6i6 Der Geometrie zweyterTheil.
Der XVII. Abschnitt.
Von den prismatischen Körpern undPyramiden.
ZOZ §.
k^rey und mehr ebene Flächen HL, 06,Vk4, LI, können einander so schneiden, daßalle Durchschnittslinien ^L, L6, 6 LI, VI, LK,mit einander parallel laufen. Solchergestalt wirdzwar ein körperlicher Raum rings herum durch dieseEbenen begränzt: weil aber die parallelen Durch-schnittslinien nicht zusammen laufen können, so bleibtdieser Raum an beyden Seiten, wohin diese Durch-schnittSlinien laufen, noch unbegränzt. Um denRaum völlig zu schließen, werden noch zwo EbenenLkch XO, eine an jeder Seite erfordert, und wenndiese unter einander parallel sind; so heißt der so be-gränzte Körper ein Prisma, ein Pfeiler, odereineEcksaule. Die parallelen Seitenflächen betrachtetman als die Grundflächen des Prisma, die übri-gen, welche einander inSgesammt in parallelen Durch-schnittslinien schneiden, heissen hier im besonder»Sinn die Seitenflächen des Prisma, und von derAnzahl dieser Seitenflächen erhält das Prisma denNahmen eines dreiseitigen, vier - fünf- sechsseitigenPrisma u. s. f.
Z°4 §-
ßrtj«
chmg
Ga
Die Seitenflächen des Prisma sind Paral-lelogramme, und die Grundflächen desselbensind gleiche und ähnliche gradlinichreLigurcn.
Beweis.