Druckschrift 
1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
Seite
625
Einzelbild herunterladen
 

Der XVII. Abschnitt. 625

i!ül

»z

-W

jj

K

ch-

«ü''^

-cl«'

Daß aber das mittlere Parallelepipedum DK 0 L sey, erheKrtsv: die Körper ^hlOblXI, undLkK06h sind dreyseitige Prismen (zo 2 H.) ihreGrundstachen D11X1 und L 6 H sind gleich und ähn»sich, (60 §.) weil DU 06, OX 1 LH, und derWinkel ttvXI - 60X1 - 601. ist. (88 §.)Beyde Prismen stehen zwischen parallelen EbenenOLHH, und sind also gleich hoch; (299 §.)ihre Seitenflächen und L06L, ^VXIl und

LLHK, und L 6 HK sind gegen die Grundflä-

chen unter gleichen Winkeln geneigt: (501 §.) alsoist das Prisma XLlOttXI -- LI>K06H. (zoo § )Man nehme von beyden das drenseitige PrismaHXI60X1 ab, so bleiben gleiche viersiitiae Prismenübrig, nemlich XLkXlvtt60 KMK 00 X 1 H.Zu jedem dieser gleichen Körper sehe man das drey-seitige Prisma ^VblLOOL hinzu: so hat man gleicheSummen, also das mittlere ParallelepipedumVK- 0 L.

Z»4 tz. ^

Grade Parallelcpipeda auf glei-

chen obgleich) unähnlichen Grundflächen0D in gleicher Hohe, sind gleich groß.

Beweis. Die vier Seitenflächen 0 V, 08,D 6 , 68 , schließen eine prismatische Fläche ein, wozu06, bX^als Grundflächen gehören (zo 6 H.) dieseprismatische Fläche sey über h(^ hinaus erweitert,und Dk HL genommen, durch? aber eine Ebenemit 06 oder parallel gelegt; so ist die Durch-schnittsfigur k"I den Grundflächen L(), 06gleich und ähnlich, (Z 04 §.) und HXV ein Paralle-lepipedum, wovon die Seitenfläche LL18 der Sei-tenfläche HL des Parallelepipedi gleich und ähn-Rarst. Machem.Th.l. Rr lich

»55