Der XVI. Abschnitt. 597
Durch beyde Schenkel eines gradlinichten Win-kels kann eine Ebene gelegt werden, und zwei) gradeLinien, die einander schneiden, liegen in einerlei)Ebene.
268 §.
wenn man durch drey nicht in grader 154Linie liegende puncte eine Ebene DL
gelegt har. so ist dadurch die Lage dieser Ebe-ne völlig bestimmt, und man kann durch ebendie drey Puncte keine andre Ebene leger,, die von dervorigen, der Lage nach, unterschieden ist, ob sie gleichgrösser oder kleiner seyn könnte. Legt man durch ebendie Puncte noch mehr Ebenen; so fallen sie inöge-sammt mit der ersten zusammen.
269 §.
Durch eine und eben dieselbe grade Linie All kann 1 z ;mehr, als eine Ebene gelegt werden, (267 §.)undalsdenn schneiden diese Ebenen einander in dieser gra-den Linie All. Allemahl aber, wenn zwo EbenenLl), Xb, einander schneiden, giebt es eine gradeLinie, wie All, die man ihre Durchschnirrslimenennt. Ausser dieser graben Linie AK können beydeEbenen nichts gemein haben; denn wäre nur noch einPunct 6 ausser der graben Linie AL in beyden Ebenenzugleich; so müsten beyde Ebenen zusammen fallen,und könnten einander nicht schneiden. (268 §.)
270 §.
Zieht man durch einen Punct Xl in der Ebene LI),und einen andern X, der ausser ihr liegt, die grade ^Linie XI.: so schneidet die Ebene Li) die grade LinieXX. In allen Fällen, wenn eine Ebene LI) einegrade Linie XX schneidet, giebt es einen Durch-schnirrspuucc, wie XI, und ausser demselben kann
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