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Johann Hübners Neu-vermehrtes und verbessertes Reales Staats- Zeitungs- und Conversations-Lexicon : Darinnen sowohl Die Religionen und geistlichen Orden, die Reiche und Staaten, Meere, Seen ... Als auch Andere in Zeitungen und täglicher Conversation vorkommende aus fremden Sprachen entlehnte Wörter ... klar und deutlich beschrieben werden
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Academie:

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in den vorgegebenen Materien die besteProbe der Beredsamkeit ableaen würden,welcherPreiß in einer güldenen Lilie, dar-unter ein Lvkbecr-Zweig mit denen Wor-ten: st i'immormlit--, bestehet, lieber d.iehwerde,: jährlich am Tage desH.hudcwigs,ist der r;. Aug. ?. güldene Medaillen aus-getheilet. Ausder ersten steher and Bild-Nlß desH. Ludewlgs, 7c><-. i.iviLLwcrth,'und ist ein Prelß für das besieSpeelmen in-er Beredsamkeit; die andere ist 220. H-vrs; wertst, zeiget dasBiloniß des regie-renden Königs, und ist eine Belohnungfür das desteSpecimen in der Poesie.Wö-be y nochzumerke», daß auch fremde Ge-lehrte ihre Lpecimina clmchicken , unddie e Preise erlangen können.

IMonm um wur-

de ,7>6.vonPistvat-Perronen gesn^tct und,700.00» König Johann V- beftättiget.Ausstr der Derbeneruna ocr S'/r'che undderDichtkunst arbeiten diehstieder oersel^'den auch ad. der Kirchen-nnL PolirischenGeschichte Portugals. .

^«äenu- der wissen f'chaften zu Peters-burg, hat Perer derGrosie kurz vor feinemTode angelegt. Sie cheilc sich in z. Aal-len , in diePhysische, Mathematische undDistorische, und hac bereits die ichonsteWerke geliefert.

/lcaclemlestc kscirituroLtcisZculxcu-ra, oder eine Soeietär zu Perseetionirung-er Mahler-und Bildhauer - Kunst, hatbgonil-uiä-diuMr,Scaats-Secretaritts,uud Ober-Ausscher der Königl.Gebäudein Frankreich, gestiftet, so hernach aber,6»7. mit Königl.Privilegien versehen ,und mit den berühmtesten Künstlern be-stellet worden. Sie haben ihreProseffores,die täglich in dergleichen Künstelt ihre öf-fentliche Lecciones halte», lnq.cichen dieFrechen, überall stn ganzen Königreichesolche Academie» anzulegen, und haltensie ihre Zusammenkunft in dem PalaisRoyal zu Paris, wo sie die schönste» Sä-le und Zimmer besitzen. In gedachtemJahre hat der König in Frankreich auchzu Rom eine dergleichen Academie auf ei-gene Kosten fundiret, darüber ein Reccor,der von Paris dahin geschicket wird, dieInspektion hat, damit die FranzösischeNation die zu Rom befindlichen vortreff-liche» Palkaste und alten Stacue» nach-zeichnen, und sich in ihrer Kunst vorrreff-Ucher machen könne. Eden dergleichenhat Friederich August i. König vonPohlen und Churfürst zu Sachsen Anno172;. in Dreßden angeleget, und zuBerlin ist vom König Friedrich l. auch«ine solche Academie, auf Angebeii desChur-Brandenburgischen Hof-Madiers, Itstst.Is Karle, in derDorotheeii-oder Neu-Stadt aufdemScall-Gebaude angerichtetworden, so Mit einem 1'ro:eckllro,s)ir:eto-re and Lscrestlrio^ auch mit ihren Meüorl- ,

Academia

bu§, krvkeikoilbur, ^stjunÄiü, Orcstnnruz,und konoiurist, annoch verse-

hen ist. Anno -7;-. ist zu Appenhagenebenfalls eine solche Academie errichtetworden.

^csäemleckersoux stloroux ZüTvillouse, hatAnno >Z24- von sieben Gelehrten ihrenAstsang, welche alle benachbarte Poetendurch ein öffentliches schreibe» singela-de», daß sie den >. May Mammen kom-men , und mit einander um den Prelß cer-Ilren sollten, welches eine giydcneÄiolewar, welche auch bald vv» dem Raihe da-selbst bestättiget, und die Unkosten dazuhergegeden worden. Die berühmte ci°-nionnn Muis'hgr um das Jahr 1540.hierzu einprächtiges Hans, und oasmej.sre Theil ihres Vermögens vermacht, da-'mit die ! ruxWyttux allemal den I .und z,May sollten gehalten werden. Der Kö-nig ist FrNilkr'eistshar An- >ss,4. -i-ser Zu-saii.meiikttnfr Privilegi'i, als elnerÄcade«mie, aegedeiy und bestinlnit, daß allemalze. Mliglreder dartzincii seyn sollen, auchdie Pransta lu etwas verändert, '

^c«ste,nlS'st-l Vilcznv, ist zu Rom eineMahler-B'ldhauer-und Baumeister Aea-demie, so Anno 1^78. '.niker dem Nah-men d.rGesellschascSc.Liieä, atzfgerlchcecworden. - An. >;>,;.arer h,c sieden Nah-men ii.'.d Einrich-ung einer Academie er-hatceii. Der Pabst Clemens xl. hat siein Äusnehmen gedracht, m.k zu ihrer Zu-sammenkunft einen Saal aus oem Capl-tolio angewiesen.

^caäsmis' stev Iistckiptlosts Zc lVIonno>'ox äcbollas I-srrrox, isteine Aersammiung ge-lehrter y-ntiMSriorum, zu Paris, it'üf.durch Förderung des berühmten Skaaks-Miiiijlcrs, Colbert, gestiftet, so die Anti-quitäten der FranzösischeiiGeschichce, son-derlich Jnseripsiones und Münzen der al-ten Könige untersuchen, auch die Me-daillen und Devisen auf die vornehmsteThaten und Begebenheiten des Königsiuvenkiren sollen,deijenGedächtniß-Müii-zeu sie in Kupfer mit einer Be'chrel-buiig in Paris 170a. heraus gegeben,unter dem Nahmen, liässtallls; stur Isr

principLUX svanomenL clu rsgna str l.nustXlV.bvoy sto branca. AufAnsllchen desAbts Liisnon hat der König dieser Akade-mie eine ganz andere Gestalt gegeben ,-aß sie sich aniebo nicht allem ausdie Inskriptionen und Medaill.s, son-dern auch aus die Historie, und Lateiu-und Griechische I.lrrormu, erstrecket, unddahero den Zusatz sto dslls? bekom-men. Sie bestehet aus vierzig gelehrtenPersonen, und ihreDersammlung geschie-het in einem grossen Saale des alre» I.on-vre wöchentlich Dieilstags und Freytags,Nachmittags erlich. Stunden. Sie bateinen Präsidenten,Vitt-Präsidenten undSecrecarmm.