er die Füsiliere und Jäger nach Joachimsthal, folgte dann mitden Husaren und ließ daselbst einige Stunden rnhen. Der geradeWeg nach Stettin über Prenzlau schien nicht mehr zn benutzen,und da auch vom Lieutenant Braun die Meldung einging, daßdie Brücke bei Schwedt abgebrannt werden würde, so eilte derOberst, diesen Uebergang noch zeitgerecht zn erreichen. Am 27.Nachmittags 4 Uhr traf die Abtheilung über Angermüude beiSchwedt ein, fand aber die Brücke bereits zerstört. Die Jägerund Füsiliere, auch die des Obersten Schüler von Senden, welcheaulangte», wurden übergesetzt und marschirten noch bis Fiddichow;mit den Husaren wandte sich der Oberst Wiersbitzki auf Vier-raden, um auf der Berliner Straße Stettin zu erreichen.
Gefecht bei Zehdenick am 26. Oktober.
Die Truppen deS Generals Schimmelpfeunig, die bestimmtwaren, bei Zehdenick über die Havel zu gehen, langten zur be-stimmten Zeit auf dem Rendezvous an. Der Kommandeur desRegiments der Königin, Oberst Zielen, brachte aus seinem Nacht-quartier Meeseberg die Nachricht mit, daß der Feind in der Nachtin Rüthnick, wahrscheinlich von Oranienburg und Teschendorfaus, gewesen sei. Um 9 Uhr gingen die Truppen durch dieStadt und über die Havel und machten am Juden-Kirchhof Halt,wo sie bis gegen Mittag verblieben. Obgleich der General durchden Lieutenant Schallern auf das Zuverläßigste wußte,.daß derFeind in Oranienburg und im Besitz aller Brücken daselbst sei;obgleich der Lieutenant Erichson mit den Posten von Rüthnick undTeschendorf eintraf und ihm nun mündlich die Meldung brachte,daß die Franzosen in Teschendorf seien, that er doch nichts, umden Marsch des Fürsten Hohenlohe zu sichern, wozu sein Deta-schement doch besonders bestimmt war, noch ließ er dem Fürstenüber die Anwesenheit der Franzosen auch nur das Geringste mel-den, was ihm um so mehr einfallen mußte, als er vor Zehdenickdie Fourierschützen einiger Infanterie der Haupt-Kolonne traf, die