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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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die preußischen leichten Truppen, wie schwach und nachlässig derFeind war, und zeigen, daß man bedeutendere Resultate hätte er-zielen können, wenn die kommandirenden Generale entschlossenund thätig gewesen wären.

Am 18. wurde die Garnison des Forts George durch das1. Dataill. Omnien und das 3. Bataill. von Schenk abgelöst,da sie durch die feuchten Kasematten viele Kranke hatte und dasFort kein Lazareth besaß.

An demselben Tage kam Nachmittags mit dem preußischenOffizier, der vom General Lecoq abgeschickt worden war, um demfeindlichen General die Zehrkosten der gefangenen Offiziere zurück-zugeben, der holländische Oberst Stedtmann, der schon einmal alsParlamentair in Hameln gewesen war, und geläufig deutsch sprach,wiederum nach der Festung, und brachte dem Kommandanten einSchreiben des Generals Monceau, der den General Michaudim Kommando abgelöst hatte. Das Schreiben enthielt die Anzeige,daß Napoleon im höchsten Grade über das Verhalten der preu-ßischen Generale erzürnt sei und befohlen habe, sie auf das Strengstezu behandeln, ihnen keine Kapitulation mehr zu bewilligen, wennsie nicht alsbald die Festung übergäben. Hieran knüpfte sich dieAufforderung, mit dem Obersten Stedtmann zu unterhandeln,oder in Begleitung desselben einen bevollmächtigten Offizier nachHessen-Oldendorf zu senden.

Als der Oberst Stedtmann auf Befragen als Hauptbedin-guug die Kriegsgefangenschaft der Garnison anführte, setzte derGeneral Lecoq, der der französischen Sprache mächtig war, derKommandant aber nicht, ein Schreiben auf, in welchem er demGeneral Monceau sagte: daß man zwar von dem Unglückder preußischen Armee vollständig Kenntniß habe, also auch aufkeinen Entsatz rechne, daß man aber dennoch pflichtgemäß dieFestung so lange halten wolle, bis alle Mittel der Vertheidigungerschöpft, oder alle Lebensmittel verzehrt seien; wenn daher derGeneral Monceau wirklich gesonnen sei, die Stadt zu schonen,so wolle der Kommandant am 20. Dezember die Festung über-liefern, sofern kein Entsatz bis dahin eingetroffen sei; er möge daherdie Feindseligkeiten einstellcn und einen Offizier senden, um die

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