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weitern Bedingungen festzusetzen; ein Parlamentiren auf eineranderen Grundlage werde verbeten.
r Der General Lecoq hatte, bevor er diesen Schritt that, mit
dem Obersten Caprivi gesprochen, um ihn zu bewegen, sich am20. Dezember, an welchem Tage die Lebensmittel ausgingen, nichtzum zweitenmal der Uebergabe zu widersetzen, dieser hatte abergeantwortet, bis dahin sei noch lange hin, man brauche daher auchnoch nicht an die Uebergabe zu denken.
Am 19. Nachmittags kam der Fürst von Waldeck nach Ha-meln und erzählte den Generalen Alles, was er von den Bege-benheiten bei der preußischen Armee wußte, versicherte auch, daßdie Franzosen bereits die Weichsel überschritten hätten, mithinPreußen unwiederbringlich verloren sei- Weiter erzählte er, daßitalienische Truppen zur Verstärkung der Blokadetruppen bereitsin Pyrmont angekommen seien. Diese, durch einen dem preußi-schen Staate zugethanen Fürsten mitgetheilten Nachrichten, ent-muthigten die Generale völlig, während sie öffentlich noch Alleszu einer ernsthaften Vertheidigung vorbereiteten und hierzu eineKonferenz mit den Artillerie- und Ingenieur-Offizieren hielten.
Ganz unerwartet wurde am Abend des 19. abermals einParlamentair angemeldet. Der Kommandant wollte ihn nichtannehmen, doch der General Lecoq meinte, es sei besser gleich zuerfahren, waS der Feind wolle. Der Hauptmann Hitler mußteden Parlamentair einlassen. Es war der Kapitain Charles miteinem Schreiben des Generals Savary, worin dieser dem Kom-mandanten seine Ankunft als Befehlshaber des Belagerungskorpsmeldete, zugleich seine Freude über die verständigen Ansichten desKommandanten über die Lage der Dinge mit dem Hinzufügenausdrückte, daß er aber dennoch auf die gestellten Bedingungennicht eingehen könne, da der König von Preußen kein Bataillonmehr besitze und selbst auf der Flucht sei; er wünsche das Wei-tere mündlich abzumachen, und überlasse es, Zeit und Ort hierzuzu bestimmen. Erst schlugen die preußischen Generale die Zusam-menkunft ab, bequemten sich aber endlich doch, das Rendezvousauf den 20. um 9 Uhr Morgens bei der Wehrberger Wartefestzusetzen.