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den General Wobeser, der mit der Kavallerie hinter Schwartanstand, mit der Anfrage: ob er den Parlamentair abfertigen oderihn zum General Blücher senden solle? Der Lieut. Potworowskikonnte in der finstern Nacht nur mit Mühe sich durch die inSchwartau ans der Erde liegende, schlafende Infanterie windenund blieb daher für die Ungeduld des Parlamentairs zu langeaus. Der Oberst sandte daher den Vorposten-Offizier mit der-selben Anfrage zurück, und blieb selbst an dessen Stelle bei denVorposten. Kaum war dies geschehen, als der Feind unter demSchutz der finstern, regnigten Nacht die Dragonerposten mit demgrößten Ungestüm angriff. Der Oberst Osten bemühte sich, denFeind mit seinem Regimente wieder zurückzuwerfen, indessen wurdedasselbe unerwartet in der rechten Flanke durch Infanterie mitdem Bajonett und in der Front durch Artillerie- und Gewehr-feuer angegriffen, so daß der Oberst, um die Dragoner nicht un-nütz zu opfern, sie um so mehr zurückzunehmen genöthigt war,als in Schwartau die Brücke über die Schwartau zu Vieren Pas-sat werden mußte. In Schwartan stieß das Dragoner-Negmt.,vom Feinde heftig gedrängt, aus die Trümmer der Füsiliere unterdem Obersten Loben, der Regimenter Kunheim und Manstein re-,die mit den Anordnungen zur Besetzung des Orts und zur mög-lichen Unterbringung der übrigen Mannschaft bei der schlechtenWitterung beschäftigt waren. Niemand war im Stande, die durchUnglücksfälle aller Art hervorgerufene Unordnung aufzuheben, undso war es denn dem rasch uachdringenden Feinde möglich, Allesin der Finsterniß auseinanderznsprengen und den größten Thcildes Regiments Kunheim an der Brücke im Flecken gefangenzu nehmen. Wenige Ueberbleibsel der Infanterie und etwa Zdes Dragoner-Regiments erreichten glücklich die Gegend hinterSchwartau.
Noch hörte aber das Zusammentreffen von immer neuenUnglücksfällen nicht auf; denn um Mitternacht kam der Herzogvon Oels mit einem feindlichen Parlamentair im HauptquartierRatkau an und versicherte, denselben vor Travemünde gefundenzu haben, welcher Platz sich dem Feinde ergeben habe; er erzählteferner, daß alle Wege dahin dergestalt von zurückkehrendec Bagage