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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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647
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Der XVM. Abschnitt. 647

Äs

Der XVIll. Abschnitt.

Vorn Cylirrder und Kegel,zzz §.

enn eine grade Linie Ll) durch des Kreises, ^ Mittelpunct L gehet, und nicht in dieses Krei- ^ ^

' ses Ebene liegt; wenn ferner durch des Kreises Um»fang eine krumme Oberfläche gehet, die so beschaffenist, daß jede durch einen Punct L im Umfang desKreises mit L!) parallel gezogene grade Linie U? ganzin diese Oberfläche fallt; so heißt diese krumme Flächenne Lylinderfiächc. Wird diese mit noch einerEbene 6! der Fläche des Kreises ^1'. parallel geschmt-'tm; so wird dadurch ein Körper H.L6I begränzt, denman einen Lylindcr, eine Walze, oder eineKundsMle nennt. Die bepden ebenen Figuren 6k,heissen seine Grundflächen, Ll) seine Are, unddie Entfernung der Grundflächen von einander heißtdes Cylinders »höhe.

8)6 §.

Bcyde Grundflächen des Cylinders findgleich grosse Rrcife, und die Are gehr durch x.bcydcrdlnctelpullcr.

Beweis. Vermöge der gegebenen Erklärungist die eine Grundfläche ein Kreis, durch dessenMittelprrnet 6 die )l.re geht, welche die Ebene derandern Grundfläche in I) trist. Wenn nun durchdie Linie ^6 mit Lv parallel gezogen ist; so schnei-det ä6 auch die Ebene 61 in 6, und dieser Durch-fchnittspunct liegt in dem Umfang der Durchschnitts-figur. Ferner äst V6 mit ii.L parallel, (29z §. )

Ss 4 also