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wodurch ein Zustand erzeugt wurde, der jede kräftige Maaßregelausschloß. Sonst wäre es das Einfachste gewesen: die Kassenüber die Peene zu schaffen, die noch hinlänglich kräftigen Pferdedurchschwimmen zu lassen, Alles was nicht zu retten war zu ver-brennen und zu zerschlagen, die vorhandene Mannschaft durchZwang von den Wolgaster Schiffern übersetzen zu lassen, unddann alle Fahrzeuge zu versenken. —
Die Masse der Versprengten, die Kavallerie-Bedeckungen undder übergesetzte Theil der Bagage langten bei Swiencmünde au,nachdem Alles ohne Zucht die Insel Usedom durchstreift, geplün-dert und marodirt hatte- In Swiencmünde, wo noch königlicheMagazine befindlich waren, wurden Mannschaft und Pferde mitgroßer Bereitwilligkeit Seitens des Magistrats verpflegt und Löh-nung ausgetheilt; tüchtige Offiziere, wie der Rittmeister Ravenvon der Garde dü Korps, Hauptmann Freyberg von König vonBayern-Dragonern, sammelten das Ganze und führten es mitgroßer Beschwerlichkeit über Wollin und Kolberg nach Danzig> über die Weichsel. Leider waren indessen nicht alle Offiziere gleichehrenwerther Gesinnung, sondern ein Theil, der von den Kapitu-lationen von Anklam und Wolgast gehört hatte, ließ sich vondem französischen General Bertrand, der mit dem Ingenieur vomPlatze Stettin, dem Major Harenberg, nach Swienemünde kam,Pässe geben oder ging nach Anklam oder Wolgast zurück, umsich in die Kapitulationen einschließen zu lassen. —
Die Kriegskassen der Hauptarmee, des Hohenloheschen undRüchelschen Korps, die bei Anklam eingeschifft worden waren,landeten am Lebbinschen Berg auf der Insel Wollin und erreich-ten von dort zu Lande glücklich Kolberg, wo sie nach Danzig zuWasser geschafft wurden. —
Kapitulation von Boldekow den 30. Oktober.
Der Artilleriepark, den der General Blücher so glücklich umden Harz geführt und dem Obersten Massenbach bei der Unter-redung in Neustadt a. D. so besonders empfohlen, hatte am