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zirung der Oder von Frankfurt bis zur Ostsee, behufs einer Bertheidi-guug des Flusses, gestützt auf Küstrin und Stettin, wurde angeordnet.
Am 5. November erhielt der Prinz Jerome den Befehl, dieWürttemberger auf Züllichau Vorgehen zu lassen, die bayerscheDivision Derop mit dem Angriff von Glogau und der Rekognos-zirung von BreSlau zu beauftragen, mit dem Rest seines Korpsauf Grüueberg zu marschiren, um je nach den Umständen nachSchlesien zur Unterstützung der Division Dero» oder ins Posenschezur Verstärkung des M. Davout zu operireu. Dieser Marschallerhielt gleichzeitig den Befehl, eine Avantgarde auf Meseritz vor-zuschieben, während 2 Regimenter Chasseurs bereits am 4. No-vember Posen erreicht hatten und daselbst von den Polen mitJubel begrüßt waren.
Am 6. November ging Napoleon noch einen Schritt weiterund befahl, daß der M. Davout mit seinem ganzen Korps aufPosen Vorgehen, der M. Augcreau, der bereits am 5». eine Divi-sion in Bewegung gesetzt hatte, mit dem Korps auf Küstrin mar-schiren und den General Dürosnel mit dem 20. Chasseur-Regmt.über Oderberg auf Driesen in Marsch setzen solle. Der M. Lanues,der sein Korps in 3 Divisionen hatte theilen müssen, und hierzudurch ein leichtes Infanterie-Regiment und 12 Geschütze verstärktworden war, erhielt am 6. den Befehl, bis zur Ablösung 1200 M.zur Garnison in Stettin zurückzulassen, mit seinem Korps aufSchneidemühl zu marschiren, und seine leichte Kavallerie über Neu-stettin Vorgehen zn lassen, wohl um die linke Flanke gegen Kol-berg zu sichern. Endlich erhielt, ebenfalls noch am 6., die Kü-rassier-Division Nansouty den Befehl, sofort nach Frankfurt auf-zubrechen, nm dem M. Davout zu folgen.
In Folge dieser Befehle erreichte das Korps des letztgenann-ten Marschalls Posen am 9. November, und kantonirte mit derInfanterie in und hinter der Stadt, während die Kavallerie dieUfer der Warthe besetzte; der M. Augereau hatte kaum Küstrinerreicht, als er am 9. bereits den Befehl erhielt, mit dem Korpsunverweilt auf Driesen zu marschiren; der M. Lanues erreichteSchneidemühl am 10. November.
In dieser augenblicklichen Aufstellung an der Warthe und