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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
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24. Oktober unter der Bedeckung von 24 Kürassieren des Regi-ments Heising die Ortschaften Breddin und Stüdenitz, zwischenHavelberg und Kyritz, erreicht, um daselbst auf Befehl des Für-sten Hohenlohe Ruhetag zu halten, in 2 Tagen Rheinsberg zuerreichen, und weitere Befehle zu erwarten. Zugleich sollte die< reitende Batterie Bock in Stüdenitz stehen bleiben, daselbst die^ reitende Batterie Lehmann, die unter dem General Wobesernoch auf dem linken Elbufer verblieben war, abwarten, und mitderselben zu dem General Blücher stoßen.

Am 26. erreichte so die Artillerie über Wusterhausen dasDorf Wildberg, marschirte am 27. in der Nacht durch Neu-Rup-pin nach Rheinsberg, da der General Blücher dem Führer derArtillerie-Kolonne, dem Major Hopfner, beim Marsch durchGantzer besondere Eile empfohlen hatte. Bis Rheinsberg, dasman am 27. um 6 Uhr Morgens erreichte, war Alles in einemStrich mit Vorspann gefahren; da aber die letzten Pferde bereitsaus Stüdenitz mitgenommen waren und kein Futter mehr hatten,so sah man sich genöthigt, sie zu entlassen, weil kaum für dieArtilleriepferde Futter aufzutreiben war.

Als in Rheinsberg die erwarteten Befehle des Fürsten Ho-henlohe ausblieben, gegen Abend auch noch die Nachricht voneinem Gefecht der Arriergarde des Generals Blücher einging,hielt der Major Hopfner es nicht für rathsam, ebenfalls auf Für-stenberg zu marschiren, aber auch nicht die Nacht in Rheinsbergzuzubringen, sondern, nachdem noch der Artillerie-Lieutenant West-phal mit 6 Train- und Brodwagen und 250 Pferden zu ihmgestoßen war, brach er um Uhr Abends auf und marschirtenach Alt-Strelitz, wo er am Morgen des 28. um '6 Uhr ein-traf, daselbst füttern ließ und den Marsch in der Richtung ausWoldeck fortsetzte. Um 5 Uhr Abends erreichte er Bredenfelde(8; Meile von Rheinsberg), wo er die Nachricht erhielt, daßPasewalk bereits in den Händen des Feindes sei, mithin auchder Weg nach Straßburg nicht füglich mehr eingeschlagen wer-den könne-

Die Artillerie marschirte daher am 29. des Morgens aufFriedland (4 M-), wo sie um 5 Uhr Abends eintraf. Der