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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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Recht auf den ehrenvollen Entschluß von Leuten habe, die er nichtmehr koiilmandire, und die glücklicher waren als er. In der Thatgelang es einem Theil dieser Grenadiere, auf einem Brette, dasein Schwimmer von jenseits holte, an einer schmalen Stelle überdie Ucker zu kommen und Stettin zu erreichen.

Der Prinz wurde zum Divisions-General Beaumont geführt,der ihm sein Pferd wiedergeben ließ und zum Großherzog vonBerg nach Prenzlau geleitete, von wo er noch an demselben Abendunter Begleitung des Obersten Gerard nach Berlin abreiste.')

Das Gefecht des Grenadier-Bataillons deS Prinzen Augustbeweist, wie stark eine brave Infanterie Kavallerie gegenüber ist.Die Grenadiere waren durch die verlorene Schlacht, durch denvierzehntägigen unaufhaltsamen Rückzug, die furchtbaren Märscheund durch den großen Mangel an Lebensmitteln moralisch undphysisch so entkräftet; die französische Kavallerie durch fortgesetzteErfolge so dreist und übermüthig; das Verhältniß von 240 MannInfanterie zu etwa 15002000 Mann Kavallerie so ungünstig,daß die Lage, in welcher sich dies Bataillon befand, wohl kaumhätte übler sein können. Die Fassung, welche der Prinz und dieOffiziere behielten, das beständige Zureden, nicht zu schießen, alsodas lang verhaltene Feuer thaten Alles. Der Prinz bemerkt, dasSonderbarste bei den verschiedenen Angriffen sei ihm gewesen, daß

1) Beim Eintreffen in Berlin am 29. wurde der Prinz in der schmutzi-gen Kleidung und mit einem Pantoffel auf dem in der Schlacht bei Auer-städt beschädigten Fuß sogleich zu Napoleon geführt, der ihn mit Höflichkeitempfing und ihm sagte, daß er nicht wisse, warum Preußen ihm den Kriegerklärt habe, er habe immer den Frieden gewünscht, und was dergleichen Re-densarten mehr waren, die gegen jeden wiederholt wurden, der ihm in Ber-lin vorgestellt wurde. Der Prinz schwieg, und bat sich, nachdem Napoleonnoch mehrere Fragen gethan hatte, allein die Gnade aus, nicht mit denjeni-gen verwechselt zu werden, welche die Kapitulation bei Prenzlau geschlossenhätten. Er habe sich mit seinen Grenadieren so lange gewehrt, als nocheine brauchbare Patrone vorhanden gewesen und sei nur zuletzt in einemundurchdringlichen Morast gefangen genommen worden. Napoleon erlaubteihm, sich von seinen Wunden bei seinen Eltern heilen zu lassen, ver-langte aber zugleich, daß er keinen Briefwechsel führe und sich aller Re-den enthalte.