62O Der Geometrie zweyter Theil.
Art eine Diagonalstäche des Parallelepipedi heis- ^sen. Letzteres wird dadurch in zwey dreyseitige Pris-men gethcilt.
Zv? §>
,. i Ein rechrwinklichres Parallelepipedum ist M ^r- ein gradeö Parallelepipedum, dessen Grundstächen^VL, L6 Rechtecke sind. Es können also die Grund- sMstachen Quadrate seyn: und weil die SeitenflächenRechtecke sind; (zo z H.) so werden sie ebenfalls Qua- -brate, wenn die Entfernung der Grundflächen voneinander ihrer Seitenlinie gleich ist. M
Ein rechtwinklichtes Parallelepipedum von die- ixdieser Art,, welches also von sechs gleich grossen Qua- Gbraten eingeschlossen ist, heißt ein Würfel. Die WiSeitenlinie von jeder Seitenfläche heißt zugleich eine zrHllSeitenlinie des Würfels.
Zv8 §.
Die Höhe des Prisma ist die Entfernung der ^einen Grundfläche von der andern. Daher kann imrechtwinklichten Parallelepipedo eine jede Seitenlinie ir.r ^die Höhe seyn, weil man jedes Paar der entgegen gesetz- Emten Seitenflächen als die Grundflächen anseheu kann.
ZOY H. stdttt
wenn zwey prisinen nebst gleichen Höhen E
gleiche irnd ähnliche Grundflächen haben, ^und wenir überdem ihre gleichnahnügen Sei-? ^renflachen (das ist, drcjeingen, welche dieGrundflächen in gleichnahnügen Seitenlinien ömgschneiden) gegen die Grün dflächen unter glci- iichchen Winkeln geneigt sind: st> sind die pris-men gleich groß. ^
Beweis. Denn die Grundflächen passen aufeinander: und wenn man diese gehörig auf einander U
legt; "