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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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535
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Der XU. Abschnitt. 555

«ine Seite befindlich ist, die übrigen durch Rech-nung zu finden, wozu die nähere Anleitung baldfolgen wird.

229 §.

Wenn der spitze Winke- >XL8 wachst, so wächstzugleich sein Sinus und D.uersinus, seine Tangenteund Secante: dagegen nehmen die übrigen vier tri-gonometrischen Linien ab. Nach diesem Gesetz erfol-gen die Blenderungen so lange bis ^L6, oder /^8 90° wird mithin L6 in L8 fällt.

Nun wirb nicht allein der Sinus 1)8 L8,sondern auch der QuersinuS -VI) BL, also beydedem Halbmesser des Bogens B8 gleich, der nunein Quadrant ist, wenn 8 in 8 fällt. Wenn 8 über8 nach O hinaus rückt, so nimmt der Sinus, dernun Lick ist, wieder ab, und der Sinus kann niegrösser, als der Halbmesser werden: deswegen heißtder Sinus des rechten Winkels auch der ganze Si-nns. Wird dieser Sinus r gesetzt, so lasten sichalle übrige Sinus in Zahlen nicht anders als durchBrüche ausdrücken. Für den stumpfen WinkelBLO ist BH der QuersinuS, mithin übertrift der-selbe nun den ganzen Sinus.

Die Tangente Bch' und Secante LI wachsenüber alle Gränzen, wenn sich BL8 dem rechtenWinkel nähert, und weil Tangente und Secanteeines rechten Winkels eigentlich gar keinen End-punkt haben, da es keinen DurchschnittSpunct 1 °alsdenn mehr gicbt, so ist sowohl die Tangente alsauch die Secante eines rechten Winkels grösser alsjede gegebene Linie. Eine Linie dieser Art nenntman unendlich groß, und das Zeichen oc> wirdalsdenn gebraucht, eine solche Linie anzudeuten. Die

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