446 Der Geometrie erster Lheil.
von beyden Schenkeln einen Winkel dersoviele Grade fasset, als vermittelst jener Divisiongefunden sind, (i zo §.) und zwar so, daß die SpitzeL des gegebenen Winkels auch dieses neuenWinkels Spitze wird: alsdenn ist zugleich /V!) ebensovielmahl in Xk, als ^LI) in enthalten, undvermittelst der Sehne deöLZogens Av läßt sich dieübrige Einteilung des Bogens ^ 6 , (122 §.) mit-hin auch des Winkels bewerkstelligen.
Soll man die ganze Peripherie eines um denMittelpunkt X beschriebenen Kreises in eine gegebeneAnzahl gleicher Theile eintheilen; so dividire manz 6 o Grade, als das Maaß aller Winkel, welche inder Ebene des Kreises um den Mittelpunkt X liegenkönnen, mit der gegebenen Zahl der Theile der Peri-pherie, so giebt der Quotient die Zahl der Grade ei-nes jeden der gesuchten gleich grossen Bogen der Pe-ripherie, und zugleich des dazu gehörigen Winkelsam Mittelpunkt X. Soll nun die Theilung in demPunkt L anfaugen, so ziehe man den HalbmesserXtV, und zeichne an demselben einen Winkel ^XX,der die gefundene Zahl der Grade fasset, so daß derMittelpunkt X dieses Winkels Spitze wird, (i zo §.)Nun ist der Bogen als daö Maaß des Winkelst^XX einer von den gejuchten Theilen der Kreislinie,und vermittelst der Sehne dieses Bogenö bewerkstel-liget man die übrige Theilung.