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Zwanzigstes Kapitel.
Die Waffenstillstands-Unterhandlungen zuCharlottenburg.
Es ist bereits mitgetheilt worden, daß der König am 18. Ok-tober von Magdeburg aus den Marquis Luchesini mit einem Schrei-ben an Napoleon gesandt hatte, der Marquis aber aus seiner Reiseüber Wittenberg in Kemberg vom M. Davout angehalten wordenwar, so daß er das Schreiben durch den Adjutanten Berthiersnach Halle hatte senden müssen. In der Nacht zum 22. kamder General Düroc nach Kemberg und kündigte dem MarquisLuchesini sogleich an, daß Napoleon nicht früher einen Waffen-stillstand eingehen werde, als nach der Uebergabe von Hamelnund Magdeburg und der Feststellung der Linie der Oder alsGrenze zwischen beiden Armeen. Der preußische Gesandte kehrtenach Wittenberg zurück, wo Napoleon am 22. Oktober Nachmit-tags eintraf, und bereits um 7 Uhr Abends brachte der GeneralDüroc folgende Bedingungen, auf welche unterhandelt werdenkönne:
1) die Elblinie bildet die neue Grenze des preußischen Staats;Magdeburg bleibt preußisch;
2) Preußen zahlt eine Kontribution von 100 Millionen Frankenals KricgSkosten;
3) Preußen entsagt allen Verbindungen mit irgend einem deut-schen Staate, indem alle eine Konföderation unter NapoleonsSchutz bilden sollen.
Als die Unterhandlungen aus einer solchen Grundlage am