Die feindliche reitende Artillerie war eingetroffen und mit ihrnoch die 1- Brigade der Dragoner-Division Beaumont. Die Gre-nadiere wurden anfänglich mit Kugeln beschossen, da der Morastzu breit war, um Kartätschen anzuwenden, doch ohne sonderlicheWirkung- So hatte man sich etwa bis 1000 Schritt nördlichvon Bandekow fortgearbeitet, und die Leute würden sich am Endeeinzeln gerettet haben, wenn nicht jenseits eines sehr breiten Ab-zugsgrabens plötzlich der Boden fester geworden wäre und derfeindlichen Kavallerie gestattet hätte, sich den Resten des Bataillons,wiewohl im Schritt, zu nähern.
Sobald der Prinz, der zweimal in Gefahr gewesen war, zuertrinken, festen Boden gewonnen hatte, rief er den Grenadierenzu, aufs Neue Quarree zu sormiren. Die Leute hatten sich in-dessen meistentheils ihrer Gewehre als Stützen bedient, um überdie Gräben zu kommen, auch waren sie meist bis unter die Armeim Wasser gewesen und folglich die Patrontaschen mit der Mu-nition völlig durchnäßt. Sie sahen die Unmöglichkeit voraus,sich ferner wehren zu können, und hatten daher auch den gutenWillen dazu verloren, warfen die Gewehre fort und ließen sichwillig von der feindlichen Kavallerie gefangen nehmen. DemPrinzen blieb nichts übrig, als das Schicksal seiner Leute zutheilen.
Die Zahl der Gefangenen, welche der Feind machte, betrug9 Offiziere und etwa hundert Mann. Die Uebrigen steckten nochin dem Bruche, und kehrten zum Theil um, als sie das Geschickihrer Kameraden sahen. Verwundete waren nur wenige, darun-ter ein Offizier, und auch diese meist nur durch das feindlicheKarabinerfeuer. Die Wirkung des feindlichen Artillerie- undnamentlich des Kartätschfeuers, das zuletzt erfolgte, hatte man nichtmehr beobachten können.
Die feindlichen Dragoner machten vergebliche Versuche, sichder Leute zu bemächtigen, die noch in dem Morast steckten undsie mit Flintenschüssen zurückwiesen. Ein feindlicher Offizier for-derte den Prinzen auf, diesen Leuten zu befehlen, daß sie sich nichtweiter wehren sollten, indem er sonst mit Kartätschen würde aufsie schießen lassen. Der Prinz antwortete indessen, daß er kein