Druckschrift 
2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
Seite
8
Einzelbild herunterladen
 

wolle, und hatte seinen Marsch dahin fortgesetzt. Der GeneralZeschwitz war von Denstädt bei Weimar ebenfalls nach Buttel-städt gekommen, dort durch das Detaschement deS Generals Hvl-tzendorf ausgehalten worden, hatte sich nach Erfurt gewandt, abererfahren, daß dieser Ort bereits vom Feinde berannt sein solle,war dann rechts nach Schloß Vippach ausgebogen, wo so ebender Fürst Hohenlohe abmarschirt war, und hatte sich von dorteiligst wegen der Nähe des Feindes nach Sömmerda aufmachenmüssen. Der F--M. Möllendorf hatte das Gros der Kolonnedes Königs von der Ilm aus in der Richtung aus Buttelstädtgeführt, scheint aber den Befehl, auf Sömmerda zu marschiren,nicht erhalten zu haben, da er die Richtung auf Erfurt beibehaltenließ, wohin er sich auch für seine Person sehr leidend und fastbesinnungslos begab. Ihm folgten von den Truppen, die derPrinz von Oranien aus der Schlacht geführt hatte: die Grena-dierbataill. Knebel, Reinbaben, Schlüssen und Hülsen, Theile derRegmtr. Wartensleben, Prinz Heinrich, Zeuge und Königs-Regi-ment, ein Theil des 2. Bataills. Arnim, das Grcnadier-Garde-bataill., die Leib-Kompagnie des 1. Bataills. Garde, 2 Schwadr.von Württemberg-Husaren, welche von Hause aus die Avantgardegemacht hatten, die Schwadr. Dolfss der Garde Korps, Theileder Kürassier-Regmtr. Beeren, Bailliodz und Heising und Jrwing-Tragoner, die von der Bedeckung des Königs abgekommen waren,bei Ollendorf gefüttert und sich daselbst mit dem Feldmarschallvereinigt hatten. Einzelnen Theilen der Regimenter und einzelnenAbthcilungen der Kolonne war durch einen an einem Scheidewegnach Erfurt aufgestellten Offizier der Befehl mitgetheilt worden,den Rückzug nach Sömmerda anzutreten; so den Grenadierbataillö.Rabiel und Prinz August, dem größten Theil des 2. Bataills.Arnim, dem 2. Bataill. Pirch, den Resten des Regmts. Zeugeund des Königs-RegmtS. Das Grenadierbataill. Osten schloßsich dem Rückzug der Hohcnloheschen Truppen nach Weißenseean. Das 1. Bataill. Pirch hatte sich in der Dunkelheit von derKolonne getrennt, war nach Ndr. Rosla gerathen, dort überra-schend von feindlicher Kavallerie angegriffen und gefangen genom-men worden. Der General Graf Kalkreuth geriet!) mit den