Druckschrift 
1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
Seite
600
Einzelbild herunterladen
 

6vo Der Geometrie zweyter Theil.

ander gleichfalls unter gewissen Winkeln schneiden, ^und selbst die Seitenlinien machen mit den Seiten- ^stächen gewisse Winkel. Schon um deswillen würde 2^"in der körperlichen Geometrie mit Untersuchungenüber die mancherlei) möglichen Lagen einer graben ^Linie gegen eine Ebene, oder einer Ebene gegen dieandre, der Anfang gemacht werden müssen, wenn ^auch nicht ausserdem die dahin gehörigen Lehren ih-re>l mannigfaltigen sehr auögebreiteten Nutzen hatten. O"-

Di

Wenn eine Ebene LI) eine andre Lk in der gra-den Linie AK schneidet: so kann man durch einenPunct I' in der Ebene LI) auf A k die senkrechte Linie Ekbl, und zugleich durch eben den Punct ? in der Ebene ^ ^Lk auf AL die senkrechte Linie K.V1 ziehen. (68 §.) MDemnach kann eine grade Linie AK auf zwoen andern « ^IM, kkil, die sich in ? schneiden, im Durchschnitts- ^punct k senkrecht seyn, wenn sie mit ihnen nicht in ^einer Ebene liegt. Wäre ALI mit IM und kkl ineinerley Ebene befindlich, so würde das nicht mög- ^lich seyn. (20 §.)

27? §. fkM

Wenn eine grade Linie AK, so von einer Ebene DiIM in k geschnitten wird, daß sie auf allen durch 8 s,in der Ebene LAI gezogenen graben Linien Lv, Lk; -OLL u. s. f. senkrecht ist; so schneidet IM die grade ^Linie AK senkrecht, und AK steht auf der Ebene IM (fvsenkrecht oder lochrecht, auch heißt AK eine Nor- ^ ^Mallinie auf IM. Ist aber AK nicht auf allendurch k in IM gezogenen graben Linien senkrecht; so zy,wird AK von IM schief geschnitten, oder AK stehet ^schief auf LAI.

Durch