und Schloß in der Lieständischen Provinz Letten, am Flusse Pirda. Schwanenberg, s. Cleve. Schwanenberg,Schwanberg, Schwan»- berg, Dorf aus einem Berg dev IPho- ftn, im Stift Würzdurg, in Franken, ans welchem noch die Ruder« eines alten Bera-Schloffes zu sehen. ... Schwänenscid, ei» Dmrstt M schwäbischen Kreyße, an den Fränkischen Gran- zcn. Vor Zeiten wurde auch die Gegend Schwanen Schwarnach _Schwarnbnrg 1019 Zwickau, i» Meissen, Schwanenseld Sckwä'tten-Gescüschaft an der Elbe, war ..... s ^111. IOOO- Ick» ui speisen, wciin es auch gleich im härtesten Winter ist- Nahe dabey liegt das Kloster Schwarzach, Bcnedictiner, ".'^!.' 7 n"i^rVn^Äanii Rist An-1660. Ordens- ae stlftete/gefthrtc!- Orden, Zu dessen Zci- Schwnvyach, Miß in der Ober-Pfalz, welch^, ereilen veraüldeten Schwan an ei- chcr in dem Böhmischen Walde enijprln- n ,n Himmelblauen Bande abhangend er. getmnd sich be» deinMarkksieckenSchwar. kicMnnd sein Absehen zur Veftefferung zenfeld nut der Nase ver-imger. der deutschen Sprache und Poesie gench. --.chwauybiivg, ehemals eine Grasichaft, re', damit aus dieser Schwancn-Gesell-> nun aber ein Furirenthum in Thüringen, schalt gleichsam als aus einem Pflanz Garten,hernach desto geschicktere Mitglic-- der in den Palmen-Ordcn, oder Frucht. § bringende Gesellschaft gezogen werden ^ Schmanfeld, ein Dorf, 4M- von Würz.' bürg gelegen. Schwangau, s. Hohcii.Schwangau. Schwaninge», Jagd-Haus in demAnspa- chischen, an den Schwabi>chen Granzen- Schwan. See, grosser See in Thüringen, mmeitErsurt, wovoncin be,onderes Amt oder Vogte» den Nahmen führet, so dem Hcrzogthum «ochsen - Eisenach Zuge, hbret. Schwant, Flecken in dem Marggrafthum Anspach, »ach der Ober-Pfalz zu. Schwanftadr, kleine Stadt in Oter-Oe- sterreich, imHanßrück-Mertel, i Meile von Mlklabrück, zur Herrschaft Puecham gehörig. ^ , Schwangen, eiii Landlein, wie eine Halb. Insel, im Herzogthuin Schleßwig, drey Meilen lang, und anderchalbe breit. Es liegt zwischen Sie» und dem Lcklenförbcr- Meer-Busen. Schwarmstedt,Marktflecken im Zellischen, unter der Walerodischen Inspection, an- seko dem Cbrrhaufe Braunschweig znge. hörig, wohin das Amt-Haus Esel elnge- psarret. Schwarta-Druck, geringer Ort in der Schwedischen Provinz Südcrmannlank, welcher wegen des treflichcn Eiftn-Ham- nierS zu merken ist- Schwarte Gronden, heißt bey den Schis. ftrn der unterste Grund zur rechten Sei. w der Weser, ailwo sich selbige in dieNord- See ergeußc. Schwarya, Flecken, Amt und Schloß im Yenneberglschen, zwischen Kühndorf und Beiishausen, gehöret dem R- Gräflichen Hause von Stollberg-Wernigerode- Schwarya, kleiner Fluß, welcher in, Thü. miger-Wald entspringet, das Schloß welches in a-Thelle abgesondert wird. Der obere Theli gegen Süden, worinncn die Residenz Nudclstadt ist, liegt zwischen dein Salseldischcn, Gothaischen, Erfurt und Hcnneberg. Der Lheil gegen Norden, worin» die Residenz Ssnbershausen ist, stoßt an die Grafschaft Hohenstein und Stollberg, Das Stamm-Schloß und Amt Schwaryburrr, 2 Merlen oonRudoistadt gelegen, begreift die Stadt Köni.ssee, und Dörfer in sich, und gehört als ein Kay- serllch Lehn dem Füilrcn von Schwarz, bürg - Rudelstadt. Die Fürsten von Schwarzbnrg wurden in 2 Haupt-Linien eingetheilek, nemlich in die 2lrnftadrische und Rudelstädtische, welche bevdcrsefts den ; Sept-16-7. in den Acichs-Fürstcii- Stand erhoben worden.Iene bestünde ans der Sonderöhausischen und Arnstädrr- scheu, davon die letztere An. 172p. im Iu- nio, sich der F nrsti. Präemineiiz und Titulatur zu gebrauchen angefangen hat, dergleichen auch An- i/n. die Rüdelstatliche getha». Die Arnstädtische Linie ist An- 17 > 6 . mit Antonio Günther ausgestorben, und der Fürst von Sondershausen har die Ariistädcische Landes.Portion bekomme». Im Jahr 17Z4. sind die Fürsten von Schwarzburg in das Fürst!- Collegium auf dein Reichstag eingeführt worden. Schwarya Elster,Fluß im Meißner-Lande, weicher an denenOber-Lausitzischcn Graii- zcn encfpnngct, die Polsnitz zwischen Muckenberg und Elsterwerda ni sich nimmet, und durch denSachsischenChur-Krevß,unweit Wiktsuberg in die Eibe fliestet. Schwaryciiau, Flecken und Schloß in der Grafschaft Witgenstein, auf dem Wester, waide, wird von Schwärmern bewohnet. Schwaryenau, Stadt und Berg-Schloß s in Unter-Oesterreich, an den Böhmischen ! und Mährischen Granzen. s Schwarncnbach, Schloß in der Grafschaft i Toggendurg, in der Schweitz, dem ubt ^— .......2.., von St. Gallen gehörig. Dwnmzdurg bis auf den Eingang rund Schwaryenbachau derSaaleftsteinosse- Ück, zwischen Rudel- ner Marktflecken, »ngefehr - St. von dem .. ' ^ Ursprung der Saale, und - Meile v-Hof, im Vogtland, unter das Marggräfl. Bay. reiithische Gebiet gehörig, dem Reichs- Panier und Freyherrn von Stein zujländig. Schwaeyenpecr, Amt und Flecken im Her» zogthum Lauenburg, unweit der Eide. Schwaryenbcrn, gefürstete Gratschmt -ft Frankei;, zwischen Bamverg, Wurzvnrg uno stadc und Saalfeld in die Saale eraeußt. ^Kwaryach, kleine Stadt und Amc am May,,, sin Bißthum Würzburg, in Franks-, Ep ist daieiblt ein Cent - Gericht, N sreyen Felde halten, und im Eeorauch haben, den armen Sünder den Tag vor,einer Epecution mit einem grünen Spmal-Brey und gebackenen Fisch- io2c> Gchwarzenburg und Anspach gelegen. Sie gehöret den Fürsten von Schwarzenberg, welche An- 167,. in den Fürstenstand erhoben, und 1674.1,1 dem Furstl Lolls^ «> ,ä Vocum L SeMancm inrrostuciret worden. Anfänglich ftchrce nur der regierende Herr den Fürst!. Ttcel, A». -74-. aber wurde durch ein besonderes Dipioma Kayser« krsncisci 1. tle- r Titel auf das ganze Haus eptendirt. Der ietztoerstorbene Fürst, xstsmuslkr.-n- ci'-ur i LroinL, war den 2 s Sepb. Anno res?, aebobren, und i rb-Hos-Rlchter zu Ron-weil, wie auch Kavserl- Obrlst-Staii- Meister, Ritter des goldenen VliesseS, Kay e '. wnrkl. Geh. Rach, und An.172? Herzog von Erummau ln Böhmen worden ; er mt'e aber dg Unglück, auf der Jagd den loJun. ,7?2. erschossen zu werden. Seineemablin Neonora Amalia Magdalena,Frst Ferdinand! AugustiLeo- poldi vonLobkowitz Tochter, geh-den-0.! Jan- '682 ist den 6 Dec. 1701. mit ihm vermählet, und von derselben der jetzk-le- bendr Fürst, JotephusAdamus Johannes N poniuccnus, den 15 Dec. An- ,722. geb wo.den, welcher sich 1741- mit Maria Theresia, Fürst Johann Adams von Lichte, stein Tochter vermahlte, die aberden i9den Jen. >7;;. wieder gestorben- Das Stamm-Haus.«Schwarzenberg liegt nahe bei dem Wüxzbnrgiichen Stadclcin SchüMlsclL,und ist einschloßundAmc. Es besitzen auch dieseFürsten dieHerrsckaft Senishcim, welche mit der gefürsteten Grassmazt Schwarzenberg »ereiniget.Fer- ner dieHerrschastGlmhorn,Mlt derStadt und Amt Neustadt in Westphalen, inglei- chen dieHerrschastMurau in Stcvermark, auchH ,den sie durch Heyrach dicgesürste- te LandgrasschaftKleggau, beymSchwarz- walde ,.rg'smen Kreyse, in Meissen, gllwo ein Ärenß-An>t,dar;u auch das Amt Crotten- burg geschlagen ist. Es sind hier unterschiedene Eise»-Hämmer und Blausar- ben-Wcrke. Diese Stadt hat An- >729. grossen Brand-Schaden erlitten- Schwarzenberg, Amt und Schloss in der Grafschaft Mark, an den Westphal,scheu E ranzen,dem König vonPreussen gehörig Schwarzenborn, alte Stadt in der G es schafr Ziegenhami, im Heßischen Gelne- te, an dem bekannten hohen Berge Lin», aeieaen. Schn'.irzcnbura, Landvogtev und Flecken im iwi; -w vzchst, in der Schweiß, dem Canron Bern und Frevburg gehörig, Meilen hvn der Stadt FreyhurL. Schwarze,ifeld Schwed Schrvarzenfrid, seiner Marktflecken in der Ober-Pfalz am Fluß Schwarzach, zum Rent-Amt Amberg gehörig. ' ' Schwarzenfels, Schloß, Flecken und Mt in der Grafschaft Hana», nicht weit vom Sinn-zluß a» den Fuidischen Gränzen. Ist An. 164z. mit dem Amte Naunrbiirg an Hessen-Cassel verpfändet Wörden. Schwarze-tNeer, niis- rrm, liegt zwischen Europa und Asien, also, daß es gegen Westen an Ronuinicn und Bulgarien, aegenNorde» an die kleine Tartarey und Clrcaßleii, gegen Osten an Mingreiien und Guiiel, gegen Süden an Nakvlien fllesset. Schwarzwaid, H/va grosser Wald und Landschaft i» Schwaben, weiche sich von Süden gegen Norden von den Stad- tenRheinfelden undHeckinaenam Rhein, biS an die Marggraffchaft Baden erstrecket. ES ist diese Landschaft rauh und ebürqig; jedbch wächsetziemlich vieiKorn arimien, und hat gute Viehzucht. Sie gehöret unter vieierien Herrschaften, nem- lich daL Haus Oesterreich, die Herzoge v. Würtemverg, die Marge,rasen zu Baden, und viele Grafen nnd Herren. Schwarzwald, ist das Sruckdes Thüringer Waldes gegen Mitternacht, so an die Hen- nedergischcn Grenzen gegen die Stadt Suhl», an das Amt Gevraenthal u. die Grafschaft Zchwarzburg, Svudershaiisi- schen AnkheilS. grän.zec. Das Amt allda Heist auch Schwarzwald, und gehöret nach Sachscn-Gvctza. Schwarzwasscr,kleiner Fluß in Schlesien, so in der Bunziauischen Königs- Hevde entspringet, durch das Fürstenchum Lieg- nih sstessek, iiiiv sich unweit Liegnitz mit derKatzbach vereiniget. Schwarzwasscr, kleiner Fluß im Meißnischen, im Erz-Gebürqe, so oben bcy Jv- Hann-Georgenstadt herunter fliesset, und unten bey Äu in die SchneebergischcMul- de fällt; noch ein kleiner Fluß dieses Rahmens fliestet im Sächsischen Chm-Kreyse bei, Torgan vorbcy, imd fallt 1 Stunde davon in die Eibe. Schwavorden, ein Ort in der Grafschaft Hoya, welcher ins Amt Ehrenburg, und jetzo dem Chur-Hause Braunschwcig gehöret. Tckwasz» ein grosser und sehr amehnlicher Marktflecken'!» Lyrol am Inn, und zwar im untern Innthal, z Nellen von Holl gelegen. Nahe dabey ist ein Silber- und Kupferbergwerk, darinnen bey 2000Menschen arbeiten. Es ist An. 1448. entdecket worden, und war anfänglich ungemein ergiebig, hat aber seither park abge- »ommeii. An. 1705. im Noo- entstund ein erschrecklicher Brand in den dicken Wäldern aus dem alldasigc» weitiauitigen Gcbürge. schwor», f.Schwedt Schwe- Schweden Schweden 1021 >sEi6, eines de r )» Ueberchiß. So groß dieses Reich ist, so sind in demselben iii,r99.Skädie,und die wenigsten im nordlichenTheii desteibcn und in Finnland. Die Manu,aecuren, welche in Schweden erst seit einigen ro-Jah- rcn ai'.geiegec worden, sind blühend, und die Handlung des Reichs in gutem Stande. Seit dem Jngermaiuiland und Lie,- land an Rußland gekommen, beste, t dieses Reich aus .s Haupt,Lheileu, welche sind: Schwede» an und vor sicr),Lorhia»d, Nordiund, Lappland und Finnland. Das eigentlich sc-gcnannre Schwede», Lr-ec-a Freeomlr, Ikeget zwischen demNorweguchen Gebürge, demBothm- stkcn Meerbuse,Gothland und demSchwe- dischen Lappland, und wird in die r Land- AMen: Upland, Südermaniand, Nerike, Westmalllalid middteDai-Landschaft abgesondert. Gothland wird in das östli- W' westliche „nd südliche abgethcilct. KMrr'sLLSmr ll.nd gehört Finnland an sich, die Mwi I L Ostbo'ttnrawastiaZ NnK DemlRm.,i!"'a Lbmenegardslehii. I, äMlmid besitzt Schweden noch ei» ZMMM ZZDÄD'VAL Wicken ^ Mutigen Krieg verlier Armee nack"^»^' " „ist sei- eirmee „gch Sstchieii, uns d« wurde der Friede um dem Könige August» ,u Aic-Raiistädt geschloffen Das,ol / nde Jahr giuig er wieder nack Poi-stn, »r d an die Rußischeu unv Eomcki'chen p- rr n- zen, und wolce Len Krieg wsi er veu!ua»d mir Sieg und Rum» zu Ende br,n ui- AUei» das Glück veränderte sich geschwinde; denn als cS Än- <709. den 27 bey Pnstawa zu einer Haupt-lstkion lau,, so wurde die Schwedische r-rmce w'astker gejchiaAen, undgrösteutheiis ge,äugen, der König wurde genöthiget, sin nach Bender, einer Grenz-Festung, zu sami- ren, aVwvi,. zii Demottca er jr-ft yernach eüicke Jahre befunden bat. In eben diesem Jahr >709. kiiud'gte auch der Köniz in Dauneiuark der Krone Schweden den Krieg seyerstch an, und rhac»ine Landung i» Schonen, muste es aber den to Mn; 1 ,0 mit grossem Verlust w-edcr vcrlap- se». Im folgenden 17 >> Jahre geDaye die Invasion in Pommern, und 17 0. „r da Bremische, -g die Festung Srade von veilem Danen belagert uns erod->c wurde- Hierauf ward zu Ausgang gedachte» Jahrs der Krieg aus Pommern m das Mecklenburgische und Hoisteingche, aliwo die Schweden Mona abvrannceu, und von da in Lchle-wig lransscrirct, da denen Schweb n 171z. die Feitunz Tonningen cingeraiiinec wurde, weiche sie aber bald darauf den Danen überleben musten- An-17>4- den 22 Nov. kam er- meidier König aus der Türke» zu Stralsund an, und in diesem, wie auch im folgenden i?>5- Jabr wurde der Krieg in Pommern inst McmLrnst sorcgesetzet und nickst nur Stettin und Stralsund,,andern auch Wißmar, nebst dem ganzen Schwedische» Pommern von denen Nördlichen Allürten erobert,und hiedurch die Schweden von dem deutschen Boden, bis au, das Zwenbrückiscke, ganz und gar deiogirct. Rn Norwegen waren die Schweden endlich ,o unglücklich, daß sie ihren helden- müthigen König Carl» denXil. in der Belagerung der Norwegischen Festung Friedrichs! all A.:7>8 durch einen Stück- Schuß veriohren, worauf sie das Dänische Norwegen eiligst verlassen must ». Nach diesem Todesfall wurde die Königliche Schwester Ustica Eleonora, welckx den 28 Jan. An. r688- gebohrcn, und seit dem 4 April >7i> eine Gemahlin Friöerichs, des regierenden Landgrafen von Hessen- Kassel war, aisobald von denen 4 Reichs- Ständen als König«» proelamrret, dabcy aber die Reglineiiis-Ferm verändert, und da- Königreich Schweden wiederum in ein Wahl-Reich verwandelt, die bisherige Güiivcrainece auf ewig abgechasset, und ein grosser Reiche-Rat!; bmastigec, ohne dessen Benrath und Einwilligung dieKö- mgin und ihre Kron-Nachfolger inwich- tik«lMligelegeiibeil.en Nichts «iitexnchme» soi- 1022 Schweden Schwedische Schweins. sollen. Endlich ist der Königin Gemahl, am 4 April »720. zum König deelarirr, den 'i Mas gekröuek, und der Nordische Krieg durch den am zoAug- 1721. zu > Nystädt zwilchen der Krone Schweden und Ausland geschlossenen Frieden bey- gelcgek worden, darinne aber Schweden ganz L.cs-und Estickand, Jngcrmanland, u- ei^wii Neil v-Care!iei!,wsWnbiirg!i. Kexholm gelegen, «n den Czaar auf ewig «erretten müssen-DgoIahr vorher warnuc Preussen u. Daneine rt Friede geschlossen, u. A- 171p- hatte Schweden an Hannover Bremen und Verden überlassen. Hierauf dauerte die Ruhe dieseö Reichs bi- 1741- da der Krieg mit Rußland abermals ausbrach, den die Schweden so unglücklich suyrcen, daß fast >M;Finnland verlohren grenz, welches sie aber im Frieden An. >744. meistens wieder bekamen- Zufolge des 2tcn Artikels der vorhergehenden Frie- deiss-Praüminanen ward Herzog Adolph Fmederich v. Holstein-Eutin zum Thrsn- ivlger den ; Jul-1747. erwählet, und als den 5 April 1741. König Fridericusl. dieses Zeitliche gescanet, succcdirte derselbe, als König von Schweden, nachdem er sich , vorher und zwar den 17 Jul. > 744 - mits der König!. Preußis. Prinzeßin Louisa lll- ricq vermählet, von welcher der Cron-j Prinz Gustav den rgssreu Jan.-746-gebohrt» worden- Aus dem R- Tag von 1755 hls 56. wurde die ohnehin durch die Reichs. Grundgesetze beschränkte Regie, rungsform noch mehr eingcschrankec. Zu den R- Standen gehört der Adel,dieGcist- lichkelc, die Bürgerschaft u> der Bauernstand. Die hohen R- Collegia sind: -) der Rcicks-Rach, 2) die 5 Kön-Hosge- richte, Hdie Admiralität, 4)dieK-Lanz- ley, 5)dieK-Kammer, ch das K-Staatt- Contoir, 7) das K- Berg-Cöllegümi, !-) das K- Commercien- Collegium, uckd 9) die K-Kammer-Revision- Die Reichs. Einkünfte sind sehr beträchtlich- Ben dem An-1756. zwischen Oesterreich und Preussen entstandenen Krieg, nahm die KroncSchwedcn nebst Frankreich diePar- they des Lrzhauses,u- zwar «^Garant des Westphäl- Friedens. Alleine da Rußland An. 1762. mit Prenffen einen Particular- Frieden schloß, so geschähe auch von der ka, weiche gegen Sude» an dieMüudung des Flusses Dclawar, gegen Norden an Neu-Kork, gegen Osten an Pcnsilvaiüen, und Westen an das Weltmeer granzct- Sie wurde von den Schweden entdecket, denen cs die Holländer, und dic>e hernach : die Engclländer abnahmen- Da dieses' Land eigentlich der südliche Theil v-Neuwert i st, so hat es mit dieser Provinz er-. ucrleyCliiu«, und bringt alles in Übernutz hervor. Man zahlt über 20000 Einwohner, und die besten Stä-n „,.0 <»«,!,-»>- towa und SchrewSvnrn. ^ Schwedische Thal-Land, s.Dalarne Schwedische Iungfer-, l,l ein Nanw, den man denen Klippen zwischen Oelaud und Smaland giebc. Schwedt, Schwer, kleine aber wohlgebaute Stadt,nebst ein, m Amte und prächtigen Schloß, in der Ucker-Mark an der Oder, 1? Meilen v. Berlin- Es ist allda die Residenz des Marggrafen Friedrich Wilhelm, geb- An-1700. den rü Dcc. Auch gehet all- d; eine trefliche Brücke über die Oder. Smweidnitz, Erb-Fürstentlunu in Nieder- ! Schlesien, sonst dem Erz-Hause Oester- i reich,seit -742.aber dem Königin Preus- ! sen gehörig, welches gegen Süden das Königreich Böhmen, gegen Norden dir Furstenkhümer Breslau und Liegnitz, ge- > gen Osten das Fürstenthum Briegf und gegen Westen das Fürjrenchmn Jauer, m Grenzen hat. Es wird in fünf Weickbi- ; der euigirheilet, iiemllch in kaS Scknveid- nitzische, Stricgauische, Bslkeuhayn- l Laudshukische und Relchenbackische, und s stehet unter der Ober-Amts Regiermij , auch Kriegs-und Domainen-Kammer z, ! Breßmu. DitOaupiliadcSckweidnin, Lu»LkL»t-i«m, siegt amFiuß Wesiiritz, 7. Meilen von Breßlau. gegen Süd-Westen, und ist An. 1748. von König Frieden 0 II. mir starke» ffenunqs-Werkern versehen worden- Der Rakh darinnen ist Ca tt-olisch, die Bürgerschaft aber meist Lutherisch. Vor der Stadt stehec eine Luch. Kirche, als eine ven denjenigen drenen, welche den Schlesiern im Westphälische r Frieden 1645. Vorbehalten worden , und auf Imnceliion des.Königs in Schweden hat dieselbe auch eine Lücheris. Schule, wie auch das Glocken-Geläut dcy der Kirche, vcrmöge der Alt-Ranstädischen Con- vcnkioli 1707. erhalten Sie hat ehe»,also herrliches Bier gehabt, daß in vielen Schlesischen Städten ein sogenannter Schwerdnitzer-Lecker oder allgemeine Trink-Stube angeleg-tt, und solches Bier durch ein sonderliches Privilegium darauf verschenket worden. Anietzo aber wird das Striegauische Bür vor weit besser gehalten- An-1757- wurde diese Stadt von den K- K- Truppen eingenommen, An-17;/- aber wieder von den Preussen erobert. An 1761. den i-Ocivb. eroberten die K-K- Truppen unter dem Hr. Gen von Laudon diese Festung abermahls, alleine den 9 Oer. iK-r. gieng sie nach einer y wöchigen Belagerung wieder an die P cuffen über. . GchweidiiitzischodOassev, siche Vveistrrtz- Schweiggcrn, Städtlein im äkreithgau, den <> rasen von Nepperz gehörig, das Schloß und Dorf Ncyperg aber liegt ei- „eStunde davon. ^ ^ Schwernfurth, chr-m/rn chm, freneRclcho- Statt Schweinitz Schweiy Gchweiy Schwerin 702Z St«dc am Ma»>i in Krankem über welchen daselbii eine Brücke gehet, im Biß- thum Würzbnrg- Sie ist kleni, aber einiger Massen befestigt, und liegt zMei- len von Würzburg. Der Magistrat und dieBaraerfchaft find seit >541- der Evan- aeli, bei- Religkon zugechan, auch treiben die Einwohner wegen der Lage am May» beträchtlichen Handel- Schweinitz, kleine Stadt und Amt an der tchwarzen Elster,im Sächsischen Chur- Krens, zwischen Wittenberg undTorgau- Ailhier dac Chursürst Friderich der Weise Len merkwürdigen Traum von der Reformation gehabt- ^ ^ . - Achwemsberg, und Stadtlern rn Oder-Hessen, an« Fluh Ohm, den Baronen Schenckcn von Schwetnsberg,a!ö ihr altes Stamm-Haus gehörig- , Schweins-Federn, sind kurze scharfe Pique», deren man sich vormals bey der Infanterie gar sehr bedienet hat- ^ ^ «chweitz, duilia, , grosse^Land- schait,'weiche gegen Norden an Schwaben und Elsaß, gegen Weste» an Savoyen und an die l-isudia-Eoims, gegen Süden an Piemont, Las Herzogthüm Mamand und Venedig, gegeuOsten aber a» Schmale n und Tyroi »ranzet. Vor diesem wurde sie zn Lentschiandgerechnet, und stunde initcr den« Erzhause Oesterreich: bey 400 Jahren her aber hat sie sich zu einer, frcnen Republik gemacht, und sind die ' Schweitzer in dein Münster-Frieden Ait- 1648. völlig vor sr-yekeuteerkiärck worden- Ihre Länge erstreckt sich auf 60 bis 72 und die Breite auf zo Teursche Meilen- Sie ist ein qebürgigtes Land, dahe- rv sie wenig Getränte, hingegen aber mehr Viehzucht hat. Die Einwohner sind arbeitsam, aufrichtig und tapfer, und dienen auswärtige,, Potenzen um Sold zu siusse, weiche melssncbeils wegen ihrer Treue die Leib-Garden aus Schweitzer» erwählen. Man sondert die Schweiß in zHaupt-Theile ab, nemiich in die Lantoiissin ihre Untesthanen, und die zugewa,ldtcu Orre. Der Cantons sind iz- deren jeder eine absonderliche freye Republik vsrstellet, weiche mit den übrige» nn Bunde stehet, und alle zusammen ""dm tzw Eydgcnostenschaft genen- "0 ^'eLamtonööüvch,Basel, Bev» d SchaN,au,en sind ganz derRefor- ? zugechan; in den Cantons Glaris undAppenzell, ist die Reform ""te u. Cacholische Religion vermischet, ^"nrons Llicevn,Schwein,Ag! Ui-innd Ünrer- ^ , ganz Cachvlisch. Die Ca- halten ihre absonder', Tag- Eatzungen zu Lucern, die Resormirten die Arau, alle Cantons zusammen Bade k' -T^-Satzungen ü -oa°en- DleSchwertzerrschen Unter- rhanei, sind: das La-,klein Vaud, die Grafschaft Baden, die freye Fenster oder die Grafschatt Rore, dieHerc. ' -,tWinkegg, das Türgow, Rheinthai, Sargantz, Gaster, Murten, Graust, O-b,en, Lugano,Locarno, bstenstiili, V»I rorin, i^ivisia, Val Lrenna U- a- M- Di: Zugewandren Buke aber sind: Grau- dnndten, das Walliser-Land, die Stadt n. Landschaft Biel, di - rasschast Neuburg oder Neuschacel, die Republik Gens, die Stadt und der Abt von S-Gauen, i.e Stadt ME>l-hausen u- d. m- Schrvei.tz, Schwitz, Fr-itrst, einer von den >; Cantons in der Schweiß, welche sich am ersten in die Kreyhen stesctzet haben. Gr liegt zwischen de» Cantons Uri, Gla- riö und Zurch und deck L-ccrncr-Sec- Er ist nicht groß, sehr gebürgig, der Cakhoii- schen Religion zugechan, bestellst aus st Quartieren, und der Haupt - Ort he et Schweiy oder Schwi -, welcher ein schöner Flecken ist, mit viele» Pall.',ste-, u.,ö ^Ktöstcrn versehen- Schwelm, Sweiin,Städtlci>: n der Grafschaft Mark in Westpbalcn, vhnweit Soest, ^oey n elchem eine w> ndernswür, klge Hö le -ft, der 11 ce: e bisher noch nicht hat könn.n gejmsi en werden- C chwembovg, Dan.se> itz Städtgcn aufder Insel Fünen an der Ost-Lee, nebst einem Häven- Schwenden, ein Ort in Samogitien in L'- thauen, am FizrK Warcana, welcher nächst babey au - eu.cr See entspringet Schwenken, Fluß mPreusten, wird auch so» sten genannt der heilige Fluß- In demseiren findet man grosse starke Eichbäume, die pechschwarz find, und für Eben-Hoiz verarbeitet werben, wiewohl niemand weiß, wie solche in diesen Fluß gekommen sind. Schwentnig, Herrschast im Schlesischen Fürstenthum Brieg, zn welcher ausser dem Lstrfe Schwentnig noch 4 andere Dörfer gehören- Schwevde, siehe Schwerte. S chwerdrberg,Schloß und Marktflecken in Ober-Oesterreich, im Machland-Viertel, am Ast-Fluß, dem Gra,en von Äuessiain gehörig- Schwerin, Fürstenthum im H rzogthum Mecklenburg, zwischen der Grafschaft Schwerin und drHerrschasc Rostock aclc- ge». Es gehöret dem Herzog von Mecklenburg-Schwerin, und war vormals einGiß- thnm, welches aber im Westpdäl- Frieden 1648- zur Salisfacrion vor die an Schweden abgetretene Stadt Wismar, an das Eiauß Mecklenburg, unter dem Titel eines Fürstenchums überlassen worden- Herzog Carl Leopold, welcher mit seinen Unter- tl.anen die bekannte Der ießiichkciten hatte, war gebohr-n den 2 May 167-,. succedirce seinem Herrn Bruder i7>z-den ;i Jul. und vermahlte sich zum -teil mahl io24 Schwerin Schwerfens Sciagr. mit Sacharin« Imanowna, weiland der Rußischcn Kayserin AuiM/Scbwesler,welche den 2; Iu„. >7zz. verstorben. Don derselbe ist eine elnzigeTochter entsprossen, sen, Pommern, und der Mark Brandenburg, iiigleiche» das Erb - Kammcrer- Amr von der Chur-Mark Brandenburg iiemlichElisad.Cathar.Christina, gebohren ! Schwerfens,kleine Stadt in Groß-Poblen. den 18 Dec. ,7,8. welche amRuß. K.Hof 1 Meile von Posen. ^ erzoaenworden-Selbigehat > 7 ;; denNa- Schwerte, Stüdtlein in der Grafschaft men »mia, und .733-den 2z May dieGrie-. Mark am Fluß Rux, zwischen Dortmund chl'we Nellgion angenommen, und ist den l und Limburg, ich Iul. 17ZA. mit Anton Ulrichen, Prinzen Sckwet, siehe Schwedt, von Bcauiimbwelg-Wolfenbüttcl verma'b-. Schwey, Städticin und Schloß in Pom- letworden DieiebendeerzeugtendenPrin-, merelicn an der Weichsel, in Pohlnisch zen Ivan oder Johann, welcher Kraft Te-> Prenssen, 8 Meilen von Thorn staments der^Kayserln Anna Jvanowna Schwetzingen, Lustschloß in der Unter- ' ^." ' " " . PfalHv 2 Stund von Heidelberg, und z. Äayser von Rußland ward, in dessen Nab meiiscineMutter die Prinzcßin Anna nach! der Verweisung des Herzogs von Curland, ! die Regentschaft führte. Den 6 Dec. 1741. ! ward sie von der letztverstorb. Kans.Elis- i Perrowna, nebst dein jungen Kayser ab-j ,. gesetzt, und in Riga verwahret. Daselbst; Schweyka, kleine Stadt in Groß-Pohlen, starb diese Prinzcßin den -8 Mer; 1746. - Meile von Liffa. Ihr Herr Vater Herzog Carl Leopold starb SchwibusischevKreyß, liegt an de» Kran- 1747. worauf lein Herr Bruder,der >74«. zen des Fürikeurhums Crossen in Schic- von Mannheim, ist von dem jetzigen Chur, fürsten zu Psaitz ncftich rcnovirt worden, und pflegt sich derselbe wegen der schönen Jagden öfters daselbst aujzu» halten- verstorbene Herzog Christin.» Ludwig die Mecklenburg-Schwerinis Lande erhielt- Der jetzt regierende Herzog Friedcrich, ist geb- den 9 Nov-1717-, vermahlte sich 174,3. den aMerzmit der Prinzeßin Louise Friedrika von Würtenberg, u- besitzt auch die Lande der ehemahligen Güstrvwischen Linie. Schwerin, Grafschaft im Herzogtkmm Mecklenburg, zwischen der Elve und dein Sckweriner-See gelegen- sie gehört! dem Herzog v- Mecklenburg-Schwerin. ! Schwerin, eine anmurhig gelegene U-wohl- sien, und ist der beste Orc darinnen die Stadt Schwibusen. Er gehörte ehe, dessen Oesterreich, ist zwar von ,eckigem 1688. an Chur-Brandenburg, vor die alte Prütension auf das Herzogchm!, Ia- gerndvrf abgetretten, nach der Zctt aber gegen Erlegung einer Summe Geldes, eingelöset, und dem Fürstencynm Glo- gau lncorporiret,An.r742. aber an Preus- fen wieder abgetreten worden- Schwienan, Fluß im Herzogthum Lüneburg, entspringet im Weidelijchen Kirchspiel nahe an Lgr Brackenhösde- Ls r-ch- gebaute Stadt, nebst einem Fürstl-Schloß! tec dieser Fluß seinen Lauf mitten durch in der Grafschaft gleiches Nahmciis,an ei- das Ebsdorfische, und fiieffec in die nem qroffen See, 4Meilen von Wißmar,; Gerdau. das Schloß ist mit Graben und Wüllen Schwiiof, Schloß undStädtgen imPilS» umgeben, und die Stadt selbst ist da, wo > ncr-Krcyß in Böhmen an der Watt«, sie nicht am Wasser lieget, gleichfalls mft Schwine, Fluß, juche Swine. Wallen und Graben, ingleichen mit einer Schwinesund, siche Swynefuud. kleinen Schanze,VcrSpielthurm genannt,; Schwinge, Fluß im Bremischen, der nicht verwahret. Die Neustadt oder sogenann-i weit von Stade j» die Ecke fall . teSchelfe, ist allererst von Herzog Friede-i Schwinger-Schantze, kleine Festung im rich Wilhelm angeleget- Die Herzoge! Bremischen, wo der Fluß Schwinge in von Mecklenburg, Schwerinijchcr Linie, haben hier sonst ordentlich ihre Residenz, und hatte sich Herzog Carl Leopold all- hler bis An. 17;;. Len 9 Febr. mainteni- rec, da diese Stadt von dcli Kavserlichen EpettitionS - Truppen eingenommen wurde- Schwerin, Farstrsinn, Stadt in Groß- Pohlen, 5 Meilen von Meseritz au der Warte, wo der Obrq-Fluß hiiieiii fällt; an den Gränzen der Mark Brandenburg. Sie ward 1712. im Juni» von dem Woy- woden RoblnSky an 4 Orten angestecket, und abgebrannt. Schwerin, ein altes Freyherrlick und in de» ReichS-Grafenstand erhobenes Geschlecht, weiches schone Güter in Preus- die Elbe lallt- Ev wird dase.bst der Llb- Zol! abgegeben, auch wird sie die Ln-uns- duser S-W>ize genannt, und steht unter der Gekchcbarkeltdes Magistrats von Scade. Schwitte, Fluß in Mähren, welcher bey Brün vorbei) gehet- Schwiz, siehe schweig. Schwobach, siehe Schwabach. Schwiiim, kleiner F:uß, welcher von Ade« lipseii, univeit dem Solliuaer W-Id, in dem Fürsteuthum Calenberg herab rinnet, und samt der Aaale beym Cckster kippol- des-Berge, im Amt Griselwerder, iu die Weser sich ergeußc. . ^ - Lci-lZrsybm, Entwurf, oder Abriß enies Dinges. ^ Scr'atho Scme Scköhlen Scone 1025 §Liutlk0i , INlel des ^rchipeiagi, welche von dem Lsp 6e Vvklicbi in chia- cedonien durch einen Canal, 1 Aleüe breit, abgesondert wird, und schlecht ocwohnec ist, well sie LsterS van denSee-R.mdern «nae,allen wird. Sie hatvieiHaven,wvr- unccr der vornehmste der Haven S-Geor- m, ist, und nicht weit davon siegt die Stadt gleicheLNahniene anj eineinBerge. Scls, Lein, kleiner Fluß im Landgen Caur in berNörmandie,»! Frankreich, welcher,ich i Haids M- van Dieppe ina Meer eraeuKt. 8»Mcs,ader ScionL, die Wissenjchaft, Kunst, Gelehrsamkeit. Scwlia, 8^llu, VorgeSurge und Stadt IN Oilsbrls olkkL, in Neapoiiö, nedjt dein Tt« kel eines Fürstenthums, von welcher die berühmte Klippe, Scilla genannt, nicht weit entfernet ist- L-ilc-stci, Stadt in Northumberland, in Engelland. Lcstli, LclMi, L^siLnm),roMonto,!r,m,Vor- gebürge in Morea, in der Provinz 8->ci>nw, nicht weit von der Insel L>Ydra, Key dem Eingang des Lcstka ä'Lngl«. Nahe tabey Nordwerts liegt die kleine Insel Scilly. 8clIIz-, sieye Sorluigische Insel. 8cin, 8iug, Fest'.,NS in Dalmaiicn auf einem hohen Berge, nicht wert vom Fluß Celli- na gelegen, welche die Denetianer den Türken An--6so abgenommen haben.Die Türken belagerten diesen Ort A-isiz. vergebene, und wurden mit grossem Verlust von den Venetianern weggeschlage,,. -ejo, ziehe tsikio. bcw,kleiner Fluß inCatalonien, der bey Ba- laguer in die Segre fallt. dci^cco !stov>! cisLvcco, Stadt imPaduani- i»en Gebitt in Italien KM Fluß Scioceo, welcher stch j» den ZluvBrente eraenßt. ^er Lizchaz zu Padua iührek hiervon den El eines Grasen von bclvcco. »c^Miw, Sexions, F^-ronmm, kleine Stadt iMHerzvgkhumPiacenja,weiche von den, >a!--gten Wasser den sl.,.ahmen Saiza bekoinmen. Bedienter am Persi- ^ Wen^ Kd»igl. Keller mit °<> Ansel des Archchelagi, , ln, BauinwolleundWenl! JhrSosaeL AsM-WZ? S-nemm/ wttch"vön 'Wenigen bLön,^Ma^^rechtmap.gen Italien,'nu? mit'ciuer Schiff in ">'m Segeln, welche mdwMeN^ spitzet sind. Die Griechen und Türken geben diesen Nahmen auch ihren Bar- quen. Sekv hlen, Flecken und sckrlstsaßiges Rittergut in Thüringen, und zwar im Amte Weissenfcls, - Meile von Naumburg gelegen, und dem Grastichcn Hause von Hoym zuständig. An.>4. ist es auf die Heifte abgebrannt, doch wieder sein auf- gebanet. Sciave, Llclave, bckirvo, ein Leibeigener, ist heutiges Tages eine solche P rwn, welche entweder als ein Christ von Türken und Heyden gefangen morde , oder sonst wegen einer grossen Ubeithar in die Dienstbarkeit gerathen, also, daß sie ohne Lohn verrichte» muß, was man ihr bestehlet. Ls giedr auch unter denseib n Kons voZIis, oder Frenwilliq-, welche sich vor ein gewisses Geld zur ewigen Dienstbarkeit verkauftet haben- Sklavinnen der Tugend, s. Ritter« Grden- Sclavonien, im weikläuftigen Verstand, ist eine grosse Landschaft in Europa,weiche sonst auch Illyrien geneniietwird,und Dalmatien,Loonien, Tvoatien,». das eigentliche Sclavonien in sich b.greift. Sclavonien, Siavonren, in der jetzo g.- wöhnlichen Bedeutung, ist eine Provinz des Königreichs Ungarn, zwischen derDo- nau, Sau und Draw, welche sich ;oM. i» die Länge,und 12 in die Breite erstrechet, und von einer sehr kriegerischen Nation bewohnet wird, auch reich an Getrau« de und Bergwerken ist. Sie gränzet gegen Süden an Crvatienund Gosmc», gegen Oste» an Servien und Ober-Uugarn, gegen Norden an Nieder-Ungarn, und gegen Westen «» Skeyermark. Siewur- de «»sanglich in Ober-uiib Untec-Scla- vonren, nackgehends aber in dasBan- nat und Generalat Sciavonien einge- theilt, welche beyde demHauß Oesterreich, unter dem Titel eines Königreiche, gehören. Die Sclavomer sind mit den Wenden einerlei) Nation gewesen, und haben unter beyden Nahlimi vor Alters die Gegenden von Deutschland gegen die Ost-See, dann Pohlen, Lic auen, Mos« cau, Böhmen bis in Illyrleir durchdrungen, in welchen Ländern auch jetzo noch die Sclavonisc!) und Wendische Sprache in, Gebrauch ist, als die nur durch besondere Mund-Arcen unterschieben sind. Sciovia, s. Szlow. Scolocostro, s. I'lg;ra. Scomkieis, L'l omhi^r eine Insel bey dem -Eingang des HgveNs der Stadt Cartagena, i» Murcia. 8 c°ns, Scadt in Ser Provinz Perth in Nsrd- bchottland, wo vvrftucscm die Schottischen Königegecrönet wurden, und davon ein Lord aus dem HanK Murray de» Nahmen iühret. Ttt Gcon« 7O26 Scomriren Scnrpul. Scoiurircn, heilstt bey den Äausicuten, und sonderlich in Meß-Zeiten, eie Rechnungen gegen einander evnferiren, durch An-und Uberweijung compcnsiren und abrechnen, mit einander lüMdtren, und solchergestalt, ohne einen Groschen baar «nszueeden, oder cinzunehmen, viele lausend Thaler bezahlen, stehe Ketconrro. 8 c»^jz, Uicup, die Hauptstadt des'Sangia- catv Scopili, aiu Fluß Varkar in Buiga- rien, au den Grä-neu von Macedouien, welche groß und volkreich ist, und einen Lrz-Bnchofhat. Im Iahrr 68 v- wurde sie von den Äavlenicken erobert, geplündert, und in die Äsche geleget. Lcvxücs, anzüglich, höhnisch. Sec-pkistee,,, eiueu unt stachclichten Worten anlrechen. 8 c»puU, K oste/s/, kleine Insel des Archipe- lagi, welche aber nickt bewohnt ist- 8 coxn 5 , das Ziel, der Grund einer Sache, der Endzweck- 8cvLNL, s. Sour». 8colikst, s- chbomistce. 8 comül, kleine Stadt in Griechenland, in Thessalien, welche einen Bischof hat, unter den Erz-Bischos zu Larissa gehörig. 8crcc!cmgkrm, Stadt itt LiueslnShire, IN EilgeUaud. 8criba punrarir, Ascrivr cts dunssaäs, wird der Staars-Seeretariuö in Pvrkugall genannt. Solches ist daselbst eines der wichtigsten Aemrer, worzn alicin die vornehmsten Pe.svnen des Reich» gelange». 8 crmir vlMcipum, werden die Fürjtli'chen Archive genennct, worinnen alle gehei»>e Sachen verwahret werden. 8 ciinimr> pettorl?, ist eine bey den Aömisch- Cathistlschen dckaiüice RedenS-Arc, die sie von dem Padst gebrauchen, wenn sie sagen, daß er etwas im Sinn habe, weiches er ausschicbe, bis eS ihm gelegen dunkel,solches kund zu thlin, oder ins Werk zu sc. tzen. Dergleichen geschickt oft bey Cardi- nals-Promotionen, wenn derPabstdie Nahmen etlicher Personen verschweiget, und sich deren Böfortermig bis aus an. dere Zeit in xecro, oder in der Brust, vo.- bchalr. Ccripturen, allerhand Schriften, geschriebene Sacken und Documenta. Ecripruristen, also werden in Eugelland diejenigen genemiet, welche in Religions- Sachen sich bloß allein an die Heil. Schrift halten- ^ 8criv>a, kleiner Fluß IM Herzogchum May- land, in der Landschaft L ortvnese, welcher sich in den Po ergeußt. Lcrul>u 1 v 5 , ist das Dritte! von cincmLne,Ilgen, oder der 24 >te Theil von einer Unze. Im allgemeinen Verstände heisset dieses Wort der Zweisfel, oder das Nachgrübcln in einem Dinge. Daher heißt Scrupuli- ren, in eiiierSachettachsorscken, üsmslch ein Gewisse» über etwas mache». Scrmmmm Sdili Lciurmiuin, ist eine We»e, die Stimmen bey einer Wahl zu sammeln, ohne daß man weiß, wer der,enige sey, welcher seine Stimme giebt, dergleichen Art unter denen canonici-, bei) der Erwähl- na eines Pabji eS in dem Conclave unter den wählenden und vvnrenden Cardinälen qe- branchet wird. J„ Engclland heiiset Lciutiniun, dasjenige Begehren, wenn man verlanget, daß bey der Wahl eines Parlaments-Gliedes, Mermanns «der Sheriss re. die Stimmen noch einmal aus. genommen werden jollen- 8 cuäo, eine Icailäni,che Silber-Münze, weiche anjetzo >o 6 iuli oder rov Bajochi gilt, nach Wiener-Courant aber 2 fl. 17 kr. ; Pf- und nach Bayerischer Valuta 2 fl. 4 ; kr. - ps. beträgt. Sculrcnn, s. vsnnio. 8 culb, Stadt in Diarbeck, in Asien- 8cunricr, s. Lcursri. Scumri, lkcoclar, .chochn, Türkische grosse Stadt in Albanien, am Fluß Bajoüa in Griechenland. Si ist wohl befestiget, treibet starke Hand-uim, und ist zugleich der Sitz eines EizbischosS und dcsBeg- lerbegs von Albanien. 8curnri, dcurrrcr, Iscocj,r, Fcrrk.N'iriM, sso/-s/r/, eine grosse Stadt am Canal gegen Loiistancinopei über, in Klein-Asien, an einem grossen See gleiches Nahmen) gelegen. Sie ist von Bergen umgeben, von da aus eine vorcresiiche Aussicht ist. Unweit der Stadt nach Kadhikioi zu, ist ei» 8 c-rirI-o oder Pailast des GrossultauS in welchem derselbe zu Anfang des Sommers gemeiniglich einige Tage zubrniqec. 8 cstl-, rst eine Klippe des Mittelländischen Meeres auj dem km» Ni lvicMn-, dein Meer-Zchlu.ide Charybdi, beySrerlien, gegen über. Scemrcken, s. comnivlii. Sc;stk>lL, war vor Älter» eine grosse Landschaft, welche sich in Europa und Asien ausbreltece, und in Vas Europäische und Asiatische Scythien eingetheüt wurde. ErstereS war ein The«! von Sarmacien, und begriff vornemlich,die Länder,die am schwatzen Meere und längs der crimijchen Tartarey an dem.heutigcn Meer vonAstw lagen- Letzteres wer aber von grösserem Unichng, und enthielt alle die Länder, die jetzo zur Ruß, selten Larlarey, zu Sibirien lind zur sreyen Tarcarey bis an China gerechnet werden. Die Einwohner waren grosse, starke, barbarische und kriege- rstche Leute, welche nichts von Gelctze» und Wisseilichaslcn wußien- 8 cvivL, s. cn.o. 8 ä>n, vor Alters ui,cma oder Ulicnc, ljt eine von den cneladischen Inseln des Archipelast, und liegt nahe bey der Injel ivs- Sie wurde von den Griechen anm Eroß-Delos aenclinc, weil Deivs jelmt kleiner ist. Beyde sind jetzo aus Furcht Sdrm Sebeste_SebnLtz Seckelmeift. 1027 kor den Seeräubern unbewobttt, doch findet ms» allda eine Menge prächtiger Sim- »en und gute Viehweide». . Sdrsn, S-iiinL, K-isEm, Stadt «n Steyermark, 1 ; Meilen von Rackcls- Lc-!'8evL, Sen-, kleine Statt in der Portugiesischen Provinz Beira, ra Meilen von s"ce-SchloK an den, Strande des grossen FlussesForth, in Sud-Schottland, ..Meile von Edenbnrg. . 8c-ux, prächtiges Lust Schloß unweit Paris in der Inle ils tiÄiics, dem Herzog v- Maine gehörig- ^ . 5cb. Stakt in der Provinz Segelmesse, in Afrika, im Königreiche Biledulgerid, aus welcher sich die Einwohner Leu ^onimer über wegen der viele» Scorpionen weg- begebcn'»>üff:n- ^ .. Eebaskeres, Fluß >N Siebenbürgen,welcher sch, mit der Lyeiüe vereiniget. Schalk-, Stadt in Armenien, in Asten, deren Bnchos nach Tarjns gehöret- Gebet, ist eine Art eines Degens, dessen Klinge ans einer Seite crue Sckneide,anf der andern aber einen dicken Rücken hat. Er ist kurz, und gegen die Spitze gekrnm- niet, wird sonderlich bey denen Ungarn, Pohlen» Türken,Persern und ander» Oriental!,chen Völkern gebraucht- Level, ein Ort in Eurland, 4 Meilen von Eoldingen, gegen Westen. Scbekles, ist eine Akt TürkischerKüras-e strcr. Eeben, ein Fraucn-Kloster, Bcncdictiner- Ordens, unweit Clanscn, in Tnrol bevl-nci», ist ein fester Ort in Siebenbürgen, denen Zacklcrn zuständig. 8sdi-i-.,c<>, Venetianische Stadt >n Dalmatien, üm Fluß Eherka, nebst einem weiten Haven, dessen Eingang - Castle bejchutzcn, Key dem Einfluß des Flusses 8i>erkg. ^ie hat ein lenes Schloß aus miem Berge, und ist eine der festesten SMtt in Dalmatien, wird durch die Ci- Edel.eSt.Nicolai beschützet, und hat ein Didmum, wc.ches unter den Erz-Biichof von iispalacro gehöret. im Königreich Neapo!is,wel- tmiN"ge Vcsuvio e»t- svrniget, und sich beo !r LellL theilet, Hain ^heil in den ^gusocluckum Mt ° aude- e in das Meer 8°d°5, oder Seborvar, Schloß und fester Paß m Ooer-angarn, am Fluß Keretz, gegen , Men Per«n''kan.u-e>''genVer- ?''-Iuß in Ober-Ungarn, wel- - kr- -5eLet/-«>. kleiner Fluß, welcher de» der Stadt Neapvlis in das Tyrrhenische Meer fällt- Sebniy, Stadtgen im Meißnischen Kreyße, bey den: Einfiuß der Sebnitz in die Elbe, 5 Meilen,über Dresden, an der Böhmischen Granze, und z P.eile» von Bautzen gelegen. Scdourg, Schloß, nebst einem Gebielde im Heiinegau, der Familie von Wstthem gehörig. 8ek^, f Soests. 8sd/.u->r, Stadt in Persien, in der Provinz Chorasan, in Asien. Seccliio, Fluß in Italien, weicher -m Eeburge Carfaenana, an de,. Mvdenesi- lchen Eranzen entjpringet, und sich dem Einfluß des Flusses Meiizo gegen über in de»,Po ergeußr. Dieser Fluß ist caher beruh,nt,wcilzwnchcnOmstelloundBoii- danello dieKamerlichen An. >784- den Sept. Nachts über denselben gesetzt, die Französische Rcirenchcments überstiegen, und dielelbcn in die Flucht geja ck- Sechser-, Sechs-pfrunigel-, kleine Schei. de Muiize in Sachsen,welch: zwen Drener oder einen halben guten Groschen gilt. In Nicder-Hesien aber hat man Sechser, so mir 6 leichte Pfennige, okereinen Ele- vilchen Stüber, oder einen halbe» Kay- ftr-Grülchen beira..en. Techsliniz, s- Sexlinn- Sochs-Städre, in der Ober-Lausitz, /koees- vo/--,sind Bautzen, Görlitz, ,zittau,Lö- van, Lauben und Lamenz. Sie gehörcik dem Chnrfürsten zn Sachsen- Seckau, Feco 2 --»m, Flecken und Schloß in Nieder-Stcvermark, am Fluß Goyl, nebst einem Wßthlim, unter den Erz- Bischof zu Salzburg gehörig, welcher die, jen Bljchof, der ihm huldigen muß, ein« setzet, und ist er zwar ein Fürst des Heil. Rom- Reichs, jedoch ohne Sitz und Stimme auf den Reichs. Lägen. Der jetzige Bischof ist Joseph Philipp, Graf von Spanr, gcb. den 2zSept- >7-8- erwchlt den ,8Oct. 176z. Er restdlrec auf dem Schloß zu Leibnitz, welches gleich dabey Unten am Berge liegt. In Ober-Skeyer- wark liegt die Prodstcy und Kloster Seckau, so insgemein Mit dem Vitzthum csnsundirel wird. Sockel, war eine Jüdische Silber-Münze, so lnsaemein aus den Werth eines halben Thalcrs gesetzec nstrd. Jedoch ist es nunmebro eine ausgemachte Sache, daß die Seckci Stücke, so hin und wieder unter Christ n und Inden zu befinden, kei, ne wahre Jüdische alte Originaiia, sondern aus Philipp Melauchtons Anstisteil im Joackims-Thal, in Böhmen, gepra- gct, zum Theii aber in noch innreren Seiten nach jene» copiret worden. Seckelheit, stehe Zcckelherr. Scckcliiieister, ist eure Obrigkeitliche Person in einigen SckMeitzerjscheii Äräd- Llta len, 1028 Seckendorf Secrctarn GecrctLren Sede ten, und bedeutet so viel als einen Rentmeister, dergleichen inJürch anzutreffcn. Au Basel werden sie Dreyen - Heeren genennet. Seckendorf, ein vornehmes und alles Reichs-Freyherriiches Geschlecht in Franken, so seine Güter in den Fränkischen Rittcr-Cantsns, Altmühl, Stcigerwald und Ottenwald hat. Seckenheim, berühmter Flecken in derUn- ter-Psalz,am Neckar, i Meile von Mannheim. Scckingcn,.^csn!»m, eine von denen vier Wald-L>tadcen in Schwaben,und die kiei- neste unter denenselben, auf einer kleine» Insel, welche der Rhein machet, über weichen daselbst eine Brücke gehet. Sie gehöret dem Hause Oesterreich. Seclin, Flecken i» der Castkllaney Ryssel, in Flandern, anderchalbe Meilen von Ruffel. Lecocirs, Succurö, hciffer eigentlich Hnlf- leistunq, und wird solcdeöWort gebraucht, wenn im Kriege einer bedrängten Stadt oder Armee, frische Dölcker und andere Nothdurften zum Succurö gesendet werden. Secrom, Gebeimniffe,Heimlichkeiten. sscr-t- Buch ist bey den Kaufleuren dasjenige Buch, worinnen der Prüicipul sein Vermögen an Hausern, Gütern, baarem Geld und Schulden, als ein Invenr-nium cin- zeichnct, damit er solches vor sich und in geheim gebrauchen könne, und nicht »ö- thig habe, alles öffentlich in die andern Handels-Bücher zu schreiben. LeciemiiLs clütat, Stanks-Sccvetail'S, deren sind in Frankreich viere, welche die Königliche» Schreiben und Befehle unterzeichnen, wie auch die Staacs-Sa- cheu erpediren- Ein jeder bar ein besonders Departement, oder seine gewissen Länder und Oerter, über welche sich seine Verrichtungen erstrecken, und haben sie Ihre Expeditionen also eingetheiiet, daß der eins die Kriegs-Sachen, der andere die See-Sachen, der dritte die einheimischen, und der vierte die ausländischen Af- sairen zu erpediren hat- In dem Kömgi- Geheimden Rache von ssrosbrirannicn sind z Staats-SecretairS , wovon der erste und älteste die Staktssachen dev nördlichen Thcils von Europa, der jweyte die Staats-Sachen des südlichen Lhcils von Europa, und der dritte die Angelegenheiten Schottlands zu besorgen hat- Sie sind beständige Glieder des geheimen Raths ( krivy Council ) daher sie auch, wenn sie Barons oder Edclleute sind, den Vorzug vor allen andern Barons und Edelleuten haben. Sccre»rli, heiffen diejenigen Bediente der Kürstl- Regierung, welche d:e Schluffe tcsKanzlerö und der Räche in gebührender Form und gewöhnt-Kanzle»-8lyio zu Papier bringen, das Protokoll führen, und auch bicweilen mündliche Vor, trage lhun. Wo ein besonder geheimdeS Rachs-Collegium ist, da findet man auch geheime Seceecarlen und Kanzellisten, wo aber solche Sachen zugleich mit zur Regierung geschlagen sind, da ist ein ge. wiffer Kammer-oder Geheimder-Secreca- riuS zu den Staats-Sachen bestellt. < Secretiven, eine Sache heimlich hasten, ^ und verschweigen. 8-Lbi:, Fesch«!, heisset jetzo cineKetzerey oder Rotte, die einer gewissen öfters irrigen Lehre aichäuget, und dieselbe vercheidigec. Seckion, heisset so viel als Theilung oder Trennung, und wenn von Büchern die Rebe ist, wird die Adcheiiiuig in gewisse Materien und Capiccl also geneuner. Hm- gegcir nennet mau iu der Arzncykunst dasjenige eine anatomischeSection, wenn die Aerzte menschliche oder ankere Körper aufschneiden, die Ursachen der Krankheiten, die Lage der Eingeweide, und die Verbindung der Gliedmassen untersuchen- -ccularer gaceräocsr, LVeltpriestev, sind in der Katholischen Kirche solche Geistliche, weiche sich mit keinem Kiofter-Le- lübde verbindlich gemacht haben, und in keinem gewissen Orden leben- r-culariftikloii, ist eine Handlung, wodurch eine geistliche Person, oder ein geistii' er Ort weltlich gemacht, und dessen Einkommen zu weltlichen Dingen gewidmet wird, wie an denen Erz-Stiftern Magdeburg und Bremen, und verschiedenen andern Bißthümern in dem Wcstphachchen Friede» geschehen. 8«culum> heisset eine Zeit von ioo Jahren, bey de» Katholischen aber, was weltlich, n- an keine Kloster-Gelübde gebunden ist. Secundanren, sind 2 Personen, so den duelürendcn Partheycn an der Seite sichen, und zuschcn sollen, baß die Ausmachung des Lstreiks redlicher Welle Vollstrecker, und keinem Theii zu viel oder zu wenig geschehe. Secundiren, einem helfen, bevstehen- Sccurirär, die Sicherheit, Gewißheit,Versicherung- 8ecuü2,Fccrfti«m, Stadt nebst einem festen Schloß an der Doria, in Piemont, in Italien- 8ccllm, Feu'unri!«, befestigte Stadt, nebst einer festen Cftadelle und dem Ticul eines Fürstciithums an der Maas, in Champagne, der Krone Frankreich zuständig, hac vor diesem dem Herzog!- Hause 6- m l'oui gehöret, welches aber solche an den König von Frankreich «btrecen muiien, und dargegen Albrec und Auvergne bekommen. , s-cliiNilL, Königreich in Monomotapa, auf der Küste von Sofala, in Afrika, we.ches auch das Königreich von Salna genennet wird. ^ ...^ Soäe vuciinte, heisset IN denen Canongchen Sedegeir Seebury Geeburg Seeland 1029 Rechten, wenn der Pabstl- «nv Vlschoss.; Geeburg, Städtiein in Wcrmciand, im Stuhl sei -e. Ober,Haupts durch den Tod beraubet worden, in weicher V,acan; oder Erledigung indessen die Cardinaie oder das Lom-Eapitcl alle Jurisdiction bis nach pollbrachier Wahl eines Pabstes oder Bischofs verwalten- Sedegen, Lasten in Ungarn, unterhalb Ose». Scclei, siebe 8-cIrs. 8em?uri»r, die der Sitz eines Bißthums gewesen, so nach Lsstsllo Lrs§onsts verlegt worden. Eedliy, Listercienser-Kloster im CzaSlauer- Kreis, in Böhmen. Es wird auch Zedlitz genannt, dabey ist eine Toben-Gruft, wodurch man mitten Ercutz-weise gehen kan; Sie ist von so vielen Gebeinen ange- fullet,kaß dergleichen nirgends in Europa aus einmahl sollen zu sehen seyn- Sedlitz, ein Dorf im Gaazcr-Kreis in Böh- nien, -wischen Brück und Laun, aüwo der tenchmte Hallische MedicusD-Friederich ^ Hoffman» An. 1724. einen bittcrn Brun- i ue:: entdecket hat, aus welchem daS Sedlr- l tzer Purgier-Eaiz gesotten und weit ver- ^ «ühret wird. Eine viertel Meile davon, j bep dem Dorfe Seydschütz, weiches dein ! Fiirsten von Lobkowitz zustehet, ist ein l dergleichen Brunnen Anno 1726. entdecket, und dessen Wasser noch etwas bitterer und kräftiger befunden worden, weil dlelerBruttne» etwas höher, als der Sed- litzer liegt, und nicht soviel Zuschuß von wildem Wasser hat. 8«, stehe I-scus und Meer. 8°e. Fluß in der Normandie, welcher sich bey Aurg"' ' ,„a mi---^ ' ^ Polnischen Prouffe». See-Lhartc„, sind diejenigen Charten, auf welchen die Gegenden der See, die Klippen, Sandbänke und abwechstlnden Winde, denen Schiff-Fahrenden zum Unterricht, aufgezelchnet stehen. See-Lompaß, ist ein zartes Instrument von zartem stepappetcn Papier, welches rund geschnitten, und erstlich in zso hernach aber in z gleiche Theile, so den Horizont mit den 52 Winden vorstellen, getheilcc ist, und von Johann Goa von Amalphi Anno -zoo. erfunden worden. In dem Mittei- Puncte hat es einen inwendig hohlen Ke, gel von Meßing, nebst einer Nadel von guten; Eisen oder Stahl, so aus das gepappte Papier genagelt,' und mit einem Magnet-Stein bestrichen ist, welche sich aisdenn jederzeit nach den Polis richtet. Alles dieses setzet man auf eine Achse, hernach in eine Büchse, welche ein Glas bedecket, und welche in eine andere Büchse cingeschloffen wird, die dazu dienet, daß man 1 oder 2 Cirkel von Kupfer oder MeKing darauf legen kan- Diese Cirkel, welche man kslsncien nennet, machen,daß dcrCompaß horizontal stehen kan. Seeusburg, Etädtlem im Preußischen Bartonien, gegen den Galindischen Granzen, so zwischen verschiedene» Seen ließt- Secfeld, Eremiten-Kloster St. Auquiliiii in Tyrol, zwischen Zirle und Mitcenwalb. Sec-^aven, siehe Hapen- Eeestausen, Marktflecken im Amte Siecke, in der Ober-Grafschaft Ho in Mell- 8ee uni Serb- ins Meer ergeußc- en Fraiie», siehe c,r-lkui. ogtey in Thüringen, dem r-chwarzburg-Rudelstadt ge- w > . dsttre5 ü- dlsr, sind Patente, ... Obrigkeit eines Orts erhalt, damit man zur See fahren darf. ^11 diese,, Briefen ist der Nähme des DE.„.i>apitams lmd des Schiffers, wie - "^osse des Schiffes, und was es ^mkssnd,"Llle. 5 "' EMNthums-Her. Herrschaft und Aint in derGraf- W Mannsseld, 2 M- von Halle, den wiedcrkäuflich gehörig. Lek' i> 5^2/ d«"' - Meile laut WWr ssthr^ ' die andere salzigtcs phalen, stehet unter Bremischer Jurisdiction- Seclxnifen, 5 e/,alte und mittelmäs- sige Stadt in der Alten-Mark Branden, büra, Meilen von Stendal, gegen Nor. den,wird von dem kleinen FlußAland ganz umgeben, und nähret sich von der Schiff- Fahrt, Handlung und Ackerbau. Seelxniscn, chcmahliges Jungfrauen-Kls- ster, jetzo ein Amt in der Ucker-Mark, so dem Joachimsrhaier Gymnasio zu Beilln zugecignet worden. Seekivchen, ein kleiner Ort im Salzburgi- schen, unter Neumark, nach Salzburg zu gelegen. See-Rrankheit, lb 7 »I sts dker, ist ein Aufsteigen des Magens, weiches diejenigen, so der See nock nicht gewohnt sind, oder lange Zeit nicht zur See gewesen, zum Brechen iiökhiget, daher auch öfters die alleraltesten See-Leute nicht davon be- frcvet sind. See-Lüste, Seekant,' heißt he» de» Schiffern eine lange Reihe von den Ufern eines Landes, so an der See lieget, z E. die Englische, Französische, Spanische, Barbarische, inalci'chcn die Nordische, Ruffsche u. andere Küste». Siehe Lüste. 'Seeland, Keines a, der gshßreii und Tttz vor- ioZO Seeland Secz rornehnisten Jnsei» in Dänemark, zwischen dem Earcegat unv der Ost-See, also, daß sie durch den Sund von Schonen, und durch den grossen Belt von der Insel Fünen abgesondert wird. Sie ist 14? M'ilen lang, und >e breit, hac >7 Städte, s Aemter, ;Z4 Kirchen, 704, ganze und ,;6>. halbe Sauer-Hofe, ohne was dem Adel gehöret. Die Hauptstadt auf derselben ist Coppenhagen, und die Iniel Moen gehöret auch zum Secläirdijchcn Stift. Seeland, siehe doimofi. Seeland, stehe TsaclancÜL. Lcelrnam, siehe eleslrnäi-i, Seele, in eines andern Seele schwören, geschiehet, wenn ein Gevollmäcktigtcr, oder dem es söstst von der Obriakeit ver- statter wird, in seines Principalen oder eines andern Nahmen einen Eyd ableget, und selbigen dadurch sowohl, als wenn er es selbst gechan hätte, obligiret. Dergleichen geschtchet von den Abaesandccn der vorneyinstcn Reichs-Stände am Kay- serlichen Hose,wenn selbige von demKay- ser die Lehn im Nahmen derselben empfangen, und dabey den Eyd der Treue in die Seele ihrer hohenPrincipalen schworen Wenn auch ein Delinquent vor Gerichte die Urphede zu schwören sich boß- hastiger Weise weigert, so pfleget oft der Nachrichker oder ein Stadtknccht solchen Eyd im Nahmen und in die Seele solches Delinquenten zu schwören- Seel-Messe», heissen die>enigen Messen, so von den (katholischen Priestern vor die Secligkeil der Verstorbenen gehalten werden, damit sie desto eher aus dem Feg- feuer in den Himmel gelangen möge». Es pflegen in den Königs Testamenten wohl 102020 csecl-Messen verordnet zu werden, deren Frucht, Genuß und Wür- kuug, weyn sie der Verstorbene nicht von- nörhen hat, dennoch seinen Litern, Geschwistern, Freunden und Bedienten zu statten kommen soll. Seeiov, Seelau, Städtlein in der Mittel- Mark Brandcnbura, im Lcbuser-Kreyße, und unter das Amt Lebus gehörig, 3 Meilen von Frankfurt an der Oder. See-pc-renyen, darunter werden sonderlich Tngellanv, Holland, Schweden, Dänemark und Rußland verstanden. Seestädte!, Städtlein in Böhmen, im Sa- zer-Kreyße, nahe an den Sächsischen Gränzen, dem Grafen von Lobkowitz zu Eisenderg gehörig. Seesten, Schlvß »nd Amt im Bartenland, im Brandenburgischen Preusseu. See-Vermählung, siehe Lucentauro. Lä^ir/m, Kr/orrc-tt Oä-rtar, K/«»io- r rcm L/i /ir. -Ostc-orun:, kleine FranzösischeStadc am Ursprünge desFlus- fts Hrne, in Normandie, nebst einem u»- Seffav Seegel t^en Erz-Biichos ä» Rouen gehörigen 'Ev. La-uu.-, Fluß im Königreich Allster, l» Äftlkq, weicher sich bey der Stadt Al- gier in bas Mitlelländische Meer er- gcußt. Sestlr, si-he NX'H Sega, Flecken den Frankelihausen, i>, Thüringen, den, Kürlien von Schwarzbura- Rudeistadt gehörig. Scstvrn5, und SLrlgs-x, ist eine Art Kriegs- Leute, welche die Beglerbcgs und Bassen allezeit unterhalte!:, davon jene derReu- terey, diese aber des Fuß-Volks Bagage bewachen. Segebcrg, kleine Königl- DänischcStadt, nebst einen: wichtigen Amt im Wagerlan- de, an einem fischreichen See, < M- vea Lübeck. Es ist allhier cincs von den drey Unter-Consistoricil des Königl. Holsteins. Nahe dabey liegt der Kalckberg, auf wcl, chem vor Zeiten ein festes Schloß gestanden. sDle Vorstadt Gjescheuhagen gehört lheils zu dem Kon. Aiute Segefferg, rheilS zu deni Herzog!- Plöuiscken Amt Lra- vendahl. Segediu, Szeged, befestigte Stadt in Oder-Ungarn, welche eine Handels-Stadt ist. Sie liegt in der Grafschaft Csengrad, an dcm Zusammenfluß der Theisse und Marosch; sie wurde isss. durch die Christen mir Accord erobert- Secgel, heißt bey den See-Fahrenden insgemein ein Schiss, denn sie sagen in ihrer Redens-Art: Unsere Flotte ist so viel See, gel, das ist so viel Schiffe stark. Ssg-Imaili:, grosse Landschaft in Biledulgc« rid, in Afrika, zwischen der Barbarei) und der Wüste Aaara, in welcher eine grosse Menge Datteln wachset. Die Stadt Seegelmcffe liegt am Fluß Zitz, und diese Provinz ist dem Kapser von Maroeco »u- tcrthan. Seeigel», bz' -le ^s'inflr reilen, bey dein Wind secgcln, geschiehet alskeust, wenn man sich eines Windes gebrauchet, welcher dem Laus, den man sich vorgesebet hat, ganz entgegen zu seyn scheinet, indem man die Seegel aus die Seite weil, det, und also de» Wind auf der Seite nimmct. Mit Nnechaegon vs'inät /.eilen heisset, wenn der Wind halb von hinten , und halb von der Seite wehet, als- der n man alle Seegel brauchen oder bey- -ssetzen muß. Seegel - streichen, ist derjenige Gruß und Reverenz, den die Schiffe der Städte oder Replibliqucn, wenn sie vor einem K öniglichen Schiffe oder Festung vorbey segeln, aus Ehrerbiethnng machen, uidcm sic dasselbe mit 9, n, über wenn sie einem Admiral begegnen, mit ic Canon schlissen begrüssen, und an ihrem Mittelmast das oberste Seegcl ein wenig herunter Mssen, dagegen sie wiederum mit 7 bis 9 schul- Seegel Segovicr Gegre Seimen ivZi sei, bearüffet werden- Dergleichen geschickt von allen Schiffen, welche im Snmd den Cronenburg vorbey segeln, und die Kauffarthev - Schiffe erweisen allen Ärleaöschlffen diese Ehre. Seegcl-Dull', heißt die Leinewand, so auf besondere Art aus Hanszubereicet, und zu Seegein auf die Schiffe gebrauchet wird. 8k°smv, großes Gebürge im Königreich Fez, in Afrika, welches von einer freyen und ffrcilbarcii Nation, L-iebciea genannt, bewohnet wird- Seüeiipx-, eine Portugiesische Capitama, oder Hauptmanuschaft in Brasilien, m Südamerika- Die beste Stadt darinnen heißt L-Fsriz>x>o clK kov, und in deren Gegend sind viele Gold- und Silber- Bergwerke. . Segest, Festung IN Nieder-Ungarn, unweit Canischa. Segeswav, i- Schasvuog. Segewold, Sewold, kleine Stadt in Letten, in Liefland, am Fluß Teyder, 7 Meilen von Riga. §e"N!>, siehe Scgiii, Stadt auf dem Berge Segm, in der t.amp2Zim äi Komii, im Kirchenstaat, nebst einem Bißthum, und dem Titel eines HerzogthumS- Lcgm, Berg in der i-Lwpagna
  • Südliche Marina. Segxirz,Flecken im Frankenland, amMayn, uawcicMarckbreic. Er ist dreverlev Herr-1 schüft, nemlich der Brandciiburgischen,! Würzburaischcii und denen von Zobeln ' unterworfen- Segvn-L,tci, ein Jagdbedienter am Persia- nischen Hof, welcher vor die Hunde sorget, und unter dem diiicirkan oder Ober- Jägermeister stehet- Segorvc, kleine Stadt am Fluß Murviedro, imKLnigreich Valentia,nebst einem Bißthum, unter den Erzbischof von Dalenkia gehorig. §e§ovi.i, l/, 5/, ziemlich große Stadt, nebst einem Castell auf eniem Berq, in Alk-Castilien, allwo drey kleme Bache zusammen kommen, unter welchen der Ercsme der vornehmste ist- groß,, hat weitlauftige in derselben schöne M lv»ff »irgends iSvainui Münze geschlagen, als alldiei Ar Bißthum stehet un- Nr dem Erzbilchofzu Toled-o, und sie liegt pannche Meilen von Toledo. ^ Nord-Amerika, in der ^ zc. Meilen von Leon, ,anEoldmL ist^ ^-.'d lehr reich r ar-L, Stadt in Eud-Amerika, j» der Provinz Veliezuelä, welche von den Spaniern erbauet worden- Ihre Gegend ist unfruchtbar, hat aber hingegen fischreiche Flüsse, und in den Bergen giebc cs viele Gold-Bergwerke, die aber, aus Mangel der Sclaven, nichk können gebaucc werden- Sog!-, Licoirck, großer Fluß in der Grafschaft Cerdagna, in Catalonien, welcher in i»n Alpen entspringet, und sich zuMe- quincnza in den Ebro ergeust- Ssore, kleine Stadt in Frankreich, in der Provinz Anjou, wo der kleine Fluß Versee in denFlußOudo» fallet. Seguia, Stadt nebst einem Schloß in Portugal!, in der Provinz Beira, auf einem Berge gelegen- Lasur», kleine Stadt IN Andalusien, im Gebürge Segura- SeZuro, kleine Stadt in Bilcava, in Spanien, allwo viel Eisenhammer sind. 8sZui-, Lccmn, Tu-so, , Fluß in Spanien, welcher im Gebürge Segura, in Ne». Castilien, entspringet, und sich in dem Königreich Valentia in den Meerbusen von Alicante ergeust- 8sAurg> Lioira 8eaur», Locorl», >psontcr -?e- , ein Gcburge in Spanien,weiches an den Gränzen von Andalusien, Neu-Casti- üen, Murcicn und Granada liegt- 8e§ur2 cka la kromcra, Lccrttitsr Horr/rnir-m, i kleine Stadt in der Provinz Nc laß ilcngs- Ivi, in Mcpics, in Nordamerika- ! 8szurs clc la siarra, ist einer der besten Rittersitze des Ritter-Ordens von St- Jacob, im Königreich Neu - Lastilieu, nicht weit von Alcarez. 8ezui», s. l'orto 8e§uro. Seida, Städtlein, Herrschaft und Amt im Sächsischen Chur-Kreiß, nicht weit voir Jessen, wobei, die SepdischeHende liegt- Seidenberg, Seydenberg, kleine Stadt nnd Gtandes-Herrschaft in der Ober-Lau, sitz, zwischen Görlitz und Sittan, gehöret denen von Einsiedel zu Wvlckenvurg, in Meissen- Serdschütz, s- Schlitz. Seigcrhürte, s. Grünentbal. LeiZncI,),, ReÄum,«!», ein Städtlein am Fluß Serin, im Herzogthum Burgund, nebst dem Titel eines MarguisatS, weiches die Coibcrtische Familie erblich an sich gekauft- Scizneul, kleiner Fluß in der Landschaft Brie, der sich bey Charenton in die Marne ergenßc. Sejgstcin, ein Ort im Fürstenthnni Briea, in Schlesien- Scili-I, c!, Fluß in Lothringen, welcher im See Lindre entspringet, und sich zu Metz in'dieMaas ergcußt. 8L!llsnr, i/r lv, Flecken in der Provence, fünf Mellen vvn Frcjus, in Frankreich. -eimcn Laik-, ist dev Geimal-Licutenam der Ianitschgren. Ltt 4 SK- ioz2 Seine Selbstbalter 8sn,e, ckegrrsnu, Mer von den größten Flüssen in Frankreich, welcher dey Chance«»).', i>n Herzogthum Burgund, entspringet, u d sich in der Normandie durch einen breiten Ei >fiuß in das Britannische Meer ergeußc. Dieser Fluß hat von der See an bis auf zc> Französische Meilen Ebbe und Fluch, und trügt die größten Schiffe bis nach Rouen. Seim?, kleine Stadt in Provence, an den Granzen von Dauphine, in Frankreich. Geinsheim, Schloß, Flecken und Herrschaft in Franken, welche an dah Marg- gräfli ch-Anspachische Ober-Amt Ussenhctm gra'nzet,und zu dem Fürstenthum S i war. zenberg gehöret. Es ist das Stamhaus der Grasen von Seinsheim, weiche in Bayer» ansehnliche Gütöcr besitzen, und von welchen auch die Fürsten von Gchwar- zenberq herstammcn, welche wegen dieser Landschaft Sitz und Stimme im Fränkischen Grafen-Loll-glo auf dem Reichs- Tage haben. Ssjammren, an einem Orte wohnen, sich aufhalten. Daher 8esoui, die Wohnung, der Aufenthalt- §eii> schrecklich rauhes Gebürge in är-chia l ctrW, in Asien- Seissenburg, Schloß ».Herrschaft iuOber- Oestcrreich, im Traun-Viertel, unweit des Crcms-Flusses- den Freyherren von Engl von und zu Wagram gehörig- Selsiel, kleine Stadt in der Französischen Landschaft Bugey, an der Rbone, allwo i/ro. eine neue Cita- dellc angclcget worden. Seistenberg, Schloß, Statt und Herrschaft in Unter-Erain, ; Meilen von Ru- dolpbswcrry, dem Fürsten von Auersperg gehörig- Seissenstein, ansehnliches Cistercienser- Kioster in Unter,Oesterreich, im Viertel Ober Wiener-Wald, unterhalb Jps an derDonau. Sertenstätren, Marktflecken und schönes Bsncdicliner-Kloster in Unter-Oester- reich, im ViertelOber-Wiener-Wald, an den Scenermarkischen Gränzen. Soklmini, werden die Türken von den Per, fern genennek/wei! dieselben, wiedieHun- de, an die Land zu pissen pflegen- Sslambria, s. /^riom-lz. K-Ianger, ein Ort in der Schwedischen Provinz Medesimdia, nicht weit vvmBoly- nt chen Meerbusen. Gclaii, s. Selov. Selau, ckckon. schönes Pramonstratcnscr. Kloster im Czaslauer-Kreic, in Bödmen- Selb, Stadt und Amt am Fluß Selb, in der Marggrasschast Culmbarn. Sekbitz, kleiner Flecken in der Marggraf- schafc Cnlmbach, dem Marggrasen von Brandenburg gehörig. Sclbsryalter, des grossen, kleine» unk wcis- Gelby Selinger sen Rußlandes Scle-stl,alter, ist einH dicac aus derRußischcn Titulatur, Hessen sich zihro Kayserl- Majestät bedienen, und damit ohne Swcsiel das bcy den Een Griechischen Käufern bekannte Worr^u suchet und uachziiah,,,^,, Selbo,Stadt im HerzogthumIork, in Tn. Helland, am Flun Ouse. Selburg, Stadt in Semgalleu, an dcrDü, na, in Curland. Selrkc, Fluß an dem Harz, welcher bey dem Studien! Günkhersberg entspringet,»jrd er» der Leinbach gsneiistet, gehet amHarz- gerode, Ennsleben, Hoym, und durch den Ascherolebischen See, und fällt bey dem Ktsster Hederslcve in die Bode- Seldenau, kleiner Flecken, zu der in Nieter-Bayern gelegenen Graischaft Ortcn- burg gehörig. 8?Ierico, s. (.'clorico. 8-!ettr-, kleine und wohlgebauete Stadt in der LandichaftSologne, in Frankreich, am Fluß Brnyeron, 4 Meilen von Llois. gl-Isucia, Feststes, diesen Nahmen jührten vor Alters verschiedene Städte in Klein- Asien, die aber heuczuTage mcchens un, erhebliche Oerter sind, Und von d u Türken ganz anders gcncnnec werden- Also sie.t eil! 8eleucla, Türkisch ivcksurUcr, in dem cigentlichei! Anakoli, ein anders 8e- lousHer, auch kxliaklu genannt, in Cara- Manien, und ein drittes, vor Alters 8e- lovciL jetz^o 8slekl»i.-, auch S-stcpk genannt, bcfludet sich gleichfalls in Cara- manicu, und zwar in dem alten Cilicien- DiescrOrt ist deswegen^merkwürdig, weil im vordey fliessenden ^crom Lslvcit6nur, jetzo 8»leyk,Kavier Friedcrich l. An-mpo. sein Leben eingebnssct. 8cle,i-iuni, waren Ketzer im vierten Seculo, welche GOtt für cörperiich hielten, und die Materie vor ewig ausgabcn, auch de- nenjenigen, so sie tauften, ein Brandmahl an die Stirne brannten. 8sleÄi>r, 8ileclksi, 6clcn:,r, Leliäkzr, oder 8iluk>ägi - ist ein Türkischer Hof- Bedienter, welcher des Großsuitaus Säbel in einer rothcn Scheide traget, und im Sommer die Fliegen hinweg jaget. Seligenstadt, Gclingstadr, kleine Stadt am May», in Frankeii-dem Churfürstenzu Maynz gehörige Meilen oberhalb Frankfurt, eliws ein reiches und wohlgebautes Bcnedjctiner-Klostcr. Sellgcnpfottcn, Frauen-Kloster, Bernhardiner-Ordcno, in der Obern-Pfalz, ben Neumark. 8clin, /.eiin, Türkisches Castell an der Donau, in Bulgarien. SeliriL», delen-inMo^', Rnßische Granz- ^radt in der grossen Tartareo, am Fluß Sesinga, welcher sich in die Baikalsiche See crgcußt. ' ^ . Gelittger-Iiisel, ist eine kleine Jmel auf Selwrea Semender Semenen Semper ic>zz dem Rhein, k°n i.oulr gegen über, und lnmcic denen Marggraflich-Badcu-Ba. dlicken Erciizcii- Die Franzose» baute» daraus die soaenauute Selmger-Schan- ie, sie ist aber Kraft des itten Arlftelv dcs Rastadter Friedeus geschleift, und der Grund und Boden den, Hanse Baden- Baden r Murer worden- , 8-Uvkc-, ziemlich grosse Tnrkuche Stadt und Haren in Romanren,amkä»k cii Timors, nebst einem Erzbißkhum. 8eUääc, ,e>/n!ur<»r, eine kleine Stadt in Süd-Schottland, in der Landschaft Twe- daie, am Fluß Et-ri-k, wo das Land-Sc- ricbkgehalten wird. Sie liegt? Meilen von Edcnbnrg aeacn Süden, har Srtz und Stimme im Parlamente, und gehört dem Geschleckte Murray und Philiphaug. S-Il», §»/ a, kleiner Fluß in ^uürde 6° 8»n- liUans, welcher sich zu iOd» äs 8-:!lr ins Biicaauche Meer ergeußt- Lsds, kleiner Fluß in Frankreich, welcher in der P.cardie in der Landschaft Lierache entspringet, durch die Provinz Eambresis flieffer, und sich in der Graf- ieamvreus fiiester, unv ilti) m rer wr«,- sckau Heuncgau, zwischen Bouchain und Daleneiennes in die Schelde ergrubt- Sellingen, siehe Selinger Insel. Lslo, ylliiio, Fluß im krlnclMo citri, IN Neapolis, welcher im Avemiimschen Ge- dürge entspringet, und sich in den Lulso äi Salerno ergeußt- 8clombrii, siehe Sslivrc-. L-ii-;e kleine Halb-Iiii'cl in der Provinz Sussex in Engelland- Eelrers, OUcder-Selters, Chur-Trie- risches Stadilein im Westerwald, hat eine» Sauerbrunnen, welcher bishero sehr oekam'.c worden, und weit und breit iur» führet wird. beltz, Sladt in Unter-Elsaß an, Rhein, 6. Meilen umcr Straßburg, Ehur-Psaiz;u- llauug- Die Landschaft da hermn wird oer zh-rtg»,, genannt, und gehöret dem Gra,cn von Hanau. v-, klei„- Infti «oft» von Venedig, zwilchen den Inseln Osero und Pago, bem,Midier Fluß in Rußland, entspringet einem kleinen L-se, und füllt im Für- steuthum Ezernichow in die Dezna. ein Ort in Stey- er.nark, i Meile vom Muer-Fluß, zcm-näsr, 8saäcrov,8miäiov, 8plcnäervftj, Nmenans, Hauptstadt eines bM,i Bezirks an der Donau, in Ser- 7tehalb Ungarische M- w» Belgrad, gegen Osten- Sie ist die Hauptstadt eines Sangiacats, hat ein se- fte» !,k 1717. nach der Schlacht von den Türken verlassen, und hingegen von den Kayscrlichen be- sttzet worden. Hier war ein Bischöflicher üKt Lem' Belgrad ver- Lcmsns», also wird dieLand-Uilitz in Bosnien gencnnet. LemsnuvLfti, Fort am asowischen Meere, so Peter i. Kayser von Rußland An- 1697. erbauen lassen, alleine Kraft des Pruri- schen Vertrags An- 1712. geschleift und verlassen wurde. Es liegt nicht weit von der Mundung des Flusses Mius. 8ems»r, siehe 8sm»i. SeuiIallen, , Herzogthnm und der östliche Theil von Curianv, dem Herzog von Cnriand gehörig- Ssminsriunr,a!so nennet man ticjeiiigeneol- legiL, allwo die znm geistl-chen Stande gewidmete Personen unterrichtet werden- Dergleichen Seminarien sind verschiede, ne in den Cacholischen Lanken, vor ankern aber das zu Ro!„ und zu St. Omer in Artois vor die Englische Nation de, rühmt. In Deutschland sind auch unter den Lutherischen vor wenig' Jahren TheoiogischeSemi'naria vor kftuälolds an, geleget worden, und zwar eines zu Halle vom König in Preußen, und das andere zu Eisenach, vom Herzog Johann Wilhelm zu Sachsen-Eisenach. 5em>r»micsr», oder Sciiiiramisstadt, heißt heut zu Tage X^sn oder V»n, und ist die Hauptstadt des i» Gros-Armenien gelegene» Türkischen Gouvernements Ws». Sie liegt am See gleiches Nahmens, ist groß, volkreich, und hac ein Schloß, wor, aus der Bascha wohnet. Weil die Gwoc an den Grauzen von Persien liegt, ist sie oft, bald von den Persern, bald von den Türken erobert worden, gehört aber seit 1548- den letzteren- 8smllno, stehe rismlin. 8smoy, Fk/mnrr^.Fluß in den Spanischeir Niederlanden, welcher im Herzogthum Lupemburg, ilichr weit von der Scadc Luxemburg entspringet, und sich oberhalb Charleville in die Maas ergeußt- Sempach, kleine Stadt und Amt im Clinton Lucern am Sempacher-See, in der Schweitz. äsmpil, kleine Stadt in Süd-Schottland, in der Landschaft Reiifroana,4Stlindcn von Rensrew, gegen Süden gelegen. 8si»9!«ms, kleine Stadt an den Schweitzcri- schen Granzen, in der Grafschaft Anghie, ra, im Herzogthum Mayland, in der Gegend, wo der FluK Ovadro entspringet. Sempr, Fluß in Bayern, der in die Jser fallt- Semper-Lrev, ist ci» ganz besonderer Ti- tel etlicher Edien Herren im Heil- Römischen Reich, und soll die Bedeutung de» Worts dahin abzielcn, daß diejenigen, so dergleichen Prädieac surren, von langen undenklichen Jahren her freye Herren oder Larons gewesen. Es führen aber den Titel als 8cir>psr-F.eye die Herren von Llmpurg, welche An. 171;. abgestorben, wie auch r» Schlesien die -4. tt ; Her- ioZ4 Semuil Seneau Herren und Grafen von Schasgotsch, u- a- Ssmwi, Stadt in der Schottlandischen Provinz Clnidesdale. 8em»!, Hauptstadt I» der Pro- vinzAiftois, im Herzogthum B«rgiiiid,hat eine Nriüllee lind priori-, Benedickiner- OrdonS- Nocl> eine Stadt dieses Nah, mens liegt in eben diesem Herzogthnm, ui der Provinz BrienpiS, r Meile von der Loire. L-N»c, Senaten;, der Rath einer Stadt. Senator», sind in Pohlen diejenigen Räche, 12» an der Zahl, welche dem Könige zugeordnet sind, damit seine Macht in den rechten Schranken bleibe- Sie sind entweder Erz-Bischöfe, Bischöfe, Woywo- den, Castellane, oder auö der Zahl der >o Reichs-Beamten- Sie werden aber ein- «ethellct in die grosse und kleine. Jene sind die wovwoden, ferner die drei) Lastellane von Lvacan, Dilnn und Eroki, und der Starosie von Samo- gltien Die übrigen 92. nennet man geringe und kleine > 5 en.ato--n, Serscus Konsilium, Heist in Poblen, wenn an statt eineö zu haltenden Reichs-Tages die Rcichö-Ra'the zusammen beruf- sen werden, und über die allgemeine Staats - Angelegenheiten OsIlbLimion pflegen. - Senorus Loniultum, heissetbey den Juristen derjenige Schluß, welchen der Aöm- Rath in gewissen Streitigkeiten gefastet, und demselben nachzuleben befohlen. Sende, Sinedi, wüster und sandigerStrich Landes IM Stift Paderborir, darinnen die beyden Flüsse Lippe und Gins entspringen, und welcher sich durch die Grafschaften Lippe, Ravensberg und Mietberg, bis nach Münster und Oßnabrück erstrecket- LLnasibeglii, werden bey den Türken diejenigen Soldaten gencnnet, welche, wenn ein fiirieufer und desperater Anfall auf die Christen soll gewagct werden, voraus ge- schicket, wie die wütende Hunde um sich rasen, und wenn sie das ihrige glücklich verrichten, mit den reichsten Belohnungen angesehen werden, 8enäero>v, siehe Lemsncleri. Smäerut, ziemlich grosser Fluß in der Provinz Erack, in Persien, welcher seinen Ursprung auS dem Demaiyend nimmt, die Süder-Seite der Stadt Jspahan bestimmet, auch durch unterschiedliche Canäle und Rohren in die Köistgl. Garten und vornehmsten Häuser geleitet wird. Sendlsow, Scadt i„ der Woywodschaft Seudomir, in Klein-Pohlen- Senäomir. siebe 8»nclomir, Senflre, s. 8.2)näre. SLnomi, ist eine iange Largu-, welche die Holländer zum Laus gebrauchen; jedoch kau sie über 20 W -4 Personen nicht führen. _Sen echa l Senffrenberg 8onL<:kLl äe kran-w, vorHi- ters ein Äron-Beamrer in Fbanlreich,welcher unter den Merowingern die Aussicht übe» das Königs Hauß harte, und die Ausgaben sowohl zu Krieqs-alSFnedens-Zei- ten ordnete. Er führte auch die Königs Standarte,^ und daö Commando über die König!- Völker. Diese Cbarge aber ist An. i'yi. mit Theobalde erloschen. Heut zu Tage heißt SemuMs! «n Frankreich sie voruehmstcGerichts-Persou, oder der Präsident in einer Landschaft, darinnen unter seinem Nahmen die Urtheile abgrsas- setwcrden, welcher auch, wenn es „einig ist, den Adel zusammen beruffet, imd den Lan und -Lrrinre >i-n des Adels in seiner anvertiauten Landschaft ansührct. Keine Jurisdiction oder Gerichtbarkeit wird eine 8-ncclnnNsl-e genannt. I» Engei- land hatte man auch e!nenGroß-8Lno,K,l, welcher Lord riigd Lrc-.vriä genannt wird, aber jetzo nicht mehr ein ordentlicher Minister ist, sondern nur zur Zeit eines Bl»t- gerichts über Pairs verordnet wird. SenÄks, ein Dorf in Brabant, in dem Quartier von Brüssel, 2 Stunden von Nivelle, bey welchem den n Aug. 1674. zwischen dem Prinzen von Oranten, und den« Du- <1- csiuIS, ci» biucigeS Treffen vorgefalien. s-neg-l> 8LN2gü, ist ein grosser Fluß in dli- ssnii-, ,'n Afrika, welcher unrichtig für den Niger gehalten wird, Nigritle» in zwei) Theile absondert, und sich durch viel Einflüsse in das Atlantische Meer stürzet. Er hat viel Meilen in das Land hinein Ebbe und Finth, und übcrschwemmcr, wie der Nil, die daran liegenden Länder im Sommer, auch ist dieses merkwürdig, daß das Land ans der südlichen Seite fruchtbar ist, und schwarze Einwohner hat, hingegen aus der nördlichen ist es unfruchtbar, und wird lvon weisscn !»der schwarzdraune» Leuten bewohnet. Die Franzosen befassen hier ein weitläuftiaes Etablissement, dessen sich die Engellän- ber im Jahr 17;«. im Inn. bemächtiget haben, und auch durch den 176z. erfolgten Friedens-Schluß behielten. Ssns5, sehr kleine Stadt in der Vizuerls Lslheflanü iii Provence, nebst einem Bißthum, welches unter den Lrz- Blschof von Ambrun gehöret, lind nach Castellane, 2 Meilen davon, verleget worden. Anno >727. wurde der Bischof daselbst wegen einer am 2« August 1726. publicirten p-florLl-lnikruckion, wvriimeil er de» k- C>u-8ncl und seine Anhänger vercheidixet, auf einem i'lovinci-n-smi. Isgio zu Ambrun, seines Amts und aller Blschvfl- und Psicstcrüchcn Gewalt entsetzet. , ^ Se»ssrc»berg, Bambergischci Schloß und Amt in Franken- Senffrenbevg, kleine Stakt, Amt und Schloß Senffcenbcrg Sensgari Meissen, an den Lausitzer Erän- chloßin Smistcnberct, Schloß in Oesterreich, anje- ke Vene» Grafe» von Stahremberg gehe« nq, welche, seit dem An. >7.7. er,olgrcn Ab'sterbe» der Fürsten von Eggenberg, das E-L-Marschall-Ämt 1 » Oesterreich unter und ob der Ent, für sich und ihre Descen- dciiten, nach dem krimog-nicur-Recht besitzein Scn-äiw, Kö^iigreich'nnd Stadt IN der Landschaft Ou-mro, aus der 2»iel Niphon, in Japan- 8-üic-n. kleine Stadt, nicht weit von dem l. 2 ga ckiiöc., in -er Lenetiamschen Landschaft Breic'ano. , 8miN8>ii, siehe 8iniZaF>le. LewE, sind die ältesten in einem dlmi- sterio, Lollezlo oder Familie. 8-nlnn, kleine Stadt Ist Persien, in Asien, Wischet! Jspayan und Dcrhent,allwy sich die Reisenden zu er,rischen pflegen. 8enll5,chA^Mtii«-n, Stadt in >Lls cie kiLNce, am kleinen Fluß Non- neke, nebst einem Präsidial, wie auch einem Blßtbum, unter den Bischof zu Rveims gehörig. Sie ist die Hauptstadt -er Grafschaft Senlis- 8-nne.Fiuß, welcher nicht weit von Soignies im Hennegau-entspringet,und sich unterhalb Merken! in den Fluß Dcmer ergcußt- 8cnncc^, festes Schloß »I i'rancks liomre, in der Landschaft Ehailonnviö, nicht weit vom Fluß Saouc, nebst einer freyen Herrschaft- . Sennen, oder Sennbeim, Stadtgen in der Grasichaft Pfirdt, im Sundgaü, an der 8snna, stehe 8lno. Lenonciier, ein Flecke», nebst dem Titel ei. »es Fürste,ich. in der Französisch. Prov- Perche. Scnvnoiz, kleineLandschast I» Frankreich, inChampague, zwischenAif. perrois und Gatinois, darinnen Sens die Hauptstadt ist. Senoftrsch, Schloß und feiner Marktflecken im Inner-Crat», zwischen Laibach E^ieir, dem Forsten von Porti« ge- Hauptstadt des GebwtS Senonvie, wo die Flüsse Menne und Ionne zusam men kommen. Sie ist an, groß und schön, und hat ein Erz-Biß- t um, Präsidial und Baillage. »-malen, siehe Meckler. °mn>r> 2 , siehe Mecklerev. D°r?Äms kleiner Fluß, welcher beym u>ida^?^'!r'.'fl Artois, entspringet, ° , l'.ck zuBuchain in dieSchelde eraeußt ^°°^r,. Stadt in der Ukraine, .- sfvon Gcnsbcun Sequester ioz5 Pultawa, an der andern Seite des Flusses Worklvw. Senslreim, siehe Seinsheim. ö-nteri/., heisset bey den Juristen derjenige Spruch, der aus den Schvppcnstüyicn oder andern Gerichten über eine Streit- Sache ergehec. 8-nrimem, die Gedanken, oder das Urtheil, so man über etwas hat. 8smineIIe, bedeutet sowohl die Wacht, als auch den Soldaten, der die Wacht verrichtet- Seminar, kleiner Fluß im Pabstl. Gebiete, welcher im Hcrzogthum Urbino entstehet, und sich in den Fluß Fiumesino ergeüßc. Seon, Benedictiner« Kloster in Bayern, auf einer Insel eines L>ees gelegen, unweit der Pflege Cling, R- Bürghausen. 8ep >n, Jlllet des Ocauni Oriünrnli,, welche die Spanier die Insel St. Joseph! nennen, wiewohl sie nichts darauf besitzen. Sie hat einen guten Häven, und ist volkreich. Sepaoiven, trennen, absondern, daher 8a- k-Liacion, die Absonderung und Icrtren, m»ig. Separatisten, also werden in Enqelland diejenigen gcnennct, welche sich nur wegen «usserlicher Dinge dem Gehorsam der Kirche entziehen; auch nennet man insgemein diejenigen also, welche von den Sätzen ihres Religion abweichen. 8ai>ek 8»li», ist IN Persien der Oberste Feld- Herr zu Kriegs-Zeiten, dessen Bedienung sich aber mir dem Kriege endiget. 8aj>cr, (tapo cia irapcr, Aorgebürge in Provence, auf weichem eine kieiue Schanze lieget, so Sen Eingang des Hävens zu Toulon bedäkket. Sephariten, eine gewisse Secte von Maho- mecaneun, weiche GOtt die Eigenschaf, len der Ewigkeit, Weisheit, Giftigkeit, u. d. m. zuschreiben. Allein sie glauben auch, daß GOtt eine sichtbare Gestalt und Sinne, wie Menschen habe; jedoch, daß diese Gestalt unveränderlich und un- verweßilch sey. 8aprio> Schloß am Fluß Olana, im Herzsgtoum Mayland, den Grasen von Castiglione gehörig. An diesem Orte soll vor diesem dse berühmte SlüdcJn- subrrum gestanden haben- 8ept Irlas, Frg-tem tn/u/L, sind sieben kleine Inseln, nicht weit vo» der Küste von Bretagne- 8aprantrio, ist diejenige Gegend, so nach Normen oder Mittcrnachlwärcs lieget, 8apru-8iut->, so wird die Griechische Uc'oer- seüung des Alten Testaments gcnennct, welche von ^Personen auf Befehl deS Königes PtolsmäiPhtladelphi in Egypten verfertiget worden seyn soll. 8sgusltar, ist eine Person, die eine zwischen gewissen Parcheyen streitige Sache, bjö zu völligem Abcrag^esPrecesses, gemenuglch aui ioz6 Seqmns Seran auf Obriqkeitl- Befehl in Besitz nimmt, und Rechnung darüber thut- Dergleichen Sequestration bedienet sich der Kavser oftuia's Wischen denen um eine Stadt oder Platz streitigen Reichs-Fürsten, und eben auf solchcAri baben auch Chur-Sach- sen und Chur-Brandenburg bisher» die Grafschaft Mannsfeld segnestriret- »sguino, kleiner Fluß in Caramanien,.in Klein-Asien, welcher sich ins Mittellän- dstche Meer ergeußt- ist der Ober-Aufseher über alle Kammern oderZinmier desGroß-Sultans im 8eiLZIio,was anlansec selbige zu sauber» und zu verbessern. Er sorget auch jnsonderbeit vor die Pagen, welche die weisse Wäsche verwahren, und den Grv?- Enitan auf der Reise begleiten. 8ei2->,io, 8err»g!io, Serssa, Serrai!, also nennet man in Msrgeiiiandc die Palläste der Fi.» -en oder grossen Herren. In besendern -verstände aber wird derjenige zn Constanttnovcl also genennet, darinnen der Groß-Snltan residiret, welcher am Ufer des Meers liegt. Er begreiffee ercy Jtaliänische Meilen im Umfange, und in mit hohen und irarken Mauern umgeben- Man nennet ihn das, grosse Lrrlr^io, und lieget gegen den östlichen Lheiider Stadt, allwo er aufzweySei- ten von Canälen benetzet wird, sonsten aber ist er mit einer einfachen Mauer und alten Thürmen umschlossen, deren einige rund, und die andern viersck-'gt sind. Nebst diesem 8sruZlic> findet man zu Constantinopcl noch ein anderes, welches Lrgni 8llirr)', das alte ge- nennet wird. Dieses dienet zn nichts anders, als zur Wobnung der Weiber des verstorbene,i Groß-Sultans, und werden sie alle dahin gebracht, es scy denn, daß sein Nachfolger eine oder die aiioere davon behalten wolle, oder sie«» einen Bas- sa verhevracbete. L-rszlio, Stadt nebst einem Strich Landes im Hcrzogthum Mantua, nicht weit von Borgoforte. Ssmiärr --Vgist, wird derjenige Gouverneur genennet, welcher in Abwesenheit deS Groß-Sultans in dem Leisgiio zu com- mandiren hat. Leri»ikerost»st, ist am Türkischen Hof der Lieutenant des 8ersngrii, und liegt ihm ob, jedes halbe Jahr die Tapeten der Säle und Kammern im 8 -i»Z 1 lo zu verändern. x-rrüo, siehe 8sk»zlio. Seralien, Fera/keuffr LrnFi'aeai»/, eine Provinz oder Türkisches Sangiacat, in Bosnien, in Ungarn, um den Fluß Bosna, darinnen Scrajo die Hauptstadt ist. 8err!i, Fluß in Italien, Micher aus einem See in der Gegend Chamberv entspringet, und sich oberhalb Seissft in die Rhone ergeußt. Seraskier Sergeant bersrkior, bedeutet tu der Türkep einen General der Armee, oder das Haupt der Lrouppcn, welcher ln Abwesenheit des Veziers commantlrec- Ls ist aber dieser Titel so gemein worden, daß auch zum öfter,, der geringste Commendant als» genennet wird. .geravolle, siehe 8errav,Ne. Ssrrzr, siehe ttsravanlelri. Sllicliio, Fluß j» Italien, welcher im Apeiiuinilcheii Gebürge, im Modencsichen Gebiete, entspringet, und sich nicht weit vom Einfluß des Flusses Arno ln das Toscanische Meer ergeußt. 8ar?.Lk, ist ein Nähme, welcher be» den Türken und Persianern den Generalen der Armee beygeleget ist- 8sr>c, welche zwischen derInsel Pernamduco und Bahia liegt- Scr-gno, Senium, kleine Stadt zwischen den Flüssen Lambrlco und Sevese, lin Mapländischeii, dem Grafen vouMasag- lia gehörig. L-r-iia, eines von den drey Haupt-Theiien der Landschaft Cbill, in Süd-Amerika. Die Hauptstadt Serena, oder Coguimbo, liegt am Einfluß des FlusseS Coguimbo, und hat einen grossen und sichcrnHasen. 8°ren»ä->, ist eine des Abends jemand'zu Ehren angestellte Musik. 8-rLne, kleine Stadt in Piemont, in dem Fürstenthum Barcellonette, geaen die Gränzen von Dauphine, am Fluß Ubaye- Dle Höhe von Serene lieget dabey, und ist meistens mit Schnee bedecket. Seien-»-, Stadt im Reich des Mogols, am Fluß Ganges, im Königreich Siba, in Asien. 8eieniUimu5, üsrenillime, siehe Durch lau ch- titiste. Serein, Serentschrn, Fe>-entiu«, Schloß in obcr-Ungarn, 2 Meilen von Tockap. S-rctl), Fluß, welcher,nGicbeiibürgen entspringet, und sich in der Wallache»,oberhalb Apiopoli, in die Donau ergeußc. SeisM, Stadt in der Wallache», am Flusse gleiches Nahmens, 1-'Mellen von Jassy, gegen Westen gelegen- 8srfins, siehe Scrpkirw. 8srxe,nt, also wird in Frankreich der geringste Gerichts-Bediente genennet. 8--ig-:si>t, ist ein Unter-Officier, wefttcr m Abwesenheit der Ober-Officlers vcr die Compagnie Sorge traget- Er oru»n ne Reihen und Glieder, und lehret dwSol- Sergeant Serks Serks Gerphs 1057 daceii mit dem Gewehr recht umzugehen. DeS Abends holet er das Wort, emptan« «et eö entweder von seinem Regimencs- Adjitt«nten/ oder von dem Major Mn, und bringet es seinem Ober - Osticier. Seine Anzahl Mannjchaft zur täglichen Wache muß er alle Tage au» den bestimmten Platz liefern, und saget er denen andern Unter, Officiers des Haupcmanns Befehl- Sein Gewehr ist eineFIinte mit einer Bavonette, oder eine Hellebarte auf der linken Schulter; wie dem, die llnttr-Officiers ihr Gewehr allemahl auf der linken, die Ober-Offieierö aber das ihrige auf der rechten Schulter tragen. Nn Italien ist Sei^ine vkLgPivii: >d diel, als ein General-Major. . Leree-nc-diojor, oder Obcrster-Wachtme,- ster in einer Festung, wartet aus des Comniendanten Befehl, schließet des Morgens und Abends die Pforten in eigener Person auf und zu, theiiet die Wachten gleich und ordentlich aus, holet das Wort und die Ordre alle Abend von dem Commendanten, giebt solches dem Wachtmeister, welcher es den andern Hoden Of- ficiercn anvemct- Er theiiet auch die Posten auf Zetteln aus, khuc die Ronde um die Festung, und visttirct die Schildwachte», ob sie in der reckten Ordnung liehen, und wachsam sind. eine Stadt in der Provinz Molise, in Neapvüs, hat eine» Bischvf- Len, eine Abcev, Pra'monstratcn- ser-Ordcns, in der Liöccs von Amiens, in der Picardie. Lciir, Stadt am Fluß Duero, in Alt-La- stilien. 8srir«>,5en'«/kM, kleine Stadt in derDene- tianischen Provinz Berqamasco, nahe bey Bergamo, an dem Fluß Serio- Le»,«, war vor diesen, eine grosse Provinz mWen, MijchenChina, dem Berg Imaus uaddem Scvchifchcn Meere, wo heutiges Tages dieKönigreicheAangut undNinche i m der grossen Tarlarev liegen, und waren ihre Einwohner wegen derSeiden-Mmm- sacluren berühmt. ScM, heisse» «ns Türkisch so viel, als Ede'- reitte, und obwohl der Ade! bei) denen umrken wenig geachtet wird, so werden doch sonderlich diejenigen also genennek, welche au» des Mahomeks Geblüts her- - stummem denen auch erlaubt ist, einen > grünen Turban zu tragen, weiche Farbe! dem Makomet geheilwet ist. " »crm, ein kleiner Fluß imHerzogthum Burgund, in Frankreich, welcher in der Pro- Ionn^rA.^^"'^"'"^^ indie «mnvzr, s. Neu-Serinwar. Scho, Flus in Itaiien, welcher an ! stck"entspring k, SSL m i-ciio.L-, i-E. kleine Stadt III der Laiidfchäf i Como, im Herzogchum Mayland. Der s kleine See dabey wird l.nZo <1i 8erio ge- - nennet. ! LelmicU,8crlr>iäo,Fr! ei„ Schloß am j Po,imHerzogthum Mantua,a.'i deuGran- j zcn VM Ferrara. i Scrn-.io, Fluß im Maylandifchen, welcher im ! Maylandifchen Gebickhe entspringst, und sich in dem Eebiethe Tortona mit der Scrivia vereiniget. 8srm!vns, Sünnio, ein kleines aber lustiges Stadtteil, auf der Halb - Insel gleiches Nahniens, die sich ganz unten in dem Mo ä, Lniä-l bestndec, lm Venetianischc» Gebiethr. Sermon, eine Rede, auch wohl eine Predigt, wenn sie insonderheit nicht von der Kanzel, jondern nur vor dem Altäre gehalten wird. Sermone», kleine Stadt nebst dem Titel eines Herzogtdums, in der Lrmp-xn» N ivomn, im Kirchen - Staate, davon das Geschiechte von Eajecano den Titel führet. SernnncMs, kleine und wohlgcbauete Stadt, nebst einem festen Schloß in der Provinz Beira, inPortuaali. Soins, Flecken IN dem Thal-Lande, inSchwe- den, 6 Schwedische Meilen von den Norwegischen Granzen. Si'.nick, Stadt undSchloß in Ungarn,an den Croaiischeu Eränzen- Scvoicz, Scadc in der WvYwodschaftMa- sovien, in Podien. Soionge, große Stadt im Gebiethe des grossen MogoiS, in Asien, welche von Kauf- lcuten und Handwerkern bewohnet wird, und wo man viel gewählte Indianische Leincwand verfertiget., ScrpZ,kleine besestigteEränz-Stadt inPsr- tugall, gegen Spanien, ln der Provinz kiitrs l'sjo 6uLllini>L, welche A. von den Franzosen, unter dem vu- <1Ok- küni>, eingenommen wurde. Serpentine!, Schmirgel, ist eine Art von kleinem Geschütze,oder Feldschlangen, und schicffetillSgemeineineKugei von lüLocy Bley; sie wieget elwan sünfthalb Cenr- ner an Metall, und ihr Kernschnß treibet etwa» iSoSchritteweit. SieheN!a- themak. Tex. Serpeiwsiv, kleine Insel, welche zu Sardinien gehöret. Serpemum Inlüln, die Schlangen - Isnjcl, ist klein, und liegt aus dem schwarze» Meer, bey dem Einfluß der Donau. Sorpko, SeipKrmco.Ftteure von dcue» Cyeladischeu Iufeln aus dem Archipelago, gegen die Küsten von Europa, Mische» der Insei Pao nud dem 6olko o' linzis. Sie ist groß, bestehet aber mehr ans Felsen als fruchtbaren Laude; daher euch die Römer grosse Missethäter dahin per» Wiesen. Die dgrßni befindliche Stadt Sera, -hi- ioZ8 Serrana Servien Servien Servicur raphina hat einen guten Havei,, inan findet auch viele Eisen- und Magnetaruben- Lerirnv, kleine Insel in Nord-Amerika, auf dem di-li ckst reo», zwischen Jamaica und der Küste von Nikaragua, kcirsnilk^, FereL-iuÄ-, elnHaufen kleiner Inseln, oder Klippen, nicht we-t von der Insel Serrana, in Nord-Amerika- 8erism, schönes Schloß, nebst dem Titel einer Grafschaft in der Provinz Anjou, 4 Meilen von Angers. SsiisvLlic, eine StaLc, festes Schloß und Paß, in Mayland, am Fluß Scrivia, an den Genuesischen Gränzen. Es wird gut Gewehr daselbst gemacht. Lerrsvslle, kleine Stadt am Po, indem Ge- biethe der Republik Venedig. Es ist allda eine reiche Akten, die jährlich 14000 Kronen Einkünfte hat. Leus, Fluß in Frankreich, in der Picardie, welcher in der Pro»inz Retclois, bey der Adcey Sima»,entspringet, und sich unter Crecy mit der Oise vereiniget- Serie?, mittelMäßigeTürkische Stadt in Makedonien, nebst einem Erz-Bißthum, in Griechenland. Seii-ckH-, kleine Stadt, nebst einem Häven und einer f.stc» Cftadeüe, in der Landschaft Tenetz, im Königreich Algier, in Afrika. Sciv-M, s. Sckiiivvw. ServsMr Lvafsen-Rnechte, haben den dritten Rang in dem Malcheser-Orden, und führen Schwerster, sind aber nicht so edel, als die Ritter, so den Esten Rang haben, und die Priester, welchen der andere Rang zukommr, weil sie ihre vier Nhnen nicht, wie die andern, erweisen könne». Service, vor die Soldaten, bestehet IN Salz und Sauer, Holz und Licht, Dach und Fach. An Fürstlichen Ho cn heischt ein Service alles silberne und vergoldete Geschirre, an Schüsseln, Tellern, Bechern und dergleichen, womit die Tafel bedienet wird. Eevvien,>1754. nähme die Rnßische Monarchin, Elisabeth, dieses La; d in Besitz, bevvkerte es mit Colonisten, die größrentheils aus Servien und andern Landern dahin zo» gen. Um die Wohnpla'tze dieser neuen Einwohner in Sicherheit zu setze», erbauten dieRusscn das Fo t St.Elisabeth am Tugulfluffe, weicher Neu - Servien von Norden . «gen Süden durchströhmek, und noch 2 andere Forts. Das von St. Elisabeth licet in der Mitte der Linie» von Neu - Servien. Diese erstrecken sich gegen Abend bis «n den filuß Sinucha,der Pohlen von derTanareh scheidet, und in den Bog fallt, gegen - r rgen aber bisan den Dnieper. Service, kftinc Stadt auf einem Berge in Catalouien, in Spanien, drei) spanisch« Mecken von Macriceado. Servis, der Soldaten, siehe Service. Sevviten, oder -Lcri-i .V. H-F, sind Mönche, deren Orte» A. i tzr. zu Floren; von 7 edlen und reichen Marner», unttr welchen stonückiws äe MoiiLllkiL, oder wie an» dere wollen, steum-ston«tvi-us, der vornehmste gewesen, gestiftet worden, welche sich auf einen nahe telegenen Berg bege« den, und in einem von ihnen croaueten Heil- Haus nach der Regel o.uci!siiui, so sie von dem Bischof vo- Florenz bekommen, in einem schwarzen Habit den Gottesdienst verrichtet, auch von Passt ^le- XAw.iro i v. und s ine» Nachsolgctn ap- probiret, vom Dabst bko.nlnc, v. aber unter die Betteimöiichegezahlet worden- xcrvitut, .Lcr'nstrrr, heisset sonst die Dienstbarkeit, Leibeigenschaft, Sklaverei), hernach aber, und zwar bey den Juristen, eine Gerechtigkeit, so man au, eines andern Grund und Boden eperciren kan, 0, ne daß der andere wick es vcryinder» darf, z. E- daß eiiier in des Na. bars Wand einen Balken legt, daraus seiii Gebäude ruhet- daß euicr au« ftembden Loden sein Vieh ltelbet; ingieichcn, das der Nachbar sein Haus nicht höher fuhren, oder dem andern das Licht und oie Sesanne Sesssle Sefto Getschin 10 Z 9 Fenster nicht verbauen darf, und dergleichen wchr. Sekamio, s. So^no cn Lim- Lekie»', kleine ^Nsei auf dem k.I»t> dscikco, bei) «.id-Amerika, und eine von denen Insem Salomvnis. ^ ^ 8-lcan, °>ncL diorL!, eine grosse See IN der kleinen Tartarev, welche die Nogaische von der Criniijcheii Tariere» sch.ibet, und ücd Nl U21L clello crAeujr- Seien, kleine Stadt im Nieder-Herzog- thum Braunschweie, ; Meilen von Gog- lar, llchen «üb-Weste», a» de» HiloeS- heimischen Granzen. ^^ , Scliill, K- Fluß ll! Italien, wel- c„er an denEränzcn desWallller-LüNdeS in den Alpen entspringet, und sich zwilchen CaM und Dalenza i» den Po ergeust- Lcrner, ein vornehmer Türkischer Bedienter, nächst dem lekocakninc-x. ^ . 6eolach,^"/lcü, kleine Stadt, Schloßnnd A.itt im Bißtlmm Bamberg, Z Stunden von Hcydelderg, in Franken- Setzling, s. Sepling. Sol», LueIü, kleine Stadt, nebst dem Titel eines Hcrzogthumk,m Tour äll.gvoru, in Neapolis- Ihr Bischof gehorec unter Las Erzbiß'hum zu Capna. Sollznv, f. SoLLno en tzlie. ScMs, das Thal Lessia, ist ein Theil de-Her- zozchumsMavlank, an den Bränzen von Piemont, durch welches der Fluß Seßia fleust. Es ist dasselbe An. 170/. von dem Käufer an den Herzog von Savoyen abgetreten worden. s°n, ist der Nähme, den man den Versammlungen eines Lancllli oder Lollcgii Mt, Es heijiet dies, s Wort auch der Sitz und die Stelle in einem Lollogio, und wird gebraucht von denen neuen Fürsten und Crasen, wenn sie auf den Reichs- Tagen ihre Seilion und Votum nehmen, oder barm admittiret werden, r ah sie eine Stelle unter den ander» bekommen, und über die wichtigen Abhandlungen ihre Stimme» bcvcragen dürfen- Len,on, ist ein hohes Gericht in Schottland, welches aus einem Präsidenten, 14 ordentlichen und 4 ausserordentlichen Senatoren bestehet, weiche man insgesamt vorch ok tue Scliivi, nennet, und wird das chNlitz-Likien „1 diesem Gericht abmini- nrcr. Es hält des Jahrs 2 grosse Termine, und wird in das äussere und innere Hauv emgctheüet, davon das cruere alle Wochen wechsel-weise von einen, Sena- rore benelicl wird, der die Sachen schlen- und von den, man an das lnncrr Haus appellire» kan- klcnie Scadc an de» Eränzen der randichalc Acqm, bey dem Flu,sc Bor- SÄW-Utz-LHs: ÄS." LL,» Sclio, feine Stadt an dein l-Lgo h'loggillre, in der Landschaft Lnghiera, !>n Maylandischm- Es mepncn einige, es,ey dieses der Ort, den die Römer Soxms La- lenclrr geneiiiiet, weil sie ordentlich am lecksten Tage ,edes Monaths in dieser Gegend ihren Göttern, absonderlich dein Mereurius und Hercules, solenne Opfer gebracht. Seiko, siehe Dardanellen- Solkols,Hauptstadt in derLandschastFrigna- no, im Modencsischen Staat. SLlili c!s LopÄiite, F'ki-rsta stk kleine Stadt am Lioustischcn Meer, der Nexubllc Genua zugehörig. Auster ivestiichui Seite der Genuesischen Küste liegt noch eine Stadt, weiche auch Sestri heisset. Sets, Lup >^te>rl/!ttm, /irx Fekrni/ic!, eine Festung in Granada, auf einem felsichten B rge, an den Grenzen von Andalusien. 8arcimr>, Lextimr/m, kleine Stadt, nichtweit von Mayiand, dem dlsrckeld d-I^niici gehörig. 8ecrle, Stadt in Aorkshire, in Engclland, am Fluß Ribbe. 8eruvnl, 8eruksl, 8t. kkubss, L>- befestigte Stadt im Portugiesischen Estremadura, an der Küste, wo der Fluß Sandao ins Meer fallt, wird durch I feste Ciradellen beschützet, welche um die Stadt herum liegen, und ihr Haven sonderlich von den Engel!-und Holländern wegen deS Salze», welches jährlich in grosser Menge daraus geführet wird, fleißig besuchet. Die Stadt und ihre rorcNlcstionLL wurden durch da; grosse Erdbeben An. i/zz. sehr ruiniret- Seubclsdorf, siehe Mirteibevg. 8ovo, lustiger und wohlgebauter Flecken in Frankreich, zwischen Paris und Versailler, am Fluß Seine, über weichen daselbst eine hölzerne Brücke gehet. Leve, Fluß im Florentinifchcn in Italien, welcher in dem Appeiiiiüiischrn Gebürge eimpringec, durch das Thal Mugello fliesset, und sich in den Fluß Arno er- geußc. Seve, kleiner Fluß im Lüneburgischen, welcher von dem Adelichen Haus Holm und Jesteburg verrinnet, und bei) Harburg in die Eibe sich ergenßt- bsvedlsrgst, grosses Gebürge, welcher glcich- - sam die natürliche Gränze zwischen Norwegen und Schweden macht, bcy der Mündung derGothelbe gegcnSkagen oder der Küste von Jütland über, seinen Ansang nimmt, und von da bis Lappland diuäuf, hernach in einrr Krümmung weiter durch Finnland gehet, so daß die ganze Länge dieses Gebürges gegen Schwedische Meilen auSmachk. ES finden sich Gegenden, wo die Berge vom Fuße bis zum Gipfel beynahc -soSchwedische Ellen hoch sind- Eevenbeege, kleine Stadt in Holland, dem Prinzen von Oranten gehörig, Eevenborn, 8ept koniowL , eine 8e!gnen- rie im Lupcnburgischeii, 3 kleine Meilen von Arlon. Levennsr, Oemmcniur,! Landichaft in Languedoc, welche gegen Süden an Meder-Langu, doc, gegen Westen an No- rergue, gegen Norden an Auvergne und Lorez, geuen Osten aber an die Rhone grenzet, wodurch sie von Dauphine abgesondert wird. Sie begreiffec 3 kleine Landschaften, Gevaudan, Velav und Vivarajs. Die Einwohner in Geven« nes, so mehrentheiiS der reform Religion zugethan sind, haben ibres Glau- beiiv wegen, die grausamsten Verfolgungen von der Französischen Geistlichkeit auSgestanden, worüber nachmals einige, die sich nicht zurMeffe zwingen lassen wsl, len, die Massen ergriffen, weiches inner- liche Feuer bis dato noch unter der Asche glimmet. Sevenner - Gebürge, I« S-Iontzpn^ Ls 8-vennsL, Osmment«/, wovon die Landschaft ScvcnneS ihren Nahmen hat, nimmt seinen Anfang in derjenige» Gegend, wo die Loire entspringet, und endiget sich an den Gränzen von Rover, gue und Ober-Languedoc Dieses Gebürge ist volkreich, und wohl angebauet. Sevenner-Propsioren, sind gewisse Frau, zösische Flücsslmge aus Fraukrejch/wel- che sich nach Engelland retirirer, und daselbst seit >706. sich allerhand Entzückungen, und darinnen allerlei) Wahrsagungen und Ermahnungen zur Gottesfurcht gerühmt haben- In Frankreich nennte man sie cumlibick;, unter welchen die bekannteste und vvrnehu.ste d-isrloir geheissen. Zsv-Nvcka, Marktflecken in der Eiigelläii- dijchen Provinz Kent, >6 Meilen von Londen. s-venrkule, Stadt! in Northuiilberland, in Engelland Sevenwald, Sevenwoiden, n«, Duciu/ oder 7 Wälder, ist einer von den 3 Theile» von Frießland- zwischen Westeraow, Ostergow, Ober- Assel, und derSuder-See- Scvericn, s. Siew er; Sevcrien, s. Viovogood - Sewierskr« L Severi», s. F'oui>r»uin. 8cvermo, s. /teverinum. 8svotö, kleine Stadt «IN Fluß Lina, der daher auch gemeinigllch Scvcse ge« nennet wird, im Herzo thum Mahiand, gehöret du» Grasen von Arese. ^ 8sve1b, Lk-r-rssu, Fluß im Maoläl.dischen, welcher bey der Gcadt Eonio ent/pringec, und nicht weit von Mavland in den Fluß Lambro fällt. Er wird sonst auch Lura genenner. Sevign^c, kleine Stadt, nebst demTitel eines Marguisats, i» Bretagne, in Frankreich, i» Ser T iöces von St. Mal 8 üvN!a, Hauptpadl in Aiida'usicn, amFlnß Euata'quicir, allwo daraus West-Indien kommende Go-V und Silber vcrmünzet wird. Sie ist nach Madrid die größte und wichtigste Scadc in spa- irien, und hak einen Köuigi- P>!llan,eliie Universitär, ein Appcilanoue- ui,d ckimm» sitlvnS-Gericht, wie auch eist Lrj-B>k>- tyuni, Sevilla Sext Gextas Shennon 1041 lhum,welche^jähr-ich bey >00220 Thaler emträgc. Das uml-egende und zu der Stadt Sevilla gehörige Gebiekhe wird m »Tbeile abgesondert, welche und: ^ >--ch, F-ei-a Lonch-MtE, (Ämv-ne, oder und cki »'-2 « ^toeHe. . Anno,7-2. de» 2 Nov- wurde hier der Friedens- und Freundschafcs-Tractat zwischen Spanien, Engelland und Frankreich geschloffen, dem hernach d-.e Holländer bevsctreten, und welcher vornehmlich dahin gienq, daß dem Spanischen Manien, Don Carlos, die Succ:ßlon von Tolcana, mama und Piacenza garantiret wurde, ^in Ansehung der Commercien verpflichtete sich der König in Spanien dahin, daß von denen in Engelland sabricirten Ma- „ufactureii, welche künftig in die Spanischen Häven und in West-Indien wurden einacbracht werden, keine andere Abgaben abgetragen werden sollten, als welche die Franzosen erlegen, und ist überhaupt die Handlung der Englischen Nation auf den Fuß gesellet worden,wie sie zu Zeiten CarlS l i. und vor der Anno 17 - 7 - erfolgten Ruptur gewesen. Lsvil!» äewvru, kleine Stadt in Nord- Amerika, an der nördlich.» Küste der Insel Iamarea, aliwo sie einen guten Häven har? Sie wird von den Lngcliäiidern besessen, jedoch ist sic in fchlcchlemZustande. Sevala, ein Strich Landes in Sardinien. Louis vismniie, Fe/tN'N sVMMttn/ri, Fluß in Frankreich, weicher in Poitou entspringet, bev der Stadt Niort vorbey fliestet, Und sich der Stadt Nantes gegen über in dw Loire ergeust. Louis dlloiroits, sV-Site»/,/, kleiner Fluß in Poitou, welcher sich zwischen Nacheile und Lucon ins Gascognische Meer^rgeust. LkVila, Scwrin, Fe-ver eine Stadt an der Donau, gegen die Gränzen der Wallachen, wo noch . Brücke zu ' jmusdasel!__ _ 8eü>klitz,war ein altes K loster unter Wieis- stm an der Elbe, woselbst zuweilen einige Aff'Mafen zu residiren pflegten. Zur sei! der Reformarion wurde es dem kämm, Canzler, Si- inün Piiwnus, cingeraumet, anjetzo aber müie^ Graflich-Bünauischen Fa- >>'Mounster iu Jrriand, m der Granchaic Tiperaw, welcher sich AMWAMS«« r^'WTWAkT''*'''»'- «eriwg, ist eine kleine Silber-Msinre, well am '» sechs leichte P,ÄMae KWViW — — °»° -«> 8sx», kleine Stadt in der Grafschaft Tarantaise in Savoyen, an, FlußIjere, nicht weit von St-Maurice. Lsxraa L^lsnstLS, siehe 8sibo. 8 sv-Mi- 820 ns, kieme Stadt nebst einem Schloß in der ki 2 ilclis-(tomk 0 , in Krank- reich an der Savne, über welche dg,übst ^eine Brücke gehet- Sepdc, siehe Sapda. Seydschützev-Bvunuen, siehe SedHy. Seyuncken, also werden die kleinen Land« Tagein Pohlen genennet. Siehe csomi- tiolu. Ss^'ns, siehe 8sins. 8s/.-ns, Flecken im Thal Sezane in Daliphi, ne, am Fluß Doria, gegen die Glänzen der Marggrasschast Susa, dem Koma von Sardinien gehörig. 8sL.inns SN Lric, Sssunns, Ler.-uioM, kleine Stadt in dem (lsnsrnl - (-ouvsrneuiseL cliampsAUll, ZU dem Ländgeu llris L-llili,.. penoiis gehörig. Sezemice, Stadt im Chrudimer-Kreyß, in Böhmen. 8sr.La, siehe 8s6a. Sfscckia, Gebsirae l!!l Gebiet der Stadt Ca» nca, auf der Insel Candia. 8Lr(iix, ein Schloß in Ober-Ungarn- LksriZraäo, 8iuizics, kleinedefcstiz, te Stadt in Albanien, in Griechenland, xfoirsi'cr,, ein schönes Lull-Schloß in der Grafschaft Mgcosno, im Herzogcynnr Mayland, weiches Lndovicus Morus, auS denlHause ssortia,Herzog von Mayland, zu Ende des 1,5 Seculi erbauen, und au- dem Fluß Seßia von Romagnaiio einen Canal dahin leiten lasten. 8gusistio, ist das höchste Gerichte bey den Maichesi-r-Rittern, so aus einem Eon, vent dererseiben bestehet, in weichem die Streitigkeiten zwischen den Odern und Unter», auch Orden--Personen eiirschie» den werden, und vor welchem der Groß» Meister selbst in wichtigen BschuidiMi» ge» kan belanget werden- 8lii,s«Ku>z-, Sadc in Dorsershire in Enael-- land, davon eine Familie den Grasen-Tl» ^ tei führet. 8luuinon, siehe 8llennvn. 8nrp, ein Flecken in Lnqelland, in der Pro» vinz Wcstmorlaud. 8liLpor, Stadt in der Landschaft Berat, in dem Reich des große ,1 Moguls, in Asien. 8lieslr, ist nur ein Dorf u: Engelland,in dein Vitzthum Durham, bey dem Ausfluß der Tine ins Meer-. 8lissinsll-, ist die austerste LandvSpitze der Provinz Kent in Engelland, wo der Fluß Metway in die See fällt, welche wohl fortificirec ist, so, daß sie e,nen jählingen Uebcrsall der Feinde abhaicen kan. 8KMsIN, Stad! in Aorkshire, inEnselland. SKEsrcl, ein Flecken in Bedfordshire in Engelland. 8l>s,won, 8lisnuc>n, FtMl, der t röste Ftuß in Irrland, welcher an de» Manzen der U « » G.af. 1042 Shcpe Shrowsbury Shrops SLangyauef Grafschaft Rostominon,,» Connaugt,ent, springt, in seinem Lauf viel Seen machet, und sich durch einen sehr breiten Einfluß ins Meer crgeust. ikeps « 2 >vcn, ein Havcn oder kleiner Meer» busei, in der Grafschaft Dunghal in Inland. -Z7-c/---u /n/ss/-, kleine Insel der Provinz Kenc rn Engclland, welche durch den Kluß Mcdwav gemacht wird, und überaus fruchtbar ist. SIiLpliolms, Insel auf dem Inländischen Meer, der Provinz Devonshire in Engelland gegen über. Lliüpwnmäller, Stadt kn SommersctShire, in Engelland. 8l>sidoum, Stadt in Aorkshire, in Engelland. 8d-ro, Insel auf der Küste von Irrland, gegen die Ban von Galloway, welche den Titel eines Herzogthums führet. 8lierlff, ist eine Obrigkeitliche Person über das Polieen-Wcscn in Engclland, dergleichen injedcr Grafschaft einer als Gouverneur bestellet ist, welcher in allen Bürgerlichen und Eriminal-Gachen daSRtchter- Amc führet, die Königlichen Befehle zur Erccution bringet, auch die öffentlichen Einkünfte, Taxen und Geld-Strafen entnimmt,und zur Königlichen Cammer liefert. In der ProvinzMiddelsep sind wegen der Stadt London o.Shcrifs bestellet. 8lxn»ooli-knrcfl, großer Wald in Engclland, in der ProvinzNorcingham. Llunlsnü, tka irlex ol 8!>e'r!^nä, die Schct- landische Inseln, liegen in dem »ertlichen Occen, zwischen Schottland und Norwegen, zu welche»! Reiche sie ehe, mahlS gehöret, anfetzo aber zu Schottland gcrechnekwerden- ES sind derselben überhaupt »d. ohne vcrfchtcdene Holme und Klippen, und hält man dafür, daß das IMuIe der Elken hier zu suchen sep- Die vornehmste und prüfte dieser Inseln ist Maynland, auch sind noch 6 andere bewohnt. DerHeringSfaiig bei) diesen Inseln ist sehr wichlig- Er hat in der Nacht nach Johannis am >; Iun. seinen Anfang. Die Holländer haben dabey die .qrösteVoriheil',dieEngcltä»der aber chnn zur Zeit noch nicht viel darinnen, weil sie mit dem Hering nicht so gut, «!S crstere umzugeyen wissen. 8hipkon, Stadt in Enaelland/in der Provinz Warcester, am Kluß Scoure. 8kirc, heisset auf Englisch so viel, als eine Graf - oder Herrschaft- bliirebum, Flecken in Dorche- ster in Enaelland, am FlußIl, und ist dieser Ort der Tuchmacherey wegen be» rühmt. 8horek:,r.i, Flecken an der See, nebst einem Häven,in derPrsvinzSnsserlnLiiqelland. Lkicnvch,!,^-, .z>iril,r,er, Hauptstadt der Landschaft Shrops, am Fluß Savern«, in Ln- gelland. Sie ist volkreich und wohlba» bend wegen des TuchhanbeiS, worüber ne die Stapel-Gerechtigkeit har, und weil sie überall, ausgenommen an der Nord-Sei, te, mit dem Fluß Taverne umgeben ist, s» ist sie einigermaffen von Natur fege. Den Herzglichen Titel davon führet die Englische Familie Taiboc. 8krop!, dkroprinre, FÄsvia, Provinz in En» gelland, welche gegen Norden an die Provinz Chester, gegen Osten an Skassord, gegen Süden anMorchester undHcresord, gegen Westen aber an daS Fürste,nimm Wallis granzet- Sie ist reich an Gclrao- de und Viehzucht, auch findet man darinnen Eisen und Stein Kohlea. 8lÄM, H-cmrim, Königreich in Asien, auf der Haid-Insel Indiens, jenseit des Ganges, welches gegen Westen an das Königrach Camboia und den Meerbusen von Benga» la, gegen Norden an Pe^u, gegen Open u d Süden aber an das Indian,,chcMeer granzet, und zzo deutsche Meilen im Umfang har. Esgeniesser einer cempcnttcn Luft, und ist fruchtbar an Reiß, Enste, Obst, Pfeffer, Aloe, Benzoin, u. d. in. Auch findet man viele Elephanten, Nasen« Hörner, Tieger, Büffel, Baren, wilde Ochsen und Mldprec in grosser Menge, auch Pferde, ingleiche» Go.d-Siiber, bum-uiid Kupfer-Adern, crs wirv ins. gemein in i - Provinzen oder Königreiche eingctheilet, nemiich Siam in besonderem Verstand,t-tzttabsil-, Vigor, rüoru, l'unuh- Hrin, pLNrnn, Vvra, KsÜ2,zunc»I^on,v-n>»i, Ikor, welche zum Theil ihre besondere Für, sten haben, die aber dem König sonSiam zinsbar sind. Es ist ein Erb-Äönigreich, hat einen besonder» König, und die Einwohner sind Heyden- Die Haupr-Scalt Siam, Oda oder Intia, liegt auf einer Insel, welche der Fluß Mena» machet, unddicserFiuß gehet vermittelst seiner Ca, »äle fast durch alle Gaffen- Sie hat u», gefehr 2 Meilen im Umfang, ist vortrefflich schön gebauer, hat grosse Vorstädte, und der Königliche Pallast ist so prächtig und groß, daß er einer besonder,! Scadc ähnlich sichet. Sie treibt große Hand, lung mit den Europäischen und Astatf, scheu Völkern. Die Franzosen, Engel!, und Holländer haben ipre Faeioreyen all» hier, auch haben sich btliche Porlugiesi» sche Famiiien hier niedergelaffcn- 8lilm, F'inrcr, der Mecr-Bu,en von Siam, ist groß, und ein Thcii t es India, Nische» MeercS in Asien,zwncheu den Ku» sten von Siain und Camboya- ^ 8i»lnclon, LvTigpim, vsncuiig, ei» kieni Fahrzeug in China, dessen Sreuer.Ruder stch verinittclst zweyer Stöcke lenket. Es hat ein Segel und zwen Ruder- Sie können go oder; ; Mann führen, und schiffe» bey gutem Wetter nicht weit vom Lande. LlaoL>sn§, grosse iL-tadt IN der PstovtNj Siapina Siberien Gibir Gichem 104z Hnquang i» China, und dieHaupt-S-adtl einer Provinz, weiche 6 andere Studie unter sich har. Sirx-in-, eine von den Orcadischen Inseln, nicht weit von der Insel Maynland, Schotklanvacgen Norden gelegcli. Skrs, kleine Stakt in Bresil, in Dud-Ame- "infiuß des Flusses Slop' — > . oei, allwo sie einen gi. ve» und ei» festes Schloß har. Sie'ist 'ricä,7m Eü.fiuß des Flusses Siope in das Nrr d!c,ri, allwo ne einen guten Häven Mid ein festes Schloß har. Sw ist die Hauptstadt einer PortnqicsilchenCa- Dlkünm, werden voir danncn Baum- wolle, Crvstall, Juwelen und Brasilien. Holz abgeholet. ., . . -. Sik, Königreich in dem Reich des grossen Moguls, um den Fluß Ganges, »wischen de» Königreichen Naugracuc und Pittau Sjbe äövx^rä, dre» unfruchtbare und felsich» ch Inseln unter der Süd -Americanischen Küste, nicht weit »on derMaqellanischen Meer-Enge, welche izps-von de» Holländer» entdecket worden- Sidsnlc., siede 8-denlco. , Siberien,S>hirien,5!l,^,«,alto wird heut zu Tage der ganze nördliche Theil Asiens gciiennck, der gegen Westen au Rußland, gegen Norden an das Eis-Meer, gegen Osten an das östliche Meer, und Hegen Süden an die grosse Tartarey granzet. Die § 'nqc belauft sich auf 8oc>. und öle Breite aufzoodeutsche Meilen- Dieses weitlaussige Reich stehet seit dem Ende des ,5 Teculi unter Rußischer Bvthmäl- sigkeit, und macht ein grosses Gouvemc- ment aus, welches aus den drey ansehnlichen Provinzen: Tobolsb, Ienrsersk und Irkuzk bestehet. Zn Tobolsk resi- direk der Statthalter von ganz Siberien, linker welchem die Woywoden der Städte und Disrricte stehen. Der Fluß Ieniiei theilc Siberien in zwen unterschiedene kmd-Ktriche,davon der diesseitigeEuropa ähnlich, der andere aber von ganz besonderer Beschaffenheit ist. Die Lust jsi überhaupt sehr kalt, daher in dem nördlichen Lheil kein Gelravde „och Fruchte wachsen Die starken Nord-Echter erheitern die langen Nächte, und im Sommer ist es sehr heiß. An Fischen, Vögeln,-raren Tbleren, als Jodeln, schwarzen, blauen und Missen Füchsen, Renntbicren rc. ist kein Mangel- Man findet Silber-Kups- ftr-und Eisen-Bergwerke, dübele,i, Ma- nenglas, Magnetsteine, und die vortreffliche Rhabachara. D'e Einwohner sind von dreviacher Gattung, nemiich alte Eti'wohiier, Takam und Russen- Der Tribut wird meistens in Pelnverk und Leder abgetragen. Die Jodel werden von n>kn?>"«w"»''""^Efangen, wiewohl sie ken ^.^k„'b lncht i„-hr gesunden wer- «uSls^ M^drffloneu, welche der «ußische Hof nach Eibenen verwiesen, werden zum Zobci-Faiig iilcht gebraucht» sondern werden thcils in Festliiigeii ver wahrt, rheiis müssen in den Bergwerken und Festungen arbeiten. Sil»,, ehemalige Haupt-Stadt in Siberien, am Fluß 8ih>jr, weicher sich umerhalb To» bo.ök in den Fluß Jrtifch eraeußt- Man findet von derselben, die Spuren eines Walles ausgenommen, nichts mehr. Sibine», kleiner Fluß im Schweiherischen Canton Bern, fallt beym Dorfe Winmis ^1n die Kandel. Slbiirn, ansetz» Cavlshafen, ist eine von dem Landgrafen Carl neu angeh gte Stade in Nieter-Hessen, berim Zusammenffuß derDimmel und Weser. Sie hak einen schonen Hasen, und ein Hnvalidm-Haus, auch ist ei» neuer Canal von da bis Gre, benstein angelegc worden. Sibuvn, Sigebevr,, Stadt und berühmtes Benedictiner Kloster, im Herzogthunr Bergen, am Fluß Sieg. 8ib>I>N, waren Heyden Alten gewisse WeibS» Personen, die sich aufs Wahrsagen legten. Es ist deren etwa nur eine gewesen, die nach den verschiedene» Orten, wo sie ge» weissaget, verschiedene Nahmen bekom» men, weil unsere Alken sich hierüber nicht vergleichen können, oder es war dochsH- h^llo Lumscr die vornehmste, und hat man bey den alten Römern dir Larmm» r>ibvl- liiiii vor Oisculi, gehalten, daraus man sich zurZeit der Noch Raths erhobt, und daher selbige lehr sorgfältig i» dci»c»pico- I,o zu Ronnverwahret. Heut zu Tage har man noch acht Bücher von Griechischen Versen, welche Omcnl-, 8ih^Ilin, g nennet werden, welche aber die meisten Gelehrten vor falsch und eingeschoben halten- Sibyllen-Höble, siehe cumsr. Sibyllenort,el»Fürstl. OelsiiischesZchloK nevst einem schönen Garten in Schlesien, weiches Herzog Christian Ulrich vonOel- und Bernstadc, seiner andern Gemahlin, der Herzogin Gibyllä Maria, zum Ge» dächrniß, 2 Meilen von Breslau, un» eb-n so viel von Oels angcleget. Sibyvien, siehe Eiben,en. 8>cLnäro, kleine und unbewohnte Insel de- ^rckipd^l, nichlweitvon der Insel do- Sichelburg, Grenz-Festung in Croatien auf einem hohe» Berge, worausein Kays. Lber-Hauptmann wohnhaft. 8ici,em> war eine Stadl im gelobten Lande, dem Stamm Ephraim gehörig, w der Landschaft Samaria. Man halt dafür, daß die heutige Stadt di»bolur oder 8»- piust-, vor Alters kl-vi-dl--poli-, auf die Ruinen des alten Sichem, oder wenig« stcns gleich takey erbauet worden- Die, »es di^ius» ist ziemlich groß, und hak U uu -» Ara- io44 Sichen Sicilien Ar- der, Juden und Christen zu Linwoh- j gern- . i Lickc-n, altes Stadtgen mit dem Titel einer! Baronie im österreichischen Brabant an ! der Demer, zwischen Arschott und Diest! gelegen. Ls führet nebst dem dazu geho- rU.cn Lande den Titel einer Baronie, und aehörc dem Fürst!- Hanse Oranien. Lidiian, ein Abgott, welchen die Chineser unter denfreuibden Ad Wirern vor den vornehmsten halten- Er soll aus dem Königreiche gtrosimeco gekommen seyn, und das keusche Ledeisi dessen sich ihre geistlichen Mann?» und Ueibo-Personen annvch gebrauchen, einaefübrcc haben. Sicitianische Vesper, wird das Blut-Bad senennec, welches König Petrus m. in Ärragonien An- >280- unter den Franzosen in Giciiieu anirellets. Denn als der Pabit Urban iv.. Auuo-264. die bevden Königreiche Siciiieu und Neapolis dem Herzoge Carl von Anjou in Frankreich verehret hatte, und An- 1268. oder 126--. der rechtmäßige Lrbe, cdonrsMnuL, Herzog in Schwaben, enthauptet worden, die Fraiuosen aber mit den Siciiiaueni sehr toramiisch unigiengen, so jaffete König Peter lü. in Ärragonien, welcherAn- spruck aus solche Erbschazthacte/Äu-1281. den Vorsatz, Sicliien mit einer Flotte zu übersatten: zu dessen Aussührung brauchte er Johann Prochyca, einen Arzt, der mustesich narrisch stellen, am Oster-y)i0N- rage ans den Gassen mit einem Blase- Röisr herum ianssen, und den Leuten ms Ohr ruffen, daß ma» heute ÄiachMlttagS alle Franzosen codt schlagen jüite. Ais . nun die Leute aus der Vesper gte!igci!,und eine Welbö-Person durch einen Fra;izo,en geschimpset wurde, so gieng das Handgemenge an, und waren innerhalb zrsep Stunden a-leFranzosen in der Hauptstadt Meßina niedergcmachk, welche»! Epewxcl auch die andern Städte folgeren, daß «sio über acht tausend Franzosen maffacriret wurden. Von selbigen retirirten sich;°o ^ auf das feste Schloß Sperlingen, und stur- - - den lieber Hungers, als daß sie sich erga-, den; König Petrus war auch nur der Fioc- - te gleich zur Hand, und brachte Victtiei, s unter seine Botbmaßigkejt. ' Qicilren, .^icr'/rsr, ^ grvßte Mid wlcht.gsteJnsei desMitteilandischenDree- . res, welche Italien gegen Süden lieget; i von Calabria aber wird ,ie durch eme, schmale Meer-Enge, H /hMom ge- i nannt, abgesondert- Die Luft taruincii! ist aesund und warm, und das Land vol-! lerBerge, unter welchen der Aetna oder? Ms'ngiLello den Vorzug har. Ihre Frucht-, tarkeit an Geccayde, Wein und Oojt ijt z so groß, daß mau sie mit gutem Rechte' die Sveisekaminev von Italien :>>»- »en kau. Jng'eichen siu-ct mau darinnen j Aggihe,Smaragde,Jglpis,Porphyr,Gold, ^ Sicilien Silber und Eisen, wie auch sehr schöne Corallen au der westlichen Küste. Im übrigen ist sie dem Erdbeben sehr unterworfen, wovon sw insonderheit A. 1695. enie traurige Markung erfahren, da viele Städte gänzlich übern Hausen geworfen und verschüttet wurden. Dieses König, reich wird in drei) Thaler oder Provnizen abgesondert, nemlich in '-'»i -ii dig/.zki>,äi verrwuL, und äi d-vto. Seit dem die Spa, wer Anno 1282. die Siesiianische Vesper darinnen gespieler, und aus einmal alle Franzosen am Heil- Ostermontage massa« crjrct haben, har sie un.er das Köniarnch Arragoulcu und Spaniui gehöret, weiche es durch einen Vice - König regieren lassen. Nach dem Tode desJönias in Spanien, Carls u, nahmen es die Franzosen, im Nahmen des Herzogs von Anjou, in Besitz, woraus es Anno i7,z. Lurch den Unechter Frieden dem Herzoge von Savoyen abgetreten wurde, der sich auch noch im uehmlichen Jahre zu Meßina als König in Siciiieu krönen, und hernach dasselbe durch Vice - Könige regieren lassen- Diese Vice-Kvuige widersetzt-.n sich, nebst den weltlichen Tribunalien, den Päbjrl. Interdikten) mit allem Ernste, Lader sich mit dem Hofe zu Rom große Zwistigkeiten ereigneten, so, daß der Palm die Belehnung über dieses Königreich durchaus nicht ertheiieu wollte. H.nqe.en wurden auch viele Geistliche und Mönche, die den Befehlen desHoies nicht gehorchten, von der Insel vertriebe z. Im ssahr 1718 wagten die Spanier elneunvermu- chcte Landing in Sicilien, und nahmen iinterschiedeneOercer,u. darunter auch die Hauptstadt Meßina,ein,worauf Savoveu Mit dem Kavser ei» Bündniß machte, und sein Recht auf Sicilien deniseiben abtrat, mit derBedingung, daß Sardinien nebst de«! Königlichen Titel daraeqe» einae- ranmec werden sollte Es sind auch nach, gehends die Kaojeri-Waffen, mitZuz-e- hmig der Engirschen Flotte, so glück-ich gewesen, daß die Spanier etliche harte Niederlagen erlitten, und Anno 1720. gcnöthiget wurden, einen Tvacuattons« Tractar zu schiieffeu, dadurch dem Kavser Sicilieu cingeräumet, und hingegen dem Herzog von Savoyen dasKönigreich und Insel Sardinien, nebst demKönigl-Tircl, abgetreten worden. Anno i7;.>.thamidie Spanier eine Landung auf dieses Reich, eroberten auch dasselbe in kurzem, worauf der Königlich - Spanische Infam, Don Carlos, wei! sich d e Spanier des Königreichs Neapolis gleich,alls bemeistett-znm König beyder Sicilien gekrvnet wurde. Er ist auch bemn Friedens-Schluß 6. 0. i7g8. von allen hohe» Pacisceiitcn als König der benden Sicilien erkannt worden. Als Ferdinand vi. König vonSva- nicn, bcu rv Aug. Anno r?5S- mic o.»d * Sicino Gidon Gidoiüst Siebenbürgen ic>4Z a-wie, g, folgte idm Don Carlos, als leib- IicherBruder,in derRegicriing/UNdgieng ke» 6 Qc oder Anno 1759. von Neapel 1 asi Spanien ab. Noch vor seiner Abreise , Verließ er die Krone benderS'-isien sei- , en> dritten Prinzen, Ferdinand Anton, gebopren den irJan- >75>-. kicino, kleine und wüste Iistel des Archi- SEnnen, Seekincren, eine uralte Fren- kerrilche Familie, welche in der Pfalz die Herrschaften Hemskirchen,Köngernheim, M andere besitzet. Sie hat, nachdem sie sich im vorigen Seculo zur Cacholischen R ligion gewendet, mit ihre» Luthcrilchen jlmert mnen vi.'ieStreitigkeicen gehabt, so,.ar, daß sin Herr von Seckingcn dar. siber erschossen worden. Diese Religions- Assaire ist hernach auf dem Reichstag zu Regensburg '.ractircc worden. Li-lMl-r, eni Lastest'» Nieder-Unaarn, a». l erkhach Pleite von Scuhlweiffenburg. Slc'i, Lnimene, kleine Stadt des Vul äi dlaw, IN Sicilien, an der Quelle, des Kn-sses Sicio, welcher sich in dasAsrika- n sst-e Meer eigenst. Llcilro, sind die winkelichten und krum laufend.» Approchen, so die Belagerer vor ein r Festung auswerfen, und deshalbeu so krmii und eckigk anlegen, damit sic von den Belagerten nicht in gleicher Linie durch ihr Geschütz b strichen, oder von der Arbeit adgeha.ten werden. L'euli, Fechlev, siehe Siebenbül gen. 8-culi-no, kleine und baib wüste Stadt im vo! ä, in Sicilien, am Einssuß de» Fluss - Canue. Sic;on, alte Stadt tm Königreich Morea, «ns einem hohen Berne gelegen, welche vor Zeiten in gutemStande war, anjetzo «der meist ruiniret ist. Die dabey neu- crdaiicteStakt heisset Basilicata, und gehöret den Türken Siä-noc-pto, kleine Türkische Stadt in Monomen, in Griechenlano, bey welcher Erträgliche Gold-Ader» und Schmelz- Lesen sinkt. Siänocsstee, Stadt in der Grafschaft An- c°>nshire,in Engelland, welche einen Bischof hat. AK, eine uralte Stadt am mittel- iandischen Meere, in Syrien, und zwar ui dem TurkljchenGouvernement von Da- Sie ist heutiges Tages sehr klein, vor Alters war sie groß und °Amt. Sie hat jetzo keinen Haven mehr, u«lwn der Emir Fakhredin mit Steinen «uefullen lassen. Unweit derselben liegt ein altes mit Canonen besetztes Casteil. ^>e Einwohner >ind Türken, Maroniten, Zu^ben und Juden. Die Franzosen, wel, 5 k, " --inen grosse» Handel trei. bm, haben allda einen Cvnsul, auch be- Liäonili, siehe kiclanisi. 81'cXo, Insel des Archivelagi» zwischen dem 6o!fo ,Ii dlapoü und U'tzngiu. äiclra, der 6o!ko sti 8istro, sin«/, mnZnn, grosser Meer-Busen de» Bau an- schen Meeres, in Afrika, zwischen den Küsten von Tripoli und Barca, welcher von der kieiiieu Insel Sidra seinen Nahmen hat. Llclro, OaH/eerm Promontorium, Vorgcbür. ge in Livtidlen, in Griechenland, am Gül» so von Negroponte. sirHi EnkkLm, kleine Stadt im Afrikanischen Königreiche Feh, unten an einem Gebstr- ge, welches die Ebene von Marmor« südwärts einschliesset. Siebe!,,, s. Siebenlebn. Sieberge, sind 2 grosse Waldungen im HildeSheiMlschen, die erste unweit Ml- ftld,, die letztere zwischen Ahlfeld und Brügge. Siebenbiirrzen, TLr-nHi-u.-rnM, NrN-lv, grosses Fürstenthum in Europa, welches zwilchen Ober - Ungarn, der Wallache», der Moldau und dem Pohlnischen Reussen gelegen, und mit Bergen und Wäldern umgeben ist. Das Land ist sehr gebür- gig; jedennoch aber fruchtbar an Gerray- de und Wein, auch hat ec viele Bley-Ei- sen - Alaun - Quecksilber - ingleichen einige Gold-unk Silber-Bergwerke- E« hat ;; Mellen in die Lange, und zo i» die Breite, und wird in 7 Gespan-vder Gras- fchascel!, Stühle oder Districte abgechei- let- Es sind z Haupt-Nationen darinnen,nemlich dieTeurschcn oder Sachsen so sich bis aufwenige zur Lutherischen Religion bekennen- Die Ungarn oder Zeck- ier, oder Sicull, sind großcenthcils resor- mirt, jeder!» auch viele cachslisch, und nicht wenlgee soei!ircnisch,auch einige lutherisch. Die Griechen Ulid Wallachen aber, deren viel hin und wieder im Lande wohnen, bekennen sich zur Griechischen Kirche. Dieses Fürlienthum ist vor diesem eine vepsnäenL von Ungarn gewesen, und durch Wovwoden regieret worden, aber nach Königs poibkuinl Tode hat cs von A.1Z26. an bis 168;. seine eigene Fürsten erwählet, welche unter dem Schutze der OktomannischenPsorte, gegen Erlegung eines Tributs, meistens gestanden, bis endlich in dem Carlowitzi- schen Frieden An. >6z,6. die Ober-Herr- schast völlig an das HaußOestcrreich überlasten worden, und der junge Fürst Apaffi, nach seines Dakers Anno 1690. erfolgtem Tode, dieses ganze Fürstenthum gegen eine gewisse jährliche Pension und erhaltenen Reichs-Fürstlichen Titel, abgetreten hat, welcher auch An. >71;. ln Wien ohne Erben verstorben. Also gehöret das Land nunniehi'o unmittelbar de», Hanse Oesterreich, welches es nicht nur dur ch einen commankirenden General, sondern aucn Uuu z . durch 1046 Siebenegg Siegel- durch ein 6 /bernium, weichesaus lr Personen bestehet, davon ordentlichgderCa- tholischen, z der Lutherischen , z der Re. sormirten, und ; der Socinianischen Lehre zuzethan sind, regieren lasset- Siebenegg, Herrschaft und ehemahliges fe. stes Schloß auf einem hoyen Berge, in Unker-Crain, 7 Meilen vonkaybach', dem Frevberrn von Mordar gehörig. Sieben-Eichen, altes Berg-Schloß linker Oand an der Eibe, eine halbe Meile von der Stadt Meissen, denen Herren von Miltitz gehörig. Sieben.yebvvge, Fiöenr,/, ein Ge- bürge'im Herzogthum Bergen, nicht weit vom Rhein. Sieben-Gestion, ?/eia^er, also haben die Poeten 7 Sterne aus der Brust deS Steinbock-, eines himmlischen Zeichens, gcnen- net, und nachgehends sind 7 berühmte Poeten in Griechenland, l'Isisäer genen- „et worden, welchen Nahmen man auch in denen neuern Zeiten in Frankreich und zu Rom einer Anzahl von 7 berühmten Poeten bengeleget. Siebeniehn, insgemein S'ebeln , kleine Berg-Scadt in Meissen, im Erz-Gebür- «ischen Krenße, zwischen Dobeln und Frevbera, ist wegen der guten Semmeln, so daselbst gebacken und stark verführet werden, bekannt- Sie gehört zu der Ab- tey Altenteile, und dem Rache zu Freyberg stehet das Erdbereiten daselbn zu- Vor dem StKtge» liegt ein Chur-Sächsischer Forst-Hof, wegen des daran stossenden Zell - Waldes, auf welchem ein Wildmeister wohnet. Sieben-Linden, eine Stadt in der Gespanschaft Sarosch, in Ober-Ungarn, z Meilen von Weissenburg. Sieben-Tchiione, heisset zu Constantinopel ein Schloß von sieben Thürnen, allwir nicht allein die Einkünfte der Moscheen, welche zum Kriege vor die Ausbreitung der Mahometanischen Religion bestimmet sind, sondern auch die Staats-und andere vornehme Gefangene verwahret werden- Dieses Schloß liegt am dl,r -li Nrrmoiz. an der Spike der Stadt, welche sich zwischen Süden und Osten de- iiedenbuvkz, Amt in der Grafschaft Hoya, ist Hannöverisch. . ^ ^ irea, R-e?--, Fluß, welcher IM Westerwald, in der Gegend Wittgenstein, auf einem Berg, der auf der Sausplyen genannt wird, und ein Stuck des berühmten Berges Rotbarist, entspringet, und flch ober, halb Bonn in den Rhein ergeußt. iiecibcoch vornehmes Kloster und Stadtlein im H-rzogthnm Berg, an der Sieg, welches zu Anfänge de» Französischen Krieges in etwas befestiget, hernach aber wieder demoliret worden- legel-Verwahrer, cks l-orä lcs-k-r, sind Siegen Siegen ,n Engeliand dreyerlev, wegen des drev. sacken, nemlich des Guossen, Geheim, den und Riemen oder Prwat-Sienels. Der Gvoß-Siegel-Verwayrer ist ge> meiniglich der Groß-Canzler von Engelland. Das Rlerne oder peivar, Siegel wird durch den Geheimen Rath verwahret, der bisweilen etliche Perso, nen als Commissarios dazu deputiret. Der Geheimbde Siegel-Verwahrer aber ist der Ordnung nach unter den Lron Bedienten von Lnaelland der fünf, te, und dessen Charge wird so Hs» ge. achtet, daß er vermöge derselben ein Lord oder Graf ist, wenn er auch sonst von Ge- burt mir ein Edelmann wäre: Wie er denn auch seinen Sitz im Staats-Rath gleich nach dem Präsidenten nimmt. Alle Urkunden, Acren und Gnaden-Bezeugun- gen, die der König unterschrieben, muffen durch seine Hand gehen, und mit seinem Siegel gesiegelt werden, bevor sie das grosse Siege! paßiren können, underdarf keine Acte oder Gnaden-Brief siegeln, ohne vorhergehende, mit des Königs Hand unterschriebene,und mit dem klei- nen Siegel bekräftigte Ordre. Siekzcn, kleine Stadt ans demWe- stcrwafte, am Fluß Sieg, nebst einem Fürst!- Residenz-Schlosse- Sie ist wegen der vielen Eisen-Bergwerke undSchmelz- Hütten sehr berühmt, und aehört denen Fürstemvon Nassau-Siegen qemeinschast- lich. Diese Fürsten theisten sich in die Cacholische und ReformirteLinie ein, deren jede ein Residenz-Schloß allhier hatte. Von jener ist der ehemalige Wiihel. mUs Hoaciuthu», ged. d.., 8 Febr- A.r6ä6. wegen seiner übienRegierung mit den Un- terthaneu in einen schweren Streit gera- then, weicher endlich An. >708. von dem Reichs-Hof-Rath zu Wien also erörtert worden, daß der Fürst Land und Leute darüber verlassen, und so zu sagen, mit seiner andern Gemahlin,Maria Anna Josephs, aus dem GräsiichenHauseHvhenlohe- Schiilinasfürst, zu Regenspurg im EM» ledenl müssen, ailwo er bev dem Reichs- Tag die Restitution gesuchet, bis er end. sich An. 1711. durch Vermittelung des Churfursteii von der Pfalz, als Reiche- Vicarii, wleder in seine Lande eingesetzet worden. Au. ,716. gieng er, unter dem Namen eines Grasen von Chalion, neck Spanien; submittirce sich endlich Anno i7Zy- und starb im Febr. >7gz. DerRe- formirce Fürst, Friedrich Wilhelm, war den ii Nov- An- >706. geb. hatte sich im Oct- l778- mit Poivpena Concordia, Augusti, Grafe ns von Sayn und Witgen- fteiii, Tochter, vermählet; weil er aber den 2Wart. i/zg. ohne männliche Erben verstarb, wurde in eben diesem Jahre wegen der Succeßion eine Kayserl. Commißion angeordnet, weiche die Ad- Siecke Sierra mniistration des Landes fuhren solte Endlick kamen die sämtliche Lande an die Fürstlich- Nassau-Diezische Linie, oder an das heutige Hauß Oranien- Siecke, Cbnrfürstl.Braunschweigisches Mt in der Grafschaft Hoya. Sielinuswald, s. süllnfiswaid. grosse und schöne, aber bergigte Hauvt-Sladt der Landschaft Sienese, m To cana. Sie ist einiger Massen befestiget, und kateine festeCicadelle,w!eauch ei» Lrr-Bißthiini und eine berühmte U»l> versitat. Dieser Ort hat künstliche und sebenswürdige Brunnen, sinnrelche niw höfliche Leute, weiches das zierlichste Jta- liättische reden- Es sind auch vor Zeiten verschiedene Loacilia allhier gehalten Slencsr, Landschaft in Toscana, welche aeqen Westen an das Plfani- sche, geaen Osten an de» Kirchenstaat, ge- aen'Norden an das Florentische, und gegen Süden an das To canlscheMeer grau,et, dem Groß Herzog von Floren; gehörig- Ihr Erdreich ist fruchtbar?, abjonderlich an Maulbeer-Bäumen vor die Seiden- Wünner Sienno, Stadt in der DovwodschaftWl- tesk-, im Llthauischen Neusten. 8>srpr, siete Ssrpu- S evpe;, Stadt in der WovwodschastPlocz- ko, in Masovien, in Polen. Llerrs, ein kleines Gebiet in Neu-Castilien, gegen den Grän- zen von Ärrogonien und Valencia. 8icrr», kleine Landschaft IN Peru, in Süd- Amerika, allwo die Spanier eine Colonie haben, 8. LruL äs Sicirn genannt- SGm ä'->eänsns, die Adrianische Gebürge, sind ein Lheil des Pyrena'ischen Gebürgte in Spanien- Es gehet durch sie die Landstrasse nach Alava und Alt-Ca- stilien, in deren Micce ein WeinhauK und eineCapelle stehet- Der Durchgang durch diese Gebürge ist so finster, daß man sich allezeit einer Fackel bedienen muß. Sisr» ä'-g-viln, siehe tZvil,. Sierra äs valbansr» , siehe üalkansra. Sierra 1-iona, Landschaft an der Küste von Guinea, in Afrika, allwo einFluß und langes Gebürge gleiches Nahmens liegt, und wclche sehr fruchtbar an Citronen,Feigen, Datteln und Zucker-Rohr ist, daher die Europäischen Nationen stark hieher Han. dem. Die Einwohner sind braun, gehen nackend, und tragen Edelsteine an den Nasen und Ohren, sind auch dem Götzen- nenir sehr ergeben, vbjchon die Portugie sen yrn und wieder die Christliche Rc!i- gion ausgebreitet haben, auch ihren je. tauffe/lassen^^" daß er sich b'rians^°^"' ^ ' Wie auch Ms- «mra tpsvaäL, als» nennet man die in Siewiez Sigmarinksen 1047 südlichen Amerika befindlichen höchsten Gebürge der berühmten Oorälllews äs los ^näsr. Sie sind aerade von der Hohe, in welcher es ;u gefrieren anfängt, und wo sich das Eiß das Jahr hindurch erhalten kan. Der südlichste unter dnsenBer- gen ist der Sangav, der, ob er gleich gro- stentheils mit Schnee bedeckt ist, dennoch beständig Feuer ausspeyet. Ein Gebür- ge eben dieses Namens liegt auch in Spanien, weiches die Königreiche Granada und Murcia von einander scheidet. Siewiez, Sevceien, Her;ogthum in der Moywodschaft Krakau in Kiein.Polen- Es wird das Polnische Schlesien qenen- net, gehört dem Bischof von Krakau, die Hauptstadt darinnen heißt gleichfallsSie- wieo;,hat ein festes Schloß mit einer Insel und einem grossen See. Sls.v-I-, grosse mit hohen Wällen und einer starken Besatzung versehene Stadt in Rußland, im Bielgorodischen Gouvernement. Von ihr hat der umliegende Kreyß seine Benennung. sill-no, siehe Sipstsno. 8iga, anjetzo dlstssZouI, Stadt in der Afrikanischen Barbarei), im Königreich Algier in Africa, nebst einem Hafen am Mittel, ländischen Meer. Slg-N, Hauptstadt der Provinz Xansi in China, am Fluß Gnei. Sigburg, s. Sibuvg. Sigebevtt, Abtey und Städtlein im Herzogthum Bremen, am Wasser Sigen- Sigeborg, eine von den dreyHaupt-Festun- gen, welche vormals die alten Sachsen gehabt, liegt in Westphalen an der Ruhr. Sizsllo, Schloß in der Stars» ä'rVnsona, >m Pabstl- Gebiete in Italien, an den Gran- zen von Urbino- Sigenburn, Marktflecken inOber-Bayern, am Fluß Ebenst, zum Reut. Amt München gehörig. Siger, kleiner Fluß in Schlesien, im Fur- stenthum Glogau, welcher unweit dem Schloß Carolath in die Oder fällc. 5ig-r, oder 6sn§si, ein wohlverwahrcerFle- cken in Ober-Ungar», z M- von Lrla- Sigeth, s. Zigerh. Sigilliren, versiegeln, verpitschiren, das Pitschaft aufdrücken.! bigilium Lonfciiiorii5, Ist best der Cathollschen Geistlichkeit ein Gesetze, daß sie keines- weges etwas offenbaren darf, -was ihr in dem Beichtstuhl bekennet worden-, SiAismund-Aron, Schloß u. Herrschaft in Tyrol, unweit Tyrol, so vor. diesem Fivmian geheissen, u. das Scam-HauS des Freyherri. und Gräfl- Geschlechtes von Firmian ist. SiFickLN, siehe 8lce.icki>n. Smmavingen, Stadt und Schloß an der Donau in Schwaben, in der Grafschaft Zollern- Sie ist die Residenz des Fürsten von Hohenzsliern, Sigiiiaringischcr Uu»4 'Li- 1048 Sigmomh Signorra Srgrun Silber- Linie, und der ieht-lcbriide Fürst daselbst, Iolepbus Friderieuö Ernst, Groß-Creutz- Herr des Ordens St. Aeorgii in Bayern, rst an, 24 May >702. gebühren, und hat ... . . „,jx Maria Sigrun, kleine Scadc an einem kleinen See in Npland, in Schweden. Sie ist vor Zeiten die Residenz der Schwedischen Kö, nige gewesen, und liegt zwischen Stockholm undUpsah sich zum drittenmahl 174;. Theresia, Grast» von Waldburg, verma'h- 8 >gusn 7 .o""'b>! 7 «ntia, kleine Stadt in Alt. let. -Der Srd-Prinz, Carl Friederich,,ist I Caftiüen, am Fluß HenareS, nicht w k gebohren '7^4 den Y .,an , und hat ,ich von -Medina Celi. Lie hat ein wohlve 1-4S^ mit derLohenzolleriichen Prmzes- ^ wahrtes Schloß, eine Universität und ein sin, Johanna Sophia, vermahlet. j Bißrkum, welches unter de» Erzbischof SlnmourU, Stadt an der rsee rn Engel- von Toledo gehöret, land, in der Provinz Devvnshirc, deren 8illum, Fluß in der grossen Tartarey,in dcr Häven durch den. Sand verschlennnet Provinz Zaaathao, wUcher ln dag Casvi- worden , - sche Meer 'siiesset- 5 mg. liehe ^ , Sikiontscha, Schloß in Nieder-Ungarn, Signal, „t alles daSieinqe, was Personen 7 Meilen unter Sizerh. von einerlei, Pärchen einander znm Zei- 8llc!o5,8lkllo5, Stadt und Schloß ln Riechen geben, oder weise», wenn sie cinan- - der-Ungarn, »»weit der Drau, 4Mcile,r der von etwas einige Nachricht ertöelle» von Mohatz, gchör-tt dem Grälen von wollen Die8lgnrIsaufderSeesi!idBe- Schönborn. Siehe lUongarsch. nachrichtigungen, welche der Cvmendant 8il, Fluß in Asien, welcher in Georgientnk- em^ r Flotte oder Sscadre giebt, um anzu-, springet, und sich l„ daS dkri llell» deute», was er thun, oder Zechau haben ^ cl>o ergeust. will. Die 8>gnaIs^deS TageS gelchehcii 1 8ile, ein grosser Wald Durch Secgel und Flagge» von verschie, deuer Grösse und Farbe; Die Signal- der Nacht geschehen durch Feuer, durch Anzahl undStellung der Larernen,oder durch eine gewisse Zahl der Stückschüsse. Wenn «S nrbl-cht Wetter ist, so hat man auch gewisse s,znal-zur See, damit die Schiffe sich nicht verirre», oder an einander flössen. Diese llgnal- sind Musquetenschüsse, Trommel-Rühren, und der Schall der Trompeten, oder Glöckttin. Lignallllren, ilgiwllren, sich bekannt und berühmt machen, und vor andern hervor thun- Lignarnc, heißt die Unterschrift, oder dasjenige, was kürzlich aus die Suppiique» geschrieben »nd anbefohlen wird. Signataren sind auch gewisse Ausfertigungen, besonders an demPabul. Hole zu Rom, denen man doch wenig Glauben beylegt, wenn sie nicht durch ein Orcilicac zweycr BanguierS vcrisiciret werden. Slgnatura xlumdl, oder daS dleyerne Siegel, wird am PMl.Hofi» wichtigen Expeditionen, als Verleihung der geistiichenDignitaken, gebrauchet, und ist auf der einen Seite des PabstS, auf der ander» aber der Apostel!,, Petri und Pauli,Bildnisse zu sehen. Hingegen wird der Fischer-Ring nur in gewissen Sachen gebraucht. Llsurt, ist eliieS von den Konigl. Siegeln in Eugclland, womit die geheime Königliche Schreiben versiegelt werden, und haben selbiges die König!. Secretarien in Ver- wacrung- ^ ^ Li-'nc>,;-l. ist der Titel, den man dem Rath zu Veuediq und Genua glebet. Zu Ve- i nedig ist ein gewisses Collegium dieses NahmeiiS, welcher die Maiestat der Re-! publik dauptmcblich repraseutiret, u»d ^ aus oem Doge/ ingleichen 6 andern Ra* »Heu bestehet- ' im KonigreicssNeapoliS, welcher sich von Consenza in Calabria cttra, b-s nach Rhe- gio, in Calabria oltra, langil dem «ppen- uinlscheu Nebnrge erstrecket. Sitain, s. Silcin. 8il.ircng!>,.zf/M i>g^,n, kleine Stadt am Fluß Seßla, in der Landschaft Novarese, im Herzogthum Mayiand. 8 jl:iro, s. 8 slo. Siihev, bedeutet in Wappen die meiste Farbe. Silber-Bavven, s- Darren. Silberberg, feines Berg - Stadtgen l'M Fürsteiithum Brieg, in Schlesien, hat leinen Namen von den reichhaltigen Silber- Zechen, und bekam 170-,., vermög der Alt- Ranstädtische» Convention, eine Lutherische Kirche und Schule. Ailber-Lammercr, ist eine vornehme Be- biemittg am Kayserl. Hof, so umcr dem Stad des Kayserlichcn Odcr-HofmeiuerS stehet, und hat sowohl einen Obristen- als Unrer-Silher-Laminerer, als auch in denen Oestcrreichischen Lande» einen Erb-Sriber-Lainmcrcr, welche Dignität gewisse Familien besitzen- Gilber-Florre, also wurde in Svanien eitle gewisse zu dem Handel nach Amerika bestickte Anzahl Schiffe genemiek, welche theils dem Könige, theils den Kausteucen gehörten. Die Beneniiung Silberflot- re kommt daher, weil die Ladung die>er Sckisse arößtentheilS aus theils gemünztem Silber, theils ungemünzten Silber- Barren, andere kostbare Maaren ungerechnet, destuiike. Sie seegelten ungc- fchr im Monatb August von Cadix »ach Mexico ab, und kehrten innerhalb >8 bis lü Monatheu »ach Spanicu wieder zurücke. Die AvisoS oder leichte Fahrzeuge giengen voraus, um von der Aiikunsnuiv Silber- Sile Uchaffenheit der Flotte die erste Na b« Mt;» überdringeii, undzwey Ga,liü>ie-i oder Kriegsschiffe dienten den Kausiar- theosckiffen zur Bedeckung Die erstr meist aieng nach Carthagena, von ra n«ch Porro Bello, sodann wieder nach Cartt.aaeua, und hierauf über Havana nach Spanien. Alleine seit den Jahren und >?Z7-sind feine Flotten »nd Gallionen mehr abgeschlckt worden, weil man dadurch, von Seiten des Hofes, dem ri'lenw'lerschleif d-s sogenannten IN- dultS vordeugen wollen. Kraft dessen war allen Spaniern erlaubt, Gold und s «i ber aus Amerika z» bringen, dm on! aber d.m König -oproCent rn befahlen., Alleine, da die Kaufleute dos wemglre in das gewöhnliche Vereeichniß der aus der lüde», so bekam dieKö-stal Schatzkammer kaum z pro Lenk. Es wird also, seitdem dieSUberfiotten ausgehoben worden,.der, Handel »ach Amerika mir den sogenancen > Registerschiffe» getrieben, die ein jeder Kaufmann, dem es der Rath von Indien, erlaubt, nach Belieben abferrige» kan,! und die von Cadss gerade nach den Spa-! nüchen Häven in Amerika gehen. Das aber durch die vielen Abseuduiigen dieser Schiffe die dortigen Länder mir Waaren überbaut werden, auch von den Framo- sen, iiiiter Philipps v. Regierung, der Handlung Spaniens viel Eintrag gesche, Heu- so perbvth zwar der König den Fian- rosen die direcce Handlung nach Indien, die gesuchte Wiederherstellung der Silber-. Flotten und Gallionen aber fand nicht statt. Man machte sich hiem Anno 17;;. und >7,'4. ans das neue Hofnuna, so, wie auch unter der ietziaen Regierung ge, schehen; da aber die Köuig>.Schatzkammer be» denRegisterschiffen ihreRechimng besser smdetss» wird esZweifels ohne daher» verbleibe». Noch istzii bemerke»,daß An. 1722. die Spanischen Silber, Gallionen durch die Engel- und Holländische Flotte in dem Haven be Vigos lheils verbrannt, kheils erobert worden- Silber-Groschen, ist eine in den Oester- reichiscben Erblanden gcbra'nchlicheSchei- demünse, bestehet auö ; Kreutzern, oder Grmcheln; zc> Sibergroschen aber ma-. chen einen Reichorhaler. In Franken werden sie Zehner genennek. Silber-Schock, s. Schoch. Sttcester, Stadt in der Probin; Hant, in Enae!la!ch. rüs, Kl,/, kleiner Fluß in Italien, welcher beyTrevigs entspringet, sich daselbst mit! emem Arm des Flusses Piave vereiniget,! und, nachdem er den Nahmen Pivasello angenommen, in de» Golso von Venedig ,aklt. Silchdar Simi a 10 49 SilekäLr-Kg.'t, siehe bellÄar. Silcni, .bbvlm, Kains, feiiie, volkreiche und mir einem Wall umgebeneScadt am Fluß Wogh, i» der GrasschafcTuroet,in Ob, r- Ungarn, 6 Metten vonTrentschm, ist wegen derBiichdruckcren lnUn arn bekannt. Silian, ein ziemlich grosser See im Schwedischen Thailand, an de» Granzen von GaM'ikiand, in Schweden. Lililiriu, Uorsiboro, s)^,osiarr/»r, eineTsirkl- sche Stadt in Bulgarien, an der Donau. Sie ist ziemlich groß und befestiget; die Hauptstadt eines Sangiacacs, uns der Sitz eines Griechischen Metropvitten. SiUeb.rr, Stadt in Ost-Indien, im Königreich Bantam, mit hohenBeige» und Einöden umgeben. 8ill» cie 6u>Il-ume, kleine Stadt in der Provinz Maine, in Frankreich. Silles, s. Sorünrzlsche Inseln. Sillon, ist eine Brustwehr an einer Festung unten am Graben, auf weicher man ihn bestreichen kan. 8ilt;-, Prämonstratenser-Abtey in der Normandie, in Frankreich, in der Provinz L.rgentau. 8>Io, war vor Alters eine Stadt im Stamm Ephraim, i» Palästina. Aujetzo siebet man hievon blos die lleberreste aiifeinem hohen Berge, unweit dem heutigen d-abo- lor, oder dem alteil Lüchem gelegen- 8ilvrno, kleine Stadt in Italien, im Her- zogthum Maylaud, ; Meilen von Tvrto- na, gegen Norden. 8ilvLr, Stadt im Königreich Algar- ve, in Pormgali, welche aber ansetzo nicht viel besser als ein Dorf ist. Silvestrinev/siud Ordencleute in Italien, sonderlich in der Provinz Umbria, Toscana, und Marca d'Aucvlia, weiche ia;4- lhbcn Anfang von einem, Nahmeiis Stt- vestro genvmineii, und i-;8 vom Pabst 2 nvcentio i v, conflrnnrcc worden. Sie haben ihren Lenarrl - vr-epostcumi, der alle 7 Jahre erwählet wird, folgen der Re« cel St. Benedicci, und ihrH'avit ist dunkelbraun- 8smsno25, >5e/,ttMsnr-e, kleine Stadt am Fluß Douro, im Königreich Leon, in Spanien, nebst einem alte» Schloß, Kks/ aenannt, weil tariiiiie» das Archiv des Königreichs Leo» cnthaiten ist. 8imLncar, siehe balamnnca. Limsu, 8inau, Km«-«/, kleine Bischöflich« Stadt in dem eigentlich sogenannten Na- tollen, in Asien, bey dem Fluß L-angari. 8imbiirkL, kleine Scadt in Rußland, am Fluß Wolga, bey welcher der kleine Fluß Ufa entspringet. Limagb, ein verheertes Schloß m der Ge- spanschattSinieqh, in Nleder-Ungarn,so dem Bischos zu Vesprin zustehec. 8imi», zwey Inseln des Archipelagi, gegen die Küsten von Asien, davon sie durch einen schmalen Canal abgesondert werden, kluu 5 Mi- lo^o Simiso Sinzwischen der Insel RhoduS und dem Ca. po Crio. Sie sind fruchtbar an vorcref- lichemWein. Türkische Stadt am schwär, zen Meer, in Natalien, in Asien. S'mmern, ein Oder-Amt in der Unter- Pfalz, an den Trierischen Gränzen, dem Chursürjten zu Pfalz gehörig. Es führet den Titel einer Grafschaft. DieHaupt- StadtSimmern, wel.de am'Fluß gleiches Nahmens liegt, ist befestiget, und hat ein festes Schloß, ; Meilen von Coblenz. Simonie, ist da-Laster, wenn man geistliche Aemtcr, alsPtarre» und Schulstellen, oder was dem anhängig,umGeld verkauft, und mit geistlichen Diiigen wuchert. Der Nähme kömmt her von Simone Mago, der dem Apostel Petro Geld anbotb, daß er ihm die Gaben dcS Heil. Geistes davor verkaufen sollte. / " Simonrhurn, Simon 'I'ornva,.s!moni,fl«r- - Stadt und Festung in Nieder-Ungarn, nicht weit von Stuhlweissenburg. Siinpach, Marktflecken in Unter-Bayern, im Bißthum Nassau, am FlußJser, zum Rentamt Landsh »l gehörig- Simpel, s. Simpl-, ein ilmplcr Mensch ist, der wenig Verstand hat, und nach dem Sprichwort nicht z zählen kan. Simplemcm, schlechterdings, ohne werter» Zusatz. Simplum, heisset eine einfache Lieferung der Landesfürstl- Steuern, dergleichen Simpeln in dem Nieder - Rheinische» Kreiß bekannt sind- Sinmliren, heisset sich anders stellen, als man es im Herzen meynet; cliUimuliren, den Verdruß oder Feindschaft nicht merken lassen, so man trägt. Dergleichen dey den Hofleuten täglich geschiehst- Sin, Stadt in der Provinz Xansi, in China, beydem Fluß Chocquang- Sin», s. Lkina. sinLi, ein Berg im steunchten Arabien, am User des rothen Meers, auf welchem sich unterschiedliche Capellen befinden, so von Pilgrims besuchet werde». Der Berg Horeb ist ein Theii davon- SinLNijua. Abtey, Clstercieuser. Ordens, in der Diöees von Cavajllon,ln Provence, in Frankreich. Sin^-oä-, kleiner Fluß in Podolien,,» Pohlen, in der Woywodschast Braclaw, er- giest sich in den Bog- Sin - Lolarrki, Sin-B»,aren, all» hlessen in Rußland die Söhne der Bojaren, und waren eben das, was bey uns die gemeinen Edelleute sind. Sie dienten meistens bey der Cavallerie,unv mußten in Kriegs- Zeiten mit einem oder mehr Knechten zu Zeide ziehen Da aber die Wurde und Tirei der Bojaren seit Peters i. Zciten li, Rußland adgekommcn, >o sind auch der Bojaren Söhne wegen ganz andere Ein- Srncapor Sino richtungen getroffen, und vornehmlich in ZkeLurg'»» ihrer Lrz-ehung/eMgl^ ses Cadetenhaus errichtet worden. , Sincapoe, L-ncapor-t-, Meer-Enge in Aßen, zwischen der Halb-Jnsel Aalacca und denen gegen über liegenden Inseln. Lmcei-tivn, iincsriren, sich äufferlich gar ehrlich und aufrichtig anstellen, aber da, bey hinterm Berg halten, und den Schalk im Herzen haben. Linäar u-ilcj, ist am PersisckenHofdaSNher. Haupt derjenigen, welche die Sättel »er. wahren, und hält er demKöniqdieSreia. bäqel, wenn sich derselbe zu Pferde setzet. Man nennet ihn auch Ozangu Cnrsici. Sincll:, Königreich in Indien, im Reich de) grossen Moguls, am Fluß Sinde, darinnen feiner Cactun gemacht, und dahin von den Portugiesen stark gehandelt wird. Sindelstngen,Stadt imHerzoathumDür- temberg, in Schwaben, ; Stunden von Stuttgard. Sindcn, Herrschaft im Stift Münster, in Westphalen. Sin-lici tupremi, also heissen z Personen zu Genua, welche nicht nur über diejenigen, so in den übrigen Aemteru sitzen, sondern auch über den Doge selbst, und die acht 6ouvern-rwii die Aussicht haben. Slndringen, kleine Stadt und Amt am Kocher, im Kocherthal, in Franken, den Grafen von Hohenlohe gehörig. Sine oil- igus. Sino, Seno, Süio, kleiner Fluß itt Basilicata, Sinope Siphamo_Sipo Sirolo 1051 TäT^Heapolls, welcher sich unterhalb Tursl in de» 6olko äl'kr»»«, ergeust- ^lnope, .b'inooc,/!, Stadt IN Naivsten, am schwär,en Meer, in Asien, allwo sie einen aukenHaven hat- Sie hatte vo mals ein Kißchmn, an,ehe aber gehöret ne den g-,°, ken, und wird viel Zlnnoder allda ge« künden. T'k sind auck viele Kupfer- Mi en daselbst, dergleichen in Asien wenig gesunden wer'en- zjnrecors. kleine Scadt an der Küste des Kö igreichv Decan, in Asien. Sinrfels, grosser Strich Feldes im Stift Paderborn,in Wesivhalen,zwi>chcnBuren und dem Kwster Dalheim, auf welchem das Städtlein Wunnebcrg gelegeil. Sinrien, befestigte Stadt in der Provinz Lueichen, in China^ ^ . . Gintu, mittelmäßige Stadt», der Provinz Ehck ang, in China, bev welche' sich der berühmte Nicnsulin auf dem Berge Fu- chang heimlich aufqehalcen, und von Fischen genähret, um dadurch den ihm auf- oeiragenen hohen Reichs»Aemtern aus dem Weae zu gehen- Sinu-, Meerbusen, siehe Sin § LscNnicus, siehe Lorhnischev Uieer- Lusen. 8lnu5 kmnicur, ist ein Stück von der Ost- See, zwischen Finnland, Jngcrmannland und Lieftand. Smuvz, Hauptstadt in der Provinz Sinuva, in Cochinchina, am Meer - Busen von Cochinchina. Slnzendorf, Grafen von Sinzendorf, unter welchen der älteste des H Rom.Reichs Lrb-Gchiibmeister ist, und hierna'chst das Erd-ScMh Träger-, Erb- Kamp,- Richter-, und Erb-Schenken-Amc in Oesterreich ob der Ens, besitzet- Sie bestehen aus zwey noch bis jetzo blühenden Linien, ncmiich aus der Eriistbrunnischen und Friedaurschen. Es gehöret ihnen das Burggrairbum Reineck am Rhein, ihre übrigen Gülhcr liegen in Oesterreich und Bauern. Dgs Stamm-Schloß Sinzen- dorf liegt in Ober-Oesterreich, unweit Wartenburg. Sinzheim, kleine Stadt in der Unter-Pfalz, im Ober. Amt Brette,i, und die Haupt- Stadt des Creichgow. Slo, kleiner Fluß in Ca-alonien, welcher sich ui die See ergeust- 8>vn, s. Girren. 8loiiopro, s. F.cl>olou 5 . 8l°r. Königreich und Stadt in Asien, auf der Halb-Insel Corea, wclclee dem Mo. narchcn von China cribukbar ist. rumls, ein Fluß in der Provinz Auvergne, in Frankreich, welcher sich in den Fluß Allier ergeust. sind gewisse Truppen, welche die 7,"Aresen, nach Art einer Landmilitz, ui Asien halten. »Emma, dij-kouo, Insel des Archipele „ gegen die Küste von Europa, zwischen.enen Inseln Sdilles und Mno Sie wird von Lateinischen und Griechi- lche» Christen bewohnet- Lipo, kleine Stadt in Nieder-Uugarn, unweit Filleck. Sixonro, eine ruinirte Stadt in Neapolis,au einem Meerbusen gleiches Nahmens. Sipp, heißt so viel als das Gcbiüre, und Sippjchafr bedeutet die Blurs-Freund- schaft, Gesippte aber diejenige, die im Erbgang auf einander folgen. Sippzahl, ist diejenige Rechnung, vermöge weicher man untersucht, in welchem Grad gewisse Personen mit einander verwandt sind,und ob sie einander heprathen könne». 8lr, Fluß in der ProvinzChursistan, in Persien, welcher sich in den Meerbusen von Baisora ergeust. 8ira,H,^, Insel des Archipeiagr, nicht weit von den Inseln Sdilles. Die meisten Einwohner sind Cacholisch. 8irzcuH, war vor Alters die prächtige Hauptstadt von Sicilien,und eine sehr blühende Republik; heutiges Tages aber ist sie, nach vielen ausgestandene» Unglücks fällen, und besonders nach dem Erdbeben von rüyz., in geringen Umständen. Sie liegt im Val äl dlow auf einer kleinen feisichtcil Halbinsel. Sie ist zugleich der Sitz eines Erzbischofs, hat einen Haven, und ist eine Festung, daher sie An. -7z;. von den Spaniern erobert worden. Siradlen,LE^,a, Woywvdschafc in Groß. Pohlen, zwilchen den Wvywo 0 ,chafleil Kalifch und Lenczicz, wie auch zwijcheu Klei» - Pohlen und Schlesien- Sie be- greiffet vier Districte, nehmlich S-radz, Szadeck, piotrkoiv, und Radomsk. Die Hauptlradt Sirad liegt an dem Fluß Warta, hat ein festes L>chloß, und ,st mit einer Mauer umgeben- 8liLs, siehe 8clil,iL. Glich, Sirich,8lrciue6, kleineStadt an der Mosel, nebst eiiwi» festeu Schloß auf einem nahe gelegenen Berge, im Hcr- zogthum Lothringen. Slrck, Stadt in Masovien, in Pohlen, wo der Fluß Narew l» den Bug - Fluß fället, ; Meilen von Warschau, gegen Norden. Sil-, /Sex, ist eil! altes Französisches Wort, welches so viel als -Zerr heißt- ÄUjctzo aber ist eS ein Titel der Könige, uro werden die Monarchen von Frankreich und Groß-Brittaunlen nicht anders, als mit dem Worte »ii- augeredet. Streuen, s. Syceuen. 8ino, s. 8ino. Rrinium, s. Srrmisch. 8irnL, kleine Insel des Archipelagi, zwischen den Inseln Nacsia und Seil. 8lrocco, also »eulicn die Icailäuer den Sud-Ost-Wind- 8nolo, ei» Ort unfern Almerip, im Römische» Kirchen - Staate, allwo ein altes ' über- io52 Sirques Sitter Sittich Sizerode übcrkleidetes Cruc fix «nziu^ssen, davon dar- Sprichwort entstanden: Wer zu köret o nnd nicht zu Sirolo gewesen, der stabe zwar die Mutter, aber nicht den Sohn gesehen. 8ir^ iL5, s- Steck. 8irrer, .5^'tc/, heissen gefährliche Oerter und Sandbanke in der See, wo die Schisse Icheitern und fitzen bleiben. Sjrvin, s. 8cliirvun. SiiargL, rst/.2rgL, kleine In 'el an der Küste von Gallicien,' ym Elngan^e des Meer- Busens von Cornnna. Grieche, Fluß in der Marggrafschaft Mark, in Westfalen, welcher sich in die kippe ergeußc. Gissach, Stadt im Canton Basel, in der Schweig, in der kleinen Landschaft Giß- oow- Eifiech, Fi/örnm, Fist eine mit Wall und Graden umgebene Skadr in Eroarien, da wo die Culp in die Sau lallt. An- ixyz. wurde sie von den Türken erobert, und verbrannt, nachher aber von den Ungarn besetzt und wieder ausgebauct. Sistgow, Strich La..des im Canton Basel, in der Schweitz, welcher den Titel einer Gkafschast sichrer, und darinnen Sissach und Lichtcnstall lieget. Lilch,><-li. Türkische Stadt in Nomanien, ans einer kleinen Halb,Intel am schwarzen Meer. Sie hat ein Erz-Brörhum, ist aber nicht volkreich. LN sc ron, Ffflu, rcrun, kleine Französische Stadt in der Provence, an den Gränzen von Dauphine, wo die Flüsse Bucch und Durance zusammen kommen. Sie liegt an einem Felsen, auf welchem eine kleine Citadelle erbauet ist, und ist eine Handels-Stadt, nebst einem Vitzthum, unter den Erz-Bischof zu Air gehörig. Siize.-!, kleine, aber schöne Handels-Stadt, au den Catalonischen Küsten, 6 Meilen von Barcellvna. Glltacd, FittrrlrE, Stadt IM Herzogthum Jülich, an den Limburgtschen Glanzen, welche 1677. von den Franzosen ganz abgebrannt worden- Sittau, s. Zittau. Sitten, 8ion, Fe-fennm, Hauptstadt des Walliser-Landes, in der Schweitz, 15. Meilen von Bern, a» der Rhone gelegen- Sie gehöret dem Bischöfe von Sitten, welcher ein Suffragant des Erz-Bischofs von Tarancaise ist, und hat drey Schlösser, in deren einer der Bischof resi- direr- Dieser titulirec sich einen Grafen des Walliser-Landes,und einen Reichs- Fürsten, stehet aber auch mit deu Cathoii- schen Cantons im Bündnisse. Der jetzige Bischof daselbst heißt Johann Franz H,l- debrand Rorer, aus Wallis, gedohren ,72,. erwählt i/Za. den zr Aug- Sitter, ff Zitter- Sittich, prächtiges Cisiercienscr - Kloster und Abkey im Herzogrhum tzraiu, 4 Meilen von Lanbach, nahe bey der Sradt Werchselburg. Sitrichenbach, Amt in Thüringen, r Meile von Eisleben, zum Fürsieiichüm Oueriurt gehörig. SktEl-ourn. eine Stadt in der Grafschaft Heut. Siwmion, die kautes-Gegcnd, Lage und Ge. legenheit eines Ortes- 8ir/.lst-m, Ligiikn, 8i>kn, Provinz in Persien, welche gegxu Norden au tzablestan und Chorasaii, gegen Westen an Kherman, gegen Süden an Mackeran und Send, gegen Osten aber an das Reich des MogülS granzet. Siuckeu, also heissen 2 Städte in China, eine m der Provinz Nanking, am Fluß Klang, die andere aber ln der Provinz Suchuen, wo die Flüsse Klang uud Mahan zusammen kommen. Sivershausen,Flecken im HerzogkhumLüneburg, 1 Meile vou Burgdors, ist wegen des blutigeii Treffens berühmt, so A. den y Jul- zwischen Mauriilo, Chursür- sten zu Sachsen, und Alberto, Marggrafeu zuBraudenburg,hier vorgeaangeii,darin- ncn 2 Herzoge von Brauuschweig, y Grafen, und r.S vornehm: von Adel geblieben, und Chursürft Manrstilis selbst, als Ueberwinder, eine Lunde bekommen, daran er in 2 Tagen daraus sterben müssen- 8lvl», Zh/tzots, kleine Insel des Ionischen Meeres, nicht weit von Epiro. 8IVV25, ein Beglerbealic, oder General-Gouvernement in Natolien, in Asien, am schwarzen Meer- Es be- greiffet s Sangiacake, nnd die Hauptstadt vor alters 8-y-sts, oder 8-d,ltopoIir,heisset gleich,alis Siwas. 8i»LZim:, Dorf liebst einem berühmten Nonnen Kloster an dcn AragonischenGranzen, in Spanien, darüber eine Priori» bestellet ist, weiches unter dem Grvß-Meisicr von Malkha stehet, und deren Nonnen die Malrtiefee - Damen genennet werden. Sie find insgesammt aus altem Adelichen Gcschlechte, kragen einen Maiicel von Spitzen, und ein weiffes Kreuz von Leinwand aus der Brust, nebst einem Bande an ihrem Halse, welches über den iiuken Arm herunter hänget. 8ixkou>5, Flecken ans einem hohen Berge in Provence, anderthalb Meile von Toulon, gegen Westen. 8ixr, Fix tu, eine Abtcy ganz nahe ben der Stadt Samoen, in der Landschaft Fan« ciguy, in Savoyen- . . 8iL2liic3, Fluß in Livadien, in Griechenland, welcher sich in den6olkocli8ulonacrgeuiic. 8iri>iA», siehe 8itz>ist2. Gizeoodc, war vor diesem ein alt Nonnen- Kloster, jetzo aber ist es em Chur-Säcksistb. Forst-uiidJagd-Haus, nebst noch andern Ge- Skagen Sttoen Gkipcsn Slaror ivzz Gebäuden in der Torgausichen Heyde, iiicbc weil von Schilds in Meissel«, und aehbrec mucr das AmtTor'gau. ^ ^ kkarren, von Leihen, ?-o- monw-mm.einVorgeburgeundZcadtle»! aleickeö Nahmen», an dem au,ser>ren Lude von Jütland, »eiche» sich g-gen'Nord- Osten in die Nord-Lee erstrecket. Der Sstaeoi tust Laden ist eine Unkieste, so an- drrwalbe Meile» in Sie See hinein gehet, und sehr gefährlich vor die Schiste m,weil sie der Strom stark darauf zutrelbec. Skala, Skalp, o Sch>osjer diele» Namen», La» kleine und grosse, deren eine» d-eumig- fran, da» andere bas alte WelbFenennet wird, im Bnnslauer-Krei», in Böhmen- 8k.lstolr> siche Sckawoir. Skailtz, Szakolm, Stadt m N>eder-Un- garn, an den Mährischen Granzen, am Flua March- .... Sratcka, s-S- Sranlslai-Lapc.ce. Skandevbovg, KLnigl- Dani>che» schloß und Städllei» in Nord-Jutland, 2 Meile» von Mchuh. Ekanör, ziemlich grosses Dorf l - Schonen, 8 M- von Maimoe, ist wegen See grosten Heringfange» berühmt. LlviiL, Stadt in der Wchwediichen Provinz West-Goihiaud, - Meile von Lidköplng- Sie ist ehedcsse» die Residenz ver,chiedener alten Könige gewesen, von weichen annvch einige Begräbniise in der Dom-Kirche zu sehe». L ie hac einen Superintendent, und anjetzo auch ein Gymnasium. 5lrser, kleine Stadt in Nv! d.Schottland, in der Grafschaft Marr, z Meilen von Aberden, gegen Nord-Westen, hat einen Bischof, unter den Erz Bischof zu St- Andrew» gehörig. 8K,imig°,sv!:, Haven in Engelland, in der Provinz Aork, an dessen Küste sich viel Meer-Kälber befinden. skevinge, kleine Stadt in der Schwedischen Provinz Olt-Gothland, an- dcrihalbe Meile vom See Meter. Wicvn, kleine Stadt in der Provinz Agger- hnus >» Norwegen, allwv gute Eisen- und ainpicr-Bergwcrke zu finden sind. dinülrlcnch, kleine saubere Stadt aus der Dä- »ilchen Insel Seeland, am grossen Beit, 2 Meilen unter Corsöer. Die Linwoh- fiel nähren sich mit der Fischerei). E, ,,eye «Kyo. also werden in Aorwege» die Bergdauern genenner, wel- w, ??>"e A" au» dünnen langen Brettern bestehender Schriltschuhe v aaglanostcher Geschwindigkeic m und Schnee forciause>i,und nei^nn^n^^ ^ Trouppen die. auch immer den der K. blri°-n, mäfilge Stadt IN der Schwedischen Sklyron, Stadt in Engelland, in der Provinz Kork. birirLstin, siehe ^llichjre. SlrivL, geringe Stadt im Norder-Jütischen Stift Wibvrg, 4 Mell- von Wiborg. 8lelorv, siehe 8/KIorv. ükoestls, kleine Stadt in Wesi-Gothland, am Flnß Tyda, in Schweden. 8Kox, Flecken in der Provinz Halsingland, in Schweden, am Fluß Liusna, wo er 2 Schwedische Meilen davon sich in den Bolhnischen Meer-Busen ergeußt. Skog, Kloster, ein schone» Lust-Schloß, in der Schwedischen Provinz Upland, auf einer Halb.Insel de» Maier-Sees. ES hac einen schonen Garten und bequemen Haven. 8koll», Polnische Stadt an den Ungarischen Gränzen zwischen den Bergen, gestörte der Krön» Groß-Feldherr», von Sleniawsky, und hat sich der Franz. Resident allda auf- gehalce», um die Cvrrespondenz in Ungarn und Pohlen zu führen. 8Itt/.in"c/., schönes Schloß lisch Marktflecken im Königgratzcr-Krei» in Böhmen, an einem lustigen Ort gelegen. 8kubp, kleiner Ort in Samoyte»,inLlthauen. 8irlliisl5,sind Kähne ans der Teinse, in Engelland, darauf nur ein Achchmann rudert, und welche zu nichts gebrauchet werden, als Personen hin und her zu führen. 8>ye, eine von den J»,ein Westernc», welche durch einen schmalen Canal von Nord, Schottland abgesondert wud. Sie ist >4 Meilen lang, sechstyalbe Meilen breit, und hat 15 kleine Städte. 8lLbbsr§, sind kleine Luzlen, welche auf den kleinen Herings-Fang ausfahren. 8lsk>->-ls, Heist zuKiow,Smo!en»ko,St. Petersburg, und im ganzen Rußischen Reiche eine Vorstadt vor die Fremden, und bedeutet in der Sclavonisch- Sprache so viel, alS in den deutschen Städten die FvepPeir, weil denen daselbst wohnenden Fremden und Soldaten eine besondereFreyheit und Schutzverwilliget worden- — Slage, siehe Schlage. 8!sgsli-, Dänische Stadt aufder Insel See« 81-rnA-rup, Dänischer Marktflecken, auf der Insel Seeland, liegt am Caccegac, und hat einen Haven. Slaner-Rv-eis, war ehemals einer von den 14 Kreisen, in welche das Königreich Böhmen eingetheiiet wurde, ist aber jetzo mit dem Rakonitzer-Kreis veremigt- 81srrv,ä>/E, Hauptstadt im Slaner-Kreis in Böhmen, 4 Meilen von Prag, qestc ret den Grafen von Martimtz- Ls ist daselbst eine Schule der Piaristcn und ein Fran- ciscaner Kloster. 8lsnrL, eine kleine Stadt m Cataloiilen, in Spanien- , ^ . Llowr, ein festes Schloß »i Groß-Polcn- wovor ro54 Slatanegk Slonim Slonks Gmalcalden vor Ami» iL;?- Herzog Casimir V. von Pommern mit einen, Stein zu todte geworfen worocn- Siatanegk, Schloß und Herrschaft in lln- ter-Crain, 4 Meilen von Laybach. Slaven, Slavonien, s. Sclavonien. Klar»;», See in der neuen Mark Jöranden- burg,an den Pommerischen Granzen. 8Is'.vcns, war eine besondere Ceremonie und Proceßion bey deiien Russen/ welche am Neu-Iahrs-Tage geschähe/ und darinne bestünde/ daß derCzaar, nebst der ganzen Clerisey und vielen Kneesen/ aufSchlit- lei,/ die Vornehmsten des Hofes besuchte/ und wo sie in ein Haus kamen/ daß Russische I'e sisum >Luclamu5 nebst dein Neu- Iahre-Wunsch absangen/ worauf der Hauswirth dem Czaar/ als obersten Priester/ nach abgeschaften Patriarchat/ eine Erkünntlichkeit an Gelde that/ und diese Gaste zusammen Mit Essen und Trinke» wohl vewirthecc. Lluvstow, s. Austerlitz. 8la vko», Stadt in der Woywodschast Cra- cau/ in Klein-Pohlen, hat gute Silber- Bergwerke- Slayns, Ä-/7S, Fluß in Leinster, in Irrland/ welcher in der Grafschaft Micklo entspringet/ und sich zu Wexford in das Jrrlan- dikche Meer ergeust. 81ee, ist eine Maschine/ womit die Holländer ein Schiff, wenn es gleich noch so groß ist, ans Land ziehen können- 8Iskorä,ScadrinL'ncoinL-hire,in Engelland, nebst einem alten Schlosse. Sie ist wohl bewohnt, und liegt zo M- von Loudcn.. 8Isgo,.VeZum, Landschaft inConnaugtstnJr- land, zwischen Mayv, Roscvmoii/Letrim, Ulster, und dem Oceano Occidentali- Die Hauptstadt Slego liegt an einem Meerbusen,allwü sie einen bequemenHaven hat, und wird Hieselbst viele Wolle lgeholet. Sleida, Schleiden, Grafschaft in der Eissel, dem Grafen von Mark zugehörig, welcher deswegen die Reichs - Jmmedie- tac pratendiret- ^ ^ Ll->. Fluß im Herzogthum Schleswig, welcher nicht weit vonGottorff,im Wald Pöle, entspringet, bey Gottorff und Schleswig vorbey gehet, und sich in die Ostsee er>-eust. 8Iichtal, sind Reuter in der Turkey, welche im Felde auf dem linken Flügel, und unter dem Commando eines Aga stehen- Sliedhaft, eine kl. Schwedische Insel, liebst einemHaven bey Gochland auf derOstfee. 8Iok>oen, wo A». >707 der bekannte Ruffsche General und Mlniner Packul von d.n Schweden >ammerllch hingerlchtet wurde. 8IupscL, eine Scadt in der Woywodschast Sciibomir, in Klein-Pohlen- 8Iump, s. Schlutup. 8lu^s, s 8Iuix. ülurov, Stadt l» der Woywodschast Brzest, in Cufavttn, in Pohlen- 8mücks, s. Schmacke. Smaiand, Fmu/un-iia, Provinz in Schweden, weiche gegen Süden an Blecking und Schonen, gegen Westen an Holland, gegen Norden an West Gothiaud, gegen Osten aber an die Ost-See gräinet- Sie ist ein Theii der grossen Provinz Ost« Gothland. Smalcalden, berühmte Stadt und Amt am Fluß gleiches Nahmens, in der gefürsteten Grafschaft Henneb.rg, hac ein schönes Bergschloß, die Wilhelmeburg genannt, 4 Mellen von Gotha, 12 Meilen von Cassel, und 2 Meile» von Meinungen- Sie gehöret dem Landgrafen von Hcffencassel, und sind gute Eisen- und Stahlgruben in ihrem Gebieche, auch wird viel Skahl- Arbcic an Messern, Waffen, rc hier »er« fertiget- Dieser Ork ist von demSmal- caldischen Bunde, welchen die deutchen protestirenden Fürsten und Stanke, zu Bcschützuug der Lutherischen Lehre Anno i;zl. wider Kayser Carl den v. errichet, wie auch wegen der Smalcaldischen Artikel, so unter die symvolisten Bucker der Lucherische» Religio» nachgehends gerechnet worden, berühmt Zu dieser Herrschaft gehören die Dogteyen: Herrn Breitungen, Benshausen, Brottro- Sinirna Smolensks Gmolniay Soborna- 1055 Am, in . ga, Sreinbach und Hal!e„bec-A Rolbeoge findet man Diamanien, der Herrschaft aber viele Auerhahiie,Birk, and Hastlhüner, Schnepfen und Kram- mcrsvögrl. Smim», auf Türkisch lsmie, grosse ... einem Stadt in Anadoli, i» Asien, Meerbusen gelegen, der ein Theil See Ar. finpelagus ist. Sie liegt am Fuße eines Berges, langst der Küste hin,»nd hat von der See-Sette ein crestiches Ansehen, ob gleich die Gebäude meinene schlecht sind. » Häven stehet ei» verfallenes Castell, und am Ende des Meerbusens, 2 Stunden van der Sradt, noch eines. Diese tigkeiten obgewallet. ES ist voller Wälder .. ' ' und Gcdürge. Die Hauptstadt Lmoimrlio, L,no/e»stirem, weiche eine» Erzbischof hat, liegt am Dnieper, ist ziemlich groß, und mit dicken Wäldern und Bergen umgeben, also, daß sie von Natur feste ist, und auf einer Seite von dem Fluß Dnieper, auf der andern aber mit Morästen umgeben ist. Ueber dieses hat sie eine Mauer mit Thürmen, wie auch ein festes Schloß auf einer Höhe, welches die Stadt conima». diret, und die Russen haben es dermaßen fortificiret, daß es fast vor unüberwind- sich gehalten wird. DieCatholischui sind gänzlich ausgecricdcii, hingegen aber die °e» ^"«,->,m?der berühmteste Handele.' Griechische Religion eilige,uhret worden. Sradt, we.che find gegen 100000,8Mo!n>»v, LmvMvn.^, Scadt in der Woy- cbe ls Türken, theiis Christen! wodschaft Minsks, in Lichaue», bey der LtMdhner,cyeusg.u>il,>,^^cadk Minski m ch hä^ gehöret allezeit der Val.de Suli!na, odmirna die schönste Stadt Mens. Anno 177. wurde sie durch ein Erdbeben verwüstet, und eben dieses wiekersuhr ihr A. 168s- Eine starke Feuersdrunstverzehrte A-i/sz.einen grossen Theii der Sradt, wo die Europäer wohnen, und seit 1428. ist sie in der Germ der Türken. Aus dem Gois» liegt die kleine Insel Smirna- Cmn schitz, schönes Schloß und kleineStadt >m Königsgräher Kreis, in Böhmen, eine, Meile von Jarsnurz. ! Smogrn, Schmogoa, ein geringer Fle-! ckeu in dem Namclauischen Burglehn in, Schlesien, aber daher bekannt, daß, als Vollen und Schlesien g<-;. vom Heydni-' scheu Aberglauben zum Christenchum be- kehretworden, der baniadligePohiuischc Herzog Merlaus ein Vitzthum zuSchm o- gra angelegek, weiches nachgchends nach Pirschen, und soigends nach Breßiau vcr- llgek worden. rmoleadsto, ämo/estönst, Oncnt«,, Gouvernement in Rußland, nebst dem Titel eines H^^grhnms, zwischen den Landschaften ^Krovmzen Bielsko, Reskow, Moscau midNovogrod-Sewierski. In dem An. "MwizchenFrieden >667- ist dicsestzer-, UHum von Pohle,! an Rußland abgerre- den von neuem bestältigct wor- e^"','?en> Besitz deffeiden sind Lauche, Markflecken in Aorckshire, in En- gelland. Snarv, Lenau, Schnarre, ist eine lange Barque, deren sich bieFlämiuger gebrauchen, um geschwind sorczukommen, und trägt eine aufs höchste nicht mehr ais 2; Mann- Sneeck, Lnecrrm, mittelmäßige und etwas befestigte Stadt in Wrstergoe, in Frießlanv, am See Sarcck, 4 Meilen von Leuwarden. 8 neLz>oir, kleineSradc auf der iveulichenJn- silSkiebev Schottland, am Kluß Snes- port, welcher sich nicht weit davon in den grossen Meerbusen gleiches Namens erzeugt. LnLtlmm, Flecke» in Norfolk, in Engelland. Laiatin, rleiiieSkadt in der Ukraine, den Eo- sacken gehörig, 1 8 Pohlnische Merlen von Pulcawa gegen Westen- 8 n>»rin, eine kleine Stadt am Fluß Pruth in Rorh-Reussen, und dieHauptstadt inPo. cutien, in Pohlen, an den Wallachifche» Gränzen. Loana, Lovana, Fuana, Stadt in Toscana, auf einem hohen Berge, nebst einem Siß- thum, unter den Erz-Bischof zu Siena gehörig, i» der Landschaft Siena. Ein anderes Soana ist ein Scädtgen in dem Gebiet von Orvieco- Sobernsienn, kleine Stadt am Fluß Nahe, ui der Unter-Pfalz, unweit Creutzenach, ist anfetz» Ehur-Psälzisch- 8 ok>i--K>, eine vornehme Familie in Podien, aus welcher Johannes Sobiesky, Cron« Groß-Marschall den >pMay ,674. -um König ,n Pohl, n erwählet worden, der am -7 Jun. A». > 6 sü. das Zeitliche gesegnet. Seine z Söhne führten denTitelalsPrin- zen von Pohlen, und lebte der älteste Jacv- duS, zu Olau in Schlesien. Erstartzden Dec- >7;7-zu Zollkiew,und feine Tochter, Maria Element«»«, vermählte sich m,t dem Praceiidence». Lobisilnv, Stadl IM Bechiner-Kreiß inBöh- men, 4 Mellen von Butweiß. bcn. llotii RußlandundPohlcn langeStrei- Looorii»- bllauonin, also Mid ras alte Rutj. > sche ^§6 ?obrarbia Socierac Gscieras Sociecies sche Landrecht oder Gesetzbuch qenennet, weickes , '49- ausgerichrec un-gedruckt worden, wornach auch alleRechcsfälle ohne Zulassung einer Appellation entschieden wurden- Da aber seit Peter i, Zeiten die Negicrungsform in Rußland sich sehr geändert, auch Ihr» jetzt regierende Ruß- Kapseri. Majestät Catharina >i. durch die gelehrtesten Leute ein eigenes Gesetzbuch errichten lassen, so ist Zweifelsohne da» ältere nicht mehr üblich. Lobruibi», kleine Landschaft in Arragonien in Spanten,am Pyrenäisch. Gebüroe, welche vor Alters ein Königreich tituliret wurde. Eochaczorv, Stadt in der Woywodschafc Rava, in Groß-Pohlen^ssr mit Pallisaden umgeben, und har ein schloß auf einem Felsen, am Fluß Besura. Lociä», tchmr3äbuL8oclstse, ist UI Rechten eil! solcher Contracc, wenn einer dem andern gewisses Vieh dergestalt vermischet, daß der Pachter auf alle Fälle, wenn es gleich stirbt, ein anders von solchem Werth an dessen Stelle schaffen muß, so insgemein eisern Viehe qenennct wird. Eocierar.dcr Wissenschaften;» Berlin, ist eine berühmte Gesellschaft von Gelehrte» und aileryand Künstlern, welche von dem König in Prcuffen, Friederich i. an seinem Geburts-Tage den i Jul- A 1720. gestiftet, und den 19 Jan- 1711. solennster! emgewevhet worden. Den Anlaß darsm hac die Veränderung des Caieuders ge-! gebe», daß in dieser Societät nicht nur! der bey dem Evangelischen coipois zu> Regeiirburg genommene Entschluß durch geschickte vss-onomos erhalten, sondeui auch die Natur, und Arzney-Kunst, Ma- thematie, Mechanic, dieAusdrestung der Landes-Sprache, und sonderlich die Ep- colirung der Morgeuländifchen sprachen, nebst dem ganzen Wissenfchafts- und Kunstwesen getrieben werden solle. Die Mitglieder derselben erstrecken sich meistens über 100, und werden in vier De- vartements oder Classen eingethcilec, neni- lich i) die Phvsical-Medicinische, 2) die Mathematische, zz die zu der deutschen Sprache und Historie, und 4) die zu de, nen MorgenländilchenWissenschaften und Sprachen gewidmete, davon jede ihren Direccor hat. sie hac einen Pro- tector, einen Präsidenten oder Vice- Präsidenten, einen ^ävocacum kilci, und einen Secrctair, wie auch ein Lvnci- ltum 8ociscati§, welches über den kuiiclum der Societät kjsponirec, die neue» Mitglieder erwählet, denen Unter - Bedienten Befehl ertheilec, die Acren heraus giebet, und in die Biblischer Bücher, Instrumenta und Naturalien anscdaffet- Sie ist vom voriaen Könige -um neueconfirmirel worden,und besitzet in der Doroihcen - Stadt ^ eine ichl iie Sternwarte, nebst eniem daran st0l,,nden Gebäude, darinnen sie lh-> re Verrichtungen und Zusame.iküNilc hat- 1 8ocietsr I,soxoläinn, s. Lollsziom Kulms Cu. lioloium. 8oclew- oder die Königliche Gesell, schnst dev wisse,ischaften u, Engel» lnnd, wurde zu Zelten Eromwells, von dem berühmten Kanzler Baco, Baron von Verulani, znVerbessornng der Machema- tljchen Künste, Mechanik, M l cm und Natur-Wissen,cha,k gestiftet. Nachmals hat sich König Carl der 11. als er den ochron bestiegen, zu ihrem Oberhanpte vorgestellel, selbiger den 2- April Ami» 166;. herrliche Privilegia crtheilet, und sind nicht allein Gelehrte, sondern auch Leute von unterschiedenen Profeßionen hlneingezogen worden. Sie leget sich a!» jd aiis die Untersuchung physikalischer und mathematischer Dinge, publiciret ihre De- couverten alle; Jahr unt-r dem Titel der st'rvNLLctionum knilokognic rnm, erwählet alle Jahr einen Präsidenten Uild zwe»G» crecarws, und ist übrigens in so grosser Reputation, daß sich-dte Vornehmsten deS Reichs, Mitglieder davon zu snm vor et, ne Ebre baicen Jl>' Wappen präientiret drey Löwen iiil silbern Felde, mit der De, vife: diuliius in vstbr; und die Wappen- Halter sind r Jagd-Hunde- Sie b sitzen auch eine Bibliothek und Raritäten-Ca» biliet. 8ociers ller bellen lettror, ist eine Gesell» schasc gelehrter Leute zu Toulouse, in Frankreich 8ocislL5 s-i'u, ist der Nähme, den die Je» suiten führen, weil sie weder Mönche noch Canonici heissen 8ocietlex, lke stvllgiens 8ocivtü§, die gott« seeiige Socieräke» in ..ngeUauss, haben viele vornehme und Tugend liebende Perionen z» ihrer und anderer Erbauung in der Religion und lromme» Leben unter einander aufgerichtcr, und die Approbation von vieien Bischvffcn erhanen, daß endlich ihre Zahl auf 42 Geiellschasken angewacksen, davon Herr u. Wootward ein besonders Buch ediret. Aus diesem Numero sind hernach 6 zusammen getreten, und haben eme neue 8o-iccy kor rbs tkokornisrioii ok bkunncir, oder Äo» cietär zu Verbesserung der Guten genannt, aufgerichket, deren Abseoen dahiir gitlig, die Gesetze wider die Laster in Schwang zu bringen und durch Vermah» nunaen und Sumsen zu einer äusjersichen Besserung anzuiührin. Au, time istAn- 1698- noch eine societät von BÜ-voffen uild andern vvrnehincn Personen gestsi-ct worden, welche sich bemühec,tie Iu-iend in der Gottesfurcht und Tugend erziehen zu lassen, und die Christliche Religion be,- ser und weiter zu best ordern, daher st»o viele Schulen erbanec, Bücher gcdruckec, und unter die armen Piarrcr und Zuhörer, auch in au wattige» Provinzen, aus- gethciiek worden- sie hac auch durch srey« Socinmner Sockal Sodomia 1057 sreowillige Geschenke bald eine ansehnliche Summe Geldes z»,ammen gebracht, kavon s Mißienarien nach Amerika, da» Evangelium von Christo den Heyden daselbst zu verkündige», sind gesAicket worden, und Anno 1701. hat sie König Wilhelm in- aufs neue constrmiret,und ihr viele! koliclcos und Geistliche als Gehüsten zugeordnet, daß ein grosses Colle, «lum daraus entstanden, und die L-ociecac, zur zortpSanzuna des Christi- Glaubens, iu'den anslandinchen Colonien genennet wrrden. Dieses Collegium hat sich n-ch- inals in aSocietäten eingekheilet, davon sich die eine in den einheimischen, die andere aber in den auswärtigen Landern, die Fortpflanzung des Christi- Glaubens ,äffet angelegen seyn, ,edoch ist unter Heyden eine so genaue Verbindung, daß man sie wenig von einander unter>cheiden kan- Sie haben ihre Correspondenz überall hin, und halten wöchentlich eine Con- feren; zu ihren Berathschlagungen- ,Dcr- aleicheu in auch Anno 17s--. auf Konigl. Befehl, zu Fortpflanzung des Christlichen Miivens/i» Schottland angeordnet worden, und zu Beförderung dieses heilsamen Werks von vielen wohigestnneten Gemächern ein reicher Beyrrag geschehen. Im Jahr r?os. ist eine neue Societat entstanden, welche sich die Erbauung einiger Schulen in dem Schottländischen Gebürgt, und dazu gehörigen Inseln, zu Unter- weisnlig des dasigen blinden Volkes im Ehtljienthum angelegen seyn lasset, und von der Königin Anna privilegiret worden,welche hiernächstBefehl gegeben, ei- mae raujend Stück Bibeln auf ihre Un- Wen zu drucken, und unter die unwissende Schottlander ohne Geld auszutheilen. eben diesem Jahre haben viele göltest iurchlige Leute eine Societat unter sich uuz lyre unroncn hin und wieder dem Herzogthum Wal. steine Bibliotheken von theologischen Büchern «li egen wollten, deren sich die e bey Ausarbeitung ihrerDredigten welches auch so wohl N urteil gegangen, daß Anno 1709. viel Geld gesunden, dadurch mit einem solchen Vorrath ten^tAn lollen versorget wer- ^7. ist auch in diesem Jahre an die 2 dianer gedacht morde, ,wem ronden bey zooo Bibeli, drucken affen Wen umsonst unter die Indianer Un ausgeth-ilec werden- Auch ha! b-yden Invaliden- Häusern Anr^w-? nennet man die heutigen Wn und Unitarrev von LLLZL I Provinzen durchzogen, und überall seine Lehrsätze ausgebreicet hat. Sie lausneir dieGottheit Christi,und daß einHeil-Gei- sey, wie auch die Erbsünde, die Genug» tduung Christi, und die Auferstehung der Gottlosen, auch glauben sie nicht, daß die Gläubigen eben dieselben Leiber, weiche sie 1» diesem Leben gehabt, wieder bekommen werden. Sie schreiben den Kräften der menschlichen Vernunft viel zu, und verwerfen alle göttliche Geheimnisse de» Glaubens. Sie haben sich in Holland begeben, nachdem sie aus Pohlen -6?8. vertrieben worden, müssen aber doch allda gar heimlich leben, und dürfen sich nicht, bey hoher Strafe der Autorin», in öffentliche» Schriften melden, noch ihre Lehre verthcidigen. In Siebenbürgen befindet sich derselben auch eine ziemliche Anzahl, und in Engelland haben sie sich vor einigcnIahren merklich Hcrvorgethan. Sockal, «itadc und reiches Bernhardiner- Kloster ln Roth-Reussen, in der Wovwod- schast Beste, in Pohlen, so die Schweden An- 170;. ausgeplü liiert, und sott der allda gefundene Schatz auf 12 Millionen Pohlnische Gülden betragen habe». Locanut'co^ogus, Provinz in Sud-Amerika» in der i^uälenti» Lu-tiMLla, am dl»r ciel Sur, zwischen den Provinzen 6u»rlm»I->, Vor:, Lkivp», und Kuaxaca. Sie ilr nicht gar fruchtbar, jedoch reich, weil viel Seide und die beste Cochenille darinnen anzutreffen. Goczowa, Sotschowa, schlechte Stadt in der Moldau, am Fluß Sereth, 6 Ungarische Meilen von Iaßi, gegen Süd, Westen- Soden, sreyes Reichs-Dorf,wo sich ein berühmtes und künstlich gebautes Salzwerk befindet, nicht weit von Frankfurt am Mayn, wovon der Chursürit von Müynr und die Stadt Frankfurt den Zehenden unter sich theilen, auch beyde einen gemeinschaftlichen Ober - Schultheißen haben- Das merkwürdigste ist, daß man an dem Wasser, daraus das esalz gesotten wird, nicht den geringsten Geschmack von Salz spühret, dennoch aber eines der besten, und in grosserQuantitatergiekig ist. Soäere, schlechte Stadt auf der Insel Cholmkil, welche eine von den Inseln Hebrides bey Schottland ist-, Sockom», war eine Stadt in Judäa, und eine von denjenigen, über welche GOtt Feuer und Schwefel, ihrer grossen Sünden wegen, regnen ließ. Ansitz» ist daselbst da» rodce Meer, welches auch Afphaltites ge- nennet wird. So-Iom», ist eine widernatürliche Unzucht/ so mit Personen gleiches Geschlechts, oder gar mit unvernünftigen Tdieren begangen wird, dergleichen in Italien sehr im Sckwange gebet, in Deutschland aber mir Feuer bestraft wird. lozg Sodsrdel Gofras Loättäsl, lkleine Stadt auf der weltlichen Insei Eol, bcyNord-Schvttiaiib- Söderbtöping, Lr-^rcoxl-r, kleine Stadt in Ost-Gvthland, j» Schweden. Södevb'elge, kleine Schwedische Stadt in Südermannland, an elmm Arin desMa- Icr-SeeS, 8 Mcilcn von Stockholm. Södernla, Flecken in der Provinz Haising- land, in L> weden, am Fluß Liusna. Göchlingen, rcichesNonnenklostcrS-Fran- ciscl an der Blau, Key Ulm, in Schwaben- Sölre, l-Selkc. Sölkfng, Söllingen Wald, ziemlich grosser Wald an» Stift HildeShcim, zwischen der Leine und Weser. Eön.nn.e» de crböhcr, und befindet sich am EndeciuesIimmerS, oder Saales. Es ist derjenige Ehren-Ort, wo man vornehme Personen zu empfangen pfleget- Der Eroß-Dezrer »stgenöthst aet worden, die Sofa den Französische» Gesandten zu verstärken, indem sie nicht eher zu ihm zur Audienz kommen wollen, biS er ihnen zugegeben, sich aus dieSos« zu setze». Wo die Soja ist, da sind rund herum Fenster, also, daß man, wenn man darauf sitzet, oder lieget, aller sehen kan, war aus der Gaffe vergehet. Lokal!-, Lokals, Königreich und Stadt IN Africa, im Land der CassreS, um den Fluß Aambeze, allwo Eoidbcrgwerke zu finden- DieStadcSofaia, am Fluß Zambeze, ist einigermaßen befestiget, und hat eineEi- tadelle, welche den Portugiesen gehöret, wie ihnen denn auch der König cribut- bar ist, und holen sie aus diesem Könige reich viele Sciaven, Gold, Helfendem und Ambra. Lokr-iZi Ilsciii, heißt am Türkischen Hof der Tafeldeckcr. Lösbar, sind gleichsam die Canonici unter den Türken, welche gute Einkünfte haben, wovor si-.-rrm Ende jeder-dc-mv!,oder tag, licken EebelbS bey de» E «-nbern derEroß- Sogne Solana Sultane ihre Andacht vor die Derstor denen veriichtcn- Sogno, Sonienwa.d, stoir äs Solgns.jstein ^ grosser Wald in Brabanr, n der Gegend Brüssel, darinnen ; Einsiedler-Wohnungen sind, und heissen ihn die Einwohner den SonreimZ-ujck. Tr ist wegen seiner Hohlwege sehr schwer zu paßiren, sonderlich wenn er verhauen und mir Volk besetzet wird. Soignicr, Lont-Zi-e, kleine Stadt im Hen- negau, am Fluß Sorncgue, dem Hause Oeiierreich qchörig. Nicht weit davon ist der kleine Wald Soigner, welchen man nicht mit rem grossen Svigne,bey Brüssel in Brabant, vermengen muß Loitlons, .g'llkkston-'/, grosse, schöne und feste H-mdelSstadt an» Fluß Älrne, in icke äs krun-e, i„ Frankreich, nebst einem Präsidial undBißkhiiiil, dessen Büchvs der vornehmjie SuSrzga- nsus des Erzbischofs von RheimS ist, und in dessen Abwesenheit die Köniul-Salbung verrichtet. Sie ist die Haupt-Stadc der Landschaft SoijsoiinoiS, welche den Titel einer Erafschaft zührcr, und davon das Haus Soiffont, so eine von den Herzogen vonSavoven abstamineude Linie ist, de» Nahmen bekommen- Dessen Haupt und einiger Rest war der Wrlt-geprieseneHeld, Prinz Euaeniiis Fra -cneiie, weicher An- rüüj- den >8October gebohren ist,und sich sonderlich in Ungarn,Icaiien und denNie- derlaudeii, durch seine Heide,itöaten, einen unsterblichen Ruhm erworben bat. Er war Nsttcr des goidenen Niießes,Kay- serl- und des H- N- Reichs ältester General-Feld Marzchall, chencrai-Lieutenant, Kriegs-Raths- Präsidenl zu Wien» und General-Mcarius in Italien, starb den oi April i7;6. Anno 1728. wurde der Congreß von Cambray an diese» Ort verleget- Die Lrössmittg desselben geschähe den i^-Iunii 1728- e? ilr aber derselbe nach und nach unverrichteter Sache abgebrochen worden- Soboinich, eine Herrschaft in Pohlen, gegen die Schlesijchcn Eranzen, 6 Meilen von Warkenbcrg gelegen, und dem Fürst!- Haufe von SulkowSk!) gehörig. Sokoiow, Stadt in der Woywohschaft Sendomir, in Klein-Pohlen Sobolou, Türkisches Gran; - Scklvß i» Eroatien, am Fluß Unna Sol, eine kleineMünze in Frankreich, welche io vsnlsrr oder; deutsche Pfennige gilt, und gehen So Sour auf eine» kcu Liune, vdcrThaler. Solu äl<,'--n.bio, ein einzelner Wechselbrief, auf welchen kein anderer folgen darf Sol«!-r. sind unter den Jan »scharen die- iemgen, welche Bogen und Pfeile fuhren, und welche deS Groß-SuicanS Le>b- kl- Stadt in Neu-Castilie». so- Solane Sollgnac Solignac Golms io^y ;s!-ns, Miner Fluß in Limosi», weicher sich an Her Mauer der Stade Tutte mit dem Fluß Courezze vereintet. !al-nm, ein Fort am Meer in Sieilien, im ^ Meilen von Palermo, »ebst einem Haren- . Zaicl. ein Ort in Sardinien. Soi-isM», kleine Scade in der CriMmMe" Taiarev, an decS-e, Wischen der «tadt basta und dem Borgcburge ^nrermen. bouuei--», heißt das ganze Kriegsvolk, ,o- madl Gemeine a!s Omciers- ^ «Eau, Zta'dkgen und Schloß im Königreiche Preussen, im Hockerlmive, »nd dem Pomesanischen Kreiß; es liegt ganz unten an der Pohlnischen Gränze. ksldin, Hauptstadt in der Neuen-Mark Brandenburg, Key dem Master Mitzel, i z Meilen von Berlin, gegen Mord-Osten, bakT»chsabriquen,W-!lmarkteu-H»psen- tzandel. Die umliegende Gegend wird der Aoldinische Kreiß genennet. SoUla, Fluß, s- 0ionr°L. »».cineLcheidemuiile m Italien,welche m Florenz; Onatrini gilt- In Savoyen wachet ein Lolssc, gOuarrinl, oder Liards, zu Venedig aber gilt er la Piccoli, oder Bagatini. Im Mayländifchen machen. 22«oldi eine kna, und nach derReickc- Wchrung betragen 48 Saldi einenReich!-« Gülden- ! Lol-, -so/«-, kleine Stadt in der Landschaft Vmeilois, inPiemonc, an den Gränzen deeHeiMthnma Nontferrat- Lola, stio äc Lole, 0 'o/i-s, kleiner j FlnK imHcrzogctzu»! Spoletostm Kirchen- Eniat, welcher sich in die Tyder ergeust- Sslec, Stadt in der Wonwodschast Jnow- ii>k;,in Cujavien, lnGroß-Pohlcn. S-'Iecz, Stadt in der Woywodschast Sen« boinir, lnKletn-Pohlen- Sol-m-, kleine Stadt in der Französische» ProvinzMine, am Fl»ßSa>ce. L°lmmi„ken, heissen öffentliche Aufzüge mid Gepränge. 8°Imko, gegt; Meilen von Palermo, wo en: Thell der Spanischen Trouppen den -s August. Anno l?Z4- an das Land gc- eeet worden. kieines Fürsienthum i>n Man- Gebietve,, nebst dem Flecken AEd,, dessen Furgr aus dem Hause b°!w,a'' "uOrk in-rorra ä!eine Rule von Pj)Mt)lv, ^6jelblk siehet man grosse;, Platz, wie einen TM, der an/pÄ-^wesel, Alaun und Vitriol ^Wsillet iik, aus welchem jährlich über «nb^ Centinr^i' ^ ^^cner Schwefel, N,^-bV»dig Düiiste steiaem A an ^ s»»-> berühmte Benedittiner-Abtey i der Provinz Lünosin, am kleinen Fluß Briance- Sollgnac, kleine Stadt lii Frankreich, in der Landschaft Velan. SoIimxhLM 5 hni, Solllcumrkuz-N, Haupt- und Handelsstadt in der alten Provinz Perms- kl, im Gouvernement Kasan, am Fluß Usolsko, welche theilS von Russen, cheils von Tartarn bewohnet w.rd, und wo man sehr vieles Salz siedet, welches stark nach Nischiicinovgorod, und von darnach -anz Rußland verführet wird. Die Reisenden nach China pflege» sich allhier zu erfrische. Sollruäe, prächtiges Jagdschloß, weiche- der Herzog Carl Lugen von Wnrteinberg An-1766. in einem dicken Walde, 2 Meilen von Ludwigsburg, mit grossen Kosten anlegen lassen. Solma, Fluß luder Landschaft Nagals, in der kleinen Tacarey, welcher sich l„ das ickar llclla l^nbnckc ergeust- Solingen, Söllingen, kleine Stadt und Amt am Fluß Wipper, im Herzogckum Bergen, ? Meilen von Cölln, und so viel von Düsseldorf. Sie bat eine starke re- formirte Gemeinde, und ist wegen des guten Gewehrs bekannt- Soiiomkoc, festes Schloß inOber-Uiigarn, unweit St. Job. Solilcit!, sind eine Sscietät aelehrter Leute zu Trevigo, im Veiietianischei;, welche zn ihrem Sinnbilde eine marmorneineriie Säule führen, so noch von des Hill- Hauers Hand gearbeitet wird, mit der Erklärung : voncc M Ungucm, d. i- bis zur Vollkommenheit- SoiUcirire», begehren, fordern, anstrengen, bittlich ersuchen, lc. eifrig anhaltcn,;. E- »in Bezahlung, um einen Dienst, u dgi. So'IlM, ein Orc in Provence, 1 Meile von Toulon, in Frankreich. Sollurg, s. Sullingswnlde. Sollingen, s. Solingen. Solling er-äVald, s. Solling. Sollnock, s. Zolnoek. SolmocL, hohes Schloß an den Siebenbür- gischen Gränzen, anderthalbe Meile von Lippa- Solmons, Stadt, nebst dem Titel eines Fürstenthums in Abnizzo citra, in Neapolis, des berühmten Poeten Ovidii Vaterland, gehöret dem Hause Borghese zu Nom, und istAnno ipos. im Noveniber jämmerlich durch das Erdbeben, nebst g6 Städte», und i;o Castellen und Dörfern, ruiniret worden- Sie dar einen Bischof, unter den Erz-Bischof zu Citta di Chieti gehörig. . ^ ^ Solms, Grafschaft in der Wetterau, zwischen Hessen und den Nassausichen Landern. JhrStamhauß ist dieBurg Solms, ohnfern Brauufels, an dein Wasser Solms, davon nur noch einige «.u-lcia stehen- Das Schloß Hohen-Solms liegt «ine kleine Meile von Giessen, und die Xpx » Gra- 1060 Solnhofen Solre Solsona Somn Grafen v on Solms theiiensich in zw.y Haupt-Linien, nemlich in die 2)ra,infel- sifti,e und Lickasche, welche > 742 -in den Fürstenstand erhoben worden- Die Lichi- siche theilecsich in kieLichifche und Lau- dochlsche. Jene wiederum i» die Llchi- siche und «Zoken-Solmfische; dieKau- dachifche aber linidie Laubachrsche, Goniicwaldischeund Larurische. Endlich rheilec sich die Darunsiche in die Rodeldeiniischc, wüdenfelsisiche und Varutische. Solnhofen, ehemahliaes Frauen - K!"ster und Flecken an der Altmühl den Pappenheim, in Franken; ist Anspachisch und Pappenheimisch. Solo keM<>' heisset am Kavserl. Hofe die Freiheit, welche der Kayser einer Ica- liänischen Republick erkheiler, daß sie ei- neu Gesandten nach dem Kavserl- Hof schicken dar,; dergleichen Freyheit hat die Republick Venedig- Solocko, /«stt/n äo/oc-?, kleine Insel auf dem 6c>lko 6i 8iNro,in derBarbarev, IN Asriea. S->lo?ci5mu5, ist einjFehler, z-F- derjenige, de» jemand wider die Grammakic begehet. Es giebr aber auch 8oIo,ciLww5 po- jivcor, wenn ein Potenrac, Fürst, General, oder vornehmer StaatSmiuister, einen Anschlag fasset, dessen Ausführung dem Lande entweder schädlich oder schimpfiich ist- Sologns, .kenioma, Fv/onin, K/i^onrn, kleine Landschaft in Frankreich, zwsschen Orleans, Blois undBourgeS- Solor, Insei deS Indianischen Meeres, welche unter dieMoluckischen gehöret. Sie hat einen König, und wird von dannen viel Sandes-Holz, auch Gold und Perlen gehoiet. Solor.., Türkische Silbermunze,so8c> Ajpcrn auSmacht, und nach unserm Gelte einen Gulden betrügt- ^ . Solothurn,Lo/oAmnm, Solcure, einer von den IZ Cantons in der Schweitz, welcher gegen Westen an daS Vißihum Basel, gegen Norden an den Canto» Basel, gegen Westen, Osten und Süden aber an den Canton Bern stosset, und ganz Caiholisch ist. Er bestehet aus 4 inner» und 8 ausser» Dogtcyen, und die Hauptstadt Solothurn, 8olcuie,,>o/-^n- rr,m. liegt am Fluß Aar, welcher sie , II die grosse und kleine Stadt absondcrt. Sre sind alle bevde aus die neue Manier mit outen Wallen und Ban io neu befestiget, und pflegt der Französische Gesandte all- hier zu restdiren- Jm Monath May An- , 7 > 7 - entstünde allhier eine grosse Feuers- drunst, dadurch unter andern der Pallast des Französische» Ambassadeurs mit allen Meist len, Silberservis,Kanziey und Scri- pkure» im Rauch aufgieng. Solis, 8°Ir-, Schloß, nebst demTitel erncr Grafschaft im Hennegau. Es führet eme j Familie au^ dem Hause Eroyhiervm. de» Nahmen. Solion-, (.e//snn, kleine Stadt in Cacalo» Nie», am Fluß Eardoner, ,st b.elilger, aber schlecht bewohnet. Ihr Bißrhum gehöret umer das Erz-Bißchum zu Tar« ragona- Solstmum, die Sonnenwende, ist diejenige Zeit, da die Sonne von Süden gegen Norden, oder von Norden gegen Süden zu rücken ansängt, w elcher äste Jahr ge. schieher, wenn der Tag am längst .,1 ober am kürzesten ist. Denn wen» die So»»« im Iws-ico Lunsri stehet, so haben wir de» längsten Tag, w.nn sie aber,», Nw- pico c<,p!>corni ist, so haben wir den kür» zesten Tag, deren dieser im Winter ge« ge» Weyhnachte», jener aber im Soni« mer um Johannis einzufalien pffegcr. Solta, kleine Insel deS 6oI5o cli Vcner.ig, nicht weit von der Küste von Damianen. Sie gehöret den Deiieriaii rn- Solrau, Amcs-Dvgkcv und Flecken im Lü» neburgischen, an der Böhme, gegen Ver« den zu gelegen. Soircamp, ein Ort in der vereini- tenPro. vinz Eröiiingeii, am Einfluß deS Flusjes Huiise, oder am Gröninger Diep. Soirhoim, s. Salrhoini. Eoltusien, s Sailzusieii. Soltwedei, Salywedel, e-ne alte und grosse Stadt in der Allen MarkB aiiden» dura, an den Flüssen Ietze und Dum, welche vor diesen! die Nendcnz der Marg« grafen gewesen. Sie ist sein gebauet,wirl> durch einen Arm des Flusses Ietze i» die alle und neucStadt adgethett.r, liegt ge, gen die Lüneburgisch cn Gräuzen, und? Meilen vonScenda!- IKreNa.rung be. steht in Acker Bau, Brauen, Luchmachen und Kaufmannschaft, und bevde Städte werde» anjehü durch eine» Magiurac re« qicrec, da vormals eine jede ihren eigenen Rach gehabt. Rolvericio fern, wird von dem gesagt, der s» viel har, daß er seine L:chuldc» bezahlen ka»; Olichr Solvensto sep», sagr man von dem, der seine Lr-llitoisü unmöglich be» zahlen kan. 8ohvi.^-p)-rrli, s k^rth. iZostv^rlcliegorrlrsia, grosse und reiche Han« deiS-Stadc in Rußland, am FiußWitzog» da, welcher unter der Stadt in die Dwina fällt. Es wird allhier viel schviieSüber» Kupfer und Bein-Arbeit, auch viel Sal» gemacht- 8ojo.ve.koi, Insel auf dem weisseu Meer, de» Russen gehörig, zwischen dem Auö« siuffe der Dwina und den Küsten von Carelen gelegen. Es wird aus dieser Insel viel Solz gemacht- 5om,> ist eine Last, welche ein Pferd, Maul« thier oder Esel tragen kan, da er kommt das Mrc Som-oöer Saum-Thier. dom». Soma Somerschenb. GommLeres Sondrio io6r ueiuer Ort in Ni der - Ungar,,/ zwi- scben Lockan und Ca chau gelegen- kleine Stadt am Fluß Lambrodi, der Manla'l.d,-den Landschaft Lodi. sie ist dasSlamm-Haus einer Grast-Famifte, so fick davon schreibet- L^ombeest/ s. Sanneverft. Rombc-ek/ Schloß in Nieder-Ungarn/Zwi- n en Ose» lind Stuhlweiffenburg. 5omsr1-t, s Sommorlür . SE-rton. kl ine Stadt IN Sommerset, m Snaelland, allwo jährlich ein grosser Och- senmarkc, rü Englische Meile» von Bristol- iom vo, s 8amr>o>'- komm-, Stadt, Schloß und Herzogthum im Kömgrelch Neap»iis,dem HauseLordona gehörig, und am Fuße des Berges Vesuvii gelegen, daher derselbe auch d^onre stiSsm- mo genennet wird. . ! Sommi, bumma, kleine «tadt im Herzog- thum Mailand, am Mß Ticino,demGra- fen Visconti »ehörig. r»mm-ilcbsMls (l-iieorum conZregatlo, s. derlei rseulsre! 8. kcksjsli. Lomn.e, Fluß in der Picardie, we! cher zweo Fra,„vstsche Meilen von Ouen- tin hervor quillet, und sich zu St- Valero m da- Britannische Meer ergeußt Amio r?,4- dar man angefange», einen banal machen, wo^irch dieser Fluß und die Oise in einander geleitet Werden sollen komnicrach am Sand, ein grosser Flecken in Kranken am Mann den Volkach, wo der bene Wein t.n Land wächst- Lommeeseld, kleine Stadt, Schloß und Hmjchait im Her,oarhum Crossen,an den tzira»;e,i derNjeder-Lausttz am Fluße Suva gelegen- Sie gehört der adeiichen Familie von Bredow, stehet aber unter der Neumarkichen Regierung, und werden allda gute L ücher gemacht. k ammerhausen, sSommeesIianseii. .-onnversöt.Ämme^/it!«, Provinz undGraf- swast,n Engelland, welche gegen Westen an vevon, gegen Süden an Dorchester, 2steii an Will und Glocester, u- gegen Norde»,«,i den Einfluß des Flusses Saverne grau,et- Sie ist sehr fruchtbar ^"rayde und Wiesewachs, und hat recheLinwohner, auch wird vielBIey dar- imien gegraben. Von dieser Landschaft "" s-boner Flecken am _l», ,u,viiei Kiecren am Niavn, in Franken, gegen Mnterhausen über, hat herrlichen Weinwachs, und gehört zur hinterlassene» Erbschaft der abgestorbenen Trbschenken oder 8sm?sl- Freoen van Limvurq, die Würzdurgischen Bischof zu ««kragen. vommerschenburg, Amt, Schloß und Decken im Herzvgrhum Magdeburg, rm es von dem Mann-Lehen Saal -,streike, dem König in Preussen gehörig. Es hat viel Holzungen, und ist vor diesem eine vornehme Grafschaft gewesen, deren Grafen auch die Pfalz« Sachsen befassen, und Annonsa. mit Pfalzgrafen Aibrecht ausstarben- Sommisrer, kleine Stadt am Fluß Vidourie, in Languedoc, in der Gegend nimer, allwo viel, wollene Senge oder Sarges gemacht werde,!. Sommiiba, also wird der vornehmste unter denjenigen Bedienten der Apostolischen Kammer geneunet, welche zur Expedition der Bullen bestellet sevn- 8ommor>okii<>äom, ist der Nähme desjenigen Gottes, welchen die Einwohner in Siam verehren. Somovin, stehe Sumarein. 8oncino, kleine befestigte Stadt und lblar- ckslbt, im Crsmonestschen Gebicche, im Herzogthum Mayland, am Fluß Og« lia, so dem Herrn -ii 8rampa gehöret. Das Schloß daselbst ist nach der alcen Manier sehr wohl fortificiret- s^oncla, stehe 8un6a. SonciL! Intuig-, sind viele Inseln ans dem Indianischen Meere, um den Tk^uaeorem gelegen, in welchen Tag und Nacht allezeit gleich i>r. Ts sind ihrer eine grosse Anzahl, und sie werden in die Inseln ci-II» 8onllö gegen Osten und gegen Westen ein- getheilet- Zu denen ersten rechnet man die Inseln Bands, Fores, Gilolo und Macassar, ingleiche,i die Moluckischen Inseln: zu den Icztern aber gehören die Inseln Sumatra, Borneo und Java-Die Einwohner sind schwarz und kriegerisch, und gehen; meistenthcils nackend. 8cnillbsci!sl, Stadt sin Cheshire, in Ens gelland. 8oncis, stehe Vleywurf 8onclL, stehe 8unc>s. Sondersburg, siehe -Zollstein. Sondershausen, Stadt, Schloß und Amt i» Thüringen, an der Wipper, und die Residenz des Fürsten von schwartzburg- Sondershausen, -M- von Nordhauie» gelegen. Nach lAbsterbe» der Arnstädti- schen Linie 1716. hat das Fürst!. HauS Sondershausen jdie ganze Arnstadttsche Landes-Portion ererbet. Der jetzige Fürst heisset Christian Günther, geb. den -4 Jul. i7Z6.hsuccedirte An-l7;s lsiehe Schwavtzbur-g- Sondersty, kleinelSkadt und Schloß am Flusse Doux, bey Brondrut gelegen, Md dem Bischof von Basel gehörig. Ssndiren, heisset eigentlich die Tieffez eines Wassers ergründen. In besonderm Verstände heisset es die Sraats-Geheim- nisse und Anschläge grosser Herren auskundschaften. Sanäeio, Haupt-Stadt des Val- telins in Graubündken, am Ftutz ALöua, Zcvp z «llw» io62 Songo Gonneque Gönner Sora a!lwo sich ein Gouverneur des Landes bestudec. Longo, Stadt im Königreich Mandingue, in Ni>,ricieii/ in Afrika. Low»», Flecken, nebst dem Titel eines FürstenchumS, in der cnmprznr äl K«m 3 , im Kirchen-Ltaate, gehöret dem Haine Coionna. Souiev-Waid, sieheSoZns. Sonuebeug, Grafschaft, nicht weit vom Rbein, dem Cancsu Appenzell gegenüber gelegen, welche aber zu Lyrol, und also dem Hause Oesterrgich gehörig. Das Schloß Sonnebeug liegt am FlußJll. Sonueberg, kleine Berg-Gcadt auf den Böhmischen Gränzen, unweitIoachims- Thal. Sonnebuvg, Sonnenbuvss, kleine aber wohlgebaute Stadt, ncbik einem trefli- chen Residenz-Schlosse, im Sternbcrgi- schen Kreyße, in der Neuen-Mark Bran- ^ denburg. Sie ist der Lutz des Hecr-Mei- stertlmms dcr Johanniter-Ritter in der Mark, Sachsen, Pommern u. Wendenlande, welches unter den Groß-Meister zu Maltha,»nd folglich zu demGroß-Priorat von Deutschland gehöret, darüber aber Crur-Brandenburg daS Patronat Recht hat. Siehe »Aeermeistertl)!»!!. Eonneek, Stadt und Herrschaft in Kärnd- ten, den Reichs-Grafen von Rofeiidcrg zugehörig. Sonnefeld, kleine Stadt und Amt im Fürstenthum Coburg, in Franken, fo uun- mchro Sachseu-Hiiburghausisch sir. GonneAk,Sc>nneg, Scknoß und Herrschaft in Cram, g Meilen von Lay'oach. Sonneak, berühmte Gräfliche und Frey- herrliche Familie aus Ungarn, welche sich auch in Schlesien niedergelassen, allwo sie die Herrschaft Bielitz besitzet- Sonnenbeog, inLgemei» Sombevg, kleine Stadt und Amt im Fürstenthum Coburg. Sonnenberg, Flecken im Fürstenthum Nassau, unter das Amt Mßbaden gehörig. So,menburg, Schwedische Stadt und SckloK auf der Infel Oesel, in der Olk- See. Sonnenstein, Schloß und ehemalige Festung, weiche als der Schlüssel der Sächsisch-u Lande betrachtet wurde. Sie liegt im Meißnischen Kcevße unweit Pirna, und 2 Meilen von Dresden. An. 1758- wurde sie den Preussen durch die R. Truppen nach einer kurzen Belagerung abgeuommen: alleine im Nov. nach vorher demoiirtcn Kestungswerckern verlas- sen. Die Preussen schleiften hieraufben Überrest der Fortificationen, so daß nur das Schloß stehen geblieben ist. Sonn-M-:, kleiner Fluß i» Heni'.egau, welcher sich oberhalb Tubise in die Senne ergeußc. Sonnet, in eine gewisse Art der Gedichte, so aus 14 Zeilen deltehct, welche dem Verstand nach in 4 Abschnitte müssen verheilet werden, die ersten und andern vier Zeilen müssen zusammen, und die andern drey und lezteru drei, Zeilen einen Verstand haben, ( oder der Sensin aus sev») in den bsyden erstem müssen 4 männliche und 4 weibliche Vers vermischt senn, und der Schluß davon muß etwas sinnreiches in sich fassen. Sonnenwalde,kleineStadt und Herrschaft in der Nieder-Lansitz, am Fluß Dober, 4Meilen von Lübben, den Grasen von Solms gehörigst Sons, siehe sZono. Sonsebeek, kleine L>kadt im Herzsgthmn Cleve, unweit Wesel. l Sonsfeld, freye Herrschast im Herzogthum Cleve, nicht weit vorn Rhein, denen Baronen von Mtterhorst gehörig. Sontra, Stadt in Niedcr-.Hesseii, ;St. von Eschwcgs, und g M. von Eisenach, der Hessen-Rhcmfelfifchen Linie gehörig. Sosslr», kleine Stadt u> dcr ProoiilZ Wo- logda, in Rußland. Loplii, ein Titel, welcher den Königen in Persien gegeben wird. SopMo, .ho^chi. 7 , LR'Äiea, grosse und stark bewohnte Türkische Stadt ohne Mauren, am Fluß Bojl.ua, in Bulgarien, am Ge- bürge Argencaro. Sie hat jein Erz- Bischum, ilt die Residenz des Begler- begs von Romanreu, und treibet starke Handlung. Sophieubupg, Lust- Schloß in dem Für- stenthum Culnibach, vor der Stadt Bayreuth auf eiuem sehr hohen Berge gelegen. SoxKikmL, eine betrügilche und listige Schluß-Rede, daher Sophiste, einer, der die Leute mit solchen falschen Schluß- Reden zu überreden sucht, und durch Subtiiltäien ei» leeres Geräusche ma- .chet. Anfangs war dieser Name unter den Gelehrten ein Chren-Ttte-, und bedeutete solche Leute, welche in einer Wisseuschait was rechtschaffenes erlernet, und sich dadurch berühmt gemacht hatten- Sopiren, einschläffern, stille», beylegen, vertragen. 5oxoro, kleine und halb wüste Stadt in ... Epirs, beym t-olko M VeneLi», in Griechenland. gopnrbio, siehe Sobrarbia. Sopuon, siehe Vedcnburci. 8 or, Lvv,-, kleiner Fluß in Ober-Lauguetoc, in Frankreich, welcher sich in den Fluß Agoust ergeußt. Sorg, kleine Stadt in N'errv uß Delmon, in der Manlandischen GraMaft Lremona. Er gehöret der Fa nnliederHerre,' selbst viel Pulv nnliederHerre» ci^.ssslra, und wird daselbst viel Pulver gemacht, welches von sonderbarer Gute sen» soll- ^ Lorwis, Flecken am Fluß Strone, im Herwgthum Parma, welcher sonst de» Tlrel eines Herzo ithums führte, ist aber 17^8- i» den Reichs-Fürsten-Stand erhoben worden, und gehöret der Familie Nelolulvi. . Koran, Sanreau, Stadtqen rm Fursten- tbum Raribor, in Schlesien, hat eine Cathollsche Pfarr-äyrche. Koran, Stadt, Schloß und Herrschaft M derNleder Launtz, nicht weit vom Fluß Bober, 6 Meilen von Guben, ist An. „o i7oo. bis auf die Kirche, das Schloß und wmig Hauses abgebrannt, aber wieder erbauet'wollen. Sie stehet unter CbUk.Sächstlcher Hoheit, und gehöret den Grälen von Bromnitz. borben, ZÄabm, sind ein Tbeil der Wenden oder Sclaven, welche zu Anfang des «Secuii ans Sarmariui heraus gekoni- mrn, und die Länder Dalmatien, Croa- ti:n, Sclavonien, Ka'rnthen, Craln, Stbleßen, Polen, Böhmen und Lausitz, wie auch die Länder auf bcydcn Seiten der Obern-Elbe, und gegen das Tcut- sche Meer und die Olt-See mit ihrer Sprache und Nation erfüllet- Sie sind bemach unter Käufer c»rolo N. kheils vertrieben, theil) erschlagen, theiis znm Ehristeuthum gezwungen worden, daß ihrei heutiges Tages noch! eine kleine Zaül in der Lausitz und Mark Brandenburg ubng hi. Eorbenburg, der hohe Schwarm, alles zerstörtes Schloß iuSalfeld, lnThü- t'ngen, daoon noch einiges Gemäuer, euch vsele andere Merthümer,;u sehen. ' Art Türkischen Getränkes von louderbarer Süßigkeit. °rdi.nns,.ssriem, Lorhomra, «Iso wird das vornehm,re und ansehnlichste Collegium «r kmioersitac zu Paris gciienncc, wel- 4 Facultäten bestehet, nemlich aus d„ Facultar der -rkeoloxio, des H.rl5 e-umnici, der Medien, und der Philow- ftie, worunter auch die »um-mwi- he- lee. m DkscS berühmte Col- äion ösvon des Ä'L oder 8->Ei Beichk- ' '/'^^vvens lb-ob-rra 8orbon, qestif- r v N?"" Cardinal llloL s,ä reparirek worden, welcher aus,ch e»prachriges M.nl°l°u,n e ^n, darunter die magnin- d 7'^?^"kreich g-ählec i-s wohnen darinnen 26 Gelehrte, ltheils HorkoreL, thells lloecalnursi. welche sich voLieurs -!s Is lVIaison llo 8 or' donno zu neniien pflegen, zum Unterscheid der andern voLwrum ker ^orb-onno, welche man NoiflireL oder Fremde, in- gleichen Ubiauetisteii» nnet, weil sie nach ihrem Belieben wohnen dürfen, wo sie wollen- Von dem Streite wegen der Päbstl- Sonstirurion Unixonicur, siehe UN- tenchen Artickel UniArnituz. Lorot, Landschaft im Reich des grossen Mo» gols, zwischen den Königreichen Guzura- te, Jesselmere und Takta, ln Asien- 8 orgus. Rm-F-a, Fluß IN der Grafschaft De- naißin in Provence, welcher sich in zwey Arme thcilet, die alle bcyde in die Rhone fallen. 8or^uon, kleine Stadt in Provence, in der Grafschaft Venaißin, am Fluß Sorgue, wo dieser nicht weit davon in den FlußÖu- veze fällt, anderthalbe Meile von Avignon gegen Norden. 8orgvll!-t, ein Platz eine Viertel > Stunde vom Haag, auf dem Weae nach Seheve« linqe», allwo der Englische Lord v. Port» land einen schönen Garten und Orangerie angelegt. 8011 , dionii 8 ori, ein sehr hohes Gebürge in Sleilien, welches sich von Norden gegen. Süden, vom v»! lll vemonL bis in den VKäl dioto erstrecket. 8 orlL, ,Vo'v 7 , Stadt KM Fluß vouro, IN Alt-Castillen. 8oris, siehe Syriens 8 oiinno, kleine Stadt und festes Schloß im kürrimonio 8 . l'crri, IM Kirchen - Staat. Es hat den Titel eines Fürstenthums,und ehemahls den Herzogen v- Altemps gehöret, die es aber wegen grosser Schulden 172;. an den Pabsti. Nepocen vonL^ia /vlbini verkauft, welcherlei! Fürstl- Titel davon angenommen- L-iehe Lld-m. Soilgo, kl. Stadt IN der Provinz Come, im Herzsgthum Mayland, den Herzogen von Alolto gehörig. Sovöc, kleine Stadt nebst einer Modelle auf der Insel Seeland, in Dänemark, an einem kleinen See. Sie hat ein berühmtes Gymnasium, und eine Königl-Ritcer- Academie, so aber nachmahlsMch Cop- penhageii verleget worden- 8orle, berühmter Flecken mit einem alten festen Schloß im Hennegau, 2 Meilen von Mattbeuge. SovUngische Inseln, 8oiIinZuo5, 8>IIs^, sind viele sehr kleine Inseln, zwischen den Küsten von Engelland, Jrrland u. Frankreich, gehören zu Engeiland, u. sonderlich zn der Provinz Cornwall, von der sie Ze Meilen entfernet sind. Ma» findet viel Ainn-Gänge auf dielen Inseln, auch sind sie sehr reich an Getrayde und Gras, Kaninchen und Schwanen, und die vornehmste darunter heißt Ü.Icksris. ^ XPP4 Sorn- 1064 Sornzig Sovans Sor-nzig, Sornewi«;, Chur-Sächsisches Closter-Amt, nicht weit von Mügeln, tn Meissen, unrer das Stift Wurzen gehörig. 8»io, »ttöci-, Fluß iin Portugiesis. Estremadura, welcher sich in den Tags ergeußt. Voroka, befestigte Stadt in der Moldau, am Dniester gelegen, woselbst ein festes Schloß erbauet ist. Sorr, ein Dorf inBöhmen,im Königgrazer Krevß, unweit Trauten«», allwo am 3 osten Sept- ,745. ein hiziqes Tressen -wischen der Oesterreichis. und Preußis. Armee zum Nachtheil der erstem vorfiel. Sorrsnto, L«rr»nlr,m, alte Stadt in l'erra äi i.Lvoro, in Neapolis, nicht weit vom 6o1ko cli dlapoli, am Berg Sorrent». Sie har ein Erz-Bißthum, und liegt 24 Meilen von Neapolis- Sor», <7-r/>rzt Lorta-, Vsraebürge an der Küste von Tripvli, am üolko 6i 8ic>r», in Afrika. Soers, Art, Gattung, Weise, it. Gestalt u. Grösse, also benennet man insonderheit die Münze allerhand Schlages. 8orw- in-mc oder Sornmsnr, heißt der Ausschuß und Dorrath an allerhand Art und Gattung .von Maaren- Daher kommt loni- ren, losen, u. ausschiessen, die Maaren oder das Geld nach der Gattung legen, und in Ordnung bringe», daß man solche» bald finden kan, auch heißt torciren so viel, als einen mit allerley Art und Gattung von Maaren versehen. Sorrino, kleine Stadt am Fluß Anapo, im V2I rli t4e>ro, in Sicillen- So'», Fluß in Lithaucn, welcher nicht weit von der Stadt Mscislaw, in derWovwok- schafc aleickes Nahmens, entspringet, und bey Loiowogorod in den Dnieper fällt. Lostiolco, ein von Natur festes Schloß in Ober-Ungarn- Lospelio, , mittelmäßige Stadt und Festung am Fluß Bevera, welcher sie in 2Lheile adsondert, in der Grafschaft Nizza, in Italien, ungcfehr 3 Teutsche Meil. von Nizza. Sossa»,Flecken unweitGtraubmg in Ober- Bayer», allwo ein wunderthätig Marienbild befindlich. Sorschowa, f. Soczowa. Loklovsmo, infra sind diejenigen unter den Anttllischen Inseln, welche längst der i'err» ßrm», in Süd- Amerika liegen, diejenigen Antillischen Inseln, welche Nordwärts liegen, werden Larlo venro genennt. Lov», Provinz im Königreich Bagamedri, in Abvßimen, in Afrika- Sovima, siehe 8oan». Lovano, 8osvs, Loa,an«m, klein« Stadt, ; Meilen von Verona, im Dero- nesischcn Gebiet, auf einem lustigen Hügel, zwischen den Flüssen Alvone, Vecchio und Tramegua. Sovano, Vsraebürge in c-Iabri» oltrs, «n Govart Souriquois NeapoliS, am Eingang des Volk a, 8. Pukemi». Soven , kleine Stadt und Haven an der Westlichen Küste Lewis, in Nord-Schottland. Soubieco, kleine Stadt in der clempagne sti Kam,, im Kirchen, Staat in Italien, nebst einem berühmten Beiiedictiner- Kloster. 8onbils, Sabis-rum, kleine Stadt, nebst dem Titel eines Herzogthums, am Fluß Charente , in dem kais äBunir. Hievon schreibet sich eine vornehme Französische Familie von Rohan, Prinzen v-Goubise. 8ouls§emenr, eine Erleichterung, oder Ergötzung nach der Arbeit. Daher loukxl- ren, einen trösten, zufrieden stellen, er. leichter». 8->uI,pour, Stadt in Ost-Indien, i„ dem Königreich Visapour, diesseits am Fluß Christen«, 1; Meilen von der Hauptstadt Visapour. Souls, Fttött/a, kleine Landschaft in Gas- cogne, am Pnrenäifcheil Gebnrge, in Frankreich, führet den Titel einer Burg- grafschast. Soulsvemsnr, ein Aufruhr, Aufstand der Unterthanen wider die Obern- Soulisr.--, Flecke» in Provence, «Meil-von Toulon, gegen Süd-Westen. 8ou - l,isute„,nt, ist ein Ober-Officier zu Pferd oder Fuß, welcher dem Lieutenant seine Dienste verrichten hilft. Ein 8ou- k.lsuten2nr zu Fuß, hat seinen Posten vor den Piquenirern, Soumsl, Stadt im Königreich Bengala,im Gebiete des Moguls, nicht weit vom Fluß Ganges, in Asien. Es ist daselbst ein berühmtes Diamanten-Bergwerk. Soumelpour, jgroffer Flecken im Reick des grossen Moguls, im Königreich Bengals, in Asien, am Fluß Gouel, in dessen Sand man Diamanten findet. üoun, 8osu, "rkoun, also nennet man die vornehmsten und gewöhnlichsten Gebisse in China, es seyen Kriegs-oter Kauffar- they-Schiffe. 8ouns, Lan-r, eine von den Orcadische» Insein, nickt weit von der Schottlaudischen Küste, allwo viel Schiefersteine gewonnen werden. Soupcon, Argwohn,Verdacht- Daher komt loupconiren, j» Verdacht halten, argwöhnen. Sour, Lora, Fluß im Herzogthum! Luxemburg, welcher fick oberhalb Trier, bey Wasserbillich, in die Mosel ergeußt. 8ounlms, ist ein kleines rundes Holz, weiches unten in die Trompete gestecket wird, wenn man den Sckall dämpfen will- 8ourlguoi5, gewisse wilde Völker, welche in der Provinz Acadia, in Neu-Frankreich, in Nord-Amerika, wohnen, di« wohl gestalt, und von mitkclmäßigeriGröffe und. - Are kleine Fürsten nennen sie ^g-mor, Sous Souchwarck_Gourhwel Spahis io6>> D-sM«««? -.us! Königreich in Asnka/dey -iledulge b°^', so dem König von Marocco untere Stadt in Hantshire, in Engelland zo.r°mren, im Stand erhalten, behaupten r°ucksm, Flecken in Warwickshire, in En xe'land, «4Englische M- von London, «nmk-mpron, Antonia cZ-ru/mttllm.'Hs/Ln um l'm tu.', Hauptstadt in der Provinz av n, welcher Hampcon-Water genen net wird, und ist eine volkreiche wohl verwehrte und gute Handels-Stadt, von der ei e vornehme Familie den Herzoglichen Titel führet- kouckerlan-I, Provinz in Nord. Schottland, welche gegen Norden an Caichnes und Strarhnavern, gegen Westen an Aßint, gegen Süden an Roß, und gegen Osten an das Schottin,idnche Meer gränzet S>e ist fruchtbar an Getravde und Wie- sewachs, auch »»der man darinnen Eisen und Schiefcrstcine, ingleichcn viel Marmor Brüche Dieses ist andev merkwürdig daß kein Rabe in dieser Provinz leben bleibet. Sogt, - korknch also heisset die Küste der Englische» Provinz Kent, von Dovatbis Hoch- Somiilswe, Eer,!». kleine Festung in Brabant, 2 Mell- von Lirlcmont, am Fluß Eheete. Die Scadt ist schlecht gebauct, aber die Citadelle dabey liegt auf einer Höhe, und ist mit lauter Morast, eine Haide Stunde laug umgeben, daß man nur auf einer Seite, da sie einen schmalen Damm har, dem Ort b-vkommcn kan. Es befindet sich allhjer eine grosse Augu- siiner-Probstci), deren Probst einer von den >2 Prälaten in Brabant ist. Sie ward 172;. durch den Herzog von Mari- torough >n wenig Tagen eingenommen, und >7iz.istdi« Helsre davon abgebrannt. *EiM°land"' Devonshire, in r°i,t>> ulllor, Landschaft iourk«'",/' «'«üd-Amerika! ^ "och-Balles, siehe Vt^IIe5. Scadc in Surrey, in Enael- an der Themse, der Stadt Londen vier, mit welcher sie durch die vS'^ondonische Brücke verkichpftr gu e ÜWd2"^v^^uet, und treibet >?lung, und wird vor ein Lbeil a Monden gehalten, wie sie denn Z 'L^ Sourkvsl, Marktflecken in der Grafschaft Nottingham, in Engelland. Souro, kleine Stadt in der Pro» nz Lmrs vouro ^ Mnko, in Portugall- Souverainets, die höchste herrschaftliche Gewalt, welche keine andere Herrschaft, alS GOTT,, über sich erkennet. Daher» werden die Könige Souveräns genennet, welche ihr Land von niemand zu Lehn tragen, oder von ihren Uiiterthanenlan keine Vertrage gebunden sind. Souvorrincl oi, ist eine in den vereinigten Niederlanden, und vornemlich in dein Herzogthum Brabant gewöhnliche, aber auch im Reich übliche Goldmünze. Sie ist eigentlich auf z Ducacen geprägetnind giebt es deren ganze und halbe. Nach dem jetzige» Cours gilt ei» ganzer 8 ou- veiiüock'or »4 fl. zo kr. 8 ourkvolä, Flecke» an der See, in der Provinz Suffolk, in Engelland, welcher auf einem Felsen am Fluß Blyth , und an einer Baye gleiches Nahmen» gele. ^genist. So;, s. Sofa- Spa, Flecken imStlftLüt« tich, im Marquisac Franchimvnt, an den Lupenbnrglschen Gränzcn, allwszwei, berühmte Sauerbrunnen sind, welche das Spaa - Wasser genennet und von hohen und »ledern Personen vornemlich aber von Engellälidern alle Jahre besucht werden. Pcrer der Grosse, Kanser von Rußland, bediente sich An. 1717. gleichfalls dieses Gesund-Brunnens, und lies zum Andenken eine Statue mit einer sinnreichen Inschrift allda ansrlchten. tzj-uccurr, heisset ein dicker Fels, Nicht weit von der Stadt im Neapolitanischen, welcher von oben bis unten ausqe« spalten ist, dessen Spaltung unten am Eingänge 4 bis 5 Fuß breit, aber gegen die Höhe zu noch breiter, und einiger Meynung nach eine Wnrkuiig von dem Wunderwerke, so bevm Tode des Herrn Christi am Kreuke geschehen seyn soll- Am Grunde dieser Spaltung ist eine Capelle gedauet, dahin eine berühmte Wallfahre geht. 8 p-kir> sind Türkische Reuter, welche aus des Groß-Sultans Kammer bezahlt werden, und unter der Armee Dienste chun. Ihre Zahl bestehet aus 12000 Mann,und ihre Waffen sind ein Säbel, nebst einer Lanze, welche sie Mistack nennen, wie auch Pistolen, Bogen und Pfeile. Einige süss.!, eine gewisse Art Pfeile oder Wurf-Spiele, Gerir genannt, welche zwev Schube lang, und an dem eine» Ende mit Esten beschlagen sind. Sie haben auch einen Degen, Nahmens Cadkared, welcher kurz, und von einer sehr breiten und geraden Klinge ist. 5 ,hr Sold ist unterschiedlich, und steiget insgemein von 12 dis auf 100 Asper vor einen Tag- Wenn der Groß-Süllan Xxxz per. 1066 Spalarro Spanheim Gpanh. Spanien p.rm.'iniich zu Felde gehet, schenket er je- d m Spahl ^oe>c> After. Jedoch ist ihre Armee im Kriege nichts andere, a!s ein verwirrter Hausse, welche ohne Ordnung mars,stirer.. Siebewachendes Groß-Sui- kan>- und Groß-Vessers Gezelte zu Pferde, dahingegen die Jamrscharen solches zu F'-sse rhun. §I>Llacro, «77,-7, grosse Stadt in Dalmatien, welche ihrer Lage wegen feste ist, indem sie auf einer kleinen Halb «Insel liegt, die vermittelst einer schma en Erd-Zunge an dem festen Lande hänget, und allwo nur ein enger Paß ist, den eine Festung, einen Musque-e»- Schutz von der Stadt gelegen, bedecket. Aufzwei) Spitzen der Hald-Jnfel sind noch 2 Schanzen, und die Scadc hat gute Bastionen. Sie gehöret den Veuetiailem, und hat einen Erzbischof. SxMmg, Flecken inLincolnshire, in Enael- land, Emstische Meilen von London, welcher gute Handlung treibet, und wohl gehauet ist- Gpalroung, nennet man die Bekleidung der Gemächer, wenn sie mit Vorhänge» und Tapisserien, an den Wanden ausgezierec werden- SgLliirsiL, StadtundHauen aufderGriechi- fchen Insel Ecfalouia, denen Venetianerii gehörig. 8z>>!n,kl, helffeu die Cammer-Junkern und > Cammer-Herren am Rußischen Hofe. > Spalt, Spalten, kleine Stadt, Schloß und Amt im Btßchrnn Aichstädt, in Franken, an der iiüttru Aetzar, zwischen Onoiz- bach und Wcissenburg. Spandau, festes schloß in Dor-Pommcrri,; 2 Mellen von Anclam- ^ s Spandau, Stadt und berühmte Festung am Fluß Havel, wo die Spree hinein Mt, in der Mittel-Mark Brandenburg, 2 M- von Berlin, treibet Schussfahrt, Handlung und Mamlfacturen, auch ist eine Französiscve Colsnie daselbst befindlich. Sie hat eine feste Citadelie, welche Ehurfürst Joachim kl- An- r».)-erbauet, und werden ailhier diejenigen, so etwas grosses verbrochen, gesanglich verwahret. Es befindet sich auch in der Stadt ein Znchk-uiidSpinnha»tz,und seit 172-. ist eine vorlrestic-X Gewcyr-Fabrlke allda. SpaiiAenberg, Fürstliche Nieder-Hessische Stadt, Amt und festes Berg-Schloß, i M- von Homburg, und 4 von Eschwege. r" .uan hei in, Sponheim, Grafschaft in der Unter-Pfalz. Gegen Osten gränzec sie an die Chur-Pfälzischen Länder, gegen Norden a» das Erz«StistMaynz,gegenWesien an das Chur-Trierifcke, und gegen Süden an die Herzogthümer Lorbringen u. Zwey- d> ück. Sie wird eingelheiiec in die vordere und hinrcre Grafschaft, und hat vor schein ihre eigene Grafen gehabt, weiche aber Anno »437- mit Graf Johann ohne männliche Erben abgestorben- Von der vorder» besitzet der Churfürst von der Pfalz drev Füuftheile, nebst der Hauptstadt Lreuizenach; die Marggrafen von Baden-Baden aber besitzen die übrigen Heyden Theile, weichen auch ein Amheil von dem Schlosse zu Creutzenach gehöret. Die Hintere Grafschaft gehöret diesen Marggrafen zum halben Theil, die andere yelfce aber de»! Pfa,z-Grafen von Blrkenftld. Spanheim, Kloster,Schloß und Flecken auf dem aho genannten Hundsrück, welches dem Pfälzer, von Birkenfeld zugehöret. Spanien, itti'riiNiMip.isn-, Königreich in Europa,welches gegen Osten an Frankreich,davon cs durch die pvrcnäischen Geburqe getrennt wird, gegen Norden ans Ntlandcische oderBisealsche Meer, gegen Westen thcils an den Ocean, theils an Portugal!, gegen Süden aber an das Mittelländische Meer grämet. Die Lust ist rein >»id trocken, des Sommers unerträglich heiß, die Nächte aber durchdringend kalt. Es regnet selten und >m Winker frieret die Erde feiten durch. AiiGctrai- de hat das Land wegen nicht genmssamer Andauung Mangel, hingegen findet man die kostbarsten Früchte, als Oliven, büro- neu, Pomeranzen, Nosinen, Mandeln, Ca- sranien rc. Au dein bene» Wein, an Seide m.d Salz 'st gleichf-Ms ein Uebcrfiuß. In Asturien gstbc es vorcrefliche Pferde, l» Andalusien fängt man die wilden Stiere- Hingegen findet man im Lande wenig Hornvieh, aber desto bessere Schaaf-H.erden, deren Wvllc, vornemlich die Cejulia- mfche,sehr berühmt ist. Unter den Gcbnr, gen sind die Pmenästchen die gröstcn. Es kommt von den Bergen viel Holz zum Schiffbau, auch sind sie reich an Gold und Süder, welches aber die Spanier lieber aus Amerika hohlen, daher» die Berge ihre Schake behalten. Die Eiscnbergwerke hingegen werden stark bearbeitet. Ausserdem giebk es auch allerlei) Mineralien und gme Gesund - Brunnen. Die grölten Flüsse, welche Spanien durchströmeii, sind der Minho, Tag»,Domo, Guadiana,Guadalquivir und Ebro- Die Anzahl der Städte beläuft sich auf 140 und eine Menge Flecken und Dörfer- Die Einwohner machenungefehr 7 eine halbe Million ans, könnten aber »och einmal so viel stM, wenn nicht die Lebens-Art der Spanier, die Eolonicn nach Amerika, und die grosse Menge der Geistlichkeit, die Bevölkerung verhinderten. Der Adel wird in die o.üma* doö oder den hohen Adel, worunter die Grandes,und djeCavalleros und Hidalgos oder die gemeinen Edelleute eingetiieuec. Die Römisch - Casholische Religion ist we herrschende, und dieJnaliisitioMgenciitt dulten keine andere- Das Haupc-ckriomiai derselben ist zu Madrid, und unter eewst - den steheü in Spanien, ohne die «UM.» r>- Spanien ae',1, 74 Unterrichte. Man zeh^t in Spanien 8 Erz-Bißchümer, davo,, daszu Toledo kaS vornehmste ist, 46 Lmffraganen, und - eremce Bißthümer. Die Wiffen- s»aften und Handwerker werden nickt auf den höchsten Grad getrieben, und letztere sind mehr in den Händen der Ausländer. Au» wird die Handlung nickt mit Dor- tdeil betrieben. Vom Pabst Alexander Vl. baden die 'Könige von Spanien den Titel der Carl,oliscken Röntge erhalten, die lfro '-Priinen aber führen seit -z«;-den Titni derpolnzen vonAstiirien, die übrige,iKönigl KinderheissenInfan^n. Di; 'Regieruue ist monarckijck. Die vornehmsten Collegia sind r derVtaats-Rath, -) rer hbckste Äonigl Rach, z)die Kammer vonCamiien, 4 - die Kammer der Moides derKönigl.HoftS,; der obersteKriegs- Rath,6 der Köniul. Rath von Indien, und 71 der Finanz-Rath. Die Kvnigl- Ein- küu'ke stnd sehr beträchtlich,die Landmacht anü hnll» und die Seemacht in sehr gutem Grande Die vornehmsten Ritter - Orden sind: HderOrden des güldenen VlieffeS, ah der von St. Jago, ;. von Ealacrava, 4) von Alcantara, und x, von Montesa. Tie lehiae Spanische Monarchie ist a»ö den verein'eten Reichen, Castillcn und Av- ragonien erwachsen. Zur Lasiilis'chen Krone gehören fölgendeLandcr,dasKönig- reichAlt-Tastilien,NeiiceisrlIlen,Leo», Navarra, Granada,Gallicien, Andalusien,Sevilla,Tordii ,r!inrcla,Iarn, das Fürstenthum Asturien, die Landschaft Estremadura,Suipuzcoa, stllava, und bi Herrschaft Zöisiayae Die Lander des Arragonischen Reichs sind: die Königreiche Arragonicu, Valencia, Majorca, darunter Ae Balkarischen Inseln gehörig, (von denen aber Mi»orca Anno 171z. rin utrechtischen Frieden an die Krone En- Wand abgetreten worden,) und :as ourjienthum Taraionien. Auster diesen Lander» h,,t die Krone Spanien in chien und Afrika beträchtliche Besitze, mw m Amerika gehöret der größte M ansehnlichste Theil unter Spanische In Asien besitzt sie Lazarus, die Latronischen ^°..vhll,ppi»nchen I„seiu. In Afri- ^erier Ceuta, Oran und Marsal- ^ AM mdlrchen Amerika, daS soge- ""'"e fe'c Lai!d,Tucl!man, Peru, Para. M bas ma^Ilanische Land und Cbiii; kie.Ä'ckwn Amerika, Mexico, Neu-Me- s>co, Kalifornien und ein Tbeii von Fiori- Cuba,Pörto Aiecs,ein u> K."!,' H.^uwlau»d den Caraibischen u w Lueayischeii Insel». J» Europa ae- Provinzen, es 5 rüae und die verschiedenen , und Staats-Deranderunaen alle Urlvhren gegangen. Carl derli üncer Spanien 1067 welchem bereits ein großes Stück von den Niederlande» und derbrsnci,^ OonuSver« lohren gieng, starb An. >700. als der letzte seines Stammes. Vermöge eines von dem CardinalPortocarrcro ausgeküiisteltenTe- stamcntS, setzte sich der Duck'Anioi!,Ludwigs XIV. Königs von Frankreich Enkel, in den Besitz dieses Reichs. Indessen hatte sich auch der nachmalige KamerEarl VI. zu Wien, unter dcnlTitci Carl der >>1. als König von Spanien ousrufien lassen. ES kam hierüber zum Krieg, und s. als die Spanier Sardinien Wegnahmen, und mit Sieisten dergleichen khim wollten, au,S neue wieder au, und weil sich Philippus zu keinem Frieden beauemen, sondern die von Spanien abgerissenen Provinzen mit aller Mackt wieder dar.zuvringen wollte, so thac die Krone Frankreich selbst, welche mit Ihrer Kayserl. Majestät in die (IuoäruysI-RIüonL getreten, einen Einfall in Biscava, «. eroberte VerschiedenePiatze,da niitertessen derKrieg in Sicilicn v. den Kan crl mwgukein Sne. ccß gefnhret wurde, so, daß dieics König, reich 1720. dcnenselben cingcräumct, und Philippus in dleOuadrapci-AIlianzzu treten genöthrget wurde, nachgciMds hat man auf dem Congreß zu Cambray etliche Jahre an einem Frieden gearbeitet, dadey sich aber von allen Seiten so vw! Sckwie- rigkeiten in Weg legte,,, daß endlich Ihro Kärserl. Majestät vcwogeii wurde», mit König Phuippo v. in Spanien einen ab, soneeriiche,, Frieden zu schließen, welcher von bevdcrscits Picnlpotenciarien am zo April Ln. 172;. Zu Wien uiiicrschrjebcn, und darinnenPhilippuS v. vor einen rechtmäßigen König in Spanien erkannt, auch daß von beyderseitS die bisherige Titulerur Lä rUor vitN, behalten werten solle, beste» becwordcn- Hiedurch erhielte nuigPhilipp V. den ruhiaen Besitz kerSpanijehenMo, narchie, nachdem er oorhero lclnc Rechte aufFrankrcich, die Spanischen Niederlande, Italien, SieMen und Sardinien fahren lassen. Er war gebohre» i68z. regierte seit >712. verließ die Regiermig im Jen. 1724. zum besten seines Prinzen Ludwigs, übernahm sie aber, bey desten frühzeitigen Tod, in, August des nemstchen Jahrs wiederum. Seine erste Gemahlin, Lochse Gabriele, ans dem Hause Saovoen, vorm- 1701. starb An- >7>4- die andere noch lebende Gemahlin, Elisabeth, aus demHause Parma, ist 1693. ged.,». vermählte sich An- ^ 1714- io(fl Spanische Specific 1714. Nach Kaysers Earl Vl. Tode, wollte Philipp- V. seine Ansprüche aufJtalien, «Ilse neue durch dieWaffen geltend machen, verstarb aber >746. Aue der ersten Ehe war der letztverstorbene König Ferdinand vi. geb. den 72 Gept. 171z. Er vermählte sich mit Maria Barbara, Königs Johann v. v. PorcugallTochter, bieAn- >7)8- verstarb, und solgte ihr ini Tode unbeerbt A-1759- de» ?7 Aug, Er trat -748. dem Aackner Frieden bey. Aus der andern Ehe ist Carl, aeb- '7>6. den 20 Jan- Er erhieltA- >736. die Krone beyder Twillen, u. besitzet nun- mehro, seit dem Tobe seines Haib-Bru- ders, unter dem Nahmen Earl l 11 den Spanischen Thron. Ferner Philipp Herzog von Parma, so den -8 Jul 176;. ge, storb- n, und denn Ludwig Anton, so anfangs Cardinal und Erzbischof von Toledo war, Ä- i7<5 aber den Purpur abgeleget hat. An- 1762. kam es zwizchen Spanien und Engeliand zu verschiedenen Irrungen, worauf ersterc Krone der letzter,! so wie auch Potugal den Krieg ankundigte, weil diese Potenz von der Englischen Allianz nicht adgehen wollte. Es wurde aber auch noch im nemlichcn Jahre zwischen diesen drey Mächten der Frieden geschloffen. SpanischeDörfer,s. Böhmische Dörfer. Spanische Xeurer, siehe Lksvrä äs krils. Sparenberg, s. Breiefclö. Gparendam, ist ein langer gepsiasterter Weg, oder Damm in Holland, zwischen Amsterdam und Harlem. Spargrren, unter die Leute ein Geschrei) bringen. Daher 8r>-igsment, eine fliegende Rede, die oftmals weder Grund noch Wahrheit hat. Sparnech, kleiner Flecken in der Marggraf- schast Eulmbach, bey Mvnchsberg in Franken. ßp-rrw, siehe I.aceäsemon. 8p2rcirsnr», ein Vorgebürge zu äusserst in c->I->Kr!-> olrrL, in Neapolis. Hiervon hat der Lols» äi gpLMrsnko seinen Nahmen. Sr>25 8 >monoxv, schönes RnßischcsKlostcr uu- weitMoscau, mit einer gutenORauerumgeben, daß es »u einer kleinen Festung dienen kan- Spatenbern, altes wülresBerg-Schloß bey Sondershausen, in Thüringen- Spütinm, der Raum, die Weite, der Platz. Lpsccw, siehe 8p2L/.,. 8peckia, Hauptstadt einer kleinen Marg« gcalschaft in Italien, unter dasHerzog- thnm Guastalla gehörig. gxeciMer, insonderheit, nahmentlich. 8 pscisr 52 Äi, ist der Jnnbalt einer Geschichte, und der wahre Verlaufeiner Sache. Soecies-Geld, sind die ganze» und groben Münz-Sorten, als Realen, Pistolen, Duckten, ReichKthaler, u- s. w- Spscilicülion, ein Berzeichnlß oder ordentliche Beschreibung eines DingeS- Specimen Speyer Specimen, ist die Probe einer Kunst oder Et. ftndilna, deren sich jemand rühmet. Speckfeld, Herrschaft in Franken, in die Grafschaft Limpurg gehörig, so von dem alten Schlosse Speckfeld den Rahmen hat- 8p-ÄacuI, Schauspiel, Zustand, Anblick. 8?ecul2ti>>n, das Nächst,men, Nachgrübeln, Nachdencken- Speculiren, auf etwas denken, einer Sache nachsinnen- 8psäiisa, heisset bey den Kaufleuten etwas ausrichten, oder fortschicken, daher 8°o- änor, ein Güter-Versender. Speicher, also heissen die grossen Korn. Hau,er, vornehmlich zu Danzig- Speinshard/prächtigesPrämonstratenser. Kloster in der Ober-Pfalz,im AmtEschen- bach, gegen deu Fränkischen Gränzen, welches dem berühmten Kloster Tte-nga. ^den, in Ober-Bayern, incorporiret ist. 'Lpendii-en, bestechen, Geschencke geben, verehren, it. srevgebig seyn. 8xer,ncs, 8ps»nr, das Vertrauen, die Hof« nung und Zuversicht. 8pcilm§2, sehr hohes und festes Berg-Schloß in Sicilien. Speurgeid, wird dasjenige Geld genennet, so man erlegen muß, wenn man z» der Zeit, da dic Thore schon verschlossen, selbige wieder eröffnen läßt, oder durch den E>ulaß in eins Stadt gehet. Von Erlegung dieses Geldes sind die Reichs-Hof« ra'the im ganzen R-Reiche freo- Spesen, kömmt von dem welschen Worte ipsnäere ousgebeu, und heißt so viel als aufgewendcte Unkosten, Ausgaben, w- rc, Speshard, ein grosser Wald in Franken, bey Aschaffenburz, zwischen Franksurt, und der Abte» Fulda. 8s>eri»> siehe 8PSLL2. 8?e^, einer von den grossen Flüssen in Schottland, welcher aus dem SecSpey hervor kommt, und sich unterhalb äs 6idn ins Meer ergeußt z er hat gute Lachse, und einen sehr schnellen Lauf. Speyer, Bißkhum >M Ober-Rheiuischeu Kreyß, in der Un. ter-Pfalz, welches der Rhein in 2 Theile adsondert, und list demselben die Probstey Weissenburg einverleibet, die ordentliche Bischöfliche Residenz aber befindet sich zu Bruchsal. Der jetzige Bischof daselbst ist Franz Christoph Freyherr von Hutten, ged, den 6 Mavi 1706. erwählt den 14N0V. >74;-wurde Cardinal A 1761- den 2;Nov. Speyer, 6 äVemetrrm, Haupt-Stadt im Bißthum gleiches Rahmens, liegt am Rhein auf jener Seite, allwo sich das kleine Wasser Speyer, oder Severbach, hinein stürzet. Der Rath und die meiste» Bürger sind Lutherisch, die Cakhostichen aber besitzen den Do.,,, weicher rn vorigen Kriege» durch die Franzosen verwüstet Gpeyergöw Sprclberg worden ist. Sie liegt > VH von Worms,! wird vor die älteste Stadt in Deutschland i schalten, und ist eine sreye Reichs-Stadt, über welche der Bischof nichts zu befehlen bat, ausser daß er dieKammer-Schulcheis- se», Boqk-und Soll-Aemker bestellen kan, «. Unterwelten seine Residenz allda nimc. Sie huldiget auch dem Bischof,dagegen er aber ihre Prioilegia eonfirmiren inuß, u- der Chu.'sürst zu Pfalz ist ihrSchutz-Herr- Vor diesem war allhier Vas Kays. Cammer-Gericht, s» aber wegen der Kriegs- Troublen iS?;- nackWetzlar verleget worden. Nicht weit davon ist der kleine Fluß Speyerbach, wo die Alliltten 170; eine ziemliche Niederlage erlitten, als sie die vom Marschall äs i'slkick belagerte Festung Landau entsetze» wollten. Gpeyergöw, heißt die Gegend um Spey«. 8psttr,8i>Lccir> rleineStadtan ei. „ein Hügel, am 60IK ffi ciys,i„ Italien, Len Genueser» gehörig- Dieser Gol- ft ist ein kleiner Meerbusen des L- usti. scheu Meeres, an dessen Haven viel Forts erbauet sind, um die Schiffe zu bedecken, und 17;;. wurde eine neue Batterie an dem Ufer des Meeres aufgeworfen, die mir etlichen und 20 Stucken besetzet worden- SxdM, heißt eigentlich eine Kugel, und in der Astronomie wird -s vor die Lrd.unb Himmels-Kugel genommen. Spftimicrz, Stadt in der Wopwodschafc Siradien, in Groß-Polen. Spicker, ein vortreflrches Schloß, nebst einer Herrschaft und schönen Gärten auf derunsei Rügen, ander nördlichen Küste m Bor-Pommern. Spiegel, iticatft, ist derjenige mit Bilder, werk gezierte Theil hinten am>L>chif, wel- ch-r von de» Hinter-Steren ab, hinauf bis andreCajure, und sonderlich j„ den Fregatten oben gleich, unten aber nach big? Suffes in die Runde spi. eineGraf- Hammeln u.Hildesbcim, dem stursten von Nassau-D,e; als ein Hannovernches. Lehn aehöria Anieko nst„^ 7 /?Mch°in 7 v?tz:^^onLT ^Z-7Lln'Nsiss°'^uug- ^slffel, wenn man etwas aber m "S Scheine, nicht aver rm rechten Ernst tbm. Epielbeog, Schloß auf eincrJnsel in der ??^dn,dritthaibe Meilen unter Lintz, in «WSMK.NLSZS -,»»k «- ü!stmrcken^^E'°d, Flecken».Amt eh-d ff,, -inZAN' Anspach,allwo i! ' Lire? L.nie von Oeccin Gpielberg Splno ic>6y Spielberg in tNahren, ist eine Ber--Fe« stung, und liegt an der Sradc Brünn. Spiel-Graf, ist derjenige zu Men, wel« cher die Herrschaft über die Musieanten, Comödiancen und andere üffentftcheSpie- ler hat, die ohne seine Erlaubnis nickt agiren oder aufspielen dürfen. Es gehöret ihm auch die Lrkänntniß über diejenigen, so wegen des Gprelens in Uneinigkeit gerathen. Dieses Amt ist den dem Aeltesten von der Grästlch-Breunerischen Familie erblich- Spielraum, f. Mündung. Spiefi-Lappel, Amt und ehemaliges Kloster in der Grafschaft Ziegenhann, woselbst die alten Landgrafen zu Hessen, weil es mitten im Lande gelegen, ihre Landtage gehalten. 8p,giw, 8j>m, Hffnenss, cHia»attt/,kleft ne Landschaft im Herzogthum Montferrat, zwischen den beyden Landschaften Aqui und A!bi, an den Genuesischen Gränzen, ist ein Kayserl. Reichs-Lehen, und 170a. von dem Herzog von Savonen in Besitz genommen, 1714- «der vollends dem Kay» ser abgekauft worden. Spjgno, 8xjn, die beste Stadt in dem Marggrafthum Spigno, liegt an einem kleinen Flusse, der nicht weit davon in die Bormida fällt. Spilimbcrco, .-./i-Trum Lambert!,.hiiftorrt««, kleine Scadt am Fluß Panaro, im Mode» nesischeu, nicht weit von Modena. Spill, ist eine gewisse Maschine auf einem Scktsse, womit die Anker-Tauen ein« gewunden werden- ^ Spillen, heissen die äuffcrsten istangrn zn oberst der Mast-Bäume, von welchen die Flaggen und Wimpel wehen, SpiUmagen, Anverwandte mütkerl-Seits. 8pikb>-, Stadt inLincolnshire, iuEngelland. 8pin, siehe Sxigno. Spin-Iong-, Festung auf der Insel Candia, am kolko ffi Spiaslong», auf einer kleinen Ruse!, woselbst sie einen guten Haven hat. Sie gehörte sonst den Mnecianern, ist aber Än. 1715. von den Türken erobert worden- ^ ^ . SpMLiLo, Qnekvesta xiccola, Fluß «N Albanien, in Griechenland, welcher sich zwi. schon den kleinen Stätten Spmarza und Pirgo in den 6 olft> äi Vensu» crqeußt. SpiiuiLLola, ein Ort in Calabrien, demHer- zog von Calabriko gehörig. Der König von Steiften Don Carlos ertheilte diesem Orte 17;;. das Stadt-Recht, weil die Einwohner zu seinem Besten zuerst die Waffen wider die Kayserlichen ergriffen. Sximcb», Fiuß in Persien,welcherunter andern die in der Provinz Adyrbeftzen liegende Stadt Tauris durchströmet. Sxmo, kleine Stadt in der Manländischen Landschaft Lodi, am Fluß Adda, ist i^rz. dem Herzoge von Savoyen eingeraumek »«»den, Si>ig. lo^o Spinola Spitzberg tzpirwls- ein Wargunac im Genuesischen Ecdiekhe, weihe, c-ner vornehmeil und dernhmten Familie den Nahmen und Titel qiebek. Ans diesem Hause sind die Herzoge V0i! blolketta, 8. 8everliro, 8.?ic- rro und 8e!bo entsprungen, weiter letztere vormals Vics-iuü clslor L»ItzLLsr ge- nennet worden. Spin^iftven, sich Gedanken und Sorgen üd> etwas machen, und demselben nach- qrndcln. Epioniven, auskundschaften, verrächerisch odkr dincerlistig alles abmerken. Epion, ein heimlicher AuSkundscbafter., kpir, Is Vol äo 8pii, Knilch ein gewisses Französisches Gebier in der Grafschaft LouiMon, längst dem Fluß Lech, in Ea- talonicn. Spivding, einer von den grölten und fischreiche,ien Seen im Königreich Preussen, im Bartenländischen Kreyße in der Provinz Nacangen- Er hak 4 Werder, ans deren einem eS sehr spucken soll, daher es der Teuffels-Werder gen. nnct wird. 8pi:», ein Vorgebnrge inZ-ckonien,inMo- rea, bey der Stadt Malvasia- Lpil icur, heisset Sen den Mebicincrn die beste Kraft und Sasc einer Arznei), die man durch D-siiliirung aus gewissen Vegetrr- dilibur heraus gezogen. Lpiiltus tamillarü, soll ein Geist scvn,den einer anniunnc, daß er in einer gewissen Sache fertig sevn, und gutes Gluck haben will- Es werden viel Dinge durchBetrügereyen vor chnricu! kni»ilii>rL5 ausgegeben, die solchen Nahmen am wenigsten verdienen, und von deneu vernünftiger Weise keine Würl'unq zu hoffen, oder jemahis zu ge- warten ist. , tzpirlro Nonw, Stadt und Capitauia, iu Brasilien, in Süd-Amerika, weiche dieSpa- nier besitzen. ^ ^ ^ . 8 pirito Sanro, Stadt l» NeU-SpamSlI, IN Nord-Amerika- 8 pir>m 8 anro, s. 8 . 8 pirüu. Lplriinza, kl. Stadt in der Insel Sicilien. bplmLL/.r, s. 8cromio, Spiral, suche Hospital. . LpirKsaN, ein Hasen iinweitPortsmouth, lN Hautshire in Enqelland. Spittal, ein Skädcqen, nebst einem schonen Schloß in Ka-nlhen, an der Drau, dem Fürsten von Porcia gehörig. Spitz, Flecken und Schloß an der Donau, in Unter-Oesterreich, 2 Meil- von Crems. Spitzbevc?,Spieneiber5en, Konter u tl, ist eilies von den nördlichen andekanten Ländern Hincer kgovojo 8cmlo, gegen den Nord-Pol, weiches > 596- von den Holländern entdecket wurde, und von den vielen spitzigen Bergen, so sich an den Küsten befinden, den Nahmen bekam- Es Liebt «Uhler viel See-Äöges, rveisse Ba- _Spitzgrosch. Gponwick !en, Renn-Thiere und Wab'fische, welche >etztere iin Sommer von den HoUä>,der„ gefangen wer.en. Das Land ist uns - wohnt und überaus kalt, also, daß kene todce Cörper darlnne verwesen, und im Winter hat es 4 ganzer Wonach Nacht, und im Sommer eben so iange beständig Tag. Derjenige Theil, we lcher am nä- hesteu gegen Ost.» lieget, wird Neu, Fvresiland geneuuet. Spmgroschen, sind Anno 1476. auS dem Schneeöergischrn Bergwerke zu Zwickau gcmünzec woidcn, und Meiner «iisangs nur einen amen droschen gegolten, hernach sind sie aus -;Ps g.kommcn, daher sie noch Funjzerun i-erssen, und endlich aus >8 Ps. welches sie „och gelten. 8plL!i>lLur, Pracht und Herrlichkeit. Da, her «plencliäe, herrlich, prächtig. Splügen, Flecken in Graubüncteil, in dem sogenannten Rheinwaid, wovon der sehr hohe Splnger-Berg den Nahmen hat. 8pc>lsco,^osttanur chr, chposttlull, üuratur, Herzoglhum in Italien, welches ge>,en Osten an Adruzzo, gegen Süden an Sabina und das k.nrunonlum ?ecri, gegen Welten an llrbino und die fNaictlllst'r.iico- iw, gränzet. Es gehöret demPaNthStuhl, und die Hauptpadc 8po!-cö, iie-t amFlußMarogia an ei, nein Hügel- Sie har ein feste. Schloß, und ein Bißthuni, liuuiltteh ar unter den Pabst gehörig. Allein durch die ,70z. ent, standene Erdbeben ist sie fast gänzlich ver» wüstet worden- 8pä!w, werden die Rl'ttersicheInsignia, als Scknld, Helm, Degen, Handschuhe u >v Spohren gencnnec, welcire bcy Adelichen Beerdigungen, Nitter-ickem Gebrauch nach, an den Kirchen Wänden befestiget werde». Spolire,,, berauben, Plündern, bestehlen, ausziehen. Daher 8po!!um ein rraub, welches in den Rechten eine solche Lhät- lichkeic bedeutet, da eurem mit Gewalt und wider Recht etwas gcnomen worden. Spoueck, Dorf und Herr chast diesseits am R! in unterhalb Brcpsach, welchem das Recht der U-brrfahrt über den Rhein all, da zustehec. Gehörte dem Herzog von Würtemberg-Murnprigard, nach dessen Absierben, aber sici es an die Herzoge zu Würrcmberg-Sturtgarv. Vor dieser Herr schaft fuhren die Linder, welche der Anno >72?. verstorbene Herzog von Mümpelgard, Leopold Eberhard, mit seiner nack-mailgen Gemahlin, Sabina von Hedewigeeu erzeugte, den Grast. Titel- Sponheim, s. Spauiieim. tzxoniKüt, Ehe-Bcrlöbnüß,Versprechung zu- künsilger Ehe- SponwuF, Schanze am Swynesund in der Provinz AggerhuuS in Norwegen, weiche die Schweden l7i6.cinge>iomme>i uns geschleiffet haben- _ Spor?.des Sprecher_Spree Gprrl-Aclch 1071 Sl-Vlittle; Insulse, sind diejenigen In;eln des Arckipel-jsi, welche an den Asiatijchen Küken liegen, und ihre» Nahmen daher be. kommen, weil sie hin und her zerstreuet sind. Es bcnnden sich einige Griechen darauf, und sie gehören den Turkeii. Sporen, sind auf einem Schiffe Viereck«gie in den Kiel-Schwin gemachte Locher, darinnen die Masten ruhen. . Lo-mul», biessen vor Alters die,emgenKor- Le, in welchen die grossen Herren ihren guten Freunden und Clienten einige Erfrischung oder etwas von ihrer Tafel;u- fchickken. Jetzt nennen die Juristen dieses «Sporteln, was man dem Richter und dessen Bedienten, vor die Gerichts-He- gung, Ausfertigung der Bescheide, Lcm- iirmstlonen, vlipenisliorien, und andere Werordnungen entruchten muß, und sind deswegen in verschiedenen Landen gewisse Sportel-Taxen publieiret, darnach dieselben bezahlet werden sollen- «prach-Rnaben, sind 6 junge Leute,welche der Rom. Kayser in Friedens-Zeiten zu Constcntjnopel unterhalt, die Türkische Sprache zu erlernen; sie stehen unter dem Kayserl-Residenten daselbst. Sprachensei, ein in dem Fürstenthum Zelle gelegener Ort, nicht weit davon entspringet der kachte-Strom. Epeechcnftein, Herrschaft in Tnrol, dem ffursti. Hause Trautssn von Falkenstein gehörig. Sprecher, ppr-lrer, oder NednerimGrsß- Britamwchen Parlement, ist eine Person, so im Nahmen der übrigen Glieder das Wort führet. Bende Parlements- Hauser haben ihren besonder» Sprecher, vordem das Scepter, wenn er ein-und ausgebst, hergetragen wird. Ben dem Obttbanse vertritt diese Stelle der Lord- Äanzler oder Groß - Siegel-Bewahrer, der, wenn der König zugegen ist, hinter dess'i, chimme! oder Baldachin stehet,oder aum auf dem ersten Wollensack zur Seile des Himmels sitzet, und das grosse Siegel,wie auch ein sichern vergnldetesScep- ker neben sich liegen hat. In dem Un- lerhauie oder dem Hause der Gemeinen, vor der Sprecher nur allein einenStuhl, so in der Mitte siebet, und derActuarius einen neben ftj«m Tisch. Wenn der Koma oder die Königin im Parlcmenr er- l^'uet, giebk man dem Unterhause Beter, ihren Sprecher oder Redner zu cr- welches sie sonst ohne König!- a-efehl nicht khun dürfen. Hierauf qc- oen di- Glieder der Gemeinen von den L^keu des Oberhauses zurück in ihr ew. » m-chlen aus ihre,» Mitte! Redner,weiches insgemein ein wohl, sie dem Gelehrter i;t, uud ben da L? ^.lUk/KgeudeuTages vorstellen, " «se. Maiestat auf dem Thron sitzet, und alle geist-und weltliche vordi in ihren Scharlach-Röcken deusammen sind- Wem, der König ihn vor gut erkennet, l m schlaget xr aus Bescheidenheit diese Ehre ad, nachdem er aber genöthiget worden, solche anzunehmen, h ttet er um ; Oinge; i) daß die Gemeinen, so lang das Parlement sitzet, Zutritt zu Jhro Maje- W haben mögen; r) um die Freyheit, ihr-' Meynung frei; in ihrem Hause zu MsM; a) Freyheit von allen Arresten; welche Pun-ce ihnen der König alsobald einwlttlgct. Spree, H-r-rMr, schiffbarer Fluß in der Mark Brandenburg, welcher unt-r dem Böhmischen Gedürqe ohnweit Tvllen- steln, und zwar hart an dem Obcr-Lausi- tzischen Dorf Gersdorf, so unter der Stadt Zittau Bothmäßigkeit gelegen, entspringet, von dar aus Busißin fliestet, nachmals au; Spreinberg, Cvcbus und in den Spreewaid gehet, Berlin und «-ölln an der Spree von einander theüt, und sich der Festung Spandau gegen über in die Havel ergeußt. Spree-Wald, ein Wald von 4 Meilen ,'m Umkreyße in der Nieder-Lausitz- von der Spree ganz umgeben und durchflossen- Eö liegen viel Dörfer darinnen, und ist er eine gute Necirade in Kriegs-Zeiten, ingleichcn weaen i^r guten Diedzucht bekannt. Er erstreckt sich von Lübenau bis aus die Herrschaft Luberose, gehöret cheils den Grasen von Lynar, theils andern vornehmen Ädelichcn Familien, welche ihre ^ Güter und Ritter-Sitze darluiie haben- Sprembevg, kleine Stadt und Amt im Narggraschum Nieder-Lausitz, am linken Ufer der Spree, 4 Meilen von Guben. Sie hat über zooHäuser Au.i/o;. den zoIul- durch den Brand veriohreu. Herzog Heinrich von Sachsen-Merseburg residirce sonst auf dem Schlosse allda- Siehe Merseburg. Sprengel, also nenuet man die Diöces, oder das Gcbiethe eines Bischofs, »der Superintendenten. Springe, Amt imHannöverischen. Spring-Risten, s. Feuer-Rist. Gprinyenstein, Bergschloß und Herrschaft in Ober-Oesterreich, an den Passauische» Gränzen, davon das Grast. Geschlecht von Sprintzenstein den Nahmen führet- Gproe, klelneJnsel in Dänemark, am aros- scn Belt, zwischen Fünen und Seeland. Sprotta, Fluß in Schlesien, der im Für, stenthum Liegnitz, bey dem Dorf Spot, tichen, entspringet, und bey der Stadt Sprotta» sich in den Bober stürzet. Sprottau, «»ttadt im Fürsten- khum Glosau, in Schlesien, 5 Meilen von Glogau, am Fluß Bober und Sprotta. Spül-Relch,wird ln berCathol-Kirche dsr- jenige Kelch «der Becher geneii;iec,iu welchem IO72 Spmn Scablo Scabs Stadium chem Wein und Wasser ciithalteu, so man gewissen Commimicanteu, auf idr Begehren zur Adspühluuq, liach Empfaiig der ge-' segneten Hostie darrcichet. i xxuin - Nsac!, Vorgcbürge in der Engl.Pro-! viuz Aork, so sich gegen Ost. L>üden in , die Nord-See erstrecket- also wird der Canal geiiennet,welcher von Hariukvlier an die a te Maas gehet. Sauevnewitz, ein vortresticherPallast des Erz-Bischofs von Gnejeu, liegt in der Wonwodschaft Rawa, nicht weit von Biaia, in Groß-Pohlen. Lguillace, Stadt, nebst dem Titel eines Fürstenchums, am Fluß Fuve- lone, nicht weit vom Golfo di Squillace, in Calabria olrra, in Neapolis. Ihr Biß- tlmm gehöret unter den Lrzbischofzu Reggio, und der Golfo di Squillace ist ein Thcil des Ionischen Meeres. Der berühmte aber nachher in Ungnade gefallene Spanische Scaatsminister, Marquis de squillace führte hievon den Fürst!- Titel- Sremo, Gremick, Svaiienstadr, eine Stadt in der Woywodschafc Posen, in Groß-Pohlen- 8roäa, s. Schvoda. Ssciacowice, Stadt der König!- Kammer in Böhmen, im Kaurzimcr-Kreiß- Gtaag, ist auf denen Schissen ein dickes Tau von einemMast zum andcrn, sowohl dieselben fest zu halten, daß sic nicht vor noch hinter sich fallen können, als auch ein Seegel dey gutem Winde daran zu führen. Srnar, oder ein gemeines Wesen, ist an sich selbst eine grosse Gesellschaft, darinnen , man Obrigkeit und Unrerchanen ancrift. Staaten von Holland, siehe Geneval- Sraaten- Staats-Mann, Staats-Dame,wird insgemein von weltlichen und vornehmenPer- sonen geredet, die sich bey Hofe aufhalten, auch sonst in üplenllcur leben. Staats-dkiniiki, s- diinilire. Staats-Recht, fu! publicum, heisset man insgemein die Fundamental - Geietze, so im Regiment zu observire», und auf was vor einen Grund die Regierung soll gerichtet seyn. . , StaatS-Secl Lt-riu;, s. 8ccrs»iro a Utilt. Stab, sind dieOberofficier eines Regiments, die demselben insgemein, und nicht einer jeglichen Compagnie insonderheit dienen- Stabelmeistcr, Oder-Stabclmeister, ist am Kayserl- Hof ein hoher Bedienter, welcher vor denen!Speisen, wenn solche auf die Tafel getragen werden, inglcichen wenn dem Käufer das tzaudwasser und der erste,Trunk gereichet wird, vorher S»Een!"e'»bIir«n, befestigen, sich fest setzen, >r. sich häuslich an einem Orc nie- Stablo?^k/,Ätia -NuLu/cn/-,, Ma/m/etr,»-, «tue Abtey, Benedittiner-Ordens, im Lütticher Lande, welche 657. vom König S - qiberto, in Austrasien, erbauet worden Der Abt list ein unmittelbarer Stand des Reichs,gehöret z.n» WestphälischenKreiß, und der Flecken Scabio liegt oni Fluß Rechte- Die Lebte schreiben sich Fürsten von Stablo und Malmed», und Grassn von Logne. Ani- tzo besitzet diese Würde Jacob Hudin, Graf von Lö-stie, Prior des Gotteshauses zu Maimedy, welcher Anno 1766. den 27 Nov- erwählet worden. Scabs-Foui'iel', sorget vor die Onaniere des Stabs,und muß allen Proviant, nebst andern Nothwendigkeiten, vor denselben anschaffe». Srabs-Luartievineistev,machetOuartiek vor den Stab, und weiset jedem sein Ovar, cier an,es sey imFeld,oder in derGarnnöii. Stade, wohiveustig.e Stadt im Herzogthum Bremen, 5 Meilen von Hamburg, und 12 Meilen von Bremen, wo der Fluß Schwinge in die Eide fällt. Allhier war die Regierung des ietzkgekachten Herzogthums, welche in dem General, ouvcnicur und einigen Regierungsräthen bestünde. Vor diesem ist diese Stadt eine zrcye Reichs- und Hansee-Stadc gewesen, aber im Münsterischcn Frieden 1648, nebst dem Stisc Bremen, an die Krone Schweden überlasse» worden, der cs zwar >676. in dem Pommerische» Krieg von dem Herzog zu Braunschweig und Lüneburg abge- nommcn, aber ,680. auch wieder abgetreten wurde- Anno >712. fiel der König in Dänemark in das Bremische ein, und zwang diese Festung, sich nach einer ziemliche» Belagerung zu übergeben, anjetz» aber gehöret sie dem König von Grok- Bricannien, als Churfürsten vonBraun- schweig. Siehe Bremen. Sradelbirchen, Berg - Feistling in Ober, Oesterreich an der Ens, wobey der Flecken Stadel lieget, darinnen viele Schijf- leuce wohnen- Staden, kleine Stadt in der Wetterau, in der Grafschaft Nidda, r Meile von Fried» berg,hatgutenWein,und.'Sauerbrunnen. S»e ist qancrbschaftlich, und gehöret einem Grafen von Isenburg, einem Herrn von Löw und der Burg Friedberg. Stsclia, kleine Stadt am Golfo diSalonichi, in Makedonien, in Griechenland. Stadian, eine vornehme Reiche-Ritterliche Familie,welche nun in den Reichs-Grafen- Scand erhoben ist, wie denn Joh-PlstliP- ptts, Graf von Stadian, Lrbtruchseß des Stifts Augspurg, und Churmaynzischet Geh. Rath, wegen der von dem Grafen von Sinzendoif an sich gebrachten, und vomKayser zu Lehn empfangeuen Reichs- Herrschaft Tanndause», im Schwäbischen Kreise und Reichs-Grase»»Lollegio Sitz und Stimme erhalten hat- Srallilla, f. LiiLstilla. Sttstium, ist eine geometrische ^ tmessling einer Stadtloo Smdr- Stadtkcil Sr^dinAer ic>7z einer gmviff-ü Weite, hält 17; Schritte in sich, unk 14 8r->stia gehen auf eine deutsche Meüe von 4200 Schritten- Si.'chrlo-', kleine Stadt in Stift Münster, am Fluß Berkel, gegen die Granzei, der Provinz Zütphen- . . . Stadt an, Hof, Bayerischer- Hof, kleine S-adt jenseit der Regenspurger Drucke, in Unter-Bayern, im Rent-Amt Strau- Staittbcvnen, Churcölknisches Stadtlein an dcrDymehaufdcn Waldcckischen »nd Paderbornischen Gränzen. Er ist allda eine Probstey, so nach Corvey gehöret. Auf dem nächst gelegenen Berge yac vor Zeiten die alte Eresburg gestanden, Oilwo dieSachstn in dem Hehdenthum die Jr- men-Säule verehret, welche aber von Kkiyser Carola > 1 . zerstohret worden. Stadlhagen, kleine Stadt in der Grafschaft Schaumburq, in Westohalen, den Grasen von der Lippe zuständig. Skadr« besser Statthalter' von Holland, ist stetSwährender Präsident des Graats- Nath-, und hat das Begnadigungs-Recht über die Verbrecher, auch Macht, die Ob- tigkeitl. Personen zu erwählen, indem er auS z-v,den Städten vorgeschlagencnPer- ftnen eine erwählen kan. Unter seinem Nahmen werden alleDecrem ausgeftrciget, und ihut er den Ausspruch in wichtige» Streitigkeiten derer Staaken. Hiernächst ist-er Cap.ftaiü'General zu Wasser und Land, kraft dessen ihm,und denenGeneral- Staaten, die Soldaten schwöre» müssen- Erbencnnet die Officiers, hat ln den Ad- lmralitäcs - Coll-Ailr und dem Kriegs» Ratbvielzu spreche», und alleOpsr-mones zu Wasser undLand werden durch seinen Nach geführet. Nachdem König William m. von Groß-Britannien gestorben, blieb diese hohe Würde lange Zeit imersetzet. Im Gegcntheil wurde der 1711. verstorbene Prinz von Nassau- Dietz Statthalter in Fricßland und Groningen, welche Dignität von der vorhergehenden ganl unterschieden ist. An. 1747. erhielt fährst KriegSlaufteii in den Niederlanden, der Prinz von Ora« em Sohn hochgedachten Fürstens LNassau-Dietz, Wilh- Carl Heinrich ^ Ab- I ^eptr I7N. vermahlt ^na;Mcrz 17ZZ. mir Anna, einer Kon. ns Groß-Britan/ weicher bis , n Statthalter in Frießland m Grö- >n»gen gewesen, nicht nur die Hohe Würde eines Stakkhairers u. CapltalmKe' berals und Admirals von Holla- d und L""em,gteu Provinzen/ sondern es -KLkSLSittlrn^ ^ttVormundschaf^?!^ ^'bclin v^u- ' «»rmundschaft seiner Lrau-Mstttsr Unna K-Georgs n. von Groß-Britaun» Tochter, so,759- den-r Jen. gleichfalls verstarb, succedlrtc. An. 1766. tratcen Se- Durchlaucht nach erreichter Majo« rennität, Dero hohe Würde an, und vermahlten sich An. 1767. den 4 Oct. mit Friderika Sophia, Prinzen Augusts Wilhelm von Prcusscn Tochter, geh. den 7. Aug. 17;!. Gro.drkcil, siehe Reil. Sradr Ilm, siehe Ilmstadr. Sradrland, ein gewisser Strich Landes, im Wcstpha. Krayß, zur Grafschaft Olden, bürg gehörig. Er erstrecket sich vom Hunte-Wasserbis ansBud>adiiiaer-Land, ist 4 Stund lang und - Stund breit. Es liegen darinnen die Vogreyen Golswak. den, Oldenbrock, Hamelwarden, Elsflet und das feste Schloß Ovelgünne. Stadt-Meister-, heißt der Präsident im Ralhzu Straßburg, dessen Regierung ein Viertel-Jahr wahret. Dieser hat das grosse Stadt-Siegel in Verwahrung, und werden unter seinem und des Raths Nahmen alle Deere!» und Briefe ausgefer- tiget. Stadt-Rechtzu Brcßlau, wird sonst auch das Gvoß-Dingodersuäicium dtHus genannt, in welchem alle Bürger!-Sachen gefördert und gehandelt werden, ausser denen die in das sogenannte Rlerii-Drns oder guäicium d 4 inus gehören- Desgleichen werden auch allda die Psando-Pry« cesse tractiret, Ausbietung der liegenden Gründe, peilst. Sachen imd Amts-Prvces- se vvrgenommen. Es wird jährlich von neuem den nächsten Montag nach der Raths-Wahl besetzet, und sind de» dem, selben 4 Orclinarii Rstvocrri jurari beste!« let- ES präsidirct der Senior des NathK wechsels-weise, und sitzen darbey dieHrn- Schöppen, der Herr Stadtvogt anstatt des Hrn- krsessäis und 2 absonderliche 8c»- dinogrspki, oder Schöppen-Secrersrii, Stadr-Recht errheilen, ist ein Kaysers. Keiervntum, und kan keinem Ort in Deutschland dieses Recht gegeben werden, es sey denn ein Reichs-Scand solches zu thiin berechtiget, oder eS geschehe mit Laos- Maiestat ausdrücklicher oder pill- schweigender Werwilligung. Stadt-Tage, sind die Versammlungen der Deplitirken von den Reichs-Städten, welche alle Jahre oder so oft sie cs vor nö- thlg erachten, gehalten werden, darauf sie wegen ihrer Wohlfahrt und gemeinen Bestens dellberiren, und einen Schluß fassen- Die «usschrcibendcReichs.Städ« te sind Nürnberg, Frankfurt, Ulm und Straßbura, welche letztere aber nun in Franz- Händen ist. Städiiiger-Land, ei» aewisserStrich Landes in der Grafschaft Oldenburg, welcher nebst dem Büdjgdinger.Land ein Braun« schweig.LüncbMgisch Lehn ist. L'YY Stütz, iQ74 Starz Stallmeister Stambul Standia Stütz, Schloß l» Unter-Oesterrcich. Srafongev, siehe Stavanger. Ltrsctts, b/lastette,ist in Franlreick ein Courier, welckec 2 Wegweiser ober Begleiter bcn sieb hat. Insgemein aber Heist es ein Postillion, welcher ausser der gewöhnlichen Post-Zeit mit Briefen abgcschicket wird. In Spanien ist cssüfscr» der ordentliche Postillion mit Briefen, rrsiiitrt-i, Adtev in Italien in Piemont, nicht weit von Saluzzo, aliwo der Herzog v- Savoyen 1690. eineharce Niederlage von den Franzosen erlitte, nach welcher fast ganz Savoyen in Franz. Hände kam- Sraffeistei!!, kleine Stadt und Amt am Mayn,im Bißth»niBamberg,inFianken. 8lsffor->, Fluß in der Landschaft Pavesano lm Herzogthum Maviand, welcher sich in den Po ergcußt. Llsffvistsbu Grafschaft in Lngelland, weiche gegen Osten an Darb», gegen Norden an Chester, gegen Westen an Shrop, und gegen Süden an Worckcsterund Warwlckgränzec. Sie ist gegen Norden bergicht und wüste; dar- gegcn hat sie viel Eisen und Stein-Kohlen. Die Hauptstadt Stafford liegt am Flug Saw, und hat Sitz und Stimme im Parlament. Sre.fsiö, berühmter Eisen- 5 )ammer in der Sci>wedischen-,Provinz Südermannland, allwv eiserne Stücke und Kanonen, welche den metallenen an Zierlichkeit nichts nachgebcn, gegossen werden. SmxuLrs,Türkische Stadt in Romainen am schwarzen Meer. kleine Stadt in Dalmatien aufder Hatb-Jnsel Sadioncells, ncbsteincm Häven und Bißthum, welches unter kcmErz- Bischvs von Ragusa stehet. Sie gehört der Repudlic Ragusa. Sral-vemberg, siehe Starenberg. Srai», siche Stein.« t»inärop, Sradc in Durham, in Tngelland. Stal, Stadt in Ober-Kärnthcn, an den Salzburgischcn Granzen. Staieche, ein ben Bacherach III der Unter- Pfalz gelegenes Berg-Schloß, welches vor diesem seine eigene Grafen gehabt. Ltrlimene, k eine der vornehmsten Inseln des Archipelagi, zwischen dem Berge Achos und der Halb-Jnsel Romania. Es wachset vortrefiicher Wein auf derselbe», und findet man allhier die Nerrum stgillmsm. Sle ist voikrcl p, gehöret denTürken, und heisset dieHaupl- stadt gleichfalls Stalimene, aliwo ein Griechischer Bischof wohnet. Es liegen, darauf »och unterschiedene Städtge», als Condea, Cochino, Palso und Castro nebst 7;. Dörfern. ! Stallmeister, Groß-Stallmeister von Frankreich, Lcu^vr üc krrnce, vergiebt fast alle Chargen des grossen und kleinen König!- Mgrstalles, sorget vor den Unterhalt solcher MiUställe und Skut, tereyeu, und müssen biesenigcn, welche Academien oder Ritter-Schulen aufrich- ten wollen, deythm um Lrlaubniß bitten. Man nennet ihn insgemein dioniwm I« 6i»ncl. Sranibul, also nennen die Türken dieStadt Constantinopel- Srambb, ein reiches Cisterciensec-Closter in Lyrol au de», Fluß Inn, z Meilen von Inspruck. 8 t,msoi-l. Ott-oörrchs, Stadt in Liveolll/OM Fluß Weland,ln Lngelland, a» den Gran, zen der Provinz Northampcon, welche groß und volkreich ist, und zwey Depucirle ins Parlament schickt. Stamm cl, Marktflecken im Herzogthum Berge», unweit Mühlheim Gtampa, Städtlcin in Graubündtcn, unweit dem Comer-Seeund der Stadt Cla- voima, ist das Stamm-Hauß der Grasen v..Stampa, im HerzogthumMayland,«el, che aber nicht mit den Grafen von Stam- pach in Böhme» im Llnbogner-Gedietzu consundircn sind. Sttwps, heißt so viel als Abdruck, gedruckte Sachen, und wird vieles Wort gewöhnüch aus die Paqneie gesetzck, welche aul die Post gegeben werden, um l»l- chc gegen ein leichteres Porco zu verschi- ck.n. Wenigstens heißt dre Regel: 8 mm- pa za », -ur halb soviel als c»rra. SmmpLls, eine Insel des Ärchi- peiagi, gegen die Asiatischen Kästen,neb r der Stadt Stampaia- Sie gehöret de,r Türken,hacMangel an süstem Wasser,und wird daher nur von«gen Griechen bewohnet- Srampfen, Stadt in Nieder-Ungarn, in der c-.en anschaft Preßburg. Sttmxul Wonäi, Ul der oserste Richter in bürgcrl- und peinl- Sachen zu Constan- tinopei. 8 mnar, ei» Ort an der See, auf derEn- gelländischen Insel Thanek, in der Provinz Äent. Ltancstjo, 8»nco, 8tlnFo,8t->nce, t-'o-, Türkische Insel auf dem Archipela- go, welche gegen Osten nach Natolien lieget, und lov Ical-Meilen von Rhodns entternet ist. Sie har eine Stadtalelches Äiohniens, welche von Griechen find Juden bewohnt wird, und an dem Meerbusen, der die Stelle kcs HaoeiiS vertritt, > findet stch ein festes Castell. Vor Alters war diese Insel wegen ihres Weines und der seinen Leinwand berühmt, wie kenn auch noch ictzo ein guter Muscat- Wcin allda gebauec wird. Srandavre, also wild die Fahne aufemer Galeere genenncr. Bev der Reutercy gebraucht man die Standarten anstatt der Fabnen, und sind sie viel kurzer uu» schmäler als diese ...... St-mäiä, kleine Insel des Archipelagt, nicht Standes- Granyftadt Grape! Grarenberg 1075 allzuweit von der Stadt Candia- Sie hat zwcy Hoven, aber keine Einwobiier. tzraiwes-Eriiölilmrsa vchlomsrs sind die- jenigen Kayserl. Briefe, dadurch, einer von Kayserl. Majestät in den Fürste,i- Grafen-Freyherrn-und Adel- Stand erhoben wird, und davor in dieNcichs-Canz- lev die gebührende Taxe erleget. Srandes-Personcn, also wird der hohe Adel genennet, nemlich die Könige bis aus die Freyherren mit eingeschlosse». Srand-Quarticr, heisset, wenn die Soldaten Sommers über im Ouartier Uesen, und eine Zeitlang darinnen bleiben- Wird den Wiiiter-Luartieren, wie auch der Einauartierung auf dem Marsche entgegen gesetzet- Srand-Rccht, bat im Krieg anfMars»en, bey Beiagcrunaen und bevorstehenden Mionen in solchen Sachen statt, deren Verzug eine grosse Unordnung bey der Kriegs-Discivlin verursachen kan, und welche eine schleunige Execution andern zum Ercmpel erfordern, also, daß das Regiment,.m welchem der Verbrecher gehöret, geschwinde in einen Kravß versammlet, das ilrkdeil über denselben gesprochen, und die Strafe alsobaid exegüircc wird. Stand-Riß, Ingenieurs oder Eavalier- Nerspective, ist in der Festungs - Bau- Kunst eine Perspectiv-ähnliche Erhebung, welche die Länge, Breite und Hohe einer Festung darircllet, und nach dem verjüngten MaaKstab abgemessen werden kan- 5vner, Marktflecken in Mdklesex, in En- gclland, am Fluß Surrey, über welchen allhier eine Brücke gehet, i; Meilen von üondcll. Etanuebro, Flecken in der Schwedischen Provinz Smaland unweit Calmar. bsnkope, Flecken in der Provinz und Biß- thnni Lurham in Lnaellend. Stanislaw, ei» festes Schloß und Stadt- gen in Podolien- Skanislawow,Stadt in der Woywodschgsi Lemberg, in Roth-Reuffen, in Pohlen, bunpm, Fluß ln der Französischen Provinz M>en„e, welcher in Cvndomois ent- Mngtt, und sich in den Fluß Meidon bt-nt-^eäe, stehenden Fußes, aisofort, un- verzugiich, ohne langes Bedenken- "Ev, Flecken in Engelland, in derPro, v>») Lincoln- kleiner Fluß in Romauien, so bei Phnippopoii m den Fluß Meriza fallt- ^ ein guter Flecken am kucerner-See nn t-anlo,, umerwalden, ist der Haupt. ff. , ', .^'revwa den n,cd den Wald >7-;- abgebrannt, und hat d«, arossen Schaken erlitten. kleiner Flecken im Canto» Um lerwaiden, g„, öuceriicr.See, jjt von dem vorhergehenden Haupt-Flecken Stank zu unterjchciden. Stapel, also nennet man denjcni- gen Platz am User, in grossen See-Haven, aus welchem die Schisse neugebauet oder ausgebeflert werden: Vom Stapel lcrg, ein vornehmes Chmfürstl- Schloß an dem WitMiee«« Büystiifl>llrv» 2vv » sich 1076 Srarenberg Srsrrssteir sich dieChurfürstl-HerrschafcösccrS zu di- > verclren pfleget- Starenberg, Bischöfl-Paffauisches Schloß am Aschbach, an den Granzen v. Bayern- Stargard (Alt-) ein Mischen Bergen ge- ^ legenesStadtlein imStargardischcn Kreise des HerzoqthumS Mecklenburg, nebst einem alten Fürstl. Schloß und Amt, eine kleine Meile von Neu-Braudenburg-DaS Schloß liegt auf einem Hoven Berge, u- hat ehedessen einigen Mecklenburgischen abgerhcilten Herren zur Residenz gedie- net- In dem Stadtlein, welches Ä.170;. gänzlich abgebrannt, ist eine Probstey- Der Stargardische Krayß ist ein seiner Strich Landes, zwischen dem Herjogthum Wenden, oder Güstrow, und denenBran- denburgischen und Vor-Pommerischen Granzen, so dem Herzog von Mecklenburg - Strelitz gehöret. ES sind darinnen die Städte Neu-Brandenburg,Fried, land, Woldeck, Wesenberg, Strelitz,Scar- gard, Fürstenberg. Stargard, Neu-Stargard, noa,a, wohl befestigte und ansehnliche Hauptstadt in Hinter-Pommern, in dem eigentlich sogenannten Herzegthnm Pom- - mein, dem König in Preussen gehörig, welche gute Handlung treibet, und schöne Wolleii-Manufactüren,auch eineFran- zösische Colonie har. Der Fluß Ihne Messet mitten durch, und etliche 100 Schritte von der badt fliestet die Crampe- Hieselbst warchedessen die Churs- Pommerische Regierung, ein Schöppenstuhl und Consistorium, wie auch ein Commis- sariat, welche aber nachher nach Stettin verleget worden- Anno 172;. hat diese Stadt Brand - Schaden erlitten , und Anno >7)8- wurde sie von den Rüsten eingenommen. Starnard, kleine Stadt am Fluß Froke, in Pomerellen, im Pohln- Preusten, zwischen Schöneck und Pölplin. Ltarigsr-i 0,wpo!is, Berg-Festung in Dalmatien, den Denetianern gehörig, nicht wert vou Almista- Srarigorod, s. Airhaus- 8mrleos, kleine Insel in der Ost-See, nicht weit von der Bleckingischen Küste- 8tsroäui>, s. StLrkäoy. Lttr,)» iz.ur, skttsta eine kl-Stadt am Fluß Jlment, im Fürstenthum Nowo- grod-Weliki, in Rußland- Starosten, sind LandS-oderAnitS-Haupt- leute über die Königl- Städte u- Schlösser in Pohlen, haben die Aufsicht über die Königs Einkünfte,und verwalten das Iustitz-Wesen. Ihr Amt sowohl als das Gebiech, darüber sie gesetzet sind, heisset eine Skarostey, und werden sie eiiigekhei- lek in Starosten mit der Jurisdiction, und ohne Jurisdiction, welche letzcrre nichts anders alS Verwalter oder Schös- _Start Statuen ser sind, und nur in geringen Fällen Tr> richt halte«. Start, Start, einDorgebürge in der Provinz DevouShire, in Engellaud, welches sich gegen Süden in den Canal erstreckct. Srarzcl, ein kleiner Fluß in der Grafschaft Hohenzoüern, in Schwaben,welcher endlich in den Neckar fällt. Starzicz, Stadl in der Woywodschast Po. loczo, in Weiß-Reussen, in Pohtc». Srasow, Stadt in der WoywodschastSen- domir, in kl. Pohlen- Staßfurt, Staffurt, Stadt im Herzog« thum Magdeburg, z N-ellen von Salze, an den Anhaitischen Gränzen, allwo dcr Rath aus lauter adelicken Personen besteht, und guteSalzwerke anzuireffen sind. Staatcn-Evland, diesen Nahmen führe» drey Inseln, weil sie von denen Holländern entdecket worden sind. Die eine liear ans dem EiS-Meer bey der Mcer-Gtge Weogatz, nicht weit von Rußland, wohin sie auch gehöret, welche die Holländer entdecket, uno auch Neu-Hol« fand genennct haben- Die andere findet man am deni Maoellanischen Meer, in Süd-Amerika; und die dritte auf dem Oc .sno Oriantuli, zwlschenJesso UttdAupi, in der Tartaren- Sratio», also wird in Rom die^esuchung gewisser Kirche» genennel, welche in einer zu solcher Andacht bestimmten Zeit geschiehet. Station, der Schiffe, ist die Am'uhrt, w» sic sicher liege», sonst heisset Srarion auch eiii Amr oder Bedienung; inaleichen die Postirung der S '! ilbwacht, wie auch er Ort, wo die Posten frische Pferde be. kommen. Statisten, heissen diejenige, soStaat?-Sa. chen wohl verstehe», und ihre Anschläge der Seit nach wohl cinzurichlen wissen- Stmo äogli krcsi-iii, oder der Zöesazungs- Sraar, liegt in dem Groß-Herzogthinn Toscana, uiid zwar IM südlichen Tveil v. Siena, inndcnGoifovonTelamone ES gehören dazu die Städte Oibiwilo, "relL- mone, korlo Lrcolc, IVIontrkolipo, btoa- te ^rgenraro, l'orko 8 . Stckrno, und dor- to I-ongons, nebii dem Fürstenthum >'i- ombino, und der Insel Lst>r. Dieserstaat gehörte ehedem zudemGcbietke v-Siena, als aber Philipp u. von Spanien dieses Gebiethe an den Herzog von Toscana abtratt, behielt er sich demselben bevor. Im Spanischen SiicceßionS-KAc!» eroberten ihn die Kayserlichen. A». 17z;- aber, wurde dieser Statt dem Don Car» los, König beyde Sicllien,zucrka»nt. 5tLw cleNii Lkisio, ! . Rirchen-Staat. S»ro cli Iüncii, s. l sncii. Stars, Scadc unk Schloß in Unter-Oester« reich, 7 P eilen von Wien- ^ Sratuen, sind grosse oder kleine Bilder,die aus Hol; geschnitzet, aus Stein gehauen, Stamm Stecade Greckborn Sreffenkl. 1077 t>ij >»!» I>A» I!,»» Uls M j!I Ov SÄ Mij! A I-Iv «!Ü i>«D )!,!>» E - M! V oder von Metall gegossen, u. entweder zur Belustigung, oder zur Pracht, an besonder re Oertü aufgestellet werden, ki-rut-, und gewisse Regeln, conMution-:- und Ordnungen, die von einem Landes- Herrn, einer Provinz und Stadt,oder von einem ^upMore einem Lollsglozu halten c ferlegt und vorgeschrieben worden, tztavanger, also hieß ehehin eine Provinz in Norwegen, so anjetzo das Stifts-Amt Christiansand heisset, welches gegen Norden anAgzerhuus und Bergen lieget, sonsten aber überall vom Meer umflossen wird. Sie ist die temperirceste, volkreichem, und am besten angebauete Gegend in Norwegen. Die Stadt Sr-wangen liegt an der Küste, und hatte vorhin einen Bischof, so unter den Erz-Bischof zu l rontheim gehörte. kram, Stadt in der Woywodschaft Ka- lisch, in Groß-Pohlen- Lirvcko. s. Srablo. Eravenow, Ort in der Brandenburgischen Provinz Prieanitz, i Meile vonPerleberg, gehöret d. m Grafen von Blumcnthal. tzlav-nbagen, kleine Stadt und Amt im Mecklenburgischen Fürstenthum Wenden, 1 Meile von Malchin. Nach dem Abster- ben der Herren von Werl fiel es wieder an die Herzoge von Mecklenburg, braveren, Ka-vrna, Stadt in der vereinigten Provinz Frießland, an der Süder- See, EiMmseii gegen über,6Mei'.en vo»! Hnling. Sie har einen Haven, welchen! bertzand fast ganz unbrauchbar gemacht.! Claim, schloß und Amc in Frankenland,! an der Obern - Pfalz, so die Marggrafcm von Anjpacn an sich gekauft. Lausten, Oesterreichisches Städtgen und SNÄß nnLrrßM. SrauH», s. -Zohenstaussen. b^umnberg, Schloß und Amt im Stift kleine Stadt und Schloß! Steckboon, kleine Stadt am Zeller-See, in Schwaben, eine Meile von Eostnitz, dem Hause Oesterreich gehörig. Steckbriefe, sind diejenigen Schreiben, ss eine Obrigkeit ohne Zeitverlust und an viele Orte zugleich an die benachbarten Gerichts - Herren abschicket, um einen flüchtigen Uebeithater anzuhalten, und selbigen anszuliefern. Sreckby, grosse Stadt in Norwegen, 6 Meilen vonDrsntheim- Srcckenick, ein Canal zwischen der Trave und Elbe, welcher von Moißlingen,kbey Lübeck, nach Möllen, und so weiter nach Lauenburg in die Elbe gehet- Er ist aus etlichen Flüssen zusammen geleitet, und durch verschiedene Schleusten also eingerichtet worden, daß kleine platte Schiffe, Evers genannt, von Lübeck zu Wasser in die Elbe kommen können. Stecklenberg, Schloß und Amt! im Für- stenthum Halberstadt, an den Ouedlin- burgtscken Grunzen,dem König in Preus- sen gehörig. Gtedehill, ein wohlgebauetes Lust- und Landhauß in Engettand, in der Grafschaft Kent, weiches mit schönen Garten und Lustwäldern umgeben ist. Stederburg, ein Lutherisches Jungfern- Kloster, nicht weit von Woiffenbüctei. Sredingev-ftand, s. jSrädmgev-stand. Sreeck, ein Ort in der Schwedischen Provinz Upland, allwo vor diesem eine Bischöfliche Residenz gewesen. Sreeghers, kleine Stadt am Fluß Lls, im deutschen Flandern- Steen, feste Schanze in Norw gen, welche die Schweden bey ihrem Einfall ins Dronkhcimische 17-8- eroberten, auch wieder verließen- , , Steenbergen, MerroorrFN, kleine befestigte Stadt im Holländischen Brabant, nicht weit davon liegt das Fort Steenbergen. i» -"7 - Sie gehöret dem Prinzen von Oranten- rvn M--a-n^ an der Lohn, eine Meile Steenbuisen, ein kleines Fürstenthum im Erouff-n,,-.» ^ , Oesterreichischen Flandern, im Lande Sckws Alost, gleich in der Mitten. Seleöen'^urd^^M-!??^ undOberkirch Steenkerken, kleines Dorf im Hennegau, famosen «estür^ dem Hause Oesterreich gehörig, woselbst geplündert. I An. 1692. den z Aug zwilchen dem König Wilhelm von Lngelland, undj dem Französischen Marschall von Luxemburg ein hitziges Tressen vorgefallen. Steerirvick, einigermassen befestigte kleine Stadt am Fluß Aa,z in der vereinigten Provinz Ober-Assel, .welche die Franzosen An-1672. einnahmenMber auch bald wieder werliessen- Steenrvickec-Aa, s. Aa- Steenword, ein Schloß, Städtlein und Herrschaft stm Französischen Flandern, im Gebiethe von Cassel, den Herren de ja ^.Viefoille gehörig. Lteffenklmt, Vorgebürge auf her Däiif- schen Insel «.eeland, gegen Osten. Svy 3 Stege, „ iiiiv gezuunoerr. vrausftnburg, ein Berg-Schloß und Amt »»Braunschweigische», wo KayserNen- ncux ^ucepz seinen Vogei-Heerd gehabt, indemNiedei-Herzogchmr-Braunschweig, ? Meilen von Limbeck, gegen Osten «karndrop, Flecke» in Engelland, «rasschgft Durham, nicht . Nuß Tees. UM koint, Vorgebürge i Provinz Devonshire, Luss-S Ex- 8tee«de, ist in der weit von dem ksHoUn,' Borgebürge in Engelland, in der Provinz Devonshire, am Munde des .Nasses Ex- Gerade, ist ein Stockdegen, welchen mar vnioracn in einen Stock machen läßt, ua Achen iin Nethfall auf der Reise, zu ge «»uchrn. io7H Stege Steinach Steinach Steinheim Sr>'ge, kleine Dänische Stadt auf der Julei Mön, lieit am Grünesund, gegen Seeland über, und hat einen Hauen. Stegebora, eui König!. Hof, an der Küste > vo« Ost-GotUand, iii Schweden, tzreiacrberg, ein ChurbraunfchweigischeS Amchauß und Flecken an der Aue, wo dieselbe in die Weser gehet. Steigerwald, ist ein Wald und Gegend zwischen den Bißtdümern Würzburg und Bamberg, in Franken, darinnen vcrfchie- dene Schlosser und Dörfer liegen. Stella, ein Stadtgen, bey der ReichS- Sradc Essen gelegen, und gehöret der Aedtißin zu Essen. Stein, Schloß und Herrschaft in Sber- Crain, 6 Meilen von Laybach. Stein, Stadt an der Donau, i Meile oberhalb Crems, in Unc r-Oesterreich, dem Scädcge» Maukern gegen über, in welches «ine Brücke über dieDonau gehet- ES ist daselbst ein auSträglicker Zoll. Stein, kleine Stadt am Fluß Weistntz, in Ober-Crain, z Meilen von Laydach. Stein, Schloß an dcrDünau, IM Herzogthum Kärnlhen, gehöret den Grafen von Rosenberg. Stein, kleine Stadt,nebst einer Burg am Rheim in der Schweitz- Sie ste- > het unter dem Schutz des CanronS Zürch, j welcher alle geist- und weltliche Äenicer besetzet. Allhier gehet eine Brücke über den Rhein, und nahe darbey liegt auf einem Berqe das Schloß Klingen. Grein, Schloß und Flecken in Schwaben,! der ReichS-Stadc Memmingen gehörig- ! Grein, ehemaliges festes, aber i 6 z>. von z den Spaniern ruinirteS Schloß am Rhein, , Meile von Worms- ! Stein, Amt und «Flecken in der Marggraf- schaft Baaden, anderthalb Meilen von Durlach. Stern, Schloß an der Mulde, im Erzgebür- gischen Kreiß, in Meissen, eine Meile von Schneeberg, dem Graf Ludwig Friedrich von Schöndurg gehörig. Stein, Herrschaft in Franken, welche denen Freyherren von Geudern, genannt Rabcn- steiuer, gehörig. Stern, Reichs - Freyherrlich Geschlecht in Franken und Sachsen. Stern am Anger, Stadt in Nieder - Ungarn, am Fluß Güntz, 2 Meilen von Güntz. Stern, ein Dayreuthisches Amt in Franken, nicht weit von Culmbach- Steinach, kleine Stadt und Amt im Vitzthum Bamberg, a» der Steinach, i» Franken, bey Culmbach. Steinach, Fluß UI Franken, welcher in dem Coburglschen Gebürge entspringet, und in die Saale fallet. Steinach, Marktflecken in Tyrol, ; Meilen von Iuspruck, zwischen Mautern und . E»i Fraueu-Kloster gleiches Nahm- ns, liegt auch in Tyrol. ill Dvmiiiicaner-OrdciiS, und nicht wei von Meran. ^ Steinach, Flecsen Ver Graf- jchaft Kirchberg, r Meile von Ulm. Steinach, kleiner Fluß in Schwaben, der an den Granzen zwischen dem Würtemberaj. scheu und Hohenzollerischen entspringet, uud ben Tübingen in den Neckar fallet. Die Gegend, wodurch er fliestet, wich das Steinacher-Thai genennet. Steinau an der Strasse, kleine Stadt und Schloß in der Grafschaft Hanau, den Grafen dieses NahmenS gehörig, ü Mi. len von Hanau. Steinau, kleine Stadth'm FürstentbuniDo- lau, in Nieder-Schlesien, unweit dcrOder zur rechteil Hand, allwo eine Fähre hfl,« überZehet, z Meile» von Woia». Lin an- dek Sladtgen gleiches Nabmenö, liegt im Fürstenthum Oppeln, in Ober-N der Moldau, am Fluß Pruc, 8 Ungarische Meilen von Jaß,, in Norden- Stephansberg, ein Amt in der Marggras. schast Anspach, in Franken, unweit Brich- senstadt. Stephangdorf, HerrschaftimNenmarckk- schen Weichbiide, desAchlesischenKnrsten- thiims Breslau, 4M- v. Breslau, wo der Herr Graf von Schlegenbcrg einen zierlichen Garten u- schöne Grote angelegt. Stephansfeidrn, lnsgemei - S-rchjeld genannt, Staöcleui in Unter-Ll aß, -Meilen von Straßburg. Stephanswcrt, kleine nun aber rasirte Festung imOesterreichischen Geldern, auf einer kleinen Insel, welche die Maas machet. Sie wurde An-1727- durch dieHoi- la'ndcr erobert, und ihnen Ln. 171g. über« Steph'änswördt, geringer Flecken inOber- Ungarn, unweit der grossen Insel Schütt, 2 Stunden von Tornau-! Ltsr, grosser Fluß in Volhynien, entspringet in Klein-Reussen, und fallt in der ^Woywodschast Breßici in den Przipiec. Sterling, Pfund-Srei ling, s- Pfund. 8 rerling, Sciiveling,Provinz iNL>üd-Schotk- land, längst dem Fluß Forth, zwischen den Grafschaften Menthenn, Fife, küch'gii, Lenox und dem Fluß Cluvd. Die Haupk- Skakt'Steriing liegt an letzt-gedachtem Fluß, und hat ein ziemlich festes Schloß, weiches die Passage aus Engclland »ach Avv 4 Schott- ioFa Stern Sterzingen Stetten Steuer Schottland bedecket. Von dieser Stadt haben die bekannten Pfund-Sterlinge in Engelland den Nahmen bekommen/weil sie zum ersten allhier gepraget worden. Ekern, grosser Königl- Thier, Garten ni Böhmen, aufdemweiWi Berge, unweit Prag, darinnen ein Gebäude in Horm eines Sterns anzufteffen. Erernbern, Berg-Schloß und Marktflecken im Caurzimer-Krayß, in Böhmen, an den Schlesischen Granzen. Sternberg, Stadt, Schloß und Herrschaft in Möhren, >o vor diesem dem Herzoge von Oelö in Schlesien zuqehörct, nachge- hends aber von dem Fürsten von Lichtenstein, Carolinisckcr Linie, erkauft worden. tzternberg,Dorf, nebst einem sehr grossen aus einem Berg liegenden Chur-Bayerischen Schloß, bey dem Wurm - See, in Bayern- tzrevnbevA, mittelmäßige Stadc nebst einem Fürst!. Listt-Hauß im Mecklenburg!, scheu Fürstenthum Schwerin, 4 Meilen von Schwerin, allwo die Mecklenburgische Ritterschaft ihre Land-Tage zu halte» pfleget- Siehe Malchin. Sternberg. gewisses Gebiet in der Neuen Mark Brandenburg, insgemein der Skcrnbergische Krayß genannt, zwischen der Wqrle u :d Oder,gegen die Pohlnisch-u. Schlesischen Granzen, der darinne gelegene Ort Srernbcog ist offen und weitlauslig, hat gewisseVieh- Märkke, und gehöret denen Herren von Winningen. Stcrnberg,schönes ritterschaftlicheS Berg- Schloß, -Stunde vo» Königshofen, im Grab-Felde in Franken. Srernberg, Gräfliches Geschlecht in Böhmen, welche» daselbst schöne Güter besitzet. Sternberg, Schloß und Am- in Westpha» len, dem regierenden Grafen von der Lippe gehörig. Sternberge, sind 2 lustige und anmuthige Höhen, weiche vor der Stadt Cleve im Herzoqthum dieses NahmenS liegen, und mit vörtrefllchen Meen bepflanzet sind. Stern.Rammer, s. Lamsrs stell»». Stern-Lreuy-Vrden, s- Ritter- Goden der Creutzträgerinnen. Stern-Schanye, rorl h etoile, eine kleine Schanze, welche aus ein - u. ausgehenden Winkeln oder kl-mc; bestehet; daher sie die Gewalt eines Sterns bekommt- Sie bestehet aus 5 bis 7 Spitzen. Alldieweil Ober die viereckige K-oäout^ geschwinder aufgebanec werden könne,1, und eben solche Würkung thu», als die Stern-Schanzen, so sind diese wenig mehr gebräuchlich. Sternstem, s. Neustädtei in der Ober- Pfaly. Stert, suche L»rt. -- . Stevzinrzen, kleine St-dtMN Fluß Elsack in Tyrol, an der Landstraffe nach Italien, zwischen Buren nnd Iu- spruck, 9 Meile!! von der lezcgedahln Stadt. Sie hat ein Silber-Bergwerk, und werden daselbst gute Dezm-Klmgen gemacht. Stetten, Nieder- Stetten, kleine Stadt in der Herrschaft Haldenberg in Franken, dem Fürsten von Hatzfeld gehörig. Der Marktflecken Ober-Sterten gehöret der R-Stadt Rothenburg. Stetten, schöner Marktflecken und Schloß im Herzoqthum Würtemberg, im R-.mö- tbal zwischen Atuttgard und Schorndorf, wo sich, guter Deinwachs beändek. Stettenselv, festes Berg-Schlsß u. Herr, schast im Herzogkhum Würtemberg, IIN- weit Heiibronn gelegen. Stettin, x'ktet!»,,«, Hauptstadt und starke Festung in Vor-Pommern an der Oder, im Stettinifchen Distrlct, weicher den Titel eines Herzogthums führet, und das Land zwischen der Oder und Peene,nebst denen Inseln Usedom und Wohin unter sich begreiffct- Diese Stadt ist grojund wohlgebaut, liegt in einer schönen Gegend an einem Hügel, -6 Meilen von Berlin, hat eine starke Französische Co- lonle, allerhand Manufacturen, »nd treibet starke Handlung und Schissah-k in auswärtige Lande, wie sich dem, sie Oder allhier ln 4 Ströme verkheift-, davon der eine, so die Stadt berühret, die Oder, die andern g aber die Parnitz und die grosse und kleine Regel iS genennek werden. Allhier beffndet sich auch die Königliche Regierung über Vor-und Hinter-Pommern, die Kriegs-nnd Domainen-Kammer, das Vor-Pommerische Hof-Gericht, das Coiisistorinm und verschiedene andere hohe Collegia- Es ist auch allda eine Citadelle, und die lange Vorstadt wird Lastadle genennet. Die Stadt mit dein daziiljgehöngcn Lande gehörte- sonst der Krone, Schweden, An-i/iz. aberwurde sie von den nordischen Murten eingenommen, und der König von Preusscn, > Friedrich Wilhelm, nahm solche nebst Wolgast, vermöge des mit den Ailiirten zu Schwedt getroffenen Vergleiches, in Sequestration, und bezahlte an Rußland undSachsen,wegen aufgewandten Kriegs- Kosten, 202000 Thlr. Durch den Stockholmer Frieden An. >7^0. wurde endlich diese Stadt und Gebiete, nebst den Inseln Wollln und Uledom, aegen ^Millionen Rthlr. der Krone Preuffen auf ewig abgelretten. Stettin, s. Neu-Stettin. Steven, Voor-Steven,ist derjenigeTheil, wo sich daS Vordertheil eines Fahrzeuges endiget- Stevensrvaert, s. Srephanswerth. Steuer', unter diesem Wort wird alle Colt« tribution verstanden, die von Untercha« neu eingeforbert wird, cs mag gleich auf die Steuer Steyer Steyereck Stier ivgi die ersonen eu, Kopf-Gel!' gefttzet,oder vie Beschwerung auf die Güter geleget ^teueÄuschlag, sind Register derObrig» keck, darinnen die liegende Grunde und Güter der ttnterthaneu verzeichnet,und auf ein gewisses angeschlagen sind, da denn von jedem Sckock-Thaleroder Gulden ein gewisses gegeben wird, xreuerboord, siehe Stu^rbooick, Eleuer-Mann, suche kilore. Lreuer-Reversalien, sind diejeuigenBrie- ft, welche ein LandeS-Herr seinen Untertanen auShandigct, daß dasjenige, waS sie excraordinaireS zu geben bewilliget, ihnen an ihren Freyheite» unnachtheilig stvn, und zu keiner ordentlichen Auflage gedenen solle. greuer-Kuder, ktoer, 8tuur, 6ouveinuil, ist ein zngerichteteS Stück Holz, welches am Hiniertheil des Schiffes feste gemacht ist, und vornemlich dazu dienet, daß man daS Schiff regieren, auch dahin lenken kan, wohin man eS haben will- Ere»erwalh, Schloß bey Hildeshei'm. Erevonshofft, Vorgebürge in dem Stift AarbmiS ans derHalb-Insel Jütland. 4w»„ioIrI,istderKönigl.Groß-Hauß-Hös- nieister in LngellanS, und der vornehmste Minister, welchem alleKönigl- Bediente, «uSgenomen die Capell- u. Stall-Bedien- ken, bey Hof gehorchen müssen. Sein Kennzeichen ist derweisse cstab, welchen er stets vor dem König herträget, wenn er aber selbst auSfghret, so laßt ec denselben durch einen Laquayen mit blossem Haupl vor sich hertragen. Wenn der König bey ^rvfnung des ParlemenkS zugegen ist, so tGeitec ihn dieser Lord, und empfange« von alle» Gliedern des Unter-Hauses den der Treue- Unter ihm stehet zugleich die König!. Rechen-Cammer, und ver Schazmeister verrichtet in seiner Ab, «elenheft dieses hohe Amt. Wann der König stirbt, zerbricht er seinen Stad,über zE.K- Sarg, zum Zeichen, daß anje- aufhör/ Hofleute Bedienung wohlgebaute Stad! Ober-Oesterreich, u. ein, nem « / Land-ffurstl. Städten, auf ei Berge, an welchem sich die Flüss Steyer und En» vereinigen. Sie treib omen starken Eisen-Handel, „nd liegt , ^uLlnr- Mit dieftln Eiftnwcr! es folgende Beschaffen K^r Ferdinand der zwevte, da vom Jahr Christi 7-2, bis dahin he V« s^?""ebene, und von lauter Pri ^ nemlich de» Rad-und Hammer meistern, dann der Stadt Steuer, als Verlegerin der alten Eiftngeftllschafr, bestrittene Eisenwerke unter dem Titel der Jnnerberqi'^en Haupt-Gewerkschaft der Stahl »,'.dZiseii-Haiidlnüg in Oesterreich und Land Steuer, in ein Lorpus gebracht, U- sie mit weisen Ordnungen auch Privilegien versehen. Durch diese Anstalt wird eine Anzahl von viel tausend Arbeitern bey diesem Eisenwerk angestellet, u. das verarbeitete Eisen und Stahl an Sensen, Sicheln, Strohmeffern, Schlössern und andern dergleichen Zeug wird in viele Lander weit und breit auöqeführet, und tragt grosse Summen Geldes ein- Steyereck, kleine Stadt nebst einemSchloß in Ober-Oesterreich, an der Donau, eine Meile unter Linz. Steyermar-k, FSftia, Herzogthum im Oe-« sterreickischen Krayß, welches gegen Norde» a» das Erz-Herzogthum Oesterreich, gegen Westen und das Erz -Bißthum Salzburg und an Körnchen, gegen Süden an Craiii, und gegen Osten an Ungarn gränzet. Das Erdreich darinnen ist bergicht, jedoch fruchtbar an Gekray- de, Gras, und etlicher Orten auch an Wein. Dieses Land wird eingetheilet in Gber-und Osteder - Steyermark, und die Grafschaft Eilley, welches demHanß Oesterreich, und unter die Jnner-Ocster- relchifchc Regierung zu Graz gehöret, auch der Catholischen Religion zugc- than ist. 8tkenion, KeM«, kleine Stadt in Romainen, am Constantinoplischen Canal, und an einem kleinenGolfo gleiches Nahmeiis. ^rickynfen, f- Stückhusen. Stiege, Flecken und Amt auf dem Harz, im Fürstenthiim Blankenburg- Stier-Gefechle, ein gefährlicher Zeitvertreib in Spanien, und vornemlich zu Madrid, weicher etliche Tage nach einander wahret, und geschiehet derselbe, wenn inan das Fest eines oder des andern Heiligen, oder bas Beylager, wie auch die Geburt eines Prinzen vom Geblüt feyerc- Als- denn verfüget sich der König, nebst den Personen vom König!- Hauß, aus die Galerien eines Pallastes, ft Lonückori» genannt, die Gesandten aber setzen sich gegen über. Die Stier-Streiter sind vornehme Versöhnen, und an dergleichen feyerlichen Tagen sind sie schwarz gekleidet, ihre cresäo5 u. vornehmste Laquayen aber gehen kostbar, und zum öfter» wie Türken, Mohren oder Wilde gekleidet. Man lasset nicht mehr als einen Stier auf einmal los , und ficht auch ein einziger Streiter mit ihm, entweder mit der Lanze, oder mit ir.esonnei, welches eine Art gewisser Wurfspieße ist. Wenn derStier aus dem Stall, welcher zu Ende des Pla- tzes ist, gelassen wird, beziehet sich der Streiter ein wenig auf die Seite, und Avv 5 wenn ioF2 Stifter Stipuliren Gtiron Grsccs wenn das wütende Thier vorüber iäuflet, bemühet er sich, demselben einen Stich in den HalS z» geben- Tödtet er ihn aber alsdann nickt, so ist er schuldig, vom Pferd zu steigen, und den Stier mit dem Säbel zu erlegen, welches Linllmp-mo qe- nennet wird. Besiehe daö Wort stirr«- »-eu-ioi-v-r. Stifter, werden insgemein die Erz-nnd Bißthümer, ingleichen die vornehmen/ sonderlich aber die gefürsteten Äbteyen, wie auch die Dom-und Collegial-Kirchen, wo Dom-Herren oder Canonici sind, ge» nennet, und kömmt vcrmuthiich daher, weil die Einkünfte dazu von den Alten gestiftet worden- Stiftmäßig, heijftn die alt-adelichen Familien, welche Kraft der Statuten in den Stiftern allein zu Canonicaten gelangen können. Stifts-Tage,heissen diejenigen Versamm. lungen, welche Dom-Herren, nebst Venen übrigen Land-Ständen, in denen hohen Stiftern anstelle,!, um darauf von ihren Angelegenheiten zu beliberiren, und einen Schluß zu fassen- Ltigliimo, ein Flecken in Basili» cara, nebst dem Titel eines Fürstenthums, in Neapolis, welches durch Erbschaft an den Fürsten Sormino Loloniwzu Neapolis gekoinmen- StlUli, kleine Stadt im eigentlichen Nato- lien, derJnfti D-'io gegenüber, aus dem Worgebürge Sttlari, in Asien- Stille-Meer, zwischen Bsia untz Amerika, siehe kucillcum iVIzrs. 5tiII-c> K-a, ein kurzer Dolch, dessen sich die Zraliäner und Spanier sehr zu bedienen pflegen, n. ein Stock mit einerKlui e. Ltlpenclis, sind gewisse Gelder, welche auf gewisse Jahre, entweder aus der Stadt» Cassa,oder aus den i-egsris besonderer Familien, an arme Studenten zu Fortsetzung ihres Studlr ns, ausgezahlct werden, und müssen sich diese bey Genießmig soickerSlipendien unter eigener Hand und Siegel reversiren, nach Beschaffenheit der Sache entweder ein gewisses Lenur 8ru- cliorurii zu ergreiffen, oder doch die Vo- c,cion des OrtS U- Patrons, von weichem sie das Supsnmum genießen, allen andern vvrzuziehen- rcippo, Stadt in Servien, an den Makedonischen Granz n, wsbey An. i6-c> die Türken von de» Christen geschlagen, und daraufdie Stadt geplündert und inBrand qestecket worden- m-mu, heißt mit dem Handschlag angeloden. Stipulii-en, heißt mitHand und Mund versprechen, dasjenige, jö abgeredec worden, steif und fest zu halten- Daher heißt 8ii- vulatis in Rechten eine solche Verbindung, d« durch Krag und Antwort einer dem andern etwas zu geben oder zu cbm verspricht- ° """ 8ftr°n kl. Fluß n Italien, imHer- zogthum Parma, wclchersich i» dea FluS Taro erqeußc. ""w Skirum, Flecken amFlußRör, imHerzoa- thum Berge», in Westfalen, nebst dem Tlte, einer Grafschaft- Es sind gewisse Grafen, die >ich von Srir-um schreibeii, und zugleich den Titel von Limburg u- Vronchoi-st führen, wiewohl sie eigentlich aus dem Haiiß der Grasen von Mark ihren Ursprung haben. Sie lheilen sich in 3 Linien, in die -Bronchorstische, Gehmenifche und Stivumrsche. Swblod, Stadtlem und Schloß in der Ukraine. Stöbnitz, Stadt in der WoywodschaftSen- bomir, in Klein - Dohlen. Swboba, Stadt in Rußland, 4 Meilen von Mossau, woselbst eineBuchdriickerey war, und soll diese ehemals die einzige in ganz Rußland gewesen seyn- Stobra, ein Fluß m Schlesien, der bess Brieg in die Oder füllt. Ltoccound L-.-rsrwns. der grosse lind gewei- hete Degen und Hut, ist ein hochgeachtetes Präsent, weiches die Päbste bisweilen zu Rom, mit sonderbaren Ccremonien zu weyhe,I, und selbiges an Hobe Potentaten, Prinzen, Republiauen und grosse Generale, durch einen gewissen Deputir- ten, zur Dankbarkeit vor die der Cachs- lischenKirche erwiesenen Diensts,;» übersenden pflegen, und soll Pabst Uillunu; vi. der erste gewesen seyn, weicher dergleichen 137«. an die Repubiic Lucc« nber- schicket- An. >7-7. hat Pabst Clemens der Xi. einen solchen qeweihcten Hut und Deaen an den Prinzen Eugen nach der erhaltenen grossen Melone wider die Türken bey Peterwardein, durch den Ritter Rosponi nach Unsarn übersandt, womit er in der Festung Raab öffentlich in der,Kirche angekleidet^ worden- Dieses Präsent wurde damals also beschrieben: Der Hut war dunkel-violet mit Hermelin gefüttert, und an jedem Seiten,Lappen hiesig ein r Finger breites Hermeli- nes Band, das Huc-Ba»d war koch, oben der Stpahlen-Schein, der Hut-Rand mit Gold gesticket, vorne, hinten Mio oben waren mit kleinen Perlen gestickceKnöpf- fe, auf einer Seite aber der H. Geist in Gestalt einer Taube mit kleinen Perlen gestickt, hinten aber hiengen a rothc mit Gold gestickte Bänder. Der Degen war mit dem Gefässe 8 gute Spannen lang,das Gesasse vonSübermid vergoldet, 7 Pfund schwer, oben am Knopfe und mtten am Ortdande war bas Päbstl- Wappen. Die Klinge war oben 3 queer Finger breit, blau angelauffen, und mit goldenen Zierrachen versehen. Die Scheide war von rothem Sammet, mir durchbrochener Arbeit Gcochem Stockholm S tockholme Srola 108Z Rsichs-Lollegien, auch ist An-17)9- eine Königs Akademie der Wissenschaft.ai all» da gestiftet worden. Da ihr Häven einer der vortreflichsten und sichersten an der Ost-See ist, so wird sowohl nachinn- als ausländischen Orten ein starker Handel getrieben , wie denn auch 1730. auf Angeben eines Holländers, Iosias v-Äs- pern, eine Schiffarch und Handlung nach China resolvirec worden. Das Linlauf- fen aus dersee in denHaven wird durch die vielen schseren oder Klippen sehr beschwerlich. Die Stadt hat ehemals viele Belagerungen ausgestanden, und An. iZ2Q. richtete König Christiern n. allhier ein grosses Blut-Bad an. An. i/ro. grassirte allda die Pest. A,1.172z. und ,751. hat sie durchFeuersbrünstegrossen Schaden erlitten, u. sind im letztem Jahr ; io Hauser nebst der schönen St- Claren-Kirche abgebrannt. Stockholme, kleine Insel auf dem Irr- ländischen Meer, dem Haven Miiford gegen über. Lkorlrpoit, Flecken in Engelland, in der Pro, vinz CH . -ire, amFmß Mersey. StocKrlirikigL, Stadt in Engeliand, in der Provin; Southampton, am Fluß Test, welche 2 Deputiere ins Parlemenc schicket. Stoczow,kleine Stadt an der Weichsel, im Fürstenthum Teschen in Ober-Schlesien. Sca-cks-lev, siehe Hierische Insel». Sröckem, ein Marktflecken au der Leine, liegt eine halbe Meile von Hannover, bey dem Jungfrauen - Kloster Marien- Werder- Gröckna, neues, schönes, lustiges Schloß am Fluß Ottova, imPrachenser-Krayßftn Böhmen- Sror, Fluß im Herzogtum Holstein, welcher sich unterhalb Glücksstart in die Eide ergeußt- Srördalc», eine Vögten im Drontheimi- schen Gebiet, in Norwegen, anderthalbe Meilen von der Stadt Drontheim. Srosen, Städtlein nn AmtSachsen-Weis, sensels, allwo jährlich bey der Rarhs- Eonfirmation ein Land-Gericht gehalten wird. Srörcrau, Fluß im Herzogthum Lünebura, welcher bei) Heuerovors aus dem Bsden- dickischcn hergeflossen kommt, und endlich bcv Tsterlohe und Stederdorf sich in die Ilmenau ergiesset.j Srötterlingcnbiirg, vormaliges Kloster, ietzo Königl- Preuß. Amt im Fürstenchum Halberstadt, in der Gegend Hornburg. Sroirogomer, Stadl in Engelland, UI der Landschaft Sommerset. 8tok--!Ä>', Sradc in der Provin; Aork in Engeiland. 8rolr, ist eine lange und breite Binde, mit drcy Kreuzen gezieret, weiche vom Hals auf beyden Seiten bis aus die Füße herunter hänget. Die Cacholischen Priester kra- beit von Silber und verguldet, ausgezic- ret; inqleichen das Geheuke von rothem Sammet, mit Gold gesticket, mid hatte eine silberne stark vergoldete Schnalle. xrock-m, kleine Stadt im Stift Lüttich, am linken User der Maas. ^ Etockach, ein geringer aber doch der beste Ort in der Grafschaft Nellenburg, in Schwaden, am Fluß Stockach. Stockau, siehe kironir». Skockbrunn, beißt einer von den Sauerbrunnen, die zu Sckwaibach,»! derNieder- Grafschast Katzenelnbogen, sich beflnven. Stockfischfang, wird voruemlich in Amerika an den Küsten von Terre Neuve getrieben, und ist ein überaus wichtiger Gegenstand der Englischen Handlung, worüber ehehin mit Frankreich die größten Irrungen entstanden. Es werden >ahr- M bcv ;oo Schiffe zu diesem Fischfänge gebraucht, und die Ladung ist so reichlich, daß von demjenigen, was aus den Englischen Sec. Häven »ach Italien, Spanien, Portugal! und Deutschland verführet wird, die Krone alleine jährlich bev 2ü»ooo Pf. St. oder 1 Million 147000 Rchlr. Nutzen ziehet. Srockheim, Sch-oß und Herrschaft im Rheingau, davon eine Freyherrliche Familie, so,70-. abgestorben, den Nahmen geführet. Stockholm, //„/mm, Haupt-und Königl. Residenz-Stadt in Schweden, thetls in ! Wand, theils in Südermanland gelegen, > wo der See Maler in die Ost-See flies- sec. Sie ist im Umkrayße 2 Schwedische Meilen groß, und ist theils auf Inseln, theils ausHalb-flnseln gebauet- Die Gassen und breit und räumlich, die Häuser swd meistens von Zcein ausgebauet,und zM man ihrer über zooo. Sie sind größtentheilv aufPfäle gebauet, und die Inseln, auf weiche» sie stehen, hängen durch I-Brucken zusammen. Sie werden Holme genannt, und si„d ihrer folgende 7. Stockholm an sich selbst, in welcher das neue Königl-Rcsidenz-Schloß, so eru 1714. vmi der König!. Familie de, wohnc worden, das Rachhaus, das Hauß der Lutte rschast, tie Bauco und die Schif- trncke zu bemerke». 2) Der Rirreeholm, «ufdem sich das aste Königs Schloß ehe- r>m,v befunden, -4' 1N97. abgebrannt, »m mehre aber wieder hergestellt worden. 3 )HeigandsKolm,aufwelchem der 1696. erbaute König!. Stall stehet- 4) Der «»ftshslm. ;)DerBIasiei,olni. 6) Donnisholm, auf dem die schöne lllri- ckcn-Knche gebauet ist, und 7) Ladin- LHdsland. Hiernächst gehören zu der Stadt noch die 2 Vorstädte der Nordermalm mch Südermalm. Die Anzahl der Einwohner wird gegen loooooMen- lchen gcichabet. Die Stadt hat 4 Bür. Sttnicister «„d ist der Sitz der hoben IO"4 Stsla Srospen Stolyenau Grormarn tr.gcn sie über einem Chor-Hemde, und i »den sie kreuzweise über den Lauch, wen» sie Messe lesen. Lto » "rux,, ist ein Verzeichnis oder Der« ordnung aller derjenigen Accidentien, welche den Kirchen, Harrern und Küstern v. Aufbieten und Trauungen, Kind- Taufen und Leich-Begängnissen, entweder aus Landes-Obrigkeitlichen Befehl, oder aus lang her^brachter Gewohnheit müssen g reichet werden. Lwlbovn, Rußisches Dorf in Kerholms- Lehn, allw» 1617. «wischen Schweden u. Rußland ein Friede geschlossen worden. Stollberg, kl-Stadt, Amt und Schloß in Meissen, im Erz-Gebürgischen Krayß, wo viel Tücher gemacht werden- Sie gehöret Chur-Sachsen, und ist 2 gute Merlen von Leipzig gelegen- Srol'.berg, Grafschaft in Thüringen, ;wi- scheu Mannsfeld,Sondershausen, Hohenstein, und dem Fürstenthum Anhalt-^Sie gehöret dem Grafen v- Stollberg, und die Hauocstadt, wo das Gräfliche Residenz- Schloß ist, heisset gleichfalls Stollberg. Es brannten daselbst den >5 Jul 17zi. ,e Hauser ab. Diese Grafen bestehen aus der Aeitern, oder Vvernigerodi- schen, und aus der Jüngern oder Stoll- bergischen Linie. Die Aeitcre theilct sich wiederum in die Wernigerod-o-er "Iscnbnrgische, in dir Geuderische.u in die Schwaryaische. Die jüngere in Stollberg und Roßla- Die Geu- derische wurde 1742. in den Fürsten- Stand erhoben. Srollliofen, ein Paß und kleine Stadt im Baden-Badischen, am Rhein zur rechten Hand, 4 Meilen von Straßburg, ist mit Morast umgeben. S'olpe, Städtgen im Stolpischen Krauß, in der Ucker. Mark, denen Herren von Buch gehörig. Stolpe, Hauptstadt im Herzogthum Wen. den, in Hinter-Pommern, 14 Meilen v. Danzig, am Fluß Stolpa, welcher allda schisbar ist. Diese Stadt ist ehemals eine Hansee-Stadt gewesen, und noch jetzo ziemlich groß «nd wohlgebauet, treibet Schiffahrt, Kaufmannschaft, Leinwand- Handcl, Bernstcin-Drehercyen, u- brauet ein vortrefliches Bier. Zwey Meilen davon ist der Hoven Stolpemönde, wo der Stadr ihre Schiffe liegen, und viel Fischer und Schiffer wohnen- An- i7Z8. wurde sie von den Russen belagert, aber nicht erobert. Stolpe, Flecken und Amt im Preußischen Vor-Pommern, >M- von Anklam, am Fluß Peene. ^ , Stolpen, kleine Stadt, Amt und festes Schloß aufcinem Berge, oder dem >oge- nanntcn Stvlpischen Steine, im Meißnischen Krayß, ; Meilen von Dreßden,ge. gen die Lausitz. An- 172; d-Schare^ ^ . - - litte sie grossen rand-Schssen. Stolyenau, Stadt in der Grafschaft Hoy», an der Weser, nebst einem Schloß- Sie hat einen Amtmann, u. gehöret demChm. Hause Hannover. Srolyenberg, ein fortificirter Berg bey Dantzlg, der die Stadt ziemlicher Massen bedecket, aber, w nn er in feindliche Gewalt kommet, derselben auch groffen Schaden zufügen kan- Trolyenburg, alt befestigtes Schloß in Siebenbürgen, > M- von Hermannstadt, so in dem letzten Malconcen- ten Kriege zum Steinhauffen gemachet worden. Stolyenfele, eine Chur-Trierische Stadt und Schloß. 8wns, Stadt in Tngellanv, in der Graf. schast Stafford, am Fluß Traute. Swnskenze, ein wunderwürdlges und aros- ses d.Ic>numsnr in Engelland, in der Provinz Salisbury, welches aus lauter ganzen und überaus grossen Steinen zusammen gesetzt ist- Sconz, 8 t,-clfoill, Flecken in Engelland, in der Grafschaft Buckingham, am Fluß Suse. Noch eine Stadt dieses Nahmens liegt in der Provinz Warwick, am Flu» Avon, über welchen sie daselbst eineBrü- cke hat- 8 wmbigr»ä, Statt in Servien, in Ungarn. Sroorer, eine Münze in Holland, welche driktehalbc Stüber gilt. Stoppers, -Hontc-Plnren, Loilür, sind auf den Schissen Seile von mittelmäßiger Länge, an den Enden mit Knoten, deren man sich gebrauchet, die Löcher zu verstopfen, welche durch feindliche Kugeln, oder auf andere Weise, ins Schiff gekommen sind. Man brauchet diese Stoppers auch, wenn clwan die Seile, woran die grossen Seegel das «chiff forcziehen, nicht balten wollen, denn alsdenn leget man sie an dieselben, wodurch sie solchergestalt zwexmal befestiget, wohl halten müssen- 8 torr, Stadt auf der Insel Negroponte. Ltoic, oder ein kleiner Golf» des Mittelländischen Meeres, auf den Küsten de» Königreichs Al- gier, zwischen Bugie und der Insel Ta- barka, in Afrika. 8t»i3cr, siehe dUmpi,. Storchnest, kleine Stadt in Groß-Pohlen, 1 Meile von Lissa, hat ein Schloß, und ist >716. von dem conföderirten Regimen- tario Guiazdowöky erobert worden- Srorckau, Herrschafft, Schloß, Amt und Städtlein, in der Mittel-Mark, an der Spree, ist 17 »r- fast gänzlich abgebrannt. 8wrkoo, kl. Insel an der Schwedischen Provinz Blecking, unweit Carlscroua. Stormarn, ist der südliche Theil des Her. zogthums Holstein, zwischen den Flüssen Elbe, Stör, Trave und Bille-Diese Landschaft Scsss Stralsund Srrammehl Srran.tsul. "schaft begreift z Lhelle, nenilich ^vest-t Srormarn, Ost- Sronnarn, und drej Erasschast pinnebel g, ist votter Morai.e M Gren, und der Ueberlchwemmung sehr unterwvrssen. ... ,, Srsst, ein Berg-Stadtlein in der Ober-Un- Swte^ei^E^ni'^erzogthum Bre- 5,E'Fluß^!^Äge!laiid, n,elck!er mi den Gramen der Provinz Essex und Sussolk fiiessec, und sich zu Harwich ins deutsche eraeuHk. xwuii-nä^, Flecken in Worcesteröhire, in 5iEnİr,' Stakt in Engelland, an, Fluß Stour, mit welcher die Stadt Newton hur» eine Brücke vereiniget wird. Lim-, Flecken in Engelland, in der Grafschaft Suffolk, am Fluß GiPPina- Stotzinnen, eine kleine Stadt ».Schloß in Schwaben, nicht weit von der Donau, un- mhald Ulm, denen Barons von Stein ge- hörig. SmbAiis, eine mäßige Stadt in der Inländischen Provinz Ulster, in der Grafschaft 7;,one, ami ougti ko>-Ie, welcherdenSee Foyle 2 Meilen darüber formirec, n- bald darauf in einen grossen Meerbusen fällt. S'eadauen, guter Flecken, nebst einem kleinen Amt im Preußischen Sudavien, am Lazomel'Sec, allwo ein Adeliches Jungfern,Ttlst. ?»,Zella, kleine Stadt im Herzogthum Mavland, in der Landschaft Pavesano, am Po-Fluß, z Meilen von Pavia, demBischof zu Pavia gehörig. ZlizZvmn. also heisset einer von den 4 aheilen der Stare Cracau. Strakonitz, Stakt nebst einem Schloß im Prachenser.Kreis, in Böhmen- Sie ist die Residenz der Böhmische» Eroß-kuois vom Malcheser-Orden. Swalbura, ü Schriesiheim. Lrunlen, Festung >m Preußischen Geldern, "K die Franzosen um das Jahr >672. geschieiffek haben, und im Lascherer Fri.-, König i» Preuss-n zuge- sprvchen werde». arosseund ehe»,als b»>-bmte Hanlee-Stadt, nebst einem schönen Häven, im Schwedischen Vor-Poni- mrn, an der Meer-Enge Gella, der ^nscl m m uber.Sie ist sowohl voÜNa. ur durch die un,„egende Moräste, Te-che Mia?,"!!' Kunst wobi be- N^ s,und liegt Wischen dem Meer und ° sterz dergestalt,daß man nicht »ncers, als mer euren Damm, Dor'dies'm u!'^^^ kommen kam s-enib, ma Hauptstadt bcsFür- 8§LÄS«SMSS!i stein vergebens belagert,». i6zo. alsKönig Gustav Adolph daselbst «»laugte, nahm sie die Schwedische Besatzung ein. An. >671. zwang sie Churfürst Friedrich Wilhelm zu Brandenburg nach einer kurzen und heftigen Bombardiruug zum Accord, trat sie aber 1679. im Friedens-Schlüsse an die Schweden wieder ab- Im Jahr 1710 fti.d in diejer Stadt bey 6000 Menschen an der Contagiou gestorben, und 1712. wurde sie von den nordischen Wirte» bloquirt geyalten. An. 17,4. den ra Nüv- langete hier der König in Schweden Carl der xu. unvcrniuthet aus dcrTürkcyan, und 1715. ward diese Festung nach einer hart ausge- standenen Belagerung, darinnen sie sehr ruiniret worden, von Venen nordischen Al- liirteiiam az Dec mit Accord erobert, und mit Dänischen Trouppen besetzt gehalten, bis sie mit ihrem umliegenden D-stricte, im Frieden 1720. an die Krone Schweden restituiret worden. Allhier ist anjctzo die Landes'Regicrung über das Schwedische Antheil von Dor-Pommcrii angeleger. Strammehl, Srrainniel,eiiiHinter-Pom- merisches Stadtteil! und Schloß an der Rege, davon sich die Herren von Bork, Burg- und Schloß-Gesessene schreiben. Llr-imulix-, ein gewisses Türkische) Gebiet in Griechenland, weiches vor dieemBöo- tia hieß, zwischen den Provinze - Athen, Janna, Livadie», und der Meer- Enge von Negroponte gelegen- Stranden, an Strand getrieben werden, sind Schiff-Wörter, heissen so viel, alS zur See verunalückeu. Strand-Friejen, ein ziemlich grosses Ge, biet im Herzogthum Schleßwig, langst dem deutschen Meer, und begrciffet dassel- be die Aemter Eyrerstadt und Husum, samt einem Theii der Aeniler Flensburg und Tondern- Srraiid-Rechr, hat zweverley Bedeutnng, und heisset entweder die Macht des Last, des-Herrn, alle ans Nfer durch Schiss- bruch auegeworsene Personen und Güter cigenthümilch zu behalten; oder es heisset die Jurisdiction über alles, was an den Ufern paßirc» kan- - Striiiigiorü, fö- i-r-m, Flecken inlllster, in Jrrland, in der Grafschaft Downe, an der L-ve LriÄligroici,allwo ein weiter und guter Have» ist. Der dabsy liegende See von Strangtörd ist ziemlich groß, und er, ^.geußt sich in gcmeidte Bave. S'rranauiiren, ist eine den den Türken gar gewöhnliche Straffe, vor welcher die Bassen, der Groß-Vezier, die Kayserlichen Brüder, ja der Groß-Sultan selbst nicht sicher sind. Man brauchet hierzu gewöhn« lich ein paar starke Janitschareu, die dem Unglückselige» einen seidenen Strick prä. sentiren, den dieser kuffet, um den Hais leget, und sich alsdann durch obgekarbce Jaiiitschar-ni auf einem sammeten Küssen damit erwürgen lasset- S»ra, iog6 Strapazen Srmßburg Stravazzen, Stvapazziven, ist ein aus der Jlaliänlschen Sprache entlehntes Wort, und heisset so viel, als eine» übel tracki- rcn, hudeln, Plagen, und auf keine Weise verschonen. ktr-Hl-io, 8 rrsio!clo, Schloß und Stadtlcin im Herzogtum Friaul, unweit Palma gelegen- Ls ist das Stamm-Haus des Gräflichen Geschlechts von Strasaldo, so an dem Kayserl. Hofe durch unterlchiede- ne Chargen berühmt worden, und das Erb- kaiid- 7 ,ägerme,stcr-Amr in der gefürsteten Grafschaft Gcrz besitzet- GtensburN, HauptstadtdesGouvernemcnrs von Elsaß, a Meü- von Hagenau, und iz von Speyer. Sie liegt eine Diercel-Meile vom Rhein, und wird von den kleinen Flüssen Ist und Mreuscb durckströmct- Sie ist groß,wohl- gebauec, und hat aegcn die 42000 Einwohner- Es ist allda eine berühmte ,z;8. gestiftete Universität und ein Bißchum, so unter den Erz-Bischof zu Mannz gehö- höret- Das vortrefiiche Münster mir seinem kostbaren Tburme, der jedoch Anno 1759. den 27 Jul- durch einen Wecter- strahl sehr beschädiget worden, ingleichen das Rath-Haus, die Pfalz genannt, nebst dem Neu-Bau, sind sehenswürdig,das reiche Hospital gdcr ist An- -7-7-ganz abgebrannt- Dicssr Ort war vormals einer der reichsten und vornehmsten Reichs-Städte, und batte einen ganz Lutherischen Rach und Einwohner; Nachdem aber die Krone Frankreich denselben ohne Verlust eines Mannes, und mitten im Frieden 1681. weggenomen, und im Ryßwickischen Frieden behalten, ist nicht allein das Münster denen Römisch-Catholischen eingeräumet, sondern auch der halbe Rach mit Cathvli- schen besetzet, die Fortification ungemein verstärket, und die feste Citadelle von 6 Bastionen angeleget worden- Strasburg, Römisch - Catholisches Biß- thum im Elsaß, dessen zugehörige Lande in 4 Stattkaltereyen einqetheilel werden, und im Elsaß hin und wieder zerstreuet liegen. Der Bischof führet den Titel eines Zand-Grafen von Elsaß, und alterniret im Range mit dem Bischof zu Costnitz- Das Capitel aber bestehet aus -4 Canonicw, so alle von altem Fürstltchen G ichlechle sev» müssen. Anno ,724- bat der Buchest auf dem Reichs-Tage zu Regensburg um die ksichmillloi, zu Sil; und Stimme An- suchunq gethan,u-den z Febr. °--- erhalten, nachdem er vonKamerlicherMaMatden io Run- i7g-'. die Reichs-Lehen empfangen- Der jetzige Bischof istkiidwEoiistaii- tin, Prinz von Rohan, erwählt 1756. Straßburtt, eltte klelne Sradc nebst einem Schloß, am Fluß Dri- benz, i» der Wovwodschaft Culm, im Pohl- nischcu Preussen, 8 Meilen von -rchorn- Etraßburg, kleine Stadt in der Uckermark Gtt-aßblirg Snachp Brande,ivurs,an tcn Pommerüchcn'strän- zen wo ,ich eine Franz. Colonie aimesctzct. Straßburg, Stadc und Schloß in Nieder. Karnthen, an, kleine,, Fluß Gurch uns ist sie die orden tliche Residenz des Bijchof» von Gurck. Straßburg, Flecken im Fürstentlmm An, halt, am Fluß Gelte, - Meile von H«,., gerode, gegen Westen. Sn apburg, s. Rorlier Dburn. StrzscML-:, ist eine besondere Art Lome im Herzogthum Crain, welche die Reisenden durch die Wäider, so etliche Meile,, lang sind, mit Gewehr begieiie,, müssen, weili, selbigen zuweilen allerhandS «überdieM- ge unsicher zu machen pflege». 8ti»solcko, s. 8crsülllo. Straß, Flecken und Schloß in Unler-Slen» erinarr. Strasse, s. 6ibrKwr. Srraßig, neue Stadt imRackonitzer-Kreil, in Böhmen, der Kömgl-Kammer gehört,. Srrassen-Fahrcr werden in Holland die,e- nigcn genennet, welche durch das 811«» -li Oibr-iIrLi, oder durch die Straffe in das Mittelländische Meer, nach du, Icaliäni- schen Häven, und nach Smirua, oder andrere Morgen.ändischeOertcr fahren. Srraßwalden, ein mäßiger Ort im Erz- stifte Salzburg, liegt von Lausten aus gegen Mvrgeu „ach den Oesterreichischeu Graiizen- Srraßwitz, Stadt und Schloß in Mähren, an dem Fluß Morau, gegen die klngari. scheu Graiizen- LrrLkrgem», Ariegs-List, durch welche öfters mehr, alS mit korcs und Gewalt auS» zurjchte,,. SriLtkorcl, Flecken in Tnaelland, in der Provinz Marwick, am liördlichen U,er des Flulfts Avon- 8rr»tk-ljogie, ein kleiner Strich Landes i,r der Sckottländis. Provinz Buquan, nebst einem Dorf gleiches Nahmens, wo die Flüsse Bog und Dover» zusammen fliesten. 8riLrllsrne, .z»-!t/-«uru, Provinz in Süd- Schottland, zwischen Perih, Fise, Meiit- heit,Broad-Alban ui,' Athol Sie ist voller Serge und Wäider, wird von dem F uß Earn durchströmct, und gehöret zu der Granchait Perch. 8lr,tk - dl^vsiri, - Hhri-eiuui, Provinz in Nord-Scholiland, welche gegen Osten au Caithiies, gegen Süden an Soulher- land und Ros, gegen Westen und Norde» aber an das Meer flösset. Diese Landschaft in kalt, und voller Berge und Seen, um) wird sie von dem Kuiß Naveru durchströ- m st, wie denn auch der ä,teste Soh» des Grafen vo» Southerlaiiv den Titu hievo, führet. Der Liuwohiier Nahrung bestehet »1 der Viehzucht- 8tnmk>-. kleine Stadt in Nord-Schottland, in der Lrovinz Strartznave,», an der Sec» Küsts? » du»- Scraron Stselce Srrcle Srrcngnes 1087 Silikon .an, Schloß in Cornwall, in Engelland. Stvaubiiirr, eine schöne und volkreicheStadt i»Mebe.-Bayern,6M-ch'» von RegenS- burg. Sie lieget an der Donau- Es ist dasclbst ui: altes Schloß, die Azelburg gc- bu'q. Sie lieget an der Donau, düjinllk »in altes Schloß, die A;elb».„ inmnk, s» voinHochsii>tRcgttiSdurg zutzehn eebetnind eine Lhur-BayerischeNegierung midOber-Mauthanit. Unter den Klöstern sind dieEarmeiirer-und Urstliuer-Älbster, inti'eichen das Jejuiter-EoUegium seheuS- würdig- Anno 174a. wurde ne von den Oesierrcicheru beschossen, und Anno 174;- durch einen Vertrag eingenommen. Straus, Srraiift-ay», Srrauchliayn, alles und wüstes hohes Bcrgschlvß r Meile von Siildburgbauseu im Hennebergischen, ui der Cvdnrg.Hildburghausische» Landes. 4 ottion gehörig. 8tt!tvii:> v> ^iradirum, kleineTürkischeStadt ,,l Kvmaiiien,an dem kleinen Meer-Busen Sttwicho. Snsvicbo, kleine Türkische Stadt in Bulgarien, am schwarten Meer, zwischen denen k:ußüsscn dcr.Donau- Strauf.bcrn, kleine Statt und alte Burg tu der Mnrelmark Brandenburg, an einem See, Straus aenannc, allwo gute Tücher Mid Boren verfertiget werden- Straußberg, Schloß und Amt auf einem Berge in Thüringen, z Meilen von Nord- Hausen, gepen Westen, dem Fürsten zu TchDarchnra-Rudeistadc gehörig. Strar, tlciner Fluß in Franken, so im Hene- bcwüclun eiitspringer, und zwischen Mel- lersmdc unv N-ustadt in die Saale fallt. Sttebeuich, /-, »r„t-na,Siädtlem in Bosnien, i» Ungar»,wo es gute Gold- und Sil- bcr-Aic-brüche giebt- Streb,kNauern, s. wrdcrlage». Sil-cbm, kleine Stadt IN Äkort-Schottland, m der Grafschaft Buchau, z Meilen von dcr>Ed-iisee, gegen Westen. Siiccbm, s lLtrengnes. Grrchia, kleine Stadc an der Eibe, z Mei- stn von Neisien, har ein schönes Schloß, nnd gchhrtt einem Herrn vonPstua. S-reicke, s. dlllnc. ^ Oeftnü., ist die Wette des WlNkeiL der Lovirme bis «ttf die spitze der »lanc des gegen über liegenden Bollwerk», welche Meile also befthas- mi scyn muß, daß man d.e Spike des Bost, Me sachtem Wiittest nur nner Ostreichen ka». Die Ue chende iL'nch - Linie, Ugim äv 6ck°n- denm üdstc» über lieaen- a-v «ber macht inii der einen Winke!. » ... .'^'^eistereven, wird von KnMa- SlreuÄ^' lvanhcy «usgctze,/ st^arktfiecken, festes Schloß ZN -n!!^^"^rafschastC-.Imbach, Suk ces'/'^bach, ui Frauken, dstlan m ce" ' Moxwodschaft Wla- "> dkulüvien, Groß-Pohlen. Stveie, s. Äroehia. Stvelcn, kleines Städtgen an der Ohla, zuitt Kürstenthum Brieg, in Nicker- Schlesien gehörig, welches im ,707ten Jahre ganz abgebrannt. Es bekam Anno 170p. vermöge der Alc-Aanstädtischen Cvii- vcnlivn,eine Lutherische Kirche u. Schule. Stveie, ihos, Rußisch-Kavserltches Lusthauß in Jugermaiiland, ani Flnimcheii Meerbusen,22 Werste von Petersburg. Perer der Grosse hat cS angclegcr, c-- ist aber erst von der Kayserin Elisabeth ausgebauet worden. Streitrz, Groß-Stveütz, Fire/itia Srättxen nebst einem schönen Schlosse im Fürstenthum Oppeln, in Ober-Schle» sien, unweit Ta nowltz, den Grasen von Eolouna zuständig. Es lieget ; Meilen VVN Oppeln- Rtern-Sn-eiitz, Lü c/rtrch /t -»or, ist ein Srädtgen in edel, dem F-. rstcnihumi, gehöret den Grafen von Pioßkau- Strelitz, eine zwar vssene aber ziemlich ge, baute Stadt - der Mccklenburgis. Herrschaft Stargard, an einem grossen und fischreichen See. z Meilen vonNcu-Braii- denburg, gegen den Märkischen Gränzen. Es ist allda die Residenz der regierenden Herzoge von Meckicuburg,Streiik, welche mitdcn Herzogen von Schwerin wegen der Laiides-HvhcftvieleSireiNgkefte» gehabt, die erst Anno »75Z- durch einen Vergleich gehoben worden- Der jetzige Herzog Heist Adolph Frieder ich der IV. heb- den § May Lu- 17-8. und silceedirkessclnem Vetter den i> Dec 1752. Die Prinzeß!»Schwester diese» Herzogs Sophia, Charwtia, geh. den ip Mav >744- wurde Anno 1761 im Jul- von Sr- Königs. Majestät von Grvß- Brüairniui zu Dero Gemahlin ausersehen, und daS Bevliiger Monden den 22. Lept. des nemlichen Jahres vollzogen- Stveliycn, waren Key den Russen eine Art Soldaten zu Fuß, welche sich fast auf eben den Fuß, a!S die Jauitsckaren in der Turkey, «eucher hatten- Sie begie».,cn aber greuliche Cxceffe, rcbellirten zum öscern, und setzten sowohl die Rußiichen Monarchen, als das Reich selbst, vielfältig in die änsserstc Gefahr. Daher Perer der 1. sic zuerst schwächte, endlich aber gänzlich auörocrctc. Strell- S.r ig, Jlsivigy, Fluß rn Giebenbüraen, welcher sich an den Ober- Ungarischen Gränzcn in die Marvsch er- Strengbach, kleiner Fluß in Oder-Elsaß, entspringet auS demDogesiscken Gebürge hiursr RappoltSweiler, und siiestcc benGo- mar >1, den Fluß Ali- Ls ,cheidec dieser Back das Ober- und Unter-LljLß von ein- ander. ! Srrennnes, Stregnes, LGecui/in, Stadt ' am See Maler, in Sudermannlaud, ß Schwedische Meile» v»n Sioekpolm. Ihr Bi. io 83 ^ Grrcnks Srwmberg Stromboli Srrusi en Biscl>ofgehöret unter den Erz-Bischof zu Up'al. Strenks,StadtlnderWoywodschastPosen, in Gros-Pohlen, hat meist hölzerne Gebäude. Lrieomü, Fttomsü, eine von den Orcadi- schen Inseln'bey Schottland, welche sehr klein ist, jedoch einen guten Haven Kat, den die Holländer und Engellander besuchen, wenn sie nach den Schottlan- dischei: Inseln auf den Fischfang fahren. Llrstto, s. krerum. Smbarll, s. Stuvrborck. Llricco k.evsms, wird der Seewind zu Rom genannt, welcher das Wasser der Lyder bisweilen so entsetzlich anschwel- lenb macht, daß daher unsäglicher Schaden zu entstehen pfleget. LmLks, genau, streng, eigentlich, richtig, in eigentlichem Verstände. Striga», Stadt im Fürsten thnm Schweidnitz, in Schlesien, 7 Mel, , len von Breßlau, der Striegischen Erde und des guten Weißbiers wegen berühmt- Stilen, s. 8tr>sn. Stuiflin, eine Stadt in der Woywodschaft Mlcislau, in Lilhauen- Strivtlü, Srrokn-li, Ms»^> zwey kleine Inseln des Ionischen Meers, Key Griechenland, aegen die westliche Küste von Morea, so von Griechischen Mönchen bewohnet werde,weiche daselbst ein wohlbefestigtes und mit Stücken versehenes Kloster haben. Die grosse davon ist sehr fruchtbar an Weintrauben, und andern schönen Früchten, auch hac sie viel Brunn-LZuellen. tzrvimn, Stadt in der Woywodschaft Reus. sen, in Pohlen- Sn-obla, kleiner Fluß in Schlesien, so im Fürstenthum Oels entspringet, durch das Breslauische und Maslauische Weichbild fliestet, und eine Meile von Brieg in die Oder fallt. Stvömsholm, König!- Domainen-Guch« nnS Schloß in Westermannland, in Schweden- Stvömstadt, s- Strömfladt- Stvöpke, Dorf im Fürstenthum Halberstadt 1 .Meile von Halberstadt, unter des dasigen Dom-Capitels AmtIilly gehörig, dessen Bauern verpflichtet sind,die Wissenschaft des Schack-Spiels unter sich zu erhalten, und aus ihre Nachkommen sortzu- pflanzen, um welcher willen sie von allen Anlagen besreyet sind, und nur allemal dem neuen Fürsten bey der Huldigung, eine Schach - Tasel und Steine von Silber verehren- StrokLiki, s. 8tnvsli. Slt-ombevI, Amt in der Unter-Pfalz, dem! Ehurfürsten zu Pfalz gehörig. ! Sti ombevcz,kleine Stadt,Amt und Schloß, und VieHauptstadt einer kleinenBurggraf- schast tmLischoskhum Münster, darzu sie seit 2 . gehöret, derenBischofalsBUrg- j graf zu «>tromberg ans denen Reichs-Ta- 4 gen im Fürsten - colisglo Sitz und Stim- ' me präcendirec. Stromboli, LttomFo/i j diejenige unter den i Liparischen Inseln auf dem Tvscamschen , Meer, welche am weiteste ,1 gegen Norden liegt- Sie ist Wegendes Feuer - speuend n Berges Stromboli undewohnet, und hat etwa ro. Meilen un Umiaug- Stromss-klelue Stadt und Haveu aufderIu- sel Ila, welche eine von deuWesternes ^ Schottland ist. Srroimo, 8 xiinLLLr, ?ÄMl/ttr,Fluß in Mores, welcher sich 2 . Meilen von Calamata in den Lolko cki Loione ergeust. Scromomr, Kiräiiri, Ilcksr, Fluß, welcher im Berge Argencarv inMacevo- nien entspringt, Romainen von Maceiw- nien scheidet, und sich in den Oolko -u Lon- rsils ergeuE,. Stromstadr, kleine Stadt in der Norwegischen Provinz Aggeryuus,-. M- von Fried- ricuhali, der Krone Schwede» gehörig. 5troirgoli, i cliie Stadc nebst ei« nem Bißthum und dem Titel eines Für« stenthums, auf einem sehr hohen Felsen in (LN-biÄ ttirru, in Ncaposts. Ihr Bischof gehöret unter den Erz-Bischof von onm» Lsosriim. - Srvoppcn/Stadtgen im FürstenthumOels, in Schlesien, 6 . Meilen von Breßlau- Sciomi, seuier und wohlgebauter Markfls- ckc in Engelland,in derProvinzGloeesters» hire, am Fluß Scroud, de,Zen Waster sehr gur zum Schartach-sarde» ist, u- wird von dergleichen allhier der beste in Engelland ver,ercigec,welches dieser Stadt guce Nah« rung giedt- Sie hat eine Brücke über ge» dachrenFluß, und liegt 78 -Lnglische Meilen vonLonden. srrouä, ein Städtgen iiiKent,l'n Engelland. Snovlll.VeräogNi,, stlzm/anM, kleine Stüdt in Zae«iiia,in Morea- Strudel,oder Skvuden, gefährlicher Ort m der Donau unweit Greinburg ii,Ober-0s- ster.'eich,da wo auf einem hohen Felsen die vmäsra von dem alten Sch oßStruben/Uttv nächst dabey der Marktflecken gleiches Naymens stehet.Die vielenKuppen,welche daselbst unterm Wasser,iehen, machen allda , vornehmlich wenn der Strom niedrig ist, dieFahrr ungemein bedenklich. Doch kan dieser Ort Hey höherm Wasser vermittelst des sogenannten Unrer - Hotz« gangs u. der Lueg unnahren werden- Strumblekinll, Vorgebürge in dem Fürsten^ thum Walles tnEngellünd, erstrecket sich gegen Norden in das Irkländische Nseer- 8truM-u,kieinerFiußinLichaue'ergemrNchlN verWoywodschastB-'eßici in denFlußSter- Srrumsia, Stadt in Naivsten, inAsien, nevir einem grossen Erz-Bißthum- Srrusen, StruM, eine gewiffeArt Ruffstcher «schiffe, in Form einer groiienl Schutt, Srr^en Scüblmgen Seulingen Sturm io^y find sehn commocks gebauet, und mit ziemliche» Logimenrern, Fenitern, Tischen , Kalken und Betten verletzen: haben Hinte» ein Steuer wohl 6. Faden lang, und die Rudererl sitzen im Vorder-Lheil unter einem Verdeck/ daß sie auch im stärksten Rege» nicht naß werden können / und wenn Vas Fahrzeug auf eine Sand- Bank zu siken kommt/ dasselbe mit Stande,, sortstosse» oder von uncen auftzeben. kuvm.K'-en, kleine Stadt in der Provinz Holland/ nicht weit von diss-Lor, gegen MM gelegen. ^ - . . < , xnzmom. kleine Stadt jam Fluß gleiches Namens i» Macedonie»/Ui Griechenland. Smzibro, s-Miza. ^ Srubieksbing/ geringe Stadt auf der Dänischen Insel Falster/ an, grünen Sund, -.Meilen von Nyeköbing. Slubenberg/I uralte Familie in Inner-Oesterreich/ welche den Grass. Titel« führet/ und von dem Schloß Scubenberg in der Unter - Stepermark zwischen Prück und Hartberq den Nahmen har. Ha>iiu>zluß i» Lithauen/ so in Rußland an der Gränze entspringet, und in der Woy- iosdschasc Poloczk in die Dryssa fällt. Skubenbeoick, ist ein gewisser Strick Landes in Westphale»/ im Scist Paderborn. Srstclbusen, festes Schloß in der sogenannte» Mormerie in Ost-Fr:e§!a»d am Helden Fluß/ zwischen Embdrn und Oiden- kiitL gelegen. Slurrenberg, s. Hülssenberg. ktuffen-Iadr / ist allezeit das 7. und 9. im menschlichen Alter/ und das 6;. Jahr wird insonderheit das grosse Stuffen - Jahr geneniiec, weil darinnen die beyden Zahlen 7. und 9. mulrixlic-msso zusammen kommen. «t her/ oder Sti'wer / iss eine Holländische Scheide Münöe / und etwas weniges mehr/ als s. gute Pseniilge/ ao. Stüber machen eine,! Holländischen Gülde,,/ und;o. tekrageu einen Rtblr - Cassa-Geid. Jedoch variren sse, nachdein der Cour; steigt und lasst- In den, Cöllniscken gilt sv vkek, als 6. gute Psemn- ^ge Sachlicher Wahrung. «rucke von Achten, Nach, oder Piaster, 'pamscbe Silber. Munke,welche aus 8. Realen besteber, wo- t-rr ^ Namen har, wacht un- ^ unaesehr ,. Rthlr. In Por- tugaü macht ein Stück von Achten oder '.s^Äeal/ oder 600. Kaea. ^slchüizes/ s. Canon, tudlr, also werde» lii Siebenbür- kleine D,stricte oder Laudes-Be- darein die Gespan-oder MN-?--. ^ftne Landschaft in Schwaben/ Fürstenberg / so durch Heyrakh von bei» Grase» von Pappen- hcim an das Haus Fürstenberg geustns mcn. Dariiin ist GtiUinge»/ Schloß und Fürst!- Residenz- Scadr/ 7. Meilen voiiTüb'iun n, und acht Messe» von Constauz, allwo anjetzo di« Fürsten von Fürllenberg-Gtüiiiigen ihre Hofhaltung und Residenz habe». Dr jetzige regierende Herr ist Joseph Weuyel Ioh- Nepvm- Äavserl. König!. würtii- cherKämmerer, ged. den 21 Merz 17:8. u. veriiiählte sich den oi.Iu!. i748.mil Maria Joseph«/ einer ged. Gräfin p. Waldburg. Stürzcibrunn/ berühmteBenedictiner- Ab- rey in Lothringen/ an der Gränze voir Unter- Elsaß. Stillweisseiihurkt/ Szeckes feperwar/^s- ö-r tkeMi/, cstadt und wichtiae Fest !§ nebst criiem feste» Schlosse in Nieter-U„- gar»/allwo sie in einem grossen Mo aste liegt,weichen der korhige Fluß Sarwift ver, urlachek, der aus dem Platten-See kommt- also,daß man nur über z . Dämme, welche mit guten Bastionen bedecket sind, hineiir komme» kan, und ist >6 88- durch die Christel! erobert worden. S>r ist die Hauptstadt der Grafschaft Krulweissenhmg/ und hac;. Vorstädte/ welche alle im Mora ssegeii. Stuuveissentziirff/ sZIHsiist; Comiraw;» Grafschaft in Nieder - Ungarn / mittew im Lande/ welche gegen Norden an die Grafschaft Gra»/ gegen Abend an Deft prin / gegen Morgen an Pilse»/ und geaen Mittag an Sigcch une Zegzarv granzet. Stum / Stadt und Schloß in der Woist wsdschasc Marienburg / im Pchsssssch.cn Prcusscn- Stumme am Türkischen ^ofe, s. ilirr- diini. Stunden-Fraiien/ »ennetman am Kavserft Hofe diejenigen Dame»/ welche sich um eine Stunde müssen erkundigen lassen - wenn sie der Herrschaft aufwarten wollen^ Stupm kleine Stadt in Groß-Pohlen, wo di widrssstgesinntePohlen von denSach'en und Russen ,712. den 27. Iun- kvkaitter geschlagen worden. Sruis, also heissen z Fiüssein der Lombardie. Der 1. befindet sich i» Montfcrrat/ »11S ergcust sich bcmn Flecken?oncs ssHrura^ in den Po- Der 2. entspringet an deck Savoisschcn Grenzen, und fallet oberball» Turin in den Po- Der z. entsprinqet in > der Grafschaft Nizza / und ergeustsichzrk Cherasco in den Tcnaro. Zrurhriäze, Stadt in Dvrchester in Engels land. Stuvm / /rlsiiut, ist der feindliche Anlauf gegen eine Festung/wenn man entweder durch eine gelegte Lrechc mit Gen oss hinein dringen / oder die Mauern und Wälle übersteigen will- Ir» Dtunn 1290 Srurm Suachen Suada Sublunaria Sturm zur See, Heist, wem, durch eine sehr heftigeGewalt des Windes, einSchiff hin und her geworffcn wird, und in der Gefahr stehet, versenket oder zerscheitert zu werden. Sturm Dächer, war eine gewisse Maschine bey den Alten, womit sich die Soldaten, wenn sie Sturm lieffen, bedeckten : inqleichen die Galierieu oder Gänge, so über den Graben gebauet werden, wenn man Sturm lausten will. Sturm-Leitern, heiss.» diAenigeii grossen Leitern, welche entweder aufdie Gallerien oder in die Gräben gebracht, und an die Mauren oder Bastions einer Festung an- gesetzct werden, auf denen die stürmenden Soldaten hinaufsteigen, um mit Gewalt in den belagerten Ort zu dringen- Lturinister, Stadt IN Dorchester in Engelland , an Fluß Grober, über welchen sie «ine feine Brücke har, 94. Engl-Mellen von London- tztutgard, Haupt-und Residenzstadt des Herzogtdums Würtembera, fast mitten im Lande,;- Mellen von Tübingen, und nicht weit vom Neckar, welche mit schönenGär- ten und Weinbergen umgeben, und der Lutherischen Religion zugethan ist- Sk" ist nicht sonderlich groß, hat aber r. ,-e Vorstädte, liegt in einem Thal, und hat ein schönes Residenzschloß, nebst einer kostbaren Antiquitäten und Kunst - Kammer, wie auch ein An- 1685. aufgerisrtereö Fürst!- Gymnasium- nnd einen schönen Garten- Anno 176,. den Jul- litte diese Stadt durchFeuersbrunst grossen Schaden- Von den« daselbst residirenden Herzog, siehe unter wurtembercz. Sruurmann , f- kilore. Stuurplegt, suche Castell. Stuyrboord, Slribarä, istdie rechteSei- te, eines Schists,oder diejenige Seite,welche man zurRechten hat,wenn man auf dem Hintertheil des Schiffs, wo nemlich das Rüde oder Steuer ist,stehet, und nachdem Vorder - Theil des Schiffs hinsiebet. Stylisiren, stellen, einrichten, ordnen, el- ne Rede oder Brief auf geziemende Weise aufseken, oder in zierliche Ordnung bringen. Ltvlur, elneRedens-oder Schrelb-Arr, ito» der Gebrauch, die Manier und Welse. Also sagt man im letzter» Verstand: Es ist nicht st>ll, das ist, es ist keineManier. Stylus t?urise,lst die Art und Manier zu schreiben, wie es bey denGerichte»,Schöp- pen-Stühlen und Canzelcyen gebräuchlich ist,den denn, es heisst: Verbs vslomstcuk nummi, djeLVorte.geiten wie dasGeid. Ltvlus ( urise komsüse, ist die Form und Titulatur, deren sich die Päbstl- Canzelen in Rom bedienet , wenn- sie ihre Lre- vls oder andere tustrumems aussertlget. Luscken , ^cnsel und Hauptstadt eines Bea- lerhegl,c,'i Afnca, am rochen Meer, all- w» sie einen guten Hafen hat- 8uscl», die Annehmlichkeit im Reden, dir Beredffmkeit. SusnsL, .Vo«am, gewiss Völker ach dem Berge Caucaso, welche sich Christen nennen , aber fast weder Religion noch G» - tesfurcht haben- Sie sind sehr heßlih vom Gesichte, darbey aber die höflichst.,, unter allen Völkern dieses Gebürge.. 8ushuen, siehe 8u-rcken. Lusr, kleine Stadt im glückseligen Arabien, in Asien, an der See, wo die Portugiesen eine Festung haben. 8ubslls, ns, der unter einem andern stehet, als ein Offieier oder Richter, item Lieutenant, Cornet- 8ubsr, äe/m, grosser Fluß m KömgreichFez, i» Africa, weichet in der Provinz Chaus entspringet, einen sehr schnellen Lanfhat, bey Mahmora vorbey , und endlich in die See fliestet- 8ubbslcbi, also werden bey den Türken die Justiz - Diener qeiiennet, so unter dem Cadi stehen- 8ubk Lco,str/sg«e»m, Stadt IM Päbstli- chen Gebiet, in der Lsm^sgn» cll r wenn einer, dem ecwas anbefohien ist, solches einem alldem aufträgt. 8ob-i)isconur, ist einer yon den Occlinibur msforibu- unter den Pabstl- G istlichen, dem wird bc» seiner Weihe ein lediger Kelch , samt der darauf liegenden ledigen Schüssel, unter dielen Worten gereicht: Siehe, was für ein Diemt dir übergeben wird, darum ermahne ich dich, daß du dich also erzugest, damit du GOtr gefallen mö est. Darauf bekommt er ein Krüglein mit Wem und Wassr, samt einem Hand-Tuch, wie auch das Epistel- Buch- Tuben, Kloster der regulirten Chor-Herren Sancc Augustlui, ui Ober-Bayern, am Fluß Inn. 8ub-ot obroxriris etwas tsiun , Heist etwas heimlich durch falschen Bericht und Verschweigung der Wahrheit erschleichen. Subhastiren , heisst etwas öffentlich zum Verkauf aus bieten, oder anschlagen- 8ubffcr, das einem andern unterthan oder dessen Bothmäßigkeit unterworfen ist 8ubjocr-,m, heisst eine Person, als wenn man sag,: Das ist ein fein ^ubjsccum, so bedeutetes einen feinen Menschen, eine feine Person. 8ublss>isrii, siehe Intrslsplsrü. 8ublunsri, Coisiors, werden alle diejenigeit genennet, so unter der 8x!isoce des Mondes liegen, und dahero nach dem allgemeinen Wahn yon dem Mond eineu gewissen Einfluß empfinden. Submission Subtil ^ub una Suchuen ioyi -übMiion, Uuierwernnug, Einwilligung. ^ Daher sich lübmiruren, pch unterwcr,jen, Ollic^rn!^"der die Erb. Beamten.der weltlichen Churfürsten im R-Reiche sind lieicnigen, weiche an iiacc derselben Key der Kayserl. Krönung die Lrz. Aemter verwalten- Aich isi des Königs m Boh. weil Sub-OKcuiriu-, nach Adnerben der Grafen und iwmper-Freyen vonLlinpurg, der Graf Michael Johann von Aithan; t«i ThurfürstenS von Bayern, der Gras von Waipurg; des Churfürsiens von Lachsen, der Gras von PcippenhciMi deS CvurfurstenS von Brandenburg,der Fürst von Hohe,izoilern; und deSChursürstenS von der Pfalz,der Graf von Sinzendors. Euvornivrn, einen heimlich zu etwas an- iusien, oder besteilen, zob-dnor, ist IN den Cathoüschen Klöstern der nächste nach dem k. I'rior. Tudsidicn.eveideo, sind diejenigen, welche einem Potentaten von dem andern ;»Un- lerhoitnng deoKricqes ausgezahlet werde. Dergleichen Zubsidien.Gelder hat im SMstchen 8ucco>lian5 - Krieg Chur- ftzcyern von Frankreich, Portugall und Eaooyen aber von Engest - und Holland g-.nosten. e.wl!ngire», nnt rschrciben, unterzeichnen. Eubf.stenz, heisset der Aufenthalt, wobey man vielten, und sich in fernem Stand erhallen kan. Dem Feind die Subsistenz innchmen, geschieh«, wenn die Frucht au, dem Lande weg souragiret, die Dörfer abgebrannt; und eine Gegend fast eanzstch verwüstet wrrd, daß diesenigen, ,o Nachkommen, weder etwas zu brechen »sch zu beigen finde,,- Eubsnuiwen, in Testaments - Sachen, hem,ene Handlung,da berLrbiasser, durch cm Lestamcnk, dem Erben , im Fall er derjenige, !der einem andern gesehecwird,wenn arw andern Ursachen mehr zur Gnüge vor- oeu^ nemretmandiejun- ge, Lheoisgen Lubstilmen, so alten Pre- dmern an d,e Gelte gesetzt werden. KdiMm. ui8rankre.ch^jü Lssleicr, der ^ "^.^stieiero erlanget: denn vorder ^ErdenE'^Uku-endwSm'a^ '-ms äu mm , und die krocu- fien noch m Parlament selb- ^abtii,,arc,k en?ü ^'"' ^?dincn bejeqet. «r--gdcu^ t,g. Labe ^k,?.^l,sinnig, spjhfin- ^ayer tsubtll,taten, scparfsinuige und spitzfindige Sachen, Geschw.ndlge retten. 8uk una, bedeutet, das Heil, Abendmahl nur unten einer Gestalt, nemlich des gesegneten BrodeS geniesten, den gesegneten Kelch aber, laut den Grund-Regeln des coacilii zn Costnitz und des zu Trident der Geistlichkeit alleine lassest müssen- 8ub v Fluß in Rußland, der aus dem See KvrnSty oder Coubeika, io. Meilen von der Stadt Woiogda entspringet, die Iug in sich Nimmt, und darauf de» Namen Dwina, weicher auf Rußisch so viel als zwcy heisset, führet- Lucke», grosse Scadt ln der Provinz Nanking , in China, am Fluß Tay. . Sie ist dm lustigste und beste HaudeiL-Scadt in China: Der Kayser bekommt hier jähr« sich an Zoll von Korn, Reiß undFrüch> ten, so von dannen nach Peking gebracht werden, ;. Millionen Lacn, i. Laen aber ist 4- Rheinische C uwcn. Eine andere Stadt gleiches NahmenS findet man ist der Provinz Oueichen in China. 8ucstm§, Stadt in der Provinz Luangsi ist China, weiche dem König von Tonquist gehöret- 8uckusr>, grosse Provinz in China, welch« gegen Norden an die Provinz Xausi,ge« gen Osten an Huguang, gegen Süden «st Lzzr Tlneie royr Sud Guffolck Suffragancus GuinLbrcd Oueichcn und Innnan, gegen Weiten aber an Indien jensettdes Ganges grau t- 8uä,!s ti-iviciL äs 8uü , >'p,r,rcho- na/i-r, grosser Fluß in Nvrd-Lmerica,welcher im Land der lro^uoiL entspringet, und sich in daS After von Canada crgcust. 8uÄ,d1ri Nr>u6,s. kLcisicumd-wre. 8uci-, gute Festung nebst einem Hafen auf der Insel Candia, am 6ollo ALlIs 8usta, auf einer kleinen Insel. Sie gehörte sonst den Wenctianern, ist aber >71;. von den Türke» eingenommen worden. Sudan, .fft-aAiiM, s. Narangen. Luäbur>-, kleineSradt in Guffüie an der Scour, in Engelland, welche Sitz und Stimme im Parlament hat. Sudcrmanland,sL«oi»n,snnin, Provinz nebst dem Titel eines Herzogthums in Schweden, welche gegen Süden an Ost- Gothland, gegen Westen an Nerike und Westermanland, gegen Norden an den See Maler, welcher es von Upland abson- dert, und gegen Osten an die Ost - See glanzet. Sie ist fruchtbar an Getraide, und hat viele Erz-Gruben. 8uälu'§ci<:n, Flecken in der Landschaft Ber, gen, in Norwegen, aufeinem Vorgebürge Sudho-'ck genannt. 8uacls, FuclL^ca, Voracbürge im Königreiche Tnpoli, am Eingänge des Lolko sti 8!ärr. 8uarcio, Flecken in der Provinz Thallant in i Schweden, z. Schwedische Mail n von! Koperberg, gegen Nord-Osten- Sucre, f so von c^ruez, welcher der nördlichste The" des rochen Meeres ist. Sie liegt si, einer sandigteii und wüsten Gegend, und ist nach der alten Manier befestiget, yo. Meilen v. Ca ro qeieecn. Von ibr hat dieieniae LanveS-Euae Zwischen dem mittelländische» und rorhcn Meer den Nahmen , welche Africam an Asien Hanger, und darinnen viclAcrhiopier wohnen,die aus Indien allerhand Speeeievcn hicher holen, von da nach Alexandria und Cairo führen, und an die Europäischen Kanffeu, ke verhandeln. Lusseginci, Fluß im Königreich Algier in Afrika, in der Provinz Eviistantina, welcher sich ins mittllandische Meerergeust. Lukiolclr, ,sr,sto/cm, Provinz und Grafschaft in Engelland, lauastdein deutsche,iMeer, welche gegen Norden an Norfolk, gegen Weste» an Cambridge, und gegen Enden «n Essex aranzck. Sie ist sehr iruchtl'ar, und betröge in die Länge 45, und in die Breite -0. Meile». Es führet eine Familie de» Gräflichen Titel von dieser Provinz. Lutsr'ü'gLneus, oder Ldepi) , Lisch, of, wird auch sonst Vicarius ! p> -. 0 - i m Ihm, du; genennet. Man.hat aber die 8E»- 8-n-o- der Erz-Bischöffe und der.-schösse wohl zu nntcrlcheiden. Denn ein ,cder Erz-Bischoz hat eine gewisse Anzahl Bi- schösse,die unter ferner Aufsicht „ehe,,, und unter denselben ist allezeit einer des Erz-BstchofS Lustragoncus oder vicoriur in 8pii>ruLlil>us in Abwesenheit oder bey Absterben desselben, auch zuweilen m poralibur, siboch nur lN Sachen, so das ganze Erz-Stift becressen. Ausser diesem bat auch ein jeder Bischof seinen beson, dcrn 8utnog3Neum in seinem Grifte, der jedoch nichts anders, als m Spiriwrübur z» chm, hat, welche er an statt des Bischofs verwaltet. 8ulkiogium oder Votum, ist einerlei), inid bedeutet die Stimme, so man in Berach- schlagungen zu einer Sache giebet- 8ugen , beseitigte Stadt in Ouansi, inChi« na , sie gehöret dem Könige vonTunquin- SuFenheim, Schloß und Flecken in Frau- keniand, Hincer Windsheia,, so die Se« Sendors-Lbcrdarilche FamiUe vonÄnlpach zu Lehen hat. Suhla, s- Sr»!a. Süd-Bevela»d, suche llevelsnst. Süden, gegen Süden, heisset so viel, a!< gegen Mittag. Südee'-Gorh>iand,LÄAFot/-rA, einer von den ;. Lheilen von Gochiaud rn Schweden, welcher gegen Norde,, an Oli-u„0 West-Gochiaud , ivnllen aber überall an das Meer ^ranzet. Er beliehet aus z. Prc vinzen , welche sind Hallanö, Schonen, und Lleckingcn- Süder-Ilürland, also wirdchiswerlen das Herzogchnm Schleßwig, als das iu,li«e Theri von der grogen Ha-d.Insei Jurmud geueimec. Sude, manland, s. Sudermanland. Süder-Aee, 8u^cicr 8cc, Liuur l,t ui Holland ein grosser Mcerbu-en des deutschen Meeres, von welche!» er durch dieHolländischenIiiseln abgesondert wird, r>. Mellen in die Lange, und 10 . i„ die Breite- 8ui lur>5, niemand unterworfen, sein eigener Herr sevn. Süllingswald, ist einer der grosten Wälder >11 Hessen , der sich eine Stunde von Hirschscio aulängc, und durch Thüringen dis an Böhmen gehet- Süitz, Stadtiein in der Mecklenburgischen Herrschaft Rostock, an der Rcckenitz, nicht weit von Tribdcseeö an der Pommerischen Grönfe- Es ist allda em se^ nes Salzweck, weiches der Herzog durch einen lnchccroicm verwalten lasset- Suinibvod, lKpmh„,-a, kleine Stadt im Bunzler-Äreio i» Böhmen- §uixi>e, Suippe Gulmnin Gu Kanin Gultzdach 109Z Luipps, ckuvü, kleiner Fluß in der Landschaft Remois, in Champagne, welcher sich unterhalb Neufchacel in den Nuß Aisne ergeust- rmre, heisset das Gefolgeeines Herrn,nem- iick seine Diener, Laquayen , und was n> hr ben der Lauipage zu chnn hat. Lunten heissen auch die Folgerungen, so aus einer Actio» entliehen, inglerchen dre übrigen Theile eines Buches oder Werks, dessen Anfang bereits vorher ans Licht L^m^cin Diener, der seinem Herrn »a - treten muß, SuivaE, ein Kammer- Mädge», so einer vornehmen Frau hinten iiüchuehct. Lula, mittelmäßige Stadt und Amt in der gefürsteten Grafschasc Henneberq, dre» Stunden von Schleusinaen, am Thnrin- «cr-Walde, hac guce Eisenwerke, wie auch viel Parchenc-nnd Leinweber. Sie j ist des Gewehrs wegemderühmt, welches z daftibst verfertiget wird, und hat sonsten l zur Sachsen Z itzischen Erb-Landes-Por- tw» gehört, ist aber 171L. von Lhnr- Sachsen in Besitz genonimen worden. ! ruls, ein Fluß in der Ukraine, ergießt sich in den Dnieper. ! Sulau,stulauff, Städtgenund steyeHerr- sp.a,c in Nieder-Schlesien, 2. M- von Mlütjch, den Grafen von Burghqus gehörig. Eulden, Städtlein in Schwaben, nahe be» Buchau, und 2.Meilen von Biberach. Sulingen, Städtlein im Amte Ehrenburg, in der ober» Grafschaft Hoya, gehöret dem Ehursürsten von Braunschweig. rulI; ,Lllü!«u»r, kleine Stadt an der Loire, in Orieanois, nebst einem sehr schönen Schloß und dcmTitel eines Herzogchums- 8 mmons, s. 8 ülmc>ns. Sulow, Stadt in der Woywodschaft Sende,inr, j„ Klein-Pohlen, vuiran, Groß-Sultan, ist der Nähme As a-urkischen Kayfeas, und heißt das ArabjscheWorr so viel, a,S ein grosser und herrschender Herr. Dessen Gemahl», so rem den ersten Sühn geöohren hac, wird vie Sultanin genennet- Der jetztregie- rendeKavser heißt Mustsphaiii.geb.i7i5. den 20 L/ec. Er ist ein Sohn des Anno i/zo. abaesetztcnSultans Achmetiu. u. ^m den -8 Oct. 1757. zur Regierung. Siehe Turkey. sult-n-, heißt c,n Türkisches Kriegsschiff. Stadt in der Landschaft krack, in m Mischen sehr rohen Gebürqen, st von aussen wegen der hohen Thutme und ehernen Sauicn sehr prächtig anzu- ^^!^S"ber ganz wüiie, und vor- Ngewchm^ ^ d"- ^L'^^u.' Türkische Münze, welche »hug-ftcur -uutz - Lrutel Tpgietgilt. Es wird auch eine Art Türkischer Kriegsschiffe Sulianii! genennet- Sultanin F.rvovita, ist diejenige Dame unter den Türkis. Kebsweibern, sHdem regierendenGroß-Julcan den ersten §ohn zur Welt gebshren hat, und desbaiben nachmals allem übrigen lm bsiagllo befindlichen !Fraue.».zimmer, vorqezogen wird. Sulranrn Validn, heißt des regierenden Grsß-S»!tans annoch lebende Muster, welche Damen ihre Hände gerne mit an der Negierung haben, und öfters gewaltige Händel und Facnonen am Türkis. Hofe machen, weil disKayser, ihre Herren Söhne, grossen Reipect vor sie tragen, auch der Röm- Kayftr selbst, wenn er einen Gesandten nach Constanruiopel Abfertiger, nicht geringe Präsente vor die Sultanin Valida mit zu senden pfleget. Sulre, Suite, einStädtgen in der Mecklenburgischen Herrschaft Rostock, «i! der Rekenitz, hat ein Galzwerk. Guly, kleiner Fing sn Franken, so unweit Barengrieß in dre Alkmübi fället- Suir;, kleine Amts-Stadt am Neckar, 4M- vonTübingen, im Herzogtym» Würrem- berg, in Schwaben, allwo cinsSalzsicve- ren anzutreffen, hat 172--. grossen Brand erlitten. Suly, Grafschaft in Schwaben, unweit L>chafhausen, welche nach Ästerben ihrer eigenen Grafen den Fürsten von Schwarzenberg zugehöret. Von diesen Grafen ist allezeit der älteste des Heil. Röm-Reichs Erb-Hos-R'.chter zu Rochweil gewesen, u. sind sie 1687. mit Graf Ioh. Ludwig abgestorben, worauf dessen ältesteFechter Maria Anna, so an den Fürsten v-L-ckuar- zenberg, Ferdinand Wilhelm Eusebius vermahlet war, diese Grafschaft, nebst der Landschaft Kletcgau, vermöge ihrer ersten Geburt auf ihren Gemahl cranrfe- riret hat- Suly, ein Anspachisches Amt in Franken, dey Leutershausen, welches vor diesem ein Nounen-Kiostcr war, und wo anjetzo dis Marggrafen eine schöne Gtucerey Hachen. Sultz, kleine Stadt in Oder-Esiaß, unter Murbach, har guten Wein,und gchhrrzum Grift Scraßburg. Sultz, ein Schloß ui Unter-Elsaß, denFreys Herren von Fleckenstein gehörig. Slüya, Srädrieln in Thüringen, an derIl- mc, welche nicht weit davon in die Saale fallt, es gehört auch nach Sachsen-Weimar, und hat ein Salzwerk, jo Sachsen, Gotha gehörig. Sultzbach, Stadtlein in Ober-Elfaß, mit Mauren und Gräben umgeben, deneuHcr- ren von Schaumburg gehörig. Szützhach, Flecken im Erzr-Stift Maynz, dem ChnrfiirHei! zu rNayn; und derScade Frankfurt geiaeiNichültlich gehörig. Sulybach,klemirMKMtzMtnd«kSbrr» Zä» s PiM« ioy4 Gultzbach Sumatra Sumba Sunda Pfaltz, welches in ;weyen Theilen, so von dem Bambergischen Amt Vilseck geschieden werden,zerstreuet lieget. Es gehöret der Pfalz- IMbachischen Linie, welche von Augusto, Pfalzgras Philipps Ludwns zu Neuburg zweylen Sohne gestiftet worden. Diese Linie ist Catholtfch, und ist gus derselben der ietztregierendeChurfürst von Pfalz noch übrig, welcher An-1724. den 1, Dec. gebohren, und An-174;. zur Chur-Würde gekommen. Dulybach, die Hauptstadt in diesem Für- stenkhumMd die Residenz desVfalzgrasen von Sultzbach, liegt an dem Rosenbach, 1 Meile von Amberg, u. y von Regensburg. Sie hat ein Kürstl. Residenz-Schloß, und ist mit Mauren und Wällen verwahret. In der Stadt-Kirche ist das simul»nsum der Lutherischen u- Katholischen Religion eingesühret- Smtzi'erg,,Marggraflich-Baden-Durlachi- sches Scädcgen im Brißgau, dritkhaibe Meilen von Freyburg, in dessen Gegend schöner rother Wein wachset. Sultzbiivg ( Obre-) Schloß nebst einem Marktflecken und Herrschaft in der Ober- Pfalz, 2 Stunden von Neumark. Das Eckstoß liegt auf einem hohen Berge, und der Markt liegt unten am Schloß herum- Schloß und Berg sind Reichs-Lehen,und haben sonst denen Grafen von Wolffstein gehöret. Nachdem aber selbige nunmeh- ro ausgestorben, ist beydes, nebst dem Clo- denmarkt, dem Chur-Hause Bayern zugefallen. Siehe wolffstein. Sulydovff, Würzburgisches Amt in Franken, liegt amHaßberqe, - Stunden von Köuigshsfen, gegen Schwcinfurt. Sulyfeld, Städtlein im Bißthum Speyer, dem Adelichen Geschlechte der Göler von Ravensburg gehörig. Sultzfeid, Würzburgischcr Marktflecken an dem Mayn, in Franken- Sulytkal, eine Gegend in der Ober-Pfalz, am Böhmische» Walte, darin» Bernau liegt. Aumrcki-, siehe 8cli-m-ckii-, Sumarein, Somorin, Lsm-rrm, Marktflecken, und der beste Ort auf der grossen Insel Schütt, in Ungarn, 4>Meilen von Presburg, gegen Süden. Sum-tr-, Insel des Indianischen Meeres,ist eine der größten unter den Inseln Son- dis, bey sio Engl M lang, lind 210 breit, und ist die westlichste unter allen. Sie hat einen Ueberfluß an Reiß,Baum-Früchten, Honig, Seiden, Specereyen, Metallen, Edelgesteinen u-Bezoar,wie auch anGold- Silber,Kinn- Eisen-Kupfer- und Schwefel-Bergwerken- Es sind viele Königreiche auf derselben, und die Holländer sind die einigen unter den Europäern, welche sich allhier feste gesetzt, 4 bis ; Festungen haben, und also den einheimischen Königen gcbiethen können, wiewolü auch Engellander hier starken HanKl treiben Sumbs, Insel iu Ost-Indien, unter deren Moluccilchen, deren Einwohner sich dem König in Pvrtuqall 1721 unlerworfemu soll auf derselben viel Wachs und He-m! auch reiche Bergw-rke anzukreflen levn. Sumbevg, Schloß,Marktflecken u. Herrschaft auf einem hohen Beege, in Hißer- reich, 4M. von Mitlerburg. Sumlng, L-kadc in der Provinz Oiiangsi, ln China, in Asien. Sie gehöret dem Könige von Timgulii. 8umi,ir Ollserm in Asien, wollen einige vor das Saba halten, woraus die rögenr.mtei, Heiligen drey Könige gebimiz «e:oeien, die nach Bethlehem gekommen-' Sumiowald, Dogtey im Kanton Bmyöi der Schweitz, an den Lueern-r-Gränzen, welche unlängst von den Teistfchen Johanniter-Riccern gekauft worden. Sumyn, Stadt und Schloß ist der Ukraine, den Cosacken gehörig,,; M- von Birlos--'- rod, gegen Westen-, Da-, Schloß d,>eii'ä gehöret de,>e„ Russen, welche ausdelistei- ben einen Wovwoden halieu- Summ-, wird chasienige gencnnet, "das aus einer geschlossenen R ennui g heraus kömmt, der Betrag oder Benivf. Hist- nächst bedeutet es auch den lurzen Be- gri, oder Inhalt einer Sacke, it. eiiie gewisse Post Geldes. SummLiiter, oder in Summ-, heißt! kürzlich, in allem, mit einem Worte, ohne Weit- läuftigkeit. Summcliei, lst ein Bedienter ain Kayserl. Hofe, der die Kesser und Tafel-Getränke z» besorgen hat. Summer-Inseln, werden etliche von den Bcrmudeö in Nord-Amerika genenncc. SunLn, Stadt in der Provinz Ouciche», in China, in Asien- Sund, Gresund, chretnm berühmte Meer-Enge, welche das Teutsche Meer an die Ost-See hänget, liegt zwischen der InselSecland und der Külte von Sckonci!. Wo die Festung Kronenburg in Seeland, und Helsiiigburg in Schone», einander geaeu über liegen, da ist diese Meer-Enge am schmalesten, und nur 1 M-breit, also, daß die größten Schisse nicht anders, als unter den Stücken der Festung, vorbei) segeln können; Dahero die Krone Dänemark zu Helsinqör, nahe bey Kronenburg, eine» sehr einträglichen t des BrömscbrvischeuFrie- Zoll hat. Laut c ___ , Leus - Schlusses soltcu alle Schwedische Uncerthaueu allda Soll-frei, scyn, Allein im Friedens-Schluß v-1720. hat Schweden sich dieser Frcyheic wieder begeben müssen. Suml-, Stadt und Provinz gleiches Rahmens, im Königreich Congo, in Afrika, pm den Fluß Zaire gelegen- ' Lun- K Sl' Sunda Suntgau_Suola Supplicatio 1095 Lunär, Strasse von 8vnä,. Uerrou 6^ San- äe, Lon^, ijt eine der berühmtesten Meer-Enge,, der Weit, zwischen der Eissel Sumatra und Java, in Ästen, durch welche alle Schiff-, so nach Batavia und denen Moluckischen Eylanden „«Ostindien wollen, passten muffen. Kundburg, neu-angelegte Schwedischeste- stiing am Swynesund, in der ProvlnzBa- dus, in Norwegen, gegen Schonen sti. Lunderburg, kleine Stadt u. festesschloß auf der Insel Affen, an der Meer-Enge pon Sunderburg. Hiervon haben dieHer- ro-e von Holstein-Sunderburg aus dem König!- Dänischen Hauseikren Nahmen, welche sich in verlchiedene Neben-Limen vertheilec, wovon die Augustenburgische und Beckische noch übrigstnd. Von einer jeden ist unter dem 8 xsc>al-Nahmen n»ch- Eundcrburger - Sund, s. Alsing-Sund. dun-l-rkn-l, stlecken an der See, in dem Bißlhum Durham, in Engeiland, wo der ssmßWaare in das Meer fallt, und all- wo ein grosser Handel mit Kohlen getrieben wird. Eundgau, s.Suntgau, «unäkeäs, siehe ^lorn. Sundswall, Stadt und Haven in derPro- vüijMedelpabie», in Schweden, am User des Schwedische» Meerbusens. Suneburg, Sonnenburg, Adeliche Be- nedicliiier-Nonnen-Adcey in Tyrol, un- weilBraiineck. deren Acbtißin de» stürli- llche» Titel führet- LnnjMnL, Stadt in der Provinz Nanking, in China, welche starke Handlung treibet. Sunninz, kleine Stadt in? der Grafschaft Barkshire» in Engelland, anderThemse »unniL, oder dieSunnire», ist eine seece der Mahometanischen Religion, und bedeutet so oiel als Beobachter der münd, liehen Tradicioneii des Mahomets: hierin bekennen sich alle Türken, und nennen sich auch Rechtgläubige, zum Unterschiede von den Persern, welche sie 8cki,,s oder Schütten, d. i. Verworfene heissen, und ihnen daher» äufferst gehäßig sind- Die Sunniten behaupten, daß Omar des Ma- hvniels rechtmäßiger Nachfolger gewesen, und diesem seye Osman, diesem aber Mo- ru; Ali gestlget. Siche 8ckiLi§. SUiitgau, chs-.'kMnu,, ein gewisses Gebiet jenseit des Rheins,Welches gegen Norden an das Ober-Elsaß, gegen Sude» an das Baseler-Gebiet, und gegen Westen an die Grafschaft Mümpelgard der Krone Frankreich seit dem Westphälnchen Frieden An., 648 .gehörig Es «lr ein fruchtbar Land an Wein und Getrayde, stund zuvor dem Hause Oesterreichzu, und bestehet aus z Ober.Aem- tern, als Alrkivch, pfior, Ca,in, Bc- davon die KroneSranl dnch d«e ersten viere dem Herzog von Mazarin, und das leztere an leloni. »er- evseci verschenket Kar. 8 oi-a, kleine Stadt inLisadia-cm 6 oiw ll» l-spance, und am Fusss des Berges Par- naßi, in Griechenland. 8 ore Cav^llcrorlc, sind gewisse Adeliche Ordens-Personen weiblichen Geschlechts auf der Insel Malcha, welche dem Johanniter-Orden zugetha», und deßwegen Rtt- ter-Schwester» aenennet werden- 8 p-iia, Königreich und Stadt an der west, lichen Küste derJnsel Celebes, auf dem Indianischen Meer, in Asien. 8 upsr-c»ig„, heißt derjenige aufdenSchif. .fen, welcher die Aufsicht über die Waaren hat, und den Eigenthümern davon Rechnung thun muß. 8us>LrsrogLrionix Oxer, , heissen die über« fleißigen autcn Werke, die einer vor sich nicht nöthig hat, und als» andern damit aushelffen kan- 8aperieur, Is l,c iuperieur, einer der groß« ten Seen in Neu - Frankreich, in Nord- Amerika. 8uperinäuLbum, ist derjenige Zusatz, den ein Lankes-Herr von seinen Uncerchauen fordert, wenn die vorhin ergangenen ordentlichen Anlagen zur allgemeinen Nochdurst ni stt zureichen wollen. 8uxarior, ist ein iNahme, den der vornehmste Cathol. Geistliche bey einer Armee führet. Suxerior° 5 , sind Ober-Herren, so andern unter sich zu befehlen haben. 8 upeiiorlt ,5 tviruvimllr, ist eigentlich die höchste Gewalt eines Reichs-Standes, baß er als Landes-Herr über alles in seinem Lande zu gebiechen hat, und dasselbe zu beschützen berechtiget ist, jedoch der Kayserlichen und des Heil. Rom. Reichs Majest. unbeschadet,und sonderNachtheil. 8 uxsinumer,riu!, der über die ordentliche Zahl in einem Collegio oder anderer Gesellschaft ist. Zupeiiiition, der Aberglaube, falscher Wahn und Einbildung. Daher iffx-istuisux, abergläubisch. Dupliz, Sibliz, ein Dorf im Sächsischen Chur-Kravßc, i Stunde von Torgau, all- wo den sNov. 1760 . eines der blutigsten Treffen, zum Dorcheil der Preuffen, vor- gesallen. 8uxol, Fluß in Wolhynien, in der Wovwob- schafc Kiew, läuft oberhalb Czirkaßi in den Dnieper. 8us>xllc,tio»s5, 8uxx>Ilguen , sind die Bitt- SchreibenssoUnterthailen bey ihrerObcig- keit, und Clienten bev ihren Patronen eingebeii. Dahero kommen die Wörter 8upxlic,nr und tuppliciren. 8uppljctto- nis stvmockium, heißt am Reichs-Hos-Ra- rhe, wann eine Parcbey, die sich durch ein Urtheil gravirt befindet, eine guxplst aus an Kanserl- Maiestac abqe! en lasset, und uncerthäiiigst bittet, daß d?e -vet, Zjj 4 einz- ^oy6 Supplinburg Surate Guraz Gurprise einige» Hof-Rächen vonbeyden Religionen, die den Concivirung der erste» Kenten; nicht inkereßirec, lirögen übergeben, und ein ander Urtheil gefallet werden.; D-ivpii'ibl-rct, S ''lost inid Commeiithucev im Fürstenthum Braunschweig, nicht weit von Helmstädt, welchezur Ballen Brandenburg oder Heer-Peisterthum Sonnen- tzurg gehöret, darinnen aber dem Herzog von Braunschweig das su? pr^esnrrmii wechselsweise mit dem Heer-Meister zukömmt. ^nppr-tko nomine, wird gesaget, wenn einer seinen Nahmen nicht nennet. Luprsmai:^, unter diesem Ausdrucke verstellet man in Lngelland die höchste Ge- walk des Königes in Kirchen - Sachen. Es müssen daher» bende Hauser desPar- lenients gleich ben Eröfnung ihrer Sessionen, so wie auch alle diejenigen, weiche zu öffentlichen Aemtern gelangen wollen , den End von 8uprsmac>' adlegen, d- i- sie müssen-schwvren, daß der König, nach GOtt, das höchste Haupt der Kirche sen, inglcichen müssen sie auch dem Prätendenten abschwören, und die Test- Akte annchmen- Siehe Eyd dev ez.II-- xiLm:-. Lunrcmanis I>2P-S, ist ein Ober-Gebiet und Herrschaft, welche der Röm. Pabst über alle andere Bischöfe, und über alle Christliche Kirchen der ganzen Welt zu rrerci- rcn prärenviret, wiewohl ihm solches nirgends, alS in der Cathslischen Kirche,»erstattet, bey den Griechen und Protestanten aber beständig geweigert wird. Lur, ö!i>r clrl 6ur, oder^ui, suche krcjflcum d-Iarc. 8ur, Li-isr-äck 8ur, siehe 8ufl. Lur, siehe chvrui. 8ur, kleiner 'Fluß in der Sckweitz, im Can- ton Lucern, entspringet aus dem See Sur, und fällt unterhalb Ärauin de» Rhein. Luro, Scadt auf der Insel Java, au dem dcrerro -lslls 8onä->,aufeiner Hald-Iusel, in Asien- §uro, Stadt in Svrieii,^am Euphrat, in Asien, hacke vor diesem einen Bischof. Lim-,/., kleine »Lstadt i» kichaue», in der, Woywodschaft Witevsk,wo der Fluß Ca- spg in die Düna fällt. Lumm, Stadt in Ost-Indien, im Königreich Gnzurate, am Fluß Tapee. Sie wurde An-1660. angebanet, und ist der stärkste Handelsplatz in den Staaten des grösst!! Moguls. Er hält daselbst einen Gouverneur, unter dessen Schutze die Enqelläuder, Franzosen und Holländer Kaccsrien angeleget. Auch befinden sich allda über 202020 Einwohner von allerlev Na ionen und Religionen, worunter ei- rnae Kaufleute unsäglichen Reichthum Lesitzen- Die Strassen sind alle breit, und imtGewölbern besetzt, öle den reichsten Scädtsn in EiiMan» nichts nachgeben. Die größte Handlung wird M Juwele»!, Perlen, Seide, B«um«olle und ispecereyen getrieben, und ist so an, sehnlich, daß die Sülle alleine denMoaul jährlich mehr als 162002 Pf. St. emcra- gen- Vier Meilen davon -m Meerbusen von Cambana, ist einer der besten See-Häven in den Morgenländern, welcher Sualicon genennet wird. Suva;, Stadt in Podlachien, in Pohlen, liegt unten an einem Berge, a>n FlußNa- rew, und hat ein Castell- Surbasii, find vornehme Befehlshaber bey den Ianitschare». 8u> ck, eine Cosackische Stadt in der Ukraine, -8 M. von Bialogorod, gegen Norden, hat ein Schloß, daraus ein Nußisch« Woywode wohnet- 8ur-kmm>, also wird das Haupt oder der Vornehmste derjenigen Caravane genen- net, welche nach Mecha wallfahrter. 8ur§ut, Stadt in Siberteii, in Groß'Riiß« land,am rechten Ufer des Flusses Obv- In dieser Gegend werden bis an die Stadt Narnm die besten schwarze» Zobel in ganz Rußland und Siberien gefangen Suvhuvsen, ein Ort in der vereinigten ProvinzFrießland, 4 Meilen v- Lcwarden, gegen Osten gelegen. 8uii, siehe ^7.uri. Suvich, ei» Ort in der vereinigten Provinz Frießland, am User der Lüdcr - Seö, » Meile von Harlingen, gegen Süden. 8 urmLm, Coivnie der Holländer in Eüiana, in Süd-Amerika, am Einfluß des Flusses Surinam in das dk-,r ä-I siorr, ?ce halb Grad von der Mittags-kinie, gerade gegen Mitternacht. Die Festung darauf heisset Seeland, oder ^s-l-nllis, so den Flecken Paramaribo, und die Einfahrt der Schiffe auf dem Fluß Suriname bedecket, bestehet aus ;. von Werkstücken aus dem Grund aufgemauerlen Bastionen- Der Fluß Commorowne fiiejsec; Meilen von Paramaribo in den Fluß Su- rinme, ist bey die -6 Meilen lang, auf bevden Seiten mit lauter Zucker-Planca- gen bebauet, deren manche sich auf 2 bis ; Stunden erstrecket, und zu Bestellung der Sncker-Felder wohl in die 200 Sklaven vonnöthen hak- An diesem Fluß wohnen dielreichsten Europäer, und wird er z Stunden von dem Einfluß i» die Suriname von jeincm Fort, Sommelsdyk genannt, beschützet, welches ans Erde mit 5 Bastionen und einem tiefen Graben verfertiget ist. 8ur- lmenllziir, ein Ober-Aufseher in den Französischen Provinzen- Lur I- wur, nennet man in deriWappen- Kunst diejenige Figur, so das ganze Wappen-Schild bedecket, z- L- ein Ersatz und dergleichen. 5urpriie, ein unverhofter Ueberfall der Feinde, ein Betrug und HiiiceM. Surrev Susa Suscbi'z Suftentation 1097 Provinz in En- 'T'"", wel-be g-qen Norden an Md- d er. gegen Westen an Hank, gegen sn- d aiSuffft> "ndgegen Olren an Kenk ar".er Sie ist zumThei, gar fruchtig,viel Valker-Erde und Bucks- .,m. und gelwret unter das Heblet von i .aleichen führet eme vor- n vne Familie den Grafe»-Tttel hier- ist eine allgemeine Steuer, welche >e'Türkischen Uncerkhanen becriit. «uss r, kl-ine Stadt am Fluß Sur, Canto» Lucern, in terLckweitz. Sie „je,-' l!st nnkerthan, sondern liehet nur mker dem Schutz des Cantons Luceru. imn",-,-,'. die versprochene Nachfolge in t.neni "en mch eines andern Absterben, xehrr wird 8uivivilncior derjenige genen- «i-, welckcr einem ankern noch bey selbem geben an ->ie Seite gesetzet wird, im nach dessen Tode seinen Dienst zu binnen. ,«>», .> Koni reich und Stadt aukher Insel Mpl-on, in Japan, an der südlichen Küste von der Provinz Ouanto. I r, roöer Fiust in der Barbaren, in Afrika, welcher sich zu Aggonorb ms Meer ergebt. Lu!.,, Kö»igreich in Afrika, langst dem Atlantischest Meer, an den Manzen des Kö- lii reichöMaroceo, unter welches dasselbe gehöret. Lo bestehet aus den 2 Pro- rstneu, Susa und Sckel, vuoon die lez- tere die gröste und volkreich este ist Das Erdreich ist sehr fruchtbar, sonderlich tiedt es schönes Messing, Indigo, Alaun und Gold darinnen, und die Elmvvdncr stad sehr geschickt zum Kriege, las,, war vor Alters die prächtigste Stadt Wischen Porsten nnd Babylonien, eine Residenz der Persianischen Monarchen, vonrvelcher die ganze Landschaft Sustana Summet nnnde, bau, grosse Scadc, nebst einer festen Cita- d-lle und guten, Haven, an der Küste im «omgreicheTunls,in Afrika In ihrer Gegend linket man viel Oliven, und Fei- Echchstdeu^ ^ Einwohner sind gar Marggraf- schaftln Premont,zwischen dem eigentlich MianmenBiemonk, Savonen urd Dau- N?' Die Hauptstadt 8ofl-, M'B"ge Genie, wo die Flüsse Dora undEniisesta zusammen kommen, und wo D a^ME.n Sa^^n und ^"kölnegeh^t. Sie ist klein, wjrd aber ches"-na^^ Sckloß commandiret,wel- uabe 'I dem Fon Brünette, so L ^l^mer Hohe liegt, defendirec N «len § bis« deutsche 7/. ^" »a» Turin. Dieser Ort ward U -in-" FranMs. General Cati- e>Vgrnommei„ und ,LpS. hem Herzog von savovcn in dem Particular-Frie- den wieder einaeräumet, jedoch abermals 1704 von de» Franzosen ohne Widerstand erobert, aber 1707. im Scpt. nahm es Prinz Engenius ihnen wieder ab, und die Garnison, so fick in das Eckstoß re« tmret hatte, mußte sich auf viicielion ergeben. An.-irzi- hat man nicht weit von hier eine Festung zu bauen ange, fancen. Suschiy, stehe Schiittendofen. Suxstlil, ProviiiZ nebst dem Titel eines Herzogthums in Rußland, zwischen Wologda, Nischneinovogorod, Wolodimir, Rezan, Mvscau, Rostow und Jaroslaw. Es ist ein flaches Land, voller Wälder. Die Hauptstadt Susdal lieat am Fluß Cles- ma, so Mciien von Moscau, und idr Bischof gehöret unter den Erz-Bischof zu Rostow. Das allda befindliche Nonnen« Kloster des H. Basiiii, ist eines der vor« nehmsten, worinnen sich auch öfters Ezaa- rische Prinzeßinnen aufhielken. Käufer Peter I- venvieß dahin Au. 1698- seine erste in Ungnade gefallene Gemahlin Eu- doxia Federowna. Unter dem Kaoser Peter il. wurde ste wieder befreyet,mu« ste sich aber zu Moscau aufhalten, all« wo sie An- >73'- verstarb. 8ullstrn, LH-fti/m«, Provinz in Persien, zwischen VsrLck-^gsmi, karliflLN, und dem 6olio cli Lülchsr. SuspeLb, verdächtig, argwöhnisch. Daher 8utpicion, der Argwohn, oder Verdacht. Suspendir sn, etwas ausschieben, verzögern, unausgemachc lasse!,. Solist aber ist tzulpvnclire» oder 8lltpenflop. eine Art der Bestrassung, wenn ein Beamter im geistl- oder weltlichen Stand eines Verbrechens angeklagct oder überwiesen wird, da er denn ersten Falls sich seines Amts so lang enthalten muß, bis zu Ausgang der Sache- Letzter» Falls aber muß er zur Strafe sein Amt zu der ihm geletzten Zeit iiiederlegen, und solches an seiner statt einem ander», der von der Obrigkeit dazu verordnet wird, überlasten. Suspensiv-rNftrel, heissen Key den Juri- Iren die Läuterungen und Appellationen, dadurch ei» Unheil verhindert wird, daß es nicht seine Kraft Wechtens erreichet. In 8uipsaL> seyn, Heist, wenn eine Sacke zweifelhaftig, und iiochmiausgemachc ist. 8uilex, einer aus den 8Theik'n von En- gestand, welcher die Provinz Sussep und Surrev begreift. 8u«ex, Grafschaft ln Engelland, welche gegen Osten an Keilt, gegen Norden an Surrev, gegen Westen au Hsn:, und gegen Süden an das Meer gra'nzet. Sie ist ziemlich fruchtbar, und hat gute Eisengruben. 8uttom->Uoli, Unterhaltung,Nahrungs-Mittel, gute und sattsame Verpflegung. Daher iuk-mürrn r sich erhalten 1 ernähren, srr; »01» littet' ivyF Susteren Swine Swing Sympathie nem Unterhalt geben, auf.,riehen, aufhalten. Susteren, kleine Stadt i'm Herzogtum Jülich, nicht weit von der Maas, Hot ein adelich Fräulein-Stift, ist 1726. meist abgebrannt. Sulu», kleine Stadt im Genuesischen Gebiet, so ein Reichs-Lehen ist. Such-lj»urlLlst5kov, Insel bei) Schottland, allw» ein erschköcküch-tt Abgrund und abscheulicher Wirbel ist, der auch das graste Schiff verschlinget, wenn nicht die Schiff-Leute eine Kiste oder sonst etwas, als einen Tribut hinein werffen. SurlisrlANci, siehe 8ourklerIilN-I> Sukii, HAtrin-r, kleine Stadt im ?Ätrlmaulo ?Ltil, nebst einem Blßthum im Kirchen-Staat- Sie liegt am Fluß Pezzolo, 24 Meilen von Rom, ist schlecht bewohnt, und ihr Bischof gehöret rmmic- telbar unter den Pabst. Suvo, Königreich und Stadt auf der Insel Nlphon, in Japan, in Asten. Suva, >hou-<°, eine Art kleiner Flandrischen Fahrzeuge. Su/.l-wriL, Fluß an der Asiatischen Grunze Oder in Vorpommern, w-lcherstck- schp den Jiüclii Uledom und Aollin i» die Ost-See ergeußt. ^ Swing, Schwing, Marktflecken im kj. sterreich, inJtalie», zur GraischaiMr- terburg gehörig. ^ ^viros, eine Baronie in der Grafschaft Bcrwick, in Schottland, davon e.n a tcs und berühmtes Geschlecht den Rab. men führet. " Swiolscz, Stadt in der Woywodschaft Minsks, in Litauen, g^ulcham, Stadt in Norfolk, i„ E„sel- land. Swoganow, Stadt im Chrudimer-KraoS, in Böhmen. 8vc>I, siehe /'vol. swovnich, siehe lfwonnick. Swynssiind, ist ein Meerbusen in Norwegen, in der Provinz Aggerhuus, in Mi. chen stch der Fluß Glammer, i Meilem, ter Friedrichshal! ergeußt. l Svch<,Hanliöverlschee Amt im Honaischen. Sydlovccz, Stadt in der Woywooschaft I Sendomir, in Klein-Pohlen, har viel Li- semverke, Fische und Holz. von Rußland , wo die Sterische» Tar-^ Sz-una, Stadt ln Ober, Egypten, an den tarn, Wogulski genannt, wohnen, Swadow, adeliche Stadt im Leutmerltzer- Krayß, in Böhmen. Ewale, Fluß ;m Henogthmn Aork, i» Engelland, davon derjenige Scrick, Landes, welchen er dnrchströmet, Swaicda- le, genennct wird. Sv»rta-8lu v», nb-k, kleine'befestigte Stadt am Fluß Vecht in Ober- Nffel- Gwartsiö, König!. Lust-Schloß in Schweden, nicht weit von Stockholm- Swevicke, siehe Schweden. Srvcgii, Flecken in der Provinz Hälsingen, in Schweben, am Fluß Liusna- Sviarckk, Stadt und Schloß am Fluß Wolga, im Gouvernement v. Casan,allwo sich rln Rußischer Statthalter befindet^ Hi r um wohnen die Swiager, sche Tartarn- LrviawgarLlivi, Nußisches Kloster in der Provinz Jsum lm Gouvernement Bia- logorod. Srvi^roi-dlor, oder das helliae Vorgebürae, liegt an den äussersten Küsten Lapplands der Rußische» Insel Kanöenos gegen über. Ewlbusev, s- Schwibusischcr Rr-ayfl Swisrtiil, Schloß und Stadt im Czaslauer- Krayß, in Böhmen, an der Sazawa gelegen Srvllirn, Schloß und Marktflecken im Pils» ner-Kravß, ln Böhmen, war vor diesem eine Residenz der Tempel-Herren. 8villl, ein Golfo ln Ulster, in Jrrland, welchen der Fluß Swilli machet, Swine, diese ist der mittelste Arm der Gränzeu von Aethiopieiss, und am Nils, welcher allhier von sehr hohen Felsen mit einem grossen Geräusche herab fällt. Allhier endiget sich das Türkische Gebiet, u. hübet man daselbst eine Art von sehr har- cemMarmor, welchen die Jlaliäiier Gra- uito nennen, und weder durch Feuer,noch durch die Länge der Zeit verzehret werden kan. Sie wird von andern auch und Luders genenliet- 8 y§,rc> 5 , Insel auf dem rotben Meer, auf weicher kein Hund leben kan- S)ckr, Insel aus ter westlichen Küste des Herzogtums Schleßwrg, dem Amt Ton« dcru gegen über, welche 4 Meilen lang, aber von unterschiede,rer Breite- Die Einwohner leben von der Seefahrt und Fischerei). oder Swiae- Findol-, sind gewisse Wabl-^prüche, Te- mahlde und Devisen, so sich hohe Potentaten und andere grosse Leute zum Andenken erwählen- 8 znnk>c.!s, sind Key den Theologen Bekämtt- iilffe, darinnen dieHaupt-Lehren am deutlichsten vorgccrage», und aflo die Regel der Religivns - Lehren sind. Z. E- das 8; mbolum ^pottolttum , oder der Glaube; das iH'rnvolum ^rlninttH, bUcsenum, u-s-w- Daher sind Symbolische Bücher diejenigen, wodurch sich auch eine Religion von der andern in der Lehre ihres Glaubens unterscheidet. 8 ^ mmsirie, ist die Proportion aller Glieder und Lheile, die eine Copie haben muß, wenn sie dem Original gleich und ähnlich seyn soll- «-m wenn manche Leute N,enKäst essen, oder den Geruch der Rosen, deb ZibetS, u- s- w- nicht leiden 'lt eine von unterschiedliche», zusammen qestimmten, und welch occordirenden Instrumenten bestehende stehe I>,von-r3. Stadt inPhrvgieii, in Asien, wel- "che einen Erz-Bischos hat, darunter 20 Mstiffe gehören/ und ist dieser Ortwe. oen deS guten MarmorstemS bekannt. Iüden-Schule, ist derjemgeOrt, «0 sieb die Juden zum Gebet und Leie» «ersammlcn. Gegen Osten haben sie eine Lade , oder einen Schrank, welchen sie Lron nennen, zum Gedächtnis der HmdeS-Lade. Darinnen verwahren sie die;.Btc1>er MosiS aus zarte- Perga- «!itgeschrieben, und ist dasselbe längliche, d«t man cd zusammen rolle» kan- Lnk- Mttr i» der Milten oder beym Eingang h>i stehet man ein Gerüste von j)oiz,wieein langer Altar, auf welchem das gedachte Pergament aus einander gewickelt wird, wenn es gelesen werden soll LicMdr-Personeii sind von denManns- Versoneu abgesondert, und verrichte» ihr Gebet neben der 8>n,gogi>, an einem Or., welcher mit hölzernen Gezitter verschlagen ist. Auf dem Altar stchec auch ein Leuch- ltt mit 7. Armen oder Neben-Leuchtern- Lie sollen nach etlicher Meynung, nach Erbauung de-TcmpelS aun-ctommc» sevn, deren sich dteweit jentlegenefl an statt d.S Tempels gebraucht ,abcn. kznbvMrki, stehe 8in-Lojrren. izacieuMius, ist ein aus der Griechischen Sprache entlehntes Wort, und bedeutet dasienige, wenn etliche Feinde über einen iurstehenden Unfall sich plötzlich mit ein- «uidervertragen. Syncreristenheissen un /I»^?^ologen die, w iche dcmG.gen- ^hrerinräumen, «löste ' und aufbeyden Achseln zu cra r», f,"uch unterschiedene Religio. jedoch.m, Grunde detz Glaubens Mit einanderzu tzx '! 'f' /"chen, und stnd im vorigen ^nÄ^r^?8vncrensmi wegen,zwischen scheu "'^Helmsrädti- L Aedloqen »leie schärft Schriften ge- worden, indem die letzte,, mir Ca- u da« die Aefor.mrien ni l Erunde de-Glaubens ^?2'hUkheranern eniig , und also die köÜm^L-.?' S" «vhl mit einander a,Ä> ^?brnn,gec werden Man bat 0 ch »i den folgenden Jahren viel pon einer Union geredet und geschrieben , wodurch man die Lutherische und Rcsormirce Religion in eine zu bringen gekrachter, und war man der Mevnung, daß die nnter ihnen odtzandene Streitigkeiten nicht dre Glaubens - Arkickei, stiidern nur andere Nebendinge betreffen. Synckicarorar.sind zu Genua diejenigen Beamten , weiche aufdas Verhalte» deö Doge und anderer Beamten ein wachsames Auge haben. Syndicire», Heist einen durchziehen, oder vurchhecheln. 8),näicu§, ist derjenige, dem die meisten llx- xeäitioncr eines NathS-Lollsgii,»kommen. 8^nllici ALNeralLL LIsricoium,sindgei!ll>- che Bedienten, so über die Streitigkeiten wegen geistlicher Bcneficien und Jncraden zu sprechen haben, bivnälci l'roviucialer , Landes-Bestellte, find gcwisie wohlverdiente Männea, so der Adel in den Für- stenchümern erwählet, daß sie bey Zusammenkünsten den Vortrag lhun, die gemachten Schlüsse erpedlren, die Gelder administrircu,Ind die Angelegenheiten dcS Adeiö zur Gpecution bringen lasten, dergleichen siebte- in der Lausitz. 8^ncl>- cur heifser auch in Rechten ein Gevoll- machtiger einer ganzen Gemeine. 8yaeckrium, wurdr da- hohe Gericht zu Jerusalem benähmet, weiches aus 71-Astest soren oder Beysitzcrn bcstunde, und he-'- deutet solche- Wort eigentlich eiucnSitz oder die Nicderseh uns tcs Richters zu Gericht. Spnod, dev ^ciliar, ist in Rußland das höchste geisti. Collegium so Peter l. 1716. nach Abschaffung der Patriarchen errichtet, s- Rnstlsthe -Lieche. 8^-noclus, ist eine Versau.miung der Beist- iichkeir, in weicher kor obhabenden Con- troversien wegen , ein förmlicher Schluß gefastet wird. Die 8^iwcki sind entweder OiLCLtöln, und geschehet, von der Priesterschaft einer einzige» Supeunten- dur, oder Jnfpeciion, oder provm-ü-rler, wenn die Geistlichen eines Fürstenrhums und ganzenProvinz sich ver.ammeln ivdcr auch Unjv°,siiier, wenn alle Geiststchen'ei- neö ganze,iiKönigreichs zusalnmeni kommen-DerSvnoduS so. Ä. lSlS-und 1619. zu Dordrecht in Süd-Holland «gehalten würden, ist daher berühmt, daß die Refor- mirten Niederländer aus demselben ein Svmboisches Buch verfertiget, so de» Inhalt ihrer Glanbens-Artsi ein voriiellet. s^noxist, Auszug oder kurzer Begrif ein-- Buches. 8;n»gmr ,heist ein Buch, darinnen aller» Hand Dinge zusammen getragen sinh. 8>rLculö, siche 8iiucutö. Spornen, , sollen gewisse blonKrr auf der See sevn, so halb ei» Weisbild, sind halb einen Fisch vornelleten, und durch hie bezgubernde Lxast ihres Sinsen- iioo Syrer Szlow Gzolnoc? Tabcrnack gens die Seefahrende» i» groß Unglück brächte». Sie sollen sich de» den Siciil- anischen See-Küsten aufgehalcen haben- Die älter» Scrjbenccn und Minnen Nellen sie am Leid als Weibsbilder/an Kopf und Füssen aber als Vögel vor- Syrer / siche dlclrkiten. Syrien/Lourjlkn, 8 aru>, grosse Türkische Landschaft in Asien / roelchc gegen Süden an das steinigte Arabien / geq-i, Ollen a » das wüste Arabien und vnrdsclr, wovon sie der Euphrat scheidet/ gegeirNorden «n Natolien / und gegen Westen an das Mittelländische Meer gränzet- DieLuft darinnen ist sehr temperiret/ und das Erdreich fruchtbar / liegt aber anjetzo fass ganz wüste / und wird dasselbe von Christen,Iü- den, Türken und Arabern bewohnet- Die einheimischen Völker sind sehr wollüstig und weibisch / und meistens der Mahonie- tanischcn Religion zugethan. Dieses Land begreiffet drei) Beglcrbegifts / >ie»i- , lich das von Aleppo / Lcipoll und Damas- Man cheiiec es auch -insgemein in das eigentlich sozcminiite Syrien, Phönicien, und Judäa- Syrnnsch / !>»/?.<, Grafschaft inSeiavviilen /in Ungarn / ander Grafschaft Walkowar / zwischen der Sau und Donau- Die Hauptstadt Lyomis'ch, Gzuelm, -Ni-m-r/w., ist fast wüste/ hat aber ein Bistthum / unter den Erz-Äischvs zu Loiocza schörig. Der Kaufte Leopold har An- dieses Syrmisch dem Italianischen Fürsten von i.ivlo Ost-scss-!!- ck>, als ein Fürstenchum verkauft / nach dessen Absterben aber hat cs von ( 7 z,lo -lVivLni, der Päbsti- Nepote, An. 171;. erhalten- Syrov/Insel in dem Cattegst, z, Mcil- von dem Stift Aarhuus- ! 8yrtss, suche SlNLL, 5 yftsw.a,, Heist ein Buck oitsma, heiss ein BUG / darinnen eine ganze Lehre ausführlich vorgecragen ist. An der Astronomie bedeutet es die wunderbare Ziisümmcnsügmig des Himmels und der Erde,!/nebst deren Lauf und Abwechselungen- Ais» soll nach demSyste« make des Tücko von Brahc dieSonne herum laussen/ und Tag und Nacht >.iacl,en, dahingegen Copcrnicus solches der Be- wcguiig der Erde bcyleget Sr-istrchurn, siehe CzückeUthurn. S;alavav/ ei»e geringe Stadt in der Sza- lader Gespansch-st / welche an dcrSccver- markische» Grenze / in Nieder - Ungarn, liegt- Srrrk-mi, kleiner Ort in Siebeilbürgeii/ 7. Meilen von Hermannstadt. Szaockat, suche Lest-ir. 8 /T§L- 8 Looc 5 > suche Niüllenbach. Szeek, kleine Stadt in Siebenbürgen, sss- wo tssike Salz-Gruben anzulresten. Szeckelhyd/siehe Zecheftieir. - h^zlow/Sclovin, Stadt nebst einem Castell j -m Lfthgstilch?:: Aeussest, in hgrWoywod- > schüft Mftislaw, am Nieper, führet de» Lrtei einer Grafschaft, und ist eimErgm, Festung gegen Smolensk». 8i,ols>oclr, siehe Follnock. 8/.omb>or, kleiner Ort in Siebenbürgen, 6, Meile» von den Ungarischen Gränzen. 8Lom8orK, kleine Stadt ln Siebenbürgen, 5 - Meilen von Hermannstadt, 8i.opi>, ist dasjenige Gebäude, wie ein grosser Schoppen oder Hütte, zwischenMr- schau und dem Dorfe Woia, in Polen, welches zu Zeiten der König!- Wablvon Brettern aufgerichtet wird. Darunter sitze» die 8 enororsr, nicht aber der gemeine Adel, welcher unter dem freye,Himmel bleibet. 8/.ro-la, siehe Schuoda. Szwafels, kleiner Flecken in der Proyinz Samcgitien, inLithauen. > grosser Fluß in China, welcher in I der Provinz Junnan entspringet, nnd sich zu Ouanche» ins Meer ergeußk. fruchtbare und lustigeInsel zwischen Föhnen und Langeland. chsd, Fluß ln Persien, in Asien, in der Pro, mnz Ker-nüu, welcher sich in den Meerbusen vvn Orinne ergeußt. i-bockoftm, Stadt in Natolien, am Fluß Aden, in der Landschaft Bozoc, inAsien. trsd-igo, Lsseli-bD-richeven, st-rrvi-unn, eine von den Autistischen Insel Barlvvemo, auf dem dss->r Ne! dion, Ni Nork.Amerika, aus welcher viel Toback wachset. Hie ist 8- Meilen lang, und 4. Me-ieii bre.c, hat gute und sichere Hase» , und gehört an- iesto den Engeüänkcr». 'r-b-iic-r, Stadt anr MiltelländischcnMecre, im KLnigr. Algier, imAsrika, in der Landschaft Bonne, bev dem Eingänge desFlus- seS Guadil - Barbar. Sic hatte vormals einen Bischof. Es ist allda ein guter Hafen, welcher dem Hause Lomellini zu Genua zustehet- Anderthaibe Meilen vom feste» Lande, dieser Stadt gegen über, liegt die Insel Tadarea, welche die Franzosen besitzen, die ein Fort daselbst haben, ulik dcm Bassa zu Tunis und Äaicrstl« ncn gewissen Tribut erlegen müssen- chnssarcibnu, lobiilbim, Provinz ii» stöliig- reichPersien, amCaspischen Meer,inA,'»ei„ welche ein Lheii vvn dem aiten Hyreaiii- en ist, und ihre Hauptstadt heiss Astera- bakh. 1'rb-ifto, Stadt und Provinz in der ^um- entiil Mexico, aufdcr Insel Iacacon, am 6 olko lii lelcxico, in Nord-Amerika, welche ungesunde Luft hat, und allwo dicSpa. nier eine Colonie undStadt haben, 8 cnnars Ne In Viktoria genannt. Dnssor, kleine Stadt aus der Insel-M»!a, weiche eine vvn den Inseln Wenernes bey Schottland ist- , . 7'soernrcle, aus einer Galeere, ist cliickieme Eshvhung gegen den Hmtercheli, wos.-oss S-ft T.rbymck Tadmor Tadoufac Tage iioi ftiuen Ort hat, wen» er -om- 7 kv^ueu erbaute Rußische Stakt in ^Battirnscken Ta'l-rey , alm» . r. s? lekiiie Mineraii-u und Metalle,E- « d-g. gefunden werden- Vn Frankreich da» Ge» Müoerdas Wasser und Gehölz, durch »-i» -z Wlreich, wo alle Bedienten nach der Li i! rerÄusliamne aufgezeichn-t liehe», !t sich der klemier-kr-Mäem nur Uus- lhn»l»g ihrer Verrichtungen darnach «ch- . Stadt und Schloß am r-.uß kauznik, imBechlner.Äreiß, in Bvh- welchem ein Td-'l denHussiten cb-MS Labcricen gcneimct worden, >o. Milea von Prag- . i-o-r.iMben denCosacken eine Wiuen- MvS-r'Burg. M-iM-g, »che O.-bor. 7-b,l-,siehe r^uin. ^ 7^k, 8. kbbsr, llbbesbester, Stadt IM Blß- tk.iir. 2 »rham, in Engelland. 7 ,duc.A»ttlm wölken Arabien, lN Ä-e», welche cm schönes Eastell hsc, zw^cst n Medlmund Damasts,40. deucsche Meilen vom lchtcrn Orte. rabunci,, hciss-n ln Rußland die Pferde-, Morste der Tarkarn, welche lahrlich e n oder Dermal viel lausend Pferde zu ver- knffcn bringen. 7,M,7,c3ili,Finßi!, Abyßinicn,», Afrika, welcher im Könige. Angorc enkspringec, md sich in den Adanwi oder Niium ersinn. Tachau, Stadt, nebst, einem Pauliner-und siriNiciscainr K oster, im Pilsner-Kreise, in Mmen , am Wasser Meista, an den Wmichen Grsinzen, gehört dem Grasen von kost. Tacken-Sec, ist ein See im Erzbißtlnrm Ealstnrq, gegen Ober-Bayern; gleich «biv llegi dac-Städtlei» Wagnig.' lsc^2',,jreye /XnritiMz. Wachstem, s Dachstein- L'stllib- oiti-, i„ Neavolis, llch in denüo.fo lliz<;misce erqcnßt. eackrin, 7 -rcllsieri, 'rosrnclrelen , Ln Lcbiv m-I-r MM-ic krsngcii, Lzresr unV->i>>^.!, viel, als ein Mn »ach nmen Masten, Stengen,R-en, br.nk? N ^.w-Äerk cnden.Stand «MKr.'LLW'.SL. in kerPro- si B Ilnß Wherse, über welchen stÄ» >kenierne Brücke hat, unö dijmnr m Kalksteine gegraben, med»» asteste und eiaentliche Nab- «cr dmch ihre pr«chti,ebleb'rreste »o» Alrerrhümern bekannten eheinallgenSadt st-.in.yr-. Sie liegt im wüsten Arabien 5-bis 6 . Tag reisen v Aleppo, und war, wie man noch aus den Ruinen stehet, sehr groß. Bey den Araber» heißt sie noch lull...or, und ist sowohl in derH-Schrift, all auch durch die K- Zeuodia, so allda restdikte,i» der Geschichte berühmt- T'-äouMc, Französtsche Coionie in Nei-'- Frankre!ch,.i!Nord-Amerila,am Einfluß, des Saguenay in den Flng St. raurenkil, allwo sic einen guten Hafen rat- Tattene-ach, ist ein berühmtes Gräfliches Geschlechte in den Ocsterreichischen Landen , weiches einige Güter in Bayern, wie auch in dem Vvettande unter Chur-Sach» st.e!,er Hoheit besitzet. 'ra.-iiL, aiteaberwohlgebaukteS'a timKö« i sin eich Navarra, i. iL-oa». Meile von Oiste, und«. Meilen von Pampclona- Sasei-Day, schöner Meerbusen an; O-p äs banne sttj-sr-incs, weichet von dem daran liegenden Tafelberge den Nahmen hat, und den Ost-Indien-Fahrern zum bequemen Hasen dienet. Gedachter Berg ist der höchste von denen 4- an der T«fti-Lay gelegenen Bergen- Tr scheinet oben ganz piacczu seyn,wie eine Tafel, wen.! man aber hinaus kommt, so stehet man noch Hohen und Hügc! genug. 1-lllot, Königreich in Biicdulgerid, Mstseil Gegeimene, Dsttha, Sara und dem Königreiche Maroeeo, in Afrika- DasLcd- rcich ist bergickt und sandicht, aus weichem aber viciDatce.-Baume wachsen- E» gehöret demKöuig von Fetz und Marocco, n„V wird von Mohren und Arabern bewohnet. . Die Hauptstadt Tafilet liegt am Fiuß gleiches Nahniens, ha: ein festes Schloß, uns treibet starke Handiung mit Indigo und Bock-Leder, wie auch mit schönen Tapeten undseidenenZeugen- SiewurdeAn- '678. denSpaniern von denMvhrc abgenckven. Tk-griirok, war eincIestung und vortre,sicher Hafen den der Nützliche Monarch Peter il. tZ.. IÜY7 am a.owischen Meere angelegt. Vermöge des Pru.ischen Vertrages wurden die Werter Vieser Festung geschleift, und verlassen, nachher aber vo» den Türken, wieder in ziemlichen Stand gesttzet- Alleine 1708 den iz- April oceup.ncn die Russen diesen Piaz wiederum, nachdem sie kurz vorher den Türken auch Aiow ab, gcnommen hatten- . ^ ^ - '73-rvnst, Stadt >mKo»igreichcLU°,indeik Barbarei), am Fluß Sus, in Afrika. kieme Gradr im Königreich Fetz, in der Provinz Trusts, an einemMeer, Dustn, in Asrica. Taue dee Dcmürstiguiig, lhe v-uo or kw> mili<>t.ün, also heisien die bestintu.tc »Buß- Lage in Engeiianv, deren im Jahrezwest smd, nemlich der erste am ;o. -.an. zum Gcbachtniß der Enthauptung Königs O,- Iv!> >. ra-nyii-, und der ander« SR aken Setz«. Hör_TagILcr Taille Taille Talapoins Sept. zumGedächtnißdeS grosse» Brandes zu LondenAn >666. welche beydesehr heilig begangen werden- iE,», stuöiu, Flecken und AmtümLigußi« scheu Meere, in der ivlvieiL äs ?vnsnrs, im Genuesischen Gebiete, in deren Gegend ein herrlicher Wein wachst. sts/enc o/um, Flecken, nebst dem Titel eines HerzogchumS, in ^.bruLro U- »s, in Neapolis gelegen- -rsgosst, Stadtim Königreich Marocc», in Africa, in der Landschaft SuS, wird vor l eS H- Angnstini GeburtS- L-tadc auSge- aeben, und daselbst noch eine ihm geweidete MoSquee in grossen Ehren gehalten. Um diese Gegend wachsen sehr grosse Rosinen. TLgoärN, ansehnliche Stadt im Königreichs Marocco, in Afrika, in der Provinz tzad- kore, woselbst eine Art Honig gesunden wird, daS so weiß als Milch ist- Trgom->eo, eine von den Pilhyusischen Jn- ftlu auf dem Mittelländischen Meere, nahe an der Insel Avica. Tagsayunflen, oder Tagleistungen, weiden die Zusammenkünfte oder Land-Lage der Schweitzer genenner. D e allgemeinen werden ordentlicher Weise des Jahres einmal, nemlich den Sonntag nach Peter-Paul zu Baden, >m Slrgow, gehal- ten ,, und solches wird der Lag der Rech- rninq genennet. Die übrigen find alle ausserordentlich, und entweder allgemein so von allen i;.,Cantons und zugewand- ten Orteu meistentheilS zu Baden gehalten , und von dem Canton Zürch, der dieses besondere Recht hac, auSgeichrieben werben ; oder sonderbare, welche von den Protestantischen CanlonS zu Arau, von den Cathvlischen aber zu Lucern ange- tzellet werden- Jene beruffec der Canron Zürck, diese aber der Canron Lucern. Taxus, Tcho, ausPortugiesisch Tcjo, einer der größte» Flüsse in Spanien und Portugal!, welcher an den Gränzen von Arragonien und Alt-Castilien entspringet,; bey Lissabon einen kleinen Golso machet, und sich nachmals in das Atlantische Meer ergeußt auch wegen seiner mit sich führende,«Gold- Körner schon Key den Alten berühmt gewesen- . . ^ . . Triilmenro, Fluß in Italien, weicher an den Eränzen der Landschaft Cadorin, in Karthen, Mi Alpen-Gebürge entspringet-und sich in den 6olko äi Ve- usLi, ergeußt- Tsickcu, Stadt in der Provinz Chequiang, in China, in Asien- Tsilboeougk, siehe Tuillebourx. Ta-Üo, heisst in Frankreich diejenisse grosse Anlage, welche,ahrlich von dem bürgerlichen Stande und dem gemeinen Volk erhoben wird. Sie ist An- lZgv- unier Körrig Henrico n. zu besserer Verpftegung tzrx Soldaten arssgckomm.», und Mchec säst den drittelt Ehest der ordentlichen ContrlblMonen aus. Die Hills» werden inSgemein durch das Kops-Gelb oder andere persönliche Coiitribmioue erhoben. Jedoch zielst cS a. ch 5-iIIesresIIss; z. E. in Languedoc uud Provence, allwo sie von den unadelichen Gütern erhoben werden. An einigen Orten hat nmn T-ill-s mixrss^ welche auf die Per/onen geleget werden, jedoch nach krogoirivn ihrer Güter. TMs, Gestalt und Ansehen des Leibes, Lat. KntM n co,Daher sagt man, dieser Mensch ist von guter TMcks. Taillsbourgk, kleine Stadt am Fluß ckMML, II, der Provinz i»un- long-j i„ Frankreich TsliniingringN/ruimingLingk, alte und wüste grosse Stadt mit einem viereckigren Erd, wall, hohen steinernenThürmen undBoU- werken umgeben, in derLarkarischenLand, schaft Mongaicn, dculsche^.eileii von der Ruß. Gränze, wormn vor Zeiten eui TarkarischerKönigHoiGehaiien Inden Bergen daselbst w^chjetTynnian/Giaioran und viele andere gute K rämer uiigepnaii- zec, wie das GraS, viele Meilen laug. Irja, siehe lugus, stmpinz, Stadtill Nanking, stn Chiii'a, in Asien. Stadt in Ouangsi, in China, ist Asien. Sie gehöret dem König von Tun- amii- Taipol, befestigte Stadt an dem See Ladoa ga, in der Provinz Kexholm, ,n Finnland , aus einer Haib-Jnsc!. Taitung Handels - Stadt, III der Prov z Laust , in China, welche wohl beseniget, und der Ordnung nach die dritte in dieser Provinz ist. Um»; Fluß in Neu Castilien, welcher sich in den Kluß Jarama erbest. DstvLo, Scacc in der Provinz Xansi, in China, am FlußFeuen, >n Asten- Tal»bo, ein Meer-Bulen in der westlichen Küste der Insel Corsika m-imons, Iclumons. kleine befestigte Stadt nebst einem Hasen an der Küste des 8taro äelli vreüäii, in Italien, dem König von Sicilien gehörig. Stadt in Livädia, liichkweitvons Lolko äi diexro^oms, kn Griechenland. Sie hat eiinBißchun!, unter den Erz- Bi,ch»f zu Athen gehörig. TiliLnm, kleine Insel auf dem 6ol- ko äi ruiunci, an den Gränzen vonThclia- lonien, in Griechenland Tslupvins, sind gewisse Priester oderOrdenS- Leute in Indien, vornemlich in derHaupr- stadc Pe.u. Sie führen ei» sehr strenges Leden , sammlen das Allmosen , und wenn sie sterben, werden sie lehr prächtig begraben. ES gtebt derselben zw^ perle» Arten- Einige lebm in den Waid! rn, und die andern in den Städten, «nd sind sie ane- Talar Talisman Talkoven Tamaro noz "TUnAc bey Straffe des Feuers ver- ,°E' --l'ffcr der Ehezu leben, so lange m-i>> kiese»! Staude sind. , 7!'. ist ei» langer Ehren-Rock nem ein .cb- Habit, den die Cardiuaie tracen. 7- ,/-». Stadt ln der Provinz Tucumbu, -midmß Salv, lu Züo-Amerika. 7'kv-n äa kleine Stadt nebst ei- alten Schloß ln Neu - Castllien, wo tie Aiüste Äiberche und Lagus zufammen 7,»v-i"l» viejr, kleine St«dtlnNeu-Ca- s-»ie»,a!nffiuß Taguo. 7r>°tML, kleine Stadt und Ha en auf der vnMen 2 »sel Ulst bey Nold-Schott- 7,^ all'o nennen die Juden diesenige Decke, wo-nit sie sich verhüllen, wenn sie i iterSynagoge sind.Diese Decke ist Vierecks, meist von Wolle gemacht, und hat stMen an den Ecken- » 7ÜMW, war eine bc» den alten Griechen sehnliche Münj-Rechnung, unk möchte Mi.:« deurigen Geldes crwan aui SL>-. M-Vulden anöiraqen- heisset mm, mich im ab,vuderlicheii. Verstaute eiiieMicul-iri: , 7 pti!lcstion zu wichtigen Liagea.tie ein Mensch von Natur hat, mmae deren er eine Sache viel leichter legrestset, als viel andere. Daher sagt man: GOtt habe diesem oder jencmMau- ae in seiner Proseßioii ein vortrestiches Talent gegeben. lalge,,, xieckeuin Schwaben, 1. Stunde elerhaib >!!,», allwo ein gutes Gesund- BaH aueb ei» schönes Schloß ist, wel- «bem Ldellchen Hause derer Besserer, «Wen Pacricien, gehörig. "li. Liakt in der Provinz Iunnan in Chi- r»,n. Asten. 7 -iidnlMi, ist eine besondere Art gelehrter MM der Turkey, welche, weil sie den A.sran lesen, 6lu,. Lkon, d. j. Leser deS .'lwianv genennet werden- war in den alten Röm. Rechnend ^^inrssung der Caiumnianteii, Mieder sie mu eben der Strafe be- l ''-^che dasjenige Laster ver- 2 sw andern fälschlich Schuld ,.HE ju Tags ist an dessen Stelle kttnE-^ ^"sse eiugeführet, und Mstatt machen gar dieledoch kan eine Stadt aeuen «>>tt üi>rttstud s.E^chwdliche Reclue Ul, i-^libu^^Ü^D-r Repressalien gebrauche». «Iik wird ein Gelehrter, !tt> denenienw-n^^'^ >>> der Turkey al- ^»una-n j» n, die einige Be- »-n M." ^ A^-,md geistliche,,Sa. ^Eei,iii^.,^"sd"derheic aber sind eS m' ^ Moscheen -sie. Also wMbu der Jman der Oberste >»S:,i , uw Bilder °der «»«Marmor gegraben« und zu gewisten Zeichn verfertigte abergläubische Figuren geneuiiet, und welche vornemlilch bey den Morgenländern gebräuchlich gewesen. lalirovsn, kleine Stabt in Liestand, im Wir- l.iiidischei! Krayse gelegen. Isllarst, Flecken, nebst einem grossen Schloß am M,ß Durance, in Dauphine, a Mellen von Gar, auf den Granzen von Provence und Dauphine. Er führet den Tlrel einer Grafschaft, davon eine be- ru mte Familie in Frankreich den Nahmen führet, valstli, siehe 'staloch. valmourst, kleine Stadt nebst dem Titel eines Fürstenthums in stoiro» oclegeu. vslmuä, l,t der Juden ihr vornehmstesLehr« Buch, und enthalt das mündliche Ge,etze, oder alles, was GOtt mit Adam, Henoch Abraham, Mose und Josua gerederhaben foll, und nicht ln der Bibel ausgezeichnet wo den ist- Er lst zweyerlem nemlich der 2>.ibrlc»!lsche u- der Ieousalemische, Der Badylonilchc Talmud hat zweyThei, le: der erste Heist Msckna, hat 6 rim oder Ordnungen, und ist der Text; der ankere aber Heist Vcm-iru, und ist die Auslegung, welche mit vielen «deiitheuer- lichen Fabeln und Hlirorlenäuge,.Ulet ist. DerIerusalemische Taluiud ist kiel»,wird wenig gebrauchet, und ist nur ein Auszug der Jüdischen Lehre. vLian-ku, Stadt im Königreiche China,an dem Fluß Crocens, ü Mellen von derRe- sidenz.Stadt Pecking- Talse», ein Ort in Cnrlanv. "riilso, ein Orr ln Island, 4 Meilen von der See, dem König in Dänemark gehörig. Talruidheim, Insel im Rhein, ln Nieder« Elsaß, unweit Drusenhelm, i'-ilus» Böschung oder Abdachung, ist die schräg-abhangende Seite eines WalleS von Erbe oder Maucrwerk, vamir hlcr- durch der Fuß breiter wird, und der Wall nicht lelchtiich uachschleffe» kan- i'-m-g», Fluß in Porcugali, welcher in Galllclen in Spanien entspringet, und sich unterhalb l'ono in den vouro er« geußc. vi>mou, kleine Stadt in Circaßien, an der Meer-Enge von Caffa, bcym >chwarzen Meere in Asien- 1 sun>s, D-mru -r, Fluß in EngelsanS, in der Provinz Cornwall, welcher ln Dcvonshlre entspringet, und sich bey Pleymoulh ins Britannische Meer ergeußt- v-m-ir-tt, kleine Insel in Brasilien, an der Küste der c,x,c»ni» lumsruc», in Süd-America- 'stLiusnr, kleiner Ort in Arragonlen, gegen die Granzen von Catalonlen. v-iwsio, kleiner Fluß im l'rinc ,>»w oltrr.fn Ncapoils, so sich oberhalb Beneoenrr in ven Fluß Calore ergeußt- noch Taniaw TanaLs ' Tanaro Tanmi Isinrio, siche Tsmsiovo Lnrien, öLcr !!-en, kleine Stadt tn der Moldau, vier Ungarische Meile» von Ießi gegen Süden, wo sich der Kluß Pruk in die Donau ergeußt. rLmslü. Fluß in Mingreiien, in Asien, der ins schwarze Meer ,al!c. 1 kamr>.iüL, estadc aus de: Insel Cypern,nickt weit von Famagusta. rambz, Kvnitjkeich unh Stadt in Jetsengo, auf der Insel Niphoii, in Japan, in Asien. Tambrod, eine Stadt in der '-Woywod- schaft Chelm, in klein Reussen, in Pohlen- Tambour, bedeutet sowohl die Trommel, als den Trommelschläger elbst. Man brauchet sie den den Regimentern zu Fuß, und Key den Dragonern. Bey >edem Regiment zu Fuß ist ein Reglmcncs- Tambour, und jede Compagnie Kar r. oder 2 Tambours. Wenn ein Ba aillon in Waffen ist, stehen die Tambours auf den Flügeln, und wenn es defilirec, so niarschiren sie thells vorne, theils zwischen den Divisionen, und theils hinten. Er muß allerlei) Trommelsckläge, als Lernen - Wacht- Versammlungs-Marsch-k-ll- vsills-Zapfeuschiaa, wie auch den Marsch fremder Völker verstehen- Er wird oft mit Briefen in eine feindliche Festung an den Commendanten geschickt, und da muß er auf z oder 600 Schritte vor der Festung halten, die Trommel schlagen, ein Schnupftuch in die Hand nehmen, über den Kopf schwingen, und an den Hut binden, hernach an der Stelle warten, bis er von erlichen commandirten Soldaten adgeholet wird. Diese verbinden rhm alsobalv die Augen, führen ihn in die Festung, und lassen ihm in des Com- mendanken Hause die Augen wieder frey. Wenn er aber abgesertiger, wird er wieder mit verbundenem Gesicht durch die Festung an die vorige Stelle gebracht. Tawbrs, Trmaro, Inmniir, Fluß in Gal- licien, der sich bey Muros ins Atlanlische Meer ergeußc. ch-lmsr, siehe Nchsmar. chLmwg, Stadt in der Provinz Pecking, in China, tn Asten. Tammesbriick, kleine Stadt in dem Sachsen - Weiffenfelsischen Amte Langensalza, in Thüringen. ^ ^ Irmul,Landschaft in Bisnaaar, in der Halbinsel von Indien, disscit des Ganges, in Asien. ^ ^ ^ Tamstvoch. Stadt m Marwick, wie auch eine andere in Staffordehire, in Engel- Ikansl;, von, Fluß in Rußland, welcher aus dem See Iwanow-Osero oder Johannis- See in der Landschaft Rezan Ozera entspringet, »Nd bey AssoffiN das dMisäolla r»b»cli- fällt. Im Sommer ist er seicht und voller Sandbänke, auch hac er ei lleberstuß an Fischen. ' 5 siu,ro, k'iineiu, ss nß in der Lvm^ardie, in Italien, welcher an den Grän;.:» der Grafschaft Teude entspringet, und sich u„, kerhalb Vatenza in den Po ergen,c. Taniübrim, reich uns Stadt in der Haid-Insel von Indien, jcnseit des Ganges, an dem 6olm,ij Usngala,in Asien- Es gehöret den, Kömz V0j> ^ilNNI- Tancke, Landes-Fürstlicher Flecken in der neuen Mark Brandenburg, See. 'lanäuv», ^ciirn, eine von den Philippinischen Inseln iu Asien, und zwar die erste, welche die Spau-er ent- decket- Sie gab n ihr den Nahmen Phi- lippine,wovon peruach alle ano-.re herum liegende Inseln ihre allgemeine Benen- iiu»g überkommen habe». lunäcust, dlLlüuuskre, Külte in Afrika in Guinea, welche sich vom Fluß Panguiu/ bis an das (lupo ä-> Palmas, üo Meicen laug erstrecket. Sie ist sehr reich an Presser , hac grosse starke Einwohner, „nd viele Europäische Natiomu haben ü b daselbst der Haudtuug we^eu u>e'erblassen- Tanär-, Insel des schwarzen Meeres, am Eie illß des D»iepers. Tansga, TbneFLXimu, kleine Ink l des O- ceuni OrionruliL, und eine unter den Iapo- nischen Inseln in Asien Tange, kleiner Fiuß iiiSamland, imBran- denburgischeli Preusse», so bey Memel in den Lurischen Haff fällt. Tänzer, TinZ,/, rstadt des ÄönigreichsFetz, ln der Provinz Hadaca, an der Meerenge von Gibraltar in Afrika. Sie war befestiget, und hac einen guren Hauen nebst 2 Cttadelle». Ihre letzcere K- sitz r aber, nemllch die Engelländer, haben sie ge« schleiffct, und verlassen , worauf sie von den Mohren wieder am cbau-t worden. Tanger, Fluß in der allen Mark Brandenburg, entspringet im Gehölze Tan. ger, nimmt die Tülle an sich, und fällt bey Tangermünde, welches von ihm den Nahmen hac, in die Elbe. Tangermünde, mittelmäßige Stadt in der alten Mark Brandenburg, an der Elbe, wo der Fluß Tanger hinein fällt, 7 Meilen von Magdeburg. Sie ist wohl bewohnt, hac eine alte Burg, Königliches Haus, und eine Fähre, über welche eine stark- Paßäge aus der Mitte-mark nach der aicen Mark, Magdeburg, Lüneburg und andere Orte gehet. Von hi-r wird grosser Handel mir Stab, oder Sray- Holze nach Hamburg getrieben- T-mgimn, Königreich und Zcadt auf der Insel Nlphsn in Japan- ^ Unzu, Königreich und Stadt auf derm- sei. Niphon, in de« Nördlichen Theil Tangu Taocara Taormina Tarano noz» 'HänkschastIamaysoic, in Japan, in rI^Ä cniareich und Stadt am Fluß Me. „an! ist Indien, ,en,e,t des Ganger, in 't^eurd. Drnu, ein Königreich in der grosse» Asiatischen Tartarev, in der Wösten Chamoane, an den Chinesischen Grenze», nebst einer Stadt gleiches Taiikauftn, Reichs-Grafschaft Ilift Hecken gleiches Nahmcns in Schwabe» an der Mindest nicht weit von Augsburg «elegen. Sie gehörte den Grafen vvn Nilttendorf, von denen es aber An. 1728. der bamabllge Chur-May»zllche Kanzler -ichannPhilipp Graf von Stadion kaufst» erbosten, und deswegen 1728. in das GckMo'bische Reichs- Grafen.Collegium ausgenommen, und introduclret worden- Irastor, Fürstenthum und Stadt an der Küste von Coromandel, in Asien, welches sim» eigenen Fürsten hat, der dem König im Lienagar «nterthan ist. 7-n)-°ur, ein kleines Königreich und Stadt lii der Halb-Insel von Indien, disseik des Ganges, an der Küste von Malabar, iuÄsie». Es ist klein, und nicht über 8 blö >0. Meilen groß, dem ungeachtet ist ihr König dock iuuvsr-m, und keinem andern zinsbar, sondern stehet mit den Portugiesen in Buutniß und guter Freundschaft- siehe Lava)'. I»nmge, kleine Stadt und Amt an dem kleinen Fluß Forve in der Land- slhast Fancigny in Savoyen- lann, Stadtteil, im Vogtland, 2 Meilen «Schlaitz, dem Grtlsen Reussen von Plauen gehörig. Tann, ein Marktflecken in Unter-Bapern, -um Aent-stpnr Handshut gehörig. r-nn-, ein Fluß im Königreich Ncapolis, ni der Provinz Calabria, ranne, Städkgen und Schloß an den tzen- - und Fuldaische» Eranzen, vor >m. rannstause», kleiner Ort im Schlesischen >82 "«,?»,!°°°- »s derselbe in den See Selinga, Baikal fällt. MMLZAZ "°«>> eine alte Stadt im Königreich Barka, am Lotto tti 8iärr in Afrika. Daoimina, stnm omrrrir,»., kleine Stadt auf einem Felsen, an der Oestlichen Küste von Sicilien, im Val cki O-m-.-na. 1 'apuboick. ist eine A.-c von EnaiischenHaus» und Schlaf-Mützen , deren 'sich die See» fahrenden,wegen ihrer Bequemlichkeit bedienen. l-yaM, Fluß, welcher in Süd Amerika, in Paraguay entspringet,und sich denFluß Amazone ergeust. Es führet von ihm eine üngejegene Provinz den kstamen- r-paiicka, Insel auf den Küste» der Portugiesischen Lustis sts tocko8 lv8 8anr28 , in Brasilien in Süd-Amerika. Es wichst auf lelbigcr viel Toback.hat herrl-cheDi ch- Weydc, und wird daselbst viel Tran ouS den Wallfischen gesvktcn- Ttadr in der Provinz Darha in Bilednlgerid, in Africa, dar- imie viel Inden wohnen. Es ist daselbst ein festes Schloß, darinnen ein Gouverneur wohnet, welcher unter dem t-kerik von Marocco stehet, und wird allhier viel Gold aus dem Sand gewaschen, ge» schmelzet, und von da nach Marocco ge» führet. Darano, Herzogthum in der Provinz Abruz» Aaaa jv, no6 Taramaisc Tardera "zo im Königreich Neapolis, nebst einer Stadt gleiches Nahmens, die einen Br schof hat. Tarrnmild, Lomtt-rtr,/ st^ant^/r^, geburgi- ge Landschaft in «avoycn, nebst dem Ticel einer Grafschaft, zwischen Faucigny, dem eigentlich so genannten Savoyen, Mau- rienne und Äosta T»i»nr»no, Stadl in Catalonien, an der Lrragonischen Gränze, s- Meilen von Saragossa. I'sramo, siehe Taranto. Taramein, sind eine Art giftiger Spinnen, so in der Gegend Tarenko in Neapolis, wie auch in der Insel Sicilien und Corsica, sichhäufflgaushaitc». Ihr Gift ist von so seltsamer Würkung, baß wer von ihnen gestochen wird,alsobald zu tanzen, zu sinaen, zu schreyen, zu lache» an- fänget, und sich nochwendig zu Tode quälen muß, wann man ihn nicht durch ein besonderes musicalisches Concerc cnriret, dessen in die Ohren sallender Thon ihn eher, als zaudere in den Leib eingenommene Arzneyen zurechte bringet. Tar-siuni, also werden die Freydeuter oder Schnapphäne iu Ungar» genennet. Tarisicon, 7 >ri a/cott, eine kleine Stabt am Fluß Lauriege, in der Grafschaft Foix, in dem Gouvernement von Languedoc. Psriri'-on, kleine L-cadt an der Rhone, in Provence, nebst einem festen Schlvß. I'sirricor, also nennen die Spanier die,eiligen Amerieaner, welche in der Provinz Meckoacan wohnen. ^ , Tsrissun, ist ein sehr beliebtes Getränke dev denen Chinesern, welches von Reis und Brandewein gemacht, und von ihnen wie der Wein bey uns getrunken wird. Psrr»/,vn», Tarracon», Puü'sf/s, Stakt ÜM Fluß Oueilo-, im KonigreichArragonien, nebst einem Bißthum, unter de» Erz- Bischof zu Saragossa gehörig. Sie hat einen fruchtbaren Boden, und der Fluß Oueiios fallt bey der Stadt Tudcla in den Fluß Lbro. . ^ . Tsibsch, grosses Vorgebirge IN der Grafschaft Roß in Schottland, zwischen dem Meer-Busen v- Dornock und Murray. Parkes, Llzstrum Hauptstadt !ill Bigorre in Frankreich, in deren Gegend vortreflichc Gesund-Bäder anzutreffen. Sie hat ein Präsidial, wie auch ein Bißthum unter den Bischvl von Aup gehörig- ^ ^ Tarci», Fluß in Ober-Ungarn, der IN dem Carpachischen Gebürge entspringet, und sich bey Caschau in den Fluß Hermac Tavczym Stadt in derWoywodschastMa- sovien in Pohlen- ^ , Tarstenois, ein gewisses Gebiet IN der Isis li-krsne-, zwischen Soitkonr und Lkarsau- Tkisri^. r-käslil, siche Toräera. Tarenro Tarku Tarsntv, Fllientmoiu«, 1 mittelmäßige Stadt in Tcrr» ä'Oirra- ro, in Neapolis, auf einer kleinenlHalb. Insel am Golfo von Tarenco, weicher ein Theil des Ionischen Meeres Ist- Sie hac den Titel eines Herzvgkhums, wie auch ein Lrz-Blßchum, und einen Hast», in welchen aber anjetzo nur noch kleine Schiffe etnlauffen können. Sie ist Me und volkreich, hac ein Schloß, liegt aas einer Haib-Jnsci, und die Herzogliche Familie von TremouiUe, ui Frankreich, nen- nec sich noch heutiges Ta-.es Pn.i.e., v^n Tarenco. Tnrezal, siehe T»rrcri. T»rg», die Hauprstadc in der Wüste Sa»-a, in Africa, weiche zwischen Büedulgcnd, und dem Lande der Negros zu ftuden ist. 'ii>rZMl>», Stadt iu der Rußiiche» Tarca- rey, am Flue Ialo. Taugovod, befestigte Statt am F uß Se- rekh, in der Moldau- P-Igowic», Stadt IN der Wüywcdschast Braclaw, iuHinter-Podolie», am ä>uß Sinawoda, -o. Meilen von Braclaw, gegen Osten- Largowrsko,Terwisch,Ter-o-i^-r. Stadt in der Wallache», am Fluß Ja vintz, all« wo der Wallachische Fürst zuweilen resl- diret. P»rgum, Targumim, also nennen die Juden die Chaidälsche Ueberseymig der alten Testaments. Sie wird von ihnen sehr hoch gehalten , sonderlich die, m Jonathan und Onkelvs versertigt haveu. P»rgy, Kayserlicher Grän; - Posten gegen die Türkey, in Servien, in Ungarn, am Fluß Sau- Paris, ist eine Tafekoder Derzcichiiiß vieler nach ihremWerchgeschätzteiiWaareii, oder auch ein Verzeichniß der Tare,weia>e man wegen der Herrschaftlichen Beschwerungen machet, die nach Bcschazftnvett des Werths derWaaren müssen encrichccc werden- Dergleichen Tarif ist endlich nach vielem Dlsputiren zwischen Frankreich und Holland Anno 1699. Z» Stande gekommen. P»riik», Stadt in Andalusien, an der Meerenge von Gibraltar, z-Spanische Meilen von Gibraltar. Sie lst,etzo sehr ruinirct, und schlecht bewohnt, hat aber einSchloß und einen Hafen, und ist die Hauptstadt eines Marquisats, weiches dem Herzog von ksteciln» Leli gehöret- P-ii-, kleine Münze in Sicilien, unsers WerthS 8- Gr- deren 40. auf eine Pistole gehen- P»lilL», Stadt in, Königreich Astracan, am rechten Ufer des Wolga-Fiusscs- ^ Tariza , Fluß in Ober-Ungarn, »1 derGraf. schüft ZipS, welcher sich unterhalb Easchan mir dem Fluß Hcrmar vereim^cc. P»rku, die Haupl-^iabt dererTarcar von Daghestan, an LaipischenMeer^lnAsie». Taalmskoi Tartars Tarkarsch Tassis 1107 7,iUi>Lkoi rey, 5? 7-nu'NAcm, , Stadt UI der Rilßlfchen Tarla , ;o. Metten von Lobolek. >ELinL>', siehe lUmingLingK. r-,n , Flußlii Frankreich , welcher im Se- venmscheii Gebürge entspringet, und sich iu die Garonne ergeult. Tarnopel, kleine Scadt in Ober-Podoilen, in Pohlen,hat sonji den, PohinilchenPrin- ,en Constankin gehöret, dem sie aber der M-mode von Podoiien An- -72;. vor «0220 fl. abgetanst. Taenow, ein mit Mauren umgebener Städtgen, in der Woywovschast Sende, mir, in Kiein.Pohien, im Dilirict Pilz. ,10, r°. Meilen von Cracau, gegen Iaros- lau gelegen, dem Hausef Lubomirsky ge- Tarnowitz, Stadtgen IN Ober-Schlesien , unter die freye Standes-Herrschast Beu- then, und dem Grasen von Henkel gehörig, 21. Meilen von Breslau, an den Dvhlnischen Grunzen. 7-,o, Fluß in .Italien, Welcher im Genue-t Men Gebiet entspringet, und sich unter-I halb Cremona in den Po erqeust- I 7-,o. Val -l> B-ro, kleine Landschaft inJtü-s lieu, zwischen dem Genuesischen ,Parme- samscheu und Plaeenkinischen Gebiet,dein- Herzog von Parma gehörig, ausgenom-' ineirÄardl, Campiano , und einige Dörfer, welche der Fürst ä' ^rri- besitzet- ch-wc-a, kleine Stadt in Neu - Castilicn, Mt weit von Madrit. Baiirgsns, siehe "r-rrLon,. 7»rag°m, Handels-Stadc in Cacalonisn, am Llnßvß des Flussesj Francoby, in das Wrtellündische Meer. Sie hac 'einlsehr altes Erz-Bißthum, eine Universität, so Ai-, -Z72. aufgerichket worden, und guten Mimvachs. Sie ist mit alten und star- Mauern umgeben, groß, aber schlecht KnM, kleine Stadt am Fluß Cervera in ^ataloiuell. Slacken , nebst dem Titel eines Für. üeiikhnnis in! Calabria, in NeapoliS. W Borgebürgc, in Caramanien, der . ttNjel Cypern gegen über, in Asien, thum. Vor alters gehörte siez,, Cieilien, undi wat des Heil- Apostels Pauli Vaterland. Sie war eine schone undiberühm- te Sradt, ist aber heur zu Tage sehr arm und wird von Türken,Griechen undArme- mern bewvknt- ME, ist ein Schiff mit einem spitzigen Seegel und Hocke-Mast, Nebst «. bis 10. Rudern auf der Seite, und pflegt man sich der Tartauen auf dem Mittelländischen Meer zu bedienen. 'moio, Fluß in Italien, welcher im Dero- nelischen Gebiete entspringet, nud theils in den Po, theiis in die Tisch fastet. Buit<»il<:K, ist die erste Stadt in der Moldau, gegen die Granzen von Sudenvür- gen- r-nkLs, kleine volkreiche Stadl am FlußMi- dou, im Herzogtbuni Albrec und Gascogiie. r-iwks , Heist eigentlich ein Scheinheiliger oder Betrüger, der unter einem ehrbaren Kleide und frommen Minen die ärgste» Scheimercyen verbirgt. D r berühmte Französische Comvbien-Schreibcr Meliere verfertigte unter dieser Au, zchrift cine Cvmödie, wvrinne er de» Caraccer und die Aufführung des damahlig n K- Beichtvaters so liatürl.sch„ecne, daß lv- wohi derHof als die Einwohner vonpariS der wiederholtenVorstelluilg djesesSchau- spieis niemals müde wurden. Tarwaft, geringer Ork, wo ehemals ein Schloß war, in Liefiand,und zwar im Per, »auischen Kreise ge,egen. Bsiutt-inr, grosse Scadr in dem Königreich Luks, in der Barbaren, j„ Afrika, l em Kayser von Marocco gehörig, nicht weit vom Berge gelegen. Tarve, kleine Insel bey Iütland> 2. Meilen von Coldingen- st'orvus, kleine Stadt in Nord-Sckottland, in der Grafschaft Bucha» ,4- Meilen von Alt-Aberdeen gegen Nord-Westen. Tarviseu-Mank, s. Hsvikimo. 'rrrLcul, kleine Stadt in Ober Unoarn, so guten Wein bauet, derbem Lsckäyersast gleich ist. 'rrtttto, Insel in Asien über der grossen Ta- rarey gegen Norden- ^siclinrä, kleine Stadt in Ober-Ungarn, Key Zakwar, 4. Meilen von Neustädte!, lusmiii, kleiner Fluß in Hinter Voihynien, inder Woywovschast Kiow, laust beyKri- lowindenDnieper. l'-lko, Insel des Aeaeischen Meeres , wo es vor diesem reichhaltige Gold- Gruben und schönen Marmor gegeben. Sie ist gebürgicht, hat 8. Meilen im Umfang , und liegt z. Meilen von den Küsten von iRowanien, Tassdorf, Flecken in der Mittel - Mark Brandenburg, zwischen Berlin uiidFrank- furt, denen von Uosey zuständig. ?->ss,»ne, Insel inder Provinz Kerman,i,l Persien, iss ziemlich fruchtbar. TaMr, die Fürsten vonloui und DsM-, sind Reichs-Fursten und Gencrai-Erb-Poss- nieister des Heil- R- Reichs, waren auch General-Postmeister im Neapolitanischen und Mavläiidischen- Aus dieser letzten Charge m Neapoiis wurden sie durch die Franzosen zu Anfang des SpanischenKrie- ges depossedirct, bis endlich An. >7o8.der junge Fürst o-lowr. Ansheim Francizcus, vom König Carl dem lU restiruirec wurde- Weil aber sein eigener Baker, der alte Fürst von i'-ttir, Eugeiiiuo Alexander, welcher den i-Ian. Annoi,,;^. geboh- ren, und den-l Sebr-Bn. 1714. zu Frank. Aaaa 2 surt nog Taffo Tacarcn Tataren Tarkarey furt am Mann verstarb, dawider vrorestir. Bulgaren, -wischen der Donau und dem te, und solche Charge ant'Lcbenslangvrä- rcndirce, so wurde solche Anno/70--. dem schwarzen Meer. Sie licken unter des Türkischen Kaysero Bothmaßsgkeit. Ichzrcgui^ l.oklLno gegeben. Der setztle-^ Tataren von Aln, wohnen ini äövniareiche ' ' ... - Niuche, an den Chinesischen Gränzen? in Asien, welche den Chinesen! sehr aehäßia sind, und öftere blutige Kriege nm ihnen führen. Sie haben keine Religion, ausser obcrglaubiicheGebrauche, sind gute Soldaten, haben bessere Sitten, als die andern Lacarn, und scheinen der ChristlichenRe. ligion mehr als der Mahvmctanischen >,e. neigt zu seyn- Tararen vonMordua, wohnen zwilchen .... den Herzogthumem Rezan, Wolodimer die Ehre erworben, daß das Erb-Gcneral-! und Nilchneinooogrod, ln Rußland. - ie Poslnieiker-Amc elnThron-Lehen worden, > sind Mahometaner, und haben eine,,Für- Hat auch Sitz und Stimme aus denRelchs- sicn, welcher dem Rußischen Reich rrlbut- tagen Anno 1755- erlanget. DiejeiLinie bar ist. schreibt sich von Tburn (oder Tour, und! Tataren von Nogag, siehe Nogaistke dende Fürst von Iritis ist .'.'lexander Her, dinand, gehohreu Änno 1724. den -g.Fcbr. Er ward ANN 0 1748. i'rinriprl-LominiilL- rius aut dem Reiche-Tage zu Rezenspurg, und bekleidet diese erhabueWürde noch bis sek o- Der Lrd-Pkinz, Carl Anselmus, ist g<-Kohren den 2 Jun- A. 17z;. und seit Anno -7Zz. mitAugusta Elisabeth»,Prinzeß,,'. Schwester des HerzogsCarl Alexander von Würtemberq vermählt. Unter K'avser Carl vu. har dieses Fürstl. Haus ft.. . Laris. Die andere aber schreibt sich von Lkurn unv Palsaßiiia, ist nur Grächch. ,, Standes, und Haft sich i„ den Oester- reichistchen Trb-Lmiden auf. chrtlo, s. I'rlo. Tata, Dates, Dortig, TAeoalzM, kleine Stadt lind Schloß in der Grafschaft Co- morra, i,lNieder-Ungarn,5.Kelle»von Raab. Tararn, Tatar-, also werden vicieften Völker genennet, welche in der grossen, wie auch ln der Kleinen Tararen, und in einigen andern Landern am Easvischen und schwarzen Meer wohn- n. Es ist ein roher und barbarisches Volk, deren vornehmstes Thun im Rauben und Brennen bestehet, und leben sic von Ser Viehzucht, wie sie denn in,keinen Städten wohnen, sonder» sich in gewisse Horden eiiithellen, und mit ihrem Viehe herum ziehen- Ihre Speise ist Pferde,Milch und Fleisch; ihre beste Kleidung ist ein lanqerRock von Leinwand, wiewohl dleVornehmen auch seideneRöcke tragen; ihr Rerchthum bestehet inVieh und Selaven,diesieaufdcn Pcrsianischen Küsten vcrkauffen; ihre Religion ist dicMaho- mecaniscke, Jüdische und Hendnische. Tarar en von Ludziac, Taca, - wohnen inBeffarabien langst dem schwarzen Meer, zwilchen der Donau und dem Niester,sind denTürken unterworffen, und stehen unter dem 82»- tzinc oder Gouverneur zu Biaiogorod. Ih-i pe vornehmste Städte sind u-Llogoroä oder t^kermaN, Koncaürv und liillrnov,. Einige unterscheiden oiese Tatarn von denen von Biaiogorod, und setzen diese gegen Mittag, lene aber gegen Norden. Tararen von Tircassien, s Tircassien. Tararen Tzeremißische, s. Tzeremissrsche Tararen. Tararen von Dagestdan, ssatarr Oaa/,e- stan!,wohneniilCircaßien,unr habni ihren besonder!, Fürsten. Tararen von Dobruce, Tatar- Oobre,- ee^e/, besitzen den ö.iiichen Theil derl Tararn. Tararen von Dczakow, Tartarivera^o- 2,re»/e/, wohnen tnEurova an dem schwarzen Meer, zwischen deiiEinstüffen der Flüsse Niever und Niester. Sie sind denTür- k; ii unterwürfig. Tararen von Ufsin, s. Ufsinkische Tataren. Tararen von Wogul, siehe wogulsche Tataren. Tatarey, die grosse Tatarev, Tataria vel ist eine grosseLand- scha t in Asien, wovon sie fast den dritten Tbeil begreissct. Sie gränzec gegen Westen an Rußland und das Eastnsche Meer, gegen Süden an Persien, Indien undChina-gegcnOstciiundNordeii abe a» bas Tatariiche Meer, welches e.n T eil des OceLnj bsptLNtiionsIis ist. Sie wird in drev Theile abgesondert,welche sind die Russische, die Thincs-lche und freye Tararey. Andere machen andere Lin- theilungen. Tatarey, kleine Tararey, Ta arm nor, Oi-nca, ?<-eeö/,rnsi-, welche auch untcrwei>en dieCrimmische »der Precopi- ^ sche Tarare» genenuct wird, istejNeLand, schalt >n Curöpa, welche dem Türkischen Kayser tributbar ist, granzc gegen Norden und Osten an Rußland, gegen Wesirn an Pohlen und an die Mmdcu, gegen Süden überall das schwarze Meer- Sie bestehet aut der insondersieik also genannten Lrtmmischen Tatarey, und aus Lessaradien, jene ist eine grosse Halb-Insel, vor diesem Lkcrtdnelus T-uries genannt, dieses aber liegt gegen Abend. Die kleine Ta-arey har ihren besonder,! Fürsten, welcher sich eine» Chan tituliret, und zugleich unter des Türkischen Kaylcrs Both» Mäßigkeit stehet. Vor diesem hat diele, öandzu der grossen Tararey gehöret, >» sich aber um'das Jahr >404- davon ab« gesonöcrt, und einen b.sondern Chan aus dem Geschlechts Kirai erwählet, d-istn vlactz» Tamrische Taucha Tauche! Tauris 1109 "Nachkommen noch jetzo den Tatarsichcn Tbro» besitzen, und sieb An- > 584 -dem Türkischen Kavser auf nachfolgende Con- dikiones unterwerfen muffen r Nehmlich es muß der Tatar - Chan dem Groß- Sult-n mit 100020. Mann ins Feld folgen, welche in Cavallerie bestehen, wenn aber nur der Groß-Dezier coiiimankiret, so stellet er nur halb so viel zur Armee; wenn ein neuer Chan crw hlek wird, muß er sich zu Constanlinopel constrmiren las, sen, und daselbst denEnd der Treue schwerem so kan auch der Türkische Kavser diesen Chan wegen eines wichtigen Verbrechens absetzen, muß aber einen aus dem Eeschlechtc Kirai an dessen Stelle wieder aus den Thron erheben; endlich haben tevbe Nationen eine Erb-Verbrüderung unter sich aufgerichtet, daß die Türkischen Regenten ans dem Tatarischen Throne, und hingegen die Familie Kirai im ganzen Türkischen Reiche, im Fall eines von bey- den absterben möchte, suceediren solle. Der heurige Tartar-Chan Heist Kenn, Ke- »i, und succedirte An. 1769. DiesesLand hatüber öooo. Dörfer und etliche Städte, darunter die vornehmsten sind: kerscop, LsciesM)-, (,i,n , Kcrlch und Lsg», IN welcher letzrern der Türkische Kayser ei- , mn Gouverneur nebst eincrEarnison halt. Es hat vortrefliche Bieh-Weyde, guceLust, und einen fruchibaren Boden, wird aber ton den Einwohnern nicht sehr angebauet, sondern sie machen mehr vom Kriege Prost, ion, führen Schild, Schwerste, Pfeil um Bogen, und reden meist die Russische Sprache. Tatarische llleer, vsl ist ein Theil von dem Oesano Se^emrion-lli, in Asien. Es stösset an die Lüsten der Tatarei,, und ist fast stets mit Eiß bedecket. r-rinx, grosse Stadt in derChinesischenPro- «in; Xansi, in Asien- r-wmi, kleines Königreich und Stadt in Luamo, auf der Jm'el Niptzon, in Japan, r-n-, Koni «reich undSkadt des grossen Mo- , m Auen, am östlichen Uier desJndi. Ficken in Lincolnöhire,inEngel- 98-Englische Meilen von London. UN HcrzogthumRe;a„,tn ri-^k.»>cht weit von Waronisch, wo d.eSchme aufdem Werst gebau-twcrden. "Vs;, kleines Königreich und Stadt in Midien, lemeik des Ganges in Asien. d«, '.st' -n Franken an eil «Lchwadstchen Granzen, I. Meile ton der Stadc Rothenburg entiprinaet ^.»nd zu Wertheim in den Maynfallt? ^ ist «»Strich Land-z an der Bräubach fieg'kKloster ^>u MeiNn 7 k-ipziger-Kre-S, s ,-n Ä. 5 ^ 7 -^"^oon Leip;ig, dem dg, äsen Kgk^b-EolleLio zuständig. Tauche!, Skädtlein in PomerellcN/inPohi- nisch-Prenffcn,«:! derArs. ^ Taucher, sind Leute, die sich aufstischwim- mc»vortrefljch verstehen,und ausder See dar;,, gebraucht werden, daß sie das mit den Schiffen versunkene Gut ans dcrTiese des MeereS wieder herauf hoien. Das Gehäuse, wsrinnen sie sich verbergen, und durch einen Schwamm mit Eßtg, den sie vor die Nase halten, frische Lust i-stöpsen, wird LLMs-arr, Unnswiii, genennet. Oben in diesem Gehäuse ist ein starkes Seil befestiget, woran sie ins Wasser gelassen werden, auch damit das Zeichen geben, wenn sie wollen wieder heranSgezogen seyn. Uv-, l^ss, Fluß in Tngelland, im Fürsten- cbum Walles, welcher in der Grafschaft Brecknock entspringet, und sich indjeSa- verne ergeust, Tauer, Thauer, Schloß, nebst einerszerr- schaft in Tyrol, davon ehemals eine Grass Familie den Nahmen gesühret. Tauffki.-.-chen, Schloß und stiofmark in Nieder,Bayern, R. Landshut,an derGros- sen, unter der Pflege Erding, den Frey- Herren von Puech gehörig. Isvein-, kieine Stadt am Fluß Croace, in L-I»dri- oltrs, in Ncapolis- Tuvisnsni, einer von den drey vornehmsten Flüssen der Insel Cersika, weicher sich bey Llsri» cliikructu ins Meer ergeust. Tavils, T-viru, Hauptstadt des Königreichs Algarbien, in Porcugall, an der,üblichen Küste, nebst ein-r CitaLelle nrd gutem osafcn, am Einfluß des Flusses Lilas». Aie ist die größte unter den Suadten dieses Königreichs, und befindet sich dieLan- des-Regierung asthier. ravittoctzs, Flecken in Engelland, in der ProvinzDevonsbrre' am FlußTayoy,wel» cher a. Depukirte inS Parlament schicket- Trimran, Stadt am FMk-Thone, in Som« mersetshire, in Engelland, weiche über gedachten Fluß eine Brücke hat, wohl bewohnt ist, und gute Nahrung von Zcug- machenhat. Sie sendet--Deputiere inS Parlament- Hvol-ra, kleine Insel, nicht weit von lrr Küste von Sardinien, beym Eingänge Na 6 »lkc> tli lerrz nuova. 'rsure-äorLr, also nennen die Spanier diejenigen, weiche sich unterstehen, eine» Stier im Gesecbre auszuhalten, indem sie ihm einen Mantel über die jAuzen wer,- sen- . 7'rurico Lksifonosur, s. Taturex (kleine) Kauris, Tel-kis, reiche Handeis-Scadr rn der Provinz ir» Persien» am First Spmgiga- Sie ist die größte und wi li- tigste nach Ilpahan, wie sich dann r.s i;ooo. Häuser, nebst so vieiKgusmauur- Gewölben; - zsoo. Earaverijeras» 0N0 Gast,-Höfe, 2j. geschloffenen Frieden von denTürken,welche sie An. i7Zi. wieder bekommen, überlassen worden. Taurogsten, Stadt und Amt in SOMogiti- en,i« Pohlen, dem Kömigin Preuffen gehörig- l'-mro, eine von den kleinen Inseln an der Insel Corsika, welche man 8i>n?mmrie5 nennet. Psurorninia, Stadt II! Sici- lien, im Val cli zvsmonv, am Jonischen Meer. Tauros, ein berühmtes Gebürge in Asien welches sich in Nacolien bey den Küsten von RhoduS anianqet, Asien in 2. Theile abwndcrt, und sich an den äusserstenGrän- zcn der Tarrarey und China am Ocerno Orients» endiget- Es ist von einer ungemein grossen Höhe; und weil diesesGe- bürae die Gränzc vieler Länder ist , so hat es auch unterschiedliche Mhmen, die nach der Mund-Art der daran wohnenden Völker abgefaffek sind; das eigentliche Gebürge Taurus aber scheidet Klein-Armenien von Cicilien und Pamphylien- Tausch, s. Tauß. lauste, schöner Flecken im Spanischen Ko niqreich Arraqonien, 2. Meile» von de» Navarrischen Granzen, in einer fruchtbaren Gegend am kleinen Flusse Riguel,wcl cher unweit davon in den Ebro fallt. ^sut-vLscdi,, Lustschloß des Türkischen Kai sers in Romanien, allwo er allezeit feine erste Einkehr nimt, wenn er nach Adrianopel reiset. Hier pflegt sich auch die türkische Armee zu versammeln. Tautenburg, Herrschaft,altesBerg-Schloß und Amt in Thüringen, eine Stunde von Dornburg, gehörte dem berühmten Mar. schall,Grafen Moritz von Sachsen. Taw, Tau, Tauwerk, heissen allerhand starke Stricke und Seile, so aufdenSchif« fen pflegen gebraucht zu werden. Tawastland, ssaaerßia, Schwedische-Land« schaftin Finnland, zwischen dem eigentlich sogenannten Finnland, Cajanien,Sa. volaxien, Carelien und Nyland. Sielst voller Seen und Mrgste, hat aber viel Eisen-Grube», Tawastehus, Rroncborg, kleine Stadt und die Haupt - Stadt in Tawastland, i» - einem Moraste gelegen, also,daß man kaum darzu kommen kau. Sie hat hölzerne Hauser und ein festes Schloß. A- 171z. ward dieser Ort von den Schweden verlassen, und von den Russen besetzet. Mer Meilen hiervon, azn Fluß Fleckna,geschähe in gedachtem Jahre am 16. Oktober zwischen den Russen und Schweden eine Schlacht, darinn die Russen die Ober, Hand behielten- iLXL, ist der Werth und die Würdigung einer Sache, nach welchem Preiß sie laxiret oder geschähet wird. ch->xr Lsncsllsriss ^postolic-e, Mid chsxs 8. l'oenicentirtise ^postoli«, ist ein gewisses aufBefehl Pabsts Leonis x. schon A. rzip. zu Rom, und iz>z. zu Cölln gedrucktes Derzeichniß, wse viel man unter den Ca« tholicken vor die geistlichen! Aemter, Ablasse , Jndulta, Absoluciones, Dispensi- rungen und Abbüffungcn alierlevSünden, der Pabstl-Cammer an Gelde zu crsegen verbunden scy. i'nxir, stehe 'lLiiir. 'kr;-, grosser Fluß, welcher Schottland in Güd-und Nord-Schottland khei- let. Er kömmt in der Lairdjchasc Broad- Albainl aus denij See Tay hervor, und erzeugt sich! bey Luuder ins IMeer. chsvns, Tana, Fluß in Lwuthcrland,Tin Nord-Schottland,welcher sich mitcinem starken Einfluß, derGolso vv» Dornvck genannt, inS Meer ergcußt. ch«-xne, flana, ein Flecken itt derLaudschafc Küß, in Schottland, am Fluß und Meer- Busen Tayne, allwo sie einen Haven hat. 1'sLsrs^, Königreich und Stadt in Indien, jensett des Ganges, in Asien. I'ckermiecb, ei» Ort in der Wallache» «n der Donau, 18 Ungarische Meilen von Tergovist, war ehemals die Residenz des Hospodars in der Wallache». icKocLärr-XAa, heißt der Mantel-Träger des Groß-Sultans zu Cousiankinopcl. ^ckordsgir, oder 8ourvsßi§, sind die Jauit- scharcn-Hauptleute, deren jeder insgemein zoo Mann commandiret. 'pebess, I'obsüb, Tb-veste, Stadt im Königreich Algier, in der Provinz Constantine, in Afrika. 'reck, Dc/ii-.-Fluß in derGrafschaftRoussillon, in Catalonien, welcher im Pyre- näischen Gebürge entspringet, unS sich unterhalb Elna in das Mittelländische Meer erzeugt. "reckork, Königreich und Stadt in Biledul- gerid, in Afrika, welches seinen eigenen König hat, der den Algierern tributbar ist. Es liegt zwischen den Landschaften Mezzab und Guargala, und der Wunen Saara. „ , - „ Techrimevow, Festung, den Cosacken gehörig, gm Nieper, l,i Per Ukrame,,-o. Teck Te DEum Tedmgshausen Tefflis im -w^ieii von Kiew, es gehöret ein grosser Strick Lande» darzu. , reck, aice» imd wüste» schloß auf einem Berge, nicht weit von dem Gtadtgen und dem kleinen Miß Lauter, in vem H rzogthum Würtemberg, davon dieses Hockfürstl. Haus den Herzog!- Lite, Mrct- Ls ist die Residenz derer alten He«» !- von Teck gewesen, Mid sind auch isnt zu Tage ihre Begräbnisse und andere Monumente allda zu sehen- Tecklenburg, Grasichaft in Westphalen, -mischen den Stiftern Munster und Oß- nadrück, welche den Nahmen von dem «lcen Berg-Schlosse Tecklenburg bekommen Vor diesem hat diese Grafschalt ihre eigene Grafen gehabt, welche aber in der Mitte des i6Seculi ausgestorben, u. sind darauf die beyden Gräfl- Hauser, Bentheim und Solms, in einen langen Pcoc-8 bev dem Äayserl- Cammer - Ge- richrgerarhen, darinnen endlich der Gras von Solms-Greiffcnstein An- >702. ob- kinirec Weil aber allerhand neue Weit- läustigkeinn sich hervor thaten, so hat der Graf von Solms sein Recht auf die ganze Grafschaft Tecklenburg An- 17-V- an den König von Preussen vor 300020 Tm. verkauft, dagegen aber die Grafen »Benü eim-Teckle»durg bey dem Reichs- Hof,Rath zu Wien ihre Beschwernlß angebracht, auch verschiedene Conclusa vor M erhalten, daß diese Grafschaft denen Grafen von Bentheim wieder eiugerau- met werden solle. Die jetzt gemeldre Grafen, weiche den Titel von Tecklenburg führen, gehören zu der Westphan- schen Bank, und haben sich in 2 Linien ausgedreiceti, nemlich in die Teckien- burgische und Lcnrheimische. Die Lenkheimische weilet sich wiederum in 2 Linien, nemlich in die Lentheiinifche und Skelnfuvrifche, die Tecklenbuvgi- sche Grast. Linie aber ist An- 1701- aue- gejkorben- r-cocmtep^us, Stadt in Nork-Amerika, in der Provinz Guaxaca, in Neu-Spa- mcn, am Mr äsl 8ur, allwo sie einen Hauen hat.- kleiner Türkischer Ort in derMol- da» , am Fluß Moldau, 18 Ungarische Meilen von Jassy, gegen Süden. werden in Neu-Spanien diejeni- E "/'"er geueunet, welche von dem o. beruen Priester selbigen Landes dazu gemacht worden. Sie tragen an den Oh- ren mien Ring, woran eine kostbare Per- le hänget. ^ kleine Stadt in Afrika, e »n Königreich Algier, in 1 , Nahinens, charin- ^Üch virl Färber bennden- 'ter'iE-n'ü? ^Ä'U^er Lobgesang, den cer Heil- Amdrdsius gemacht haben soll. Man bedienet sich desselben als eines Sie' ges-und Dank-Liedes unter allen Potentaten der ganzen Christenheit, wenn eine Mctorie wider den Feind befochten, oder sonsten was grosses, dein Lande ersvrieß- lichcs, und dem Fürsten glorreiches Vorgängen- Bey den Cacholischen Höfen gebrauchet»!»» sich des Lateinischen Textes, bey den deutschen Protestirenden aber musiciret mau die deutsche Uebrrsetzung, HErr GOtt dich loben wir rc wie sie von v.Luthero verfertiget worden: Al- lent >a,ben aber behalt dieser rri- umpkali; den Nahmen des 1^ ttLum lau- äamus, welche seine Anfangs Worte sind. Tedingshausen, Amt imHerzogthum Bremen, welches An-1679. im Niemägiscken Friedens- Schlüsse von der Krone Schweden dem Herzog von Braunschweig überlassen worden. Tockl-, Stadt im Königreich Fetz, in Afrika, rll deusche Meilen von Mequinctz, Südwärts, wo der älkeste:Prinz des KayserS v-Marocco einen Pallast z» seiner künftige Residenz erbauet, indem die Käufer niemals die Wohnung ihres Vorführers z» beziehen psteqen- Teäirsst, Hauptstadt in der Provinz Hea, i>« Maroceo, in Afrika, am Fluß Amans- Die meisten Einwohner siiid Juden- Teck,.!!, i'ef«, reiche und schöne stadt im Königreich Fez, in Afrika, nebst einem schönen Schloß, darinne der Gouverneur des Königs von Fez wohnet. i'-mrien, Französisches Gefaffe,hält andcrt- halbe Evmer. ckskstkns, Stadt und Haven im Königreiche Maroceo, in Afrika, i» der Provinz Hea, am Berge Atlas, wird von den Portugiesen stark besuchet,und die Einwohner fmd Mahometaner. Teffevecker-Thal, ist eine Gegend im Erz- Bißthum Salzburg, an den Tyrolischen Grunzen, wo man 1S84. eine Gemeine von Lutherischen Glaudens-Genossen gefunden, so aber von dem Erz-Bischos ans dem Lande getrieben, Uild die Catholische Religion daselbst wieder eingeführet worden. l'-ili», 8-istx, Fluß im Königreich Algier, in Afrika, welcher im Berge Atlas entspringet, und sich in das mittelländische Meer ergeußt. Telllir, Hauptstadt der Laudschaft Carduel, in Georgien, iin Lsieu, am Fluß Kur, weiche den Persianern gehörig. Die Einwohner sind fast alle Georgische und Ar. menische Christen, und haben in ibrer Religion mehr Frcoheit als jdie Christen in andern Mahometamschen Provinzen, werden auch von den Peruanern garge- linde tractiret, well die Einwohner selw tapfer und aufrührisch sind, und die Tür. ken zu ihrem Beystande in der Nähe haben. Aaaa 4 Tsk, iii2 Tefrerdar Tejene Teftorä-Ii, ist des Groß-Sultans Schatzmeister, welcher die Einkünfte empfangt, denen Soldaten die Besoldungen und Ä'ensiones bezahlet, und andere gemeine Reiche-Kosten ausqiebet. Es ist in jedem Beglerbeglic ein Tefterdar. Tsktei Lmir, ist des Groß-Sultans« Buchhalter oder Lehns-Gecretarius, welcher die R lle über die Land- «. Lehn-Güter hat, und selbige fleißig auszeichnec. l'Lk/.L, stehe . Stadt in der Provinz Huguang, in China. Wüsteney in Afrika, an den Gränzen von Zaara und Nigritien, welche von einem Volke bewohnet wird, so sich niemals von Fremden sehen lasset. Tegern-Sce, ein ansehnliches Bencdicti- ner-Kloster in Ober. Bao.ru, ist etwas befestiget, und mit Geschütz versehen, zwischen der Iser and dem Inn, an dem b.»cu ligurjno oder Terze. n- See. Das Kloster hat eine schone Bibliothec, und die Achte desselben sind vor Zette» Fürsten gewesen, welche, gleich denen Bischösftn, g-Erd-Aemtcr gehabt, so von Adelichen Standes-Dersone» bekleidet worden- Weiteste, oder das Spanische nunmehro der K-one Engeiland gehörige Florida, ist die misserste Südliche Spitze vom nördlichen Amerika, und formiret eine Halb- Iniei, auf welcher die Svanier gleich anfänglich a Colonien, vornemlich 8. Ma- rkeo und 8. ^uz ustino, angelegt haben. Teugenbriin, ein Schloß und Herrschaft in Kärndtcli, ins Gurker, Viertel, nicht weit von St-Veit, dem Erz-Stift Salzburg gehörig. leglio, Stadt im Valteii», in Graubund- ten, am Fluß Add», i M- von Scondri- 'rsgor-lun, grosse Landschaftin Bileduigerid, zwischen derBarbarey, und der Wüste Saara, in Afrika- I'egremako-I, A-ujor>, Königreich in Abyßi- nien, in Afrika, welches der größte und beste Theil des Landes ist, und Provinzen begreiffet. Mitten i» diesem Lande, in der Stadt Premona, haben die Jesuiten tin Collegium und Kirche angeleget. 'rab-ma, grosse Landschaft in dem glücksec- ligen Arabien, in Asien. Teickel, ein klein Sckwarzburg-Rudelstadt- Städkgen ben Rudelstadt, in Thüringen. Tcichenau, Dorf in L>chlcsien- , M- von Schweidnitz, ist ein Chur-Sächsiiches Lehen, und gehöret denen Herren von Luck- Teich-Grafen, s. Dyck-Grafen. 1-sjsm, Stadt im Königreich Dus,^ >m Königreich Marocco, in Afrika, in einer . fruchtbaren Gegend, so sehr reich an zm- cker-Rohr, Gold, Datteln, Feigen und Wein ist. Die Stadt ist wohl bewohnt, hat viele Juden, und der Einwohner Drofeßiou bestehet in Gold und Silber- Arbeit. Tein Telimba Tein, 7 -na, Stadt im Bechincr-Kravß, in Böhmen, an der Moldau gelegen, gehöret dem Erz-Bischof von Prag. Teinach , berühmter Sauerbrunnen lim Herzogthum Wmtemberg, nicht weit von Calw. Teiniz, Stadt und Schloß, nebst einem schönen Thier - Garten und Llvster, im Pilsncr-Krayß, in Böhmen. Teinizl, überaus schönes neues Schloß,im Pilsner-Krauß, m Böhmen, so den Grafen von Traiitmansdort gehöret. Teistdach, Teifenbach, Schloß, Marktflecken und Weg-Gericht inNicdcr-Baxern, R- Landshur, an der Iser, cme kleine Stunde von Dingelflngen- Teisse, ssiöisir,/, Fluß in Ungarn, welcher lm Carpachischen Gebürge, an de» Sie« benbürgischen Gräuzen entspringet, und sich nicht weit von Litul in d,e Donau ergeußc. Der Zoll von dem Salze, so aus Siebenbürgen und Ungar» aus tie, se», Fluß verführet wird, bi lliget jährlich ein grosses ein. Teissendovf, ein Ort im Salzburgftchcn, liegt unter Waging an Ober-Bauern. Hfer ist eine berühmte Wallfahrt zur H- Marien- Tciftcrband, war der Name einer alten Grafschaft i» den Niederlanden, welche alles, was zwischen der Maas, Wahl und dem Rhein lieget, unter sich begriffen hat- ES war en. Lehn vom Stift Utrecht, und ihre Hauptstadt^ hieß Tiel- 1 -Irey, heißt der König!. Paliast III Persien. IHrin, siehe Lenä-r. 1'drmonL, siehe l'rlsmoiie. lolcii, Fluß in der Wallache», welcher an den iisiebenbürgischen Gränzc» entspringet, und in die Donau fällt. Lelenlm, 1'romei'cn, 'drsmiilen, Königreich und Stadt im Königreich Algier, »n Afrika, zwischen dem inilteliändischen Meer und der Landschaft Bileduigerid, dem Kayser von Marocco zugehörig. lÄsicoM, sind Vergrösscrungs-Gläser, deren man sich zu genauer Betrachtung entweder kleiner oder entfernter Dinge bedienet. I'eloie, iV'Is/.!!, ste/iss-6, eine ganz ruinirte bischöfliche Stadl in I crr» cli I ^voco, IM Königreich Neapolis, nebli dem Titel eines Fürstciithums, welches von^ngclo-, lViLilL Oiimiliui beseflcu, und uach/eiiiem Tode 1710. ist es dem Haus Oesterreich heim gefalle». Telgre, LelliAt, Teiger, Stadt, 2 Meilen von Munster, an der Ei»bs,wo ein berühmtes Marienbild, dazu starke Wallfahrten geschehen. leliZoI, Fluß in Pod-lien, so nicht weit vom schwarzen Meer in einen kleinen See fällt- Delimka, feste Stadt und Fürstentbum IN Eibenen, s Meilen von uoinkkosiist mci- zstcns Tel! Temcswar _Temeswar Temperam. mg a,„s vou Russe!'b.'wodnek, wo dieschön , x„ schwarzen Zobel gefangen werden- T-l>', grolftr Flecken/ Amt und wüstesBerg- §ch oß in Graubündten/ davon dergan- ze District das Dalteli» genennet wird. 7c>kmiick n, ein Strich Landes in dem §tift-Amc Aqnerhuus in Norwegen relliat, siehe Tclgre. rclrav/ kleine Stadt in der Mittel-Mark Brandenburg, - Meilen von Berlin, ist 171bis auf Sen Grund ab-,e-ran»t,aber stßo wieder wohl anaebauet, und sind die allbier wachsenden kleinen Rüben wohl lekannt, werden auch stark auswärts verführet- Tclramschev Lrayß, ist ein District von ;o Dörffern in der Mittel-Mark Bran dtnbmg »in Telia» herum, welcher sich bis nach Berlin erstrecket, worüber der Hiebst in Colin an der Spree allezeit ömwector 'st- Dicstc Krayst begreift das A Teltow und die Herrjchaft Zossen 7st"EEiE--r, ist ein schönes Berg. HWß in Tnrol, 4 Meilen von Trient, beber der Flecken Dorchen lieget- 7 -mt,Fluß >» Lngelland, we-cher»cd Wor> cester gegen über i» die L-averne ergeußt- Isi.en, stkmrna/nst-r, kleine Stadt am MittMidlschen Meer, in der Provinz Algier, nebst einem guten Hafen, w Fluß in Circakien, in Asten, bey der Stadt Terki, welcher sich indaSCa- spische Meer ergeußt. , lemsmrius, ssemerncke, ein Frevler oder verwegener Kerl- Trmes, Fluß in dem Bann»! von Temeswar, in Ober-Ungarn, welcher in denen Mllachischen Gebürgen entspringet, bev der Festung Temeswar vorbe» gehet, und bev Ponzova, unterhalb Belgrad, iu die Donau sich ergießet. Der Stadt Titul gegen über gehet ei» kleiner Arm von dtesemFluß in dieLheisse,weicher die kleine Temes genennet wird. Temern-, Provinz im Königreich Fez, in Afrika, zwischen der Provinz Fez und dem Königreich Marocco gelegen; Sie ist die beste Provinz in diesem Königreich, »eiche 40 grosse Städte und zvaSchlösser umer sich begreifst» soll. Pemeswar, LvmitÄl«/ strmr/nrn/rr, Grafschaft oder ein Bannac in Ober-Ungarn, »el ves gegen Norden an die Grafschaft ChMd u»d an Siebenbürgen, gegen Osten an die Wallache», gegen Süden an die Donau und gegen Westen an die Theiffe grämet- Sie degreissst nebst der Hauptstadt Temeswar 970 Städte, Flecken und T örfer, als welche nach Erobe. >rung der Stadt Temeswar 1716. unter Ne Rvniiscb-Kayserl- Bokhmäßlakeit gemacht, und in geistlichen Sachen dem Bißthum Chonad elnverlejber, auch nach- gehcnds im Passarowitzischen Frieden i7i8. dem Erzhause Oesterreich überlassen worden. Temegwtlv, steme^-riMM, Peme^-nnrittM, Hauptstadt iu der vorhergehenden Grafschaft Temcswar, welche aus ; Theilen, nemllch der Raitzen-Stadt oder der Insel , der sogenannten Stadt Temeswar, und einem festen Schloß bestehet- Sie liegt ain Fluß Lemes, ist von mittelmäs, siger Größe, und mit vielen Morästen, einer Mauer, drei, Wasser - Gräben und einer wohl fortificirten Palanka versehen; das Schloß aber, so zwischen den ander - bevden Lheile» inne lieget, ist mit einer absonderlichen Palanka und tieffenWas. ser-Gräben befestiget. An-1696. ist dieser Ort, welcher ,z;r. in Türkische Hände gerache», von den Christen vergebens belagert, aber 1716. den. 12 Oct. mit Ac» rord erobert, und rm Passarowitzischen Frieden -7dcnrHauseOesterreich überlassen worden- Hi-m, Königreich und Stadt in Nigri- tien, in Afrika, zwischen dem Mgerund dem Königreich Eangara. DömistKlLn, eine grosse Landschaft in Nord- Amerika, welche dseProvinz Mexico,und den südlichen Thejl der Provinz Tlasca- la bis an die Stadt äe lox^nZorer inclusive begreiffet. Tsmmeilu, feste Stadt auf einem Berge gleiches Namens, im Königreich Marocco, in Asrica- Tempc^ war vor Alters eine yortrefllche Gegend in der Landschaft Thessalien, und wegen ihrcS Gehölzes, und der dsrzwi- ! scheu streichenden Bache so angenehm,daß man nachmals auch ankern Lust-Hertern diesen Nahmen bevgeleget, Tempel, kleine Stadt in Groß-Pohlen bev Meleritz,andcnBrandenbiirgischenGrän- zen, muß mit Tcmplin in der Mark nicht cvniündiret werden- Tempel-^erven, s- Ritter-Orden- Temperament, eine Vermittelung oder Der, gleich, sv zwischen widrige» Parkhcyen getroffen ist- Temperament, ist bey den Vhystczs oderNa- tur, Kündiqern die Beschaffenheit eines Körpers, ob derselbe hitzig, kalt, feucht, ober trocken je». Man nennet vier besondere Arten derselben, als bas epiegmv- ticum, LiMZuinvum, Dolcricum Ni7e dle- Iznciiolicum. Temperamenkum Llrlsgmvt!. cum ist kalt und feucht, und prädüminiret ordentlich den Kindern- Svngulnsum ist warm und feilcht, und findet sich bey Jünglingen. Dliolcricum ilt hitzig und trocken, und regieret be? ausgewachsenen Männern, blelriicliolicum ist kalt und trocken, und ist eine Plaue der alten Leute. Das erste von dicien Temperamenten reihet »u Kinder-Poßrn, das andere Lisaas zur ii 14 Tempi Tcndaya Liebe, Vas dritte zum Zorn, und das vierte zur Unlust und Geitz. lempi, kleiner Ort auf der InselSardjnien, gegen Norden gelegen- Templin, Stadt in der Uckermark Brandenburg, y-M- von Berlin, am See Tol- ga, allwo die Erb-Dereinigung zwischen Brandenburg und Pommer,r i;»8. erneuert wurde. Sie ist von den Tempel- Herren erbauet worden, und treibet an- jetzo guten Holz-Handel nach Hamburg, lempo, Zeit, das rechte lemy», i. e. die bequemste Gelegenheit treffen. Tempo- risiren, sich in die Zeit schicken, oder den Mantel nach dem Winde hängen- Tcmse, IliameL, Ismile, berühmter Fluß i» Engelland, welcher Ebbe und Fluth hat, und durch Londen fliestet- Er hat 2 Quellen, nemlick dicTame, welche in der Provinz Buckingham, und die Ise, welche in der Provinz Wilt entspringet. Sie vereinigen sich in der Provinz Or- sord, bey dem Flecken Dorcester, und machen dle Tenne, welche sich hernach in das Teuksche Meer crgeußt- l-n-lbl-, sagt man von einem Orte, Vereine Belagerung aushalten kau. lenLlll-, Zangcnwevk, ein Auffenwerk, gleich denHornwerkern, welches aber insgemein von denselben darinnen unterschieden ist, daß es anstatt der 2. halben Bastionen vorne nur einen einwärts schiessenden Winkel zwischen zwey k-icen und kst-nc,-. hat- Eine bestricheneZange oder chenrille äuuble bestehet aus vier I'L- cen und zwei, langen Linien, welche zwey eiawärts-und drey ausschieffende Winkel machen- / Die Seiten- Linien aber sind miteinander parKl-l. Dergleichen Werke werden meist an die Lreucheeu gehenkt, weil sie in Eil aufgeworffen werden- IcndiAk, siehe ''eni>va. 'keiil>ur>', Marktflecken in Engelland, in der Grafschaft Woreester, ain Fluß Tu. lenkte, Icndigk, bequemer Havcn in En- gestand, in Pcmbrockshire, wird heuc zu Tage wenig besuchet. lenstii, Grafschaft in Piemont, welche der Grafschaft Nizza emverleibet worden, und dem Herzog von Savoyen gehörig. Sie ist ziemlich groß, aber wegen der vielen und hoben Berge nicht sonderlich bewohnet. Der Herzog von Savoyen, Enmn- Phllibert, hat sie durch Lausch an sich gebracht. DieHanptstadtTcnda hat eine Eikadelle, und ist nicht weit davon ein,Paß über die Alpen gleiches Nahmens- Als Mctor Amadeus Ii. König von Sardinien i7go. die Regierung niederlegte, nahm er den Titel eines Grafen von Tenda an. Rc-iärz-s, Acbon, kkilippme, eine von den Philippinischen Inseln, den Spaniern gehörig, welche >chr fruchtbar ist, und Te ndresft Te nneberq der Insel Lueon oder Manille gegenSü- Isnstr-il-, die Zärtlichkeit, zärtliche Liebe. Isnciuc. Königreich nebst einer Stak „ der grossen Asiatischen Tartarev, zwiiche den Königreichen China, Taigut und Iupia, dessen Fürst sich.644. dqs g»" China llncerwurffig machte. ^ ' Isns-Io, Eönecko/, kleine Insel des NMve- lagi, zwischen der Insel dk«-1mo und der Meerenge von Gallipoli, hak 7 deutsche M-im Umfang. Sie ist 2 M-vo»Twj, in Asien entfernet, hat guten Museqceller, Mein, nebst vielem Gelraide und ander» herrlichen Früchten, auch einen chqven vor kleine Schiffe, und 'gehöret den Türken, welche zwey Schlösser darauf haben. leneriffi!, die wichtigste unter den Canari« schen Inseln, und die Residenz des Spanischen Eeiieral-Gouverucurs-Sie ist sehr fruchtbar, volkreich und wohl augebauet, allein zu Ende des i/o-zten, und zu Anfang des >7o;ten Jahrs hat der kic stsie- lisnssr,, welches der höchste Berg ln der ganzen Welt ist, und bey Hellem Wetter bey so Meilen agf dar See gesehen werden ka„, so lxstig Feuer aukgcwerfe», und ein so starkes Erdbeben dabey erreget, daß viel rooo Einwohner in solchem Unglück umgekommen- Es befinden sich aus verselbsgen zwey grosse Stätte, La iu> na und Oratavia, und eine kleine, Santa Cruz, wie auch zwey schöne Hävei. bey Oratavia und Santa Cruz. Isn-rilÄ, kleine Stadt in Süd-America, in l'sirs strm-, nicht weit von dem Orte, wo sich die Flüsse St- Magdalena u- St. Martha vereinigen. 1-mLs, Königreich und Provinz des Königreichs Algier, zwischen dem Mittelländischen Meere und per Landschaft Biledul- gerid, in Asrica- Die Hauptstadt und Festung Tenes liegt am Mittelländischen Meer, und hat eine Citadclle, nebst einem guten Havcn. i-mei'-, der Meer-Busen von Tenese oder Stagnone, ist ein grosser See in Egypten, in Attica, der Stadt Damiata gegen Westen gelegen. ignz-ciwu, befestigte grosse Stakt in der Provinz Lautung, in China, in Asien-' lenden^, Insel, neben der Chinesische» Provinz Lautung gelegen, und zu selbiger gehörig. Aus selbige ließ der Käufer Chius zooPhilojophys bringen, und grausam erwürgen. i'cnm-iLclio, Landschaft mitten aufderJn- sel Ceyian, im Königreich Iaf»ap-it»am, begreift z Kirchen »nd einige Dörfer unter sich. 'kenu-i, 'kingo, kleiner Fluß in der diai« ! > ßi .Sl- si. Tennenback) Teppliwode Ter Termapaeam mZ Um i» Thnringen, z L-tmide» von viol.a, vegen den Thurniger-Wald. Die L,ice liegende kleine Stadt heißt Wattershauseii, und gehöret, nebst dem Schlosse und Amt, »ach Sach,eil- Tennenback, Cistercienser-Zlbten in Briß- aau.am Ell-Fluß und Schwarzwaide. "grosser «ee bey dem östlichen Eingüsse deS Nili ni Egypten, in Africa, welcher viele Insel» har, auf deren einer die StadcTennis gelegen ist-, ^ ^ . 7eno,"t!NL, Teno,, , eine von den Cncladischen Inseln auf dem Lrchipelago, zwischen den Inseln Micone «,ib Andros. Sie gehört den Venetta- »ern, und ihre Einwohner sind fast alle Eatholisch; es haben sich aber die Türken 17im Juli» derselben bemächtiget, von denen sie die Venecianer nach einer zwey- li >«en Belagerung im Aug. 1716. wieder erobert. Die Hauptstadt gleiches hl,mens ist volkreich, und hat ein festes Schloß, allwo die besten seidenen Strümpfe vom ganzen Archipelago und Italien gemchet werden- r-niik, grosser Fluß im Königreich Marocco i» Afrika, welcher sich m das Atlantische Meer ergeust- T-M-, ein Berg in Africa, welcher den ganzen Südlichen Theil der ProvinzHss- cora, ini Königreich Marocco, einnimmt, Midister em Theil des Berge» Atlas- Tenssidr, TladcundKreiß-AmcimThürin- ger.Areise, demChursürsten vonSachse« gehörig. Sie liegt r-Meilen vonLangen saiza, am Flusse Schambach, 7 -mcr-ien, Marktflecken in Engelland, in der Prooin; Kent, eo M- vonLonden. T-ntive», sich unterfangen, unterwinden, n. einen versuchen, prüfen, auf die Probe sielien, und erforschen, wa» hinter ihm ru khun ist. Daher Tentamen, der Verlach, oder die Probe, und fast so viel, alS Damen, nur, daß dasjenige, was etwa dem Eramineweitläustig geschieh«,deym -peittamiiie in der Kürze abgechan wird. "muNi, kleine Stadt in Portugal!, in der Provinz Beira, unweit Coimbra. 7«->iiegu, Landschaft in Biledulqerid, in V'ssckien dem Königreich Tripoli der 'Lüsten Berdoa. ei' so heissen die schwär, L/,/chnialen iind mit etlichen Knoten lederne Riemen, welche die xE? ss'e beten wollen, nolhwen- >g um ihr Haupt und Hände binden müs- s^a, wo,ern ihr Gebet nicht Sünde seyn Äla, s. Tonel. ^'l'tz,s. Töplitz. ' Landstäktlein im Nieder- M, Münsterberg, '"'We,»bilde.gleiches Namens, allwo eme Evangelische Kirche, welche Anno 1709. vermöge der Alt - Ranstadtischen Convention retradirec worden. "per, ino, TT-tttt, TT>ice,u,, Fluß inCa- talonieu, welcher in dem Pyrenaischen Gebürgeben dkont-l.ou>L entspringet, und sich oberhalb Perpignan in Las Mittelländische Meer ergeust. TerLiuo, Stadt in eVkrurro »I- rra, in NeapoliS, nebst dem Titel eines FürstenthumS. Ihr Bischof gehöret unter den Erz-Bischof von Llvirs äl Lkieü. Tsvsni, siehe Terni. ^erbovt, kleine Stadt und Hafen auf der Insel Jura, welche eine von den Inseln Westernes bey Schottland ist. Dic Meer- Enge an der westlichen Seite wird der Meerbusen von Terbac geiiennet. leibst-btek, also Heist das Vorgebürge in Nord-schottland, welches sich zwischen den beyden Meerbusen, Murray undTay- ne,bev die vierthalb Meilen in die Nord- See erstrecket. lercsrs, Tistt'a, Insel! des Atlantischen MeerS, welche ,6. Meilen im Umfange begreift, und überall mit Felsen umgeben ist. Sie ist die vornehmste unter denIn- seln Terceres und Azores, und wird insgemein die Insel ITsu Christi von Tercc- ra genennet- Auf derselben wachset viel Färber-Rothe, welche Glast genennec, und von den Engell-und Holländern stark ab- gesühret wird. Die Hauptstadt heisset Agra, dabey die Portugiese!^ ein festes Castell und Hafen haben. L>ie ist sehr dem Erdbeben unterworfen , und ihr Ri- 'schof gehöret unter den Erz-Bischof zu Lissabon. Torcerev, siehe ^roroi. 1 erclvux, kleines Städtlein ln Dauphine, im Lande GapancoiS- Tsräoppio, T» Fluß imHerzogthum Maylanh, welcl>er depidcui!.->go diaLgio- r°, nicht weit von Sesto e»r>pringec, hernach durch daS Nvvarische, Vigevanischc und Lumellinische Gebiet ftieffct, und an den Granzen der Provinz Papi« in den Po fället- lorsclc, siehe l-iiki. lsr-Lsv, siehe 6yucle. Teugivevsiven, heilt in den Rechten allerhand Ausflüchte spchen, um eine, Sache dadurch aufzuhalten- "pergovist, Tavgowisko. ler-kulpsii, siehe Nulpen, larlcizoioä, leiccli, die Hauptstadt in der Circaßischen Tartarcy, am Fluß Terki, welcher sich sticht weit davon i» das Ca- spische Meer stürzet- Sie gehöret dem Rußischen Reich- An- -Szy. ist sie von einem Holländer fortificirer, und R. 1670. v- einem Schotten verbeffertiworden. Es ist stets eine Russische starke Garnison darinn, und muß sie mir Tarku nicht ver« wechselt werden- HimspLrsm, Stadt in dem Landstrich Malabar, fl.' iii6 Termin« Ternl Terniere Terrack labar, in Ost-Indien,-. Meilen von Ca- nanor gegen Mittag an der See, hac einen Hafen, und wird auf der Land,Seite von einer Mauer bedecket. Termin-. JnftldeS Archipelagi, aflwowar- me Bader zu finden find. Termixnon, Flecken zwischenBra- mant und kanebourg, am Fluß Are, in der Grafschaft Maurienns in Savoyen- Termin, ist der Tag oder die Frist, a»wel. cher man vor Gericht geladen wird. Termin he'sset a»ch die Handlung, dan «meiste grosse Summe Geld», laut der Abrede oder ContraccS, bezahlen muß, dergleichen den Verkanssung der Land-Güter undHäu- sir gebräuchlich ist, bey welchen gemeiniglich die Hclfte baar voran gegeben, die andere Helfte aber in gewissen Terminen „achzuzahlen versprochen wird. Termini, Fluß im Vzl äi ickLLeis, in Stellt e», welcher sich in VaSTyrrhenischeMeer ergeust- Termin!, ss^eriKL, kleine Stadt iin Vzl Zl vsmon-, am Einfluß des Flusses Termini, in Sieilien. Termini, ss>rmo/e, kleine Stadt in der Landschaft Capitanara, in NeapoliS, deymLim- fluß deS FlnffeS Taserno- Sie ist befestiget, und hat denTitel einesHerzogkhumS, wie auch ein Bißthum, unter den Erz- Bischof von Benevento gehörig. Termini leelmici, heissen gewisse durch lange Gewohnheiten eingeführee Kunstwörter, welche sowohl in gelehrten Wissenschaften als auch in anderen ivrofeßiouen üblich sind- Termo, Fluß auf der Insel Sardinien, welcher nicht weit von Castell Aragoneje in daS Mittelländische Meer fallet- Termoäoon, Fluß IN Klein-Asien, woran vor alten Zeiten die Amazonen gewohnt haben i sollen. j Ternr, ssernaerr,!?,, ein Flecken^ Nicht weit von An chiera, im Herzogthum ^ Maviand, davon der dabey liegende See § den Nahmen führe-. , l Tern-te, eine von den Moluckischen Inseln ^ in Asien, welche reich ist a>NLpeccrey,ab-i sonderlich aber an Nelken- Die Holländer haben all- ier eu igeFortS und dieStatk Malayo, wie auch r Häfen. Ternste, Königreich UI Asien, welches die Inseln Ternatc, Motyr,undMachiam, wie auch den größten Lheil der Insel Giivlo begreift. DcrKöiug refldiretzuMaiano, obschon die Holländer diese Stadt besitzen. Terneuls, kleine Insel im Holländischen Flandern, nebst einer Festung glejchesNa- meuS, zwischen den Armen der westlichen Schelde. Terrii, /»t,ram»s,alte.Sradt am Fluß Nar- ra, im Herzogthum Spoleto, nebst cinem KlßlhM im Kirchen - Staat. Sie ist 170;. durch ein Erdbeben ganz verwüst« worden. T-inisre, eia Amt oder ?r-ekeKur, in Ta, voyen, zwischen dem Herzogthum «flene. voio und der Rhone gelegen, darimie,leine kleine Stadt gleiches Namens. Termin, Gränz-Festang in demWiiftjschen Laude bey Ungarn. srnoe, kleine In,cl aus der Ost-See, an der Schwedischen Kusse von Bleckingen, nicht weit von Carlshaven- Hrnvir, Fluß in der Niederländi. scheu Grafschaft Artois, welcher sich zn Hr-rdin Mit dem Fluß Canche vereiniget. Dieumliegende Gegend heißt gleichfalls TernoiS. Tev-Nood, alteS Schloß in der Provinz Hofland,unweit Leyden,welches dieSiaa, ten i70s- erkauffek, ein Zuchl-HauS vor die Zigeuner und ander böses Gesindel daraus zu machen. Ternvvz, alte TürkischcStadt am Kluß Ianträ in Bulgarien, welche einen Erz-Bischof und Türkischen Sangiae hat, auch Normals befestiget war, jetzo aber in schlechtem Stande stehet. Terouane, 'sbi orE-r, eine geschleifte Stadt in der Grafschaft Artois, von weicher nur noch einige Häuser stehen, am Fluß Lis, z. M, von St- Omer- Bor diesem war sie eine krefliche Scakk, und hatte ein Biß« t! UNI -so unter den Lrz-Äischos vouAYelinS gehörete. DaS umliegende Gebiet wird das Regale von Terouane geiicnuet, T.irs^retic,, also nennet man das Land, welcher bey dem Nord, Pol lieget, und darinnen man Sjutzderg, Nova ssembla, Grönland, Neu-Dänemark, Euottia.iv, und einige andere unbewohnte Länder fin. dct- Terra Tbntsrcblc», oder ^ussmllr incogni», nennet man die undekanntenLänder gegen den Süder-Pol, und diejenigen, so sich seidige zu entdecken vorgenommcn, sind entweder Hungers gestorben, ober von den Wilden gesressen worden- Also ist uns nichts, als was an de» «isee-Küsten lieget, davon bekannt, und wird darzu gerechnet 1, Ulis clü hiuirs, die Länder vo» Concor- dia, von sZuito und Ferdinand,'öieu-Gcc- land, Carpencariv, und basLand vonDie- mens, das Land von St. Esprit und die «L>»lomoiiischen Inseln. Terrr ^ultiBie 8^>iritur üancri, s. tIuir, TürkÄclns, Stadt an der Küste der Lirmpil- LI 1 » ä> lvomrr, 62. Meilen von Rom, IM Kirchen-Scaace, aus einem Fcijeu, nebst einer Citadelle, wie auch cinemBstthum. Ihr Hafen ist unbrauchbar worben, und wirb wegen der ungesunde» Lust nichtbesucht- TeirzgonL, siehe Ti>ri,gaNii. Ternclr, Schloß mit eiuem tiefen Waisst- Graben, an der Essecker-Brücke, mUm gaui. Terrain Terra_Terra E Itll! »h, r!,!l i« Sü!> M »„« Mh ckg lt«rl Ä!l!l« W >iis ij!S ,L se r»> d! in nie äs krance, wel- sich uu--rälb Ereil in den W.ßOyse ^^«„„riven oder gewinnen, helft, EN gegen einand :r ,-mnpire.che Armeen sich au,ferst be- °^en. daß eine der andern den Vortheil "Boeder Gegend abgen-miie, damit L L„ arc «lsdenn entweder sich °n ,.»n^i?chc anebreften, oder der andeni, stiiaer darzwischen liegenden De Ver Ge^np^rc ftoncüiibtauii... . Mw Canäle) Morast-'," Gebüsche, Ho- te» it> nicht viel Schaden anthun könne- WWLW^.-«'«s ^,kis, dein Tirei eines Herzogchiuns, an der Wetesvaläi k-'°w, MnEinstuß dev rcim wMva, in Sieilien 7m, wwv-, kleine Stadt in Sardinien,«-« Hnnst,, Oolio rll PerrL nnovn, hat einen 7emid!>E oder >1 vomini»>Vsnetn, ist kill Tde, der Deneiianischen Lander, amAdrl- «üÄ-a Ncer, welcher gegen Wellen an t«, Mzogihnm Mayland, gegen Süden a„ V-niua und Ferrara, gegen Norden Osten aber an die Oenerrelchilcken Wdergranzec. Er begreiffec e. Provinzen, neuM da- Herzogtkum Venedig, dieventt,anlicheüo»»bardey, dieTär- v,sc,-Mark, das Heezogthum Fviaüi, nnd Istrien 7 rrr, li,M, sder ldonkmsn 3 , helstet ein fester Land, welches weder eine Insel noch .Mnuiist. ^ ^ lemkirnu, Oeu-Tastliien, t-nstrus >-«- m, grosse Landschaft ln Süd - Ainerlea, u»d zwar die weiteste gegen Norden,weist!« gegen Norden und Osten an das Mar Ä.om, gegen Süden an das Amazonen »und Peru , und gegen Westen an m sl.ü stcl 5 ur und den Isthmuni von Pguama, wodurch sie an Nord - Amerika gelinget wird, qrgnzet. Die Spanier §n«n folgende Gouvernements,darinnen: -ien-A»dalusieii, t°a> ke-rmai» besonderem Verstände, dag neue Lsninreich mit Die Mid>Mern sind meistentheils erschöpfet, «doch Me es »och Silber, Ldelgesteine m Perlen darinnen, und wird öfters das goldene Castilien gensnnet. >n besonberm Verstände, be- « Jstdmum von Panama, zwi- Snd-Ämcr-ka, und einen W der Lune des «-r äsl 8ur, bis an Auvernemenk Popanan. K .i ^«lehst aus vielen Insel» in ^L.er,ka, zwischen dem Osr° dl.i beraichtuni doch giebt es auch fnicht ore a.haier darinne. Die Einwsbiie, l»d untreu, barbarisch, leben ohne Religion lind Regiment, und sinvweiß, streichen sich aber roch an- Verra ä> I.avoro, /.aöoü, , ProvjNj des Königreichs Neapoltö, welchesgearn Westen an die LnmpLgnn äl Koma, und an das Meer, gegen Norden an O-ru/./.o olcrn, und ciri», wie auch an die Grafschaft Molise, gegen Osten an die Nrinci- pLli citiL lind olrrn, gegen Süden aber an das Toseanische Meer gränzec. Sie ist lehr fruchtbar an Korn und Wein,hat viel Ge,u„d-Bader,uns 22. Stätte, und die Hauptstadt Neapons istvc darinnen- P-rrs ä> Olvoio, i,„ generaie» Verstände, M eine von den 4. Haupt-Provinzen de- Königreichs Ncapsiis. Peria nnovu, kleine Stadt in Siciilen, am liier des Miccelläiibis. Meers gegen Süden. Psirr äs kers§onL, also wird von einigen die Landschaft Magellaniea, in Süd-Amerika, geuennec, wegen der daselbst wohnenden wilden Völker, welche l'nci^onu heisse», und sehr unförmliche Füffe haben, de,» äi Vaccv, Stadt im KvnlgreichiNea- s»olis, ii> der Piovin; Abruzzö, und am Berg Majeila vclege», ist im Nov. 1726. durchs Erdbeben gänzlich ruiniret worden, lerrnicriw, siehe 1'nr.iston. « Terrassen, heissen die erha' e>'en Oetter ,,r den Lust-Gärten, so mit Steinen oderAa- senelngesasscc sind. 'dsirn äs DiLiuentr, siche vicmsarr. larre nsuve. PLeuland, grosse Insel im nördl. Amerika, welche IN ihrem Umfang 320 Franz. Meilen beträgt. Sie liegt gegen Osten des Meerbusens Et- Lorenz, und gegen Norden wird sie von Neubrikaniuen oder dem Lande der Esquiüiaux, und von Canada, durch die Strastc Belle Isle abgesondert. Von Engelland geschie- het die Reise dahin ln 20. Tagen, ja öfters noch geschwinder- Seb-CaboceinEngel- lander entdeckte diese Inseln. igp/.Näch- gehenvs haben sich nebli den Engciländem auch die Franzosen darauf niedergelassen, alleins eben die,es gab zwischen beydenNa- tiom zu vftcm blutigen Streitigkettei, Anlaß, dis endlich durch denUtrechterFriedei, 17»;. und durch-den Frieden von 1762. die Enßelländer in tem Besitze dieser In. sei bestatliget, den Franzosen aber nur erlaubt wurde, ihreScockstsche,weiche sie vom Cap Bonavista bis zum Cap Rick fangen dörsen, auf den basigcn Küsten zu trockne. Überhaupt sind von dieser grossen Insel nur d,e Küsten, das innere des Landes aber, gar nichtbekannt. DerHafenvon Plaisance ist der wichkigsteOrt daran,,unv in der dabco befind!. Baywtrd derStock« fisch in unglaubl. Menge gefange«. Noch beträchtlicher ist die,er Fi,chfang auf der grossen Bank von Terre Neuve,welche 60. Seemenen gegen Osten .VPN dieser Insel ttegec^ mg Terreneuve Tcrzersl Terzo Test 8 ssi>" l-ie liefet, und eigentlich ein Mostes Gcbürge unter dem Master formircc, so ungefehr :o2 Seemeilen lang und ;o. bis ;c>. Meilen breit ist. Diese Bank ist stets mir 20. bis 2;. Faden Wasser bedeckl, >o daß die Schiffe yhne Gefahr darüber weg seegeln können. Man siehet hier! jährlich imSept- undyOetober gegen 500. Fahrzeuge von Holländern, Engelländern und Franzosen, welche hier Wallfische undStockfische fangen- 1°eiieneuvs-Fahrer, sind Schiffleute, welche nach I'sriü nsuvs fahren, um daselbst die Stockfische und den Cabeljau zu fangen. I'llrrcplain, ist der oberste Theil des Walles, welcher gegen die innere Seite wegen Iu- rückweichung der Stücke etwas abhängig gemacht ist. Gegen die äufferste oderFeld- Seite hac er eine Brustwehr. Tarrü, eine von den Inseln Westernes bey Schottland, welche fruchtbar ist, und einen Hafen nebst einem alten Schlosse hat. Territorium, heisset eines jeden Pocentacen Land und Gebiet. Tsrf->rio, kleiner Berg in Dalmatien, auf welchen, dem gemeinen Vergeben nach, die Engel A. 129!. das Ziegelsteinerne Häusgen der Jungfrau Mariä, darinnen sie den Englischen Gruß empfangen / von Nazarerh getragen, solches daselbst z Jahr und 7. Monat stehen lassen, darauf nochmals aufgehoben, und nach Lorett» gebracht, woselbst es sich noch jetzo befindet. Terf-tL, alte Stadt amLiburuischeu Meer, IN Croatien, so ehemals den Titel einesMar- quisacs geführec, als sie dem Hauses Fran- aipani gehörte, nunmehro aber stehet sie dem Erz-Hause Oesterreich zu. reklckanr iMiini, ist der Zeugmeister des Türkischen Admirals, und muß derselbe die Flotte mit aller Zugehör versehen. l'erlcliLn-M-iiirtniuüi, ist der Lieutenant des Türkischen Admirals oderCapitain-Bassa. TsrictrsIIinz', siehe Schelling. Ter-Tolen, siehe Tolerr. Leus, Türtzburn, oder Turtzfeld, eine Festung iniSiebenbürgen, so nach Cron- ,radt gehöret. Terucl, kleine Stadt inAr- ragonien, in Spanien, wo die FlüsseGua- dalaviar und AlambrAusammen kommen, nebst einem Bißthum, unter den Erz-Bischof zu Saragossa .gehörig- Sie liegt an den Gränzen von Valentin und Castilien. Tsrvllö, Marktfiecken in Histerreich, zur Grafschaft Mikterdurq gehörig. Er hat «inen runden festen Tkurm , worein die Einwohner zu Kriegs-Zeiten ihrer Güter flüchten- Tervuren, Lust-Schloß in Brabant, 2. M- von Brüssel, in einem Walde gelegcn- Tsrrvjfcl, sieheTsrzovi-ui. TrrLSra, siehe Tercem. Leezevol, ist eine Art von halben Pistolen, SS'er Sack-Pufferten, so man bey sich tragen, und sich auf den Nochfall damit web, re» kan. I'ei/.o, leies,'reife, ist ein RegimentKriegs, Volk von zooo. Mann, weiches die Spanischen Länder in Italien dem KL,ligvon Spanien stellen und umerhalteu muffen. Teschen, ein Lrb-Fürne»thum m über- Schlesien, an den Polnischen, Mährischen und Ungarisch en Gränzen, ehemals dem Kayser als König inBöhmen gehörig,welcher aber dasselbe i/ra. dem Herzog von Lothringen, Leopold Joseph Carl, als ein Aequivalent vor die Praceusion auf das Jcaiiämsche Herzogchum Moncferrat abgetreten , und zu Lehen gereichet hat. Ih« me folgte darinne An. 1729. sein John und nachmaliger Röm- Kaiser FranzSre- phan, nach dessen rödl. Hiurritc bejagceS Herzogchum v- Jhro jetzrreg. Röm- Kais. u.Kais. Kön.Majestäten, Sr. K-Hoh-dem Prinzen Alberc von Sachsen bey deroLer, Mahlung mit derDurchl.ErzherzoginEhri, stina, verliehen wurde- Es ist foult dreses Fürstenthum dasVateriand teoHeyducken, welche grosse Herren zu ihrer Bedienung daher kommen lassen. Die Hauptnadt Teschen liegt am Fluß Eise, hat ein festes Schloß, daraufdie alten Herzoge von Teichen residiret, und dar Ln. 1709. eine neue Lutherische Kirche und Schule auS Kaysert- Gnade bekommen. Sie liegt in einer fruchtbaren Gegend, ist init Mau« ern,Thütmen, Rundeten und tieffen Morästen umgeben, und werde» daselbst die guten Feuer-Röhre, Teschinckei, genannt, verfertiget. Di-L-tabt treibet gueeHaud« lung nach Polen und Ungarn, und liegt 26. Meilen von Breßiau, und iz-Meile» von Cracau- Teiino, Tlainu/j grösser Fluß in Italien,welcher im St- Gotthards-Berge entspringet, durch den l-rigo dlsg-stcrs stiesset, und sich unterhalb Pavia in den Po ergeußt. Tssllsrscki - Nsclii, ist des Groß - Sultans 8scrscariU§. Teikel, siehe 1'sxsl. bellst, grosse Landschaft in BilKulgerid, in Afrika. Sie gränzec gegen Norden an bas Königreich Sus und die Landschaft Darha und Tafllei, gegen Osten an die Wüsten Zangchaga, und gegen Westen an das Meer der Eanarischcn Inseln- Tessin, kleine Stadt in der H>rrschaft Rostock, am Flusse Rekeniz, im Mecklenburgischen. Toll, kleiner Fluß in Hantshlre, in Engelland, welcher sich in den Golf» vom Southampton ergeußt. Teck, ist in Engelland derjenige End, welchen König Heinrich Viil. nachdem er mit dem Pabjte zerfallen, zuerst «mge- bracht, u. wodurch man die Lehre von der 1'iLNLiüKllAmirtion, Anruffung der Heiligen, und bas Opfer der Messe verwüst. Diesen Lyö müsse» alle dieieuige able- gen/ Testament TetLsIa Ternang Tenrs 1119 dem Könige die Luxr-m-ci- oder öiunsdletioii über die Ettglijche . m kennen, wsl-öe Hren-Aemter k m wollen wie auch di/ Lords, ehe k?Seßl0> >m Parlement nehmen- Un-. kr^rRegieruna KönigsCar LebU-wur- / durch eine Parlaments- A«e beschiss-Z da? ein jeder, der in ein öffentlich' M g-ttetten , Z Monate hemach das L , en Anno >707- vergeblich un, m , menen Descente auf Schottland, » M im eingerück-t worden, Salle Off-cianten auch diesen Mtcudr- mideu Prinzen abschworcn müssen. 7,,'iament, ist ganz eigentlich die Einse- ^LD'Lrden, zu welcher eiNlelk- meineDerordnunz,etzen kan, wieudn- aei-r nach lseiuem Ende mit dem huiter- ileittuden Vermögen Md Gütern ge- - pikett werden soll- Mw-aist-r, sind Briefe, so der k. Superior eu,W aus seinem Closter verschickten EMMen auf Len Weg giebt, uni ihn zu leallimircn, Laß er auf seinen Heseln die Me augetreten, und ein wurckli- eher kiokllu! oder Priester seines vorgegebenen Ordens und Klosters sep. nÄtten, heißt ln Rechten, ein Testament niacheu, oder einen Erben festen- 7 ckon, eine Münze in Lothringen, welche sonst ,7 Sous gegolten, anjetzo aber auf 7° erhöhet worden. 7ck«u°, Silber-Münze in Italic», welche zu Florenz 24 Crazie oder ; Paoli gilt- 7 e:, gehe T'er. 7-!l>„,v, Marktflecken in Glocester, in En- gelloud. 7 l--- kiffet das Hauxc-oder die Spitze eines Dinges; ingleichen diejenige Seite «Aden Münze»und Medaillen,anfwei- Mk dasBildnlß stehet, da hingegen die andere Seite, k-cvers genannt wird;; smiVte der Armee, wird von einem Ge-! nerol geiprochen, wenn er sich an die Spitze der Schlackt - Ordnung stellet. H mchen gegen den Feind, heisset demsel- grM,," gehen, und ihn an- ^ d-Äa?' Schanze, so man bey , „«Sender ein Wasier aufwirfr,nm K a/i, vor Lem Feind untei die Stucke deriMcku pom zu nehmen. rsk zu Angesicht,wird osu zwcy Personen gesagt, die iedr na!>«> W«S"e e uK °e'Uider"dke «ah'he.t trocken, unters Gesichce sagen i nk.r-'L^rhastes Städtlein imj Meck. ,H-ilen'L''zNw"^E Wende--, z. Teröle?^d>!che Sradt und Festung st, ^ervie„, Ungarn, an der Donau. Teruang, Herrschaft amBoden-ee, nebst einem Städtlein gleiches Nahmens, den Grasen von Moncsort gehörig- Tenchen, Schloß und kleineStadt an der Eibe, im Lencmeritzer-Krayß, in Böhmen, 4 Meilen von Dreßden, und 12 Meilen von Prag, denen Grasen von Thun gehörig. Terrelbach, siehe Detelbach. Tettenborn, ansehnlicher Flecken in der Graljchaft Hohenstein im Amte Klekteu- dera, der AdeüchenFamüie von Letcen- vorn gehörig. Es gehörte dieser Fieckeu sonst zur Heiske zu den 5 k. Dom.ainen, alleine An- -767- überiieffen Jvro K. M- ckklederich ll Dero Anchell dem Herrn Gen. Major v-Tettenborn- Tettenbiirtel, Dorf im Eyderstädtischcn, rn Holstein, nicht weit von Tönningeu, allwo die Accocds-Puncte wegen Ueber- gabe der Festung Tönningen an die Krone Dänemark An- 17 >4- unterschrieben worden- "tuLn, TetEllm, sehr alte und volkreiche Handels-Stadt, nedjr einem Castell in der Proviii; TecuansimKöntgreich Fez,an der Meer-Enge von Gibraltar, in Afrika, auf einer steinigten Anhöhe, zwischen 2 grossen Gebürgen, ohngefehranderthalb teut» sche Meilen von der See. Sie gehöret unter die Bochmäßigketc des Kaysers von Marocco, ist die Residenz des Bassa, welcher zwar eine unumschränkte Gewalt in seiner Provinz ausübet, die Leute als Sciavcu tractiret, und ihnen öfters all ihr Vermögen abnimmt, dagegen aber gewärtig ftyn muß, daß er von dem Kay- ser wieder ausgebeutelt werde- Die Einwohner sind Mahometaner, hurtig, kühn, armselig, arbeitsam, von bräunlicher Farbe, und tragen einen grossen Haß gegen die Christen. Die Weibs-Personen müssen sich sehr eingezogen halten, und pflegen sich die Gesichter, Hand» und Füsse mit Farben zu bemahlen- Die Gaffen sind schmal, und die Häuser noch ziem- lick gebauet, dock so, daß die Fenster nicht auf die Gassen., sondern nach der Hof-Seite hinaus gehen. Unten im Thal ist ein kleiner Sttvhm, der die Fahr- zellqe bis nach Martin, eine Haide Meile von der See bringet, allwo die Waaren aus.und cingeladen werden. Die Provinz Tetuan ist cüi breiter Strich Landes an der Meer - Lnge von Gibraltar, welches in der Länge sich von Marmora, an dem Oceanv, bis an das Gebiete vo» Alaier, und in der Breite vom Mittelländischen Meer bis an de» Fluß Cebu erstrecket, und von gedachtem Bassa guber- Stadt am Fluß Wolga, im Königreich Cosa», ui der Nützlichen Tgrtarcy. Sie ist von Holz gebauet, und statt der Mauern mit Stackeren umgeben. Teil- II 2 O Teuchel n TcUteberg Cklltsch Texel Teuchern,.Stadtge» imThür'.!ig!>che,i Kreise, zwischen DeissenselsundHohen-Möl- zcn, denen Herren Lohsengehörig. Peverone, vstu'o, Fluß III der Lzinpugns cli LomL, im Kirchen-Staate, welcher sich oberhalb Rom in dieTvber ergeust. "rsverwn, kleine Stadt in Devvnshire, am Fluß Eh, in Lngelland. Teufels-Grund, siiein gewisses sehr ties- fes und gefährliches Lkal zwischen dem Riesen-Gebürge, i» Schlesien, unweit Greiffenderg. Teufels-rZaiis, lVInilou äs älable, heißt ein Fort bep Namur, in denSpänischenNie- Verlanden. Teufels-Hochzeit, ist ein ungehcurerBerg in Ungarn, unweit dem Bera->stadtlein Bozo, wirb wegen der grossen ungewitter also genennet. Teufels-Inseln, O-emon«m /n/u/z?, also werden die Inseln Bermudes genennet. Teufels-Mauer- oder Teufels-Müh-lc, liegtauf einem Berg im Unter-Hartz, i. Meile von Ouedlinburg, so wie eine von grossen über einander gelegten Steine» verfertigte Mauer anssiehec. Denn es scheinet sow ohl wegen Ser Höbe des Ortes Ms wegen der abscheulichen grossen Steine, eine vor Menschen Hände unmögliche Arbeit, und wird daher vom gemeinen Man» vor ein Teufeis-Werk ausgegeben- Es ist auch eine sogenannreTeufels-Mau- eriii Oesterreich, irem -in der Grafschaft Reinstem, und sonderlich eine gtosse im Nordgau. Teusseubach, Schloß und Herrschaft in Ober-Steyermark, 2 Meilen von Murau- TsvioräiNs, , Provinz in Süd- Schottland, durch die der Fluß Teviot gehet, und welche sonst auch die Grafschaft Roxburg genennet wird. Teupitz, kleine Stadt, Herrschaft, Amt und »L-ckloß in der Mittelmark Brandenburg, hart an den Gräüzen der Meder-Lausitz, sonst den Baron Schenken von Lanbsdcrg gehörig, welches aber der König inPreus- sen -7-8. an sich erkauffet, und auch das Schenken-Land genennet wird. Teuschniy, Bambergisches Schloß,Stadt und Amt im FrankeiUande, gegen Thüringen. Teusinrx, Stadt und Schloß im Pilsner- Kreis, in Böhmen. Teutedevg, Deutschburcier-Heyde, stru- tohuiZkn/i, Last»/, im Stifte Paderborn, in Westphalen, ist diejenige waldigte Gegend, woArminius, der Weit-beruffene Feld-Herr der alten Teukschen, de» Römischen Feld-Herr», Ouinlilium Darum nebst goooo. Mann der bestell Römischen Militz, aufS Haupt geschlagen, und hiedurch sein Vaterland von den «ngedrohe- ken Feste r deS Kavsers Auqusti besrenei. Dieser Wald sänget sich an im Sttst Pa- dekborii/.'mdi erstrecket sich Mit einer langen Reihe Berg« durch das Lippische,R«. veusbergische, Oßnabrück.sche, rische und HidenburMche Gebiete. Teutfch-2i:renburg, -i-ladtln Oejierreich, an ven Ungarilchen Grä-ueu, s. Aeiie» von Wien- Teurschbvodr, siehe Deutfchbvodt. Teurich-Eylau, siche Exlau. Teutfchland, siehe Deutschland. Leurfchmeister, ist der hoheChef der Ritter des Tcuischen Ordens und der darza gehörigen Lander- Die Ritter werde» auch dieMarianer midLreutzherren genen- net, und müssen <6.Aynen haben. Dieser geijiliche Ritter-Orden har sich in xi, Zungen oder Ballcyen emgerhellec, so ihre Land-Commer.thurs haben, welche el- neu Hochmeister erwählen. Es genießet ein Hoch - und Teutjchmeister, nachdem Preusseu weqgefalleii, als Kammer und Tafel-Güter: Stadt und Amt Mergentheim, Dallan, Hilspach, Hengelheim.- Hütcenheim,Kirnbach, Neuhans, Hcupse. rich, Miiigen, Weingärten, nebst de» Aemtern Kirchhausen - Neckars-Ulm, Stocksderg, Weinheim, und den Com- menrhureyenzuzrankiurc,Mayii;,Speyer und Kron-Weilsenburg. Die Wurde eines Hoch-und Leucichmeisters bekleiden anjctz» seit dem 4. May 176,, Jhro König!. Hoheit der Herzog Carl Alexander von Lothringen, ged. den 12. Dec. ,7,2. Die Residenz eines Deutschmeisters ist eigentlich zu Mergentheim in Franken. Er «st ein Reichs-Stand, und hac aufReichs« l Tage» Sitz und Stimme aus der geistliche» Bmik, zwischen Walz Sünmerii und Neuburg: Er ist auch em Mitglied des Fränkisch Kreises, und hac bei, Kreis- Lagen seineSkelle zwischenBraude,iburg, Ouolzbach, und Heiinederg. ! Teursch-Ordensritter-, sind die, deren ! Haupt der Hoch-und Teuschmeister ist-Sis habe» ehedessen nebst andern Ordens-Ländern gänz Preuffen in Besitz gehabt. AlS aber der vordere Theil an Pohlen kam, und der Hintere wider Willen des Ordens in ein Herzogkhum verwandelt wurde, erwählten die übrigen Ritter einen andern Teutschmeister, der seinen Siz nach Mergentheim verlegte. I°evv5st»5bui^, Dseoeicui-ra, Flecken IN Engelland an der Taverne,wo der Avon hinein fällt, inGiocestershire, welcher wegen des wülleiien Luches undSenffes berühmt ist. Er hat Siz und L-cimme im Parlament. Pevv.»r, str-ri-st, Fluß in Süd-Schottland, weMer sich zu Barwick in das Teutsche Meer ergeust. ^ ^ r Texel, st-Ar,, Insel an der Provinz Holland , zwischen dem Teucschen Meer,und der Süder-See, ic>. Meilen von ÄMstcr- dam. Sie wird durch die Mecr-Enge Mrsöiep von Nord-Hoüanl> geschieben^ 11 st- ik s-ö ^ HS »s st- P » Ä k« b: .A «z k-X' -« r-i -'I, ch-Ä T L- Texel Thalcr Thal- Theacs 112k >!» W, !» « il« i,1 U Nisi O üt W W iflK Ä 'ki' ,N> D P >>l k» K » Al > 1 ' W F! "Hit eine», festen Castell versehen, und >,!/ Me «rosse deriihmte Rhede, darinnen ^ M>A7-cker liege.., wie es den.. der ezommeivlatz der Holländischen KnegS- Aiffe ist, md täglich viel andere Schif- ^-lldicr einlauffen und aogehcn. Misel des viar ä -1 d-'orc, an der Küste v!inNeU'.Z>ork,inNord'Amerika: Sie ge- dLret'ietzodenPigeliättdern. ,, r-va, Fluß in Mähren, welcher grostentheils ^-n der Oefterreichlschen Granze fortstro« mel, und endlich an der GränzcIIngarns de» Ravensburg in die Mora» fallt- 7-vi', sehr hoher Berg aus der Cgnari- äben^nse! Teneriffa, ben Afrika- x vimne», Lust-Schloß in der Grafschaft Wand, zwischen Leyden und Harlem. Tetina, Schloß an der Muldau, im Nechluer Kreis in Böhmen- I-», Hauptstadt in der Provinz Chans,im Königreich Fetz, in Afrika, allwo die Ko« ist« von Fez nnterwellen residiren- 7W, kleiner Fluß, welcher in der Mark Lmdenburg entspringet, und sich.Key HiiScker in die Elbe ergenst- 7e,.-uco, Stadt in der Provinz Mexico, am l'illlcheii Ufer des Sees von Mexico, in Md-Merika- Sie ist die Hauptstadt eine; nmtläuftigen Oouveiuemcntt. «ln berühmter Berg in Galiläa,bcy dein grossen Feld ESdreiön, ehemals in dem Waclitischen Stamm Sebulon gelegen, auf welchem die Verklarung des Heilandes Christi geschehen. 7 >ubor, flehe davor. Tbal Josaphat, Lat. Palü,liegt tey Iernfalein, zwischen der Scadt und s dem Oelberg- . TK-'-l Josaphat, heisset im Theologischen Bernand so viel als der Richter. Stuhl Chnnl, und pflegen vftermals Leute ih, ! u-^mter oderGeee,wart ins ThalJosa- . M oder vor den Richter. Stuhl Christi ! .Meine gewisse Zeit einzuladen. ! Thaleo,ui e,!ieMün;-Aorte, so in Teutsch. and und viele» andern Ländern gebrauch, ü», aber,,ehr unterschiedlich ist. Reichs, l 'Os Äapler-Groscheii, oder 24. > me Meißnische Groschen- Ein Lavserl. 'st ' 4 ' Kayser. W»!»en. Ein gemeiner Schlesischer Thaler -;.Kayser-vder - - Z^^Lri^».el,^^i.äLr VZNkfKLSN EZLWS'LL Sllt IN ^L"ss'ua!!!,Z,Thaler Handel ''den.de.., Iülländiichen Schsei-- e,n schiechrer^, .3« Holland macht ;°- ) lä„d ^?^ LNd.scher Thaier rhalerAE, Scuver; Emder 0 »nvemLowen-odce Lron, Thalee4o. Stüber; ein Schwedischer Thaier Silbermülize betragt ungeseln halben Reiche,Thüler, ein Lupfer-Tha« lee aber gilt „ach Reichsgclde nicht mehr als bis -6. Kreutzer. Lhal-Land, suche Dal und Dalarne. Thaimeß,ngen, feiner Marktflecken im Marggrasthum Anspach, unweit Scauf, -allwo die Juden eine dvn^ooe habe . Thaluirder-Insel, s. Taluudsieim Ikamo, Flecken in Enqelland, in Oxfords, h-re, weicher von dem Fluß Tha,na uniqe» .den wird, und über denselben eine Brücke hat. Thame, siehe Dal,me. I'kamsr, siehe Temse. Thamsbrück, siehe Thomasbrttck. I koiut, RaneiM, kleine Insel ln Eiigclland« auf der Küste! von Äent, .wo der Fluß Stoure ins Meer fällt. Sle ist sehrfruckk. bar, und hat ungefehr 8. Meilen in diekgn- ge, und 4- >n die Breite- Thanhause», siehe Tanhausen. Thann, oder Dann, Stadt imSundg»u,«n» Fluß Thur, hat ein festes Schloß auf einem Berge, die Engelsburg genannt. Die Dorstadt Kettenbach liegt schon in Ober-Elsaß, dabev ist der Berg Rang,auf welchem der köstlicheRang-Vvcrn wachset. Tie gehört nunmehr der Krone Frankreich. Tbara, oder Tsra, wird bey den Kaufleuten der Abgang oder Abzug genennet, wenn man das Holz andenFässern u d. q.L parrs wieget, und von der Maare abzieht- Daher die Redens, Art entstanden: TharM spielen. Tharandt, altes Berg-Schloß und tabey gelegener Wald an der Weiseritz, zwischen Dreßden und Freybcra, in Meissen, an» derchalbe Meile von Dreßden, nebst dem darunter gelegenen Marktflecken Granaten genannt. Thaun, oder Daun, IremmM, kleine befestigte Stadt in der Unter-Pfalz auf dem Hundsrück, zwischen Kirn und Monfin- gen, wo die Flüsse Simmern Und Nahe zusammen kommen, nebst einem Gräflichen Berq-und Residenz « Schloß, auf einem hohen Berg, denen Wild-undAhein» Grafen von Thaun gehörig. Thauer, siehe Tauer. Thauß,Tausch, Lull», voinsckicre, Stadt im Pilsner Kreis in Böhmen, am Fluß Waron, z. Meilen von Glakow. Unweit davon ist der See Babylon, welchen andere den Böhmische» Weyer nennen. rke-rigkr, siehe Llnev- Lkerco, OLa. a, Insel auf dem Ionischem Meer-zwischenCephaloinen und denJnseln Gt. Maura und Curzolar; gelegen, darauf ein weiter und sichcrerHafen nebst etlichen Dörfern zu finden, welche von soichenLeu- ten bewohnet sind, die aus den benachbarten Dönern vertrieben worden. Sie hg. Bdbb he» !>ß» ^ !i ' . D'' W'^ tsthiöhf' >i- ^>*"--k' ii22 Theano Thee Thenm ThefsalLeu den einen Capirain dey sich, der ihre Streitigkeiten entscheidet, und hon der Republik Venedig conflrmirctwi.o. Tkeano, liehe Ti.ino. Tdeariner, sind Ordens-Leute und cisrici «.ezulrier zu Rom, welche keine gewisse Einkünffte besitzen, und ihren Ursprung von Johann Petro Caraffa 1524. genommen, welcher daS Blßthum zu Chieci im Neapolitanischen, so Lateinisch 'kkcme genennet wird, besessen, solches aber frey- willig verlassen, und sich in eine Einöde begeben, endlich aber unter dem Nahmen r-lul iv. zum Pabsi 155,5- ernMet worden. Seine Nachfolger wollten nach dem Epempel derApostel nichts eigenes b> sitzen, sondern sich mit dem vergnügen, was ihnen von andern gegeben würde. Sieh», den sich in groß Ansehen gejetzet, auch viel gelehrte Leute unter sich gehabt, und zu Paris har sie der Cardinal Mazarini ein. geführct, ihnen daselbst ein Haus gekauft, und in seinem Testament >02000. Thaler zu Erbauung einer Kirche legiret- Ihre Kleidung ist schwarz, und nur allein dadurch von dem Jesuicer Habit unterschieden, daß sie weisse Strümpfe und Schuh tragen. Tlieitrum. ist der Schauplatz, auf welchem von darzu bestellten Persoiien allerhand L rauer-Freuden-und Lust - «spiele gemeiniglich vorö Geld repräs«iriret werden- Man nennet auch im besonderen Verstände dasjenige Land oder Gegend ein 1 Kea- rium der Krieges, wo ein paar Armeen gegen einander Krieg führen, oder der 8s- clsrbsll!, hingcbracht ist. Hissvv, siehe The-ico. Theben, Schloß und Paß in Ungarn,gegen Preßburg gelegen- Pksb-x, l'lvL, 8ribeü,T/-ec-i',Stadt amffluß ^smcn, in kivadia, in Griecheiüand-Dor DlrerS war diese Stadt eine berühmte Republik in Griechenland, die unter ihrem Feldherrn LpaminondaS sehr empor komme», aber nach dessen Tode wiederum gefallen, und heutiges LageS nichts anders, alS ein kleines Türkisches Dorf ist. Ls sind nock unterschiedene Städte in Asia und Afrika, so eben den Nahmen Thebe führen. 7-bös, ist ein Orientalische Pflanze, deren getrocknete Blätter »auffig auS China und Japan durch die Holländer nach Europa abgeführet, und nunmehro an allen Orten in Teucschlaiv und andern Ländern häuf, fig getrunken werden- Diesen TNSe, halten die Ehineser vor ein heiliges Gewachst, «eil dessen Wirkung allen Krankheiten widerstehen, si ch Ne Gesundheit derMen- schen durch sein« innerliche Kraft unvergleichlich befördern soll- Diese und die Europäer lassen die Blatte- ganz, die Ja-, ponesee aber pflegen solche zu pulverisiren. j ES sind vom Tiste verschiedene GmUen unter etlichen Nan.en bekannt, aiv: Grü, ner,Kay»er, ko/, congo-itste- l'tisinu Lcr Haupt-Ort in vorgedachrer G-a'--ft, andcrthalbe Meilen von Schajhausen,und 2, Meilen von WaldShur gelegen. Tbsobixu, Sraoc ln der Prov.uz Cuä,ain Neu-Spanien, in Nord-Amerika, axw» viel Pferde gezogen werden. Ichcoru, oder Tiieorle, siehe praxi;. Tlieocratia, ist, kariilnen GOtt das Regiment unmittelbar führet, dergleichen vey denenIuden iin Alten Testamenc acschohe, ehe sie von vem Propheten Samuel einen König begehrten- Tkeologi, herssen die, w die Erklärung eS göttlichen Worcs und der Religion t,eiben. Theres, vornehme Benedicuner-Abrey in Franken, am May», über Schwcinsurc, 5 Pieilcn von Bamberg. Tlicimso, heissen eigeiitllck warme Bäder: eSsaben aber vorAlcers diese»B . ahmen unterschiedliche Städte geiührec, worinncn warme Bader anzutressen gewesen- TNarmia, Insel aufdcni Archipelago, gegen die Europäischen Gränjen, neb» einer seinen Stabt gleiches Nahmenk, und unterschiedlichen Gesund - Brunnen an de,.en Küsten. Tiiermox/Ise, Locc» cl> kupo, ein eilüer Paß durch den man «uS Thessalia ln'Achaja kommt. Tliechia, Stadt in Griechenland, in der Landschaft Böoricn, welche heutiges Tages nur ein qcrlngvr Flecken ist, und denen Türken gehöret. Thessalien, grosse Landschaft in Griechenland, ganzmftBergen umgebe», wodurch sie gegen Norden oon Maeedoni- en, gegen Denen von Eplro, und »egen Süden von Livadla abgesondert wird, ge-- gen O>ten flösset sie an de» ^rcinnelagmn.» Sie gehöret den Türken, imv wird heutiges TagcS^an»agcneii!iec.«sie in sruchl- dar an delieatem Wein, Cftrviie», Pomeranzen, Dl 7^ Thcssalom'ca Thierstem THLersteLn Thonon 112^ ramen, Granat-Aepfeln, Mandeln und O vcn, die Einwohner sind meisientheil- der Christlichen Religion zugeihan. V N! Norfolk, an den bevdcn Fussen Thec mid Suse, welche 2. Depucirte inv Paria. 7 "-EkÄ'ie Festung in Marocco, zwischen ze; und Mequinez, in Afriea. I.oliek-, kleine In,ei der Griechl. sckcn Meers ausdem6»!to äi k'mmilo, ist ,°. Jta,ianisckeMeilenlang,iind Meilen breir, und befinden stck eiliche Flecken ra'auf, als: Oni. v->tki und Oxi,, welche von laurer Griechen bewohnet werden. Mer, gofih-rt, Königreich in der grossen Lakaren,in Asien. ^ > Tdie, Heist an den Ost-Fneßlandischen und ankern benachbarte» See-Küsten diejenl- oeZeit, da die sonst gewöhnliche Hohe des Vessers bey Ebbe und Fluch am grosten zu sivn pfleget- Mi. s. 7>sl. , ^ . M-, Castellanen in dem Furstenthum Slrii st^tel, in der Sckweitz, wovon kie Meyerey äs Ir 6oibs äsvcnäiret. 7 l>,sln kleine Sradt im deutschen Flandern. 7 biwns, stÄeni/, seine Stadl im ceutschen Flandern. Pmenns, TKenni/, seine Stadt, nebst einer Marie, nicht weit von Diccnza, in der Leiietlamfchen Landschaft Dicentino.Die Wiearie daselbst ist eine von denen stärke- sicn,indem sie 2 > Oerker unter sich hac.Die Eraft» vonPorto haben daselbst einen sehr stbönen Pallak und Garten. Mienen, s 7 i,lsmom- Idlerrlibs, s. Tisrrlcbe. Thierbach, Marktflecken NUdAmt im Bar- ttlilbüchen, zum Ober-Amt Lichtenberg Schoriz. Tln-renstcin, insgemein Dienstein, kleine ' Kloster und Scklofi an derDonav, ^ckurr-Oesterreick, eine Meile oberhalb ^'Ee-Davten, ist ei» Umgemaucrtes oder hin Pallsiaden un,letztes Stück Waldes - Wild gelntterc, und Herren au,behalten wird, ^ergkichen Thier-Tarten erstrecken sieb büMilc» über etliche Meilen. ^ , Benedickincr-Kloster in ^E'^.uvern, R. München, unter der V^ege Rani, eine ihaibc Stunde vom Thier-Ixreiß, s. 2oäj»eur. li,'lm pa.w?^''° Stadt am FlnßDurol- Frankreich ' Auvergne, in Thiersdeim, kleiner Flecken im Kürlten, jahrstch viele 1000. Schüsseln und Krüge machen. Thierstein, Schloß, Sta'dtleinundehema. l'geGraficha,t,!i!i,iVojjceo n dersckwcitz, ^,dein Canlvn Solothurn gehörig. Thiesteidt, s. Tystar. Tliionville.Dbeo-toni, PM/s, Diedenhofen, Stadt an derWosel,über weiche cineBrü. cke gehet, im Herzogrhum Lnxcmbiirg, ;. Fraiizoülche Meiieli von Metz. Sie ist kiein, aber sehr feste, und gehöret nun- mebro der Krone Frankreich. ein Ort in Enaelland, in der Prvv-n; Middlesex, an dcr Leinse,8 Meilen von Londen. Dlio-Ui«, kleine Stadt am Fluß Gier, nebst cliiem kleinen Gebiet gleiches Nedmcns, in dem Herzogthum ü-n-vsi-, in Savoyen. 1-linim, -Ltadt im Fürstenthum Dombcs, in Frankreich, an, Fluß Cham, rone, nicht weit von der Saone, welch« guten Ha, delmit Leinwand treibet. Moloür. feine Stadt in der Portugiesischen Provinz Aientejo. Thomasbiück, Thamsbrück, t«m, kieineStadtundAmt in Thüringen, an der Unstrut, liegt - Stunde von Lau. gcnsalza, ist jetzt Cbur-Sa'chsisch. Thomasschwer, Castell, >11 Nieder-Uu» garn, , Meile von Gran. Thomisten, und Sconsten, sind zwen i» der CarholischenKirchc ganz bekanntePar. theyen- DieScotisten haben den Ursprung von Johann Dmis, genannt Scvk oder Sckott, und diese lehren,daß dleH-Mut- ker GOttes ohne Sunde empsangen »nv gebohren sey, welcher Meynung kieFran« ciscaner und Jesuiten devpsiickren. Der Thomisten Urheber ist Thomas Aquinas, und die statuireiisamtlich, daß die Juna» frau Maria in Sünden, empfangen und gebohren. Solcher Streit hat in der Ca« kholischcn Kirche länger als goo. Jahr gewahret, und die Pabste haben mit ihrem Ausspruch möglichster »lass n zurück gehalten, well sie keine von den mächtigen Factioncn vor den Kopf flössen wollen. Endlich Haider Pabst Alexander vu.An- no 1684. die Sentenz in ravsur derSco« tisten publiciret, worüber sich die Tonn« sie» oder Dominicaner gewaltig geärgert, und nickt allein,desPäbstilck eAussprucke» ungeachtet, bey ihrer Memiung beharret, sondern auch wider ihre ^ävcri'rrlo5 des- halben einen grossen Haß gcheqet. Siehe UnbeflcckreEmpfängniß derHeil.Ma» riä. Thonawecz, ftstekSchloß mOber-Ungarn, aiidenPohlnischen Granzen- 'rkonocLüer, wohlacbante Sradt in Enges» Mud, in der Provinz kincoliikhire. ^>1011011, ssunvni«»!, Haupt» qdt des He» zogthumschLbMü, i„S-voyen, an Gena fer-See gelegen^ Bbbbr Thor- »<> - 1124 Chorda Thüngen Thürerr Thüringischer .'s Tüocda, Thorenburg, s. Lorda. Thoren, ssÄo-enma,, gesürnece Nonnen-Ab- key au der Maas, iu Geldern, unweit Sceffanswerth, zum RLm-Re.ch gehorig- Am; l- Marc. Anno 1717. wurde djePrin- zeß>n Christina Franeisea, vonPfaiz-Sulz. bach,;ur Fürstin undAebcißin diesesvtlslS erwählet- Thorn, ' 77 ,o,u?!!um, grosse Stadt an der Weichsel, worüber daselbst eine Brücke gehet, in der Woywodschast Eulm, imPvhl- nischen Preussen, 12 Meilen von Danzig; sie wird in die alle und neue Scadt einge- kheilet, undhaccinderühmceSLutherisches Gymnasium; die Einwohner sind tyeiiS Lulderisch,rseiiS Carhollsch. Anno ,654. ward das bekanntes Lollu-juiuimcK-irliLci- vum l'Koiunianli-allhier zwilchen d.mE«?- thslischen, Lutherischen und Reformirten Fheologen gehalten, welches aber ohne Frucht adlies. Sie wurde Anno 170;. durch die Schweden erobert, und ihre Befestigung» - Werke gcschlciffet, inglei- chenÄn. 1708. und,710. von derEonlagi- vn sehr heimgesuchet- Anno 1724. har die daselbst von den Pohlen wider die Lutheraner, wegen eines vorher gegangenen Tumults, vorgenommeue harte Lxscucion in ganz Europa grosses Aussehen gemacht, und sonderlich die Protestantischen Hofe in starke Bewegung aebrachc. 2?tiornober)-, Marktflecken in Glocester, j„ Engelland. P!ior 5 -^r, einer der vornehmsten Flüsse in Intlaiid, welcher sich Südwärts inS Meer ergeust. Thotlipscha, kleineStadt und hohesSchloß inOLerstln-garn. Pst u, Schloß in Champagne, davonder berühmte 7 'sturnuL den Nahmen führece. chlwusrL, l'Loimru»,, kleineStadt am Fluh lone, in l'oliuu, nebst einem schonen Schloß- Sie hat den Titel eines Herzogtums, und gehöret dein Haus 'lst-- mouille. Pstr»ci2, s. Ivomani». Thranenthal, ist ein gewisses Monument oderPvramide, soHerzogGeorge von Lieg- nitz und Brieg, nahe an dem Dorf Waldau, 2. stunden von Liegnitz, ausrichren, und eine Lateinische lnscnxrion daben fügen lassen, als er Anno 1664. seiuerToch- ter, der Pnnzeßü, Dorothea Llisadecha, so sich mir Fürsten Heinriche» vouNasstu- Dillenburg vermahlet, und auo Schlesien ni-c iüreui Herr,, Gemahl ,ortzog, den letz, ren Abschieds-Kuß an diesem Ort gegeben. Pstiussston, Scavc in Northampcon, in En- geliand. Thron, Lat-postum, ist ein crhabncrSitz, der nur Fürsten zukommet. 2 'kiust, Stadt in Jork, in Engelland. I'stuln, kleineStadt an dcc Samdre, zur rechten Hand mm Stift Lüttich. Thiingen, ist eme drittehalbe Meile von Würzburg gelegene Herrschaft undzmv Scklhsser an der Wehre, davon eines die Burg gcuennet wird, und das aiidere das Stamm-Haus des Freyherrl- Gejchlechls 2onLhüngeu ist. Thüren, LVald - Thüren, ist ein Chur» Maznzifches Stadtlern in Franke», am Fluß Einer, im Odenwald gelegen, wohin alle Jahr grosse Wallfahrten angestel- let werden. Thürhürer, des Rom. Reichs Thürhüter sind die Grafen Wendern, in Thüringen. Thüringen, ss 7 -r«rns!n, Landschaft im Ober-Sächsischen Kreiß, welche gegen Ollen an Meissen, gegen Norden an das Fürstenchum Anhalt, gegen Westen an Hessen und das Brand'enburgischn gegen Süden aber an Franken gränzet. Sie hat sch«,"' . vielerlei, Herrschaften, jedoch besitzen die Herzoge zu Sachsen von der Ettiestim« schcn Luiie das meiste, ingleicheu har der Churfürst zu Mayn; das Eisfeld, und die Stadt Erfurt darinnen. Unter den Gräfin sind merkwürdig die zu Mansfeld und Stollberg. Es ist ein bergicht und mal- dicht Land, aber dabey doch fruchtbar, 11. hat Key 220 . Dörfer. Im Jahr 2708. hat Chur-Sachsen auf dein Reichs-Tage zu Liegensdurg, nebst andern ; v«ur auch das alte Reichs-Vocum wc^ en dieser Landgrasfchaft zu suchen angefangeu, und darzu readnuttiret zu werden ernst» ich verlanget; eö haben aber die Herzoge Eriiestii'.ischcr Linie uucerfÄjcdeucö -.wider eingewendec, und also ist die Sache,ich nicht zu Ende kommen. Indem ii>ivH7Z''.aus>jebrochei:en Kriege ist diese Landschail sehr mitgenommen worden. Thüringisch - Orritenpac!,, Marktflecken am Thüri gcr-Malde, - Stunde von Kö- iiigsce, dem Fürsten von Schwarzdurg gehörig- Thürtngischcr-Rrcifl, Lat. Luc,,/», 17 , u- rmLüu,, ist ein Thciivom Chursürsten- thuin Sachsen, und dessen incorporirten Landen, davon gehöret unter den Lhur» füosic,,: die alte schristmaßiaeRitterfchast und das Gtädcacn Tennstadc, allwo ein Krciß-Amt angelegec ist, das Sck>ul-Amt Psorta, die Eommcnchurey Griesstätt, und das Sächsische Aisthcil vo» der Dog- cey Trcsurt; von Schwarzdurg, die Lein- ter Ebeleben, Kälbern und Göringcnwon Stollberg, Roßla, von Waiiusselv sequc- strirteu SächsifÄen LbcilL, die Acmter Artern, Bornstädt, Leiningcn, Ramme!» bürg, Waldcck, Eudorf und Eirlebeu, so viel davpn Sachsilcker Hoheit; von Hohenlohe, Dlankenhami und die Hellte von der Herrschaft Eramclsseld. Dein Herzog von Sachsen - iOeisteiiscls, jetzo Tünr-Sachsen, gehören die neuen Schristürffcn, und die Acmter Weiflen- sels, Langcnsal;«, Sangerhaufen, Weu- ftnsee, Frendurg, EckarlsdergemikL«w- sendurg- Dem 'oerzose von ^!I Thüringisch Thus Thuscia Ticl H2Z , gehörte sonft die Baileo Thurm- aeu, welche au» vier Comthnr-Haiistn, «iS Zwetzen, Lehesten, L-cbftadt und Ne, oelstadc bestand,nebst denen AemternTau- t-nbura und Frauen-PriesniS, steht aber nach AdsttdendeS Herzogs ftlt An. 17-8. unter Cdur-SLcksilcher Hoheit- rhiieinglsch Tambach, >-Tamoach. 7kul-, s. rullz. s. Island. > T,um, alceS Berg-Städtlein bey Wolken ,iein, im Erzgebürglschen Kreist, iMeile unterhalb Annaberg, den Herren -von Schöubergzu Gelenau gehörig. Tbum-Tapirel, also werden die collegia ver c-nonicorum oder Thum-Herren in de» Cacholischen und Lutherischen hohen Stifter» genennet, welche derenLinkünste zu gemessen haben. Thumogerv, s, Lrnonicur. Timm-Insel, s. Glogau. Tbun, stadc und Schloß in der Sckweitz, imLancon Bern, nebst einer Dogtey, so durch einen Schultheiß anS dem grossen MH zu Bern regieret wird. Nicht weit davon ist der Thüner-See,durch welchen die Aar fleußt. Tdun, ein altes Freyherrliches, nunmehr» aber Gräfliche- Geschleckte jn Böhme», welches auch daselbst seine Güter, und unter andern die Herrschaft Ciösterlc im Sotzer.Krayße besitzet. 7>>ui> r evgaus, Schloß an der Schelde,in der Grafschaft Hennegau, zwischen Lamina» und ValeneienneS. Thurm stitcy, s. Lrtey. Thurii,Berg.Tchloßnnd Herrschaftin l!n- rer-üesterreich, an Len Sreyermarkischen Grauzen, ; Meilen von Wien- rhurn, Schloß und Herrschaft in Unterem», den Grasen von Gailenberg gehörig. Thum und Taxis, s. TrMz. Thur» am Hark, ein feste- Schloß und -crrlckaft in Unter. Lrain, n Meilen von Laydach, dem Fürsten von Auersperg gehörig. " ^ Tlmrn unter Neuburg, Schloß und Herr- lwaft ui Ober-Crain, zwey Meilen von GamLurg. Nickt weit davon liegt da- »er,allei,e Schloß Neubnrg. Sckloß und Marktflecken in hrankeu, r Meilen von Bayreuth, den Grafe,, 00» Giech gehörig. >tdurnlere, s. Turniere. - furniere. Schloß und Herrschaft in Mit- ^b'len von Laybach, wvbey der Fchß Jgg -entspringet. ^uroc,, eineGefxqnsckaft in Nieder-Un- leA. Carpalhjsche Gebürge ge- KK reich/"' ^«r-Trierischer Ott im Wester- TKukciu, s. Tolcaim. Tliv-rirn, T>rr, alte und ziemlich grosse Türkische Stadt in Asien, in Nacolien, am Fluß Satabat. Tb>ll, T/Hia, ein Ort bei) Tlulc, an der ^r- va, in der Landschaft Faucigny, in Savoyen, in Italien- Ich^rio, N oriö, der größte Nuß i l Sardinien, welcher sich in den 6o!5> u'vrs- flagni ergeußt, Tirki, s. Iliialci. Tiarx», Tk-rno, Tösnirm, kleine Stadt IN Terra
  • !, Tagil, grosser Flug IN Asien, welcher nicht weit von der -Melle des Euphrats in Turcomann-en entspringet, und sich in den 6»I!o lli kaliorncrgcußr, wenn er zuvor den Nahmen HcUm-tHiad angenommen hat. Er Kat ciueu sehggeschwinden Laus, formircc unter Bagdad eine grosse Insel durch 2 Arme, kömmt darauf wieder zusammen, und machet durch seine lleberichweminung das benachbarte Land fruchtbar. 1 äzri 5 , Königr. in Afrika, zwischen demNi- io und der Küste von Aber gelegen. Es ist ein Theii der Länder des Kayserö in AbyÄnieii. läkon^, kleines und festes Schloß zwilchen Vesprin und Sarwar, in Älieder- Ungarn, aus einer Julei des PiattenSeeS. Tikun-Im, war: eine von den z Adcheliun- ge„ der Schwedische» Provinz Uplaud, darein zehen kleine Aemtcr gehören. Tilbui>-, Castell in Engelland, an der Lein« se, in der Grasschüit Esser. Tillloncj, Schloß und Grafschaft in Brabant, tm Onartier von Löwen, der Familie cUcliisr gehörig. Tills is Lksllenu, kleine« Stadt in Burgund, a>» Fluß Tille. > Tille», die älteste unter de»7Berg-Städ- cen, in Ober - Ungarn, 2 Meilen von ! Schemnitz. Tillemont, siehe Tirlsmonr. Til!erbc>r,i, ein. Ssiucr-Bninncn, welcher eine Stunde von Andernach, i»> Erz- Stift Cölln, entspringet, und wird dessen Wasser weit und breit verführet- Gleich bey diesem Brunn liegt dasCarmeliccr- Kloster St- Anconü, und wird: daher» nach der dasigen Mund-Art, allwo man vor St. Anton Tönnies spricht, derTcni- iiigftciiier Sauep-Druunc», Antonia,r^, oder DoMit^/Gincn/e-, genennet. Tillv, die An- 172g. ausgestorbenen Reichs- Grafen vvn Tilln und Breiteneck stam- meten cher aus kein alte» Geschlechte v- Lzerclas zu Bruisii, gehörten zu der Schwäbische,! Bank, nnd bestunden m 2 Linien, nemlich in der hTredkr.andi- jcheu Tilly Tina Tina Tirg-Formosa 112? ^chen und Dveirenecklschen- , Don de, ,e. Gräflichen Gütern, welche in Oestor. e 1,7 Böhmen u i »i den Nieder!«", len verstreuet liegen, sind demChur-Hau- e Baoeni die Böhmischen Herrschasten r'rcestadr, Höllenstein, Belffenbevg u»v -tolrenfcls, und die HerrschaftBrei- tcneck'als ein Reichs-After-Lebn; und leztern GraftuS Frau Schwester, y„anä Aiinä Catharina, verwittibten Krüfin von Monlfort, die Ober-Oester- relchischen ^IlsüUI - Herrschaften, Weis- leubera,' Tiliburq und Stein, zuqcfallen. 7i^-, Grafschaft in Brabant, an den Gränwn von Namur, ijt ei» -Bra- bantisches Leben, und bas Stamm-Haus rer Grasen von Tilln. x rsvuru,schönes neuerbautcs Schloß u. , errschaftiu Oder-0eslerreich,i>nLraun- e jercel, mischen Ems und Tt.Floria». Nicht weit davon ist noch die Lager-Stelle des allen Schlosses Volkersdors, welkes aber GraiWerner Lzerclaes v.Tilii) «rdrechen, und Tillisburg dagegen erhallen lassen. Gehört anjetzo den Frey- hrrren von Nacks. Tüs, eiu Flecken in der Licflglidischen Provinz L.ihland. Tlft, a-ilstr, Stadt, nebst einem festen > chloh, m Brgndcnburgischen Prenssen, ln Samland, in dem Sckalavonischen Krapse, am Fluß Memel, welche klein, aber irohl gebauet, und eine feuieHaii- deilstadc ist, auch ein Amt und Land- schue hac, r6 4 )keilen von Königsberg, und 8 von Insterburg. Neben der Börse fleußt der kleine Fluß Tiise in dieMe- Ml, davon sieden Nahmen hat. Die Pest hat allstier 1709. und 1712. stark grabirec Diese Gegend nun wieder mit Mk zu besetzen, hak der König in Preus- sen so viele rooo vertriebene Salzburger dahin mit grosse» Kosten bringen lassen, wie denn auch oberhalb dieser Stadt eine neue Stadt angeleget werden sollte, welche man nach ihnen Salzburg oder Ne',-Salzburg nennen wird. Qmarloten, stehe Trimbs. "!> Italien, welcher an den ^ buaul und Istrien encsprin- genßt ^ in bei, (solio sta 1 'rlssts er- Timock, kleiner Fluß in Serbien, in dem sai^,aeat von Viddin, welcher sich in d,e Donau ergcußt. eine von den Moluckischen Inseln, 70 Engl. Meilen lang, und 15 breit, i> 7 welche fruchtbar an Gecrayde In'd"l ND 2"^r, Simmet und ^imouocca, stehe Nernotica. >->Mps, U Trmpsse. "m Frankre!ch " der Rhone Türkische'Stadt in Bosnien, in Ungarn, deren Bischof unter den Erz-Bischof zu Spalatro gghöret- Dnn, ein Städtlein in Ober-Ungarii,Zwischen Caschau und Tockay, nicht weit vom Fluß Hornatb. . ^ Dinco, Königreich und Stadt in Indien, jenfeit des Ganges, in Asien. Dins, stehe Dzus. r ns, siehe Den». Dmgckeu, Chinesische Stadt in der Provinz Fockien. Dinzmourk, Stadt an der See in Engelland, in der Provinz Devonshire, welche in schlechtem Zustand stehet, und beym Einflüsse des Tine gelegen ist. Dlms, Vorgebürge in Romanien, welches sich ins schwarze Meer erstrecket- Dml-, Nengeding, feiner M arktflecken in deim Viisner-Krayß, in Böhmen, allw» viel Scrümps-Manufactilren zu finden. Dlnsn, ehehin Llim, Städtlein und Bischöflicher Sitz in Dalmatien- Dinmoutb, Haven, nebst einem Schloß imBlßthnm Durham, m Engel» land, an den Gräuzen von Norchumber- land, am Flusse Tine. Dimo, Fluß in Andalusien, welcher sich zu GciveS 7.1 den Meer-Busen von Cadix ergeußt- Er ist sehr ungesund, und dessen Wasser so bitter, daß man es nicht trinken kan, und keine Fische noch ander lebendiges Thier darinnen findet. Tinyfchin, festes Schloß in Klein-Pohlen- in der Wvywodschaft Cracau, ; M- von Cracau. Dirms, Di--, D-M-ur, Fluß im Herzogthum Mavland, welcher in der Provinz Alba, in Montferrat, entspringet, durch die Landschaft Aqui fliestet, und an den Granzen de- Alepandrinischcn Gebiets in den Tanaro fällt. Dipsrzrv, Landschaft in Mounstor, in Irrland , weiche gegen Osten an Queens und Kilkennn, gegen Süden an Korke und Waterford, gegen Westen an Lim- merick und an Connaugt, ugd gegen Norden an Connaugt und an Leinster gränzek. Sie ist fruchtbar an Gekrapda und Viehweide, und gehörte ein grosses Stück derselben dem Herzog von Ormond. Dipis, Dixour», Königreich und Stadt irr Indien, jenfeit des Ganges in Asten, dem Königreiche Pegu und Arracan gegen Norden und Westen gelegen. Dirrmo, Stadt im Beltiiu, am Fluß Abba. DIrconei, ss-neri-s, Grafschaft und Schloß in Jrrland, in der Provinz Ulster, lwei- che sehr groß ist, mid dies Häven, har. Nrerrme, kleiner Fluß in der Fran-Hstschei; Provinz Auvergne, br-y Ckr-Nont. DirZ. kormoü», Stadt in der Waltüchss, 8 Mellen von Jassy. Bbbbg. Di. 1 128 Tirica Titscbein Titel Tobol kleine Stadt in Catalonie.i, 6 Spanische Meüen von Tortosa. Ti-Ismnnc, Tül-mont, Thiene» ssrllemon- k-vn, chrrn-r, ssen-, wohlgebaute Stadt in Brabant, im Ouartier von Löwen, an dem kleinen Fluß Geeke, woselbst der Herzog von Marlbsrough sein Haupt- Ouartiernahm, als er de» i 8 Jul- An. i7^c. die beruffenen Brabantische» Linien mit der Armee erstiegen, Tionaw, s. Tirna». Tivol, s.Tyvol. Tirrifz, eine von den Inseln Westernes ben Schottland, welche sehr fruchtbar ist, und ein, altes Schloß, nebst einem guten o)üoen hat. , . . Tivschenveirh, Bayerisches Stadtlein rn der Ober-Pfalz, im Amt gleiches Nah- mens, an einem fischreichen und grossen Tee gelegen- Tivschriegel, kleine Stadt in Eros-Poh- len, denen Herren von Ihiruh gehörig. Tiribi', kleine Stadt in der Liefländischen Provinz Letten, 20 Merlen von Riga gegen Osten. Igfrri2, kleine Stadt in Amafie», in Natalien, in Asten, welche unter der Türkischen Herrschaft sehr herunter gekommen ist, und noch jetzo einen Griechischen Lrz- Bichof haben soll. Tisch des Gewissens, so heisset man in Portugal! das Richterliche Collegium, gleichwie ecwan im Parlement zu Paris derjenige Ort, wo der König fitzen soll, Io l-ir !i Nom,, in dem Kirchen-Staac, nebst einem Biß- thum, welches unmittelbar unter den Pabst gehöret. TluscLlo, dieProvinz oder ,le Io» ^ngelor, oder 60 6u»ib-lc»n, eine Landschaft in Mexico, in Nord-Lmeriea, zwischen den Provinzen Mexico,Panuco u. Guaxaca- Die Hauptstadt Tiascala liegt am kleinen Fluß llo lo§ Vone5, 17 Engl, Mälvon der Hauptstadt Mexico, hat cuie» General - Präsidenten, welcher über 20. M- herum zu gebieten bat, und alle drea Jahr ans Spanien abqelosec wird; ist übrigens mit grossen Felsen umgeben,und treibet gute Handlung mit Cochenille und andern Indianischen Maaren. Die Spanier hatten hier ein Bißthum angeleget, es ist aber dasselbe nach i'ucblr und schisbarcn FMß Irtisch ergeußt. ^ . Tobol, i-obä>Llri, Hauptstadt in Siberien, wo dies Flüsse Irtisch und Tobol zusammen kommen, theils unten, thcls oben aus hohen Berge» gelegen, ist groß, und weit- läuftig und sehr volkreich, hat eine Ena« delle von Holz, und begreift ein grosses r Gebiet unter sich, welches gegen E>uden , bis «n den Muß Ob», gegen Norden Tocar Todte-Hande Tsdt e-Mecr Tönningen 1129 'T, Ostias' gegen Osten bis anSi'v- ,e em und qegen Westen bis an Ussr und dei Ou« Zuzawaqa sich ernrecket. M- 8ier-vchnet der Rußijche Viec-Rov oder m-neral Gouverneur, iugleichcn ein Ar- M Midric, wie auch der Erz-Bischof oder Metropolit über ganz siberien und Dailrien-DieKaufmannschaft ist hier sehr araß, und der Handel den die Buchgrn und ssalmukischen K msiente mit iudia- „js^en Paaren dahin treiben, ist sehr berrihtlich. Äste Chinesische Caravanen ,eden hier durch, auch ist allda die Nie- Mane von allen dem Peliwercke, so in tziberien aukgebrackt, und sodann nach Mo,:au geliefe" wird. Die bey Pulta- we gesungene Schwedische Officiers legte» ÄU' '/rz- dier eine Schule an, die zwar »ach dem Nvstädtischen Frieden wieder eingieng, doch ist nachher unter Kgys- Echutz eine neue deutsche Schule angelegt worden. 7 °cu, grosse und volkreiche Stadt am Fluß MImach, in Natolien, in Asien, nebst einem Erz« Bißthum. Es ist dies Tötet ollemahl der serwittibten Türkischen Kamerin ibr Leibgedinge, und uM-Lhre Gegend wachset der beste Wein in ganz Natolien- ssocco, Stadt in .a.bru7.7.o citiL, am Fluß Pescma, in Ncapsiis, ist sehr durchs Erdbeben rumstet worden- 7 «c„, grosse Gtadc in Natolien, in Asien, ist «us verschiedene Hügel gebauet, auf deren einem gegen Morgen eine Festung lieget, darinnen ein Bossa wohnet. Sie snd meist von Griechische,! Christen be- wdnet, und ihre Gegend hat den besten Mein in Nacolien. Tockenbuug, s Toggenburg. lockum, siehe Kuckum I'mnL, schönes Schloß, so vonxv-ncsrks n;r» au, einem Berg erbauet, im Be- -^uiier-Kranß, in Böhmen. r°m, Stadt im Herzogthum Spo- -"'I" Klrchen-Scaat, nicht weit von ticbst einem Bißthum. "clor ,05 Sanwr, Allerkeiliaen- Inseln, smd msr fthlechte Inseln auf den, Ns, ä-I E weit von der Autillischen Jn- d-m Ä^°^°'-.be» Nord-Amerika. Auf A^"be sindet mau grösst Sckne- ^cken.Herner, und Perle,imutter-Austern auf eme," Schis, s-Baboortz u. rmum-bssvd. ^^^ hjernn- k" verstehet maulganje Lorporr welch- ^emaglen aussrerben. Z. E. '«M/ ^".lnnigen der Handwerker r/. AMoler, -.-nnngen der Hg Wa- diese entweder durch Fq FLWWZU edttumanandeE ger eines Staats gelangen können, ion- dern gleichsam ewig bcy besagten corpo- ribus oder Gemeinden verbleiben- Da aber dieses dem Staate sehr uaebcheilig ist, so sind seither sowohl im Rom. Reiche als auch in andern Staaten Luropens, die sogenannten ^morrirrrionr-jGesctze gegeben, und dadurch vcrbochen worden, daß Klöster und andere geistliche (loipo- r» nichts, oder nur eine bestimmte lirat von Gütern und Capi^licn an sich brnlgen dürfen, f. ^.lPorrlLLNo. Todte-kNeer, il», L-rcur , ein grosser See in Judas, an den Glanzen von iVi-lbicr ketrssa. Dieser See soll an demjenigen Ort entsprungen seyn, wo Sodoma unv Eomora mit Feuer verzehret worden ist- Todren-Sonnrag, heißt der vierte Soun, tag in der Fasten, Läcare genannt, weil an selbigem Änno 96c. in Schlesien u. Pohlen zuerst die Christliche Religion ein- geführet, die Götzen-Bilder abgebrochen, und ins Wasser gewvrffen worden- Au dessen Andenken machen bis diesen Tag die Kinder in selbigen und andern Omen an diesem Sonntag einen Popanz,wie e n Götzen-Bnd, und tragen es mit grossem Freude ins Wasser. Weil sie nun vorgeben, als wenn sie damit den Tod aus- rrieben, so wird dieser Sonntag der Tod«. ten-Sonntsg genennet- Todre-Sprachen, also nennet man diejenigen, die zwar vor Alters die Mutter« Svrachen verschiedener Völker gewesen, alleine heut zu Tage nur von Gelehrten verstanden werden. Dergleichen sind z. E- die Hebräische, die Griechische, Lateinische rc. rc- Löly, altes Schloß nebst einem Marktstecken und Weg-Gericht in Ober-Bayern, R- München, an der Jser, zwischen dem Tegern-See und Benedicc-Bavern. Tönnigstein , ein Carmeliteri- Cioster der Ankonieri- Mönche. i Stunde von Andernach, im Erz-Stift Cölln, davon der dabcy entstandene? Sauerbrunnen denNr- nien bekommen. Töunigsteiner - Sauerbrunn, s. Tiller» born. Tönningen, ehemalige Festung, und vor, nehme Stadt, nebst einem Haoen am Eyder-Strom, im Herzogthum L-chlcß, wig, kwo gedachter Fluß lins deutsche Meer fällt, sonst dem Herzog von Hol, stein-Eottvrp, anjetzo laber demstKonig vou Dänemark gehörig, Sie «warb An. 1720 von den Dänen »mcr dem Prinz von Würremderg belagert, und wie die Schwedischen mMüneburgiichen Troup, pen zum Entsatz ankamen, ward hie Be, Lagerung ausgehsbeu- Anno »7 >r- ward sie dem Schwedischen General - Stein-, bock,der sich dahin rekjriM, esugeräumck- BbbbL W'.d _ M 7 .lt iizo Töpe l Toggenbu rg_ToyAenburg Taghe und hieraus von den Nordischen Alliir- ten bloquirr gehalten, muste auch eine ziemliche Seuche, liebst grossem Hunger, ausstehen, ergab sich aber endlich den 7 Febr. An- >714- an die Danen mit Ac- cord, und ist hierauf die ganze Festung geschleiffet worden Töpel, kleine Stadt nebst einem ... ^ ' Prqmon^ratenser-Klostcr, dem ettttPrg- lat vorstehet, im PilSner-Kravß, in Böhmen, wo der kleine Fluß Töpel aus einem Teich entspringet, der hernach unweit Carl-Had in den Fluß Tger fällt. Töpllg, ist ein Sclavonisches Mort, womit die Böhmen und Crastrcr ihre warmen Bäder benennen, daher verschiedene Oerter diesen Nahmen führen. Töplitz, str/i/rc-um, Stadt, Schloß und Herrschaft im Leutmeritzer-Krayß, in Böhmen, stv ein warmes Gesund-Bad befindlich, io M- von Prag, und 6 von Dreßden- Sie gehöret den Grafe» von Clari und Wringen. Töplitz, Gränz-Fcstung i» dem Wrndischen Land, in Ungarn. Töplitz, ein warmes Bad in Karnthen,nahe bey Villach/ wobei) der Fürst von Auersperg im »oriaen Geculo ein prächtiges Gebäude aumihren lassen- Töppclverst, dieses Nahmen- sind 2Oer- ker Key der Stadt Lignitz und dem DorfI Maslau den Trebnitz, die den Nahmen / daher haben, weil man allda sehr viel ° vmrr sbpulcbrallls, oder Todtcn-Köpffe der alten Hcydnischen Schlesier aus der Erde gegraben. Tös, kleiner Fluß im Canton Zürch, in der Schweitz, weicher nicht weil von Eglisau in den Rhein fället. IkoZä,, Stadt in der Landschaft Seqelmesse, in Afrika, liegt in einer fruchtbaren Gegend, und hac viel Leder-Gerber- Toggenhurg, Grafschaft in Ober-Türgow, in der Schweitz, nicht weit vom Boden- See, dem Abt von St> Gallen gehörig, welcher unterschiedliche Städte und Schlösser, wie auch das Hals-Gericht dar. inuen besitzet, Dir Einwohner sind Re- lormirt, haben wegen ihrer Religion und Freyhetten stn >704. grossen Gireic mit dem vorigen Abt gehalst, und sind dieTog- genbmger vcr.dcn Reformieren Cantons, hingegen der Abt von den Cacholijchen Schweitzern unterstützet worden, wie denn auch der Kayser dem Abc hcyge- standen, weil die Grafschaft Toggenburg ein Reichs-Lehn wäre. Obgedachte Einwohner aründen sick vornehinlich aiifden- senlgei, Hrepheits-Brief, welchen ihnei! Donacu» Gras von Toggenburg, iz 79- erthsiiek, wie auch aus dm von desselben Weiter Friedrichen, dem lehren Grafen dieses Geschlechts, erhaltene Erlaubniß, vermöge weicher ihnen zugeiasten worden, einest gewiist!! Bund, das Land- Recht genannt, zur Versicherung ihrer Freyheit, nach seine», Tode mit den Schweitzern aufzurichten. Weiches auch nachmals mit den Heyden Cancvnö Claris und Schweitz geschehen,und wurde ihnen vermittelst diesesBundes Vorbehalten, Krieg zu führen, Frieden zu machen, Bündnisse zu schliesse», neue Land-Leute anzuiiehmen, die Gerichtbarkett im ganzen Land au-zuüben, von allen Auslagen befreyec zu seyn, u. d. g. m. Ais aber die. se Grafschaft 1468. von denen von Raren zu Bern, als Vettern des letzte» Grasen, an den Abc zu St- Gallen, Ulricvm, kauf, sich gelanget«, hak derselbe nebst seinen Nachkomme» sich bemühet, den Toggen- hurgern ihre Religion und Freyhetten auf alle Art und Weise zu kranke» , ohngeach, tet in punöco wcliuiontt ohne Vorbewust li. ConsenS der beoden Reformirren Cm« tons,Bern und Zürch, unter dcrenSchutz kie Tvggenburger dießfalls stehen, der Abc nichts zu ander» befugt ist. ÄnfanaS aal ssch e c. man diese Zwistigkeiten durch versch ne gütliche Handlungen de»,»legen ge. sucht, und die Sache auf den Ausspru h dLcyer Schieds-Rickter, darzii kuan z Reformiere und ; Cacholische Laiikons er- wahiete,wollen ankoinmeil lasten, als aber der Hauptmann Stadler i/oz. im Canton Sckweitz öffentlich enthauptet wurde, weil er die Freyheit der Toggenburger allzufrey sollte behauptet haben, so ergriffen die Toggenburaer i/,o. im May die Massen, und brachten die ; Schlosser Ziberg, Scharzenbach und tsukrisbertz, welche der Abt von St. Gallen bisher» in Besitz gehabt, unter ihre Gewalt: Hinze. ka ^ ... ge» kamen die; Cacholische,, Cantons, yemlich Lucern, Nry, Schweitz, Unterwalden undZug, mit ihren Trouppen dem Abt 1712. zu Hüls, und besetzten gewisse Plätze, daß sich die Berner u. Zürcher nicht com-mgiren sollten. Hieraus fanden sich diese letzter» genöthigec, ihrenSchuk- Derwandcen beyzustehen, und haben sie in verschiedenen blirtigen Rencontren dermassen glückliche Progresse» gemacht, daß sie VcS Abts von Sc. Gallen ganzes Land eingenommen, solches ziemlich verheeret, unk die Cacbolischen Cantons so in die Enge getrieben, daß sie sich re- solviren muffen , die Sacke 1712. auf einen gütlichen Vergleich anksmmen zu lassen, bis endlich der völlige Friede am iz Jun. 1718. zu Baaden geschlossen, der Abt von St- Gallen vor einen natürlichen Oder-und Landes-Herrn in Loggci'.burg erkannc, hingegen aber denen Einwohnern ihre freye Religions- Uebung, nebst allen ihren habenden Freyhetten und Gerechtsamen bedungen worden- Togbe, heißt der Mantel oder das Ober- Kleik des Herzogs von Venedig, wcl- cher Ls! » st ^ilk 'Xl.il A stl orm zu, Toilette Toledo Tolen Tolna iizi „ bis auf Ne Erde gehet, ohneErmel 5 ,d einen runden Ueberfchlag bjs am L, Gürtel Kar, so mit kostli sie», Pelß/ ^ k au-staffir-t. Das Kleid aber „r " Seide , Sammet oder güldenem »«AE ist ein Tuck von Leinwand oder sei- r,'e„i Zeuge, welches man über einen Ti« bmcet'um daselbstd.eNa«k-K leider und anders Na«t>Zcug niederzulegen, ».j on N'Or, Lat. ^fl-,/nM'eu,»,dasgul- ^ d us Vließ, oder Ordens - Zeichen der seden des güldenen Vließes, ren>n-,s-st, heissen in W.e.i d,e solennen 7 Z«e, welche von den Rittern des güldenen -Vließes scnerlich begangen werden, d« dieselben in roth - sa»,Meten, und m'k Mold gestickten Kleidern, Mänteln und Hüten,wie au « mit der kostbaren gul- d nen Orden-sKette. über den Schustern l>«nse»d, eniweder beydem Gottesdienst, «der au« beo Hoi zu erlcheincn pflegen- Las erste.Wt ia'hrlsch ein am rJaii. da kcr iNreßmelster des Ordens den Gockes- Nensk im Proftß-Haus der Jesuiten ad- rari-k, und die Neu-Jahrs-Wüniche bey Hst mit dem güldenen Vließ abgeiegcr werken. Den Andreavabend ist die Vesper mit dem güldenen Vließ, und des andern Tages haben die Ritter die Ehre, mit Er. Maiestät zu speisen- Tockar, eine Scadk in Ober-Ungarn, wo die Flüsse Bodroa und Theisse zusammen- kommen. Sie ist einiger maßen befesti- ««, und bar ein festes Schloß- Dasjenige aber, was sie berühmt machet, ist der Wein, uns der vyrcrefliche Tokayer-Aus- bmch- siebe ^.nto. beider, f. Doller. ist nach Madrid die vornehmste uadkin Nen-Caiiilien, am Ta- g». ,Sle st alt, ziemlich groß, hat tieffe Lager-Gräben und starke Mauern, und iiegl in einem Thal um einen Felsen herum, auf dessen Gipsel die prächtige Dom- Kirche und das L>«ioß gedauec ist- Vor Mein war ne die Residenz der West-Go- tdgchen und Mauritanischen Könne, an- ieh> aber i, sie derSitz des höchsteiuGe- n^'^von Caftilten, und hatein KLnigdi- chssschloß, ^iscai genannt, welches auf eiiwm ,ehr hohe» Felsen liegt, eine Uni- vergtqk, weiche 1518. von Francisco Al- Mittet worden, und eiueu Erz-Bt- der den Titel eines Primas von „nd eines gebohrnen Canzlers 5 ?il>l,e,i führet, auch 19. Bischöffe « sts st« hat, und einer her reichsten Erz- ö rWelttst- SeineEinkünsce ^°°°°Ducaten, oder wie a dere wollen, auf;;oooo Thaler belauf- m des Spanischen Tcna- W b'ruhmteCardmaiivvrtocarrero hat "eses reiche Erz-Bißth,„„ lange Zeit besessen, ii d bisher war Ludwig Anco» Ja cob, Philipp! V. Königs l» Spanien Prinz, geb. den 25 Jnl. r/rz- seitdem 20. Dec. 1735. Erz-Bischos daselbst, wie auch Cardinal, resignirte aber dicseWü,- deten >8Dec. 1754. DieEinwohnerder Stadt, treiben grosseil Seiden-Handel- Tolen, Ter-Tolen, Insel in der Provinz Seeland, zwischen den Inseln Bcveland, Schonen, Overstacke» undBrabant. Die Hauptstadt heisset gleichfalls Tolen, ist befestigt, und hat gegen über aut der Bra- banilschen Seite ein gewaltiges Werk, Schlvckenburg genannt- Ls befinden sich auch noch auf derselben 2 andere ansehnliche Städte und einige gute Dörfer. Die Franzosen überfielen diese Insel 1710- im August unter dem Brigadier, Jacob Pasteur, plünderten dieZcadt auS, steckten sie in Brand, und giengen mit etlichen Griffeln wieder davon. lolsntino, Gtadt am Fluß Ehiento, in der Nrrc» P Ancona, im Kirchen-Staat- Tolei iom, leiden, erduicen. Toleranz,iDul- tuiig. Dieses Wort wird insgemein von einer Obrigkeit gebrauchet, welche in einer Provinz oder Stadt geschehen lasset, daß auch andere RellgionS-Verwandten die freye Uebung ihres Gottesdienstes dar- inne haben mögen. Dergleichen Toleranz derer Protestlrenden, Dissentenrs voer Noil-CvNlormisteii, so in vielen Stücken von der Englischen Kirche abweichen, ist in Engelland durch eine Parlaments-Acte »erstattet worden; und obwohl 1710- der Doct- Schaverel unter bcyden Parcheyen eine grosse Erbitterung erregte, und den Dissentenrs solche Duümig nicht zugeste- hc» wolle, so hat sich doch bas neue Parlament erkläret, daß es geneigt und willig seve, sülche durch die Gesetze veniactece Toleranz ihnen inRuhegeniessen zu lassen, und alle diejenigen, so durch allzuhitziges Predige» oder ärgerliche Bücher dieselbe zu stören suchten, nachdrücklich zu bestrafen- Tolesburg, Flecken in LieflandstmW'.rlan- dische» Kreiß, auf einer Halb - Insel der Finnischen See gelegen. Tolkemir, Scädtlein im Preußischen Ho- ckcrlaiide, am Frischen Haff. Toilenfte, ei» grosser See in der Mecklenburgischen Herrschaft Scargarö, nahe be» Neu-Braiidenbura. Aus demselben laust ein Fluß gleiches Nameiw, welcher Äteu- Bra,Idenburg, Treptow und Clemxenow vorbey strömet, und sich bey DeiMii, »! die Peene stürzet. Tollenspichcr, s. ZollenspickeL. Dolme2.ro, Flecken in Friaul, am Fluß Tajameiito, und / Mell- vonUdi- ue, den Venetlanern gehörig. Tolna, Grafschaft in Nieder Ungar!!, zwischen den Grasjchastcn Pelycz, Siger, Baraniwgr, und der Dvngii, welche ihres IIZ2 Tolon Tsnd« Tondern Tonnerre reS WeinS wegen berühmt ist. Sie hat eine Stadt gleiches Namens. Lolon, 1orr/en, Vorgebürg! ,.i der Küste v. Provence, am Micce!länd>,chen Meer. Polos», Hauptstadt in Gnipuscoa, in Spanien, am Fluß Orig, wo sich derselbe mit dem Fluß Äraras vereiniget, und gehen 2. steinerne Brücken hinüber. Sie liegt 4. Spanische Meilen von St. Sebastian. Tolpatschen, so heissen die Infanterie oder i die Fuß-Knechte der Ungarn; da hingegen die Rcuterey in Ungarn, so oft sich eine Rebellion daselbst erreget, den Namen der Laruzzen führet. Toiu, Stadt in Süd-Amerika, in güldenen Castilien, in der Landschaft Carthagena, aliwo vorcreflicher Balsam wachset, so aus einem Baum stiessec, und stark nach Europa gesühret wird. lonun, ist zwar kleine Münz-Sorte, jedoch eine gewisse Art, auf welche dieKaufieuce ,n Persien handeln, und gilt einer za- Abaßi oder ichThaler. Pom»n, kleine Stadt am Fluß Rabaon, im PortiiglesischenEstremadura, nebst einem ScknoS',so dem Ritker-OrdenILSUCHri- sti gehöret. Tomassoiv, Stadt in der Woywodschaft Bel;, in Klein-Reussen, in Polen. lombe, Begräbittß, Leichcnstein, UNd Irpitapbluin. I'ombelrine, kleine Insel an der Norman« dischen Küste- Pomvut, Königreich in Nigritien, in Afrika, zwischen der Wüsten Zaara und dem Kluß Niger. ES hat einen besonder» König, ».Sie Einwohner sind Mahomctancr, welche im Krieg schlecht erfahren sind, weil sie sehr wollüstig leben- Sie brauchen in ihrem Handel »»gemünzt Gold, und ver« fertigen viel baumwollene und leinene Zeuge- Die Hauptstadt Tombut liegt am Fluß Niger, darinnen alle Häuser, ausser dem König!-Pallaste, von Stroh undKalk aufgesühret sind. Pomi-»->i, ssomr,. Türkische Stadt an der Küste von Bulgarien. Tomdrck,. Stadt in Nen-Spanren, iüNord- Amerikä, an dem Mcpicanifche» Meerbusen, allwo grosser Fisch-Handel getrieben wird. große befestigte Rußische Granz- Sradt in Siberien, am Fluß Tom, ist mit vielen Russen und Cosacken besetzt, hat hölzerne Häuser, undeine Festung aus.ei- neln Berge, darinnen der CSonmendaut wohnet. Jn dleserStadt wirdgrofferKauf- Hgydei nach China getrieben, auch pflegen die Reisende» nach China hier auszu, Mett-und sich aufs neue zu provlantiren- If'tzN-ivsL, festes Schloß in Ober-Unaani, indedTrafftimft Sepuri- «n de» Polnische» Grunzen. Vonst-N ttMsssäNE, kleine Insel in Japan, dl-f der Insei Niphon, Key der Nördliche» KW Sex PznSlchaft ochi», in Asien. I Ländern, Tündern, Sradr» Link, uw Schloß, nicht weit von der Nord-See,st» Herzogkhum Schleßwig, 24 Mellen von Hamburg. Tonäins, siehe l'annu-. Tandorf, altes Schloß, Flecken und An» in Thüringen, 2 Meilen v-Erfurt, Chm, Mann; gehörig Ponsin5, st onmrrrm, kleine Stadt an der Earonne, in der Französischen. Provinz Aaenoir- Ageusir Tanfher, kleine Stadt in Norwegen, in der PrsvinzAggerhuus, am User derNord, See, ;. Schwedische Meilen von Agger« huus gegen Süd-Osten- Tongern, Tangen, i, Lrorum, kleine Stadt am Fluß Jeckcr, INI Stift Lüttich und der Grafschaft Look, z. Meilen von Lüttich. Vor Zeiten war c§ eine große Stadt, in welcher mehr als 100. Kirchen gezehlet wurden, und war auch ein Bißthum allda, welches nachLüt- tick trausferlret worden. Tsnzsilvo, schöne Abcey Prämonstratensir» Ordens, in Brabant, im Luarcier von Antwerpen,Meilen von Arschot. Lonllvu», Landschaft imÄöutgreichGonam, in AbvAuicn, in Bftioa,darinnen derFluß Nilus aus 2 Ouelieu entspringet, welch« eine See machen, darauf sich verschiedene kleine Inseln befinden. Tonn«, ist eine Herrschaft in Thüringen, zwischen Gocha und Langensalza, so vor diesem den Grafen, von Gleichen, nach» gehends den Grafen von Walteck, nun« mehro aber dem Herzog von Sachsen- Gotha zustehet, welcher solche 1677.«» sich gekauft, und nachgehendS eine absonderliche Fürst!. Canzeley und Consistoriq um dahin verlegt, auch sie in seinen Titel gesetzet hat- Die beydeu Städte, so darinnen liegen, heissenilDurg-Tonoa und Grafen Tanna. ivnnag«, ist alles, was einSchifauStücken und andern Sachen führet, die blosse Ladung ausgenommen, i Tonn»/, ttchnnuz'-Oirielite, kleine Stadt in Xainrogne, am Fluß Charente, unweit Rochefort, in Frankreich. Tanne, Tonns,u> ist auf den Schissen ein Gewicht von roooPf. oder 20 Centneril, und wird gewöhn!- die Grösse der Schisse nach derZahl der Tonnen gerechnet, sie sie tragen könne». Tanne Goldes, ist eine Summe von hundert taufend Thaicrn ober Gulden nach den gebräuchlichen Münz-Sorten eines jeden Landes. Tonne Hering, ist etwa anderthalb oder fünf Mertel-Eymer Fränkisch, unsj back ohugesehr 1000. bis 120a. Stück in fich- Pounarra, kleine Skgdt IN Champagne, am Fluß Armcncon, neb.t dem Titel einer Grafschaft, gehört dem Gräflichen Hause Wrmont. '(7», ÄH Toiisn Tspazos TsrpcrorkanTordesillüs 17 ZZ 7»«°n, siehe 'l-twE. 7 o>iquin, 7unqum, ckre^nnm, Königreich in Indien,jenseit desGanges, in Wen, welche» gegen Norden an die Dremnzen Ousnsi und Iunnan, gegen Aükeii an tzüchmchina, gegen Osten an emicoi!, und gegen Westen an Bram«, jBnet. Ls ist groß, har kemperitteLust, tca eooo. Städte/ auch giebr es grosse Md schöne Llcphanten, ingleichen viel Lucker darinnen. Die Einwohner Hab«, M eben die Religion, wie die Chinescr, mb verehren zum Lheil den Onkuclum. Eie sind von gutem l-luwour, sehen etwas oickärbig ans/ und haben ihren eigenen König/ weicher zwar das Änsehen und de» Ässerstchen Pracht eines Königs führet, de» hat der Reichs-Feldmarschast, Ehona zcnamit, die größte Gewalt. D«c Haupt- „adt Tongnin ist sehr groß und schön, hat Lyore und Brücken von Älabaster gebauet, trelb-c auch starke Handlung mit «seiden und Mustue- Lonsbrrg, kleine Stadt nebst einem grossen Haien am Cattegat, in dem Stifftr- Mk Aügerhulls, i» Norwegen lonlnra«Imconnn, ist eine Ceremonie der Lalholischen Kirche, vermöge deren einem. Mischen, so die weltlichen Sorgen verlasset, und den geistlichen Stand erwählet, bey seinem Eintritt eine gewisse Narihie Haare abgenvmir.en, und eine P atte ge chown wird. Es ist dieses Ab- scheemi der Eingang zu den geistlichen vrgMbu! unter den Katholischen, da der Bllchof mit einer Scheere dem, welcher Milch werden will, einen Tbeil von oe» Haaren an 4 Orken, nemlich an derStir- A'"Mhell des Haupts, und an ?"7 'Lhren adlchneidet, und dabey öa ^ dasTbeil meinerLrd- s-.a,t u ,d meines Ke!cks:Du bist es der du m. M..,e Erbschaft wieder geben w Z ^ "l-m-°o» dei, Veuekianern er- sch e ne ^^co, darein ver- ^ ^^lone» mir Verlust des Capl- und lisch Proportion iKreAAl^ L '^^wisseClass-n -MgethkllL wet ?!?^^,'eRc„ten der .-i„cr «.mpe oie vr . verstorbenen erben, bis der letzte clleRen. ten seiner Elaste iusammen bekommt,, wir dessen Absrerben sie hernach ganz «ushoreu- Ja Paris sind dergleichen Tonrinen, sowohl unter Ludwigs xiv. Negierung, als «urd im 17:1. Jahre angeleger, und auf dieRei'enüen de-Stüdc-HauseS versichert worden, und 17;-,. hat man derselben zwey neue angeleger. Der Ernnder o-fs-ib»" .... Der Erfinder derselbe» so» ssaurcusi TonliN gewesen seyn, daher .sie auch den Nahmen bekomme». op„.o!, Insel aus dem rochen Meer, wei- e» der Lopaser oder Chrysolithen berühmt, und stets mit Nebel bedecket ist. Dopewilrun, kleine Stadt aufdcrHalb-Jn- fcl der Crimmischen Lartarey. ^opigi, sind Türkische Constabler. I'opino, ststno, stsnar,/, Fluß in dem Herzogthum Spoleto, im Kirchen-Staate, weicher im Apciininischen Gedürge entspringet, und sich zu Torcianv in die Lyder ergeust. ichpozroM-, heißt die Beschreibung eines Orces, auch Unterwelten ganzer Lander und Kreise, nach den darinnen befindlichen Oettern. lor, lst-ior, Stadt und Hafen in ^rsbi» korrsbs, «m rochen Meer, in Men, nebst einem Schloß, karinneeineTürkischeBe« satzuiig liegt- Sie treibetsiarkcHandlung, und ist die beste «Stadt aus dieser Küste, -ihre Einwohner sind höflich, und meistens Jacobicische Christen, doch giebt cs auch Griechische Mönche hier, und so!! Moses zwischen diesem Orte und Suetz das 2 ^ raelitische Volk durch das rotheMecrge- führet haben- lor stell- 2i-ii/.-1e, kleiner Ort im Herzog- thum Mantua, an Sen Denctiaiilscherl Granzen- Der Nähme heisset so viel,a!S der Mückenthurm, weil von diesem Ungeziefer eine grosse Menge daselbst zu finden. Dur-, sind der Inden Gesetz-Rollen,aus weichen sie amSadbakh ln denSunagoari ein Stück durch ihren Leser Vorsingen lasten. 1°oi!,!bu, Stadt ans der Insei Sardinien, hatte ein Blßthum, welches aber nach Gassari versetzet worden- Tora», s- Toone. i°srbs>, ist diejenige Bane in Enaelland, welche von der Stadt Darrhwuth gegen Norden liegt, und wo sich die Schiffe vor Anker legen könne». Allhier stieg König Wilhelm iLvs. das erstemal in Engclland aus, als er den bedrangteEngel- ländcrn wider König Jacob den u. zuHül- fe kam- lorkole, Fluß amk-vstoäi 6arst->, in Italien. PorceUo, kleine und Übel bewohnte Dcnc- tianische Stadt auf einer kleinen Intel gleiches Nahmens- Ihr Bischof gehöret unter den Patriarchen von Venedig. Ivrcols, ttttucul», kleine WenctianischeInsel aufdem 6v!ko sti Vünor.ia. Torda, Thorda, Torenburg, grosser,aber jetzo sehr ruiuirtcr Marktflecken in der Grafschaft Torda, in Siebenbürgen,am Flusse Aranyes, » Meilen von Clausen- bnrg, wird von Lutheranern, Reform,» ten, Llbmisck-CathoUschen und iSocinia, neu, bewohnet, und ist wegen der guten Saljgrubon herühmt. . -rstcr-, Flug in Cacalonien, welcher sich tu Blaues -n- Meer ergenßt- -isteüN-8, Dtt»rr R-ckar/a, kleine Stadt, nebst einem alten Schlosse, am Fluß Don ro, im Königreich Leon- Vorel- ii24 T^rellu Torneä Torneä Tone !siz-:- ! .!,? ' ' Torsün äs dlanj-rU, kleine Stadt in Cata- lolUtll- Lorss s. Tnrff. Torsf-Nkoov, Lounsn§e, qrvsse Einöde in der Herrschaft Gröniugeu, an denMün- steriscken Gränzen, die zwar wegen des sumpfigtcn rmd schwammichten Grundes fick nickt wohl begehen lasset, wegen ihres Torffv aber, das sie zum Brennen hergiebc, sehr nutzbar ist. Tougau, Stadt und Amt zur linkenHand an der Eibe, ; Meilen von Leipzig,Chur- Sscksen gehörig. Sie hat eine hölzerne Brücke ü»er die E be, zu deren Besckü- tzung jenscic eine TKs -lu ponr angelegct ist, auch ein schönes Schloß, Hartenfels genannt. Es wird ailhier gut Bier gebrauet. Bev dem An. >756. erfolgten Einmarsch der Preuffen in Sachsen, befehlen sie auck diese Stadt- A». 17F-. erobern» sie die Äayserl. Koniql. und Reicks-Truppen, bald darauf aber wurde sie wiederum von den Preusscn besezt. Sin >7üc> den ri-Nov. ereignete sich unweit dieser Stadt ein b.uciges Treffen zwischen der Kayseri- KLnigl. und Preußischen Armee, zum Vorrheil der letzter». T organische Fuß,wird derLeipzigcrMünz- Fuß auch von eiii-gcn geneunet; weil Chursürst Johann Georg iil. sothaiicn mit Brandenburg und Braunschweig ab- geredcten Fuß, in einem dlsnürw äs -lalv Ha.rtenfelSzu Torgau, den gMartii -690. in Sachsen publicsrcn lassen. SieheLeip- zikzee Fuß. Tcrgeiow, Preußisches Schloß und Amt in einem Walde an der Ucker, in Dor- Pommrrn, im Stettinischcn Distrikt. Toriya, kleine Stadt in der Grafschaft Saros, i» Ober-Ungarn- Tormer, Fluß in Spanien, welcher am Ge- türge Avila, in Castilicn, entspringet,und sich i» den Douro ergeußt- Torna, s. Torneä. Torna, kleines offencsStadtgen undSchkoß in Ober-Ungar», und die Hauptstadt einer kleine» Grazschaft gleichesNahmens. Tornau, s. Turnau. 7vrnav-ccz5,Gebürgt inEstremaduta,laugst den Portugiesischen Glanzen, vom Lago an bis an das Königreich Leon, lorndurz-, Stadt in der Provinz Glocestek in Engellaud, 18 Englische Meilen von Mocestcr, gegen Süden. Tornc, großer Fluß im Schwedischen Lappland, weicher aus dem See Torue, an den Gränzen des Dänischen Lapplandcs, entspringet, und sich unterhalb der Stadt Torneä in denBüthnil. Meerbuse ergeußt- Torneä, Torne, kleine Scadt in West- Bothnien, am Einflüsse des Flusses Torne in den Botynischen Meerbusen, liegt a» des gedachten Meerbusens Spitze auf einer lustigen Insel, allwo sie einen guten Ha. ft» sind ein Bißthum hat. Ls wird an diesem Orte starke Handlung von Finne!,, Russen und Lappländern geirftben. Bis hieher ist König Carl der Xi. ,6^. ge. reiset, und ha, den längsten Tag mir an- aeseheii- Im Anfänge des -7>;lenIah- rsä »N ti- Ns., rs...r... .. res ist sie von den Russe,, eingenommen, aber 1722. im N»städtischen Frieden an Schweden wieder abgecretken worden. Torneä-Lappmark, ein Theil vom Schwedischen Lappland, um de» Fluß Lome, zwischen Luleä - rappmark und dem Dänischen Lappland. lornois, kleine Stadt in Morea- am Jonischen Meere, der Insel Zauche gegen über. Tornhsut, kleine Stadt nttd sreye Herrschaft i», deutschen Flandern, vietthalbe Stunden von Brügge, welche zu derstrc.- tigen ErbschaftKöutgdWisselmilnLngeh land gehörete, uub durch den Lehen - Hof von Brabant An. 1710. dem verstorbenen Prinzen von Nassau, Erl-Statthaltern m Frießiand, zugesprvchen worden, wclckeS Urthell nian auch, nach vorher geschehener Revision derer-iolen i7,i.b kräftiger y»i, so daß sie dur b den ,732. erfolgten Pa» gleich an Preuffen überlasse» wurde. In dieser Gegend fiel den 22 Sept 1708. eine scharfe Actio» zwischen den Altlirlen und Franzose» vor- Au. ,/zz. vertäu,tePreus- se» diese Herrschaft üu Oesterreich, wo.« auf sie dem Herzogthum Brabant „icor- porirt wurde. Torno, siehe Torneä. loio, stär«»/, kleine Stadt ohne Mauren, am FlußDvuro, INI KLuigreick Lev„, in Spanien, 1;. gemeine Span Meile» vvn Salamauca Ihre Bürger nähre» sich von Wei>i-u»d Gelreyde-WackS, und haben die Frcyhcit, ihren Deputircen n, der Cviifirmalioi, des Prinzen von Asturien zum Könige »ach Madrid zu senden. Toro, kleine Insel, nicht weit von der südlichen Küste von Sardinien. Torz>, ein Ort in Medeipad, in Schweden.' TorpetL, Teiopierr, ioiof'ttm, kleine Stadt im Herzogthum Reseow, in Rußmud,„jchl weit vom Ursprünge der Dwina. Toiczuemrcls, TolrscjueMLcU ckttrrrr t>r- kleine Scadc im Spanischen Königreiche Leon, 2 Meilen von Palencia. Tor-guiisr, ist cineToscaiiischc seciusstal - en, auf welcher zwei) schwimmende Jipel', mit vielen schönen Bäumen, und einer fruchtbare!, Weide, wie zwey dicke Wälder, herum schweben- Torquiren, heißtinsaemeu,quälenlllldäng» stcn, item in Gerichten Hecht es einen Ile-' belthacer martern und fotter», daßcr ser- ne Uebelchal bekennen soll, siehe Torruw. Torrs, Torrrr, Fluß i» Friaul, welcher sich oberhalb Grabifta >11 den Fluß Lisonz« ergeußt. Torrs äei Lamara, siehe Lame». Torr», >0 Torre Tort _Tortesillas Torme iiZZ äHc-o, war eine S-adc in Neaposts,. wc!che-üs8im no von dem Feuerfpependen Berg ^e'uvio überschüktec, und sehr runurec 7o'!re -ie k-Ioncoivo, Msonco-T-««, Stadti II würde- Äromstz^^ mkerFiußSabai,, den Douro fallt- 7oiis a'Oglin, festes Schloß am Ogiiv, wo 7",° ö'0i^°. Flecken im Vrl ai v:mona, III Siellien. 7M- x°ll-, Stade im Herzogthum fferra- so die Kavl'erl. An. ,708- eiiinahmen, be der Vergleich zwischen dem Kayser u- demPabst erfolgte, und nachgehe,ido wieder »er, affen wurde. ^ . rorrendurg, Tl)»v, Stadt IN Siebenbürgen, zwischen 2 Bergen, am aluß Ärauyoo, welcher Goidbey stchfuh- rck. Sic treibet gute Handlung, hat meiste, »Heils Arianer zu Einwohnern, und ist wegen der vielen Antiquitäten I°Äcr kmbsmo, Stadt an der See in CatMnen, nicht weit von Tarragona- 7o„e5 Veäi-r, gurre, stiere/, Stadt und Grafschaft in Portugal!, in Lttremallura, am Fluß Si/.»näro. 7°nic-L,Siadt in der Landschaft ^bru?.?.» ciu», in Ncapolis, ist durch Erdbeben sehr beschädiget worden- ImiigHs, Schloß, Flecken und ehema ia-- Marquisat, dem Hause Lori, gehörig, im Genuesischen Gebiet, wurde An. 1760. nebst dem Marquisat 8.8eek»no-^v2nri von Kayserl. Majestät zu einem R-Für- stenthum erhoben- 7mmgwii, Stadt in der Provinz De-wne- hire, in Lngclland, am Fluß Towridge, davon eine Familie den Grafen - Titel führet- 7oir>-, siehe st'orvs. 7°II° Logio, ein Thurm des Habens zu u labon- Er stehet mitten im Meer auf Whlen, und istmit vielen Stücken,samt einer guten Besatzung versehen- Ger» d'e Leitung Giaon, und km, kc,n>Scb:ff vorbey fahren,es muß und'de^" S-ück-Schuß dieser Festung Md deo 7ono 706. den Franzosen ab; Anno,734. aber den 5. Febr. gieng sie au die alliirte Franzosen und Savovardcn über. Der Maylaudi- sche Distrikt, worin,, diese Festung gelegen, heisset- . 7'orronstb, und granzet gegen Osten mit kavet's, gegen Süden mir dem Genuesis. Gebiet, gegen Westen mit ^Milsinärmo, und gegen Norden mit T-oan-Ilmo. Laut Friedens - Schlustes aber 6. s. ,770. ist dieser Districc sammc der Festung dem Hause Savoyen mit der Bedingung, selbigen als ein Reichs-Lehen zu erkennen, auf ewig leslliret worden- Portota, Ort/ro/a, ^ckrrtar^u,, ziemlich wüste Stadt an der Küste von Syrien, in Asien, weise vor diesem berühmt war. Gegen über liegt eine kleine Insei gleicher Nahmens, auf weicher die Türken ein Fort wider die Gee-Räubcr angeie- get haken- Porwla, Ott'to/2 > Stadt in Catalvmen, am Fluß Ebro, allwv eine Brüste hinüber gehet- Sie ist ziemlich befestiget, hat 2 Licakellen, weiche auf dem Berge gegen esi ander über liegen, und durch welche sie commniidirec wird, auch hat sie eine Universität, und ein Bißchum unter den Erz-Bischof zu Tarragona gehörig. ,/o7ten Jahr de» ro In,,, ward diese Festung von den Franzose» unter dem Herzog von Oilc-N- belagert, und den >; daraus mit Aecord erobert, nachdem sie sich etliche Jahr vorher a» König Carl ui. ergeben hatte. loittwin, kleine Stadt in Süd-Schottland, in de: Provinz kochiana, iz M- v- LLcn- burg, gegen Wellen- 'roiw-, ist ein Schiff mit einer Decke, wie ein Schwibbogen gestaltet, unter weichem fick die Reisenden und Soldaten aushalten- ^ ^ .. . roiluc, Insel m Nord-Amerika, nicht weit von der Antillische» Insel St- Donungo. Sie ist überall mit hohen Feste,> umgeben, daß inan nicht an,ander, kan > aber auf der Südl- Seite hac sie einen guten Häven nebst einem feiten Fort, und Labe» de» Flecken la ll»ilereriL, darinnen sich die Einwohner befinden- Sie bat vorcrefiiche Zucker-Rohre, Loback, ave. nz6 Cor me Torys kein Wasser, daher sich die Einwohner mit bem Regen-Waster behelfen müssen. Die Franzosen haben einen! Gouverneur und Cownie darauf, l'orruk:, siehe LanrI cie l'oime. 'loiwZo, lnrcu, sn/-/-r eine V0N den Jnjcln Sottovent»/ in Süd-Amerika, wird von den Spaniern besessen, ist grosse,icheilS unfruchtbar und felsickc, und hat 4 Meilen im Umkreise. Man findet etwa- Salz darinnen. 1-ormra, peinliche Frage, Folterung, ist eine gerichtliche Handlung, da man einen arrestirten Uebelthäter durch z besondere Grade der Folterung die Wahrheit zu bekennen nothlgec. Diese z Grade vari- ren in den meinen Provinzen. Die Französischen find dsym «.ickol-t nachzuschla- qen- In Deuschland hat man die Daumssocke, die'Spanischen Stiefeln oderBcin- schrauben, die Ausdehnung, das Fiedeln Mit den Niemen, oder die Schnüre, die Schwefel-Tropfen, die Pech-Fackeln, u. s.w. Item, die Spanischen Kappen, de» Dänischen Mantel, die Englische Jung, srau, die Braunschweigische Stiefeln,das Mecklenburgische Instruments. In Engelland ist die Tortur in Inquisitionen nicht üblich, weil solche derSclaverey gar zu nahe käme, und die Eügelländer lieber den Tod ausstehen würden, dahero die Uebeltbater ihres Verbrechens durch Zeugen überwiesen werden müssen. Es ist auch etwas gefährliches und uiigewiffes bey der Tortur > denn kan die Malefitz- Person die Grade ausstehen, so bekennet er nichts; kau er sie aber nicht ausstehe», so bekennet er mehr, als er soll, und als wahr ist. Jedennoch ist die Tortur in den Gerichten unvermeidlich, wo es die Liechte mit sich bringen, daß man zur Epe- cution nicht schreiten soll, es fey denn, daß einige Beka'nntniß des Malefikanten bem Richter zu statten komme. und 'SGgks, heissen die deyben grossen Fackionen oder Parcheyen in Lngci- iand, weiche bey ereigneten Staats-Veränderungen allezeit die Oberhand gegen -inander zu behaupten suchen, und einen beständigen Haß gegen einander hehen- Die deyden Nahmen sind zu Königs Carls i. und Oltvier Cromwcis Zeiten aufge- komme», da in Engclland 2 Factlonen waren, darein sich das ganze Reick ge- theilet hatte, indem diejenigen, so es mit dem König hielten, lor^r, ihre Widersacher aber, so es mit dem Parlemenc hielten, genennet wurde». Diele Benennung haben Anfangs beyde Partheyen einander znm Schimpf beygele- get, nemiick den Nakmen lorvs von ei. »er Irrländischen Räuber-Bande, und den Nahmen 'sGgsts von einer Räuber- Bande in Schottland; Sie sind aber jetzo so gebräuchlich, dgß man selbige in Tosa Toscana Eiigelland ohne Bedenken gebraucbek ' Es werben also heut zu Tage umerken chor;-ü diejenigen verstanden, welche der Monarchischen Regierung, wie auch der Lehre und den Ccremonien ter Engst, scheu Kirche gänzlich anhängm, und die Presbyterianer nickt coleriren wollen Sie theilen sich wieder ein in Sr-mrs- oder harre loiv§, sonst auch ttircbüi?,, oder Hochfiiegende genannt, welche behaupten, der König dürste an keine Gesetze gebunden ssyn, sondern es müsse alles nach seinem Willen -biolute geschehen, und in mocisr-te oder Lirchen-i'»- rp§, welche zwar die Königs Autoritär gestatten, jedock daß die Privilegs oder Freyheiten des Volks dabey nichtaekrän- ket werden, und theilen sich nach ihren Kirchen - Absichten wieder in strenge und gelinde, davon die erste» die Ausrottung der Presbyterianer statuiren; die andern aber sind mit der jetzigen Einrichtung der Englischen Kirchen zufrieden. Die Parthev derer theil-t sich ebenfalls in zwey r-Ltionea, nemlich in Staals-Wikchs, welche aus Republikanern bestehen, und das Königreich gerne in eins sreye Republik verwandeln möchten, dahero sie dajenige, war mit Carl r. Cromwellen und Jacob 11. geschehen, approbiren; und inÄivchen-wighs, welche wollen, daß die Königliche Gewalt nur in Sckranken bleiben, und di« Non-Consormisten als Brüder gcdiillet werden sollen- Unter der Regierung Carls n. führten die und ^ igbL den Nahmen der Fällreifeurs und >b- borrrnr. In unser» Tagen haben sich die Nahmen gleichfalls geändert, und heisset die Hof-lind Ministerial-Parrheo, die die dieser entgegen gesetzte aber, die kcklnoritv. I'ol-I, kleine Stadt in Sikilien, im Vsl cli vemonr, bey dem Eingänge des Flusses Polin», in das Toskanische Meer. los-, kleine Stadt, nebst einem Haven in Catalonien, auf einem Vorgeburge glei- chesNahmens gelegen,zwischen den Grauzen Tsrdera und Paiamos, io Meilen v. Barcellona- los-, Fluß in Italien, welcher im Berge «ko I» kourcsts entspringek, und zwar tu eben Sem See, wo die Rhone ihren Anfang nimmt- Zuletzt fällt er in den 1 -gn diuMioreim Mayländischen- 'ross», Dm/-?., kleines Königreich u- Stakt in Japan, auf der südlichen Küste der Insel Cdickock, in Asien. l'oic-im, D-r/ri-?, grosse Landschaft ltt Italien, welche gegen Osten und Norde» an de» Kirchen-Staüt, gegen Westen an die Genuesische ustd Modenesiscke Lander, gegen Süden aber an das Tolcanuche sind Tnrrhenische Meer grämet. Sie m sehr gebürgig, jedoch fruchtbar a» Oe- Toscana Toucque "»ante, Hülsen - Früchten, Wei», Oel, Licronen, Pomeranzen, Flachs, Saffran „,,d Seide, u»v begreiffek die Lander des Eroß - Herzogthums Toscana, das Her- !°album Mafia, das Kurstcnchum kwm- Io Still« llelli krssillii, die Re- Toue Toulon uz? Mick Lucca, de» Vrl -li 6->chni-no, und >ie Stadt Sarzana, mit ihrem Gebielh, d.> -csoeenz Groß-Herzogthum,siehe Floren;. l°sc-i>M, kleine Stadt an dem kleinen Kluß March«, im k-iriimoiüv k-ln, j», Lirchcn-Staat. Losc.nnsche Meer, oder m/oll,», ist derjenige Thcil de- Mittelländischen MeercS bey Italien, Micher zwischen Tojeana, dem Kirchen- Ziuak, dem Königreich Neapolis, und den Inseln Sicillen, Sardinien und Coc- sice zu befinde». lol'Mii-, kleine Stadt im Venetiamschen Eedieke, in der kandschascBresciano,am Gerber-See gelegen. 7 oloi>, siehe Poilon ä'Or. lofir, siehe 7 ols. 7°fi-ns, Stadt im Graubündter-Lande, 2 Meilen von Chur, an der Jtaliänischen Slraffe. Test, Schlesisches Ttädtgen im Fürsten- lhum Oppeln, Nebst einem schonen Berg. Schloß, so den Grafen von Colonna gehöret. Tostedt, Fürstliche Vogte» im Lüneburgi- gischen, nach Harburg, und dem Chur- sürste» von Hannover gehörig. ckMr, kleine Französische Scadt in der Ober.Normandie, im La'ndgen Caup, 6 Weil. 00» Rouen. "ttoa, eine Münze in Portugal!, welche I°o ll-cr gilt. Nach unserm Eelde u. zwar „ach Wiener-Courant beträgt sie >?Kr. ,Pf. „ach Bayrischer Valuc» aber, tnigefehr -2 Kr- ckaaliler, gänzlich, durchaus. ^'Königreich und Stadt in Indien, Ganges, am Fluß Caor, in in Rußland, i» der Provinz "m^luß Suchina, ro Teutsche Meilen von Wologda. 2 "?- Landschaft in der Provinz Tla. N°?d Golso von Mexico, in kr»- 'c?tltftika, von der Stadt Vera- siagrcissen, anrühren, betasten- E,d-le,digen, erzürnen, wehe khun, erwecken < Derdrüßlichkeit Po/ea. Fluß in der Normandie, welcher sich bey dem Einfluß der Seint ms Meer ergeußc. "oue, Pons, ss^os^», Fluß in Poitou, in Frankreich, welcher sich unterhalb Lau» mur ln die Loire ergeußt- ^oux, siehe Roßschweif. Pool, -Pllstrcm, Statt an der Mosel, in Lo« thringen, hat einen Bischof, dereiiiSuk- k-^unsur des Erz- Bilchofo zu Trier ist, und nunmehrv auch unter dem Erz-Bl» schof zu Sens stehet; wie er denn vor- wals auch ei» Reichs - Stand gewesen, har sich aber seines Rechts, seit dem er unter Fraiikrcich gehöret,nicht gebrauchen können. S,e ist nicht allzu groß, aber wohl gebauet, liegt ü Meilen von Nancy, an derStraffevvn Straßburg „ach Paris, und sir An. 1700. zu fvrcsiiclre» «ngefan» Mn worden. Dieies Bißkhum bac r;;2. der König in Frankreich dem deutschen Reich abge,iomme,i,und derCroiicFrank- reich incorporirec, auch ist 1648. im West» Müschen Frieden die Ober-Herrichast über dasselbe, Nebst alle» Gerechtlamen, derselbe» cingeraumet worden. P0uloii, sto/on-KM, Pi-so t-ll,, Französische Stadt ün der Küste von Provence, nebst einem Bißthum, unter den Erz-Bischof von Arles gehörig. Sie ist von mittelmäßiger Grösse, wohl gebauet, volkreich, und eine berühmte Handels-Stadt wegen ihrer Hävens, darinnen die Französische Krieas- Schiffe liegen, welche auf der Mittelländische» See unterhalten werde». Ihre Rhede gehet bis auf z Teuifche Meilen ins Land, und ihre Befestigung besteht in 7 Bastionen, Kuck ist sie auf der Land-Seil« wohl sortisictret, hat babey ei» grosses Arsenal, weiches mit einem unglaublichen Vorräth von Schiff-Erräthe ange. füllet ist, und das Pulver-Magazin liegt auf einer kleinen Insel gegen Westen. Im >7o7tenJahr wurde dieser Platz von den hohen Wirten unter dem Herzog von Savoyen und dem Kfiyserl. General Prinz Eugenio, zu Land, und von der Engell-und Holländischen Flotte zu Wasser auf einmal belagert, und heftig bom- bardiret, daß die Stadt meistens ruini» ret, und etliche Schisse im Haven verbrannt wordei». Weilabcr dieFwtte wegen coutraircn Windes die Artillerie nicht bey:Zeiten ans Land bringen kennte, eS auch darauf an Lebens-Mittel» mangelte, so wurde der Ort wieder verlassen. Nach der Zeit sind nicht allein die rui- »irten Werke wieder ausgebcffert, sondern auch noch viele Forts auf den benachbarten Höhen, so der Stadt Schaden khun können, angeleqct, und also dieser Ort noch mehr forcificirel worden. An. 1701. har diele Statt eine grausame Pest ausgestaiiden, und An 1744. fiel zwischen dieser Stadt und den Hierischen Insel,, Ceke aber» IIZ8 Toulon Tour abcrmalS ein hitziges See-Treffen zwischen der Engl- und combinirtcn Spa« mich-und Französischen Flocce vor. I°ou!on sui I -Viroux, Flecken am Fluß Ar« ro», im Hcrzagthnn, Burgund. Toulouse, Polos-, sto/ssstt-l-m, Hauptstadt in Lanauedoc, an der Garonne, allwo eine steinerne Brücke darüber gehet. Sie ist em>. alte, und nächst Paris und Lion die gröste, Volkreicheste und schönste Stakt in ganz Frankreich. Hieselbst ist das zwevce Parlament und die zwcyke Universität in Frankreich, so von Käufer OiiMo dl. kur; nach der Pariser gestiftet worden, wie auch ein Erz-Bißchmn- Von diesem Ort nennete sich der natürliche, von der Montespan gebohnie, und legicimirrePrinz Ludwigs XIV. Königs in Frankreich, Ludovicus Alexander, einen Grafen von Toulouse, welcher den 6Iun- 1678. gebodren, und Admiral von Frankreich gewesen- Lr ward 1714. durch einen König!. Befehl vor Succeßionsfähig in der Krön Frankreich, nach Abgang aller Prinzen vom Geblüt, erkläret, weiches aber nach des Kön-gs Ludwigs XiV. Tod anmillircc wurde, darüber er r«it den rcchtmäßigen Prinzen vom Geblüt grossen Streit bekommen, bis er endlich 1718- in seinen »origen Rang und Würde wieder cingesetzet worden- AM 172z. hat er sich mit Maria Victoria Sophia, einer Tochter Anna Julii, Herzogs von No- ailles, und Wiccwe Ludövici, Marquis v- rarN-ilstn, - 6ouch,n, vermädlct, welche! ihm auch 170;- Ludwig, Duc No stsnrkis- vro, nunmehrlaeii Grafen von Toulouse, gcbohren- Er' selbst starb An. i?Z 7 - kcn 1. Deo. Po n inamdour, gewisse Völker ist Brasilien, inten Kapitalsten klo ^ne>i->,k-r-> und diorezinm, in Süd-Auierika. Sie gehen nackend, und sind Mcnschen-Fresser. Ponl oulc, ist ein Streit-Kolben, welchen die Türken am Sattel führen- Pour, heisset eine Leise. Item lein Uim bang von Haaren, oder Spitzen- Man simr auch einer-Sache ihre Tour, d. i. eine geschickte Manier geben. I'our, 'I'ovvr, ^r/r-r/ heißt ei- q - klich ein Tburm; es wird aber absonderlich das Castell zu Landen an der Tem- se von dem mitten darinnen stehenden Tburm also qeuennet, deren es auf jeder Ecke einen hat; ist vor diesem der Könige RestdenZ, und eine konr-ii-derGladt aewcssen, gestalt denn noch jetzo nach eines Königs Absterben die Svcccßion al- sobaid diesen Posten in Besitz nimmet. Es ist ein altes Gebäude, und bat eine Enqtiscke Meile im Umfang, ilt mit ei- ner Mau-r und Graben umgeben, und mit vi len Stücken besetzet. In demselben weiden die Kleinodien des Reichs, die asten Archive, und OriLMlstio der Gose»- Tour Tournans tze, die Privilegia aller Stände, und di Bündnisse mit auslälidijchen Pokemais» verwahrlich aufbehaste». Hiescidst ist eni Zeug-Haus, daraus man allezeit 6000. Mairii bewafne» rau, wie auch das Ee- iäagiiiß vor die Standeo-Persohnen, midie Ollicln vor die Münze, weiche sonst nirgends geschlagen wild. Wenn Freu. dcn-Schüsse wegen einer Vfttsrie oder andern Solenimätengeschehen sollen, s» werden die Stücke aus dein Pour geloser. Der Commenkant dieses wichtigen Pla- ^ tzes heißt der (^vrmst-chle des tkourr, welcher gemeiniglich üksrik oder Richter der Grafschaft Mlvdlesep und der alldasigen Ländercyen ist- Tour L Psiiis, kieineS Fürstenthum im Heunegali, anfderSpitze, die sich indat Brabantifche Ouartiev von Brüssel hin- ein ziehet, in der Gegend Halle- Vor diesem hieß es Schloß, Stade, Herrschaft und Casteklaney, str-we Io elE---, und ward An- iü8>. den i^Febr. von Carl dem U- König von Spanien, Eugenl» Aicxandro, Grasen von Pour und littst zum besten zum Kürjicmhum erhoben- Siehe Prnst. Pour, äs I» Gaur ä ^uvsrgns, ist ein vornehmes Geschlecht in Frankreich, weiches von den Grasen von Auvergne hcrstam- met, und den Titel eines Herzogs von Louillon, ^lbrcr und Lksurssu-Pusir^, Grasens von Auvergne und Viconns vo > Tureniie führet. ! Pour äs ksiinäre, Xkrrcrlcst, kleine Festu g auf einem Felsen in dem Kanal von Cni. stantinopcl, zwischen Scukari, in Asten, und der Stadt Constantü.opel. Pour äs Louc, Französisches und wohibe« sejiigtes Schloß, in Provence, ans i„er kleinen und scisichten Insel bey dcmLiil- siuß des Sees Marrigues ins Mittelländische Meer, 6 Meilen v-Marseille, loui-'ms, Pst-on-A, Provinz in Frankreich, mit dem Titel einer Grafschaft. Sic liegt UM die Flüsse l.olis, Lker, Inäisu l! Vtsnne, zwischen Lsn;, llluuost, Venäo- mois, ^nsou und koiiou, und gehö ec UN' ter das General - Gsuveriiemenc von Orl anois- Sie ist nicht groß, aber i» fruchlbar, daß man sie ui-gemein den Garten von Frankreich nennet- Pouist-i^, siehe '1 orba^. lourdc, Fluß in Frankreich, in der Landschaft Relciois, welcher 11 t weit von Autry in den Fluß Auie sich crgeußt- Gouicoin, Stadt in Flandern, zwischen Rys- sei und -P eniii. ^ Pouiclle, kleine Stadt in Provence, )M- von Grace, gegen Nord Westen- Poui-iwn?, grosser Flecken ln Frankreich, in der Landjchaft Ouercv, L M- voil Pariv- nichc weit davon ist ein festes SaM, Harmenvillters genaiinc, weiches, ittdjc ztoni- Tournay Tournon Tournos TrachenberA 1159 dem Marquis von Beringhen xonnians^ Hauptstadt Äelianey Tournaisis im W-lloni- LMm S.eist L all-, grosse, wohlbesestigte, lind ihrer Wau'attureu wegen berühmte Stadt, - rcgüster Fünfeck Üt, en, Parlement e,°> unter dem Erz-Bsichosvon Cam- liebendes BiKthum- Sie har, seit «n >ü!>7. der Crone Frankreich gehöret, 7 clsse es in dem Äschifchen Frieden behalte», und durch den berühmten Mi'cincur »r. v„ubmi, vorcrestich be- Men lassen, gestalt ihre Fortistcation Kunst und Negularicac d-e zu Russe! ch übercreffen soll. An , 7 -z- .lt sie n, dem vtrechtischen Frieden en Lvsur te« lautes Oesterreic» au dre Geucral- Slmen adgctretten, und i» dem Badl. ^cu Friede» «».- 7 - 4 - demKavsereln- eersiimek worden- D>e Franzosen nah, meu sie An. 174t. nachteme sie derAlli« Mm Tncmtz geichlagen, ein, gaben sie «der im Friede,, wieder- 7°ern-v, kleine L-tadc m der Grafschaft Crminge, in Gascogne, am Flusse Larroz. 7°,!«cr>y, alle Baronie in der Ober-Nor« irendie, welche dem berühmten Haufe v- Tournrby gehöret. 7 °mm:»c, ist der Nähme zwey besonderer Kammer-Berichte in Frankreich. Das eiste beissct ^ournollc civili:, und ist eine La,inner des Parlaments zu Paris, welche der König An- 1669. augeleget. Sie bestehet ans einem Präsidenten und verschiedenen Rärhen von der grossen Cammer/welche Montags, Donnerstags,Frey, llgs und Sonnabends zusammen kommen, und über seiche Streitigkeiten das Recht sprechen, die zum wenigsten eine Enmme von loooPfund, oder 500 Ps. Kenten betreffen. Die Ralhs - Personen dieses Loll-gii haben a;o Ps. ausser- «idmilichen Gehalt, so ihnen der Rentmeister des Parlaments «uszahlet- An- > 7 ?;. errichtete der König noch eine Cammer vieler 7 'ourneUe, welche ans 2 Prälaten des Hofes, iz Rächen der grösst» Ca, „iner, uud ans,eben so viel voll «er cdawkrs ster Ln^uL-rer bestehet, und m bürgerlichen Sachen, die sich auf Uvi», u»d darüber, belauffen, er- »l- ^-Us andere ist chourneUe criini- L',??»-' ' 4 Z 6 . aufkommen, in 2Prä- -»a ^ ^^ths, 8 Raths-Herren der N" >'?br, und 10ander,iMäthen Mi ha!' Lrimiiwliu zu expedi- also heisset das Ge- iÄndem.^^ » Tournay, »„»Ui, suche Norirkut. M°n, IÄn,eü«n«nr, «ine kleine Stadt an der Rhone, in Livare-, nebst dem Titel einer Grafschaft. Sie hat ein festes Schloß, feine BibliocHcr und ein Jesuiter-Collegium. l ouroos, Stadt in dem Fürstenthum Bar, cellonette, in Italien, der Krone Frankreich gehörig- Ikournus, silo-Mc-um, Stadt und berühmte Abrey an der Saone, im Herzog- thum Burgund, iL Meiien von Lion, in Frankreich. rournv kleine Stadt, nebst einem Schlosse, in der via-car von Rouen, in der Normandie, 6 Meilen von Rouen- Ikourr, chrtt-onlum, Hauptstadt in Touraine, in Frankreich, ander Loire, und an dem Flusse Cher, über weichen erster,- Fmß eine steinerne Brücke sehet- Sie ist alt, groß und schön, und der seidenen Zeuge wegen, so daieibst gemacht werden, eine guteHandels-Lcadt, wie sie denn auch ein Presidiai und Erz-Bißthum hac. ikout äkuit, ^gänzlich, ganz und gar. Nouvin, Grauz-Sch oß und Flecken in Croa« rien, woraus allemal Kayjerl. Besatzung lieget- ckouvrs, Flu- in desFranzösischen ProviNk Angvumois, welcher in die Charente fällt. I'ouvsrclr, suche Tauwerv. Towar;ysen,Towarfttz,Towariso;, sind Soldaten in Pohlen mir hrwererRunung. Sie behänge» sich öfters mir rauschenden Flügeln v.Störchen und Kraniche», um sich dadurch'desto schrecklicher, und der Feinde Pferde scheu zu machen ; über die Rüstung tragen sie auch Bären-Leo, parden - und andere Haute, nachdem einer viel vermag. Porvcsiier, Flecken in Northamptvtt, in Ln- gelland, 60Meilen vonLondeu. Pvrvnoa, Stadt in der GrasichascSommer- set, in Lngellanb, welche das Recht hat, Deputirte ins Parlament zu schicken. I'ovi, s- 't our. LEon, Stadt in Jork, .n Lngellaiid. Lovv, Dobiur, Fluß i» dem Fursteiithum Walles, i» EngeUand, welcher sich ln die Baye von Tenby ergeußt- Trab-Fluß, suche Draw. ^ 'rrsdii, Stadt und Haven auf der Insel Can- dia, im Gebiete von Canea. Traben, ein Flecken an der Mosel, unweit Trachenberg, freye Standes - Herrschaft und kleine Stadt i» Nieter-Schlesien, den Fürsten von Hatzseid gehörig, lieget am Flusse Bautsch, ; Metten vvn Bres. lau. An- >741- erhob Ä- Fr.edcrich n. von Preußen, de» Grase» Franz Philipp Adrian von HazftlL zur gm,il. Wurde, und seine freye Stander- Herr,cha,kTra« chenöerg zu einem Fürst- nrhum. An. >748. erhielt dieser Herr vom Kayser Franz auch die R- Fmstl- Wurde, Die« Cccc » les NA H4o TrachenburgTmjamsche Trajanopoli Tranchee setz Fürsteiichum gräuzec gegen Onen an Militsch, gegen Süden au das Fürsten- thum OelS, gegen Norden an Grob-Poh- len, »nd gegen Westen an das Fürsten-- thum Wölau. Es ist ; Meilen lang, u- 4 breit- Trachcnburrz, suche Drachenbercz. Lrachsclwald, Schloß und Land-Vogtey iiv-Canton Bern, i» der Sckweitz, an den Lucerner - Gräiizcn, darinnen das Scädtlein Hurwell lieget- Tractnmeiit, ist die Verpflegung und Bewindung/ so man jemanden erweiset- Lractaren / sind Handlungen zum Vergleich übereine Streit-Sache. VrnKoui, fl-'Uller/i-, ist cin Gast-Wlrkh, der nur Leute von Distinccion an seinem Tische für baares Geld speisten lasset, risällione-, werden die mündlichen oder ungeschriebenen Lehren und Nachrichten oenennet, die von Zeit zu Zeit von den Eltern auf die Kinder gekommen / und davon man bei) glaubwürdigen Schriftstellern nichts ausgezeichnet findet. Die katholische Kirche hat viele Cercmonien und Artlckel, so die Geistlichkeit weder «uS der Bibel/ noch den Schriften der Heil. Vater der alten Kirche beweisen kan/ und sich danncnhero bloS in selbigen Puncrcn aus die TraditioneS beziehet/ welche aber von den Protestiren- den Lehrern nicht für gültig agnosciret werden. D-lstiroium Insul», Insel auf dem t-l,n ?->- cchco, der Landschaft Quir gegen Osten gelegen, in Süd-Amerika. Tone!!/ OracLom//, kleiner Fluß INI Erz. Stift Trier/ welcher sich in die.Mosel erzenst. Träßmaur, Scädtlein, nebst einem alten Schlosse/ in Uutcr-Oesterreick, im Viertel Ober-Wiencr-Wald/ am Flusse Tra- sem, welcher nickt weit von hier in die Donau fällt; ist Salzburgisch. Irrkolgrr, Dorqcbürge in Andalusien, an dem westliche» Eingänge der Meer-Enge von Gibraltar, in Spanien- 1'rigrbür, suche Irangek». chragicomcieclie, ist ein Schauspiel, oder Re xrselcnrorion, die sich traurig, wie eine Tragödie anfängct, aber lustig, wie eine Comvdie, endiget. l'rLgvsili--, ein Trauerspiel, welches einen traurigen Ausgang hat- Lisgon-lr-, eine Neapolitanische Stadt in der Provinz kapiranaca., deren Bißthum nach Benevento gehörig. eine Venetjanische kleine, doch lustige Stadt und Hafen in Dalmatien, iz Meil-u von Spalacro aelcaen. Trasion, eine Stadt in Daltelin, iu Grau- bündcen, am Flusse Adda, davon dieselbe ganze Gegend das Trahoner-Thal genen- ner wirb. Trazanische Säule in Rom,Lat- Ls/r,mn-r ist ef,r berühmtes »nd prächtiges Monument welches der Rach zu Ro " dem Kavser Tra/ano zu Ehien aufrichten , und dessen Asche in einer güldenen Urna nach seinem Labe darauf sehen lassen, a» deren statt aber 8jxrus v. das t'Ziidmß Pecri hinauf gestellet hat. Die Höhe r,i >ez. Stuffeu, und die schönen F.gure» daran stellen die Thacen und Kriege dieses KayserS vor- Risfanopoli, Türkische kleine und übel bewohnte Scadc in Rvmanieiy'nebst einem Erz-Bißthum, am Flusse Mariza, ,o. Meilen von Adrianopei. I'rssstco, kleine und wohl bewohne« Stadl, nebst einem Bißthum, und dem Titel eines HerzogthumS, in len, äi l.nvoio, inNeapoilS- rraigueror, grosser und schöner Flecken,und einer der besten OerlerimKönigreichA»- daiusten, welcher fast von den bevdenFlüs« ftn Tlnco und Ldier umgeben wird, liain, das Gefolge und Suite, jo jemand bep sich führet, Lat- iminr, ss,o,ns, eine kleine Scabtauf einem hohen Berge in dem Val cli o-mona, in Sicilien- i'iLigneri,, kleine Stadt im Königreich Valencia, ln Spanien. rraimren, eine Sache auf die lange Bank schieden, oder verzögern. Traißmauev, sticke Tväsimauev. zkirijor, alle L>ladr in Lydien, in Asien,wel che eine» Bischofhat. Li» loL-däoncsr, proi-mcia Tbun/msntamr, Provinz in Porrugall, zwischen den Provinzen Ueiie, Lmre-llouio-^ dtin>io,Gal- licic» und Leon- Trambowla,T-.cmbowIa,bcsestlqteStadt nebst einer Eastellanep in Ober-Podolien, in Polen, am Flusse Serer. Tramin, Flecken zwischen Trient und Bozen, jeuselt der Etsch, ln Tyrol. Es wäcl - sct daselbst ei» guter Wein, und sind d,e Traminer-Trauben auch an andrrn Orten in Deutschland. rrrmoiuans, also nennet man auf der Mittelländischen See, nnd ln Italien, den Nord-Wliid. LesterS wird auch der Po- iar-Stern In'I'lnmonrnnl, geiieniict Tram-Reckt, lusrigni immiclenäi, ist eine Servitut in Rechten, vermöge der ein Nachbar leiden muß, daßderandcreelnen Balken ln seine Wand leger, daraus dessen HauS ruhet. ein Flecken im LandgeiiGuipuscoa,i'n der Provinz Blstaya,iiichcwelt vomzlus- se B'dassoa. 1'ianckSc, delsset diejenige Arbeit, welche man Key einer Belagerung vorninimt, um sich zu bedecken, wenn man den Graben, oder einen andern Theil einer Festung gewinnen will- Diese Arbeit ist von unter» sckledencr Art, nachdem das Erdreich ist- Wenn die Festung mir Felsen umgeben ln, so ist die Tk»n«iu-s eine Erhöhung von Tranchee Trans- Transferiren Transsub- 1141 «r-Mie», Lri'-unv Wvll. Sacken, 6 abi u 7 Wenn aber das Erdreich ^cklllch gegraben werden kan, so ist die !r ^ck«-s ein gegrabener Weg, welcher au! rer SMe gegen die Äestuug mit einer BttNiwchr eingefaffek wirdj sie muß / bis ^uß weit, und ungeiehr ü bis 7 Fuß ties iem. Man führet sie krumm und gebogen, damit sie aus derFestung nicht mitStucken nach der Länge her bestrichen werden kan. 7»nc^°-LugeI, ist ein hölzerner, unken an den Seiten runder, inwendig hohler, und «den mir einemDeckel verwahrter Körper, welcher mir einem Pulver-Schlag, und darauf mit Hand-Granaten geladen wird. Den Raum aber darzwischen füllet man mit verdorbenem Pulver, oder Kohlenstaub, Kugeln, Nägeln u d. m, Hernach wird der Körper zugefchlossen, unten ein koch bis auf de» Schlag qebohrec, ein Brand hinein gestccket, und sonstwie ei> ve tz'arcasse mit Draih und Stricken überrunden, nachmal- aber in die str-mclise . morsen- 7»»ci>l<>, kleine Stadt und Sch oß in der Portugiesischen Provinz Beira., 8 Meilen von Disco- Ipnedl-r, Eräflich-Alfeldlsches e chloß, auf der Dänischen Insel Lange, >and» 0 Meilen von Rudkiöbing. DorZei- ten ist es unter die stärkesten Festungen des Königreich- gerechnet worden- swixelui, Pirnausbor, kleine befestigte Stadt an der Küste von Coromandel, in Mn, der Krone Dänemark seit i 6 ro. gehörig, nebst einem guten Hafen, wohin die Danen handeln, und welche daselbst auch die Festung Daneburg besitzen, sv -me Citadelle von 4. Bastionen ist. Die Vmvohner sind theil- Portugiesen, «Heils blmde Heydeu; zur Bekeh. >ung derselben errichtete K. Friederich lV. die b's Mv berühmte Da. " lwt Mission, wozu sich der Probst Zje- 2?^ ^tss"Miffionari»s gebrauchen T-utsch,an?m"En^!lanL,^sta?"?GM kmmm seither dahi.W in Ncapoli-, nebst einem '^L§Dergleich^ Transfcrire,,, überbringen, an einen andern Ort verschaffen, it. in eine andere S-rache übersetzen. Dran-gretdiorie;, Ueberschreitungen der schul, dlgen Gebühr, Handlungen wider Pflicht und Befehl. Translatiren, verdsllmetschen, oder in ei- ne andere Sprache übersetzen. ^ Mi 5 lrwr-r, heissen in dem Rußischen Rei, wo die Sekretarien in den Kanzelenen, welche dleLxz-eclitionlloin frembdenSpra- chen haben; inglcichcn mündliche und schriftliche Dyllmctscher. DrLN 5 s>ottsur, ein geometrisch «und mache, matisches Instrument, welches man in der konikcrtion und bey der Artillerie gebrauchet. ^Iü 5 ^"-Schiffe, also werden diejenige Schisse Lenennec, auf weichen man das Kriegs-Volk von einemOrte zum andern führet; dergleichen Transporte sind im Succeßions-Kriege öfters aus dem Ge, nuesischen, in Italien, nach Catalonien geschehen, um König Carl lll. zu ver. starke». Dr-mll-na, Königreich und Stadt in Indien, je,,seit des Ganges, am Flusse Menan, in Asien. DiLnüsal-m-i, siehe Gber-Rssel. rronol'ubst-lnrjsiion.ist ein ArtickelderRLm. Catholischen Kirche, ,'n welchem sie glaubt, daß die Hostie, oder das Brod, jm Heil. Abendmahl durch die Einsegnung gänzlich in den Leib Christi verwandest werde,und nicht mehr Drob bleibe, ungeachtet des sacramenciriiche Gebrauch nicht bald dar« ans erfolget. Ans diesem Erundsaze rühren die übrigen Puncce her, daß sie vergleichen Hostien in besonder!! Monstranzen, overSacrameut-Häuslein, aus den Altären zur öffentlichen Verehrung aussetze»; daß sie a» den Cathoiiscken Orten, wann ihnen ein Priester mit der Monstranz begegnet, unverzüglich ausdieKme fallen; daß sie mit der Hostie allerhand Proceßlonen vornehmen, und vfreriMs denen in die Ferne, oder an uneacholische Oercer reisenden Personen, gesegnete Hostien mitgedcii, um sichst derselben auf den Nothsali zu bedienen. Die Lutheraner negiren diesen (katholischen Arrickei, und behaupten die Lontohlbankirtloo, das ist: sie glauben, daß durch die Worte der Einsetzung derkeibChnst, sich^abchoftig, doch unsichtbsrllch, mrc der He-stie vere-- Iirge, und ly! Nachtmahl genoffen werde; aber ausser diesem Ulst 5 »!,>»wLnrsl> bleibe die Hostie nur ein blosses B»od, ob ste gleich vorher schon gesegnet worden, ÄN Reformieren gehen „sch wester-ü- en ,?! und glauben weder e-e'Prons - neck '.01. iadüin-i-ilün. sondern sagen; das B-»'o- oder die Hostie r,k Äbe«-N«tzb. blech« nsck> der LiuseKnunjj Urchrj auden', als B»ov, und betxute nur, oder e-.n Zer« iiä2 Transsumpr Trarrs Trau Travendahl chsn des Leibes Christi, den ein Gläubiger im Glaube» genicsset, indem er das ge- se nete Bros inic dem leibliche» Munde Da^riumpr, ist eine Abschrift von dem Ori- gmal; icem das Instrument eines ksotsru so aus dem Protocoll geschrieben, und in Ordnung gebracht wird. Trantschm, stehe Tvenrschin. -Praynno, Stadt an der Miste im Val sti di,L,ra, in Sicilien. Sie hat einen grossen Haft», welcher fleißig besuchet wird, und durch ein Fort, ft auf der benachbarten Insel Colombrera liegt, beschuhet wirb. Beo dieser Stadl werden Coralle» gefunden, welche aber nein und von schlechter Farbe sind. Diejer Ort hielt sich bey der neuesten ksvolucion gegen die Spanier am längsten, und war der letzte von asten übrigen m Sro>lmi, der sich ergab, welches doch endlich An 17;;. geschehen Mußte- .. . .. Irsp-iiio, eine kleine Iiijelausdem Griechischen Meer, a» der Insel Cefaloma- 'Pruy-r.-iNt, siehe Predisanäe Lrappirer, ist derienigc, ft bey den Com- tlnireyen der deutschen Ritter die Haushaltung besorget, damit in Küche und Kellerr alle Nvthdurst vorhanden sen. §re.ps, freye Reichs-Herrschast in Ober- Lesterreich, dem Fürsten von Dieirich- stei» gehörig, weicher solche An. < 688 - vom Kayser Leopold erhalten,uns dadurch in dem Reichs-Fürsten - Coliegi» »urro- ducirer worden. Trarbach, kleine Stadt und Amt m derun- cer-Pfaiz, in der Grafschaft Sponyeim, diesseits der Mosel, 8 Meilen von Coblen;, nebst einem festen Berg-Schlosse, Greif- senberg, oder Gräscnburg, genannt, dem Herzoge von Pfalz Zwendrucken-Brr- kenseld gehörig, wird für einen Paß von der Mosel in die Pfalz gehalten. Im Jahre 1687. legten die Franzoie!', dieser Stadt gegenüber die Festung Montroyal an, welche aber nach dem Rnßwicklschen Frieden wieder mußte ge,chleiffelwerden- Die Stadt mußte sich am 8 April A. 1734- an die Franzosen ergeben, das Schloß Gravenburq aber gieng erst den 2 May gedachten Jahres durch Accord über- -^rasmaucc, s. Träsmauer- kleines Gebiete in Alt-Castilren, an den Grauendes Königreichs Leon, dariiinen kein merkwürdiger Ort lieget. Trasp, ein festes Berg-Schloß ,nU»ter-En- ^gadi», in Tyrol, dem Hause Oesterreich TracOrwn, Geld aufWechsol nehmen, oder auf jemand einen Wechsel richten- Daher Heist Tracta, ein gezogener Wechfel- Dimco^i caicla, Heist die Ausspannung der Glieder, nid ist eine Strafe, mitwelcher sonderlich nach Sachsen-Rechte dreFsich' Diebe beleget werden,so aber heut Taae i» Deutschland nicht mehr gebrauchet wird; jedoch in Italien wirddf-eSrrafe »och an allerhand Uebeichätern aus«, übet. Pr,u, ss,n.?«! !n> befestigte Stadt und d>a, sen in Dälmatftii, ans einer --einen I»> sei gleiches Nöhmens, welche durch eine Brücke mit dem festen Lande verknüpfet wird. Sie hat einen Ri-esof, derunrer dem En-Bischok zu Svala ro steher, un) gehöret den Denetiancrn. T'ravncior, ist be» den Portugiesen ein heftiger Sturm-Wind, der sich meisteiuhe-Is um das Liiput bonse spei, unwe-k de-iGa- sel-Berqes, erbebet, und zuvor durch eins kleine schwarze Wolke anaedeurcc wird, welcke tu kurzem ft zuilimmt, daß sin plötzliches Ungewittcr daraus entstehet. In den Wüsten von Arabien giebt es auch dergleichen Sturm-Winde, weiche durch eine dicke Wolke vorher angedemet werden, und das Erdreich weil und breit mit Sand bedecken- Pr,vag»2ci, sind eine gelehrte Sreietät zu Siena, rm Florcntcni-chen, weiche zu id- rem Sinnbild ein Gieo erwählet, das von zwey Händen beweget wird, mit der Bey» schrift: vonsc impurum, d. ». so lange es unrein iss. Pravail, Arbeit und beschwerliche Mühe. Pravailliren, arbeiten, und sich eine Sache sauer werden lassen. Piavrnxor, stra-i-a-rcorrL-n, ein Königreich und Stad: IN der Haid-Insel von Indien, disseitS des Ganges, an der Küste vonMa- labar, in Asien- Ls gehöret unter de» König von Coulan, und wird vonHevden, Mahomecaneru und Christen bewohnet. Prsvaux, Linu, stakia sta kor Pro- d,ior, ein Meerbusen auf der Küste der Perr^e dlagestanicss, in L-Üd-Amerika. i Trauchburg, eine Herrschaft, Schloß und Residenz der Grafen von Waldburq, in Schwaben, davon eine Lime den Nahmen führet- Traue, ein Fluß in Holstein, welcher im Wagerlande bey Giseirade entspringet,Ol- desioo und Lübeck vorben lauft, uiid M- unter Lübeck, den dcm Sta'dtlein Travemünde, in die Ost-Sce fällt. Travemünde,Lübeckisches Städtlein an der Ost-See, wo die Trave in dieselbe fällt, - Meilen von Lübeck. Das Städtlein ist »ach der Land-Seite etwas befestiget, und nahe an der See liegt eine kleineFortreffe, worauf beständig eine kübeckische Besatzung lieget. Die Emwohner sind Fischer und Piloten. Travendahl, Holstein - Plöniftbes Lust- Schloß und kleines Amt an der Trave, eine kleine Meile von Seaeberg, allwo A»- >700. den > 8 A«g. der bekannte Friedens- Traccat zwischen Dänemark und Holstein geschlossen morden. ^ Traverses Trarrtsoha T'.aw Trebnitz 114^ i'raverl'e, V^s-'c^r ^'rLN^ 5 -'/tr, l jj' nid r zortisscatlon ei,, erhabene. Werk, 7 el»e r- L-de, oder m der Eil mir von Rand-Säcken, oder «„derer Materie, au; ße A 5 m,d in der Höbe, wie eine Brust- weh^ aufgeworfen wird, damit sich die Kold teil dahinter rekiriren, und wrdei den Anfall der Feinde langer wehren kon- «1 M«n macht sie geinelMuiich au, tem bedeckten Weg über die Oueerego, dm mischen der Brustwehr und denmraverfei, ein Durchgana gelassen wirk., Lraverftn, allerhand Hindernisse und verträgliche Händel- . 7i-v-ri'°r, istein kleiner Fahrzeug Mit einem Mast und drey Segeln, dessen man sich zurFiichercy, oder zu kleinen Uederzahr- eraumdieGrafen vsnAkeiisperg undTrauii, deren Grafschaft und «schloß Traun m Ober-Oesterreich, zw:,chen km; und Welz, «m Flusse Lr«in liegt- Sie deliehen auo r kinicn, nemlich aus der Eschelberni- schen und Mei,säuischen, davon letztere seit A--6S8- wegen der Herrschaft Cglos, Sitz und Stimme.unter den Schwab- R- Grafen hat. ^ . Traun, ein Fluß in Ober-Oesterreich, welcher inSte»er,»ark entspringet,durch den tzalatter-und Traun-See gehet, uiid.cnd- lich unterhalb Ebersperg in die Lonau fällt- Traunkirchen, vormals ein Kloster Benediktiner-Ordens, anietzo ein Marktflecken und Residenz der Jesuiten in Passau, auf l der West-Seite des Tra»n-SeeS,in Ober-j Oesterreich. i Traunstein, Schloß, Stadt und Pffeg-Ge,' richte in Ober-Bayern, R- München, am - Traun-Flusse, gegen den Salzburgi chen ^ h räuzen. ES wird allhier viel Salz ge-; sotten, welches, vermittelst sonderbarer> Hebewerke über einige Berge von Rci- chenhall, 4Meilweges wcic hreyer geleitet wird. Eine Viertelstunde von derStadt ist ein Wiidbad, welches vielfältig besuchet wird, weil cS fonderllch wider das Reissenund Lähmung der Glieder dienlich befunden worden. rkrausnitz, Schloß in der Ober-Pfalz, an der Pfrcintsch, oberhalb Pfrelmd, au> welchem Friedrich der Schöne An. i zar. ganzer drey Jahre gefangen gesessen, «rauienau, B-retuo-r,!-!, kleine Stadt in Böhmen, im K.vniggrätzer-Kreise. iraukmannsdorf, die ReichS-Grafen von gehören zu der Schwa- Bank, und bestehe» aus 2 Linien, der Johann Friedrrchs- Ä-, ä/Äann Hartmainrischen Linie. ^ande liegen in Orster- Mch, Böhmen, „nd andern K-wserlichen ^rd-Landern, das Stamm-Schloß Trau,- n.aunsdorf aber i» Nieder-Oesterreich. d ^ Geschlechts der Fürste» u>-i Grafui Traucfohn von Falkemrein ist elneS der vornehmsten in Oesterreich/ bat seinen Ursprung ans Tnrol, und desistec, nebst dem Miui;-kt.eNle feit An. 145a. das Lrb-Marfchall-Amt in Tnrol, und seit rü8o. das Lrd-Land-Hofmeister-Auch in Nieder Oesterreich. Gras Johann Lco- poldus DonaruS Tratttzotzn, Graf von,ftii- kenstein, wurde für sieh und seine Dcfeen- benten von Jhro Kayscrl- Mai- Joseph am i-Mart. 1711. in den Rei us - Fürsten- Scand erhoben, dergestalt, daß allemal der erstgebohrne weltlichen Standes die Fürstliche, die andern aber die Gräfliche Würde führen sollen- Erstarb An- 1724. den s Oet- als Kayserlicher Odrist-Hof- meister, und sein Sohn und itziger Fürst von Trautsohn, Johann Wilhelm, gebühren den z Jan. 1700. ssf der verwitribtcn Kayserin Ober-Hofmeister, und hac sich, nachdem seine bende Gemahlinnen verstorben, mit Carolina, Freyin von khager, den 23 Jan- 1746. zum drittenmal vermählet. Traw, siehe chr-oi. 'rro-ilon, siehe Hochverrat!). chiebriov, siehe ssrivaux. Trebbin, ein Städclein und Amt! in der Mittelmark Brandenburg, 4!Meilen von Berlin- Trebel, Fluß auf de» Mecklenburgischen und Pommerische» Gräuzen, der bey Demmi'n in die Peene fällt. l'rebiL, Vsl äi ^ eör'^, That im tzerzogthmn Piaeeuza, in Italien- Irebiu, Fluß in Italien, weicher IM Genuesischen Gebiecheentspringet, und oberhalb Placenza sich in den Po crgeußt. Trebic;, Stakt und Schloß an der Jgla, im Marqgrafthum Mähren. 1-iabiAn-i, kleine Stadt in Dalmatien, welche unter TürklschcrEewait ist. JhrBiß- thum -gehöret uncer den Erzbischofzn Ragusa. 1-iebiloncko, 1-rvbisonZs, Torabolön, r«-s, die Haupt-Scadt ui Nacoiien, in Asien, nebst einem Erzbisthum und guten Hasen an der Küste des, schwarzen Meers, an dem Fuße cineS BergeS. «ne war zu Anfänge deS zwölften Seculi die Hauptstadt deS Trapezuntifchen KKyser« lhumS, welches säst 260 Jahr dauerte, und 14Ü2. vo» denen Türk«,, zerstvh. ret wurde, «ie hat »nr eine Weifche Melle lm Umfange, icdoch sind die Vorstädte sv groß, daß zivanzigkausend Bur. gcr darinnen wohnen können; hierzu kommen zwei) kleine Citadelien, eine auf einem Berge, und die andere in der Ebene In de» Vorstädten' aber wohnen meisten Heils Griechen und Armenier. Treinsscn, Schloß nndFiecken in Meissen, an der Mulde, zwei) Stunden von Wurzen, einem Herrn von DicSkau gehörig. Trebnitz, eine Stadt lmLmtmeritzer-K-ei- se, in Böhmen- ^ , Ccce 4 Treb- 1746 Trebnitz Trc,Nissen Tremiti Trenro Trebnitz, offenes Städtgen und berühmtes Fürstst esCistercienser-Iungfrauen-Klo. Iler iM ttnrlienkhumeOelS, in Schlesien, drev Meilen von Breslau, wohin jährlich grosse Wallfahrten zu dem Grabe derHei- ligen Hedwig, I» eine Gemahlin Henrici, Herzogs in Schlesien, gewesen,und dieses Kloster An- iraz. gestiftet, angestellet werden. Im Jahre >700. bekam dieser Ort, vermöge der Alt « Ranstädtischen Convention, eine Lutherische Kirche und Schule- Trebschen, vormals ein Dorf, itzo eine neu- aebauete Scadt im Züllichauer-Kreise,im Herzogchume Crossen, den Herren von Lroschke gehörig. Trebur, siehe Tribur. Ii ectv, B kcasts, kleine Stadt, Nicht weit von Navarra, im Herzoqthume Mayland, am Flusse Ticino, den Grasen von Lom- puqnani gehör>g. Trechtingshauss.n, siche Dreckhausen. Dreckschuiren, sind in Holland diejenigen Schiffe, so auf den Canälen und Fahrten die Passagiers hin und wieder bringe»,und durch Pferde gezogen werden- Treffen, Schloß und Herrschaft in Unter« Crain, zwischen Laybach und RudolpS- werrh. Treffurt, Stadt und Amt an der Werra, in Hessen, welche unter drey Herrschaften, „ehmlick Ehur-Mavnz, Chur - Sachsen, und Hessen-Cassel gehörig. Jede von diesen Herrschaften hat ihren besondercnAmt mann allda. I'i-'sonrrno, 7 'i-konti,;. kleincJttseln an der Küste des Val -li l-lrLL», in Sicilie». rrezony, Flecken in Cornwall, in Enges land. Treguier, t.Lnogutrlr, Irecor. ««, Stadt auf einer Insel in der nördlichen Küste von Bretagne, nebst einen, Hafen, wie auch einemBlßthume,unter den Erzbischof»»» Tours gehörig. Ihr Bischof führet den Titel eines Grafen, und istein weltlicher Herr über die Stadt. Trieben, heißt bey den Schiffen, wegen der Wind-Stille nicht fort können, indem die gestrichene oder herunter gelassene Seegel auf dem Mast liegen, Zuweilen geschiehec es auch mit Fleiß,um ein ander Schiff einzuwarten. Trredcn, ein fester Ort in der Lieflandischen Provinz Lettland, unweit Riga, am Flusse Aa- Treisa, siehe Treysa. Trekaron, kleine Stadt in der Lieflands scheu Provinz Letten, >6 Meilen vonRiga, gegen Nord,Osten. Trelrburg, feine Handelsstadt m Schonen, a» der Ost-See. Trembowla, siehe Trambowla. Tiemelbn, l'rsmelin, siehe Telenlill. Tremiüen, siehe Telcnün. Premiü, oder dilcolai-Iinftl, dicvornebmü. Insel unter den I„>eln Pr-miü, »N ss»"/ sti km-tan-/, welche auf dem Golw von Venedig au der nördlichen Küste der Landschaft Capstanata, in Neavolis, st«, gen- Auf der Insel Tremiti sind regulirte Chorherren des H.Jvhannee vonkat-ra», welchen alle diese Inseln zngchören. Trsmouill--, Herrschaft nebst ei' „er kleinen Stadl und schönem Schloss, in Frankreich, in der Provinz Poitou, und das Stammhaus des Herzoglichen Geschlechts von Tremouille, von dem die Marquise» von Rohan, und die Herzoge von Noirmoustier abstammen. lkremp, kleine Stadt in Cakalonien, am Flusse dljgusllu kallLa-l-, 10 Meilen von Urgel. Tremsbiittel, Dorf und Amt in der Pro» vinz Scormarn, in Holstein, ; Weilen von Hamburg, gegen Nord-Osten. ES gehöret dieses iNmt dem Herzoge von Hol« stein-Goctors; jedoch machet der König in Dänemark auch einigen Anspruch darauf. Tuen, kleiner Fluß imHerzogthnmeSchleß- wig, der beyFriedrichstadc indcuEyder« Scrohm fällt, PrencliSes, 1 'rcncksmenk, siehe Pianclioe, Ironcksmenr. Trenio, siehe st'rigno, TiLM, Fluß in Lngelland, in der Provinz Staffort, welcher sich in den Humbert crgeußk- Prenre, siehevrcnte. Tisnto, stiläcnr, Trient, Lpsssoyaf»/ 74 ,- -fent-n»,, Bißthum, und der südlicheTheil von Tyrol, in den Tridenkinischen Alpen, also, daß cs an kci§ eigentlich so genannte Tvrol und die PenekianischcnLändcr glänzet- ES stehet unter der Landes-Hoheit des Erz-HruseS Oesterreich, welches auch dasselbe wegen der ReichS-drssstiincloium vertritt- Die Haupt-und Bischöfliche Residenz-Stadt Trient, Irem«, T-rUnt-im, liegt zwischen den Bergen an der Etsch, allwo eine hölzerne Brücke hinüber igeht. Man redetdaselbstItaliänisch undTeutsch, jedoch jenes mehr, alS dieses, und liegt; Tage-Reisen, oder 21 Meilen von Venedig- Sie ist im Umkreise eine Welsche Meile groß, einiger Massen befestiget,und hat ausser der Scadt ein Bifchöfl- Resi- denz-Schlsß, welches mit Wälle,ij und Bollwerken befestiget ist- '.Der Bischof hat die westliche Gerichcbarkeiel, und ob er gleich von dem Erzh-use Oesterreich alS einLandstand von Tyrol gehalten wird, so hat er dem ungeachtet, als ein unmittelbarer R- Kürst, Sitz und Stimme auf dem Reichs-Lage, im 'Neichs-Fürstl. Collegia. Er ist auch ein Stand deS Oester- reichischen Kreises, und! stehet alsBüchof unter dem Erzbischof zu Gor;- Im Jahr -54;- Trents Tressrrer Tressriere Tcevisirns 1147 s L.lium d,t gehalten worden, wel- ^hon der Cacyolischcn Kirche bisäuro ^.im-svmbolic» Ihrer Lehre gehalten mrd. Der itz^e Bischofdaselbsk lstChri, k nh Sij,ü vonNoris, ward nach Ver- Wrmg ve» Wahl-Termins vom Pabn wm Ähchof ernannt, und den 2 ^ul.-76z. sdrmlichjN Tr,enc proelamiret. . 7i-nr°. Fluß lst Adruzzol, UN Königreiche rttnnchin, Stadt, und feste? aufemenFel. eagebaueres Sch»», an der Wag, in L.er-Ungarn. Sie ist die Haupt,ladt der hMschait Trenrfchin, welche an der Schlesischen und MährischenGranze liegt- 7 >cx iw, siehe'rrZPLna. 7,/pic», kleine Scadt lnservren,!» Ungarn, driilyalh Ungarijche Nfetlen von Novlba- mr, geuen Süd-Osten. Lrepyui, schone uno ,este Stadt in Nieder- Wmn, andemÄag-Flusse, haceuivor- iresiicheS Ge>u»d - Bad, und auf einem öilsitt em schönes Schloß. Lrkptow, Air-Lrepkow, kleine alteStadt UlbÄUst am Flusse Tollensee, im Sletci- liiM, Dmrieie, nebst einem Schlosse,,,, LoichWmern, gehöret nunmehro dem. Kostüm Preuffen, ^rrprow, Neu, Treptow, kleine Stadls urrdÄmi, nebst einem Konigl- Hause,auch einem tzm», die Munde genannt, iiiHin- lcr-Pomniern,. am Flusse Rega, 4 Meilen oo>, Lorberg; ist wegen der Rasche und Hlrümpst, so daselbst gemachet werden, tekannl, r-cs-, chk/H, Fluß imMayjändischen, welcher den t-r^o dloggioie »>!i de»! k-tgo cli lozrno oerknüpker, und ist etwa drltte- Wedeur,che Meilen lang, «der ziemlich breit- Tresen, FleckenuudHayen, an derOst-See, »> sudcrn,anland, in Schweden- Dorf und Schloß, nebst M ^'tcl me? Herzogrhums, Cham- Schatzmeister, ist ein vornehmer A„L^t,der Schatz elneb Reichs, « Provinz oder Stiftes zu ^Mru hat- ^n Frankreich giedec es «rstli-en vielerley »Sorten, als da sind: 1 ° L-ner»!, der die LiteÄinn über dar, und von der- C'nkunfle emcaßirec; st-icsoiicr «d,e Gnaden-Äelder, ASsi- bftek- ^'"ecS des Königs eppe- c k-'u? l-"-,-, °u lev-uuvr kaufte Gelder, jv für die ver- di E?^/lnkom»,en, adlninistriret; tioni ^Uinoner, okiLn-l-:-L ciovo- L um» 8? Allmosen des KL- «uiiE und armen Leute der dl-^ msnns pl,js,i5, von allerhand Kleinig- Nchker Scarulle ver- -l et- ^reiviierviiltiuiro lle ln xuelie» va- weltbekannte Tridencinische ist fast so viel als Kriegs-Zahlmeister, und solcher giebet der Lensiurmciie ihre ckrosdrier extiroräiNitirs, der den übrigen Trouppen ihren Sold giebet, u-s-w- Prslürierc äs I, cli-rrils, ist eine gvltesfürck- tige Dame, so über die Arincn-Casse einer Pfarre die Inspeeiion führet. Dergleichen Bedienung Harle unter Ludwigsxiv.Regierung die dkMums Livnon, des Staats» Raths und AdvvcatS-Generals Bignon Gemahlin, bey der Kirche ll- 8c. dücolar llu Lkriäonnet, in Paris. Tcessele,-, ist ein gewisser Beamter bey den deutschen Ordens-Rittern, welcher »ichtS anders als der Schatzmeister ist. Treßinaur, s. Tväßmauen. Lvelickrlingen,-Schloß, Flecken und Herrschaft an der Altmühl, in Franken, zwey Stunden von Weissenburg, am Nordgau, den, Marggrafen zu Anspach gehörig. Treuen, s. Dreyen. Trcuen-Brietzen, f. Brieyen. Pievor, ^ ein Stillstand »der Waffen. 1rsve5 :o- 2 la, Fluß in Liefiand, welcher den Rraiscken Kreiß durchnrömc, und sich in den Meerbusen von Riga ergeußc. Treysa, mäßige Stadt am FlüffeSchwalm, in der Hcffen-Cajielischen Grafschaft Zie- genhayn, 2 Meilen von Homburg, und vier Meilen von Marpurg. Sie meine Lege-Stadt der Ritterschaft, gehvretnach Cassel, und hat ein Ami, weiches das Gerichte Schvnnci» gcnennet wird. LreLLZn-es, ein Marguisac iii Brabant,ohn« weit Nivelle, einer Familie dieses Nah- mens gehörig. Lrc/e.eo, kleine Maylandische Stadt amFlus« se Adda, über weichen daselbst eine Brücke gehet! hat ein altes Schloß, welches mit einem dreyfachen Wasser-Graben umgeben, und ordentlich wir einer Garnison besetzt ist. Anitzo gehöret dieser Ort den Grafen von Caoenag». ckri-ki-, schöner Ort im Spanischen Königreiche Andalusien, weicher nur durch den Fluß Guadaiauivir von derStadtSevilla, abgesondert, und durch ei,icSchiff-Brücke Mit derselben wieder vereiniget, auch da- hero als eine Vorstadt vonSevilla angesehen wird. Es ist allhier daS Haus der w- quiürion, und esu Garthauser Closter, Ii>- tSuev 35 genannt- LkWnZel, dren niedrigeJnseln in der Baye von Campecke, in Hord-Amerika, ;o M. von der Stadt Campeche, des welche» man SüdwärcS eine gute Rdede für die Scbisse findet- Sie hassen denNahme» daher, weil sie mit ihrer Lage eine dreyeckigte Gestalt machen- Ickianzolo, eine von den Lucaisckeii Inseln in Nord-Amerika- zwischen de» beyde» Inseln Samanauuv St. Salvador. Icki-mon, König!. Lu -itzedloß i" Frankreich, nickt weit von Versailles, welches nicht groß, aber sehr schön ist- Ickunrm, siehe Itiemiisg . kleine Stadt in Süd-Schottland,aus dem Jsthmo, zwischen derHaib-JnseiKan- tvre und der Landschaft Knapdaw. e» Meer-Enge in derL^li-chen Kustew.rd der Meervusen vonTribar geueom-t Tribau, Stadt in Mähren, au den Böb, mischen (Kränzen. ^ Triberg, Oesterreichischcb Städlgen auf dem Schwär,walde,ui., c wen von: iwrii- berge, au derGimach. Triebsee, Tribeseo, kleine Skadr und Daß gegen das Mecklenburgische, amzmsseTle- bei, im Barchischen Distriece, P»r- Pommern, 4 Meilen von Stralsund. Sw ist i/ar. gänzlich abgebrannt, und 1700. an dieKroneSchwedeii restituirer worden- Tribunal, ejn doher Gerichts-Stuhl einem Königreich, oder lonverauien Herrschaft, döbln von den Unter-Gerichten a,- peiiiret, und in Rechts-Sachen der endliche AuSspruch gecßan wird- Dergleichen r grosse Tribunale bar der Polnische König, Stephan Baeorr, A. 1,78- zu Pc- tricow und Lublin augelsaet- Jn Lithauen ist auch dsreelichen A, ,, 8 ,-von dmeüurö- nige angeiegec worden, welches ba>d zu Vilna, bald zuNovogrod, bald zu Minsk gehalten wird- DaS Königlich-Schwedische Tribunal zu Wißmar, imMeckleudur- gische», ist > 6 ;z. unter der Regierung der Köuiglul Christina angelegcc woeteip und dasKöNigi-Preußische über die aeguinrcen Teukschen Provinzen hat der König F.ie, drich i- l/oz- »n Berlin autgerichtec. ei ckrli-unal ckcl! Inconiillemio, also wurde daS neue und auS 7 Personen beste, ende Gerichte zuMadridniiSpanien, gcnennet, weiches Philipp v. 1708. ausgerichcec, daß es ausaile verdächtigeCvrrespondenten und gegen dirFraiizösis. Regierung übel ge« sinnere Personen genaue Acht haken, ohne einigeDependcnz von einem höher» Gerichte, ordentliche Inquisition wider sie gnstellen, und selbige, nach Befinden der Sacke, an Leib und Leben, Haab und Gut bestrafe» sollte; Vergleiche wurde auch indem Span-Succeß. Kriege zu Nespoiis angeordnet- Siehe incormci-nten- Tribun, Trebur, Flecke» in der obernGraf- schafk Catzeiielnbogen, zwischen May»; und Oppenheim, nach Hessen-Darmstadt gehörig. Vor alters war allda ei» berühm- er König!- Pallastmuch wurden zu Zetten der Carolinger R- Tage undKirchen-Der« sawmlmigen allda gehalten. Tribut, so nennet man alle Steuern und Gaben. InbutLrii, oder rrrbutbare Staaten,werden diejenigen genemiet, so einer andern Poren; ein gewisses Schutz-Geld oder an« dereStener entrichten müssen, dergleichen der Türkische Kayser viele unter seiner Bothmäßigkeic hat. Ickicllla, alte und ziemlich grosse Stadt am Flusse Peneo, in Thessalien, m Griechenland, nebst einemBlßth> m,pntereen Erz-Kischos zu Larissa gehörig- . !''ö> 'S V ät», R Tricarico Trie sbmcrTrieu Trionko ii4y , «ravt am Flusse Basicnto, inBa- Oesterreich, welche Viesen Ort '72ch.ru in Neapolis, welche aber -6-4- einem fteyeii Haven erkläret; und daselbst ^ e n Erdbeben fast ganzruim'ret war- eine Banco unter Kans. Garantie anae- Ihr K'ßthum stehet unter demErz- leget: auch ist der Weg vouFüime an über »e>r. 74 ... — die Gebürqe, nach Venen andern Kays- Erblanden fahrbar gemackck worden- l'iisu, kleiner Fluß in Bretagne, welcher sich zu Trequie,- ins Me r er-,e»>r. T'rlgno, I'rcnio, B-»»,. Fluß in Neavolis, welcher in derGraffchaftMolise entspringt, und stch in den Lolko cli Voneris ergcust. 1°rixoläon, siehe fzlcipo. Trillrn, heisset in Holland die Soldaten oder Bürger aufdenDarade-Piatz führen, undssie daselbst ererciren. "riim, kleine Hauptstadt de» Provinz Eastmeach, in Irrland, am FluSBoy- ne, nebst einem Bißthum, unter denLrz- Bifchofvon Armagh gehörig. 1'rimoulile, siehe Ticmvuills. Trimperg, Berg-Schloß und Amt imStif. te Würzburg, an der Fränkischen Saale, 'rnn^, Marktflecken in Herford, in Engel- land. Primärst, Insel der Drepfültigkeit, also werden 2 verschiedeneJnseln in Süd-Ame- rica genennet, so zu den Antillischeu In. sein Sottovento gehören: Die eine liegt auf dem Eolfo von ksrlr. welche reich an Zucker-Röhren ist, und haben die Spanier dieColonie St. Joseph aufderselben, auch fischen sie an den Küsten viele Perlen; die andere ist unbewohnet, und liegt auf dem Brasilianischen Meere. Irina, strrUnst' strrriiorium, ist eine kleine Landschaft im Herzogrhum Montfer- rat, in Italien, welche uncen an den Po- Fluß und das Geblethe vonCasal, u. oben an venden Seiten an die Landschaft Ver- cellois granzet- Priso, st, kleine befestigte Stadt, 2 Jtalianische Meilen vom Po, im Herzog- lhum Montserrat, in Italien, nebst einer festen Citadelle von 4 Bastionen. Sie gehöret dem Herzoge von Savoyen, und ist itzo nicht mehr so, als wie ehemals, befestiget, weil Herzog Carl Emanuel der li. die roitikcmion meistentdeils demoliret, und einqehen lassen- Prino, siehe Drin. Plinoevri, siehe Drin. Pimquemrie, Princzuonemuls, Königreich und Stadt am Gol/o von Tringuemale, an der Ocstlichen Küste der Insel Ceylon- Die Stadt gehöret den Holländern,welche sie rüIz. von den Portugiesen erobert haben. st'lircjuekMs, kleine Insel auf der Rhone, in Provence, unweit Lrles. 'Oial-, Flecken zwischen der GrasschastNiz- za und dem Fürstenchum Oncgüa, in. Genuesischen Gebiekhe, in praln-. Pilomo, striuniur, kleiner Fluß in Lrlrbrir cirra, in Neapolis, welcher sich in den6»I- ks äi Prrrnro ergeust, Pri- rSL^Indschaft in Dauphine in firanrr ick- lAem. siehe -rrsnw.^ A!Ä kleche'Gtadt und Schloß in der Wder-Lausitz, n Meilen von svremberg, und 2 E Lora», dem Grafen von Prom- „iS- Sorau gehörig. llmftl«, s. Auweiler. - k^i/eoxntr» Ben,-- rmist, Zez-Bißthiu» im Nieder - Rheinische» Kreie, welches gegen Westen an hg-Herzvgkhum Luxemburg, gegen Norde» an die Grafschaft Manderscheid und W Erz-Stift Cölln, gegen Osten an d,e tilafjauifchen Lander, und gegen Süden! mdnUnter-Pfaizund Lothringen granzet- D-rRyeiii-Scrohm tdeiiet es in zwey un-! Me Theile, und lauft die Mosel mitten kj,,durch. Es ist ein fruchtbares Land an ! Wein, auch siebt es Silber-und Eisen-> Gruben, ingleichcn Gesund-Bader darin- j nen. Der Erz.Bischofs von Trier ist des Heil-Römischen Reicks Er;-Ca»zler durch Kallie» und das Königreich Arelat, vnd hat die erste Stimme bey derKayserl- Wahl. Er sitzet gerad gegen desKaysers bmesichr über, imd gehet in gerader Linie vor dem Kayfer, jedoch also, daß diejenigen tarzwischen gehen, welche dieKay- serl. lulignü tragen. Ob er das völlige krivilegwmlie non zppellrnsto, oder NÜr bis auf zoo. Gold - Gulden habe, daran «Md bezweifelt. Der jetzige Churfürst ßodS-K. Hch. Prinz Clemens Weuses- lalisson Sachsen, Bifchvfvon Augsburg. HochMesclben sind geb. den rg Sept- >?;g.erwchlc enio Kebr. 1769. Trier, sti-kE,, st>ewi>or«m, Haupkliadc im Erz-Bißthum Trier, lieget an der Mosel, mitten hindurch aber läuft dar kleure Wasser Weberbach, und wird sie Mr die älteste Stadt in Europa gehal- len; wclcoes unter andern aus dem Verse «hellet, so am Rath Hause stehet; Line U.0MÄM Tisvirl; stsriiLnnir inillstrscsntir. W fle d-nn auch eine Universität hat, deren Anfang man nicht eigentlich weiß, -n"urde sie von den Franzosen entnommen, und A. 1737- wieder eva- ^"sbburg, s Driburg. kleine aber betrachtli- che Hände,ö-scadk in dem Gebieche Car. st E-be befestiget ist, ein tb im H"ken, und einBiß- »Ä .Der Bischof ist ein ReichS- Zm hdißrLeopold Gras Petaz- bnlen Sie liegt am Meer- v» von Trieft, und gehöret dem Hanse Iizlo Tripalna Tripolis Tripole Triumpl) IHp-än-, Flecken mit dem Titel einesHer- zogthums, in Neapoiis, im lstinciMo oltr.1. Triple-Allianz nennet man diejenige, so zwischen z Potentaten geschlossen wird. Dergleichen Triple- Allianz war be» dem ehemaligen Türkcn-Kriege zwischen dem Aa»ser,ber Kryne Polen,und derRepublik Venedig; item, zwischen; dem Kayser, den Holländern, und C- Brandenburg: ingler- chen i668- zwischen Engelland, Schweden, und Holland, als Frankreich den plötzlichen Einfall in die lst-m-tm Comrs geihan batte- Im >7,7- Jahre ist auch «ne defensive Triple - Rlll-ne. zwischen Frankreich, Groß- Britannien,und der Republik Hollend, am 4 Jan. im Haag geschlossen worden. Und in den neuern Zeiten kan man die am r6 Oct. 17z;. zwilchen Frankreich, Spanien und Sardinien geschehene Verbindung ebenfalls, eine Triple-Allianz nennen- Siehe oben den Artikel ^ilisrice. ! Tiipolir, Leon«'« Psipo/ftL»r,m, B-ivv/i-! keL-o» Königreich in der Bärba- ^ re», in Afrika, zwischen dem Mittellan. dischen Meere, und der Landschaft Bile- vulgerid, also, daß es geqen Olten an das Königreich Barcan, und-gegen Westen an das Königreich Tunis qränzet. Vormals war es ein Königreich, zetzo aber ist «seine freyeRepublik, welche jedoch un- rer dem Schutze des Türkischen Kaisers ßehek/i der allhier seinen Bass« hält. Die Regierung bestehet aus dem Day, wel, cher gleichsam der Doge ist , aus dem grossen Divan, welcher das mächtigste Collegium iß, und aus den vornehmsten Bürgern- Das Land ist unfruchtbar, aber die Lust temperirt, und findet man Löwen, Tieger,Srrauffen, undungcmcin grosse Hammel daselbst. Die Haupt, stadt Lripols, oder istipoll sti liegt am VlittelländischenMeere, ist ziemlich groß, und hat einen guten Haven, nebst einer festen Cftadell« Sie wird von Mohren, Juden und Türken bewohnet, und ist mir hohen starken Mauren, wie auch Thürmen und Bollwerken, wohl verwahret. Die Einwohner treiben starke See - Räubere» aus dem mittelländischen Meere. Anno,66z. wurde dieser Ort von den Franzosen heftig bombar- diret, und sehr beschädiget, und A. 1728. kam wieder eine Französische Licsstre, und warf imierhalb ; Tagen 187-Bomben in die Scadt, wodurch die meisten Häuserin die Alche geieget worden, nachdem sich beynahe alle Einwohner zuvor iü das Gebürge und in die Wälder re- stl-ec. Eine halbe Stunde davon lieget MsßiS, oder die Neu-Skadt, allwo die vornehmste» Einwohner von Triooli ihre LusttHgiistr haben. An -?;8. stürben in der Scadt auf .7867. Menschen an oer Pell- Tiipoli, kleine Stadt in Naivsten, in Asien Tripoli sti Soiis, l'srLboln;,18cbrm, zj,-^ sich grosse Türkische Stadt au der Küste von Sorten, nebst einem guten Haven und Citadelle. Sie ist die Hauptstadt ei- . nes Beglerbeglic, und befindet sich «»jh» in gutem Stande- Triptis, kleine Stadt im Osterlande, eine Meile von Neu-Stadt an der Orlä, ae- gen Gera, gehöret zur Sachsen Seitzischen Landes-Portion, anjetzo aber dem Chur- sürsten von Sachsen, inrcgmim, also wird die kostbare dreysa- che Krone des Pabstes genennec, wo, mit derselbe nach seiner Erwählung pfleget gekrönet zu werden. Trist, kleine niedrige Insel ludetBapev. Campeche, in Nord - Amerika, welche durch einen gesalzenen Graben von der Insel kort k-a^-ul abgesondert wird, der so schmal ist, daß kaum eine Bargue durchfahren kan- Sie ist an manchem Orte ; Meilen breit, und. 4 lang, Tristan c!s LunkL , zwei) kleine Inseln des Vceani -Lrkioplci, in Afrika. Triste, der Meerbusen Triste, Ktttt-r Mr/iir, ein Thcil des dtgr stsl dlorr, bey der Küste von i^rrL iirm:>, in Amerika. Toittow,Schloß und Amt in Stormarn, auch zugleich ein Paß über die Bille, drcp Meilen von Hamburg, und eben so weit von Ratzeburg , dem Herzoge von Hollstein Gottorf gehörig. Pzzverico, kleine Stadt im KönigreicheNea- polis, in der Grafschaft Molise, aus einem Hügci, am Flusse Trigino, nebst ei. nem Bißtdume, unter den Erz-Bischof zu Beneveuto gehörig- Trivial-Gchulen, also werden diejenigen Stadt-Sebulen genennec, so geringer sind als die Gvmnasia, und von weichen sich die Scholaren zuweilen erst auf ein Gymnasium begeben, ehe sie die Srullia -Vc-äsmics auf einer Universität «»treten, ^rivilor, kleines Königreich und Stadt in Malabar, in Ost-Indien, m Asien, Triumph, ist dasjenige Gepränge, so man nach erhaltenem Siege über die geschlagenen Feinde anftelier, und ist diese Lere- 'monie zuerst von den Römern gebraucht worden, als welche die Generale, wenn sie die Feinde geschlagen hatte», mit Ls- sentlichen Glückwünsche» und grosser Pracht in die Stadt einführten. Einige halten Komulum für den ersten Urheber dieser Solennicät, andere aber legen die Erfindung dem 1'»r704. bey Pul- tawa über die Schwedische Armee erhai. vollkommene» Vicroric , alle Triumphbogen Trois Trsis T rompe te iiZ l ! I'roi5 kourcksL, Dorgebürge auf den Kü- § steil des Königreich-Fetz/m Afrika- Iroir Kivisrer, Tri/ire^-iee/, grosser Fluß in Neu-Frankrrjch, in Nord-Amerika, welcher aus drei) Flüssen entliehet / und sich in den Fluß St- kanrenrii ergeußt. Mhier hatten die Franzosen eine Colonie. P'ioiLk-ja, einesneue Rußische Gran;-Festung i» der Provinz Jrkutzk, in Gi- berie». -rroitLlroi5erblsvv,derH-DrevfaltigkeitKls« ster/ str das größte und reicheste in ganz Rußland. Es liegt im moscowischen Gouvernement/ ist „ach alter Art befestiget, und hat eine Besatzung von einer Compagnie Soldaten- Die Kloster-Geba'u. de sind groß und schön, die Haupckirche aber prächtig und mit einem vorcrefli- chen Thurm versehen. Peter i. flüchtete sich bisher, als die Streichen ihm nach dem Leben trachteten, auch pflegten di« Monarchen Rußlands von Alters her Wallfahrten dahin anzustellen. Die Anzahl der Mönche Vieles Kloster- beläuft sich auf üoo. welche von einem Archiman- driten regieret werden i-roirrKoi, ein Kloster in der Provinz 2 r- kutzk, in Siberien- Trori/Woywodschast in Lithauen, zwischen den Woywodschaften Wilna, Novogro- deck und Bielsko, wie auch zwischen dem Brandenburgischen Preussen undSamv- gitien- Sie begreiffet vier grosse Gebie- the, nehmllch Grodno, Lida, Lowno und Upita- Die Hauptstadt Tcoki, ssroccum, liegt an einer Erdzunge, welche in einen kleinen See gehet, und mitten in diesem stehet ein festes Schloß. Sie ist feste wegen des umliegenden Morastes, hat ein wunderchatiges Marien« Bild, und liegt vier Meilen von Wilna. Trollheta, heißt der grosse Wasser-Fall in dem Schwedischen Flusse Gottelve, welcher aus dem Weener-See auslausc,unv bey Gothcnburg ins Schagerack fällt. Dieser Fall ist unter dem Ausflusse gedachten Stroms aus gemelktem Weener- See, allwo das Wasser bis > 2 Klafter hoch mit solchem Getöse herunter fällt, daß man es dis 2 M- hören kan- Zuweilen wird mich der Fluß Gvtteive selbst Troll- heca genennet- Trommelschläger, siehe l^mbour. Irompecrs, ckrteau l'iomketre, ist der Nähme des festen Schlosses zu Bour. deemx,wohin man gemeiniglichdieStaaks- Gefangenen cinsperret rompere, he Blas - Insm gebräuchlich heissecein Trompeter, und hak nn Feld« bey der Militz l«st eben die Freiche,-, so vor Alte,s die Herolde gehabt, daß er nedmllcb von einer Armee zur andern verschickt, und wenn er ein Signal ge. ge- Schwedische Kriegs-Gefangene, sowohl Meiers, als Gemeine, am 1 Januar» 17,s. niitgrvssem Gepränge in derHaupk- StadlMoftau öffentlich im Triumph auf- TttumphboAcn, sind kostbare aufgerich- lete, mir sinnreichen Gemahlden und Devise» ausgezierte Bögen, durch welche die triumphirende Sieger ihren Einzug ?^°earra»«m, kleine Stadt im Herzügrhmn Mavlaud, nicht weit vom -lasse Ldda , und an den Granzen der Kundschaft Lodi- erochrelfiiige», kleine Stadt und Schloß h, Schwabe», gegen die Donau, zwischen Reutlingen mw Sigmaringen, dem Fürste,, vonFürsteuderg gehörig. Iiv-M-, der Tausch, der Wechsel, das Stutzen. Daher croquiren, troquen, stutzen, wechseln, rauschen- Trömling, f- Drömling. 7i°§loä>r°e, dieser Nähme wird allen dest Leute,, gegeben, die in Höhlen und unter der Erde wohnen. Daher werden auch diejenige Einwohner vön Maltha, welche bey dem Lustschloße Bosquet ihre Wohnungen in Höhlen errichtet, also genennet. Sie reden die arabischeSprachemnd sind der Cathvlischen Religion zugcthan- Sie sind groß und stark, leben lange, und des Tages über bauen sie das Land, des A-chls aber gehen sie in ihre Höhlen- Esgicdt deren auch im Kirchen-Staate bey Werbe, ingleichcn in Indien und Alma , weiche wenig von diese» uncer- llbieden sind. rrw, kleine Stadt nebst dem Titel eines gurneuthums, und einem Bißthume, unter den Erz-Bischof zuBenevento ge- ^'dgt in der Provinz Capfta« n«ca, m Neapolis. war vor Alters die Hauptstadt Kiem-Asie» gelegenen Landschaft ?es Königreichs des Priami, reden ^ nach einer von denGrie- W zerstohret worden. Einige Meilen re/^kbAlesauder der Grosse' kn welches über ^..^1 er^ek'e, verwüüet ersteru 'vder mcen HZ2 Trompete Tromo! Trspea Trouppen überliefert werden, so aber zu rechter^?-- Leben, durch die feindliche lsrouppen an Lehorigen Orcrn sicl^er paßirec wird, j entdecket wurde. Trompete, heißt zuweilen eine Trompe-iTropss, kleine Stadt am 6->lko rsr-«oos, von denen bestehen, und grossen Heiden Zum Zeichen Alten aber i'yxlKn genennet- ihrer Siege, vsrnemlich auf den Gräber,, Tro mperee nnd Paucher-, das Protccto-- '",d Epitaphien aufgerichtet werden, rat, oder hohe Rftter Amt über alle Troppau, chE^^, em Furnembuin - - . emr uver uue Oder-Schlesien,an denMahrilchenGrän- zen, dem Fürsten von Lichrentzem gehö. tig. Der diesseits der OppageiegeneLhell wurde An- -742. im Berliner-Frieden an die Krone Preuffen abgetretten, so daß der Fürst von Lichtenstein, wegen diesem Fürstenthum nunmehro 2 Oberherren hat. Die Hauptstadt Tuoppau, LAar-ft, lieat am Flusse Oppa, wo die Flüsse Möhra und Hasnitz hinein fallen, und hat ein Schloß, ii Meile» von Breslau- An- 1758- brannte sie größtencheils ab, chroppi», Ntromp», ein Thal in der Landschaft Bresciano, den Denetianen ge. hörig. Trosa, kleine Stadt und Häven inSüder- mannland, an einer Baye, an der Ost- See, in Schweden. Troß im Kriege, heisset der gemeine Pöbel im Kriege, als Stall-Buben, Wä- scherinen, Marketender, u. s. w. Trosbura, ein Schloß, Marktflecken und Pfleg-Gerichte in Ober-Bayern, im Reut, Amt Burgkhausen, nahe an den Salzburgischen Gränzen. ^ ^ ^ ^ Trostbura, Schloß und Herrschaft in Tn- rol,zwischen Botzen uiidClause», demGra- fen von Wölkenftein gehörig. Ls har eine Linie dieser Grasen, lv den unmiftel. baren Reichs-Grasen-Stand besessen,sich davon genennet, jo aber nunmehro abge- gangen. , MoubLäourr, oder Prouvertes, hiessen vor Alters bey denF-anzose» die Erfinder der Reime und Lieder, welche von andern hernach aus allerhand Instrumenten gcspie- let und abgesunge» wurden. Trouble», Irrungen, Unruhe, Streit«, einem Lande. TroubrlllAs, Stadt in Engelland, in der Zz-ovinz Wilcshire, wo seines Tuch gewacht wird, so Melle» von Lonken. Troullle, kleiner Fluß im Hennegau, welcher sich zu Genape in den Fluß Halstie ergeußt. , . ^ Trouppen, heissen eigentlich eine Menge Soldaten, koch wird melstenthells unter diesem-G^neral-Worte eine ganze Armes verstanden, ,,, . . Trouppen vom Königlichen Hause, sind in Frankreich die 6mäs- llu corxs. Lens ä'Kimss und Liiuiär -louigu^ uüsp- Pro- Trompeter und Paucker im H- Rom. Reiche, hat Chur-Sachsen, vermöge des. Erz-Makschall-Amts, und lassen daher«, Ehur-und Fürsten des Reichs in streift-! gen Fallen bey dieser Ritter- mäßigen Kmm, unter ihren Fe>d-und Hof-Trom- peter,i, es auf das Erkäiintniß der Ober Cameradschast und Ober-Caffe zu Dresden ankommen, auch deren Privilegia, sowohl von Kaysel. Majestät als Chur- Sachsen, erneuern und destättlgen. Es erstreckt sich aber diese Chur, Sächsische Inrftdi'cfton nickt allein über alleFrld- und Hof-Trompeker bey Nelchs-Versam- lungen und Reichs-Armee», sondern auch über alle andere kerglek'- iK»iist-Ber- wandce an Chur-und Fürnl. Höfe», dagegen zwar vor einigen Jahren von einem Fürst!. Hofe das für äs non evo- canclir -Subch.tls opponiret werden wollen ; doch bat Chur - Sachsen dagegen dargetban, daß zwar ein jeder Fürst von seinem Hof- Marschall - Amte die Strei- tigkeice» unter denen Trompetern und Pauckern, als seinen Bedienten, erörtern könne; wenn aber die Partheyen mit sol- cher Sentenz nicht zufrieden, alsdann die Sacke vor die Ober-Cameradschast zuDreßden gelangen, und dem daselbst gelallten Ausspruche nachgelebet werden Müsse, widrigenfalls habe sich der ungehorsame Theil entweder einer Geld-Strafe zu besorgen, oder daß ihme die Ausnehmung der Lehr - Junge» untersaget, oder aber, auf vorgehendes Erkänntniß, er ganz und igar von der Zunft ausgeschlossen werde. Pionc, ist ein kleines Fahrzeug mit einer Decke und einem viereckigten Secgel. Troneck, Schloß und Amt am Troen-Fluß, , zwischen Trier und Creutzenach, in der Unter-Pfalz, denen Dild-niid Rhein-Grafen gehörig, 7 Meilen von Trier, wurde 1/Z4. von den Franzosen desezt. Domo, kleiner Fluß in Lbrurro »Irr-, in Neapolls, welcher sich ln den 6olko äl VsncLi» ergeußt. Promo, csstsl äsl k'ronro, festes Schloß auf einem hohen Felsen, in der Provinz ^-b- rur/o olcr», ,n Neapolls, welches dem Französich-gesinnten Fürsten von Acri A». 1723. dmch eine Mrrächerey sollte Trowi's Eschaickest ^ 8«us in Jrri«!id,wel- ^ r'i» See Larue, in Ulster, etttsprin- ^ m!d M in die Büste von Dungall Hauptstadt in Champagne, ^n's'er Seine- ist eine sehr a,te, grosse beseniM Handelsstadt, neb,k einer CstM l-, einem Präsidial und Baillage, me an« einem Biüchum, unter den Erz- Bischof von Senö gehörig. , ,eü, heisset insgemein en, Austräger ^ Mn i i>> besonderem Verstände aber a ee e»> Erb-und Erz-Amt im deut. Gen Reiche. Der wahre Ursprung des -> en demsche» Worts ist noch nickt reckt d kämm Der Churfürst von Bayern in iku, und Zwar seit dem Wcstphäliscken Kicken, de» Heil. Rom. Reichs Lrz- Lruchseb, oder welcker keo den, Naysirl-chen Krönung-Festin Wi dem gelracenen Ockfen etliche Stü- ge am die Kayserlicke Tafel setzet, welches Anü in des Churfürstens Äbwe/en- k,i cnl e>ubmllci,l>s, der (vraf Truchscs ««»Valdburg, als des H. Rom. Reicks Lid-Lrachsiß, Zu verrickten pfleget. Ls Hai zwar das Chur-Haus Pfalz dieses tztt-Tiüchseflen-Ämt im Jahr 1703 . von ADs.Naiestät erhalten, ist aber Bayern An.,?,,, reftitniret worden, truchsch von waldburg, Gräfliches Ge- Mcbic, welches die Würde als des H. R.Asichs Erb-Truchsesse, und in Prens- scn, Pommern, und der Mark Brandenburg »etliche Güter besitzet- T,»Hendlngen, s. -Hohenrruhendingen. 7im°, Skädtgen in Cornwall, in Lngel- land, welches Sitz und Stimme im Parlamente hat, „nd den Grafen von Radnor den Baionen-Titel giebet Iioxillo, Itrugkillo, ssstm, kleine Glatt, liebst einem festen Schlosse, welches diefelbe eommaiidiret, am Flusse Al- monte, im ^Spanischen Estremadura gelegen. grosse Stadt in Peru, in der Provinz Lima, in Süd-Amerika, lNblk einem Blßthum, Uiiker den Erz- chhchof zu Lima gehörig. Sie liegt im in einer fruchtbaren Ge- ?,^ -'ch»d hat den besten Häven in der 7 ,^» ^ besuchet wird- ^"»c befestigte Stadt, dura?! >u derProvinzHon- uras, m d.vrd-Amerika s'^e 8- -krön. 7^°' Ü^iewirrigenau. lM Leukmerißer- Msttel/GebIge."^"'l»Senaniite,i Königgrätzer- .Prag gehött? " ^'Bischof v. sind kleine , »h.r Schißlem, deren man sich Tschcckwa Tuban ri^z in Ungarn, sonderlich auf der Donau, bedienet, von einem Ufer Mn andern' zu fahren. Tscheckwa, ein fester Ort in Meder-Un- gar», anderthalb Meilen von Stuhl-Wels« sendura. Tscheiputz, vor Alkers wcissenbrivg, altes Berg-Schloß in Thüringen, nicht weit von Freyburg, gehöret denen von Rhede, unter Wejssenfelsischcr Hoheit- Lschevnembj, eine Landes Fürst!- Stadt, nebst einem Schlosse und Herrschaft im Eramer-Mitcelthell, 6 Meilen von Laybach. Die Stadt hat eineCommenthu- rey, welche der Laybachifchcn einverleibt ist, wie denn auch daselbst ein Commen- thur vom deuschen Orden residiret- Tschevracken, sind in Croatie» und selbiger Gegend an de» Türkischen Gränzen kleine auf Pfählen stehende und befestigte Mack« Häuslein, zu denen mau auf einer Leiter hinauf steigen muß. Wenn nun die Türken uiarschirei!, so thuc der, so auf der Tschertacke Wache halt, eine» Schuß, dergleichen chut auch der folgende, worauf alles zu Pferd und Fuß forteilet, den streif- seiiden Feind abzuhalten. Eie sind mit grossen Schindeln bedecket, welche anderthalb Ellen lang, und vorne ganz sai, tzig zugehauen, hinten aber dick und breit, sind in der Mitte nach der Lauge mit einer Hohlkehle versehen, welche in einander geflossen werden, und viele Jahre dauern.. Tscheren, werden in Croatlen diejenigen genennet, welche inj die Turkey zu streif- fen gehen, und alles was sie antrcffen, gefangen mit sich nach Hause bringen- Tschirn, Groß-Tschirn, ein feines, von einem Herrn von Siosch, neu angelegtes Städtgen an den Pohlnischen Gränzcn, im Fürstenihrim Wohlau, in Schlesien. Tschirma, Groß - und Rlein. Tschirma, sind 2 kleine Flüsse, so in der Ober-Lausitz entspringen, sich eine halbe Meile». Sagan vereinigen, und sich daselbst in den Bober ergiesscn- ^ . Tschilscken, werden die Einwohner meiner gewissen Gegend des innern Herzogthum Craiu genennet, welche in der Sprache, Tracht und Gebräuchen von den ander» Crainern unterschieden, da- bey vorcrefliche Sckleuderer sind, und sich mehrenlheils von Salz-Fuhrwerken Tschotikn, Schloß in Ober-Ungarn, in der Gegend Gran- . Tlckuckiricki, gewisse Volker, so unter Russischer Bsthmäßigkeit stehen, r:rd in der Provinz Kamtschatka wohnen. Siehe 5»iritsckelli.ii- ein Dorf in Connaugk, nesß dem Titel eines Erz - Lißthnms, in Jrrland. . Tubx', kleines Königreich mV Stadt an der ii54 Tubus Tübingen TuillerLes Türckey der Nördlichen Küste der Insel Java, in Asien; die Stadt hat einen guten Häven- ludur opticus , ist ein grosses Fern-Glaß, darinnen 2 oder mehr' hohl-geschliffene Gläser eingesasset sind, wodurch man die Gestirne zu betrachten pfleget. luciiemLl-iZrcKi, ist der Ober-Älifseher über die Königliche Küche in Persien, welcher die Speisen dem König auftragen lasset. luctio, eine Spanische Provinzen Süd- Amerika. lucdo, Stadt am Flusse Co, in der Provinz LZueicben, in China, in Asien- Luckum, Schloß und Städtgen in Cur- land, 7 Meilen v- Mietau- Tuconiren, heisset in den hohen geistlichen Stiftern, wenn die Lrnonici oder Dom- Herren zusammen kommen, lind die Einkünfte ihres Stifts unter sich vertheilen; da denn derjenige neue Lrnonicus, so zum erstenmal bcy solcher vistrlbukian ist,von diese» Einkünften keine Portio» bekommet, sondern das erstemal übergangen wirb. lucum-n, eine Provinz in Paraguay, in Süd-Amerika, zwischen der Provinz Chili, und dem Flusse Plato, allwo die Spanier einige Kolonien haben, und sind die vornehmsten folgende: Fr-et lurnman, oder -ie/'L/?ero, cht. ^e?Lste, o> oder In dieser Provinz sind gute Bergwerke, welche den Spaniern gehören, und die einträglichsten sind von allen, so in dieser Gegend befindlich. luäämgwn, Flecken in Bedford, in Engel- land, 2; Meilen vonLondcn. Luäeir, Stadt im Königreiche Navarra, in Spanien, wo die Flüsse Queilos und Ebro zusammen kommen, über welchen letzter» daselbst eine steinerne Brücke gehet- Sie liegt an den Gränzen von Ar- ragonien und Caftilie», vicrthalde Spanische Meilen von Larragona- l'u-ijock, siehe loistoclr. Tuer-o, 'fcrs, Fluß im Königreiche Leon, in Spanien, welcher sich in den Douro ergeußt. luünzki, ist eine von den vier Arten der Persianiscke» Soldaten, und bestehet dieselbe in zoooo Mann. Sie sind Bauern, und ihre Waffen bestehe» in Musgueten und Säbeln, ihr Sold ab - sind 4 bis z. l'omR. Ihr General ist der i°ukn§lci Luici. Tübingen, alte und berühmte Stabt am Neckrr, im HerzSgchum Würtembera, liebst einer A- > 477 - gestifteten Universität, Lollctzio llluttrl, und Schloß ausser derSkädt, Hoden-Tübingen genannt- ES defintet sich auch allhicr ein Fürst- lickeö Theologisches Scipenäium, darinnen r bis ro« Stipendlale», oder «-anä.- stacc dUmsteri, sich befinden ; allst, Müs das Wurtembergische Hof-Gerichte Wr gehalten- >sie liegt in einer fruchtbaren Gegend, z Meilen von Scuttgard - ist ni» schönen Weinbergen umgeben, und da« in de» Franz. Kriegen viel leiden muffen luilleriss, iist zu Paris ein Pallast und Garten des König in Frankreich- Er hänget am k-ouvie, vermittelst einer grossen Galerie, welche an die Seine gehet, und ist von der bekannten Königin, c»- lNaiina enenpel»- gum, das schwarze Meer; das au den ^rclüpüliigum, das Mittelländische Meer, die Meer-Enge von Gallipoli und Eon- stantinopel, und an Egvpcen, gegen Süden an Arabien, gegen Osten an Persien, und gegen Norden an Georgien und das schwarze Meer. Ihre Provinzen sind Narolic», Soria, Turcomaiinia und Diavbech. Ls sind ihr auch viel Landet Turckey Türckheim Türgow uzz tributbar, nemlick, Nringrelien, Guuiel, - , die Fürste» ,n ^öm ?e- und der meiste Theil dcrerFiir- ücn in --ö---Ferner gehöre» M;u die Inseln c-.V- u/, Fc-o, V^r/'no, und ein,ge andere des -f>- ä oe/--ei. Die Turkey >» Afrika graii- »k acaen Norden an das M'tteUandijche N eer, gegen Oste» an de» Jnhmum v. s>uek und das rolhe Meer, gegen Sude» an llnicr-Aethispien und Nnoien, gegen Weilen aber au die Wüste «vara und an «A». Ihre Provinzen sind Egypren, das Königreich Laren, und die Luge ve» Apex; auch sind ihr die Kvnig- mcbe Tripoli, Tunis und Algier cri- biubar. Dieses ganze grosse Reich wird in Gouvernements eingetheilet, da- «si, sich -7 in Asien, , in Afrika, und 7 in Europa befinde», weiche mit Bassen dachet werbe», und unter denen wiede- iliiü die Sanglaes, oder Unrer-Gvuver- „eurs liehen. Diese Provinzen sind meist!,»Heu: sehr fruchtbar, werden aber gar Mcht gebauct, auch sind sie nicht all- Muk bewohnet, weil die vielen Kriege, „eist der oft grasircndcn Pest, eine grosse Mage Vols dahin zu rcissen pflegen- Diese« grosse und mächtige Reich hat seit dem Earlowiklschen Frieden >6-,-. mit den CmsNichen Potentaten in beständiger Mc gelebet. AIS sich aber der König i» Schwebe» Carl derxii. nach der fttale» Schlacht bev Puliawa in das Türkische Eebielhe rctirirre, so wurde endlich im Nov- iplo. den Russen von berOltomannischen Pfotte der Krieg solennster angckündiget, und ber 1699. auf Mp Jahr erschlossene, und 170?- aus zo Mre verlängerte Stillstand gebrochen- Hierauf kam es i/i>. im Jul- ganzun- mdost zu Friedens-Vorschlägen, welche alsodald von beyden Seiten aeeeptiret «orben. Nach der Zeit hat es wegen des Abzugs des Königs in Schweden viele Echwurigkeiten gesetzet, daß es abermals schiene, als wollte es zu einem Friedens- »mch kommen; es hat aber derer Ln- Sell.und Holländischen Gesandten Ver- mitteluna,undeieAblr>tung der Festung Wss so viel gefruchtet, daß dieser Friede am ,6 April 1712. auf 2; Jahre er- aenert worden. Anno >714. haben die Lutten den Denetiancrn den Krieg an- Seknndioet, und Jahres darauf ganz Mo- Lodert, -berAn-17,6. djeJnselund «esiung Corsu mit grossem Verlust wie- °er verlassen muffen, auch am 5 August P«erwardein grosse Niedcrla- chnm^"l- erlitten, dergleichen de an?-?. ??'?. beyBelgradwie- « worauf diese Festung an die „^ " .übergmig, und,7,8. der Passa- .N'sehe Friede erfolget. In denen in Persien geführten Kriegen haben sic^auch wenig Seide ge ponnen, indem sie verschiedene Haupt-Schiachten verlohren, und das meiste von dem, was sie in den Trouble» erschnappet,wieder eingebüffet, worüber es nach der bey Tauris erlittenen Niederlage zu Constan» tinopcl zum Aufruhr gediehe», und Sultan Achmet iil. den 2o Oct. 17^0. vom Throne genossen worden- Endlich haben sie mit dem Schach-Nadpr,7)6. einen nicht gar vorcheiihasten Frieden schlieffen müssen. In eben diesem Jahre declaurre ihnen die Russische Kayzerin den Krieg, und trieb daraus sowo, l die Türke», als Tartarn greulich zu Paaren. Im folgenden Jahre mussten sich auch wenland Kayzers Carl vi. Majestät zum Kriege mit der Pforte resoiviren, welcher zwar nicht mit allzugünstiqem Glücke gesichtet worden: Doch ist dieses Krieges-Feucr >799. wieder gedämpf. ftt, und sowohl von den: Rom. Kayftr, als von der Rußilche« Kapscrin mit der Ottomannischen Psorre derFriede wieder geschlossen worden- Nach Käufers Carl Vi. Tode suchte zwar Frankreich die Psorre wider die Königin von Ungarn aufzubringen, allein sie blieb in Be. obacktung des Friedens-Schlusses so ge. treu als standhait, wie sie denn während dem An. >756. zwischen Oesterreich und Preuffcn ausgebrochenen Kriege sich beständig ruhig verhielt. Be» denen An. 1768. u. 69. in Pohlen ausgebrochenen Unruhen war die Psorre nicht so gleichgültig. Sie sähe vielmehrden Einmarsch der Russischen Trouppen in Pohlen alS einen Bruch des Priithcr - Friedensschlusses an, und erklärte Russland und gleich nachher dem Könige von Pohlen förmlich den Krieg. Dieser wird auch da wir dieses schreiben, mit allem Eifer »och forcgesetzet. Der jetzige Groß-Sultan istMustapha lil. welcher 1716. gebohren, und An-17.<7- den 29Lct- den Thron bestieg. Turckheim, ein Grass- Leininglsches Stadt» lein in der Unter-Psalz, an der Haart, woselbst die Gräfliche Residenz ist, auch denen Reformieren 172s. das sreye Reli« gions-Lxercitium verwilliget worden. Türckhcim, kleine Stadt IN Ober-Elsaß, 1 Meile von Colmar. Türckisches Jahr, ist 12 Tage kürzer, als ei» Christliches. Tiixgow, Landschaft in derSchweitz,welche sich an den bcvde» Usern des FluffeS Tur von dem Zürcher.- bis an den Bo» den.Gee erstrecket- Das eigentlich söge, nannte Türgsw ist ein Amt in diese» Landschaft, zwischen dem Canlvn Zürcl.r der Sradt und Abte» St-Galle», und dem Costnitzer-uiid Acler-See. Es ,st den 8-ältesten Cantons untertha»: von der Hoheit und dlrlsür-Wesen aber par« Ddbd tieft n54 Türtzburg Tuner tieipiren auch Wr», Freyburg und Solothurn ; die Reformirten und Rkmisch-Ea- tbolffchen geniesten seit 1721. gleiches Recht darinnen. Türrzburg, siehe e.er;buun, Turirngen, stehe Durlingen. Türrlinnen, Marttflcekcn und Schloß in Unter-Bayern, im Reiik-Amt Landshnt, in der Psscae Vilshosen, an de» Paffaui- schen Gränzen. luI-, Handelsstadt lin Rußland/ und zwar im mostorvischcn Gouvernement an der Upa gelegen. Ausser einer Menge Juchte»/ die allhier verfertigt wird, ist auch eine künstliche Gewehr - Fabri,,ne angeleget / darinnen jährlich -0000 Mimen und ioaoo Paar Pistolen verfertig« werben- Sie gehöret der Admiralität zu Petersburg/ und muß alle Arbeit dahin iieferu- Tüll/ siehe Doul. luNes, Mte/.-, Hauptstadt in Nieder-Limo- siii/ am Flusse Corrett, iu Frankreich/ uebst einem I'ie1>c!>rl,wie such einem B>8- thm»/ unter den Erz-Bischof zu Lourge! gehörig- Allhier ist der vorrrcfliche Sce- xvänus Nalue-ius gedohrcn worden. Tuin/ Stadt in Unter-Oesterreich/ wo der Fluß Tuln ln die Donau fällt/ 4 Merlen oberhalb Dien. Bis hiehcr pstcgcu, allemal die Erz-Herzoge von Oesterreich ihrer verlobten neue» Gemahlin entgegen zu reuen, und den dem ersten Empfange von derselben mit einen,: reich von Juwelen geziertes Hut «beschenket zu werden. Den 2>A,orz 1752. brannte sie bio M'f 40 Muser nebst dem Bischofs-Hose und schonen Frm-en-Lloster ad. IMr, 'eine Versuche Münze/ gilt so viel als 8 Groschen ^ ^ lulngar, Dre/ttM, Schloß IN der Französischen Grafschaft Rouß-llon / in Catalo- I'iel,/ I Meile von Perpignan. , luluphLN, Stadt im Köingre,- che Tangnitz/ in der grosse» Tarlarey/ in AsirN- luw-in, eine gebräuchliche Münze in Per- sicn/ welche ;o tsdaüi machet- , luwcn, chr/>n)n, ziemlich grosse und volkreiche Stadl in Siberie»/ am Flusse Tn- men/ welcher hier in den Tnra fället- Sie ist meistens von Russen bewohnet/ doch sind auch Tarcarn allhier / welche siel' zum Mahometauischen Glauben bekennen. , . Tummeletsch/ siehe Dc»nlc,chitf. Tumult/ ist ein Aufruhr / Empörung oder Unruhe / so sich in der Stadt oder Gegend unter den Inwohnern ereignet. Tmnuiruiven / einen Aufruhr «„richten/ und der soichcs thut/ heisset ein Tumultuant. Turnen, siehe l'vmen. Puna, Flecken in der Provinz Mdelpadren, Tunbridge Tunis 2 Schwcdstche Meilen von Nikopmg, gegen Süden. . ^ Innbristga, kleine Stadt am Flusse Tu,!/ in der Provinz Kenc / in L,igelland, gm Flusse Medwav/ -o Meilen von Londen, har in ihrer Gegend herrliche Gesund. Brunnen. i'unciianL, Stadt am Flusse Inn, in der Provinz Lautung in China. Tündern, siche Tondern- Dung, kieine Stadt in Nord- Schottland, in der Provinz Sttachnaverii/ ander See. Tunzcliuan, Stadt IN China / am Flusse Lhoii/ in der Provinz Suchnem in Lsicn. luriggin, in der Provinz Oneiche», iu China in Asien. Inngnics, tzlnß in Sibericn/ welcher viele grosse n-gesährlicheWaffer-Fälle hat/ u-an manchen Orten i deutsche Meile breit ist. Er entspringet aur derBaikalischenSce, und beißt Angara/ bis an den Ort/ wo derJlüm-Flnb hinein gehet/ von barer Tungusta gcnennetwird/weil dieT»n- gusischen Tarlarn hier zu wohnen ansan« ' gen, und ergcußt sich endlich in den Fluß Jenisev. Tungufen, Trrnxr,^/>oxr//i, siud TartaiN/ welche theils in Sirenen, theils in Lau« ria wohne»/ und werden ciiigetbeiiet in Xoniiiiungutl, welche allezeit müssen zu Pferde fcnig seyn, und Oleom Dmxmi, welche auf allen Nochfall zu Fusse fertig seyn müssen/ um auf Befehl des Rußi- schcn Statthalters in Nerzinskoi erscheinen zu können. lunir, strmkir/m, Königreich in der Bar» barcy / zwischen dem Mitrelländiichen Meere und der Landschatt Blledulgent, also/ daß es gegen Westen das Königreich Algier/ u- gegen Osten das.vonTripoli ha:: Anjetzo hac es die Form einer Republik/ und wird durch ein Nachs-EoUeginniMd einen Day, vdcrFürsteii/regieret/welchen die gesamntte» Einwohner erwählen/und der die öffentliche Geschäfte mit Genehm- haltung des Rakhs-Eollegü verwaltet:je» doch stehet cs unter demSchnb desTürki- schen Kavsers, welcher einen Baffa in der Hanprstadt Tunis bat, der weiter nichts zu befehlen, als daß er das Schutz-Gel» cinbebek. Die Stadt Tunis ist groß, reich, und hat eine grosse Handlung mit den Europäischen Nationen, liegt am südlichen User des Mcerbu ens von Goletca, und ist eine der mächtigste» Städte in Attila, Mi, starken Mauern und Thür« men umgeben, nebst einer Ettadelic- Ihre Einwohner sind derSec-Rauberen ^ ergeben , und treiben einen starken Ge« lravde-Handci nach Italien und andern Länder». Sie har einetcusschcMcile im Umfange, und liegtg Meilen vom Mittelländischen Mee^e.' JmJulio >728 wurde eine Französische Lscadre »abin geschickt, ' 4 ' l«- <5 ljülci L SÄ jröss, üi»« «iik» 'Äiiii-' Äist, Kid .L-n TunkrnA Turcal Turchestan Turin ii<^ H, seidige, wegen einiger von -LUiic- elsci-en Capein verübten Epc-ssen zu bon^ i^iren; allein sie «ecoiinnodirte sich e und gienge d-e Fr.edens-Dorschlä- ae gleich ein, weiche darinnen bestunken, daß diese Capers an denen Franz», skscbcn Küsten nicht mehr kreutzen dürfe ln die Schuldigen bestrafet/ unk zu Er- fekuna desSchadeus angehalten werden, anch eine Gesandschast nach Paris kommen, und um Verzeihung bitten mußte. 7mlnn§> suche i'-mgum. lMx°',"'Smdc sti C'hina, in derl Provinz Peking, in Aste», welche grog, wohl bc- Mhner ist, und aute,Ha!!dlung treibe . k>ier wirk das schoiiste uno beste Porccl- ,M in derWeltlgefundcn. Sie liegt am Flusse Tango, ,o deutsche Meilen von der iM/a^kleiner Slu^m Romania, weicher sich de» der Stadt Eno in den Archipe- Wm ergeußc. . ^ Tor, Thur, einer der vornehmsten Flusse in der Schweitz, welcher durch die Grafschaft Toagenburg und das Türgow sties- sck, und sich unterhalb Schafhaujen in den Rhein strgeußc. Ion, suche Tomen. Turack,Stadt in Nieder-Ungarn, zMeil- van Lien gegen Westen- Turan, «Stadt an der Wag, in derGe- Wischast Lhurocz, in Nieder. Ungarn. Tomiw, 5 >Ilo , Fluß in krdr» 7 .Lo olrrr, in Nearolis, welcher sich unterhalb Rieti in de» Fluß West» o ergeußk. Turba», ist ein Bund, »der eine Art Mußen, welche die Mahometaner und die misten Morgenländischen Völker traten. Sie sind von einem langen Stücke kelnwimd oder Taffent gemacht, welches vielmals,im eineMützc herum gewickelt ist. Tis Sliicans Turban ist sehr dicke, mit z Reigerbüschen, weil er in z Theilen der Welt gewisse Länder besitzet, nebst vielen Diamanten und andern Edclgestei- nen gezieret, und halte» vier Türken denselben dermassen in Ehre», daß sie sich «um unterstehen, ihn anzurühreu. Die EiiurS nagen grüne Turbans, und diese ^reyheit haben sie als Anverwandten des ist derjenige Bediente am Lumschx,, Hofe, der dem Sultan de» Turban aufjetzct. Tch'LrZr/m, kleine Stadt imHer- Mhunie Mayland, in Italien, am Flus- Estino, der Fürstss Familie ä'Oilr Turbiren, verhindern, irre machen, stöh- Weumuhigen, item einen überlaufen. Turi>,non, die Beunruhigung, Derw.rrung, Empörung. ^ ^ ' ^ourcrl, Türkischer Flecken, nebst stlier Festung in Nächsten, in Asien- Tuidiost«», "Hartman, grojse Landschaft in der grossen Larcarey, in Aste», we,»e den, Reiche des Moguls gegen Norden lieget. Sie hat ihren eigenen Fürsten, der in der, Haupt-Stadt'Beck residlret. Es wird für der erste» Türken Vater and gehalten, davon sie noch Türken helsseii- Torcowmui», „iche Armenien. Turci-m-inrii, sind ein gewisser Volk ln der Provinz Turcomanmen, ni Lsi,n, welche stck zur Türkischen Religion bekennen« nnd Vieh-Hirten «bgeben- Sie haben besten eine grosse Menge, und ziehe» demselben von einem Orte zum andern der Weide nach- Sonst dependixe,, st- nicht von dem Türkischen Bastst, sondern haben ihren eigenen Aga, der dem Snt, tan einen gewissen Tribut bezahlet, rureniie, die älteste und vornehmste Vicomte m Frankreich, zwischen Auvergne, De« rigvrd und Limosin gelegeu, welche von der Sradt Turennc, so klein ist, und ein Schloß hat, den Nahmen führet. Es war vor diesem ein ganz souveraines Land, und hatte «eine eigene Vicomrei, hat auch noch b!S dato viele Gerechtigkeiten, und ist ci,i unmittelbar Lehen vom Äöiuge, da alle andere Vicomck-r nur After-Lehen sind; nach der Zeit ist es an das Herzoglich« Haus Tour ck/Vuvergns gekommen/welches auch noch den Titel davon führet- Turf, oder Torf, wird ln Holland und vie« len Nieder-Sächsischen Ocitern an statt des Breun-Holzes gebrauchet. Es wird aus den morastigen Gründen gegraben, aufs Feld zum Trocknen «-leget, und zum Gebrauch aufgehoben. Anjetzo wird auch im Churfürstcnthum Sachsen im Erzc-Ee* bürge beym Flecken Zfchorlau dergleichen Torf gegraben. Turgow, suche Turnow. Turin, Torino, Drenmorr/m, xf„x der zierlichsten Städte in Europa, die Hauptstadt in Piemont, und Sie Residenz des Herzogs von Savoyen, und miimieh« ro Königes von Sardinien, an dem kiel« neu .Flusse Dorla, der 800 Schritte weit von der Stadt in den Po fällt. Sie ist ziemlich groß, und braucht man ändert« baloe Stunden, de« Wall zu umgehen.Die Anzahl der Einwohner wird auf eo bis 60000 Menschen geschähet, und ist sie nemiich von dem Herzoge Diccor Ama, deus um die Helfre vergrößert worden Dieser hat auch ihre alten Festungs-Wer. ker verbessert, und mit 17 neuen Bastions und andern Aussenwerker» vermehrt. Di« Neustadt hat sehr schöne Strassen. Der Platz Sk- Charles, auf dessen bcyden Se,. ten gewölbte Gänge befindlich, ist aniehn, llch, und das K- Residenz-Schloß eine- der prächtigsten. Die Königliche Blbiip» thec, das Opernhaus, das Zeughaus, die Königliche Druckerey von in Pressen, sind fthenswütdig. Die Citadelle ist sehst Ddbd - fest-, ii,-;6 Turlupinade_Turnier Turnus Tuy feste, »nd ist ein regelmäßig Fünf-Eck- Die Erz-Bischöfliche Wohnung, d.r Ca- rignanische Pallast, und das Iestiiter-Col- legtum stnb ansehnliche Gebäude. Die Sinn» 140z- gestiftete Universität florirt gleichfalls, und hat eine Bibliotheck von mehr als 20002 Banden- Das Lrz-Biß- thum ist Anno >;> 5 - angelegt. Die Reinlichkeit der Straffen wird durch einen Bach verschafc, der aus der Doria kommt, auch werden die Schleusten alle Nacht ge- bfnct. Unter die Unbequemlichkeiten der Stadt gehören die dicke und feuchte Lust, das schlechte Trink-Wafser, und die üblen Mirtpshacher. Die Anzahl der Ausländer,welche vornemlich durch die vorcrefli- che Opera dahin gezogen werden, macht die Stadt lebhaft. Den aaAng. Anno i6y8. entzündete derDonner den Puiver- Lhurn in der dangen Cicadelle, wodurch dieselbe meistens zum Steiu-Hanffen gemacht wurde- Anno >s)6. desthten die Franzosen die Sradt, und behielten ste 26 Jahre. Anno 1658. und 42. wurde sie abermals eingenommen, Anno ,726.aber von den Franzosen vierdtehalb Mvnarh lang vergeblich belagert, weil dicStadc von dem Prinzen Eugen entsetzt, und die Französische Armee gänzlich geschlagen wurde. w-uilupM-tä-, heisset bcy den Franzosen älterer Sckerz und Püffen. Daher l'ur- luxmlren, Scherz und Possen mir einander treiben. Turn, ein Ort in der Wallachey,Nicopolis gegen über, an der Dona», nebst einem berestiqtcn Thurn. Turnau,Herrn-StadtimBmiz!auer-Kray- se, »»Böhmen. TuinNour, suche T'ornbout. Turnier, waren vor etlichen Seculis ge- wiiie Ritrcr-L-picle, zu welche» niemand geiasscu wurde, der nicht seine ,6 Ahnen beweisen konnte; deswegen fick die Ritter erstlich bey dem Wapcn.Äönige melden, und ihm die Wapen zeigen mußten, ob sie auch Lurniersahig waren- Die Ritter theileten sich ausdenjelben in absonderliche Nationen und Parthcyen, wurden Paar und Paar in die Schranken gelassen, brachen ihre Sperre, reimten mit stumpfen Lanzen gegen einander,und suchte» ihren Gegcnparl aus dem Sattel zu Heden- Der Zweck dieser Turniere war, daß der tugendhafte Adel im Flor und Würden erhalte», die deutsche Nation in versicherter Reichs - Desension conscrvllet, und die jungen Edeli,uce in ihren Lxerciciis persectioniret wurden, sintemalen die stumpfen Turnier-Lanzen bey einem ernstlichen Treffen in scharfe Gpeere verwandelt wurden, und Lie Rrt- ter sich es dazumahl für eine Ehre schätz- ten, wenn sie in der Sclstachc nicht von geringen Kerlen, sondern mannhaire» Rittern, nieder geleget wurden, Imm. mischen Reiche hat man solche Turniere mit Stechen und Lanzendrechen an der Zahl zü ausgeschrieben: von weichendes erste Anno pzs. zu Magdeburg vom Kan- ser Heinrich dem Vogler, das letzte aber Anno >487- zu Worms von der Rhenij, scheu Ritterschaft gehalten, nachmals aber sind wegen eingeführten Schies-Pulvers dergleichen Ritter-Spiele abgeschass-k worden, an deren Stelle die Kopf-und Onintan-Rennei,, das Ringel-Reimen, das Zielschiessen, der Roßlaus und das Pfeilwersen auskomme». In Frankreich sind dergleichen Ritter - Übungen sehr bekannt gewesen, auch habe» dicRLnier und Griechen dergleichen schon in Gewohnheit gehabt. Turnus, wird in jure Lsnonico aenennet, wenn ein Bischof mit seinem DvM'Ca- picel sich dergestalt verglichen, daß ein Theil um das andere die Ncnclicm kccle- lliiitl--, deren Provision ihnen sonst bey. den zugleich zugestauden, Llroimmve p-r rurnos zu vergehen haben soll. Turodin,Scadr in der Woywodschaft Bel), in Roth-Reussen. Tuiguolksii, slil,e TkurcbellüN. T'urs, kleine Stadt in Nord-Schottland, IN der Provinz Kachenes, an der Nord-West' Küste der See. T'urlls, kleine Stadt am FlusseSino,in Basilicata, nebst dem Titel eines Herzog- lhums, in Neapolis. Ihr Bißthum gehöret unter das Lrz-Bißkhum von Ciren- za- Siehe Doris. Turthal, suche Tüigow. 'ruluL-nlloi, Stadt inSibcnc»,am kleinen Flusse Turugans, alias er sich in den grossen Fluß Ienisei ergeußt. Iur>-, DurMarrm, kleine Stadt am Flusse Orue, in der Normandie. Tu per Mllksloi, hat am PcrsianischenHofe die Aussicht über die Küche, und befich- lec denjenigen, weiche be» der Tafel auf- warten. T'uif-s, kleine artige Stadt an dem Mexica Nischen Meerbusen, in Nord-Amerika,an einem kleinen Flusse gleiche» Nahmen«, >6 Meilen von Vera-Crux. Tülls, sticke Thauß. Tullr, kleine Stadt auf der westlichen Insel Skie, bey Nord-Schottland. Turucori, chulucorin, llreioeon,!, Königreich und schöne Stadt in der Held-Insel von 2 ndie»,disseic des GangeH lnAsieii. Die Stadt hac weder Thore noch Grabe», jedoch sind schöne steinerne Häuser daselbst, und am User des Meers ist eine schone Perle»«Fischerei). Sie geholte ehemals den Portugiesen, wurde aber An- >68;. von den Holländern eingcnoimnen. Tuvinskapotsch', Graiij-Festung in Croa- tien, in Ungarn. , kleine befestigte Stadt lEka- Tuyle T^ne Tyne Tyrol 11^7 „is»->i Königreich Gallicien, aus einem Nee an welchem der Fluß M-nho vor. tey siiesset, an denPottu>jie.l,che,i Gräuel, bat ein Bißthum, unter den Erz-B>- schof von Eompostell gehörig. luv-" '--l'uil-, c,i, seiner Platzend coiisi- der er Paß, unten an dennst. Bern bards-Berge, im Herzogchum «osta, gegen Italien, dem Herzoge von Savoyen 7rÄ-Ie,^rovm; in Süd-Schottland, suche 7,M>e,°ss«än, Fluß in Süd-Schottland, welcher Engelland und Schottland von einander scheidet, und sich zu Barwick ln-Meer erqeust- , 7»-°nt°, Tre-venti-r, ein gewisses morastiges Gebiete in Ober-Issel, zwuchen Salland, dem Stifte Münster, und den Grafschaften Zükphen und Bentheim- 7«., chueil'co, Provinz mit dem Titel eines HerzoathumS in Nußland, und zwar im Nowogrodischeu Gouvernement, zwischen Now»zrod-Wcliki,Aeüküw,Mos- cau und Iioliow. Die Hauptstadt Twcr lieget am Flusse Wolga, wo die Twerza hinein fället, und hac ein Schloß, nebst einem Er;>B>ßthum- 7 v°l, suche 7uer-. 7z-,nn, eine Erz-Bischöstiche Stadt in Ca- ran>anien, in Klein-Asien. Tpi>eo',L«Mllm, befestigcs Schloß, Stadt md Herrschaft in Jnner-Cram, aus dem Kars,, zweo Meilen von Triest, den Grafen »»» Thurn und Dalsaßina gehörig. Die Scadt hac einen kleinen Meer-Ha- ven, und sonderlich wächst zu Prosseck der gute Wein,welchen dieLateiner vder lki/o/irim, ReinfaU/ benahmsen. Trber, 7 ev-r-, st^he- r/, einer dervornehm- Ken Flüsse in Italien, welcher im Apenni- Nischen Gebürge, im Florentinischcn Geblethe, entspringet, Rom durchströhmet, und sich zwischen Ostia und Porto, ,c>o. Meilen von seinem Ursprünge in dasMft- tellandische Meer ergeust. heisset der ordentliche Gerichts- Platz zu ronden, wo an denen Uebelthä- tern die Epecution vollstrecket wird. Ppkorschin, kleine Stadt und Caliellaney am Flusse Narew, in Podla- Ke Lithauischen Granzen- - LicytNtt ist feste, absonderlich egende» Morastes- Knesebeck in der demdmI ^Ä^iburg, nicht weit von Nre "1^^°hl,nscheunü Preußische der i Kreutzer beträgt, und machen.^E etuen Reichp-Thaler aus- Sizilien, im Vs, -u ha,i° . welcher vormals einen Bischof suche ck-ao. 7 >no, F uß in Norihumderiand, in Engelland, welcher sich anderthaibc Meile» von Neu-Castle in das deutsche Meer ergehst. Es ist auch ein Fluß Tone in SüdSchoct« laiid, welcher sich bei) der kleinen Stadt Tyiinliigham in das deutsche Meer er- geult. rvnnmzkLm, kleineStadt inSüd-Schott« taub, in der Provinz Lothiana, wo der Fluß Tone in das deutsche Meer fället, 7» Meilen von Ldciiburg geacn Osten- Tyrann, ist ein Regent, der sich an dieFun- damental - Gesetze des Landes durchaus nicht binden will, sondern sich seiner Un- tcrthanen nicht anders gebraucht, als wenn sie seine Sclaven wären, »iid alles von ihm erduiten müffen, was der Geitz, die Ehrsucht, Blntgierigkeic Uijd Wollust eines solchen Herrn mit sich bringet- TyrconsII, siehe vung-ill. Tyrnau, kleine Stadt am Flusse Tyrna, in Nlcder-Ungarn, in der Grafschaft Trenkschin, ,6 'Meilen von Wien, und 4 von Presburg, in welcher Gegend der General Heister den -6 Dec. An-1704. und der General Herbeville den n Aug. Anno >70; die Ungarischen Rebellen auS dem Felde geschlagen. Sie hat ein Lutherisches Gymnasium, und eine Universität, weiche die Erz-Bischöfliche genenner wirv, ist befestiget, und hieher das Dom-Capikel von Gran geieqetworden, als seibigeScadt das erstemäi de» Türken in die Hände ge» rarheu. Tyre-i, gefürstete Grafschaft IM Oestcrrei- chischen Kre se; ihre Gräuzeu sind gegen Süden die Denetianischen Länder, gegen Osten Kärnthe», die Tarviser-Mark, Friaul, und das Erz-Bißkhum^alzdurg, gegen Norden, Bayern und iLcbwaben, gegenWesten adcy,dieSchweitz undGrau- büiidteu. Ihre Länge erstrecket sich vom Garder-See bis au Kussstein ungefetzr Z4- und die Breite vom Schlosse Ehren- derg bis Kitzpiihl re Meilen- Sie ist sehr gebürgig, icdoch sind ihre! Thäier fruchtbar an Gecravde und Wein, absonderlich aber hat sie gute Viehzucht- .Es gicbt auch darinnen allerhand Ente und Salz-Brunnen, wie auch vvrtrefiiche Festungen und Pässe über die Gebürge; daher der Chursürst von Bauern, als er Anno 170;. i» dieses Land einfiei, nicht ohne Verlust sich wieder heraus ziehen müffen. Die vornehmsten Flüsse sind, der Inn, die Etsch, der Lech, die Drau und die Iftr. Man findet auch verschiedene äckteSkeine, als Rubine, Granaten, Smaragde, und eine Act Diamanten. Das Tyrolische Kupfer enthält nicht nur Silber, sondern auch etwas Gold. Die Einwohner treiben ziemsickeu Handel, vornemück aber ausserhalb Landes. Sie bestehet aus 4. Thesien, welche sind -) das Diiirhmir Trient, 2) das Lißthm» Lriyeu, ;) Dddd z das iizg Tyrol Tzschopa Tzutzi Vaduy das eigentlich sogenannte Tyrol, und 4) die incovporirten Länder, nein« sich die Nlaeggrafschaft Duvgau, Landgvafschafr rTlellenbuegl, Grafschaft Feldkirch lmd Montfort, die Städte,iLostnitz,plndenz, El;ach,yil- jingen, Mengen, !Nunderkingen,Rat- poWell, Riedlingen, Gchescklingen, Steekborn, Sulgen,rl)engen,Voringen und V)aldsee,N)>e auch öle 4-wald, Städte. Das eigentlich sogenannte Ty- rol gehöret dem 'Hause Oesterreich, und bestehet aus dem »Etschlande und Innthal- Tyroi, ein altes Schloß, nahe bey Meran, an der Ersch, am linken Ufer, von welchem die Grafschaft Tyrol ihren Namen hat. I^-rons, Landschaft in Ulster, in Jrrland, zwischen den Landschaften Londondery, Dungail, Fermanagh, Monagham und Armagh; sie ist voller Berge. I^rris, eine von den Inseln Westernes, bey Schottland, welche fruchtbar ist an Ge. trande und Gras. Sie ist sünfkhalbeMei- len lang, eine Meile breit, und harr kleine Städtel L>rux, war vormals eine mächtige, reiche und berübmre Handels-Stadt in Phöni- kien, welche in Alt,und Neu.lViur ein- getheilek wurde. Sie ward von Rlmcin- äro dl. zerstöbret, und uachgehends ein Erz-B>schöst. Sitz unter demPacriarche» zu Nntiochia; heutzu Tage gehöret sie den Türken, und ist anjetzo ein gemeiner Flecken, welcher Sur genennet wird. Tyüadt, ziemliche Handcls.Sladt im Jütischen Stifte Alborg, in der Landschaft Tvö-, Arrconia, siehe ^»conia. Tr-äer lVI-Aer, vacki^ wird beydenTürken der Officier genennet, so die Aussicht über die Gezeltc hat- TL-mglmF-lLi-Ku, grosse Stadt in China,in einer ebenen Gegend, allwo sich ein Gouverneur über die Stadt und umliegendes Land befindet- iLsnli-zenne, sirhe lÄmrsckisnas. l/.zsm, siehe oasin. TLinr/.lcKienne, also heisset die Residenz des Kanscrs in China, welche ra Meilen vou Pekin liegt. ^ ^ , . Trornogur, O/.ornogor, Stadt IM Königreiche Ästrakan, am Flusse Wolga, zcMeilen von der Hauptstadt Ästrakan, in Asien. Tzschopa, kleiner Fluß imMeißnischenErz- Gevurge, so beym Vorder-Fichtelberge entspringet, sich mit der Flöhe vereiniget, und hernach bey Döbeln wieder in d,e Freyberaische M»lda fällt- ^ , .. Tzschopa, kleineStadt und Schloß in Meis- scn, gegen Chemnitz, an derTschova, woselbst ein schönes Blaufarbenwerk, zehen Meilen von Leip;i >, und acht Meilen von Dresden, Chur-Sachsen gehörig. l7.Ut7.i sien. sind Georgia,lisch« Thristen i„P^. v. fit Wahrer, kleine Stadt am Flusse - V/ vouränst, lu R-uerAu-.inFraukreich, ^ nebst einem Blßthum, unter denTri. Bischof zu Albt gehörig. Ihr Bischosfüb- ret den Titel eines Grafen vou Dabres Vacanz, Heist die Verledigung einer Wr, de oder Dienstes, Lat. Vacanrien, nennet man dseienige Zeit bey den Gerichten, wenn dieselben etiicheDo. cheu lang ihre ordentliche Sessionen nicht halten. Va-zst-, Königreich und Stadt aufdcrJuscl Niphon, in Java»- VrccZL Inlul-o, also werden zwey verschiedene Inseln gencuiiet, deren die eine aus dem Mexikanischen Meer, au der Küste derJn- sel Zft.Domingo, 7 Engl- Meilen lang,und 4 breit, von dar die Enäelländer viele Och- senhäuke hohlen; die andere aufdem Mt. teständsschen Meer, an derKüste vonSar, dinien, lieget. Siehe Midöeibuvg Vscc»;, Lsp cie V->cci>5, ?> omontornrim ein Borgebürge an der südlichen Küste derer Caffres, t» Afrika. Vrccliisr», ein fester Posten IN Piemont. Vacha, Vach, kleine Stadt und Amt inNie. der-Heffe», an der Werra, worüber eine grosse steinerne Brücke gehet, z Meilen von Eisenach, und 7 von Schmalkalden, Hessen-Cassel gehörig. Vrestsntz, grosse Stadt in der Chinesischen Provinz Tensi. Vrclilizd, Fluß in der grossen Tartarey, in der Provinz Sagathä», welcher sich in den Fluß Eihun, und mit demselben in das Caspisi/e Meerergeust. Vscun, Türkische Forcresse in Bosnien, zur linken des Flusses Berbas,allwo An.i 7 Z 7 - derKaiserl. Ovriste von Rauuach geschlagen wurde. Vii-l-i, Flecken und Hafen am Einflüsse des Flusses Cecina, IM Pisanischen Gediethe, im Florrntinischen. Viläo, v,i, Festung nebst einemHa- ven a» der Genuesischen Küste, wo nicht allein Anno 1708. die König!. Spanische Braut Caroli ui. nach Catalonicn unter Seegel gienae, sonder,, auch:im Spanischen ISuceeßions-Kriege die Kavserl- Truppen, so mau nach Spanien übersetzte, eingcschisset worden. v-iäa äi blirr-, ei» »Marktflecken zwischen Antibes und Nizza, Verein Paß zwischen Frankreich und Italien ist, wo sich 'das Savoysche Gebiete anfänget. Vadsteen, siehe wadsteena. Vaduy, Grafschaft im Rheinthale, nebst einem, auf einem jäken Felsen gelegenen grossen Sch'oß und Dor-e an den Grau, bündtischen Gränzen, eineMeile von Feld, kirch, welche An- -708- von den Grasen pon Hohen-emls an dasFürillHauo^ch- 17aencr Valcke Dalckendmg Dalentia n'sc) le>iftei»verkauffet,mid Än. -7 . zu m neuen Fürstenthu.n Lichtenstei geschlagen worven. s. Emvo. l-en^i, v-iau, ziemliche Stadt im Spaniern Königreich Andalusien, an den Kränzen von Grenada, zwischen Lordona und Loja, dem Herzoge von Sexigehörig. v-irsche, siehe Ferichau. V, «baust, einer, der IN der Irre herum gell t, und nirgend eine bleibende Starre hat, auch daher vor allen Gerichten, wo er angetroffcn wird, belanget werden kan. v-dalE/., ist der oberste Staats-Sekreta- rius des Königs in Persien. Vsignz-, eine Stadt in Lothringen, am Vo- aesischen Gebürqe, --Meilen von Nancy. Dieiiegt an dem rechten Ufer der Mosel, ta,'M sich auch der kleine Fluß Varziiy n SiMosel eraeust. Vaihingen, Stadt und Schloß an derLns, uuHerzogthinn Würtemderg, zwey -starke Meilen unterhalb Sturcgarv, ist An-iü^z. ,vn den ffranzoien abgebrannt, abec an- jebo wieder anfgebauec worden. Vrll-r-, ftnc-LtÄ, kleine Stadt an den Wanzen der Grafschaft Crema, iin Her, zogchum Maoiand- Len Grasen von Ro- ftles gehörig. V->s°n, Stadt in der GrasschaftVe- >.Mn, in Provence, am Flusse Louvese, »eb>i einem Bißchum, unter den Lrz-Bl- schsf veii Avignon gehörig. Väüleruk-villoii, siehe Flagg-Schisf. Vrilme, Voikurs, '«'-vvrri-, lehren- ^ F> ein gewisses Gebicthe im Herzoglhum s Bar, zwi'chm Verdun, Metz und M°n- ^ medy, in Lothringen. Land-Nogten inner Smweitz, an denJlalianischenGra'nzen der CanconS Sckweitz, Üri und Unterwalden gelegen. Vst äe 6»co, ein Frauen-Stlst zu Paris, Benedicliner-Ordens, zu welchemdieKö- nigmÄnna vonOesterreich, Ludwigs Xlv. Frau Mutter, den ersten Stein geleget, welche auch darinnen begraben lieget. Inder St. Annen-Capelledieser Klosterkirche werden die Herzen der Königin-. ne», Fürstin- und Prinzeßinne» vom Ko-! mal. Hause beygesetzek. > Vil sei Lcvlisrs, gerühmte Abtey in Frank- j onarcg H. Augustiui reich, in dem Gebiete von Langrcs, welche da» Haupt von der Congregacion der regulirten Chorherren des ist. V-I sti vomon» still dlatao, sti Norara, siehe Sicilicn. Vri stiSstUr, ein Thal im Mayniandiftlzen, weiches Anno >707. der Herzog von Sa^ voyen von dem Kaiser durch Dactaten erhalten. Vil m r-ia, eine Landschaft im Herzoqthnm Parma, an den Genuesischen (Kränzen. Vst-n, sieh? vvallisee-stand. Vaiste, kleine Stadt in der Lieflaiftische! Provinz Letten. Valcheiiliurg, Flecken nebst dem Ticel einer Grafschaft, in Süd-Holland, am Rhein, aliwo sa'hrlich grosse Pseröe-Märkte gehalten werden- Valckcichuog, suche Fnlkenbeog. V^lcuvi.1, kleine Stadt im Mavländjschen, an den Gränzen der Grafschaft Angbiera, theilS den Grafen Barromei, theiis den Herren von Catca gehörig. Vrlst^Ano, kleine Stadt, nebst einer Vicarie, amFlnsseGua, inderVe- »etianischen Landschaft Vicentino. Die dasigen Einwohner verarbeiten viele Wolle. Vadegast, siehe wadeAassen. Volstjviu, Stadt in Chili, in Süd-Amerika, nebst einem guten Hafen. Volcnco, st' ^lcsntora, kleine befestigteStadt am Flusse Savar, im Spanischen Estremadura- VoloncL ste dkinho, eine gute Bränz-Festling ln der Provinz Umrs iiaurn e-dkinko, in Portugal!, und die Hauptstadt einerGraf« schuft, welche der dkor^uiL sts Viil-i-l^»l besitzet- Villenco Hauptstadt in der Landschaft Valentinois, inDauphine, an der Rhone gelegen, sie ist ziemlich groß, wvhl gebanet, und hat eine Citadelle, ein Presidial, und eine >azi. gestiftete Universität, wie auch ein Bß« thum, unter den Erz-Bischof von Vienne gehörig. v.stLncv, suche VZlsntK. V»Iencisnnsr, eine grösst, schöne und feste Handels-Stadt imyennegau, an der Scheide, welche in verschiedenen Armen hindurch laufet, nachdem sie sich zuvor mit dem kleinen Flusse Novelle vec- elNlgethat. Sie hat eine Cicadelle, und gehöret seit 1677. der Krone Frankreich- AUHier wird viel schöne Leinwand, Cha- mclot, Cammer-Tuch, und andere Zeuge verfertiget, auch hat dieser Ort die Stapel - Gerechtigkeit über die Französischen Weine. Vol-ngin, Grafschaft in derSchweitz, welche, nebst dem Fnrstenkhum Neufcharel, eine souveraine Provinz ausmachek, und,nach Ädstcrbcn der Herzogin vonNemourS, den König von Prcnsscii An. 17--7- zu ihrem Ober-Herrn angenommen. Vsloniolc, anschnttcher Flecken in Provence, - Meilen von Ried, gegen Westen- v^lcruio, Königreich und Provinz, derKro, ne Spanien gehörig, welchegegenNocden an Cacalonien, gegen Westen an Nen-Ca- stilien, gegen Anden an Murrten, und gegen Osten an das Mibttell Mische Meer gräinet. Sic ist frucht ar an Reiß,Wein, Oliven, Zucker, Pomeranzen, Cikronen, F achs,Hanf,Seide,und dergleichen mehr. Jure Luft in so warm, daß min ftder eit blühende und Frü chre tragende Ba,»P ni dieser Gegend sieh«. DiS Haup-siK't Dddd 4 Va- ri6c> Valencia Vakkovar Valentia lieget am Flusse Guadalaviar, iss eine grosse uud wohl gebauete, auch etwas feste Haubest »Stabt, wie auch bie Residenz des Vice-Äönigs, »ub deS hoch« freu Gerichts. Uebcr dieses hat sie eine Universität und ein Erz-Bißthum, au-ch soll in dieser Provinz das schönste Frauenzimmer von ganz Spanien seyn. VAsaci», suche Valsncs. Valentin, ein sehr lustiger Pallast am Po, nicht weit von Turin, aliwo Christian», Herzogs Victor Amadei i. Gemahlin,und Tochter Heinrichs IV. Königs in Frankreich sich in ihrem Wittwen-Stande ausgehalten. VaiLNtinost, Landschaft in Frankreich, in Nieder-Dauphine, nebst dem Titel eines HerzoithumS- Sie lieget zwischen den Landschaften DiennoiS und Dioik, der Grafschaft Venaißin und der Rhone, wodurch sie von Languedoc abgesondert wird. Sie wird in Ober-und Nieder- Dalenci- »oiö eingecheilet. Sonst befassen eS die Herzoge von Monaco; Antonius Grimaldi aber cedirce eS 171;. seinem Schwieger- Sohne, Jacobo Francisco Leonor Gonon von Matignvn, Grasen von Toriqnv,Fürsten von Monaco, derdaSWapeiiundden Nahmen von Grimaldi an uuvwegeuDa- leiitinois 17 >6. den 14 Dec. im Paria, mente zu Paris Seßion genommen. Er starb An-1751- den 2z April, und hinter- iieß Honoracum Camillum, geb> den io Sept. 1720. Dieser nahm wegen seiner Mutter gleichfalls den Nahmen Grimaldi an. An. i/;4. wurde er von seinem Vater mit Vorbehalt der Vormundschaft, zum Fürste» von Monaco declarirc, undsucce- dirte demselben als Duc und Pair von Frankreich. V-stsn/.s, p^r/cntrstr, k^r/cnt!»ov«»r r„/„, befe- stigteStadt amPo, inLaumellina, im Hcr- zogthume Mayland, welche An. -ror nebst dem ganzen Laumellinak von dem Kayser Josephs, mit Genehmhaltung Caroli ui. Königs in Spanien, an den Herzog von Savoyen erblich abgetreten worben- Val--»?, Haupt-Stadt, starkes Castell und Residenz des Groß-Meisters aufder Insel Malta, so mit starken Fortificationen versehen. Es haben die Jesuiten ei» schönes Collegium allhier, und sind auch viel andere Mönchs-und Nonnen-Kiöster vorhanden. Von dem schönen und grossen Hospi- tal siehe inllrmen». Valette, Villebost, Stadt in der Provinz An- gouleme, nebst dem Titel eines Herzogth. Vristte, Stadt in Provence, I halbe Stunde von Toulon. Valjclg, suche 8>istan!n Vrlillil. ValiäeK-^Arii, heisset derjenige schwarzeDer« schnittene am »Türkischen Hose, welcher den der Kapserl- Frau Mutter die Aufwartung hat Valkovar, kleine Stadt am Flusse Walpo, in Sclavonie», in Ungarn- Valrdiren Dalombros« Vgli'iiicn, gültig siyti. Vsilnstoücl, tis, Stadt ain FlussePjsucrga, inAlt-Ca', stii.cn, ist groß, und wirb surtw schhuste des ganzen Landes gehalten. Sie ist ohne Mauern, und hat eine Universität, ein hohes Gerichte und cm Bi'.lhui,,, unter den Trz-Bilchof zn Toledo aehörig, wie auch einen Königlichen Pallän- Val aclolicl, LpensVsllaüol st, ktemcStadlin der ^uilicntlv 6u!»cimLlr, Utid die Haupt- Stadt der Provinz Honduras, in Nord- Amerika, welche einen Bischof hat, unter Mexico gehörig. Vullsstollll, eleu - Vullixloücl, kleine und schlecht bewohnte Stadt au, der Hast, Insel Iucacan, in der -r,ust>enüa dksxico, in Nord-Amerika. Vuliaäolicl, oder 8. su:ir> cle SalinuL, klcüre Stadt in der Provinz Pacamores, in >pe, ru, in Süd-Amerika- Vallendar, Herrschaft, Stadt und Schloß, wie auch eine Residenz der Grasen von Sayn und Witgeiistein, m der Grmschast Sayn, unter Ehrenbrcirste.n, ntcht weu vom Rhein. Vrllengin, siche Valengin. Vallcnlüieo, groffesThai imMaylckndischea, wo viel Gold-Kies gebrochen wirb, bem Herrn von Bvrromeo gehörig. Vaiiex,Fallex,Gra„chaft tn Over-Bayern, im Psleggertchce Aidttng getcgen, dem Grast. Hau,c Taccenvach gehörig. Da» Schloß Fasten liegt au, einer Hohe am Manqnaid Flusse. Viilst- umdioüe I'lonilcki, sind Ordeusleute iu Italien, die ihren Uriprung von etiicm Florentiner, golwnnc üuulstcno, im Seculo genommen, welcher nach seinem Tode An- ic^z.unter die Heilige» gezayrec worden- S«e tragen ein dunkel Mol- blaues Kleid, t-vchulcer-Aock und Kappe, und si,re erste Wohnung ist zn Vaiomvro- sa, >8Meilen von Floren;gewesten- Valm-Ai-, blLsti», Maz-nrhal, die nördlichste Vsgcey unter denjenigen, welche bie Schweitzer im HerzogchumeManialid, in Italien, besitzen, und vom Herzog Maximilian Ssorcia An- i;erkauzchaben- Ihre Einwohner sind Calhomch- Den 22 April ,734. gerierhenin dcmDor- fe Peccia einige Hauser, welche au, dem Berge gestanden, in Brand. Das Feuer ergriff de 7 > benachbarte» Wald, weicher wegen des trockenen Windet-tn einerZeir von 4 Stunden aus r Meilen, im Umkreise adbrannte. Valmücten, siehe krlniomli. Vsiogner, l-stnönr'-e, kleine Stabs in dem Gebicthe Loucaulin, in der Normandie. Vuloir, s-str/c/ium, ein kleines Gcbiethe eines Herzogthums, in dem Gouveniementi-I- cie O^nce gelegen. Vsiombrosil, berühmtes Kloster in Toscana/ zwischen Dalona Dan ,w,X'»dem Appcnnlnischen Gebürge, 18 -waliämsche Mellen von Florenz. v-7°n", eine ehemals befestigte Kk-idt, nebst einer Anno f-st ganz sprengten Citadelle, und einem sehr Dn Haven in Griechenland, an der ^üue von Eplro- Sie hake,» Erz-Bip- kbum, und ward dstrch die D iictlaner zu wM des vorigen Seculi erobert, gieng aber wieder an die Türken über. v,lor. v-l-ur, heisset den den Männern so viel als Tapferkeit und Courage., Valor derMülM, ist derjenige Werth, jur Welchen ste aültig ist. VrlpolW, stehe l^onpol,Lr, valvon, stehe ^'alpo. Val'-reepen, Virs visillc, sind zwey Seile welche hier und dar Knoten haben, sie lchmii'iän stden Schissen aussenhalb herunter, nehmlich auf jeder Seite der Treppe ein Seil, und aebranchet man selbige, uni st» daran feste zu halten, wenn man imeniem Schiffe am-oder absteiget. V-l-omay. kleine Landschaft in der Französischen Provinz Breffe, an der Rhone- Ml-iliv-, s^ü / /«-na, eine alte und berühmte Grafschaft am Comer-See, im Herzogthume Maoland, zwischen Grau- bimbtni und dem Valteliner.Lande. Sie ist sehr gebürgichc, hat aber fruchtbare Wler, und begreift ro Italianische Meilen in der Breite, und 60 im Unsange. Daz zürstl. Haus äs I- Voui UNd VaNis führet den Titel davon, dieGrafschaft aber gehöret dem Hause Oesterreich. VMrin-, Fiuß in Savoyen, welcher in den Bergender Grafschaft Burgund entspringet, und sich bey der Brücke von Lucep mit der Rhone vereiniget- Välelme, Voltelin, kUM, Tellrns, kleine Landschaft in der Schweitz, welche sich von Osten gegen Westen, von Lyrol bis an das Mayländische Gcbiethe längst der Ad. da erstrecket. Sie gehöret unter die Un- tcrthanen der Graubündter, und ist ge- bnrgichr, aber sehr fruchtbar, absonderlich a>> köstlichem Weine- An. 1727- wurden Ae Protestanten bey 4000. stark daraus vertrieben, da sie sich denn nach Chia- v-nna begaben, bis sie An. 172p. wieder tecipirer worden. kstd Würdigung, oder der Werth A^Mun,-Sorte, die Schatzung, it. der »"V" Wechseln gebräuchliches Dingeö'd bedeutet den Werth eines ^^'„H-upkstadt im.Königreiche Matam- w lchc n^"b von Co,igo, in Afrika, in N, nU, ^»!g menreircheils mit Weiber» aufzuhalten p,leget. °ber VvÜÄN, ,z.Ltirmrr, ' ö^sser See in der Provinz! Flü st m M'"- wacker viele «>eb«r ädlkuft! ' """ durch keine,, Dan Daragio 1161 Van, VEm, aste befestigte Stadt iii Tur cvmaiiiiieii, in Asien, am S,e Van, nebst einer festen Citadelle. Sie ist die Haupr- S'adc des Beglerbeglic Dan, und ihre meisten Einwohner sind Christen. V-ncs, kleine Stadtin der Provinz Ncapo- liv, 6Mei!e,i von kcccl, zwischen Briildisi und Otcant», an der See-Küste, weiche A-17>7. von denen DulcignorischciiSee- Raubern eririege», u-geplündertworden- ^iinäaU, wenden, waren ein kriegerisches Voik an der Ost-See, inTeutschiand, welches imzSeculo nach Gallien, von dar nach Spanien, und endlich in Asricam, gieng- Sie waren der Arianischen Ketze- vav zugcthan, und heutiges Tages »ennen sich die Könige von Schweden und Däne- mark Könige der Gothen und Wenden- V-Nck-Iiriz, siehe ^.nä-Iuliii. »"bu, hoher Berg in China, welcher von den Einwohnern für den höchsten gehalten wird. v-ni-s, Wanras-Länder, sind ein gewiss ser Strich Landes auf der Insel Ceylan, in Indien, den Holländern gehörig, welche deswegen ihre Schätzungen undElephan- ten an den König von Candi liefern müssen. ES befinden sich 7 Kirchen darinnen, weiche unter die Aufsicht der Geistlichen, so auf der Insel Manar wohnen, gehörig. Vanität, Eitelkeit, Hoffart,Prahlerey,Einbildung, Schwachheit, Thvrheil und Narrheit. VLmcKinZ, wird von den Chinesern die Weltbernffenc, und lkuf zoo deutsche Meilen sich ernreckcnde Chinesische Mauer ge- Nennet. Siehe Ltiia-i, Vvnnvv, Vennev,^vnkti«c, netmLM.Hauptjiadc, in Nieber-Erelagne am 6olko äl iviorbmii. Sie hat eil! BiK- thum, welches unter den Erz-Bischoff von TourS gehöret, und ein Schloss l'Uevmiiis genannt, welches die Residenz der alten Herzoge von Bretagne gewesen. Vsniisr, schöner Flecken,-Meilen vonParis, wo man einen wohl angelegten Garten findet. V-nnev, IsvIrlsräsVsnnss, /»/,,/« ober sind kleine Inseln auf den, Gascognischen Meere, zwifchen üsils i§i- und dem Einflüsse der Loire. Vaprinitz, Marktflecken im Histerreich, an dem Adriatifche» Meere, aufeincm hohen Felsen gelegen, und den Jesuiten zu Sc. WeitamPfiaum gehörig. Hierum wächst sehr guter Wein und Casian>en,aber wenig Getrayde- Vri, Fluß in Italien, welcher IN der Grafschaft Nizza entspringet, dieselbe von Provence scheidet, und sich nichtweit von Nizza ins Mittelländische Meer ergenst. Vsi-Lgio, ein guter Flecken im Genuesischen Gebiete, an der see-Küste, drcy Meilen von Savvna. Ddbd; V-r,I- i- i>!.- . !ö: ' -Akt V-r.il- Ii62 Daralls Darms Darna Daticans f Varallo, kleineStadr in berkand- schaft Novarese, im Herzogthume May- jand, am Flusse Seßia, der Familie von Caccia gehörig, z. Meilen von Orta. Varangev, waranger. eineStadc inNor- wegen, im Amte Finnmarken, der Krone Dänemark gehörig. Die Einwohner die. ser Gegend werden Finnlappen genennet. v»r»no, ein SeeanderKü- ste der Provin; Cspitanata, in Neapo is, welcher sich in den 6 olk» ,st n.oäi ergeuss. >'Libosms, suche Viiibolönjz. VaräLii, der größte Fluß in Makedonien, in Griechenland, welcher in denen Gebürgen, wodurch diese Landschaft von Albanien abgesondert wird, entspringet, und sich in den 6olko lli 8ulonicli> ergeuss. Varde, sestesSchloß in Ober-Ungarn,an einem morastigen Orte, unweit Esched und Neustadt. Vardingcn, kleine Münze in Licfland, deren 60 auf einen Rlhlr. gehen- VrräognL, kleine Stadt in Zaconia, in Morea. Varei, Herrschaft,Amt,Schloß und Flecken in der Grafschaft Oldenburg, so ehemals den Grasen von Altenburg, anjetzo aber nebst den übrigen Altmcurgischen Gütern seit - 754 - denen Grafen von Bentink gehöret- Die ehemalige Unmittelbarkeit dieser Herrschaft, hat zwar ausgehörec, La sie Vermahlen der Oldenburgischen Landeshoheit unterworffen ist, sie hat aber den Nahmen einer edlen Herrschaft behalten, und ist von allen ordentlichen Aula, gen die in der Grafschaft Oldenburg ausgeschrieben werden, befteycc Siehe Alrenö. VAE-, Flecken in der Maylanoischen Landschaft Lomo, am Comer-See gelegen. Vi>rsnne§, kleine Stadt am Flusse Allier,in der Französis. Provinz Bourbon- noiS. Varsss, Vricsio, schönes und wohl bewohntes Skädtgen, nicht weit vom Ursprünge des FluffesOiona,imHerzogthume -Mayland, allwo viele Seide verarbeitet wird. Vavsila, Flecken und Amt in Thüringen, so anitzo die von Sommerfeld, als eine li> - xorkec, von der Stadt Erfurt besitzen- Vaiirbls, veränderlich, unbeständig, wankel- müthig- Variiven, verändern, auf eine andereMeise machen. Daher Vuriuciou, die Veränderung. VLiillex, pÄ-iück', kleine Stadt, nebst einem SchlosseinderPrvvinzFoix, in Languedoc, am Flusse Laurlege- Varlav, Vavle, Prämonstratenser-Abtey in Westphalen, zwischen Münster und Paderborn, unweitLoesfelden gelegen. Vsrmo, kleiner Fiuß in Italien, welcher inFriaul entspringet,und sich oberhalb Latisana in he» Fluß Lajamentv er- geust, Vciins, volkreiche>LcadtinBulgarlenä7Hv Weit-Kuste des fchwarzen Meeres, da! wa der Fluß Varna in dasselbe cinsallet. K,- ist vornemilch durch vieNiedcrlage bekanm worden, welche der Ungarische Lönig uia- diSiaus i. daselbst An-:i 444 . vom Türkischen Sultan Amnrach erlitten. Vzmllton, siehe ^arnsron. Varoniscti, siehe HVovouetz. Varros, kleine Insel aus der Donau,LerBcl- grad, in Servien, weiche von de» Tütte» mit Redouten und Schanzen wohl best- stiMt -st. Vsrm, Fluß imHerzogthnmeMailand, welcher in der Landschaft Csmo, an den Granzen von Bergan,asco em- springet, und sich in den Comer-See ergeuss. V 3 I 8 , Ool -1- Vilir, ein Eedürge und Paß all den Gränzen von Piemonr und Daupyine. Nicktweicdavon lieget das Castell VarS. Varw'tck, t^>o;- -m üv-ur des Hause- Oesterreich an die General-Staaten abgetreten, und in dem Badischen Friede» i7 > 4 - dem Äayser eingcräumec worden.. Vasa, s. 'Wasa- Vasall, ein Lc-Hn-Mann, welcher Güter von einem andern zu Lehen rräucc. VLiKÜLgium, ist die Lehens-Pflicht, womit em Anfall seinem Ober-Herrn verbunden ist- Vasen, kleine Stadt und Berg-Schloß!» Unter-Sceycrmark,; Merten von Grätz. VLlouw, Lat- ist ein Fluß in der Provinz LUobrin olcrs, lmKöiuareiche Neapölis, nnwelt der Stadt eronlentina, n welcher der deruhmie Gochische König Alarich begraben worden- Vustlixorsmo, siehe Ii,stlipc,tLM!> 8 . Vaßwar, Elseiiburn, Stadt in Nieder- Ungarn, amFluffe Raab. Vrtti, klesiie Stadt und Schloß in Champagne, >o Meilen von Chaumont, gegen Norden. Vusto, Stadt in der Provinz^bru?.?.o ciri-z, im Neapolitanischen, ward A. 1706 . „ebst vielen andern Gtädtge», durch dasErdbe- ben sehr beschädiget- VLsto, gewesenes Dorf in der Provin; Otrantv, tn Neapoiis, welches - 71 °- zu einer Stadtgemacbet wurde, v-t-n, kleine Stadt in der Französischen Prvvinz Berry, s Mcilcii von BonrgeS- Vclicr, Latira, kleine Stadt in der P>o> vinz Aaconia, in Morea, nicht weit vom Dprgcbürge Mallo. Vuiicsnn, einer von den siebenBergen der ScaktRom, aufwclcistm dcrPäbstiiche PallaliVaticano, nebst der St-PererS-Kirche, stehet, und die vorkrcs- liche Bidliocbeck zu finden, über welche letztere allezeit ein Cardin» - mwr ist. Er soll ? l-s't e " 7» ec": rN: -Hl lUi llkj, ?cl« Kt, W »S Pi l jjd ! m !!I. > »i I l» ! «Sil ö i» !>t! !>» W /.>f -K* -!» V-rtic-m Vaujour_ -»«r^ÄMSLÄ mera,lhi-^RRalhg-fr->get, bekomme,, bade >. p, amont^^ium, Vorge- c.,adr,-->1^, in Pea Vsvrw, LM/^^penunoNieodera. ?"o kleine Stadt „n azerzsg. L'e Mä.fimd, „n Flusse Adda, 7M-üen mvi^-Stadc Mavland. . in L^briiigen, an der Maas, MI s-rwc'dum: Äar,, Meilen von Toni. L^?-iv-"^'°derVanx.diewadt, Landscha't in der Gcbweitz,wel> ^aeacnZüdenan denGensir-See, gegen Dnl- ' an die Landschaft Ger M'd/rsn- L c-mrs. gegen Norden an d,eGras,cha,t MeM-kelund die Lantons Frenburg und NeMaielund die Lantons Frenburg und «entgegen Osten aber gleichfalls an den C-MinBerii gränzet.Ssie ist fruchtbarmd- so»der!ich an gutem Wein, und gehöret b.i,M-rn. ausgenommen einige oereinm «u tniiCanton Bern, ausgenommen ewige kleine Oerrer, welche dem Cancon Frey- tma mstehen, und c-niae andere, welche kiese tzaiuons gemeinschaftlich besitzen- AMü webncn aui Frankreich vertriebene Newmitte darinnen- ikzuäM->m, M/o»- ^aaanu-, am,Flecken nebst einem Schlosse und Ti, tel einck zürstenkhuMs in Lothringen, 6 Meilen von Toni und Nancy, davssn sich eine abgestorbene Familie aus dem Her« zoMenHause Lothringen, Primen von Daubeniont geschrieben, und welches dl. k-m-lodiommanteliiMFrankreichÄ.i/a; an sich gekauft- VMocm-, Stadt und Festung in Champag, ne,nniveik Langres. v-nck-r, l-'nach etiam, Flecken IN der Graf Haft Hennegau, in den Niederlanden, nichlweit von Binche. V-oäi-vanxs. kleine Stadt i, kotbringen, an der Saar, 22 Meilen vo, Mctz, gegen Olten, nicht weit von de, Festung 8ur-k,oui5. Vangeilsche Gebürge, ,Uon- r^aoes,.-, odc! bM«-, em Gebürge, welches sich be, Daun im Sundgau anfangec, Lothrinac, gegen Süden von der kiancKe c.'omrL,sinl gegen Osten von Elsaß absondert, „ach, nialsaber sich in das H.rzo-th. Zweybrü cken, und-inen Theil der Unrer-P.al; er strecket. Aus diese», Gebürge haben du Maas,Mo,el,Marne und Saone ihren Ur spru>ig,unL die darinnen liegende Gegen! mrb das Wasgau genannt. "Mm, oder t 7 a,i, Land schaft nebst einem Flecken gleiches Nab men- lui5lsä°k,2ncs.,iw!sche!i Mris in, König von Frankreic Lndwwxiv. 1SÜ7. zu einem H'errogt-ur Ä "bube, damit seine Maicresse ^ ^ wr Herzogin gema önden mbchl-.^"^ Ticei daran Vau Ubigau i i6z Vau I- Oomke, Castell in der lrle -ls krancs, dem Marschal! von Villarsgedörig- VLuIuisiim, /chrsti- /.Uien/, Flecke», nebst einer Abte» im Champagne, in Frankreich, 6 Meilen von Sens, gegen Olren- v-uiroar, kleine Stadt in der Geasscha,- Benaißin, an, Fiujje Lez, in Provence, in Frankreich. Vuux, siehe Vi,u l. Vaux»? V, sAsi, eder Fe,uchi, Flecken, nebst einer Adkev in der I.-Is -ls kr„ncL, 6 Meilen von Paris, gegen Süd- Osten. Vauxniarcur, Baronie im Fürstenthume Neurchakel, weiche gemeiniglich mit zur Castellancn Boudry gerechnet wird. Vuror, fielst rofiorum, sehr reiches Bene« dicciner-Ciostet im Stifte Lüttich, nicht weit von Dinant gelegen, v-^vn. Schloß in Nieder - Ungarn, am Plakten-See. Ubu>L> kludavr, Fluß in Provence, welcher in dem Fürstenthnme Barcellonette „1 Piemont entspringet,und sich ; Meilen untecdaid Ambrun in de» Fluß Durance ergeußc. Ud^cl:!, ziemlich grosse und volkreiche Stakt, nebst einem auf einem Berge gelegenen Schlosse, in Andalusien. Udenhausen, Dorf, eine halbe Stunde von Göppingen, im Herzogkhume Wür, temberg, hak einen guten Sauerbrunnen, und gehöret denen Rittern von L,e- benstein- Überklugen, feines Dorf in Schwaben, Z M. von der Stadt Ulm, wohin es auch gehöret. Es entspringet daselbst ein herr- sicher Sauerbrunnen, dessen sich viele Leute i»> Frechlinge und Sommer bedienen. Über Land segeln, s. Ober I.rnä Rosien. Ueberläufer, vaibrr-ur, ist ein Soldat,der von einer Parrhey zur andern treuloser Weise übergeher- Ubcrl>»ge,i,k/üe,iiu?a, sreyeReichs-Stadt am Csstnitzcr See', in Schwaben, 9 Meilen von Schafhausen, gegen Osten. Sie ist Eatholisch, und ist alihier cur starker Gecraydel-Handel „ach der Scbweitz, auch findet mau alihier ein Gesund-Bad, Sie wird in die Ober-und Unksr-Gcadt, und in de» Gallcr-Berg eingetheiiet, u- hat ein reiches Hospital- Ubigau, kleine Stadt au der schwarze« Lifier, im Cdur.Sa'chsische» Krayße, 2. Meilen von Torgan- Ubinau, ist ein Dorf u- Lust-Schloß, eine halbeStilnde von Dreßden,welches an der rechten Seite der Elbe lehr prgcht-g ge- bauet, und niit einem >cho»eg Garten ver« sehe» worden. Es war jonir ein Königs Schloß, gehöret aber anjetzo der Grast, Familie von Wackeroarih. Bon der Elbe- Brücke zu Dreßden, kan man, durch die »chöne 1164 UbinK Ucles iiÄvi.c dahin gehauene Allee diesesSchloß liegen scheu. Ukms, u-iuina, Stadt ln Croatien. Ubrquttift, einer, der da glaubet, daß Christus nach seiner menschlichen Natur allgegenwärtig ft», welcher Nähme den Lutheranern von den Aeforniirten bengele- get wird- Udv, OM-, kleine Insel unter den Molu- ckischen Lylanden, in Auen, auf welcher die Holländer allein, Banda ausgenommen, einige Muscaten-Baume unterhalten, um einen Saamen übrig zu haben, wenn Banda durch die Feyerspenende Berge, Erdbeben und andere Unglücks- Falle zu Grunde gegen sollte. llccell», LlomcUccallo, der Vogels-Vevtt, ein Berg im Alpen-Gebürge, weick-r einer von den Hohen des Gk. Gottbardk-Bcrges ist, allwosich eine von den Quellen des Rheins befindet. dleeäa. U/.eclL, Hcrzogthum nebst einer Stadt gleiches Nahmens in Neu-Casti- lien, in Spanien, / bis «Meilen von Llicaja, gegen Norden. Es führet hiervon eine Herzogliche Familie den Nahmen. Ucht, kleine Stadt und Amt ln der Gras- Uddewalia 'vechc schastHvva, so Hessen-Casselisch/undA». 1726. M gänzlich abgebrannt ist, Ucht, kleiner Fiuß in der alten Mark, entspringet unweit Linzelberq, gehet auf Stendal und Osterburg, und fället in die Biese- Ucktland, eine gewisse Gegend in der Schweitz, darinnen die Stadt Bern und der Cimkon Frei,bürg lieget, Uchues, siche Ln-goxo-. Ucker, llckeia, ein Fiuß, welcher bey Su- kow, dritlhaibe Meile von Prenzlow, entspringet, den vorcreflichen Ucker-See macht, von da aber nach Ucker - Münde läuft, allwo er sich ins grosse Haff Uckec-^Naek, eine fruchtbare, fischreiche, und zum Handel wohl gelegene Landschaft in der Mark-Brandenburg, welche sich auf 10 Meilen Wege? erstrecket, zwischen Mecklenburg, Pommern, der Neu - und M'ttel-Mark gelegen, und das Uckerland nebst dem kleinen StolpischenKrayße un- ter sich begreifet. Uckermunde, kleine Stadt, nebst einem festen Schlosse in Dvr-P»mmern, am Einflüsse der Ucker in den grossen Haff, ist in dem Frieden Ann» 1720. dem Könige in Prcussen von Schweden überlassen worden. ^ ^ ^ Ucker-See, U'fer«/ Lac«.-, eine See in der Ücker-Mark, an der Quelle des Flusses Ucker, hat z Meilen in die Länge, und eine Viertel-Meile in die Breite, und hat vorcrcsiiche Fische. . llc!c5, Qc/k/i-E, ein guter Flecken ln Neu- Castüien, ,8 Meilen von Toredo, gegen Osten,Mw sich i„e Prione des Rit- Ordens von St Jacob befindet Uclstavvallz, kleine Stadt Uiid Huven in der Schwedische., ProviuzBahu^ gen, 6 Meilen von Gotheuburq. Udem, kleine Stadt im HerzogthuniCleve. Udenherm, siche Philippsburn. Ustaim, Äonigreick imLei- che des Moaols, jenftit des Ganges, zwischen den Königreichen Kanduana, Pat- na, Ie-ual >1. Mevak, in Asien. Uäisc, Haupt-Stadt -m KSnigreich Ziam, in Asten . ' UM», - befestigte Hauptstadt in, Friaui, aüwo die Venekiancr einen belon, dern I.uogokcuente, oder Gouverneur, dal. ten, aubey auch das Patriarchat v Aqui- leja dahin verleget haben; istamho, nach Zertheilnng des Patriarchats, ein Erz- Blschosticher SiZ- llstinrkoi, Acadt und Gränz - Festung in Siberien, am Flusse Uda, welcher nicht weit davon in den Fluß Sei-nga fällr. Die Destuiig liegt auf einem B-rge, und ist mit einer starken Rußischen Garnison von Cosacken gegen die streifende» Mon? gaien versehen. Uüiwis äs >2 cz-ms», ist zu Rom der Richter am Päbstiicben Hose, dessen Gewalt im Geistlichen sich über allerhand Personen erstrecket, nehmlich über Bürger, Fremde, Prälaten und Fürsten, Er hat die Erkänutniß über alicAkpellationeo des Äirchen-Staacs, und sogar auch über alle Contracte, darinnen man sich der Kir- chen-Censur unterworscn hat, also, daß er dieWiderspenstigcii in Banii lhun kan. Udorien, oder der nie,senrschcLoa)'!;,liegt im Archangelgorodischen Gouvernement, in Rußland, an den Gränzen Siberiens, und sind darmne viele Berge und Wälder anzutreffcn- Vs S.LIsmem, Is Lraiiä Vs, KQe- kleines und sehr sanbigles Gebie» the in der Normandie. Vs-;, kleine Scadc in Andalusien, am Flusse Odier. Vechcl, Fürst!. Lust-Haus im Herzogthume Braunschweig. Vechr, kleine befestigte Stadt, nebst dem Titel einer Grafschaft, imStift Münster, in Westphaien. Diese Grafschaft wird auch von den, Flusse Ems das Emniand genennet, und begreifet m. Parochren, iede von >-> bis 12 Dörfern, unter sich, welche ein besonderes Amt ausmachen. An. ,S68- kaufte der damalige Bischof die Ober-Herrschaft von dieser Grafschaft dem Stifte Osnabrück vor 10000 Thaler ab, Vecht, Lwarrs-^arsr, Mr- chr», Fluß, welcher nicht weit von der Stadt Münster entspringet, uud sich oberhalb Swerrte-Siuis tii die Suder-nee ergeußt. ^ lk^ S ,'s" '.-i skftb büiü .^11. L-v «iS Ai» vccat Vclau grosse^Dor'/an der Weser, M-Mte Zaköabnrg, m Nieder-Heiftn, nal' Cassel gevorlg, allwo ein FuNlllcheK ^E,oß und Lisen-Huttc bestiidlick- . VeO-M, he'ffec unter den Franzosen em Neuker, der Wache halt, und Achtung Li, ob der Felnd irgend woher anru- L,, oder ein o-uftm auszu,Uhren l»chet- veenland, in eine schwarze Erbe in Hol. ^ eiid, woraus der Torf gemacher,und darnach au narr des Brenn-Holzes gebrau- l-«rc!°Ner-Ve-l0, c,mp- - «"'er, -a. kleine befestigte Stadt, nebst dem Titel eine» Marquisars, ausder Jn- sci Waicheru, i» der Provinz Seeland, - »ein einen! guten Hasen, dem Prinzen v»n Omnien gehörig. L>iehe§iistingen. vttren, stehe Leeren. Veerse», schönes Schloß im Erz-Stifte Mn, dem Grasen vvnVirmont gehörig- .Ve-i, Kecken in GaMcien, s.'leiten von dM, gegen Süd-Osten- V--W, kleine Stadt in der Portugiesischen Srorinz Llenrejo, nicht weit von Evora- Ve?el, Vce-I, , kleine Stadt ln Andaluuen, zwilchen Cabix und Gibraltar, deo dem Linstuffe deö Barbaro- v-L-r ä° la Niel, kleiner Flecken in Anda- lusie», an der Mer-Enge von Gibraltar. Vexi-, Vezlj.,, s-'raia, Insel und Stadl des Ätiancischen Meeres, auf dem Eolso von Carnero, gegen die Dalmatischen Küsten, den Venctiancrn gehörig- Die Stadt Degia hat einen guten Hafen, eine feste Modelle, und ein Biß. thlnn, unter den Lrz-Bi>chof von Sara gehörig. kleiner Fluß in der irl-Sadi-nc-, welcher sich zu Aiiet in den 8 l»ß Eure ergenßt. v-kmam, heftig, stark, fehlen, Schloß in Ober-Hessen, auf ei» NM Hoden Felsen, in der Herrschaft Itter, woben unterschiedene Gebäude auf- Se,nhret worden, nachdem der Land- M^orge zu Hessen- allhier Residenz Vebve, stehe Beere. alteö Klosterund AmtimHen. ncbcrgischen, anderthalbe Stunde von HM durgdausen, rechter Hand der Werra, „KghanL"' -u Sachsen-Hild. st"d Schloß im Königreiche /Meilen von LlvaS- «Yen, f.iVerkcn. ilau, s. vvelau. L2LL°K..k'^»-° 1?clay Velcn 1165 Vs!:,-,. kleines Gebiete in den SeenneS, zwischen Vinarcz, Geoaudan, Auvergne und Forcr, in Frankreich. Es ist ein gebürgiges Land, wird von der Loire durchstrhhmec, und die Haup stadt heisset Puy. Oelberg, ein Stäktgen und Schloß, der R- Sradt Schwabischhall gehörig. ES gehören viele Unterthane» dazu, über welche ein AmtS - Vogt gesetzet ist. Vor diesem haben eS die Herren von Beiberg besessen. veibrrrg, Stadtlein und Amt im Neubur» glichen, ? Meilen vou Parsberg. Velden, Nürnbergisches Stadtlein u-Amt an der Pegnist, in einer rauhen und der» glgte» Gegend. Velden, schönes Schloß in Karnthen,zwilchen Clagenfurc und Villach, den Grafen von Dietrichstein gehörig. Velden. Marcktflecken in Unter - Bayern, am Flusse VilS,lnö Rent- Amt. Landshut gehörig. veldenstein, Schloß bey dem Bamkergi» schen Marktstecken uns Amte NeuhauS, im Culmdachischen, am Flusse Pegnitz. Vcldeny, Grafschaft auf dem Hunbsrück, zwischen dem Erz. Stifte Trier, und der Grafschaft Sponheim gelegen. LS war diese Grafschaft nach dem An 1694. erfolgten Absterben beS letztem PfalzgrascnS von Veldenz, Leopold, Lu- bovici, unter den Pfalzgrafcn am Rhein streitig, und feil dem Ryßwickischcn Frieden hat eS Ser Cbursürst zu Pfalz in Dos- seßion gehabt. Endlich aber ist der Streik wegen dieser Grafschaft in dem zwischen Chur-Pfalz und dem Hause Sweybrücken im Dcc. 1733- gemachte-- vergleiche zugleich also gehoben worden, daß Chur- Psal; Veldenz und Laucreck behielt, an Sweybrücken aber sein Anthcii an der Grafschaft Lützelstein und Gemeinschaft Gutlenberg überließ- Am -6 Aug. 17-;. ist die letzte Prinzeß!» von diesem Haute, Dorothea, zu ^rraßburg mir Lose ab. gegangen. Die Hauptstadt Voldeny hat ein festes Schloß, und liegt nahe an der Mosel- Veldes, Herrschaft und Schloß ans einem sehr hohen Felsen, in Ober-Crain, dem Bißthum Brft-n gehörig. Unten flies, set die Velde,iser - oder Frauen - See vorbey. ^ ^ Veldkirchen, rrem, kleine «tadt am Rheinthal, in dem Nebelgau, zwischen der Schweiß, Tyrol und L>chwaben, gegen dieIcaliönischenGränze», am kleinen Flusse Iil. Sie ist wo!,i angeba.,..c, liegt in einem Thaie, mit Bergen unige- ben, und giebt einer ganzen GralickMt den Nahinen, weiche dem Hause Oesterreich gehöret. Velen, Schloß, Flecken und Grafschaft im Obertheiie desBißchumS Müssrer, zwischen ii 66 Veles Venaisiin Denasque Dendomois scheu Coesield und Raesfeld, so denen B,1. >7;;. ausgestorbenen Reichs-Grafen von Velen gehörte. Alcranderu. istwe. Mir seiner Verdienste vom-Kgyser Ferdinand u. zuerst in den Reichs-Graien- Skand erhoben worden- Die Gräflichen Güter liegen meistentheils im Wcstpd»- iischen Krayße, und gehöxen darzu die Grafschaften Velen und Mcaen,dieHerr- schafken Raesfeld, Bretzhemi, L>cherm- deck, Engelrode, Hagendcck und Keü- denburg. Vsli-8, kleine' Stadt in Neu-Castilien, zwischen Toledo und Cuenea. Veletii, Vcirn, S's/iii-c, alte und schlechte Stadt in OmpoZns 6i Koma, im Kir- chen-Sraate. Ihr vormaliges Bißrbum ist mit dem zn Ostia verelniaek. Mußte in dem Span- Sure. Kriege durch Ein- qnariiermiq der Spanischen u- Oesterrei- chischen oirmee vieles ansstehen. VsIeL, siehe können sts VeloL. Volar, kleine Stakt in Nen-Grena- da, in Süd-Amerika, z; Meilen von 8- ks cla Nvr-om, gegen Norde». Velar sl rüdio, Flecken in Grenada, welcher zur Zeit der Mohren eine grosse und feste Stadt gewesen,, davon man itzv noch die Ruder» sichet. Velar lVlslacü,, , Stakt im Königreiche Granada, fünf Spanische Meilen v- Malaga. Ihre Gegend brin, gec Rosinen, Cubeben, und andereFrüch- te in grosser Menge hervor- Velino, kleiner Finß in Abruzzostn Ncapolis, welcher sich in den Fluß Nar- va ergsußt. Voll», Flecke» auf der Küste von Aber, in Aeckivpien, in Afrika, ln dem Königreiche Dancaii, am chen Meere, zwanzig Meilen von derMecr-LttgeDadelmandel. Voll,, siede VerrL. Vcllin, siche Felin. v-!s>-, kleiner Fluß im Oesterreickischen Brabant, welcher sich zu Härlcm in Len Fluß Gete craenßt. Velo, siehe Fels- Delrelin, siehe Vsic-Iine. Veluns. siche Veiau. Vena, dtlonri clcll» Ven» , Gedürze in Crom, an den Era'nze» von Istrien- Zsliricn. Vermkre, chcnu/rum, kleine Stadt im Kö. »tarelche hseapolis, in chens 6i Nsvoro, nebst dem T?tcl eines Fürste, ithums, und einem Bißchume, unter den Erzbischof von Capua gehörig. VeNsiüln, tdamitur«- s^r/ianiinr,-, Grafschaft in Provence, an de» Grenzen von Dauphine, welche durch die Rhooe von kanguedoc abgesondert, wird. Sie hat ei» Erzbißchum und z Blßldümer, ist fruchtbar, und stunde seither nncerPäbst- iicher Hoheit, indem die Königin Johanna von Neapoiis, und Grast» y. Provence, An. IZ4S. lolche nebst der Stadt Avignon, an de» Padst Clemens vi 80200. fl. verkauft hat. M aber die bekannten Irrungen zwischen de», Frau- zösifchen Hofs und Pabst Clemens Xui ausvrachen, nahm die Krone Frankreich An-1768. sowohl Avignon, als auch »je Grachchast Lleiiaißin in Bcslz. >Zeyde wurden dem Gonverneincnt u. Parlament von Provence cm verleibt, und sind bis jetzo „och mchc zurück gegeben worden. Vermsgue, Neririce , Gran; - Festung und kleine Berg-Stadt in Akra-, oisten, im Dyrenaischcn Eebürqe, durch weiches dieselbe der vornehmste Paß ist, nebst ei. nem festen Castelle, in einem annunhiM Thaie, wo der Fluß Essero entspringet. Dieser Orr hat die Skapel-Gerechtigfeit von aller Wolle, weiche aus Spaniel! nach Languedoc gebracht wild. Venrl'guo, klein« Stadt in derGräsichaft Denaißin, inPro- vence, dem Flusse Nasque, zwey Meilen von Carpeiitras, ist vor diesem ein» Blschöstiche Stadt gewesen- Vence, s tu/ien/rr urör, kleine aire Stadt in Provence, nebst einem Bißthume, unter den Erzbischof von Ämbrun gehörig. Vsriciisu, Stadt in der Provinz Chekiang, i» China, nebst einem guten Havcn- Verxlcnin, lxLvenic/.en , kleine Türkische Stadt am Flusse Ibar, in Servieu, in Ungarn- ' eii-ievvre, Flechen in Champagne, 7 Meilen von Troyes. Kcnäsma, k^rn-socinum, Hauptstadt in der Französischen Provinz DeudomoiS, an der Loire, nebst einem allen Schlosse, und dem Titel eines Herzo.lhums, davon eine berühmte Französische Familie den Nabmen führet- Die Herzoge sind natürliche Kinder, we,che König Heinrich iv. in Frankreich mit der schönen MaitrcssLabriolle ä'LttscL, Herzogin von Beaufort, gezeuget. Bishero sind von deneiiselben zwcy sehr bekannt gewesen, nebmlich Ludovlcus Iosephus, geh- de» i Jul-itizo- welcher im Span- Surceß- Kriege die Franzos. Armee etliche Jahre als GeiicrallßinmS in Italic,!,den Niederlanden und Spanien commandiret hat, und den >0 Iun- 17,7. zu Vlnaros, ln Spanien, gestorben ist. Dessen Bruder, Philippus, aebohren den 72 Lug. i6;z. war Groß - Prior von Frankreich , hat aber solche Dignität dem Ritter von Orleans, einem iroiürlichen Svhne des Herzogs von Orleans, 171p. abgetrelen,m>v ist am 74 Jan 1777. «lcichstllsv als der lehre seines Geschlechtes, gestorben- Vcnc!c>mv!5, p',»Uoc->cn/<-, gewisses Eebleche in Frankreich, in dcmLeneral- Eou- !'ssl ! -u '"7 7Q 4 kl «ili! rti-i rrtÄ ' er -iss, ^^lr hi lUi! Ncndr-es Dencdl'g- 'TTTT^m^ONcaii'ois, zwischen Per- Ä ! Touraine und Blaiiois. cks< Stadt mNleder- Denedicf 1167 ^o-1wu^oc"üi ^r Mow7t'v0^ A I« Dcndres, 4 Franzos,, che Meilen ;?!, Nardonne, aea-n Nord-ünen. —Vj, Uniile^mttük» Hauptstadt ^^RMiblick Venedigs an dem o°Iko äi i» Italien,,o Meile» v. Trient, Md ro.'von Maviand. Sie ist auf viele k >ie Inseln, deren an der Zahl 7-sind, > der Laguna, (welches ein morastiges Mer ist ) auf Prahlen erbauet, derge- I,, daß man nicht anders, alszuWal- Mm komme» kam Ihr Bezirk wirb K z Welsche Meilen gerechiict, und L sehr schmale Gassen, welche durch «stoben über die Lanme au einander hängen; jedoch gebrauchet man sich «iä mbeils der Gondolen auf den Ca- Mni, um von eine,n Orcc LerS-aoczu einem ander» zu kommen. Die größte Niülke ist ll n->n» tUälw, über den gro,- sm Canal, von lauter Marmor aufge- iaaek, bar nur einen einzigen Schwibbogen, welcher so hoch ist, dag eine Galeere mit aumesvanmen Seegeln durc»- fadren kan. Die Siadr wird in a Tbcile, oder deiu-il, abgesondert, welche lind: cessio, 8. dlerco, cLrnire>e, 8. krulo, s.crvce, und vorioäuro, deren dreydij- seii, und drey jenseit des grossen Canals liegen. Man zahlet in dieser Stadt über anderrhald hundert prächtige Pallaste,70 Kuchen, ;vManns-Klöster, agFrauen. Klöster, IN Orarori», >7 reiche Hospitäler, ii;Tbnrne, ;; grosse und kleine Plätze, z§ öffentliche Brunnen, 164 Statuen von Marmor, und -z Statuen von Enk. Die vornehmsten Gebäude sind da- Arsenal, weiches ganz mit Wasser Messen ist, die Kirche und der Pallast von St. Marco- Der Marcus-Platz ist die vornehmste Zierde der Stadt, an dessen einer Ecke liegt die Kirche St. Marco, an der andern die Kirche St-Genn- manv, an bcvken Seilen aber liehen die Pwcuratur.Häuser, die von Marmor aus- Scluhrek, und unten grosse Schwibbögen Men. Auch ist zu merke» der Platz, Bwalio genannt, auf welchem die dto- wli m VencLl» ihre öffentlichen Zusam- wenkunlle anzustellen pflege». Das grosse Arsenal, oder Zeughaus, liegt au einem Ende der Sradt, und ist rings mit Mauern, von aussen aber n»t dem Meer umgeben. Es arbeiten varinne» täglich über izco Personen an den Galeeren der Republik, und die Unkosten, welche alle Jahr zu Unterhal- ung dieses Arsenals ausgewendet wer- i sich über 5 Tonnen Goldes Muffen. Man hat über dieses daselbst in d kl-'"-Zeughaus, welches »den, Pallaste Sc- Marc» ist, darinnen gleichfalls viel Gewehr vorhanden: D>: ! Deutschen haben daselbst ihr a partes 2 Haus, welches loarcgo «io l'esscl'ciii ge- l nennet wird, darinnen sie ihre ordencli- ! chen Niederlagen, und über aooGcmä- j chcr hüben. Sie hat eine» sehr guten z Haven; u. treibet dermassen starke Hand- > lunß, Lab man sie für eine der reickesten Stabte in Europa halten kan- Es ist dieser Ott auch wegen des Camcvals berühmt, welches den andern Weyhuachls- Feyertaa anfaugt, und bis gegen den A- scher-Mittwoch wahrer, dadurch eine grosse Menge Fremde dahin gezogen, und -u grossen Geld-Depensen augelocket wer, den. Die Haupt-Religion ist die Eatho- lsiche, doch habe» die Griechen und Ar- inenianer auch einige Kirchen, und die Juden, weiche in der alten und neuen Inden-Gasse wohnen, haben 7 Svnago» gen. Sie hat zwei) Patriarchen, nervlich den von Venedig, und den von Lguileza, nedst einem kilmicwio, weicher der Kirche von St- Marco Vorsteher- Venedig, diese Republik ist ein fouverai- ner Staat von grosser Macht und Reich- thum, welcher durch einen Doge, oder Herzog, der durch die Wahl aus Lebens- Zeit zu Vieler Würde gelanget, auch durch einen ansehnlichen Senat regieret, und zusammen di^oor!» gsienitiima betitelt wird. Sie dcstzet auch sonsten in Asien sckm e Provinz«» und Inseln, massekslch die Ober-Herrschast über das Aorlati- sche Meer an, und begehet daher alle Jahre am Himmelfahrtö-Tage die Vcr- mählungs- Ceremonicn mit bemseibigen. Der jetzige VenerianischeHcrzog heißt i-rr- clovico dtoceniga, geh. den 19 May I/Ol. erwähltden 19April >76z.JmJahre>7l4. kündigten die Türke» der Rcpubiick Venedig den Krieg an, und eroberte» das folgende Jahr ganz Morca, also, daß sie sich nach fremder Hülfe umschen, sowohl mit dem Kayser, als dem Pabste, in Allianz treten, und von denen deutschen Reichs-Fürsten viel Auxiliär-Völcker übernehmen mußten. JmJahr 1716.aber änderte sich das Kriegs-Glück, indem die Türken von der Insel und Festung Corf» mitgrosscmVcrlusteabziehen mußten,und durch die glücklichen Progressen der Kays. Waffen in Ungarn dahin gebracht wurden, daß hierauf der Paffarowitzische Frie, de 171s. erfolgte. Bey dem nach des Kay- sers Earls VI. Tod ausgcbrocheuen Kriege beobachtete die Republick eine genaue Neutralität. Venedig, Droß-und LIein-Vencdig,smd aJusciii, soaufdcrMuida, in der Sradt Prag, i» Böhmen liegen. Veaegono super iore e inferiore, /«perircr S rn/eri«r, r kleine Städte,ganz nahe beysammen, zwischen den Flusse» Sevese und Olona, im Herzogtum Moyland, ii 68 Dener Venerianischer Venetiamsche Venetian. land, inIkalieu, dem Grafen vonCasti- lione gehöria. Vener, siehe wencr. Veneirdile, wird IN der Cathol. Kirche die consecrirte und geweyhece Hostie genannt, so zu gewissen Zeiten, in einer Monstranz eingeschloffen, zur Verehrung ausgestel- lec wird.; VensrLtior,,Hochachtung,Ehren-Bezeigung. Daher veneriren, ehren, hochachten, in Ehren halten. Veneris k-aalo, I» Vsneris, ist ein K-Luü- Schloß im ffürstenthum Piemont, eine Stunde von Turin gelegen- Es wurde An. 17öS. im August von dem Französts- General vuc j-Luillräc völlig rniniret, ist aber nachher weit prächtiger wieder aufaebauek worden- Der grosse Garten, hat an Heckenwerke schwerlich seinesgleichen. -.'leben dem Schloß ist ein Städt- gen, welches aus einer geraden Strasse und egalen Gebäude besteht, darinnen die K- Le-.vwache elngnarticrt worvcn- Vensua, kleine Insel, 2 Meilen von Coron, einer Stadt in M«rea, gegen Süd-Westen gelegen. Veneriaittscheu Adel, dloblü cll Veneri,, muß, soviel die Tracht betriff, gleich ge- kieider gehen, darf keine Diener in Liberey gekleidet halten, keine Nachtretter haben, keine grosse Gastmahle anstelle», und nicht aus silbernen Geschirren speisen. Es sind derselben ; Elasten , die erste ist Nodilr-, gleichsam der iiarürlicheASel, welcher mit der Republick zugleich entsprungen, oder besser zu reden, die Re- pnblick hat von demselben ihre Herkunft, weil sie durch dessen Klugheit, Tugend und Tapferkeit gleichsam anfänglich erzeuget , und hernach in Aufnehmen gebracht worden- Don diesem sind unge- gefehr noch 25 Familien übrig. Die andere dlobllm cll meriro, overo ssi vrerogrri- va,derEhren-oderVerdienst-Adel,wel- cheraussoichenFamilieN/sosichumdas gemeine Wesen wohl verdient gemacht, demselben zu Kriegs- und Friedens-Zeiten getreue Dienste geleistet, und Pie deswegen zurDergeittmg in denAdel-Scand erhoben worden, bestehet. Hieher gehören auch die fremden Fürstl. Familien, als Bayern, Vraunfchwcig, Bourbon, Lothringen,Ne- stl-l Lc. lligieichen die Familien derPäbste, so eine gute Zeit her den Rom- Stuhl besessen, die man alle zu besonder» Ehren in den Venetianischen Adel ausgenommen; und dürfte die Anzahl solches Adels ins- gefammc sich us 2)o. Geschlecht« bei aussen. Die ;re oder lehre Ciasse wird insgemein diobil» csmpuimr xsr il xrsLLo, wie auch biobilt-l äi hiocaMr», der erkaufte Adel,oder Norh-Adel genennet, weil nemiich verwichner Zeit die Republick, wegen des in Eandia wider die Türke 1 aefüdrten schwere» Kriegs, um die Un, tecthanen nicht gar zu sehr mit Auflagen zu beschweren, gezwungen worden, unter andern auch dieses Geldmittel zu erareis- feu,,daß man einigen Familien, m ohne das in grossem Ansehen waren, ums Geld und gegen Erlegung -0002. Doppim, deren Helfte dein Hergeder des Jahrs mit 5 proO-ir auf sein Lebtag verzinset wer. den, den Adel« Stand cvnftrirec. -M diesem erkauften Adel hat man l64s.de» Anfang gemacht, nacknials ist die Zum- me bis auf 100000 Sechiueu gestiegen,», werden dergleichen Familien itzo bis m die «o gerechnet. Diese letzte Art hac keinen Theil au der Regierung, und kein« Chargen, sondern nur den Titel ohne Realität. Wobey auch dieses zu merken, daß der Denecianlsche Adel keine Titulatur «der Benennung von seinen Herrsch»,len oderGütern a,mimt,sondern zusried.n ist, wen» man nur das blosse Wort dloni- i-k im Reden und Schreiben von ihm gebrauchet. Venerianifche Länder, Litia/atc /«mtn, sind sehr weit von einander gelegen, und in z Haupr-Theiie abgesondert, welche sind 1) I-l lerrs ksrms , weiche alle Länder bezreiffet, so die Republick Venedig i» Italien besitzet; 2) Dalmatien, so viel nemlich den Venctianern davon gehöret, nebst den Inseln ln Dalmatien und k-lorMciliL.ausgenommcnetilche Oer- ter, welche die Republick Ragusa besitzet; z) die Isvilmc, oder das Morgentaus, nemlich Perga und Burrinto a» den Küsten Epiri, Suda und Spinaiongaän de» Küsten von Candia, die Insel Corsu, Pachsu, Anllpachsu, Cefalonia, Zante, Ce« rig», Tina, und einige andere de» Archi- peiagi. Aorea, so An-17 >; von den Türken erobert, und imPaffarowitziscken Frieden behalten worden, gehörte auch darzu- Alle diese Länder werden von der Republick Venedig durch Gouverneurs regieret, welche aus den diobili
  • °. LcstunvieUlld I-6ackan. NO unter sich degreistet; 4) ilV.cemmu, 5 jl ?,clou-uo, 6 ) il kolelilia ckl Kovigg, 7) j> Vsivnalb, s) il Lrescjsno, s) il staigL- ^-lco, 10) ü crem-ico, Mid l i) dgsBe- Nilianische Istrien- V-n-LU-l!,, Provinz Ill l'sirr kir- inSüd-Amerika,zwischen dem Ml ä -1 tim, und N> u Andalusien. Die Hauptstadt Be ,1 ;ucla, oder Caro, liegt aus euier siaib-JnÄ,stehet unter denSpaiii-r,i,mld MBlStbum gehöret unter denErz-Bsichof „an 8 - vominsto. Der 6 olso ckj v-ns,.u-ls, ^rnkt!->/ü .V-W-l, aber ist ein Thei! des d-lar ä-> lemr, zwischen der Lanbichasc Venezuela und der Provinz stio äelZ »acba, welcher sich auf 27 Meilen in das Land hinein erstrecket, und durch eine» Canal Mit dem Tee Maracaibo vereiniget. vmgrow, siehe bvcngcuow-: , Vma Lt-m ist dasien-ge, wenn ein unmündiger, ohne Erfüllung der zur Vogr- tarkcst erforderten Jahre, mündig und MM-nnir gesprochen, Mithin zur t^ck- miiiistiinim seines Vermögens gelasten wird. Bey Fürstlichen Personen wird es für ei» it-lbivatum des Kaysers geachtet, geringere Personen aber können im Heil Rom. Reiche von ihrer Landes - Obrigkeit die v-mM Lr,cir gegen ein gewissesveld erkauffen- Vclii,.Äl, siehe Vionrrn. Veiiis, P 8 rn/ons, p^n/onre»,, Stadt an der Maas, zur rechten Hand, in der Provinz Ceioern, mittelmäßiger Grösse, aber wohl befestiget, anderthalbe Meilen von Stra- le», und ein wenig weiter von Geldern »nd Rüremond gelegen. Sie ist sehr be- Mem zur Handlung, weil ein Canal von der Maas bis nach Rheinberg geführet, und bevor Flüsse vereiniget worden sind, an. > 7 oi-wurdesiedurch dieHolländer erobert, und im Baadischen Frieden 1714 8ubNL^^^''^'bi-th-eder Vmu- 5 , siehe Vunnes. obrigkeitliche Personen in der N^tz'weichem groffemAnseheii stehen, ^^ "^°ugenZe>ce„, im Kriege diePan- d u»d noch fezo lÄsich uberdas Gewehr ihrer Mann- ie>? 4 Ven,ier zu Bern, tza- st Fahnen der 4 Eheste der Bürger- mer,welche d,e Linkunfte des Staats be. 'Bastürk! teilte Stadt in der Promi, Basiltcac», „> Neapoiis, am Flusse Oianko, nebjl dem Titel enic» üu-i^n- lhums, wie auch einem Bistkhum, unter den Erz - Bischof von Mater« gehörig. Vuinour, Fse, cken l» der Französilche» Provinz Limosin, am F!u,se Lsueste, liebst dein Lite, eines Herzogtuun s- VenwL, also heissen die Wirths - Häuser auf dem Lande in Spanien, welche ad.r insgemein gar schlecht beschaffen sind. Vemvvon, ^enkÄ-r-onium, Flecken IN DüU» phine, auf einem Hügel, z Meilen von C-isteron, gegen Norden- Vomil.ren, heißt eine Sache bin und her überlegen, oder vor Gerichte treibe». Vennmiglis, siehe Vinrimigiiu. Vemorisnne.Leutot-anS, M MnoM kleine wüste Insel auf dem Toscanischen Meere, gegen die Neaplischeir Küsten, s Meilen von der Sradt Gaeca. Vepim, Stadt in der Ukraine. Vers, Stadt und kleiner Hafen imSpani, scheu Königreiche Grenada, am Loiko äi Veir, Veiamtör, 6,IIico, Fluß in Macedd- meu, in Griechenland, welcher sich in den t-oilo cki 8ulonjcki ergeust. Veiz. Fluß im Herzogthum Mavlaud, welcher in dem untersten Thesie der Provinz Pavesan» entspringet, und fnicht weit von der Stadt Pavia in den P» fället. Verr Liur, 8,n susu sie UIKu». Vera tlrur vciZ, -uet»,, Stadt IN Mexico, in Nord-Amerika, am Mexikanischen Meerbusen. Die Spanier haben diesen Hafen verlasse,,, weil er von den Nord-Winden nicht genugsam bedecketfge- wese», und haben sich nach 8 r. Mn cke Ulkus begeben,welches sie das neuev-rsLrux nennen, und nicht weit davon ein Castell auf einem Felsen har, darinnen eine Be, satzung lieget. Vsr, äe klscsnLis,Me,« p/nerntin, kleine Landschaft am nördlichen Ende der Spanischen Provinz Estremandura, welche ei» Thal zwischen Bergen ist, sich bey ,r Meilen weit erstrecket, und überaus fruchtbar ist. Vsir krr, /Mg?ax, Provinzin der-kuäl- eiitia LurriiimI,, zwischen den Provinzen Jucatan, Chiapa, Svconusco, Guatinlaia und Honduras, ,n Nord-Amerika. Sie ist gcbürgig, aber dennoch fruchtbar, und habe» die Spanier die Stadt Vers k,x darinnen, am Flusse Douce, allwo ein Bischof ist, der, unter den Erz-Bischof von Mexico gehöria- VsirZus, Provinz in Nork-Amerika, in der ^uckienri» Lrurimsls, zwischen dem dlrr- äsl dlort Uiid dem dtsr ckel Sur. Sie ist gebürgia und waldig; die Spanier haben allhier die Haupt-Stadt Conception, sodann I» 1 'r 1 li»cklck,i- kV, (.iiilsi UIid?-irl». Leer V»r»- 1172 Vcr atasi'r Verde _Verdeck VergKddervnn Verrtrier, suche Vor, Verbal-Injurien, sind, wenn MSN jemanden mir schimpflichen Worten und anzüg- lichen Reden an seiner Ehre beleidiget. Verbsris, s-^rm»-^,Stüdtgen in Ibis äs r»n-s. am Flusse Oyse, zwischen Senlis und Coinpiegne- Velbakinrr.s Vsrbosim«, grosse Stadt IN Boßnien, in Ungarn. Verdorsnus, von Wort zu Dort. V-rbvE, oder 601ÜLS, eine mittelmäßige Stadt in Croatien, in derSagraber Ge spanschasc gelegen. ^ Vercslii, Vercs.I, Haupt-Stadt der Landschaft Vercellois, am Flujss Se - sia, der sich z Teutsche Meüen davon in den Pü ergieffet, dem Herzoge von Sa, royen geliöiig. Sieist wcicia«scig,voiö rcick, und wohl befestiget, hat ein festes Schloß und Citadelle, wie auch ein Bist thum, unter den Er;-Bischof von Mao lanb gehörig. Sie treibet starke Handlung, und werden aste Jahre zwcy Messen allda gehalten- Vercslioib, ein Gebiethe, dem Herzoge von Savoyen gehörig, welches gegen Norden und Osten an dasHer- zsgchum Mayland, gegen Süden an das Savoysche Montferrät, und gegen Westen andasCanavese und Biesdois granzer. Verchen, verken, ein ehemaliges Kloster, nunmehroLandsfürstüchesSchioß inBor- Pommern, am Flusse Peene, wo derselbe aus dem Cumcrauer-See ffiesset. Veräs, reiche und wohl gcbanete Stadt in Peru, in Süd. Amerika, in einem fruchtbaren Thale, welches vorcref- lichcn Wein traget. iDie Luft ist gesund, kund die Spanier haben einen Gouverneur Mhier. Ver-!s,i! Lrz>c> Verrc, Purste, einVor- gedürge in Nigritien, zwischen zwey nördlichen Einflüssen des Nigrr, welches sich weic in den Ocsrnum einUmi- cum erstreefet- Vsrclo, die Insel» des L-po Vsräschoder grünen Dorgebürges,/n/rstb, ver, möge eines Tractacs, 17-9. vvnscywede, auf ewig abgetrecceii worden. A., 707 wur, de es von den Franzose» besezt, aber baib darauf wiederum veriüisen.siche.Vremcn. Veiclon, ^«sssnitt, Fluß in Provence, welcher in den Alpe» entjp nigek, und sich in den Fluß Durance ergeußt. M< >1 findet auch einen Have», Dergon gcnanni, an den Küsten von Provence,;. Meilen vvn Marseille, gegen Westen- Vsicluj/., Verclstd, kleine Stadt in chiLmanien, am schwarzen M-ere, zwischen Sisopoli und Smgnara. Verstun, P'e-./sLM»,, Hauprikadt der Grafschaft Gaure, an der Garvnne, in Ea^co« gnc,; Meilen von Toulouse- Vcräun, kleine Stadt an der saone, wo der Fluß Dvux hinein sälit, im Herzogthume Burgund, z Meilen von Chaion- Vdcluii, ziemlich grosse, schöne und befestigte Stal c, nebst einer Citadelle, aus einem Hügel, an der Waas, in Lothringen, der Krone Frankreich gehörig, 12 Meilen oon Metz. J-r B.ßthum gehöret uncer de» Lrz-Bi- si,of >u Trier. Vers, Fluß in Aragonie», der bey Balbastr» vorbey fiiesset, in Spanien. Veiero, Insel in der Strasse von Malacca, in Asien, 7 Meilen vom Einflüsse des Flusses Dilst, ausweicher die Schisse, >o die Strasse paßiren, gemeiniglich,risch Wasser nehmen. Vsiciko, kleiner Fluß iii der Lum- nsZsi, lli Konw, im Kirche,I-Slaate, I» Italien, welcher sich in den Teveroue erzeugt. Vsreco, 5ums lVIiiir äe Vsrsro., kleine Stadt ln cheiru chOrrunto, in Neapolis. Vetrzadderunn, ist das Zeichen, >0 de»Soldaten m 1 der Trommel gegeben wirb, sich zu v-chainliiien, und marschserkigzil halten- Ls wird auch der Wall-Streich also geueii« net, wenn eine halbe Stunde nach demRast die Trvinmcl, oder das Spiel, geruhret wird, uns bedeutet, baß sich die Soldaten zum Marsche vor ihrer CvrporalenThuren ver- ":!-L Ar, »A Kd LZ st. ^crgaro Vermögen- Vernageln Verowiza 117z versammle» soll-», da sieben», so'bald se zusammen sind, auf den E-ainmei- Platz Städtgen amFlussek-ste- ° „cbst einem B-ßchum, in dem Bo. ,b,W-n Gebiet?)-,dem Padste gehörig, i-erne Amt in Flandern, ,o in dem Ba- discben Friede» Anno 17-4- dem Kaiser abeilanen worden.! . ^ Vem'-r-/., Festung in Dalmatien, den Ve- mianer» gehörig. . . v-il-, eine kleine alte Stadt »m Königreiche Grenada, 10 Meilen von der Stadt Grenada in Spanien. , Vem, eine Stadt in Viacedomcn,in Griechenland, gegen de» 6»lko von Sslo- liicki, so oor dicstin Berröa geheissen. Verjährung, Pr-stri/rt-o, heißt in Rechten, vnmi einer durch langen undrichigenBe- hs eines ftcmken Eurhes ein Eigenthum bar-l, erlanget, solch« vom Ansange ohne Einreden desjenigen, von dem es gekom- men, von» gl!.' an sich gebracht, und wenn es beweglich, Jahr und Lag, oder da es unbeweglich,2>.Jal>r6.Woche>! und z. Tale gerubiglich besessen hat, nach Sächsischem Reckte; nach Kayserl. Rechte aber wird dey beweglichen ; Jahr, bey unbe. «glichen aber zo Jahr ersordert. V-rissciren, wahr sprechen, für Recht hal« len, und besiäitigen. Vcniic, kleines Dorf in der Provinz Caracas, in verr-grm,, j„ Sud-Amerika, den Spa« nierngehörig, «llwo der feincsie und beste Kanaiier-Tooack in ganz Amerika wachset, viringe», Stadt im Fürstenkhume Hohen- jollmh iu Schwaben, an der Lauchert,i Mrilevon der Donau; der Orr ist Ocster- Misch und Hshenzvllerisch. Vnüngr, verlang,. v-iliil kleine Sradt in Natolien, an dem neidlicheii llfer deSkNar äol Narmar». Veiiiu, Festung in Dalmatien, den Vene» nmern gehörig. v-ma, Königreich und Stadt in i'err» str- m->, m Indien, jenseic des Ganges, in «1. Es ,st reich an Ldeigcstein-Grubcn, iuib ihre Einwohner gehe» nackend. k^-r orrrarr^ue^ist, ein ge- WSGediethein der Picardie, nebst dem M,.cu>es Hcrz»gihu»is, zr,. chcn den PlVVlnzen?ier>cke, I'Irle äs ki»ncs, freund ('smdresi 8 . ^DS-adl u. Hasen an derSee-Küste, m Äjcay«, 4 Spanische Meilen von Bil- See IN Wfonst"'^' "Eben Neu-Mepico und ^LAEecken in Histerreich, zur y,Lischest Mltterdurg gehörig. s^eN'Sreuer, wird dcrhvhenObrig, chen Unterchanen ihrerunbewegli- so sie unter derselben »DOEben, und belauft sich gemel- nch auf l. xro Lsmo. Dergleichen wird auch ans werbende Eapitalien und Handel,chasten gesetzet. Vernageln, einStück, heißt, in desscnZüttd- loch einen Nagel mit Gewalt hinein schla- gen, der vorne einen Hacken, unbausder Seite etlicheWiderhnEcn har,daß man ihn nichtiejchtwiederherauszjchcn, und das Stuck brauchen ka». . , - . -.weichem sehr viele kleine Flusse entspringen, die her» »ach in gedachte beyde Flüsse fasten. VerneuH, sst^rro/rr-rn, kleine Stadt an dem Flusse Anre, in der Ober-Normandie, ZINN Herzogchume Floneon gehörig, und wird auch Vlliueuil en ksicste genennet. Vemon.k^, Ei« m, kleii'.eStadt an derSei« ne, in der Ober-Normaudie, in die Div- ces von Evreup gehörig. Sie führet de,, Titel einer Aicomre, und ist 1710. dem Herzoge von Berry, nebst andern Land, schäften, vom Könige in F:a„kr, zur xuniwge cingeräumctworden. Zu unfern Zeiten ist in Engettand der tapfere Admiral Vernon durch seine Tljükcn berühmt worden. Vevötze, suche Verowiza- Vcroli, a lte kleine Stadt in der c,mp,Fn, äi „eLst einem Bifthume, im Äirchcn-Smate. Voronr, alte und grosse Ikiidt an der Etsch, und dis Hauptstadt der La lidschafcVcrvne- sc, im Venetianischen Gelnerhe. DieLtsch machet daselbst die Insel L-c. Thema, darauf vle!eSelten-Al beiter »rohnen,und wel» che durch 4 steinerneBrückcn an dem übri- gen Theile der Scadt hüvgck. Sie har 7 Jtalianische Meilen im Amkreise, und wird durch die Lirasscllu sti h-e. keckes», wie auch mir dicken Mauren, tiefen Gräben und Wällen, ingleichen durch die Castelle Dcchio und St- Petro beschützet, und ihr Bißkhum gehöret unter den Patriarchen von Aqiiilcja- Sie liegt in einer angenehmen und fruchtbaren Gegend, ist aber nicht astzustark bewohnet, und har ei» altes Römisches Amphitheater. Veronese, Veior.o», >4«erst ein Eebiethe des Denetianisiben Staats m Italien, längst der Etsch, zwischen de« Bißthum Trient, ilviceminv, ii nv, ii koleiinesti Uovigo.dci?! Herzy'stnm Mantua und dem Dkestiano. Es ist eine sehr gesunde und fruchtbare Landschaft, begreift von Süden gegen Norden 10 dis 12 Meilen, und von Westen gezicn Osten etwas weniger. Veioni,., suche Aarons/. Veroevi/.s, Vevötze, ^errcra, VirovjLrs, starke Gränz-Festung in Sclavonien, in Ungarn, zwischen derlDrau und Sau, so vor diesem unter Türkisch«» Joche stund, Eeee » si» 11^2 Verpalllsadü-en Dersoy Verms Vesly sich aber Anno 1684. an die Kayserlichen ergeben müssen- Verpallisadft-en, heisset so viel, als Pall, saden um einen Ort setzen, um zu verhindern, daß die Feinde nicht eindrechen können. Verr-, Fluß imGenuesischenGebiete, welcher im Avenninischen Gebürgt entspringet,und sich oderhmbSarazana in den Fluß Maera crgenft. Vörie, Lst/,r,t, kionronlorium, Dorgebürge in Lslsstris cirrs, in Neapolls Verrex, 5"lt-lvrr,m, kleine Statt am Flusse Doria Balte«, im Herzogthum Aona, in Piemont, wobey anfdcm Ecbürge ein festes Schloß lieget- Sie bestehet ungefähr aus 1,;o. Hausern, und gehörcc den Gra. sen von Chalanv. Veils, Fluß im Herzogthum Mayland, in der Provinz Pavesano, welcher an den Granzen von Piacenza in den Po fällt- VsilläMsi, ^,ssä/i-k > wohl gebaute kleine Stadt ohne Mauren, in der islssts rr-mee,. 4 Französische Meilen von Paris, gegen Süd-Osten- Zu Zeiten des Königs Lu- dewigs xin. war allhier nur > in altes Schloß, nebst einer bi-mszerie.oder Tdier- S tadt iSeneoe, gegen Garten; es hat aber der König Ludwig XiV. Anno >66i. das alte Schloß durch den Baumeister Julius Hartum Matzait mit einem Haftbaren Pallaste zu umgeben Meilen von der Norden. V-rrur, Herrschaft, neon einem atten Ä-inoge, in Champagne, 6 Meilen von Cyaion, gegen Westen- Vsr'is, ll er - r-5Ä, kleine aber wohl befesri ne Statt aus einem Felsen, nicht wen von, Po, in der Grafschaft Asti, >6 Meist»v. Turin, dem Herzoge von Savoyen ge, hörig. Sic wird durch dcw Fori Euer, bigiian, st nahe Ladey au, ftnem gc.stn lieget, bedecket,und wurde von dem Fran- zöstiche» diuccl- Vsiicloniv »ach e-uerya-d, jährigen Belagerung den y ftpra Am,» 170;- erobert, und die Forlijicanone- Werke gesprengcc; aber Anno 1706- ist dieser Orc nach dem Entsatz von Turm dem Herzoge wieder cln,eräumet Worden. Verucois , Flecken in dem Flvteiitiiilsclstn Gebierhe, in« Tha-e stiLtscrs, g Ln-ma von Massa, gegen Nordeii- Vervicir, , kleine Stadt im Mar- aiigefange!i,ailch nach der beit noch »,ehr prät""' . gchrige tzjebäude für die Vorne-msten deeKL»iar>:icheö aufführen lassen,und soll kein Gebautem Europa seyn, welches diesem an Beguemlick keit vorzuzlehen wäre- Es hat auch der König «me neue kostbare Capelle allhier erbauen lassen, und solche A-1710. estigeweyhec. auch zu Abwartmig des Gottesdienstes eine» neuen Probst mit 24o viel a,S er» Kräucer-Garten bedcuren. Vel'cisno, p e/l ist, s ejc Mn«»!, Flecken m der "rens äi dsvoro, in Neapolis, nicht weit von Noli- Vclcovsco, oder pftf/eoa-atttm, kleiner Distrlcc von ; oder 4 deutschen Meile» mitten in der Maniändilchen Grafschaft Ciemona, zum Herzoglhmn Mantua gehörig. Der vornehmste Orr dar-mie» he>ßc «lftchfalls Velcooac». Vdduvsca stelle Lssslie, suche Lsstil- Vescovio, H'l/eo^rum, kleine Stadt iM Kircheu-Scaace, in der Provinz Sabina- VcleliLs, Flecken ln derGrasschascVaudeniont, in Lothrin« aen, 4 Meilen von Toul, gegen Süden- Vesticklo, ein Ort im Gebote der Republik Ragusa, kn Dalmatien. Verle, ss-ZfttM, kleiner Fluß im Champagne, welcher sich oberhalb Soifföns ln den Fluß Aisne ergeußr. ° Veslz', Veillz-, kleine Statt in der Ist-- ste krsnce, am Fluss Anne, den dem Eingänge des Flusses Msle, z Meilen voiiSoiffoiis- -st! quisat kr.lncstimoiic, IM Gtlfre LUlcich. Vervinsck'eröinum,alte lllid kleitteÄtadtllN - ,,cgl -sk'chi MV« Ml!, MH V-- Vesoul Veto Vetralla Ussenheim 117z fA7b5. Dorgcburgeim Mittelländischen Meer, aus der Küste van vÄno'?f>/v»/L,»u-, grosser Flecken im hcrzogchum Mayland, zwischen Äcovaro Md Ligeoano- , „ ^ ^ - Vcsprm, Vesslpr-m,^ rnrenFe co«,tu- ui mrasm aftinNieder-Ungarn,zwischen dcü Flusse Raab und dem See Balaton. a)je ozaupl-Stadt vesprin, LVesprin, weml-eiw, lieget auf eine,,, roden Berne, am Ursprünge desFlu,. k« Sorwiza, imd istnicht grok, aber wohl de- iiniet, auch hat sie ein festes Schloß n .d ein Bißlhum, unter den Erz-Bischof von lM" gehörig. ... . . . ves, ra, sckmies Kloster im Hennebergi» ^ Verschall, Flecken in der Nie» zstcn fände, an der Schleuste, welche sich ^ ber-Laußltz, 4 Meilen von Dobriluck, denp ni,si weit davon in die Werra ergeußc, «-' uel,niste, das Recht hat, bey allgemeinen BersamlnjMigeii, denen Schlüssen,!» nach seiner Menuüng dem Vacerlande und des, sen Gesetzen zum Nachtheil gemacht wor, den, zu widersprechen, und daw'der zu protestiren, ohne daß er schuldig, die Ur, fache seines Widerspruchs dabei) nabmhast zu machen. Man gebrauchet sich hiebe» des Worts: dUopo^irlum, welches so viel heisset ,als ich widerspreche, ich gebe mei» ncn Willen nicht dazu, ich verbiethe es re. Ls ist solches in guter Absicht erfunden worden; doch ist gleichwohl nicht zu läng, neu, daß diese Freyheit auch zum öfter» gar sehr gemißbrauchet worden- Verrall,, kleine Stadt im Kirche,I-Staare, im p-rrimonio ?otri, zwey Meilen von Vwerbo. and. i!ba,de Stunde von Schien,ingen,wo tu pursten und Grasen dieses Nahmens stk Mgräbniß haben. Es befindet sich wie Fückrl'che Ttvkerev da,eibst, und qe- lvrne sonst zur Zeitzischen Lrb-fande, hvttion, siehec aber,ctzo unter Chursach sicher Hoheit. , V,;,;o 1,1, suche Vespern. v,si, si.pe dechlinnsbausen. vest.aia. suche Festung. vcku!-.>'lomo Vii'o, Berg ben den Alpen, zwischen Piemont undDauphine, auf welchem der ipo-Fluß aus zwey Quelle» entspringet. Vciu''io5, Konto cli 8omma, berühmterBsrg, mdeon dem Schlosse Somma, 8 Jraliä- iiische Meilen von der Stadt Neapolis, welcher stets rauchet, unkerweileu auch ziMmeu, nebst einer arossenMengeAsche, Eleuie und Mineralien von sich wirst. 2v. ,698. hat er nickt nur viele Land-uud m - Hauser, sondern auch die ganze EM,i'orio-zo>6i-co, überschüttet, und Milch ruiniret. An. 1707. hat er der- liaiffru gebrannt und gewütet, daß die Luft Mchdie viele Asche ganz verfinstert wor, de». Lr warf auch A.1700. viel Feuer aus, «durch dem Kloi«r Monte Caffino über >8000. Ducaken Sckaben geschehen. Au- >7-!. hac er am 20 In». unter einem er- schrecklichen Krachen dermassen Feuer MMen, daß fast aus ; Jtaliänilche Äeuen dadurch Schaden geschehen. An. May sind aus -Oeffnunge» zu- ^^cfel Strohm-weif bttauo gestossen, und Anno 1751. vom 25 « i,d «'Ende Kebr. Anno .752. ha- ^ ßanzcn Strohm bren»ei>dcrMa- Mvsip/ Verwunderung auö- suche weter-. W> ^oh'c" ker freue de bie,emge Frevhert, da bering,leEdelmann,sowohl gjo ^r vvr- Grase» von Promnitz gehörig. v-tti, Viotri. Flecken in Basilica» ra, in Neapolis, am Flusse Brandano. VevrF, / kleine Stadt und Amt im hats cle Vaust «m Genfer-See, dem Canto» Bern gehö« rig, in der Sckweitz, 4 »der z Meilen v, Lausanne, gegen Westen. Vaurnon, suche kurns;. Voxkorck , siehe ^exkorst. Vsxin, i^eoernum, PpsKue el» gewisses Gebiete iu Frankreich, welches in das Französische und Novmandische Veptu eingetheilec wird. Jenes lieget ge» ge» Osten in der lsle fis r»nco, dieses aber gegen Westen in der Normandie. Beydes ist sehr fruchtbar an Getrayde- VeLola^', Pprofiacnm, P-vo/Mcnm, kleine Stadt am Fiusse Cure, in Nivernvis, an denBuranndischen Granzen, in der Di»» ces von Autun. Veziev, eigentlich ^arlr.oder'^eT.ir, heißt im Arabischen ei» Lastträger, Beystand, und wirp im Morgenlande dieser Nähme gewöhnlich dem ersten Staats-Bedienten oder Minister gegeben. Siehe Groß- Vezier. Ufer. Das rechte und linke Ufer eines Flusses wird in gegenwärtigem l.exico folgender Massen verstanden: Der Leser bilde sich ein, ec stehe bey dem Ursprünge ei, »es Flusses, und iyeude das Angesicht gegen seinen Liufiuß. Was ihm alsdeun zur rechten Hand lieget, das ist das rechte User des Flusses, das zur linken Hand aber ist das linke User. Usfeulwim, Uifinnei,, kleine Stadt und Schloß am Flusse Gollach, im Anspachr- fchen, in Frauken, 2 Meilen von Rothenburg, und 4 von Würzburg, an der von Leipzig ua-ch Frankfurt gehenden Srrasse, in einer an Gerrayde und Wein fruchtbaren Gegend, hat ein. Over-Amt und reiches Hospital- Eeeez llf- ii74 Uffcrs Dianen Dianden Dicarello Uffcrs, oder Ursen, eine Art grosser Schis-! se i„ Engelland. 1 Uffin-ckische Tavcarn, find Stanlms-Der- wandte der Baskirrrschen Tartarn,und deren Nackbarn, wohnen im Rußischen General - Gouvernement Casan, an den Flüssen Ufa und Kama. Usslen, oder Salz-Ufflen, kleine Stadt in der Grafschaft Lippe, inWestphalcn, wo ein gutes Salzwcrk ist. Uffnan, Aufstau, Insel im Zürcher-Sce, in der Sckwcitz, gleich «nter der Stadt RapperSwiel, dem Stift Einstedlen gehörig. Ugemo, Ogenra, Oxentrem, kleine und Übel bewohnte Stadt in Rorra ä'Orrim», in Neapolis, nebst einem Bißthum, welches unter den Lrz-Bischof zu Otrgnto gehörig. Pglüscb, Stadt in dem Moscowifchen Gouvernement, in Rußland, an den Gränzen der Provinz Jaroslaw- Ugoqii, Ugotz, eine rui- nirte alte Burg, in Oder-Ungarn, in der Grafschaft Ugog!,. UZozna, siebe Vogona. Uxu»vLN, Stadt im Königreiche Orira, in Ost.JnVicn,auf derHalb-Insel disseit des Ganges, ;6 Meilen vonOrixa, gegen Westen- llhivar, stehe -laposwav. Ukma, suche Uma- VisüLm-, kleine befestigte Stadt am Po, in dem Mantuanischen Gebiekhe, und die Hauptstadt eines Marguifats- VianL, kleine Stadt im Königreich Navarra, wovon die ersrgebohrnc» Prinzen in Navarra vormalS den Titel führeten- Viana, Llr/,r,t vi-i-aorrm pvomonto- i'-r-m, ein Vorgebürge an der Küste von Porcnqalt, am Einflüsse des Flusses Lima, und dey der Stadt Diana. Virn, äs por cle l.im, , ch'-MS chimii, kleine Stadt und Haven am Einflüsse deS Flusses Lima, in der Provinz llnrrs - vouro ^lälnlio, in Portugal!, 6 Meilen v. Bra- ga gegen Westen. Es stnd daselbst - Be- nedickiner-Klöster, welche aber von sehr schlechtem Einkommen stnd. Auch hat die Stadt am User des MeercS ein sehr gutes Castell, und der Fluß Lima- ist daselbst voller Sand-Bänke, daß man nur mit hoher Fluch hinüber kommen kan- In der Stadt ist eine Ritter-Akademie, darinnen dieienigen, die im Kriege ihr Glück zu machen gedenken, in denKricgS Wissenschaften unterrichtet werden- Vinnen, kleine Stadt und Schloß am linken Ufer deS Flusses Leck, in Süd- Holland, 2 Stunden von Utrecht. Die Herrlichkeit Dianen, zu der noch verschic dene Dörfer gehören, führet den Titel ei ner souverainenGrafschaft. Sie hat ehemals dem Baisse Brederode gehöret, nach diesem ist sie au den Grafen von der Lippe zu Detmold gekommen, welcher diest Grafschaft Anno r72<- an den Holländischen General, Grafen von ysrnvesch, und dieser gleich wieder an die Staaten von Hofland und West, Frjeßlai.d für 900200 Guide» verkauftet, indem sie sonst aller Holländischen BanquervucierS Zu. flucht war. Viande», Vtentdal, pftenna, kleineHaupc. Stadt der Grafschaft gleiches Rahmens, am Flusse Our, i>» Herzogthnm! Luxemburg, 7 Meilen von der Scadt Luxemburg, gegen Norden,dem Prinzen von Oranien gehörig, weicher auch dieselbe im Tue! führet. Viunnu, viaimss, Flecken; in O'er- Languedoc, am Flusse Agout, s Meilen von Castres, gegen Osten. Visrsggio, , ein Dorf in dem Ee- biethe Lucca, am kigustiscken Meer, ncdst einem kleinen Haven, weicher der einzige ist, den dir Nevublick Lucca besitzet. Virrus, Fluß in Pohlen, so dey IäroSlow in die Sau fällt. Vkr, befestigte Stadt in Nieder-Languedoc, in Frankreich, in der Diöces von Agde, wo sich der Fluß Lourauc in das Mittelländische Meer ergeußt. Viasdum, Stadt in der WopwodsckaftRa- va, in Groß-Pohlen, har ein schönes und festes Schloß. Viasdow, ein mit Bädern, Canälen, schönen Gärten und Eremitagen versehenes Lust-HauS, zwischen Warschau und Villa« nvw, gehöret dem Hanle Ludomirskn ,und ist von Stanisiao Lubomirsry, Krön« GroK-Marschallen, der An. 1722. «Ubier gestorben, erbauet worden VlLiIna, eine hölzerne Stadt am Flusse tzugra, in Rußland, an den Gränzen v. Smolensko, ailmoeüiWoywod resikiret. Viast, Unast, Städkqen an der Kladnitz, im Fürstenthnm Oppeln, in Schlesien,gehört dem Bischoffe zu Breßlau. ! Virtl-um , heisset daslenige, was man jemanden als einen Zehr-Pfennig mit auf den Weg giedt. Virtorsr, werden die Kammer-Herren am Kön- Hofe in Portugal! geneunet. Vibons, Stadt in Sicilien, davon dasHauS Moncada; den Herzog!. Titel führet. Vibrios, stehe wibuvg. Vis, l^cu-r, fester Ort «m Blßthum Metz, in Lothringen, am Flusse Seille, eine Meile von Marsal. Vic, Victoria , kleine Stadt in Alt-Castl- lien, welche der Fluß Ebro in zwey Thei- le theilet, und eine Brücke über denselben hat. Vicarello, ch^cur, kleiner Flecken im p-nirnoniv kotii, im Kir« chen-Staate, am Flusse Braccia»», zwei) Meilen von- der Stadt Bracciano, gegen Norden, welcher berühmte Gejund- Bäder hak- Vicarius Vicentino Vicenza Vrcomre 1175 jst der,e»ige, welcher einem Obern 'liachaEtist, um seine Stelle in gewis e„ Verrichtungen zu vertrcttcn. Der Palst hat einen Groß-Vlcarmm, welcher ,e,i Verrichtungen ki„ Cardinal ist- Er hat die Gerichtbar- keii über alle Priester, sowohl inn-als ausserhalb der Klöster, ja sogar über welt- il be Personen und Fremde, wenn sie in eia-? Brüderschaft sind. Die Gericht- tarkeit erstrecket sich auch über die Juden luRom, über die Wittwen, Wayscn, und andere elende Personen. v ttm derBischoffe, cheiffen auch an lyren Käsen Ollici-llc-, die andern aber, welche chiem auswärtigen Theilc desStistS vor- aesehec sind, werken koranci genennet. Die weltl-chen Churfürsten haben wegen ihrer En-Äemcer auch besondere Vicrior, so dieselben in ihrer Abwesenheit verwalten müssen, ungeachtet dieChursürstlichen Slbgehüidlen zugegen sind. Siehe Sud- vssci-iii. ^ ^ .r - V -aiu des Reichs, siehe Re,chs-v,c,i„. x ce.Admiral, ist der nächste nach dem Mmirai, und vertritt in dessen Abwesenheit seine Stelle. Es sind ihrer oft r ode z- in einem Königreiche, oder Lande. In Engelland werden sie nach dem Unterschied der Flaggen benennet, z-E- der Vlcs-^ämirrl von der blauen, rothen Mae re. vu--Kanzler, ist derjenige, welcher in Abwesenheit des Kanzlers dessen Amt verwaltet- Dice-Dom, bedeutet einen, der an des Herrn stark ist: Siehe Viydom. Vice-Gerenr, ist ein geistlicher Richter, welcher in Abwesenheit des Kanzlers dessen Amt verwaltet. Vicegrad,Vissegrad, sonst Dir,Idenburg genannt, k-'iAe , chc- mbls eine schöne Stadt, ,etzo aber ein schlechter Flecken an der Donau, nebst eine»! ruinirte» Schlosse, auf einem hohen »«ge, in Nieder-Ungarn, zwischenGran and Ösen. Sie wurde An-1684. durch die Christen erobert. "'"-Legat, ist ein Beamter, welchen der Mit nach Avignon, oder«» eine andere Etadc schicket, das Amt eines geistlichen nnd weltlichen Statthalters zu verwalten, wenn sich kein i-agar, oder Cardinal, i» stl-hes verrichtet, daselbst befindet. Zi.ce-Q.onig, Viee Rü, ist derjenige, wel- «er die Verwalt,!!,!, eines Königreichs M a !wo er im Nahmen seines Königs ^PbEommener Gewalt regieret. Wenn Mb" Ober-Herr den Königlichen Titel nicht Hat, oder die Provinz niemals ein Königreich gewesen, so heißt der Statt- Mter derselben nicht Vice-US, sondern ^ E-Oouvsrn-ur V-Maxland. ncemino, gewisses Gern^,',? Venelianischen kombardie, '»^lallen,zw,scheu demVsioiwis,kaäou». no, der Tarviscr - Mark und demBiß- thum Trient. Es ist so fruchtbar, daß man es de» Garten uni, die Fleischbänke von Venedig nennet. Vicciira, Hauptstadt des ViceMi- no, wo die Flüsse Bachlglionc und Recone zusammen kommen. Sie ist ziemlich groß, schön, aber schlecht befestiget, hat ein Vitzthum, und liegt 18 Italia'nische Meilen von Padua. Diese Stakt hak 8 Tbore, 57 Kirchen, darunter 14 Psarr-Kirchen, und 29 Klöster sind. Man findet auch allda jchöue Paliaste, und gute Hospitäler. Unter den Einwohnern giebc es viel Grafen, welche aber meistens in grosser Armuth lcbelr. vicar, die Stelle. Daher sagt man, er ver, tritt, oder verstehet seine Stelle, verwaltet sein Amt. Via cla Ligorrs, ^rcrcr Li^erranrrm, Städt- gcn in Gascogne, in der Landschaft Bigotte, an dem Flusse Lesckietz. Vic.k cl'Ossonc, oder Vjque, -cku/sncn- , ^llsir non'a, kleine Stadt am Flusse Ter, in Catalouien, nebst einem Vitzthum, unter den Erz-Bischof zu Tarrago- na gehörig, achtMeile» vc-uBarcellona. Sie war die erste Stadt, ,0 sich nach Absterben ceioii ll. vor List ig Carlni. erklärte, liegt in einer überaus fruchtbaren Gegend, ist an Kirchen und Häusern ziemlich wohl qebauet, und ihre For-. tification nach »- nach verbessert worden. vichtach, siche viechtach. Vlcv. kleine Stadt inIderFran- zosischcn Provinz Lourbonnois, am Flusse Allier, ist wegen ihrer Gesiind-Bäber bekannt. ^ . . vichrensiein, Schloß und Herrschaft in Ober-Bayern, R- Burghsusen, an der Donau, gegen den OesterrcichischenGrän- zen, dem Hochstlste Passau gehörig. Vialcowlti, sllid die Officiers auf de» Galeeren, so die Obsicht über die Sciave» haben- Vlclclv, siehe '»Mio. Vico, Lchu s-'i- rc-, alter Flecken im k-trimo- 1-io i>acci,»n Kirchei!-Staate,zw!sche»V>- terbo und Ronciglione. Viao äallg Usioni», siehe »vr-vico. Vica, Vlao
  • kleine Stadt in variL cli Urvoro, IN Nea- psils, nebst einem Bitzthum, unter den Erz-Bischof von Sorrenco gehörig- Sie ist Au-1694- durch ein Erdbeben fast ganz verwüstet worden, daß nngefehr nur noch 42 Hauser stehen geblieben. Vico>e,w, vftmra, Flecken im Hennegan, nebst einer Äbtey, in dem Walde von St- Amand, 2 Meilen von Valencienner- Vic-umL. ist in Frankreich ein Ehreu-Titel ohli- Gericktbarkeit, und gebührt demje. nigen, dessen Güter oder Herrschaft zu einer Vicnims erhoben worden sind. In Engelland sind die Vicemcer astemal p-lrr, ELee 4 Ml- 1176 Vicovars Vielguc welche im Parlamente ihren Sitz nach den Grafen und vor den Baronen haben- >*ic->VLio, p'irur fom/, Flecken, nebst dem Titel eines Fürstenchlims,oemHau- se ..si»l gehörig, in der Landschaft Sabina, im Pabstlichen Äebiekbe. V'isovsucr, /mbm- p'ierc/ Lr,^eni«m, Flecken im Herzogtum Ferrara, iin Pabstlichen Gebiete, i Meilen von der Stadt Ferrara- VicP sieye Viel« ll'Otlons. Victoire, Adtey der Irls äs krru- c-, eine Meile von Senlls, gegen Osten- VlAoris, Vitwris, Hauptstadt der Landschaft Älava, in Biscaya, welche der Handlung wegen berühmt ist. Sie liegt an dem Fns. se des Adrian-Berges, - 2 Meilen von Bll- dao, und Han sich viel Adel in der Stadt auf- An-1744- ist allda das größte und kostbare,te Lngüfche Kriegsschiff- Vist»- ri» genannt, nebst dem eommanöirenden Admiral Balchen, elendiglich zu Grunde ae angen VlLdoiiz, r^klori^, ein Borgcbnrge in der Isirn in Süd-Älne- rika,an dem Eingänge der Magcilanischen Meer-Enge. ViLtoigs, VieboriL, der Sie- , die Ueber- windung. Daher v,L»Mren, überwinden, „egen, das Fels behaue». Vier». Nur, oder viLtorisux, heißt siegreich, sieghaft. Vrc ualien,sind allerhand Lß-Waaren und Levens-Mittel. Viäams, ist ein altes französisches Wort, und bedeutet so viel, als Herr. Es heißt aber noch heut zu Tage derjenige in Frankreich Villrms, welcher die Stelle eines Bischofs in lempoiallbur, oder weltlichen Dingen vertritt- Jedoch kan in einem Stifte nicht mehr als ein vj- ä-me seyii, der sich von der Hauptstadt des Blßthums zu nennen «sieget, z. E- der Viäsms von Rheims, Chartres re- Viäams, Scädclein im Herzogthume Or. leans, in der Landschaft Seance, in Frankreich. Viääln, siehe widdin. Vläimur, ist eine Eopey, so durch eines dlo- r»rii> oder anderer Gerichtlichen Person, Unterschrift bekräftiget ist, daß sie durchgehende mit dem Originale gleichlautend sevc. Daher Viäimiren, glaubwürdige Ablchrifc von einem Originale geben. Viechrach, Marktflecken mit einem Psieg- Gerrckte an dem Regen, im Rent-Amce Srrauvlngen, in Nieder-Baycr». Visnclisu, grosse Stadt in der Chinesischen Provinz Riangsi, worinnen vortreftiches Porcellaiii gcinachet wird. ^iclgur, Dorf im Fürstenthum Oels, in Schlesien, mit einem schönen Fürstlichen Lust-Hause, welches der verwiccibcen Herein rvon Oels, Frauen Sophien, Vielte Vieroff zu ihrem Witchums - Sitze angewlttö» worden. Vl-lls, Stadt an der Garonne, in Conse- rans, in Gascogne. Vienernr;, ^>,cL,l-m, kleiner Türkischer Ort au der Lonau, in Seroie». Vlsnne.^ienuu Hauptstadt des Französischen Gebietes Vis.. >'»,§, l» Dauphine, wo der Fiuß Gere, oder Jera, in die Rhone fallt, nebtt einer Baillageu- Erz-Bißthlim, dessen Er,-Bts-Ko, sich einen Groß - Primaten von Fraiureich iieiinet. Vjsnns, Fluß in Frankreich,wel- cher in Limostn entspriii-ec, Uiw sich .;. Meilen oberhalb Saum-,r »1 eue roire ergeußc. Vlsnns, kleine Stadt im Herzogtum Aar, kn Lothringen, an den Gräiizen von Champagne, welche in 2 Tdene, »e-Mnch in die Siadt »nd das ^Dloß adgelhri» lec wird. Vjsnnois, gewisses Ge« biethe in Dauphine, an ver Ryone ge.e- gen. Ls bat gegen Lüden die i.'g»0,cha>t Waientinoic, und gegen Westen c»e üu-o- ne,u Gränzen. Vieppach, Auglistiner Frauen-Kiolker in Nieder-Bavern, Regierung L»'l.ou-ut, in der Pflege Teisbach, an der J,er. Vler- 2 lmvachren, siehe Amouchrcn. Visrco, - vsl l^rrZi- llen/r, kleines Gebiett-e itt! .'Königreiche Leon, an den Gränzeii von ttiriir.en. vierrr, Vierlrug, Scheid-Münze, deren dreye einen Groschen, in Ober-Sachle» machen- Viergrund, siehe Vlrgrund. Vier-Grafen des Reichs, diesen Titel führen noch heuc zu Tage die Furiieii oon Schwarzburg, und ruyrer von der alten Ei»tyc,nliig dev Reich» >» (^ULcsln.unsi h->, »ach welcher die Grazen v- Schwarzburg, nel-ir Cleve, Llll i> und Savoyen, die Vier - Grafen des Reichs genenner worden fey» sollen- Vier-Länder, oder das Maschland, liegen an der Elbe, unweit Hamburg, zwischen den Armen, so der Eldurohm machet, und sind selbige, die aste Gamme, die neue Gamme, Kircbwerder und Kotz- lacke- Sie gehören den beyden Städten, Hamburg und Lübeck, welche sie von dem Herzogchum Sachsen-Lauenburg erobert, »nd im Periebergifche» Vertrag v- 1410. behalte,1 haben- Viernsperg, Berg - Schloß in Franken, gegen den Fluß Zee» gelegen, ist eine Commcuthurey des deutschen Ritter- Ordens. vieroff, Städtlem und Schloß des Fur- steuthums Camin, ln Pommer», weiches vorhin , nebst de» benachbarten Studclem und Schloisern, Neugarrm, Maffowund .Ouor- I 1 Dierrädeir Vigilr'a Digilre Dr'gourescnrettt 1177 "es rarkenbura, wie auch einigen vor- A ^den Grafe» van ESerstein, al-.- ein Risbösiich - Caminis^ Lehen sligejian- ps-!,, ,-nd nach deren Abgänge eMOLoe. dem Herzoge von Crov uberqeoen wor- den, aber Anno >684. nach dessen Ldre dem Könige von Preußen jwieder heuü- ge-allen- viereaden, Stadt und Herrschaft in der Uckermark, an der Oder, Wen Meilen ran Zchwedk, den, Marggrafen Friedrich Wilhelm von Brandenburg zugehörig. v.e..-e-rLvt-Ge'-icht, ist ein sonderbares Keridt in Holstein, welches die mer StKre, Kiel, Ren. bürg, Itzehoe und Ol- d 7 ,a begen. Es wird a-le sichre den Man'«.: nach den Pfingst - Feiertagen n'-chstl.n.'ei!e in Reittburg oder Kiel,ae- b-'-ren, und die o'-gemeldten vier Städte schirrn zwen Deputirre ans dem Rache dabi», welche solches Gerichte formiren. Me Et-dte, so das Lübechische Recht haben, können a» solches Gerichte appel- irren, ,edo 1 - mutz dieSache über ->o Mark- kül-jch betragen; von dar gehet die Appellation an das Holsteinische Land-Gerichte, wenn die Sache nur über Tha- ler sich beläuft. Vi-li-, /fxcnr/f- kiernes Gebiette, nebst dem Titel einer Grafschaft,im westlichen Theist de» HerzoathamL Danland, sammt men, Bißthum, unter den Erz.Bischof fori Mnland gehörig. Diese Grafschaft ist jwischen den Städten Maniand, Wsia, Valerttia und Novara gelegen, dessen Abtretkurrg der Herzog von Samen A,i. 1728. bereits von dem Kapser vratendlret r alleine erst An. 174;. durch den Wormser-Tracmk erhalten; dieScadc '^av-ns, ist etwas befestiget, liegt am Ws Tetzirro in einer sehr angenehmen Gegend. Sie ist der Sitz des Bischofs, den vermo Päbstl. Entscheidung v. 1754. der König von Sardinien ernennet- In ihrer Gegend wachsen sehr viel Maul- veer-Bimme. Düö Cüskell dieser Era^t Mrrde Anno 1647. von Len Spanier» Moli et. Va. also wird in der Catholischen Kir- we derjenige Tag genennec, welcher vor Mieni grossen Feste hergehet, und ari wel- chem geMec wird. Er hac seinen Nahmen daher bekommen, wer! vor Alters die Andächtigen einen Thor! der Nacht vor den grossen Festen mit Wachen zu- brachten. Vistizie, heiss-» auch insonderbeit die Metten, darinnen S-eicrr-M.npii os.r dss- ierhe für die Lerstorvenpn gchsitr» werden. vigilioc», wachsam ffnn, grrre Mt haben. Vrg,,?. ä> LüLle, dA//s, vd.r ein Lllst-Schlsß, nahe bey Turin, m Piemont. Vlgnols, kleine Sradt ilk HerzsgthumcMs- dena, an oen tzränzen von Bologna, welche den Herzogen von Sora, au» dem Hause Büouesmvagno,, gehöret, iioner, -^viunonec, nionktum, eine eine Skadr >n Languedsc, in der Landschaft Lauragaic-, ans Flusse Leers. viunon, kleine Stadt in Champagne, am Flüsse Marne. Vigor,, kleine Stadt üiPlenisnt, am Flusse Ciuion, z Meilen v-Plgnerol, gegen Olren. der Muth, die Tapferkeit Vigor, kAuri-rm und Starke. Vigo;, kleine Stadt nebst einem guten und grossen Haven ln Gallicien, 4 deuclche Meilen Nordwärts vvnBapon- na, an einem kleinen Fluss, ist mit einer Mauer, Wall und Graden umgebe«, die Citadelle aber ist ein altes Berg-Schloß von 4 Bastionen, und der Haven ist zwischen der Höhe vvn Baysnua und denen Inseln durch verschiedene Land-Bänke uns verborgene Klippen wotzr verwahret- Die Engell-und Hsüiiiidilcheii Adirn a 7 »z- erkheilreder König von Spanien einigen Franzosen ein Privilegium aus ze> Jahre, baß sie alleine das Recht haben sollten, nicht ai« lein die hier Ln- 1702. gröSlenthciW versenkte Silder-Frotte wieder aur-zusschen, sondern auch dergleichen Äuiinchungen in alle» Kö-'.igl- Landen vor, Europa und Indien anzustelie». Sie bekamen nach ihrem eigenen Verlangen, für ihre Mühe 1; pro c-nr. Die Maschinen, die sie dazu brauchten, lösten jel.r künstlich gewesen ievn, und alle andere dergleichen über- troffen haben- Vrgour-uisiii-nt, tapftrmnkhlg. ! Vigusrl.-, heisset IN Catalonien c'i! Smich Landes, so unter der InrirdMvn »-iner Eeee; S-a.c ii^F VihicLo Villa Villaflor Villanow Siadc oder Ober-Beamtcii i:>,,et, ;. E die vizu-ri-: von Barcciloua, Roses,Dich und dergleichen. Vidi-:,», Flecken in Sclavonlen nicht weit vvn Cs > anitz. Vikicz, siede wihicz. Viclieu, «resse Handelsstadt ln der Chinesischen ProvlniChekiang, woher sehr viele Seide kommet. Vrkesland, ein klei ncs Gebiethe in Lieffand, an der westlichen Küste, darinnen Perau lieget. Vik'mL, L'r/uire!, k-'icwomre!, ein Fluß in Bretagne, welcher sich zwischen Dannes und dem Einstusse key Loire ln das Gas- cogiiische Meer ergensst. VUdungcn, siehe Wildlingen. Vüs?, Königreich und Stadt an dem Flusse Pegu, in Indien, jenseit des Ganzes in Asien. Vilia, siehe wilia. Vilill», siehe VillillL. Villr ^Iciodrriläini, ist ein schönes Lttst- Haus und Garten mit vielen Wasser- Künsten, welche eine curiöse Orgel treiben, be» Frescati, unweit Rom gelegen- Vill» Lüll-clecri, ein berühmtes Lust-Haus vor St. Pancracii-Pforte zu Rom. Villlchou-, kleine Stadt in Pottugall, nicht weit vvn Livas, welche im vorigenKrie, ge sehr micgenüinmen worden- Vill-l Loigkeid , ein vottrefliches und berühmtes Lust-Haus in Italien, 2 Meilen von Rom, allws ein prächtiger Garten und viele Raritäten und Antiquitäten zu finden- V,Il, äe LrigLncs, stehe Ki3»LNLL. Vill- le conöe, kleine Stadt ben dem Nun, de des Flusses Avus, in der Portugiesischen Provinz Linie vouro v IVIinko, 7 Meilen von Braga, gegen Westen. Villa 6'5sis, vortrestichcs Lust-Haus, welches der Cardinal ckhike, bey Tivoli, in Italien, auf einem Berge erbauet, von da man das ganze Land übersehen kan: das schönste aber sind die Gärten, so mit ungemeinen Zierrathen versehen sind. Villr äs ko, Flecken im Herzogtbum M«n- land, eine halbe Meile von Mssandria. Vjlls kis üsieii», kleiueStadt, nebst einem Bißthume, unter den Erz-Bischof von Cagliari gehörig , auf der Insel Sardinien, an der West-Seite, nicht weit vom Meere- Vill» äs Lr-Z», Stadt auf der Azorischen Insel Tercera, welche ziemlich bewohnet ist, und deren Einwohner sich meist vom Feldbau nähren- VillL Ovrijz, siehe Lz^'nl, Vil>2 Diego, kleine Stadt in Sllt-Castilien/am Ursprünge des Flusses Pizza. Vst!« 6^6. in dem geschlossene» Particular, Frieden zu Tun» den, Herzog von Savonen wieder abgetretten, aber 170z. wurde diese Stadt wiederum von den Franzosen erobert, linden dem Utrechtische» Friede» 17rr.au Savoyen restituiret. vlil» Anne, kleine Stadt am P», in Pie- iss- c>ss ß r-' mont. Vi!>Ä frrncn, kleine und geringe Stadt im Spanischen Königreiche Leon, «1» Flusse Burvia, 16 Spanische Meilen v. Leon. Vills k,sncr, kleine Stadt am Flusse Oria, in der Landschaft Guipuseoa, in Spanien. Villa krsirc» äs LonllonL, befestigte Stadt in der FranzösischcnGrasschaft Roussillon- ViÜL siLiier cie ksunäer, kleine Stadt IN Catalonien, zwischen Barcciloua und Tarragona. VillL sr-ncn, die beste Stadt ans der Insel Tercera, in einer fruchtbaren Gegend an Korn und Wein- Vill-c ttermolL, l-'iÜÄ/oi mo/ir, kleine Stadt im Königreiche Valencia, nebst dem Titel eines Herzogthums. Sie wurde An- 1707. von den Französischen Trouppen ganz ausgeplündert und verbrannt. VillL sssiur, diombrs sL, kleine Stadt im Köuiareiche Dalentia, am Mittelländische» Meere, ; Meilen von Alicante, gegen Norden. VMn l.ucloviilL, Lust-Haus bey Frescati, in Italien, dabey ein Garte» mit vielen cu- rieusen Wasser-Künsten. vnkiieuitm, kleiueStadt im Königreiche Leon, 14 Meilen von Burgos. VillL msz'sr,kleine Stadt inAragonien,nicht weit von Saragossa. VillL mujor, kleine Stadt in der Portugiesischen Drovin; Beyra, an dem Flusse Coa, 5 Meilen von I, «»srä-,. VillLnclio, kleine Stadr im Spanischen Estremadura, am Flusse Tag». Vill, N0VL cls l'ono, kleine Stakt in der Portugiesischen Provinz Lmre-Dourol-z, k-lmko. VülLnocv, prächtües Lust «SchloK,i Meile von ss'.i' Ln z. '--ü R d>.. Ä Villansva Villa Villa Ville H 79 vc» Warschau, au der Weichsel, in Pole,, welcoeo Johannes lii. König in Pole» erbau, t h i- Vill-uovi- ckc k uuim,o, kleine feste Stadt und Hasen in Ponugall, ., Königreiche Agarbieu, 2 Meilen von Silvas. Mir r,ov2, kiel ie Stadt in dem Königreiche fco», 10 Meilen von Leon- Vi!!ä nv-s Ü'-Vlli, oder v>»s novs llell'^ibe- xisns, -rar-r Grabt und Flecken mit vier Bastionen, ln derGraf- scha,r W, in Piemonc. Sie ist von den ver Stadt Al bürgern der Stadt Asti erbauet, ^ Vistü UVV» >ls ULicalott-i, Flecken i»i Sva- „i che» Estremadura, nicht weit von Ba- taior, an den Portugiesischen Grannen, pgi, »ova äe Oeiveirs, befestigte Stadt IN der Portugiesischen Provinz Lnue-diln- k°-°o-uio, au dem Flusse Minho, gegen Guarda über. Ausserhalb der Stadt lieget eine Eicadelle, welche dieselbe be- Vu/nov, ck-k lllc>, Flecken in Andalusien, am Flusse Guadalquivir, 7 Meilen von Sevilla- Villa nuovs-l-Nsrcsrott», siehe Usic-rotts. Villa nuovs ckclis Leisns, ^li/uno-r-abii cn«,, kleine Scadk :m Spanischen Estremadura, am nördlichen User der Guadiana. vm-p-uaxiM, ist eil, herrlich Lust-Haus mit unvergleichlichen Gärten, welche s Miäli'sche Meilen im Umkreise haben, vor Sl- Pancratii Pforie zu Rom gelegen. Vil 1 ,s>rncki, siebe Vlllslpsnckn. Vllk Po?,!, Flecken in Sardinien, am Flusse Sepuö, 11 Meilen von Caaliari, gegen Nord-Osten. Vilk idamgi!», ein Ort in Neapoll's, in ^dEa cirra, nicht weit von Peseara gelegen. Mi i»i, kleine Stadt im Spanischen Kö- mgieiche Valenria. ViA ierl, ^-iiu !'k,kleine Stadt in der Provinz k,mre -vourn - ^-lviinno, in Por- tvgall, a Meilen von Lamcgo, gegen Nor- d!n,m einem Gebicthe gleiches Nahmens. viliL rorl, kleine Stadr mit einem Maraui- m m der Portugiesisch»,! Provinz strs- am 4 Meilen vs» ^Lmeßo. la st--vn-, Stadt und ein Rittcr- A kes Ordens St. Jacob, nebst ei- ^^Schlosse auf den Gränzen von An- Stadt in der Pro- » "^hili, ui Sud-Amerika, in dem Gedeihe Imp-r»l-, unqefehr 40 Meilen v. Mlbivia, gegen Osten- -'-bst einer Citadeile, Ev»« ^Meilen von krstamnFii?^ P^cugall Villa vicloib, kleine Stabt IN Asturien, nebst einem Haoen, 9 Spanische Meilen von Oviedo- Sie liegt beym Ltnfluffe des Flusses Asta- Villa viciosil, kleiner Ort in Neu-Tastilicn, an deiiArragonischenTräineu, all,vo be» der Rekrarie Königs Earoli iu. aus Ca- stilien, den loDcc- An-1740. eine scharfe Acrion zwischen dem vuc ll^njou und dem Kayserlichcn General Scahrenverg vorfiele. Villa Vj-sis, r^-stu a-etur, Flecken in A!t-Ca- stilien, s Meilen von Burgos, bey dem Ursprünge des Flusses Arlanzon. Villach, s^ist-reiim, seine Statt mit einem doppelten Schlosse in der Grafschaft Syr- misch, in Sclavonien, in Ungarn- Villach, /uiium kleine und alte Stadt nebst einem Schlosse, in Ober-Kärntdeii, 14 Meilen von Eia- genfurt, wo die Flüsse Drau und Genl zusammen kommen. Der Bambergtsche Mce-Dom residirct allda, und gehöret sie nebst der umliegenden Gegend dem Bi- schoffe zu Bamberg. Sie ist ,71;- den ig-Febr. völlig abgebrannt,wvbey an frcm« den und einheimische» Maaren viel Schaden geschehen. VillsFoitvar, PÄaZo/ö-aria, kleine Stadt, nebst einem festen Schlosse, in Ober-Un. garn,a» bciiSiel-ciidürgischen Eränzen, io Meilen won Giula, gegen Osten- Villalpanclo, kleine Stadt im Spanischen Königreiche Leon, zwischen Benaveme und Toro, in einer lustigen Gegend, all- wo die Oonnorablss von Castilien einen prächtigen Pallast und eiiiArsenal haben. VUl-n-lsran, k-'-ll.M-vraia, Schloß, unweit Lourlleaux, in der Französischen Provinz Guienne. Villrrc, kleine Stabt in der Grafschaft Boglio, in Piemont, am Flusse Varo, hac einen schönen Pallast, weicher die Residenz des Grasen v- Boglio ist. Villükoix, siebe V-Iercs. vllls - visu, Stadt und Commenthnrev der Maltheser-Nitter in der Nieder-Norman« die in Frankreich, am Flusse Sieniic, ; Meilen von Constance. Villekott, kleine Stadt, aber doch der Schlüssel zu Lenen Sevemies, in Nieder« Languedoc- Ville frsacks , Miller /,Ea> kieilie Stadt und die Hauptstadt der Landschaft Nosu- jolois, 7 Meilen von Lion. Es ist daselbst eine Academie von gelehrten Leuten Ville lrsncks cke Lonilsns, gi'r-mi-rcnr, kleine Stadt am Flusse Ter, III k.ovMllon, in Camionien, 2 Meilen von Perpignan, der Krone Frankreich gehörig, davon eine umliegende Viguerie den Nahmen führet. Vill? lrsncbe sts Panse, kleine Stadt in der Provinz RoverM, a», kleinen Fluss« Lordon. VÄs ir po Dille Dille Vili- simcliv lU ?i!>!xorä, Stadt in Perl« gort, aus den Gränzen vsnOuercy, sechs Meilen von Lahors- Villa t'nniaka äs ivovsrAus, ziemlich grosse und volkreiche Stadt, am Flusse i^vslrou. in sioc-orgu!:, nebst einer SonsckruiILe u yieistlirl. Villa Püf, Villck?r,ll^n, kleine Stadt, zwcn kleine Meilen von Paris, an der Strasse »eck Lion. Villr l.oiiig, Villa Abtey in der Provinz louraina, io Mellen vonVours. Villa Er!.', Stabt in Neu-Fraukreick, in Nordamerika, auf einer Insel, Mont- Royal genannt. V Irin ^r, ll^lll-NMUM, Vi/ar,ü«>», kleine Stad! in Languedoc, am Flusse Tarn- Villoim, Flecken und Schloß, nebst dem Titel eines MarauisalS in Neu-Castilien, davon vormals eine vornehme Familie den Marqmsen-Tttel fnhrete, anitzoi aber ist es mit der Krone Spanien vereinbaret- Villo-nsllv-, Stadt in Gascogne, am Flusse MiLaour, über welchen daselbst eine Brücke gehet- Villo-n-uv-, eine Abtey Ctstercienser« Ordens in Frankreich, in der Divccs von Nantes- ^ Villa iiauvs, kleine Stadt im Canton Bern, . in der Schweitz, wo die Rhone in denGen- ser-Sce fället. Vi lü-NLnvo Va-Fenr, Villa no-r-a l^zineir- Stadt in der Provinz Agenois, in dem Gouvernement Guienne, am Flusse Lot- Ville-ncuvccl'/Vviznoil Villaaoa-a >ka,rnro. nenstst, kleine Scadt an der Rhone, inNie» der Languedoc, Avignon gegen über. Villa-nvuve äe 1 i/ «nsr,a Kri-Lia, kleine Stadt in Äivarais, welche zwischen dem Könige und dem Abte von Mazan ge- theilec ist- Villa nsuvs äa dkarlön, Stadt in Luianne. Villa neuve sts Quarre, oder In Quirrck, Villa r-.o^a Lelli, kleine Stadt am FlusseIonne, aliwo eine Brücke hinüber gehet, in der Provinz Champagne, in Frankreich. Ville-ncuve pi^rclisvccjua, Villa nona c/--r/,i/ro/>!, kleine Stadt in Champagne, 4Meilen von Gens argen Osten. Villa nauve la Villa nvva kkagra, ein Dorf, nebst einem schöne» und prächtige» Lust-Schlosse, ; Meilen von Paris, an der Seine. Viila-neuve la K.VV, kleine Stadt am Flusse Nonne, nebst einer Brücke,in Champagne. Villa nauvs 8 . Qcorga, Villa naa/a Li. 6 ro>- ali, kleine Stadt in der Irla >" vivvon, Ni Vi^aprau, Villa^eirv/a, kleine Stadtj»!Us Ua druncs, fünf Meilen von Paris, gegen Westen- , - . . Vülaross, ansehnlicher Flecken in Provence, 9 Meilen von Brlgnolles, gegen Nord- Ollen- Villarü'/, ein vornehmes und berühmtes Geschleckte in Frankreich, welches den Herzoglichen Titel führet, und davon sonderlich zwe» , nemlich Vater und Sohn, de. kan.it waren. Der Patter Franz von Neusville,Herzog von Villeroy und Beau- prean, Pair und Marschal! von Frankreich, führeke anfana» in dem Hpani, scheu SucceKions-Kriege das Ober-Csm- mando über die Französischen Armee in Italien, und nacktem er in Crcmomi i7oz. gefangen, hierauf aber wieder loS- gclasseu wurde, commandirce er in de- neil Niederlanden, und veriohr An. 170z. die Scklachc Key Ramellies, nachgehe,ids war er Ober-Hofmeister des unmündigen Königs in Frankreich Ludwigs xv, mußte sich etliche Jahre vom Hose rctirir.n, wurde aber mit grosse» Ehren »ach deö Herzogs Regenten Tode wieder zurück de, russen- Erstarb > 7 ) 0 - Sem ältester Sohn war Ludwig Mcoiaus von Neusville, Herzog von Dilieron, Pair vouFrankreich/Cie- ncrai-Lieulenüiitvon des Königs Armsen, Ritter von Sc. Ludwig, Odriner voii dem Regiment kionnvis, auch tziencrai-Lieutenant über die LaiidschajteiiLionnvls und Beaujolois, weicher i/zg. vergord.».Seine-Gemahl», war Margarctya le Teiiier, eine Tochter des berühmte» Französsiche» Staats-Ministers, Marquis de Lvuvoie. Sie starb 171r. Villerr, Benedictiner - Nonnen - Abtey in Brabant, zwilchen blivelle uildQemblvurr. VillerL-Loste-KsL, Villcrin ^4 Oiinn., Vii- Flecken in Vrloic, in der lrleäs bNince, in cme»! Walde gelegen, hat einen König!. Pallair, 5 Meilen von Com- xiegne, gegen Süd-Osten- Villisnr, siche ,VvjgIirnr. Villich, Adeliche Benedictiner-Nonnen« Abtey im Herzogthiim Bergen, am Flusse Siege, dey der Stadt Siegdurg. Villiim, Flecken in Spanien, ,m Königreiche Arragonien, lo Mciien von Saragossa, ist sonderlich wegen seiner Wunder- Glocke berühmt, welche zehen Klaftern in der Weite seyn» und, wie fabelhaft vorgegeben wirb, allemal von sich selbst läuten soll, so oft ein Todesfall hoher Personen, oder andere wichtige Veränderung Vorgehen will- Villingen, eine in dem Schwarzwalde gelegene und etwas befestigte Scadc »1 Schwaben, am kleinen Wasser Brieg, oder Brigack, im Moraste, : Meilen vom Arjprmige der Donau, dem Haust Ocker- Vilm Vicennes Vr'necki Vrpakancka iiFr reU, qrböriq. MußteAi,. - 744 ,». 1745 sehr harre Schicksale von den Franzosen vchn" Ne!',!e Insel auf der Ost-See, zur -fnsel Rügen gehörig, und. itzo denen »levberren von Purbus zuständig, vümar, Stakt im Fürstenthum Nassau, an der Lohn, zwischen Weilburg u-Dietz. ^7llnn/ sithe LÖllnn. vils, k^ilin 2 u^tanicn,ein Fluß in Bayern, welcher sich unterhalb Bilshdftn i» die Donau ergeußt- ^ . vilsbchi» u, seiner Marktflecken, nebst einem Pssä - Gerichte in Unter-Bayern, im Renc-Äince Landshut, am Flusse Vlis- Dllsrck, mittelmäßige Ltadc uevst einem Anne in Ser Ober-Pfalz, z Stunden von Lulzbach- Lieses Amt scheitet das Sniz- bachische in - Lbciie, und gehöret dem Hoch-Stifte Bainberg- Vilsen, Marktsleck. n in DerNieder-Graf- schast Hoya, ce», Chursürsren von Hau- nover zuständig. v lsl)eftii,eine Mittelmäßige wohl gebaue- te Stadt, nebst einem Land-nnd Pfleg- Eerichte in Nieoer-Bayern, Renc-Amts Landshut, an Ser Donau, wo die Vils in dieselbe einsüllet, an den Paffauischen Glänzen- In der Stadt ist ein Cvlleglar- Stist, mglelchen ein einträgliches Chur- fürstllches weisses Brauhaus- An. 17a;. wurde sie von veu Kayse.l- zweymah! ein- geuomme». An- 174;- bemächtigten sich ihrer die Ocsterreicher mit Sturm, viishiit, flehe Wüdshüt. viitering, Cistercienser-Kloster in dem Herzogthum Kärukheu. Vilvordcn, kleine Stadt und Schloß am Flusse Seime, zur rechten Hand in Brabant, zwischen Brüssel und Uecheln gelegen- Vjiiilic«» , t kleine Stadt am kleinen Flusse Morgara, iiii Herzogchum Mayland, dem Grafen von Borelia gehörig, und fünf Meilen von Mayland gelegen- Vinieux, ein gewisses Gebiethe in der Picardie, gegen die See-Küste. Vimoü, Scabc und Flecke» in der Portu- Müschen Provinz lorMomos. anstynlicher Flecken in Nieder- owrmandie, in der Diöces von Uüeux. rm-m i-stadt ii! Portugals, in der Provinz ganz» Miellen von Bra- Vm>w 5 , stehe Vlnerve. VincmiiiiL, Nvis äs Vincsnnsr, altes Mit Franz'm'-,"/« Schloß, >. l°,?^ i^»'^us- Philipp pyn Va- gcnen- Es ist hier auch einePuorie der Minimer, ein grosser Töier-Garceii und schöne Poreeliaui-y-aLrick- Viiiscki, eine Ungarische Festung am Flusse Maros. Vm-rox, Stadt im Königreich: Valencia, weiche etnen guten Häven hat- Vuietcr, siehe LVineta. viiii'!», festes Schloß in Ober-Ungarn. Dinnenbut-g, Kisster an der Ems, im Sliske Münster, in Westphalcn. Vmociols, sonn 2 l!c oder'Keu-por-r-Royal genannt, ein Ort an dem Arlacischeu Meere, «nwcitLrieke, in Istrien, welche r K'ayfcr Carl vi. 1717. zn eiKem -reyen Havei: etadlirec hat, um dadurch die KaisterUche Schistahrc auf Sem LSria- tilcheti Meere in besser,iStand zu bringcn- Vlnvn, anjehnlichcr Klecken in Provenc., «M Flusse VerSon, «liws sich seidiger Meile davon in Sen-Kuß Dnranee es geutlt. Vinftgau, Nrüu»grn«Lr, emTbalin Ly- rri, so etliche Meilen lang, aber iiicht aliznereit ist, und das Munster-Lhai uns Passer-LlM begreifset. Vinstvingen, siege Finsirmsseii. Vin»ns. StaSc aus Ser Insel Eeylan. VmiimlZI», Vsncimlgli», kleine StaSc an der Küste im Genuesischen Geblettze in Italien, nebst einer Ciradelle und Hasen, an den Gränzen der Grafschaft Nizza, wo sich Ser Kluß Rotca ins Meer ergeußt- Ihr Bischof ge, höret unter Sen Erz-slfchos v- Mayland. Die Stadt gehöret den Ge,ine er», das umliegende Land aber der Gräflichen Familie von Vincimigli'a, weiche es als et» Reichs-Lehen besitzet. Vim»,, kleine silberne Münze in Portugals, welche ro Rees gilt, und nach unserm Gelbe etwa 1 Groschen und ztehalben Psenni- ge betraget. Vintz, kleine Stadt in Siebenbürgen- Violer, Laronis in Provence, zum Kürsten- tbum Orange gehörig. Vloli., Stadt i» der Landschaft Sevennes, in Frankreich. ViomL,.u, Venirra, Stad; und Haven in Lpiro, in Griechenland, ao Italienisthe M-Uen von Prevesa, liegt^aus einem Hügel, und ist auf zwey Seite» mit dem Meere, übrigens aber mit Morästen um, geben- Gegen dem Lande zu ist sie mit einer dreysache» Mauer verwahret, nnd von der Seite des Hävens mit einem star, ken Bollwerk bedecket. An- -7O- am 2 Nov- wurde dieser Ort, nach einer kur, zen Gegen-Wehr, von den Türken ver» lassen, und hingegen von den Venetianer» mit Eroberung vieser Beute, besetzet, welche ihn auch im PassarowitzischenFri«, deines, behalten- VixVsncki-, kleine Stadt, FestnngundPaß in dem Bannst von Lemeswar,inUngam aus einer Insel in der Donau, zwilchen Pan- II82 Dique Dijapour Paniowa und Orsooa gelegen, um weiche Ne Türken einen kleinen Arm von der Donau geleitet. An- iss7- ervberce der Kaiherl- general RabutiN Viesen Ort nur Sturm, und demolirce denselben; woraus ihn aber die Türken wieder besetzet, und sortlsreirec, >edoch selbigen am >5 Noo. 1716. abermals an denÄayserlicheii General von der Cavallerw, Gra,en von Meren, übergeben mußten. An- 1738-ist er von den Türken gcschleisset worden- Vigue, siche Vick ä^OIwns. VilL, k^rm, Stadt in der Normandie, in Frankreich, am Ursprünge des Mises L ire, weicher sich zu Carentan in das Britannische Meer ergrubt- Virgin, kleine Stadt aus der Insel Ferdj- nando, in Ästen, welche eine von den Phi> lippiiuschen Inseln ist. Sie gehöret den Spaniern- Vir^ch-iw, ein Pallast des Herzogs von Mantua, der Scadc Maucua gegen über, wohin man über einen Damm gehen kan- Dil'lstitten, ist die älteste Landschaft von alten Engst chenColonien inNordamerik«. Gegcn Norden gränzet sie anMaryland, gegen Osten an das Nordmeer, gegen Sude» an Carolina, und gcM'u Weiten an die wciliäufflgeu Länder, die sich viS an das Südmeer erstrecken. Der Ritter Walther Raleigh entdeckte diesekandschaft An- >;84- legte allda den ersten Satz an, und nannte sie der Königin Elisabeth zu Ehren, Virginia- Das Erdreich ist sehr fruchtbar und die Lust gemaßiget- ES wachjet aliva Zuckerrohr, Rech und andere rresiichc Pstanzen, vornemlich wird stark Loback gebauer, und mhriich über ivvooo Fässer ausgesnhrer. Die vielen im Land benndlichen Thicre liefern kostbares Pelzwerk, womit nark gehandelt wird. Auster denen Wttden, deren anjetzv nur wenige mehr sind, schätzet man d,e Landes-Einwohner gegen 140202Seelen- Die Hauptstadr ist Jamestown, allwo der K- Gouverneur restdircr- Vrrgrund, Viongrnnd, ein Wald und Gegend in Schwaben, bey 7 Meilen lang. Seine Län^e rechnet man von; Schioste Daldern dis an das Schloß Lannenderg, die Breite aber von Düukeispict bis an den Wald, die Hast genannt. Viogrund, siche Duncreispicl. Virneburg, Grafschaft in der Eissel, den Grasen 0. Löwcnstein Werrtzeim gehörig. VjioviLLL, stehe VoruviL/u. Vilwn, kleine Stadt und Prevote, im Her. zoglhum Luxeu.durg, dem Hame Oesterreich gehörig, 4 Meilen von der Stadt Lupemdurq. ViiLon, Stadt im Herzogthum Berry, am Flusse Cher, 14 Meilen von Orleans- Vlll-pour, Vmt-vur, grosses Königreich,nebst einer HaupiiiadcgleichesNasmensstnDe- ran, auf derHalb-Insel, lenseictesGan- Dlsi-chasitt'ind Disirarion gcs, in Indien, welches den mäcktiEeis König in Decan har- Es ist ,50 Mm-» breit, und 250 lang. Die Hauptstadt m groß, wohl befcsti>,ec, liegt am Fn.sseU«^ dova, und hac einen Königliche,, Pgstast, liegt 70 Meilen von Goa, ge^cn Nord. Osten. Vischamünd, siehe Fischamünd. Vischbcek, Lutherisch-und rcsormirtesAde, ltches Fräulein-Stift in der Grasschgst Schaumdurg, in Westphalen, unter Hes, ien»Castel gehörig. -Viic-iclo, 6 u>lci>rä-> (.'.IPV, Dorgebürge, u,:» ter welchem ein schöner Hasen, au, der Insel Cephalonia, erstrecket sich gegen Nord-Westen an das Ionische Meer. Vsteo, vilbu, Stadt in der Provinz Beim, in Portugal!, nebst ein.m Bißchum, unter den Bischof zu Braga ge- ö-ig. Vlibr, kleine Stadt an der Maas, im Stifte Lüttich, 2 Stunden vonMastttcht. V.iiemuii-, sind Leute, die sich sonderbarer Er,cheinilngen rühmen,gemeiniglich aber, wegen ihres melanchouschen Geblüts, in, Verstände nicht gar wohl verwahret sind. Orsir, Heist die Oefnnng an den Helmen, oder Casqueien, welche entweder ;rev, oder mit eisernen Reisen oerwa°-rcl ist, Inn das Gesichte brauchen zu töniicn. Vistrci,, heißt, ein Wein Äesäffe epamini- ren, ob cs auch das gehörige und Laue, übliche Maaß halte, und wer dazu von der Obnakeic gesetzt ist, der heißt ein Wein-Wstrer, weicher die Distrung inic den, Mstr - Stabe verrichtet Hernach heißt auch Distren, ein Stuck Gejchutz richten, nachdein das Vistr - oder Such, rungs-Instrument vor das Mund Loch gesetzet worden, um das Ziel recht zu sasteii. Mstren heißt auch, ein Wapen nach seinen Umstanden eraminiren- Vijirarion, Kirchen-Vistialion, ist, wenn die hohe Landes, Obrigkeit, vermöge des Juri« Lj-itcoprli«, durch ihre Leputirten zu gewissen Zeilen die Kirchen besuchen lasset, damit die unter der Geistlichkeit ui der Lehre, oder im Leben, eingeschli- ebenen Fehler mögen verbessert werden. Vistrarrc-n des Cammer - Gerichts, wird snaesteUec, daß die in det Cammer eingeschiichcnen Fehler verbessert, auch, da es nöthig, k-eviiionss der dirtheile vor die Hand genommen, und die Cammcr- Eerichtk.Ordiiung eriäurert und verbessert werde. Als zu Auiaug dieses Jahrhunderts das Cammer-Gericht zu Wetzlar wegen der unter dessen Mitgliedern entstandenen Streitigkeiten geflossen wurde, so ist An. 1707. aus Ansuchen vieler Neichs-Srände, dergleichen Reicks, Cammer-Visuattoii angesteüet worden. Der Kayserltche Cümnnssarius war der Abc von Kempten, und o>e üvr.'gen Vi. LtLioror waren von bcyden Reuglsiicii in Disttstioms DitE Di varais n8Z ^aleicdcr Anzahl, zusammen,-s. D^e bade die ausqetragene Visitation bestam dm fortgesetzec, und im 0-t- i?o8- das Mtdcil wiSer den bekannten RH-ssoE vsii Pyrk geMet, daß er iemer Ässessvr- ^cekle eurj'etzec, seine Scbrnr, dap ^cko ^liannt, in Stücken zerrissen, und^ einen Rever net worben- e hierauf am-8 ^ n- eine Revers von sich zu stellen genöthi- worben- Dieses hohe Tribunal wur- ii- wieder er- Virslü, ein berühmtes Marggrasticheo Ge- schiechce in Italien, so seine Güther tm Fiorenlinischen besitzt, und wora.io l.n vorigen Seculo viele grosse Generals entsprossen. Vit-Ivo, schlecht bewohnte und grosse Stadt im patnmonio l'ömi, ins Kirchen-Staate, nebst einem Sißthu, me, weiches unmitteibar unter den Pabst gehöret. Wer. Da sich aber seither von «Leiten'vrrmen, wrttincn, kleine platte Fahr- der R-Stande die Beschwerden immer zeuge, welche in Prcuffen gebrauchet „ Met, und schon unter Weil. Kayscr i werden. »«aal i, glorw- Angedenkens auf eiiie-Virjox, mangelhaft; item falsch, verfälscht, LrmMige ViiMi-m dieses hohen R. wenn insonderheit ecwaS unrecht gcvru- cket oder geschrieben ist, so sagt man; Es ist sehe Viriös. ' Vluum iioruiL, ist ein Gebrechen oder Mangel von Narur, zum Lxempel, wenn ei, »er schielet, übel höret, stammelnd redet. Vitiegevö , ÜLici- - eres, sind Kriegs. Schisse, welche an den Küsten Rentzen, um die Handlung zur See vor benSee- Na'udcrn zu versichern, und die Kanstar« they-Schiffe zu conooyreu. Viuay, kleine Stadt am Flusse Vilaine, in der Französischen Provinz Bretagne. Virrz-, kleine Stadt in der Provinz Artois, am Flusse Scarpe- Vwr>' Iskinneois, Stadt am Flüsse Marne, in Champagne. Virrorir, ziehe ViLtorin. Villorrots, siehe Lorgo ä> 8- Angela, vitzdom, Vitzthum, war vor diesem der Advocar, oder Prokccrvr einer Kirche, oder geistlichen SliflS, welcher auch -Besorger, ober Rasten- Vogt, geiftmiet wurde. Heutiges TageS heissen die mil>iltri>wios,oder Verwalter einiger geistlicher Güther also, inglerchen die Gouverneurs, weiche die Gaizburgischeu und Bamdcraischeu Güther in Karnthen ad- minissriren, und sott dieses Wort >o viel, als Viccäommus bedeuten- Vitzthum von Echstädr, altes Adelichet Geschlechte in Meissen, Thüringen und Oder-Lausitz, so von dem unweit Jena gelegenen Guthe Ectelstädr, oder Eck- städr, den Nahmen erhalten, und dar. aus der Königlich-Polnische und Chnr- Sachsische Oder - Falkenier und Lam. mcr-Herr, Graf Friedrich Vitzthum von Eckstädt, entsprossen, weicher Anno 17 ii. vom Könige Augusto, a!S damaligen Reichs-Bicario, in den Grafen-Stand erhoben, und An-1726. im Duell erschossen wurde- Vitzora, kleine Stadt im Rußischen Lappland, so zwischen r Bergen liegt, deren jeder eine Meile hoch ssl- Viyegrad, siehe Vicegrad- VivLir^isr, heißt ein Marketender im Felde. Viviliilii, VivLrSr, ViviuLL, Französische Landschaft in Languedoc, begreift einen grvf- Siiiwilügmig des-Reichs, dieses wichtige e zu Stande- ES sind dahero ^Wr Absicht der Fürst Joseph Wen c, von Fürstenberg, alS Kayseri- Cvin- MariuS, u- die 24 Viüiscoicu vo» oey^ tc,i Religionen schon im April 1767. nach Westar abgerciset, allwo am -4 May die vssmüon nach der allerhöchsten Kayserl. lnwmian erösnel wurde, und noch jetzo fortgesetzet wird. Mrliomr L- drang- conZrexntlo, dieser Lrben hat seinen Ursprung von kruii- ciico äs Sales, Bischof von Geueve, nnb den Nahmen von der Besuchung erhalten, indem diejenigen WeibS- Personen, so bm bicscr Congregakion aufgeuom- nieu worden, gehalten waren, die Kranken, Dürftigen und Verlassenen zu besuchen ; und La sie hernach in verschiedene Provinzen sortgepfianzet, und in Klöster vertheilct worden, sind sie verbunden, gebrechliche, und zu andern Orlen untaugliche Mabgen aufzunehme», W ihnen Unterhalt zu verschaffen. M-> Besuchung ober Zuspruch, ist ein Wort, daS unter vornehmen und hohen Mmuen geira'uchlich ist , wenn sie cin- Mer die Visite geben. Die Wachten Waren, geschiehst, wenn die Patrouille «der Runde verrichtet wird. Visiti. W.Msset auch eine Besichtigung, so die Ml-Bedieiiie» und luspeKeuru über die «aren der Kaufieute, und die Baaa- ge der Passagiers vornehmen. ik°, Ftm, ein berühmter Berg D-imu!!, ü Gra'nzen von sh^Wne, Lurch welchen ein Gewölbe, Schritt lang, in einen « ist, um die Maaren mir Vilrli UN3» nebst einem festen ütaliem ^8° »-LLiore, in Drvat Dlaerdingen Uleä Ul.n grossen Lhcu von der Landschaft, l-rdc- vennc- genannt. Sie liegt zwischen Zo- rez» Besä», Gevaudan-Nieder-Langnedoc, und derR"o»e, und wird durch den Fluß Erlen in Ober-nnd Nieder-Vivarais ein- eingetbeiiet- ^.ie ür rr Meilen lang,und 17 breit, hak viel Berge, ist aber doch da bey fruchtbar. Viviiri er lci-e! ist ein freudiger Zuruss, der dcy Krönungen, Einzü-jen, und andern Solennitären hoher Personen ge- sci,jeher Vivero, Libero, kleine Stadt in Eallftien, auf einem hoben Berge, an dessen Hüffe der Fluß Landrewe einen schönen Hasen wacher, und sick in das A-stcer erzeugt. Vjvier, so beiffet ein sehr großer Teich, oder See, den Haag, aus welchem Peter 1. das inventi.-e Zuslrumenc zu Messung der don'guuchuum aus Ler See p-obiren lassen. . ^ Vlviörr, :»m, Hauptstadt U! Vtvarais, auf elneni Hügel, den der R on., ncest einem unter das Lrz-Bißchmn zu Vienne gehörigen Bischoste, welcher den Titel eines Grafen von Vivrero, und eines Lürfte» von Oairrr/e c./m/-ee!r.-- führet. ^ VivnnnL, Stadticin und Grafschaft »1 Poitou. Viviex, heissen allerhand Lebens, Mittel, eßbare Maaren, Proviant. ViLipour, ftcbe ViLpour. Vi/.ir, ist der Nähme, welcher in Persien dei n Stadt - Gouverneurs beygcleget wird, siehe Groß-Vezicr- Vi/.!rs Ni>nc, sind die 6 Staats- Rathe, welche mit dem Groß-Dezur im Divan ! Ule«, Fluß in der Schwedisch«,, Ost-B0lt.i, in Finnland, 0 r, st/K S-adt Ulea u, den Bo-hn,jche„L Bu,en ergeußt. ! Uiea, Uiahorg, eine neu erbauete, feste und zur Handlung ^egneure Stavl j,s n "I dor^s-Lehu, ni Hinniai.o, aus Dun-, Insel. L ieje Festun,^ zu .'miaiu des Iayrs , 714 - von den Ruhen e,^e,u,ni, men worden, ^ - «itzen. Siche Groß-Vezier. Vi,.l> du/.!!, so nennen die Liuwohner „1 Ncu-Spanien de» Teufel, welchen sie ui den prächtig aufgedalnen, und mit vielen Aierrachen, svnderlich aber mit Federn gegierten Tempeln «nderhen. Es soll diese» Wort so viel als eine Ichone Feder heissen- . ^ Ukraine, ein Tb livon RotlnRenssen weicher Nieder-Vvlhy»icn,d!eWonwodschaf- rcii Kiow und Braclaw, samcNieder-Po- dvüen deareissec. Es liegt an den Gran- zen von Rußland und der kleinen Tartars», und gehöret cheils den Polen, kheiiS den Russtii- Es ist ungemein fruchtbar, wird aber von den Henschicckeii sehr Ila, eine Festung in Lithauen, an der Dwina, in der Wovwodschaft MitepSk, ail- wo die Truppen des Eroß-Fürften Iwan BasillLwik eure starkeNiederiage eriiiicu. ililllsin, Scadl in Siebenbürgen, z Meilen von Cronstadt- )kadislaw, siehe Wladioiaw- dt.ierdingen, war vor dftsem eine grosse Siadt an derMaas, in Süd Holland, ist jetzo aber nur ein offener Flechen, eine kleine Meile von Rotterdam- men worden, und gegen über au, cmer In>el liegt das Sch og Ulatzorg, welch,» uuuu,chro ganz verfcncn ,ft. Ulen Treskjee, grosser See in Caja.nen, in Finnland, bey der Sc or Eaja„ed»w. Cr encipringei ans dein Flu„e pua, welcher sich bey der Siadt Meä in den Bottz- »ifchen Mecre-uic:. ergrul,.- Ulen, F.ecken in der L>ellaudl,chen Pro. vinz Elthland. V ,e, Fiic,a o wird ln Holland die Durchfahrt aus der Suter - in öle Nvrc-te, zwilchen der Zurrt Schilling Me. iano, genennel. vuegen-e^riand, /nssre/avlelu/imrm, liegt au, dem dMräMz-ur, Peru liefen über, in Sud-Amerika, und ije von den Hoc. ländern entdecket wo>e^,. Vlreland, »«-«-, ^irei.mo, //l-oo/muri«, eine Holländische pzuel, vor der S-ocr- See geieg.n, nebn einer gro„en Ri-eve, allwo alle Flotten unrcr S'eege! geyen, weiche in das dMr cici dillic, »ösr in dee Ostsee, verreisen. vncland, kleine Ziisel in Nord-Amerika, an der Küste von Nen-Engeiland, denen Engelländern gehörig. vlrerbeck,L,öi!chs-Adlcy in Brabant, hart bey Löwen. Den 17 Zu». Am ,7»^ w.u- de der Abc daieldst, weil er yarc wider die Eonstiruiion UnigemssL geredet, in gefängliche Hast nach Gcnibwurs gebracht- vücrrngen, Schloß und Herrschaft in der Grafschaft Hennegau dmon die Faiunle von tzkoneneahi de!, Lftvmten-Tilki An. iü8i. erhalte». Vires, siche koii'on. vuessuge», siehe Fließingen. UN.-, -Fruvtn GaUlcien, w.lch.r sich in ei« neu tieinen Goiso crgeu»i- UI!n, kicuier Ort in Zcaiien, im Thal Ma- gra, und zwar im Großhcrzogthum Toscana gelegen, >n ei» Reichs-Lehen- Ullersdorf, fchvne» SeiNsß ill Mähren, eine Meile oon Sck»uiberg, aiiwv ein warmes Bad iic- Ulm, Ulnm, freue Reichs-Stadl in Schwaben, an der Donau, wo d.e Flusse Zlier r»d Dia» hinein lallen- S>e ist groß, schön, und ziemlich befestiget, hat über die Donau euie Brücke, ist der rukherlsche» Religion zugecha», liegt 16 Meilen von Nürnberg, p von Ausspnrg, und har vier Herrschten, uehmlichGeißlingc»,Langenau, Leipbeim und warm rm Al- gow, Z D Er -ö s-hl -U.. . Db ÄS t7.II ui« ilÄ t«; älilc, kdd-i, P»; Ml K bli, " Ulmen Uljr Ulst Umea n 85 r-o>v, daß also das Ulmer-Eebiethe 6 Meilen lang und 4 breit ist. In dieler Stadt wird sehr guter Parchent vcrser- kiat, und weit verfuhrt, auch treibt sie ante Handlung mit Leinwand, Wolle und Lnen', und die Donau, welche allhier schiffbar wird, giebi gute Beaucwlich- keil dann- Sie hat ein Gmniiasiuui, wie «ach ein Lutherisches Jungfrauen - Convent, darinnen sich der Patneicn Tochter, und andere vornehme Francnzim- wer befinden, und wieder daraus verhey- rathen können- Sie ist eine von den 4 - an-schreibenden Reichs-Städten, verwahret das Schwäbi'che Kreiß-Archw,, und tat den Vorsitz unter den Reichs-stadten in Schwaben. In den Banerischen Lrc-ublen bat sie viel erlitten; denn der Shurfürst Maximilian nahm sie im Herbst an, 1702. durch eine Kriegs-List weg, belegte sie mir Besatzung, entwasnete die Bürgerschaft, forderte vieles Geld, und «liitlirte sie nicht eher, als nach der Hoch- statter Schlacht 1704. da der Kaylerl- tziencral - gcldmarschall, Freuherr von S hängen, von dem darinnen liegenden Chur-Bayerischen Commendanten, Frey- Herrn von Bcltendorf, nach einer scharfe» Belagerung, die Ucbcrgabe erhalten. Ulmen, Stabilem und Amt im Erzt-Stifte Trier, am Virneburgischen- Ulmerfeld, feiner Marktflecken und Herrschaft in Unter-Oesterreich, im Viertel ' her-Wiener.Wald, an der Jps» dein Hochslifte Freysingen gehörig. Ulmhause,,, Dorf, eine halbe Stunde von Göppingen, im Würtemderaischen , den Mtern von Liebenstein gehörig, hat einen guten Sauer-Brunnen. Ulodaw,Stadl in der WdowodschaftChelm, >>>Klein-Neusten, in Polen, am Flusse Bag. vlobmir, Lvlodziemieus, kleine Stadt 8>usse Bug, iu Voldyiiien, in Polen, hat meist hölzerne Häuser. „ °L s'che Flagcz-Schiff. ^ucnliam, siehe Dsgeiund. "Ä,bklrchcn, ansehnliches und nach al- Ä >gtesSchlol> in Unter-Oester» ^rlelUnter-Mannhardtsberg, Pockfisiß" drußbach, z Stunden von hohes Schloß und Amt in lein, toDm'-E,^^ngenSkädt- mm so auch Mühlstein genennet wird, «sthda!- cu- vorcreflicheL Kon. Lust- Stockko ^^?-»^"^ kleine Meile v. sin Jacob'^4-vvm Gra- Mer «dnin ^ 0-rfl.e erbauet worden, Stfalleu?ün^n^^ 0,1 LieKroue welcher Prinzen Ulrich, net werde""rde, «Uo genen- heiffen. Es u? Jacobedai gc- i-s «st daselbst ein unvergieich. sicher Garten, und eine vorlrcflick.e Orangerie. Ulst, lange und schmale Insel bei, Schottland, und eine von den Inseln Westcrues, welch sich in die Lanae ai,s ,1 Meilen erstrecket, und darinnen 6 kleine Städte gelegen- Usiker, s/ckoiüÄ, eine von den 4 Provinze» in Jrriand, welche gegen Süden an Con- naunt und Lelnuer, ge^en Osten an daS Jrriniidische Meer, gegen Nold.u und Westen aber an den Oeernum gränzer. Eie begreift so reutsche Meilen in die Lange, und etwas mehr in die Breite, har gesunde Luft, und nr voller Holz und Seen, dadey fruchtbar, und bestehet aus «Meinen Landschaften, weiche sind: O»«,. > o»e, , ^r,onao/,-i», UNd ^,n-^oh. ° U!vÄ, eine von den Inseln Westernes, bey Schottland, welche einen sehr gute» Häven har, und fruchtbar an Ectrayde und Viehweide ist. uivLnon, Marktflecken in Lancashire, in Engelland. Uiueren, Ftuetcn, Mrertrem, Flecken in der vereinigten Provinz Utrecht, zwischen Utrecht und Woerden- Ulzc», O/tr.-r, kleine Stadt am Flusse Ilmenau, im Herzoglhum Lüneburg, z deutsche Meilen von der Statt Lünebürg. Umago, kleine Stadt au derKüste v- Istrien, nebst einem grossen Haven, den Mnetianern gehörig. Sie liegt 7 Meilen von Triest, gegen Mittag, und ist wegen der ungesunden Luft schlecht bewohnt, UmLno, Vomrn», Volin-ino, Oom-mu, /-/»- -v-r,/, Fluß in iVbiuLLo öl»-, in Neapo- lis, weicher sich in den 6oIL> fliVenerl» ergeußt. UmbiLL, flehe ^Mk 38 . Umbii-,Oml-ri->,Jtasianische Landschaft im Kirchen-Staate, zwischen dem Herzogthum Urdlnv, dem Florentinischen Ge- bietbe,dem drmn.vnio l'cni, und derlVIsi- cc> ch^ncou». Einige verstehen dadurch nur allein das Hcrzvgthum Svoieto, andere aber dcgreissen zugleich darunter die Landschaft Peruginv, und die Grachchalt Lins äi Osflello. Umbii.cco, tsmdr-iuerem, kleine Stadt >N Or- iLbi!» ci»3,in Neaposis, nebst einemBiß« thum, unter den Erz-Bischof von St. Sevcrino gehörig- Umbione, siehe Ombrone. Umeä, eine feine und zur Handlmig wohl gelegene Stadt, in der Schwedische» Provinz Westcr-Bolhnicn,am Borh- »ifchen Meerbusen- Sie wurde An. >714. von den Russen eingenommen, und abgebrannt. ^ ^ ^ Umcä, ^uma, Fluß UI Schweden, welcher im Worwegischen Eebürge enlsprin- Ffff a«c, n86 Umeä Ungeänderte get, und sich bev der Stakt Umeä, all, wo ein grosser Haocn ist, in; den Bvlh- urschen Meerlinsen ergeußt. Umeä - Lappmark , Landschaft in dem Schwedischen Lappland, durch welche der FlußUmcä gebet, zwischen Pirheä-Lapp. niark, Jemtiand und den Norwegische» Gramen- Umegchnzchr, Stakt in der Provinz Cuts, im Königreiche Fez, in Afrika. Ummanz, kleine Insel in dem Lande Rügen, in Pommern. Ummenbors, Amt und Schloß im Herzog- thum Magdeburg, an der Aller, ohnweit dessen Ursprungs, allwo der ehemalige Magdeburgischei Canzler, Gottfried von Jena, ein Gurh hatte, dessen Revenuen er an das von ihm snndjrte Fräulein- Stift zu Halle vermacht. Ummerstabr, kleine Stadt im Fürstenthu, me Coburg, z Stunden von der Stadt Coburg, am Flusse Jlz. Unrschläg, Nieler-Umschlag, suche Riel. Umstadr, Stadt und Amt auf dem Oden- waldc, i M- von Darnistadt, davon ein Dritlheii Chur, Pfalz, und a Drittheile Hessen-Darmstarr zuqekvrcn. Unbesteckte Empfängnis; der H. Mariä. Ist ein uiltcr denRömEalholische» höchst angefochteuer Artickel iu ihrer Theolo, Sie, indem die Dominieaner allemal ge, gen dieFrauciscaner und Jesuiten heftig vispuriret, es sey die H. Jungfrau Maria allerdings in Sünde» empfangen und gebohren,b,s endlich PabstAlepander vil. den 8Dcc. lüüi. de» Ausscklaggegeben, daß die Jungfrau Maria ohne Erb-Snn- be empfangen sey, welches sich gleichwol die Dominicaner noch nicht völlig berc, den lassen, deßwegen etliche Päbste ausdrücklich verbolhkn, von dieser Materie öffentlich zu diiputiren, und zu schreiben. Dieser unbefleckten Empfängnis Mariä zu Ehren, hat König Uladislaus iv. in Polen An-'647. einen Rftler-Ordcn zu stiften vorgehadt, so aber nicht zu Staude gekommen- Kavi'er Leopold aber hlkt <667. die schöne Marien - Säule zu Wien vor der Kirche der,'Jesuiten deßwegen aufrichten lassen. Unbekannte Länder-, siehe l'-rra lVrWca, und Heia /Ziilkmlir incognili,. Unckel, Städtgen im Erz-Stifte Cölln, am Rhein- Undersager, Flecken in der Provinz Jempk- land in Schwede», fünf Schwedische Meilen von DLve, gegen Osten. Uusck. kleiner! Fluß in Podolien, in der Wovwodschast Bracklaw, ergießt sich in den Bog- Ungarisch Orod, Stadt in Mäkren,un- weftHradiich,aiide„Uiigatische»Grän,eii. UiigeänderteAiigspurgischeEonseßion, ist dasjenige Glauben--Bekännlius, i'o An. izzo. «us dem Reichs-Tage zu Aug- Uttgarn spurg von den Lutherische» Fürste» und Standen dem Ka»,er Carl v. den würden, in welchem nachgebe,wi Philipp Mclanchton, den Refvrnstrccn zu gefallen, einige Passagen geändert ha. den >o,l; .daher ein Unterschied zwischen der ungeaiiderten und geänderten Aug- spurgsicheii Coiiftßion encjlandcn. Ungarn, Hungar», Uon^iic, Königreich in Europa, wx,. chcs gegen Norde,, au das Carpallstiche Gebürge, wodurch es von Polen, Sclm, sien und Mähre» abgesondert wird, gegen Westen an Oesterreich und Steuer, mark^gegen Süden an Bosnien und Servicii, gegen Ost naber andieWalla- chey n»d Siebenbürgen gränzet. Die Luft darinnen ist nicht die gesundeste,das Erdreich aber desto fruchtbarer an Ec« rrayde, Wein, Baum-Früchten unb Weide- Die Wälder geben genugsam Wildpret uiid Bügel, die Erde aber Gold, Silber, Kupfer, Eisen und Salz. Die. ses Königreich, darinnen Ofen dieHaupt. Stadt ist, gehöret nun ganz dem Hause Oesterreich; daher» auch nuniiiehro die Cathvlische Religio» die stärkeste darin- ne» ist, und dessen Länge bestehet aus i8r und die Breite aus 98 Ungarischen Meilen. Bor diesem hatte dieser König, reich einen weitläuscigen Begriff gehabt, indeme Bosnien, Servien, Dalmatien, Croaticii, Bulgarien, Siebenbürgen, Wallachey und die Moldau darzu gehöret- Es hat jetzo z Theile, welche sind Ober-Ungarn, Nieder-Ungarn, uni» das ^ungarische Jilyricn, und diese werden wiederum in viele Gespanschas, ten eingetheilet- Ober-Ungarn, ttrcn- om i-r ! o>-, ist der grvste unter de» s Theile», und erstrecket sich in eincrLi- nie von dem Karpachis. Gebürge hinu»- ter an die Donau, und flösset an Siebenbürgen- Nieder-Ungarn, -n/er-or, heißt alles, was von obiger Lime gegen Abend lieget. Die vormalige Haupt-Stadt des ganzen Landes war Ofen, liuiimehrü aber ist es preßburg. Ferner wird auch die Grafschaft Scepug, oder das Aipser-Land zu Ober - Ungarn gerechnet,welche aus vielen kleinen Städten bestehet, davon aber >z. an die Krone Pole» verpfändet sind, nnd das polnische Ungarn geiiennec werden- Die Unaarische» Stände bestehe» aus de» Prälaten, Baronen, oder Magnaten, Edellcucen, und denen freven Städten- Dieses Königreich war vor diesem ei» Wahl-Reich, und kam 1Z27. an da-Haus Oesterreich, da Ferdinand l- Kavier» Carvii v. Bruder, zum Ungarischen König erwählet »ndgecrönec ward, und >» solchem Zustande ist eS auch bey erineld« kem Erz-Hause geblieben, dis solche- An 1687. «us dem Reichs-Tage zu Preßburg Ungttur Ungcld Unigenirus n87 von Pen Stänken für ein Erb.Kvnigreich erkläret werken, also, daß na» Abgang Lr-«?,ai,seS Oesterreich männliche» .rmnmeö' auch kie Erz-Her,oglnncn da'inuen; suecekiren losten- UebrigenS st kl'ses Reich von unterschiedlichen Seiuliö der ein stetiger Schauplatz des strieaeö acwesen, indem die Türken hm o„d wieder davon ab,»zwacken gesucht, auch einen grossen iThest desselben unter ibre Bothmäßigkett gebrachi, b,S in dem zuCarlowitz gechlossenei, allgemeinen Frieden der Fluß Marosch zwischen d-li, Christlichen und Türkischen Gekieste zur Gränzegcsctzet worden. Nach die- sem ist r/io. ein neuer Krieg mit den Rebellen darinnen angegangen, unter welchen sich der Siebenbürgstche Fürst Ragoc-i alS Oberhaupt aufgeworfen: und dieses bandverderbliche Kriegs-Feuer ist weder durch Gewalt, noch durch? die öfters aufs Tapet gebrachte gütliche Trac- ttlen,»dämpfen gewesen, bis die Festung Rcuhäusel 17-0. erobert, und hierauf viele andere Siädte und Schlösser, theilS mit Güte, theils mit Gewalt, genommen worben, und einige Häupter der Malcon- kenien, nebst vielen Officieren und Geweinen, den Kayserl. Pardon gesucht,und erhallen, also, daß darauf diese innerst, che Unruhe, sonderlich durch die ungemeine Enabc Jhro Kanseri. Majestät Carls VI. welcher sich den an May 17". zu Prehburg zum Ungarische» König krönen lasse», wieder gestillec worden- Die iko regierende Königin ist Maria Theresia, die älteste Prinzeßin CarlS VI. geb. 1717- deni;May, gekrönet 1741; deren Gemahl, FranciscuS, Herzog von Lothrin- gen^und Groß-Herzvg von Florenz, de» >z Sepk. ,74z. Römisch. Kayftr wurde, An. >76;. «her mit Tod adgreng. Weil W baS Königreich Ungarn,sowohl durch m siontagion, alS den innerlichen Krieg M Einwohnern sehr abgenommen, so Me» 17viel hundert Leute anSSchwa- M Cacholischen Cankons in der Mweltz, und andern Ländern, sich da- "^Aen, und darinnen haütstch nie - welche Jhro Kayserl. Maje- allerhand Privilegien und Ncsten begnadiget. An. ,7,6. bra. den Carlswitzischcn Frie. 2 a? -EN aber weder Glück noch Stern AK.,"'dem am ; Anq. ,716. die Kay- Nl.n eine vollkommene Victorie bey L n wider dieselbe erhalten, M » nach einer hartnäckigen Be- ,2Oci. eroberten, uuvPan- »eanauÜ,'-" nebst andern Oercern, ?ä^nahme». An. 1717. den Anauii Äern^n"^E^nng Belgrad an^die de/ 6 nachdem die Türken >«Se davor °'"E ^osse Nieder, »sc °av»r erlitten hakten, und endlich genoihiget wurden, einen Frieden auf -4Jahr zu Passarowitz am 2, ss-l. ,7,?. Mit dem jRöm. Kays-r einst.geh.», >„ v darinnen demselben ein Glück von S- r, vien, ein grosses Stück von der Wallache», nebst allem demjenigen, waS durch die Kanserlichen Massen erobert war, zu überlassen, wovon aber Serpien, nebsr der Kanserl. Wallachen, in gemcldrenr Friedensschlüsse . Türken rsikii»iret worden. Als nach Kansers Carls vk. Hinrritt die Ungarische Königin, Maria Lbercsia, von so vielen Feinden zu gleicher Zeit mit Krieg überzogen wurde, >o haben die edlen Ungar», ausnehmende Probe» ihrer Treue unkhelden- müthigen Tapferkeit, sehen lassen,welcieS sie: auch in denen mir der Krone Präus- sen geführten Kriegen ernste e . Ungeld, bedeutet soi viel alSI Zoll undLc- cise, so von den Victualien muß gegeben werde». In der Reichs - Cammer, Ge- richtS-Ordnung stehet, daß die AstessoreS» nebst de» Ihrigen vom Umqeldc, .stier» Hand Beschwehruna und Gcrichts-Znan- ge befrencc seyn sollen. Ungenosienc, suche Vviidfanno-Kcchr. Ungkvar, , kleine br'-nuate Stadt, am FlüßUngh, in dem Carpaibl» scheu Eebürge, in Ober. Ungarn, dem Grafen Bcrezeni gehörig, 12 A eilen von Caschan, und die Hauptstadt der Grafschaft dingst, welche zwischen den "Grafschaften Abanvi» war, Zemiin und Perecza; lieget. Unirow, Stadt nebst einem festen Schlosse,in dcrGroß-Pohlnischcn Wonwodschaft Lenzicze, dem Lrz-Blschoffe von Gncsen gehörig- Unrfocmltät, die Einträchtigkeit, Gleich, stimmigkeit, gleicher Sinn, gleiches Ge- müth, Uebereinkommung. Unixsnitcir, die Lotst!-ttttio l/n!§en,str-e, ist eine Päbstliche Bulle, welche 17-;. zu Rom heraus gekommen, und darinnen des ,719. zu Amsterdam verstorbenen Pater OveSnclS moralische Betrachtungen über das Neue Testament, alS ketzerisch ver, dämmet worden- Weil sich nun diese Bulle mit de» Worten : Unigeniwr oel Hst»- aniai'gek, so wird sie »mgenieiii die Censtltuiion Umgenirus genennet. Als dieselbe nach Frankreich kam, so wollte sie der Cardinal und Erzbischof zu Paris, Duc cle dio,iII-5, nickt publiciren, dis er mit der Geistlichkeit darüber consenret hätte- Merans hac man auch vcrfchie. deiie Coistereuzicii angestellet: allein eS wurde vorgegeben, daß eS wider die Frey- beit der Franz Kirche liefe, wenn man die Pabstl-Bullen so blindlings anney. me, und solche nicht vorher von derClc. risc-y unicr nchel würde». Weil nun die Untrüglichkelt deSPadneS hierdurch einen «rossen Anstoß litte, der,Pabsr auch auf >! l N 2 kg. ii 88 Unmenims deren Annehmung hart dränge, und der vorige König Ludwig XlV. solches-Glasur von der Geiilllchkelt begehrte, der Erz-Biftstoszu Paris mic seinen Adhä- renten aber sich änffersr da.r-.vldcr setzte; so ist in Frankreich durch die Constitution ein grosser Lernien entstanden, die vornerniiieii Prälaten und GeilUlcheii haben sich, sonderlich nach Adsterben des vorigen Königs, zu dem Cardinal von NoailleS geschlagen, auch >o gar den 7 April 1717. an ein allgemeiner Nailo- nal-Conciiium appcllirer, darunter sich sonderlich die 4. sogenannten appelllren- d-n Bischöffezii Mirepoix, Montpellier, Sens und Boulo-jiie be,a»dcn, und hat sowohl der Pa'bstliche alS Französische Hvs diö dato kein Mittel aus sündig machen können, dadurch diese inrncace Sarve wäre dengclegek worden. Inzwischen ist in Frankreich, zu Vermeidung mehrerer Unruhe, am 7 Oct-1717- ein Königl- Edier publicirct, und den «esu-Kem im Parlamente zu Paris registriert worden, daß die Dispute» wegen dieser Bulle ,u- Ipcndlret bleiben, und ein gänzliches Stillschweigen auserlegct scyn, auch niemand weiter hievon etwas reden, schreiben, drucken, noch vcrlauffen solle, bis Ihr» Päblii- Heiligkeit ei» Mittel erfunden, diese Streitigkeiten ans de», Grunde zu Heden; wer indessen darwider Handel» würde,soll als ein Rebelle und Scöe- rer der allgemeinen Ruhe angesehen werden L- hat aber hicrdurcl, keineSweges verhindert werden können, daß nickt bey. de Parrheyen, iichmüch die Appellanten und Kon Appellanten einander bisher heilig verfolget. Im Merz >720- machte sich der Regent Hoffnung, die Sache durch emen Vergleich zu heben, indem? et» gewisses (svi>>us voäkiinR verfertiget war, nach welchem die Cvnstttuiioii erkläret und angenommen werden sollrc. Einige giengen solchen Vergleich «ln, worunter sich auch der Cardinal von Nvailles selbst befände; andere aber blieben dies bey deni Lorporo voherm-e ohne die Constl- kutio»; andere »ihanrten Ihrer Appellation schlechterdings, und verneuerten dieselbe, well die Sache einmahl vor dem Richter-Stuhl der Kirche angebracht lcv; und noch andere bestundcn darauf, daß die Constitution pure angenommen werden müßte. Ob nun wohl der Regent daraut druuge, daß dieser Vergleich ln k^m rossen Rache restsiirlrec und publl- cttet würde, so l - --ocki der Pabst damit nicht ,u, ieden g wesen, auch sind ln Frankreich nur nvwere Faciionen da, durch entstanden, unddleEemükhermchr rerbiiterc als vereiniget worden. Unter der Regierung des jetzige,! Königs hab-ni die Adharcnten der Constitution durch nicht geringe List ziemlich die O. rhand Union Universität behalten, sonderlich, nachdem der Carbi- ual von Nvailles kurz vor scniemTvte die Cotistilulioii pure augeiioiun,en.'^eSvch habe» die Anii-Co»stiltmoniste», vtcr sogenannce» Appeilanceu, auch Mn ge. ruhet, und sind öey dieser Gelegenyeu he- sens-würdige Gehnste» zu», Vorschein gekommen, worunter vornehmlich bst zwischen seiner Pädsll. Hciilgleltnubbem Herrn Cardinal von Nvailles gewechselte Briefe, nach diesem die von den Par. laments - Advocaken zu Paris über bst vcciih des Uoncisti zu Embrun augestellie Consulcatlon, das zu Wider.egnug derselben, von denen ln dem Louvre zu Paris versammlet«,1 Carblnalen und Erz- Blschöffen an den König adgelastene Schreibe», und des Bischofs von Mont, pellier Schutz-Schrift gehören. Diese Unruhen dauren noch beständig, und hatten die Anhänger der Constilucivn unter dem Schutze des Card,»als von Flcury diese Sacke so weit gebracht, daß das Parlament mit alle» seine» Vorstellungen nichts ausrlchceii können, sich auch einige da 0» vor einigen Jahren gar mS Ezillum schicken lassen, um nicht darin- neu nachgeben zu dürfen- Union, ein Bündniß. Dergleichen Union ist zwischen König jjranel co l in Frankreich und de» Schw itzern Anno ,;iü. geschlossen wolde». Im vorigen Secul» A.iüio. richteten die Proteslanren ist Deutschland unter sich ein Bundniß aus, welches sie die Union „euneleu, dagegen schloffen die Cacbolsichen die svgeiiamite lllgLm. Die Königin Anna »1 Engel« laub hat A». >707 die lauge projeciirt gewestue Union der beydeu Königreiche En ell-und Schoitland glücklich zu Ende gebracht. Siehe ein mehrere unter dem Wort Groß-Drilanien- Unimrii, siehe Socinianer. Uniten, heissen dicienigcn Griechen, so den Padst für daS Ober-Haupt erkennen, und doch die Griechische» Kirchen-Gebrauche beobachten- Unirir virlbur, consunLkim, conjunKir virl- b» 5 , mit gesamter Macht, ober Hand. Universalien, werden im Köniqreick Pohlen die Königlichen Au-schrclbcn genen» net, welcke entweder des Reicks-TagcS, oder des allgemeinen AMedoths, oder anderer öffentlichen Angelegenheiten wegen a» die Stande abgelassen werden. Universität, oder Drostei,,12, sind zwey Nahmen, so man den hohen Schulen bey« leger, aber gemeiniglich verwechselt: Denn Universität bedeutet ein Collegium oder Corpus von Lehrenden und Lernenden, welche gleichsam eine eigene Republik unter sich macheu, ihre eigene Jurisdiction und Gesetze haben, vonrp« mand alS von der höchste» xandes-Obrig- reit dependire», und die Oi»äu- lln-»- rios Hiiiver-rrat Tios aller Fac,,ltä:en den Caiididaten er. tdeilen könne» ; welches letzte im Gegen tdeil Sie Academien nicht cd»n dürfen, und daher in diesem Punete geringer sind, als Universitäten- Die alten Griechen sind die ersten gewesen, welche eine Me S-chule ui «che» anfgcri chcer, darinnen alle Wissenschaften öffentlich ge- lehrec wurden. La- Recht, Universfta- kcn aunur, »wen, ist ein Xcgale deS ffPay- a-k-, der Könige, und de- Pabstes: nnd oö g eich gewisse Cburfürsten, Fürsten, vn» Erz-Aischöffe, so niemand höher-, , als nnmfttelhar den Käufer und den D-i'ns, über sich erkennen, gleichfalls Universitäten aufrichten mögen, so müssen si? iwsi die Eonnrmakions-Prloilegia von dem Käufer oder Pabst holen, wenn ihre DoetoreS undgradnirten versöhnen aast, anderwärts gültig seyn sollen. Sol- chergestalc sind die hoben L,chulen zu Astorf und StraKburg ehehin nur noch ri-ademien gewesen, bis ihnen der Rom. Käufer die restirendcn Prioilegia Pro, msrionum in allen Faenlcäten und Wissenschaften ertheiiet- Die Päbste aber habe» vor die em in ihren Decrccen, nur die za Pari,, Orford, Bologna und La- lamanca des Titels der Universitäten ge- l würdiget. Denen auf protestlrenden ^ Unwersuäten creirten OoÄoftbur furiv c-munlcl hat man etlichemal an Cacho--! lü'chen Orten diesen Titel streitig machen ! wollen, unter dem Vorwände, als ob ihnen die Päbstliche Consirmation fehle; weil es aber klar ist, daß ein Kavser selbst voftorei ln ssiri: L-nunico creiren könne, und der Pabii ihm darinnen keinen Ein« ssrnch thun dürfe, so haben sich jene in, der Poffeß ihrer Würde mainceniret, und sind darauf sowohl den derKayserl- Cammer, als auch anderwärts, zu Ehrenstel- >ea und Bedienungen admittiret mor. den: wie denn die Promovirten auf den Niederländischen Academien zu Leyden, Utrecht, Franecker, Kraft besonderer Vergleiche nunmehr ebenfalls allenthalben gültig sind. In Deutschland und Frank» mch sind der Universitären eine grosse Menge, so, daß eine die andere wegen allzunaher Nachbarschaft niederdrücket. Die Universität zu Paris aber hat diesen merkwürdigen Unterscheid, daß keine Mönche, oder Jesuiten, auf derselben zur droseßlon admittiret werden, weil diese peinlichen die Autorität des Pabstes den «irchen-Versammlungen vorzichen, und a!? Suiten insonderheit sich dessen ab- winten Befehlen bey dem Eintritt in die Miellichaft durch ihr viertes Vowm ln ip-cw unterwerfen, dahingegen die Un- «erutat zu Paris die Autorität des Pabsts 7 .AussPt..»e der Concilien uachft- und sich beständig an die Linschrän ruiigen der Versammlung zu Poißi hält, Unan Undel-Conftst. 7779 in welchen beschlossen worden: daß der Padst zum Nachcheil oftgemeldker Universität nichts ändern solle, oder dürft. Universitär,(Sächsische) fucheSächfische Universitär. blnnn, kleine Stadt in der Grafschaft Mark, in Wcstpdaien, welche vor diesem in gutem Stande gewesen, aber heutiges Tages sehr eingezangen ist. - Sie hat ein Salzwerk, und meist Reforsiurte Einwohner. Unn.,, Fluß in Croatien, in Ungarn, welcher sich unterhalb Dubitza in die Sau ergeußt Dieser Fluß war, vermöge des Passirowitzischen Friedens, die Glänze zwischen Ven Kayserilche» und Türkischen Lande». Unruhstadt, kleiner Ort in Groß.Pohlen, gegen die Mark - Brandenburg , denen Staroste» von Unruh gehörig) welchen auch midere schöne Güther >,> Schlesien zugebören. Es ist dieser Ort nunmehr» unter dem Nahmen Large, auch sonst wegen des prächtigen lkschiüsses bekannt, so weyland Jhro Königliche Maftstäc v. Podien August ll. däbey bauen und uieubllreu lasse». Unseburg, schönes Amt und Dorf an der Bode, im Herzogkhnm Magdeburg, welches dem Kloster Riddaghausen zustehet. Unstrut, Fiuß lilTHÜ« ringen, we.cher auf" dem Eichtfelde entspringet, und sich nicht weit von Naumburg auf jener 'L-site in die saale ergeußt. Unrer-Achr, suche? Oberlicht. Unter-Breit, suche Breie. Unrer - Tämnrerer, in Böhmen, ist ein sehr wichtiges Amt, so mehrentheils eine Persohn vom Ritter-Stande verwaltet. Er hat die Ober-Aufsicht über die Königliche Städte in Böhmen, und muß selbige bey den höhern Coileglen des Königreichs vertrctteu, des Herren - und Ritter-Standes Klagen wider dieselben untersuchen, und ohne Weitläuftigkeic ab- khu», die Raths - Persohne» nach jeder Stadt Gewohnheit verändern, u. d. m- Unrer-Tc>nsisrsrlder südlichen Küste der Landschaft Iecsengeii, in «Japan, in Voburst, altes wüstes Berg-Schloß, nebst einem Marktflecken und Pflege-Gerichte, in Ober, Bayern, R- München, an der Vocone, sAemra, chanum. Flecken in der Pädstlichen Provinz Sab,?,^ ^ den Grattzm des Herzogrhums Epeieto. Ee- Donaii. 2 . Meilen von Ingolstadt. Auf dem Schlosse haben vor diesem die Grasen vonVoburgHofgehaiten. , ^ Vocal-Mustc, ist diesenige, da man bloß singet; Instrumental Music aber, da man allerhand musikalische Instrumente spielet. Vocation, Heist das Schreibe», darinnen lemand von einem Pacro», oder Obrigkeit zu einem Dienst, Pfarre, oderanderer «nnctiviiberuffenwird. Vockstädr, Sch oß und Amt m der Graf- scha«c Mansfeld, unter Chur- L-achsiicher Hoheit, gehöret denen von Auerbach wiederkäuflich, und liegt eine Meile von Arten!- trayde, aber sonst iallerhand Früchte der. vor bringet. Voäsn», kleine Stadt in Makedonien,,,, Griechenland, am Flusse Vistriha, zMei, len von Saloiiichi, gegen Osten- Vöcklabruck, nahrhafte und wohl gebanrte Landessürstl- Stadt in Ober-Oesterreich, im Hausruckviertcl, an der Vockia. Oberhalb der Stadt an gedachtem Flusse liegt auch der Marktflecken Dvcklmark. Völckenmark, Oensti/orum, seine Stadt in Lärnchen, am FluffeDran, 5 Meilen von Ciagcnfurt. Völcker-Rechr, ist eine Obligation, so alle Volker angehec, indem sie etwas aus dein Lichte der Natur si',r recht erkennen, und sich gleichsam durch einen allgemeinen Conftnsum verglichen haben. Voerden, siehe Vvoerdcn. Vorder-Oesterreichische Lande, sind diejenige, weiche das Haus Oesterreich im Schwäbische» Kreise besitzet. VE-, Voeü>, ist die aujscrsie Provinz gegen Osten, i» dem Gebieche des grossen Mo- gols, in Asien» deren Hauptstadt Iaeanat genennet wird. Vogel-frey, heissen diejenigen, weiche wegen schwererDerbrechen vor Gerichte nicht erscheinen, sondern sich davon gemacht, und dannenhero von derLanoee-Öbrigkeit in Bann und Acht erkläret, und Vogelfrey gemacht werden, dergestalt, wie die Hanen Worte der Acht in vorigen Zeiten gelautet, daß ein solcher Balniisiner aus dem Friede» in den Unfrieden gep tzt, und sein Leib und Leben, wie eines Vogelssrey gemacht wird jedermann, daß ihn,' codc schlage, wer ihn am ersten «»trist, und der Obrigkeit nichts lebendig liefern jka». Heut zu Tage aber ist oie Ächts - Formel mäßiger eingerichtet- Vogeloberg, ist ein berglchter Distrikt an der Wetkerau, »ach Hirschberg zu. Vogel-Insei, siebe ^ver. Vogesische Gebürge, siehe V-uzest sch e Geburgc. Vvgdsr», k-'icur /ii-c, klei- neSradt un Gebiete Pavesano, imHer- zogthum Maniand, am Flusse Scaffora,;- Meilen von Pavia- Vozozna, kleine Stadt in Moyland, in der Grafschaft Anghiera, am Flusse Tosa, in einem Thal. Vecheiistroiisj, siehe Fobenstrauß. Voiä, Flecken in Bißthum Toni, in Lothringen, an der Maas, Meilen von Toni. Voistarwr, sftirTannnn, eine alte Stadt in . Thes. ff" 0.' -5 L iis-Ä Ätz K« lllU!-i ftilr-, >'iL ^!»i. »H > vorgr Volckach Dolckeroda Dolouska 1191 Thessalien, in Griechenland, am Flusse, Peneo, 2 Meile» von Larissa. I voint, ist eineobrigkeitlicheLlerson, der. j Oolcreue vn, Amt, Stift und Kloster in Thüriugeu, so au dar Mnhlhansische Ge- riete arfinzer, und nach Sachsen - Gotha -kicken über verschiedene Städte in der j gehöret, tzchweitz gesetzet, undaus dem Adel und Volchevodsrss, s. TrUvstuu-A. vornehmsten ksuicür erwählet werde». Voigrey, s-ssasten-voigtey. Vc>igtländi,cher Ivvertz, lmEur, in ein Stuck vom Voigtlande, „nd ein Theil des Churfürstenthnmö Sachsen. Er gränzet an den erzgebürgi- schen Kreit, an Böhmen,an das Fürste,!' tb nn Culmbach, und an der grast. Reuß. ÄMeilamDvgtlande.Dieser Kreißwurde „ebstandern Landen, durchChursürst Ivh. Georgs l.Testament dessen jüngstem Sohne, Herzog Moritz, dem Stifter der Zeizi- schcnLinie,zugetheilec,fiel aber rz.. 17,8. als diese Linie mit Herzog Moritz Wilhelm aatstarb, wider au das Chnrhauß. Vointland, sserrÄ Landschaft im Ober - Sächsischen Kreise, welche gegen Osten an Böhmen und den Lrzgebürgischen Kreiß, gegen Norden an das Ffirstcnthum Alteiiburg und das Osterland, und gegen Westen an Thüringen und Franke» gränzet- Sie gehörte den alten Rcichsvögten, denVor- sahren der jetzigen Grasen vonReussen, und darf mit Varijdi^ nicht verwechselt werden. Die Grafen von ,Neusten best« zeuheutiges Tages nur einen Theil desselben, Chur Sachsen hingegen hat den großen Lheil davon inne. Züm Fürstenthum Calmbach gehöret die Herrschaft Hofhund Sache»-Gotha besitzet die Herrschaft Ronneburg. Voigrsbevg, Berg-Schloß und Amt im Doigtlande, hac sonir zu der Zeitzischen Ert-Landes-Portrongehöret, daher» auch ein besonderer Chur-Sächsischer Beamter lastlbst gewöhnet, welcher einige «.-gall-, reieivitr beobachtet; anjetzo aber, nach »erben des Herzog Moritz Wilhelms, ßehec dieser Ort gänzlich unter Chur- Eachsijcher Hoheit. '"^Kampagne, welcher sich in den Fluß Aube ergeust. Vonsbevg, kleine Ctadeln Unter-Stcyermark, 3 Meilen vtiiGratz. vu-n,, p-o/ane, O/E, Flecken nebsternem lm Ferrarischen Gebiete, am Einst usse des Po, welcher der ko äl Volrn, qe- icnnetwird. " VUcino. /n/u/^r, /flftiv,, pje südlichste unter de» kipari- l7^-önseln aufdem TvrrhenischenMecr, deBerge^"' ^Feuer-speyen- ^°Icbo»z, siehe Volclio-vo. kleine Stadt and Mann, »n Bißthum Würzburg, Fralssen. Schweinfult, in Volekel-cchausen, ein ÄMt in dem Hessen» Casselischen. Volekiuav-k, s. Oölci'emnarl'. Oolch'marscu, eine Cbnr-Cöllnische Stadt im Herzogthum Westphalen, grän'ek an da» Waldcckische und Hessen - Lasselische Gebiete. Oollrvnicn, Provinz imKönig- reiche Pohlen, sin Roth -Rcussen, welche gegen Lüften an Podolicn,gc«en Weift» an das eigentliche Roth - Neuffen, geaen Norden an kithaucn und Rußland, und ge« gen Olten gleichfalls an Rußland,wie auch an die kleine Tartarev gränzet. Ls ist weiclänftig, indem es von Westen', gegen Olren ire>. mid von Süden gegen Nörde» 40. bis 70. Meilen bcgreiffet. Dabcv ist eS ein flaches, fruchtbares und de» Linsallcn I der Tarcaru uud Cosackeu sehr unterworfenes Land, und wird in 2 Theile abgesondert, nemllch in (Vbcv-nnd ftlicder-ve>I- byiiicn. Die Einwohner aber haben die Rußische Lsteligis» und Sprache. Obev» Volhynien, ist der jpestliche Theil, und hat zwoCastellaneyen,welche von den zwo Haupt-Städten, fluche- undRrzerminiec ihren Nahnien haben- NjedcrMvlhy» nie», oder das Palaftnat von Kiow, ist der östliche Tbeil, dadurch «der Dnieper fliesset, und davon ein grosses^ Theil den Russen gehöret. Voliils, Stadt in der Wonwodschaft Polock, in Weiß-Reuffeu, in Lithauen- Vollenboven, kleine Stadt anderSüker- See, nebst einem kleinen Gebiete gleiche» Nähme,is, in Ober-Issel, wo der hohe Rath von dieser Provinzsseinen ordencli» chen Sitz- har. Vollo, alte Stadt in Thessalien, am Golf» von Armiro, nebst einem grossen Hasen, in Griechenland. Dieser Ort ward An. iss;, von den Mnetianern einge» nommen, geplündert, und in Brand gesteckt, ulids aiie Befestigungen niederge, rissen- Oolme, kleiner Fluß in der GrasschaftMark, in Westphalen, welcher sich in 'die Rohr ergeust. Volockr,'siehe VNolocz. Vologns, kleiner Fluß inLothringen, so oberhalb Lspnial in dieMosel fallt. VolonkÄuc, ist einer, welcher im Kriege ans frcvem Wille» und auf seine eigene Koste» dienet, ohne daß er sich Key ein-m Regiment, oder bev einer Eompagnte verbindlich gemachet hat. Volsu-lvA, Marktflecken nebst einem kleinen Hafen, am AdriatischenMeer, im Histev- Sfst4 reich, iryr Dolpedo Vsorn r 'ich, den Jesuiten zu St. Veit am Pflaum gehörig Vo>pr-to, kleine Fkadt am Müsse Carone, im Mayländi.chen, in der Land- schafcNosara. Val», ein Fluß ander Gold-Küste Guinea/ in Afrika. Volmggiv, ein befestigter Ort am rie ne» Flusse Lemo, im Genuesischen Gebiethe/ zwischen dem Apenuinisichen Gebürge. VolcrU, kleine Stadt und S chloß im Herzog- tdume Mantua, an den Leronesischcn Grünzen. Volcsrri, eine der ältesten Städte in Toscana, im Pisanischen Gebiethe, am Flusse Lra, nebst einem Bißcbu ne, unter den Erzbischofvon Floren z gehörig. Es sind daselbst berühmte Gesund-Brunnen- Volrikstue», ist die Kunst, allerhand seltsame Sprünge, sowohl aufdie Pferde, als sonst zu verrichten. Vochorno, ^ö/turn»r, Fluß im Königreiche Neapolis, weicher am ApenninischenGe- bürge entspringec, und sich in den Lolko äi 6 re» ergenßc. Voltri, ein stark bewohnter Fle, cken inr Genuesischen Gebieche, am Ligu- stiichen Meere, nicht weit von der Stadt Genna. Volwrrrz, kleine Und Übel bewohnte Stadt in Capitanata, in Neapolis, nebst einein Bißchume, unter den Erzbischof von Benevencs gehörig- Voivostiv', kleine Französische Landschaft im Gouvernement Languedoc. Vol ,mcn,beissec ein besonderer Band eines Buchs, oder auch viele Schriften, so man zusammen in einen Band binden lassen- Voluylr;', Stadt ln der Ukraine, den Russen gehörig, wo sich der Fluß Oskol in den Donetz crgeußt, s Polnische Meilen von Bialogorod, gegen Süd-Osten. Vomi, Stadt und Königreich in Ja- pan, auf der Insel Niphon, in der Provinz Jetsengo, beyni Meerbusen von Meaco. Vomura, Stadt und grosser Hafen auf der Insel Ximo,st» Asien. Voorde Wind Zeilen, voov de Wind «flopcn, kuire venr SN poups, den Wind ln das Hintertheil des Schiffs bekommen, oder vor dem Wind seegeln- Voor-Lvam-Srenge, ist aufcinem Schiffe der Bcum, welcher oberhalb derVoor- Stenge stehet. Voorburch, eines der schönste» und ä.testen Holländischen Dörfer im Delfciande, zwilchen Delft und Leyden, eine Mei e von Haag. Voov-Dastcl, siehe Laika!. Voovn, korr sts Voorn, ein Fort auf einer Insel in der Becuwe, im Holländischen Geldern 7 oo. mit grossenKiilM anleaen lassen, und nachher dem Grafen von Albemaric verehret hak. Diese haben nachgeyendö die besten Zugelchrungen ver- äuffert, und auch i/; 6 . dos Gebäude ncbii dem Garten verkanffen wollen- Ls hegt dieses Schloß >. Stunde von Sükphm. Voouden, Stadt in Westphalen, iM Skifie Paderborn, auf den Granzen der iLb- tey Eorven, zwischen Brockel und Spa- lenberi;. Vorüonlii, alte Stadt in Zaconia, in Morsa, am Flusse Dasilipokamo. » bst einem Vißthume, unler den Erzbischof zu Mistcra gehörig. Vordon, ei» zi wlich grosser Ort, nebst einem Schlosse in PomereUen,in Polnisch« Preussen, lie.st aanz uiiten an der Weixel. Es ist da^lbst An- -73». eine Schanze angeleget worden- Vorgebüvgc, siehe Lripo. Vorffvabcn, .Lv^nisolls, gehet an einerFe« stung ausserhalb jdcr Löncrescarpe, und ist Mit Walser umgeben. Vorinirrags-Wovr überkommen, ist Key dem Rache in Lübeck soviel, «iS dasui- rvkkarium führen- Voroncc/., siche ^Varouer. Vorio, Fluß in der Picardie, welcher in den Fluß Oisc fällt. , VviLüuw, Bvraebürge in der Provinz Labrador, i» Süd-Amerika, an der önlichc» Seite der Hudsonba»S wo sich diese mit dem Nordmccr vereiniget. vor-st, Flecken oder kleines Gtädtlein im Gelderlande, im Arhemischeni Ouarcier, gehöret dem Prinzen von Nassau-Oralsten, und liegt an der Assel. Vorskeher-, werden in eklichen deutschen Städten diejenigen gencnnet, weiche aus den Zünfte» der Bürgerschaft erwählet werden, daß sie der Stadt Bestes beobachten, und in wichtigen Sachen von dem Magistrate mit zu Rache müssen gezogen werden. Sie sind idcn alten Trlbuists Pleins gleich, und werden auch itzo noch so gen-nuct, weil sie die ganze Bürgerschaft reprüsentlren. Vosxero, kleine Stadt nebst einem Hafen in Voftanca Vor» ' Dorage Urach nyz d.rPrecopensi chenTarlarey, am schwär. v-,»nc^kieine StadtinMacedsniei!, a.n Düsse Vardari, „i Griechenland. ^ Vo" m!, Königreich und rscadc aus der^n- selXmio, in Japan,Ästen, v mm,oder surkwAium, heij>,i Verfanimiungen und Umfragen giebec- Vor,, oder^Stlm- ,nen auf den Reichs.Taren, jo die Stande no,i sich geben, sind zweyerley, entweder -,b«o!uw und ciscstlrs, wie die Ehur-und Fürsten, auch die gefürstete Prälaren habe,u oder Vu!a curis», s. cüntülc«r,vv,ais der nickt gefürsseten Prälaten und Aev- tißimien, ingleichen der Grasen, Herren und Reichs.Äka'dke; Den» alle ihre v«w cnn^u, w.rden nur für sechs Vom ubü-lu- »in den, Fürstlichen LoIIegio gerechnet, und haben dre Schwäbisch,,» Wetterau,- sch-i,, Fränkischen und WeltphalMen Grafen dier Vor» »lltdlu», die RelchS- v aete aber deren nur zwei» »emlich das erste die Rheinijche, und daS zweyce die Schwäbische Bank. v«nm, e„i Gelübde. In Kloster» haben die Ordens-Leute; Vom nemiich das Vornm krugeilM, vd-rder Ärmukh; (.iist.mcir, «der der Keuschheit; und Odellwmisv, oderdes Gehorsams. Vermöge des ersten müssen sic all ihr Vermögen dem Kloster gede»,u„d sich an dem begnügen lassen,was ihnen derl»rcr 8 ustsnor, nach derOrdcnc- z Regel serstatte,; Kraft des andern dürfen ' sie hebenslang nicht heyralhen; und das dritte verlandet sie, allen Befehlen ihres Guardians, oder PnorS, zu gehorche». Diessefuiien haben ausser vdi^cn drehen „och das vierte Vorm», in weichen, sie eine,iganiununifchränckle Gehor,am gegen de,, Päbstiichen Stuhl und die dliiüviwL Mdeii Heyden aiigeioden. Vor-üü p Fluß illPor- MS»ll, in der Provinz Beira, weicher rey Mo entspringet, einen grosse,, Morast matter, und sich in Le» Oc«num Oc- ciämisl-m ergeuit. v«vxz, kleine Stadt in Portugals, in der Provinz Beira, n Meilen vonViseo. Vouxie, kleine Stadt in derPro. viiiz Poitou, am Flusse Clain, iilFrank- rc, «. v°u!i>, Fluß in Languedoc, der sich bey Ter. sac in die Garonne ergeußc, u, Frankreich, v-m-.p'vutm, kleine Stadt in der Provinz D,varaiS, an der Rhone, io Meilen von Diviers, in Frankreich. Vouwntt.komsimv, ^ontr-ue- Hwie Stadt im Herzogthume Burgund, 6 Meil.vviiAuxerre, gegen Süden. kleineStavt in, Champa- ^ v ^ ÄiSne, b Meilen von Se- gegen Mittag- Königreich und Stadt auf U^Eiphon, in der Provinz Ochio, Voy-gs, heisset sowohl eine Reise, alö auch dieBeschreibung derselben, undVo>^»oui, ein Reisender. Up.» kleiner Fluß in Rußland, im Herzog« humeRezan, weicher sich in den Fluß Ocea ergeußc. Upira, ein gewisser Strich Landes in der L..»ywov,chatt Trokle, in Lithauen, Utdik einer Sradc gleiche» Rahmens. Upiand, Provinz»!!,eigentlichen lügenanncen Sckwedrn, weiche gegen Westen an Gästrickianö und Ä>est„ian- land, gegen Süden an den See Maier, ge« gen Norden und Osten aber an die Ost» See granzec. Es begreift dieses Land >) Urständ an sich selbst, -) RoSlagen, oder den -r.he>l an der Sec-Seiie, und;) Ficrd» hundra, oder den Theu an der L.aie:be. Es hac -8 Meilen in die Länge, und Meilen in die Breite, und w,rd in zLauds- Hauptmannschastenadgecheilc. ein Kecken inEngelland, in der Grafschaft Rutiand, 6 g Englische Meilen von Landen. Upsal, U/ssKs, stz/ss/-^, eine sehr altcStadt in Schweden, ,n Upiand, 7 Meilen von Stockholm, am Fiufse Fyriö, weiche zieni- lich groß, aber vyne Mauern unh Wälle ist, jedoch ein festes Schloß, so sie com« mandirct, auf einem Felsen hat. Ihre Universität ist berühmt, und Lnno ,-46. gestiftet; nachdem sie aber ins Avnehmen Machen, hac sie König Earl der ix. Rn» lZs§. mit neuen Privilegien versehen. An. ist sie vom Könige Gustav Ldmpy mit vielen Land-Güthern, Stecken,,4 Mühlen, und andern jährlichen Einkommen gar reichlich versehen worden. Diese Gradchat sehr saubere Gassen, welche so gerade gegen ein ander laugen, dag man aus dem neuen Markte zu allen vier Thoren hinaus sehen kan. ^fii vor Dom-Ktr- che dale,bst liegen unter,chicdene Königi. Personen begraben, und werden in seivi« ger die Könige liianguriret, odergckrönet. Ihr Erzbischof,uhrec den Ticei eines prr- »u'.S ln Schweden, welcher den König taufet, trauet, und salbet. Dieser Orr erlitte 1702. durch Brand grossen Schaden, dabey sonderlich die kostbare Bibliothek bedauert wurde. Line halbe Meile davon liegt UMI-, gumulu, oder Äit-Upsal, weiches itzo nur ein Dorf, vor diesem aber die Reuden; der Könige ge, wesen lst- DaS Königliche Schloß ist min, mehro aus die neueste Ar, und aus daö prachligstewieder ansgedauet- Ur.-war vor MerS eine Stadt in Chaidäa, gegen die Gräiizen des wüsten Arabiens. Sie war ÄdrahamS Vaterland, llrnba, eil! gewisses Gebiethe ln Dvri-a stims, iiiSÜd-Ämerika, beym 6o!5o ckUrabr, oder Darien. Urach, Aurach, UE«m,kleilieStadt,AMt und dabey liegendes festes Berg - Schloß, Sflä ^0. ,i 94 Urana Mbisn Urbisaglia Urnen hohen-Aurach genannt, in einemThalk imHerzoathume Mürtemberg, am Flusse Rems. Sie führet den Titel einer Gra" schaft, treibet starken Leinwand-Handel, unk hatte vor diesem ihre eigene Grafen, so des H. Rom- Reichs Jägermeister waren. Ur»n,, f/Ea,kleine Veneiianijche Stadt an dem kleinen See Urana, in Dalmatien, zwischen Aara und Sebenico- Uramcnbinst;, war ein Schloß aufder kleinen InsellHuen-oderWeen aufdemSund, in Dänemark, welches der König Friedrich li. dem berühmten Stern-Kündiger Tvcko von Brahe nnt grossen Unkosten erbauen lassen, minmehro aber flehet man von diesem Schlosse nichts mehr älS einige Stcinhanffen. Uvb,Chnr-MavnzifcheSStadtlei»amSpeS. hark, in Franke», eine Stunde von Salmünster, allwo man ein Salzwerkancriffc. Urbznlr, eheillülS Liiste! OucLNtü, kleine Stadt am Flusse Mctanro, imHerzogthnmc UrbinostmÄir- chen-Sraacc, nebst einem Bißchume, unter den Erz -BtschoffvonUrbino gehörig. UrbilbgliL, k/'/i,l/> s„ in der dl-ic.1 ck'tZncon,. im Päbsst. Eebie. ke, - Me-len vonMacerat^geg-nMitt^ Urb;, Ourbs, WS-r, OrSa, Vkadt am Flusse Gnadilbarbar, im Königreiche Lunik, m Afrika- Urckup, stehe krocupi,. Urek, kleine Insel anfder Süder-See,nicht weit von den Frießländischen Küsten, Heren Einwohner vom Fischfänge leben. Urdinczen, f. Vidi,,gen. Urec, Hik50, Fluß ii! Albanien, inGriecken- inid, welcher sich in daö adrisklscheMeer ergeußt. Vreden, Schloß und Herrschaft im Erzslif. te Cölln, i Stunde von Bronweiler, st nebst der dabey liegenden Herrschaft Bachum dein Herzogthume Jülich incorpori- rec ist, und den Fürsten von Waideck gehöret. vreeden, Stadt und berühmte Frauen-Ai. ten im Stifte Münster, am Borckel-Fluß, a» den Zutphcnifchen Gränzen, zwischen Scadcloen und Borkheim gelegen. UrZsn?. nouu, stehe Lorc,n. llrbano, xd/,/,M^,Päbst!iche Festung im! ttrgiren, eine Sache treibe», und darauf ssischeii Gebiete, a Meilen von ! dringen. Belog,ieslfl mußte, bis solche zu Anfang des r/opren IahreS, nach crsolgtemVergleiche, wieder aufgehoben wurde. Urbanissen, sind eine gewisse Art Elarisscr- Nonnen i» Frankreich, denen Pabst Ur- LanuS die geiislicheu Lcbenk-Regein auf- gesetzet, der König aber die Freyyeit gegeben, liegende Gründe im Reiche cu besitzen, doch mit dein Bedinge, daß er all- zeltdieAebtißuinendsrzu benennen darf. Urbin», OttiÄ/u-s Päbstliche Provinz und Hcrzogchnm in Italien, welche gegen Norden an den Golfs von Vene, dig und an Romagna, gegen Westen an Loscana und die Grafschaft cft» äs o- U-!I», gegen Süden an daS Herzogthum Spoleto, und gegeii Osten an diebkurcu ci'.VnconL, gränzet, begreifet Uiigesehr 60 Meilen in die Lange, und m die Breite, und hat bis 16;,. seine eigene Herzoge gehabt. Sie ist fruchtbar an Cetrayde und herrlichem Wein, aber von ungesunder Luft, und wird eingelbeilet rn das eiksentlichc sogenannte herzogthum f/r/nnv,dleGrafschaften ^/,'onte/e/mo und 60/iio,'die Herrschaft ?esfrv und daS Vicariat Fm-Fer/m. Die Hauptstadt Urbino liegt auf einem Hügel den dem Ursprünge des Flusses Foglio, am Lvenninifcheil Gebürgc, hat ein Erz- Bißchnm, eine Cttadelle, und einen HetiLglichrn Pallast. slibioa, ku Sierra ä'Urbion, s/r/nomst Pionier, ein Gebürge inAlt-Castilien, zwischen den Platzten Lör^o st'OLMS und l-ogrsimo. giie gehöret, am Flusie Segre, ez Meile» von Barcelona. Die benachbarte Landschaft führet von ihr den Nahmen, und er. strecket stch von dem Pyrenälschen Gebür« ge bis an die Stadt Lerida, I» kleine ä'llr- gusl, gencnnet. Uri, einer von den lz Cau- tons in der Sckweitz, und der vierte in der Ordnung, welcher gegen Osten au Graubündtcn, gegen Westen an dieCan- tons Bern und Unterwalden, gegen Norden an die CanconS Schwcitz und Älarik, gegen Süden aber an die Jtaliänischen Land-Vogteyen der Schweitzer gränzet. Dieser Canto» ist ganz Carholisch, und bestehet aus 10 Gemeinden, welche ?,«>- cipations! geiieniiet Wehden, weil alle ihre Einwohner der Ehren-Aemter cheilhaftiz werden können. Ec ist mit Bergen und Seen umgeben, und also von Natur best, ftiget. Das Regiment «allda, wird durch einen Land-Amtmami, »edst andern Znge- ordiiecen, verwaltet. lllise kisruin, ist eine von denjenigen Meer- Enge», durch welche man aus dem Oec,»» Orisntrli IN das deutsche Meer seegelc.Sie heisset sonst auch das kistumXnun. Unnurore;, siehe Taucher- Uri,, Vouilr, war vordiesem eineBifchöff. Scadt, unter Smyrna gehörig, heutiges Tages aber ist es nur ein Flecken, und nicht weit davon lieget die Insel Uri». Urkunden, stehe vocumsm,. Urnen, sind besondere irrdene Tösssft "> weiche» die vormaligen Heyden, allste MI Ursca Ursuliner- Urwan Usedom 1195 du lodtcn Leichname noch zu verbrennen ?m EebrvuG gehabt, die übrigen Knochen, etwas Äsche, Kleider-Hafclein, Schnanui, Ringe und andere Sachen, s» der Verstorbene vorher tm Leben lieb gebabk, verwayrec, und selbige an einem gewissen darzu bestimmten Orte in die Erde vergraben. Man ander itziger Seit bin und wieder solche Urnen auf den Steckern, die wohl aus die tausend Jahre unb noch länger darinnen gestanden,, und ganz unverletzet sind, nur daß sie, an sumpfichten Oettern sehr weich worden, und selten ganz heraus gezogen Ui°c,,st'uß in Spanien, welcher durch die Lendschasr Gulpufcoa flieffec, und in das Meer sällek. UwscLncl:, grosse Türkische Stadt in der Bulgare», nebst emem Schlosse,! an der Donau. Urpb-de, ist ein Tyd, welchen diejenigen schmore» müssen, so eines Lasters wegen geschi.nch eingezogen gewesen, und wieder los gelassen oder verwiesen werde», daß sie »nymlich sich nicht rächen, oder wieder ms Land kommen wollen- Ursel, Ober-Ursel, tch'smia, kleine Stadt zum Erz-ZcifreiAayiij gehörig, in der Grafschaft Königsiein gelegen. Uis-lmes, siche Urjuliner-Oionnen. Urseren, i/r/ella, ^,tadt IN der Schweitz im Canco» Uri, am Flusse Urs, drilthaide Menen von Alrorf. Urlinl, siehe Orüni. Ursperg, Auersperg, Flecken und Abtey am Flusse Mindel, in Schwaben,dessenAdt ein »»mittelbarer Reichs- Stand ist. Ursprünge», eilt Abstiches Benediktiner, Nonnen-Kloster bey Schelklingen, in Schwaden, 4 Stunden von Ulm, hat seine» Nahmen daher, weil der kleine Fluß Ach im Kloster entspringet, der sich zu Waubeuern in die Bla» eigenst. Urlstmgcn, altes Schloß und ehemalige Herrschaft m Schwaden bey Rothweil, welche denen im >; Secuw ausgestorbenen Herzogen von Teck gehörte, von denen sie Zimon und Conrad von Teck, i;,/. an ^ustt" Gerhard zu Würcemberg ver- Ursuliner - Llonnen, l/r ss/ine^, folgen der ">>d Hab » einen l^r en Habit, nebst einem schwarzen Rock darüber. är Ursil-p hat sie zuerst ui Italien aus Anregeu Caroti Bo- romai, Erz-Bischofs zuMaylaud, gestiftet, und Pad,cGregorü,sxit. h« sie ums chahr >; 72 . bestattjget, woraus sie auch tsi i. nach Frankreich gekonuueu, und zu RLeims Kloster gestiftet, de- ren sie beut,gep Tages unterschiedliche in Königreiche besitzen. Sie sind ver- Wd z7erzU^''-ehren, Urrvun, UrvilN, Stadt IN Klein-Persien, an den Graiizen von Medien, am Flu,ft des Berges Ararat, 20 Meilen vom Caspischen Meere. Urzendow, Stadt ln der Woyvsdschaft Gendoniir, in Klein-Polen- Ulu, siche Oust. Ui», siehe Adoobe. Usncz, Stadt in der Woywodschast Polo- kie, in Weiß'Reuffen, am Flusse Dwina- Ulbc/.u, ziehe U/.rc/.Ä. llrboole, weitläustiges Land in der grossen West-Tarcaren, welches gegen Osten mit dem R iche Luicur, gegen Süden m>c Jn- dostan und Persien, gegen Westen mir dem Caspischen Meere, und gegen Norden an die Calmucken gränzet. Der Chan von Usbeck ist keiner andern Macht unterworfen, und seine Lande liegen den Russen zu ihrer Handlung unvergletchlich beguem. Uschivend, kleiner Ort in Curland. Ulcbocki, Uskoken, ist ein kleines Volk, so sich ehemals im Oesterreichjschen-Dalmatien, nun aber in Crain um den Kulp- Fiuß aufhälk,und seinen Nahmen von dem Kramerischen Wort 8K0I1, d. i. Sprung führet, weil diese Leute jaus Dalmatien vor der Türkischen Tyranney nach Clissa flohen oder übersprangen. Ais sie aber auch von da verjaget wurden, begaben sie sich nach Segna, oder Seng, und den umliegenden Oettern, und thaccn viele glückliche Einfälle in das Türkische Croakien, wie denn auch noch jetzo die Raubcrcy ihr bestes Handwerk ist, .womit sie auch bisweilen die Christen nickt verschonen, ungeachtet sie ver Cathvlischen Religion zu- gethan sind. Ihre Gebräuche aber bey Hochzeiten und Begräbnissen sind noch sehr heyvnisch- Sie werden in z Classeu eingecheilet: Die (lirrckim sind zu Segna gebühren, und seßhastig, deren Wohnungen von Vätern aus die Söhne erben; Die sciponckiuriidienen um Sold, und theiieu sich in vier Compagnien, deren jede ihr Oberhaupt hat; Die ^vumurisii sind Flüchtlinge aus Dalmatien und der Turkey, welche sich zu de» vorhergehende» ge- selleu- Sie stehen zwar unter Röm-Kay- serl-Schutz, und dienen den Oesterreichs« schen Provinzen dortiger Enden zur Vormauer wider die Türken, eontribuireu aber nicht das geringste weder an Geid, neck Einquartierung, und leiden auch keine Kayseri- Conumßion zu Untersuchung ihrer Astasien- . . ^ Usedom, ickssessomia, kleine Insel, nebst einer offenen Stadt gleiches Nahmenö, in Vor-Pommern, zwischen der Ost- See, dem Frischen Haff und den Fiüs. sen Pene und Swine, welches zwcy Einflüsse der Oder sind. Sie ist fruchtbar, und wohl dewvhuet, und die Scaoc Usedom hat ein Schloß, nebst einem Häven- Ls liegen aus dieser Insel zwey Schau- - HY6 Ustldingen Usker Usksw Utphe Schanzen, welche von den Flüssen die Pe- nemünder-und Swiner- Schanze ge,mimt werden- Anno ,715. in dieselbe von den Nordischen Aiüirten den Schwede» abgenommen, und in dem Frieden Anno 1710 an den König von Preussen, als Chnrsürsten vonBrandenbiirgaiifewig ab- gelretten worden- In Sem A- >757. ausge- drochenen Kriege bemächtigten sich ihrer die Schwede», mnsien sie aöer gar bald wiederum an die Preussen überlassen. Useidingen, Herrschaft und feste» Schloß im kiixendnrgischcn, den Marggrasen zu Baden-Baden gehörig. Usenberg, l//rnür»Fen/e Dommitt»!, Herr- schait in Schwaben, zwischen der Marg- graffchafc Hochberg und dem Rhein, dem Hause Seikerreich gehörig. Uierclie, ll/.ercke, rleineStadt «M FlusseDezere,inNieder,Limosi>i. L>ielieget sedr vorrheilbaftig, har ein Zchioß und einen Abt, der Herr über die Stadt ist. Ussx, liehe Ui-es- Uüaiz n, kleine Stadt am Flusse Sebroweze, rn Ober-Podolien, in Pole». Usingen, Stadt und schloß in SerWetterau, nicht weit von Friedderg, 2 bi» ; Meilen von Frankfurt. Die Glatt ist erst zu Anfang die,e» Jahrhundert» neu angeleget worden, da» Schloß aber schon im >7le» . Sec. erbaut gewesen. Die Fürste» von Nassau-Usingen, denen diese Stadt gehöret, residirten sonst allda, pflegen aber «niezo gewödni. auf dem Lustschloße Bi- berich zn residiren. Die Fürst!. Lande lie, gen imWesterreich gröstentheil» neben einander, und L.17-2 und 1728 sind auch die Naffau-Saarbrückischen und Otiweiieri- schen Lande an die Usingischc Linie gefallen- Der setzt regierende Fürst Carl ist ,712 den isten Zen- gcbohren. Wegen der angesallenen Lande eriolgte rL. 1736. eine Theiluag, wobei) Fürst Carl, als der älteste Ulsingen, Idstein, Wißbaden und Lahr, Wilhelm Heinrich aber, als der jüngere Saarbrücken, Ottweiier, Saarwer- den, Herbitzheim und Homburg, jedoch mit Ausschliessuug derWeildurgische» Landes- Porcioi! erhalten. Usitza, Türkische importante Berg-Festung in Servlen,am Flusse l>ri/.-, oder^srro- ni», zwischen dlitl» und /.vornllr, welche 1737- den 2. Oct. von den Kavseri- mit Accord eingenommen, im folgenden Jahre aber von den Türke», wiewohl nicht ohne Mühe, wieder mit Accord erobert wurde. S e lieget auf einem fast unersteigüchen Feilen Ibsku, 0/^, Fluß in Engelland,in derGraf- schasc Monmoutd an welchem die Stadt U-g-, os 7 i, derrechtlich besitzet, bis ihn der rechlmäßi- ge Herr oder Erbe von seiner Uiürpimon depössediret, und auStreibec. Uü-s, der Gebrauch- Es ist nicht lnUiu, heisset, cs ist nicht im Gebrauch, nicht üblich, keine Gewohnheit, keine Manier, llkus kruÄur, sind die Rente», Früchte oder Einkünfte einesCapitais,Lan d-Gütherrc. so derjenige geniesset, dein das Capiralzu seiner eigenen Mllkühr sonst nicht in die Hände gegeben wird. UiLs, Fluß in Volhvuien, in Polen, fället unterhalb Czernobei in der Prjlpiec. llrceiicr, siehe Uitoxerer. Urern, Di>il«i«m, kleine Stadt inGeorgien, in Asten, wo die Flüsse Adascia und Fazz» zusammen kommen. Ulermi, sind Geschwister, so voneinerMüt- ter, aber von unterschiedlichen Vätern Herkommen- Urerscu, Flecken und Lutherisch-Adeliche» Juiigferu-Slisc in Hollstein, an der Pinnau, z Meilen von Hamburg. Urielle, kleine Stadt in Neu-Caflilien, an den Gränzen de» Königreichs Valencia- Uck->, RußischeS Schloß und Gränz-Fenung im Königreich Slberien, am Flusse Luza- waia, gegen die Lartarn UümsLl und tz-r- kir/.i. Uro, k/tr-m Königreich in Japan, auf der Insel L,mo, in Asien. Utphe, Amt und Residenz eines Grafen von SolmS- '-V.'tz ). ^ 1 '- Utrecht Urzen Utzendow Uzacza 1197 Ums-LaubaÄ, in der Weicerau, drey Herrschaft, mideine von de» 7 Provinze» der verewig- Niederlande, welche einen Deputir- , in den Rath der Staaten nach dem Äag schicket, sonst aber gegen Norden a» LSüder-See, gege»We,ren an Hollaiid, a en Osten anGelverland, Mid gegen Su. ren a» die Betau granzec. Die «Staaken von dieser Provinz bestehen aus der Geistlichkeit, den« Adel und den Städte». Es mar vor der Reformatio» cm CttZbißlhum, Md Ludwig x i v. König in Frankreich mollre dasselbe A. -67-- als er fast das gan- ,e Land eiiigeuoniiuen, wieder ausnch- en, allein es war alles vergebene, weil die Framosen folgendes Jahr Land und Stadt wieder räumen mußten-. Sie hat Madie und 70 Dörfer. Die Haupt, SM Utrecht, BHegum siLenum. Hegel am Rheine, ist groß,, wodl gedauet, volkreich, und M'l ciiiem einfache» Waue nebst einem -Wasser-Graben umgeben, hat eine > 6 z 6 , aumerichrete Univerfital, wie iü,ch de» 2 ustitz-Hof der Provinz, welcher aus einem Präsidenten,? Rache», einem Zchatz-Meister, und andern bestehet. Li sind r Canäle daselbst, einer va°>r, und der andere die dNe«s 6 r»cbt genannt, darüber zs steinerne Brücken gehen; auch befinden sich; Vorstädte daselbst, darinnen allerhand Palläste, Gärcen und Lust Häuser zu sehen, und die umliegende Gegend hak gleichfalls viele Schlösser, Mark- reund Dörfer. Sie lieget z M- von Arnheim, und ist wegen deslltrechter-Bmides berühmt, welcher > ;?<-. sllhier geschlossen irmde, und der Grund zu der Republik der vereiiilgten Niederlande war; ingleichen «gen des An. 17,7. und >7>z. gehaltenen Wdens-Cougreffes zwischen den hohen Minen und Frankreich, welche den Frieden geschlossen, ohne Kayser und Reich, «lcher aber doch im Jahre darauf auch diesseits angenommen worden- Uttendorf, Schloß und Marktflecken, nebst einem Weg-Gerichte in Oder-Bayern, Rem-Amrs Burghaujen, am Maccich, K uss , unweit Braunau. ,kleliies Land im Herzsqchum Schlebwig, auf der West-Seite an der See, welches, nebst der Landschaft Lver- stbeo, zum Wester-Thell des Landes Ly- dernodt gerechnet wird. " «ssoffer Marktflecken in Provinz Staffordshire. st °E^?dorig, zwischen der Land- de?Fu,^lm ""d Marktflecken an gischen Meinersen, imLünebur- Uyeude-w, Stadt in der Woywvdschaft « Sendomir, in Kiein-Poicii. Utznach, Städtleiii, Schloß und Aint in der Landschast Gastern, in der Schweiß, dem Eancon Achweltz, und dem « Carholischen Anthcil von tznarjs gehörig. VuciiAnZ, Hauptstadt in der Provinz Hu« i quang, ij, China- Vnckou, Stadt IN der ProviNj ! K-angsi, in China. Vueven, kleine Stadt in Brabant, nebst deiii Lnei einer Viconus, zwischen Brüs« jel und Löwen gelegen. Vu»t, flehe V;ir. Vulcrin, eine Insel aus dein Ocesno Oiil-U^u, gegen Neu«Guinea, hat 4 Feuer-speycnke Berge. Vulc-mj, VolclrnL, also nennet man d:e Feuer-speyende Berge, deren cs in alle» vier Ldeilm der Wenuar viele gicbcc. Unter denenselben flud vor andern der Lmn ln Sicille», der Veluvln; in Neapolis, und der tteclu in Island bekannt, und sindek man derer sonderlich in dem mit ägl»en Amerika gar viele; wie denn allein in der Provinz Chili über iS dergleichen Berge anzukreffe». VuIcLNi otllciiin, als» wird die Provinz Gui« puscoa, in Spanttii, wegen der vielen da« selbst befindlichen Eise»-Hütten, geiien, net. VulArracheisset dlcLattiNische Übersetzung der Bibel, deren sich die Carholischen kurch- gehends bedienen müssen, well sie von den Päbstcn aulhenkiflrecworden, welcheaber die Proccstirenden, wegen ihrer mit unterlaufende» Fehler, beständig verwerfen. Vulvi, alte Stadt am Flusse Erarisoc i» Zacvnia, in Morea- Vuiuce, siehe knrnes. VucmZ, Stadt in der Provinz Junnan, in China. Uxbriägs,Stadt ln Mlddlesex, inEiigelland. Uxlrill, kleine Stadt in der Liefiändischen Provinz Letten, nicht weit von Riga- v^ck, siehe ^ick. v> l»ck, kleine Stadt inNieder» Ungarn, an der Donau, s Meilen von Es» seck, gegen Mittag. v> x-o, Fluß in Craiu, in der Graffchast Gorz, welcher sich unter» halb der Stadt Eörz in den Lisonzo er- geust- v>ib, kust, eine von den Inseln Wester» nee, welche volkreich, und mit vielen klei, ne» Meerbusen durchschnitten ist- Sie ist 2 Meile» lang, und - breit, und hat fünf Kirchspiele und einige Schlosser, sich vor den See-Rändern zu beschütze». Vywar, Türkische Stadt in Servien/iiichk weit von der Sau- siehe dü/.ier. UrucL-, Flu» in Lithauen, weicher in der Wovwvd>chast Minsk entspringet, und m «^r H98 Uzeda Wachendorf Wachen heim Waelem der Woywodschast Poioczk, bey derStadt Usacza, in die Düna Met- U 7 .ostu, siehe Uccüs. II/.ercl>, siehe Userclie. Ure 8 , ui'cr, l/cetia, Stadt, nebst r Schlössern inSevennes, in Nieder-Languedoc, wo viel Sarges und Tuch gemacher, und starker Handel getrieben wird. Sie führet den Titel eines Herzogkhums und Paine, und hat ein Schloß. Ihr Bißrhum gehöret unter den Erz-Bischof von Narbonne. llLicnisn, grosser und schön gebaueter Flecken im Königreiche China, an dem See Ponang, wo sich der Fluß Kan in vasMcer ergeußt- Er ist über eine Stunde lang, uiid wegen des schönen Poreeilank sehr berühmt, daher» sich jederzeit daselbst viele Kausteuce befinden- W- »nag, siche wag. Waal, festes Castell inNieder-Un- garn,; Meilen von Gran- Waase», Herrschaft und Schloß ben Frie« da», in Nieder-Oesterreich, im Viertel Ober-Wiener-Waid, denen Grase» von Auersperg gehörig. wabern, ein neue» schönes Fnrstl. Schloß zwischen den Flüssen Schwalm und Eder, in Nieder-Hessen, wobey ein Reiherwäid- gen, nach Cassel gehörig, wache, wird auf denen Lnoel-und Holländischen Schiffen von dem Sckiff-Wolke in folgender Ordnung verrichtet: von 12 Uhr des Mitternachts bis 4 Uhr ist die andere Nacht-odertzunde-Wache; von 4 bis 8 Uhr Vormittags'ist die Tag-Wache; von 8 bis 12 Uhr Mittags die Vermiccags.Wache; von 12 bis 4 Uhrdie Nachmittags-Wache; von 4bis8llhr die rimvoer-Wache; und vom 8 bis ir Uhrdie erste Nacht-Wache, welche letztere allemal durch den Provoscu mit Meister-Sangerischen Reimen abge- kündiget, durch die Glocke, aus der Back abgelaucet, durch den Tambour aus der Campagne abgeschlagen, durch den Trompeter mit einem Abendliede abgeblaffen, und mit einem Stücke abgeschossen wird. Den Unterschied dieser Wachc-Zciten nun zu wissen, so stehet unter dem halben Verdeck bev der Cajüte eine Schildwache , bey einer Sand-Uhr, welche alle halbe Stunden das Zeichen mir einenEchlage giedct, also, daß sie alle halbe Stunden einen Schlag mehr thur, bis sie endlich acht Schläge angezcigct, da denn die eine Wache äus ist, und eine neue ausge- sühret wird. Die halbe Stunden-Zeichen werden von dem Gand-Uhr-Glase, Glasen gcnennct, und der Schisser, nebst den beyden Sceuer-keuten, wechseln alle Stunden einander mit solcher Wache ab. Die Soldaten aber aus dem Schisse lösen alle zwey Glasen, das ist, jede Stunde ab. Siehe t^uurr. Wachendorf, ein fester Ort im Erz-Stifte Cölln- wachenste,,», ,e,ne°SradtlelilM^DTD. gvw, euieMeile ovnNeuliadca» deE. an der H««, Chur-Psa; zultändig. lacheneod, e' " Schloß und A Francittand. Wach-Glocke, ist in einer Festung an die PPacheneod, ein Bämber li/:l er Pommcikseieen.j! bey! Wach-Stubegemacht; sobald sleg-.-läulec wird, lösten alle Schildwachte» mit den Glocken, so sie in ihre» Sch.ldha'mer,, haben, antworten. wachse,ibnvg, Wassenbnvg, Stadt m.b Amt i» Thüringen,zwischen der Grastchan Gleichen und demArililädtischenGedle'he, eine halbe Mckle von Arnnadc, so nach Sachscn-Gocha gehöret, und anü-o zum Amte Jchtershansen geschlagen iss. Labe» liegt ein alles und festem Schieß au, einem Berge, daran, elu Fürgl. Goiyaischer Hauptnian» wohnet- Wachodolm, siehe waxholm. wachtetblprhuiii, siehe (.'»pii. Wachte 11, sind qewiste Schiffe, so den Fein. den den Eingaügzu Master verhindern, wachrendonk, licine dese- stiejteSladt, nebst einem ftstenSchiolseam FlusseNiersssn Ober-Geldern, 2 LMMden von der Stadt Geldern, so Än- -7,4- im Badischen Frieden dem Könige in Preus- sen zugesprochcn worden. Sie ist das Stamm-Haus des alten Atelichen, nun- mehro Freyherrlichen Gc-'lckttchls von Wachtendonk, welche» in Weupzalen und denen Niederlande» recht CräfiichcGücer besessen, aber 1768. Len 24teii April mit Freyherrn Hermann Arnold von Wachtendonk Churpfalj- geheim. Staats- Minister ausgestorben. Wadegasscn, valdcgast, Pra'monstratcn- ser-Lbtev im Westerreich, z Metten von iLsardrücken an der Saar geiegen. Sie wurde 1722.durch ein Laiumergerichie. Unheil und 2^1728.buicheuienVergleich der Nastau-Larbrückischen Landeshoheit untcrworffen, kam aber eZ.. 1767. Kraft des zwischen Frankreich und Nassau-Sar- bi ücken geirostenc» Gräiizjchcikungk-Tra. ctars mir Einwilligung des Äbcs uiid Con- vcnisan erstere Krone v- Sardrückeii. wadsieena, ^ss«ir,>n,Sci-!vi,iiNtStadt in der Sck,wed, che» Provinz Oll - Gochland, an derOst-Seicedes Weter-Sees, nahe am Flusse Mocaia. Das Schloß ist befestiget, lu der Sradr ist noch die Kirche von dem vormals ,0 berühmten Brigureu- Kloster übrig, weiche >nc die größte und prächtigste in ganz Schweden gehalten wird. Das Kloster aber ist nach derRe,or- maeion in ein Spital verwandelt worden- wadr, siehe Vsust. wael, siehe Rhein. XDäseii schwcll, Herrschaft in der Schmitz, dem Canton Zürch gehvri»,. ... ^ waelem, kleineSradcmo-rabant,zwischen Aniw.rpen und Mecheln- Maisch- l^TsichUlandcrii, wallonisches Flan- vern, ^ai.kschasc in der Graf,chaft »ian- d-rn, zwischen dem eigentlich,-gcnmntten L e der», der Landschaft Hcnncgau und Httdlö. Die Li»wohu-r darimicn merken insgemein waelen,vdcr LOal.onen geneunelMd die vornchnlsteu Städte sind «nffel, Douav und Doinick. 81-'"', grosser Markt-und Amts-Fle- ^^.-ilie Melie von Schorndorf, »nWur- wa^ ckem eine Meile von Schorndorf/»' ,e, bergische», der, nach Abgang dcrGra- c von Limburg/ als ein Lehen an Wül- leir.kcrg zurück gefailen. . ^ .. wünn-rsborg/Scadtlein -n der Sckwedi- icken Provinz Dalen/ am Wccncr-aoec, D-lcke mit Eisen und Theer gute Handlung »ach Äochcnburg treibet. ^ Wn-S/ das Land von Waes, - uesta, kleine Landschaft in Flandern, welche sich gm linken User der Schelde, und von Gent dis nach Zsendvck ersireckct- wapcnbcrn, Schloß und Grafschaft, nebst einem sich aus viele Meilen erstrecke,»den s-ank-tz erichre, »1 Oder Oesterreich, im MihU'Diertel, denGraien von Stählendem gehörig. Waffen-'Löniki, ist der vornehmste unter den Herolden in Frankreich. Waffe,I-Piatz, siehe kl.,cs -k'^rm-x. Wau, knZr», ausser Fluß in Ober-Ungarn, Mleberim Lorpaiischcn Gebürte, an den Polnischen Gränzen, nicht weit von Trcmsclu», entspringet, und sich oberhalb esemorrain die Donau erzeugt- Wagenburg, heißt im Felde, wenn die ledigen Wagen zusammen geschoben, und Himer solche sodann die Soldaten posti- rei iverdcii, damit der Feind nicht gleich eindrccheu könne. Sie sind fast nicht mehr, «nuitter den Ungarn, Türken, Polen und Tmarn gebräuchlich, weil die übrigen kMpäischen Armeen dey ihren Eanipe- ireiittn aliodald einige kmien, Groben imd Schanzen, oderRcrrenchcmcncerauf- »erfcn pflegen. wagendviiflej, Berg-Städtlei» in Ober- uWrii,in der Grafschaft Zips. wagennigcn, Delam im Holläiidl- lMi Geldern, amRheln,;ur rechten Hand, Nlemegen, «egen Abend, ist ein Osflcier im Krieg-, 2 kraget, *"8 -je Baaage aufgeiaden, und bequem fortqebiackt hac ein jedes Regiment isei- L' bm.'dern Wagenmeister!' " Meü->, in Unter. Crain, 4 r ne 5,5^welches den Titel ,§L'LL^ ----- »s-ch» der Ssisk"?K„^/'" Mpuciner-Klofter im hpp^^^der, e,ne Stunde von Phi- falsch-- V17agenhäusv'l^ Wu^rain waidlingc»; l -99 Wagram, e»i Marktflecken im Salzbur- gijchcii, siegt von Laust-:,! ans gegen Abend an den, Tacheu-See. wagricn, Landj'chqst in Holstein, zwischen der Ost-Sec, dem eigentlich sogenannten Holstein, Giormarn, und den Herzogthümerü Laucnburg iilid Mcckien- burg. ^ Sie gehöret theils dem Könige in Lancniark, chciis deni Herzoge zu Holstem-Gotrorp, und theilk demBischof. se zu Lübeck- wagstabr, feine Stadt und Schloß im Für, , stemhume Tropvau, in Scdiesten. j Wagnilc»,werden eineiTßeilt dieEinwoh- , nev in Sidericn genenner, welche weder > von GO:r, noch von keinem Worte, e:waS wissin, sondern sich bloß von ihren FlsiM. gen nähren. Sie flechten sich Häuser, voer vicimchr Hütten von Sträuchern zusam« men, so/ie Jurten nennen, und wohnen an den Rnßlschen Gränzen. 'st'uiwl, Wal», siehe Rhein. Wahle», siche Lhurwapie». wahleiistadt, siehe Waikrnstadt. waylplag, in Polen, s. Volr. wahlstaor, also wird der Platz gcnemiet, wo man ein Treffen gehalten hat- wählst,.dr, walstadr, ein grosses Dorf»! Nieder Schlesien, im Fürsteiikh.Liegnltz, r Meile von Licgnitz, d.ncii Herren vvir Brau» gehörig. Es ist wegen einer-24,. daselbst vorqcjallenen Schlacht zwischen denen ChrlsteuniidTartarn, unterHeuri- co Pio, bekannt, Massen die Tartarn nach erhaltenem Siege ncuu Körbe voll ausge- schnittene Ohren nach Hause geschicket- Wahl-Tan, wird die Versammlung der Chursürsten im Rom- Reiche gcnenner, wenn sie an einem Orte zusammen kommen, um einen Kayser oder Rom- König ;» erwählen. In Pohlen wird der Wahltag durch den Fürsten Primas mittelst der Universalien ausgeschrieben, und gewöhn!, hierzu eine Zeit von 6 Wochen und einigen Tagen anbcraumcc wahrenberg, grosses Dorf in der Alt- mark, nahe an der Elbe, Sen Frenherren von Putlitz gehörig- Es hac Markt-Gerechtigkeit, und wird allhier viel Kor» nach Hamburg abgeschiftek._ Watmenbruch, Scadclein im Sächsischen Ehur-Äreise, an der schwarzen Elster, nahe an den Nieder.Lausitzsichen Grnn- cen, eine Meile von Dobrsinck. Wahrungs-Acker, ist derjenige Orr unter sreyem Himmel, im Lande Haveln, ln Breme», allwo dessen Einwohner, wenn sie wegen Contribution und anderer Anlagen etwas;» erinnern hatten, ihre öffentliche Zusammenkünfte hielten- An diesem Orte wurden auch die neu angenommenen Fürstlichen Bediente» rer Landschaft ehemals vorgestellet, ehe sie rpr Amt antreteii durften- Waiblingen, Stadt M Flusse Rems, im Her- I2vo Waidhofen wakcnly wakcnftädr Waldb Herzogthume Würtemberg, in Schwa, den, 7-Ltnnden von S-uttgard, Hievon soll der im 12 und folgenden Secu- lis bekannte Nähme GiLellini Herkommen seyn. waldhofen, Schloß und Stadt in Uttter- Oesterreich, im Viertel Unter - Wiener- Waid , an der Ips, dem Hochstiste Frcv« singen gehörig. Wird auch Bayerisch- Waidhofen genennet- Waidhofen, ansehittiches Schloß und Erz- Herzogliche Stadt in Unter-Oesterreich, im Viertel Ober-Mannharteberg, an der teutschenTheya, zStundeu oberhalbRaps. Wird auch BöhiNisch - Waidhssen genennet. ^'s!»skL, üfteium MFsEur», Insel und Meerenge des nördlichen Oceans, zwi- schcn divvHa-ävusta, und den Küsten von Rußland. Sie wurde zuerst An- rz;6. von dem Eugellsndcr Stephan Baroeve ent'ecket, und An. 1596. wüsten «Uda die Holländer Wilhelm Barenis und Jacob von HemSkerren,welche einen Nord- Oestlichen Weg nach China suchten, überwintern. Am dritten Nov- sahen sie die Sonne zum letzrenmayi, und erblickten sie erst am 24 Jen- des folgenden Jahres wieder. Sowohl nach diovHa Lsmlr, als nach der Insel Waigatz kommen die Einwohner von Archangei, Pu- sioserSkoi Kolmogori, ec. re. alle Jahre Uln Seehunde, weiffe Bären und Wallrosse zu fangen. wam, Herrschaft im Algöw, i» Schwaben, unweit des Jllers, der Stadt Ulm gehörig. Stadt in der Provinz Lincoln, in Lngelland. Waikschewar, Gränz-Fcstung im Windi- schen Lande, in Ungarn- waitzen, Festung, Stadt und Bischvsticher Sis in Ober-Ungarn, an der Donau, nicht weit von der St. AudreaS-Insel. DaS Blßthum stehet unter dem Erz Bischof zu Grau, und soll jährlich .->2020 Gulden cintragen- Ihre Aufnahme hat die Stadt vorncmlich den ansehnlichen Jahrmärkten, und insonderheic den Ocb- semnärkten zu verdanken. Sie ist öfters bnrchFeuerödrünste verwüstet, auch viei- mahis belagert und erobert worden. An. 16,9 gcrieth sie ln die Hände der Türken, weiche sie erst An. >68;- verlieffen, nachdem sie alles in Brand gesteckec hatten. grosse undi wohlgebaute Stadt in der Provinz JorkShire, in Enzelland, am Flusse Calder, darüber allhier eine steinerne Brücke gehet, und treibet sie gute Handlung mit Tuch. Wakenitz, ei» kleiner Fluß, der aus dem Ratzeburger See laust, das Stift Ratze« bürg von dem Herzoglhum Sachfen-Lau- endurg scheidet, und zu Lübeck in Vie Tra» ve fallt. wakenstadt, Dorf, uuwe^ Meckleiidurgsscheu, allwo den -o Dec.chU WaIbeck, Schloß nebst einem D. ft in h» Grafschaft Man/seid, denen von Eltz, 7^' bebusch, 1712. die Dänen von den Leiweden^ schlagen worden- ^ ^'MEbu.-Sackstsch-r.H«he,it,zkhLrZ! w.ttpre, Dorf uu Fuiiienibum Halberstadt, an den.» Braunjchwftaj, scheu Grunzen, unter das AmtWeoettm. gen gehörig. L abey liegt das LuthuGe Stift iftaaemU L Iveiitt, welches aus einem Probst und 6 Adeuche» und Bürgerlichen Lanovirckx dejiehet walvcch, Stadt im Preußischen Geldern, nickt weit vom Rhein- Wa!chen-See, efti grosser See in Ober- Bayern, zwischen der Jser und demEahi- See, der Abcey Benedict - Bayern zu- gehörig. walchern, eine Insel der vereinigten Niederlande, und zwar die vornehmste und äuffcrstc in der Provinz Seeland, weiche durch die W-ner - Schelde von Flandern abgetyecker wird. walcheren, Neu - Wsicheren, siehe Walch, kleine Stadt in Liefland, im Skis, ke Dörpt. Walckcnvicd, liegt in der Grafschaft Hohenstein, in Thüringen; war vor diesem eine berühmte lmmttkei- bare RcichS-Abtev, wu de aber im Wesl- phäüschen Frieden fteularisiret, und dem Hause Brauuschweig,und vornehmlich der Linie zu Woissenbucrei, a!S eiii RelchS- Lehe» mit allen Zugehbrungen aus ewig überlasse». ^alcourr, kleine Stadt nebst einer berühmten Be»ebicri»cr-Abten,in dcrissraf, schast Namur, an den Gräuze» de» SlistS Lüttich. Waleowar, s. walpo. waicz, schönes Schloß nebst einem kost, baren Lust-Garten, im Satzer-Äreise, in Böhmen. Weid-Aschach, Aschach, grosser Marktift- cken an der Fränkischen Saale, in Franken, vier Stunden von Neustadt au der L-aale, »ebst keinem schönen Schlosse und Amte, so dem Bischof von Würtzburg iiehörlg. Watdau, Städtlem im Brandenburgi- fchen Preußen, am Prcgcl, oberhalb Kö- nizeberg. Waldau, f Tftvänenthal. Waldbach, ein Würzburgljches Dorf in Frank.,,- Waidburg, freue Herrschaft und Schloß in Schwaben, an den Gränzen des Al- gows, den Graft» von Waidburg gebi^ ilg, unter welchen der Erstaedvhrne des Heil- Römsichen Reichs E>b-Truch>eßsir. Diese Grafen checken sich i» zwey Haupt- Linien, rühmlich indie-Scheerrsche^llv ft" ^ mH. ^ ii >1« ÄSr r-k; >W /--k. V- Wald-Cappcl waldsnb. waldenb. Waldenser 1201 rvoisseckMe. DieScheerrsche beste her aus zwe» Linien, welche sind Pie Scheeeische und Traüchbernijche Lvolsseckische aber thcilet sich in dm Wolffecksschc U. Zeilische. Diewolss striche cheilec sich wiedexum in die wslsseckischc und waldseeijche WÄd-L.rppel, suche La^vel. Waideck, ssu/^ee»M, sejres Schloß bey Kemmek, in der Ober - Pfalz, an den Fränkischen Gränzcn- . waidcck, (komit.-ir-,, Grafschaft imOber,Rheinischen Kreise, welche aeaen Osten und Süden an die Landgrafschaft Hessen-Cassel, gegen Westen an das Herzogchmn Westfalen, gegen Norden an das Stisc Paderborn grunzet, ein Hessen - Cassel aufgetragenes Lehen ist, und den Fürsten von Waldeck zuge- höttk, weiche sich sonsten in die wrldun- gische und Jsenberglsche Linie theile- icn, davon die erstere Anno 1Ü92. ohne uianniiche Erben verstorben ist. Sie ist bergicht, aber dabey fruchtbar, und ßiidec nian darinnen Eisen-Äupser-und Kilber-Bergwerke. Die Haupt - Scadc und Stamm-Schloß waldeck, liegt am Kusse Eder, aus einem Hoden Felsen, ist «der rumstet. Zu dieser Grafschaft ge- ßret auch die Herrschaft Didinghansgn, unddiesreye Grafschaft Pvrmont- Friedrich Anton Ulrich von Waldeck wurde KM 1711. von Kapser Carl vi. bey Dero Krönung zu Frankfurt am Mayn in den Sieichs-Fürsten-Stand erhoben, hat aber Me Dignitäti8Jul.i7>7- erst vsteuillch bekannt gemacht. Der jetzt regierende Fürst, Carl August Friedrich ist gebühren den /der. 174;. und succedir- le jelnem Herrn Later den z o August. > 76 ; unter einstweiliger Vormundschaft E.Durch!. Frau Mutter. »Meck, em Schloß auf dem Hunds- dem Freyherrn dm Bll. I 7 Z 4 - vo» "bgebrannt. Stadt in der Ä E-'gelland, auf einem umgeben, « 'Men von Londen. S^dt und Schloß tzckmN^Erge , IN Franken, an den ÄäbW b Stunden von Zrsle» von all. Sie gehöret denen ohenlohe Waldenburg. rill einem Kreise, sld» >t> chSchvnburgischen,Re- ' '".schloß,Meilen von Altenburg. Me,,'/' E ^ S r s sss n ra n d/ch aden ein >cr EeWrr Lttnackk^ khöiier. »«irr gemacht, welches Mit ver- ch » -o'aiimcvaoen Ho el'n Scadt Waldenburg ist «v, dcr a!w//, ^"^ tiegt Waldenburg ' Ük-, '^te der Mulda gerade führet wird. Die Stadt sowop» als di; Herrschaft Waldenburg, jo 00,1 der ^raue Böhmen als Reichs-Asteneyn empfangen wird, gehöret der ober» oder Grstfl. Schvnburglschen Haupt-Lune. Waldenburg, waiienberg, Walin« rrch, kleines Stäötgen im FürstenU-irm Schweidnitz, in Schlesien, vormals deir Herren vvnZetteritz gehörig, sii aber nachmals durch Hevraty an die Frevhcrreir von Bibra gekommen, waldenfelo, festes auf eineni Felsen gelegenes Schloß, nebst einer Herrlchäfc, in Oder-Oesterreich,im Machkand-Dler» tei, an den Böhmischen Gränzen Walvenseiö, siehe Wallenfels, waldenliagen, kleine L>tadt im Herzog» khum Mecklenburg, - Meile von Güstrow, gegen Süd-Osten- Waldenser, VnucloiL, V^Llllenses L ponxs- reu cie bugftui'.o, haben ihren Ursprung von ki-ti» XVoläo, einem reichen Kauf- manne, weicher Anno noo. zu Lyon ick Frankreich gelebec, und viel Mißbrauche der Cakholifcken Religion zu widerlegen angesangen, worüber er von der ".keiczu! Geistlichkeit zum Ketzer gemacht, und feine Anhänger mit Feuer und Schwerdc verfolgetworden- Seine Anhänger breiteten sich hierauf in Deutschland, Enge!» iand, Schweltz, Böhmen, Pohlen und Savoyen aus, deren noch einige Reliquien in den Savoyfchen Thälern zu finden, und kvmmen lie mit ihrer Lehre de» Resormirten am nähestcn. Ais der König in Frankreich -686. die Hugenotten zu verlolgen anfieng, verjagte der Herzog v- Savoyen, dem Könige zu gefallen, die Waldenser aus ihren Thälern, rüste sie aber 1694. wieder zürück, als er mit deck Alliirceii in Bündniß getretten. Endlich wurden sie «dermal, auf Frankreichs Wn- stiscen, 1698. verjaget, und wandten sich hierauf nach Holl-und Engelland, wie auch nach Deutschland, aliwv ihnen im Brandenburgischen und Darmstädtijchen, wie auch im Würtembergischc», einige Plätze zu bauen anaewiejen wurden. Jedoch haben sie aufJiicereeßivn der Holl- undiEngelländer im damahlige Kriege wider Frankreich von dem Herzoge abermals die Freyheit erhalten, in ihren Th lern sicher zu wohnen- Einige nennete» sie zum Spott Albigenser, vo» ^ll», einer Stadt »1 Frankreich, allwo sich im eilstenSeculo eine Seele hervor getyan, die eigentlich Manichäer waren, aber auch für Ketzer im Coneiiio An- i-)»> erkläret wurden- Waldenser-Tlialcr, in Piemont, beste» Heu aus den Thälern Luccrne, Pervipe St. Martin, Cluso» und Prageias,dere» die ersten drei) dem Herzoge vo» Lavoren, die übri' en beyden aber der Kroue Frankreich gehören- ^ , Ggg 8 Wa>t I2v2 walderb. waldshuc walderback, wallcvbach, Cistercienser- Ntönchs-Kloster in der Ober-Pfalz, tttl- weit Cbamd. walders'angen,walderfing, alteStadt an der Saar, im Westerrcich, ; Meilen von Nancy. walder-sec, altes zerstohrtes Schloß im Anhalt-Deffauischen, nicht weit davon, wo die M»lda in die Elbe fallt, davon nur noch einige ll-uäsr!» zu sehen, waldgrafcn, siehe Waldporen. Waldkausen, Marktflecken, nebst! einem Kloster der regulmen Chorherren Augustiner-Ordens , in Ober. Oesterreich, im Machland-Viertel, am Sarbling- waldkeim, kleines Meißnisches Städt- lcin, 6 Meilen von sechzig, unter das Amt ColLitz gehörig, allwo 1716. indem daselbst befindlichen, und vor dem Scadt- aen gelegenen Schlosse, ein allgemeines Sucht-Armen,und Waysen-Haus angele- «et, und den -6 August die neu reparirte Capelle darinne eingeweyhet worden- Es sind daselbst allerhand Fadriguen, sonderlich aber eine Flanel-Druckerey ange- leget worden, welche in sehr vollkommenen Stand gekommen, und rühmet man insonderheit, daß die Farben ausserordentlich hersallen. . . waldkirck,kleines OesterrelchischekLtadt- lein im Brißaow, am Flusse Eis, i Mette von Freyburg- „ Wald-München, >-p/onac/--»»r, kleine Stadt am Schmarzach, im Rent- Amte Lmbera, in der Obern-Pfalz, am Böhmer-Walde- . waldpoten, wurden vor Zeiten diejenigen genennet, welche von den Aönüschen Kaysern hin und wieder in die Wälder und Raub-Schlösser, wider die Strassen- Räuber mit ihren Knechten auszufallen, und das Holz und Mlkbahn zu erhalten, bestellet waren- Sie heissen auch oder wild- unb Wald-Grafen. Es «lebt auch noch heut zu Tage ein R- Gräflich und Frey- herrlich Geschiechte derer von Waidpot,welches sich in z verschiedene Limen theilek- Waidsachsen, waldsaxen, Marktflecken, nebst einem reichen und wodlgebamen Cistercienser-Eloster, in der Obern-Pfalz, an den Wogtlandischen Gränze», eine Meile von Eger gelegen- Waldsee, kleine Stadt und Schloß in Schwaben, den Grafen von Waldburg gehörig. Gleich tabev liegt daö Gräfliche Residenz-L-ckloß Wolsseck- Waldsk^r, eine von den 4- Wald-Stadten in Schwaben, im Klec- gow, am Rhein- Sie ist befestiget, de, schützet den Eingang in den Schwartz- wald, und gehöret dem Hanse Oesterreich, 7 Stunden von Schafhauscn- Wüld-Stckdte Wallache^ Wald-Städre, L)/-usticL, sind »w, Städte am Schwarzwaide, in Schwaben, «Ni Rheio, nehmlich Rhejnfeide,,, Seckingen, Laufenburg und waidghur Sie, gehören dem Hause Oesterreich. Um terweilen verstehet man auch durch die vier Waid-Srädre die vier inneru Cantous in der Schweitz, nemiich Uri, Gchweiy, Unterwalden und Zu . Waidftärrer-Gce, ziemlicher in die Krümme gehender See, zwischen den Camoaen Unterwalden, Lucer» und Schweitz. Waidstern, altes Schloß i» Franlcn,be- Wciffenstadc, in Bayreuthischen. waldrhürcn, stehe Thiire». Waldstern, wallenstein, Schloß und G'radc im Buuzlauer-Krayße, den Tornau, in Böhme», wo die Reichs-Grafen von Waldstein, oder Wallcnster», her- stammen, welche zur Schwäbischen Bank gehöre». Aus diesem Hause war der im deutsche» Kriege so bekannte General Wallenstein, und nachmahiizer Herzog von Friediand, entsprossen, und die heutigen Gräflichen Gülber liegen in Böhmen, an den Schlesischen Gränzen- Waldstern, Schloß und Herrschaft in Unter-Oesterreich, am Fluß Schreins, bey Schwarzenau gelegen. Waldhausen, seiner Marktflecken in Thüringen, am Flusse Heim, bey Harz, eine Meile von Saiigerhausen > dem Chur- sürsten von Sachsen gehörig- Gegen Norden-hak es ein wohl gebautes Stadt- geu, mit einer Capelle und einemWafler- Graben, auf welchem einer von Assebnrg gewöhnet, und vor diesem ist dieser Ort eine Kayserl. Sächsische Pfaltz-Stadt gewesen. Waldeim, Schloß, Stadt und grosse Grafschaft in Brabant, unweit Gemblours, eine andere kleine Stadt dieses Rahmens, liegt unweit Mechein, nach Antwerpen zu. wallkowar, Schloß und Marktflecken auf einer Höhe, an der Donau, in Sciavo- nicn, oberhalb Griechisch-Weiffenburg, ln Ober-Ungarn. Wall, lvsmp,it, ist die zu Erbauung der Bollwerke und Courtinen aufgeschüttete Erde an einer Festung, und muß selbiger eben so breit seyn, daß man Mannschaft und Geschütze daraus stellen, und selbigen mit einer Brustwehr versehen könne. Wal!, heissec den den Schissern das Land von der Meer-Seite her. wall, bedeutet auch eine Anzahl von 80 Stücken- Wallaches, IMeia trÄnstMms oder ^ 4 /vessrir, so von den Ungarn »,v,- Llkvlckgvü das ist, das Land, hinter dem Gevürge genennet wird, grämet gegen Osten an die Moldau, gegen Dellen an Siebenbürgen und Ungarn, gegen Süden an die Donau, wodurch sie von Ser- Z LZ Wallenburg wallenstein N)aller ^V«!lingforc 120 Z s-crvien und Bulgarien abgesondert wird. Kie ist fruchtbar a» Gerrayde und Wein; ü-i» Oesterreich,«che Wallache» einge- thkstet worden, welches letztere der Prinz Eiiaen An- >7>7.durch die siegreiche Kay- ,erliche Waffen eroberte. Wie dann im »liedeu zu Paffarowitz A- ,^,8. der Fluß Wut» von dem Rothe,ichurmcr Patz bis Mopoli, wo er ui die Donau fällt, »ur Erinij'Scheidung in der Wallachey ge- sctzek, und was den,selben Ost-warcs gelten, dem Türkischen Reiche, was aber eeeeil 'Weilen lieget, dem Römischen Kay- ser überlaffe», und ein Kayscrliches 6u- bmiwm, wie in Siedend,'irgeu, darinnen angelcget worden- In dem Friedens- Scdluffe von Än- i/z^- aberist diese Oe. sierreichische Wallachen nebst dem darinn «baute,1 Kayserl. Fort, nachdem solches beuiolirek, denen Türken wieder einge- mmet worden- Die Hauptstadt in dem ehen'.ast-Oesterreichischen Antkcile heißt aliwo An- i7S4- ein Collegium zu Beförderung der Catholische» Religion und der Wissenschaften angelegt wur. de. Zu Burerest aber ist die ordentliche Residenz desHospodarS oder Fürste» der Wallachey. Dieser ist ein Vasall der Lttoma,mischen Pforte, der bcy dem Antritt seiner Regierung eine halbe Million Türkischer PiastreS, und jährlich einen Tribut v. rooooo Piaster» bezahlen muß. In dem An. ,769. zwischen Rußland und derPsorte ausgebrochene Kriege,hatte der ieh,irre Fürst, Kalimaki Llgsori, das Unglück, alb ein Gefangener „ach Constan- tinopel gebracht zn werde», allwo man ihn verschiedener Malversacionen beschuldigte, und im Sept- dieses Jahrs enthaup« tue. Der Nähme der Wallachen ist Sla- »Mischen Uriprungs, und soll so viel heissen, als Hirten, welche im Gcbürge »ohne». Wallenburg, kleine Stadt in derSchweitz, den, Ca,Ikon Basel gehörig, am Flusse Ersetz, nebst einem Schlosse, Alt-Wallenburg genannt. Wallenfels, waldenfels, ein Bambergi- sches Amc und Marktflecken beyLronach, >» Franken. ^allensiadt, kleineStadl in derSchweitz, Grafschaft Sargans, am Wallen- lladter-L>ee, 4 Meilen von Glarls, so we« M ,^b,groffen Passes berühmt. Der )?ailenstädrer-See, Mellen lang, »nd vereiniget sich »er^See" ^ ^»»uac mit dem Zür- ei" altes hohes Schloß und , Nieder-Heffen, denen von Wal- ^eu ieni gehörig. «vallenstern, (Grasen von) s. Waldstein. Waller, Scädclciii an dem güldenen Steig, im Prachinrr-Kravse, in Böhmen, all. wo man die vortrefflichen Gläser macht, wallevstcin, Schloß,nahe bevNvrdlingen, i» der Grafschaft Oettingen, in Schwa« bcn, davon eine Eräflich-Oektinaische Li- nie drcMallerste,nische genennetwird. o^al SL, Luller, Herzogthum in Eil« gestand, welches der Kron-Prinz von En« gestand im Titel führet. Es gränzet ge» gen Osten an Chester, Shrop, Heresorü und Monlmouth, gegen Süden an de» Canal v-Bristol, gegen Westen und Nor. den aber an das Irländische Meer. Et kac gesunde Luft, ist gebürgig, und als» zu der Vieh. Zucht bequemer, als zum Ackerbau. Man theilec es in Lo«^-u„d „ntcr welchen jenes in 6 Landschaften bestehet, welche sind: no»', Lrec «»oc^, begreifet gleichfalls s. Provinzen, uehm« und die Insel >ckn v/e. >)-. Die Einwohner rede» noch die alte Brittischc Sprache, und werden durch Zwcy Königliche Lieutenants regieret. Vitllei, !4ew-8ouch - VO-IIsr, /c'oT'S , eine Landschaft in dem Nördlichen Theile der Landschaft Cana« da, in Nord-Amerika- Voller, läs^v-dlorc-^»Iler, Lrxtentriona/», eine Landschaft in den Derii-^itticir, in dem Ick»ii L'Iirilii-m,, in Nord-Amerika. Wallfahrt, kelerinage, ist eine von de» Catholische» aus besonderer Andacht vor« genommene Reise, so sie zu einer berühm« len Kirche, heiligen Orte, oder wunder« thäciaen Marien Bild austellen. Es ist kein Reich, Land oder Provinz, darinnen dergleichen nicht geschehen > kochsind heut zu Tage die vornehmsten in der ganzen Welk, so(l nach Jerusalem zum H. Grade: (r nach Rom zu der Kirche der Apo« steln Petri und Pauli, (z nach Compostell zu Sk- Jacob in Spanien, wo die Gebeü ne dieses Heil-Apostels fcyn sollen, uns (4 nach dem Marien-Bilde zu Lorelt» in Italien, wo das Häuslein gezeigek wird, darinnen die Maria den Englischen Gruß emfssa,igcii,aiiaestellec werden. Walisisch, war ei» vortreffliches See-Ca« stell in dem Häven vor Wißmar, nah« dey der Halb-ImelPoet, Venen Seime« den gehöria, so aber 1717- von den Nördlichen Mitten ausgehungert, «nd bar» auf demoliret worden. . ^ Wattsisch-Fang,,wird Mitten im SvM« mer zwischen Ißland und Norwegen ». den Holländern, Nieder-Sachsen, Dänen und Schweden getrieben, und die dahin geschickten Sscadrcn heisset man insgemein die Echnlande-Fahrer. vc^llinzkoit, eine. Stadt m ts g g g 2 Barts» 1204 Wallis walpusch Barkshire, in Lnqelland, an ver Themse, welche zwey Depucirce Paiiamenc schicket. (Pein; von) diesen Titel fuhrt allezeit der Krön-Prinz von Groß-Britannien, worzu er erst, nachdem er einige Jahre erreichet, gemacht wird, indeß aber, als Graf von Chester und Fiinc, und alb Herzog von Cornwall geuennec wird. Dieser Titel ist sehr alt, und zuerst vom Könige Eduard seinem ältesten Sohne beygelegec worden- Der jetzige Prinz von Wallis Georg Friedrich August, ist gcbohren An 1762. den -z Jul- Walliser-Land, Valais, eine kleine Republic, welche gegen Norden an den Canron Bern, gegen Westen an das Her, zozthum Savoyen, gegen Süden an das Herzogchmn Mayiand, und gegen,Osten an den Canton Uri und die Icalianische Land-Vogteyen gränzet- Dieses Land bestehet aus einem langen Thal von Osten geaen Westen, von dem Ursprünge der Rhone bis an den Genfer-See, und ist überall, ausser gegen Westen, mit ,ehr hohen und stets mir Schnee bedeckten Bergen umgeben. Es wird in das Ober, und Unter-Walliser--Land getheilet, ist einer von den verbundenen, oder zugewandten Orten der Schweitzer, und hat Römisch - Eacholische Einwohner- In, Sommer ist die Luft darinnen überaus warm, im Winter aber desto kalter, und das Erdreich traget genugsam Ge- trayde, Gras und Min. eine kleine Insel in der Jrrla». dischen See, aus den Küsten von der Englischen Provinz Lancaster- Wallonen, '«'«i/oE, nennet man alle diejenigen Volker in den Niederlanden, deren Mutter-Sprache Alt-Französisch ist, dergleichen sind die von Artois, Hen- negau, Namur, Luxenburg, Limburg und «,n Theil von Flandern und Brabant; immassen man auch unlerweilen die Lütticher darunter verstehet, wallonisches Flandern, siehe wäisch- Flandern. Vs'M'Lnä, suche wallstadr, siehe Wahlstadt. Wallpke, suche walbech- Walpo, palpon, Stad; und Schloß am Flusse Waipo, in Sliavonien, in Ungarn. Sie ist die Haupt-Stadt der Grasichast Waipo, oder Waipowar, welche zwischen der Lraw n«d Sau lieget, und wurde diese feste Stabt Au. 1607- durch die Christen erobert. Waipo, P-u/o, Fluß in Stiavouren, in Ungarn, weicher sich bey der Stadr W»lp» in zwey Arme cheilec, davon der sine b-y Esieck in die Drau, der andere aber bey Walpowar in die Donau säiic. Watpusch, kleiner Fluß in Prcussen, von Walsal waltenbuch wannen er hinunter in Pohlen, und da, selbst,n den Strohm Naren iau,i, der sich ferner in Len Bug, und die er in 0,0 Weichsel stürzet. Stadt in Staffordshrre, in Ei ^el, iand, nicht weit von, Fiusse La,: e. walsch, walcz, Herrschaft und wohl qe. Lauerer Marktflecken, in, Sazer-Kravse, in Böhmen, 4 Meilen von Carlscad/hac ein schönes Eckstoß, nebst einem t eflichen Lust-Garten, darinnen sich schöne Was- jer. Künste nebst drey raren Cascaden, oder Waster-Fällen testndcn. Ls gehöret ametzo diese Herrschaft den Grafen von Limburg-«styrum- Watsdorf, kleine Stadt in der Wettcrau, an den Tneriscken Gränzen, an,etzo Nassau-Usingen gehörig. Waisdors, Schloß, Amt und grosses Dorf im Steiger-Wald, r «stunden von Bam, berg, denen Freyherren von Crailsheim zuständig, allwo die Evangelische aus dem Bambergischcn ihren Gvttesdienst halten- Walsee, Waldsee, dieses Nahmens sind r Städte in Oesterreich: Eines, Oberwaldsee, liegt in Ober-Oesterreich, an der Donau, hat ein Schloß, und gehört den Grafen von Stahremberg, welche diese Stadt An. 1717. nach Absterben der Fürsten von Eggcnberg nebst der Lrd, Marschalls Würde, erblich erhalten- Ein anderes,Nieder-Waldsce, liegt in Nie» der-Oesterrcich, im Viertel Oderwiencr- wald, 6 Meilen von Linz. Es gehöret denen Grafen von St. Julian, die sich Herren von Waldsee schreiben- 'Sckaltenä, Flecken IN Lngelland, in der Provinz Northumderland, am Fiu,- se Tyne, eine M ile von Newcastle, gegen Westen- waisbausen, Stadt und Amt an der Weser, in Nieder-Hessen- 'Mullmgli-tm, Stadt in Norfolk, in En-.-cl- land, weiche auch Groß-Walsiugham gc- nemiet wird, 1 Meilen davon liegt eine Stadt, welche Alt-Walsingham heisset, walsmühien, ein bekanntes Dorf und Paß, in kem Herzogchum Mecklenburg, zwischen Schwerin und Wittenburg,durch welches ein grosser Sceinweg als eine Heer-Straffe, und in der Mitten eine Brücke über den vorbei, Muffenden Fluß gehet. An. 1719. am 6 Merz kam cs all- kier zwischen denen Kravß - Erecmioiis- Trouppen und den Fiirstirch-Meckieiibur« gischen Völkern zu einer kleinen Actio», walsrode, Marktflecken, Amt und Jung. fraucn-Kioster an der Bömc, im Lüneburgischen, in Nieder-Sachsen,dem Chursür- sten von Braunschweig gehörig, waltenbuch , kleine Stadt liebst einem Schlösse am kleinen Wasser Aisch/im Her- zogtdum Mürlemberg, in den Wäldern zwischen Scuttgard und Tübingen, gele. gen. Walter Wangen Wangen wapen 1205 aen Auf dasigcm Schlosse pflegen sich o,e Herzoge, wenn sie im Scbonduch >a- aen wollen, gewöhnlich aufzuhalten. woireo, kleine Insel in der Nord - See, eine Meile von Friedrichsstadt, gegen Süden. VMürershausen, siehe Tenneberg. VMckmn, Adccy in Essex, in Engelland, weiche jetzo ein Marktflecken ist, und am Kusse Lea, ia Englische Meilen von Landen liegt- Waitber-Nienbiivg, Schloß und Amt in der Grafschaft Barby, so nach Abgang der chemabligen Grafen an das Fürstliche Haus Ändalt-Zerbst kommm- V-Ivili, , kleine Stadt in En- aelland, in der Grafschaft Northumbcr- iand, am Flusse Tyne, fünf Meilen von Newcastle. . Wamberg, ein Marktflecken IM Komggra- tzcr-Kraoße i» Böhmen, den Grafen Lieb- slcynko von Kolowrat gehörig, vw, siehe Von. Wand, heissen überhaupt die 3, 4 , 5 , 6 . imd mehr harke Haupt-Tauen, welche von besten Selten des Schiffs hinauf untern Mastkorb gehen, und den Mast Halter, daß er weder zur rechten noch zur linken Seite über Bord falle. Ein jeder von denen z Masten, nebmiich der Erojse-Focke-und Besaens-Mast,hac eine solche Wand, welche daher auch die Grosse-zocke-und Besäen»- Wand genemiec werden. vv,nüK§Eth, kleine Stadt in Engelland, in der Grafschaft Snrrev, wo der Fluß Wandel in die Themse »fällt Wandsbeck, stehe Wansbeck. Wanfried, Stadt an der Werra, in Nieder-Hessen, eine Meile von Esckwege, allw» der An. 17,55. den ar Oktober verstorbene Landgraf« Christian residirce, mc welchem diese Neben-Linie ausgegan- seii, daß also das Land an die Linie zu Rothe,idurg gekommen. Wangen, Hansa, Stadt und Vogtey im Lancon Bern, am Flusse Aar, iu der danveitz, aliwo eine Brücke hinüber gebet, eine Meile von Solothurn Wangen, kleine freye Reichs-Stadt im Alqöw, in Schwaben, allwo viele Leinwand, schön Papier und Sensen gemacht werdeu. Sie liegt auf emer Hohe, unter welcher das Wasser Obern-Arg vorbey Niesset. Ihre Einwohner sind Cathoiisch, und hat sie ein Grieche von einer Meile im Umkreise aister der Stadt. Wangen, sind ausgehöhlte hölzerne Maschinen, werden auf den Schiffen, wo --wa em Mast-Baum durchschossen, au demselben auf bepdeu Seiten angelegt, M.E Stricken wohl verwahrt, wodurch der Mast zu weiterem Gebrauch «ledermn repar ret wird. Wangen, Stadtlein und Schloß im Biß- thum Scraßdurg, 1 Meile von Dachstein/ und r von Straßburg. wangcvin, Städtleiu in Hinter-Pommern, den Herren vonBorckgehörig, welche hier Schloß-Geseffenesind. wanger-oogho, Insel auf der Nord-See, in Ost-Frleßland; eiueMeile von Jever,,, wohin sich die Lichisse bey entstandenem Wetter zu rctirircn pflegen, wansbeck, Flecken in G>ormarn,eineMei- le von Hamburg, allwo die Grafen von Ranzow An. 1568. ein schönes Schloß, die Wansburg genannt, nebst einem Garten erbauet haben. Es halten sich viele Zeug-Band-und Tuchmacher, wie auch viele Jude» darinnen auf, und der Ort hat grosse Freyheiten, daher sich die Banqueroukierer aus Hamburg öfter» dahin zu retiriren pflegen. An--/Zs. erkaufte eS der König in Dänemark für 89500. Thlr. wanfen, Bischöfliches Städtgcn im Fürstenthum Neisse, in Schlesien, wo treffliches GetraydeUiid vieler Todack gexflan- zet wird- WuncsAL, eine Stadt in Berkshire, in Engelland, za Englische Meilen von Lvi.den. wanyleben, Städklein, Amt und Schloß im Magdeburgifchen, dritthaibe Meilen von Magdeburg, wo guter Breyhan ge- brauet wird. wan yenau, offener Flecken im Elsaß, am Rhein, nebst einemSchloß, eiueMeile von Straßburg. Die herum liegenveAegend wird auch die Wantzeua» geüanut. wapen, oder Wappen,habe» ihrenNamen von den Waffen, weil man vor Alters die Kennzeichen der Nationen, der Regimenter und der Heiken auf die Schilde gemah- let- Jedwedes Reich, Fürstenchum, Nation, Herrschaft, Stadt und vornehme Familie haben heutiges Tages ihre besondere Wapen, und sind die nöthigsten in folgende alphabetische Ordnung, um das Nach- schiagen desto bequemer zu machen, ge- brachtiwordcn. A,bMnl2, der Kavier in Abyßinien, iir Afrika, führet in seinemWapcn eine» Löwen, mit der Beyschrift: Ls hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda. Anhalt, die Fürsten von Anhalt führen mitten in ihrem Wapen einen gespaltenen Schild, worinne» zur Reckten ein halber ro- cher Adler im silbernen, zur Linken aber vier schwarze BalLn mit dem Rauken -jKranze im güldenen Felde erscheinen; zum Andenken, daß die vormalige Churfürsten zu Sachsen und Brandenburg aus diesem Hause entsprossen. Dann einen Gold-gekroncen Bär, mit einem güldenen Halsbande im silsernen Felde, auf einer rochen schräg stehenden Mauer, mit einergüldenen Pforten, in die Höhe fliegend, so den Ursprung dieser.Fa- Gg.gg z M- »»>»,«>-" 5 - !t> Mi. ,ro6 wapen milie von dcn altern Beringern anzeiget; r güldene und ; schwarze Balken, wegen der Grafschaft Balienstädt; ein Schachbrec mit 12 Steinen, wegen Ascanie»; ein qua» drittes Feld von roch und Gold, wegen der Herrschaft Waldersee; r schräg gehende Mdene Strassen im blauen Felde, wegen der Grafschaft Warmsdorf; einen silbernen Adler mit güldene» Füssen, wegen der Grafschaft Mühlingcn; einen Bär mit einem sil- «erneu Halsband wegen Bernbura; und endlich ein rothes leeresRegalien-Felö. Der mittelste Helm bedeutet Anhalt, und zeiget » über einander geschränkte Arme mit einem Pfau-Wedel in jeder Hand; der andere ist der Beringische, und präsenkiret eine» schwarz, und Gold - gekrönten Bären mit einem goldenen Halsbanbe; der dritte hat 12 schwarz und weiß gestreifte Fähnlein an güldenen Stangen, wegen Ascanien- Die Wa- pcnbalter sind 2 güldene Löwen, und die Helmen-Decken führen schwarz, roch und Hold. Anhalt- Zerbst aber hat zu Wapen- haltern zur Rechten einen schwarzen gekrönten Bär, und zur Linken einen güldenen Löwen, führet überdieß auch wegen der Herrschaft Ievern einen güldenen gekrönten Löwen im blauen Felde; wegen der Anwartschaft auf Kuchhausen einen schwarzen gekrönten Löwen im güldenen Felde, und zwey Kreutz-weise gelegte silberne Dann-Zweige mit einem dazwischen hervor ragenden silbernen Hunds-Kopfe, und güldenen Hals- Bande, weae» Walther-Nienburg; der Je- verische Helm aber zeiget r silberne und eine güldene Strauß-Feder. Wegen des Her- zogtbums Laucndura haben einige Anhalti- sche Fürsten den Sächsischen Ranten-Kranz, den güldenen Adler wegen der Pjalz-Sach- se«, und die drey Schröter-Hörner wegen des Fürstenchums Lngern ihren Wapenbey- aefüget. Anspach, siehe Brandenburg. Appenzell, dieser Cankon führet einen schwarzen zum Raube geschickten Baren im Meissen Felde. Aremberg, dieses Fürstliche Haus hat ein vicrfeldiges Wapen, in dessen erster und vierter Feldung drey gelbe Mispel-Bäume im rokhe» Grunde zu sehen, wegen Aremberg; ein im güldenen Felde rothes und Misses Schach-Bret, wegen der Grafschaft Mark. Das Mittel-Schild hat auch 4 Felder, durch deren ersten und vierten eine breite rothe Straffe schräg - rechts gehet, wegen des Fürstenthums Lingeu: und im andern und dritten Quartier erscheinen drey rokhe Mit Gold gekrö nte Löwen im weiffenGrunde, wegen der HerrschaftLurbLncvn. Aufdiesem Wapen sind ; mit Gold gekrönte Helme: der Mittelste, als der Aremberqische, ist ein dren- sacher Pftnren-Schwank der zur Rechten ist der Märkische, und zeiget r Hörner, deren »echtes mit rotb und Silber gewürfelt, das andere aber gülden ist: Der linke Helm ist _wapen eine Tafel von « roth und gelben Schindeln, »nd bedeutet das Fürstenchum Lingen. Die Schildbalter sind ein Lowe und ein Greifs, die Helm - Decken aber vo» roth und Silber. Auevsberg, die Fürsten von Auersberg haben in ihrem Wapen eiuen halb schwarzen und rochen Adler, auf dessen Brust ein halber Mond von Silber, wegen Münstcrberg; eine» wcisseu doppelt geschwänzten und gekrönten Löwen, wegen Frankenstcin; ein durch eine blaue und Wellen-wecke gehende Strasse getbeiltes Schild, davon in der obersten rochen Hälfte ein welffer Löwe qe. het, in der tuntersten güldenen Hälfte aber ei» schwarzer Adler mit einem silbernen Mond aufder Brust, wegen der Grafschaft Thengen; einen auf einem grünen Hügel gehenden Auer, Ochsen, wegen Auersbcrg; einen schwarzen Adler auf einer schwarzen Bank stehend, weiches die Freyherrl. Würde anzeiget; und in der Mitten einen rochen gekrönten Löwen in Silber, als das lullender Gräfl. Dignität. Dieses ganze Wapen decket ein Fürsten-Hut. Augsburg, des Stifts Wapen ist ein in die Lange gespaltenes Schild, dessen rechtes Theii roth,und das linke weiß ist. Das Augs» buvgische Sradt-Wapen ist auch ein dergleichen Mit roth und Silber in die Länge ge- rheilies Schild, in dessen Mine aber ein grüner Tann - Zapfen auf einem Posteuienc ruhet. Baden, die Marggrafen von Baden-Baden und Baden-Durlach haben einerlei) Wapen, nur daß in der Raugirung der Schilder einiger Unterschied ist. Sie führen wegen Bade» eine breit« schräg gehende röche Strasse im gelben Felde; wegen der hintern Grafschaft Sponheim ei» weiß und rothes Schach-Spici von >6 Abcheilungen; wegen Breißgau einen rothe» gekrönten Löwen im silbernen Felde; wegen der Grafschaft Eber- stein ein gethellkes Schildlei», in dessen ober» weissen Felde eine Rose, in dem untern gelben Theile aber ein schwarzer Eber aufeinem arünen Rasen erscheinet; wegen Badenweiler einen güldenen Balken im rochen Felde, mit; schwarze» Sparren; wegen der Herrschaft Ujenberg einen silberne» Flügel mit einem halben güldenen Eickel, im blauen Felde; wegen der Herrschaft Rotel» ein queer gethellkes Schild, in dessen obersten Theile ein rocher ausstcigender Löwe, in dem untersten aber z Wellen-weise gehende Strassen erscheinen; wegen der Herrschaft jLahr und Mahlberg, ein in die Länge gechecktes gelbes Schild, in dessen ersten Tbeile eine rothe Zwang - Strasse, in dem andern ein schwarzer gekrönter Löwe; und endlich wegen der vorder» Grafschaft Sponheim ein > 6 . seidiges blau und gruneS Schach-Spiel- Diezn diesemHaupt-Ächil- de gehörige Helme sind ein gekrönterHelm, aus welchem r gebundene Bocks-Horner Wapen wapen 1207 .„«-r steige», wegen Bade», ei»,gekrönter Helm mit einem dreysachcn Planen, Schwänze, wegen der hintern Grasickast Lpendeiw; zwey Helme wegen der Graf- uhastTderste-n, deren erner zwei) silberne Mp/anien-Rüssel, jeden mit drey weiffen stttiein und drey grünen Blattern gezie- und in deren Mitte eine Rvse reprasen. mrt, der andere aber zeiget einen Manns, »eib von Gold mit einer Bischüfs-Mutze, cu- dessen Brust ein Lber; ein gekrönter He m mit einem über sich steigenden Lo- wen,«eien >§re,Kggu; ein Helm mit dem Lribe ei«s Jünglings, wegen Badenwei- ein Helm mit einem Mannsbilds in blauer Kleidung »»deiner Polacken-Mütze, wesen der Herrschaft Usenberg; ein Helm wik einer rothen und güldenen Bischofs- Mutze, wegen Röteln; ein Helm mit einer runde» Meide, darinnen ein schwarzer Löwe, wegen Mahlberg; und ein Helm mit dem Vber-Lcide eines Jünglings, mit zwei) «n statt der Arme eingesetzten Hörnern, «egen Lahr. Lamberg, dieses Stift führet einen > ssswarzen Löwen mit roth ausgestreckter ) unge, über welchen schräg - rechts eine treue weiffe Straffe gehet, tm güldenen ^ Fübe- , ! Larbr, diese Grafschaft fvyrec zwen mit leni Rüffenlgegen einander gekrümmte gelbe Lar»,r im blauen Felde, mit vier kleinen losen aus der Seite besetzet. > Lareuch, siehe Brandenburg, ! Lasel, der Bischof astea hac im silbernen ^ Felde emen schwarzen eisernenFischer-elngel, oder, wie andere meynen, einen Beschlag , von einen, Pilgrims-Stade; welches Wa- i vcn auch der Danton Basel in der Schweitz führet. Layecn, dieser Churfürst führet in einem Miltel-Zchilde den güldenen Reichs-Apiel, E erz-Truchkeß des Heil. NLi». Reichs, lwn weiffe und blaue schiefgehende Rauten- , «er oder Werken, wegen des Herzogthums «Mn; und eirren güldenen und roth ge- krouteli Löwen in, schwarzen Felde, wegen -M- - ^on den beyden gekrönten Helmen aufdiesemSchilde zeiget einer r Elephan- lMÄuffel, aus dessen jeder Seite 4 gülde- m, mH mir güldenen Blattern behangene N.l«nhervor ragen, in dessen Mitte aber Wem güldener Lowe mit einer rochenKro- «'E,diMHelin unterscheidet das Chur. Mrrsche Wapen von den übrigen Pfalzi- i^! ^Men-Schiiden. Der andere Helm eabe^ mm Bayerrjchen Rauten, 11,10 am Blattern geziercerFlügcl, D ck n ä.,?' Lome. DieHelmen- ha te und schwarz,und dieWapen. zwei) güldene Löwe». smmw^!^^lenbuug,dieReichs-Gra- Süldeue^ir-!?ni'"-'^Eltndurg führen zehen der rochen Felde, wegen °«.Grajschafc Bentheim; drey rvthe Herzen iur silbernen, nach einiger Mennuna, wegen der Herrschaft Lingen, und eine» güldenen Anker in, blauen Grunde, wegen der Grafschaft Teckienbnrgzeinen rotkenScdwan im güldenen Felde, wegen der Grasschaft Äteinsntt; »iid einen rothen Löwen mit einer blauen Krone im silbernen Felde, wegen derGrasschsftLimburginWestphale». Auf dem sechsseitigen Mittel-Schilde erscheinen 2 weiffe Strassen im rochen Felde, wegen Wesclinghosen; ein ffchwarzer Löwe Mit drey Ringen, mit einer Rose am Schwänze, wegen Rheden; zwei) Baren-Tatzen, wegen Hoya; ein silberner Löwe im rothen Felde, wegen Alpen; ein roth und weiß qctheiltcr Schild mit einem Löwen, wegen Helfsnstein; 5 güldene Straffen im rochen Felde,weg,» der Erb-Vogtcy Cölln. DerBentheimische Helm zeiget einen Mohren im rother Kleidung,mieden zehen güldenenPfennigen,und einer Polacken-Mütze; der Tecklenburgjsche einen sitzenden weiffen Pfau; der Bkeinftir- tische einen rothen Schwan; und der Lim« burgische einen rothen Löwen zwischen zwe» Psauen-Schwänzen. Berchtolsgaden, diese gefürstete Prob« ste» hat ein rothes Schild, darinnen zwey si!« berneLschlüffel Kreutz-weise gesteüec sind. Bergen, die Grasen von Bergen haben einen rothen Löwe» im silbernen Felde, weiches mit einem schwarzen Rande, darauf n. güldene Pfennige erscheinen, eingefaffet ist. Das Schild bedecket eine ordentliche Gra- fen-Kroiie. Bern,dieserCaiiton führet ein rothesFeld, darinnen eine breite güldene Straffe, dar» aufein schwarzer Bär in die Höhe steiget. bslöncon, Bisaiitz, dieses Erz-Bißchum hat einen güldenen Adler im rochen Fet- oe zum Wapen, oben mit der Erz-Bischofl'.» chen Mütze bedecket, und die Helmen-Decken sind roth und Gold. Böhmen, dessen eigentliches Wapen ist ein silberner Löwe mir doppeltem Schwänze im rothen Felde, wegen Böhmen; ein schwarz gekrönter Adler mit einem silbernen halben Monde auf der Brust, wegen Schlesien- Ein silberner und roth gewürfelter Adler im blauen Felde, wegen Mahren- Und ein gespalcenerSchild, der zur Rechten eine güldene Mauer rm blauen, und zur Linken eine» rothen Ochsen im silbernen Felde prä- senrirek, wegen Ober-und Nieder-Lausitz. S- Ungarn- Brandenburg, das Brandcublirg-Bay- reuthiscke sowohl,als daS Brande,iburg-Än- jpachlsche Wapen hat zum Mitrel-Schiide einen rothe» Adler mit güldenen Kice-Sten- qeln aufden Flügeln,güldenemSchnaLelund glee-StenqelnausdenFlügclu,wegen>Prsüs« sen- Das andere von rorh un ) Suber q-eer grtheilte, wegen VeS Herzo^chums Mazöe- Gggg 4 bürg. I2Og ^apen 'Mapen bnr i Im dritten blaumFelde ist ein rocher I silbernen gekrönten Löwen iniHüeiiikeide, Gow-gekrönter Greif,dessen vordere Fussc wege>i der Grafschaft Ebcrsteiu; elneuqül- eich den Adlerö-Fussenmnd ganz gülden,die denen NN rochen Felde, Nlik einem blau und hinkte aber wie Löwen-Füsse, wegen desHcr- -o»,t'; Stettin. Im g-ten silberne» ein rother Grei» mit güldenen Fussen, wegen Pommern. Im zten güldenen c»i schwarzerGreif, dessen vvrde-eFüsse weiß sind, wegen Caffiiben- Im ^ren sildernen ein etliche mal roth lindgrün queer gestreifter Greif, wegen des Herzögth. Wenden. Im /ten güldenen ein vor sich ge,! Hirsch im sildernen Felde, wegen der Graf, kehrccr schwarzer roch gekrönter Büffelskopfsschaft Cletteuberg; einen geteilten SDstd, mir silbernen Hörnern und Ringen durch die darinnen oben r schwarze B Heu-Tatzen im Na»e,weqcnMcckle,iburg. Im 8cen güldenen güldenen Felde erscheinen, der unterste Theil terLchleiischeAdler, wegen Crosscn.Im pten aber wieder gekheiletist, der oben vi >ce von Silber und roch, die Lange her-> ein schwarzes aber wegen der Graifchafc ad gethellet,w ge» desFürstenchums Haider- 'Blankeichiirg; und endlich in einem roihen iiadt- Im iaien rochen 2 als e>n Burgiindl sches Kreutz gelegte st berne Schlüssel, wegen de-Fürstcnchums Minden- Im izten rochen ein sÜbernesAnker Kreuz, wegen desFürsten- rhiinis Camin. Im >4ten silbernen ein von arün und roch queer gestreifter Greif, wegen des Landes Stargard. Im izten queerge- theiiten ist in der ober,, blauen Halste ein güldener Greif, die untere Hälfte ist grün, inst einer silbernen Einfassung, wegen des Fürstcnthimis Schwerin. Im i6cen rochen ist ein schwebendes si.b rues Krrutz, wegen! des Fürirenchums Ratzeburg. Das >7tc ist von Silber schwarz gevierdrec, wegen Ho- chenzollern. Im 18 tön rotheil ist ein aus einer silbernen Wolke gehender, und einen, goldenen Finger.Ring mit einem eingefaßten Steine haltender silberner Arm, wegen» der Grafschaft Schwerin. Im 19 goldene»! «in nach der rechte» Seite stehender schwär zer roth gekrönter Büffels »Kopf, Mit silbernen Hörnern, wegen dcr Herrschaft Rostock- Das aaste von roch und gueer gethellte Feld, wegen der Herrschaft Scargard. Das aiste ist der ganz röche Schild-Fuß, wegen der Megaü-'n. Ucber dem Schilde liehen 9 Hei- «?e; 1) Der Broudendurgische- z) Der Wrenßifche. ;) Der Magdsburgische- 4) Der Pommerische. 5) Der Mecklenburgs sche- s) Der Nur,ibergische Burggräfliche- 7) Der Halberstädrische. 8) Der Mindi- sche. 9) Der Hvhenzollerische mit einem von Silber schwarz quadrirttn Brackcu- Kopfe und Halse. Braunschweig, der Churfürst v-Braun- schwcig-Lüneburg führetzwep übereinander stehende güldene Leoparden im rotben Felde, wegen des Herzogtum- Brannschweig: «ül weisscs Pferd im rochen Felde, als das glte Nieder-Säcksische Wapen; einen blauen .. .. . , Löwen, mit rochen Herzen bestreuet, im! Kugeln im güldenen Felde, wegen derHcrr. tzüidenen Felde, wegen Lüge du.?; rjnenj schüft Borkelo; einen schwarzen Eber auf ei- Mittel-Schilde die Kavjerl- Krone, wegen des Erz-Schatzmeister-Amts, damit der ChurfürstAn. i7,c>. von dein Kayfcr belehnet worden, aber noch deswegen Mit Chur- Pfalz streitig ist. Dieses Wapen hac fünf gekrönte Helme: Der erste präicimret ei- n n Pfau-Schwanz zwischen 2 Hirsch-Hörnern, wegen Hohenstein-Lauterburq; der andere ein paar schwarze Bären-Klauen, wegen Hova; der zte eine meiste und mit Gold gekrönte Säule zwischen sildernen, und mit Pfau-Federn gezierten Sicheln, wegen Brannschweig; der -sie ein paar Büffels-Hörner, dazwsichen 6 roth und weif- se Fähnlein stecken, wegenBruchhausen; und der zte ein paar silberne Büffels - Hörner zwischen 2 Hirsch-Hörnern, wegen Reinstem« Blankenburg. Uedeidleß führen die übrigen H rzoge vonBraunschweig eben dergleichen Wapen mit dem Chur-Haufe, nur daß die Felder uuccrschiedlich rangirec sind, und das Mittel-Schild weqblcibcc. Bremen, die Reichs-Scadc Bremen hat einen silbernen und antwälis gekehrten Schlüssel im rochen Felde- Bvixen, dieses Stift hat ein in die Länge herab gekheiltes Schild, darauf »» rochen Felde em weisses Olicr-Lamni mit einer weissen Fahne, darinnen Zein rothes Ärcutz, und in der andern weissen Feldmiz ein rochcr Adler mit dem Bischofs-Stabe erscheinet. Drc»ichc>rst und Gvcmsfeld, diese Graft» führe» in ihrem Wapen ei,en silberne» Löwen mit einer güldenen Krone im rochen Felde, als das Stamm - Wapen von Bron- chorst; ein güldenes Andreas-Kreutz mit güldenen Tuchscheeren umgeben, im rochen Felde, wegen der Herfchaft Barenburg; auf einem klein n Mittel-Schilde; röche IVapen 122 Y einemMdc,"'" ^ in, güldenen Felde, L endlich eine rorne Ro,e im silbernen m-eze-! der Grafte,-aft Lbernein. xie-e-'Mpcn w.rv von einer Grafen-Kro-- ^Lestcu/ die Grafen von Castell führen -nmerftldiges Wapen, davon ohne einige -r^uren zwen roth, und die andern zwei) ü ,d. Oben auf dem Helme stehet ein r «lei den auadrirter hoher Huth mir einem ^ i> silbernen und halb rochen Ausschläge, weichen eine güldene Krone bedecket, and deremP'auen-schwanziiidie.'?she gehet- , Llmmfee, dieses Bicchöstiche Wapen ilt d-e Lange beras gckheilet, zur Rechten jsk ein schwü'wr Mer im silbern, und zur kniken ein silberner Bifchoss-Stab im ro- tdcn 'e de. LInna oder Sina, der Kayser dieses Dichs f-br>t in seinen, Waren einen Dra- chiiuinr-, K-anen, welcher von den Chine. m»L'.'N! qene niec wird. »loiin, dm Wapen des letzigen Churfursten ren Celli, ^o wie es mit dem Bischest. Mün- ß.rilcher. Wapen rereinigetist, ist queer ge- thein nnk einem gekrönten syiicie>schilde,ber «W Ke d und roth schragiings geweckec ist, Mbtas zamilienwapen der Grasen zuKö- ,nzicac>.ih>ilt. DeraueergecheilteHaupt- Lcliiltenibäninderobern Hälfte dar Chur- tzbllnische, und ili der unter» das Bischöst. Wlineri, c Wapen, jede Hälfte ist quadrit. Isterobernqnadlirlenyästceisti!» ijlui sil, trnien ,feste ei» schwarzes Kreutz, wegen ft- Lrzsiife Cölln; in, acen rocven ist ein sil- ftriies springendes Roß wegen de» Herzog, dM« Wcsiphaie»; im ;tcn rochen sind drey goibencyerzen, wegen dcsHcrzogthums En- gern; und Indien blauen ein silbernerAdler, wegen der Grafichaft Arcinbera. Die un, teregleich,älls quadrirte Hrlite des Haupt- Milbee enthält im i blaue» Felde einen i»ibmcn Oucer-Balken, wegen des Biß cs« Munster, in, 2 von Silber und roth Mer getheilten, drei) schwarze neben einan- urstehende Vogel aus d>», Silber, wegen MDmggrasschast Stromberg; ,m z rochen trei> >i 0 chene u-l:m;,n, wegen der Herrschaft dlnelohe, und im 4 silbernen drey rothe Al^i-arrutzlcin. Den Hauptschild um. SM ein Aurjtl- Wapeu- Mantel, welchen ^ur-Hur oben bedeckt- I» der Mitte N«°A.^hiuter Schilde stehende r iÄ^iche Kreutz, wie auchzurRech- Sst werdc und der Bi- N Kab, 1,1 Form einer Andreas-Kreu- L§Ult'bervor. Das W-peu derReichs. sülbm/Ä!' r »eben einander gesetzte «ene Kronen in, rochen Felde. A.G'ltt, bervor. Das Ware» derReichs, l neben einander gesetzte kochen Felde. ^bt zu Corvey hat «"e «"heilten Schild, dessen dieuncereroth ilt- Echteren,?? ^p°!> bes Bischofs ist ein 'Äde « v",ie»i Mit- n„r einer unten emgepsrvpften Spitze. Der'chsittelschiid, welcher im sil' bernen Felde e,n rochcö schmales Kreutz enthält, »r das Wapen des Bisthums Co- sianz Im , und 4 ebenfalls silbernen Ouartier des Haupt-Schildes ist ein rorhes Kreuz, als das Wapen von Reichenau. Im 2 und Z von Gold und roth in die Länge getheilten Ouarcler hat die Hintere Hälfte einen silbernen Oucer-Balken, weiches das jHreyherrlich-Rodtische Familien-Wapen ist. der goldenen eingcpfropsccn Spitze ist das Wapen von Oehningcn, nehmsich 2 aus natürlichen Wolken hcrvvrgehende Hän» de, die einen Schlüssel mit doppeltem Barte empor halten- Hinter dem Schilde, welchen zwey Löwen halten, und ein mit Hermelin gefütterter, und ein mit einem Für- sten-Hute bedeckterWapen-Mankel iimgiebt, sind ein Bilchofs-Srab und Schwcrtt in Form eines Andreas-Kreutzes gestellt. Lre>y, die Herzoge von Croy haben ein vierseidlges Schild, und darlnne drey röche Balken im silbernen Felde, als das Un« garijche Wapen, von dessen Königen dieses Geschlcchce,einen Ursprung hersührcc, drey röche piepte im silbernen Fcire, alS das Stamm-Wapeii derer von Rentv; in der M'tcen aber besindec sich das Lothringische Wapen, in g Feldern benchend, wegen einer Vermählung mu diesem Dause- Der osiene gekrönte Helm trägt einen jchwartzeii Hunds-Kop, mir eineni güldenen Har;bände, zwischen einem rochen uno einem silbernen Flügel- Lurland, das Wapen dieses Herzog- tfunis, weiches inic einem Furnen-Huc bedecket ist, benehc aus einem quadrircen Schild mit eiycm Miccelschlid. In, , und 4 silbernen Ouarcier fts ein rother gold gekrönter Löwe wegen Curiand.^Im 2 und ; blauen ein halber aus dem schildcsrand hervorgehender mit einer geschlo,se,ien Krone gezierter Hirsch, in nacüriicher Farbe, wegen semigaliien. Der Micteischild der Herzoge aus dem Reichs - Gräflichen Hause von Biron ist in die Länge gecyeiic, und yac in der vorder» queer getheilten Hälfte oben im goldenen Felde den hervorragenden Rußilchcn gedoppelten Adler, als ein Kav- serl. Rußifches Gnaden-Selchen, unten im rochen aber einen verdorrten und abgehaue- neu Baum, aus welchem oben zur lmren Seite ein einziges Aweiglein hervor treibt, auf dem Stocke selbst aber steyet ein links- gekchrcer, und gegen die rechte Seite zu« rückjeheiibe» schwarzer Rabe, der ein Zweig- lei» mit drey Eicheln im Schnabel hält, und an der Mitte des Stocks liegt ein goldener grosser Schlüssel queer. Die linke Hä.fre des Schilds enthält im grünen Felde die silberne» Buchstaben ».,1 l i. ,0 ser Nähme des letzcverstorbenen Königs in Polen, ^uguikl i>c. unter welchem der Graf von Biron zum Besitze des Hcrzogchums Cur« land gelanget. Gggg 5 Dä- 1270 wapen Wapen Dänemark, der König in Dänemark hat ein in vier Thcile durch das Danebroqische Ritter-Ordens-Kreutz gecheilteS Wapcn, und prasentiren sich darinne drey über einander gesetzte blaue Leoparden im güldenen, und mit röchen Herzen bestrebten Felde, wegen Dänemark; ein gekrönter güldener Löwe mit einer gekrönten silbernen Streit- Axt im rothen Felde, wegen Norwegen; drey güldene Kronen im blauen Felde, wegen der ehemaligen Vereinigung der drey Nord scheu Kronen; ein blauer Löwe, der y reche Herzen unter sich hak, im güldenen Felde, welches dgK Wapen der alten Gothen D; ^ . ; und endlich unten zwen über einander ge hende blaue Löwen im güldenen Felde, wegen Schleßwig; und ein gekrönter und güldener Lindwurm,als dasWapen der alten Wenden- Aufdem Mittel-Schilde erscheinet eindrey- facheS Ncffel-Blat im rochen Felde, mit ei- yem sicher - und rothgetheiiten Schildlein in der Mitte, wegen Holstein: ein silberner Schwan mit einer güldenen Krone um den Hals,im rochen Felde, wegen Stsrmarn; ein silberner Reuter im rothen Felde, wegen Ditmarftn; hierauf folgt noch ein kleiner Mittel-Schild, worauf zur Rechten o rothe Balken im güldenen, und zur Linken ein güldenes Kreutz im blauen Felde, wegen der Grafschaft Oldenburg und Delmenhorst zu sehen- Dieses ganzeHchild stehet unter einem Köniql-Baldachin,oben mit der Königs Krone, und deS jetzigen Königs Wahl-Zpru- che: stkuclemÄ otLonüllum. Die Schildhalter sind r wilde Männer mit ihren Keulen in der Hand, und um das Wapen hangen die beoden grossen Ordens-Ketten von Dane- brog und dem Elephanten- * Dierrichsiein, die Fürsten von Dietrich- steni haben ein durchschnitten ha b rothe- und halb silbernes Schild, darinne 2 mit den Rücken zusammen gekehrte eisensarbiqeWin- zer - Messer erscheinen. Auf diesem Wapcn stehen 3 gekrönte Helme; der mittelste pra« sentiret zwey blaue Flügel mit Herzen und Aiegelspänen bestreuet, wegen Dernbach; der zur Rechten ist ein schwarzer Mer, wegen der von Wahlen; und der dritte hat zwey blaue Hörner, darauf eine weisftStrasse mit ; Cirkein, wegen der vonEchrcrn- BiSwei« lenäst dieses Wapen an statt der Helme mit einem Fürsten-Huce bedecket- Eic' städr, der Bischof zu Eichstädt füh. rec einen silbernen BischofS-Stab im rochen Felde- Engelland, siehe Großbritannien. Erpach, d,e Grafen von Lipach haben ein getheiltes Schild, welcher oben roch mit zwey silbernen SMien, und unten Silber mit einem rochen Merne, als das Stamm-Wapen der Grasen vonErpach; hernach o'rorheBal- ken im silbernen Felde, wegen der Herrschaft Breuberg, so sie erheyrathet- Oben aufdem offenen Helme stehen zwey rothe und weiffe Büsseie-Hörner, darzwischen 2 Creutz. weift gestreckte guideneFanzen mit sslbernen um, roch gestreisten Fähnlein sich präsenttret ° , Falkenstein, die Grc-scn von Falkenstein im Mesterrcich haben ein quadrircesSchNd" und darinne ein brevfaches rvthes Gitter im güldenen Felde, wegen der Launischen Herkunft; ein silbernes Rad im blauen Felde, ais das Falkensteinische Geschlechts, Wapen Oben auf stehe» zwey Helme, davon der rechte mit einer schwarzen Mütze bedecket ist,Ml- che weiß aufgefchlaqen, und oben eine weiffe Kugel mit drey schwarzcnFeldern datider lin. ke aderprasentiret das Falkensteinische Rad. Fleckeusteiii, die Freyherren von Fleckenstein haben im ersten und viertenFelde 6 .grü> ne und siiber,ic Batten; a:S das Stamm- Wapen derer von Fieckenstein; im ander,, und dritten Quartier aber ein güldenes , Band im blauen Felde, sammt einem silbernen vicreckigten Platz in der linken Ecke, wegen der Mndeckischen Erbschaft- Oben stehen zwey Helme, der zur Rechten ist ge- krLiiet, und zeiget eine güldene und gekrönte Jungfrau mit fiiezendei, Haaren, und an imtt der Arme mit grün und weissen Bus. felS-Hörnern; der zur Linke» aber-traget eine biaueJungsrau mit ausgewickelken Haaren und einer Krone. Florenz, führet .< röche Kugeln im güldenen Felde, davon k,e sechste und oberste blau, u- mft 3 güldenen Lilien besetzen», als das Scamm-Lmpcn der Famttie von Medi- ciö- Oden aus dteftm Sciulde,st eine güldene Krone, und in der Mitten eine Lilie, daraus ein silberner Falke mit einem güldenen Ringe in dem linken Ftissc, und einem Zettel, darauf stehet daS Wort «empor, mit güldenen Buchstaben- Mcwol man dieseSWa- pen ohne den gemelkten Falken findet. Frankfurt am Maz'n, Mret einen silbernen und mit Gold gekrönten Adler im rochen Felde- Frankreich, führet zwey zusammen ge« fügceSchüde, im ersten erscheinen 3 aüldene Lilien im blauen Felde, wegen deS König- reickSFrankreich; und im andern eine güldene Kette, Creutz-weift geschlungen, u»o in derMitte mit einem Schmaragde versetzet im rochen Felde, wegen Navarra- Dieses Wa, pen ist mit dem OrdenL. Zeichen des H. Geistes und St- Michaelis umgeben, und bat oben eineiiMiz offenen güldenen Helm, mit derFranzöjlschen Lttien-Krone' DieWapcn- halter sind zweyLngel ui Wapen-Rbcken,und mit Fähnlein in der Hand, und sind sowohl die Röcke alS die Fahnen mit bemWapen von Frankreich und Navarra geziercc. Dieses ganze Schild stehet unter einem blauen und mit Lilien bestreueken Baldachin, inwendig mit Hermelin gefüttert, und oben nur güldenen Strahlen gezieret- Oden aufsteher wie, Serum die Königliche Krone, und das heilige Fähnlein mit den Losungs-Worten: soy- von^r- Der Dauphin führet ein guadrirceö Wapen, dariiinen die 3 Franzo- ftlchen ft ft -ch! tE 'N, -tsu Ä!»g SN wapen wapen 12 ii Li Llltt'NMd ein blauer gekrunmicerkOel. R mit rochen Obren und Floß-Federn im - i i F-lde, wegen des Delpdinats er- ^ en Oden ist er mit der Französischen Krone bedecket. züeyberg, die Freiherren von Freyberg ttülich ein gcth Utes Schild, welches NÄ-rn 'st, untes aber blau mit drey ßideoen Pfennigen, als das stamm-Wa- wn hernach eMen knornchien Wern A t m bMm Felde, wegen der Herrschaft Juki,Mw und endlich ein schwarzes und weil- »Dalid im aüldenen Felde, wegen der Herr- Gwi Oepnngen. Oben stehen zwey offene s,elme/dttFreybergische ist gekrönet,Jind tra- /e, ; silberne Strauß - Federn; dev IUstingl- W aber hat einen silbernen Schwanenkvpf, bwt dessen Hais ein güldener Balte gebe,,darauf an jedem Ende eine güldene ge- Wie La'nlc mit Pfau-Federn zu sehen. Fre 'bürg, das Wüpen diesesLantons ist in die Brette getheiler, und oben schwarz, «,m aber silbern- , ^ ^ Freesingen, dcrBischofzn Freysingen hat iasriiiem Wapen ein Brust-Bild eines Mohne, ,vkb gekleidet, und mit Gold gekrönet, im silbern Felde. Friesil md, diese Holländische Provinz Mt zwey güldene Leoparden über einander, im blauemund mit silbernen Schindeln beisteueren Felde. Fugger, (die Grasen von) haben i) ein gchalcui Schild, darinnen zur Rechten eine biaueWeimgüldenen, und zur Linken eine auldeue Lilie im blauen Felde, als das Gtam- WapendererFugger; 2) eine schwarzgekleidete und gekrönte Mohrin nrit einer Diichoss, Puder Grafschaft Weissenborn, erscheinen- Wdiesem Wapen ruhen 2 Helme, der Fug« eeiilwe ist gekrönet, und hat ein blaues und Mgüldenes Büffels-Horn, zwischen denen euie d;aue und güldene Lilie stehec; derKirch- «ttgische traget eine schwarz gekleideteMoh- lmbne Arme, mit einer Bischoffs - Mütze «usdem Kopfe, und mit hinterwärts hangen- W euigesiochtenen Haaren. ..äsirsrenbevg, die Grafen lind Fürsten mies Nahmens führen einen rochen Adler m mein blauen Schnabel und Füssen, alS m Gtamm-Wapen; aufder Ernst des Ad. i-st»r ein vierfeldiges Schild, darauf eine ii derneKlrchen.Fah,ieim rotken Felde, we- N der Grafschaft Werdenberg, und ein b-blaugem weise gezogenes Band im silber- Mde,wegen der Grafscha.cHeiligenberg. M'^m Wapen stehen z offene Helme: der NK'tt ^ Fursrenbergische, und traget NmderneKugelaufeinem rothen und mit D-bn Hunnen gezierten Küssen; der vir und 5^''lche,ist gekrönet, m° hm eine röche aufgeschlagene Blschoffs- und der zur Linken ist der Heilige,1- bergische, welcher gekrönet ist, und hat einett Missen H nn de-Kops mit dem Halse, auf dessen Ohr ein schwarzes Band zu sehen. Fulda, der gefürstete Abt zu Fulda hat ein schwarzes Creutz im silbernen Felde- Geldern, das Wapen von dieser Provinz ist gethellet: in dessen obern Theile sich zur Rechten ein güldener gekrönter Löwe im blauen Felde,und zur Linken ein schwarzer ge, krouter Lowe im güldenen Felde präseutircv im untern Theile aber erscheinet ein hlauen Lowe im güldenen Felde, wegen' der Grafschaft Zütphen- Genf, in dsmWapen dieses freyen Staats erscheinet zur Rechten ein halber schwarzer Adler mit einer rochen Krone im -üidenen Felde, und zur Linken ein silberner Schlüssel im rothen Felde. Oben auf stehet eine offene Krone- Genua, das Wapen dieser Rcpublikzeigt ein rothes Creutz im silbernen Felde, und auf dem Sckiide ruhet eine geschloffene Königliche Krone, wegen des Königreichs Corsika. Geyer, die Grasen von Gever heben einen gewaffneten Arm mit einem blossen Schwerdle im rochen Felde; eine rvthe Fahne mit einer güldene» Sonne im silbernen Felde; und auf einem Mittel - Schilde einen Wernen Bscks-Kovf mit rochen Hörnern km hlauen Felde- Dieses Wapen hat drey gekrönte offene Helme, weiche die; Haupt- Figuren des Schildes darstellen. Glaris, der Canton Glans führet einen silberfarbigen Pilgrint (soll den Heil- Friedlin, einen Benedictiner-Mt, vorstellen,) mit einem güldenen Scheine um das Haupt, in der rechten Hand einen güldene» Pilgrims- Stab, und in der linken ein güldenes Buch haltend, im rothen Felde- Grafen Egg, diese Grafen haben eine silberne Rauten im rochen Felde, oben aufder- selben zeigt sich ein gekrönter Heim, darauf eine röche und mit Gold grziarte Bischofs- Mütze zwischen zwcn rochen Flügeln. , Gröningen,führt einen koppelten schwarzen Adler mit dem Oesterreichischen Schilde aufder Brust, im güldenen Felde. Gronsfeld, siehe Bronchorst. Groß-Nritanilien, dieses Wapen bestr- hetunter der Regierung des ,etziqen Königs und Churs- von Hannooer in 4 Huarcieren: im ersten sind drey güldene Leoparden im rothen Felde, wegen Engelland, und der röche Löwe, mit doppeltem rochen Bande eingefaßt, im güldenen Felde» vcgen Schottland; im andern sind z güldene Lilien im blauenFei- de, wegen der Prätension auf Frankreich; im dritten die Harfe im rothen Felde, wegen Jrrland; und im vierten Felde zur Rechten die r Braunschweigischen güldenen Leoparden, zur Linken der blaue Luneburgische Lö- we, mit rochen Herzen umgeben, unten das Nicder.Sächsische Roß, und in der Mitten die güldene Reichs-Kcvne, als dgs Jusigne oer 1212 NXrpen 'Mapen k r Erz-Schatzmeister-Würde im Römisch.» Reiche, Um dieses Wapcn gehet der blaue Hosenbands-Ordcn, mit denWorten: kisnv soir, qui mal >' psiisc; unten stehet das Losungs-Wort: visu ltp Oben ist eiue geschlossmeKömgl-Kronemitt die Wapenbalter stad zur Rechten ei» güldener Leonard, und zur Linken ein silbernes Einhorn mit einer Krone um den Hals, daran eine güldene Kette herab hanget. Hnn.ni, das Wapen dieser Grafschaft, so wie es anjetzs mir dem Hessen-Eaffelifchen Wapen vereiniget ist, ist zweymal in dieLan ge, und dreymai gucrgetheilet, nebst zween Mittel-Schilden- Der obere MittelrSchild auf der Herzstelle ist blau mit einem von Silber und roch zehnfach quergestreiften Löwen, mit goldener Krone und Klauen, wegen der Landschaft Hessen. Der untere Mittel-Schilv auf der Nabelstelle ist qua- drirt, und noch darzu mit einem Herz- Schildlein versehen. Das i und 4 goldene Feld des Mittel-Schildes hat ; rv- the Sparren, wegen der Grafschaft Hanau. Das ate und dritte aber ist von Gold und roth achtmal quergestreift, wegen der Grafschaft Rcineck- Da» Herz - Schildlein ist ! von roch und Golde gaergetheilet, wegen der Herrschaft Münzenberg. Das ftre sil- s berne Feld des Haupt - Schildes bat mn 1 rokhes Patriarchen-Äreutz, wegen dcSFssr- stenthums Hirschfeid. Das zn-evte ist von schwarz und Golde guer zecheilet, mir einem silbernen Sterne aus dem schwarzen- wegen der Grafschaft Ziegenhayn- Dao dritte goldene hat einen rochen Löwen mit! blauer Krone, blau.r Zunge und Schwanz,! wegen der Grafschaft Eazenelnbogen. Im - 4ten rochen sind zwey über cinandcrgehmoe j goldene Löwen, wegen der Grafschaft Diez-! Das fünfte ist von schwarz und Golde quer-! getheilt mit zween silverneu sechseckigten zsonstackceckiqten) Sternen aufdem schwarzen, wegen der Grafschaft Nidda. Jm, scen rochen ist ein von Silber uuv roch quergeiheiltes Sckildlein, um welches ein in drey Theile zerschnittenes silbernesNef- selblat, mit dreyen, in Form eines Schächer-Kreuzes dazwischen gesetzten silberne» Nägeln z» sehen, wegen der Grafschaft! Schaumburg. Diesen Haupc-Schild bedc-: cket eine Fürstcn-Krone- Schüdhalter sind ^ zween silberne, mit Fürsten-Hüten gekrönte Löwen- Hannover, siehe Braunschweig und Groß-Britannie». Harrach,das Gräfliche WapenvonHar- rach bestehet in einem rochen Schilde, darinnen eine güldesie Kugel mit drey weissen Strauß-Febern bestecket- Oben sind 2 gekrönte Helme, davon der rechte einen rochen Flügel mit z weissen Strauß-Federn, der linke aber zwey schwarze Büffels-Horner, mit weissen trägst, Strauß - Feder» bestecket, Hayfeid, das Wapen der Fürsten Hfltzfeld^ ist ein siebcncckigter innen zuge- spitzter Lichild samc einem Mittel-Schitte Der Haupc-Schild ist dremnal in die Länae und eben so vielmal quer gctheilcr, h.,c aver doch nur 7 Felder, weil da» mittlere Feld der mittler,, Reihe durch den Miccel-Schssd bedecket, die untereNeihe aber nur zweymal die Lauge herab gechnlet ist. Im Mittlern sicher,lenFelde der ober» Reihe in ein schwarzer doppelter goldgekroncer Adler: in dem znrRechten ebenfalls sichernen Fette der Kö, »igl. Preuß. goldgekrönte Adler: in dem zur Linken blauen aber eia silberner Löwe mn roch ausgeschlagener Zunge, erhobenen dop, pelcen Schwänze, und einer goldenen Krone aufdem Haupte, aus welcher z Sttausseufedern, davon die mittlere von Silber, die zwo» andern blau sind, entspringen- Der muttern Reihe vorderes goldenes Feld steiler den Schlesischen schwarzen Adler mit gewöhnlichen Seichen auf derBrust: das Hintere silberne aber z röche gründesaamre Rosen vor. In der untersten Reihe ist zur Rechten im silbernen Felde eine röche gründe,aamce Rose, zur Linken aber von Silber und roch ftmsmal in Sie Länge,und einmal guergecheilec mir ad- gewechselteu Tiner,men. Im goldenen nno Mit einem Fürstenhure bedeckten Mittel- Schilde befindet sich ein schwarz,r dopprtter Hans-Anker. Aus dem Schilde ruhen pgold- gekrönce Heime mit «nhangenden goldenen Kleinodien. Aus dem 1 schc ein vorwarl» gekehrter silberner Löwe, mit einer gottcnen Krone, ans welcher z Straussensedern, eine silberne zwischen2 blauen, entspringen- Auf dem-te» der im Schübe schon be,chriede,ie doppelte schwarze Adler- Aufdem fte» der ebenfalls angezeigte Schlesische schwarze Adler- Aufdem 4 eine haibeMa»:tt-Per,oi> oh»! Arme, mit einem grauen Barcund Haaren, in einem engen schwarze» Leibrocke »nr gsl, denen Knöp,e» und gleichmäßigem Kragen, ausbemlHaupte eine breite schwarze mitL-pft ausgeschiagene mit z schwarze» »eben einander stehenden Muscheln versehene Mu-se auf, habend- Aufdem; zwey vo» Silber und roch wechselweis quergecheilre Bussels-Hörner, mit einer zwischen selbige» bessnbliche rochen, gründesaamleii Rose- Au, dem 6 ei» gottener zu beedenSeireu mit einem doppelten schwar- zenHauL-Anker besetzter Flug- Ans dem/cen ein stlbernerFlügei, von einer rocyenRo>e begleitet. DaS »lit einem Fürstenhucc bedeckte und mit derOrdenskecce de» Kön-Preußische schwarzen Adler-Ordens unisasteWapen,lim- giebt ein rother mit Hermelin ge,ücierter Wapeninantel. Schüdhalter sind zween sil- derne Löwen mit goldener Krone, und drey daraus hervorgehenden, einer silbernen zwi- scheu 2 blauen Straliffensedern, wie auch mit ausgeschlagener rochen Zunge, und zwischen den Beinen erhobenen doppelten Schwänze, von denen jeder eine schwarze mit Gold eingefaßte Fahne in Yen Pranken hält, unter welchen wapen wapen I2IA ml»eu die vo, dere mit dem goldenen Bnch- §uk. die diniere aber m>c demZahl Buch- '-",,1 bezeichnet- Deii unrern Lh-si der ,des nmscblinget ein breites Band Mit dem Sum-Spruche: Viitur L »onoe. äeu^u. diese Land-Grasen fuhren aufe^ mn Mittel - Schilde einen roch und weiß 'Feuersianmien bezeick nete Fahne führet,und ider zur Linken eine Fahne mir einem gekrönten Lowe» halt. ,U»:er dem Schilde ist ein Aeccnl, worauf zu lesen: LX ksiRökdktti Pk-Isi!«.. .- . «sirci cen Löwen in, blauen Felde, wegen kn aaud'chafc Hessen; ein rokhes Pairiar- -beii-orcutz im silbernen Felde, wegen des KirsreätbumS Hirschfeid; in einem gerheil- leuOuarnere oben einen güldenen Stern nn schwarieuFelde, und unces, Gold, wegen der EraischastZiegendayi:; ck.nen ausgsrichceren mheu öud blau gekrönten Leopard im qulte- sieu lrelde, wegen der Grafschaft Katzeneln- toge»; zivev güldene Löwen im rothcn Felke, wegen de'c Herrscha,t Dietz; einen ge- sheilteuSchild, unten Gold, oben, aber zwev jDeue Sterne nn schwarzen Grunde, we- M der Grafschaft Nidda; ein silbernes ttci'i-scheöNessel- Mac mit z si Kernen Na- ,el!> md ein roth-und weisses Mitte!- tzchiltgen, wegen der Grafschaft Schaum- kiz- Die Darmstädtische Linie führet Mr dieses noch 2 schwarze Balken im sil- tcnimMde, wegen der Grafschaft Isen- bvrß- Dieses Dapen hat; Heime: der erste hm Deo silberne Büffels-Horn er mit grünen ZNigc» beflecket, als der Heßische; der Meie ist der Hirschfcldische, und hak ei- Us> Pfauen-Schwan;; der dritte als der ZieMihaynische, hat einen schwa-zen Zie- M«ck mic schwarz und Gold getbeitteii ziiigeln; der vierte als der Katzenelnbogi-' sch-, zeieet - schwarze Flügel mit Gold NM,an, daraus ein blau gekrönter Leo- Md liehet; der, fünfte ist der Schaumbur- gnche, u„b tragt zwischen zwei) weissen, «bei, »at Pfau-Federn gezierten Staben, sch-ern mit dem Nessel-Blatte- Die Yiwen-Decken sind zur Rechten gölden und ich,md kur Linken roch und Silber. «».r .^eses Stifts Wapen ist ^'Se von Silber die Grafen von Hoben- ^güldenen springenden 2 übereina.ft «gehen de An de G-afschast miircrvbem rtequcrgecheilte, üiit.n gy,de"e einen ge- >''>><°idk ne ° iowen, in der u„. "ezcn d r He/rsch^v'^ Namen, 4 und kW bedeck« emZdE ^"^nburg- Den !"> einem rvkb-n^am^miteinem, ist, Lasten üe^ herabhangen- ns Schtiddalker Nnü purstem ute geziercc ?"rürsteM eu '"^'ck sehende und '«««»der -ur ^idene Löwen, zur rechte» Seite erne mit r . . Das ganze Wapen umgieöc ein s mlk^ermelin gefütterter und mit einemFür- , stenhute bedeckter Wapenmancei- Auf den l Siegeln ist weder der Heini, noch die Devise - Z" st-yen, auch halten die Löwen dre Fahne, i zwischen den vorder» Füssen nicht aufrecht, i londcrn auswärts gelehnet- Das Fürst!- l -oohenlohische Wapen der Bavtenftein- - und pfrdclbachischeii Linie, ist qnadrirt. I»> r ten und 4ie» silbernen Felde sind 0 über ! ernandergehendeschwarze Lcopardcn, wegen i der Grafschaft Hohenlohe- Das 2 uno; i guergetheilcechat in der oben: schwa-zcnHäis- tc einen gehenden goldenen gekrönten Löwen, in der untern goldenen aber 8 schwarze Rauten, 4 und 4 wegen der Herrschaft Langcnburq. Auf dem Schilde ruhen / Heime, Der iste ist miteinem, auf einem rochen Küssen mit herabhängendcn Quasten siegenden Fürstenhute bedeckt- Auf dem men gekrönten sind - füberne, auf jeder Seitevon aussen mit 6 grünen Zweigen gegierte BüffclshLrner. Änr dem zten gleichfalls gekrönten sind ? mit einer goldenen Flamme besetzte Scrauffenfedern- Änfdem 4 gekrönten ist ein wachsender silberner,Phönix, und auf dem zten ebensaliv gekrönten ein wachsender goldener gekrönter LLwe,zwi- schen 2 schwarzen Büffelshörnern. Schild- Halter sind 2 zurücksehende Löwen, wovon der zur Rechten von Golde und mit einem Fürstenhnte bedeckt, der zur Linken aber schwarz und mit einer Krone geziercc ist. Becde Löwen halten mit den vordem Pranken eine Fahne in die Höhe, wovon die.rechte mit drey goldenen Flammen, die linke aber mit 2 über einanlergehendcn goldenen gekrönten Löwen bezeichnet ist- Unter dem Schilde ist em Zemll, mit der Inschrift: l-x t-si/eickdiis okkiow. Das ganze Wapen unigiebt ein Fürstenmantel- , Hohcnzollern, die Fürsten von Hohen- zollern haben einen Mittel-Schild, unddar- inne 2 Kreuz, weise gelegte S-eepter, wegen dev Erb - Kämmcrer-Amtö 11» RoM- Reiche, so dieses Haus besitzet; ein schwarz und weiß quavrirtes Feld, als das Stamm-Wapen derer von Zollern; und endlich einen güldenen Kirsch auf einem grünen Hügel, ,m blauen Felde, wegen Sigmarmgen- Dieses Wapen har ; gekrönte Heime; e" mittelste mir dem güldenen Scepccr bedeutet e>e Erb- leri che, und trägt eine» schwarze» und silbernen Hunds-Kops; dcolmie aber ,>l der Sigmaringische, und hat zwei) rorhe Hirfch- ^E>and, eine jede von den 7 Provin. zen der vereinigten Niederlande hat ihr absonderliches Wapen, zmammen aber fuhren sie einen güldenen gekrönten Lowe» mit 7 gUb- 1214 wapen Wapen güldenen Pfeilen in der Pfote, und die Pro« > rin; Holland m ll-ed- hm einen rochen Lö-I wen »u güldenen Felde. ! Hollstem, die Herzoge von Hollstem haben einen güldenen gefrönten Löwen mit ei- ' »er gekrümmten Streit-Akt im rochen Felde, wegen Nonsegen; r blaue Löwen über einander im güldenen Felde,wegen schieß-, wig; ein dreysaches Neffel-Biät von Sst-l ber mit drey Nageln, und ein halb roth-und - halb silbernes Mittcl-Schildgcn im rochen Felde» wegen Holstein; einen silbernen' Schwan mit einer güldenen Krone um den > Hals im rochen Felde, wegen Stormarn;. einen silbernen Reucer, wegen Dicmarsen; > und endlich in einem quadrirten Mittel-. Schilde 2 röche Balken im güldenen Felde,! wegen Oldenburg; und ein goldenes Kreuz- im blauen Felde, wegen Delmenhorst. Die.j ses Wapen hat drey offene Helme, davon der mittelste den goldenen Löwen wegenNor- wegen tragct;der rechte hac; siiberneScäve, oben mit güldenen Kugeln und Psauen- Federn gezieret, wegen Schleswig; und der dritte als der Holsteinische Helm ist mit 7 - Fähnlein geziert, taraufdas silberneNeffel- Blat, wegen Holstein. Die Helmcn-De- «ken sind zur Rechte» blau und Gold, und zur Linken roch und Silber. Johanniter-Meister des Deutschen Ritter-Ordens. Das Wapen dieses Ordens ist ein silbern Kreuz im rochen Felde, an den Ecken wie ein Anker gekrümmt, welches nicht allein der Großmeister, sonder» auch jeder Ritter, jedoch aus unterschiedliche Art, zu tragen pfleget- Auf der Brust, oder auf ihren schwarzen Mänteln, haben sie ein achteckiges Kreuz, und um ihr Stamm- Wapen pflegen sie auch bisweilen einen Rofen-Kranz zu führen, daran unten Vas Ordens-Kreutz mit den Worten: kio Käs, hanget. Isenburg, die Grafen von Isenburg führen ein silbernes Schild mir - schwarzen Balken, und auf dem Helme stehen 2. schwarze Flügel mit güldenen Lindcn-Blat- kern bestreuet- Layscr, suche Römischer Ravser. Aenipren, der gcsürstece Abc von Kempten führet ein Brust-Bild eines Weibesim schwarzen Habice und weisse» Schleper, mir einer güldenen Krone aus dem Kopfe, in einem halb rvth und halb blauen Felde- Lirchberg, die Buragrafcn von Kirch- berg fuhren Z schwarze Wähle in, silbernen Felde, wegen der Grafschaft Kirchberg; ei> nen schwarzen aufgerichrele» Löwen im silbernen Felde, wegen des Burggrafthums; «inen vorwärts stehenden güldenen Löwen im rochen Felde, wegen Sayn; 2 schwarze Pfähle in Silber, wegen Wlcgenstein; ei-' Ne silberne Strasse mit 2 Schweins-Köpf-> fen, wegen der Herrschaft Freisburg; und «in silbern Castell mit zwey Tbürmcn im rochen Felde, wegen Homburg; Oben auf diesem Schube stehen; offene Helme. D» erste praftnllret einen von schwarz und Sil. der gewundenen Türkischen Bund mit e nem runden Schilde von Pfauen - Federn bestecket, darinnen ein Ring mit; ausqe' bre-ceten Pfauen-Federn. Der andere bat ; schwarze Wähle mit einem dergleichen Turcklfchen Bunde, aus welchem -Rethen Pfau-Federn, wegen Kirchberg; der dritte ist gekrönt, und hat ein gülden gewundenes Horn, wegen San»; der vierte „ai eine» schwarzen micSiiber aufgeschlagencn Hut, woraus; weisse und schwarze Strauß-Fe. den, stecken, wegen Witgeiistein; und end, sich zeiget der fünfte das silberne Castell, wegeil Homburg. Rünigs-Eck, diese Grafen führen ln ihrem Wapen 21 rothe und güldene schief gehende Rauten. Oben ist ein offener gekrönter Helm mit sieben Strauß.Feder». stainbeeg, das Fürstlich -Lambcrgische Wapen ist quadrirt, mit einem Mittel- Schilde- DaS iste und gte Quartier ist quer getheilt, dessen rechte Halste von Silber und blau viermal gueer gestreift, die linke aber roth ist, wegen des Hauses Lam- berg- Im; den und ;cen goldenen ist ein aufgerichccter schwarzer Hund, mit eine n goldenen Halsbande, wegen der Erbschaft des Hauses Pocwein- Im rochen Mittel« Schilde wird eine goldene Leic.r von 2 silbernen aufgerlchtece» Hunden, mit gleichfalls goldenen Halsbändern, ans einem grüne» Hügel au»recht gehalten, wegen der Erbswafc des Hauses Sca.a. Das Wapen ist mit einem Fürsten - Hute bedeckt, und liegt aus der Brust des Kayserftcheu gekrönte» Reichs-Adlers- Lavmir, Vieles Stifts Wapen iß schräg links durchschnitten ^ vorne her ist ein schwarzer Löwe im gülden-» Felde, hinten ist ein silberner Schräge-Balken im rothe» Felde. Leinlnkfen-Dachsburg, diese Grafen haben z silberne Adler im blauen Felde, »edst einem darüber, stehcndc»Turni«i-Zira- gcn, als das LelninHsche Scamm-Wapen, einen schwarzen mit acht Lilien - Stäben überzogenen Löwen, wegen Dachsbnrg; und im Mittel-Schilde ein silbern Kreutz im rothe» Felde, wegen ber Grafschaft Afper- mo»c- Die Grasen aber von Leiniiigen- wesier brir-g führen nebst dem Leimngischc Stamm Wapen ein goldenes Kreutz mi ro- theii Felde, dcflen jede Ecke mit ; güldenen Krcuziein ausaefüllet ist, wegen der Hcrrichafc Westerburg; und auf dem Mittel-Schilde ei» blaues Kreutz im güldenen Felde. Diese Wapen habe» drey Helme: der erste zeiget einen grünen Baum mit silberne» Blumen, wegenLeinnigen; Verändere hat drc» schwarze mit snberne» Herzen bestreuete Flügel, wegen Dachsdurg; und der dritte ist gekrönt, hat eii> lech-eckigles 2 2 KLi üld 2 >js! «cl HA SjÄ 'W >Hk> ÄS« «!ilh S« »»e .,. 5 « st» »7 mit Pfauen-Kedern geziertes Schirmdret, we- Ki W-ipen wapen 1215 weiß und blauen Wecken, wegen des Merwont; an dessen Stelle sich, ..„ .. -n die Msterburglschen einen Pjaucn-^ Bayerlfcheii Herkommens;; güldene Mosen G^wanz. . ^ „ . . , ^aucn Felde, wegen der GrasfchascWert. ^pickrensiein, die Fürsten von Lichten-i hm,,; 2 rotheBaiken in Süber,wegen der am, fuhren den Schlesischen sckMrjen Äd- Herrschaft k mtt dem silbernen Monde au, der Brust ^ im Mimen Felde; den Sachiischen Aauceii in'Vlnem achtmal gelb und schwarz «reiften Felde: ein von Silber uiw rorh die Länge gespaltenes Feld, wegen i-.rop- "!>°; einen gekrönten schwarzen Adler mu iem Jnngfer-Angejlchce »n güldenen Fel- EiiSchellenbera: einJagerHsrn im pau; einen gekrönten NI v)e liei Wpen. Die,eii ganzen Schild dedeckec ein einem ^ . de^wcqenSchellenberg,: .. Wue» S-lde wegen Iaaerndorf ; und einen aeik»m>b rochen in die Queer gecheckten Mft- cel-Stbildi als das L>chcc»ste>nckche Scam- Lbape»^ ^Iippe? die Grafen von der Lippe führen eine röche Rose im silbernen Felde, als iyr Lianna- Wapen; eine silberne Schwache, em einem Stern sitzend, IM rochen Felde, > m, einem erlern . - Men der Eralschalt L>chwm«»burg und Siemberg, so sie erhenrachec. Auf diejem Schilde ludet ein osftner gekrönter Helin »m iioep silbernen Flügeln, dazwischen eine Me erscheinet. . ^ Lobkowiy, dieses Fürstliche Haus führet eine» lchwarzen Büffels-Kops mit einem schwarzen Ringe in der Nase, im guidene» zeide, als das Wapen derer von Bern stein, eine» Halde» güldenen Engel im rochen Felde, wegen des Fürstenchums Saga»; einen dreyiacheiil Felsen, darüber drei, güldene Hicnie im blauen gelbe, wpgcn der Grafschaft Simisiein ; einen «üldäuen gekrönten Löwen im blauen, und drei) schwarze Pfähle im güldenen Felde, als Kayscrl. Begnadigung; den Schlesifchen schwarzen Adler lin güldenen Felde, wegen des Fü-stenthums SiM, und auf dem Mittel-Schilde ein ich und Silber gechecktes Feld, und eine» üdwarzen gekrönten schwebenden Adler »ick M Silber-Monde ans derBnm, im gül- chienFeide, als das Lvbkowitzische und Ze- MliilscheStamm-Wape». Obe» sind vier Gene gekrönte Heime; der erste hat einen «gekehrten rochen Kegel mit einer weissen Euauß-Feder, wegen Lodkowitz; der ande- schwarze Bernstet,„fche Büsteis- fsMs ber Lricce trägt ü silberne Fahnen Stangen, und der vierte hat ein mit silbernen und ^e En'!-"/ ?ben mit einem Bu. NnUUn^ ^ «>s Kayserliche lienL^'l» U"d W-rtheim, diese Für ^ Breuberg; 7 röche Raulen ,n Gold, wegen der Grafschaft Virneburg,und endlich einen silbernen und gekrönten Löwen im rochen Felde, wegen, der Herrschaft Scharffeneck. Aus diesem Schilde stehen 4 ostene Helme: Der erste wegen der Grafschaft Mvmalgu ist gekrönt, und hak eine» Halden silbernen Adler mit Gold gekrönt und rochen Flügeln; der Lvwensteinische Helm hat den röche,1 Löwen ans; Felsen- Spitzen stehend > der Mertheim-Breuberqi- iche ist gekrönt, und hat einen halben güldenen Adler mit vier roch-und weissen Fäon. lei» besteckt: der Birneburgische aber trägt ?" ^"ber, wegen der Grafschaft Mon- >' der Kra rä!!>A!L?^enAd,er in Gold, «lif!wyÄ,r-" Sekrönlen Löwen Menu Mer in lftgu;ei ">rge„ de SÄKKWAS« schwarze Büffels-Hörner mit drey silbernen Knöpfen an jeder Seite, darzwischen eine güldene Tafel mit sieben rochen Ran- len zu sehen- DieRochefortische Linie, die- ser Füriren führet an statt der Dirnckburgi« schcn 2 Rauten, ein silbernes und rochcs Schach-Brct im güldenen Felde, wegen der Grafschaft Mark, bedienet sich aber des 4ten Helms nicht, sondern hat deren nur dreye. Lothringen, die Herzoge von Lothringen führen in einem Mittel-Schilde ein rothcS Schräg-Bandmit z silbernen Adlern besetzt, im güldenen Felde, wegen Lothringen; ein silbernes Feld mit 4 Zwerg-Straffen, wegen der Prätensivn auf Ungarn; ein blaues Feld mit güldenen Lilien befäet, als das alteWa« pen von Aijou; ein güldenesgroffesKrü- cken-Kreu tz, nebst 4 kleinen in Silber,wegen der Pläteiision auf Jcrusaiem: vier roch« schmale Strassen im silbernen Felde, wegen Arragonicii; ein blaues Feld mit de» Französische» Lilien und rother Einfassung, als das jetzige Anjouische Wapen. Einen güldenen und gekrönten Löwen im blauen Felde, wegen Geldern; einen schwarzen Löwen im güldenen Felde, wegen Jülich; u»V endlich 2 güldene Balken im blauen Felde, wegen des Fürstenchums Baar. Auf dem Helme liegt ein von Gold und rother Seide gewürktcs Diadems, darauf eine güldene Krone lieget, und üb,r derselben sicher ein weiffer gekrönter Adler. Um dieses Wapen gehet derHerzoglicheMantel,mit schwarz gekiptem Hermelin gefüttert, und die Wa- pen-Halter sind r Adler, welche ein k-n-r iwftsr unten mit dem Lothringischen Krcutze am Halse hangen haben. Lübeck, der Bischof zukückeck fuhrt e>n goldenes Kreutz, mit einer goldenen Bischofs-Mütze darüber, im blaue» Felde. Lucern, dieser Canton hat ein gespalten silbern - und blaues Schild. Lncca, diese Republick hat ein blaues Schild, und darinnen einen mit Gold ei!'- ^ gefaßten Qucer-Balken, darauf das Work chtld von Über»-, Mit goldene» Buchstaben siebet I Der I2l6 wapen wapen Der Schild ist mir einer Scralen - Krone bedeckt. stiinebung, siehe Bvaunfchweig. Lüttich, eeö Stift hac zum Wapen eine silberne Säule aus einem silbernen Fuffe im rothen Felde: einen silbernen Queer-Baiken im rochen Felde, wegen des Herzogthums Bouillon; ;grüne Löwen im silbernen F-l- de, wegen Franchimont; und ^roche-tzueer» Balken im goldenen Felde, wegen der Grafschaft Loos. May»), der Churfürst von Mayin hat einen quadrircenSchild. Im ersten und vier, ten rochen Felde ein silberne- Rad mit 6 Speichen, wegen des Erz.StsilS May»;; im zweycen und dritten silbernen Felde ist ein gegen die linke Seite gekehrter rolher gekrönter Drache, oft das Scamm-Wapeu der Freyherren von Bleidenbach Büreehcim, woraus der jetzige Chursürst encsprosten. 'Auf dem Schilde ruhen drey Helme- Auf dem mittelsten erscheinet eine röche Erzbischof!. Mütze aus eiii-m rochen an de» Eck.» mit güldene» Quaste» gezierten Küssen, wegen der Erz-Bifchösticken Würde; zur Rechten auf dein zweycen Helme ein Chur-Hut,und auf dcmfe.den ein silbernes Rad mic 6 Speichen wegen des Churfurstenthums Maynz; auf dem dritten Helm zeit,et sich der Bleidenbach - Büresheimische röche gekrönte Drache wiederholet- Hinter dem Schilde stehet zur Rechten ein Schwerdt, zur Linken der Erzbischöfliche Stad. Malichefer oder Johanniter-Ritreu, ihr Großmeister führet ein silbernes acht- spitziges Kreutz im rochen Felde, oben mir einer goldenen Herzog!- Krone, aus welcher ein Rosen-Krauz um den ganzen Schild gehet, und daran unten ein kleine- Kreutz hanget, mit den Worten: l'ro Ksts, Manderfcheid, dieGraseu von Manderscheid führen einen schlangen-welse geschobene» rochen Balken iin goldenen Felde, als ihr Geschlechts - Wapen; einen schwarzen Löwen mir einem Turnier-Kragen bedecket, iiu- goldenen Felde, wegen Blankenheim; einen rochen Löwen im goldenen Felde, wegen Ronssyund Rucch; einen rochen Adler im Silber, wegen der Herrschaft Kronen- burg; ein blaues Band mit s kleinen rochen Sternen umgeben, im silbernen Felde, wegen der Herrschaft Bettingen; und ein ro- lhes Gitter sin goldenen Felde, wegen der Herrschaft Dan». Auf diesem Schilde er, scheinen ; offene Helme; der erste bedeutet Manderscheid,und ist mit einem rochen,und mit Gold anfgchchlagenei! Hure bedeckt, welcher a Pfauen-Schwanze cräm; der andere prarentiret einen sitzenden schwarzen Hund mic zwey goldenen Flügeln; und der dritte zeiget auf einem rochen und mic Gold auf- geschlagenem Hure ein güldenes Schirm- Bret, mic einem schwarzen Löwen, zwischen zwey Pfau-Schwänzen, wegen Blankenheim. Mansfeld, die Gr» en o.-.r ^aus,ew fuhren in einem Quartiers 6 Merne u-l> rocheSalken,a!s das Querst,' licke Sramn- Wapcu, und 6 rocye Rauken w geu Mn,-« seid- Hernach einen silbernen Ädl r ln, schwarzen Felde, wegen Arnstein-; uns endlich einen güldenen gekrönten Löwen, mit einem rocheli und weissen Schach-Bande überzogen, im blauen Felde, wegen Hel- drnngen. Auf diesem S Hilde ruhen r os, fme gekrönte Helme; oer rechcerrüget die Qnersnrcischen Fähnlein, 4i» jeder Sej- I ce; der linke einen goldenen gekrönten Lö- - wen zwijchen eurem silbernen n»e ,n>!0^r- zen Flügel,wegen Arnstem undH. „^g.-n. ! Än statt dieser Herme sichrer b>sw iie-i äu h > der Fürli von Lnansstld «der diesem Wa- pen einen Fürsten-Hur Manrua, die au^gestorbene Herzoge v. Manrua und Moi't,errat suhrcten em ge» vierdrcs und wcicla'usttges Wapen. 2 » der ersten und vierten Feldnng, weiche stibern ist, stehet ein in der Mttie schmal zulaus« sende- rothcs Kreutz, ui denci! led.m Winkel ein schwarzer e.dler .nic rotyer Zunge, Schnabel und Klanen, wegen.des Her,zog- chums Manrua- Alis dielem Kreuze erchei- ner ein rlesiicr Nittel-^ckud, darau, nn rochen Felde ein gehonter gelber Adler, wegen des Qriencg!i,chen Reichs, und der Kaiser dulreolozen, daraus Herzog Friedrichs zu Mantua Gemahl!» entspross n; ein Goldgelber Löwe im rolhen Felde, wegen der Lem- dardey; drey schwarze Queer-Baiken un goldenen Felde? mic 4 Griechischen b. wegen des Kayserti-ums zu Coliltanrn-opel; 4 röche Pfähle im gerben Felde, wegen Ana o, nien; ein halb roch-uiid weistes Felo, wegen Mvntserrac; den Sächsischen Rmsten- Kranz,wegen Abstammung > u- e>m Wi.re» kindischen Stamm; 2 Croid gelbe gek-ö.ue Barnnn m>c goldenen Kreuzlein im blauen Felde, wegen Ieru.adii,- Dm dritte un» vierte Feidung ist in die Qne-.re getheiiet, und befinden sich darinnen; die Cieollchen Liiien-Stäbe im rochen Felde; cm Schack» Bret im goldenen Felde, wegen der >-,rüi- Brabant; ein roch und weiß elii^eiadces biaucS Feld mic Lilien, wegen Burgund; ; gelbe Kamme im rothen Felde, wegen des Herzogrhuins Reihe!; und ein in 4 Quartiere gethcilleS Feld, darinne die 4 Französische Men im blaue» Felde, we.eiiderAn- verwandcschasc mit dem Hause ck.^Il-rerOr- val, und ein rorhes Feld Nlic weisser Einlassung. Endlich sul.st enr blauer Mittel. Schild mic den Flünzöslsche» Linen und ro- themRande eingesaßc, woran silberne Picnnlge gepra.,et sind, als tat Wapen, von Aseiijon. Oben aus dem Wapen stehet >m Berg, daraus ein Adler nur der ilebcr- seyrilt; Mss; und das Schild istwftdei: wapen wapen Lrdenö-Kette des Heil. SacramentS umgehe,;. Die Wapenhatcer sind zur Rechten h.-e Nauruanjsche schwarze Adler, «nd zur s»,kci, der am Halse gekrönte Clcvische 1217 LKirau. Mark, die Grafen vorder Mark führen einen rscl^ und weissen Schach-Balken im Mim, Felde wegen der Grafschaft Mark; mit einen weissen Löwen im Lianen Felde, - - , ^^iZchil^Lcdccket eine'ordencliche Gra- ^Marek'ain, die Grast» von Marelran. ^-ien eine» schwär,-und weiffen ans Wcl. ^-Lrk äffenden Fluß, als da? Geschlechts- M>wcn; einen gelben Greif im lchwanen !ki,de; ein golden Kreutz, welches qucer uber ,iMz>ica gehet, nebst einem Mitlel-Schil- rndmnfeinroth ansgebreicelcr Dvgel, un- mdessen Füssen zwey Kren»-weife gelegte Mer, wegen der Grafschaft Hohcn-Wal- fiik. Auf diesem Wapen ruhen ; offene Mike Helme. Der mittelste hat einen sldMtten Hügel, und darauf einen gülde- Mi gekrönten Vogel mit auSgedreiceten Mein; die andern Leyden tragen ci- m, halben güldenen Löwen zwischen zwey Mel». Mecklenburg, diese Herzoge fuhren eilen schwarzen BüffelS-Kopf, roth gekrönt, a»l Wernen Hörnern und einemRing durch kn Nase im güldenen Felde, wegen Meck- knburg; einen güldenen Greiff im blaue» Feibe, wegen des FürfrenthumS Wenden; me» geiheilien Schild, welcher unren Güter, eben aber eine» güldenen Greif un blauen Felde hat, wegen des Fürstenthums Schwerin; ein silbernes Kreutz im rochen Felde, wegen Ratzeburg; einen silbernen Uin in den Wolken mit einem güldenen We ln der Hand, wegen der Grafschaft «erm - einen schwarzen zur Selten ste- «e„ Busse,S-Kopf in Gold, wegen Rv- Ei und endlich xi„ ^ch und Gold-ge- «ni Wmel - Schild, wegen Stargarb. «ldiesem Haupt-Schilde stehen ,z gekrönte Wne; der Mecklenburgische hat einen mar,e» roch gekrönte» BussciS-Kopff mit LVÄL^Ws-nWhiemda .n-itzigenPsahic . biaier ei» Pfauen-Schwanz z» sehen; der Nklidische hat einen blauen und einen gni- km Flügel; der Siaraardische tragt 2 roch O Gold-getheUte Buffeis - Horner; der LjMchttsche zeiget einen Haiden Greif, Ober Siatzeburgische iss mir sieden sicher, «Fahnlem b«>reckt. Tw Wapenyaner m zur Rechten ei» Büffel, und zur Linken ''»Greif; Sie Helm-Decken aber sind zur »Me» blau, und zur Linken roch- Merseburg, siehe Sachsen. Metternich, die Grasen von Metternich M» einblaueS Schlangen-welse gehendes Md ,m rochen Felde, mit z güldenen s'Men auf jeder Seite; und denn r sil- "A päger-Hörner im rothen Felde-, «l§ die Stam-Wapen derer von Winneberg miS Bciiiteiii; u»0 hernach au- ine., w Mircel-Schiiee drev schwa-A Muss ci», alS das Gelchiechtk-Wapen derer von Metternich. Der eine Helm ist ge->önec, nd hak eiiien silbernen Schwan « Kops mir cineur schwarzen Schnabel; der andere aver cr-igc eine;, kalben schwarz, und «wissen Stein« docks-Kopf. tNayland, das Wapen dies K Herzog« thnmS ist eine blaue dreymal gekrümmt« Schlange, mit einem rochen Kii.de in, Rachen ; welches Waprn Burggra, Otto von Mayland im Jahre > ,oo. von einem Riesen- maßigen Saracenen, Pollux gcuanut, der dergleichenSchiange auf seinem DUme ge- luhret, und den er erschlagen, soll äugen» n« men haben. Mirandola, der Herzog von Mirandol» führet den Kayserl. zweyköpjigten .chwar, zen Adler mir der Krone im güldenen Felde, auS Kayseri. Begnadigung ; ein sichern und blaues Schacht zum Mittel Schilde, aiS das Stamm «Wapen; einen schwarzen Gold-geklöncen Arier im güldenen Felde, wegen Mirandola; 6 silberne und tlaue Balken, über weichen ein rocher Löwe, s» sie als Herzoge von Concordia führen; mit« ten durch das Wapen aber gehet ein rocher Balken- Der Heu» ist gekrönt, und tragt einen güldene» wachlenden Gkei,. Modena, der Herzog von Modena hat die Länge durch in seinem Wapeu einen rochen Pfahl, darauf in einem omuen Mittel» Schilde ein silberner und mit Gost> genöii« tcr Adler, als das Geschlechts-Wapen der Familie von L/st, darüber ein paar Kreutz, weise liegende Schlüget mir der Pädlti. Krone, wegen Ferrara, weiches allein der regierende Herzog führet; hernach einen doppelten schwarzen Adler im guldcuen F«i» be, aus Kayseri. Gnade; ; . mo.i» Lilien im blauen Felde mit rot, uud goldenen z>a« ckcn eingefaßt, womit sie von den Könige» in Frankreich beschenket worden. Aus dem offenen gekrönten Hum. sicher der Adler der Familie von >me. öion-co, der Fürst von d-loin-o hat ein aus lauter silberne» und rothui Raulen bestehendes Wapen, und oben auf dem Helme erscheinet zwischen einem grü»-.» Palm-und Oei-Aweige eine goldene Liste. DieWa- penhaiter sind zwey Augustiiier-Möncke in ihrem schwarzen Habite, un blvssen Haupte, und mit einer Hand das Wapen, mn det andern aber eine» blossen D-gen yairend. Nionrfook,d,e Grasen vonMoi-isortsüh- reu im silberne» Felde eine rorm Kirchen« Fahne mit drey gü-den. »Ringen, und oben au, dem Helme eine rothe Bilchvst-Mütz«. Mojeau, siehe Rußland. Mühlhausen, d,e Reichs-Stadt, führet den schwarzen euilöpfi»«» Reich,-Adler ,yz gülvenen Felde. Niünster-, siehe Evtsti- ^ . Hhhh tts- »»» -i' 1218 Wapen Wapen Nassau,VieFürsten von'Nassau-Siegen, ^ Diiienburg, Dich und Hadamar haben ec- neu güldenen Löwen, tm blauen Felde, mit güldenen Ziegel-Spanen bestreuet, als ihr, ist em blauer mit güldenen Wen beüremcr tztamm-Wapen; einen rochen Löwen im Schild,des, -nOberch.il einen rochen Tur, .. ..ncer-Kragen mit; Sacken in sich her, wegen ein güldenes Schirm-Bret mit schwanen Ouasten,darauf ein schwarzer Löwe », sehen l Neapoiis, dasWapen dieses Königreich» Golde, wegen Latzenelnbogen; einen sicher ne» Balken im rochen Felde, wegen der Grafschaft Dianen; zwey güldene Löwen im rochen Felde, wegen Dich; und dann in ei, nem gevierdtenMittcl-Schilde einen rochen gekrönten Löwen,wegen der GrgfschafcLim, bürg, einen silbernen gekrönten Löwen im rochen Felde, wegen der Grafschaft Bron- chorst; zwey röche Löwen über einander,n Gold, wegen der Grafschaft Wisch; und endlich 3 güldene Pfennige im rochen Felde, wegen der Grafschaft Borkelohe. Die,es Wapcn hat 6 offene Helme; auf dem ersten sind zwey schwarze Flügel, darauf zwey .güldene Löwen, wegen Dich; der andere i,r gekrönt, und hat einen halben rochen Löwen, hinter welchem ein Pfauen-L-chwanz, wegen Limburg; der dritte zwey auegebrcicete schwarze Flügel, auf deren jedem ein rocher Löwe zu sehen, wegen Catzenelnbogen; der vierdte ist gekrönt, und tragt einen rochen und güldenenPferde-Fuß, wegen Wisch; der fünft«; hat ein paar schwarze Flügel, worauf eine silberne Strasse mit ;güldenen Blättern; der sechste ist gekrönt, und hac ein paar schwarze Baren-Füffe, deren jeder eine „l, berne Kugel hält, wegen Bronchorst. . Nassau, dieFürsten undGrafen von Na>- sau-Saarbrück, Idstein und Weilburg haben den Naffauischen güldenen Löwen mit güldenen Schindeln umgeben im «Mittel Schilde ; einen meisten Löwen im blauen Felde, und mit silbernen Kreutzlein bestreuet, we genSaarbrückcn; einen silbernen zweyköps- sigten Adler im schwarzenFclde,wegen Saar- werden; einen schwarzen Balken im güldenen Felde, wegen Mors; zwey rotheLeopar > denim güldenen Felde, wegen der Grasjchafc Weilnau; ein güldenes Andreas-Kreutz im grünenFclde mic ra kleinen Kreutzlein, wegen verHemchaftMehrenberg; einen schwarzen Löwen im Gold, wegen der Herrschaft Mahlberg; und dann einen rochen Balken gufGold, wegen der Herrschaft Lahr. Die des Hauses Anjou, in Frankreich'; und hinter dem Schilde stecken a Fahnen Kreuz, weise, davon die zurRechten roch, mit einen, von Silber und blau gewürfelten Baude, als das alte Normannische Äonigl. Wapen; die zur Linken aber hac drep schwarze Löwen über einander im güldene» Felde, al» das Wapen der ehemaligen Schwäbisch,, Könige dieses Reichs-. Oben auf diesem Schilde liegt eine Königliche geschlossene Krone- Nordhausen, diese frcye Reichs-Stadt hat im güldenen Felde einen ,chwarzen ungekrönten Adler- Nostitz, die Grasen von Nostitz haben i. silberne und roth gewürfelte Büffels-Hörner, »ebst einem darunter stehende» baiben Mond im blauen Felde, alS da-Noffkffche Stamm-Wapen; einen schwarzen Flügel mit einer weiffen Binde überzogen, im silbernen Felde; einen silbernen Aucker, dessen rechter Arm im silbernen Felde blau, der linke aber im blauen Felde gülden ist. Auf diesem Schilde ruhen zwey gekrönte Helme. Der erste zeiget den schwarzen Flügel mit der weissen Binde, und der andere trägt r silberne und rochgcwürfelteVüsscl--HLriicr, dazwischen 3Strauß Fed.rn erscheinen. Gbeo-ZffscI, diese Herrschaft hat einen rothen Löwen im güldenen Felde, üoer wel, chen ein schmaler blauer Ouer-B«lke Wel« len-weise gezogen ist. (Oesterreich, siche Ungarn. Gerlingen, das Wapen der Fürsten und Grase» von Oettingcn, ijt durch em Misses Andreas-Kreutz guadrirct, und hac ober ein rvrhes Ferschel, oder Eisenhütte», i n güldene», unten ein unterwärts gekehrt» güldenes Ferschel, im rothen, und zu Heyden Seiten ein halbes rothes Ferschel im güldene» und ein halbes güldenes im rochen Felde- Oben auf dem« offenen Helme raget ein güldener Hunds-Kopf hervor, Lesses Wapen hat 7 offene Helme. Der Meh-! sen Ohr roch, und mit einem weissen Äreu- renbergische hat eine rothe und güldene! he bezeichnet ist. Bisweilen bedecket auch Wulst, darauf ein viereckigtes grünes dieses Wapen ein Herzogs-Hut Schirm-Bret mit einem güldenen Andreas-! Vranien, dieses Fürstenlhum führet zwey Kreutze; der Saarwerd- Mörstsche ist ge-! über einander stehende blaue Zagd-Hönier krönt, trägt einen güldenen Wolss-Kopsmit einem stachlichten Haisbante; der Saar- brückische zwey von Silber und schwarz ge- ihellke Flügel; der Naffauische einen güldenen Löwen zwischen zwey Büffels-Hörnern; der Weilnauische mit 2 schwarzen Flügeln, darauf zwey rothe Leoparden in einer güldenen Rundung; der Lahrische einen Hülben Mann in güldener Kleidung, und mit zwey ooid-und roch gestreiften Büffels-Hörnern an statt der Arms; der Mhldergische zeiget K W isö Dk S -ljÄ /Ui -!üs: Wh Älch «Ml vijkii Hü« im güldenen, und dann eine güldene Straffe im rothen Felde, als das alte Chalomjche Stamm-Wapen. Grleans, der Herzog von Orleans führet die 3 güldenen Französischen Lilien mit einem silbernen Turnier-Kragen von dreh Lanzen, auf dem Schilde stehet eine Li- lien-Krone. . . Ortenburg, diese Grafen fuhren cm silbernes Band mit Zinue» im rochen Felde, «ege», der Grafschaft Ortenburg, ui Bayern; Mp, MH wapen wapen 1219 ne» ^-,de mit z roch und silbernen Flügeln, Meen der Grafschaft Orteiiburg, »lÄarn- n>en Auf diesem Schilde erscheinen ; gc- ünle -ff-ne Helme. Der eiiiel trugt ein ,aar! schwarte zusammen gefugte Finget Mit Ld nett Blättern bestreuet; derzweyte ei- ,mi Pfau; und der drlttegeinen güldenen Siem zwischen einem! silbernen und einem "sööaÜeück, dieses Stift, hat ein, roches «er im silbernen Felde. Sstfrießland, sieh: prcussen. vabst, das pabsiliche Wapen bestehet aus eimm purpurfarbigen Schilde, in welchem im Schlüssel, einer von Gold, der andere von Silber auf St. Andreas Creutz-Art qe- sibrenkterscheinen; über ihnen schwebet die ftevfachel güldene mit blauen, grünen und Mpurfäcbigen Zierrachen, wie auch von M» Edelsteinen ausgesehte Krone. Em iebcr regierender Pabst pfleget sein Stamm- Mpen damit zu vereinigen. Die eine Lwne soll cio-I°v-ur vomKavserRiwibaiio Mpfangen, und solche nach Nom geschickt, r-iuk-ciurrVlii. aber die andere, und ken-Wur Xlii. die dritte dazu gethan baden, ein dreyfaches Reich anzuzeige»; Ncichwie auch die Schlüssel ein Szmbolum jarla-Woni!, oder die Gewalt, dasHlm- la.ircich zu eröffnen und zu verschliessen, za binden und zu losen, vorsteilen sollen. Paderborn, der Bischof zu Paderborn , führet ein güldenes Creutz im rochen Fel- j ft, wegen des Stifts Paderborn; und ein j wihes Anker-Creutz im silbernen Felde, wegen der Grafschaft Pyrmont- Pappeicheim, die Grasen von Wappen- Helm haben den schwarzen doppelten gekrönten Reichs - Adler aus Kayserl. Ver- aillMung; zwey rothe über einander ge- M Sctiwerdter im schwarz und silbernen Ue wegen des Erb-Marschall-Amts im Am. Reiche; ; Reihen pjgu und silberne Wn, Hutlein, als das Pappenheimische klamm - Wappen- Oben sind 2 gekrönte Heime, der eine führet 2 Creuh-weisc M-ckte Fahnen, darauf das Erd - Mar- stall-Amc bemerket; auf dem andern ruhet eine halbe Mohrin in güldener Klel- Meim^ Krone, ohne Arme, wegen Pap- , der Herzog vou Parma hat 6 . N^Äien im güldenen Felde, als das °"Mche Stamm. Wapen; hernach in, Ät" Rechten einen silbernen »ne-»!,^ ^^»Oeüerreichische, und zur Band «mal von Gold und blau Mreift, als das Burgunbische Wapen; U Wem rochen Felde , oder Pfahle, der ^b Mapen gehet, die bey- «"^bstlichen Schlüssel nebst der Päbstl. §L"ein der Mitten, welches die Oonfrlaniere 6 ell, Okiess '"-Mt, und endlich! auf einem Mittel- Schilde das Wapen von Portugail. AuK dem offenen gekrönten Helm steiget ein Haides weiffes Einhorn hervor, mit verdre- heccm Kopse, güldenen Mähnen, Barte, Horne^und silbernen Halsbande. pasjq», das Stift Pasta» hat eineiftro, then? wringenden Wolf im silbernen Felde. Pfalz, das Wapen des jetzigen Lhnrfür. sten und pfalzAvafen bey Rhein, beste, het aus z zusammen gebundenen ovalrun, ^"„^ch'lLett.^Der erste ist quadrirt,mit einem Mitteischilde, welcher im schwarzen Felde Lilien goidenen Löwen, mit einer ro, chen Krone hat, wegen der Pfalzgrafschast de» Rhein. Das i. Quartier des Haupc, schildes ist von Silber und blau schräg ge, weckt, wegen des Herzogthums Bayern. Im 2. goldenen ist ein schwarzer gekrönter Lowe, wegen des Herzvgthums Jülich. Im 2. Rauen ein silbernes Schiidlem, auS welchem 8. goldene Liilenstabe, in Form eines gemeinen nnd Andreas-Creutze» her, vor gehen, wegen des Herzogthums Eleve. Im 4-silbernen ein rother Lowe mit einer blauen Krone, wegen des HerzogchumS Bergen. Der 2, Hauptschild ist quer g«, theilec.. In der ober,, in die Länge gccheil« tcn Halste ist vorne,, im güldenen Felde ein schwarzer LuerbatRn, wegen der Graf, schaft Mörs, binten aber im biaue» sin» z. goldene Kreutzlein, über einem dreysa- chcn grünen Hügel, wegen der Margaraf. schaft Bergen op Zoom. Die untere Halste ist dreymai in die Länge gctheilct. Im vordersten silbernen Felde ist ein blauer Löwe, mit goldener Krone, wegen der Grafschaft Veldenz- Im Mittlern goldenen ein von Silber und roth in vier Reihen geschachter Querbalken, wegen der Graf« schaft Mark- Im hintersten silbernen,sind rothe Sparen, wegen der IGrafschaft Ravensberg. Der z. röche Hauptschild soll die goldene teutsche Reichskrone, welche Chur. Pfalz, so me Chur-Braunschweig, wegen des Erzschatzmeister - Amtes führet, enthalten, ist aber hier ledig. Diese Hauptschilde werden von dem Churhure bedeckt, von der Kette des Ritter-Ordens St. Hubert, umgeben, und von 2 Löwen mir niederwärts zwischen.die Beine gesenkten Schwänzen gehalten. Daspfalzgväflich, Zwepbvuckische Wapen, ist in die Länge aechciiet. Die vordere Hälfte ist quadrirt. Im i. und 4 schwarzen Felde ist ei» goldener rochgekröncer Löwe, mit ausgcschla, gcner rochen Zunge, wegen der Rhein- Pfalz. Das 2. und ist von Silber und blau schräqrechts gcweckr wegen deß Her« zoqchums Bayern- Die Hintere Halste ist ebenfalls quadrirt. Im '. silberne» Felde ist ein blauer gekrönter Lowe, wegen der 'fGrasschast Veldenz, das 2. ist von roch und 'Silber geschacht, wegen der Grafschaft Sponheim. Im z. silbernen sind z. kleine srothe Schilde, wegen der Grasschast Rap, Hhhhr polt. 1220 wapen wapen Püllstein- Im 4 Wernen z schwarze gekrönte Rabenköpfe wegen der Herrschaft Hoheneck. Der Schild ist mit einem kFür- stenbnte bedecket. , Schildhalter sind r mit Kürstenhüten gekröntezurucksehenbe Löwen- kiccolomini. die Fürsten von l'iccvlomliu, haben 4 rolhe Pfähle im güldenen Felde, Äs das Arragonische; 4 rothe Balken im silbernen Felde, als das Ungarische; einen blauen Schild mit r8 güldenen Wien bestreuet, oben mit einem rochen Turnier- Kragen, als das Neapolitanische; und ein silbernes Krücken-Crcutz mit 4 kleinen Creutzen umgeben, als das Iernfalemrsche Wasen; hernach ein roches Creutz mit 4 güldenen hacken Monden besetzet, als das EMlcchts-Wapen dieser Fürsten. Dieser aanze Schild wird von einem Fürsten-Hnk bedeckt- Pohlen, dieses Königreich hat einen silbernen Gold-gekrönten Adler im rochen Felde, wegen Pohlen, und einen geharnischten siibernen-Reuter im rochen Felde, wegen Lichauen- Zottln, der Fürst von Portia hat im blauen Felde füns güldene Lilien mit einem güldenen Schild - Haupte, und auf dem Wapen liegt ein Fürsten-Hut- Portugal!, bat ein silbern Schild mit z silbernen Pfenningen bezeichnet, zum GedschtniK der 5 Wunden unser» Heyla»- des und der ;o Silberlinge. Dieser Schild ist mit einem rochen Rande eingefaßt, dar, auf/ güldene Castelle zu sehen wegen der Verwandtschaft mit dem Könige in Castili- en- Dieses Wapen ist mir dem Ordens- Zeichen IEsu Christi umgeben, und oben auf dem ganz offenen und gekrönten Heim erscheinet ein halber güldener und geflügelter Drache. Die Wapenhalter sind dergleichen Drachen, deren jeder eine Fahne bey sick liegen hat; in der rechten erscheinen die 5 blauen SchMcin mit den silbernen Pfenningen, wegen Portugal!, und in der linken Fahne stehen die 7 güldene Castclle, wegen Castillen- preussen, dieses Königliche und Chur- Brandenburqische Wappen ist sechsmal in die Lange und eben so vielmai quergecheilec, mit 4 Mlitelschiiden und einem Schiideesuß. Der oberste mit dem Churhute bedeckte blaue Mitteischiid hat eine» goldenen Scepler, wegen der Chur-Würde und des Erz-Kämme- rer-Amles. Der r mit der Königl-Krone bedeckte im silbernen Felde, einen schwarzen Adler mit einer Krone um den HalS und den Buchstaben k. n.. ans der Brust, wegen des Könicrcichs Preussm. Der ; mit einem Fürstcuhute bedeckte ist quadrirt, mit einem Herzschitdleüi- Im 1 rochen Quartier ist ei» goldener reckterZckrägbaiken,wegen der Familie von Ltz-lou. Im r und ; goldenen ein blaues linksgekehrtes Jagdhorn mit rv- khem Band und Zierrathen, wegen des Für- steuthums Goa,neu. In, 4 goldenen ein ro- cher mit; silbernen Sparren besetzter Pf«, wegen des Fürltenthums lacuk - cLw ' Das Herzschildleinhac von blau und Gold geschacht, -- Felder, wegen des Herzogthums Genf. Der 4 Mittelschtld enthält das üst- srie»lniidljcheWappen, und ist-mal üidie Länge, Iniid ;mac quergetheilet. I,„ , schwarzen Felde ist ein goldener gekrönter Adler, mit einmi Iungsrauenkopse, und von vier goldenen »L>ce: neu begleitet, wegen Ost- srlesland. Im 2 rochen ist ein goldener, aus dem Haupte und beeden Flügeln gekroiv ter Adler, wegen der Grafschaft Rietberg. Im; siiverncn ein rother mit 6 silbernen und goldenen Rauten wechselsweise besetzter und von ? blauen Monden, »emllch oben 2 und unten 1 L.gleitecer Querra.kcn, we« acn der Herrschaft Manschlachc- Das 4 blaue hat einen silbernen Löwen, mir einer niederwärts gekehrte» goldenen Krone um den Hals, wegen der Herrschaft Ieven,. Das z goldene einen ausgerichrecen schwarzen Bär, mit einem goldenen Hackdande, wegen der Herrschaft Lsens- Im 6 blauen zwei) i» Form eines Andreaskreuzes gestellte goldene Fähnlein, wegen der Herrschaft Wirtmund. Da- 1 silberne Feld des Hauptschiidcs hat einen schwarzen Adler mit goldenen Kleestengeln auf den Flügeln, in der rechten Klaue den Scepter, und in der linken den Reichs-Apfel haltend, wegen des Königreichs Preusten- Im 2 blauen ist ein silberner Greif, wegen oes Herzog- ihums Pommern. Das ; von roch und silber quergecheilte, ist wegen des Herzog- chums Magdeburg. Im 4 rochen -st ein silbernes Schildlem, aus weichem 8 goldene Ltiiennüde m Form eines gemeinen und Andrea; krcutzcs hcrvorgehen, wegen des Herzogthums Cleve. Im ; goldenen ein ickwarzer Löwe, wegen des Herzogthums Jülich. Im -> silbernen ein rother Lowe »nt einer dmuc» Krone, wegen des Herzogthums Bergen. Im 7 blauen ein rother gekrönter Kreis, wegen des Herzogthums Stettin. Im 8 silbernen ein rocher Greif, wegen Pommern- Im p goldenen ein blauer oder schwarzer Greif, wegen des Herzogthums Castüben. Im 10 silbernen ein etliche mal roch und grün quergestreifter Greis, wegeu des Herzogthums Wenden. Im li goldenen ein vorwärts gekehrter abgerissener schwarzer Büsselskopf, mir ro- thcr Krone, silbernen Hörnern und Ring in der Nase wegen des Herzogthums Mecklenburg- Im irqvidene» ein schwarzer gekrönter Adler, mit einem silbernen halben Monde auf der Brust, zwischen dessen aufwärts gehenden Spitze» ein silbcrnesKreuz- lein ist- wegen des Herzogthums Schlesien. Im 1; silbernen ein rother Adler mit goldenen Kleestengeln auf den Flügeln, wegen der Marggrafschast Brandenburgs Im 14 goldenen ein schwarzer roch gekrönter Lo- we, mit einer von roch uüd Silber Mick« NXrpen wapen 1221 tcnGiin'affunq,wegen des Burggrafcyums Mr'lcrg. Les -z ist von Silber und w:d'> t>e «fange getheüet, wegen des «zur si.ncdiUuS Halvcrnadt. Im i6 rochen sn,v 2 in Form eines Andreas-Krciitzes -6e>,i iiderne Schlüssel, wegen dev »ur- l.cmb e s Minden. Im -7 rochen M.em sibemc- Lnkcrkreuk, wegen des Furjren- ldweö i-amin- Iii> r» Lianen ein golde- Greif, wegen des Fürstenthums Wenden. Lss «v ist quer gecheiiet, oben blau mit ei- ^E geideiien Greif, unten aber roch, mit ,M« silbernen Smilderhaupie, wegen des zrnicmvums Schwerin. Im 20 rochen ilt kuntwebendes silberner Kreuz, wegen des äiiNlc'.ichumsRatzcbnrg. Im goldenen e-l« faiwartzcr Querbalken, wegen des Für- Keiitbums Möre. Das er ist von Silber und Mir; gcviercet, wegen der Grasichasc Höhnischer». Im 2; rochen ein silberner Adln, «egen der Graffcl art Kuppln- Im 24 coldei'.cn ein von roch und Silber in; Rci- stagLhachier Querbalken, wegen der Graf- i stauLlark. Im silbernen grothcSpar- l ,e,i, «egen der Grafschaft Ravensberg. Das - r«> ist von roch und Silber in 4 Reihen ge- feachl, «egen der Grafschaft Hohenstein- Das r? ist ui die Länge gecheilec, und hat r .ervoidern siiberncn Hättce z rothe Hertz,., «egen der Grasschazt Tecklenburg, m le. tzlmcrn blauen aber einen goidenenAnker, ivige; GraffchattLingc». Im 28 rochen >>,mi am dem linken SchildeSranbe aus ei- ilct «laiüriichenWo.kehervorgebeiiderinSil- sti gctieioerer Arm, welcher einen goldenen reuciuemLdelgesteine versetzten Ring in der Hand M, wegen der Grafschaft Schwerin. Iu 2g sisternen ist ein rorhes Hirschhorn, w^c» der Graffcha st Regenstein- Im zoro- stc,,iil e«ii silberner Querbalken mit zu dey- diiiLelie» abgewechfelcenSiiinen, wegen der «sichairBüre,,. Im; > silberne» r rolhe P^roaik-ii, mst zubeydenSellen abgewech- MiMnen, wegen der Grafschazt Leerdam- o«ublaue,, ein silberner linker Schrägbal- tzii,«oraui ein Papagey mit einem silbernen WmiigimSchnabel zu sehe». Im zz gol- k-«n em schwarzer Büffelskopf, mit rother »wie, aiirgeschlagencr rochen Zunge und . Wunen Hörnern, wegen der HerrschaftRo- ..ävas Z4 ist von roch uud Gold quer Mm,wegen der HerrschaftStargqrd.DaS hat r rocke rechte Schrägbalken. « 5 ° ldthe enthalt z silberne AndreaS- W "'.-wegen der Herrschaft Breda. Der eu„idch,ißingaii;roch, wegen der Reqa- ruhet ein offener, mit am ^ler gezierter urd mit einer Ko- Helm- Um benSch-lv M"fe. 9 edei,skcttedeS schwarzen Adlecs. » mit Laub gekrönte, mit " Gstlchle gegen einander gekehrte wilde welche den einen Arm auf den sä»,,- dem andern über eine e a»hne halten, davon dierechce mit dem Königlich. Preußischen schwarzen, die linke aber mit dem rochen Brandenburqi- scheu Adler, mit dem an,- die Brust gelegten blauen Schildleindeö Ln-Kämmerer-Amts, bezeichnet ist. Ueber diesem allen stehet ein answärtö purpursacbes und mit schwarzen Adlern und König ist en Kronen Wechsels- wer«e bestreutes, inwendig aber mit Hermelin gefüttertes Wappen-Zelt. Oben ist es mit einem goldenen Reife, auf weichem viele qoideneÄdler vorwärts gekehrt sitzen, eingesastet. Der mit schwarzen Adlern bettreute Gipfel istmitemerKöniglichenKro- ne vedeckt, und ans derselbe» wehet die Fahne des Königreichs, weiche mir dem König, iichen gekrönten und in den Klauen denScep- cer undReichs-Apfcl haltenden Adler bezeichnen». Bneinem leglichen LndederOuer- Scange ist eine Königliche Krone, und oben daraus stehet noch ein König!. Preußischer Adler, mit niedergeschlagenen Flügeln. Der Fuß des WapenS ist an der Seite mit Laubwerk und daraus sitzenden Adlern qezie- ret, worüber der Wahlspruch des Königs Friedrichs i. GVtr mir uns, zu lesen- iKuedlmbiivy, die Acbkißin führet zwey silberne Krentz-Wesser miigüldenenGriffen im rochen Feld. Ragusa, hat einen silbernen Schild mit trey schräg - rechts durchgehenden blauen Strassen, und in der Mitten des Schildes ist das Wort: lik-erms, mit güldenen Buchstaben zu sehen, über dem Schild eine offene Krone. Ranzow, die Grafen von Ranzow haben ein roch und weiß gethcilces Feld, als ihr Stsmm-Wapen; eine schwarze Strasse auf jeder Seite mit 6 Rauten bekleidet im goldenen Felde; und auf dem blauen Aziccel« Schilde einen güldenen gekrönten Löwen, als das Wapen der Burggrafen von Leiß- iiick- Aus diesem Schild stehen z offene gekrönte Helme- Der mittelste ist der Ran- zauischc, und hat ein silbernes und ein r»- thes Büffels-Horn, oben mit einer güldenen Krone zusammen gezogen, der andere trägt zwey schwarze geschlossene Flügel; der dritte aber hat ein roches Schmnbret, mit einer schwarzen Strasse und schwarzer Rauken bezeichnet, und auswendig mit Pfau- Federn bestecket. Rechl>evy, die Grafen von Rechberg führen zwey roihe Löwen mit denRücken zusammen gekehrt, und in einander verwickelten Schwänze» im güldenen Felde. Oben stehen dren Helme, davon der eine gekrönt ist, u«d einen rochen gekrönten Löwen hat; der andere zeiget einen halben Hirsch mit ro- cbem Geweihe; und der dritte ist such ge, krönt, u»d hat einen rochen Gold-gekrönten Adlers-Kopf- Hinter dem Schild raven zwey silverne Lanken mit rochen Zahnen hervor, welche Krentz-weis gesteckt, in deren einer sich ; röche Löwen, in der andern aber Hhhh; ein wapen 1222 ein halber silberner Adler, und darneben 2 silberne Balken im rochen Feld präsent!- ren- Reckheim, die Grafen von Reckheim und Aspermont haben ein güldenes Creutzimro- then Feld, wegen der Grafschaft Äsper, niont; einen rochen Lowe» iin güldenen Felde, wegen der Grafschaft Reckheim; und in einem blauen Mittel-Ichild einen silbernen Adler, alS das Geschlechts Wagen derer von Este in Italien, davon diese Grafen hersiam- nren. AufbiesemWapsn stehen drey gekrönte Helmen- Auf dem einen sizt ein schwarzer Hund mit einem güldenen Halsband, wegen der Grafschaft Linden; der Lstische hat ebnen Halden silbernen Adler; und derReckheimische «inen halben rochen Löwen. Rcgensbuvg, das Blßthum hat ein silbernes Band im rochen Feld; die Stadt zwey Schlüssel. Reuß, die Grafen von Reuß führen im schwarzen Feld einen güldenen Löwen, als ihr Geschlechts - Wapen; einen güldenen Kranich im silbernen Feld, wegen der Herrschaft Kranichfeid, so sie an sich erkauftet. Auf diesem Wapen sind r offene Helme; der eine präsentcret einen schwarz und weiften Hunds - Kopf; der andere aber hat einen Kranich von Gold, L-ilber und rvthBand- rvecs gestreift. Das Wapen Sr. jetzt regierenden Rom. Laiserl. MaMar sic ein schwarzer zwey- köpfiger Adier mit goldenen Scheinen und oben mit der Kacserl. Krone bedekt. Die rechte Adlerskiaue hält das Schwerdt, .die linke den Scepcer. Auf der Brust des Adlers liegt der oben mit der K. Böhmischen und K. Ungarischen Krone bedeckte und mft den Ordensketten des Maria Theresia und goldnen Vlies Ordens umgebene Wapen - Schild- ES ist derselbe vierfach in die Länge und eben so oft in die Quere getheilt, und mit einem Mittelschild versehen- Dieser ist mit einem Erzherzog!- Hute bedeckt und nach der Länge getheilet. Auf der rechten quer gelheilten Seite befindet sich oben, ein silberner Querbalken im rochen Felde wegen Oesterreich, das untere Feld aber ist von blau und Gold 6 mahl schräg gestreifter we- gen Burgund. Die linke Seite har in der Mitte eine» rochen mit; gestückelten silberne Adlern belegten Scdra'gbalke» im goldene Felde wegen Lothringen. Die erste Reihe des HauplschildeS in der Mitte ist quer ge- theilec. Zur rechten oben siehec man ein goldenes Castell mit z Sinnen im rochen Felde wegen Lastilien, unten 4 röche Pfahle wegen Aragonien- Zur linken quer ge« kheilt oben befindet sich ein roch gekrönter Löwe im silbernen Felde wegen Leon, und unke» 4 röche Pfähle in einem schräg rechts gc- vierdten goldenen nebst schwarzen Adlern im silbernen Felde wegen Sicilien. Rechts am Rande nach der Länge getheilt befindet sich bas Ungarische Wapen dessen vordere _wapen Hellte von Silber und roch 8 mal quer ge- V streift ist. Die Hintere aber enchan, ein auS einer goldenen auf einem grünen Hu, -ft gel liegenden Krone hcrvorgehendes sllber- ft/ nes Patriarchen Kreutz. Links am Rande ft' siehec man im rochen Felde einen gekrönten 'ft silbernen Löwen, wegen dem Kdnigreich Böhmen- In der -ten Reihe des Banpc- schildes, rechts in der Mitte befindet sich -ft das von Silber und roch geschachte Wapen des Königreichs Croacie». Linke tti der Mit- ft te das Wapen der Grafschaften Sternderz / - und Cilley. Am Rande zur rechten Seite ziehet man im blauen Felde z goldene gekrönte Leopardenköpse wegen Dalmatien, ? - zur linken «eite aber ein vonq kleinen ro- ft theu Kreuzlein begleitetes goldnes Kruken. l kreuz wegen des Königrelchs Jerusalem. ft In der dritten Reihe, rechtS in der Mitte, befindet sich ein, durch einen rochen Quer« ! . balk.n getheiiteS Feld. Ooen im blaue» / f Abschnitt zeigt sich ein schwarzer wachender Adler von einer Sonne und Mond in den obersten Winkeln begleitet, unten aber im goldenen Felde 7 rvthe Thürme, als das Wapen von Siebenbürgen. Links, im silber» ne» Felde sicht man eine ausgerichteie blaue x ' gekrönte Schlange, mit einem rochen Kinde ft im Aachen wegen Mayiand. Am Rande -ft zur rechten Sette sind 6 rothe Kugeln im /ft goldnen Felde wegen Toftana. Zur linken : Seite aber 6 blaue Lilie» im gvidiien Fel« / ft de alS das Farnesische Scackwappcu wegen Parma. In der 4ten und letzten Reihe,und zwar rechts, in derMicte, zeigt sich per rvthe .17 und gekrönte Löwe im goldnen Feide wegen - Habsburg, links aber in, silberne» Felde der mit einer goldnen Krone und Kleestengeln ft. auf den Flügeln gezierte rothe Adler wegen ft. der Grafschaft Tyrol. Am Rande zur rech- ft.' ten Seite befindet sich ein gekrönter schwär- ,,,. zcr Löwe im goidueu Fc>de wegen Jülich ft - links aber sicher mau ein schräg gechecktes .ft Fel ?, wo sich oben >m blauen ein aussteigen- der goldener Löwe,uncen aber im silbernen ft - 2 rothe Schrägbalke» wegen der Grafschaft Görz zeigen. Die Schildhalter sind 2 gold, ft - ne auswärts sehende Gretffeu, mit schwär- 'ft-' zcn Flügeln und Hälsen. .ft'h Rußland, die >ctzige Kayserin von ganz Rußland, CatharinaAlepiewna, qebohren den ft 2 May 1729. führet einen zweyköpfigten ge, krönten schwarzen Adler, einen Scepter und ftü Reichs-Ap,el ui den Klauen haltend, im ftft güldenen Felde, wegen des Griechilchen -ft/. Kayferthumö, so Iwan Basiliowiz i- An. ft.ft l,;4o. zuerst angenommen- Auf dem rochen . Mittel - Schild ist ein silberner Ritter, Sc- ft--.; George, der den Lindwurm erleget, wegen Rußland. Ausfidem rechten AdlerS-Flügel ist ein blaues Schildleimmit einer güide- ft- ', neu geschlossene» Krone, darunter ein sil- bernec Sabel lieget,Zwegen deS Königreichs ft- - Astraca»; ein güldenes SchMecki, darin- nen zwey iaufgerichtete schwarze Bareu, wapen wapen I22Z iuil den inner» Latze,, einen rochen pnidl, unk mir den äuffern zwey güldene Kccvker halten, weaen des Groß-Furlten- Numö Novoarod; ein blaues Sck>ildlein, „innen ein silberner stehender Engel mit chldenen Waffen,wegen Kiovien- Ans dem Unken Adlers-Flügel befindet sich ei» blaues Kcbitdlein, darinnen zwey silberne aufge- kirbtete Waise, so ein paar silberne als ein Andreas-Kreutz geschrankte und unter sich aekediie Pfeile halten, wegen des Königreichs Aibenen; ein silbern Schildlein mit einem schwarzen gekrönten Lindwurm, we- ae,i der Königreichs Casan; und endlich ein roryes Tchildlein mit einem güldenen gekrönten c'sigerichceten Löwen, ein silbernes Kreutz haltend,wegen des FürstenthumsWü- letNuir. Dieses ranze Wapen umgiebet des Lrdens-Zeichen vom St. Andreas-Or- teu, und oben darauf ruhet eine geschloffene Königl.K.one. Sachsen, der Churfürst voirSachsenfuh- nletneil rotb und weiß gestreiften Löwen im güldenen Felde, wegen Thüringen; ein zeld achtmal von Gold und schwarz Balken- Mse gestreiffet, mit einem darüber gehenden grünen Aauten-Kranze wegen Sachsen; eine» schwarzen Löwen im güldenen Felde, »egen Missen; dergleichen Löwen auch im Gold, wegen schlich; 8 güldene Lillen-Sta- te ttn rochen Felde, weaen Cleve; einen rossen Ld.oe» mit güldener Krone in Silber wo eben dieser Prätension; einen güldenen giirönken Adler im blauen, und drey Schrö- ler.Höriier im silbernen Felde, wegen Ln- gern und Wstphalen; einen schwarz und 2 »der gecheiicen Miccel-Schiid, darauf die beyde Lyur-Schwerdter, als Erz - Marschau de» Römischen Reiches; einen güldenen gekrönten Aöler im blauen Felde, wegen der MN- Lachsen; einen güldenen Adler im Märzen Fsidc, wegen der Pfalz-Thürin- M ciuc» rothen Ochsen mit weißlichtem Mch nn nldernen, und eine güldene Mauer im rochen Felde, wegen der Ober-und Nie- m-baulltz; 2 blaue Pfähle in Gold, wegen ^-lMlchaftIandsbcrg; einen halb silbernen uw halb güldene» Löwen im blauen Fel« der Herrschaft Pieiffen; einen ^"zen Löwen mit rothenHcrzen bestreuet vrloü wegen der Grafschaft v lamunde; er,, gespaltenes Feld, darinnen 2 silberner Adler im rorhen, »m ^ wche Balken im silber- .wegen Magdeburg; drey rothe ^H^'!"'"Silbcr, wegen derGraf- Rose iin Silber, mit Blattern, wegen Altenburg; s«k. u- "N Silber, wegen der Graf- Lüber^w-,^A rothe Sparren im m rofV^,^^dEnsberg; einen silbernen "ttö>ra^^V'?"lk-» Gold, wegen g« im.W-^ Mark; kin leeres rothes Re- "ssarün-n'a.Henne auf ei- " «smnen Hügel,m güldenen Felde, wegen Henneberg, und endlich 2 güldene Barbe" im blauen Felde, wegen Barby. Dieses Wa* pen ist mit 10 osftnen Helmen gezieret- Der erste ist gekrönt, und trägt zwey blaue Flügel mit einer güldenen Mauer, wegen der Ober- Lausitz; der andereist auch gekrönt, und l at einen güldenen gekrönten Adler, wegen der Pfülz-Sachsen; der dritte ist der Ciev-unS Marrilche, und zciget^ineu rochen Ochsen- Kopf mit silbernen Hörnern, einer aüldenen Krone und silbernenRinge in der Nasen; der vl.crre'st gekrönt, und hat ein paar silberne Bustels-Hyrner mit güldenen Blättern be- lchcrt, wegen Thüringen; der fünfte ist gekrönt, hat eine mit den Sächsischen Rauten gezierteSaule, oben gekrönt und mit Pfauen- Federn geschmücket, wegen Chur - Sachsen; der lechire ,st ein halber Mann ohne Arme, dessen Kleid und Mütze von roth und Silber gestreift, wegen Meissen; der siebende hat ernen güldenen Greif mir schwarzen Flügeln, wegen Jülich; der achte ist gekrönt, und hat einen Pfau - Schwanz, wegen Bergen; der neunte ist mit einem Hur bedeckt, woraus 2 gekrönte und mir Pfauen - Federn gezierte Lwgbe stecken wegen Engern; der zehende tragt einen Chur-Hut mit einem halben silbernen Adler, wegen Nieder-Lausitz. Die übrigen Herzoge zu Sachsen, Albert,- Mich -und Ernestinischer Linie führen ausser den Chur - Schwerinern gleicher Wapen, allster daß Sachsen - Merseburg wegen des Stiftes Merseburg ein schwarzes Creutz im gmdenen Felde; Sachsen - Zeitz WM» des Stiftes Naumburg einen silbernenSchlüssel und Schwerin im rochen Felde Creutzweise gestellet; Sachsen-Gotha wegen derHerr« schalt Römhild eine silberfarbichte über sich stehende und mit einer güldenen Krone ge« ! krönte Säule; wegen der Herrschaft Tonna ! aber einen weissen zum Raub geschickten j Löwen mit verkehrtem Halse; Sachsen- Erscnach wegen der Grafschaft Sayn und Wttgenstetn, ein grosses Schloß im rochen Felde, mit zwey Gold - gekrönten Seiten- Lhürmen und Thor, und denn lm schwarzen Felde eine schrägweise überlauffende Strasse von Silber, dartnnen drey schwarze wilde Schweins-Kopfe hintereinander zu sehen, führen. Salm, dieFürsten von Salm haben einen silbern anfgerichtecen Löwen im schwarzen Felde, als das Geschlechcs-Wapen der Mld- Gra,e»; einen rochen Löwen mit blauer Krone im güldenen Felde, als das Rhein-Gräfliche Gtamm-Wapen; im Mittel-Schilde er- schclncn drey güldene Löwen un rochen Felde, wegen der Grafschaft Kirburg; und in einem gespaltenen Quartier zwey silberne Salmen im rochen und mit Creutzlcin bestrcueten Felde, wegen der Grafschaft Salm: ein silberner Balken im blauen Felde, wegen der Herrschaft Finstringen, und eine silberne gekrönte Säule !M rothcn Felde, wegen der Grafschaft Anhvlt. AusdiesemSchiideMe« Hhhh » 5 Hst- 7 ^ HIL'U/ Ms-r. . >1 I I fl G"' i -..g 1224 Wapen wapen 5 > elu.. Der Kirbnrgisch -ist gekrönt, und bat zwe;> fchwarie Finge,, darinnen drey gül- deneLLwen; der andere ist Mit einem schwarzen Hute b-decket, mit einem rochen Aus. schlaue, daraufzwc-y silberne Feder-Büschel sehen- Der dritte ist mit einem Fürst, n-Hnt oben mit silbernen niederwärts gekehrten Salme», wegen Salm. Der vierte ist gekrö- riet, und hqc einen Hunds-Kopf, .mit einem silbernenBalken, und hinten mit vierPsauen- K-dern besehe, wegen der Herrschaft M- srrinqen. Der fünfte lst gekrönt mit 2 gulde. ve» Ba-cn - Klauen, rotfte Kugeln haltende, Wege» Anholt. Uebrigens führen die andern Müd - und Rhein - Grafen eben dieser Wapen- Salm, die Grafen von Salm und Reifferscheid haben 2 röche Salinen im silbern Felde, wegen der Grafschaft Salm; ein rothes Gchildlein mit einem blauen Tu nier-Kragen bedeckt in Silber, wegen Reifferscheid; ei. »>en silbernen Löwen in, rorhemFelde mit sil- bernen Ziegel - Gpänen bestreuet, wegen der Herrschaft Bedchur; einen silbernen Löwen st!» güldenen und mit vier rochen Balken .durchgeisgeiieii Felde, weffen der Herrschaft I lscer; eine» silverne» Lvwen im güldenen Felde, wegen der Herrschaft Hackenbroich; und endlich «meinem silbernenMittel-Schil- de; röche Rauten,wegen derHcrricha-cDiick. Aus diesem Schilde stehen zoffene Hcline- DerSalmische zeiget s röche Salinen; der lReifferscheidischehät ein rothes und ein silbern E elö Ohr; der dritte ist gekrönt, und trägt eine Rehe-Keule. Sal-i'-irF, das Erz-Bischöfliche Wapen, ist ein in die Länge gespaltener Schild, oarin- «e znr Rechten ein schwarzer Löwe im -lde- iren, und zur Linken ein silberner Quecr, Balke, im rochen Felde. Hinter dem Schilde steckeii der Bischoffs-Srad und Vas Sckwerdt, «im Zeicken der geistlichen und Weltlichen Gewalt, und die Helmen-Decken sind zur Rechten schwarz und Gold, zur Lin- Len aber Tiber uiid roch Sardinien, das Wapen von dem Königreiche Sardinien, wie solches anjetzo mit dem Herzogs Savooischen vereiniget ist, bestehet in vier grossen Quartieren mit einer spitze »nt einem Mittel - Schilde, und darüber »och ein Herz-Schildlein. Aus diesem Herz - Schildlein erscheinet ein silbernes Creutz im rochen Felde als das eigentliche Mapen von Savoyen- Der Mittel. Schild ist silbern und durch ein rothes Creutz quadri« ret- mir einem Mohren - Kopf und weiffer Sinde, in d-r Ecke, wegen des Königreichs Sardinien Der Haupt-Schi d ist wieder in 4 grosse Quartiere eiiigetheilet. Das erste grosse Quartier ist wieder vicrseldiq, und pr« enciret ein güldenes Krücken-Ereuy von vier kleinenKnicken-Ereutziein begleitet, im silberne» Felde, wegen des Köni. reickS Je- rriklcm; einen rothen Löwen in einem von Silber und big» gestreiften Felds, wegen des Königreichs Cppern, einen roch gekrönten Lowe» im silbernen Felde, wegen dös ÄÄua. reichs Armenien oder Eypern; einen derglej. chen rothen Löwen im silbern Feld, wegen des Herzvgthtlins Luxemburg. Das andere grosse Quartier ist dreyseldig, und zeiget das meiste Pferd im rothen Felde, wegenNüder. Sachsen; den grünen Rauten-Kranz üb- k schwam und güwcne Balken gezogen, wegen Ober-Sachsen; und die dren rochen See, Blumen-Blätter,wegen Enger»; zusammen wegen des pratenditten Urchmugs aus dem alten Wittekiiidi'scheii JächsischenGeschlech. te. Das dritte groffeQuartier ist in die?ä,>. ge gethejlet, zur Rechten ist ein schwarzer LL- we iin slibernen mtc schwarzen s „dein bestreu- ten Felde, wegen des Fürstciithums Ehablals, ain Genfer-See: zur Linken aber ein silberner Löwe im schwarzen Felde, wegen des Fürsreiithums Aolia. Das vicrce grosse Quartier ist wiederum in die Länae gespalten, zur Rechten ei» blau unit gülden Schach-Bret, wegen Gcncve; zur Linken c.n silbern Feld mit einem rochen Schildes. Haupt, wegen Moiuserrat- Und endlich ln einem güldenen Schildcs-Fuste ein schwarzer Adler, wegen der Grafschaft Maun-mne. Aus diesem ganzen Schilde stehet, an statt der sonst gewöhnlich gewesenen dreyHe-we, anietzo eine Königliche Kione, und an statt der ehemaligen Schilehalter, (.welches 2 güldene Löwen sind,) ist dieses Wapen mit > inem Königlichen Pnrpur-und um Hermelin gefütterten Mantel umhangen- Au weilen wird dieser Schild umgeben mtt der Ordens-Kette clall ^m>onci«t», daran unten das Kreutz von dem Ritter-Orden s.lVluuimlund hänget. Savoyen, har ein silbernes Kreuz auf einem rochen Mittel, Schilde, als das eigentliche SavvyischeWapen; ein güldciiKrucken- Äreutz mit vier Neben-Kreutzlein in Silber, als das Wapen von Jerusalem; einen rothen Löwen im silbern und blau aestrcis- len Felke, als das Lungnaiiischc Geschlechts« Wapen; einen rochen Löwen im silbernen Felde, wegen Eypern; einen rochen Löwen im güldenen Felde, wegen Armenien; ein weisses Pferd in Purpur-farbigen Felde, wegen Westphalen; den Sächsischen Raucen- Kranz; dren rothe See-Blätter, als das Engerische Wapen; einen schwarzen Löwen im silbern, und einen silbern Löwen tm schwarzen Felde wegen Ehablals und Aosta; ein blanesKrcuz lm güldene» Felke, wegen Geneoe, und ein silbernes Feld mit einem rochen Schlldes-Haupt, wegen Montferrat- Lus diesem Wapen stehen drey ganz offne Helmr. Der mittelste trägt eine König!- geschloffene Krone, wegen des Königreichs Er,per», daraus ein güldener Lcoparden- Kopf herfür steiget, mit drey Flügeln, we, gen Savoyen, der zur reckten ist gekrönt, und bat 2 silberne und Gold-gekrönceTau- K11; der zur Linken ist der Sächsische Tür- ' ren- NXipen 1225 mit dem Rauten-'Kranze gezieret. «Zl-be Sardinien. . und witgensiein, diese Grafen fü^eii -wen schwarZ'Pfnyle in Silber,wegen Oikaenst in- e n silbernes Castelmitzwev Lbürmen im rothen Felde,wegen Homburg; eine silberne Straffe, darauf z Schweins« Köpfe im schwarzen Felde, wegen der Herrschet Fresobnrg; und auf einem schwarzen Wircl-Schilde einen amgen-bteten Lsopar- t'eii/ we,.n Sann- Dieses Wapen /uhrt z o^neHelme; derGannische iff gekrönt,und dar ein güldenes Horn; der Wttaensteinijche i>' mit einer schwarzen und weist ansqeichla- genen Mütze bedeckt, woraus; Scraust-Fe- tern stehen, d.r Homburaifche hat ei» zwey- kblirmigessüberneeCaaell. <-!chasl>-riisen, dieser Eanton hat einen schwarzen springenden Bock, mit güldenen Hörnern >m- Krone, im silbernen Felde. -Zchlick, die Grafen von Schlick fuhren in «i»kM siibernenMlttel-Schildc - reihe aufge. richteteLöwen, welche eine Sattle halten, im silbernen Felde; hernach einen silbernen spitzigen Triangel mit einem rvthen Ringe im rotden Felde, darinne auch 2 silberne Nnge/weE der Grafschaft Basan in der T.nviier Mark: ei> en güldenen Löwen :m timen Felde,,» ein silbern Kirchlein kraget, M-en der Grafschaft Deiffenkirchen in Ungar,,. Dieser Schild hak z offene gekrönte Hrliue. Der Bafanlsche kragt 2 geschloffene s raffe Flügel; der Ecknickifche einen rochen - Men; und ker Dr'ssenktrchische erneu güldenen Löwen zwischen zwey blauen Flügeln Wtaüli'enen Flammen. Schönbarn, die Grafe» von Schönborn Me»im rochen Felde z silberne Schildlein ohne Kg»r, wegen der Herrschaft Reichels- terg; eine sich rne Zwerg-Strasse, mit silbern Rauce» im blauen Felde, als dasGeschlechts- Wapc» derer von Heppenheim; in, schwar- !k» Felde dren silberne Garben, wegen der Grai'chafr Buchkeim; im güldenen Heide einer schwarz.-» Wolf wegen der Grafschaft Wolfsthal; im Hermelinen Felde den qülde- nenRcicho-APfe! auf einem Küssen, wegen de Oeuerezchlschen- Erz-Truchsessen - Am- te., im si.bernen Felde einen blauen aufge« richteten gekrönten Löwen, über welchem - NAueer-BEen, wegen Pommersfelden. MersimSchildes-Fuß aber das Oesierreichi- scheWapen, als besondere Gnaden Zeichen; und aus einem rochen Mittel-Schilde ein «u dener^gerroncer Lowe auf dren silbernen Felsen-Lwchen, als das GchLiibornische - Obc,' licrcn diefesSchild sieben offene gekro,ne Helme. DerS-chön- dornische bar zwey rothe und silberne Büf- sitzet ein güldener Isidor Lowe; der Reichelöberaische füö- bsiib welß und Haid roths'g-'kicldete ckungser, jeglicher Hand eiiien^silberiieii ssisch haltend; der Heppenheimssebe rrsiaet Zwey blaue Büffels-Hörner mft einer silbern Strasse und zwey silberne Raute». Der Buchheimifche har eine silberne Garben; 0er Molfttdalische einen schwarzen Wolf; der sechste traget den Reichs-'stpfei, wegen des Oesterrelchischsns Truchsessen - Amtes, und der siebende har -inen blauen Löwen, wegen Pommersfelden. DieSmiidpaitersind Zwe» auldene-Löwen, davon der zur Rechten em Fähnlein mit dem Reichs-Adler, der zur Linken aber ein FKmlein mit dem Oester, reich,scheu Wapen Kalt- Schönburg, die Grafen von Schönburg haben ein roch und silbernes Band-Weife geweiftes Schild, und oben aufdcmHelm zwey eben so gestreifte Flügel. Schottland, suche Gross-Britannien. Schwarzburg, die Fürsten und Grafen von Gchwarzburg haben ein Gold-und blau gestreiftes Kreuz, welches das ganze Schild ui 4 Onaniere thellt, und anfden Titel der 4 Grafen desReichs zielen soll- Aufdem güldenen Mittel-Schilde ist der zweyköpstgte schwarzs Reichs-Adler mit einem güldenen tzrchlldlein anfdcr Brust, darinnen ein Für- sten-Hut, wegen der Fürst!. Würde. In dem rechten Mittel-Schilde erscheinet ein'gülde- nerLowe, wegen derGrafschaftSchwariburg; in dem linkenMiktel-Schllde aber ein schwarzer Hirsch in Silber, wegen der Herrschaft Cletcenberg. In dem Haupt-Schilde aber, welches aus 8 Feldern bestehet, flehet man einen schwarzen Sidier im güldenen Felde wegen Arnstadt; ein rothes Hirsch-Geweihe in Silber, wegen Sonkershauft»; ein roch und silbemSchach,wegen Hohenstein; in einem getheiiten Ouarcier oben einen güldenen Löwen im rochen Felde, unten aber von Gold- und rvthBalken'weise gestreift, wegen Lench- tendera) und in dem Fusse des Wapens eine rothe Streu - Gabel und einen güldenen Kamm, als das Stamm-Wapen der Gra,en von Käfernburg. Auf diesem Schilde stehen 6 offene Helme. Der Schwarzburqjfche hat einen güldenen sitzenden und gekrönten Löwen; der Arnstadt-Gondershausische einen schwarzen Adler, zwischen einem rochen Hirsch-Geweihe; der Hohensteinische einen Pzaueii-Schwan; zwischen einem silbern und rochen Hirschhorn. Die übrigen zwey, als der Reichs-Adler und Fürsten-Hut, sind Kayserl. Gnaden-Zeichen; und der gekrönte geharnischte Mann weaen des grossen Lo- mlrlo 5 . Die Wapenhaicer sind zur Rechnen ein wilder Mann, und zur Linken eine wilde Frau, deren jegliches ein roth und weisses Fähnlein traget. Schwarzenberg, derFurst von Schwarzenberg führet; blaue Pfahle in: fudern Felde, als das Stamm.Wape» derer von Seins- Heim; cinen Türken-Kopf,darauf ein schwarzer Rabe fitzet, und die Augen auShacket, im güldene» Felde, als ein Andenken der von Graf Adolphe wider die Türken erroioienen Hhhh; La- 1226 Wapen wapen Lalsserkeic vor der Fest»!,« Raab; drey aus-. Siebenbürgen, hat drey westtzEi^!^ steifende röche Spitzen ,m silbernen Felde, ten Zähne im blauen Felo zum Wa>,e>, Sinzendorf, diese Grafen haben in'einem gecheilten Mittel.Sckild oben die Kan. serliche goldene Krone im roihcn Feld',' wegen der Erb-Schatzmeister-Würde im Rh, mischen Reich; unten aber drey silb-rne lamglichteSckach-Felder,das eine im blauen, die andern beyden aber im rochen Felde, als das Sinzendorsische Teschlechcs-Wapem wegen der ererbten Grafschaft gulz u- Klet, tan; einen schwarzen knorrichcen und schrag- rechts liegenden Ast, oben mit einer rochen Flamme, wegen Brandeiß. In dem gekheil- ten Mittel-Zchilde zeiget sich zur Rechten ein silberner Thurm auf einem schwarzen dreysachen Hügel, wegen Schwarzenberg; u- zur Linken z Korn-Garben im silbernenKeb de, wegen Postelberg. Dieses ganze Wa- hernach ein von Äold und roch gestreiftes Pen-Swild bedeckt an statt der sonst gewöhn sichen Helme ein Fürsten-Hut. Schweden, führet drey güldene Kronen im blauen Felde, als das alte Schwedische Wapen ; drei) blaue Flüsse im güldenen Felde, worüber ein rother gekrönter Lowe her- oehet, als das alte Gordische Wapen; auf dem gevierdten Mittel-Schilde prasentiret sich das Herzoglich-Holsteinische Wapen, als tzhro jctztregierenden Königl- M«j- «tam- Wapen, welches oben unter Dänemark genugsam beschrieben worden- Dieses Wapen ist mir einer goldenen Königlichen geschlossen Feld, wegen der Burggrafschast Rheineck; ein getheiltes Feld, dämme oben ein schwär, zer Adler im silbernen Feld, unten aber eine silberne Gold-gekrönte Gans in einer goldenen Krone sitzend, im rothen Feld, dessen untersteHälfre achtmal von Silber und roch, gestreift ist, wegen der Corbaa-Lav'tzischcn Verwandtschaft. Auf diesem Schild sieben fünf offene gekrönte Helme, ausser dem mittelsten- Der erste bat ans einem rochen Küssen die Kayserl. Krone; der andere träar ei. »e» goldenen Pokal zwischen zwei) roch und blau gecheilten Büffels-Hörnern; der dritte neu Krone gezieret, und die Wapenhaiter i hat eine sitzende silberne Gans mit Gold ge- sind zwey Löwen- j krönt; der vierte zeigt einen schwarzeil und Schweig;, ein jeder von den iz Caiiti)ns§ gekrönten Adler; und der fünfte hat 2 rvthe hac sein besonderes Wapen ; der Cantonzlmd silberne quadrirccFlügel. Schweitz aber führet ein rothes Schild mit j Solino, kieGrasen v-SolmS führen einen ememSiiber-Kreutzlein oben in dem linken Lianen Löwen mit rother Zunge im goldc- Wiiikel- Seccau, dieses Bißthums Wapen bestehet in einem rochen Schilde mit einem silbernen Arm- Seeland, das Wapen dieser Provinz ist gccheilet; oben erscheinet ein halber rother Löwe im goldenen Felde, unten aber sechsfach von Silber und blau gestreifte Wellen- Sicilie,,, das Wapen des jetzigen Königs von beyden Gleisten ist eindreyfachdie Län ge herab getheilter Schild mit einem Mit- zwischen -Fahnen; auf dem Solmiscken neu Feld, als das Solmische Geschlechts- Wapeu; ein von roch und Gold getheiltes Schild, wegen der Herrschaft Münzenberg; eine schwarze Rotz im goideiieu Feld, wegen Wiidenfeis; und einen silbernen Löwen im schwarzen Feld, wegen der Herrschaft Sonnenwalde. Dieses Wapen-Schild wird von 4 Helmen gezieret. DerMünzenbergischr hac eine röche und mit Hermelin aufgcschla- gene Mütze mit einem Pfauen-Schwanz rei-Schilss. Der erstere und mittlere Pfahl enthält in der oben, Hälfte das Wapen von Kastilien u»d Leon, und in der untern ein blaues mit goldenen Lilien bestreuekes Feld, mit einem rochen Turnier. Kragen, von fünf Lanzen, der aber vom Mittei-Schild ganz bedeckt ist, als das Wapen von Neapel- Der zweyte Pfahl zur Rechte» ist quer gctheilet, und enthält im obern goldenen Felde 6 blaue Lilien, wegen des Hauses Farnese, und in dem unter» das Wapen von Portugals, welches die Herzoge von Parma angenommeu, und also ist derselbe Pfahl wegen des Herzogthunis Parma, gleichwie der dritte zur Linken mit dem Medicetscheu Wapen des Groß. Herzogthums Florenz bedecket. Der blaue Mittel- Schild mit einer rochen Einfassung und dreyen güldenen Listen ist das Waven von A,i,ou- Ob wegen des Parmesanlschen und Fiorentinischen Wapens, nach der vom König üon L»rl(» auf diese Staaten gethaneu Reliuncialion eine Acnderung erfolgen werbe, stehet zu erwarten- sitzet ein blauer Löwe zwischen 2 roch und weiß gecheilten Flügeln; der Sonnenwal- dische ist gekrönt; und trägt einen halben silbernen Löwen; der Wilbenfelsische aber hac eine schwarze Rose. Solothurn, Vieser Canton führet ein ge« theiltes Schild, welches oben roch, und unten Silber ist. Sonderohausen, siehe Schwarzburg. Spanien, führet ein aoldenesCastell mit drey Thürmen,blauerThur u- Fenster im rochen . einen go denen. Löwen imfchwarzen K wegen Bradant; ein gespaltenes Nj'daen, ,o Rechten einen schwarzen Kmen iir aolrepen, und zur Linken euicn Ä „Adler mit se idener Krone und Kusse" ! silbernen Feld, wegen Flandern und T»- vorsscllec Dieses Wapen ilt mit einer K nA ^chlossenen Krone bedecket, und mn dem Ordens - Seiche» deö goldenen ^'EyE'dasBischössiiche Waven allda ist ein silbernes Creutz iin blauen Feld, wegen des Stifts Speyer; und cm silbernes zwey- tbürniichtes Lanel mit ernem schrage-rechtS drr»Meckten Praiaten-Skab, durüber eine goldene Krone wegen der incorporiric» Aobstey Weilsenburg. ^ ^ Stablo, des Abts und Fürsten von Sta- tk Daoen ist von oben herab geiheckec. ÄrRechten stehet ein weiffeS Lamm m-cel. nun rochen Bischofs-Stab u. grunenBaum aufeineAgrünen Rase» im grünenFeide we- -c,i derAbceyStablo; und ein Lindwurm auf einem grünen Rasen im silbernen Forde,we- m> der Men Malmedy. Oben auf diesem tzlbilde liegt eine Bischofs-Mütze mir bahn,m steckenveni Bischofs - Grab und Schwerste. Sroübern, die Grafen von Stoliberg haben einen schwarzen Hirsch im goldene» ^de, als das Stollbergische Gcschlechcs- Tapen; einen schwarze» Löwen in Gold, «sm der Herrscht Köiiignein; einen rohen Mer, mit blauem Schnabel und Füssen im goideneu Felde, wegen Rucfcheiorc; 2 mbe Fische im silbernen Felde, wegen TFrnigerode; drev rothe Sparren im silder- nenMc, wegen Epstein: ein roch und silbern Schach im goldene» Felde, wegen Mark; ein roch und Gold gechecktes Feld, «gen Münzenberg; zehen Gold und rothe Balken, eins ums andere, wegen derHcrr- schaflAlguemonc; ein roch u. silbern Schach, «gen Hohenstein; in einem gecheckten tzuartier, oben einen güldenen Löwen im rochen Felde, unken aber von Gold und roch gestreift wegen Laulerderg; und endlich auf einem Mittel - Schildgen einen schwarzen Hirsch im silbernen Felde, wegen Klettenberg. Vieles Wapen hat z offene Helme. Der Stollbergische ist gekrönt, und trägt einen Plauen-Schwanz mit zwey silbernen Btrauß-Feder». DenHohensteinischcn be- deckek eine rothe mit Hermelin aufgeschla- M Mutze, darauf ein rothes und silbernes Hnsch-Horn, dazwischen eine goldene Ku- gel nnt einem Pfauen-Schwanz stehet; der oiMschesortckche ist gekrönt, und zeigt einen Wuen-iLchwanz, worauf ein rother Adler. StranburA, das Bischöffifche Wapen ist WerneS Band im rothe,, Felde, wegen «°Atsste Straßburg; und ei» silbernes Ä» »"t silbernen Zacken an der Seiten, vegen der Landgrafschaft Elsaß. Das in 8 Wapen 1227 Feldern bestehende Mittel - Schild ist des fetzigen Bischofs und CardmalS von Rohan Geschlechts-Wapen, nemlich des Fraiizösi- schen Hauses von Rohan. Das erste Feld ist blau, mit denen z goldenen Französischen Lilien, über welches ein von Silber und roch gewnrffelter Schräg-Balken gezogen, wegen Eoreur; ,m andern Feld ist das Wapen von Navarra; im dritten das von Arragoiuen; im vierten da? von Schottland; das fünfte Hermelin-Feld bedeut« Bretagne: das sechste Mayland; bas siebende ist silbern mit blau eingefaßt, und einer rochen Binde, wegen Sanseverino; das achte ist das Lothringische Wapen- Das gespaltene Herz-Schiidlein enthält zur Reckten neun güldene Rauten im rochen Feld, wegen Rohan; und zur Linken das Herzogliche Wapen von Bretagne. Dieses Schild bedecket ein Fürsten-Huc, darüber sich ein Erz-DischöffiichcS Creutz und Car- dinalö-Hut präfenttret. Taxis, der Fürst von Thum und Taris führet einen weiffen Dachs im blauen Mittel-Schilde, aiö das Gcam-Wapen des Hauses TaxiS- In dem Haupt-Schild, und zwar im ersten und vierten silbernen Feld einen hohen rothen Thrsin, hinter weichem zwey in ein Anbreas-Creutz gelegte blaue Lillen- Scepter, als das Stamm-Wapen des Hauses Thum- Im andern und dritten goldenen Feld einen rochen biau gekrönten Löwen, wegen der Grafschaft Balsaßina. Oben auf diesem Schild siegt ein Fürsten-Huc. Tecklenburg, s. Äenthenn- Teutschmeifter, derMarianer-Rittev. führet hinter seinem Gescklechrs-Wape» das schwarze und mit goldenen Lilien bestreute Ordcns-Crcutz, welches an allen 4 Enden etwas hervor raget. Das eigentliche Wapen aber deö Hochmeisters ist ein schwarzes Creutz i» silbernen Feld, worauf w.eder ein kleines goibmeS und mit Lckim an den Ecke» geziertes Creutzlein, in dessen Mrttel- Punct ein goldener Schild mir dem schwar- zenReichs-Ädler erscheinet. DasGeschiechtS- Wapen des dermahligen Hoch-und Teucsch« Meisters, Sr. Könizi-Hoheit, deS Herzogs Carl, suche unter Lothringen- Traun, die Grafen von Traun haben ein in die Länge gechecktes halb weiffes und halb schwarzes Schild, oben auf dem offenen gekrönten Helm mit einem schwarzen und weiffen Flügel gezieret. Traurinansdorf, diese Grafen fuhren ein sechsmal von Silber und roch gestreiftes Feld, alS das Geschlechts-Wapm der Castellacischen Familie von Lyroi, womit sich diese Grafen verheyrathec; drey rothe Hüte über einander, als das GeschlechcS- Wapcn der Hoizler in Oesterreich, mit denen sich diese Grafen gleichfalls verheyra- thct; ein gechecktes Feld, unten Goid, oben aber von 'roch und Silber gespalten, als HS Kirchdergische Scamm- Wapen z und m bei» »ick > ' ,K" M-W' AM.-- - ^7 ' i I I-M f- ... ... - . i >!'«> *228 wapen Wapen d^i» roch und sicher» Mittel - Schilde eine hoch röche und halb w- isse Rosse, als das Traukinanödorfische Stamm-Wapen. Auf diesem Schilde ruheu z offene gekrönte Hel. me- Der Eastellausche hat roch und Silber gewürffcite Büffels- Hörner, dazwischen ein Mann ohne Anne: der Traukmansdorsi- sche hat einen roch und Silber gespaltenen Dusch, mit Hahnen-Fesern und einer Rose bestecket; der Kirchbergische zeiget einen halbensilbernen Mann mit langen spitzigen Ohren, zwischen zwe» Büffels-Hörnern. Tuaursodn von Falkenstein, dieses Fürstliche Haus führet in einem blauen Mittel-Schild ein silbernes Hus-Tilen, als das Stamm-Wapen- Im ersten Quartier den schwarzeii Reichs-Adler mit dem Buchstaben st. auf der Brust, als ein Guaden- Gesck''tt von Kanser Rudolph», der diese? tseschlecht in denGrafen.Stand erhoben; im andern Quartier eine silberne Binde im ro- kben Feld, und über selbiger einen Falcken aus der Spitze eines drevfachen grünen Hügels, wegen üer Grasichatt Falckenstein; im dritten Quartier eine» schwarzen Hahn, im silbern Feld, mit einem Fuß auf der Spitze «nies schwarzen vrensachen Hügels stehend, wegen der Herrschaft Sprechenstein; im vierten Quartier einen halben schwarzen Sreinbock mit rochen Feuer - Flammen im goldene» Feld, wegen der Herrschaft Echrosenstein. Aus diesem Wapuc stcheu ; gerrönre Helme, und zu jeder Seiten einer- Der mittelste tragt den schwarzen Reichs-Ädier, als das Kayserliche Gnaden, Geschenk; der zur Rechten ist der schwarze Hahn au? dem dreyfachen schwarzen Hügel, wegen Sprcchenstein; der zur Linken, ist der Kalckciisteinische Falcke auf dem dreifachen grüne» Hügel; der aufferste zur rechten Seite ist ein schwarz Küssen mit einem Dü. schel schwarzer Strauß-Federn au einem silbernen Stengel, als der Trautsohnische Ge- schlechtt-Helm; deräusserste zur linken Tritt ist der Scbrofensteinische halbe Steinbock mit rochen Feuer-Flamme». Trident, das Bischöfliche Mapen ist ein schwarzer Adler mit goldenen Schnabel und Füssen, auch mit goldenen halben Cirkcln auf den Flügeln, im silbernen Felde- Trier, bas Mapen Sr. jeztrcgierenden Chursürstl- Durch!- ist quadrirt mit einem Mittel-Schilde. Im > und 4 silbernen Fel- de des Hauptschildes ist ei» rothes Kreuz wegen des Lrzsttfts Trier. Im 2 Felde be- findet sich das von roth und Silbergetheilte Mgpcn des Bißthums Augsburg, und im z rochen ist ein silbernes zurücksehendes Osterlamm mit einem goldenen Scheine um den KeM- ans einem grünen Hügel, wegen der Mi dem Erzstiste Trier vereinigten Abtes Prs-m. Der von einer K- Krone bedeckte MittelMld ist gleichfalls quadrirt, und enthalt lm rten und qten Quartier einen sil- brmku gekrönte» Mer «egen des König- rcichs Pohlen, im 2 und z gleichfalls rochen einen silbernen Reuter imHarnischmit blos. >e» Schwerste wegen Lichauen. Der Mit- teljchild ist in die Lange gecheilt und cncbäst das Ehnr-Sacksische Wappen, als da-Stäm- Wapen Sr. K. Hob- Den Bauprschg» selbst, der von dem Polnischen weissen Adlers Orden umgeben ist, bedeckt derChur-Hux und hinter demselben sind Schworst und Bischofsstab in GestaitemesAndreakkreujes gcsezc. Die Schildhalter sind 2 gekrönte Löwen- Truchseß von bValdbing,führet einen goldenen Reicks-Apfel wegen der Truchseß- Würde im 'Röm- Reim; z schwarze Löwen über einander im goldenen Feld: eine goldene Sonne im blauen Feld über einem drey. fachen Hügel, wegen der Grafschaft So», ncnberg; z goldene Tann-Aapfen nn blaue» Feld, als das alte Eeschleckks-Wapen der Truchsessen. Ans diesem Wapen stehen 4 offene Heime. Wegen desTrnchsessen.Amts kragt der eine aus einem rochen Küffen den goldenen Reichs-Apfel; derWaldcburgische hat ein rothes Küsse», nebst einem Psaucn- Schwanz, hinter welchem eine Lanze mbt einem getheiicen Fähnlein stecket, darinne der goldene Reichs-Apfel im rochen, und krey Löwen im goldenen Feld zu sehen; der Thannische ist gekrönt, und hat einen grünen Tannen - Baum mit goldenen Tann- Aepfelii. Der Sonneiibergische ist auch gekrönt, und trägt eine goldene Sonne- Sur linke» Seiten dieses Wapens stehet eine weiß gekleidete Jungfrau mit geflochtenen Haaren, und in der linken Hand die Fahne deS Herzogthums Schwaben haltend. Türkischer Lapsen, Hai einen Haiden silbernen Mond im grünen Schild, mit einer Löwen-Haut umgeben. Oben daraus liegt ein Turban mit einer Reiher-Feder, und auf icder Seite ist ein Roß-Schweis ge- stecket- Velen, dieses Gräfliche Wapen bestehet in z rochen hinter einander gehenden Vögeln im goldenen Feld. Oben aus dem offenen Helm stehen 2 rothe Flügel, darinne im goldene» Felde drey rothe Vögel erscheinen- Venedig, führet den geflügelten goldenen Löwen Tt- Marci, welcher ein Buch in den Klauen hält, darauf die Worte: knx üb, diarce tzv-mgeljlkn, weil sic den Evangelisten Marcum zum Patron hat; in Kriegs- Zeiten aber hat die Republik einen aufgerich- reken Löwen mit dem zugeschloffenen Buche, und einem Schwerdt in der Tatze mit den Worten: 8ub mnbir Mlrum tuLrum. Dieses ist das eigentliche Venetianische Mapen, welches oben miteiiierKöniglichenKroiie bedecket ist, weil sich die Republik be» Königen alcich achtet. Sonsten aber hat das grosse vollkommene Wapen ; Mittel-Schicke und 16 Felder. Die ersten sind ins Kreuz gesetzt, uub das mittelste und vbgemeldte Wapen ist das wapen Wapen 1229 ^TTm-IietianischU daS darüber ge,etzte ist neu, wegen Castilsi»; im 2 silbernen einen nnvrikche; das zur rechten Hand wegen rochen gekrönt!» Löwen, wegen Leon; im ; o» dim das zur Linken wegen Dalmatien, Svldenen 4 röche Pfäle, wegen des König. Lk aüüaicu und Albanien; dasunceri-e aber reiche Arragon.en; nnd im »tenschrägrechcs »irien- Die übrigen -6 Felder wer- , gevlerdreii oben und unten im goldenenFelde ^ «eaen der andern Provinzen gefnhret, 4 röche Pfahle, iinv aufden Seiten im siiber- - 1 - der Adler, wegen Friaul; das Kreuz, s neu einen schwarzen Adler, wegen des König. „,si„ Padua; das Kreuz mit den Sternen, reiche -ü-icilien. Der Mittel-Schild des ;ten m ee der ^!>rcs-rrs.-is»',-; das Kreuz MiM Haupt-Huartiers ist-n die Länge getheiiet, Doael-Kvpfen, wegen Bettuncle; das l und hat in der vorder» goidenenHalite einen Meude goldene Kreuz wegen Verona, ein l rochen, und mit ; silbernen gestümmelte» L»egen Breftiano; das silberne Kreuz, Adtern beieytenrechkenSchräs-Balkui, we- ^ ^.----- ein Thurm, wegen Fei-! gen Lothringen-^n der hintern goldenen aber Deren Vrcentmo; . - .. -.. wegen -<-av j Haup!-.-Zuarcier selbst ist zrnaiin die Lange, und »na! guer geiheilet- Im ersten schwarzen Felde ist ein goldener Löwe, wegen Brabant. ^ Im 2 silbernen eineanfgerichrece viaue gerrumiuceSchianze, miceinem rochen Kinde imRachen, wegen Mayland. Im zten grinien ein silberner mit Gold gekrönter Greis, Mit doppeltem Schwänze, aus dessen Rachen n- OhrenFener gehet,wegen Steyer. inark. Im »goldenen z übereinander ge, hende röche Löwen, wegen Ka'rnthen. -gn z silbernen ein blauer Adler, mit einem auf der Brun siegenden, von Silber und rv.y gewürselcen und mn den Hörnern auswärts s gereh-.cem Mionöc,wegenC-ain- Im 6 durch 8 ,ldcr gecheckter —, . , . ^ m dalbeS Schiff, wegen der Iisiei Lorfu; eui silberner Hoaciuth im silbernen Felde, «^eu der Insel Zante; ein Thurm, wegen »ij Ädriatischen Gebiew: ein Castell, dar- üdnder DenetianischeLöwe, wegen Polesi- »r; ein rothesSt. Georgen-Krenz, wegen ch Insel Cesalonia; ein Pferd und silbernes zmliz nn rochen Felde, wegen der Inseln Lhcrss und Osero- Dieses Wapen bedecket ml Migl-Pavillon, und oben darauf sie- gtt dir Herzogliche Mütze. Mm, hat ein in oje Hueere gechecktes C-Hild, dessen 2 dcrtheiischwarz, das unter- sie aber silbern ist- Ungarn, dieses Königreich führet einen, ^ . Mdrirten Haupt-Schild, mit 5 in Form ! "nen ,chmaien rochen Huer-Balken guerge- eiaek Andreas-Creutzes gestellten Mittel i thelickn Felde, ili oben im blauen ein schwar- SMden,davondermltckere, Mit dcmLr.-jjer wachsender Adler, von einer goldenen Sonne und Mond in den obern Winkeln begleitet; umen im goldenen aber sind sie. Hkr;oglichri! Hnce bedeckte im rochen Felde tliim si-bernen Huer-Balken hat, wegen Oe- sicneich. Der Mittel-Schild des 1 Haupt- O.u;nckcrs ck'i in die Länge gekheiiet, dessen »ordereHÄste von Silber und roch achtmal lsiiergeämstist, wegen des Königreichs Un- -irin die Hintere röche aber enthält ein, aus m«rgoldenen und auf einem grünenHüge! bmiden Krone hervorgehendes silbernes den roihe Lhurmc, als; und » wegen Sck- beubürgen- DerMictel-Schild des 4 Haupt. HuarrierS hat im goldene» Felde einen rochen gekrönte» Löwen wegen Habsburg- Das 4 Haupr-Huartier selbst ist 8 mal in die La», ge und 2inal guergecheilec. Iin 1 goldenen Felde sind 2 schwarze übereinander gehende Uriarchen^Creutz, auch wegen Ungarn- ! Leoparden, wegen Schwaben. Im 2 blauen Laa 1 Haupt-Hnartier selbst ist zmäl in ir lange, und amalqucrgethecket. Jm istcn Mhei! Felde ist ein silberner, zweygeschsänz- lkixowe, wegen des Königreichs Böhmen. ^ sind z goldene gekrönte Leo- MdemKopfe, «egen Dalmatt'en- Das z ist »»!> L-iIver und roch geschacht, wegen des «mgreichsCroatien. Im» goldenen gehet Arin mit einen, silberne» Sabel »»- derMi tle des linken Seiren-Randes her- «cg» Tklavomen- Im; ein von vier e,cochenl-reutzlein begleiteies goldenes ,'-E»-Crcutz, wegen des Königreichs Ie- a,.->>» ^ ölauen ein silberner Löwemit »"2 Wernen Creutzlein in der vordcrn ein von roch und Silber geschachter und >e. krönccr Adler, wegen -Schlesien. Im z silbernen ein rocher Adler mit goldener Krone und Klee-Stengeln auf den Flügeln wegen Tveol- Im 4 b auen 2 goldene auswärts ge- krümmteBarden, oben und unten, wie auch zu beyden Seiten Mil 4 gdidenen Wieder. Creutzlein degieitec, wegen des Herzogchums Bar. Im; goldenen ein gekrönter schwarzer Lowe, wegen Jülich- Im<> schragrechts gecheckte», in oben im blaue» ein golden, r auswärts kletternder Löwe, uucen aber und im silbernen 2 röche linke Schräg-Balken, wegen der Grafschaft Gerz. Das ganzeWa- pe» bedeckt eine Königliche Krone, über wei- e-reutzlern >n oer vordcrn peiiveoecfreinedsvnigncuevelvix, uvt» >^1- wegenInöie». DerMittelschild des ckerzwey stiegendeEttgel noch die Ungarftchc Mt-Huartiers ist von blau und Gold 6 Krone empor halten. Schild!-«,.;i sind 2 M^grechks gestreift, mit einer rochen goldene auswärts sedendeGreiffe mit schwar- m Burgund. Das 2 Haupt- zen Flügeln und Hälsen- «k,er selbst ist quadrirt, und hat im ersten Unterwalden, hak ein halb rothes und 'MnFelde ein goldenes, Castell mit z Zin- halb silbernes Schild, darinne ein gedoppelter I2ZO wapen waperr ter Schlüssel aufaerjchtet stehet, der «den w iß und nnten roch ist. ! Uri, dieser Canto» hat einen schwarzen! Büffels-Kopf mit rochen Hörnern, und ei-! »en rochen Rcng in dcr.Naft, im goldenen, Felde. i ditrechr, kiese Provinz führet ein aus dem reckten Winkel-Band weise durchschnittenes roth und st-LerneS Schild- D aidburg, s. Truchseß. Wald eck, die Fürsten und Grafen von Waldeck führen einen achreckigte» im gol- denenMitikl-SMde schwarzen Stern, als ihr Stamm-Wapen, und ein roches Anker- Kren; im Silber, wegen Pyrmont- Nebst diesem aber drey rothe Schilde in Silber, wegen Aavpolkstein; drey schwarze Gv!d gekrönte ?iaben-oder Adlers-Kövse in Silber, wegen Hoheneck; und einen rochen gekrönten Loire» im silbernen Felde, so mit blauen Ziegeln, ooer Schindeln bestreuet ist, wegen der Herrschaft Gerolseck- Auf diesem Schilde stehen fünfoffene Helme. Der Hohenecki sche ist gckrhnt, und hat zwey schwarze Flügel Mit drey silbernen Pilgrims-Staben; der Pyrmoncische ist gekrönt, und tragt einen hoben goldenen und gekrönten Hut, oben mikPfauen-Federn besteckt, und mit einem rothen Arm des Anker-Kreuzes durckgezv» gen; der Waldeckische ist gekrönt, uiid hac zwcn goldene Flügel mit schwarzen Sternen; der Nappolriieiiitsche hat einen halben Man» ohne Arme, in silberner Kleidung, darauf z rothe Schildlein; der Gerolsecki- sche ist mit einer roch und weiß ansgeschlagenen Mütze bedecket, und mit einem Pfauen- Schwcnz gezieret. waldsrein, dieErafen von Waldstein haben einen gekrönten blauen Löwen im goldenen Felde; und auf dem Mitiel-Schiide de,, I schwarzenReiche-Adler. Oben stehet ein of-! fcncr gekrönter Hesin mit einem blauen und einem goldenen Flügel. waldpor, die Freyherren Waldpot von Baffenheim haben zwölf rothe und weiffe Wind-Mühlen-Flügel, im Kreis herum gesetzt, und auf den, Helm zeiget sich ein Schwan, dessen Flügel wie das Wapen gezeichnet sind. warrenber-lz, die Grasen von Warten- terg haben einen weiflen Schild, darinnen drey röche Kugeln, mit einem rochen breiten Aweretz-Balkei! in der Mitten, der mir doppeicen Leinen eingcfaffet, und daran sich ein goldenes Post-Horn präftnciret. um das Wapen hängt die Ordens-Kette des schwarzen Adlers. Oben ist das Schild mit einerErafen-Krone bedeckt, und die Wapcn- haltcr sind zwey Knaben in Ü „garischen Muken Conrads von Weissenwolf, der zuerst die Mauern zu Dama,eo in Synen erstiegen, und zwey silberne mit den Rücken zusammen gekehrte und an eina.der ge- knppeice Hunde rm rochen Felde. Auf L,e. ft,» Wapen ruhen drey offene gekrönte Hcü tzen und mit Kolben in der Hand. Weissenwois, die Grasen von Meiste, i- woif haben einen silderiic,, Wolf im rochen Felde, als das Geschlechts - Wapen von Weissenwois; eine goldene Mauer mit drey Zinnen im blauen Felde, alb eui Anden-- hervor kommen; auf d. »Mitte,-Schilde prä- ftntirer sich oben eine Rose im süberuen, und unccn ein schwarzer Eber im güldenen Felde, wegen der Gra,schast Lserlrci. Dieses Wapen bedecket eine Graftn-Krone Worms, dieses Bißchum führet einen silbernen Schlüssel im ichwarzen u-mit güldenen Kreutzen bestreuten Fe.de würremherg, die Herzoge von Wur« cemberg haben drey schwarze Hirschhörner über einander im güldene» Felde, weiches eigentlich das alte Urachlsche Wapen, indem st-- nie. Der eine trägt den silbernen Weift der andere har 2 Büffets - Hörner, dahin- rer zwey blaue und Goid - gecheckte Kugel, auf dem dritten aber sitzen die bcyden sil- Kernen Hunte Wcrrt-eiin, siehe Löwenstein. Wied, die Grafen von Wied haben ei- nenPsau in einem roch und Gold Band-weift gestreiften Felde, als das Stamm-Waveii der Grasen von Wied; zwey röche Pfahle im silbernen Felde mit einer kleinen blauen Eröfliuiig im oder» rechten Wnkel, wegen derHerrschastRunkel; und zwey rothe Bal- kcn im silbernen Felde, wegen der Herrschaft Nieder-Lift,-.bürg. Oden sind 2 offene Heime. Der Wiedische hac einen Pfau, und dahinter r rothe und Silber gesrrisre Flügel; der Runkellsche aber trägt eine» silbernen Thurn. wild - und Rhein-Grafen, siehe Aalm. windischgoatz,diese Grafen führen einen silbernen Wolfs-Kopf im rochen Felde, aiS ihr Scamm-Wapen; 3 güldene und in der Mitten schwarz gezeichnete Plemnge im schwarze» Felde; ^inen silbernen Sparren, nebst dergleichen Schildes-Haupt im schwarzen Felde, wegen VeS Gcschiechcs derer von Wollschal; in dem guadrircen Mittel Schilde erscheinet eine silberne Kirchcn-Fahne im rochen, und eine schwarze Straffe-nn silbernen Felde, mit einem neuen Mittel, Schildgen, darauf eine gülveneFisch-Gräre im rochen Felde, als wegen der Gradneri- schen Familie, mit der sich die Eraien durch Heyrach oefreunbel. Dieser GräfiicheScküd führet ; offene gekrönte Helme- Der erste crägc den silbernen Wolfs-Kopf, der andere 6 rothe Strauß-Federn, mid der güldenen Fisch-Gräle darüber; der dritte hat eine runde schwarze Tafel mir 6 Mdencii Pfennigen besetzet- woichcnsrem, dasWapcn derFrafen von Wockenstei» ist aus dem obcrn rechccnWinkel Wolken-weift durchschnitten, oben roth, un- ten Silber, als das Wolkensteiniche Skamm- A «tz! .^2 '.stß> «ü, 8 7s»' L ;W bi , Mist» M'fl Äiii »80- Wapen,- ei» blaues Feld mir ein.m rochen UÄ Schildes - Fuß, daraus ; silberne Pfahle Kßi LS 'Kr Kl!, » ! -kr IN W.'.pen waradein rftGrafeii von Urach des Herzogthums Schwaben und desRöm-NeichsJagermeister Uesen, und die Herzoge von Wurtembecg W Grafschaft im XM. 8ecu!° kurz vor dem Interregna an sich gebracht; ein Feld voll schwarz und güldener Rauten, wegen sseck eine güldene Fahne „nt dem schwüren Reichs-Adler im blauen Felde, wegen de Pannier-Würde im Heil. Rom- Reich; - aüidene mit dem Rucken zusammen gekehrte Mw im rochen Feld, wegen Nsum- relaard, einen Manns-Kopf mit rvkher Mu- beim güldenen Felde, wegen Heidenheuii. Waradern warend. 1231 Lie Herzoge von der Schlesilch-Oeisiickchen kime führen in ihrem Mittel-Sckckd den chmrzen Schlesischen Adler im guld^en gelbe. Dieses Wapcn bedecken 5 offene r-elme. Der Urachische ist gekrönt, und hat ein rothes Jäger-Horn, aus dessen Mund- Stücke eiuigeweiste, roch unS blaueFedern herfür gehen.DerTeckische hat einenHunds- Kopf mir güldenen und schwarzen Rauten bezeichnet; und derMümpelgardische istgc- krönet, und zeiget eine halbe und roch gekleidete Jungfer, welche gekrönt ist, und an stakt derÄrme zwev güldene Fische hat. Der wegen des Reichs-Pannier-Amts trägt einen schwarzen Adler; und der Heidenhei- mscheeinen Manns-Kopfmft rocher Muhe. Die Helmen-Decke» sind gülden und schwarz. wüvtzburg, der Bischof von Würzburg hat ein roch und Silber gechecktes Schild, danime aus dem unterste» silberne; silberne Spitze» in das oberste rocheFeld empor steige»,wegen des Herzogthums Frauken; ein roch und Mer quadrirces Fähnlein a» einer langen Lanze, wegen des Stiftes Würzburg. ä»§, dieser Canton führet einen blauen tzueer-Balken im silbernen Felde. Zürch, dieser Canton hat ein silbernes und Wues Schild, schräg-links getheilet. Wapen-Rönigc, also pfleget ma» sonst eie Herolde zu nennen, wiewohl man auch dadurch zuweilen insonderheit die vornehmste unter den Herolden verstehet. Wapen-Lunst, siehe Ulninri. warqdcin, Groß-Waradein, warda, eine sehr feste Stadt und re- »ft ft Eck in Ober-Ungarn, an den Gränzen, am Flusse Ues-Koros,,,, welcher Gegend cs Ge- su d-Lader giebet- Dieser Ort treibet "»d hat guten Wen, - und ?cksk-Bau, aber wenig Vieh-Zucht- Auf ^".Hecke gegen Osten liegt ein Schloß, eüiem sü'if Bastionen und euiem tiefen Graben befestiget ist, so», steu aber hat die Stadt schlechte Häuser. R aa?ac ein Bißchum, unter den Erz- üs v», gehörig, und wurde "2 An- 1691. durch die Christen emae- q>0 "uie», nachdem sie die Türke,, vorher An- iss-, erobert hatten. Waradein,RIeln-waradein,s^»^,nr,ni kleine Stadt in Ober-Ungarn, in der Sabockscher Gespanschaft, an einem Morast beim, Fluß Kala, 7 bis L Meilen von Tockay, gegen Westen. Waradei», siehe petcr-waradein. Wacadein, suche bttüntz-waradein. Warasdi», befestigte Stadt an der Draw, i„ Sclavomen, und die Hauptlkadt der warasdiuer Gespsn- schask, welche zwischen Nieder-Ungarn und Steyermark lieget. Zwischen dieser Stadt und dem Gebürge ist ein warmes Gesund-Bad, Vrermee LonibLiuiliiLn-L ge» naiuit. War-bevA, kleiner Ott in Ober. Ungarn, 2 Mecken von Preßburg. Warberg, Bstchöfl. Eichstädtisches Schloß und Flecken in Franken, Key Herrieden, Warburg, klciue Stadt am Fluß Dymel, im Stift Paderborn, in Westphalen, so 6 Stunden von Cassel liegt, und in die alte und neue Stadt eingethecketwird. An-176» den ?; Jul. wurden Nicht welt davon dieFrauzose!! von de» Attiirrrn unter des Erbprinzen von Brauiischweiq Commaudo geschlagen, warcka, Stadt in der Moywodschast Czersk,in Ma'ovicn, in Poü-'n ward, kleine Insel IN Lappland, auf welcher die Festung Wardhus liegt, warda, kleine Stadt in Jütland, so zum Stift Rypen gehörei, 9 Meil. von Rppen. wardberg,kleine Schwedische Stadt,nebst einem ziemlichen Castell, in Holland, am 8l«u Lockuno, 6 Mecken von Gothenburg. Wardein, siehe Müny-Wardein. wardö'e, kleineJnselausderäuffersteu Küste von Fiiidmarken, in Norwegen- Sie liegt eine Viertel Meile vom festen Lande, und hac 2 Mecken im Umfang. Aus derselben liegt wardoehuus, rin starkes und wohl versehenes Castell an einem sichern Hasen- Ec wird allda starker Handel mit Stockfischen getrieben, der dort herum häufig gefangen wird, und kau man diesen Ort mit Recht die äusscrste Festung in der Welt gegen Norden neunen. 1769. den 2 In», wurde daselbst von den Leyden berühmten Astronomen P. Hell und P-Car,ivwiz der merkwürdige Durchgang der Venus durch die Sonne beobachtet- v^ron, Flecken inHerkford, inTilgelland, an einem Canal, welcher aus dem Fluß Lee bis »ach Lvuden geführet ist. Sie liegt in einer sehr lustigen Gegend, 21 Englische Mecken von Landen, waren, kleine Stadt am See Müritz, im FürstenthumWenden, inMeck- lenburg,; Mecken von Güstrow Warendorf, Varendorf, mittelmäßige und etwas befestigte Scadc am Fluß Ems, im Stift Münster, 4 Meil- I2Z2 Warham Warnem. von der Stadt Münster, allwogute Lein» w--nd gemacht wird. VSKilw»,'ein Flecken inDorchester, in Engelland,zwischen den deydenFlüssenForme undBidle, weiche sich nickt weit davon in die Lee ergiesten, unv ist Vieser Orc anje- tzo ruinirec, such Vcr Hafen babey in schlechtem ScaiLe. Wartttow, Stadt in Podlachlen,in Polen, am Kluß Narew, ist die Rcsiden-euies Ko, niglicken Skaroste». warinb^rg, wardinnborg, kleine Dänische S ravt anfver Jssftl Seeland, in der Ost-See, der Insel Falster gegen über, hat einen Haft», und ein Kömgl. Schloß, so aber nunmehro meistens verfallen. V^,rmgcon, pmr»^tsnir,m, Klecken in Engelland, in der Provinz Lancaster, am Kluß Mersey, über welchen «ne Brücke gehet, nebst dem Titel einer Gratfchaft. warl-.tz, kleiner Fluß in Böhmen, welcher im Äbnigegrätzcr-Krcise entspringet, und oberhalb Könlzgrätz in die Elbe fallt. Wärmster,»», berühmtes Dsrfin Nieder- Schlcsten fmFürsicnthum Jener, in einer bergichren aber angenehmen Gegend am Fluße Zakcn gelegen. Es befinden sich allda 2 vorlresiiche warme Bäder, davon eins das- schäfgotfchifche genennt wird, weites diesem Eräfl-Hause gehöret, tat andere aber das Prvbstbad heißt, weil es die dasige CistereienscrPrvbstev, so unter dem Glitte Gristäu stehet, zur Herrschaft har- Bexde werden auch die Hirfckber- gischen Bader gencnnec, ob sie aleich i narteMeüe v-Hirschberg entfernt sind.Es ist hier auch ein evangelisches Bekhhauß. Warmien, siehe wermlaiid. Vt-'vrnunller, kt-'k/min/irr», Stadt in En- gestand, in der Provinz WlitShire,; Meilen von der Stadc Bath. Warmodorf, neu-erbautesSchloßundBmt im Bnl,attischen, z Keil voiiCLchen,u»d - Meile von AscherSleden, dem Fürsten vem Euchen gehörig- Warn.odorf, suche NUinster. Warmje-e, Insel in Liefland, zu der Pro vinz Esthland gehörig- Warna», Fluß im Mecklenburgischen, welcher zwstchen Slernverg und Bütz0w,nlcht weit von dem Dorft Warna», enclpringec, zu Rvitllckschifbarwlrd, unter Rostock einen grossen See sormirct» und zur Warnemünde in die Olt-See sälic. Warncstcch, Schloß in der Liefländisckcn Provinz Esthland, nicht weit von Dörpt. warnemünse, Hafen nebst eine!» dadey gelegenen kleinen Orte im Mecklenburgischen, der Stadt Rostvck gehörig- D-e Krone Schweden hebt allda den Zoll von den Schifft», weicher ehemals den 82000 Thalcr, nunmehro aber nur 6222 Thäler tragen soll. Dieser Zoll ist von Schweden tm zo jährigen Kriege angelegt, und diese Würneton Warra Krone allezeit in den, Besitz desselben, u-i. geachtet des Widerspruchs von Meck 11, bürg, geblieben. XV-rneton, tttvnrtM rmi, tÄmefionM,» sSst-tena, kleine S «0l in Flandern, -wischen Ärmcittlcrt uiu Warwick, a», ^».iß Lit, in dem Oua.rcier von Aper», r Meilen v. die,er Stadt- Sie ist tas Hauet von einer kleinen wauet-mien, wttche c> Dörfer unter .sich begr-i,,, und stn ie, mävischcn Frttdeii rS/p derKrvneFra,streich überiasten wuide. Dieser Ort ist >7,;. l» dem Utrechrischen Frieden enk». veur des HauseS Lenerr« ich an - i Gene- ra,-Staacen abgetrecien, und ui o-n, Kg, diichen Frieden 1714. dem Kaiser em^e- räuiuec worden. Warnhem, aikes Kloster in der schwedischen Provinz West-Gothland, 1 Melle von Stara, ln welcher 7 a,c. Lchwedi- lche Könige vegraden liefen- XVoinivr, kleiner Oll in Befsarabien, nicht weit von Bender, aliwo der König von Schweden Carl der xu. Ln- »70g. sein Lager ausschlua, und bi- >71^. daft.bst verblieb, da er von den Türke» mu Gewalt heraus getrieben wurde- Warschau, UWr/o»,,», die Hauptstadc in Masovien, und die Residenz der Könige m Poyien. S,e liegt fast mitte» in Pohlen an derWeichsel, ist mit Mauern und Gräben umgeben, und wird ln die Ast und Neustadt av^etheiiec. Man stndei da clbst vie,e ickone w-esäude und von dein Adel erbauiePauäne, w.e auch anfchul. Kirchen und Klöster. Das Jesuicer Evllegiui», bas Collegium der Piaristen uiid das Collegium der The» aciner sind gleichfalls schöne Gebäude. Das Hospital, Seughauß, die Kndmu- le K- Sigmunds 11 >- und die kostbare Zalusklsche Biblivthek sind sehen wör« big. Warschau hat auch 2 Vorstädte, die Cracau und Prag genennel werden. Line Meüe davon über der Weichsel sie» gen die K- Lustfchiüster Viasdoiv »nd Orllanciv. Lrneres har K. Umdienio vii. letzteres aber K. Jvl annes Sobietko öX. lü^s- erbauet- Diese Sradc ist «stets belagert und erober: worden. ex. ,szz. u.-- iSzü. eroberte sie dt. Earl Gustao . i II Gejfwede», und -X. 1722. wurde sie von K- Eari Xii.e!Ni,endmmen.-X. ,728. wurden durch die Pest dey 17002 Me», icheuaufg'stiebeil, und -x. 1712beirasf sie ei» gleiches Unglücke. w rscho», Schloß denm Platten See, in Nieder Uiwaru, uuwe k Veiprm- warra, Stadl in der Woywodschaft Sira» dien ui Grop-Pohle», an Fluß Warta,; Meilen von der Scadc Stradien. Warta, Warttte, ein Städtgc» an der Ncifse, im Münsterbergichen Fürsten« thum ui Schi-sie» nahe bev der Grasichast Gl«tz, hatte vor diese», ei» festes Schloß, Bar» V^artü warrenberg Wartenburg Wasa I2ZZ sardun genannt, so man vor dieGranze .w>>Äc»Schstsi-n und Böhmen gehalten. Eb m hier eine berühmte Wallsahrt, und aedbret diese Stadl, thseiis dem stifte Ca meiu, cheils demMagistrat LerStabtFra» kciiltem, welcher voriiemllch den Zoll hat, dagegen aber die Brücke über die Neisse unterhalten muh. Warta, Fluh in Pohlen, welcher in der Wovwodschalt Cracau cntfprlnget, dev Neu-Landeberg dieNeu-Mark berühret, führet ein schwärzliches Wasser, wird bev Kol» schifbar, gehet nach Pommern, und ergeußl sich zu Cüftrin in die Oder, warbau, Herrschaft i» der L>chweitz, dem EankonGlaris gehörig- wartberg, siehe warrburg. Wartburg, klcineStüdt inNieder-Ungarn, inderGrasschastPrebburg. Wartburg, skhe warrenburg. warte, heißt ein Thurm auf einem erhabenen Orte, von dar inan eine «Wisse Gegend überscheu kan. wartemderg, kleiner Marktflecken inNie- der-Bayern, R. Landshut, am Fiüßiein Strogen, in der Pflege Erding- warrenberg, freve Slandes Herrschaft in Schienen, 8 Meilen von Breßlau, zwt- schenüelS und d u Pohlnischen Gränzen, welche »ach Abgang der Schlesis. Burg- grg'flicheuLini vviiDohna,An.17 G-durch Kan eri- Ausspruch der Preuß. Linie zuer- kanncwurbe. BurggrasAlbrcchtverkaufte sie An- -7Z4- an den nachmahlizenHer- zog von Curland, Ernst von Biron, für 4-0002 Lhlr. Nach dem Fall des Herzogs, schenkte sie An. 1742- die Großfürstin Anna, demF. M- Grafen von Münich. Nach dessenAn-1741- gleichfalls erfolgtem Fall, wurde diese StandeS-Herrschast von dem König vonPreuffencingejvgei>,An. ,76;. «der demHauseBiron wieder eingeräumet. Die Hauptstadt wartenberg liegt am muß Weide, z Meilen von Oels- Sie war ehemals wett grösser,har aber durch Brand »nie Hauier verlohren- Das 17-2. nieder gebrannte Herrschafcl. Schloß iss L- i 7 ;S. viel schöner wieder aufgebauec Mwkil. Ein ander Stadcge» gleiches liegt im Für srenrhum Glogau ''«Irunbcrgischen Kreise. ES gehöret den ^emicen zu Glvaau. mmr>» der Üncer-Pfalz, M'd'Haus derer Kolben, Grafen von »berg, welches Ä». ,7°7. am 17 Mr ck V»u«h"r-Pfalz exinurc. n lWrHembach, Ober-und NM icnrN-^^(?^"ach, Ellerstadt, As»bach, Fischbach, En Ma^^^"wnhos,unddcm freve tz ,Z°"udeu>> zu einer freyen Reich, N,,'^"hvbcn,uiid zur Wetterauisck rr-vde» . Diese! ehe.»«! veculo suhrie sch»,, im, ^l» derH.Röm.RelchSLrd.Schenkei Amt, wie auch gleiche Würde mit den andern Reichs-Grafen, und hattesich in 6 Linien und Länder, nemlich i» die Pfälzische mir dem Bevnanlen Koib, die Westphcli. iche, Bayerische, Schwäbische,Schwelgerische undBühmische eingerheiiec, die aber alle bi» aufden ehemaligen Königi Preuß. Kämmerer,H^rrnJohannCasimirKolkeii, «rasen von Wartel.derg,erloschen si»d,der 1712. zu Frankfurt am Mayn verstorben, als er kur; vorher von den. Preuß. Hofe di- mittlrer worden,».; innge Herren yincer- laflu: halte. Der älteste davon, Casimir Kolb, Graf von Warccnderg, gebühren den 6 Play >699. hacsich Anno 1724. mit Marra Sophia El.vnora, Gräfin von SoimS-Rödeihein« vermählet, auö welcher Ehe bereits manliche Tesceiidenzeiirspros- seii. Die Witwe des odgedachten Johann Canmir Kolbens, har sich nach ihres Gemahls Tode nach Paris, und hieraus nach demHaag begeben,allwv sie,7Z2.gest»rde. Wartenburg, Sladt in Wermeiand, an» Flusse Bisse, im Pohinische» Preusse». Wal lenburg, SchloßaufeinemFelsen be» Eisenach in Lhüringen, dem Herzog von Eiienach gehörig. Es tst An. , ,40. von Graf Ludwig dem Springer erbauet wor, den, und der Sitz etlicher Landgrafen gewesen. Auf diefe» Schloß wurde 0. Luther, «iS er Au-1521. von dem Reichs- Tage zu WormS wieder anheim reifete, um Sicherheit willen gebracht, und b«S An- ljaa. daselbst verwahret. warlensleben, wartcnburg, uralte Adcliche, nun cheilS Gräfliche Familie, in Nieder-Sachse» und der Mark Bran, denburg, daraus der eheinahlige Königl. Preußische General - Feivmarschall Herr Alexander Hermann von WartenSleben entsprossen, welcher An. 170«. in den Reichs«Grafen - Stand erhoben worden. Dessen ällencr Sohn hat sich nur der Gräfin von Fiodroff, im Gelderischen vermählet, und den Flodroffischen Nahmen «11- gcnommen. VS »rcviclc, V^arvvickrbiis, t-omitstu, 1-icen/i,, Provinz in Engelland, fall mit« tenilim Königreich, weiche gegen Norden an Stassort, gegen Westen a» Worce- ster, gegen Süden an Glocester und Ox, fort, gegen Osten aber an Norchampton und Leisester glänzet- Sie ist 40 Meilen lang, und 7 Meilen breit. Ihre Thälcr sind fruchtbar, und in den Bergen find-t man Eisen-Gruben. Die Haupc-Scadt Vc »rwiclc, x^u-nicrcm, t-'e-oEunr, iiegk am Fluß Avon, über weichen daselbst eine schöne steinerne Brücke gehet- Sie liegt aus einem Hügel in einer angeuehmenGe, gcud, 10 Meilen von Oxford, gegen Nor, den, und dar ein wohlgebautes Schloß. Vt Liv-lclc, siehe V-icvicle. Wasa, Vasa, Stadl und Hafen in der Schwedischen Provinz Cajanien in S»m- Iiit iand« I2Z4 wasaburg Waßgow land, an der Ost- Seite des Bvthni- scheu Meer-Bufcus, allwo die Schweden l/rz. von den Russen geschlagen wurden- wasabuc-a, eine Gräfliche Familie imHer- zogryum Bremen, welche von Königs Gustav Adolph in Schweden natürlichem Sohne, Gustav Gustavsohn herstammet, der von An- >ü;z. bis zum Wcstphälischcn Frieden Bischof zu Oßnabrück gewesen, und von seiner Gemahlin, einer Gräfin von Wiedt, einen Svbn, Gustavum Adolphum Grafen von Wasaburg, hinterlassen, der An- >6;z. gebühren, zu Hnndlosen dey Wildhausen refldirte, und sich An- 1679. mit einer Gräfin von Lei« ningen-Wesrerburg vermählte- Die männliche Lime dieses Hauses ist übrigens An- i7ä4- den 14 Jenner mit Georg Moritz erloschen. VS^IHiAoroä, Ii»ü>igvioä,I?s/r/oxc>/ft, kleine Stadt im Casanischen Gouvernement in Rußland, am Fluß Wolga, da wo die Stura hinein fällt, gelegen. Sie ist 1669. gegen Lje Anfälle der Tatarn erbauet worden- wasilkow, Stadt in Wolhynien ,» Pohlen- Wasselsheim, Schloß und Flecken im Elsaß, zum Stift Straßburg gehörig, wafsenaer, eine sehr alte Baronit, anderthalb Holländische Meilen von Leyden, davon das Geschlechte der Herren von Wassenaer den Nahmen führet, wassendurg, siehe Wachsenburg, wnssenburn, Herrschaft und verfallenes Schloß in Nnter-Tlsaß, zwischen Nieder- bran und Bitsch, unweit Falkcnstcin, zur Grafschaft Hanau - Lichtenberg gehü- wmicvhiüich, kleine Stadt oberhalb Trier, an der Mosel, wo die Sauer hinein fallt, im H-rzogrhum Luxemburg, wasserburg,ziemlich wohlgebauten. nahrhafte Stadt, am Inn- Sie liegt zwar in Bayern, gehört aber unter Salzdur, gische Hoheit. Es sind allda zwe» Zeughäuser, so mit Gewehr vor die kandfah- ncn versehen. Jngleichen eine einträgliche Salz-Niederlage, und ziemliche Handlung mit Getrayde. Wann der Erzbischof von Salzburg Kreißdirector ist, wird der Bayrische Kraißtag allhier gehalten- Wasser-Schiff, ist eine besondere, vorne sehr breite und hinten spitzige Maschine, so ein grosses Seegel führet; und dazu dienet, daß man die Schiffe bev Amsterdam über den sogenannten Pampus schleppen kan- . ^ . wassertri'idlngen, TEmi-a m/eE', kleine Stadt am kleinen Fluß Wernitz, in dem Anspachischcn, im Rieß in Franken, 4 Meilen vo» Anspa». ^ ^ „ Waßnow, ein gewisser Distritt IN der Unter-Pfalz, wo Zweydrucken liegt, rvel- WaftLnga Watte cher Lothringen von der Uncer-Pfälzfchei, det. !p kleiner Fluß in der grossen Tar. tarey, läuft etliche Meilen unter Narum in den Fluß Oby. Schloß und Herrschaft j» Flau- dem, welche 163z. zu einer vicomts erhoben worden, und davon die Familie lliu- 1,6-u den Bicomlen-Titel führe. Wasungen, kleine Stadt, Schloß und Amt an der Werra, im Hennebergüchen Ge, bicth, dem Herzoge zu Sachsen - Mei. nungen gehörig, und i Meile von Mei- »ungen gelegen- Es wird daselbst vielTo» back gebauer. vc-'slciiet, Stadt in Sommerset, in Engel- ia»d, nebst einem Hascu, allwo ein guter Äohlen-Hanbel getrieben wird. ^i'-ucikaiü, Grafschaft in der Provinz diounftsi, in Jrrland, zwischen dem Jrrländischen Meer und de» Gras« schafren Wersord, Kilkenny, Liperary und Cork. Die Haupciradt Wakersord liegt am Fluß Scwcr, ist tefestlget, und hat einen berühmten Hafen, welcher durch ein gort beschützet wird, nebst einem Biß- thum, unter den Erz - Bischof von Eashel gehörig. Sie ist nach Dublin die groste Stadt in Jrrland, und liegt sehr bequem zur Handlung. watertand, kleine Landschaft inNord-Hol« lanb, zwischen der Süder-See, dem Fluß oder Meerbusen Je, dem Keniiemcriand und dem eigentlich sogenannt-ii West« Frießland. Es hat den Nahmen von vielen Morästen, womit das Land vormals ange- füllet gewesen, die aber »unmehro ausge« trocknet, und in schöne Vieh-Weiden »er, wandelt worden. waterlapp, Schloß, Flecken und Herr« schaft in Westphale», unweit Werl«, dem Freyherrn von Fürstender- gehörig. Warerlebe», Lutherisches Nonnen-Kloster am Fluß Jls, zwischen Osterwick und Wernigerode, ui dieser Grafschaft gelegen. ^-iikor-l, Marktflecken an der Evine, i» Her« fordshire, in Engelland, rz Meilen von Londen. ^»rklngron, Marktflecken in OrfordShire, in Engelland. watfch, Flecken!in Ober-Crain,4 Meilen von raybach, gehöret unter die Herrschaft Lldek. I» der Gegend findet man viele versteinerte Muscheln und Schnecken- Watt-Convoy, ist eine mit allerhand Artillerie versehene Schmacke, und dienet selbige, die kleinen Schiffe, welche über die Watten fahren, vor feindlichem Anfall zu bedecken. Warra, Fluß in Böhmen, entspringet un Piikner-Kreiß, und fällt unweit Prag in dieMuftau. . Flecken in Flandern, nebst einer Abcey Augustiner-Ordens, am Aus Aa, 2 Meilen von Sc. Omer, dem PE.i S N il- ^kl 7,« ^ i -»f!' isP '/Al« K: eÄ ß-ch LIÄl 7i!»l üD»! 'Btt! !W Mus -ÄA, Ärl -n« .-'S «>i Mp >°lit ^14 Warten weck cerswinkel ^Mnghieii gehörig. Er war ehemals n^artcn^also wird die Nord-See Wischen dem fesren Emden,Grölttngen,Frieß» land.uiid de» gegen über liegenden Inseln eeneiiiiet. Beo Kriegs-Zelten ist es die Passage vor die Schiffe von Hamburg, Kremen, Emden re. nach Amsterdam; so nicht über; biß 6 Fuß ciefFehe». , wattschitt, eine kleine See dey Abo in Finnland. . . . warcweilev, Stadcqen in Ober-Elfaß am Sundgau, unweit Sennen, gehöret in die Abte» Murbach. V'-vi-, kleine Stadt im Wallonischen Flau- der», am Fluß Deule. . „ Wawwe. kleinerFluß imHerzogthiimWslf- fenbüttel, entspringet eine halbe Meile von Luckum, fleußt durch deffelbenHof, und ist von der Art, daß ihn «auch die grosses»? Käste nicht beeisen kan. wardolin, ein Fort in den Schwedischen Schceren,; Meilen von Stockholm, welches den Hafen bedecket, und die Einfahrt versichert- LS ist allda ein Zoll- Cmkoir, allwo sich alle ankommende und adgehende Schiffe melde» müssen. VHy.kulo'»'»;-, Insel in Asien, auf dem Indianischen Mser, 4 Meilen von der Nord-West.Seite der Insel Sumatra, unter dieRegierung vonAchen gehörig. Es befinden sich auf derselben laucerCrim inel. Gefangene, welche allda zu stetiger Arbeit angehalcen werden. hv.ssftn, also nennete sich die andere Parthey im Hußiten-Krieg in Böhmen, nach demTode des berühmeciiGeneralö Zischka, weil sie meynten, es wäre keiner auf der ganzen Welt würdig, der gedachtem General nach folgen sollte; da hingegen die erste Parthev an dessen Stelle kiocoxlum L-kum zum General erwählte. Wapwoden, siehe Woywode«. Fluß in Rußland, welcher aus einem Moraste zwischen der See Bielosero und der Wolga entspringet, und sich dey St- Nie!«- in die Dwina ergeust. wazenberg, Schloß und Herrschaft in Uli- ter-Crain, so vor diesem Aych geheissen, nachdem eS aber an die Grasen von Wasenberg gelanget, den jetzigen Nahmen de. kommen hat. tvechftlbnrg, ein feines Schloß bey Roch- "tz, gehört den Grafen von Schönburg, und i» eine Residenz Graf Carl Heinriche von Schondurg, Pentckischer Haupt-Linie, ge^ 170p. «vechrrvsbach, Stadtgen und Residenz deS Grafen von Isenburg-WechcerSbach in Hausen ^10», ^ Stunden von Geln- ^?"^winkel, ein WürzburgischeSKlo- ster und Kammer-Gmh, i Stunbeßvon Mellernadr in Franken. ^ We dde Wehlen 1235 Wedde, heisset t>, Lübeck dasjenige Gerichte, vor welchem die Handwerks-Sachen ent» schieden werden, und dieHerrc» desRachs, fv rasseibe hegen, werben Wedde-Hercc» gencnet^^n einigen andernNieder-Säch» silchen Städten har es damit fast gleiche Aswandniß. In Regensburg heisset ein lolches Gericht das Hanß.Gericht, und die Herren ^.tletlorev desselben Hanß-Her, ^evekinstem, altes Schloß an der Weser, m Westphalen, ist ei» Andenken von dem ^Sächsischen König Wittekind, wetrel, ein grosser nahrhafter Marktflecken in der Hollsteinischen Grafschaft Pinne, berg, r Meilen von Hamburg. Aus dem Markt dafelbst stehet ein steinerner Ro» lsi'ck. Der bekamue Herr Johann Rist ist althrcr Prediger gewesen. Wedel, insgemein Neu-Wedel genannt, Chur-Brande,iburgisches Städclein in der neuen Mark, welches auf gewisse mas» se^unter die Herren von Wedel geh-. Wedel, siehe wedle. Webe» lau, schönes Schloß und Herrschaft im Schloss,che,iFürstenthum Schweidnitz, denen von Tschinhaus gehörig. wedle, Wedel, Weile, kleine Stadt in Norder-Jütland, im Scift-Amk Rypen,z Meilen von Kriderica, am Fluß Wetlac. Allhieristdemung cklicheiiKo» nig Cbristiern n. von dem gelammte» Norder-Jütischen Adel durch den Ritter Mogens Monck aller Gehorsam aufgckün» diat worden. Boston, pt-'l-Lana, kleine Stadt i» Engelland, in der Grafschaft, Northum« benand- Weede, Schloß und Herrschaft i» der ProvinzGröningen in Holland,unweit Westerland. Es gehöret den Freyherren von Weede. Weeibeck, Stadt in der Provinz Nottllig« Ham, in Engelland. , ween, suche Huen. wecvt, kleine Stadt im Stift Lüttich,!» dem Ländgen Campigne, am Fluß Bley, gehöret den Prinzen von Ehimay. Dafeste Schloß allda warb 1710. eingenommen, und ruiniret- kleine Sradt im Königreich Astra« ean, am Fluß Don oder .Tanais, i» Asien. Weferlingen, siehe weverlingen. wegleben, Stadtlei», Schloß und ÄMt im Fürstenthum Halberstadc. Die Burg Wegeleben haben die von Hoym lange Zeit inne gehabt, nun aber ist sie el» K- Kammergut, und wird an einen Beam» te» verpachtet- Wegwora, ein Ort tn Liefland, Z Meile» diesseits Narva- Wehlen, altes Schloff! und Skädtgen i» 3i»i 2 Mess« I2Z6 'wehr Weida Weida weilburg Meissen, nicht weit von KLnigsiern, an; der Elbe- , Wesir, ein Fluß im Westphälischen Kreis,! welcher dey Heivvrden den Fluß La ver.! schlucket. ! wcvuencek, ein Dorf, Schloß und Anita»! der Wehren, im Bißrdum Würzburg Weorgciv, Siisingeid, ist eine Straffe, von ro Lyalern, so der Angeklagte wegen - eines nicht vor>ctzl-ch oder muthwiliiger! Weile dcqangencn Todcscklaaes an einer Manns-Person, an den nächsten Anverwandten oderdestenVater auszahlcn muß. Ist der Todkschlag an einer Weibs-Person geschehen, so wird nur halb so viel Wehr- qeld gegeben. Wesirstein, Schloß und Herrschaft im Für- stcnchum Hohenzoilern, i» Schwaben, nicht weit vom Städclein Heigcrloch, gehöret eigentlich in die Grafschaft Hohenberg, und stehet also unter jOestcrrelchi- scher Oberherrschaft, wesiri, siehe wösirt-! Weiber-stehn, siehe Rrmkel-stehn. weibiingen, s. Waiblingen- werbftadr, kleine Stadt im Grift Sveyer, zwischen Hendelberg und Hellbraun, -Meid voinedem Orc entlegen. Weichbild, hcistet so viel als eine Flur oder Gemarke. Nach denSächsischen Rechten ist es soviel, alssuxmunicissLle, Willkühr oderStadEecht,wie auch dasEebiekh um eine Stadcherum, und wurde leibiges vor Litero durch ein hölzernes Kreutz an de» Gränzen, aufwelchem eine Hand nudeln Schwerdt stunde, angedeutct. JnSchle- sicn heißt Wcichbrtd eine L>tadt, welche einen qcwlstellOtstricteinesFürstenthums unter sich degreiffel- weichcnstcpsia», eineBenedickinereAbtey, nächst an der Stadt,Freysingen, in Ober- Tauern. Weichsel, siehe weiprl. weichsciburg, kleine Stadt, Schloß und Herrschaft in Unter-Crain, 6 Meilen von Laubach. Die Stadt ist Ocsterreichisch, das Schloß und Herrschaft aber gehöret dem Fürsten von Auersperg, weichscimiinde, siehe weixelmiinde. Wcickersheim, Stadt an der Tauber in Franken, und zwar in der Grafschaft Hohenlohe gelegen. Sie war sonst die Residenzstadt der Grafen von Hohenlohe- Weikersheim- Alsaderdicse k.-r.rü.aus 1717. zur Rom-Kathol. Religion gewendet, legte allhier seine Residenz und seine Lrb-Landes-Regierung an, welche aber »ach dessen 1718. erfolgtem Adsterbenwie, l der aufgehoben worden, und stehet dieser ! Ort nunmehro unter Chnrsächsis. Hoheit, j Weida, ein Dorf am Fluß Weida, »n Für- stenthiim Treßlau ln Schlesien, welches in Kriegs-Zeiten der-L>tadkBreßiau zu einem guten Paste diene.. Weida, kleiner Fluß im Vogtland?, welcher dey dem Städtlein Pause entspringet, und sich bey Mildenfurth in die Elster er- geust- Weida, Viaävü, Fluß in Schlesien, der in der freven Standes Herrschaft Wartenberg an den Pohinisthen Gränzen entspnn. get, «nd dey dem Dorf Hesteia, im Für. irencruinBreßiau, und «nderchalbe Meile von der Stadt Breßlau, in die Oder fällt. Weiden, wohl aebaneteund etwas befestlg- teostadt uiio Amclnder Obern Pfalz, an derNaad, dem Cyurfürsten zu Pfalz zugehörig. Weidenau, ein Städtgen im Fürstenthum Neiße, in Schlesien- werdenberg, acker schloß und Marktflecken!» der Marggrallchajt Bayreuth und zwar im Amle Strc-cdcrg an den Grcknze» der Ober-Plalz gelegen- Weidenbrügge, s. wrdcnbrug weioenhay», ein alles Chur »Sächsisches Jagd-Haus in der Torgau,scheu Hayde, in Meinen, eine Meile von Torgau, in denen Ainc cs auch ncdst dem daran gelegenen Dor,e gehöret. Weidhausen, ein Bayrischer Flecken; acht Meilen von Sulzbach, an der Prager- Sirasse. weioilngsau, schönes Lust-Haus und Garten, nicht weit von Wien in Oesterreich, welches der ehemalige Hanubverische Abgesandte, Baron von Huldenberg, erbauet. Weisi-Dischsf, s. 8u8isx»neur. Weih-Resiel, sind dey den Thüren derRö- Misch-Calhosischeu Kirchen rheils Hangende, theils aus eine»! Poslamenkangemau- erce Kessel, in weichen das sogenannre Weih-Wasser enthalten^ mit weichem sich die Cacholsichen deym-Ciinrilt und Ausgang aus den Kirchen zu bespritzen pfle- genstarke,i,ftel die Stadt nebst der übrigen! weil, will, willcrstadt, freye Reichs Landes Portion a» die OehrrngischeLinie., Stadt in Schwaben, Z Meiien von Lu- DasSchlvß ist schön gebaut unk mit einem sehr schönen Garten gezierec. Allhier pfleget das Fränkische Reichs-Graftiche Collegium zuw' ilen seine Convente zu halten- Weida, kleine Stadt, Schloß und Amt im Vogt-Land, an dem Fluß Weida, z viertel Meiien von Gera- Sie gehörte sonst zur Zeitzische» Erb-Landes-Pornon, und Herzog Moritz Wilhelm, nachdem er sich dinge», am Fluß Wyrm, ist der Cathosi- schen Religion zugechan. Weil, eine Stadt in der Schweitz, am Fluß Th ir, in dem Gebiet des Abts von Dt- Gallen, welche Anno 1712. von den Zürcher» und Bernern eingenommen wurde, weilburg, kleine Stadt nebst einem schönen Berg-Schloß an der Lohn, in der Wetterau, r Meilen von Wetzlar, und Weile weinheim Weitungen weissenburg 12^7 und dieHaupt-StadtderGrafschaitMeil- tura, denen Grafen von Nassau-Weilburg aedöria. Carl August, welcher am 17 September Anno - 685 - gcbohren, mW An- 17«. gestorben, hat Anno ,737-den Fürstliche» Titel angenommen. Sein Pr in; Sari, der den 16 Januar« Anno ,735- eebshren worden,ist de» «September A. 17«. zur Regierung gekommen- Anno 17L0. den e Mer» vermahlte er sich mit der Prinzessin Carolina, einer Tochter des verstorbenen Prinzen von Oranien, Mhelm des V. und destutek sich meistens im Haaa. weile, f w edle. wcildeim, Stadt nebst einem Schloß und Pfleg-Gericht in Oder-Bayern, R. München,an der Amper, zwischen Schongau und Beyrberg. , weildeim, ein Stadtlein ,m Herzogtum Würtemberg, inSckwaben, nicht weit von Kirchheim, unter Teck- . U)cilmunstev,einSradcgenunweitSchwal- tach, dem Hausse Nassau-Weilburg gchö- vve?lr,nnen, Marktflecken und Schloß in Schwaben, zwischen Dünkelspici und Nvrdlingen, an der Wernitz, dem Herzog von Würtemberg gehörig, war vormahlö die Residenz der Herzoglichen Linie von Würkemberg-Weiltiiige», welche aber An- ,70;. abgestorben. Von ihrem Stifter, Julius Friedrich, hieß sie auch die Iuiia- nii'che. Siehe Gels. Weimar, p'iEierr/« Herzogthum in Thüringen, zwischen demFürsten- thum Altenburg, dem Erfurthischen Gebiet, Schwarzburg und Beichlingen- Es gehört dem Herzog von Sachsen-Weimar, und die Residenz-Stadt Weimar, «a, p'-naria, liegt am Fluß Ilm,; Meilen von Erfurt, und zwey von Jena. Sie hat ein Amc und zwey Schlösser, deren das erste die Wilhelmsburg genannt wird, worauf ein schöner grosser Saal, die schone Bibliotheck, Kunst-Kammer und Medaillen Cabiuet sehens-würdig; das andere Wst das rothe Schloß. Der Herzog Ernst August Constantinus, gebohren den r Jumi Anno 1737. starb frühzeitig 1758. SemPrinz, der >etzigeHerzog,CarlAugust, getohren den; September An. 1757. steht unter der Vormundschaft seiner Frau HerzogsCarl von Praunschwelg-Wolfenbütkel. und Herrschaft in Crain, ^Meilen von Laybach. r,eine Stadt im Algow, in Schwaben, und eine Abtey Be- !!>^^?'^'.Ordens, deren Abt ein unmit- . des Reichs ist. Der Heu- Keinhausen, s. Weinhusen. Chur-Pfälzisches Sta'dlein, El Und Schloß an der Berg-Straffe, ! am Wasser Wißgotz- Das auf dem Ber- i ge erbauete Schloß wird Windeck genannt. Weiningen, Stadtteil! an der Mosel- W-initz, Schloß und Marktflecken i» der Windlschen Mark, am Fluß Knlp, den Grasen von Burqstall gehörig, weiusberg, Stadt und Schloß im Herzogthum Würtemberg, an den Granzen der Unter-Pfalz. Anno 11;6. muste sie unter Käufer Conrad III. eine Harke Belagerung ausstehen. Sie gehöret dem Herzog von Wütemberg, und ist Anno 1707. bis auf zp Häuser abgebrannt. Weinsheim, s. winsheim- Wcißbaden, s. Wißbaden- weißbrod Rinder, heissen in Holland die« senjgcn, so Geld haben, dellea't leben, und zärtlich erzogen werden. Weiße Fahnen ausstccken, pflegetzuge, schehen, wemr die Belagerten in einer Stadt capitulirennmd sich ergeben wollen- weine Ilkayn, s. Mavn. weisse-INeer, 6>a»'ur- r»-> ein grosser Meerbusen von dem Liß- Meer,welcher sich in Rußland hinein erstrecket, zwischen den Provinzen Dwina, Kargapol und dem Rußischen Lappland- Weißenau, Abtey Prämoimratenser-Ordens, nahe bcy Ravenspurq ln Schwaben, deren Abt ein unmittelbarer Reichs- Stand ist. weissenberg, kleinesStadtlein in derOber« Lausitz, anderthalbe Meilen von Bautzen, so Anno 1712. gröstentheils abgebrannt. Die Einwohner sind meistens noch Wenden, daher» der Gottesdienst Wendisch und Deutsch verrichtet wird. Übrigen» steht dieses Stadtlein, welches anjezo g- Jahrmärkte bat, die stark besucht werden, unter keiner Erbherrschaft, sondern unmtt- /elbar unter der Landvogten. weissenburg, Lron-Weissenburg, PP/- Stadt in Nieder-Elsaß/imWasgow, u-dte Hauptstadt einerBogtey gleichesNamens, , am Fluß Lütter, der durch die Scadt fliestet. Sie flösset an das Unter-Pfälzische Amc Ger« mershcim, liegt r Stunden von Hagenau, und gehöret seit dem Rvßwickischen Fi je. de» der Krone Frankreich, vormahlö aber war sie eine freye Reichs-Stadt- Allhier ist die Fürstliche Probsten Weissenburg, so dem Stift Speyer incorporlrel ist, und worzu unterschiedene Oerter gehören. Der jetzige jPrsdst daselbst >st Franz Christoph, Freyherr von Hutten zu Stolzenberg, Bischof von Speyer, weissenburg am Nc>rdgau,vdcr am de, Reiche-Stadt in Franken, an der Schwäbischen R-zzat, 2 kleine Merle» vou Pappenheim, und ü Mellen vonNurnderg. Es ist daselbst ein Wildbad, welches vou vielen mit Nützen besuchet worden- Jrris weis- i2Zg weissenb. weissenstadt weissensiein Weiß- wefssenbnrn, anietzo Tarlsbueks, Ungar. Fejev-var, Stadt und ehe» mablige Residenz der Fürsten in Sieben» bürgen» am Fluß Marosch, nebst einem festen Schloß und einem Bißkhum, unter den Erz-Bischofzu Colocz gehörig. Sie liegt auf einem Hüge!» welchen eine schöne Ebene umgiebet» ist Anno >7'2.noch bester sorkificiret worden, und seit etlichen fahren hat der Kaoserl. Gouverneur ailhier residiret- DieReformirte hatten sonst die hiesige Haupt-Kirche inne» welche sie aber denen Römisch-Catholischen einräumen, uud ihr Gymnasium oder Collegium nach Neumarkt verlegen müssen- weissenburg, schönes Schloß in Kärndten, dem Grafen von Wels gehörig, weissenburg, s. Tscheivlitz. weisseneck, BambergischeS Schloß, Pfleg- und Land-Gericht in Franken, weisseneck, Berg-Schloß undHerrschaftin Unter - Dkevermark, an der Murau, z Meilen vonGrätz. Wetssenseld, V0eischenfeld, Bambergi- sches Amt und Marktflecken a» der Wie- sent gelegen, weissenfels, I.eretr-r, Amt und wohl qebanete Stadt an der Saale, 4 Meilen von Leipzig. Sie hat ein schönes Schloß, welches oberhalb der Stadtaufeinem weissenFelsen stehet, und die ordentliche Residenz der Herzoge von Sachsen - Meissen eis gewesen ist. Es wird von seinem Erbauer, dem Herzog August die Augustusburg genennet, so wie auch das von eben demselben gestiftete L^mnslium illustre, Augusteum genennet «md. Der letzte HerzogJobann Adolph, aeb. den »Sept. iss;. succedirte seinem Herrn Bruder Christian, de» 28 Jul- ,7,6. vermahlte sich zum zwevtenmal den 27N0V. -7;4- mitFriderica, Tochter Herzogs Friderich,zu Sachsen-Gokha, geb. den i?Iul->7>5- und starb An-1746. den >6 May ohne männliche Erbe». Das Chur-HauS Sachsen nahm hierauf von den ganzem Herzogthum Besitz. WeissenfelsyAchloß,Marktflecken undHerr- schakt, deren Gerichtsbarkeit sich weit erstreckt, in Ober-Crain, 14 Meilen von kaybach, den Grafen von Tnlleck gehörig- Weissenborn, kleine Stabt und Schloß in Schwaben, 2 Meilen von Ulm, sonst den Grafen Fugger zu Kirchberg als ein Unterpfand gehörig, welche aber der Kayser Anno 1724. wieder eingelöset. weissenkirchen, Marktflecken und Schloß inUnter- Oesterreich, zwepMeil- v-Crems. Weissenobe, Kloster bey Gräfenberg, im Nürnberger- Gebiet, 4 Meilen vonNürnberg. weissensee, kleine Stadt und Amt inThu, ringen, unter das Sachsen-Weiffenfelsische gehörig, 4 Meilen VS» Langensalza, am Wasser Holme. weisienstadl, tleiile Stadt und Amt zu Bavreuth gehörig, eine Meile vom » telberqe, an der linken Eger, über jlwclchen sie deren Schwibbogen ai Stein gehauen. W-issenstein, Wittenstein, kleine Stadt nebst einem starken Schloß in der Lieflj,,. dischen Provinz Esthiand, so mit vielem Morast umgeben, 8 Schwedische Meilen von Reval, gegen Süd-Westcn. weisscnstein, Fürstliches Schloß und kust. Garten in Nieder-Heffen,eineStunde von Cassel, und dem Landgrafen von Hessen. Cassel gehörig. Dabev ist auf dem sehr hohen Berge desHabtchtswaldes odersoge- nanntenWinter-Kasten, eine kostbare und rare Cascade, weiche LandgrafCarl angelegt, aber nicht vollendet hat. Ganz oben ist eine von gewaltigen Steinen aufgerichtete Pyramide, auf weicher der kupftr. ne ;o Schuh hohe Hercules stehet, von dem mau eine weite Aussicht bat. Die Cascade hat 4 Absätze, und so viel Baßins, in welche das durch Röhre hinauf gemebe- lieWasserzu beydenSeiren durch die künstlichsten Fontainen und Cascade» Sruffen- weisewieder herab fällt, und den vvrcref- kicksten Prospect giebt. Weine,,stein, Stadtlei» und Schloß in Schwaben, eineMeile vonEemund, denen Frevhcrren vonReckberg gehoria. weissenstei,., SchioßundHerrschgstinUn« tcr-Crain, drey Meile» von Lavbach, de» Grasen Ursini und Biagav gehörig, Weissenwolss, dieReichs-Grafen vonWeif« senwolff haben ihre Güter in den Oester» reichlichen Landen, und führen alle denZu- nahmen Uncznad. Sie gehören zu der Schwäbischen Bank. Weiffcr-Serg, so heisset ein Theildes Ge. bürgs, über welches man von Neuhausei aus Oder-Ungarn tn Mähren kamen kan. weiffsr Oerg, ist ei» bekannter Berg bey Prag in Böhmen, auf welchem An. 16-0. am 8 Nov. die berühmte Schlacht zwilchen dem Kayser Ferdinand il. und Cimrfürst Friedrich von der Pfalz, als neuem Könige iu Böhmen, gehalten; und der Churfürst nebst seinen Böhmen geschlagen wurde; welche Schlacht der eigentliche Anfang des 30 jährigen Kriegs war. weiss vitz, Fluß, welcher in Böhme» entspringt, und unter Dreßden in die Elbe fallt. Es sind erstlich 2 Flüsse, dieses Nah« mens, davon einer die wilde Weisseritz genennet wird, welche aber bey dem alte» Schloß Tharandzusammen kommen. Weiß-Groschen, eine Münze in Böhmen, weiche 6 gute Pfennige gilt, weißkretstchen, p)reißkrerschen, kleines Scädtgen im Fürstenthum Oppeln, in Schlesien, demGrafe» v. Coionna gehörig. Weiß-Mayn, weißman, Amt, Stadt und Schloß in Franken,welches samnttKnpfer» borg in das Stift Bamberg gehöret. weist» Seite des Flusse» eine Brücke hak, >s einem einzigen weland Wewner W-'ßner, hoher Berg ln Ntever-Heffen bc Gcheide-Msinze im "Ober-Rheinischen Kreise, deren 4; auf. > Thal, r gehen. In Meder-Hessen gilt em W-tt-Pfennig ir Heller. Westi-Reussen, siehe Reussen. LnLL SL' Residenz-Schloß im Iüllchischen, bei) Lschweiler. w-isirnH^weltzbach, Wasser in Schlesien, "so m Riesen-Gebürge aus dem Nompel- Bronne beyWllsren.Äissdorffentipringet be» Schweidnitz vorbey'gehcc, und daoer das Schweidniyer-. wnsseu genennet wird, hieraus sich bey Markt-Liffa Mit der Plesnetz vereiniget, und alsdenn unweit Frotsch in die Oder fallt, welstriy, siehe Feistritz., weiten, Stadklein, Schloß und Herrschaft in Nleder-Oelterreicb, an den Bohmilchen Grämen, am Fluß Launitz, dem Fürsten von Fürstenberg, Heilige,ibergischer Linie zugehörig. . .... weitscha, Grsnz-Festung M Wmdischen Lande, in Ungarn. ^ , Weitreiistetten, Schloß und Stadtlein zwischen Gonnaritz und Windisch - Gratz in Nieder-Stenermark- wcix, Chur-Bayerisches Schloß mit einem Weg-Gericht,an der Donau,eine Viertel- Scunbe unter Regensburg. Es ist das Srammhauß der noch siorirenden Frey- berrl. Familie gleiches Rahmens- ^.174;. hartenes dieFranzosen besetzet, von da sie «der durch die Oesterreichee unter desFur- sienLobkowlzCvmmando vertrieben würben. weixel, der grösteFluß in Pohlen, weicher imCarpathischenGebürgestm Für- n Teschen beydem Flecken Westro- stenkhum - nie an den Schlesischen und Ober-Ungari« schenGränzcn entspringet, durch Groß-und Klein-Pohlen siiessec, und über Danzig in die Ost-See gehet; derselbe hat in Preussen drey grosse Einflüsse, nemlich den einen in den Meerbusen bey Danzig, und die 2 andern in den Frischen Haff- weipelmünde, s^i/rrck-e O- slium, Festung im Pohlnischen Preussen, am Einfluß der Weixel in die Ost-See, eine deutsche Meile von der Stadt Danzig, welcher sie gehöret, und deren Hafen sie bc- decket. Siemuste sich Anno r/zz-den 19. -NM.u an die Sachse» und Russe» ergeben, ist aber der Stadt Danzig endlich wieder restitmrer worden. ^ekelax, war eine Stadt in Carelien, in Schweden, lag auf einer Halb,Insel, und trieb eine starke Handlung zur See. Sie bräimt'^E ^ Russen abge. V-Kn-I. FW in Engelland, welcher auf den Grgnzen von Nmhampkon und Leieesterj welau welmitzheim 1239 entspringet, und sich iiisLincolnshire in die See crgeust. welau, nahrhaftes Städtlcin im Preußischen Barconien, wo die Pregei und Alle zusammen fliessen. Anno -6?/. den 16 ^ycpc. sind allhierdiedekaniiten Lractaten zwischen Pohlen und Brandenburg, wegen der Souverainitüt dekBrandendürgischen Preussen, geschlossen worden. kleinerFluß in der grossen Ta- tarey, ergeust sich in den Fluß Jenisei. ^eilku Lscil, s^e/ic-rDru'Miur, Fluß lnLl'ef- land. welcher in Rußland entspringet,durch den See Peypus gehet, und sich bey Narva in den Finnischen Meerbusen ergeust,nachdem er auch den Nahmen die Narva angenommen. ^eliki ?oj.r/ä^llaj^,kieineSradt in der Provinz Petzora ist Rußland. ^-lillo, Siräo, Berg in Ungarn, welcher nach dem Carlowitzischen Frieden A. ,6yy. zwischen den Türken und Venetianern zur Scheidung der drey Gränzen von Ungarn, Croatien und Dalmatien gesetzet worden. ssie/simr/m, kleine Stadt nebst einem tzaven auf der südlichen Küste der Insel Begia, auf dem Golfs von Venedig. wellehead, schhnes Cistercienfer-Kivsteriir Mähren, eine Stunde von der Festung Hradisch, hat einen Abt, welcher unter den Prälaten undLand-Stäuden imMarg« grafchum der vornehmste ist. Vor Alters ist es die vornehmste Stadt in Mähren, und die Residenz des Königes Swercebold gewesen. Wellenberg, eine Vogtey imTürgow, in der Schweitz, dem Canto» Zürch gehörig. V^sllsr, ^sll 5 , f-onter Le/e-e> kleine wohl gebaute und volkreiche Stadt in Sommerset in Engelland, >7 Englische Meilen von Bristol, hat den Titel eine- Bißthums zugleich mit der Stadt Bach, und gehöret dasselbe unter den Erz-Bischof zu Canlerbury, «uchZ hat sie Ge- sund-Bäder. Vd'sllinLborougll, Stadt inNorthampton IN Engelland, am -Fluß Nine, welche groß und wohl bewohnt ist, auch gute Handlung treibet, 65 EngltscheZMeiien von London. ^ellungsn, Schloß lund Amt in dsrlGras« schaft Crichingen, im Westerreich. Vi/sllungrkon, Stadc in Engelland, in der Provinz Sommersecöhire, am Fluß Tonne. V^sllr, siehe Keller. welmcnach, welmich, Flecken und Berg- Schloß amRhein, - Meile von Sc. Goar, dem Chursürstcn zu Trier, und unter das Amt Boppart gehörig. welmitzheim, cl» Pfarr-Dorf ln der Grafschaft Hanan, nahe am M»vn, »ich: weit davon, wo die Kaal in denselben einsällt. Dyn diesem Ott und dem Dyrsc Alflenan 2 irt » hat i24v welphen Wendelstein wenden wendlincrcn Churfürsten von Sachsengchörlg.DieiSe- stungS-Werkc sind im ;o,ähriaen Kriege durch den General Pappe,ihein, miniret worden. hatoaSsogenannte Frey-Gericht von dem Berg Wclmitzheim oder Altzenau, welches ei» Reichs-Lehn, seinen Nahmen. Weiphen, s. Guelphen. weipho - ^oly, Wals in der Grafschaft Mansfeld, zwischen Laimbach und Gerb- städt,wobei) dieSachsen in dem sogenannten Serchenfelde Anno r a iin einer bluti- Aeii Schlackt den Sieg wider Kayser Heinrich V. erhielten. AVels, Erz - Herzogliche Burg, Stadt und Herrschaft in Ober-Oesterreich, im Haußruck-Vierkel, am Traun, » Meilen von Linz. Die B»rg-Dogcey und Herrschaft habe» die Fürsten von Auersperg zu Lehn- Die Scadk aber gehört dem Hause Oesterreich, und treibet einen ziemlichen Handel. Wels, kleineund wodlgebauete Stadt nebst einem festen Schloß, Rotenfels genannt, in Ober-Steyermark gelegen, und zum Bißthum Freysingen gehörig. Welsberg, Stadtleln und Sckloß im, La- vauk-Thale in Kärnthen, eine Melle von St- Andre. welschbillig, kleine Stadt und Amt ,m Erz Stift Trier,; Mellen von der Stadt Trier. welsch-Neubueg, stehe Koukckrtel. Söi^elrvpole.l'rellln, kleine Stadt in der Grafschaft Montgommery in Ett- gelland, an der Saverne, drey Meilen von Montgommery gegen Norden. Welse, kleiner Fluß in der Ucker-Marck, welcher bey Grimnitz in der Mittel-Mark aus einem See ent'prinqet, und unterhalb Neu-Angermünde in die Oder fällt. weltenburg, das älteste Bene- dictiner-Kloster und Abtey in Bayern, an der Donau, eine Stunde oberhalb Kehl- beim- Wettlingen, Schloß und Fleckenderer Her. re» von iLangau, in dem Fürstenthum Oettingen ln Schwaben- Weimar, Stadt im Slaner-Kreiß ln Böhmen, unter die Bothmäßigkeit des Burg- grafens zu Prag gehörig- .Vom, Marktflecken in Engelland, in der Provinz Shropshire, am Fluß Rodden, der hernach in die Saverne fällt. wembding, s.wending. v/eimnsl, Herrschaft im Herzogthum Brabant. Wendelstein, grosser Marktflecken im An. spachischen, an der Sckwarzach- Daselbstist ein Nieder. Vogtey-Gerickt, wovon ein Viertel Anspackisch, krev Viertel aber gehören ins Spltal-Amt zu Nürn- lberg. Auch ist allhier ein Marggräflicher Zoll, welcher ins Ober-Amt Schwabach gehöret. Wendelstein, Amt in Thüringen, zum Fur- stenthum Ouersurt gehörig, nebst einem Schlosse aus einem Berge, nahe an der Unstrut, 3 Stunden von Luerfurt, dem wenden, Furstenkbum im Mckstnbmgi. scheu Lande zwilchen Schwerin, Rostock, Staraard, Vor-Pommern und der Mark Brandenburg. Es gehöret dem Herzoge zu Mecklenburq-Schwe-in, und harsteinen Nahmen von den alten Wenden. wenden/Lucattt^eneEttm,Herzogthum in Hinter-Pommern, welches gegen Nor, den an die Ost-See, gegen Süden an die WüsteWüldo, gegen Westen anCaff,,- ben, und gegen Ollen an Lauenbur« und Bütow araiizec, und dem stönig inPreus- sen gehöret. Es bestehet aus drey Landen, Nügenwalde, Schiawe und Scolpe, wozu auch die Herrschaften Lauenburg und Bütow gehören- wenden, kleine Stadt, nicht weit vom Fluß Aa, in Liefiand, ungeiehr -SM- von Riga, welche An- >708. von de» Russen geplündert ».abgebrannt wurde. Das umliegende Gebiet wird der Wendische Lreis genennet- wenden, sind ein Slavisches Volk, welches sich ehemals in Deutschland, an der Ost - See, in Pommern, Mecklenburg, Brandenburg, Meiste», Lausitz und Böhmen niedergelassen,nachdem sonderlich die Wandalen, Sncvi und andere Völker im 5 Sec. ihre Siöe verändert. Sre waren ln verschiedene Völkerschaften gerheüet, und findet man im Nieder-Sächsische, vo: nein- lich aber in der Lausitz, noch Ueb-rdleibsel derselben. Die bewohnen einen Strich Landes um Löbau und Bautzen, u>'c ihre Sprache hat mit der Sclaooniichen viel ähnliches. Sie behaircn noch lttGebeim ihre alte Gewohnheiten und Gottesdienst/ und sind, da sie un.er deutsche Hcrrjchaft aekomen, ehedem so oerächtlrch geworden, daß niemand zueincrZ.„ggenciiien wur« de, der nichteldlich erhärtete, daß er kein Wendest«. SicheVooben U-Selavonik. Wendhusen, Adeiich Psarrkorfund Gurh im Stift Heildeshetm, anderrhaibe Meile von Hildesheim. wending, wemding, Chur-Bayerische Stadt und Pfleq-Gerichre in Schwaben, im Rieß, am Flusse Wernitz, nicht weit von Kaystrsheim, und r Meilen von Do- nauwerth. wendische Städte, also werden sechs klei. ne Städte in der Obcr-und Nieder-Lausitz genennet, welche meistens von Wenden bewohnet werden, und darinne auch noch Wendisch geredet und geprediaet wird. Selbige sindMuska,Deskow,Srokow, Werschow, Wrtrichenau und Drey- ocke. Wendlingen, kleine Stadt an der Lauter, wo sie i» den Neckar fliestet, in dem Her« zogrhlim Würtemberg, in Schwaben. Wendover werchorurke 'wercbolensk. Werder 1241 v^H«l,Äcadtin LngeUand, in der Provinz B"ckingham, weiche - Depulirt« inS^ Parlament schick.t,undEngltjcheMeil. von Londe» liegt. , ^ , wendiyssel, eine!iemlicheHalb-Insel,zum Mrver.Miscken Skifc'AmtÄiborg gehörig, weiche 10 Meilen lang, unv etwa «Mellen breit- Siegiedt viel Korn,Ochse» und Pferde, hat auch vortrefliche Fi- schere», mzieichen Waldungen und Wiid- prec in Menge- wener, /.«>.», i^euernr.See IN West-Goth- land, in Schweden, welcher 14 Meilen lang und breit ist- „ wenersbura, I. wannersborcf. w narow, Städlgen in Podlachien, in Polen, 22 Meile» von Warschau, allwo sich eine ReformirteKirche befindet, in welcher kie Sieformirlen aus Warschau ihren Gottesdienst halten. Ls gehöret dem Woy- mdenvon Pioczky. wenian, Flecken am Fluß gleiches Rahmens i» der Schwedischen Provinz Lhalland, in Schweden, 13 Schwedische Meilen von Coperberg, gegen Nord-Westen- Mennigen Auma,-Marktflecken im Voigt- lande, im Neustädtischen Kreise, denen von Meusebech gehörig. Wenings, Srstdlgen und Schloß in der odernGrasschastIh ' " gelegen,und der gra scheu Linie gehörig Aoritzstein, ist der ordentliche Wittwen Sitz derer verwittibcen Gräfinnen von Jseiiblirg-Birstein- Ve»l«k, zwey Städte in Dhropshire, in Engelland, nehmlich Groß-und Ktein- W-nlo-k- Vstsgg«, gewisses Gebieth in der Saftellauey Lille, in Flandern- weprzyc;, kleine Stadt ui der Ukraine, unweit Lublin, jenseicdes Dniepers- Aerbeck, kleine Stadt im Stift Derpt, in Llestand, am Flusse Lmbeck gelegen. «Weben, ^erdena, kleine und sehr alte Stadt in der alten Mark Brandenburg, am Einflüsse der Havel in die Elbe, allwo d>eJ»banniter-Ritter eine Connnenthu- rey haben, unter das Heer-Meisterkhum Sonneburg gehörig. Dieser Ort bat eine Fahre, und ei» altes eigenes Gerichte, Bo- dma oder Loding genannt. «Verben^ grosser Flecken in Hinter-Pom- niern, in« Amt Colbatz gehörig. erste Stadt i»Siberien,in der »odolskisthen Provinz- Sie liegt an der und ist gleichsam der Al>lussel von Sidcrien. Auf dem soge- nannten Dreyfaltigkeits-Felsen liegt eine steinerne Festung, und wird allda alle?, was ni Slberle,, aus und ein Paßiret, ge» N besichtiget. Es befindet sich auf der- ftlbmdas Haus deLWoywoden/dieStadt- ^"^,u,id andere Gebäude. In die- stm Kreise fangen auch die grossen Siberi- scheu Geburge an, welche sich bis Or n- bürg erstrecken, und Rußland von Sibe- rien scheiden- Sie sind mit CeLer-Bäu- men, Schnee und Eis bedecket. ^erckolensstoi, Stadt in Slberisn, in dev Provinz Jrkutzkaja, am «rossen Fluß öe, na, der besser oben ins Eis-Meer fällt- Hier wachsen allerlei) Früchte im Ueber- fluß- Wcrczer-See,gtosserSeei'mLiefländi'schen Esthiande, weicher 6 Meilen in die Länge, und be» drey Viertel Meilen in die Breite haben soll, er hänget vermittelst derEmbeck an dem grossen Peypus-See. werd, ist ein See, unweit Cla» gensurt, in Kgrndten, der Isich in die Lange auf zwey deutsche Meilen erßre» cket- werd, kleine Stadt am südlichen User des Sees Werd, in Kärndten, un, gefthr; Meilen von Clagenfurt, gegen Westen. werdimwerd, /»/«/» KHem, Jnstl im Rhein, in Türgow, nicht weit von der Stadt Stein- Sie hat vor Zeiten auch Stein, oder auch St. Ocmans-Jn- fel geheissen. Werdau, kleine Chur-Sächsische Stadt a 1 der Pieisse, 1 Meile von Zwickau, ist 1756. ganz abgebrannt. werden, Schloß und Stadt in der Grafschaft Mark, am Fluß Röhre »der Ruhr- Der öefürstcte Prälat daselbst,der ein unmittelbarer Reichs - Stand ist, schreibt sich Abt zu HelMstädt und Werden, und ist «beständiger Director oer Rheinischen Prälalen-Bank. Das Kloster istBe- nedicliner-Ordenr, und die Stadt Luthe - risch, der König in Preuffen hat nicht nur als Gras von der Mark die Kastenvogtey über dieses Grift, sondern ziehet es auch unter seine Landes- Hoheit. wrrdenberg, Grafschaft in der Sckweitz, an be» Graubünbtischen Grän,en, dem Reformirten Theile des Cantons Glaris gehörig. Die Hauptstadt werdender^ liegt nicht weit vom Rhein. w-rdenbroich, Herrschaft und Schloß im Herzogthum Cleve, welche nach Absterben derer Grafen von Eulcnberg >641. an die Grafen von Waldeck kommen. Sie liegt an den Geldrischen Gräiizen, daher es ei. nigedahin rechnen, und ist ein Cievisches Lehen- Werdenfels, Grafschaft inBayern, an den Tyrolischen Gränzen, so zum Bißchum Freysingen gehöret- Werder,Marktflecken in der Mittel-Mark, an der Hasel, nicht weit von Potsdam, zum Amc Lehnrn gehörig. Die Einwvh. ner nähren sich vom Obstbau, und von der Fischerey, haben auch etwas Wein» wachs. Werder, Flecke» im StistHildesheim, am 2 »i» § >«! 1, ' ..i-ii' !l!^ i' I 1242 Werder wermeland wermeland Wertb Fluß Nette,; Meilen von der Stadt Hil- decheim, gegen Sud-Osten. Werder, alte Stadt in der Liefländischen Provinz Esthlaud. Werder, stehe werther. werderocl, kleines Skädtgen oder Flecken in der Grafschaft Mark, dem Könige von Preuffen gehörig. werde, weerdr, Stadtlein nebst einem alten Schlosse, anderIffe! indem Äischöfl- Münsterische» Amte Bocholt gelegen-Die Evangel. Lutderischen und Reformirten haben allda ihren öffentl. Gottesdienst- Lhemahls aehörce dieser Orc nebst der Herrschaft Werdenbroich denGrafen von Cuienburg, und nachher den Grafen von Waldeck, als ein munsterisches Lehen, wurde aber durch Bischof Franz Adam käuflich an das Hochstisk gebracht. Fluß im Bißkhum Dur- hani, in Engelland, welcher sich in das Teutsche Meer ergeußt- wereja, Stadt in Rußland, im Moscowi» schen Gouvernement, ;o Meilen von der Hauptstadt Moscau. weren, Oecren, Treoueren, Our!/, Flecken nebst einem Pailast der alten Hcr- zoae in Brabant. Er hat den Titel einer Vicomte. Wereswar, Stadt IN Ungarn, 3 Meilen von Ofen, gegen Westen- Werffel, s. Wirbel. werffen, kleine befestigte Stadt und festes Berg, Schloß am Flusse Salza, im Erz-Stift Salzburg, 8 bis s Meilen von der Stadt Salzburg, gegen Süden. ^ werft, heißt in denen See-Stadten ein soicherPlatz oderZimmerhof, daraufSchif- se können gebauetwerden. In Engelland sind die vornehmsten zu Chatam, Depc- ford, Wolwich, Portsmouth, Plimouch und Harwich, allwo sich auch die Magazine des Schiffbaues befinben. , werglomomos, Scabt in Rußland, im Moscovischen Gouvernement- V^srkington, Stadt in Cumberland, in Engelland, wo der Fluß Berwen ins Irrländische Meer Mt. Werl, stehe weel. werte, wirb von einigen ein Theil des Her« zogthumS Mecklenburg, ncmlich Güstrow, von den ehemaligen Einwohnern, den Werlen »-Wenden, genannt. Die Wen- difche Stadt werte ist schon vor alten Zeiten in den damahligen Kriegen zerstvh- ret worden, werte, Stadt, welche einiger Massen befestiget ist, nebst einem Schloß,im Herzogkhum Westphalen,^ am kleinen Fluß Siske, Chur- Eolln gehörig, welches einen Drost allhier hat. wermeland, Ermelaud, wermien, ss«- Gebiethe im Polnischen Preuffen, welches v»n dem Königreich Preuffen gauz umgebcu ist. Es gehöret zu kei. Werna, kleine Stadt und Amt im Stift -Münster, an der Lippe. wohlgebautes Schloß Wernberg, Kärndten- ner Woywvdschaft, sondern steht chleZ terdings unter dem Bischof. DieLr ist der Präsident und vornehmste Landvand in, PoiMfchen Preuffen, steht umn". telbar unter dem Padst, und residirt -» Heilebnrg. " wermeland, Schwedische ProvinzinL-st, Gothland, weiche gegen Norden an Thailand, gegen Osten an Westcrniamaud und Ner-kc, gegen Süden an den Se- Weener, und gegen Westen au das Nor. wegifche Gedstr^e gränzet. Sie ist voller Seen undMoraste, auch dannenhero n.cht volkreich, hat aber gute Eisen - und Kupfer-Bergwerke, wie auch schöne Sal. men. .hi Ast !>I wernberg, Schloß, nebst dem unten liegenden Marktflecken Schindbürte,,, in der Land-GrafschastLeuchtenberg, a» der Nab. Werne, kleiner Fluß im Stift Paderborn, in Destphaien, welcher sich im Ravensdergischen bey Remen in die Weser ergieffet- werneck, an derMehren, ein Dorf, Schloß und Amt, anderthaibe Meil- von Schwein- filrt gelegen, und ln das Blßtbum Würzdurg gehörig. Wenigerode, Grafschaft, Berg-Schloß und Stadc auf dem Harz, am Fluß Holz- cmme, weiche den Grafen von Srolssberg, als ein Chur-Mark.BrandenburgtscheS Lehen, gehöret- L-ie liegt r Meilen von Halberlradt, und hat gute Bergwerke. An- I75-. den ;o In», litte die Stadt grossen Brandschaden- Wernitz, ein kleiner Fluß in Schwaben, »er bey Donanwerth in die Donau fall Wernsdorf, s- «Auberksburg. werck, eine kleine DänischeInselfim Catte« gac, zwischen der Insel Samfoe, und der Insel Svroe. Werra, s. Weser. Werse, wersa, Fluß im Stift Münster, in Westphalen, welcher sich unweit Teliigt in die EmS ergießet- Werste, Würste, so nennet man die Rußt« schen Meilen, derer 5 auf eine Teutsche Meile geh.-,i. Wert, s, weert- werrach, Fluß in Schwaben,welcher sich unterhalbAugspurg in de» Lech ergeust. wertst, worrh, Heist so viel als eine Insel, oder Halb-Insel, so von einem Fluß gemacht, aber mit der Zeit entweder durch die Kunst oder die Natur brauckbar^e- mackt worbeu. Daher sagt man zuwege»: bürg, der Ober-und Unter-LLerch. '.st, dbv: -MD 1 N?. ck»k« Sz Werth werthern Werkingen Weser 124z Nledrr-T-Utscher Sprache sagt man Werver, dabcro Bilk-Werder, Ocksen- Werver, Danziger Werver rc. werkk, Stadt und Schloß am May», m icm StiftMamij, zwischen Aschaffenburg mid Milkendurg. w-, t'ch Schloß, Markt - Flecken, »nd Herrschaft in Nieder-Bayern, A. Strau- tcmimnwelt derDonau,4Siunden von Re- zcneburg, dem Hoch-SciftRegenSburg ge. Wemb, ein Flecken in Unter-EstaS, unweit, Straßburg, zwischen den Flüssen Jl! und! bischer, so vormals eine Burgaraffcha,cge-j >«esen, nunmehr» aber denen Baronen vor Geebacb gehöret. Wertkeim, Grafschaft in Franken, an den Würzburgischen Grämen, ,o den Fürsten und Grasen von Wertheim und kdwenstein zuständig. Die Hauptstadt Werkheim, i^ertoemum, liegt an der Tauber, wo sie in den Mayn fällt, und haben devde Linien, die Cachonsche und Lutherische, ihre Residenz-Häuser dar. innen, wiewohl das uralte Berg-Schloß dieser Zeit leer stehet. Am 29 Sept- 17;:. zur Nacht litte diese Stadt gros. sen Wasser-Schaden; Denn von dem Hey einem entstandenen Donner - Wetter gefallenen grossen Platz »Regen war der Tauber-Fluß in zwcy Stunden drey Wann hoch gestiegen, wodurch nicht allein die nahe ben der Stadt liegende Mahl - Pulver - Walk - und Loh - Mühlen. ei»gestt'ir;>'k, die Brücke über die Tauber eingerissen, und mit allen Schiffen fortgeiührec worden, sondern auch in der Dorstadt auf der HospüalS. Seite oberhalb der Brücke gegen das Wasser zu, die Häuser von Grund aus wegze- risseu, ein Flügel von dem aus lauter Luater - Steinen schön erbaucten Ho. Wal umgestürzt, und die unterhalb der Brücke daran stossenden -4 bis iz Häuser, ntbst noch etlichen andern nach der Stadt zu, mitgenommen worden- Den s May 17;z- litte diese Grafschaft durch einen Wolken-Bruch viel Scka- den- Don dem Fürstlichen HauS von rowenstein. Wertheim, siehe unter Lö- wenstein. wenl,e„„, Flecken an der Kinzing, nach Mami; gehörig, zwey Siund von Gelnhausen. wenheen, die Grafen und Herren V-Wer- ihern sind deS H. Rom. Reichs Erb-isam- «er.Thurhüler, besitzen in Sachsen und Auringen die Graf, und Herrschaften Beichlingen, Werchern, Frohndorf, Wiehe, Bruck, Ballhausen re. und der >720. W.ordene Chur-Sächsische Gekeimde V"s-Mniister und Lauster, George ^Wercheni, istAn. 1702. vom Kayser in nn Reichs-Grafen-Stand erhoben wor- oen. Es sind auch Herren von Wmher zu Kleinen - Werkher in der Grafschaft Hohenstein, welche übeidiß schöne Güter im Sächsischen besitzen, und vom König Augusto in Pohlen, als Reich-. Dlca- r>o, in den Herren-Scand erhoben worden. Wertinczen, Herrschaft in Schwaben, dem Chunürsten voii Banern gehörig, Wcrwick, s. Warwick, wese,^e-/ü, ein kleiner Fluß imHerzoqthum Limburg- welcher sich oberhalb Chenan in Fluß Oura ergeust. Wesel, Nieder--Wesel, grosse, schone und ,ehr befestigte Scadc im Her- zogchum Cleve am Rhein, wo die iüvpe hmein fällt. Im Jadr ,679. ist «lne schone Cicadelle dabev aufgebauec wor- dm. Sie liegt 4 Meile» von Cleve, und war ehemals eine Reichs - und Hansee-Stadt. An. >7;? wurde sie von denFranzosen besetzt,»nd erst 2x.1762.nach erfolgten Frieden geraumer. Wesel, Ober-Wesel, Stadt am Rhein, zwischen Bacharach und St. Goar, Trier zuständig. Oben auf dem Berge liegt ein ruinirtes Schloß, Schöndurg genannt. wesei, kleine Stadt in Mähren, an dem Fiuß Morau. wejety, kleine lustige Stadt im Bechlner- Kreiß, in Böhmen, z Meilen von Budo weiß. Wesenbern, wesenborg, war ehcmahls ein Stadtgen mit einem Bergschloß in Liefland in der Provinz Esthen, ist aber jetzo nur ein Landgut der Familie von Ltefenhausen, im Wirländischen District gelegen. wesenberg, ein Städtgen und Amt in der Mecklenburgischen Landschaft Stargard, z Meilen von Sirelltz, an einem groiftn fischreichen See gelegen- Wesendorf, Herrschaft »nd Schloß in Oesterreich, unweit Wien, dem Gräfl. Hause Stahrenberg gehörig. Der berühmte Kais- General F. M- Graf Ernst Rüdiger von Stahrenberg starb allda -x. -70-, den 4 2un- ohne wannl.Lrben, und vermachte diese Herrschaft den Söpne seines Herrn Bruders Grafens Franz von Stahrenberg, der als Kais. Ambassadeur -x,. 1699. zu Stockholm verstarb. wesensrein, Schloß anseliicmBerge,zwi» schen Dreßden und Pirna, linker Hand der Elbe, einem Herren von Bunan gehörig. x^essx, eine kleine Stadt in der Grafschaft Holland, a„ der Deckst, 2 Stunden von Amsterdam. Weser, s'-su^, einer von den grhsten Flüssen in Deutschland, entstehet an» den berste» Flüssen Werra und Hulda, davon jener imFürstenthum Hildburghausen, dieser aber im Fuldaischen entspringet. Beyde vereiiiigeii. sich bey Münde,, im Laien- Ist!-> ... »si R"' Ho>! » NM h!^!' >> 1244 Weseritz weftergoe Wersrerh. Westhofen Calenbergischen, und heinei! alsdenn die Weser, welches aber kein neuer Nähme sondern mit Werra etnerley ist. Er lauft durch das Bremische, erweitert sich ansehnlich, und fallt endlich i» die Nordsee. Weseritz, kleiner Fluß im Tlnbogner Gebiet in Bödmen, derzwischenCarlvbad und Engel in die Eger fällt- ^slmr, kleine Stadt im moscowischen Gouvernement, -deutsche Meilen von der Residenz-Stadt Moscau. wessen, Flecken und Herrschaft an der Maas, in der Grafschaft Horn, im Stift Lüttich. wessenbrunn, schönes Benediktiner-Clo- tzer nebst einer geschlossenen Hof-Mark in Obern-Bayern, R- München, unter der Pflege Landsperg, zwischen Schsngau und Weilheim. Weßingen, Amt in Schwaben, nach He- chingen, und dem Fürsten vonHohenzol- lern gehörig. wcßlingbührcn, ei» wohlgebauter Flecken nebst dazu gehörigem Kirchspiel inNorder- Diltmarsen, dem Herzog von Holstein Gottorf gehörig. WLlhbui>', Flecken in Wiltshire, in Engelland, am Fluß Browke, nicht weit davon, wo er in den Fluß Avon fällt- Er schickt z Deputtrte ins Parlament, und liegt ach- zig Engl- Meilen von Londen. Westen, heisset so v'.el als gegen Abend, oder gegen Untergang der Sonne. Westen, Churfürstl. Hannöverisches Amt in der Ober-Grafschaft Hova. weftende,einFleckenimOber-Ocsterreichi- schen Flandern, unweit Ostenoe- Wester, eine von Smi Orcadiscben Inseln, welche klein, aber fruchtbar u-volkreich ist. westerähs, s.2lrosan. Westerburg, Grafschaft in der Wetterau an den Elegischen Granzen, den Grafen von Leiningen Westerburg gehörig- Das Städtgen, wo das ordentliche Residenz- Schloß ist, heisset gleichfalls Westerburg, liegt vier Meilen von Wetzlar, und hat Einwohner, verschiedener Religion zuge. rhan- Westerburg, Schloß und Amt in der Graf- Dast Rheinstein, welches der König in Preußen, Friderich der Erste, nach Absterben der Herren vonSceinberg Wester- burgischer Linie, denen es gehörte, An. 1701. seinem HerrnBruder,MarggrafAl- brecht Frlderichen, übergeben. Wester Cappel, Borgebürge nebst einer Sand-Bank, in der Insel Laland, erstreckt sich gegen Westen in die Ost-See. westergoe, straftui occi-frnta/i/, Foa, ein gewisses Gebiet in Frießsand, gegen die Süder-See, welches 8 Quartiere unter sich begreift, nehmlich: das von Wonser, Franecker, Bard, Melan- itziM, Baar, Henaord,Wyndritzer,Gäzer, Westerhausen,Amt in der Ober-Graftckast Rheinstsin, im Fürstenthum Halberstadt, dem König in Preussen gehörig, ' Westerhöfe, Amt im Fürstenthum Calenberg, nicht weit von der Stadt Norddeim gelegen. W-sterloo, kleiiicsMarqussatimOcsterrcl- ckischen Brabant, am Fluß Nethe, nicht weit von Arschort. Wrstermanland, Provinz in dem eigentlich sogenannten Schweden, zwischen Südermanland, Gästrickland, Nerike, und Upland. Es sind viel Lifen- unb Bley - auch zum Theii Silber-Gru, den darinnen, sonst aber ist das Erdreich nicht fruchtbar. Sie ist -/ Meilen laizg und -4 breit. ^estsrnsr, rlis Gestern - Islsnär, ssebii- -fei, Ol cickentÄ/ei, Inseln auf dem Caiedonischcn Mecr, nicht weit von den Mst-Schottländischen Küsten. Ls werden verleiben 44 gezehlet, darunter die vornehmsten sind i-nvlz, diull, lla, tuiL, (. vU, und Lute, die übrigen aber sind gar klein. Sie gehören zu Schottland, und sind durckgehends fruchtbar, aber die Einwohner sind grobe und ungesittete Leute- Wester,ritz, wisternitz, kleine Stadt in Mär re», am Fluß Teva Wcster-LWarticr, Westcrwoid, Ocri^ntaü,, kleine Revier oder Gegend im Ommeläiidischeii Lheli der Provinz Gröningen- Es liegt zwischen der Grafschaft Emden, und vem Bißkhum Mün- ster- Ls ist wegen dcsMorasts nicht fruchtbar, hat nur Dörfer und einige Forts zu Bedeckung der Pässe, westerreich, s. Westrich. Wester-Scheld, siehe Hont. Westerwald, ist ein Distrikt,weicher gegen Westen an den Rhein, gegenNorden «n die Herzogthümer Bergen und Westphalen, gegen Osten aber an Ober-Hessen, und gegen «Lüden an die eigentlich sogenannte Wettcraugränzer- Er begreiffcr einen Lheil der Cöllnischen und TrierischenLande,dteGrafschaftSsenburg, Sayn, Wied, Siegen, Drüenburg, Beststein und Hadamar. Westerwick, kleine Stadt an der Schwedischen Provinz Sanstaiid, an der Ost-See, aliwo sie einen Hasen hat. West-Frießland, siehe Frießland und Holland. west^orhifche Thaland, Thailand, suche Westhofen, ^'e/tHoFa,imBißlhumStraß- biirg, dem Landgrafen von Hessen-Darm- liadt gehörig, ist leine kleine Skaki, 4 Meilen von der Stadt Strasburg gegen Westen. West. «2S Äs 7 -!-!' Mi! st ist ssyr ilt!« ÄSt! Ä« -Hl -i, W«, -L> West- wesi- )efl WMmünster westph. 1245 Wcst-Gothland, ck der Westliche Lheil von Gochland im Kving- reich Schweden, und begreiffcc ; Pro. viiize»/ iiemltch das eigentliche sogenannte West-Gorhland, Thaiand, wermeland- Das eigentlich >o- oenannre West-Gorhland granzet ge- ae» Norden an den See Wener und an Wermeland, gegen Süden an Smaland undHaUaiid, gegen Westen aber an den Cakiegat und an den Fluß Trolhette, wodurch es von Lallen und der Provinz AahuS abgesondert wirb. West-Indien, stehe -Vm-nc». west-ZndischeLomp;7-deu Holländer» alles wieder ab, was sie in Brasilien befassen, und wenigeIahre nachdem ev. 1661- geschlossene» Frieden befand sich die Compagnie in so schlecht ten Umständen, daß sie von den Gen- Staaten lv. ,6/4. gänzlich aufgehoben, und eine neue Compagnie errichtet wurde, deren Freyheits Briefe L. 1720. aus- gesmiget, und von ;o zu zo Jahren erneuert wurden, die aber bis >ezo anReich- lhum und Grolle der Ostindischen Coni- pagiiienichl gleich kLmnik. Sie bestehet ans 5Kaii,mer»,iienil. die vonÄinsterdanr»! Seeland, Rotterdom, Nordholiaud und Otoiiiiigcii, deren jede ihre besondere Bewmdhebers oder Vorsteher har. Der SHste Handel wird „ach der Goldküste Md Cap» Verde getrieben, allwo sie die »Ms Goree, Nassau, Georg Delta Mi- U-hm- besitzet. In Amerika besitzet sie me Colo»,en zu Suriname, aus den uiseln Laisi-o, St- Eustache'und Bmbice- iuhre» sie Gclaven, Gold, Leder- Aus Amerika aber Maarcn^^ und andere kostbare >n Nord-Schottland. Stadt m Cornwal, in Engel- k r im' l-" -Sew'ffeo Gebiet in Lein- x,st.^,Koii,gteich Jrrland, zwischen eatli, iiinZr, b-onj-karst, «nd dem dem Fiuß Skaunon. Es iil 17 Meilen lang, und 8 breit, und ihre Hauptstadt heilt Molingar. Das sse,d darinnen hac schone Weyde, und dre Seen sind Fisch- reich. Vp'sstmünsisr, k^e^monchittircnr, Stadt l'il Mlddlesex,ander Temse, der Stadt L011- den gegen Westen gelegen, von welcher sie ivvrmals ziemlich weit abgesondert war, an,etzo aber durcv eine schöncBrücke, welche aus deyden Seiten mit Kramladen beietzet, mit verleiben vereiniget, und nun obngesehr seit üo Jahren inic unter dem Namen Lonven begrissen wird, indem dieser ganze Platz mit Häusern angesullec worden ist- Jedoch hat sie ihren desondern Magistrat, welchen ein -Ober-Nichter äbigirelp und ihre eigene krivliegR, und schicket zwei) Deputiere ins Parlament von Groß-Britannien- Ls ist Vaieidst eine berühmte Adrcv, in deren Kirche das Königliche Begräviiiß zu sinden. Jngleichen stehet uran allda den König-chen Pallast, darum em gross ,er prächtiger Saal, Wesiinuiister-Hall genannt, weicher zur Le, ,ammiung deö Parlaments, und zu einigen Gerichts» ColleguS gcvrauchc wird. Es »t auch daselbst das ehemals prächtige Röingl. Nesideiig-Schloß Wittehall und derPaüast Sr. James- vc'eitiuo, l»Nkl, Provinz in ENgeiiaud, zwischen Cumder» ia»d, Kork und pamaster. Sie >st unge» sehr 12 Meilen laug und / breit, hac kernen fruchtbaren Boden, und Lendai ist der Haupt-Ürc darume. v/cttoii, Stadt in Svmmerset, ln Engess lanv- WestphalischeFriede, eln Fundamental« Gesetz dev Heil- Rom- Reichs, welcher 1648 zu Pchnster vom Kayser nilt Frankreich undzu Ornabrück u,irSchwc-- den gelchloilen worden, dadurch nicht allein der drcylug lähkige acneq gcenoiget, sondern auch die ÄeUgioiu-ckreyheic auf festen Fuß geietzer, und die zwilLcn dem Kayser und den Ständen wegen ihrer hohe» Gerechtsame», wie auch zwilchcndcn Eattzoiilchen und ProrestaliLen wegen der ge-iulchen Güter vokt-eweiene Screitig- keic n, zu Leullchiands Lrölrem Lergnü- ge» »lückuch geyoben worde-i. U estphatijcher Lee»;, - u/u-r ist einer oon den 12 Kreiieu des Heil- Rom- Reich», und begreift derselbe alles, was von N.eder-4s«chlen dis an die Niederlande, und zwilchen dem Rhein und der Weier gelegen ist- Einige setzen die Grösse aus r-zo üuadratmeilen- ES gehören aber darzu die Srifrcr, Münster-, Lüttich, Paderborn und Vsna- brüch; sie Abrepen Lorvev, Srablo samt liraimeoi, werden, Essen, Thoren, Bervsrden und L-(?s,ne/itt2-Niuns 1246 Westphalen werer ster; die Herzogrhümev westphalen, Lleve, 7 >ii!ich, Berg, Verden,- die Fift-stenrhümev Gst-Fvießland, Minden, Mors, Nassau-Siegen, Nassau, Diiterburg, und die Grafschaften Gt- denburg, Delmenhorst, Mark, Ravensburg, Sayn, Bentheim, Tecklenburg» Bronchorst, Lingen, Arein- berg, Diepholr, Geroirstein, ^oya, Manderscheid, stippe, Reckheim, Reifer scheid, Rittberg, Runkel, Schaum- bürg, Vierneburg und Miedrc. Die Kreiß - OiseLksres sind der Bischof von Münster, ob ihm gleich sonst Paderborn vergehet, und neben ihm wechselsweise die Churfursten zu Brandenburg und Pfalz, als SuccLtsorLL d.rer Herzoge von Jülich. westphalen, Ourat«/, Her- zoqthum im Westphällschen Kreiß, welches gegen Norden an die Bißthümer Münster und Paderborn, wie auch die Grafschaft Lippe, gegen Weilen an die Mraüchaft Mark, gegen Süden an die Nassauischen Lander, und gegen Osten an die Grafschaften Wftgenstein, Hatzfeld, an das Fürstenthum Waldeck und an Hessen qränzet. ES ist gebürgig und voll Waldung, und wird in zwei) Theile abgesondert, nemlich in daS Saueriand, Und in die Grafschaft Arcnsberg. Bev- bc gehören dem Churfürste» zu Cölln, ausgenommen das halbe Sauerland, welches jetzo dem König in Preuffeu zuste- Stadt in Engelland, in der Grafschaft Keift, am Fluß Darent. Westrich, westerrcich, ^rr/ir-a/rn, ein gewisser Strich Landes in Deutschland, weicher gegen Mittag an Lothringen, gegen Abend an Luxemburg, gegen Norden an Limburg, und gegen Morgen an die Pfalz qränzet- Tr begreiffer unter sich das Wasgow, den Hundsrück, die Eissel, das Herzogthuni Zweybrü- cken, die Fürstenthümer Simmern, Birkenfeld und Salm, die Grafschaften Veldenz, Spankeim, Lützelstetn, Lernisgen, Saarbriick, 'Kassau und Birsch. Es ist ein fruchtbares Land, hat gute Vieh-Zuckc und viel Seen, und ist ein Stück von dem alte» Königreich Austrasicn. Vftsstibx, Orci-sentaftftm, einer von den 8 Theken des Königreichs Engelland, und -war der Westlichste unter allen. Diese Provinz be- greiffeckieLandschasten Orms-iil, lwvon, Sommeriet, vokcbestsr, ^tftlr, Lark und Mm, nebst der Insel 'KftgM. Weta, Fluß in Curiand den Windau, woselbst er in die Ost-See fallt. wcter, ftarn- ein grosser See in Schweden,an den West-und Ost-Esch- lg,irischen, wie auch SmalandischenGran- wecherby Wertin Stadt in Aorkshire in Engel- wcrmerdam, ist der halb Weg von F ,s« bis Hannover. ^ccuciicrinck!:, heissen in Rußland die At. semblen des Abends, da gegessen, getan- zetuiiö gespielt wird. * Wertenhause,>, Abtey dcrreaulirtenCbsr. Herren des H. ÄNgustini, am kleinen F,uß Euimbach, in Schwabe»,in der Marggraf. schaft Burgau, zwischen Ulm u. Augsburg, deren Abt ein unmittelbarer Stand des Reichs ist. werrer, kieine Stadt in Ober-Hessen, nebit einem «Veilchen Fräulein - Grift,, Meile vvnMarburg; gehöret nach Hessen- Kassel- Werter, Amt in der Grafschaft Mark an der Nöer, gehöret dem König ln Preussen zu. wetterau, eine Landschaft in dem Ober-RhcinifchenKreiß, vom kleincii Fluß Werter, fo nicht weitvvn Laubach, dey dem Dorfe Werrerseld, entspringet, also genannt, welche sich von Süden gegen Norden, von Franken und dem Ursprung des Flusses Kinzuiq dis an das Herzogthum Bergen erstrecket; also, daß sie die Erz-Stifter am Rhein gegen Westen, Hessen und die Abte» Fulda gegen Osten har. Sie wird durch ven Fluß Loh,, in zwey Theile abgesondert. Der südliche,welcher die eigentlich sogenannte Wetterau ist, begreifst die vlieder- Grafschafr Ratzeneinbogen, sodann die Grafschaftennassau in engerem ve - stände, ferner Drey, Idstein, wis, baden, weilburg, Solms, «Vber- Isenburg, Büdingen Nid-oanau, nebst den Reichs-Städten Frankfurt, Wetzlar, Friedberg und Gelnhausen. Die nördliche Wetterau aber ist der twester- wald. Wetterborn, grosses Eebürge in der Schw-itz, zwischen dem CaiitonBern und dem Wastiser-Lande, worin» es stark sausen soll, wenn bald darauf ein Wetter entstehen will, wanncnher» es Viesen Nahmen bekommen. wetttn, f'ettmmn, Amt im Herzogthum Magdedurg/welches ein Stück der alten Grafschaft Wettin ist, deren Besitzer schon R. 1290. ausgestorben mid die Grafschaft dem Lrzstifce Magdeburg geschenkt haben. Die eine Helste diefbr Grafschaft brachte. L. 1446. das adeliche Geschlecht derer aus dem Winkel käuflich an sich, so daß in der -Meilen von Halle gelegenenStadc wettin der König von Preusseiiund die Herren aus dem Winkel die hohe und niedrige Gerichte gemeinschaftl- besetzen. Die Stadt selbst ist klein, hat aber ziemliche Vomas- ts. In ihrer Gegend ist ein Steinkohlen- Wettingen wexford Wt'piö wrborF 1247 Bergwerk/ so aber nicht mehr so ergrebleg j wie es ehedeffe» gewesen- . . ! Bettingen, sDö>"'Benedict. ALtey m der Kchweitz/ amFlnß Limmat, unweitBaden.! wert-Renne» ist ein besonderes viverris- teirisnc der Engelländer, welches sie mit ihren schnellen Pferden an einem bestkmm- M^rc gegen grosse Welten anzustellen vflegen. Diejenigen Personen/, so wett. L,nen wolle»/ werden gewogen/ und muß der leichtere so viel Bley zu sich stecke,,/ daß er eben so schwer als der ankere wird. Wenn nun die Wetten und das Ziel eingerichtet/giebt einer von denen SchiedS- deucen ein Seichen, woraus sie die Pferde laufen lasse,,/ und wer zum ersten das Ziel erlanget/der W gewomien- Wenlar/ freye Reichs-stadt in der Wet. terau an der Lobn, bei, dem Einfluß der Dille/ 6 Meilen von Frankfurt/ allwo eine Nvgtey, welche Hessen-Darmstadt de sitzet/ Md durch den daselbst residlrensc uVogt denen Lxec ucionen in bürgerlichen und peinlichen Sachen bevwohneu lasset; wie dann «uch gedachtes Hessen - Darmstadt die Echutz-midSchirmGerechtigkeit über diele Stadt zu exerciren hat. Die Probstey Ma gehöret dem Churlürsten von Trier/ der selbige durch einen Schultheiß admini- sniren lasset- Auch hat diese Stadt mit demGemral-Reichs-Postmeister, Fürsten von Taxis/ Streitigkeit/ indem dieser ihr nichtziigesteden will/daß sie mit stisch-und adgewechseltePserden diePost „ach Frankfurt verstehet. Hieher ist daeReichs-Cam- mer-Gerlchtvon Speyer/als dieser Ort ,68?. in dem damahligen vorigen Französische Kriege < änzlich'zerstöhretwar, iü--z- verleget werde- Siehe Tameo-Geoichr. wevelsburg, sehr altes und festes Schloß lm Süfk Paderborn/ in Westphalen, am M Alm, welches im dreyßig-jährigen Kriege von den Schweden ganz verwüstet/ -der von demBsschofzu Paderborn, Theodor Adolph, sehr herrlich wieder erbauet worden. Weveeiing, Amt und Flecken gleiches NahmenS, zum Furstentyum Halberstadt gehörig, von dein es aber ganz abgeson- ^ und m dem sogenaiiten Holzlande an der Aller liegt. K-Fnederich l. von Preus- >706. dem Marggrafen Chrmian Heinrich von Culmbach ein, al- wurde es wieder eingezo. waltet ^ v«n- K. Beamten ver- ^epelburg/ siehe Wechselburg. rÄÄ' Graf- lzndn^nÄ'?^ 2 rrland, an dem Irr. ^llchen Meer gegen Osten und Süden, gegen Westen und Norden aber an Wa- E'"'' CatherMgund"Mft° U>L«eg?arS MdKr gu-?n HZn.'''^ '''M wefteii wepjö, kleine aber schön gelegene Stadt in der Schwedischen Provinz Uplaud, an einem grvssen See, Helga-Siön genannt. Nicht weit davon ist vor einiger Seit ein mineralischer Brunn entdecket worden- Weydn, siehe Weida, weyern, Kloster und Probstey der regu- lirteii Chorherren St- Augultini in Ober. Bayern, R- München, und der PflegeAib- lliigen, an der Mangvald. Weyhausen, suche Wvnhausc». weymar, siehe Weimar. ^eymoutti, eil! Flecke» liebst einem Hafen in der Provinz Dorchester, in Lngcllaiib, au der Küste, wo der Fluß Way iu die See fallt. Sie hat Sitz und Stimme lm Parlament. VUsirou, Herrsch«!! ln Ei,gestand, ln der Provinz Westmortaud, am Fluß Eden, davon e ne berühmte und alte Familie den Nahmen führet. ^üig'r, stehe Toiyv. ^ tucuy, Makrflecken, nebst einem Hafen, in derPrvviiij Korkshlre, in Engelland, am Kluß Ls ke, darüber eine Brücke gehet, und welcher sich in die See crgeußc. Es wir» allhier starker Handel mit Butter u»d Alaune gecriebeii. ^kircku/cl!, Marktflecken in Engelland, in der Provinz Shropshire, an den Gra'uzen vonChester. Noch eiiiMarktflecken oieses Nahmens liegt in der Landschaft tzancshi- re, an dem Fluß Test, welcher r Deputirks tns Parlament schicket. ^kiceküven, Stadt nebst einem beauemen Hasen in Sngelland, in der Provinz Cum- derland, weiche starken Handel nm Salz und Kohlen führet. ^listest»», siehe ^ir-liall. VVirrku, V VirlLkgM.?io»1ncH<>, Provinz in Rußland im Gouvernemeii! von Easan gelegen, oarinne LKIynvv die Hauptstadt ist. wwlingen, Benedicliner-Kloster, nicht weit von Ulm, um den Ausfluß der Iler in die Donau, in der Grafschaft Kirchbcrg, m Schwaben. wiboog, eine Handels-Stadt und ehemalige Hauptstadt von „au; Carolen. Sie liegt an einem see, welcher sich in den Finnischen Meerbusen ergießt, war der Sitz eines Bischofs, und die Vor- mauerIchwedens gegen Rußland. Alleine An- lyro. den 2; In», ward sie von Peter 1. mit Accvrd eiiigeiiommen, und im NystädttschenFriedeii A». 172-- nebst dem dazu gehörigen Distr-ck. wiborgs-ireh» genanut, völlig «»Rußland abgelretten. Seit der Zeit in sie sehr befestiget worden, daß sie als eineVormauer Rußlands gegen Schweden detrachter werben kan- wrborg, Da'nijche Haupl-stadt und Königliches Stijl-Amt in Norb-Iülland, dessen Bischof allda seinen Sitz hat. Die Stadt ,st berühmt wegen der jährlichen Messe, die mau Schnapst ins nennet, und 1248 wichbrechrsh. widim widin WLeliczka und wegen des aUhierbefindlichen Land- Ger ichlv über all» vier Norver-Jürische General-Gouvernements. Der Pallast, worlmi solches gehalten wirdchvird Laiids- ttng genenncl- Dos ganze Stift bestehet aus ^ Städten, Ik> Aemtern, 176 Kirchen, ganzen unb ,2z halben Bauer- Hosen, ohne was noch Sem Adel und andern Bedienten gehöret- Wrchbrechrohausen, suche wipprrnhu- seii. Wtchitüdurg, stehe ^vericliei. ^'ictic, suche ^ igkc. wich, ScaktanderMaas, im Her- zogrhum Lwipurg, Manncht gegen über, dahin man über eine Brücke ^ehet- Sie gehöret den Holländern, und stießet die Maas zwischen MaskrichcunöWickdurch,! wie der Mayn zwischen Frankfurt und ° Sachsenhausen Wrer, netze wfck. wrcr, Flecken an, der Insel Rügen, in Vorpommern, am Vorgeburge Wiltau. Wieke, p n in, einer von denen Kreisen der Lleflandische» Provinz L'nhland, so von dem darinnen gelegenen Schloß Wiek den Naomen har- U ietensen, Fürstlich Amt und Haus im Herzogttzum Wolsenbüttel, an dem Wald Eüß, > Melle von Bodeuwerder- v^ickluim, Marttstecken in Lngelland, in LerProvlnz Buckui,yam, in einem fruchtbaren Lhaie, ?2 Englische Mellen von Landen, welcher 2 Aepmirte ins Parlament schicker, und wo das Land-Gericht scmeu Sitz hat- Vl icicko, Grafschaft in Leinster, in Irrland, zwischen dem Irrländischen Meer, und den Grafschaften L uvim, Älidare,EacerIagh, ünd Wakersord. Sie ist voll Berge und H»iz, auch dannenhero übel angebauet- Die Hauptstadt Wlcklo liegt an der Küste, und har ein Schloß nebst einem Häven- ^lcirvLi, Marktflecken in Glocester, in Engelland. >xchcr, kleiner Fluß bey Basel, so daselbst in den Rhein stießt- wrdelah, Amt im Stift Hildesheim, aus einer Insel, zwischen den beyden Flüssen Ocker und Gose, «ndenhalbe Merle von Evstlar gegen Osten- widcm, wrdmur, ist ein altes deutsches Wort, und bedeutet insgemein Felder, Aecker, Wiesen, oder dergleichen 'Dinge, so der Kirche von langen fetten her gewidmet sind, unb alsozurPfarr-Slelle gehören- wrdenbrug, weidenbriigge, wriden- hrug, kleine Stadl an der Ems, in West- phalen, in der Grafschaft Lippe, nebst ei, nemOsnabrücktschen Medlac-Stlste- Widern, Schloß und Ganerben-Städtlein inIranken, am Fluß Jagst, an den Schwäbischen Gränzen. v^lälm, altes,hohe, und feineSBerg-Schloß, im Bimzlauer-Lreis, in Böhmen- Widin, LioImum,Bodon,Voäenum^stär^ Lurtlsche Eranz-Festung,in derBulaare». zurRechteu der Dvoau, gegen den Grän. zenvouServien. Wredersweuer, Klecken und Amt in der Grafschaft Saarwerden, m Westerreich, deiu Herzoge von Lothringen gehörig. Wied, Grasschast aus dem Westerwald, st, dem Westphäuscheu Kreise, wo- der HM« Wied in den Rhein fällt, zwischen denen Cölln-Trier, und Belgischen Gebiechen Ihre wichtigste Oerter und Gräfliche R^ sioeuzen sind Alr-und Neu. Wied, und har sie ihre besondere Gr«,eu, welche zur Westphälischen Bank gehören, unb aus zwcy Linien bestehen, nemlich aus der Neu - wredischen und Rlinketischen. DiesenGrafeu geyören auch dfeHerrschas, ten Ruiikel, Drerdors und Isenburg- i Wiederlugen , (.onrrekortL, sind grosse Stütze» oder Pfähle, 15 bis -6 Fuß weit von einander, die an der Futter-Mauer, inurrhaiv des Walles, bis oben au tas Mauer-Band gciegec werden, ui» die Erde desto besstr zu halten- wiederräusser, 2 t»abapristen,siud Leute, die sich sonderlich im rS Seemo zur ßjeit der Reformatio» Lucherl in Münster hervor gerhan, verwerfen die Kinder-2.>mse, etsvrber» hingegen die Wieder-Tause der, jeuigen, welche von der Gachviischen Reti, givn zu ihnen übercreccen, und lehren, Christus habe sein Fleisch in Mutter-Lewe von ihrem Wesen nicht angenommen, auch lassen sie kerne Eybschwure z», und verwerfen die Obrigkeiten- Sie präteudiren aber selbst eine Monarchie umer sich über a»dereLeme,und halten viel von der Viel« Weiberey und Gemcinschast der Eucher. In Holland werden sie Mennoiiisten ge- lienuet, ailwv sie in ihrer herauegegede, neu lionkcu-oo endlich kenObrigkeltlichen Stand vor eine Ordnung EScces, und dieDielweiberey vor unzulässig erkennen, auch ihre eigeneEücher besitzen, undHand- lung creibcii- Die Herren General-Staate» haben 1711. durch ihren Minister -ey der Regierung zu Bern in der Schweitz eine General-Amnestie vor alle u:oem Canto» Bern gefangene und unterdrückte Anabaptisten erpaaen, daß ihnen von obge- bachter Regierung verflactel wurde, ihre Güter zu verkauften, und sich in andere Länder zu begeben, mit der Bedingung, daß sie nimmermrpr in da.Bemische Eebielhe wieder kommen sollten W>ehe, Städtlein,SchloßundHereschast in Thüringen, ui derErasschalt Beichlingen, ; Meilen von Frankenhausen, und eine halbe Stunde von der U.urrut, den Frey, Herren und Grafen von Werthern gehörig. VS'isIicL, kleinerFluß in Klein-Pohlen, i» der Wovwodschasc Cracau, fällt uiilechalb Cracau in die Weichsel- wrrkczka, Stadt in derWvywodschaftCra» «au, wiellsz Wien wieneristtie wiesenb. 1249 brauch deS bsllli, KreutzeS und andern Erz- Bischöflichen Seichen und Vorzüge» erhoben, und derBlschofzur WienerischenNeu- stadt,wle auch dlePrälaten zu Molk, Goth- wein, und Kloster Neuburg sind dcnisclbeir als 8E5Lx->nei llittergeben worden Der jetzigcErz-BischofistCbristophBarcholom. GrafvvnMigaz;l,Bischof;uDaitzeii,gch. 1714 erwählt i/z/.wirdCardinalA,1-1761. den 2; Nov- Die Dom-Kirche zu Sc. Stephan i>r ei» Gokhstches Gebäude, und der ^hurn daran, so 450 Werk - Schuh hoch, wird vor den stärkste in Deutschland gehal. ten,daraus An 1711. eine grosseGlocke von Pst Cent, gebracht worden. Die Unlver- sltatilk i-;/. gestiftet,und An.1713.stnd allhier >0000 Personen an der Pest gefror, ben, auch ist allhier An. 1725. den Z2 Avril ein Friede und Allianz zwischen dem Äav. ser und den, Könige von Spanien geschlos, sen worben, der daher der Wienerische oder Laxenburgische geuennet wird. Diesem aber folgte ein anderer, der am 16 Mart. > 7; 1 - zwischen dem Kayser,Groß-Brittan- nienund den General-Staaten errichtet worden,und in eben dem Jahr der 2te W>e- nerischeTractat,so den -»Jul.zwischen dem Kayser, Spanien und Engelland errichtet cau, in Klein - Pohlen, allwv veruhnite Salz-Bergwerke sind, darinnen An. 1644. durch e.n verwahrlostes Licht, ein solcher Brand entstund, der in einem Jahr nicht konnte gelvschet werden- Diese Salz- Bergwerke sind ein iTheil der Kvnigl- Pvhliiischen Lafel-Güther. vynlisz, kleine feste Stadt, nebst einem Berg-Schloß!» der Woywodschaft Wi- tepökie, in Liihauen, wo der Fluß Wielisk m dwDüna fallt. wielisk, kleiner Fluß in Lithauen, so an der Musischen Granze entspringet, uud bey Mlivk in die Düna fallt. ViAnlülnlii, befestigte Stadt auf einemBer- ae im Herzogthuni Reichow, in Rußland. Wielun, gewlsfes Gebiech in der Woywod- schaftSiradien, in Eroß-Pohlen, nebst einer Stadt gleiches Nahmens, welche sehr wohl gebauet, u- am FiußPoßua gelegen ist. Wien, ptn^ohoua, die Kaiserliche Residenj-undHaupc.Stadt in Oesterreich, liegt inNieder-Oestcrreich, an einemArm der Donau, in welchen daselbst der kleine Fluß Wien fällt. Sie hat 6 Lhore, 5- Kirchen und Klöster, und -233 Häuser, so alle von Stein gebauet, und darunter man die oortreflichsren Palläste findet. Unter deiiDorstädcen wftd die Leopoldstadt durch te» Arm berDonau von der Scadc geschieden, die andern Vorstädte aber, als die Sloffau, Josephs-Stadt, Leim-Grube an derW>e», allster Wiedeii, u. a. m- sind durch eine Ebene vo» 600 Schritten breit, 00» derScadt abgesondert,und 1704. nebst eMche» nahe gelegenenDörfern, als Gun- dendorf u. a. m. mit Linien und Gräben umgeben worden, und so wcitläuftig, daß fieekliche deutsche Meilen li» Umfang ha ben, find auch mit ben prächtigsten Palla! lien und herrlichsten Gärten ausgezierec, «nd so stark bewohnet, daß man darinnen m in derSkadt bey 622222 Menschen rechet. Ihre Befestigung bestehet in 12 ge, mauerten Bastionen und andcriiFestungs- Werken,welche sonderlichAn.i;4o u.-6;6. gebauet worden,und har sie i;2A. und 168;. Wey harte Belagerungen von den Türken -«gestanden. Die Kaisers Residenz-Burg Mein sehrweitläuftigcsGebäude,und hat «bst denWohnungen vor dieÄaiserlHcrr- Mten und Hvsstätte, auch die Reichs- Wanste»ihren Sitz darinnen gehabt. Vor rer Stadt ist ein Kaiser!. Pallast, die neue Morn« genannt, in welchem der Kaiser des Sommers über zu refidiren, und sich nahe gelcgenenLust-Schiösscr» ra- senburg und Lbersdorf zu diverliren pfle- « ' Bihlrvtheck sind über r02000 gedruckte Bücher, und eineuiige- der raresten Manuscripte. « Bißthum daselbst ist auf Kaiser!. WM den, 1^22. zu - Kirche mit angehäng- erLrj-Bischofllche» Würde und dem Geworden- Endlich wurden auch An. i7;5-dei, 3Ocr.diePräl!Mi»arie» zwischen dem Kaiser und Frankreich daselbst unterzeichnet. Wienerische Neustadt, siehe Neustadt, wienhausen, stehe winhufei.. wrepoz, Viepriur, Fluß in Pohlen, welcher in dcrWoywodschast Beleczko entspringet, und sich in die Weichsel ergeust. Vk'icra, eine vondeiiOreadischen Inseln, welche klein, aber fruchtbar an E ecrayde ist. wicringen, Insel lnHolIand,an derSüder- Sce,derStadc Medenbsick gegen über. Wierolax, wielax, Kirchspiel und Hafen am Finnisch- Meerb. ln Finnland, darüber einmal bey der Gränz-Scheldung zwischen Schweden und Rußland Streit gewesen- Ansetz» ist eS Rußisch. wiersverg, ein Marktflecken und Amt in dein Culmbachischen- wierum, kleiner Ort nebst einem Hafen in West-Frießland, 3 Meilen vonLcuwarden. Wieselburg, csomitsi«, ^/v/onrrnPt, Gespan-oder Grafschaft in Nieder-Uiigaru, ai>derDonau,bcn dcrJnse! Schütt, an den Oedendurg-und Nieder. Oesterrelchischen Gränzen,welche benNamcn von der Stadt Mvso»y,oder Wieselburg hat, und darlnne Allcnburg dieHauplsladrist- DerKönlgin hliiiftrn ist allemahi Ober-Gespan dieser Gräsjchast. Wrcscnbad, eingrosseSHaiiSzwischenBer, gen, darinnen warme Bader zugerichtet werden, von dem nahe dabey gelegene» Dorfe Wiese also genannt, im Erz-Gebür- gischen Kreise, »> Meisten, 1 Stunde von Aunaberg. Es hat vor diesem St. Jods- Bad, von einer ehemahligen Kirchen St. Kkkk Job lZ si! >7,41" G ^ - ' I I fls^' ^ Ls! 12.^0 'Wersenblirg Job geheissen- Ich» gehöret er den Grafen von Watzdorf. w-esenburg, Schloß und Amtim Lrz-Ge- bürgische» Kreiß, in Meissen, > Meile von Zwickau, welches das Siadcgen Kirchderg, nebss rrDörfern unter sich begreisset- Herzog Philipp Ludwig von Holsseiii-Sun- derLurg hat dieses Stint -66;. erlauffec, und seine Residenz allda angelegec, nachdem aber dessen Sohn Herzog Friderich >714- verstvrben, hat dessen binterlassener Prinz, Herzog Leopold, welcher dieRöm-Cachol- öicligion angenommen, und als Kass. ge, h-.imerRarh inWien lebte, dieses Ämc an Chur-Gachsen gegen eine Summe Geldes i7r;.wieder überlassen- Er stark An-1744- w>e:enl'urg, Schloß »nd Ritter-Gut bey Belftg, in dein Sächsischen Chur-Kreise, iss das Ztamm-HauS der Adelrchen Familie Brand von Lindau- wiescnstaig, Herrschaft in Schwaben, zwischen dem Gediethr der Stadt Ulm, und dem Herzoglhum Würkemberg.Sie gehörte ehemals den Grafen von Hclssenssein, kam aber nach deren Ererben an Bayern ,,nd Fürstenberg, und gehöret seit i/zz- da Bauern auch den ssürssenbergischen An- theil an sich kaufte, diesem Chur-Hause alleine- Die Scadr wiefcnstaig, liegt am Fluß FilS, r Stunden vom Böller-Bade, zwischen hohen Bergen in einem Thal- WieseiitftleinelKluß inFranken, welcher bey Hvlfeld aus eniei» Brunnen entspringet, und sich in die Pegnitz ergeuss. . wiesemhal, kleine Stadt im Erz-Geburg,- sche» Kreise, inMeisjen, 1 Meile von Joachims-Thal,am kleinenWasser Wiesenchal, und an denBohmischenGrattien, ist Chur- Sachsich- Lfte wird in r Städte, nemlick in die Ober-unb Unrer-Scadt eingecheilec, welch« em wenig von einander lie>,en- Was über demWasser gegenWiesenchal liegt,gehört nach Böhmen, und heißt Böhmisch- Wiesenthal; es bestehet aber nur aus etlichen Hausern- ^ . Wiesenr. eier, eine Herrschaft in Franken, der Schvnbornischen Familie gehörig. N>irliöt>ach,Stäotlei'.i in derS»weitz,nicht weit von Solothurn, dem Canlou Bern gehörig. Vt irverr, Dorf in Frießland, in den vereinigten Niederlanden- WWisburg, siche Rvenclier. vc i»r>n, Suadt in Lancashire,iu Engelland, am FlußDowlee,hac gute Manusaccuren. In n-rer Gegend sind die denenKodlen in Cngclland. f Vb'iggevland, ein gewisser vissriLb in der Provinz Rahuelehn, in Norwegen, der Krone Schweden gehörig- ^ sgm, siehe i'or> L. Vt i-gnr,t eineJnselindemCanal,nicht weil von der Englische» Provinz Haut, zu welcher sie auch gehöret. Zwischen dieser Provinz und verInsei Wight sind die Bayc 'witchstadtcl von St.^elena und vonSpltkeadMnw dieF.'otte sicher liegen. Deren Umkreis ftu sich bis auf re deutsche Meilen erssre 'en Wighstädtehtliibemanercer Ort in Ober- Schiesie», im FürssciilhiimTroppau ^iAriionckleineScadriiiSüd-Schottland,!» der Grasschasc Ga Uoway, 4 Stunden von Witherii, gegen Norde». V^izriion, Marktflecken inIorkshire, in En- gellaiid. Vvls)icz,Vlhitz,viKot-, befessigteStadtund Gränz-Festutig inCroacieii, an einer See, demTürkcn seit A- 1592. gehörig, und von den, Fluß Unna gleich einerJnseiumgeben. ^i>», ein zurHerrschaftRappoltsseiii gehöriges Stadilein und Schloß in Oder-Elsaß, zwischen Münster und Türkhelm- wikeland, suche wirland. ^il. siehe ^-il. wila-und Rhein-Grafen, sind ein unmittelbares Reichs - Gra'fl- Geschlecht, und liegen derselben Lande im Ober-Rheim- schenKreise, am Fluß Nabe, an den Pfä - zischen, Lothringischen und Trierischeu Gräiizc», wie auch an dem HundSrück- ES gehören darzu die Schlösser und Städte, Rheingrasensseiil, Daun oder Lhau», Griimdach, Kirn, Ncufvillc, Greenweiler, Wilbenburg, und andere. Die Wild-und Rhein-Grafen haben Sitz und iLtiinme auf dem Reichs-Tag, und gehöre» zur Wetterauischen Bauft Sie rheilen sich in z Linie», Rftu/ui/- ft, welche heut zu Tag die Fürsten und Grafen von Salm präsentireii, Grumbach, welches Greenweiler und Rhsingrafeiistein unter sich begreitt, und Daun, so eine Neben-Linie zu Püciin« gen hat. W ildau, einMarktflccksn midBergschloß in Unter - Stcyermark, an der Morau, z. Meilen von Grak. Wildau, siehe Wilna. wildl'ad,klel»eStadt,Schloß und berühmtes warmes Bad imHerzogtlmm Würrun- berg,4 starke Meilen oonTübingen, ai> der Enz. wrldbann, Fürstliche Obrigkeiten, ist ein hohes Recht, welches dem Landes-Für- sten oder deinjeiiigeli, welchem es dieser verliehen, zussehet, vermöge dessen er in Jagd-L>ache,i allerhand Verordnuii^cn, Gebote und Verbote ausrichceu, und die Verbrecher darwider bessraffeii kau, damit verreckte Gebrauch der Jagden erhalte,,, und die hohe Wild-Fli-Hr unv Jagdbarkeit des Fürstens dehauplet werde, wildbera, Schloß und Herrschaft aufden, Hundsruck in dem Wald Sahn, zwischen Crentznach und Simmern, davon ciiievor- nehme Ldeliche Familie im Rhein-Lande de» Namen führet- wlldberg,Wür;b»rgisckesAiiftund Markt in Franken, anderthalbe Meile» von Ko- mgs- Hi! ... l'. p-. zfti- «ce i-s: ft»:.! ßlii -ÄL Achs, ^l-i, Wildberg wildersee uigshosen, am Haßberge gegen Schwei,i- surt zu- wildberg, kleineAmts-Stadt am Fluß Na- qolc, im Schwarzwald^bem Herzog von Würtemberg gehörig, sie hak ei» einqezo. qeiieb Nonne,i-CIojter, Reuthin genannt/ welches sein eigenes Amt hat- wüdberg, städtlein mit einem alten Wall ,'m Ruppinischen Kreiß, in der Mittel- Mark Brandenburg. wildem»»,,, Berg-Stadt aufdemHarz am Fluß Inner, 2 Meilen vonGoßlar, gegen Anden, so v- Hannover »ndSraunschweig qemeinschasclich besessen wird. wilden, also werden die Einwohner von Lstvtiland, wie auch in einigen andern Weli-Indischen Lnlande» genennet. wlldenberg, kleine Herrschast nebst einem Schloß gleichesNahmens in derWettcrau, den Grasen von Hatzfeld gehörig. wildenb crg, kleine Stadt im Hockerlande und dem Galindischen Kreis desBranden- burqische» Preuffe». In dieser Gegend sind viele Eisen-Hammer. wildenbruch, Schloß und Amt in Vor. Pommern an den Neumärkischen Grunzen- Es hac vorAlters denTempelHerren, und nachmahls zu des Johannicer-Ordens Heermeisterthum Sonnenburq gehöret- Nach dem Westpbälischen Frieden wurde es eingezogen, und der Krone Schweden überlagen, von welcher es An- 167--. »n Brandenburg kam, und in ein K- Ämc verwandelt wurde. Jetzo gehöret es dem Marggrasen von Schwedt. DasLrchloß Wildenbruch liegt an einem See. WilLkmbrug, siehe Vvidenbrug. Wildenburg, Scadc und Amt in Nieder- Ehäß, den Wild-und Rhein-Grafen gehörig. Wildeneck, Herrschaft undSchloß in Ober- Lesterreich, an den Bayerischen Gran- ze». Wildenegg,Schloß undHerrschast inOber- Crain, z Meilen von Laybach. Wildcnsels, kleine Stadt, Schloß und Herrschaft im Erz-Gebürgischen Kreis in Meißen, an der Mulda, dem Grafen von Solms-Laubach gehörig, i Meile von Zw-ckau. Wildeichaag, festes Schloß nebst einem Marktflecken in Ober - Oesterreich im Haußruck-Diertel,nicht weit von Franken- mark an der Völkl. Die Feste ist mir dem Zme begnadiget, und gehöret nebst dem Marktflecken anjetzo den Grafen von Gurland. Wildenstein, ist ein enger in lauter Steln- Feljen mit einem engen Eingang gebaueler Orr inSchwaden, in de,Grafschaft Fürste, berg, der i MeilevonMößkirch, und4 von Uederlinqen lieget. Im ScistBasel,undin derSchwcitz imCaiilonBer,, liegt auch ein Wildenstern. wrldersee, siehe Waldersee. wildfaisIS wüdunIen !2Zr wildfangs, Kcchr, ist ein Recht, welches der Churfürst zu Pfalz in den meisten Provinze» um den Rhein besitzet, und krarc dessen er die unehlich gebohrnen, und die Fremden, welche srenwillig an einen solchen Ort kommen, da man dir Ankömmlinge nach Verfliessung einer gewissen Zeit, der eingeftihrcen Gewohnheit nach, vor Leibeigene hält, in die Zahl der Leibeigenen aufnehmen kan- Wenn derowegen ein Fremder oder An, kommender in den benachbarten Gebieten der Pfalz, auch andern angränzen- den Orte», wo der .Churfürst das Wild« fangs-Rechr hat, sich Jahr und Tag Haus, lick, niederlasscl, und keinen Nachfolge», den Herrn hat, so kommet der Büttel oder des Cent-Grafcn-Knecht, und spricht zu demselben: Ich nehme euch i,n Nahmen meines gnädigsten Churfür» sten ;um wiidfang, und begehre voir euch den Fähe-Gulden. Älsdenn ver, spricht der Wildsanq die Treue entweder mit gegebenem Handschlag, oder endlich. Dieses Recht hat mit denen benachbarte,r Fürsten grosse Streitigkeiten verursachet, weil sich nach dem Westpbälischen Frieden, viele Fremde am Rhein niederlieffen, mir das verwüstete Land wieder aufzubauen, welche sich Chur-Pfa.z als Wildfänge und Leibeigene zueignen wollte. Es sind aber diese Differenzien durch Vermittelung ster beyden Kronen, Frankreich und Schweden, gütlich beygelegec worden. An allen diesen Orten, wo der Churfürst die,eS Recht eperciret, hält er seine Amtleute, Ausfauthe genannt, welche die Jurisdiction über dieseLeute verwalten. Der meiste Genuß von diesem Recht bestehet in den Zwangs-und Frohn-Diensten, wie auch in dem Haupt-Fall, welcher bey Absterben desManncs in dem bestcnStückDieb,u„l> bey der Frauen Tod in dem besten Kleid bestehet. Wenn einer gar kein. Erben hin- terläst, so fällt die ganze Derlassenschaft dem Churfürsten anheim- Wenn aber ein solcher Wildsang oder Leibeigener eine Freygebohrne zur Ehe nimmt, so werben die Kinder nicht leibeigen, und solche wer, den Ungenossene genennet, weil derEhur- fürst den Genuß nicht von denselben hat- j wildshaujen, Stadt u. AmramFluSHim« de,im HerzoglhumBrenien, daraus derBi» schof von Münster jederzeit einePräceiision gemacht. Nahe hierbei, liegt das Schloß Hundlosen, worauf oie ausgestorhena Grafen von Wasserburg residirec haben. Vvildstadr, Scädclein in der Ottenau, ein« Meile von Straßburg, zur Herrschaft Ha, »auLichteuberg gehörig. wildliiine»' Stadtin der Grafschaft Wal» deck,wo esKupfer- Eisen-und Bley-Werke giedt. Sie liegt auf zwey Bergen, davon der eine Theil, zu weiche», das Schloß ge, Hörer, auf einem hohen Fellen liegt, ün» Kkkkr i2>)2 Wilhelm. Williams!). Alr-Wridunnen genciictwird: der ankere liegt etwas niedriger/ davon nickt weit drey guteGauer-Bruniien befindlich, wrlhelminen Ovk, ist ein Schluß ini Fürstenthum Oels, inNieder-Schiesien, allwo des jetzregierenden Herzogs von Würtem- berg-Oels, CarlChrist!s»Erdma»,geb. den 2ü Oct- 17 >6- sein HerrVscerresidiret hat- DieGemahlin des jetzigen Herzogs ist Ma- riaJosepha Wilhelmina, Gräfin v-Soinis- Laudach/vermayltben -sApril, 174'- wühelmsburg, ist der Name des Fürstlichen Schlosses ;» Weimar, auf welchem ,617. den 2^Aug, die berühmte fruchtbringende Gesellschaft, oder der deutsche Palmen-Orden, gestiftet worden, wilstel ml'uvg, heistauch das Schloß zu Schmalkalden. wiihelmsbnrg, ein Fürst!. Amt-Hauß in dem Herzogthum Lüneburg, unweit Harburg- Ls liegtauseiner von derLibeum- fioffenen Insel gleiches Nähme,is, und "werden daselbst zwev Jahrmärkte gehalten. Wilhelmsdorf, eiliDorfmiteinerFrüiizö- sischen Lvloms bey Neustadt an der Aisch, welches ein Herr von Buirette unter Bay- reuchischer Hoheit besitzet. Wilhelmstadt, StadcH» der Grafschaft Glatz, in Böhmen, bey welcher eine grosse Wilddahn nt. Wilhelmstadt, s. Willemstadt, wilhermsdorf, oder Wilmersdorf, ein schöner Flecken und Schloß mit einer sehr schöneuTvangelischenKirche,amFl»s- se Zenn, zwischenWindsdeim u-Nürnberg, gehöret einemGrafen v- Limburg Styrum- wilia, Fluß in Lithanen,weicher bey Wilna vorbev gehet, und sich zu Kowuv in den Fluß Nieinen ergeußt. wilingrain, Schloß » Herrschaft inCrain, unweit Reiffnitz, denen Baronen von Witzenstein aehötig. Wilisaw, Stadt undSchloß in derSckweiz, dem EantonLneern gehörig, welche 1704. den i<- Nov. bis aus das Schloß und «s Häuser abgebrannt. Wrlkomirz, kleine Stadt und Caüellaney in der Woywodschast Wilna, am Fluß Schwienka, in Lithaueu- Sie bat ein Hof-Gericht sürdfti Adel- w illemstadr,6»!^/massn/ftllm> kleine befestigte Statt in Süd-Holland, am Butterfisch allwo sie einen guten Haven hac. Sie gehöret aus der Erbschaft Wilhelms Hl. Königs in Lngelland, dem Hause Nassau- Oranie». willherinn, schönes Ci'stereienser- Kloster in Oder-Oesterreich, unweit Linz, hart an der vorbey streichenden Donau. VilliEbsr?, Scadc in der Landschaft Carolina,in Nord-Amerika, allwo 1700. eine hohe Schule von ir Lehrern angeleget, verschiedene Indianer in der Theologie und dem Chniklichen Glauben unkerrich. Wilna tet, das Evangelium gepredjgec, und viele von den Ungläubigen bekehret worden. ! Wftlibaldoburg, iiehe Aichstädr und St. ! willibaidsburg. willige 2ivme, war ehemals ein gewisser Orden, und trugen dessen Brüder ein Kreuz, oder Crucifix, in der linken Hand, auf einem Wall-Stab, daran ein Napf hieuge, in der andern Hand ein Pater Noster von grossen Steinen, gieugeu barfuß, grüfleten luemauden, redeten mit niemanden, ohne daß sie Brvd forderten, »ahmen aber kein Geld. Die Schalen, Becher und andere Trink - Geschirre, deren sich diese Bettel-Mönche bedienten, dielte man gleichem vor geweyhek. willkühr, municij-als, ist ein Sradt» oder Markt-Rcchr, dessen sich einige Städte,Handels-Gesellschaften undHand. werke-Zünfte unter einander verglichen. Es heisset Markr - Recht, weil es die Markt-Leute hiebcvor in den alten Zeiten unter einander aus eigener Willküyr gesetzt, von alter Gewohnheit nach Carols- Rechl, a!s die von Cüin über den Rhein, die von Magdeburg über die Elbe und andere gute Städte. Stadr-Rechr Heist es darum, daß eS eine jealiche Stadt leibst wiiikovre, vo» Göttlicher Anordnung, nach ihrem Gutdünken; und solch Recht heissei ein Wrllkov-Rechr. Hievon ist dasSprüchwort: willkühr brichtstand- Rechr; weii die>enigeii, so ihre- BorcheiiS wegen solche Willkühr aus die Bah» ge. bracht, oder eingegange», solche peruach- maNs strick-- zu hatten, augeiobeu, und allen Excepttonelisso iyneu da» Land-Rechr geben möchte,seyeriich reuuucireu müssen- Wstlmaistrraud, eine Rufiische ÄladcinFiiinian, im Wivurgl- schcn Gouvernemeiir, am FiußSaima Uu- weil von hier wurden An-1741- dieLchwe» den von den Rvssen geschlagen- WiUmcnly, Schloß undFlecken inBöhmen, 2 Meilen von Radan, dem Freyherrn von Ratschin gehörig- Willomiz, ein Schloß in Böhmen, 4 Meilen von Prag- Wilna, Willis, ph/nen/r, eine Woywodschast in Lichauen,zwischenBrae- iaw,Minsk,,Novogrvdeck,TrokhSamogi- tienu. Semgallen- Sie bestehet aus; Gebielhcn, nemlich aus dem Woywod- schaftiichen,Lidischen,Oszminanilche, Braslawifchen u- wielksmierZifchen District-DicHauptstad: Wilna, wrioa, oder wiino, liegt an dem Fluß Wiliä, aus vielen Hügeln- Sie ist groß, hac grosse Vorstädte, bestehet aber meistens aus hölzernen Häusern. I» dem alten verfallenen K- Schlösse ist das Zcughauß, und der Saal wo iährlich daS Tribmiaige- richt gehalten wird. Gegen über liehet die-^. iz86. erbaute Schloßkirche, welche einen grossen Schatz verwahret- .Man Wils wilrhaim Wr'lron winckel I2ZZ zäv t au« in der Stadt über 4 ° Kirchen, taruucer find i Lutheristhe,' Aefornurte, i -uden Synagoge, > Türkische, verschiedene Griechische, und die übrigen Earhv- l„che. Der Woywode ist Gouvenicur von der Stadt, das Bißtumso unter dem Er;b fchofv.Gnesen stehet,ist rz87- und die allda befindliche Universität >57o. ge. stiftet worden. Weil hier viel Juden und Mahomccaner sink,so werden wöchentlich - Sadbache geseyert. Die Stadt treibt nach Preuffen und Rußland starken Handel. An- i7>c>. starben allda an der Pest über 25000 Menschen- A. > 748 - aber wurden durch eine grausame Feuersbrunst Kirchen,die Jüdische Synagoge, ezPallfiste, 46? steinerne Hauser, und 146. Kram- Buden indieAschegeleqt.Ä- 1749 . gienge» abermals 6 Kirchen, das Rath-Haus, 8 Palläste, und 277 steinerneGebfinde durch den Brand verlohren. 2^, ,762. hat eine neue Keuersbrunst viele Kirchen- Kloster und Häuser in die Asche gelegt. Wils, suche Wilsburg. Wiieburg, wilcsburg, regulaire Festung im zürnenthum Anspach unweit der R- Stadt Weissenburg auf einem hohen Berge gelegen. In dem Schloßgebaude wohnet der Lomendant, es sind auch allda eine Pfarrkirche, Baraqueii für die Soldaten, «in Zeughauß und Behältnißr für S-'aats« und andere zum Festungsbau csndemnirte Gefangene. Ehemals war Wisteburg eine lnrühmte Benedictiuer Abcev, welche aber zur Zeit der Reformation secularisi- rer und ä. i;88. zur Festung gemacht wur- d Wilshorf, oder wilsdruf, Stfidtlcin im Meißnischen Kreiß,zwischenDreßden und Nossen, einemHerrn vonSchvnverg, aus dem Hause Reinsberg, gehörig. Wiishur, wrlsshut, Pfieggericht,Schloß und Herrschaft in Ober-Bayern a» der Salza gelegen, und unter das Rentamt Binghausen gehörig. Wilsnack, eine kleine Stadt in dem Havel- bergischeninderPriegnitz, 2 Meilen v.der GiadtHavelberg, in der Mark Branden, bürg, wohin vor diesem eine berühmte Wallfahrt gewesen. Anfetz» gehöret es denen Herren von Saldern- Wilstein, Schloß und Flecken imOber-Rhei- mschen Kreiß,, Meile vonRhein-Grasen- ,,Ütin,de»Wild-und Rhein-Grafen gehörig. Stadt imHerzogthum Holstein,am Mb gleiches Rahmens, zwey Meilen von Gluckstadt, dem König von Dänemark gehörig. Das Wasser Wilsten entsprin. gttaus dem Cuden-See, von dannen es "'"mindieStüre,undfolgeuds mit Serie den in die Elbe fällt- rberg, suche Wildberg. wilrhaun, sonst Wiltau, uraltesKloster in Skm, 2 «stunden von Jirspruck- Vor demselben stehet noch eine alte Röm-Säu- lc mit ^ lner Aufschrift, woraus abzuneh- meu, daß der Weg der alte» Röm. Soldaten durch die Alpen bieder gegangen. >Viiwn, Flecken ln Wiltslnre, in Engelland, zwischen den Flüssen Willy und Nadder, welcher 2 Depucirce ins Parlament schicket, und war er ehemals d t vornehmste Ork in Wilishire- wiltslnirg, suchewilsbuvg. Vllttkire, Provinz nebst dem Titel einerGrafschaft in Engelland,zwischen den Provinzen Hant, Barck, Gloeester, Sommerset undDorchester. Sie ist fruchtbar, absonderlich an Wiesewachs,»»d hat sehr gesunde Tristen vor die Schaafe- wimma, fischreicher Fluß im Herzogtum Lüneburg, entspringet in derGegend Harburg, unterhalb derTostedlischen Dogtey, verliehretsichin dem Winter-Moor,komk aber hernach wieder hervor, nimc den Lauf ins Bremische, bis er endlich unfern St- Magnus die Weser erreichet. ^immerb;-, kleine Stadt in der Provinz Smaland, in Schweden, 12 Schwedische Meilen von Colmar, gegen Norden. Wimpel, s-Vamme, ist aus einem Schisse das lange unter der Admirals-Flagge abflic- gende Panier- Wenn dass lbe über die Admirals-Flagge wehet, zeiget es de» Admiral-General an- wimpsfen, kleineReichs- Stadt amNeckar, inSchwaben, welche der Lutheris. Religion zugethan ist. Sie wird wegen ihrer höhen Lage wimpffe» aus dem Berge genennec, zum Unterscheid de- Marktfleckens, welcher eine halbe Viertel. Meile davon lieat, und wlmpffen im Thal heisset. Anno 1762. wurde bey Wimpffen ein Saizwerk angeleget. Vt'inbuin dstlnstsr, Stadt in Engelland in der Provinz Dorsekshire, am Flußstoure, über welchen daselbst eine Brücke gehet. Vt'mrkomb, Marktficcken in Gloeester in Engelland. ^inckelt-s, Stadt an derKuste von Sussep, in Engellastd, welche eine von den fünf Häven ist, so Sitz und Stimme imParla« ment haben- Ihr Hafen ist durch da-Zn- rücktretlen der Sec unörauchbar gemacht worden, dadurch dieser Ort sehr ins Ad- »ehmen kommen. ^ ^ , Vs inclivster, k^intonia, Haupt s Stadt IN Hautshlre, in Eiigelland, amFluß Inch, tliig, nebst einem Bißkhum, unter den Erz-Bischofzn Canterbury gehörig. Dieser Ort liegt in einem angenehmen Thal zwischen Bergen, 6c> Meilen von Londen, und hat auf der westlichen Seite ein ziemlich sestesSchloß. DerBischofvonWinchester ist Canzier des Erz-Bilchofs von Canterburv, und Prälar von dem Orden des Hosen-Bandes- winckel, Chur-May»;ische Stadt im Rhin- gau, Bingen fast gegen über, am Rhein ^ KK k k; winckel« .... - g iE ^ ^ i ... All t.p 'st-s. f 12^4 winckel-windsheim Windsor winnmcsen Wincke!«lNe,s n, siehe privnt-lNessen. Wind, vor dem Wind scegeln, vc>or de wind zellen, kairsv-nl rrrisrs, ist dieses, wenn nian den Wind auf das Hinrercheil des Schiffes wehen lasset, De wind uvt de Zce wehet aegen das Land, der Land- Wind aber aus dem Land gegen die See. Windnil, p'nreiLT'iÄ, Stadt nebst einem Schloß und Hafen in Curland, am Tin > fluß des Flusses Wer« oder Windau in die Ost-See, 7 Meilen von Goldiuqen gegen Westen gelegen. Der dasige Hafen ist nebst dem zu Libau der beste im Lande. Windau, Fluß in Lithauen, welcher in Sa- mogktien entspringet, und sich unterhalb der Stadt Windau in die Ost-See er- qeust. Windbercr, Stift und Kloster Prämonstra- kenser. Ordens in Nieder-Bayern, eine Stunde von dem Marktflecken Bogen, und eben so weit von der Donau gelegen. Windberg, altes Schloß unweit Jena in Thüringen, auf dem sogenannten Haus- Berge, ist ietzo ein Amt, so nach Jena ge- hört, und das Uncer-Amt, zum Unterscheid desOber Amts Burgau, genennet wird, Windeck, stehcweinheim. windccke, Chur-Cölnisches Berg-Schloß im Oder-Sttfc Cblln windcgg, siehe Gastnil. winden, kleiner Ort im Unter-Tlsaß, an- dertbaibe Meilen von Landau, gegen Luden, gehöret Pfalz-Zwevbrncken. V^inäsr, ein Fischreicher See, 10 Meilen lgngund 4 breit, in Engelland, zwischen Westmorlaud und Lancashire. Windhag, Schloß und Marktflecken in Ober-Oesterreich im Machland-Viertel, oberhalb Frevstadt,aegen den Böhmischen Eränzen. Es ist allhier ein Frauen-Klo- ster Dominicaner. Ordens, welches Graf Joachim von Windhag A- 1679. gestiftet, windischc Mark, c/n-r Landschaft in Crain, welche gegen Süden an Morlachien, gegen Osten an Croatien, und gegen Norden an die Grafschaft Cil- ley gränzet. Wrndischcsratz,dieReichs-Grafen vonWin- dischgratz haben A.i684- dieReichs-Gräfli- cheWürde erhalten, u. gehören zu dcrFran- kischenBank. In Steyermark besitzen sie das Erb - Land - Stallmeister-Amt, und theiiken sich m die ältere und umgereLin ie. wlndischtzräy, in»-,eineLandS- Fürstliche Stadt in Nieder-Steyermark, « Meilen von Cilley. Wlndisch-Nkarray, ein feiner Ort im Erj- Scift Salzburg, gleich unter Mitterstel an den Gränze» des Bißrhums Brften. Gleich dabe» ist das Tcffereggerthal. Windsheim, winsheim, eine kleine Reichs-Stadt in dem Anspachjschen, am Fluß Lisch in Franken. S'e ist mir einem, Wall umgeben, und ihre Gezens hat guten Weinwachs- ^in-lfor, ^-»^/orir-nr, schöner Burgflecken an derThemse, in Barkshire inEngestaub, 2; Engl. Meilen von Landen gelegen, Iy dem dasige» befestigten und prächrigenFö. nigl. Schloß ist vornehmlich der grosse Saal mit seinen Gemählden, und die St- Georgen-Capelle merkwürdig. Sie hac ihre eigene Dom-Herren- Es sind allda einige Könige begraben, und werden tgselbst alle Ritter des blauen Hoscn-Bankcs ein- qewephct, deren Wappen alle hiembst ,u sehen sind. Der dasige Thier-Garten halt aoMeilen imUmkreiß, und ist der grostc im Lande- windspach, winsbach.eine kleineStadt, Schloß undi Amt in der Marggrasschaft Anspach. windstreck, iZ.ir, k.uml> stevent,also nennet man eine» jeden unter denenlenigen zr Winden, welche auf der Rose des Com- passes ausgezeichnet sind. winebnrg, winrevberg, Herrn-Stadt, nebst einem grossen FüritlichenSchloß >m Prachiner-Kreiß in Böhmen- Mchtweic davon ist eine berühmte Glas-yücte, wo das schönste Kreiden-GIas gemacht, und weit und breit veriührc wird. Sie gehört den Fürsten von Schwarzenberg. winedcn, Stadt und Schloß im Herzog- thum Würtemberg, in Schwaben, 4 Stunden von Skuttgard, welches weyland Herzog Frieder,ch Carl» zurAppanage gegeben worden. W neiidal, kleiner Flecken im deutschen Flandern, nicht weit von Brügge, allwo Anno >708. den loGept- Zwilchen einem Alliirten Corpo und de» Franzosen eine harte Action vorflele, darinnen die letzter» bey4oooMann ci idüffeten. Wineta,vi»era,war vorbiesem eine grosse Stabt aufber Insel Usedom, inDor-Pom- mern,ist aber von demWasser überschwemmet, und zu einer kleine» Insel gemacht worden, und soll mau noch deurigesTages dey heilem Wetter die Gasse» unter dem Wasser sehen können. ^mguna, Stadl i» Ost-Indien, im Königreich Visapour, woselbst die Holländer ein Kaus-Haus haben- winhauftn, wulrhusen, Chur-Braunschweigisches Amt im Lüneburgische», am Fluß Aller, 1 M- v. Zelle, und zu derAmtS- Doalev Eckelinq gehörig. Es ist allhier ein Lutheris.Jungfern-Kloirer/schoiicrGartcn und Iagd-Haus, worauf Herzog George Wilhelin oonZcile An. >7o<>. gesiorben. winnenl'iirg, eine Herrschaft im Chur- Trierischen: die alten Herren von Winnenburg und Bcilstein sind zu Anfang deö i7Seculiausgestoroen. winnica, kleine beicjiigte Stadt in der WvvwodschaftBraclaw, inKlein-Ncuffen, in Pole», am Flusse Bog. Winningen, Schloß und Gut im Fürsten- thum. Haiberstadc, dem Landgrafen von Hege»- Wmoxbcrg Wipper Wipper wisbaden 1255 Hessen-Homburg gehörig, welker aber deswegen mit dem Kloster Mlchel>re>», dem es ehemabls gehörig, eine,, weiclaus- cigen Proceß führet. Wmopbcrg, jlehe bMuer. >vintche>rte, kleine Stadt, nicht weit vom Lottert, iuÄroniugeii; nickt weit von hier liegt das Fort Wiiilcholterzyl. Winsen, am Aller,sieh- wmhusen. Wln>-n,eiiie kleine Stadt, Schloß und Amt im Herzog thum Lüneburg, am kieinenFluß Luhe, z Meilen von Lüneburg, nach Hannover gehörig- , . . Winsheiin, ssihe windsheim. w-nsbach, suche windspach, winreebevg, siehe wineberg. wlnterber' 8 , Stadt, Amt und Schloß »I der Unter - PM, in der hintern Grafschaft Sponheim, gehöret dem Pfaizgra- fenvonBirkenfeld. Winrerftld, eine tzstadt, Schloß und Amt in Westphalen, a» Hessen grunzend, ; Meilen von Marpnrg. wrnrer-bausen, ein Klecken am Mayn, in »ranken, zwischen Würzburg und Ocksen- surth, zur Grafschaft Limburg gehörig, wiiirer-Quarciev, vAybcrncii, heissen, wenn die Soldaten in Festungen od.r andere Oerter verleget w rden, den Wincer über auszuruheii, und sich zum künzcigen Feldzuge zu präpariren- Ll. mrerstercen,eiilSchloßundStisdtleinin Schwaben, i Melle von Vibrach. Von diesemOrr n clincn sich die Freyherren von Wiiitcrstetteii, so von den Grasen von Waldburg abgesiammet- winrerthür, feine Stadt im CanionZürchiin derSchweitz,welche unter dem .Schutz des gedachten Cautons stehet. Wmrfeld, eine ebene grosse Gegend, harte tcv demScäbticlii Horn, in Westphalen. Der deui>che Feldherr Armluius soll hier die Römer unter dem r v.,ius geschlagen haben; Andere hingegen behaupten, daß sich dieses berühmte Treffen bey Stadt-! bergen unweit Marburg ereignet habe- Lrinzciibuvg, Grafschaft und Schloß in dem Stift Hildesheim. Winylg, ein Städcleiu im Fürstenihum Wolau, in Schlesien, bekam An. 1709. bey Vollziehung derAlc-Ranstädtisch. Convention eine Luther. Kirche u. Schule wieder, vd ircl»ev»tt§, Marktflecken in Engelland, in der Provinz Derbyshire, allwo ein starker Handel mir Bley getrieben wird. «Dippach, Burg, Marktflecken und Herr- schaic l»i Crainer - Jnnertbeil, auf dem Wlppacher-Bvdeu, 9 Mell. von Laybach. Markt und Burg liegen unter dem alten aiiieho ganz zerstörten Wippach- In bie- str Gcguid wachst derherrlicheWippacher- Wein, welcher insgemein der Rindevma- chergeneiinetwird. Wippe, Fluß, suche Nicmen. wtppev, einFluß, welcher m der Grafschaft Maniisfeld entspringet, und sich oberhalb Berubiirg ln die Saal ergeust. . Wipper, kieme Sradc im Manspeldiichen, an dem Fluß Wipper. Wipper, Fisch-reicher Fluß inHinter-Pom- mern, welcher üi> einigen Orten lch.ssvar ist, hat seinen Ursprung aus der Wippers» kcn-See, und fällt in die Ost-See. Wipper, ein Fluß im Herzoqtbum Bergen. wipverfurr,Städ!leiiiiniEöllnischenHer- zvgthum Westphalen, aniFiußW'pper.. wippra, Fluß in derHerrschastHobensteltt, weicher sich mit der Boda vereiniget, und n bst derselbe» in die Unstrut ergeust. Wippringhusen, wichbrechtskansen, Flecken u. Iunqfrauen-Älostet imFstrsten- thum Calenberg, 2 Meilen vsn Eimbeck gelegen- Wirbel, ein sehr gefährlicher Ort in dcrDo- nau, nicht weit von der kleinen Stadt Grein, u- demMarktflecken Zlruden,da wo man nicht weit davon die Ruders des alceir Schlosses Werfenstein auf einer kleine Insel siehst. So wie der nicht weit davon de» findliche Strudel bey hohem Wasser den Schiffen nichtgefährlich ist, sollt hingegen derWirbeldeflöungsstümmer, so daßklei« ne und grosse Schiffe, weil er sich heuiger drehet, untersinken. Bey niedrigem Wasser ist der Wirbel sicherer zu befahren, der Strudel aber, wegen der hervorragenden Felsen, desto gefährlicher. Inzwischen kon» ne» bey hohem Wasser, vermitteln deS Hößgangs und des sogenannten Luegs, die se gefährliche Oercer umfahren werden. wirbenthahoflenesStädkgen inSchlesten, in der H rrschaft Freudenthal, bey wel» chem vor Alters ein Bergwerk gew neu. wirland, wihrland, wrrland, einDistrict in Liefiand, in Liihen,zwischen demSee Peipus und demFtNiii>chenMeer« Busen, darinnen Wesenberg, Tholsderg und andere Städce anzutreffen, wirmo, ei» Distrikt in Nord-Finnland, ; SchwedischeMeilen vonAbo, gegenNord- Osten. Wivm-See, s. Würm-See. wirtenberg, s. würremberg. wirthschapr, ist ein Spiel oder Aufzug an Fürstl. und andernHöfen, da die hierzu bestimmten Cavaliers u. Dames, in derKlei» düng von allerhand Profeßionen u-Hand» werkern, was einem jeden in demLoosc zu- gefallen, erscheinen,und dadurch dieFürstl. Herrschaft divertiren. wirtingen, eine Stakt im Herzogthum Lüneburg, gegen die Gränzen der Marsi Brandenburg. ^iivlm, Fluß in Samogyten, m Lithanen, welcher sich in den FlußWeca ergeust. Wisbaden, re-,st-,E. kleine und alteStadc, nebst vemTitei einer Grafschaft, in denNassiuischenLändern,!» derWecrerau, dem Fürsten: von Nassau- Usingen gehörig, 4M- von Frankfurt, all- Kkkk 4 w» I2Z6 wisbich Wißmar wisna Wicgenstein wo ein warmesBab zli finden,das gBrun- nen und i 8 Bäder hat, in welche das Wasser durch Canäle geleitet wird- Die Gegend trägtautenWein, u. wird Einreich, /^»,'icrgenannt- ^is'dicli, Marrlflecken und Schloß in einer morasti,enGegend,i» derLngellandischen Provinz Cambridge. wisbv, Hauptstadt aufder Schwedischen Insel Gochlanb, nebst einem zicml- guten Hafen. DasSchloß kandscron istA- 167--- von denDancn ruiniret worden-Sie »st vor Alters, wegen ihres Kirchen-Icha- tzes,groffenHandlungundSee-Rechts, berühmt gewesen,hat ab. r von ihrem vorigen Wohlstände, jetzo wenig mehr aufjuweise». Wischq», siehe Wiskow. wischegrod, Stadt undCastellaney inMa- sovien, an berWeichsel,in Polen Wischerad, heiß das alteSciiloß zuPrazmuf cinerHohe an derMulda, welches die allerersten Böhmischen Fürsten erbauet, u- die berühmte Libussa A- 7-4- erweitert- Kayser Carl der iv. hat es 1348- befestiget, allein An-1420. ist es von denHußiten,nebst allen seinenKirchen, verwüstet worden, so, daß man jetzo nur noch die Rudera siehet. Wiselow, suche wisloch- wisinnsöo, ist eine Insel in der Weeter- Geesin Eochland, m L>chweden, worauf das Schloß Wisingsburg liegt, welches de» Titel einer Grafschaft führet. ^irks, kleiner Fluß in Engelland, im Her- zogthum Aork. "" Wiskow, kleine Stadt am Fluß Bug, in Masovien, in Polen- 'V'irka», wischau, Stadt und Herrschaft in Mähren, zwischen Prostnitz undAustcr« litz, zum Bißthum Olmütz gehörig. Wislicza, Stadt«. Castellaneyam kl- Fluß Nida,i» derWoywodschaftSendomir, in Klein-Polen. Sie ist mit Mauern umgeben, liegt auf einem Felsen, hat hölzerne Häuser,u-eine schöneDom-Kirche- In ih- rerGegend giedt es vielScblaiige» ».Ungeziefer, welche aber den Menschen nichts rbim wisloch, wiffeloch,kleineStadt in derUn- ter.Pfalz, r M- von Heidelberg, am Ende des Creichgöws, u. am Fluß Elsaß gelegen- wisloke, Fluß in Klein-Polen, welcher im Carpathischen Gebürge entspringet, und sich unterhalb Polaniecz in die Weichsel ergeust. wrsimar, eine See- und Handels«Stadt, nebst einem schönen Hafen, in Mecklenburg, an einem /leinen Busen der Ost- See, 7 M- vonLübeck, u. 4 M- vonSchwe- rin- Gehörte vor diesem zu Mecklenburg, IstaberAn- 1648- imWestphäl.Friedens- Schluß, nebst dem AmtNeu-Kloster u-der Hald-InseiPoel, derKrone Schwede abge. trettcn worden- Auf dem altenSchloß daselbst ist dasKönigj. Tribunal, weiches An- 1Ü5-. hieher verleget worden A- i6<7.ward i sie vonEhristian v. König vonDanemark, > eingenommen, im Nimagischen Frieden aber derKroneSchweden restituiret.Nach, hcro wurde sie, nebst demGee-CastellW'Nl- fisch, welches in der Mündung des Hävens gelegen, bestens fortificiret. Nichts desto weniger ist sieA. 171Y. den ' 4 Apr-nachbem sie durch eine langwierige Blocquade ausgehungert worden, von denen hohen Nordischen Alliirten zur Ueberqabe gezwungen, und sind darauf die schönenFestungr- Werke, nebst dem unvergleichlichen See, Castell, Wallfisch, gänzlich demoiiretwsr- den- Die Stadt aber, welche bloß dieRing- mauern behalten, ist An-1721. der Krone Schweden in st^ru guo restituiretworden, mit der Bevinqrmq, daß solche nieinahls wieder fortificiret werden solle. An- 17z». mußte sie an die Preußen eine starkeCon- tribution erlegen. wrsna, ein gewisses Gebiete in Masovien, in Polen. wisnia, Stadt in der Woywodschast Reus- sen, in Polen. ^>5nio»iecLlc>, eine vornehme Fürstl-Fami- lie inPolen, welche v- Cortbuth,Herzoge v. Lithauen, des Königs Jagcllonis Bruder, herstammec, u- aus welcher Fürst Michael A- lüsg.zumKLiilge inPoleu erwählet wurde, welcher den >oNov- 167z. gestorben ist. Wisnrowiec;, Stadt und Schloß inBolhy- »ien, in Polen, nebst dein Titel eineS Herzogtums. Schloß und Kloster in der Woy- wodschasc Cracau, in Klein-Polen, ^isnirr, kleiner Ort in Servien, nichtweit unterhalb Belgrad. wisokie, Scadc inVolhynieu, in Polen- wispei, kleiner Ort in West - Frießlqnv, vierthalbe Meilen von Lcuwarden, gegen Süden gelegen- Wissel, Flecken im Herzsgthum Cleve unter bas Amt Griet gehörig. Ls ist allda eine Collegiat-Kirche. Wisseloch, siehe wisloch. W Wica, Stadt in der Woywodschast Sen- domir, in Klein-Polen- wisternitz, siehe Westernitz. Wlston, eine kleine Stadt nebst einem festen Schloß in der Provinz Pembrokshire, in Engelland. wirepskie, Woywodschaft im Lithauifchen Reussen,welche in zweyGebiethen bestehet, nemlich in den Distrikten witcpsk und Vrgzanskl,u»ddemGebietheMoi)iiow. Die Hauptstadt Witepsko liegt ain Flusse Dwina, wo derFlußWitepsko hinein fällt- Sie ist feste wegen des umliegenden Morastes, hat ein festesSchloß, und treibt starke Handlung nach Riga- wirersheil»,Commenthuren des Johanniter-Ordens imFürstenthumMinden, unter das Heer-Meisterkhum Souneburg gehörig. . , wirgenstein, Grafschaft im Ober-Rhmik schen witchak wittelsbach Wirrem wittgenau 1257 Kreise, auf dem Westerwalde. sie arä^etandleHessenDarmstädtischcAem- terBactenberg,BledenkopfunddenGrund Breidenbach, an das Fürste,iihum Nassau- Dillenbnra und an das Herzogthum West. Mlen- S-e ist ?um TVell sehr belicht, und bar viele Wälder, auch allerleyMcal- ,e Seit 1606. ist diese Grafschaft unter 2 aräff-Anien verkheilt worbe,nemlichuuter Savn- Witgenstein au witgeustem, „nd Savnwilgenftein zu Berleburg- Die erstere Linie besitzet dieeigeutl-Graf- scbasi Witgenstein, darinne das Schloß Wstaenstein als das Stammhauß der Kr ftuauf einem hohen Berge und das Slädtgen Lasvhe an der Lahn lieget, wie auch die Herrschaft Vallendar- Die andere Linie desist die Grafftbafl Berleburg und die Herrschaften Neumagen und Homburg-s-Sayn- also wird das alte und 1679- abge- brannteKön. Schloß au Londen gencunet, welches nicht weit von der Themse und dem Pallaste von St- James liegt-Vo» demselben ist noch das Bangueting-House übrig, «0 »»ch dasFenster zu sehen, aus welchem König Carl l- auf das Sckavot gestiegen, als er enthauptet wurde- Ls wird nur gebraucht,wennGesandte g-speiset, u- armen Leuten am grünen Donnerstag die Fülle gewaschen werden. Hinter demselben steht eine metallene Statue K- Jacobs il. Virüsin, Q-/a die Hauptstadt in der Landschaft Galloway, in Süd-schott- laud, an der südlichen Küste, allwo ein berühmter Hafen zu finken ist; auch hat sie ein Bißthum, unter de» Erz - Bischof zu Glascow gehörig. ^mm,zienilicherFluß in der grrsseTarWrey, in Asien, welcher im Gebürge Tnrgie entspringet, und sich in den Fluß Lena ergeust. wirlich, Nt,stMrr,m,elne kleine Icadt und Amt, nebst dem Churfürstl- Schloß Ottenstein, amFluß Leser, im Erzbißchum Trier- Vimey, Flecken in der Landschaft Opfords- hire, in Engelland, am Fluß Windluch. Wirsioch,Stadt in derPriegnitz,in derMark Brandenburg, an den Mecklenburgischen Granzen, > 2 Meilen von Berlin, am Fluß Doste, wo viel Tücher gemacht werden - Allhier wurden An- iSzS.die Kayserlichen von den Schweden totalster geschlagen, tvittclsbach, wüstesBerg-Schloß luOber- Bayern,eine ki-Stunde v.derStadt Aicha. DcrBerg, worauf es gestanden, ist anjetzo wü Hol; bewachsen, und von dem Schloß Mw kaum einige Ruder« mehr zu sehen. Otto ui- Graf von Scheyern erbaute es --.uro- daher» sich seine Nachkommen "lcht mehr Grafen von Scheyern sondern An Wittelsbach nannten. Als Otto vu. Graf von Wittelsbach. 1280, zu Bam- berg den Rom- König Philipp ums Leben gemacht hatte, wurde 1209. dieses «schloß aus Kaijerl. Befehl geschleifct. Ls ist indessen in der.Geschichte berühmt, weil es das Stammhauß der Grafen von Wittelsbach war, von denen die heutigen Herzoge und,Churfürsten von Bayern adstammen- Wirrem, Herrschaft imWestphaltschenKrel- se, welche ganz von dem Herzogthum Limburg umgeben ist, und ungefehr; Stunden von Aachen gegen Westen liegt. Sic war sonst ein Brabantisches Lehen, ist aber an- jetzv Allodial, und wurdet. 1720. v.ihren lezten Besitzern den Grafen von Giech, an das grast. Hauß Plettenberg verkauft. Das Schloß Wittem liegt am Fluße Geul. Die Grafen von Plettenberg de- sitzen aach die in der Nahe qelegeneHerr- schaften Eyß und Schlenakest. Witte,,, grosses Dorf und Freyqericht an der Ruhr, in der GrafschaftMarkinWest- phaleir, einem Herren von Botlenberg gehörig. Witten, kleine Münz in Mecklenburg, deren 4 einen Lübeckischen Schilling machen- Wittenberg, cheueo-es, Haupt-Stadt des Sächsischen Chur-KrecheS oder Herzog. thumS Sachsen an der Eibe, 8 Meilen von- Leipzig gelegen. Sie ist zwar nur v. nitt- telmässiger Grösse, jedoch befindet sich allda ein Schöppenstuhl, Cousistorium, Hof- Gericht, Kreiß-Amt und eine Universität, welche Friedrich der Weise, Chursürst zu Sachsen, 1522. angeleget, und auf welcher D- Martin Luther A- iziz- die Reform«, tion angefangen hat- A-1760. den i4Occ. wurde diese Gradc von den Kais, mid R. Truppen erobert, und dre darinn gelegene Preuß- Garnison zu Kriegs-Gssangenen gemacht- Während der Belagerung ist ein grosser Theil der Stadt und unter andern das alte Churfürstl. Schloß, nebst derSehlüß-oder Stiftekirche gröstentheiis in die Asche igeleget und die Festunge- werker geschleift worden- Wittenberg, kleine stabt IN der Priegnitz, an der Elbe, in derMärk Brandenburg,denen Baronen von Putlitz gehörig, weiche auch hier einen kleinen Elb-Zoll haben. Wittenberge», Schloß und Grafschaft in Ober-Hessen, unweit Marpurg, den Grafenvon Savn und Wicgenstein gehörig, davon eine Linie daselbst residiret. Wittenburg, ein Amt im Hannövrischen. 'Wittenburg, nahrhaftes scadciein nebst einem Fürstlichen Anlt-Hause in der'Meck. lendurgischen Grafschaft Schwerin,; M- von der Stadt Schwerin. Wittenhorst, freye Herrschaft imHerzogth. Cleve,nahe amRhein, »r dasSramm-Haus berFreyherren v-Witlenhorsr zusonsseld, gehöret aber jetzo dem Äon-g von Preussen. Wittenstein, siehe weijjenster». Wittersheim, s- wirerüherm. Wirrhums-Sig, s. Wiftwen Giz. wirrgenau, ein Stadtlelu in derOoer-Lau- sitz, eine halbe M- vonHdyer.Werda, u- an- Kkkk; de«. 1258 wiktgcnau wodstoke wölfersheiin Wohlau deithalbe v.Camentz,ander schwarze Elster gelegen, dem Kloster Mariemiern gehörig, wittgenau, l'/.rsdo, D-eoona, Stadt, HerrschaftundSchloßimBechiner-Kreise, in Böhmen, um weiche Gegend 4 kleine See» sind, 15 Meilen von Prag, gehöret dem Fürsten von Schwarzenberg, wtttislingen, Flecken unBißthLugspurq, iM- von Dillingen. Er gehörte sonst den Grafen v-Dillingen, nachdem aber der letztere,Nahmens))artmann, 1286. versterbe, nahm oasBißtdumAugSburgBesitz davon- wirrigsthal. s-IohannGeotgen-Sradt. Wirrow, 5 ?alb-Jnsel, und der nördliche Lheil der Insei Rügen, wirrmund, Schloß und grosser Marktflecken in Ost-Fri-ßland. wirtmund, einefemeStadt an der Olden- bnrgischcn Granzs, in der Graf,chaft Emb- dcn, in Westphalen- Wirrwen-Sitz, also nennet man,! ein Sckloß, Stadt oder Amt, so einerFürstl. Grast- oder andern Wittwe hoben Standes, kheilS zurMcsiden; und Wohnung, theil« zu ihremunterhalke, so lange sie lebt, oder unverhcyrachet bleibet, entweder bey Lebzeiten ihre- Gemahls- oder nach dessen Tode angewiesen wird. wrrzenhausen, Stadt uiNleder-Hessen, an , der Werra, 4 Meilen von Eassel, der Hes- sen-Caffclischen Linie gthvrig. V^lvercomb, Stadt ln Svmmerset, IN En- ehemalS zu den K. Domainen und batte einK-Schloß. AIS^. 17o4.de» 1- der Herzog von Marlborough bey " den wichtigen Sieg über die ver^ stedt einigte Franzossiche und Bayerische Armee erhielt, und in demDvrse Blindßeim den Franz. Marschall Tallard mir >2000 Man zuKriegögefangenei, machte,ließ die Königin Anna bey Woodstok >72;. ei, neu Pallast aufbauen, welcher Lienhcm- ^ouse genannt wurde, und schenkte den, selben nebst dein Flecken und der umliegenden Gegend demHerzoge. Unweit davon ließ das Parlament über einen kleinen Bach eine kostbare Brücke von einem Bogen bauen, darauf sich ein Obeliek mit deS Herzogs Bildsäule und einer Engl. Innschrisc von seinen Thatcn befindet. Wölfersheim, Flecken in der Wetterau, r M- von Fridberg und 4 vonFranksurt, gehöret dem Grafen von SolmS-BraunfelS- Wölpe, vormals eine Grafschaft, jehoChur- fürstlich Braunschweigisches Aimimzür- ltenlhum Calenberg, unweit der Weser. wöhrd,ein naheanNürnberg vordemLauf, fer-Thor amlossender Markcstecken und Vorstadt, so dein Magiprat zu Nürnberg gehöret, hat eine seine Kirche, und sind vieler vornehmer Leute Begräbnisse allda, wördel, Schloß und Herrschaft in Unter« Erain, 1 Meile von Rudoiphowerch. Woerden, kleine Stadt am Rhein, in Süd-HollandDcasovim, am Fluß Narew, >» Dolen- wiadislarv, Hauptstadt in der Woywod» schaftgleiches NahmenS,an derWeichsel, in Polen, allwo derBischof von Cujavien residiret- Sie hat ein festes Schloß, u. ist auch zugleich die Hauptstadt in Cufavie». Diese Woywodschaft hat ; Kreise, Byd- goocz, Bolrounitz, und Inowloczaw- '«-'so-Iimsr, siehe ^oloüimsr. wlodHmiers, suche Vlodimier. oborn, Stadt in Bedsord, in Engelland, allwo viel Walcker-Lrde gegraben wird. Wocheiner-Thal, Thal im Herzogthum Crain, so 4Meilen lang- Es wohnen darinnen Kohlbrenner, Draczleher, und allerhand Sckmide, und wird von den höchsten Schnee« Gebürgen umgeben-, ^oclckvkole, ist eine wunderwurdige Höhle von grossen Gewölben und unterirrdischen Gangen, in der Provinz Sommersetshire, m Engellüud. Wodesholm, Inselin Liefland, zuEsthland gehörig- Wodn-an, KöniglicheStadt imPrachenscr- oder Prachiner-Kreis, in Böhinen, allwo man vor Zeiten Gold gewaschen. VS'oclstoke, Kavv-V^oocistok, Flecken IN Op> ford-Shire in Engelland, welcher 2 Depu- lirte zum Parlamciit schicket, Er gehorte wörlitz,Wörlitz, Städtgen, Amt und Schloß im Fürstenthum Anhalt, nach Dcs- san gehörig, und r M- von Dessau gelegen, hat irrz-grossen Brand-Schaden erlitten. wörnitz,Fluß iiiFranke», weicher unterhalb des Schlosses Sckittingefürst ciitspringet. wörpzig, siehe Gröbzrg. wörre, Fluß in Franken, weicher oberhalb Arnstein entspringet, und bey Carl,ladt in de» Mayn fallet. wörstädr, Flecken auf dem Rhingau, im Chur - Maynzifchen, denen Rheingräfii- chen Limen von Grumbach und Daun gemeinschaftlich gehörig, wogendrussel, f. Neustadt, wogstadr, siehe wagstadr. woguliyen, werden zu de» alten Einwohner» Slberiens gerechnet, und wohnen in berProvniz Toboivk.Sie sind gesitteter aiS andere Siberische Völker, wen sie mitten unterteil Rüste» wohnen. Sie sind meistens Heyden, und stehen unter Rußischer Bothniäßigkeit. wokiau, Fürstenthum inNieder- Schiesien, zwischen den Fiirffeiithümcrn, Giogau, Liegnitz, Breßiau undOeis, der Herrschaft Trachenberg und Pohien- LS frchec unter der K- Preuß. OberaiulS-Re- gicrung zu Giogau, an welche Krone cs A. 1742. Ä A äl aelland, am Fluß Tonne. Wiwarosch, Stadt in Siebenbürgen, ; >wördr,klc!>iyLtadt IN Unter-Elsaß, an der Meilen von Dedrezyn- Sauer, so dem Land - Grafen von Hessen« w>;na, Stadt und Castellaney in! Darmstadt gehöret. s reb. u:!ü! -«Ls V^oinow VVolckwitz V^oldcnb. wolffersd.. 1259 i74:.aog trerken worden. DieHauptstadt Dvblau, welche ein Schloß har, ist mit Morast umgeben, und wird allda viel Luch oc^>acht. Sie bekam 1729. vermöge der Ali -Ransrädilschen Convention eine Lu- kheusche Kirchennd Schule wieder. Bor die ev> war das Gebiethe von Woblau, nur ein ^rück, so zu dem Fürste,itkum Ocis ge. höret,Iraker -s-zg. zu einem beenden, Fürsteiuhum vom Kayser gemacht wor- Womow, eine Stadt in der Woywodschast - r, cia, in Ltthauen. > In, Gran;. Ort in der Wallachen,gegcnUngar», welcher >7i6. von dem ^ Kavserl. General GrasMercn den Türken , ob enommen, und besetzt worden. j H oK,DorllttGroß Polen,eine halbeMeile ! von Warschau. Nahe d.y demselben in das ! a,l', answeichem unter frcnem Himmel, inner einer erbaute» ScoppL oder Schuppen >"t die 8en.,cores dce Reichs, d>r allgemeine R- Tag wegen der Wahl! chies neuen Königs, gehalten zu werden Heget. Die Crönung selbst aber ge, «elchiehec an keinem andern Ort, ats^zu Cracau in der Dom-Kirche- Weia„, ,2wohlau. U'olbcck,?,» gewisses Gebiet und grosses Ich log im Littst Mutter, zwischen den tzicineren Werme, Hostinar, Bevergen, und Sasseuberg, und den Grastchaften Mark, Ltcnstord und Teckienburg. Hi ostkov, ziemlicher Flug in Grog- Ruß« iagd, welcher aus dem Iimen-See aus- lauffet, und sich indieLadogaische See erziehet. Unten an diestin Strohi», bey der gotadistovg i -iäoxo, sängc sich der Labo» gaischeCana an- Hvolckenburg, Schloß und Herrschaft im Erz-Stist Cölln, nahe Key Königkwinter gelegen. Uoicren,rein, Schloß, Flecken und Hcrr- schait in Ober-Stevcrmarck, nicht weit von den Flülsen Ens und Sa z. bvolckensieiii, dieReichs-Gra,en vonWol- ckensteni und Ederstein, ,m Meiiphäii- schen Kreis, theilren sich in dieTrostbur, gische und Kodenechftche Linie, davon dieerstere ausgestorben. U estckenstcin, Schloß,ssieine Stadt u Amt u» Lrzgebürgischen Kreiß in Meissen, r Meile von Annaberg, und eine halbe Stund da on seitha>b des Weges »ach hrcyberg ist ein Gesund-Bad, zuU. L- Frauen aufdeun Berge genannt, uolckersdoich, Hessen-Casselisches Schloß, Meyerey, u. Jagd-Haus, eine halbeStu», de zw» «nckenberg, in Ober-Hessen. Woickwirz, Libertwoichwir;, Marktfle« cke» in Meissen, 1 Weil, von Leipzig, dem Adelichen Geichlecht von Fullen gehörig, «0 i727.dcn - Sepl. die Traccaten wegen der Schiesstchen Religions-Freyheil von K- Carl xu. von Schweden und denKai- ser. Lonstlern geschlossen worden, nach« dem wan sie voryerzn Altranstädt, inRich- tlgk. lt gebracht hatte- wstdenberg, Städtlein nebst g Ritter-Sitzen an einem See in der Neuen Mar? Brandend, den welchem et» grogerWald. woldcnberg, vormals eine Grafschaft, jetzo aber ein ;n dem ScistHildesheim gehöriges Drosten-Amt und Schloß- woldenstein, Amt im Stisc Hiidesbeim, hart an Wintzenburgischen und a» der Nettro, gegen deii Harz zu. woifach/kleiiieGräss Fürstenbergjs. Stadt und Schloß im Kin?inqer.Thal,am Wasser Äinzing, wo die Wostach hi» , m fällt- W lH-gge, s. Ws foech. Woisscrsdiek, kleine Inül zwischen Nord- und Süd-Beveland, in Seeland. Sie ist halb vom Wasser überschwemmet, und hat nnr zwcn Flecken. WoEeiiblittei,/.Acasnis, Fürlienrhum in Nieder-Sachse», welche» ein Thcil desHerzogthnnis Braunschw.ist, und durchdasSlilcHiidesheimu.Fürsteu- thum Halberstadl i» 0 Theile abgesondert wird, der iiordl. Theil gränzet an dieHer- zvgthümer Lüneburg und Magdeburg, der südiicheLheil aber lie, tzwischen dem Stift Hildesheim, der Lbtcy Corven u-der Grafschaft Wernigerode. Man zehlecdarinne ic-Städie, L Flecke», <8 -Dörfer, und 17 Stifte und Klöster,und aebörel diesesFür- stenthum dem Hcrzvgl. Hause Braunschw. Wolsseubüttel- Die Haupk-nnd Residenz- Stadc wolssenbüttei liegt 1 Melle von Braunsck weig, an der Over, ist lest und hat lchüne Gebäude- Sie wird in ;Tyei- le abgetheill, davon der öniiche die Helli- rici sliadt, der mittlere die Residenz oder Cittadelle, der Westliche aber Augustus- stadtgenennetwird. Verschiedene Furlft- Landes Collegia haben allda ihren Slz, auch ist alikä ei» Furch. Schloß, eine Rucer Academie, eine seltne NaluraUen- Kawmer und eine der oorirefiichstcu Bibliotheken zu scheu. An. 1701- den ioOct- ward sie von den Franzosen erobert- Nach Absterben Herzog Ludwig Rudolphe, welches den - Merz 1735- erzolgle, succedirte demselben Herzog Ferdinand Aldrecht von Bevern, welcher aber den 1 Sepc- leidigen Jahres dieses Zeitliche gesegnete- 2 hm folgere sein ältester Prinz, Carl, jetztregie- renderHerzog von Braunschwejg Wolssen- bültei,geb- > Aug. ,7>;-Gemahlin,Phi- lippina Charlvcca, Königliche Prinzeßin vonPreussen,geb. izMerz 1715-womit eri7;z- den 2 Jul- vermahlet worden- Der Crb.Prinz, Carl Wilhelm Ferdinand, ist gebühren den 9 Ociobr. i 7 ; 5 - vermählte sich 1764. de» ü Iun. mit der Kon- Gros - Brilt. Prinzeßin Augusta geb. den II Aug- I7Z7- i woifferodorf, Herrschaft und Schloß ; Mell- v-üDien i»OeKerreich,gege,.Mäh- I26o wolfganger- wolfst. Wolfsthal wollin ren zu, gehöret den Fürsten von Lichten« stein, Gundackerischer Linie. Wolfganger-See, s. Aber-See. Wolfhagen, Stadt, Amt und altes Schloß inNieder«Hess. ii, nach Cassel gehörig. Wolfpaßing, Schloß und Flecken in Unter- Oesterreich, nicht »eit vonIps, dem grast. Hause Hardeg gehörig- woifvathshaiisen, , Flecken, nebst einem in der Höhe gelegenen Schloß in Ober-Bayern, welcher'vormals demGraftn von Wvisrathshauseu gehöret- wolfsderg, kleine 8 Dec. i7?2. beym Kaiser!- Reichs-Hos- Rath ergangenen Sentenz sind nunmehro die Reichslehnbare Stücke dieser Grasich. d m Churfürsten v- Bayern heimgesallen. Diese nnb 1) das Schloß Ober - Sulzbürg nebst dem Berg, und dem aus der Grast. Wolfsteinis- Agnation zu Lehn gehenden Clodeumarkt- r) derPlatz, woraus das ehemalige Schloß Uncer-Sulzbürg gestanden, soweit solches mitTbürnen, Mauern und Gräben umfangen gewesen.^) Das Schloß und derMarktstecken Pyrbaum- 4) Die hohe u. niedrigeObrigkeit undHals-Gericht, oder derBann über das Blut zu richten, u. dieKircheil-Sachen- 5) DieDörferMühl- haustn und Bierbach. 6) DieFreyui.v „nd Geleite- 7) Die Wildbahn an besagten Or. ten. 8 ) Das llmgeld an Berg n, u. anders- wo. Das übrige, und was nicht beließet, ist allodial,,edoch sollen dieErben all- Reichs- Gefälle,dem Dolfsteimschen Matricular. Anschlag gemäß, auf ihren wnue» zugleich abtragen. Siehe pyrbaum. Wolfsthal, Marktflecken in Unter-Oesterreich, zwischen Wien undPreßbnrg, nicht weit von der Donau, dem Gra'fl. Hause Schönborn gehörig. Wolga, aus Tartarisck, üflvl genannt, ist einer dergrösten und stärksten Ström ein der Welt. Er entspringet in demGom-er. nement Novogrod »1 demWvlchont klschen Walde aus einem tiefen See, turch- strömt hierauf das Gouvernement Mos, kau, die Königreiche Easan undAstracan, und nachdem er eineMenge andererFIüss, an sich genommen, auch einen Lauf von zoogeoqraphischeMeilen zurückgelegt, er- geußc er sich einige Meilen unter Astracan Mit vielen Armen in das Caspische Meer. Er ist sehr fischreich, und fängt man darin- ne vornemlich den Beluga oder Hausen, wie auch viele Störe und Seehunde. Schon bey Iaroslaw hat er emeBreite von 1 deutschen Meile- * wolgasf, feine Stadt am Fluß Peene, nebst einem schloß und einem guten Hase» in Wor-PvmmcrnstmÄutzlowilchenDistrict, z Weil, von Greifswaid. Hie umliegende Gegend heißt bicHerrschafr Wolgast, 11. diesesowoh! als dicScadl gehören Kraft des Stockholmer Friedens von >7101 zu dem Schwedischen Äntheiie v- Vor-Pom- mern- woihusen, Stadt in der Schweitz, dem CaiitonLucern gehörig- woiiii, Herren. Stadt, im Prachcnser- Kreiß, in Böhme». V Volk-ivr, siehe Volckovu. Wolkowrsk, Stadt und Castellaney in der Woywodschaft Novogrodeck, in Wciß- Reussen, in Polen- vvoll-i, Stadt in der Grafschaft Northum« berland, in Engelland, am Fluß Till, wel. cher sich in den Fluß Twede ergeust- wollin, Insel zu Vor-Pommern gehörig, welchedie 2 oesti. Einflüsse der Oder,nemlldieschwine u. Diwenow, wie auch der frische Haffuud die Ost-See machen, u- insgemein derWolliiiische Werder aeneunet wird. Sie hac schöne Viehzucht, Jagd und Fischerei,, gergth aber öfters in Wassersuoth. Die Stabt wollin, ?«- ist sehr klein, liegt nicht weit vom frischen Haff au der Diwenow, -Meilen vousteltlii, und hat ein Schloß undAmt- Sie stehet an dem Ort, wo die alte, grosse, reiche und berühmte Haudels-Skadc Iulin gestanden, welchei ei» Bißthum gehabt, so aber nach Tamin verlegt worden, alSWal« dcmar I- König,11 Dänemark 1170- selbige zeri- L 4-« K AlL Ms- »A-i »s «r!» D.!-4 >°n Ai e. ^llls wollnzoch wolstadc wolstein worcum 1261 renMret. I» dem Nordische!,Kriege wurde Wvllm 171;. von den Preußis- Troup- reu eingenommen, und darauf ,rark brfe- stjgek, ist auch >n demFrieden A--720- dem Könige in Preussen, a,s Ehurfursken von Brandenburg,auf ewig überlassen worben- A I7;4- wurde sie von den Schweden er- oberr 176-- aber wieder geräumec- Wollnzoch, Marktflecken und Schloß in Unter-Bayern, am Fluß JSler, zum Rent- Amt Landshnc gehörig- . ^ . wolmae, kleine Stadt und ein Schloß am glußAa, in derProvinz Letten, lnLiefland, 18 Meilen von Riga, welche A- >702. und >7°8- im Jan- von den Russen abgebrannt wolm'erstadr, kleine Stadt und Schloß an der Elbe, wo die Ora hinein fallt, eine gute M-iie von Magdeburg, und in selbigem Herzogtbum gelegen- Es ist atthier ein chingsrauen - Kloster, darum sowohl Ade- llche als Bürgerliche Personen aufgenom- men werden- ^ , Woloc;,kl ine Stadt am Dnieper,im Her- zogthmn Rescvw, in Rußland, 16 Meilen runder Hauptstadt Moscau- wotodimer, Provinz in Moscswifchen Gouvernement in Rußland- Sie führet den Tlcei eines Herzogtbums, und gränzet an das Gouvernement Nischneinowogrod, SuSdalund dieMordlaner Tartarn- Sie ist fruchtbar an Eecraide, und nndec man darinnen viel Honig- Die Hauptstadt woiodimer liegt am FlußKliasma, hat einhbizernesSchloß, und ist vor diesem eine grosse Residenz-Stadt der Russischen Großfürsten gewesen, deren Herrlichkeit noch aus erlichen alten Ruinen zu sehen->b. 172z. wurde der Leichnam des H- Alexander Newsky, der hier begraben lag, in bas von ihm gebaute Kloster nach Petersburg gebracht- wologda, Provinz im Archangelgorodische Gouvernement in Rußland. Die Hauptstadt Woiogda, am Fluß gleiche! Nahmen«, liegt im Moraste- Sie bestehet aus 1700 Hausern, 6g Kirchen, 2 Klöstern mit > deutschen u-r Fuhrieuce-Slo- toden- Ein Erzbischof hat daselbst seinen Sitz, und war die Stadt ehemal! wegen der Handlung in weit gröffermFlor. Die meine Einwohner sindKaufleuce, auch ha- de» schon vor altenZeiten herDeucsche und Holländer da gewohnt. Nach der Erohe- ?W,von Narva, wurden die Einwohner als Gefangene dahin geschicket, welche sich "WUtdn und nachher ungern wieder zurück kehrte». Von Archangel ist sie 800 ^Werste enc,er,>c. siehe Dwina. kleiner Flecken in der Provinz AMMland, in Schweden, 2 Schwedis. «- von HudwickSwaldr, gegen Norden, wslstadr, s. Wahlstadt. wolstein, Stadt in Gross-Polen, 6 Meilen von Fraustadr. Wollersdorf, adeliche! Gut und Lustschloß in der Mittelmark Brandenburg, 2 Meilen von Berlin gelegen- ES gehörte dem berühmten Preuß. Staatßniinister Grafen von Warrenberg, K- Friederich Wilhelm aber, erkaufte es 1715. für seinen zweyten Prinzen August Wilhelm- Woltersdorf, Stadt in Oesterreich 4 M- von Wien, gegen Mähren z». wolrigerode, Cijrereienfer-Nvnnen-Klo- stcr,im StiftHiideeheim, > M-von Goß- lar,an den Halbcrstädiischen Gränzen- woiri», Srädrlein in Vor-Pommern, r Meile vonGreiffeuhagen, nachPyriliz». Vtchlverkzaipcan, Stadt in Scafford, in Evgeiiand- Wolworz, Stadt IN der Woywodschaft Raoa in Eroß-Pohlen, ist die Residenz des Bischofs von Eujavien- wonde», kleine Stadt in der Provinz Letten, in Liefland, am Fluß Teyder, weiche die Russen 1707- im Jan-abdraiiiicen. wondra, kleiner Fluß in der Ober-Pfalz, weicher in dem Böhmischen Walde entspringet, dey dem Kloster Waidsassen vorbei) gehet, und sich in die Eger erzenst, wonjidel, seine Stadt an der Roßlau, in dem Vogtlands, zu demzürstenthum Bayreuth gehörig, Z Meilen von Hof, brannce den 282»!-17; >. bis aufctiicheHauser ab. VtGoäbiiclge, Stadt in Suffolck in Engelland, am gluß Deben, 6ü Engl-Meil-von Londen, allwoSchiste erbaue: werden. Vorgebürge in Engeliand, in der PrvvinzNorthumberland, irrecket sich gegen-Osten i» die Nord-See- ^oolplr, Flecken in Suffvlk in Engeiland, '^ooflvicli, Flecken!!iEngeliand,an derThem- se,in der Provinz Keut, 7Engl-Meilen von Londen gelegen- ES ist derselbe vorzüglich wegen des dasigen K- Schist-baues berühmt- Worbes, Stadt Worbes, kleuieStadt iM Eichsfelde, anderthalbe Meile von Duder- stadt, gegen Süd-Osten, liegt an der Wipper, wo sie entspringet, und istCathoiisch- ^vlc!ik!fl-r,/7i^o,-nir»/r/L'o»r!tatr,/,Grafsch. in E>igcU«i!b,zwischenGlocester,Harwick, Scafford, Shrop und Hereford. Sie ist fruchtbar,»- reich an Salz, Vieh un» Ho,; zum Schif-Bau. DieHauplstabr '«s oicke- fler, liegt SM Fluß Saverne, hat ferne Gebäude, und treibet starke Handlung mttTlich, welches hier am besten in ganz Engeliand gemacht wird- worcum, also heissen zwey kiei- neStädce, oder Flecke», deren der eine in Frießland, im Welrergoe an der Suder- See, der andere aber in Süd. Holland an hem linken Ufer der Maas liegt, wo die Wahl hinein fällt- Dieser letztere ist befestiget- 1262 Worckesw. woronesch Wownesch 'Moywod. /W VVo> K.'5V0rcK, Sladc i» Darby, in Ln- gelland. vvoick.->iion, Stakt inTnqelland, indrrPro- vi»z Nottingham, allwo trefliches süsses Hol; gesunden ward. woi in.r,e»,tsÄrm5a,öurllncum,StädcleiN im Unrer-Sttsk Cölln, zwischen Cölln und Neue, amRyei,, gelegen- Wörlitz, s. Wörlitz- worin, kleinerFluß,welcher bey Aachen vorbey fliestet, und sich bey Wassenberg gegen über in dieRohr ergeust. Wormdir. Sradt u. Schloß inWermeland, an, Fluß Passrg, in Podlnisch-Preussen- Vt'oiuus, siehe NoiMiO. Worms, k-'o-mnttA, /-r-Austn freye Reichs-Stadt am Rhein, 4 Weil- von Speyer, welche, seitdem sie 1689. durch die Franzose» vcrwüiiet worden, noch zur Zeit nicht gar wiederum ausgebauet ist- Ihr Bii'chos, welche Würde a»,etzoEmrich Joseph,Frcyherr vonBreidenbach-Bürev- heim Erz-Bischo, von Maynz, seit dem Hie» Merz 176«. bekleidet, in ein unmittelbarer Stand keeRelchs,des Ober-Rheinische» Kreises vlrcÄor und aurlchreide, - der Fürst, und stehet als Bnchv, muei dem Erzstifre Mavnz. Die Stadt mit dem Rath ist der Lutherischen Religion zu- gechan, und hac sie mit dem Bisst m, wel chem der Rach jährlich schworen muh, wegen ihrer Freyhelten öfters grosse Streitigkeiten gehabt- Ihr Schutz-Herr ist der Chur,ürst zu Pfalz, und sind vor diessm allhier viele Reiche-Tage gehalten worden- A-l7°s-de» ziJui- ist der Grund zu einer neuen Lutherischen Kirche au, dem Markt, nicht wett von dem Orr, wo u. Luther ehemals sein öffentlich Giauvens- Bekänntnih gethan, gclegec wo de». Die allhier wohnenden Juden rühmen sich vor andern der Redlichkeit. In dieser Gegend wachset der desscatesteRhein-Wein,welcher unserer liebe» Frauen Mich gen »et wi d. An- 174;. ward daselbjl zwischen Groß Brilannlen, Ungarn und Sardinien, der sogenannte Wormser Traccat geichlosten- Wormsser-Ioch, stehe Lormio. Borgebürge an der Süd-Seite des Fürsteuthums Walles in Engelland, so sich gegen Weste» in den Canal von Briliv! erstrecket. Vs'orogrnvii, kleiner Fluß in Siöericn, der sich in denFluß Jenisciergeust. VVoronescll, gross wohlbewohnke Stadt nebll einer Citadelle im Ruhische» Gouvernement Worvneich, am Fluß Wo- ronesch. Pecer der Grosse erwählte die. sen Ortzn dem ersten Wer,t in Rußland, wo erSckiffe zu bauen den Anfang mache» ließ- Auch hat dreier Monarch allhier vor- trefliche Gieß - Häuser angeleget, und erne unzählige Men^e vonCauvnen darinnen giessen lassen. der Woywodshast VVorvnescb, Fluß in Rußland, welchcr'sich - uitterhalb der Stadt Wokvnesch i» den Don-Fluß ^rgeust. ' VVoioniL-, Lltadc in Witepsk in Lithauen- VVororin, Provinz i„ Rußland, zwischen Novogrod- Eewlerski, Smolensks, Re- zan,Ukraine und der kleinen Lartarey.Sm in voller Wälder und Seen und dannen- hero übel bevölkert. Die Haupt---tadt Worvlin ist einiger Massen belestigec'mid liegt am Fluß Occa. VVllrslrl.,, gsiliß in der Ukraine, welcher in derProvin; Worotin entspringet, bevPust cawa vvrbey stiestet, und sich in den Lme« per rgeust- Woiiöp, Marktflecken in Nottingham in Engelland. Worir-»ä, ein Flecken in Norfolk, in En- gelland. wossecz.rn, ein herrliches Berg-Schloß im Mo dauer-Kreik, in Böhmen, woftomir, ei» Stadclein und befestigtes Schloß in Böhmen, lin Königgrätzcr- Kr.le, , Meile von Horschitz. Wolle;, eine ostadc, Schieß und Kloster im Kaurzlmer Kreise, in Böhmen- Wucron-N-tilel, kleine Scadl in Engelland, in der Provinz Wiikvyire, oü Meist von Londen woudcnberg, einDorfünd Herrlichkeit in derProvuij Utrecht, dem Grastichen clause Nassau, welches von Prinzen Moritz herkommc, zugehörig. Woulker.-Lrarne, s. Lraine I'-ZIsu. wounicz, kitiiie Stadt »1 der Wovwod- schaft Cracau, in Kieln-Poie». Wopeil, Fluß I» Finnland, IN Schweden, der bey Kepholm in den See Lad0j,a fällt. Wopwode», ftn/stm,, haben lyren Namen von den Sclavonischen L-orcen, Vt o^na, Krieg, und 'Ss oM, einFuhrcr, und sind eiipnllich vor diessm Kriegs- Obersten in d>r ch-ockau undWallaey geweieii Heut zu Tage sind die Woy- woden die vornehmsten u„ler den weltlichen Senator n »1 Polen, an der Zahl ;a. Ein seder unter iynen yac dar Com« mando i» >einer Wvywodssr>aft über die Lrompen, und vie Aussicht über das Kriegr-Wesen- Solchemnach führet er d^ Mannschaftssui-r Woywodschaftzum allgemeinen Auigedoc tu- Feld, schreibet die stanvr — Ä stch «^ bet die Land-Tape aus, präsidirec darinnen, und träger Sorge vor das Policen-Weten. -'ui RiiiNanb ist d.e Regie« iieey-Wesen. In Rußland ist d.e Regierung einer jeden B.zuks ,n den Gouver- uemcnls einem Wonwoden samt erstehen Beystzern und Regierun>,e'ra:hen anver« traut. So wie zu den Gouverueursuel- len meistens Generals Personell ernennt werden, so bekommen die SiNvsogielers gewöhni- die Wonwodschaften. harte» ,onst viele Gewalt, man ran «deraii- jstzv nicht >m> «» dur»erst i0«oer» «u v -Z; st'.-. ^7 sk!:- L'? x-t- t,ei :Sk«l ii«i!I chf-!n ^-Äl tziilM, Vi-ül- Äi,-^ "«Äi. DK Wrack- würben Würbentbal würtemb. 126z "usxeüKSachen, an den Senat,, Vas Justiz Collegium zu Petersburg appellireu. vnoack-Schif, also werden die Ueberreste derieuigen Schiffe genennet, welche ent. weder durch Sturm-Winde aus die Küste aetrieben, und zerscheitcrk, oder durch anderes Unglück unbrauchbar worden. Lvrangclsbuog, ein schönes Schloß,denen Grafen Mangel in Vor, Pommern Schöna, 2 Meilen von Grvpswalde. wrang"-, kleine Insel auf der Ost-See, ni»c weit vom Bochnischcn Meerbusen, der Krone Schweden gehörig. - wranaoe, Insel inLiefland, zu Esthland wratMaw, die Grafen von Wratislaw von Mitkowitz, sind eine uralte Familie in Böhmen, welche das Erb-Küchenmeister- Amc in diesem Königreiche besitzen, und sich in verschiedene Linien theucu, davon voniemlich dieTürkische bekannt ist. Der ehemalige berühmte Kaiser!- Staats- Mminer,Joh. Wenzel, Graf von Wra- tislau, ist aus diesem Geschlechte entsprossen. wredeiibagen, Flecken und Amt im Mecklenburgischen Kürstenthum Wendcn, an den Märki chen Gränzen, 2 Meilen von Witkstock- vsrexlmm, Stadt in Nord-Talles, in de» ProvnrzDenbigshire, in Engellanb. wriezen, s. Lriezen- bedeutet in Engclland.eine schriftliche Verordnung eines Königs, Fürsten ode- auch einer Unter-Obrigkeit, wrirbv, eine uralte u. Gräfliche Familie in Böhmen, weiche von den Grafen von Gukkenstein adstamet, und davon sich auch eine Linie in Schlesien ausgebrettec. Wrzesna, kleiner Ort in Groß- Polen, wo A. > 7 > r. der Grudzinski geschlagen wurde- Viclivv-, 8 cbo-v->, also nennen die Polen Fraustadt in Gvoß-Polen. Wucher,See, stehe Ungn l-uc-ino. wliikni;, vor Zeiten woigkniz, sehr alte Familie, deren Stammhaüß Wüiknizin dem Fürstenthum Anhalt gelegen. Wülperode, Königs Preußisches Amt im Furstcnthum Halderstadt, in der Gegend Hornburg. Wnlzburg, s Wilsbur-A. rvuneberg, Sradt im Stift Paderborn, in We'lphaien, ist 1725. ganz abgebrannt- , Gradeck, Stadl in de! Grafschaft Glatze Böhmen. das Geschlechc der Grafen von Kreudenckal ist eine uralte rm .>!^''Äs ^miiie in Böhmen, Mäb- in -ra a^.^Nen, weiche einige Güter ^ die meisten aber WMahren besitzet. ^^,-a!>^"^^chkreienser-Ordens,iii Hörer ! von Schweidnitz,ge- maMsÄn n- -,^"r Gristäu- Es ist vor- . 7 ^"beruh,mes Schloß, und derGra- ' Würben Stamm-Haus gewesen. würbe,ithal, kleine Stadt imFürstcnchrim Troppan, in Schlesten, an denMahrischcn Gränzen, gehöret zu der deutschen Or- dens-Commenthurey Lnaelsbcrg. Würen, kleines Ländgen'im Oldenburg!, süien, davon etwas nach Bremen gehöret. Würfel-Wiese, ist eine Wiese unweit der Gcadr Baden, in der Schweiß, allwo man von vielen Zeiten her Würfel «nsgegra- ben, da dock niemand weiß, wie solche dahin gekommen. Würm, kleiner Fluß in Schwaben, der sich in den Neckar crgenßt. würmlknrzen, ein Ort IN Nieder - Oesterreich, 4 Meilen von Wien. Würm-See, grosser Sec in Ober-Bayern, an welchem Ds schöne Chur-Bayerische Lust-SchloßSteruberg gelegen Würste, sind Gebüuder Holz-Wellen von dicken Aestcn zusammen gemacht, so man be» Belagerungen braucht Würste, siehe xvsists. würreinberg, Herzogthnin im Schwäbischen Kreise, welches gegen Norden an die Unter-Pfalz, gegen Westen an die Marg- grasschasc Baden und die Orcenau, gegen Süden u. Osten aber an verschiedene kleine Schwäbische Landschaften «ranzet- Es ist ein fruchtbares Land anEetreyde,Wein und Obst/welckes der Neckar mitten durch« fliestet, und erstreckt sich bey 20 Meilen in die Länge, und in die Breite, und wird in das Laiid ober- und unterhalb dem Steige eingethciiec. Es hat 62 Aemtsr, und säst eben so viel Städte, über tausend Flecken und Dörfer, und 14 Abteyen, auch werden darinue viel warmeBädcr unkSauerbrun- ue», ingleichen schöne Stein-und Marmor-Brüche, wie auch austrägliche Bergwerke, sonderlich Eisen-Bergwerke, ge« funken. Die Manusaciuren sind in einem blühenden Stande, und rechnet man die Einkünfte des ganzen Herzogthums nebst der Landschaft!. Einnahme an Accis, uno der gcisti. und weltl- Kammer, auf 2 Millionen Gulden und darüber. DaS Fürstl- Haus der Herzoge zu Wurcemverg bestehet anjetzv in 2 Haupc-Lmien, welche sind, die Gtutczardifche und Onlrani- sche. Die Sturg.-.vdische hac wiederum 2 Linicu, nemlich die Srurgardi>77e,a!ö die regierende, und die Lkeustädrrjche, welche 1742. mit Herzog Carl Rudolph ausgestorbeu- Die Iulianifche avcr bestund aus der weirii,-gischen, deren männlicheDescenventen 170z. abgestorben sind, und Schlesischen, davon fick dm letztere wieder in die Herzoge zu 728.stuud unter der Vormundschaft Herzog Carl Friede- richs von Wüttemberq-Oels, wurde aber den 7 Jan-1744- von dem Kayser für majorenn erklärt. Er verlobte sich An. 1744. mir Elisabeths Sophia Friöeric«, Marg. graf Friedrichs von Brandenburg-Bayreuth Tochter/ und vollzog 1748. in Scut- gard das Keylager. Diese Prinzeßin hält sich seit einigen Jahren zu Neustadt an der Asich auf- würtemoerg, Berg-Schloß im Würtem- terger-Lande, in Schwade,,/1 Halde Meile von Stuttgard/ amNeckar, davon dasHer- zogthum Würcemberg seinen Nahmen hac. wiirzburg, Bißthum im Fränkischen Kreise- welches eines der reichesten und mächtigsten Stifter in Deutschland ist/ und gegen Westen an die Abtey Fulda/ die Grafschaften Reineck und Werkheim / und die Cbur-Maynzischen Länder- gegen Süden an das Gebiete des deutschen Ordens und Anspach/ gegen Osten an das Bißthum Bamberg/ und gegen Norden an das Hennebergische gränzek- Es ist ein fruchtbares Land an Wein und Getreyde/ hat 1; Meilen in die Länge/ und 10 Meilen in die Breite/ u. begreift 70 Aeniter unter sich. Der Bischof ist ein unmittelbarer Stand des Reichs/ der de» Titel eines Herzogs von Franken führet: Als Bischof gehöret er unter May»;/ und hac das Pal- lium erhalten- Der jetzige Bischof ist Adam Friedrich Joseph/ Graf von Seins- hein,/ ged. den ,6 Febr- 17--8. erwählt den 7 Jan-1755. wiirzburg, Haupt - und Bischöfliche Residenz - Stadt im vorherge- meldcen Bißthum, am May,,/ über welchen daselbst eine steinerne Brücke gehet/ liegt 14Meilen vonFranksurt,und jo viel von Nürnberg. Sie ist wohl befestiget/ und hac eine wichtige Citadelle ausserhalb der Stadt/ Marienburg und Frauenburs genannt/ in welcher ein schv»esZeughauß,ei„eKirche u. einSchloß befindl.vannne die vorigen Bischöfferesi- direc haben- Die Stadt wird in 4 Mettel und so viel Vorstädte abgetheilet- Das neue Fürst!. Residenzschloß, zu welchem der BischvfPdilippFranzausdem grast. Hause Schönborn H.. 1720. den Grund geleget, der Bischof Friedrich Carl aber auege- sühret hat, ist eines der prächtigsten Gebäude. Die Eachedralkirche zu Sr. Kilian ist an, eh, ilich, auch findet man noch mehrere schöne Kirchen und Gebäude, wie auch 4 reiche Spitäler allda. Die U,User, sität oasclbst ist 1403- gestistec worden, und hat betrachtl. Elnkunste. Sie befindet sich auch unter der Regierung des jetzigen Herrn Bischöfen als eines Grundgel.hr- te» Fürsten in einem blühende,,Z,„lande Der Steinwein, derumWürzburgaufden, Berge/ der Stein genannt, wächst, gehört unter die besten Frankenweine. Wülfinghausen, Jungfrauen-Kloster im Hannöverischen, ins Amt Calemberg ge. hörig. Kuller, Nullen, kleine Stadt am Nord- Ende von Lngeiland, in der Provinz Norrhumberland. wunitz, Viiiiza, Vincu, altes Schloß auf einemFeljen in Croacien, unweit Wihacz, dem Lrzhause Oesterreich gehörig. wunneberg, Herrschaft im Stift Paderborn- wlmsdovf, ein Stadtteil, im Fürstenthum Calemberg, ; Meilen von Hannover, ist vor diesem eine Grafschaft gewesen, und hac ein Stift, darin,le eine adeliche De- chantin u. 4 Fräuleins nebst verschiedenen t^noniclr unterhalten werden. Wupper, Fluß in der Grafschaft Mark, welcher in der ober,, Gegend dieser Grafschaft entspringet, den Weg in das Her- zogchum Bergen nimmt, und endlich in den Rhein fleußt. Wurmbrand, uralte Gräfliche Familie in Oesterreich und Sceyermark, welche daS Obrist- Erb- Land- Kuchelmeister- Amt in Sceyermark besitzet, und sich in die Oe« sterreichifche und Sceyerlsche Lime ab- getheilec. Wurmsdach, Cistercienser. Nonnen-Kloster, in der Schweitz, am Zürcher-See, in der Grafschaft Rappersweil, nahe bey der Stadt Rappersweil- Wurst -Schlitten, ist eine Art Schlitten, so im Winter an Fürstlichen und andern Höfen zur Lust gebrauchet werden. Sie sind niedrig, und haben ihre Benennungen von einemBalken vderschmalenVer- schlag von Brettern, der sich in die Länge der Küssen hin erstrecket, und mit Polstern gefüttert ist, um desto bequemer darauf zu sitzen- Man hac much dergleichen Wagen, so Wurst - Wagen genennet werden- wursten, wursterland, ein Distrikt im Herzogthum Bremen, an der Weser gelegen, dessen Einwohner die Wurster, und „1 den Mittlern Zeiten von deiiSchriststel- lern worsati genennet werde,,. Ls gehöret diesesLaud dem Chur-HauseHannover, und wird seil i7ZZ- in 3 Vogceyen ad- gekheilet. An- 1717 und i72o.hatdiefes Land durch Uebcrschwemmungcn sehr viel gelitten- . wurrzach, Städtlein und Residenz- Schloß derer Grafen Truchseß von Waldburg, in Schwa- Wm-yeir wyck VVycke Xalappa 1265 Schworen, am Fluß Aitrach, ; Meilen von Memmingen. wuryen, Stadt, Schloß , und Amt an der Mulda in Meißnischen Kreise, Z SAeilen von Leipzig, allwo sich ein Stift, inglei- chen eine Chursi'irstl. Stifts - Regierung und Co nsistorium befinden. Die Stadt selbst ist klcin, hat abe ja,isehnl- Vorstädte, und da die Kirche ausser dem Thor stehet, so sagt man von den Einwohnern scherz, weise, daß sie »um Thore hinaus lieffen, wenn sie in die Kirche gehen sollen- Das dasige Bier ist in Sachsen berühmt. Wusterl, .msen, wendisch- Wusterhausen, Amt, und K. Lustschloß in der Mit, kelmarkBrandenbura im Tettoischen Krei, se Mellen von Berlin an der Spree nach der Nieder Lausitz »u gelegen. Die Lage des Schloßes ist sehr angenehm- Es hat schöne Gärten,Wasser-Künste und Thier- Gärten- Sonst ist Wüsterhauseni das Stamm-Haus derer Baronen Schenken von kandsberg gewesen, welche daherum viel Gükher besessen, auch theils noch besitzen, daher man auch diese Gegend insgemein das Schenken, Ländgcn geheissen. Es sind daselbst bisher» nicht allein eine neue Kirche, sondern auch am Schloß r schöne Seiten-Gebäude erbauet worden. Wusterhausen, so ehemals zum Unterscheid des vorhergehenden Deutsch-Wusterhausen genennet worden, ist ein Städclein an der Doste in der Grafschaft Kuppln, in der Mittel-Mark Brandenburg. wustrau, Amt und Marktflecken im Für- stenkhmn Lüneburg an dem Zusammenfluß derIetze und Dumme, imAmteLuchau. Vor diesem hat das uralte Geschlecht derer von Wustrau allda residiret, wovon der letzte,Michael Victor, in der Belagerung von Braunschweig Anno >6is. geblieben. Wutzkow, Kvnigl. Preuß. Post-Haus, im Herzogchum Wenden, in Hinter-Pom- ssttch 5 Meilen von Stolpe und 8 Meilen von Danzig. ^ukzeczrna, ein nicht weit von der See u. m Gränzen gelegener Ort Ä?'*" Preussen,wo der Rußische Gräe-» Woywoden von Lublin, LLÄL? """" inPreussen dieLands- weiÄ- ^ - Militz genennet, Truvn-n'vi?^?ssnh"t derer rcgulirten Paffe und Festungen des beftudiren müssen. M'rg, siehe. Widere". und'///'^.^adt in Nord-Schottland, nes, an SrKZe^"""' ^"^nz Ca.ch- Kkck, suche « ick. Dueestede, 8atai-o^«> u»r, Ou- / «!«m, klerneStadc in der Provinz U- trecht am Rhein,wo sich der Lech von demselben absondert, wvcke, siehe Wicke. Wycker-Meer, wird ein Theil des Meers ben Beverwyck inHolland genennet- Man fangt allda viele Schildkröten, die Ihrer Grösse wegen beträchtlich sind. Fluß im Fürstenlbum Walles, in Engelland, welcher in der Landschaft Momgomery entspringet, und sich in Sen Einfluß der saverne ergeust. wyhrland, siehe Wieland, wyhrard, freye Herrichast imHerzogthunr Jülich, bey der Scadc Erkeiens, gehöret den Baronen von Ouaden. Wzel, siehe weil. wylich, grosse und in verschiedene Linien getheilte Freyherr - und Gräfliche Fami- Ue in Westphalcn und Geldern, Re»vr« mirter Religion, davon die Grafen von Lottum und Freyherren zu Diersford inr Elevischen, die zu Botzelaer in, G ldri, schen, und die zu Pröbsting im Munsteri, ,chen herstammen, davon aber die letztem abgestorben- wylster, siehe wüster. »s'^iyonäliriii, Stadt in Norfolk, ln Engels, wynfelden, Vogcey in Türgow, in der Schweiß, dem Canton Zürch gehörig, wynhausen, suche wi,Ihausen. Wynoxberg, siehe Vinoxberg. wyrm, kleiner Fluß in Schwaben, der sich in den Neckar ergeust. x X »ec», Xiacca, 8zcc», ^cr m-e ti^,^Fguck'/.aho^,Stadk im Vücl,di,» rsrr, in Sicilien, nebst einem altenSchloss welches befestiget - Sie liegt an der südlichen Küste dieser Insel- Xrcci, siehe Xaching, grosse Stadt in der Provinz Che. kiang,in China. Xagna, ein kleiner Meerbusen an der lü t i- cken Küste der Insel Cuba, einer von dei» Antillischen Inseln in Amerika, welche,» die Franzosen den grossen Hafen nennen, weil sich daselbst einer der schönste,» Hafen in Amerika befindet- Mitten in- ne liegt eine Insel, allwo man gutes und süsses Wasser findet. Xaincongs, siehe kisimcmAe. XalLmr, kleiner Fluß in Neu - Castilieir, welcher sich i» dei'.Fluß Henares ergeust. Xal-ma, hohes Eebürge in dem Königreichs Leon, an den Gränzen von Estremadura, in welchem der Kluß Agueda entspringet, x^lipp», Xalzpxr äs I, vcra Lrur, kleine Stadt in der ^uäienkia hlsxico, i,i der Provinz Tlascala, nebst einem Bißthum in Nord-Amerika- Sie wird etwa von -ooo Einwohnern, theilsspaniern, theilS Indianern bewohnt, und das Bißchum hat 1000 -- Ducaten jährliches Linkom» men- Llll X«- 1266 Aaliscs Taraxes Xrlisco, Neu-Gallicle», Provinz in der ^uäismi» OurstLlvjrrs, in Nord-Amerika; allwo die Spanier brey Colonien haben, nemlich Mr/s/is, Lompostcll und?«> i/i- cvrt-on. Sie liegt zwischen denProvinzen 6u»clrlrj->rL und dlecstorcLN,und zwischen dem dl»» älll 8ur. X-l1on,Fa/on, Fluß in Neu-Castilien und Arragonien, welcher sich oberhalb Saragossa in den Ebro ergeust. X'-»mo, suche c,mul. Xsmuen, wohl bewohnte Insel, so zur Chinesischen Provinz Lautung gehöret. Ximcoinr, Hgncoirw, stänven- /n«, alter Flecken in der Franz. Provinz Lourbonnoiü, am kleinen Fluß Argent, 6 Meilen von Nevers. XLnzol--, Stadt in der Chinesischen Provinz Peking, in Asien. Xsnü, Provinz in China, welche ge- aen Osten an Peking, gegen Süden an Hona», gegen Westen an Xensi, und gegen Norken an die grosse Mauer grgnzet. Sie hat viel heisse Quellen und Erd-Koh» len, und ihre Hauptstadt hejsset Taiven- In dieser, Provinz sind no grosse und kleine Städte. , . . X»me, 8E<,.MmtHr,/>§cr-r, Hn /,!/> Fluß in Natolien, in Asien, welcher am Berge Tauro entspringet, und sich in das Mittelländische Meer ergeußt. Xicnrs, 8Lnro, Sirbi, kleine Stadt in Nacolien, am Fluß Xante, in Asien. ^ x»men, suche Santen. x»ntij>xe, also hieß das boshastige Weib deö weisen SocrateS, welche noch jetzo die Ehre hat, daß nach ihrem unsterblichen Nahmen alle böse Weiber Xantippen ge- uennet werden. X-Mtunz, MMtoni-r, Provinz in China, welche gegen Westen an Peking und tzonan, gegen Süden an Nanquin, gegen Osten und Norden aber an den Meerbusen von Nanquin granzek. In dieser Provinz sind hundert grosse und kleine Städte. X-mmiiZ, Stadt in der Chinesischen Provinz Peking, zwischen Galchan und Xungunpa- Diese Gegend ist volkreich. Xroclisu, Stadl in der Provinz Ouantung, in China, in Asien. Xrocdmtz, MiolMnEa, Stadt IN der Provinz Cbekiang, in China, am Fluß Che, sie soll, wie Venedig, in daß Wasser gedanet, und eine der beste» Städte im Lande seyn- x-c>um, Stadt in der Provinz Fokicn, in China- Xi>rsm->, siehe Xrl-tmv. ! x^s-tücl, Flecken im Königreich Valeutia, am Fluß Xucar. /.ücur. ein sehr grosser Zrativa r^ensi See in Süd-Amerika, zwilchen den Pro« vinzen Chaco und Paraguay. Xiuiv», 8ttt>v<>, war sonst eine der schönsten Städte in Spanien im König, reiche Valencia, darinne ;ooo Gebäude gezehlc worben. Da sie es aber im Tuc- cess Kriege mit dem Erzherzoge Earl hielte, so wurde sie 1707. auf Befehl Phi. lipps v. von dem Ritter Asfeld erobert, bis aus die Kirchen u. Klöster eingeäscherc und geschleifet, auch verordnet, daß auf den Platz eine neue Stadt, St. Philipp genannt, erbaut werden solle. Dies ist zwar geschehen, aber der Ort ist nicht so schön geworden als vorher. Die Einwohner, welche sich vor der Zerstöhrung nach bemDistrict la Manch« begeben müssen, erhielten ihre Güter wieder,jedoch nur diejenigen welche cs mit Frankreich hielten- x-cvier, die Hauptstadt in dem Königreich Juda, inGuinea, liegt z M- von demMeer. Die Franzosen, Lngelländer, Pvrcugie. sen und Holländer habe» hier jede ein be- solideres Comcoir, und die Engelländer und Franzosen über dieses noch jede ein mit 4 Stücken versehenes Fort, so eine halbe Meile von dem Meer liegen. Die Handlung bestehet in Kauf- und Verkauf- sung derer Negres, mit welchen sonderlich die Portugiesen ausBrasilien grossenHan. del treibe», und für dieselben lheils Geld, das das Lank nicht giebt, theils Toback zahlen. Jede Europäische Nation hat daselbst eine arccreditlrie Person in ihrem Dienst, welche man Capstains der Nation, der sie dienen, neune. Xilvl-r, Flecken in dem Königreich Navarra, 7 Meilen von Pampeluna. Daselbst ist der berühmte Jesuit, Franciscus Xave. riuS, gebohren- XLvisr-, Flecken in dem Königreich Arragonien, an dem User deö FluffesGalego. X»uxs., Fluß in Peru, in Süd-Amer,ra, welcher sich in den grossen Fluß der Amazonen ergeußt. Xecien, McrenttM, Stadt in der Provinz Queichen, in China, in Asien- Xelüi, Lii/ü Lo/onM, /«/i6 t 7 e//ü, Flecken ist Arragonien, am Fluß Ebro- Xsivoinco, siehe lLsmonico. x-muisn, hohes und felsichtesGebürge, nicht weil von derStadt Lolcang,in China, dessen hohe Felsen von weitem einen steuern Wald präsentsten. Xenil, FrnorVst, Fluß in Spanien, welcher im Königreich Granada, unweit der Statt Granada, entspringet, und sich in den Guadalquivir ergeußt. Xenoxuv, l^enoiva, kleine Stadt in Makedonien, in Griechenland. Xerill, grosse Provinz in China, IN Asien, welche gegen Osten an Laust und Honau, gegen Süden an Suchnen, gegen Westen und Nvrden aber an die grosse Lar- Teres Tunckinc? Tunglmxa Z^e 1267 Tattare» qranzet. Ihre Hauptstadt heisset Sigan, und ist groß und schon. Xerer äeloe Lsval-ros oder ei lis-lsj»-, Lamim», kleine Stadt im Spanischen Estremadura, am Fluß Ardica, ; Mel. len von Badajoz, gegen Mittag. V„S5 äs I> kronrers, Stadt am jkluß Guadaletta, in Andalusien, nahe bey kuerw äe 8. bisiis. Sie ist groß, volkreich, und ihre Pferd-Zucht ist sehr berühmt. Xerer äe 6u-äi»nr, Gran;- Stadt zwischen Spanien und Portugal!, an der Guadiana, im Königreiche Andalusien- XereL, ^n-r, kleine Stabt in der Provinz Guatimala, in Neu-Spanien, in «Nord- Amerika, Xcii«, kleine Stadt im Königreich Valencia, li Meile» von der Hauptstadt Valencia- Xeiis, siehe ckerik. x-r-k-, Flecken in Neu - Castllien, 2 Meilen von Madrid, gegen Süden- Xi-cco, siehe Xscco. Xl-co, Insel in Japan, auf welcher 4 Königreiche: nemlich Java, Ava, Losa und Sanugui zu finden. Xlcona, Stadl zwischen dem Gebürge im Königreich Valencia. Uebcr der Stadt liegt ein Castell,, welches diesen engen Patz verwahret. Xlll, -Li/um, kleine Stadt in der Provinz Aaconia in Morea, 4 Meilen vom Castell Rampano, gegen Osten, am L-p äs xjll. Xiloc-, Xr/o^, Fluß in Llrragonien, welcher sich zu Ca lata,ud in denFIußXalvn ergeust. Xllocrstr«, fV-iocs/irrim, kleilieLtadt imHerzogthumClarence inMorea, ZMeil. vom LEo äi I.ex,nro gegen Mittag. Xlm-, Königreich und Stadt auf der Insel Niphon, in Japan, -in dem Südlichen Theil der Landschaft Jetsengo. Ximlllr, Stadt und Königreich aufder Insel Niphon in Japan, an der östlichen Küste, in der Landschaft Ochio- Xjinorou, Ca- stanien re- wachsen. XunnlnA, grosse Stadt in der Provinz Junnan in China. Xunls, Stadt in der Provinz Peking in China- : Xumien, Hauptstadt in China, welche insgemein Peking gcnennet wird. v. v/'s, fester Ort an den' Maylänbischen V Granzen, in Italien, ist sehr volkreich, und berühmt wegen der Handelschafc. Vsccs, suche ssccs, Vsckr, siehe Jacht. Fluß in China, kommt auS der Ost- Tartarey, und fällt zwischen der Landschaft Leatung und der Halb-Insel Core« in den Meerbusen. Vsmsnguci, siehe eXmLN§uci. Vrmsrico, Königreich und Stadt auf der Jmel Niphon, IN der Landschaft Jetsengo in Japan. Vsmour, siehe eVmour. Vsnclieu, grosse Handelt-Stadt am FlußKiang, in der Proviuz Nanking, in China- Vsrs, Vers, 6 -»'r-),e»re/, Fluß IN Norfolck tir Engelland, welcher sich zu Aarmouth in- Leutsche Meer ergeust. Vorle^, Flecken in Engelland, in der Provinz Huttington, 70 Weil- von Londen. Vsrmourb, Vermourki, (iari-rno- um, kleine befestigte Stadt in Nort- folk in Engelland, am Einfluß des Flus. seö Tarn, nebst einem Hasen, welcher der beste in der Grafschaft Nortsolck ist. In dieser Gegend wird alle Jahr im Septem auStraglicher Herings-Fang getrieben. Dieser Ort schicket 2 Depulirce ins Parlament, und von ihm führet eine Englische Familie den Grafen-Titel. VLimourli, Flecken nebst einem Castell und Hafen auf der Insel Wight in Engelland, welcher Sitz und Stimme im Parlament hat. VsimouM, Neu-Rarmemth, Stadt inNeu, Engelland, in Nord-Amerika, nicht weit von Neu-lstzmourk. Vsrum, Flecken in AorkShire in Engellank 1 am Fluß TeeS- v-Ll-iictii, ist in Persien cm Officier, der über 100 Corsch pder Lieutcr zu befehlen h§t- Ybevg, Schloß in der Grafschaft Loggen« bürg in der Schweltz, nickt weit vom Fluß Thur, dem Abt von St. Gallen gehörig. Rbran, Schloß in Siebenbürgen. Ydsiädr, siehe Mädt. Vs, v, v», ein Fluß oder vielmehr ein Meerbusen i» der Süd-See, welcher Süd-Holland fast ganz von Nord-Holland absou- dert. Er gehet von Pampus an in das Lllla Lano W 8'" ' 1 e.> 726g Wcora Wrack Land Hinei,i, bis nach Beverwick. Die Barguen schiffen aus dem Je in das Har- lenicr-Mecr, vermittelst des kieinenFlusses v Spar. , /ec Flecken in der Landschaft Riopa in Spanien/2 Meil-von Logrouiio- ^?äo, siehe Venäo. H^U 25 , ein Meerbusen/ siche Orälx. /.eil, ?'eü^, 7 eaücr, eine von denSchokt- ländisch. Insel,,/ welche zieml- bewohnt ist. ve», Königreich in der Nord - Tartarey in Asien/ dessen Einwohner aus der Brust Schuß sreye kupferne Harnische/ und die Schwerster auf den, Haupt tragen. Vencksn, mittelmäßige Stadt in der Provinz Xansi i,i China. Veucbsu, ?>nc//e«m, grosse undVolk-reiche Stadt in derProvinz Xancung in China. VenNo, Veüo, , /ecsrc»,, Hauptstadt in Japan/ an der Südl. Küste der Provinz Oua ico, auf derJnsel Nlphoii,am Einstuß des Flusses Tonkon in den Meer- Busfen von Aendo. Sie ist sehr groß/und derKayserl- Pullastnut 8 Wallen und z Graben umgeben Der Meerbusen von Aendo aber liegt an dem Japanisch-Meer/ zwischen den Provinzen Ouanto n-Ochio. Venäo, »der/cN! Vm»/, ist ein grosser Meerbusen in Japan/ zwischen den Küsten von Quanco und Ochiv/ in der Insel Nipho,,/ bey derStadc Aendo- Er ist nicht lief/daher man nur mit kleiiienBar- quen hinein kommen kan. Venne, /a»rca, kleine Stadt in dem Landgei, Bugey in Savoye,,/ nicht weit bon der Rhone/ r Meilen von Velap. Veomsn, heisset in Engelland so viel/ als ein reicher Bauer, und bedeutet solche Leute, welche zwischen den Bürgern undBauern stehen^ und von ihren Land-Gütern ein «ustragliches erheben können, Vk- v-o- INLN os rks Luarcl aber sind Königs Trabanten zu Fuß, welche einen rochen Trabanten- Rock, nebst einer schwarzen sam- nieten Mütze mit farbigtem Band tragen. Sic folgen dem König, wenn er zu Fuß gehet; wenn er reutet oder fahret, so mar- schiren sie auf der Seite. Vepor, Vpss, Pe/c/ü, kleine Stadt in Neu-Castilien, 6 Meilen von Toledo gegen Osten. Vsrack- //crcu?e^str- rrcm, Provinz in Persien, welche gegen Weste» an Ercernm, gegen Norden an Adirbeizan, Kilian und Laberest«,i, gegen Osten a» Chorasan und Äierman, und gegeiiSüden an Fars und Chusinan gra'n- zec- «sie ist eine der qrösten, vvlkreichestcn und fruchcbarsten Provinzen in Persien, darinnen die prächtige Residenz Jspaha» lieget. Ic'eLsck ^rsdk, (.'rtlclsr, /rsr^- Tür- kiscke Provinz in Asien, welche fast ganz durch den Euphrat und Tyger umschlossen, wird- Sie bestehet aus 2 Begierbeglics, Wre Wrk > welche sind Bagdad undBolsora. In dieser Provinz jvll das Paradies gewesen seyn. Vc/L, siehe v^rs. ^v^imourii, suche V^rmouch. Vc-ä, /e/se^, StadtinAe. rack-Ägemi/in Persien,allw» die schönsten Tapeten gemacht werben, ungesehr 4s Meilen von Jspaha», gegen Osten. Vsie la ckalteau, L/cr-e tsastr rcm, Stadt in der Französischen Provinz Orleanois, am kleinen Flup Siuarde, eine Halde Meile von Pluviers- Vgiialacla, ^grca/--/r/m, kleine Stadt in Cil, talonien, am Fluß Noya,-r Meilen von Barcelona gegen Nord Westen. Vil, Vil», /f)/--, d,e südlichste von den Inseln Weliernes bey Schottland, 6 Meilen van derHalb-Imel Caittyr« gegen Westen gelegen- Sie ist 7 Meilen lang und ü Meilen breit, hat 10 kleine Städte, und giebt viel Getrayde, Wiehünd Bley. Vls 8 ounä, also wirb dleMeer-Enge zwischen den beyden westlichen Inseln Iura und Ala bey Schottland genennec. Vitt, iltt»,!Iattuw> klei»e>stüdc inFrießlaiid, in der Erasschaft Wcltergoe. Rmmens, Herrschaft in der vereinigten Provinz Utrecht an den Gränzen vonHollano zwischen Amersfort und Naerden, dem Prinzen von Nassau Oraiilen gehörig. Vnugua, siehe Piin2go2. Vncr, so wurden eigentlich dieKönige in Indien, und die von der orönigl. Famlle ge- »ennet, doch hiesse» auch dieIndianer insgemein also- Vo, ein Ort in der Finnländischen Provinz Cajanien, am Fluß Av, treibet um allerhand Maaren, so aus Laplaud komme», ziemliche Handlung. Voclieu, grosse Stadt in der Provinz Hu- guang, in China. Vnnne, /cnrcna, /«nnn, Fluß in Frankreich, welcher an den Gsänzcn von Nivernoi» entspringet, und sich unterhalb dloucs- icnu knuc.Volins in dieSeine erneust. Vonus, ^on«, kleiner Fiuß in der Provinz Gastüiois iu Frankreich, welcher sich l,r die Iuiiieergenst, nachdem erbcyEstam- pes vochcy gestossen, und daher I2 l<.ivw,s ttstcttumxeL bi'.weilcil geiieiimt wird- Voilc, Vleu - Voilc, ü.ho,crce,st,^ nc/oa, f?e/- «oDunr, Provinz ln Nord-Amerika, welche gegen Norden a» 62,1262 selbsi, gegen Westen a» Peulylvaiiie», au das Land der Iroquois, und a» Neu-Jersey, gegen Süden au das stsi dloic, und gegen Ost il au Neu-Eiigellaiid graujet. Sie gehöret den Lugelländern, welchesie bei, Holländern Anno iüz6. liebst d m Fort Orange abgeuommeii, und die Haupt-Stadt Neu.Asorck,vormals Neu. Amsterdam,hat eine seineCicavelle,einen gu-eii Hasen, und liegt aus einer kleinen Insel, welche der Fluß Hudson au seinem Einfluß machet. ^ , » Mrk ^ßni Z^stadt Zupi 1269 Vorlr, Neu-Aork, eine Landschaft in Esto- tiland, inNord-Amerika, gegen die Bane Butan, welche die Enqelländer entdecket, «der darinnen keine Cölonie aufgerichtct baden- . , ^ . -Vsrkskir-, c 7 »!N!tÄt»r Lhcr^ren/!.-, Provinz in Nord-Lngelland, welche gegen Norden an das Bißthum Durham, gegen Westen au die Provinzen Westmorland undLanca. ster, gegen Süden an Darb», Nottingham und Lincolne,und gegenOsten an dasTeut- sche Meer gränzet. Diese Provinz ist die grölre unter allen in Lngelland, aber voller Berge und Moräste,erstrecket sich bei) nahe auf 80 Meilen, und wird in ;Tbeilc einge- theilet,nemlichEak-Nord-u.West-Riding. Man findet darinnen schwarzen Agatstein, Alaun,Süßholz,und die beste,iLnglischen Pferde- Sic führet den Titel eines Herzogthums,und ist allemal die äxp-mage deS zwevten gebohrnen Königlichen Prinzens in Engelland. Die Hauptstadt Lock, Lbo- ist volkreich, die große und schönste Stadt in Lngelland nack Landen, liegt am FlußOine, und hat einen Er;-Bischof,welcher der andere,undPrimasRegni in Lngelland ist, auch vier Bischösse unter sich hat. Sie wird wieLonden,durch einen Lord-Major und -Aldermänncr regieret. LoriFli»ll,/->Faim, kleine Stadt in der Landschaft ecorcke in Mounstcr, in Jrrland, ».bst einem weiten Hafen am Einfluß des Flusses Blackwater. Voxlcy, Stadt in Huntington in Ettgel- land. Aperen, Vperr, s. Ipern. Lpol, Fluß >n Ober-Ungarn, welcher beyBaracan in de» Fluß Gran fallt. Ape, W um, ibM, eine alte kleine Landes- Fürstliche Stadt in Unter-Oesterreich, stegc hart an der Donau, wo das Wasser Nps sich in selbiger verlieret, und ein Kan- serl. Zoll ist, nicht weit von dem gefährlichen Strudel. stehe Eis-cap. Asche, kleiner Fluß in Brabant, welcher in dem Soigner-Wald entspringet, und sich zu Neerysche in den Fluß Dyle ergeust- Mmouäo, eine Insel in Süd-Holland i» der Maas, der Stadt Rotterdam gegen über. Aselstein, s. Isselstein. Asenburg, s. Isenburg. Asendrck, s. Iscndich. Äser, kleiner Fluß in Flandern, welche oberhalb dem Dorfe Lerdrecelles entsprin sstt, und sich oberhalb Lversham in de> Fluß Merle ergeust. A»-I,s. Issel- Asseloorr, ein Fort in Geldern, nicht weit ».Arnheim. Ei nimmt daselbst der Canal stmen Anfang, welcher den Rhein mit der Mffel vereiniget. Aßni, s. Ysni. tpstndr, /einSchwedischrs Stadt' lein in chonen, z Meileii von Malmöe- Es ist die dasiguRbede voller Sand-Bänke und Klippen,Peiuioch gehen diePost-Iach- ten vvn da nachStralsund, und von Stral, suild hieher. Bey gntein Winde wird die Fahrt öfters in 7 bis Stunden verrichtet. Carl Xli. als er Stralsund verließ, begab sich hieher, u. verblieb auch da,elbst einige Zeit. LKk, ^itst, Lckee-ör, kleiner Fluß in derPro- vinz Cardigan, im FürstenthumWalleö in Lngelland, welcher sich in das Irrländische Meer ergeust- Luc-lkan, siehe Zucrrn. Lvcrllon, eine Stadt nebst einem Amt im k,r§ lls v->ux, in der Schwejtz, am Einfluß des Flusses Orbe in den See von Neufchatel, 6 Meilen von Frcyburg, dem Canto» Bern gehörig- Lveror, ein Flecken und kleines freyes Gebiet in der Normandie in der Landschaft Ceaup, bey Caudedec- Der gemeinen Sage nach, hat König Elokarius zu Soissons dieses kl. Gebiete deswegen An- zzg-. vor ssuverain erkläret, weil er Walthern, Herrn von Ivccoc, am Char- sreytag mit eigener Hand ermordet, und vom Pabst nicht eher des Bannes erlassen worden, wie sich denn die Ligenchums. Herren desselben lange Zeit Lön,ge von Zverot tituliret- Die jetzigen Besitzer, welche aus dem Hause Nohän sind, neu- neu sich Prinzen von Avccot. Wie-, Ivi/,-, ttviils, Lbu/ttr, ist eine vonden Pithyusischen Inseln, weiche e Meilen lang und 4 breit ist. Der Lrdboden,ist ziemlich fruchtbar, wird aber wenig ge- bauet, weil sich die Einwohner meistens auf den Salzhandel legen, und damit einen Theil von Spanien und Italien ver- sorgen. Die Hauptstadt iviL-, ist wohl befestiget, und hac einen guten Hafen, ist aber so ansehnl. nicht mehr, als sie vor Alters gewesen. Der Statthalter hat allda seinen Sitz, und von ihm wird nach Majorca appellirt- 17 ck- muste sich diese Insel an K- Philipp v. ergeben- Vums, eine von den Lucayischen Inseln, auf dem dlsr x,jeßoL!>r:8nsN'kl/.'i, siehe^urs. 2 . X -rm, 8asr», oder die wüsten, iss eine grosse Landschaft in Afrika, welche sich von Ossen gegenWessen, von Aegypten biL an das Atlantische Meer erstrecket, und gegen Norden an die Barbarei), gegen Süden aber an das Land der Negres grän- zet. Sie wird in 6 Kbnigreiche oder Wüsten getheilet, welche sind /.emta, t oder 2«enrl^L, i Man findec'darinnen grosse > Felder von Sand, dahero sie von den Ara- > Hern das Sand Meer, ge» nennelwird. ? Es ist auch ein sehr trocken und hitziges Land, und voller Ungeheuer, auch giebt es viele Löwen, Lieger-Thiere und L>lraussen darinnen, und die Ein- rvohner sind ein wildes Volk, und der - Mahometanischen Religion zugethan- Zaar, s. Saara. L»bLckL,IA»iäsr»i>»clie,AsoffischesMeer, k-UiL diLot>5, jst ein kleiner Meer zwischen der Eubanischen, Nagaischen und Crim- rnischen Tartarey, weicher über 4000. Werke lang, und vermittelst zweyerMeer» Engen zu beyden Seiten derInsel Taman mit de,» schwarzen Meer zusammen hanget. Zabelstein, kleine Stadt und Schloß in der Höhe imSchwarzwalde, dreySrunden von Calw gelegen. Sie gehöret dem Herzog zu Würtemberg, und gleich darunter in einem Thal iss der berühmte Teinacher Sauerdrunn. Zabeleiy, Zabeluq, Chur - Sächsischer Schloß und Amt i'mMeißnischen Kreiß, 7 Viertel Meilen von Grossen-Hayn-. Zabergau, wird diejenige Gegend im Wür- kemberaischen genennet, so um den Fluß Zaber liegt, der bey Lausten sich in den Neckar ergeuss, und darinnen die Stadt Bönigken und andere Oerter zu befinden. Zabern,sieheElsaß-Zabern,Berg-3aberii, Rhein-Zabern. Zabirc;, eine Pohlnische Festung, i Meile von Wilda in Lithauen- Zablar, Städllein im Bechiner»Kreiß in Böhmen. Zabola, Stadt mit einem Schloße in Siebenbürgen, im Lande der Zekler- Zabolon, eine Festung in Ober-Ungarn, unweit Hacwan- 2 »crr»k, siehn 2<,nx»rar. -tacrtecsL, Landschaft in der Audientia Guadalärara im nörkl- Amerika, zwischen den Provinzen, Chia- metlan, Guabalaxara, Mexico, und Neu- i Biscaya gelegen. Die besten Oerter,wcl- che dieSpanier allda angeleget, sind x-rer äs lr kornsri,, dlombrs äs vi» 5 , vmrngo, L)iner äs lLacinecs, und Ickiacs ä'Lllersn». Zachaf Zagarolo den sich ergiebige Silber-Gruben. Das Land selbst iss ungemein fruchtbar, und schon äc. izzi. von der Krone Spanien in Besiz genommen worden. /.ncur, ist eine See in Nieder.Aethiopien, in Afrika, in der Pro. vinz Monomotapa, an den Gränzen von Conqo, auS welcher der Fluß äu 8. ehm entspringet. Zachan, oder Sochan, kleinerStädtgenin Hinterpommern, zum Amte Sazig gehö- rig. ES liegt eigencl. in Cassuben, und war vor diesem eine Commenthurey. - '/»cliLiz, siehe ^sbors. Zack, Zackei, ein kleiner reissepbcr Fluß im Schlesischen Riesen-Gebürge, der schöne Forellen führet, und bey dem Hauiberg in den Bober fällt. Zaclicin, Stadt in der Woywodschasl Sen» dömir, in Klein-Pohlen. lLsconiL, besser 1k?. kleine befestigte Stadt nebst einer festen Cicadelle im Spanischen Estremadura. Sie gehört den Herzogen von Feria, und wurde 17-1. von den Portugiese» erobert und verwüstet, siebe r-ngriAk. 2z8rro!c>,^a»sr uo/rcm, kleine Stadt ini Kirchen- Staat in Italien, in der Campagna di Roma, 6 bis 7 welsche Meilen von Rom gelegen. Sie führet de» Titel ei»esHer- jog- Zugcrgr- Zaire Zaijenhauftn Zamora 1271 zeglhumS, und gehöret dem Hause Colon na, ,v dasselbe von derLudovilischen Fami- ,i.' im vorigen Scculo erkauffethar. rLNim-L-ctii, er» Bedienter am Türkischen «of, welcher a,S Ober-Iäg-rmelller die Auf, cht über die Falckenier, 3 «ger und Sunie-Wärrer hat, ^ Stadt im Königreich Nubien »1 Aftika,wclchceiiiigeHa»vlungttelder r eine von Bergen eingejchlolliieGe- qend tn Croatien, davon die SagorerGe- spanuschask den Nahmen hat. ^ ^ , ram-ab, Agrams02/» M, Hauptstadt des " Königreichs Croatien, undderHaupt-Ort der Zagrader Ecspauichaft. LS ist allda eine hohe Schule,und ein Bistum,so unter daS Erzbistum von Eolocza gehöret. Die Sau theilt die ScaSt in 2 Theile,kavv» der eine Zagrab, der andere aber das Ca- pitel gen. nnct wird, weil der Bischof darinnen residiret- . . ^ „ 2-gvv-, Fluh in Ober-Ungarn, der bey Zoll- »ockin die Theiffe fallt. Festung nebst einem festen Schloß auf einem an allcnSeitcn steile» Festen in Andalusien in Spanien, nahe bey Granada, wo der Fluh Guadaletke entspringet, M Meilen von Sevilla,gegenOst-Süden. Stadt in derProvinzMawaralnah, ra, in der grossen Astatischen Larcarey, a;n Einfluß des Flusses Gihun in daS Easpi- sche Meer. 2 ah»a, Slädtlcin im Sächsischen Chur- Kreiß, - Meile von Wittenberg, hat >7,9. durcheil! Donner-Wetter grossen Brand- Schaden erlitte». Zahns, Stadt im Herzogthum Wenden in Himer-Pommern, zur Land-Vogtey Rü- geumlde gehörig. Sie hatte ehedefsen ein Schloß, und war weit ansehnlicher als jezo. Zaims und Timarioten, sind in der Tür- ckey eine gewisse Ärt Soldaten, welche ihren Unterhalt von gewissen Ländereyen haben,die ihnen der Grot-Sultan alSLehn- oder Ritter-Güter eingeräumet- Die Laim- müssen von jeden ;ooo. die Tima- rioien aber von jede» 2000 AsperS Einkommens einen Reuter halten, den sie «ebeju nennen. Sie sind in Regimenter «ingetheilet, deren jedes durch einenOb- riften, Alai-Begler genannt, commandi- rec wird, und sind sie verpflichtet, vonJu- gend auf im Kriege zu seyn, und sowohl iu Land alS Wasser zu dienen, daher sie «>S Kinder in Körben, und als alte Leu- " in Senften bey der Armee getragen werden. See i» Abvßinien, in Afrika, aus schein der Fluß Zaire entspringet, der V^ch bas Land der Giagues uud Anzi- cams, wie auch durch Congo fliestet, viele luch wyhi bewohnte Inseln machet, lmd sich mir einem sehr breiten Einfluß i» daSMeer vonCongo ergeust. Dieser See hatin dcrMitteeine grosse Jnjel, darauf die beyden Städte Zaire und Zambre liegen, und davon dieselbe in 2 Theile abge- rheilec wird. oaisenhauscn, Würtembergischer Flecken im Amte des Klosters Maulbrunn an den Pfälzischen Gränzen. ES ist derselbe wegen des R. 171;. allda entdekten Sauerbrunnens sehr bekannt; und zur Bequemlichkeit der Brunnengaste mit schönen Gebäuden versehen worden- Zakroczim, oc-im««, Stabt undCastel- lancy am Fluß Bug, in Masovien, in Pohlen, der eine halbe Meile davon in die Wessel fällt. Liilsmo, Stadt in Siebenbürgen, am Fluß ^ Ombay. oalawav, Oomit-rt«/ FnM- -i-en/F, Gespanschaft in Nieder - Ungarn, zwischen den Gespanschaften Sarwar, Vefprin,Siget,Warasdin und der Steyer- mark. DieHauvt-Stadt Zalawae, /-?, La/n, liegt auf einer Insel deö FliiffeS Sala, ist klein, und r Meile von dem See Balaton entfernet. Zamaeins,werden die Könige in Calecut auf der Küste von Malabar, in Ostindien, ge« nennet, welche nicht mehr die vorige Gewalt besitzen, nachdem sich die Portugiesen allhier festgesetzet haben- Mindere, grosser Fluß iir Aethiopien, in Afrika, welcher im See Za- chafin Monomotapa entspringet, und sich durch 4 Einflüsse in de» Ocs^n ergeust. Zwischen diesen Armen sind verschiedene grosse Inseln, weiche reiche Gold-Bergwerkehaben, und davon die Portugiesen allhier die besten besitzen. Lunden, siu-mrre, grosser Fluß in Monomotapa, in Afrika, dessen Ursprung unbekannt, und sich zwischen den Kulten berCaffrcs und Zanguebsr durch vier Einflüsse ins Meer ergeust- Zambor, Schloß in Nicder-Ungarn. siehe ^siie. ^Lmbrona, pi-omontorirem, nllvr Dorgedürge in Lr- l-brir olrrs, in NeapoliS, am Lolko lli 8c. Lupiiemi». rrmoi,, §eniie-!, ziemlich grosse und wohlbefestigte Stadt in Spanien und zwar im Königreiche Leon am Douro gelegen. Ueber diesen Fluß ist allda eine schöneBrücke gebaut, und die Gegend herum ist fruchtbar. Der dasige Bischof jS unter demErzbischofvon Compostell stehet, hat jährl. 20000 Ducacen Einkunste.Vor Alters hieß diese Stadt s emic-, weil aber in der Gegend viele Türkise gefunden werden, und aufÄradisch L>mon ein Türkis heißt, so gaben die Mauren dem Orc hievon den Nahmen- 2»mviL, kleine Stadt im Gebiet Quito, im Peru, in Süd-Amerika. Lllls 2»- 'iß»-»'.! - W "iss" e«»» 11 -"-?. —L" ' I 27 L Zamora Zanre Zcrnren Zarizin Ksmorr, >e^i-r, kleine Stadt im Königreiche Algier, in der Provinz Constan- tine, in Afrika- krmorin, sjehe7.ÄM,rinr. Zamoscie, Zumosc, ^avro/cium, kl. U- ziemlich beseitigte Stadc in Pohlen in der WovwodschaftBelskie gelegen- Siesüh- ! ret den Titel eines Fürstenthums, und ist l von dem berühmten Groskanzler Jod- i Zamoyski angeleger miteinerDomkirche, r Universität und wichtigenPrivilegien ver- i sehenworden. Sie hat k.1708. und 1709. durch Brand vielen Schaden erlitten, und -z.. 171;. ist sie von den Sächsischen Trup- p-n mit List erobert worden- Zainosvivar, Stadt in Siebenbürgen. Lunsr», siehe 2o2r->. Stadt inNigritien,und die Haupt- StadcdesKönigreichsSanfara, in Afrika. TrngrrLk, Lemur, Lg^ri, grosser und fischreicher Fluß in Natolien, in Asien, läuft >,egen Mitternacht in das schwarze Meer. Znngenweok, siehe Iken-iills. Lngste, siehe Lnguebrr. 2 ilnzKi,FlußinPersien,inderLandschaftTri. van, welcher in SeeGigaguni encspruigec, und sich in denFiuß Arasse ergcußt. rsnzlsz s, also werden die Chinesische Kaufleute genennet, welche sich auf den Philippinischen Inseln niedergelassen. iLHgULbsr, LnAdü, /ingke, grosse Landschaft in Oder-Aethiopien, in Afrika,welche sich längst demAethiopischen Meer sehr weit erstrecket, und an welches sic gegen Osten flösset. Gegen Norden gränzet sie an die Küsten von Asan, gegen Süden an die Küsten derer Caffres, und «egen Westen an das Reich Monomugi- Dieses morastige und ungesunde Land be- Krelffct v.rschiedeneKönigreiche,und wirb von Schwarzen bewohnet, welche Götzen- Diener sind. Die Portugiesen besitzen Darinnen Momdaza und Mozambique, nebst verschiedenen Forts und Colonien. Das Meer von Zangucbar, Ln- ist derjenige Thell desAethio- pischen Meeres, welcher an die Küste von Zangnebar stösset. rsnil-tz-, grosse Landschaft in Afrika, in der Wüste Saara, langst dem Fluß Cavalos, vom Königreich Zuenziga bis an das Atlantische Meer. Lome, Lrml>s,^6cMtsrl§, eine den Vene« tianern gehörige Insel auf dem Jonischen Meer, nicht weit von der Hnsel Cefalonia, und gegen die westliche Küste von Morea, welche zo Englische Meil- rm Umfang hat. Sic ist volkreich und sehr fruchtbar an star- kemWein, Rosinen, Oel, Feigen und an DerenDingen, aber auch den Erdbeben sehr «usgesetzec- Von Gebürgen ist sie fast «anz «»geschloffen,und in der Mitte ist eine schöne Ebene- Be» dem Hafen Chieri ist eine Pechqmlle, auch wird yon da viel Salz ausgeführet. Der Dm, r und »le. cku, ist eine grosse Menge. Die meisten Einwohner sind Griechen, die eilige 40 Kirchen, viele Klöster und eine» Bischof haben- Die Catholische Einnoh,,er haben gleichfalls eine» Bischof und z Kjr, chcn, auch sind viele Juden allda. Der Ca. thoi. Bischof stehet unter dem Erzbischof von Cvrsu- Die Republik Venedig hält einen Proveditore und r Räche ausdieser Insel, welche'«»« 2 Jahre umgewechselc werden- Der vornehmste Ork ist^-me, eine ziemlich grosse und volkreiche Stadt mit einem guten Hasen und eincrFestung die auf einen Berge liegt, darinne die Staatsbedience» der Republik ihre Wohnung haben- Zanren, s. Santen. Lmo, Lntu/, Flecke» in Nicder.llngarii,; Meilen von Gran. Zantoch, s. Santock- -tonLibvi, Insel an der Küste vonSanguebar,in Afrika, zwischenOustoa und Monbaze. 3 apfen- Srverch, kb-nr-its, geschiehcr des Abends mit der Tromm«, und bedeutet, daß sich ein jeder Soldat in sein Ouartier begeben soll; dahcro sie gestraffet werden, wenn man sie^nach dem Zapfe»-Streich noch aus der L-rrasse oder in eenenWlrchs- Häusern findet. oapovogljche Tojacken, f. Losacken. ^poreciiL, ein gewissesVolk in der Provinz Guaxaca,,n Mexico, in Amerika. Li», t 7 o,u,tntuj Graschajlin 2.«,n>a- tien, längst der Kuiie, dazu d,e umliegende kleine Insel,, gehören- Die Republik Venedig besitzt sie seü 1409- DieHauptstadt x»i»„lat./^ela, ,st ganz vom Meer umgebe»,u.id hängt,aus derOst eite mit dem festen Lande nur durch eine Zugbrücke zusammen, welche durch eine Citcadelle und starke Schanzen verwahr: wird. Der Hasen ist groß, gut und wohlverwahrt, so baß Sara für eine der lichtsten -«'stungen in Dalmatien geachtet wi d. Bey dem Mangel an frischem Waster wird in lüsternen das Regenmaffer ausgeiangen-Der Proveditore von Daimalien der aste; Jahre abgewech,elt wird, wohnt aus dem Schlosse, auch befindet sich aliyier emErz- bischöfl- Siz und verjchledcne römische Altcrthümer. 2,rog0Li>, siehe Lsrugoili,. Lr-veckia, lücl, ein Flecken in Dalmatien, ä Meilen von Sara gegen Westen- Liiicliu, kieilieTtadt imHerzogthum Clare„za,i„Mvr<«. 2»iio, ein Ort nebst einem kleinen Hasen auf der Insel Malta. Lri/.in, kleine Rußische befestigte Stadt im Goübdrncment vvnAiiracan, an der Wolga, worin» ,«derzeit eine gute Garnison, um aus dieTartarn und Cvsackcn ei» wach- l«»,es Aug zu haben. 2»l- Zarkat Zawkckost Zaynora Zedenik I 27 Z r„kat, rcbo-1-^. festes Schloß liebst einem taden gelegene» F ecken in Ober-Un arn, in der Grafschaft Calo, an der schwarzen Keerek Nicht weit davon devGlula liegt der See Zarcat. r,rl>2t.'. SkadrinderLandschaftZaconia, m Morea, ans einer angenehmen Hohe, welche sowohl von Natur, alo durch Kunst, befestiget ist,und 168s. von den Vene:,«, nern den Türken abgenommen wurde, rswouni», Flecken i» Dalmatien, nahe beider Stadt Svalarro- Nicht weit davon stehet man die Rudera der alten Stadl Epeiium- „ Zarnowo, Stadt III der Woy, MdschaftSendomir, in Klein-Pohlen- k.ricrvs, siehe azrLrnr. 7,r7.cäss, liehe S/rLüclar. . Lrrliälon, «unr-rrbusl, Lentttmooüe/, kleine Stadt»I Siebenbürgen, in dem Gebnrge, gegen die Gränze» derWallachev, i zMeil- von Hermanstadc ge.e» LUten. i?asiaw, kleine Stadt am Fluß chorin, in Oder-Pochnnien, nebst dem Li- tel eines Her oglhums in Polen, 6 Meilen von Ostrog. Zasmuck, vortreflicheS Schloß im Caurzi- mer-Kreiß, m Böhmen- 2>»,r->rk», kleineStadc inNieder Uligarn, an der Donau, nicht weit davon, wo der Drau-Fluß hinem fället. ^ r-n-5, mittelmäßiger Fluß in Portugal!, wel- cher in derProviiMlentejo, unweitElvas, eiitsprinqec, und sich in der Landschaft Estremadura in de» Taft ergeußc- Zarmar, ^ntm^nnr, ziemlich grosse und wohldefestigte Stadt in Oder Ungarn, an den Siebenbürgischen Gränzen, am Fluß Samos, welcher eine kleine Insei machet, und aufderselben liegt diese Stadt, welche die Hauptstadt der Grafschaft Zatmav ist, und zu Ungarn gehöret. Zatmarbanpa, Hauptstadt in derGrafschaft gleiches Nahmen«, am F,uß Zazuro, in Siebenbürgen, an den Ober-Ungarische» Gränzen, 19 Meilen von Ciaüsenburg, gegen Norden- Zaror, District in der Wsvwodschaft Cracau in Klein-Pohlen, welcherehedessen ein besonderes Herzogthum gewesen. Die Hauptstadt Zaror, liegt an der Weipel, und hac ein festes Schloß. Ärr-re. eine ArtJtaliänischer Schisse, so aus dem Po und der Adige gebrauchet werden. Zay,s. Satz. Zauber-Schiffe, stehe Lrulok. oauche, Schloß und Amt in der Nieder- Lausitz, otnweit Lüben. Zaudiy, feines Städtgen im Fürstenthum Iagerndorf, in Schlesten. Zavelstem, s. Zabelstein. Zawichost, Stadt und Ca- stellaiieyanderWeirel, in derWovwvd- schaft Sendomir, in Kiein-Pole»,. 2n>-no,!i s kleiner Fluß in Ungarn,in derGraf- schast Zollnock, so nichtweit vom Schlosse der Stadt Soilnock in die Tyeisse fällt. Zazawa, I'. ?-ocop, Marktsteckcn und Be- nedictiner-Kloster, in Caurzimer-Kreis, in Böhmen, allwo der H. Prvcopius gele- gen haben soll- Zatzwaratl), s. Brost. Zbaratz, kleine Stadt in der WoywodschasrBraclaw, iiiKlein.Reuffen, in Polen. Noch eine kleine Stadt dieses Nahmens liegt in der Woywodfchaft Ka- minieck, -6 Meilen von der Festung Ka« ^ Mlnieck, gegen Norden, obircch, Ma klfl ck>», nebst einem alten doch wohlerbauten Berg-Schloß, im PilS» ner-Kreis, in Böhmen. Zborow, ^boroa-ia, kleine Stadt in der Woywodlchafc Lemberg, inKlein-Reussm, in Polen. 2brsrluv, stehe Rünigs-Saal. odiar, s. Sara. Le«, Leo/, Lin, Insel auf dem Archipelago, nahe an der Küste von Livadjen, welche reich an Wein und Seide ist, den Türken gehörig. Die darauf bestndl'cheStadt Zea hat einen sichern und grossen Hafen, wie auch einenGriechischen Bischof. 2sb, groste Landschaft -n Bckedulgerid, an den Granzen desKönigreichsAlgier, in Afrika. Tsbco, Fluß inNieder-Aechiopieil in Afrika, welcher an de» Gränzen von Abpßunen entspringet, und sich zu Mclinda in das Aethiopifche Meer ergeust. Zebcn, Lib-n-nm, Stadt in der Grafschaft Sarosch, am FlußTartha, inüder-Uiigarii. Zebe», s. -Kermanstadr. Zebes, s. Mrlienbach. iLsbu, s. Lcbu. ^scc-.Liuäeccs, wohlangebaute schöneInsel, ohuwcit Venedig gelegen, hac verschudene schö»eK>rchen,Klöster,Pauästeu.Gärien. /.ecckino, Venetianische güldene Münze, weiche zu Venedig -7 bio 18 Lire gsti, und mit den Holländischen und deutschen Ducacen einerlei- Werth hac. Sie wird von Zeccha, dem Münzhauie zuVcnedig, so ei» grosses 4eckigtes massives Gebäude ist, und wo sowohl diese göldne als andere Münzen geprägt werden, also genciinet. Zechiin, Chur. Brandenburg,sches Amt in der Priegnitz, auf den Gränzen der Grafschaft Ruppin- Zechell-eid, s. Zekcll-erd. Zeckler, s. Siebenbürgen. Zecklei-wasserl-eli, s. peeumavk. Zeden, s. Zahden. , ^ > Zedenick, Ic^en-cen/r/ Mb/, Stadt »i der Uckermark, z Meilen von Oranienburg,». 1 Meile von den Mecklenburg-Strelitzische Gränzen- Es wird daselbst der Havel. Strom schisbar. Daselbst ist auch ein Königl. Amt, worunter 8 Dörfer gehören, und ein Schloß, liebst ejnem Lutherisch- A- Llll; bc- M I iss!'"'' l 1274 Zedic Zehen Zehner Zeil delichen Nonnen-iKloster, darinne eine Domina mit 6 Adelichen Fräuleins befind lich, und einem hohen Eisen-und Schmelz Ofen, in welchem/ weil in der Gegend viel Eisen-Erde anzutreffen, Bomben/ Stück- Kugeln, Mörser rc. gegossen, und von dar verführet werden- 2 -ä!c, Flecken in der Afrikanischen Barbarei), imKönigreichTripoli, amLolst» lllÄsl». Zedlitz, siche Sedtiy. Zee-Amme>nition-»Zuug, s. Lrfsosl. Zeeburg, s. k-LmeckoriL. Zee-Magazin, s- i^rsen^I. Zeeck, Stadt in Siebenbürgen, wo gute Salzwerke sind, nicht weit von Clausen» bürg. Seeland, die Provinz, vor Zeiten Grafschaft Seeland, ist eine von den /Provinzen der vereinigten Niederlande- zwischen den Einflüssen der Scheide u. Maas, und dem deutscbenMeer, also,daß sie gegen Norden an Holland, gegen Osten an'Bra- bant, gegen Süden an Flandern, u-gegen Westen an das deutscheMeer geanzet- Sie hat d Städte, und ,oz Dörfer, und bestehet aus bis 16 Inseln,darunterdievor- nehmsteu Walcheren, Nord-Beveland, Süd.Beveland, Tolenu- Schouwen sind. Sie schicket - Deputirce in den Rath der Staaten nach dem Haag, und ihre Ein wohner sind gute Schifleute und Capers- Zeeiand,Neu-Seeia»d,derSraatenLa,!d eine Landschaft in den Süd-Ländern auf dem dlLttl'r>ciKco,!ii Süd-Amerika. 2eelrn-st», eine Holländische Festung inAmerika, so denFlecken Paramari, bo u- die Zucker-Plancagen ausder Colonie Suriname bedecket- Siehe Surinam. 2-sIimüis, war eine Holländische Festung bei; derStadt Taon, aus der Insel Formosa, welche dieChineser 1661. einnahme». ^Lgder vsici, ist einBedienter am Persiani- schen Hof, welcher allen denjenigen zu befehlen hat, so güldene und silberneTapcten u d-g. vor das Königl-Haus arbeiten- Königreich in Nigritisn/inAfrika,welches sich vonvste» gegenWestcn, vom Königreich Zanfara bis an das Königreich Guber und Guinea erstrecket- Die Hauptstadt heisset gleichfalls ^ ZegZeg-. Zehden, j.Znhden. Zehenden, siehe vecimL. Zehen GerichreDund, 4 ecem^r, 4 i- cisrum, ist eine Landschaft ober Thal an Graubündten. Sie granzt gegen Morgen undMittag an den Bund des Hauses Gottes, gegen Abend und Mittag aber an die GrafschaftSargans und an Lvrol. Die. scr Bund ist der kleineste unter den ; Bündcen, und bestehet aus 7 Hochgerichten- Er hat sich An- -64g- von allen Gerechtsamen, welche das Erz - Haus Oesterreich noch darinnen gehabt hatte, losgekausc, so dag die LinwohneU?,. mehro völlig frey find. - ' Zehner-, also heissen die Kayser-Groschen l» Franken- ^ ' Zehned-Ger-jchtzu Venedig, jl Lonü-Ij, cli vicci, ist ein hohes peinliches Gerichts. Collegium, welches aus -o Räche», dem Doge, und seinen 6 Consiglicri bestehet. Der Doge hat darinne den Vorst;, doch haben die Zehner auch ahne seine Gegen, wart alle Gewalt. Sie erkennen über alle öfentl. Verbrechen, Aufruhr, übles Verhalten in öffentl- Aemter», falsche Münze, Meuchelmord, Kezsren x- -c. Alle Monathe werben ; neue Präsidenten dieses Gerichts erwählt, und kan von dem- selben nicht appelliret werden, daher es wegen seiner Strenge gefürchtet wird. Die Werkzeuge dieses hohe» Gerichts sind die z grossen Staats Inguisitores, neml- 2 Räche des Gerichts und einRalh des Doge- Diese ; wenn sie einig sind, haben eine so unumschränkte Gewalt, daß sie auch den Doge aus demWcg räumen können. Sie sind ausalleö ausmerkiam was den Staat anbelangt, daher» man in Venedig in Reden und Handlungen sehr vorsichtig seyn muß. Diese Inqui- sicoren haben auch überall ihre Spionen und die Schlüsse! zu den Kckltgen, in welche dura- die ofne Rachen der Löwen- köpfe im Herzog!- Pallast die geheimen Anzeigen geworssen werden. Das ganze Collegium versammelt sich wöchentl- nur einmahl, die; Präsidenten aber kommen öfter zusammen- Zehringen, Zäringen, war- vor Alters ein berühmtes Herzogthum im Brisgau und der Schweitz, von welchem Herzoglichen Stamme die-Marggrafen voii Baden und Höchberg herstammen, auch ziemliche Länder davon besitzen. Das alte «schloß Zeh. ringen, davon dieses Herzogthum den Namen hatte,sawmr einemDorse, lieget nicht weit von Freyburg im Brisgau. Don dem Schloße, sind ausser einem asten baufälligen Lhurn nichts als die Rui- neu zu sehen. 2eilrn, die größe Insel auf dem Arabischen Meer-Busen, inAsien,welche zu dem glück- seeligen Arabien gerechnet wird. Sie ist roMeilen lang, und »z breit. Tsibo, Stadt auf der Insel St- Domingo, in Nord-Amerika, an der südlichen Küste, welche von Spaniern bewohnet wird- Zeiden, ein deutscher, grosser und reicher Flecken in Siebenbürgen, harte bey Cron- Itadt, kabcy ein Gedürge auf g Meilen lana, der Zeiden-Wald genannt- Zeil, Stadt und Amt am Mayn, im Bißthum Bamberg, zwischen Bamberg und Schweinfurr. Zerl, Schloß und Flecken in Schwaben, am Muß Aitra, unweit Leutkirchen, in der Grafschaft Waiddurg, woselbst eine Linie die- Zeila Zeitz Zeitz Zelking 1275 dieser Gra,en residiret, die sich bavonGra- fenvonZeilne-ttec. ^ . Lik. Scadl an der Küste von A,an, Aethiopien, in Afrika. Sie liegt an der Kü>ie des Königreichs Adel, hat eine» guten Hajen, und ist befestiget. Likn, siehe ccylrn. . Zeilce», schönes mit Mauren und Thnrmen verwahrtes Schlot, nebst einem Markts «ecken in Unicr-Oesterre'ch, un Viertel Ober-Wiener-Wald, ander Strasse von Lintz nach Wien. Zeiftnbero, Schloß undHerrschaftimHer- zvglhum Crain, dem Fürsten von Auers- ZeiMnu. rgvhcmaliges festesRaub-Schloß im Schlesischen Fürnenthum Schweidnitz, svA. 14:7 von den Hußiten zerstöret wor- den, und b«l die Gegend davon den Nahmen behalten- . Zeisr,angenehm gelegenes Dorf, nebst eurem schönen Schloß in der Provinz Utrecht, r Meilen von Utrecht- ES gehörte dem grast- Hause Nassau, ist aber von demselben^- -7Z-.au einen AmsterdamerKauf- maun verkauft worden, der esdenHer- rcuhurern zum Pflanzorte eingeraumet hat. Das Schloß besteht auö einem Hauptgebäude und 2 Flügel». Auch haben die Herrenhuter 2 grosse Gebäude an- gelegc, worume die Handwerksleute allerlei)'schöne Arbeiten zum Verkauf und die Weibsleute die schönsten gemählten und gestickten Sachen verfertigen. Zetthai», Kirchdorf imMeißnischen Kreise am rechten Ufer der Elbe zwischenGroffen- haynuiib Mühlberg gelegen. Es gehört dem grast. Hause von Wolfersdorf, und ist in derChur-L-ächsischen Landesgeschtch- te merkwürdig geworden, weil allda An. r?;o. das grosse Campement gewesen, welches August 11. König von Pohlen und Churfürst zu Sachsen, zu Ehren des Königs Friederich von Preuffen Mas- und Dero Kronprinzens, angestellet. Diese höchsteHerrschaften langten allda am ;r Mao an, und die Festivitäten bauerten dis den 27 Iunii- 2 -iwn, kleine und übel bewohnteStadt nebst einem Erz. Bißthum in Thessalonien in Griechenland, am 6o!5o äi/eicon, /ke-t-n-»,, welcher Golfo ein Thell des Ar« chipelagi ist. Sem, Stadt in derMarggrass. Meissen an dem rechts gelegenen Gestatte der Elster,^Meilen von Leipzig- Aufdem dangen schonen Schloße die Morizdurg genannt, residircen die ehemalige Herzoge von Sachsen-Zeiz- Es befindet sich allda eine «Stiftskirche, Stifts!chule, und noch ? andere Kirchen. Die Stistsregierung, die Kammer, und das Consistvrium ha- >.»6Ä4^lls hier ihre»Siz,auch werben allda schone Tuchmanusaciuren angetrvf- sen. Das dasige Bißthum hat KaiserOt- ko i. 9Ü8. gestiftet; die Cathedra -Kirche wurde zwar tv. 1229. nach Naumburg verlegt, es blieb aber dennoch zujZeiz eine Collegialkifche, und war der A- 1564. verstorbene und wegen seiner Gelehrsamkeit berühmte Julius Pflug der letzte Bischof allda- Nach ihm wurde Herzog Alexander zuSachsen, zum Administrator des Bistums postulirt, und als er im folgenden Jahr verstarb, übernahm sein Vater Churfürst August selbst die Administration,welche auch die folgendeThurfürsten versahen. Churfürst Johann Georg 1. tratt -6zg. seinem 4ten Sohn Herzog Moritz die Administration des Bistums ab, und dieser stiftete die Zeizische Nebenlinie des Chur- hanses- Ihm folgte A- - 68 -. sein Sohn Herzog Moritz Wilhem, geb- >664. den 14 Merz- WeilerA- -siz-dieCathol-Reli- gionannahm, so erklärte das Capiteldieses Stift vor vacant,und wurde eineJnterims- Stists - Administrarion, von Canzler und Rathen, welche unter Ihr» Königl- Mas. inPolen, als Churfürst zu Sachsen, Erb- Schutz stunde,inzwischen allhier angelegec, bis es endlich 1726. zu einem Vergleich gediehen, und höchstgedachte Königl. Mas- inPolen, aufvorhergcschlosseneCapicula- tion und ausgestellte Reversalien, als Stifts-Herr angenommen,uiidLeroseiden die Erbhuldigung geleistet worden- Der obbemeldteHerzog Moritz Wilhelm behielt inzwischen seine Erbiande dis an seinen Anno 1728- erfolgten Tod, vor welchem er sich wiederum zur Evangel- Lehre bekannte- Das Churhaue nahm hieraus von besagten Erblanden Besitz, weil des ohne männl- Erben verstorbenen Herzogs Bruder gleichfalls die Röm. Catholische Religion angenommen hatte. Zeig, Llem-Zerz, Lust -und Jagdschloß im Fürstenthum Anhalt im Barenbnrgische» Antheile, nicht weit von Sandersleden. Zechelheid,S;elv-^id, ^r siehe d-exomuc. lLoliu, suche Lolin. Zelking,Schloß undHerrschaft in Unter-Oesterreich, «nweitMölck/ so einer Freyherr- tichen 1276 Zcll Zellr'A' llcheu Familie denNamen gegeben, die sich vorAltersoonSchllerbachgenennet. Zell,6eÜ2> wohlgebaute Stadt im Herzogth. Lüneburg, wo die kleinen Flüsse Fuse und Aller zusammen kommen, 6 Aalen von Braunschweig. Sie hat ein Schloß, auf welchem sonst die Herzoge von Zelle resi- diret haben, dieses Fürstl- Haus aber ist 1705. mit Herzog Georg Wilhelm ausge- storben, unddleganzeZelllsche LaudesPor. tion an das Chur-Haus Braunschweig gefallen- Es befindet sich auch allhier das Oder - Appettatlons - Gericht über die Chur- Braunschweigische Lande, dazu eine jede Provinz ihre Assessor«» praseittlrek- A- ,757- gerieth durch vieFranzosen die dasige Vorstadt Frizewiese in Brand. Zell, Cloirer-Amt, z Stunden von Saatfeld, gehöret LemHerzogzuLochsen-saa!- fcld. Zell, ehemaliges berühmtes Closter, nunmehr» Churfürstl. Sächsisches Cammer- Guc in Meissen Key Nossen, allwo die Begräbnisse der alten Marggrafe» zu Meissen zu sehen- Wird insgemein Alt-Zell genannt. Zell,Neu-Ze!l, Cistercienser-Kloster in der Nieder-Lausik, 2 Meilen von Guben- Zell, Oll-r, kleine Sradt und Amt im Erz- Stift Trier, an derMofel, ungefehr rMet- len von Trarbach. Zell, kleiner Flecken in dem Fürstcnthum Culmbach oder Bayreuth, und zwar im Ober.AmteHof gelegen. Zell am 'Zammersbach, kleine freye Reichs -Stadt in der Ottenau in Schwaben, ; Meilen von StraKburg, und ? Weil- von Stuttgart», welche unter dem Schutz des Hauses Oesterreich stehet. Sie wird insgemein Hammerbach genennec. Zell, L. Llrül, Flecken an den, Fuß des Thüringer Waldes in einem Thal,, St. von Suhl, allwo viel Gewehr verfertiget wird, tzr gehöret dem Herzog v. Sachsen-Gotha- Zellenberg, Schloß und Stadt in Ober -Elsaß, oynweit Reichenweiler. Zellerbad, ein Gesundbad im Herzogthum Würtemberg, und nahe bey Libenzell- Zellerfelde, eine ansehnliche Bergstadt auf dem Ober-Harz, zu nächst an Elaußthal, als mit welcher sie gleichsam nur eine Stadt ausmachet, indem sie nur durch den Zellerbach davon geschieden ist. Es halten sich hier dieHochfurstl. Braunschw. Bera- Bcamre auf, auch ist allhier die Fürstliche Münze, und müssen die Berg - Städte 'wildeman und Laurenthal ihr Silber hicher liefern. . ^ Zellerndorf,grosserMarktfieckenundSchloß in Unter-Oesterreich, z Meilen vonZnaym in Mähren, und z vonCrems abgelegen. Zeller-See, -n/ettc»', eine See an den Schwäbische» iindScbweitzerischen Gränzen längst dem Rhein, unterhalb dem EostMtzer-See- > Fellin Zembra sclttn, Komgl. Amt und DorfsiHH,. Mark, im KonigsbergischenKreise, so jemals den Herren von Mrncr gehörte. Zelten, Rrieas-Zelten, sind Behältnisse v Tüchern, Leder oder Leinwand, w'mu Stricken au»gespannt werden, unter we chen sich die Öfficiers und die Soldale» wenn sie zu Felde liegen, aufhalten. Zeloten, heissen unter denIüden die Leute,ko vorden RamcnGOttes, vordle Edredes Tempels und vor dieGesetze eiferten. Die, sen war erlaubt, wenn sie einen Gottes. Verächter oder Sabbath Schänder in klö- grnnri antraffen, denselben zu steinigen, und ihn aus dem Weg zu räumen, ohne viele Weltläuftlakelten von Hegung eines Blut - Gerichts über ihn zu machen. Zeloten heissen auch eine gewisse ArtIüdlscher Kriegs-Knechte, welche zurZeifdcr Zer. stvrungIerusalems sich ln der Stadt ln so grosser Menge aufhieltel', unk die Bcscku, tzung des Tempel» wlder die Römer über sich nahmen, l» der That aber nicht» anders als Bubenstücke, Mordchacen und Plünderungen der armen Inwohner aus- übecen. Heutiges Tages heissen auch in Rußland diejenigen Zeloten, welche allzu eifrig vor die alten Kirchen - Gebräuche streiten, und wegen derenVerbcsscrung die >etzige Rußlsche Kirche nicht mehr vor rechtgläubig halten- Ingleichen nennet man diejenigen Cardinäie Zeloten, n cm e bey einemCvnclavi oderPäbstllchcuW. tl zu Rom, weder der Französischen, noch OesterreichlschenFaction zusallen,sondern, nach ihrem Dorgcben, alle» irrtischc I-- keresse bey Seite setzen. Zelter, also nennt man gewöhnlich diejenigen Reitpferde, welche einenst'aß zu acte pssegen. Die Könige von Neapel lau-'» jährlich dem Pabste durch ihre Devvll. mächtizte einen weiften Zelter nebst einem sammeten Beutel mit 6000 Ducarcn, zur Erkennlichkcit wegen der Belehnung über das Königreich Neapolls überrcl- chen. 7 cmdl», d>'av.i eine Landschaft, welche an der nördlichen Küste Siberiens der Meerenge Waigatz gegen über liegt, und von der noch wenig be- kannt ist. Sie ist zu erst i;;6. von dem Eugclländer Stephan Baroeve entdecket worden. Die Russen haben die Fahrt um Novaia Semlo noch nicht unternommen; weil sie aber zwischen diesem Lande und berKüste von Asien von ,7;6. bis;s-ln kleinen Schissen gefahren sind,und dieHol« länver ehemals die nördl. Seite entdecket haben, so ist gewiß,daß dieses Land eineIn- sel sey- Die Samojeden gehen zuweilen aus die Jagd dahin, sonst weiß man von keinen Einwohnern. Tlembra, Fluß in Mouomstapa in Nieder. Aethiopien, in Afrika, welcher in drei, Ar. me .F" Az -x:- -i'-lss jrolr -zil:: Lkil» Ä» Ai»; stjxiis riiifiu Mtzi ^Rii, Ri Dili Zembrow Zepter Zerbst Zetter 1277 me getheilet ist, nemlich Lurm», Spirico SLNlo und 1^.08 Ink^nres. ^ ^ ^ Zembrow, kleine Stadt m der Woywodschaik Masovien »'Pohlen- ^emdlitt, ^k,»v/r? 7 rrem, L>tadt am Fluß Di)- droi, inOber.Uimarn- Sie ist die Haupt, siadc der Grafschaft Jemblui- Seiniin, ei» schloß Mi der Donau, ^ nicht weit davon, wo die Sau i« dieselbe einfallc, oberhalb Belgrad. Lemonico, lsenronrrum, Festung »I Dalmatien, welche den Türken gehörte, aber A- 1647- von den Mneciauern eingenommen und niedergei-ssen wurde- An- >632. war eine grosse Anzahl Türken willens, sich allhier fest zu setzen, sie wurden aber alle von den Morlacken niedergemacht rengeio«, suche 8omsnllrir. siehe 8. Gliche. „ . - rene, 8»ng,8-gn-, -b>n-s, eineOesterreichi- scheStadtu- Festung in Morlackia inDal- matien, nebst einem guten Hafen, am Mimischen Meer. Siehe lkcuciii. oe»n, Fluß in Franken, welcher in einem Walde bey de», Dorfe Westheim entspringet, und endlich in die Pegnitz fällt, r-n», ein gewisses Gebiet in Dalmatien, an den Grenzen von Albanien- -ent-Gerichr,Dlm-DRuger und Büttel. Das WortZent kommt von den alten Deutschen her, wel. n>e das Land in kagor oder Lomiriws und eingetheilet, und diese wieder in c-iuML5, über welche ein gewisser Zenr- Graf oder Zenr-Richter gesetzt war, der die geringen Streitigkeiten schlichten, die wichtigen aber an die Grafen gelange» las- ^ len mufte. ei,, kleiner Ort in Ober-Ungarn an m.u,. lucht weit von Segedin, wo P"»z Tugen v-Savoyen den n Sept- "»er blutigenSchlacht y»M"^" ^»niieii 20000 Türken aus n^Ä^L^s^^ben, und 10000 theilS de,, erf»ssen,lheils gefangen wur, ^bbrer-Lehn, also werden noch beut ru l^a. ge duffehno und Ländereyen der geistlichen weil^se'idioe^or"di^^"^^land genennet, 2«!,. diejem vermiktelil eines Seglers »»„ demRöinisch«„Kaiser dieLehn empfangen. Hingegen nennet man dir weltlichen Fürnenthumer F.-hn- Lehne, weil selbige vor diesem mittelst eüierFalme vom Kayscr den Fürsten zu Lehn gegeben worden. Solche Ceremonie aber hat seit Carls v. Zeiten aufqehöret, und werden heuc zu Tage sowohl die geistlich- als weit- li«en Fürsten mit Küssung des Degen- Knopfs, welche» derKayser in der Hand hat, und mit Ablegung eiucrley Cydeö in- vestirer. Zerbst, Zci-uesta, Stadt und Schloß im Für- skenchum Anhalt, 1 Meile von der Elbe- Sie ist dicResidenz desFürsten vonAnhalc- Zerbst, und die groste und ansehnlichste Gcadc im ganzen Fürstenthum Anhalt. Das dasige Gymnasium gestört dem ganzen Fürnl- Anstaltischen Hause gemein, schastl. auch sind allda 2 Lutherische und i Reformirte Kirche. Don dem Bierdrau« en hat die Scadt gute Nahrung- Sie liegt 9 Meilen von Leipzig, und; von Magde. durg. Der jetzt- regierende Fürst daselbst, Frieverich August, ist gebohren den 8 August > 734 - sueeedirte seinem Herrn Vater Christian August, An. >747. und bekam 17;,. v-niim-ekolir.Seiiie Gemahlin Carolina Amalia, Mazinnlia» LavdarasS von Hessen- Cassel Prinzeßin, mit welcher er sich An. 1753- vermählte, starb e7z9.de» 22 Merz. Zere, kleiner Fluß in der alten Mark, entspringt in den Goldbergen, und fällt in die Elbe. Zergadner, siehe Ziergaden, etorizzn, ziemliche Stadt in Persien, in einer schöne» und fruchtbaren Gegend, bestehet in 200 Häusern- 2 eiin, siehe Zriner-Leld. Zeringen, siebe Zehringe». '/Lrnuo-ne, Fluß l'N Dalmatien, welcher sich nicht weit vonNo- vigrod, in einen langenAherbusenergenst. Zernowly, ein schlechtes Stadtgen in Po» merellen, oben a» der Ost-See und den Pommerischen Gränzen gelegen. ^ ^Lvzpar, Lanmpor, Lentnpsrs, kleine Stadt in der Halb-Insei von Indien diesieic des Ganges, an der Küste dcrProvin; Decan, in Asien- , ^ , raun, Türkische Gränz-Fcstung gegen Dai- matieii, in Croatien gelegen. Zedlitz, siehe Sedliy. Zetschi», suche Setschin-. . ^ Zerrer-Geschrey,ist eine besondere Ceremo- nie bey .ksegung der peinliche» Hais-Ger richte. Einige leiten es von dem La,emi- schen Wortcüiren her, weil hierdurch ein Ubellhäter gleich als zur Verantwortung citiret werde. Und es ist auch, nachdem Sachsen-Recht, das Gerüste over Zer. rer-Geschrey, der Klage Anfang, und werdas Gerüste schreyet, der muß es ver- führen mit Recht- Well aber dergleichen Lllmschrever, entweder ln Abweienheit . des i , D,»' >0 - k. 12^8 Zeven«er Zeugte! Beklagte», oder wegen Ermangelung einer handhasten Thac, oder wegen »och nicht genug bewiesener und vom Richter decidirten Anklage/ mit ihrem Zerrev-Ge- schrev der Sacke öfter! zu viel getha»/ so ist solche Proclamacion nach der Zeit ad- kommen/ und bis aus die letzte 8-liion des Blut-Gerichts verschoben worden- Hier- bey sind zweyerlen Umstande: i) Ist die Thar vonderBcschafniheit, daß jemand da» Leben darüber verwürket/ der Thäter aber nickt gegenwärtig/ so wird er zu drey unterschiedenen mahlen/ immer >4 Tage nacheinander/ vor Gericht mit Zerrer- Geschrey eingeladen/ und bey fernerem obstinaten Auobleibe»/in die Nlord- 2 lchr oderBlur-Bann gethan/ d. i. Vogel-frey erklärt. 2) Ist aber der Thäcer zugegen'/ und der Richter mit Hegung de! Hoch. Notchpcinlichen Hals-Gerichts beschäftiget, so kittet derpeinlicheAnkläger erst um Erlaubniß, daß er für Gericht kommen möge/ mit ausgezogener geschliffenen Wehre und mit Zetter--Geschrey zwier und eins wie recht ist. Nach erhaltener Erlaubniß nimmt der Land-oder Stadt- Knecht eine unter demScköppen-Tisch liegende bloffe Wehre herfür/ traget sie dem peinlichen Ankläger v-und zu dem Gerichte vor- Indem nun dieser hierauf fort- aehet, um den Beklagten/ den man au! dem Gefängnis schon in die Nähe herbey gebracht/ vor Gericht zu hole»/ so ruffec. unterdessen derZetrer-oder Lstutfchreyer dreymalr Zerren üben sV. stV. das; er äV. äV. entleibet. Hiermit gehet der Land-oder Stadt. Knecht vordem Kläger her/und leget die blosse Wehre/ wenn baö dritte Zerren-Geschney auö ist/ wieder an seinen Ort. Darauf voliführec der peinliche Ankläger seine Anklage/ stellet den armen Sünder vor Gerichte dar/ weicher/ wenn er die Ubelthat nochmahls gütlich gestände»/ da! Todes-Urtheilaus deö Richters Munde anhöret/ und bey Verlesung des letzten Wortes alsobald den Stab brechen siehet: Alsdeii wendet der Scharfrichter den armen Sünder vom Gerichte/ und führet ihn nach der Feimstädce, Rabenstein oder Galgen: Dock verzeucht er so lange/ bis das Hals - Gericht mit gewöhnlichen Ceremonie» vollends aufgehoben/ Lisch und Bänke umgestosse»/ und b>e/ so dem armen Sünder dasGeleitezum Ricktplatz geben solle»/zum Fortgehen fertig worden sind. Zevenaer, Seventer, -ße-ven-s/m, Ftwen- tna, kleineStadcundGebieth imHolländi- schen Geldern gelegen^ welche aber zum Herzogthum Cleve gehörig. Zevevrnum/ Severine»/ Severin/ §e-i/eri- num, Flecken an der Donau in der Wallaches- Zeug-Haus, siehe RiftiwI. Zeunirane ZLegenberg ^-ugiwne, ein Stück vom Königreich Ski. gier in A,rika, an den Küsten des »Flkte - lanklschti' sMecrs, welches der Fluß Lutca von der Landschaft Numid.en adsoiidert ZeuAineister, ist ein Officier in Festungen und grossen Städten / welchem die Aussicht über ein Zeughaus/ und über das Geschütz und ö'lunition darinnen anvertrauer iss Zeugwärter/ heisse» die dazu bestellten beiter. Zeulenroda/ kleine Stadt im Doigtlande/ i Meile von Scklaitz gelegen. Sie gehöret den Grafen Reuß zu Ober-Erätz/ und ist An-1706. ganz abgebrannt. Zeutzhei»,/ Flecken und Amt ain Fluß Dieb/ im Fürstei,thum Nassau/ unweit Hadä- mar. Zcy, kleiner Bach/ welcher durch My»j fliestet/ und sich in denRhrin ergeust. 7 evlon, siehe (.'ezlüN. 2 s/.gro, Oeec-r/r/5, Fluß in Portugal!/ welcher in der Provinz Beira entspringet/ und sich in den Tago ergeust. Ar, suche Zianiberg, s/ Senftenberg. Ziateck, suche Say. Abicl, Abiä, war ehemahls eine reiche Han« delstadc im glückl- Arabien und dieHaupt« stadc von ganz 2strümoder dem an derKü« ste des rochen Meers gelegenen Tccil von Jemen. Sie gehöret zu dem Gouvernement von Mokha. Die Scavt und Ge- gend ist schön, und an Dattel,!/ Zibeden und ander» Gewächsen fruchtbar. Der Hafen so eine starke deutsche Meile von derScadt liegt/ wird von dem Castell das ihn beschützet Alsaaka, genennec. Die Gegend dahcrum hacke ehedesten eigne Fürsten/ und wurde das LandSada genen- net- Zickel/ ein Ort in der CurländischenProvittj Scmigallien- Zidaczsw/ Stadt in der Woywodschaft Reuffenin Polen- Aäem, vlckoäär, 6ioä/, Stadt und guter Hafen am arabischen Meerbusen r Tagreifen von Mccea. Hieher kommen alle Jahr viele Schiffe aus Indien und andern Gegenden, auch gehen von da viele Sckiffe nach Tor und Sues, welche Mi« rauch, Caffee und andere »Maaren dahin, Reis und Korn aber dagegen zurückbrin- gen. Es befindet sich hier ein türkischer Bassi «»dein Befehlshaber des Scherifs von Mecca, welche deyde den Zoll unter sich theilen- Zlebrack, /ple/rchcium, Stad; imBcrauner« Krc,ß «»Böhmen, allwo eine Wildbahn. Zieger, kleine Insel, welche die Sau zwischen benSrädtenZagrab und Slffeg machet, in der Grafschaft Zagrad in Sclavonien ge« Zj!genberg, Schloß, wsrzu einige Dörfer gehöre»/ in der Wetcerau, denen Diesen zum Fürstenstem gehörig- ZLegenbruck Aif nentes Ziegcriner Zielt nzig 1279 ajeaenPruck,oderZregenruck,AmtimV»gt. lande an der Saale, nahe Hey SA lach, lonsten zur wachsen - Seitziscken Landes >, anjetzo aber dem Chur-Hause l-vwoi>, anjetzo Sachsen gehörig. cüenenbarn, 2-rFenü.rma, ehemaligeGras- ^ ,cha t und nunmedro ein Ober-Amt m Nieder-Hessen, dem Landgrafen von Hej- Die Hauptstadt Hiel« in einem Moraste, und ist ganz von dem L.»,. ?, t v,, srt,,6 ' im Beer gesetzt werde». Die Vorstadt oaiemir yeistWetn- Laus, und befindet sich alihier ein IckoneS Fürstliches Schloß, Zeughaus, Canzeley und grosses Amt- An- -757 wurde sieden Franzose» eingera'umet, An. 1761. «der im Merz, von den AUiircen vergeblich belagert, und durch das starke Kanone,1- Feuer 2 Dritte! der Stadt in die Ajche ge- leat. ^ , , Zienendam, ist cin ohnwett Jena gelegenes Dorf, woselbst der deruifeneFuchs-Lhurn gelegen, der denen jungeuStudenten sonst sehr beschwerlich war. Ziegcndals, Stadtgen an derBielanmFur- lienkhum Neisse in Ober-Schlesien, wo man gute Eisenhämmer antrift. Sie ist in der Ordnung die Hte von den Weichbilde- Skädtgen in dem Fürstenchume, und wegen des schönen Glases, so man daselbst machet, sehr berühmt, siegen-Insel, siehe Loa. siegenloch, grosseHühle imHarz, nicht weit vomSchloß unbAmt Hohenstein, wo grosse Gewölbe!» den Stcin-Felftn, und hinten ein unergründlicher Teich anzutreffen. Ziegenrück, kleine Stadt und Schloß im Lwgtlande, zwischen Schlaitz n- Pösencck- Dar Amt daselbst wird zugleich von dem Amtmann zu Arnshang verwüstet. Ziegeser,SlaVtlein, Schloß und Amt in der Mittel-Mark Brandenburg, an den Mag- öedurgjschen Gränzen- megech, s.Zygerh. meler, suche Lammer-Zieler- sienwald, kleines Berg Städtlein an den Böhmischen Granzen, nahe beyMendur«, >m Lrz-Gebmgischen Kreiß in Meiisen, Sachsen^^ Bohinen, und halb „ach eiere,Werg, kleine Stadt und Amt in Nie- ^ der-Hesien, 4 Stunden von Cassel. v-ergadenststamKayserl.HosdasjeniqeBe- Haitnlß,wo öleProvislon u. dieBereirschaft fruchten u. andern Spei- Zie/ald^P ^ Daher führet' der lsft/Sabner sernen Namen, welcher dar- Aufsicht hat, und überdies auch versehen muß^' ^ise» mit Blumen 2 'lusmer. cftllsnrsL, Stadt in Neu-Castili, en,amFiutz La,'o inSpanien, welche einem Grast- Geschlecht den Namen giebc. Zjegeuner, Lg; prionx, sind eine Art liederlicher Landläuffer, die sich vor Ckams Nachkommen, st-m vor Flüchtlinge ans «ntsernten Landen, sonderlich vorEgyp- tier ausgebe», eine rothwelsche unbekann- re Sprache mit einander reden, sich der W«hr>«ger-Kunst und alierhanö medi- cinilcher Geheimnisse rühmen, in der Wahrheit aber nichrs anders, als Diebstahl und Spitzbüberei) treiben, viel ruch- lost-s Ge,Nidel an ,!ch locken, die Länder auskund,Haften, und daher wegen sol- cher vstetibaren Betrügereyen, durch das ganze Rom. Reich, aus Kayserl. aus» drückiichen Befehl „iraends fteyen Durchzug oder sicheres Geleite gemessen sollen- /Von diesen Landstreichern hat der berühmte v. Wagenseil zu Al- corf in seinen Schriften Hst, und wieder gar wahrscheinlich davor «gehalten, daß seivige ursprünglich von den Jude» Verkomme» seyn, welche im iz und 14 Secino nach Christi Geburt grosse Verfolgung in Teucschland und andernLä». dern erduiten müssen, dahero diejenigen so dein Feuer und Schwerdt entronnen, sich in die Wälder begebe», daselbst eine Seitiaug, l» viel möglich verborgen ge« lebet, endlich aber mit verstellten Kleidungen und Sprache wieder hervor kommen, und sich vor Lüypcier ausgegeden, denen hernach allerhand loses Gesindel um ein ft.yes und liederliches Leben zu führen, sich beygeseller. Es giebc deren viel in Siebenbürgen und Ober-Ungarn um Waraöein herum, welche sich im Lande als Henkerund Scharfrichter gebrauchen lasten. Sie geben auch meistens SÄimcdc, Fleischer u. d. g. in Ungarn ab, wohnen in Hütte» unter der Erde, geben sich vor Cattzolische Christen aus, und kan'sten ihre Kinder vor sich in der Schenke. Zigeuner-Insel, ist eine im vorigen Se- eulo erst entstandene Insel, nahe bey Belgrad, in Servien, in Ungarn, wo die San in die Lonau fällt- Lka, kleine Stadt in Nieder-Ungarn, am Fluß Sarwitze. Zilbach, dre Zilbach, grosses und schönes Jagd - Hau-, in der gefürsteten Grafschaft Hennedcrg, im Amte esand gelegen- Es gehört dem Herzogs Hause Sachsen-Meinungen. Nickt weit davon stehet das neu-erbauke Jagd-HauS, die knine Zild-ch vcnannr., Zjelen)ig,L;üenftk, kleine Stadt indem Fürsrenthum Crossen, dem Johamiirer. Meisterthumzu Sonnenburg, uuterChur- Brandendurgischer Hoheit gehörig, und ist der grossen Comturey zu Lagan, mit gewissen li-el'si'Es des Stadt-Magistracs von dem Heermeister einverlcidt. Ls woh- Z2yo Zillerbeck Zinna wohnen daselbst viel Tuchmacher, und gehet eine starke Passage und Handlung nach Polen- Zinniscke- ZLrch tyiime Magdeburg, mchc weit vöndm Städten Luckenwalde und Merbock Hiervon bat den Nahmen der. Zillerbeck, Schloß und Grafschaft im Lande von Waes, in Flandern, davon die Herren von Dongelberge sich Vicomten nennen. Zilly, importantes Amt 'im Fürstenthum Halberstaoc, dem dasigrir Dom-Kapitel gehörig. Ziment.Amt zu Wien, ist diejenigeAmts Stube, allwo durch verordnece Personen «lies Maas, Elle, Gewicht und Wage, zimenkirec, das ist, marquiret, oder von Odrigkeics wegen gezeichnet wird, zum Beweis, daß es richtig sey. Zimmer-Zobeln, heißt so viel als aoPaar zusammen gebundene Zobel-Felle. ommlche-Fuß, weil Chur-Sachse,i, Cbm. Brandenburg und Braunschweig de„^ Aug. 1667. allyier eine Münz-Cousereüz gehalten, und jich dahin verglichen, daß die Mark,ein Silber hinnchrv i„ grasen und kienien Münz-.Sorten zu 10 Rt> ir- >r Groschen «usgemu werben sollte. Der .zräntihre, Bayrische und Schwäbische Kreis haben sich pje, see evensalls gefallen lassen, und „i darauf die Kaiseil. Bestäccigung per c»i>- clusum zu Regensburg erdiger. Sol- chemnach ist der allhier geseine Münz- Fli» nachhero der Zin Asche'Fuß ge- nennet worden, und hat derselbe gedau- ret bis Anno- >68^. da ihm der Leipziger Fuß lublllruirt worden, s. Leipziger Fuß. Zimmern, Amt in Schwaben, nach Hecht nqe», dem Fürsten von Hohenzollern gehörig. Zimmern, sind 2 Cistercienser Nonnen- Kiöner in Schwaden, eines liegt in der Grasschast Oettingen, das andere in Zabergau, im Wurtembergischen, und ist das letztere ganz emge^angen, und nichts mehr als das Dorf Frauenzimmern allda anzulreffen- 2>n-m, Hauptstadt in der ChinesischenPro- vinz Lautung, in Asien. 2>n»r», eine wüste Insel des Ar- chipelam, gegen die Gränzrn von Asien, zwischen Leotta und Namorgo, woraus sich nichts als wilde Lhlere bestuden. Zindikiten, sind Atheistische Ketzer unter den Mahomecaner», welche keine göttliche Vorsehung, noch Aulernehung der Lvdceu, auch keinen andern GOcc glauben, als die 4 Elementen, aus welchen der Mensch, als eine Mftrur, zusammen aesetzet >ey, und in weiche er nach dem Tode wiederum zerlheilec werde. 2ins, siehe vunalmL. LinAn«, sind gewisse Indianer in dem Gebiete des grossen Moguls, welche an die Provinz Sind granzen, von der See- Rauberey leben, und auf die schiffe, so von Persien nach Indien gehen, passen- Zinsich, kleine Stadt im Herzogthum Jülich am Fluß Aar, nicht wcir von,Rhein- Zins-See, siehe l-aZo I.ucriuo. Zinten, Städtgen in der Provinz Natan- gen, im Brande»bur>jtschc» Preussen, am Wasser Sraekge, z Meilen von Königsberg. Zinzendorf, vornehme Gräfliche Familie in Oesterreich und Sachsen, welche daS Erb-Jägermeister-Amc „1 Uncer- Oesterreich besitzet. Dieses Geschlecht muß mir de» Grafen von Sinzenborf nicht consundlrec werde». Zips, Zipfer Gefpanfchaft, Ungar. 8ce- ps» La.. LomitircuL Lcepullen- lis, liegt in Ober - Ungarn am Carpathi- schen Gedurge,und i,r ungefehr roMei- len lang und 6 breit Sie ist sehr sruchc. bar au Getreide, har aber keinen Wein, wachs. cZ.. ,412. wurden vom K-Sigismund an den Pohlnischen K U asislaus einige kleine Städte an Pohlen verbändet, weiche zur Wonwodschast Cracau gerechnet und durch einen pohl,lischest Mice-Acarosten regieret werden, der zu Lublvo oder L.ublau seinen Sitz hat. Die Einwohner sind meistens Deutsche, die EdeUcuce aber Ungarn- Zjpserkaus, Scepus, ftires und Hobes Schloß in der Grafschaft ZipS, in Ober-Ungarn. Zinkow, Stadt «n Podolien, in Polen. Zinna, vormals ein Kloster, anjetzo ein König!- Preußische» Dorf und Amt, in, Luckcimalöische,, Kr«i,e des Herzog- Zirch, Zcirz, Cistercienser-K oster in Un, garn, in der Diöces von Vesprin, welches Kapser Levpoldus dem Orden wieder einverletbel har. Zirck, » Zirck Zivencheu Ziz Zobel-- 1281 zirck, Chur-Trierisch- Mosel- zivickce, befestigter Orr, und die äzaupt ssadt auf der Insel Schouwe», in der Proviu; Seeland, an der Scheide, har einen Hasen von einer halben Meile laug- ririklim, A-m-nstnk.lin, Stadt im glückseeligen Arabien, am Ursprünge des Flusses Prun, in Asien. Sie ist die Hauptstadt des Fürstentums Oma». Ziel, Lirlc, grosser und wohl bewohnter Flecken in Tyrol, am Calberg, 2 Meilen von Inspruck, dabey der Ort Martinswand zu finden, allwo-lsich Kayser Mapunilian 1. in seiner Jugend nach den Gemsen verstiegen. Sla'dtgen an der^i/., ein Gebürge in der Landsch^c Cutz im Königreich Fetz, in Afrika, deren Einwohner gehärtete Leute seyn, und die größte Kälte vertragen können. Insel auf dem IGolfo von Nron-, klein« Venedig- Zlssersdorf, ein Ort in Mähren, unweit March- Zirolib, schönes und in einer grossen Ebene gelegenes Schloß, im Rakouizer-Kreis in Böhmen- ritricd, ein gewisses Gebiet, nebst einer kleinen Stadt in.Clrcaßien, in Asten- Zrtomir, Stadt in der Woywobschgst Braclaw, in ÄleimReussen, in Polen- Zita», Zirawa, eine von den Sechsstädten iii der Ober«Lausitz, an der Ncisse, 4 Meilen von Bautzen, nahe an denBöh- Mstchen Gränzen, oem Ehursürsten von Sachsen gehörig. Sie war groß, wohl gedauer, und wohl bewohnt, trieb gute Handlung, und harte eln Gymnasium. !, 11.1756. besezcen sie die Preusscn, wur- M aber An. 1757- von den Kayserl. Koiilgl. Truppe» heraus getrieben, bey welcher Gelegenheit durch die häufig emgeworfene.Feuerkugeln und Pech, kränze 564 Hauser eingeäscherc worden- unter diesen wäre» auch die 2 Haupt- kirchen, das Waysenhaus, Gymnasium, Raihhaus und die Wage. -kluß in der Sckweitz, wel- inmAppenzell entspringt, Tm fikssec^" Bischofs-Zell in die Zirwa, Schloß in Ob.r.Ungarn. Sssosse Stadt i„ der Chinesischen Provinz Fockieu, i„ Asien. siehe Sisarga. Zizrrs, Flecken in Graubünden, welcher nebst de» g Dörfern Jgis, Wun- mis und Unter-Vaz, das Hochgericht der 4 Dörfer ausmachc, weiche oand- schafc vor Alters de,«Herren von Asper» monc gehöret. ,767. würde Zizers durch Brand fast gänzlich in die Asche gelegt. Zlloniy, herrliches Schloß im Rakonizer» Kreiß, in Böhme», ist wegen de- um» liegenden Feldbaues sehr berühmt. Zloczow, Stadt in der Woywodschaft Lemberg, in Roch-Sieussen, in Pme». Zlucz, Stadt in der Woywodschaft No» vvgrobec, in Wesr-Reussc», in Li-hauen, welche eine von den grössten Städten in Litauen ist, und dem Fürsten Radzivil gehöret- Zludltz, suche Ludiy. Znaim, Stadt und Schloß am Fluß Teya, in Mähren, an re» Oester« reichischen Gränzen, i« Meilen von Wien- Sie ist die Hauptstadt im Zuai- mer« Kreise; die Burg, daselbst tragen die Freyherren von Döblin zu einem Königl- Böhmischen Lehn, und schreibet sich der älteste von dieser Fa.-ckre Burggraf zu Znaim- ro-ia, ransia, kleine Stadt im Königreich Barea, am 60U0 -l> Sr-lra, in Afrika- rloria, p-vick'ott, befestigte Stadt nebst einem guten Hafen an der Küste des Königreichs Tripoli, in Afrika. Zobel-Jagd, geschiehet in Siberien,und werden die schönsten in de» Provinzen Nertschinsk und Jrkuzk von den dasi- gen Einwohnern »i dem Geburge Sca- nowoi Cherbet gefangen- Gemeiniglich thut sich eine Gesellschaft von -o bi» ir Mann zusammen, welche alle gefangene Zobel unter sich checken,und einen zum Haupt erwehlen,deimb,e ganze Gesellschaft folgen muß- Es nehmen echer jetzo die Zobel sehr ab, nachdem sie bisher so häusslg gefangen worden- Sie werden meistens nnt Ariiibruste» geschossen, damit der Ba « nicht verderbt werde. Mit den Zobel. und schwar-c» Fuchsfelle» müssen ehemals die Slberp, Llll-i- lckei, 1262 Zobelsberg Zöbliy schen Nationen ihren Tribut bezahlen, jetzo aber nimmt man auch die Felle anderer Thiere uno Geld davor. Die Larrarn, welche sonst Zobel von ungemeiner Grolle lieferten sind jetzo gleichfalls klüger, und verkauffen dieselben an Schleichhändler, so daß die Kaiserl-Cas- sen von ihnen mehr baares Geld als Zobel bekommen- Diejenigen Personen, welche nachSiberien verwiesen werden, habe» mit dem Zobeifanqe nichts zu thun,l»id sind lheiis in Festungen ein. geschlossen, theils müssen in Bergwerken arbeiten, bekommen auch von der Krone ihren Unterhalt. Zobelsberg, Schloß und Herrschaft in Erain, 4 Meilen von Laybach, dem Frey- Herrn von Werneck gehörig. Lobten,Stadtlein imFürstenthumSchweid. nitz, in Nieder-Schlesien, am Grunde des Zotten-Berges, welcher Berg nebst der Scadc, dem Abc auf dem Sande zur St. Mariä in Breslau zustehet. 2vclis, eine Art Rußischer Schiffe, welche aus grossen Baumen zusammen gema- chet sind, darinnen ungesehr ro Man stehen, und sich über die Flüsse setzen lassen können- 2ocotaia, Socotrr», Insel auf dem Indianischen Meere, gegen den Golfo von Babeimandel, in Asten, allws viel Datteln, Weyrauch und sehr berühmte Aloe zu finden ist- Das Land ist sehr heiß, gedürgicht und unfruchtbar. Die Einwohner sind Araber, Mahometaner, krie- gerisch und untreu, und stehen unter ei- nein Könige, weicher dem Eherif von Mecca tribuldar ist. Die einzige Stadt darinnen heißt gleichfalls Zococara. 2 ost>»cur, Orbita der Tbier-Rreifi, ist einer von de» 6 grossen Cirkeln der Himmels-Kugel, in welchem sich die Sonne und die andern Planeten bewegen. Lr durchschneidet den zweymal schlangenweise, und ist in 12 Revier oder Zeichen ge- rheilec, weiche sind der Widder, bercsticr, die Zwillinge, der Krebs, der Lowe, die Jungfrau, die Waage, der Scorpion,der Schütz, der Steinbock, der Wassermann und die Fische. Die Sonne durchläuft den Thier-Kreiß in 36; Tagen, und fast 6 Stunden, der Mond in 27 Tägen, 7 Stunden, 43 Minuten, und Sacur- nus in 30 Jahren- Zöbliy, kleine Stadt im Erz - Gebürgi- schen Kreise, in Meissen, eine kleine Meile von Marienberg, an den Böhmischen Gränzen, unter das Amt Lauler- _ Zörbig Zombini stein gehörig, ist wegen des Serpentins und Marmorsteins bekannt, indem di- j daraus gemachten Geschirre weit ver'- ! führet werden.. Zörbig, Fo-LivL, Stadt und Amt zum Stift Merseburg gehörig. Zoest, s. Soest. 2 ok»I», suche Lokal». Zoffingen, siehe Zopfingen. 2ogsni, der Meer. Busen von Zogani ist ein Theil des schwarzen Meers, an der Küste von Nacolien, in Asien- roilur, ist so viel als diomur, und bedeu- tec einen Kerl, der alles tadelt, und besser als andere wissen will- roll», in Italien, man hat daselbst -73z. neue Kupfer - Minen entdecket, welche sehr gut seyn solle». Aollkiew, eine feine Stadt nebst einem schönen und festen Schloß in Roch- Reussen, nicht weit von Lemberg, dem Hause Sobiesky gehörig- Zoll, heisset dasjenige Geld, was sowohl von den fremden als einheimischen Maaren, die ein-und ausgesührt werden, nach dem Obrigkeitlichen Reglement bezahlet werden muß- Zoll, ist ein Maaß, und der zwölfte Theil eines Fuffes- Zollenspieker, ist ein Zoll-Haus an der Elbe, harr am- Lüneburgstchen, zu Ende derer sogenannten vier Länder, welches denen Städten, Hamburg und Lübeck, gemeinschaftlich gesörec, und wo der auscrägiiche Elb-Zoll muß abgegeben werden. Zollern, siehe Hohenzollern. Zollnock, L/.o'riocst, kleine defestigteStadt und Schloß, wo die Theisse und Zagw» «stamme» kommen, in Ober-Ungarn- Sie ist ein Paß gegen bas Fürstenchum Siebenbürgen, und die Hauptstadt der Graischaft Zollnoek, welwe die Türken l;zr. eingenommen, von denen cö aber wiederum die Kayserlichen erobert- rol^om, siehe Altsol. 2om»1clise, siehe Llerici registrier bstrjoli. rombini, Insel auf dem Mittelländischen Meer, Zona Zorge Zorge Zuccora 128z Meer, zwischen den Afrikanischen und Siciliantschcn Küsten- 2sn», Erdgurtei, sind in der Erdbeschreibung gewisseStriche und Breiten aufder künstliche» Erdkugel/ deren Grund in der iährl-Bewegung der Sone liegt alb welche durch ihre weiteste Entfernung von dem Aequacor sowohl gegen Süden als Norde»/ die beyden iropicor oder Wendezirkel/ und vermöge der Krümme des Thierkreises die deyden Polar Zirkel be schreibet/ mithin die Erde in Zonen oder runde Breiten abtheilet. Sie wer, den von Osten gegen Westen rings um die Erde heruin gezogen/ und hauptsächlich wegen der Witterung in die hizigen und kalten Zonen eingetheilet- Was auf teyden Seiten der Linie oder des -L-jua-! vor,! unter den nächste» 47. Graden liegt/ hcißl/on* rorriäa, oder der heisseErdstrich/ was zwischen dem nördlichen Thier-Kreis! 4Z Grad nach Norden liegt/ ist die tem-' perirte nördliche 2»rw. und was vollends jum Nord.Pol liegt/ die kalte nördliche /ton,; Hingegen was von dem südlichen Thier-Kreis 47, Grad nach Süden ge. het, heißt die südliche temperlrte/ und das übrige bis zum süder-Pol, die süd. liche kalte lsan,, oder Umfang der Erb, Kugel. 2 oacki°,skleine Stadt in der Landschaft Lelvedtre/ in Morea, wovon der o-vlko .-r Elm vereini, gek, und endlich in die Unstrut fallt- Zorge/ Amt und Hüttenwerk/ am Flu- Zorge/-in der Grafschaft Hohenstein/ 1 Meile von Ellrich/ dem Herzoge von Braunschweig gehörig. /korlslco, kleine Stabt in der Manländi- scheu Provinz Lodi/ welche der dirrckei» 6» östoäiono besitzet. Zorndorf/ «in Dorf, Meile von Cüstrin, in der Neu - Mark Brandenburg/ wo den 24 und 2; Aug- i7<8. eine hitzige Schlacht zwischen der Rußischen und Preußischen Armee vorgefallen ist- Zossen/ Städkleiii/ Herrschaft und Schloß in der Mittel - Mark Brandenburg/ zu dem Telkowischei, KrciS gehörig. Zottenberg, Sabothenbera, Lr/botZ-rr, der höchste Berg in Schlesien, im Für« steiithlim Sckweidiiitz/ auf welchem vor diesem ein berühmtes Raub-Schloß ge, standen/ nun aber ein Kirchlein vor die Wallfahrte» angebauec ist. Ls dienet den Schlesiern sowohl zu einem Com, paß/ als auch zu einem Weccerbahn, denn wen» man Gewvlke aus demselben stehet/ so folget gemeiniglich Regen/ ist es aber Helle und Licht-blau, so deutet es gut Wetter an. Zrrn, kleine Insel in Ober-Ungarn, welche zu einem Paß über die,Muer die net. Zriner.Feld, krinvpollo, kleine Landschaft in Eroäkie»/ gegen den tzluß Unna, dem Hause Oesterreich gehörig. Der vor« nehmste Orc darinnen heißt gleichfalls Art», welcher eine Eräliz.Fcstüng gegen die Türken an der Unna ist, und eine» Cvmmcndanceli hat- Zschevenz, stehe: Lzavencck. Zschocha, Herrschaft in der Ober-Lausitz, an der Oueis, am Schlesischen-* Zschopa, stehe T-schopa. 2 iica 1 a, /Mm«/ Erd-Enge'zwischen der Crimmischen und Nognischen Tarcsrey. Xucc-rallo, Marqucfat im Genuesisch. Ge biete, nebst einem Marktflecken gleiches Nahmens, in Italien. Sie gehöret nach Genua, dock hak Saroyen auch einiges Recht daran- Luccora, Flecken neLst einem Schlosse auf Ltli a der , Züttichau Züricher- 1284 Zuchria Zulch der Insel Nicopia, in dem ^.rcstipel»Zo, geg n Ue Asiatischen Gränzen. 2 ucd-!-> 8 nur,.2, Stadt inchtHlweit vom 6a1t'o äi R'lonicsti, IN Macedonie», i» Griechenland, hat vor diesem Pella geheissen, und ist Alexander des Grossen Geburrc-Stadt- Zucktkaus, ist ein besonders der Stadt- Obrigkeit zugehöriges Haus, in welchem man theils arme, theils liederliche keilte zur Arbeit anhält, und ienen ihre Mühe bezahlet, diesen aber noch Prügel zum Ueber,'chu8 giebt, wann sie ihre Lag. werke nicht fertig haben. Zuckmantcl, Stadt imFürstenthnm Neiße in eschlesien, wo es gute Bergwerke giebt. 2uer»Li?.-, Königreich in der Wüsten Saara, in , sr.ka, welches sich von Norden gegen L üden, von Biledulgerid bis an das Land der Negrcs erstrecket, gegen Westen aber an das Königreich Zanha- ga, u,id gegen Osten an das von Targa grunzet. Zug, ssuA-enss/, einer von den i; Cantons in der Schweig, und zwar der kleineste unter allen- Er gränzec gegen Weste» an den Canton Lucern, gegen Norden an den Canton Zürch, gegen Süden an den Canton Schweitz, und ge. gen Osten an die Canconö Zürch und Schweitz- Er ist ganz Catholisch, und der Haupt-Ort Zug, liegt am Zuger-^ee. 2ugon, grosse Stadt in der Chinesischen Provinz Xansi, in Asien. Zug-Brücke, ist an einer Stadt oder Festung ein Tdeil der Brücke, und kan man denselben mit Ketten aufzieben, um den Gang über den Graben zu verwahren. Zugeordneter, oder ^-liunLbur eines Lreiß-Obristen, stehet diesem in seinen Verrichtungen bey. Es könne» alle Stände eines Kreises, sowol geistliche als weltliche als Zugeordnete erwehlet werden. Es ist aber keine gewisse Zahl der Zugeordneten bestimmt, sondern es scheinet, ob sen solches der Willkührder Stande überlassen worden- Zugewandte Oerter, werden von den Schweizern diejenigen Nachbarn genannt, welche mit ihnen in, Bunde stehen, Lat- Locrr //--/-cet-oium. Zulch, Tulpich, Zülpich, Tölbiscrem, Stadtgen und Amr im H 'zogtdum Jülich, wo nicht weit davon d.e Weimers- Heyde ist, >o Meilen von Cölln. " Zü.'lichau, Stadt und Amt im Herum, rhnm Crossen, im Züllichauifchen Kreist. 4 Meilen von Crossen. Ausser der Stadt, mauer liegt ein K- Schloß, welches mit Wall, Mauer und Graben umgebe» ist, und von dem Kästner des K. Amtes bewohnet wird. Im Junis -/Zs-fiel bei, dieser Stadt zwischen den Russen und Preussen ein hitzig Treffen vor, wöbe» erstere den Sieg erhielten. Zünd-Ruthe, ist ein Stock, welcher vorne wie eine Gabel gestaltet, und an beyden Spitzen mit brennender Lunte versehen ist, um das Pulver aus dem Zündloch eines Geschützes anzubrennen. Zünne, siehe Zinne. Zürich, einer von den i; Cantons in der Schweitz, weickerge« gen Norden a» den Canton Schashau. sen, gegen Westen an die CantonsBern und Lucern, gegen Osten an die Graf, schaft Logge,iblirg und das Türgow, und gegen Süden an die Cantons Zug, Schweitz und Glaris gränzct- Dieser Canton, dessen Einwohner allesammt der Retorm- Religion zugekhan sind, ist einer der volkreichsten und fruchtbarsten an Getrayde; Es fehlt auch nickt an treffsicher Viehzucht und gegen das Schas> Hauser Gcbiethe und den Turgau zu, wächst viel Wein. Dieser Canco» ist nach Bern den gröste und mächtigste, u. kann alleine gegen 52020 strcikbareManer stelle». Die Gesandten desselben haben auf der Taasazungen der Eidgenossenschaft den Dorsiz, sie mögen zu Bader oder zu Frauenfeid gehalten werden. Ls besteht dieser Canton aus p grossen Land- vogteveu und or kleinern Vogteyen oder Aemkeru, so stehen auch d,e Städte Stein am «Hein und Winke t ur unter dessen Herrschaft. DieHauptstadtZürich 1 'iAuwm liegkan dcr Llmat, weiche mitten durch fliestet und aus dem Züricher-See kommt. Sie ist gros, wohl befestiget, volkreich,und hat ^Zeughäuser. Diel Einwohner sind sehr bemittelt v-wegen der vielen Mainifackuren und Zeuge», Kalamanke» Crepvn m- oc. wird ein starker Handel, sowohl nach Deutschland als nach Italien getrieben. Züricher-See, Lat. /.sc«, ss-Mi-n»,, einer der größten Seen i» der Schweitz, im Canton Zürich, welcher -5 Meilen tu die Länge, und z Meilen ln die Breite hat- Zük- Zm-zach Zungen Zupancr Zvlli 12FZ ZürzaM, sie.-e L--.zach. Züschen, kleine Glatt in Nieter-Hessen ' am kleinen Wasser Elbe, unwe.t Fr.tz. lar, gehöret ben Fürsten von Wa-deck, jcko» dar der Landgraf von Heffen-Cal- sel auch einige Hoheit daran- Zütvben, Osm-tutur, die ^ Grafschaft oder das Ouartier Zutphen, jü ein Lheil der Proomz Geldern, welcher gegen Weste» an die Betau und zzelan, gegen Norden an Ober-Assel, ge- aen Olten an das Lstt,c Munster, und gegen Süden an da» Hcrzogchum Cleve gra'nzet. ES'.begreift r- Stadce und -00 Dörfer. Die Hauptstadt ^urphen rulpLuniu, liegt an der Assel, wo der «luß Berkel hinein fällt, und haben die Kranzolen 1674. ihre Aefestiguugo-Wer- ke gescl,leister, hernach aber wurde sie wiederum foirilwiret- 2 uirie, Landschaft in Georgien, in Asien, zwischen Gurglstan und dem Cajpifchen Meere. Zukow, kleiner Stadtteil! oder Starostey in Pomerellen, im Pohliulchen Preus- sen- Zulauff, s. Sulau, kleine Stadt und Schloß in der freuen Standes-Herrschaft Militsch, in Nieder-Schlesien, 2 Meilen von der Stadt Militsch, gegen Süd-Westen- rvlft, sulka, Stadt in Persien, in Asien, in der Provinz Lrivan, am FlußArassc, welche aber biS auf etliche Häuser verwüstet ist. Zulmiersiy, kleine Stadt in Groß-PMen, in der Hoywodschafc Kalisch. Zülpich, siehe Mch. Such, kleine Stadt in Schlesien, imFür- steuthum Oppeln, wo sich viele Juden aufhalten. ^'^ 7 'eine Stadt in Spanien, in der Landfchafc Guipuscoa, a,n Fluß sts Viola. rumpang^ Stadt in der Provinz Euapa- ca, »1 Nord-America, hac reiche Ein- t°"d>lcr, welche mit Baumwolle, Zucker, Cochenille, Wachs und Honig handeln. Zunder, Fluß in der alten Mark. Brandenburg, wird auch sonst die Hünen und nebst der Daune von der Letze verschlungen. Lat- fVuttone,, also werden die Zvlli, suche Zilli. "ndschgsten oder Balleyen des Johau- ' Llll ; n-cer Riccer-Ordene genuiner, deren ie sin , und werden solche durch die Land« OommonclaroiLL ^ubcruircr, welche unterschiedene Eommenchureycn wieder unter, sich haben- Siehe Lalle)-. etupana, eine kleine Insel auf dem Adria- tl>chen Meer, zwischen den Dalmatischen Kulten uno der Insel Melcda, nahe beider Scadc Ragusa, dahin sie auch gehö- Zurbaren, ist eine bey den Türken von S»limann i. aufgerichcece Art Solda- 2ur-nst, Stadt in Persien in der Pro»,'»; Äerman, allwo sehr schönes Topswerk verfertiget wird. ^ Turn», Commenthurey des Ritter-OrdenS Neu - Castilien, an- Fluß Ta>o, in deren Gegend viel Sas- sran, Oel, und delicacer Wein wachst. Zurzach, t-oeru, Flecke» und altes Schloß am Rhein, in der Grasschmc Baden in der Schweitz, wo lährlich 2 berühmte Messen am Sonntag Trinitatis und an Egldi gehalten werden. Die nieder,! Gerichte an dielen- Orte gehören dem Biichos zu Consta,rz, der zu Älliigcnau einen Vogt har- Zußmarghausen, Schloß und Marktflecken an der Susam in Schwaben, dem Btßthum Augsburg gehörig. Zutritts-Frauen- nennet man am Kayserlichen Hof diejenigen Dame», so zu allen Zeiten unangemeldet »u der Herrschaft gehen mögen- rluxa, kleiner Fluß in Spanien, in Estremadura, welcher in dem Gebürge Sierra Morcna entspringet, und sich unweit Medelin in die Guadiana ergeust. Zuyd-Leveland, siehe Leveland. Zuyder-See,jsiehe Süder-See. Zuyd-Schanz, Schanze im Holläiidilchen Brabant, wo der Fluß Zoom in die Schelde fällt, der Nort Schans gegen über. Diese beyde Gcha„, zen liegen nahe bey der Stadl Berg-sp- Zoom, selbige zu bedecken- Zuvlestein, Schloß in der Provinz Utrecht, an den Gclderischen Granzen, dem Hans Oranien gehörig- Slva'« «pik'*"' 1286 Zwätzen Zweybrücken Zweybrücken Zwätzen, siehe Zweyen. Zwencka, Städtlein im Leipziger-Kreiß in Meissen, 2 kleine Meilen von Leipzig an Per Elster, ins Stift Merseburg gehörig. Dieser Ort hat -7>l und I75-. durch Brand viel gelitten- Die Einwohner nähren sich meistens mit dem Ackerbau und Viehzucht, auch werden die dortigen 2 Jahrmärkte stark besucht- Zwenitz, kleine Berg-Stadt in Meissen, im Erz-Gebürgischen Kreiß, 10 Meilen von Leipzig, ist 170«. säst ganz abgebrannt. Zwerch-Löcher, sind auf dem Harz, sonderlich zwischen Elbingeroda und dem Rüdeland gewisse Berg. Höhle», welche zu den Jenen, da Attila mitseinenHun- nen in Deutschland alles verwüstet, von denen Inwohnern zu ihrer Sicherheit und Lebens - Rettung gemacht worden- Diele von denselben sind inwendig so glatt und sauber, als ob sie gemauert wären. ! Zwerniy, Schloß, Flecken und Amt im Fürste,ithmu Bavreuch, -Meile vonThur- „au, gegen das Bambergi>che gelegen- Zwethal, Zwet, Suctla, Stadt in Unter - Oesterreich, am Fluß gleiches Namens, der sich in die Kamv ergeußt, -an den Böhmischen und Mährischen Granzen, - Meilen von Weidhofen, ist ein nahrhafter Ort, und hat ei» reiches und berühmtes Cistercienser-Kloster, welches sonst auch das Oesterreichische Elaraoall genennec wird. Zweyback, suche Litimir. Zweybrücken, veux komr, L-- vont-n»,, Herzoqthum im Wasgau, Meurich und Spevergau gelegen. EL gran- zec gegen Westen an Lothringen und,die Grafschaft Saarbrück, gegen Süden an das Elsaß, gegen Norden und Osten aber an d-'e Unter-Pfalz. Das Land ist sehr bergickt, hat aber an Getreide, Holz und WeinwachL keinen Mangel- Es bestehet aus 5 Aemtern, nemlich: Zweybrücken, Landsberg, Neucastel, Lich- renbera, und Meissenhcnn. Ferner gehöret auch barzu ein Theil von den Aemtern Guttenberg undDischwerler. Dieses Herzogthum gehörte ehemals den Königen von 'Schweden aus dem Häuft Pfalz' Zweybrücken. Als der lezte König aus diesem Hause Carl xu. den -- Der- 17>8 vor Friedrichshall m Norwegen todt geschossen ward, nahm der mcaftgraf Gustav Samuel, als nächster Amiat, dieüs Herzogthum in Besitz, welches ihm «der voll Chur-Pfalz irrel- tig gemacht und vorgegeben habe der Pfalzgras sein Erd-L'/u das Zweybrucklsche annoch dey Lebzeiten des Konrgs in Schweden vor eine ,äbr. liche keniion von 60.0 Lhir. an tzdur- Pfal; abgetreten. Er war den 2 Aor.l 1670. gebohren, und der Römisch. katholischen Religion zugechan- Im Jun. 1709- vermahlte er sich zu Scravvura mit Dorothea, Psalzgras Leopold, Lud», vici zu Veldenz Tochter, welche am -L Aug. An- 1723- zu Stratdurg verstorben, nachdem er sich kurz vorher von derselben, unter den, Präleyr aUzunaher Verwandtschaft, scheiden lasten, und mit der Fräulein Louise Dorothea von Hofmann, welche vom Kaiser zur Retchs- arafin ernannt worden, -72z. wiederum vermählt hatte- Er starb >n 17 Sept. 17z r. und mit ihm gicng die Zweybrückische Linie aus- Die ^accessio» in dem Fürlienchum war zwi>che„ Ehur-Psal; und dem Pialz-Grasen von Birckenseld streitig, für welchen letzter» sich Frankreich porcircc, mzwiichen hatte auf Kayftrl. Befehl der Landgiki von Hessen-Darmstadc und der Abc zu omc- da die Sequestration übernommen. Al- lein als beyde streitige Lheile selbst unter einander Mittel versuchten, die Sache zu heben, kam den ir Dec- Anno »72;. der Vergleich zu Stande, vermöge dessen das Haus Birckenseld den B:> sitz des ganzen Herzogthmns erhiecr, u.,c ein dem Ehursürsten ccdlrceo in demEhu - Psälziichen G-bietye zwischen Crcuze- »ach und Alzey gelegene,- Amt ausgenommen- Dieftr Ver.lelch, so zugleich d.e Veldenzische Succession mit angeher, wurde von dem Kayftr constrmlrec, und dißsallS an die Kayserl. Sequeuraiiour- Commiffivn rescribirer- sedoch ist dade» ausdrücklich bedungen worden, daß, weit die Sache ein Thron-Lehen und erledig, tes Kürstenthum betreste, der Vergleich dem Kay>er als Obersten Lehnsherren in exkeni'o eingeschickc werden müste- Der jetzige Herzog von Zweydrücken- Birkenfeld ist Christian IV. geb. den L Sept. 1722. succedirce seinem Herrn Vater Christian I I I. den ;ten Fedr. >735- unter der Vormundschaft seiner Frau Mutter, und nahm A- 17^3. den 12 gebr. die Römi. Cachol. Religion an- Zweybrücken, Hauptstadt im Herzogthum gleiches Nahmens Sie ist zwar nicht gros aber wohl angeleget. Das dasige prächtige Resitenzschloß ist ä.. 172z. erbauet, auch befindet sich allda der Siz der Regierung, des Hosgerichts, der Rentkemmer und der beydcn Consistori« en der Lutheraner und Ncsorniirlen. Von der grossen Skadtkirche haben die Ca- thvlischen das Chor, und die Reformisten Zweyer Zwölfter-Zwolla Zürphen ir87 . ren das Sckiff- Die Lutheraner habe,, auch eine Kirche und die Franz- Refor- mirce haben die ihrige in der Borstadt. -M jährigen Kriege hat die Stadt viel gelitten/ ist auch ^ >677. von den Franzosen sehr verwüstet worden- Zweyer, Sächsische Scheide. Münze, de- ren 6 einen guten Groschen machen- Zweyfalren, ssuche Zwyfqlten. Zivezen, ei» Kirchdorf auf einem Berge «n der Saale unweit Jena gelegen- LS ist der Hauptort der unter Chur-sach- sischer Hoheit stehende» deutschen Ordens-Balle» Thüringen, und eine von de» 4 Commenchureyen desselben- Der Statthalter der Balle», so jährlich bey 4200 Thlr Einkünfte beziehet, hat allda in dem Commenkhur Hose seinen Siz- Die übrige» ; Eonimenthureven, sind Lehesten, Liebstädc und Negelstadt- Zwickau, Schloß, Stadt und Amt an der Mulda, im Lrzgebürgischen Kreis in Meissen, hart an den Dogt- landischen Grenzen, ist nach alter Manier befestiget, und liegt 4 Meilen von Plauen- In dem An- 1756. ausgebro- ch-nen Kriege hat dieser Ort viel gelitten- Zwikow, siehe Rlingenbevg- Zwingenbercz, kleine Stadt, Schloß und Amt im Hessen-Darmstadkiscken Gebiet- Ls ist ein unumgänglicher Paß an der Berg-Straffe, zwischen »Heidelberg und Darmstadl, indem es aus einer Seite den hohen Malchberg, und auf der andern lauter Sümpfe, Büsche und Grä- ben hat. 14;»- in den Schlesischen Fürstenchü- mern Schweidnitz und Iauer gestiftet Hst- Es wird alle Quartal zu Schweidnitz gehalten, und der Unmündigen Sache» darinnen abgehandelt. Es präsidi- ret darinnen der bevollmächtigte Landes- Hauptmann dieser beyden Fürstenlhümer, welchem 4 Obcr-Rechts-Sitzerund >rge« schwvrne »adeliche Beysitzcr, achunZiret Iwolla, Swoll,'^«,oüu, fVai/L/in, gute Handeis-Stadt in der Provinz Ober- Issel am kleinen Fluß Aa- Ihre Befe- stigungs-Werke sind 1672. durch dieFran- zosen geschleiffec worden- Zwornick, Swornick, wichtige Türkische Grenz-Festung in Bosnien, an derDrin, gegen den Granze» von Servien- ZWyfalten, Zweyfalren, Benedietiner- Lbcey im Schwckbsichcn Alb-Gebürge, 4 Meilen von Ulm, worüber der Herzog von Würcemberg die Schutz-Gerechtigkeit besitzet. Zigeth, Szigeth, Grafschaft in Niederungarn, welche durch die Draw von Sclavonien abgesondert wird- DieHaupt- stadc Sziger liegt im Moraste, welchen der kleine Fluß Alm machet- Sie ist ziemlich fest, und hat ein Schloß, welches mit; Mauern, und z Wasser-Gräben, wie auch ; Bastionen umgeben ist. Eine andere Stadt dieses Nahmens liegt in Ober-Ungarn am Flut Theiß, gegen das Carpaihische Gebürge- Zyppe, in Nord,Holland zwischenAlcmaer und dem Texel, war vormals ein grosser See, so nachgehends in plattes Land verwandelt worden. Zwmgenberg, Schloß und Herrschaft in der P,alz, am Neckar gelegen, welche der Lhursürst von Pfalz, denen Göleri- scheu Erben, nach einem langen Proceß Anno 1746. vor 4200120 fl. abgetanst hat- Iwolssev- Recht, ist ein Gericht, so der König George Podiedrac in Bbhmen A- 2>-rotia, Cosackische Stadt am Don-Fluß zwischen Woronesch und Asoff- Zptomiers, Stadt in Ober« Bolhynien am Fluß Lircierif, ;6 Mell- von Kiow, in Pohlen- Zytphen, siehe Sükphen- K ( 0 ) ki Vor Vorgefallene Veränderungen während dem Drucke. M^ssoff, wurde ^.1769. im April von den srv Russen occupirei und die L. 17 ;s. ge- schleftten Feiiungswerker wieder heräe- stcllet. Aunsbur-cs, der jetzige Bischof und Fürst in Clemens WenzeSlau» K- Prinz von Pohlen und Herzog zu Sachsen, Erzbischof und Chursürst zu Trier, erwählt als Coadjutor 1766. succedirce den 20 Aug. 17ÜS. Avignon, 1768. wurde diele Grafschaft von Frankreich bey den sortdanrenden Irrungen mit dem Päbstl. Stuhle in Best; genommen, s. Venaissin. Bayreuth, dieses Fürstenkhum, wurdet. 1769. bey dem am 20 Jen. erfolgten tobt!. Hintricc deS Herrn MarggrafenS Fride- rich Cblistian Durch!- von keS jctztrc- gierenden Herrn MarggrasenS von Anspack Hochfürstl- Durckl- in Best.;' genommen, und beyde Fürstenth. Ouolz- back und Bayreuth mit einander vereiniget. Benevenro, dieses Herzogthum ist ä.1769. bey den Zwistigkeiten der Bourbonischcn Machte mir dem Päbstl. Stuhle von NeapiischenTruppen besezet, und biS jezo noch nicht zurück gegeben worden- Lhoczim, diele Festung wird am r6 Dec. 1769. von den Russen, nachdem sie von den Türken verlassen worden, besezet- Lovsica, erkennet anjezo, Kraft der von j Genua an Frankreich geschehenen Cessio»! und noch im Jul- 1769. erfolgten Dämpfung der bisherigen Unruhen, die Oberherrschaft dieser Krone. Freisinnen, nachdem Se. jeztregierende Churfürstl- Durchl. von Trier dieses Bistum resigniret, wurde am 2; 2 c». L. i7^s> Ludw-g Jüjeph Freyherr von Welken, von dein käsigen Tvmcapnel zum Fürsten-Blschof erwählet. Hamburg, nachdem diese N- Stadt durch einen mir der Krone Dänemark den -7 -May. 1768. getroffenen Vergleich, alle die Schwierigkeiten gehoben welche sie bis her an dcrAueübu g ihres Siz-und Stimm ReckleS im R- Stadt, Collegi» gehindert, so wurde dieser gecroffeneBer. gleich von Ihr» Rom- Kais. M»,. „ichr nur genehm gehalien, jondern auch durch ein allergnädigsteS <-'omül. vecicr vom 28 Jun-1769. dein Chur MaynzischeuN. Directorio wegen nunmehro würkli- cher ÄuSübuiig deS Si; und Siimm- RechteS dieser Kaiser!. R. Stadl die 21, zeige gemacht. Moldau, dieses ganze Fürstenkhum nebst der Haupcstädt Jassy, wurde nach dem am r - sten Sepr. unweit Ch.eim von dem Fürsten Gaiizi» eriochtenen Siege über die Türken, gleich nachher „nd zwar am 7 Oct. im Nahmen der Monarchie Rußlands durch den Gen. Leut.vün Elmpt in Besitz genommen, und der Fürst Pro- sorvwoky zumGouverneur ernennt- Nicder-Miinster, die jezige Fürstin und Aebcißin l>»escv Rcichoiilsces ist seit dem ao Febr. 1769. die Hochgeb. Frau Maria Febronica, geb. Freyin von Spach zu Iwiejalten. , pabst, nack^Clemenö Xlll. 1769. den 2 Febr-ersolgten Absterben, wurde am ia May dieses Jahres der Cardinal Lau« rentius Ganganclli, Franciscaner Or. denk, zum Oberhaupt der Rom. Kath. Kirche erwehlec. S- Päbstl- Heil- er- wehlten den Nabmen Clemens xi v. S,e sind zu Rimini den ;iOcl.<7o;. gebohren, und 1759- den rg Sept.zur CarbinalS- würde erhoben worden. IdMX e" -^> ul' ^E^uiuhi^. VWM IXVLX OsXOIVI ^81100 -! HL/Vl.vld 8 Oder Alphabetische Nachrich Von denen verblümten Wörtern/ Namen und Wapen, so heutiges Lages in denen vornehmsten La- Kuder», Post-Reutern, Zeitungen und verdeckten Staats-Tra- ctätgen angezvgen, dadurch aber Kaiser, Könige, Churfürsten, Fürsten, Herren, Lander und Städte verstanden werden. Wobey zugleich der Numerus (^unrernnrius 8. N. I. oder die gevierte Zahl derer Stände im Heil- Rom. Reich , nach der alten Schreib-. Ar: Abt. ^§.ren gefürstete Aebte des Rom. Reichs, weil- ^ ' ftnburg , Niurba.ch, und Lrmpten. Adler. Der Adler. Der grosse Adler. DerzweykepfigceMer. Gedoppelte schwarze Adler. Gekrönte Adler mir der Kaiser-Grone dcdeuce»: Das RömischeReich insgemein, auch bey Kriegs-Wesen den Rom.Kaiser selber mildem Haus Oesterreich, und seinem Kriegs-Nolk. Ein gekrönter dunkel - grauer halber im gelben oder ro- rhen Feld miteinem Schlüssel , Genf. und Gewohnheit mit eingerückt ist. Felde, Schlesien, Böh n-en, riUlnsteroern- Schwarzer Adler mit'ebnem Zägcrhorli ans der Brust, ^ägerndorf. Schwarzer einköpfigker Adler mit einer gelben Crone, Vvindsdeim. Schwarzer« Adler im gelben Feld, Liegnitz, Z)rieg,An- halr,Ar«nsderg,L>chren- stein und Solothurn. Schwarzer Adler lm silbernen Feld »Böhmen, Ungarn, Neapolis, Sr ei Iren, Lkue - Brandend. grossen, Trident. Schwarzer Adler im rochen Feld, mit dem Buchst- lUaus derBrust,Rawitz in Podien , ir. mit dem Buchst, k. aus der Brust, ploc,ko Schwarzer gecrönter Adler, Schwarzer Adler , in i'dem mir einem weissen Mond Flügel haltend eine Säule,: auf der Brust im güldenen! Bilanz. « M mmm Schwarzer Adler mit einer Lrone um den Hals , irsm ein Schwarzer gedoppelter mit der Kaiser-Crone, auf dessen Brust ein weisserReucer im rorhenF nd, Moskau. Ei» schwarz - gedoppelter, mit einem schwarzen Löwen im gelben Feld auf der Brust. Reichs - Flandern, Ein schwarz - gedoppelter im gelben Feld, mit einem weil» sen Löwen im rochen Feld aus derBnist, Ta,ne, ich. Schwarz-gedoppelter im gelben Feld mit einem weissen Schild auf der Brust, Herr- «chafrGrö»mgen,s. Ba!k. E.-n Adler mit aüsqebreireken Flügeln, über dein Haupt habend fünf Steine, di« Se.rdr Grön'-:gen. Schwarz-gedoppelter im gelb und rochen Feld mit ein.m «eis. IVapett - Register weissenSn Np am derBrust, dir Hi-rrich. bk Niecheln. S-Sn ar; - gedoppel'er mit ei» » m rolheii Lchiide auf der Brust, durch we.ll.en cin weiffer Barke gehet » der wcstpkä.Bche Rreiß. Schwarzer »üt einer reihen Krone im silbernen Felde, r-Hrandenburg und preuston. Ein rscherRauten-weis durch ftrichener Adler, oder Ein gekrönter von schwarz, und gelben Schachstei», im blauen Feld, Nl-ibren. Smwarzer gekrönter doppel- rerLdler im güldenen Feld, LNirandola , Graf von Pappin t>eim. Zwei, schwarze in gelben halben Rauten, ans aelb und rotben auswärts stehenden Balken, Lönigrerch Si- erlren. Zwen schwarze im werssen Feld, Hrspanitn undDe- Ncrreich. Vier schwarze Adler im sil-> b- , neu Feld, Manrua. Fün, chwarze im gelben Feld, L-e,lcrrr'.t>. De:>"er inil einem Ereutz in fun, Feldern, SwiNen. d-er mn der Krone , Aug. Apfel. Eiir Reichs-Apfel im rochen Schild,-L.b„r pfa,,. Drey Pomeranzen - Aevfel, Orange. ^ ' Ebanek - Apfel bin rocher im weiffen Felde, Königreich Gran ^ Adler, mit einem Helm aufs A.. . spurn, Wien, yranksurk am rHayn, Aachen. Ein «elster mir einer gelben Sone, Lothringen. Weister in einem rochen Feld, podi-n, Lbu -Cölln. Ein welcher , im blauen Feld, oas S lsr Hildcshenn, waldeet. Silberner Adler mit güldene» Füssen in, blauen Feid, <.hur-a.ölln, Anda.t. Dren weiffe Adler im güldenen Feld, Hegen, Lorhnngen. Halber Adler, Irriand und Nürnberg Halber Adler mit einem ge- erönten Rnnd-Fpch, Her. gen m Vborn-egeii. Adicr, Haid ausgerichtet, an, ..^ der Seite einen krummen Adler Ml einem Helm, «ndi^Feld, Sachsen. dem Kopf, Ruppin. s Der schwarze im güldenen Kisch habend, Lustr-m ,, Adler m>c einem Bocks-Kopfs und Stern aus der Brust, V.eukirch in Hessen. . ' St. wha»iiis-Adler,Vels rn Sckieslen. . Halber Adler mit z.ausgerich- c.icn Balken, v,e Bürger,cha,t Nlagdkburs oben einem Flügel, Prenz- low. Ein schwarzer überzwerch ,'m j gelb-n Feld, G . fscha t At-rer, kalb unten mit einem! Aiörs. Gcgitter, Egec in Löh- Zwey schwarze, und gelbe ine>>. Ei» halber Adler, und ein halbes Rao, Rarisoc. Ein halber Adler und ein halb Ereutz, Vppetn- nichc in die Höhe gerichtet' worinnen etliche gelbe Zeichen , wie cin Lar 1- im blauen Feld, Schampa- nien, »der Ltiamz-Sisie. Äwc» Zw-y Baiken an beyden Seite» mit scharfen Zacke», «je ein Kejselhacke , Media und Persien. Mer schwarze und weisse im güldenen Felde, Hungarn, und Lhur-Sachsen. Fünf schwarze, Portugals. Ei» weisssr nicht gar in die Hohe gerichteter Baike mit drei) güloenen Krane» darüber, und drey darunter im rochen Felde, Elsaß- Ein weisser überzwsrchsr im relhen Felde, Vesterrelch, Larnthen.westphastsche Lreiß, Bißthum Salzburg,Grafschaft Nassau, Lsw-n in -Brabanr. Weisse Balken i-n roihenFel-! de, Brannschwerg und Molftnl-ütiel. Dr-y weisse im rolhen Felde, Hungarn, Mansfeld. Zwey röche im gelben Felde, Oldenburg und Delmenhorst. Drey rothe im missen Felde, Herzogclnim Arschok., Drey rothe nicht auswärts gerichtete im gelben Felde: Grafschaft Schlaitz. Drey reche nicht gar auf- »ercs gerichtete, und wieder niedergehende in Gestalt einer halben Rauke ii» gelben Felde: Grafschaft Ravensberg. Solche vier schwarze Balken: Äste« vi Bi-aoanr. Mer rothe «uswerks stehende im gelben Feste: l»rago- nir», Katalonien. Vier rothe au'wärtö stehende im gelbe» Felde, weiche rin nicht ga: avigerichccier blauer Baike delchschnei- det: die fisteln Balean- des. Vier rothe überzwerch im weisse» Felde: Lothringen. Vier rorhe und überzwerch im gelben Felde: Herzog- ryum Raucourt: Roche und gelbe aufwärts gerichtete, woraus ein unter sny gewendeter Delphin mit einem Ring in dem Munde: Heydrunr. Ein gelber im rochen Felde: Groningen. Zvey gelbe oder güldene mit drey rochen Löwen: Da- iieniar«, IVapen - Register Zweissvergüldcte mit z.rochen Löwen: LüNkt-urg. Drey blaue: Arragonien. Drey grüne nicht gar aufge- richt, zwischen >,. Herzen im gelben Felde: Herrschaft Groningen, stehe Adler- Daum. Ein grüner in, weisse» Felde: Mey. j Ein grüner im schwarzenFel- de: Bergen op Zoom,! Herzogenbiitch. 'Ein grüner zwischen 2.Wölf-! sen: Biscaya. Ein Palmbaum: die Frucht- brinnende Gesellschaft. Lin grüner Linden«Baum : Lindau am Boden-See ! Eichen - Baum , darnntc: zwey Eber, und oben ein Ädler: Zzenstadt, Ebers- waide. Berge. ' Vier Berge des' Reichs: Münstrrbrrg , Fricd- berg, Heydelberg,Vlürn- bera. Fünf weisse Berge: Brisach im Brißgom. Beile. Zwey Beile: die Stadt Blei in der Schweitz. Bischof. Drey Bi schösse vorm Altar: Hispalis, oder Grvtlral in Hispanftn. ! Bischofs-Stab. ! Zwischen zwey weisse» halben,! oder zwey blauen halben Rauken: Apulia, Leu- ka'.ia, ir. Basel. Zwey BischoffS-Stabe: Helmstadr. j Bock. Ein Bock ansgerichtet: Lhvr! in der Sckwritz. Der schwarze Bock: Hessen, ic. Bopserg in Frank,». Bokde. Ein Vothe: L aussen am Rhein. Drücke. ^ Steinerne Brücker Inger, mar-iand. Büsselö-Ropf, s. Kopf. Burg- Vier Bürge des Reichs: Al» reaburg, Magdeburg, Rothenburg, Bkeckien« bürg. Weiß.mit einer Mauer umfangen: Lönigceich Valenz ^ Mmmm r Burg, an deren -erden Thoren zwey nackende Kiude«, oben aus der Mauer einLö- we: dsteuburg. Burg mit drey Thoren, zwey Thüren, und einer Kr» :e daraus: Lron-M iss - bürg in Ein. Ein Creutz unter drey Strahlen , einer Pfeils-Spitze gl-ich: Stralsund. Ein grosses Creutz auf allen 4. Ecke», wie ein Kleebiar: Graf zu Tolosa. Ein üderzwerchcö, gelbes, ganzes und ein aufqerich- leres halbes, auch gelbes im rochen Felde: M-y. Ein Creutz mit 4. verhütteten Manns-Köpfen: Teur. schen Ordens Hochmeister. Ein 8 -eckiqkes weisses Creutz: der Johanniter. oder Malthestr - Orden. Ein groß Creutz mit 20. an« deren kleinen umher: Westerburg. Lrone. Eine im rochen Felde: Neu-Lastilirn, Toledo, Nlaynz. Eine im rochen halben Felde , worunter em halbes weis- ses leeres Feld: D, af- schafr Niolise, in Nea- polis. Eine über zwey weiffen Crcu« he» im rochen Felde: Danzig. Eine Kaiser - Crone über z. Creutzen: Amsterdam. ^ Eine goldene: Toledo inl Hifvanien. j Eine Crone mit einem Zepter darinn: Tastilia- Drey Cronen : Lölln am Rhein, Hüll in Engelland. Drey Cronen im blauen Felde : Schweden und Dänemark Drey Cronen umgekehrt: Ni. vers. Die dreyfache Crone : der Pabst. Sechs Cronen im blauen Felde: Rönigreich Murcia. Eine gelbe mit dem Bar im weiffen Felde: Anhalr. Eine gelbe im rothe» Felde: Maynz. Sechs Crone» im rothen Felde: Elsaß. Line Crone, unten ein v. Dranofeid inFranken. Delphin. Ein weisser Unterwerts gerichteter , mir einem Ring im Munde, auf rorh und gelben Balken: Hydrunr. Ein rocher im gelben Felde: Delphinat in Frankreich. Drach oder Lindwurm. Ein weisser im rothen Felde: Lurland. Ei» Drach im gelben Felde; Dänemark. I Der Drach: Hispanicn, ü.j Lhina. Ein weisser Drach im rothen Felde, (wird sonst gemah- let, als ein Greif mir einem F»ch-Leib:) Usedom in Pommern. ! Elend. j Ein gekröntes im gelben und blauen Felde: Lurland. Elephanr. Ein Elephant: Dänemark, wegen des Elepbanren' Ordens, so Christian l- in Dänemark gestiflet. Elephanten-Zädne. Drey neisse im blauen Felde: Siebenbürgen. Erb - Aemter. Erb - Neuster des Herzog- thnms Schwaben: Truch- seo von Wald bürg, Schenke von Re dach, Marschall von Mark, dort, Lummerer von , Acimnal, siehe SuboK- cisni des Rom Reichs. Er; - Engel Michael. Erz - Engel Michael, ein in Frankreich von Ludwig ll. gestifteter Ritter - Or. den. Weiß im rothen Feld: Brüssel. Weiß im blauen Felde: Apu» lia oder Daunia oder La« pitanata. Fahne. Eine gelbe mit einem schwarzen Adler im blauen Felde: würteirberg. Eine Fahne in 4 > Theile ge- theilek: Würzburg. Sieben Fabnen aufm Helm: Mansfeld. Falken siehe Vogel. Federn. Grüne Federn: Holstein. Fasanen - Federn. Eine rothe und eine gelbe, Lurland. Pfauen-Fcdeen. Braunjchweig, Sachsen. Lraunschwei^, Holstein. Ein weisses im rochen Felde: Oesterreich. Ei» weisses halbes: die Grafschaft Molic. >Ein Feld in 4. Theile gechei- I lek schwarz und weiß: Zoi» I lern. Tin blau und weisses im schwarzen Felde: Anhalt. Ein gelbes, worinne» stehet, , Bononien. Eines mit blauen und weifst» Raute»: Bayern. Eines mit gelb und schwarzen Rauten: würremberg. Ein gelb, roch und weisses : Stift Münster. Fell Das güldene Fell mit rothen Skrauffen: Baden und Spanien. Feuer-Eisen. Bier Feuer - Eisen: Turkey, Lonstantinopel. Schlagend Feuer » Eisen: Burgund, Aranonien. Fistde. ^ ,Ein halber mit der Crone: Iß>«"d. Zwey- Zwey im rochen Felo : die Grafschaft pflrt, it-m Forchheim. Zwey mir einer Fahne und Hirsch-Hörnern , Mur- trmbecg, ircm Ukümpel« gacd. Zwey gelbe im rochen Felde : Oesterreich, würtem, berg. Zwey gelbe im blauen Felde: Lothringen. Drey Fische im Wasser: Vnolzo:ch in Frauchen. Dren gekrönte Fische (Hering) Enkhusen in Holland. Mer-Fische mit dem Rade: Navarra. Flecken oder Weiler.^ Vier Flecken des Reichs: In- gelhei-, Aldorf, Lichre- nov, Deckendorf. Flügel. Zwey schwarze Flügel mit 2 . güldenen Zeptern : Lhur- Brandenburg. Fucks. (in FuchS im rochen Felde: Sclavonien- Gans. Rothe im gelben Felde: Stein- furr. Misse im rochen Schilde mit einer güldenen Krone: die Herren von purlitz. Rocken-Garben. Gelbe im rochen Felde: Schweden, Pohlen. Geharnischter Man», siehe Mann. Glocke. Gelbe im blauen Felde: Mey. Glocke ohne Kleppel: Frane- cker in Frießland. Gold, güldene Stücke. Sechs Stucke Gold, Portugal!, Neun, Navarra. Greif. Greifmit dem Thurm, Arra- gonien und Barcellona. Ein schwarzer im gelben Felde: Sudermannland. Ein rocher im blauen Felde: Ehur- Bu rndenbuva wt- gen Pom ern. S,n roiher Greis, Füsse und Klauen gelb, mit einer gül» denen Krone, aufgeworfe- ^Dapm-ReAlster. nen Schwanz, ausgeschlagener Zunge, Herzogthum Stettin. Lin rother Greif mit gelben Federn im weissen Felde: Herzogrhum Pommern. Lin schwarzer im zechen Schilde: Gassuden, ü-m Wolgast. Lin schwarzer, in dessen Flügeln 2 . weisse Federn, im gelben Felde: Herrschaft Barth in Pommern. Ein Greifroch und halb grün im weissen Schilde, am> Kopf, Brust und rechten Vorder-Fuß roch: wen- den. Ein weisser halber Greif mit einem Stö-r-Schwanz im rochen-Schiloe, Usedom. Ein halber Greif aus einem Schach: die Herrschaft Ravenstein. Ein gelber im blauen Felde: Mecklenburg. Greif mit einem Balken: Rostock. Gulden-Stück, siehe Gold. Habicht-Ropf. Habicht - Kops , Freyburg im Breißgari. Henne. Dunkclschwarze im gelben Felde : Henneberg, ins >e« mein für Sachsen «Weimar a»d Coburg. Herz. Dren gelbe im rochen Felde: Hildesheim. Drey Herzen über einem halbe» Löwen: Zwrngenberg an der 3e° gstrasse. Eilf rothe zwischen z. grünen nicht gar aufwärts gerichteten Balken im gelben Felde: Herrschaft Groningen. Zwölf röche um einen blauen Löwen, im gelben Felde: Dänemark. Hirsch. Hirsch: Braunschweig und Lüneburg , Grafschaft Hohenzsllern und Stoll- berg. Ein schwarzer Hirsch im weissen Felde : Brannschweig und woiffenbutrrl. Ein brauner mit einer güldenen Krone: Lurland. Hahn. Frankreich, wenn cs in Streit gehet. Hahn , in Frankreich. Hahn und drey Sternen, der Unger. Hausthahn, Frankfurt an der Oder. Hahn nm einem Ziegen- Kopf, oiegcnhayn «n Hej- scii. Hände. Zwey weisse im rochen Felde: Anrorg. Zwey mit idem Psauen- schwanz: der Fürst von Anhalt. Rarpfe. Gelbe im blauen Felde: prr- land, jnSgenieiN Engelland. Haspel-Rad. Ein gelbes im weissen Felde - Lleve. Helleparte. Eine weisse mit einem güldene» Stiel: Dänemark, Holstein. MMMM 3 Hindin. Die Grasen von Thierstei». MIN oiremberg. Horn. Zwey dnnkelgelbe Amal- theen - Hörner in einer Krone, aus einem gelben oder blauen Felde: Lam- pania , oder 1'ena äi k-svoro. Drey schwarze Hörner im gelben Felde: Oesterreich. Hirsch-Hörner und zween Fische mit einer Fahne: würtemberg. Weisse Hirschhörner: Braun. schweig-wolffcnbüttel. Drey Hirschhörner: Salz, bürg li» Trikriscken, nrm Schloß würtemberg. Ein Jäger-Horn mit Feder- Büschen, Schwaben Schröter-Hörner, z. im weissen Felde: Goburg, Sachse»-Lauenburg. Gelbe Schröter - Hörnlein: Marggraf von Vaaden. Rothe Schröter Hörnlein >m weissen Felde: Savoren. Ein roiheS Jäger-Horn: würtemberg. El» ^ al"' :,h Wapen-Register. E:n blaucS Jäger- Horn im > gelben Felde: Fursten- rhum Lernten. Hos-Lisen. E-n Huf-Eil-N im blauen Felde: Gastieren. Huna, Unaeza'hmte Hunde : die Türken. E'N halber Hund oder Bück von ichiüurz - und gelben Reuten: dvistremdci-g. Zwey ft,warze Hiinds-Kvpf« ,e : Mohreniand, Itte- rode. 'Aut. Ein schwarzer und gelber: Sachse». Einreiher: Maynz. L>.i rorh^r und «erster: Löln Rieche. Ein gelber auf einem Stock: SSweir; oder Eidgenossenschaft. Ein schwarzer Patriarchen« Hu! , mit Quasten und Baud crn, - Zclavonra oder »vindil'chlsnd. Dre» bmue Hüte mit ro« tden Bändern: Laodshur in Bayern. Lun, ,chd).nze Hüte unter solchen Cl-r^ ' Areas und 2>ersis. Jager des Reichs: Mürrem- berg, öveimar, Thürin- gen. I. S. Unter einem Sonnen-Tlanz: Genf. Mir einem auf dem N. Ae» denken -j-, sie Soc«erär p'Llü. , Jungfer. Jungfer« Bitd: Ularggraf, tdum Baden. Jungfer mit dem Kranze in der Hand,über einem Thor nut zwey Thürnen: dte Sradr Magdeourg. Eine gekrönte mit zweyen Fischen a» statt der Arme: övürreinderg. Eine meiste mit einer meisten Adauer umfangen, im rv- lhen Felde: Romgrerch vaienz. Lleeblat. Drey: selourg »n Hessen. Füin: Landau. Zwey schwarze: Bretan- nien in Frankreich. Vierzehn: Lastet in Hessen. Lleriiod. »Gelb im rothen Felde: Frankreich «egen Vka- varca. Röntg. Einer auf seinem Throne si tzend, im roihen Felde: -e^-ntgrerch Sevilla Rdpf. Ein junger Manns-Kopf mit einer Krone, Lawwgen i» Schwaden. Ein »Iler Königs - Kops mit einer Krone: Äömgsderg in preustcn. Alter Manns < oder Johannes » Kopf zwischen einem Löwen, Adler, Evangelisten Johannes, und Buchstaben VV, Brest Zeichen" ^"er verhüllte Manns-Köps je, mit einem Ereutz: Asturien und Leon. Zwey Königs-oder Äönigin- uen-Köpte im meisten Felde: Arragonic». Büjfelslöpf:' rNcekiendurI. Ein »ochcr mit meisten Horner», Jülich, Eleve. Ein halber gekrönter Büffels-Kopf: M.-stmar- Lin güldener -Ochsen-oder Stier-Kopf mir zwey Hörnern: Mallachey. Lin Ochsen oder Stier-Kops im güldenen Felde: Uri,» der Schweig- Schwarzer Eber-und wilder Schweins - Köpf mit zwey Hörnern und einem Pfeil im Halse: per,da. ...Löwen-Köpfe: Daimatra. Eine Jung,er zwischen zwey: Pirrüe-Kopf: Wurz bürg. Hirsch - Gcweyhti,: Deq- > Mohren«Kopf: Loburg rn fen von Dohna Ressel Ein Meister , iiem ein rothes Kessel-Eisen: Luriand. Rinnba«*. Gekrönter Kinuback : Lur- lans- Sachien. Zwey Mohreu-Köpse im gel- ben oder rothen Fewe: Al- gardia. Zwey Mohren-Köpfeaufge- kerblen Stangen, Lönrg« rr,ch Boßmcn, oder Losten. Schwarze Köpfe auf einem »-m?. gelben Felde: Boxirien. Drey Mohreu-Köpse, Lam. ba,a in ^.alhay , b, geoste Eham wodliet. Im meisten uud rorhen Felde: Schweden, Pohl«». Drey Korn-Garben n,»k einem Schwerdl, Ehester in Engellano. Drey gelbe Korn-Nehren, Düntetspiel. Rraise. Zehen Kreise des Reichs: i. Fränkischer, 2. Bayerischer , z. Dcsterreichi, scher, 4. Schwäbischer, ;. Oder-Rheinischer, 6. Unter- Rheinischer, als die vrer Lhurfürsten am Rhein, Uiaynz, Trier, Lol» , Pfalz, 7. Vvest- phälischer, 8. Ober» Sächsischer, Nieder, Sächsischer, ro. Bur» gundrscher. Lreuy, siehe Lreoy. Rrokodit. Egypten, und die Stadt ^r - /moe darimien, lr. körmr, in Meöer-Languedoc. Lröre. Drey, Frankreich, wann eS verletzet. Soll somr das alte und rechte Wapen kkL- iLMuaäl u »0 lVtsrovoci sei)». Rugrin. Drey rothe im gelben Felde: Grafschaft Botonrea. Sechs Äugeln, Jiralia. Siebe» Kugel», Montaigne. Neunzehen gelbe, im irorhen eiöe: Grafschaft Beuten». Ruke. Zwey rothe mit gelben Glöck« lein am Hals im gelben Felde : Fürstenthum Bear». Lüsten- Grünes : Mayn; , Trier, Löln, oder die Pfaffe», Gasse. Lamm. Im weiffen und rothen Felde: Dänemark. Lamm GOttes: Brixen i» Tyrol. Landgrafen. Landgrafen de- Reich-: Thüringen, Hessen, Elsaß, Lrochrenoerg. DaS Wapen-Register. Dar Erz - Herzogthum Oesterreich, Lonst «c. Vogel. Buchstaben 2. D Mit einer gelben Pyramide: das Srift Lüttich. Lilien. Lilie» : Lobten, am Rhein. Misse im blauen Felde: Nassau. Reihe: Engelland. Reche , mir dem blau-und güldene» Schild: Schottland. Drey Lilien: dieFrcyherren von Eystädl,i Sie Stadl Neuß. Zwcy Lilien oben und unten im blauen Feld: Autors. Die blaue Liste, st, die Lilie inSgemei» , Frankreichs wenn es sieget. ^ Eine gelbe im blauen Feld: Provence. i Eine gelbe mir z. Blättern unten: Florenz. Zwey gelbe im blauen Feld: Frankreich - Engelland, Lothringen, Picardie. Drey gelbe'im blauen Feld: Frankreich, H-rzogrhiun Anjou, Deiphinar, die pariserHerrschafk,Lyon, Drieans, Lothringen, Engelland. Drey gelbe im blauen Feld, zwischen welchen ein kleiner nicht gar aufrecht stehender rokher Stock: Hcr- zogthum Bourbon, Va- loi» und ste Boinbe,. Drey neben einander stehende gelbe im blauen Felde : Herzogthum Tours, Do- nonien, Lemania oder Limai/lu. Fünf gcibe Lilien: Solzbach. ?le.!N zwischen solchen 1'H Zeichen: Bethüne in Ar- rois. Dreyzehen cheils halbe, theils zanz gelbe im blauen Feld: ^Herzogrhum Berry. Merzehen schwarze im blauen Feld, in denen ejn weiser Thurm: Herzogthum Betau Nrunzehen gelbe, cheils ganze im blauen Feld: Vkea- poiis. (M Schwarz setzet nur Neu»- ) Linde, suche Baum. Lindwurm, siehe Drache. Low». Löwe aus Mitternacht, insgemein Schweden. Löwe , haltend ein Creutz: Priester Johann. Lowe iin Schach: Brandenburg wegen der Burg- grafichasr Nürnberg. ' Ein gekrönter schwarzer Halberim gelben Feld, ans einer geschasten Mauer, weicher die vorder» Füsse in die Höhe hält, und eine röche Krone aus dem Haupte hat: pnscl Rügen. Ein schwarzer im gelben Feld: Thur-iiad Sachsen-Mer- mar, Lothringen, Pülich, Lleve, Salzburg, Elgen- Flandern, Meissen. Ein:schwarzer mit einem güldenen Zepter im güldenen Feld: Eleve. Ein schwarzer aufrechts stehender: Geldern. Schwarzer mit einem durch- gezoqenen nicht ganz auf- gerichteteu rothen Balken: Grafschaft Namue. Ein schwarzer aus der Brust eines gedoppelten Adlers: Reichs-Flandern. ! Ein schwarzer Löwe: Bergen! in Norwegen. j Ein schwarzer mit der rothen Krone im gelben Feld: Lhur - Brandenburg, preussen. Ein schwarzer mit der Krone, einem Stein und halben Mond: wallachey. sTni weisser: Thüringen. Ein weisser iin blauen Feld: Braunschweig - Lüneburg. Ein weisser gekrönter mit einem doppelten Schwanz, st. ein roiher im güldenen oder gelben Feld mit ge« theilcem Schwanz: Böhmen- jEin weisser im schwarzen Feld: Lüizktdurg, Bayern. Ei» weisser in einer schwarzen und runden Scheibe: Lappasocia. Ein weisser im rothen Feld: Lypern, Destel reich, Her» zogthuni Limburg. Ein weisser iw rochen Feld' auf einer gedoppe.ccn AS- kers-Brust: Lammerrch. Ei» weist und roch gttheit- ter: Hessen. MMMM « Ein gekrönter rothcr r-n ra-is« sen Feld: Schweden, LP sau. Ein gekrönter rocher: Spa- , nie». >E«N rother im blauen Feld: ! .Braunschweig, Lotyrrn- gcn, Hessens Brandenburg. Tin rocher im blau und wessen Fetd: Lützelburg. Ein rocher im Missen' Fett»: Jülich, Lleve, Luriand, Hessen, Marggrafschchr B roen^ssdenourg/Saiz- burg. Ein rother lim gelben Feld: Holland, Hessen, Utrecht, Roma in Ungarn. Ein rother im gelben und rochen Stall: Schottland. Ein rother im gelben Feld Mit P/eilen: Holland. El» rother im gelben Feld Mit blau und welss.'i! Wasser-Weilen durchschnitten: OderrZsssel. Ein solcher halber: Seeland. Ein rocher mir einem güldenen Schild, mit rothen Lilien : Schottland. Ein rother iin grünen Feld, ir. ein gekrönter lnsuer im weiffen und rothen Feld: Lypern. Drey röche mit r. güldenen Balken : Lüneburg, Ein blauer im wersser. Feld: Desterreich, flanserir, Lüneburg, Schlesien. Ein biauer mit >a. Herzen im gelben Feld, stom der blaue im güldenen Stall: Dänemark. Derblaue im gelben Feld mit der Krone: Lützciburg. Der blaue im güldenen Ro» sen-Feld: Braunschweig- Lüncburg, Holstein.: Ein gekrönter geiber oder , güldener im blau und weis- sen Feld: Schweden. Ein gekrönter gelber im rochen Feld: Lpe-rweg-n, Holster". Ein gelber , Hecd lberg, mit einer rothen Krone, Lay-rn, Pfalz, Ein ansre-cht stehender im binnen Feld: Ge-dern. Ein gelber im blauen Feld: Brabant, Hessen, Lp-tt- sau, Zütpycn, t'o.Äiors in Frankreich, Leon. El» , l El Wapen-Register. Ein gelber im schwarzen Fel- Ein gelber im rochen Feld: de: Gtstereei«, B -yern, Bulgarien. Pfalz, Brabant, Cölln. iGecheilrerLöwe:Nledtr!and. Em gelber im rochen Felde:jZw-y gelbe nn rochen Feld: HrrZogthumB e ne n, Braunschweig , Helsen, ^»csse>, Grafschaft Ois-> Nassau. Eia aufgerichtecer Löwe mit ^ einem merfachen Schwanz.! gelben Zeichen im blauen Herzoge vo r Zäyriilgen.' Felde: Lvest-Fri-ßland. Ein amgerichtcter Lowe, des-,Zwey blaue im blauen Feld: Ost- sl'icßiand. Drey schwarze: Schwabenland , die Grafen von . Maldburg. chwcross in dem! Drey schwarze im gelben und ei» offenes j Feld : Oesterreich und sen Schwanz eine Frau mit der Hand hast: Frauen- stadr rn der Schweig. Ein gelber geflügelter mit einem « ' " ' ^ ' rechten, Buch in dem linken Fuß! Rärndten. haltend:p»i,ediger Herr->Drey röche im gelben Feld: schaft. Lüncburg. Ein geflügelter Löwe mit ei-'Drey gecrbnteblaue mitacht- ner Blumen-Done: Giess! zehen Herzen umher; Daser in Hessen. ne,narb. Ein gelber mit zwölf sol-, Ein gecrönter Löwe mit i6. cheff () gelben Zeichen im> oder mehr Herzen umher: blauen Felde: Grafschaft Burgund. Der güldene im blauen Felde : Trier. Zwey güldene: Schweden. Ein Löwe mir z. Füssen anfeinem Säbel stehend^ un d mit dem vierten ein Schwerin haltend: Finnland. E>» aufgerichcetcr Lowe in Quer, Batten : Namur an o.r Ulaas. Ein güldener Löwe mit drey Balten oben quer durch: Schweden Ein Löwe mit einer Helleparte: Norwegen, Nein Gertruydenburg,»» Holland. Ein gecrönter mit einer Hel- ieparce: Dänemark. Der bunte Löwe: Hessen. Der bunre im weissen Feld: Chur-Sachsen, Lvennar und Lothringen. Ein halber Löwe ans einem LVeimar. Lin aufgerichteter schwarzer Löwe hinter zwey ausgerichteten schwarzen Balken: Leipzig. Ein aufgerichtecer wejsser Löwe hinter drey Balken stehende: Dresden. Vier Löwen in einem geschränkten Schilde; Rotterdam. Ein gecrönter Löwe mit einem Drachen-Schwanz, ist das erste Wapen gewesen der Trojanischen und Frän- klschen Rönige. Drey gelbe im rothen Feld: Engelland, Lüneburg, Braunschweig, Herzogthum Esten. Blaue Löwen im gelben Feld: Dänemark, Holstein, Braunschweig , Lüneburg. Löwe, Greifund Thurm, Ar- *. - . .. ragonlen, Barcrllona. schwarzen Batten , darüber Löwe mit einem Stier-Kövf. eine Lilie: Darmstadt in Steyermark. ' Löwen,Röpfe Helfen. Zwey Löwen und ein Schach- ^.piel, Cmve, Jülich und Berge». Zwey schwarze im gelben, oder zwey gelbe im schwarzen Felde : Hennegau, Bergen op Zoom. Zwev rsthe im gelben Felde: Lüneburg, Henneg.u. Ein gelber im grünen Fcid: oüiphen. Gecrönt im blauen Feld, Dal- »latia, die Stadt Höxter. Lorbeer-Rranz. Der Raysrv, unkerweilen auch Ronig. Mann. Ein geharnischter Mann mit der Fahne, und im Schilde ein Adler, Bamberg. Der wilde Mann , Braunschweig. Der geharnischte Mann im rochen Feld: Pohlen, Dänemark, Holstein. Männlein. Ein weiffes mit blauen Oberschlägen , Landgraf zu Leuchrenberg. Ein röthes U. weiffes, Chur- Sachsen, Weimar. Ein biaueS, Marggvas- schafr Baden. Manns-Röpse, s. Ropf. Marienbild. In der rechten Hand ein Zepter , und in der Linken ein JLsuS - Ä.indlein haltend, Graflchafr Trienr, item Hamburg, Hridesheim. Ularggrafen. Marggrasen des Reichs, Meissen, Brandenburg, Uläüren, Baden, Burgund. Ularschalle. Marschalle deS Reichs: Pappenheim, Jülich- Mauer. Eine weiffe im blauen »Feld: Ober-Lausitz. Eine weiffe mit vier weissen Thürmen im rochen Feld : Anrrof oder Antwerpen. Meer-Fisch, s. Fisch. Meer-Fräulein. Gecrdliet: Würtemberg. Michael, s. Erz-Engel. Mönch. Llmr-Bayern, u. die Stadt i München. Mönch mit einem Schlüssel, oder St. Petrus: Trier. Mönch oder Wall-Bruder nach St. Jacob, Giarir in der Schweig. Mohr. Drey schwarze Mohren im gelben Felde: porrugall, Hispanien. Ulohren-Äopf, s. Ropf. Mond. Ein weisser halber im grünen Feld, Türkey, Mohren. Ei» weisser in einem schwarzen Adler: Ligniy. Halber Mond, unten und oben ein Stern: Halle in Sachsen. Halber Mond umgekehrt, zwischen einem Stern und Burg: Nidda in Hessen. Monstranz. . Eine güldene, zwischen sechs kle>- wapemRegister. kleinen dunkel - schwarzen im blauen Feld : Röntg« rcui, Gallicien. Ulvschein, Schwarze: Trier. Drey Muichein, der Graf von Schaumvurg. 'Nagel. Drey im rochen Feld : Dänemark , Holstein, Schaumourg. Och>e. Ochsenfurk in Engelland, Nieder-Lausiy. Pfasten-Gaye. Maynz, Trier, Lölln. Pfau. Mit ausgesperrcen Federn: der Graf von Tecklenburg. Pfauen-Federn, s. Federn. Pfauen-Schwanz. Thur - Brandenburg, Preußen. Grüner: Braunschweig,Lüneburg, Sachse»- Laucn- burg. Pferde, s. Roß. Pferdx-Lopf, s. Ropf. Pflug. Srraubingen. Pforte. Die güldene: poetugall. Enie aufgejperrre Pforte: Reußen. pocal. Der güldene mit 6. Creutzen: Aönigreich Gailmen, u. Hispanien. Zwey Pocale: Losan. porrugaleler, s. Gold. Puffels-Aopf, s. Ropf. Pyramide. Eine gelbe mit I.- 0. Stift Lütt ch. Pyramide, oben krumm: Basti , (etliche Haltens vor eine umgekehrte Lilie, erliche aber vor euren Bi schofs-Scab.) Rad. Ein Rad: Erfurt. Ein weißes in, rochen Feld : Maynz. Ein weißes mit dem rochen Adler im rochen Feld: Oß nabriick, May»;. Ein rothes im gelben Feld: Vß.iavrück. tharinen Orden auf dem Berge Sinai. Ei» halbes Rad bekommen zum Zeichen die wallfahrter nach Bethlehem. Ein Haspel-Rad im weißen Feld: Eleve. Ein Mühlen-Rad: dir Insel Goa Ein Mühlen-Rad im rochen Feld: die Stade Mühl- haustn »n Elsaß. Rauten. Schwarz und gelbe: Wür- rembeeg. Grüne im schwarz - und gelben Feld: Tdur-Sachsen, Weimar, Lüneburg, Anhalt. Roth und weiße: Mansfeld. Blau und weiße: pfal;, Bayern. Gelbe halbe: Rönigreich Stullen. Rauten-Rranz. Insgemein Sachsen, sonst auch Savoyen u. Anhalt. Ein grüner im schwarzen und gelben Feld: Thur-Sachsen, Weimar, Lüneburg, und Savoyen. Reichs-Apfel. Der Römische Aayser oder das Leich. Ein gelber im rothe» Feld: Thur-Pfalz, Upiand. Reichs-Apfel oder Welt-Kugel mir a. Dchwerdtern durchstochen , war Johann von Leyden, des Münsteri- schen auftührischen Königes , Wapen. Reuter. Ein geharnischter weißer mit einem «säbel oderSchwerdt in der Hand im rochen Feld: Litarien, Polen, Moskau, Dänemark, Holstein. Mit einer Fahne und Löwen iM L-child, Marburg in Hessen. Ritter St. Georgius: Mansfeld , ir. Lüttich. Ritter des Reichs: Andlow, wichrenbach otzer weis- senbach, Fronbera oder Frauenberg und Tarle- wiy. Rose. Die Rose, auch zwey Rosen, Ein gelbes mit acht Fittichenl Hagenau, Florenz, umher , im weißen und: Eine rothe im weißen Feld: schwarzen Feld.Diceny. , Tbue-undGachsen->l)ei- Em schwarzes Rad und weis- mar. Grafschaft Lippe, scs Ereutz, ist der Sr. Ta-1 Engelland, u. der Herr MM MM L von Losenberg, ic. Rosen» heim in Bayern. Zwey mit einer gelben Lille: Florenz. Drey Rolen, Grenoble. Drey Rosen, und oben ein halber Adler, Werkheim am Rhein. Vier rothe um ein dick rothe- Creutz im gelben Feld: Thur-Brandenburg, we» gen der Pommerischen Herrschaft Gutzkow. Eine Rose, in welcher ein Herz, und hierinnen ein Ereutz, v. lVlLitini b.mborj Lignsr. Roß. Das weiße, Anhalt, Braunschweig,Lüneburg,West« phalen, Sturrgarv, Nea« polis. Ein weißes im rochen Feld: Dänemark, Pohlen, Holstein, Savoyen, da» Heezogthum Westpha- len, Tölln. Das entsprungene, gezäumte und geziegeice, porrugall. Rund-Filch. Ein gecrönter neben einem halben Adler, Bergen in Norwegen, Bergefahrer. 8. k. tz. R. Kom-i. Säbel, suche Schwerin. Salvator. Im gelben Feld: Grafschaft Limoistn. Säule. Schwarz und gelbe, Braunschweig. Weiße im rochen Feld, Savoyen, wermar, Toburg. Sieben oder acht Säulen: de- Reichs Thuvfürsten. Schachspiel, Schachsteine. Nordgau und Laden. Rothe und weiße, Troarien, Jülich, Tteve, Brieg, Liegniy, Arnberg. Blaue und weiße über zwerch im gelben Feld: Grafschaft Mark. Rothe und weiße im blauen Felde: Ledomiria in Ungarn. Schaaf. Schaaf ober Widder gekrönt: Schaafhausen. Schild. Gülden Schild ln der Zwerch mit rochen, sonst weiß: Oesterreich. Sri VVapen-Register- Leyden ln Hoiians, ii, ^als.-r. Doro»echt. Ei>> vunler Schlld mit drey Balken in der -)ohr: Lo- nigrerch Arcagonla. Ei» we.sser in einemgedep- pelte» schwarzen Adler aus gelb und rotyen Leider Mechein. Einrocheru. weisser geschachter «Schild: parier. Ein weisser, in denen Mitte r. andere kleinere blaue Schiidieiu: Oden. Fünf dlauekieine, in der Mitten ein grosser weiffer: por> rugnii. Ein rocyer mir einem «eissen Balken durchschnitten, in einem schwarzen geouppel- len Adler: Westphairsche Lretß. Ein weiii und roch gespaltener : Fürstentyum Haiberstadt. Ein dergleichen mit einem queer darüber liegenden Wolss - Angel, Srndr Haiberstadt. Ein blau und gelber, in Gestalt wie em nicht gar aus- rechcöllehenver Balte, Heu- zogrhum Burgund. Schwarz und weis in der Lange, Herzsgihum Magdeburg , Lucern, ic. Mey in Lothringen. Schud-,anro- 1a, Orvretanisches Ge. biet. Ei» grosser güldener Schlüssel bedenket den Lhurfürsten von Brandenburg, als des Römischen Leichs Erz-Täininerrr. Schrörrr-Hörnee, s. Horn. Schütz. Frankreich, wenn es verletzt. Schwan. Weisser im rochen Feld: Dänemark, Hotstein, it.Pa leny jm Hennegau, lr. Cleve , wegen der Schwa neu - Gesellschaft, so ein Ritter, Schwan, in Cie vischen Landen vor diesem angesangen. Weisser Schwanen - Hals: Trier. Drei) Schwanen: Zwickau. Schwelns-Lopfe. Drey schwarze auseiner weis- - se» Straffe in dem schwarzen Feld: Sachsen-Eisenach. Schwerdr. Schwerin und Bischofs-Stab stehet den geistlichen Chur- Fürsten, Bischösfen und Arbteo zu. Zwey, item ein Schwerdt: Thur-Sachsen. Lin krummer Säbel au einem schwarzen Flügel: parttzer. Suche auch Arm. Scorpion. Ober-Bayern. Sichel. Braunfchweig - Lüneburg. Sonne ne Länder, oder Rriegs- Volk. ^ Ein schwarz aufgerichteter: Stave. Ein umgekehrter Schlüssel! Sonne, Sidrr, eine Stadt in mit einer vierkantigen Wallis. Handhabe: Bremen. !Gaiiz schwarze Sonne mit Lin gelber Schlüssel mit ei- schwarzen Strahlen: Tarne.« halben Adler: Genf. I rer. Ein Schlüssel mit zweyweis-j Sonnen-Dlan». sen Cr.utzen im gelben Fel-«Mit den BuchstabenI- li. 3. de: var pabst Mio Liga. I Genf. T!» weisser im schwarzen Feld: ircm Der grosse Stern im rokhen Feld: Hessen. Ein Steril: Mastricht, it. per-eberg. Comet-Stern, (etliche machen einen Sporn.daran:) Colmar. Drey geive im blauen Feld: Oesterreich. Sechs Sterne im blauen Feld: Sitten, dir Haupr- stadr in Wallis. Städte. Wer Hauptstädte deS Reichs: Augspurg, Aachen, Mey, und Lübeck. Stockfisch.' Finnland, oder die Schwedische Armee,.Srröm!in- A^c im rochen Feld: Dänemark. Stierkopf, siehe Aopf. Strasse. Weiß durch ein roches Schild: Schweden, Pohlen. Weiß und blau im schwarze!» Feld: rinkalt. Weisser und blauer Feld-Plaz: Bayern. Weiß nach der Queere im rochen Feld: Oesterreich. Güldene Strasse: Elsaß '»! Srrauffen. Roche: die Marggrafschaft Baden. Stücken Gold, s> Gold. Streu-Gabel- Rothe im weissen Feld: Fürst von Schwarzburg. Taube. Auf einem Felsen: Loldiu- gen. Mit einem Del - Zweige im wetffen Feld : Venedig, Landia. Tanncn-Zapf. Gleich einer Trauben: Aug» spurg. Drey: die Truchsessen von waidvurg. Tiner. Ein weisses Feuer-außssieyen- des im grüne» Feld: Oesterreich , Dänemark. Zwey Tieger-Thiereim rochen Feld: vlormandir. Thor. Wapen-Register, > ! !i !> >' !b Nb ! üi - Tbor. Thor und Thüren darauf, Ale, . pandria. ! Mil zwey Thürme», Rothenburg an der Tauber. Thor Mit z. Thürmen, Rarze- burg in Ni-der-Sachsen. Thor mit zwcy Thüren, in der initle» ein Adler mil aukgeiperrcen Flügeln, Tesche» in Schlesien. Ein au,gemachtes weisseS Thor im schwarzen Schilde mit zwey Lhsre» oder Flügeln: Reussen- Mir zwey Thürmen u. einem Hund imThor liegend:Riga Ein halb auigcspcmeSTHor: ^yvrn». Der güldene: Tastilien- Ein weisser zwischen vierzehen schwarzen Lilien im blauen Felde: Sedan Ein gelber im rochen Felde: Spanien, Oe-.terrclch. Thürme Mir Löwen: Arrago- nien undBarcellona- r. Thürme mir einem Thor, darunter ei» Lowe: Riga. Zwey silberne im rochen Felde: Lkur. Trier, Venedig, Sachskir-Ersenach. Drey röche Thürme im blauen Felde: Hamburg. Drey Thürme, als auf einem Gewölbe: Speyer. Ein dicker runder Thurm oben mir drey kleinen: Dornick in Flandern. Ein. dicker runder Thurm mil drey Umgangen : Mittel bürg in Seeland. Drey Thürme mic einer vier- eckigcen Mauer umfangen: Salzburg in Bayern. Zwey Thürme aus einer Mauer: Wittenberg. Drey hohe silberne Thürme aus drey Bergen im rochen Felde: Prag Drey weisse im rochen Felde: Herzoglhum Tours. Bier weiffe auf einer rveissrn Mauer: Antorff. Sieden Thürme: die Insel Helena. Sieben gelbe Thürme im rochen Felde, (im Spanischen Wapcn ists umgekehrt:) Portugal!, , Spanien , Loimbria. Dieben Thürme auf sieben Bergen, samt einem Haiden Adler, Sonn und Mond: Siebenbürgen. Ei» Thurm mir einem Fallgatter: Anklam. Triangel. Silberne mit der Spitze über sich gekehrecim rochen Felde: Graf von Schlick. Trmkgeschirr. Ein gelbeS im blauen Feld: Spanien. Türken. Lbur-Vayem. Türken Kopf: die Fürsten von Schwarzburg. Turnier-Äragen. Rother mit drey abhangenden Lanzen: Graf von.Lei- Vogel. Ein weisser im rochen Feld«: Lothringen. Ein Vogel oder Papagcy, mit einem HalSbande: Fulda- Ein gelber mit rother Zunge uns HalSband : Jülich, Lirve. Güldener Falk, im linken Fuß einen Ring tragend : Flo. renz. Zwey rothe kn weissen Feldern, oder Z. weiffe Falckcn: Lothringen, it. die Herre» von Falkenstein. Drey rothe Vögel im gülde» nen Feld: Dräs v. Vehlen. Fünf güldene Lerchen im blauen Felde: Oesterreich. Volk ohne Haupt. Die Staaten. Waa-Schale. Weisse im schwarzen Felde, zwischen sieben weisse ir Creutzen: Llrin Asia. Wasser-Srrölnne. Blaue Wasser-Srrohme «der Wellen: Schweden, Banden, Seeland. Weib. Weibs - Brust - Bild im güldenen Felde: Schweden- Seeland. Weidmann, siehe Jäger. Welt, suche Reichs-Apfel, wicker. Holländer. wrndhund. Schwarz im rochen Felder Nlurbach. Wölfe. Ein rother Wolf an einen» Balken: Passao. Zwey röche, deren leder en» Lamm im Rache» trägt: Bisco ya. Ein weisserWols im rothciiFel» de, samt 2. gelben Balken: Lumanien in Ungarn Zahn, siehe Elrphant. Zepter. Ein güldener oder gelber: Thur-Brandenburg. Zwey Creutz-weise übereinander : Zollern. Im gelben Felde acht Zepter, vulxo daS Haspel- Rad: Lirve. Ztegenbock. Schwarzer mir güldenen Füssen und Hörnern. Hesse». i§- Erstes und bey dieser allerneuesten Auflage verbessertes Register der Lateinischen, Geographischen, und Historischen Wörter. Aar " ^Ai>lLliuLSiaur,Sa 4 e»iäor'r äsL»Aas äbaccns, öi/oni, Ab»äa!-TuriL, Abba äkLib» MEL- , ^bailsbL, ^bsllo, sckva/sn FbsncatU! , ^bsrrum» vföora«, ^bstcis, .^b»-V^vsiiLnsiL Tomitaru», Rbbs-, Abt ^bbsri», Abtey /Vbkstis, Laaia Abbati» sbunä-mlise. Lbbrti» 8. Klariee l-uceäl«, /.grelle Rbbatiilb, AebtlßiN -ZbbLci- Telia, As'venzell ^bbarir vill», ^tbsevrL» Rbbs Villa, ^/>ea,iü« RdbekoNi», arbäsiL, Fbellmum, Sdkea- äk:nkl'sr§g, Abcnsperg er» voniu/n, ^be,c onvonimn, ^»e-eonve^ ^bercl 2 » , ^e>sioir ILKsrilonis, ^dei^on Hb.'ifisvis, -r»- ^dsroisnum, ^öee/ixnrrs ^deriiüvum , ^ksrnotirses, >f/>eiirer« >bexi5 ors, >^bee/i -Viiinämus, ^or-ro^o» ^l»Isi;si.u5, ein Gesandter /rdlonium, ^d/o-r ^brsconimn, -^öraeo» srnter -Vbrsnrus, ^d»ante/ ^ibrls , ^.o§»-r/>I!' ^brin>- 2 , Aar ^drinc.s, ^-öeeE^rl ^krinci.ss, >-re, ane^e/ /ediül, ^!i/ie ^dsoreix, O/ero Lt>rem,vis, Abtenau ^bucliL-cum vsnuvisnum, A- dach ^buncisntise aVbbsris, ^ro«»- ^r»cj.r ^duim», Abensperg ^.t>vKnis, Adyßinien ^b^l'us ILIorum, n ^cslsn-l ."UL, Lir/irn^i >r ^LslnsMüc minor, ^e^re-r ^csxiurn, ^e^xr, ^cuclom.iu, Universität a^csrlis, ^e^ie -Vccixiuum int'ulL, Gesees IVcco, ^er e Lccelliulr>, v-ee»/r» ^ccinum, x^e^em /.csrs, >4ce» e >.ceinum >, ^eeens >ceriL, Acerra ^cesinsL, <7ant»s /ickrcls, ^e/iari»r ^cksss, /.rr/Ä^rL ^cliscleL, Ocliil!cs, ^ckillir Curüir, ^r- e/onr/r, I^ckirum, -Iclimsclisisnum, ^/mirca^- na ^ckunrirr, x-c/,sn-r ^ciiriäix t^scur, Hr-/e ^ckriäur, >4r^i-/e. /ciclictum, >-eH/l§et Lciciuls Lcnmsckrrsn» Schmechten Erstes Register iVcisL priins, ^c>ri«, ^"u r " iVclsrs, uTse^e/e^ei- ^cons, Acfen /Vcrocsisunis, e?-rme>sr /Vcroj-olis, ^f^o^o/r ^Lttkcts, AMaot -^culs, ^«^-en^ente /^cumulum, i-cremu/s ^cu8, .^cu5, v-A-uÄe iVcurur, /Vcumn Lsr>uc, ^^«iüe äcruäis, Aezud ^clsinsnris, v^/n^-rte^r .Vrlsovj, >L^ro/r>/ ^cl LsbsIIvL, ü-r^naeirvsüo Llclus, /Väcius 6Isrss, 6^e>vr ^-lcis, ^e/ /iclsluui Kcunum, >L/e/ eläcnium, ^-^e» iVclsnum krumvncorium,>^» ^äsrboms, ^Äee,l>s<» /eässciuin, ^/irrro ^-tniir, Llliil, ^cljscci Linus, xHIrLLo ^ciildsgisns v«I .^änkciLSNL t^r^io, deirir/r ^ämirsler Inl'ulL , Admirals- Znsein ^ämirslir, Admiral ^clmirslis lnlulbe, AdMirali- täls-Jnsein ^.ämonc, ^?ns»te/ iXclomum, ^Väoncuni, >^onco ^äoptio, Einwünschung ^Väortium, Advrs ^cl pIsMi« üesrse Virzinis, Schlegel Xärsm^rum, ^cirsn», ^clrsnus, L^e»" ^clrsnum, Ster ns /Väris, /Väri« Zcoxulur, /^/-r^o/A iVäiisnoxoii;, Adrianspel ^äriscicum Nsre , Adkiatl- sche Meer iVärobicum, Lor-rmns iVclrumrrum, //^rm-rmet /^.äus, iVclusrum 'runzrorum, TvN« gern ^cludiL, Lr'oro ^cluls NonL, St. Gstthardä- Berg ^äuncuin, ^sonro -V-ivocsris monslicriorum, 5. ecclcllsrum, Easteil-Dvgtey ^cliclis, Adjel ^clrcibsjsns k.ez!o, ^-rdk!- rs» ^6^28 ä!v«ü 8v1v2l^ll§) ^cgmis, Lnom /Ve^ulz, L^ics, ^-/ucü/tio /L^is, L^icrburAUL, Luyxrus, Aegypcen Lgypcu; infsnor, L,,-/ Lwurgum, Alborg ^ininiuiii, Lmuns, Lauvach .Dmonisnovs, Ottu Nü-n^ Lnsris, //c,-rck Lncse laiuls, /scÄck Lnons, iVorr^r /lünos, Lno Lolis, Aeolien Loli» s>e/ Loliärr liisr//«, Liparische Inseln L^uswi, die Linie L-juolsüms, ^°o«/e/me Lrcs, ^i- Lrsur, ^ v,- Lris, ^i, e L> ^rUis, ü.-u/en^ck Lüs, L/lmo Llium, /e/t LlU v« In Miss, öeisirtt^er Lllusrium 3. dcoi^ii, /Z, ^ol Lllusrium Vsrs, Lrkslis, L/ii-r Luuopis, Acthwplen Lruis, der Berg Aetna Lconis, Lato» ^Äigksnis, ^/siru^em ^gs^> iVgsns, ügscks, ^gsckopolir, ^ert^.r al Oe- t/>! iVgsunum, ^p/.srieece ^gosis, vi--il>ee ^g-lsünäs iV^oclunum, iVgslum, ^gLndicum, L'enr ^snno, ^en iV^ennum IViiiooriuum,/He^ iVgcr lVIsrise, k 2 !i/ee i^Mr, vel Lslsrrscvr Llsnils- VSN >eon^eüa ^gosli, ^§orum, >Hor o iVLoriur, Lgrs. der Lateinischen tarnen. ^rsmvmium, umont , L-/-r Agrigeurrun, c^iFEl Agriur, r ^ioxoI-5, Mumarkt ^»usrumssrovnicia, ^guilaris, ^uiIsi-13 Lmnxcttnr - /ar Qrm^o -Aunwm, Jnnichen Alicnium, Aham, Aheim ^kuiiÄ, ^NuL, Ahausen ^icküaäium, Aichstädt ^iäinis xsr vs , v-^mric Aiäunum > v-iairrni Ligarur, Ltzner ^tzuillionium, arro»i//an ^i>L, MLL, ^i/re ^in->na intUIa, ^in-äa, Einöde ^iniL Mva, ^macum, ^ilierkenium , ÄisteröheiM Alabs, ^kcanciius, .ta/un^-r /.Isäulia, planer, ^/»rc/ira /elan6ia, Aland /ganzusrs, eVIsnzuerum, /«»«««' ^MUL, ^alcküklrs, Alanium, AlanNUL, ^/nk ^lävvns, xkl^sou /Iba üuItzLlicL, Griechisch'. Weissenburg Alba vocilia, ^/öi/o/^r -i.lba Oommoium, Herren» Alb Llba Orscs , Griechisch- Weissenburg. Lids itl-Iviorum , ^-ribe- na/ A.Il>r Ingaunum, ^/öerr^ ^IbL /ulm, Weissenburg in Siebenbürgen KIdamsla, AildsIVIartüiuin, ^/ir Aloania^ vÄröLiion älkanis nova. ^/ösni ^lbanuin, ^/b-rrl>^E»e ^ldlinaeum, vF/öiFM ^Ikinians csllra, ^Iblpolir, Hohen - Elb ^ldls, Elbe ^IbvNL 1 >Won<> Ziborium, ^Ibrerum, ^/bret Fibula, Albell ^Ibum inrrs, weisse Meer ^.Ibunca, ^-/öono /elbugu^rcum, /Vlburaclr, -Vlburzmn- Aiborg ^lbulümL, ^Flött/eme -Vlcüja, ^IcsI ^Icsln ILALÜL, 5. lüAg, v^/- c^/^r rt'«/ -XIca!» Ii^slics, ^/c/rnrce^ , -?Ä- r^r»r//ü ^lcanrsra, ^lcaratium, Vivarium Lrllnum, üo .bal ^Icsriur mons, ^Icalaias xsrvs, t?e- ^Icaünium msznui», ^/ru- ! rui' ^Iciacum, ^lciarum, ^k/r^to lVIcixus, ^/cr^s ^Icira, ^k/ci>^r ^lcmaits, ^lco^scis, ^Icocsrs, ^lculos, >^/ro/e ^läea I^Iuri, e/ ^lr»'k ^läsa N.ivi- >a/ /Vläenaicia, Orra>»§r^ ^I-ns, Alen ^lenconnnn, ^lsnrackia, AlemaNeil .VIsxxentl5 l?rLfe6luis, ^ef/exv, ^lexxum, ^f/^o ^Icüa, ^leUina, ^F/r/i- ^le5u.<>, .bLM»r?raivr eVIeliia S,laclov,a, ä'. Vienna Viovmciu, /L / ^'Otrvrnto ^lo-Linin, L--co rULinium, ^ioxanälia, ^.-or^n^ ^t'rL ^-r»Li ^loxMilriL ZrarolUurnn!, /elexanärlnus'IraLtur, vUvx-uiärvvium, Alexandrow ^rl-xonum, .Alexis, /Vlsxisnüs 1 rEur, ^rrxorx ?eIlücnu5L, /rlleläa, Älfew ^lloräia, ^//orv/ /Vlt'raroruum, ^lLSrbia, ör ^lj^ea, Algöw ^l^erlas, , ^/^r- /Uzon-mum Ke^nwns - ler .'Vlgerium, ^/--rcv .^I^ovia, Algöw ^u°cnaru,u, ^lohuxorulir» ^Ilaüura, ^/ro6 vVlianuL, ^-rcco.rt' ^libinslis rilnclj-aeui, ^Är- n-r/r UlcaniL, ^Uclania, ^!i«uin, //-,/« ^luuannia, ^nmingux I.ncu! , ^lienux l.acu5, ^Im^isrum .^ix, .^>rn^ -^lixkL, ^ ^iilc», vL/msF ^litiuur kromoncorium, >^/xe ^lilo, Alme /- Iito Komsnoruin, Elsen Alilltnti-l, Alsitz Aisitz ^Ikinum, Alkin ^llsbonit, ' ^ils Ksrilcn, Aichstadt «.cÄttruiu, Allerburg ^lli^nirL i Allamr ^IlcÄum, Dro ^Imon, ^sinonNr ^linvnscicis, ^ÄniMincr^ ^imouäouiium, ^rmo»>) ^Vlinonur, Atmuhl ^Imolbnälum, Aimstadk ^ImucklVLris, ^-/inrin^-nni' Frlmunecsrm, ^sniunecni' /elmunna, ^-/m«nsrn ^lono, ^/re/rMr ^lvüsaur eoiiütstus, Albst ^lolberm, Alvst ^los-, Alpen, Alp (lorrlse l. Lolrirn», vraj«^ ksnnia«, Luaunse, 1>eponti«» Ktisericse, Inäenrinse, x<<,ncse, iÜrrmicse, ^»lise vel kan- nonlc« i siehe Un» ^ rer Alpen. I l 1 /rlpl», Aa Erstes Register j^Ipkenuin, ^lxMUS, >Ä/!0N D» ^!S urkx, -V!j,in. Alpen iVI^uxsi» Llvnts;, /Hrisnlr/ ^lr^slorciise inonrerr, ^lsr'r>/n- ^iiSLioicllL, ^IricL, Airick /V.ss, Alscu, brsrum, AlsiNg«SUNd ^Iluris, Eliaß Alvfeld /Vlckuti», Al chhausen ^Illsrum, >-,2.!t0 Alkers, Alster LlsvLre's, Aliwangen ^Its, Alk ^ics M'-lus, Hohe Mauth Al» tenryf ^!ls tpecnls, Hohenwerth .älc-ijuL monr, Alcay rVInrcumt-L, /rlnritetsurbe ^IlLnsclüllin,^Ie-uLcum, Altena ^Icenscon sxsr, Alten ^ksnLvium, Altena ^IrLnburzum, Aiteuburg ^Irenkovi», Altenhofen (oir ! Alters Ltioonis, Nrr .^Irorpil-ttum, Alpretten, Altstädten ^.lcmum, v^/trns /elüiium k^s^nuin, ^lutiillum, ÄltlSl ^Icobrscum, ^koelium, Altorf ^leovsäum, Hoyenfurth ^lciinzlinmum, Hivra^nin -Vlc-Lnxum, Alk-Sap " -V!vsm, Alt ^IvsrniA, ^IVLlU5 mon«, vÄ^e,no ^Ivoni, ^Ims, Dlt, -eLota ^IruL, Alt .Vles, ^Ivum, ^iLeji,, Alzey ^mncLnum, ^mrcLxi, ?VmrcuiL, ^niLi-ium, Amack ^mslpültLnr Ors, -^insnrlvpolir, L". ^mLNgurium, /VmLiirium, üten Dunums monr, ^mon /tmaNLirikäin, 2-i-r/Hn ^mrrinum , St-AmsrlN ^.inLrmockänn^ ^inn/ maci^r /tlUMUL-YS» ^msfenUL, LT>a/n iVmLfsnlun, ^n/e» ^MLli!« 5>in5iLrurr, Lr»n/ ^msstuL.Ems iVmsis, ^ck)»ie ' ^msti^us, vF,nn!i7«e ^mrrlrucui Luvin!, tr,^ ^niLtiur, Emstal ^mrmcüm, l^innteico ^mstricex, v--,nnti ree -VmsviilL, ^frnei,r//e tVmLLonuiii KePo L tluvl^r Amazonen Land und Fluß ^mlinciz, ^,nl>er/e tVmbsiM, Amderg ^mbeecs, ^»rbrite ^,mt-!Lnen1i5 s§sr, f'^iiiiens» iVinbiAiuin , wirren/ , drnn i^mblLViL, ^^rh/eiie r^mKiL, Pruck an der Amber eVmbrL, ^rnlno, Amber, Ammer -Var ki» , iVmdionu? I.äcu5, Amber, oder Ammer Lee iVmbrerrkurls, v-rirhi k/burzi ^mbiorics, Einwohner Lek Canronö Bern ' rVml'ioMLculn , ^-rnhor/i irn^r ,VmblvlIili!U>> K^MIIUL, ?> Ot- «nr /nr,n-rm«F .Vmbrvlu vlcu5, i-0 ^mkrolillpolir, Brvß ^inelLircliL, A.'netand .^mslium IVe^num, Amelanh ^melinin K-^nurn , Firrel ^.merln, -^nik/rn ^mciiL, ^f^rnki re/ ^mericrm» intUl>e, America» Nische Inseln ^MLttkorstis > ^mr-il/ai t ^msrLkninum, Ameryam rXmiän, /^umris, Ornllitt^ ^milkLnum, >ttr/s,n«-s ^mlncliL, ^i/inr^/ iXiniiiur, ^inlsiL, E,nk ^mil'us, Lirirr/o r^mieLlLnuLlLcur, ^nrrtrtM» ^MIVLNUÄ, ^/«rDniir ^miWeori, ^»rucs.Lii?F .^mnru, Emme ^mmerenuw, Emmer icnum, Ammercn ^mmvnir orLcuIum, ^smr?r«, r>:»n. ^ma-aoburAum, Amelburg ^mcr-num ScsgNunr, ^ön/e- lN ^mollii, ^?^o/ ^morzus, ^mpelrllrs, L.niir/kio -Vmpelus klomoücoriu« 2 neie M- /inxkcholis, Lorio/r -nixdilL, ^mxls, Adenest Awxlsxus, /invunisnL, Amstcl /iittci-näiÄ, Awstelland /mttüioäMun, > Anistcrdam ^müruttLi- , ^INUL, /muya, ^m>L»n - -/i^kro , ^o!»>rrke, sVamI/n» /ix^ium, per ^nxpios, -^liseo ^nsxoäLlML Äuviur, -^n-rxo- ^nLpujs, , An-,s, -rn^ffi-uium, Ens ^nmk-m», der Bann ^norolir, Natvlien ^nmvlicum, vsn^to/ice ^ncsmLki, ^ncr- ^nclMcis, -Virä^Lvum, ^ncic^svum, ^NllsAsveiiür vucmur, ^-npon /kulchejur üuvius, ^näsimcom, v-n^e/^ ^näclvÄs , ^näciaLwr, ^»^emäo» ^näeneüs, ^rren-rr /tnäLiscNovis, ^n^ofstcho?»> ^NNeVLlIonsts ^ASI , 1-Ll/ü ^nchmiocnr, Ontenio ^näomLtum ^inxvnum, 1.«^ /»er ^»cluvsra, ^ülo^,e,-e ^n-> Ltzyrom, ^n-L 6A»'i ^oärcLpolü,, p>.^n^ie»-r ^näros, srnciu , ^/?^or?re i^NLINo, ^-MDNS ^iremurium, ^c-r/t?n»r« ckaermn, ^net der Lateinischen tTlamen. ^nevvlsiräons , ^k»e^o/a»- ^ngochvo , ^»echechrT-^ ^nzeloxolir, ^,^e/sr ^n^sIop»IiL, L. >-n»e/o ^nxenilium, ^-neemr ^n§er, ^-r-^-e ^nxeriscmn, K^eän ^ oe/r ki^e-mMnis, Angermanland LNzj-rmormus üuviur, Anger- man - Flott ^N->IÄ, ^/-a?eie» ^nzirs, >^n/e»e ^nzpls, >->rF/e ^NAleeis, -Vn^Iis, Engeuand -VnZIiL irurivr, Anglen ^»»lorum lolüio, ^n^ollnum I^oznum, ^n§riL, ^nssrivoris, Ettger» ^nsuolis, ^ni-uNlo, Aal ^nzuillLiiL, ^n»«i//^rvr ^NAuis, v^nsrMe ^i>kr>!rinriiir verux, Alt-Anhalt ^ndLltlnur krurcij-siur , Äli- hall ^nkoltinum > Anholt ^ViiisNsc IkermL, v^irLno ^msrwr I^scur, ^niciu? mons, >^nr/ ^nilco, ^nr7c „ ^n>o, ^H^-0-Ti» ^niü», vsl^nikur, Ens eVunsKorzL, Annaberg ^nsoduigum, Ämiadura ^nnsdonr llvulr, >->i»«oon ^nnscwgi, ^nn^crorer ^nnonäiu, vLnn2»^r/e ^VnnLTläi vsliis, ^nnrm-lunr, ^-nn-m -VrinMäus , ^nnoi-oliL , ^o>t-/>'o^Amone ^llnonseuM, ^al»»on^nc^M >nliockis LloLLMlri, ^/ttro- cÄil ^nt.c,cki» kiliäiss, ^N-seÄ« rVnuvckÄ su^Lils^lim, ^r,- tror ^ntixkellU!, .Vnüj>ulis, ^Arirve/ ?riiri<;us, ^»ttoox -^nn>;uLii'<» iiuvs, 7roi/-r ^niiizuumbuMm, Äiccuburg ^nütcoür, >rÄrc ci^lk /VirMivclvrum, ^nrivcit-eum kiomonturium,' Landseitte Minium, ^nro ?en«n, 1eI ^r».onÄLe^smnonLlis, Ao^t- />E/to:ir .^ncvnLcui«, Andernach ^nwnis, Utrechc ^NWMM« ^ciNuIi«, Tiller» born ^mvorxia, Antwerpen ^nxLnurn, ^Lrrcian» ^j-'Lmkoe, ?-r»rr» § ^^Lnum, Albano ^xonneK«, /VponninuL, Berg7 ^>en»W» ^x-nros , Apenrade ^^eilsico, Eperies ?.pvnum, v^bans ^pllttoUcrun ?vsznum, Apostolisches Reich ^xoiiolicuL ss.ox, Apostolischer König /ri'pi» vis, Appische Strasse ^x^irnvm , TVxrimonLstermm, EdersheiM» Muster ,^x>rurinum, -^ü/rirro vLunis, e?schrtLn,!llck ^pUlum-, ^see/r ^ Hr/i IHns.-, Vererrr, Vivse, ^Fro^e/ s>rn-t>^ ^«zusris, ^nivrr'e ^Vcjusriuin, ^ijnsrunr 'I'sdellicsruni Livi- rns, D«x ^^usrscium, ^«-rt^^cio ^ijueiil's lerriloriuin, X<^ULNÜs Vrds, ^rx ^^uisnum, Ln/rsn ^ui^iis, -V^uis sä ^uilss, /e -Vb ^uir, ^E»s> -V^'L?r/oF. ^rsrir, L^onc ^ruisvum, ^urisr Hrs Ubiorum, BüNN ^isvium, Arau XiLNiiur, ^inuüo, L>''Ek -r?LulionenÜ! krmcixskus, 0-nnoe ^iLUÜonsnfs Osibrum , Dra- Nienburg ^rbscula, -^nn/a -Vrbons, Arbon ^rbor Lüx, Arborn >rcs, ^rcsnnm, öi'ncrmn» ^rcks, Herck ^rclisnMlopolir, Akchangel ^rclüpmazux Ancuäianu! , c^r-k/sZ»- V0N >»ncr^, Ckilosnüs, ^c/n/e/nF«^ von 6Hi/se Arc>>iprs5l>yt-l, Lrz-Pr,ester /Vrcjsste, ci/< Erstes Register Arcilss kulux, ^icu-, ^ulisnus, ^-cuer/ Arcvmscbn, Aillrolk, /Viiliecium, ^ ^läuenno 81 ! vs, Unne^ Are», Arcsin, Ar-Imum, Aremotica, ^ m-rsn^c ^rensceniis 'I'euLickis, De- lau /Vrenscum, Arnheim ArenbsrAcuL Loini^rur, A- remberg ^rcnoi'umLlLre, Sand-Meer ^rLNÜum, A>/e«x /Viürss, ^reüum, 5^-^rrs ^revL, ! ^isvscvruiÄ I7rbs, Le^si/rä Arzon.,, Argan ^i^srkeiln, ArzenlsriusAIvn-i, Arzsnres, ?/ ^riunum, Arlon -VrmLciLvLtuin, n-s^rb^rt iVrmslMse, -VrmcmL, Armenien ^rmem-icenÜL Lomicscur, ^rmcmsriL, ^-i mrntre-eF ^rmciiuo, ^rm-in^ön -iiinilunum, ^imoiics, L> et«?»?»' ^rmucis, -Vrneum Oucum,^ Or/r ^MLinuäo, Armnyden ^rnkeimenilL lerrarctiia, ^e- /«!! kinüsLum, Arnstadt -^rolL, Ayr ^rola, Aar -^oleou^um, Aarburg ^roüo, Arosen ^r^urmm, iVrrsbo, Raab /Vrrosus, MX iVriciwrum, Aksthotl iwt», Ars» ^rliznsnum, -irüvNL, ^ ^rcsiiL, ^ -Vrvs, ^«a/e ^rvMj;r, Arwangen ^ivsMiL Loiniraiur, Arva ^rviiiu! nioni, , die Aar ^runci, ^runäs, ^ons'-r ^VlUNcliS, ^ruaäiR monces, ^rvonis, »/r-i/L» ^rvorüMil!, LomuamL, L^rr. ^rus, ^nc>b .^rx.^ulilins, Lalavorn!» , Ü^rrniiM! -» Lei^tca, Le/^cÄ LriciLnuics, / ^c> b'onrLNL, 6anäu'xmi, L^steV 6^,:^,/» lüboüs, ^>01 t ^/ir//e Ixsüinz, I-rm» , ^,-rr^E»^ d-iculans, ?vcKiL, 8 . Üospiui, OH>ic!» L. suiisni^ >b'2»t0r^on S.lVlMw.i, Mariinsderg 8c,i>:nki3, 3LNNÜL , .V--.>,riV VonilL, /^oo>» ^5cLnir>, Äscheröieben ^s:A>,»?sIur, v^c/r^ ^lcsniur bluviun, ^lciburauui, Aschaffenburg ^i'culum kicenum, ^tsto/r .^lculum LLtLrinum, V. Illm, ^-f/c o/r ^i->, Asien -Vim Minor > Natolien -VÜLÜnum, ^/!s/r-r?ro MU8, ^/i .^lius, (7-rir/cro /VspKlZlnum , Jspahan ?,ipLlucs, irts>Lrs, ^/ferk» Ass'ers vsllis, b/» r^-ri A.lpir > ^lvropolin, ^Its kaulini, ^-nre Allenksmium, Astenbeim ^IlicioiÜL, >lckkHr.l ^!^0N!« äMüum, Atbll,»cioni§ Oiviras, VNM ^Idimüoiiiü Insuls, ^n/rro/ii ,'>ü>ris, Assyrien ^K-i komx.>sr, vs/ir Attslum, A^üadr ^issrbsrs, Änrck- bnt ^ ^1b»rseenÜLLv«!l»tus, kstk» ae Ms- der Lateinifthen Nahinen. ^lk I^cgi» -'rontrr-, Adstadt ^ltizi, Lei/n ^ttrücLiium, Astraean ^liuilc«, ^/lsr^n -^churum coinmoiusnum, -^ka^L, o^rs?r ^wrnur, Li/eain Brochs, L/ls ^lkcnsr, Athen -kkonsoui» ?roaiontorium, ^rkcräs, ^rkeüs, ^Uieims ^zci, Etschland ^rlu>«, ?s/.^ Alkalis, >ckor, /kLttte Lrnta ^ruianu^I.ucus, ^nrtrt/nn ^llünlicus Ocesuur^ Atiailtl^ sche Meer. ^rrel>Lt-r, Volk IN ^rts» ^rrebarum, v-?rur Huri«, ^ti r ^trisnus, ^rücr, das Land um Athen' Mizis, ^ttmlscum, ^t/17»^ ^wrenüum, .^r/renllum Li vit-s, ^»r ^tariuw, v^rre ^mrar, Hsrir ^tuiur LLucloLnicus, -tr ^kuwr Lilvcnür, oÄ/om- tu ^>riehe ^VUÜOMÜ, vj'huüo» ^oiUro, ILvLrum kiomunrorium, ^iairu Avsnea, vfriliÄ-!»? --iiu1oiUM, I^Aor-corum, Augch Lnellionum, ^'ois/önr Taurinoluiy, Turin T'reviwiuil!> Triers 'I'ricatLnuruin, L. t^UL/ t- or/ L^,--^r/x 1'tiiMbsnlum, Landen Vu^iennmuni, .Vq/x-ro Vunzinuum, Worn:s Vsron!2näuoiu«>,.;.^«^»tm >^ 6 !»onte Vinäolicorum, Augspttlg -Lu^uchanwica, LVrrf ^uzuchma LoniL-Mo, Aug» spurgische Cmiseßisn ^u^uNObii^», .1uzulliohii8», Lr/i .^u^uüvclunum, ^-Ltor- ^uztiltomazu;, ^«r/!F ^vel!u, ^vicul-»^ l/ccello -Vvillu, /Ivium Iniül», .^uls Oslüllul, der Reichs^ Hvfrath i^ulicum luldcium, rÄeir. ^uiu lve">s, Königs-Saal ^ulon, ^o/onn /Vunuzuons, ^«mr>no-r ^unuL, v^ttncerr .^vogacis, v^hu/lte /Luruku, t/-ck»u ^ur^iiL, ^uruüuin, Auras .^urru Lu!I->, güldene Bulle .^ure-l Vul!i5, , /rurcÜL, O- /eir L^rieri«, Lue4?,e- ^ ^ I,«- ^uLI!S, T>ezal'ow ^xius, k^.rurs,^ .Xxonll, /^ymvuüuui, ^ ösbsImLnäsli» lnlul», L bre- rum, /tsn^/m^nue/ Iludia, Luliinoulis tvi5publics, NNkr reii-Äeseilschasr Kxt>^Ioms,,Badolon Luvtkim, Ü^c^r/'u ^ Luccurucu«, Bacherach Lilclü.im ^ Bacharach kuccllvis, Backow Lac-muw, .öueuÄr sä ürccnax, ürnL/c» »uckiu, Bach llLLiüüo, öu>, Ä/ione üacuniu Z^Ivs, Baconerwald Lacejuiunum,' Z«'s,m7t Lucisnlin r^oaio, Batst» k^clena-IiL, öauLnocH Lgilenü-MrciuoTiutw,, Baden Laclenvila, L.iäLinveilLrum, Badeniveiler lZuclor!«, Lur/<7er kailonlcu!- niuiii;, Lak^e Nü^scurn, Lur'u^> LLMMLllnuM lvL^UUIU, 2^»- oume-ilri N ^uiuuu, ö rss^M L^chuium, L^euNX, üeuu ' Lx^nrcubsüum, §N 7 »ueveno Luvarum, ^vinioiksrum, k^->onet eevcnnc, ävemicu»,, ^i-er7c/-r^ ^venunuri,, Abensperg ^vsuun«, ^vcrrus, ^-L»no äuei>D?rzu, Auuersherg ^uüclenü, tluüäuL, Oss«nr« Or- kL>iurom», §uHu»e?» I^kuüuur, Bahtts K^y->Nll, "öL/M»s ö imoci^n, 2?rmoei> kajouris, Beyern k ijocussium Qvuas, Ks/nix i;ajuc,'nÜL 'I's!>:rux, Legi» ver Nordr!L«jncum, Kujr^x Nuiüim, ^ursliimum, Oe^no rVurelü Vicus. ^xeL» ^un«, O. ktt/e ^uricuin, Atirich ^uri^cl«, ^«rre-"r ./^uriliacam, O-iAL/e I^mvru bllroslis, I Schein ^ .. —, . . ... >7Vutä NOVA, ^'OAä?r Noioino Iniu/iy, BayoNNlsche I^utomum lVIurc, Ca>«drische, 2»!'ln l Mecr i Lsion e Zinnr, BayoMlschak I^uiteri»itüukn, Vstrr-v^nt l Meeroulan. Ä n u,« Ls/nsium, La^onne L/üK«ö««„ Lslsnis, L«/«/?«« kcksunus s,scÜ8, L«/aton örlLsllrunr, L«/h«/lro Lslbscum, L«/l>ee' Lsib/s, >^-t«nreE Lsicirum, L«/eH ösläu« lVIons, L«/^« , Lslesnäcs Inlulre, Baleari-/ sche Jmeüi , Ls!>>:nriscum, L««sene^ Lslx-lscum, L««oe Lsimuni, L««"e Lslich-lls, Baistall Lslinich, La/,/ Lsllrun Ixczrrum, L«/i Lsülbritrs, L.Ml»,tt Lsliiols, L«/Üe«/ . Lslllvls juncersns, Altentise» I LsNivisru^, Valley, L«iL«-e1 Lslms, ö«»/o!k Lslms, L«?««me Ls!nooI8, L«s„s// Lslnecilum, Arano/o, L«,7- o„e«/» Lslnsc-roÄum, L«»n«, e« L rlnauml^cgir, L«o>,«re« Lsils, ^ckch«se,tr« Lsisciee krincipsrur, §-?//« s Lslrjcuni e rclum, Belt L-iin-uin LlLie, Baltische Meer Lslrur^Ickls, Ls/t,-/«//e Ls!vs> L«/s.e Lsluclsv/s, L«/«e/«v Lslys, Kslii Lsucherz;cniiL Lxichoxstur, B, 1 wde'.'g Lsnskers, L/Naoer Lsnleurls, L«„/,«, Lsnäc?- K ksliuni, Langer- LLoNMLtUL, Barg» iipar Lsrrscki«, L«leels ksravellnrn, Larsreeüo üsrd/.rMNM , L/v!>«r«n» Hurt.»«», Vardarey Erstes Register Ssrvsckrum, L«,-«st,g vsrbsrs, Üei-Lsts Ksrbcllnm, L«,He««^ ?Eb-i-,m,m, L«, äe, ,,-o Lsrkcräiuin, Lsrherreaoe «uibienür cmnMiur, Batbv L»rk,un,, Barby ' ' Lsrcclorium, L«r ee/o,- Lsreclwn, L«,ee/o/ Lsickoiis, L«,^^,>^ ^srcdonium, L«,e/,o» Lsrclno.Lsrcmons, ö«, eeüon« tisrcmvnensir comirsrus, L«, - eeüo»^ ösrcinonsnüs Vicsrisrur, L«,ee//onettc Lsräsrius, Lsr^vicum, Bardewlck Lsräis, Bartke Lsräium, L«,e/r L»kcliiuii>, Barch Lsninerivm, Lsr^r'nere« Lsr-lum, S«,«t, L«,«'» Lsrcäzms vsllk,, L«,e^e trSILMONUIN, L«roenrto^r ö/irisnus, Lsricsnur, teu Ls- rk-nl'u,.<^ei, L«,r L!»r,-L, Bartsch aöar//s// Lsrium, LmiiL-, Bartsch Lsrium, L-r, ,7r Lsrium s-i älbulsm. r^rroe Lsrium sä Se<;uansm, L«- 8sme, üs>^'cs, !ÜLrotlueluni, üsrrcnsiü vucsrur, Ls-ro-Qt,cum, LM-/k-/)L-- >Lsrio^u8, lLarlLttiir Lomiksru^, Bars, !8srkiis, Barcsch .ösnon'ium, Ls-ton -Lirlis, 8s»,!uni> 8srum, Zai ri LsrsMur, Barcsch '8srurlr?nti8 lläsrclriLmsrris, Ciilmlrach Lric-IIs, Lsliücs, Basel 8 s 1 llL 3 8. MsriX ir, lVlvme Oroyx» iirs , 7 >. Lsillion!i 5 l^pifcoxstu?, Basel 8liHIos><>!,>, Lslüutls, ÜsEicum, Lalli-r, Ü'-Fr LsüiniscusLasli»^ch Lslt,. L4/6 ° ^ kstl.iiis, /ta/rL? LaKvoscum, ösllonls, L^?o,--ne ksrsvi, Holländer Lsrsvüäurum, l^/e La» , /lese vsrsvorum -lrx, Laten!,»«?- Lrwnburxum, Badenbura ^ kmksl'-c», Bathaseck LsclimonsK-iiuill, BathmÜN- ster Lmkovl», Bache östliycolxui, L-«t/,er» Lsrli^niur, Li«t/-ei e ksronis Insuls, Lato/ Lstueci, Lstaeco/ Lsrulo. öe/e? üsvrcum, Ler'««^ Lsvsris, Bayern ösvsilcur Lirculu:, Baykl» scher Kreiß Lsucium, Ls«x LsuäudliZs, Bopparc Lsuclrie, L««-s?^ üsugLriuin, Lsaoera / ösuzellum, Lo«-er öesirs, Le^/t L-sksIÄsrisäs Vi6:orig, 77«o- /Ls^et^no?« He/o ücicklinzcnüb dloinirsrur, Beichlingen Lcicklintziuin, ^rxLeiclillnzs, Beichlingen Lsjs, Le/e kclnkoinium, Beinheim kclscuin, Lel/L LclsIcsLsrium. öe/-^/e«r« Leldsils, Lew«,/ Lcibur, Le/öo üolcinnm, Le/enr Lsloriäso, 7>lrno«/rrare Kclolinum, Le/I/,ne kslusur kluv/ns, Le/e/ Lclsorrium, Le/sorte Lsl^sräis, B lgord 8el»oüunl, üclZ'iojols, Le/- aro/o/o Lellium, Niederland Lslsium nvvum, I o,<^ kol^rsclus iluviux, Ze/ora«* Loljj;rsä», 2«r«e/>« vslsttolls, Lelle L/l«/e L.'ljvrum, Le//oe» ^ ^ der Lateinischen Nahmen. LÄisinum, Be/->/r»e Lcll», Bk/rrHr'kr L:N i g-,uz, Belle Er.-? Lellabr-arcs, Beüt'branr-e 8-ü-i perrica, Brüe Be-r^e L.'IIa viI!->, Sell-'r-iüe Ldleloräiu, Learrfo- LcIIiMräm, Br'lltvU/./r 8-'l!eZuriu>u, Ballu/u«' Pcllicalirun!, Br-Zrä/kro Lellicum, Bellas 8.>ll,locus, Bcr^/ev Lelllsoccalis vcl Zcilosovlonsii TVZrr, Bcurrjo/orr Le!>>)vcum, Bcrrrrserr LsllinZvoläium, Bcüruoe^- n>oKtt-,Vr4aur Li-liiols, Barllerr/ Lrllvjovium, öearr/'eer Lcllomarilcus, Bearrrnarrr/^ L-Ikoinuntium, öe/mouk öollomomimu, Bcarrmont Lsilomontium in rVrZona, ücarrWonk cn ^oorrr' Lrllomonrium KoZsrii, Bearr- mout /c Bopkc Lellv-Mräa, Bearrcarre LsIIovacsnliL ^ser, Lcarra'ar- Leliovacum, Bcarr^a^ ö^llum Irrtum, Bcar^rca« L-'llum vsclum, Bi/bao Lrllununils uZcc, Bcllrruc/« L-ilus bscus, Bcarriscc L.'llus locus, Bcarr/r."« Lcllus mons, Lc 8-lriuin, Belzoe BclL-nlis kalzrinulus, Belcz LenulZis-, Beuur-okL L-ncli-nirius Äuvius, LcurZimr,' Bsnoarnia, Lca,n 8-nclisrnun>, /,t-srar' Penavunruni, Brue^euko LenZulsc rrZnum, Bcupa/L LenMl:e linus, Lcu?a/r! L-ni-lrax,, 8-M ^ ,,.v LmiZouiiu, Bmrorrmr LcniZunLcvsI^L mvns, Kmr- ZrrN2cr-aZ L-niZuelläus moiis, Lrnr Oe- vain Lcnimarssiur mons, Benrma- i-rr Lsninus sinus, O 0//0 ^r Lcnrrr «snns, Lcuc LcMinmenl'ir Lomlmrur, Benkheim b:nkoriLnn,' ^nk,kr>»t L-raruin rsZnum, L»ai' v-lM»», Bekam, 8eickloIsZsä-nsis kr»posuu- ru, Berchtelsgaden S-rci/.om», BEcn ov Lssm ö.rcorium, L-ccovmm, Barwick kci^se 3. Vinoci, z^ruoxbcro BsrZinlis prsefscrura, Bergeli- huS 8srZ°rucuin, B^^r'ac 8LrrZoniuw, Barocnr Lüizomenle tcriiwrium, B»- ?rr«.r/rs 86rZomum, B-rZuK,.-racuin, Biberach 8,cina, Pirschen 8i-ls, Biel 8>elks, Bielsky 8iclcg, Bielsko 8iaIocarL Oucarus, Bielg Orsro 8isnbosum, örer-ovar 8isnnu, Biel 8!snnanslL I^scuL, Lre/ 8icnuinuin, örentrna: Lic-ScLcliuL muns, Lrer-H-a^i 8isZnum, §r>en 8iZZar2llsiL-Lumir<»tus, Bros r-r IlliZ-cronum aguze, s Bikarenlis öomirruur, Bihaks Äala 8iU>aum, Br/o?r» 8ilblIiL'novs, Lu/rrker^u^ kilcdoe, Br/o/-cr 8iIccluIZciiclis, Br/e^«sFerÄ 8ileliinurn, Bellstein 8 Il>vii>um, Brüro» LUins, Bilin 8^t«io, Br/rr:roulr Nuus» Nlliuonum, Be/inrsu-» Liliriuin, Bilij Zillana, Bille öilluroscum, Billerbeck 6iIl>L»i!L, Be/rurona, 8im»iiL, Bnkr'e rkerrx 8lm»iena, BlNIMe.I Z,NL, Brer-rl 0 Linurusiu, Ltuaco/ Lorulcum, ,lru.a/es lÄnckiuin, B/rrcÄr ZinZium, Bingen 6mrcrlis ^kbalis, BüMht 6ipLnniL, U>el ZtponunuL OucNUL. das Her«' zogthum AMybmcken 8!rclrok-!,Ij-nsiL krliicipLML, Birckenseid 3irlllciu>n, Blcrfliet Nli'ckuiomimn, Bierthalmen 8Nulniuin,' Bo/ron2ua 8ilönu>n, öt^/au üiliricia, Blltricz 8iliriciun>, Bistrzice kittmiimn, üe/a»fo» 8ircs.uum, Brte^rr 8ireri2e, Brrr>-v« 8itunLSL, 8!turirÄS, Borrr-ooe 8iwriZum rVvarici, Bo»ro'kF 8irurrcunli5 vucstus, B»u r Limnx, ösur^er Ziris, ÜiLonis, ^2» ZlancoburZa, Blanckcnberg Pisnclccndurguin, BlanckeN» bürg Zlaudurium, Blaubeuren Zlsnavium, 8!elcnür rVZcr, B/ai/sr^ 8!slurn, L/orr Zlslila, /,e^e/mrk lllneirL, Brrrer/ Zlukira, Blaubeuren 808mm, Bobbrs 8o8u, Loali üocloblicum, Bsppark ZoäoZi-ns^ (-'omic-ltUL, Bv- drog ^ LuäoZwm, LoäroZum, B«» dag Kokemia, Böhmen 8olius, Büg 8oMn«n, Buch Loinil, Bovue LoiL-indurZum, BülZenbMk g 8olLLlrviL,Bunzel Zvi-LluvianÜL Oirculur» Buiijler-Krciß 8olouin,, Boo/rs 8oZl>Äli:uii»? Loo/r-r/re Zolonis, Bsrr/o-t»c LulLMuin, Beizen Lon» lidslsilri» > M^i-er»GÜ« k«r Lt»u- konncumks, Loimecomöe kon-e porlunes Inluln, die Insel des quke» Glückes konee Lpsi lnluln, Oo^e //o- LonL7,iclL, Bonzeden Vonoks, Benes Loni veüäsrü kromonrorium, Lueno De/io LoniLcii Linus, Soni/ncro Donikcium, Lon^sero kann», Bonn Lonnium, öonnr VvnnopoH§, öo)7?reT>rüe Lononis, öo/oo»s Lvnu- ui-r, öurnor ^- e, Konus LLr, öo» SU' Lopünss, Bopsnigen korkonenüs krovmcm, Lerer boruroir Lorkonium ^nlslmum, LorU' hon ?/4«er . . Lorkonium iVreimkLlcli, Lourso» ri'^r c^smbsrrt korclrelou, Borckel00 Loreule Ouxuc. Lorcule MLis, ^ t Doräslis l-luvius, ^>o,t Lor.cL, Jorckau Lornliolmm, Bornholm Loronnum, Sr-ror-ro LoruKu, Preuffen ^ xoryttlien-s, Dmeper LoscodelNum, öo-rörllk Noinm, Lllin», Bolmen Lolpliorus, koipkorus Lnnmenus^ LsM Lochirorus I kmci», EoNItüN l-nopoittanijcher Canal oder tte!rsr 2 ü Lrsgsnciu, Lrirasrir-r Lrmäs, Lrur Lrsilovis, ö-sson' kruckelium, Ü-E^, Lrummovicum, ör smsrrt LmmolLnium, öism^snr krumpronium, L, sm^torr Knmu, S- sine krsucsüruin, örsne^ne Lrsnäcnbur^m, Branöen- Erstes Register Kranskum, Bransko kmnloiumum, Lr sutorrre krutlliu, Brasil ümiiHum ivisie, Brasiliani- sche Meer LmLluvm, Braslaw Lmslovis, Braslaw Lruilvdm, Cronstadt Lmkliis, Lrsii-s Lruunlsviii, Braslaw Lisrrig, Lrsers Lrsulius lVIons, Lr su/ro Lrsunecus, Brunegg Lrsccliipmjum Ouxur, LrS)- i ^riLLernt Lrcu, L-k!> Licsniu, Lresne Lrsclünis, Li^o/inocH ürecliinium, Lree/n» Lre^o/te Lreindus, 6/ ernöo Lrenreniis Oucmus, Bremen Lremerluräu, Bremervörde Lrcmonun, Lrems Nmmmu, öremme üromoZurrum, Bremgarten Lrcmpcs, krenciulum > ö»enss>/o Zrcnnenljs Xzcr, öreune lüreuiu, ü< esttr lireniunum, dj-k^nsno llmnmo örtsnr! Lrennis (Lomicir, ^- srue/e Lomir Lrcnnis ^NoäicnÜL, örsi»^ Lrennum, öreno krennus mons, Brenner krcnreii-l, Ki«mt L- ento/s krssconis, Lro/oou LreM-l, L-e//e ürelluira, Ae/Tüüe Lreckm, Lrscksnlis r-NLtinsws, Brze örstelium, A'eikui/ Lrekini-icum, öietrou^ krerr», Wernerburg Lreuber^cnle vominium, Breiidcra Krcunu, krexslm vniüs, Bergelkhal kre^NA, öre-r» öreLML, Lit/mr ^ kriunLoniä, L- rsntonet kriceum, Li ic-> LriNUnLronium kricloooriun, Lrisre ^ kri'^Ä, Brieg Lii»->nconis, S-'^snx in Lrizsnür, Kregentz Lri^min, L-e-snrs krigsnlini momes, üi isnes kri^sNANur ^»er, Lrmnxsn- uorr Ikrizuntinus Lomitstus, Btt« I gentz, I kri^snrium, s» isnfou ^ üri^oiiium, Lrr-ukll krülenclunum, öri^/rn-tsn krimcum, L/ imku künentis^^er, üreune krinolmum, öii-uelle Lrinonm, 8/i-nolle kriocum, .^. Li ru üriosis, Lrioue kripium, Lr riuo Kr1c;uennium, öi krisucenlis V icus, Brisich Lrür-cum, Brilüch Lrücienlis kslLtinscus, Bre- ' sei« Lrilcium, Brescia krisMviu, Brlßgau Lrickolinum, Li i/roi Lriliolinnm ^srvum, NeU- Bristvl krimnni, L-okonr kiininniL iVIs^i», Groß-Brit» tan nie» Krirunmu iVlinor, L- etso'ne Lrlrunmcum krerum, Li etoi« örimnnoäunum, Oruusiiio» Lrirexm, Liiste^e Lrnolium, L/tieuL krirones, L/rion^ Kriwnum L^rit, L-eton kiiv» Lurreüu, Li r oo - /s Osiisnivs«' Lrii'us, öi-onuie krivscum, Liiiisr kcivurus korrus , öi krivmenlis vicus, Linisr, Li in? Lri^väurum, Li e ürivoclurrnl'e Incile, Limüe ^Lrixellum, L,/rllo Ikrixis, Lre/c is iklixiünus «S^ üioculium re^num, L-ors/e krocki», Liüoe/ik Lroclu Lokemics, Böhmisch Brod Lroäs leuronic», TeiNlch Brod Lromlödros, Bremlebro der Lateiiüsi-Hcn Rainen. Lronium, /e Lllliit» l Lulszraxur, L«. SF? vr.'f Lwim, Broß ILuisti t>opu!i, Bureccen Lloucvuri korwL, BroUvers-lLurcl-gaiz, Haien j Luiä-^»lLkili 8 ,'V§cr , L->?/!- Lrouvcn k'remm , ?> 01 ^ i s'e/ota Lcuclilum aä Kuram, Brück ^ Luräigala,§c,Mvkc-.Mcc au der Rore LiuÄsrus >NV»L, Blochöderg Lruga, Brügge Lruge«, öl rc»e/ Lrug ,nÜ8 rctrurciiici, Brügge ktuna, BrÜM Lruna, Lttmäuiia, Brondrut Liunäuiiuiu, Bra.weiK Lruucluüum, ö.'Mcü/r Lruiuacum, ö- kA-cc on Lmnoms MÜNS^ Braunsberg LiulluniL Vicur , Br.;!»i- schweig Lnmozioii«, Braunjchweig lirunsde^L, Braunüderg Lrunlibucca, Brauiircültel Lmniuicuiu, Bramuchweig LiuuiüiccnÜL. OucaiUL , Bcgunschweig Lruxslk«, Brülsel , tslll?ccr«?!N Ludalorum Lacus, Luvicnum, ^'rag Lucsjcnaia, O-Ho». Lucc^ualcz, Bützow Luciiania» L»c.«.W Luciianiucn, Lyrcc^^m Lucka vis, Buchau Luckingkanilz, Lccculm^/lcrm. Lucgiiuin, ü?u// Lucilrum, Lr-cino. Lucuvria, ör>iäo,r Lucucciba, Buchereft Lucia Lxl.ic.ua, Lucia, Ofen Lucia vcrcis, Alt-Ofen Luciina, Luciui^a, Büdingen Lucüiia, BUUlN Lucima, BciliKeN Lucior^is, Breßigu öucluvula, Budweiß Luctnckiuin, Bürick Luäiunrum, Mc/ttte Luciua, ttrcc/vir Luävicium, Budweiß Lu^ciia, Lu^ia dui!U5. B"uq Lu ganz, Bulgarien LuLa aurca, güldene Bulle Luiia rcgia, Lkjic LuU^um, Lt2/r Luivz, L^orr Lungum, ttrcMo Luniz, Ls»ir^ Llunväunum , Braunau Lu^Uvjz, Ltr^r/v^i »//etts, Lic-iret Lurgsriu, Bürgaii LurAccuni, t>« a/^tl Lurgi, öorcc uoa Lurgia, WLn>i'iffel I? U ig 0MlM NU M, Lol "ELM/'o Lui^uin, ^>W'Fu, Borch üuigum L'iuncum , /joi-c-o //i!>.'c'o Kurzuncliz, Ko?ir?s?rrk LurguncUcu« Lirculüs, Bur- gundischer Kreiß üurgus torciL, Lo<^o/c»te ljurguis novu8, /cluic/cce/cc.'c/' LurnvnlL mcms, öor/> moirt Luiniunliliic, Blaubcyern Luriä, Brild ömlü, Lo«:^o Lurcincum, Wunngen üuitLlum, ös/etrcM Kultus, ösrro Luiruin magMiu, Lre/tr öuium kromomonui», Lrc/o üuliwotum, örcr- r>Nc> Lminoclls, ürccori^: Lurnoculn, Bud»ock Luäovisiilc clumllüuiii, Bütow Lurciszcüum, Biillftadt Luvincia., Luxonriss, kllc/eto LuxLiicsiia rcg>c>, L/e/c-ra LuxLriuin kiLtonuui, Zrcj/icu e öuxcmui, Lec/cta Luxsc-ma iecguo, Är^rs Luxium, Üüru,örcc7- LuxucliL, Lisljre üciLLnceLuiii, ürcLcnrcoi^ Ij^ciLna, Lyiuctium, B.:i>rcuch Lywnia, Beucyen Ü>KLMIUM, Constantinopel C. acl LaLallu;, Lronirciriccr/Zo LaLzüicaiiciUiLÜuczcUL, ö/sri Lzbciiio, L/inE/Zo» OaLiilio, (.^.r//o?r OzbillM», <7^n//wr Lacici, Lscus inons, ^ckoncer/a Oaäumus, i7crerr Lacioiinur ngsr, LiickorLio OscliotiuiL, et c^a^uLrino, t.ÄctN rnc> elzclurccniis rr»ÄU8, LusrLs, LselLtanusLuviur, L>e Laelar ^UAuita, ^c /ü> ^ Oc-ür.Vug'uidg, ^'rn^oAcr c«lsis» , Äinnn r L:eiu,cu magria^/cciscri^ ^nr- n-t?' cc«Lrsopoli8, Kaysermarck Lac-iärix Üurg u8, L7-» ho«c'F La-iur.b NIVII8, Kaysersberg QLiä,i5 V'-räz, KayserSwerch 0-c-iä>omz^U8, (.Äg'uaius xorcus, Lcr.?ecn^ LchancLuigum, iLajaneburg elaMiLlim, Lujeca, LUt.r Oainon, c.^tirLN elairliz, Lius, Caleinöerg Lzic^iuin, t7cr/c^ro Lziumm, (.Änrr (^ziiticiiiccun», Lcrreckeöee Oaiiclum, Lalij'us, Ln^cron OaiiMumLapig, 6ÄA/r Oallucu, c.cr«st Luilnzria, Lülmar Lail.ivnl.icun , L/iNLlkrsnt LainiaculN, LÜcMN) Lalonclus, öe//e Laljx:, Lrl»n/tcüi' Luiva, Calw Lal VLnciaccmi, Lcrvcruegl LalvunLianum, L.r/ venruM» LalEiscum, L/?nrccvi.-il^ Lalvomons, L/t-Mmonr LzivllMlimiu«, Lü^rcMNt LaiLiacz, LÄNcür Lamaria, L-rmn-F-ce Lsinbsiirum, Lv.l/ucuu^ Lrcmuvcillnum. Luiuboiium, L/lÄl»!>o>' LumkurKuin > Camburg Lami>u»i, Cham in Oder-Pfalz Lamcirciz , Kaminieck - P0- doidky , „ . LacnsiiFrLäum, QrmEk-rct LamciL L oui.iL, Lünmd-e Lon- t-ime Lamcia ^r/-r> ie»/rr, CSM- wer - Gericht in Wetzlar Lauieracrni'uc ^Aei, e/!/ Lamsrscum, Lcrmvlvr^ Lame- Erstes Register , Cammerer (^smekcsnr!, ^s,rir//e^ Lsmcri!iu5, tirirnerrno tlsmirium, Camin Osmillsnuin, L»r»i/slrno <^smoj«äunum, ^/nrorrrt/rrrr^ Ompsnis, t,'/r»rn/r»^ne Lsmpsnis pvOMLNS," e?nr»- »i /so»r» <^smpi. Campt (,'smpictunum, (^smpoäunum, Kempten !k/-0 "Lsmprvans, s^eere Ompium, Ompo/r (^sinpoclunonür äbbstis, Kempten (smpll§ , tlrrrnps Lsmpus AmonÄMI LsvsäienstsLoinitst. L^ons/ Ospruls, < 7 »»or/e Lsprutinm, ere/e (^Lssss, (ntt>e/ Cspex, L-r/ro Ospur äqueum, t7»/r»ecro ärmorum > /-r r«e^ Lon^Lpei, L»/r o <7»>/o kinir Isrrss, KrEer-re liornsnum, t7^> Ne 2ar» Oeni, LnaaNrn kvNum, Lijo <Äe/>nAr Virikte, ii (,6p der ne Lsrgcocle^l'oriUL, ^/»err Osrsmsnis, Caraman"e» Lar^msm^ msre, Caramant- fche Meer Lsisriceb»-, Onennsesie^ 0srsmkanu5, O^nrnrnte Osrsvs^ium, L»rnd»a»ro Ourculio, Lnr'esstöne Osiecium, 6nre/r» Lsräsnum, t-nr/nno Lsianroniuin > o^nr en/ar» Lsrkrwnisiis, Onr/n^n»»» OsrIspulis, Kargapol Osribsnci^ >-ntr//e^ (snsU^ konilscii,/e öoe/>e rie Osiiker, ^nir//e§ öonr/nei» o/iir» Osrinrkis, Kärndten Lsrio Lomirum, Oaeron a'e io§ Oonte^ Osristscum, Oroc^ Lsrlsutum, Qr,/re Oarmsnolis, L^r rn^rro/rr Laemrnum, k M msrr" Linmo, tTzrrnor'rr Larnrrius Lmur, L^r rrer o Lmniodur^um, C.aiuburg L^rniolL, Crain QmoviL, Jaqerndorf L<>rnurum, tÄsrtre^ LarobuiLur, (Äer/>Mrd (Äroii ürrons, Carlöeron l^Lioli koituL, Carlshasen Lsiolise, t74.?ro//e/ Lmolinsr 1'tieimse, Carlöbad Lsrolomontium, tÄ^r/ernont ^<7arulopolir, l7^r/«di//e Lgrrolum, <7r>räemunäa, KierteMUNdt Lsttka^o, <7--r/noo (KrchnFo novs, Qvta°le»L (^riiulls, e^?r7rorrAe ^ Larptiu«, t7-r/tes.tt - Kor/z? Lsüu:» csncücls, ^ü/iern LLÜ« Oei p'o-isuL, GvtteK» Hauj - Bund LaLIs-zueum, L^lAe inssus, t7s/n/ Lstsle 8. p>mii, (,e Oslsnum, Orsn.n OsscLle, Ö,scnrF OMumriL, Cazimiers LMimilir, Casimir Lsrletum, Castrl La/peiia, ^es^rr ^sl'piro koitu:, CaspischePsprlt LLlpium, L-Ee Olisricla, t.Ässrrr.r' Lairelerum, sÄ-rüe/et Cmleli«, Cassel LalNIis, L-r-sre/ crii'ovis, Caschau drtiudirL Vuc3tur, CassubsN I^LtiLNSk», Le/ia-rerr» LMianeiia, eis/iarrer^ OaltLnoclvIum, t^^irrre^a/i LM'reN» suras, leerir/irr»» ^L-nKIM nova, Neu-Castiiien OaKeNa verur, Air-Cast iiem LastellsnUL cornic itur, , Castell- L-iItallarum, L»/ie//»» LLstetierum, (Urte/ct LtstLllrv, ti?sratr//an Lsltailro, (.^-rstr/ion Öaiieiiio ->«i Larim, LHa/ki/- csmm!U»K«Nt KaiUeKanzo Oarolvre^ium, tt^r/ero^ /o» /«>' Osee rllio tiilnüur, <7rr»t/e lie«^»rrto Larpa:u5 Alom, Carpatische Gedürge LarpenroisLse, 0»i/>entr»r Lsrpir, Kerpen (.'Lnio t^vmnnm, LrU'riorr rse i to.r Lonte^ (ssstellio sä lneetem, /ti//o»/irr- ?/rr^re scl r>i^u»im^> t.^,r/ii//orr /r» I,oi>e sä l.uj'ism, L^-r/!r//orr/Lr /.bi»^. Alsnmsnu5, La^ra/ione ^rrrrrk»»no Ossteilio sä Mscronsm, t?^rl- io» /«!' >^/nr »e IVleäu!ci,LHrrstr//an»'e >!/e- r^oe sä Zs^usnsm, (s/i^/Iri/s» /»r- »Verne dstseilivnum, L»/tU/ione LsKaUl>«lunum,L>rrrüer!rr 2«» Lsstoüuill, Äest'el LsstsIInm iVrisnomm, L»^e/- nsu^rrri -VlLntL, tni/le/ ^ ^e Oriemir, /.errsnte ^lori der. Lateinisthen Namen. ^loiino um, Lnl/eZ, LH/eZ Kovum, Ln/reZ »L»7,„ ?str-e, Ln/ZeZ/o -ZeZZ-r?ZeZ, u? 3. j^oäeiici, L^/ZeZZ ZZo-Z- -Ao Lästiuo 3rivetvrum , Zio»e eZeZZn >5tt'u«e Lsstio, ZZ.,/Zlone t sü L?>kR!lcÄ, Güster Lslir-nliLÜucarus, t o Lalliiveisnlis Lomilsrus, Sarwac Lattrum ^'arici, ^»ZÄrrne -zlbi, La/eZlu nneo zvlbineniium, Ln/Zie- 'Lal'ur, L.i/s-, Lamrium, LnZ^^eMui Lslalonis, Catalünien Lacelsunum, Ls-rZo-rr Lutanu, Lntliires OcsriEuKkclli, Rheinfall LLMrrsits O-inclavonür, Süö von Geilt Llialcis, /Vl- 7 -Dorrte LkastsiichuuL, LZi-rZ.M^ Lliul^bon, ^ZZ^o Liiaruea, LZinnaniI Liiarur, LZ-er' Lliavs, L^rr>e/ Lde^oiiiis LomiisNil, Chege > Lhejmenüs 'I'erra, CbeiM Lslsrra^onum , LmarrsÄo. Llrelmum, Ehelm, CulM nium , ^ZZZ^to» ! Larenne ^nclmm, Lmkars-, L«ZZnio > Luilisristes, v^r^/r- I Larkenslis, L/-nst?re/i ILmms, LnZs»en —. (,Ä^ 0",10 >r^on:nls, L--/Z--Z ^-do- > Laronum, Mje . i--» ^raüüonis, -Oramenburg sä Lieäum, W/enre n«z.o» Lizorre, Pnrbk'- Llienüi, L-nlinre N in»t Lriconum, D//,nl» icon Laleäonium, O»rr-seZ-Z Lameraeenl'e, LZ/n/Zen« L-rmZue/Z- Latkon!>iia, LH.v/ieM« t O-Ip!>ini, Ma/Zeare Onr-- Ouramis, lZibb-r (/>Ziin Luvortium, t7-rar->'/ ,^LatkimsIil>vcenüs Lomitstua, Catzcnellnbügen LstuIihlL, LllttÄM'il Laruri^n , Lacuri^um urbr , LZw-sl'i > Lauc-t, Laen LLuco'iirsris, LaZZrsr/re Lauclu Vulxus, Lo-Zn-Zr HZ^e i Lstvrs, Lr«i' Lsucheria, LrrllZier > Lstorimiu, ChütziM Lanus vsILacus Mons, Lkrs^Iü, LZ-^/^a enfo " ^ ° ... Lll-muitium, Chemnitz Ltierloneius, eine Halb-Insel Lkerionolus Linii-nca, ZÜk- land Lk-rluiielusl'zuiicL, CkliN Lniabriu!,, ZZH.rbiill Linuse?., Lhnssil! Lkiemium, Chiemsee Lkierium, Weil Lkiionium, Kiel Lkimueum, 6^-ine^ Lkineium, (.Virile^ Lstiniaeum, LZ-iirT, Liiixpeilkamum, L4rAse-r/inm k'elli, Lisenbera k'rancoluin, LnsteZ-smnneo Leioüim, Ln/Z^Z 6eZol/x Lomsteri, LZi^/Zenrl OonZZei I-lersINi, Lz>?/ZeZZeinr,uZ j^ausonir, (»L/ZeL« Z-Nll-Zo» I.eonir, (?.!/ZZZ I>ea»e ihucii, 6'Z,Ä.il monüs L-l!e?ii, ^/oMc nZe lovum, (.7,Ä/ienn »lv/ NVVUM, tZoi'ttlto Luuriz, (.ort-r Lauir-.imum, Caurzim Lsvu, (Zei'iL c-Ila, Zell (Zclls, ^?Z/^ Lelloi,-!, -b-Z/on^ Lamml-'nurlÄonr, daß FeD'en- r naonio iu 6ai/-rennnn' ^ Lennsbuni, 6e?re/>, tucz, ^Zl.ee ^ ; (ZanomLnrnÜ! kiovincia, Ze klexik, t.'.?iZoee i ^4Lröie ron^onir, t,'e-steZ?o»rE ^Lanomanum, l'orciNium, , (Zema, t-ontn er«l iLantspvrs, Lernte!!' pvynum, Peine ^ t anrumueli-:, o V-Zn s^ei>HZn kusIlLrum, Eeenburg iLsneuin Lollar^ L^^Z/nZoil lee^ls, (ÄZioZZenZe (nnre-Z (Zanrum vsII-L, tZento ninZZr I^emziäi, (Zysten« ZZes- Leos, Kulii, >. LreeZfi, lLerelsm», Le-vZ^E ^ Leestieu, Lei ^elil Leniacum, Zurzach Leivarus, Lei^-ria L so niiir,'L. L.Nacarii , F. ^Lcn->e 8 Leeunäi, -Hkcrln-Zo DieoNoiicl , LZinsteu:« u^ Vico-conüium, L-rsteZ-^-s-! ^ Vu,, lnum.Wteerll K-n-r--Z Lsüesu, Kostau List'uemum, LnLeuts Lei vjg, LZtterek- Lelänum, Le/nno Lellrienüs coinimrus, LHe/Zer- Leraorißs, -^Zeeb-rZ Lstaboms, LZ/nb»»' LKaÄornia, Czackenthurm Llmlcls, L/iNicZ,! NIIII n 4 Ltiliiriuni.luunino, Christian- preiß LkriCiaiiicsstium, Christian- staot Lkristin-o xortus, Christinä- haftn LliiUcineelrachum, Christinä- stadt LtilillÄnum A^I-re, Christia- nische Meer Lkrjstupolis, ZZmbo/l Lstrustina, ChruistM Liii^lupslis, Z>^/,vlseii Lmvl'oj-olis, .ber-Z-r-^ Lin^Iorrnoas, Z^/z-ri^/i.?i Llir;1us , ZÄerts Lia, Le-r . . ^ Lii-mlu äomeM». Mußtherl Litzmium, HermannstaLt Liealrr«, LZiieZie/lei Li^naks, LMMleo Li!I:>ci>ü« Lumimrus, Li/Zeii Limbnu purvL > Femern Lin,m, Linc/r Lm-ari, Zigeuner Lircejrui inons, .-iZonle (.rreei/e Lirceslum, Lircejum, vZZWl' bll?- . , Liienni-nüs la-ur, der Czirk- nitzer-See ^ ^ - Lirculus Imperii, Kreiß de» Heil. R. Reichs Lircullum, ^ZeZrnavi Lmacum, LZ-Ze Liüenils lXxer , L-re Lillmons, ZZ?/ü->»e Lstbercium, L^Zk^rr Linum, Zeij Lition, Liti s Livi- Erstes Register C'virm, LivlW Impciii , Reichs S <7-?al /-rr lC'/msr i Livra» klebir, Crn-lta ?'>n-e Civitar Kcttia, Cr,---/.-«'Kc-r/ Civira' Valarica, Civjiaeula, OkL-/k//^ Li-ts, Ze»tz ClaA-nluirum, Claqenfurt Llamcciacuni, C/nrnec-, CIrnis, (V-rr» Clanir, C^Cr-rr! Cisnin,, ^2no Claialcum /C>e,tc/öo Clarorvsllcs, L/rrr»i».7ttx Llaramoniium , C/eimonI Clara v»IIi5, C/-rr eo-?rrx Llaientia: Ilucatu?, C/^rerrrn Llariacun!, l /er -?e Clarium, eXi-r-i Clrromontium, C/e^morrt Llarus kom, Äk- sor-» Clailu?, C/rr-r/era Clacnvis, Hllatam Llavarum, Cisr-?t>-r> r LlavasiUM, !/»,77-^sö Claudia solla, C>)l-r-7o/-r Clauclopol!», Ciausenburg Clavenns, (ÄM.T-e»»rr Clausa, C/?l»/-r Clauscntlum,Cs'orrt^-rm/>ton Clausulce, C!ausu!tel>il-rise, ^,1-ai tesi/r-)/ Clerici, C7»e§ Clelium , C'/rlc/i» ClttNML, Chnin Clitum, e/- Cllrumnus/ CÄrrm-re Clivls, C>eve LllvienlidOucaius, Cleve CI UM um, C/orr Cluniacum, Ciuse, H/rrAr Cluiiui», C/nrr/i Clulünia Vallis, C/rr/ö» Cluta, C/ro-s Cn>l>ilt, Le/nr-Iei er Lobuij-um, Coburg Loccrmutlum, Cocnima, Cocheim Coclioillur, Co-/rei// Coclonla, Coppenhageir Colopis, Kulp Coelibarus, der Hagenftolz Ca-Hu5 munx, Keltnüntz Loenoditnn /VItackirnse iupe riu§, Dber-Altaich >nC>-UL, Nieder - Altaich Colberga, Colbrrg Colclanla, Coldiligham Lolinum, Keliii Collegium /ktäia Ckriiti, CZjr -/! - L/mr-eH Collis lVlarri», Co/mMcr Colmarla, Colmar Comlogara, Coimograd Cuionianum, Co/obr-rno Culuciu, Cuioera Co onia, Co/or-re^ Coloma, Co/o»»e Lolvnla, Loläanir, Co/rir»»- Colvnia, Co/c-^e^»', Co/o^rr-r .^llobrozuru, Genf sulls Cella, TCe/l-r suliaäutiina, s>u/rr IvauraeorUM, Basel VdivlUM) ^gr-ppina) ColonienÜL /VrelriepilcopatUL, Colin Colrmensis LoNtil3tU5 , l.o/- ,-rnre Cvluuiarla , Co/omö-rrur al 'II e^-M Coluint-ana, Co/rr»>?e>a, Colmar Conäomium Vascvnum, Cov- aorn Couärlacum, Con^i Conäiiavium, Conclrul'um, Co-raio^ Concluia, Con-4r/!' Loniiüum, C«^?-o/ Coneclrarluin, Co-m.r/n! LonnuAlianum, CMeo/,m» Lonkelliu ^u^ulkns , Aug< spurgische Coiiseßion Lontirmario, Firmung Conliuentia, Cvblenj Conüuenkcz, Cor^i-r»^, Con-> Lonlmrernltali^ pactum, Er l>> Verdrüderuiiij CvnAelatum lVIai!: , Eis-Meer Conzleionlum, Cotro/er-,r Cons;razst!o i'cLiuccntiu: , /e ^-cr-u C-<-/> t- -re /-r ^>eml«ice Cou^um, Conoo Cunzum, üsn-7e, - Loiroi Cvnla, Co^rr-r ColumbsrumInsul«, Co/rrml-r Conciliun^ Corrcl/ ColumnurumCaput, Cmonne Cvlurnum, Co/orrro Lomacium, Cor»rte^io Comenolnarlua ^Aer, Come- no/rr-rrn Comcsauo, Comesrreo ComcüMIia, Mußryeil Lomineum, Comme§ Cominum, CoMine Lommen Lo-irmcr cwtti, Co/riMeno Lomminium., Comme/ Lomnioclviuin, Cornnrot-rn-r-r, Commocau Coinmonium, Lo!nl»c^ Commuliea, Comot-r) Lompenclium, Com/>reo»e Compluruill, -7e /s«r-r- Compls, Co»r-r Lomum, r omo Lon->, Co/«e Conacum, ColFn-re Conacla > Lo/»e Lanuris, Irr eorrne/ Consn§ium, Kendül ConeeprioiuL Luiu« , Corrre- ^lro» Concka» Crrenc-r Conclrus, Co»e//e^ Concorcliae Lslrur, Conc> e^»sr re,-'e Corona, Kronstadt Corons, Coro» Cvronia, ^aneekron Cvronium, Cor«»uer Cvrrcätor-s, Co- > ettoiü Corrsr-iu-u , Corn eoro Lorliniacuni, ?renro Correriacuiu, Cortr^c^ Loruacum, Corlryck Cvrvi luldla, Co-n-« Cosa, At.M'^,0 Coürci, Cosacken Loislia, Kosel Coiemia, Co/enrn Collia, Coliruin, Coroullum, Cotvus Covalia, /C»/o LovoresiaiCra-or-sen Cracovia, Cracau Lracovisnstskalatinakus, Cra- cau Lcsaiur, 6-vtnr C-atUWNUM, C-'eto-l Cro.e -LNuarium, Cree-^rt/r Ci-äonium, Lr-e^»r Cr-Niacum, Cr 007 Cr-stiNium, C-rst Crestum, Cr stk ^ CrevMtium, Crea-«rrt Crsxa, C/-orC Crimcalartaria, Erjm CrilCnsts Lomitstus, Treust Criüum, Creutz Crocilracum, >,> o,r-7 Crucväilorum Iniuia, O.i- Me!» Gramms, Krumlau (-ro!ä, o crviiia, Crösten ^-rotalus ^ Corsce Croviacun, Liov^-um, Li se^ ^rovus, Crori Crua, Co^ (Hdui^am,LCreutzberg Crucilla, C>ostö//s Crucinacium, Kreutzenach LiUii-.Ioviur», Krumlo« O vpri,, (Crotta Livpra- iubtsrransse, C-rt«- romö-c Lubiranus Circulus, ElNbvg« »er-Kreiß Lakitus > Elnbogen Curla, Los Lulcmbaccnsts IVlarcliionatur, Culmbach Culnk, Culm Culmsnbackium, Culmbüch Cumi>ria, Cumberland Cuncianum, Cocren»o Cuiiruiu, Corrr Cuniculariasknlulss, L-rrrs«e- «err er Cn^u, Co/>rt Cuj>-rruiruin, Conire-stürrs Cuxra, Corner Cur», Crers Curclra, Coräistrnia, Coresr- st-r» Luräius Mons, Lrer-7o Lursnlis Ciuvrus, Lorrestö Curia, Chur Curia, Corte Curia masor, Corte- »rUAArora- Curia kistrs, »der bssrs, Cor- 7-etts Curia VsriicorUm, Hof Curia vsrus, Aiceuhofen Curiauäia, CurlanS CurlanNire luiuL , a-e/ lacur ^ CurischeOaf CurlLium, C>^r//e Curon-niis!scu8, Curische Haf Curoneulis püurutuia, Cu- riich-Nehrung Curoiua, Curland Curcnria, Corrrere Curlur ^ciüllis , KAenr/r Currixetra, C/o^i»e Curu-milium, Co> te?ni;/is Cuiseum, Curcau Cuüonum, Ctt«iMe Cui'crmwu, CüstriN Cuturzib, Praga Cuma, Cuttenberg C>claär5 Iirl'ül-e, die Cyclgdl- schen Insel» L^äuur, CÄar/rr C^äuuia, O.rrtar Lvgna-, Zwickau Cynara, Lmsrar L^nosura, CMo/rrr' r >nrianuin, Cimr-W» ( yxrus > Cyper» L^ruus, L^iar-r Cvro^oiis, t/c/^ursc^r» Cvrus, /Cr»' C^rlienum, Lr-iur Lvcirarit, C-- r"o NnNN 5. crsslavis, CzaSlau LraLlavicnüs Lirculur, CzaZ- lauer-Kreiß Lranstockovia, Cjenstochvl» CL-rnium, Cjerin CLernicum, Cjirnick LLeiüriiia, Cjersko v. Osawonum lntuls-, Teufels, Inseln Oacia rrsnralpina, Montana, oder alxostris, Wallachen Oasoderti Laxum, Dach, stein vairs^um, Orrn rü-o valecarlus, Dalecarler vaimaus, Dalmatien Vasiuanio, ^nmi"N 2 !r valinimum, Le/mmoi» valmitlum, Onrr/t" vamri'cur, Drtmrr/co Oamaüa, Diesten Oamxuill-rium «Vanvillr- rium, Oan^ellurn, Lrrn-<-rr« llania, Däiicmari vanicum mar-, DälieNIMki« Iche Meer Oamcus Linur, vannel>-r§s, Dannederg Oaiitilcum, Dantzig OanuKiuL, Donau Oa»U5, Drr» Oaxik-r, Truchseß OarUan-IIa-, Dardanellen Varmika-Imm, Darmstadt varnaiia, Diesenhsseu Oarnovarllu, Üor rarste-' Oav-irtiis, Cler-enirr vaviunr Lac-Ilum, Oca, Drr O-dreeinum, Debrecyn v-canus, Dechant vs-cmpaz i, Ci-erste O-c-üa, Deciro v-ciäava, Dev« O-ckemiorstium, DeckeNd0kf O-cia, Dietz O-cimss, Zehenden O-äcl'uL, Cie<7ca v-inta > Dern/rr V-Iavarus, DeCrrxrrr'r? o-Ikruzzia, Oellud 0-IkLiIia arx, Destrre/ 0 ->icium, Delitsch V-Iidtioa, Dilsboo v-lliaa, Dalcke vsllium, I)e//st velmenlrorstium, DelMchorst V-Imimum, Cie/rnruo Oslos, LÄ//e, vslxki, vslxkinum, Delft O-lMuarus, D^rMi» Erstes Register ü: I>"L Vrlpliorum kortU5, DelfshS seil Oemetrioviti», Demetriovitz Vemicriuvis, Demicriof veincnium, DeMMIII Vent-ioenlisVonutatur, Ven- Denoigis, Venbr» Deni^oci», Verrrs« vooruin Insulss, "Bayonni- sche 2»>eln Depp», Vre/r^e Det>ttiniuinI- brr/u/e Osrzuz, Vers Aus- Dsris, Verrl Osrmutk», O/r>'t»ro«tH Vernum, Ltürre Derptum, Derpt Verton», sssrtorrt» Verronsnss 1'errirorium, ssor- tone/e Verrols, Vertus», ssorsi^r Osrvenris, Ve,^ Veidnrianum, Ve/errr-rrro Deserrum, V^/lr/t Vsüäiss, Vr/iorr/rrro Vesiznsi» Lricc'ellio , >?«>»/!- V-surin, Veer, Oe/io Ve^moni» Lomit»tu5 , Dermo»»^ Vellavi», Dessau Detmoläl», Dermold Veucslecloniu^ Oce»n.Slh0tt- ländliche Meer Vsv», Des Dev»/Lüusrium, Vee Vevon» veiu?, Devoni», Ver/or» Oiunium, Vem^r Vi»nium, OV.»r/ti Vi»num, Vrerno Dinrbecki», Vrerrbe^ Vidr« , Vrbrer Diego vills, s^r//-r Vre^o Dicmsnr rcsio , Vrerrrenr. Viensss trsÄur, Vrorr Viepkolrs, Diepholc Vi-ssenkol», Diesenhofen Vieris, Dietz Vien/.», Viems Vilmgs, Dillingen vimsls, Dimeltz Vinsnäum, Dinant Vinsnrium, Dinant vinleelspuls, Düncke.'spüht vingli», V-»-/e vingloving», Dingelstngen vin» . Di-ne Viocsessri». Viocles, Dionis-ule;, Vro ! Dmnvsiopoiir, V'^r/tr VireLtvrexVircuIorum, chrewende Fürsten Virurs, Orrer-Li Viscslcesri, Carmelrten Viisenkvs», Diesenhofen Viisenrium, Vrf/errttr ViKeniium, Vre/t vitni»rü», Ditmarsen victsinur, Vitl/rmo Viv», Vrie Viv», Vee Viv»nclurse Insul»: , Vrvnn- e/rer orv vivemm, Oer/e/o Vivo, Vivioclunum, Orforr Vivirir cspiris Insulte, Veru/e Vi vitir cupiriü Alsre, s^er-^e Vium, Vr» Vivons Ds6urcorum, V/r^srr Vrxmug», Oobersnum, Doberin Vobocensrs (lonur»tU5 , Ehege vokrinum, Dodrzin Vock/.etum, Vo^r/rrr Volisnum, Voo/rnrrrerrr VvII»riu5 Linu8, Vo//.l>^ Volum, Vo/ Vominicopolir, L. Vrrre,. Vorninium ?,1eed!>n,ense, Herrschalt Mecheln vomirium, Dömitz Vrentls, Vreute Vrepsnum, Dep-rrro Orepsnum kroinomorimn, Dep^rro Vre«l», Dreßeen vretscnium, Lriese» Orinsxoli 5 , Drin Vrinus, Drin Vrvcum, O,e//x vromoriu, V/omsr-e Vrusnc» » Vruentiur Ou- die /ur?r-e Vrum», Orun», V-ome Duopol,:, Alchstädt Vu»c» OullicL, GaUrsay OuLCtun, Douay vuk», Duden Vui>i§, V///ee vudlinum, Dublin Vubiis, VucstUd Vcnetu5, Ve^-r^s Vu^eriiarlisin, Dudeistadt vuelum, Hohentwiel Ouesmcnür 'I'r»ktus, Or/er- nrarr Vuln», Düna, Dwina Qwnmu, Lybeyn vuisburzum, Duitzburg vuiriuiu, Deutz I)ulci5Lhu», Vs/t' Oulecuin, Vre/e-s VlluidL, Vumdurum DraLIur» Vomber Ooinotluscell», Vsmo^'LAc-jVumbÄrum, OM/bt«' //! Oon»tio proprer nuxtiLL, Ge- gen-Verma'chkni» VonstuL, Vo/rsts von»ver ä'r- -/o/o vornLcum, Dornegg OornekurAuln, DürilbUkg Vornecc», DiMiegg Voinoäunurn, Dornock Oornvsr-I», Vcvccste»' Doris», Dorsten . V05, Heyraehguth Vovsruin, Vsr/e Vr»ccnee> Vnn^r/Vrrs» Viacironus, Tracu' Vrscy, O^noone Vr»com, Vr/rc Oraconerium, Or ouei s V, »vu 5 , Draw Vumnus, Tbaun Vunc»!eäoni», V//nVV VunelmenUs curairirius, V^n- /i«rm Vunenüb comir»ktt§. Vor/» »- Vunenlis rrEt>5, V«/roil Vunlrct», VunMlr», Vro-s^// Vun^-mom, Vr/nv^nncel Vunlrelmum, V//l/i/>.sr Vunlr:r»num, O«n-/e/Ie Dunuroch», Vr/r»r'ic/t Dun^uerc», Duvilkirchen Dunum, Vsirmk Vu 0 rleci»cu,n, Vs«rr Vursci , Vnrucium, V///nr Vurunius, Oo-v/oo/re VuruntizOässruin» Vro-rnrn Vurbis, O«> ^ Vuris msjor, Dorre Dur,» ininor, Vs/r e Vurioritzuin Vsnerorum, Vtlrrrrei' Duriur, Vsrrro Vurlscinn, Durlach Vurlenclimn» Vorrr/er»e Durolüuö, //oe/>elien Vursbriv», VurottLäium, ^^V«er-- ^lr-^e A vuro der Lateinischen Namen vuroltoruin, L-Vistern Nüllclciorpium, Düsteidorf Hurlings, Dutlingen OuxLircui, Kreis»ä)oerster Ouxonum, Dux Luriscmn > Do«s> O>rrksckium, v/isrcum, L. Lbrlinum, L-e/ Lb-^iemmm, Ebenheim Lbcrvbrirum, ^/eoh.rrn Listen», Dublin Lbociise Lreruin, ?.r/ ^ L/^- aneet Lbernburgum, Ebcnburg Lderrriontium, Eberööors Lbettinur Lomitsrur, Eber» stein , Lbolur, Lvo/r Lbors, Lnoin Lborscenür (somit«tur,H^/- Ä-e Lborscenslruovs, ^or/f,NeU» Norck Lborscurn, ^ Lkorscurn, Eborach Lbvroclunum, >^«h>'Ln Lbrelostunum, Loi^r>r//e Lbiister, ILesterne/ Lkruäunum, Lbrostunum, Lbroicum, LH-reo, Lu e«x Lowüum, Lh-evi//e Lbrvnium, Luv» Lr>u!s> In!ul-c, ILesse- ne/ Lbuis, L-n-e Lburis, Li-o-.r Li-ueo, Lu-enx Li-urubeigomuin, Ebersberg Lduroäunum, )"sie-^an Lkuü- lnluls-.Pythiustsche Jnleln Lbusur, Leclesi-e, sa/e/!L/ Lcdestz, ^feniun < 7 e/r Lciiinsäsr, Ln-eo/nr-r Lcnomus Non-, H-ais LIsinum, Edam Llürum, Eoenburg Läusräeur, Rosenobel Lästuin, Eöolo Lggenbergs, Eggenderg Lg,!,um, 6 -a/w Wir, Lo-/)>" Lgmonck, EgM 0 Nd Lgonun, vicur, l^-e»r-enro W». Egcr L,ä_'rü..äium, Eiderstadt Lstslis, E>ffel Ligsrur, L-a-ner Lik, ^/rs Msneüum, Ebenes L!re!>oees, L-be/rL Llseur, OoonL L!sns, L/ta-. Llsvcr, ^iüei- LIbii vicur, L^e» LIbings, Elbingen Lst-ovium, L/ba-n/' LIcostscis, /-eoö^r Lieds, ^l/et^ LIeKor, ein Churfürst Llcurn-rur, L-r/.n-n, -nir^rkr LIgir, Ltzin LIgovis, Ellg Lübsnus inonr, Listre^» LIidcrir, L/i---e Llir, Le/r-en'er'e LIilii Lsmx-i, Elisäische Felder LiIs,L-//e Lilodozium, Malmoe Lilberier, .L/i-i-'e Lllur, /// Lin», Lr-rnne LIno, L. ^-NLN-^ Llorons, O/er-on Llorur, Lliic», LLr> Llricum, Elrich LLsngenürkisexos. Probstey Elwangen Lluss, Lsn/e Llvirer, Estrer Llr», Lmbrics, Emmerich Lmkroclunum Lsrurigum , ^n-ö-nn Lmsts, Emden Lmcisnur Linur, Oo//n--k Lmerirs, ^/e>r-s« Lmüssrium, Le/narnrn'e-'o Linmsns, Emme Lmmers , Emmer Lmmeric», Emmerich Linf>oii» 6 srm»n>» kcestersts, yansee-Städte Lmporislnäigersnorum, ^l-n- Lmxorienstr Drsdur, ^n- /-onr-snn Lmxk^rkcuür, Erbzills Lmpunuin, ^nr/>r^/i«nc Lncbuis, Lnckulis, Ln^«)>- Lncoxi», EnköpINg Lrici-rum, LH/o Lnxiolstms, ^r§o«/e/me Ln^ollrmcvstsxio Vincis, ^chi- »Lnmor/ Lnjsciinum, Enged L 1106 , ^/»tonma Lnii^suüum, Lnstrkenmm,. EillsheiM Lxcri», Lx-e- lc/ Lxsrctino, Eperies Lporsclis, Lporeclisrikir comitsrur, /u c6 Lpb-iur.Ephesteit Lxiilsmnur, Lurnrrs Lplclsurur, Lpiäium kromontorium, Lsni- t»e Lxiclors, Evder Lxiäorenür LirefeLtuis, Ep» derstädt Lpjscopsrur, ^e/coi--rto Lpiicopi Lsilciluin, L-rst/« Lxilcoxj Oelis, Blschüfsjell Lxiicoxi Inlul», Bischofswerder Lpilcopi vills, Bischweller Lpitcopium, Le/co-cra Lpiicopur, Bischof Lpiicopur, ?"Dsrx Lpirome, v-bi-e»c Lxulur, 9"i-o-x Lljuer, ei» Ritter Llguestrir cü^nilsr, Adel Lguirsnis, Lrsvur, L>n»n! Licmits, Emstedler Lremur O. Vir^inir, Einste« deln Lrenderti Zsxum.Ehrenbreit» stein Lreneum, L> nee Lretrenur, Letone LiLrciis, Erfurt Lrxsstulum, Zuchthaus Lrikuts, -Me«>' Lristuls, Lne^/re Lristsnur, La Lriäsnur, RodäUN Lrlscum, Erlach Lrnur, Ln> ne Lroinum, Lei-n^n Lipsckium, Erpach Lircuir Insu!», Lrulrrir, Rober Lr^rkis» öee/en^ck Livrstr-cum kiomoretcuium, Lscis, L/^-sn/e Lscrnis, -s/eenr« LstLcum, Esteck Ltscnlli», Esten Lllexis, Lstex Lstrvs, Lster,^ LKionium mona, Esthens Lstols, L//-r Lstonis, Esthen Lions, L-rtan Lvsnciris, V/i'i-enr« Lubccs, ^Ve?eox-s»te Luxenü Insul», /ni/ön'en Luneno, Aa Lllgiubium, Luanda Luvonium, Orenst-r/ir» Lu. Erstes Register kui-xe cEnmi, krrrrr /r k'-brr- ,/tr--rr I^ül^LluL, Lr/ire^rre Lxcummurucnüo, BtNIIl Lxiäalium, Locr-r'ri--/ Lxoüüunum, Kio^rrrr I^xoniL, Lxee^ Lxpeüuiones crucistse, Kreuz») führten Lxpl:äiwiisLiss, Heergewekte klxrremoäur» I.e-?ionenkn-krr r 8. üastöni, F. L-rA-rno 8. Lsllini, L. öer/rnr 8. Zonilncii, /kan,/rero 8.Lksnrmunäi,L'.OHrrr-»ront 8. Lknüoxkori, .!>. kro-in-r 8. clsuäü vsl 8. Lu^anii, 6/-?rr-ke,oder v^rn ^r/orrx 8. Llodouläi, H. Korr 8. (lolumdLni, L. k/rrrnvrrno 8. Lrucis, L-rrrt-r krrx 8. Daüä-m, F. Ork?- 8. vionysti, .?. krnr§ S.krunäii, L-?.n krFo» 8. I'ulsi, L^rrtrr kr 8. I'iäri, L. kr 8. käei, F. k^ 8'. K'vrrittii, k>kko?rnro 8. k lon, Kor/,' 8. knncilc- äc t^uiko, !^rrr/o L.Lulli, Si.Gsll k'rmum 8. Lsimrmi in F'- 6e?rn-rrn rn k.^, 0 3. OisLlsni. ,k. 6rrr//-rrn 8.6o:rri, ü>. Korre LOmt^nU, St. Gotthard 3. kipolmv, Gn Polten 3. lacobi^ ^-rrno^ 8-^uroIri^ 8. kannis in lVluunLna, ^/errn -kr ^t/rrrrrkennr I.Lji>, kstrinus , k.trr kmsrs, kmr-n knesti a Ir , knest-r/Zr/ kemn^k-cnnowl,, Finnland t'rnllill.-n, krclmrmcU Ink. k,'n-rn^o?-r, k'ennsnn^>«stzLonn»ru^ k-'- »r-rr.-roH kcirrrm, Ferrara k'cn^cun,, Pstrt keroranu^ (komitswz, düt Sundgau 2 . Kanins ?aär^>o,-u 2 nsts ^ /rn»Kr ?oit ^ ,- 3. loanins körtus ch'vittr, ^nl-t, k?>l)Ir?r?nto k-rr/ro 3. l'.tlnül ^ ?6/k,rv 8. ?3nl, L. 8.1'oru-mi, d>. kWV-rr?r 8. kMtzü, F./krnir 8.Komuli, kmo 8.8sl vsron§, L^krmo 8 . 82 bEani, 6. 3-v2ii, k>. knen 8.8c2xkLni, /.Ect/kon 8.8tcr?liilni, F. L/trrrrnr -kr k??'r?!§ 8.8ccxk. <1s -^coms, v^csm-r 8.1'iiomos claLsstrll^ vkm-r- kasir/- B'ctuls:, kr^o/r (7^-? tsucki5ccIdiEcL,Krumsta» bilcheS Lehen k ruäuM, Lehen kcucium Lnchrrnkr, Namslau k'ru.lun, l-osminrum, ÄUNkel- Lehen k'LLLS , Fetz k'.-LLMUM kllxnnm, K 2 kdonilLc':»,, krr??/-rr k'llrklnum, Fileck klliceri-L-, k?«»«« k'iinL, knrr/" bimblis, Feniern k'imbriss Kerum, Fenier» Sund k'inLiium, k»n/r kn-5, Phlnn knis rrrr-r Laxut, k>r?/kr?rr KnnlMiliÄ, Finnland konÄ, Fünen K 1 MNL 8 LI.I ^Ibulain, ki te /rr?' ^kttör knnitss .^.uculpdi, k?tr (i-M-kn Üsrnnnrüi, k-7r Lrr?r-r? ^ birmirss ve! k'entzs Mstonis, kr tr ^7r7si? k°irmum, kr mrr 3.1'iuüonid , -7. k o^r 8. V-ilsiu, ^'. KÄrr i 8. VenLnül, kr?r-rnt 8.V-», k«7 8. Vici komomrnst; , St. Veit am Flaum 8. vrlmici, «sc. Ursa ne Panum oder kumnum 3.3te- xkrni, ki'.Kirrrrrr ^r k?"??!/ IHsmenÜL 8inU5, Qerr-r/ -kr krr/inr krnsüum Lsstium, krrmr/r l'svMium, krrr-r? / kucszdkoricoium.SchStwien kuceskerrusss, kUvemis, krrr-r ^ k^rnrr k'avorzÄ, knrr?--?r kvsmmum,kkr'rr-r> belinmn, FellN krtuis, k/tr i klanärisu LomitmuL,Flanderlk blunonL, k-r-rorr-r k'iLviniscum ^ k-rvr^n^ k'laviodri^s, Zr/h-ra k'lnvlum ^rvenls, >ko/r kavium ürlNMinum^ tko- r-r-M-r kenopolls, Flensburg k i-Mnza, Flißingen k'levolanäis, kk/^rr-k k'Isxis, /-? Kr- /-r K-.-XNN, , 'Altenburg I'Iors, karr koisntir, Florenz konacum, krr-r^ klonnse. ko, rrrrrrr blusmm, k-rr-teo» blumsrum, krrmrt kuviuL lVleriäion-üi!, Kr^ irrere «!r Lrr-k klu- der Lateinischen Nahmen. xiuxus, Fluch xa-ä-isc» rieiuig - vereinigte Niederlande kVäcrur,, Aliürten I'eecluL äeccin luäiciorum, Zehn «Gerichte-Bund ^'oscius Luevlcum, Schwäbl- scheBund k'ozuraiinum, A^-ürrr kons LeIIs'rrc/r 1^'vvum, Arrrone kompilii, Au iirrr^s^o/r " - rorie Zurjach kolla Lrugensts, Brugger- Fahrr koich Qrustana, die neue Dsiel l oNs vrust > Canal in den Niederlanden koiirmum, AAno Quiliniscum, Arrcierr^ I'ovis, Aggia I^Mcjg, Frankreich k'raneis xarvu, Annrrr crrr-irr kranciecum, Aorr^rre I'iMcväsliL, Frankenthal Aancukuttum sälVIoenuin, Frankfurt an; Mann kiLneclrcra, Franecker k rsleurulwu, A e/errr rro/s Aarres ckurirakis vel nuleri- coräise, Chariten Aaustuäium, Fraustadt k'rsxmum,' ^//>/,arro AeMo, Artore lüerunr^nsn, ^rrrirrrrrrr! ^mioclienum, ^rriruc/-irr LvniknrinopoUlanum, Constantinopol. Canal. 6Eanum, Meer-Enge von Cadix Onllicum, vel Lrirannicum, ?rrr r/r (lastes, Orrsrac UacliiLnum kretum, dieMeer» Enge von tÄrirac Ouliivs, >-/ier/r.rrrr (,'u'Lkei, 6-r/-M'e Oalirucli praefeekurL, OrrrLrirZ Oalesus, Orr/r^ö ÜLileciL, Gallicien Oulliu, Frankreich 6^'ianuui, Orrl/rirrro Oullinarir», vF/k>«rerr O-tllipnIis, Orrstrva/r rlun Lorrr/ireio ivlsz-ilunicum, Magellani- sche Meer-Enge Siculum, ^/^:,rrr Sonst», F»rrst«r Lunstieum, der Sund d'ie;Nk»stluin Orientale, Frey- stadtlcin rriburguin, Freyburg krici.'rici Osts, Friederichs- Ode AistericokurgfUM, Friderichs- burg Aistericostastium, Friderichs- stadt Aigistus, AMrre k'rigistus mons, Admont d'iiAnrni rerritorium, A'rF- rirrrr/i k'riliicuni, Friesach l'r,ii»Ori-nc»lis, Ostftießlaiid Occistemalir, West - Fließ land ^ rrlünffLFreyfiUgen k'rjcrolamL, Aiktc,/« k'rorneniis Villa, d roncinieewn, A unttzNtHl 1'ruxinuin, Freystngen knlr-eriL, AllAkrer r'ulj-inium, Aviüsrrr I^ulimium, d'uru Queis, Arer en k'urnre, kursier d'ürchenber^aFlirstenberg i k'uimLcuin, Ar>m ^ ... , O. krancokurrum sä OckeiM, vel f Visclrum, Frauksurr an der c-LbLlsniis krovincia, OerrNll ^)der , ^Lrr kranconmu!!, il-'- E I Labsrus Oleronenüs,/e Or-rre krancuniu, Franken I ri'O/t-ro» kreneuiucus Lirculus, Frän- 6»i>arus kslenüs, /e O-rr-e rre k, cher Kreiß I ?sr- rEcost-iiumn, FraiikensteinIvLbelis, Nachsteuer 6, IlirLlUin oxj>ichum, 0«Äa- ^stre „ ... , lOellv-LrrbsmiL, Brabant OLllixolimnuiii, //eü^xo-r- OLlIovi-iia, Orrl/o^s'v ^ (--illovitis, I4ercu!curn vel (ÄcliiMum, Omilkiu, Or-n,li--r-. Ktr eito r/i Oibrv!/trr>' 'Oambiurla, Onmbrurrv H-rniicunr, /e LoccA Oan-ka, Gent OsnäuvenlisLLtrrrsLka, l . 4 ?. L-r, Sas van Ernc Osnusvun!, Cient 0«iä-iium, Gandersheim OangföticuL Sinus, L»ru^/« UMväurum, Stein ^ (iaraLkuin, 6«er et (irucieie^L, Gardeleken Ouräuur, Onn/r Oareuum, O.rrerro OairiLnvnuin, Ourr^enus, '/"-rre Ouruu, Gartz ÜLrunms, Orrr'Mrre ÜLÜANMM, Gastein Oauclis Munäi, GeniündM OauNioiL, ^ir^err/e OLVir-iUMN, LÄvrr'rk eiÄUlos, O 020 Oedeneiiuin, Oerrei-or'/ Oeäsnum, Dantzig Oelclriae Queutus, Gelder» Oelndula, Ecinhausen Oemklueum - Oerrrb/orrrv Ocininucum, ^Arrer Ysmmirrlcum, /«.>irsr Oemuntla, GeiilÜNd^ Oenaxius Vicus, Oeneckus'QrrLkus, 6/rrrcH O^nekos, (Äkneor? OenllVL, Genf OentiLrum, Wlkenmarkt üeranii fus, Gran-Recht Oemnium, Gran Ocrarcli inons, Orv.rrrsmant, Eerstberg Oerberucuin, Oerdoreclum, Oeröero^ Oer^oliuin, Oer^m^rr Oermaius, Deillschi«nd OerLvm, Gersau L. OenrucUs lVlvns, Gertruv- denberg Lerunclu, Liron» Leru«- Lvlcvcrib^rs, Lreff Ocüs, 6ex Leilvrla, GesteK Livinuin, 6re» Oienum, VieiL, Giesse»; Lir-Nväurn, Or^rro^s 6,Iclonscum, ^rrssor-ne Orlovia, Giiewey 6ix^evicum, Oirrinum, OirLnüargnurn, Giclchin 6!i»ciLle lVlsre, Eis-Meer LirrciLlv xromoncvlium, Oiscium, Glatz 6!LcIuss«, ^r^/lrr Oi3inor»»mi:ntlL Lomirstus, 6/-rr?ro, arrn Olsnssava, O/rrrr^cirtt 6!Lrons, 6/«rrrr, Gleris Llsionenlis xsgus, Glaris Visiconis, Glastenburg Olslcus, O/a/co LI-movIs, Älatow <»Ii>ucu 5 , ^errerr^ 6!avcus, ^rrrr/r' Llen-ZalLvum, 6/rr-'sse/a^/r -ViLiiLiiL Irii'ulse, die Insel von lo er ss? Loriclrsmnm, Osrc^rrm 6orms, Görz Lorlirium, Görlitz 6oriLni«r>n, Osi LL"»« OoülLNL, Goslar «oML, Gotha vocKslLnis, CatalonieN «otkis, Gvcbland Lomnzs, Göttiligen «vnorxiL, Goltorp vocvicum, K ettweiN 6k»äus, vrsecis, Griechenland 6rsecmm, Gratz 6rseuw, 6m , 6raium, OmI MM-» Alpe« Erstes Register 6rsnsrs, 6-errassrr Orsnäixrsrum, Omn-ö-r^ Vrsnäisvilla, 6-rr»»Äe Oronäis H'IvL, Or-rrr^o/are ürznäiiomuin, Granlee Orsni kLlLtium, Aachen, Acken 6iall's, 6/rrce Lrorianoxolis, 6renob/e Lixtirnopolicsnum, 6, Ä^r- Tlrrrrssr?» Qrsuäenwm, Graudenz Lravslinga, LrsvelinU-t, OrrrD^r-rrr/ Orensclins: Iniül^, örurr-r- Lr»/ OryxL-dsrgs, Greiffenbsrg Oivpiümoiuium , Greiffen- stein 6r^pLvvs!äilZ, Grvpswalde 6nLn-r, Eyur-Wahlen Lriliovium, Griff« vronis, GrönianS OrorZovi:,, Grorkau Oiumemvw, ^ajinrott/e Lusäslaxarx, Orr-rssrr/rsss-'rr 6u»äiciL, Orra-üre OuaräliisIIrun, Orrrr/krrl/rr Ou-Iäris, Geldern OuLlxlrcrUUum, WvlffeNbÜt- tei Lueiclria, Orrerr^e Luissrclmolklcliunr, WilleM- stadt Oum^s, 6rrr'»e§ Ouilis, Orrr/ö Luivia, Orr^«' Lluls, Orrr'r.'/e Luiis, 6«, re/ ll^riurolöxlilttse, LmeHmrrne, o>n«-L0j)ollL, Fraustadt 0>ia, Gyron M llsbsssinlL, Abyßinien pl-tbsxurzum, Habwurg lLKus, Frische Haff Hsäer-ilediL, Haderöleben l^rärls, ^/r rs llLäriLnoxolir, Adrianopel klseisür, Ketzerei) lliisnis, Coppenhagen I4ħrrLon,irum, Haag pl»°MovL, Grpffenhay» liħLN0Lnstz ssstvocLciz^ Land- Vögten Hagenau llsmänL lniülL, ÜÄrrrrn WsSLxorrum, Hau m Sachsen Manns, ^/»e Mib-rstaäium, Hglberstadt Hlalex, -e/ece Mlicis, ->)alicz Kahvochläinm, Halmstadt llslinvris, Qrrrr/rri Myik», ^/er^s llamiiMLirsrum xrovlncia Mmbur^um, Hamburg Mmbur^m rVusti«, /izm,. Mmsiiuin, Hameln liamona, Ham Mnnonia, Hcnnegait Mnnovaes, Hannover llMovrs, Hanau llarburxium, Harburg Mrcurlium, llarAavium, l/M^/errr' l-lsrlms äabsrum, b-rk llsrlamum, //-rr/em tgarlinM, /m--err Mrvlacum, Hgrwlch M 5 a, Hasa llasbvnis, //^/b.rrrr l-Isiislerum, Haffelt Mlis, Hessen MKIuciis, Turnier kssacronis L-tibrum, //«//»»v e,'/,.?sterrrr Mtuanuin, Hakwan Mvelis, Havel l-Iavrea, blebriäss, /^e/ie^rres' Issabuäse In lul rc, effe/Trer kTiacisna, //e,ssrrr Mä-Ikerza, Heidelberg MiUünliemium, Hridenheint Mzsia, Hag^r Mlbrunna, azeilbrunn H2>!iz:nb-r^Ä^ Heiiigenberg I-I^ili^-nssaäiuin, Heiligenstadt Miiuiclanus, Schiffnabel sslalena, L/rre H-Isnc>xoüs, Frankfurt am Mayn MlL, L/7 Uslioxolls, La/bec Hellopolis, Soitwedel Usliss, I,rr,rrssirr MImK-läium, HeiMstädt Münzis, Helsingland H-llmzobu^um, Heisingborg HelüngoloriL, Helsinglörb I4eIl!N8>-ra, Heisingör MIv»:, L/'vrrF Holvecis, die Schweitz HenNLbarAicui LoinitLtUS, Henneberg Hennlscuin I-ielsräi, üeM!» sseetrrrss n-nricl pszus, Einrich, siehe ,rö een Heiacl-'S, /?rre/r« I^^rvcllus üuvlns, Lrrl/a Mi baria, /trrbk,le« l^rtöixvlis., Wüyburg. »ssse- der Lateinischen Nahmen. H-rbixolttMUL Lpifcopnkur, das Bißchum Würzburg liorboinu, Herborn I 7 -rcul»nnin, Lzcke/en^ ^leiculLUM, fszvlese»/ chl-rculir liiiul», ^-lförMzu Illrrculir lniüls, §zr/z/rzrro //»ro/e lisrculi; Nonosci xonur, chlercolls Promontorium, s/szt/anzsssazzzt li-rculzL truLsux, Arckel Herc)niL Harzwald Nsrcl», Hsr-lsii», Härfedalen I1:rsoi2, Herford Tlericuris, tte, rcsrzz t l-Iaricor, 5/crstall Nernropolis, Lonr L«zrif kiarmur, Lara/at li-iLfeläs, Hirschfeld lllechariclss lniülse, die Inseln des Qr/?o pez^e iNctrurioe ms^nur Nucarur, Floreiij kleuäon», tt-xLxvU^ die Sechs-Städte in der Dber-Lausttz tiiv-rnü, Zrrland 1ii-nif>3, //e Orz^szrz'-r Hiei», 57>/cs»o Ni-racium, Ozz^e TlierMoloräi», Erfurt ttisnüu-, Pruth NicwLiymA, Jerusalem NierUL, Ozvo Nliori^ Wisurina ttl 2 , Hjldesheim ttiiss-rLkuüu, Hil-burgshau- sen Älim-Ils, Nillvi-l, Hj» n>ppoüiomus, ^ppo roziu!>, Kv/-o^ liivponnni Promontorium, Lambrsn« llircs vLllir, //tti-r-ä-, TlirLkbar^, Hirschberg »iipchir, ^enzilia Als>LnH, Spanien rnilpsüi» l^orraconenlis, Ak- ragonien Listsr chliüriL, H Anon», ^itsnu livkansvis vetus, Aiten-Ho» Henau kioH-, HolenI 77oiI»NlIi», Holland biolmi», Stockholm, //ozzbnk 77o!5»u», Holstein »omnziuni, Lehens-Pflicht ttonunos proprH, Leibeigene blonüorium, ck/ozz/rr,,^ ttornunum Lspur, ck/s, n-Qzro bsoir-muzn, Oztzr 0/tz?/zL Isuner^oni», ssM^izr^o blunMiio, Huilgar,^ Ichun^ario iuporior vel 'Hr»N 5 - äAiudions, Ober-llnqarn liunZ-E jiiferzor vsl ciisck»- nudian», Nieder-Ungarn Hunmss», Hüningen ttunohroä», Hungarisch- U rod tiunnorum rr»Eur, Hundö- ^ rück ttunon!5 Luri», //«„»ecorrzt btuminZtonionLi c.omi»ru!>> Äurztzzz^tozi l^m^poinuL trsLbus, Lrz rrozx biusoMum, HuflliN ckluxsri»^, Hhxcer bluzum, /LzJ btzzciraliL, tckyäro,;r!>ptuc« msppm, Set- Eharien biyäropolir, Feuchtwang dlz'ctrunrzn»piovrncio,/u flez- i'S zzZ'Okz uzzto blzzckrnncum, Otz'uzrio lck/clruÜL, P-/ms blyäruils, Istyl», tiz-pLnio, ^cozzzlzu iiy^e>-ch,itd»cuu^, -Ober-Laü- bach l^yxouir. Bog lck^tj«L, 'Le/,ce> ^/-rer/,es>!> b-IiiEum Nsre, Cgspische Meer l. Mons, Gabel .social , .b's/oNL /ockors, 2-?, ^ ssAockino, fsmlnoe, L-rÄe/z» lorinuknum, ^-»mozzi^ »Mrvmiriuiii, Jaromirz ssLÜlUIN, »- ! suverinuizi, Raab savLnuuz, OizzD^zz« 57 liokenevLläocoiiÜL Lomiramr,! iaunz,, 5'ezrne Habeuwaideck ljor-ivizim, Iauer »ol,ün^oileionu5 <7viyir. Ho-iMlriL^ Iauer heuzollem >7zw,inum, Raab rtviiicbru^ Oomit. Hohenlohe >1uxaitL!>, (./le/er Naliülahr,,», Ho/^tzb-K« jlvaruzz.^bsb-» ckb:rzuin, /a-,t !lbissa, Yps sbola, Hps/ lcsii-t, /^icM zzr tcLru5, Icounr, /Äz»r leonium, lcoüum, Oz-zr» lzivlolarr«, Heydell Ickoilm, //z.'z/zzs tärus, /^, s facors, Iccker 'ackuiii, / ^z/o ens, Jena onscoM, JenköpiNg s-'niils, Jenifty lemus, lcz/ma- e ssrokoräj», Erfurt Hin», s/ena sLildäo, - Hvcri», Jevern slzlsvz», Ich au l^nium lnfuls, sIzoao I!sndur§um, Eilenburg lierä», 7.ezz7su siium, fl7o/zr Iliuor novuru, Dsizr lila, ^Äe lilsrco^ ^ck/zrzeozr i!Ii!,srir, Oz'-vzzzcka I'licl, L/c/be Illicir»nu5 1'mus, ^L/zcunte, Meerbusen NliAuiiuin, lÜumiiurri, oder Erleuchtete Iloibum , l!v», Linz! liuinirsrzL, /.zzmbz»' lmbri», Fenier« Iinbror, 7.enrb> o lrnpsäimonw loxirima , The- V asten lmpersror turarcns, der Sill» ran. , , , IinpenU-, /mxer zzz/e Iiicolisinenlis z-rovinel», osrzmozr Inculisma, ^,zFsrz/e/«ul»ä», Znowlocj jlzchül., Lze, Lz« /4zr- tzichl. lniu's .^illumptionir, ^rrtici^i Lyn« tvrtunac, guleil Glücks-Insel LonscLpci, Oo-sk //o/re L)- Oanum, //orr/kr7-/l^/-!Nr/ Lsuum msrinoium, /se- ^rricrrr (liruoium, Schütt Lorvi, Do Del, /rr> Diku Lrutri5, >//bernrr Luzenii, /»i/irrre» Verclinancli, Verri, /-rro I^raucisc, /r/e //i»^s Intsrmvnrium, Lrrtrrrnorrt Intk-rprcs , Dollmecscher Imarvallium, Lrrtrc-ir-ilttx Imra^^us, Eintritt Invcinium, /nT>rrnr^c "oanvills, ?oirri-rÄc o§ali», vLnnlr (Hcorz'ii Villa, Johann Georgen-Scadt VNL, /"onnc orrum, ^o«^re ovimacum, Loip»^ ovium, ^ottX Ixra, Äpern Ipllum, Ms lrrca-^rabum, /V,'sc/->/r'-rdr Iraca ?crLtrum, v^orrrri Ircnopol> 5 , L-rnt^rxrn Iris, /-oo^rr,r Ina Clavis, ^r/rorr lrise vicu», /oo^er« Iris, ör?/!/r/>otrt?«or l>m-nlbia, Jrmen-saule üaca, ^lxcrürr Nala, die ane Issel slapis, >//br Ilaia, /scrx wi-->, Iser Isarloma, Jserloch Ilarus, L.AM 2 Viäuia, LÄb-r - Iläuius, Foo/i-r Ilca, liaca, lt'ca ÄIurum, (.lr^/e^r llda Osnmonicum, Loece/ter ltc^aÜL, lionacum, Eisenach sslsnäia, Eislanö Icksdis, Eisleben j llna, Jsny I locus , Eysach Mr, 7 .-FÜ INlcun Lmur, tüloäururn, /Ao»e Ickropolis, A o^rwrtrck Ickus, ^,'sero lll'uiiuni s ^/-r'eio'ouoH lcslis, Italien Italic-», ^»-/ tsio Italicur lacuii, Walgensee ltliacs, Itrium, /tri lruna, Li-/en lcir, -rs^/irr lucarsnia, ^«crtt-ü» fucksca, OrL^c-r su-licium Lulicum, Reichs- Hostath sucloni , /«sorone fusmis, Orrrr/crur» KiircUcs, Alpen fuliil, Gjula fulia kie-ss, ?o/-r fuliacLnll- vucstus. /ullacum, Jülich ' suliobona, /.illt-sorrr Zuliobon», LiäubäNIum, L«. sulioburxum, JuliusLera sulioäunuin, /.on/on luliomaxus, Dentlingen )uliomaz»,z ^nclium l. ^„z^. KLvcnilum, vS/ror-ra suliuin Lamlcum/Villach suncoium Z^-Ioa, L>a-L« /unna, ?r,irrc /umia, /'onne Ivoclium, /'iroix luiruicva, 6 „i^,r/co« /u,Lmsncum kiäclirstiz, L«« Heiis-Pfticht /uralucntum LukjcäLomr, Lrd-Pfiicht luriciica Lcclcr, >/rrr/ientr« /us Lpcrmil-, DefllUIIgs- Recht fuckinia, 6irr/t-tn<-i/ juckiniana prima, >/icLrr»/e )uckmopvlis, suicknopolis, //i, i-r sutcrlrocum, Jüterbvck luria, Jütland suvavia, Saizburg juvcaacium, OiorrrrrLir» uvcnaciurn, ^Lt/,L/?rr Kaufbtira, Kaufbayern K-xliolmi», Ke/Holm Külocia, /si/rna/rxrl lvilltcnia, Klovienils pslatlnatur, Vdl« hynien I^ircdbcr^cnilL xrsekcÄür», Kirchberg Kiririum, Kyritz Kurm^S) Kirziiigen I<-!lti«via, Kiikschow Ivnlpkula, Kniphause» Kuclucum, Kudack Kyburzum, Kyvurg kylisnovs, Kylia L. I-al>acum, Laubach I-sbacu 5 , /,-rrr-rcr l-akaünum, ^/rs-rrt!rm /-a'kellum, /.-irlello I-abo-lse ac^u«, ^-rcr-t I.at>>limk«, Labyrinth I-s- der Lateinischen Noamen. I.sconi» , Lxeom« I.zconicus Linus, Lo/oe/?ML Pucroro, /.eetoni e /.ucus^lbuneus, /.s^o sr ÜL- om ^näurionus e. sulius, Lo>r-r ^ljikukires, da? codceMeer K-LkiL Murise vunubisn^, O, «sr-r . ^ Lsnucus, /.L?o « O-reLL kväuuncus, Büden-^^e Inkrivr, der Zetter-L>ee Ij-UL, /seo Inuicu-, Walgensee /.srius, /.-r^o ^ e?omo /.oiuanus, Genyer^See riumurius, Feder-See IVivznus, Wattenüa'dter- See .. ^ , . Lan/ti ^nkonn, t.L?ia/ Le ^«taine 8. VV'olf^nxi, Aber-See WiZuilnus, Zürcher-See Vscerus, Weler I>ääi^uru, Or!«e,Za I>Läus, Porr I-Lkorium, /.L/b«' 1.o,c), Lauen lEkscuin , Lambach Pomec», /.Lrrreso Lsmerus, ^m-r/o j.Ln.ii,u,usL;er, 6'LM/o Ze xl/iutre/ l.Lmu«äum, /irr Pan», Löhna IcMcÄkui», /.emeu/er P»ncinn» provinci» ,.-k/o/rPe /.»nciciuin, Lenczie; PsnäLremr irsktus, /er /.Lrrr/er I.Lnituvium, Landau Punäorum ttsrus, /.arrZr Psnckrecium > /.-rrr-/-ee^ PsnUsnuiuin, Landbhut Pnnckum, /.enr I^noburzuni, /.aneborrr^ Ponton,, /.-rrr^rrer P»«zjorullitr->Üus, Panorrer t>oni->,P,PM, Lapvland i.-xuick-chisnuÄus, /.ahoniv/ P°>i>urckum, ö^-orrrre Pan^ueäonj-i, Peckooner Purenuil-u ln1'uls:,^/oüreo/»e P»riÜÄ, ^//ex/o Ir-Icu, u öeornuniiuin, /.ePesr I^rinizcuvi, /.«u»^ Pav-,ni», /.Ll-u-nri rsubAiu, Lauben 1-aubium , Lübbe P»un-miuni, Lehnwar Pauäenüs 3^-1, /.ocke/arro Psaüon», ^Peari Le /.«irre Psuäonis, /.o//,rLrrs l.uucluin, e I^uäum vetus, /.oÄveePrs s.au-Iunum, /.M» /.LuenburMc, ckz-nslbis, La» enburg /.suonNui^um, Lauenburg Poum^u, Lauinqen Pnurcncum, EnK l.nur »cum, Lorch l.Lurerum, /.oretts Pzuriscum, Lorch Psuriscus o-er, //rr/rL-Lk, Pzulunium, /.L-r/LMe' t-uus?oinpch-l nuvz, /,sL l,3vus, Lüne l.sxonbur^um, Larenburg 1.sb>rsri vicus, P//bret I-sduLum, Lebus I.eccus, /.ee/r l.sckus, /.er I.e^io, /.rr l.eijio, /.eori I.erionLniu kvoxnum, /esu I.e^Lckinum, Legrad I.LUUikS, PerNUiL P-ic« xons, Pruck an der Leucha I.emnos, .L/L/inrene Pemovicum, LcMwlg, Pe»- »-ÜI0L I.smovitum, /.rnro^er I.emunis, /.ems I-eNilum, /.e»» I^entlunl, /- L/, LlNj l>uobier§u, Lemberg I^Loklöküriuni, Lübschütz l.ouliuiluin, Leubub l^oälenüs ILxitcoxutus, Lüttich I.soctium, Lüttich joIis, Lemberg l.sorinum, Lemberg I.euviMiu, /.ett/r-Li-Ze!, I^oxioilum, /.eTL'orrx t->-i>ris ms^n-l, /ebeL'-r l-oroneniluin civirss, O/tt sn Genius, /.»vr 1>esbos, >t/ete/rns t.urnllviL, Leönür» l^et'ns, /.e-ver l.sloviu, L-e/Lo»e Iberis, /.e:e/e L-etulo, /.eu/e L.eucos, ä'. >t/-irer « I^euckrenbierj-icus I^snäj-r»- visrur, Leuchcenberg Ovo» i I'. < l^-ucopsrra, ^mer I.eucoperr-t, WelijeiielK I^sucv,iolis, /be,- Hcvliubuluin', Lichstall l.eucoreu, Wittenberg l.eucvÜL, /.eL-o/n i.eueuiu, /eeeo LeAwen;, 'oLt/.e»>e 1.rvicif)nu, I.svinio, /.enLs.x t^-ucorstio, Leueerung t>exovium, /.r/re,-.v l^eutk^^oncum, Pr,ick an der Leucha iLbo, LiSau r>iksliaiia bona, Meyer-Güter Ickb-rL xrovincios, freye Aem- ter I^iberclunum, /.ire->r/L Ickbnius, Piburnicum dilure, Dalmati- sche Meer Ickvurnum, Pr^or?rs /.icor-um corilörsnmn, P,. ee,' I-iceltris, /.eiee/see l-icliieklio, /.re/^ie/Z tckcus, Lech Lii-lcoxio, LldköpiNg Ickecu, ck.e/e/,s. I^i^eris, /.-A>e I^i°'L,ulL, /.«n e /.j^nLnuin, /.e--^E I.iAniaculn, /.i^?,e I^lziüciuin, LigNitz 1-izDo, Orrcrs» l.i^uio, Lus/-r I-illerium, /./t/e-^ I^HIos, /.Äo-r Ickmbuivum, Limburg I^imericum, /.,/«»re^ Ickmicus Linus, /.rm/sa-'t I.iinoüum, /.»norex l.imovjcrims krovincia, /.i- Mo/Ü! l.inun§unus Lonmacus, Grgf- säsasc Lciningen I.inniium, /.r-neiee I.incium,Li»; l.inculoniu, Lliicülne I.!nt»ws,LiPta« P-i^urn- Erstes Register l^ivurnrir, s.ii'enra Iü5bon», Listaban I.jslVu, l.illum, ^/cFia Ichinninr, s.isqLno 1.nl>n»nir, Lithanen I.iromericsniir chitiriÄus, Leutmcritzcr-Kreiß I^iromericinm, Leutmcri'tz Letten I.inomy^ium, LitüMyssel I^irrors Lutlexise k Liraüi, I)nner I^irrus, Küste Ichvoni», Liestand I.osrium, Ixvdcruiii, 1.vbicxstUL, Tobi^t I.oclns, /.oc/?c/ I^ocopc-liL, Bilchdsslac! I^ocricls, Oe/-oncm«, Lienz, /.onti I.vnchmo-Dens, /.on^on^e,! !>onc!ir>um, Landen I^vnchnbr>5, ö.^/moL I.on^-> S»bns, Dungodsräis, I.o7„/>L,^!k I>un^svicum, s.on^»-rt' l-on^uin Ocincllinn, n-c.r« 1.0S Lstrium, il-ÄSF, Lo,c^- /ütN I.ürs, so», 1,oriM!n^>r, Lvthringen I^orio nisnnum iLli^ivts, ^b- chriL der Türken MienIiL ch'LU-nckis, das Quartier von Lewen I^vvsnlnm, Lewe» I^vvrntLeiniuin, Lvweiistein I,>ivsrsm, j^v.rium, Lswietz 1,vxs, /.ose ll>risnum, s.0L-AS l-ukacs, Lübeck Ivud.nic, Lüben Dudens, Leubs I.uKImum, LnbÜN ^u«V»uw, Tscnino I>ucc<>vis, Luüvw 1>uce!!s, Lützel lauern», Lüde» 1.uceori:nüs kslstinsrnr, Vdl- hynien I-uccranum, /.odeen» I uacri», klltzko k. ucüirs, I.clceris, LucerN Luche« 1>uciliuignm, Lnxemöan-F I>uc<8»^ /.Ädione l, uc,ons»^ Treca» I-ucUL /iuzniii, /.LAo I.ucUL I)ci, tzradebusch ! I.ciäs sch ^mbrsm, Lugde I-uchoiis, /.s/a I-u^snum, r>u§chunum, T,on s.nzchunum Lstsvonim, Leyden IwiZäunum LIsvslum, l^u'-iuinum, /.osrü«no l.u>Iium, üL /.kr I^uwsinum^, LuNieil l^unrsüum, I.uns novs, d>.-i r-rn^ I^un« vllls, /.LMi-Äe s.n«chinum Lcrnchmorum, Lunden I.unsl>urgum, Lüneburg l.nncchum, I.UNLNÜ« I.unci», /.„rrcur I>uxsri», ch.upsrise, I-upsris, I^upia, Lippe I^uxis, I^u»olisnum, 6/^no I.uLris, Lausitz l.u^chum, I^ciügniuwm, I^uülsni», Ponugall siUÜrsnicum dchsie, PprtUgie- sisched Meer I.ulonis^ >lchsmün I-uilLir, /.ccs/e I^ulLonis, /.„con Kursus ksriliorum, ?M,r I-UWIS Königs-Lutter l.ucevs, ^ose^e s,uc>§, Lcyke I.uucis,' Loitz ch^urr» Lrclsrcs, KayserslSU- tern I,uvinum, s.n'c'mo 'I.^csonis, Wüifenbüttel l^cknich»!! lscus, ^c/n I>^clmichuü, iLstSdt ^e/,irTe s>^Äsrs, l.vnc^ülUL, Leine ciioxoilL, estein N. I^Incsrls, lVlscsüllins, ^chch>zeosto,'»Ä Msckioiiui», ^ch/!e^cca» dchscbisl^ir, KönigsM» chern lVIsclopolis, K. ^kch/r/s Msclovium, e>'. >s/^/s Ülse.s, Nscr», >Icha„e Nsäis, Mschvkum, Madrit A'Ischcirns, Mrchu^ V^niscs-, ^a,TstE MsSsnchrls, ^ N-eoms, MsgchsIllNUNI, ^rchstL/onk IrlL^ch-dui-p/^/o,'cn IVIsjsccs, Uslchiv« iniüls-7 Maldivischr Jmeln ^Islchvsrum -ircbipelsgur, Maldivische Inseln, krlslchrs, e Llslchuncnfscwnoblum^ dchslgrstui», >Ich^/-,:vrko NsÜoscs, krrsIIsoioHum, Lo/k Hbsimozis, Malmoe Mslodochium, lVlsncunium, IVisuchcrrk-ichcnür Lomirsrui, Manderscheid lVIsNchovs, pchsnchs^os, d>' 1 s» 2 uniui», Llsniwmium, Mannheim Alsnics, .chch«„c/,e. Britannische Meer Ms»icr Lritwi-nÜL, i8,,/so/ Nsnlisn», H^/i-r»a Tlsnnis, Nsnsfelchs, Mannsscld Lchs»tusnur vuczn, 5 , lVIsnuslä», Nsrsnirnsinsuls, Nsrs, Mark, IVImck« ^ncomisns, IVlscckis Lrsnch^nburgics, Brandenburg IVIarcki»; Lomirsrur, Mart !>chsrc>», Asrcis Oswins, ^-sr c/ic en Armine Achsrcnchsc«, Msicochurum, Dürcii lVIsicai'vlir, äT» Mars ^chrmricum, Asiatische Meer NUS der Lateinischen Neamin Mme das Barbari sche Meer ^>bsni-e, ^7/b>amn-um, Balthische Meer! k^dsri»-, Barbari!'. Meer Lrnukricum, Biftayische Meer Lnpius älvirir, > erae LonAslLwm, Elßmeer ^rvckr:cum, rothe Meer Oerwsnicum,deutsche Meer vlscisl-, Eißmeer Ilvrcsnum, Caspische Meer sVleäirerrsnsum, das Mir« cellöndische Meer ^lezsloxolls, 7.e-)»t.N! Pken^relisnum, sut klisftn- nuüi, das Mingrelische Meer Llorrmun, todte Meer ^.'i^rum, schwarze Meer kurpureur», Caiifornische Meer, ir. 77?,mero>77^ie Kubrum, rothe Meer Lsllr, das todce Meer Lcytkicum, Eißmeer P'ulcum, l^rrkcnuin vsl inieium, das Toscanische Meer ^iar;ari», 6o,?M-'-r klar« Uris, >77^,,7«r»^ lnllllss, 7.6, ,'on/ ^liuiLc-üs-, Marienzell ds.'iiTc äomus, Mergentheim Lllmimum, >77.r, !-r»s ^ariäunsuüs (mmirstU!, t?.rr, nr.-r,/m Pksriäunum, >77m rn-,r,rr Nsriüus, lRaros^ däsririms OvIonis,>77«?,7rFüer chlsrllum, >77^,7^ d>lswouäum, Prag Mroccsnum A.eMum, >77«!- roctS Usrockium, >77^>vlea Marpurg NÄttiHs, Marsilie» ^lsäls l LN,ins, >77-rr,^e SN Termni« Nsrrisnum, ^r,r dlsrugium, >77a,t!-7r,sr chUm-idui»um, Merseburg Nluulll,, Maros ^Isücsin, >7777ar/e!lls! M-ussis, .77a,rrn« däsni'co, >l7sscon diismno, >77«i,ns ^'lsuiisn,o comirsrur, >77^«- >,kMc HUuiilsnum, >77an,!c< IVIsuricsnis 17n!zitsns, >77«r-> Alsrionsklisntir Osmjtsrur, AlLulilium, >4^7'-'7/ LlecllL, >77e,c«r Läervnix, Mscksims, Mechein ^äervinis, ,s^ käsclilimanls äominium, die lVIsruIs, >77«ft, s, > 77 s/c Herrschaft Mechel» Neäsms, >7-/et,«!m^ M-äenblislrinin, Medenbliek IVIsälS, >77e«!t/, L7cäis, Medwisch lVleäis-Zuikrslir, Aaser-Be- scdsiaan lVIsäis OcciäentsllL, k^ft- >77s^t/, NsäisOrlsmsIjr, klsft->77s«!t/, ^li-ch-lur, Mcdmisw lVIsäins, OttüDS, lVäsäiolsnsnlls Oucsrur, Her- zogchum Mayland ivisälolsnun,, Mayland däsäiovicus, >77v/snr,!c lVIeänicis, Mednjcky lVIsäoscue msjor, L, snt«! lVIsäoscub Minor, LLe^/wne lVlsävscu^kortUL,>77«!/^»ro,ca lVIsäusou«. >77e«/v«r^ Nsävelcliinuin, Medwisch IVIsäunts, >77^ntr lVlsgsloj-olis, Llc^slopol!- ksnur Oucstus, Mecklenburg kleinovis. Meinem Aleinunzs, Meinungen däsftsns, .-77ech,r«r ^ksiss, M Z ^lcis l.coni5, >77.rt«r/E Memrorum sur, Elnguarcie» rungs-Recht Nacelll Lsftrum, Middelburg däsrslsinum, >77etell-7r M:ml>nl>urxuL, Middelburg M-tllone, >7/!^ L1:rk;nwÄ ('irmpolbrix, «ftn«r k7e«!t^ Aliäoriu!,', ^77r-ft>r,x Nilcs, ein Ritter, IVlüleüvreL, >Z7iLüo,r sä Nillr Srstuss, M lstadt vl-IsnuüuL,-Vi-er, >r 7 c/.rntsrr PäMisäum, ^ 77 Ä«,r,^ M-!ä«, Lkoläunum, Nelibocus, Blockesberg A-I!c!um, Melck Ikl-Iioäunum, Mühlhausen lvieiits, Malchä lVleliks, Qtt«!v«/,r«r Nellrs, ^,',/eto däeloäunnm, «-Z7e/rnr lVIelos, ^47r7a lVlelxkie, >l7o/v«! . --./N Mi. lVlclpIiis, ^47M lVIelüum, >l7c/ro Memmlnzs, Memmingen däensricmn, «ä7e?i,Äe l>kenä1cium, Ziebraek lVlcnerillum, ^77c»«k, l^ia däonsns, «ch/enin lVIenzrellLnum lVksre, MiN- qrelische Meer. däsrncbris, ^k7e/r,nbri«r lVIsnkursäX Ls^>ut, si'up «/«? ^i7«er»«!«/«! lVIenrkicis, ^t7ent^elt NogULnetiL, «ch7e-r,me2 IVlrrsnuin, Meran däercsiur ^batli, L-rnÄe, - ^P>«r/r Msrelium, Merecza Alrr^um, däer!o,s«um, ^P7k>7s»«in» So»»- lVlilitienftL Lsionsrus, litsch Llimslum, «ä7en^r Mnäs, Minden Mnäsno, «-t7i/ÄÄ»en Minäcllisimenür xrlnclxsiAr, Mindelheim Ninäonis, Mnäonnrum, ^77s»^ent'.7o lVlinsrvinum, ^77-no/öin» ibäinervium, Mini», lVIiniu5, ^77rn/,o däiiinoäunum, >77o,,7LN Minoiills, /!7«,,,/rs«r IVlinlbicnfts krlstinLtur, Minskie lVliolsnum, >k7ro/anF IVlirsnäs vuril, «77r>äM?«! «ke. O-ü,o Nimnäs lberics, ^chK,«rn^!« «!r Lbro lVliisnänlLnur vucrcur, ^7K- IVlimoxnrm vsl Mirsxlncum, ^47i,a7>six Nireciräum, ^kchrrc^urt !VIirov>s, >77,Ln- Miscovis, >77ft.on Nllni»^ Meißen Mllls» Erstes Register Nisn, Meise MitkäU l^Iitylene, ^p/,te/irro Nvaicarls, ^sa/crr»' Noärans, ^/rr-tarnr söloäiuüum, ModlUsch lVloenus, Mayn ZVlosilL , N«ilL lupeiioi, Servlen l>1vMsis Imperium , >1-/o2o- /tjsrr» Nv;untm, Mavnz iVlo^unnscum, Mavnz lVIoläavia, Moldau h Ivlules ^llrirmi, Enaelsburg vloltiuüum, Mühlhausen Moluccse vsr-e, Molukkische Inseln Dloluccarum ^rckixela§ui, r^e»r Moi^derFs, Mühlberg vlonaci.ium, München Llonackium slelcMse,Wald» München Nonsckorum I^oclum, Münchroden Nunackus, Münch Nonaüerienüs Lpilcoxatu; , Münster Hivnaüsriobuin, ^p/sntr^rrr/ ^lonatteriolum scl lcaunum, >p/o!l>er carr 2"onne ^lonaüeriolum Lerlaji, ^o»- t/errrt Leiter^ Nvnaiierium, Klosterez lVlonatberium, >slontterrr r r» l'ar'antar/r Munrtteriuin, Münster Lpu>l k'adLiias, Pfeifers in lÄ^üis., Münster Eissel ^ in valle LcorFian-l, Müll» stcr in Georgeiilhal V/lonalbenum decubUigicum, Münster»Neubnrg 8. Micdaelis, -ö. rte Ort/a A'Iundarrum, ^sarrtöar ^ ^ionculbruin, Bialoarod lVlancsnisuÜL lauus, >ta'snt Lettin Uloncorvum, lor r e r/e^/on- coriro planes,r, ^lonra/in Noniorcium r^imsrici, >tÄttktört ?^EMr Nonicoga, Lr/üer monk lVluniuüonium, >1r/orr/rreoN lVlonmolianuin, .ch/a>r»re/rrrrr IVlun«:cium, Carrara IVlonpenterium, lVlmu acuwL, Scherpendell ^milianus, >I7a/rtnr--/ra» Ltkereus, Eltersberg t^ibanus, ^ontn/asan, ^antn/barr Il>'loN5 aikus, ^l-Lnta/ta I ^poKoiorum, Postelberg l rXri'i, >!-L»t-rrar/ ^ Lenonicus, Dät^a LsIIiMiäu!, Mümpelgard LeNi^riäenii! Loinimrus, Mümpelgard Lrunus, >^,'onb-tt»o Lslerius, ^b/arrtra/e Oalvus, Kahlenberg Lspitolinus, La^rto/trrr» Lsunus, e. Lacus, ^onar^'a L-nuü, Kahlenberg Ll>peorum, Schürberg Lo-Iius, Äehlmünz Lemmemur , ^'earennar- Gebürge Lorilus, >h/onte L'/rrar'rrss/a Dornums, ^t'/oeresriret" INeüclsiH, Llbkionum, EsiheiiS kalconis, dorrte Fa/aone I"siconis, klonte s^.r/äanr p'arerianus, >IckoÄ/^/t- o leerrarux, >p/ontsbrrat k'ortis, ^/ant/a^lonte/ö/lo /2 Lar^anus, klonte L. Osuäius, ^/orr^a/r/n I^snnovi», .sovis, Donnersberg i^suLoNir, I>uclovicl, ^/arrt /-omr lmpellur, lVlsrii, w IVIsrriani, ^p/anl i/e IVIariir, Stadlberg lVlarrvium, Meäsu5 , ^orcntiseus, >p/2?r?na^enc^ lVIorillimn, ^'v/i 2 i 2 r:üorr I'eluün3 , >i^a/rre /Voss ketlulanuü, >h7o/it/>eüre>' klllicisnu!:, Harrte i^rr/- crarro kulcker, ^jsM.iieLe OuirmaliL, darrte Lrrirallo N ej-asir, j vezali«, ^-p/orri err/ I^e^iur, >l/orrkog>n/ k,eziu§> Königsberg I^elaxaruL, ^l4»r/m?e s^ickaxii, >plo-rtrra/inr^ Ivolaruin, >p/ontr^ L. Leorzii, Sr. Georgen- berg Z. büvpalyli, Peltenberg 8. Vinoc,, iMxber^ Lemiramiclis, 3erenus, Petersberg SeristuL, LiK-r.uL, Siebengedürge LillciL, /tts?^e/ice* IVlE SoUr, ör>>r^np/orrtrröar/,' Irickaräun, >i/orrt- ir^rn ^ Vsäunux, t^rirr-ikmsrrt Viriäis, Voaeüus, das Dogestsche Gebürge Zlonlambanum » brrrro Monl'ia, ^/o»§lN IVIonluaium, >Ickorrca»n IVlonriinuml'erritvrium ^ Erz« Gcbürglsche Kreiß IVIonraniana, s4^o»laarie sVlont-s, >ptonr d'lcmccr acuri, Spihberg lAnivomi, s^rr/rÄM Imn», Mondenbcrae Kivvii, aVt-Vrrr/n, ^rrr/tt Lecurse, Learovr 8uä-ti, Rlesen-Gebürge IVromkcmium, Moillfort ^gvirticulue, >p7orrtecc/r!0 st'lonliiriacum, >t^ant!ZE /e (,ömte NuiicircslerlUm, ^/onarea/reri l^iontitüniuiii, ^P7orraorr d»1onU5 Lanüi kiomvnrorium, r/ -tr >p/o,rt^ ^'rrnto Llomis 5. Sinus, r/Oo/sö rtr ^plante ärrnto Llonroiium, >hjarrto!> e, >plon- tSi'tr !>1e>nn>naies, olunmüum, >p/s',!tMX ldtillnumLldki, IVluramstum, >)toi /rarrse^ Llvrarünl, Murten A'Ioravi-l, r ^ Knrsvia, Mähren Mmavus, Mora» Moravus, Morbcinium, ^p/oi be2n» Morimnia, s4^or trrsste lVIorironium, tarn ^larlsum, >I^»r/rrix IVIornaüum, a'hlorttrrrx, ^4so> - nar Llurläs, v^/a> aa/ lVlorunclia, >slar varr L'loL, Maas Alolbmlncum l^.a§n»m, s>as- ^ambr^ree L'lolcovia, Moskau rIVIol'cus, Moskau IVlolLIIa, Mosel d/Ioünoum, ^/or'sörr löiol'onieolls Lomirarur, Wie» seldUkg Mvllicum, ^latics vlott» der Lükeinischen Nahmen.' Mtta, PlEics, Xlucrn, v^/mvr2 IVlu-Iii, /t-/,^vsst?r Xlo-rls, Mgein Nut--o»ste»a Klonst», Münden lVl.n!ttiium, Mongatsch KMnic^^- suL , das Stüdt- Siechl , ^ K1ü:Mrl>-r§L, Munftcrbcrg Nur», Muer AIui'TL?0W, Pruck an der Muer Wu bacmn, Murbach Kistrc^stuin, Kchnociiieku, Klu>stl, Kluir», ,!ster,>te Kliücnruni inistl», Fliegen- LkUNld hluLponcum, /»- Neu», ^/,,re-e Kluünu, ,-r KiunnrnürOueikur, dl)'cuiioL, MMo/> hllst-o, .^I-t blcrlstist, Mterts/.r X. X'nst:u?, L» Xustu-. ^ Nabe, Fl. Xuclum, Hackel Xustiu-,, sstista XunuLluvi». Namslau ?>ciiiir8^vjen1ll> Dio^celts, diauwiau X'uinurc-nli- comicsruL, Na- Mur Xstmurcum, Nanrr,,- X-mc-snm, lV«rc^ Xstmiccs?, lV-rnr«^ Xarvo., X^r-bonr-? Xstist:num, X-cr-nisnu? Sinu?, 0«/fa rtr ^an>, aV^i rnks, rv^,"r^ ^stvvi», d<Ä!ovjL, Nu,lau XulivvccuinbMrum, l-stn- ^>n»Ur Nsrnc, Xuiul Nacangen ^.Nabe ^»vrriL, -Navarra 'XuvLrinuin, X's?-Ännum, X'uulum, aV»/r X'»umsturl-um, Naumburg XuUPr,ÄU8 , Xsuxlu« , ,V^o/l NE- »!L X'Luporw?, Laubach X'»XU8, sVl-c/l« KuM-cli, die Stadt Nazareth X'suvsplios, 8^^, Ksrpolis, Neapoli X'-Upoü? K2IU2MM, Neustadt an der Hardt Xeupolitsnum Mognuni, das Königreich dteupolis Xsnpolirnnu? imuL^ i/ O0//0 M stV-!/>o/r dtobir, /Vri^ X'estriilst, /.e 5 r-/.v, /,Ä,/st/,r?s?e/ Xstoistrum, -nscumark IXeuInuQÜ,, Nistüliö dleumLi-enus ^arcArcstia, Betau XeomsrcklL, NeUNMk deecira, ,V«,^ l Kcv^s^kns, §.-Ac> Keo-Leäinum , Neu-Stettin Ksoiolium, Nenbäusel Kculolium, Neussl desostücliuuc, -Neuitadt d>l2pitn, ^v^?r lVcpomucum, Nepomuck ldkeporilmus, ^'e/-stk/»ra Kspruniuin, lVekkuno dverlt»«, -r I>lsittum, lVlrr^a K2rvL(.'set'->r-L, I^^rvisnum, ^Ve,"i>,.mo t>'erun-.si». Früch-Nehrung 'deotlarl?; Inlstlce, ^a?rne/ Ksstx, IMliiz vslli;, ^lr/ -A sVots Keuhuchlium, Neuheusel H'e vsrca^ So»» r dSeuliuüum, Neuhauß Keviciunum, lVrsnF de-xon, Nex I-l«, dtic-en ->cl Vsrum, /V-rr-r Xici:ci ?ala», /c'rre?-? ^o/^r IVicrr , Xic-ru;, Neckar döicena, /V/rr-r^i Xicienstr Lomlcaru; , sVr^r, dti-opis, Nlcäplng KlcociMU, M/i-üsa I->l- 1 sru 8 , Xistrvüa, Droiitheiml XicuIariL,^-x, /c^c^/er Ks-slln, tVev/e Kij-cr, dglz'onum, /VessM» XMoruin lnMIa, die Insel der Ki.-rorum M-^lo, ?^>ou 5 ldii^rum monLlberium^ r» 2 u/l,e,' Xirlivs, ,Vr>rar,a dtiüU. Neiffe KitliM /V-t/,e/»ka/a dciiria, diiucsnum, /VMcHe dlivemum, sVrr-e»^ TM-izeN-i, äVivest« l>iivium lnluls i^Vier-e^ Xi voll M0IU28, vkrr^e/ Xivoll MOM23, X'obiliLcciM, H'c>--ille XoMrivium, lVö?Lo Xlomen Idai, ^Vo!?rh/'e -/e Tdia^ X'omen seist?, t-stü-r X'om,>riicun, lVo-nen^ Xuni-encnM kVrcalcli, X^onii-oanim Medium, Hlst- --e-st le. No> Xlliii^orüm Merruclum, lVs- /e Nei-orr X' 6 rA>i>.> 8 , dlorsta O-eairea, ^k/e-ruta^ Xorstsnil? (lolonis, ^/csntctr'L XorNeiium, Norden X'orclostun-uin, Norburg Koräovieccm, lVo, n-rcH XorkvlclL, ^ orimst-r^t, Nürnberg Xorstling-c, dtördlingen X'orwÄmri», Normandie XvrcstunwniL , M'o, ' e Xvrclicu»stris, sVor'tÄmö»'- Xorrkusts, Nordhausen Xorvv-M, Norwegen X'otsiü, Netze X'otcirii-ligmi», X'ovo Lolin, Neustlsk X'ovL X'inu?, Xovr vomus, dicuhaus X'ov» Erstes Register idkovs VsIIia Mcrichonslis, Kovs Vsllin 3 s^tLntrions!ir, d>ovsl>3, Zrvbll ^ovsrcnD iLiiitoiium, ^o- s,'c>.ie/e L!M, Neuö Kovis, iVo^l KuvisLnuum, Eberbhelm- D,u> stcr I>.'oVjH-MWM Sä ivlstionsm, ^0<-ent k'^r Kvvj^ttcUonIlL comitsttir, Nväigrod dloviäurruin Quorum, Äe- ' 8uc1sonum, ^o^,c>n idloviomszu^ Nimegen idkovoburzum, Nienburg I>iuvv<:vmum, Ooms ldiovotarum, Neumark ^>ovogsrcii-e inkeriorie Ducs- ru«, Nistnovogrod NsML: krincij>atu 5 , N0V0- grod-Weliki LLverilL vucLw5, Novo- grod-ServieiM KovoFrssticnsts comitstus, Novigrod ^ovomsrckiz, NkUMürk deovotisclium, Neustadt deovnm Lsstrum, ^enc^a^ei D-ovum Lstbrum, /c'en'e^/i/e id>ovum Lsstrum, Gratzen Vvvurn ^olium, Neusol D-ovur Mercsru;, //er^?»M'- e/,e» ideovus Mercswr, Novibazar Kovus kui'run, sVren/ot t d>llVU 5 korkU 5 , ^eN'FM't Dlubi»,. ikcuceris, ^Voeers deurriMcianovs, Loü'^r KumicliS, NllMidien kvuris, ^e-r-^ k^nrlN^, ^Vssci-r ^.'utduin, ^Vr /cs kevccPis, Niklöpl'Ng !<^mx>kse>.>8 k'luvinL, KvÜL» ^r/^r O. Obäscum, Obdach Obius, ob) vblincum, D/crnc - en §e, Oboca, Doro ObstTlum, Leistung Occtä-ntslüs tnlulM, ^ester- ncc Occ stantslis Irsttue^ Wester- Quürner vccstluus Ocssnus, Atlaittt- sche Meer Oca^am», s,Lnsne^oc OceNio» Lrlüvistcru, vsl Ne- risti»nn>i5, Aethiopische Meer Oslcäoniur, e. Dsucslc- stonius, Caledonische Meer Lsäiunur, Meerenge von Cädip OcciärNtslir, Atlantische Meer Ockur, Ooensrr OAoäurum, ,K ^ksvrrce OeLSlrovienst-x lArrsri, Oczg- kovische Tartarn Oäeislis, O/cien/se/ Olistcis, Mingreiien Ocnixons, O-nixonrum, Zn- spruck Oenux, INN Ocsts, 0)e Oetis, Oz>/e > Osticium Zanitgtir, Gesund- > heicsrats zu Venedig I OZis, O^e Olsns, ^o/--ns Oisnüi», Oeland Olsvis, Oblau Olbsls, ^/örst-re^raltr Olbig, v^copen.Ä' OIcbinum,On/cisno Vst,-, Dst OiäendurAum, Oldenburg Oleigs, O/te/Sne- Olivcnus^ O/ri'enrF Oliven mons, Oelberg Olliur, Os/rs Olmmium, OlMÜtz Ologirir, O/rtr Oiükis, Oels Olsnirium, Oclönitz Oj^n!p<>, Lissabon Oivstiiponcnsc: xromontormm, Kocc-r OmLgum, d/M-rso Owens^ar», Omenis, Omesn-r On» Laxur, One Oneli-i, Ones/iL Oneiirua, Unstrut OniU5, Orrs Onnsrum, Orr-rte Onolclinum, Anspach' OnoliUnus lVIzrciiionstur, Anspach Onomstkeoxolis, Mmrm-e ^ Dior Opstiulb, ^sn«cnkcr ,r, s^na OppLviL, Troppau Oppistum L-uneiss, v.^nclresa, L>t. Andrea- Stadt 8. IdLmisni, -b'. O^rmmno 6. vamstrii, .V. Demeter Z.Dalicis, .!>'. s-e/ree 8.0aorAii, -b. Oeorsia L.sorü^ 8.LlLvtini, .^n !>naan-rcrstt Ors rbives, Oo/ln Kteea O13 msistimü,' Küste« Oranum, 0,^n Oiaronum, Dor^t Orbs, OueiD« t/> br Orbits 8o!is, 2 o^e«r Orcscls», die Orcadische Justin Orck-stum, Orcürer Orcinovnm, O-ernnoi-i Orclo kiMclicscorum, Dominicaner ! 6renockU5, O-cno^x Or»eIium> s/rMe/ Or-;cIls, t/-Me/ Oriscum, OrAis, d/- srce/ Orgu5, Orco Or«sntsIi5 HsÄue, Os/ke> sse Orizsnum, OirF-rno Oriniscum, O- r?^ Oriols, Oi -sneü-r Oritbsnuni, Oer^ssni Oimsnstis, O-MSN^ OrmuLum, Oimrer Omas, Orn/rnr Omitum, 0?D!et» Orobi.i, Orbe Orolnmuu, Orxbsni, Waysen Orsoviuin, Orsoo Oilsnsvis, Ortenaa OrtemburZum, Ortenburg Oitcüum, Onorter Ortkozrsxkis, D sF/ Ortkoiis, stoetosir Os konti, Constantinopolita- nischer Canal Otbs, Dr/ke Ob's lller^etnu, //rce/cL Oicsrux, Or,le^e Oicssslum, O/es/^/o Ob-s Vsl'i», Eschenthak Oseris, bst/^ennr Ostlis, Oesel Otasbiugs, Osnabrück Otscris, Os/ei ) Ostcnbur, Ostenby ostium, Einstuß Ostium l/svcmi, Lavant- mmid Ostrsvicis, Osterwiß OstroMtkis, Ost-Gothland Olkinü, Othensee Orinum, Eucin Ormsckovis, Ottmachau Orrmzs, Oellingen Otto- der Lateinischen Nahmen. Ottomr, Othensee vlwnis Lylvs, Odenwald Ovsrls, Altenburg ttvsriimn, Altenburg Ovsrlnum, Oulbs, Or^/ke Oxsum, Oximiums PKe/mea Oxvrus, Ore/o?r7 Oxumenüs <7c-mikstur,Ox/olr7 Oxonium, Ochsenfurk Oxur, Orh/,«» OLecsius, Lreaia k. kabulsnlch?a§ur, ?er,/e ksebino krumonroriuni, p^s- la,o kselL, ?nllr ! ksebum Oentilirlum, Erbver- drüderung ksilerse fonrcr, Paderborn knä-ibornn, Paderborn ksäux, ?o ksgsns, psgsnorum lnluk, psgi, s'-r»to»r Psgr,?, Gau, Bördt r-u-opy^um, Alcenburg kslsnrum, kslsrmsru5, Pfalz pslsrinrru^ Luperlor, -Ober- Wlz kslsünur, Woywode kslstiolum, Palen; Palis, ?n»/rn pslmsris, pslrusrum Ovits;, psluger Vensrse, /..a»r,ne psluw, ?u:r ksIusNreuris, rf alepe 2-naae^e kslu§ Vvfceso, Sa/ntslr Palmin, ?amle,r psmius, .bl,omi-r kuncslerium, ?n-re-r/o ksnlr, Pene ksnills, ksnnonis, Ungarn ksnormus, paxel-ergs, Bamberg ks>)ebergerU'i8 Lpllcopsrur, Bamberg kspnor Lsput, SnL» psxkoa norm, kspis, ?6D!L psx»ense lrrrirorium, ?na,e- ^P.a Palend arm um, PavpeuhelM ksizbiiioum, ^^blnec, psrs»usris, pnru-?,,^ psrsrunlum, kurium dbcmiscrun, p'-nuri-Ze -47»,>lnr< psrcu» vominsruni, pn? e nttx /)umer ksreulium, p.-re,ire psrilii, Pari- ?sinm, Parma psrrkenL-um, psirkenufie, s^rNütlme psrmsnoj>»ii5, Magdeburg pslls^iuspo>ru>', kaiLisium, Püistli " pursvms ^gar, l/ pslsvium, Padua, PaPau ps'.amisaum, Payerne p.ilrsc, putrnr purem kurrulsnorum, die Insel Alfen pscriuicnre pe>rlu§, ?o-to -7e/ psrtuls, 77,rbL/ 5. pari, Lslieilum, lÄ/n/ o <7e prel-o perri V-uuiliirum, Peterwara- dei» pekrubur^um, pete>oo>M^/> pclrveorium, peii/rreerex p-rrnvlenlis xrovincia, ?err- es Pevenlcis, Pimris, pnmlunumurma, Mingrelifche Meer plmli;, pura knilippina, Psrr./an>« p>iiII>'popoIiL, ' puili^jiouurgum, PhlliPpö- burg pklIPr>u,a,"rrn7.a ksunlipouL, ,7 ^-ä7a/ite ?ei/!- /M» psx.Xu^utki, Le?,Ä/or p.rx publics, Lgndfrieöe pcdlücium, I'eeerum, peeetti peedinum, Pe7r?!!- pircl.Dus, peefeo peNemvirrlum, Pjeinont paäaiis, Bibkil paäaxonciuin, Stadt «M Hvs pegnalux, Pegnitz pe;;rmrlum, >ck/»rr//er l'aguun, ?als, ?-e/ ^ > palitis, Pellcz Pelu5, pellutlrnD,. peltitirnn, D/MlÄ-r kennildls k^t>vkli§lsns, l/ T'o/e- fifre ar Kü'nura peraurinsti», Wallfahrt perensti», PirelNlbdt p^reüs, Werffen parlederou, Perleberg permell'us, pcrniis mszns, Perskl , prrpinisnrun, ?er^>r^^a?r ?erricu5, ?eee/ie peeruirs b'sucex, pei trr/e I'erüs, Persien Perus,s-rr-^ /r^ar, -7 pr-r^-NS peiulmnu Vsllu» s'e-o»jc ' peceniscs, Biel prri^uri, peti^arrir pecilisnum, 7^t^/r-r»» Perms, Alben psrvvium, Petan p,nis, /o,'S l'iloss, pietr-n prfe/n . tcllls, p,e, -x- Oo» o 4 pkilocsuilres, p»/MLN<7,o PNilvmelmm, Fr/n- pliicernur, b^sb-ira pkoenix, ^,so»r/rr» pliurcenuni, Psorzheily pkurnseir, I'k^lsäberia, 77,e/-Ä»» pue csuse, »lüde Sachen pjcsrcds, pre^iNre plcsruui ru,,75, Epterenstein plceisn, pre!.7^f>riarre piecsvlanüs provmem, ?o!torr plebsvium, püÄtt'i'r plerlumaouL, ^,nn pjevium, p»er-e pillonU, Piiseu pilidullL r.'irculur, Pilsner« Kretji, pilucs, pjrisrulium, ?!?nenot pin>be/.ovvs, Plnzenhof pineum, ?i,r/,e/ plnlferr^UoW-, Fichtelbcrg pinuedero piloiscs, pitbuins, Adlersberg pitutium, ö^orra pirdvuls msjur, P'vre-r pltnüvis, Picheg plseemis, plueenrn plseenti !) l> icsru8, ?-ace?rra PImroÜL, t^nnoj« p'Älüum, Plaß plLttL, p/ntrr pizviL, Plaue» plicvis, prrrne piekilnccuw, prcoe pscco kioiuäes, Siebeugestirne p'.elis, Plcsse , PUmmNvm, p/rrnorrtn PÜssu, Ple'ssa plonr, PlvN > plorn: Inlulse, -Vtrt'c-n/i pioriopolir, p/nntin pl^meriu;1.»cu?!, Feder-See plumklnenlis princixutu-, j pionröirro plurium, pterrrer Poäeids>ee <>ü Oicvlur, Be- ramicr - Kreiß pocllcsttS, prriceen-r poä>mn , te ?r <7 notre O-rrrre pocl,uml>surentiip^'»pnrrren- pc>s<8crscmu^, puicer s-r pn-Ic>üs, Podollen^ Podium Ponitii, Loooivonri pokLa. Brescia polonis, Pohlen 1 'olcnum, Poloczko pomsrsni», Pommern Licerior, Vor-PöM-' mern Vlkerior, Hinter« Pommern pomoni», Mainland I>omxcjoxoli5, pnrn/re/on^r pomptinspulur, porrtin» Porr? sä Sc^usnLN, Pont picucenlix, Pont rkei'^rtfe prol«, Brück ^uäcmsri, Pont Urner- Lellaviemu« , Pont penrc- -rrsr/in dses»i>5, Pont r/e PH Luronio, ponteeorone p.xilcopi, Pont-t'p-rrh^rre P's!I-e, Ponkfeld IHrraru5, pon/er-r-s-tlr (iLräunis, Pont -te O-rr--^ I>ÄtL, Pruck an der Leiche Murre, Pruck an dertlfUer L. MaxsMiw.pont <Är >ttnr- xerree SLisvi. Saarbrück KxiiiturL Mi, pj/nit Lruise, Ponte Äros 'I isisni, ^/c^nt-r n Itemulu», pontrerno/r Velue, Pont ete pert^r VetU5 , prrente p'etrnr ponisrium, pantsLien pvniiticium, pontÄere pvnlivpoli» , -b- pono »: Po- > nneret pon ckiara, ponto-> /e ponciveuüs pomirscus, pon- t/rrert Erstes Register pontium, ponr I'onrivus ps^ux, ponthieu Ponw5 kluxinus, das schwär- , ze Meer pomum, §rrx pontur tlselsri^, Pont «ke pe ?ox>chsnL, Potn^nn poxerin^s, Poperingen ko-pulerum, pob/rt kopulium, po^oto kori» l-rr-L, das eiserne Thor pvrw.c, Hafen ^Iscrr«, psrt-r/e»r-e pcjuce pulckr«, -^ea/rtt/co puzuici, Port» Pule, Port ö. Port OÄxk-ni, Por to hin» Lc;uoruin^ Puerto ete p«ou5, Por to pynFone I.ucluvici, Por t /.orrrlr lVkL^nu5 , por't-r-rontH lVInuritii, Por to >p/-rrcrüir lbtsonir, porterrone Olbiuin, port-rnorrt^ kscis, pnix kscriürclrcs, Porto rte pn- trnnr c/re kklioniux, pntone pulcker, Porto öollo p.omrnu§, Porto Lscer, önr/re«rrx 5. Lrucis , p. O oc e Lrrcuius, Porto Leortro > Veneris, Porto pe'n-keeF I Venciis, Porto pener'S Vstus > Porto,prcto potlciiucn, L'rcer poüäonium piomonwrium, LoNn.nle t^ot/re lpcisnnnio, Posen poKonis, Adlervberg poiovium, Presburg pok-ium, potenrn porivolium, prrioi/e pounilum, Bailid pouvetsnur üuvius, Porr-Hatn» k»MlÄ mssor^ ?/ihi pa)nAe, kcücenür Lirculus, Prüchen- ser-D«iß krariolse, prnrr/eLev prsrcopia, precoss krsecovenÜ! Ttcnsris, CriM prsokcÄmL, Ambacht piceseÄura 8->!iuür», Bahlls ! piLkeeburL vetur, O/rte Ernten prsebeÄ-Us LI-ciliL, Admiral prNNctt-, pn/e/trinn plEÜ-rPtio, Vcrjährunq prszu, Prag pror-r, Pr n/n pruronüs ItMu», Prv-Nn/ picuum, pento pi-num inLMum, pentornn»»- prcminÜL, Premeblaw r Prje« misl pri»nslluni, pri?nnit prlmL^usicli-», Bremqarten prim-lricrumprecum lur, Pa« »ls-Brieie klimirlsviL, Prenslow knucooenNu.? üliu; Lceleß.-r, Lrstgebohrner Sohn der Kirche krürcipritu5 ciwrior, it?,in- oipnto oitr -r ulcoriur , t/ prnnot^rkto st- trnr piipetus, Przipiec pripolir, Prixenstadt pcilclnireum, ör ronnrt priviNium, prtrrn/ privernum, pr'rver no krobscoxolis, Schaihguseir krociäs, pr-oo^itn procopis, pr ocrrprn procurLwr, ein Anwalt kromonrorium, Qrpo rVe-lrum, p'inner Lrucis, Lrerrx kxlLNtüm, prorrnrve l^l-rul», ^tte/e - lVIonris 8-mLbi, Lnnto Kliezimn, ^r rneo ^ 8»crum, 2nor o 8aciun>, rt pa^o oor /» propomi!, , das Meer von ^Itnrrnoen kropciixcio, Achts - Erklä- ' rung krcrrs, Pr orkeno pioceLtin, Schutz-Herrschast prvlemisecrs /ur, Einstandö- Rechh krovincis, proT-errce kruvinciu rVckcroiumL, §n/t- trcrrtrr provincia lntsr Is^um L Niim, ^tentefo kiovinc!» IkszciriL, v^br rrL2r provinum, Pr oirir» pruinis, Prüm pruMs, Preussen psvlkum^ prcett-r plvlonisis, ^or e pucinum, pro/ecrfej kuLiinum, porroet pnlinisnum, po/onnn» kullsnse Inluise, prtonr pulrulcis, Pultawsk kuinencum, ^ortrnsnte . pur- dkr Lateinischen Nahmen. kurpurcum mare, CaiisSrni- sche Meer plllaonsss DraKu-,?^^ ?uManum, ?«ft:e.no kureolavus ssnus, lli rut-oii, psM-/o kut-us, ?r 7 iceeür! ?uü5cum, Pautzle p^ssna, t 74 iira kylD Lrbiopicsc, kvlus Irlliaca. ?)-'c-r k?Ius Mellbnalca,/e-r'r'N-rs x^^n.ei monkes, düs Pyre- naische Eeburge ?vrmonraiia arx , Pvrmvnt kyrmontanus comirarus,Pyr- MSük O. Ousessio rigorosa, ssortrera Ourmur, AMto Ouanlls, ^Z/MF/r Ouaramula, ^rr-arnto/n Ouaruor collcr, s Or- lftlli l^!. 2 kuor OEcia, die 4 - Am- dachten e Kealnlula, /bre ?^csrc, Kr'ii Kedrllum, -ceDe/ Keccvpollx novz, ^ck/mon^i-c ?vecopM7, Abzug KcceiLLlmxerii, Reichs-Abschied Kecinctum, Kic-rnsti Kecuxerara viüo, /c?uir , co?-^r7r^ Keclenssr kagyr, Knrtt ?vcäoner, Kenne/ Kcossunr, /c-e- Kctluxus, Ebbe KcgallL Liviras, Kerl/ Kcgaiis mons , Ks)-rrrurout, Ke>r/Mont Ke^ienssr Oucarus, Kesoio Kcginopo'ls, s?«ee/rss»ir>!re Kcolnourachecium , 'König- Grätz KeZinograssecenssr Lirculur , Königsgrätzer - Kreiß- Kcglnus, Regen Kegio achirbelrana, ^ siilröeziana, j>^^>ber- aclrcrdazLna, ^ rsx Kegiossunum, OM-/e-/coz> Kcglu Ignium,Deii^rte/bsr§I,cr"r, Reichersberg Kcläeris, vdiederlailö Kczcnss; Oiviras, ^drer Kess, Kicr KeinEcnsss/.K-einecunur co- mirscur, Reineck KsjorumLoloms» /^rer Kcmcssia luipenilvs ^ LrAe» ssv-Miccel Kcuienss; KMr, Acmoi/ Ksmcnssr Livilur, Kcmi» /f/bttmr Keiissrbur^um, Rendsburg Nciumssr rrattur, RyM Kcnkrous, ev kvemica, ReNty .Kero, sittMe >O 000 5 Kerpubllca Zablucnss», Narre» - Gesellschaft KerpublicaOrilünUM, GraU« bünder-Land Kewlenssr Kg'cr, Kete/sr^ Kctb^rnns, uleüuro Kcwrblum, Kctor^ro Nevslia, Revel Kevirium, Keula, Kcrrr Keucling-l, Reutlingen Kex LkrilbiauiMmur, Aller» chrisslichsser König ^ KsxKomauorum, Römischer König Korona, s?er»»r KkXna, Graubünder - Land Kkserlum Öassrum, /^erre-rr KK-zussa, Rhinkhal Kkcnobcrga, Rheinberg Kksnanur circulus fuxerior är int'erior, Rhein Klrcnokelcla, Rbeinfelden Ivkenogsvis, Rhelngau Klrenolanälr, Rheingau Kbcnus, Rhein Klüssoxonum, KKinus^ Rhein Kbo^a, Ks/br Klxxlanus, /ö^oue Kkociizium, ^or-ilcism Kipa, Ki^ Ki?a, RvpeN alrs, K-P>Vt>e Luna, /r-st^orcx magna, /giber i« 6> -r>Li« Kixalia, lbftrülle Kipula, löiuo/r Kilcla, Kille Kiss-nsss eomitstur, Ereutz Kichia, Rikasburg Kivsclium, Kivcnse, Kierex Kivi, Kierex KivijmUum, Kix»! skluin, /? 77 k I !>,vun um, kcurmon5, KkM»k?-ront Komkiläs, Römhild Konuonum cspul, kkomic-rr Kons Insuls, s'll/a /ssn H.oncslis, Rlinkci? Koncso/is Koncilio, kkoner»/!E k^onäolslcum, ^e^o/äe/co Kolsris, /ks/re-^F Z'0ÜU5, Roseiwbcl Nosblllum cspur. Qr/iI>n lsoicisnum, ks-Mrna Kolcomcnum, kro/cc-rnerr k^oseniicimium, Rosenheim Kosecum, /ko/o> Koscrum, 0?o^rto Kosimiumcssu , Ls/7«t/?oFis Koüilsris, Kor/Ik/ser- Kosrocklum, Rostock Kotenburgum sä Tubsrim, Rotenburg an der Tauber ksuleräsmum, Roterdam Koievills, Rotweil Korkslium, k?7-otts kkoAs k.ubricstur, Kob-esst Kubus, kk«i?s Kucunis, /kio/s Kuäo'vbi vercls s. insuls, Rll- tolphöwerlh Kuc!o!xko^oli5, Rudelstadt Kü§envslcls, Nügenwalde Kuxis, Rügen Erstes Register Kumilliscum, Kuinnos, Rumney Kuns, Reyn Kunäos, Raltenbay Kuyslls, Koc^llk Kupelluin, Revell Kupon! vilis, Rappersweil pvuxes, Ress Kuper sä Voncm, kksc/-o /»»- Könne »lokrogum, /koe^e Kucslili, kkai^t/ar?c?rr?/t lVIsurs, Ko^r/emssee Kozis, Kol? o^ Sovluksns, Rappoltstein Vsiis, kko^se^sn e Volis, ?emron äe l^e/er Verxulii, K'Troe^/er gr?/ Kupikcirrium, /kve/e/öet Isupjiium, Ruppin Kupium cspul, eei/l-^ ?vurs, Roer Kurcmoncls, Rüremond lvulcmo, sse) Kuscinum, k^>^7?i!,r?r Kusclonensircomitstur, Kor?/- ^l//mr Kuscurium, Algier Kulikric^, .Wreelle/ Kukpse, Kulis ms§ns, ^ln-o /?vsts KuMs sli>s, Weiß-Reuyen rubis, Roth Reussen Kullillo, kksr?müun Kurens, kko^/ Kucensnürxrovincir, /ko«e>-. Kuclioai, Russen 8. 8. sosnnis sä ruprm. St. Zo- yaiinis am Kelsen 8ss>s, 8sb>T Kegnum, LibUH Zsksris, Stein am Anger 8sksuä>s, Savoyen Zsbdsiicus, 8sbbsriu5, Sab« bathk-Fluß 8sb-su5,^ Müllenbach 3sbis, xi-rnrbi? Zsdoliuin, ZsdockuL, Zottenberg 8sbriu5, 8sbrins novs, Ls.s?,'! ne 8sduIonLlts, Lirbisnettck 3sbun>, L-rbo-i 8scer, Oi bo 8scili5, >-/eoni!eenr 8sconium, Seckiugen 8screim Lsrisris, e 8scnimkioivonroiium>i/ tUvo l.or^/o 8sllsnu!>, 2-rä-r»-r 8seboiun>, 8sersbis, 5soii-e Lspur, ^ö-ita Lsgsnum, Sagan 3 sFiuw, Lrer 3sors, a 8 L^rU 5 , ^ 77 ^ 7-0 3siuruni Livstss, Lrer 8sls, ür/ivr^ix!^ 3sls, 8sls, Sali 8sls, die alte Issel 8s!scis l^nporsroris, ^e/c?!s «7 7/e 3s!s?Iienli5 csmltstus, Zalg, war d 8slsn!es, L.-r/^Tri/?? 8slsnc-ms, Saiauckcmeni 8slspis, 8 sIsrSNUN 7 , ^ä/ 777 N 777 S Z^elclsnl» snus, ^Ä, 7 ä»?w Zslorklnoium uiL 5 , 1 a/ ? 77 t» 3slsrnilsns pi'.svlncls, i/ ?, 77i< r 7 v--!to i 7 irvr 8slisläis, Sülfeld 8 sl!s, Zrlis, 8slis veruL, 0/^?7^rek 8s1in«, 8sllnsrimn, äÄ 8slinsrum inllils, 3slinsruni tisärur, H-r/mnc 3slinum, Adom 3 sIi 5 burFun,, Salzburg Zslii inluls, ///-^ ül^ 8slinsmlcg, 3sImonü, Salm Zslinurium, ^7, L. 7/0 Lslovs novs, >^7i/st7 0 8sloneniir >°>M?v»r 8slo>ris, 8sl»xis, K? o/7^ 3slsinur, Süllen 8slsuls:, 3slcu§ Ix>icniuo7um, .Ws 8slru5 8. IVlsrisu, Fs«/t äe F. >s/-!7 7> 3slum, .W/on 3sluisris sn-^olics, 3s!uüse, L Nsnlcs, Samse 3sns, Sauen 8snÄs reirs, ÄTrte-T-e LsnLts Loions, Gülden-Kro» Lsn- der Lateinischen Nahmen. /'/^/e 8snLtorum Insuls Lnint^ Ssnäscum, Sandecz Lsnäoinlris, L«n«bm»' 8»nüns, L-r/r/i-et 8sngsrium s'icruin, o-rn^«s^ 8snguikeiss, t Lsnnuit», LEr/eiü 8snisuin, Lene» Lrntis^ L«nt-^»nm« Lsnroncs, Lümte» Lsnwni», L-r»t--ene 3sn^vicuL Huru^lse, L«nn- Lsxsnse Insxjss, s,-r>^«n» Lsxir, Albö Lrw, Gar Lsrsbos, L'n/'«vo)< 6slrbris, Lsnrer« Lsrsburgum, Saarburg Lsizspommm, Sarbrüchen 8srsvu» I-Ullvvici, L/zr/oni» 8sicki», Lsrclius, LovLi« Lsräinis, Sardinien 8srälni>)5 sinur, /« -ü Lonr/ne/o 8srcr»n^ LMr/rn« bsrirberis, Ln/e»br/>H 8srzl»num, L-rer-rn« 8snum, Garotz 8sr!»tun>, L«/-/nt Ltrmsrobiis Lnibisnorum, ^/N:en» 8»IN», Zrinum, Sarnen Lsroüs, Garotz Lsrunstss rriLius, SargaNö Lsrvsiinuin, Sar-lLar Lsllo, L'q/eno Lsv-ris, Sanrland L^viiisnuin, L-rurb/l^no Lsvinisnum, L«r-/on«no Lsvo, L'6M-r Lsvo, Ln^sn« Lsiirin, Sanrland Lsuromsris, Lnirn«tr> Lsuvenum, L«i?«i/e-i L^vus, Saw Lsvur, LV-ffn^ Lsvux, LLe Lsxa, Sachsen .Lsxonis, Sachsen Lsxonicus Llrculur suxerior, L mksiivr, Sachsen 8sxopoli§, Bryß Lsxslum, L«A«s/o Lsyn,^ Sayn 8csvs Viennse, Schootwin L-Keräinzs, Schardingen Lclrsktiuss, Schashausen Lclisnäsvis, Schandau 8ck»umburzum, Schaumburg dcdrnikisrx, Schenkenschantz Lcsz-nss?iomonwrium, L'eü- §en 3cs§cnüs 3!nu8, s?«/tes«L Zcslsdis, Lennt-r-ein 8cslsrum o^iclum, LcLeüe» 8csläis, Le/^-n'en Zcsläis, die Schelde 8cslls, Lsx»/.». 3c»insn-I-r, ^«nte 8crnäis, Schonen 8 crpku 1 is, Schafhausen Zcsrclur, >s/on/ene/--s 8csriun, Scarren^ 8cs»vnrspdis, Standriß 3cexuisMÜs, ZjpserhauK Scnssnsbu^uin, Aschaffen» bürg 8cksvis,) 3ctiivL,) 5ckIscIiLvcräri, Schiache» werch 8ciiiL^Lver-rgs, Gchmiedeberg 8cdnebeiz-l, Schneeberg 3cKono»vls, Schöngau 3cli»inäorüii», Schorndorf 3ckvvsbscum, Schwabach LcKvsilLsnbsr^s, Schwarzenberg bclnviäniLium, Schweidnitz Lckvvinsuirum, Schwein» furkh 3ckcensvis, SchoNNU LcNolsnum V»lli8, L/c^o/ier - 8ckoni», Schonen Lckuus, Schütt 8cl>uvszis, Elchwege LcliiLruL, Lein/r 3ciip»riu8, Le»^«ro Lclsvogrn-cium, WiNdisch» Gratz 3cluclum, L'eH/r« 8coclis^ Lentn/r 8combmii», Lco-nö/ei-r, 8cvj>ulos, Lco/>n/> Zcoüs, Schottland 5cusrLns, ?«»nio 8cuxi, Lco/-i-r 8cursrium, .Vrrrt/r>r 5c^Ii,,l, Lcrs/ro Lc^IIscsuin, ^»iÜLee Lcvllreuin xiomomorium, 3c^-io8^ LcZr'o Lc vlkicum msre, Eißmeer 8c)/tkicum msre, Tartarische Meer Zärin», Sdrin 3cdstiis, L<-rr^tro/i 3ubenlcum, ^>öe»ico 3es>Ltu8, Leökto 8scslonis, Lo/o?ne 5ecis, HeccHiL bcevvium, SechaN 8uÄsrH, Sectirer 3ccurs, Lesrtt-r Locurse lVIuntub, Lb- 8scuritN5 Lonünium, Lr^rrr ^ F>ont»-r 8säsnum, 8scts!ocus, L«rr/reri Zsclens, 8-ä-num, Sitten 8e<1erL, 8-äss, Stühle 8-skuüum, Seehausen 8L-lsncli:>, boxsisunoium urbr, I^r/eirce ^ Zezeclinum, Segedin 8sFuvoIäi», Segewoid 3LzodrlA», Zcguäunuin Ivmcnvium, -k». Sszovi» novs, /-? nr^oi-L 3sAudi», .^on-r« 8eFunlis, 8s^ul,nus IVI»ic>iion 2 tU 8 , ,5r/5e Lsguüum, Hxk/r's, 8u^uttsro, cht/ttt o» 8e>s, Lrik 8eIIinlscum, 3clllsnäis, Seeland 8elsrlcum, Le/^rH 3elrnuü» ?slur, vMoöa/cs 8sIingoxoitL, Seelingpfort 3ellnzoü»äium, Seelingen- stadk 8 e 1 >N 80 VLNi§, Seeiingthal 8eluniorum uibz, 3eluüum, Weiffenburg Zslibris, Le/i-rn e^ 3eini>iiseum> .Vemsn-ickc Zeinenärir, Semiguilis, Semigaliien Zemirsmiclis rnons, Le»ru-n?>ri 8smlrur, ^ür Ssmpwriium, -Oedenburg 8smurium, Zcns, Ken-r 5enens>s »ger, ii >enes? 8enescksUus, Len«/)«/ /e I-s«nce 8ens, Le»A ZenogsIIis, L/nrFE//« 3snonsn68 Lgei, Leno»or> 3snonss> LenF Zenr-ntis inrerlocutori,^ L- terVocnt Lnnc», 2-rino-n 8cnu5, LHennon 3Lx»r» Igiirnsrens», Len/ e sV-rntor'e 8cp»i» düonsnür, Leui e IViMtor/e Zoxioniuin, Le/xisne Loprium, Le^i-io Lsxt», Le«t<» Lextam Lcprem st'rstrss, Aenimnunr: Lepren! Instulse, He/rt-/sse Lepcem stivro, Ler-enn-n/^ Lsprenilium, Lotten?/ Lsxrcntrionsls msre, n'e/ ^'o-t Leprimsncse, Limnrrcor L^plimum ,. Lettino Lc^usns, leiere Leisstensts Lomirstus, Seva- lie» Lerslium, Lern/o Lerculur, Lcrenium, Lereorro Lerenrium, Serenz LerAisnum, äin' 2 -rnrk Leriscum, -^» r Lerisrum, Hörnt» Loripkur, Lerium, -5« io Lerius, Hrro Lermitum, H>mi-sn Lcrrsnillse, Hr rnnrÄnr ! Lerlörs, Ler/eÜI Lcivests, Zerbst Servis, ServieN Lsrvi S. lVlsiise , Setvlteil Lcsms-us, Hmog» LestÄirun, HiAel Lestires, Lesin Leliitss Lurzus, Loroo -ii Lessin Lersbiculs, ^/rr>e Lcreniiis Lrx, Hteni/ Lerinum, Leit-« Lsnus inons, Lete Lerubslis, Letrrbnt Lerubiculs, Mzun Levsnsris, Sesrerrnr Lovenclris, Leverrnr' Leverinum, Leder Mrrni ^ Leverinum, Severlen Levests, Le-ire/e Leveste, Hde/e Levestrs ItzuiiorUM, Le/tri nr /.e/>nrrto Leum, SeyN Lcxrs, Hart Lexrium, .Hsso LeLsunis, Hrnne Le^epcs Instuls, He/regr Lismcus st nur, Hnm Libenu! mon5, das Sieben» Gebürgc Liberi», Sibirien Liberins, Lnntn Hderrrrn Licsmbris, Alt--Ofeil Licicls, H/in Licilis, Sicilien Licilise K-znum cis kbsrum, H'en/'o/rr Lccorir, Höre Liäri» st nur, ..',scum krcmrontoriuin , ^n- rrirnrr LizinsrinF», Sigmaringen Lij-uis, Honi Lilrlostum, Hii/or Lilsrenzrim, Lr/nierroo Lii-Üs, Schlesien Lilizonis, H/orroe Lilis, Hiet Liio», «selau Lilvsnekbum, Lerr/ir Lilvsstres lnstils-, Ln/dn^er Lilurum Instul-e , die Sor- lingische Inseln Linü^isnsts Lonsrsrus , Zeg» za'rd 8imcri» , Simmern Simonis 1'urris, SlMSNkhurn Limulisncs invcstirurs, ge» sannnce Hand Linsczus, Lmn^ne Lincisrovis, Hmerrrsr in Lin^ilis, Lsemi LiNonis, LnW»e Linus, Oossö HlrsmMenus, st Lstrsmit- ricus,Oosso rii >L,rMrMtt! i^ustrinus, der Süder-See iVrsbicus, Nüthe Meer Loäsnus, Belthische Meer Osnicus, Dobsrius, st tiinäsnur, Dollar! Vulcis, Do/ce l'sristnensts, stir?r?o/o äolclinui», LvldlN Lolmuin, ÄdoM Lolisbscum, Sulhbach Lolirstuvius, /kio -ie/ Lo/e Lolis mons, KemMor Lolitsri», Schlüchtern Lollinionlium urbs, LeÄnnr Solms, Solms Lolns, Sl!em Lolnocum, Aüllnocke Lolocse lnstrirs, SvlvchS Lvlo-lur»m, Stadt SololhUtN Loionis, äo/s^ne Loloäurus xs^UL, CaNtoN Sülocburn Lolrs^uells, Soltwedel Solveum Lstusriuin, ^ Sombsrum, Olßnltz Somertis, Sommern SommcrM, Sommern Lommerldris, .boMmer/et Lomolnocum, Smölnitz Lomniuin , >boMrno Lomons, ,b'Eme LunäD k'rrrum, Hm-Lr Lonstiistum, Sondris Lone^i^, Former Lvnneburzum, SvNNebttrg der Lateinischen iTlamen Zomin», Zionb Lvmius, Lisons Lopksnium, Lovkonium, Hedeuburg Lorodi, korben»Wenden Zorunao, dtoi n?»n 8012 vis, Sorau ZordiAs, Zörbia borcisäunum, -bir/rror//^ 8 orcinum, For/nmn 8 vrarum, SÜsseN.ned 8 orgis, ^'s/^r/e Lvricum, ^o/f§o Loior, Lt 0 k 8 vrtw Lsput, Le"tn Lorvisstunom, L.r/ervrnH Zuipitestum, ^o/ötüs 8 ousni> A/nner 8 ovsnum, Lo^//s Lxslsttum, ,bpn/^t/o 8 psmlsvis, Spaudan LpMkemi», Spanheim 8 psreindcrg» , Sparemßerg Lpsrnscum, k 7 /vrns^ 8 psrnonuin, ^Drrnci/i Lysrmris, Ln/tnserrn 8 pes, -b^'r^ Lxcculse ^ctsloxor , Lltwstch chürme Lpcrckiub, ^»rrome/! 8 ystkis, Htö/'/A'Nsd Lpiegeldsrgs, Spiegelberg 8 pi>s, -// Lj-ilikciwm, ^r/n'ntei te 8 ?ins!ium, 8 ximmin, Li^inorx 8 ymcmm, L/vr'no^ Lj-inienü- lVlsicdivnstur, H>i- FM Lyinium, Äiono 8 yin!um I>sindani, Lps/nm- be:to Zpirsdeamawin, Speyer Lz-irMÜs UpilcoMur, Biß» lhum Speyer 5z-»lMNU8, s. 8 poI-t>NU 8 Ou- csrus, Lxvlcrum , SxLlrrium, Lvo/rto Lp.cks, Spree Lj-ionsvis, Sprottau Quirins, Schwerin L»b!cium, Ä^h/o Äsdulcnlir^dbsus, K^b/o Lrsäs, Stade Lrsssdr-liesstb coinicslur.Ltnf-l 8 uder, .boiu 8rsvsngris, Stavanger 8lsvris , ^t-rr-t-ren Srsuroxolir, .bör/rt^ t->oee 8re^edur»um, Scegcberg LceilomontMus sger, Stern» berg 8lenreum, Lreinuvis, Steinau Lrenäsl, Stendal 8tsmum, Stein 8tenodar^s, H>-e>/rhen»e/r Lrenovicum, 8ce!,ovoläiu, Steinfurth Lrepdunochunum, Ou>r/?n/n» 8cei>duii»poli8, Eronst'aör 8r«unum, Stettin 8nl!snum, ä/!»//N/I 0 Lurlu, Stencrinarck LririuLiuiii, Sterlingen Lririvu^iuw, L/d us/ 8wlbergs, Srollberg 8rolxs, Stolpe LwrmÄi'iu, Stormarn 8rrsäs momsns, Berg» Strasse 3c>silunäs, Stralsund LtiuuäiL Leycsntriouulir, Nordstrand 3rrsngoturrium, K-'-e'rfs/'« 8crsrkamis, Ä/nt/jei rre 3»scd-dlsvainis, Äurt/^- ^VnDr/n 8crsnodurguin, Straßburg Lkrsudings, Straubingen 3rrsvicum, LtrnorV//o Liregueliu, Streglieb 3rreliris msjoi L minor, Stre» litz Zcrelul, Stress 8ridlonmm, ShriN Luizon^m, Gran Ltriuoviä, Scrigau d>ri»!NÜ>, >h/< t'NMr 8rrol>§5ium, Lt-v»as/j 5tr)»mc)n, -brrom^Nii ^ Lnvinüiricu; tmus, L'antet/n 3:uecis, 7'/ l^L/, Lluliugu, St!>li>!gen LturZmäiu, Srucgard Ll)'mxdolus, 8c^l!>, Sreyer Luana, chbnnn Zuunäs, Schwanden 8uuviu>rL, 3lofforäia, Stüffurkh 3rsgaIIum, L'/ks»tl 3kamp«, LssEvtr 3taxuise, L/lLö/er 3ii,riMd-rLs, Staremberg diLr^aKiiL varus, Staraard novo neu Stargard ^ L^w5 ?r^sM. /a d>fnt« Lubinf-mlakio, Affterlehn Sudlscur, Unrerienen 3udlui;ueum, ^btnco Ludmonrorium, Hohenwarth Ludola, Luburbium I^atirponerile , Stadt am Hof/ ?s clcpontiuut Luccoäuns, -b.'/ccir^ne Lucro, ^enr' Luäuvis, Sudan Luclercuyis, SuderkdplNg 3ll»lenugmiiL, Süderniann« iand 8u(!eri mont-5, das Riesen» Gebürge 3u>lgotbis, Süder - Goch» laud Zu^ciu, Schweden Lueconla, Schweden Lusür, ,V//rr Lu-Uu, LueiHorias, >5o/Aö»r üu-viL, Schwaben 3u2vicu8 cireulur, der Schwa» bische Kreiß 3u6t>Ic!o, 3uilliu8 ioeuL , .b'vrllr Luiriu, Schweitz Luildcum, .bs/lü 3u!iu» , ^' 2 /»w/rk 8uls>dursu!> mons, L//s?tnre Luuieri«, 3u»uuu, -bdmu-Ä Lummeriso InluI«, Luuu, .bsL»e 3unb'en'e/' Luiraulum, Krr/'rnt» Lurrio, 8utmu,n, Soest 8-,veKutIum, Schwibusen Lu-icliurium, Schweidnitz 8-,viulunui>>, Gchweinfurt 8^d»tu, 8;-ivu iduins, Heproaenbusch 8^lvulst-rc!ni-i, der Schwarz» waid 8^'iv-e, Z^lvamsrniL xogur, Unterwalden 3vlvurico: vrder, Waldstadkk bemaus, d>'/morr L^iaculo, ä'r/ne»/! 3> ra8, 8viri8 muZna, 8xruSz aVn/cnro 1'sIiÄsco, fV«estr-n L-o/ro/ « z/r /n ^rttoi rn lod-iia, D/r-V U'Ldornao -Vliaclcw, Elsaß» Zabern fVIunmn«, Berg»Zabern lVIolelloiuc-e.Beru-Castcil ?vksnLuse, Rhein Zabern Tdodis, ssn»»rn lilbllrium s'Tabor Udrlllmn, lssxb/v luca- Tarapa, Ti/e Ta-Ier, Leorriur Talabricaf'^ie»»? Tales, ^f/r» Taleacorium, Tro/iscoAs Tagla. ^ck/r» Tallenbur^um, Trilleh»«-» Tamsris, Trm«!' ^ T'am-uis, TrrnLio Tamelis, Temse Tamaris, T»mmt« Tana, T^nri Tana^ra, >F»»tor'»r lanais, Asoff, item DaN» ^FlUß Tanekor, T^s»et Tanzermunäs, Tangermünde Tanin^s, Tr»E-r Tannenberxa, Tamieberg Tamlunum, Orrn-lee Tsrantatl« comitarus, Tr- »'»ntsf/e Tarda, Trrber TTrdellicus linus, BOY«» Ni» sche Meerbusen Tarcmum, Tne»t» Tairari, Tarrarn Tarcsris, Tartarey Tarrsrium Mare, das Türtld- rische Meer- Tarrarium krivcexs, der Tartar-Chan Tarvilinum Territorium, ls r»Tearr/ü»» Tarvifmum, Tea-loo Tirmus mous, Donners» berg Taurcäunum, Tor»'»on Tauricus Ililunus, 2»o»/-r Taurominium, Trormrrr-r T/mrus, Touo Tavus, Tr/ T'esnum, Tm»o Teccs, Teck Teclrlsndur^icus Lomitatus, Tecklenburg Tcäanius, Lerrmro»» Teleüa, T-/e> Telzerum, Telligt Te!o Martins, Torr/o» Tolvana, Lol»-»» Tcmesvaris, Temes -zrinum, Teineswar Temslnenlls Lomitarus, Te- meswar Templinum, Templin Templum Mlnervse, 6 -r /»'0 Tsna, Tr/emont Tsnarifins, <7e//o» 1'enäL, Tende, die Graf» ^fchaft Teasss, To/»»« lTenera, -ve^a Erstes 'Register Tenroria, Zelten lcncclos, Turuo T"enerremunäa, Ten^rr- mon-fe Tenos, Te»o Texlicinm, TepliK Tcrs, Tcerto Terckium, Ti/lr Tsräuxlus, Ter^ovv.» TerZÄium, Tie/te Ter»ovitta, Targawisky Tsrias, /»-ettr-. Terminio, T»mro»o» Terminus Telveriorum, Mark Tsrna, Tanorr - Ternacium, Tr»-l Tsrnobum, Trnorur Terra ^ävocarorum, Dagt- la»d Terra Mrttrslis Lxiritus 3an- bck, ^»r> Terra Lrucla, Lr on'ürn-l Terra ineoznita 3?prcnrriona- lis, Trrur -r> Krr-r Terra laboris, Terr-r-ü/.»- a-sro Terra Maris-, Marienland Territorium Tomanum, (ürm- /r»"»^»trs!^rn Tkeorslcis, Trer -rr/-e - Tkeraüa, -b. Lrrm Tliermse, Te-mr»! , Tkermse ^nisnse, ^»»«»S ^ulhvacse, Baden Tliermse (Carolins-, Carls- bad I^lliveriorum, Baden Inferiores, Bade» kixsrinse, Pfeffer-Bad Lslinunllse, T-rrc« Tkermejfa, f^a/r«»o Tksllaionics, ,b/i/a»irÄ Tkis, Tb)e 1'tiiceris, Tkicis, Ter 'Inienis, Tbi?re Tlioecle, To»e Tkoräs, Torrenburz Tliorsnum, Tharen Tborlus, T/srr-^-r« Tkorunmm. Thoren Tiiosna, THs»e Tbracis, /loMNnrx Tkurinz'ia, Thüringen Tliulcia, To r-r»n Tibernium, (-r.in -ü LT» sie/l» Tibifcum, TikUl Tibifcus, Theiffe Tibius, Tra»r Tbur, Tr-o/r Ticliis, Tc /< Ticinurn, T-ra-?« Ticinu!,, T,/?»o Tirlo, Ti /emont Titernurn, t-'itt-r -fi L-?/?rl/o 'Tifernum f-Ieraurum, V. »e/o -/e Tu^o, ffrf!»»en Tlternus, Lrferns TTormus?a^, der Canton Zürch ^ , Tisunim, Zurch Tila, Tel Tilavemxrus, Trs^m«nt» TIlavcncuin minus, Vtell-e Tillemomium, Tvfemsnt Tüliurn, Tll) Tina, Tr» Tincenüum, Trinrorrrr Tinzis, Tanger Tinurcium, To^»«r Tio, Tionis, To»e Tipkernum AlelauruM, «^n» oelo!» I^-r^o Tiruaci», /llt/r-ir Tkosrcium, T/rsuMS Todmium, Zopfinge» Tobius, To»-^ ToeSeum, Tockay To-rzsnbui^um, Taggen« bmg ToxNonus, Tol/a?-rlt«»« Tvlbiscum, Aulch Tolca, To»ro»e Tolenium, Torrlo» Tolecum, To/ead Tolocoltcks, ^»rer^o« Tala* der Lateinischen Rainen. 'Polonium, 'Union lülosLnum, 1 on/on/e lomir, To»iir'i-»r '1 omsrios, ?o»r rie '1Hum, Pa»«»/ lonnsribeinoniss ^ciuulss, Tillerbor» lonninL», Tounülgen l'unju, Toi», loxrus, ?^/ro 'I'oräon», Poitsnn 'Poi^sviu, Tergau lornscum, Tonin^ lorti-sm-n», Turnier 1'ornoäoruin, ToMtt'k 'Pornucium, Ton-nnr lorons, ^chom»nn loronicus lunir, Ooi/ö^^Ho- mana loropstis, To/>ete lotliscur, 17>oüf> Irscksnbsigsnüs Lsronstur, Trachenberg l'rLLtUL, tiaÄoni 1'iLÜuL siscsnr, Ommei«»^ iLemmeniur, Lenenne/ intsrSsbim Ll>ko5sm, entie Hrmb/'k U^ktie:^e Dlonksnur, >iLnt«one, Oconl-Nislir, iiT/i»vse Vrieamlii, LylusKrir, H-r-enn'-r/Z Ir-lAuris, Tisjsebull!, TlÄ/^tto LälVloism, Mascricht »ä kikenum >lvs inkeN, llrrechtl arsma, Tik/mer 1'rsjMUm, Tlornr lisnLÜsckesns iiüuls, Owei- ^Loiire lisnüt'slsns urovmoir, T)ber- YM i iLNMiontLNr xrovmcis, T<«ior Irrniimoksns vikio, Limburg liunrtsxMS xrovmcis, ^/on- tefo ^kMylvsnls, Siebenbürgen "rsx-LUL, 'Ti kör/onL Trsvsncoiiuni, T'na^noon iiuunuL, Traun ^ Trsbis Vsliir, Tebv, A/cbons, Wittigengn 1 r.c-L, To/er 1'rscsibs, Tec^/lk Trecorium, Teor,,»- ^lelium, ^/.tr^oo/e Tremicsnos InlulX, T,-em-ti Tremoli», Tmro^Äe Tremoni», DürlMUNd kievirenlk ^roki - Loiscops- rur, das Erzbißthuin T««x i iswie. Trier Trisüum, O-r-on/io 'I'rikun»! (,'ssLrii, Kayser- Scuhl Tricsttrum, ToQ <7/^tor!nx Trirlsnrinur I7j>i1coosrur, das Bißthum Trieur Iriäsnluin, Trient l'riäinmn, Ti»o Triüuvium, T'riüuviux, Tror> iv'rTioie/ Trigolclemum, 'Priloucuin xromonroriuln-' Orte»/-/ Trinscium, Trn/r Trinrcri», Sicilien Tiinenio Teirirorium, T-»o Vilnius, Tr ro/iv 1'ripolirsnum R.rxnum, Tr- Foir Tri^ueicetsnur trsüus, tsu Tri^risrir»»- ältlo, Drey- eichifche Gebiet Tiiisnwnuin xorrur, Lo«- 1'riuntur, Tionto Trivolriurn, To'oonx 'I'roccsLranum, To-ÄUrnn» Trocum, Ttüki 'rionikemium, Dronkheim Troxxsvi», Troppau Troviu^, Troviir 'riucUn^L inseiior, Waller» trüdiiigen Trums, Tiore 1'rumovi», Trautenan I'ubüiur, die Tauber 1?ubüigL, Tübingen luciu, 'I'uciei, 'To.j! 'I'uäsr, 'iucä-i, luLisnüs j-LZUL, her Canti»! Zug lugium, Zug lullum, »Sll/ luImsLium, To/nrerro l^uIuAIL, l'tt/lljni 'i?umllleuLiium, Bullerborn 1'uncMum N.s§nuni, 'i?uiiec>im, Trrnii T unZri, Tongern lunguli?upul^ 1'unocsIIuin, Trn?irottt/) lurbi^um, Tsibi^o 1'uicicum lmxcrium, die Türkey, »der Ottoinaunische Pforte lurbis, Iuris, Te, r/el luriscum, lurisilo, Isricksmum, Türckheim lurnium, Doorne Unsniuni, luronis, Torrr «M 'Turunium, "Turrir Orsmsls, snnTn luriir Oriecl, Tör r-e Ze/Or'^c» 'l urris /u!is, T- ux-üs Turrri Oüvsri, To? r e Z O/i» i^ta lurrisZIIIsns, Tor^/Ls!, 'l?urruL, Tsrie ^'urumuL, ' 1 'utculum, 1 'uiols, Teller 1 'ursmis, Tr-'ente i'uvsris, T'ybsris, Tybcr 'I^ckaxolis, Glückstght ' 1 'ylluüum, 1 'ylus, 1 '^mxsnis, '! >rsr, Dniester l^insvis, Tyr»«« Tyrolir, Tyryl v. VsbiL, Vsbrsnlir ksgu!, Vsccs, /^E^r Vsccsrum kiomonioriuni, Vscis, Waitzen Vscus, Vscur, Vscunse lsnum, ^Trcone Vsclonis, l^or ^sMez Vszris, Wagricn Waag VsNÄis, Wahal VsiKsrium l?rcrum> kpiri"«tF X'sliscKiL, die Wallaches Vslsckris, kiTk/c^ei ri Vsls^usris, ö-rN«ei' Vslcioüuiuin, Vslcircum, Veldkirchen Vslclsneum, Vslciecum, Waldcit' Vsl bncg V-llen- Erstes Register Vul-MIL Vaknünorum, kli /enrr-r Vslemianse, Vsleüum, ?Lr/or'r V'-ll^sniLs, Walgenser V^Iicats, l^n/rrte Vslkcnns^a, Walkenried V->lienits Iscus, Walgensce VUlaü'i, das Walliser < Land Valli», U^rtl/er VÄIinAloräiL, Wallingfort Vsllis Vlavsnnre, Llulbnia, Orrson Loloris, f^-nco/ern' Lemonia, Ot-mona (muäii.V. Ouickonis, /.rrvn/ fo-icKüiücL, Joachims- thals I-ucens, ^Vtre/tts/rrnt Ksmorenits, Demo»-? teurer, sVrrr« krinia, ?- -M l>)-rri, /e PV/ ,/c Ivkeni, Rheinthal Luxina, lrr//rt/rn.- Lckopin«, Schoppenthal Lernchi vsl Lornsi, Ion, k.rr»-rt leime, sLr/te/r»r Venutts, Vingslgau VsIIilüiscum,'lLrll^r/s/r-I VnIIunies, s-Vi/o-nrr Vslpunus Auvius, Walpp Vslpo- Walpo VLltrenüum, 5^-rrnr Vsliitxeum, Waldsachsen VanclsIitiL, ^?n^a/r^/nr Vi>n§L, Wangen Vsnzen», Wangen Vaxineenils ueLtus, 6^»!- coir Vspincum, Vaprium, Varackienlls comitatus, Wa- rasdin VsrLäinum, Waradein Minus, Wardein Vsrs^ipm, Varnso, s-^r,sFro Vsraliium, Kirchdorf Vurallum, ^Vü-rüo Varsmur, p^^mo Vsrsnur lacur, s^rrsna Vsräs, Ward Vsräsriur, Vsiclkuüs prrrksÄuis, klsivf- /-nr Vsräkusmm, Wardhus Vsrclur, OaiVon VaiLnäorpium, Warendorf Vsrann«, ^e»ne/ Vsrenum, Waren Vsrsüum, ^-rre/r VsM«, VarlÜMi, Vsrin^wnium, l^L,Nr-7tsn Vnrii'ciL, Vogtland Vsrmis, Wernicland Vsrus, Warna Vsmemun-lo, Warnemünde Vcirnswnium Vssi.-nclnorum, Vnronimium, Baranvbar Vsrtvvis, Warschau Vsrca, Warta Varvicensirscomirsrur, Marwick Vsrur, , /-'tr-'-o V'slsIIs^ium, Lehens-Pflicht Vsistenür s§er, V-rr-i^or, Vslster, S-rr^rr Vsisrum, V--.r^rr Vslcirsnis, Vslconis, Vslcorum re?.ro,VÜL/oLer Vsiis, ltVrr ' Vsüo, ^i/o» Vrllosum, Hir/H Vsiüscum, Vsttinium, OÄKna-V V'sKinium, rUta« Vstsnum, tlsttr Vsrerforäis, Waterford Vaternus, ck.-r/rrrns V^sticanum kromonrorium, > /'-Nn-nr V^ricsnur mons, -7/^rttc-r«o Vsvsrium, VsuculeriT, s-Vrvro/eL,' Vsuärerium, Vsrium, s..rr.o/er Vs^msrium, vl-erlin.;», ULerüngen Uclelium, t/r/rr Ucecia, t/rer Ucio, Ackern, Ucker Uckerus Iscus, Ucker-See UäeUsl rs°nuiii, U/er Veit», L»r Verbinum, Verceilu:, sli re//r Vsrcelieni',5 u^er, ?^rrre//«!r V^eräu, Werden Vcrä», Verden Vercklium, Vor- der Laremifthen Nahmen. Veräonlu; chuviu;, 5^?7-/o/7 Vciactuna, Vereäununi, Ver- d»ll Vcrcli«, 5677/171 Vcr^acue, 56/^«/7 Vsii'eminuin, V-.-i6iiku,n vc! Vs^läenlc: wr- lchorium, 567/70 V-ria, -577-5^777 7 Vor!/-, Wer!« V-N'?2N!L, 56->777 -7^ Vcrmis I->CU5, Mirmsee Verna^uinam, 5^77-777^777/ Vcrno-iuin, 56-7-/7727/ V'-ion-uni, 57777077 V-ruclunum, 56-:«'r7» VcroliimillM, 56/-»/«m Vc,vm:ei Val!i-i, VoromanäuenliL LLor> 56-/- mariaol/ Vcn)NL, Beraun Vülunonü» ci^culu;, Berau- Iie> -Kreiß Vsronanüs A^er, 567 7,777/7 V-nT/vicuin, Warwlck, Verr» caput, 56/-/ v-irkomuin, Werkheim Verckiuiius nwns Schiit- der-; Venia, Donauwerth Veitin^, 5^ei/ l Vemrunn, Wetkin VeiiKm-n, 56/577/ V.mcs, 662/« Vcruci», 56/ 7/77/rr« Vervsca, 5)-77 277/c« Veru!/«:, 56/o/77 Vcrv-riL, 56-2/77-/ Vaial«, Welei Ve^liL luvcrior, Dber-We- lai V-sciL, Vsscisnum, 56^7/2/ro Veicov-lwm, 56^77>2«io Veloncio, Lr/ir-iso» V-li'-r^ 8loulee, Sicilianische Mper Veij-oi'aium, t^Mo/Äs Valkerzvs, 557/177-^777 Veld aek-L, t56st77»o7 V^i'csvvsliUL, Westerwald Vcluovicuni, Westerwick VsiaMm, 5^7/772/ VciuluL inan», 56/ö VeiuviuL, /i'77777777« V6>-7ML I-acud, der See Weier V-rickovi», Vckschau V>.-:»L Folium, Msvl Vecus Vicus, Alkdorf X6x!m-m, 56x!/i Vexil^, tt- tx-s 56 - > Vc/Lelinum, 56/7/rro 'VHiseum, Lezelai, Dese- iize vzcüum, O 7727/7 6-020, Ugogh i Via, ^5tt7 Vi», >-2/« ViLäus, Weida VlLclru-, Dder Vlsno, 56s/7« ViÄNL, Viat/berq Vianse cspur, 56«77« Visroziuni, 56«77c-or77 Vil/lo, O«x^ Vik-licuin, 562«^ Viburzum, Wlborg Vics/cllum, K/e«/---//» Vice-rsliium, 56770772 / x^iconacum, Nezeiay VlcanomM, 56/«!27 Vicenriit, 5677/rr« X'ico-irinu/, '-»Z'er, // 5677/r//»o V'ickiu,«, k-rc/-) Vicja, t5/7/7 Vicokokoncin, 567c/27»r7r X'icojuüum, Viconia, 56702777 ViLdoria, 56W?,-7 ViLdoria, Tü'erinß Vidduriscum k'/Lncieum, kr ^ /e rr?^ ol^ Vicrorisl.» cuput, Vicus, ts'rH, ^c^uenki?, k'Ä o ^/r L'si re»ko ^urLtil, ^ui(ine»1lL, ^ OAöne Lij-erronum, ^ Lr- kizonium, t^rccn-enr-r Dlbii, k^ico OenLsiiu«, l^lnbentium, ^7-o2-e7rr-r iVlercstus, ^r/nk-r Vsrrvniü, ViäruL, Vechl Visneisrium, ^renttstr .VjLmiL, Viennri, Wien ! ViennL MobroFum, p^emre i Visnnenüs s^e>, /e ^Unnol^ i ViepriuL, Wicprj !Vi^>i«, ^re/t-r X^isrruin, t^ieki r. Vi^Lnrii», Vi-isdsnum, Vj^onmm, ^iA->77 Vitz»n»-i, tt^o-c Vi^vrnienür cvmiiiitus, V>^u,riuw, Vi^um, Vüe,», Viteöland Pp pp Vildurzum, Wellburz V^üo^ium, Viii-l compüiiri, Kal'Kdvrf k'vn, 70 i 7 i. 5 ^ 7 ll-! //e, mo/-r krsrn-L, t^7Üe/i^77c/k tiäncs Lonllucmium, /7V7.rr^//r se t,'o,-/!L7t sröntenli«, ^rsnt ^uäW, /«//' t^UPL, ^7//e -,7-7-7 mor>:sn7i , novL ^inn-7nÜ!i,^r//577ettT7e <^'^--^7707/ nov» Xiciiispiscopi, novg ^iienfl 5 , 770 - 7 - 7 , 77l'^/?7 N0V3 IZüI^is, ^7/,^ 77027« T-t- 6» s I10VL .VvLnion.'nsi;, ^'7//, 777-772/7- 7,^2 70777/77 novu L-IIl , ^r//^ ,77-772-7- 6777/7-7 N0V3 Ke-sig, ^'l//7 7777727 /k nov-i Z. Oeor^iii ^-7/7- 7777727 >i>7. 677U-S7 N0VL ?vivi, 7^7//«777/2« S7/?!S NO VL Loi/NL, ^',7/« NS2« 7^7//« ^77-7/7« NOXil, 6///« 777/77 perrois, 5 ^,// 7 ///-777-Se t^uimrnics, DilK iLFslis, 56//« /r'7«/ rej-gljx, /Ü7«/ 5 Me L. 7X^nsl!i-e, A-Mte» 8. ^T/snni'5, ^/«/77/rr Loi vs, 5-6//7L7-/2/7 vems, 5^///« 2/7/« Villi/cum, Villach VlIlLAosVLNL, 5'r//«27>7/p«7- Viürrium, 56//«, 7 ^ VilniUrUM, 5^i//7M777- ViU-lN7ir-:ä/>, 56//«/7-//-7«77 Vülcris s<16ousin. 5^r//7/-/- 6-//t7 Kekr Villircum, 5^7/6 VilliscL, Billick VlIlN/NSNUM, 6r/!///7!7«/777 Vilnenüs prlLUNiiru5, DilNÜ VilL, D-iS Vilvoräis, 56/27/7-7/7» VimLicsrum, 56>»7,2«ts Vinsri», Weimar Vinsr/enüs vucarux^ Herzog- thuin Weimar Vincs, 55//'5>77 Vmriuni, 567777 Vinconia, Winchester 55or- Vin<6li-:usüuviuü, 7X6/^777 VinöMcs, 5<77«/i^777 V'in-iavjTl, W ndan VincivliL, Porii-Id VinäsÜ/ltUM, 55^777^«,- Vin- Erstes Register VinäoboiUl, Wien Viirchocinenüs SAer, t^enr/v- msir Vinchoelunm, kVnsÄmo - Vme» IVIonrans, s^!SNÄ 6Ü' Vinss, //r«s»e VmU orum lVkrckia, die WiN- di'che Marck Viirtemelium, PTntimro/r« Vwronia, kUrnc^r/le-' VlrÄum, Virlr, /Tre Viriclls sluviur, t^rv/s Viroviscum, Warwick Virüo, Perron Virtutes, Vlskachis, Wisbade» Visbus, Wlsby Vitogminus comitatus, ^ö- Vilcovis, Wlskow Vislocs, Wisloke VlülL, Wizna Vllleisrscli», Vlüender°A, Wcssseuburg Vilsenburgum, Weissenburg VM,ls, Wsixel Viibu'amunrta, Weirelmüude Viibul« oliium, Weixel» münde Viior§is> Weser Virell,!>cum, Wirklich Viterbum, t^r/«bs Viwüurium, Wincerthür Virreum, Vürlcirim, Viv-risntb l^IoUsiberium, ^^ro/ Viksrium, p^r'o/ers/ Vivmeum, Vlviscus, Vlsttnueluclig, BegNülUtk Ubeinium, Orrüi-uo UNmus, O/r-o» UlNlipo, Lissabon Ulms, UlM Ulmets, 0/meck Ultoma, Uirnnla rValrislis, LaM-t//- UltrajeÄina xrovmela, bi« Provinz Utrecht UltraMum, Utrecht UltLg, Me» Ululsus, ^r^err/o Umsxum, t/M^o Umbria, Omorrr? Umbrisricum, t/mo, iLÜcs Umbro, 6»i.vo»e UneZlia, t)nep//-r Ungbaris, Unghrvar Un^lreniU comustus, Ungh- Umo prolmm, Einsindschast r/nionum insulss, die Perlen- Juselu Unng, k^SMÄ vnKiumm, llustrut Untervalchieuüskszus, Unterwalden Vnconls, p'o^s-r-r^ Vocona, /^oosire Vocllum, Voer6s, /p'orr^err Volilansrig, Vo!«tlsnäis, Buigklanö Voltsberza, Dollsberz Volsterrs, p'o//e,nr Volavia, Wolau Volce« kaluäes, L^/rt/ou Vo/emotum, rb/r/mor-t/- Volä», Wolga Volkynis, DolhyNien Volibs, Volltückum, Dolkach Vollrovs, PV/e/bor-rr Volluzn, ^o//o VoimLicKis, Bölkenmark Volllnlum, §o//tns/Morri/i Voluboe xortos, tür/mor,//- Volubills, ^>2 Vomsnus Nuvius, t/mrrno Vom!», Uömr VoniL», i^oMrr-r . Voornia, s^osr» Vor»ziom, VorLAo, kVia^ro Vors^ium, ^'or^ooio Vormsti», WormH Vor» Absolute, suche Vota cu- lim», suche Votum Vou»!ls, ^s«o/e . Voxus, s^o>»ri MlAuäl», upland lvsslölig, VplülA, Upsgl vrscum, Allrach Vrsuis, Altdorf , VrLtlrlAviA, Breölan VrAtislAvienüs üucstU5> BreK- lau Uibo, Ulbs Lull», M>«NA ^IX, t/i l>-M rlibsvetsnus s§er, On-re- /^ne Urdevetum, Or"U!>/s Vrbicur, Or desn Urbivnir mouter, t/i tiou VibiuuL chucerus, t/, öins Vrbs, Oi>6 dlrb5 clive«, tl/i? uircz Urbs 8»! via, //r bi/^/iir Urbs LsnLboiltM, Heiligen- stadt Urbs Solls, Sollwedel Urbs Vellsnorum, Urccl riovi, Oir-Msr,! Uriselliens,s xlLnltier, Ui -iM Urig, Orr/r, Lorr^ss-rrrr ^ UrienLs puisus, Ury Urinsiores, Taucher Uiz'siüus, Sarwltz Urlglig, Ursel Urlells, Urleren Urssrium, O/cu'« Urlicum, vs -rrro Ulsnum, ^f/urr» Uns, Ur/rt Urus, Orrft UlcenumsBarA Uliulomls, Uied0M Uscnbsr^ens-rlomlmuw, UseM bcrg Ulcrcg, ///rvr^e Uüstinum, ///rut^r, Us,n«A, Usingen UlnLcum, Uzuach Uliels, Uffel Utts, Außig UKsälum, Dstüdt Utinum, tchr'ne Urrlculum, U/»s Ukriiecium, Utrecht Uium re«num, ///o VucKeum, VulcsmA, /V/erruo Vulcgiiiso inlül«, Liparische Iuscni Vulesn! inluls, öo/c-^»^, /V/l'Mro, Vulcstsmus »getus, p'r.vM Vulislemium, VultannL, Lorttonne Vl!rmicus üuvlus, WorM Vullscum, t^sr,esl» Vuriir^s, sT-lruZ Ux-mrs, Ori«o Uxsnius, Orr<^»k Uxemum, t/Zents vv. rvsebtenclonck», Wachten«, donck uVmilbentim, Wadsteen rVszeninos, Wageningeu VValcienburtz'uin, Waldenburg VVglchnstg, lsÄ/se»^ VVglvicum, Walwick VVgrburisum, Marburg VVerns, Warne ' Vs'srsovis, Warschau Wgrtens, PUr!^ne/o» WsUerbur-gum > Wasserburg VVecU, /^/ Weäslig, Weel Wechon«, tUrs'o/! Walst. der Lateinischen Namen. XV-NäKomium, Waldheim XVeiblinM, Weidlingen VVcibii^cüUNi, WeiblkOdt >Ve!,sMk-ie->, Weissensels XX'cÜT, XVclü», Wels XVcppellum, XX^erL, Were XX'crii», Werffen XVer-^Ll6um, Wehraeld X-V>minid-7S, Wermünstcr XX-'cruicliluL üuville, Wertach XX^rciü, Werk XXV'IL, XX'Le,L conütstus, Lesprin XVciunmium, Vesprin xx^ltliolis, Westhüs XV-üMünl!-., Wcstermann- land XX^sjemorls, lk''e/tmo- XX'oidmoic-iircnum, /tmrn- XX'elkmoilnnäiL, kke/,»ro>'- VX'ÄdpliLliL Lirculus, West- phc len XVeÜrogotlÜL, Wcst-Goth» land XX-'cli-LexiL, kkV/t-^x XVcneisvi», Wekterau XX'Xxioi, WdlliN XX^oicumum, V-'orlvg^ Woringen Wratirlsvis, Breßlsi! XVucLiclems, ^-ent--v ?!2 X. Xscoc-canim lXc^io, X«-^- X-mcoinlum, V^neorn^ XsNoln^L, Xünckopolir, V^irt" XuntKuL, Santen Xnntku!, >Xl-!Nto XamomÄ, Xsoclnum, V-roc/,^ Xoenjorumlscu5, Xccionum, V>cr>» Xonilos, V>m/ Xsails, V»r/? Xci», Xers Krukum, ^ /o^ Xiloc-Uirum, Xr/ncs/?is Xilum, >ri/i Xuemienum, V. VKräium, Dstädt Vvcwrum, ^etos VuxiL, X^/-'r 2. /LSLI'NM, ^.sdelu«, Mülenbach 2slx>I'Nlkus, '2.e»t,4s 2i-^»bis, Zagrab lLsxvili», ^ 2Äiur vel 2smbrur lacur, 2^.r>e 2sls, Zolawar lLlllsn 2»mt>eruk tluvius, des e ^»mbTLur üuvluri Lnmbkrr lLsmoicium, Zanwvki ^Ln^uadLri», '/.M/,il>.n», 2.?nrrö-r>' '/umeiL, 2nnlo Xspotec^:, L^o/ocar ^sppiinum, (szesrcg VSIU5, 2iirn>ü», Hackzack l?Lmov>L, Zrrnsw LLlLviL, Zaslow /XsrscMüs liirio, das Sazer» Gebieth ?.mscium, Satz /^ÄMLiiune, Zatmar 2l->coiis, Zator 2c>vicknkdum, Zawicholr /k.bMilum^ Zbaros ^e^LLAium lXcMum, 2e^re» ^LIt0I!lU5 iinux, 2tttON lLdcsltisi6:!, Zeek lheiö 2>:lLNims, ZnaiM ^olnockmi'.i, ZoiNdck /5uvol!cl, 2ulplisni->, 2ucMmenü§ so- mili>LN!>, Zücpheu 2;'tonriarLiSi AltMier» KMM Ande- Pp PP 2 Anderes Register Anderes Register derer Namen und Wörter aus der Französischen/ Spanischen, Englischen, Jtaliamschen, HoUandrjcyen und andern Sprachen, in welchem man auch nachschlagen kann, dasern ein oder anderer Ort mit zwcy, drcy oder mehr unterschiedenen Namen benennet wird, und selche nicht alle im Mexico oder im Anhänge selbst zu befinden waren. ^ Aken, Lassen ^clitersteven, ^gs-lez, Our äz > eei vn vstlea, ein Schiff tackeln ^rer-XLUllsI, Castell ^ttsr-Verclecle, Castell -^jals, ^ilex, F,üael /ör, -rlems^ne, Deutschland ^lela, ?ümo -Vlzerir, Flieger, Lichten älttnaloclucen, -clckun^r^!- te» /.1v-IILclo, Mumdraws, rüu-»r?r»li ^manliliiäin, 2rri/Äm ^näl-lsks kors, Engelhausen ^n^leterre, Engelland ^nipetlsrrs)'5, Lc?rvrc/,e ^rksro Maestro, Mast presste, Spiegel ^rcücarr, -cil-Sr-t ^rclracli, ^rlcor, Arschot ^rra, L»rt» /civema, L/ermo»t ^staur, Sturm ^rslants, Drlank» -rvanuolie, Vargraben I'/Ost, Ousse ^uAustonemetnm, L/eimont ^Utricke, Desterreich L. ksc^uisn, tzskia, Ooi/a Lali!» stel L^irito Santo, »der Leguenno, X. >^»r/u ürirsc, Maha^oelc-Fahne ga-tlrclcncv, >?^/otue Lalscleigli, Oul>/rn kalilex, Baaken kaüoma, Lancier - Kornron, - Laplio«, Karle, Basel Latlin, /e Laüin, Ocrr/e Lav, /» 6r»»c/e 6»- /cs»»e, GascoqnislheMeer Lesuxre, Loe^r^rret LiozraN, 2»r» icec o/»» Loarj, ^ocur öocca cli Luppo, ss^expiopv/e kocckccli konifaeiv, Lön^-raro Loclon, Loe^Irruisen, laviren Losa »c^t»»ner ürsnclsarix, l'/raiur Lranlex, Hangmaue Breccen, VvenerourA Lroä - dlemsLlt^, Teutsch» Brod Lrnirs cle Mooclc, Macker» heyde LruxsIIer, Brüssel Lus-kroppan, ?ro/>vr» L/stanclei, ^l»tr/ot L. Lal-ano, /t.aralis, LM« ^Lsrene, Mel Lsrener, Kielen Larrcmuncie, /0»lenr !ror Leremoniel, t,» eMonur c Lnalvste, Ocr/cssrre Tkicmenu, /e Lkarrreux, Carthäustr LkLstesu Lorner, C-tin/e') (lkervests kiccols, <5/-in^-r« Lkieia clslls Maris roronäa, ?cnrk^eon Lkiorra, Oro^ur Lkiri, Ix»! Ckition, Ou/o» tzhonicze, R»n»tz Oil-, Zirle Liteaux, Cistercienftk Oivests, Orr/L Llovne, Li/o» Llycl, L/ur^ Loire, Chur Lvlosvaria, Clausenburg Loiniäia, rVrcsmcS'-r LomilLe» der N' Lz-äsisr 8cst-lnr, Or/er- ^e/b-rnr Lisenburg, Vasmar L. v. Dann, Tbann Ooälns, Om^/e D e, Lata Osmigor-e, ''edle O-mircopi, Oe-Lent Distuäs, Oe,LurLe Detroit äs Dovir, OnDi/i, Lee- tr,m Osrait äs IVloirs, Lee/r,,» >U-»-e^m Dsrwic äs Io Zonäs, -brent-r Ds-roit ä'Urisr, Deuc ch-Wusterhausen, tDusterhaufe» Osux l>om8, Zwenbrücken Dsxrriliorä, », /--rnr ^ Donstts, //ut Durchschnitt, ?,o/-/ Dubnick, Ärinec» D/li, Ooo,r Loirs vrntorriere, vor dem Wind seegein Lore ksn starsiii, barmherzige Brüder Lsornes, Leines Lsrroro Loxo, Lee Liest, Lehn Läs, eine Reihe Lwrsnro, Florenz Lirsn/.e, Florenz Litiins äs lomurozlio, Oeet^ns Liume äsII'-VmiElio, O-eto Liuminols, Lsn Lrsi eniÄ L!sstnFus5, Flißingen LIis, L7,s Lloriäs Lrsncoists, Lnro/in-r Locbio, Lo/n LonääsLols, L-r/s Lontsins äs Msivsills, ^L-/»rr- r-rtronrx /ans Lorr L äcoils, eine Stern- schanze , Lort äs 8. Morls, MarieN»F0kt Lolsto o Lion, /Le/ Lr-rncmonk, PiiatuS-Berg Lronc 'Lilloc, Opetl00p Lrorre, Bruder Lrrrs, Bruder » Lrioul, Ariaul Luerts, -Krn L-/i/>/>» kurun, Tauwerck L. Lotbonäuns, LLmion Lcluls, Ällls Lzypriens, Zlgeuner Eoren-Tasel, eeirrer-Rnecht LIsisns, Leeses LI-Öor, Doe Lmkouckurs, lTuistuß Lmoni, Lursn Lm^snslie, /<«/ 0. Oosn, /nen llchsrsri-i, Oreetn>rn 6oiics, Gallicien Ooiliosn, Gallionen «oilsa, Zolles OuIIs5, Oi-r^rres Vonä, Genc Ooräs-cote§, /^it/eu-7,es Oäonck, Danzig (Fsdol-'IHf, 6rben//ne Pp pp s 6sll>ols, Os/Ä>o/l 6släsno!cen, /«Lorsne (HsnZ'sü, d>!Ses ^ Qsnspps, Oeno^, Osroris/.^/sree Oiiisrs ä'^ääo, O^ee« Oiosr, Oll^ee Oisra, Oe- s Oioääo, 2iLen Oiäips, /,/,« 6ouä Lust, Gold-Küste 6ouvcrnsil, ein Steuer-Ruder Oronä - Lcuysr äs Lroncs, -Oberstallmeister von Frank- reich Oranä-k'Luconiei äs Leone-, Oberfalckenier daselbst llronä-Ve, Qement Oropm, Oee" Orovsnäsl e, D-r/e,n Ousäolwsäins, O-r^L-r/nr,!. i-re,o OuLncobelico, Or oveLr Luslär-, Geldern ^ Luerits, ein Schilderhaus Ist. käoovsnmssster, Hafenmeister Llosilsm, Hartem bäomsou, L/onrresre läoinocs, Hangmatke Llomry, Hammerstättl l-lonzino!rlr-n, Hangmatt läoriL, Lni-re^e läsvrc, Hafen läoursur, L.a/,/«äd Llo;re, Haag ttoynour, Hennegau täsrcsn, Oec-rn Läisro, Lo/e-rns IstiipslrM, Llobor, /Lnetznt läosi, L/re^ lLonäs piittsn, KoAieer Iston^rs, Ungarn iäoost, ^täo/e bjuost oorlo» - lckix, Schilf von der Linie Llor, Perecov psoLNSLU, L/iNNSÄ« Lloucre, L/iu-^ue Llllurs proppsn, ?i oMe» Hrabeck, wunscheloevg fäudo^s, z/önAS läui, räulk, ttere Huma, Uma Lluinmr, //omnie Llunäsrakusl, Lnr^n/s» I. ^sniLr-^ast, Hxz der Ianit- scharen ^Lnuci, O-nnü/e 7-r, f»r, Jecker 1ul-6, stdum, (Hn fllastsnicL, LsoLree« In;l!>It-r> 2 , Engclland lonck, Ionc/ne sfcdai, 'Hkivimon« ifco6»i, Hctttai'i Isis clol'siians, Fasanen-Jnsel Islsäs?rincs, ?, rncif'rrL-/»/« Islss 6c las Vclas, /.«/Ion- Islss 6s I»8»p»n», L«üonr Islcs 6'Or, Hierische Inseln Isnur, Hm»»« Jstrigy, Srrell lull», 2«/f« fulisrs, Jülick ^unolLssm, /unr«/«o« Jurggord, Dre-pt ir. ;<»»ir»t-iln§, Calfaterung liiclkalsn olll ts Ksaltacsrsr'., /v/rstn üinist»,, Laster« KiodenliLv-M, Coppenhagen Kl»6sko,Glatz I«lIo6nlc», kr/ackiniL Kom, O«//s Kam, /'«-«aH Hhnningcsgrad, Bestede i^oopvgkcl^-Lckip, Äauffar- chey-. Schiff , ^ Kopersl.cro, Aupftrbcrg liorkurre, L«-«eor» Rnvj, L«j»ts Kralowirades, Rönrgsgrätz Kriess-Zelten, Zelten KMLliZmsli, /(-a/«,«"«/! I.. I.aliics, !.«»>„« Lscanero, LH»«'« LalÄiuis, Leckor»,' l,smira, Lamirss, Zmirn« Land der Ks§rss, D-m6-8ticek, Lnnr« L»r>6 v»r> 6sn vr^sn, L»n6 vLii Lsnärackt, LoncaU Land von Waes, k^aer Lanärcckles, Langer) Lanzesc^ L«na/,«r Lrnguo 6e teris, L/k^mrcr L»nchcl>»6ss, Mefreyete LansttiiAueur, Ti evL,>!' Le», L«a-««v» Lein, Lasen-« Lccs6s, Le^er/« Lcll, B'Uaft I.srliss äs Ne,, See-Briese Leuche, H. sL/«rrr« Li»i, ^o, /l'in^Ho Licste^ L«o-Äcr« Anderes Register läc^e, Lüttich »Lillny, L^st-c- Li^ne äs äsfcrils, StteichliNie lallen, Lichten 1-lrn» K.s^is, Lrms Lmenxe, Leiningcn Link, Lnnar lärlicjoo, Lrn/i'Ho Lioour, Lii-orno Liricr cls Lonlsrsns, H». Lrc» Lockrlä», Oc/»r«'« Lcevcnilsin, LöwcnstelN Loketskv, Elnvogen Lonäon, Lsndcn l.orrsiiis, Lothringen LvU»N0N, 0»en»n Louvain, Lösten l.ouvisr, Lsuvuvcr, LsvittN Lovglil^n, L«?H/,n Luconss, Phil-ppiniicheJnseln Luenstadt, L»ne»rüe Lusue, Li.'yk Luwow, Lemberg Lu^clc, Lüttich N. lVlsckomstts, ^ILr^oinek« Nacon, ^Lta^con dkass, Waas IVleZole, NsclvssA.-tcon , ^/« .rst'n:, Nsr 6e Lsbls, 2«!« NeiLilen, Nctaro, ^b/ct/a N»r»ro, >Let/o Nrlsuio, ^Ik«rro Neuje, Maas Ni-tiles, ^«mee Nilariv, Mayland Mllunä, NiiLnclL, ^Lü>«n«o/« Mizrau, Mivon, Nvelic, Noine, Möllä> Nvlue, lVlono^li^'liten, lVlonotkrliten Nonvrbine, ^in« Nonrr»ne5 äe Levenne^, Tr« vcnner-Geoürge Nontsinu, Vchcrpenbejl Nonr Lü'ei, LM/ Monruie, MüNNrUNg Nonrsla, >lckont»/« Nuls, Muscau, ruiclcs Nuffickm, Nolm^Lii, Lluunoiie, Mentcrey N^eaiickr, Nsrscls, 6»«^!e«>Loi' NuniN'.e, 2L/«»Ä« Nmidn che Oisdle, Teufels- Haus Nairie 6u?rlLir, ^/«?i/re,' />«/«!!! sclrs, 2«!>«c/-e NarjAdourzK, Marienburg Nailspriä^e 1 Narlsberz p >!'/-»/üoio»c, NLiIlnrbllious ^ Marsilicn, ldlaniLAs, ^k«!^»os Nsrvs)vl, ^p/«!e»ee Nafcsrsne^ §s»- i>s» Nsüno, ^/«rra Nalliüsntes, Hem!-?e/«s-«ne> Nat, Mast Nalanmo, ^fs,tinrs»e lVlursra^i Hzs, /b- icr«!- Na^suce, MayNj Nscqus, vLkerc« NLäslklur, Mittclfa-rt df. Naakew, Baryon» dtaesli-, ein Hfachcn keasiiLkusn, KanzkinZ, fVnnHnin l>isp!c5, kespolsL, /c's«vo/,lr deavüs 6s Li-ns, Schiff V»» der Linie n>L,cn-w.6z Kauffarthey» Schiff d>SLNS, Lc'ANS Neccar, Ltrckcv dtseko, LretHs dforvio, /b«^c«^«/ Nelec, LZeye dkeU-Nanita, ^p/exiro dksu-HVslcksien, T«ö«»s Ksurs, fVr» e Ks>v-I düin-xue," Niemegen Nisten, Niesten. Kocsi!,, LncM« aLl/r?«a«ni IVooräkuIp, ^pk«te/st Norcf, Norwegen Kolli» Ssrmora 6s I» Vinori», sTsöHca Note», der Noamen ans fremden Sprachen. ! i > > >1» Ä« tzk« Notez, Neye d>i,tr-: Oums äs ääaux, /Lrüe Kuvn k'ozlis, Ko/^ lKsvsjs Lsmla, 2em^/n! deovs-l^skics, /.»oLice^ >'o«i pirüäi, Glatzen diuviä^vOtV, Neuhof dlumico, K'eMr Kyons, ^'iorr . >l^ ! V o. Oxcnto, k/»t/!kk> -Odrenbali, «vrenba» Onsillc, v»-x/--r Orsva, OrbsrFo, Or/>e»x OuinZLn, Orc^n Oioro, 6/»r> Orbs, tchl>e ouvrsze L Com-, Hornwrrk ä Louivnns, Cronwrrk t Lcis, Ke^anr k. kacclinäo, Kor,»^/lr k-xlour, Padua kLK äs vlUonr, Grausündc- ner^Land ?z>x, ?/!<»„ krrlzmiro Ls.po, K^l/lEo kancunx, Kium^.?» pamäiso, K^rir ?srapu>iAa, Kir» K-mni/öo ?8ris, Oreno^ue k-liis, ?urio k->rsscis, ?.rroc/,i^ karoists, Kuroc^ie kutms, K^t/unor k-ur^IormciuMsr, ?^Aro/^r- cKtt» Pssr, ksicy l'r-slon, Klein-Verrath ksLLoä'Ottv, Stück von ach ten Psäikel, piacen; ki-Lcllsnä k'lrrk, ?etti/-/nnck- kir^o, Ko/in» kirkjviers, K/u^ierr Piczur, pcnur kiaiilincs, pMknrs Plumpe, Pompe koMr, Kouort kEu, Koilou ko sins, Gallisn kols^us, Ko/^rre koNona, ?o/o»i^ kolsks, Polen k°m-I.svj5, ein« Zugbrücke kom 8.ki>rit, 7 /Grit lvrtv-K.aal, Ke^/ ?ouäre ä Lanon, Pulver kouille, ^c«/iu kv'Luelv, Ke»/ ?rLrrs, Priester Johann krisur, Krior kilsurs, /tt iorie Pripecz, przibiee Prijsie, Priniimckau y- Vual, HususL ä'llironäe, Schwal» ben-Schwauz K. läsicit, Ko/ette käarin, K»ö/i».r lpsvs V, Ko-r-e^l Kecollstr, Reeollecten K-cruse, Reerucen Redner, Spreche«: k^snrss viaMrcr, coursntss ou volszes, Leib-Renten kch'm, Rhein Kibnuxierr-, Rappültstein k^u, Linie k^lv äs!zsKmSL0NLS,Orr?/^»»» lä.io äsliuMiääLlcna, Kornello Klvxn, Kroj^. Ko-n-i, Klippen Ivocke iur Weis, Lsc/,e en ?vosr, ein StenerruSer Rotschild, Rsrdschilt) l^.ol-iuc> Hertzoaenrode ?v0t1siLcr, I^oxLliin, ! Ruoolp'vSstatc, Rlibelstadt I^umb äs Vsnt, Rundnerby/ Rattendep 3. ZscsteLnäo, t?/,rs LülLming^, LsIlsn»^Rs/r^n^ Lsiro, stbN/ro 8slLi7.säLr,i^ ti^/a LitNZuins, a 8. Lwikls, LoK> i ^ S. Lkristovsl äe Is klsvans, 8. 6srvsir, K Oerms«, 8. Osevsr, K. Oo^i' 3. su»N äs ZsIinar, ^«L^r/s/rrk L.Msrc, .V. 3. ?!wIo äs l^ornäs, 2orr»^r 8.1ru;:sn, R. l'- o-i Lento, LsonL, >V«i>on^ Lspiro, Lsinnäib, LLrcliinls, ^m»n^ Saiämj-ne, SarhiNieN 8»i-vsrns, Eiiaß-ZaSern Lborco, Diente, LandMIg Len' omsi, LckLnx, Castell Lcdsxslin^sn, LcKiLvo, ein Sclave 3cliip onäsr'k Wrnätdisn^slri tackeln 8ckovsr-2sll, /e 8sor«Is, L/eurr^/ 3cyios, O-io 3slsnAi8lcov, Ce/ttr^.r Lslszekr, 3smn-jus, eine Schmacke 5snä, Lsnäorov, Kemen^ri.e LsnoMli», Lrrtt^^/r.-, 3spr l'onr^>ns5, Lsrsjo, LsrLEsta 3svsntsr, 2-"r-e»L>' Liäcls, Lisera Molms, ^/s/Ä.-r Lunon 'rorn>s, Siwonthurn 8irdi, K^nto LKonc, Schonen LlsA-Is, Schlägels Lmesi xropxsn, Locotars, Lscorrt^m 8oen, Rs»» Loleure, Solothurn Lonis, dolens LouLbo, Schwaben 3ovsns, C«srr/ioalioner Lvarcs Wsrsr, Vecht Schwerte, Schw den SLolnocst, ZollNock ^ 'r. Anderes Register der vlamen aus fremden Sprachen. 1.1 'IHsIcT,, Te^e/er 1'Lir, 77tt,e i?gmiie, di« Temse Isinpons, 7'gnLcerim^ 77rnaD«rr7» Isnerv, Tanaro 1'Liiu, 7ano^t4 7'crsbvsgn/ 77 el>r/ön«'e Icrbis, Taw,!/ 77o--r Icnäuc, r>r^E IkNIL, / -lerre, 77>ro leropietr,, Tor^ktL 1cirgäel.gbo>gäor, L/kotr/an^ 1er se, 1er ro levsre, Tpbek Ikielt, 77e/t liiokive, 7anout4 Thur, Tur lizii, TTn-r 7'mo, 7o/>7>!0 li^-our», TTf-a lire-vieiile, ln/ reeven liv», 7'4eöer loetslreien, tackeln Ivlold, 7or,/o«/e lonäoxim!,, Ton^a lone, Tor,« 7'onzres, Tongera 1onn-gu, Tonne lopiro, ?r,/ro Torendura, Tord« loris, 1o,s lourcal, 77,i'ca/ Ivrvmoncl, 77,am Irsciidnös, T'rriir/onü'« Irgiteur-, 77aK,r,i Irsn^usbnr, 77 arroevar Ireägck, D, o»/,r-7^ Ir-mUeurs, Quacker IrsvLs, Trier Irevuren, Weren 7 jborä, atr,r,r boo,^ Irving, Trama Irois kvivieres, />ar> Irompig, 77ox/>!>. Iruc MSN, Dollmerscher TiuziuIIo, 7»r-oa der Ia- nit scharen Vitles^er, ?ata«4e V!ie, lbe/artal Vvgeisbera, k/oeells ULiavia, Pilseniy Vllicg, l///«oa Vuur-bgglre, ?4arr,r Vunprosrs, W. Wsenon, ks'arnrto» Wgr>t, ^„art V^^gisselen, Laviren Walenberg, Waldenburg Wallmrich, Waidenburn walmer, Wolmer Wuräen os tbe clnyus koru, Warthe, Wirtha Wgigrc, 77?,/r,r « Wceren, lee7«n wcilerstadk, Weil Wels, lellrr weir.bach, 'Weisternitz Wendisch-W- sterhausen, Wusterhau'en Wrsiciwol!, Wesier-Quar« tier Wiochslri, ss'ra/^a 7Vinrl lVeeli, wisterniy, Wesiernitz 7VucLiclern, lenrralr 7Vu!thausrn, Wmdhausen X. Xsintss, La,,,irr Xsog, loa V. V, Vg, 1« 2snzLri, Lunsrs, ^/Truria Zaiar, Sera Zriler, Zeii-r ^enropku, lenoxk/a ^erplunuv, ,^e, r,-rmo 2 un^usr, .hchnoar. §LO 0 ( 7 / ä^T', Neuer «ßaogf Bestehend aus Zehen Kupfer-Platten / und deren Erklärung/ Worinnen das Nöthigste, Was in dem Mexico von der 6eoZra- pkie, Astronomie, tternlciie) Ritter- Ordens »Zeichen und Habit, SM- und Kriegs-Bau-Kunst, ^rtülsris, Lauchern rc. vorkommet , ausführlich und deutlich vorgestellet wird. L^0NO 1769» "*) c») ^ c») (») «H D c») u-,Erde und klsnl- txkserium, ir. L< x. s'/ir/. rir.Erde. Die Erd-Kugel zeigt sich hier, wie gedacht, in ihre» ..Helscen,,dleman>lcmllxl>«ii» zu benennen pfleget. Das kiemitokIerium Is- serius, weiches man zur Linken stehet, stellet Die Neue Lveli,dao istELKlcR.vor. s. Zeit. Lex. Alst dem biemispkserio suxviivri ist i-"/L dt. DieAikeweir,oöert-DIs.(-kä,R3IR und abgebildet. Von jedem dieser Welt-Theileund ihrer Eintheiiung s. 3eit» Lex. Don denen Linien,welche ausdieserCbarte zu finden sind, wüsten wir hier die vornehmsten berühren; wegen derselben sernernAus- tührung undNutze» aber dcnLescr auix errn JohannHübners kurze Fragen aus der »EN und altenBeographie verweisen,wose!bl das ganze 20 . Eapicel dieser Materie gewidmet ist. Es kommen zu betrachten vor: ,) Die kOLl, welches diea.Puncteoben und unten sind, wo die auf der Eharie die Länge herunter gezogenen krummen Linie» zusammen kommen. Der Punkt, so olc» ist, wird kvluü Rreticur,derL^ord-pel,der untere aber kolur ^mai6bicus,derGüder-pol, genennet. s. Lex. ir. Viar Lex. s)LOi7R'1 OK, 0 derd.inc-ldkir Lguu-.ui zwexmal Schlangen-weiß durch- jchnitlen wird; es sind aus demselben die rwolf Erklärung der l. Tabekie. zwölf himmlische öeicken; der Widder, V , der Stier X , die Zwillinge Hl, der Krebs L/derLow A, die Jungfrau nx, die Waage -2- / der Scorpion Ni, der Schütze P, der Sceinbock L, der Wassermann «r, und die Fische X, übgczeich- «ec. LswirddieLclipuc», Sonnen-Linie »der Sonnen-Srrasse auch öfters also genannt. s. /.ex- x/l-rk/t- tik. Lcllptic. und Thier-Kreis, n.Zerr. /.ex. tlc./.oäuicu^ ir. Na . Lex. tik. Lclixuc» und Thier-Kres. 4) rKO?tLl,die Sonnen-Wcndr-Ltr- kei, sind zwey kleine Cirkel, welche durch die LunLts Loliftrwlia gezogen find- 'I roplE «incri lstaufder »Lrdlichen Seite über dem Lquawt-, und gehet durch den Anfang des Krebs-Zeichens-Ml vpicur esz-ricorni abergehet aufder südlichen Seite durch den Anfang KeS Sceinbocks. s.Nar. /.ex. ir. /. xl/x//,. ;) /ltZ-/v/.l?OI.rüKtiiS,stnd zwey kleine Zirkel,welchen,» dieWelt-Pole herum gehen, und oz.und einen halbenGrad von ihnen entfernet sind. Der gegen den Nord-Pol heisset Lirculns kolsns eüiÄicus, der gegen den SÜd-Pül Lirculus kolsrir -VntsrÄicur, s. /ex.>r/»^. rü. Polar-Cirkel; ir. Vkar- /.ex. »c. ?nlLrer. 6) i/0XL,sind gewisse Streiffen,Striche, »derGegenden,weiche zwilchen dem chhumo- rc,den rioxicis, denQrculs?olLril>U5, und den kvli- liegen. a) 2on»'/vrncl» begreift 4 s- Grad, und ist der hitzige Strich Landes zwischen den beyden T'rossicir. verLt» üoraalis oder LsptcmrloiwliL, ist der Nördliche gemäßigte Strich Landes zwischen dem '1'iopicv csncrij und denn /ü,culo kt-Iari /lkitico. c) ZLvnr /'-mpcrntii »-uftrsils iss der südliche gemäßigte Strich Landes zwi che» dein T'wpico capiicornl und dem Orculoftu- lsr,^ntÄrcUev- ck)/.vnsd'rigiärlöexientrio- u»l,5 wird die kalre Gegend zwischen dem Ln- aulv ftlilsrikViLftco, und dem l'olo eVrökico, «^/ondt l'ri^ich, ^uftrslis aber die kalte Ge- geno zwilchen dem Llrculo kvlari XmmÄico, undbem kuIv^morLkico gcuennct. s. /.ex. ir. l.rac. /.ex. 7 , LO//ftlsi„d Cirkel, weiche durch die Welt-Pole und die Cardinal-Puneie der kciiptlc gezogen werden. tkolurusLyumo- ttiorum oder FlijuirivssisiiL ist durch deyde külvLund den Ansana deS Widders und der Waage gezogen, und macht Tag und Nacht gleich. OoluruL Sullrmslis aber macht den längsten und kürzesten Tag, und ist durch den A»,ang d-sÄrebsts und L lembocks gezogen, s. N- r. /ex. und /ex. s) N/l< lvi^ddUSch. r N iineig s-Lirkel, wird durch die Heyden Welt-Pole und durch dasi/sniriiuttdXschrbeschrlebei!. Man nennetalle die krummen Limen, weiche oben vom Nvre - Po» vis unten an den Süd-Pol gehen, d-koMi.mor, der» lben sind z6. deren Wer von dem andern um ,o. Grad entfern-,/ ist- unter die>en Heister einerkruuur MariUm- nuL» von welchem man zu zählen anfckngekz un- von Westen gegenDlien ,orrsährek. T>ie Franzosen ziehen diesen durch die Insel k/r- ro > die Holländer aber mehrenthclis durch dieJusefl/nLiiKi-oudere durch die Jiiselkal- ma, s. Zeit, undr/at./ex.it. /ex. xl-rd-tlr. 9) I/OH-kk/Odl. -Zorizonr oder De . a rs- Lleis, isteinervonden grollen Cirkeln der Erd-und Hünmeis-Äugel, welcher von dem Xenk-ii und ke'»,Ur IN allen Puncien sclnerPe- ripherie 92. Grad entfernet ist. I/or-Loi» ^ftronvmicur, intslüzstlrilm, rLlions1i5 oder vsrus, gehet durch den Miklel-Puncr derKu- gel, und cheilec stein zwey gleiche Thelle. Aufdem Vlobo wird er durch den hölzernen Enkel, darauf die, 2. himmlifchen Zeichen, der Calender und die zo Windeabgezelchnet stehen, vorgestelier. t/oriLnn LppLranr oder v-Nbüii ist der schein-öder sichtbare Horizont, weicher sich nur lo weiterstrecket, ars wir sehen können- s. /ex. lr-m Zerr, und v/at. /ex. 12 ) x/xnkst und Jener Wort bedeutet den Scheitel - Pu,-,ct, welcher just über dem ScheitcleimsMeNlchen,oder über dem Mittcl-Punct eines Drts stehet. Ksän aber ist der Fuß-oderFerien-Punct, welcher p-rpc'irsticulaiitrr unter unsernFüssen lst,u>ch dem Genick gerade entgegen stehet, s. /ex. xk/«k/i. jr. /t',r /ex. r r) Lk./V/kllO ftOI.I, Xltiruäo kost, die Pollis-^öbe, ist die Höhe des ks i, st» weit er von dem Horizont einosSr-es entfernet ist. s. /ex. //a, /ex. i2)/.tVmk.MOI.OLI, die rsteike ei- nes t!)l/s,ist die Entfernung eines/)r-s von der Linie oder denEcMMre.und ist ein Bogen des sVk-riä,sni, der zwischen de,» Lczu»- wr-,iind dem gegebenenDrce enthaften ist. s./ex. vk/Ät/.ö ir UNd L/- r. /ex. iz) /OKOllkwO 1.001, die Lä ere eines Der» ist die Weite deMeriäirmi,-,-5er Mittags-Cirkels ein s Dris vun d>mlelm- -lwno kr mo, oder erste» Miltes C.rkei, s. /ex.^kks//. ir. Ze.t und v/at /ex. 14) cw-cv/kks ttoi/eziz.ivL, istauf dem OIoftv der meßingene rund, Cirkel, der bev dem kolv ^rLiico an den meßiUgctteN lVlLriäMum-nge achkist,unddarausdie24. Stundent-sLagesabZ.jeichnecstnd. Die l2.0rcui, lwrLiiioderSlnnden-Cirkci gehen durch die beyden W i-:-Püie und theilen den LczuLtvr^m in 24. gleiche Thefte, stehe/ex. H.ü. ur, Slunden-Cirkel. .l.ü, oere.lzehl n die neuern Oeei^rsjrlu 25. Llima bedeutet dieB- schassen- he.t öer Luit eines Landes u d-Ories. In dcrGevgr phie wird allo geu unct eln TH il ber Erd-Kugei, w lchcr jw/ch-112. Cnte.n lieget, diemil dem LiuLevrs parallel gehen- s. /ex. It UNd N .t /ex. KL. Es sind zwar einig? unter diesen Is. Ickm-Nit, w ltste SU! d-r CH rce n,ch- de» ftndlich l sie yaoenhier aver doch um seß-- »^ wi«->k Erklärung der I. Tabelle. willen Mitgenommen werden müsse», weil man dieselben alle miteinander wohl verstehen muß, ehe man zu geographischen Demonstrationen schiene», und den Nutzen derselbe» cinsehen fa». Wir gehen nun weiter, und linden aufder ersten Tabelle oben zur linken Hand- TTQl/tkx- TT ST3TL»VI^ coi'LKN! L.^ENlVIMVI, »der dasTe>pernicaniichew«ft-»oci'aad«, als welches vor dewkwlommschen undTycho- „ischen heuriges Tages den Vorzug har, und von den mehresten angenommen wird.s-T-x. TM/. ric-Welr-Gebäude; ir. Tex. rir. ' CopernicanischWelt-Gebäude. ir. Ltar-Tex. rir. LvlismL. Neben demselben zur Rechten stellet T,0b//e^ Die ktt »8L8 TTdd/T, oder die veränderlichen Gestaicenoes Mondo nach dem aö-und ruii.hm.nden Lichr in demselben vor, oder woher es komme, daß der Mond bald im vollen, bald im neuen Licht, bald im ersten, bald aber im letzten Viertel erscheine, s. Nar. Tex. nem Tex. xi 4 at/,. rir. Mond. Hieraus Mget oben in der Mitten Ti k^-l'lo (Zv^lvOi'vT TMk>ov.vlVl,oder rii.e Oe., uiUbiLrloii der vier Iadrs-Zicen, welche wir aus lVlr. tUnisnelle Gespräch von mehr als einer Welt nach Herrir kroll Gottscheds Uebersetzung?. ^p-vorlragen wollen. Es heißt Daselbst folgendermasten: "Man setze, die mitteiste Kugel z sey die Saune, Hie andere aber die Erde, welche aus ihrem Kreise an 4. verschieoenen Lrren vorgestel- ler ist,um die 4. Jahrs'-Zetten zu zeigen. Die Linie, so quer durch die Sonne gehec, und um we.che sich dieselbe wälzer, heißt ihre Ape. Eoen so nennet inan die Linie n. m. so durch di> Erde gezogen ist, und um welche sich dle- selx alle -4 Gtunbeii einmal herum drehet. Man siehtt, (in der Tig. V.) daß die Ape der «Ln »ne und die Ape derEroe nicht emerley Sri..ftung haben. DanndieApeder Erden, in. gehet etwas schief, und zielet nach einer andern Himmels-Gegend, als die Ape der Sonne. Und von dieser schiefen Neigung der Erd-Ape gegen dieSonnen-Ape entstehe! der Unterschied der vier Jahrs-Zeiten. Man kan sich alle Svimen-Scrahie» als geeave Linien vorstellen,die aus demL-mro o»r Sonne ant die Erde gezogen sind; und die Ersah- rung yac gelehret, daß ihre Hitze weit starker wurkec, wenn sie senkrecht aus eine Fia- che fallen, als wenn sic nur schräge auseme Fläche schiejsen. Man mutz aus d»r Geogra« »hie wissen, daß die Erde ..Pole, neu,Uiyn. ven 4 iord-Poi,und »» denSüd-Po. har. Gesetze nun, o.eErdestünde indem Kreis, den sie mit ihrem Lclus um die Sonne macht, in dem Drc oder der Gege.lü ulidwirEuio- xäer wohnten zwischen oen . kleinen E»rtel„ -u, der Erd-Kugel, wo n a stehcr; ,o begreift «ui jeder, Ser die Figur ansieyek, vaß, da die Sonne,i-Strahlen ziemlich gerabaus nn«, re Erd-Flache a lallen, es weil wärmer, ätz wenn solche schräg oder wie einGeibschuß dar» aus sielen, und also be» uns Somnnr e„ir müge. Gesetzt nun, die Erd-Kugellück^e ni I.Monüleli aus ihremKru e bis ln wei, den die Sonnen-Sirahlen schon weil schräger an unser» Wctt-Slr.ch oderErv-Gürcel satten, altz vorhin in ; denn der Nord Pol n. har sich nicht ».ehr grrad nach de» Senne, solider» seicwär.s weggektyrei. Dmum ist cs alsdenn nicht mehr ,0 warm tey uns; und wir haben sodann Herbst. Ge,etzc, die Erde Neste in ,olgeneenVlonat» n von ü.» T;da nun würde der Nord-Pol n imuins.rm Well-Gürrel so ganz von der Sonne ab-mid gegen 4 /orden gel ehret. Da nun die Sou- neii-Strahlenauf die Gegend asnichlsenk- rechc, sondern nur gleich.»»», orüder weg M oder oben wegssreicheli, mithin keine Wärme verursachen können; so muß cs uoihwemig sehrkairin der Gegendaa, ulidWi>iler daselbst scyn, und das ,0 lange, bis on Eroe aus L wieder in 0 rücket, da denn sich der Nord- Pol s allmählich nach und nach wieder der Sonne nähert,sobaß derseibeiiScrahlen wieder elwas » ns unscreFlächczn,allen, und uns also den Frühling verursachen. Ferner erblickerman oben noch besser zur rechten Hand T/OTkkx-TT LCTIk 3 L 3 LOTbL TT TUKL, die So», nen-und Nioneo-^unreriitsle. Hier stehet man deutlich, daß, wen» Sonne, Erde und Mond derg stall stehe», daß die Ere» sich gerad zwischen der Sonne und dem Mono setzet, so werden die Snrahien der Sonne durch die Dazwischentunjt der Erde verhindert, aufden Mond zu satten, und leidet daher der Mond eine würtücheVerslnsterimg. Wenn ader der Mond zwischen der Sonne und derErde gerade mitte» inne srehei; sv be- ni»nnk er den Einwohnern der Erde dasLichc der Sonne. Leidet also nicht di»Sonne eine Derstnireruli^, sintemal dieselbe zur Zeit der sogeiianncenSonnen-Fuisternißeeci, .owohl leuchtet, als sonsten; sondern die L»oe leidet eine Verfinsterung,weil der »wisch»» La. eibe und die Sonne tsecrecrene Mond des Son- nen-Lichc aushä-t, siehe T-x. xT.-r/-. nsm oei». Tax. Zuletzt trist man oben auf dieser ersten Tabelle zur Rechten noch an Tl/OTft ^ T'/. das 8 V 81 KlVb. > MUkeoiTL TMÜe'IT'VLI oder dasTpMo^rsWeVvcir-.»? kbcuve.D.e- ses setzet >)iii die Mitte die Erd-Kugei, unl welcheheruin läuft SderMond, ?)d,eLone, undunidiese bewegen sich»)IVlcrcui»uL,zs- NULÜMLI!., Uli» 8^3muruud. Die K.p-S>terne aoer havendleErde wiederumzu ihrem Tsmre». s. Trx. lMT ru. Wcll-E>ebau- D,; n.Tax.xTatH. u.plar. Ttx.ür. 8^iboi»a. 4 tun haben wir au, der l-Laoclle unten noch z. o> lguren zu besehen, davon zur i»uieim)ane TilOu- Erklärung der Hk. Tabelle» GL.OKl78 00^1.1^3118,oder die^immels- Ru.gel ist, auf w lcher die Fix-Sterne m pioportionirter Weite, wiesle am Himmel erfch inen, mit den vornehmsten Cirkein, welche mau sich bey dem Wett-Gebäude verstelle«! muß, verzeichnet sind, s- Lex. rit. Himmels-Kugel, it.oe.tund Nat. Lex. «t. Olobur LiL!citi§. Zur r.chlen Hand uuteil ist noch übrig L/Olk/k^ /r. 6LOLV3 '1Llkk11l3'l'l1I8, oder die Ed- Run ', welche nebst ver chledenen Cirkeln und Figuren, die 4. Thelle d-s Erd-KreiseS, nebst den o>rrzwi:chen stiestenden Meeren und Gewässern, auf einer küirstllch - verser- eigkcn Kugei ebbiloet, wovon oben schon hl länglicher Pwicht ercheiler worden. Den Be chiuß auf der ersten Tabelle machet muen in der Mtre j 8k»Lk18 , welches ei» Mathematisches Injirnmeiit, in Form einer i Kugel, ist, so aus lauter Cirkeln bestehet, die l inan sich aufder Flache der Welt-Kugel ein- bildet, weswegen in der Mitte der Äre auch eine kleine Kugel ;u finden , welche dir Stelle der Erde vertritt, s. Lex. xlkat/,. lt. Nat. Lex. Zwischen diesen letzkern drey untersten Figuren siehst man noch einige Vorstellung, ; z. E.von si iiri-spevenden Äeryeiiss.Lex. ! Lstr/.rn. Berg; vonErdbebe,, s.'/x-x. lärL ir.Vka'. Lex.vonEblre und Fii»l,,Lat. Olu. XU5 Lkv-lluxurLgzris genannt,s. Lex.?/,,/. ir.Znr. und Nur st.ex. vom Meer-Strudel und Meer Wirbel, s. Lex. ?äkL kir.Meer, ic.stste.r. Lex. vomRegen und Regenbogen, l, Lex. st^r/. ic. ststar. Lex. Die ki. Tabelle. Don der Distanz der Städte oder Meilen-Zeigsr/ hatkeineErklärung iröthig; folget also die Erklärung der IU. Tabelle. «Tabelle ist denenRilter-Orden gewidmet Wir besehen ans derselben: ») G-.be, iS Zercken der vornehm-e» Xitter-g-rüen in E -rop< 1. der Ritter voin Güldenen Vließ. 2. — von der Liebe des nächsten. Z.- von Sk. Andreas in Rußland- 4. - von Hc. ihar na in Rußland. 6. - vorn H. Geist in Frankreich. 6. —St. Michael in Frankreich. 7. - vom blauen Hosen-Bande, oder von Sc-George in Engell .nd. r. -- von: Bade in Enqelland. s- - vom meisten Eieph. in Dänemark. 10. - von Danebrog m Dänemark. i >. vom weiffeiiÄtzttr in Polen, ir.-der K-euk^-Trägerinne» oder der Stern-Kreutz-OrdenS-Damen. rz. der Fohanniter-Rhodiler-oöer Mal- thefir-Ritter. 14- derRitcer ZEsu Christi in Portugal!, r;. 1 ü. der Riccer bon ^ t. Heinrich. 17. der Riccer vom Sc. Annen-Orden. r z.-- von St. Marco in Venedig. rz>. - Disciplinen-oder voin weissen Adler. »0. - -i-llacslLL, oder vom Stiefel zu Venedig. 21.--von der Krone in Frießland- so. der Ritter 8.8a>vLkon!i. ag. - so» der Genester-Biume. 24. — von dlonkelcs zu ValonLS, item 8t, Ocoigü ln Oesterreich undKärnchen. 2?. - von Ealacrava in Spanien. 26. - von Älcantara in Spanien. 27. - äell'RnnouciockL in Savoyen. 2s.- Sk. Ludwigs in Frankreich, 1.29.-St. Stephani zu Florenz, zo.- St-Brigiträ in Schweden, z 1. - des Seraphinen-Ordens in Schweden. go. - St. Maurttiiund St. Lazari inSa- »oyen. gz— vom güldnen Sporn. 34. - vom grünen und rochen Schilde, zz.-vom zunehmenden Mond, g«. - vom Burgundischen Kreutze. Z7--V0N Rvisin Portugal!. Z8---VPU IEsii und Maria, z-). — 8k. üeorgli 6c Oekoukurum immacu- lAse Loiicextlorus 8. 8g. V. hat des Churfürste» zu Bayern , ° Earl^Al- bercs Durch!.' nach erhaltener Pabstl- LorieeKän, welche der Abt von Scarlati ans Rom überbracht, am 24. Apr^rhos. als am St. Georgens-Tage zu München angeordnet. Der Chursürst ist kraft der Pädstl. Bulle Groß-Meister des Ordens, übrigens bestehet er aus g. Groß-Priora- cen von Ober- und Nieder-Bavern und der Ober-Psalz, in 6. grossen Eommende» rien , welche alle ansehnliche Einkünfte besitzen, u>idiN24. Rittern, welche kein Einkommen haben, und von uraltem und unverwersiichen Adel seyn müssen. Durch diesen Orden wird hauptsächlich auf die Ehre GOttes, weitere Belohnung der Tapferkeit, auch Ausübung fernerer Christ-aLelichen Tugenden, und Ausbreitung des Ruhms von ganzen Nationen gesehen. Das Ordens-Zeichen ist ein in s. Spitzen ausgehendes Kreutz , i» dessen Mitte der Ritter St. George mir einer Lanze zu Pferd den Lmd-Wurm erleget. * z Erklärung der III. Tabelle. Die Ordens-Kette enthält die Worte: b',äs,lulbnla L i'm'cnuNtNL.we.che Wech- selLwe.,e aneinander ge ügec sind , mit ei >cr Säule, auf welcher der güldene Reichs-Apel ruschen, d'e ein Löw zur Rech'en und einer zur linden Seite, Häven sed"r einen Säbel in der vorder» Pranke käik, -chützec. k.4o.derN>t:er des schwarze» Adler -Orden' >N Prengen. 4,. - - des Etto ers oder heiligen Blutes zu M nu. ^ 42. - - von S . Loretto. 43 . - - von Sc. Jacob in Spanien. 44. Panner-H-rren-Zeichen. 4;. knr Schw^roc-Trager in Lieffand. 4 --. der R.i'er ä- laä^uams. 47 - » - JE u UNd 5 . Uominici. 48. -> - vom Schiss und doppelt zunehmenden Mond. 49. - - 5 . Fmpiii»: und 8. U.cmiz'ii. zo. - -von dcrLilieundBlumen-Töpfcn; ltee> von Sc. Maria von der Lilie zu Navarra. -i. der Ritter deö Hunds und des Hahns, zr. - - S.Gereo-iS. <3. » - von der Eiche. Z4. - < oon.Creutz,o0er derErentz-Ritter, oderCreutz-Herren. zz. - - vom St.Andreas-oderDiftel-Hr- den in Schottland. z6. derTeuksche» Ordens-Ritter. Z7. DerDainen vorn Orden der Sclaviu- nen der Tugend. 18. der Ritter vom Stachel-Schwein. -9. - « St. Johannis und St.Thomg in. Portugal!. «0. - . von Hermelin. 6i. - - St. Huberts. «1., - von der Paßion Christi. 4z, - - der Argonauten oder des Schiffs. 64. » - Lst, Blasii und Maria. 6z. - < der kiunLtle oder Bisam-Ratze. 66. - - der Taube und des Verstandes. 67. - - des Sterns ui Frankreich. 6 ». - - vomSchwerdtUNdStillschnreigen in Cvpern. 69. - - vom Knoten in Nrapolis. 70. der Damen vom Gürtel, oder der gegürteten Damen. 71. der Ritter derMutterTDttes ä-- IVl-r- caclll. 7,. - - des H. Grabes zu Jerusalem. 73. - - Sr. Pauli zu Rom. 74. « - vom Drachen. 7;. - - Sc.Antonii im Hennegau. 76. - - ä-1» Lanäa in Spanien. 77. - » Nornir "Luchl,vyn Frendenberg» 78. - « vom Flügel St. Michaelis. 79. E n alter Römiicher Ring. «o.Der Ritter von St. Januario. «1., - Sc. Rupemzu Salzburg. klö- Line Histori-che NaHr.cht und Be» schreivung allen diesen und aneeM Ritter- Ordens'. Zeit. Leac. tit. Alk« ier - Orden. Einige Grdcng-Habite. Auf der M. Tabelle werden vorgestellet Ein Ritter vom güldenen Vließ in sei! nem Ordens-Kleide. " ö. Eine Scerii-Creutz-Ordens-Dame. O. EinMaltheser-Ritter imSoldaken-Kleide und einem rochen Scapulter mit einen' weissen Creutze. 0. .E-n Tcmpel-Herr in seiner Ritterlichen Kleidung. K. Ein Römischer Ritter im antiqnenHabit. b'- Ein Panner - Herr des H. R.Reichs m ritterlicher Kleidung. O Ein Rircer von der Paßiou Christi. Iss. Eine Dame von der Axt. ^Erklärung dev Grund-Log» von de» E-. euyen, so «n denvierrckigten Felder» des unrei-sten Gebäudes mit dem kirr» neu Alphabets bezeichnet sind. s. Ein flaches Creutz,. Lroce plana. b. ausgerundetes flaches Creutz,, pLk-nte. c. achceckigtes, oder Malcheser-Creutz, dl- kprcsrs. ä. abgekürzt schwebendes Creutz, cortara. e. gegründet flaches an Enden qbgeüutztes. Creutz, psienre.. k. Kleeblätter-Creutz, »iso^Iiar?. g. Auker-Creutz, sncorats. U-Krücken-Creutz, pore-uises. 1. abgestümineltes Creutz, twncat». Ir. Nagelspitzen-Creutz, ürm. l. doppelt Lothringisches oder Spanisches Creutzcloppls. m. bordirtes oder eingefaßtes Creutz,orlar,. n. ausgerundetes Creutz. 0 . doppeltes geecktes Ungarisches Creutz,, äoppiu bitoieat». x.EiU Stern,. st-IIs.. U-Ein erhaben eckigtes Creutz,xillm».. r. Meder-Creuh, ncrocistL. 5. Patriarchen-Creutz. t. Toscanisches, oder Schlüssel-Ring-gestak» tes Creutz, pomsta.^ u. Sr. Andreas-Creutz.. v. Medaillen-sormig. v.Lilien-Creutz. fl) Erklärung der bey de» Ritter« Veden gewöhnliche» Tinkturen. 6. Gold, wird mit Punkten bemerket, bl. Weißemaillrret, da dieFigur oder da- Feld weder Striche noch Puncre hat. 8r.Silber,wird wie weissangedeutet. 01. Grün, wenn schräge Strich von der Rechten oben gegen, die Linke unke» zugezogen sind. L. Schwarz, wenn bleyrechte und waagge« rechte» oder eanceilirce Hrriche über -äs Feld gelogen sinh. Erklärung der IV. und V. Tabelle. N.. Roch, wenn die Smche lenkrecht: oben schräg herunter gegen die rechte L. 's! au, wenn solche horizontal, und Hand zu gehen, k Purpur, «enn die Striche von derLinken Erklärung der IV. Tabelle. Daraus ist zu ersehen riss, i. L.)EinTaucher oder VInator.derglei- chcu ma zum Perlenfischen bev der Insel varr.i« demPersischenMeerbuse» gebraucht. b)Das Haupt ist mit eurer le- dernenHairbeverwahret,aus welcher eine lange Röhre,gleich einem Elephan- tcn-Rüssel, gehet, u. an dem Ende ein Holz angemacht, vermittelst welchen es immer oben schwimmet, und zum Hthemhoien dienet. 2.n)Lin Taucher, welcher bis an denHals Mic e eder, so Wasser hält, angekleidek; d) Sas Haupt in eine kuvferne Blase, «nche fornen ein Fenster hat,verstecket, und c) solche an die Schulter-Blätter, den Rücken undQber-Brust fest anbindet. In. dieserBlasesindckgdrey kupferne Röhren, oder Missen, fest gemacht, deren erste von dem Mund desTauchers unter den cschultern her in den hintersten Tbeil der kupfernen Blase reichet, und also seinen Anfang undEnde in die- se'mInstru ne». har, und die vom Taucher ausg.hauchte Luft in sich sängt, zu WelchemEnde siean derinnerstenKrüm- me einen beltzern Beutel hat , welcher die Feuchtigkeit der ausgehauchten Luft in sich fanget; die andere zwey Röhren aber, samt ihren Kranen aus der kupfernen Blase reichen, und »war also , daß die eine des Tauchers Mund berühre, und demselben frische Luft zu- hrinqe,dre andere aber ihren Ausgang in die oberste Höhle oder Blasen nehme, und die alte Lust ausfübre. Durch Er- hfnung der Hahne», e)kan noch dazu von dem Taucher die Lust nach Beließen erneuert werden. T. Z. LirmpsnaOrlnawris.oder Taucher Glocke vonBley, in welcher sich derTaucher unter dasWasser hinab senken läßt,aus- und eingehen, und darinnenAthem holen kan,! indem die Luft durch das einfassende Wasser in die Höhe getrieben, und also coucrnrrlrt wird, daß wegen ihresGegentrrebs dasWasser dieGlockc oben nicht berühren kan. 4« Eine andere Llampsur TTinzwria von Holz, mit vielen Bley-Kuaeln. s.EineTaucher-Glocke. wie sie über zwe» Nachen an einen Zwerg-Balcken gehängt,und daran aus- und abgewunden werden kan. Erklärung der V. Tabelle. gLier wird di« EMkl'kc'wkVg hlF- V TTT; oder Schiss«--, nd See Bau- Dunst abqehandelt. Wir finden in, der obersten Feldunq. .. ^ D- an dcni Vrlogs.Schsffe mrt Zissern unv Buchstaben bemerkten Mäste, Tourvc, Seile, Segel-Werk und andere Figuren. Zur Lincken präsentiret sich den Augen ») e. Se;aans-M->st„»t 1 ei„evZugehc>r. f. Tex. »r.Zeit. Tex. rir. Mast. Ko.r.Bezaairs-ReeundSegel.s.Lsiat.Tex. rir. Ree und Segel. z. Die Bagijnen-Ree- s. Nat. Tex. Bagijnen - Ree. 4. Creutz-und Ree-Segel, f. Nat.Tex. z.Maft- Saalinq und Esels-Haupt, siehe Tex. s. DteToppenants derBagi>nen-Ree. 7. Haupc-Touwe des Bezaans-Masts. a. - - - - der Creutz-Sceng. ^ S. Die Bezaans-Ruhe und ihre Bindung. lo.DleBezaans-Schokte. s. .seit. Tex. u.DieBrasse» vomCreuk-Segel. ,2. Die Creutze vom Creutz-Segel. 1 d. Die Gij-Touwe des Creutz - Segels. 14. , - - - des Bezaans. > 15. Crentz-Stenge-Stag. rs.Bezaans-Stag. - 7. Beschlag - Leine, 'oder Beslag - Lije» von Bezaan. > s- Bouünen oder Boelijns von Bezaan. 19. Haanepoetze an derBezaans-Ree. ra. Reep von dem Creutz-Segels-Dal. siehe Nat. Tex. ar. Die Bagijnen - Brassen- 22.Die Val-Reeps- -z. Reeps und Val von der Bezaans-Ree. 24. Der Bezaans-Scaag. b)i. Der grosse Mast mrt seinen Tugehörungen. dio. 2. Die grosse Ree und Segel, z. Grosse Mars-Ree und Segel. 4. Grössestc Bram-Ree und Segel. z.Mast-Saallng und Esels-Haupt, f- Tex. --T/Lt/,. 6 . Toppenants der grossen Ree. 7. - - - des Mars - Segels und Ree- 8. - - - - des Bram - Segels und Ree.' 9. Die Brassen von der grossen Ree. 10. Die Schotten des Schönfahr-Seqelk. 11. Die Boelijns des Schönfahr-Segels. , 2. Die jTouwe des Schönfahr - Segels. »Z. Der grosse Slag. ,4.Haupk-Touwe des grossen Masts- >z. Die Ruhe mit ihrer Bindung. iü. Perdon von.Per grossen Stcng. * 4 17. Gros- Erklärung der V. Tabelle. ,7,Grosse Stenge-Stag. , 8. Die Brasse» des grossenMars-Segels. 19. D-e Touwe des grolsen Mars-Segels. so.DieBoelljns des grossenMars-Segels- s-.Haupc-Touwe der grosse»Grenz. 22. Haupt-Tonwe der Blam-Skenq. sl.DieBrassendcsgrossenBram-Srgels. 24. Gss-Tourve des grojsenBram-Ssgels. 2t. Boelijns ecö grojsen Bram-Segels. 26. Peert-Lynedes grossen Mars-segels. «7.Demp-Güttcl des grossen,Mars-Se- «eis 28. Bauch-Gürtel des grossen Mars- Segels. 29. Nord-Gürtel des grossenMars-Segels. 30. Die grosse Schmiß, oder Schmisse, z r.Die qroii'e Schott, siebe Zen. 32. Die grosse Reep und Kardecl. 2Z. Der grosse Lausser,Tacket uudMantel. 34. Reep vom grossen Mars - Segels Val. 35. Grosse» Bram-Segels Reep und Val. 36. Brani-Segels-Stag. tz)i.von der Fokeoder Vorder»Mast, und Toiiw-rveek. k.Foke-Lteng-Scag. si.Vor-Sreng-Stag. sz. Vsr-Bram-Segcls-Stag« 24.Peert-Li>ne des Vor-Mars-Segels. sz.DleTouwe des Vor-Brams. ss.Perdon von der Vorder-Sreng. 27. Ruhe und Bindung am Vorder-Mast. S8 Demp-Gürtel des Vor-Mars Segels. 29. Bauch-Gürlel d«sVor-Mars-Segels. 30. Nord-Gürtel des Vor-Mars-Segels« 3.. Bauch-Gürtel der Foke. 3». Reep und Fall des Wars-Segels« zz. Fore-Reeg. S4.Dor-Takel Mantel und Lauster. 35. Vor-B am-Segels-Reep uiw Val. 36. Fok-Schmisse. i.Vs.i dem Boegiprirt und fernem Tosw'weuk. Iso. 1. Grosse blinde Ree. z,B»egspriekö Mrs-und Esels-Haupt. 4- Boveu-Blinden-Ree und Seael BoeglpriekS-Steug. s.Toppenaiit von der grossen Blinde. 7. Spanische Toppenants. 8. Brassen der Müssen Blindcn-Ree. siehe 9. Schootmid Hals der grossen Blinden- Ree. !. Ze:t-Lex. irr. Gij Touw der grollen Blinde. i>.Brassen der Boven-Blinden Ree. ir- Toppe» der Bovcn-Blinden-R«. >3.Haiipt-Touwev.derBoegsprik-Steng. i4.Haupt-Touwe von dem Boegssrir. " iZ.kaul-Scaqvon der Boven-Blinde. >6.Triefsgcvon der grossen Blinde. >7. Reep und Val der grollen Blinde. 18. Gij-Touwe von der Boven - Blinde. >9. Boven Blinde Val. 20. Boven-Bluioe-Haanepot. ai.Woeling »m davBocgiprit. L)BenennunA der Haupt-Stücke, s» mit Littern bezeichnet. Die Hintere Steven , an welcher das Steuer-Ruder befestiget. L. Die vordere Sreven. c. Der Flaggen-stock und Esels-Haupt, v. Companie, über der Hütte, ist der Platz vor die Trompeter. L. Ein Mars-Ree, und Riemen, «der Ruders in Vorrach. k'- Die Schanze oder das halbe Verdeck. O. Der Gran-Balken, womit der Anker ausgewundcn wird, H. Die Barkhölzer. I- Geschütz und Stück-Pforten. X- Val-Reep oder Treppe. l-.Das « fiicht-Anker. Irl. Das Anker-Touw und Klüsse-Loch. X.Foke oder Voroer-Mast. O. Grosse oder Mircel-Mast. ?. Bezaan-oder hinterster Mast. V.Boegspr>c. M- Kreutz-Scenge. 8. Grosse Grenze. '1. Grosse Bram-Stenge, v. Foke-Steng. VV. Die Backe. X. Foke-Bra»,-Stenge. V. Blinde oder Boegsprits-Stenge. ISL. Was Flaggen, Wimpel, Flügel und Vcrwp genennec werden, solches ist aus dem Kupfer deutlich zu ersehen. L) Neben.Skück« im Dbern-Felde. Linker Hand oben präsentlrec sich die Helft« von dem Vordeu-Tkeil des Schiffes, das Galllon oder Schiss-Schnabel genannt, gerade zu. . ^ Rechter Hand zeiget sich das Vorder-Therl des Sch ffes, das Gallion genannt, von der Seite. Jur Linken siehet man ein See-Compaß; wie dieses Instrument zu gebrauchen, . siehe /.ex. Unter demselben einSoe>t,«obey dieMamer Erklärung -«zeiget wird , wie die Anker ans dem Grunde gewunden werden. Daruncer ist ein ab- gebiidet, dessen Gebrauch im /.ex. angewiesen wird. Zm rechten Hand erblicket man eineSchiff- Roft. siehe /.ex. Zngleichen dieHelite desSpiegels von einem Admirals-Schiffe, oder wie soiches von hinten zu ins Gesicht fallen würde. Ferner eine Galeere, s. Zeit. /xx.it./xx. v. Erklärung undBenennungdc» im unrcrstehendenFeidessäb.p^.mitLit» kern und Ziffern bemerkten />,oM eines Grlogs-Schiffs und übrigen Figuren und Stucken. Die Bauch-Stücken in der Fläche. L. Bauch - Stücken im Raum, c. Spur des grossen Malis, v. Spur des Foke-Masts. L. Knecht der grossen Kaardeel. k . üoke-Kn.cht. 6 . ;. Foke-Kiiecht zu den Schooten. li- Baering-Balken. siehe Keil. /.rar. 1. Knie von den Baering. K. Balken mit ihren Knien im-.Verdeck. I>. Balken mit ihrcnKnienim 2. Verdeck. M. Balken mit ihr?» Knien im 3. Verdeck. K. Spule oder Haspel im 2. Ubcrlauff. V- Fischen des grossen Masts. k. Fischen des Foke-Masts. < 2 - Spur des BezaanMasts, K. Lucke die Grosse. L. - - vom Kombuis. 1 '- - - vom Kabel-Loch. V. Lucke von derBrod-und Pulver-Kamer. X- Lagerstatt in der Cajüte- X. Nachrhaus, darinnen sind die Compaß- undStunden-Glä er. 2. Kolher-Stock. sieheZiirungs-/.ex»o», s. Kasten zu den Canonen-Kuqcln. Treppe nach dem obersten Verdeck. -. Treppe nach der Companie. 1. Heckbalk mit seinen Knien. 2. Wurst mit seinen Knien. Z. Brod-Kammcr. 4. Pulver-Kammer, z. Provisions-Kammer. 6. Boltelerij oder Speise-Kamm». 7. Kabelgac. siche Zeit./.ex. r- Kot. s- Pis Back. »o-Kluis-Gaaten, sind 4.Löcher,wodurch die Erklärung de ykusdieserTabelle ist dieLK.MIPVcVV- ^ IVIli.I'I^Kiä.oderArieas-Bau- Lu'ist vorqestellet. Eine weitläustigereund «UssührlichereErklärung der hier vorkomen- den. Figuren beliebe der Leser unter einer je- denBenenung im /.ex.>r/^. ir.Zeit./.ex. v.Nar,/.--x-nachzi,sehen. DieTabellezeigt ») Dle Grund-Kiffe V. Tabelle. Anker-Seile gehen, wenn das Schiff vor Anker liegt, siehe Zeit. /.ex. Crcutz Hölzer. ,r. Geschütz-oderStück - Pforten. >3- Knie. >4-W»eling am Bocgsprit. iHFedcrn oderPlätze vor demLaufderWagd. L/Äeessio-rtion der gcwobiilrckstenSee-- Offclers oder Schiffs .Bedienten vom höchsten bis zum niedr iaften. I.^ämiisl-Leneisl; a.XäniirsI; z. Vics- Lclmir»!; 4.8ckom bz, biscbr cvminsncllrt die ^vsm-l/arcia einer Flotte; z. Lkekä' Lscsärs; 6. OekisrsI-ImonäLnk , 7. Lom- miiÄriur, Kö. Diese obstehende Dfficierchvon deren Amt, Würde und Verrichtung, im Zeit. UNdVpar./.<-x.it./.ex.>r4at/,.IiachjUsehen, befinden sich bey einer Kriegs-Flotte. Nachfolgende aber befinden sich auf einem Schiffe, als: i. Ooitaiiic.o. Iseut«n»i»t. z. Lominimäeui, 4-Schiffs-Prediger,z.Gchiffer,». Steuer- Mann,?.Hoch-oderHaupt-Books-Mann. s.Schreiber,«-.Barbierer,bestehet lnOber- unö Untermeister, lo.Schiff-Zimmerman. ii. Constabier, > a.Büchse-Schiesser,deren io. bisi2.sind, iZ.Schiemaii, 14. Lilcl- ä-Uer oder Proviant-Meister nebst seiner Maat oder Gehülffe, Mund-Koch,>n. Schiffs-Koch mit Z. Junge», ,7. Loots« Mann oder Wegweiser, is. Segelmacher, ip. Tischler, 20. Schmied, ri. Feuerwerker, 22. Profoß, 23. Boots-Leuce oder . Matrolen, 24. Soldaten, derer bis Zoo. und mehr gezehlet werden, ls) «Lrkiarung noch crmger Figo reu. Bratspieß, ist eine Welle mtt 2 .Löchern,da- dmcho.Haspel-Hölzer könen gesteckt werden. Kameel oder Sch'ffheber. siehe Nat- /.ex. Spiegebogen, Lat. Lsculus veH^scliue /tstionomicus, Liux O-omsrric», Lzlisti». siehe /.ex. üt. Jacobs- Stad. Grad-Bogen , ist säst das vorstehende Instrument , deren sich die Schiffer zur See die Höhe der Sonne und der Sterne zu messen bedienen,nur daß allhier z-iCreutz.- Hölzer sind, die auf dem langen viereckig», te», und aus kuiistmäßige Art eingetheil- ten laugen Stab , in gewisser kroxoirioo können verschoben werden. Die übrigenFiguren erkiärcnsich selbst,wen» man aus dem Ze>r. /.ex. sich bekannt gemacht , was ciwlouxxe und Zoo« sey. vi. Labelle. , k'ix. I. n m. IV- undV. stellen ein vasssi» odcrGrundRiß einerFestunq vor,welches, - ein regoläresSieben-Eck ist, darinnen ' k'ix. I. und V. alle Punkte undL,nie»,welche bey der ersten Grund-Lage einer Festung Vorkommen, beschrieben und benennet werden. Und gis» ist ä.Da» Erklärung der VI. Tabelle. ^ Das Omrum kolyxoni, oder der Mittel- puncr einer Festung, oder einer jeden z. 4, r, !>'vnd mehr-eckigten regulären Figur einer Festung, Feib-St.rn-^-eäours oder andern Schanze. Es ist aber das k01.l60XUIV1, odervlei-Eck,eine Figur, die viele Seiten und Winkel hat, und wird gethestet in koiMonmn »). inremum, koI>'Aoninteiieur, dergleichen sind die Linien oder innern Seiten einer vici-eckichren Figur, als L-L, c-v, und O-lLLc. welche von einem Kehl-Puncte bis zum andern gezogen sind, und Kehl- Linien, zwilchen welchen die Courün-lieget, in sich begreiffen. Es ist der ganze inwendige Raum oder Grösse eines Viel- Ecks oder Festung zwischen den Wällen, welcher von den innern Polygonal-Linien mtstchlossen wird. Oder b)exrernum,ko>^gon cxceri-ur.die auswendige Poiygonal-Linie, wie hiers-b , und L-c. Es ist die äusserüche Grösse der Festung, ooer der ganz ebene Platz, welcher VünoenäusternPolyqonal-Linienuinschlos- jen ist,u. die ganze Festung mit ihrenWäl- len und Bollwerken in sich begreisset. Der «roste Semidlameter, ist die Distanz von demCentro ^ bis an die änffersteBoil- werks-Spitzelä,b,c, Le. ^ . 1.e psttcäemiciiÄlnecsr,oder derklerneSemr- di .merer, ist die Linie,weiche vom Eentr» dis aufdieKehl-Puntteö-c.u. D-LLc. das ist,dis aus die Ecken der Figur gezogen ist, und also den inner» Platz in so viel einander gleiche Triangel bey regulären, bey irregulären aber in ungie.che zerschneidet. oder die Haupt-Linie, ist diejenige Linie, so von dem Kehl - Puncce c-l), ooerL, bis an die Bollwerks-Spitze o,b,n, gezogen wird, und das Bollwerk, wenn es regulär ist, in zwey gleiche Thei- te zer chneioet, wie hier die Linie vb,ks. Redl- Lrnie, OorFsstu Lostionsist das Stuck der innern Poiygonal-Linie, welches von den Kehl-Puncte 0 bis au die zu beyden Seiten stehende Flanque reichet, als hier vonl) bis ä u. x,vsn L bis §,u. vomO bis m. Hatv-Kedi-Linie, 0emi-Oor§-, ist das Stück der verlängerten Courcine von der Flanque bis zum Kehl-Puncte, allw» sie auch den Kehi-Winkel macht, kl-mo, ?»>oxttF» . oblique, schräge flanque, wenn die . ch-Liilie ausderCourtine einen stum> dreyfach rErt/Flanque'lst^ wenn" sw oben gebrochen,und einen Orillon machet, das untere Theil derjelbe» aber zurück gezogen ist. siehe 1. VI. ü§. r I-nc ä 1 a VsubanechieFranzösisckeFIan. qne, wenn derLrillon rund, die retirirce Flanque aber eingebogen ist, so die Fran- zolen I^ourcreuis nennen. k°Ianc xrolonsss.die verlänqerre flanque, ist diezenige, so nicht auf der Courtine, sondern aufder beständigen Streich-Linie m-b perpendicular stehet, oder aus dem Centro ^ durch m bis an di« kscen gezogen ist, als hier m-n. kace,GesichtS-Linie,kuci./xr,vu»u4-ll/,, so hejssendie beqden äuffersten ,n,en eines Bollwerks, welche die Spike oder Pünte formtreu, und aus den nächst gegen über liegenden. Flanquen bestrichen werden. Die Französin nennen sie auch ?-m äuLs- stion. H,er siehet mansie gezogen von« »n.n, oder von b in i, oder von b in K. k'ace prolonxse.verlänuerre D«sichts-Li- nie, ist das übrige Stück der rasirenden Defensions-Linie von dem Schrilcer-Eck bis.an die Courtine , .hier c--o. Sourcinr, Ukirrelwalls-Linie, oder Zivi« scheN-Wall,^on.m>n ia,e/ ist «die Länge des Walls zwischen zwey Bollwerken, oder hier die Linie i> - m. ir-ist § - ä. welche die beyde Bollwerke zusammen hänget Defens-Linie, Defensions- Streich-oder gegen der k-cs macht, die er beschieffen soll, hier c-k, c.»-, c-r>. Fichirend« Defens-Linje, äkfr»/!,- air mnjo»-, die bewegliche oder einiauf- fende Streich-Linie, ist die Linie b-z, 2 .ä, km-b, und b-o, weiche aus dem , Puncce, wo die Courtine und Flanquezu« sammen laussen, bis zu dem Boliwerks- Punct, Pünte oder Spitze, ausserhalb neben der Face weg gehet. RasirendeDefen».Lln»e,/.i»en^se«/i,»i. m!n»,>, die unbewegliche oder streichende Streich.Linie, gehet vondemBollwerks- , Puncte an, durch die Face bis an den Winkel, weichen die Fmnque und Courcine machen. Hier ist sie mit b l, o-c, b-s, und s-cl, bemerket, und machec die S-conll- klanqusn l-m.o-p, cl--,U»d ?-o. Leconll-k'IaTlc, Srreich-Platz , ist hier die Linie I-m, o-p, ä-e, und k-x, und heisser dasjenige Stuck der Courtine, welches anhebet, wo sich die rasirende Desens-Lime endiget, und gehet bis an die Fla»que- 2 ) Alle Haupr, Winkel, so »e? eine» Fornfication Vorkommen, kls. I. und V. ^nxls äu L«mre, oder Leu» 7 teuni»- ElklanmA der VI. Tabelle. »um»-Winkel, ^»au/r^cknt, i, se«^n- »M >st,w. lchcn jwcy benachbarte Scimdiamem mir ihrem Zusamen- laus im Cenlro machen, als hier der Winke!, L-VO. II. OAL uuo L/)ü, Die Grade des Cenlri-Winkcls eines regulairen Polvgous oder Viel-Ecks zu finden, darf Man nur ,k>o. Grad milder Zahl, aus so vi-icnEcken die Figurbesteh.n soll,z.L.im Siebcu-Cck mic der Zahl 7. dividiren, da man denn z >. Grad und z. Siebentheile heraus bringet. Diesen Bruch genau zu wissen,inulrtplicire man deuZehler mit -o. Minuten,und dividire mit? als demNen- »er, so bekömmt man die Minuten. Will yian den »verbliebenen Bruch fünf Sie- hentheilezu Sekunden machen, so proce» tz>rer man auf vorige Weise. Aygls cju kol^zvne, See Reh! - Winkel, vderFigur-Circumserenz- Polygon- Winkel, ist derjenige Winkel,welchen jwcy Polygonen oder Viel-Ecke formiren, wenn stx zusammen stoffen; hier wird er mir ULI), ir. LOL. bemerket« Hu. Is-Oiiettsur-Richi-Mlnbelstst derjenige Winkel, durch dessen Bcyhülse man die Länge der Linie» findet; er ist zu mechanischer Aufreistüng einer Festung nöchig. Anfflecls Lslecha vrr EreiU-,Minke!, hgl» ter-Fignc-Wiukel, wird von dem kleinen Diamcier und der inner» Polygone sor- Miret, z. E. hier L in.. Angle stimenui , abnehmender Winkel, wiro von der Derens-Listte und der aus» fern Polygone gemacht, z. E.. hier c-i-n, yderr-k b. Ayzle äu Lsstiou, Angle Asngue , Bqll- rperka- Winke!, Bollwerks«Spitze, oder p-inre, ist derjenige Winkel, welchen r.Facen machen, hier wird er durch i-d!e. astgezeiget. ' Angle äs In Louruns, Tourtrnen-Winkrl, wirs von. der Courtine und. Flanque sor- nnret. Angls, äu. boVGraben-Winkel, heisset der, welchen die beyden, äussersten Geilen des Grabens. Milten vor der Courtine mq- chen, hier v-c-K,. Angleäs I'LxauIe, Schulter-Winkel, ist hier durch b-l-ä, n-K-g. und b-r-x, ausge- druckk,und wird von einerFace und einer Flanque formirck« Anzle-korm- blnncstormirenderStreich» Winkel, ist hier O-i, O K, und O-K, und wird von demKehl-Puncte und demSchul- ter-Eck gemacht. Ustr «ch-Flanque-und Lourrinen Winkel, istder Triangel, welchen k-g-s,i-st-k, k-x-I, und n-m-o formiren. Angls äs laligns cle ssekense äs klanc, Flan- qrie-oder Streich Winkel, wird auch Winkel der Flügels und der beweglichen Stretch-Linie genannt, weil die Flanque ». bewegticheStreich Linie selbigen formi- «n. Hier ist er durch e-k-e, ki-l-F, m-n-o, und x-k-I vorgestellcc,und ist mit dem vor-> hergehenden einerlei). Anf-Ie UanguLM exterleur, der grosse Streich-, rvl, kei, heißt derjenigeWinkel, so mitten vor der Courcine ist, und entweder von der Verlängerung der Facen der Bollwerke,oder der beyden fichirendenDe- fens-Linien, Creutz-weise bey Aufreissung ein« Festung gezogen wird, den man aber nach Verfertigung des Riffes nicht stehet. Angls ilra^usnk interieur , der kie-ne Stretch- U?»nte.,lst hier derWinkelk-ll-i, e-g-K, und o-m-n, den die rastrende De» fens-Linie mit der Courtine macht.. Angle äe I, Termine , der Schutz-oder Streich-Wink rl, Tenaillen-Winkel, ist hier der Winkel, a - ur-, b-v-r, den die beyden grösser» Defens - Linien formt« ren. Angle remrant, einfallender oder eingebogener Winkel, dessen Seiten auswärts , die Spitze aber einwärts nach der Festung zu gehet. Angle laillirntoulorrrnr, hervorspringrn- der winket dessen Spitze auswärts nach dem Felde zu, die Setten aber einwärts gekchret sind. LI6I7O.A II. Ist zu sehen, wo ein Dessein ausgeführat worden, und zwar i) Die Grund-Lage oder Fuß.pfad de« Haupr-Wallrs, Mit seiner Abdachungoder Böschung von innen und aussen; und big. VI. p. a. und x. l». Aparellen, »der Auffahrten am de« big. lll.ee. Banquers, Ol?. IV. o. Berme, big. Vl. x. Bonners, kiz.il. und III. o> Tourrrnr, big. II. r. Face, big. II. o. x.. Flanque, big. II. q.r. Schreß-Scharte» , big. UV. ». Wallgangbig. 1kl. und k'lz- VI. o-». SllediejeStückestnd zwarbiz.HI. deutlich bemerket, und nach ihrer zusammen genom- menenFuß-Breite überhaupt nur mit rin» Parallel-Linte umzogen und äerermimrec; biz. VI- aber ist ein jedes derselben besonders durch Licht und Scharren und in gehöriger Breite distinguirec worden, r) Die gesamreBrerre oderAnlage de« um die Festung mit ihremWast- gange;. Courkine,, Face und Flanque^ z) Die völlige Ankag« kig. 5- des G. aben» mit sein» 4 . Lunsrrs. 4) Di« Anlage der LanA-r/k»,- mit ihrem rix. Erklärung der VI. Tabelle. k-L.Ik.ev. Wallgang. Vl.o. Bauquets. VI. o. Brustwehr. Glacis und VI.s.g. äussern Graben; ktz. IN. §. Il.klscs ck'^rmss. -,'L.W s jedes diejcr bisher vorgekommenen Wörter bedeute, solches ist imsseit. und Viac.Lex.it. Lex. ,lachzuschlagen. I'IOUK^ III. Ist «in völliges 8 L'I'lOX oder Bollwerk einer Festung ourch Licht und Schatten deulnch vor Augen gestellec. Man sicher darauf wie der Hi,!pi-M>.!l mit seinen -VxLisIIeil, es. Wallqang , us. und Parape-s oderBrustwehren, rund um dieFe- stung gezogen; ingleichen / wie die ksuttsblLys, ulic ihrer Klanque und Eounine, um die Haupt-Festung parallel herum lauste: Ferner ergiebc sich die Breite des Grabens n. mit seiner Ounecte t. So zeiget auch k'ixurL III. wohin auf dem bedeckten Wege der Conlrescarpe die Traverse», X- Capsniers, M- Westen-Plätze, sslscs ä' Vrmsü, u. M. Und Lorriril, oder heimliche Ausfälle k?. wie auch, wo im Giacw die ^oumoux., KK. welches grosse Minen-Kam- mern, und routuslles, welches kleine oderFlatter-Mine sind, pstegen angelegt zu werden, um den Feino, wenn er Pmro aufdem Glacis fassen wollte, ln die Lust zu sprengen, kllg. III. und IV. erolicket man, wo in der Mitten des Haupc-Walles, der Lourlinemno der llluiispisy-, die Thorr der Fenung anzubklngen. Piomz.^ iv. Weiset der Ausschnitt von ein und einem halben Polygon an dem Kalüoii, oder LslLre.kH. wiemanbey ei; nes Feindes furiosen und der Haupt- Festung sich immer mehr und inehr näherndm Angrif oder Attaque sich mir besonder« Abstbn.kren hh. um an des Feinds Breche steh n zu bleibe», verschanzen, und dem Feinde den sogar geschwinden Eingang in die Festung noch eine Weile dispuri- ren könne- gks wird ferner in dieserFigur gezeiget, was einlL'uerLl-I^etrsncii-ment sderGene-, u.r-Äbnchnltt :en , nemlich eine fast l ganz und gar im Angesicht der seiudü- chen Acraqur neu- erbauet« V.erichan- < ruug, MN sich nuiimehro, da man diel rwar fest und massiv genug, aber nicht nach des Felndes, sondern nach einqel htidecer Attaque angelegten Werke und gebaueten Linien verlassen, », dieser aufS ausserste zu wehren. Wettcrist in dieser Figur zu sehen, w» der Feind nach gelegter cc.Liecke, in der Bollwerks - Face »der zs.pünre, die Osilsrie, nachdem er die LsxxsqestoffeiissbesichekioüI.xix.VI.) und auf dem Bedeckte» Wege oder Lonticscsrx» kocks oder Fuß gesqsset, unter beständigem Canomre» und Bomben» ^ Werfen und Feuern sowohl von Vl§- 4 Z. Batterien, 47.Bresch-Batterien und S < > Batterien »keloitiers > als aus dm Approchen, oder Trencheen, von der Infanterie mit Musaueceii, die Gallerie über den Ist.«. Grabe» und t. Lun-tt-, so er mit ü§. 28 . Fafchjneuauszuiüllensucht, an di» Festung überbriiigck; auch wie die Belagerte» das Ueberbriugen aus «Z-lq;. t>8- Vl- Traverfeu , und denen ilL.r.Lrxonisrss,hinter welcherIiifanterie stehet, ingieichen aus den niedrigen zr.PiLnc§i>s5 oder Istuilstzts^s-Flanken, und der Courtiue, desgleichen von denen --b Plüncr läriiLsoderrelintten Flanken, e ä Lscoiiä Fianken und andern Werken,, »der l>z>. Ausfallen zu verwehren suche». VI- Ist ein kk.0k'IL, nach des Rimplers Maximen entworfen, so imc der innern und äusseren Defensiv», daran die obereFläche in Per» specriv geicgec, um sich eine bessere sssee von dem Wallgange des8.smxsrt oderHaupt-Wal- les mit seiner innern und äuffern i. x-Brustwehre, wie auch der innern und äusseren I. b. c.b-Ltiilebi-ty-, jngleichen dem c. innern Grabe» gegen die istadt/deiu ä. MicceluderHaupr-Graben zwischen der I suilsbtLye und Loutisscarz--, dem k. §. A.vsnt-l'olid oder äussernlöraben vor he», Olsci« der n. st. Crone, Ll'cLrxs, o. Lsnquett, x. L-rme, versehe» ist, dabey alles in seiner gehörigen Höhe,Breite und TiesseMch deyliggeiidemRmhen-Maas, »orgestel- lek worden. Erklärung -er VI. Tabelle. vu. Prasentiret.eiue ^lruenulaire Festung Mit ihren s-, Flanquen und ca.Drllloiis. k lOM.^ VIII. Eine Tiradelie somit Aussen-Werken, nemlich »c, Havelius. ää. abgebrochenen «der halbenBastiSnen, 57 - Kronwerk, z-i. Horuwerr, üo. Coiureicarpe, und 58. k'iLcK-s gegen aussen umgeben ist. ?IOVX^ IX. Ist eine Vorstellung eines Lagers, welches mit seinen Circumvallacicns-und Eoncrevallations - Linien, mit darzwi- schen gelegten Halben Redouten, 47 . Ganzen Redouce» und Länglichen Redoute,i, ingleichen mit L«. 5 e. Scern-Schanzen, so 3, 4,;, 6 eck,cht sind/und mit 5>. Feld-Schanzen, die 3, 4 , 5 . ganze und Halde Bollwerke haben, undLinien umgeben, mit 54. SE-Brücken und Sb.LilegeudenEommunications-Brucken zu,awmen gehängt, um über einenFluß d,e nörhigeEoinmuiiieaciou zu haben; au, einer Insel des FlusseS lieget ein - -.Forc,und ausdemFlusseisteine S.O-Lenreoder Uedersetzung zu landen, an dem Uier aber ist Wald oder Lutcacks zu sehen. kTMK .71 X. Stellet vor eine Belagerung oder cinerFe- stung. Gs komn en hier allerhandLinien und andere Werker vor, als: ZI. karrllele. » LommunicalionS-Linie, A.procheu, Traverse», 47. ILre «lc la Iranelläa. 4a. Sicsae, 48. Reöouten, (srocncrs. Laussgräben, z>. Kegel, «1. Bre ch-Batterien, anders 4-. Bakterien. Dl« übrigen zum Kriegs-Wesen gehörigen amdieler Laceliebestudl. Figuren wollen wir nach der Dränung der Numeri, speci- stclren, vanlii oe.Lescr der ihm etwa» unbekannte,. Benennungen wegen, bell» füglimer eu-wedcr ^us dein oeir. und viar.chex.oderai-er anv dem sich Raids eryoien könne. 1. Armirtc Prahme mit Kanonen besetzt. 2. Lsxonieies Tun. / z.Lsmillvn. 4.1'smbvur. 5. Iltcallivn. 6. vaic-nre, wie auch Kanonen zu dersn Bedeckung. 7.7-oldaieu-Zelter. 8. kviirons. 9. Fort auf einer Intel. 10. Gatter - Thor und L. chlagbaum, Lar- 1 tSI 65 . >r. Geflochtene Hürden überde» Morast zu legen. ir. Blendung mit Wossacken, so man in geschwinder Eil hin,teilen kau, wohin man will- >3- Grosse Schanz-Körbe. '4. Lorbeillc-, kleine Schanz-Körbe, oder ErdÄgrbc. > 5 . Bleiidungen oder Llsmelatt auf Raa der» mit fortzuschieben. 16. Sand-Säcke,sind von arobcnZwillich oderLeiiiwand gemachte,andercbaibFaS hohe und >o dicke Säcke» darein inan Sand oder Erde füllet- Man bedienet sich derselben aus vcrschiedne Art zur Bedeckung. 17. Korbe zum Erde tragen,so ausWclden geflochten sind. rs. Blendungen mit ausgcrichteten Faschinen. '9. Pallisaden. Hierbcy stehet mau einen Trompeter zuPftrde welcher dieFeftung aussoraert,vdcr sollstciwas bcy benBe- lagerten anzubrMM hat. Wie den auch der bey denPontons n. 8.bes,nölichePau-> ker;uP,erde, ingleichen n. ,8-e!» Tambour zu Fuß, so manchmal 1nicBrles.11 oder in andernA.rrichmngen in eliie belagerte Festung pflegen verschicket zu werden. zo.LIlinrelet flmxls, einfache Blendungen. 3,. keiLnrel-t ävupl-, dvppletc Blendungen. aa.kLrii-i-, Krerih - Larrisre, Dreh- Bäume, wider das Eindringen der Reuierep. 13. OnÄnä-Ile», Blend - Leuchter, von FglchiileiizusaMmen gesetzt. 34. Faschinen-Bank, darauf die Fa chs» neu gebunden werden. 3;. Woll-Läcke, weiche zu Blendungen bey Erostiung der Treucheen und vry Scossung der Sappe gebraucht werden. aü. HerMon, Skurmbret vderScrirmeg«. 27.Herlb, Fali-Sturiu-Gaiter. 38. Faschinen und Faschinen-Messer. 29. H-iiiLn, ein mit Stacheln versehen« - Schiagbaum. go. corclonu-psill-, Windezum Stroh- Seil, womit die Apprvchen «dgesteckek »erden. S>.L»k Erklärung der VI. TabeAe. zi. Lotterie ü Rlorci-rr, Kessel. ga. L-ckLuc, Feuer-Harz-oder Pech-Pfanne. 8Z. dlar^uipe, ein Dfficier-Zelt. 24. Vrmoil-Il-, Hand-Ramme, Erd-Stös- fel, die Stuck-Becrungen damit derb zu stoffen. z;. Doßier-Brett, oder Schaar-Waage, die Abdachung und Böschung des Walles damit zu examiuireu. z6. Oi.ii<-r,L, so aus Balken, Pfosten, Bohlen und Brettern bestehet. z7. Laus-Karren, Schanz-Äarren. zz. Bresche, so in die Pünte oder Spitze des Bollwerks gelegec, und von den Belagerten mir Fug-Angel» wider die anfallende Funde gespickt worden. zp. Hau-oder Brech-Stange. 40. Spanilche oder Friesische.Reuter; webe» ein Hand-Schlägel. 41. Wall^Schlägel. 42. Erd-Schader» 4z. SarreriL ä , mit ihren »9 M-rlvn-n, d) Schieß - Scharten und c) Stück-Bercungen. 44. Lolumna Mattlr, Kriegs - oder Denk- Säuie,ist eine oben mit einem brennenden Feuer-Ballen von dauerhaften Stein gehauene Säule oder Pyramide, dergleichen in den neuern Zeiten in dem berühmten Sächsische» üampement 1730. der Rachworden.'" 2"'^e»ken sind «u,gernl,cec 4.;- Traversen,so von denen Belagerten auf» geworfen werden,sowohl das Lnsüiren oer feindlichen Kanoiien-Kugei» au, den oe, deckten Weg, als in die andern Werte zu verhindern, und auch ihm das Gesicht m benehmen, und vey Sroisung der apöe und Ersteigung eines Passes nahe«,, ,h„ stch.n zu bleiben, uns ihm die Passage Fuß für Fuß zu tisputiren» 46» vLie,ae. 4 » ^j'prvckss Uaveil-». 48. Redvucen. 49 Feld-Schanze. ze>. S.ern-Schanze. ;>. Feld-Schanze, so dreyeckizk. 5 . - - - - viercckigr in. LZ. Fliegende vderEommn>ii«a:ion--Brü«kr> 54. -L chiss-Drücke. 55. Maaß-Slab von 40. Rheinländiichen Ruthen, zu Ausrhei.ung des Pronls. KL. Die Länge betrug in der Zelchmmg just einen hu tbenRhennandnchenGchuh, im Abdrucke ab r ist solche fast zwe, Messer-Rücken dicke im Papier cmgr« lausten. 56. Eiß-Säge. 57. Eoutrefcarpe, des KronenwekksAussem werk. 58. Hornwerk. 59. t lecstcs. 60. CoNtrescarp«. Die VII. und folgende Tabellen bedürfen keiner weitern Erklärung/als die/welche schon bey denen Figuren der Kupfer-Platten selbst stehen. Erklärung der letzten Tabelle. s^ierist die!ckLk<.VI.l)lL,rv.>pen-Ri»ist, »V lliuton, ^ vorgestellec. Wir haben erstlich r» betrachten: ^ Dre Sriicke eines wapens. Solche sind entweder westnrlrche, als Schild und Helm; oder Vreb«n-S:ückr,nemiich was ecwann aus, neben oder hinter einem Wapen zu sehen,, Sie besonder,, Wappen-Figuren, Heim, Kleinodien, Decken, Wappen-Knechte, Schiidhaiter re. vom Schilde. Bey dem Schilde kommt vor zu bemerken, dessen I) Gestalt, nach den alten sowohl als neuern Seiten, wie sie oben auf der Tabelle entworfen. ^ , r)Stellu»g,nach alter und neuerManier auf Münze», Medaillen, alcenGebänden, Monumenten,und in neuernWapcn-Dücheni. r) Muren. Db »un gleich die Wapen-Figuren fast u nzehlig sind, so können sie doch in 3. Siassen gebracht werden. Die erste ackasse der- bvapcn-Muren. Herolo«-Fn,oren, Ehren-Stücke, eigeiit- thümliche Wapen-Flgureistkiecn konurr- ble«, /,.«»mö-ck/.Dergleichen sind I ») Schiidü-Tsirilungen, woselbst vier Haupt - Secliviien vorrommen, als: l« Verbellt, puiti, »ten ss' 8-,m,h.ist, wenn ein Schild von oben herab durch eine oder mehr Perpendlcular-Linirn zerschnitten, oder gleichsam in gewipeLdeiie und Plätze voneinander gesondert w,rd,z. E. einmal gecheiiel sine ck;. >. mit einen:5)amt- Schnllt k. ,9. Maner-Zinnen-Schnlit Wolkeii-Schnltt lo.Schnecken-Schiutt rechte» 16. „nd umgekehrte» Gobcl-Schmtt 17. Einmahl gethellec >. >5. übereck -8. Psah weise 9. ^o.oder zweymal z s. gefien,» mec 29.Psahl undSäulei,-weise geehelier zo. sechsmal gethellec zo. rechts -f und lliiks » ge» cheilec rv und v.». ck; e. bis . » Fuß getheilet ; durch einen eusgehohlteii und umgekehrten 5e.Spltzen-Schnitt-,2.zz. ;z. 2.Gespärren,coupö /,»> rront^üten fekkum, oder quer durchgetheNel. Derglelchess»nd die Wapen in - .und I. so mit auisteigendeiia un» mir odsteigendenStussen, 7 mit ememärerb- Schnitc, i-.Klee-Bftt-Schuilt, iv.undzr. zweomal,c gegen das Haupt, ä und - zweymal gespalren, l- mit einem Mauer-Zinnen« Schnitt, Erklärung der letzten Tabelle. Schnitt, zz.Stuffen-Schnitt, 5z. ,6. sechs Spitzen-Schnicten, 22. dreymal. z. Rechts durchschn,rren,clLnck<-» Dr«- secct,-r, oder aus dem rechten Samner-Eck schräg herab gegen die Linke durch>chniccen, als in. und z. so jweymal mit einem Mauer-Zinnen-und gleichen Schnur, 6. Stusfen-Schiritl, rz. jweymal 25. neunmal Schlangen weis, 9. mit einem Welttn-Schnitc durchschnitten. 4. L!!irsdulchfchnrrrcn,»ilIchLi^ana- /, /i/u/n -!, oder oben aus dem linken Smülcer-Eck gegen unten zur Rechten ge- ty.üec, aiS p. und< s. mit einem Kerb- E>u)uitt,»>. Wellen-Schnict,ro.mit 2.Kerb- Schuicten.' d7 Schildes.Haupt, big. e. das oberste, c> Schttoeo-Fuß, kig. e. das unterste Gluck im Schilde. ä) Dalken, b'i^. ä. 21. zr. 47. StreiffM oder Bande, 46. «7 chlachter,->-.e>n aeflan.mcer Pfahl, ;o. mit z. Prahlen belegt, VV. 2. goldene Pfahle im schwarzen Felde, X zwey bmue Pfahle im goldenen Fel- de. ^ L) Sparre>>, »4. im 2s. Felde, b) »reuye, kig. 34. z6. Z7.42.44. i7 iLlNsa»unZ, üc>iclnrs,klg. Zz». ic) lvnikel, 4Z. 1) Schlldiein, big. n. 67. 88. »- «17 bauten oder Schach, e. 4z, 5 s. 52. n) Spindel ödst weckt», 58.59. 07 Puter, 57. x) Spitzen, 5Z. 54- 55. 84 > Ständer, k'ig. 49 . 4- e-ictel, Lrr-l-, ki§. «5- Ringe, ss.n- neLu 8z. r) Äuf-rln, oder Ballen,Pillen, Münzen, Lelanr, wenn sie micGold oder Silber rin- glrt slnd, oder wenn sie mit Farden tuigirt sind, Kngem. -7 li.llctL, von einigen Steine, Ziegelsteine, Brie,e und Zertclgen genannt, k,g. 4 «. r) 2la»scrordentiiche Figuren, als ssiz- 4-. ein Haupt-Pfahl, Platt-Kragen, 4a. Gchächer-öreutz, pill-rLk^cksgoiill». Die zweyie Llasfe. Gemeine Figuren, sind hervorgebracht entweder von dar ») Nmnr, und zwar solche, >) die ein Leben haben, als: »7 Figuren vernünftiger Dinge, nemiich von Menschen, darunter gehöret alles dasjenige, so eine menschliche Gestalt har, es feyn Engel, oder EngeiS - Kopie, Manns - oder Weibs - Figuren, Alte oder Km.'er, auch deren Kopfe, nackend ober bekleidet re. vollkommen, oder am Leibe ge- stümmelr, oder Chimären,sie erscheinen flehend, vor oder seitwärts, sitzen, oder schreiten fort, mit allerhand Liueturen, auch wohl auf ungewöhnliche Art gefarbe . Hier kommen die Heraldi,chen '1 Li- Mm vor;Brust Stück gestümmclt, jesiwerrs gewandt im Visier, büg. ;ü. gebarret, gevartet, bekleidet, geharnifchc, flache Hand, Faust, getreue Hände re. (b) unvernünftiger Dinge, als da sind Figuren (i) fliegender, (r) 4- fußiger, (z) fchwimmender, ui.d (4) kriechender Gelchöpfe. (c) Figuren von D> wachsig, als.' Baume, Früchte, Bluniu» -e. 2) die keuiLebe» haben, lind zw r vo» Dingen, (->7 so oben am Himmel und i» der Lust, als: Sonne,Mond,Sterne, Regenbogen , Wolken re. (b) so unten au,Erden, als die Erdkugel selbst, Berge, Flüsse, Landschaften rc. b) oder von der Runst, dchin gehöre» Hauser, samt aller Zugehbr. Kleider, samt aller Zugehör. H-usgeräihe mancherley Arcen. Ziriegs-Geräthe von vielerlei, Sorte». Allerhand OmE««» und Zeichen. Die dritte Elaste derwapcn-.f-gurrn. Bey-Feicheii,üriMi-s,!),/»,,Ihr Unterschied sinder sich entw.dcr 1) an demSchild und dessen Figuren durch »7 Veränderung, d-Verringerung,oder c) Vermehrung. 2) an öemHeiin und desse„Zierrathen,»der z-a» beyden Stücken. Vs» dem Helm. Beyden Helmen sind in acht zu nehme», deren Befchaffenheir, lr incturen, Stellung, Zahl, Heim-Decken und Heim-Zierrathen. Die Fraiizofen wollen, daß k°i§. U. ein zrönigl. Heim entweder ganz offen, oder wo er ja gefchlosscn, ,1. Bügel haben,n. micGoid kingirr seviisolle. V. ein Herzogüch-oder Fürstlicher p.Bn- gel,, und inlt Silber ringirr. W. ein Gräflicher 7. Bügel, und auch mit Silber tingirc. X. eines Barons oder Freyherrns 5. Bügel oder Stahl-Farven. V. ein Adelicher aber loll 3. Bügel oder Reiste haben, und mit Stahl-Farbe» tingirt seyn. 2 . Geschlossene Helme, eigentlich Slech, Heime. Wiesdie Helme gestellt werden, siehe siiss. 68. 79. 8 r. 87 . 90. 91. Diele Wappen- Schilder werden statt der Helme nur mit einer Krone bedeckt, siehe kig> s9.6r.71.92. Helm-Decken nach alter Art, 7s. 79-Ss. rc. nach neuer Arh ssig-68.81.87.89. HUm-Zre, arhen,Helm-Kleinodien, Helm- Zeichen begreifst» alles, was am Helm z» sehen,st,wie es auch'' amen haben mamalS Kronen, 5 kra»tt, Wülste, Hüthe,Mütze»/ Kül>en, Thiere.ssiL-ds. 78.87.89. Lkonei» Erklärung der letzten Tabelle. Leonen und Hutsie sind: xiE. .^. Die Pabstliche dreyfache. ü. Die Kaiserliche. L. Die Spanische, v. Die Französische. Die Groß-Britannische. P. Die Pühinijche. tt. Die Ungarische, tt. Ein Caroinais-Huth ist von der Erz - und Bischöffe ihren nur darinnen unicrschieden, das diese arm, lind, und weniger Quasten ha^en. I. ein Ehur - Huch. K. ein HerzogS-oder Fürsten-Huch. I,. des Dugs zu Venedig. N. die Loscaniche Krone. K. der König!. Französischen Pr.nzeu. O. der Prinzen von Geblüt m Frankreich. k. eine Bischofs-Mütze. §. eine Gräfliche Krone. I<. eines Mortui;. 8. eines Barons. l . eines Edelmanns. Vleben-Sructe emeo wapens sind r evrdens-peichen, dergleichen kia . »7- im Preußischen Wapen der schwarze Adler-Drden, im Grast. Sulkowskischen ki§. 89. dcrPohlnische Adler-Drden. 2.öeiet»en gewisseeAemree undwürdrn. Go führet der Pabstzwey Schlüssel, seine geistliche Gewalt anzuzeigen.. Die geistlichen Erz - und Bischoffe, wie auch Lebte, so Reichs-Fürsten sind, den Hirten-Scab und das Schwerdc, k'ig. e>9. 7>. Die Erz-Bischösse ihr Creutz, k'ig. 70. Die Siebte ihre Mütze, P15. 71. Die Priors und Äebtißinnen ihren Stab, kie. 72.7Z. Die Nsr-clEx üe I'iaric-, oder ein anderer grosser General-Commandeur, 2. Stäbe, d'iz-74. , . Ein Admiral zwey Anker, kö§. 7 K Ein üurmrenäancäesl'irisncrs, z, ausge- richtete Schlüssel, ki^. 76. Ein commandirender General, Kanonen, Fahnen, Standarten und Pausen, sbix. 89 « 2 . Sa>ildl)alte>-,1^.77.78. 82 . 67 . U.87. 4 . Wappen und Tde onrn-Lelr«, Für- sten-Mantel, kavillvn, s. k^. 92. Lesendes wappeiu ist, das sich von sich selbst erkläret, alsviK.;6.6s. 6,. Juflamenseyung und Vereinigung der wapp«n,siehe klss. 62.64.65. 66. ZmBlaloniuren undKangirung derer Wappen sind zu observiren: kshk- 5- Ehren- — r-8. 6. Herz-und 1 . Nabel-Stelle; Ir. '' Mittel-Nabel- und 0. Rüken-Mittel-und Herz-Schild- Aus dem Grund-M 1 ^. 6 . kau ma„ ft« hen,wieimK0n.gl.PreuksischcnWavpe^ mret worden, (siche Ferr. 1«^. unter dem Titel Wappen,) die vornehmste« Wappen rangirr sine. Von de» IQ .. euren, welche hier oben zu beyden Seiten erklärt zu sehen, nt schon p-lj-. 9. bey der lll. Tadell - gehandelt woroen, wohin wir de,! Leser zurück verweisen, aber noch Lie es anmerken »lügen, daß einige bey den Lr« VenS-Zeichen ander» als hier gebrauchet werden. k'lss. 92. stellet das Chur-Sächsische Wappen, wie es bey der Erb-Hnidigu»- >7ZZ. blajonnirc war, vor. bi'5. 99. Genealogischer Geschlechts - »der Stamm-B-unr des Königlich-Pohlnische» und Ehurlürstlich- Sächsische» Geheimen Cavinets-Ministers, Herrn Alexander Josephs, Grasen von kowsky , weicher sich aus zweyerley Art dergestalt präftntirec, daß man die Helge Z t> wie -e ^ und n wie li!- sorniiren kan : ES ist derseive hier »ur vis auf >6. Ahnen ausgeführet worden. Pi§. v. Das Wappen der Residenz- Stadt Dresden bestehet in einem getheNcen Schild, weicher vorne» einen zum Streit bereiteten schwarzen Löwen, mit ossenem Rachen, vorgeschtagcnec rvthen Zunge, und doppeltem >» die Höhe gewaildten Schwanz undWaffen, im goldenen Felde, hinten aber zwey goldene Psäyie im schwarzen Felde zeiget. Pl§. x. Das Wappen der Stadt Leipzig ist einmayi gechciiet, und führet vvrnen einen zum Streit bereiteten goldenen Löwen, inirossenem Rach.n,vorgech!a» gencr rorhen Zunge, vopp .r ni die Höhe gewandtem Schwa zund Waffen, im blanenF.lde; hmten aber hates zweybianePsävle im goldenen F lde. dllL. Von denen hier voriominei«d.n und andern Wappen stehe eine ausfüdrliche Erklärung nn Z -ir. Lex. untre dem Titel : Wappen,woftlbstste in A ph-beii« scher Lrdnung zu finden,und wirs mau daselbst in dem Anhang desWappeuRe» zisters sich mit tliutzen bedienen kyi» nen.