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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
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649
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Der XVHI. Abschnitt. 649

lieh stellt man sich die Sache so vor: der Cylknderentstehe, wenn man das Rechteck HLlk um die Mit-tellinie LO so weit herum drehet, bis HO in KI,und bl wieder in H6 kommt. Man stehet leicht,daß HO bey diesem Herumdrehen durch die eine Hals-te, und LI durch die andre Halste der CylindrischenOberstache fortgehen, die EbeneHLOO aber in dereinen, und OL KI in der andern Halste des Cylindri-schen Raums herumgehen würde. Es ist bloö einHülfsmittel für die Einbildungskraft, wenn man sichda einen Cylinder vorstellen soll, wo nur ein Rechteckals ein Schnitt durch die A,re gezeichnet ist.

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Wenn wiederum eine grade Linie HL zwar dieEbene eines Kreises KO im MittelpunctL trist, abernicht indes Kreises Ebene liegt; wenn ferner durcheinen Punct H der Linie HL und alle Puncte im Um-fang des Kreises KO eine krumme Oberfläche von derBeschaffenheit durchgehet, daß jede durch H und ei-nen Punct O im Umfang dieses Kreises gezogene gra-! de Linie HO ganz in diese Oberfläche fällt: so heißt^ diese krumme Fläche eine Regelflacke. Derjenige^ geometrische Körper, welchen diese krumme Fläche> mit der Ebene des Kreises zusammen begränzt, wird! ein Regel (coiE) genannt: die Linie HL heißt seine! Axe, KO seine Grundfläche, H seine Spitze, und dieEntfernung der Spitze von der Grundfläche seine--! l)c. Die Seite des Kegels heißt jede grade Linie, wieHk, auf der Oberfläche desselben zwischen seiner Spi-tze und einem Punct O im Umfang der Grundfläche.

Schneidet man also den Kegel durch seine Axe;so ist die Durchschnittöstgur HKO ein Dreyeck, dessenGrundlinie KO der Durchmesser der Grundfläche,

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