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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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an Gemüse und Schlachtvieh. Ich erfuhr daselbst, der GeneralKalkreuth sei in Blankenburg, und beschloß, nach dieser Stadt zureiten, um Befehle wegen des weitern Marsches von ihm zu er-halten, da nach mehreren Stunden sich keiner von meinen Gre-nadieren eingefunden hatte. Tein Hauptmann Tiedemann vomGeueralstabe, dem ich zufällig begegnet war, übertrug ich die vor-läufig getroffenen Anstalten zur Verpflegung der Truppen. Alsich in Blankenburg ankam, war der General Kalkreuth schon nachHalberstadt abgereist, und ich beschloß ihm dahin zu folgen, umden Zweck meiner Reise nicht gänzlich zu verfehlen. Der Wegvon Stiege bis Halberstadt war mit einzelnen Soldaten von allenWaffen und mit vieler Bagage bedeckt, welche sich nach Magde-burg flüchteten. Der General Kalkreuth hatte auch Halberstadtverlassen, als ich daselbst ankam, und war nach Magdeburg ge-reist. Bon Nordhausen an haben wir ihn nicht mehr gesehen,noch irgend einen Befehl von ihm erhalten. Er verließ mithinsein Korps im Augenblick, wo es der größten Gefahr ausgesetztwar und der Führung am meisten bedurfte. Lhne den Eifereiniger Stabs- und fast aller Subaitern-Ofsiziere, und den gutenWillen des größten Theils der Soldaten, wäre dies Korps wahr-scheinlich gänzlich aufgelöst worden. Gegen Abend kam der Haupt-maun Clausewitz - - Adjutant des Prinzen -- der im Harze vonmir abgekommen war, in Halberstadt an, und brachte mir dieNachricht, daß er mit ungefähr 200 Grenadieren von meinemBataillon bei Stiege zum General Hirschseld gestoßen wäre, wel-cher am 19. mit allen den Truppen, die er gesammelt hatte, nachOschersleben gehen wollte.".

Der General Hirschfeld sammelte bei Hasselselde am >8. all-mälig die Mehrzahl der Mannschaft der Kalkreuthschen Kolonneund erreichte an demselben Tage noch Blankenburg und Gegend.Der General Zeuge war in der Nacht durch einen Sturz mitdem Pferde verunglückt, der General Kunheim erkrankt.

Der General Gr. Kalkreuth war in der That nach Halber-stadt gegangen, wie er sagt: sobald er erfahren, daß die Arrier-garde seiner Kolonne den Harz erreicht und vom Feinde nicht ver-folgt worden, um den General Gr. Wartenöleben zu sprechen und