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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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Die VI. Abschnitt.

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Der VI. Abschnitt.

Von den Sehnen und Berührmrgsliniendes, Kreises.

IZ2 §.

enn zwo grade Linien ^L7 einanderin ^ schneiden, und DL auf in

L, LD auf -^0 in ^senkrecht gefetzt wird;fc> müssen diefe iTsormallinien einander eben-falls schneiden.

Beweis. Dafern der Winkel ein schieferWinkel ist, so wird er entweder spitz oder stumpf seyn.Ist er spitz: so ist K^L st- AkstO < 2L, und k6schneidet ^8 nach ö und 6 zu verlängert. (85 §.)Ist stumpf: so ist ein Nebenwinkel LIL spitz,

und?6 schneidet I.K nach /V und k verlängert. Wennnun L der Durchschnittspunct ist; so ist der Winkelbey L in beyden Fällen spitz, weil LVlL L ist.(57H.) Da nun bey bl ein rechter Winkel ist; sohat man in beyden Fällen bst st- L < 2L, also schnei-den auch LO und OL einander. Dafern endlich8 ^ 0 ^ List, so liegt OL mit LO parallel: (8o§.)also wird OL von L6 vermöge des 87 §. geschnitten.rZZ §.

Durch dreypuncre^, L, l7 die nicht in gra- 72 ?^der Linie liegen, einen Rreis zu beschreiben.

Ausl. Man ziehe von einem Puncte L bis andie übrigen beyden ö und O die graden Linien Lk, LO,und halbire diese mit den senkrechten Linien OL,

(70 §.) welche einander irgendwo in L schneiden wer-den.