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übrigen Truppen der Reserve der Hauptarmee erst nach vielem Hin-und Herziehen am 15. Morgens nach Nermsdorf und Buttelstädtund erfuhr hier, wo sich ihm die vom General Gr. Wartenslcbenzurückgelassene Abthcilnng der Lcib-KarabinierS anschloß, beiläufig,daß der Marsch auf Frankenhausen gehe; er marschirte zunächstauf Kölleda, wo er Nachmittags 2 Uhr eintraf, dort die Nach-richt erhielt, daß der König in Sömmerda sei und dahin denMarsch fortsetzte. — Von der Arriergarde gelangten das Füsilier-bataill. Oswald und die Reste von Greiffenbcrg nebst den Wei-marschen Jägern, durch einen Boten irre geführt, mitten in diefeindlichen Läger bei Ober-Rosla, die man für preußische hielt;man machte jedoch eiligst Kehrt und erreichte mit dem Verlusteiniger Gefangenen glücklich Mattstädt, wo Alles in der Nachtbivouakirte. Am folgenden Morgen marschirten die Bataillonenach Kölleda, das der Feind bereits besetzt hatte, und bogen nunlinks nach Sömmerda aus. — Die Blücherschen Husaren, denendie Leib-Karabiniers folgten, gingen, wie ihnen der General Blü-cher befohlen hatte, auf Ndr. Rosla, fanden den Ort vom Feindebesetzt, erhielten Feuer und machten Kehrt. In der Nacht trenntensie sich; das 1. Bataill. Husaren nebst den Leib-Karabiniers er-reichten am Morgen des 15. Buttelstädt und folgten dem GeneralGr. Kalkreuth; das 2. Bataill. der Husaren kam ebenfalls nachButtelstädt, folgte aber dem General Gr. Wartenslcben auf Fran-kenhausen, kam indessen erst nach dessen Abmarsch daselbst an, woes sich nun mit dem General Tschammer vereinigte. — Von denWürttembergschen Husaren gelangten 6 Schwadr., welche in derKolonne verblieben waren, nach Buttstädt, wurden dort vom Feindeangegriffen und marschirten über Sömmerda nach Weißensee;2 Schwadr-, welche die Nachhut gebildet hatten, blieben mit demFüsilierbataill. Kloch, wahrscheinlich durch einen mißverstandenenBefehl, bei Zottelstädt halten, und stießen am Morgen auf den Feind,von dem sie sich völlig umgeben sahen; die Husaren zerstreutensich; die Füsiliere mußten auf freiem Felde kapituliren.')
1) Ter Kommandeur des Regiments Württemberg, zur Zeit MajorGraner, hatte besohlen, daß wenn man durch große Uebermacht in die Ge-