466 Der Geometrie erster Theil.
der Mittelpunkt eines Kreises, der mit dem Halb-messer X/t — XL, u. s. w. um das Polygon beschrei-ben läßt.
Alle durch X bis an den Umsang des Polygonsgezogene grade Linien, wie XU 4 , halbiren einanderin X, weil die Dreyeck'e XLXl, X(M ausser der glei-chen Seite XL — XL zwey gleiche anliegende Win-kel haben. (89 §.)
r ?7 §.
Der Winkel XXL am Mittelpunkt des regulä-ren Polygons, welchen zwey nach den EndpunktenX und L einer Polygonseite gezogene Halbmesser ein-schliessen, Heist der Lcntri-Winkel, und dieser
Centriwinkel ist — —wenn n die Anzahl der
Seiten des Polygons ist. Denn alle Winkel um Xmachen 4X, ihre Anzahl ist », und sie sind alle gleich
4k
groß. Der Polygonwinkel ist — 2X-, (15 z §.)
mithin ergänzen der Polygonwinkel und Centriwinkeleinander zu 2X. Diesemnach findet man
für das
den
Centri-W.
den Polygon-W.108° 0' 0"
Fünfeck
72°
0^ 0"
Sechseck
60°
120° v' O"
Siebeneck
25' 424"
128° Z4'
IZZO v"
Achteck
45 °
o' 0"
Neuneck
40°
/
O 0
140° o" 0"
Zehncck
z6°
0^ v"
144° 0' 0"
i;8 §.
Auf einer gegebenen graben Linie einPolygon zu verzeichnen, das eine gegebeneAnzahl von Seiten har, wenn vorausgesetztwirb, daß man jeden Winkel zeichnen könne,
dessen
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