Academm-
Academla
mailcalischen Streits , wegen des Wortsär, am ersten das su5 c:vilo, d. t. dasRömische Recht, ä°--retha°en. J> uu«serm Teut chland haken die Lcadem.enerst im 14.32ci^v6tt§efan'§2N / lttlö wükdie erste zu Prag An. >7-6°. vom KayserCarl 7 cm I V. nach der Form der Parnersimäner. Es sind daselbst An. ,7--v. bsy»400.'. Studenken qeweien; unter demlveLboic Johann Hilß aber, weilen dieTcurich, Polnisch-und Bayrische Na«lionen „ich, nnhr so vielals die Böhmi-sche gelten iollten, sind an einem L.aguber-oeo. nach,Leipzig gezogen, nnd inner»halbö.Tagen -4°° - janicht lauge dar-nach bey 4vc>O. weggegangen. Heut zuTage heisset man auch eine Academie einehohe Schule, wo Profeffores die vierordentliche Facultäken und Disciplinen,auch Adeliche und Militärische lA-rci-tia. ingleichen Mathematische ÄrmstenndWiilenschajkeii lehren, aber keinenispsÄui-rm Nogniticuin , keinen Senat«och Gewalt zu graduiren haben. Esgiebl aiich anders Academie», die manih er Übungen wegen , dstarke-
lEiesx und Luriochr nennen kan. Wasdie IZqueftr-L oder Ritter - Schulen bc«trist, sind die König!. Dänische zu §op-penhaaen, w von Sora dahin rransferiretworden , ingleichen die von JhroKbnigl.Majestac in P-eussen 170z. zu Berlinfür Junge von Ad> i und Stands-Perso-nen eingerichtete Rilrer - Acadewie, vorankern,m Flor gewesen , aber beydc inAbgang geloinmen. Dergleichen Ritter-Schulen sind mehr m und aufferTentsch-laich, zu Wien, Lüneburg, Brandenburg,Licgnitz, Lnrin, Brüpel und Hanno-ver anzutreffen. Wau nennet auch inTemschland und Italien die Gesellschaf-ten der Eek hrtc-n, Akademien,' welch»über gewisse Punkte der Lruclmcm sich»utcrreden, und einen besonder!! Nah-men erkiesen, dergleichen die ^castomicilncvgniri zu Beueoig, .eoäomici h'urku-rarist lsu äslla Orutco, zu Florenz, g li liu-nwcistizu Rom, gli^rrionüzu Neapülis,lilr Iinrviuui zu Siena, igil SonnLcklusizu Bologna, gli 'IftMxfüiMLil zu May-iand, gll Xiccsrsri ZN Padua, zli ^Ai-uizu Roveredo, und so weiter; > wie dennfast kein L)rt in Italien ist, da die Ge-lehrten nicht eine dergleichen Academieund Geielllchafr unter sich aufgenchtechaben. Zn Tentschland ist die Francis-c»che Academie zu Augspurg, welche derGlomürdige Kayser Franz I. privilegi-rec hac, vor einigen Jahren gestiftet wor-den. In Frankreich heissen si« Xlramöls-L.^»räcmic cso IXrcimeLbure , hat derStaats-Minister, Lift, cloiderr, 1671.zu Paris sundirr, und darüber dem SÜr-incendanten der Königlichen Gebäude dieAuiuchc anvercrauet.
Leoftornio Lononionsi.'! bonwum mrium 6cchiormoriim , und Llememma donarun,srkium. diese letztere wäre eine Versamm-lung allerhand gelehrter Personen, welcheder Pabst Clemens kX.zu Bologna errich-tete, und die Mahler-Bildhauer-undBau - Kunst excoliren sollte. Ms aberbald daraus An. 171a. aufAnftisten desGrafen von dssaisigli eine andere Acade-mie der Wissenschaften und guten Künstezum Vorschein kam , so wurde die Oo-mominLMlcLonl-n 5 0bgenieldcenPabsts,mit dieser neuen Academie vereiniget.Die Memkr-i bestehen setzund ans 4. Nas-sen, I )sind die Orcilnsria, KjkssonorLria,z) Xumsrarla > und 4) die Eleven. DieMaterien, so darinen cractiret werden,be-griffen allerhand Untersuchungen in L^rPhysik, Mathematic,Medicin, Anatomie,Chvmie, und natürlichen Historie.
^csäomiL LollnogrZiicz cle gli nrAonLUti.
eine berühmte Gesellschaft gelehrter Leu-te zn Venedig, die sich hauptsächlich umdas Ausnehmen der Geographie bemühet.Sie ist gegen dasEnde des vorigen 8ecu!j,auf Veranstaltung des berühmten k. Lo -rvn-lli, errichtet. und hat derselbe zu de-ren Gebrauch sowohl seinen als
l 7 ursnm ^oogrsx>kicum gewldinet. DieInstgnlL dieser Academie sind: Ein Schiffauf der Erd-Kugei, mit der Ueoerschrift:klu^ulri"!.
Le-räemio ssr-ncoisi, ist eine Versammlunggelehrter Leute m dem Königlichen Pai-tajt deö alten l-ouvro zu Paris, deren ei-genilicher Zweck dahin gehet, die Fran-zösische Sprache und Beredsamkeit zurVollkommenheit zu bringen, davon hasvon ihnen A.it'Sg.heraus gegebene treff-liche OiKi-mair-: Zeugniß geben kän.Ihre Stistuiig geschähe >«z;. von demCardinal Ki-MoHou.mit ^pprokstiondesKönigs Ludwig Xkls. und dieser Cardi-nal war der erste krowkbor, daher sie auchdann und wann I'.^cräsmiLLminsnte ge«nennet worden; anitzo aber ist derKönig selbst ihr beständiger kroreKor.Die Mitglieder derselben sollen alleWochen dreymai, nshmlich Montags,Donnerstags und Freytags nach dre»Uhr Nachmittags zusammen kommen,und haben sie, nebst dem krorsLbore, ei-nen virsÄorsm, oder Canzler, welcheralle Viertel - Jahre changlret, einen S---i-mrium, der beständig bleibet,> undeine eigene schöne Buchdruckerey. Eshaben sich allezeivdie gelehrtesten und ge-schicktesten Leute, wie auch Hohe Standes-Persöiieu darinn beftinden, welche herKönig öfters mit besonderen Pensionen zudesto gröfferem Fleiß angettieben: auchsind vonM.LLlrLk und andern unterschie-denen Mitgliedern gewisse jährliche Ein-künfte vermachet worden,damit diejenigenih-« Belohnungen erhalten können,welche«5 * in