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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
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Am 20. Oktober versammelte sich in Folge des vor mit-getheilten Befehls um 8 Uhr Morgens die Abtheilnng des Ma-jors LojewSki bei Licbenwalke und überschritt die Havel nach Zu-rücklassung eines Kommandos von 00 Pferden, daö auf Befehldes Generals Schimmelpfcunig von Löwenberg aus die Gegendvon Oranienburg noch weiter beobachten sollte, wahrscheinlichwohl so lauge, bis cs von der Kavallerie des Generals Beerenabgelöst wurde. Der Major LojewSki traf alle Vorbereitungenzur Zerstörung der Havelbrücke, da er sie wegen jenes Komman-dos nicht sogleich zerstören wollte, besetzte sie mit 40 Jägern, zumSoutien 00 Husaren. Posten von je 1 Ossizier und 00 Pferdennebst einigen Jägern gingen zur Besetzung der angewiesenenUebergänge über den Finow-Kanal. Das Gros der Abtheilungpostirte sich bei Gr- Schönebeck. Der Oberst Wieröbitzki vonKöhler-Husaren, der ohne Kommando war und bei Liebenwaldeeintraf, übernahm auf Ansuchen den Befehl.

Gegen 1 Uhr Mittags griff der Feind mit etwa 000 Pfer-den den Posten von Liebenwalde vom rechten Haveluser her an,und bald daraus auch den Posten am Finow-Kanal auf dem lin-ken Havelufer. Der Posten an der Havelbrücke wurde noch durch30 Pferde von Württemberg-Husaren unter dem Rittmeister Prinzvon Hessen-Philippsthal verstärkt- Der Feind wurde sehr über-legen, forcirte endlich um 0 Uhr Abends die Brücke und nahmdie Posten zum großen Theil gefangen, da er gleichzeitig auchdurch den Finow-Kanal gegangen war. Ucberhaupt gingen ver-loren 2 Offiziere, 00 Husaren, 40 Füsiliere und 30 Jäger, theilsgelödtet, theils verwundet, theils gefangen. Der Posten bei Löwen-berg war gleichzeitig angegriffen worden und hatte sich tapfer ge-schlagen, doch wurde endlich der Offizier mit 40 Pferden ebenfallsgefangen genommen.

Der Oberst Wieröbitzki zog die Abtheilung bei Gr. Schöne-beck zusammen, wo er sich bis 0 Uhr Abends behauptete, da erglaubte, daß ihm der General Schimmelpsennig die rechte Flankedecke. Als ihm indessen eine Patrouille die Meldung brachte,daß der Feind im Besitz der Brücke von Zehdenick und auf derStraße nach Templin bis Hammelspring vorgegangen sei, sandte