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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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598
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598 Der Geometrie zweyter Theil.

die Ebene LO mit der graben Linie KI- nichts ge- ^mein haben. Denn wäre noch einPunct l in beyden >"9,Zugleich: so fiele KI. ganz in LO, (io §.) und LU »kB> könnte KI. nicht schneiden. ^

Jede durch zweene auf verschiedenen Seiten der -E!Ebene LO liegende Puncte K und l. gezogene gradeLinie KL, wird von der Ebene LI) geschnitten: undjede durch zweene auf verschiedenen Seiten der EbeneLK liegende Puncte L und v gelegte Ebene Lv,schneidet KI'. ^

271 §.

iz6 Zwo oder drey ebene Flachen allein können kei-kIZ. nen Körper einschliessen: es werden wenigstens vier ^ ^Ebenen dazu erfodert. ^ Man stelle sich eine Ebene,wie KLO vor. und gebe ihr die Gestalt eines Drey-ecks; durch eine Seite KL lege man eine neue Ebene äULK, und ziehe in derselben willkührlich die grade lsi»Linie L,V: so liegt Liz nicht in einerlei) Ebene mit «Lk und LI), und man kann durch Lil und LI) eine iikllir,dritte Ebene legen. Nun wird zwar von den dreyen hikMEbenen um L herum ein körperlicher Raum ringe- drrAschlossen, dieser ist aber noch nicht von allen Seiten ch!begränzt. Um ihn an der noch offenen Seite zu isi^schließen, wird eine vierte Ebene erfordert, die man ckr/durch drey Puncte /I, k, I), legen kann, wovonder erste in, der andre in Lk, der dritte in Ll) Hliegt. im U

272 §. . M

Dis ebenen Flachen, welche den Körper einschlies- ch,^

sen, heissen seine Seitenflächen, (beärae) sowiedie graben Linien, worin die Seitenflächen einander ^schneiden, seine Seitenlinien, (termini lineares) ^genannt werden. Ist der Körper an allen Seiten ^

. durch ^