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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
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536
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zz 6 Der Geometrie erster Theil.

Tangente und Secante des stumpfen Winkelssind -^8, L8, beyder Durchfchnittöpunct liegt nunauf der andern Seite des Durchmessers undbeyde Linien haben nun eine Lage die der vorigen ent-gegen gefetzt ist.

Der Cosinus, der Cosinusverfus, und die Co-tangenke des rechten Winkels verschwinden, unddie Cofecante ist dem Halbmesser gleich. Für denstumpfen Winkel haben der Cosinus LO Cbl,und die Cokangente eine Lage, die der vorigenentgegen gefetzt ist, die Cofecante LW ist wiedergrösser als der Halbmesser. Eben diese Linien wach-sen mit dem stumpfen Winkel, auch der O.uersinuSmit dem Cosinusverfus wächst; so wie im Gegen-theil Sinus, Tangente, Secante abnehmcn. Wer-den /XLO oder r8o°, so verschwindet der

Sinus, der O.uersinus ist dem Durchmesser desBogensgleich, der nun ein Halbkreis ist, dieTangenke verschwindet, die Secante ist dem Halb-messer gleich, die Cotangente und Cofecante werdenunendlich groß, der Cosinus und der Cosinusverfusaber dem Halbmesser gleich.

Wenn man die mit einem spitzen Winkel zusam-men gehörigen trigonometrischen Linien positiv an-nimmt, so bleiben die Sinus, O.uersinus, Cosi-nusverfus und Cosecanken für stumpfe Winkel zwi-

schen 90° und 180° positiv, aber die Cosinus,

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'Lanqenten, Secanten und Cotangenten dieser stum-pfen Winkel werden negativ, (gy §.) Die übri-gen Acnderungen, welche mit diesen Linien Vorge-hen, wenn Winkel und Bogen über «80° wachsen,werden hier noch nicht in Betrachtung kommen.

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