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gedeckt durch den Müritz-See, auf Waren. Auf dem Marschbrachte ein Kourier vom General Blücher die Nachricht von denEreignissen bei Prenzlau und von dem Marsch des eigenen Korpsauf Strclitz.
Der Marsch nach Mirow wurde fortgesetzt und hinter demOrte geruht. Man traf daselbst den General Wobeser, der denBefehl erhielt, auf Waren zu marschiren.
Der General Winning faßte den Entschluß, in der Richtungauf Malchin den Marsch fortzusetzen, um, gedeckt durch die Peene,wo möglich noch die Inseln Usedom und Wollin zu erreichen, odersich nach Stralsund zu ziehen, wenn die erwartete Antwort gün-stig ausfallen sollte.
Um Mittag kam der Lieutenant und Adjutant Phull vonStettin nach Mirow, bestätigte die Nachricht von der Kapitulationbei Prenzlau. so wie, daß der Feind bereits aus Uckermünde undAnklam vorrücke, folglich auch der obige Plan, über die Oder zuentkommen, nicht mehr ausführbar sei.
In der Ungewißheit, ob die Vereinigung mit dem GeneralBlücher werde ausgeführt werden, beschloß der General Winningden Versuch zu machen, sich an der Mecklenburgischen Küste ein-zuschiffen, um bei Kolberg oder Danzig zu landen, oder vereinigtmit dem General Blücher eine Schlacht zu schlagen und sich denWeg mit Gewalt zu öffnen.
Das Korps brach um 1 Uhr Mittags von Mirow wiederauf und marschirte bis Speck, also schon im Quartier-Bereichdes Blücherschen Korps, wo es bivouakirte; der General Pletzkantonirte zwischen Speck und Mirow, die Linien-Kavallerie inKratzburg re.
Der Lieutenant Phull uud ein Ingenieur-Lieutenant wurde»nach Rostock geschickt, um zu untersuchen, ob es möglich sei, dasKorps daselbst eiuzuschiffen.
Die Generale Wobeser und Lettow wurden befehligt, vonWaren in formten Märschen auf Rostock zu gehen, die Infan-terie auf Wagen; 2 Kanonen mit Vorspann sollten sie begleiten.Der Magistrat sollte nöthigenfalls gezwungen werden, die Ein-schiffung zu unterstützen und kein Schiff aus dem Hafen zu lassen.