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sich über die Anstalten zu unterrichten, welche der Gouverneur, Ge-neral der Infanterie v. Kleist, zur Aufnahme der Truppen getroffenhatte, und um Alles zum Empfange derselben vorznbereiten. A„iAbend traf auch der Oberst Massenbach in Magdeburg ein.
Am 20. wurde von den Truppen der Marsch aus Magde-burg fortgesetzt. Der Fürst ritt für seine Person voraus, um zusehen, was geschehen war. Was fand man aber? So wie mannur den Fuß iu Magdeburg setzte, konnte man vollkommen cin-sehen, daß in allen Stücken auf die unverantwortlichste Weistverfahren worden war. Statt daß die Elbbrücke hätte gesperrt,alle Versprengte in die Stadt hinein, aber Niemand hinaus ge-lassen, und Alles hätte verpflegt und bewaffnet werden sollen,dagegen alles Fuhrwerk nicht auf Kanoncnschußweite an die Fe-stung heran durfte, wenn man nicht ober- oder unterhalb fürdasselbe eine Brücke schlagen wollte, hatte man gar nichts gethan,und dadurch sowohl die Festung außer Vertheidigung, als dieArmee außer Stand gesetzt, sich aufs Neue zu formiren. Der-Wagentroß hatte die ganze Stadt nicht nur so verfahren, daßman weder vor- noch rückwärts konnte, sondern er horte auch zudieser Zeit noch nicht auf, sich fortgesetzt zu vermehren, verfuhralle Ein- und Ansgänge, Brücken und selbst das Glacis derge-stalt, daß auch nicht ein Trupp von 10 Mann ohne anzuhaltenund durchzukriechen, irgendwo passiren, und nicht ein Geschützvom ganzen Wall anderswohin als ans Bagage hätte feuernkönnen. Wer Lust hatte, blieb in Magdeburg; wer nicht Lusthatte, lief über die Elbbrücke wieder hinaus. Jeder wurde ein-zeln verpflegt, so daß denn auch der Gonveruenr, der den Fürstengleich nach seiner Ankunft anfsuchte, erklärte, daß er von demVorrathe von 00,000 Broden bereits soviel ausgetheilt habe, daßer sich mit der Verpflegung der Hohenloheschen Truppen nichtweiter befassen könne, ohne mit der Garnison, die der Fürst aufBefehl des Königs auf 12,000 Mann verstärken solle, selbstMangel zu leiden. Man erhielt so weder Vrod, noch Fourage,noch Munition, und die Idee des Sicherseins, die bisher aufMagdeburg geruht hatte, versetzte sich eben so schnell nach Stettin,so daß auch alle lose Hansen und einzelne Soldaten sich nach